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DV 31106 – Neumann, Fourstrings Heft 2

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Zwar haben Komponisten das klassische Streichquartett von jeher mit hervorragenden Kompositionen bedacht, leicht Spielbares für den Anfang ist jedoch kaum darunter. Hier setzt Eva-Maria Neumann mit der vorliegenden Sammlung an. Die beiden Hefte enthalten • insgesamt 20 leichte bis mittelschwere Bearbeitungen von Bach bis Bartók und eigens komponierte Stücke in streicherfreundlichen Tonarten • Lesepartituren und Einzelstimmen • eine zusätzliche Stimme für Violine III alternativ zur Viola • Tipps zu den Themen Einspielen, Intonation, Striche, Fingersätze, Tempofragen, Dynamik und der musikalischen Arbeit • spezielle Hinweise zu den einzelnen Stücken • Listen mit ergänzender Originalliteratur Die Stücke sind auch in chorischer Besetzung wirkungsvoll. Making music in a quartet uniquely nurtures young string players’ musical development, ensemble playing, listening to each other, and intonation. So, what could be more obvious than introducing the scoring of this genre, often referred to as chamber music’s supreme discipline, as early as possible? Indeed, composers have all along advised the classical string quartet’s outstanding compositions, but they are hardly easy to play for beginners. Here, with the present collection, is where Eva-Maria Neumann comes in. The two volumes include • A total of 20 easy to intermediate arrangements of pieces from Bach to Bartók, together with specifically composed ones in string friendly keys • Reading scores and individual parts • additionally, individual part for violin III instead of viola • Tips on warming up, intonation, bowing, fingering, tempos, dynamics, and playing musically • Specific instructions for the individual pieces • Lists of supplementary original literature The pieces are also effective as scored for chorus.

Foto: Fotohaus Preim, Aachen

Four Strings

20 leichte bis mittelschwere Stücke aus vier Jahrhunderten für Streichquartett

Eva-Maria Neumann absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig. Von 1982 bis zu ih­ rer Pensionierung war sie Lehrerin für Violine an der städtischen Musikschule Aachen und Mitglied des Aachener Kammerorchesters.

20 Easy to Intermediate Pieces from four Centuries for String Quartet

Konzertreisen führten sie mehrfach nach St. Peters­ burg. Bei Hospitanzen lernte sie auch die Russische Schule kennen. Die kritische Reflexion der dort ge­ wonnenen Einsichten führte zu einer Synthese von technischer Grundlagenarbeit und fantasievollem Gestalten. Eva-Maria Neumann graduated from the University of Music in Leipzig. From 1982 until her retirement, she worked as a violin teacher at the Municipal Music School in Aachen, and she was a member of the Aachener Kammerorchester.

Heft 2 | Volume 2

Das Musizieren im Quartett schult in besonderer Weise die musikalische Entwicklung, das Zusammenspiel, das Aufeinanderhören und die Intona­ tion von jungen Streichern. Was liegt also näher, als den Einstieg in die­ se häufig als Königsdisziplin der Kammermusik bezeichnete Besetzung möglichst früh zu ermöglichen?

Eva-Maria Neumann

Concert tours have taken her several times to St. Peters­ burg. Having the opportunity to sit in on classes there, she also gained knowledge of the Russian School. Critically reflecting the obtained insights resulted into a synthesis of basic technical work and imaginative teaching.

Ebenfalls erhältlich | Also available

Heft 1 | Volume 1 DV 30072 Heft 2 | Volume 2 DV 30073

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DV 31106


Eva-Maria Neumann

Four Strings 20 leichte bis mittelschwere Stücke aus vier Jahrhunderten für Streichquartett 20 Easy to Intermediate Pieces from Four Centuries for String Quartet

Heft 1 | Volume 1 1–12 Heft 2 | Volume 2 13–20

Deutscher Verlag für Musik Leipzig 31106 Printed in Germany


DV 31106 ISMN979-0-2004-1582-7 © 2020 by Breitkopf & Härtel, Wiesbaden 1. Auflage 2020 Alle Rechte vorbehalten Umschlaggestaltung: Chris Vahlbruch, Breitkopf & Härtel, mit Fotos von Jan Röhrmann, Thomas Zwillinger und VDB Photography. Mit freundlicher Genehmigung von Notensatz: Daniel Ivo de Oliveira, Essen Druck: Bräuning + Rudert OHG, Espenau Printed in Germany www.breitkopf.com


