70 Jahre Elvira Bach
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70 Jahre Elvira Bach Suchen. Und Finden. Sie steht einfach da. Auf der Straße vorm „Exil“, einem Künstlertreff in Berlin. Zeigt viel Haut in diesem schulterfreien, hautengen Kleid. Figur pur. High Heels. Und pralle Weiblichkeit von oben bis unten. Sie anzumachen? Traut sich keiner. Ihre Handflächen zeigen nach vorne. Ganz offen ist diese Frau. Offen, um Erfahrungen aufzusaugen, vor allem aber offen für sich selbst. „Ich habe mich alleine ausgestellt – und über das Gefühl meine Figur gefunden.“ Ganz am Anfang war das. Elvira Bach greift zur Zigarettenschachtel; auf dem Gesicht ein zartes Schmunzeln, das nur selten verschwindet. „Es geht zwar nicht ohne Menschen; doch erst mal muss man sich selbst finden.“ Was für viele eine Lebensaufgabe ist, meistert Elvira Bach schon früh. „So zwischen 1973 und 1975.“ Und heute? Ihre kraftvollen, oft sinnlichen, in Farbigkeit und Formensprache so eigenwilligen und packenden Bilder hängen in den Sammlungen und Museen der Welt. Ende der 1970er Jahre springt Elvira Bach – zeitgleich mit den sogenannten „Jungen Wilden“ – ins Rampenlicht der Kunstbühne, auf der sie zunehmend erfolgreich agiert und fasziniert. 1982 wird sie zur Documenta nach Kassel eingeladen – ihre große Karriere beginnt. Nun ist sie 70. Und übt im Gespräch, wenn ihr die Gegenwart auch näher ist, den Blick zurück. Auf das stete Verschmelzen des Menschen Elvira Bach mit dem in ihrem Oeuvre verarbeiteten Ich – und auf ihre Neugier. Wendet sie sich doch immer wieder auch anderen Materialien zu, um sich etwa mit Glas in Murano oder Keramik im Senegal neue künstlerische Zugänge zu eröffnen. Malt sie gegenständlich, ist ihr aktuelles, direktes Umfeld stets der Anlass. Diese Ausstellung zeugt davon: eine Lebensschau mit Kunstwerken aus den Jahren 1978 bis 2021. Galerie und Künstlerin feiern damit ein eigenes Jubiläum: Die freundschaftliche Verbindung währt bereits seit zwei Jahrzehnten. Zigarette, Feuerzeug, tiefer Zug. Den Rauch bläst Elvira Bach hinauf zur Decke ihres Ateliers in Kreuzberg. Seit Jahrzehnten ist es ihr Refugium. Schlesische Straße, Hinterhof, dritter Stock, einst das letzte Haus West-Berlins, nahe am ehemaligen Todesstreifen. Doch wo der Landwehrkanal in die Spree fließt, ist es heute nicht mehr bunt. „Leer ist es“, sagt die weltweit bekannte Künstlerin fassungslos. Seltene Handwerksbetriebe und Künstler um sie her mussten weichen, „für Menschen, die nur noch am PC sitzen. Die Mieten sind dermaßen gestiegen, dass dieser Raum klein geworden ist.“
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Sie hebt einen Arm, scheint das verbliebene Atelier auszuloten. Mehr für weniger zahlen also. Doch noch etwa 200 ihrer Werke finden hier Platz. Ältere, jüngere und jene aus ganz verschiedenen Epochen, die sie nie verkaufen möchte. „Nachteule“ und „Sophisticated Lady“ etwa. Vielleicht auch eines der überlebensgroßen Acrylbilder, die hinter ihr an der Wand lehnen und vor strahlender Farbenergie zu bersten scheinen? Bunt trägt auch die Künstlerin. Über den großen Ohrringen ist ein getupftes Tuch in den für sie so typischen Turban gewunden, obenauf thront eine getönte Brille, und ihre geschminkten Lippen sind so rot wie Erdbeeren. Noch blickt sie etwas skeptisch in den Laptop vor ihr, doch zunehmend findet sie sich ein in dieses Gespräch per Video – mehr lässt Corona nicht zu. Ihre Arbeitsabläufe hat die Pandemie kaum verändert. „Mein ganzes Leben lang war ich freiwillig allein im Atelier, das ist ein ganz großer Teil von mir. Und von Beginn an musste ich wissen: Ich mache die Tür zu, habe Ruhe. Das ist wichtig. Bis heute. Doch mir fehlt die Energie anderer Menschen. Ich muss nicht unbedingt reden, wenn ich aus dem Atelier komme. Aber ich muss Menschen sehen und treffen können.“
Nähe. Und viel Abstand.
Elvira Bach erzählt. Stockend bisweilen, sympathisch, lächelnd und mit vielen Pausen, die ganz selbstverständlich Teil ihrer Worte werden. Wie gehaltvolle Unikate stellt sie ihre Sätze in den Gesprächsraum; und Unikate brauchen eben Platz. Zwischenrein pflanzt sie oft ein „Ja“ – mal als Punkt, mal als Aufhänger oder Zäsur – und ein kleines, mädchenhaft-zartes, glucksendes Kichern, das man als Ausdruck von Schüchternheit sehen mag. Vielmehr
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Elvira Bach
„Arbeiten und leben sind für mich eine Einheit. Manchmal arbeite ich abends auch zu Hause. Nur kleine Papierarbeiten. Am Tisch.“ Also geht es mit dem Auto hin und her, zwischen Kreuzberg und Charlottenburg. Viel früher forderte die Kunst bereits den Abstand vom vertraut-geliebten Kindheits- und Jugend-Idyll. Abstand von Neuenhain im Taunus, von der Großfamilie, in die sie mit ihrer Zwillingsschwester Ingrid am 22. Juni 1951 hineingeboren wird; von der Natur mit all ihren Früchten, Blüten, Farben und Düften, in der sie aufwächst; von ihrem Atelier unterm Dach, in das sie schlüpft wie andere Kinder ins Baumhaus; vom Sommer im Schwimmbad, vom Winter mit Rodeln und SkiFahren; von der weltgewandten Großmutter, die sie stets fördert und bis in die tiefe Nacht zauberhafte Kleider näht.
