Singer Pur Sounds of William
24. Februar 2026 19:30 Uhr Mittlerer Saal Chorkonzerte II
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24. Februar 2026 19:30 Uhr Mittlerer Saal Chorkonzerte II

Di, 10. Mär 2026, 19:30
Mittlerer Saal
Regula Mühlemann & Tatiana
Regula Mühlemann singt bei ihrem BrucknerhausDebüt neben Liedern von Franz Schubert und Richard Strauss Werke von Dominick Argento und Raritäten des britischen Komponisten Frank Bridge.
Mo, 16. Mär 2026, 19:30
Großer Saal
Lamento
Freund:innen der Alten Musik kommen beim Konzert mit Tenor Ian Bostridge und Europa Galante auf ihre Kosten. Auf dem Programm stehen Werke aus Renaissance und Barock.
Fr, 27. Mär 2026, 19:30
Großer Saal
Barucco
Händels Israel in Egypt
Georg Friedrich Händels Oratorium Israel in Egypt mit einer fulminanten Solist:innenbesetzung, dem Chor Ad Libitum und dem Originalklangorchester Barucco unter der Leitung von Heinz Ferlesch
und Infos:
Wer ist eigentlich Will? Singer Pur hat sich aufgemacht, das herauszufinden. In ihrem neuen Programm Sounds of William jagen die sechs
Sänger:innen quer durch die Jahrhunderte –immer der Spur des Will hinterher. Von William Byrds RenaissanceZauber über Wilhelmine von Bayreuths barocken Esprit bis hin zu Billie Eilishs
GänsehautPopsongs und Robbie Williams’ charmantem Swing – alles ganz ohne Instrumente, aber mit jeder Menge Witz, Gefühl und manchmal mit einem kleinen Augenzwinkern.
Ein Abend voller Willensstärke, Willenskraft – und garantiert jeder Menge ›Good Will Vibrations‹!
Bill Withers 1938–2020
Ain’t No Sunshine // 1971
[Arrangement von Jonathan Mummert]
William Byrd 1543–1623
»Cantate Domino«, aus: Cantiones Sacrae II // 1591
Robbie Williams * 1974
Come Undone // 2002
[Arrangement von Joshua Bredemeier]
Franz Schubert 1797–1828
Friedrich Silcher 1789–1860
Der Lindenbaum (»Am Brunnen vor dem Tore«) // 1827, 1846
Wolfram Buchenberg * 1963
Humor // 2025
Håkan Parkman 1955–1988
Madrigal (»Take, o take those lips away«), Nr. 2 aus: Three Shakespeare Songs // 1996
Wolf Kerschek * 1969
Hänsel und Gretel // 2015
William Byrd
Memento homo, aus: Cantiones Sacrae I // 1575
Billie Eilish * 2001
No Time to Die // 2021
[Arrangement von Jan Bürger]
John Williams * 1932
The Princess // 1977
[Arrangement von Silas Bredemeier & Marcel Hubner]
Toto
Rosanna // 1982
[Arrangement von Paul Langford]
// Pause //
Guillaume Dufay um 1400–1471
»Apostolo glorioso«. Motette // 1426
Wilhelm Stenhammar 1871–1927
I Seraillets Have (Im Garten des Serail) // 1890
Ralph Vaughan-Williams 1872–1958
Rest // 1902
Jaakko Mäntyjärvi * 1963
»Come Away, Death«, Nr. 1 aus: 4 Shakespeare Songs // 1995
Daft Punk & Pharrell Williams * 1973
Lose Yourself to Dance // 2013
[Arrangement von Oliver Gies]
Peter Wittrich * 1959
So lang der alte Peter // o. J.
Wilhelm Berger 1861–1911
Die Capelle am Strande // o. J.
Billy Joel * 1949
And So It Goes // 1989
[Arrangement von Bob Chilcott]
Coldplay ft. will.i.am, Willemijn Verkaik, Wilhelm Friedemann Bachs Vater u. a.
Fix You // 2005
[Arrangement von Silas Bredemeier]
Bill Withers
Lovely Day // 1977
[Arrangement von Heike Beckmann]
Konzertende: ca. 21:30 Uhr
Singer Pur
Cordula Kraetzl Sopran
Christian Meister Tenor
Marcel Hubner Tenor
Manuel Warwitz Tenor
Jakob Steiner Bariton
Silas Bredemeier Bass
Namen sind nicht Schall und Rauch. Sie sollen einem Menschen gewisse Tugenden verleihen oder ihn jedenfalls dazu anfeuern, sie zu entwickeln – so wünschen sich das die Eltern. Wer seinen Sohn etwa Wilhelm nennt, der möchte ihm Durchsetzungskraft verleihen. In dem Wort steckt nicht nur der ›Wille‹, sondern auch der ›Helm‹ als Schutz vor unverhofften Schlägen. Einen Wilhelm, so legt es jedenfalls die Etymologie nahe, kann nichts so leicht erschüttern. Schon der Mann an der Spitze der normannischen Invasion Englands hieß so: Wilhelm, der Eroberer.
Tatsächlich ist es verblüffend vielen Wilhelms gelungen, in der Geschichte Spuren zu hinterlassen. Liegt es daran, dass der deutsche Name – in England als William bekannt, in Frankreich als Giullaume – seine Träger vielleicht wirklich zu erhöhter Willenskraft anstachelte? Oder schlicht daran, dass die Welt früher vor Wilhelms wimmelte? Das Vokalsextett Singer Pur nimmt das Publikum heute Abend jedenfalls auf eine Reise mit, die etliche Musiker dieses Namens aus der Vergangenheit und Gegenwart vorstellt.
Am Anfang steht ein Soul-Klassiker von William Harrison Withers Jr., besser bekannt als Bill Withers. Ain’t No Sunshine war der erste Hit des US-Amerikaners, der sich bis zu seinem Durchbruch als Milchmann und auch Fabriksarbeiter verdingt hatte: Die melancholische Schönheit dieses Trennungslieds, gewürzt mit einer Prise Pathos, beschert der Nummer bis heute Charisma und einen Fixplatz im Radio.
