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PB 16111 – Brahms, Gesang aus Fingal

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Brahms

–

GESANG AUS FINGAL

für Chor und Orchester for Choir and Orchestra

op. 17b

Partitur Score

PB 16111

Breitkopf & Härtel

Partitur-Bibliothek

Urtext der neuen BrahmsGesamtausgabe

JOHANNES BRAHMS

1833–1897

GESANG AUS FINGAL

für Chor und Orchester for Choir and Orchestra

op. 17b

herausgegeben von | edited by Jakob Hauschildt

Urtext der neuen Brahms-Gesamtausgabe

Urtext from the New Brahms Complete Edition

Partitur-Bibliothek 16111

Printed in Germany

Urtextausgabe der im G. Henle Verlag, München, erschienenen Gesamtausgabe Johannes Brahms –Neue Ausgabe Sämtlicher Werke, Serie V, Band 1, herausgegeben von Jakob Hauschildt.

Urtext edition from the complete edition Johannes Brahms – Neue Ausgabe Sämtlicher Werke, series V, volume 1, edited by Jakob Hauschildt, published by G. Henle Verlag, Munich.

Vorwort

Die Vier Gesänge für Frauenchor, Hörner und Harfe op. 17 komponierte Johannes Brahms im Winter 1859/60 für den von ihm geleiteten Hamburger Frauenchor. Als Clara Schumann von dem Werk Kenntnis erhielt, erkundigte sie sich im Februar 1860 insbesondere nach dessen ungewöhnlicher Besetzung. Sie schrieb an den Freund:

„Wie bist Du auf die Harfe und Hörner gekommen? Ich kann mir keine Idee von dem Zusammenklang dieser beiden Instrumente machen, aber ganz eigenthümlich wird er sein, gewiß etwas zauberhaftes haben?“1

Die Antwort ist nicht überliefert, doch könnte das letzte der Stücke, der Gesang aus Fingal, Brahms’ spezifische Wahl der Instrumente mitbestimmt haben, verwies sie doch auf den legendären keltischen Dichter Ossian, den man sich mit der Harfe in der Hand vorstellte. So fern heute die von James Macpherson in den 1760er Jahren unter dem Namen Ossian herausgegebene Dichtung erscheint, so sehr wurde sie in ihrer Zeit zu einem europäischen Ereignis mit vielschichtiger, langanhaltender Wirkungsgeschichte. Auf dem Titelkupfer der deutschen Ossian­Übersetzung Eduard Brinckmeiers wird der alte blinde Barde gezeigt, wie er in die Saiten greift, um mit seinem Gesang vergangene Legenden zu beschwören. Brahms besaß diese Ausgabe und zog sie als seine Textvorlage heran.2 Die von ihm vertonten Verse wenden sich anfangs an das „Mädchen von Inistore“, welches den Verlust des geliebten Trenar zu beklagen hat. Hierbei prägt ein ostinater Rhythmus in leicht archaisierender Klanglichkeit den Chorsatz und verbindet sich mit der Haltung ernster Trauer. Beim Hören mag sich eine motivische Assoziation an Schuberts Lied „Der Tod und das Mädchen“ einstellen. Von den 1861 publizierten Vier Gesängen erfuhr der Gesang aus Fingal schon bald besondere Anerkennung. Nannte Eduard Hanslick ihn sehr düster, aber charaktervoll,3 konstatierte Max Kalbeck, niemals sei die „eigenthümliche Ossian’sche Nebel­Stimmung [...] ergreifender und zarter getroffen worden“.4 Bereits in frühen Rezensionen wurde allerdings gelegentlich bezweifelt, ob die Besetzung des Opus für größere Säle geeignet sei. Konkret wurde Brahms offenbar durch Ferdinand Hiller, der die Originalfassung im Kölner Gürzenich aufgeführt hatte, dazu angeregt, sie für Orchester zu bearbeiten. Aus Brahms’ Schreiben an seinen Verleger Fritz Simrock vom Februar 1879 geht hervor, dass der Komponist damals eine solche Bearbeitung vorbereitete:

„Ich habe nämlich den ‚Gesang aus Fingal‘ (op. 17 Nr. 4) für gemischten Chor und Orchester gesetzt. So wie es im Opus steht, ist es doch nur für einen ganz kleinen Saal passend, und ich bin seit langem oft um eine Instrumentierung gebeten, so z. B. von Hiller, der es trotz allem öfter im Gürzenich gemacht hat. […] Ich hoffe, wir können es hier den Winter noch machen, und im Fall ich Ihnen die Chorstimmen schicke, lassen Sie sie uns wohl sehr schnell stechen? Wir würden setzen: op. 17, b.“5

