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#BLOGGINGTALES 02/20 Sommer mit Nina Suess auf dem Cover

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Social Media Print Magazin

#BLOGGINGTALES Sommer Ausgabe 2020

NINA SUESS

Die Styleicone in den heißesten

Sommertrends

What to WEAR?

@gittabanko

‚A postcard from HOME‘ @vikyandthekid

#support your LOCALS 12

Brands, Gastro, Hotels, Künstler & Charity 3


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uttgart 5


#BLOGGINGTALES Sommer 2020

Inhalt BEAUTY 10 18 20 22 28

Natural Beauty Shooting Handseife & Co Handpflege & Co Nailed it Shooting Sommer Nagellacke

S. 20 Handpflege & Co L‘OCCITANE Sheabutter Handcreme

FASHION Good to know What to wear mit Gitta Banko Time is golden Beachwear Shooting Covershooting Nina Suess

LIFESTYLE 30 52 57 78 82

Products we Love Still Life Shooting A Postcard from Home von Vikyandthekid Brands we Love Artists to know Interview Shooting Anna van der Hövel FOOD

92 Sommerrezepte 98 Restaurant Geheimtipps

6 Inhalt

S. 57 Brands we love Sommerkleid Comma,

Nina Suess

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Nina Suess fotografiert von Linda Leitner für #BLOGGINGTALES in München. Styling: Grace Maier, Hair&Make-up: Pamela Schoentag, Assistenz: Verena Cruz, Video: myfashionclip Bluse: Comma, Schmuck: Capolavoro


S. 52 Vikyandthekid A postcard from home

S. 10 Natural Beauty Shooting

S. 82 Interview Shooting Anna van der Hövel

TRAVEL 100 Urlaub in Deutschland GENERAL

S. 78 Artists to know Annina Roescheisen

S. 38 What to wear Gitta Banko

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Inhalt Editorsletter Contributors #supportyourlocals Dankbar für... Stift und Papier Impressum Das bisschen... Vorschau Quote of the Issue

S. 100 Urlaub in Deutschland Aloft Hotel München

Inhalt

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Editor’s Letter Das aktuelle Corona Thema ist nach wie vor sehr present und auch wenn es so manche schon nervt, betroffen waren oder sind wir alle. Genauso auch wir bei #BLOGGINGTALES. Da es uns nicht möglich war unserer Arbeit normal nachzugehen, da wir alle Reisen, Shootings und Projekte absagen mussten, haben wir beschlossen diese Ausgabe dem Guten Zweck zu widmen. Inspiriert von dem herzzerreisenden Video des Bäckers aus Hannover, möchten wir genau solchen kleinen und mittelständischen Firmen, Shops, Unternehmen und Organisationen unsere Plattform als Unterstützung anbieten und fokusieren uns dabei zu 90% auf Deutsche Marken. Wir verzichten in dieser Ausgabe komplett auf Werbeanzeigen und deren Einnahmen und verwenden diese Seiten stattdessen um verschiedenes vorzustellen. Natürlich alles zusammen mit einigen unserer liebsten Influencer und unseren bekannten Themen aus Beauty, Fashion und Lifestyle. So stand Nina Suess während der Ausgangsbeschränkungen tapfer mit uns in München im Studio für unser Covershooting. Trotz Studioatmosphäre, Maskenpflicht fürs Team und Schutzmassnahmen war es ein toller Tag mit großartigen Fotos die daraus entstanden sind. Viky Rader zeigt uns wie man es sich auch zu Hause spannend machen kann, ohne durch die Welt zu reisen mit ihrer Postcard from Home und Gitta Banko verrät uns ihre Sommeroutfit Tipps für entspannte Bummeltage in der Stadt. Wir haben den Fokus sehr stark auf Deutsche Marken und Destinationen gelegt, da auch wenn man im Sommer bereits wieder verreisen kann, wir die Idee schön finden, unser eigenes Land ein bisschen zu erkunnden. So vielseitig wie Deutschland ist, kann von Wellness bis hin zu Städtetripps alles erlebt werden: Entspannung in den Bergen und Seen oder vielleicht doch am Meer an der Ost- oder Nordseeküste. Mit unserer karitativen Ausgabe gehen wir noch einen Schritt weiter und werden 100% also den gesamten Gewinn des Verkaufs dieser Ausgabe für eine von uns initiierten Aktion verwenden. Die Aktion wird, sobald ein bisschen Normalität in den nächsten Wochen und Monaten eingekehrt ist, aus verschiedenen betroffenen Städten, Krankenschwestern, Pflegepersonal, Supermarktsangestellte und verschiedenen Einrichtungen einladen. Zu einem schönen Dinner, Brunch oder Drinks um ihnen gemeinsam mit der Belegschaft nach dem ganzen Trubel etwas Entspannung zu gönnen. So können wir nicht nur den Helden dieser Krise etwas Gutes tun, sondern helfen auch der aktuell so geschädigten Gastronomie und Hotellerie. In diesem Sinne, möchte ich mich bei allen von ganzem Herzen bedanken, die an dieser Ausgabe mitgearbeitet haben und allen die sie jetzt so tatkräftig unterstützen. Happy Summertime, viel Spaß beim Lesen und bleibt gesund.

