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Wenn Sie junge Menschen in Ihrer Umgebung betrachten, haben Sie sich auch schon einmal beim Gedanken ertappt: „Ach, diese Jugend von heute …“? Im Titelthema dieser Ausgabe gehen wir der Frage nach, ob Jugendliche heute tatsächlich anders ticken als frühere Generationen – oder ob sich vor allem die Rahmenbedingungen verändert haben. Leistungsdruck, soziale Medien, Zukunftsängste: Gemeinsam mit dem Psychotherapeuten Michael Reiner vom Beratungsangebot Young+Direct sowie mit der Sozial- und Wildnispädagogin Lauretta Rudat werfen wir einen differenzierten Blick auf eine Lebensphase, die vielleicht nicht unbedingt schwieriger, aber mit Sicherheit intensiver geworden.
Außerdem stellen wir Ihnen Alex „Giovi“ Giovanelli vor. Seit über 15 Jahren steht der gebürtige Aurer auf der Bühne, nun wagt er den Sprung vom Poetry Slam zur Stand-up-Comedy. Sein Weg erzählt vom Mut, sich neu zu erfinden – und davon, wie eigene Gestaltungsräume die persönliche Definition von Wohlstand sein können.
Viel Freude beim Lesen!
Ihre Sarah Meraner redaktion@bezirksmedien.it
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Redaktionsleitung: Sarah Meraner
Redaktion: Sarah Meraner, Walter J. Werth, Flora Brugger, Remo Demanega, Phillipp Kieser, Karl Psenner, Robert Adami
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Grafik: Markus Ladurner, grafik.plus@bezirksmedien.it
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Leistungsdruck, Social Media, Zukunftsängste: Die Herausforderungen junger Menschen sind vielfältig – und individuell. Psychologe Michael Reiner und Sozial- und Wildnispädagogin Lauretta Rudat geben Einblicke in ihre Arbeit mit Jugendlichen.
Später Nachmittag, ein Jugendzimmer irgendwo in Bozen. Auf dem Schreibtisch liegen aufgeschlagene Bücher, daneben ein Smartphone, das im Minutentakt aufleuchtet. Matura. Bewerbungsfristen. Nachrichten in der WhatsApp-Klassengruppe. Ein Streit mit der besten
Freundin oder dem besten Freund, die negative Note der letzten Italienischarbeit. Unsicherheit, was die Zukunft anbelangt, das ständige Gefühl, nicht zu genügen – all das vermischt sich, und es fühlt sich an, als würde ständig jemand auf die Schultern drücken. Über-
all Erwartungen und Fragen: Was machst du nach der Schule? Hast du schon einen Plan? Warum meldest du dich so selten? Ist alles in Ordnung bei dir? Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, die haufenweise Möglichkeiten bietet – und ebenso vie-
le Unsicherheiten. Leistungsdruck, soziale Medien, globale Krisen, Zukunftsängste: Die Herausforderungen sind vielfältig. Doch sind Jugendliche heute wirklich weniger belastbar? Oder haben sich schlichtweg die Rahmenbedingungen verändert?

Jung sein heute: intensiver, nicht schwieriger Die jugendliche Entwicklung, die sogenannte Adoleszenz, ist eine Phase intensiver körperlicher, kognitiver und emotionaler Veränderungen, in der Kinder zu unabhängigen Erwachsenen heranreifen. Im Leben von jungen Menschen ist also viel los – vor allem in
ihrem Inneren. „Jugend bedeutet Wandel“, sagt die Sozialpädagogin Lauretta Rudat, die viele Jahre im Jugendzentrum Papperlapapp gearbeitet hat und Jugendliche inzwischen als Wildnispädagogin begleitet. Sie betont, dass man nie von Jugendlichen im Allgemeinen sprechen kann – auch junge Menschen seien individuell zu be-
trachten. Jede:r bringt seine eigene Geschichte, seine Sorgen und Themen mit. Erwachsene tendieren aber dazu, Jugendlichen einen Stempel aufzudrücken und sie alle in einen Topf zu werfen. Es scheint, als müsste sich die Generation Z, also jene Generation, die zwischen Mitte der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre geboren wurden, mit
besonders vielen Vorurteilen herumschlagen: Als technikabhängig und zu wenig belastbar werden sie von den älteren Generationen oft bezeichnet, als arbeitsfaul, zu wenig diszipliniert und zuverlässig, wenig motiviert und zu überheblich. „Ich höre ganz oft, dass die heutigen Jugendlichen verwöhnt sind durch das Angebot, aber wir



dürfen nicht vergessen, dass wir ihnen dieses Angebot schaffen“, so Michael Reiner. Der Psychotherapeut ist seit 2008 beim Südtiroler Jugendring und leitet die Jugendberatung „Young+Direct“. Mehr Auswahl und somit mehr Möglichkeiten machen die Entscheidungsfindung nicht unbedingt leichter – im Gegenteil. Reiner bestätigt außerdem, oft die Aussage zu hören, Jugendliche seien verweichlicht, nicht mehr resilient und dass sie nichts mehr aushalten. Es stimmt, so sagt er, dass sie zum Teil schnell in selbstkritische Fragen und Reflexion reinrutschen, die zwar in gewissem Maße normal, aber in übertriebener Form nicht hilfreich sind. Der Blick auf die Jugendlichen verrutscht häufig in etwas Wertendes und in einen ständigen Vergleich mit der eigenen Jugendzeit – aber kann man die Welt von früher mit der Welt von heute denn überhaupt vergleichen? Die Problematiken und Herausforderungen der Jugendlichen mögen vielleicht die gleichen sein, glaubt Reiner – nur die Umstände seien eben andere. Ständig ist dieses Gefühl da, sich in alle Richtungen verbessern zu müssen. Jugendlichen ginge es im Grunde immer darum, Anschluss zu finden: jemanden zu finden, der einen gern hat – egal ob kollegial oder auf Beziehungsebene.
Wenn die Welt schneller wird
Globale Krisen, Klimawandel, Kriege, gesellschaftliche Spannungen –das alles sind Themen, mit denen sich auch schon frühere Generationen konfrontiert sahen. „Zum Verhängnis werden Jugendlichen heute zwei Dinge: zum einen die schiere Komplexität der Welt, der Gesellschaft und die damit einhergehende Geschwindigkeit sowie – auch damit verbunden – die Notwendigkeit, sich damit auseinanderzusetzen und sich anzupassen“, glaubt Reiner. Die Notwendigkeit der Anpassung erzeuge Druck und sei definitiv schwieriger als früher. „Der globale Impact ist außerdem ganz anders. Früher musste man aktiv in Themen eintauchen, heute wird man von ihnen berieselt. Durch ihren ständigen Konsum verschwenden wir jedoch wertvolle Ressourcen“, ist der Psychologe überzeugt. Lauretta Rudat glaubt, dass das Weltgeschehen eher unterschwellig in Jugendlichen arbeitet. Sie sieht die Zeit der Pandemie für Jugendliche nach wie vor als eine prägende und einschneidende Phase. Inwiefern? „Jugendliche brauchen viel Körperkontakt – kuscheln, umarmen oder auch Sport – all das hat während der Pandemie gefehlt. Auch der Prozess der Abnabelung wurde ihnen verwehrt sowie die Möglichkeit, öffentliche Plätze zu nutzen. Es gab wenig
Sozialisierungsmöglichkeiten mit Gleichaltrigen.“ Diese Annahme bestätigt auch die ASTAT Jugendstudie von 2021: Unter den Gedanken, welche die Jugendlichen häufig beschäftigen, stiegen damals im Vergleich zu 2016 auf rasante Weise die Angst zu versagen, Traurigkeit, Einsamkeit und das Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens. Doppelt so viele Jugendliche gaben an, häufig Traurigkeit und Einsamkeit empfunden zu haben.
Der Blick der anderen Was die Expert:innen Reiner und Rudat beide beobachten, ist, dass sich Jugendliche stark einnehmen lassen von der Sichtweise anderer – mit anderen Worten: Jugendliche beschäftigen sich zu viel mit dem, wie die anderen sie sehen sollen. Zugehörigkeit wird immer wichtiger – und schwieriger. Das erzeugt starken Druck, gerade aus der Gesellschaft. Dieser Druck ist Nährboden für Stimmungsschwankungen, Ängste, soziale Phobien und Panikattacken. Soziale Medien wirken dabei weniger als Unheil oder Ursache denn als Verstärker, glaubt Reiner und spricht von einem „Brandbeschleuniger“. Wer sich ständig mit idealisierten Bildern konfrontiert sieht, beginnt, sich selbst durch diese fremde Brille zu betrachten. Das eigene Selbstbild wird fragiler. „Die Sichtweise der anderen zu übernehmen,
greift ins Bild ein, das ich von mir selbst habe.“
Ein sanfterer Einstieg in digitale Räume wäre wünschenswert, meint der Psychotherapeut. Doch in einer digitalisierten Welt ist das leichter gesagt als getan. Wird das Internet unkritisch und ohne Vorsicht genutzt, kann es immer auch eine Gefahr darstellen – diese Risiken sind den meisten jungen Menschen jedoch sehr wohl bewusst. „Jugendliche stellen sich weniger die Frage: Was ist mir wichtig, sondern eher: Was ist das Ideale?“, berichtet Reiner und betont, dass es für die jungen Leute manchmal notwendig wäre, einen Schritt zurückzumachen, um zu verstehen, was sie wollen. Die eigenen Gefühlsregungen zu verstehen und Orientierung zu finden, findet auch Lauretta Rudat essentiell: „Im Grunde sind es universelle Fragen, die auch wir uns früher schon gestellt haben, so wie: Was passiert mit mir? Wenn im Inneren Chaos herrscht, ist das Bedürfnis nach Sicherheit umso größer.“
Schule als Vollzeitjob
Leistungsdruck und der Drang zur Selbstoptimierung zeigen sich besonders deutlich im schulischen Kontext. Nach der Mittelschule entscheiden sich Südtiroler Jugendliche für eine Ober- oder Berufsschule. Viele erleben diese Phase als Dauerbelastung. „Dieser

Druck kommt oft weniger von den Eltern, sondern auch hier wieder von diesem perfekten Bild, das so stark durch die sozialen Medien vermittelt wird.“ Lauretta Rudat vergleicht die Oberschule mit einem Vollzeitjob. Der Druck, schulische Leistung zu erbringen und die wenige Freizeit, die noch bleibt, treibe Jugendliche häufig
an ihre Grenzen. „Jugendliche brauchen Zeit zum Wachsen. Aber wir Menschen definieren uns sehr viel über die Arbeit. Durch diese Botschaft bekommen Jugendliche oft das Bild vermittelt, dass Freizeit, Beziehungen und Nichtstun weniger Wert als Arbeit haben und deshalb auch weniger Zeit in Anspruch nehmen dürfen bzw.
sollen.“ Die ASTAT-Jugendstudie 2021 zeigt, dass rund 20 Prozent der Jugendlichen – vor allem Mädchen – das Gefühl haben, zu viele Verpflichtungen und zu wenig Zeit für sich selbst zu haben. Zeit scheint zu einer knappen Ressource geworden zu sein. Gleichzeitig sinkt auch die Zufriedenheit junger Menschen.


Wenn der Druck zu viel wird „Young+Direct“ ist als telefonisches Angebot 1992 gestartet. Die Nutzungsart habe sich in all der Zeit aber natürlich verändert, so Reiner. Seit dem Jahr 2000 gibt es die E-Mail- und seit 2011 auch eine WhatsApp-Beratung. „Am häufigsten werden noch immer EMails geschrieben. Es gibt insge-


samt weniger Anfragen als früher, dafür sind die Themen, mit denen sich Jugendliche bei uns melden, intensiver geworden.“ Während jahrelang Sexualität das Thema Nummer eins war, sind es heute vor allem persönliche Themen: „Ich würde sagen, bei weit über 60 Prozent der Anfragen ist das der Fall – es geht von der Einsamkeit über psychische Probleme, wie depressive Verstimmungen, bis hin zu Suizidgedanken usw.“ Verändert hat sich außerdem das Alter der Jugendlichen, die „Young+Direct“ nutzen: Während früher vor allem jüngere Jugendliche Hilfe suchten, sind es inzwischen die 16- bis 20-Jährigen. Gewalt und MobbingAktionen sind bei „Young+Direct“ nicht so häufig Thema, ist in den letzten Jahren aber laut Studie de-
finitiv gestiegen, besonders betroffen sind junge Frauen. Phänomene wie Sextortion hingegen – eine Form der digitalen Erpressung mit intimen Bildern – treten in letzter Zeit vermehrt in der Beratung auf, erzählt Reiner. Auffällig ist: Junge Männer neigen eher dazu, Probleme mit sich selbst auszumachen. Im Schnitt betreut die Beratungsstelle Jugendliche über mehrere Monate – manche intensiver, manche weniger. In der Ferienzeit sind seit jeher weniger Anfragen. „Viele Jugendliche kommen auch mit bereits ausgewachsenen Angststörungen und Panikattacken zu uns, bei denen es oft einer Psychotherapie bedarf“, berichtet Michael Reiner. In diesen Fällen leitet „Young+Direct“ an Fachpersonen weiter, denn

