

„Bäuerliche Archive in Tirol"






























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Liebe Leserin, lieber Leser,
ein verachtender Blick, eine belästigende Geste, eine sexistische Bemerkung. Viele Menschen sind am Arbeitsplatz von Belästigung, Mobbing und Diskriminierung betroffen. Die wenigsten sprechen offen darüber oder holen sich Hilfe. Im Rahmen des Gleichstellungsaktionsplans Südtirol wird derzeit die Maßnahme „Gegen Gewalt in der Arbeitswelt“ umgesetzt, die von der Gleichstellungsrätin der Autonomen Provinz Bozen koordiniert wird. Ziel dieser Maßnahme ist es, über Gewalt, Belästigung, Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz zu sensibilisieren und gezielte Präventionsmaßnahmen zu fördern. Erstmals werden, durch eine anonyme Online-Erhebung, Daten zu Ausmaß und Erscheinungsformen von Gewalt in der Arbeitswelt in Südtirol erhoben. Alle erwerbstätigen Personen, ab 15 Jahren, haben die Möglichkeit über ihre Erfahrungen am Arbeitsplatz zu berichten, diese zu teilen und damit etwas zu verändern. Die Umfrage ist unter: https://apollis.limequery.com/1185 abrufbar, anonym und vertraulich und läuft seit dem 11. Mai bis zum 11. Juli 2026. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für zukünftige Informations-, Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen.
Herzlich
KUNST & KULTUR Elche im Gadertal
IMPRESSUM
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SÜDTIROL/TIROL
„Bäuerliche Archive in Tirol"
Auf vielen bäuerlichen Anwesen finden sich noch Urkunden, Handschriften, Drucke und Fotografien. Diese kleinen Hofarchive sind wertvolle Quellen für die Lebens- und Wirtschaftsweise der ländlichen Bevölkerung und wurden im Buch „Bäuerliche Archive in Tirol“ aufgearbeitet.
In Band 54 der Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs zeigen elf Autorinnen und Autoren auf, wie vielfältig die Überlieferung sein kann und welche Bedeutung ihrer Dokumentation, Erforschung und Bewahrung zukommt. Die Herausgeber und Autoren Brigitte Strauß und Andreas Oberhofer führen im Interview in diese „Bäuerlichen Archive“ ein.
Vor kurzem ist das Buch „Bäuerliche Archive in Tirol. Perspektiven der Dokumentation, Erforschung und Erhaltung“ vorgestellt worden. Was versteht man unter einem Bäuerlichen Archiv?
Brigitte Strauß/Andreas Oberhofer: Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Bäuerliche Archive können sehr unterschiedlich sein was den Inhalt, Umfang oder zeitlichen Schwerpunkt betrifft. Im Buch haben wir den Begriff ‘bäuerliche Archive‘ sehr weit gefasst. Wir zählen dazu die tatsächlichen Hofarchive, die Rechtsurkunden beinhalten, aber auch Sammlungen von allerlei anderem Schriftgut und auch Bildern (Familienfotos, Sterbebilder, Heiligenbilder), die sich im Laufe von Jahrzehnten oder Jahrhunderten im privaten Besitz der ländlich-bäuerlichen Bevölkerung angesammelt haben.
Wie wurden diese Archive ausfindig gemacht und wie viele Archive wurden für das Buch herangezogen?


Herausgeber und Autoren: Andreas Oberhofer und Brigitte Strauß.
Brigitte Strauß/Andreas Oberhofer: Es ist völlig unklar, wie viele bäuerliche Archive heute noch vor Ort vorhanden sind und in welchem Zustand sie sich befinden. Eine flächendeckende Bestandserhebung, auch nur für einzelne Bezirke, Talschaften, Gemeinden oder Dörfern steht bis heute aus. Das war aber auch nicht Ziel unseres Buches. Wir wollen vielmehr den Stand der Dinge festhalten, Möglichkeiten der Aufarbeitung aufzeigen und nicht zuletzt auf den Wert dieser Archive aufmerksam machen. Dabei war es uns besonders wichtig, auch über die Grenze, ins Bundesland Tirol und nach Vorarlberg zu schauen. Dort findet
man spannende Beispiele, die zeigen, wie zumindest für einzelne Talschaften Haus-, Hof- und Familienarchive dokumentiert werden. Michael Kasper stellt das ‘Montafon Archiv‘ im Buch vor. Edith Hessenberger hat im Workshop, der der Publikation vorausging, das Beispiel des ‘Ötztaler Gedächtnisspeichers‘ präsentiert.
Die Frage, wie viele Archive für das Buch herangezogen wurden, lässt sich so nicht beantworten. Vielmehr haben sich die verschiedenen Autorinnen und Autoren mit unterschiedlichen Aspekten des Themas befasst. Einige, wie Siglinde Clementi, Margareth Lanzinger, Werner Pescosta
und Ingrid Rittler beziehen sich in ihren Beiträgen ganz konkret auf je ein einzelnes Hofarchiv aus dem Vinschgau, dem Schlerngebiet, dem Gadertal sowie aus dem Tiroler Unterland. Andere wiederum, wie etwa Michael Span oder Janine Maegraith, vergleichen Dokumente aus mehreren Archiven miteinander.
Auf welchen Höfen/Anwesen/Museen wurden in Südtirol solche bäuerlichen Archive gefunden?
Brigitte Strauß/Andreas Oberhofer: In großen öffentlichen Archiven, wie etwa dem Landesarchiv in Bozen, werden ‘bäuerliche Archive‘ unter der Bezeichnung ‘Privatarchive‘ verwahrt. Einen Überblick darüber, was dort allen Interessierten zur Verfügung steht, liefert Philipp Tolloi im Buch. Aber auch kleinere Institutionen (Archive, Museen und Bibliotheken) oder von Vereinen betriebene Sammlungen verwahren ‘bäuerliche Archive‘ als Schenkungen oder Leihgaben.
Wie vorhin schon gesagt: Für den privaten Bereich ist es schwierig Zahlen zu nennen, da ein Gesamtüberblick fehlt. Was wir sagen können ist, dass sich Archive sowohl auf kleineren Berghöfen als auch auf großen Höfen im Tal, aber auch in ehemaligen Adelssitzen finden. Es kann aber etwa angenommen werden, dass auf Gütern, die über Generationen hinweg innerhalb einer Familie vererbt wurden, auch die ‘Hausschriften‘ weitergegeben wurden und somit die Überlieferung zur Hof- und Familiengeschichte sorgfältiger verwahrt wurde als in anderen Höfen, deren Besitzer:innen öfters wechselten und mit den historischen Dokumenten, die sie nicht betrafen, wenig anzufangen wussten. In diesen archivgeschichtlichen Fragen steht die Forschung noch am Anfang, hier wird noch viel Pionierarbeit zu leisten sein.
Diesen, teils kleinen, historischen Beständen wurde lange Zeit keine Beachtung geschenkt. Warum hat die Wissenschaft den Wert dieser bäuerlichen Archive erst jetzt erkannt?
Brigitte Strauß/Andreas Oberhofer: Dass sie den Wert erst jetzt erkannt hat, kann man so nicht unbedingt sagen. Es ist einfach schwierig, an die Bestände heranzukommen, besonders wenn sie noch in Privatbesitz sind.
Wie wir bereits gesagt haben, es gibt keinen Gesamtüberblick. Zudem hat sich natürlich auch das Interesse der Forschung verändert. Alltagsgeschichte, Mentalitätsgeschichte, Sozialgeschichte des so genannten ‘einfachen Volkes‘ standen lange nicht im Mittelpunkt der historischen Forschung. Unser Interesse ist berufsbedingt geweckt worden: In unserem Arbeitsalltag sind wir immer wieder mit ‘bäuerlichen Archiven‘

befasst. Das hat uns dazu bewogen, eine Diskussion über das Thema anzuregen, auch und gerade weil es in der regionalen und internationalen Forschung überhaupt keine Rolle spielt. Es ist in der Geschichtswissenschaft immer spannend, Themen in Angriff zu nehmen, wo man quasi noch ins Blaue hineinforschen kann (und muss). 2021 fand unser Workshop, damals noch mit dem Titel ‘Bäuerliche Kleinarchive‘, statt und stieß auf reges Interesse. Um die damaligen Impulse, Ideen und Diskussionspunkte auch dauerhaft sichern zu können, haben wir die Publikation in Angriff genommen. Das Angebot, das Buch in der Reihe der ‘Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs‘ herauszubringen, war natürlich sehr hilfreich und willkommen, und das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Landesarchiv und dessen Direktor Gustav Pfeifer liegt nun vor.
Wie bewahren die betroffenen Familien die Schriftstücke, Fotos, Dokumente usw. auf? Brigitte Strauß/Andreas Oberhofer: Das kann sehr unterschiedlich sein. Oftmals findet man sie in Schachteln (den beliebten Schuhkartons) vor, aber auch in Mappen, Truhen oder Schränken. Sie sind in den
meisten Fällen relativ klein und somit auch mobil und können leicht transportiert werden. Es kann aber auch sein, dass das ‘Archiv‘ als zusammengehörender Bestand noch gar nicht erkannt wurde, dass es lose verteilte Papiere, Pergamente, Drucksachen, Bilder und Bücher gibt, die erst noch zusammengesucht werden müssen. Eine Sammlung von Schriftgut in einem Hof ist keineswegs immer als kompaktes Bündel in einer Kiste verwahrt, sondern kann auch zufällig – dem Gebrauch im Alltag entsprechend – abgelegt sein. In vielen Fällen ist leider davon auszugehen, dass frühere Archive bereits verloren gegangen sind, d.h. es gibt dann nur mehr Erzählungen über vormals Vorhandenes, das in irgendeiner Form entsorgt wurde, vielleicht im Ofen, vielleicht über die Müllabfuhr und vielleicht auch durch Händler von Altertümern.
Welche Informationen liefern die aufgearbeiteten Dokumente über die Wirtschaftsformen und Denkweise der damaligen ländlichen Bevölkerung?
Brigitte Strauß/Andreas Oberhofer: In erster Linie finden sich Rechtsdokumente, mit denen der Bewirtschafter eines Hofes (Bau-
mann) seine Rechte an der Wirtschaftseinheit, aber auch an Teilen davon wie Wiesen, Wäldern, Weiden, Äckern, Wasserläufen und Durchgängen nachweisen konnte. Die oftmals vorhandenen Wappenbriefe hingegen ‘verbriefen‘ das Recht, ein verliehenes Wappen zu führen.
War ein Bauer auch Gemeindevorstand oder Kirchpropst, konnte er auch Gemeinde- oder Kirchenschriften bei sich zu Hause verwahren, die dann am Hof blieben und Teil des ‘bäuerlichen Archivs‘ wurden.
Schließlich finden sich – nicht in allen Fällen – auch Aufzeichnungen der Hofinhaber selbst über ihre Wirtschaftsführung, über Familienangelegenheiten, über ‘private‘ Dinge, die etwa in Briefen oder Tagebüchern geschildert wurden. Dazu gehören auch recht unscheinbare Aufzeichnungen, wenn etwa ein Bauer über die Zucht einer besonderen Rinder-, Pferde-, Schaf- oder Ziegenrasse Buch führte und dabei den Preis eingekaufter und verkaufter Tiere notierte, oder wenn Protokoll über die angebauten Getreide- oder Gemüsesorten geführt wurde. Diese Art von Quellen sind für verschiedene Zweige der Geschichtsforschung, etwa die Wirtschafts-, Sozialund Umweltgeschichte relevant, da sie Einblick in die Lebens- und Wirtschaftsweise am Hof und im Haus in vergangenen Zeiten erlauben
Wenn etwa jemand das Wetter protokolliert hat, über Krankheiten von Tier und Menschen und deren Linderung geschrieben oder aber Kochrezepte gesammelt hat, wird es besonders interessant – Derartiges kann Auskunft geben über den Alltag von Menschen, die früher noch weit mehr als heute in Einklang mit der Natur lebten und leben mussten – ohne elektrischen Strom, ohne Maschinen und Traktoren, ohne ein funktionierendes Sozial- und Gesundheitssystem. Wenn es dann auch noch Fotos gibt, die uns die Menschen vor Augen führen, ist das oft besonders eindrücklich. Bereits die Sterbebilder, die häufig gesammelt wurden, sind anschauliche Quellen, die gerade in der Zeit um 1900 oftmals das einzige Foto zeigen, das es von einem Menschen gab bzw. gibt.
Was hat Sie an diesem Thema besonders fasziniert?
Andreas Oberhofer: Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema. Begonnen hat diese Auseinandersetzung bereits zu Zeiten meiner Diplomarbeit, als ich auf kleine Bestände von Urkunden in Privatbesitz aufmerksam wurde, die es ‘offiziell’ gar nicht gab. Weiter ging es mit meinen Forschungen über Andreas Hofer und dessen Sandhof im Passeier, in dem schon zu Lebzeiten des späteren Tiroler Landeshelden ein ‚bäuerliches Archiv‘ so wichtig

In ein Heft eingebundenes Dokument („Ungefähr im Jahr 1700“) mit Spuren einer behelfsmäßigen Restaurierung und Ergänzung von Fehlstellen. Stadtarchiv Bruneck.
war, dass es bei Inventarisierungen immer eigens erwähnt wurde. Diese Verwahrung von Schriftlichkeit im ländlich-bäuerlichen Milieu und speziell das eigene Schreiben von Menschen aus diesem Milieu hat mich in der Folge nicht mehr losgelassen, vor allem eben aus dem Grund, dass wir so wenig darüber wissen.
In letzter Zeit entstehen auch in Tirol zunehmend Forschungsarbeiten, die sich sozialen Schichten annähern, die man lange kaum beachtet hat. Bekannt ist etwa die verbreitete Annahme, dass Bauern und Bäuerinnen auch nach der Schulreform Maria Theresias kaum alphabetisiert gewesen seien und nur das nötigste gelesen und geschrieben hätten. Dieses Bild einer ruralen Gesellschaft mit ‘Handschlagqualität’, aber ohne Schriftlichkeit im Alpenraum ändert sich grundlegend. Für den einführenden Beitrag im Band konnte ich insofern auch aus der Erfahrung mehrerer (tatsächlich!) Jahrzehnte schöpfen, um eine Überblicksdarstellung über das komplexe Verhältnis zwischen Bauern (und Bäuerinnen) und Schrift, den aktuellen Stand und aktuelle Entwicklungen der Forschung und den Charakter ‘bäuerlicher Archive‘ an und für sich zu verfassen.
Sie sind nicht nur Herausgeberin des Buches, sondern haben auch selbst einen wissenschaftlichen Beitrag für das Buch verfasst. Mit welchem Thema haben Sie sich beschäftigt?
Brigitte Strauß: In meinem Beitrag habe ich mich mit dem Grundschullehrer Anton Ebner aus Mühlen beschäftigt, der in den 1970er-Jahren als Heimatforscher tätig war. Ebner sichtete viele historische Dokumente und Urkunden in Bauernhäusern, schrieb diese ab und wertete sie nach bestem Wissen und Gewissen aus. Er dokumentierte durch seine ‘Feldforschung‘ den Bestand an ‘bäuerlichen Archiven‘ in Mühlwald und liefert uns dadurch eine Momentaufnahme aus der Mitte der 1970er-Jahre.
Die Publikation bot mir die Gelegenheit, am Beispiel Ebners zu zeigen, wie sich jemand außerhalb akademischer Institutionen durch großen persönlichen Einsatz Wissen aneignen konnte, wie seine Verwurzelung in der Region ihm Zugang zu Dokumenten verschaffte, die Forschenden an Universitäten oder Museen oft nicht ohne Weiteres offenstehen.
100 Jahre Apotheke
Im Juni 1926 wurde die erste Apotheke im Tauferer Ahrntal eröffnet. Sie war eine der ersten im gesamten Pustertal.


