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Woo Jong Taek - New works

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Woo Jong Taek


Nürnberg: Bode Galerie & Edition GmbH Lorenzer Straße 2, 90402 Nürnberg Tel.: +49 (0)911 5109 200 Fax: +49 (0)911 5109 108 E-Mail: bode@bode-galerie.de Daegu: Bode Galerie Korea Ltd. B102, Palgong-ro 227 Donggu, 41028 Daegu Südkorea


무행 (無行) | Ich überlasse meinen Geist der Natur, ohne Vorurteil und Plan Eine künstliche Form ist in sich allein nicht wichtig. Manchmal versperrt mir das Verlangen nach einer konkreten Form den Blick auf die Essenz meiner Umgebung. Also versuche ich, die Natur in einen noch unbesetzten Kontext zu stellen, anstatt eine bereits existierende Idee auszufüllen. Der Prozess an sich und die endlose Praxis ist das fundamentale Prinzip meiner Kunst. Woo Jong Taek

무행 (無行) | I am leaving my mind to nature without any discernment or plan An artificial form in itself is not important. Sometimes the excessive aspiration for a concrete form blocks me from looking into the essence of my surroundings. So I try to put the idea of nature into an empty space without any attachments instead of an existing form. The process itself and the endless practice is the fundamental principle of my art. Woo Jong Taek

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Anziehungspunkte für Originalität und Nacherlebnisse Auf der Suche nach einer visuellen Hermeneutik 1. Seit jeher empfindet der Mensch gegenüber der Natur ein Gefühl der Rätselhaftigkeit. Wir fühlen es nicht nur, wenn wir die überwältigende Kraft und Unermesslichkeit der Natur betrachten, sondern auch, wenn wir über ihren Ursprung oder ihren ursprünglichen Zustand nachdenken. Obwohl die Natur „an sich schon immer da war“, hören wir nie auf, uns über ihre Ursprünge zu wundern; das Geheimnis der Genese hat die Menschen im Laufe der Geschichte unwiderstehlich angezogen. Einige frühe Beispiele sind die Anrufung der Musen durch den Dichter Hesiod, mit der er im 8. Jahrhundert v. Chr. seine altgriechische mythische Kosmogonie begann, oder Thales‘ Theorie, die das Wasser als die ursprüngliche Substanz (archê) und einzige Quelle aller Existenz verkündete. Im 5. Jahrhundert v. Chr. behauptete Empedokles, dass insgesamt vier Elemente - Erde, Luft, Feuer und Wasser (sowohl sichtbar als auch unsichtbar) - als die Wurzeln aller Dinge dienen. Viele hundert Jahre später verstand der moderne Pantheist Spinoza die Natur (Natura) so, dass sie sowohl das Hervorgebrachte (Naturata) als auch das Hervorbringende (Naturans) verkörpert und damit Gottes Vorsehung als allgegenwärtig zeigt; Gottfried Wilhelm Leibniz hingegen sah das Mysterium der Natur als „prästabilierte Harmonie“. In Order Out of Chaos (1984) bezeichnete der belgische Physiker Ilya Prigogine die geheimnisvolle Ordnung der Natur als instabil und stellte fest, dass „wir in einer gefährlichen und ungewissen Welt leben, die kein blindes Vertrauen erweckt, sondern vielleicht nur das gleiche Gefühl einer qualifizierten Hoffnung, dass einige talmudische Texte dem Gott der Genesis zugeschrieben zu haben scheinen.“ Michel Foucault argumentierte in Die Ordnung der Dinge (1966) sogar, dass „der Mensch ein Wesen ohne Ursprung ist, das weder Land noch Datum hat, und deshalb ist es unsere Aufgabe, den Ursprung der Dinge in Frage zu stellen.“ So haben wir uns von der antiken Mythologie bis zur modernen Wissenschaft immer wieder über das Chaos der Finsternis gewundert, das 2

dem Universum, wie wir es kennen, vorausging. Der Begriff „Chaos“ (ein Substantiv, abgeleitet von dem griechischen Verb „chainein“, „den Mund öffnen“) bezeichnet einen dunklen, leeren Raum. Es ist ein Raum der Unordnung, ein Raum des Nichts. Dennoch haben die Menschen lange nach Schlüsseln gesucht, um die geheimnisvolle Ordnung der Natur zu entschlüsseln - über Mythologie, Religion, Wissenschaft, Philosophie, Literatur und Kunst. Der römische Dichter Ovid etwa vermutete in seinen Metamorphosen aus dem 8. Jahrhundert, dass das Chaos ein kombinierter Zustand samenartiger Elemente (semina) sei, der alle Potentiale jeder Existenz in sich birgt. In den Aufzeichnungen des koreanischen Autors Kwang Su Yi (Pseudonym: Chunwon) über seine Reisen in die Diamantberge (1924) schrieb er: „Der einzige ungeteilte Zustand von Himmel und Erde wurde in zwei Teile gespalten.“ Diese Metapher, die die Erschaffung von Himmel und Erde mit dem Übergang vom Chaos zum geordneten Kosmos vergleicht, war Yis Vision des großen Anfangs des Universums. Das Gleiche gilt für Barnett Newman, den Meister der abstrakten Farbfeldmalerei des 20. Jahrhundert. In Werken wie The Beginning, Genesis - The Break und Moment (1946) kann man visuelle Beweise für das finden, was der Künstler in seinem bahnbrechenden Essay The Sublime Is Now (1948) schrieb: dass die Ästhetik eben dieses Übergangs - vom Chaos zum Kosmos die Verkörperung der erhabenen Schönheit ist. 2. Woo Jong Taek setzt Objektivität als Mittel ein, um seine tiefen Fragen nach der Originalität der Natur zu bearbeiten. Sein visuelles Projekt legt nahe, dass der Ursprung des Kosmos verstanden werden kann, indem man eine distanzierte Sachlichkeit gegenüber den wahrgenommenen Phänomenen beibehält. Anstatt das Vorhandensein von Kosmos/Natur in Frage zu stellen, untersucht Woo jedes Objekt als Sache-an-sich und weckt damit eine angeborene Sehnsucht nach Chaos und dem Ursprung der universellen Ordnung. Er geht von der absoluten Vorrangigkeit der sichtbaren/unsichtbaren Existenz aus und betrachtet die Neutralität des Nicht-


Objekts, das im Chaos existiert, als ein Mittel zur Betrachtung des „Ursprünglichen“. Deshalb sind Woos Bilder, die mit der Natur mitschwingen, dennoch mit solch explosiver und großartiger Energie geschaffen; sie sind Versuche der Anamnese - oder der Erinnerung an das Ursprüngliche, ähnlich wie die bereits erwähnten Arbeiten von Chunwon und Newman. Dadurch wirkt Woo fast besessen oder schamanenhaft, um diese ontologische Neutralität gegenüber der Ordnung des Kosmos darzustellen. Woos Serie Memory of Origin offenbart die Inspiration, die er aus der neutralen Vitalität natürlicher Existenzen gewinnt, als sei sie Teil eines schamanischen Exorzismus oder eines anderen solchen Rituals. Kurz gesagt, kann man Woos Arbeit eher als „Seelensrepräsentanz von Geistern“ anstatt von Ideen oder Objekten sehen. Woos Bemühungen, sich an den „Anfang“ zu erinnern, nehmen die Form einer nichtrepräsentativen Abstraktion an. Es überrascht nicht, dass er Abstraktion als die Entfernung oder Negation komplexer sichtbarer Ordnung konzeptualisiert, ähnlich wie John Rajchmans Vorstellung vom Abstrakten als einer „heiligmachenden negativen Theologie“, die nur durch Verleugnung erreichbar ist. Es deutet auch auf den Versuch hin, zum „0. Grad des Seins“ zurückzukehren, indem man gegenständliche Form und Linie ausschließt, wie in Kasimir Malewitschs Schwarzem Quadrat (1915). Woos Neigung zur Abstraktion (von lateinisch abs-tractus, „herausziehen“) als eine Möglichkeit, die Entstehung des Kosmos zu visualisieren, unterscheidet sich wenig von einem „Rückzug“ oder „Herausziehen“ des Nicht-Sichtbaren. Das Ergebnis ist eine visuelle Manifestation der neutralen Inspiration, die die spezifischen Grenzen und Bedingungen aller Wesen - und der Existenz selbst - transzendiert. Dies zeigt sich in der doppelten Darstellung des abstrakten Raums in Woos Serie Painting Project, Asking (2014), die den Betrachter dazu anregt, nach gefühlten und ungefühlten, sichtbaren und unsichtbaren Kräften zu suchen und diese zu schätzen. Der deutsche Begriff für Abstraktion bedeutet, eine angedeutete Vitalität, Kraft oder ein Gefühl mit Hilfe einer „fremden“ oder „ursprünglichen“ Inspiration zu entziehen. Deleuze

und Guattari betonen also, dass die ‚Abstraktion‘ keineswegs ein Nebenprodukt von Künstlern ist, die sich dem illusionistischen Raum entziehen, sondern eher etwas Vorangegangenes, das heißt etwas, das von Anfang an existiert und alles andere initiiert. In der Tat deutet dies auf einen Grund für Woos fortwährende Kontemplation über unseren Ursprung hin. Obwohl der Impuls, die Ursprünge der Existenz ständig zu abstrahieren, als paranoides Verhalten betrachtet werden könnte, verhindert Woos nostalgische Verinnerlichung des Ursprungs der natürlichen Ordnung, dass er seine Fragen beiseitelegt. 3. Woo´s Projektionen unserer rätselhaften Ursprünge nach außen basieren auf der Hermeneutik. Seit der Serie Memory of Origin beschäftigt sich seine Kunstpraxis mit Begriffen der Phänomenologie und der gelebten Erfahrung eines äußeren Bewusstseins. Wie ein Hellseher, der in der Lage ist, die Geburt des Kosmos zu erahnen, hat sich Woo der Suche nach Spuren von Geistern gewidmet, indem er heilige Bäume benutzt, um seine Visionen zu kanalisieren. Diese Bäume, die einst von alten Kulturen verehrt wurden, dienen als Woos anderes Ich. Die Suche nach einem sogenannten „Fenster in die Ewigkeit“ (fenestra aeternitatis), zusammen mit seiner eigenen Inspiration und Intuition bezüglich des Beginns der Schöpfung, führt den Künstler in einen tranceartigen Zustand des Nacherlebnisses. Woo‘s hermeneutische Ästhetik basiert sowohl im Fundamentalismus als auch in der vertikalen Ontologie und findet durch solche heiligen Bäume eine expressive Form. Dies ist inhärent verwandt mit einigen vorchristlichen religiösen Doktrinen, die von den Alten als ein Weg erdacht wurden, um Ängste bezüglich des Ursprungs und der Abstammung der Existenz zu lindern. Es findet sich sogar im primitiven Bewusstsein des Schamanismus, wo es als Imperativ des Spirituellen dient. Woos Praxis der hermeneutischen Nacherfahrung, wenn sie auf Bäume angewandt wird, nähert sich Gadamers „Verschmelzung der Horizonte“, in der der Künstler einen Dialog mit Zeit und Dauerhaftigkeit versucht. Vielleicht wirkt Woo´s Projekt, dem ein klarer Endpunkt fehlt, deshalb umso 3


rätselhafter.

