Rafał Blechacz
28. Februar 2026 19:30 Uhr Mittlerer Saal Klavierrecitals II
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28. Februar 2026 19:30 Uhr Mittlerer Saal Klavierrecitals II

Di, 10. Mär 2026, 19:30
Mittlerer Saal
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Mo, 16. Mär 2026, 19:30
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Fr, 27. Mär 2026, 19:30
Großer Saal
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Georg Friedrich Händels Oratorium Israel in Egypt mit einer fulminanten Solist:innenbesetzung, dem Chor Ad Libitum und dem Originalklangorchester Barucco unter der Leitung von Heinz Ferlesch
und Infos:
Das Programm auf einen Blick
Im Alter von nur 20 Jahren gewann der polnische Pianist Rafał Blechacz den renommierten Chopin-Wettbewerb. In seinem Klavierrecital spürt er den epochemachenden Entwicklungen in der Klaviermusik des frühen 19. Jahrhunderts nach: von Wolfgang Amadé Mozarts Klaviersonate Nr. 11 in A-Dur mit ihrem als ›Türkischer Marsch‹ bekannten dritten Satz über Franz Schuberts von musikalischen Einfällen strotzenden Impromptus bis hin zu virtuosen Salonstücken von Frédéric Chopin, in denen dieser große sonatenhafte Strukturen mit knappen, prägnanten Formen verschränkte.
Wolfgang Amadé Mozart 1756–1791
Klaviersonate Nr. 11 A-Dur KV 331 (300i) // 1783–84
I Andante grazioso (Thema mit Variationen)
II Menuetto – Trio
III Allegrino. Alla turca
Franz Schubert 1797–1828
Vier Impromptus D 899 // 1827
Nr. 1 Allegro molto moderato c-Moll
Nr. 2 Allegro Es-Dur
Nr. 3 Andante Ges-Dur
Nr. 4 Allegretto As-Dur
// Pause //
Frédéric Chopin 1810–1849
Barcarolle Fis-Dur op. 60 // 1845–46
Drei Mazurkas op. 50 // 1841–42
Nr. 1 Vivace G-Dur
Nr. 2 Allegretto As-Dur
Nr. 3 Moderato cis-Moll
Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47 // 1840–41
Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39 // 1838–39
Konzertende: ca. 21:30 Uhr
Als Wolfgang Amadé Mozart am 5. Dezember 1791 im Alter von gerade einmal 35 Jahren verstarb, hatte er sich nicht nur Ruhm und Anerkennung als Pianist und Komponist, sondern auch als angesehener und gefragter Lehrer erarbeitet. Dabei waren die Beweggründe für seine zeitlebens unermüdliche Lehrtätigkeit fast ausschließlich pragmatischer Natur. So war Mozart, nachdem er am 8. Juni 1781 seinen Dienst als Hoforganist des Salzburger Fürsterzbischofs Hieronymus Josef Graf Colloredo quittiert hatte und fortan sein Glück als freischaffender Komponist in Wien versuchte, auf die Einnahmen aus privatem Klavier- und Kompositionsunterricht schlichtweg angewiesen. Erteilte er nach seiner Ankunft in Wien zunächst vornehmlich adligen und dementsprechend zahlungskräftigen Förderinnen wie etwa Maria Theresia von Trattner, Ehefrau des Hof-Buchdruckers und Verlegers Johann Thomas von Trattner, oder Maria Karolina Thiennes de Rumbeke, Cousine des Grafen Johann Philipp von Cobenzl, Klavierunterricht, so nahm er bald auch Kompositionsstudenten an, zu denen er teilweise, wie etwa im Falle Johann Nepomuk Hummels, Franz Xaver Süßmayrs oder Joseph von Eyblers, enge Freundschaften schloss und die er darüber hinaus mit Kopistenarbeiten, zuweilen sogar mit der Einstudierung seiner Werke betraute. Obwohl das Unterrichten damit einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner täglichen Arbeit ausmachte, blieb es für Mozart zeitlebens ungeliebter Nebenerwerb, mit dem er sich finanzielle Rücklagen erarbeitete, um seiner wahren Profession, der Komposition, nachgehen zu können: »Ich könnte mich mit nichts recht fort bringen, als mit scolaren«, schrieb er am 7. Februar 1778 an seinen Vater Leopold, »und zu der arbeit bin ich nicht gebohren. […] ich bin ein Componist, und bin zu einem kapellmeister gebohren. ich darf und kann mein Talent im Componiren, welches mir der gütige gott so
