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Das große Silvesterkonzert

Das erste und letzte StraussKonzert

31. Dezember 2025 19:30 Uhr Großer Saal


Neujahrs­ konzert 2027 Beethovens Neunte Fr, 1. Jän 2027, 17:00 & Sa, 2. Jän 2027, 19:30

Markus Poschner © R. Winkler

Susanne Bernhard | Sopran Katrin Wundsam | Mezzosopran Sebastian Kohlhepp | Tenor Rafael Fingerlos | Bariton Hard-Chor Linzer Jeunesse Chor Bruckner Orchester Linz Markus Poschner | Dirigent

11 %

FrühbucherRabatt bis 11. Jän 2026 sichern!

Karten & weitere Infos: +43 (0) 732 77 52 30, brucknerhaus.at


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alla breve

Das Programm auf einen Blick

Josef Sabaini und seine Philharmonices mundi widmen den letzten Tag des Johann StraussJahres 2025 dem Jubilar, indem sie sich auf dessen Anfänge besinnen. Ausgehend von der Musik, die bei Strauss’ Debüt im Oktober 1844 in Dommayers Casino erklang, präsentieren sie ein ausgefeiltes Programm, in dem Raritäten und Klassiker von Jo­hann Strauss (Sohn) auf Werke von Vorgängern und Zeitgenos­ sen wie Joseph Lanner, Joseph Hellmesberger jun. oder Johann Strauss (Vater) treffen. Neben Opern­melodien von Gioachino Rossini und Daniel-François-Esprit Auber darf dabei zu Sil­ vester freilich auch die Fledermaus-Ouvertüre nicht fehlen!


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Programm & Besetzung Gioachino Rossini 1792–1868 Sinfonia zur Opera buffa Il viaggio a Reims // 1826 Johann Strauss (Vater) 1804–1849 Loreley-Rhein-Klänge. Walzer op. 154 // 1843

Johann Strauss (Sohn) 1825–1899 Debut-Quadrille op. 2 // 1844

Joseph Lanner 1801–1843 Die Schönbrunner. Walzer op. 200 // 1842

Daniel-François-Esprit Auber 1782–1871 Ouvertüre zur Opéra comique La sirène // 1844 // Pause //

Johann Strauss (Sohn) Accelerationen. Walzer op. 234 // 1860

Joseph Hellmesberger jun. 1855–1907 Danse diabolique // 1905

Johann Strauss (Sohn) Un ballo in maschera. Quadrille op. 272 // 1862

Josef Strauss 1827–1870 Aus der Ferne. Polka mazur op. 270 // 1869


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Joseph Lanner Die Werber. Walzer op. 103 // 1835

Johann Strauss (Sohn) Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus // 1873–74

Konzertende: ca. 21:30 Uhr

Philharmonices mundi Josef Sabaini Dirigent


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»Gute Nacht Lanner! Guten Abend Strauß Vater! Guten Morgen Strauß Sohn!« Am 25. Oktober 1825 erblickte in St. Ulrich bei Wien Johann Baptist Strauss das Licht der Welt: ältester Sohn des gleichnamigen Kompo­nis­ ten und seiner Frau Anna, geborene Streiml. Während seiner Kindheit erlebte Johann Strauss (Sohn) den Aufstieg seines Vaters zu einem der führenden Unterhaltungsmusiker Wiens und zu einem international ge­feierten Komponisten und Dirigenten, ohne zunächst zu wissen, dass er selbst einmal in seine Fußstapfen treten sollte. Zwar erhielt er wäh­ rend seiner Schulzeit Klavier- und Geigenunterricht und sang als Chor­ knabe in St. Leopold, nahm dann aber ein durchaus erfolgreiches Stu­ dium an der kommerziellen Abteilung des k.k. Polytechnischen Instituts in Wien (heute: Technische Universität) auf. Dann ergab sich jedoch plötzlich die Gelegenheit auf eine lukrative Musikerlaufbahn, die der junge Strauss prompt am Schopfe ergriff: Am 14. April 1843 – Johann war zu dem Zeitpunkt gerade mal 19 Jahre alt – starb unerwartet der Komponist Joseph Lanner, neben Strauss (Vater) einer der wichtigsten Walzerkomponisten dieser Zeit. Nach Lanners Tod sah Strauss (Sohn) die Chance, sich beim Wiener Publikum als dessen Nachfolger zu emp­ fehlen. Nur wenige Monate später begann er mit der Komposition einer ersten Sammlung von Tanzmusikmelodien nach dem Vorbild des Vaters, ein Jahr nach Lanners Tod gab er beim Wiener Magistrat den Berufs­ wunsch »Musikdirektor« zu Protokoll. Am selben Tag reichte seine Mut­ter Anna Strauss die Scheidung ein – zu dieser Zeit ein echtes Wag­nis. Johann Strauss (Vater) war ein notorischer Ehebrecher, die Familien­ verhältnisse zerrüttet. Strauss (Sohn) blieb daher nicht genügend Zeit für eine fundierte Ausbildung: Er musste vor allem seiner Mutter und seiner Familie finanziell beispringen. Obwohl er bei seinem Vater um


