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Ernst Ludwig Kirchner & Dietrich Klinge

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Dietrich Klinge Ein Dialog zwischen Form und Fläche A dialogue between form and surface

Ernst Ludwig Kirchner

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Nuremberg: Bode Galerie & Edition GmbH Lorenzer Straße 2, 90402 Nürnberg Tel.: +49 (0)911 5109 200 Fax: +49 (0)911 5109 108 E-Mail: bode@bode-galerie.de

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Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 bis 18 Uhr Samstag 11 bis 16 Uhr (Winteröffnungszeiten von Oktober bis Januar, Dienstag bis Samstag 11 bis 18 Uhr) Termine außerhalb unserer Öffnungszeiten sind nach Vereinbarung möglich.

Opening hours: Tuesday until Friday 11 am – 6 pm Saturday 11 am – 4 pm (winter opening hours from October to January, Tuesday until Saturday 11 am – 6 pm) and by appointment.


Dietrich Klinge Ein Dialog zwischen Form und Fläche A dialogue between form and surface

Ernst Ludwig Kirchner

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Dietrich Klinge & Ernst Ludwig Kirchner - Ein Dialog zwischen Form und Fläche Eine Dimension trennt den Bildhauer Dietrich Klinge und den Maler und Graphiker Ernst Ludwig Kirchner. Doch so weit wie man vielleicht denken mag, sind die Arbeiten der beiden deutschen Künstler nicht voneinander entfernt. —

Dietrich Klinge, der 1954 in Thüringen geboren wurde, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Bildhauer. Nach einem Studium der freien Graphik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart wandte er sich 1979 seinem heutigen Schwerpunkt zu: der Skulptur. Im folgenden Jahr nahm er daher das Studium der Bildhauerei in Stuttgart auf und ist seit seinem Abschluss 1984 als erfolgreicher, freischaffender Künstler international tätig.1 In seinem Œuvre lässt sich anschaulich die Evolution der Skulptur nachvollziehen, die auch in der Ausstellung zu sehen ist. Wie bereits in der klassischen Antike befreit sich die Figur aus der Zweidimensionalität ins Relief (Figur 301-302). Der nächste Entwicklungsschritt vollzieht sich in der Sitzfigur (zeits), aus dem sich die Stehende (Roes IV) löst, die schließlich zur Schreitenden wird. In seinem Gesamtwerk strebt der Ausnahmebildhauer Klinge nach der Darstellung der Vielfalt des menschlichen Wesens und seines Körpers. Dies realisiert er in Formen, die expressiven Anklang haben. Seine Arbeiten sind in Bronze gegossene Figuren, deren Gussformen aus teilweise verwittertem Holz bestehen. Neben großformatigen, monumentalen Körpern wie dem Torso Fevi finden sich auch filigrane, zentimeterkleine Figuren wie Figur 301-302 und selbst Fragmente und einzelne Köpfe (z.B. Kopf 279). Mit seinen Kopfdarstellungen überwindet Dietrich Klinge die Grenzen des klassischen Porträts. Eine Individualisierung steht bei ihm auch hier nicht im Vordergrund, sondern er strebt nach der Visualisierung des universal Menschlichen. Auch vielfältige Hände (z.B. Hand 57) finden sich in seinem Gesamtwerk. Die Hand dient hier als ein Ausdruck der Schaffenskraft des Menschen, denn sie ist eines der höchst entwickelten, filigransten und zeitgleich kräftigsten und elementarsten Körperteile des menschlichen Körpers. Diese fragmentarische Darstellung regt die Imaginationskraft des Betrachters an.2 Dietrich Klinge bezieht ihn so aktiv in die Vollendung des Kunstwerks mit ein, in diesen natürlichen Prozess, in dem die Skulptur weiter wächst und sich wandelt. In all diesen Skulpturen werden die Aura des alten Holzes und dessen weiche, offene Oberflächenbeschaffenheit auch in ihrem bronzenen Abguss transportiert. Daraus entwickelt sich ein aufregender Kontrast in den Werken, der den besonderen Reiz dieser Arbeiten ausmacht. Dietrich Klinges Umgang mit Materialien steht auch als ein Beispiel für die Veränderlichkeit und letztendlich auch für die Vergänglichkeiten jeglicher irdischen Existenz, ob Mensch oder Natur.3 Besondere Intensität erfahren Klinges Skulpturen durch ihren Ausdruck. Es sind keine typisierten Angesichte, die eine bestimmte Kultur repräsentieren. Stattdessen wirken die Figuren durch die reduzierte Kombination von Linie und Raum wie überkulturelle, fast archaisch anmutende Wesen, die sich nicht in die von Menschen erdachten Grenzen von möglichen Kulturkreisen integrieren und sich jeder Individualität entziehen (z.B. 6tomoé, Figur 132). Die Frau steht bei allem für Dietrich Klinge als Bindeglied des Menschen mit der Natur besonders im Fokus. Ohne natürliche Formen gezielt abzubilden, vermittelt er ihre Bedeutung durch 6