Wolfgang
Amadé Mozart // Klaviersonate Nr. 11 A-Dur

Wolfgang Amadé Mozart, Ausschnitt aus einem Ölgemälde mit der Darstellung der Familie Mozart von Johann Nepomuk della Croce, 1780–81
reichlich gegeben hat, […] nicht so vergraben; und das würde durch die viellen scolaren, denn das ist ein sehr unruhiges metier.«
In direktem Zusammenhang mit seiner Unterrichtstätigkeit stehen auch die Klaviersonaten, die Mozart in jener Zeit komponierte, gab es doch aufgrund der wachsenden Anzahl ›dilettierender‹ Pianist:innen eine ungewöhnlich hohe Nachfrage nach neuen Stücken: »Hier ist doch gewis das Clavierland«, schrieb er am 2. Juni 1781 an seinen Vater Leopold. Zu den populärsten Schöpfungen jener Tage zählt zweifellos die Klaviersonate Nr. 11 A-Dur, die Mozart 1784 gemeinsam mit jener in C-Dur KV 330 und jener in F-Dur KV 332 gewissermaßen als Zyklus veröffentlichte. Grund dafür ist nicht zuletzt der mit »Allegrino. Alla turca« (»Kleines Allegro im türkischen Stil«) überschriebene Schlusssatz, in dem Mozart die spezifischen Charakteristika der im 18. Jahrhundert äußerst beliebten ›Türkischen Musik‹ aufgriff, die er kurz zuvor in der Ouvertüre seines Singspiels Die Entführung aus dem Serail durch den Einsatz von großer Trommel, Triangel, Becken (Mozart fasste diese drei Instrumente in seiner Partitur oftmals mit dem Begriff »Türkische Musick« zusammen) und Piccoloflöte lautstark in Szene gesetzt hatte.
»Wir kommen zu unsern Lieblingen, den Sonaten von Franz Schubert, den Viele nur als Liedercomponisten, bei Weitem die Meisten kaum dem Namen nach kennen. Nur Fingerzeige können wir hier geben. Wollten wir im Einzelnen beweisen, für wie reine Geniuswerke wir seine Compositionen erklären müssen, so gehört das mehr in Bücher, für die vielleicht noch einmal Zeit wird.«
Mit diesen Worten beginnt Robert Schumann seine Rezension von Sonaten Franz Schuberts am 29. Dezember 1835 in der Neuen Zeitschrift für Musik. Sieben Jahre nach dem Tod seines Wiener Kollegen fühlte er sich dazu verpflichtet, Schubert dem übermächtigen Schatten Ludwig van Beethovens zu entreißen und seine kompositorische Meisterschaft ins rechte Licht zu rücken. Verglichen mit Beethovens Sonaten oder auch denjenigen Wolfgang Amadé Mozarts, »die als wohlgeordnete Kompendien verstanden werden können, erscheinen diejenigen Franz Schuberts wie ein schwer zu überblickender Gattungstorso« (Andreas Krause), der bis heute nicht recht in definitive Kategorien oder klare, nummerierte Verzeichnisse einzuordnen ist und somit dem zyklischen Rezeptionsmuster unserer Zeit zuwiderläuft. Von Mai bis September 1828, in den letzten Monaten seines Lebens, ehe er am 19. November desselben Jahres im Alter von nur 31 Jahren verstarb, vollendete Schubert drei Klaviersonaten, die heute als Nummer 19 bis 21 bekannt sind und gewissermaßen »als Resümee einer lebenslangen Auseinandersetzung […] mit Beethoven gelten« (Walther Dürr) können. »Ich habe unter andern 3 Sonaten für’s Pianoforte allein componirt«, schrieb der Komponist am 2. Oktober 1828 an den Verleger Heinrich Albert Probst. »Auch habe ich mehrere Lieder von [Heinrich] Heine aus Hamburg gesetzt, welche hier außerordentlich gefielen, und endlich
Franz Schubert // Vier Impromptus D 899

Franz Schubert, Porträt »nach der Natur von Wilh[elm] Aug[ust] Rieder«, 1825. Vermerk auf der Rückseite: »mit dem eigenhändigen Namenszug des Tondichters«.