aber wirkt es wie ein universell einsetzbarer Kommentar. Für Erlebnisse von übergroßem Vergnügen bis zum Unfassbaren, bei deren Verdeutlichung Elvira Bach vielleicht Pinsel und Farbe, nicht aber Worte weiterhelfen. Sie springt also. Vom hessischen Land mit den Apfel-, Pflaumen und Mirabellen-Bäumen in die Großstadt Berlin, direkt ins Kunststudium. „Damals war Kreuzberg dunkel und dreckig, das habe ich gebraucht. Unter Palmen hätte ich nicht malen können. Erst hier konnten all die gespeicherten Farben und Erlebnisse zum Tragen kommen.“ Stille. Dann: „Auf der Basis dieser unbeschwerten Kindheit konnte alles andere gedeihen und sich einordnen.“ Was 1972 nicht mehr gedieh, war Schwimmen, Skifahren und Co.: „In Berlin war man nur intellektuell. Sport war out.“ Immer wieder sucht die gebürtige Hessin die Nähe ihrer Heimat, verbringt auf dem elterlichen Anwesen häufig die Ferien mit ihren Kindern. Auch der Kontakt zur Zwillingsschwester Ingrid ist wieder enger. „Ingrid arbeitet plastisch. Jetzt im Juni haben wir in Berlin eine gemeinsame Ausstellung.“ Eine nicht nur physische Nähe pflegt Elvira Bach zu ihren High-Heels. „Etwas ganz speziell Weibliches“, beschreibt sie die Schuh-Modelle, die dem Ich in ihren Bildern vielfach hautfarben an die Knöchel gewachsen sind. „High Heels machen das Bein schöner. Man ist größer, bewegt sich anders.“ Die Zigarette zwischen die Finger geklemmt, malt ihre Hand grazile Schwünge in die Luft. Ihre Lippen kräuseln sich zu einem Lächeln. „Rennen kann man damit nicht!“ Musste sie auch nicht. Sie war, wo sie sein wollte. Bei sich, bei ihrer Kunst. Ihren Mann Alioune lernt sie Anfang der 1980er Jahre in Berlin kennen, reist mit ihm das erste Mal in den Senegal. Es wird ein stetes Pendeln über Jahrzehnte hinweg. Gelebte Nähe, gelebter Abstand. Und ob da oder dort, sie arbeitet täglich. Stundenlang. „Ich konnte Afrika kennen lernen, dort leben. Das war toll! Diese anderen Einflüsse... Ja, ich habe alles verarbeitet.“ Sie malt in einem Innenhof, nur wenige Meter von Strand und Meer entfernt, bereitet ganze Ausstellungen vor und kreiert, von der Alltagskultur inspiriert, Wassergefäße aus Ton. Unverhandelbar ist für Elvira Bach die permanente Nähe zu ihrer Kunst. „Ohne Malerei kann ich vermutlich nicht leben.“ Ein weiteres Lebenselixier ist die Nähe zu ihren Kindern. Wie aber lässt sich beides vereinen, wenn man bis zu zehn Stunden im Atelier arbeitet und die Welt vor der Tür zurücklässt? Noch am Abend vor der Geburt des ersten Sohnes 1984 steht sie auf der Leiter, malt an einem großformatigen Bild. „Als Lamine auf die Welt kam, wusste ich: Ich muss meinen Tagesablauf organisieren. Wenn ich jetzt in ein Loch falle, habe ich verloren. Ich musste weiter machen!“ Beide Hände in Bewegung, kein Stocken jetzt im Satz, der Kopf wachsam erhoben. Was es hier zu erkämpfen galt, lebt in Elvira Bach bis heute. Mit einer Tagesmutter und einem Tagesvater gelingt ihr die Zusammenführung beider Lebenskonstanten. Inzwischen spielt der jüngere Sohn, Maodo Lô, im Kader von Alba Berlin und der deutschen Basketball-Nationalmannschaft. Der Sommer 2019 jedoch bringt die tragische Trennung von Lamine: Er fällt einem Unglück zum Opfer. „Etwas Härteres gibt es nicht.“ Unbeweglich, von Trauer gebannt, sitzt Elvira Bach vor dem Bildschirm. Kein Zigarettenzug. Irgendwo bleibt ihr Blick haften. Dann holt sie Luft. „Die Arbeit hilft bei der Bewältigung. Bildnerisch aber konnte ich das noch nicht verarbeiten.“
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Ich-Modell. Und Erkenntnisse. Sie, die regelmäßig Abstand sucht, lebt heute mit sehr vielen Menschen zusammen. Ist mittendrin im Alltag, den Gesprächen und Wohnräumen – so empfinden es ihre Fans; ist es doch stets das eigene Ich, dass Elvira Bach auf die Leinwand bringt. „Es ist unheimlich schön, wenn mir Menschen davon erzählen, die schon lange Bilder von mir bei sich hängen haben. Doch ich male für mich. Nicht für die Anderen.“ Das ist immer so gewesen. Denn Malerin werden will sie schon als Kind. Nach der Schule unterschreibt sie einen Vertrag als technische Zeichnerin. „Doch ich hasse die gerade Linie! Und habe jeden Abend geweint.