William Byrds Musik ertönt heute allenfalls im Klassik-Radio: Der Engländer hatte vor fast einem halben Jahrtausend im Elisabethanischen England gelebt. Seine Leistungen können einem jedoch bis in
die Gegenwart Bewunderung abringen: Am heutigen Abend ist dem »Cantate Domino« nicht nur ein überschwängliches Gotteslob aus seiner Feder mit madrigalhaften Elementen zu hören, sondern auch ein knappes Werk von eindringlichem Ernst – eine Erinnerung an die Sterblichkeit des Menschen in lateinischen Worten, die einst traditionell am Aschermittwoch in der Kirche erklangen.
Robbie Williams besingt in seinem großen, hymnischen Hit Come Undone von 2002 die irdischen Freuden, wirft zugleich aber auch einen ironischen Blick auf sein damaliges Image als Lumpi und Lebemann. Der Song und der zugehörige Videoclip erzählen nicht nur von Ausschweifungen der Marke Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll, wie sie dem Ex-Mitglied der Boygroup Take That seinerzeit wiederholt attestiert wurden, sondern lassen es ebenso wenig an Selbstironie und Selbstverachtung fehlen.
Ein Getriebener steht auch im Zentrum der Winterreise, einem der beiden grandiosen, beklemmenden Liederzyklen von Dichter Wilhelm Müller und Komponist Franz Schubert. Es ist hier allerdings nicht die Lust am Exzess, die den Protagonisten vorwärtsdrängt, sondern eine unstillbare Sehnsucht. Sie sorgt dafür, dass der Ich-Erzähler selbst jenen Lindenbaum links liegenlässt, in dessen Schatten er »manchen süßen Traum« geträumt hatte – und unbeirrt weiter auf ein düsteres Ende zusteuert.
Wenn ein deutscher Wilhelm zur Feder greift, muss das aber nicht unbedingt so tragische Worte zur Folge haben. Es geht auch ganz anders, wie der Autor und Zeichner Wilhelm Busch bewiesen hat. Der schuf nicht nur mit Max und Moritz einen Kinderbuchklassiker, sondern bewies mit Arbeiten wie Die fromme Helene auch eine spitze Feder im satirischen Fach. Singer Pur haben zu Buschs Ehren ein Musikstück bei dem Komponisten Wolfram Buchenberg bestellt; dieser wählte dafür das Gedicht Humor und vertonte es esprit-geladen und lebendig.
Der berühmteste William unter Englands Dramatikern trägt zweifellos den Nachnamen Shakespeare. Unzählige Musikschaffende haben
seine Worte im Laufe der Jahrhunderte in Noten gesetzt, darunter so unterschiedliche Größen wie Giuseppe Verdi, Dmitri Schostakowitsch und Cole Porter. An diesem Abend erklingt eine Vertonung von Håkan Parkman, der 1955 in Schweden zur Welt gekommen ist. »Take, o take those lips away«, das zweite Stücke aus einer Serie von Three Shakespeare Songs, wird von einem rauschhaften Ton getragen und erinnert in seiner emotionalen Direktheit an gute Popmusik.
Nach der Verneigung vor einem weiteren Wilhelm der Weltliteratur –Wilhelm Grimm, der gemeinsam mit seinem Bruder Jakob Märchen wie Hänsel und Gretel veröffentlicht hat –, folgt dann tatsächlich ein Lied aus der Popwelt, nämlich von Billie Eilish. Die US-Amerikanerin, die mit ihrem introspektiven Tonfall immer wieder die Charts dominiert, hat gemeinsam mit ihrem Bruder Finneas O’Connell im Jahr 2020 unter dem Titel No Time To Die den Titelsong für den gleichnamigen James-Bond-Film geschrieben.
Der größte William der Filmmusik? Ist natürlich John Williams, verantwortlich für die Soundtracks von Kino-Klassikern wie Der weiße Hai, E.T. oder die Indiana Jones-Reihe. Auch die Star Wars-Reihe hat er mit seinen markanten, symphonischen Motiven angereichert und dabei auch den Charakter der Prinzessin Leia in Musik übersetzt. Dass dieses Stück am heutigen Abend nicht Princess Leia’s Theme heißt, wie sonst üblich, sondern The Princess, hat einen guten Grund: Singer Pur kombinieren Williams’ Instrumentalmusik mit einem Text, der aus dem epischen Gedicht The Princess des Engländers Alfred Tennyson stammt.
Am Schluss der ersten Hälfte steht der Evergreen Rosanna aus dem Opus der US-Band Toto. Komponiert und eingespielt wurde diese Nummer zwar ohne einen William: Der Song aus der Feder von David Paich erschien 1982, angereichert durch einen unverkennbaren Shuffle-Beat von Schlagzeuger Jeff Porcaro, auf dem Album Toto IV, das auch den Über-Hit Africa enthält. Sänger der Gruppe sollte später allerdings Joseph Williams werden, ein Sohn der vorhin erwähnten Hollywood-Ikone.
Die zweite Konzerthälfte beginnt mit einem Sprung in die frühe Renaissance-Zeit. Ein franko-flämischer Wilhelm –nämlich Guillaume Duffay – hatte im Jahr 1426 eine Motette zur höheren Ehre des Heiligen Andreas geschrieben.
Den Anlass dafür bildete eine Kircheneinweihung in der griechischen Stadt Patras – jenem Ort, an dem der Apostel laut Legende am Kreuz gestorben und begraben worden war. Duffays »Apostolo glorioso« vermittelt die Energien des leidenschaftlichen Missionars Andreas – und macht damit einen kraftvollen, extrovertierten Eindruck.
Von der Kirche geht es in einen morgenländischen Palast: I Seraillets Have (Im Garten des Serails) erzählt zwei sanfte Minuten lang von duftenden Blumen, glucksenden Brunnen und einem Halbmond, der über dem Nachthimmel still seine Bahn zieht: ein Frühwerk des Schweden Wilhelm Stenhammar, der Ende des 19. Jahrhunderts an die Öffentlichkeit trat und anfangs einer romantischen Ästhetik verpflichtet war.