Grace Maier Chefredakteurin

Summerfavorites ERES Aquarelle Crayon Badeanzug 225,00€

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HUXLEY Essence Grab Water 30ml 39,99€

FOODS BY ANN Bio Chlorella 100 g 11,71€

COMMA, Top lose fit mit Palmenmuster 49,99€

L’ORÈAL Icoconic Glow Puder Highlighter 12,99€


Contributors

LINDA LEITNER Linda Leitner wurde 1991 in Österreich geboren und ist eine in München ansässige Modefotografin und -filmerin. Ihr Stil ist durchwegs minimalistisch, mit einem Auge zum Detail und Ausdruck der Modernität. Die junge Fotografin adaptiert sich und ihre Fähigkeit, ungezwungene Momente einzufangen, die dennoch die Kraft ihrer Kreativität widerspiegeln, sei es on Location oder im Studio. Nach Abschluss ihres Bachelor of Management, befasste sich Linda mehr und mehr mit der Modefotografie. In ihrer kreativen Welt fühlte sich die Mode wie ein Outlet an, durch den sie ihre Ästhetik voll zum Ausdruck bringen konnte. Vier Jahre arbeitete sie als Assistentin vieler internationaler Modefotografen weltweit. Seit jeher arbeitet sie selbständig als Künstlerin und zählt Renommierte Veröffentlichungen und Kunden in Foto, sowie auch Film, wie Vogue, Harper’s Bazaar, Peek&Cloppenburg, Laurel uvm. zu ihrem Portfolio. www.lindaleitner.com @lindaleitner

PAMELA SCHÖNTAG ist ausgebildete Friseurin und diplomierte Visagistin. Sie hat zusätzlich eine Ausbildung als NailDesignerin / Handkosmetik und Wimpern-Extensions. Pamela hat unter anderem in Mailand, Paris, Barcelona und Los Angeles gearbeitet. In knapp 16 Jahren hat sie viel Berufserfahrung gesammelt und ein sehr gutes Gespür für Farbe, Form und Natürlichkeit entwickelt. National und International – ob Fashion Shows, Beauty, Sport und Katalog Produktionen, VideoShootings oder in der persönlichen Arbeit mit Prominenten – Pamela genießt die Abwechslung des Berufes und wird aufgrund ihrer positiven Ausstrahlung und professionellen Arbeit gerne gebucht. @pamelaschoentag

HEIDI RONDAK Zusammen sind wir stärker – und können von einander lernen. Heidi Rondak ist Mode- und Beautyfotografin aus Berlin, Art Direktorin und Dozentin an verschiedenen Universitäten, wie z.B. an der CODE University und htw Berlin. In ihrem Blog gibt sie nicht nur Kunden praktische Tipps, wie sie mit Hilfe professioneller Teams Fotoproduktionen planen und umsetzen können, sondern vernetzt auch andere Fotografen, die sie interviewt, oder engagiert sich zu aktuellen Themen. So breit gefächert, wie ihr Künstlernetzwerk, ist auch Heidis Portfolio. Wenn sie produziert, entstehen narrative Bildwelten zu vielseitigen Themen. Dabei arbeitet sie mit viel Liebe zum Detail – vor und hinter den Kulissen. Mit ihrem Background im Kommunikationsdesign legt sie großen Wert auf kreativen und menschlichen Austausch auf freundlicher Basis. www.heidirondak.com @heidirondak

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l a r u t a N eauty B Bei all den aufwendigen Make-ups und Contourings die man bei Instagram & co so sieht, wollten wir uns auf die natürliche Schönheit konzentrieren. Ein tolles Augenmakeup für den Abend ist natürlich etwas tolles, doch finden wir für den Sommer ein leichtes Tagesmakeup oder eventuell sogar nur Mascara und Lipgloss, perfekt. Eine natürliche Bräune, etwas Sonnenschutz auf die Haut und sie ansonsten atmen lassen. So sieht der natürliche Summer-Glow aus.

PHOTOGRAPHY, CONCEPT, STYLING Marina Geckeler @ geckeler_photography HAIR- & MAKE-UP Kevin Bete @ kevin.bete MODEL Chantel Michel @ chantel_mi via Munich Models

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Nailed it... Wie die Hand zum Hingucker wird, zeigt unsere Beautyfotografin Carina Jahn in ihrer wunderschönen Fotostrecke zum Thema Sommernägel. In Verbindung mit den schönsten natürlichen Farbgebern, den Blumen, strahlen die Fingernägel mit ihnen um die bunte Wette.

