
TOP-THEMEN & ZUKUNFTSSORGEN
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TOP-THEMEN & ZUKUNFTSSORGEN



PRAG – Die Goldene Stadt
04. – 07. Juni oder 08. – 11. Oktober (je 4 Tage)
Bus, 3x NF, 2x halbtägige Stadtführung






Wanderreise ANKARAN mit Triest und Piran
08. – 11. Juni (4 Tage)
Bus, 3x HP im 4* Oliven Suites, 4x geführte Wanderungen, Schi fahrt, Istrische Spezialitätenverkostung
INSEL LOSINJ – 4* Vitality Hotel Punta
09. – 14. Juni, 20. – 26. Juli oder 8. – 13. September (6 oder 7 Tage)
nur
€ 399,-
€ 599,-
Bus, Fähre, 5x NF (HP zubuchbar), Sauna, Innen- und Außenpools ab € 750,-
WALES Rundreise –Natur, Kultur & Abenteuer
11. – 21. Juni (11 Tage)
Bus, Nachtfähre, 6x HP, 4x NF, Diverse Besichtigungen und Eintritte lt. Programm, Reiseleitung
ALBANIEN – Geheimtipp am Mittelmeer
13. – 20. Juni (8 Tage)
Bus, 6x HP, 1x NF auf Fähre, Stadtbesichtungen, Bootsfahrten, diverse Eintritte und Besichtigungen laut Programm
Blumeninsel MADEIRA –4* Hotel Four Views Oasis
21. – 28. Juni oder 10. – 17. November (je 8 Tage) Bustransfer, Flug ab/bis München, 7x HP im 4* Hotel inkl. Sauna, Fitness, Hallenbad, 4x Ausflüge lt. Programm
FLANDERNS PERLEN mit Brüssel, Brügge, Gent, Antwerpen
07. – 12. Juli (6 Tage)
Bus, 5x NF, Stadtführungen in Brügge, Gent, Antwerpen; Eintritt Technikmuseum Sinsheim
ZAKYNTHOS -
5* Hotel The Bay
7 Nächte, zb 5. 7.2026
Flug ab/bis Salzburg, Frühstück
mit Masuren, Vilnius, Riga, Tallinn und Stockholm
16. - 26. Juli (11 Tage)
Bus, 9x HP, 1x NF, Stadtführungen Krakau, Vilnius, Klaipeda, Riga, Tallin, Fähre, diverse Besichtigungen und Eintritte laut Programm



€ 2.490,-

€ 1.450,-


€ 985,-

Ab nur € 1.079,- pro Person


Opernfestspiele in VERONA
„La Traviata“ oder „Aida“
16. – 17. Juli bzw. 04. – 05. September (je 2 Tage)
Bus, 1x Nächtigung/Frühstück im zentralen
3* Hotel Verona, Eintrittskarte Gradinata D/E
Seefestspiele MÖRBISCH – “Ein Käfig voller Narren” und Opernfestspiele in St. MARGARETHEN “Tosca”
07. – 09. August (3 Tage)
Bus, 2x HP im 4* Hotel Hilton Garden Inn, 2x Eintrittskarte
KALABRIEN mit äolischen und liparischen Inseln
05. – 12. September (8 Tage)
Bus, 7x HP in 4* Hotels, diverse Ausflüge laut Programm inkl. Schi fahrt und örtl. Reiseleitung
Große POLEN Rundreise mit Prag und Bratislava
04. – 12. September (9 Tage)
Bus, 8x HP, Stadtführungen u. a. in Breslau, Stettin, Danzig, Warschau und Krakau, Eintritte
SCHWEIZER HOCHALPEN EXKLUSIV mit St. Moritz, Grindelwald, Bern, Montreux und Zermatt
13. – 19. September (7 Tage)
Bus, 6x HP in TOP 3* Sup und 4* Sup Hotels, Diverse Seilbahnfahrten und Bahnfahrten laut Programm, Stadtführung Fribourg, RL: Werner Manfreda
KROATIEN – Inselhüpfen mit Krk, Cres, Losinj, Rab, Kornaten
14. – 20. September (7 Tage)
Bus, Halbpension in 4* Hotels, diverse Schi fahrten und Rundfahrten lt. Programm (ua. Nationalpark Kornati Inseln), Stadtführung Zadar
CHINA –Zwischen Kaiserreich und Megacities
14. – 26. Oktober 2026 (13 Tage)
Bustransfer, Flug von Wien nach Peking, diverse Zugfahrten (CRH), 10x HP in TOP 5* Hotels, Bootsfahrt, diverse Eintritte und Besichtigungen lt. Programm, RL
TUNESIEN – Monastir–4* Hotel Calimera El Borj
1 Woche, zB 01. Juli
Flug ab/bis Salzburg, Alles Inklusive

€ 390,-
€ 565,-
€ 1.595,-
€ 1.275,-
€ 2.395,-
€ 999,-
€ 3.590,-
Ab nur € 710,- pro Person
Detailinformationen zu diesen und vielen weiteren Reise finden Sie in unserem aktuellen Erlebnisreisenkatalog 2026 (wir schicken Ihnen gerne ein Exemplar postalisch zu) oder auf www.alpenland-reisen.at
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die Reise zu heiligen Städten und Tempeln war bereits bei Griechen, Römern und Ägyptern beliebt. Im Judentum waren Wallfahrten ebenfalls üblich und Christen reisten seit dem 4. Jahrhundert ins Heilige Land. Diese religiös motivierte Form des Reisens zog im Mittelalter Menschenmassen an, die nach Jerusalem, Rom und Santiago de Campostela pilgerten. Diese Orte sind neben, Lourdes in Frankreich, Fàtima in Portugal, Guadalupe in Mexico auch heute noch beliebte Wallfahrtsorte und werden jährlich von Millionen von Menschen besucht. Die Wallfahrt nach Mekka, zur Kabba in der großen Moschee, ist wohl eine der berühmtesten Wallfahrten. Es muss jedoch nicht immer eine weite Reise sein, auch in Südtirol pilgern Menschen zu heimischen Gnadenorten. Im Pustertal befinden sich gleich mehrere dieser Kraftorte, die besonders im Mai gerne besucht werden. Auch Bittgänge gehören in Südtirol zur Tradition. Gemeinsam wird - im Gehen - für eine gute Ernte und den Schutz vor Unwettern gebetet. In unserer Maiausgabe, auf Seite 18, widmen wir uns dem Phänomen der Bittgänge und den Gnadenorten im Pustertal. Herzlich
Tanja Leitner
















Die Gewinnereltern können den 50€ Gutschein der Kinderwelt bei uns im Büro des Puschtra Magazins in St. Georgen Ahraue 12/B abholen.
IMPRESSUM PUSCHTRA - Ahraue 12B, 39021 Bruneck | Tel. 0474 830 360 | info@puschtra.it | www.puschtra.it
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Herzlichen Glückwunsch!


SÜDTIROL
Hohe Lebenshaltungskosten und die steigende Inflation sowie die Sorge um die Zukunft der nächsten Generation und die Altersrente sind die Top-Themen, die die lohnabhängige Südtiroler Bevölkerung beschäftigen.
Welche sind die größten Ängste und die wichtigsten gesellschaftlichen Themen aus Sicht der Südtiroler Arbeitnehmenden?
Auf diese Fragen vom Arbeitsförderungsinstitut (AFI) haben Südtirols lohnabhängig Beschäftigte bereits 2023 im Rahmen einer Umfrage geantwortet. Im Frühjahr 2026 wurden sie im Rahmen eines Sonderteils im AFI-Barometer ein weiteres Mal gestellt. Zu den Ergebnissen haben wir Direktor Stefan Perini befragt.
Herr Perini, die Frage im Sonderteil mit dem Titel: „Ängste und Prioritäten“ zeichnet kein positives Bild. Südtirols Arbeitnehmer:innen sorgen sich hauptsächlich um ihre Altersrente und die berufliche Zukunft ihrer Kinder. Was weiteres hat die Befragung ergeben? Stefan Perini: Vorausgeschickt: Die Befragung 2026 hielt einerseits fest, welche Ängste die Südtiroler Arbeitnehmenden plagen und andererseits wurde nach den prioritären gesellschaftlichen Themen gefragt, so wie bereits 2023. Uns war es hier wichtig zu erörtern, ob sich Sorgen und Prioritäten verändert haben oder nicht. Was die Ängste der Menschen angeht, gibt es nur geringfügige Verschiebungen zur Befragung vor 2 ½ Jahren, bei den brennenden Themen allerdings deutliche Verlagerungen. Nun, die Altersrente und die berufliche Zukunft der Kinder gehören auch 2026, wie bereits 2023, zu den Hauptsorgen der Befragten, allerdings in um-

Stefan Perini, der Direktor des Arbeitsförderungsinstituts (AFI).
gekehrter Reihenfolge. Die Sorge um die neue Generation ist Spitzenreiter! Dieses Ergebnis ist so zu erklären, dass sich Vieles im Wandel befindet, so zum Beispiel das Arbeitsumfeld, das Sozialsystem und die digitale Welt. Die arbeitnehmenden Eltern beschäftigen Fragen wie: werden unsere Kinder noch von ihrem Lohn leben können oder sich eine eigene Wohnung leisten können? Diese Befürchtung ist dicht gefolgt von der Sorge um die Altersrente der Arbeitnehmenden selbst. Ob die eigene Rente zum Leben reichen wird oder ob die Arbeit selbst bis zum Rentenalter ausgeführt werden kann sind hier die Fragen. Weitere nennenswerte Ängste der Befragten sind die Sorge, nicht genügend Geld
zum Leben zu haben oder in Notlagen keine ausreichende öffentliche Unterstützung zu erhalten. Auch im fortgeschrittenen Alter dem Berufsalltag nicht mehr gewachsen zu sein, beschäftigen die Menschen. Dies ist nicht irrelevant, zumal das steigende durchschnittliche Alter der Erwerbstätigen impliziert, dass wir in Zukunft mit immer älteren Belegschaften konfrontiert sein werden. Umso wichtiger ist es, eine hohe Qualität der Arbeitsbedingungen anzustreben, zum Beispiel durch Minimierung der Stressfaktoren, aber auch die eigene Beschäftigungsfähigkeit durch lebensbegleitendes Lernen hochzuhalten.
Die hohen Lebenshaltungskosten und die steigende Inflation scheinen in Südtirol aktueller denn je. Was sagen die Südtiroler:innen diesbezüglich?
Hier wurde nach den Themen gefragt, die in Südtirol prioritär sind. Die Befragten mussten dabei eine Einschätzung abgeben zwischen null und zehn, wobei null für überhaupt nicht relevant und zehn für extrem relevant steht. Spitzenreiter, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 7,09 sind die Lebenshaltungskosten und die Inflation. Die steigende Inflation, gemeint ist hier nicht die jährliche Inflationsrate, die ca. bei 1,9 Prozent liegt, sondern die kumulierte Inflation, also der Anstieg der Lebenshaltungskosten seit 2022. Erinnern wir uns zurück: 2022 hatten wir, bedingt durch die Erhöhung der Energiepreise,
Die Sorgen der Südtiroler Arbeitnehmer:innen (%)
Die berufliche Zukunft der Kinder / Jugend in Südtirol
Im Alter keine angemessene Rente zu erhalten
Nicht genügend Geld zum Leben zu haben
Bei Schwierigkeiten keine Hilfe von der öffentl. Hand zu erhalten
Wertverminderung / Verlust der Ersparnisse
Es nicht zu schaffen, über 65 hinaus zu arbeiten
Opfer eines Arbeitsunfalls zu werden
Die Arbeit zu verlieren / arbeitslos zu werden
Gar nicht besorgt Eher nicht besorgt Eher besorgt Sehr besorgt
Quelle: AFI-Barometer 2026.03 © AFI 2026
einen besonders starken Anstieg der Verbraucherpreise (+9,7 Prozent). Dazu kam 2023 noch ein weiterer Inflationsschub von 5,4 Prozent. Heißt konkret: Diese kumulierte Inflation der beiden Jahre 2022 und 2023 hat die Preise im Vergleich zu 2021 um 15 bis 16 Prozent steigen lassen, was wiederum bedeutet, dass die Menschen ein Sechstel weniger Kaufkraft haben. Dieser Kostenanstieg konnte in den wenigsten Fällen durch höhere Löhne kompensiert werden. Dieses Geld fehlt in den Haushalten und deshalb lässt sich das Befragungsergebnis gut nachvollziehen. Bei den prioritären Themen ist noch zu sagen, dass die Themen Arbeitsmarkt/ Fachkräftemangel, Bildung/Ausbildung, Minderheiten/Mehrsprachigkeit, Wirtschaftsstandort/Wettbewerbsfähigkeit und Autonomie/Südtirolpolitik dieses Mal in der Prioritätenliste nicht so hoch angesiedelt waren.
Welche weitere Entwicklung prognostizieren Sie, wenn die Inflation noch weiter ansteigt?
Bleibt die aktuelle Situation im Iran und die Blockade der Meerenge von Hormus in den nächsten Monaten aufrecht, so werden uns hohe Energiepreise und eine steigende Inflationsrate das ganze Jahr über mitbegleiten.
Mit der steigenden Inflation ist auch der Werteverlust der eigenen Ersparnisse verbunden. Viele Familien kommen heute mit ihrem Gehalt kaum ans Monats-
ende, da ist an Sparen nicht zu denken. Welchen Risiken steuert die Gesellschaft damit entgegen?
Nun ja, bereits heute ist es so, dass ca. 30 Prozent der Befragten angeben, nur mit Schwierigkeiten ans Monatsende zu kommen. Bei einer ansteigenden Inflation ist damit zu rechnen, dass dieser Prozentsatz noch steigt. Themen, wie relative Armut und materielle Deprivation sind damit verbunden. Unmittelbar zeichnet sich ab, dass der Anteil der Menschen, die mit ihrem Einkommen nicht ans Monatsende kommen, immer größer wird. Einer der wichtigen Aspekte in diesem Zusammenhang ist das Wohnen. Für Mieten und Immobilien sind die Preise nach wie vor hoch, also ist hier kurzfristig noch keine Entlastung für die Menschen in Sicht.
Mit welchen Maßnahmen kann hier eingelenkt werden?
Entweder es gibt entsprechende Unterstützungsmaßnahmen von der Öffentlichen Hand oder es steigt die Bereitschaft der Menschen über mehrere Arbeitsverhältnisse etwas dazuzuverdienen. Die Öffentliche Hand kann allerdings nur bedingt in die Preisgestaltung einwirken. Was das Land tun kann, ist die öffentlichen Tarife möglichst niedrig halten, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr, in Kindergärten, Altersheimen usw. Wobei hier immer bedacht werden muss, dass für andere Bereiche dann weniger Mittel zur Verfügung stehen.
Klima und Umwelt zählt auf Platz drei nach wie vor zu den wichtigsten Themen, die die Südtiroler Bevölkerung beschäftigen. Welche Ergebnisse hat die Befragung hier ans Licht gebracht?
Tatsächlich ist das Thema noch immer hoch angesiedelt, was uns auch ein bisschen überrascht hat, weil Coronapandemie und Energiekrise es zeitweilig in den Hintergrund gedrängt hatten, womit man meinen könnte, dass dieses Thema an Attraktivität verloren hat. Aber nein, Südtirols Arbeitnehmer haben Klima und Umwelt auf Platz drei gereiht, gleich hinter „Gesundheit, Hausärztemangel und Sanität“. „Klima und Umwelt“ bleibt auch 2026 eines der Top Themen in Südtirol.
2023 lagen die Sorgen der Menschen zu Steuern und Bürokratie noch drei Plätze weiter hinten auf der Befragungsskala. Was hat bei diesem Thema zum Anstieg geführt?
Ich kann versuchen zu interpretieren: Als Bürger:innen und Unternehmer:innen sind wir an einem Punkt angelangt, wo Steuern und Bürokratie ein Ausmaß erreicht haben, das die Handlungsfähigkeit stark einschränkt. Steuer und Bürokratie sind in der Privatwirtschaft oft ein lähmendes Hindernis. Auch in Europa selbst, in den europäischen Gremien - übrigens auch in Deutschland - überlegt man, wie man Bürokratie abbauen und für schnellere Abläufe sorgen kann. Die große Gefahr: Autoritäre Regimes beweisen derzeit eine beschleunigte Handlungsfähigkeit, indem
Die wichtigsten Themen in Südtirol Skala von 0 (unbedeutend) bis 10 (extrem bedeutend). Mittelwert
Inflation / Lebenshaltungskosten
Gesundheit / Sanität / Hausärztemangel
Klima / Umwelt
Steuern / Bürokratie
Wohnen / Wohnungskosten
Kriminalität / Gewalt/ Banden
Verkehr / ÖPNV / Verkehrsinfrastrukturen
Zuwanderung / Integration Ausländer
Overtourism (Massentourismus)
Arbeitsmarkt / Fachkräftemangel
Bildung / Ausbildung
Minderheitenschutz / Mehrsprachigkeit
Wirtschaftsstandort / Wettbewerbsfähigkeit
Autonomie / Südtirolpolitik
Quelle: AFI-Barometer 2026.03
sie Regeln und Gesetze missachten, den Menschen aber den Eindruck vermitteln, dass sie handlungsfähiger als historisch gewachsene Demokratien sind. Die Befragung spiegelt das Empfinden der Menschen nach einem handlungsfähigen Staat wider. So erkläre ich mir diesen Anstieg.
Menü an Maßnahmen eröffnet viele neue Möglichkeiten, um die Menschen auf dem Weg des leistbaren Wohnens zu begleiten. Inwiefern diese neuen Förderschienen –Wohnen mit Preisdeckelung, Bausparen, gemeinnütziger Wohnbau usw. – genutzt werden, entscheidet schließlich der Markt und lässt sich erst mittelfristig einordnen.
Laut Befragung wird das Thema Kriminalität und Gewalt in den Städten ebenfalls immer wichtiger. Wird diese Entwicklung, angesichts der weltweiten Kriege und Konflikte, ihrer Meinung nach noch weiter zunehmen?
Ich würde diese Tatsache weniger auf die globalen Auseinandersetzungen zurück-

