Isata KannehMason
29. April 2026 19:30 Uhr Mittlerer Saal Klavierrecitals III
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29. April 2026 19:30 Uhr Mittlerer Saal Klavierrecitals III

So, 10. Mai 2026, 11:00
Großer Saal
Gaigg, Pashchenko & L’Orfeo Barockorchester
30 Jahre L’Orfeo Barockorchester
Zum 30-jährigen Bestehen des L’Orfeo Barockorchesters hat Michi Gaigg ein prunkvolles Programm rund um Wolfgang Amadé Mozart und Joseph Haydn im Gepäck.
Di, 12. Mai 2026, 19:30
Mittlerer Saal
Nikolai Medvedev
Nikolai Medvedev lässt Werke von Joseph Haydn und Felix Mendelssohn Bartholdy auf jazzige Kompositionen von Erwin Schulhoff, Nikolai Kapustin und George Gershwin treffen.
Do, 28. Mai 2026, 19:30
Mittlerer Saal
Minetti Quartett trifft
Was passiert, wenn das renommierte Minetti Quartett mit Werken des klassischen Streichquartettrepertoires auf Songs der Düsseldorf Düsterboys trifft?
Das Programm auf einen Blick
Die Nacht als Sphäre des Träumerischen, des Irrationalen, des Geheimnisvollen, der Sehnsucht übt seit dem 19. Jahrhundert eine magnetische Anziehungskraft auf Dichter:innen, bildende Künstler:innen und Komponist:innen aus.
Eine Auswahl der berühmtesten ›Nachtstücke‹ lässt Isata Kanneh-Mason in ihrem Klavierrecital aufeinandertreffen, darunter Ludwig van Beethovens berühmte ›Mondschein‹-Sonate, Maurice
Ravels Gaspard de la nuit nach Gedichten von Aloysius Bertrand und die Klavierstücke Nocturne und Halo der britisch-bulgarischen Komponistin
Dobrinka Tabakova. Als Gegenpol zu den atmosphärischen Klängen der Nacht rundet Beethovens energetische ›Waldstein‹-Sonate das Programm ab.
Ludwig van Beethoven 1770–1827
Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll op. 27, Nr. 2 ›Mondschein‹
I Adagio sostenuto –
II Allegretto – Trio –
III Presto agitato
Maurice Ravel 1875–1937
Gaspard de la nuit. Trois poèmes pour piano d’après Aloysius Bertrand M. 55 // 1908
Nr. 1 Ondine (Die Wassernixe)
Nr. 2 Le gibet (Der Galgen)
Nr. 3 Scarbo (Der Kobold)
// Pause //
Dobrinka Tabakova * 1980
Nocturne // 2008
Halo // 1999
I From Darkness (Aus der Dunkelheit)
II To blinding shine (Zu blendendem Schein)
III Calm and settled glow (Sanfter und ruhiger Glanz)
Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53 ›Waldstein‹ // 1803–04
I Allegro con brio
II Introduzione. Adagio molto –
III Rondo. Allegretto moderato
Konzertende: ca. 21:30 Uhr
Ludwig van Beethoven // Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll
Wie bei vielen seiner Zeitgenossen galt das Augenmerk des jungen Ludwig van Beethoven zuerst und zuvorderst der Gattung der Klaviersonate. Sowohl als Interpret, als der er sich seit seiner Ankunft in Wien im Jahr 1792 einen Ruf als herausragender Virtuose erworben hatte, wie auch als Komponist konnte er sich am Hammerklavier, das an der Wende zum 19. Jahrhundert einer rasanten Entwicklung voll klanglicher und spieltechnischer Neuerungen unterworfen war, behände vorantasten und Stück für Stück neue harmonische, melodische und formale Dimensionen erschließen. So überrascht es nicht, dass Beethoven unmittelbar nach Abschluss dreier Werke, die im März 1796 unter der Opusnummer 2 als seine Klaviersonaten Nr. 1, 2 und 3 veröffentlicht werden sollten, bereits Ende des Jahres 1795 mit der Arbeit an neuen Sonaten begann. Als die drei Werke im Herbst desselben Jahres als Opus 10 in Druck erschienen, arbeitete er wiederum bereits an den späteren Opera 13 – der Grande Sonate Pathétique – und 14 sowie unmittelbar danach zwischen 1799 und 1801 an den Sonaten Nr. 11 BDur op. 22 und Nr. 12 AsDur op. 26. Ein gänzlich neues Kapitel schlug er schließlich in den ebenfalls 1801 vollendeten zwei Sonaten op. 27 an. »Sonata quasi una Fantasia« steht auf den Partituren beider Werke, wobei der Fokus nichtsdestotrotz klar auf ›Sonate‹ liegt, denn Fantasien im gattungsspezifischen Sinn einer freien Kompositionsform sind die Stücke nicht. Vielmehr scheint Beethoven mit dem Zusatz auf den fantastischen Charakter, das besondere ästhetische ›Programm‹ der Sonaten hinweisen zu wollen. Das zeigt sich schon im Fehlen des traditionellen Sonatenhauptsatzes am Beginn beider Werke. So hebt die Sonate Nr. 14 cisMoll op. 27, Nr. 2 mit jenem liedartigen Adagio sostenuto an, dass dem Werk später den Nenntitel ›Mondscheinsonate‹ eingetragen hat. Über fließenden Achteltriolen entfaltet sich ein expressiver, lamentoartiger Gesang, in dem Sonatenhauptsatz traditionelle dreiteilige Form des ersten Satzes einer Sonate oder Symphonie, bestehend aus Exposition, Durchführung und Reprise

