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Liebe Leserinnen und Leser!
Leben besteht aus Veränderungen. So ist auch das Konstrukt Familie in den letzten Jahrzehnten nicht gleich geblieben. Neben der traditionellen Eltern-Kind-Familie gibt es andere Familienmodelle, die längst Teil unserer gesellschaftlichen Realität sind. Dazu zählen auch Ein-Eltern-Familien. Wir haben Lisa, eine von über 9.000 alleinerziehenden Erwachsenen in Südtirol, getroffen. Auch Rocksängerin Ina Pross aus Tramin ist alleinerziehend. Sie erzählt, warum es als Frau und Mutter auch eine gesunde Portion Egoismus braucht.
Wir bleiben im Unterland und blicken in einen neuen Raum für Begegnungen: Mit lind.art entsteht im Ortszentrum von Truden ein neuer, spartenübergreifender Kunstverein. Im Wieserhof, den die Gemeinde zu einem Mehrgenerationenhaus umbaut, soll ein offener kultureller Treffpunkt entstehen – für alle Generationen und für neue Perspektiven. Gotthard Bonell hat uns Genaueres berichtet.
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre, Ihre Sarah Meraner redaktion@bezirksmedien.it
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Redaktion: Sarah Meraner, Walter J. Werth, Flora Brugger, Remo Demanega, Phillipp Kieser, Karl Psenner, Robert Adami
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Grafik: Markus Ladurner, grafik.plus@bezirksmedien.it
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„EINE VOLLWERTIGE FAMILIE“
Alleinerziehend und somit rund um die Uhr im Einsatz: Lisa stemmt Familie, Beruf und Mental Load alleine – und zeigt, wie viel Stärke in einem Alltag steckt, der kaum Pausen kennt. Eine Geschichte über Erschöpfung und Mut.
Es ist fast 20.30 Uhr, als die Kinder eingeschlafen sind. Jetzt heißt es für Lisa T. (Name von der Redaktion geändert) noch: Küche aufräumen, Müll rausbringen, duschen und dann ab an ins Bett. Sie muss morgen früh raus und am Corporate Design eines Hotelkunden weiterarbeiten. Lisa ist seit zwei Jahren als Grafikerin selbstständig. Diesen Schritt zu wagen, hat sie als alleinerziehende Mama einiges an Überwin-
dung gekostet. „Natürlich ist die Selbstständigkeit auch mit einem finanziellen Risiko verbunden, aber in den Firmen, in denen ich vorher angestellt war, habe ich zu wenig verdient, um Miete und Nebenspesen alleine stemmen zu können.“, sagt Lisa. „Jetzt bin ich flexibel und kann mir die Stunden so einteilen, dass ich mich auch um Kinder und Haushalt kümmern kann.“ Jeden Morgen sitzt Lisa schon um halb fünf an
ihrem Schreibtisch, der gleichzeitig auch ihr Küchentisch ist. Ein Büro kann sie sich nicht leisten – „ist aber auch nicht unbedingt notwendig“, sagt die 35-Jährige, obwohl sie sich manchmal mehr Gesellschaft wünscht – während der Arbeit, aber auch sonst. „Für meine Freundinnen habe ich leider wenig Zeit. Abends komme ich nur selten weg, weil ich erstens zu müde bin, aber auch, weil es für mich schwierig ist, jeman-
den zu finden, der auf meine Kinder aufpasst.“
24/7
Lisas Alltag ist durchgetaktet. Um 04.15 Uhr morgens beginnt ihr Tag: Anziehen, zwei Stunden arbeiten, dann Frühstück und Pausenbrote herrichten, Spülmaschine ausräumen, Kinder wecken und dafür sorgen, dass alle rechtzeitig aus dem Haus kommen. Die Kinder – acht und sechs Jahre alt
– gehen alleine zur Schule. „Zum Glück ist die Schule nur ein paar Gehminuten entfernt – der Weg ist ungefährlich, so kommen sie zu zweit sicher dahin. Das schenkt mir ein bisschen Zeit am Morgen“, erklärt die Unterlandlerin. Kurz vor acht setzt sie sich wieder an den Computer, arbeitet bis halb eins. Dann bereitet sie das Mittagessen vor, wenn sie es zeitlich schafft, holt sie die Kinder von der Schule ab. Sobald die beiden zu Hause sind, bleibt der Computer aus. „Ich habe es aufgegeben, nebenher zu arbeiten“, lacht Lisa, „ich kann mich dann weder zu 100 Prozent auf die Kinder, noch auf die Arbeit konzentrieren – das bringt niemandem etwas.“ Also wird gespielt, Hausaufgaben und etwas Hausarbeit gemacht, und meistens steht dann Sporttraining oder Musikschule auf dem Programm. Einkaufen, abends wieder heim, Essen zubereiten und alle ins Bett bringen, bevor noch die gröbste Hausarbeit erledigt wird. Die Alleinerziehende gibt zu: „Manchmal bin ich schon sehr ausgelaugt – weil ich einfach gar nichts abgeben kann.“ Ausgelaugt – und auch mal am Ende ihrer Kräfte: An Lisa haftet nicht „nur“ die sichtbare Arbeit, sondern auch das viele Drumherum: das Planen von Ferien,
Feiertagen und Krankheitstagen, WhatsApp-Eltern-Gruppen, Sprechstunden, Trainings und Spiele, Aufführungen, Geburtstagsfeiern, das Organisieren von Geschenken, Treffen mit Freund:innen der Kinder. Arzttermine wahrnehmen, das Organisieren von Babysitter:innen, Rechnungen bezahlen, anfallende Arbeiten in der Wohnung erledigen – die Liste ist lang. Laut der Plattform für Alleinerziehende bringen Alleinerziehende etwa 75 Stunden pro Woche für Beruf, Haus- und Carearbeit auf. Damit sind sie die Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Arbeitsbelastung.
Die Plattform für Alleinerziehende gibt es seit 1994. Der ehrenamtliche Verein setzt sich für die Anliegen allein- und getrennterziehender Eltern und deren Kinder sowie für Patchworkfamilien ein und betreut im Schnitt 100 Mitglieder im Jahr. „Dazu kommen telefonische Nachfragen, persönliche Gespräche und externe Rechtsberatungen, die von uns vermittelt werden. Durchschnittlich haben wir pro Tag eine Anfrage“, erörtert Josefa Romy Brugger, Präsidentin der Plattform. Sie kennt die emotionale Erschöpfung Alleinerziehender, die mit der fehlenden Unterstützung im
Alltag einhergeht und das anhaltende Gefühl, nie „abschalten“ zu können: Auch Lisa ist immer da – 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Selbst mal ausfallen oder krank werden? Ist nicht drin. Die mentale Last empfindet die Zweifach-Mama oft noch erdrückender als den ganzen Rest, sagt sie nachdenklich. Alleinerziehende wie Lisa fühlen sich oft einsam – niemand ist da, um Entscheidungen gemeinsam zu treffen und um sich gegenseitig zu entlasten. „Manchmal wäre es schon schön, wenn ich jemanden hätte, mit dem ich die Verantwortung und auch meine Sorgen teilen könnte.“ Aber eigentlich habe sie keine Zeit für einen Partner – und auch etwas Angst: „Der Schmerz aus der alten Beziehung setzt mir noch immer zu.“
Dorfgetratsche, Schuldgefühle, Existenzängste Vor etwas mehr als vier Jahren trennte sich Lisa von ihrem damaligen Partner und dem Vater ihrer beiden Kinder. Eine schwierige Zeit, wie sie sagt. „Das Schlimmste für mich war nicht mal die Trennung, sondern dass die Kinder aus ihrem gewohnten Umfeld weg mussten. Und das Schwarz-Weiß-Denken der Leute, die sich nicht erklären konn-
ten, warum ich die Beziehung beendet habe.“ Von außen habe alles harmonischer gewirkt, als es in Wirklichkeit war, sagt sie. „Aber es sieht halt niemand hinter die Tür.“ Das Dorfgetratsche war neben dem Veränderungsschmerz noch ein zusätzlicher Belastungsfaktor. „Wenn du jemanden verlässt, hast du automatisch die Familie zerstört. Du hast dann einen Stempel drauf, so, als hättest du versagt.“ So kommen neben – oder vielleicht auch gerade wegen – der gesellschaftlichen Vorwürfe, starke Schuldgefühle hinzu. Das bestätigt auch Brugger: Viele Alleinerziehende hätten das Gefühl, „den Vorstellungen der Herkunftsfamilie, der eigenen und der erweiterten Familie, der Gesellschaft sowie den eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden zu sein.“
In Südtirol leben etwa 9.000 Erwachsene mit über 15.000 Kindern und Jugendlichen in sogenannten Ein-Eltern-Familien. Mehr als 80 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Sie sind besonders armutsgefährdet – diese armutsgefährdeten Einelternfamilien machen 45 Prozent der gesamten Haushalte in Südtirol aus. Das heißt, etwa jede zweite alleinerziehende Person
ist von Armut bedroht – und damit auch ihr Kind oder ihre Kinder. Ein europaweites Phänomen – und hierzulande nicht anders. Alleinerziehende sind jene Gruppe mit dem niedrigsten Äquivalenzeinkommen. Laut Daten des Landesstatistikinstituts kostet ein Kind knapp 500 Euro monatlich. Dazu kommt, dass die Mieten und Lebenshaltungskosten in den letzten Jahren massiv angestiegen sind. Für Einelternfamilien gibt es keine zusätzlichen finanziellen Unterstützungsangebote – lediglich jene, die es auch für die klassische Familie gibt. Weil zum Einkommen aber auch Unterhalt und einige Sozialleistungen zählen, fällt die finanzielle Unterstützung oft sogar niedriger aus. „Es fehlt außerdem ein Jugendamt, das die Rechte der Kinder – Unterhalt, außerordentliche Spesen – von Amts wegen einfordert. Momentan müssen die Alleinerziehenden, bei denen die Kinder leben, dies auf eigene Kosten und Zeit erledigen“, erklärt Brugger. „Aufgrund von struktureller Gewalt durch strenge Auflagen und Kontrollen, etwa seitens des Sozialsprengels, fühlen sich manche wie Bittsteller:innen oder Betrüger:innen.“
Viele Herausforderungen
Ein geplatzter Familientraum,
materielle Sorgen, wirtschaftliche Defizite, Existenzängste: Alleinerziehende haben mit vielen Herausforderungen und hohem Druck zu kämpfen – auch aus emotionaler Sicht: Viele berichten, dass sie emotional „auf sich gestellt“ sind. „Auch Konflikte mit sich selbst und psychischer Druck von außen spielen oft eine Rolle, z. B. durch den/die Ex-Partner:in“, sagt Josefa Romy Brugger. Selten geht eine Trennung reibungsfrei vonstatten, je nach Situation ziehen sich Unstimmigkeiten und Streitereien noch über Monate oder gar Jahre hinweg. „Nachtrennungsgewalt“ nennt man es, wenn eine Beziehung zwar vorbei ist, die Kontrolle aber weiter geht: psychisch, finanziell oder auch strukturell. Diese Nachtrennungsgewalt trifft meistens Mütter – und immer auch die Kinder – und hat für die Betroffenen massive Auswirkungen auf Psyche und Körper. Ebenfalls schwierig: die Wohnungssuche. „Sobald die Vermietenden gehört haben, dass ich alleine mit zwei Kindern bin, wurde entweder sehr kritisch nachgefragt, wie ich die Miete denn stemmen wolle, oder ich habe einfach gar nichts mehr von ihnen gehört.“ Es dauerte lange, bis Lisa etwas fand, das ihr finanziell nicht den Boden unter den Füßen wegzieht. Sie bezieht