für eine Psychotherapie bräuchte es das Einverständnis der Eltern.
Als Anlauf- und Beratungsstelle braucht „Young+Direct“ dieses Einverständnis nicht.
Reiner unterstreicht noch einmal die Wichtigkeit einer persönlichen Beratung und vor allem die Zwischenmenschlichkeit.
Weil Menschen in ihrer Reflexion stark von diesem Austausch profitieren, ist auch die schriftliche Onlineberatung eine wertvolle und wissenschaftlich belegte Beratungsmethode – und heute zudem Standard.
Naturräume als Lösungsansatz
Angesichts von Leistungsdruck und permanenter digitaler Reizüberflutung könnten auch Natur-
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räume für Jugendliche zunehmend an Bedeutung gewinnen: Die Natur nicht nur als Ort der Ruhe und Entschleunigung, sondern vor allem als Raum zur Entdeckung des eigenen Selbst, fernab von gesellschaftlichen Zwängen. Lauretta Rudat ist nicht nur diplomierte Sozialpädagogin, sondern auch Wildnispädagogin sowie systemische Natur- und Erlebnistherapeutin. Sie begleitet junge Menschen in Naturräumen auf ihrem Weg zu sich selbst und zu mehr Lebendigkeit. Ihr Arbeitsplatz: die Natur in Trient und in Grissian. Alleine oder gemeinsam mit anderen Pädagog:innen organisiert sie Camps und Teen-Coachings, in denen die Jugendlichen ein Leben in einer Gemeinschaft und inmitten der Natur kennenlernen. Spielerisch
lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und sich mit sich selbst ganzheitlich auseinanderzusetzen. Körperwahrnehmung ist dabei wichtig, ebenso die Wahrnehmung der inneren Veränderungen und der Aufbau der Identität – allerdings ohne es zu stark zu thematisieren. Viele Jugendliche funktionieren im Alltag – in der Schule, in der Familie, im Freundeskreis. „Ich unterstütze sie dabei, sich wieder ganz zu fühlen und ihre Ressourcen wiederzufinden.“ Den eigenen Körper und die Verbindung zu sich selbst zu spüren, sei Selbstfürsorge, so Rudat. Was im Alltag häufig zu wenig oder keinen Platz findet – Unsicherheit, Überforderung, aber auch Neugier und Mut – bekommt draußen Raum. In ihrer Arbeit begegnet sie vielen Jugendlichen, die einen sehr erwachsenen Eindruck auf sie machen, die klug sind, sehr loyal und eben auch neugierig. „In der Natur werden sie offen und friedvoller – sie werden Teil der Natur.“ Dabei sei sie selbst lediglich „Reisebegleiterin“, die Jugendlichen anhand verschiedener Methoden individuelle Optionen bietet. Rudat ist der festen Überzeugung, dass Jugendliche neben ihren Eltern auch andere Erwachsene als verlässliche Bezugspersonen brauchen – das zeigt auch die ASTAT-Jugendstudie 2021. Zwar sprechen die meisten jungen Menschen über wichtige Themen zuerst mit ihren Eltern – insbesondere wenn es um Gesundheit, Geld, Politik oder familiäre Fragen geht. Geht es jedoch um Freundschaften, Schule oder Zukunftspläne, stehen Gleichaltrige an erster Stelle. Rund 80 Prozent fühlen sich von ihren Freund:innen „sehr“ akzeptiert, weitere 19 Prozent „ziemlich“ – doch etwa zwei Prozent erleben Ausgrenzung. Gerade diese kleine Gruppe zeigt, wie entscheidend funktio-
nierende soziale Netze sind, die von Erwachsenen mitgetragen werden.
Was Teenies so tun … Neben dem eigenen Zuhause treffen sich Jugendliche am häufigsten in öffentlichen Lokalen oder an öffentlichen Orten. Es folgen Schule oder Universität, soziale Netzwerke – deren Bedeutung im Vergleich zu 2016 deutlich gestiegen ist – sowie Sportplätze oder Fitnessstudios. Chatten, Social Media nutzen, Musik hören und Freund:innen treffen gehören zu den häufigsten Aktivitäten, dann folgen Hobbys wie Fotografieren, Zeichnen oder Singen sowie Videospiele spielen. 23 Prozent der 14- bis 25-Jährigen treiben täglich Sport, 38 Prozent zwei- bis dreimal pro Woche – Bewegung bleibt also ein wichtiger Ausgleich. Diese Zahlen belegen es, und die Praxis mit Jugendlichen zeigt: Junge Menschen sind sehr wohl aktiv, interessiert, sozial eingebunden – doch zugleich vielfach unter Druck. Die Lust, Spaß zu haben und Neues zu lernen, war damals wie heute ein Merkmal fast aller Jugendlichen. Was sich verändert hat, ist nicht ihr Wesen, sondern das Tempo und die Dichte der Anforderungen, die an sie gestellt werden.
Jugendliche wachsen in einer Welt auf, die schneller und komplexer geworden ist. Vielleicht brauchen sie also einfach mehr Zeit, mehr Gestaltungsräume und Erwachsene, die sie auf ihrem Weg begleiten, die bereit sind zuzuhören und ihnen Möglichkeiten zur Mitbestimmung schenken – ohne vorschnelle Urteile und Vergleiche mit „früher“, sondern mit ehrlichem Interesse an dem, was sie wirklich beschäftigt.
Sarah Meraner






Alex „Giovi“ Giovanelli über das Schreiben, seinen Weg auf die Bühne und was Luxus für ihn wirklich bedeutet. Ein Porträt.
Warmes, einladendes Licht, Wohnzimmer-Atmosphäre, Mikrofon: Regelmäßig steht Alex „Giovi“ Giovanelli auf der Bühne im Meraner ost west club est ovest und strahlt dabei vor allem eines aus: Zufriedenheit. Man hört dem gebürtigen Aurer gerne zu, seinen poetischen Erzählungen und seinen Gags. Einmal im Monat bereitet der Spoken-Word-Performer und Moderator damit auch anderen Künstlerinnen und Künstlern die sogenannte „Open Stage“ – eine offene Bühne also, um sich selbst auszuprobieren und ihr Talent zu zeigen.
Alex Giovanelli, den die meisten in der Szene als „Giovi“ kennen, wird geschätzt für seine unaufdringliche und kumpelhafte Art, die er auch auf der Bühne verkörpert. Kein „von oben herab“, sondern gemeinsam mit dem Publikum und immer
in Wertschätzung für die anderen Künstler:innen. Aufgewachsen ist der Performer in einer ganz normalen Südtiroler Mittelstandsfamilie. „Ich glaube, ich hatte immer einen gewissen Geltungsdrang und schon als Kind eine reichhaltige Fantasie. Ich habe mich in andere Welten geträumt, Geschichten erfunden und geschrieben und wahnsinnig viel gelesen.“ Während andere Kinder sich bei sportlichen Aktivitäten austoben, sucht sich Alex, der eine spastische Diparese hat und hinkt, etwas anderes: „Ich wäre immer gerne in irgendetwas gut gewesen und es war klar: Der Marathon wird’s nicht. Also habe ich geschrieben.“ Bereits als Jugendlicher ist er politisch interessiert, das Schreiben ist für ihn eine Möglichkeit, diesem Interesse ein Ventil zu geben. „Mit 18 war ich sehr utopisch und alles, was ich
geschrieben habe, hatte eine politische Message.“ Auch an die Musik wagt er sich, singt Reggae – „und darin war ich wirklich nicht gut“ –, schreibt Songtexte und gründet die Band Wicked & Bonny mit.
Der Weg auf die Bühne …
Nach der Matura beginnt der heute 35-Jährige ein Jura-Studium und arbeitet gleichzeitig im Kulturbereich, organisiert südtirolweit Partys und Festivals, etwa das bekannte Downtown-Festival. Im Zuge einer Recherche über Poetry Slam, einer Veranstaltungsform, bei der Poet:innen mit selbstverfassten, fünf Minuten langen Texten gegeneinander antreten, stolpert er über den Namen Lene Morgenstern, eine bekannte Südtiroler Sprachkünstlerin, die als Begründerin der Südtiroler Slam-Szene gilt. Sie motiviert

Alex nach einer Performance, sich auch bei anderen Slams zu melden. Das ist der Startschuss für sein Leben auf der Bühne: 2015 gewinnt Giovi die Südtiroler Poetry Slam Landesmeister:innenschaft, bevor er sein Studium abbricht und nach Berlin zieht. Die Kulturszene in der deutschen Großmetropole wird zu seiner „Perfor-
mance-Uni“. „Ich wollte Bühnenerfahrung sammeln und gut werden. Hier in Südtirol hätte ich nie so oft auftreten können.“ Alex ergattert mehrere Termine in Deutschland und Österreich, doch auf Dauer tut ihm das nicht gut. Für FünfMinuten-Auftritte und Aushilfsarbeiten reist er von A nach B – leben kann er von
seinen Auftritten nicht. Missen möchte Alex die Zeit aber keinesfalls: „Diese Ruhe, die ich jetzt auf der Bühne habe, habe ich nur deshalb, weil ich damals so oft aufgetreten bin.“ Lampenfieber habe er allerdings immer noch, verrät er: „Eine Grundspannung ist wichtig, um auf der Bühne präsenter zu sein. Sie bedeutet
Smart, schnell, proaktiv: Willkommen im neuen myCIVIS.
Seit 24. Februar präsentiert sich das Portal der öffentlichen
Dienste myCIVIS im neuen Kleid und mit neuen Funktionen. Der Zugang zu Informationen und Diensten soll für die Bürgerinnen und Bürger damit noch leichter werden.
Das neue myCIVIS ist mehr als ein reines Schaufenster der Dienste der öffentliche Verwaltung: Mit
der Einführung der künstlichen Intelligenz wird das Portal zum digitalen Lotsen, der nicht nur an Fälligkeiten erinnert, sondern seine Nutzer und Nutzerinnen kennt, Empfehlungen unterbreitet, die Suche nach Diensten unterstützt und die Abwicklung von Verfahren erleichtert. Entwickelt wurde das neue myCIVIS im Rahmen der Digitali-

sierungsoffensive, welche die Abteilung Informatik des Landes Südtirol mit Geldern aus dem staatlichen WIederaufbaufonds PNRR vorantreibt. Das neu gestaltete Portal fußt auf einem modernen Citizen Relationship Management, das die Bürger und Bürgerinnen in den Mittelpunkt stellt. Diese können sich mit ihren Fragen zunächst an einen digitalen Assistenten wenden, der Auskunft gibt und bei der Suche nach Informationen hilft. Gibt es weiteren Informationsbedarf, stehen zusätzliche Optionen für die Kontaktaufnahme bereit: über Telefon oder Kurznachricht bis hin zum Videoanruf oder der Möglichkeit, einen Termin mit dem zuständigen Amt zu vereinbaren. Wer bei der Nutzung der
digitalen Dienste Hilfe braucht, kann sich an einen der Digi Points wenden, die es mittlerweile in vielen Gemeinden Südtirols gibt. Dort bietet geschultes Fachpersonal kostenlos Unterstützung an.
Den größten Mehrwert bietet das Portal im persönlichen Nutzerbereich. Dort gibt es eine Reihe neuer Funktionen, wie etwa die Aktivierung personalisierter Hinweise. Jede Anfrage erzeugt zudem ein Ticket – die Bürgeranfrage geht somit nicht verloren und bleibt nachvollziehbar. Mit klarem Design und einfacher Sprache macht myCIVIS den Zugang zu öffentlichen Diensten somit schnell, intuitiv und unkompliziert.

auch Freude. Wenn ich nicht mehr nervös wäre, müsste ich es sein lassen.“
… und zur Comedy
Als Alex wieder nach Südtirol zurückzieht, führt ihn sein Weg nach Schlanders, wo er als Freiberufler Texte verfasst und Workshops leitet – und immer wieder auf der Bühne steht. „Fünf Minuten auf der Bühne waren mir irgendwann zu wenig.“ Er entscheidet sich dazu, etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Sein Soloprogramm „Die Libido stirbt zuletzt“ (2018) bestand aus Slam-Texten, dazwischen gab es Anekdoten. „Ich habe gemerkt, dass die Leute die Geschichten zwischen den Texten genießen – und so wurden diese Anekdoten immer länger.“ 2018 beginnt Alex Giovanelli auch seine Arbeit im Forum Prävention, wo er bis heute tätig ist. Ein Jahr später übernimmt er die Moderation des „Ost West Slam“. Seither lebt Alex in Bozen, geht – wie er sagt – „dem ganzen Erwachsenenkram“ nach. Trotz seines Brotberufs, den er sehr gerne und mit vollem Einsatz ausübt, ist die Kultur immer das, was Alex antreibt. Doch die Lyrik hat sich für ihn irgendwann auserzählt. Er habe sie nicht mehr gefühlt. „Der Spaß am Schreiben ist mir irgendwie abhanden gekommen. Auch dieser immer gleiche Wettbewerb war

nicht mehr meins. Trotzdem wollte ich noch auf die Bühne.“
Immer mehr prägt ihn seine Leidenschaft für angloamerikanische Comedy und Late-Night-Formate. Wer „Giovi“ schon länger verfolgt, spürt die Entwicklung, die er künstlerisch seit einiger Zeit macht. Und jetzt hat er es auch offiziell gemacht: Er versucht sich seit 2025 als Stand-up-Comedian. „Ich will das wirklich unbedingt können und daran arbeite ich gerade sehr hart. Ich empfinde es selbst als schwierigste Performancekunst“, gibt er zu. „Du stellst dich hin und stellst die Behauptung auf: ,Ich erzähle euch jetzt was und ihr lacht dann darüber.‘“ Das erste SoloComedy-Programm ist bereits geplant: In „Ich weiß, was ihr denkt!“ geht es um alles, was ihn die letzten Monate beschäftigt hat. „Es ist eine Auseinandersetzung mit unserem Leben in Südtirol, mit der Art, wie wir hier leben und leben möchten.“ Unter anderem wird es über die Gemeinsamkeiten von Ötzi und Jannik Sinner oder das Hippie-Paradies Waltherpark gehen. Am 29. März ist Alex Giovanelli als lokaler Act bei der Mixed Show „Steh auf Comedy“ in der Basis Vinschgau zu sehen. Besondere Highlights dürften dann die Vorpremieren seines ersten Stand-upProgramms sein: am 18. April 2026 in der Dekadenz in Brixen sowie am 30. April im
ost west club est ovest Meran.
Zwischen Schreiben und Schrebergarten
Von der Lyrik hin zur Comedy: ein schwieriger und vor allem mutiger Schritt. Sein Ziel – und vermutlich auch sein Traum – ist es, als Stand-up-Comedian auf Tour in Südtirol zu gehen. Ins Ausland möchte er nicht, und es soll auch nicht zu seinem Hauptberuf werden. „Ich möchte einfach nur spielen“, sagt er hoffnungsvoll. Bis dahin ist die Open Stage quasi seine Probebühne, die dafür sorgt, dass er regelmäßig schreibt: „Ich arbeite viel, bin aber nicht per se fleißig … Ich brauche immer etwas Druck und Termine, auf die ich hinarbeiten kann“, gibt er schmunzelnd zu. Er schreibt auf Post-its, Fresszetteln, in Notizbüchern – egal wo, Hauptsache, frische Gedanken werden sofort festgehalten.
Unterstützend zur Seite steht ihm seine Partnerin Daria, selbst Künstlerin. Abends oder am Wochenende arbeiten die beiden – nicht miteinander, aber nebeneinander. „Wir ergänzen uns perfekt, weil wir uns vom Tun des jeweils anderen begeistern.“ Durch sie habe er auch Zugang zur italienischsprachigen Kulturszene Südtirols erhalten.

Die Neugierde auf seine Umgebung ist wohl das, was sein Tun aufrechterhält. Alex ist ein Beobachter. „Ich habe große Freude am Spazieren und Schauen – Menschen, Häuser, Geschäfte. Bozen ist wahnsinnig spannend.“ Gesunde Lebensmittel anzubauen und einzukaufen bezeichnet Giovi als sein Hobby. In der Stadt sind Daria und er Teil einer Schrebergarten-Community. Dort verbringt er in den warmen Monaten einen großen
Teil seiner Freizeit. Er erntet das eigene Gemüse, verarbeitet es und er kocht auch gerne. Gesunde und nachhaltig produzierte Lebensmittel, genügend Zeit für Freunde und Familie sowie Gestaltungsräume zu haben und reichlich kulturelle Angebote – das ist seine ganz persönliche Definition von Wohlstand und Glück. Was man ihm nicht zutrauen würde? „Einmal in der Woche spiele ich Badminton“, lacht er. „Und noch weniger würde man mir
meinen Ordnungsfimmel anmerken.“
Seine Affinität zur Sprache, zur Bühne und zur Kultur ist jedoch unübersehbar –und die verschwindet gewiss nicht. Dafür ist Alex Giovanelli zu sehr Träumer – im positiven Sinne. Er ist überzeugt: „Mit Kunst, Musik, Literatur, Poesie und Humor kann man die Welt retten – oder Dinge zumindest besser machen.“
Sarah Meraner

BOZEN
Gäbe es sie nicht, man müsste sie glatt erfinden – die Rede geht von den Zigtausenden Feuerwehrleuten, die hierzulande rund um die Uhr – vom 1. Jänner bis 31. Dezember jeden Jahres – für uns, ihren Nächsten, einsatzbereit sind. Und dies alle noch ehrenamtlich und ohne zu fragen, wer ist denn überhaupt mein „Nächster“?

