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Liebe Leserinnen und Leser!
Haben Sie in Ihrem Leben schon alles getan, was auf Ihrer sogenannten Bucket-List steht – jene Liste mit Wünschen und Vorhaben, die man vor dem Tod noch verwirklichen möchte? Der Wünschewagen erfüllt Menschen am Ende ihres Lebens einen letzten großen Lebenstraum. Magdalena Graiff aus Auer erzählt von ihren Erfahrungen als Freiwillige und davon, warum wir von Sterbenden noch jede Menge lernen können. Lernen können wir auch von Frauen wie Ina Pross. Die Rocksängerin aus Tramin erzählt, warum es als Frau und Mutter eine gesunde Portion Egoismus braucht, um den eigenen Weg zu gehen und sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren. Und zu guter letzt denken wir in dieser Ausgabe auch über einen ganz bestimmten Satz nach: „Uns geht’s zu gut.“ Doch was bedeutet das eigentlich? Im Gespräch mit dem Politikwissenschaftler und Sozialpädagogen Thomas Kobler nehmen wir diese Aussage unter die Lupe: Ist sie ein Gefühl, eine Ausrede oder gar ein politisches Werkzeug?
IMPRESSUM
& KULTUR
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Bezirkskoordination: Alexander Del Rosso, adr@bezirksmedien.com
Redaktionsleitung: Sarah Meraner
Redaktion: Sarah Meraner, Walter J. Werth, Flora Brugger, Remo Demanega, Phillipp Kieser, Karl Psenner, Robert Adami
Werbung: Alexander Del Rosso, adr@bezirksmedien.it, 329 653 22 48
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre, Ihre Sarah Meraner redaktion@bezirksmedien.it wohn art immobilien immobiliare
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Grafik: Markus Ladurner, grafik.plus@bezirksmedien.it
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ZEIT, DIE ZÄHLT
Eine Fahrt, ein Ort, ein Augenblick: Maria Magdalena Graiff engagiert sich ehrenamtlich beim Projekt Wünschewagen und erfüllt letzte Wünsche.
Eine Fahrt zu einer Familienfeier, zu einem Wallfahrtsort oder einem Spiel der Lieblingsmannschaft. Den Sonnenuntergang am Meer oder das letzte Mal den Ort seiner Kindheit sehen: Ist das Leben durch Krankheit oder Alter beein-
trächtig, entsteht bei vielen Menschen der Wunsch, ein bestimmtes Erlebnis noch einmal zu erfahren, einen besonderen Ort aufzusuchen oder geliebte Menschen zu treffen. Ihnen diesen Wunsch zu erfüllen, hat sich das Projekt Wünschewa-
gen zum Ziel gesetzt. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz und der Caritas Diözese Bozen–Brixen. Aktuell gibt es 83 Freiwillige – Maria Magdalena Graiff aus Auer ist eine von ihnen.
Seit 2021 begleitet die pensionierte Grundschullehrerin Menschen im Wünschewagen, stellt das Projekt in unterschiedlichen Institutionen vor und ist bei Spendenübergaben von Vereinen dabei. Etwa 25 Mal war sie bereits im Dienst.
© Wünschewagen

Frau Graiff, erinnern Sie sich noch an Ihre erste Fahrt mit dem Wünschewagen?
Die erste Fahrt war sehr beeindruckend. Damals haben wir eine Frau aus einem Pflegeheim in Meran abgeholt und sind mit ihr zum Wallfahrtsort San Giovanni Rotondo gefahren. Wir haben uns auf das Erlebnis eingelassen, unsere Vorstellungen beiseite gestellt und die Frau an den Ort ihrer Sehnsucht begleitet. Ihr Glaube, ihre Hoffnung und ihre Freude dort zu sein, haben mich sehr berührt. Es gab einen sehr bewegenden Moment: Nach den vielen Zeremonien, die wir vor Ort besucht haben, standen wir abends auf dem Platz vor der Ka-
thedrale. Ein junger Priester kam auf die Frau zu und segnete sie auf ihren Wunsch hin. Es war für sie ein Moment des Kraftschöpfens – und wir standen ehrfürchtig dabei.
Der Wünschewagen erfüllt Menschen ihren letzten Wunsch ...
Der Wünschewagen ist damals mit diesem Gedanken gestartet. Sicherlich könnte es auch der letzte Wunsch sein, wer weiß das schon … So wie damals, als wir mit einem Mann zu seiner Hütte auf den Berg fuhren, wo er immer den Sommer verbrachte. Zwei Wochen später verstarb er. Keinesfalls muss es aber der
letzte Wunsch sein. Häufig begleiten wir Menschen, um einen schon lange gehegten Wunsch zu erfüllen, was nur mit der Unterstützung des Wünschewagens gelingen kann.
Wie weit fährt der Wünschewagen?
Meine längste Fahrt ging nach Sizilien – andere Fahrten führten etwa in die Nähe von Neapel, an die Grenze Rumäniens oder nach Albanien. Mein Mann, der auch Freiwilliger ist, hat sogar jemanden in London abgeholt, um diese Person wieder nach Hause, nach Südtirol, zu bringen. Die kürzeste Fahrt war vier Kilometer lang.
Wie reagieren die Menschen auf die Erlebnisse? Es gibt oft überraschende Momente. Die Wünschewagenfahrt verändert den Alltag der Menschen, sodass sie aufblühen und kraftvoller werden als sonst, und sie es schaffen, auch mehrere Stunden unterwegs zu sein. Solche neuen Erfahrungen können beleben. Für uns gilt stets, achtsam zu sein für die momentanen Bedürfnisse unserer Fahrgäste, um ohne Zeitdruck und in Absprache mit deren Begleitpersonen bestmöglich unser Ziel zu erreichen. Im Bestfall kann das Erlebte uns alle beglücken.