»Gute Nacht Lanner! Guten Abend Strauß Vater! Guten Morgen Strauß Sohn!«

Verständnis für seine Berufsentscheidung warb, setzte dieser alles daran, eine Auftrittserlaubnis des zu diesem Zeitpunkt noch minder­ jährigen Sohnes zu verhindern. Aber vergeblich: Am 15. Oktober 1844 debütierte Johann Strauss (Sohn) in Dommayers Casino – das Hiet­ zinger Lokal hatte ihm der Taufpate seines jüngsten Bruders Eduard, Ferdinand Dommayer, zur Verfügung gestellt. Der Auftritt geriet zur Sensation: »Der große Succeß des jüngeren Strauß wiederhallt in allen Tanzseelen und Sälen. Vater Strauß soll Walzerthränen geweint, Mutter Strauß soll bis zum Galopp gerührt gewesen, und Sohn Strauß über sich außer sich vor Freude gewesen sein. Allgemein wurde dem jungen Strauß ein bedeutendes Kompositions- und Direktions-Talent zuer­kannt; sein Name ist gemacht«, schrieb man in der Zeitschrift Der Humo­rist, »Gute Nacht Lanner! Guten Abend Strauß Vater! Guten Morgen Strauß Sohn!« lautet der euphorische letzte Satz der Rezension im Kurier durch das Wiener Tag- und Nacht-Leben. Dabei knüpfte Strauss (Sohn) mit dem Programm seines Debütkonzerts geschickt an das Erfolgsrezept seines Vaters an: Dieser hatte schon in den 1830er-Jahren seine eigenen Walzer und Galoppe mit Ouvertüren von beliebten oder gerade neuen Opern kombiniert. Die genaue Reihen­ folge der Werke, die in Dommayers Casino erklangen, lässt sich nur teil­weise rekonstruieren, denn ein Programmzettel ist nicht erhalten. Der Berichterstattung in verschiedenen Tageszeitungen zufolge stan­den vier Frühwerke von Johann Strauss (Sohn) auf dem Programm: der Walzer Sinngedichte, die Debut-Quadrille, die Polka Herzenslust und der Walzer Gunst-Werber. Zusätzlich dirigierte Strauss (Sohn) den neuen Walzer Loreley-Rhein-Klänge seines Vaters und den Schönbrunner-Walzer von Joseph Lanner, wohlwissend, damit den Vorlieben seines Publikums zu entsprechen. Zum selben Zweck nahm er bekannte ältere Nummern ins Programm, wie die Cavatine aus Gioacomo Meyerbeers Grand opéra Robert le diable aus dem Jahr 1831 und die Ouvertüre zur Oper La muette de Portici von Daniel-François-Esprit Auber, die 1828 ihre Uraufführung erlebt hatte. Den krönenden Abschluss machten Aus­züge aus drei brand­neuen Werken, die wohl zur Zeit von Strauss’ Debüt in aller Munde waren: Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik zu Shake­ speares Sommernachtstraum war ein Jahr zuvor in Berlin uraufgeführt

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»Gute Nacht Lanner! Guten Abend Strauß Vater! Guten Morgen Strauß Sohn!«

worden. In Dommayers Casino spielte man das Scherzo aus dem ersten Akt. Am 31. August 1844 – nur wenige Monate vor dem Debütkonzert – hatte Franz von Suppès Vertonung des Sommernachtstraums am The­a­ ter in der Josefstadt Premiere gefeiert, deren Ouvertüre nun ebenfalls gegeben wurde. Außerdem wurde mit der Ouvertüre zu Aubers Opéra comique La sirène eine Komposition gespielt, deren Wiener Erstauf­ führung nur wenige Wochen zuvor, am 21. September 1844 realisiert worden war. Das Programm zeichnet so ein musikalisches Panorama des Jahres 1844 nach, an dem sich die Zusammenstellung der Werke des heutigen Abends orientiert. Dabei treffen Opernmelodien auf Walzer, Quadrillen und Polkas aus der Familie Strauss und Werke von deren Zeitgenossen Joseph Lanner und Joseph Hellmesberger junior, die die Wiener Unter­haltungsmusik des 19. Jahrhunderts mit viel Witz und Einfallsreichtum ebenfalls maßgeblich prägten.