(FF Gries) Im Bild v. l.: Bezirkspräsident K. Baumgartner, F. Monti von der Berufsfeuerwehr, D. Krautschneider, K. Wieser, H. Egger, F. Raffeiner, Stadträtin J. Ramoser und M. Reider, Kommandant-Stellvertreter.
Auf jeden Fall, die Männer und Frauen der 306 Freiwilligen Feuerwehren Südtirols sind stets zur Stelle, wenn ihre Hilfe benötigt wird. Nicht nur bei Großeinsätzen löschen, retten, schützen und bergen die Feuerwehrleute, auch bei Ereignissen wie beispielsweise einem Bienenschwarm, einer auf einem Baum geflüchteten Katze, die sich nicht mehr heruntertraut, oder einer im Kellerraum befindlichen Schlange werden sie immer wieder gerufen. Beeindruckend sind die Zahlen: Mehr als 12.000 Männer und Frauen gehören den Freiwilligen Feuerwehren Südtirols an, die geleisteten Arbeitsstunden dürften sich wohl jährlich auf viele hunderttausend belaufen. Wie schaut’s aber konkret bei den drei Bozner Freiwilligen Feuerwehren –Gries, Bozen mit Löschzug Kohlern und Oberau-Haslach – aus? Bei den jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlungen konnte man sich ein Bild darüber machen, was so alles anfällt und welche vielfältigen

(FF Oberau-Haslach) Im Bild v. l.: Vizekommandant D. Prenner, die drei Neuangelobten D. Lageder, G. Peretti und L. Ladinser, Kommandant M. Herbst, Vizebürgermeister S. Konder und Gemeinderat A. Berger.
Dienste dabei wahrzunehmen sind. Kommandant Florian Raffeiner (FF Gries) erinnerte dabei unter anderem an die Inbetriebnahme eines neuen Tanklöschfahrzeugs, vor allem aber an die 102 Einsätze, 97 Brandverhütungsdienste sowie an 58 Teil- wie Vollproben im Laufe des Berichtsjahres 2025. Die insgesamt aufgewendeten Arbeitsstunden beliefen sich auf 5899, wobei ein gewisser Anteil für Aus- und Fortbildung sowie Lehrgänge nötig war. Bei den Griesern sind 55 aktive Wehrleute tätig, elf sind inzwischen außer Dienst. Für ihre langjährige Zugehörigkeit wurden drei Wehrmänner ausgezeichnet: Hannes Egger, Florian Raffeiner und Klaus Wieser (Verdienstkreuz in Silber für 25 Jahre Dienst nebst Urkunde), Daniel Krautschneider konnte als neues Mitglied angelobt werden. Drei Angelobungen und eine Ehrung standen hingegen bei der FF Oberau-Hauslach auf der Tagesordnung: Kommandant Markus Herbst konnte Leo Ladinser,

Im Bild v. l.: die drei neu angelobten Feuerwehrmänner der FF Bozen: M. Leitner, A. Plattner und S. Vigl mit Stadträtin J. Ramoser. Kommandant D. Roman und KommandantStellvertreter T. Sparber
David Lageder und Giovanni Peretti als aktive Mitglieder aufnehmen. Für seinen 25-jährigen und treuen Einsatz wurde Gruppenkommandant Stefan Canestrini mit dem Verdienstkreuz in Silber und einer Urkunde geehrt. Zuvor berichtete der Kommandant über die abgelaufene Tätigkeit und hob die jungen Wehrleute hervor, die das Weiterbestehen der Feuerwehr gewährleisten würde. Die Zahl der Einsätze belief sich auf insgesamt 97, jene der aktiven Wehrleute auf 36 Personen, bei 2450 Arbeitsstunden. Ein besonderer Dank wurde der Jugendgruppe, immerhin 13 UnterAchtzehn-jährige, ausgesprochen. Die FF Bozen mit der Löschgruppe Kohlern hatte ebenfalls zu ihrer Jahresversammlung eingeladen. Kommandant Daniel Roman konnte dabei auf eine sehr hohe Zahl an geleisteten Arbeitsstunden verweisen: insgesamt waren es 13.380 Stunden, die er mit seinen Wehrleuten absolvierte, davon rund 2500 für Ausbildungen, Übungen
und Lehrgängen, knapp 3000 für Bereitschafts- und andere Dienste, mehr als 4600 für Veranstaltungen und interne Tätigkeiten sowie 2640 für den Jugendbereich. Für Brandund technische Einsätze waren es 628 Stunden. Einen Höhepunkt stellen auch hier immer wieder die Ehrungen und Angelobungen dar: Das Verdienstkreuz in Bronze mit Urkunde für 15-Jährige Mitgliedschaft erhielten Felix Dimitri Platter und Anton Riegler, aus der Jugendgruppe in den aktiven Dienst übergetreten sind Moritz Leitner und Andreas Plattner, Samuel Vigl hingegen wurde als neues Mitglied aufgenommen. Die FF Bozen zählte zum Jahresende 58 aktive Mitglieder, die Zahl der Einsätze belief sich auf 117. Bei allen drei Bozner Feuerwehren wurde die Pflege der Kameradschaft hervorgestrichen, ohne die ein gutes und erfolgreiches Zusammenwirken kaum möglich sei.
Karl Psenner
Mehr Licht im Raum
Heiss Fenster: Schlankere Profile, optimierte Energieeffizienz und mehr Licht dank größerer Glasflächen: Mit dem neuen Alnova 80 bündelt Heiss 20 Jahre Holz-AluErfahrung in einer neuen Generation von Fenstern – für besonders elegante Architekturlösungen. „In unseren Gesprächen mit Bauherren und Architekturbüros wurde in den letzten Jahren deutlich:
Viele wünschen sich Fenster mit mehr Glasfläche und schmaleren Ansichten für mehr Licht im Raum. Gleichzeitig erwarten sie hohe Dämmwerte und eine langlebige, wartungsfreie Konstruktion“, erklärt Peter Heiss, Inhaber von Heiss Fenster.
Architektonische Freiheit
Die Herausforderung hat Heiss

angenommen und das neue Holz-Alu-Fenster Elegant Alnova 80 entwickelt. Seit sechs Jahrzehnten fertigt der Betrieb am Eingang des Sarntals Fenster. „Alnova 80 ist dabei das Ergebnis aus 20 Jahren spezifischer Erfahrung im Holz-Alu-Bereich“, sagt Peter Heiss. „Dieses gesamte Wissen haben wir im neuen Profilsystem gebündelt.“
Mit schlanken Rahmen und hohem Glasanteil sorgt Alnova 80 für helle Räume und elegante Fassaden, im Neubau wie im historischen Bestand. Es ermöglicht verschiedene Fensterformen, lässt sich mit rahmenlosen Verglasungen kombinieren und bietet viele Holz- und Farbvarianten für maximale architektonische Freiheit.
Technologie auf dem neuesten Stand
Technisch hat Heiss dieses Profilsystem gezielt für Energieeffizienz optimiert. Hohe Dämmwerte senken den Energiebedarf, dünnere Holzabmessungen sparen Ressourcen. Das Glas wird trocken in den Rahmen eingesetzt statt silikoniert. So bleibt die Abdichtung über Jahrzehnte zuverlässig und wartungsfrei. Entscheidend dafür sind auch die erfahrenen Heiss-Montageteams: Sie sorgen für den präzisen Einbau, damit das Fenster im Alltag hält, was es verspricht. Sollte nach der Montage eine Frage auftauchen, ist Heiss auch Jahre später erreichbar – mit einem Serviceteam, das dranbleibt.

Wenn’s perfekt sein soll.
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Der Vorstand des Bezirks Überetsch/Unterland des Südtiroler Volksmusikvereins lud zur Jahreshauptversammlung in den Tannerhof nach Girlan ein. Bezirksobfrau Erika Gschnell hieß zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste willkommen – darunter auch Landesobmann Gernot Niederfriniger, der eigens angereist war. In seinen Grußworten brachte er frische Ideen und motivierende Impulse für künftige Veranstaltungen ein. Ein besonderer Moment des Abends galt dem langjährigen Funktionär Heinrich „Heini“ Pedoth. Nach 14 Jahren als Obmann sowie weiteren Tätigkeiten als Kassierer und zuletzt als Ausschussmitglied wurde er feierlich verabschiedet. Als
Zeichen des Dankes überreichte ihm die Bezirksobfrau eine Anerkennungsurkunde des Bezirks sowie einen Geschenkkorb. Auch die langjährige Schriftführerin Inge Brida wurde für ihr engagiertes Wirken mit einem Präsent gewürdigt. Landesobmann Niederfriniger schloss sich dem Dank an und hob Pedoths wertvolle Arbeit auf Landesebene sowie die stets gute Zusammenarbeit hervor.Der Einladung gefolgt waren zudem Kulturreferentin Magdalena Perwanger, die Bezirkschorleiterin des Südtiroler Chorverbandes Sandra Giovanett sowie Bezirksvorstandsmitglied Simon Ebner. In ihren Grußworten betonten sie die enge Verbundenheit mit

Landesobmann Gernot Niederfriniger, Kulturreferentin Magdalena Perwanger, Arnold Leimgruber, Erika Gschnell, Paul Hafner, Bezirkschorleiterin des Südtiroler Chorverbandes Sandra Giovanett, Bezirksvorstand des Südtiroler Chorverbandes Simon Ebner;
der Volksmusik und sicherten weiterhin eine tatkräftige Zusammenarbeit zu. Im Zuge der Neuwahlen wurde Erika Gschnell in ihrem Amt als Bezirksobfrau bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Arnold Leimgruber und Paul Hafner. Landesobmann Niederfriniger dankte dem neu
formierten Team für die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit und lud alle Mitglieder ein, den Volksmusikwettbewerb am 17. und 18. April in Auer zu besuchen. Mit dem anschließenden Ziachorgltreffen im Tannerhof klang der Abend bei einem gemeinsamen Essen harmonisch aus.
BOZEN
Flexibilisierung im Bildungssystem dringend erforderlich
Die Allianz für Familie hat sich im Februar mit Landesrätin Magdalena Amhof und Landesrat Philipp Achammer getroffen. Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, ob die derzeit geführten Debatten über Gehaltserhöhungen auch zu konkreten Verbesserungen und Entlastungen für Familien führen. Maßnahmen zur Angebotserweiterung – etwa im Sommer oder am Nachmittag – werden derzeit vielfach auf private Träger ausgelagert. Dort arbeiten Mitarbeiterinnen unter wesentlich schlechteren arbeitsrechtlichen Voraussetzungen,
was die Personalsuche erheblich erschwert. Das Modell stößt zunehmend an seine Grenzen.
„Weil die Familien zunehmend unterschiedliche erzieherische und soziale Voraussetzungen mitbringen, ist ein solides Bildungssystem zentral, das auf Augenhöhe mit privaten Angeboten zusammenarbeitet”, sagt Christa Ladurner und spricht von einer Neuausrichtung des gesamten Systems.
Die Allianz für Familie fordert, dass an neuen Modellen gearbei-
tet wird. Ein erster Schritt wäre, im Zuge der laufenden Gehaltsverhandlungen klare Rahmenbedingungen zu schaffen, die mehr Leistung im öffentlichen Bildungssystem vorsehen. Wer im Bildungssystem zusätzliche oder neue Aufgaben übernimmt, muss entsprechend zusätzlich vergütet werden.
Grundsätzlich braucht es eine Ausweitung der Kindergartenzeiten in den Sommer hinein. Dafür sind entsprechende finanzielle Mittel bereitzustellen und die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichti-
gen. Einen weiteren möglichen Handlungsspielraum sieht die Allianz für Familie etwa im turnusmäßigen Einsatz von Lehrpersonen bei der Mensabetreuung. „Es gibt viel motiviertes und engagiertes Bildungspersonal, das für eine Weiterentwicklung bereit wäre, wenn die entsprechenden Grundlagen geschaffen werden”, sagt Doris Albenberger von der Allianz für Familie. Die Landesregierung ist aufgefordert, gezielt in ein flexibles, qualitativ hochwertiges und familienfreundliches Bildungssystem zu investieren.
Das Beste von Südtirols Bauernhöfen

Fünf Regionen Südtirols. 90 Produzentinnen und Produzenten. Nur ausgewählte Qualitätsprodukte. Zu 100% vom Bauernhof. Das ist das FarmFood Festival! Südtirols Höfe präsentieren sich und ihre Qualitätsprodukte zum vierten Mal – am Samstag, 14. März 2026 von 10 – 17 Uhr im exklusiven Rahmen des Kurhauses in Meran. Das FarmFood Festival ist ein Event zur Vernetzung der bäuerlichen Direktvermarktung mit der Südtiroler Bevölkerung, der Gastronomie und dem Lebensmitteleinzelhandel und wird vom Qualitätssiegel „Roter Hahn“ in Zusammenarbeit mit dem Meran WineFestival veranstaltet. Im Fokus stehen die Vielfalt und die Hochwertigkeit, das Verkosten, Kennenlernen und Genießen.
100% Südtirol.
Kontrolliert. Handgemacht
Ziel des FarmFood Festivals ist
es, den bäuerlichen Produkten eine Bühne zu bieten und das Bewusstsein für regionale Lebensmittel zu stärken. Vor Ort sind ausschließlich „Roter Hahn“-Produzenten vertreten, sodass die Herkunft vom Hof, die Anbau- und Verarbeitungsmethoden sowie die hohe Qualität garantiert werden können. Alle teilnehmenden Betriebe erfüllen die strengen Kriterien des „Roter Hahn“-Qualitätssiegels und unterliegen regelmäßigen Kontrollen. Südtirols Bäuerinnen und Bauern sind Spezialisten in der Veredelung ihrer Erzeugnisse und dies möchten sie der Bevölkerung auch zeigen. Hervorragende Ausgangsprodukte, bewährte Verarbeitungsmethoden, naturbelassene Produkte ohne Farbstoffe oder künstliche Konservierungsmittel, kleine Produktionsmengen, viel Handarbeit und Leidenschaft garantieren die hohe Qualität und den


unvergleichlichen Geschmack dieser bäuerlichen Produkte. Dafür steht das Qualitätssiegel „Roter Hahn“.
Umfangreiches Rahmenprogramm mit Verkostungen und Kochshows Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Kursaal wieder in einen Marktplatz voller Stände, an denen Direktvermarkter ihre hochwertigen bäuerlichen Produkte präsentieren sowie zur Verkostung und zum Kauf anbieten. Die geführten Blindverkostungen zu den Themen „Käse“ um 11 Uhr, „Wein“ um 13 Uhr und „Speck“ um 14:30 Uhr laden zu einer Reise in die Sensorik ein. Für die Blindverkostungen ist ein Ticket erforderlich. Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher in den Galerien des Kursaals: Südtiroler Spitzenköchinnen und -köche kreieren dort raffinierte Gerichte aus hochwer-
tigen Qualitätsprodukten von „Roter Hahn“. Mit dabei sind Tina Marcelli, Siegi & Matthias Augscheller, Manuel Ebner und Juliane Niederstätter. Neu in diesem Jahr ist ein Koch-Workshop mit Thomas Ortler von 11 bis 13 Uhr – mit persönlichen Tipps vom Profi. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zur kostenlosen Anmeldung am Event und zu den Tickets für die Blindverkostungen und den Koch-Workshop: www.farmfoodfestival.it
10 bis 17 Uhr: Bauernstände 11 Uhr: Blindverkostung zum Thema „Käse“ 13 Uhr: Blindverkostung zum Thema „Wein“ 14:30 Uhr: Blindverkostung zum Thema „Speck“ 11 bis 13 Uhr: Koch-Workshop 11 bis 15:30 Uhr: Kochshows mit Südtiroler Spitzenköchen
Ostern steht vor der Tür, also passt dieses Rezept für Karottenkuchen wunderbar. Mit diesen ultraschnell gemachten und supersaftigen Karotten-Muffins macht man sicher gute Figur!