Titelblatt der 1802 bei Cappi & Comp. erschienenen Erstausgabe der Klaviersonate Nr. 14
viele bis heute einen Nachhall von Beethovens unerwiderter Liebe zur Widmungsträgerin des Werkes – seiner Klavierschülerin Julie Guicciardi – zu erkennen meinen. Zum ätherischen Charakter des Satzes trägt zudem Beethovens Spielanweisung bei: »Si deve suonare tutto questo pezzo delicatissimamente e senza sordino« (»Dieses ganze Stück muss sehr zart und ohne Dämpfer gespielt werden«). Die Dämpfer wurden bei Beethovens damaligen Instrument noch mit einem Kniehebel gesteuert; und tatsächlich stellt sich bei einem historischen Fortepiano durch das konsequente Aufheben der Dämpfer ein sanft ineinanderfließender Klang ein, der auf dem modernen Klavier allenfalls durch
dezent unterbrochene Pedalisierung imitiert werden kann. Der zweite Satz folgt attacca, das heißt ohne Pause – auch das ein Merkmal des ›Fantasieartigen‹. Ein tänzerisches Allegretto in DesDur, dessen leichtfüßige Synkopen sich im Mittelteil –Trio genannt – zu neckischen Akzenten steigern. Erneut nahtlos schließt das Finale an das in stürmischen Akkordbrechungen gewissermaßen mit der Tür ins Haus fällt. Hier verbirgt sich zwischen aggressiven Sforzandi, klanggewaltigen FortissimoAusbrüchen und wilden Tremoli der bisher fehlende Sonatenhauptsatz, bei dem das dramatische erste Thema in Dialog mit einem expressivgesanglichen Seitenthema tritt.
Synkope Betonung auf einer leichten
Taktzählzeit, zum Beispiel im 4/4Takt auf dem zweiten und vierten Schlag
»Ah, c’est une fleur entre deux abymes!«
(»Ach, das ist eine Blume zwischen zwei Abgründen!«)
Franz Liszt nach der Überlieferung Ludwig Rellstabs über den 2. Satz von Beethovens Klaviersonate Nr. 14
Den populären Beinamen ›Mondscheinsonate‹ erhielt das Werk ohne Zutun des Komponisten durch den Schriftsteller Ludwig Rellstab, der am 11. August 1824 in der Berliner Allgemeinen Musikalischen Zeitung schrieb: »Im Adagio zieht das Wetter davon; der Mond steigt hinter hohen Cypressen auf, eine späte Nachtigall wird wach und klagt an dem Grabhügel zweier glücklich Liebenden, die der Tod selig vereint hat! Still, ich will aufhören, sonst werde ich toll! Aber halt! Noch eins muß ich sagen! Keiner falschen Quinte wäre ich werth, wenn ich das Adagio aus der Phantasie in Cismoll vergessen hätte. Der See ruht in dämmerndem Mondenschimmer, dumpf stößt die Welle an das dunkle Ufer, düstre Waldberge steigen auf und schließen die heilige Gegend von der Welt ab, Schwäne ziehn mit flüsternden Rauschen wie Geister durch die Fluth und eine Aeolsharfe tönt Klagen sehnsüchtiger einsamer Liebe geheimnißvoll von jener Ruine herab. – Still, gute Nacht!«
Ludwig van Beethoven // Klaviersonate Nr. 21 C-Dur
Nachdem sich Beethoven in seinen Klavierwerken zu Beginn des 19. Jahrhunderts neue Formen erschlossen hatte, führte er sie mit seiner 1805 veröffentlichten Sonate Nr. 21 CDur op. 53 – deren Beiname ›Waldstein‹ auf den Widmungsträger Graf Ferdinand Ernst von Waldstein und Wartenberg zurückgeht – auch klanglich in neue, symphonische Gefilde. Neben der Erweiterung des zu dieser Zeit üblichen Tonumfangs – die Sonate verlangt einen Ambitus vom KontraF bis zum a’’’’ und damit von mehr als sechs Oktaven – steigerte er auch das klangliche Ausdrucksspektrum durch virtuose Tonumspielungen, ausladende Akkordbrechungen und perkussive Repetitionen, wie sie sich in seinen Symphonien wiederfinden.