Vorwort Liebe Musikerinnen und Musiker, Four Strings 2 schließt sich nahtlos an Heft 1 an und ist ebenso wie dieses progressiv aufgebaut. Die letzten Stücke sind dabei in ihrem Schwierigkeitsgrad schon der Mittelstufe zuzuordnen. Voraussetzungen für das Erarbeiten aller Sätze sind eine gute Bogentechnik unter Einbeziehung sämtlicher Stricharten und Sicherheit im Spiel bis zur 5. Lage. Benutzt alle Lagen – auch die halbe, die 2. und die 4. – gleichermaßen, denn mit ihrer Hilfe könnt ihr unnötige Saiten- und Lagenwechsel und damit ungewollte Betonungen vermeiden. Das klingt nicht nur schöner, sondern erweist sich im Endeffekt oft auch als leichter. Striche sind wieder genau eingezeichnet, auf Fingersätze wurde bis auf eine Ausnahme in Nr. 17, Corelli, verzichtet (vgl. die Tipps in den Stimmen). Metronomangaben als Richtwerte sind nur in den Stücken ein­ getragen, in denen das Tempo oft wechselt. Wenn ihr euch intensiv mit der Musik beschäftigt, werdet ihr eure eigenen Tempi finden. Hinweise, die für alle gelten, findet ihr in Zu den Stücken, spezielle in den Tipps in den Stimmen.* Die Anzahl der Tipps wurde gegenüber dem ersten Heft deutlich reduziert, da ihr mittlerweile keine Anfänger mehr seid und wesentlich weniger Erklärungen braucht. Übrigens: Zahlreiche generelle Tipps und Hinweise zum kammermusikalischen Spiel und zum Proben im Streichquartett sind in Heft 1 von Four Strings zu finden und natürlich immer noch gültig und wertvoll. Die folgenden Empfehlungen für ergänzende Originalliteratur sind alphabethisch und nicht nach Schwierigkeitsgraden geordnet. Probiert selbst aus, wann ihr welches Stück spielen könnt, und lasst euch von einem erfahrenen Kammermusiker beraten. Ein wichtiger Hinweis dazu sei noch gegeben: Unterschätzt die Quartette von Mozart und Haydn nicht! Sie erscheinen auf den ersten Blick leicht, da sie keine hohen Anforderungen an die linke Hand stellen, doch um sie gut spielen zu können, braucht ihr vor allem ein Gefühl für diese Musik und eine ganz besondere Leichtigkeit in der Bogenführung. Arbeitet an beidem mit einem professionellen

* Die Tipps in den Stimmen und die Hinweise (S. 57f.) ergänzen einander und sollten gleichermaßen Beachtung finden. Zu diesem Zweck sind die Hinweise auch in den Stimmheften enthalten.

Musiker oder – wenn ihr noch Unterricht habt – mit eurer Lehrerin oder eurem Lehrer. Je fundierter eure Technik sowohl links als auch rechts ist, desto besser wird es euch gelingen, dieser wundervollen Musik gerecht zu werden. Deshalb empfehle ich euch, die Quartette und Quartettsätze Mozarts und Haydns erst dann zu spielen, wenn ihr auch die letzten Stücke dieses Heftes mühelos bewältigen könnt. Johann Sebastian Bach (1685–1750) Fünf Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier, für Streichquartett bearbeitet von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791), KV 405 Charles Dancla (1817–1907) Drei leichte Streichquartette op. 208 Joseph Haydn (1732–1809) Quartette D-Dur op. 1 Nr. 3, Hob. III:3 und G-Dur op. 1 Nr. 4, Hob. III:4 Menuette I und II aus Quartett C-Dur op. 1 Nr. 6, Hob. III:6 Leopold Jansa (1795–1875) Drei leichte Streichquartette op. 51 Wolfgang Amadeus Mozart Quartette G-Dur KV 156 und C-Dur KV 157 Pietro Nardini (1722–1793) Streichquartette Nr. 1–6 Carl Nielsen (1865–1931) Streichquartett d-Moll CNW 49, (1883, Erstveröffentlichung 2003) Sergej Rachmaninoff (1873–1943) Romanze (1. Satz) aus dem Streichquartett Nr. 1 (1889) Aachen, im Sommer 2019