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Fotograf: Carina Jahn www.carinajahn.com @carina_jahn Handmodel: Anne Wunderlich @annewunderlich Nailartist: Laura Di Gregorio www.digregorio-style.com @nailartist_laura

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Materialmix-Shirt Leichte Tencel-, Modal-Mischqualitäten und robuste Leinenmixe. Dazu hauchzarte Chiffonstoffe in extravaganten Crinkle-Optiken. Keine Frage, die comma Kollektion für Juni sorgt für echtes Sommer-Feeling. Unser Lieblingspiece ist ein locker geschnittenes Ärmelloses Shirt in einem eleganten Taupe-Ton. Die kleinen angesetzten “Ärmel”- Details in Spitzen-Klöppel Optik, geben dem Shirt das besondere Etwas. Elegant zum Businesskostüm fürs Büro, oder mit Jeans und High Heels leger am Abend, das Shirt ist ein echter Allrounder. Comma, 49,99

Shell Taupe Sandale Das Kombinationstalent unter den Shell-Modellen ist der Shell Taupe. Dank seiner dezenten Farbigkeit passt er praktisch zu jedem Look. In Kombination zu auffälligen Farben und Mustern oder im angesagten monochromen Look, besticht er durch seine einzigartige, feminine Form. Das besondere sind die zusätzlich wechselbaren Absätze, so kann der Schuh bequem als flache Sandale tagsüber und mit hohem Block oder Stilettoabsatz am Aband getragen werden. Mime et Moi 149,00€

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Good to know...

Seit wann tragen Frauen Hosen?

Text: fashionpress.de Foto: Alex Waltl

Talbot Runhof Spring/Summer 2020

Dass Frauen Hosen tragen, ist heute eine Selbstverständlichkeit – einzig bei hei-ßen Temperaturen oder festlichen Anlässen werden Kleider und Röcke bevorzugt. Doch dies war nicht immer so – lange galt dies hierzulande als unschicklich. Es ist anzunehmen, dass Minenarbeiterinnen in England bereits im 18. Jahrhundert in Hosen ihrer Arbeit nachgingen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann erstmals hosenartige Unterwäsche für Frauen vorgestellt, Ende des Jahrhunderts trugen Reiterinnen und Radfahrerinnen Hosenröcke oder Pumphosen. Einige Frauen wählten diese Beinkleidung sogar für die Freizeit, weshalb ihnen jedoch der Zutritt zu Hotels oder Gaststätten verweigert werden konnte. 1910 entwarfen französische Designer modische Hosenröcke, darunter Paul Poiret, der mit seinen „Haremshosen“ für Aufsehen sorgte. Nach einem kurzen Skandal verschwand diese Modeerscheinung jedoch wieder aus der Öffentlichkeit. Während des Ersten Weltkriegs jedoch, als viele Frauen die an der Front kämpfenden Männer in Fabriken und im öffentlichen Dienst ersetzen mussten, schlüpften sie einfach in deren Overalls und Uniformen. Da sich diese als praktisch erweisen, blieb es auch nicht bei einer vorübergehenden modischen Erscheinung; vielmehr wurden Hosen nun auch vermehrt während sportlicher Betätigungen und gelegentlich in der Freizeit getragen. In den 30er-Jahren zeigte Marlene Dietrich, wie selbstbewusst, stilvoll und elegant man in den weiten, gerade geschnittenen Hosen wirkte, die schon bald nach ihr benannt und vor allem in Künstlerkreisen populär wurden. Auch Audrey Hepburn zeigte sich selbstbewusst in modischen Hosen. Weiterhin herrschte z.B. an Schulen jedoch weiterhin „Rockzwang“, erst in den 60er-Jahren erfuhren Damenhosen eine gewisse gesellschaftliche Akzeptanz. Yves Saint Laurent stellte in dieser Zeit den ersten Damensmoking vor. Diese Entwicklung schritt unaufhaltsam fort; heute tragen Frauen ganz selbstverständlich Hosen. In Paris dürfen sie dies seit kurzem übrigens ganz legal tun: Im Jahr 2013 wurde ein Gesetz von 1800 für ungültig erklärt, das Frauen das Tragen von Hosen untersagt hatte.

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Time

is


Die Vorstellung an eine salzige Meeresbriese die durch die Haare weht, den Sand zwischen den Zehen und die wärmende Sonne auf der Haut, das löst Sehnsucht aus. Model und Fotografin nehmen uns auf ihren Bildern mit in diese schöne Vorstellung. Doch die stylischen Beachoutfits, sind auch bei uns im Sommer tragbar. Ein Badeanzug kombiniert mit Jeans sind Stadttauglich, Bikini und co für den Ausflug an den See oder zum Sonnen auf dem Balkon, dürfen im Kleiderschrank auch diesen Sommer nicht fehlen.

FOTOGRAFIN Heidi Rondak heidirondak.com @heidirondak MODEL Kayla Hansen (boss Models) @kayla_hansen11 @bossmodels.co.za STYLING Samir Abou-Suede samirabousuede.com @abousuede_samir HAIR&MAKE-UP Nicole Grant nicolegrantmakeup.com @nicolegrantmua

