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|transkript Spezial 01_02/2011 - Start-ups und Businesswettbewerbe

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Start-ups und Businesswettbewerbe

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Businessplan-Wettbewerbe

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Gründer

Härtetest im Wettbewerb

GRÜNDERINITIATIVE • LIFE SCIENCE • CHEMIE

Science4Life Venture Cup 2011

Unternehmer gesucht! Businessplan-Wettbewerb für Life Sciences und Chemie

Gründern dienen Businessplan-Wettbewerbe vor allem dazu, die Tragfähigkeit ihrer Ideen

Sie haben eine Geschäftsidee? Wir unterstützen Sie!

zu testen – ohne dabei viel zu investieren.

• Kompakte Wissensvermittlung • Individuelles Business-Coaching • Lebendige Netzwerkkontakte

Besonders in ausgesprochenen Gründerdisziplinen wie den Life Sciences haben sich Businessplan-Wettbewerbe in den vergangenen Jahren etabliert. Daraus sind erfolgreiche Unternehmen wie etwa die Münchener Wilex AG oder die Trion Pharma AG entstanden. Selbst inmitten der Wirtschaftskrise haben sich die Gründerkonkurrenzen großer Beliebtheit erfreut. Teilnehmer erhoffen sich vor allem ein qualifiziertes Feedback auf ihre Geschäftsideen sowie Publicity – im Falle eines erfolgreichen Abschneidens. Letztlich sind Businessplan-Wettbewerbe für den Gründer das, was im Labor als Optimierungsversuch durchgeht. Bevor das entscheidende Experiment durchgeführt wird oder der Prototyp funktioniert, soll das Konzept noch einmal auf Herz und Nieren geprüft werden. Schließlich vermeidet ein Scheitern in der Testphase, dass zu viel

Science4Life ist die führende Gründerinitiative mit dem klaren Branchenfokus Life Sciences und Chemie. Experten aus mehr als 120 Unternehmen unterstützen Gründer bei der Entwicklung ihrer Geschäftsideen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:

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Kursbuch Biopolitik Vol. 4 Das „Kursbuch Biopolitik“ Vol. 4 greift die aktuelle biopolitische Diskussion auf. Kompetente Autoren erläutern ihre Standpunkte, etwa zum Datenschutz bei Biobanken, der Rolle der Biotechnologie in der Tierproduktion, zu transgenen Nutzpflanzen in der EU oder den Chancen der Industriellen Biotechnik.

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Kursbuch Biopolitik Vol. 4 E 24,80, ISBN 978-3-928383-34-9 Tel. +49 (0)30/26 49 21-40 Fax +49 (0)30/26 49 21-11 service@biocom.de www.biocom.de

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Itranskript I Nr. 1-2 I 17. Jahrgang 2011

PREISG

Eine Initiative von:

Marktübersicht unter Geld und Zeit in ein Konzept investiert wird, das dem Markt nicht schmeckt. Klassische Frühphaseninvestoren wie der High-TechGründerfonds nutzen Businessplan-Wettbewerbe schließlich als Screeningmöglichkeit, um erfolgversprechende Ideen und künftige Unternehmer kennenzulernen. Die Geschichte der Businessplan-Wettbewerbe reicht bis in die frühen 80er Jahre hinein. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) rühmt sich der Erfindung des Konzeptes. Seinerzeit gelang es, über eine enge Kooperation von Hochschulen, unternehmerischem Umfeld und Kapitalgebern, Wirtschaftspotentiale aus der Hochschulforschung zu mobilisieren. In Deutschland starteten die ersten Businessplan-Wettbewerbe rund ein Jahrzehnt später. 1995 rief Sven Ripsas, der damalige Geschäftsführer des Existenzgründer-Instituts Berlin (EIB) die erste Gründerkonkurrenz ins Leben. Gleichzeitig startete in Bayern der Münchener Businessplan-Wettbewerb. Genauso wie der Businessplan-Wettbewerb Nordbayern und die 1998 gestartete Science4Life-Initiative wurden die genannten Kompetitionen von der Unternehmensberatung McKinsey & Company entwickelt. Heute gibt es in Deutschland mehr als 80 Wettbewerbe, einige davon konzentrieren speziell auf die Life Sciences. Auch in der Schweiz und Österreich hat sich das Konzept durchgesetzt. Die meisten Veranstaltungen unterteilen den Wettbewerb in drei Phasen: Ideenfindung, Grobkonzept und fertiger Businessplan. Eine Übersicht über spezialisierte Businessplan-Wettbewerbe im deutschsprachigen Europa inklusive Konzept, Deadlines und Ansprechpartnern ist im Internet unter www. transkript.de/spezial zu finden. L

