Ferlesch, Barucco & Chor Ad Libitum Israel in Egypt
27. März 2026 19:30 Uhr Großer Saal
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27. März 2026 19:30 Uhr Großer Saal

So, 19. Apr 2026, 11:00
Großer Saal
Anderszewski & Münchener Kammerorchester
Wolfgang Amadé Mozarts dramatisches Klavierkonzert Nr. 24 und Sergei Prokofjews virtuose Symphonie classique mit dem polnischen Ausnahmepianisten Piotr
Anderszewski
Do, 7. Mai 2026, 19:30
Mittlerer Saal
La Venexiana & Teatri 35 Caravaggio und Monteverdi
Das italienische Alte-Musik-Ensemble La Venexiana erweckt gemeinsam mit der Theatergruppe Teatri 35 berühmte Gemälde Caravaggios zur Musik von Claudio Monteverdi zum Leben.
So, 10. Mai 2026, 11:00
Großer Saal
Gaigg, Pashchenko & L’Orfeo Barockorchester
30 Jahre L’Orfeo Barockorchester
Zum 30-jährigen Bestehen des L’Orfeo Barockorchesters hat Michi Gaigg ein prunkvolles Programm rund um Wolfgang Amadé Mozart und Joseph Haydn im Gepäck.
Das Programm auf einen Blick
Georg Friedrich Händels Israel in Egypt gehört zu seinen bekanntesten und zugleich experimentellsten Werken. Während der Komponist in vielen seiner Oratorien die Einzelschicksale biblischer Figuren dramatisch vertonte, setzte er diesmal den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten eindrucksvoll in Musik: Das Resultat ist ein Oratorium, in dem der Chor den Ton angibt. Unter den zahlreichen Nummern finden sich vergleichsweise wenige Arien, Duette und Rezitative. Dabei greift Händel auf musikalische Mittel zurück, die für seine Zeit höchst ungewöhnlich waren: Vor allem die biblischen Plagen werden von ihm in fast schon expressionistische Klanggewänder gekleidet, zum Leben erweckt vom Chor Ad Libitum und dem Originalklangorchester Barucco unter der Leitung von Heinz Ferlesch.
Georg Friedrich Händel 1685–1759
Israel in Egypt. Oratorium in drei Teilen für Soli, Chor und Orchester HWV 54 // 1738–39
Erster Teil: The Lamentation of the Israelites for the death of Joseph
Nr. 1 Symphony
Nr. 2 Chor »The sons of Israel do mourn«
Nr. 13 Chor »The merciful goodness of the Lord«
Zweiter Teil: Exodus
Rezitativ »Now there arose a new king over Egypt«
Nr. 14 Solo & Chor »And the children of Israel sighed«
Rezitativ »Then sent he Moses«
Nr. 15 Chor »They loathed to drink of the river«
Nr. 16 Arie »Their land brought forth frogs«
Nr. 17 Chor »He spake the word«
Nr. 18 Chor »He gave them hailstones«
Nr. 19 Chor »He sent a thick darkness«
Nr. 20 Chor »He smote all the firstborn of Egypt«
Nr. 21 Chor »But as for His people«
Nr. 22 Arie »Through the land so lovely blooming«
Nr. 23 Chor »He rebuked the Red Sea«
Nr. 24 Chor »And Israel saw the great work«
// Pause //
Dritter Teil: Moses Song
Nr. 25 Chor »Moses and the children of Israel«
Nr. 26 Duett »The Lord is my strength and my song«
Nr. 27 Chor »He is my God«
Nr. 28 Duett »The Lord is a man of war«
Nr. 29 Chor »The depths have covered them«
Nr. 30 Chor »Thy right hand, O Lord«
Nr. 32 Arie »The enemy said, I will pursue«
Nr. 33 Arie »Thou dids’t blow with the wind«
Nr. 34 Chor »Who is like unto Thee, O Lord«
Nr. 35 Duett »Thou in thy mercy«
Nr. 36 Chor »The people shall hear«
Nr. 37 Arie »Thou shalt bring them in«
Nr. 38 Chor »The Lord shall reign for ever and ever«
Rezitativ »For the horse of Pharaoh«
Chor »The Lord shall reign for ever and ever«
Rezitativ »And Miriam the prophetess«
Nr. 39 Solo & Chor »Sing ye to the Lord«
Konzertende: ca. 21:30 Uhr
Miriam Kutrowatz Sopran
Maria Ladurner Sopran
Alois Mühlbacher Alt
Johannes Bamberger Tenor
Matthias Helm Bass
Daniel Ochoa Bass
Chor Ad Libitum
Barucco
Heinz Ferlesch Leitung
Es war im ersten Halbjahr 1738, als Georg Friedrich Händel einen folgenschweren Entschluss traf: Die Oper war für ihn (vorerst) gestorben, sein Eifer galt künftig dem Oratorium. Ein Grund für den Richtungswechsel war ein finanzielles Desaster: Dem gewieften Kulturunternehmer im barocken London war es nicht geglückt, für die Folgesaison ausreichend Abonnements zu verkaufen. Eine Opernmüdigkeit grassierte in der ThemseStadt und ließ den gebürtigen Deutschen nach Alternativen suchen.