Vor 100 Jahren eröffnete Anton Liensberger (1895-1976) die erste Apotheke in Sand in Taufers, wir gedenken heuer seines 50. Todestages. Der gebürtige Brunecker studierte an der Uni Innsbruck Pharmazie. Als nach seiner Anstellung in Meran eine Apotheke für Sand in Taufers ausgeschrieben worden war, erhielt Liensberger den Zuschlag. Mit seiner Frau, Emilie Klaus aus Bozen, zog er nach Sand und eröffnete im Juni 1926 im damaligen alten Gerichtsgebäude die Apotheke. Bald darauf erwarb er ein Haus in der Jungmannstraße und baute das Untergeschoß zur Apotheke aus. Die Zeit im Faschismus war schwierig, auch kamen kaum Touristen und es ist überliefert, dass Liensberger in diesem Sommer anno 26, weinend vor seiner Apotheke stand, weil so wenig Umsatz war. Beteiligt war er später an einer Silberfuchs-Farm in Mühlwald und an einem pharmazeutischen Betrieb in Meran. In der Zeit der Operationszone Alpenvorland fungierte er von 1943-1945 für die deutsche Besatzung als kommissarischer Bürgermeister von Sand
NACHFOLGE FAMILIE AICHNER
Anton und Emilie Liensberger blieben kinderlos und suchten 1957 eine Nach-
folge. Georg Aichner (1929-2020) aus Niederrasen war damals in der Apotheke Sterzing angestellt und interessierte sich für Sand, konnte aber wegen einer längeren Kündigungsfrist nicht gleich nach Sand kommen. Seine Frau Hedwig (1928-2025), die Apothekerin in Kufstein war, konnte sich jedoch dort freimachen und zog zur Arbeit nach Sand. Allerdings sprach sie als gebürtige Österreicherin nicht Italienisch. „Das ist kein Problem“, meinte Liensberger, „ich rede und Sie arbeiten.“ Und so war es auch. Im Herbst folgte dann auch Georg Aichner nach Sand. Die alten Rezept-Register gibt es noch. In einem ist z. B. vermerkt, dass 1943 Heroin als Schmerzmittel verschrieben wurde. Es gibt historische Formeln aus den Anfangsjahren, nach denen im Apotheken-Labor bis heute Arzneien hergestellt werden wie der bewährte Wintergrünöl-Balsam gegen Rheuma.
DIE 2. GENERATION AICHNER
1964 kam Johannes Aichner zu Welt. Er liebte es schon als Volkschüler, nachmittags nach der Schule in der Apotheke seines Vaters zu sein. Stolz klebte er Etiketten auf Fläschchen oder Tiegel und schnup-
Anton Liensberger (links) eröffnete vor 100 Jahren die erste Apotheke im Tauferer Ahrntal, Johannes Aichner leitet in 2. Generation seit 30 Jahren die Apotheke Sand in Taufers.
perte sehr früh Apothekerluft. So lag es nahe, dass auch er sich für das Pharmaziestudium entschied, genauso wie übrigens sein älterer Bruder Jörg, der Apotheker in Klausen ist. 1991 nach dem Studium arbeitete Johannes bei seinem Vater, bis er 1996 – also vor 30 Jahren - die Leitung der Apotheke übernahm. Seit 2012 gibt es auch die Arzneimittelausgabestelle in Mühlen in Taufers. Hier werden sämtliche Medikamente angeboten, außer jene, die ins Suchtgiftregister fallen. Im Jahr 2017 wurde auch die Apotheke in Luttach übernommen, welche von Christine, der Frau von Johannes, geführt wird. Auch Christine Waibl ist Pharmazeutin und stammt aus einer Apothekerfamilie aus Matrei in Osttirol.
DIE JÜNGSTE GENERATION
Familie Aichner wird in dritter Generation die Sandner Apotheke weiterführen: Sohn Georg Junior hat ebenso das Pharmaziestudium absolviert und arbeitet seit 4 Jahren bei seinem Vater. „Es ist für mich spannend, nach der Übernahme von meinem Vater Georg, nun erneut den Generationenwechsel an meinen Sohn Georg vorzubereiten“, freut sich
Johannes. Was sich ebenso wie ein roter Faden durch die Geschichte der Apotheke zieht, ist die Liebe zu den Bergen: Anton Liensberger war von 1951-54 Vorsitzender der Alpenvereinssektion Sand in Taufers, Senior Georg Aichner ist bis ins hohe Alter gewandert, Johannes trifft man auf den Gipfeln, seine Frau Christine ist eine begeisterte Kletterin und Skitourengeherin. Und für Georg Junior ist das Balancieren auf Highlines oder am Fels des El Capitan im Yosemite-Tal ein prickelnder Nervenkitzel.
WAS SICH GEÄNDERT HAT
Johannes blickt auf 50 Jahre Apothekerleben: „Ich erinnere mich, wie mich als Bub mein Vater abends zum Busbahnhof schickte, einen Karton Medikamente abzuholen, der nach telefonischer Bestellung täglich von Bozen kam. Oder auch nicht. Heute werden uns täglich zwei Lieferungen direkt zugestellt mit einem Vielfachem an Ware und Sortiment.“ Eine einschneidende Veränderung ergab ab 1992 die digitale Umstellung für Bestellungen, Registrierungen, Abrechnungen usw. Und 2006 ist der Betrieb in die Ahrntaler Straße 21 neben dem Busbahnhof umgezogen. Der Jubiläen aber nicht genug: Die Mitarbeiterin Irmgard Kirchler arbeitet seit 40 Jahren in der Apotheke Sand. Geändert hat sich auch das Gesundheitsbewusstsein. „Mein Vater erzählte, dass Patienten ihn fragten, und zwar nicht, ob eine Arznei helfe, sondern ob sie wohl nicht schaden würde“ erinnert sich Johannes. „Das Erfreuliche an meiner Arbeit ist, dass ich vielen Menschen helfen kann, dass durch die Pharmazie die Lebenserwartung enorm gestiegen ist und dass die Entwicklung und Forschung ständig weitergehen – aber kein Medikament wird bei allen Patienten zu 100 Prozent wirksam sein können, dazu sind wir Menschen zu unterschiedlich.“

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Junge Ideen für eine bessere Zukunft
Im Rahmen des zweistündigen Lernformats „Frei Day“ beschäftigten sich die Schüler:innen der Klassen 2b und 3A der Mittelschule Welsberg auch im Schuljahr 2026 zehn Wochen lang mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. In kleinen Teams entwickelten sie konkrete Projekte, organisierten Aktionen und arbeiteten mit Vereinen, Fachleuten und Einrichtungen aus der Umgebung zusammen. Die Jugendlichen setzten sich dabei mit wichtigen Zukunftsfragen auseinander und sammelten zugleich wertvolle Erfahrungen für das spätere Berufsleben. Ob Umwelt, Gesundheit, Bildung oder soziale Themen – die Projekte zeigten eindrucksvoll, wie engagiert junge Menschen Verantwortung übernehmen können
VIELFÄLTIGE AKTIONEN MIT WIRKUNG
Ein Spielenachmittag im PaulTroger-Haus brachte Jung und Alt zusammen. Eine Filmvorführung
DIETENHEIM

der Dokumentation „Seaspiracy“ machte auf den Schutz der Meere aufmerksam. Besuche im Seniorenwohnheim schenkten älteren Menschen gemeinsame Zeit. Eine Kleidersammlung für die Kleiderkammer Toblach unterstützte nicht nur Menschen, die Hilfe benötigen, sondern auch jene, die sich bewusst Second-Hand kleiden. Mit Kuchenaktionen wurden Spenden für Hilfseinsätze des Weißen Kreuzes in der Ukraine gesammelt. Selbst gebaute Vogelhäuser fördern die Artenvielfalt auf dem Schulgelände. Eine Kochaktion in St. Martin machte auf das Thema Hunger aufmerksam und unter-

stützte den Verein OLGA. Ein Projekt zur Wasseraufbereitung sensibilisierte für den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und eine Bewegungs- und Lerneinheit im Kindergarten begeisterte Kinder und Jugendliche gleichermaßen. Viele E-Mails wurden geschrieben, zahlreiche Telefonate geführt, ein Logbuch geschrieben und wertvolle Begegnungen ermöglicht. Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihr Ergebnis auf Deutsch, Italienisch und Englisch den Mitschüler:innen und Stakeholdern. Unterstützt wurden die Schüler:innen von Lehrpersonen, der Schulbibliothek, der
Preisranggln wieder ein voller Erfolg
Am 17. Mai, dem internationalen Tag der Museen, fand im Südtiroler Volkskundemuseums in Dietenheim das VSS/RaiffeisenPreisranggln statt. Zwischen altertümlichen Höfen und historischen Gebäuden lieferten sich insgesamt 43 Ranggler spannende und faire Wettkämpfe. Teilnehmer aus den Vereinen Ahrntal, Terenten, Passeier sowie dem neugegründeten Rangglverein Sarntal sorgten für hochklassige Begegnungen und begeisterten das Publikum mit ihrem Können. „Das Preisranggln in dieser besonderen Kulisse war Werbung für unseren Traditionssport. Es freut mich besonders, dass sich neben den etablierten Vereinen auch der neugegründete Rangglverein Sarntal beteiligt hat.
Das zeigt, dass das Ranggln in Südtirol lebt und auch in Zukunft einen wichtigen Platz im Vereinswesen einnehmen wird“, betonte VSSBezirksreferent Armin Niedermair.
DIE SIEGER IN DEN VERSCHIEDENEN KATEGORIEN
VSS/Raiffeisen Preisranggln: Kinder 4-6 Jahre: Weger Maximilian (Ahrntal), Schüler 6-8 Jahre: Pircher Paul (Passeier), Schüler 8-10 Jahre: Abler Jakob (Passeier), Schüler 10-12 Jahre: Gilg Benni (Passeier), Schüler 12-14 Jahre: Niederbrunner Florian (Ahrntal), Schüler 14-16 Jahre: Kofler Josef (Passeier), Schüler 16-18 Jahre: Weidacher Alex (Terenten), Allg. Klasse: Falk Freddy (Passeier).
Schulsozialpädagogik sowie den Betrieben Moser Holzbau in Taisten, der Tischlerei Plankensteiner in Welsberg, Naves und Eurospin in Welsberg, Despar in St. Martin, Golmarket in St. Magdalena und Metzgerei Pörnbacher in Olang sowie zahlreichen Menschen aus der Umgebung.
Die Unterrichtsarbeit und ihre Aktionen zeigen: Mit Ideenreichtum, Unternehmergeist, Zusammenarbeit und Engagement können junge Menschen bereits heute einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.
pm/red

Zwischen altertümlichen Höfen lieferten sich insgesamt 43 Ranggler spannende Wettkämpfe.
Sieger Ahrntaler Meisterschaft: Kinder 4-6 Jahre: Weger Maximilian, Schüler 6-8 Jahre: Klammer Damian, Schüler 8-10 Jahre: Stocker Mathias, Schüler 10-12 Jahre: Ludwig Johannes, Schüler 12-14 Jahre: Niederbrunner Florian, Schüler 14-16 Jahre: Oberhollenzer Johannes, Schüler 16-18
Jahre: Oberhollenzer Moritz, Allg. Klasse: Watschinger Aron.
Hogmoar: Schüler: Pixner Luis (Passeier), Jugend: Oberhollenzer Moritz (Ahrntal), Allg. Klasse: Falk Freddy (Passeier).
VSS/red
Starkes Zeichen für Frieden und Gemeinschaft
Trotz stürmischem Nordwind folgten am 16. Mai über 150 Teilnehmer:innen der Einladung zum diesjährigen „Friedensweg 2026“ in St. Johann. Der Besinnungsweg, den Pfarrer Markus Küer vor rund 30 Jahren gemeinsam mit der Schützenkompanie St. Johann und dem Pfarrgemeinderat geschaffen hat, wurde erneut zum Ort der Besinnung, der Dankbarkeit und des gemeinsamen Gebets
VIER STATIONEN – VIER IMPULSE
An vier Stationen gestalteten Vertreter:innen der Pfarreien St. Jo-
hann, Bruneck, Taufers und Sexten besinnliche Texte zum Thema Frieden. Ein Männerquartett berührte die Anwesenden mit einem bewegenden Friedenslied, während Mitglieder der Musikkapelle St. Johann jede Station mit bekannten Liedern aus dem Gotteslob musikalisch umrahmten. Mit feierlichem Glockengeläut wurden die Teilnehmer:innen in der Pfarrkirche von St. Johann empfangen. Dort feierten Pfarrer Stefan Stoll, Dekan Josef Knapp und Priester Markus Moling eine würdige Wort-Gottes-Feier. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Kinder der
VINTL / WEITENTAL
Grundschule Steinhaus unter der Leitung von Helga Maria Klammer. In seiner Ansprache setzte Markus Moling tiefgehende Akzente zu Schöpfung, Dankbarkeit und Frieden – Gedanken, die in der Kirche lange nachhallten.
EIN FRIEDENSBÄUMCHEN
Im Anschluss pflanzte Dekan Josef Knapp gemeinsam mit den Kindern ein Friedensbäumchen vor dem Widum – ein sichtbares Symbol der Hoffnung und des gemeinsamen Weges. Der Pfarrgemeinderat St. Johann lud alle Mitfeiernden zu
einem gemütlichen Umtrunk ein. Besonders beliebt: die frisch gebackenen Ahrntaler Krapfen und weitere regionale Köstlichkeiten.
INFO:
Der Besinnungsweg / Friedensweg zum Herzen Jesu befindet sich an der Schattenseite von St. Johann. Ausgangspunkt ist die alte Festhalle etwas oberhalb des Dorfes – ein idealer Ort für stille Momente, persönliche Einkehr und gemeinsames Unterwegssein.
red/pm
Außen- und Gartengestaltung Jennwein
Aaron Jennewein gründete im Jahr 2020 im Alter von 21 Jahren –kurz vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie – sein Unternehmen für Außen- und Gartengestaltung. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation entwickelte er den Betrieb kontinuierlich weiter und erkannte in dieser Zeit das Potenzial im Obst- und Weinbau. Mit einem Minibagger begann er Dienstleistungen wie Terrassierungen, das Set-
zen von Säulen, Leitungsverlegungen sowie die Errichtung neuer Obst- und Weinanlagen anzubieten. Um auch außerhalb der Hauptsaison ein breites Einsatzgebiet abzudecken, wurde der Fuhrpark erweitert und das Angebot um Tiefbauarbeiten sowie baubegleitende Baggerarbeiten ergänzt. Heute umfasst das Leistungsspektrum neben klassischer Außen- und Gartengestaltung auch professionelle
Arbeiten im Landwirtschaftsund Tiefbaubereich. Gemeinsam mit seiner Frau im Büro, drei Kindern und einem abrufbereiten Team führt Aaron Jennewein heute ein modernes Unternehmen, das für Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und termingerechte Ausführung zu fairen Preisen steht. Mit modernen Maschinen und voller Motivation werden Projekte sauber und professionell umgesetzt.