sich in neue Bereiche ausgedehnt.“

Der Physiker Prigogine schlug vor, dass „die Unterscheidung zwischen dem, was in der Zeit existiert, was irreversibel ist, und andererseits dem, was außerhalb der Zeit ist, was ewig ist, am Ursprung der menschlichen symbolischen Aktivität liegt. Vielleicht ist dies besonders in der künstlerischen Tätigkeit der Fall. Künstlerische Aktivität bricht die zeitliche Symmetrie des Objekts. Sie hinterlässt eine Spur, die unsere zeitliche Asymmetrie in die zeitliche Asymmetrie des Objekts übersetzt.“ Woo‘s Spuren von Nacherlebnissen zielen auf eine Reihe von unterschiedlichen Formen ab, lehnen aber ein Fest der schamanischen Besessenheit nicht ab, wie es in Doppelbildern asymmetrisch zu sehen ist. Wir sehen in Woos baumbasierten Arbeiten einen Moment in tiefer Zeit, als das Chaos zum Kosmos wurde. Das ist der Grund, warum Woo versuchte, sich von der Staffelei und ihrer Tendenz, Bilder innerhalb einer festen, zweidimensionalen Ebene zu isolieren, zu befreien - ein Gedanke, der mit Kunstkritiker Clement Greenbergs Verkündung des Todes der Staffeleimalerei zusammenhängt, nachdem er einen Monat zuvor eine Einzelausstellung von Jackson Pollock gesehen hatte (The Nation, Februar 1947). Da sich Woos Nacherleben dem Moment der Ekstase (ekstasis) oder des Nicht-Selbst (anātman) nähert, muss er mit der gleichen Kraft und dem gleichen Tempo wie ein Schamane arbeiten. Infolgedessen ist Woo´s Praxis dynamischer als jede andere Art von Prozesskunst, sowohl in der Geschwindigkeit der Versenkung als auch in der Spontaneität der Inspiration. Allein die Geschwindigkeit seiner visuellen Umsetzung bricht alle möglichen vermeintlichen Tabus und zeigt, dass der Künstler die Regeln verletzen wollte, so wie der aus der Dunkelheit herauf dämmernde Urkosmos eine Verletzung des Chaos war. Deshalb ist Woos unendliche Abstraktion zum Anfang hin darauf angelegt, jede Geschwindigkeit zu übertreffen, jede Grenze zu überschreiten und jede Regel zu brechen. Dies deckt sich mit Jean Louis Pradels Eindruck, dass heute „Künstler jedes Recht gewonnen, jedes Ausdrucksmittel angenommen und alle Tabus verletzt haben. Sie haben kulturelle Annahmen von Adel umgestoßen, jede Grenze überschritten und

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Indem man in Woo´s Erlebnisangebot eintaucht, kann man aus dem Ennui der Empfindung erwachen. Die dynamische Bewegung, die Woos Werk mit Energie versorgt, erweckt die wehrlose Sensibilität des Betrachters und verbietet jeden Schlummer des Geistes. Sie dient als Vehikel des Spiritualismus für eine stellvertretende Reise zur Entstehung des Kosmos. Gwang Rae Lee (Honorar Professor, Ästethik, Kangwon National University)

Installationsansicht / Installation view - Divine Tree, 2005


Attractions towards Originality and a Feast of After-Experiences in Pursuit of Visual Hermeneutics 1. Humans have always felt mysterious towards nature. We feel it not only when contemplating nature’s overwhelming power and immensity, but also when pondering its origin or original state. Even though nature ‘has always been there in itself,’ we never cease to wonder about its origins; the mystery of genesis has irresistibly attracted humans throughout history. Some early examples include the poet Hesiod’s invocation of the Muses to begin his ancient Greek mythical cosmogony in the 8th century BC, or Thales’s theory proclaiming water as the original substance (archê) and single source of all existence. By the 5th century BC, Empedocles would claim that a total of four elements—earth, air, fire and water (both visible and invisible)—serve as the roots of all things. Many hundreds of years later, the modern pantheist Spinoza understood nature (Natura) to embody both the produced (Naturata) and the producer (Naturans), thus showing God’s providence to be omnipresent; meanwhile, Gottfried Wilhelm Leibniz perceived the mystery of nature as ‘preestablished harmony.’ In Order Out of Chaos (1984), Belgian physicist Ilya Prigogine called the mysterious order of nature unstable, stating that “we are living in a dangerous and uncertain world which inspires no blind confidence, but perhaps only the same feeling of qualified hope that some Talmudic texts appear to have attributed to the God of Genesis.” Michel Foucault even argued in The Order of Things (1966) that “Man is a being without origin, who has neither country nor date, and therefore our task is to call into question the origin of things.” As such, we have perpetually wondered about the chaos of darkness that preceded the universe as we know it, from ancient mythology to modern science. The term ‘chaos’ (a noun derived from the Greek verb ‘chainein,’ or ‘to open the mouth’) connotes a dark, empty space. It is a space of disorder, a space of nothingness. Nevertheless, humans have long searched for keys to unlocking the mysterious order

of nature—by way of mythology, religion, science, philosophy, literature and art. The 8th century Roman poet Ovid, for instance, presumed in his Metamorphoses that chaos was a combined state of seed-like elements (semina), containing within them all the potentials of every existence. In Korean author Yi Kwang-su‘s (pen name: Chunwon) Record of Travels in the Diamond Mountains (1924), he wrote “the single undivided state of Heaven and Earth became split in two.” This metaphor, comparing the creation of Heaven and Earth to the transition from chaos to ordered cosmos, was Yi’s vision of the grand beginning of the universe. The same can be said for Barnett Newman, master of 20th century Color-Field abstract painting. In works such as The Beginning, Genesis—The Break, and Moment (1946) one can find visual evidence of what the artist wrote in his seminal essay The Sublime Is Now (1948): that the aesthetics of this very transition—from chaos to cosmos—is the embodiment of sublime beauty. 2. Woo Jong Taek employs objectivity as a means of working through his deep questions about the originality of nature. His visual project suggests that the origin of the cosmos can be understood by maintaining a detached objectivity toward perceived phenomena. Rather than questioning the presence of cosmos/nature, Woo investigates each object as a thing-in-itself, awakening an innate nostalgia for chaos and the origin of universal order. He assumes the absolute priorness of visible/invisible existence and considers the neutrality of the non-object, which exists in chaos, as a means for contemplating ‘the original’ or ‘the primordial.’ This is why Woo’s images, which resonate with nature, are nonetheless created with such explosive and magnificent energy; they are attempts at anamnesis—or remembrance— of the original and the primordial, much like the aforementioned works of Chunwon and Newman. As a result, Woo almost seems possessed, or shamanlike, in order to represent this ontological neutrality toward the order of the cosmos. Woo’s Memory of Origin series reveals the inspiration he gains from the neutral vitality of natural existences, as though part of a shamanic exorcism or other such ritual. In 5


short, Woo’s work can be seen as a ‘representation of spirits’ rather than of ideas or objects. Woo’s efforts to recollect ‘the beginning’ take form as non-representational abstraction. Unsurprisingly, he conceptualizes abstraction as the removal or negation of complex visible order, akin to John Rajchman’s notion of the abstract as a ‘sanctifying negative theology’ reachable only by way of denial. It also suggests an attempt to return to the ‘zero degree of being’ by excluding representational form and line, as seen in Kazimir Malevich’s Black Square (1915). Woo‘s inclination toward abstraction (from abs-tractus, “to draw out” in Latin) as a way of visualizing the emergence of the cosmos differs little from a ‘withdrawal’ or ‘drawing-out’ of the nonvisible. The result is a visual manifestation of neutral inspiration which transcends the specific limits and conditions of all beings—and of existence itself. This can be seen in the double presentation of abstract space in Woo’s series Painting Project, Asking (2014), which leads viewers to look for and appreciate forces both felt and unfelt, visible and invisible. The German term for abstraction means to withdraw an implied vitality, force or feeling, with the assistance of some ‘unfamiliar’ or ‘primordial’ inspiration. Thus, Deleuze and Guattari emphasize that ‘abstraction’ is far from a byproduct of artists who deprive themselves of illusionistic space, and closer to something prior; that is, something that has existed since the beginning and which initiates all else. In truth, this suggests a reason for Woo’s continual contemplation of our origin. Although the impulse to continually abstract the origins of existence might be considered paranoid behavior, Woo’s nostalgic internalization of the source of natural order precludes him from setting aside his questioning. 3. Woo’s outward projections of our mysterious origins are based in hermeneutics. From the Memory of Origin series onward, his art practice has been concerned with notions of phenomenology and the lived experience of an external consciousness. Like a psychic able to divine the birth of the cosmos, Woo has devoted himself to locating traces of spirits by 6