Zutaten
für 24 Muffins in Papierförmchen oder 1 Kuchen in einer runden 24 cm Springform
- 200 g Karotten geraspelt
- 200 g gemahlene Nüsse (nach Wahl: Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse)
- 75 g Nüsse fein gehackt
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Zimt
- 1/4 TL Nelkenpulver
- 1 Prise Muskatnuss
- Abrieb von einer halben Biozitrone
- 3 Eier
- 1 Prise Salz
- 80 g Zucker
- 25 ml Pflanzenöl
- Karotten schälen und raspeln, gemahlene und gehackte Nüsse mit Backpulver, Zimt, Nelkenpulver, Muskatnuss und Zitronenabrieb vermischen
- Eier mit Salz und Zucker in einer Küchenmaschine oder mit dem Handmixer weiß schaumig aufschlagen, gute 5 Minuten lang
- geraspelte Karotten, Nussmischung und Öl nach und nach zur Eimischung geben und sanft einarbeiten – nicht zu lange rühren, damit der Teig nicht zu stark zusammenfällt
- Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen, Muffin Blech mit Muffin Papierformen auslegen, den Teig
vorsichtig in die Papierformen löffeln, dir Förmchen nicht zu voll machen
- nach Lust und Laune noch einige gehackte Nüsse obendrauf geben und im heißen Ofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe)
- Für die Kuchen-Variante: runde Backform mit 24 cm ausbuttern oder mit Backpapier auskleiden und bei 180 Grad Umluft ca. 45 – 50 Minuten backen (Stäbchenprobe)
FRILO, das bedeutet: Vielfalt an Obst und Gemüse bester Güte!
Seit über 45 Jahren legen wir größten Wert auf erstklassige Kundenbetreuung.
Unsere Anliegen ist es, einen perfekten Service gepaart mit fairen Preisen an unsere Kunden weiterzugeben.
FRILO-Markt
Großmarkthalle
Schlachthofstraße 29 Bozen

Roter Hahn: hausgemachte Frühlingsgerichte mit Zutaten vom Hof Hof- und Buschenschänke ab jetzt geöffnetwieder
Ruhig gelegen, bieten die bäuerlichen Schankbetriebe beste Gelegenheit für entspannten Genuss im Freien. Die Gärten der Höfe liefern bereits im April jede Menge gesunde und frische Zutaten für die Südtiroler Bauernküche. Spargelcremesuppe, Teigtaschen mit Bärlauchfülle, gebratenes Lamm mit Rosmarinkartoffeln und andere bäuerliche Köstlichkeiten stehen nun auf der Speisekarte.
In Ihrer Nähe geöffnet
- Fronthof in Völser Aicha
- Ebnicherhof am Ritten
- Huberhof in Völs
- Luggin Steffelehof in Kaltern
- Oberlegar in Terlan
- Rielingerhof am Ritten
- Planitzer in Montan
- Ansitz Dornach in Salurn
- Rielingerhof am Ritten
„Roter Hahn“ ist das Qualitätssiegel der Südtiroler Bauernhöfe und kennzeichnet 21 Hof- und Buschenschänke in ganz Südtirol. Sie alle sind in der Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker“ sowie auf www. roterhahn.it inklusive Wandervorschlägen angeführt.

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Produkte direkt vom Hof
Geprüfte Qualität


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Roter Hahn
Südtiroler Bauernbund Tel. 0471 999 325 info@roterhahn.it
Vielleicht sind auch Sie etwas skeptisch gegenüber Lammfleisch. Doch dieses Rezept wird sie überzeugen: Übrigens auch eine tolle Idee für ein traditionelles Oster-Gericht.
Zutaten für 4 Personen
- 1,2 kg Lammschulter
- 1/2 Knolle Sellerie
- 2 Karotten
- 3 Zweige Rosmarin
- 3 Zehen Knoblauch
- 400 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Weißwein
- 1/2 TL Rosmarin (getrocknet)
- 1 TL Oregano (getrocknet)
- 1/2 TL Thymian (getrocknet)
- 5 EL Olivenöl
- 3 EL Butter oder Butterschmalz
- 2 EL Soßenbinder
- Salz und Pfeffer
- Küchengarn

Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Knoblauch fein hacken. Zusammen mit den Kräutern und dem Olivenöl in einer Schüssel verrühren. Sellerie und Karotten in grobe Stücke schneiden. Fleisch mit dem Öl einreiben und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Knochen aus der Lammschulter schneiden und das Fleisch aufrollen und mit Küchengarn festbinden. Butter in einem Bräter erhitzen und den Lammrollbraten darin von allen Seiten scharf anbraten. Fleisch aus dem Bräter nehmen und das Gemüse im verwendeten Fett anbraten. Fleisch wieder zurück in den Bräter legen, alles mit Weißwein ablöschen und mit Fleischbrühe aufgießen.
Rosmarinzweige in den Sud legen. Bräter zudecken und im Ofen etwa 2 Stunden braten. Gelegentlich wenden und mit der Soße übergießen. Vor dem Aufschneiden das Fleisch 10 Minuten ruhen lassen und das Küchengarn entfernen. Soße durch ein Sieb passieren und mit Soßenbinder etwas andicken. (Quelle: koch-mit.de)
Und ein guter Rat zum Schluss: Lassen Sie sich fachkundig beraten. Beim Metzgermeister Oskar Stampfl finden Sie die besten Zutaten für alle Arten von Fleischgerichten und viele leckere Beilagen. Wer es beim Kochen besonders eilige hat, findet auch verschiedene bereits koch- oder essfertig vorbereitete Spezialitäten.
Bozen, Piavestraße 30, Tel. 0471 977193

Ein ausgiebiges Frühstück ist der Inbegriff von Genuss. Doch welche Schaumweine passen eigentlich zu Eiern, Lachs oder Marmelade? Die Wahl des richtigen Zuckergehalts (Dosage) entscheidet unter anderem darüber, ob die Kombination harmoniert. Hier sind unsere Empfehlungen für dein nächstes Sonntagsfrühstück.
Der Klassiker: Eierspeisen & Schinken Zu cremigen Rühreiern mit Kräutern oder einem hochwertigen Schinkenbrot passt ein klassischer Brut (unter 12 g/l Restzucker) hervorragend, etwa der Trento DOC Brut 1223kg von Cantina Micheli. Seine feinen Hefenoten von frischer Brotkruste spielen wunderbar mit getoastetem Brot und der Textur der Eier zusammen.
Herzhaft & Salzig: Lachs & Speck
Räucherlachs oder krosser Speck verlangen nach einem kräftigen Gegenspieler. Ein Pas Dosé (oder Dosaggio Zero) wie der Farfalla von Ballabio ist hier ideal. Da er keinen Zuckerzusatz besitzt und lange auf der Hefe reifte, ist er extrem trocken und mine-
ralisch. Er braucht diese salzigen Kontrapunkte, um seine volle Struktur zu zeigen.
Süßes Finale: Marmelade & Gebäck
Bei Butter und Marmelade solltest du zum Extra Dry greifen, zum Beispiel zum La Farra Prosecco. Entgegen dem Namen hat „Extra Dry“ eine leichte Restsüße (12–17 g/l). Diese Weichheit schmeichelt süßen Backwaren, während die Perlage das Fett der Butter perfekt neutralisiert. Wer es leichter mag, kombiniert Obst und Müsli mit einem feinfruchtigen Apfel-Cider – die natürliche Fruchtsüße und Säure wirken herrlich erfrischend.
Zwei kleine Experimente für den Aha-Effekt Möchtest du verstehen, wie Wein und Speisen interagieren? Probier es aus:
1.Der Fett-Check: Nimm einen Bissen Brot mit viel Butter. Trink danach einen Schluck Farfalla Pas Dosé. Du wirst spüren, wie die Säure das Fett förmlich „wegspült“ und die Salzigkeit des Brotes plötzlich intensiviert wird.
2. Die Süße-Falle: Iss einen Löffel süße Marmelade pur und trinke direkt danach den extrem trockenen Pas Dosé. Der Wein wird plötzlich metallisch und dünn wirken. Wiederhole das Ganze mit dem Extra Dry – du wirst merken, wie die Restsüße die Frucht der Marmelade stützt und alles harmonisch abrundet. Wie immer gilt: erlaubt ist, was schmeckt. Viel Freude beim Ausprobieren, dein Winestore Team.
Gewerbegebiet Kardaun 5 (Bozen Nord) Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 8.00 bis 19.00 Uhr Tel. 0471 642 106 shop@winestore.bz.it www.winestore.bz

Genießerkompass
Im Zeichen des Perkeo: Heidelbergs Oberbürgermeister Würzner wird im Rathaus in Salurn empfangen.

Im Bild von links: Oberbürgermeister Eckart Würzner, Vizebürgermeister Luca Miozzo, Bürgermeister Roland Lazzeri, die Referenten Christopher Nardin und Samantha Endrizzi beim Empfang im Rathaus.
Perkeo ist die zentrale Figur, die das Ganze prägt und zusammenhält. Die Stadt Heidelberg und die Gemeinde Salurn verbinden eben eine gemeinsame Figur: Perkeo, der Zwerg aus Salurn, der im 18. Jahrhundert in Heidelberg als Hofnarr wirkte. Die Bürgermeister Roland
Lazzeri und Eckart Würzner unterzeichneten kürzlich im Rathaus von Salurn eine FreundschaftsCharta. Diese zelebriert offiziell die enge Verbindung zwischen Salurn und Heidelberg. Perkeo ist in Heidelberg eine höchst bekannte Figur. Der in Salurn geborene Zwerg wirk-

te dort im 18. Jahrhundert als Hofnarr des Kurfürsten Karl III. Philipp von der Pfalz. Er ist für beide Gemeinschaften weit mehr als eine historische Figur.
Delegation aus Heidelberg in Salurn zu Gast Prominente Gäste aus der Stadt Heidelberg kamen nach Salurn, um die Salurner zu begegnen und die Charta zu unterzeichnen. Die Delegation aus Heidelberg wurde von Oberbürgermeister Eckart Würzner und von Mathias Schiemer, dem Geschäftsführer von Heidelberg Marketing angeführt. Im Salurner Rathaus gab es einen offiziellen Empfang. Bürgermeister Roland Lazzeri verwies als Gastgeber auf die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Gemeinschaften. Würzner und Schiemer lobten die gemeinsame Kultur und Geschichte.
Freundschafts-Charta unterzeichnet
Mit der „Charta im Zeichen des Perkeo“ bekennen sich beide Kommu-
nen zur gegenseitigen Verbundenheit und Freundschaft, zur Pflege und des kulturellen Brauchtums im Geiste von Perkeo, zum Austausch und Zusammenarbeit in Kultur und Bildung, zur Förderung von Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern beider Gemeinschaften. Die Freundschafts-Charta sei Ausdruck eines offenen und gemeinsamen Miteinanders – getragen von einer gemeinsamen Geschichte und dem Willen, diese Verbindung auch im Sinne einer gemeinsamen kulturellen Verantwortung aktiv zu gestalten. Heidelbergs Bürgermeister überreichte seinem Salurner Amtskollegen Roland Lazzeri eine aus Eisen gefertigte Figur des Perkeo – entstanden nach einer Vorlage des nach dem Zweiten Weltkrieg in Heidelberg wirkenden Berliner Künstlers Robert Stieler (19111967). Als Zeichen der Verbundenheit soll diese Figur wechselnd in Salurn und Heidelberg ausgestellt werden und damit die Menschen verbinden.
Remo Demanega


SÖLL/TRAMIN
Es wird jedes Jahr beliebter: das Preiswatten in Tramin



Der FC Südtirol spielt seit vier Jahren in der Serie B, der zweithöchsten italienischen Fußballliga. Das Interesse für den Verein ist bei Sportbegeisterten groß. Dies auch im Unterland, wurde doch der FC Südtirol Fanclub vor drei Jahren wieder ins Leben gerufen. Der Fanclub organisiert jedes Jahr einige Veranstaltungen, um Mannschaft und Mitglieder zu unterstützen. Eine beliebte Veranstaltung, die jedes Jahr im Frühjahr organisiert wird, ist das Preiswatten in Tramin.
Preiswatten kommt gut an 38 Paare, die meisten aus dem Überetsch und Unterland, doch auch aus dem Vinschgau, nahmen heuer daran teil. Fanclub Vizepräsident Günter Rella erklärte einleitend die Spielregeln; er fungierte auch als Schiedsrichter. Bei Unklarheiten galt die ortsübliche Auslegung. Jedes Paar trug fünf Spiele aus. Drei Paare konnten alle fünf Spiele gewinnen. Den Sieg holten sich die Salurner Marco De Marchi und Mauro Vettori (Ober). Es
folgten in der Wertung Paul und Resi Bonora. Auf Platz drei landeten Peter Melchiori und Alex Luchin. Die weiteren Plätze belegten Robert Pardatscher und Kurt Anrather vor Hermann und Andreas Heidegger. Die Sieger:innen gewannen einen erholsamen Urlaub in einem Südtiroler Wellnesshotel, wo im Juli der FC Südtirol das Training absolviert. Für die ersten 10 Paare gab es schöne Sachpreise. Auch der „Potzer“ wurde prämiert. Zum ersten Mal wurde heuer auch ein Glückstopf angeboten. Fanclub-Präsident Armin Gabalin dankte bei der Preisverteilung dem Ausschuss und den freiwilligen Helfenden für die Organisation des Turniers. Er dankte auch den zahlreichen Sponsoren, welche die verschiedensten Sachpreise zur Verfügung gestellt hatten. Komplimente erhielt auch die Küche, die köstlichen Goulasch, Reis und verschiedene Salate zubereitet hatte.
Remo Demanega

Die Natur wartet nicht – warum sollte Sie?
Ob erstklassige Erde, robuste Werkzeuge oder professionelle Bewässerung: Agrutz bietet alles, was Sie für einen perfekten Start in die Gartensaison brauchen. Qualität, die man erntet.
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Eine etwas kritische Betrachtung zum Tag der Frau am Sonntag, 8. März: Der Tag der Frau wird weltweit gefeiert, um auf die Errungenschaften und Herausforderungen von Frauen aufmerksam zu machen. Doch trotz guter Absichten wirft dieser Gedenktag auch kritische Fragen auf. Einerseits bietet er eine wichtige Plattform, um Gleichberechtigung und Frauenrechte zu thematisieren. Andererseits besteht die Gefahr, dass er als symbolische Geste ohne nachhaltige Wirkung wahrgenommen wird. Oftmals beschränken sich Aktionen an diesem Tag auf oberflächliche Veranstaltungen, ohne tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Zudem kann die Fokussierung auf einen einzelnen Tag dazu führen, dass das Thema Geschlechtergerechtigkeit in den übrigen 364 Tagen des Jahres vernachlässigt wird. Auch die Kommerzialisierung des Tages ist kritisch zu betrachten, da sie die eigentliche Botschaft verwässern kann. Welche Freude muss wohl eine Frau empfingen, wenn sie am 8. März ein Büschel kopfhängenlassender Mimosen überreicht bekommt? Für eine wirkliche Veränderung bedarf es kontinuierlicher Anstrengungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – nicht nur am Tag der Frau. Nur wenn Gleichberechtigung als dauerhafte Verpflichtung
verstanden wird, kann dieser Tag mehr sein als ein symbolisches Datum im Kalender. Es gilt also, den Tag der Frau als Startpunkt für nachhaltige Diskussionen und Maßnahmen zu begreifen, anstatt ihn lediglich als einmaliges Event abzutun.
Wichtig ist zudem, dass der Tag der Frau nicht isoliert von anderen gesellschaftlichen Debatten betrachtet wird. Die am vergangenen 1. Februar verstorbene Rita Süssmuth, unter anderem deutsche Frauenministerin, sagte einmal zum Thema Gleichberechtigung zwischen Männer und Frauen: „erst wenn hässliche, unkompetente Frauen hohe Führungspositionen ausüben, dann sind sie mit Männern gleichgestellt.“ Dies mag überspitzt klingen, trifft jedoch den Nagel auf den Kopf, meint