Eva-Maria Neumann


Preface Dear Musicians, Four Strings 2 seamlessly follows volume 1 and is likewise progressively structured. The final pieces’ degree of difficulty is already at the intermediate level. Prerequisites for working out all the pieces are a good bowing technique involving all kinds of bowing, and security in playing up to the 5th position. By using all positions equally – including the half, the 2nd and the 4th –, you will be able to avoid unnecessarily changing strings and positions and thus unintentional accents. This not only sounds more beautiful, but also often turns out to be easier. Bow strokes are again precisely marked, fingerings are omitted except for those in no. 17, Corelli (cf. the tips in the parts). Metronome markings as approximate values are given only in pieces where the tempo often changes. When you study the music intensively, you will find your own tempi. Clues applicable to all can be found in On the Pieces, special ones in the tips in the parts*. There are significantly fewer tips in this volume as compared to the first volume, since you are no longer beginners and need much less explanation. By the way: Numerous general tips and hints for playing chamber music and rehearsing string quartets can be found in volume 1 of Four Strings and are, of course, still valid and precious. The following recommendations for supplementing the original literature are alphabetical and not ordered by difficulty. Experiment for yourself when you are able to play whichever piece, and get advice from an experienced chamber musician. It is important to note: Do not underestimate the Mozart and Haydn quartets! At first glance they may seem easy, since they are not demanding for the left hand, but to be able to play them well, you particularly need a feeling for this music and very special ease in bowing. Work on both with a professional musician, or – if you are still taking lessons – with your teacher. The better your technique is, left hand as well as right hand, the better you will be able to do

* The tips in the parts and the clues (p. 59f.) complement each other and should receive an equal amount of attention. For this purpose, the clues are also printed in the partbooks. Due to space restrictions, the English versions are available for download on www.breitkopf.com.

justice to this wonderful music. That’s why I recommend that you play the Mozart and Haydn quartets and quartet movements only if you can effortlessly handle the final few pieces of this book. Johann Sebastian Bach (1685–1750) Fünf Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier, arranged for string quartet by Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791), K. 405 Charles Dancla (1817–1907) Drei leichte Streichquartette Op. 208 Joseph Haydn (1732–1809) Quartet in D major Op. 1 no. 3, Hob. III:3, and in G major Op. 1 no. 4, Hob. III:4 Minuets I and II from the Quartet in C major Op. 1 no. 6, Hob. III:6 Leopold Jansa (1795–1875) Drei leichte Streichquartette Op. 51 Wolfgang Amadeus Mozart Quartets in G major K. 156, and in C major K. 157 Pietro Nardini (1722–1793) String Quartets nos. 1–6 Carl Nielsen (1865–1931) String Quartet in D minor CNW 49 (1883, first publication in 2003) Sergei Rachmaninoff (1873–1943) Romanze (1st movement) from the String Quartet No. 1 (1889)

Aachen, Summer 2019

Eva-Maria Neumann


Inhalt | Contents Heft 1 | Volume 1

1 Ein Choral | A Hymn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Robert Schumann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Album für die Jugend op. 68/4

(1810–1856)

2 Gib dich zufrieden und sei stille | Be Content and Be Silent BWV 510 . . . . . . . . . Johann Sebastian Bach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 aus | from: 2. Notenbüchlein der A. M. Bach (1725)

(1685–1750)

3 Der junge Mann | The Young Man . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Edvard Grieg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 25 nordische Tänze und Volksweisen op. 17/2

(1843–1907)

4 Allegro ma non troppo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Felix Mendelssohn Bartholdy . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Kinderstücke op. 72/1 (MWV U 171)

(1809–1847)

5 Menuett | Minuet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . J. S. Bach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 aus | from: Französische Suite Nr. 1 d-Moll BWV 812

6 Aria: Gib dich zufrieden und sei stille | Be Content and Be Silent BWV 512 . . . . . J. S. Bach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 aus | from: 2. Notenbüchlein der A. M. Bach (1725)

7 Sarabande mit Variationen | Sarabande with Variations . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Georg Friedrich Händel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 aus | from: Suite Nr. 4 d-Moll HWV 437

(1685–1759)

8 Prélude (Marche en Rondeau) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marc-Antoine Charpentier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 aus | from: Te Deum H. 146

(1643–1704)

9 Concerto D-Dur TWV 40:202 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Georg Philipp Telemann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

(1681–1767)