1 Vgl. Dietrich Klinge: Biografie. In: URL: https://www.dietrichklinge.de/biografie/ (Stand: 21.09.2019). 2 Vgl. Alfred Meyerhuber: Skulpturen im Tempel. Bad Homburg 2018, S. 5. 3 Vgl. Alfred Meyerhuber: Miscellanea. Dinkelsbühl 2018, S. 33f.


die Sichtbarkeit des Holzes ebenso wie durch die menschlichen Abbilder als solche. In seinen eindrucksvollen Skulpturen verschmilzt der weibliche Körper gleichsam mit der Natur, so entspringt er in Arbeiten wie Ohne Titel (168) einer runden Form, die an eine Pflanzenzwiebel erinnert, in Empty Spoon I symbolisiert der Hohlraum am Unterleib der Frauenfigur den Prozess des Nehmens und Gebens, durch den sie seit Urzeiten neues Leben schenkt und sich damit in den ewigen Kreislauf der Natur einfügt. —

Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 9f. 4

5 Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 10. 6 Vgl. Anna Meseure/ Dietmar Elger: Zur Ausstellung. In: Museum am Ostwall (Hrsg.): Ernst Ludwig Kirchner. Kat. Ausst. Dortmund 1987, S. 6. 7 Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 9f. 8 Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 10f. 9 Vgl. Anna Meseure: Zu den Frauen-Bildern von Ernst Ludwig Kirchner. In: Museum am Ostwall (Hrsg.): Ernst Ludwig Kirchner. Kat. Ausst. Dortmund 1987, S. 8.

Vgl. Städel Museum: Ernst Ludwig Kirchner, Bildnis Erna mit Hut, 1917, URL: https:// sammlung.staedelmuseum. de/de/werk/bildnis-erna-mithut (Stand: 01.10.2019).

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Kai Schupke: Menschheitsdämmerung. In: Galerie Henze & Ketterer (Hrsg.): Menschheitsdämmerung. Kat. Ausst. Bern 2014, S. 9.

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Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 12.

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Klinges Dialogpartner in der Ausstellung, Ernst Ludwig Kirchner (* 1880 in Aschaffenburg, † 1938 in Frauenkirch-Wildboden/Davos, Schweiz) zählt zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Expressionismus. Während seines Architekturstudiums in Dresden lernte er Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff kennen. Die unterschiedlichen Charaktere erkannten ihre gemeinsamen künstlerischen Ziele, die sie ab 1905 mit ihrem Zusammenschluss zur Künstlergruppe Brücke zu verwirklichen suchten.4 Kirchner hatte sich nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums gegen den Beruf des Architekten entschieden und entwickelte in der Folgezeit seinen expressionistischen Malstil. Neben farbstarken Gemälden kam auch der Zeichnung eine besondere Bedeutung in seinem Gesamtwerk zu: „Für keinen anderen Künstler unseres Jahrhunderts hat die Zeichnung von der Wirklichkeit eine so entscheidende Rolle gespielt wie für Kirchner“,5 heißt es in der Einführung zur Ausstellung E. L. Kirchner im Jahr 1969 in Hamburg. Die Zeichnung ist dabei stets ein sehr persönliches, spontanes Medium, in dem sich die Handschrift eines Künstlers besonders deutlich zeigt. Sie offenbart einen Einblick in den künstlerischen Gestaltungsprozess, in die flüchtigen Wahrnehmungen des Menschen bis hin zu überlegt gestalteten Kompositionen.6 In zahlreichen Skizzenheften und Notizbüchern hielt Ernst Ludwig Kirchner seine optischen Eindrücke der Welt fest, in denen sich vor allem ab 1908 eine Übereinstimmung von Form und Ausdruck findet.7 Grundlage seiner Zeichnungen waren einfache geometrische Formen und das Dekorative trat in der Folge bis 1911 immer mehr in den Hintergrund. Die Arbeiten gewannen an Klarheit und Eindringlichkeit, wie beispielsweise Der Masseur zeigt.8 Porträts, Landschaften, Stillleben und die Welt des Varietés gehörten von Beginn an zu Kirchners bevorzugten Bildmotiven, wobei weibliche Akte, Koketten und Tänzerinnen besonders großen Raum einnahmen.9 Neben den berühmten Kindermodellen Fränzi und Marcella finden sich auch vielzählige Porträts seiner langjährigen Partnerin Erna Schilling, die er 1912 in Berlin kennenlernte (z.B. Sitzende Frau, Erna vor dem Ofen).10 Im Ethnologischen Museum in Dresden hatte Kirchner sich zusammen mit seinen Künstlerkollegen der Brücke mit den primitiven Kunstformen Afrikas und Ozeaniens vertraut gemacht, sie eigneten sich deren charakteristische Typisierung und Reduzierung an.11 Ewald Rathke beschreibt die Entwicklung von Kirchners Schaffen als ein „Fortschreiten von der vielfältigen zur einfachen Form, von dem individuellen Beispiel zur Abstraktion, vom Einzelnen zum Allgemeinen“.12 Diese Charakteristika finden sich auch in seinen Frauenporträts: In Zeichnungen wie Sitzender Akt auf Divan oder Nackte Tänzerin und Zuschauer entbehren die weiblichen Protagonistinnen jeglicher Individualität und repräsentieren damit mehr ihre Eigenschaft als Frau als eine bestimmte Person. Stets suchte Kirchner nach neuen Motiven, die er in der Großstadt fand. Das urbane Dresden hielt er in eleganten Linienzeichnungen fest (z.B. Sophienkirche Dresden), die seine Affinität zur Architektur 7