Gioachino Rossini // Sinfonia zu Il viaggio a Reims In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Gioachino Rossini ein Superstar der italienischen Oper: Frühe Erfolge feierte er bereits in den 1810er-Jahren am Teatro La Fenice mit der Opera seria Tancredi oder der Opera buffa L’italiana in Algier. Als er im Frühjahr 1822 auf Einladung Fürst von Metternichs einige Monate in Wien verbrachte, löste er dort ein regelrechtes ›Rossini-Fieber‹ aus. Zum Zeitpunkt des Debütkonzerts von Strauss (Sohn) im Jahr 1844 war Rossini längst in ganz Europa zu einer lebenden Ikone geworden. Seit 1824 wohnte er in Paris, wo er bis zum königlichen Hofkomponisten und Generalinspekteur des Gesangs in Frankreich avancierte. Dort komponierte er für die Krönung von Kaiser Karl X. 1825 seine letzte Oper in italienischer Sprache, Il viaggio a Reims, deren einaktige Handlung sich um ebenjene Krönungsfeierlichkeiten dreht und mit einer Huldigung des französischen Kaisers endet. Ur­ sprünglich hatte Rossini für diese Oper keine Ouvertüre komponiert. Erst nach seinem Tod tauchte in seinem Nachlass eine Gran Sinfonia scritta per l’Opera Reale, nel Melodramma Un Voyage à Reims auf, aller­ dings nicht in Rossinis eigener Handschrift. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine Adaption verschiedener Tänze aus der 1826 ent­


Gioachino Rossini // Sinfonia zu Il viaggio a Reims

Gioachino Rossini, Ölgemälde von Hortense Haudebourt-Lescot, 1828

standenen Oper Le siège de Corinthe handelt. Nichtsdestotrotz eröffnet die Sinfonia mit einer majestätischen Festlichkeit, die auch einer Krö­ nungszeremonie angemessen wäre. Sie zeichnet sich durch Rossinis melodischen Einfallsreichtum, sein Händchen für musikalische Effekte aus – und demonstriert zugleich den großen Einfluss, den Rossinis Klangsprache auf Wiener Komponisten wie Johann Strauss (Vater) und (Sohn) hatte. Nachdem er als Folge der französischen Julirevolution 1830 in Paris alle seine Ämter niederlegen musste, konzentrierte sich Rossini in seiner zweiten Lebenshälfte auf seine größte Leidenschaft: das Essen. Zahlreiche Gerichte sind nach dem Komponisten benannt, der bis zu seinem Tod ein passionierter Koch war.

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Johann Strauss (Vater) // Loreley-Rhein-Klänge. Walzer

Johann Strauss (Vater) // Loreley-Rhein-Klänge. Walzer Als Sohn des Kellners Franz Borgias Strauss und der Kutscherstochter Barbara Dollmann wurde Johann Baptist Strauss (Vater) 1804 in Wien geboren. Sein Vater betrieb seit 1803 verschiedene Bierwirtschaften in der Leopoldstadt, die familiären Verhältnisse waren jedoch alles andere als einfach: Strauss’ Mutter starb 1811 an »schleichendem Fieber«, sein Vater ertränkte sich fünf Jahre später hochverschuldet in der Donau. Nichtsdestotrotz entdeckte der junge Strauss früh seine Leidenschaft für die Tanzmusik, die von zu Land und zu Wasser fahrenden Musikern in die Wiener Vorstädte getragen wurde. Nach Abschluss einer Buch­ binderlehre von der aufkeimenden ›Tanzwut‹ der Donaumetropole er­fasst, wirkte er zunächst als Bratschist im Quartett, später im Orchester des um drei Jahre älteren Joseph Lanner mit, machte seit 1824 als Kom­ponist von sich reden und gründete 1827 sein eigenes, etwa zwölf Mann starkes Ensemble, mit dem er in Gaststätten und den buchstäblich aus dem Boden sprießenden Tanzlokalen aufspielte und damit den po­chen­ den Rhythmus des Zeitgeistes, den Walzertakt des aufstrebenden Bür­ gertums vorgab. Einer seiner heutzutage beliebtesten Walzer sind die Loreley-Rhein-Klänge aus dem Jahr 1843. Die Loreley ist eine 132 Me­ter hohe Felswand aus Schiefer an der tiefsten und engsten Stelle des

Grafik auf dem Titel des Erstdruckes des Loreley-RheinKlänge-Walzers nach einem Öl­ gemälde von Carl Joseph Begas, 1835