Seit dem Projektstart 2017 wurden rund 138.913 Kilometer zurückgelegt, allein 2025 waren es 15.392 bei insgesamt 60 Wünschewagenfahrten. Inzwischen sind zwei Fahrzeuge im Einsatz: Das erste Fahrzeug ist ein „getarnter „ Krankenwagen: Außen sind blaue Sterne und ein geflügeltes Auto abgebildet, innen wirkt es weniger steril als in einem normalen Krankenwagen: Die Liege hat ein Federbett und Kopfkissen mit Sternen, die medizinischen Geräte sind versteckt untergebracht. Außerdem finden auch zwei zusammengeklappte Rollstühle Platz. Im zweiten, etwas kleineren Wagen
können bis zu sieben Personen mitfahren. Das Auto besitzt auch eine Rampe für den Rollstuhl.
Diese Arbeit ist sicherlich auch eine emotionale Herausforderung. Was macht das mit Ihnen persönlich? Im Laufe meiner beruflichen Ausbildung konnte ich Bausteine sammeln, die mir dabei helfen, mich auf diesen Dienst einzulassen. Bestimmt zeigen sich unterschiedliche Emotionen – auch Ungewissheit kann dabei sein: Wie wird der heutige Tag werden? Inzwischen habe ich so viele Momente
der Freude, des Staunens und der Dankbarkeit erlebt, dass von Überforderung nicht die Rede sein kann. Selbstverständlich bleibt uns die Auseinandersetzung mit Leben und Tod nicht erspart. Dazu kann ich nur sagen: „Seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich“ und „Wer sich mit dem Sterben auseinandersetzt, setzt sich mit dem Leben auseinander.“ Beistand, Hilfe, füreinander da sein, Grenzen respektieren: Das sind Wegweiser. Im Wünschewagen erleben wir öfter die Dichte des Lebens, wo Leidvolles und Beglückendes ganz nah beisammen liegen.
Was haben Sie von den Fahrgästen, die Sie bisher begleitet haben, gelernt? Da muss ich etwas Lustiges vorausschicken. Wir waren mit einem ca. 90-Jährigen, einem feinen Herrn und großen Genießer, unterwegs. Immer wenn Essenszeit war und wir auf seine Einladung zögerlich reagierten, meinte er: „No, bisogna ben mangiare qualcosa!“ Und so stellten sich immer wieder genussvolle Momente ein. Seither begleitet uns der Ausspruch und bringt uns oft zum Schmunzeln. Diese Lebenslust, die er uns als älterer Herr gezeigt
© Wünschewagen

hat, war schön anzusehen und mitzuerleben.
Was ich noch gelernt habe, ist, wie wichtig es ist, eigene Wünsche zu erspüren, sie zu benennen, Träume wahrzunehmen und eigene Bedürfnisse zu äußern. Dies ist ein langer Lernprozess – besonders für Menschen, die sehr viel an das Wohl anderer denken.
Was würden Sie sich für die Zukunft dieses Projektes wünschen?
Ich wünsche mir, dass Menschen die Scheu und die Hemmungen überwinden, um eine Fahrt anzusuchen – aus der Annahme heraus, es wäre noch zu früh bzw. jemand sei noch nicht krank genug. Ein Anruf beim Weißen Kreuz genügt: Die Notwendigkeit wird gemeinsam mit
den Verantwortlichen erörtert, und man wird darin unterstützt, lieben Menschen einen Herzenswunsch zu erfüllen.
Der Wünschewagen steht den Fahrgästen, die diese Form von Unterstützung brauchen, kostenlos zur Verfügung – das Alter spielt keine Rolle. Jede:r hat am Ende des Lebens noch Wünsche, die erfüllt werden wollen.
Tel: 0471 444 555
E-Mail: info@wuenschewagen.it
Spendenkonto Wünschewagen Landesrettungsverein Weißes Kreuz
Projekt: Wünschewagen
IBAN: IT 45 D 08081 11601 000301015893
SWIFT: RZSBIT21103
Sarah Meraner




Bücherwelten 2026
Die diesjährige Ausgabe steht ganz im Zeichen des Themas „Macht“ – beleuchtet aus literarischer, künstlerischer und gesellschaftlicher Perspektive.