Golden

Badeanzug: Anita Blusenkleid: H&M

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Die Welt von

#BLOGGINGTALES

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Bloggingtales

#BLOGGINGTALES

Bloggingtales.com


Capulet „What matters most, is how well you walk through the fire“.. ..der Leitspruch für die junge Künstlerin Nina Heyd, die nicht einfach nur Schmuck designt und anfertigt, sondern mit CAPULET „kleine Schätzchen“ für die Ewigkeit kreiert. Etwas Wertvolles. Im doppelten Sinn. Denn Nina schmiedet das perfekte individuelle Schmuckstück. Mit Händen, Herz, Feuer und Flamme. Die Designerin und Firmeninhaberin Nina Heyd sorgt mit ihrem Goldschmiede-Team in vier Werkstätten in München und Berlin dafür, dass jeder Kunde sein eigenes personalisiertes und perfektes Schmuckstück bekommt. Besonderen Wert legt CAPULET hier auf die Individualität und Personalisierung des Stückes und vor allem die Nachhaltigkeit. CAPULET steht für exzentrischen massiven Sterling Silber Schmuck. Jedes Stück hat eine eigene Geschichte wie z.B. die Ringe Venus und Adonis, die laut Ovid ein Liebespaar waren. Jedes Stück ist ein handgefertigtes Design Unikat aus der Capulet Schmuck Werkstatt München. Mittlerweile zählen Lady Gaga, Johnny Depp, Paloma Faith (Karl Lagerfeld) und viele mehr zu bekennenden CAPULET Fans. Schauspiel-Ikone Iris Berben und Nena haben sich sogar schon selbst ihre Lieblings-Stücke im HOUSE OF CAPULET in München abgeholt. Denn seit 2014 gibt es das „House of Capulet“. Die eigene CAPULET Boutique, mit antiken Interior Design Highlights und ausgefallen Einzelstücken. Geöffnet ist mittlerweile die ganze Woche und auf Wunsch auch in einem eigenen persönlichen VIP-Termin. @capuletjewelry www.capulet.de

Brands We Love

Abseits der großen Modeketten gibt es so viele tolle Brands zu entdecken und wir freuen uns euch unsere Favoriten aus der Heimat vorzustellen. Deutsche Modemarken haben richtig was zu bieten und das nicht nur in Design und Qualität, sondern meist auch im Gesamtkonzept was die Produktion, Materialien und faire Arbeitsweisen angeht. Viel Spaß beim entdecken unserer heimischen Brands we Love.

hey Soho Hey soho verdankt seinen Ursprung zwei Stadtteilen, dem SoHo in New York, im Bezirk Manhattan und dem SoHo in Hongkong. Das SoHo in New York ist von South of Houston Street abgeleitet. Hier ist es bunt, laut und voller Leben. Es ist ein beliebtes Künstlerviertel und Shopping Paradies. Das SoHo in Hong Kong ist die Abkürzung für South of Hollywood Road, es ist ein Entertainment Viertel, hier gibt es tolle Restaurants, Bars, Nachtclubs und Kunstgalerien. Diese beiden Orte stehen für Spaß und Kommunikation, für Menschen unterschiedlichster Herkunft die zusammen eine gute Zeit haben wollen. Die Designerin sagt, “Für mich steht SoHo allerdings für weitaus mehr. Es ist Teil einer Liebesgeschichte, die Geschichte, wie ich meinen Mann kennengelernt habe, gerade dadurch, dass wir beide sehr kommunikative und weltoffene Menschen sind. hey soho ist Mode, mit der Du Spaß haben sollst und die Dir mit einem Lächeln auf dem Gesicht den Tag versüßen soll. Denn mehr kann Mode nicht erreichen. Den Rest musst Du tun, denn nicht ein Shirt verändert die Welt, sondern Du! Mit dem Kauf eines unserer Produkte zeigst Du, dass Dir Nachhaltigkeit und Fairtrade wichtig sind, denn darauf legen wir sehr viel Wert! Nutze das gute Gefühl, wenn Du unsere Mode trägst, gehe raus und verändere die Welt, denn jeder kleine Schritt zählt und nur Du kannst es tun. Der Rest ist: just fashion!” @hey_soho www.hey-soho.com

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summerbreeze

Nina Suess

Nina Suess ist seit vielen Jahren eine echte Fashionicone die national und international mit ihrem Stil für Aufsehen sorgt. Ninas Stilmerkmale sind Layeringlooks mit einem Hauch von Boho. Jedes Outfit wird mit dem passenden Schmuck abgerundet, von Ohrringen bis Armkettchen und vorzugsweise in Gold. Für #BLOGGINGTALES schlüpft sie in unsere lieblings Sommeroutfits und kombiniert die lässigen Pieces in beige und pastellfarben mit tollem Echtschmuck.

Fotografin: Linda Leitner @LINDALEITNER Model: Nina Suess @NINASUESS Styling: Grace Maier @GRACEMAIER Hair&Make-Up: Pamela Schöntag @PAMELASCHOENTAG mit Kosmetikprodukten von Reviderm @REVIDERMOFFICIAL und Haarprodukten von L’Oréal @LOREALGERMANY Video: myfashionclip @MYFASHIONCLIP Fotoassistenz: Verena Cruz @VERENACRUZPHOTO Produktion: Maier Agency @MAIERAGENCY