Kindgerechter Bereich in der Pfarrkirche
Auf Initiative der Katholischen Jungschar Südtirols und gemeinsam mit den Kindern der Jungschargruppe Bruneck und der Pastoralassistentin Julia Engl wurde in der Pfarrkirche Bruneck ein neuer Kinderbereich eingerichtet. Beim Familiengottesdienst am Muttertag wurde der Bereich feierlich eingeweiht.
Mittelpunkt des Projekts war die aktive Beteiligung der Kinder: Gemeinsam sammelten sie Ideen, planten die Gestaltung und halfen tatkräftig bei der Umsetzung mit. So waren die Kinder beim Aussuchen der Materialien beteiligt, bauten selbst Regale und gestalteten den Bereich nach ihren Vorstellungen mit. Entstanden ist ein gemütlicher Ort mit Sitzmöglichkeiten, einem kleinen Zelt als Rückzugsort sowie Kuschel-
BOZEN

tieren und Regalen mit religiösen Kinderbüchern, Malvorlagen und Buntstiften. Mit dem Projekt „Kindgerechte Räume in Kirchengebäuden“ möchte die Katholische Jungschar Südtirols ein Zeichen für eine kinderfreundliche Kirche setzen. „Kinder sind ein wichtiger Teil unserer Pfarrgemeinden. Sie
sollen Kirche nicht nur besuchen, sondern sie mitgestalten und als Ort erleben können, an dem sie willkommen sind, sich wohl fühlen und Platz haben“, betont Miriam Tirello, 3. Vorsitzende der Katholischen Jungschar Südtirols. „Wenn Kinder ihre Ideen einbringen dürfen und ernst genom-
men werden, entsteht Kirche auf Augenhöhe.“ Eine kindgerechte Kirche bringt viele Vorteile: Dadurch erleben Kinder die Kirche als einen offenen und einladenden Ort, Berührungsängste werden abgebaut, Familien fühlen sich willkommen und eingebunden. Gleichzeitig entstehen Räume für Begegnung und Gemeinschaft. Kinder können den Kirchenraum auf ihre Weise entdecken und von klein auf positive Erfahrungen mit Kirche und Pfarrgemeinde sammeln. Die Jungschar Bruneck und die Katholische Jungschar Südtirols hoffen, dass das Projekt auch andere Pfarreien dazu ermutigt, Kirchenräume stärker an den Bedürfnissen von Kindern auszurichten.
pm/red
Claudiana startet mit Einschreibungen 2026/27
Gut ausgebildete Gesundheitsfachkräfte werden auch in Zukunft eine zentrale Rolle im Gesundheitswesen spielen, in Südtirol ebenso wie international. Vor diesem Hintergrund starten am Universitären Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe Claudiana in Bozen die Einschreibungen für die Bachelorstudiengänge 2026. Claudiana in Bozen bietet dafür ein modernes und international ausgerichtetes Studienumfeld. In Zusammenarbeit mit renommierten Partneruniversitäten werden Studiengänge angeboten, die Theorie und Praxis eng miteinander verbinden.
STUDIENANGEBOT 2026
Dazu zählen Krankenpflege, Hebammen, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Ernährungstherapie, Dentalhygiene sowie Sanitätsassistenz. Ein Studium
im Gesundheitsbereich verbindet wissenschaftliches Arbeiten mit direktem Praxisbezug. Studierende erwerben fundierte theoretische Kenntnisse, lernen klinische Situationen kritisch zu analysieren und entwickeln Kompetenzen im Umgang mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Gesundheitsberufe erfordern neben Fachwissen auch Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und interprofessionelle Zusammenarbeit. Ein wesentliches Merkmal des Studiums ist die Zweisprachigkeit in Deutsch und Italienisch, die den Studierenden ermöglicht, ihre Kompetenzen in einem mehrsprachigen Gesundheitskontext einzusetzen. Unterstützt werden sie dabei durch gezielte Sprachförderangebote wie Sprachencafé, Peer Language Support und individuelle Beratung. Die didaktische Qualität wird durch ein hochqualifiziertes

Dozententeam sichergestellt, das akademische Expertise mit internationaler Erfahrung verbindet. Der starke Praxisbezug zeigt sich in modernen Simulationslaboren und klinischen Praktika ab dem ersten Studienjahr. Ergänzt wird dies durch ein strukturiertes Tutorensystem, das die Integration von Theorie und Praxis begleitet und die Entwicklung beruflicher Verantwortung stärkt. Praktika finden in ausgewählten Einrichtungen in Südtirol sowie in spezialisierten Zentren in Italien und im Ausland statt. Studierende erhalten während der Praktika eine
Vergütung. Ein Studierendenwohnheim der Claudiana in Bozen bietet darüber hinaus leistbaren Wohnraum. Damit bietet Claudiana ein fundiertes, international anerkanntes Studium und bereitet gezielt auf ein Berufsfeld vor, das sowohl gesellschaftlich relevant als auch langfristig gefragt ist.
Wichtige Termine: Einschreibung: 1. Juli- 12. August Sprachlicher Eignungstest: 20. August
Aufnahmeprüfung: September 2026 Noch Fragen? Wir helfen gerne weiter! orientation.service@claudiana.bz.it Tel. 338 57 32 240
Online-Infoveranstaltung am 8. Juli 2026, 16:30 – 17:30 Uhr PR-INFO

TERMINE EVENTS &

04.07.26 18:00 Uhr
MUSIK IM PARK
Die beliebte Reihe „Musik im Park“ geht am 4. Juli in die nächste Runde und verspricht einen stimmungsvollen Sommerabend unter freiem Himmel. Mit dabei sind die Südtiroler Bands Mahroots, deCIDERS und Gota, die mit einer musikalischen Mischung aus Acoustic Pop, Irish Folk, Weltmusik und sphärischen Klanglandschaften für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen. Freuen Sie sich auf einen entspannten Abend in besonderer Atmosphäre, gute Musik und geselliges Beisammensein im Park des Kulturzentrums Toblach. Der Eintritt ist frei.
Wann & Wo:
04.07.26, 18:00 Uhr Im Park des KulturzentrumsToblach
Weitere Infos unter: Tel. 0474 976 151 www.kulturzentrum-toblach.eu

27.06.26 18:00 Uhr
BACK TO THE ROOTS PARTY
Zeitlose Musik, Sommerfeeling und Beats unter freiem Himmel. Kühle Drinks und leckeres Essen. Der Prenninger Park in Welsberg wird zur stimmungsvollen OpenAir-Party-Location. Die „Back to the Roots“-Party steht ganz im Zeichen der 80er, 90er, Rock, One-Hit-Wonder und Oldies. Ab 18:00 Uhr sorgen Raphael & Lea Marie sowie DJ Drunto & Dribo für mitreißende Beats, sommerliche Atmosphäre und echte Partyvibes. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt.
Wann & Wo:
26.06.26 ab 18:00 Uhr Prenninger Park in Welsberg
Weitere Infos unter: jugendgruppe.welsberg @gmail.com

28.06.26 20:30 Uhr
KONZERT DER MK SEXTEN
Am 28. Juni 2026 lädt die Musikkapelle Sexten herzlich zum Konzert im Pavillon Sexten ein. Freuen Sie sich auf einen stimmungsvollen Sommerabend mit einem abwechslungsreichen Programm aus traditioneller und moderner Blasmusik.
Wann & Wo: 28.06.26, 20:30 Uhr Pavillon in Sexten
Infos unter: https://www.sexten.it/de/ drei-zinnen-dolomiten.html

30.06.26 17:00 Uhr
KINDERKINO
IMama Kuh und die große weite Welt Als ein weltreisender Storch auf dem Bauernhof auftaucht, stellt sich für Mama Muh die Frage: Was ist eigentlich ein Zuhause? Wie kann sie sicher sein, dass die Wiese und der Bauernhof, auf dem sie jetzt ist, wirklich ihr Zuhause ist? Was ist, wenn es irgendwo anders in dieser großen, weiten Welt etwas Besseres gibt? Krah kämpft darum, seiner Freundin zu zeigen, dass das Gras auf der anderen Straßenseite nicht grüner ist - aber manchmal muss man sich verirren, um den Weg nach Hause zu finden. Info: Die Kinder können sich, passend zu den jeweiligen Filmen, bereits ab 16 Uhr auf ein lustiges Rahmenprogramm freuen.
Wann & Wo:
30.06.26, 17:00 Uhr UFO Bruneck
Weitere Infos unter: www.ufobruneck.it
VINTL
Junge Ideen braucht das Land
Er heißt Johannes Unterhuber, kommt aus Vintl, ist 34 Jahre alt und seit einem Jahr selbständiger Unternehmer. Bei der Jahresversammlung der Junghandwerker:innen im lvh in der Finstral AG am Ritten wurde Johannes Unterhuber zum Junghandwerker des Jahres gekürt.

Der Pusterer Junghandwerker, er ist Maschinenbaumechaniker- und Werkzeugmachermeister mit langjähriger Erfahrung, überzeugt mit innovativen Lösungen, die im Alltag einen konkreten Nutzen bringen. Besonders hervorzuheben ist seine stromlose Pumpe, die Wasser in höher gelegene Gebiete transportieren kann und damit vor allem abgelegenen Höfen und Almen neue Möglichkeiten eröffnet. Johannes Unterhuber steht beispielhaft für Innovation, Nachhaltigkeit und praxisorientiertes Handwerk. Stellvertretend für die Jury würdigte Josef Lukas Spitaler, Direktor der Landesberufs-
schule für Handwerk und Industrie Bozen, die hohe Qualität der Bewerbungen. Die Kandidatinnen und Kandidaten würden eindrucksvoll zeigen, wie modern und zukunftsorientiert das Südtiroler Handwerk heute aufgestellt sei. Glückwünsche kamen auch von lvh-Vizepräsident Hannes Mussak und lvh-Direktor Walter Pöhl.
ABWANDERUNG JUNGER
TALENTE
UNTERBINDEN
Die Abwanderung junger Talente aus Südtirol in den unterschiedlichsten Bereichen
Quellen: privat
Johannes Unterhuber, der Junghandwerker des Jahres aus Vintl, mit seiner Widderpumpe.
ist in Wirtschaftskreisen ein schmerzhaftes Thema. Nicht zufällig stand die Jahresversammlung deshalb unter dem Motto: „Wir bleiben in Südtirol – aus Stolz, weil wir anpacken“.
„Wir verstehen uns als Impulsgeber für das Handwerk und als Stimme jener Generation, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen“, unterstrich Priska Reichhalter, die Landesobfrau der Junghandwerker:innen im lvh. Dabei hob sie zahlreiche Initiativen des vergangenen Jahres hervor, mit denen ihre Fachgruppe jungen Menschen, aber
nicht nur diesen, das Handwerk schmack haft machen will.
Ebenfalls ins Motto des Abends ein gestiegen sind David Zimmerhofer von Ahro Polstermöbel in Mühlen, Franziska Haller vom Spinnradl im Passeiertal sowie Priska Pipperger von Wunderplunder in Toblach.
In den recht persönlichen Berichten über die jeweiligen Wege in die Selbständigkeit wurde deutlich, wie sehr die junge Unter nehmergeneration mit dem Land, dem Handwerk und den eigenen Betrieben verbunden ist.
NACHHALTIGE WASSERFÖRDERUNG
Johannes Unterhuber hat die Idee zu seiner Widderpumpe im Rahmen seines Meisterprojekts selbst umgesetzt, „mit dem Anspruch“, wie er betont, „eine zuverlässige und komplett stromfreie Lösung zur Wasserförderung zu schaffen“. Die Pumpe nutzt die Energie von fließendem Wasser: Sobald eine Kammer gefüllt ist, baut sich Druck auf, der einen Teil

In der Quellstube wird das Wasser gereinigt bevor es von der Pumpe weiterbefördert wird.
oben fördert –ganz ohne Strom. Der Rest des Wassers fließt zurück ins Gewässer. Die Pumpe ist damit einfach, effektiv und umweltfreundlich und bietet sich ideal für eine nachhaltige Anwendungen an abgelegenen Orten an. Neben der Wid-
derpumpe bietet der Vintler Handwerker komplette Anlagen aus einer Hand, von der Planung bis zur Umsetzung an. Seine Ehrung sieht er recht pragmatisch: „Es zeigt mir, dass ich mit meinem Produkt in die richtige Richtung gehe und es den Südtirolern gefällt, was ich da mache. Daher ist es eine große Ehre für mich, als Junghandwerker des Jahres ausgezeichnet worden zu sein“.
Zum Thema des Abends am Ritten, der Gefahr zunehmender Abwanderung junger Südtiroler, meint Johannes weiter: „Ich denke, dass man jungen, talentierten Handwerkern mehr freie Hände geben und sie selbständig arbeiten lassen sollte, auf ihre Art und Weise. In Sachen Innovation, denke ich, sollte man junge Südtiroler besser und unbürokratischer unterstützen, da eine Innovation fast immer mit Kosten verbunden ist, die man vielleicht in jungen Jahren noch nicht stemmen kann, und viele daher den Schritt nicht wagen, trotz einer guten Idee“.
TM




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Bewährte Hilfe mit neuen Ansprechpartnern
Meist sind es Augenblicke, die unser Leben schlagartig verändern: ein schwerer Unfall, eine plötzliche Krankheit oder ein verheerender Brand. Das Schicksal kann jeden von uns treffen. In solchen Fällen ist der „Bäuerliche Notstandsfonds –Menschen helfen“ (BNF) seit über 35 Jahren eine verlässliche Anlaufstelle. Südtiroler:innen, die unverschuldet in Not geraten sind, können hier unbürokratisch und unter größter Diskretion Unterstützung erhalten. Erste Ansprechpartner für Familien sind das BNF-Büro in Bozen sowie die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder in den jeweiligen Bezirken.
NEU GEWÄHLTER VORSTAND
Der Vorstand wurde kürzlich neu gewählt und wird in den kommenden vier Jahren die wichtige Aufgabe weiterführen,
KIENS

Menschen in Notsituationen zur Seite zu stehen. Obmann ist Josef Dariz und Monika Brigl seine Stellvertreterin. Die Vorstandsmitglieder in den jeweiligen Bezirken sind: Vinschgau: Daniela Erhard, Burggrafenamt: Sonia Salamon, Bozen & Umgebung: Brigitte Augschiller, Unterland: Katherina Mittermair, Eisackund Wipptal: Thomas Wieland,
Puster- und Gadertal: Georg Reden, Puster- und Gadertal: Paul Steger.
WAHRNEHMEN. ERKENNEN. HELFEN.
„Ohne die Unterstützung des BNF hätten wir es nicht geschafft, wieder auf die Beine zu kommen. Es war nicht nur die finanzielle Hilfe,
sondern vor allem das Gefühl, nicht allein zu sein“, so ein Auszug eines Dankesschreibens einer betroffenen Familie. In jeder Gemeinde bleiben manche Notlagen unsichtbar – oft sogar in unmittelbarer Nachbarschaft. Menschen in schwierigen Situationen fehlt häufig der Mut, Hilfe zu suchen. Not zeigt sich nicht immer laut, sondern in leisen Veränderungen. Hinsehen statt wegsehen kann entscheidend sein: Ein Gespräch und ein offenes Ohr können viel bewirken. Niemand muss schwere Zeiten alleine bewältigen. Es gibt Hilfsangebote – doch oft braucht es jemanden, der darauf aufmerksam macht. Der Bäuerliche Notstandsfonds lädt dazu ein, nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen. Denn oft beginnt Hilfe dort, wo jemand bereit ist, wahrzunehmen, zu erkennen und zu handeln.
BNF/red
Umfahrung: Letzte Tunnelwand durchbrochen
Am 22. Mai ist in Kiens die letzte Tunnelwand des Haupttunnels der neuen Umfahrung durchbrochen worden. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Bürger:innen teil, ebenso der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität Daniel Alfreider, der Bürgermeister von Kiens Markus Mitterhofer, Fachleute der Landesverwaltung, Vertreter der beteiligten Unternehmen sowie die Arbeiter auf der Baustelle. „Mit diesem Durchbruch setzen wir einen konkreten Schritt, um den Ortskern von Kiens zu entlasten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern. Eine Baustelle dieser Größe bringt Belastungen mit sich. Daher gilt unser Dank allen Beteiligten“, betonte der Landesrat.