widerspiegeln.13 Die Natur empfand der Künstler dabei als einen Gegensatz, als Welt der Freiheit und Ursprünglichkeit.14 Zwischen 1908 und 1914 verbrachte Ernst Ludwig Kirchner regelmäßig den Sommer auf der Ostseeinsel Fehmarn. Inspiriert von der Umgebung entstanden in dieser Zeit vielfältige Zeichnungen, darunter Badende zwischen Steinen und Frau und Kind am Meeresstrand. Mit schnellen, dynamischen Strichen hielt der Künstler darin vertraute Situationen fest und widmete sich daneben in Aquarellen wie Bäume ausgiebig der Darstellung der Natur. Gegen Ende des Ersten Weltkrieges suchte der seelisch und körperlich gebrochene Künstler Zuflucht in den Schweizer Alpen. Die Eindrücke der monumentalen Bergwelt, die Unberechenbarkeit des Wetters, der Rhythmus der Jahreszeiten, der Wechsel von Tag und Nacht, all dies faszinierte den Künstler.15 Das neue Umfeld verhalf ihm zu neuer Schaffenskraft und sein Stil entwickelt sich mehr und mehr weg von der Abbildung einer Erscheinung hin zu der Übertragung ihres inneren Charakters in die Form.16 In den späten 1920er Jahren weisen Kirchners Arbeiten einen immer stärker werdenden Flächencharakter auf, der auch aus der Vereinfachung der Gegenständlichkeit und Nutzung geometrischer Formen resultiert.17 Er begann seinen gegenständlichen, aber stark abstrahierenden Stil auszuprägen, der sich beispielsweise in den farbstarken Aquarellen Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster und Erna im Atelier abzeichnet. Bis zu seinem Tod 1938 war der Maler und Graphiker aktiv und schuf ein umfassendes Œuvre. Anhand von einzigartigen Zeichnungen und Aquarellen der Jahre 1909 bis 1936 lässt sich die Entwicklung von Kirchners Kunst in der Ausstellung anschaulich nachvollziehen. Die Arbeiten stehen den herausragenden Skulpturen Dietrich Klinges gegenüber, woraus sich ein spannender Dialog entspinnt. —

Beide Künstler beschäftigen sich in ihrem Gesamtwerk mit dem Menschen und der Natur, sie unterscheiden sich jedoch maßgeblich in ihrem Umgang damit. Während Dietrich Klinge die weibliche Figur mit der Natur vereint und den Betrachter in ihren ursprünglichen Wachstumsprozess einbindet, nutzt Ernst Ludwig Kirchner seine expressive Technik, um Körper und Personen in der Natur und im Raum zu zeigen. 6tomoé von Dietrich Klinge hält in der Ausstellung einen Dialog mit Ernst Ludwig Kirchners Frau im Grünen. 6tomoé, ein großer Torso mit nur einem Arm, erwächst zerklüftet wie ein Baumstamm aus einem Sockel, der Kopf kantig, Augen und Mund fest geschlossen, wie kurz vor dem Erwachen. Es scheint, als würde der Betrachter dem universalen Menschen in seiner Entstehung beiwohnen, während er sich aus dem Boden erhebt und zu einer Menschengestalt wird. Kirchners Frau im Grünen dagegen findet sich auf einer Blumenwiese wieder, wo sie in entspannter Haltung, die Arme um die angewinkelten Knie geschlungen, mit geschlossenen Augen sitzt. Sie ist nicht die Natur, sondern nutzt diese als Ort der Erholung und Entspannung; dem Künstler dient sie als idyllischer Rahmen für die Darstellung seiner Frau. Diese genießt ihr ruhiges, natürliches Umfeld als autonomes Element, als außenstehende Betrachterin und Beobachterin. Wie Klinges 6tomoé entsteht ihre Figur aus Linien, Kanten und Rundungen, sie ist jedoch in sich geschlossen und nimmt die Natur lediglich als Sinneswahrnehmung in sich auf, während 6tomoé aus der Natur erwächst und sie aktiv in sich einschließt. —