Dass er dem Musiktheater den Rücken kehrte, hatte zugleich wohl auch einen gesundheitlichen Hintergrund: 1737, im Jahr zuvor, hatte Händel einen Kollaps erlitten, der mit einer Lähmung des rechten Arms sowie Geistes und Bewusstseinstrübungen einherging. Während der Kur dürfte dem 52Jährigen klar geworden sein, dass sein bisheriger Arbeitsalltag – besonders der Stress mit den exzentrischen Stars der Opernbranche – seinem Wohlbefinden eher nicht dienlich war.
Warum aber nun ausgerechnet das Oratorium? Nun – weil es in Zeiten des Wandels Erfolg zu versprechen schien. Während sich der Adel vom Musiktheater abwandte, rückte das Bürgertum als Zielgruppe in den Blick. Das war für die bisher erfolgreiche Opera seria allerdings kaum zu erwärmen, weil erhebliche Teile dieses Publikum Aufführungen in italienischer Sprache nicht verstanden. Deutlich besser eignete sich für diese Klientel das englischsprachige Oratorium mit seiner Vorliebe für allgemeinbekannte, alttestamentarische Stoffe. Um in diesem Genre verstärkt tätig zu werden – und damit möglicherweise in einer Goldgrube –, mietete Händel das King’s Theatre auf eigene Kosten für eine Saison. Stücke für diesen Betrieb? Verfasste er zwischen Juli und Oktober 1738.

Es waren zwei Werke, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Zum einen Saul – eine Königstragödie von der Intensität eines ShakespeareDramas und ein Höhepunkt im Fach des opernhaften Oratoriums. Israel in Egypt geht dagegen einen völlig anderen Weg: Hier steht nicht ein Protagonist im Zentrum, sondern das Volk Israel, hier bestimmen nicht Arien, sondern Chornummern den Verlauf. Und: Hier setzt Händel nicht auf einen italienischen OpernSound, sondern auf eine einzigartige, »zeitenthobene Tonsprache« (Jan Assmann).
Israel in Egypt schildert die wundersame Errettung der Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft, wie dies im alttestamentarischen Buch Exodus nachzulesen ist. Das Oratorium hebt mit einer Totenklage an: Joseph ist gestorben, die hochverehrte Lichtgestalt der Israeliten und der Günstling des Pharaos. Die Lage verschlechtert sich daraufhin massiv für die Gäste im Pyramidenland. Ein neuer König gelangt an die Macht, unterdrückt das Gottesvolk, verwehrt ihm die gewünschte

Die vierte Plage in Ägypten, 1775–79
Georg Friedrich Händel // Israel in Egypt
Abreise. Darauf straft der Allmächtige Ägypten mit den zehn berüchtigten biblischen Plagen – von der Verwandlung des Wassers in Blut bis hin zum Tod aller Erstgeburten im Land. Schreckgebeutelt lässt der Pharao die Israeliten daraufhin ziehen – ändert aber rasch seine Meinung und schickt den Flüchtenden Soldaten hinterher. Was folgt, ist eines der monumentalsten Wunder, von denen die Bibel erzählt: Dank göttlichen Einschreitens teilt sich das Rote Meer, das Moses und die Seinen trockenen Fußes durchschreiten, während das feindliche Heer in den Wassermassen versinkt.
Textlich? Bedient sich Händel weitgehend aus dem Buch Exodus, greift aber auch Passagen aus den Psalmen auf. Ob er das Libretto allein zusammengestellt hat oder unter Mitwirkung des Autors Charles Jennens, der bereits das Textbuch zu Saul gestaltet hatte, ist bis heute unklar. Genau ist dagegen die Arbeit an der Partitur dokumentiert. Händel hat das Oratorium von hinten nach vorne geschrieben: Ab 1. Oktober 1738 verfasste er Moses Song und damit Teil drei, danach widmete er sich unter dem Titel Exodus dem Kernstück des Werks, erst ganz am Ende wurde eine musikalische Eröffnung in Angriff genommen.
