Konzert an Bruckners Todestag
welsermöst & the cleveland orchestra 11. Oktober 2026 15:00 Uhr Großer Saal
Festkonzerte 26–27 Sa, 12. Dez 2026, 19:30 Großer Saal
Oberlinger, Brandt, Mields & Ensemble 1700 Pastorale
Ein klingendes Bilderbuch italienischer Weihnacht mit Schauspieler Matthias Brandt und einem hochkarätigen Ensemble um Dorothee Oberlinger.
Do, 31. Dez 2026, 19:30 Großer Saal
Das große Silvesterkonzert Sabaini, Eloff & Philharmonices mundi
Publikumsliebling Erica Eloff und die Philharmonices mundi präsentieren unter der Leitung von Josef Sabaini ein farbenprächtiges Programm zu Silvester.
Fr, 1. Jän 2027, 17:00 Sa, 2. Jän 2027, 19:30 Großer Saal
Neujahrskonzert 2027 Beethovens Neunte
Markus Poschner und das Bruckner Orchester Linz eröffnen das große Beethoven-Jahr 2027
Dorothee Oberlinger © H. Ross
Karten und Infos: +43 (0) 732 77 52 30 brucknerhaus.at
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alla breve Das Programm auf einen Blick
Seit 2002 ist Franz Welser-Möst Musikdirektor des Cleveland Orchestra. 2027 feiert er seinen Abschied und ist damit der am längsten amtierende Musik direktor in der Geschichte des Orchesters. Ein letztes Mal kehrt er mit ›seinem‹ Orchester für ein besonderes Konzert an Anton Bruckners 130. Todestag zum Bruck nerfest Linz zurück. Am Beginn steht dabei Wolfgang Amadé Mozarts 34. Symphonie, die letzte, die dieser 1780 als Hof musiker in Salzburg vollendete und deren Uraufführung er ein Jahr später in Wien präsentierte. Dem folgt ein Werk des niederösterreichischen Kom ponisten Bernd Richard Deutsch: Das für das Cleveland Orchestra entstandene Intensity pendelt zwischen überwältigender Extravaganz und introspektiver Intensität, ähnlich wie Richard Strauss’ ge waltig besetzte Symphonia domestica, mit der dieser der Intimität seines Familienlebens ein klingendes Denkmal setzte.
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programm & besetzung Wolfgang Amadé Mozart 1756–1791 Symphonie Nr. 34 C-Dur KV 338 // 1780 I Allegro vivace II Andante di molto più tosto allegretto III Allegro vivace
Bernd Richard Deutsch * 1977 Intensity // 2019–20 // Pause //
Richard Strauss 1864–1949 Symphonia domestica op. 53 // 1902–03 Konzerteinführung mit Andreas Meier um 14:15 Uhr im Alten Kassenfoyer Konzertende: ca. 17:00 Uhr
The Cleveland Orchestra Franz Welser-Möst | Dirigent
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effektvolle visitenkarte
Wolfgang Amadé Mozart // Symphonie Nr. 34
Um halb acht Uhr früh war er in der Kirche, später beisammen mit Bekannten, er ging spazieren, war beim Kegeln, hörte der Salzburger Hofmusik zu, genoss das schöne Wetter: All das hat Wolfgang Amadé Mozart in einem Tagebucheintrag vom 29. August 1780 festgehalten. Eine musikalische Leistung wurde dagegen mit keinem Wort erwähnt. An diesem Tag hat er seine letzte Symphonie als Bürger von Salzburg vollendet – die Symphonie Nr. 34 C-Dur KV 338. Dass für ihn bald ein Lebensabschnitt enden würde, konnte Mozart zu diesem Zeitpunkt freilich nicht wissen. Noch acht Monate sollten vergehen, bis die Spannungen mit seinem Dienstherrn, dem