Über 1.000 aktuelle Neuerscheinungen aus dem gesamten deutschen Sprachraum stehen bei den „Bücherwelten im Waltherhaus“ im Mittelpunkt. Die Buchausstellung zeigt einen Querschnitt der Publikationen des Jahres 2025: Die Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann präsentiert Belletristik, Sach- und Fachbücher sowie ein Regal mit preisgekrönten Werken. Das Jukibuz im Südtiroler Kulturinstitut stellt neue Kinder- und
Jugendbücher aus, während Verlage aus Südtirol und Tirol ihre aktuellen Publikationen zeigen. Für Kinder von null bis drei Jahren gibt es eine Bookstart-Koje, und im oberen Foyer sind Illustrationen aus dem Bilderbuch „Kolossale Katastrophe“ von Hannah Brückner zu sehen. Die Bücherwelten 2026 stehen unter dem Themenschwerpunkt „Macht“ und wurden am 20. Jänner 2026 mit einer Lesung von Ilija Trojanow eröffnet,


Am 3. Februar spürten bei den Bücherwelten die Autorinnen Miriam Unterthiner („Blutbrot“) und Anna Rottensteiner („Mutterbande“) in ihren jüngsten Werken der Geschichte nach.
der über sein Buch „Das Buch der Macht“ sprach. Macht wird dabei nicht nur kritisch, sondern auch als positive und kreative Kraft beleuchtet, etwa in Kunst, Musik und Liebe. Ein gemeinsames Kunstprojekt widmet sich der „Macht der Liebe“. Das Programm umfasst Lesungen, Buchvorstellungen, Vorträge, Diskussionen und Workshops. Von Bozen aus wandern die Bücherwelten auch heuer wieder an weitere Orte in Südtirol.
Die Bücherwelten 2026 laufen noch bis einschließlich 24. Februar im Waltherhaus Bozen. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr, Mittwoch, 18.02. von 9 bis 21 Uhr.
Weitere Informationen unter www. kulturinstitut.org oder unter der Telefonnummer 0471 313800
Sarah Meraner

Gesundheits-Info
Darmgesundheit: Vorsorge schafft Sicherheit
Ein gesunder Darm ist die Basis für unser Wohlbefinden. Er spielt nicht nur eine zentrale Rolle bei der Verdauung, sondern beeinflusst auch das Immunsystem und zahlreiche Stoffwechselprozesse. Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, kann sich das in vielfältigen Beschwerden äußern – von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
und Reizdarm bis hin zu einem erhöhten Risiko für Übergewicht oder Diabetes.
Besonders wichtig ist die Darmgesundheit im Rahmen der Krebsvorsorge. Darmkrebs zählt weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen und entwickelt sich oft über Jahre unbemerkt. Umso entscheidender ist es, vorbeugend zu handeln.

PR-Info
Mit modernen endoskopischen Verfahren wie der Gastroskopie und der Koloskopie lassen sich krankhafte Veränderungen rechtzeitig erkennen und gezielt behandeln.
Im ST. JOSEF Gesundheitszentrum Meran – Bozen können Patient*innen auf die Kompetenz erfahrener Experten auf dem Gebiet der diagnostischen und therapeutischen Endoskopie vertrauen. „Unser Ziel ist es, Erkrankungen des Magen-DarmTrakts frühzeitig zu erkennen und Vorsorgeuntersuchungen so sicher und angenehm wie möglich durchzuführen“, erklären
Dr. Michele Comberlato, ehemaliger Primararzt für Gastroenterologie und Endoskopie des Verdauungstraktes am Kranken-
Bauernhof statt Adria – Sommerurlaub auf dem Bauernhof
Sommerzeit bedeutet für viele Südtirolerinnen und Südtiroler ans Meer fahren, die Ferne suchen. Dabei liegt das Urlaubsglück direkt vor unserer Haustür. Ein Glück, das man dort findet, wo das Leben noch im Einklang mit der Natur pulsiert – auf den Bauernhöfen.
In den mit viel Holz ausgestatteten Ferienwohnungen der
Urlaubshöfe fühlt sich der Morgen anders an. Kein Lärm, keine Hektik. Stattdessen das Krähen des Hahns und der Blick auf die Berge. Am Frühstückstisch stehen viele hofeigene Produkte, die das echte Bauernhofleben spürbar machen: Milch frisch von der Kuh, Marmelade nach Familienrezept und knuspriges Brot aus dem Holzofen.

