festakt
Feierliche Eröffnung des Brucknerfestes Linz 2026
13. September 2026 10:30 Uhr Großer Saal
13. bis 30. Sep 2026
Mi, 16. Sep 2026, 19:30 Großer Saal
philipp von steinaecker, fleur barron & mahler academy orchestra Revolution Mahler!
Das aus Mitgliedern europäischer Spitzenorchester bestehende Mahler Academy Orchestra spielt Gustav Mahlers 9. Symphonie sowie dessen Kindertotenlieder auf Originalinstrumenten.
Sa, 26. Sep 2026, 19:30 Großer Saal
cameron carpenter Orgel virtuos
Mit seinen Bearbeitungen von Bachs ›Goldberg-Variationen‹ und Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune sowie Impro visationen über Themen Bruckners zieht der Orgelvirtuose Cameron Carpenter alle Register.
Mi, 30. Sep 2026, 19:30 Großer Saal
anja bihlmaier & bbc philharmonic orchestra Brahms’ Requiem
Johannes Brahms’ Deutsches Requiem kombiniert mit Lili Boulangers Psaume 24 in einer internationalen Spitzenbesetzung rund um Anja Bihlmaier und das BBC Philharmonic Orchestra
brucknerfest.at
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alla breve Das Programm auf einen Blick
Endlich! Mit dem traditionellen Festakt wird das Brucknerfest Linz 2026 feierlich eröffnet. Am Pult des Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchesters debütiert die Dirigentin Kajsa Boström, unter ande rem mit Musik ihres Urgroßvaters, des schwedischen Nationalkomponisten Ture Rangström, die mit Anton Bruckners Lied Mein Herz und deine Stimme in Dialog tritt. Aber mit Circus Maximus von Thomas Doss und Gunter Waldeks humorvollem Scherzo cantabile à la Styrienne stehen auch zwei Uraufführungen auf dem Programm, in denen sich die Linzer Komponisten auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit Bruckner auseinandersetzen. Den krönenden Abschluss bildet Bruckners Orchestrierung des Kopfsatzes von Lud wig van Beethovens »Pathétique«-Sonate, die er im September 1862 in Linz zu Papier brachte.
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programm & besetzung Bundeshymne Landeshymne Europahymne Begrüßung Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer
Festansprache Bürgermeister Dietmar Prammer
Thomas Doss * 1966 Circus Maximus. Szene für Symphonieorchester // 2026 [Uraufführung] Ruf und Einzug – Angst und Gebet vor dem Kampf – Überleben – Das Urteil – Aufwiegeln des Mobs – ..der Mob..
Festansprache Landeshauptmann Thomas Stelzer
Ture Rangström 1884–1947 Vinden och trädet (Der Wind und der Baum), Nr. 3 aus: Den mörka blomman (Die dunkle Blume) // 1924 Melodi (Melodie), Nr. 3 aus: Fem dikter av Bo Bergman (Fünf Gedichte von Bo Bergman) // 1917 Du och jag (Du und ich), Nr. 2 aus: Fem dikter av Bo Bergman // 1917
Anton Bruckner 1824–1896 Mein Herz und deine Stimme WAB 79 // 1868 [Orchestrierungen von Marcus Merkel]
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Festansprache Vizekanzler Andreas Babler
Gunter Waldek * 1953 Scherzo cantabile à la Styrienne // 2026 [Uraufführung] Festrede Maja Haderlap
Ludwig van Beethoven 1770–1827 I. Satz der Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 »Pathétique« // 1797–99 [Fassung für Orchester von Anton Bruckner] Ende des Festaktes: ca. 12:45 Uhr Nach dem Festakt signiert Maja Haderlap am Büchertisch der Buchhandlung Fürstelberger. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Festrede zu erwerben.