Dieser Beginn machte seinem Komponisten am wenigsten Arbeit, hat Händel dafür doch ein Werk aus eigener Feder recycelt – nämlich das Funeral Anthem The Ways of Zion do mourn HWV 264. Das hatte er im Vorjahr für den Tod der britischen Königin Caroline, Ehefrau von George II, geschrieben. Das Stück (aus dessen Eingangschor Mozart rund 50 Jahre später in seinem Requiem zitieren sollte) hat für den Einsatz auf der OratorienBühne einen neuen Text erhalten und erzählte dort unter dem Titel The Lamentation of the Israelites for the death of Joseph von der Trauer um den verblichenen biblischen Anführer.
Diese Musik passt nicht nur wegen ihres schmerzhaften Charakters zu Israel in Egypt. Händel hat sie wohl auch wegen ihrer Form verwendet: Wie erwähnt, suchte er für Israel in Egypt nach Abstand von den Routinen des italienischen Musiktheaters, nach einem anderen Sound. Dafür griff er bewusst auf das Genre des Anthems zurück, wie es in dem Aufsatz Das Archiv als Quelle des Neuen des Kulturwissenschafters Jan
Georg Friedrich Händel // Israel in Egypt
Die Überquerung des Roten Meeres, Ölgemälde von Ludovico Mazzolino, 1521
Assmann heißt. Anthems sind das englische Pendant zur europäischen PsalmMotette, zeichnen sich stark durch polyphone Chornummern aus – Opernelemente wie Rezitative oder DaCapoArien tauchen darin nicht auf.
Wie geschickt Händel in Israel in Egypt altehrwürdige Formen mit wagemutiger Innovation durchmischt, zeigt sich im zweiten
Teil Exodus. Die biblischen Plagen haben die Fantasie des Tonsetzers hörbar angeregt. Das Grauen vor einem Wasser, das sich zu Blut verdickt hat, macht sich in herben Septimsprüngen und chromatischen Linien bemerkbar, das Geschwirr der Mücken und Heuschrecken spiegelt sich in wilden 32stelLäufen der Violinen, der Hagel findet in donnernden Paukenschlägen Ausdruck, die Finsternis in nebulosen, Dissonanzgespickten Akkordfolgen und die Tötung der Erstgeburt in harten Akzenten in einem halbtaktigen Rhythmus: kühne Klangbilder von markerschütternder Wucht. Im scharfen Gegensatz zu diesem Pandämonium steht danach die Chornummer »But as for His people« und beschert ein pastorales Idyll. Die Botschaft: So sehr Gott seinen Feinden zürnt, so sehr ist er seinem auserwählten Volk zugetan. Händel hat sich dafür Musik eines verstorbenen Kollegen ›geborgt‹, nämlich die Melodie der SopranArie »Io pur seguirò« von Alessandro Stradella (1643–1682).


Dies ist bei weitem nicht das einzige Mal, dass sich der – immens gebildete – Tonsetzer in diesem Oratorium an Ideen von Kollegen bediente. Auffällig dabei: Es sind ausnahmslos Werke des 17. Jahrhunderts, denen er Motive und markante Einfälle entnahm und diese in seinem Sinn weiterentwickelte. Für Exodus verwendete er etwa auch Musik
Georg Friedrich Händel // Israel in Egypt
seines einstigen Lehrers Friedrich Wilhelm Zachow. Dessen Fantasie über den Choral »Christ lag in Todesbanden« zog er als Vorlage für den Eingangschor »And the children of Israel cried« heran. Warum genau diese Wahl? Es hatte nicht nur musikalische Gründe, sondern auch gedankliche. Die Verwendung der Choralmelodie ließ eine Verbindung zwischen der Passion Christi und dem Leid des Volkes Israels entstehen. Eine Parallele, die im damaligen England viel in Gebrauch war: Während der Fastenzeit befasste man sich in den Kirchen gern mit Inhalten des Buches Exodus. Indem auch Händel diesen Zusammenhang bemühte, betrieb er geschickt Marketing in eigener Sache: Israel in Egypt sollte das Oratorium für die vorösterlichen Wochen werden und wurde bis zu Händels Tod auch nur in dieser Zeit des Kirchenjahres, der sogenannten Quadragesima, gespielt.
Auch der dritte Teil des Werks, Moses Song – darin feiern die Israeliten und ihr Anführer ihren Gott – ist in der Manier eines Anthems gestaltet. Hier hat sich der Tonsetzer besonders viel Musik ›ausgeborgt‹, und zwar von Don Dionigi Erba, Mailänder Domherr im 17. Jahrhundert. Händel hat den Notensatz eines Magnificats des Italieners in der Royal Chapel entdeckt, die Noten kopiert und diese so intensiv wie sonst kaum ein Werk aus fremder Feder für eigene Zwecke eingesetzt. Von den elf Nummern dieses eleganten, festlichen Magnificats gingen acht in Moses Song ein, wurden von Händel mehr oder minder frei bearbeitet und mit Kompositionen aus eigener Feder ergänzt. Das Resultat: eine prunkvolle, ›gottvolle‹ Musik, die an Traditionen anknüpfte und doch abseits der Moden, über den Zeiten stand. Das zeigt sich am Monumentalklang von Stücken wie »He is my God« ebenso wie an der festlichen Kontrapunktik von »The earth swallowed them« oder auch an der Chorfuge »And I will exalt Him«, für die Händel ebenfalls auf Musik des 17. Jahrhunderts zurückgegriffen hat – allerdings aus der Hand von Giovanni Gabrieli.