“ Sie nickt der Erinnerung hinterher. Im Zug begegnet sie ihrer ehemaligen Kunstlehrerin, die ihr von der staatlichen Glasfachschule Hadamar erzählt. „Ich bin sofort hingefahren. Ja. Und dann ging‘s los. 1967 bis 1970. Diese Farben...!“ Da ist es wieder, das kleine Kichern, diesmal klingt es wie pures Glück. Einige Jahre später rast sie nach bestandener Prüfung an der Hochschule der Künste in Berlin zur Telefonzelle. „Ich habe meinen Eltern gesagt, jetzt fängt mein Leben an!“ Elvira Bach springt nicht vom Stuhl auf, Temperament hin oder her. Ihre Emotionen explodieren in ihren Bildern, nicht in extrovertiertem Getue oder in einem Redeschwall. Äußerungen, Gesten – alles geschieht behutsam, scheinbar zurückgenommen. Die Inhalte aber zeugen von Kraft und gelebtem Selbstbewusstsein. Und so erzählt ihre Kunst vom Zusammenspiel ihres Innenlebens und der sie umgebenden Ereignisse, von Liebe, Einsamkeit, Heiterkeit, Angst und Stärke, von Leidenschaft, Hoffnung, Verzweiflung, Trauer und Glück. Blickt sie zurück, erinnern ihre Resümees an Schlagzeilen. „Ich habe gemacht, was ich machen wollte. Ich bin mir treu geblieben. Habe mich nicht ablenken lassen von dem, was die Leute sagen. Und ich habe so einiges gehört: ,Oh, die malt immer dasselbe!‘ Später dann: ,Oh, wie toll, man erkennt sie!‘. Man muss beides aushalten können. Das Negative, aber auch das Positive.“ Druckvoll stößt sie den Zigarettenrauch aus. Sitzt sehr aufrecht, mit erhabener Kopfhaltung. Doch von Allüren keine Spur. Wie sie sich selbst charakterisieren würde? Langes Schweigen, ein Räuspern und dann aus tiefbraunen Augen der direkte Blick in die Kamera. „Ich bin eigentlich ein ganz schüchterner, unkommunikativer Mensch. Aber ich habe an mich geglaubt, an das, was ich mache. Ich wusste, irgendwie komme ich durch. Ich habe freie Kunst studiert, nicht angewandte. Ich hatte keine Angst.“ Zur Zeit der „Jungen Wilden“ geht sie an die Leinwand ran und peng! So hat sie es mal beschrieben. „Das war spontan-expressiv, ja. Aber ich geh‘ immer noch einfach ran und fang an. Auch wenn ich keine Idee habe. Die kommt!“ Früh schon steht die Disziplin ganz oben. „Ich wusste, dass es nicht nur darum geht, zu malen, wenn ich Lust habe – es kommt trotzdem etwas dabei raus. Und es geht auch nicht darum, ständig eine neue Idee zu haben. Es geht ums Tun.“ Gab es mit dieser Einstellung Tiefs? Sie schüttelt langsam den Kopf. „Eigentlich nein.“ Seit 1980 kann sie von ihrer Kunst leben. Nach der Teilnahme an der Documenta 7 hat ihr Name auf dem Kunstmarkt einen Stellenwert, und Ausstellungen reihen sich wie Perlen einer Kette aneinander. Wo immer sie hinreist, ist ihr Arbeits-Material dabei. Kraft, Stärke, Unabhängigkeit, Wucht, Intensität, Freimütigkeit – alles Attribute, die mit ihr und ihrer Kunst verbunden werden. Passt das für sie? Sie nickt. Und die Bildtitel... „Ach ja, manchmal fällt mir was Gutes ein, manchmal nicht.“
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Der Erfolg zieht Einladungen zu vielen Veranstaltungen nach sich. „Es war toll, andere Menschen zu treffen.“ Und während sich die nächste Zigarette in Rauch auflöst, denkt sie laut über Plastiken nach, die in Murano entstanden, und über schöpferische Phasen, die Keramiken und Bronze-Skulpturen hervorbrachten. Wie viele Arbeiten ihr Oeuvre umfasst, hat sie nie gezählt, und trennen konnte sie sich von Bildern und Skulpturen stets schnell. „Die Arbeiten sollen ja rausgehen.“ Länger sinniert sie über die Frage, was sie Betrachtern vermitteln will. „Ich wollte nie etwas Bestimmtes erreichen; in meinen Bildern geht es in erster Linie um mich. Ich kann nur das geben, was ich kann und möchte. Es ist wichtig, bei sich zu bleiben, bei sich anzufangen. Erst dann kommen die anderen Menschen.“ Selten kommt jemand ins Atelier, in dem die Künstlerin bisweilen auch nachts arbeitet. Geht sie ran an die Leinwand, läuft dazu Musik. Keine Punk-Klänge mehr wie damals, dafür schwarzer Soul und Blues, Muddy Waters, Ray Charles, Otis Redding, aber auch Herbert Grönemeier und Udo Lindenberg. Und die Brille hoch auf der Stirn? Nein, meint sie fröhlich glucksend, die braucht sie nur zum Autofahren. Nach Hause zum Beispiel, wo auch eine Katze wartet. Dort sieht sie unter anderem auf Bilder von Thomas Hornemann, auf Werke von Christa Näher oder des Fotografen Dieter Bluhm. Und sonst so? „Beckmann, Frida Kahlo und viele andere“.