Ehrenamtliche Mitarbeitende zu finden wird in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens immer schwieriger; auch und besonders in der Kirche. In Bruneck wurde deshalb eine originelle „Stellenanzeige“ unter den Gläubigen verteilt.

Es gibt immer weniger Priester und doch soll Kirche in jeder Pfarrei möglichst für alle Generationen mit interessanten, innovativen und zeitgemäßen Angeboten präsent sein. Dieser oft geäußerte Wunsch ist nur über die Mithilfe möglichst vieler ehrenamtlicher Helfer machbar. Und genau diese sucht die Pfarrei Maria Himmelfahrt mit einer auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlichen, aber eben innovativen „Personalsuche“.
„Die Pfarrei gehört nicht dem Bischof oder dem Vatikan, sondern uns allen“, betont Stadtdekan Josef Knapp. Und weiter: „Ich würde mir wünschen, ja fast erwarten, dass sich jeder Christ in irgendeiner Weise, ganz egal welche, für die Glaubensgemeinschaft einsetzt“. Dieses Anliegen des Priesters griff Pastoralassistentin Julia Engl, unterstützt vom Pfarrgemeinderat, auf. Sie formulierte eine Stellenanzeige mit Augenzwinkern, in der alle Bereiche aufgelistet werden, wo am dringendsten helfende Hände in der Pfarrgemeinde gesucht werden. An oberster Stelle wäre da zum Beispiel eine Entlastung für Pfarrmesner Martin Messner: „Leute, die nicht nur den Schlüssel zum Kirchenportal, sondern auch ein Herz für Humor besitzen“; ein gutes Auge „für schiefe Kerzen
und wandernde Gesangsbücher“ wäre dabei ebenso gefragt, wie „Zuverlässigkeit, wenn andere noch träumen“ oder „Freude am Umgang mit Menschen und Engeln“. Zum Ausgleich bietet die Pfarrei einen „Arbeitsplatz mit exzellenter Akustik und himmlischen Arbeitszeiten“, bei einer „sinnstiftenden Tätigkeit mit direktem Draht nach oben“. Freuen können sich die Mitwirkenden auf einen „himmlisch starken Kaffee“ nach dem Dienst, aber auch auf ein Team, das zusammenhält, wo ein erfrischendes Lächeln und ein aufrichtiger Dank sowie äußere Zeichen der Zugehörigkeit, wie etwa das jährliche, gemeinsame Grillfest als Dankeschön, dazugehören. Benötigt werden aber auch Lektorinnen und Lektoren, Kommunionhelferinnen und -helfer, Mithelfende bei der Kirchenreinigung, für die Kinderkatechese, die Jugendarbeit aber vor allem auch im Verwaltungsrat. „Die Liste der Tätigkeiten in der Pfarrei ist lang und bietet wirklich für jeden, egal ob jung oder älter, Mann oder Frau, ein Einsatzgebiet, wo man sich verwirklichen und einen Beitrag leisten kann“, sagt Pastoralassistentin Juia Engl. „Wenn die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden können, wird es auch nicht zu viel für den Einzelnen“. „Das
Stadtdekan Josef Knapp und Pastoralassistentin
Julia Engl.
Problem der Suche nach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zieht sich über viele Gruppen und Gemeinschaften, auch außerhalb der Kirche hin“, verweist Engl. „Wir lassen niemand alleine“, hebt Dekan Knapp besonders hervor. Wo gewünscht und notwendig werden Einschulungen und Weiterbildungen angeboten, sodass nicht zwingend bestimmte Vorkenntnisse notwendig sind um sich einbringen zu können. Eine religiöse Grundeinstellung sowie die Offenheit, sich auf neue Aufgaben einzulassen und diese dann mit der notwendigen Verlässlichkeit durchzuführen, reichen aus, um ein wertvolles Mitglied der Gemeinschaft zu werden und zu sein. „Glaube ist eine Beziehungsgeschichte“, unterstreicht dazu Engl. Die aktuelle Aktion geht auf eine Initiative der Pfarrei Bruneck zurück, aber, so verweist Dekan Knapp, „wir brauchen in jeder Pfarrei, im gesamten Dekanat, mutige Christen, die einfach bereit sind, etwas für andere zu tun“. Apropos Dekanate: Die Diözese Bozen-Brixen, die flächenmäßig den Südtiroler Landesgrenzen entspricht, ist in 21 Dekanate unterteilt, die wiederum 281 Pfarreien umfassen. Das landesweit größte Dekanat ist jenes von Bruneck.
Die wesentlichen Dekanate, die das Pustertal abdecken, sind:
• Dekanat Bruneck: Umfasst die Stadt Bruneck und Umgebung, einschließlich der Seelsorgeeinheit Bruneck-St. Lorenzen, der Seelsorgeeinheit OlangRasen-Antholz-Percha und der Seelsorgeeinheit Kiens
• Dekanat Innichen: Umfasst das Obere Pustertal von Welsberg bis Winnebach.
• Dekanat Taufers: Beinhaltet Sand in Taufers und die umliegenden Pfarreien wie Ahornach, Gais, Mühlbach bei Gais, Rein und Uttenheim.
• Dekanat Gadertal: Zuständig für die ladinischen Pfarreien im Gadertal
Mit 1. September verlässt der aktuelle Dekan von Taufers, Franz-Josef Campidell das Pustertal. Neuer Dekan in Taufers wird Christian Pallhuber.
Brunecks Stadtdekan Josef Knapp bekommt ebenfalls zum 1. September einige weitere Pfarreien als Pfarrer übertragen. „Ich würde mir wünschen, mich rein aufs Priester-sein, also auf die Seelsorge in den mir anvertrauten Pfarreien konzentrieren zu können, und die ganze Verwaltungsarbeit vertrauensvoll in Laienhände abgeben zu können“, sagt Dekan Knapp.
Eine der größten Aufgaben, die Laien traditionell in einer Pfarrei übernehmen, ist der Pfarrgemeinderat. Heuer, konkret am 25. Oktober, werden die Pfarrgemeinderäte neu gewählt. Mit den derzeit amtierenden Pfarrgemeinderäten verfällt auch der Pfarreienrat der Seelsorgeeinheiten.
Die Diözese stellt diese Wahlen unter das Motto „mit dir. gemeinsam“, also der Mitarbeit möglichst vieler Christen. Damit deckt sich dieser Aufruf genau mit der bunten „Personalsuche“ in Bruneck. Die Pfarreien sind Orte mitten im Leben, mitten im Dorf oder der Stadt. Dort, wo Menschen feiern und trauern, wo Kinder getauft werden und Abschied genommen wird, wo Menschen in entscheidenden Momenten ihres Lebens die Nähe Gottes suchen. Pfarrei ist kein abstrakter Begriff, sie ist Beziehung, Nähe, Miteinander und braucht genau deshalb auch die Mitarbeit Aller.









Mit dem Auto ganzjährig erreichbar oder zu Fuß ab:
Hoch zur Pfarrkirche und weiter über den Weg Nr. 3 bis zur Oberegger Alm (Gehzeit: ca. 40 min). LEICHT
Über den neu angelegten Forstweg Nr. 4a bis zur Oberegger Alm (Gehzeit ca. 40 min.) Auch mit Kinderwagen geeignet. LEICHT






39030 Olang/Geiselsberg, Eggerweg 21 Tel. 347 52 20 122 | info@obereggeralm.com www.obereggeralm.com Montag Ruhetag
Percha ist eine lebendige Dorfgemeinschaft. Der örtliche Bildungsausschuss fördert das Leben im Dorf auch 2026 mit vielfältigen Tätigkeiten.
Seit den 1990er-Jahren gibt es den Bildungsausschuss in Percha. An die 40 Mitglieder zählt der Zusammenschluss, zu dem neben allen dörflichen Vereinen auch die örtliche Schule, der Kindergarten und die Bibliothek zählen. Geleitet wird der Ausschuss von einem siebenköpfigen Vorstand, dem Andreas Grassl seit 2022 als Präsident vorsteht.

„Wir sehen uns als verbindende Kraft in der Dorfgemeinschaft“, sagt Andreas. „Wenn Perchina Vereine eine Unterstützung brauchen bei der Durchführung von Veranstaltungen oder Fortbildungen, dann kommen wir zum Einsatz.“ Im Jahr 2026 setzt der Bildungsausschuss einige Akzente, die Kultur fördern, Weiterentwicklung ermöglichen und das dörfliche Leben dokumentieren. „Im Frühjahr hat es neben einem Theaterworkshop für Kinder und Jugendliche auch eine interessante Lesung mit dem „Traumschiff“-Doktor Nick Wilders und seiner Frau Christine Mayr Mayn gegeben“, so Andreas Grassl. „Wir lassen außerdem eine Perchina
Tradition wieder aufleben. Im Kirchen- und Bildungszentrum am Dorfplatz gibt es den sogenannten Statuenraum. Dort sollen unter der künstlerischen Leitung von Paul Peter Niederwolfsgruber Kunstausstellungen von einheimischen Künstlern stattfinden. Das Projekt ist noch in der Planungsphase und wird erst in den kommenden Monaten umgesetzt.“
BRUNECK
Nobis - Europastraße 9 21.05.2026, 18:30
Informationsabend mit Expertinnen und Experten des Südtiroler Sanitätsbetriebes
Anschließend Gespräch am runden Tisch
EINTRITT FREI | mit Simultanübersetzung youtube-livestream
FORUM
Gesundheit Südtirol www.gesundheit-suedtirol.it
Ähnliches gab es bereits früher, damals noch unter der Federführung des mittlerweile verstorbenen Josef Leiter. Er wollte Kunstschaffenden aus Percha eine Bühne bieten und Kultur fördern. „Diese Idee führen wir nun fort“, sagt Andreas Grassl. Ein weiteres Hauptaugenmerk legt der Bildungsausschuss auf die Dokumentation der Bauarbeiten zur Umfahrung von Percha. „Wir möchten einen Film machen, der zeigt, wie Percha vor der Umfahrung, während der Bauarbeiten und nach Fertigstellung des Tunnels ist“, so Andreas. „Dafür werden Interviews mit Zeitzeugen geführt. Am Ende soll im Film ersichtlich werden, wie dieses Großprojekt Percha verändert und welchen Nutzen die Dorfgemeinschaft daraus zieht.“
Im Zeichen der Wertschätzung stand der 21. April: für das Engagement freiwilligen Helfer:innen des Dienstes Essen auf Rädern organisierte die Bezirksgemeinschaft Pustertal eine Besichtigung der Schaukäserei Drei Zinnen in Toblach. Der gemeinsame Ausflug soll den Zusammenhalt und den Austausch innerhalb der Gruppe fördern.
ABWECHSLUNGSREICHES PROGRAMM
Für die derzeit 52 Freiwilligen im Hochpustertal wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Betriebsführung und anschließender gemeinsamer Marende gestaltet. Die hohe Beteiligung zeigte einmal mehr die Bedeutung solcher Treffen für den Zusammenhalt und die Vernetzung der freiwillig Engagierten. Nach der
Begrüßung durch Sprengelleiter Martin Taschler führte der Geschäftsführer der Schaukäserei Drei Zinnen, Florian Hellweger, durch den Betrieb. Er erläuterte die einzelnen Schritte der Käseherstellung, von der Verarbeitung der Milch über die Lagerung bis hin zur Vermarktung der Produkte. Besonderes Augenmerk galt dem Vergleich zwischen früheren handwerklichen Methoden und heutigen Produktionsprozessen. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse und beteiligten sich aktiv mit Fragen. Im Anschluss an die Führung fand eine Verkostung der Käsespezialitäten im Rahmen einer Marende statt. Am Ende des Treffens durften die Teilnehmenden noch raten, wie viele Toblacher Stangenkäse aktuell im Lager reifen.
bzg/red
Im Skigebiet Kronplatz, Drei Zinnen, Schwemmalm, Obereggen, Speikboden, Klausberg, Carezza, Reinswald, Ladurns, Plose, Gitschberg/Jochtal und Rosskopf leistete die Pistenrettung des Weißen Kreuzes in der Wintersaison 2025/26 ihren Pistendienst. „Auf den Pisten war sehr viel los, wir haben eine erfolgreiche Saison hinter uns, und zwar mit 300 Einsätzen weniger als in der vergangenen Saison“, sagt Alexander Schmid, der Präsident des Weißen Kreuzes. Am meisten brauchte es die Pistenretter am Sonntag. 85,5 Prozent der Einsätze betrafen Skiunfälle, 8,7 Prozent SnowboardUnfälle. Am häufigsten fanden die Pistenretter Traumata vor, welche
Ein Krankenhausaufenthalt ist für Kinder eine ungewohnte und manchmal beängstigende Erfahrung. Die fremde Umgebung, medizinische Geräte und der Kontakt zu unbekannten Personen können ein Gefühl der Unsicherheit auslösen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Kinder in dieser Si tuation einfühlsam begleitet und betreut werden. Entscheidend für alle Krankenhausbedienstete ist es,

es zu versorgen galt. Die häufigste Verletzung betrifft das Knie. Insgesamt verzeichneten rund 100 aktiven Pistenretter:innen 4.828 Einsätze. „Für unsere Pistenrettenden selbst war es eine unfallfreie Saison“, betont der Präsident. „Leider gab es auch Einsätze mit einem traurigen Ausgang, wo wir trotz bester Ausrüstung, einer professionellen Ausbildung und unserem gewohnt schnellen Eingreifen, nicht mehr helfen konnten.“ Die Pistenrettung ist kein Selbstläufer, weshalb sich das Weiße Kreuz einerseits immer wieder weiterentwickelt und andererseits auf starke Partner und Partnerinnen bauen kann: „Die Landesnotrufzentrale, die Kollegen und Kolleginnen der Flugrettung, die Skiliftgesellschaften, die Bergrettung und natürlich die Behörden, wie die Polizei, die Carabinieri und die Finanzwache, haben uns auch in
neben der medizinischen Versorgung Kinder und Jugendliche auch emotional zu unterstützen, wodurch das seelische Wohlbefinden gestärkt und der Heilungsprozess unterstützt werden. Deshalb hat am 21. und am 28.