Frisch gestärkt startet ein erlebnisreicher Urlaubstag: Kinder laufen barfuß über Wiesen und füttern die Tiere, während die Erwachsene genau das finden, was im Alltag oft zu kurz kommt: Ruhe und das Gefühl, wieder einmal richtig durchatmen zu können. Dieses Gefühl von Freiheit und Entspannung macht den Urlaub auf dem Bauernhof so besonders. Warum also in die Ferne schweifen? Manchmal genügt es, das Glück gleich ums Eck zu suchen – und es auf einem Roter Hahn Bauernhof zu finden.
Das Qualitätssiegel „Roter Hahn“ steht für Qualität und authentisches Bauernhofleben. Über 1.600 Südtiroler Höfe aus allen Landesteilen öffnen Gästen ihre Tore und
haus Bozen, und Dr. Thomas Buratti, Facharzt für Gastroenterologie und Innere Medizin. Wichtig: Vorsorge muss niemandem Angst machen. Das ST. JOSEF Gesundheitszentrum Meran – Bozen lädt dazu ein, die eigene Darmgesundheit aktiv zu schützen – unterstützt durch fachkundige Beratung und persönliche Betreuung.
ST. JOSEF Gesundheitszentrum
Meran – Bozen
Sanitätsdirektor
Prof. Dr. Alfred Königsrainer Meran, Franz-Innerhofer-Straße 2/4 Tel. 0473 864 333 Bozen, Brennerstraße 2 D Tel. 0471 1555 000 health@stjosef.it www.stjosef.it

laden zu genussvollem Urlaub im bäuerlichen Ambiente ein. Zur Auswahl stehen Zimmer und Ferienwohnungen, die nach einem strengen Auswahlverfahren je nach Ausstattung, Erlebnisangebot und Dienstleistungsqualität mit zwei bis fünf Blumen zertifiziert wurden. Darüber hinaus vereint „Roter Hahn“ eine Reihe von Betrieben, die ihre Produkte direkt ab Hof verkaufen, Hof- und Buschenschänken sowie das bäuerliche Handwerk. Seit 2023 ermöglicht zudem die „Roter Hahn Kochschule“ das Eintauchen in die traditionelle Südtiroler bäuerliche Küche. Weitere Informationen gibt es unter www.roterhahn.it oder mit einer kostenlosen Bestellung des Katalogs „Urlaub auf dem Bauernhof“ unter Tel. 0471/999325 oder info@roterhahn.it.
©Roter Hahn/Monika Zipperle

„Als Frau braucht es einen gesunden Egoismus“
Rocksängerin Ina Pross über Rollenbilder, Muttersein und Musik: wie die Traminerin zwischen Bühne und Büro ihren eigenen Weg geht.
Normalerweise kennt man sie mit hochgesteckter Rockabilly-Frisur, Pumps und rotem Lippenstift. Zum Gespräch kommt Ina Pross in flachen Stiefeln, schwarzem Hut und ganz ohne Make-up – die Ausstrahlung bleibt dieselbe. Seit Jahren begeistert die Rocksängerin ihr Publikum mit einer Energie, die sie schon früh auf die Bühne geführt hat: Seit ihrer Jugend steht Ina Pross, die mit bürgerlichem Namen eigentlich Ingrid Prossliner heißt, bereits auf der Bühne. Die Musik begleitet die 39-Jährige seit ihrer Kindheit. „Musik war immer da, Musik hat mich nie enttäuscht“, lächelt sie. Mit 13 spielt sie in ihrer ersten Band. Musikjournalist Reinhold Giovanett, der damals im Jugendtreff Tramin arbeitete, wird auf sie aufmerksam und unterstützt sie von Anfang an. „Er hat dafür gesorgt, dass meine
Band in jedem Jugendtreff spielen konnte.“ Rock und auch Blues faszinieren Ina schon seit jeher, früh ist sie rebellisch. Kein Wunder also, dass sie Rockmusik macht. „Ich habe mich immer schon ein wenig anders gefühlt“, gibt Ina zu und zieht mit 20 von Tramin nach Bozen.
Zwischen Ordnung und Rebellion
Ina Pross ist eine, die viel denkt und sich gerne auf Aufgaben konzentriert. Abseits der Bühne ist sie – ganz bodenständig –Buchhalterin. „Meine Eltern haben immer gesagt, ich solle etwas Ordentliches lernen, und da hatten sie Recht. Ich brauche dieses geregelte Leben – für mich und meine Tochter.“ Auf der anderen Seite braucht sie es auch, sich auf der Bühne auszuto-
ben. Ina Pross hat verschiedene Seiten an sich – und die lebt sie auch. Warum auch nicht? Dass ihr Erfolg als Musikerin allerdings nicht allen gefällt, damit muss die gebürtige Traminerin immer wieder zurechtkommen. „Weil ich für meine Auftritte öfter unterwegs bin, werde ich immer wieder als Rabenmutter bezeichnet.“ Das macht die Sängerin wütend. „Wenn ein Mann in der Früh aus dem Haus und abends dann noch was trinken oder zum Sport geht, dann wird das gesellschaftlich akzeptiert, aber wehe, du machst das als Frau.“ Ina findet, gerade als Frau brauche es einen gesunden Egoismus. Solange es den eigenen Kindern gut geht, brauche und solle eine Frau nicht alles aufgeben. Auch in diesem Sinne findet sie es wichtig, dass die Solidarität und der Zusammenhalt unter Frauen groß sein sollten.
© Heinrich von Kastellatz