Hand. Aufs Herz. Unzählige Male wurden ihre Werke besprochen, gedeutet, interpretiert. Der breite Mund, die Augen, die Haare, die High Heels... Sofort ins Auge fallen die Hände ihres Ich-Modells, für eine Frau stets auffallend groß, kräftig und in ihrer Haltung vielsagend. Offen? Ablehnend? „Hände, Ja! Mit ihnen kann man etwas anfassen, tragen, tun, andere berühren...“ Elvira Bachs Augen strahlen. Handwerk, das wurde in ihrer Familie immer groß geschrieben. Ein vielseitig einsetzbares Motiv findet die Künstlerin in der Schlange. „Ein wahnsinniges Tier! Kein Anfang, kein Ende – sie wird in vielen Kulturen unterschiedlich gesehen, mit ihr konnte ich Vieles ausdrücken. Eifersucht; gefangen sein, wenn sie den Körper umschlingt; Befreiung; die Schlange konnte auch ein Mann sein...“ Nun offenbart das kleine Kichern schelmische Raffinesse: „Ich brauchte keine Männer zu malen!“ Elvira Bach hat in ihrem Leben die Freiheit gefeiert, auch den Rausch des Lebens. Was möchte sie heute feiern – oder geht die Feier einfach weiter? Ihre Schaffenskraft empfindet sie als unverändert. Das Älterwerden? „Kein großes Thema“, meint sie entspannt und greift zum Glas. „Natürlich bin ich älter geworden, aber ich fühle mich noch nicht alt. Ich lebe wie früher auch. Und meine Neugier ist ungebrochen.“ Mit dem Alter, überlegt sie, habe aber vermutlich zu tun, „dass ich gelernt habe, über mich zu reden und erst seit ein paar Jahren sagen kann: Ich habe mein Leben gemalt. Als ich das Nachtleben wegen der Kinder nicht mehr leben konnte und wollte, habe ich angefangen, Küchenbilder zu malen. Ich war physiologisch und psychologisch mein einziges Modell.“ Wie die Kernaussage eines Schaffensvertrags schickt sie hinterher: „Man kann nur von sich ausgehen. Egal, was man tut. Das macht jeder Künstler.“
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So wirft sie auf der Leinwand den Anker als Sinnbild der Hoffnung aus und gibt dem Ich in ihren Werken Herz und Kreuz für Liebe und Glaube an die Hand. Lebensmotivationen, die Elvira Bach bis heute tragen. „Ich glaube an Gott, ja.“ Einen Querschnitt ihrer Arbeiten zu zeigen, ist ein Zukunftswunsch, erklärt sie bestimmt, der in Nürnberg nun Gestalt annimmt. Wer weiß, was die Zukunft noch bereithält. „Ich freue mich, dass ich etwas leisten konnte, und darüber, was ich getan habe; dass ich anderen Menschen mit meiner Arbeit Freude machen und etwas geben kann, dafür danke ich dem lieben Gott.“ Elvira Bach wendet den Kopf zur Seite, hält die Augenlider gesenkt. Sekundenlang verzehrt sich die Zigarette unbeachtet in ihrer Hand. „Vielleicht entstehen noch zwei, drei gute Bilder...“ Sie blickt auf. „Die Hoffnung ist da.“
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Anabel Schaffer
70 years of Elvira Bach Searching. And finding. She just stands there. On the street in front of „Exil“, an artists‘ meeting place in Berlin. Showing a lot of skin in this off-the-shoulder, skin-tight dress. Pure figure. High heels. And daring femininity from top to bottom. Flirt to her? No one dares. Her palms point forward. This woman is completely open. Open to absorbing experiences, but above all, open to herself. „I exhibited my works on my own - and found body positivity within.“ This was at the very beginning. Elvira Bach reaches for a pack of cigarettes; on her face is a gentle smirk that rarely disappears. „It doesn‘t work without people; but first you have to find yourself.“ A life task for many, but Elvira Bach mastered this early on. „Around 1973 to 1975.“ And today? Her powerful, often sensual paintings, so idiosyncratic and gripping in color and formal language, are part of collections and museums around the world. At the end of the 1970s, Elvira Bach - in association with the so-called „Jungen Wilden“ - jumps into the limelight of the art stage, where she acts with increasing success and fascination. In 1982 she was invited to the Documenta in Kassel - her great career began. Now she is 70, and in conversation, even though the present is closer to her, she practices looking back. She reflects on the constant merging of the human being “Elvira Bach” with her figurative ego processed in her oeuvre - and on her curiosity. She turns her attention over and over to other materials, for example, she opened up to new artistic approaches with glass in Murano or ceramics in Senegal. When she paints representationally, her current, direct environment is always the reason. This exhibition is a testimony to that: a life show with artworks from the years 1978 to 2021. The gallery and the artist are thus celebrating an anniversary of their own: the friendly relationship has already lasted for two decades. Cigarette, lighter, deep puff. Elvira Bach blows the smoke up to the ceiling of her studio in Kreuzberg. It has been her refuge for decades. Schlesische Straße, backyard, third floor, once the last house in West Berlin, close to the former death strip. But where the Landwehr Canal flows into the Spree, it‘s no longer colorful. „It’s empty,“ says the world-renowned artist, stunned. Rare craft businesses and artists around her had to leave, „for people who only sit at their PCs. Rents have gone up so much that this space has become small.“ She raises an arm, seems to sound out the remaining studio. Paying more for less. But there is still room for about 200 pieces of her work. Older, younger and those from very different eras that she never wants to sell. „Night Owl“ and „Sophisticated Lady,“ for example. Or perhaps one of the larger-than-life acrylic paintings that are leaning against the wall behind her and seem to burst with radiant color energy? The artist also wears colorful clothing. Over her large earrings, a spotted scarf which is wound into the turban, this accessory is very typical for
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her, a pair of tinted glasses are sitting enthroned on top, and her made-up lips are as red as strawberries. She is still looking skeptically at the laptop in front of her, but she is getting increasingly involved in this conversation via video – the pandemic is still ongoing. The pandemic has hardly changed her work routine. „All my life I‘ve been freely alone in the studio, that‘s a very big part of me. And from the beginning, I had to know: If I close the door, I’ll have my peace. That‘s important. Until today. But I miss the energy of other people. I don‘t necessarily have to talk when I am outside of my studio. But I need to be able to see and meet people.“
Closeness. And a lot of distance. „Working and living is for me a kind of unity. Sometimes I also work from home in the evenings from time to time. Only small gouaches though, paper work at my table.“ It‘s back and forth by car, between Kreuzberg and Charlottenburg. Much earlier, art already demanded distance from her familiar-loved childhood and youth idyll. Distance from Neuenhain in the Taunus, the home of her extended family into which she was born with her twin sister Ingrid on June 22, 1951; from nature with all its fruits, blossoms, colors and scents, in which she grew up; from her studio under the roof, into when she slipped like other children in a tree house; from the summer in the swimming pool, from the winter with tobogganing and skiing; from the worldly-wise grandmother, who always encouraged her and sewed enchanting dresses until late at night.