Der Premierenerfolg hielt sich dennoch in Grenzen. Dem Publikum missfiel die Überfülle an Chornummern und der Mangel an SoloArien und Duetten. Händel trug diesem Tadel zwar in der Folge Rechnung und verwässerte sein künstlerisches Grundkonzept. Doch auch in ent
stellter Form eroberte das Oratorium nicht die Herzen der Massen. Erst im 19. Jahrhundert wurde allmählich im vollen Maße die Originalität erkannt, die Händels Israel in Egypt in der Erstfassung auszeichnete. Hier erzählt ein bewegendes Werk nicht nur von einem Volk auf Wanderschaft – sondern auch von einem Komponisten, der sich Neuland erobert hat.
Erster Teil: The Lamentation of the Israelites for the death of Joseph
Nr. 1 Symphony
Nr. 2 Chor
Text: Klagelieder Jeremias 1:4,11; 2:10
The sons of Israel do mourn, and they are in bitterness; all the people sigh, and hang down their heads to the ground.
Die Söhne Israels trauern, und sie sind voller Bitterkeit; das ganze Volk seufzt und senkt seine Häupter zur Erde.
Nr. 13 Chor
Text: Psalm 103:17
The merciful goodness of the Lord endureth for ever on them that fear Him, and His righteousness on children’s children.
Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind.
Zweiter Teil: Exodus
Rezitativ
Text: Exodus 1:8,11,13
Tenor
Now there arose a new king over Egypt, which knew not Joseph; and he set over Israel taskmasters to afflict them with burdens, and they made them serve with rigour.
Da erhob sich ein neuer König über Ägypten, der Josef nicht gekannt hatte. Und er setzte Fronvögte über Israel ein, um sie mit schweren Bürden zu peinigen, und sie mit Gewalt zur Sklavenarbeit zu zwingen.
Nr. 14 Solo & Chor
Text: Exodus 2:23; 1:11,13
Alt & Chor
And the children of Israel sighed by reason of the bondage, and their cry came up unto God. They oppressed them with burdens, and made them serve with rigour; and their cry came up unto God.
Rezitativ
Text: Psalm 105:26,27,29
Tenor
Then sent He Moses, His servant, and Aaron whom He had chosen; these shewed His signs among them, and wonders in the land of Ham. He turned their waters into blood.
Und die Kinder Israels stöhnten unter dem Sklavenjoch, und ihr Hilferuf stieg zu Gott empor. Sie peinigten sie mit schweren Bürden und zwangen sie mit Gewalt zur Sklavenarbeit; und ihr Hilfeschrei stieg zu Gott empor.
Da sandte Gott Mose, seinen Knecht, und Aaron, den er sich erwählt hatte. Diese wirkten unter ihnen seine Zeichen und Wunder im Lande Hams.
Er verwandelte ihre Gewässer in Blut.
Nr. 15 Chor
Text: Exodus 7:18; Psalm 105:29
They loathed to drink of the river. He turned their waters into blood.
Sie ekelten sich davor, aus dem Fluss zu trinken. Er verwandelte ihre Gewässer in Blut.
Nr. 16 Arie
Text: Psalm 105:30; Exodus 9:9
Alt
Their land brought forth frogs, yea, even in their king’s chambers. He gave their cattle over to the pestilence; blotches and blains broke forth on man and beast.
Ihr Land brachte Frösche hervor, ja sogar bis hinein in die Gemächer des Königs. Er brachte über ihr Vieh eine Seuche; und Geschwüre und eitrige Blasen brachen an Mensch und Vieh hervor.
Nr. 17 Chor
Text: Psalm 105:31,34,35
He spake the word, and there came all manner of flies, and lice in all their quarters. He spake; and the locusts came without number, and devoured the fruits of the ground.
Er sprach, und da kamen alle Arten von Fliegen und Läusen über ihr ganzes Land. Er sprach, und zahllose Heuschrecken kamen und fraßen die Früchte ihres Bodens.
Nr. 18 Chor
Psalm 105:32; Exodus 9:23,24
He gave them hailstones for rain; fire mingled with the hail ran along upon the ground.