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Vgl. Dietmar Elger: Ernst Ludwig Kirchners Landschaften und Architekturmotive. In: Museum am Ostwall (Hrsg.): Ernst Ludwig Kirchner. Kat. Ausst. Dortmund 1987, S. 16f.

13

Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 9f.

14

Vgl. Dietmar Elger: Ernst Ludwig Kirchners Landschaften und Architekturmotive. In: Museum am Ostwall (Hrsg.): Ernst Ludwig Kirchner. Kat. Ausst. Dortmund 1987, S. 18.

15

Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 11f.

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Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 12f.

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Bei der gemeinsamen Betrachtung lassen sich in Dietrich Klinges Skulpturen und Ernst Ludwig Kirchners Zeichnungen trotz ihrer unterschiedlichen künstlerischen Entwicklung und Arbeitsweise in Gestalt, Ausdruck und Inhalt bezeichnende Parallelen erkennen. Die Bedeutung der Natur, der Form und der Fläche ebenso wie archaische, überzeitliche Typen sind charakteristisch für das Œuvre der beiden Ausnahmetalente, die sie doch in ihrer ganz eigenen Art und Weise verarbeiten und bewerten.

Dietrich Klinge & Ernst Ludwig Kirchner - A dialogue between form and surface One dimension separates the sculptor Dietrich Klinge and the painter and graphic artist Ernst Ludwig Kirchner. But the works of the two German artists are not as different as one might think. —

Dietrich Klinge, who was born in Thuringia in 1954, is one of the most important contemporary German sculptors. After studying graphic arts at the State Academy of Fine Arts in Stuttgart in 1979, he turned to his current focus: sculpture. The following year, he began studying sculpture in Stuttgart and since his graduation in 1984 he has been working internationally as a successful freelance artist.18 In his oeuvre, the evolution of the sculpture, which can also be seen in the exhibition, can be clearly understood. As in classical antiquity, the figure frees itself from the two-dimensionality into relief (Figur 301-302). The next stage of development takes place in the sitting figure (zeits), from which the standing (Roes IV) dissolves. In his oeuvre, the exceptional sculptor Klinge seeks to depict the diversity of the human being and his body. He realizes this in forms that have an expressive appeal. His works are cast in bronze figures whose molds are made of partially weathered wood. In addition to large-scale, monumental bodies such as the Torso Fevi, there are also filigree, centimeter-small figures like Figur 301-302, and even fragments and individual heads (for example, Kopf 279). With his head representations, Dietrich Klinge overcomes the limits of classical portraits. An individualization is not in the focus here, but he strives for the visualization of the universal human. Also diverse hands (for example Hand 57) can be found in his complete works. The hand serves as an expression of man‘s strength as a human being, because it is one of the highly developed, filigree and at the same time strongest and most elementary parts of the human body. The fragmentary representations stimulate the imagination of the viewer.19 Dietrich Klinge involves one actively in the completion of the artwork, in this natural process in which the sculpture continues to grow and transform. Vgl. Dietrich Klinge: Biografie. In: URL: https://www. dietrichklinge.de/biografie/ (Stand: 21.09.2019).

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Vgl. Alfred Meyerhuber: Skulpturen im Tempel. Bad Homburg 2018, S. 5.

19

Vgl. Alfred Meyerhuber: Miscellanea. Dinkelsbühl 2018, S. 33f.

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In all of these sculptures, the aura of the old wood and its soft, open surface texture are also conveyed in its bronze cast. This results in an exciting contrast in the works, which makes up the special charm. Dietrich Klinge‘s handling of materials also stands as an example of the changeability and, ultimately, the transience of any earthly existence, whether man‘s or nature‘s.20 Klinge‘s sculptures experience a particular intensity through their expression. They are not typified faces that represent a particular culture. Instead, through the reduced combination of line and space, the figures seem like super-cultural, almost archaic beings who do not integrate themselves into man-conceived boundaries of possible cultural circles and elude individuality (for example, 6tomoé, Figur 132).