Mietbeitrag – hier bräuchte es einen respektvolleren Umgang sowie eine Hilfe, die nicht noch mehr Aufwand erzeugt, ist sie der Meinung. Unterhalt von ihrem Ex bekommt sie sehr unregelmäßig. Eine soziale Farce: Auch, wenn der Unterhalt nicht bezahlt wird, wird dieser bei der Berechnung des Mietbeitrags angerechnet. Es gab schon Zeiten, in denen Lisa am Ende des Monats nichts mehr auf dem Konto hatte. „Ich bin damals neben meiner Festanstellung zweimal in der Woche Ferienwohnungen putzen gegangen.“ Organisatorisch und mental war das für Lisa irgendwann nicht mehr tragbar – und sie beschloss, sich selbstständig zu machen, damit sie ihre Arbeitszeiten selbst bestimmen kann und letztlich auch den Preis für ihre Arbeit. Ohne ein Startkapital, das ihr dafür etwas Sicherheit gegeben hat, wäre das aber nicht möglich gewesen. „Da haben mir zum Glück meine Eltern unter die Arme gegriffen.“ Ihre Eltern sind auch die, die für die Betreuung der Kinder immer wieder mal einspringen – dafür ist Lisa extrem dankbar. Doch nicht alle Alleinerziehenden können auf familiäre Hilfe zurückgreifen. Neben einem stabilen Netzwerk würden auch bessere gesellschaftliche Rahmenbedingungen – etwa mehr
Unterstützung und Verständnis durch Arbeitgebende – die Situation vieler alleinerziehender Elternteile verbessern. Und es braucht leistbare und flexible Betreuungsmodelle, damit sich auch getrennte Eltern gleich viel um die Kinder kümmern können. „Das klassische Modell – jedes zweite Wochenende, ein Nachmittag unter der Woche – greift nicht mehr“, ist Josefa Romy Brugger überzeugt. „Wir brauchen Modelle, die die Mütter entlasten und die Väter stärken. Diese müssen stärker in die Carearbeit miteinbezogen werden.“ Brugger legt Alleinerziehenden nahe, gut auf sich zu schauen. Sie sollen sich nicht zu schämen, Hilfe zu suchen – und anzunehmen. Schuldgefühle bräuchten sie sich von niemandem einreden lassen. „Ein Ende einer Partnerschaft ist nicht das Ende der Elternschaft. Kinder lieben Vater und Mutter – sie haben ein Recht auf beide und ein Recht auf Unterhalt, um das alltägliche Leben so gewohnt wie möglich weiterführen zu können.“
Ein kleines Team
Lisas Kinder sehen ihren Vater nur alle paar Wochen. „Ich habe anfangs sehr darum gekämpft, dass er sie öfter zu sich nimmt, damit die Kinder weiterhin eine
Beziehung zu ihm haben. Aber inzwischen weiß ich, dass das nicht meine Aufgabe ist.“ Trotzdem muss sie als Mama die Fragen und auch den Schmerz der Kinder auffangen. „Ich glaube, dass sie sich inzwischen daran gewöhnt haben, aber wie es in ihnen drin wirklich aussieht, weiß ich nicht. Ich kann nur für sie da sein“, so Lisa. Auf der anderen Seite ist sie auch froh, dass sie mit ihrem Ex nicht so viel Kontakt pflegen muss, das würde auch viel komplizierter machen. „Meine Kinder und ich können unser Leben genauso leben, wie wir es möchten.“ Viele Alleinerziehende erleben eine intensive, sehr besondere Nähe zu ihren Kindern, weil sie viele Erfahrungen ohne zweiten Elternteil teilen: gemeinsame Routinen, Herausforderungen, Erfolge – alles passiert als kleines Team.
Dass der Druck und die unschönen Gefühle aus der alten Beziehung weg sind, empfindet Lisa als befreiend. Dafür nimmt die 35-Jährige auch all die negativen Seiten in Kauf – auch die Tatsache, dass sie selbst immer hinten ansteht, denn Zeit für sich hat Lisa kaum. Während sich andere Mamas abends oder am Wochenende von daheim mal abseilen können, sitzt Lisa zu Hause. „Die Kinder werden ja älter, daher bin ich zuversichtlich, dass
die Zeit irgendwann wieder kommen wird, in der ich mich wieder mehr um mich selbst kümmern kann, abends vielleicht wieder regelmäßig laufen gehen kann. Bis dahin heißt es einfach: Zähne zusammenbeißen.“ Trotz aller Widrigkeiten und Belastungen ist die Unterlandlerin stolz auf sich und auf das, was sie alleine alles schafft. Inzwischen hat sie auch das Gefühl, resilienter geworden zu sein, „und vor allem organisierter“, schmunzelt sie. Von der Gesellschaft wünscht sie sich ein Gefühl des Gesehen-Werdens und der Anerkennung. Vor allem aber weniger Vorurteile und Stigmatisierung: „Ich habe das Gefühl, dass Alleinerziehende oft abgewertet werden, dabei leben wir einfach nur ein anderes Familienmodell. Meine Kinder und ich sind eine vollwertige Familie.“
Anmerkung der Redaktion: Um Lisas Familie zu schützen, verwenden wir in diesem Beitrag weder ihren richtigen Namen noch nennen wir die Gemeinde oder das Geschlecht der Kinder.
Kontakt Plattform für Alleinerziehende: info@alleinerziehende.it 0471 300038 / 349 1007788
Die diesjährige Ausgabe steht ganz im Zeichen des Themas „Macht“ – beleuchtet aus literarischer, künstlerischer und gesellschaftlicher Perspektive.
Über 1.000 aktuelle Neuerscheinungen aus dem gesamten deutschen Sprachraum stehen bei den „Bücherwelten im Waltherhaus“ im Mittelpunkt. Die Buchausstellung zeigt einen Querschnitt der Publikationen des Jahres 2025: Die Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann präsentiert Belletristik, Sach- und Fachbücher sowie ein Regal mit preisgekrönten Werken. Das Jukibuz im Südtiroler Kulturinstitut stellt neue Kinder- und
Jugendbücher aus, während Verlage aus Südtirol und Tirol ihre aktuellen Publikationen zeigen. Für Kinder von null bis drei Jahren gibt es eine Bookstart-Koje, und im oberen Foyer sind Illustrationen aus dem Bilderbuch „Kolossale Katastrophe“ von Hannah Brückner zu sehen. Die Bücherwelten 2026 stehen unter dem Themenschwerpunkt „Macht“ und wurden am 20. Jänner 2026 mit einer Lesung von Ilija Trojanow eröffnet,
Am 3. Februar spürten bei den Bücherwelten die Autorinnen Miriam Unterthiner („Blutbrot“) und Anna Rottensteiner („Mutterbande“) in ihren jüngsten Werken der Geschichte nach.
der über sein Buch „Das Buch der Macht“ sprach. Macht wird dabei nicht nur kritisch, sondern auch als positive und kreative Kraft beleuchtet, etwa in Kunst, Musik und Liebe. Ein gemeinsames Kunstprojekt widmet sich der „Macht der Liebe“. Das Programm umfasst Lesungen, Buchvorstellungen, Vorträge, Diskussionen und Workshops. Von Bozen aus wandern die Bücherwelten auch heuer wieder an weitere Orte in Südtirol.
Die Bücherwelten 2026 laufen noch bis einschließlich 24. Februar im Waltherhaus Bozen. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr, Mittwoch, 18.02. von 9 bis 21 Uhr.
Weitere Informationen unter www. kulturinstitut.org oder unter der Telefonnummer 0471 313800
Sarah Meraner
Gesundheits-Info
Darmgesundheit: Vorsorge schafft Sicherheit
Ein gesunder Darm ist die Basis für unser Wohlbefinden. Er spielt nicht nur eine zentrale Rolle bei der Verdauung, sondern beeinflusst auch das Immunsystem und zahlreiche Stoffwechselprozesse. Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, kann sich das in vielfältigen Beschwerden äußern – von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
und Reizdarm bis hin zu einem erhöhten Risiko für Übergewicht oder Diabetes.
Besonders wichtig ist die Darmgesundheit im Rahmen der Krebsvorsorge. Darmkrebs zählt weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen und entwickelt sich oft über Jahre unbemerkt. Umso entscheidender ist es, vorbeugend zu handeln.
PR-Info
Mit modernen endoskopischen Verfahren wie der Gastroskopie und der Koloskopie lassen sich krankhafte Veränderungen rechtzeitig erkennen und gezielt behandeln.
Im ST. JOSEF Gesundheitszentrum Meran – Bozen können Patient*innen auf die Kompetenz erfahrener Experten auf dem Gebiet der diagnostischen und therapeutischen Endoskopie vertrauen. „Unser Ziel ist es, Erkrankungen des Magen-DarmTrakts frühzeitig zu erkennen und Vorsorgeuntersuchungen so sicher und angenehm wie möglich durchzuführen“, erklären
Dr. Michele Comberlato, ehemaliger Primararzt für Gastroenterologie und Endoskopie des Verdauungstraktes am Kranken-
Bauernhof statt Adria – Sommerurlaub auf dem Bauernhof
Sommerzeit bedeutet für viele Südtirolerinnen und Südtiroler ans Meer fahren, die Ferne suchen. Dabei liegt das Urlaubsglück direkt vor unserer Haustür. Ein Glück, das man dort findet, wo das Leben noch im Einklang mit der Natur pulsiert – auf den Bauernhöfen.
In den mit viel Holz ausgestatteten Ferienwohnungen der
Urlaubshöfe fühlt sich der Morgen anders an. Kein Lärm, keine Hektik. Stattdessen das Krähen des Hahns und der Blick auf die Berge. Am Frühstückstisch stehen viele hofeigene Produkte, die das echte Bauernhofleben spürbar machen: Milch frisch von der Kuh, Marmelade nach Familienrezept und knuspriges Brot aus dem Holzofen.
Frisch gestärkt startet ein erlebnisreicher Urlaubstag: Kinder laufen barfuß über Wiesen und füttern die Tiere, während die Erwachsene genau das finden, was im Alltag oft zu kurz kommt: Ruhe und das Gefühl, wieder einmal richtig durchatmen zu können. Dieses Gefühl von Freiheit und Entspannung macht den Urlaub auf dem Bauernhof so besonders. Warum also in die Ferne schweifen? Manchmal genügt es, das Glück gleich ums Eck zu suchen – und es auf einem Roter Hahn Bauernhof zu finden.
Das Qualitätssiegel „Roter Hahn“ steht für Qualität und authentisches Bauernhofleben. Über 1.600 Südtiroler Höfe aus allen Landesteilen öffnen Gästen ihre Tore und
haus Bozen, und Dr. Thomas Buratti, Facharzt für Gastroenterologie und Innere Medizin. Wichtig: Vorsorge muss niemandem Angst machen. Das ST. JOSEF Gesundheitszentrum Meran – Bozen lädt dazu ein, die eigene Darmgesundheit aktiv zu schützen – unterstützt durch fachkundige Beratung und persönliche Betreuung.
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Sanitätsdirektor
Prof. Dr. Alfred Königsrainer Meran, Franz-Innerhofer-Straße 2/4 Tel. 0473 864 333 Bozen, Brennerstraße 2 D Tel. 0471 1555 000 health@stjosef.it www.stjosef.it
laden zu genussvollem Urlaub im bäuerlichen Ambiente ein. Zur Auswahl stehen Zimmer und Ferienwohnungen, die nach einem strengen Auswahlverfahren je nach Ausstattung, Erlebnisangebot und Dienstleistungsqualität mit zwei bis fünf Blumen zertifiziert wurden. Darüber hinaus vereint „Roter Hahn“ eine Reihe von Betrieben, die ihre Produkte direkt ab Hof verkaufen, Hof- und Buschenschänken sowie das bäuerliche Handwerk. Seit 2023 ermöglicht zudem die „Roter Hahn Kochschule“ das Eintauchen in die traditionelle Südtiroler bäuerliche Küche. Weitere Informationen gibt es unter www.roterhahn.it oder mit einer kostenlosen Bestellung des Katalogs „Urlaub auf dem Bauernhof“ unter Tel. 0471/999325 oder info@roterhahn.it.