Quelle: Pistenrettung Weißes Kreuz
der Saison 2025/26 wieder sehr unterstützt und die Zusammenarbeit war vorbildlich“, freut sich Weiß-Kreuz-Direktor Ivo Bonamico sichtlich. „Dafür möchte ich allen Beteiligten danken.“ Bewährt hat sich wiederum die spezielle Ausbildung im Bereich des Pistendienstes bei Welt- und Europacuprennen. Diese Rennen bilden jährlich eine besonders große Herausforderung für die Pistenrettung. „Durch laufende Fortbildungen gemeinsam mit dem betrieblichen Dienst für Notfallmedizin, können wir unsere Pistenretter aber bestens darauf vorbereiten“, betont Bonamico.
red/pm
tionen kennenlernen: Dienste der Ersten Hilfe, Röntgen, Labor, Erstversorgung bei Verletzungen, Erheben der Vitalparameter und die Schule im Krankenhaus. Speziell geschultes Pflegepersonal, Ärzte und Ärztinnen, die Krankenhaus-
Bruneck in Zusammenarbeit mit der Pädiatrie und der Ersten Hilfe. Diese Initiative hat zum Ziel, Kindern den Alltag im Krankenhaus näherzubringen und gleichzeitig auf die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit aller sozialen Ein-

ST. VIGIL ENNEBERG
Rund 110 Gäste haben sich vor kurzem zur Benefizveranstaltung ins Hotel AMA Stay in St. Vigil in Enneberg eingefunden, bei der fünf Spitzenköche aus St. Vigil gemeinsam ein exklusives Menü kreierten. Beteiligt waren Chef Rino (Koordinator, CICA-E), Chef Uli vom Plazores, Chef Andrea und Chef Matteo vom Hotel Monte Sella, Chef Marco vom AMA Stay sowie Chef Fabio vom Hotel Olimpia. Carlo Runggaldier, Destination Manager des Tourismusvereins San Vigilio Dolomites und Mitorganisator der Veranstaltung, zeigte sich sehr zufrieden: „Ich habe mich sehr über diese Initiative gefreut. Nachhaltigkeit ist ein zentrales Prinzip unserer Arbeit, und dieser Event hat gezeigt, wie wir durch konkrete Maßnahmen soziale Verantwortung übernehmen und gleichzeitig regionale Wirtschaftskreisläufe stärken können.“ Im Mittelpunkt des Abends stand die enge Zusammenarbeit mit Agricolart, einem Zusammenschluss regionaler Bauern, der sich für nachhaltige Landwirtschaft, den bewussten Umgang mit Ressourcen und die Weitergabe traditionellen Wissens einsetzt. Rund 90 Prozent der verwendeten Zutaten stammten aus diesem Netzwerk. „Ziel war es, der lokalen Gastronomie und

Landwirtschaft und einen bewussten Umgang mit Ressourcen ein.
Hotellerie die gesamte Bandbreite unserer bäuerlichen Produkte näherzubringen und die Vielfalt unseres Angebots über das ganze Jahr hinweg sichtbar zu machen. Gleichzeitig konnten wir zeigen, wie wichtig funktionierende regionale Kreisläufe und ein konsequentes 0-Kilometer-Angebot sind“, betonte Roland Erlacher, Präsident von Agricolart. Im Rahmen des Menüs „Gestern,
Der Wirtschaftsverband hds hat in diesem Frühjahr die Initiative „Mein Lieblingsgeschäft“ ins Leben gerufen. Die vom Assessorat für Wirtschaftsentwicklung des Landes Südtirol unterstützte Aktion will die Bedeutung des lokalen Handels sichtbar machen und aufzeigen, wie wichtig lokale Geschäfte für die Lebensqualität in Südtirols Orten sind. Dabei wurden in den vergangenen Wochen alle Bürger:innen eingeladen, ihre Lieblingsgeschäfte zu wählen. Landesweit wurden 202.856 Stimmen für 500 Geschäfte in 84 Gemeinden in sechs Bezirken abgegeben. Sieger im Bezirk „Pustertal/Gadertal“ ist das Geschäft Eurospar Trebo in St. Vigil/Enneberg. Die feierliche Prämierung des Lieblingsgeschäfts erfolgte in diesen Tagen direkt im Geschäft. Anwesend waren
heute und morgen“ wurden einfache Gerichte neu interpretiert und weiterentwickelt. Den Auftakt bildeten ausgewählte kleine Kostproben. Es folgten leichte und zugleich raffinierte Gerichte. Dann zeigte die Küche ihre handwerkliche Finesse mit einer Kartoffelpraline, verfeinert mit Speck, Topinambur und Kräutern. Als Hauptgang wurde eine Variation vom heimischen Zicklein serviert, begleitet von feinem Gemüse, einem Polentatörtchen und einem aromatischen Rübenragout. Den Abschluss bildete ein Dessert aus süßem Grieß-Savarin mit Mohn, Fior-di-Latte-Eis, Rhabarberkompott und einem Hauch von Himbeerdestillat. Der Erlös des Abends kam dem bäuerlichen Notstandsfonds sowie einem Entwicklungsprojekt in Tansania zugute.
pm/red

Mit der Plakette „Lieblingsgeschäft“ des Bezirks Pustertal/Gadertal: Anna Ferdigg Wwe. Trebo (Mitte), l. von ihr Sohn Franz Trebo und Schwiegertochter Helga Rubatscher, mit einigen Mitarbeiter:innen sowie den Vertretern des Wirtschaftsverbandes hds, Daniel Schönhuber (1. v.l.), Sabine Mayr (2. v.l.) und Philipp Moser (1. v.r.).
unter anderem Geschäftsinhaberin Anna Ferdigg Wwe. Trebo (sie steht mit über 80 Jahren noch immer jeden Tag im Geschäft) und die Führung des Wirtschaftsverbandes hds
mit Präsident Philipp Moser, Direktorin Sabine Mayr und dem Präsidenten des Bezirks Pustertal/Gadertal, Daniel Schönhuber. An zweiter Stelle im Bezirk landete die Bäckerei
Seeber aus Rasen/Antholz und an dritter Stelle das Geschäft Kleines Kaufhaus Bixner aus St. Jakob/Ahrntal.
pm/red

17.05.26 18:00 Uhr
„Vives“ – ladinisch für „Du sollst leben!“ – ist für Ganes weit mehr als ein Trinkspruch: Es ist eine kraftvolle Hymne an das Leben selbst. Mit ihrem neuen Album nehmen die Musiker:innen das Publikum mit auf eine atmosphärische Reise durch ladinische Kultur und alpine Landschaften – geprägt von Lebensfreude, Geschichten und gelebter Tradition. Musikalisch verbindet „VIVES“ alpine Klangwelten mit internationalen Einflüssen – von Jodel bis Mariachi. Besetzung:
Marlene Schuen – Vocals, Geige, Gitarren
Elisabeth Schuen – Vocals, Geige, Mandoline
Raffael Holzhauser – Gitarren, Vocals
Natalie Plöger – Bass, Vocals
Wann & Wo: 17.05.26, 18:00 Uhr
Gustav-Mahler-Saal Kulturzentrum Toblach
Weitere Infos & Tickets unter: Tel. 0474 976 151 www.kulturzentrum-toblach.eu

30.05.26 17:45 Uhr
Am 30. Mai bringt dich die Seilbahn Kronplatz 2000 ab 17:45 Uhr auf den Gipfel, wo dich ein Abend mit Sonnenuntergang, regionaler Küche und Museumsbesuchen erwartet.
Wann & Wo: Samstag, 30.05.26 ab 17:45 Uhr am Kronplatz-Gipfel
Weitere Infos unter: www.kronplatzevents.com
Il 30 maggio, a partire dalle 17:45, la cabinovia Kronplatz 2000 ti porta in cima, dove ti aspetta una serata con tramonto, cucina tipica e musei.
Quando & dove: Sabato, 30.05.26 dalle ore 17:45 Cima Plan de Corones
Informazioni: www.kronplatzevents.com

06.06.26
17:00 – 23:00 Uhr
Open Air Toblach –heuer bei freiem Eintritt! Am 6. Juni verwandelt sich der Park vor dem Kulturzentrum Toblach in eine Open-Air-Bühne für besondere Klänge und sommerliche Atmosphäre. Mit dabei: Samt - Das Akustikduo bewegt sich zwischen Pop und sanftem Jazz. Vocals, Flügelhorn, Klavier und Cajon sorgen für einen warmen, ruhigen Klang. Noukanome - Acoustic-VocalSounds mit neu interpretierten Songs – echte Emotionen zwischen Bar-Atmosphäre und Groove. I Piccioni - Ein energiegeladenes Folk-Kollektiv aus den Alpen: Mit Geige, Banjo, Akkordeon, Gitarren und Percussion bringen sie verspielte Sounds von Irish Folk bis „Trash Folk“ auf die Bühne. Besonderes Highlight: SILENT DISCO mit den DJs Drunto&Dribo, DJ DaveP und DJ Martin Toller.
Wann & Wo: 06.06.26, 17:00 – 23:00 Uhr Park Kulturzentrum Toblach
Infos unter: Tel. 0474 976 151 www.kulturzentrum-toblach.eu

30.05.26 19:30 Uhr
Italienische Kantaten Claudio Monteverdi, Paolo Benedetto Bellinzani, Georg Friedrich Händel, Benedetto Marcello
Ensemble Voci di Casa Boggian – Verona Ines Margarida dos Santos Coutinho Macedo Campinho, Andre Montañez Sanchez, Anna Bertolotti, Sopran Zhiyuan Zhang, Alt Marco Siri Rosato, Bass Marina Belova, Theorbe Stefano Veggetti, Violoncello Kamila Zogala, Cembalo
Wann & Wo: 30.05.26, 19:30 Uhr Schloss Bruneck in Bruneck
Weitere Infos unter: cordia.it info@cordia.it
In der Brandbekämpfung übernehmen Roboter mit speziellen Löschturbinen immer erfolgreicher schwierige Einsätze. Wir sprachen mit Martin Eppacher, dem Geschäftsführer der Herstellerfirma.

Herr Eppacher, Sie sind Geschäftsführer der Firma EmiControls aus Bozen, welche sowohl ferngesteuerte als auch vollautomatische Geräte zur Brandbekämpfung herstellt. Erklären Sie uns das Prinzip … Wir entwickelten eine Löschturbine, die auf einem Raupenfahrzeug montiert, ferngesteuert direkt zu einem Brandherd vordringen kann. Der Roboter ist mit Kameras und Sensoren ausgestattet, die den Brandherd erkennen. Die Turbine erzeugt einen feinen Sprühnebel aus Wasser und sprüht punktgenau auf den Brandherd. Der Vorteil des ferngesteuerten Löschroboters ist seine Reichweite bis zu 90 Meter, wodurch die Einsatzkraft aus sicherer Entfernung agieren kann, anstatt sich unmittelbar dem Gefahrenbereich nähern zu müssen. Weiters kann beispielsweise in kürzester Zeit sogar ein Trafobrand dank des nicht leitenden Wassernebels oder ein Flüssigkeitsbrand (z.B. Öl, Benzin) ohne Explosi-
onsgefahr gelöscht werden, was mit einem herkömmlichen Wasserstrahl wegen der elektrischen Leitfähigkeit und der Gefahr einer Explosion nicht möglich wäre.
Wie entstand die Idee zum Löschroboter? Mein langjähriger Arbeitgeber, die Bozner Firma TechnoAlpin, ist im Beschneiungssektor tätig. Die Idee zur Löschturbine kam aus dem Prinzip der Wasserzerstäubung, welches auch für die Beschneiung benötigt wird, um mit Hilfe dessen Brände zu löschen. Wir haben also eine Schneekanone umgebaut, einen Prototyp erstellt und gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr aus Bozen erste Tests vorgenommen und das Gerät perfektioniert. Das Endprodukt hat heute kaum noch etwas mit einer Schneekanone zu tun, aber der Grundgedanke diente als Ausgangsbasis. Dieses Produkt wird nun durch EmiControls vermarktet, die ich als Geschäftsführer leite.
Ferngesteuerte und vollautomatische Löschturbinen haben nicht nur die Brandbekämpfung revolutioniert, sondern sie erhöhen vor allem die Sicherheit für Einsatzkräfte.
Gibt es weitere Einsatzmöglichkeiten?
Der Löschroboter kann auf einem Raupenfahrzeug ferngesteuert werden oder auf einem Löschtankwagen fix montiert. Ein weiterer Einsatz ist auf Recyclinghöfen. Sehr häufig entstehen dort Brände durch Selbstentzündung oder aufgrund von falsch entsorgten Batterien und Akkus. Bei Recyclinghöfen werden in den Hallen bzw. meist im Dachbereich die Löschturbinen fix installiert. Schwenkbare Infrarotkameras erkennen Hitzebzw. Brandentwicklungen schon im Vorfeld und die Löschung erfolgt dann in wenigen Minuten vollautomatisch, sodass ein eventueller Brand bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort gelöscht und das restliche Areal kaum in Mitleidenschaft gezogen wird. Durch diese Löschturbinen konnten bereits viele Vollbrände in Recyclinghöfen verhindert werden. Weitere Einsatzgebiete finden sich in der Holzindustrie sowie
vor allem bei Situationen, bei denen es darum geht, punktuell und aus großer Entfernung aufkeimende Brände unmittelbar zu löschen. Auch in der Chemieindustrie bietet dies enorme Vorteile, da dort mit dem feinen Wassernebel zusätzlich diverse chemische Gase effektiv gebunden werden können.
Nennen Sie uns einen besonderen Einsatz des Gerätes …
Beim spektakulären Unfall im Januar 2024 kollidierte ein Airbus der Japan Airlines bei der Landung auf dem Flughafen Tokio mit einer Maschine der Küstenwache. Alle 379 Insassen des Passagierflugzeugs überlebten die Evakuierung, während fünf der sechs Besatzungsmitglieder des kleineren Flugzeugs der Küstenwache starben. Beide Flugzeuge brannten völlig aus. Unser Brandroboter kam zum Einsatz und verhinderte noch größere Schäden. Das Konzept der Löschturbine ist zudem, die Einsatzkräfte selbst möglichst zu schützen.
Besitzen unsere Feuerwehren diese Geräte?
Die Berufsfeuerwehr Bozen besitzt einen unserer Löschroboter sowie auch eine Löschturbine direkt montiert auf einem