using sacred trees to channel his visions. These trees, which were once worshiped by ancient cultures, serve as Woo’s other self. The search for a so-called ‘window into eternity’ (fenestra aeternitatis), along with his own inspiration and intuition regarding the dawn of creation, leads the artist to a trancelike state of Nacherlebnis, a German term which literally means ‘after-experience.’ Woo’s hermeneutic aesthetics is based in both foundationalism and vertical ontology, and finds expressive form through such sacred trees. This is inherently akin to some pre-Christian religious doctrines conceived by the ancients as a way to assuage anxieties regarding the origin and ancestry of existence. It can even be found in the primitive consciousness of shamanism, where it serves as an imperative of the spiritual. Woo’s practice of hermeneutic after-experience, when applied to trees, approximates Gadamer’s ‘fusion of horizons’ wherein the artist attempts a dialogue with time and permanence. Perhaps this is why Woo’s project, which lacks a clear ending point, feels all the more mysterious. The physicist Prigogine proposed that “the distinction between what exists in time, what is irreversible, and, on the other hand, what is outside of time, what is eternal, is at the origin of human symbolic activity. Perhaps this is especially so in artistic activity. Artistic activity breaks the temporal symmetry of the object. It leaves a mark that translates our temporal dissymmetry into the temporal dissymmetry of the object.” Woo’s traces of after-experiences aim at a number of diverse forms yet do not reject a feast of shamanic possession, as seen asymmetrically in double images. We see in Woo’s tree-based works a moment in deep time when chaos became cosmos. This is why Woo attempted to free himself from the easel and its tendency to isolate images within a fixed, twodimensional plane, a notion which resonates with art critic Clement Greenberg’s pronouncement of the death of easel painting after seeing a solo exhibition by Jackson Pollock one month earlier (The Nation, February 1947). As Woo’s after-experience approaches the moment of ecstasy or no-self (anātman), he must work with the same vigor and pace as a shaman. As a result, Woo’s practice is more


dynamic than any other kind of process art, both in speed of immersion as well as spontaneity of inspiration. The speed of his visual realization alone breaks all sorts of presumed taboos, demonstrating that the artist meant to violate the rules just as the primal cosmos dawning out of the darkness was a violation of chaos. Therefore, Woo’s infinite abstraction toward the beginning is poised to surpass any speed, cross any border and break any rule. This is in line with Jean Louis Pradel‘s impression that today “artists have won every right, adopted every medium of expression, and violated all taboos. They have overturned cultural assumptions of nobility, breached every border and expanded into new realms.” 4. By immersing oneself in Woo’s experiential offering, one can awaken from the ennui of sensation. The dynamic movement that energizes Woo’s work arouses viewers’ defenseless sensibilities and forbids any slumber of the spirit, serving as a vehicle of spiritualism for a vicarious journey to the emergence of the cosmos. Gwang Rae Lee (Honorary Professor, Aesthetics, Kangwon National University)

Installationsansichten / Installation views - Divine Tree, 2005

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Memories of Origin Leinwand / Canvas

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 60 x 50 cm, Unikat / unique (JWO/M 3)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 145 x 89 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 4)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 145 x 89 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 5)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 145 x 89 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 6)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 145 x 112 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 7)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 145 x 89 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 8)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 90 x 65 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 9)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 72 x 60 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 10)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 45,5 x 45,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 11)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 90 x 73 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 12)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 90 x 73 cm, Unikat / unique (JWO/M 13)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 53 x 45 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 14)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 90 x 63 cm, signiert, datiert, Unikat signed, dated, unique (JWO/M 1, 2)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand mixed media on canvas, 2015 193 x 104 cm, signiert, Unikat signed, unique (JWO/PA 47)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 65 x 45,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 15)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 45,5 x 65 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 16)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 72,5 x 90,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 17)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 90,5 x 72,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 18)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 90,5 x 72,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 19)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 72,5 x 91 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 20)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 117 x 91 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 21)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 91 x 116,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 22)

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Installationsansicht / Installation view - Woo Jong Taek mit / with Harry Meyer, Kunstverein Eislingen, Deutschland / Germany, 2018

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 91 x 91 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 23)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 145,5 x 97 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 24)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 145,5 x 97 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 25)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 145,5 x 97 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 26)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 145 x 89 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 27)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 89,5 x 145,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 28)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 97 x 145,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 29)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 89,5 x 145,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 30)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 97 x 145,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 31)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 145,5 x 97 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 32)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 112 x 112 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 33)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 112 x 112 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 34)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 72,5 x 90,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 35)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2021 91 x 116,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 60 x 50 cm, signiert, Unikat / signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 60 x 50 cm, signiert, Unikat / signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 145 x 112 cm, signiert, Unikat / signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 162 x 130.3 cm, signiert, Unikat / signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 60 x 50 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 60 x 50 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 60 x 50 cm, Unikat / unique

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Installationsansicht / Installation view - Woo Jong Taek und / and Harry Meyer Ein malerischer Diskurs, Bode Galerie, Nürnberg, Deutschland / Germany, 2020

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 90 x 73 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 90 x 73 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 je/each 53 x 45 cm, Unikate / unique pieces

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 je/each 90 x 73 cm, Unikate / unique pieces

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 90 x 73 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 90 x 73 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 145 x 145 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 145 x 145 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 145 x 145 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 90 x 63 cm, Unikat / unique (JWO/M 2)

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Memories of Origin Hanji

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Installationsansicht / Installation view - Woo Jong Taek mit / with Harry Meyer, Kunstverein Eislingen, Deutschland / Germany, 2018

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2018 41 x 31 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/M 80)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2015, 120 x 70 cm, signiert, Unikat signed, unique (JWO/PA 17)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 je/each 60 x 50 cm, signiert, Unikate / signed, unique pieces (JWO/PA 22)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2015, 120 x 70 cm, signiert, Unikat signed, unique (JWO/PA 23)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017, 143,5 x 73,5 cm, signiert, Unikat signed, unique (JWO/PA 24)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017, 143,5 x 73,5 cm, signiert, Unikat signed, unique (JWO/PA 25)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017, 143,5 x 73,5 cm, signiert, Unikat signed, unique (JWO/PA 27)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017, 120 x 70 cm, signiert, Unikat signed, unique (JWO/PA 28)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017, 143,5 x 73,5 cm, signiert, Unikat signed, unique (JWO/PA 30)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 74 x 143 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 31)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 112 x 118 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 32)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 97 x 212 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 33)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017, 219 x 107 cm, signiert, Unikat signed, unique (JWO/PA 34)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 220 x 155 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 35)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 220 x 155 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 36)

83


Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 175 x 210 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 37)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 210 x 148 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 38)

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86 Woo Jong Taek, Bode Galerie, Daegu 2018


Installationsansicht / Installation view - Woo Jong Taek, Bode Galerie, Daegu, Südkorea / South Korea, 2018

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 148 x 212 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 39)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 220 x 155 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 40)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 210 x 298 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 42)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 220 x 155 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 44)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 210 x 298 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 45)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji,2017 46 x 37,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 48)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 46 x 37,5 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/PA 49)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 46 x 37,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 51)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 46 x 37,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 52)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 46 x 37,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 53)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 46 x 37,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 54)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 46 x 37,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 55)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 53,5 x 46,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 56)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 53,5 x 46,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 57)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 53,5 x 46,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 58)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 46,5 x 53,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 59)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 53,5 x 46,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 60)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 53,5 x 46,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 61)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 53,5 x 46,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 62)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 53,5 x 46,5 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 63)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 76 x 57 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 64)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 76 x 57 cm, signiert, datiert, Unikat / signed, dated, unique (JWO/PA 65)

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Links und oben: Installationsansicht / on the left and above: Installation view - Woo Jong Taek, Bode Galerie, Nürnberg 2017

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2017 70 x 100 cm, Unikat / unique (JWO/PA 72)

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Memory of Origin mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2019 90 x 73 cm, Unikat / unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji mixed media on hanji, 2015 je/each 70 x 70 cm, signiert, Unikate / signed, unique pieces (JWO/PA 19, 18)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2015 je/each 120 x 70 cm, signiert, Unikate signed, unique pieces (JWO/PA 9, 10, 12, 15, 16, 13)


Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2013 144 x 76 cm, signiert, Unikat / signed, unique (JWO/M 46)

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji / mixed media on hanji, 2014 259 x 386 cm, signiert, Unikat / signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji, mixed media on hanji, 2019 je/each 100 x 70 cm, signiert, Unikate / signed, unique pieces

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji, mixed media on hanji, 2019 je/each 100 x 70 cm, signiert, Unikate / signed, unique pieces

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji, mixed media on hanji, 2014 193 x 479 cm, signiert, Unikat / signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji mixed media on hanji, 2015, 255 x 193 cm, signiert, Unikat signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji mixed media on hanji, 2015 116 x 91 cm, signiert, Unikat signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji, mixed media on hanji, 2014 259 x 386 cm, signiert, Unikat / signed, unique

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Memory of Origin Mischtechnik auf Hanji, mixed media on hanji, 2016 193 x 255 cm, signiert, Unikat / signed, unique

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Memories of Origin Installationen / Installations

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Memory of Origin Der Künstler Woo Jong Taek, der sich in seiner Kunst unter anderem mit der Unruhe, der Einsamkeit und der Entfremdung in der menschlichen Gesellschaft beschäftigt, taucht in dieser Ausstellung in ein Thema ein, dass sich mit der Spiritualität des Todes beschäftigt. In dieser Ausstellung zeigt er Installationen und Malereien, inspiriert von den opulent dekorierten Totenbahren. Diese Form der Beerdigung ist traditionell in der koreanischen Kultur verankert. Kunst kann eine fast magische und heilende Komponente innehaben, so kann auch die Bahrendekoration, die die Seele des Verstorbenen trösten und vor bösen Geistern schützen soll, als eine erweiterte Art der Kunst interpretiert werden. Mit ihrer Farbigkeit und prächtigen Formschönheit bieten die Werke Woo Jong Taeks eine veränderte, künstlerische Rezeption des Lebensendes.

Memory of Origin Gallery Santorini Seoul, 2013 Oben und rechts: Memory of Origin, Werkprozess Above and on the right: Memory of Origin, work process

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Memory of Origin The artist Woo Jong Taek, who has been dedicated his art to questions about the anxiety, solitude, and alienation of human society, is immersed in a topic that has recently expanded further into the human inner world. In this exhibition, he is presenting installations and paintings with the motif of a bier‘s decoration, a part of Korea‘s traditional funeral practice. Art has a magical meaning of healing, the opulent decoration of a bier, is supposed to comfort the soul of the deceased and protect it from evil spirits. The decoration can also be viewed as an expanded form of art. With its oriental color scheme and splendid formative beauty, the works offer a changed view of Woo Jong Taek‘s work.