10 Zwei Lieder aus Für Kinder | Two Songs from For Children . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Béla Bartók . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

(1881–1945)

11 Hommage à Bartók . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eva-Maria Neumann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

(* 1951)

12 Hexentanzplatz | Witches’ Dance Floor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E.-M. Neumann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Zu den Stücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 On the Pieces . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

Heft 2 | Volume 2

13 Solvejgs Lied | Solvejg’s Song . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Edvard Grieg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Nr. 4 aus | from: Peer Gynt-Suite Nr. 2 op. 55

(1843–1907)

14 Spanischer Tanz | Spanish Dance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Enrique Granados . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Nr. 1 aus | from: 12 Danzas Españolas

(1867–1916)

15 Palm Leaf Rag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Scott Joplin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

(1867/68–1917)

16 Präludium und Gavotte | Prelude and Gavotte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dmitri Schostakowitsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

(1906–1975)

17 La Follia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Arcangelo Corelli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Sonate d-Moll op. 5 No. 12

(1653–1713)

18 Variationen über „Happy Birthday“ | Variations on “Happy Birthday” . . . . . . . . . . . Eva-Maria Neumann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

(*1951)

19 Slawischer Tanz | Slavonic Dance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Antonín Dvořák . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 op. 46 Nr. 2

(1841–1904)

20 Kontraste | Contrasts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E.-M. Neumann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Zu den Stücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 On the Pieces . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59


Four Strings Heft 2 | Volume 2

13 Solvejgs Lied | Solvejg’s Song Edvard Grieg (1 843–1 907) op. 55/2

Andante

Violine I Violin I

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ab * Mit markierte Abschnitte werden bei Besetzung mit dritter Geige statt Viola eine Oktave höher gespielt. ab Passages marked with are played one octave higher when performed with a third violin instead of viola. Arrangement: © 2020 by Deutscher Verlag für Musik Leipzig DV 31 1 06

© 2020 by Deutscher Verlag für Musik Leipzig


10

14 Spanischer Tanz | Spanish Dance

Enrique Granados (1 867–1 91 6) 1 2 Danzas Españolas Nr. 1 Arr.: E.-M. Neumann

Andante, q = 98

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mf ab * Mit markierte Abschnitte werden bei Besetzung mit dritter Geige statt Viola eine Oktave höher gespielt. ab Passages marked with are played one octave higher when performed with a third violin instead of viola.

Arrangement: © 2020 by Deutscher Verlag für Musik Leipzig

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Sample page

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Leseprobe

Allegro, q = 1 78

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15 Palm Leaf Rag A Slow Drag

Scott Joplin (1 867/68–1 91 7) Arr.: E.-M. Neumann

Play a little slow

Violine I Violin I

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Leseprobe

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Arrangement: © 2020 by Deutscher Verlag für Musik Leipzig

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16

16 Präludium und Gavotte | Prelude and Gavotte Präludium | Prelude Molto moderato

Violine I Violin I

Violine II Violin II

Viola (Violine III Violin III )

Violoncello

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Dmitri Schostakowitsch (1 906–1 975)

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Leseprobe 

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5

Arr.: E.-M. Neumann

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HORNI SSE. Filmmusik, daraus Nr. 7 „Präludium“ © mit freundlicher Genehmigung MUSI KVERLAG HANS SI KORSKI GmbH & Co. KG, Hamburg

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22

17 La Follia Arcangelo Corelli (1653–1713) op. 5/1 2 Arr.: E.-M. Neumann

Larghetto

Violine I Violin I

Violine II Violin II

Viola (Violine III Violin III )

Violoncello

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Arrangement: © 2020 by Deutscher Verlag für Musik Leipzig

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13

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Leseprobe

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29

18 Variationen über „Happy Birthday“ | Variations on “Happy Birthday” T hema | eme * q = 1 1 6

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Violine I Violin I

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Violine II Violin II

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Viola (Violine III Violin III )

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* Mildred J. Hill (1 859–1 91 6).

© 2020 by Deutscher Verlag für Musik Leipzig

ab ** Mit markierte Abschnitte werden bei Besetzung mit dritter Geige statt Viola eine Oktave höher gespielt. ab Passages marked with are played one octave higher when performed with a third violin instead of viola. *** Villancico (Weihnachtslied | Christmas Song).

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con sord.

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Sample page con sord.