Salzbur ger Fürsterzbischof Hieronymus von Colloredo, eskalierten. Ein Bruch, der traditionell gern aus der Sicht des jungen Musikgenies dargestellt wird. Dabei lässt sich der Zwist von beiden Seiten aus nachvollziehen: Colloredo war kein finsterer Despot oder gar »Erzlimmel«, wie Mozart ihn nannte, sondern ein aufklärerischer Kopf, der sich für Gesundheitsmaßnahmen wie die Pockenimpfung einsetzte. Interesse an barocker Pracht hatte er indes nicht, Geldverschwendung war ihm verhasst und sein Ton oft schroff. Es versteht sich, dass Colloredo seinen Spitzenmusikern nicht jene generösen Urlaubszeiten zubilligte wie noch sein Vorgänger. Mozart wiederum fühlte sich im provinziellen Salzburg eingekerkert und träumte von einer Karriere in der großen, weiten (Opern-)Welt. Zur Trennung zwischen dem Monarchen und seinem Hoforganisten kam es im Mai 1781 bei einem Wien-Aufenthalt Colloredos und seiner Entourage: Der Fürst soll Mozart bei einem Streit einen »Lausbuben« genannt und ihm die Tür gewiesen haben – ein Angebot, das der allzu gern annahm. Zwar hat
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Wolfgang Amadé Mozart // Symphonie Nr. 34
Colloredo seinen aufmüpfigen Angestellten nie schriftlich gekündigt. Es war Mozart, der in der Folge mit einem Entlassungsgesuch vorstellig wurde. Als ihm dabei ein Angestellter des Fürsten, Graf Arco, im Zorn einen kolportierten Gesäßtritt verpasste, war die Trennung allerdings faktisch vollzogen. Mozart blieb also in Wien, musste nun selbstän dig sein Geld verdienen und sich für potenzielle Auftraggeber in Szene setzen. Die C-Dur-Sym phonie KV 338 könnte dabei geholfen haben. Eine Aufführung in Wien dürfte bereits Anfang April 1781 stattgefunden haben, eine weitere im Mai des Folgejahrs in einem Freiluftkonzert im Augarten. Die Musik ist eine effektvolle Visiten karte für ihren Komponisten: Mit Pauken und Trompeten besetzt, eröffnet das Allegro vivace mit herrschaftlichen C-Dur-Akkorden, bald gefolgt von gefälligen Dreiklangsbrechungen. Den wuchtigen Beginn kontrastiert ein kleines, reiz volles Seitenthema, der Aufbau ist an der Sona tensatzform orientiert. Die Musik weckt eben so Assoziationen zur italienischen Ouvertüre wie zum symphonischen Stil Joseph Haydns. Ein Menuett hat Mozart zwar begonnen, aber abgebrochen: Wie so viele Symphonien aus seiner Salzburger Zeit ist auch diese dreisätzig geblie ben. Der folgende langsame Satz in F-Dur – der vielleicht gehaltvollste, den Mozart bis dahin geschrieben hatte – lebt von einer schlichten, schwebenden Melodik, arioser Anmut und wird durch subtile Chromatik verfeinert. Bis auf das Fagott schweigen die Bläser in diesem idylli schen Herzstück der Symphonie. Das Finale beginnt abermals mit einem knalligen C-Dur-
Wolfgang Amadé Mozart // Symphonie Nr. 34
Akkord, verstärkt von Trompeten und Pauken: Es schließen sich rasante Streicherläufe an, doch in weiterer Folge auch einige überraschende Eintrübungen. Übermütig fallen die Schlussakkorde dieses Werks aus, das noch dem gefälligen Ton von Mozarts Salzburger Symphonien verpflichtet ist, aber bereits in die Wiener Zukunft weist.