Rocksängerin Ina Pross über Rollenbilder, Muttersein und Musik: wie die Traminerin zwischen Bühne und Büro ihren eigenen Weg geht.
Normalerweise kennt man sie mit hochgesteckter Rockabilly-Frisur, Pumps und rotem Lippenstift. Zum Gespräch kommt Ina Pross in flachen Stiefeln, schwarzem Hut und ganz ohne Make-up – die Ausstrahlung bleibt dieselbe. Seit Jahren begeistert die Rocksängerin ihr Publikum mit einer Energie, die sie schon früh auf die Bühne geführt hat: Seit ihrer Jugend steht Ina Pross, die mit bürgerlichem Namen eigentlich Ingrid Prossliner heißt, bereits auf der Bühne. Die Musik begleitet die 39-Jährige seit ihrer Kindheit. „Musik war immer da, Musik hat mich nie enttäuscht“, lächelt sie. Mit 13 spielt sie in ihrer ersten Band. Musikjournalist Reinhold Giovanett, der damals im Jugendtreff Tramin arbeitete, wird auf sie aufmerksam und unterstützt sie von Anfang an. „Er hat dafür gesorgt, dass meine
Band in jedem Jugendtreff spielen konnte.“ Rock und auch Blues faszinieren Ina schon seit jeher, früh ist sie rebellisch. Kein Wunder also, dass sie Rockmusik macht. „Ich habe mich immer schon ein wenig anders gefühlt“, gibt Ina zu und zieht mit 20 von Tramin nach Bozen.
Zwischen Ordnung und Rebellion
Ina Pross ist eine, die viel denkt und sich gerne auf Aufgaben konzentriert. Abseits der Bühne ist sie – ganz bodenständig –Buchhalterin. „Meine Eltern haben immer gesagt, ich solle etwas Ordentliches lernen, und da hatten sie Recht. Ich brauche dieses geregelte Leben – für mich und meine Tochter.“ Auf der anderen Seite braucht sie es auch, sich auf der Bühne auszuto-
ben. Ina Pross hat verschiedene Seiten an sich – und die lebt sie auch. Warum auch nicht? Dass ihr Erfolg als Musikerin allerdings nicht allen gefällt, damit muss die gebürtige Traminerin immer wieder zurechtkommen. „Weil ich für meine Auftritte öfter unterwegs bin, werde ich immer wieder als Rabenmutter bezeichnet.“ Das macht die Sängerin wütend. „Wenn ein Mann in der Früh aus dem Haus und abends dann noch was trinken oder zum Sport geht, dann wird das gesellschaftlich akzeptiert, aber wehe, du machst das als Frau.“ Ina findet, gerade als Frau brauche es einen gesunden Egoismus. Solange es den eigenen Kindern gut geht, brauche und solle eine Frau nicht alles aufgeben. Auch in diesem Sinne findet sie es wichtig, dass die Solidarität und der Zusammenhalt unter Frauen groß sein sollten.
Trotzdem spürt sie, wie Frauen immer wieder gegeneinander aufgestachelt werden. „Ich habe Sprüche gehört wie: ,Jetzt bist du nicht mehr die Rockqueen Südtirols‘ oder ,Jetzt hast du von Nina Duschek Konkurrenz bekommen‘. Solche Aussagen machen mich traurig.“ Konkurrenzdenken liegt Ina Pross fern – sie will mit ihrer Musik ihre Gedanken verarbeiten, anderen eine Freude machen und innerhalb der Musikbranche vor allem ein Miteinander schaffen. Für ihren neuen Song „Better Together“ hat sie mit anderen Künstlerinnen zusam-
mengearbeitet. Auch sonst steht Ina Pross immer wieder für Frauenthemen ein: In ihrem ersten eigenen Song „Mighty Queen“ etwa zollt sie allen Frauen und dem, was sie tagtäglich schaffen, Respekt. Und das Lied „Girls Wanted“ ist die Hymne des gleichnamigen Gleichstellungsprojekts „Girls Wanted“, das Frauen auf ihrem beruflichen Weg stärken will. Ina Pross ist überzeugt: Es brauche Leidenschaft und Mut, um Dinge gut zu machen. Und Durchhaltevermögen. Aufgegeben hat auch Ina nie: „Musik ist meine Leidenschaft. Ich vergleiche ein
Konzert oft mit Bergsteigen: Es ist zwar anstrengend, aber sobald du oben bist, ist es ein Glücksgefühl“, erklärt Ina. „Wenn ich sehe, wie sich die Leute freuen, bekomme ich einen Adrenalinschub. Singen tut mir einfach gut.“ Ina Pross bleibt nicht stehen, sie liebt es, sich weiterzubilden und weiterzuentwickeln. „Irgendwann wird es Jazz werden, das weiß ich jetzt schon“, lacht die Singer-Songwriterin, „und mit 50 sehe ich mich in einem Mailänder Jazzclub.“
Der Februar ist noch fest vom Winter geprägt, und mit den frostigen Temperaturen wächst die Sehnsucht nach wohltuenden Suppen, herzhaften Aufläufen und ähnlichen Gerichten. Ideal dafür sind saisonale Gemüsesorten wie Rohnen, Spitzkohl, Grünkohl, Lauch oder Rosenkohl. Für Salatliebhaber bieten sich Feldsalat, Rucola oder Rotkohl als frische, gesunde Alternativen an.
Zutaten für 4 Personen
- 100 g Zwiebeln
- 5 EL Olivenöl
- 1 Stange Lauch
- 60 g Stangensellerie
- 1 Zweig Thymian
- 2 Zweig Rosmarin
- 450 g Rohnen (Rote Bete)
- 90 g Sellerie
- 60 g Karotten
- 60 g Fenchel
- Salz
- 0,5 TL Fenchelsamen
- 1 Lorbeerblatt
- 700 ml Gemüsebrühe
- 4 Scheiben Schwarzbrot (von Vortag)
- 45 g Essiggurken
- 1 TL Rotweinessig
- 4 EL Sauerrahm
Zubereitung
Zwiebeln schälen, würfeln und mit 3 Esslöffeln Olivenöl glasig dünsten. Lauch und Stangensellerie klein schneiden. Zusammen mit je einem Zweig Thymian und Rosmarin zu den Zwiebeln geben und weichdünsten.
Für die Croutons das Brot in Würfel schneiden. Eine Pfanne erhitzen, 2 Esslöffel Olivenöl hinzufügen und
die Brotwürfel darin goldbraun rösten. Den Rosmarin fein hacken und unter die Croutons mischen. Mit Salz abschmecken. Rohnen, Sellerie und Karotten schälen und würfeln. Fenchel schneiden und zum restlichen Gemüse geben. Mit etwas Salz würzen, Fenchelsamen sowie ein Lorbeerblatt hinzufügen und mit 700 ml Brühe bedecken.
Die Suppe etwa 40 Minuten köcheln lassen. Essiggurken fein würfeln. Lorbeerblatt aus der Suppe entfernen und fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.
FRILO, das bedeutet: Vielfalt an Obst und Gemüse bester Güte!
Seit über 45 Jahren legen wir größten Wert auf erstklassige Kundenbetreuung.Unsere Anliegen ist es, einen perfekten Service gepaart mit fairen Preisen an unsere Kunden weiterzugeben.
FRILO-Markt
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Würziger Filet-Topf schnell zubereitet
Dieser Filet-Topf ist besonders einfach zuzubereiten und eignet sich hervorragend, um ihn schon im Voraus für den nächsten Tag oder für mehrere Personen zu kochen. Zartes Schweinefilet kombiniert mit knusprigem Bauchspeck und frischen Champignons in einer samtigen Sauce – mehr braucht man doch nicht…
Zutaten für 4 Personen
- 1.000 g Schweinefilet
- 2 EL Butterschmalz
- 2 Knoblauchzehen
- 200 g Schalotten
- 600 g Champignons
- 160 g Bauchspeck (pancetta)
- 2 EL Tomatenmark
- 2 TL Senf
- 400 g Crème fraîche (Sauerrahm)
- 400 ml Gemüsebrühe
- Salz & Pfeffer
- 6 Stängel Petersilie
Zubereitung
Das Schweinefilet mit Küchenkrepp abtupfen und in Streifen schneiden. Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Filetstreifen goldbraun anbraten. Anschließend herausnehmen. Nun Knoblauch und Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Bauchspeck in Streifen schneiden und in dem Topf anbraten. Knoblauch, Zwiebeln und Champignons dazugeben. Tomatenmark, Senf, Crème fraîche und Gemüsebrühe in einem Messbecher verrühren und in den Topf gießen. Mit Salz und Pfeffer
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Borgo Paglianetto: Im Herzen von Matelica
- In den Marken entstehen auf 28 Hektar Weine, die durch Tiefe und Frische bestechen. Das Weingut entstand 2008 aus der
würzen. Alles einmal aufkochen und für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Gebratene Filetstreifen unterrühren und einmal aufkochen. Den Filettopf noch einmal abschmecken und mit gehackter Petersilie bestreuen. (Quelle: eat.de)
Und ein guter Rat zum Schluss: Lassen Sie sich fachkundig beraten. Beim Metzgermeister Oskar Stampfl finden Sie die besten Zutaten für alle Arten von Fleischgerichten und viele leckere Beilagen. Wer es beim Kochen besonders eilige hat, findet auch verschiedene bereits koch- oder essfertig vorbereitete Spezialitäten.
Bozen, Piavestraße 30, Tel. 0471 977193
Fusion zweier Kellereien.
- Der Fokus: Das Weingut konzentriert sich auf die Rebsorte Verdicchio, produziert aber ebenso exzellente Marche Rosso Cuvées.
- Der Stil: Trockene, langlebige Weine, die perfekt die Balance zwischen Frische und Struktur halten.
Montag bis Samstag von 8.00 bis 19.00 Uhr Tel. 0471 642 106 shop@winestore.bz.it www.winestore.bz
Wie man sich bettet …
… so liegt man! Ein altbekanntes Sprichwort, das den meisten von uns noch geläufig ist. Heißt es doch nichts anderes, als dass wir uns täglich entscheiden können, welchen Weg wir für uns wählen. Oder welchen Weg unsere Politiker zum Wohle unser aller wählen sollen, denn dafür haben wir sie ja gewählt.
Derzeit wird bei uns über eine Verlängerung des Bettenstopps um bis zu fünf Jahre diskutiert, was 12.000 bereits genehmigte, aber noch nicht realisierte Gästebetten betrifft. Befürworter wie der Gemeindenverband und Wirtschaftsverbände sehen darin eine notwendige Fristverlängerung für Betriebe, die wegen bürokratischer oder finanzieller Hürden mehr Zeit benötigen. Kritiker, darunter auch ehemalige Politiker, Umweltverbände und Oppositionsparteien, warnen vor negativen ökologischen Folgen und einer unkontrollierten
touristischen Expansion, die den Klimazielen widerspreche und die Lebensqualität der Einheimischen beeinträchtige. Es muss unbedingt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wachstum im Tourismus und Schutz des Lebensraumes geschaffen werden, das langfristig tragfähig ist. Die Landesregierung befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Interessen und ökologischer Verantwortung. Um einen Kompromiss zu finden, werden derzeit verschiedene Szenarien geprüft, darunter strengere Auflagen für den Ausbau sowie begleitende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt. Gleichzeitig wird verstärkt auf nachhaltigen Tourismus gesetzt, der nicht nur die Infrastruktur entlastet, sondern auch die lokale Wertschöpfung fördert. Ob und in welchem Umfang die Verlängerung des Bettenstopps letztlich beschlossen wird, bleibt vorerst offen. Offen bleibt für mich auch die Frage, warum immer noch Millionen an Steuergeldern in die Tourismuswerbung der IDM fließen, obwohl es für diese bereits einen Auflösungsbeschluss durch den Landtag gegeben hat. Die öffentliche Debatte ist gespalten und auch die Landesregierung selbst. Möge der Hausverstand zum Wohle der Bürger über die Geldgier siegen, meint
Ihr Walter J. Werth
Das
Fritz Prosser
Der bekannte Schachmeister hat noch weitere Hobbys: die Fußstrecke Bozen-Oberbozen und den ehrenamtlichen Einsatz bei den Schützen. Vor Kurzem fand er sogar „sein spätes Glück“.