Va. (Vl. III)

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Variation I – Juan del Encina (1 468–1 529)*** con sord. Lento, q = 78

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Leseprobe 

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Violoncello

Eva-Maria Neumann (*1 951 )

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36

Variation V – Frédéric Chopin (1 81 0–1 849)* Assai lento, q = 42

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Vl. I

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Vl. II

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Leseprobe  

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Va. (Vl. III)

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* Prélude h-Moll op. 28/6. | Prélude in B minor op. 28/6. DV 31106

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44

19 Slawischer Tanz | Slavonic Dance Antonín Dvořák (1841–1904) op. 46/2

Allegretto scherzando, q = 1 00

Violine I Violin I

Violine II Violin II

Viola (Violine III Violin III )

Violoncello

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Leseprobe

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Arrangement: © 2020 by Deutscher Verlag für Musik Leipzig

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15

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Arr.: E.-M. Neumann

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48

20 Kontraste | Contrasts Allegro ma non troppo, q = 1 38

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E.-M. Neumann

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Violine I Violin I

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Violine II Violin II

3

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Viola *

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Leseprobe

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(arco)

Violoncello

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Sample page

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* Für dieses Stück gibt es ausnahmsweise keine alternative Stimme für eine Violine III. As an exception, there is no alternative part for Violin III in this piece.

© 2020 by Deutscher Verlag für Musik Leipzig

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57

Zu den Stücken (Weitere, spezielle Tipps in den Stimmen)

Viele Stücke in diesem Heft sind gut als Zugabe geeignet! 13 Solvejgs Lied (E. Grieg, S. 7) Nach dem großen Erfolg seines dramatischen Gedichtes Peer Gynt arbeitete der Dichter und Dramatiker Henrik Ibsen (1828–1906) dieses als Bühnenstück um und bat Grieg, dafür die Musik zu schreiben. Der Komponist vertonte zunächst die Texte, die ihm am besten gefielen, zuallererst entstand hierbei Solvejgs Lied. Obwohl die Uraufführung sehr erfolgreich war, zweifelte Grieg am künstlerischen Wert seiner Musik, hatte er doch viele Zugeständnisse an die Publikums- und Bühnenwirksamkeit machen müssen. Für eine Neuinszenierung überarbeitete er sein Werk noch einmal grundlegend und stellte später die beiden Orchestersuiten zusammen, die als Peer-Gynt-Suiten 1 und 2 berühmt wurden. Führt die Verzierungen am Anfang und am Schluss als Zweiunddreißigstel auf dem Schlag aus, alle anderen als schnelle Doppelvorschläge vor dem Hauptschlag. Probiert aus, an welcher Bogenstelle ihr den Schlusston ansetzen wollt: Zu nah am Frosch kann das Pianissimo zu laut werden oder es entstehen Ansatzgeräusche; zu weit in der Bogenmitte ist ein punktgenauer Ansatz schwerer, und ihr habt danach nicht mehr genug Bogen für die Schlussfermate.

Duo der beiden Geigen, häufig sind mehrere Stimmen gleichberechtigt und auch die Unterstimmen wichtig. Hört genau zu und stimmt euch entsprechend ab, dann wird das Stück lebendig. Manchmal stehen Viertel mit übergebundenen Achteln anstelle von punktierten Vierteln, obwohl diese Überbindungen nicht über Taktstriche gehen. Das ist kein Versehen! Die übergebundenen Achtel haben Artikulations­ punkte und sollen verkürzt gespielt werden, die punktierten Viertel hingegen länger und weicher. Macht diese Unterschiede deutlich, hier ist jeder Punkt wichtig! 16 Präludium und Gavotte (D. Schostakowitsch, S. 16) Spielt das Präludium verträumt, die Gavotte spritzig, jedoch nicht zu schnell. Diese Musik verlangt viel Rubato, Liebe zum Detail und große dynamische Unterschiede. Artikulation und Striche sind hier nur Vorschläge, denn es gibt bei beiden Stücken auch andere Möglichkeiten der Gestaltung. Präludium: Bevorzugt in der Einleitung möglichst höhere Lagen auf tieferen Saiten. Dass im Quartett nicht nur die erste Geige wichtig ist, dürfte für euch inzwischen selbstverständlich sein, denn eine reizvolle Kantilene im Cello oder in der Bratsche beispielsweise kann ebenso fesseln wie ein spannender Dialog zwischen der Mittel- und der Unterstimme. Entdeckt die Möglichkeiten in diesem Stück, in dem die beiden Unterstimmen mit den Geigen über weite Teile gleichberechtigt sind. Das Cello darf von dem Auftakt zu den Takten 14ff. an und am Schluss sogar dominieren. Gavotte: Die Takte 18–23 erinnern vor allem durch die Begleitung von Bratsche und Cello ein bisschen an Leierkasten-Musik, und in den Takten 34–41b setzen die Unterstimmen wieder einen Kontrapunkt zu den Geigen. Beides darf nicht zu leise sein. Übrigens: Präludium und Gavotte sind musikalische Formen, deren Wurzeln weit vor Schostakowitsch liegen. Während Präludium bereits im 16. Jahrhundert für ein einleitendes, oft improvisiertes Vorspiel mit einer offenen Form und Gestaltung stand, war die Gavotte ursprünglich ein barocker Tanz, der bestimmten Regeln folgte. Es lohnt sich, Gavotten aus dieser Zeit anzuhören. Beide Formen haben sich im Lauf der Zeit stark verändert.