Maja Haderlap Festrednerin Rafael Fingerlos Bariton Caroline Atschreiter Orgel Oö. Jugendsinfonieorchester Brass Band Oberösterreich Kajsa Boström Dirigentin Karin Wagner Moderation Die Übertragung des Festaktes ist ab 10:30 Uhr auf ORF 2 Oberösterreich und ORF ON im Livestream zu sehen.
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der konzertsaal als arena
Thomas Doss // Circus Maximus
Keine Distanz. Keine sicheren Plätze. Mit dem ersten Ton wird der Konzertsaal zur Arena. Das Publikum wird zu den Gladiatorinnen und Gladiatoren, das Orchester zum unberechenbaren Mob. Zwischen Klang, Körper und Raum entsteht ein Sog aus Enge, Angst und Adre nalin – jede Grenze zwischen Beobachten und Erleben verschwimmt. Der Mob ist dabei mehr als eine Figur der Antike. Er ist das Echo unserer Gegenwart: laut, aufgewühlt, verführbar und getrieben von populistischen Dynamiken. Das Werk steuert auf einen entfesselten Rave zu. Das Publikum wird angefeuert, mitgerissen und Teil der kollektiven Ekstase. Die Arena ist plötzlich überall. Und dann: ein unerwartetes Zitat von Anton Bruckner. Kein versöhnender Schluss, sondern ein Moment des Innehaltens. Der Kampf ist vorbei – oder beginnt erst jetzt. Thomas Doss
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mein herz und deine stimme
Lieder von Ture Rangström & Anton Bruckner Dass Anton Bruckner mit den meisten seiner Symphonien beim Wiener Publikum zunächst nur wenig Begeisterung auslöste, ist allseits bekannt. Seine Kompositionen galten als zu lang, zu sperrig und unter Orchestermusiker:innen als ›unspielbar‹. Erst im Jahr 1884 gelang Bruckner mit seiner Siebten endlich – im Alter von 60 Jahren – der internationale Durchbruch. Nach diesem Erfolg verbreiteten sich seine Werke in Europa und auf der ganzen Welt: 1887 erklang die 7. Symphonie in Boston, 1891 das Te Deum in St. Louis, 1901 erleben die 4. und die 7. Symphonie in St. Petersburg ihre russischen Erstauf führungen, 1904 wird in Melbourne das Te Deum zum ersten Mal in Australien aufgeführt. Auch in Skandinavien stehen zu Beginn des 20. Jahrhunderts Bruckners Sympho nien immer häufiger auf den Konzertpro grammen: Während Georg Schnéevoigt
Anton Bruckner, Fotografie von Carl Weidinger, 1868
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Lieder von Ture Rangström & Anton Bruckner
Ture Rangström, undatierte Fotografie von Karl Sandels
mit dem Philharmonischen Orchester Stockholm 1916 die schwedische Erstaufführung von Bruckners 8. Symphonie realisierte, verantwor tete der Chefdirigent der Göteborger Symphoniker Ture Rangström ab 1922 zahlreiche weitere Bruckner-Aufführungen im hohen Norden. Rangström war ein ›Hans Dampf in allen Gassen‹: Der hauptsächlich autodidaktisch ausgebildete Komponist setzte sich als Musikpubli zist in mehreren Stockholmer Zeitschriften leidenschaftlich für die ›neue‹ Musik seiner Zeit ein. Später debütierte er als Sänger und war viele Jahre als Gesangspädagoge tätig, ehe er in ganz Schwe den, Dresden und Kopenhagen als Gastdirigent engagiert und
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Lieder von Ture Rangström & Anton Bruckner