Johann Strauss (Sohn) // Debut-Quadrille

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Mit­tel­rheins. Clemens Brentanos Zu Bacharach am Rheine im Jahr 1800 in Jena entstandenen Wohnt eine Zauberin, Sie war so schön und feine Bal­la­de Lore Lay erzählt von einer Und riss viel Herzen hin. sirenenhaf­ten Gestalt, die vom Fel­ Und machte viel zu schanden sen aus vorbeifahrende Schifffahrer Der Männer rings umher, mit ihrer Schön­heit und ihrem Ge­ Aus ihren Liebesbanden sang vom Kurs ab­bringt und so ins War keine Rettung mehr. Verderben stürzt. Die Geschichte Beginn von Clemens Brentanos der schönen Loreley war im 19. Jahr­ Ballade Lore Lay, 1800 hundert so weit verbreitet, dass sie schon bald für eine alte Sage ge­hal­ ten wurde. Dass sich auch Strauss (Vater) mit seiner Kom­position auf den Brentano-Stoff bezog wird nicht zuletzt anhand des Titelblatts der Druckausgabe ersichtlich: Am Ufer des Rheins sitzt die singende Lore­ ley, zu deren Füßen gerade ein Boot mit zwei Schifffahrern am Ufer zerschellt.

Johann Strauss (Sohn) // Debut-Quadrille Mit seiner Debut-Quadrille trat Johann Strauss (Sohn) offiziell in die Fußstapfen seines Vaters. Das Werk gehört zu den ersten Kompo­si­tio­ nen, die er im Jahr 1843 anfertigte und wurde – wie der Name schon sagt – bei seinem Debüt in Dommayers Casino uraufgeführt. Vor dem Auftritt stand Strauss (Sohn) gewaltig unter Druck: Das Erbe seines Vaters und des vor kurzem verstorbenen Lanners führte zu hohen Er­ wartungen an den jungen Musiker, der im Bereich der Kompo­sition und der Instrumen­tierung noch viel zu lernen hatte. Während Strauss (Sohn) sich in der Öffentlichkeit als musikalisches ›Universal­genie‹ inszenierte, ver­dank­te er seinen Erfolg effizientem Teamwork mit erfahreneren Musi­kern. Johann Proksch, ehemaliger Soloklarinettist der Kapelle von Johann Strauss (Vater), fungierte in den ersten Jahren seiner Karriere als zen­tra­ler Helfer hinter den Kulissen, der für Strauss (Sohn) komponierte, in­stru­mentierte und Stimmen kopierte. Es ist inso­fern bezeichnend, dass von seinen Frühwerken keine Parti­turen in seiner eigenen Handschrift erhalten sind.


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Joseph Lanner // Die Schönbrunner. Walzer

Joseph Lanner // Die Schönbrunner. Walzer Neben dem Familienbetrieb der ›Firma Strauss‹ gehörte Joseph Lanner ebenfalls zu den Komponisten, die den Wiener Walzer bedeutend wei­ter­entwickelten und populär machten. Wie Johann Strauss (Vater) stamm­te auch er aus einfachen Verhältnissen: Der Sohn des Hand­ schuh­macher­gesellen Martin Lanner und der Wirtschafterin Maria Anna Scherhauff begann im Kindesalter mit der Komposition von Tanz­ stücken. Bereits im Alter von 12 Jahren spielte er in der Kapelle seines Lehrers Michael Pamer die Violine, wo er die Bekanntschaft mit Johann Strauss (Vater) machte. Aus der Begegnung entwickelte sich eine enge Freund­schaft. Die beiden Musiker teilten sich zeitweise sogar eine ge­meinsame Wohnung, bevor sie ihre jeweils eigenen Kapellen gründe­ten und später zu Konkurrenten auf dem umkämpften Markt der Wiener Unterhaltungsmusik wurden. Dabei profitierten beide Musiker von der ›Tanzmanie‹, die sich nach dem Wiener Kongress Bahn brach. Während der europäi­sche Adel über die Neuordnung des Kontinents nach den Napoleoni­schen Kriegen verhandelte, wurde zugleich ausgelassen ge­feiert, nach Ansicht mancher Diplomaten sogar zu sehr: »Der Kon­ gress tanzt, aber er kommt nicht vorwärts«, soll sich der Franzose Charles-Joseph de Ligne über den zähen Fortschritt der Verhandlungen beschwert haben. Der Wiener Walzer wurde jedoch durch das viele Tanzen erst in höchs­ten Kreisen gesellschaftsfähig und zu einer Mode, die ganz Europa erfasste. Musikern wie Lanner und Strauss (Vater) ge­lang so der Auf­stieg in zuvor unerreichbare Kreise – wenn auch mit unterschiedlichem Erfolg: Während für Letzteren eigens die Position des ›Hofball-Musik­directors‹ geschaffen wurde, wurden Lanners Diens­te vom österreichi­schen Kaiserhaus nur dann in Anspruch genommen, wenn Strauss (Vater) verhindert war. Trotz aller Ausflüge in höfische Kreise blieb Lanner nichtsdestotrotz als einer der führenden Unter­hal­ tungs­musi­ker Wiens den Beisln und Tanzlokalen treu. Eines seiner be­rühm­testen Werke, der funkelnde Walzer Die Schönbrunner, wurde 1842 in der Fünf­hauser Bierhalle uraufgeführt.