Trotzdem spürt sie, wie Frauen immer wieder gegeneinander aufgestachelt werden. „Ich habe Sprüche gehört wie: ,Jetzt bist du nicht mehr die Rockqueen Südtirols‘ oder ,Jetzt hast du von Nina Duschek Konkurrenz bekommen‘. Solche Aussagen machen mich traurig.“ Konkurrenzdenken liegt Ina Pross fern – sie will mit ihrer Musik ihre Gedanken verarbeiten, anderen eine Freude machen und innerhalb der Musikbranche vor allem ein Miteinander schaffen. Für ihren neuen Song „Better Together“ hat sie mit anderen Künstlerinnen zusam-

mengearbeitet. Auch sonst steht Ina Pross immer wieder für Frauenthemen ein: In ihrem ersten eigenen Song „Mighty Queen“ etwa zollt sie allen Frauen und dem, was sie tagtäglich schaffen, Respekt. Und das Lied „Girls Wanted“ ist die Hymne des gleichnamigen Gleichstellungsprojekts „Girls Wanted“, das Frauen auf ihrem beruflichen Weg stärken will. Ina Pross ist überzeugt: Es brauche Leidenschaft und Mut, um Dinge gut zu machen. Und Durchhaltevermögen. Aufgegeben hat auch Ina nie: „Musik ist meine Leidenschaft. Ich vergleiche ein

Konzert oft mit Bergsteigen: Es ist zwar anstrengend, aber sobald du oben bist, ist es ein Glücksgefühl“, erklärt Ina. „Wenn ich sehe, wie sich die Leute freuen, bekomme ich einen Adrenalinschub. Singen tut mir einfach gut.“ Ina Pross bleibt nicht stehen, sie liebt es, sich weiterzubilden und weiterzuentwickeln. „Irgendwann wird es Jazz werden, das weiß ich jetzt schon“, lacht die Singer-Songwriterin, „und mit 50 sehe ich mich in einem Mailänder Jazzclub.“
Meraner

Sarah
© Heinrich von Kastellatz
© Heinrich von Kastellatz
© Heinrich von Kastellatz
© Karlheinz Sollbauer
Rohnen-Suppe mit Sauerrahm
Der Februar ist noch fest vom Winter geprägt, und mit den frostigen Temperaturen wächst die Sehnsucht nach wohltuenden Suppen, herzhaften Aufläufen und ähnlichen Gerichten. Ideal dafür sind saisonale Gemüsesorten wie Rohnen, Spitzkohl, Grünkohl, Lauch oder Rosenkohl. Für Salatliebhaber bieten sich Feldsalat, Rucola oder Rotkohl als frische, gesunde Alternativen an.
Zutaten für 4 Personen
- 100 g Zwiebeln
- 5 EL Olivenöl
- 1 Stange Lauch
- 60 g Stangensellerie
- 1 Zweig Thymian
- 2 Zweig Rosmarin
- 450 g Rohnen (Rote Bete)
- 90 g Sellerie
- 60 g Karotten
- 60 g Fenchel
- Salz
- 0,5 TL Fenchelsamen
- 1 Lorbeerblatt
- 700 ml Gemüsebrühe
- 4 Scheiben Schwarzbrot (von Vortag)
- 45 g Essiggurken
- 1 TL Rotweinessig
- 4 EL Sauerrahm