Eine Winterwanderung am Tschögglberg bringt wieder Kraft und die nötige Energie.
Er gehört inzwischen bereits zum Inventar – der unermüdliche Basssänger, Chronist und „Raumpfleger“des Männergesangvereins Gries.
Geboren wurde Enzo Pedrotti am 14. August 1943 in Bozen, wo er auch aufgewachsen und die damalige Cairoli-Volksschule (heutige Goetheschule) besucht hatte. Enzo war der Jüngste der drei Brüder, und er war erst drei Jahre alt, als seine Mutter verstarb. Als so genanntes Bombenkind – es war ja mitten im Zweiten Weltkrieg – wurde er immer wieder von seinem älteren Bruder in den Luftschutzkeller gebracht, um den Bombenangriffen zu entgehen. Sein Vater arbeitete als Kustos im Städtischen Museum, „das war damals mein zweites Zuhause, ich kannte dort praktisch jeden Winkel.“ Bevor Enzo seine Lehre und Ausbildung als Installateur abschloss, drückte er im ehemaligen Gewerbe-Vorbildungsinstitut, das in der Cadornastraße angesiedelt war, die Schulbank.
„Als Installateur eines hiesigen Betriebes bin ich weit herum-
gekommen. Im Jahr 1964 bin ich dann ins Allgäu gewechselt, wo ich nicht nur im Heizungsund sanitären Bereich tätig war, sondern auch allerhand andere anfallende Arbeiten in einer Weberei erledigt habe.“ Es sei eine schöne Zeit gewesen, aber nach vier Jahren war Schluss, die Berge hätten Enzo gefehlt, und ein wenig Heimweh kam auch dazu. Zurück in seiner „alten“ Heimat, schlug Enzo eine völlig andere Laufbahn ein – er wurde 1967 als Amtsdiener in der Sparkasse Bozen angestellt und er wurde später zum Leiter des Archivs befördert, das er mit größer Sorgfalt und Genauigkeit aufbaute. Nach seiner Pensionierung 1987 konnte er sich dann noch intensiver seinen vielfältigen Freizeitbeschäftigungen widmen, in erster Linie war das der Gesang. Enzo ist schon seit dem fernen Jahr 1974 Mitglied des Männergesangvereins Gries, also seit mehr als 50 Jah-

ren. Ihm ist aber auch die Pflege der Kameradschaft innerhalb wie außerhalb „seines“ Vereins ein Anliegen. So ist er mit der Sängerrunde Kematen-Piberbach in Oberösterreich seit Jahrzehnten eng verbunden, pflegt dabei nicht nur gesangliche, sondern auch persönliche Freundschaften. „Ein bisschen stolz bin ich schon, dass ich dafür eine Ehrenurkunde bekommen habe, vom oberösterreichischen Chorverband wurde mir sogar eine ‚goldene Auszeichnung‘ für die 40-Jährige Pflege der Partnerschaft zur Sängerrunde verliehen.“Enzo ist beim MGV Gries jahrzehntelang als Erster Bass unermüdlich im Einsatz, auch als verlässlicher Chronist wirkt er seit 1988 mit großer Leidenschaft. „Jetzt ist es aber an der Zeit, diese Funktion in

jüngere Hände zu geben. Ich habe mich zwar immer sehr wohl dabei gefühlt, aber man muss auch loslassen können.“ In einer weiteren Funktion, die er seit Jahrzehnten ausübt, wird ihm das kaum gelingen: Enzo ist nämlich als „Reinemacher“ nahezu unersetzlich. Im Probelokal im Kulturheim hat er sich um die Ausstattung gekümmert, diese entsprechend hergerichtet, insbesondere aber das regelmäßige „blitzblanke“ Reinigen gehört für ihn einfach dazu.
Enzo hat zudem in weiteren Chören mitgewirkt, und zwar im DonBosco- und im Franziskanerchor, ebenso sang er im Doppelquartett. Weiters ist er als Mundharmonika-Virtuose sehr gefragt, ein Instrument, das er perfekt beherrscht und mit dem er unter anderem in Seniorenheimen auftritt. „Das Glänzen in den Augen dieser Menschen ist für mich der größte Lohn.“ Und mehr als 30 Jahre lang war er aktives Mitglied bei der Blutspendervereinigung. Enzo Pedrotti hat auch zwei Töchter, fünf Enkel und zwei Urenkel. In seiner Freizeit geht er gerne Fischen und Wandern, auch fährt er viel mit dem Rad.
Unlängst kam ich mit einer Bekannten an einem kleinen Brunnen vorbei, in dem seit jeher ein paar Goldfische rumschwimmen…nur, komischerweise befand sich an jenem Tag kein einziger der Fische in dem Brunnen, und meine Bekannte meinte verwundert „Ja, wo sind denn die Goldfische hin?“ Worauf ich, vielleicht auch unter dem Einfluss tagelanger nachrichtentechnischer Berieselung zum Thema, etwas flapsig meinte „Na, die stammen doch aus China, vielleicht hat man die jetzt ja auch remigriert.“ Das Gesicht meiner Bekannten focht nun einen stillen Kampf aus zwischen Belustigung und Empörung über das Gesagte; was mir leid tat, ich wollte ja keinen Kulturkampf auslösen, aber mein Mundwerk ist eben manchmal schneller als die Schaltzentrale, die darüber liegt…sollte ich aber mit dieser Aussage die Gefühle irgendwelcher Goldfische verletzt habe, möchte ich mich hiermit tiefsinnigst entschuldigen… Aber Spaß beiseite. Remigrations-Kundgebung und die entsprechende Gegendemo in Bozen haben ja tagelang die Schlagzeilen beherrscht, und sicherlich ist das Thema Migration mit mannigfaltigen Problemen verbunden… aber irgendwie hat sich mir in meiner Ahnungslosigkeit der Eindruck verfestigt, dass mit diesen Demos eigentlich nur die jeweilige ideologische Bubble bespielt wird, während diese Demos hüben wie drüben der Problemlösung ungefähr so nützlich sind wie eine
Schiunterhose in der Wüste. Wie wäre es, wenn man statt Grundsatzreden zu schwingen, sich einfach mal alle an einen Tisch setzte und konkrete, praktische Lösungsansätze diskutierte und umzusetzen versuchte – wie z.B. EU-Einwanderungszentren in jenen Staaten, aus denen die größten Migrationsströme kommen… damit könnte man die dringend benötigte Einwanderung (ja, die europäische Bevölkerung überaltert rapide) in halbwegs geordnete Bahnen lenken, was sowohl den Schleusern etwas Wind aus den Segeln nehmen würde als auch den Migranten selbst und ihrer Eingliederung in unser Gesellschaftssystem dienlich wäre. Schwierig umzusetzen, richtig, aber wenn man nie beginnt…aber logisch, Demos zu organisieren, damit die Wählerschaft den Eindruck hat, es passiert etwas, ist natürlich einfacher…

Robert Adami
BOZEN
Das Verkleiden ist während der Faschingszeit für Kinder jeglichen Alters zu einer besonderen und lieb gewordenen Tradition geworden. Aber auch viele Senioren haben daran Gefallen gefunden und schlüpften in diesen Tagen in „andere Gewänder“. Die Bezirkszeitung hat deshalb zwei Faschingsveranstaltungen – einmal für Kinder und einmal für die ältere Generation – näher unter die Lupe genommen.


Der Zuckerle-Regen zählt immer zu den Höhepunkten in
Beginnen wir mit dem bunten Faschingstreiben, dem inzwischen etablierten Kinderfasching im Gemeinschaftszentrum von Maria Heim am Neustifterweg. Diese Örtlichkeit bietet sich ja hervorragend für verschiedenartige Veranstaltungen geradezu an, weist doch der dort befindliche Ansitz nicht nur mehrere Räumlichkeiten auf, sondern ist zudem von alten Weinbergen umgeben – ein Ambiente, das seinesgleichen sucht. Nun, am „Unsinnigen“ verwandelte sich dieses geschichtsträchtige Gelände von Maria Heim in eine Hochburg für kleine Narren, die einen unbeschwerten Nachmittag verbringen wollten. Wie Karl Wolf, Koordinator des Gemeinschaftszentrums, erklärte, hatte die Jungschar der Pfarrei Regina Pacis dazu eingeladen und mehr als 150 Kinder waren gekommen. Der Fantasie beim Verkleiden wurden keine Gren-
zen gesetzt, denn es gab neben Prinzessinnen, Feen auch Hexen; Superhelden waren ebenso anwesend wie Cowboys oder exotische Tiere. Action, Kreativität, Spiel und Spaß standen dabei im Vordergrund, die Mamis und Papis sowie Omas und Opas freuten sich jedenfalls mit ihren Sprösslingen. Es ging hoch her, sei es im Innen- wie im Außenbereich des Ansitzes, den die jungen Leute ganz für sich beanspruchen konnten. Bestens vorbereitet hatten diese willkommene Abwechslung die beiden Organisatorinnen Franziska und Katharina Mattivi, die von einem einsatzfreudigen Team unterstützt worden sind. Den Höhepunkt – wie in jedem Jahr – stellt der so genannte Zuckerle-Regen dar, bei dem viele Süßigkeiten vom Himmel herabfielen – zur hellen Freude aller Kinder! Man sah es ihnen an, dass sie diese Zeit hier so richtig genossen ha-
ben und doch auch etwas müde, aber zufrieden, den Heimweg antraten.
Aber auch die ältere Generation kann so richtig Fasching feiern. Die Arbeitsgemeinschaft Senioren Bozen und Umgebung lud am Valentinstag Mitglieder und Freund:innen zu ihrem Faschingskränzchen ins Kolpinghaus ein, wo dann ausgiebig gefeiert werden konnte. Schon vor rund 35 Jahren organisierte der unvergessene Bozner Kaufmann Heinrich Oberrauch ein Faschingskonzert im Waltherhaus, bei dem damals der Singkreis Runkelstein mitwirkte. Diese Traditionsveranstaltung wurde dann 2005 vom FaschingsMIX im Kolpinghaus abgelöst, mit Denis Mader als treibende Kraft. Und seit vier Jahren gibt es nun das Faschingskränzchen, bei dem Elfi Prossliner mit Erika Leitner und Martha Pichler das Ruder übernahmen.
Am Valentinstag, 14. Februar, fanden sich dann viele begeisterte „Faschings-Senioren“ ein, um bei lustiger Unterhaltung ein paar fröhliche Stunden zu genießen. Auf der Bühne traten „Die Pfonnenflicker aus Sorntal“ auf, der „Junggebliebenenchor“ durfte ebenfalls nicht fehlen, bevor das Theaterstück „Waldi im Gericht“ den Lachmuskeln einiges abverlangte. Mit Schokoherzchen verwöhnte anschließend „Bischof Valentin“ alle Anwesenden. Eine der Mittwochdamen sorgte mit der „Knödel-Amalia“ für die humorige Auflockerung des Nachmittags, der mit dem Tanzbein-Schwingen langsam dem Ende zuging. Vorher gab es natürlich noch köstliche Faschingskrapfen, die auch die beiden Ehrengäste Traudi Oberrauch und Stadträtin Johanna Ramoser genießen konnten.
Karl Psenner

Vor dem Peter-Mayr-Denkmal am Pfarrplatz in Bozen wurde von den Bozner Schützen ein Lorbeerkranz niedergelegt. Rechts im Bild Stadträtin Johanna Ramoser, Vizebürgermeister Stephan Konder und der Landeskommandant der Welschtiroler Schützen Enzo Cestari.
Alljährlich finden zur Wiederkehr des Todestages von Andreas Hofer im ganzen Land Gedenkfeiern statt, wobei der Werdegang „unseres“ Volkshelden und seine Tiroler Werte ins Gedächtnis gerufen werden. Auch in Bozen fand jüngst vor dem Peter-Mayr-Denkmal neben dem Dom eine Gedenkfeier zu Eh-
PR-Info
ren Hofers statt, wo der Historiker und Obmann des Heimatschutzvereins, Helmut Rizzolli, die Festrede hielt. Allerdings von einer anderen Warte aus, denn Rizzolli schilderte den Prozessverlauf vor der Hinrichtung in Mantua. War der Prozess überhaupt rechtens, denn er fand ja unter Ausschluss
der Öffentlichkeit statt? Und konnte Hofer von einem französischen Militärgericht abgeurteilt werden? Hofer war nämlich durch den Frieden von Preßburg (1805) bayrischer Untertan. Das seien nur zwei der Fragen, die den Ablauf des Prozesses in ein anderes Licht erscheinen lassen, erklärte Rizzolli. Im Vorfeld wurde ja von höchster Stelle um die Begnadigung gebeten, Napoleon aber wollte unbedingt die Verurteilung – auch durch eine Scheinverhandlung – und die Exekution Hofers in kürzester Zeit. Wenn auch Kaiser Franz I. von Österreich – seine Tochter Maria Luise sollte sich mit Napoleon vermählen – intervenierte, allein, es war zu spät, denn dieser Versuch erreichte Paris erst zwei Tage nach der Hinrichtung.
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Der Prozess selbst war aus heutiger Sicht eine Farce: Hofers Amtsverteidiger, Jakob Basevi aus Triest, erhielt die Prozessakten sechs (!) Stunden vorher. Trotzdem war das Plädoyer Basevis begründet und glaubwürdig, es widerlegte jeden Anklagepunkt. Somit hätte Hofer wegen verschiedener Punkte freigesprochen werden müssen: Einmal aus Mangel an Beweisen, weiters wegen der Nichtanwendbarkeit von Verordnungen, zudem sei das Gericht in Mantua nicht zuständig gewesen. Die Geschichte entschied aber anders: Tod durch Erschießen, vollstreckt am 20. Februar 1810 gegen 11 Uhr in Mantua.
Karl Psenner
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Jährlich gedenken wir der Hinrichtung Andreas Hofers am 20. Februar 1810. Aufgrund der erhaltenen Prozessakten (im TLM Ferdinandeum) und der Aufzeichnungen des Amtsverteidigers Jakob Basevi stellen sich einige Fragen.
War dieser Geheimprozess in Mantua unter Ausschluss der Öffentlichkeit rechtens oder nicht?
Warum wurde Andreas Hofer, der seit dem Frieden zu Preßburg (26. Dezember 1805) bayrischer Untertan geworden war, überhaupt von einem französischen Militärgericht in Mantua abgeurteilt?
Offenbar misstrauten die Franzosen den verbündeten Bayern, weil unter anderem Ludwig, Sohn des regierenden Königs Max Joseph, große Sympathien für die Tiroler hegte und sie für ihn Freiheitskämpfer und nicht „Insurgenten“ waren, anders als im Polizeibericht über die
Ankunft Andreas Hofers am 5. Februar 1810 in Mantua, der ihn als „bekannten Andrea Hoffer, genannt Barbon, Chef der Tiroler Insurgenten“ bezeichnete. Es ist interessant, dass der Vizekönig von Italien, Eugen Beauharnais, der Stiefsohn Napoleons, sich um die volksberuhigende Begnadigung Andreas Hofers am 8. Februar bemühte. Allerdings war daraufhin Napoleons Befehl, am 11. Februar mit optischem Telegraphen von Paris nach Mailand vermittelt, eindeutig: „eine Scheinverhandlung unter einer Militärkommission zu inszenieren, Hofer zu verurteilen, und ihn innerhalb
von 24 Stunden zu erschießen.“
Das Fehlen telegraphischer Verständigungsmittel in Österreich bedingte eine verspätete Nachricht der Gefangennahme Hofers, die erst am 12. Februar in Wien eintraf. Kaiser Franz I. dachte wohl, Hofers Freiheit mit den laufenden Verhandlungen über die Hochzeit seiner Tochter Maria Luise mit Napoleon zu verknüpfen. Gerade weil dieser die Intervention der österreichischen Diplomatie ahnte, die erst am 22. Februar, also nach erfolgter Hinrichtung, in Paris beim österreichischen Botschafter Fürst Schwarzenberg einlangte, sollten gemäß

Am Dach des Pariser Louvre befand sich die Antenne für die optische Telegraphenverbindung nach Mailand.