Geschäftsführer
Tanklöschfahrzeug. Da das Gerät kostspielig ist, kann es sich nicht jede freiwillige Feuerwehr unseres Landes leisten, aber ich denke schon, dass zumindest in jedem Bezirk Südtirols eines vorhanden sein sollte. Wenn man bedenkt, wie gefährlich und weiträumig Brände sein können und welche Kosten ihre zerstörerische Wucht verursachen, rechnet sich die Anschaffung eines Löschroboters allemal. Abgesehen
davon ist der Schaden durch das Löschwasser weitaus geringer als bei der üblichen Brandbekämpfung, dank des effizienteren Einsatzes des vernebelten Wassers für die direkte Brandlöschung.
Werden Brandroboter durch KI gesteuert? Die Kameras arbeiten mit Hilfe auch der KI im Erkennen eines Brandes und Aktivierung des Löschvorganges. Ich bin ein totaler Fan von KI und sehe darin ein großes Potenzial und die Beherrschung der KI als große Chance. So haben auch alle unsere ca. 850 Mitarbeiter in der gesamten Unternehmensgruppe in den weltweiten Standorten Zugang zu diesen Tools, sei es in der Planung, Konstruktion und Verwaltung.
Sie haben einen arbeitsintensiven Job … Mein Arbeitstag geht oft über 12 Stunden, aber ich finde den Job überaus spannend. Das Wochenende verbringe ich mit der Familie daheim in Ahornach. Beim Wandern und Radfahren kann ich abschalten und gleichzeitig kommen mir da oft die kreativsten Ideen. Und beim Fotografieren kann ich die Ruhe und meine Emotionen im Bild festhalten, in meiner sonst oft hektischen Zeit.
Singspiel in drei Akten frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell
Gesangstexte von Robert Gilbert
Musik von Ralph Benatzky
Sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz
Koproduktion mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient und dem Tiroler Landestheater con soprattitoli in italiano
ORT: Stadttheater Bozen, Großes Haus
TICKET & INFOS: 0471 065 320 / 338 466 7871 (über WhatsApp) reservierung@theater-bozen.it
Der Einladung der Hotelfachschülerinnen und -schüler Hannah Gasser, Laura Thaler, David Irsara und Dominik Brugger zu einer Podiumsdiskussion waren am 21. April rund 150 Besucher:innen gefolgt. Die Veranstaltung, die sich kritisch mit Fragen rund um den Tourismus auseinandersetzte, ging in die Tiefe. Was passiert, wenn Tradition und Innovation um den Gast konkurrieren, wenn wir einerseits Postkartenidylle oder vielmehr Insta-Idylle vermitteln,
Olang, Professor Oswin Maurer, die HGV-Obfrau von Rasen/ Antholz Anna Lisa Preindl und die Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder über diese und andere Fragen, die Touristikerinnen und Touristikern, aber auch all jenen, die nicht direkt vom Tourismus profitieren, derzeit unter den Nägeln brennen. Die Schüler:innen lieferten im Premiumbereich der Intercable ARENA ein Komplettpaket, von der Organisation und Koordination der Veranstaltung selbst bis
Das Grundbuchamt Welsberg gehört zu den zehn Standorten des Grundbuchsystems des Landes Südtirol. Pro Jahr werden im Schnitt rund 2400 Anträge bearbeitet. Klaus Brunner ist der neue Direktor des Grundbuchamts Welsberg. Die Ernennung von Brunner tritt mit 1. Juni vollständig in Kraft und erfolgte auf Grundlage eines öffentlichen Wettbewerbs. Brunner verfügt über langjährige
eine kontinuierliche Arbeit des Grundbuchsystems. Klaus Brunner bringt viel Erfahrung mit und wird für effiziente Abläufe und einen guten Service sorgen“, sagte der Landesrat für Grundbuch und Kataster Christian Bianchi, der Brunner alles Gute für seine Aufgabe wünschte. „Am Grundbuchamt Welsberg möchte ich meine Erfahrung einbringen, um die Verwaltung digital weiterzuent-






Versiegelte Böden sind zu einem ernsthaften Problem geworden:
Wo Asphalt und Beton den Boden bedecken, kann Regenwasser nicht versickern, Straßen und Höfe heizen sich stark auf, und unser Lebensraum wird ungemütlich. Entsiegelung macht diese Prozesse rückgängig und leistet einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung, zum Hochwasserschutz, zur Biodiversität... Ein neuer Wettbewerb im Alpenraum sucht deshalb gelungene Entsiegelungsprojekte, die zeigen, wie versiegelte Flächen wieder zu lebendigen Böden werden. Entsiegelung bedeutet, versiegelte Flächen wieder durchlässig zu machen und sie ökologisch aufzuwerten.
WETTBEWERB SUCHT INSPIRIERENDE BEISPIELE
Damit gelungene Entsiegelungsprojekte im Alpenraum sichtbar werden und andere zum Nachmachen inspirieren, führt das vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) geförderte Projekt „Flächenent-
siegelung im Alpenraum" aktuell einen Wettbewerb für Entsiegelung und Bodenaufwertung 2026 durch. Gesucht werden Projekte, die versiegelte Flächen bereits erfolgreich wieder in lebendige Böden verwandelt haben – egal ob klein oder groß, ob auf privatem Grund, in Unternehmen oder im öffentlichen Raum. Alle können mitmachen! Die vier besten Projekte werden mit Gutscheinen im Wert von je 750 Euro ausgezeichnet. Einreichschluss ist der 22. Juni 2026. Der Wettbewerb ist Teil eines umfassenderen Projekts: Im Rahmen von „Flächenentsiegelung im Alpenraum" erarbeiten die Auftragnehmer ifuplan und Plattform Land gemeinsam mit den Pilotgemeinden Steingaden im Landkreis Weilheim-Schongau und Vöran bei Meran eine praxisnahe Planungsmethodik zur kommunalen Entsiegelung für ländlich geprägte Gemeinden im Alpenraum. Alle Informationen zum Wettbewerb: https://www. plattformland.org/2026/03/04/ wettbewerb-fuer-entsiegelungund-bodenaufwertung-2026

Durch die Entsiegelung des Schgraffer-Platzes in Bozen kann Wasser wieder versickern, die hochstämmigen Bäumen sorgen für ausreichend Beschattung und kühlen die Umgebung ab.

Privatzimmervermieter aufgepasst
Mit der Wohnreform 2025 wurden tiefgreifende Neuerungen genehmigt. Unter anderem wurde die Verpflichtung einer angemessenen beruflichen Qualifikation für den Anbieter von Ferienwohnungen eingeführt.
Nachdem die römische Regierung vor dem Verfassungsgericht zog, musste die Südtiroler Landesregierung teilweise zurückrudern und den Passus über den verpflichtenden Wohnsitz im Gebäude wo die Tätigkeit ausgeübt wird, wiederum streichen.
Nun hat der Landeshauptmann im April d.J. das Dekret über die Festsetzung der Obergrenze und die Zuweisung von Gästebetten in dem Sinn abgeändert, dass bei der Zuweisung von neuen Betten für die Privatzimmervermietung jenen Antragstellern/innen der Vorzug gegeben wird, die die Tätigkeit an ihrem Wohn- und Rechtssitz ausüben. Weiters wurde verfügt, dass Neuzuweisungen unzulässig sind, wenn Antragsteller in Zukunft die Tätigkeit der Privatzimmervermietung in mehr als zwei Wohneinheiten ausüben werden. Dies bedeutet, dass Privatzimmervermieter mit bereits zwei Ferienwohnungen von einer Neuzuweisung ausgeschlossen sind.
Mit Beschluss der Landesregierung wurde zudem der Nachweis der entsprechenden Qualifikation geregelt, wobei der Lehrgang 80 Stunden umfasst und verschiedene Themen, wie z.B. die Gästebetreuung und Marketing umfasst.
RA Avv. Dr. Daniel Ellecosta Kanzlei ELMA-LEX in Bruneck
Der Mai ist nicht nur der Monat des Frühlingserwachens, sondern auch die Zeit der Bittgänge und Wallfahrten; eine Zeit, in der die Grenzen zwischen tiefer Volksgläubigkeit, Naturverbundenheit und lebendigem Brauchtum verschwimmen.

Dass gerade der Mai zum zentralen Wallfahrtsmonat wurde, ist kein Zufall. In der katholischen Tradition ist er der Gottesmutter Maria gewidmet. Maria wird als „schönste Blume“ und „Maienkönigin“ verehrt – ein Sinnbild für die Fruchtbarkeit und die lebensbejahende Kraft des Frühlings. In dieser Zeit ziehen die Menschen in feierlichen Bittgängen und Maiandachten zu den Gnadenorten.
Ein besonderes Phänomen sind die Bittgänge, die oft in den Tagen vor Christi Himmelfahrt - den sogenannten Bitttagen - stattfinden. Während Wallfahrten oft das persönliche Seelenheil oder den Dank für ein Gelübde zum Ziel haben, sind Bittgänge kollektive Gebete um eine gute Ernte und Schutz vor Unwettern. Dabei ist es gerade die Gemeinschaft im Gehen, die auf viele Menschen eine Faszination ausübt, und die in den letzten Jahren eine wahre Renaissance erlebt. Oft ziehen die Gläubigen schon in den frühen Morgenstunden los: Angeführt vom Vortragekreuz und begleitet vom rhythmischen Murmeln
des Rosenkranzes, wandern sie durch Felder und Wälder. Die wohl bekanntesten Bittgänge sind wahrscheinlich der Ahrntaler Bittgang zur Kornmutter in Ehrenburg und der Bittgang der Ladiner nach Kloster Säben (letzterer im Dreijahresrhythmus).
Das Pustertal hat gleich mehrere Kraftorte, die ganz besonders im Mai Scharen von Pilgern:innen anziehen. Maria Saalen bei St. Lorenzen ist nicht nur einer davon, es ist wahrscheinlich der beliebteste Wallfahrtsort im mittleren Pustertal. Seit Jahrhunderten wird dort die „Schwarze Madonna“ verehrt. Viele Pilger:innen wandern von Montal aus zur Kapelle, um dort in der Stille ihre Bitten vorzubringen. Genauso wie in der Pfarrkirche zum Hl. Maria (Maria, Mutter vom Guten Rat) in Enneberg-Pfarre, eine bedeutende Wallfahrtskirche im Gadertal. Sie ist ein traditionsreiches religiöses Zentrum, zu dem seit Generationen Bittgänge aus den umliegenden Ortschaften führen. Doch der wahrscheinlich bekannteste Marienverehrungsort im Pustertal ist Aufkirchen
Bei der Wallfahrt der Ladiner pilgern 1.000 Personen nach Kloster Säben.
bei Toblach. Erstmals im Jahr 1333 als Wallfahrtsort erwähnt, erlebte Aufkirchen schon im 15. Jahrhundert eine Blütezeit. Ablassverleihungen, zahlreiche Pilger und die Feierlichkeiten zum Schmerzensfreitag trugen maßgeblich dazu bei. Als das ursprüngliche Kirchlein zu klein wurde, errichtete man 1470 ein gotisches Gotteshaus rund um das ausdrucksstarke Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes.
Was die Tradition rund um die Bittgänge im Mai so besonders macht, ist ihre Beständigkeit. Wenn man beispielsweise von den „Ehrenburga Kreize“ spricht, schwingt eine über 650-jährige Geschichte mit. Dieser Bittgang ist einer der längsten und eindrucksvollsten der Region. Die Legende besagt, dass die Statue der Kornmutter ursprünglich in einer Esche im Ahrntal stand. Nach ihrer wundersamen Wiederauffindung in einer Aue in Ehrenburg versuchten die Ahrntaler mehrfach, sie in ihre Heimat zurückzuholen – doch die Statue kehrte jedes Mal „von Geisterhand“ nach Ehrenburg zurück. Seither pilgern die Ahrntaler
zu ihr. Ursprünglich für Pilgerinnen und Pilger gleichermaßen gedacht, ist daraus ein Marsch der Männer geworden: Traditionell machen diese sich am Freitag nach Christi Himmelfahrt auf den Weg. Der Kreuzgang startet um Mitternacht in Prettau am Talschluss. Angeführt wird der Zug vom „durchschossenen Kreuz“ von Heilig Geist. Die Pilger legen in rund 17 Stunden über 50 Kilometer bis zur Gnadenkapelle in Ehrenburg zurück, um für eine reiche Ernte und den Schutz von Haus und Hof zu beten. Neben den größeren Bittgängen wie diesem gibt es auch weniger bekannte Bittgänge, die man oft nur in den direkt betreffenden Orten kennt.
BITTEN UM SCHUTZ, WEITSICHT, HEILUNG
Beispielsweise liegt oberhalb von Mühlen in Taufers ein besonders friedvoller Rückzugsort: die klein Maria-Hilf-Kapelle. Zu ihr wird alljährlich einmal im Mai ein Bittgang abgehalten. Doch ist es nicht ausschließlich die Hl. Maira, die bei den Bittgängen im Mai angerufen wird. In Kematen in Taufers beispielsweise wird alljährlich am 1. Mai die Sankt-WalburgKapelle mit Gebet und Gesang erklommen, wobei der hl. Walburga gedacht wird. Hoch über dem Tauferer Talboden thront dieses gotische Kirchlein auf einem ehemaligen Burghügel. Einst war dieser Ort weit über die Grenzen des Tales hinaus bekannt. Pilger:innen holten hier das „Walburgisöl“, dem heilende Kräfte zugeschrieben wurden. Besonders im Mai, wenn die Aussicht über das erwachende Tauferer Ahrntal besonders klar ist, verbinden viele Gläubige den Bittgang mit dem Dank für die Schönheit der Schöpfung. Das „Walburgstöckl“, wie es im Volksmund genannt wird, gilt als einer jener „Kraftorte“, die oft auf vorchristliche Kultstätten zurückgehen. Ein weiterer traditioneller Bittgang findet Mitte Mai von Dietenheim zur Kapelle in Luns statt. Nur ein paar Schritte weiter nördlich pilgern Gläubige in der Bittwoche von Aufhofen zur kleinen Kapelle der 14 Nothelfer. Diese liegt am Hang zwischen Aufhofen und St. Georgen, die 14 Nothelfer werden hier traditionell in Zeiten von Krankheit und Not um Beistand gebeten. Ein weiterer lokaler Bittgang führt von St. Georgen nach Aufhofen, meist verbunden mit einer anschließenden Heiligen Messe. All diese und viele weitere Bittgänge bilden im Mai ein dichtes Netz, das das das gesamte Pustertal überspannt. Dieses „Beten mit den Füßen“, die Monotonie des Gehens, das rhythmische Murmeln des Rosenkranzes und das Wissen, dass schon die Vorfahren dieselben Wege antraten, geben dieser Tradition ihre zeitlose Kraft.