Der Beginn der Symphonie Nr. 34 in Mozarts Handschrift, 1780
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virtuos entfesselte vielfalt Bernd Richard Deutsch // Intensity
In einer bewegten Phase seines Lebens befand sich auch Bernd Richard Deutsch, als der heute 49-Jährige sein Orchesterstück Intensity schrieb. »Es war eine intensive, arbeitsame Zeit, in der sich für mich viele Möglichkeiten aufgetan haben«, erzählt der gebürtige Niederösterreicher über das Jahr 2019, »diese Intensität habe ich dann auch in meiner Musik reflektiert«. Ein besonderer Grund zur Freude damals: Auf Initiative von Franz Welser-Möst wurde Deutsch für die Jahre 2018 bis 2020 zum Composer Fellow des Cleveland Orchestra ernannt und erhielt in dieser Position zwei Werkaufträge. Einer davon führte zu dem erwähnten Orchesterstück, das Welser-Möst gewidmet ist. Inhaltliche Vorgaben waren dabei nicht zu erfüllen, lediglich die Länge war mit 15 bis 20 Minuten vorgeschrieben. Coronabedingt musste die Uraufführung verschoben werden und konnte erst im Jahr 2022 stattfinden. Deutsch hat Intensity in drei Teile gegliedert: »Der erste Abschnitt hat etwas von einem Aufbruch, ist sehr bewegt und rhythmisch. Im weitgehend ruhigen Mittelteil stoppt diese Reise plötzlich: Was extrovertiert begann, setzt sich introvertiert fort. Im folgenden Schlussabschnitt, einer Reprise, wird das anfängliche Tempo wieder aufgenommen und Material vom Beginn variiert.« Dass die Ohren des Publikums über eine Spieldauer von 18 Minuten nicht ermüden, ist einer schillernden Fülle von Klanggestalten zu verdanken. Deutsch nützt dafür ein groß besetztes Orchester mit drei fach besetztem Holz und Blech und üppiger Schlagwerksektion und setzt es findig ein. In nahezu stetem Wechsel treten andere Instru mentengruppen hervor und blitzen unterschiedliche Klangfarben auf,
Bernd Richard Deutsch // Intensity
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so entsteht ein kaleidoskopischer Reichtum an Farben und Formen. Es kommt nicht von ungefähr, dass diese virtuos entfesselte Vielfalt an ein Konzert für Orchester denken lässt. Inhaltlich arbeitet das Stück mit einem prägnanten Hauptmotiv:
Es erklingt bereits zu Beginn und kehrt mehr als 15 Mal mit zum Teil geringfügig veränderten Tönen wieder, wobei der auffallende Rhythmus weitgehend erhalten bleibt. Im langsamen Mittelteil dominieren zwei Akkorde das Geschehen – ein »weicher« (Deutsch) Fünfk lang und eine »kühle« Schichtung aus sieben Tönen. Obwohl die Musik an der Schwelle zu diesem Abschnitt ihr Tempo einbüßt, verliert sie nicht an Eindringlichkeit: »Die Intensität, die ursprünglich nach außen gerichtet war, fokussiert sich nun nach innen«, sagt Deutsch. Dabei bleibt das Mittelstück von Intensity nicht durchwegs ruhig, sondern steigert sich zu einem expressiven Streicherchor. Am Ende des Schlussteils, den ein ekstatischer Elan vorantreibt, ver schränken sich die drei erwähnten Elemente: Begleitet von dem fünf tönigen Akkord, stimmen Trompeten, Violinen und Violoncelli das Hauptmotiv an und landen damit auf einem A. Ein letztes Mal ertönt darunter die »kühle« Tonschichtung (nun eine Quint nach unten transponiert) und verklingt, zurück bleibt das A von drei Trompeten.