Gruppenfoto unmittelbar nach dem Durchbruch des Tunnels.
FORTSCHRITT DER ARBEITEN
Die Bauarbeiten für die Umfahrung Kiens laufen seit 2022. Der Ausbruch des rund 900 Meter langen Haupttunnels ist inzwischen vollständig abgeschlossen. Derzeit wird an der Abdichtung und am Innenausbau mit Stahlbeton gearbeitet. Parallel dazu werden weitere Maßnahmen umgesetzt:
Die Verlegung der Hochspannungsleitung von Terna durch den Tunnel, der Bau des Westportals und einer künstlichen Galerie sowie Maßnahmen zur Bodenverbesserung für den zentralen Fluchtstollen. Das Projekt stellt hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Die Trasse verläuft durch ein sensibles Gebiet und unterquert den Sied-
lungsbereich von Kiens. Während der Bauphase sind daher Verkehrsmaßnahmen und Eingriffe in bestehende Infrastrukturen notwendig. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Sicherheit der darüberliegenden Gebäude. Ein kontinuierliches Monitoringsystem überwacht mögliche Bewegungen. Es wird derzeit von Gesamtkosten von rund 84 Millionen Euro ausgegangen. Das Projekt wird auch über den Fonds für Entwicklung und Kohäsion (FSC) mitfinanziert, und zwar mit einem Betrag von 25 Millionen Euro. Mit der Inbetriebnahme der Umfahrung wird eine deutliche Entlastung des Ortskerns erwartet. Die Verkehrsfreigabe ist laut aktuellem Zeitplan für Herbst 2027 vorgesehen.
lpa/red
TMC-Abend:
Neue Gäste neue Chancen
Vor kurzem fand eine TMC-Veranstaltung zum Thema „Gäste aus dem arabischen Raum und neue Zielgruppen im Tourismus“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Tourism Management Club (TMC), gemeinsam mit der Raiffeisenkasse Bruneck. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie Tourismusdestinationen auf neue Herkunftsmärkte reagieren können. Besonders Gäste aus dem arabischen Raum gewinnen in alpinen Destinationen zunehmend an Bedeutung.
Michael Amon, Marketingleiter und Prokurist der Zell am SeeKaprun Tourismus GmbH, gab Einblicke in die strategische Ausrichtung der österreichischen Destination. Zell am See-Kaprun positioniert sich als Ganzjahresdestination zwischen Gletscher, Berg und See. Mit ihrem breiten touristischen Angebot zeigt die Region, wie Sommer- und Wintertourismus erfolgreich miteinander verbunden werden können. Besonders betonte Amon die Bedeutung der Internationalisierung. Neben Deutschland und Österreich spielen im Sommer auch Gäste aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen arabischen Ländern eine wichtige Rolle. Im Winter hingegen ist diese Zielgruppe weniger präsent. Deshalb ist eine genaue und markt-
spezifische Bearbeitung besonders wichtig. Ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrags war die Digitalisierung. Zell am See-Kaprun setzt stark auf digitale Angebote wie eine eigene App, digitale Gästekarten usw. Gästedaten werden besser genutzt und Angebote persönlicher gestaltet werden. Frank Müllauer war viele Jahre für die Vermarktung von Abu Dhabi im deutschsprachigen Raum verantwortlich. Er erklärte, dass der arabische Markt stark von persönlichen Beziehungen, Vertrauen und emotionalen Entscheidungen geprägt ist. Besonders im Bereich MICE –Meetings, Incentives, Conferences und Events– können alpine Destinationen für kleinere Gruppen interessant sein. Müllauer machte deutlich, dass arabische Gäste hohe Erwartungen an Exklusivität, Komfort, Privatsphäre, Flexibilität und Servicequalität haben. Starre Programme funktionieren weniger gut, individuelle Lösungen und eine persönliche Ansprache sind sehr wichtig. Auch kulturelle Sensibilität spielt eine zentrale Rolle.
Insgesamt zeigte der Abend, dass neue internationale Zielgruppen große Chancen für den Tourismus bieten, aber auch eine bewusste Vorbereitung verlangen.
pm/red


Unterhalt & Schadenersatz
Warum sich Väter nicht aus der Affäre ziehen können. Wer sich als Vater der Verantwortung entzieht, schadet nicht nur seinem Kind, sondern ruinierte im Ernstfall auch sich selbst. Das Kassationsgericht hat in einem aktuellen Urteil unmissverständlich klargestellt: Der Versuch, sich den Pflichten als Elternteil zu entziehen, schützt weder vor Unterhalt noch vor Schadenersatz.
In dem Fall hatte eine Mutter die Vaterschaft für ihre Tochter gerichtlich einklagen müssen. Der biologische Vater hatte sich jahrelang nicht um das Kind gekümmert. Das Gericht verurteilte ihn nicht nur zu einer monatlichen Unterhaltszahlung, sondern auch zu einem weiteren einmaligen Betrag als Schadenersatz für das Kind.
Der Mann wehrte sich bis zur letzten Instanz und argumentierte, der Unterhalt sei bei seinem Nettoeinkommen viel zu hoch. Das Höchstgericht wies die Beschwerde dennoch zurück und setzte damit ein wichtiges Signal: Einkommen verschleiern nützt nichts: Für den Unterhalt zählt nicht nur das Nettogehalt auf dem Papier. Das Gericht prüfte nämlich das Gesamtvermögen des Mannes. Auch das Bestehen von Immobilien und Ersparnissen fließt in die Bemessung des Unterhaltsbeitrages ein. Schadenersatz wegen Fehlens der Vaterfigur: Elternpflichten beginnen mit der Geburt, nicht erst mit dem Gerichtsurteil. Wer sein Kind trotz besseren Wissens ignoriert, verletzt dessen Grundrechte. Die emotionale Vernachlässigung und das Fehlen des Vaters wurden hier als seelischer Schaden gewertet, welcher Grund zur Auferlegung eines Schadenersatzes war. Das Urteil beweist: Die Justiz greift bei abwesenden Vätern immer härter durch. Wer die Vaterschaft ignoriert, schiebt die finanzielle Lawine aus Nachzahlungen und möglichem Schadenersatz nur vor sich her.
RA Avv. Dr. Niederkofler Ruth Kanzlei in Bruneck
Elche im Gadertal!
Im Gadertal wurden in den letzten Jahren zwei Elchschaufeln entdeckt. Der sensationelle Fund wird jetzt dem Publikum vorgestellt, nachdem sie fachlich eingeordnet sind und ihr Alter bestimmt worden ist.

Die erste Elchschaufel kam 2020 beim Bau der Talstation des Costorata-Lifts am Campolongopass auf rund 1.875 m zutage. Maria Trebo, Wirtin der Almhütte Munt Planfistí, erkannte die Bedeutung des Fundes und zeigte ihn Fachleuten. Die Radiokarbondatierung ergab ein kalibriertes Alter von rund 7.810 Jahren, also aus der Mittleren Steinzeit stammend. Die zweite Elchschaufel fanden 2023 Laura Fornasier aus Stern im Gadertal und ihre Nichte Sara Venturini aus Verona, und zwar im ausgetrockneten Bachbett des Rü Sciaré im Bereich der Capanna Alpina bei St. Kassian. Diese Schaufel ist rund 6.060 Jahre alt.
VERÄNDERTE LEBENSRÄUME
Nach der letzten Eiszeit lebten Elche auch im Gadertal, und zwar in einer Landschaft, die völlig anders aussah als heute. Beide Stücke gehören in eine Zeit, in der sich die Dolomiten nach dem Rückzug der Gletscher stark veränderten. Wälder breiteten sich aus, und große Säugetiere wie der Elch fanden hier geeignete Lebensräume. Elchbullen werfen ihre mächtigen Geweihschaufeln nach der Brunft, meist
im Spätherbst oder Winter, ab. Die Schaufel vom Campolongopass wurde in einem damaligen Hochmoor abgeworfen. Dort begünstigten Feuchtigkeit und Sauerstoffarmut die außergewöhnlich gute Erhaltung. Die Schaufel aus dem Bachbett bei der Capanna Alpina hingegen wurde in Dolomitschotter eingebettet und dadurch über Jahrtausende geschützt. Fachlich eingeordnet hat die beiden Schaufeln Herwig Prinoth, Paläontologe am Museum Ladin. Für ihn sind sie ein außergewöhnlicher Nachweis für die nacheiszeitliche Tierwelt der Dolomiten. Weitere Elchgeweihe in Südtirol fand man bei Lichtenstern am Ritten im Jahr 2004, mit einem Alter von etwa 13.300 Jahren, sowie auf der Seiser Alm bei Gumerdun, mit Datierungen um rund 7.000 und 5.800 Jahre. „Vor einiger Zeit hatte ich die lange als verschollen gegoltenen Elchschaufeln von Gumerdun auf der Seiser Alm wiederentdeckt und mich intensiv mit ihnen beschäftigt“, sagt Prinoth. „Mir wurde bewusst, wie selten und bedeutend solche Funde sind. Umso erstaunlicher ist es, dass nun auch im Gadertal gleich zwei Elchschaufeln zum Vorschein gekommen sind.“
Die beiden Elchgeweihe in der Vetrine, zur Zeit im Museum Ladin Ursus ladinicus ausgestellt, datieren in die mittlere Steinzeit.
DIE GESCHICHTE DER ELCHE
Elche der Gattung Alces sind seit dem Pleistozän (begann vor ca. 2,588 Mio. Jahren und endete vor 11.650 Jahren) bekannt. Darstellungen von Höhlenzeichnungen lassen vermuten, dass der Steinzeitmensch bereits Elche gejagt hat. Die erste Beschreibung lesen wir in Cäsars „De Bello Gallico“, wo er sie als Tiere ohne Kniegelenke beschreibt, die sich zum Schlafen gewöhnlich an Bäume anlehnen. Heute gilt der Konig der nordischen Wälder, wie der Elch in Skandinavien genannt wird, als Symbol für respektvollen Umgang mit der Natur. Die Tiere werden bis zu 15 Jahre alt, wiegen ca. 400-700 kg, wobei allein das Geweih 15-20 kg schwer ist.
DIE AUSSTELLUNG IM GADERTAL
Das Museum Ladin Ursus ladinicus feiert heuer sein 15-Jahre-Jubiläum. Ein schöner Anlass also, dass gerade jetzt die zwei Elchschaufeln aus dem Gadertal erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Direktorin, Katharina Moling, betont die Bedeutung der neuen Präsentation:
Sie zeige, wie eng wissenschaftliche Forschung, aufmerksames Handeln vor Ort und museale Vermittlung miteinander verbunden sind. Ohne die Aufmerksamkeit der drei Finderinnen hätten diese besonderen Zeugnisse der Naturgeschichte nicht gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Mit den Schaufeln rücken im Museum Ladin Ursus ladinicus neben dem berühmten Höhlenbären und Höhlenlöwen aus der Conturineshöhle nun auch Elche in den Blickpunkt des Gadertals. Die Conturineshöhle gilt mit rund 6 Millionen Jahren als älteste datierte Höhle der Alpen. Geöffnet ist das Museum in St. Kassian bis 1. November von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.


KOLFUSCHG/CORVARA
Frühjahrskonzert und Auszeichnungen
Die Musikkapelle Kolfuschg-Corvara hat gemeinsam mit der Jugendkapelle „The Groovy Wind Band“ im Veranstaltungssaal „Franz A. Rottonara“ in Corvara am 15. Mai ihr traditionelles Frühjahrskonzert abgehalten. Den Auftakt des Konzerts machte die Jugendkapelle unter der Leitung von Michael Pescolderung. Die jungen Musikanten präsentierten moderne Klassiker wie „Mamma Mia“, „The Lion sleeps Tonight“ und „The Final Countdown“. Anschließend eröffnete die Musikkapelle, unter der Leitung von Dirigent Gerhard Mohr, das Konzert mit der „Wiener Philharmoniker Fanfare“ und nahm das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise mit dem Stück „Around the World in 80 Days“. Ein besonderes Highlight des ersten Teils des Konzerts war das Solostück „Farmer‘s Tuba“, das von dem jungen Musikanten Elias Mersa vorgetragen wurde. Im zweiten Teil des Konzerts gab es das Solostück „Zwei Laus-
WELSBERG
buben“ mit Harald Dapunt an der Trompete und Armin Costabiei am Euphonium. Es folgten moderne Melodien wie „The Baron of Dedem“ und „MacArthur Park“. Abgeschlossen wurde das Konzert mit der Polka „Heublumen“.
AUSZEICHNUNGEN FÜR FLEISS UND TALENT
Im Rahmen des Frühjahrskonzertes wurden verdiente Mitglieder für ihre Leistungen und ihre langjährige Treue ausgezeichnet. Zunächst wurden die Urkunden für die Leistungsabzeichen überreicht: Michael Mohr erreichte mit dem Horn die Bronzene mit der Höchstpunktezahl. Silber ging an Anna Mohr und Kathrin Valentin an der Querflöte, Sofia Alfreider am Fagott sowie Elias Mersa an der F-Tuba. Anschließend folgten die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften, überreicht durch den Bezirksstabführer Franz Plangger, den Präsidenten der Uniun Musighes Val Badia Heinz

Canins und den Bürgermeister Roman Crazzolara. Stefanie Irsara wurde mit dem Silber-Ehrenzeiche für 25 Jahre aktive Tätigkeit geehrt, während Michael Pescolderung für seine 10-jährige engagierte Arbeit als Jugendleiter ausgezeichnet wurde. Der emotionalste Moment des Abends gehörte jedoch Conrad Irsara: Ihm wurde das Große Goldene Ehrenzeichen für 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft verliehen. Conrad gilt als eine
100 Jahre Elektrowerk Welsberg
Vor Kurzem beging die Elektrowerk-Genossenschaft Welsberg ihr 100-jähriges Bestehen. Im Welsberger Paul-Troger-Haus fanden sich die Ehrengäste, Mitglieder und Mitarbeiter:innen zu einer denkwürdigen Feierstunde ein. In Festlaune hieß Obmann Klaus Oberjakober die zahlreich erschienenen Gäste willkommen, Geschäftsführerin Stefanie Kind führte unterhaltsam durch den Abend. In einer angeregten Podiumsdiskussion wurde von allen Seiten die Nachhaltigkeit der Wasserkraft betont und bereits erste Zukunftsvisionen, so zum Beispiel ein FotovoltaikAusbau, konkret ins Auge gefasst. Bei Spinatroulade, Spargelsuppe, Schulternahtl, Jubiläumskuchen und einem köstlichen Tropfen klang die gelungene Feier aus.