Wenn die Kräfte schwinden und die Pflege daheim an ihre Grenzen stößt, ist der Umzug ins Altersheim oft unvermeidlich. Doch die Erleichterung über die professionelle Betreuung wird oft von finanziellen Sorgen begleitet.
Was passiert, wenn Rente und Erspartes die hohen Kosten nicht decken? Wer wird in die Pflicht genommen?
Der erste Blick der Behörden gilt dem Ehepartner. Sein Einkommen und Vermögen bilden die primäre Grundlage der Finanzierung. Reicht dies nicht aus, folgt eine wichtige Prüfung der Vergangenheit.
Wurden Schenkungen getätigt?
Falls ja, muss der Beschenkte unter gewissen Voraussetzungen einspringen, bis der Wert des Geschenks aufgebraucht ist.
Greifen diese Maßnahmen nicht, rückt die erweiterte Familie – also Kinder oder Eltern – in den Fokus. Hier wird jedoch mit Augenmaß geprüft: Die eigene Lebenssituation und Unterhaltspflichten der Angehörigen werden bei der Berechnung fair berücksichtigt.
Erst wenn alle privaten Mittel erschöpft sind, springt die öffentliche Hand ein. In diesem Fall übernimmt die Gemeinde des letzten Wohnsitzes die verbleibenden Kosten. So bleibt die Versorgung gesichert, auch wenn die eigenen Mittel am Ende sind.
Vor kurzem präsentierte das Ensemble Nobas seine neue Konzertreihe „Jukebox“ in Bozen-Gries, Vahrn und Bruneck. Passend zum Titel griff eine Jukebox auf der Bühne das Konzertmotto auf und führte auf spielerische Weise durch den Abend. Die ausgewählten Songs wurden vom Ensemble live interpretiert und sorgten für einen stimmigen Ablauf. Musikalisch überzeugte der Chor mit einem vielseitigen Repertoire, das ausschließlich a cappella dargeboten wurde. Unterstützt nur durch präzise der Vocal Percussion von Lukas Filippi entstand ein voller, rhythmisch dichter Klang. Bekannte Songs wie „Rolling in the Deep“ von Adele, „Numb“ von Linkin Park oder „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen, “Sweet child of mine” von Guns N’ Roses
wurden eindrucksvoll umgesetzt und vom Publikum begeistert gefeiert. Ergänzt wurde das musikalische Programm durch eine abwechslungsreiche Moderation: Sänger:innen führten mit viel Humor und Charme durch den Abend und sorgten gemeinsam mit durchdachten Choreografien für ein lebendiges Gesamterlebnis. Ein Blick auf die Entwicklung des Ensembles zeigt, wie viel sich in kurzer Zeit getan hat: Vor etwas mehr als sieben Jahren gegründet, hat “Nobas” seinen Platz in der Südtiroler Chorzene gefunden. Seit über drei Jahren liegt die musikalische Leitung in den Händen von Michael Hildgartner. Den gelungenen Konzertabend ließ das Ensemble schließlich in geselliger Atmosphäre ausklingen.

Der Männerchor Taufers feiert sein 45-jähriges Bestehen. Im fernen Jahr 1981 wurde der Männerchor Taufers aus der Taufe gehoben, er feiert somit heuer sein 45-jähriges Bestehen. Den Chorgesang pflegen, die Musikalität von Jung und Alt fördern sowie mit Fleiß, Hingabe und Liebe das deutsche Liedgut bewahren – so
steht es in den Gründungsakten des Chors vermerkt und das war Sinn und Zweck des Männerchors seit Anbeginn bis heute. Angefangen hat der Chor mit 14 Sängern, heute sind es doppelt so viele. Gesungen wird rund ums Jahr und Teilnahmen an Wertungssingen, beim Brunnensingen in Welsberg oder bei Konzerten des Südtiroler
Chöreverbandes verdeutlichen, dass der Männerchor überall im Lande beliebt ist. Zum feierlichen Jubiläum findet nun am Samstag, den 16. Mai um 20 Uhr im Bürgerhaus von Sand in Taufers ein Frühlingskonzert statt, geleitet von Markus Federer. „Das Motto unseres Festkonzertes lautet Musik, Liebe und Wein“, sagt
Lois Niederkofler, der Obmann des Männerchors. Damit will man das fröhliche Singen in diesem traditionsreichen Chor unterstreichen. Zu hören sind weiters die Familienmusik Pichler aus Pfitsch, es moderiert Wolfgang Mair. Der Eintritt ist frei.

Mit der Bilderausstellung zur eigenen Museumsgeschichte „Gerahmte Erinnerungen. 50 Jahre Museumsgeschichte“ wurde im Volkskundemuseum das Jubiläumsjahr 2026 eröffnet. 1976 wurde das Museum als erstes Landesmuseum Südtirols gegründet. Die ausgestellten Fotos geben Einblick in die Entstehung des Freilichtmuseums, in seine Entwicklung und in die vielfältigen Aufgabenbereiche. Die 27 Bildtafeln sind auf das gesamte Museumsgelände verteilt. Sie erinnern Besucher:innen beim Rundgang durch den Freilichtbereich und den Ansitz „Mair am Hof“ an das 50-jährige Bestehen. Die Direktorin Alexandra Untersulzner begrüßte bei der Eröffnung mehrere ehemalige Mitarbeiter:innen. Sie alle trugen zum Erfolg des Freilichtmuseums bei. Als Dank gibt es eine Bildtafel, die verschiedene Hände bei handwerklichen
Tätigkeiten zeigt. Denn nur durch das Zusammenspiel vieler Kräfte konnte ein Museum dieser Art, das einer besonderen Pflege, Instandhaltung und Vermittlung bedarf, zum Erfolg geführt werden. Die Kuratorinnen Irene Sapelza und Barbara Stocker führten in die Ausstellung ein: Sie berichteten über besondere Museumsereignisse und auch über Rückschläge, wie den verheerenden Brand, der 1982 zwei Gebäude vollständig zerstörte. Die Ausstellung informiert auch über vergangene Sonderausstellungen und die Forschungs- und Publikationstätigkeit des Museums. Einige Fotos gehen auf Hans Grießmair (1938 – 2022), den Gründer und langjährigen Direktor des Museums zurück, der in den Anfangsjahren unermüdlich auf der Suche nach geeigneten Objekten war und translozierte Gebäude auch an ihrem origina-

len Standort fotografierte. Eine Tafel bildet eine Selfie-Station, die einlädt zu einem persönlichen Schnappschuss vor der einmaligen Kulisse des Freilichtmuseums. Bis 8. November haben Interessierte auf ihrem Rundgang durch das Museum die Gelegenheit einzutauchen in die vielseitige Museumarbeit der letzten 50 Jahre.
Vor kurzem fand im Vinzentinum in Brixen ein Event im Rahmen des Vinzentiner Meinungsforums klar. text statt, das traditionsgemäß von der zweiten Oberschulklasse organisiert wird. Die Veranstaltung stand diesmal im Zeichen von „Mensch vs. Maschine“ und widmete sich der Konfrontation zwischen Künstlicher Intelligenz und dem Menschen. Zu Beginn der Veranstaltung hielt Professor Diego Calvanese von der Universität Bozen, der sich bereits seit Jahrzehnten mit KI beschäftigt, einen Vortrag. Calvanese erklärte, wie die Künstliche Intelligenz funktioniert und welche Herausforderungen sie mit sich bringt. Im zweiten Teil präsentierte die Klasse ein interaktives Spiel, bei dem das Publikum per Handy entscheiden musste, ob es sich bei gezeigten Bildern und Videos um KI-generierte oder echte Inhalte handelte. Zum Abschluss folgte

pm/red

Linkes Bild: Prof. Diego Calvanese erklärte, wie die Künstliche Intelligenz funktioniert und welche Herausforderungen sie mit sich bringt.; Rechtes Bild: Das Moderatorenteam Linda Orrù und David Niederrutzner führten durch den äußerst interessanten Abend.
eine Live-Diskussion zwischen dem Philosophen Andres C. Pizzinini und einem KI-Chatbot. Pizzinini stellte dem virtuellen Gegenüber die Frage, inwiefern Künstliche Intelligenz tatsächlich
als „Intelligenz“ bezeichnet werden könne. Danach philosophierten Chatbot und Philosoph über Immanuel Kant und wie man sich am besten einen Lebenspartner angelt. Das bewusst humorvoll von der Oberschulklasse gestaltete Event wurde von den rund 60 Personen im Publikum durchaus positiv aufgenommen.
Das Frauen-Team des FFC Pustertal führt die regionale Fußball-Oberliga an. Der Schlüssel zum Erfolg: viele junge Spielerinnen.

Seit sechs Jahren erst gibt es das Frauenfußballteam des FFC Pustertal. In dieser kurzen Zeit hat der Club aus St. Lorenzen jede Menge Erfolge verbucht und vor allem eins gezeigt: Es lohnt sich, in junge Nachwuchsspielerinnen zu investieren. „In unserem Club versuchen wir, den Schritt von den Jugendteams hinauf in die erste Auswahl so leicht wie möglich zu machen“, erzählt Sabine Maurberger. Sabine ist eine „FFClerin“ der ersten Stunde, ihre Tochter spielt aktiv im Club mit und Sabine selbst kümmert sich dort um alles was Bürokratie, Alltägliches und das Finanzielle betrifft. „Die Mädchen aus den Juniorenteams werden von den erfahrenen Spielerinnen an die Hand genommen und behutsam an die Spielweise und das Niveau der Frauen-Oberliga herangeführt“, sagt Sabine. „Diese kollegiale Herangehensweise nimmt den Neulingen die Angst vor der Oberliga.
Dadurch gewöhnen sie sich recht schnell an die Gegebenheiten in der höchsten regionalen Spielklasse.“
Beim FFC Pustertal ist Förderung der Jugend also keine leere Worthülse, sondern gelebte Vereinskultur. Wer nun aber meint, dass Jugendförderung und sportlicher Erfolg auf höchster Ebene sich gegenseitig ausschließen, der täuscht sich. Der FFC gehört seit seiner Gründung zu den Topteams der Oberliga. Bereits in der Premierensaison gelang dem Club aus Lorenzen der ganz große Coup: Sie wurden Meister. Seither hat man sich in den Top 3 der Liga quasi etabliert und führt auch in der laufenden Saison die Tabelle an. „Der Aufwand ist schon beträchtlich, wenn man hohe sportliche Ambitionen und gute, langfristige Jugendarbeit unter
Oberliga-Fußball vom Feinsten beim FFC.
einen Hut bringen will“, sagt Sabine. „Wir vermitteln unseren Spielerinnen in der U12 und U15 von Anfang an, dass sie wichtig sind und eine gute Chance haben, ins erste Team aufzusteigen, wenn sie am Ball bleiben und die Ratschläge der routinierten Spielerinnen beherzigen.“ Ein weiterer, wichtiger Faktor im Gesamtkonzept des FFC ist der Cheftrainer des Oberliga-Teams. „Patrick Gatterer leistet eine hervorragende Arbeit. Das hat auch damit zu tun, dass er den Club wie seine eigene Westentasche kennt“, erzählt Sabine. „Er war ja bereits U15 Trainer in unserem Club, hat dann die Trainerausbildung absolviert und war folglich auf der Suche nach einer großen Herausforderung. Das Angebot, unsere erste Formation zu trainieren, war für ihn sehr verlockend und jetzt hat er unsere Mädels an die Tabellenspitze geführt. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit.“

Das Gespann Club-Team-Trainer funktioniert in der laufenden Saison besonders gut. Der FFC Pustertal marschiert Richtung Meisterschaft und hat mit dem Sieg im Derby gegen den Tabellenzweiten aus Olang einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Titel gemacht. „Das Derby war ein harter Brocken. Man darf nicht
vergessen, dass in Olang heuer viele Spielerinnen dabei sind, die vormals für Pfalzen für Furore gesorgt haben“, sagt Sabine. „Unser 4:2 Sieg war deswegen ein ganz wichtiger.
Jetzt sind nur mehr wenige Spieltag zu bestreiten und die Olanger sitzen uns mit vier Punkten Rückstand im Nacken.“ Von Nervosität will man im Clubhaus des FFC aber nichts wissen. „Sowohl wir
als auch Olang haben noch ein hartes Restprogramm vor uns. Aber wir sind von uns überzeugt und unsere Mädels geben alles, im Endspurt nochmals zu punkten und die Meisterschaft zu gewinnen“, so Sabine.
Für das spannende Saisonfinale ist also wiederum der für den FFC stilbildende Mix aus jung und erfahren gefragt.
Allein vier Spielerinnen, die letzte Saison noch in der U15 mitgekickt haben, stehen nun im Aufgebot und könnten, angeführt von der absoluten Toptorjägerin Leonie Oberhollenzer (bisher 32 Saisontore), bereits in ihrer ersten Saison die Meisterschaft in der regionalen Oberliga der Frauen feiern.
Hervorzuheben sind aber auch noch zwei Spielerinnen, die bereits länger in der Oberliga mitspielen und heuer eine Top-Saison liefern.
Es sind dies Emma Marcher und Annalena Großgasteiger, die beide einen wichtigen Beitrag in der Mannschaft leisten. Aber unabhängig davon, ob es klappt mit dem Titel, wird man beim FFC Pustertal auch weiterhin konsequent auf die Ausbildung und Entwicklung junger Spielerinnen setzen.


Menge: 2 Portionen
Zutaten:
15 g Pfeilwurzelmehl
50 g Leinsamenmehl
Salz
1/2 Bund Schnittlauch
125 g Ricotta oder Topfen
1 Ei
2 EL neutrales Öl zum Anbraten
Zubereitung:
1. Pfeilwurzelmehl, Leinsamenmehl, Salz und Schnittlauch vermischen.
2. Ricotta und Ei dazugeben und alles zu einem Teig verkneten.
3. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.

4. Aus dem Teig Schupfnudeln formen und 5 Minuten in kochendem Salzwasser garen.
5. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen, gut abtropfen lassen und in Öl auf allen Seiten anbraten.

ST. SIGMUND
Mit den Schmetterlingen tanzen wir in den Frühling hinein! 1.300 Arten davon gibt es in Südtirol. Am Schmetterlingsweg begleiten uns blumenreiche Wiesen, und Holzbänke mit Lehnen wie Schmetterlingsflügel laden an Aussichtsplätzen zum Rasten ein. Die Halbtagestour ist unschwierig und auch für Kinder und Senioren geeignet; leider gehen wir auf dem ersten Drittel des Weges auf Asphaltstraße, weshalb sich ein früher Start lohnt, um nicht zu sehr ins Schwitzen zu kommen. Ideale Jahreszeit ist der Frühling und Herbst, im Sommer wird’s wegen der Südlage recht warm. Beim Rundweg starten wir bei der Kirche in St. Sigmund, ihre Besichtigung bei der Rückkehr schenkt noch ein kulturelles Glanzlicht: Die Kirche wurde 1363 erstmals urkundlich erwähnt, der heutige Bau geht auf die Jahre 1449 bis 1489 zurück. An der Außenmauer sehen wir ein großes Fresko mit der Abbildung des hl. Christophorus und im Innenraum bewundern wir den Hochaltar, der zu den ältesten und bedeutendsten Flügelaltären Tirols zählt.
Von der Kirche in St. Sigmund (bis hierher Bus Linie 401; Parkplätze nahe der Kirche) verfolgen wir den Schildern mit dem Schmetterlingssymbol rechts ab in östliche Richtung. Entlang der Asphaltstraße steigen wir bergwärts. Vorbei am Eichnerhof stoßen wir bald darauf auf eine Kehre, ab hier verlassen wir die Asphaltstraße und wandern links abzweigend auf Weg Nr. 3 in den Wald hinein zur Gugge. Nach etwa 20 Minuten gelangen wir zum Gugge-Hof. Oberhalb des Hofes folgen wir der Straße in westliche Richtung, bis wir bald darauf links abbiegend auf eine Forststraße gelangen. Durch schattigen Wald geht’s nun absteigend vorbei am Schifferegger-Hof und zurück zum Ausgangspunkt. Gesamtgehzeit ca. 2 ½ Std.; ca. 450 Hm; 7,6 km. Anregung: Ideal wäre, wenn der Tourismusverein abkürzende Waldwege errichten könnte, vielleicht auch alte Steige wieder aktivieren und markieren, um den Anstieg auf der Asphaltstraße zu vermeiden; das würde den Rundweg für Wanderer noch reizvoller machen.