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symphonische homestory
Richard Strauss // Symphonia domestica An mangelndem Selbstvertrauen litt Richard Strauss wahrlich nicht. »Ich sehe nicht ein, warum ich keine Sinfonie auf mich selbst machen sollte«, wehrte sich der deutsche Tonsetzer gegen Kritik des Autors Romain Rolland. »Ich finde mich ebenso interessant wie Napoleon und Alexander.« Möglich zwar, dass in diesen Worten auch Ironie mitschwang. Dennoch hat sich der Bayer in seinen Tondichtungen gleich zwei Denkmäler gesetzt. Nicht nur stellte der Protagonist von Ein Heldenleben (1899), der seine Kritiker heroisch niederrang, zweifellos Strauss selbst dar, fünf Jahre später folgte die Uraufführung eines nicht minder klang gewaltigen Werks, nämlich der Symphonia domestica. Ihr Inhalt sorgte unter Zeitgenossen für Verwunderung bis Befremden: Weder Heldenepos noch Zaubermärchen oder Tragödie bildete den Inhalt der Ton dichtung, sondern ein Tag im Familienleben von Richard Strauss, seiner Ehefrau und des gemeinsamen Sohns Franz, genannt ›Bubi‹. Wenn man so will, ist die Symphonia domestica eine tönende ›Homestory‹ – samt Ehestreit, zweisamen Zärtlichkeiten und Kindergeschrei, das einem durch Mark und Bein geht. Wie in seinen Tondichtungen üblich, ordnet Strauss jeder Hauptrolle ein Motiv zu oder richtiger gesagt eine Motivgruppe, um die Figuren facettenreich vorzustellen: Ein »gemächliches« Cello-Thema, eine »träumerische« Oboengeste, eine »mürrische« Klarinettenwendung und eine »feurige« Geigenmelodie (vom Streicherchor) schildern an fangs die Persönlichkeit des Hausherrn. Der Auftritt der Gattin beginnt mit einem Kopfmotiv, das jenes des Gatten umkehrt, diesem also ebenso entgegengesetzt wie verwandt ist. Die weiteren Melodien der
Richard Strauss // Symphonia domestica
Frau weisen sie als graziös, aber auch zürnend und »gefühlvoll« aus. Zu guter Letzt erhält das Kind eine Stimme, und zwar durch ein fried liches Thema der Oboe d’amore. Die Tonarten sind nicht zufällig gewählt: Während für den Vater F-Dur reserviert ist, ertönt die Mutter – einen Tritonus und damit denkbar weit entfernt – in H-Dur, die Musik des Kindes steht genau dazwischen in D-Dur. Das Programm, das Strauss nach der Uraufführung in der Carnegie Hall auch der deutschen Premiere 1904 beilegte, ließ er später tilgen bis auf jene Spuren, die sich in der Partitur erhalten haben – wohl aus Angst, die Handlung könnte den Rang des Kunstwerks schmälern. Zur Einführung empfiehlt es sich dennoch, den ursprünglichen Plot hinter den schillernden Klangmassen des Werks in Erinnerung zu rufen. Der erste der vier direkt miteinander verbundenen Sätze lässt auf die Themenvorstellung bald die Szene eines Verwandtschaftsbesuchs folgen. Neugierig wird das Kind in Augenschein genommen: »Ganz der
Richard Strauss mit seiner Ehefrau Pauline und Sohn Franz, genannt ›Bubi‹, Fotografie von Albert Zander und Siegmund Labisch, 1904
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Richard Strauss // Symphonia domestica
Papa!«, behaupten die Tanten, »Ganz die Mama!« die Onkels. Statt der Sonaten-Durchführung folgt ein »munteres« Scherzo. Der Besuch ist fort, das Spiel des Kindes steht im Mittelpunkt und beschleunigt sich nach putzigem Beginn. Umschmiegt von den Themen der Eltern, entwickelt sich eine fröhliche Dreisamkeit. Sie verebbt, als die Schlafens zeit gekommen scheint. Doch der Junior will nicht einnicken und
Richard Strauss // Symphonia domestica
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Die ersten Takte der Symphonia domestica mit den Spielanweisungen »gemächlich«, »mürrisch«, »träumerisch« und »feurig«