Eine betörende Wirkung besitzt auch das Chorstück Rest des Engländers Ralph Vaughan Williams, obwohl es um ein zutiefst tragisches Thema kreist: den Tod. Dieser erscheint hier allerdings nicht als Katastrophe, sondern als friedvoller Erlöser von allen irdischen Übeln und Nöten.
Danach dreht sich auch das kurze, impulsive Shakespeare-Gedicht »Come Away, Death« um die letzten Dinge: ein dringliches Lamento, ausdrucksstark von dem Finnen Jaako Mäntyjärvi vertont.
Um das Loslassen geht es auch in der Folge, jedoch nicht in Richtung Jenseits. Lose Yourself To Dance heißt ein Song, den das französischen Elektro-Duo Daft Punk gemeinsam mit dem US-Melodienschmied Pharrell Williams (Top-Hit: Happy) veröffentlicht hat – eine unbeschwerte Hommage an den Disko-Funk der 1970er Jahre.


Gemütlichkeit ist in der nächsten Nummer Trumpf. Sie trägt den Titel So lang der alte Peter und gilt als inoffizielle Hymne Münchens. Ihre Wurzeln hat sie allerdings in Wien: Der österreichische Volkssänger Wilhelm Wiesberg hatte im 19. Jahrhundert auf den Text »Der Himmel voller Sterne« eine Melodie komponiert; diese wurde wenig später zur Grundlage einer Wien-Huldigung, die mit den Worten »So lang der alte Steffel am Stephansplatz noch steht« begann. Rund um 1880 gelangte dieses Lied über die Weißwurstgrenze nach Bayern und wurde zu einer München-Hymne umgemodelt.
Deutlich unbekannter die Musik von Wilhelm Berger: 1861 geboren, gehörte er zum Kreis der ›Berliner Akademiker‹, kreativen Köpfen im ästhetischen Gefolge von Johannes Brahms. Anders, als es der trockene Gruppenname vermuten lässt, wartet Bergers Musik immer wieder mit sinnlicher Schönheit auf. Das gilt auch für sein Chorwerk
Die Capelle am Strande mit seinen weiträumigen, einander elegant überlagernden Legato-Bögen: Ein kleiner Sakralbau am Meer gerät in dieser Nummer zum Symbol für die Winzigkeit des Menschen im Angesicht der Ewigkeit Gottes.
Zu den größten Singer-Songwritern des 20. Jahrhunderts zählt Billy Joel, geboren 1949 in New York City als William Martin Joel. Der US-Amerikaner mit jüdisch-deutschen Wurzeln in Nürnberg hat seit seinem Debütalbum Cold Spring Harbor (1971) Musik geschrieben, die dank ihres harmonischen Reichtums den Kunstliedern der Klassik das Wasser reichen kann. Zudem zeichnen sich die zahlreichen Hits des ›Piano Man‹ durch anrührend menschliche, bisweilen auch augenzwinkernde Texte aus. Ein Beispiel für Joels große Kunst im kleinen Rahmen ist And So It Goes – eine steinerweichende Ballade, die bewusst auf das Stilmittel der Wiederholung setzt, um die gewohnten Bahnen in gewissen magischen Momenten umso wirkungsvoller zu verlassen.
Balladen gehören auch zur Domäne der britischen Mainstream-Rockband Coldplay, die ihren Durchbruch in den 2000er-Jahren feierte.
716 Millionen Mal ist das offizielle Video zu ihrem Song Fix you bisher auf YouTube aufgerufen worden – ein Welthit mit schlichter Struktur.
Die Akkordfolge C-Dur, e-Moll, a-Moll, G-Dur (allgemeiner gesagt: I-iii-vi-V) kehrt fast in Endlosschleife wieder, nur der Refrain sorgt für Abwechslung. Dieses harmonische Grundgerüst – erfunden bereits vor mehreren hundert Jahren – erlaubt es, darüber auch ganz andere Lieder anzustimmen. Singer Pur geben dafür einige Bespiele und erweisen unter anderem dem Rapper will.i.am Reverenz, der niederländischen Musical-Sängerin Willemijn Verkaik sowie dem Vater Wilhelm Friedemann Bachs (also dem Fugenmeister Johann Sebastian).
Der Abend kehrt zu guter Letzt zu jenem William zurück, mit dem er begonnen hat: Bill Withers. Nun wird aber kein Schlechtwetter und Liebesleid besungen, sondern zum Happyend ein Lovely Day, ein sonniger Tag: »Just one look at you, and I know it’s gonna be a lovely day.«
Christoph Irrgeher
Bill Withers
Ain’t No Sunshine
Text: Bill Withers
Übersetzung: Christian Meister
Ain’t no sunshine when she’s gone
It’s not warm when she’s away
Ain’t no sunshine when she’s gone
And she’s always gone too long any time she goes away
Wonder this time where she’s gone
Wonder if she’s gone to stay
Ain’t no sunshine when she’s gone
And this house just ain’t no home anytime she goes away
And I know
Wenn sie fort ist, scheint die Sonne nicht mehr.
Wenn sie nicht mehr da ist, fehlt die Wärme.
Wenn sie fort ist, scheint die Sonne nicht mehr.
Und wenn sie geht, bleibt sie immer zu lange weg.
Ich frag’ mich auch diesmal wieder, wo sie hingeht und ob sie irgendwann mal bleibt.
Ohne sie scheint die Sonne nicht mehr,
Und dieses Haus ist kein zuhause mehr.
Ja, ja, ich weiß
Yeah, I oughta leave the young thing alone
But ain’t no sunshine when she’s gone
Only darkness every day
Ain’t no sunshine when she’s gone
And this house just ain’t no home
Any time she goes away
William Byrd
»Cantate Domino«
Text: Psalm 149,1–2
Cantate Domino canticum novum; laus eius in ecclesia sanctorum.
Laetetur Israël in eo qui fecit eum, et filii Sion exsultent in rege suo.
Ich lass’ die Kleine schon in Ruhe!
Aber die Sonne scheint nicht mehr, wenn sie nicht da ist,
nur Dunkelheit bleibt jeden Tag.