Zubereitung
Zwiebeln schälen, würfeln und mit 3 Esslöffeln Olivenöl glasig dünsten. Lauch und Stangensellerie klein schneiden. Zusammen mit je einem Zweig Thymian und Rosmarin zu den Zwiebeln geben und weichdünsten.
Für die Croutons das Brot in Würfel schneiden. Eine Pfanne erhitzen, 2 Esslöffel Olivenöl hinzufügen und
die Brotwürfel darin goldbraun rösten. Den Rosmarin fein hacken und unter die Croutons mischen. Mit Salz abschmecken. Rohnen, Sellerie und Karotten schälen und würfeln. Fenchel schneiden und zum restlichen Gemüse geben. Mit etwas Salz würzen, Fenchelsamen sowie ein Lorbeerblatt hinzufügen und mit 700 ml Brühe bedecken.
Die Suppe etwa 40 Minuten köcheln lassen. Essiggurken fein würfeln. Lorbeerblatt aus der Suppe entfernen und fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.
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Seit über 45 Jahren legen wir größten Wert auf erstklassige Kundenbetreuung.Unsere Anliegen ist es, einen perfekten Service gepaart mit fairen Preisen an unsere Kunden weiterzugeben.
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Würziger Filet-Topf schnell zubereitet
Dieser Filet-Topf ist besonders einfach zuzubereiten und eignet sich hervorragend, um ihn schon im Voraus für den nächsten Tag oder für mehrere Personen zu kochen. Zartes Schweinefilet kombiniert mit knusprigem Bauchspeck und frischen Champignons in einer samtigen Sauce – mehr braucht man doch nicht…
Zutaten für 4 Personen
- 1.000 g Schweinefilet
- 2 EL Butterschmalz
- 2 Knoblauchzehen
- 200 g Schalotten
- 600 g Champignons
- 160 g Bauchspeck (pancetta)
- 2 EL Tomatenmark
- 2 TL Senf
- 400 g Crème fraîche (Sauerrahm)
- 400 ml Gemüsebrühe
- Salz & Pfeffer
- 6 Stängel Petersilie

Zubereitung
Das Schweinefilet mit Küchenkrepp abtupfen und in Streifen schneiden. Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Filetstreifen goldbraun anbraten. Anschließend herausnehmen. Nun Knoblauch und Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Bauchspeck in Streifen schneiden und in dem Topf anbraten. Knoblauch, Zwiebeln und Champignons dazugeben. Tomatenmark, Senf, Crème fraîche und Gemüsebrühe in einem Messbecher verrühren und in den Topf gießen. Mit Salz und Pfeffer
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Ein echtes Meisterwerk moderner Brennkunst, basierend auf einem kraftvollen karibischen Blend im traditionellen Wedderburn-Stil.
- Das Profil: Ein ausdrucksstarker Rum mit komplexen Noten von Toffee, dunkler Schokolade, reifen Steinfrüchten und getrockneten Feigen.
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Almave: Die alkoholfreie Agaven-Revolution Mit Almave Blanco und Ambar bieten wir Ihnen
eine anspruchsvolle Alternative zu Tequila (< 0,5 % Vol.). Gegründet von Formel-1-Legende Lewis Hamilton und Brennmeister Iván Saldaña, bringt diese Marke authentisches mexikanisches Flair ins Glas.
- Herstellung: Die blauen Agaven aus Jalisco werden geerntet, gekocht und zerkleinert. An statt einer Fermentierung folgt eine mehrfache Destillation, um die feinen Aromen und die typische Komplexität einer echten Agaven-Spirituose einzufangen.
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Borgo Paglianetto: Im Herzen von Matelica
- In den Marken entstehen auf 28 Hektar Weine, die durch Tiefe und Frische bestechen. Das Weingut entstand 2008 aus der
würzen. Alles einmal aufkochen und für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Gebratene Filetstreifen unterrühren und einmal aufkochen. Den Filettopf noch einmal abschmecken und mit gehackter Petersilie bestreuen. (Quelle: eat.de)
Und ein guter Rat zum Schluss: Lassen Sie sich fachkundig beraten. Beim Metzgermeister Oskar Stampfl finden Sie die besten Zutaten für alle Arten von Fleischgerichten und viele leckere Beilagen. Wer es beim Kochen besonders eilige hat, findet auch verschiedene bereits koch- oder essfertig vorbereitete Spezialitäten.
Bozen, Piavestraße 30, Tel. 0471 977193

Fusion zweier Kellereien.
- Der Fokus: Das Weingut konzentriert sich auf die Rebsorte Verdicchio, produziert aber ebenso exzellente Marche Rosso Cuvées.
- Der Stil: Trockene, langlebige Weine, die perfekt die Balance zwischen Frische und Struktur halten.
Gewerbegebiet Kardaun 5 (Bozen Nord) Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 8.00 bis 19.00 Uhr Tel. 0471 642 106 shop@winestore.bz.it www.winestore.bz