In technischer Hinsicht verlagerte Brahms den ursprünglich dreistimmigen Frauenchorsatz (aus Sopr. I, II und Alt) abwärts in Richtung des gemischten Chores, wobei der Part des Sopr. I im Sopran verblieb, der Sopr. II in den Alt wanderte und die originale Altstimme vom hinzutretenden Tenor aufgenommen wurde. Diese grundsätzliche Verschiebung der Vokalstimmen begründete die Transposition des Satzes um eine Terz abwärts, nämlich von c­moll nach a­moll. Die neue vokale Bassstimme ließ sich von keiner originalen Vokalstimme ableiten, sie folgt der instrumentalen Basslinie der Vorlage.

Sehr rasch – und stellenweise fehlerhaft – wurden Aufführungsabzüge für die Chor­ und Streicherstimmen gedruckt, während ein unbekannter Kölner Kopist die solistisch besetzten Bläserstimmen anfertigte. Die von Brahms am 18. März 1879 im großen Gürzenich­Saal im Rahmen des 9. Abonnement­Konzerts geleitete Erstaufführung fand in

den Zeitungen positive Resonanz. Das neue Werk habe „die Feuerprobe bestanden“,6 der Chorsatz bewege sich „im streng gemessenen, erhabenen Style und bringt dadurch eine große Wirkung hervor, die uns nur wünschen läßt, im nächsten Jahre das ganze Werk zu hören“.7 In der Kölnischen Zeitung wurde das Ereignis ausführlich gewürdigt:

„Als der Componist auf das Dirigentenpult zuging, erhob sich jubelnder Applaus […]; der Chor sang unter seiner Leitung mit größter Präcision und großem Ausdruck; am meisten gefiel uns, daß Brahms auch an den getragenen Stellen einen fördernden Schritt herauszuzaubern verstand. […]. Der Gesang aus Fingal ist, wie wir hörten, eine Umarbeitung eines früheren Frauenchores mit Harfen und Waldhörnern. Die Anfangsstelle ‚Wein’ an den Felsen der brausenden Winde‘, die drei Mal – auch als Beschluß – wiederkehrt, ist bei ihrem elegischen Charakter sehr melodisch gehalten; das Uebrige ragt mehr in harmonischer als in melodischer Beziehung hervor.“8

Dennoch haderte der Komponist sowohl mit der Qualität der Erstaufführung als auch mit seiner Bearbeitung und sah davon ab, die Orchesterfassung zu publizieren. Während er die bis heute verschollene autographe Partitur offenbar in seiner Obhut behielt, ließ er die ausgeschriebenen bzw. bereits gedruckten Stimmen in Köln zurück. Nach Ferdinand Hillers Demission im April 1884 wurde dessen Stelle auf Brahms’ Empfehlung durch Franz Wüllner besetzt. Der Dirigent und Förderer der Chormusik muss einige Zeit später im Notenbestand des Gürzenich­Orchesters auf die dort verbliebenen Stimmen gestoßen sein. Er spartierte daraus eigenhändig eine neue Partitur und schrieb ergänzende Dubletten für Streicher und Harfe aus, um die großbesetzte Orchesterfassung unter seiner Leitung aufzuführen: Der Gesang aus Fingal op. 17b erklang zum zweiten Mal innerhalb des 6. Gürzenich­Konzerts am 4. Januar 1887 und wurde darauf in den Kölner Nachrichten als „äußerst charakteristisch und meisterhaft gearbeitet“ gelobt.9 Etwa ein halbes Jahr später teilte Wüllner dem befreundeten Komponisten in Verbindung mit einer Programm­Anfrage mit, er habe den Gesang aus Fingal „voriges Jahr gemacht für ganzen [= gemischten] Chor mit ganzem Orchester in Deiner bei uns vorhandenen Bearbeitung“. Er versicherte Brahms, dass sie „trefflich klingt“ und er sie deshalb auch „s o  herausgeben“ sollte.10 Der Komponist reagierte gegenüber Wüllners Wunsch unter Verweis auf die Erstaufführung von 1879 gleichwohl abwehrend und selbstkritisch:

„Der Fingal ging seinerzeit in Köln schlecht und klang sehr schlecht. Aber abgesehen davon und wenn er bei Dir auch besser klingt – man soll nicht arrangieren, es kommt nichts dabei heraus. Was an seiner Stelle und in seiner Form hübsch und angemessen ist, in anderer Form ist es mittelmäßig, ungenügend.“11

Die desolaten Vorabzüge der Viola, in denen 8 Takte fehlten und handschriftlich nachgetragen wurden, verbunden mit geringer Probezeit, mochten die Qualität der Erstaufführung 1879 beeinträchtigt haben –vielleicht verlor sich in der großbesetzten Bearbeitung aus Sicht des Komponisten auch etwas von der Charakteristik der Originalfassung. Letztendlich war Brahms trotz der weithin positiven Presse sowie Franz Wüllners persönlicher Fürsprache nicht für eine Drucklegung zu gewinnen. So schlummerte die Orchestrierung über 140 Jahre unentdeckt in einem historischen Notendepot des Kölner Gürzenich­Orchesters und galt in der Forschung als verschollen. Erst 2024 wurde sie in Verbindung mit der Vorbereitung des zugehörigen Bandes der Brahms­Gesamtausgabe vom Herausgeber ermittelt.12 Die vorliegende Edition möchte dazu anregen, diese vergessene Werkfassung kennenzulernen und musikalisch im Konzertsaal zu realisieren.

Kiel, Frühjahr 2026 Jakob Hauschildt

1 Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Johannes Brahms und seinen Eltern, hrsg. von Thomas Synofzik, Köln 2022 (= Schumann-Briefedition, Serie II, Bd. 3), Teilband 2, S. 683.

2 [James Macpherson:] Ossian, übersetzt von Eduard Brinckmeier, Braunschweig 1839. Darin Fingal auf S. 56–85, der vertonte Text auf S. 60. Vgl. Kritischer Bericht, S. 22, Quelle Dr-Tx Os

3 Die Presse, Jg. 16, Nr. 110 (22. April 1863), S. 1.

4 Neues Wiener Tagblatt, Jg. 30, Nr. 22 (23. Januar 1896), S. 1.

5 Johannes Brahms. Briefwechsel, Bd. X: Johannes Brahms. Briefe an P. J. Simrock und Fritz Simrock, hrsg. von Max Kalbeck, Bd. 2, Berlin 1917, S. 109 (Brief vom 13. Februar 1879).

6 Berliner Tageblatt und Handels-Zeitung, Morgen-Ausgabe, 4. April 1879, S. 3.

7 Allgemeiner Anzeiger für Rheinland-Westfalen. (Kölnische Handels-Zeitung.), Jg. 30, Nr. 65 (19. März 1879), S. 3.

8 Kölnische Zeitung, Nr. 80, Drittes Blatt (21. März 1879), S. 1.

9 Kölner Nachrichten, Jg. 27, Nr. 3 (5. Januar 1887), S. 3.

10 Johannes Brahms. Briefwechsel, Bd. XV: Johannes Brahms im Briefwechsel mit Franz Wüllner, hrsg. von Ernst Wolff, Berlin 1922, S. 146 (Brief vom 21. August 1887). Die genannte Aufführung datierte Wüllner irrtümlicherweise zu früh („voriges Jahr“ statt recte Januar 1887).

11 Ebenda, S. 148f. (undatierter Brief, zwischen 23. August und ca. 10. September 1887).

12 Siehe Johannes Brahms. Neue Ausgabe sämtlicher Werke, Serie V, Bd. 1, Chöre und Gesänge mit Orchesterbegleitung, hrsg. von Jakob Hauschildt, München 2025. Die Ausgabe bietet eine umfassende Darlegung zu Entstehung, Publikation und Rezeption der Vier Gesänge op. 17 sowie des Gesangs aus Fingal op. 17b.