Leseprobe

14 Spanischer Tanz (E. Granados, S. 10) Die Bearbeitung eines frühen Klavierstücks des spanischen Komponisten erscheint durch die Wechsel von Pizzicato und Arco auf den ersten Blick etwas knifflig, doch gerade dieser Wechsel macht den Tanz enorm wirkungsvoll. Das Pizzicato wird über dem Griffbrett ausgeführt. Streckt den Zeigefinger und zieht die Saite mit dem oberen Fingerglied (nicht mit der Fingerspitze!) durch eine schnelle und knappe Armbewegung zur Seite. Bleibt dabei in der Nähe des Geigenkorpus, damit ihr den ersten Ton im Arco relativ nah am Frosch ansetzen könnt und keine Zeit verliert. Bevor ihr streicht, bringt ihr den Zeigefinger wieder in die Strichposition und geht mit dem Bogen in Richtung Steg. Wechselt die beiden Spielarten ohne Stopp in einer einzigen fließenden Bewegung. Nutzt den Akzent in Takt 10, um zum Frosch, und den in Takt 12, um in die obere Bogenhälfte zu kommen. Das klingt zwar kompliziert, ist es aber nicht! Mit etwas Übung wird euch diese spezielle Technik bald nicht mehr schwerfallen! Euer Tempo im Prestissimo sollte deutlich rascher sein als im Allegro. Spielt es jedoch nur so schnell, wie es euch mühelos gelingt. Lasst das Stück ohne Ritardando im Nichts verklingen und haltet danach besonders lange die Spannung, bevor ihr die Instrumente absetzt.

Sample page

15 Palm Leaf Rag (S. Joplin, S. 13) Der Rag (Abkürzung von Ragtime; abgeleitet von ragged time für „zerrissene Zeit“) erlebte als Vorläufer des Jazz zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Amerika seine Blütezeit. Charakteristisch sind vor allem eine zumeist einfache Basslinie, starke Synkopierungen in der Melodiestimme, häufige chromatische Durchgänge und der Zwei- oder Viervierteltakt. Einer der bedeutendsten Vertreter dieser Musikrichtung war Scott Joplin, sein wohl bekanntestes Stück ist The Entertainer. Nehmt die Tempobezeichnung sehr ernst. Originalton Joplin: „It’s never right to play Ragtime fast“. Für die vorliegende Sammlung wurde der Palm Leaf Rag mit deutlicher Aufwertung der drei Unterstimmen vom Klavier auf das Streichquartett übertragen. An die Stelle einer Melodie in der Oberstimme tritt hier oft ein