Der Pfadfinderstamm Gais blickt auf ein halbes Jahrhundert Geschichte zurück. Ein großes Fest soll das Jubiläum 2026 krönen. Ein Tag, Mitte der 1970er Jahre: der damalige Tauferer Religionslehrer Robert Hochgruber nimmt einen Mann beim Autostopp mit. Besagter Mann heißt Christian Mair. Robert überzeugt Christian im Laufe der Autofahrt von der Idee, in Gais einen Pfadfinderstamm zu gründen. Es ist dies die Geburtsstunde einer Gaisinger Institution.
Nachdem Christian Mair sieben Jahre später bei einem Rodelunfall tödlich verunglückt, führen dessen damalige Freundin Jenny und Herbert Mairl den Stamm im Andenken an Christian weiter. Das Ziel ist klar: Kindern und Jugendlichen Räume zu geben, um sich selbst auszuprobieren. Der Weg dorthin ist nicht immer einfach: In den ersten Jahren

tingelt der Stamm bei seinen Versammlungen vom Keller des Kindergartens über Privathäuser hin zu anderen provisorischen Treffpunkten. Als man schließlich den ersten eigenen Gruppenraum im Dachgeschoss der
Volksschule beziehen kann, geht die Entwicklung des Stammes richtig los. Schritt für Schritt baut man Kontakte zu anderen Pfadfinderstämmen in Europa auf und nimmt an internationalen Zeltlagern teil. Viel Unterstüt-
Der bekannte Südtiroler Filmer und Fotograf Lukas Schäfer aus St. Georgen bei Bruneck ist beim renommierten internationalen Wettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“ gleich doppelt ausgezeichnet worden. Sein Werk „Der Engel des Regenbogens“ erhielt eine Highlight-Auszeichnung, während das Bild „Ein Wintertraum“ den ersten Platz in seiner Kategorie gewann. Mit diesen Erfolgen setzt Lukas Schäfer seine kontinuierliche internationale Präsenz fort: Bereits zum sechsten Jahr in Folge wird er bei internationalen Fotowettbewerben mehrfach ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im vergangenen April in Fürstenfeldbruck (Deutschland) statt und zählt zu den bedeutendsten Wettbewerben der Natur-

Bei der Preisverleihung für den renommierten internationalen Wettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“.
fotografie weltweit. Dieses Jahr wurden 25.000 Einreichungen aus zahlreichen Ländern von einer internationalen Fachjury bewertet. Besonders bemerkenswert ist die Entstehung des prämierten Highlight-Bildes: Für sein Werk „Der Engel des Regenbogens“, das
eine Wasseramsel im perfekten Zusammenspiel mit einem Regenbogen zeigt, arbeitete Schäfer über einen Zeitraum von vier Jahren. Der Sieg der Kategorie „Artists on Wings“ ging an das Bild „Ein Wintertraum“, das ein Schneehuhn vor eindrucksvoller alpiner
zung kommt auch von Pfarrer Franz Santer, der die Pfadfinder stets tatkräftig unterstützt. Die Jahre vergehen und die Gemeinde stellt dem Stamm einen fixen Gruppenraum zur Verfügung. Jetzt endlich kann man längerfristig planen. Ordentliches Material und Zelte werden angekauft, die Leiter:nnen absolvieren Ausbildungen, die Arbeit des Vereins professionalisiert sich zunehmend. Heute gehören dem Stamm 45 Mitglieder aller Altersgruppen an, man ist Mitglied beim Südtiroler Jugendring und aus dem dörflichen Leben in Gais nicht mehr wegzudenken. Wer mehr von der Geschichte der Pfadfinder in Gais hören möchte, der sollte das Jubiläumsfest am 12. und 13. September 2026 im örtlichen Pfarrgarten nicht versäumen.
Bergkulisse im tiefen Winter zeigt. Die Aufnahme besticht durch ihre ruhige Komposition und die besondere Atmosphäre der winterlichen Hochgebirgslandschaft der Dolomiten. Allein im Jahr 2026 konnte er damit bereits vier internationale Preise gewinnen, zwei bei dem deutschen Wettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“, dem italienischen Wettbewerb „Asferico“ und dem spanischen Wettbewerb „Memorial Maria Luisa“. „Solche Auszeichnungen im internationalen Umfeld sind für mich eine große Ehre“, sagt Lukas Schäfer. „Sie zeigen mir, dass meine Vision der magischen Natur auch international kontinuierlich Aufmerksamkeit erzeugt.“
pm/red
TOBLACH
Unterwegs sind wir
heute nach langer Zeit wieder einmal in Toblach. Eingebettet in
die beeindruckende Bergwelt des Hochpustertals bietet Toblach
viele Möglichkeiten.

Die Natur zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite, während das Dorf gleichzeitig mit lebendigem Handwerk, traditionellen Familienbetrieben und modernen Dienstleistungsunternehmen überzeugt. Zahlreiche engagierte Betriebe prägen das wirtschaftliche Leben vor Ort – einige davon haben wir besucht. Toblach verbindet gelebte Tradition mit zeitgemäßer Lebensqualität und ist weit mehr als nur ein belieb-
ter Ferienort. Neben Tourismus und Landwirtschaft haben sich hier vielseitige Handwerks- und Gewerbebetriebe entwickelt, die mit Qualität, Kreativität und persönlichem Einsatz überzeugen. Wir sind heute unterwegs, um einige dieser Unternehmen näher kennenzulernen – Betriebe und Persönlichkeiten, die mit ihrer täglichen Arbeit wesentlich zur Attraktivität und Lebensqualität im Hochpustertal beitragen. Und
gleich zu Beginn unserer Reise besuchen wir einen Betrieb, der Handwerk, Leidenschaft und regionale Verwurzelung auf besondere Weise miteinander verbindet.
Harry’s Konditorei steht für handwerkliche Qualität, kreative Vielfalt und besondere Genussmomente. Der Betrieb hat sich als
feste Größe im Ort etabliert und überzeugt vor allem durch seine Spezialisierung auf hochwertige Konditoreiwaren und individuelle Anfertigungen. Im Mittelpunkt stehen dabei die kunstvoll gestalteten Torten, die weit über die Ortsgrenzen hinaus geschätzt werden. Besonders die aufwendig gefertigten Formtorten nehmen eine zentrale Rolle ein – maßgeschneiderte Kreationen, die es in dieser Art im gesamten Pustertal






kaum ein zweites Mal gibt. Mit viel Liebe zum Detail und handwerklichem Können entstehen hier einzigartige Stücke für besondere Anlässe.
Ergänzt wird das Sortiment durch eine Vielzahl an hausgemachten Spezialitäten. Dazu zählen unter anderem handgefertigte Pralinen sowie Schokoladentafeln in unterschiedlichen Sorten, darunter auch besondere Formen wie die Drei-Zinnen-Schokolade. Neu im Angebot sind zudem feine Streichcremes in verschiedenen Varianten wie Haselnuss, Pistazie, Nougat oder Kaffee – hergestellt aus hochwertigen Rohstoffen und mit klarem Fokus auf Qualität. Ein weiteres Highlight sind die beliebten Strudelvariationen: Neben dem bekannten Apfel-
strudel bietet der Betrieb auch kreative Sorten wie AprikoseQuark oder Schokolade-Birne an, die für Abwechslung sorgen und das Sortiment abrunden. Harry’s Konditorei steht damit exemplarisch für einen Betrieb, der sich durch Spezialisierung, Kreativität und konsequente Qualitätsorientierung auszeichnet und so einen wertvollen Beitrag zur kulinarischen Vielfalt und Lebensqualität in Toblach leistet.
2. BAUR & STEINWANDTER
Baur & Steinwandter ist ein Handwerksbetrieb, der seit seiner Gründung im Jahr 1980 für Qualität, Vielseitigkeit und kreative Gestaltung steht. Das Unternehmen hat sich über Jahr-



zehnte hinweg als verlässlicher Partner im Bereich Malerarbeiten, Trockenbau und Sanierungen etabliert und prägt damit aktiv zahlreiche Bauprojekte im Hochpustertal. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von handwerklicher Präzision und gestalterischem Anspruch. Ob klassische Innen- und Außenanstriche, Fassadengestaltungen oder komplexe Sanierungsarbeiten – jede Aufgabe wird mit Erfahrung und fachgerechter Ausführung umgesetzt. Auch bei speziellen Herausforderungen wie Feuchtigkeit oder Schimmel bietet der Betrieb passende Lösungen und begleitet seine Kunden:innen kompetent von der Planung bis zur Umsetzung.
Darüber hinaus umfasst das Leistungsspektrum moderne Trockenbau- und Gipsarbeiten ebenso wie kreative Beschriftungen und Drucke für Fassaden, Wände oder verschiedenste Oberflächen. Ergänzt wird das Angebot durch hochwertige Stickereien und individuelle Textilveredelungen für Arbeitskleidung, Vereine oder Firmenauftritte. Damit zeigt der Betrieb eindrucksvoll, dass hier nicht nur gebaut, sondern auch individuell gestaltet wird. Was Baur & Steinwandter besonders auszeichnet, ist die Kombination aus Flexibilität, persönlicher Beratung und einem klaren Qualitätsanspruch. Kunden:innen profitieren von einem zuverlässigen Ansprechpartner vor




Ort, der Projekte termingerecht und mit viel Fachwissen umsetzt. Damit steht Baur & Steinwandter exemplarisch für das starke Handwerk in der Region – ein Unternehmen, das mit Kreativität, Erfahrung und Engagement einen wichtigen Beitrag zur Baukultur und Lebensqualität in Toblach leistet.
Hier trifft gelebte Handwerkstradition auf moderne Produktionsweisen – und genau hier hat sich auch die Bäckerei Trenker über Jahrzehnte hinweg zu einem festen Bestandteil des wirtschaftlichen Lebens entwickelt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 steht der Familienbetrieb für echtes Bäckerhandwerk, das bis heute



mit großer Sorgfalt und viel Erfahrung gepflegt wird. Was einst klein begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem Unternehmen mit zahlreichen Filialen und rund 70 Mitarbeitenden. Trotz dieses Wachstums ist eines gleich geblieben: der klare Fokus auf Qualität, Regionalität und handwerkliche Herstellung. Viele Arbeitsschritte erfolgen nach wie vor in traditioneller Weise von Hand, ergänzt durch moderne Verfahren, die eine gleichbleibend hohe Produktqualität sichern. Besonders prägend ist dabei die Verbindung aus überlieferten Rezepturen und innovativen Ideen. Ob klassisches Südtiroler Brot, feines Gebäck oder Spezialitäten wie Schüttelbrot – die Produkte entstehen aus natürlichen Zuta-



ten und spiegeln die Region sowie ihre Geschichte wider. Die Bäckerei Trenker steht damit exemplarisch für einen Betrieb, der Tradition nicht nur bewahrt, sondern aktiv weiterentwickelt –und so einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung, zur regionalen Identität und zur Lebensqualität im Hochpustertal leistet.
Die Makleragentur „Mair Immobilien“ wurde 2016 von Roland Mair ins Leben gerufen und hat sich seither als feste Größe im regionalen Immobilienmarkt etabliert.
Von Beginn an stand dabei ein klarer Anspruch im Mittelpunkt: Kunden nicht nur passende Immobilien zu vermitteln, sondern
sie mit fundierter Beratung zuverlässig durch den gesamten Prozess zu begleiten. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist der umfassende Eigentümerservice. Roland bringt seine langjährige Erfahrung sowie sein detailliertes Wissen über den Pustertaler Immobilienmarkt gezielt ein, um für seine Kunden:innen bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Dabei legt er großen Wert auf persönliche Betreuung und individuelle Lösungen.
Das Tätigkeitsfeld reicht von Bruneck und Umgebung bis nach Osttirol, mit einem klaren Fokus auf Wohnimmobilien. Als eine der wenigen unabhängigen Makleragenturen in der Region kann „Mair Immobilien“ den Markt neutral beurteilen und flexibel auf die Bedürfnisse der Kunden:in-




nen eingehen.Ein bedeutender Meilenstein steht heuer an: Das Unternehmen feiert sein 10-jähriges Jubiläum. Ein Jahrzehnt, das für Verlässlichkeit, Marktkenntnis und kontinuierliche Weiterentwicklung steht.
„Mair Immobilien“ steht Interessierten jederzeit für eine unverbindliche Beratung zur Verfügung und ist ein kompetenter Ansprechpartner rund um Immobilien nicht nur in Toblach sondern in der gesamten Region.
In Toblach nimmt die Nahversorgung einen wichtigen Stellenwert im täglichen Leben ein – und genau hier setzt die NaveS-Filiale an. Als Teil der Südtiroler Nahversorgungsgenossenschaft verfolgt der Betrieb ein klares Ziel: die Versorgung im Dorf zu sichern und gleichzeitig regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Die Filiale in der Roten-TurmStraße ist dabei weit mehr als
Gebrüder-Baur-Str.1, Toblach Tel. 340 46 68 669 · mair@mail-real.it ww w.mair-real.it
Lebensmittel & Getränke
Südtiroler Produkte
Saisonsangebote
Bedarfsar tikel
Frischmarkt
39034 Toblach, Rote Turmstr. 2
Tel. 0474 972 045
toblach@naves.it
nur ein Lebensmittelgeschäft. Sie bietet ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment an Produkten des täglichen Bedarfs, mit einem besonderen Fokus auf Frische, Qualität und regionale Herkunft. Kunden finden hier alles für den Alltag – von Lebensmitteln bis hin zu praktischen Zusatzangeboten wie Geschenkkörben oder individuell zusammengestellten Spezialitätenplatten. Ein wesentliches Merkmal von NaveS ist die persönliche Atmosphäre: Der Einkauf erfolgt bewusst nah am Menschen, mit direktem Kontakt und individueller Betreuung. Gerade in kleineren Ortschaften wie Toblach trägt dies wesentlich dazu bei, das Ortszentrum lebendig zu halten und soziale Treffpunkte zu schaffen. Die Genossenschaft selbst wurde gegründet, um Dorfläden langfristig zu erhalten – oft dort, wo es keine Nachfolge mehr gab. Dadurch übernimmt NaveS nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine gesellschaftliche Funktion und sorgt dafür, dass wichtige Infrastrukturen im ländlichen Raum bestehen bleiben. Die NaveS-Filiale in Toblach steht somit exemplarisch für ein Konzept, das weit über den klassischen Einzelhandel hinausgeht: ein moderner Nahversorger, der Regionalität, persönliche Betreuung und Le-

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bensqualität im Dorf in den Mittelpunkt stellt.
Das war unser Besuch in Toblach –einem Ort, der eindrucksvoll zeigt, wie Tradition und Moderne harmonisch miteinander verbunden werden können. Eingebettet in die beeindruckende Naturkulisse des Hochpustertals haben wir Betriebe kennengelernt, die mit viel Einsatz, Kreativität und fachlichem Können das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben vor Ort prägen. Ob Handwerk, Dienstleistung oder Genuss – überall begegnet man Menschen, die ihre Arbeit mit Leidenschaft ausüben und dabei großen Wert auf Qualität, Regionalität und persönliche Betreuung legen. Viele der Unternehmen blicken auf eine lange Tradition zurück und schaffen es gleichzeitig, mit neuen Ideen und innovativen Konzepten zeitgemäß zu bleiben.
Korrektur:
Letzte Ausgabe ist uns beim Standort ein Fehler passiert, die Firma Jennewein Aaron verrechnet mittlerweile die Mwstr. nicht wie in der Werbeanzeige angegeben.