schließlich 1922 zum Ersten Dirigenten der Göteborger Symphoniker ernannt wurde. Eine Konstante in Rangströms Leben blieb jedoch das Komponieren: Neben Orchesterwerken, Opern und Symphonien schrieb er im Laufe von 44 Jahren insgesamt rund 250 Lieder. Unter seinen Zeitgenossen wurde der Autodidakt aufgrund seiner archai sierenden Tonsprache als ›Naturphänomen‹ wahrgenommen. Jean Sibelius bezeichnete ihn als »einen Kopf größer als alle anderen Komponisten«. Im Gegensatz zu Rangström stellen Lieder in Anton Bruckners Schaffen eine Seltenheit dar: »I könnt’s schon, wenn i wollt’, aber i will nit« – so unbekümmert direkt antwortete Bruckner angeblich auf die Frage der berühmten Sängerin Rosa Papier, warum er nicht wie »der Dok tor Brahms« auch Lieder schreibe. Tatsächlich tat sich Bruckner zeitlebens schwer mit der Gattung – was ihm in der späteren Rezep tion gar die Bezeichnung »unliterarischer Komponist« einbrachte. Nur wenige Lieder Bruckners sind überhaupt überliefert und bekannt, ob einmal mehr existierten bleibt fraglich. Nichtsdestotrotz war Bruckner im Komponieren von geistlichen und weltlichen Vokalwerken durch aus versiert und hatte zu Lebzeiten vor allem mit seinen Chorwerken großen Erfolg. Bei der Komposition seiner Lieder orientierte sich Bruckner hauptsächlich an den Prinzipien der Sangbarkeit und der Popula rität, weshalb sie den liedästhetischen Normen des 20. Jahrhunderts nicht unbedingt entsprachen. Seine Liedkompositionen waren nicht für den Konzertsaal gedacht, sondern in erster Linie für den Haus gebrauch. So manche schlichte Einfachheit von Text und Musik ist insofern nicht als Ausdruck fehlenden kompositorischen Geschicks zu werten, sondern im Gegenteil bewusst gewählt und gewollt. Da bei lag Bruckners Fokus nicht auf kleinteiliger Wortausdeutung. Viel mehr strebte er eine übergeordnete Einheit des Affekts an. Solche ›Stimmungsbilder‹ stellen auch Bruckners drei um 1865 in Linz kom ponierten Klavierlieder dar, zu denen Mein Herz und deine Stimme zählt. Bruckner widmete das Lied Pauline Hofmann, der jüngeren Schwester seiner Klavierschülerin Helene Hofmann. Paula Schlüter
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landler im 3/4-takt
Gunter Waldek // Scherzo cantabile à la Styrienne Anton Bruckners Nähe zur (oberösterreichischen) Volksmusik, speziell zum gemütlichen Landler im 3/4-Takt, ist in seinen Werken an vielen Stellen spürbar – am deutlichsten wohl im Ges-Dur-Trio zum Scherzo der 4. Symphonie, das nicht nur in den Konzertsälen in aller Welt, sondern jahrelang auch als Telefonwarteschleifenmusik beim Land OÖ erklungen ist … Eines der frühesten und wenig bekannten Beispiele ist ein kurzes Klavierstück mit dem Titel Steiermärker, das Bruckner um 1850 der von ihm damals verehrten Aloisia Bogner gewidmet hat. Als ich im Frühjahr gebeten wurde, für die heutige Eröffnung des Bruckner fests ein Scherzo unter Einbeziehung des Steiermärker zu schreiben, war es für mich naheliegend, diese ›Landlermusik‹ ebenfalls als Trio in ein frei komponiertes Orchesterstück einzubauen. So entstand ein knappes dreiteiliges Werk in traditioneller ABA-Form, das in etlichen Details bewusst eine gewisse Nähe zu Bruckner anklingen lässt, sich aber in Tonsprache und Einsatz des kompositorischen Materials deut lich davon abhebt: Skalen und Harmonien sind konsequent ganztonoder kleinterzbasiert und vielfach über Mixturen organisiert. Symbo lisch für diese klanglichen Brüche und die stilistische Distanz wird das im Verlauf des Stücks zunehmend umgestaltete Zitat des Steiermärker einer Volksmusik-Besetzung anvertraut und auch räumlich vom Or chester getrennt. Damit ist das ›à la Styrienne‹ im Werktitel wohl aus reichend erklärt; das ›cantabile‹ wird im auskomponierten Da Capo des Scherzo durchaus wörtlich genommen, und auch das Publikum darf sich auf eine kleine Überraschung gefasst machen – ganz in der ursprünglichen Bedeutung des italienischen Wortes ›Scherzo‹ … Gunter Waldek