Geboren wurde Fritz Prosser am 20. April 1953 in der Bozner Marienklinik und er wuchs mit seinen Eltern in Gries im damaligen Gasthof Draxl in Untermiete auf. „Ich verbrachte eine unbekümmerte, sorglose Zeit, die ich nicht missen möchte.“ Nach dem Kindergarten kam Fritz in die Grieser Volksschule Antonio Rosmini, die Mittelschule besuchte er bei den „Franziskanern“, bevor er die ehemalige Handelsoberschule (HOB) mit der Matura 1972 erfolgreich beendete. Im Jahr 1973 gewann Fritz einen Stellenwettbewerb der Südtiroler Sparkasse, wurde in verschiedenen Abteilungen und Filialen tätig, unter anderem in jener der früheren Zollstation Sadobre. Insgesamt war er bis 2015 „Sparkassler“, seit rund zehn Jahren genießt er seine Rente. Fritz war und ist aber seit jeher ein umtriebiger Mensch, er ist schon viele Jahre lang – neben seinem Brotberuf – in mehreren Vereinen oder Organisationen aktiv.
Aber beginnen wir zuerst mit
einem wohl einmaligen Rekord, mit dem Fritz vor genau 40 Jahren angefangen hat: Bis heute ist er nämlich genau 2.651 (!) Mal von Bozen (Ausgangspunkt Gasthof Schwarze Katz, Markierung 6) bis nach Oberbozen (Dorfplatz) gegangen, besser gesagt: teilweise gelaufen. Immerhin sind das 950 Höhenmeter, die bei einer Länge von etwa fünf Kilometern zurückzulegen sind. „Mein persönlicher Streckenrekord beläuft sich auf 56 Minuten, eine Zeit, die ich heute wohl kaum mehr schaffen würde“, meint schmunzelnd Fritz, der ab und zu die Strecke sogar zweimal am selben Tag begangen hatte. „Es hat mir einfach Spaß gemacht, dabei konnte ich den Alltag hinter mir lassen, regenerieren und Kraft schöpfen. Ein besonderes Ziel hatte ich nicht im Auge.“ Vor wenigen Jahren entdeckte Fritz ein anderes Ziel, nämlich den Pilgerweg von Leifers nach Maria Weißenstein, der ihn fasziniert und wo er immer wieder anzutreffen ist. Ein großes Steckenpferd von Fritz ist
glückliche Brautpaar Fritz und Paula Prosser am Durnholzer See am 29. Jui 2022.
Unterwegs bei Kohlern –es ging dann Richtung Maria Weißenstein.
nach wie vor aber Schach. Er war als junger Bursch schon hochtalentiert für dieses königliche Spiel und er hat es dabei sehr weit gebracht: Mit 2.260 Elo-Punkten erreichte er seinen persönlichen Höchststand, war bereits als Zwanzigjähriger Italienmeister der 2. Kategorie und er gehört weiterhin dem bekannten Bozner Schachclub Richter an. „Mit Carlo Micheli und zwei weiteren Schachmitgliedern waren wir seinerzeit kaum zu schlagen, wir waren ein äußerst gutes Gespann.“ Seinen größten Erfolg – für viele eine Sensation schlechthin – verbuchte Fritz bei der Blitz-Italienmeisterschaft (Bedenkzeit höchstens 5 Minuten!) 1975 in Genua, wo er mit gerade einmal 22 Jahren Drittplatzierter wurde. Das sind aber noch nicht alle
Freizeittätigkeiten des Fritz Prosser: Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist Fritz Mitglied der Schützenkompanie Bozen. Lange Zeit als Fähnrich, heute noch als Kassenrevisor, dient er treu seiner Kompanie. „Was mich bei den Schützen vor allem reizt, sind die Prozessionen, die wir stets begleiten. Wenn dann noch dazu die Ehrensalven abgefeuert werden, ist das für mich immer ein erhebendes und berührendes Gefühl – denn wir machen dies zur Ehre Gottes.“ Auch im Pfarrgemeinderat Bozen war Fritz mehrere Jahre tätig, als gewissenhafter Lektor ist er es heute noch. Weiters ist er Mitglied des Soldatenfriedhofs St. Jakob/Bozen, ebenso bei der Kolpingsfamilie Bozen. Außerdem war Fritz 34 Jahre lang Blutspender, und zwar bis zum Alterslimit von 65 Jahren. Eine große Zufriedenheit und Dankbarkeit strahlt Fritz Prosser aus, wenn man ihn auf seine Familie anspricht: „Ich habe vor einigen Jahren meine heutige Frau Paula kennen- und lieben gelernt. Ich bezeichne dies für mich wirklich als ‚spätes Glück‘, denn ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Im Jahr 2022 haben wir dann geheiratet.“
Karl Psenner
Bettenstopp oder -flop?
Was ließ es sich doch wieder trefflich streiten über den Bettenstopp oder den Stopp des Bettenstopps, der dann doch wieder gestoppt werden sollte … also ich hab da irgendwie den Überblick verloren. Prinzipiell bin ich ja total für Betten, denn wie es schon in dem alten Schlager so schön hieß: So richtig nett ist’s nur im Bett. Andererseits bin ich aber auch für den Bettenstopp, denn wenn sich ein Bett dauernd bewegt kann man doch auch nicht richtig drin schlafen. Den Streit um mehr Betten oder nicht hab ich sowieso nicht verstanden, die Lösung ist ja so offensichtlich: Warum bieten wir den Touristen nicht total überteuerte Übernachtungen auf der Ofenbank an (wussten schon unsere Vorfahren sehr zu schätzen)? Dann hätten wir noch mehr Touristen und bräuchten aber keine zusätzlichen Betten – damit wären dann alle Beteiligten höchst zufrieden, darauf können Sie betten … äh, wetten. Aber Spaß beiseite. Die Diskussion um mehr Betten oder nicht bleibt natürlich schwierig. Wirtschaftlich gesehen ist die Rechnung einfach: Mehr Betten, mehr Touristen, mehr Geld, Amen. Auf der Gegenseite sind die Argumente natürlich schwieriger zu bemessen, denn wann kommt der Punkt, an dem zu viel Tourismus die Lebensqualität der Einheimischen wirklich beeinträchtigt? Das ist weni -
ger an Daten festzumachen als vielmehr an der Stimmung in der Bevölkerung. Schwierig zu beziffern, aber immens wichtig, denn wenn ein guter Teil von uns Südtirolern den Gästen nicht mehr wohlgesinnt ist, geht die berühmte Gastlichkeit eben auch den Bach runter. Einen Vorschlag zur Problemlösung hätte ich: Nachdem es um die Stimmung in der Bevölkerung geht, warum nicht ein beratendes Referendum veranstalten? Allein schon das TeilnahmeQuorum würde einen Eindruck davon vermitteln, ob das Thema den Südtirolern wirklich unter den Fingern brennt oder ob nur ein paar Wenige Stimmung machen wollen. Und bei einer politischen Entscheidung, die unser Land ohne Zweifel langfristig prägen wird, wäre solches Wissen doch Gold wert, oder?
Robert Adami
BRIEF AUS ROM
Geschätzte Leser,
die olympischen Winterspiele stehen vor der Tür und die italienische Regierung verstrickt sich in Widersprüche, ob nun Vertreter der ICE, der umstrittenen amerikanischen Einwanderungsbehörde, mit zum Sicherheitscorps der USA in Italien gehören. Von der Bagatellisierung des Außenministers, die ICE sei ja nicht den SS gleichzusetzen, bis zur glatten Verneinung durch den Innenminister, der sich im Anschluss an eine Aussprache mit dem amerikanischen Botschafter in Rom allerdings selbst korrigieren musste, hat man hier in Rom alles versucht, um das Unbehagen über die mangelnde Sensibilität der amerikanischen Regierung, und hier vor allem des amerikanischen Präsidenten, gegenüber der italienischen Regierung zu verschleiern. Seit Trump ist alles anders im internationalen Beziehungsgeflecht; gegenseitige Rücksichtnahme, Bündnistreue und Verlässlichkeit sind keine Parameter politischen
Handels mehr, es zählen das momentane Bedürfnis und dessen banale Befriedigung und Abkommen sind Momentaufnahmen der Launen von politischen Akteuren. Es ist fraglich, ob die Weltordnung nach Trump wieder zu einer einigermaßen geordneten und vorhersehbaren Dynamik zurückfinden wird, das vom amerikanischen Präsidenten verursachte Erdbeben in der Weltdiplomatie dürfte jedoch wenig positive Nachwirkungen hinterlassen, es sei denn, die Politik findet wieder zu gemeinsamen Werten zurück.
In Rom ist die Situation nach wie vor spannend, aber nicht überspannt. Die Regierungsmehrheit und die Opposition finden immer einen Grund, zu fast jedem Thema grundsätzlich anderer Meinung zu sein und innerhalb der Mehrheit brodelt es leise, da sich allmählich die Wahlen des kommenden Jahres ankündigen. Viel ist in Bewegung, so etwa Roberto Vannacci, Vi-
zesekretär der Lega und gleichzeitig noch nicht bekennender Gründer einer neuen Rechtspartei, die wirklich rechts angesiedelt sein will, oder Carlo Calenda, der sich Mitte rechts und der Familie Berlusconi annähert, um das politische Zentrum zu besetzen und Maurizio Lupi, den General ohne Heer, vom Schauplatz zu vertreiben, während die Opposition nach wie vor mehr Energie darauf verwendet, sich untereinander zu differenzieren als zusammenzuwachsen. Manchmal scheint es fast so, als wäre Politik eine olympische Disziplin.
Warten wir auf das echte Olymia, am 28. Jänner 2026
AUS DEM LANDTAG
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
seit ich Ihnen das letzte Mal geschrieben habe, habe ich, ganz unerwartet, ein neues Amt im Landtag zugewiesen erhalten: den Vorsitz des Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Normalerweise ist es in meinem Leben so, dass ich immer selbst auf meine Ziele hinarbeite – hier war es anders. Ich wurde, aufgrund meiner inzwischen mehrjährigen Erfahrung im Landtag, und auch (das ehrt mich) weil man sich auf mein Demokratieverständnis verlässt, mit einer in diesen Fällen sehr seltenen Zweidrittelmehrheit als Präsidentin gewählt. Eine sehr schwere Aufgabe, das war mir klar. Was mich reizte, war, dass der Ausschuss vielleicht eine Möglichkeit bietet, diese schwere Zeit aufzuarbeiten. Die Pandemie hat Menschenleben aus-
gelöscht. Sie hat Beziehungen zerrüttet oder unwiderruflich zerstört. Bei vielen ist das Vertrauen in die Institutionen gebrochen. Manche Menschen wollen nichts mehr voneinander wissen. Junge Menschen sind fürs Leben geprägt. Diese Spuren, es sind tiefe Rillen, liegen auch in uns als politische Vertretungen. Wenn wir uns zusammensetzen, und versuchen einander zuzuhören (es ist schwierig), so öffnen wir vielleicht einen Weg, das ist meine Hoffnung. Wir haben unsere Arbeit aufgenommen. Es ist ein zähes Ringen um ein bisschen Vertrauen, das kann ich Ihnen sagen. Als Präsidentin will ich es „ziehgeln“. Landesrat Messner hat im Ausschuss einen wichtigen Satz gesagt: „Wir haben nicht alles gut gemacht.“ Es war eine schwere Zeit, auf die wir nicht vorbereitet waren.