begehrt mit zornigen Schreien auf. Schließ lich tut ein Wiegenlied seine Wirkung. Die Musik verklingt in G-Dur, das Glockenspiel schlägt sieben Uhr Abend. Nach einem sanften Durchführungsab schnitt beginnt eine feurige Liebesszene, die den langsamen Satz bestimmt: Schwär merische Streichergesänge, bald verlang samt, bald beschleunigt, beschwören große Gefühle, bevor sich die Musik mit pulsieren den Harfenakkorden auf einen Höhepunkt zubewegt. Es folgt – immer noch im Ada gio – ein Abschnitt, der die Träume der Schlafenden schildert und die Themen entsprechend verzerrt vorbeihuschen lässt. Abermals ist es sieben Uhr geworden, nun in der Früh. Schrille Triller – sie kommen wohl vom Nachwuchs – wecken den Hausherrn jäh zum Finale auf. Es entspinnt sich ein Streit der Eheleute in Form einer Doppelfuge, über die sich im Laufe des Gezänks noch das Thema des Kindes legt. Schlussendlich stellt sich jedoch Harmonie ein und wird mit volkstümlichen Liedge sängen gefeiert. Die Gemeinsamkeit steigert sich zum Hymnus auf das Familienglück, der wohl nicht ganz ohne Absicht in F-Dur endet – der Tonart des Hausherrn. Christoph Irrgeher
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Biografien
Franz Welser-Möst Dirigent Franz Welser-Möst kann als siebter und am längsten amtierender Musikdirektor des Cleveland Orchestra auf ein beeindruckendes künstlerisches Vermächtnis zurückblicken. Bis zu seiner 25. und letzten Saison hat er den Klang des Orchesters mit großer Sorgfalt und Fantasie geformt und ihm mehr Wärme und Flexibilität verliehen, ohne dabei Präzision und Transparenz zu verlieren. Seit Beginn seiner Amts zeit 2002–03 leitete er über 1.200 Aufführungen in 26 Ländern und besetzte 56 der derzeit 100 Musiker:innenstellen. Neben seinen bewunderten Interpretationen mitteleuropäischer und russischer Literatur ist Welser-Möst ein bedeutender Förderer zeit genössischer Musik, unter anderem durch das Daniel R. Lewis Com poser Fellowship. Bis zum Ende der Saison 2026–27 wird er das Orchester bei 27 Welt- und 21 US-Premieren geleitet haben. Zu seinen innovativen Meilensteinen zählen zudem die Gründung des eigenen Plattenlabels, der Launch der Streaming-Plattform Adella.live sowie das Mandel Opera & Humanities Festival. Ein zentraler Pfeiler von Welser-Mösts Zeit in Cleveland war die Oper: auf gefeierte Produktionen von Werken wie Rusalka, Ariadne auf Naxos und Die Zauberflöte folgt im Mai 2027 Die Frau ohne Schatten. Zudem stärkte er durch die Ernennung einer neuen Chorleitung den ehrenamt lichen Chor des Orchesters als essenziellen künstlerischen Partner. Auch international ist Welser-Möst als Dirigent hochgeschätzt, ins besondere durch seine langjährige Partnerschaft mit den Wiener Phil harmonikern, mit denen er regelmäßig im Musikverein und auf Tour neen auftritt und zu deren Ehrenmitglied er 2024 ernannt wurde. Bereits dreimal leitete er das Neujahrskonzert. Darüber hinaus ist er für seine Operndirigate bei den Salzburger Festspielen und an der Wiener Staatsoper bekannt.
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The Cleveland Orchestra Das Cleveland Orchestra, seit 2002 von Franz Welser-Möst geleitet, gilt als eines der weltweit führenden Ensembles und wird für seine Virtuosität und seinen eleganten Klang geschätzt. In seiner 25. und letzten Saison als Musikdirektor schließt Welser-Möst – der am längs ten amtierende Leiter in der Geschichte des Orchesters – eine prä gende Ära voller künstlerischer Ambition und internationalem Erfolg ab. Zu den Meilensteinen zählen wegweisende Residenzen im Wiener Musikverein sowie das 2023 gestartete Mandel Opera & Humanities Festival. Über Konzerte, Tourneen und das eigene Label Adella.live erreicht das Orchester ein globales Publikum. Gegründet 1918 durch Adella Prentiss Hughes, hat sich das Ensemble zu einer Institution entwickelt, die jährlich über 400.000 Besucher:innen im Severance Music Center und im Blossom Music Center begeistert und die Region durch Musik und Bildung bereichert. Das Cleveland Orchestra bedankt sich herzlich bei seinem Tourpartner, der Jones Day Foundation.
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impressum Herausgeberin Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH, Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, 4010 Linz Künstlerischer Direktor Norbert Trawöger Programmplanung & Dramaturgie Andreas Meier (Leitung), Paula Schlüter Redaktion Paula Schlüter Grafik Anett Lysann Kraml, Lukas Eckerstorfer Abbildungen gemeinfrei (S. 6–7, 11 & 12), J. Wesely (S. 15), Human Artist Photography + Cinema (S. 16) Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten LIVA – Ein Mitglied der Unternehmensgruppe Stadt Linz
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