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übung macht den meister
Ludwig van Beethoven // Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 »Pathétique« Ursprünglich als Lehrer ausgebildet, hatte Bruckner bis in die Mitte der 1850er-Jahre bereits über 40 Kompositionen als Autodidakt realisiert, darunter drei Messen, ein Requiem und zahlreiche andere Orgel werke sowie weltliche und geistliche Vokalmusik. Seine Laufbahn als professioneller Komponist kam dennoch verhältnismäßig spät in Gang: Im Alter von 29 Jahren begann er bei Simon Sechter in Wien Unterricht in Kontrapunkt und Musiktheorie zu nehmen, mit dem Ziel vor Augen, in Zukunft selbst als Professor für diese Fächer berufen zu werden. Bruckner, der täglich parallel zu seiner Tätigkeit als Dom organist bis tief in die Nacht hinein Harmonielehre und Kontrapunkt büffelte, erwies sich dabei als besonders ausdauernder ›Langzeitstu dent‹: Nachdem er das insgesamt sechs Jahre andauernde Studium bei Sechter mit Bravour abgeschlossen hatte, komplettierte er seine kompositorische Ausbildung beim über zehn Jahre jüngeren Linzer Kapellmeister Otto Kitzler. Bis zum Abschluss seiner Studien bei Sech ter mit der Ablegung seiner öffentlichen »Reifeprüfung« am Wiener Konservatorium hatte er sich zur kompositorischen Abstinenz ver pflichtet und auch während seiner Lehrjahre bei Kitzler schlug er alle Kompositionsaufträge aus. So schrieb der damals 38-jährige Bruck ner in einem Brief vom 2. September 1862: »[Mit] Compositionen kann ich nicht ausrücken, da ich noch studiren muß. [...] Wir haben bereits die Instrumentation u dann die Symphonie […]. Später, künfti ges Jahr werde ich wol fleißig componiren. Jetzt sinds nur größtent heils Schularbeiten. In 3–4 Monaten bin ich fertig.« Für seine »Schularbeiten« bei Kitzler führte Bruckner ein Studienbuch, in dem er seine Kompositionsversuche für den Unterricht notierte. Anhand der dort erhaltenen Werke lässt sich sein Fortschritt von einfachen
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Ludwig van Beethoven // Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 »Pathétique«
Die ersten Takte von Beethovens »Pathétique« in Bruckners Instrumentierung aus dem Kitzler-Studienbuch mit handschriftlicher Bemerkung Bruckners am unteren Rand: »NB Dürfen die Octaven v. Pianoforte ad libitum bei Begleitung versetzt werden?«, 1862
Ludwig van Beethoven // Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 »Pathétique«
satztechnischen Übungen, über Lieder, Tänze, Variatio nen bis hin zum Streichquar tett und einer Instrumen tation der Exposition des Kopfsatzes von Beethovens Klaviersonate Nr. 8 op. 13 »Pathétique« nachvollziehen. Bruckners Orchestrierung rückt dabei die symphoni schen Qualitäten des Werks in den Vordergrund. Wäh rend die »Pathétique« als das Werk gilt, mit dem Beet hoven endgültig zu seiner ganz eigenen Klangsprache gefunden hat, wurde sie so für den Symphoniker Bruck ner zum Ausgangspunkt seines späteren Schaffens: Es handelt sich um seine erste reine Orchesterkom position. Paula Schlüter
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gesangstexte Bundeshymne der Republik Österreich Text: Paula Preradović Land der Berge, Land am Strome, Land der Äcker, Land der Dome, Land der Hämmer, zukunftsreich! Heimat großer Töchter und Söhne, Volk, begnadet für das Schöne, Vielgerühmtes Österreich. Vielgerühmtes Österreich.