In 500 Exemplaren wurde das Todesurteil über Andreas Hofer in drei Sprachen gedruckt und in Umlauf gebracht, um ein abschreckendes Exempel zu statuieren.
dem napoleonischen Befehl schnell vollendete Tatsachen geschaffen werden. Am 18. Februar, also ziemlich verspätet, wurde für den nächsten Tag (19. Februar) das Militärgericht zusammengerufen. Da Hofer auf einen Anwalt verzichtet hatte, wurde der jüdische Rechtsanwalt Jakob Basevi aus Triest dafür bestimmt, dem für seine Verteidigung nur erschreckend wenig Zeit verblieb, nämlich sechs Stunden, da die Verhandlung am Nachmittag des 19. Februars stattfand. Für den talentierten jungen Juristen Basevi war es eine Herausforderung, in seiner Eigenschaft als Jude einen Christen vertreten zu können, was erst seit 1790 per Hofdekret möglich war. Später sollte Basevi ein anerkannter Universitätsprofessor für Rechtskunde in Mailand mit bahnbrechenden Publikationen gegen die Todesstrafe werden.
Vermutlich waren sich Hofer und Basevi, die italienisch miteinander gesprochen haben, bewusst, dass das Urteil schon vor Prozessbeginn feststand. Trotzdem war das Plädoyer Basevis in französischer Sprache, Hofer konnte nur mit einem Dolmetscher dem Verlauf folgen, eine überaus fundierte Verteidigungsrede, die jeden Punkt der Anklage, die sich
auf die verschiedenen Artikel französischer Militärstrafgesetze, den Wiener Friedenstraktat vom 14. Oktober 1809 und das Patent von Villach (25. Oktober) beriefen, völlig widerlegte.
Nach heutigen Maßstäben hätte Hofer in jedem Anklagepunkt freigesprochen werden müssen, und zwar aufgrund von Formfehlern der Prozessführung, dem Mangel an Beweisen, der Nichtanwendbarkeit von Verordnungen, die keine Gesetzeskraft hatten, vorgesehener Amnestien, und der sich fortwährend widersprechenden Anordnungen aus Wien an die Tiroler und – nicht zuletzt – wegen der Nicht-Zuständigkeit des Gerichts in Mantua aufgrund seiner bayrischen Staatszugehörigkeit.
Außerdem, unterstrich Basevi, sei Hofer im Schildhof Saltaus unter Todesdrohung am 15. November 1809 gezwungen worden, seine Beruhigungsbestrebungen aufzugeben. Es konnte nicht erwiesen werden, dass die auf der Pfandleralm versteckten Waffen von Hofer stammten. Keinesfalls ist er mit einem Gewehr in der Hand verhaftet worden. Ein wortwörtliches Zitat Basevis: „Hohes Kriegsgericht! Diesem aufrechten Mann ist jede Lüge fremd, nicht
Eigennutz, nicht Streberei oder Ehrgeiz, nein, die Liebe zur Heimat, zu seiner Religion, zu seiner angestammten Scholle, die Treue zum Herrscherhaus, bewogen ihn, das verantwortliche Amt an der Spitze der Tiroler anzunehmen. Dieser Mann ist kein Kriegsverbrecher, kein Rebell, kein Insurgent[…] Mein Mandant hat als Soldat nur seine Pflicht getan. Wegen Erfüllung seiner Pflicht kann niemand bestraft werden! In auffallender Hast, hohes Kriegsgericht, wurde die Untersuchung geführt und kein Entlastungszeuge vernommen.“
Nach nur zweieinhalb Stunden wurde das einstimmige Urteil: Tod durch Erschießen, gefällt und am 20. Februar 1810 gegen 11 Uhr vormittags in Mantua vollstreckt.
Es war ein eindeutiger Justizmord. Um es mit Goethe zu sagen: „Wo das Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“
Fünf Jahre später kam es im Artilleriefeuer von Waterloo zum Ende Napoleons, eines genialen Feldherrn, der mit den Idealen der Französischen Revolution Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit groß geworden war, aber diese Ideale im unersättlichen Machthunger verraten hatte.

Die Initiative sustainapple ist die Nachhaltigkeitsstrategie der Südtiroler Obstwirtschaft. Sie verfolgt Ziele in den Bereichen Wirtschaft und Innovation, gesunde Ernährung sowie Natur und Umwelt und orientiert sich an allen 17 UN-Nachhaltigkeitszielen. Ab 2026 gibt es eine offizielle Nachhaltigkeitszertifizierung für Betriebe, die Leistungen messbar macht. Die Kommunikation
erfolgt unter anderem über den Hashtag #sustainapple.
Kritik muss erlaubt sein:
Der Obstbauer und Vizepräsident der Arbeitsgruppe Zukunft Landwirtschaft Günther Ambach aus Kaltern sieht das Projekt vorerst kritisch und meint: „Ich werde mich vorerst nicht an der Zertifizierung „Sustainapple“ beteiligen. Grundsätzlich finde ich die

Idee der zusätzlichen Differenzierung sehr gut. Nachhaltigkeit ist vielleicht in der momentanen wirtschaftlichen Situation nicht ein Hauptentscheidungsgrund zum Kauf, wird aber langfristig sicher wieder an Wichtigkeit gewinnen, trotz Mercosur. Ich bin grundsätzlich bereit mir mehr Bürokratie anzutun, nur muss dies einen klaren Mehrwert für mich haben. Die EU-Kommission hat entschieden, dass die Auflagen in der europäischen Landwirtschaft um 50 % reduziert werden sollen und die Kontrollen in noch höherem Ausmaß. Dies gilt es jetzt konsequent und aktiv umzusetzen. Wir Bauern und unsere Verbände müssen klare Ziele aufzeigen, wo und wie man Bürokratie und Kontrollen
abbauen kann, und zwar sofort. Neue Bürokratie, neue Auflagen und neuer zusätzlicher Zeitaufwand kommt nur in Frage, wenn dies von den Einkäufern durch einen höheren Preis ordentlich honoriert wird. Ich bin bereit noch eine Zertifizierung zu machen, aber es muss ein ganz konkreter Mehrwert von mindestens 5 -10 Cent pro Kilo herausschauen. Zunächst erhoffe ich mir aber, dass unmittelbare Vorschläge zur drastischen Reduktion von Bürokratie und Auflagen kommen und vor allem von Kontrollen. Wenn es die EU-Kommission beschlossen hat, dann wären wir ja töricht, wenn wir nicht unmittelbar Druck machten, das Beschlossene auch so schnell wie möglich umzusetzen.“



Ostern gilt für die meisten Menschen als das zweitwichtigste Fest im Kirchenjahr. Doch eigentlich ist es das bedeutendste! Ostern ist nicht nur für Kinder ein Anlass zur Freude, da sie reichlich mit Süßigkeiten beschenkt werden, sondern auch ein Fest voller Bräuche und Traditionen. Unabhängig davon, wie man zur Religion steht, gehören bestimmte Sitten und Gepflogenheiten einfach zu einem gelungenen Osterfest – insbesondere auch in Bezug auf die Speisen, die an diesen Feiertagen serviert werden.

Würzig-saftiger Osterschinken
Der schmackhafte Schinken gilt als kulinarisches Highlight an den Osterfeiertagen.
Doch was macht einen perfekten Schinken aus? „Man sollte darauf achten, dass das Fleisch hell und rosafarben ist, glatt erscheint und keine Hohlräume aufweist“, erklärt uns Metzgermeister Oskar Stampfl in Bozen.
Metzgerei Zelger steht für Qualitätsfleisch und ZustellDienst
Der Bauernschinken steht traditionell für den typischen Koch-
schinken und ist ein echter Genuss – ein Schinken wie zu Großmutters Zeiten. Er zählt zu den beliebtesten Produkten der Metzgerei Zelger. Mit Beginn der Osterzeit startet auch die Grillsaison auf Terrassen und in Gärten. Grillen macht Spaß, erfordert jedoch hochwertiges Grillgut. Wer keine Zeit zum Selbergrillen hat und zum Mittagessen frisch Gegrilltes wie Huhn oder eine saftige Schweinshaxe möchte oder auf Bestellung sogar ein Spanferkel bestellt, ist bei Zelger bestens aufgehoben. Huhn und Schweinshaxe sind von Mai bis Oktober jeden Samstag auf Vorbestellung erhältlich; Spanferkel gibt es





















ganzjährig auf Bestellung. Zelger bietet sowohl Privat- als auch Gewerbekunden einen Versandservice an. Das Sortiment reicht von edlen Wurstwaren bis hin zu schmackhaftem Fleisch wie Spare Ribs oder Schopf – perfekt für genussvolles Grillen.
Was wäre Ostern ohne das Osterei?
Ostereier sind wohl das bekannteste Symbol des Osterfestes: Das Ei steht für das Leben. Früher durften während der Fastenzeit keine Eier


verzehrt werden, deshalb wurden sie durch Kochen haltbar gemacht. Um gekochte von rohen Eiern unterscheiden zu können, gab man Kräuter ins kochende Wasser, wodurch die Eier gefärbt wurden. Rund um die Ostereier hat sich ein besonders kurioser Brauch entwickelt: das Eier-Hecken, das je nach Region auch„pecken“, „titschen“ oder „guffen“ genannt wird. Dabei geht es darum, das härteste Ei zu ermitteln. Das Ostereiersuchen ist der Höhepunkt für unsere Kinder, die sich schon seit Tagen darauf freuen, dass der Osterhase in den
frühlingshaften Gärten Eier und Süßigkeiten – und vielleicht sogar eine kleine Überraschung – versteckt hat.
Gutes vom Biohof
täglich sortiert, etikettiert und verpackt. Vater Georg unterstützt ihn dabei, während Hansjörg hauptsächlich für die Hühnerhaltung sowie den Verkauf der Eier zuständig ist.
Am Biohof werden zudem Fleisch aus Mutterkuhhaltung sowie Barbianer Edelkastanien produziert.
Natürlich genießen – Freilandeier von glücklichen Hühnern







In Barbian genießen die Hühner am Pennhof einen herrlichen Ausblick über das gesamte Eisacktal. „Das spezielle Biofutter und ganzjährig ausreichend Auslauf sorgen dafür, dass sich meine Hühner rundum wohlfühlen“, berichtet Biobauer Hansjörg Braun stolz. Seine 2000 Freilandhühner legen wöchentlich etwa 12.000 Eier! Diese werden
Schlernhof-Freilandeier stehen für höchste Qualität, Tierwohl aufgrund artgerechter Tierhaltung und



einen authentischen Geschmack. Unsere Hühner haben das ganze Jahr über täglich Zugang zu einem weitläufigen Freigehege. Dort scharren sie im Gras, picken frische Kräuter und tanken Sonnenlicht sowie frische Luft – ganz im Einklang mit ihrer natürlichen Lebensweise. Diese tierfreundliche, artgerechte Haltung zeigt sich deutlich in der exzellenten Beschaffenheit unserer Eier: kräftige Dotter, feste Schalen und ein intensiver, vollmundiger Geschmack, der auch die feinsten Gaumen überzeugt. Ein besonderes Herzensanliegen ist für uns die Verwendung von gentechnikfreiem Futter sowie kurze Transportwege. Durch die gezielte Auswahl erstklassiger, gentechnikfreier Futtermittel und den regionalen Vertrieb sichern wir nicht nur Transparenz und Frische, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zu Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstem Wirtschaften. Frische, Auslauf und gentechnikfreie Fütterung werden durch das Qualitätssiegel Südtirol garantiert. Dieses Zeichen steht für streng geprüfte Herkunft, hohe Qualitätsanforderungen und eine transparente,
regionale Produktion, auf die sie sich verlassen können.
Gerade in der Osterzeit sind unsere Eier besonders gefragt. Neben unseren frischen Freilandeiern bieten wir auch unsere beliebten Ostereier an. Diese werden schonend im Dampfgarverfahren gekocht und anschließend mit kräftigen, lebensmittelsicheren Farben besprüht. So entstehen leuchtende Farbakzente für jedes Osternest –natürlich, hochwertig und mit großer Sorgfalt gefertigt.
Ob zum Backen, Kochen oder für den Osterbrunch mit der Familie oder Gästen und Freunden – mit unseren Freilandeiern entscheiden Sie sich für Frische, Verantwortungsbewusstsein und unverfälschten Genuss.
Darüber hinaus legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren Landwirten, die unsere Werte teilen und mit Leidenschaft für das Wohl der Tiere und die Qualität der Produkte eintreten. Regelmäßige Kontrollen und eine transparente Dokumentation garantieren, dass alle Standards eingehalten werden und Sie jederzeit nachvollziehen kön-
nen, woher Ihre Eier stammen. So schaffen wir Vertrauen und fördern gleichzeitig eine nachhaltige Land-
wirtschaft, die sowohl Mensch als auch Umwelt respektiert.

die Reform der Justiz hat sich zum beherrschenden Thema entwickelt. Am 22. und 23. März werden wir darüber abstimmen, ob die von der Mehrheit gewollte Verfassungsreform, mit welcher die Karrieren von Richtern und Staatsanwälten getrennt werden, in Kraft treten wird oder nicht. Das Thema ist bekannt: seit langem schon verfolgt vor allem Forza Italia das Ziel, die als unselig empfundene Verquickung der beruflichen Karrieren zwischen Richtern und Staatsanwälten aufzuheben. Mit Justizminister Nordio wurde dieses Ziel in Angriff genommen und eine umstrittene Reform auf den Weg gebracht, mit welcher in der Verfassung festgeschrieben werden soll, dass es zwischen Staatsanwälten und Richtern keine Durchlässigkeit mehr gibt. Der Grundgedanke ist jener, dass der Staatsanwalt ebenso wie der Angeklagte Partei in einem Strafverfahren ist und demnach über keine privilegierte Schiene zum Richter verfügen soll, um dessen Ob-
jektivität und Unabhängigkeit in der Entscheidungsfindung nicht zu beeinflussen. Im Klartext wird als unzumutbar empfunden, dass Richter und Staatsanwälte letztendlich denselben Wettbewerb bestreiten und zwischen der Karriere als Richter oder Staatsanwalt - wenn auch nur in äußerst eingeschränktem Maß - wechseln können. Diese nun beschlossene Trennung hat zur Folge, dass auch der oberste Richterrat als das Selbstverwaltungsorgan einer unabhängigen Justiz aufgespaltet wird und dass Entscheidungen über Disziplinarmaßnahmen gegen Richter einem ‚unabhängigen‘ Organ überantwortet werden. Nachdem die Verfassungsreform in der zweiten Lesung in Kammer und Senat nicht die Zweidrittelmehrheit gefunden hat, ist das Volk aufgerufen, darüber zu befinden. Es ist keine Mindestbeteiligung für die Gültigkeit des Referendums vorgesehen; gewinnt das ‚Ja‘, tritt die Reform in Kraft, andernfalls bleibt sie Schall und Rauch. Mehrheit und Oppo-
sition vertreten entgegengesetzte Positionen und von vielen wird der Ausgang des Referendums auch als Gradmesser für die anstehenden politischen Wahlen gesehen. Die Nervosität steigt und das Bemühen der Mehrheit, auch die Reform des Wahlrechts anzukurbeln, wird von vielen dahingehend interpretiert, dass je nach Ausgang der Volksbefragung auch vorzeitige Wahlen noch in diesem Jahr nicht zur Gänze ausgeschlossen werden können. Es ist jedoch müßig, jetzt schon darüber zu spekulieren.