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REGIONAL UNO BIO
Regionalität bedeutet Vertrauen, Qualität und gelebte Verbundenheit mit unserer Heimat. Produkte aus Südtirol stehen für kurze Wege, frische Rohstoffe und die Menschen, die mit Leidenschaft dahinterstehen.
Wer in Südtirol einkauft, entscheidet sich bewusst für Qualität aus der Region. Ob frische Milch von heimischen Bauernhöfen, handgemachte Spezialitäten aus lokalen Geschäften oder nachhaltig
produzierte Rohstoffe – regionale Produkte erzählen Geschichten von Tradition, Handwerk und Verantwortung. Gerade Bio-Produkte gewinnen dabei immer mehr an Bedeutung, denn sie stehen für
einen respektvollen Umgang mit Natur, Tier und Mensch. Durch den Kauf regionaler Erzeugnisse werden nicht nur kleine Betriebe und Familienunternehmen unterstützt, sondern auch Transportwege reduziert und die Umwelt geschont. Südtirol verbindet auf besondere Weise Genuss, Nachhaltigkeit und Heimatgefühl – und zeigt, dass das Gute oft direkt vor unserer Haustür liegt.
ROTER HAHN
Roter Hahn ist das Qualitätssiegel der Südtiroler Bauernhöfe und steht für kleine landwirtschaftliche Betriebe, die mit großem Ehrgeiz ihre am Hof erzeugten Rohstoffe in wahre Köstlichkeiten verwandeln. Hergestellt werden die über 900 verschiedenen Produkte von insgesamt 90 Direktvermarktern.
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Alle Höfe sind mit ihren Produkten unter www.roterhahn.it abrufbar.
Fasslerhof, Niederdorf Sirupe & Aufstriche
Forerhof, Mühlwald Freilandeier
Gatscher-Hof, Kiens Käse & Milchprodukte
Hintnerhof, Gsies Freilandeier
Hochgruberhof, Mühlwald Käse & Milchprodukte
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Mairhof, Sand in Taufers Freilandeier
Moarhof, Ahornach Käse & Milchprodukte
Neuhaus-Hof, Ahornach Käse & Milchprodukte
Santerhof, Mühlbach Fruchtsäfte & Wein
Unterhölzlhof, Olang Käse & Milchprodukte
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Mehr denn je ist die Nahversorgung vor Ort Bestandteil der Gesellschaft. Genau dies hat sich die Nahversorgungsgenossenschaft Südtirol zum Ziel gemacht. Werte wie bewusster Konsum, faire Preise und Gesundheit liegen uns am Herzen. Gepaart mit einem exzellenten Service und Respekt gegenüber anderen Menschen und der Umwelt ergibt dies die Kernvision der NaveS. Klein, aber fein – ein typischer Tante-EmmaLaden wie aus vergangenen Zeiten. Dort, wo man sich kennt, Zeit für ein kurzes Gespräch ist und der Zusammenhalt stimmt. NaveS bedeutet auch Regionalität. Regional bedeutet für uns einheimisch, lokal und nah. Genau deshalb sind lokale Anbieter eine tragende Säule der Filialen. Bauern aus der nahen Umgebung beliefern uns mit ihrer Ware. Neben frischen Eiern beinhaltet unser lokales Sortiment auch Obst und Gemüse,
Fleisch, Käse und Wurstwaren. Die regionalen Waren sind gekennzeichnet, so weiß der Käufer jederzeit, wo die Ware ihren Ursprung hat. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Saisonalität. In Zeiten, in denen Obst und Gemüse zu jeder Jahreszeit kaufbar sind, wollen wir uns abheben und bieten gewisse Produkte nur zur Saison an, also in jener Jahreszeit, in der die Ware wächst und schließlich geerntet wird. Die Geschichte der Nahversorgungsgenossenschaft begann 2011. Ende September wurde in Vahrn die erste NaveS Filiale eröffnet. Bereits im Januar 2012 wurde der zweite Standort gegründet, nämlich jener in Pichl/Gsies. Seit der Geburtsstunde der ersten Filiale kamen stetig neue Geschäftssitze hinzu. Mittlerweile zählen wir südtirolweit 21 Filialen mit über 120 Mitarbeiter:innen. Zwar haben wir uns erweitert, unsere Philosophie blieb dieselbe: nah am

Menschen, regional und lokal. Der Dorfladen um die Ecke. Besonders wichtig ist uns, dass die Produkte von der Produktion bis zur Verpackung frei von Ausbeutung und unter stetiger Überwachung und Kontrollen hergestellt werden. Die Produzenten und Lieferanten sind bunt gemischt. Neben dem Sortiment der Coop stehen vorwiegend
regionale Produkte in unseren Regalen. So beziehen wir Produkte vom „Biokistl“, aber auch von Sennereigenossenschaften und lokalen Bauern. Stets bemühen wir uns, die regionale Produktpalette zu erweitern, lokale Verkäufer zu unterstützen und den Kreislauf zu stärken. In unseren Filialen finden Sie eine große Auswahl an Coop Produkten. Das Engagement von Coop für Werte wie Ethik, Respekt für die Umwelt, Transparenz, Sicherheit, Güte und Komfort spiegelt sich in den Markenprodukten wider. Mit der kostenlosen App „incooperazione“ können Sie in den täglichen Genuss von Sonderangeboten kommen. Über 1.000 Produkte werden zu reduzierten Preisen angeboten – eine Auswahl hochwertiger Produkte, die immer günstig sind. Laden Sie die App herunter, registrieren Sie sich und entdecken Sie unsere Angebote.







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Südtiroler Milch kann mehr: Sie steht nicht nur für Qualität, sondern für gelebte Traditionen, für Zusammenhalt und für eine Landwirtschaft, die über Generationen hinweg Bestand hat. Dahinter stehen Menschen wie Walter Marcher vom Rußbachhof im Ahrntal, die ihre Höfe mit viel Einsatz bewirtschaften – und an die nächste Generation weitergeben.
Der Bergbauer Walter Marcher ist eines der Gesichter der Sensibilisierungskampagne „Südtiroler Milch kann mehr“, die in diesem Jahr die Beweggründe der Südtiroler Milchbäuerinnen und Milchbauern in den Mittelpunkt stellt. Für ihn steht dabei eines ganz besonders im Fokus: Dass der jahrhundertealte Erbhof in St. Johann im Ahrntal, auf dem drei Generationen gemeinsam leben, auch in Zukunft weitergeführt wird.

Bereits vor zehn Jahren hat Walter Marcher den Rußbachhof an seinen Sohn Tobias übergeben – und unterstützt ihn bis heute im Alltag. Für ihn war das kein Abschied, sondern ein bewusster Schritt: „So bleibt genug Zeit,
Erfahrung weiterzugeben und gemeinsam daran zu arbeiten, dass der Hof auch in Zukunft gut geführt wird.“
Gerade auf einem Bergbauernhof ist dieses Wissen entscheidend –vieles basiert auf Erfahrung und
„Weil unsere Kinder hier aufwachsen.“
dem Gespür für Tiere, Natur und Jahreszeiten.
Auch die Familie spielt für Marcher eine zentrale Rolle. “Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Arbeiten sind die Grundlage dafür, dass ein Hof bestehen kann”, betont Marcher. Besonders die Bäuerin sei dabei das Herz des Hofes – sie hält vieles zusammen und trägt wesentlich zum Funktionieren des Alltags bei.
Walter Marcher steht damit stellvertretend für rund 4.000 kleinstrukturierte Milchviehbetriebe in Südtirol, die täglich die genossenschaftlich organisierten Milchhöfe des Landes mit hochwertiger Rohmilch beliefern. Wer zu Südtiroler Milchprodukten greift, unterstützt diese Betriebe – und trägt dazu bei, dass Wissen, Tradition und Höfe auch für die Generation von morgen erhalten bleiben.

Wann: 01.05.2026
Wo: Tankstelle Percha
Was: Frisch von der Motoweihe ging es am 1. Mai für einige der über 2.000 Motorradfahrer direkt zur Tanke in Percha, wo ab 10 Uhr mit Frühschoppen und zu Mittag mit der AC-DC Coverband Loud ein rocktastisches Highlight auf der Bühne wartete. Bei grandiosem Wetter und guter Musik wurde gefeiert!
Das Puschtra Magazin war vor Ort einige Schnappschüsse der Biker:innen und Bikes zu machen!







Südtirol ist reich an Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt und zu jeder Jahreszeit. Von Spiel und Spaß im Freien bis zum Eintauchen in die Geschichte Südtirols in unseren Burgen und Museen.

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Die erste und einzige Spiel!Golf-Anlage in Südtirol –eine Mischung aus Golf und Minigolf für Groß und Klein, ideal auch für Familienfeiern, Vereins- und Firmenausflüge.
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Warum ist Südtirol so beliebt? Weil es alles bietet, um das Leben in vollen Zügen genießen zu können. Die Landschaft ist abwechslungsreich vom mediterranen Flair im Unterland und Etschtal bis zum Mittelgebirge im Eisacktal, von den Dolomiten im Gader- und Grödnertal bis zu den Dreitausendern im Pustertal und Vinschgau. Unsere Berge bieten Kletter- und Wandermöglichkeiten sowie Klettersteige, sie ziehen Alpinisten aus nah und fern an. Senioren sind auch gerne auf den vielseitigen Themenwegen unterwegs.
Für Groß und Klein gibt es tolle Freizeitangebote. In vielen Orten Südtirols gibt es Kinderspielplätze, Fitness- und Minigolfparcours, Erlebnisparks, Hochseilgärten, Sommerrodelbahnen und Ziplines bis hin zu Plantschvergnügen in den Hallen- und Freischwimmbädern. Angenehme Radwege ziehen sich durchs ganze Land, die geeignet für Familien und Kinder sind, während die Mountainbiker hinauf zu den Almen treten können. Beim Rafting und Paragleiten sind die Mutigen in ihrem Element des Wassers und der Lüfte, während moderne Liftanlagen die Gemütlichen in die Höhe schaukeln.
Südtirol ist auch ein Land der Burgen, von denen sehr viele ihre Tore für das Publikum öffnen. Geführten Besichtigungen lassen uns in den Alltag vor 800 Jahren zurückversetzen. Vielerorts gibt es auch Ritterspiele, die das Leben von damals noch intensiver begreifen lassen.
Während der Besuch von Museen früher oft nur als Schlechtwetterprogramm wahrgenommen wurde, hat sich die Sichtweise zum Glück stark verändert. Viele Museen Südtirols präsentieren sich heute auch weit attraktiver als noch vor Jahrzehnten und vor allem die Vielfalt an Themen hat sich enorm erweitert. Der museale Bogen wird gespannt von archäologischen Einzigartigkeiten aus einer Zeit, die unsere Vorstellungskraft übersteigt –bis hin zu moderner Kunst, die Imaginäres in visuelle Reize verwandelt.
Die Themen unserer Museen reichen von Bergen über Burgen und Bunkern. Hinauf zu den Planeten kann man schauen und erfahren, wie die Mineralien auf der Erde entstanden sind. Kaum jemand kann sich das Geklapper der ersten Schreibmaschinen
vorstellen, womit das Denken der Menschheit auf Papier festgehalten und in den Umlauf gebracht wurde, was heute ein kurzer Klick ins Internet ver-
mittelt. Auch von Kriegen wird berichtet, sie sind eine Geißel der Menschheit, denn eine Axt aus der Bronzezeit, ein Schwert aus dem Mittelalter oder ein Panzer


aus dem Zweiten Weltkrieg zeigt eigentlich nur die technische Entwicklung von Waffen, während nach all der Zerstörungswut und dem Elend, der Mensch aus der Geschichte noch immer nichts gelernt zu haben scheint. Blumen, die Wiesen bedufteten,
Schmetterlinge, die hier tanzten und Steinböcke, die uralte Geologie übersprangen – sie sind in Herbarien und als Tierpräparate zu sehen. Von Ötzi über Andreas Hofer, von Oswald von Wolkenstein bis Reinhold Messner, sie alle hinterließen bedeutende

Spuren, sie alle schreiben die Geschichte Südtirols. Genauso wie unsere Traditionen, unser Handwerk, unser Handel und Tourismus. All das ist Südtirol: die Eigenart eines Landes, sein Wesen, die Prägung, Authentizität und Individualität. Seine Ein-
zigartigkeit, mit keinem anderen Land auf der Welt vergleichbar. Unsere Museen zeigen und bewahren dieses Universum an Gelebtem. Wir können schauen, staunen – und ganz viel lernen!
BOZEN
Neuer Rundgang, neues Erlebnis!
Schloss Runkelstein thront mächtig auf einem Porphyrfelsen über der Stadt Bozen. 1385 erwerben die Brüder Franz und Niklaus Vintler Burg Runkelstein und statten sie mit einem einzigarti-
gen Bildprogramm aus. Bis heute sind diese Malereien ein einzigartiges Beispiel spätmittelalterlich Kultur.
Schloss Runkelstein hat über die letzten Jahre eine zeitgemäße und museale Ausrichtung erhalten. Ausgehend von der Zeitspan-
ne zwischen 1385 und ca. 1420 werden Baugeschichte, Kulturgeschichte, die Entstehung der Malereien und vor allem deren Inhalte erklärt. Heute ist das Verständnis dieser Bildsprache Großteiles verloren. Für den Besucher wird dieses Erlebnis wie-
derhergestellt. Dazu wurde ein innovatives Ausstellungskonzept entwickelt, das die Medien des Mittelalters in die heutige Zeit transportiert.
www.runkelstein.info 0471 329 808

Am Freitag, 5. Juni, um 17:00 Uhr feiert das Museum Ladin Ursus ladinicus in St. Kassian sein 15-jähriges Bestehen. Den Höhepunkt der Feier bildet die Eröffnung einer neuen Sektion. Im Mittelpunkt stehen zwei spektakuläre Funde aus dem Gadertal. Noch wird nicht verraten, worum es sich handelt. Die Objekte bleiben bis zur Eröffnung verborgen und werden erst im Moment der Enthüllung sichtbar. Fest steht nur: Es sind keine gewöhnlichen Funde. Sie führen weit zurück in die Vergangen-
heit unserer Landschaft und ihre Bedeutung reicht weit über das Gadertal hinaus. Warum sie so außergewöhnlich sind und weshalb sie nun einen besonderen Platz im Museum erhalten, wird erst bei der Eröffnung bekannt gegeben. Wer dabei ist, erlebt nicht nur die Feier zum 15-jährigen Jubiläum des Museums, sondern auch den Augenblick, in dem ein neues Kapitel der Ausstellung eröffnet wird. Wer erfahren möchte, was sich hinter dem Schleier verbirgt, muss zur Eröffnung kommen.