Oberösterreichische Landeshymne Hoamatgsang Text: Franz Stelzhamer Hoamatland, Hoamatland, di han i so gern! Wiar a Kinderl sein Muader, a Hünderl sein Herrn.
Europahymne Ode an die Freude Text: Friedrich Schiller Freude, schöner Götterfunken,
Deine Zauber binden wieder,
Tochter aus Elysium,
Was die Mode streng geteilt,
Wir betreten feuertrunken,
Alle Menschen werden Brüder,
Himmlische, dein Heiligtum.
Wo dein sanfter Flügel weilt.
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Gesangstexte
Ture Rangström Vinden och trädet Text: Bo Bergman Solen går och lägger sig
Die Sonne geht unter
i sin mörka gömma.
in ihrem dunklen Versteck.
Skuggor falla på min stig.
Schatten fallen auf meinen Weg.
Tror du jag kan
Glaubst du, ich könnte dich
glömma dig?
vergessen?
Jag kan aldrig glömma.
Ich kann dich niemals vergessen.
Solen stiger
Die Sonne erhebt sich
ur sin säng morgonröd om kinden
aus ihrem Bett, mit morgendlichem Rot auf den Wangen,
för att glädja skog och äng.
um Wald und Wiese zu erfreuen.
Tror du jag kan vara sträng,
Glaubst du, ich könnte streng sein,
fast du for som
obwohl du wie der Wind davongeweht
vinden?
bist?
Vinden blåser vart den vill,
Der Wind weht, wohin er will,
har så många nycker,
hat so viele Launen,
är ej vind om den är still.
ist kein Wind, wenn er still ist.
Tror du jag kan göra till
Glaubst du, ich könnte tun,
vad en vindfläkt tycker?
was ein Windhauch will?
Jag är trädet som du fick
Ich bin der Baum, den du
sommargrönt att
sommergrün zum Singen
sjunga. Tror du jag ett ögonblick glömt det fastän sommarn gick, sommarn och det unga?
gebracht hast. Glaubst du, ich hätte das auch nur einen Augenblick lang vergessen, obwohl der Sommer verging, der Sommer und die Jugend?
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Gesangstexte
Melodi Text: Bo Bergman Bara du går över markerna,
Sobald du über die Felder gehst,
lever var källa,
lebt jede Quelle,
sjunger var tuva ditt namn.
singt jeder Grashalm deinen Namen.
Skyarna brinna och parkerna
Die Wolken brennen und die Parks
susa och fälla
rauschen und lassen
lövet som guld
das Laub wie Gold in deinen
i din famn.
Schoß fallen.
Och vid de skummiga stränderna
Und an den nebligen Ufern
hör jag din stämmas
höre ich das
vaggande vågsorl till tröst.
wiegende Rauschen der Wellen als Trost.
Räck mig de älskade händerna.
Reiche mir deine geliebten Hände.
Mörkret skall skrämmas.
Die Dunkelheit soll sich fürchten.
Kvalet skall släppa mitt bröst.
Die Qual soll meine Brust verlassen.
Bara du går över ängarna,
Sobald du über die Wiesen gehst,
bara jag ser dig
sobald ich dich sehe,
vandra i fjärran förbi,
wie du in der Ferne vorbeiziehst,
darra de eviga strängarna.
zittern die ewigen Saiten.
Säg mig vem ger dig
Sag mir, wer gibt dir
makten som blir melodi?
die Kraft, die zur Melodie wird?