Er schickte ihnen Hagel statt Regen; Blitze zusammen mit dem Hagel gingen auf das Land nieder.
Nr. 19 Chor
Text: Exodus 10:21,22
He sent a thick darkness over all the land, even darkness, which might be felt.
Nr. 20 Chor
Text: Psalm 105:36
He smote all the firstborn of Egypt, the chief of all their strength.
Nr. 21 Chor
Text: Psalm 78:52; 105:37
But as for His people, He led them forth like sheep: He brought them out with silver and gold; there was not one feeble person among their tribes.
Nr. 22 Arie
Text: Samuel Humphreys
Sopran
Through the land so lovely blooming, Nature all her charms assuming,
Wakes the soul to cheerful praise. Verdant scenes around us rising,
Each delightful sense surprising, Softly crown the circling days. Through the land …
Er breitete eine tiefe Dunkelheit über das Land aus, eine Dunkelheit, die sogar gefühlt werden konnte.
Er erschlug jede Erstgeburt Ägyptens, die Quelle all ihrer Stärke.
Sein Volk aber führte er hinaus wie Schafe; er führte es hinaus mit Silber und Gold; es fand sich nicht ein Schwächling unter seinen Stämmen.
Im ganzen Land, das so lieblich blüht, weckt die Natur, die all ihre Reize entfaltet, die Seele zu fröhlichem Lobgesang. Grüne Landschaften erheben sich um uns herum, überraschen jeden entzückten Sinn und krönen sanft die vergehenden Tage. Im ganzen Land …
Nr. 23 Chor
Text: Psalm 106:9,11
He rebuked the Red Sea, and it was dried up.
Nr. 24 Chor
Text: Exodus 14:31
And Israel saw that great work that the Lord did upon the Egyptians; and the people feared the Lord and believed the Lord and his servant Moses.
// Pause //
Dritter Teil: Moses Song
Nr. 25 Chor
Text: Exodus 15:1
Moses and the children of Israel sung this song unto the Lord, and spake, saying: I will sing unto the Lord, for He hath triumphed gloriously; the horse and his rider hath He thrown into the sea.
Nr. 26 Duett
Text: Exodus 15:2
Sopran I & II
The Lord is my strength and my song; He is become my salvation.
Er bedrohte das Schilfmeer, und so wurde es trockengelegt.
Als Israel sah, dass der Herr mit mächtiger Hand an den Ägyptern gehandelt hatte, fürchtete das Volk den Herrn. Sie glaubten an den Herrn und an Mose, seinen Knecht.
Mose und die Kinder Israels sangen dem Herrn dieses Lied, sie sagten: Ich singe dem Herrn, denn er hat ruhmreich gesiegt. Das Ross und seinen Reiter warf er ins Meer.
Der Herr ist meine Stärke und mein Lied, er ist für mich zum Retter geworden.
Nr. 27 Chor
Text: Exodus 15:2
He is my God, and I will prepare Him an habitation, my father’s God. And I will exalt Him.
Er ist mein Gott, ihm will ich eine Wohnstatt bereiten, dem Gott meines Vaters. Ihn will ich rühmen.
Nr. 28 Duett
Text: Exodus 15:3,4
Bass I & II
The Lord is a man of war: Lord is His name. Pharaoh’s chariots and his host hath He cast into the sea; his chosen captains also are drowned in the Red Sea.
Der Herr ist ein Krieger: Herr ist sein Name. Pharaos Wagen und seine Streitmacht warf er ins Meer; seine besten Kämpfer ertränkte er im Schilfmeer.
Nr. 29 Chor
Text: Exodus 15:5
The depths have covered them: they sank into the bottom as a stone.
Die Fluten bedeckten sie. Sie sanken in die Tiefe wie Steine.
Nr. 30 Chor
Text: Exodus 15:6,7
Thy right hand, O Lord, is become glorious in power; Thy right hand, O Lord, hath dashed in pieces the enemy.
Deine Rechte, oh Herr, ist herrlich an Stärke; deine Rechte, oh Herr, hat den Feind in Stücke zerschmettert.
Nr. 32 Arie
Text: Exodus 15:9
Tenor
The enemy said, I will pursue, I will overtake, I will divide the spoil; my lust shall be satisfied upon them; I will draw my sword, my hand shall destroy them.
Nr. 33 Arie
Text: Exodus 15:10
Sopran
Thou didst blow with the wind, the sea covered them; they sank as lead in the mighty waters.
Nr. 34 Chor
Text: Exodus 15:11,12
Who is like unto Thee, O Lord, among the gods? Who is like Thee, glorious in holiness, fearful in praises, doing wonders?
Thou stretchest out Thy right hand, the earth swallowed them.