HISTORISCHER RÜCKBLICK
Um das Jahr 1900 kaufte die österreichische Fa. Pfatschbacher & Comp. die baufällige Kempter Mühle samt Sägewerk, das man
verpachtete, und baute diese von 1904 bis 1906 in ein Elektrowerk um. Durch den Konkurs der Fa. Pfatschbacher & Comp. nach dem 1. Weltkrieg, sollte das Elektrowerk verkauft werden, was
der tragenden Säulen der Musikkapelle Kolfuschg-Corvara. Über sechs Jahrzehnte hinweg hat er den Verein geprägt: 16 Jahre lang war er Obmann des Vereins und steht den Musikanten und dem Vorstand bis heute mit Rat zur Seite. Sichtlich gerührt bedankte sich Conrad bei allen Wegbegleitern. Allen Geehrten wurde ein großes Kompliment für ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein ausgesprochen. Für die Musikkapelle ist der starke Zuwachs an jungen Musikant:innen besonders erfreulich. Für einige Mitglieder war das Frühjahrskonzert gleichzeitig die Bühnenpremiere. Iris Pitscheider an der Klarinette und Katja Pescollderungg am Horn sind wieder aktiv bei der Musikkapelle eingestiegen. Obmann Christian Daporta zeigte sich begeistert über den voll besetzten Saal und bedankt sich im Namen der gesamten Musikkapelle bei allen Beteiligten.
pm/red
die Gemeinde Welsberg durch ihr Vorkaufsrecht zu verhindern wusste und es am 01.09.1918 erwarb. Das E-Werk und das Sägewerk wurden dann von der Gemeinde Welsberg betrieben, aber 1925 galt es, den Erhalt des Werkes für die Bevölkerung erneut zu sichern. Am 25.04.1926 wurde im Gasthof „Zur Rose“ die Gründungsversammlung dieser Genossenschaft abgehalten und von 70 Bürgern das „Elektrizitätswerk Monguelfo/Welsberg als reg. Genossenschaft m.b.H.“ ins Leben gerufen. Die Genossenschaft löste das Elektrowerk der Gemeinde um 155.000 Lire ab (eine Kuh war 1.000 Lire wert). Das nötige Geld ging sofort ein, sodass die Mitglieder die Gebühr nicht entrichten mussten. Quelle:
Durch den Holzhandel und das Sägewerk blühte die Genossenschaft auf. Von 1926 bis heute verwalteten fünf Obmänner das Elektrowerk: Schenk Johann (1926-1928), Sapelza Andreas sen. (1929-1976), Schenk Josef (1977-1988), Mairhofer Franz (1988-2010) und Oberjakober Klaus (2010 bis heute).
BAUGESCHICHTE
Im Gebäude, das sich im Unterdorf befindet und seit der Gründung unverändert geblieben ist, sind das Büro, eine Wohnung und eine Werkstatt untergebracht. Hinter dem Fenster im Parterre,
produzierten bis in die 1980erJahre der alte Generator und das Notstromaggregat ElektroEnergie. In den 1970er-Jahren wurden die Freileitungen mit Erdkabel ersetzt und die Kabinen erneuert. Planer war Dr. Ing. Gotthard Ferstl aus Mühlbach, dem seine Frau Helene bei den Vermessungen assistierte. Mit den Ausführungen wurde unter anderem die Firma Luis Pohlin (ELPO) aus Bruneck betraut. Ebenfalls in den 1980er-Jahren wurde die bisher offene Wiere, die von der Schleuse auf der Höhe der ehemaligen Militärkaserne zur Turbine im Elektrowerk-Gebäude führte und bei der Brü-
cke über die Rienz zum Weiler Ried mündete, in Rohre mit über zwei Metern Durchmesser gelegt. Schließlich wurde das neue Elektrowerk an der Rienz vor der Einmündung des Gsieser Baches gebaut und das Elektrowerk am Unterlauf des Pidigbaches (Gsieser Baches) geplant. Dieses Projekt wurde an die Gemeinde Welsberg abgetreten, damit das Bauvorrecht für Welsberg erhalte blieb. Schlussendlich gelang es der Genossenschaft 2012, sich am E-Werk Graf, auf der Höhe des Fernheizwerkes WelsbergNiederdorf, zu beteiligen.
vd/red
MÜHLEN IN TAUFERS
Dorfgeschichte ausgelöscht
Es hätte ein Stück begehbare Geschichte werden können, doch zu wenig Wertschätzung und fehlendes Geschichtsbewusstsein gepaart mit der derzeit vorherrschenden Bauwut haben ein historisches Ensemble verschwinden lassen, das ortsprägend und identitätsstiftend war.
Es ist so, als ob ein Pioniergeist verstummt: Das Gebäude-Ensemble „Oberste Mühle“ erzählte die Geschichte von Josef Beikircher, einem Visionär, der im späten 19. Jahrhundert den Grundstein für die Elektrifizierung und den gewerblichen Aufschwung im Pustertal legte; doch dort, wo einst die Wasserkraft der Mühlener Wiere effizient für den Betrieb einer Kornmühle, dann einer Weberei bzw. Lodenfabrik, den Antrieb von Sägewerken und die erste Stromerzeugung im gesamten Tauferer Ahrntal genutzt wurde, klafft nun eine Lücke. Mit schweren Maschinen wurden die Mauern, die Generationen von Arbeitern beherbergten und in denen Lokalgeschichte geschrieben wurde, dem Erdboden gleichgemacht. Der Abriss hinterlässt bei vielen einen bitteren Nachgeschmack und Wehmut. Über Jahre hinweg hatten einige wenige Kulturinteressierte versucht, das Gebäudeensemble als bedeutendes Industriedenkmal zu bewahren. Ihr Ziel war

es, die Oberste Mühle als Denkmal für die lokalen Technikgeschichte unter Schutz stellen zu lassen. In ihren Bemühungen suchten sie den Schulterschluss mit namhaften Institutionen. So wurden sowohl der Heimatpflegeverband als auch das Landesdenkmalamt zu Rate gezogen, um die historische und baukulturelle Relevanz des Standorts fachlich untermauern zu lassen. „Es besteht kein Zweifel zur Erhaltenswürdigkeit der Obersten Mühle, da sie ein wichtiges Zeugnis der Wirtschaftsund Sozialgeschichte von Mühlen in Taufers ist. Aber leider gibt es vonseiten der politischen Vertreter und auch eines Großteils der Bevölkerung oft wenig Interesse an Geschichte und Kultur”, hieß es bereits im Jahre 2024 seitens des Heimatpflegeverbands. Im Mai nun ist dieses bedeutende Zeug-

Uraufführung
Schauspiel von LUIS ZAGLER
Inszenierung: TORSTEN SCHILLING

nis der frühen Wirtschafts- und Industriegeschichte diesem Desinteresse zum Opfer gefallen und unwiederbringlich verschwunden. Der historische Gebäudekomplex „Oberste Mühle“ wurde bewusst vor erfolgter Dokumentation seitens Landesdenkmalamtes vollständig abgetragen. Wo einst Korn gemahlen und Stoffe erzeugt wurden, das erste Industriegebäude des Tauferer Ahrntals entstand und die erste Elektrifizierung im Pustertaler Raum stattgefunden hat, entsteht nun ein vierstöckiges Wohnhaus. Der Kahlschlag stößt bei Denkmalschützern und Heimatpflegern auf Bedauern und Kritik. Sie sehen im Verlust des Ensembles einen schweren Schlag für das historische Ortsbild und das industrielle Erbe des Tals.



Beginn: 21 Uhr | 19 Uhr mit
Ticketpreise: Kategorie 1 | 28 € Kategorie 2 | 25 € Gratis parken bei Trauttmansdorff
Ticketreservierungen: +39 0473 428 388 / 389 info@meranerfestspiele.com ticket.meranerfestspiele.com
Busdienste ab Landeck, Lienz und Innsbruck.
Ein Teldra Tennis-Traum
Ab Herbst 2026 kann man im „Toul“ ganzjährig Tennis spielen. Eine moderne Traglufthalle macht' s möglich.

In St. Martin im Ahrntal tut sich etwas: Der Tennisverein Ahrntal steht kurz davor, mit einer Traglufthalle ein neues Kapitel aufzuschlagen. Armin Leiter, aktiver Spieler und seit 2017 Präsident des Vereins sieht darin einen wichtigen Schritt nach vorne.
Denn bislang war der Winter für die heimischen Tennisspieler eine echte Herausforderung. „Wir konnten in den Wintermonaten nie auf unserer Heimanlage trainieren. Das war stets ein Nachteil zu Beginn der Meisterschaftsspiele im Frühjahr“, sagt Armin. Stattdessen musste man nach Sand in Taufers, nach St. Georgen oder in die Turnhalle von St. Johann ausweichen, wo man nur die wenigen Reststunden bekam. Doch wirklich zufrieden war damit niemand.
SINNER LÄSST GRÜSSEN
Der Tennissport im Pustertal erlebt ja gerade einen wahren Höhenflug. „Mit
den Erfolgen von Jannik Sinner gibt es einen regelrechten Tennis-Boom bei uns im Ahrntal. Aber die Kapazitäten bespielbarer Tennisplätze im Winter sind stark begrenzt“, erklärt Armin. Wer heute im Winter einen Platz sucht, braucht oft Geduld – oder Glück. Aus dieser Mischung aus Mangel und Aufbruch entstand schließlich die Idee einer Traglufthalle. Im Vereinsausschuss wurde diskutiert, gerechnet und abgewogen. Am Ende fiel die Entscheidung bewusst pragmatisch: Statt beide Plätze zu überdachen, wird zunächst nur einer winterfest gemacht. Dass es nun tatsächlich so weit kommt, hat auch mit einem ungewöhnlich reibungslosen Ablauf zu tun. Die technischen Voraussetzungen in St. Martin sind günstig, nicht zuletzt wegen des bestehenden Fernwärmeanschlusses. Auch die Gespräche mit Anrainern verliefen ohne größere Hürden. Und die Gemeindeverwaltung gab rasch grünes
Ein Rendering der geplanten Traglufthalle am Tennisplatz in St. Martin.
Licht – auch, weil die Traglufthalle nur temporär aufgebaut wird, von Mitte Oktober bis Mitte März. Beeindruckend ist zudem, wie schnell die Finanzierung auf die Beine gestellt wurde. „Bei der Suche nach Sponsoren zeigten sich einheimische Unternehmen als sehr spendabel“, berichtet Armin. Rund 50.000 Euro kamen in kurzer Zeit zusammen. Dazu gesellt sich eine Förderung der Provinz Bozen (im Ausmaß von 30 Prozent der Gesamtkosten) sowie Unterstützung aus den Ahrntaler Fraktionen St. Johann und St. Peter. Insgesamt kostet das Projekt rund 120.000 Euro – eine Summe, die der Verein mit Zuversicht betrachtet. Die Einnahmen aus dem Winterbetrieb sollen helfen, die restlichen Kosten innerhalb eines Jahres zu decken.
HI-TECH FÜR DEN NACHWUCHS
Die Traglufthalle selbst funktioniert nach einem einfachen, aber effektiven Prinzip:
Eine luftgefüllte Konstruktion aus Kunststoff wird konstant beheizt und bleibt so stabil – selbst wenn draußen Schnee fällt. Für die Nutzer bedeutet das vor allem eines: angenehme Bedingungen, auch wenn es draußen kalt ist.
Die Erwartungen im Verein sind entsprechend hoch. Besonders der Nachwuchs soll profitieren. „Für den TV Ahrntal bietet die Traglufthalle eine ganz neue Perspektive in der Tennis-Nachwuchsarbeit“, betont Armin. Ganzjähriges Training könnte langfristig nicht nur die Leistung steigern, sondern auch frischen Wind in die Erwachsenen-Mannschaften des TV Ahrntal bringen, deren Altersdurchschnitt derzeit eher hoch ist. Dabei soll die Anlage kein exklusiver Raum bleiben. Neben fixen Trainingszeiten für Kinder, Jugendliche und Vereinsspieler steht der Platz grundsätzlich allen offen. Gebucht wird bequem per App –die nebenbei auch noch die Energieversorgung der Halle intelligent steuert. Und es bleibt nicht bei diesem einen Projekt: Schon im Sommer sollen die beiden Plätze in St. Martin einen neuen Belag erhalten, nämlich einen Kunstrasen mit Quarzsand in den Farben Grün-Blau. Auch die Idee eines dritten Platzes für die Tennisanlage in St. Martin liegt be-

reits auf dem Tisch. Die Gespräche dazu laufen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, nun ist die Gemeinde am Zug“, sagt Armin augenzwinkernd.
Eines ist jedenfalls klar: In St. Martin will man den Tennis-Boom nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten.
Die geplante Traglufthalle ist dafür ein sichtbares Zeichen – und vielleicht der Anfang einer Entwicklung, die den Tennissport im Ahrntal nachhaltig prägen wird.

SILVIS KUCHL
Der Salatige Smoothie
Menge: 1 Glas
Zutaten:
5 Salatblätter
150 g Zwetschgen
100 ml Wasser
1 TL Hanföl
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren.

Sanierung auf den Hochgall abgeschlossen
Im Sommer 2025 wurden im Rahmen eines Pilotprojektes des Verbandes der Südtiroler Bergund Skiführer die Normalwege auf den Hochgall (3.436 m), und den Schneebigen Nock in der Rieserfernergruppe saniert. Rostige Haken, erodierte Seile und brüchiges Gelände machten die Aufstiege von Rein in Taufers und der Antholzer Seite immer gefährlicher – bei gleichzeitig stark gestiegenem Bergtourismus.
DIE MASSNAHMEN

Nordwestgrat (Reiner Seite): Am Grauen Nöckl (3.084 m) wurde ein loses Drahtseil nach einem Felsausbruch entfernt, der Bereich gesäubert und mit zwei Abseilstellen sowie Klebehaken ausgestattet. Weiter oben, knapp unter dem Gipfel, ersetzten die Bergführer alte Stahlseile durch über 100 Meter neues, normgerechtes Drahtseil. Ostseite (Antholzer Seite): Wegen einer instabilen Eisrinne wurde die Route auf eine sicherere Linie verlegt. Steinmänner weisen den Weg, steile Passagen erhielten Sicherungsstangen und Bohrhaken. Der Nordostgrat (Krügergrat) und der Übergang zum Hauptgipfel wurden nach einem Felsausbruch von losem Gestein befreit und gesichert.
Schneebiger Nock (3.358 m): Auch am Nachbarberg wurden im Zuge des Projekts Seilsicherungen erneuert und bestehende Ketten nachgespannt.
ENGAGEMENT UND EIGENVERANTWORTUNG
Die Arbeiten wurden von Pustertaler Bergführern ehrenamtlich durchgeführt. Das Material wurde über den Bergführerverband und die lokalen AVS Sektionen und Tourismusvereine finanziert. Alle Maßnahmen erfolgten in Abstimmung mit Forst- und Naturschutzbehörden, der Bergrettung und den Hüttenwirten. Der Kritik am Verzicht auf ein neues Drahtseil am Grauen Nöckl entgegnet Bergführer Philipp Unteregelsbacher, der das Projekt leitete: „Ein Fixseil wäre dort nach modernen Normen unmöglich gewesen. Die jetzige Lösung ist normgerecht, langlebig und vermeidet Scheinsicherheit.“ Fazit der Bergführer: Hochgall und Schneebiger Nock bleiben anspruchsvolle Hochtourenberge. Die Sanierung reduziert die objektiven Risiken, ohne den alpinistischen Charakter der Berge zu verfälschen jedoch die bergsteigerische Eigenverantwortung zu fördern.