Darüber nachdenken, was nicht gut ging, hilft uns (das wäre die Hoffnung) zu verstehen und zu lernen. Wenn nochmal so was passieren sollte, müssen wir besser gewappnet sein.
Vielleicht schließen wir auch Frieden in dieser Sache.
Mit nachdenklichen Grüßen Ihre Brigitte Foppa
BRIEF
Dem Experten das Wort
Ab der dritten Wohnung gilt die Kurzzeitvermietung ab 2026 als unternehmerische Tätigkeit
Das Haushaltsgesetz 2026 hat wesentliche Änderungen bei der Kurzzeitvermietung gebracht. Nun gilt bereits ab der dritten Wohnung, welche mit Kurzzeitmiete vermietet werden, die gesetzliche Vermutung einer unternehmerischen Tätigkeit. Bis einschließlich 2025 galt dies erst ab der fünften Wohnung.
Wer jetzt mehr als zwei Wohnungen in Kurzzeitmiete (Aufenthalt bis zu 30 Tage) vermietet, muss nun eine Mehrwertsteuerposition eröffnen und die Möglichkeit der Anwendung der Einheitssteuer (cedolare secca) entfällt.
Diese Änderung hat erhebliche Auswirkungen: neben der Anwendung einer potentiell höheren Steuer kommen zusätzliche Verpflichtungen auf die Vermieter zu, wie z.B. die verpflichtende Eröffnung einer Mehrwertsteuerposition, die Eintragung in die Handels -
kammer, die elektronische Rechnungsstellung, die Buchführung, sowie die Anwendung der für unternehmerische Tätigkeiten geltenden Sozialversicherungspflichten, wie z.B. die Pflicht zur Einzahlung der Rentenbeiträge INPS.
Diese zusätzlichen Einschränkungen machen die Kurzzeitvermietung sicher wesentlich unattraktiver für Besitzer von mehreren Einheiten, die bis dato die begünstigte Ersatzbesteuerung anwenden konnten.
Sehr aufwändig sind nun jene Fälle zu handhaben, in welchen Wohnungen zur Kurzzeitvermietung verwendet werden, die in Miteigentum von mehreren Personen stehen. Es kann vorkommen, dass nur einer der Miteigentümer unter die neuen Bestimmungen fällt, die anderen hingegen nicht. Für diese Fälle muss noch mit einem Rundschreiben der
Einblicke vom Finanzberater
Wissenswertes zum Bauspardarlehen
Das Land Südtirol unterstützt Bürger beim Bau, Kauf oder der Sanierung ihrer ersten eigenen Wohnung durch ein attraktives Bausparmodell. Die Raika Ritten vergibt dieses Darlehen nach einer entsprechenden Prüfung der Kriterien.
Wie hoch ist das Darlehen?
Die Höhe des Darlehens orientiert sich an Ihrem Guthaben im vertragsgebundenen Zusatzrentenfonds und an Ihrem Alter.
- Unter 36 Jahren gelten spezielle Sonderreglungen
- Über 36 Jahren gelten im Regelfall: Bis zum Doppelten des angesparten Kapitals für Privatangestellte
- Bis zum 3-fachen des Kapitals für öffentlich Bedienstete
Experten-Interview
Wir haben bei Alexandra Gostner nachgefragt, die bei der Raika Ritten Expertin für diesen Bereich ist.
Frau Gostner, was sind die wesentlichen Vorteile des Bausparens?
„Ein Hauptvorteil ist der feste Zinssatz von aktuell 0,70%. Die Kreditsumme ist dabei gedeckelt: Einzelpersonen erhalten bis zu 150.000 Euro, Paare (verheiratet oder in Lebensgemeinschaft) bis zu 250.000 Euro. Ein weiterer Pluspunkt: Während Sie Ihre Immobilie finanzieren, sichern Sie gleichzeitig Ihren Lebensabend ab, da das Kapital in Ihrer Rentenposition verbleibt.“
Die Voraussetzungen im Überblick
- Mitgliedschaft:
Mindestens 8 Jahre in einem vertragsgebundenen Zusatzrentenfonds.
Antragsteller unter 36 Jahren mindestens 5 Jahre, 2 Antragsteller kumuliert mindestens 12 Jahre, davon mindestens 4 Jahre pro Person
- Guthaben: Mindestkapital von 15.000 Euro im Fonds.
Agentur der Einnahmen die korrekte Handhabung definiert werden.
Zum Schluss noch etwas Positives für jene, die nicht mehr als zwei Wohnungen in Kurzzeitmiete vermieten. Die Höhe der anwendbaren Einheitssteuer bleibt 21 % auf die erste für Kurzzeitvermietungen bestimmte Wohneinheit und 26 % auf die zweite Einheit. Die im Zuge des Haushaltsgesetzes andiskutierte Erhöhung der Ersatzsteuer für alle wurde nicht bestätigt.
Martin Eder Bozen - Lana - Naturns martin.eder@gspeo.com
- Wohnsitz: Seit mindestens 5 Jahren ununterbrechen in Südtirol.
- Objekt: Die Immobilie muss die Erstwohnung sein und in Südtirol liegen.
- Alter: Das Höchstalter liegt bei 65 Jahren.
-Für Ausgewanderte Personen: jene die wieder zurück in die Heimat kehren, gelten Sonderregelungen.
Wichtige Fristen
Beachten Sie unbedingt den korrekten Zeitpunkt für die Antragstellung:
1. Immobilienkauf: Der Antrag muss zwingend vor der notariellen Beurkundung (Kaufvertrag) gestellt werden.
2. Bau oder Sanierung: Der Antrag ist innerhalb von 18 Monaten nach Erteilung der Baugenehmigung bzw. der Baubeginnmeldung einzureichen – in jedem Fall jedoch vor Abschluss der Bauarbeiten.
NEUMARKT
Residence Isabell
Moderne Eleganz im Südtiroler Unterland
Im Herzen von Neumarkt wird ein aufregendes Neubauprojekt realisiert, das direkt vom Bauherrn verkauft wird. Eine einmalige Gelegenheit, sich ein Zuhause zu schaffen, das alle Vorzüge der modernen Wohnkultur mit einer nachhaltigen und lebenswerten Umgebung vereint.
Residence Isabelle umfasst insgesamt 21 Wohnungen, verteilt auf drei Etagen. Die modernen Wohneinheiten bieten zwei, drei oder vier Zimmer und verfügen jeweils über einen Garten oder eine Terrasse. Jede Wohnung besticht durch ihre erstklassige Ausstattung sowie energieeffiziente Technologien. Bei der Planung wurde auf jedes noch so kleine Detail Wert gelegt, um Komfort, Funktionalität und ansprechende Optik zu gewährleisten. Die zentrale Wohnanlage befindet sich
ganz nah am Ortskern. Alle wichtigen Einrichtungen wie Geschäfte, Banken, Schulen, Kindergärten, Apotheken, Cafés und Restaurants sind bequem zu Fuß erreichbar, was den Alltag einfacher und angenehmer macht. Hervorragende Verbindungen zu öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zur Staatsstraße garantieren eine optimale Mobilität. Das Gebäude wird nach dem KlimaHaus-A-Nature-Standard errichtet und trägt damit das Qualitätssiegel für nachhaltiges Wohnen.
Diese Vorteile erwarten Sie
- Optimale Schalldämmung
- Hochwertige Fenster sorgen für maximalen Schutz vor Lärm.
- Erstklassige Wohnqualität und maximaler Wohnkomfort
- Alle Wohnungen sind mit natürlichen und hochwertigen Materialien ausgestattet.
- Großzügige Terrassen gehören zu jeder Wohneinheit.
- Dank der integrierten Bodenheizung und kühlung lässt sich das Raumklima das ganze Jahr über individuell regulieren.
- Lichtdurchflutete Räume
- Große Fensterflächen ermöglichen viel natürliches Licht und schaffen eine helle, freundliche Atmosphäre.
- Moderne Lüftungssysteme garantieren eine ausgezeichnete Luftqualität.
- Höchste Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind selbstverständlich.
Die Lage im historischen Dorf Neumarkt, ein reizvolles Dorf im Südtiroler Unterland, zeichnet
sich durch seine reiche Geschichte aus. Es besticht durch gut erhaltene mittelalterliche LaubenGassen, historische Bauwerke und gemütliche Plätze, die zum Verweilen einladen. Umgeben von Weinbergen und imposanten Bergen bietet Neumarkt zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Wandern, Radfahren und Weinproben. Die lebendige Dorfgemeinschaft macht Neumarkt zu einem attraktiven Wohnort.
INFOS & BERATUNG zur Residence Isabell in Neumarkt, Bozner Straße 9
Dalle Nogare Bauunternehmen Tel 0471 284260 info@dallenogare.bz www.dallenogare.bz
Nachhaltig bauen und leben
In Zeiten des Klimawandels und der Ressourcenknappheit gewinnt das Thema „nachhaltig bauen und leben“ als zukunftsweisendes Konzept immer mehr an Bedeutung.
Nachhaltigkeit im Bauwesen und im Alltag bedeutet, verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen umzugehen, die Umwelt zu schonen und gleichzeitig ein gesundes, komfortables Leben zu ermöglichen.
Nachhaltiges Bauen umfasst die Planung, Errichtung und Nutzung von Gebäuden unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Kriterien. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu minimieren, den Einsatz umweltschädlicher Materialien zu vermeiden und die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Die Wahl des Bauplatzes, die Architektur, die verwendeten Baustoffe, die Energieversorgung sowie das Abfall- und Wassermanagement.
Ein zentraler Punkt ist die Energieeffizienz
und Beleuchtung benötigen. Dies wird durch eine gute Wärmedämmung, dreifach verglaste Fenster und eine luftdichte Bauweise erreicht. Zudem kommen zunehmend erneuerbare Energien wie Solarthermie, Photovoltaik oder Erdwärme zum Einsatz. Diese Technologien reduzieren den CO2-Ausstoß erheblich und senken langfristig die Betriebskosten.
Auch die Materialwahl ist entscheidend
Nachhaltiges Leben
Moderne nachhaltige Gebäude sind so konzipiert, dass sie möglichst wenig Energie für Heizung, Kühlung
Nachhaltige Baustoffe sind umweltfreundlich, langlebig und recycelbar. Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Lehm, Hanf, Naturstein oder recycelte Baustoffe werden bevorzugt eingesetzt. Sie haben eine geringere Umweltbelastung als herkömmliche Materialien wie Beton oder Kunststoff. Zudem tragen natürliche Baustoffe zu einem gesunden Raumklima bei, da sie Feuchtigkeit regulieren und Schadstoffe binden können.
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Neben dem Bau selbst spielt das nachhaltige Leben eine wichtige Rolle. Dazu gehört ein bewusster Umgang mit Energie, Wasser und Abfall im Alltag. Energiesparende Haushaltsgeräte, LED-Beleuchtung, Regenwassernutzung und Kompostierung sind Beispiele für Maßnahmen, die den ökologischen Fußabdruck reduzieren. Auch die Mobilität beeinflusst die Nachhaltigkeit:
Fahrradfahren, Carsharing oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sind umweltfreundliche Alternativen zum eigenen Auto. Darüber hinaus fördert nachhaltiges Bauen und Leben soziale Aspekte. Gemeinschaftliche Wohnprojekte, barrierefreie Gestaltung und grüne Freiräume stärken das Miteinander und die Lebensqualität. Nachhaltigkeit bedeutet also nicht nur Umwelt-
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schutz, sondern auch soziale Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft.