€ 75.000ELD

+++ Teilnahme kostenfrei +++ Teilnahme kostenfrei

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Businessplan-Wettbewerbe

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Technologietransfer

Suche nach dem Gründer-Gen Filo Lopedoto, DIWA GmbH, Düsseldorf Vor gut einem Jahr haben die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Transfer-Agentur DIWA gegründet. Potentiale aus der Forschung zu erkennen und Wissenschaftler auf dem Weg zum Unternehmer zu begleiten, das sind die Hauptaufgaben der Düsseldorfer Innovations- und Wissenschaftsagentur GmbH (DIWA). So sollen Technologietransfer und Gründungsförderung am Universitäts- und Wissenschaftsstandort Düsseldorf gestärkt werden. Technologien und Unternehmen, die aus der Universität hervorgehen, sollen an die Region gebunden werden. Den Wissenschaftlern werden kompetente Fachleute an die Seite gestellt, die mit Rat und Tat unterstützen, wenn es um die Themen Ausgründung und Verwertung geht.

Stadt und Universität gründen gemeinsam Die Form einer gleichberechtigten Zusammenarbeit zwischen einer Universität und einer Stadt ist bislang einzigartig in Nordrhein-Westfalen. „Wir werden gemeinsam Nutzen aus dem Gründerpotential der Universität ziehen. Die DIWA wird dazu beitragen, in der Universität die Gründungskultur weiterzuentwickeln und auszubauen und so den Plan zu realisieren, aus der Heinrich-Heine-Universität eine Unternehmensgründer-Universität zu machen.“,

erklärt Professor Ulf Pallme König, Kanzler der Heinrich-Heine-Universität. Ein erster Erfolg konnte bereits verzeichnet werden: Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erreichte die zweite Runde im EXIST-Wettbewerb „Die Gründerhochschule“. Seit Sommer 2010 ist das DIWA-Team (im Bild v.l.: Martin Kretschmer, Susanne Klimkat, Thomas Heck, Thomas van den Boom, Filo Lopedoto) an den Instituten und Lehrstühlen präsent. „Wir möchten die Wissenschaftler idealerweise schon frühzeitig abholen – möglichst ab dem ersten Gedanken an eine Gründung“, sagt Geschäftsführer Dr. Thomas Heck. „Sobald darüber nachgedacht wird, eine Erfindung für eine Ausgründung zu nutzen, stehen wir zur Verfügung.“ Unterstützung bei der Erstellung des Businessplans, bei Kontakten zu Geldgebern und Patentanwälten oder der Aufbau eines Founding-Angels-Netzwerks sind nur ein Teil des Angebots. Persönliche Gespräche mit den Wissenschaftlern und regelmäßiger Kontakt sind die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Aus den speziellen Vorstellungen und Anforderungen des Wissenschaftlers werden Umfang und Inhalt der Beratung individuell zusammengestellt. Auch der Kontakt zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wird nicht vernachlässigt. Durch bereits vorhandene Netzwerke wie das LifeScienceNet Düsseldorf, BioRiver – Life Science im Rheinland e.V. oder der Landescluster BIO.NRW

können schnell und unkompliziert Kontakte zwischen Firmen und Wissenschaftlern hergestellt werden, wenn etwa Kooperationspartner gesucht werden. Weiterhin sind Veranstaltungsreihen geplant, bei denen die Unternehmen über die Kompetenzen und Möglichkeiten der Lehrstühle informiert werden sollen. Hierdurch werden die Netzwerke und der persönliche Kontakt zwischen den Instituten und den Firmen gefördert.