Erfolgreicher Saisonabschluss

Zahlreiche Eltern, Angehörige, Freunde und Vereinsmitglieder waren in die Turnhalle von Niederdorf zur Abschlussveranstaltung der Yoseikan-Budo-Sektion des ASV Niederdorf gekommen. Im Mittelpunkt standen die Vorführungen der Kinder- und Jugendgruppen. Mit großem Einsatz demonstrierten die jungen Budokas die Vielseitigkeit des Yoseikan Budo und zeigten, welche Fortschritte sie im Laufe des Trainingsjahres erzielt haben. Dass sich die intensive Trainingsarbeit auszahlt, zeigen die Ergebnisse der vergangenen Wettkampfsaison. Insgesamt 32 Athletinnen und Athleten des Vereins nahmen an verschiedenen
Wettbewerben teil und konnten zahlreiche Podestplätze sowie Medaillen erringen.
LOB UND DANK
Bürgermeister Dr. Günther Wisthaler hob in seinen Grußworten die Bedeutung des Sports für die persönliche Entwicklung junger Menschen hervor. Werte wie Respekt, Fairness und Freundschaft würden im Vereinsleben vermittelt und seien über den Sport hinaus von großer Bedeutung. Sektionsleiterin Verena Niederkofler nutzte die Gelegenheit, um ihrem Trainerstab für die engagierte Arbeit während des gesamten Jahres zu danken. Ihr Dank galt den Trai-

nern Bastian Niederkofler, Anton Oberhammer, Lukas Patzleiner, Blerta Raci und Jasmin Sinner sowie den Assistenten Simon Durnwalder und Lia Niederkofler. Besonders würdigte sie den Einsatz des technischen Leiters Anton Oberhammer, der maßgeblich zur sportlichen Entwicklung der Sektion beiträgt.
EHRUNGEN UND ITALIENMEISTER
Gert Mair, der zu den Mitbegründern des Yoseikan Budo in Niederdorf zählt und die Sektion seit vielen Jahren als Sponsor unterstützt, nahm die Ehrung erfolgreicher Wettkämpfer vor. Die ausgezeichneten Sportler:in-
nen erhielten als Anerkennung ihrer Leistungen ein Diplom. Für die Ehrung der Italienmeister zeichnete ASV-Präsident Karl Egarter verantwortlich. Er sprach der Sektion seine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus und gratulierte den Athletinnen und Athleten zu ihren herausragenden Erfolgen.
Zu den Italienmeistern der Saison 2025/26 zählen Darian Erwin Gietl, Marielena Laura Gietl, Eleonora Sophia Gietl, Carolin Huber, Lukas Seiwald, Max Unterhofer (Team) sowie Madeline Wierer, die sich bei den Internationalen Open Italy durchsetzen konnte.
pm/red
„Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“ ist das
Despar Villanders
Im zweiten Wahlgang von 18. Bis 28. Mai traten die fünf Geschäf-te mit den landesweit meisten Stimmen gegeneinander an: La Culla Baby-Land in Bozen, Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel
in Meran, Eviva Sport in Algund, Schmid & von Bosio in Brixen und Despar Villanders in Villanders. Die Bevölkerung war erneut zur Abstimmung aufgerufen. Im Großen Finale konnte sich das Geschäft
Despar aus Villanders durchsetzen und den Titel „Südtirols Lieblingsgeschäft“ sichern. Der hds bedankt sich bei allen 500 Geschäften aus 84 Gemeinden für ihr besonderes Engagement und die Mitbewer-
bung der Initiative sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern, die für ihr Lieblingsgeschäft abgestimmt und damit ihre Wertschätzung für den lokalen Handel zum Ausdruck gebracht haben.





198 Mitarbeiter, 30 Lehrlinge. So viele wie noch nie. Starke Hände, die anpacken, kluge Köpfe, die Lösungen bringen. Und wir nennen das ganz einfach #unionpower
Und damit das auch so bleibt, sind wir immer auf der Suche nach guten Leuten! Schau rein: www.unionbau.it/jobs
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Zur Bärentalspitze
Die Bärentalspitze ist ein beliebter Wanderberg mit einer schönen Rundumsicht. Sie wird meist über die Bärentalalm von Süden her oder im Zuge des Pfunderer Höhenweges begangen. Seit kurzem wurde auch von Norden ein alter Steig neu markiert, und zwar ab der Obermair Alm in Mühlwald. Dies ergibt es eine ideale KombiTour, nämlich von Mühlwald zur Alm mit dem Bergrad und dann zu Fuß hinauf auf den Gipfel.
LOS GEHT’S!
Noch vor dem Dorf Mühlwald, und zwar in Außermühlwald, sehen wir rechter Hand das Türenwerk Asco. Kurz davor fahren wir links ab über eine kleine Brücke zu einem kleinen Parkplatz, unserem Startpunkt (1.110 m). Wir radeln wenige Meter die Teerstraße entlang, biegen dann gleich bei der ersten Rechtskurve ab und fahren auf der Forststraße bergauf, bis wir im Weidegelände links ab schon die Fahne der Obermair Alm (1.939 m) flattern
sehen (ca. 830 Hm; Fahrzeit je nach Kondition und je nach E-Bike oder Bio); die Alm ist täglich bis Anfang Oktober geöffnet. Ab der Alm peilen wir den vor uns liegenden nordseitigen Berghang an. Wir wandern anfangs mäßig ansteigend durch Weidewiesen der Markierung folgend, später treffen wir auf einen schmalen Steig. Das letzte Stück geht in steilem Zickzack hinauf auf das Bärentaljoch (2.365 m). Am Kamm bei der Wegkreuzung mit dem Pfunderer Höhenweg angekommen, folgen wir diesem rechts abzweigend und erreichen dann bald über Blockgestein den Gipfel der Bärentalspitze (2.450; ca. 1,5 Std. ab der Alm). Rückweg am Hinweg. Die Wanderung ist mittelschwierig, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung. Wer als reine Wandertour zu Fuß vom Starpunkt zum Gipfel aufsteigt, hat 1.340 Hm jeweils im Auf- und Abstieg zu bewältigen.



Kopf nicht mehr drehbar
Frau Dr. Botchen, was könnten dafür die Ursachen sein?
Bandscheibendegeneration, Arthrose in den Halswirbelgelenken, Verspannungen der Nackenmuskeln, Blockaden der kleinen Gelenke, Bewegungsmangel, ein unpassendes Kissen, Zugluft, um nur einige zu nennen.
Wie sind die Beschwerden?
Diese reichen von Muskelschmerzen über einen steifen Nacken bis zu Ausstrahlung in die Arme und Finger. Die Schmerzen können dumpf sein oder bohrend, ziehend, stechend und auch elektrisierend und sich je nach Körperhaltung ändern.
Was kann man tun?
Vor der Behandlung liegt die ausführliche Untersuchung der Gelenke und der Neurologie. Je nach Situation können auch ein Röntgenbild oder ein MRI nötig werden. Der Schlüssel für die Therapie liegt dann in einem stufenweisen, individuell angepassten Behandlungskonzept: In der Akutphase stehen die Schmerzlinderung und Entzündungshemmung durch gezielte Infiltrationen oder eine regulierende Akupunktur /Elektroakupunktur im Vordergrund. Funktionelle Blockaden und Gelenkeinschränkungen werden anschließend durch die präzisen Griffe der Manuellen Therapie und der Osteopathie beseitigt. Orale Schmerzmittel zusammen mit wärmenden und lindernden Salben unterstützen den Prozess. Der langfristige und dauerhafte Erfolg steht und fällt jedoch mit der Eigeninitiative des Patienten. Nur wer regelmäßige Dehnübungen, ein konsequentes Krafttraining der stabilisierenden Muskulatur und eine ergonomische Optimierung seines Arbeitsplatzes sowie seiner Schlafsituation fest in seinen Lebensstil integriert, kann den degenerativen Prozess stoppen und ein schmerzfreies, bewegtes Leben führen.
Dr. med. Karin Botchen
Praxis für Physikalische Therapie

LAPPACH / MÜHLWALD
Unterwegs in Lappach und Mühlwald
Heute hat es uns seit langer Zeit wieder einmal nach Lappach und Mühlwald verschlagen. Wir hatten sehr nette Gespräche mit den Leute und stießen auf großes Interesse.
Nach längerer Zeit hat es uns wieder nach Mühlwald und Lappach verschlagen. Eingebettet in die beeindruckende Bergwelt des Tauferer Ahrntals stehen die beiden Gemeinden nicht nur für gelebte Tradition, Naturverbundenheit und hohe Lebensqualität, sondern auch für eine bemerkenswerte Vielfalt an Handwerksbetrieben, Dienstleistern und Familienunternehmen. Viele dieser Betriebe werden seit Generationen geführt, andere haben sich in den vergangenen Jahren neu entwickelt – gemeinsam tragen sie dazu bei, dass die Wirtschaft vor Ort lebendig bleibt
und Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Bei unserem Besuch hatten wir die Gelegenheit, mit Unternehmer:innen und Mitarbeiter:innen ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre tägliche Arbeit, ihre Herausforderungen und ihre Leidenschaft für das jeweilige Handwerk zu erfahren. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie viel Fachwissen, Einsatzbereitschaft und persönliches Engagement hinter den Leistungen der einzelnen Betriebe stehen. Ob Baugewerbe, Handwerk, Gastronomie oder Dienstleistungen – überall begegneten uns Menschen, die mit
Herzblut bei der Sache sind und ihre Unternehmen fest in der Region verwurzelt haben. In den folgenden Seiten stellen wir einige dieser Betriebe näher vor. Sie zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig, innovativ und zugleich bodenständig das Wirtschaftsleben in Mühlwald und Lappach ist. Die vorgestellten Unternehmen leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag für die lokale Wirtschaft, sondern prägen auch das gesellschaftliche Leben in den beiden Gemeinden und tragen dazu bei, dass die Region auch in Zukunft ein attraktiver Lebens- und Arbeitsraum bleibt.
1. SEPPLS IMBISS - LAPPACH
Mitten in Lappach, direkt neben dem Spielplatz und fernab vom Verkehr, hat sich Seppls Imbiss längst zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische, Arbeiter:innen und Ausflügler:innen entwickelt. Viele kennen Seppl noch von seinem früheren Imbissstand am Stausee, doch seit er seinen festen Platz im Dorf gefunden hat, ist die gemütliche Atmosphäre noch stärker geworden. Gerade Familien schätzen die ruhige Lage mit Sitzgelegenheiten im Freien, während Kinder am Spielplatz unterwegs sind und Erwachsene




in Ruhe zusammensitzen können. Besonders geschätzt wird das Essen. Neben klassischen Imbissgerichten kommen bei Seppl immer wieder spezielle und bodenständige Gerichte auf den Teller. Auch typische Südtiroler Zutaten wie Graukäse finden ihren Platz auf der Karte und sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Viele Arbeiter:innen aus der Umgebung kehren regelmäßig ein, weil sie wissen, dass hier gute Portionen, ehrliche Küche und faire Preise zusammenkommen.
Mindestens genauso wichtig wie das Essen ist jedoch die persönliche Art des Hauses. Seppl kümmert sich um seine Gäste, nimmt sich Zeit für einen Ratscher und schafft eine lockere Stimmung, bei der man gerne länger sitzen bleibt. Genau diese Mischung aus Bodenständigkeit, guter Küche und persönlichem Umgang macht Seppls Imbiss zu einem besonderen Ort in Lappach. Von hier



verlassen wir Lappach und fahren Richtung Mühlwald zu unserem ersten Handwerksbetrieb.
2. TISCHLEREI STEINER MÜHLWALD
Die Tischlerei Steiner Joachim in Mühlwald steht seit vielen Jahren für handwerkliche Qualität, maßgefertigte Möbel und persönliche Betreuung. Gegründet wurde der Betrieb im Jahr 1990 von Steiner Joachim; mittlerweile arbeiten beide Söhne im Betrieb mit und bringen frische Ideen sowie handwerkliches Können in den Betrieb ein. Die Tischlerei fertigt Möbel individuell nach Maß und legt großen Wert darauf, die Wünsche der Kunden:innen präzise umzusetzen. Angefertigt werden Küchen, Wohn- und Schlafzimmer, Garderoben, Badezimmermöbel sowie Büroeinrichtungen. Dabei entstehen sowohl moderne als auch traditionelle Lösungen, die Funktionalität, Qualität und



ansprechendes Design miteinander verbinden. Jeder Auftrag wird sorgfältig geplant und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Zu den Kunden:innen zählen Privatpersonen ebenso wie Hotels und Betriebe aus der Region. Besonders geschätzt werden die persönliche Beratung, die saubere Verarbeitung und die langjährige Erfahrung im Umgang mit Holz. Die Tischlerei Steiner Joachim verbindet traditionelles Handwerk mit modernen Ideen und bleibt dabei ihren Werten als familiengeführter Betrieb treu. In Mühlwald steht das Unternehmen für Verlässlichkeit, Bodenständigkeit und hochwertige Maßarbeit aus eigener Hand.
3. KRÖLL GMBH
Die Kröll GmbH mit Sitz in Mühlwald zählt zu den etablierten Bauunternehmen im Tauferer Ahrntal und steht seit
Joachim Steiner
Jahren für zuverlässige Arbeit im Hoch- und Tiefbau. Der Familienbetrieb begleitet Bauprojekte von der Planung bis zur Umsetzung und arbeitet sowohl für private Bauherren:innen als auch für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen. Besonders geschätzt wird die Kombination aus Erfahrung, Handschlagqualität und moderner Arbeitsweise. Das Unternehmen übernimmt unterschiedlichste Arbeiten im Bauwesen – von Wohnhäusern über landwirtschaftliche Gebäude bis hin zu Infrastrukturprojekten. Dabei legt die Firma großen Wert auf saubere Ausführung, termingerechtes Arbeiten und eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden:innen. Gerade in einer ländlichen Gemeinde wie Mühlwald spielt Vertrauen eine wichtige Rolle, weshalb viele Projekte über persönliche Empfehlungen zustande kommen.
Hauptort 89 - 39030 Mühlwald Tel. 339 16 16 700 tischlerei.steiner.muehlwald@gmail.com


Die Kröll GmbH investiert laufend in moderne Maschinen und technische Ausstattung, ohne dabei die traditionellen Werte des Handwerks zu verlieren. Durch ein erfahrenes Team und die starke Verwurzelung im Tal konnte sich der Betrieb einen guten Namen erarbeiten. Viele Menschen aus Mühlwald und Umgebung verbinden mit der Firma Verlässlichkeit, fachliche Kompetenz und einen direkten Umgang auf Augenhöhe. Damit gehört die Kröll GmbH zu

den wichtigen Arbeitgebern und Handwerksbetrieben der Gemeinde.
4. ELEKTROTEC
Der Betrieb Elektrotec von Manfred Prenn mit Sitz in Mühlwald ist ein moderner Ansprechpartner für Elektroinstallationen und technische Lösungen im gesamten Tauferer Ahrntal. Das Unternehmen betreut Privatkunden:innen, Betriebe und öffentliche Einrichtungen und deckt dabei



ein breites Spektrum an elektronischen Arbeiten ab. Besonders geschätzt wird die Verbindung aus technischem Know-how, persönlicher Beratung und zuverlässiger Umsetzung.
Zum Tätigkeitsbereich gehören klassische Elektroinstallationen ebenso wie moderne Smart-HomeLösungen, Beleuchtungssysteme und Gebäudetechnik. Gerade bei Neubauten und Sanierungen spielt eine gut geplante Elektroanlage eine entscheidende Rolle, weshalb viele Kunden:innen auf die Erfah-