Vielfältige Vorteile
Die Vorteile nachhaltigen Bauens und Wohnens sind vielfältig: geringere Energiekosten, ein
Lobis
gesundes Raumklima, Wertbeständigkeit der Immobilie und ein Beitrag zum Klimaschutz. Allerdings erfordert nachhaltiges Bauen oft höhere Anfangsinvestitionen und eine sorgfältige Planung. Langfristig amortisieren sich diese Kosten durch Ein-
sparungen und einen höheren Wohnkomfort.
Konkrete Beispiele nachhaltiger Bauprojekte
In den Niederlanden beeindruckt das Projekt „The Edge“ in Amsterdam. Dieses Bürogebäude gilt als eines der nachhaltigsten der Welt. Es nutzt intelligente Technologien zur Energieoptimierung, wie Sensoren zur Steuerung von Licht und Heizung, und setzt auf eine nachhaltige Bauweise mit recycelten Materialien. Das Gebäude erzeugt mehr Energie, als es verbraucht, und bietet gleichzeitig ein gesundes Arbeitsumfeld. Auch in der Schweiz zeigt das „Wohnprojekt Kalkbreite“ in Zürich, wie nachhaltiges Bauen und soziales Wohnen kombiniert werden können. Das Projekt setzt auf ökologische Baustoffe, Solarenergie und gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen. Es fördert eine nachhaltige Lebenswei-
se durch gemeinschaftliche Gärten, Carsharing und Bildungsangebote. Diese Beispiele verdeutlichen, dass nachhaltiges Bauen und Leben vielfältig umgesetzt werden kann. Sie zeigen, wie ökologische, ökonomische und soziale Aspekte erfolgreich miteinander verknüpft werden können. Insgesamt ist nachhaltiges Bauen und Leben ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft.
Es verbindet ökologische, ökonomische und soziale Ziele und bietet Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Jeder kann durch bewusste Entscheidungen im Bau und Alltag einen Beitrag leisten – für sich selbst, für kommende Generationen und für unseren Planeten. Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Notwendigkeit, die wir aktiv gestalten können.
Walter
Traditionelles Neujahrskonzert
Die Bürgerkapelle Gries, im fernen Jahr 1822 gegründet, lädt schon seit mehreren Jahrzehnten Angehörige ihrer Mitglieder, Freund:innen und Bekannte zu ihrem Konzert am 1. Jänner ins Auditorium Haydn. Inzwischen hat diese Tradition schon ihre 58. Auflage erreicht und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die unter dem Obmann Roland Furgler wirkende
Blasmusikkapelle zählt zu den führenden Klangkörpern unseres Landes und der junge und talentierte Kapellmeister Samuel Oberegger stellte auch heuer wieder ein facettenreiches, für die Musikanten jedoch herausforderndes Programm zusammen.
Begonnen wurde mit einer kraftvollen „Fanfare aus La Péri“ von Paul Dukas, dann
Senioren aufgepasst!
Die Arbeitsgemeinschaft Senioren Bozen und Umgebung hat unter ihrem Präsidenten Dr. Werner Wallnöfer für das laufende Winterprogramm wieder einiges auf die Beine gestellt. So finden im Rahmen des Männerclubs Bozen 60+ in den Monaten Februar und März mehrere Vor-
träge statt, die auf großes Interesse stoßen dürften. Am 19. Februar wird Patrick Rina über „Die wilden Jahre des Tourismus in Südtirol“ sprechen. Zwei Wochen später, am 5. März, referiert Harald Tschörner über gesundheitliches Wohlbefinden und stellt seinen Vortrag unter
folgte „Lake oft he Moon“ von Kevin Houben. Zu einem besonderen Soloauftritt kam die junge Grieser Fagottistin Anna Furgler. Fagott und Furgler verschmolzen zu einem harmonischen Ganzen – kein Wunder, beschäftigt sie sich doch mit diesem Instrument seit Kindesbeinen an. Dargeboten wurde das Werk „Sonorous“ von Peter Diesenberger. Zu einem weiteren Höhepunkt gestaltete sich die Uraufführung „Symphonic Characters“, ein Auftragswerk des Südtiroler Komponisten Jakob Augschöll. Bei diesem Stück wird die Geschichte der Eingemeindung von Gries in die Stadt Bozen, vom faschistischen Regime 1925 dekretiert, musikalisch nachgezeichnet.
Nach der Pause wurde das Konzertprogramm mit einem „Capriccio“ von Christian Janssen fortgesetzt, es folgte „Deliverance“ von Etienne Crausaz. Das heurige Neujahrskonzert beendete Samuel Oberegger mit der Eigenkomposition „Esfera“. Dabei handelt es sich um ein Werk, das er bei seiner Abschlussprüfung im Konservatorium eingereicht hatte. Nach dem offiziellen Teil, der von den Zuhörerinnen und Zuhörern mit großem Applaus bedacht wurde, gab die Bürgerkapelle Gries noch zwei Zugaben. Die verbindenden Worte zu den einzelnen Musikwerken wurden von Sophie Pichler gesprochen.
Karl Psenner
das Motto „Rückengesundheit und Bewegung im Alltag“. Am 19. März steht hingegen ein Kulturausflug mit einem Überraschungsgast auf dem Programm. Der Ausflug startet bereits um 13.30 Uhr. Die beiden Vorträge beginnen jeweils um 15 Uhr und dauern bis etwa 17 Uhr – immer im Pfarrheim in Bozen, Pfarrplatz 25.
Freitags-Filmtreff: Beim Filmtreff werden verschiedene Filme auf die Leinwand gebracht, teilweise sind es „Filme zum Wiedersehen“, aber auch neuere Werke werden gezeigt. Kürzlich konnte der Filmtreff sein 15-Jähriges Gründungsjubiläum feiern, ein Zeichen, dass dieses
Angebot von Älteren wie auch Jüngeren gerne angenommen wird. Den Anfang machte „Das Nonnenrennen“. Am 13. Februar, genau richtig zur Faschingszeit, strapazieren „Dick und Doof im Wilden Westen“ die Lachmuskeln der Zuschauer, und am 20. Februar geht „Mit Liebe und Chansons“ diese Aufführungsreihe zu Ende. Beginn ist jeweils um 15.30 Uhr im Filmclub Bozen in der Dr.Streiter-Gasse 6.
Die Arbeitsgemeinschaft Senioren Bozen und Umgebung und Koordinator Denis Mader freuen sich auf eine rege Teilnahme, sei es beim Männerclub wie beim Filmtreff.
Karl Psenner
BOZEN
BOZEN
Wohnen im Grünen
Willkommen in Belcanto, Ihrem neuen Wohnort im Süden von Bozen. Hier erleben Sie Ihre Privatsphäre eingebettet in saftige Obstwiesen, genießen das Zwitschern der Vögel und erfreuen sich an dem einzigartigen Panorama der umliegenden Bergwelt.
Die Architektur der kleinen Wohnanlage mit insgesamt sieben exklusiven Wohnungen stammt von den bekannten Architektinnen des Büros Monovolume. Dabei wurde die ruhige und abgeschiedene Lage als zentrales Gestaltungselement berücksichtigt. Die Bewohner profitieren von ihrer Privatsphäre und Erholung auf großzügigen Terrassen und privaten Gartenflächen. Die gemeinschaftlich genutzten Bereiche, geprägt von einem alten Nussbaum als Herzstück, bieten Raum für ein lebendiges Miteinander. Überirdisch, direkt am Gebäude, befinden sich die mit einer Pergola überdachten Stellplätze für Autos. Der Zugang zur Wohnanlage erfolgt über einen privaten Weg. Die nächsten Geschäfte, Bars und Restaurants liegen etwa 15 Gehminu-
ten entfernt in der Gewerbezone von Bozen. Mit dem Fahrrad erreicht man nach kurzer Fahrt durch Wiesen und Felder den Radweg ins Stadtzentrum, das circa 15 Minuten entfernt liegt. Mit dem Auto ist die Autobahn sowie die Schnellstraße MeBo schnell erreichbar. Für Fahrräder sind sichere Abstellplätze an der Anlage vorgesehen. Sowohl das historische Zentrum von Bozen als auch die Autobahn sind mit dem Auto oder Fahrrad in rund 15 Minuten erreichbar. In Belcanto wohnen Sie mitten im Grünen und dennoch stadtnah.
Das macht Belcanto zu einer besonderen Immobilie - Minimalistische Formen für eine zeitlose und elegante Architektur.
- Einzigartige Ruhe-Oase im Grü-
nen
- Vielseitiger Wohnungsmix: Die Wohnungen verfügen über 1, 2 oder mehr Zimmer und bieten Balkon, Terrasse oder Garten.
- Höchster Wohnkomfort: Die Wohneinheiten werden mit hochwertigen, natürlichen Materialien ausgestattet und sind lichtdurchflutet.
- Nachhaltiges Gesamtkonzept: Die Gebäude erfüllen den Klimahaus-A-Nature-Standard.
- Grüne Energie: Photovoltaikanlage auf den Dachflächen
- Fußbodenheizung mit dezentralen Einzelraumthermostaten
- Gut vernetzt durch schnelle Anbindung an die Hauptverkehrswege
- Sanitäranlagen namhafter Marken
Die ruhige Lage zwischen den Apfelwiesen prägt das Konzept von Belcanto maßgeblich. Innen- und Außenmaterialien sind harmonisch aufeinander abgestimmt und strahlen schlichte Eleganz aus. Das Monovolume-Team schafft eine stilvolle Verbindung zwischen Innenräumen und Außenbereichen und setzt durchdachte Details ein, um den perfekten Mix für diese Immobilie zu erzielen.
INFOS & BERATUNG
Tel 0471 978873
info@pohl-immobilien.it www.pohl-immobilien.it
Von den einreitenden bis zu den huldigenden Hl. Drei Königen
Der geniale Einfall Hans Klockers wurde auf seinem Bozner Krippenaltar erstmals realisiert.
Völlig neu für einen Krippenaltar aus dem Jahre 1500 ist die bewegte Szene auf halber Höhe hinter den knienden Maria und Josef vor dem Jesuskind: Nicht weniger als dreißig Reiter drängen sich, einem Stern folgend, um den „neugeborenen König der Juden“ (Matthäus) ihre Reverenz zu erweisen. Die Hl. Drei Könige mit ihrem Gefolge sind durch die jeweilige Kleidungsfarbe unterschieden.
Der Dreikönigstag hatte damals für die politische Führung der Stadt Bozen eine
besondere Bedeutung: Am 6. Jänner mussten von dem zwölfköpfigen Stadtrat sechs alte Räte das Stadtregiment verlassen und durch sechs neue Räte ersetzt werden. Wahrscheinlich nimmt der Altar Bezug auf die Erneuerung des Rates und den Beginn eines neuen Stadtregiments (J. Andresen, Die politische Führungsschicht der Stadt Bozen im 16. Jahrhundert). Der wohl von Guardian Stolz beauftragte Bildschnitzer Hans Klocker – der 1497 und 1488 Brixner Bürgermeister gewesen war – hatte genügend politische Erfahrung, um die Bedeutung des Dreikönigstages für die Führung der Handelsstadt Bozen zu kennen.
Zwei bedeutende, 250 Jahre auseinanderliegende Darstellungen in der Bozner Franziskanerkirche Die bewegte Szene der herangaloppierenden Hl. Drei Könige als Hintergrund des 1500 entstandenen Krippenaltars von Hans Klocker.