Frühe Kooperationen, intensive Gründeraktivitäten „Aus dem Gespräch heraus entwickeln sich meistens die besten Ideen“, berichtet Martin Kretschmer, verantwortlich für den Bereich Technology & Science Marketing. Bereits im ersten Jahr sind mehrere Firmen und Institute zusammengekommen und unterhalten sich aktiv über konkrete gemeinsame Projekte. Für das kommende Jahr stehen der Ausbau der Gründeraktivitäten an der Universität sowie viele Gespräche mit Wissenschaftlern der Universität und Vertretern der Wirtschaft an. Institute, Ausgründungen und wirtschaftlich relevante Projekte der Heinrich-Heine-Universität werden auf Messen und Kongressen bekannt gemacht. „2011 wird viele neue Ideen und Projekte bringen,“ L so Heck. „Wir freuen uns darauf!“ Itranskript I Nr. 1-2 I 17. Jahrgang 2011

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Businessplan-Wettbewerbe

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Science4Life

Strategisch gründen Denise Schottler, CfL Consulting Wer ein Unternehmen gründen möchte, sollte neben einer guten Geschäftsidee auch ein praxistaugliches Geschäftskonzept vorweisen können. Ein gut strukturierter Businessplan ist die dafür notwendige Grundlage. Gründen ist ein zeitaufwendiger Prozess und mancher wird fragen, ob es wirklich nötig ist, auch noch Zeit in das Schreiben eines Businessplans zu investieren. Motivieren kann das bekannte Szenario des sogenannten Elevator pitch. Dieses gibt dem Gründer knappe fünf Minuten Zeit, Investoren für seine Geschäftsidee zu begeistern. Mit einem im Vorfeld gründlichst ausgearbeiteten Businessplan wird ein Investor oder strategischer Partner leichter zu überzeugen sein, da sich der Gründer detailliert mit seinem Vorhaben auseinandergesetzt hat.

Ideen wagen... Unterstützt werden angehende Unternehmensgründer beim Verfassen von Businessplänen im Rahmen vieler Gründerwettbewerbe. Warum an einem Wettbewerb teilnehmen? Die Vorteile solcher Angebote liegen auf der Hand: Wettbewerbe bieten Gelegenheit, Ideen in einem früheren Stadium und einem geschützten Rahmen auf Markt- und Wettbewerbsfähigkeit zu prüfen. Vielfältige Informationsangebote, der Gewinn von Preisgeldern und die Chance auf viele nützliche Kontakte machen eine Teilnahme zusätzlich attraktiv. Für Gründer mit Geschäftsideen im Life Science- und Chemiebereich bietet die Gründerinitiative Science4Life jährlich einen Businessplan-Wettbewerb an. Der Science4Life Venture Cup wird in diesem Jahr zum 13. Mal durchgeführt. Durch dessen branchenspezifische Ausrichtung haben die Teilnehmer den Vorteil, sich mit ihren Ideen im direkten Markt­umfeld messen zu können. Zudem profitieren Teilnehmer von dem großen Science4Life-Expertennetzwerk. Was angehende Unternehmer für einen überzeugenden Businessplan und ihren späteren Unternehmenserfolg benötigen, erfahren sie von Fachleuten aus den Bereichen Recht, Finanzierung, Betriebswirtschaft, Marketing und Kommunikation sowie ehemaligen