17 La Follia (A. Corelli, S. 22) Spielt die Halben und die Überbindungen mit deutlichem Decrescendo, ebenso die punktierten und doppelt punktierten Viertel. Beachtet die Punkte über den punktierten Achteln in den Takten 56–71. Macht Viertel- und Achtelauftakte hörbar; manche sind nicht sofort als solche zu erkennen, jedoch wichtig für die Gliederung und die Struktur der Musik. In diesem Stück führt ganz selten eine Stimme allein, zumeist korrespondieren mehrere Instrumente gleichberechtigt miteinander. Legt genaue Differenzierungen fest, achtet in den Takten 33–40, 56–71 und 88–96 auf die Bratsche in der Mittellage. Vom Auftakt zu Takt 68 an spielen Cello und Bratsche ein Fragment des in dieser Variation immer wiederkehrenden Motivs in Engführung. Bei einer Engführung setzt eine Stimme (hier die Bratsche) schon ein, wenn eine andere (hier das Cello) ihr Thema oder Motiv noch nicht beendet hat. Wichtig: Man wird die Bratsche nicht hören, wenn sich die anderen nicht dynamisch zurückhalten. Die vielen Ablösungen zwischen den Instrumenten könnten leicht zu Brüchen im Tempo, in der Lautstärke und im Charakter der Musik führen. Löst einander präzise ab wie bei einem Staffellauf und gleicht die Bogen- und Kontaktstellen sowie die Bogengeschwindigkeit untereinander an. Um eine bestmögliche klangliche Homogenität zu erzielen, solltet ihr euch sogar bei der Kantung des Bogens abstimmen.


Zwar haben Komponisten das klassische Streichquartett von jeher mit hervorragenden Kompositionen bedacht, leicht Spielbares für den Anfang ist jedoch kaum darunter. Hier setzt Eva-Maria Neumann mit der vorliegenden Sammlung an. Die beiden Hefte enthalten • insgesamt 20 leichte bis mittelschwere Bearbeitungen von Bach bis Bartók und eigens komponierte Stücke in streicherfreundlichen Tonarten • Lesepartituren und Einzelstimmen • eine zusätzliche Stimme für Violine III alternativ zur Viola • Tipps zu den Themen Einspielen, Intonation, Striche, Fingersätze, Tempofragen, Dynamik und der musikalischen Arbeit • spezielle Hinweise zu den einzelnen Stücken • Listen mit ergänzender Originalliteratur Die Stücke sind auch in chorischer Besetzung wirkungsvoll. Making music in a quartet uniquely nurtures young string players’ musical development, ensemble playing, listening to each other, and intonation. So, what could be more obvious than introducing the scoring of this genre, often referred to as chamber music’s supreme discipline, as early as possible? Indeed, composers have all along advised the classical string quartet’s outstanding compositions, but they are hardly easy to play for beginners. Here, with the present collection, is where Eva-Maria Neumann comes in. The two volumes include • A total of 20 easy to intermediate arrangements of pieces from Bach to Bartók, together with specifically composed ones in string friendly keys • Reading scores and individual parts • additionally, individual part for violin III instead of viola • Tips on warming up, intonation, bowing, fingering, tempos, dynamics, and playing musically • Specific instructions for the individual pieces • Lists of supplementary original literature The pieces are also effective as scored for chorus.

Foto: Fotohaus Preim, Aachen

Four Strings

20 leichte bis mittelschwere Stücke aus vier Jahrhunderten für Streichquartett

Eva-Maria Neumann absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig. Von 1982 bis zu ih­ rer Pensionierung war sie Lehrerin für Violine an der städtischen Musikschule Aachen und Mitglied des Aachener Kammerorchesters.

20 Easy to Intermediate Pieces from four Centuries for String Quartet

Konzertreisen führten sie mehrfach nach St. Peters­ burg. Bei Hospitanzen lernte sie auch die Russische Schule kennen. Die kritische Reflexion der dort ge­ wonnenen Einsichten führte zu einer Synthese von technischer Grundlagenarbeit und fantasievollem Gestalten. Eva-Maria Neumann graduated from the University of Music in Leipzig. From 1982 until her retirement, she worked as a violin teacher at the Municipal Music School in Aachen, and she was a member of the Aachener Kammerorchester.

Heft 2 | Volume 2

Das Musizieren im Quartett schult in besonderer Weise die musikalische Entwicklung, das Zusammenspiel, das Aufeinanderhören und die Intona­ tion von jungen Streichern. Was liegt also näher, als den Einstieg in die­ se häufig als Königsdisziplin der Kammermusik bezeichnete Besetzung möglichst früh zu ermöglichen?

Eva-Maria Neumann

Concert tours have taken her several times to St. Peters­ burg. Having the opportunity to sit in on classes there, she also gained knowledge of the Russian School. Critically reflecting the obtained insights resulted into a synthesis of basic technical work and imaginative teaching.

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DV 31106 – Neumann, Fourstrings Heft 2 by Breitkopf & Härtel - Issuu