Bauen mit Leidenschaft
Ihr verlässlicher Partner im Bauwesen
rung des Betriebs vertrauen. Auch im Bereich erneuerbare Energien und energieeffiziente Lösungen entwickelt Elektrotec passende Konzepte für unterschiedliche Anforderungen.
Der Betrieb arbeitet mit modernen Technologien und legt großen Wert auf Sicherheit und Qualität. Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt wichtig – von der Planung bis zur Fertigstellung steht das Team den Kunden:innen beratend zur Seite. Durch die saubere Arbeitsweise und den
Gewerbezone Sandweide 5, Mühlwald 39030
Tel. 0474 836 454 - info@bauunternehmen-kroell.it



direkten Umgang hat sich das Unternehmen in der Umgebung einen sehr guten Ruf aufgebaut.
5. BAUFIRMA GASSER JOHANN
Gasser Johann Bau aus Mühlwald ist ein regional verwurzelter Bauund Zimmereibetrieb und steht für solides Handwerk, Verlässlichkeit und eine saubere Ausführung. Das Unternehmen arbeitet im gesamten Pustertal und begleitet Kunden:innen bei unterschiedlichsten Bauvorhaben –
vom Wohnhaus über Industrieund Gewerbebauten bis hin zu Sanierungen, Umbauten und landwirtschaftlichen Gebäuden. Die Stärke des Betriebs liegt in der langjährigen Erfahrung, einem eingespielten Team und einem modern ausgestatteten Maschinenpark. Vom Bagger im Tiefbau bis zum Kran im Hochbau verfügt die Firma über die passende Ausstattung für verschiedenste Arbeitsbereiche. Dadurch können viele Arbeiten effizient, präzise und optimal aufeinander abge-

















stimmt, umgesetzt werden. Neben klassischen Baumeisterarbeiten ist Gasser Johann Bau auch ein verlässlicher Partner für Zimmermannsarbeiten. Dadurch können komplette Bauleistungen aus einer Hand koordiniert werden – mit klaren Abläufen, kurzen Wegen und einer sauberen Ausführung. Besonders wichtig sind dem Unternehmen der direkte Kontakt zu den Kunden:innen, ehrliche Beratung und eine termingerechte Umsetzung der Projekte. Auch die Lehrlinge sind ein wichtiger Be-
standteil des Teams: Sie arbeiten aktiv mit und lernen das Bauhandwerk von Grund auf. Gasser Johann Bau verbindet Erfahrung, regionale Verbundenheit und Einsatzbereitschaft und ist damit ein geschätzter Ansprechpartner für Bauprojekte im gesamten Pustertal.
6. PRENNWERK
Die Firma Prennwerk mit Sitz in Mühlwald hat sich in den vergangenen Jahren weit über die
















Grenzen des Tauferer Ahrntals hinaus einen Namen gemacht. Der Betrieb ist aus der klassischen Spenglerei entstanden und verbindet heute traditionelles Handwerk mit modernen Ideen und innovativer Technik. Das Unternehmen arbeitet in mehreren Bereichen rund um Spenglerei, Fassadenbau, Dachservice, Abdichtungen und Metall- sowie Blechdesign. Dabei überzeugt Prennwerk mit hoher Präzision und kreativen Lösungen. Besonders bekannt ist die Firma für hochwertige Spenglerarbeiten, Fassadenverkleidungen und Prefa-Dächer. Dabei werden qualitätsvolle Materialien in zahlreichen Farben und Formen wie Aluminium, Kupfer und Prefa verarbeitet und individuell an die jeweiligen Gebäude ange-
passt. Neben klassischen Arbeiten entstehen auch ausgefallene Sonderanfertigungen und moderne Designlösungen aus Metall. Gerade bei Fassaden zeigt sich die kreative Seite des Betriebs, denn viele Projekte verbinden Funktionalität mit außergewöhnlicher Optik.
Auch im Bereich Dachservice und Abdichtungen ist Prennwerk breit aufgestellt. Von Reparaturen bis zu kompletten Sanierungen begleitet das Team Projekte mit viel Erfahrung und technischem Wissen. Moderne Maschinen und präzise Verarbeitung ermöglichen es dem Unternehmen, sowohl Einzelstücke als auch Serienteile herzustellen. In Mühlwald gilt Prennwerk deshalb als innovativer Handwerksbetrieb, der Tradition und Fortschritt erfolgreich



verbindet und dabei trotzdem bodenständig geblieben ist. Prennwerk ist immer auf der Suche nach jungen motivierten Leuten die Freude am Beruf zeigen und in ein stabiles Berufsumfeld hineinwachsen möchten.
7. ZIMMEREI OBERHOLLENZER
Die Zimmerei Oberhollenzer in Mühlwald steht für traditionelles Holzhandwerk, kombiniert mit moderner Bauweise und viel Erfahrung im Umgang mit dem natürlichen Werkstoff Holz. Der Betrieb begleitet Bauprojekte im gesamten Ahrntal und arbeitet sowohl im privaten als auch im landwirtschaftlichen Bereich. Besonders in einer Region wie dem Tauferer Ahrntal, in der Holz seit Generationen eine
wichtige Rolle spielt, hat sich die Zimmerei einen starken Namen aufgebaut.
Zum Leistungsspektrum gehören Dachstühle, Holzbauten, Balkone, Carports sowie verschiedene Arbeiten im Innen- und Außenbereich. Auch Sanierungen und Umbauten werden fachgerecht umgesetzt. Dabei legt der Betrieb großen Wert auf saubere Verarbeitung, langlebige Lösungen und eine genaue Abstimmung mit den Kunden:innen. Viele Projekte entstehen individuell und werden an die jeweiligen Wünsche angepasst. Die Verbindung aus traditionellem Handwerk und moderner Technik macht die Zimmerei Oberhollenzer zu einem wichtigen Unternehmen in Mühlwald. Durch Erfahrung, Verlässlichkeit





und präzises Arbeiten konnte sich der Betrieb weit über die Gemeinde hinaus etablieren. Gleichzeitig bleibt die enge Verbindung zur Region spürbar, denn viele Arbeiten entstehen direkt für Familien und Betriebe aus dem Einzugsgebiet. Genau diese Bodenständigkeit wird von den Kunden:innen besonders geschätzt.
8. APARTHOTEL
DORFCAFÉ SONNWIES
Das Dorfcafé Sonnwies im Zentrum von Mühlwald ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische, Gäste und Genießer:innen, die Wert auf eine gemütliche Atmosphäre und hochwertige Produkte legen. Das Café verbindet modernes Ambiente mit familiärer Gastfreundschaft und lädt dazu ein, sich bewusst Zeit für Genuss und geselliges Beisammensein zu nehmen. Gerade im Dorfleben hat sich das Dorfcafé zu einem

wichtigen Ort entwickelt, an dem man sich auf einen Kaffee verabredet, gemeinsam frühstückt oder den Nachmittag bei einem Stück Kuchen und guten Gesprächen verbringt. Besonders geschätzt werden die hausgemachten Kuchen, die verschiedenen Eisbecher sowie das reichhaltige Frühstücksangebot. In der liebevoll eingerichteten Stube erwartet die Gäste morgens ein Frühstücksbuffet mit allem, was zu einem gelungenen Start in den Tag dazugehört. Dabei wird großer Wert auf Qualität, Frische und eine angenehme Atmosphäre gelegt. Viele Besucher:innen genießen es, in Ruhe zusammenzusitzen und den familiären Charakter des Cafés zu erleben. Auch am Nachmittag und Abend bietet das Dorfcafé Sonnwies den passenden Rahmen für kleine Feiern und gesellige Anlässe. Ob Aperitifs, Taufen, Jahrgangsfeiern oder private Zusammenkünfte – die gemütliche Stube schafft



ein angenehmes Ambiente für verschiedenste Veranstaltungen. Durch die persönliche Betreuung und die herzliche Art fühlen sich Gäste aus nah und fern willkommen.
9. FORER BAU
Die Firma Forer Bau mit Sitz im Gewerbegebiet Sandweide in Mühlwald gehört seit vielen Jahren zu den verlässlichen Handwerksbetrieben im Tauferer Ahrntal. Der Betrieb von Alex Forer hat sich vor allem auf Verputzarbeiten, Malerarbeiten, Vollwärmeschutz und Gipsbau spezialisiert und arbeitet sowohl bei privaten Wohnbauten als auch bei größeren Projekten im gesamten Pustertal. Besonders geschätzt wird die Kombination aus Erfahrung, sauberer Arbeitsweise und persönlicher Betreuung. Im Bereich Innen- und Außenputz übernimmt Forer Bau unterschiedlichste Arbeiten – von

klassischen Fassaden bis hin zu modernen Wärmedämmsystemen. Gerade in einer Zeit steigender Energiekosten spielt die fachgerechte Dämmung eine wichtige Rolle, weshalb viele Kunden:innen auf die Kompetenz des Unternehmens vertrauen. Auch bei Malerarbeiten legt der Betrieb großen Wert auf Genauigkeit und individuelle Beratung, damit jedes Projekt sauber und passend umgesetzt wird. Darüber hinaus ist Forer Bau auch im Trocken- und Gipsbau tätig und begleitet Neu- sowie Umbauten mit viel praktischem Know-how. Das Unternehmen beschäftigt erfahrene Mitarbeiter:innen und hat sich durch zahlreiche Projekte einen guten Namen in der Region gemacht. In Mühlwald steht der Betrieb für zuverlässiges Handwerk, termingerechte Arbeit und einen direkten Umgang mit den Kunden:innen. Gerade diese Bodenständigkeit und die starke Ver-
ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag bis Sonntag, 7:30 bis 20:00 Uhr





wurzelung im Tal machen Forer Bau zu einem wichtigen Unternehmen der Gemeinde.
10. OBERLECHNER HOLZ
Das Familienunternehmen Oberlechner Holz steht seit über 40 Jahren für kompetenten Holz-
großhandel. Dabei versteht das Unternehmen Holz als vielseitig einsetzbaren, natürlichen und unverzichtbaren Rohstoff und stellt diesen Anspruch in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Inzwischen in zweiter Generation geführt, beliefert das Unternehmen heute zahlreiche holzverarbeitende



Betriebe und Unternehmen der Bauindustrie – europaweit und darüber hinaus. Das Produktsortiment umfasst Schnittholz, Holzwerkstoffe, Schalungsprodukte, Profilholz sowie Leimholz und deckt damit einen breiten Anwendungsbereich ab. Ergänzt wird die Produktauswahl mit
der Möglichkeit von CAD-Planung und Abbund, stets ausgelegt auf das individuelle Anforderungsprofil der Kunden:innen. Entsprechende Zertifizierungen unterstreichen dabei durchgehend hohe Qualitätsstandards. Neben seinem Hauptsitz in der Gemeinde Mühlwald verfügt

FORERbau GMBH
Gewerbegebiet Sandweide 1 I - 39030 Mühlwald (BZ)

info@forerbau.com www.forerbau.com

das Unternehmen über mehrere Lagerflächen in Stegen bei Bruneck und gewährleistet somit eine konstante Liefersicherheit. Unkomplizierte Auftragsabwicklung, kurze Informationswege und die Handschlagqualität eines erfahrenen Familienbetriebs machen Oberlechner Holz zu einem zuverlässigen Partner.
11. ASCO TÜREN
Asco Türen mit Standort in Mühlwald ist auf hochwertige Türen und individuelle Lösungen im Innen- und Außenbereich spezialisiert. Das Unternehmen verbindet modernes Design mit handwerklicher Qualität und bietet Produkte für Wohnhäuser, öffentliche Gebäude und gewerbliche Projekte an. Besonders wichtig sind dabei Funktionalität, Langlebigkeit und eine optisch passende Gestaltung. Zum Angebot gehören Haus- und Innentüren in unterschiedlichen Materialien und Ausführungen. Kunden:innen können aus modernen, klassischen oder maßgeschneiderten Varianten wählen, die genau an das jeweilige Ge-
bäude angepasst werden. Neben der Optik spielen auch Themen wie Wärmedämmung, Sicherheit, Brandschutz und Schallschutz eine wichtige Rolle. Gerade deshalb vertrauen viele Bauherren:innen auf die Erfahrung und Beratung des Betriebs. Handwerkliche Qualität steht bei ASCO Türen seit jeher im Vordergrund. Moderne Technik unterstützt die Fertigung, ersetzt jedoch nicht die Sorgfalt, das Können und die Erfahrung der Tischler. Der Betrieb begleitet Projekte von der Auswahl bis zur Montage und legt großen Wert auf persönliche, familiäre Betreuung. Auch über die Gemeindegrenzen hinaus hat sich das Unternehmen als kompetenter Ansprechpartner etabliert und steht für Qualität, Zuverlässigkeit und saubere Arbeit. Die Verbindung aus regionaler Verwurzelung und modernem Anspruch macht Asco Türen zu einem wichtigen Betrieb im Tal. Mit den Massivtüren der Produktlinie „SELVA“ bietet der Betrieb ein Naturprodukt aus heimischem Holz für einen natürlichen Wohnstil.
12. MEGGIMA
Das Meggima in Mühlwald verbindet Natur, Genuss und Gastfreundschaft auf besondere Weise und hat sich zu einem beliebten Ort für Einheimische und Gäste entwickelt. Unter dem Motto „Wo Natur und Genuss eins werden“ stehen Erholung, gutes Essen und eine entspannte Atmosphäre, sowie der Blick auf sattes Grün im Mittelpunkt. Umgeben von der beeindruckenden Bergwelt und unweit des Mühlwalder Sees genießen Besucher:innen hier stressfreie Tage, besondere Ausblicke und ein Ambiente, das sowohl im Sommer als auch im Winter seinen eigenen Charakter hat. Die Architektur des Hauses verbindet moderne Elemente mit Bodenständigkeit und zeigt sich bis ins Detail liebevoll gestaltet. Ein junges und motiviertes Team sorgt mit viel Zusammenhalt dafür, dass sich Gäste willkommen fühlen. Dabei spielen Gastfreundschaft, persönliche Betreuung und echte Herzlichkeit eine große Rolle. Das Meggima versteht sich als Genussort, an


dem regionale Kulinarik, ein gutes Glas Wein und entspannte Stunden zusammenkommen. Großen Wert legt das Meggima auf hochwertige, regionale und hausgemachte Produkte. Verarbeitet wird unter anderem hofeigenes Rindfleisch vom familiengeführten Knapphof auf welchem Pustertaler Sprinzen und Angus-Rinder gehalten werden. Die Tiere wachsen naturnah auf, verbringen den Sommer auf der hofeigenen Alm und werden nach dem Prinzip der vollständigen Tierverwertung verarbeitet. Frische Kräuter, kreative Küche und Veranstaltungen wie Grilltage im Garten machen das Meggima zu einem besonderen Treffpunkt in Mühlwald. Somit sind wir am Ende unseres Besuches angelangt. Wir hatten sehr viele nette Gespräche mit den Betrieben und Menschen dahinter. Mühlwald und Lappach sind immer einen kleinen Ausflug wert, allein wegen der schönen Lage, den nahen Bergen und den saftigen Wiesen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf unseren nächsten Besuch dort!