Wie man sich bettet …
… so liegt man! Ein altbekanntes Sprichwort, das den meisten von uns noch geläufig ist. Heißt es doch nichts anderes, als dass wir uns täglich entscheiden können, welchen Weg wir für uns wählen. Oder welchen Weg unsere Politiker zum Wohle unser aller wählen sollen, denn dafür haben wir sie ja gewählt.
Derzeit wird bei uns über eine Verlängerung des Bettenstopps um bis zu fünf Jahre diskutiert, was 12.000 bereits genehmigte, aber noch nicht realisierte Gästebetten betrifft. Befürworter wie der Gemeindenverband und Wirtschaftsverbände sehen darin eine notwendige Fristverlängerung für Betriebe, die wegen bürokratischer oder finanzieller Hürden mehr Zeit benötigen. Kritiker, darunter auch ehemalige Politiker, Umweltverbände und Oppositionsparteien, warnen vor negativen ökologischen Folgen und einer unkontrollierten

touristischen Expansion, die den Klimazielen widerspreche und die Lebensqualität der Einheimischen beeinträchtige. Es muss unbedingt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wachstum im Tourismus und Schutz des Lebensraumes geschaffen werden, das langfristig tragfähig ist. Die Landesregierung befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Interessen und ökologischer Verantwortung. Um einen Kompromiss zu finden, werden derzeit verschiedene Szenarien geprüft, darunter strengere Auflagen für den Ausbau sowie begleitende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt. Gleichzeitig wird verstärkt auf nachhaltigen Tourismus gesetzt, der nicht nur die Infrastruktur entlastet, sondern auch die lokale Wertschöpfung fördert. Ob und in welchem Umfang die Verlängerung des Bettenstopps letztlich beschlossen wird, bleibt vorerst offen. Offen bleibt für mich auch die Frage, warum immer noch Millionen an Steuergeldern in die Tourismuswerbung der IDM fließen, obwohl es für diese bereits einen Auflösungsbeschluss durch den Landtag gegeben hat. Die öffentliche Debatte ist gespalten und auch die Landesregierung selbst. Möge der Hausverstand zum Wohle der Bürger über die Geldgier siegen, meint
Ihr Walter J. Werth

Das
Fritz Prosser
Der bekannte Schachmeister hat noch weitere Hobbys: die Fußstrecke Bozen-Oberbozen und den ehrenamtlichen Einsatz bei den Schützen. Vor Kurzem fand er sogar „sein spätes Glück“.
Geboren wurde Fritz Prosser am 20. April 1953 in der Bozner Marienklinik und er wuchs mit seinen Eltern in Gries im damaligen Gasthof Draxl in Untermiete auf. „Ich verbrachte eine unbekümmerte, sorglose Zeit, die ich nicht missen möchte.“ Nach dem Kindergarten kam Fritz in die Grieser Volksschule Antonio Rosmini, die Mittelschule besuchte er bei den „Franziskanern“, bevor er die ehemalige Handelsoberschule (HOB) mit der Matura 1972 erfolgreich beendete. Im Jahr 1973 gewann Fritz einen Stellenwettbewerb der Südtiroler Sparkasse, wurde in verschiedenen Abteilungen und Filialen tätig, unter anderem in jener der früheren Zollstation Sadobre. Insgesamt war er bis 2015 „Sparkassler“, seit rund zehn Jahren genießt er seine Rente. Fritz war und ist aber seit jeher ein umtriebiger Mensch, er ist schon viele Jahre lang – neben seinem Brotberuf – in mehreren Vereinen oder Organisationen aktiv.
Aber beginnen wir zuerst mit
einem wohl einmaligen Rekord, mit dem Fritz vor genau 40 Jahren angefangen hat: Bis heute ist er nämlich genau 2.651 (!) Mal von Bozen (Ausgangspunkt Gasthof Schwarze Katz, Markierung 6) bis nach Oberbozen (Dorfplatz) gegangen, besser gesagt: teilweise gelaufen. Immerhin sind das 950 Höhenmeter, die bei einer Länge von etwa fünf Kilometern zurückzulegen sind. „Mein persönlicher Streckenrekord beläuft sich auf 56 Minuten, eine Zeit, die ich heute wohl kaum mehr schaffen würde“, meint schmunzelnd Fritz, der ab und zu die Strecke sogar zweimal am selben Tag begangen hatte. „Es hat mir einfach Spaß gemacht, dabei konnte ich den Alltag hinter mir lassen, regenerieren und Kraft schöpfen. Ein besonderes Ziel hatte ich nicht im Auge.“ Vor wenigen Jahren entdeckte Fritz ein anderes Ziel, nämlich den Pilgerweg von Leifers nach Maria Weißenstein, der ihn fasziniert und wo er immer wieder anzutreffen ist. Ein großes Steckenpferd von Fritz ist
glückliche Brautpaar Fritz und Paula Prosser am Durnholzer See am 29. Jui 2022.