Joseph Lanner // Die Schönbrunner. Walzer

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Joseph Lanner, Ölgemälde von Philipp Steidler, um 1840


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Daniel-François-Esprit Auber // Ouvertüre zu La sirène

Daniel-François-Esprit Auber // Ouvertüre zu La sirène Mit der Ouvertüre von Daniel-Fran­çois-Esprit Aubers Opéra comique La sirène nach einem Libretto von Eugène Scribe stand beim Debüt­ konzert von Johann Strauss (Sohn) ein Werk auf dem Programm, das nur wenige Wo­chen zuvor seine Wiener Premiere gefeiert hatte. Die Euphorie über das neue Werk hielt sich jedoch in Grenzen: Auber, der 1828 mit der Oper La muette de Portici schlag­artig Weltruhm erlangte, konnte mit seinen späteren Werken nicht mehr an seine früheren Er­folge an­knüpfen. Niemand Geringeres als Heinrich Heine, der sich ge­le­ gent­lich als Musikkritiker verdingte, hatte in gewohnt bissiger Manier über die Pariser Uraufführung geschrieben: »Einen ungeheuren Beifall findet Scribes neue Oper ›Die Sirene‹, wozu Auber die Musik geschrie­ ben. Autor und Komponist passen ganz füreinander: sie haben den raffinier­testen Sinn für das Interessante, sie wissen uns angenehm zu unter­halten, sie entzü­cken und blenden uns sogar durch die glän­zen­ den Facetten ihres Es­prits, sie besitzen ein gewisses Filigrantalent der Ver­knüpfung aller­ liebster Kleinigkeiten, und man vergißt bei ih­nen, daß es eine Poe­ sie gibt.« Im Wiener Humoristen war man auch nicht gerade be­ geistert: »Auber könnte in Beziehung auf seine neueren Opern (von der ›Ballnacht‹ abwärts) die Worte der Maria Stuart umkehren, und von Daniel-François-Esprit Auber, Ölgemälde von Hortense Haude­bourt-Lescot, um 1827


Johann Strauss (Sohn) // Accelerationen. Walzer & Joseph Hellmesberger jun. // Danse diabolique

ihnen sagen: Sie sind schlechter, als ihr Ruf.« Das Urteil lautete: Auber habe sich »ausgeschrieben« und wiederhole nur noch Altbekanntes. Strauss (Sohn) setzte die Ouvertüre dennoch auf sein Konzertpro­gramm: Womöglich, da sie im Walzertakt bestens mit den anderen Werken harmonierte.

Johann Strauss (Sohn) // Accelerationen. Walzer Zur Entstehungszeit des Walzers Accelerationen war Johann Strauss (Sohn) auf dem Zenit seines Erfolgs angekommen: Nach dem Tod des Vaters 1849 hatte er gemeinsam mit seinen Brüdern Josef und Eduard die ›Firma Strauss‹ übernommen und erfolgreich weitergeführt, unter anderem auf Tourneen durch ganz Europa und nach Nordamerika. Die Accelerationen wurde den Technik- und Ingenieurstudenten der Wiener Universität gewidmet und bei deren Technikerball zu Fasching urauf­ geführt. Strauss (Sohn), der seine Auftragswerke häufig thematisch an den Auftraggebern ausrichtete, verarbeitet in dem Werk eindrucksvoll lautmalerisch das Stampfen von Maschinen und die stetige Beschleu­ nigung der industrialisierten Gesellschaft.

Joseph Hellmesberger jun. // Danse diabolique Joseph Hellmesberger junior, genannt Pepi, stammte eben­falls aus einer Musikerdynas­tie: Sein Vater, der Komponist, Violinist und Dirigent Joseph Hellmesberger senior, war drei Jahre nach Johann Strauss (Sohn) geboren worden, sein Großvater Georg Hellmes­berger war eben­falls Violinist, Pädagoge und nur vier Jahre älter als Johann Strauss (Va­ter). Im Alter von 15 Jahren übernahm Joseph Hellmes­berger junior die 2. Violine im Hellmesberger-Quartett, dem Ensemble seines Vaters. Später machte er als Sologeiger und erster Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle Karriere. Zugleich widmete er sich kom­po­sitorisch erfolgreich der leichten Muse: Er schrieb zahlreiche Operetten, Bal­ lette, Tänze und Märsche, darunter auch der meisterhaft fulminante Danse diabolique (Teufelstanz).