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Inquire - Woo Jong Taek‘s Malerei-Projekt Die in dieser Ausstellung präsentierten Werke beschäftigen sich mit der Thematik von Tod und Leben, einem Thema, mit dem der Künstler sich schon länger auseinandersetzt. Wollte der Künstler in den bisherigen Arbeiten die kontinuierliche Beziehung zwischen Tod und Leben visualisieren, so beleuchten die in „Inquire“ präsentierten Werke die ganz und gar schöne Energie von Schatten und Licht. Es ist ganz natürlich, dass das Leben Energie hat. Aber die Ansicht, dass der Tod eine Art von Energie hat und sich selbst offenbart, ist nicht leicht zu umfassen. Der Künstler hat jedoch konsequent die Vorstellung weiterentwickelt, dass der Tod aus dem Leben selbst entsteht und somit selbst eine Form von Energie ist, die das Leben im Gang hält. Das erinnert an die Idee des Psychoanalytikers Freud, der das Leben und den Tod wie zwei Seiten einer Medaille sieht. Der Künstler Woo Jong Taek hinterfragt durch seinen rekonditiven Standpunkt gesetzte Regeln und Normen, und durch seine vielfältige und experimentelle Methode erkundet dieser jene neu. Der Künstler verwendet ein schwarzes Pigment, welches er aus Tinte, Holzkohlepulver und Harzpulver anmischt. Die graduelle Abstufungen erreicht er mit einer Untermischung von Gesso, einer aus Gips und Kreide bestehenden Farbe. Das Aufeinandertreffen der farblichen Nuancen von Schwarz und Grau scheint genau den dramatischen Moment zu zeigen, wenn das Licht und die Dunkelheit sich gegenseitig umgreifen. Der olfaktorische Reiz, ausgelöst vor allem durch den intensiven Geruch von Harz und dem graduellen Farbenspiel, löst

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erfolgreich die irdischen Grenzen durch die Visualisierung der Schnittfläche von Schwarz und Grau. Woo Jong Taek‘s „Inquire“ wird als eine provokative Ausstellung seiner neuen Entwicklung der zeitgenössischen koreanischen visuellen Kunst angesehen.

Inquire – about Woo Jong Taek‘s painting project The works presented in this exhibition deal with the theme of death and life, a theme that engaged the artist for a long time. The artist wanted to visualize the continuous relationship between death and life in his previous works, the works presented in „Inquire“ shed light on the wholly and beautiful energy of death and life. It is natural that life has energy. The view that death has some kind of energy and reveals itself is not easy to capture in its entirety. The artist has consistently matured the notion that death comes from life and therefore the energy that keeps life going. This is reminiscent of the psychoanalyst Freud‘s idea that impulses of life and death are like two sides of a coin. The artist Woo Jong Taek uses this recondite point of view to create norms to follow activities, which lead to his diverse and experimental method presented in the exhibition „Inquire“. The artist uses a black pigment which he obtained by mixing ink, charcoal powder and resin powder. He also mixed this black color with Gesso to create a grey nuance of the original.


When the black and grey colors meet, it is supposed to show the dramatic moment when existence itself is created in total darkness. The olfactory stimulus, especially caused by the intense smell of resin and the clash of the two

colors successfully shows the opposites death and life, shadow and light, together. Woo Jong Taek‘s „Inquire“ is regarded as a provocative exhibition and a new development of contemporary Korean visual arts.

Installationsansicht / Installation view - Ligak Museum, Südkorea / South Korea, 2014

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Memory of Origin Installation, Holz, Stein / installation, wood, stone, 2015 300 x 800 x 120, Unikat / unique Links und oben: Installationsansichten / On the left and above: Installation views - Bode Galerie, Daegu, Südkorea / South Korea, 2015

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Plan B

Plan B

Die Bedeutung traditioneller Dinge im Alltag nimmt stetig ab, einige koreanische Künstler machten es sich jedoch zur Aufgabe die übrig gebliebenen, traditionellen Fragmente in ein neues Licht zu setzen. Ein genauerer Blick auf unser alltägliches Leben zeigt jedoch, dass bereits traditionelle Dinge unter modernen Bedingungen neu interpretiert und umgestaltet wurden, anstatt sie vollständig durch zeitgemäße Ideen zu ersetzen.

The meaning of tradition in everyday life is getting smaller, but some Korean artists strive to reevaluate those remaining traditional pieces. A closer look at our lives shows that traditional things have been re-interpreted and reshuffled under modern conditions rather than being completely replaced by modern ones.

Tradition an sich ist keine blinde Anlehnung an einen einzigartigen Archetyp. Tradition ist eine Konvention, die einmal gesetzte Vergangenheit immer wieder zu kopieren. Ich denke, es ist auch eine Form der Tradition im eigentlichen Sinne, den Weg der Vergangenheit entwicklungsgemäß in unserem täglichen Leben anzuwenden. Tradition und Modernität werden in unserem Leben immer wieder neu organisiert, und zwar nicht auf zwei völlig voneinander getrennte Arten. Ich denke, es ist an der Zeit, das Erscheinungsbild der koreanischen Malweise im wahrsten Sinne des Wortes zu erweitern, basierend auf den verschiedenen Aspekten unserer Gesellschaft.

Tradition is not a blind follow-up to any unique archetype. It is not tradition but convention to copy the past once it is set. I think tradition means, in its true sense, to apply the trajectory of the past developmentally in our daily lives. Traditions and modernity continue to be reorganized in our lives, not in two completely disconnected ways. I think it is time to expand the appearance of the Korean way of painting, which is based on the various aspects of our modern society. Woo Jong Taek

Woo Jong Taek

Rechts: Installationsansichten On the right: Installation view Grimson Gallery, Seoul, Südkorea South Korea, 2016

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One Man Show Der Künstler Woo Jong Taek fokussiert sich in seinem Werk darauf, das menschliche Leben in der traditionellen koreanischen Malerei auszudrücken. Nun erweitert er seinen Ausdruck, indem er sich mit seinen Werken mit wortwörtlich grundlegenden Fragen zur menschlichen Existenz und dem Leben beschäftigt: Der Ursprung jeder Energie. Woo Jong Taek‘s „One Man Show“ zeigt eine konsequente Performance, die durch ihre geschaffenen Ausdrucksformen zu Stimuli innerhalb der eigenen Spiritualität führen. Die Arbeiten zeigen die fundamentale Energie von Leben und Existenz. Durch die Installation von toten Bäumen und Steinen zusammen mit seiner Malerei, die durch unbewusste, meditativ gezeichnete Pinselstriche entsteht, werden die fundamentalen Kräfte unserer Welt ausgedrückt und die Quelle ihrer Kraft kann erahnt werden.

Rechts: Installationsansicht On the right: installation view - Urban Art Galerie Stand / Urban Art Gallery Booth in Coex, Seoul Südkorea / South Korea, 2017

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Installationsansicht / installation view - Urban Art Gallery, Korea Galleries Art Fair, Südkorea / South Korea, 2017

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One Man Show The artist Woo Jong Taek has consistently focused his art on expressing the motif behind human life through traditional Korean style painting, naturally his paintings can be considered as paintings made with and for the human spirit. He is now expanding his expression by focusing on fundamental questions like the existence of mankind itself. Woo Jong Taek‘s „One Man Show“ in this art fair is a consistent performance that leads the viewer to be feeling spiritually touched. The artworks presented, show the fundamental energy of life and existence by installing dead trees and stones together with paintings created by brushstrokes drawn by the body, without the use of human ratio. These paintings showcase the fundamental power of existence and are trying to trace the source of its power and ideas back to its origin.

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Installationsaufbau / installation set-up - Indang Museum, Daegu, Südkorea / South Korea, 2017

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Ewige Konzentration Wenn in den Medien über Kunstwerke gesprochen wird, wird öfters zunächst der Materialgebrauch beleuchtet. Trotz der sich schnell ändernden Trends versuchen Künstler ihre eigene, unverwechselbare Kunstwelt und Sprache im Hinblick auf die Nutzung von Materialien zu kreiieren. Besonders Materialien, welche ursprünglich der Natur entspringen, werden vermehrt für die Darstellung von Leben herangezogen. Insbesondere die Materialien, entstanden aus Bäumen und anderen Vegetabilen, hauchen mit der derzeitigen Show der Ausstellungshalle geradezu neues Leben und Energie ein. Der Künstler Woo Jong Taek versucht direkte Verbindungen in der Natur zu finden. Der Künstler fing damit an den gewünschten Ausdruck in zweidimensionalen Pinselstrichen zum Ausdruck zu bringen, vor vier Jahren entwicklelte er eine Form der Dreidimensionalität mit jener Installation. Er verwendet Baumteile als eine Art von Linien und verband so Spuren der Lebendigkeit mit Aspekten der Vergänglichkeit. Die Baumteile, die er in seinen Arbeiten verwendete, sind von Bäumen, die aufgrund von Schädlingsbefall gefällt werden mussten. Die schwarze Farbe für die Bemalung des Baumes wurde aus Tinte, Holzkohlepulver und Harzpulver vermischt, um eine tiefschwarze Farbe zu erzeugen und dem bereits gestorbenen Baum eine neue Form des Lebens zu verleihen. Der Künstler fand durch den toten Baum eine neue Form der Energie, fand die Essenz und Wurzel des Lebens. Hong Jong Ho, Reporter, 18. Mai 2017 Auszug aus einem Zeitungsartikel

Installationsansicht / installation view Indang Museum, Daegu, Südkorea / South Korea, 2017

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Endless Concentration The media often highlights the materials used for an artwork. Despite the rapidly changing trend of material use in recent times, artists are building their own distinct art culture and language regarding the materialistic use of nature to express life. Especially the use of trees and other vegetates, which are presented in the current exhibition, are infusing the exhibition hall with new life and energy. The artist Woo Jong Taek seeks to find patterns in nature. The artist, who has been expressing the two-dimensional stroke in planar painting,

started interest in making the stroke threedimensional four years ago and used wood pieces as the material for the installation to show the traces and vitality of transiency. The wooden elements he used in this installationhad been damaged due to a plant disease. The remains of the tree were painted with a mixture consisting of ink, charcoal powder and resin powder to create a deep black color and to highlight the new life of the tree. Through the dead plant, the artist created a new form of lively energy, found the essence and roots of life and expressed that strong energy slowly but surely through his installation. Hong Jong Ho, reporter, May 18, 2017 Excerpt from a newspaper article

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Memory of Origin Installation, Farbe auf Holz / installation, painting on wood, 2015 800 x 1200 x 300, Unikat / unique Links und oben: Installationsansichten / On the left and above: installation views - Indang Museum Daegu, Südkorea / South Korea, 2017

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Woo Jong Taek Solo Show Als die westliche Lebensweise seine immaneten Grenzen offenbarte, begann das Interesse an der morgenländischen Philosophie. Jene Schnittstelle zwischen westlicher und fernöstlicher Geisteshaltung zu finden, erfordert Zeit. Wenn man einen Berg aus der Ferne betrachtet, betrachtet man diesen mit einer Fernsicht, je näher man jedoch an den Berg herantritt, desto mehr verändert sich die Ansicht der Landschaft. Im Endeffekt sind dies alles Ansichten der einen Landschaft. Wenn man sich als Mensch der Szenerie einfach körperlich nähert, so kann man die Energie der Natur nicht vollkommen erkennen, aber sie ist definitv vorhanden. Ich mache mich selbst zu einem psychischen Medium. Ich gehe frühmorgens in den Bergen spazieren und drücke die Energie, die die Natur ausstrahlt und die ich erfahre, wie ein Schamane als Ganzes in einem Kunstwerk aus. Ich erfahre die Energie der Natur mit dem ganzen Körper und nicht nur mit den Händen oder Augen. Deshalb ist meine Arbeit eine Form der Ganzkörpermalerei.