Making-off Video

Mantel: Bally Tasche: Majavia Armketten: Capolavoro

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#supportyourlocals

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@SUPPORTYOURLOCALSBERLIN Wir sind zwei Personen, die sich einfach überlegt haben, wie wir in dieser schwierigen Zeit unsere Mitmenschen unterstützen können. Es gibt viele großartige Initiativen und wir sind sehr stolz auf Jeden, der einen Weg gefunden hat, um Mut und Hoffnung anderen Menschen zu geben. Wir haben uns letzendlich dazu entschieden, kleine Unternehmen und Startups aus Berlin zu unterstützen. Der Grund dafür ist einfach: uns ist bewusst, wie es den Menschen in Zeiten der Coronakrise gerade in der Startup Szene und auch in Kleinunternehmen geht. Wir sind ja auch fast aussschließlich zuhause und haben sicher ein Paar Minuten (manchmal auch Stunden) während der Home Office Zeit und investieren diese, um für Berliner Kleinunternehmen (Cafés, Bars, Restaurants, Modeboutiquen etc.) Werbung auf freiwilliger Basis zu machen. Es ist nicht viel, aber wir wissen, dass wir nur zusammen stark sind. Und jede kleine Hilfe zählt! Es heißt: Aktiv werden und gemeinsam Herausforderungen meistern.

@SUPPORTYOURLOCALSBONN Angefangen hat es damit, dass ich gesehen habe, dass es in anderen Städten Instagram Accounts gibt, die ihre Locals supporten, ich aber keinen für Bonn gefunden habe. Das fande ich sehr schade und es kam die Idee auf, selber einen Account zu erstellen. Mein Ziel war es dabei für alle Bonner Mitbürger eine ansprechende Anlaufstelle zu kreieren, die Informationen über Bonner Unternehmen, Gastronomen, Künstler, etc. und ihr momentanes Angebot bietet. Mittlerweile werde ich auch oft von Locals, die gerne unterstützt werden möchten, kontaktiert. Zusätzlich erstelle ich auch mehrere Stories am Tag mit Öffnungszeiten, tagesaktuellen Angeboten etc. Dadurch, dass ich die Collagen und Texte erstelle, mich über Unternehmen informiere etc. geht auch ganz schön viel Zeit am Tag dafür drauf und es ist wirklich mehr Arbeit als ich erwartet habe, aber es ist sehr schön zu hören, wenn die Unternehmer und Gastronomen sich freuen und mir eine liebe Nachricht schreiben und ich so auch einen kleinen Teil dazu beitragen kann, meine Locals zu unterstützen.

@SUPPORTYOURLOCALS_MUNCHEN Mit der Plattform möchte ich den betroffenen Unternehmen die Möglichkeit bieten in Sichtbarkeit zu gehen und ihr Online-Geschäft zu fördern. Vor allem auch schnell, tagesaktuell und lokal ihre Dienstleistungen, Services und innovativen Geschäftsideen zu publizieren. Die Zielgruppe ist nicht nur der Handel, sondern auch lokale Helden, Mitbürgerinnen und Mitbürger aus München, die ihre Lieblingsläden supporten wollen. Darüber hinaus bin ich im Kooperationsnetzwerk „supportyourlocal“ mit den Städten wie, Köln, Hamburg, Berlin, Nürnberg und Quickborn im engen Austausch. Hierbeit geht es darum, das Netwerk zu stärken, Ideen auszutauschen und regionale Unternehmen und ihren Onlineshop deutschlandweit zu promoten.

@SUPPORTYOURLOCALS_KOELN Mit supportyourlocals_koeln hat sich die Kölner Psychologin Nora Katzer (30) zum Ziel gemacht in der aktuellen Situation verstärkt auf lokale Händler, Shops, Cafés und Restaurants aufmerksam zu machen. Mit ihrem Account will sie u.a. das Bewusstsein der Kölner schärfen, bei jeglichem Bedarf an erster Stelle die lokalen Einzelhändler aus dem jeweiligen Viertel zu unterstützen.

@SUPPORTYOURLOCALS_NUERNBERG Gerne möchten wir kleine sowie große Unternehmen aus Nürnberg und Umgebung, insbesondere in einer Zeit wie dieser, unterstützen. Unsere Seite soll als Plattform dienen für neue Ideen, besondere Angebote oder zur Kommunikation von Informationen. We’re all in this together and sharing is caring!

@SUPPORTYOURLOCALS_HANNOVER Hauptsächlich pflege ich den Account inzwischen, auch weil alle anderen Ladengeschäfte haben. Trotzdem stehe ich mit den anderen in Kontakt und habe mich auch mit anderen hannoverschen Hilfsseiten vernetzt, wie hannoverhelfen.de oder style-hannover.de.


Dieser # hat seit der Corona-Krise an Bedeutung zugenommen. Um dem localen Handel, Brands und der Gastronomie zu helfen, gab es eine regelrecht positive Flut an Supportern. Die Shops und Restaurants sind kreativ geworden und haben mit Take Away, Lieferservice, Lifestreamberatung und Social Media Shopping ihre Kunden bei Laune gehalten und neue akquiriert. Im Gartencenter wurde man per FaceTime durchgeführt und konnte Pflanzen aussuchen und liefern lassen, kleine Fashionstores haben die Outfits von Mitarbeitern angezogen in der Instagramstory vorgeführt und zum bestellen verlinkt und mancher Gastronom hat die Speisen nicht nur zum mitnehmen und sofort essen angeboten, sondern auch vorbereitet und verschweißt um direkt für mehrere Tage etwas kaufen zu können, das zu Hause nur noch warm gemacht werden musste. Doch wo findet man all diese tollen Locals? Am besten auf Instagram und co, wo sich in vielen Städten, Menschen die Zeit genommen haben um auf eigens dafür eingerichteten Seiten, diese Locals zu listen und zu Supporten. Ein paar dieser Seiten haben wir für euch rausgesucht. Viel Spaß beim Locals entdecken und supporten.