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Joseph Hellmesberger jun. // Danse diabolique

Joseph Hellmesberger junior, Fotografie von Ludwig Angerer, ohne Jahr


Johann Strauss (Sohn) // Un ballo in maschera. Quadrille & Josef Strauss // Aus der Ferne. Polka mazur

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Johann Strauss (Sohn) // Un ballo in maschera. Quadrille Nicht nur in sein Debütkonzert 1844 ließ Johann Strauss (Sohn) be­kann­ te Opernmelodien einfließen: Später ging er auch dazu über, eigene Quadrillen nach Motiven aus Bühnenwerken anderer Komponisten zu schreiben. Mit seiner 1862 uraufgeführten Quadrille nach Motiven aus Verdis Un ballo in maschera setzte er diese Tradition fort und zeigte damit eindrucksvoll die zahlreichen klanglichen Überschneidungen zwischen den Werken, die in der Oper und im Tanzlokal erklangen. Die Begeis­te­rung der Strauss-Brüder für »Unvergesslich blieb mir die Oper ihrer Zeit schlägt sich auch in hier­bei die für jede von ihrem Ver­hältnis zu Richard Wagner ihm vorge­geigte Pièce sich nieder: Während die Hofoper das gleich willig erzeugende, Musik­drama Tristan und Isolde nach an Raserei grän­zende [sic] 77 Proben als ›unspielbar‹ absagen Begeisterung des wunder­ musste, diri­gierte Josef Strauss be­ lichen Johann Strauss. reits im Juli 1860 Ausschnitte aus Dieser Dämon des Wiener Tristan und Isolde im Volks­garten, wo musikalischen Volksgeistes auch die Quadrille Un ballo in maschera erzitterte beim Beginn am 21. De­zember 1862 ihre Urauffüh­ eines neuen Walzers wie rung erlebte.

Josef Strauss // Aus der Ferne. Polka mazur

eine Pythia auf einem Drei­ fuss, und ein wahres Won­ ne­gewieher des, wirk­lich mehr von seiner Musik als von den genossenen Ge­ tränken berauschten Audi­ tori­ums, trieb die Begeiste­ rung des zauberischen Vorgeigers auf eine für mich fast beängsti­gende Höhe.«

Ebenso wie sein Bruder Johann be­ gann auch Josef Strauss zunächst ein Studium am Wiener Polytechni­ kum. Während Johann das Studium jedoch nach kurzer Zeit wieder ab­ brach, um sich ganz der Musik zu Richard Wagner über ein Konzert wid­men, brachte Josef seine akade­ von Johann Strauss (Vater) mische Ausbildung 1846 mit einem Ab­schluss als Maschinenbauer erfolgreich zu Ende. Dass er später selbst ins Musikgeschäft wechseln würde, zeichnete sich zu diesem


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Josef Strauss // Aus der Ferne. Polka mazur

Zeit­punkt noch nicht ab. Während er sich in seiner Freizeit zwar vielseitig künst­le­risch betätigte – Josef Strauss zeichnete, schrieb Gedichte und klei­nere Kompositionen – spielte sich seine Karriere in anderen Sphä­ ren ab: 1851 leitete er den Bau eines Wasserwehres in Niederösterreich, ein Jahr später veröffentlichte er eine mathematische Formelsamm­ lung und konstruierte 1853 eine Maschine zur Straßenreinigung, die später tatsächlich vom Wiener Magistrat eingesetzt wurde. Der Ein­ stieg ins Familienunternehmen war ein Schock: Nachdem sein Bruder Johann 1853 einen Zusammenbruch erlitten hatte, musste Josef von heute auf morgen seine Verpflichtungen als Leiter der Strauss-Kapelle über­neh­men. Mit seiner Rolle als temporärer Vertreter seines Bruders konn­te sich Josef schnell anfreunden. Als Johann Strauss jedoch – mittler­weile wieder zu Kräften gekommen – ein lukratives Engagement in Erwägung zog, das ihn mehrere Monate pro Jahr nach Russland führen würde, während Josef in Wien die Stellung halten sollte, setzte er sich zur wehr: »Für mich ist das Auf­hören der öffentlichen Leitung keine Drohung, zum mindesten kein Schaden – Meine Liebe zur Musik wird sich nicht in 3/4 Tak­ten ergehen«, schrieb er erbost an den Bruder. Schließlich einigte man sich auf eine gleichberech­tigt geteilte Leitung der Strauss-Kapelle, auch wenn diese Kon­stel­lation in den kommenden Jahren regelmäßig für Konflikte sorgte. 1862 brüskierte Johann Josef, indem er den jüngsten Bru­der Eduard als neuen Vertre­ter der ›FirmaStrauss‹ der Öf­f ent­lichkeit präsentierte. Auch über das Russlandge­ schäft ge­rie­ten die Brüder immer wieder in Streit. Dennoch setzte Josef immer wieder seine körper­liche und psychische Gesund­heit aufs Spiel, um die zahlreichen Dirigier- und Kompositionsver­pflich­tun­ gen der Kapelle in Wien zu bestreiten. Nach zwei ernsten Zusam­men­ brüchen 1865 und 1867 kehrte Josef 1869 mit neuer Energie und meh­re­ren neuen Kompositionen auf die Konzertbühne zurück, da­runter auch die Polka mazur Aus der Ferne. Ein weiteres arbeitsreiches Jahr später brach Josef Strauss abermals zusammen: Bei einem Konzert in Warschau erlitt er am Dirigentenpult einen Gehirnschlag, von dem er sich nicht mehr erholte. Nachdem ihn seine Ehefrau Caroline mit einem Sonderabteil mit dem Zug nach Wien zurückgebracht hatte, starb er dort am 22. Juli 1870.