ein Quintett für 2 Violinen, 1 Viola u[nd] 2 Violoncello verfertigt. Die Sonaten habe ich an mehreren Orten mit vielem Beyfall gespielt, das Quintett aber wird dieser Tagen erst probirt.« Hatte er sich zuvor bemüht, die Gattung in zyklische, symphonische Dimensionen zu überführen – im Jahre 1824 wies er seinen Freund Leopold Kupelwieser darauf hin, er wolle sich mit Instrumentalwerken »den Weg zur großen Sinfonie bahnen« –, so verdichtete er den auf klangliche und formale Größe ausgerichteten Stil in diesen Sonaten zu einer konzentrierten, teilweise fast experimentellen Klangsprache, deren trotz alledem noch immer orchestrale Klangfülle den Pianisten Alfred Brendel von »latenten Streichquintetten« sprechen ließ.
Ähnliches ließe sich über die vier Impromptus D 899 sagen, die Schubert kurz zuvor im Sommer 1827, zwischen der Arbeit an beiden Hälften seiner Winterreise komponierte. Vielleicht versteckt sich hinter den stückübergreifenden Bezügen gar die unterschwellige Idee einer viersätzigen Sonate? Am Beginn steht ein eigentümlich zwischen Trauermarsch und lyrischer Ballade schwankendes Allegro in c-Moll, dessen volksliedhafter Gestus durch gewagte Modulationen und chromatische Begleitfiguren dabei immer wieder in spukhafte Abgründe abgeleitet. Ungleich leichtfüßiger dagegen das zweite Impromptu in Es-Dur, dessen etüdenhafte Triolenfiguren ihre Schatten bereits auf virtuose ›Salonstücke‹ im Stile von Frédéric Chopins ›Minutenwalzer‹ Des-dur op. 64, Nr. 1 vorauszuwerfen scheinen. Der in h-Moll stehende Mittelteil hingegen schlägt mit seinen markant aufstampfenden Begleitfiguren ernstere Töne an, ein Kontrastpaar, das Schubert in der Coda zu vereinen versucht – ein letztlich bewusst verzweifeltes Unterfangen, das seinen Ausweg in dramatischem es-Moll findet. Von dort ist es ein kleiner Schritt in die tonale Sanftheit des Ges-Dur des dritten Impromptus. Über perlenden Triolen entfaltet sich ein Lied ohne Worte, dessen schier endlos singende Melodie immer wieder von nervösen Trillern im Bass konterkariert wird. Gewissermaßen als ›Sonatenfinale‹ folgt ein agitiertes Allegretto: Sechzehntelkaskaden, die wie Wassertropfen aus der Höhe hinabrauschen, zu denen sich nach und nach eine Melodie in der linken Hand gesellt, die schließlich auch von der rechten aufgegriffen wird, stehen hier einem melancholisch-dramatischen Mittelteil gegenüber.
Frédéric Chopin // Klavierwerke
Fast 200 Werke komponierte Frédéric Chopin für ›sein‹ Instrument, das Klavier. Tatsächlich gibt es wohl kaum einen bedeutenden Komponisten, der sich schöpferisch derart exklusiv mit einem Instrument auseinandersetzte. Umso mehr erstaunt es, dass der »Raffael des Fortepiano«, wie Heinrich Heine ihn im Hinblick auf die formale Ausgewogenheit der Bilder des Renaissancemalers adelte, mit lediglich drei Sonaten der pianistischen Gattung schlechthin vergleichsweise geringe Aufmerksamkeit schenkte. Während Chopin sich in seinen unzähligen Nocturnes, Mazurkas, Polonaisen, Walzern und Etüden als Meister des Charakterstücks bewies, stellte ihn die von kompositorischen Traditionen und fixierten Strukturen geprägte mehrsätzige Klaviersonate vor Probleme.