@SUPPORTYOURLOCALS.KOELN Mit Support your Locals Koeln haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, während der Corona-Krise lokale Betriebe und Dienstleister zu unterstützen. Dabei legen wir den Fokus auf Unternehmen und Dienstleister, die trotz Einschränkungen durch kreative Lösungen ihre Existenz schützen wollen und auch in schweren Zeiten wie diesen nicht aufgeben. Auf Supportyourlocals.koeln listen wir Betriebe und Dienstleister mit speziellen Angeboten trotz Ausgangsbeschränkungen durch Corona, auf. Die Community wächst täglich sowohl auf Instagram, als auch auf supportyourlocals.koeln.de

@SUPPORTYOURLOCALSFRANKFURT Wir – das sind Marie und Hubertus – wollen mit der Plattform „Support Your Locals Frankfurt“ kleinen, einzigartigen Frankfurter Unternehmen eine Plattform geben, um auf sich aufmerksam zu machen. Support Your Locals Frankfurt ist ein Herzensprojekt und wir wollen unseren Beitrag leisten, indem wir zum Beispiel den Bäcker nebenan, den Lieblingsladen ums Eck oder das heiß geliebte Kaffeehaus auf unserem Kanal promoten. Idee: Wir hatten zwei Möglichkeiten: Entweder den Kopf in den Sand stecken oder einen Weg finden, wie man lokale Kleinbetriebe in und um Frankfurt in der aktuellen Situation schnell und pragmatisch helfen kann. Wir haben uns für Zweiteres entschieden. Bild: Freunde-Verlag

@LEIPZIG_SUPPORTYOURLOCALS Mein Name ist Paulina Krimmling und ich habe die Seite Mitte März gegründet. Ich lebe sehr gern in Leipzig und genieße die kreative Vielfalt, die unsere schöne Stadt bietet. Genau das soll erhalten bleiben und deshalb möchte ich besonders den Small Business Ownern und Start Ups eine Plattform bieten, um sich und ihre alternativen Konzepte, mit denen Sie durch die Krise kommen wollen, vorstellen zu können. Es ist sehr schön zu sehen, wie solidarisch die Menschen miteinander sind und wie viel Zuspruch die Plattform bekommt. Viele haben Kunden und Kundinnen dadurch hinzugewinnen können, was mich besonders freut!

@SUPPORTYOURLOCALS_ESSEN Wir von @supportyourlocals_essen haben den Instagram Account erstellt um die erschiedensten kreativen Ideen der Locals in Essen zu sammeln. Damit lernt man seine Stadt sogar neu kennen und kann auch noch etwas dazu beitragen, dass unsere Stadt so bleibt wie sie ist. Die zahlreichen Follower in der kurzen Zeit zeigen letztendlich wie groß das Interesse an der Unterstützung der Locals ist. Jede Bestellung, jedes Take-Away und jede andere Aktion zählt und macht einen echten Essener glücklich! #supportyourlocals_essen

@SUPPORTYOURLOCAL_HH Ich heiße Lena, wohne in Hamburg und betreibe den Account „supportyourlocal_hh“. Als ich vor einigen Wochen ein Video auf Instagram gesehen habe, in dem ein Hannoveraner Bäcker erklärt hat, wie es um Unternehmen in der Corona-Krise steht, erwachte in mir Tatendrang. Daraufhin habe ich Samstagabends mein Profil gegründet und poste seitdem täglich Unternehmen aus Hamburg. Damit Hamburger einen Überblick über das Angebot bekommen und die Unternehmen durch den Support nach dem Lockdown hoffentlich wieder eröffnen können!

@SUPPORTYOURDEALER supportyourdealer.de ist eine Plattform für Small Businesses, die in Krisenzeiten, wie wir sie aktuell erleben, um ihr Überleben kämpfen. Wir haben uns also gefragt, wie wir helfen können. Die Lösung ist denkbar einfach und führt ggf. sogar nach COVID-19 dazu, dass kleine Unternehmen sichtbarer sind. Jeder Unternehmer, egal aus welcher Branche, hat es verdient, unterstützt zu werden und dank Social-Media ist das sowohl regional, als auch überregional möglich. Wer für sich eine Lösung gefunden hat, diese Situation zu händeln darf mit unserem Support rechnen.

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Das Social Media Print Magazin

#BLOGGINGTALES

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#BLOGGINGTALES Sommer Ausgabe 2020

DAS SOCIAL MEDIA PRINT MAGAZIN

NINA SUESS

What to WEAR?