Preface

Johannes Brahms composed the Vier Gesänge [Four Songs] for women’s choir, horns, and harp op. 17 during the winter of 1859–60 for the Hamburg Women’s Choir, which he conducted. Upon learning of the work, Clara Schumann inquired about its unusual scoring in February 1860. She wrote to her friend:

“How did you come up with the harp and horns? I cannot imagine how these two instruments will sound together, but it will certainly be very peculiar, and surely have something magical about it?”1

The answer is not known, but Brahms’ specific choice of instruments may have been influenced by the final piece, Gesang aus Fingal [Song from Fingal]. After all, the work refers to the legendary Celtic poet Ossian, whom we typically envision with a harp in hand. While the poetry published in the 1760s by James Macpherson under the name Ossian may seem peculiar to us today, it was a European sensation in its time, leaving a complex and lasting impact. The copper­plate title of Eduard Brinckmeier’s German translation of Ossian depicts the old, blind bard plucking the strings of his harp as he sings to conjure legends of the past. Brahms owned this edition and used it as his source text.2 The verses he set to music address the “Maiden of Inistore,” who mourns the loss of her beloved Trenar. An ostinato rhythm with a subtly archaic sound characterizes the choral setting, evoking a mood of solemn mourning. Listeners may find themselves reminded of Schubert’s song Death and the Maiden

Of the Vier Gesänge published in 1861, Gesang aus Fingal quickly garnered particular acclaim. While Eduard Hanslick described it as very dark yet full of character,3 Max Kalbeck asserted that the “peculiar Ossianic misty mood [...] had never been rendered more movingly and delicately.”4 Early reviews, however, occasionally questioned whether the scoring of the opus was suitable for larger concert halls. Brahms was likely encouraged to make an orchestral arrangement by Ferdinand Hiller, who had performed the original version at the Gürzenich in Cologne. A letter from Brahms to his publisher, Fritz Simrock, in February 1879 reveals that the composer was preparing such an arrangement at the time:

“Actually, I have set ‘Gesang aus Fingal’ (op. 17, No. 4) for mixed choir and orchestra. In its original form, it is only suitable for a very small hall, and for a long time I have often been asked to provide an alternative scoring; by Hiller, for example, who has performed it frequently at the Gürzenich despite everything. [...] I hope we can still perform it here this winter, and if I send you the choir parts, will you arrange for them to be engraved quickly? We would set: op. 17, b.”5

From a technical point of view, Brahms shifted the originally three­part female choral setting (soprano I, soprano II, and alto) downward toward a mixed choir arrangement. The soprano I part remained in the sopra-

no, soprano II moved to the alto part, and the original alto part was taken up by the newly added tenor. This fundamental shift in the vocal ranges necessitated transposing the movement down a third, from C minor to A minor. The new vocal bass line could not be derived from any of the original vocal parts; instead, it follows the instrumental bass line of the original version.

Performing parts for the choir and strings were printed in great haste – and were erroneous in places – while an unknown Cologne copyist produced the solo wind parts. The premiere, conducted by Brahms on March 18, 1879, in the Great Gürzenich Hall as part of the ninth subscription concert, received positive reviews in the newspapers. The new work was said to have “passed its baptism of fire,”6 the choral setting was composed “in a strictly measured, sublime style, thereby achieving a grand effect that only heightened the desire to hear the entire work next year.”7 The Kölnische Zeitung provided detailed coverage of the event:

“When the composer approached the conductor’s podium, thunderous applause broke out [...]; under his direction, the choir sang with the utmost precision and greatest expression; what we liked most was that Brahms knew how to conjure up a forward momentum even in the more solemn passages. [...]. The ‘Gesang aus Fingal’ is, as we heard, a reworking of an earlier women’s choir work with harps and horns. The opening passage, ‘Weep on the rocks of the roaring winds,’ which recurs three times – appearing also at the close – is very melodious despite its elegiac character; the rest stands out more for its harmonic texture than for its melody.”8

The composer, however, remained dissatisfied with both the quality of the premiere and his arrangement, and consequently refrained from publishing the orchestral version. While he apparently retained the autograph score – which remains lost to this day –, he left the written­out and the already printed parts behind in Cologne. Following Ferdinand Hiller’s resignation in April 1884, Franz Wüllner assumed his position upon Brahms’ own recommendation. Some time later, Wüllner – a dedicated conductor and promoter of choral music – must have come across the surviving parts within the Gürzenich Orchestra’s archives. He personally reconstructed a new score from this and produced additional duplicates for the strings and harp to facilitate the performance of this large­scale orchestral version under his baton. The Gesang aus Fingal, op. 17b, received its second performance during the sixth Gürzenich Concert on January 4, 1887, where it was hailed by the Kölner Nachrichten as “extremely characteristic and masterfully crafted.”9 About six months later, in connection with a programming inquiry, Wüllner informed his composer friend that he had performed the Gesang aus Fingal “last year with full [= mixed] choir and full orchestra in the arrangement of yours, which we have here.” He assured Brahms

that it “sounds excellent” and urged him to “publish it exactly as it is.”10 The composer responded with both defensiveness and self­criticism, recalling the 1879 premiere:

“Fingal did poorly in Cologne at the time and sounded very bad. But beyond that – even if it sounds better under your direction – one ought not to arrange; nothing will come of it. What is charming and fitting in its original place and form becomes mediocre and inadequate in another.”11

The shoddy preliminary copies of the viola parts, in which eight missing measures had been added by hand, combined with a brief rehearsal period, likely compromised the quality of the 1879 premiere. Perhaps, from the composer’s perspective, the large­scale arrangement had lost some of the character of the original. Ultimately, despite the largely positive press and Franz Wüllner’s personal advocacy, Brahms could not be persuaded to commit the work to print. Thus, the orchestration lay hidden for over 140 years in a historical music repository of the Cologne Gürzenich Orchestra, long considered lost by scholars. It was not until 2024 that it was rediscovered by the editor during the preparation of the corresponding volume for the Brahms Complete Edition.12 The present edition seeks to encourage the rediscovery of this forgotten version and its return to the concert halls.

Kiel, Spring 2026

Jakob Hauschildt (Translation by Petra Kamlot)

1 Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Johannes Brahms und seinen Eltern, ed. by Thomas Synofzik, Cologne, 2022 (= Schumann-Briefedition, series II, vol. 3), subvolume 2, p. 683.

2 [James Macpherson:] Ossian, translated by Eduard Brinckmeier, Braunschweig, 1839. In it, Fingal on pp. 56–85, the text set to music on p. 60. Cf. Critical Report, p. 23, source Dr-Tx Os

3 Die Presse, vol. 16, no. 110 (22 April 1863), p. 1.

4 Neues Wiener Tagblatt, vol. 30, no. 22 (23 January 1896), p. 1.

5 Johannes Brahms. Briefwechsel, vol. X: Johannes Brahms. Briefe an P. J. Simrock und Fritz Simrock, ed. by Max Kalbeck, vol. 2, Berlin, 1917, p. 109 (letter dated 13 February 1879).

6 Berliner Tageblatt und Handels-Zeitung, Morgen-Ausgabe, 4 April 1879, p. 3.

7 Kölnische Zeitung, no. 80, third sheet (21 March 1879), p. 1.

8 Allgemeiner Anzeiger für Rheinland-Westfalen. (Kölnische Handels-Zeitung.), vol. 30, no. 65 (19 March 1879), p. 3.

9 Kölner Nachrichten, vol. 27, no. 3 (5 January 1887), p. 3.

10 Johannes Brahms. Briefwechsel, vol. XV: Johannes Brahms im Briefwechsel mit Franz Wüllner, ed. by Ernst Wolff, Berlin, 1922, p. 146 (letter dated 21 August 1887). Wüllner mistakenly dated the performance too early (“last year” instead of recte January 1887).

11 Ibid., pp. 148f. (undated letter, between 23 August and approx. 10 September 1887).

12 See Johannes Brahms. Neue Ausgabe sämtlicher Werke, Serie V, Bd. 1, Chöre und Gesänge mit Orchesterbegleitung, ed. by Jakob Hauschildt, Munich, 2025. The edition offers a comprehensive account of the creation, publication, and reception of the Vier Gesänge op. 17 as well as the Gesang aus Fingal op. 17b.

Besetzung

vierstimmiger gemischter Chor

2 Flöten

2 Oboen

2 Klarinetten

2 Fagotte

4 Hörner

2 Trompeten

Harfe

(möglichst doppelt besetzt)

Streicher

Aufführungsdauer

etwa 6 Minuten

Klavierauszug EB 16111 käuflich lieferbar

Orchesterstimmen mietweise

Scoring

four­part mixed choir

2 Flutes

2 Oboes

2 Clarinets

2 Bassoons

4 Horns

2 Trumpets

Harp (ideally two instruments)

Strings

Performing Time

approx. 6 minutes

Piano vocal score EB 16111 available for sale Orchestral parts on hire

Gesang aus Fingal

Fassung für gemischten Chor und Orchester opus 17b

Fassung für gemischten Chor und Orchester

Gesang aus Fingal. Joh. Brahms, Op. 17b .

Johannes Brahms op. 17b herausgegeben von Jakob Hauschildt

Orchestriert 1879, Erstveröffentlichung

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