Josef Strauss // Aus der Ferne. Polka mazur

Die drei Sträusse, Grafik der Brüder Josef, Johann und Eduard Strauss auf dem Titel der Satire­zeitschrift Raketteln, 1870

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Joseph Lanner // Die Werber. Walzer & Johann Strauss (Sohn) // Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus

Joseph Lanner // Die Werber. Walzer Zum Erfolgsgeheimnis von Johann Strauss (Vater) und seiner Kapelle gehörte das Tourneewesen: Er gründete das erste Reiseorchester welt­ weit, das im Rahmen mehrmonatiger Tourneen durch Österreich, in alle großen deutschen Städte sowie nach Frankreich und Großbritannien bald Bekanntheit in ganz Europa erlangte. Nach seinem Debüt ging auch Johann Strauss (Sohn) bald mit seinem Orchester auf Reisen, was die in­ner­familiäre Konkurrenz verstärkte. Aber auch Joseph Lanner begann mit seinem Orchester ab 1834, gelegentlich Konzerttourneen zu unter­nehmen. Den Anfang machten drei Reisen nach Buda und Pest, wo er einen seiner heute bekanntesten Walzer Die Werber uraufführte.

Johann Strauss (Sohn) // Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Die Operette Die Fledermaus von Johann Strauss (Sohn) gehört zu sei­ nen populärsten Bühnenwerken. Dank ihres kompositorischen Ein­falls­ reichtums, der szenischen Schlagkraft und der Eleganz der Musik zählt sie heutzutage noch immer zu seinen meistaufgeführten Kompositionen und ist vor allem an Silvester und Neujahr nicht aus den Theater­spiel­ plänen wegzudenken. Basierend auf der französischen Komödie Le Réveillon von Henri Meilhac und Ludovic Halévy gelang Strauss (Sohn) eine bürgerliche Gesellschaftssatire, die das zeitgenössische Bürger­ tum und seine Konventionen aufs Korn nahm, ohne es dadurch der Lächerlichkeit preiszugeben. »Kein anderes Stück von Strauss ist so zynisch, so realistisch und gleichzeitig so wunderschön, denn seine Musik hebt die Ironie liebevoll auf, nimmt die Sehnsucht nach Verwand­ lung und Glück im Augenblick ernst […]. Die Musik von Strauss ist das eigentliche ewige Fest als Ziel der menschlichen Suche nach Glück.« (Karin Bohnert) Paula Schlüter


Joseph Lanner // Die Werber. Walzer & Johann Strauss (Sohn) // Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus

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Biografien

Philharmonices mundi Das Orchester Philharmonices mundi, das aus dem Kammerorchester Harmonices mundi hervorging, wurde 1991 unter der Leitung von Josef Sabaini für die inzwischen legendären Silvester- und Galakonzerte (mit Marcel Prawy) im Brucknerhaus gegründet. Es setzt sich aus Lehrenden, Studierenden und Absolvent:innen der Anton Bruckner Privatuniver­ si­tät Linz sowie Mitgliedern verschiedener österreichischer Orchester zu­sam­men. Einen Schwerpunkt legt Philharmonices mundi neben den beliebten Strauss-Programmen (Vater und Sohn) auf Werke von Heu­ berger, Lanner, Rossini, Haydn, Mozart, Schubert, Mendelssohn und Beethoven. Gemeinsam mit Igor Oistrach, Elisabeth Kulman, Rudolf Buchbinder und Maurice André feierte das Orchester große Er­folge. Es gab Konzerte in China, Werke von Niccolò Paganini und Ernst Ludwig Leitner wurden auf CD eingespielt.