Nr. 35 Duett
Text: Exodus 15:13
Alt & Tenor
Thou in Thy mercy hast led forth Thy people which Thou hast redeemed; Thou hast guided them in Thy strength unto Thy holy habitation.
Der Feind sagte: Ich will verfolgen, ich werde einholen, ich werde die Beute teilen. Meine Gier soll an ihnen gestillt werden. Ich werde mein Schwert ziehen, meine Hand soll sie vernichten.
Da schnaubtest du Sturm. Das Meer bedeckte sie. Sie versanken wie Blei in den tosenden Fluten.
Wer ist wie du, oh Herr, unter den Göttern? Wer ist wie du ruhmreich in seiner Heiligkeit, gefürchtet im Lobpreis, Wunder vollbringend? Du strecktest deine Rechte aus. Die Erde verschlang sie.
Du, in deiner Gnade, führtest dein Volk, das du erlöst hast; du lenktest sie in deiner Größe zu deiner heiligen Wohnung.
Nr. 36 Chor
Text: Exodus 15:14–16
The people shall hear, and be afraid; sorrow shall take hold on them: all the inhabitants of Canaan shall melt away: by the greatness of Thy arm they shall be as still as a stone; till Thy people pass over, O Lord, which Thou hast purchased.
Nr. 37 Arie
Text: Exodus 15:17
Alt
Thou shalt bring them in, and plant them in the mountain of Thine inheritance, in the place, O Lord, which Thou hast made for Thee to dwell in, in the Sanctuary, O Lord, which Thy hands have established.
Nr. 38 Chor
Text: Exodus 15:18,19
The Lord shall reign for ever and ever.
Rezitativ
Text: Exodus 15:20,21
Tenor
For the horse of Pharaoh went in with his chariots and with his horsemen into the sea, and the Lord brought again the waters of the sea upon
Die Völker sollen dies hören und sich fürchten. Zittern soll sie ergreifen. Alle Bewohner Kanaans sollen dahinschmelzen. Durch die Stärke deines Arms sollen sie zu Stein erstarren, bis das Volk, welches du, oh Herr, dir erwählt hast, hindurchgezogen.
Du wirst sie hinbringen und sie einpflanzen auf dem Berg deines Erbes, an dem Ort, oh Herr, welchen du dir geschaffen hast, um dort zu wohnen, in dem Heiligtum, oh Herr, welches deine Hände erbaut haben.
Der Herr soll herrschen für immer und ewig.
Denn die Rosse des Pharao zogen mit seinen Wagen und seinen Reitern ins Meer, und der Herr ließ das Wasser des Meeres auf sie zurückfluten. Aber die
them; but the children of Israel went on dry land in the midst of the sea.
Chor
The Lord shall reign for ever and ever.
Rezitativ
Tenor
And Miriam the prophetess, the sister of Aaron, took a timbrel in her hand; and all the women went out after her with timbrels and with dances. And Miriam answered them:
Nr. 39 Solo & Chor
Text: Exodus 15:21
Sopran
Sing ye to the Lord, for He hath triumphed gloriously:
Chor
The Lord shall reign for ever and ever.
Sopran
The horse and his rider hath He thrown into the sea.
Chor
The Lord shall reign for ever and ever, for He hath triumphed gloriously. I will sing unto the Lord, for He hath triumphed gloriously, the horse and his rider hath He thrown into the sea.
Kinder Israels zogen auf trockenem Boden mitten durch das Meer.
Der Herr soll herrschen für immer und ewig.
Und die Prophetin Miriam, die Schwester Aarons, nahm ein Tamburin in die Hand, und alle Frauen zogen mit Trommeln und Tanz hinter ihr her. Und Miriam rief ihnen zu:
Singt dem Herrn ein Lied, denn er hat ruhmreich gesiegt.
Der Herr soll herrschen für immer und ewig. Das Ross und seinen Reiter warf er ins Meer.
Der Herr soll herrschen für immer und ewig, denn er hat ruhmreich gesiegt. Ich will dem Herren singen, denn er hat ruhmreich gesiegt. Das Ross und seinen Reiter warf er ins Meer.
13. bis 30. Sep 2026
Mi, 16. Sep 2026, 19:30
Großer Saal
philipp von steinaecker, fleur barron & mahler academy orchestra
Revolution Mahler!
Das aus Mitgliedern europäischer Spitzenorchester bestehende Mahler Academy Orchestra spielt Mahlers Neunte sowie dessen Kindertotenlieder auf Originalinstrumenten.