Ungewöhnlich beginnt dabei schon das Allegro con brio mit seiner motorischen Akkordbegleitung, über der sich ein virtuoses Geflecht melodischer Kaskaden entfaltet, deren Brillanz jedoch keineswegs Selbstzweck ist, sondern gleichsam in feiner motivischer Architektur den klanglichen Rahmen ausschreitet. Der überraschende harmonische Verlauf, in dem bereits zu Beginn des choralhaften Seitenthemas die Tonart EDur erreicht wird, unterstreicht dabei den Anspruch des Werkes, die Grenzen der Gattung nicht länger nur auszuloten, sondern zu sprengen. An zweiter Stelle stand ursprünglich ein ausgedehntes Andante in FDur (Andante favori WoO 57), das Beethoven allerdings vor Drucklegung des Werkes zugunsten einer kurzen Introduzione austauschte. Ob Bedenken wegen der übermäßigen Länge seiner Sonate oder der dramaturgische Plan, die beiden massiven Ecksätze durch eine Art Zwischenspiel zu verbinden, den Ausschlag hierfür gaben, lässt sich nicht eindeutig klären. Letztlich dient das Intermezzo sowohl als architektonischer Mittelteil der Sonate wie auch als Einleitung für das abschließende Rondo und bildet mit seinen schreitenden Bewegungen einen bedächtigen Ruhepol zwischen den Formblöcken des Kopfsatzes

Ludwig van Beethoven, Porträt von Karl Traugott Riedel, 1801
und des Finales. Die beispiellose Länge des Rondos – der letzte Satz ist der nach Takten umfangreichste in Beethovens gesamtem Sonatenschaffen – vereint eine gewaltige Satzstruktur mit einer filigranen, zerbrechlichen Klangästhetik, innerhalb derer das elegische Hauptthema sich im Wechsel mit markanten Sforzati und halsbrecherischen Trillerketten zu einem Motiv »beinahe unendlicher Wiederkehr« (Joachim Kaiser) fortspinnt.
Maurice Ravel // Gaspard de la nuit
Für seinen 1908 komponierten Klavierzyklus Gaspard de la nuit griff
Maurice Ravel auf drei Gedichte des französischen Dichters Aloysius Bertrand zurück, der mit seinem gleichnamigen, ein Jahr nach seinem Tod 1841 publizierten Gedichtband als Begründer des Prosagedichts in Frankreich gilt. Ravels Untertitel Trois poèmes pour piano d’après Aloysius Bertrand weist die Klavierstücke selbst wiederum als Poèmes also als Gedichte aus. Der Werkname ist dabei bewusst ambivalent. Während die Bedeutung des persischen Namens ›Gaspard‹ den Titel als Schatzmeister oder Hüter der Nacht nahelegt, verbirgt sich dahinter im altfranzösischen auch das Bild des Teufels. »Gaspard war ein nahender Teufel«, schrieb Ravel selbst dazu, »aber das ist nur logisch, da er ja der Verfasser der Gedichte ist. Mein Ziel ist es, mit Noten auszudrücken, was ein Dichter mit Worten ausdrückt.« Die enormen spieltechnischen Schwierigkeiten der drei Sätze umschrieb Ravel wiederum als »transzendente Virtuosität«, eine Anspielung an Franz Liszts Études d’exécution transcendante, mit denen er sich während der Komposition intensiv auseinandergesetzt hatte.
Prosagedicht Gedichtform ohne gedichttypische Elemente wie Vers, Metrum und Reim
Im 1909 erschienen Erstdruck der Partitur ließ Ravel die den Stücken zugrundliegenden Gedichte abdrucken:
» Höre! – Höre! – ich bin es, Undine, die mit diesen Wassertropfen die klingenden Rauten deines von den trüben Strahlen des Mondes beleuchteten Fensters streift; und hier die Schlossherrin im MoiréKleid, die von ihrem Balkon aus die schöne gestirnte Nacht und den schönen schlafenden See betrachtet.