Ohne sie scheint die Sonne nicht mehr, Dieses Haus ist kein Zuhause mehr jedes Mal, wenn sie fortgeht ...
Singet dem Herrn ein neues Lied; die Gemeinde der Heiligen soll ihn loben. Israel freue sich seines Schöpfers, die Kinder Zions seien fröhlich über ihren König.
Robbie Williams Come Undone
Text: Ashley Hamilton, Kristian Ottestad, Daniel Pierre & Robbie Williams
So unimpressed but so in awe
Such a saint but such a whore
So self aware, so full of shit
So indecisive, so adamant
I’m contemplating, thinking about thinking
It’s overrated, just get another drink and
Unbeeindruckt und doch voller Ehrfurcht Heiliger und Hurenbock
Mir meiner selbst bewusst und solch ein Lügner
So unentschlossen und doch unnachgiebig
Ich überlege, ob ich mir über das Denken Gedanken machen soll
Aber das ist eh überschätzt, trink noch einen und
Watch me come undone
They’re selling razor blades and mirrors in the street
I pray that when I’m coming down you’ll be asleep
If I ever hurt you your revenge will be so sweet
Because I’m scum
And I’m your son
I come undone
So rock’n roll, so corporate suit
So damn ugly, so damn cute
So well-trained, so animal
So need-your-love, so fuck-you-all
I’m not scared of dying,
I just don’t want to
If I stopped lying,
I’d just disappoint you
So write another ballad
Mix it on a Wednesday
Sell it on a Thursday
Buy a yacht by Saturday
It’s a love song
Do another interview
Sing a bunch of lies
Tell about celebrities that I despise
And sing love songs
Sieh zu, wie ich die Zügel schießen lasse
Auf der Straße verkauft man Spiegel und die Rasierklingen dazu
Ich bete zu Gott, dass du schläfst, wenn ich wieder runterkomme
Wenn ich dir jemals was antäte, dann wäre deine Rache so süß
Denn ich bin Abschaum und doch dein Sohn
Ich laß’ die Zügel schießen
So ein Rebell und doch so ein gelackter Typ
So furchtbar hässlich und doch so verdammt süß
Wohlerzogen und doch ein Tier
»Ich brauche eure Liebe« und doch so »scheiß auf euch«
Ich habe keine Angst vorm Sterben
Hab nur keine Lust dazu
Und wenn ich aufhören würde zu lügen
Wärst du nur enttäuscht
Und so schreibe ich noch eine Ballade
Mische sie Mittwoch ab Verkaufe sie Donnerstag
Und kauf mir spätestens Sonntag eine Jacht
Es ist ein Liebeslied
Gebe ich noch ein Interview,
Setze ’nen Haufen Lügen in die Welt
Erzähl’ von den ganzen Promis, die ich verachte
Und singe Liebeslieder
We sing love songs
So sincere
They’re selling razor blades and mirrors in the street
Pray that when I’m coming down you’ll be asleep
A young pretender and my crowds above can see I come undone
I’m scum
Love your son
Come undone
Wir singen Liebeslieder
Die so aufrichtig sind
Auf der Straße verkauft man Spiegel und die Rasierklingen dazu
Ich bete zu Gott, dass du schläfst, wenn ich wieder runterkomme
Bin ein junger Möchtegern und meine Massen oben können sehen, wie ich die Zügel schießen lasse
Ich bin Abschaum Liebt euren Sohn
Ich laß’ die Zügel schießen
Der Lindenbaum
Text: Wilhelm Müller
Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum:
Ich träumt’ in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.
Ich schnitt in seine Rinde
So manches liebe Wort; Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort.
Ich mußt’ auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht, Da hab’ ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht.
Und seine Zweige rauschten, Als riefen sie mir zu:
Komm her zu mir, Geselle, Hier findst du deine Ruh’!
Die kalten Winde bliesen
Mir grad’ in’s Angesicht; Der Hut flog mir vom Kopfe, Ich wendete mich nicht.
Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von jenem Ort, Und immer hör’ ich’s rauschen: Du fändest Ruhe dort!
Humor
Text: Wilhelm Busch
Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, Er flattert sehr und kann nicht heim. Ein schwarzer Kater schleicht herzu, Die Krallen scharf, die Augen gluh.
Am Baum hinauf und immer höher Kommt er dem armen Vogel näher.
Der Vogel denkt: Weil das so ist
Und weil mich doch der Kater frisst, So will ich keine Zeit verlieren, Will noch ein wenig quinquillieren
Und lustig pfeifen wie zuvor. Der Vogel, scheint mir, hat Humor.
Madrigal
Text: William Shakespeare
Take, o take those lips away, That so sweetly were forsworn, And those eyes: the breake of day, Lights that do mislead the Morn; But my kisses bring again, bring again, Seals of love, but sealed in vain, sealed in vain.
Weg, o weg die Lippen, die Da so süß meineidig sind!
Und die Augen! Leuchten sie: Tagt’s, noch eh’ der Tag beginnt. Meine Küss’ erstatte bloß, Liebessiegel – wirkungslos!
Hänsel und Gretel
Text: nach Jacob & Wilhelm Grimm
Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald. Es war so finster und auch so bitter kalt. Sie kamen an ein Häuschen von Pfefferkuchen fein. Wer mag der Herr wohl von diesem Häuschen sein?
Hu, hu, da schaut eine alte Hexe raus! Lockte die Kinder ins Pfefferkuchenhaus.
Sie stellte sich gar freundlich, o Hänsel, welche Not! Sie will dich braten im Ofen braun wie Brot.
Wie ist denn die drauf, was geht denn hier ab, das kann ja wohl nicht angeh’n ey, die hat ja voll den Schatten, hammer, ey!
Das geht doch gar nicht, Gretel, musst du etwas unternehmen, musst du schnell was unternehmen, muss ich schnell was unternehmen!
Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein, Ward sie gestoßen von Hans und Gretelein. Sie musst im Feuer braten, die Kinder geh’n nach Haus. Nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus.