Ungeachtet dessen fand Chopin gerade in seinen späteren Werken –wenn man angesichts seines frühen Todes 1849 im Alter von 39 Jahren davon sprechen kann – gerade auch in kleinen Formen zu unglaublicher formaler Differenziertheit und kompositorischer Vielfalt. Die Werke des heutigen Abends entstanden allesamt, nachdem Chopin 1837 in Paris die unter dem Pseudonym George Sand als Schriftstellerin erfolgreiche Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil kennengelernt hatte, deren unorthodoxes Auftreten – sie trug regelmäßig Männerkleidung und rauchte Zigarre – ihn zunächst befremdete: »Was für eine unsympathische Frau sie doch ist!«, bemerkte er gegenüber dem Pianisten Stephen Heller. »Ist sie denn wirklich eine Frau? Ich möchte es fast bezweifeln.« Hinter der oberflächliche Abneigung verbarg sich, wie sich bald herausstellte, jedoch ein tiefe Verbundenheit: Schon im Frühjahr 1838 wurden beide ein Paar, das seine Sommeraufenthalte regelmäßig auf Sands Landsitz in Nohant verbrachte, wo sich Chopins angeschlagene Gesundheit nachhaltig besserte.

Frédéric Chopin, Ölgemälde von Eugène Delacroix, 1838
Während eines Aufenthalts in Mallorca, wohin das Paar 1838 gereist war, begann Chopin das Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39. Der Beginn verströmt mit seinen treibenden Figuren und markanten Akkordblöcken geradezu Beethoven’sche Dramatik und Energie. Choralhafte Abschnitte wechseln anschließend mit hochvirtuosen Oktavläufen ab, ehe sich die Stimmung nach Des-Dur aufhellt, getragen von »einer Wagnerianischen Melodie von überbordender Schönheit, die den Klang von Tuben, Harfen und des gesamten apokalyptischen Orchesters von Wallhalla« (Louis Kentner) in Erinnerung ruft.
Ähnlich den Impromptus von Schubert können auch die vier Balladen Chopins als geschlossene »phantastische Sonate« (Joachim Kaiser) betrachtet werden. In diesem Kontext nähme die in unmittelbarer Nähe zum Scherzo Nr. 3 cis-Moll entstandene Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47 die Rolle eines ›langsamen Satzes‹ ein. Beschwingt im 6/8-Takt wiegend stellt Chopin hier drei Themen vor, die er anschließend varia-
tiv weiterspinnt und dabei einen Rhythmus etabliert, »der an den Tritt des Pferdes gemahnt«, so der Musikwissenschaftler Hugo Leichtentritt, »im ersten Teil mehr wie der wiegende Gang eines sanften Zelters, später wie das Ausgreifen eines feurigen Rappen«.
In den zur selben Zeit entstandenen die Drei Mazurkas op. 50 zeigt sich der ganze Reichtum von Chopins lebenslanger Beschäftigung mit der polnischen Tanzform, ihrer mild lächelnden Melancholie und ihrer eigentümlich ›swingenden‹ Betonung der zweiten Zählzeit im 3/4-Takt. Besonders die in cis-Moll stehende dritte führt diese Tradition allerdings in bisher ungeahnt Gefilde, wenn Chopin mit einem strengen Kanon beginnt und im weiteren Verlauf hörbar auf die dis-Moll-Fuge aus dem ersten Teil von Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier Bezug nimmt.
Die Barcarolle Fis-Dur op. 60 komponierte Chopin vom Herbst 1845 bis zum Sommer 1846. Inzwischen war seine Beziehung mit Sand auch aufgrund ihres Zerwürfnisses mit ihrer Tochter Solange nach und nach konfliktreicher geworden. Der Bruch ihrer Beziehung schien absehbar und Chopin stürzte in eine schwere Lebens- und Schaffenskrise. So schrieb er im August 1845 an seine Schwester aus Nohant: »Ich weiß nicht, wie es kommt, aber ich kann nichts Rechtes tun, und dennoch faulenze ich nicht, […] sondern hocke ganze Tage und Abende in meinem Zimmer. Ich muss jedoch einige Manuskripte vor der Abreise von hier beenden, denn im Winter kann ich nicht komponieren.« Nachdem sich auch eine geplante Italienreise zerschlagen hatte, fand Chopin zumindest auf musikalischer Ebene Zuflucht in italienischen Gefilden in Gestalt seiner Barcarolle Fis-Dur. Bezeichnete der Begriff ursprünglich den Gesang venezianischer Gondolieri, fand die Form der Barkarole zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach und nach Eingang in die instrumentale Kunstmusik, eine Entwicklung, die um 1850 mit Werken wie Daniel-François-Esprit Aubers Oper La Barcarolle ihren Höhepunkt erreichte, ehe die Gattung wieder an Relevanz verlor. Chopin erschafft aus der schlichten Grundidee eines Strophenliedes ein komplexes Satzgeflecht voll Terz- und Sextbewegungen, Doppeltrillern und majestätisch wogenden Begleitfiguren.