Jede Welle ist eine Nixe, die in der Strömung schwimmt, jede Strömung ist ein Pfad, der sich zu meinem Palast schlängelt, und mein Palast ist flüssig gebaut, am Grunde des Sees, im Dreieck von Feuer, Erde, und Luft.
Höre! – Höre! – mein Vater schlägt mit einem grünen Erlenzweig das quäkende Wasser, und meine Schwestern liebkosen mit ihren Armen aus Schaum die frischen Inseln aus Gras, Seerosen und Wasserlilien oder spotten über den gebrechlichen, bärtigen Weidenbaum, der im Wasser angelt.
Nachdem sie ihr Lied gesummt hatte, bat sie mich, ihren Ring an meinen Finger zu stecken, um der Gatte einer Undine zu sein und mit ihr zu ihrem Palast zu kommen, um der König der Seen zu werden.
Und als ich ihr antwortete, dass ich eine Sterbliche liebe, weinte sie schmollend und enttäuscht einige Tränen, brach dann in Lachen aus und verschwand in den Regenschauern, die weiß an meinen blauen Fenstern herunterrannen.
Ah! ist das, was ich höre, der nächtliche Wind, der heult, oder der Gehenkte, der am Galgen einen Seufzer ausstößt?
Oder ist es eine Grille, die verborgen im Moos und kargen Efeu, mit dem sich der Wald aus Mitleid kleidet, singt?
Oder ist es eine Fliege, die auf der Jagd das Horn bläst rings um diese Ohren, die taub sind für die Fanfaren des Halali?
Oder ist es ein Käfer, der auf seinem schwankenden Flug ein blutiges Haar aus dem kahlen Schädel zupft?
Oder sollte es gar eine Spinne sein, die eine halbe Elle Musselin als Krawatte für den erwürgten Hals webt?
Es ist die Glocke, die an den Mauern einer Stadt fern am Horizont ertönt, und die Leiche eines Gehenkten, der die untergehende Sonne rötet.
Oh! wie oft habe ich ihn gehört und gesehen, Scarbo, wenn um Mitternacht der Mond am Himmel glänzt wie ein Silbertaler auf einem azurblauen Banner, das mit goldenen Bienen besät ist!
Wie oft habe ich sein Gelächter im Schatten meines Alkovens schallen und seinen Nagel auf der Seide meiner Bettvorhänge kratzen gehört!
Wie oft habe ich ihn von der Decke heruntersteigen, auf einem Fuß Pirouetten drehen und durch das Zimmer rollen gesehen, wie eine Spindel, die aus dem Spinnrocken einer Hexe gefallen ist.
Glaubte ich, er sei verschwunden? Dann wuchs der Zwerg zwischen dem Mond und mir wie der Kirchturm einer gotischen Kathedrale, und ein goldenes Glöckchen rasselte an seiner Zipfelmütze!
Doch bald wurde sein Körper blau, durchsichtig wie das Wachs einer Kerze, sein Gesicht wurde bleich wie das Wachs eines Kerzenstummels, – und plötzlich erlosch er.

Frontispiz einer 1868 erschienenen Ausgabe von Aloysius Bertrands Gaspard de la Nuit. Radierung von Félicien Rops
Die Musik der 1980 im bulgarischen Plowdiw geborenen Komponistin Dobrinka Tabakova zeichnet sich durch eine Klangsprache aus, die »strahlende tonale Harmonien und großartige, schwungvolle Gesten« (The Strad) mit intensiver Rhythmik und unmittelbarer Expressivität verbindet. Nach Unterricht an der Londoner Alleyn’s School sowie an der Royal Academy of Music schloss sie ihr Kompositionsstudium an der

Guildhall School of Music and Drama ab und promovierte 2007 am King’s College London. Seither erhielt sie zahlreiche Preise, war als Composer in residence unter anderem beim Utrecht International Chamber Music Festival, beim Kremerata Baltica Festival, beim Kammermusikfest Lockenhaus sowie beim BBC Concert Orchestra. Ihre Werke wurden von Solist:innen wie Gidon Kremer und Janine Jansen sowie von Orchestern wie der Academy of Saint Martin in the Fields, dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks, der Amsterdam Sinfonietta oder dem BBC National Orchestra of Wales aufgeführt.