William Byrd
Memento homo
Text: Jesus Sirach 17,31
Memento homo, quod cinis es, et in cinerem reverteris.
Bedenke, Mensch, dass du von der Asche kommst und zur Asche zurückkehren wirst.
Billie Eilish
No Time to Die
Text: Billie Eilish & Finneas O’Connell
I should have known
I’d leave alone
Just goes to show
That the blood you bleed is just the blood you owe
We were a pair
But I saw you there
Too much to bear
You were my life, but life is far away from fair
Was I stupid to love you?
Was I reckless to help?
Was it obvious to everybody else?
That I’d fallen for a lie
You were never on my side
Fool me once, fool me twice
Are you death or paradise?
Now you’ll never see me cry
There’s just no time to die
I let it burn
You’re no longer my concern
Faces from my past return
Another lesson yet to learn
That I’d fallen for a lie ...
Ich hätte es ahnen müssen,
Dass ich sitzen gelassen werden würde
Das zeigt doch nur,
dass das Blut, was man vergießt, doch
Nur das ist Blut was man auch verdient
Wir waren ein Paar
Doch ich sah dich da
Zu viel um es ertragen zu können
Du warst mein Leben, doch das Leben ist weit davon entfernt gerecht zu sein
War ich bescheuert dich zu lieben?
War ich zu rücksichtslos, um dir zu helfen?
War es für jemanden anderen ganz offensichtlich?
Dass ich mich in eine Lüge verliebt habe
Niemals warst du für mich da.
Verarsch mich einmal, verarsch mich zweimal
Bist du Tod oder Paradies?
Jetzt wirst du mich niemals wieder weinen sehen
Es ist einfach nicht der Zeitpunkt um zu sterben
Ich brenn es nieder,
Nicht einen Augenblick mehr mache ich mir Gedanken was deine Belange betrifft
Gesichter aus meinen früheren Leben tauchen wieder auf.
Eine weitere Lektion, die ich noch erlernen darf,
Dass ich mich in eine Lüge verliebt habe ...
John Williams
The Princess
Text: Alfred Tennyson
Übersetzung: Adolf Strodtmann
Come down, o maid, from yonder mountain height: What pleasure lives in height (the shepherd sang)
In height and cold, the splendour of the hills?
But cease to move so near the Heavens, and cease
To glide a sunbeam by the blasted Pine,
To sit a star upon the sparkling spire; And come, for Love is of the valley, come, For Love is of the valley, come thou down
And find him; by the happy threshold, he, Or hand in hand with Plenty in the maize, Or red with spirted purple of the vats, Or foxlike in the vine; nor cares to walk
With Death and Morning on the silver horns, Nor wilt thou snare him in the white ravine, Nor find him dropt upon the firths of ice,
Steig nieder, Maid, von jener Bergeshöh! (So sang der Schäfer). Was erfreut dich dort
In kalter Höh’, auf lichtem Hügelfirst?
Hör auf, so nah dem Himmelszelt zu thronen,
Ein Sonnenstrahl, auf welkem Tannenbaum, Ein Stern, auf funkelnder Gipfelhöh’ zu ruhn;
Und komm – denn Liebe weilt im Tale – komm, Denn Liebe weilt im Tale, komm herab
Und finde sie! –auf froher Schwelle steht sie, Auch Hand in Hand mit Fülle in dem Mais Besprengt auch mit der Kufen Purpurschaum;
Auch unter Reben lauscht sie, scheut sich nicht
Mit Tod und Morgen auf dem Mond zu wandeln.
Du hascht sie nimmer in der weißen Schlucht, Noch findest sie verirrt auf flachem Schnee,
That huddling slant in furrow-cloven falls
To roll the torrent out of dusky doors:
But follow; let the torrent dance thee down
To find him in the valley; let the wild
Lean-headed Eagles yelp alone, and leave
The monstrous ledges there to slope, and spill
Their thousand wreaths of dangling water-smoke,
That like a broken purpose waste in air:
So waste not thou; but come; for all the vales
Await thee; azure pillars of the hearth
Arise to thee; the children call, and I,
Thy shepherd pipe, and sweet is every sound,
Sweeter thy voice, but every sound is sweet;
Toto Rosanna
Text: David Paich
Übersetzung: Christian Meister
All I wanna do when I wake up in the morning is see your eyes
Rosanna,
Der sich zu rissigen Sturzlawinen ballt, Den Strom aus seinem finstern Bett zu treiben.
Drum folge mir; komm mit dem Strom herab, Im Tale sie zu finden!
Lass allein
Die wilden Adler krächzen, gähnen lass
Geborstne Klippen dort, und ihren Dunst
Geringelten Wasserrauchs verschwenden, der Wie ein gebrochner Vorsatz stiebt ins Nichts. Nicht so zerstiebe du! das ganze Tal
Erwartet dich – o komm! Azurne Pfeiler des Herdes Steigen lockend für dich auf; Es rufen dich die Kinder all’, und ich, Dein Schäfer, flöte; süß ist jeder Ton, Süßer dein Wort, doch süß ist jeder Ton;
Alles was ich will, wenn ich in der Früh aufwache, ist deine Augen zu sehen, Rosanna,
I never thought that a girl like you could ever care for me
Rosanna
All I wanna do in the middle of the evening is hold you tight
Rosanna,
I didn’t know you were looking for more than I could ever be
Not quite a year since she went away, Rosanna, yeah
Now she’s gone, and I have to say Meet you all the way, Rosanna, yeah
I can see your face still shining through the window on the other side
Rosanna,
I didn’t know that a girl like you could make me feel so sad
Rosanna
All I wanna tell you is now you’ll never ever have to compromise
Rosanna
I never thought that losing you could ever hurt so bad
Not quite a year since she went away ...
// Pause //
Ich hätte nie gedacht, dass ein Mädchen wie du sich je für mich erwärmen könnte, Rosanna.