Stimmen wir also ab, im März dieses Jahres, Rom, am 26. Februar 2026 Manfred Schullian
BRIEF AUS DEM LANDTAG
Ein neues Kulturgüterdepot ist grundsätzlich sinnvoll. Doch die geplanten Kosten von bis zu 160 Millionen Euro werfen massive Fragen auf. Das Projekt soll über eine öffentlich private Partnerschaft (PPP) realisiert werden. Als jemand, der im Landtag immer wieder wohin das Geld der Steuerzahler fließt, nehme ich gerne vor allem diese PPP Projekte unter die Lupe. Und meistens gibt bei diesen PPP ein P – die Provinz, die als Melkkuh dient, und ein P, der Private, der ein gutes Geschäft macht. Das Problem ist übrigens nicht der Unternehmer, der sein Geschäft macht - das Problem ist die Landesregierung und wie sie mit unseren Steuergeldern umgeht. Die erheblichen Kosten des Baus in Höhe von ca. 85,56 Mio. € sollen zwischen Land und Unternehmer geteilt werden, sodass sich die Belastung auf den ersten Blick vertretbar ausnimmt. Dann aber folgt der „Pferdefuß“: Als weitere Bedingung soll
das Land für die Dauer von 17 Jahren jährlich einen zusätzlichen Beitrag von mindestens 6,77 Mio. € entrichten, sodass am Ende ein Gesamtbetrag von knapp 120 Mio. € zu Lasten des Landes stehen könnte, zusätzlich zu den 41.924 Mio. €. Eine kolossale Summe - über 160 Mio. €, mehr als das Bibliothekszentrums in Bozen oder die neue Ötzi Heimat. In anderen Regionen wurden vergleichbare Strukturen mit viel geringeren Kosten gebaut.
Der private Partner soll formell im Wege einer Ausschreibung ermittelt werden, aber aufgrund der Voraussetzungen ist es wahrscheinlich, dass Stahlbau Pichler zum Zuge kommen wird – auf dessen Grund das Projekt ja entstehen soll. Warum auf privatem Grund, wo das Land doch eigene Liegenschaften hätte?
Wäre am geplanten Baugrund nicht besser gewesen, das Zivilschutzzentrum zu erweitern, statt die Carabinieri aus Platzmangel
nach Leifers ziehen zu lassen?
Zudem wirkt befremdend, dass die meisten Südtiroler Landesmuseen in personeller Unterausstattung und mit Saisonverträgen tätig sein müssen, während hier plötzlich eine neue Personalposition erheblichen Ausmaßes geschaffen wird.
Vor allem aber stelle ich mir eine Frage: Was kommt in dieses Depot, das so wertvoll ist, dass eine 160 Mio. Euro Investition gerechtfertigt ist?
Das Land klotzt wieder einmal mit eurem Geld.


Mit nachdenklichen
Grüßen
Paul Köllensperger
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baren Ausgaben des Vorjahres hinaus gehen. Es muss dabei mindestens ein Betrag in die förderbaren Werbeausgaben fließen, der mindestens 1% höher liegt als die vergleichbaren Ausgaben des Vorjahres. Wurden im Vorjahr keine Ausgaben für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften getätigt, so steht kein Bonus zu.
Der Steuerbonus wird in Form eines Steuerguthabens gewährt, welches dann im Zahlungsvordruck Mod. F24 zur Bezahlung anderer Steuern und Gebühren verwendet werden kann. Der Bonus wird auf der Grundlage eines entsprechenden telematischen Antrages über das dafür eingerichtete elektronische Portal gewährt, welcher innerhalb 31. März 2026 im Voraus mit den geplanten Ausgaben für das Jahr 2026 einzureichen ist. Die effektiven förderungswürdigen Werbeausgaben des Jahres 2026 müssen dann im Nachhinein innerhalb Jänner 2027 mitgeteilt werden.
Um den Traum vom Eigenheim in Südtirol zu realisieren, ist eine gründliche Finanzplanung unerlässlich. Aufgrund der attraktiven Lage und der hohen Lebensqualität zählt die Region zu den preisintensivsten in Italien. Es ist daher entscheidend, die finanziellen Rahmenbedingungen genau zu kennen.
Eigenkapital als Grundlage
Eine solide Eigenkapitalbasis ist essenziell. Die Raika Ritten verlangt in der Regel 20–30 % der Gesamtkosten als Eigenmittel. Neben dem Kaufpreis bzw. den Baukosten müssen Nebenkosten wie Registergebühr oder Mehrwertsteuer, Hypothekar- und Katastergebühren sowie Notar- und Maklerkosten eingerechnet werden. Zudem sollte ein Liquiditätspolster für unvorhergesehene Spesen eingeplant werden.
Kreditwürdigkeit und Einkommen
Eine gute Bonität ist entscheidend für die Kreditvergabe. Banken prüfen die Einkommenssituation, Beschäftigungsverhältnisse und bestehende Verpflichtungen. Um die finanzielle Sicherheit langfristig zu gewährleisten, sollte die monatliche Darlehensrate 40 % des Nettoeinkommens nicht übersteigen.
Beratung und Planung
Es empfiehlt sich, frühzeitig einen Termin mit einer Kreditberatung zu vereinbaren. Experten helfen dabei, die passende Finanzierungsform zu finden und die Machbarkeit zu prüfen. Die Laufzeit kann auf maximal 30 Jahre ausgelegt werden. Dabei sollte sichergestellt werden, dass Teilrückzahlungen und Laufzeitreduzierungen jederzeit kostenlos möglich sind. Ab einer Laufzeit von 10 Jahren wird eine Hypo-
Aufgrund dieser zweiten Mitteilung wird der endgültige Betrag der Förderung errechnet. Die Mittel für die Förderung sind leider begrenzt. Wenn die Ansuchen die zur Verfügung stehenden Mittel übersteigen, wird der Bonus linear für alle Antragsteller gekürzt. Die Reihenfolge der Anträge spielt dabei keine Rolle.
Trotzdem, wer eine besondere Werbeoffensive starten will, sollte sich um die Förderung bemühen, da der Fiskus sicher einen Teil der Kosten übernimmt!

Martin Eder Bozen - Lana - Naturns martin.eder@gspeo.com
thek auf die Liegenschaft eingetragen.

OBERBOZEN
„Ein Dorfleben kann ich mir ohne Musikkapelle gar nicht vorstellen, sie gehört einfach dazu“, so beginnt die Bürgermeisterin von Oberbozen ihre Begrüßungsansprache anlässlich der Bezirksvollversammlung Bozen des VSM (Verband Südtiroler Musikkapellen), die unlängst im Vereinshaus in Oberbozen über die Bühne ging.


Dazu eingeladen hatte Bezirksobmann Werner Mair und nahezu alle 55 Mitgliedskapellen hatten ihre Vertreter:innen entsandt. Eingeleitet wurde die Vollversammlung – wie sollte es auch anders sein – ein Bläserquartett der örtlichen Musikkapelle. Allein am Ritten gibt es sechs Musikkapellen, die in mehreren Fraktionen der Gemeinde beheimatet sind. Nachdem Bezirksobmann Mair alle Teilnehmenden willkommen geheißen hatte und vor den Berichten der zuständigen Ausschussmitglieder spricht er einen besonderen Dank den beiden Bezirksgemeinschaften Salten-Schlern und ÜberetschUnterland für deren stetige finanzielle Unterstützung aus.
„Auch beim Weingut Ritterhof bedanke ich mich herzlich für seine Großzügigkeit.“
Den Berichtsreigen eröffnet Schriftführer Josef Oberhauser, der etliche Eckpunkte des Jahres 2025 beleuchtet: Es hätten
insgesamt 18 Ehrungen stattgefunden, in mehreren Vorstandssitzungen seien zudem aktuelle Themen behandelt worden. Weiters wurde ein mentales Training unter dem Motto „Kopf frei, Klang klar“ auf die Beine gestellt, Wertungsspiele abgehalten und Leistungsabzeichen verliehen. Außerdem fanden noch etliche Jubiläumskonzerte statt. Das Zahlenwerk mit den einzelnen Einnahmen und Ausgaben stellte anschließend Kassier und Bezirksobmann-Stellvertreter Wilfried Bernard vor. Die Revisoren gaben dazu grünes Licht und so erfolgte die Entlastung des Kassiers.
Bezirkskapellmeister Raffael Di Tonno berichtet dann über Schnupper- und Grundlagenkurse sowie die Zusammenarbeit zwischen Musikapellen und Musikschulen. Gelehrt bzw. geübt worden seien auch Grundlagen des Dirigierens und der Schlagtechnik. Beim Bezirksblasorchester Bozen waren 61
Teilnehmende aus 26 Kapellen dabei. „Wir möchten auch Dirigenten der Jugendkapellen zu Ausbildungen animieren.“ Die Qualität stehe dabei stets vor der Quantität.
Bezirksjugendleiterin Nadine Flunger erwähnt das Jugendkapellentreffen in Völs sowie das Jugendblasorchester, bei dem die Musikant:innen eifrig bei der Sache seien. Auch die Musik in kleinen Gruppen solle weiter gefördert werden. „Bedeutsam ist, bei Auftritten außerhalb der gewohnten Umgebung mitzutun, denn die Kontakte und gewonnenen Freundschaften halten meist sehr lange.“ Auch eine Musikvermittlungswerkstatt wurde ins Leben gerufen – für kreative Ideen und ihre Umsetzung in die Praxis.
Bezirksstabführer Michael Eller unterstreicht, dass „Marschierproben für eine Kapelle sehr wichtig sind. Hier verweise ich auf den letzthin durchgeführten
Fackellauf mit der Musikkapelle Terlan und einem Gemeinschaftsblock der drei Bozner Kapellen.“ Geplant seien noch Grund- und Aufbaukurse, im Frühjahr findet eine Marschiershow im Schlerngebiet statt.
Eine Neubesetzung als Bezirksstabführer-Stellvertreter stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Bezirksobmann Mair konnte dabei Georg Kofler ausfindig machen, die Vollversammlung stimmte diesem Vorschlag zu. VSM-Obmann Pepi Ploner dankte dem Bezirk für den Einsatz und sprach allen Musikanten sein Lob für deren Engagement aus. „Allerdings bin ich über den momentanen Stand, was das Ehrenamt anbelangt, sehr enttäuscht. Wir sind beim Landesregister keinen Schritt weitergekommen, wir werden uns damit aber keinesfalls zufriedengeben und weiter dranbleiben.“
Karl Psenner


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tronomen mit überregionaler Bekanntheit. Terlan steht dabei für Qualität und persönlichen Service – weit mehr als nur Spargeln, Apfel- und Weinbau, wobei insbesondere der Wein und die Spargeln zur Bekanntheit des
Namens Terlan beiträgt. Wichtig ist, dass die Balance gewahrt bleibt: Keine weiteren Industriezonen sollen entstehen und kein weiterer Kulturboden darf versiegelt werden.


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Die Wirtschaft in Terlan konzentriert sich auf die Sicherung traditioneller Sektoren wie Landwirtschaft und Weinbau, wobei die Kellerei Terlan und der touristische Weinweg wichtige Rollen spielen. Der Spargelanbau ist als saisonaler Wirtschaftsfaktor bedeutend. Die geplante Ansiedlung des Schnellladesäulen-Herstellers Alpitronic wurde nach lokalem Widerstand aufgegeben. Der Erhalt des Bahnhofs im Dorfzentrum ist für die Mobilität und Wirtschaftskraft von Bedeutung. Landwirte beschäftigen sich aktuell intensiv mit Zukunftsthemen zur Stärkung ihrer Branche. Insgesamt zeigt die Südtiroler Wirtschaft moderate Zuversicht für 2026, mit Fokus auf Fachkräftesicherung und nachhaltige Raumordnung. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit zwischen lokalen Betrieben und Forschungseinrich-

tungen intensiviert, um innovative Lösungen für Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenschonung zu entwickeln. Dies stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern fördert auch den Wissensaustausch innerhalb der Gemeinschaft.
PROSAN – Demetz & Geier Hydrauliker oder Installateur. Schlosser oder Schmied. Der eine sagt so, der andere anders. Sicher ist jedoch der Satz: „einem Installateur ist nichts zu schwer“ und in enger Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Bauschmied bietet Prosan den perfekten Partner rund um Bau und Sanierung. Wer irgendein Problem im Haus hat, ob Heizung, Lüftung, bei Sanitäranlagen, Energiesparsystemen, für Innen und Außen, für alle Materialien, meldet sich bei Prosan in Siebeneich/Terlan.


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Wenn Tiefbau- und Baggerarbeiten, dann Müller! Die Müller Luis GmbH ist ein traditionsreiches Familienunternehmen aus Terlan, das seit 1967 im Tiefbau tätig ist. Spezialisiert auf Erdbewegungen, Aushub-, Abbruch- und Planierarbeiten, realisiert das erfahrene Team Infrastrukturprojekte wie Kanalisationen, Wasserleitungen, Straßenbau und Dämme. Der Fuhrpark umfasst Bagger von 1,6 bis 27 Tonnen, inklusive einer 14 Meter langen Armverlängerung für Spezialabbrucharbeiten.