Die Styleicone in den heißesten

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Sommertrends

‚A postcard from HOME‘

#BLOGGINGTALES Impressum Eine Publikation der MaierAgency Mies-van-der-Rohe Straße 6 80807 München GERMANY

DEUTSCHLAND €4,90 ÖSTERREICH €5,70 SCHWEIZ SFR 7,90 LIECHTENSTEIN CHF 7,90 LUXEMBURG €5,90

@vikyandthekid

Chefredakteurin

Sommer Ausgabe 2020

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Redaktion

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Yvonne Maier Skyler Lance Louise Zahno Christian Dankerl Marie Riedl Simone Bauer

Produktion

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Nina Suess, Gitta Banko, Viktoria Rader, Daniela Giller, Magarin International, Isabel v. Staudt, Daniela Giller, Betty Modhadam, Anna van den Hövel, Peter Sterlinger Linda Leitner, Carina Jahn, Manuel Ringstetter, Grace Maier, Heidi Rondak, Kai Gut, Marina Geckeler Kevin Bete, Chantel Michel, Anne Wunderlich, Laura Di Gregorio, Kayla Hansen, Samir Abou-Suede, Nicole Grant, Kai Gut, Pamela Svhöntag, Verena Cruz, Manuel Ringstetter, Anna van den Hövel

Herzlichen Dank an alle, die uns bei der Sommerausgabe unterstützt haben.

Anzeigenverkauf und Kooperationsanfragen: contact@bloggingtales.com Druck: Aumüller Druck GmbH & Co. KG

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Zurzeit gilt Anzeigepreisliste Nr.1 vom 01.01.2020. Alle Rechte vorbehalten. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Für eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen. Die Agentur ist im Rahmen üblicher Zwecke zur Verwertung berechtigt. Wiederverwendung des Inhalts, in sämtlichen Medien, in jeglicher Sprache, nur mit schriftlicher Zustimmung der Agentur gestattet (mit Ausnahme von sozialen Medien unter Erwähnung des Magazins). Der Export der Zeitschrift #BLOGGINGTALES und ihr Vertrieb im Ausland sind nur mit Genehmigung der Agentur zulässig. Bei Nichtbelieferung ohne Verschulden der Agentur oder infolge von Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen die Agentur. Die Zeitschrift wird ganz oder in Zeilen digital vertrieben. Für eingesandtes Text- und Bildmaterial wird auch hier nicht gehaftet.


Illustration: AdobeStock

Das bisschen... macht sich von allein, sagt mein Mann… Für mich ist es der dritte Call an diesem Tag, bei dem ich im Hintergrund Kindergeschrei höre. Ganz Deutschland hat die Ausgangssperre gelockert, dennoch arbeiten viele, so wie ich, immer noch im Home Office. Zu einem großen Tag können auch Kinder nicht wieder in die Schule oder in eine Betreuung. „Es tut mir leid, aber Connor ist heute … sehr aktiv“, entschuldigt sich meine Kollegin Ariane, nach Konzentration ringend. Sie erklärt mir, dass ihr Sechsjähriger gerade eine Heavy-Metal-Phase hat, meistens schon am frühen Morgen. Um ihn etwas auszupowern und nicht ständig diese Musik zu hören, macht sie lange Spaziergänge mit ihm, doch eigentlich hat sie als Teamleitung in der PR-Branche keine Zeit dafür. Ist denn ihr Mann nicht zu Hause? Betretenes Schweigen, dann ein Murmeln – der hätte auch Calls. Wenn wir ehrlich sind, lagen die Nerven bei vielen Familien im Grunde schon vor dieser Pandemie blank. Jetzt arbeiten vor allem die Frauen am Limit. Und sollen neben dem Homeschooling ihrer Kinder auch noch Masken für die ganze Verwandtschaft nähen. Wie selbstverständlich werden diese Aufgaben den Müttern zuteil. Dabei stellt sich natürlich die Frage, warum Männer sich nicht einfach auch mit dem Kind für den Unterricht daheim hinsetzen können, wo sie doch so gerne die Welt erklären? Später am Nachmittag bekomme ich eine E-Mail von Kollegin Sabine – „Sorry, dass ich so lange für die Antwort brauchte. Mein Sohn hat heute einen Lagerkoller … und tut sich hart mit ‚selbst-beschäftigen‘.“ Mir blutet das Herz für sie. Als Alleinerziehende hat sie ohnehin damals harte Kämpfe ausfechten müssen für einen einzigen Tag Mobilarbeit in der Woche. Nur so konnte sie ihren Lebensmittelpunkt zu ihrer Mutter im etwas entfernteren Umland umlagern. Diesen einen Tag Erleichterung damals zu bekommen, war für sie nicht einfach. Vor der Coronazeit hatte das Home Office in vielen Unternehmen einen ziemlich schlechten Ruf. Präsenz war, was galt – das schlug sich beispielsweise auch bei vielen sinnlosen Inlandsreisen nieder. Wer dann doch einmal einen Tag mit Laptop zu Hause einlegte, aber möglicherweise auch gleichzeitig ein krankes Kind daheim hatte, der wurde gleich verdächtigt. Na, wird da überhaupt gearbeitet? Laut wissenschaftlicher Auswertung ist allerdings das Home Office sogar produktiver für viele Mitarbeiter, weil sie sich lange Wege sparen, sie nicht in der Kaffeeküche wiederzufinden sind – und sie vor allem von ihrem schlechten Gewissen angetrieben werden. Das zeigte eine zweijährige Studie der Standford Universität im Jahr 2018. Damals war es eher selten, dass man auf Nachfrage, wo der männliche Kollege denn gerade stecke, hörte: „Der ist im Home Office!“ Den Laptop mal mit heimnehmen und dort im Arbeitszimmer verschanzt weiterarbeiten? Klar, logisch. Aber den ganzen Tag nicht über die Flure wuseln? Unvorstellbar! Wie sollte sich also mit einer Ausgangs- und Kontaktsperre plötzlich noch dazu die Rollenverteilung ändern? Als noch alles gut war, war ja trotzdem die Frau hauptsächlich für die Carearbeit zuständig. So musste die Frau mit Beginn der Pandemie mehr denn je Karriere, Haushalt und Kinder vereinbaren.