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Die Dicke der Farbe, angemischt aus Kohle und Kaolin, und die verschiedenen Pinsel machen meine Malerei etwas moderner als die traditionelle koreanische Malerei. Das Material und die Methode hat sich zwar verändert, aber der spontane Impetus der traditionellen koreanischen Kunst bleibt bestehen. Für mich ist dies die Schnittstelle zwischen Ost und West. Wenn ich darüber nachdenke, über welche Philosophien ich sprechen werde, traue ich mir nicht zu, über etwas gänzlich Neues zu sprechen. Durch den Prozess, den Geist des Ostens neu zu interpretieren und zu praktizieren, werden wir jedoch auf lange Sicht neue Dinge entdecken. Interview mit Reporter In Ok Hwang am 8. März 2018


Installationsansicht / installation view - Woo Jong Taek Solo Show, Bode Galerie, Daegu, Südkorea / South Korea, 2018

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Memory of Origin Installation, Holz, Stein / Installation, Wood, Stone, 2018 200 x 300 x 200 cm, Unikat / unique

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Woo Jong Taek Solo Show As Western capitalism revealed its limitations, the interest for oriental philosophy began. Finding the interface between the West and the East is a requirement of our time. If someone looks at a mountain from a distance, it becomes an elongated view, but if you go closer to the mountain, the view gets closer and more narrowed. All of these views are landscapes. If a scenery is approached like that, the energy of nature can’t be seen directly, but it‘s clear that despite the change of view the idea of a landscape remains the same.

The thickness of the paint, mixed from soil and coal, and the various use of brushes make it more modern than traditional Korean painting. The material and method has changed, but the impromptu style of painting of Korean art remains the same. It‘s the interface between East and West. When I think about what position I‘m going to talk about, I‘m not confident in talking about anything new. Through the process of reinterpreting and practicing the spirit of the East, in the long run, we will discover new things. Interview with reporter In Ok Hwang, on March 8 th 2018

I turn myself into a psychic medium. I am taking a walk to the mountains early in the morning and inhale the energy emitted by nature as a whole like a shaman and expressing it as an artwork. I try to understand the energy of nature with my whole body rather than only with my hands or eyes. That‘s why my work is a painting which needs my whole body to create.

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Project Space Container Nichts; der Akt, es der Natur zu überlassen, ohne jedwede Beteiligung der menschlichen Ratio. Im Taoismus wurde das „Natur sein lassen“ (Ich überlasse meinen Körper und meinen Geist ganz dem Himmel) als ein grundlegender Ansatz angewandt, der die Künstlichkeit der intuitiven Einstellung des Menschen zur Natur ausschließt. Die Künstlichkeit ist es, was der Mensch in der existierenden Zeit und im bestehendem Raum sieht, ohne jedoch die Natur als eigenständiges Wesen abzutrennen. Der Mensch und die Natur können aufgrund ihrer Harmonie als Objekte der Interaktion betrachtet werden. Der Grund für die Idee, dass Materielles und der Geist ein Ganzes wären, ist letztlich in der Beziehung zwischen Mensch und der Natur zu finden. Der philosophische Hintergrund meiner Arbeit ist eine Art Verhandlung zwischen der Natur und meinem Lebensumfeld. Im Zentrum der dem Werk innewohnenden Natur- und Menschensicht und der von mir verfolgten Ästhetik projiziere ich mich als eine unvereingenommene Partei. Ausgehend von der Naturbetrachtung, dass Irdisches und Spirituelles ein Ganzes ist, verbinde ich zwei eigentlich gegensätzliche philosophische Gedanken. Dennoch suchen die gegensätzlichen Positionen die Koexistenz der Subjektivität, die die Integration und Autonomie der Verbindung von Geist und Erde als Realität hervorhebt. Meine Arbeit ist grundsätzlich inspiriert von der Natur. Es ist eine umfassende Beschäftigung mit der Umwelt, die beispielsweise den Ackerbau,

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das Trinken von Kräutertee oder das Sammeln von Teilen alter Bäume beinhaltet und versucht den eigentlichen Sinn hinter der jeweiligen Tätigkeit herauszufinden. Es handelt sich um eine kontinuierliche Kommunikation, die nicht von der Natur abgetrennt ist. Der Gedanke keimt auf und findet prägende Anhaltspunkte in der Gemeinschaft. Für mich ist die Verbindung von Spiritualität und dem Irdischen an sich bereits eine Form von Kunst, die bereits im alltäglichen Leben mit einer bildhaften Praxis erfahren werden kann. Mein Streben nach der Vereinigung von Geist und Körper beginnt mit der fundamentalen Idee, dass die gesamte Welt ursprünglich eine Einheit war. Die zugrundeliegende Verbindung und das Streben nach Autonomie, welche jedoch gewisse Unterschiede respektiert, scheinen einander entgegengesetzt zu sein. Doch beeinhalten beide Philosphien Ideen von Koexistenz von Geistigem und Körperlichem. Die Idee zu meiner Steininstallation kam mir auf dem Weg zur Meditation in einem kleinen Tempel meiner Heimatstadt. Der massive Fels lag auf einem Vorsprung und drohte abzustürzen. Menschen stellten jedoch Stützen mit kleineren und dünnen Ästen auf, um jenen Felsen am Einsturz zu hindern. Ich hätte nie gedacht, dass ein so kleiner Ast im Endeffekt dabei helfen könne, einen solch großen Felsen zu stützen. Meine Steininstallation soll auch dem Menschen, die am meisten an sich zweifeln, zeigen, dass auch sie die Möglichkeit haben etwas Großes zu erreichen. Auch wenn man es ihnen auf den ersten Blick nicht zutraut. Ich interagierte direkt mit dem großen Felsen


und koexistierte förmlich mit diesem Stein, indem ich einen Ast nach dem anderen als Teil meiner Installation aufbaute. Die Ausstellung dieser Installation in einer Halle ließ das Publikum sich einfühlen und die Harmonie der natürlichen Ordnung von Mensch und Natur sichtbar werden. Die Installation verkörpert auf ihre eigene Art und Weise auch grundlegende und wesentliche

Fragen und Antworten in einer modernen Gesellschaft. Dies ist der Beginn der Suche des Künstlers nach dem „Nichts; der Akt, es der Natur zu überlassen, ohne jedwede Beteiligung der menschlichen Ratio“. Woo Jong Taek

Installationsdetails / Installation detail - Memory of Origin, 2020

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Projekt Space Container Nothing; the act of leaving something to nature without planning or discernment in one‘s mind. In Taoism, letting nature be (I leave my body and mind entirely to heaven) has been applied as a fundamental approach, excluding artificial power from human intuitive attitudes toward nature. This is what humans see as one body in existing time and space without separating nature into the outside world. The reason why humans and nature are considered objects of interaction is that they see them as one through their deep harmony and coexistence. The reason for this coexistence is that ultimately the relationship between humans and nature is harmonized. The philosophical background of my work is the negotiation between nature and my surroundings and myself as an individual being. At the center of the aesthetic I pursue of nature and the human view, I am projecting myself as a non-contrived person. Based on my view of nature in „The Material and Mental Systems become one“ I cross two conflicting philosophical foundations. The two opposing standpoints seek the coexistence of subjectivity, which emphasizes the integration and autonomy of the idea that, the material itself and the mentality are basically one. I share the idea of my work with nature itself. It is a comprehensive work plan that involves actions such as farming, herbal tea, and the collection of pieces of old trees to be able to reflect the origin sense of a specific scene. This is a continuous communication that is not separated from nature, the thought sprouting and finding of formative

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clues in society is a key element. Also, to me the idea that everything is connected is art in itself, my pursuit of union starts with the fundamental reason that all the world is originally connected as one. The underlying connection and the pursuit of autonomy that respects the differences seem to be opposed to each other, but aligning with the question of the already assumed coexistence of mind and body. For example, my stone installation work was initiated by a very large rock, which I saw on my way to meditate on a small temple in my old hometown, the stone was tilted and quite a danger to other visitors. People tried to secure the stone by setting up small branches to support and to keep the rock from collapsing. Until that day, I never thought that little branches would be enough to hold such a big rock. This work can be interpreted as a way for humans to communicate with nature, and it is made based on this idea of a powerful unity consisting of many weaker links. I interacted with the big rock by building branches one by one as part of my work. The exhibiting of this artwork was intended to empathize the harmony between the natural order of our world and human beings by displaying the undecorated character nature has. It also embodies more fundamental and essential questions and answers in its own way in modern society. This is the beginning of the artist‘s quest for „Nothing; the act of leaving it to nature without planning or discretion in one‘s mind“. Woo Jong Taek


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Installationsansicht / installation view - Project Space Container, Bode Galerie, Daegu, Südkorea / South Korea, 2020


Energie / Koordination Wer sich mit den Kunstwerken des Künstlers Woo Jong Taek beschäftigt, wird bei Betrachtung eine sinnliche Spiritualität spüren. Die Dynamik des Pinselstrichs lässt das Sicherheitsgefühl des Betrachters wanken und man beginnt seine bisherige Lebenseinstellung zu hinterfragen. Das liegt daran, dass die Werke als ein psychisches Medium des Künstlers betrachtet werden können, die diesen bei seiner Suche nach einer Ordnung von ursprünglichen, naturimmaneten Energien leiten. Gwang Rae Lee (Honorarprofessor, Ästhetik, Kangwon National University)