Die lebensgroßen Figuren der Heiligen Drei Könige am Altar der Bozner Franziskanerkirche
Die „Erscheinung (Epiphanie) des Herrn“ mit der Huldigung durch die drei Weisen aus dem Morgenland bedeutete das eigentliche heilsgeschichtliche Ereignis der Menschwerdung Gottes und war deswegen über Jahrhunderte der höchste christliche Feiertag.
In der Weihnachtszeit werden in der Bozner Franziskanerkirche vor dem Klockeraltar lebensgroße Hirtenfiguren und ab dem 6. Jänner die Hl. Drei Könige mit ihrem Gefolge aufgestellt, die der Heili-
So stellte sich der Künstler im 18. Jahrhundert einen afrikanischen König und die ebenso Gaben bringenden Könige aus den Kontinenten Europa und Asien vor.
gen Familie im Stall huldigen. Alle diese Figuren sind dem barocken Klassizismus um 1770 zuzurechnen (L. Andergassen) und stammen aus dem 1786 aufgelassenen Bozner Dominikanerkloster.
Im Matthäus-Evangelium (Kap. 2) ist lediglich von „Magiern“ oder „Sterndeutern“ (magoi) aus dem Osten die Rede. Die Bibel nennt weder eine genaue Anzahl noch Namen oder den Königstitel. Erst im 3. Jahrhundert wurde die Zahl drei aufgrund der drei Gaben (Gold, Weihrauch, Myrrhe) festgelegt. Die Interpretation als „Könige“ beruht auf alttestamentlichen Prophezeiungen, nach denen Herrscher dem Messias huldigen würden. Erst im 6. Jahrhundert etablierten sich die Namen Caspar, Melchior und Balthasar als Vertreter der Kontinente Afrika, Asien und Europa.
Besonders interessant ist in der Franziskanerkirche die Darstellung des schwarzen Königs mit nackten Beinen, die in zierlichen Stiefeletten stecken. Sowohl
er als auch sein bogenbewaffneter Begleiter tragen eine Goldkrone bzw. einen Goldreif mit Federschmuck. Der dargestellte Page mit Strümpfen und Pluderhosen entspricht der Figur eines schwarzen Hausdieners im Umfeld eines Herrschers, wie er ab dem 18. Jahrhundert nicht nur in Venedig, sondern auch im deutschen Sprachraum verbreitet war. Besonders gelungen sind der knieende und der sich ehrerbietig verneigende König auf der gegenüberliegenden Seite, wobei einer der Begleiter die in Tirol als „Schneidfeder“ gekrümmte Spielhahnfeder trägt. Nicht mehr gezeigt werden die ebenfalls aus dem Dominikanerkloster stammenden Holzfiguren zur Darstellung der Beschneidung des Jesuskindes (lt. Evangelist Lukas, 2. Kapitel) am 8. Lebenstag (1. Jänner)
Die kulissenartig bemalte Bretterwand als Hintergrund entspricht der Art des Landschaftsmalers Pietro Marchioretto (Lamon/Feltre 1761–1828), besonders die
Laubbäume und Felsen im Vordergrund. Die kriegsbeschädigten Kulissen wurden von P. Konrad Walder OFM, dem Kunstmaler Rudolf Stolz und dessen Tochter Grete in den 50er Jahren meisterlich renoviert. Wenn die große Krippe in der Franziskanerkirche sorgsam verräumt wird (vgl. Bild), ist für die Bozner die Weihnachtszeit endgültig vorüber.
Um es scherzhaft mit Karl Valentin zu sagen: „Jetzt, wo die stille Zeit vorüber ist, wird es hoffentlich ruhiger werden.“
Am 8. Jänner 2026 wurde die Krippe abgebaut und die Figuren für die nächste Weihnachtszeit sorgsam verstaut.
Diesen Beitrag hat Univ.H. Prof. Doz. DDr. Helmut Rizzolli, Obmann des Heimatschutzvereins Bozen/Südtirol, für Sie verfasst.
Foto:
Ochsenreiter
MONTAN - SÜDEN SÜDTIROLS
Feiner wohnen in Montan: wo man Lebensqualität genießen kann!
Schaffen Sie sich Ihre persönliche Oase in einer der begehrtesten Lagen von Montan und genießen Sie modernen Wohnkomfort auf höchstem Niveau. Das Wohnprojekt „Haus Haas“ in Montan verbindet moderne Architektur mit nachhaltiger Bauweise und hochwertiger Ausstattung. Die Anlage umfasst zwei Mehrfamilienhäuser mit 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen, die durch durchdachte Grundrisse, helle Räume sowie großzügige Terrassen oder Gärten überzeugen. „Haus Haas“ ist nicht nur ein Zuhause – es ist der Ort, an dem Sie sich rundum wohlfühlen können.
Inmitten der idyllischen Ruhe von Montan, eingebettet in ein denkmalgeschütztes Ambiente und in den historischen Ortskern, befindet sich das exklusive Neubauprojekt „Haus Haas“. Die Lage dieses modernen Wohngebäudes könnte kaum besser sein – zentral, aber dennoch von der Hektik des Alltags entfernt, bietet Ihnen Haus Haas ein hohes Maß an Lebensqualität. Kindergarten und Schule sind bequem in wenigen Gehminuten erreichbar. Die durchdachte Architektur des Neubaus überzeugt mit offenen, großzügigen
Grundrissen. Die weitläufigen Wohn-/ Essbereiche und die lichtdurchfluteten Fensterflächen schaffen ein einzigartiges, freies Wohngefühl, das Komfort und Wohlbefinden in jeder Lebenslage bietet. Die hochwertige Bauausführung und die anspruchsvolle Ausstattung garantieren nicht nur hohen Wohnkomfort, sondern auch die langfristige Werthaltigkeit des Objekts. Errichtet nach dem Klima-Haus-A-Nature-Standard garantiert das Projekt energieeffizientes und zukunftssicheres Wohnen. Garagen und Stellplätze sind separat erhältlich. Das
„Haus Haas“ richtet sich besonders an Familien und Menschen, die zeitgemäßes Wohnen mit Lebensqualität in Südtirol suchen. Großzügige Fensterfronten sorgen nicht nur für viel Tageslicht, sondern schaffen auch eine harmonische Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich. So entsteht ein lebendiges Wohnumfeld, das sowohl Rückzugsmöglichkeiten als auch Begegnungen in freundlicher Atmosphäre bietet. Darüber hinaus sorgt die nachhaltige Bauweise nicht nur für ein angenehmes Wohnklima, sondern trägt auch aktiv
zum Umweltschutz bei. Die Verwendung von erneuerbaren Energien, wie etwa Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung, sowie effiziente Wärmedämmung minimieren den Energieverbrauch erheblich. Intelligente Haustechniksysteme ermöglichen eine bedarfsgerechte Regulierung von Heizung, Lüftung und Beleuchtung und erhöhen somit den Wohnkomfort bei gleichzeitiger Kosteneinsparung. So wird das „Haus Haas“ zu einem Vorbild zukunftsorientierten Wohnens, das Verantwortung für kommende Generationen übernimmt.
Details im Überblick:
- 2- bis 5-Zimmerwohnungen, perfekt für Singles, Paare und Famlien
- Stabile Massivbauweise, die für eine langfristige Wertstabilitätsorgt
- Durchdachte, funktionale Grundrisse
- Hochwertige Ausstattung mit edlen Materialien
- Modernste Heizsysteme für niedrige Energiekosten und hohe Effizienz
- Barrierefreie Zugänge für ein komfortables Wohnen
- Konsequente Markenqualität in allen Bereichen
- Kompetente Handwerker aus der Region für die perfekte Ausführung
- Fußbodenheizung für angenehme Wärme
- Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung für optimales Raumklima
- Klima-Haus-A-Nature: höchste Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Ihr Ansprechpartner für rundum sorgloses Wohnen
Wohnart Immobilien Rathausring, 38, 39044 Egna Tel. 0471 813545 | M 339 7193728 www.wohnart-immobilien.net
SÜDTIROL
Was sucht die Kunst in Truden, Gotthard Bonell?
An einem sonnigen Jännernachmittag fahre ich über die Mühlen nach Truden hinauf. Das Unterlandler Dorf hat für mich etwas Eigenes. Vielleicht, weil man schnell spürt: Hier passiert mehr, als man auf den ersten Blick erwartet. Diesem Gefühl will ich heute auf den Grund gehen. Deshalb habe ich Gotthard Bonell um ein Treffen gebeten und besuche ihn zu Hause und im Atelier. Bonell, Jahrgang 1953, ist Künstler – bekannt vor allem für seine Malerei – und seit Kurzem Neo-Präsident eines neuen Kunstvereins in Truden: lind.art Truden.
Was sucht die Kunst in Truden, Gotthard Bonell?
Er denkt kurz nach, dann antwortet er ohne große Umwege: „Es ist schon ein bisschen mysteriös. Es gibt hier eine wirklich besondere Konzentration an Kunstschaffenden – gerade für so einen kleinen Ort wie Truden. Woran das genau liegt, kann ich dir nicht einmal eindeutig sagen, aber es ist nun mal so: Hier leben und arbeiten Menschen, die in ganz unterschiedlichen Sparten lokal und international wahrgenommen werden.“
Aus dieser Konstellation ist etwas Neues entstanden. Mehrere Kunst- und Kul-
turschaffende haben sich zusammengetan, einen Verein gegründet und wollen künftig auch bewusst etwas für die Dorfgemeinschaft beitragen. Der Name lehnt sich an ein Wahrzeichen an: die rund 600 Jahre alte Linde im Ortszentrum. So entstand lind.art truden.
Und was ist lind.art – Programm oder Haltung?
„Beides“, sagt Bonell. „Wir bringen Malerei, Musik, Literatur und Architektur zusammen. Geplant sind Ausstellungen, Lesungen, Konzerte – und auch Kurse und Fortbildungen. Wir haben einen Bildungsauftrag.“
Wie verhindert ihr, dass es ein Freundeskreis bleibt?
„Indem wir offen arbeiten“, sagt er. „Der Verein und das Programm sind für alle. Für Menschen aus Truden, für junge Leute, für Gäste von außen. Es soll keine Schwelle geben, die man erst überwinden muss.“ Gerade im ländlichen Raum, meint Bonell, könne Kunst ihre Stärken ausspielen: „Man ist näher dran, persönlicher, direkter. Der Kontakt entsteht leichter – und das ist ein Vorteil.“
Rückenwind bekommt der Verein durch eine zweite Entwicklung, die im Dorf gerade Gestalt annimmt: Im Wieserhof im Ortszentrum entsteht ein Mehrgenera-
tionenhaus. Die Gemeinde hat das Gebäude angekauft und richtet es als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft ein – als Raum für generationenübergreifendes Miteinander. Darin wird auch ein eigener Kunstraum geschaffen: Galerie und Begegnungsort zugleich. Und genau dort findet lind.art truden künftig sein Zuhause.
Warum gerade hier im Mehrgenerationenhaus?
„Weil es mitten in der Gemeinde liegt“, sagt Bonell. „Wenn Kunst einen Platz bekommt, dann am besten dort, wo Menschen ohnehin zusammenkommen.“
Dass so ein Projekt in Truden andocken kann, hat für ihn viel mit dem Dorfleben zu tun. Bonell lobt den Weg der Gemeinde beim partizipativen Projekt Wieserhof: „Der Bürgermeister und sein Team haben – gemeinsam mit der Bevölkerung – wirklich gute Arbeit geleistet.“ Und er verweist auf den starken Zusammenhalt
und die lebendige Vereinslandschaft mit über 25 Vereinen. lind.art versteht sich als Ergänzung: ein zusätzlicher Raum, in dem Kunst sichtbar und greifbar wird – und in dem Begegnung selbstverständlich passieren darf.