So, 27. Sep 2026, 18:00
Großer Saal
johannes hiemetsberger & chorus sine nomine
Bachmann unendlich
Linzer Erstaufführung des neuen Werkes Frühling. Leeres Land von Wolfgang Sauseng auf einen Text von Ingeborg Bachmann mit Johannes Hiemetsberger und dem Chorus sine nomine
Mi, 30. Sep 2026, 19:30
Großer Saal
anja bihlmaier, bbc singers & bbc philharmonic orchestra
Brahms’ Requiem
Johannes Brahms’ Deutsches Requiem kombiniert mit Lili Boulangers Psaume 24 in einer internationalen Spitzenbesetzung rund um Anja Bihlmaier und das BBC Philharmonic Orchestra brucknerfest.at
Sopran
Die Sopranistin Miriam Kutrowatz ist Mitglied des Jungen Ensembles am Theater an der Wien, wo sie unter anderem als Zerlina und Marie zu erleben ist. Ihr Debüt gab sie als Idaspe in Vivaldis Il Bajazet. 2021 begeisterte sie bei den Salzburger Festspielen in der Titelrolle der Kinderoper Vom Stern, der nicht leuchten konnte. Weitere Engagements führten sie zur Styriarte unter Jordi Savall sowie in das Wiener Konzerthaus und den Musikverein. International trat sie in der Philharmonie de Paris auf.
Zu ihrem Repertoire zählen Rollen in Opern von Händel, Humperdinck und Cavalli. Die Preisträgerin des CestiWettbewerbs schloss ihr Studium an der mdw Wien bei Edith Lienbacher ab und führt es bei Florian Boesch fort. Meisterkurse bei Marjana Mijanovic sowie Tanzunterricht bei Doris Uhlich ergänzen ihre Ausbildung.

Sopran
Die Sopranistin Maria Ladurner ist eine renommierte Spezialistin für Alte Musik. Sie arbeitet mit Ensembles wie der Lautten Compagney oder dem Finnish Baroque Orchestra und Dirigenten wie Jordi Savall zusammen. Ihr Bühnendebüt gab sie mit 19 Jahren; seither führten sie Engagements an die Oper Bonn, das Staatstheater Nürnberg und zu den HändelFestspielen Göttingen.
Ihre Diskografie umfasst preisgekrönte Alben (OPUS KLASSIK, Diapason d’or). Ladurner ist Preisträgerin des Internationalen H.I.F. Biber Wettbewerbs und widmet sich intensiv dem Liedgesang. Sie studierte an der mdw Wien und am Mozarteum Salzburg. 2025/26 debütiert sie an der Kammeroper Wien und singt das Deutsche Requiem von Johannes Brahms mit der Nordwestdeutschen Philharmonie.

Alt
Der Countertenor Alois Mühlbacher, einst Mitglied der St. Florianer Sängerknaben, debütierte mit 15 an der Wiener Staatsoper. Heute tritt er weltweit auf, etwa am Teatro alla Scala in Mailand unter Marc Minkowski oder im Wiener Musikverein. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dorothee Oberlinger und dem Ensemble 1700 sowie mit Gunar Letzbor und Ars Antiqua Austria.
Sein Repertoire reicht von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel bis zu Liedern von Gustav Mahler (CD Urlicht). 2023 gründete er das Ensemble Pallidor. Mühlbacher studierte in Wien und an der Royal Academy of Music in London. Seit 2024 ist er künstlerischer Leiter des Barock Festivals St. Pölten. Er lebt in Wien.

Tenor
Der Tenor Johannes Bamberger stammt aus St. Pölten und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Bereits während seines Studiums gastierte er am Theater an der Wien und am Landestheater Linz. Johannes Bamberger ist ein gefragter Lied und Oratoriensänger, der unter anderem in den Festspielhäusern St. Pölten und Grafenegg, beim Menuhin Festival in Gstaad und der Schubertiade Schwarzenberg, beim Carinthischen Sommer, in der Laeiszhalle in Hamburg, dem Musikverein Wien, dem Wiener Konzerthaus, bei den Harnoncourt Tagen St. Georgen sowie jüngst in der Philharmonie de Paris und im Auditorio Nacional de Música in Madrid gastierte. Von 2018 bis 2020 gehörte Johannes Bamberger zum Jungen Ensemble des Theater an der Wien und kehrt seitdem regelmäßig als Gast an das MusikTheater an der Wien zurück.

Der Bariton Matthias Helm studierte bei Rotraud Hansmann und Robert Holl. Als gefragter Interpret von Oratorien und Passionen (unter anderem von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel sowie Felix Mendelssohn Bartholdy) gastiert er weltweit in Häusern wie der Wigmore Hall, der Philharmonie Berlin, im Wiener Musikverein und bei der Styriarte.
Er kooperiert mit Ensembles wie der J. S. BachStiftung, dem Bach Collegium Japan und dem Concentus Musicus Wien. Helm widmet sich intensiv dem Liedgesang, etwa mit dem Gitarrenduo Hasard, und war in Opernproduktionen an der Wiener Kammeroper oder dem Landestheater Linz zu hören. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Nordamerika und Asien.