Links und gegenüber: Installationsansichten On the left and on the opposite side: installation views - Energy/Coordination, Bambu Gallery, Seoul, Südkorea / South Korea, 2019

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Energy / Coordination Anyone who participates in an art-project by Woo Jong Taek, will soon experience a deep and sensuous spirituality. The dynamic behavior of the brush strokes lets the viewer‘s sense of security shake and the viewer starts to question their known way of living. This is because his artworks are considered to be a kind of psychic medium, which tries to find order in the dynamic origins of mankind. Gwang Rae Lee (Honorary Professor, Aesthetics, Kangwon National University)

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Oben und rechts: Installationsansichten / Above and on the right: installation views - Endless Concentration mit / with: Kwak Hoon, Dietrich Klinge, Duru Art Space Seoul, Südkorea / South Korea, 2020 ~ 2021

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Endlose Konzentration Für einen Künstler ist ein Kunstwerk kein eigenständiges Objekt, sondern das Ergebnis eines Prozesses, der das Leben und die Philosophie des Künstlers einzufangen versucht. Der Künstler selbst ist zwar ein individuelles Wesen, aber das Werk an sich hält eine soziale Rolle innerhalb der Gesellschaft inne. Deshalb kann der Künstler nicht ohne ständige Herausforderung und Konfrontation mit dieser ein weiterführendes Oeuvre erschaffen. Nur durch eine umfassende Auseinandersetzung mit der Umwelt und seiner Kunst selbst, kann der Künstler sein Schaffen vertiefen.

Endless Concentration For an artist, an artwork is not an independent object, but the result of a certain process of capturing the artist‘s life and philosophy. The artist himself is an individual being, but his work has both social roles and duties. Therefore, the artist himself cannot evolve his work without a constant search and challenge, only through a long journey of discomfort the artist can create a continuative ouevre.

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Afterglow Spirit

Afterglow Spirit

Die Ausstellung „Afterglow Spirit“ fasst das ästhetische Bewusstsein der Tuschemalerei in Verbindung von Spiritualität und Rhythmus zusammen und wählte die ausgestellten Kunstwerke nach diesen Charakteristika aus. Die spirituelle Energie des Striches selbst und die einzigartige Verwischung der Tinte werden durch die gezeigten Arbeiten unabhängig vom jeweiligen Genre ausgedrückt und die immanete Spiritualität und Rhythmus der Werke treffen sich, um die besondere Ästhetik der Tuschemalereien zu offenbaren.

The exhibition «Afterglow Spirit» summarizes the aesthetic consciousness of ink-and-wash paintings into spirituality and rhythm, and selected oriental and oil paintings with these characteristics. The spirit of a stroke in itself, the unique smudge and margin of ink painting is expressed through the work regardless of genre and the essence of spirituality and rhythm meet to complete an affluent beauty.


Installationsansicht / installation view - Afterglow Spirit, Museum SAN, Südkorea / South Korea, 2021

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Links und oben / On the left and above - Dumulmeori Project, Südkorea / South Korea, 2017

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Atelieransicht / Studio View

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Das merkwürdige Wesen in der Ewigkeit Das Sein des Nicht-Seins in der unermesslich endlosen Zeit ohne Zeit

Das ist der Grund dafür, dass der Künstler Woo Jong Taek plötzlich zum Pataphysiker wird, d.h. zum Führer durch die unermesslich endlose Zeit ohne Zeit vor uns.

1. 2. Kein Mensch ist jemals dem „Kosmos-Komplex“ entkommen, denn niemand hat die großen kosmischen Veränderungen vom Chaos zum Kosmos erlebt. Deshalb ist der Mensch, der im Kosmos lebt, seit jeher nicht frei von den Fragen nach ‚Geburt‘, ‚Ursprung‘, ‚Geschichte‘ und ‚Anfang‘. Der Grund dafür ist, dass die Menschen Mythen oder Religionen geschaffen haben und in ihnen den ontologischen Trost gesucht haben. Die Menschen haben aber immer noch die Rätsel und Fragen nach der ‚Unendlichkeit‘ und dem ‚Absoluten‘. Diese machen sogar vage Ängste um die Wahrheit der Existenz. Wenn wir es bedenken, ist sogar das Konzept von ‚Zeit und Raum‘, welches für die ‚Endlichkeit‘ steht, das Produkt des Kosmoskomplexes auf dem agnostischen ‚Unbegrenzten‘. Es ist das minimale Gerät, das von der eigenen Besessenheit und Angst des Menschen gegen die grenzenlose und absolute Natur geschaffen wurde. Dies ist der Grund, warum im Buddhismus die Wiedergeburt betont wird. Sie betrachten die Natur des großen Kosmos, die Harmonie der wahren Leerheit(体) und das Sein des Nicht-Seins als ein Phänomen, das in der ungeheuer endlosen Zeit ohne Zeit verborgen ist, weil der Mensch als Mikrokosmos ein endliches Leben in der ungeheuer endlosen Zeit ohne Zeit leben soll. Dies ist derselbe Grund, warum der Mensch immer dann, wenn er einem absoluten und unendlichen Phänomen gegenübersteht, von einem übernatürlichen Mysterium erfasst wird. Eine solche Vorstellung unterscheidet sich nicht wesentlich von dem, was die Buddhisten als arūpadhāta (in Sanskrit: trayo-dhātava) bezeichnen, die reine geistige Welt, die die Materie unter den Trailokya transzendiert. Wie unser Gefühl, Stonehenge in Großbritannien oder Manpupuner in Russland gegenüberzustehen, führen uns die Größe des großen Universums und seine übernatürlichen Mysterien für einen Moment in die pataphysische Welt jenseits der Säkularität des Materialismus ein.

Warum macht Woo Jong Taek die Illusion der Merkwürdigkeit des Seins des Nicht-Seins in der schier endlosen Zeit ohne Zeit? Es wäre ein Medium der Seele, das sich an den Künstler wendet, der von digitalen Technologien und KI umgeben sein sollte. Der Seelenfinsternis kann sich niemand mehr entziehen. Wir verlieren durch die optimierte KI die Spürfähigkeit der Seele. Die Zeit macht den Menschen aus dem Nest der Seelen und auch sie sorgt nicht für die Kleidung der Seelen. Im Zeitalter der Hyper-Vernetzung und HyperInterferenz ist sein Geistmedium wie Ariadnes Fadenstrang eine Art Anhaltspunkt, der das Seelennest verbindet, denn er hilft Menschen, die mit der Migration in das digitale Netz jenseits von Lḗthē gefordert sind, an die Anamnese des Heimatortes der Seelen zu denken, den sie verlassen haben. Es könnte auch ein Werkzeug sein, um die algebraische Müdigkeit und den Bruch von Menschen zu heilen, die sich auf die „Übungen der Rationalität“ in der Ära der Sprache des Algorithmus konzentriert haben. Die Hyper-Logik des Seins des Nicht-Seins, sublimiert als die Kunst der Seelen, lässt die Gewinner der algebraischen (vektorlogischen) Wünsche ihr Sein als nutzlose Gäste des endlichen Raums und der endlichen Zeit erkennen. Das erinnert uns an die Warnung des französischen Sozialphilosophen Jacques Ellul, der beklagte: „Oh! Wie traurig! Der Mensch ist wie eine Fliege, die in einer Flasche gefangen ist“. So wäre auch der Gedanke des Künstlers Woo Jong Taek, Sokrates‘ Maxime „Epimeleia heautou“ durch das erwähnte Geistmedium zu ersetzen. 3. Woo Jong Taeks Großereignis Das Sein des Nicht-

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Seins in der unermesslich endlosen Zeit ohne Zeit ist pataphisch wie kein anderes. Seine geistige Kraft ist wie überweltliche Dinge und sein geistiges Bild führt die Zuschauer in die überdimensionale Welt jenseits der Dimensionen ein. Der Künstler, der das pflanzentaxonomische Interesse mehr als Botaniker hatte, scheint ein naturverbundener Naturalist zu sein. Seine eigenen naturkundlichen Fragen lassen uns jedoch an die altgriechischen Naturphilosophen denken, die aus der sichtbaren Natur die unsichtbare Natur (Essenz) und aus den sichtbaren physikalische Eigenschaften machten. Sein besonderes Anliegen ist die Frage nach dem „wunderbaren Ursprung“ der ganzen Wesen, die Nietzsche im ersten Absatz mit „Menschliches, allzu menschliches“ bezeichnet. Wie der Philosoph drückt er das ‚Wunder des Ursprungs‘ mit dem Sein des Nichtseins aus. Seine Sorge um das Urwunder ist also ontologisch und metaphysisch. Außerdem ist der Künstler Woo Jong Taek, so wie Nietzsche aus dem Wunder des Ursprungs den Ursprung der Religion und der Moral fand, ein Originalist, der die Frage nach dem Ursprung und der Entstehung des Allgemeinen stellt. Im Gegensatz zu empirischen Historikern interessiert er sich nicht für die Herkunft und den Beginn eines Ereignisses, weil er sich eher dafür interessiert, „wo ihre wesentliche Grundlage oder Basis ist“, als für die historischen Ursprünge oder Anfänge von Fakten oder Ereignissen. Daher ist sein Interesse an physischen Dingen immer meta-historisch. Denn seine ‚Ästhetik des Ursprungs‘ ist religiös. Deshalb zeigt er, dass die religiöse Erfindung aus der Tiefe in Das Sein des Nicht-Seins in der unermesslich endlosen Zeit ohne Zeit natürlich vorkommen kann und eine Art buddhistische Augenöffnung über alles für das Publikum erfordert, unabhängig davon, ob sie einen tiefen Glauben an den Buddhismus haben. Sein eigenes pata-physikalisches Ereignis jenseits der Meta-Physik lässt uns auf die „puedena origo“ der Moral bei Nietzsche oder den „religiösen Ursprung“ wie die Magie bei Schopenhauer sowie den von Anthropologen aufgespürten Ursprung primitiven Glaubens wie den Schamanismus schließen. Das heißt, wir können Antworten auf ‚wo ist der religiöse Ursprung?‘ im gemeinsamen Gefühl über unantastbare Ursprünge der Dinge in einer Art spezieller metaphysischer Gedanken über die andere 160