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„Chancen entstehen nicht von allein – du schaffst sie“
Vollversammlung der Bäuerinnen im Bezirk Bozen: Einblicke, Austausch und klare Botschaften beim Lehrnerhof in Deutschnofen
Rund 70 Bäuerinnen folgten der Einladung zur Vollversammlung des Bezirks Bozen, die heuer auf dem Lehrnerhof in Deutschnofen stattfand. Nach einem Grußwort von Landesrat Luis Walcher, der die Bedeutung der Bäuerinnen für Hof, Dorf und Gesellschaft hervorhob, begann die Veranstaltung mit einer Hofführung. Familie Köhl zeigte den Familienbetrieb, einen Viehbetrieb mit eigener Käserei. Die 18,5 Hektar Wiesen liefern Futter für das Original Südtiroler Grauvieh, dessen Milch am Hof zu hochwertigem Rohmilchkäse verarbeitet wird. Die Verbindung von bäuerlicher Handarbeit, Familienzusammenhalt und Qualitätsbewusstsein begeisterte die Bäuerinnen und verdeutlichte die Vielfalt und Leistungsfähigkeit moderner Bergbauernbetriebe. Im Anschluss eröffnete Bezirksbäuerin Vroni Stampfer die Vollversammlung. In ihren Worten klangen Wertschätzung, aber auch klare Forderungen an: „Chancen entstehen nicht von allein – du schaffst

Die Bäuerinnen des Bezirks Bozen bei ihrer Vollversammlung am Lehrnerhof in Deutschnofen.
sie. Wir Bäuerinnen tragen täglich enorme Verantwortung und schaffen Tag für Tag die Grundlage für Zukunft und Lebensqualität.“ Stampfer sprach offen über die Herausforderungen, denen Frauen in der Landwirtschaft begegnen: steigende Bürokratie, gesellschaftliche Erwartungen, Klimafolgen und der Spagat zwischen Familie, Hof und außerfamiliärer Arbeit. Besonders wichtig war ihr das Thema Rentenabsicherung. Sie rief auf, sich aktiv zu informieren und bestehende Möglichkeiten zu nutzen. Gleichzeitig plädierte sie für eine gerechtere Anerkennung von Erziehungszeiten und eine Angleichung zwischen öffentlicher und privater Arbeitswelt. Ein Schwerpunkt der Versammlung lag auch auf dem „Internationalen Jahr der Bäuerin“. Es mache sichtbar, wie vielfältig die Rollen von
Die Klausurtagung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation 2026 zeigt: Landwirtschaft braucht Kompetenz, Mut – und weibliche Perspektiven
Rund 250 Funktionärinnen der Südtiroler Bäuerinnenorganisation trafen sich vor kurzem an zur jährlichen Klausurtagung. Im Austausch zeigte sich, dass viele Herausforderungen der bäuerlichen Familien eng miteinander verwoben sind. So bewegen sich die Betriebe im Pflanzenschutz in einem Spannungsfeld zwischen gesetzlichen Vorgaben, den Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten und dem eigenen Anspruch, hochwertige Lebensmittel zu erzeugen. Eine gute Abstimmung zwischen Beratung, Produktion und Vermarktung bleibt dabei unverzichtbar. Ebenso sensibel ist der Bereich Tierschutz. Viele Höfe stehen unter hohem öffentlichem Erwartungsdruck – besonders dort, wo historische Betriebsstrukturen bestimmte Haltungsformen weiterhin notwendig machen. Bäuerliche Arbeit bedeutet stets ein Abwägen zwischen Tierwohl, Wirtschaftlichkeit und den realen Bedingungen kleiner Familienbetriebe. Im Zusammenhang damit wurde auch die Bedeutung der Gemeindeentwicklungspläne hervor-
Bäuerinnen weltweit seien – als Produzentinnen, Familienmanagerinnen, Unternehmerinnen und Kulturträgerinnen. Stampfer betonte: „Wir machen die Arbeit der Bäuerinnen sichtbar – mit Respekt, Wertschätzung und dem Bewusstsein, dass unser Tun die Zukunft der Landwirtschaft prägt.“ In den Grußworten hoben Landesbäuerin Tona Egger, SBBBezirksobmann Oswald Kienzel, SBJ-Bezirksleiterin Vera Oberrauch sowie Bürgermeister aus Deutschnofen Bernhard Daum die große Bedeutung der Bäuerinnenarbeit hervor und dankten für Einsatz und Zusammenhalt.
Die Versammlung klang in geselliger Runde aus –ein Abschluss eines Tages, der zeigte, wie lebendig und kraftvoll die Gemeinschaft der Bäuerinnen im Bezirk Bozen ist.

gehoben, die langfristig über die Nutzung von Grund und Boden entscheiden. Die Bäuerinnen appellierten, sich hier aktiv einzubringen, da diese Weichenstellungen direkten Einfluss auf die Zukunft der Höfe haben. Ein Diskussionspunkt war die Rolle der Frauen in Führungsgremien. Noch immer sind sie in Vorständen und Aufsichtsräten unterrepräsentiert. Vroni Stampfer, Bezirksbäuerin von Bozen, formulierte es deutlich: „Frauen bringen Wissen, Erfahrung und ein feines Gespür für Entscheidungen mit. Wenn wir uns mehr zutrauen, können wir in Gremien wirksam mitgestalten – und gewinnen selbst an Einblick und Stärke.“
Auch die finanzielle Absicherung im Alter wurde diskutiert. Gerade kleine Familienbetriebe stehen hier vor
Herausforderungen. Bezirksbäuerin aus dem Unterland Siegried Stocker brachte es auf den Punkt: „Ein würdevoller Lebensabend darf keine Frage des Zufalls sein. Unsere Altbauern brauchen eine Rentenregelung, die Unabhängigkeit ermöglicht – ohne Belastung für die nächste Generation.“ Die Klausurtagung 2026 machte sichtbar, wie breit das Spektrum der Themen ist, die bäuerliche Familien heute bewegen. Im „Internationalen Jahr der Bäuerin“ rückt besonders ins Bewusstsein, welchen zentralen Beitrag Frauen zur Entwicklung der Höfe und der ländlichen Räume leisten. Die Versammlung klang in geselliger Runde aus – ein Abschluss eines Tages, der zeigte, wie lebendig und kraftvoll die Gemeinschaft der Bäuerinnen im Bezirk Bozen ist.














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Mit ihrem Mann hat sie vor sieben Jahren in Zentral Tansania eine Pilotfarm aufgebaut, die trotz extrem schwieriger Ausgangsbedingungen - kaum Wasser, ausgelaugte Böden und harte Erde - heute wie ein Garten Eden wirkt. Kürzlich war sie auf Einladung der „Freien Christlichen Gemeinde“ zu Gast in Meran und stellte das Projekt vor. „Wenn karger Boden wieder grünt und Menschen neue Perspektiven finden, dann ist das mehr als ein landwirtschaftliches Erfolgskonzept, es ist ein Zeichen der Hoffnung“, sagt Alice Tlustos. Die gebürtige Kärntnerin Alice und der gebürtige Wiener Martin Tlustos kamen vor vielen Jahrzehnten mit ihren vier Kindern nach Tansania, das sie seitdem nicht mehr loslässt. Nach der Rückkehr nach Österreich kehrten sie vor sieben Jahren erneut in das afrikanische Land zurück, das Dürre und Bodendegradation sehr gut kennt. Dass trotz widriger Umstände Landwirtschaft möglich sein muss, davon waren der Permakul-

Wie kann auf so einem Boden etwas wachsen?
tur Experte und die Expertin für nachhaltige Landwirtschaft überzeugt. Und so entstand in sieben Jahren in der Nähe von Dodoma, der Hauptstadt Tansanias, ein 25 Hektar großer Landwirtschaftsbetrieb, der demonstriert, dass auch unter den widrigsten Umständen mit nachhaltiger Bewirtschaftung und Gottes Hilfe ein kleiner Garten Eden entstehen kann. Die Pilotfarm zeigt, was möglich ist, wenn ökologische Methoden mit Durchhaltevermögen verbunden werden: Auf der Farm der Tlustos wächst wieder Gemüse, dort sprießen Früchte, weiden Tiere und blühen Blumen. Das Projekt basiert auf einer speziellen Form der Landwirtschaft namens „Farming God’s Way“ – einem Ansatz, der ökologische Nachhaltigkeit, christliche Lebensprinzipien und praktisches Management vereint, wie Alice Tlustos in Meran vor zahlreichen Interessierten vorstellte. Diese Methode setzt auf geringe Bodenstörung, organischen Mulchschutz und Artenvielfalt, statt auf teure
Maschinen oder chemische Dünger.
Mehr als Ackerbau –eine Lebensschule
Was die Tlustos auf ihrer Farm in Tansania zeigen, geht über reine Technik hinaus: Kleinbauern lernen, dauerhaft gute Erträge zu erwirtschaften, ihren Familien ein sicheres Einkommen zu geben und die Umwelt zu achten. Die Auswirkungen sind spürbar: Menschen, die zuvor kaum genug zum Leben hatten, ernten heute genügend Nahrung für sich und ihre Gemeinden. Das Projekt führt dazu, dass Nahrungssicherheit wächst, nicht nur für einzelne Familien, sondern langfristig für ganze Regionen. Die Verbindung zwischen dem Burggrafenamt und Tansania kam über einen Vortrag zustande. Mitglieder der Freien Christlichen Gemeinde Meran (FCG) hörten von dem Projekt und luden das Ehepaar Tlustos nun schon zum zweiten Mal ein, in Meran davon zu berichten.
Josef Prantl
Studienstart September 2026 am Universitären Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe Claudiana in Bozen

Wer sich für ein Medizinstudium mit persönlicher Betreuung entscheidet, findet am Universitären Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe Claudiana in Bozen ein bewusst überschaubares Studienumfeld. Der englischsprachige Studiengang „Medicine and Surgery“ ist auf 60 Studienplätze pro Jahrgang begrenzt (50 EU, 10 Nicht-EU mit Wohnsitz im Ausland) und verbindet akademische Qualität mit engem Kontakt zu den Dozenten. Die begrenzte Kohorte schafft Raum für intensives Arbeiten in kleinen Gruppen und einen direkten fachlichen Austausch. Studierende berichten von einer offenen Feedbackkultur und der Möglichkeit, eigene Perspektiven aktiv einzubringen. Dadurch entsteht ein Studienklima, das Mitgestaltung fördert und die persönliche Entwicklung unterstützt. Der Unterricht wird vollständig in englischer Sprache durchgeführt. Für die Immatrikulation ist ein Englisch-Zertifikat auf Niveau B2 gemäß Ausschreibung erforderlich. Das international ausgerichtete Curriculum wird durch moderne High-Tech-Labore sowie praxisnahe Trainings ergänzt. Ein wesentlicher Bestandteil des Studiums sind die klinischen Ausbildungsphasen in deutscher und italienischer Sprache

in den Einrichtungen des Südtiroler Sanitätsbetriebes. Auf diese Weise werden medizinische Kompetenzen frühzeitig in einem mehrsprachigen Kontext vertieft. Das sechsjährige
Studium erfolgt in Kooperation mit der Università Cattolica del Sacro Cuore in Rom. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt über eine OnlineAufnahmeprüfung am 20. Mai (65 Multiple-Choice-Fragen, Prüfungssprache Englisch, Teilnahmegebühr 210 Euro). Weitere Informationen erteilt der Dienst für Studienberatung der Claudiana.
Spring Open Day –
21.03.2026, 10:00–12:00 Uhr
Lernen Sie den Studiengang persönlich kennen. Im Anschluss findet eine Simulation des Aufnahmetests statt.
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich; für die Simulation ist eine Anmeldung erforderlich.




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Neuer Inhouse-Jugendtreff an der WFO Bozen eröffnet
Mitten im Schulalltag abschalten, Freunde treffen oder gemeinsam lernen: Mit dem „Room 67“ hat an der Wirtschaftsfachoberschule (WFO) „H. Kunter“ in Bozen ein innovativer Ort der Begegnung eröffnet. Getragen vom Jugenddienst Bozen, bietet der Treff im Außensitz (Cadorna-Straße) Raum für Musik, Gaming, Hausaufgaben und Mitgestaltung.
Ein Pilotprojekt für Begegnung und Beziehungsarbeit
Zur offiziellen Eröffnung am Donnerstag begrüßte Direktor Ralf Stefan Troger zahlreiche Gäste, darunter Bildungslandesrat Philipp Achammer, die das neue Angebot direkt beim Tischkickern einweihten. Der „Room
67“ versteht sich als Pilotprojekt, das die schulische Lebenswelt eng mit der offenen Jugendarbeit verknüpft. Im Fokus steht dabei nicht klassische Nachhilfe, sondern die Beziehungsarbeit in einem niederschwelligen, freiwilligen Rahmen.
Peer-to-Peer: Von Schülern für Schüler
Eine zentrale Rolle spielen die älteren Oberschüler als Paten und Patinnen. „Es ist wichtig, dass man von Gleichaltrigen hört, was man hier machen kann“, erklären die Paten Noah und Mimi. Sie fungieren als Bindeglied zwischen Schule und Schülerschaft. Der Treff steht dabei allen offen – auch Jugendliche der Nachbarschu-

len schauen regelmäßig vorbei.
Raum für Mitgestaltung
Ob gemeinsames Mittagessen oder die Vorbereitung von Präsentationen: Der „Room 67“ wurde in einem partizipativen Prozess mit den Jugendlichen gestaltet. „Die Wünsche der ersten und zweiten Klassen flossen direkt in die Planung ein“, so Jugendarbeiterin Julia Gögele. Das Angebot richtet sich an alle Oberschüler und ist jeweils mon-
Die Schüler*innen der beiden 3.Klassen der vom Deutschorden geführten Mittelschule Mariengarten übten sich zwei Wochen lang als Regierungsmitglieder, Firmenchefs oder Zivilbürger. Das Ziel: Die Welt aus verschiedenen Perspektiven - Politik, Wirtschaft, Ökologie und Gesellschaft - nach -
haltig zu gestalten. Angeleitet wurde das „Weltklimaspiel“ von den Mitarbeiter*innen der OEW (Organisation für Eine Welt) Brixen. Jeweils eine Woche haben die Jugendlichen auf spielerische Weise verhandelt, diskutiert und kooperiert. Als digital-analoges Spiel, eingeteilt in verschie -

dene Gebiete, mit Spielsteinen, die die globale Klimakrise veranschaulichen und Würfeln, die Auslöser oder Verhinderer von Umweltereignissen sind, wurden die Jugendlichen motiviert, selbst aktiv zu werden und in eine Welt einzutauchen, die sie selbst durch ihr konkretes und kooperatives Handeln verändern können. Durch Verhandlungsgeschick, Empathie, Respekt und vor allem Kooperation auf vielfältigen Ebenen sollten so Probleme sinnvoll und effizient gelöst werden. Das „Weltklimaspiel“ beginnt im Jahr 2000 und endet 2100. Jede Spielrunde umfasst ein Jahrzehnt, in dem durch die Handlungsweisen der Spielenden Extremwetterereignisse, Umweltkatastrophen, soziale Krisen
tags und mittwochs von 13:05 bis 16:00 Uhr ohne Anmeldung nutzbar.
Neben dem offenen Betrieb sind künftig Workshops zu Themen wie Medienkompetenz und mentaler Gesundheit geplant. Durch die Kooperation von Schule und Jugenddienst entsteht so ein nachhaltiger Lebensraum, in dem Lernen und Gemeinschaft zusammengehören.
und Klima-Kipppunkte ausgelöst werden, die es dann wieder zu bewältigen und bestenfalls zu lösen gilt.
Ein besonderes Schulprojekt, das vielfältige Kompetenzen wie Selbstwahrnehmung, Sozialempathie und strategisches Handeln schult, besonders aber die Einsicht schärft, dass Klimawandel uns alle angeht und nachhaltiges Handeln durch Eigenmotivation und Kooperation in wohl durchdachten Schritten möglich ist. Am Ende dieses Projekts waren sich die Schüler*innen einig: Durch das gemeinsame Spielen sind wir als Klasse zusammengewachsen und es ist uns dabei klar geworden, dass Veränderung möglich ist, wenn wir dies wirklich wollen.

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