She takes the plunge. From the Hessian countryside with its apple, plum and mirabelle trees to the big city of Berlin, straight into art studies. „Back then, BerlinKreuzberg was dark and dirty, and that‘s what I needed. I couldn‘t have painted under palm trees. Only here could all the memorized colors and experiences come to fruition.“ Silence. Then, „On the basis of this carefree
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Elvira Bach
Elvira Bach narrates. Sometimes haltingly, sympathetically, with a smile, and with many pauses that naturally become part of her words. She places her sentences in the conversation space like unique, substantial pieces; and unique pieces need space. In between, she often integrates a „yes“ - sometimes as a point, sometimes as a hook or caesura - and a small, girlishly delicate, gurgling giggle, which one might see as an expression of shyness. But rather it comes across as a universally applicable commentary. For experiences ranging from the overly pleasurable to the incomprehensible, in the clarification of which Elvira Bach may be helped by brush and paint, but not by words.
childhood, everything else could flourish and settle in.“ What no longer thrived in 1972 was swimming, skiing or sports in general: „In Berlin, you were only intellectual. Sports were out.“ Again, and again, the native Hessian seeks the proximity of her homeland, often spends vacations with her children on the parental estate. The contact with her twin sister Ingrid is also close. „Ingrid does sculptural work. Now in June we have a double exhibition in Berlin.“ Elvira Bach cultivates a closeness to her high heels that is not only physical. „Something very special feminine,“ she describes the shoe models, many of which are shown grown to the ankles and skin-colored in her paintings. „High heels can make the leg more beautiful. You‘re taller, you move differently.“ Cigarette clamped between her fingers; her hand paints gracefully curves into the air. Her lips curl into a smile. „You can‘t run with it though!“ She didn‘t have to. She was where she wanted to be. With herself, with her art. She met her husband Alioune in Berlin in the early 1980s and traveled with him to the Senegal for the first time. It became a constant commute over decades. Closeness lived; distance lived. And whether there or thereabouts, she works every day. For hours on end. „I was able to get to know Africa, to live there. That was great! These other influences... Yes, I processed everything.“ She paints in a courtyard just a few meters from the beach and the sea, prepares entire exhibitions and, inspired by everyday culture, creates clay water vessels. What is non-negotiable for Elvira Bach is the permanent closeness to her art. „I probably can‘t live without painting.“ Another elixir of life is the closeness to her children. But how can these two sides be combined when you work up to ten hours in the studio and leave the world at the door? Even on the evening before the birth of her first son in 1984, she was still standing on the ladder, painting a large-format picture. „When Lamine came into the world, I knew: I have to organize my everyday life. If I fall into a hole now, I‘ve lost. I had to keep going!“ Both hands in motion, no faltering now in the sentence, the head raised alertly. What had to be fought for, Elvira Bach is still dealing with to this day. With a childminder and day nanny, she succeeds in bringing together both life constants. Meanwhile, the younger son, Maodo Lô, plays in the suqad of Alba Berlin anf the German national basketball team. The summer of 2019, however, brings the tragic separation from Lamine: He falls victim to an accident. „There is nothing harder.“ Immobile, spellbound by grief, Elvira Bach sits in front of the screen. Not a puff of a cigarette. Her gaze lingers somewhere. Then she takes a breath. „The work helps to cope. But I haven‘t been able to process it visually yet.“
Ego. And insights. She, who regularly seeks distance, is now living with a lot of people. In the middle of everyday life, the conversations and living spaces, she takes part through her paintings – this is the feeling her fans have; it is always the own ego that Elvira Bach brings to the canvas. „It is incredibly nice when people tell me about it, who have had pictures of me hanging in their spaces for a long time. But I paint for me. Not for the others.“
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That has always been the case. She has wanted to be a painter since she was a child. After school, she signed a contract as a technical draftswoman. „But I hated the straight line! I cried every night.“ She nods at the memory. On the train, she meets her former art teacher, who tells her about the Hadamar State Glass College. „I went there right away. Yes. And then it started. 1967 to 1970. Those colors...!“ There it is again, the little giggle, this time it sounds like pure happiness. A few years later, after passing her exams at the Hochschule der Künste in Berlin, she races to the phone booth. „I told my parents, my life just begun!“ Elvira Bach does not jump up from her chair, temperament or not. Her emotions explode in her paintings, not in extroverted posturing or in a torrent of speech. Expressions, gestures - everything happens cautiously, seemingly withdrawn. The contents, however, testify to power and lived self-confidence. And so, her art is telling about the interplay of her inner life and the events surrounding her, of love, loneliness, cheerfulness, fear and strength, of passion, hope, despair, sadness and happiness. Looking back, her résumés are reminiscent of headlines. „I did what I wanted to do. I stayed true to myself. Didn‘t get distracted by what other people were saying. And I‘ve heard some things like: ‚Oh, she always paints the same thing!‘ Then later: ‚Oh, how great, you can recognize her!‘ You have to be able to endure both. The negative, but also the positive.“ She exhales the smoke of the cigarette with pressure. She sits very upright, with a raised head. But there is no trace of airs and graces. How would she characterize herself? A long silence, a clearing of the throat and then a direct look into the camera from deep brown eyes. „I‘m actually quite a shy, uncommunicative person. But I believed in myself, in what I was doing. I knew somehow, I would get through. I studied liberal, not applied arts. I wasn‘t afraid.“ At the time of the „Jungen Wilden“ she goes to the screen and bang! Here‘s how she once described it: „That was spontaneous-expressive, yes. But I still just go for it and start. Even if I don‘t have an idea. It will come!“ Early on, discipline is at the top of the list. „I knew that it‘s not just about painting when I feel like it - something still comes out of it, every time. And it‘s not about having a new idea all the time, either. It‘s about doing.“ Have there been lows with that attitude? She shakes her head slowly. „Actually, no.“ Since 1980, she has been able to make a living just from her art. After participating in Documenta 7, her name has a place on the art market, and exhibitions string together like pearls on a necklace. Wherever she travels, her work material is there. Power, strength, independence, force, intensity, frankness - all attributes that are associated with her and her art. Does that suit her? She nods. And the titles of the paintings? „Oh yes, sometimes I think of something good, sometimes not.“ The success draws invitations to many events. „It was great to meet other people.“ And while the next cigarette goes up in smoke, she thinks aloud about sculptures created in Murano and creative phases that produced ceramics and bronze sculptures. She has never counted how many works comprise her oeuvre, and she has always been able to part with paintings and sculptures quickly. „After all, the works are made to go to somebody else.“ Longer she ponders about the question of what she wants to convey to viewers. „I never wanted to achieve anything in particular; my paintings are first and foremost about me. I can only give what I can and want. It‘s important to stay with yourself, to start with yourself. Only then, other people come.“