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The woman in particular represents as a link of human beings with nature. Without specifically depicting natural forms, Klinge conveys their meaning through the visibility of the wood as well as through the human images as such. In his impressive sculptures, the female body merges with nature as it does in works such as Ohne Titel (168) in a round shape reminiscent of a plant bulb; in Empty Spoon I, the cavity symbolizes the process of taking and giving through which women has given new life from time immemorial, thus integrating herself into the eternal cycle of nature. —

Klinge‘s dialogue partner in the exhibition, Ernst Ludwig Kirchner (* 1880 in Aschaffenburg, † 1938 in Frauenkirch-Wildboden / Davos, Switzerland) is one of the most important representatives of German Expressionism. While studying architecture in Dresden, he met Fritz Bleyl, Erich Heckel and Karl Schmidt-Rottluff. The different characters knew their common artistic goals, which they sought to achieve from 1905 onwards by joining forces in the artist group Brücke.21 Kirchner had decided against the profession of architect after the successful completion of his studies and developed his expressionist painting style in the following years. In addition to strong color paintings, the drawings also had a special significance in his complete oeuvre. „For no other artist of our century has drawing of reality played such a crucial role as for Kirchner,“22 one can read in the introduction to the exhibition E. L. Kirchner in 1969 in Hamburg. The drawing is a very personal, spontaneous medium, in which the handwriting of an artist shows particularly clearly. It reveals an insight into the artistic design process, into the fleeting perceptions of the human being up to deliberately designed compositions.23 In numerous sketchbooks and notebooks, Ernst Ludwig Kirchner captured his visual impressions of the world, in which, above all from 1908, there is a consensus of form and expression.24 The basis of his drawings were simple geometric forms, the decorative faded more and more into the background. The work gained in clarity and urgency, as shown for example in Der Masseur.25 Portraits, landscapes, still lifes and the world of variety music were among Kirchner‘s favorite motifs from the beginning, with female nudes, coquettes and dancers occupying a particularly large space.26 In addition to the famous children‘s models Fränzi and Marcella, numerous portraits of his long-term partner Erna Schilling, whom he met in Berlin in 1912 can be found (for example, Sitzende Frau, Erna vor dem Ofen).27 At the Ethnologisches Museum in Dresden, Kirchner had familiarized himself with the primitive art forms of Africa and Oceania together with his artist colleagues of Brücke, appropriating their characteristic typification and reduction.28 Ewald Rathke describes the development of Kirchner‘s work as a „progression from the manifold to the simple form, from the individual example to abstraction, from the individual to the common“.29 These characteristics are also found in his portraits of women: in drawings such as Sitzender Akt auf Divan or Nackte Tänzerin und Zuschauer, the female protagonists lack any individuality and thus represent more of their quality as a woman than a certain person. Kirchner was always looking for new motifs, which he found in the city. He depicted the urban Dresden in elegant line drawings (for example, Sophienkirche Dresden), which reflect his affinity to architecture.30 He perceived nature as a contrast, as a world of freedom and originality.31 Between 1908 and 1914 Ernst Ludwig Kirchner regularly spent the summer on the Baltic island of Fehmarn. Inspired by the environment he created diverse drawings during this time, including 10

Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 9f.

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Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 10.

22

Vgl. Anna Meseure/ Dietmar Elger: Zur Ausstellung. In: Museum am Ostwall (Hrsg.): Ernst Ludwig Kirchner. Kat. Ausst. Dortmund 1987, S. 6.

23

Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 9f.

24

Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 10f.

25

26 Vgl. Anna Meseure: Zu den Frauen-Bildern von Ernst Ludwig Kirchner. In: Museum am Ostwall (Hrsg.): Ernst Ludwig Kirchner. Kat. Ausst. Dortmund 1987, S. 8.

Vgl. Städel Museum: Ernst Ludwig Kirchner, Bildnis Erna mit Hut, 1917, URL: https:// sammlung.staedelmuseum. de/de/werk/bildnis-erna-mithut (Stand: 01.10.2019).

27

Kai Schupke: Menschheitsdämmerung. In: Galerie Henze & Ketterer (Hrsg.): Menschheitsdämmerung. Kat. Ausst. Bern 2014, S. 9.

28

Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 12.