Und wer ersteres nur dadurch stemmen konnte, weil er die letzten beiden Punkte zum Teil outsourcte, war schnell am Ende. Zuvor funktionierte der Ablauf im Grunde schon mit Ach und Krach – nun, ohne Kitas, Kindergärten und Schulen noch viel weniger. Wer seine Eltern als Hilfe hatte, konnte sich glücklich schätzen – manchmal kamen die Eltern allerdings noch zur Carearbeitliste hinzu. Und dann gab es auf einmal keine Ausweichmöglichkeiten mehr. Es variierte die Qualität der vorbereiteten Lehrmaterialen. Die Spielplätze waren zu, es konnte nur noch drinnen getobt werden. Am schlimmsten traf es die Familien mit Kleinkindern, weil die wenig verstanden, was eigentlich gerade los war. Später an diesem Tag hole ich kurz meine Post. Zwischen den Briefen befindet sich ein Zettel einer Nachbarsfamilie: Es seien Beschwerden eingegangen, dass ihr Fünfjähriger untertags zu laut sei. Sie würden nun Unterschriften sammeln bei den Nachbarn, die kein Problem damit hätten und Verständnis, wenn es einmal lauter wäre. Ich habe noch nichts gehört und bin traurig – wie kann man sich so unsolidarisch zeigen, dass die Familie sogar Angst haben muss, die Wohnung zu verlieren? Ich beende den Arbeitstag mit einer Telefonkonferenz am Abend. Obwohl ich keine Kinder habe, bin ich dennoch gestresst. Alleine die technischen Gegebenheiten rauben den letzten Nerv. Geplänkel, bevor alle Beteiligten dem Gespräch beigetreten sind. Wie geht es Kollegin Lisa? „Ich würde Elias so gerne in eine Notbetreuung geben. Eigentlich steht es mir sogar zu. Aber es ist unmöglich, das organisiert zu bekommen!“ Ihr Mann arbeitet freiberuflich immer von zu Hause aus. Könnte der nicht …? „Der ist tief in seinen Projekten

verschanzt, den darf man nicht stören.“ Wieder ein Fall, bei dem der Frau der Platz in der Küche zugewiesen wird – für die Kinderbetreuung, das Kochen und das Home Office. Das Arbeitszimmer besetzt vom Ehemann. Ich frage mich, wie die Kinder selbst das sehen – wollen sie nur von der Mutter betreut werden oder kennen sie es einfach nicht anders? Und wie kann der Mann dabei kein schlechtes Gewissen bekommen? Liegt es daran, weil Frauen zunächst mit dem Baby zu Hause bleiben und sich dabei gewisse Rollenverteilungen einschleichen? Sicher, vielleicht ist der Mann in einer höheren Position. Aber doch nur, weil Frauen im Berufsleben eh schon schleppend vorankommen – denn sie könnten ja gebären und damit ausfallen. Und ja, viele entschuldigen sich sogar für ihren Partner. Er wäre so aufgewachsen, es sei echt nicht einfach, das aus ihm herauszubekommen. Als Frau sich ständig flexibel jedem Wandel anzupassen ist jedoch in Ordnung, oder wie? Langsam werde ich wütend. Für Ariane und Lisa - Frauen müssen auch einmal unbequem sein! Es ist doch nicht selbstverständlich, dass nur die Frau gut basteln kann mit den Kleinen oder nur sie die Wäsche machen kann. Es muss ein Umdenken stattfinden. Und: Flexibles Arbeiten von zu Hause aus sollte auch nach der Coronazeit bleiben. Wer sich jetzt eine Aufgabenteilung innerhalb der Familie erarbeitet, sollte sie unbedingt behalten. Es ist ein weiterer Konflikt, den man aus Zeitmangel und Harmoniebedürftigkeit scheut, aber einer, der Erleichterung verspricht. Ich würde so gerne helfen. Und packe der Familie unter mir nebst meiner Bestätigung, sie nicht gehört zu haben, ein kleines Spielzeugauto in den Briefkasten. Simone Bauer

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Die Neue Ausgabe Gibt Es Ab 04.09.2020 112

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Am Ende besteht das Leben aus der Summe der Entscheidungen die du getroffen hast. Jeden Tag hast du eine neue Gelegenheit zu bestimmen, wie es aussehen soll. 113


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