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Rarely does anyone come into the studio, where the artist sometimes works at night. When she approaches the canvas, music plays. No more punk sounds like back in the days, but black soul and blues, Muddy Waters, Ray Charles, Otis Redding, but also Herbert Grönemeier or Udo Lindenberg. And the glasses high on her forehead? No, she says, chuckling happily, she only needs them for driving. Driving Home, for example, where she also has a cat waiting. There she looks at pictures by Thomas Hornemann, works by Christa Näher and photographer Dieter Bluhm, among others. And otherwise? „Beckmann, Frida Kahlo and a good many others.“
Hand. On heart. Countless times her works have been discussed and interpreted. The wide mouth, the eyes, the hair, the high heels... Immediately striking are the hands of her ego model, always strikingly large for a woman, strong and meaningful in their posture. Open? Rejecting? „Hands, yes! With them you can touch, carry, do stuff, touch others...“ Elvira Bach‘s eyes sparkle. Handicrafts have always been very important in her family. The artist finds a versatile motif in the snake. „A mad animal! No beginning, no end - she is seen differently in many cultures, with her I could express many things. Jealousy; being trapped when it entwines the body; liberation; the snake could also be a man...“ Now the little giggle reveals mischievous subtlety: „I didn‘t need to paint men!“ Elvira Bach has celebrated freedom in her life, including the exhilaration of life. What does she want to celebrate today - or does the celebration simply continue? She feels that her creative power remains unchanged. Getting older? „Not a big issue,“ she says, relaxed, reaching for her glass. „Of course, I‘ve gotten older, but I don‘t feel old yet. I live like I used to, too. And my curiosity is undiminished.“ But she reflects that age probably has something to do with the fact „that I‘ve learned to talk about myself and have only been able to say that for a few years: I have painted my life. I painted kitchen pictures because I could and wanted no longer go out because I had my children. I was physiologically and psychologically my only model.“ Like the core statement of a creative contract, she sends after it, „You can only start from yourself. No matter what you do. That‘s what every artist does.“ Thus, she casts the anchor on the canvas as a symbol of hope, and gives the ego in her works heart and cross for love and faith to the hand. Life motivations that carry Elvira Bach to this day. „I believe in God, yes.“ Showing a cross-section of her work is a future wish, she certainly explains, which is now taking shape in Nuremberg. Who knows what the future still holds in store? „I‘m happy that I was able to accomplish something and what I did; that I can bring joy to other people with my work and to give something, I thank the good Lord for that.“ Elvira Bach turns her head to the side, keeping her eyelids lowered. For seconds, the cigarette consumes unheeded in her hand. „Maybe two or three more good pictures will emerge...“ She looks up. „The hope is there.“ Anabel Schaffer
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Lieblinge Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1975 33,8 x 23,7 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9928)
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Selbstportrait Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 23.02.1978 29,3 x 20,7 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9926)
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o. T. Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1979 29,5 x 20,5 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9915)
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Sie warfen kein Geld mehr ab Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1979 28,8 x 20,4 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9918)
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Mein Teller, Dein Teller Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1979 20,8 x 29,2 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9909)
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o. T. Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1979 31,8 x 23,8 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9912)
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Gut miteinander Schwelgen Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1980 31,4 x 23,5 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9923)
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Dance Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1980 31,7 x 23,2 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9913)
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La Coupole Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 27.10.1980 29,5 x 21 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/PA 9930)
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Guten Morgen Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 22.08.1982 29,6 x 21 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9910)
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Moderne Medien Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 30.11.1982 20,9 x 26,9 cm, Vorderseite und Rückseite signiert und datiert, Unikat front and back side signed and dated, unique (BA/PA 9925)
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Eiskalt Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1988 103,7 x 78 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9911)
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Schneeball Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1992 69 x 49,5 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9924)
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Rote Ampel Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1992 104,5 x 78 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9914)
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Lebensstil Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1993 30,9 x 22,5 cm, Vorderseite und Rückseite signiert und datiert, Unikat front and back side signed and dated, unique (BA/PA 9921)
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Körperliche Kunstform Mischtechnik auf Zeitung / mixed media on newspaper, 1994 57 x 39 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/PA 9916)
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Zuhause Mischtechnik auf Karton / mixed media on cardboard, 1994 29,7 x 18,5 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/M 9920)
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Schönheit Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 1995 29,5 x 21 cm, Vorderseite signiert und datiert, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat / front signed and dated, back side signed, dated and titled, unique (BA/PA 9919)