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Badende zwischen Steinen und Frau und Kind am Meeresstrand. With quick, dynamic strokes, the artist captured familiar situations and also devoted himself extensively to nature, which he painted in watercolors like Bäume. Towards the end of the First World War, the mentally and physically broken artist sought refuge in the Swiss Alps. The impressions of the monumental mountain world, the unpredictability of the weather, the rhythm of the seasons, the change of day and night all fascinated the artist.32 The new environment gave him new creative power and his style evolved more and more away from the image onto the transfer of the inner character into the form.33 In the late 1920s, Kirchner‘s works show an ever increasing flat character, which also results from the simplification of the representational and use of geometric shapes.34 He began to paint his figurative, but highly abstract style, which is evident in the colorful watercolor Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster and Erna im Atelier, for example. Until his death in 1938, the painter and graphic artist was active and created a comprehensive oeuvre. On the basis of unique drawings and watercolors from the years 1909 to 1936, the development of Kirchner‘s art can be clearly understood in the exhibition. The works face the outstanding sculptures of Dietrich Klinge, hence an exciting dialogue unfolds. —

Both artists deal with human forms and nature in their complete works, but they significantly differ in how they deal with it. While Dietrich Klinge unites the female figure with nature and incorporates the viewer into its original growth process, Ernst Ludwig Kirchner uses his expressive technique to show body and person in nature and in space. Vgl. Dietmar Elger: Ernst Ludwig Kirchners Landschaften und Architekturmotive. In: Museum am Ostwall (Hrsg.): Ernst Ludwig Kirchner. Kat. Ausst. Dortmund 1987, S. 16f.

6tomoé by Dietrich Klinge holds a dialogue with Ernst Ludwig Kirchner‘s Frau im Grünen in the exhibition. 6tomoé, a large torso with only one arm, grows as jagged as a tree trunk from a pedestal, its head edged, eyes and mouth firmly closed, just before the awakening. It seems as if the viewer is witnessing the creation of the universal human as he rises from the ground and becomes a human figure.

Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 9f.

Kirchner‘s Frau im Grünen, on the other hand, finds herself on a flower meadow, where she sits in a relaxed posture, her arms wrapped around her bent knees, with her eyes closed. She is not nature, but uses it as a place of rest and relaxation; It serves the artist as an idyllic setting for the representation of his wife. She enjoys her quiet, natural environment as an autonomous element, as an external observer.

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Vgl. Dietmar Elger: Ernst Ludwig Kirchners Landschaften und Architekturmotive. In: Museum am Ostwall (Hrsg.): Ernst Ludwig Kirchner. Kat. Ausst. Dortmund 1987, S. 18.

32

Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 11f.

33

Vgl. Ewald Rathke: Einführung. In: Kunstverein Hamburg (Hrsg.): E.L. Kirchner. Kat. Ausst. Hamburg 1969, S. 12f.

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Like Klinges 6tomoé, her figure is formed by lines, edges and curves, but she is self-contained and absorbs nature only as a sensory perception, while 6tomoé grows out of nature and actively includes herself in it. —

In their shared view, Dietrich Klinge‘s sculptures and Ernst Ludwig Kirchner‘s drawings reveal significant parallels in form, expression and content despite their different artistic development and mode of operation. The meaning of nature, form and surface, as well as archaic, supertemporal types are characteristic of the oeuvre of the two exceptional talents, who process and evaluate them in their very own way.

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Ernst Ludwig Kirchner Sophienkirche Dresden 34,3 x 27,4 cm, um 1911 Bleistift auf satiniertem Chamoispapier/ pencil on satin chamois paper 12


Dietrich Klinge Ohne Titel (168) 165 x 63 x53 cm, 2008 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 13


Ernst Ludwig Kirchner Erna im Atelier (Akt im Raum) 49 x 36 cm, um 1927 Aquarell, Tusche auf satiniertem Papier/ water colour, Indian ink on satin paper 14


Dietrich Klinge Roes IV H. 157 cm, 2009 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 15


Dietrich Klinge Äponie II H. 93 cm, 2000 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 16


Ernst Ludwig Kirchner Sitzende Frau (Erna vor dem Ofen) 51,2 x 38 cm, um 1914 Bleistift auf satiniertem Chamoispapier/ pencil on satin chamois paper 17


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Ernst Ludwig Kirchner Frau im GrĂźnen 31,5 x 47,5 cm, um 1912 Feder- und Pinselzeichnung, Tusche auf VelinbĂźtten/ pen and brush drawing, Indian ink on vellum 20


Dietrich Klinge 6tomoĂŠ H. 86,5 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 21


Ernst Ludwig Kirchner

Bäume 40 x 53,5 cm, 1912/1913 Aquarell ßber Bleistift auf Chamoispapier/ water colour over pencil on chamois paper 22


Blumengarten und Spaziergänger 52,2 x 35,3 cm, 1919 farbige Kreide auf satiniertem Halbkarton/ coloured chalk on satin card 23


Ernst Ludwig Kirchner Blumenstillleben (Osterglocken in einem Henkelkrug) 26,1 x 16 cm, 1935/1936 Bleistift auf elfenbeinfarbenen glatten Zeichenpapier/ pencil on off-white smooth drawing paper 24