Alles, was ich will, ist dich mitten am Abend ganz fest zu halten, Rosanna,
Ich wusste nicht, dass du nach mehr suchst als ich jemals sein könnte
Nicht ganz ein Jahr seit sie fortgegangen ist, Rosanna, yeah
Jetzt ist sie weg und ich muss bleiben
Ich komme dir voll und ganz entgegen, Rosanna, yeah
Ich kann dein Gesicht sehen, wie es immer noch durch das Fenster auf der anderen Seite leuchtet, Rosanna,
Ich wusste nicht, dass ein Mädchen wie du mich so traurig machen könnte,
Rosanna
Alles, was ich dir sagen will ist, dass du nie wieder Kompromisse eingehen wirst müssen
Rosanna
Ich hätte nie gedacht, dass dich zu verlieren so weh tun könnte
Nicht ganz ein Jahr seit sie fortgegangen ist ...
»Apostolo glorioso«
Text: Anonymus
Übersetzung: Herbert Jindra
Apostolo glorioso, da Dio electo
A evangelegiare al populo Greco
La sua incarnacion che vera ceco,
Et cusi festi senza alcun suspecto, Et eligisti Patrasso per tuo lecto, Et per sepulcro questo sancto speco:
Prego te, preghi me retrove teco, per li tuoi merci, nel devin conspecto.
Cum tua doctrina convertisti a Cristo
Tuto el paese, et cum la passione et morte
Che qui portasti in croce in su lo olivo.
Mo é prolasso in errore et facto tristo,
Si che rempetraglie gracia si forte
Che recognoscano Dio vero et vivo.
Andreas famulus Christi.
Ruhmreicher Bote, von Gott erwählt dem griechischen Volk das Evangelium zu verkünden, das blind war für seine Menschwerdung und so handeltest du ohne jede Angst und du hast Patrass zu deinem Ruheort erwählt und als Grab diese heilige Höhle: Ich bitte dich, bring mich zusammen mit dir durch deine Verdienste vor Gottes Angesicht.
Durch deine Unterweisung hast du zu Christus bekehrt das ganze Land, und durch das Leiden und den Tod, den du am Kreuz am Olivenstamm ertragen hast. Jetzt ist es in Irrtum verfallen und hat Böses getan. Möge es die Gnade in solchem Maße wiedererlangen, dass sie den wahren und lebendigen Gott wiedererkennen.
Andreas, Diener Christi.
Wilhelm Stenhammar
I Seraillets Have
Text: Wilhelm Petterson-Berger
Übersetzung: Andreas Meier
Rosen sænker sit Hoved, tungt af Dug og Duft, Og Pinjerne svaje saa tyst og mat i lumre Luft.
Kilderne vælte det tunge Sølv
I døsig Ro, Minareterne pege mod Himlen op I Tyrketro,
Og Halvmaanen driver saa jævnt afsted
Over det jævne Blaa,
Og den kysser Rosers og Liljers Flok, Alle de Blomster smaa
I Seraillets Have.
Ralph Vaughan-Williams
Rest
Text: Christina Rossetti
Übersetzung: Andreas Meier
O Earth, lie heavily upon her eyes; Seal her sweet eyes weary of watching, Earth; Lie close around her; leave no room for mirth
With its harsh laughter, nor for sound of sighs.
Die Rose senkt ihr Haupt, schwer von Duft und Tau und die Pinien wiegen still und matt in der trüben Luft.
Die Quellen gießen das schwere Silber in schläfriger Ruh, die Minarette ragen zum Himmel, im türkischen Glauben. Und der Halbmond zieht dahin über das glatte Blau und er küsste die Rosen und Lilien, alle die kleinen Blumen im Garten des Serail.
O Erde, leg’ dich schwer auf ihre Augen; bedecke ihre süßen Augen, müd’ vom Schauen, Erde; Umschließe sie fest; lass keinen Raum für Heiterkeit mit ihrem rauen Gelächter, noch für den Klang der Seufzer.
She hath no questions, she hath no replies, Hushed in and curtained with a blessed dearth
Of all that irked her from the hour of birth; With stillness that is almost Paradise.
Darkness more clear than noon-day holdeth her, Silence more musical than any song; Even her very heart has ceased to stir:
Until the morning of Eternity
Her rest shall not begin nor end, but be;
And when she wakes she will not think it long.
Text: William Shakespeare
Übersetzung: Pietro Lignola
Come away, come away, death, And in sad cypress let me be laid; Fly away, fly away, breath; I am slain by a fair cruel maid.
My shroud of white, stuck all with yew, O prepare it!
My part of death, no one so true Did share it.
Sie stellt keine Fragen, sie hat keine Antworten, flüsternd und verhüllt von segensreicher Leere von allem, was sie plagte von der Stunde ihrer Geburt an; voll Stille, die fast Paradies ist.
Eine Dunkelheit, die klarer als der Mittag ist, umgibt sie, eine Still, die klingender als jedes Lied ist; Sogar ihr Herz rührt sich nicht mehr:
Bis an den Morgen der Ewigkeit wird ihre Ruhe weder nicht beginnen oder enden, sondern sein; Und wenn sie erwacht hielt sie es nur für kurze Rast.
Komm herbei, komm herbei, Tod! Und versenk’ in Zypressen den Leib. Lass mich frei, lass mich frei, Not! Mich erschlägt ein holdseliges Weib.
Mit Rosmarin mein Leichenhemd, O bestellt es!
Ob Lieb’ ans Herz mir tötlich kömmt, Treu’ hält es.
Not a flower, not a flower sweet, On my black coffin let there be strown; Not a friend, not a friend greet My poor corpse, where my bones shall be thrown: A thousand, thousand sighs to save, Lay me, O where Sad true lover never find my grave, to weep there!
Keine Blum’, keine Blum’ süß, Sei gestreut auf den schwärzlichen Sarg.
Keine Seel’, keine Seel’, grüß’ Mein Gebein, wo die Erd’ es verbarg.
Um Ach und Weh zu wenden ab, Bergt alleine
Mich, wo kein Treuer wall’ ans Grab, Und weine.