Biografien

Josef Sabaini Dirigent Der gebürtige Wiener studierte zunächst in Linz, anschließend in Wien und Bern und später an der Uni­ver­sity of Cincinnati. Von 1968 bis 1981 war Josef Sabaini Konzertmeister des ORF-Kammerorchesters, von 1971 bis 1981 jener des Bruckner Or­ches­ter Linz. Danach spielte er bis 1992 bei den Festival Strings Lucerne. Seine Kon­zert- und Aufnahme­ tätigkeit führte ihn unter anderem in die USA, nach Japan, China, Deutschland, Spanien und Belgien. Seit sei­ner Gründung 1991 leitet Josef Sabaini das Orchester Philharmonices mundi, mit dem er auch als Stehgeiger bei den beliebten Strauss-Kon­zerten auftritt. Ab 1985 lehrte er am damaligen Brucknerkonservatorium, heute Anton Bruck­ ner Privatuniversität Linz, wo er von 2002 bis 2009 als Fach­grup­pen­ vor­stand und Institutsdirektor für Saiteninstrumente und ab 2004 bis zu seiner Emeritierung als Universitätsprofessor für Violine arbeitete.

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KonzertHighlights 2026 Karten und Infos: +43 (0) 732 77 52 30 | brucknerhaus.at

Mi, 7. Jän 2026, 19:30 Mittlerer Saal

Erika Baikoff & James Baillieu Die preisgekrönte Sopranistin Erika Baikoff feiert ihr Bruckner­ haus-Debüt unter anderem mit Liedern von Joseph Haydn, Wolfgang Amadé Mozart, Franz Schubert, Antonín Dvořák und Nikolai Rimski-Korsa­kow.

So, 1. Feb 2026, 11:00 Großer Saal

Tali, Braunstein & Bruckner Orchester Linz Guy Braunstein spielt die Österreichische Erstauf­führung seines auf Beatles-Songs basierenden Abbey Road Concertos, kombi­ niert mit ›britischen‹ Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Mi, 11. Feb 2026, 19:30 Großer Saal

Ioffe, Chooi & Prague Radio Symphony Orchestra Mit Max Bruchs 1. Violinkonzert und Antonín Dvořáks 8. Sym­ phonie präsentieren Alevtina Ioffe, Timothy Chooi und das Prague Radio Symphony Orchestra zwei absolute Meister­ werke der Musikgeschichte.

Erika Baikoff © C. Marais

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Jetzt WeltklasseMusik schenken!

Große Orchester 26–27

Sa, 19. Sep 2026, 19:30

I

Di, 20. Okt 2026, 19:30

II

Mi, 18. Nov 2026, 19:30

III

Do, 3. Dez 2026, 19:30

IV

Fr, 15. Jän 2027, 19:30

V

Di, 2. Mär 2027, 19:30

VI

Mi, 17. Mär 2027, 19:30

VII

Mo, 12. Apr 2027, 19:30

VIII

Mo, 24. Mai 2027, 19:30

IX

Rakitina, Dohr & Bruckner Orchester Linz Jacquot, Tamestit, Apkalna & WDR Sinfonieorchester Mäkelä & Royal Concertgebouw Orchestra Altinoglu & Wiener Philharmoniker Hrůša, Gerstein & Bamberger Symphoniker Altinoglu, Hagen & hr-Sinfonieorchester Manacorda, Saadi & Bruckner Orchester Linz Bychkov, Cho & Tschechische Philharmonie Fischer, Altstaedt & Budapest Festival Orchestra

Abonnements und Infos: +43 (0) 732 77 52 30 brucknerhaus.at

Angus Webster & Bruckner Orchester Linz © F. Fortin

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Mozarts Da Ponte-Opern


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Impressum Herausgeberin Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH, Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, 4010 Linz Künstlerischer Direktor Norbert Trawöger Programmplanung & Dramaturgie Andreas Meier (Leitung), Paula Schlüter Redaktion Paula Schlüter Grafik Anett Lysann Kraml, Lukas Eckerstorfer Abbildungen gemeinfrei (S. 9, 10, 14 & 16), Kunsthistorisches Museum Wien (S. 13), Wien Museum (S. 19), R. Winkler (S. 22), O. Erenyi (S. 23) Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten LIVA – Ein Mitglied der Unternehmensgruppe Stadt Linz

Wir danken für Ihren Besuch und wünschen Ihnen ein schönes Konzert!


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