Welt bekommen, die in Das Sein des Nichtseins in der unendlich langen Zeit ohne Zeit gezeigt werden. Deshalb antwortet er zunächst, dass wir im Sein des Nichtseins ohne Worte eine hinreichend geheime Formel der Religionen finden können. 4. Die von Woo Jong Taek verfolgte „Ästhetik des Ursprungs“ ist ein weiteres ästhetisches Projekt, indem er ohne Zögern versucht, die Ebene der koreanischen traditionellen Papier- und Pinselführung und die räumliche Installation der physischen Phasen phasenweise zu verlassen. Gesehen im Sein des Nicht-Seins in der unermesslich endlosen Zeit ohne Zeit wie das geheimnisvolle schwarze Loch, das uns in den Ursprung der Existenz fallen lässt, bleibt er nicht mehr in der Ästhetik der Ebene. Sein Projekt ist mehr als der Übergangsversuch der Flucht aus der Staffelei mit dem Dripping von Jackson Pollock oder der Flucht aus der Ebene in der Malerei-Installation von Donald Judd. Der Wechsel von ‚künstlich zu natürlich‘ ist derselbe wie in seiner Materie. Sein Versuch, ausgehend von den natürlichen Dingen des ‚Seins mit dem Nicht-Sein‘ anstelle der traditionellen koreanischen Papiere und Pinselstriche, erfordert eine erzählerische Phantasie in den Themen ebenso wie lyrische Bilder. Um ästhetische Hindernisse zu überwinden, die in der Ebene nicht zu erwarten sind, schafft er das komplexe Gesamttheater, und führt die Metapher mehrschichtig - ‚dominante‘ Hintergründe und ‚finale‘ Installation - in der Struktur des Ausstellungsraumes und konvergent in den Themen der Ausstellungen aus. Seine umwandelnden Erzählungen erfordern, anders als die Installation eines großen Felsens auf einer Betonklippe in Levitated Mass von Michael Heizer, einem Umwelt- und Landkünstler, eine erkenntnistheoretische Umwandlung der installativen Ästhetik durch die ‚besondere‘ Installation des natürlichen Dings mit dem Sein des Nicht-Seins. Er betont das ‚dominante‘ Element der Themen des Raumes für den Hintergrund und schafft so eine umfassende Installation von Ausstellungsräumen. Darüber hinaus hat er für die Gestaltung des Ausstellungsraums den 3D-Kontrast


zwischen dem weißen Licht und den Farben der natürlichen Objekte geschaffen. Damit sollte die Größe und Erhabenheit der natürlichen Dinge maximiert werden, das „letzte“ Element, das in Time/Timeless/No Time von Walter de Maria (2004) nicht zu sehen war. Sein Installationsprojekt muss also von vornherein als Ergebnis einer sogenannten ‚Überdeterminierung‘ geplant werden. Darüber hinaus gibt es in den Arbeiten des Lichtkünstlers James Turrell bis auf die ästhetischen Erzählungen über das Licht in seinen Werken wie Milk Run (2002) und Wedgework (2014) inhaltliche Defizite. In der dezenten Erzählung der Stille gibt es die Kombination zwischen dem Licht der Genese und der großen Erzählung, die es in den Werken von Turrell nicht gibt. Deshalb genügt es, Das Sein des Nicht-Seins in der unendlich langen Zeit ohne Zeit als ‚Buch der Offenbarung‘ zu bezeichnen.

Woo Jong Taek

Kwang Rae Lee, Professor Emeritus, Kangwon National University

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The Being of Non-Being in the Tremendously Endless Time without Time 1. No Human has ever escaped from ‚Cosmos Complex‘ as no one has experienced the cosmic great changes from chaos to cosmos. Therefore, humans, who live in the cosmos have not been free from the questions of ‚birth, ‚origin‘, ‚history‘ and ‚start‘ since sometime. The reason that humans have created myths or religions and looked for the ontological consolation from them. However, humans still have the mysteries and questions about the ‚Infinity‘ and the ‚Absolute‘. These even make vague anxieties about the truth of the existence. If we consider it, even the concept of ‚time and space‘ standing for the ‚finiteness‘ is the product of cosmos complex on the agnostic ‚unlimited‘. It is the minimal device made by human‘s own obsession and anxiety against limitless, boundless and absolute nature. This is the reason that rebirth is emphasized in Buddhism. They consider the nature of the great cosmos, the harmony of the true emptiness (体) and the being of non-being as a phenomenon hidden in the tremendously endless time without time, because human as a micro-cosmos should live a finite life in the tremendously endless time without time. This is the same reason that human is captured to supernatural mystery whenever facing an absolute and infinite phenomenon. Such an idea is not greatly different from that the Buddhists call the pure spiritual world transcending the materials among the trailokya (In Sanskrit, trayo-dhātava) as the arūpa-dhāta. Like our feeling to face Stonehenge in UK or Manpupuner in Russia, the greatness of grand universe and its supernatural mysteries introduce us to the pataphysical world beyond the secularity of materialism for a moment. It is the reason that artist Woo Jong Taek becomes suddenly a Pataphysicist, that is, the guide of the Tremendously Endless Time without Time in front of us. 2. Why does Woo Jong Taek make the illusion of the 162

being of non-being of The Being of Non-Being in the Tremendously Endless Time without Time? It would be a spirit medium contacted for the artist who should be surrounded by digital technologies and AI. Now, no one can avoid the eclipse of souls. We are losing the soul‘s sniffing ability due to optimized AI. The time makes human being out of the nest of souls and even it does not provide the clothing of souls. In the era of hyper-connection and hyperinterference, his spirit medium like Ariadne‘s skein of thread is a kind of cue connecting soul‘s cobweb, because it helps people who are demanded with migration to the digital network beyond Lḗthē to think of anamnesis of the hometown of souls where they left. It could be also a tool to heal algebraic fatigue and fracture of people who have focused on the ‚exercises of rationality‘ in the era of the language of algorithm. The hyper-logic of being of non-being sublimed as the arts of souls makes the winner of algebraic (vector-logical) desires realize their being as useless guests of the finite space and time. It reminds us the warning of Jacques Ellul, the French social philosopher, who lamented that „Oh! So sad! Human being is like a fly captured in a bottle“. So, the artist Woo Jong Taek‘s thought to replace Socrates‘ maxim ‚Epimeleia heautou‘ with the mentioned spirit medium would be same. 3. Woo Jong Taek‘s event of great nature, The Being of Non-Being in the Tremendously Endless Time without Time is more pata-phyiscal than any other. Its spiritual force is like non-worldly things and its spiritual image introduce audiences to the überdimensional world beyond the dimensions. The artist who has had the plant-taxonomic interest more than botanists seems to be a naturalist who loves nature so much. However, his own questions of natural history makes us think of Ancient Greek natural philosophers who invisible nature (essence) from the visible nature (phenomena) and invisible physical properties from visible ones. His particular concern is the matter of ‚wonderful origin‘ of the whole beings mentioned in the first paragraph by Menschliches, Allzumenschliches by Nietzsche.


Like the philosopher, he expresses the ‚wonder of the origin‘ with being of non-being. Therefore, his concern for primitive wonders is ontological and meta-physical. Furthermore, as Nietzsche found the origins of religion and morality from the wonder of the origins, the artist Woo Jong Taek is an originalist who casts questions about the origins and the genesis of general beings. Unlike empirical historians, he does not have interest in the origins and the beginning of an event, because he may have more interests in ‚where is their essential foundation or basis‘ than the historical origins or starts of facts or events. Therefore, his interest on physical things is always meta-historical. Because of his ‚aesthetics of origin‘ is religious. It is why he shows religious invention from depth in Being of Non-Being in the Tremendously Endless Time without Time can occur naturally and requires a kind of Buddhist eye-opening about the everything to the audience regardless of their having deep faith on the Buddhism. His own pata-physical event beyond meta-physics makes us infer to ‚puedena origo‘ of morality by Nietzsche or ‚religious origin‘ like magic by Schopenhauer as well as the origin of primitive faith such as shamanism traced by anthropologists. That is, we can get answers for ‚where is the religious origin?‘ in the shared feeling about inviolable origins of the things in a kind of special meta-physical thoughts about the other world shown in The Being of Non-Being in the Tremendously Endless Time without Time. First of all, this is why he answers that we can find sufficiently secret formula of religions in the being of non-being without words. 4. The ‚aesthetics of origin‘ pursued by Woo Jong Taek is another aesthetic project attempted by him, because he does not hesitate to phase-transition of escaping the plane of Korean traditional paper and brush-stroking and spatial installation of physical phases. As seen in the Being of Non-Being in the Tremendously Endless Time without Time like the mysterious black hole making us fall into the origin of the existence, he does not remain in the aesthetics of the plane anymore. His project is more than the transitional attempt of escaping from easel with

dripping by Jackson Pollock or of escaping from the plane in the painting installation by Donald Judd. The changes from ‚artificial to natural‘ is same with in his matière. His attempt starting from natural things of ‚being with non-being‘ instead of Korean traditional papers and brush-stroking, requires narrative imagination in themes as much as lyrical images. In order to overcome aesthetic obstacles which cannot be expected in the plane, he creates the complex total theater, and executes the metaphor multiple-layered-‘dominant‘ backgrounds and ‚final‘ installation – in the structure of exhibiting space and convergent in the themes of the exhibitions. Such his converting narratives, unlike the installation of a great rock on concrete cliff in Levitated Mass by Michael Heizer, an environmental and land artist, requires epistemological conversion of installing aesthetics through the ‚special‘ installation of natural thing with being of nonbeing. He emphasizes the ‚dominant‘ element of themes of the space for the background, creating comprehensive installation of exhibiting spaces. Moreover, for creating the exhibiting space, he made the 3D contrast between the white light and natural object colors. It was to maximize the greatness and sublimeness of natural things, the ‚final‘ element, which could not be seen in Time/Timeless/No Time by Walter de Maria (2004). So his installing project must be planned as the results of so-called ‚Overdetermination‘ from the start. In addition, there are containing lacks of the artist of light, James Turrell‘s works except for the aesthetic narratives about light in his works such as Milk Run (2002) and Wedgework (2014). In the decent narrative of silence, there is the combination between the light of genesis and the grand narrative which do not exist in the works by Turrell. Therefore, it is enough to call The Being of Non-Being in the Tremendously Endless Time without Time a ‚Book of Revelation‘. Kwang Rae Lee, Professor Emeritus, Kangwon National University