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Nachtwache Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 31.01.2002 29,5 x 21 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat vorderseite signed and dated, unique (BA/PA 9931)
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Sehnsucht Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 2004 31,3 x 23,6 cm, Vorderseite signiert und datiert, rückseitig betitelt, Unikat / front side signed and dated, back side titled, unique (BA/PA 9927)
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Schneemann Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2004 40 x 30 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/M 9914)
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Blumenzauber Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2005 30 x 40 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/M 9911)
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Schneeflocke Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2006 40 x 30 cm, rückseitig signiert und datiert, Unikat back side signed and dated, unique (BA/M 9921)
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24 Hours Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2007 230 x 190 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/M 9913)
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Die Farben von Berlin Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 2007 57 x 76 cm, rückseitig signiert, datiert, Unikat back side signed and dated, unique (BA/PA 9929)
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Weihnachten 1957 Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2010 100 x 119 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/M 9920)
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Geistige Gesundheit Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 2010 40 x 30 cm, Vorderseite und Rückseite signiert und datiert, Unikat back and front side signed and dated, unique (BA/PA 9922)
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Im Radieschenfeld Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2010 80 x 100 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/M 9916)
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Nikki Beach Mischtechnik auf Papier / mixed media on paper, 2011 67,5 x 48 cm, Vorderseite signiert und datiert, Unikat front side signed and dated, unique (BA/M 9917)
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Spargelschälerin Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2012 60 x 80 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat backside signed, dated and titled, unique (BA/M 9923)
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Frühlingsluft Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2014 50 x 40 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/PA 9915)
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Meine Seele ist Afrika Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas 2015 230 x 190 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/M 9917)
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Gemelle Acryl auf Bütten und Prägedruck / acrylic on laid paper and embossing, 2016 50 x 63 cm, unten rechts signiert und datiert, Unikat bottom right signed and dated, unique (BA/PA 9902)
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Was wird der Abend bringen? Acryl auf Kunstdruckpapier / acrylic on art print paper, 2016 100 x 70 cm, unten rechts innerhalb der Abbildung signiert und datiert, Unikat bottom right inside the image signed and dated, unique (BA/M 9907)
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Nelkenrot Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2017 80 x 60 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/M 9919)
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Mit Ketten Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2018 60 x 50 cm, rückseitig signiert und datiert, Unikat back side signed and dated, unique (BA/M 9918)
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Glaube, Liebe, Hoffnung - No 12 Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 40 x 30 cm, rückseitig signiert und datiert, Unikat back side signed and dated, unique (BA/M 9910)
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Glaube, Liebe, Hoffnung - No 3 Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 40 x 30 cm, rückseitig signiert und datiert, Unikat back side signed and dated, unique (BA/M 9909)
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Glaube, Liebe, Hoffnung Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2019 40 x 30 cm, rückseitig signiert und datiert, Unikat back side signed and dated, unique (BA/M 9908)
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Du darfst nicht rauchen, du darfst nicht trinken Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2020 50 x 40 cm, rückseitig signiert, datiert und betitelt, Unikat back side signed, dated and titled, unique (BA/M 6490)
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Konjunktur stärken Mischtechnik auf Leinwand / mixed media on canvas, 2020 50 x 40 cm, rückseitig signiert und datiert, Unikat back side signed and dated, unique (BA/M 9912)
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Drei Grazien Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2020 50 x 60 cm, rückseitig signiert und datiert, Unikat back side signed and dated, unique (BA/M 6491)
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Neue Ernte Acryl auf Leinwand / acrylic on canvas, 2021 100 x 70 cm, rückseitig signiert und datiert, Unikat back side signed and dated, unique (BA/PA 9922)
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o. T. Muranoglas / Murano Glass, 2015 41,5 x 19 x 35,5 cm, Auflage 7 Exemplare, unsigniert / Edition 7 Copies, unsigned (BA/S 6588)
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Elvira Bach Biografie 1951
in Neuenhain im Taunus geboren, lebt und arbeitet in Berlin
1967 - 1970
Staatliche Glasfachschule Hadamar
1972 - 1979
Studium bei Hann Trier an der Hochschule der Künste Berlin
1972 - 1981
Arbeitet an der Schaubühne am Halleschen Ufer als Requisiteurin, Foyerdame
und Souffleuse Artist in Residence, Santo Domingo
1982
1982 Artist in Residence, Santo Domingo, Teilnahme Documenta 7 Kassel
1984
Geburt des Sohnes Lamine
1986 - 1992
regelmäßiger Arbeitsaufenthalt im Senegal
1992
Geburt des Sohnes Maodo
1994
Arbeiten am Monumentalgebäude für Fuldaer Gerichtsgebäude/Foyer
1997 - 2000
Arbeitsaufenthalte auf St. Lucia
1998
Glasarbeiten in Murano, Italien
2000
Beschäftigung mit plastischen Großskulpturen
2002 - 2004
Bronzeskulpturen
2009
neue Werkgruppe in Schwarzweiß
Das Werk der Künstlerin wurde in zahlreichen nationalen und internationalen nahmhaften Galerien präsentiert. Es folgt eine Auswahl institutioneller Ausstellungen: 2021
Bode Galerie: 3. Juli bis 7. August 2021, Nürnberg
2020
Museum Bensheim: 13. August bis 20. September 2020, Bensheim
2018 / 2019
Rosenhang- Museum: 29. Juni bis Ende September 2018, Weilburg an der Lahn
Kunst für alle, Rosenhang Museum, Weilburg an der Lahn (Dauerausstellung)
2016
Museum für zeitgenössische Kunst - Diether Kunerth: 04. Dezember 2015 bis
03. April 2016, Ottobeuren
Groninger Museum, “De Nieuwe Wilden. Duits neo-expressionsisme uit de jaren 80“:
30. April bis 23. Oktober 2016, Groningen in den Niederlanden
Museum Potsdam: 03.December 2016 bis 12. März 2017: Die wilden 80er Jahre.