Bass
Der Bariton Daniel Ochoa ist ein international gefragter Opern und Konzertsänger. In der Saison 2025/26 gastiert er unter anderem in der Elbphilharmonie, der Philharmonie de Paris und der Berliner Philharmonie. Als Leipziger fühlt er sich besonders dem Werk Johann Sebastian Bachs verpflichtet und arbeitet regelmäßig mit dem Thomanerchor und der Gaechinger Cantorey zusammen.
Ochoa war Ensemblemitglied der Wiener Volksoper und musizierte mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt und Helmuth Rilling. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Moderne, mit einem Fokus auf das Kunstlied (unter anderem Schuberts Winterreise). Er studierte bei Größen wie Dietrich FischerDieskau und Thomas Quasthoff. Über 30 CDs dokumentieren sein Schaffen.

Der in St. Valentin (NÖ) beheimatete Chor Ad Libitum wurde 1993 von Heinz Ferlesch gegründet und hat sich seitdem zu einem der führenden Ensembles seines Genres entwickelt. Das musikalische Spektrum des Chores reicht von filigranen A cappellaStücken bis hin zu den großen ChorOrchesterwerken, vom Barock bis zur Gegenwart. Mit besonderer Hingabe widmet sich der Chor der A cappellaLiteratur, in denen das Ensemble sein sängerisches Potenzial und seine unverwechselbare Klangkultur entfalten kann.
Konzerte mit bedeutenden österreichischen Klangkörpern und vor allem mit dem Originalklangensemble Barucco prägen das künstlerische Profil des Ensembles. Zum Kernrepertoire zählen unter anderem Bachs Passionen und hMollMesse, Oratorien von Händel und Mendelssohn und Monteverdis Marienvesper.

Das Originalklangorchester und Consort Barucco wurde aus dem leidenschaftlichen Interesse und der Begeisterung für Fragen der Aufführungspraxis vom Dirigenten Heinz Ferlesch und dem Oboisten Andreas Helm gegründet. Ziel und Anspruch ist es, originalgetreues Musizieren mit Leidenschaft und Lebendigkeit zu präsentieren. Im Repertoire finden sich die großen Highlights des Barocks und der Klassik ebenso wie seltener aufgeführte Werke. Ein innovatives Konzerterlebnis bietet Publikum und Ausführenden das Konzertformat Sing on Stage, das von Heinz Ferlesch gemeinsam mit dem Wiener Konzerthaus entwickelt wurde. Barucco ist unter anderem Gast im Wiener Konzerthaus, Theater an der Wien, bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk, im Festspielhaus St. Pölten, bei den Tiroler Festspielen Erl oder in der Sala Sinfonica in Madrid. Vom Ensemble liegen mehrere mit Begeisterung aufgenommene CDEinspielungen vor.

Leitung
Heinz Ferlesch ist künstlerischer Leiter der Wiener Singakademie, des Chores Ad Libitum und Dirigent des Originalklangorchesters Barucco. Engagements führen ihn unter anderem ins Wiener Konzerthaus, ins MusikTheater an der Wien, zu den Internationalen Händelfestspielen Halle, in die Elbphilharmonie und an die Ópera de A Coruña. Als Leiter des Chores des Wiener Konzerthauses arbeitet er mit Dirigenten wie Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Kent Nagano und Yannick Nézet guin zusammen. Mit dem Original lesch international Maßstäbe in der historisch informierten Aufführungspraxis. Das gefeierte Debüt des zu Barucco gehörigen Vokalensembles Barucco Vokal mit Bachs Johannes Música 2024 unterstreicht seine inter goge, Juror und Gastdirigent ist Heinz Ferlesch europaweit gefragt. Zahlreiche Auszeichnungen würdigen sein künstlerisches Wirken.





Herausgeberin
Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH, Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, 4010 Linz
Künstlerischer Direktor
Norbert Trawöger
Programmplanung & Dramaturgie
Andreas Meier (Leitung), Paula Schlüter
Redaktion
Paula Schlüter
Grafik
Anett Lysann Kraml, Lukas Eckerstorfer
Abbildungen
gemeinfrei (S. 7 & 10–11), Stiftung Händel Haus/Thomas Ziegler (S. 8), L. Namisnyk (S. 24 & 27), T. Pewal (S. 25 & 31), T. Suter (S. 26), privat (S. 28), C. Palm (S. 29), J. Steininger (S. 30), R. Winkler (S. 32)
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten
LIVA – Ein Mitglied der Unternehmensgruppe Stadt Linz
Wir danken für Ihren Besuch und wünschen Ihnen ein schönes Konzert!