Daft Punk & Pharrell Williams
Text: Thomas Bangalter, Guy-Manuel de Homem-Christo, Pharrell Williams & Nile Rodgers
Übersetzung: Christian Meister
I know you don’t get a chance to take a break this often I know your life is speedin’ and it isn’t stoppin’ Here, take my shirt and just go ahead and wipe up all the sweat
Lose yourself to dance
I know you don’t get a chance to take a break this often
I know your life is speedin’ and it isn’t stoppin’ Here, take my shirt ...
Ich weiß, du bekommst nicht so oft die Chance auf eine Pause
Ich weiß, dein Leben beschleunigt sich, und es hört nicht auf
Hier, nimm mein Hemd, mach einfach weiter und wisch den ganzen Schweiß ab
Verliere dich im Tanz
Ich weiß, dass du so oft keine Chance hast, eine Pause zu machen
Ich weiß, dein Leben beschleunigt sich, und es hört nicht auf
Hier, nimm mein Hemd ...
Peter Wittrich
So lang der alte Peter
Text: Michl Huber
So lang der alte Peter, der Petersturm noch steht, so lang die grüne Isar durchs Münchner Stadel geht.
So lang da drunt am Platzl noch steht das Hofbräuhaus, so lang stirbt die Gemütlichkeit im Münchner Stadel nicht aus.
Text: Heinrich Leuthold
Langsam und kaum vernehmbar teilt die wellenlose Flut den Kiel; in meiner Seele zittert nach der Ton von einem Saitenspiel.
Horch, dieser sanft gedämpfte Laut, der Erd’ und Himmel mild versöhnt! Die Abendglocke ist’s, die fern von der Kapelle niedertönt!
Bescheiden von dem Felsgrund sieht sie übers Meer, so endlos weit. So schaut auch wohl ein fromm Gemüt hinüber in die Ewigkeit.
Text: Billy Joel
Übersetzung: Christian Meister
In every heart there is a room
A sanctuary safe and strong
To heal the wounds from lovers past
Until a new one comes along
I spoke to you in cautious tones
You answered me with no pretense
And still I feel I said too much
My silence is my self defense
And every time I’ve held a rose
It seems I only felt the thorns
And so it goes, and so it goes
And so will you, soon, I suppose
But if my silence made you leave
Then that would be my worst mistake
So I will share this room with you
And you can have this heart to break
Eines jeden Herz hat eine Kammer, eine sichere und starke Zufluchtsstätte, um die Wunden zu heilen, die verflossene Geliebte geschlagen haben, bis eine Neue daherkommt.
Ich sprach zu dir in behutsamem Ton, du antwortetest mir unverstellt und doch habe ich das Gefühl, zuviel gesagt zu haben; mein Schweigen ist mein Schutz.
Und jedes Mal, wenn ich eine Rose hielt, fühlte ich, wie es scheint, nur die Dornen.
So geht’s dahin, so geht’s dahin, Und du wohl auch bald, nehm’ ich an.
Wenn es mein Schweigen gewesen wäre, das dich von mir trieb, dann wäre das mein schwerster Fehler gewesen.
Deshalb möchte ich diese Kammer mit dir teilen und du kannst dieses Herz haben, um es zu brechen.
And this is why my eyes are closed
It’s just as well for all I’ve seen
And so it goes, and so it goes
And you’re the only one who knows
So I would choose to be with you
That’s if the choice were mine to make
But you can make decisions too
And you can have this heart to break
And so it goes, and so it goes
And yo’re the only one who knows
Und darum sind meine Augen geschlossen, auch wegen alldem, was ich gesehen habe.
So geht’s dahin, so geht’s dahin, und du bist die einzige, die Bescheid weiß.
Deshalb würde ich wählen, bei dir zu sein, wenn es an mir wäre, die Wahl zu treffen.
Doch auch du kannst Entscheidungen treffen und du kannst dieses Herz haben, um es zu brechen.
So geht’s dahin, so geht’s dahin, und du bist die Einzige, die Bescheid weiß.
Coldplay ft. will.i.am, Willemijn Verkaik, Wilhelm Friedemann Bachs Vater u. a.
Fix You
Text: Chris Martin, Jonny Buckland, Guy Berryman, Will Champion, William James Adams Jr., Wilhelmejn Verkaik u. a.
Übersetzung: Christian Meister
When you try your best, but you don’t succeed
When you get what you want, but not what you need
When you feel so tired, but you can’t sleep
Stuck in reverse
Wenn du dein Bestes gibst, aber keinen Erfolg hast Wenn du bekommst, was du willst, aber nicht, was du brauchst
Wenn du so müde bist, aber nicht schlafen kannst
Bleibst du stecken
And the tears come streaming down your face
When you lose something you can’t replace
When you love someone, but it goes to waste
Could it be worse?
Lights will guide you home
And ignite your bones
And I will try to fix you
And high up above or down below
When you’re too in love to let it go
But if you never try, you’ll never know Just what you’re worth
Lights will guide you home ...
The story of my life I take her home
I drive all night to keep her warm and time is frozen.
This is the way you left me
I’m not pretending no hope, no love, no glory no happy ending
Und die Tränen fließen über dein Gesicht
Wenn du etwas verlierst, das du nicht ersetzen kannst
Wenn du jemanden liebst, aber die Liebe zerbricht
Könnte es schlimmer sein?
Die Lichter werden dich nach Hause führen
Und in deinem Körper neues Leben entfachen
Und ich werde versuchen, dich aufzurichten
Und hoch oben im Himmel oder ganz unten
Wenn du zu sehr liebst, um loszulassen
Aber wenn du es nie versuchst, wirst du nie erfahren
Was du wert bist
Die Lichter werden dich nach Hause führen ...
Die Geschichte meines Lebens ich bringe sie nach Hause
Ich fahre die ganze Nacht, um sie warm zu halten, und die Zeit steht still
Das ist die Art und Weise, wie du mich verlassen hast, ich verstelle mich nicht
Keine Hoffnung, keine Liebe, kein Ruhm
Kein Happy-End
People killin’, people dyin’, children hurt, i you hear them cryin’, can you practise what you preach? Would you turn the other ...
Just gonna stand there and watch me burn but that’s alright because I like the way it hurts just gonna stand there and hear me cry
Cause I won’t hesitate no more
no more, it can not wait I’m yours
Time to say Goodbye.