Dietrich Klinge Roes IX H. 132 cm, 1999/2016 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 25


Dietrich Klinge Hand 57 46 x 17 x11 cm, 2007 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 26


Ernst Ludwig Kirchner Der Masseur 27 x 33 cm, um 1911 Bleistift auf satiniertem hellbraunen Papier/ pencil on light brown satin paper 27


Ernst Ludwig Kirchner Frau und Kind am Meeresstrand von Fehmarn 45,6 x 30,9 cm, um 1913 farbige Kreide Ăźber Bleistift auf satiniertem Chamoispapier/ coloured chalk over pencil on chamois satin paper 28


Dietrich Klinge Figur 301-302 19,6 x 32 x 21 cm, 2015 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 29


Ernst Ludwig Kirchner

Sitzender Akt auf Divan 28,8 x 46 cm, um 1924 Kreide auf satiniertem Chamoispapier/ chalk on satin chamois paper 30


Wiesenblumen 51 x 35,5 cm, 1924 schwarze Kreide auf satiniertem chamois Halbkarton/ black chalk on chamois satin card board 31


Dietrich Klinge Figur 132 H. 28 cm, 2006 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 32


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Ernst Ludwig Kirchner Nackte Tänzerin und Zuschauer 51 x 35,5 cm, 1929 schwarze Kreide auf satiniertem chamois Halbkarton/ black chalk on chamois satin card board 35


Dietrich Klinge

Kopf 279 H. 29,5 cm, 2018 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 36


Zeits H. 44,8 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 37


Dietrich Klinge Empty Spoon I 210 x 104 x 82 cm, 2006 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 38


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Dietrich Klinge

Figur 299-300 26,2 x 29,8 x 22,1 cm, 2015 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 40


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Ernst Ludwig Kirchner

BlumenstrauĂ&#x; mit Plastik vor Fenster 44 x 32 cm, 1925 Aquarell auf festem Papier/ water colour on hard paper 46


Stilleben neben geschnitztem Stuhl 16,5 x 20,8 cm, um 1909 farbige Kreide auf VelinbĂźtten/ coloured chalk on vellum 47


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Dietrich Klinge

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Figur 404

Figur 410A

H. 22,8 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated

H. 26 cm, 2002 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated


Figur 412

Figur 422

H. 14,3 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated

H. 22,4 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 51


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Dietrich Klinge

54

Kopf 308

Kopf 328

H. 14,1 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated

H. 14,2 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated


Kopf 319 H. 7,5 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated

Kopf 338

Kopf 343

H. 8,2 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated

H. 26 cm, 2019 Bronzeguss patiniert/ bronze casting patinated 55


Dietrich Klinge

Einzelausstellungen (Auswahl ab 2002) 2019 Botanischer Garten, Jena 2018 Bode Galerie, Dietrich Klinge solo show in Daegu 2017 Christian Daniel Rauch-Museum, Bad Arolsen Indang Museum, Daegu, Süd Korea mit Hoon Kwak und Jong-taek Woo Skulpturen im Park, Galerie Andrea Madesta, Regensburg 2016 Place de Clairefontaine, Luxembourg, Luxembourg Galerie Clairfontaine, Luxembourg, Luxembourg Galerie Schloß Mochental, Art Karlsruhe Galerie Schloß Mochental Ateliergalerie Oberländer, Stadtbergen 2015 Skulpturenmeile Ansbach Bode Galerie, Nürnberg Galerie Weise, Chemnitz mit Harry Meyer Skulpturen in St.Sebald und St.Egidien,Nürnberg 2014 Galerie im Venet-Haus, Neu Ulm Projectspace Daegu, Bode Galerie, Daegu, Südkorea Zamek Slavkov - Austerlitz, Tschechien Angela Berney Fine Arts, Basel, Schweiz Kreuzgang des Baseler Münsters, Basel, Schweiz Englische Kirche, Bad Homburg Städtische Galerie Tuttlingen 2013 Ateliergalerie Oberländer, Augsburg Galerie Schloß Mochental mit Christopher Lehmpfuhl, Mochental Kloster Eberbach, Blickachsen 9 Bode Galerie, Nürnberg 2012 Sebastianskapelle Ulm 2011 Galerie Schloß Mochental Mochental bei Ehingen/Donau Städtische Galerie Tettnang mit Raimund Wäschle, Tettnang 2010 Jardins du Manoir d‘Eyringnac, Perigord,