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164 Bode Galerie, Daegu, Südkorea / South Korea


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Woo Jong Taek

Woo Jong Taek

1973

Geboren in Yongin, Südkorea

1997

B.F.A. an der Abteilung für Orientalische Malerei und dem College of Fine Arts der Chung Ang University

2002

M.F.A. an der Abteilung für Orientalische Malerei und der Hochschule der Schönen Künste an der Chung Ang University

2017

Ph.D an der Sungshin Women’s University

Einzelausstellungen 2005

Line Up (Kumho Art Gallery - Seoul, Südkorea)

2006

Line Up (Moran Art Gallery–Suknam Art Awardee Exhibition - Seoul, Südkorea)

2011

A Dead Tree is in Bloom (Westberg, Hamburg City Alternative Space - Deutschland)

2014

A Burial (Ligak Art Museum - Cheonan, Südkorea)

2014

Draw a Line (Grimson Art Gallery - Seoul, Südkorea)

2015

The Visible Power and the Invisible Power (Bode Gallery - Daegu, Südkorea)

2017

One Man show (Urban Art, Korea Galleries Art Fair 2017 - Südkorea)

2018

Awakening of Nature and Human (Arthouse Doodream - Jeju, Südkorea)

2019

Energy and Mediation (Bambu Gallery - Seoul, Südkorea)

2020

The Being of Non-Being in the Tremendously Endless Time without Time (BODE Project Container - Gyeonggi-do, Südkorea)

Gruppenausstellungen (2000~2021) Endless Concentration (Kwak Hoon, Dietrich Klinge, Woo Jong Taek) (Duru Artspace - Seoul, Südkorea) East-West Dialogue (Harry Meyer and Woo Jong Taek) (Kunstverein Eislingen - Deutschland) Media (Kwak Hoon, Dietrich Klinge, Woo Jong Taek ) (Indang Museum - Daegu, Südkorea) I Am You (Duru Artspace - Seoul, Südkorea) Harbour Art Fair 2019 (Hongkong) 166


Sumuk (India Ink)+New+Drawing (Torfhaus - Seoul, Südkorea) FOUR DISCOURSE (Burapha University Gallery -Thailand) Here We Are (BODE Gallery - Daegu, Südkorea) KIAF 2016 (BODE Gallery - Seoul, Südkorea) New Drawing Project (Changucchin Museum - Yangju, Südkorea) Contact (Icheon Art Center - Icheon, Südkorea) Korea Now (Korea Cultural Center - Ungarn) INSIGHT (129 Art Gallery - Seoul, Südkorea) Times and Sensibility (Haeden Art Museum - Ganghwa, Südkorea) River, Space, Painting (Lauenburg residence - Deutschland) Uncertain Layer (Santorini - Seoul, Südkorea) Song and Dance of Ganghwa (Bupyeong History Museum - Südkorea) Drawing the World (Incheon Art Platform - Incheon, Südkorea) Difference and Coexistence (ASTO Museum of Art - U.S.A) The Exhibition of Kumho friend (Kumho Art Gallery - Seoul, Südkorea) Critical Visual (Insa Art Center - Seoul, Südkorea) Key Project (Joheung Gallery - Südkorea) Vitality – Knowing Contemporary Artists (Sejong Center - Südkorea) Korean Painting does Bungee-jumping (Lotte Gallery in Anyang, Gwangju - Südkorea) Portrait of Imperfection (Gongpyeong Art Center - Südkorea) The Pen and Ink of Today, Awakening of the Spirits (Gongpyeong Art Center - Südkorea) E-Jong-Woo-Dong (Gongpyeong Art Center - Südkorea) Millenium of Oriental Painting (Gongpyeong Art Center - Südkorea) Wound and Heal (Seoul Art Center Special exhibition - Seoul, Südkorea) Opening the Canvas to Meet a Wise Man (Gallery Flower - Südkorea) Understanding Oriental Painting (EBS Space Exhibition Hall - Südkorea) Exhibition. The Sparrow Near a School Sings a Primer (Gongpyeong Art Center - Südkorea) Beyond the Borders (Culture Station Seoul 284 - Seoul, Südkorea) Auszeichnungen 2006

25. Suk-Nam Kunstpreis (Suk-Nam Kunststiftung)

2004

Dong-A Kunstpreis in der Dong-A Kunstausstellung (National Museum of Modern and Contemporary Art)

2005

Ausgewählt als „A Young Artist“ von der Kumho Kunstgalerie (Kumho Kunstgalerie)

Gegenwärtig

Derzeitiger Professor an der Incheon Universität

2015-17 Direktor der koreanischen Kunstausstellung auf Tournee in Übersee 2016

Contact, Incheon Art Hall, Incheon, Südkorea

2015

Direktor der Kunstausstellung „Beyond the Borders“ 167


Woo Jong Taek

Woo Jong Taek

1973

Born in Yongin, South Korea

1997

B.F.A the Dept of Oriental Paintings, the College of Fine Arts, Chung Ang University

2002

M.F.A the Dept of Oriental Paintings, the College of Fine Arts, Chung Ang University

2017

Ph.D Sungshin Women’s University

Solo Exhibition 2005

Line Up (Kumho Art Gallery - Seoul, South Korea)

2006

Line Up (Moran Art Gallery–Suknam Art Awardee Exhibition - Seoul, South Korea)

2011

A Dead Tree is in Bloom (Westberg, Hamburg City Alternative Space - Germany)

2014

A Burial (Ligak Art Museum - Cheonan, South Korea)

2014

Draw a Line (Grimson Art Gallery - Seoul, South Korea)

2015

The Visible Power and the Invisible Power (Bode Gallery - Daegu, South Korea)

2017

One Man show (Urban Art, Korea Galleries Art Fair 2017 - South Korea)

2018

Awakening of Nature and Human (Arthouse Doodream - Jeju, South Korea)

2019

Energy and Mediation (Bambu Gallery - Seoul, South Korea)

2020

The Being of Non-Being in the Tremendously Endless Time without Time (BODE Project/Container - Gyeonggi-do, South Korea)

Group Exhibition (2000~2021) Endless Concentration (Kwak Hoon, Dietrich Klinge, Woo Jong Taek) (Duru Artspace - Seoul, South Korea) East-West Dialogue (Harry Meyer and Woo Jong Taek) (Kunstverein Eislingen - Germany) Media (Kwak Hoon, Dietrich Klinge, Woo Jong Taek) (Indang Museum - Daegu, South Korea) I Am You (Duru Artspace - Seoul, South Korea) Harbour Art Fair 2019 (Hong Kong) 168


Sumuk (India Ink)+New+Drawing (Torfhaus - Seoul, South Korea) FOUR DISCOURSE (Burapha University Gallery - Thailand) Here We Are (BODE Gallery - Daegu, South Korea) KIAF 2016 (BODE Gallery - Seoul, South Korea) New Drawing Project (Changucchin Museum - Yangju, South Korea) Contact (Icheon Art Center - Icheon, South Korea) Korea Now (Korea Cultural Center - Hungary) INSIGHT (129 Art Gallery - Seoul) Times and Sensibility (Haeden Art Museum - Ganghwa, South Korea) River, Space, Painting (Lauenburg residence - Germany) Uncertain Layer (Santorini - Seoul, South Korea) Song and Dance of Ganghwa (Bupyeong History Museum, South Korea) Drawing the World (Incheon Art Platform - Incheon, South Korea) Difference and Coexistence (ASTO Museum of Art - U.S.A) The Exhibition of Kumho friend (Kumho Art Gallery - Seoul, South Korea) Critical Visual (Insa Art Center - Seoul, South Korea) Key Project (Joheung Gallery - South Korea) Vitality – Knowing Contemporary Artists (Sejong Center - South Korea) Korean Painting does Bungee-jumping (Lotte Gallery - Anyang, Gwangju, South Korea) Portrait of Imperfection (Gongpyeong Art Center - South Korea) The Pen and Ink of Today, awakening of the spirits (Gongpyeong Art Center - South Korea) E-Jong-Woo-Dong (Gongpyeong Art Center - South Korea) Millenium of Oriental Painting (Gongpyeong Art Center - South Korea) Wound and Heal (Seoul Art Center Special exhibition -Seoul, South Korea) Opening the Canvas to Meet a Wise Man (Gallery Flower - South Korea) Understanding Oriental Painting (EBS Space Exhibition Hall - South Korea) Exhibition. The Sparrow Near a School Sings a Primer (Gongpyeong Art Center - South Korea) Beyond the Borders (Culture Station Seoul 284 - Seoul, South Korea) Awards 2006

25th Suk-Nam Art Prize (Suk-Nam Art Foundation)

2004

Dong-A Art Prize in Dong-A Art Exhibition (National Museum of Modern and Contemporary Art)

2005

Selected as “A Young Artist’’ by Kumho art Gallery (Kumho Art Gallery)

Present

Present Professor at Incheon University

2015-17 Director of the Korean art exhibition on tour overseas 2016

Contact, Incheon Art Hall, Incheon, South Korea

2015

Director of the art exhibition „Beyond the Borders“ 169


Oben und rechts: Installationsaufbau / above and on the right: installation set-up Woo Jong Taek Solo Show, Bode Galerie, Daegu, Südkorea / South Korea, 2018

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Impressum:

Verleger:

Klaus D. Bode

Künstlertexte:

Gwang Rae Lee, In Ok Hwang, Hong Jong Ho, Woo Jong Taek

Installationsfotografien:

bei den jeweiligen Institutionen

Werkfotografie:

Knut Pflaumer, Woo Jong Taek

Layout:

Lee Krutsch

Übersetzung:

Anna Bode (vom Englischen ins Deutsche) Sung-Hee Lee (vom Koreanischen ins Englische)

Erscheinungsjahr:

2021

Edition 1. Auflage:

500 Exemplare mit deutschem und englischem Text

Druck:

mediaprint solutions GmbH, Eggertstraße 28, 33100 Paderborn

Copyright:

Werkabbildungen bei dem Künstler, Portrait- und Installationsfotografie bei den Fotografen, Text bei den Autoren

ISBN:

978-3-943800-32-6

Danke an:

Sabine Hagenbeck, Martina Nägel, Laura Bode, Melanie Johansen, Johannes Edler von Ruedorffer

Dieser Katalog wird gefördert durch die Stiftung Kunstfonds; Neustart Kultur.

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