Die 2008 komponierte Nocturne greift den Gestus romantischer Charakterstücke mit sanft perlenden Begleitfiguren auf, zu denen sich –nicht unähnlich Ludwig van Beethovens ›Mondscheinsonate‹ – immer wieder eine expressive Melodie gesellt. Über ihr dreiteiliges, 1999 vollendetes Werk Halo schreibt Tabakova selbst: »Die Inspiration zu dieser Suite kam durch einen wunderschönen Halo, der sich in einer Sommernacht um den Mond gebildet hatte.
Das Stück erkundet verschiedene Techniken zur Erzeugung von Obertönen auf dem Klavier und beschreibt damit das hypothetische Leben eines Halo. Der erste Satz stellt dessen Geburt aus der Dunkelheit dar, im zweiten wird die volle Kraft des Lichts durch schnelle repetitive Figuren und die extremen Register des Klaviers evoziert; und das Finale porträtiert einen reifen und beständigen Halo.«
Halo optisches Phänomen von Lichtbögen oder flecken am Himmel, die durch Brechungen und Spiegelungen entstehen
Andreas Meier
13. bis 30. Sep 2026
Mo, 14. Sep 2026, 19:30
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Zwei herausragende Pianisten, zwei Instrumente, zwei musikalische Welten – Klassik und Jazz – und ein Abend, an dem die Grenzen dazwischen miteinander verschmelzen.
Mi, 16. Sep 2026, 19:30
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Do, 24. Sep 2026, 19:30
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Aus der Tiefe
Die Pianistin Hanni Liang stellt Frederic Rzewskis Vertonung von Oscar Wildes De profundis »für sprechende Pianistin«, umrahmt von Klavierwerken Bruckners, ins Zentrum eines außergewöhnlichen Konzertabends. brucknerfest.at


Klavier
Isata KannehMason hat sich bereits in jungen Jahren einen Ruf als weltweit gefragte Pianistin erarbeitet. Im Juli 2024 spielte sie bei der Eröffnung der BBC Proms in der Royal Albert Hall mit dem BBC Symphony Orchestra. Im Sommer 2024 trat sie als Solistin mit dem European Union Youth Orchestra und Iván Fischer in der New Yorker Carnegie Hall auf. Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert mit Bar Avni und dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra sowie mit Petr Popelka und dem Prager RundfunkSinfonieorchester. Isata gibt weitere Debüts bei der Philharmonie Neapel und dem Seattle Symphony Orchestra und kehrt zum City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Detroit Symphony Orchestra und dem National Arts Centre Orchestra Ottawa zurück. Mit ihrem Bruder Sheku unternahm sie im Februar eine Tournee, die sie nach Paris, Madrid, Barcelona, Berlin, Genf, Turin, Amsterdam, London sowie in Amerika nach in Rio de Janeiro führte. Darüber hinaus trat sie mit Solorecitals und Kammermusik in London, Boston, Linz, St. Louis, Gent, New York, Oslo und Philadelphia auf. In der Saison 2024/25 trat Isata gemeinsam mit Gerald Finley in der Tschechischen Republik und in Deutschland auf, gab Solokonzerte unter anderem beim Lucerne Festival, im SchumannHaus Düsseldorf sowie auf einer Tournee durch die USA und spielte mit Orchestern in London, Bergen, Bremen und Duisburg sowie auf Tournee mit der Staatskapelle Weimar und dem Residentie Orkest. Isata ist Exklusivkünstlerin bei Decca Classics und hat fünf Soloalben für das Label aufgenommen, zuletzt Prokofiev mit dem Philharmonia Orchestra unter Ryan Bancroft. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Leonard Bernstein Award des SchleswigHolstein Musik Festivals und einen OPUS KLASSIK als beste Nachwuchskünstlerin. Isata KannehMason tritt in Vereinbarung mit Enticott Music Management auf.

Herausgeberin
Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH, Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, 4010 Linz
Künstlerischer Direktor
Norbert Trawöger
Programmplanung & Dramaturgie
Andreas Meier (Leitung), Paula Schlüter
Redaktion
Andreas Meier
Grafik
Anett Lysann Kraml, Lukas Eckerstorfer
Abbildungen gemeinfrei (S. 7, 10, 12 & 15), B. Ealovega (S. 16), K. Wielocha (S. 21)
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten LIVA – Ein Mitglied der Unternehmensgruppe Stadt Linz
Wir danken für Ihren Besuch und wünschen Ihnen ein schönes Konzert!