Venture Cup-Teilnehmern, die ihre Ideen erfolgreich realisieren konnten. Die Kenner der Biotech-Branche und Spezialisten aus der chemischen Industrie wissen um Markttrends und helfen bei der Fokussierung und Formulierung der Geschäftsidee im Rahmen von Online-Seminaren und Workshops. Bis Ende Januar konnte ein Geschäftskonzept eingereicht werden. Wer bis zum 29. April 2011 einen ausgearbeiteten Businessplan bei Science4Life einreicht, erhält ein ausführliches Feedback und hat zudem Chancen auf Geldpreise im Gesamtwert von 76.000 Euro. Mehr als 3.000 Teilnehmer haben in den vergangenen 12 Wettbewerbsrunden des Science4Life Venture Cups ihre Geschäftsideen optimiert. Vielen von ihnen ist der Schritt zur Realisierung des eigenen Unternehmens geglückt. Kornelia Sabel, Gründerin und Geschäftsführerin der EBS Technologies GmbH in Kleinmachnow zählt zu den erfolgreichen Science4Life-Teilnehmern. Ihr Geschäftskonzept, Therapieverfahren und Medizingeräte für Patienten mit Gesichtsfelddefekten und Aphasie zu entwickeln, brachte das Gründerteam im Jahr 2008 unter die fünf besten Teams der Businessplanphase. „Der Businessplan-Wettbewerb ist die erste Möglichkeit, das geplante Business auf den Prüfstand zu stellen. Wir haben uns für ­Science4 Life entschieden, weil uns die Qua-

lität des Wettbewerbes überzeugte. Aus den Businessplan-Gutachten und den Workshops haben wir viele Anregungen zur Verbesserung unseres Vorhabens erhalten, was letztendlich auch einen Beitrag zu unserer VC-Finanzierung leistete,“ bilanziert Sabel ihre Wettbewerbsteilnahme.

Businessplan als roter Faden Heute beschäftigt die EBS Technologies GmbH neun Mitarbeiter „und wir nutzen den Businessplan weiterhin als roten Faden für die Umsetzung unserer Ideen. Wie bei jedem Plan entwickelt sich auch der Businessplan im Laufe der Zeit weiter. Unsere ursprünglichen Grundideen und Ansätze sind aber nach wie vor die Basis unseres Handelns,“ unterstreicht Sabel die Bedeutung des Businessplans auch für etablierte Unternehmen. An der aktuell laufenden Runde des ­S cience4Life Venture Cups können sich auch bereits bestehende Unternehmen beteiligen, sofern diese nicht vor dem 1. September 2009 gegründet wurden. Alle Informationen rund um Anmeldung, Veranstaltungen und Termine finden Interessierte unter www.science4life.de. Dort kann auch das Science4Life-Handbuch zur Businessplanerstellung heruntergeladen werden. L

Wachgeküsst ...

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Businessplan-Wettbewerbe

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Österreich

Rekord für Best of Biotech Johannes Sarx, austria wirtschaftsservice, Wien initiative LISA Vienna Region 2010 erstmals den „LISAVR Medtech Award“ in Höhe von 10.000 Euro. Teams, die in Österreich ein Unternehmen gründen möchten, erhalten auch nach dem Wettbewerb Unterstützung. Eingebettet in eine komplementäre Förderlandschaft können die zukünftigen Unternehmer über verschiedene Programme der aws in der Gründungs- und Vorgründungsphase (PreSeed, Seed-Financing, Management auf Zeit) weiterhin finanzielle und beratende Hilfe in Anspruch nehmen. Die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) bietet zusätzlich projektbezogene Unterstützung. Die Jury, die Gewinner und die Veranstalter des Best of Biotech-Wettbewerbs 2010: Michael Losch (BMWFJ), Andreas Schmidt (AyoxxA), Markus Müller (Vorsitzender BOB-Jury, MUW), Hartmut Ehrlich (Baxter) und Johannes Sarx (aws) Wie wird aus einer zündenden Geschäftsidee im Life Sciences-Bereich ein erfolgreiches Unternehmen? Der internationale Businessplan-Wettbewerb „Best of Biotech – get your business started“ unterstützt dabei. Diese Start-up-Initiative mit Fokus auf Life Sciences soll die industrielle Nutzung von Forschungsergebnissen ankurbeln und so zukunftsweisende Ideen der Wirtschaft zugänglich machen. Best of Biotech wird von der österreichischen Förderbank austria wirtschaftsservice (aws) im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) organisiert. Der Wettbewerb wird zusammen mit den Gründerzentren österreichischer Universitäten (AplusB-Zentren) sowie internationalen Partnern durchgeführt.