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Frankreich Château de Biron, Perigord, Frankreich Galerie Terminus, mit Eckhard Kremers, München Es Baluard Museu d‘Art Modern i Contemporani de Palma, Palma de Mallorca, Spanien 2009 Ateliergalerie Oberländer, Augsburg Galerie Schrade, Schloß Mochental Neue Galerie Landshut, mit Michael Jochum, Landshut 2008 Musei della Maremma, Provincia di Grosseto, Italien Galerie Terminus, München 2007 Galerie Orangerie-Reinz, Köln Galerie Bäumler, Regensburg Ateliergalerie Oberländer, Augsburg Galerieverein Leonberg, mit Michael Storz, Leonberg Galerie von Braunbehrens, München 2006 DIE GALERIE, mit Eckhard Kremers, Frankfurt/ Main 2005 Museum Küppersmühle Sammlung Grothe, Duisburg Galerie Orangerie-Reinz, Köln Frederik Meijer Gardens & Sculpture Park, Grand Rapids, Michigan, USA Gertsev Gallery, mit Christina Roederer, Moskau, Russland Worthington Gallery, Chicago, USA Galerie Schloß Mochental, Art Karlsruhe Galerie Brusberg Berlin, Berlin 2004 Galerie von Braunbehrens, München Donna Tribby Fine Art, West Palm Beach, USA 2003 Galerie Schloß Mochental Galerie Weise, Chemnitz Stadtkirche Darmstadt Galerie Schrade, Karlsruhe Galerie Orangerie-Reinz, mit Christina Roederer, Köln 2002 DRK Krankenhaus Westend Berlin, mit Rolf Szymanski, Berlin


Ernst Ludwig Kirchner

Ausstellungen (Auswahl) DKB-Jahresausstellungen bis 1936

Einzelausstellungen nach seinem Tod

1912 Kunsthalle Bremen 1913 Kunsthalle Mannheim 1921 16. Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes, Alte Kunsthalle, Hamburg 1927 Graphische Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes, Dresden 1928 Deutscher Künstlerbund. 96. Große Kunstausstellung des Kunstvereins Hannover e. V., 1929 Staatenhaus, Köln 1930 Ausstellungsgebäude auf dem Interimtheaterplatz, Stuttgart 1931 Ausstellungshallen Norbertstraße, Essen 1936 Malerei und Plastik in Deutschland 1936, Hamburger Kunstverein

1973 Ernst Ludwig Kirchner. Aquarelle und Handzeichnungen. Kunsthalle Tübingen 1980 Ernst Ludwig Kirchner 1880–1938. Retrospektive: Nationalgalerie Berlin, Haus der Kunst, München, Museum Ludwig, Köln, Kunsthaus Zürich 2014 Farbenmensch Kirchner. Pinakothek der Moderne, München 2015 Der doppelte Kirchner. Die zwei Seiten der Leinwand. Kunsthalle Mannheim 2016 Alles Kirchner! Das Museum als Wunderkammer. Kirchner Museum Davos. 2016/2017 Ernst Ludwig Kirchner. Hieroglyphen. Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin. 2017 Kirchner – Die Berliner Jahre. Kunsthaus Zürich, Zürich. Katalog. 2018/19 Ernst Ludwig Kirchner. Erträumte Reisen. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, kuratiert von Katharina Beisiegel (Art Centre Basel) in Zusammenarbeit mit dem Kirchner Museum Davos und mit Thorsten Sadowsky. 2019 Ernst Ludwig Kirchner. Der Maler als Fotograf. Museum der Moderne Salzburg.

Ausstellungen in der Schweiz Ausstellung der Graphik von Ernst Ludwig Kirchner Davos in der Galerie Aktuaryus Zürich, 10. Juni bis 12. Juli 1927 Retrospektive Ausstellung, Kunsthalle Bern u. Kunsthandlung Gutekunst & Klipstein

Wanderausstellung in den USA 1956 German watercolors, drawings and prints: A midcentury review Regelmäßige Ausstellungen in den Museen der Stadt Aschaffenburg 57


Impressum: Verleger/Publisher:

Klaus D. Bode

Text/Text:

Elena Then

Werkfotografie/Artwork Photography:

Dietrich Klinge, Nachlass von Ernst Ludwig Kirchner, Knut Pflaumer

Edition/Edition:

1. Edition für die Ausstellung „Dietrich Klinge & Ernst Ludwig Kirchner Ein Dialog zwischen Form und Fläche / A dialogue between form and surface“, 2019 (Text in Deutsch und Englisch)

Layout/Layout:

Masami Hirohata

Copyright/Copyright:

Bode Galerie

Danke an/Thanks to:

Dietrich Klinge, Nachlass von Ernst Ludwig Kirchner, Laura Bode, Anna Bode, Elena Then, Johannes von Ruedorffer, Masami Hirohata

ISBN: 58

978-3-943800-24-1


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