BAUEN WOHNEN EINRICHTEN
Smart & Schön: das Zuhause von morgen
Moderne Immobilien sind so konzipiert, dass sie zum wahren Multitalent werden. Schließlich verbinden sie Ästhetik, Sicherheit und smarte Technik zu echtem Wohnkomfort.
Jedes Traumhaus beginnt mit einem starken Partner im Baugewerbe. Mitunter ist es nämlich die solide Bausubstanz, die die essenzielle Basis bildet, um den Wert einer Immobilie langfristig zu sichern oder gar zu steigern. Massives Mauerwerk, ausgeklügelte Holzbauweise und innovative Dämmstoffe schützen die modernen Gebäude vor extremen Wettereinflüssen, machen sie langlebig, sicher und preisstabil. Wirklich bewohnbar und zukunftssicher wird das Haus allerdings erst durch seine „inneren Werte“. Hier kommt beispielsweise der moderne Hydrauliker ins Spiel. Fachbetriebe installieren heute längst nicht mehr nur
einfache Wasserrohre; sie planen hocheffiziente Wärmepumpen, moderne Fußbodenheizungen und smarte Wassersparsysteme für ein nachhaltiges Wohlfühlklima. Intelligente LeckageschutzSensoren schalten im Notfall sofort die Hauptleitung ab. So bleibt der Keller dann auch im Schadensfall garantiert trocken und sicher.
TECHNIK, SCHUTZ UND STILVOLLE AKZENTE
Sicherheit und Ästhetik verschmelzen wiederum an den verschiedenen Schnittstellen des Hauses. So setzen moderne Türen als Visitenkarte des Gebäudes klare Design-
Statements und bieten exzellenten Schallschutz. Großflächige HebeSchiebe-Türen holen zudem den Garten direkt ins Wohnzimmer. Gekoppelt mit unsichtbar integrierten Sicherheitssystemen entsteht ein beruhigendes Gefühl von absolutem Schutz. Die Haustür öffnet sich heute bequem per biometrischem Fingerabdruck oder Gesichtsscan, und smarte Videoüberwachung und Bewegungsmelder senden Echtzeit-Bilder direkt auf das Smartphone. Für die richtige Atmosphäre sorgt im Anschluss ein durchdachtes Licht-Konzept. Smarte LED-Systeme passen die Farbtemperatur automatisch dem natürlichen Tagesverlauf an, per Sprachbefehl verwandelt man den
Raum von einer hellen Arbeitsumgebung in eine gemütliche Lounge. Den finalen, persönlichen Charakter erhält das Interieur schließlich durch die passende Dekoration. Hochwertige Textilien, ausgewählte Kunstobjekte und minimalistische Accessoires runden das Gesamtbild harmonisch ab. Mutige Akzentwände und maßgeschneiderte Möbelstücke spiegeln die Persönlichkeit der Bewohner wider. Erst dieses feine Zusammenspiel verwandelt eine ursprünglich nackte Immobilie in ein echtes, lebendiges Zuhause, das den Ansprüchen seiner Hausbewohner entspricht.
KIENS / SARNTAL
Aus einem Guss
Türen und Fenster können mehr als nur Löcher in der Wand verschließen: Sie formen das Aussehen eines Gebäudes, schützen vor Lärm, Einbruch und Feuer und setzen im Innenbereich Akzente. Kurz gesagt: Fenster und Türen sind Designelemente. Gut, wenn diese Designelemente aus einem Guss bzw. aus einer Hand sind! Wobei die Sicherheit Vorrang hat: Gründliche Tests im Brandschutz, Einbruchs- und Schallschutz sind ein Muss. Fragen Sie daher bei den Herstellern immer nach den Zertifizierungen Ihrer Produkte. Da trifft es sich gut, dass die Rubner Türen GmbH und die Rubner Fenster GmbH ihre hochwertigen Echtholztüren und Fenster in Holz und Holz-Alu immer zertifiziert und nach den Wünschen des Kunden auf Maß fertigen. Und damit nicht genug: Schiebetü-
BOZEN
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ren, Balkon- und Terrassentüren sowie Fassadenelemente runden die Angebotspalette ab.
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Securalarm –Sicherheit für das Zuhause
Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden – eine schreckliche Vorstellung. Neben dem materiellen Schaden wiegt besonders das Gefühl der Unsicherheit schwer. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen und Sicherheitstechnik einzusetzen, die im Ernstfall zuverlässig reagiert. Einbruchmeldeanlagen, Videoüberwachung und Zutrittskontrollen sorgen dafür, dass das eigene Zuhause bestmöglich geschützt ist.
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Seit 50 Jahren installiert Nicom Securalarm erfolgreich fortschrittliche Sicherheitslösungen für Private und Unternehmen. Unser Team begleitet Sie von der Beratung über

die Installation bis zum Service und wir bieten maßgeschneiderte Technologien nach dem neuesten Stand der Technik.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Ihr Zuhause ein sicherer Ort bleibt.
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UNSERE TECHNOLOGIE - IHRE SICHERHEIT
seit 50 Jahren!
Wir bieten zahlreiche Lösungen für die Sicherheit in Ihrem Zuhause. Darunter:
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Licht, das Räume erlebbar macht –individuelle Lichtkonzepte von Selectra
Licht ist weit mehr als reine Beleuchtung. Es schafft Atmosphäre, lenkt den Blick und prägt, wie wir Räume wahrnehmen. Mit diesem Anspruch entwickelt Selectra maßgeschneiderte Lichtkonzepte für Wohnräume, Hotels, öffentliche Gebäude und architektonisch anspruchsvolle Projekte.
Seit vielen Jahren begleitet Selectra Bauherren, Hoteliers, Architekten und Planer – von der ersten Idee über die Lichtplanung bis hin zur Umsetzung gemeinsam mit erfahrenen Fachpartnern aus Südtirol.
Ein aktuelles Beispiel dafür ist das Reinhold Messner Haus am Helm in Sexten. Hier zeigt sich, wie wichtig eine maßgeschneiderte Lichtplanung ist: Gemeinsam mit dem Kunden werden An-
forderungen, Atmosphäre und Nutzung des Raumes analysiert, um die passende Beleuchtungslösung zu entwickeln. Mit Lichtlösungen von Bega und iGuzzini entstand ein Konzept, das Architektur, Ausstellung und Landschaft harmonisch verbindet und den Raum funktional wie emotional aufwertet.
Wer moderne Lichtplanung live erleben möchte, ist herzlich eingeladen, den Selectra Showroom in Bozen zu besuchen. Im Showroom in der Pacinottistraße 11 entdecken Besucher architektonische Beleuchtung, dekorative Leuchten und intelligente Lichtlösungen für Neubau, Renovierung und Interior-Projekte. Der Anspruch bleibt dabei immer derselbe: Keine Standardlösun-

Im Selectra-Showroom entstehen maßgeschneiderte Lichtkonzepte, die Design, Funktion und individuelle Raumanforderungen perfekt miteinander verbinden.
gen, sondern Lichtkonzepte, die exakt auf Raum, Nutzung und Atmosphäre abgestimmt sind. Gemeinsam mit dem Team von Selectra entstehen Projekte, die Funktion, Design und Wohlbefinden verbinden.

Präzise Schienenstrahler setzen Kunstwerke und architektonische Details gezielt in Szene und schaffen eine ruhige, atmosphärische Lichtwirkung.

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Kommen Sie vorbei und erleben Sie unsere Produktwelt hautnah in unserem Showroom.
Wohnanlage „Living Ahr“ fertiggestellt
Das Wohnprojekt „Living Ahr“ am Dorfeingang von Gais ist bis auf wenige Details fertiggestellt. Die Wohnanlage umfasst insgesamt 13 Wohneinheiten und bietet damit Wohnraum für rund 40 Personen.
NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Für dieses Vorhaben wurde kein neues Bauland erschlossen. Wo vorher eine Familie gelebt hat, werden nun 13 Familien ihren Wohntraum leben können. Realisiert wurde das Projekt vom Brunecker Immobilienentwickler Smart Living. Wie alle Projekte des Unternehmens wurde auch „Living Ahr“ nach höchsten Klimahaus-Standards errichtet. Besonderes Augenmerk lag dabei auf einer nachhaltigen Bauweise: Es wurden umweltschonende Materialien verwendet, das Dach

mit einer modernen Photovoltaikanlage ausgestattet und die verfügbare Fläche maximal effizient genutzt.
Jede Wohnung verfügt über eine großzügige Terrasse und/oder einen Garten sowie über ein privates Kellerabteil. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tiefgarage und Fahrradabstellplätze. Für die Planung und Bauausführung arbeitete Smart Living
ausschließlich mit erfahrenen lokalen Firmen zusammen. Im Namen von Smart Living bedankt sich Gregor Wierer –operativer Leiter des Unternehmens – herzlichst bei allen Firmen, Planern und Maklern für die geleistete Arbeit, bei der Gemeinde Gais für die reibungslose Zusammenarbeit und vor Allem bei den Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen.
VERKAUF DER IMMOBILIEN
Mit dem Verkauf der Wohnungen wurden die beiden renommierten Brunecker Immobilienagenturen „Immobilien Niederkofler“ sowie „Engel & Völkers Bruneck“ beauftragt. Der Großteil der Einheiten ist bereits verkauft – nur noch wenige Wohnungen sind verfügbar.
WOHNRAUM FÜR MORGEN
Seit mittlerweile zehn Jahren ist Smart Living tätig. Dieses Jubiläum ist für das Unternehmen nicht nur Anlass zur Freude, sondern zugleich Ansporn, weiterhin hochwertigen Wohnraum in Südtirol zu schaffen. Daher ist Smart Living laufend auf der Suche nach geeigneten Baugrundstücken und Bestandskubaturen.


BAUGRUND GESUCHT !


Sanitär-Heinze in Südtirol – neue Filiale in Bruneck
Mit zahlreichen Gästen aus Handwerk, Industrie, Sport und Politik feierte Sanitär-Heinze am 15. Mai die offizielle Eröffnung der neuen Niederlassung in Bruneck. Kunden, Partner, Lieferanten und Mitarbeitende nutzten den Abend, um die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen und sich persönlich auszutauschen.
DIE ENTWICKLUNG IN SÜDTIROL
Der geschäftsführende Gesellschafter Marius Heinze blickte in seiner Ansprache auf die Entwicklung des Unternehmens in Südtirol zurück. Seit dem Start im Jahr 2012 in Bozen habe sich Sanitär-Heinze Schritt für Schritt weiterentwickelt – vom Ausbau in Brixen über den neuen Hauptsitz mit Logistikzentrum in Auer bis hin zur aktuellen Eröffnung

in Bruneck. Besonders betonte Heinze den Einsatz des gesamten Teams in Südtirol, das die Entwicklung in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgetragen habe. Ein weiterer Dank galt Luca Cantisani, Geschäftsführer für das Italiengeschäft, für dessen Engagement und strategische Begleitung.
EIN WICHTIGER SCHRITT FÜR DIE ZUKUNFT
Auch Herr Cantisani unterstrich die Bedeutung des neuen Standortes für die Zukunft des Unternehmens in Südtirol. Entscheidend sei nicht allein die Expansion, sondern vor allem die persönliche Betreuung der Kunden und die enge Zusammenarbeit mit Partnern und Handwerksbetrieben.
MODERNE BADWELTEN AUF 700 QUADRATMETERN
Auf 700 Quadratmetern präsentiert die neue Bäderausstellung moderne Badlösungen in einem inspirierenden Ambiente. Neben aktuellen Trends der Badgestaltung erwartet Besucher unter anderem eine umfangreiche Material- und Farbbibliothek, in der sich unterschiedliche Oberflächen, Farben und Materialien direkt vergleichen lassen. Ergänzt wird die Bäderausstellung durch funktionsfähige Installationen, bei denen Licht, Wasser, Armaturen und Materialien live erlebt und getestet werden können. Darüber hinaus verfügt der Standort über ein modernes Abhollager, sodass Installateure benötigte Ware schnell und unkompliziert direkt vor Ort abholen können.
EIN ORT ZUM ENTDECKEN UND AUSTAUSCHEN
Zum Abschluss richtete Tobias Messner persönliche Worte an die Gäste. Die neue Niederlassung stehe für Verlässlichkeit, schnelle Lösungen und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ziel sei es gewesen, keine klassische Bäderausstellung zu schaffen, sondern einen Ort, der zum Entdecken, Planen und Gestalten einlädt. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Bäderausstellung
STARKE PRÄSENZ IN SÜDTIROL
Mit dem neuen Standort stärkt Sanitär-Heinze seine Präsenz in Südtirol weiter und setzt den nächsten Schritt in Richtung regionaler Nähe und langfristiger Partnerschaften.


















Unsere Vorstellung von Erfolg?









AUF ACHSE
Langis.klong Vol.14
Wann: 06.06.2026
Wo: Kulturzentrum Toblach (innen wegen Witterung)
Was: Am 6. Juni verwandelte sich das Kulturzentrum in Toblach, aufgrund der Witterung – geplant war die Veranstaltung im Park – in eine Bühne für besondere Klänge und Atmosphäre. Besonderes Highlight war dabei auch die Silent Disco, bei der man Kopfhörer ausgehändigt bekommen hat, um dann Musik zusammen mit anderen zu hören. Das Puschtra Magazin hat sich einige Schnappschüsse schicken lassen.







Unterkellert und zukunftsfit: Papyrex glänzt nach Umbau
Der Brunecker Fachbetrieb Papyrex optimiert seine Infrastruktur radikal: Mit einer neuen Mitarbeiter-Tiefgarage, erweiterten Kundenparkplätzen direkt vor der Tür und einem hochmodernen Lastenaufzug setzt das Unternehmen neue Maßstäbe bei Logistik und Arbeitskomfort – umgesetzt in Rekordzeit durch lokale Handwerksbetriebe.
Die in der J.-G.-Mahl-Straße ansässige Papyrex GmbH (alias ex Annelies Müller) ist seit über 55 Jahren eine feste Institution im Pustertal. Im Jahr 2005 haben die Mitarbeiter Wolfgang und Evi Agstner den Betrieb übernommen, ihn in „Papyrex“ umbenannt und führen diesen nun seit 21 Jahren mit großem Engagement. Als spezialisierter Fach- und Großhandel beliefert
das Traditionsunternehmen Gastronomie, Hotels, Schulen und Privatkunden mit einem vielseitigen Sortiment aus Papier- und Verpackungswaren, Bürobedarf, Dekorationsartikeln sowie professionellen Reinigungsmitteln. Um dem stetig wachsenden Warenaufkommen und den modernen Logistikansprüchen gerecht zu werden, wurde das gesamte Areal im Rahmen des jüngsten Baupro-

jekts strategisch umstrukturiert –und zwar mit großem Erfolg und zur Freude der Kunden:innen und Mitarbeiter:innen. Dafür wurde der komplette Außenbereich großflächig unterkellert. Wo früher wertvoller Platz an der Oberfläche verloren ging, entstand eine moderne Tiefgarage, die dem Team und dem eigenen Fuhrpark geschützte Stellplätze bietet. Ein echter Gewinn für die Außenansicht und den Komfort der Belegschaft. Auch für die Kunden:innen hat sich die
Anfahrt deutlich entspannt, da die ursprüngliche Rampe zum Haupteingang komplett abgebaut wurde. Auf der dadurch gewonnenen Fläche entstanden ebenerdige, komfortable Kundenparkplätze direkt vor dem Geschäft, während der Raum darunter clever als großzügiges, neues Kellergeschoss ausgebaut wurde. Für den reibungslosen Warenfluss zwischen den Ebenen sorgt ab sofort ein neu installierter, leistungsstarker Lastenaufzug, der schwere Paletten und Lieferungen


mühelos transportiert. Diese baulichen Veränderungen bringen merkliche Erleichterungen für den täglichen Betrieb, und die Mitarbeiter:innen zeigen sich absolut begeistert vom neuen Komfort. „Der Lastenaufzug und die neuen Strukturen sind für uns eine enorme Erleichterung im Alltag. Das mühsame, manuelle Schleppen von schweren Kartons und ReinigungsmittelGebinden gehört endgültig der Vergangenheit an, was für eine spürbare körperliche Entlastung
und deutlich schnellere Abläufe sorgt“, freut sich das PapyrexTeam unisono über das Upgrade. Gleichzeitig profitieren auch die Kunden:innen von einem barrierefreien Einkaufserlebnis, bei dem das Einladen von Großbestellungen direkt vor der Tür zum Kinderspiel wird. Ein besonderes Highlight des Projekts war die Zusammenarbeit mit den ausführenden Betrieben. Die gesamte Bauzeit fiel erfreulich gering aus, wodurch der laufende Betrieb kaum beein-


trächtigt wurde. Das Inhaberpaar Wolfgang und Evi Agstner zieht ein durchwegs positives Fazit und lobt die lokalen Handwerker, die
durch höchste Präzision, Flexibilität und exzellente Termintreue bewiesen haben, auf welch hohem Niveau das Handwerk

in Südtirol agiert: „Ein riesiges Kompliment an die Betriebe vor Ort – was hier in dieser kurzen Zeit geleistet wurde, ist absolute
Spitzenklasse und macht uns bereit für die Zukunft.“


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Das nächste Puschtra Magazin erscheint am 10.07. 2026
REDAKTIONSSCHLUSS 26.06.2026



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