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Gesangstexte
Du och jag Text: Bo Bergman Det var en gammal, gammal man med handen tungt på staven, och han var jag och jag var han. Jag lutade mot graven. Det var en gammal, gammal fru i kjol av urblekt siden, och du var hon och hon var du som du skall bli med tiden. Den gamla mannen satt och höll den gamla frun i handen, och solen föll och löfvet föll och käppen skrev i sanden de rader som jag skriver nu ikväll, när tiden stannat och du är jag och jag är du och intet allting annat.
Da war ein alter, alter Mann, dessen Hand schwer auf dem Stock ruhte, und er war ich, und ich war er. Ich lehnte mich gegen das Grab. Da war eine alte, alte Frau in einem Rock aus ausgeblichener Seide, und du warst sie, und sie war du, wie du mit der Zeit werden wirst. Der alte Mann saß da und hielt die alte Frau an der Hand, und die Sonne ging unter und das Laub fiel, und der Stock schrieb in den Sand die Zeilen, die ich heute Abend schreibe, da die Zeit stillsteht und du ich bist und ich du bin und nichts anderes.
Anton Bruckner Mein Herz und deine Stimme Text: August von Platen Lass tief in dir mich lesen
Doch drängt sich nur von ferne
Verhehl’ mir dies auch nicht,
Dein Ton zu mir sich her
Was für ein Zauberwesen
Behorch’ ich ihn so gerne,
Aus deiner Stimme spricht.
Vergess’ ich ihn so schwer.
So viele Worte dringen
Ich bebe dann, entglimme
Ans Ohr uns ohne Plan,
Von allzu rascher Glut.
Und während sie verklingen,
Mein Herz und deine Stimme
Ist alles abgetan.
Versteh’n sich allzu gut.
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Biografien
maja haderlap Festrednerin Maja Haderlap, geboren in Bad Eisenkappel, lebt als freie Schrift stellerin in Klagenfurt. Sie studierte an der Universität Wien Theater wissenschaften und Deutsche Philologie. Lange Jahre arbeitete sie am Theater, zunächst als Dramaturgie- und Produktionsassistentin in Triest und in Ljubljana, dann als Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt (1992–2007). Sie veröffentlichte Lyrik in slowenischer Sprache, ehe sie für einen Auszug aus ihrem Romandebüt Engel des Vergessens 2011 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde. Der Roman wurde ins Slowenische, Französische, Italienische, Englische, Arabische, Tschechische, Niederländische, Spanische, Baskische, Kroatische und Albanische übersetzt. Ihr Gedichtband langer transit erschien 2014, zuletzt veröffentlichte sie 2023 den Roman Nachtfrauen. 1989 erhielt Maja Haderlap den Preis der France Prešeren-Stiftung für den Lyrikband Bajalice, 2012 zudem den Rauriser Literaturpreis und den Bruno Kreisky-Preis, 2018 den Max Frisch Preis der Stadt Zürich, 2019 den Österreichischen Kunstpreis für Literatur sowie 2021 den Christine Lavant Preis. Für ihre Verdienste um die interkulturelle und grenzüberschreitende Verständigung wurde die Schriftstellerin mehrfach ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt sowie korrespondierendes Mitglied der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Ljubljana.
Biografien
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Biografien
rafael fingerlos Bariton Rafael Fingerlos gilt als einer der spannendsten Sänger seiner Gene ration und darf bereits auf eine beachtliche internationale Karriere zurückblicken, die ihn auf Bühnen wie die Wiener Staatsoper, die Mai länder Scala, das Teatro Colòn in Buenos Aires sowie die Semperoper Dresden führte. Ebenso beheimatet ist er im Konzert- und Liedbereich, mit Auftritten unter anderem im Wiener Musikverein, der Elbphilhar monie, beim Lucerne Festival und zahlreichen weiteren internationa len Festivals. Ein besonderer Meilenstein war sein ausverkaufter Sololiederabend im Teatro Colón 2023. Seit 2017 veröffentlichte er sieben gefeierte Solo-CDs, zuletzt Ewiger Morgen (2026) mit dem RSO Wien unter Marcus Merkel. Ein breites Publikum kennt ihn zudem aus zahl reichen TV-Produktionen (unter anderem ORF und 3Sat). Seit 2025 ist Rafael Fingerlos künstlerischer Leiter Musik der Salzkammergut Festwochen Gmunden.