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Figurative Malerei von Neo Rauch bis Rainer Fetting, Potsdam
2015
Deutsche Botschaft, Berlin-London Contemporary Art by Women: 5. Februar, London
Städel Museum: Die 80er. Figurative Malerei in der BRD: 22. Juli bis Oktober, Frankfurt
am Main
Haus der Kunst: Geniale Dilletanten; 26. Oktober bis11. Oktober, München
Stiftung Burg Knipshausen: 30. August bis 30. Oktober, Wilhelmshaven
2014
Museum für zeitgenössische Kunst- Diether Kunerth: 4. Dezember 2014 bis 3. April,
Ottobeuren
Kunsthalle Messmer: 1. November 2013 bis 30. März, Riegel
2013
PAN kunstforum niederrhein, Emmerich am Rhein
2012
Kunstförderverein Weinheim e.V.
2011
Schloß und Gut Liebenberg, Löwenberger Land
Oberhessisches Museum, Gießen
Haus am Lützowplatz, Berlin
2009
Stadtgalerie Bad Soden
2008
Museum Théo Kerg, Schriesheim
Kunsthalle Wien, Museumsquartier
2006
Kunsthalle im Stadthaus Wetzlar, Kunstverein Wetzlar und Galerie am Dom, Wetzlar
Kronacher Kunstverein, Festung Rosenberg
2005
Förderverein Freudenthaler Sensenhammer e.V., Leverkusen
2004
Kunstverein Salzgitter e.V.
2003
Berengo Fine Arts im Palazzo Delle Prigioni Nuove, Venedig
2002
Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück
Kunstverein Salzgitter e.V., Schloss Salden
2001
Bayrisches Landesmuseum im Kloster Asbach
1999
Haus am Lützowplatz, Berlin
1997
Kunstverein Bremerhaven, Bremerhaven
1993
Musée des Tapisseries, Pavillon De Vendome, Aix-en-Provence
1990
Kunstverein Mannheim, Mannheim
Kunstverein Wilhelmshaven, Wilhelmshaven
1987
Kunstverein Bremerhaven, Bremerhaven
1982
Teilnahme an der DOCUMENTA 7, Kassel
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Anabel Schaffer Sie wird in Nürnberg in eine Musikerfamilie hineingeboren. Die klassischen Klänge begeistern sie, noch mehr jedoch fasziniert sie die Sprache: In Eichstätt studiert sie Diplomjournalistik, Neuere Deutsche Literatur und Kunstgeschichte. Sie möchte wissen, wie sich die Medienwelt zusammensetzt und sieht sich intensiv in ganz unterschiedlichen Bereichen um; unter anderem in München bei der „Bunten“ und beim Bayerischen Rundfunk (Hörfunk und Bayerisches Fernsehen, Kulturmagazin „Capriccio“); beim ZDF in Mainz ist sie feste freie Mitarbeiterin. 1999 wird sie Redakteurin bei der Nürnberger Zeitung, wenig später Kulturreporterin. Ihr besonderer Schwerpunkt ist das Porträt und die Reportage. Anabel Schaffer
Parallel dazu steht sie über Jahre als professionelle Sprecherin für das Bayerische Fernsehen (Magazinbeiträge) vor dem Mikro und agiert seit Jahrzehnten als Synchronsprecherin im Studio. Inzwischen verantwortet sie die Entwicklung und Umsetzung medialer Projekte – nicht nur für Themen aus dem kulturellen Bereich.
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Impressum:
Verleger / Publisher: Klaus D. Bode Künstlertext / Text:
Anabel Schaffer
Werkfotografie / Work Photography:
Knut Pflaumer, Lee Krutsch, Atelier Elvira Bach
Layout:
Lee Krutsch
Übersetzung / Translation: Anna Bode Edition :
500 Exemplare mit deutschem und englischem Text / 500 copies with German and English text
Druck/Print:
Print24 - Unitedprint.com Vertriebsgesellschaft mbH, Friedrich-List-Straße 3, 01445 Radebeul
Copyright:
Text beim Autor, Portrait der Künstlerin bei Elvira Bach, Portrait der Autorin bei Anabel Schaffer / The Author for the text, portrait of the artist to Elvira Bach, Portrait of the author to Anabel Schaffer
ISBN:
978-3-943800-33-3
Danke an/Thanks to:
Sabine Hagenbeck, Martina Nägel, Laura Bode, Melanie Johansen, Johannes Edler von Ruedorffer
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