Mehr als 40 Gründungen Die Innovationskraft des Best of Biotech kann sich sehen lassen: Aus den bisherigen Wettbewerbsrunden mit 261 Teams gingen bereits mehr als 40 Unternehmensgründungen hervor. Insgesamt wurden rund 215.000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet. Best of Biotech läuft in zwei Phasen ab. In Phase 1 sind die Teilnehmer aufgerufen, ihre Geschäftsidee in Form eines Kurzkonzeptes darzustellen. Die besten drei Ideen werden mit jeweils 1.500 Euro ausgezeichnet. 2010 reichten in der ersten Phase 104 Teilnehmer aus elf Ländern und drei Kontinenten 39 innovative Unternehmenside-

en mit wirtschaftlichem Potential ein. In der zweiten Phase des Wettbewerbs können die Teilnehmer nun ihre vollständigen Businesspläne einreichen. Im Rahmen von Workshops erhalten die teilnehmenden Forscher intensives Feedback. Experten aus den Bereichen Industrie, Finanzierung und Wissenschaft beurteilen die eingereichten Ideen und erarbeiten gemeinsam mit den Teilnehmern ein tragfähiges Geschäftskonzept – der Grundstein für jedes neue Unternehmen. Die begleitende Betreuung und das individuelle Coaching, das die Teilnehmer in zahlreichen regionalen Workshops erhalten, wurden für die letzte Wettbewerbsrunde stark ausgebaut. Besonders erfreulich dabei war die rege Teilnahme von Partnern aus osteuropäischen Ländern. Ein Netzwerk von Experten aus dem In- und Ausland hilft den angehenden Unternehmern, realistische Marktchancen für ihr Geschäftsmodell zu erarbeiten und unterstützt sie mit Branchenkontakten.

Attraktive Preise Auf die besten drei Konzepte warten attraktive Geldpreise: 1. Preis 15.000 Euro, 2. Preis 10.000 Euro, 3. Preis 5.000 Euro. 2010 wurden die Preise von Baxter, Boehringer Ingelheim sowie vom österreichischen Biotech Start-up AFFiRiS gesponsert. Um der dynamischen Wachstumsbranche Medizintechnik mehr Sichtbarkeit zu verleihen, stiftete die Cluster-

So viele Teilnehmer wie noch nie In der zweiten Phase des letzten Wettbewerbs sandten 25 Teams aus 13 Ländern ihre Businesspläne ein – ein Teilnehmer-Rekord. Fast zwei Drittel der Teilnehmer stammten aus Österreich. Aber auch aus den USA, Deutschland, Ungarn und Polen sowie aus Asien haben Forscher Geschäftspläne eingereicht. Drei Gewinnerteams aus Singapur, Wien und Klagenfurt konnten sich gegenüber der internationalen Konkurrenz durchsetzen und überzeugten die Jury beim finalen Hearing. Über den ersten Platz freute sich das junge Biotechnologie-Unternehmen AyoxxA aus Singapur. Das Team um Dr. Andreas Schmidt entwickelt und kommerzialisiert eine Plattform, welche die parallele und sehr exakte Messung der Konzentration zahlreicher Proteine und anderer biologischer Analyte in einem sehr kleinen Probenvolumen ermöglicht. Der zweite Platz ging an die Wiener Firma Xiber Science von Sonja Reingruber und Peter Petzelbauer. Das Spin-off der Medizinischen Universität Wien entwickelt neue Wirkstoffe, um die Überlebenschancen von Intensivpatienten zu erhöhen. Mit dem dritten Platz prämierte die Jury das Team von Jürgen Jesenko und Horst Koinig. Das Kärntner Zahntechnik-Unternehmen Blueline entwickelt und vertreibt einen intraoralen 3D-Scanner, welcher den Abdruckprozess vollständig digitalisiert und damit passgenaue Zahnprothesen ermöglicht. Blueline konnte sich auch zusätzlich über den von LISA VR gesponserten Preis freuen. Im kommenden Jahr wird der WettbeL werb zum sechsten Mal durchgeführt. Itranskript I Nr. 1-2 I 17. Jahrgang 2011

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