Biografien
caroline atschreiter Orgel Caroline Atschreiter stammt aus Kematen an der Ybbs, ihre Ausbil dung führte sie nach Wien ans Diözesankonservatorium und die mdw. Dort studierte sie Instrumentalpädagogik Cembalo (bei Wolf gang Glüxam und Johannes Bogner) und Orgel (bei Wolfgang Capek und Pier Damiano Peretti), sowie das Masterstudium Orgel mit Schwerpunkt Alte Musik bei Peretti, welches sie 2023 mit Auszeich nung und dem Würdigungspreis der mdw abschloss. Sie unterrich tet an der Musikschule Linz und ist Kirchenmusikerin in St. Josef zu Margareten in Wien. Mit dem Kulturverein Constellations begründe te sie die Bachkantaten-Reihe Cantaten-Werkstatt. Ihre Konzerttätig keit führte sie an verschiedene Orgeln im In- und Ausland. Orgelver mittlungsprojekte liegen ihr besonders am Herzen, unter anderem betreut sie Orgelführungen im Brucknerhaus Linz und durfte 2024 Kasperl und die Orgelpfeifen mit dem Theater Tröbinger begleiten.
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Biografien
oberösterreichisches jugendsinfonieorchester Das Oberösterreichische Jugendsinfonieorchester (JSO) besteht seit über 25 Jahren und setzt sich aus den besten Nachwuchsmusiker:innen des Landes zusammen. Es stellt die qualitative Spitze der aufbauen den Orchesterlandschaft des Oö. Landesmusikschulwerks dar; zahl reiche Ehemalige musizieren heute in Berufsorchestern, oft an füh renden Positionen. Begleitet von einem erfahrenen Dozent:innenteam aus dem Bruckner Orchester Linz, der Anton Bruckner Privatuniver sität und dem Oö. Landesmusikschulwerk werden unter der Leitung renommierter Dirigent:innen Meisterwerke der symphonischen Lite ratur erarbeitet und präsentiert. So arbeitete das JSO bereits mit Markus Poschner, Ola Rudner, Dennis Russell Davies oder Solisten wie Nigel Kennedy zusammen. Seit 2022 hat Raphael Kasprian die künstlerische Leitung inne. Seit 2018 gestaltet das JSO jährlich die Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes Linz.
Biografien
brass band oberösterreich Die 2002 gegründete Brassband Oberösterreich ist ein Projekt des Oö. Landesmusikschulwerkes, bestehend aus Lehrpersonen und ehema ligen Schüler:innen. Die Band konzertierte bereits in namhaften Häusern sowie bei Galakonzerten in Deutschland, England, Norwegen, Schweden, der Schweiz oder Kapstadt und arbeitete mit international erfolgreichen Solist:innen und Dirigent:innen wie Tom Hutchinson oder Lito Fontana. Seit 2020 leitet Günther Reisegger das Ensemble mit großem Engagement; unter seiner Leitung nahm die Band an den Europameisterschaften 2022 in Birmingham, 2024 in Palanga, 2025 in Stavanger und 2026 in Linz teil. Als amtierender Meister wird sie 2027 Österreich in Montreux repräsentieren. Geplant sind weitere Konzerte in Ossiach, Manchester, Salzburg sowie die Austrian Natio nals im November 2026. Es entstehen regelmäßig Aufnahmen für den Verlag Symphonic Dimensions mit Otto M. Schwarz.