Andreas Meier
Klavier
Seit seinem herausragenden ersten Preis beim 15. Warschauer Chopin Wettbewerb 2005 inklusive des Gewinns aller Sonderpreise hat sich Rafał Blechacz als feste Größe im internationalen Konzertleben etabliert. Vom Publikum in Europa, Asien und den USA gefeiert, lobt die Presse seine tiefsinnigen und virtuosen Interpretationen. Er ist außerdem Preisträger des Gilmore Artist Award 2014, einem der angesehensten Musikpreise für Pianist:innen weltweit.
Rafał Blechacz konzertiert regelmäßig mit renommierten Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem London Philharmonic Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre symphonique de Montréal und Detroit Symphony Orchestra. Er gab Soloabende in berühmten Konzertsälen wie der Philharmonie Berlin, dem Herkulessaal München, der Liederhalle Stuttgart, Salle Pleyel Paris, Royal Festival Hall und Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, Teatro alla Scala Mailand, der Tonhalle Zürich, der Suntory Hall Tokyo und der David Geffen Hall New York.
Er ist Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon, seine Einspielungen wurden vielfach ausgezeichnet. So wurde seine Debüt-Aufnahme mit Préludes von Chopin mit dem ECHO Klassik und dem Diapason d’or geehrt, seine Aufnahme der Klavierkonzerte von Chopin mit dem Royal Concertgebouw Orchestra erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik, die Aufnahme mit Werken von Debussy und Szymanowski erhielt unter anderem einen ECHO Klassik. Weitere Alben mit Polonaisen von Chopin oder Werken von Bach sowie sein Duo-Album mit der Geigerin Bomsori haben in den letzten Jahren Hörer:innen und Presse gleichermaßen begeistert. Im Oktober 2025 erschien Blechaczs neuste Aufnahme, die er mit Frédéric Chopin erneut dem Komponisten gewidmet hat, der wie kein zweiter seine Karriere geprägt hat.

13. bis 30. Sep 2026
Mo, 14. Sep 2026, 19:30
Großer Saal
In Dialogue
Zwei herausragende Pianisten, zwei Instrumente, zwei musikalische Welten – Klassik und Jazz – und ein Abend, an dem die Grenzen dazwischen miteinander verschmelzen.
Mi, 16. Sep 2026, 19:30
Großer Saal
philipp von steinaecker, fleur barron & mahler academy orchestra
Revolution Mahler!
Das aus Mitgliedern europäischer Spitzenorchester bestehende Mahler Academy Orchestra spielt Mahlers Neunte sowie dessen Kindertotenlieder auf Originalinstrumenten.
Sa, 26. Sep 2026, 19:30
Großer Saal
Orgel virtuos
Mit seinen Bearbeitungen von Bachs ›GoldbergVariationen‹ und Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune sowie Improvisationen über Themen Bruckners zieht der Orgelvirtuose alle Register.
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Herausgeberin
Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH, Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, 4010 Linz
Künstlerischer Direktor
Norbert Trawöger
Programmplanung & Dramaturgie
Andreas Meier (Leitung), Paula Schlüter
Redaktion
Andreas Meier
Grafik
Anett Lysann Kraml, Lukas Eckerstorfer
Abbildungen
privat (S. 7), Wien Museum (S. 9), Ordrupgaard, Charlottenlund (S. 12), M. Borggreve (S. 15)
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten
LIVA – Ein Mitglied der Unternehmensgruppe Stadt Linz
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