Wann geht’s los?
„Im Frühsommer 2026 – die Eröffnung des Kunstraums ist mit Mitte Juni geplant“, sagt Bonell. „Wir starten mit einer Vorstellung des Vereins, der Mitglieder und ihrer Arbeiten.“ Danach soll sich das Programm Schritt für Schritt entfalten. Inhaltlich will lind.art auch Themen wie Umwelt, Naturparks und Landschaft behandeln – aber ohne sich darauf zu beschränken. „Wir möchten ein Programm entwickeln, das zu Truden passt“, sagt Bonell, „und das gleichzeitig offen bleibt für neue Perspektiven.“
Mit Stand Jänner 2026 sind unter anderem folgende Personen als Mitglieder, Vorstand und Beiräte verzeichnet:
Gotthard Bonell, Robert Bosisio, Monika Federspieler, Hans Finatzer, Greta Franzelin, Ulrich Franzelin, Stefan Nicolini, Michael Pernter, Brigitte Mathias und Christine Vescoli sowie der Bürgermeister Michael Epp.
Phillipp Kieser
Ein Herzenswunsch als Weihnachtsbotschaft
Landesbäuerinnenrat unterstützt den Wünschewagen
Im Rahmen des diesjährigen Weihnachtsessens übergab der Landesbäuerinnenrat eine großzügige Spende an den „Wünschewagen“. Anstelle von Weihnachtsgeschenken entschied man sich erneut bewusst dafür, ein soziales Projekt zu fördern und damit Menschen in herausfordernden Lebenssituationen ein Stück Hoffnung und Freude zu schenken.
Der Wünschewagen – eine gemeinsame Initiative des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz und der Caritas Diözese Bozen-Brixen, ins Leben gerufen im Jahr 2017 – ermöglicht schwerkranken Menschen, einen letzten Herzenswunsch zu erleben. Ob ein letzter Besuch bei Angehörigen, die Teilnahme an einem bedeutsamen Fest oder die Fahrt an einen lang geliebten Ort: Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer schaffen Momente, die in Erinnerung bleiben.
Zwei freiwillige Mitarbeiterinnen des Projekts berichteten bei der Spendenübergabe eindrucksvoll von ihren Erfahrungen. Sie erzählten von Fahrten zu einer lange nicht mehr besuchten Schwester, von der Teilnahme an Hochzeiten oder vom letzten Wunsch, noch einmal auf eine Alm zu fahren. Oft, so schilderten sie, entwickle sich eine Fahrt ganz anders als geplant. Nach einer stillen Hinfahrt könne auf dem Rückweg plötzlich gemeinsam gesungen werden, manchmal fülle sich das Fahrzeug mit kleinen Geschenken, oder es entstünde spontan ein Zwischenstopp zu weiteren Angehörigen.
Trotz der oftmals bewegenden Geschichten empfinden die Ehrenamtlichen ihre Tätigkeit als tief bereichernd. Einen letzten Wunsch zu erfüllen, so betonten sie, bedeute nicht nur den Fahrgästen Freude zu schenken – auch sie selbst nähmen vieles dankbar mit. Sie ermutigten Interessierte ausdrücklich, sich dem Projekt anzuschließen: „Wir gehen auf alle Bedürfnisse ein. Wir erfüllen gerne Wünsche,
die Menschen aufgrund ihrer Lebenssituation nicht selbst möglich sind.“
Der Landesbäuerinnenrat dankt den Freiwilligen für ihr außergewöhnliches Engagement und freut sich, mit der Spende einen Beitrag zur Fortführung dieser wertvollen Arbeit leisten zu können.
Landesbäuerin Antonia Egger mit ihren beiden Stellvertreterinnen Margit Gasser, und Bettina Kofler bei der Scheckübergabe an Maria Magdalena und Herbert Zwerger vom Wünschewagen-Team.
Lichtmess: Der traditionelle Beginn des Bauernjahres
Während das Kalenderjahr bereits am 1. Jänner startet und das Kirchenjahr mit dem ersten Adventsonntag, markiert Lichtmess am 2. Februar seit jeher den Beginn des Bauernjahres.
An diesem Tag wird traditionell der letzte Weihnachtszelten verspeist, das „Krippele“ abgebaut und der Christbaum aus dem Haus getragen. Mit Lichtmess endet der Festkreis rund um Weihnachten; eine Phase der Besinnung klingt aus und macht Platz für einen neuen Abschnitt im Jahr. Der frühere Name des Feiertags, Mariä Reinigung, verweist auf die Bedeutung dieses Übergangs. Auch sprachgeschichtlich spiegelt sich dieser Gedanke wider: Der Monat Februar leitet sich vom lateinischen februare – „reinigen“ – ab. Das Reinigen, Ordnen und Bereiten von Raum für Neues prägt seit jeher diesen Monat.
Rückkehr zur Arbeit und zum Licht
Mit Lichtmess nahmen die Bauersleute früher wieder ihre Arbeit in vollem Umfang auf. Seit Weihnachten „standen die Spinnräder still“, und es wurde nur das Allernotwendigste erledigt. Erst
im Februar, mit der spürbar zunehmenden Helligkeit, begann die aktive bäuerliche Arbeit wieder. Ein alter Spruch fasst diese Wahrnehmung des wachsenden Tageslichtes treffend zusammen: Weihnachten um an Muggenschritt, Nuijohr um an Giggertritt, Kinig um an Hirschsprung, Liachtmess um a gonze Stund.
Während die Tage seit der Wintersonnenwende langsam länger werden, zeigt sich der Fortschritt erst rund um Lichtmess deutlich – ein Grund für Freude und Hoffnung in der dunklen Jahreszeit.
Lichtmess als Feuer- und Lichtfest Der 2. Februar gilt als Fest der Wiederkehr des Lichts. In vielen Regionen werden Kerzen in die Kirche getragen und geweiht – ein Symbol für Feuer, Wärme und Helligkeit. Aus dieser Tradition heraus erklärt sich auch der Name Liachtmess. Die gesegneten Kerzen hatten früher im bäuerlichen Alltag eine besondere Bedeutung: Sie galten als Schutz in Gewitterzeiten, wurden bei wichtigen familiären Ereignissen entzündet und standen für Segen und Licht im kommenden Jahreskreis.
GRIES
Vielfältige Angebote
Der KVW-Ausschuss Gries mit seinem Obmann Toni Fischnaller ist dafür bekannt, dass den vielen Mitgliedern während eines Arbeitsjahres einiges geboten wird. In der unlängst abgehaltenen Jahresbeginnfeier, die wie gewohnt im Kulturheim Gries stattgefunden hatte, wurde über das vergangene Tätigkeitsprogramm berichtet, gleichzeitig aber auch ein Blick auf Neues geworfen.
Begonnen wurde allerdings mit einem frischen Eröffnungslied
Junger fleißiger einheimischer Maler bietet Malerarbeiten zu fairen Fixpreis an.
Malerbetrieb Risser Lukas 329 9340044
(„Griaß enk Gott“), dargeboten vom Männergesangverein Gries, der unter der Leitung von Friederike Paula Ladurner gleich mehrmals im Laufe der Versammlung seine Stimmen zu Gehör brachte. Bevor Fischnaller in einem Rückblick über wesentliche Tätigkeiten des Jahres 2025 berichtete, verlas Rosmarie Pircher ein Grußwort der KVW-Landesleitung. „Seit vielen Jahren schon ist es die Montags-Seniorenrunde und unsere ‚Mittiger‘, die unermüdlich dafür
sorgen, dass die hier ansässige ältere Generation sich regelmäßig trifft und sich unterhalten kann. Ob dies bei Karten-, Brettoder anderen Spielen und kurzweiligen Gesprächen abläuft, ist einerlei. Wichtig ist, dass man aus den vier Wänden herauskommt und mit verschiedenen Gleichgesinnten im Kontakt kommt und bleibt“, sagen Burgi Thurner und Toni Fischnaller.
Beide Treffen würden jedenfalls von zahlreichen Griesern gern wahrgenommen.
Auf einen Höhepunkt, der inzwischen zu einem liebgewonnenen Brauch geworden sei, weist der Obmann noch hin: „Jährlich findet ja unsere Nikolausfeier im Kulturheim statt, auf der sich vor allem die kleineren, aber auch die größeren Kinder riesig freuen. Die Musikschule Bozen-Gries begleitet diese Veranstaltung immer mit jugendlichem Gesang und instrumental, am Ende erhalten dann alle anwesenden
Kinder, immerhin sind es an die 250 Personen, ein prall gefülltes Nikolaussäckchen.“ Hervorgehoben wurden auch die jährlich zugestellten Geburtstagsbriefe an die Mitglieder, die stets persönlich vorbereitet und entsprechend gestaltet würden.
Mit ihrem Referat „Wach im Kopf, dankbar im Herzen, kraftvoll im Körper“, mit Lichtbildeinblendungen begleitet, begeisterte die Kräuterexpertin Hildegard Kreiter die Teilnehmenden. Kreiter gab dabei allerlei Tipps nicht nur zu Heilkräutern, sondern auch zu weiteren gesundheitlichen Aspekten, die Körper und Geist wohltun würden. Bevor die beiden MGV-Sänger Enzo Pedrotti und Toni Marth die Mundharmonika bzw. die Gitarre erklingen ließen, erinnerte Fischnaller noch an die traditionelle Wallfahrt am Pfingstmontag.
Karl Psenner
INHALT
Lore und Harry - haben in all den Jahren ihrer Ehe nicht nur gelernt, sich zu lieben, sondern auch sich zu streiten. Während Harry seinen Ruhestand mit einem gelassenen Blick auf den Alltag genießt, kann Lore noch nicht recht loslassen von ihrer Arbeit in der Bibliothek und ist immer wieder leidenschaftlich auf der Suche nach einem “Leuchten” - in sich und in ihrer Ehe.
Nach dem gleichnamigen Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schröder Bühnenfassung: Elke Heidenreich
Kartenreservierung: ONLINE www.fsu-neumarkt.com
EMAIL karten@fsu-neumarkt.com Tel.: 0471 812128
Als dann ein Brief ihrer Tochter ins Haus flattert, wird plötzlich ganz viel in Frage gestellt. In komischen, feinsinnigen und zugleich anrührenden Dialogen erzählt „Alte Liebe“ von den kleinen Kämpfen und den großen Gefühlen eines Paares. Lore und Harry zeigen, dass der Wunsch nach Begegnung keine Frage des Alters ist und sich der Kampf um die eigenen Werte und Träume immer auszahlt.
Ein Stück über zwei Menschen, die sich längst kennen und doch nicht aufhören, sich selbst und einander zu suchen.
mit Bettina Mayrhofer & Horst Herrmann
Stimme: Alexa Brunner
Regie: Katharina Gschnell
Bühne & Kostüme: Nora Veneri
Licht: August Zambaldi & Manuel March
Premiere Sonntag, 08.03.2025 - 19.00 Uhr
Termine März: 12.+13.+14.+15.+19.+20.+21.+22.+27.+28.+29.
Beginn: 20 Uhr, Sonntags um 19 Uhr
Der MGV Gries erfreut die KVW-Mitglieder mit seinen fröhlichen Liedern.
holtn zomm.
tiroler.it
Schnell. Zuverlässig. Nah. Diese Eigenscha en zeichnen die Mitarbeiter*innen der TIROLER VERSICHERUNG besonders in der Schadenabwicklung aus - denn dort zeigt sich, wie gut eine Versicherung wirklich ist. Gegenseitig versichert. Seit 1821.
Magdalena Lobis, Philipp Fiaschi, Vera Mair am Tinkhof, Daniel Fliri.