Tears stream down your face
When you lose something you cannot replace Tears stream down your face, and I
Tears stream down your face
I promise you I will learn from my mistakes
Tears stream down your face, and I
Lights will guide you home ...
Menschen morden, Menschen sterben, Kinder werden verletzt und du hörst sie weinen.
Könnt ihr umsetzen, was ihr predigt?
Und würdest du auch die andere Wange hinhalten?
Stehst bloß da und schaust zu, wie ich verbrenne
Aber das ist okay, denn ich mag wie es schmerzt.
Stehst bloß da und hörst mich weinen
Aber ich werde nicht länger zögern, nicht länger ich kann es kaum abwarten. Ich gehöre dir
Zeit, auf Wiedersehen zu sagen.
Tränen fließen über dein Gesicht Wenn du etwas verlierst, das du nicht ersetzen kannst
Fließen die Tränen über dein Gesicht und ich
Tränen fließen über dein Gesicht
Ich verspreche dir, dass ich aus meinen
Fehlern lernen werde
Tränen fließen über dein Gesicht und ich
Lichter werden dich nach Hause führen ...
Bill Withers
Lovely Day
Text: Bill Withers
Übersetzung: Christian Meister
When I wake up in the mornin’, love
And the sunlight hurts my eyes
And somethin’ without warnin’, love
Bears heavy on my mind
Then I look at you
And the world’s alright with me
Just one look at you
And I know it’s gonna be
A lovely day
When the day that lies ahead of me
Seems impossible to face
When someone else instead of me
Always seems to know the way
Then I look at you ...
Wenn ich morgens aufwache, Liebling, und das Sonnenlicht meinen Augen wehtut, und etwas ohne Vorwarnung, Liebling, Schwer auf mein Gemüt drückt,
Dann schaue ich dich an, und die Welt ist mit mir im Reinen, Ein einziger Blick auf dich, und ich weiß, es wird
Ein großartiger Tag...
Wenn es unmöglich scheint, dem Tag, der vor mir liegt, entgegenzutreten, und irgendwer an meiner Stelle immer den Weg zu wissen scheint
Dann schaue ich dich an ...
13. bis 30. Sep 2026
Mi, 16. Sep 2026, 19:30
Großer Saal
philipp von steinaecker, fleur barron & mahler academy orchestra
Revolution Mahler!
Das aus Mitgliedern europäischer Spitzenorchester bestehende Mahler Academy Orchestra spielt Mahlers Neunte sowie dessen Kindertotenlieder auf Originalinstrumenten.
So, 27. Sep 2026, 18:00
Großer Saal
johannes hiemetsberger & chorus sine nomine
Bachmann unendlich
Linzer Erstaufführung des neuen Werkes Frühling. Leeres Land von Wolfgang Sauseng auf einen Text von Ingeborg Bachmann mit Johannes Hiemetsberger und dem Chorus sine nomine
Mi, 30. Sep 2026, 19:30
Großer Saal
anja bihlmaier, bbc singers & bbc philharmonic orchestra
Brahms’ Requiem
Johannes Brahms’ Deutsches Requiem kombiniert mit Lili Boulangers Psaume 24 in einer internationalen Spitzenbesetzung rund um Anja Bihlmaier und das BBC Philharmonic Orchestra brucknerfest.at


Seit dem Debütkonzert im März 1992 hat sich Singer Pur – in der ursprünglichen Besetzung fünf ehemalige Regensburger Domspatzen sowie eine Sopranistin – zu einer der international führenden A-cappellaFormationen entwickelt. Regelmäßige Auftritte im Rahmen renommierter Konzertreihen und Festivals bestätigen den hervorragenden Ruf des Ensembles. Konzerttourneen führten das Sextett in über 60 Länder auf sechs Kontinenten. Höhepunkte der letzten Jahre waren Auftritte in der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie de Paris und im National Centre for the Performing Arts Peking. Mit dem Hilliard Ensemble kreierte die Gruppe ein gemeinsames Projekt mit Vokalmusik für bis zu zehn Stimmen. Zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentieren die Vielfalt des Repertoires, das einer Zeitreise durch die Epochen der Musikgeschichte gleicht. Zwei Einspielungen von Renaissancemusik wurden von der französischen Fachzeitschrift Le Monde de la Musique als beste CD-Pro-

duktion des Jahres ausgezeichnet. Bereits drei Mal erhielt das Ensemble den ECHO KLASSIK. Im Oktober 2022 wurde das Sextett mit dem OPUS KLASSIK für das Projekt Among Whirlwinds mit Vokalmusik von Komponistinnen ausgezeichnet. 2008 wurde Singer Pur mit dem Kulturpreis der Stadt Regensburg, der wichtigsten Kulturauszeichnung seiner Gründungsstadt, geehrt. In der Liste weiterer Auszeichnungen finden sich der Bayerische Staatspreis für Musik, der Friedrich-BaurPreis und der von der European Choral Association verliehene Titel ›Botschafter der Freunde der Europäischen Chormusik‹. 2007 begann Singer Pur, sich regelmäßig für die Heranführung von Kindern zur klassischen Musik an Schulen zu engagieren, insbesondere in dem Projekt Rhapsody in School. Seit 2019 führt das Ensemble mit den Singer Pur Tagen jährlich in Nachfolge der Stimmwercktage sein eigenes Vokalmusik-Festival auf dem Adlersberg nahe Regensburg durch.

Herausgeberin
Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH, Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, 4010 Linz
Künstlerischer Direktor
Norbert Trawöger
Programmplanung & Dramaturgie
Andreas Meier (Leitung), Paula Schlüter
Redaktion
Andreas Meier
Grafik
Anett Lysann Kraml, Lukas Eckerstorfer
Abbildungen
Tate Modern, London (S. 10–11), J. Schad (S. 40–41)
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten LIVA – Ein Mitglied der Unternehmensgruppe Stadt Linz
Wir danken für Ihren Besuch und wünschen Ihnen ein schönes Konzert!