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Biografien
kajsa boström Dirigentin Kajsa Boström stammt aus einer schwedischen Künstlerfamilie, aus der über Generationen Musikerinnen, Schauspieler, Komponisten oder Intendanten hervorgingen. Sie studierte Musik an den Musik hochschulen Stockholm, Ostrau und Graz, dirigierte an verschiedenen europäischen Opernhäusern und namhafte Orchester, gründete zwei Symphonieorchester in Schweden und eine Opernkompagnie in Costa Rica, mit der sie Mozarts Le nozze di Figaro in Mittelamerika erstauf geführt hat. Das tiefe Bedürfnis Musik und Kunst an den Rändern und in der Mitte der Gesellschaft wirksam werden zu lassen, hat sie als künstlerische Leiterin das Theater INNklusiv gründen lassen, das sie zuletzt auch mit Workshops und Performances zu Anton Bruckner zur World Expo nach Osaka (Japan) geführt hat. Die vielfältige Klanganstifterin spielt, leitet an oder unterrichtet unter anderem auch in Oberösterreich, wo sie zurzeit lebt.
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Besetzung
oö jugendsinfonieorchester 1. Violine Kristin Lenczuk Klara Luise Brunnhofer Simon Sufliarsky Anna-Sophie Hügelsberger Lilith Stallinger Carolina Schachinger Anja Eder William Peng Philipp Zeilinger 2. Violine Samuel Wierzbicki Fabian Gstöttenmayr Judith Liedl Johanna Stöver Sarah Doss Magdalena Skoro Stephan Deinhammer Viola Marie Katzlberger Camillo Kircher Laura Sophie Redtenbacher Sara-Maria Wierzbicki Lilli Rösel
Violoncello Elena Andreeva Paul Auer Nora Gillesberger Helena Girlinger Valentin Hammer Vendel Illes Emma Koslowsky Kontrabass Uri-Oyu Amarbayasgalan Veit Gutmann Jakob Kerschbaummayr Veronika Kolman Barbara Schachenhofer Martin Wagner Flöte Lisa Höfinger Magdalena Raffelsberger Oboe Katharina Gaisböck Magdalena Hader Matthias Körber Klarinette Moritz Koller Clara Hofmayer Miriam Reisenberger
Fagott Tobias Franz Brandstetter Tobias Teufelberger Horn Felix Dorninger Teresa Doss David Glaser Lena Gruber Trompete Susanne Gruber David Oberndorfer Tabea Spiessberger Posaune Jakob Reiter Samuel Stempfer Paul Vorwagner Tuba Ralf Floimayr Schlagwerk Benedikt Auzinger Eleonor Plöchl Florian Renhardt Moritz Singer Niklas Waschak Akkordeon Joana Frischer
brass band oö Ferntrompeten Christoph Kaindlstorfer Bettina Hiesmayr Sam Sigl Tobias Reisinger Isabella DurandoHauser Christian Rohrmoser Christoph Schreiner Jonas Mayr
Euphonium Harald Buchner Tobias Haselhofer Posaune Daniel Fleischmann Paul Hofer Valentin Unterberger Klaus Feichtenschlager
Perkussion Felix Streif Bastian Unterberger Simon Stempfer Samuel Schartner
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impressum Herausgeberin Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH, Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, 4010 Linz Künstlerischer Direktor Norbert Trawöger Programmplanung & Dramaturgie Andreas Meier (Leitung), Paula Schlüter Redaktion Paula Schlüter Grafik Anett Lysann Kraml, Lukas Eckerstorfer Abbildungen M. Berger (S. 6), gemeinfrei (S. 7 & 12–13), alamy (S. 8), A. Pöschl (S. 19), G. Testa (S. 20), M. Primultini (S. 21), R. Winkler (S. 22), R. Schabereiter (S. 23), W. Schmidt (S. 24) Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten LIVA – Ein Mitglied der Unternehmensgruppe Stadt Linz
Wir danken für Ihren Besuch und wünschen Ihnen ein schönes Konzert!
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LUXUS FÜR JEDEN
Moment
M A D E I N AU S T R I A
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Eine Tochter der Linz Textil Gruppe