Venerdì 5 giugno, alle ore 17:00, il Museum Ladin Ursus ladinicus a San Cassiano festeggia il suo 15° anniversario. Il momento più atteso della celebrazione sarà l’inaugurazione di una nuova sezione. Al centro della nuova presentazione vi sono due reperti spettacolari rinvenuti in Val Badia. Per ora non verrà svelato di che cosa si tratta. Gli oggetti rimarranno nascosti fino all’inaugurazione e saranno visibili solo al momento della scoperta. Una cosa è certa: non si tratta di reperti comuni. Ci conducono
molto indietro nel passato del nostro paesaggio e la loro importanza va ben oltre la Val Badia. Perché sono così straordinari e perché da ora avranno un posto speciale nel museo sarà rivelato solo durante l’inaugurazione. Chi sarà presente non parteciperà soltanto alla celebrazione del 15° anniversario del museo, ma assisterà anche al momento in cui si apre un nuovo capitolo dell’esposizione.
Chi desidera scoprire che cosa si nasconde dietro il velo deve venire all’inaugurazione.
SÜDTIROL/BOZEN
Das „Haus der Tiroler Geschichte“ in Bozen versucht, einen Einblick in die wechselhafte
Geschichte der ehemals „gefürsteten Grafschaft Tirol“ – die sich über das heutige Nord-, Ost- und Südtirol und das Trentino erstreckte, zu geben.
Allerdings werden dabei vor allem jene historischen Epochen behandelt, die dem Widerstand der Tiroler Bevölkerung gegen eine Fremdherrschaft oder einem aufgezwungenen Krieg galten. Im „Haus der Tiroler Geschichte“ betrifft dies die Zeit des Tiroler „Volkshelden“ Andreas Hofer, der Widerstand gegen die versuchte militärische Besetzung Tirols durch Italien im Ersten Weltkrieg und der Kampf ursprünglich um eine „Selbstbestimmung“ und dann um eine „Autonomie“ in den sogenannten „Südtiroler Bombenjahren“.
DIE TITEL DIESER TEILAUSSTELLUNGEN SIND DAHER:
• Andreas Hofer – Erinnerung Kunst Identität
• Standschützen – Das „letzte Aufgebot“
• Befreiungsausschuss Südtirol (BAS) – Opfer für die Freiheit
Da die Person und das Wirken Andreas Hofers in historischer Hinsicht schon in den Museen bzw. Ausstellungen am Bergisel in Innsbruck mit dem beeindruckenden Rundgemälde der dritten Schlacht am Bergisel, in St. Leonhard im Passeier beim Geburtshaus Andreas Hofers, dem „Sandwirt“ sowie in Mantua unmittelbar beim Ort der Hinrichtung Andreas Hofers durch die Franzosen im Jahr 1810 behandelt werden, folgt die Ausstellung zu Andreas Hofer in Bozen einem anderen Ziel:
Schon kurz nach Hofers Tod setzte eine beachtenswerte künstlerische Befassung mit seiner Person ein, die zur 100jährigen Wiederkehr einen Höhepunkt erreichte. Zeitgleich setzte auch eine Sammlertätigkeit zur Person und Zeit Hofers ein. Im „Haus der Tiroler

Geschichte“ geht es um Objekte dieser „Erinnerungskultur“, die bis heute in Tirol dazu führt, dass Andreas Hofer einen Platz in der Identität der Bevölkerung gefunden hat.
Anders ist die Situation bei der zweiten neuen Teilausstellung über die Standschützen im Ersten Weltkrieg (1915 bis 1918). Die durchwegs älteren und jüngeren Tiroler und Vorarlberger hatten ihren Dienst oft im Hochgebirge aufgrund ihrer freiwilligen Meldung zu den zahlreichen Schießständen – daher der Begriff Standschützen – zu leisten. Da beim Kriegseintritt Italiens im Mai 1915 – gegen die vormaligen Verbündeten Österreich und Deutschland – die regulären Truppen für die Landesverteidigung am östlichen
Kriegsschauplatz gegen Serbien und Russland eingesetzt waren, wurde das „letzte Aufgebot“ –die Standschützen – gemäß der uralten Tiroler und Vorarlberger Landesverteidigungsordnung aus dem Jahr 1511 zur Abwehr der italienischen Angriffe eingesetzt. Museal sind die Standschützen im deutschsprachigen Raum nicht präsent, was der Teilausstellung im „Haus der Tiroler Geschichte“ eine besondere historische Bedeutung verleiht!
Die bisherige Teilausstellung „BAS – Opfer für die Freiheit“ wird in den kommenden Monaten großteils neu erstellt, bleibt aber vorerst noch für Besichtigungen offen. Zudem kann diese Ausstellung auch in einer virtuellen Führung besichtigt werden: www.hausdergeschichte.tirol





























Fern der Welt – Klangbäder im Klimastollen Prettau
Jeden Freitag im Mai und Juni, 14.40h
Pollenzeit=Stollenzeit 16. und 23. Mai – Kostenlose Einfahrten in den Klimastollen Lichtblicke
Juni – Eine Wanderausstellung über Bergbau und Identität
Anmeldung zu den Veranstaltungen erforderlich!


Mit der erneuerten Biogasanlage setzt die Bioenergie-Genossenschaft St. Lorenzen einen wichtigen Schritt Richtung Zukunft.


Im Dezember 2024 wurden die Arbeiten zur Modernisierung der Biogasanlage begonnen, Anfang 2026 konnte das nun hochmoderne Werk in Betrieb genommen werden. Unter der Leitung des geschäftsführenden Obmanns Viktor Wierer mit seinem Team wurde die bestehende Anlage umfassend erweitert und modernisiert. Die










Zielvorgaben für das Projekt: die Effizienz der Anlage zu steigern und den Übergang von der klassischen Stromproduktion hin zur Erzeugung von Biomethan (Bioerdgas) zu vollziehen.
abgewartet, um den optimalen Zeitpunkt für die Umsetzung zu nutzen.
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Die ursprüngliche Anlage, die bereits seit 2008 in Betrieb ist, wurde zur Produktion elektrischer Energie genutzt. In den folgenden Jahren erkannte die Genossenschaft, dass eine Weiterentwicklung notwendig sein würde, um langfristig produktiv und nachhaltig zu bleiben. Konkreten Auftrieb erhielt das Projekt schließlich durch das italienische Ministerialdekret vom 15. September 2022, das klare Rahmenbedingungen für die Einspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz definierte. Obwohl erste Überlegungen für das Projekt bereits 2019 bestanden, wurde mit dem tatsächlichen Start bewusst


Ein wesentliches Merkmal der Anlage ist ihre Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Im Gegensatz zu vielen Biogasanlagen im Ausland wird bewusst auf den Einsatz von Gras- oder Maissilagen verzichtet. Stattdessen basiert die Produktion zu über 90 Prozent auf Gülle, Mist und Jauche aus der heimischen Landwirtschaft. Diese Substrate sind zwar vergleichsweise energiearm, bieten aber eine stabile Grundlage für die biologischen Prozesse in der Biogasanlage. Ergänzt wird dieser Anteil mit pflanzlichen Reststoffen aus der Lebensmittelproduktion, darunter Kartoffeln und









Rote Beete, die für den Verkauf ungeeignet sind. Das Grundprinzip der Anlage ist vergleichsweise einfach: Die täglich eingebrachten Substrate –zwischen 150 und 200 Tonnen –dienen als Nährstoffquelle für Mikroorganismen. Diese Bakterien zersetzen das organische Material und produzieren dabei Biogas. Dieses
Rohgas wird anschließend in einer modernen Aufbereitungsanlage gereinigt und durch Membrane gefiltert. Ziel dieses sogenannten „Upgrading“-Prozesses ist es, den Methangehalt von etwa 55 Prozent auf mindestens 98 Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig werden unerwünschte Bestandteile wie Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff und
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Ammoniak entfernt. Das Ergebnis ist Biomethan, das direkt in das öffentliche Gasnetz eingespeist wird. Kommerziell nutzt Dolomites Milk (Loacker) in Vintl das Biomethan um seine Produktion nachhaltiger zu gestalten. Mit der Erweiterung wurden mehrere zentrale Anlagenteile neu errichtet oder ausgebaut. Dazu zählen insbe-
sondere eine Gasreinigungseinheit zur Aufbereitung des Biogases, ein erweitertes Gärrestelager sowie eine Anlage zur Eigenenergieversorgung. Letztere umfasst ein Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von 250 kW, eine Photovoltaikanlage mit 210 kW sowie eine Hackschnitzelanlage mit 450 kW thermischer Leistung. Diese wurde notwendig, da im Zuge der











Ausführung und Planung der Steuerschränke. Einbindung der Regelungsanlage Für die Neue Pump-, Biomethan-, Hackschnitzelanlage sowie Fermenter und Endlagerbehälter.

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Umstellung auf Biomethanproduktion keine überschüssige Abwärme mehr zur Verfügung steht. Während früher bei der Stromproduktion automatisch Wärme anfiel, wird diese nun gezielt erzeugt, um die Fermente auf Betriebstemperatur zu halten.
Eine besondere Herausforderung während der Projektphase stellten
die sich ständig ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen dar. Diese erforderten ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit seitens der Betreiber. Zudem gab es in Italien nur wenige vergleichbare Anlagen, wodurch es an Referenzprojekten mangelte. Dennoch konnte die Erweiterung erfolgreich umgesetzt werden, sodass die Anlage mittlerweile nahezu im Vollbetrieb läuft. Ein weiterer zentra-
ler Bestandteil des Systems ist die Verwertung der sogenannten Gärreste, sprich der vergorenen Gülle. Diese wird den Mitgliedern der Genossenschaft wieder zur Verfügung gestellt. Die Verteilung erfolgt über spezielle betriebseigene Maschinen, die mit Injektionstechnik die Gülle gezielt in den Boden einbringen, sodass sehr geringe Emissionen entstehen. Die Gärreste gelten als hochwertiger Dünger, da die darin
enthaltenen Nährstoffe für Pflanzen leichter verfügbar sind und gleichzeitig deutlich geruchsärmer sind als unbehandelte Gülle.
Die Anlage leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Durch den hohen Anteil an Wirtschaftsdüngern wird kalkulatorisch nicht nur eine CO₂-neutrale, sondern sogar eine CO₂-negative Bilanz






erreicht. Dies bedeutet, dass insgesamt mehr Treibhausgase eingespart als verursacht werden.
Dieser Aspekt spielte auch bei der jüngsten Zertifizierung eine entscheidende Rolle.
Mit Blick auf die Zukunft plant die Genossenschaft weitere
Optimierungen. Angedacht wird unter anderem der Bau eines zusätzlichen Feldlagers, um Logistik und Kapazitäten weiter zu verbessern. Die Bioenergie-Genossenschaft möchte künftig auch eine Vorreiterrolle einnehmen.


So setzt sie sich dafür ein, emissionsmindernde Technologien – etwa spezielle Ausbringungsmaschinen für Gärreste – stärker zu fördern und als Standard in der Landwirtschaft zu etablieren.
Die Erweiterung der Biomethananlage in St. Lorenzen ist ein
gutes Beispiel dafür, wie durch gezielte Investitionen, innovative Technik und konsequente Nachhaltigkeitsstrategien ein zukunftsfähiges lokales Energiesystem geschaffen werden kann.






























In St. Johann ist vor kurzem eine neue Einsatzzentrale der Bergrettung Ahrntal entstanden. Am 21. Juni wird das moderne Gebäude gesegnet und feierlich seiner Bestimmung übergeben –anschließend findet das traditionelle Familienfest der Bergrettung statt.


Das neue Bergrettungsgebäude neben der Mittelschule von St. Johann ist ein lang gehegter Traum. „Bisher hatte die Bergrettung Ahrntal in einem Gebäude, das an die örtliche Feuerwehrhalle angebaut ist, ihren Sitz“, erzählt Anita Strauss, Gemeindereferentin für öffentliche Arbeiten, „Ihre Fahrzeuge waren über das ganze Ahrntal verstreut untergebracht.“
Durch das neu errichtete Gebäude können diese nun an einem zentralen Ort geparkt werden. Doch bietet diese neue Infrastruktur weit mehr als Raum für

Bergretter und Fahrzeuge – es vereint moderne, alpine Architektur mit funktionaler Präzision und bietet den ehrenamtlichen Helfern künftig eine Zentrale, die den hohen Anforderungen der Bergrettung im 21. Jahrhundert gerecht wird. Finanziert wurde das neue Zentrum für die Sicherheit am Berg durch öffentliche Gelder, sprich von der Gemeinde Ahrntal, der Gemeinde Prettau und Landesbeiträgen; die Gemeinde Prettau und der Tourismusverein Ahrntal waren es, die die Einrichtung großzügig finan-

ziert haben. „Hell, freundlich, zweckmäßig und pflegeleicht“, beschreibt sie Anita Strauss, der es überaus wichtig war, die Mitglieder der Bergrettung sowohl in die Planung des Gebäudes als auch der Einrichtung miteinzubeziehen. Dadurch ist eine maßgeschneiderte Einsatzzentrale entstanden, die modernen architektonischen Anspruch mit höchster funktionaler Effizienz vereint. Das strategisch günstig gelegene Gebäude wurde von tasserball architekten in nur wenigen Monaten realisiert.

Die Baubeschreibung offenbart ein Konzept, das konsequent auf die speziellen Bedürfnisse des Rettungswesens zugeschnitten ist. Der Baukörper fügt sich durch eine robuste und zeitgemäße Materialwahl in das alpine Landschaftsbild ein, während das Innere einer klaren Logik folgt. Im Erdgeschoss dominiert die großzügige Fahrzeughalle, die ein schnelles und sicheres Ausrücken der Einsatzfahrzeuge ermöglicht. Direkt angegliedert
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sind spezialisierte Lagerräume für die umfangreiche technische Ausrüstung, von Seilwinden bis zu medizinischem Gerät, wodurch im Ernstfall kein Handgriff zu viel getan werden muss. Ein wesentliches Element des Neubaus ist die Trennung zwischen dem operativen Einsatzbereich
und den Schulungs- sowie Koordinationsräumen. Während im Alarmfall kurze Wege vom Parkplatz zur Umkleide und direkt in die Fahrzeughalle führen, bietet das Obergeschoss Raum für die taktische Einsatzleitung und die Fortbildung der ehrenamtlichen Retter. Ein moderner


Funkraum dient als administratives Herzstück, in dem alle Fäden zusammenlaufen. Durch die Verwendung energieeffizienter Baustandards und nachhaltiger Haustechnik wird das Gebäude zudem den Anforderungen an ein zukunftsweisendes öffentliches Bauwerk gerecht. Mit dieser
neuen Infrastruktur wird die Bergrettung Ahrntal nicht nur technisch auf den neuesten Stand gebracht, sondern erhält auch ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für ihren unermüdlichen Dienst am Berg.
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