Unterwegs bei Kohlern –es ging dann Richtung Maria Weißenstein.
nach wie vor aber Schach. Er war als junger Bursch schon hochtalentiert für dieses königliche Spiel und er hat es dabei sehr weit gebracht: Mit 2.260 Elo-Punkten erreichte er seinen persönlichen Höchststand, war bereits als Zwanzigjähriger Italienmeister der 2. Kategorie und er gehört weiterhin dem bekannten Bozner Schachclub Richter an. „Mit Carlo Micheli und zwei weiteren Schachmitgliedern waren wir seinerzeit kaum zu schlagen, wir waren ein äußerst gutes Gespann.“ Seinen größten Erfolg – für viele eine Sensation schlechthin – verbuchte Fritz bei der Blitz-Italienmeisterschaft (Bedenkzeit höchstens 5 Minuten!) 1975 in Genua, wo er mit gerade einmal 22 Jahren Drittplatzierter wurde. Das sind aber noch nicht alle

Freizeittätigkeiten des Fritz Prosser: Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist Fritz Mitglied der Schützenkompanie Bozen. Lange Zeit als Fähnrich, heute noch als Kassenrevisor, dient er treu seiner Kompanie. „Was mich bei den Schützen vor allem reizt, sind die Prozessionen, die wir stets begleiten. Wenn dann noch dazu die Ehrensalven abgefeuert werden, ist das für mich immer ein erhebendes und berührendes Gefühl – denn wir machen dies zur Ehre Gottes.“ Auch im Pfarrgemeinderat Bozen war Fritz mehrere Jahre tätig, als gewissenhafter Lektor ist er es heute noch. Weiters ist er Mitglied des Soldatenfriedhofs St. Jakob/Bozen, ebenso bei der Kolpingsfamilie Bozen. Außerdem war Fritz 34 Jahre lang Blutspender, und zwar bis zum Alterslimit von 65 Jahren. Eine große Zufriedenheit und Dankbarkeit strahlt Fritz Prosser aus, wenn man ihn auf seine Familie anspricht: „Ich habe vor einigen Jahren meine heutige Frau Paula kennen- und lieben gelernt. Ich bezeichne dies für mich wirklich als ‚spätes Glück‘, denn ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Im Jahr 2022 haben wir dann geheiratet.“
Karl Psenner
Bettenstopp oder -flop?
Was ließ es sich doch wieder trefflich streiten über den Bettenstopp oder den Stopp des Bettenstopps, der dann doch wieder gestoppt werden sollte … also ich hab da irgendwie den Überblick verloren. Prinzipiell bin ich ja total für Betten, denn wie es schon in dem alten Schlager so schön hieß: So richtig nett ist’s nur im Bett. Andererseits bin ich aber auch für den Bettenstopp, denn wenn sich ein Bett dauernd bewegt kann man doch auch nicht richtig drin schlafen. Den Streit um mehr Betten oder nicht hab ich sowieso nicht verstanden, die Lösung ist ja so offensichtlich: Warum bieten wir den Touristen nicht total überteuerte Übernachtungen auf der Ofenbank an (wussten schon unsere Vorfahren sehr zu schätzen)? Dann hätten wir noch mehr Touristen und bräuchten aber keine zusätzlichen Betten – damit wären dann alle Beteiligten höchst zufrieden, darauf können Sie betten … äh, wetten. Aber Spaß beiseite. Die Diskussion um mehr Betten oder nicht bleibt natürlich schwierig. Wirtschaftlich gesehen ist die Rechnung einfach: Mehr Betten, mehr Touristen, mehr Geld, Amen. Auf der Gegenseite sind die Argumente natürlich schwieriger zu bemessen, denn wann kommt der Punkt, an dem zu viel Tourismus die Lebensqualität der Einheimischen wirklich beeinträchtigt? Das ist weni -
ger an Daten festzumachen als vielmehr an der Stimmung in der Bevölkerung. Schwierig zu beziffern, aber immens wichtig, denn wenn ein guter Teil von uns Südtirolern den Gästen nicht mehr wohlgesinnt ist, geht die berühmte Gastlichkeit eben auch den Bach runter. Einen Vorschlag zur Problemlösung hätte ich: Nachdem es um die Stimmung in der Bevölkerung geht, warum nicht ein beratendes Referendum veranstalten? Allein schon das TeilnahmeQuorum würde einen Eindruck davon vermitteln, ob das Thema den Südtirolern wirklich unter den Fingern brennt oder ob nur ein paar Wenige Stimmung machen wollen. Und bei einer politischen Entscheidung, die unser Land ohne Zweifel langfristig prägen wird, wäre solches Wissen doch Gold wert, oder?

Robert Adami
BRIEF AUS ROM
Geschätzte Leser,
die olympischen Winterspiele stehen vor der Tür und die italienische Regierung verstrickt sich in Widersprüche, ob nun Vertreter der ICE, der umstrittenen amerikanischen Einwanderungsbehörde, mit zum Sicherheitscorps der USA in Italien gehören. Von der Bagatellisierung des Außenministers, die ICE sei ja nicht den SS gleichzusetzen, bis zur glatten Verneinung durch den Innenminister, der sich im Anschluss an eine Aussprache mit dem amerikanischen Botschafter in Rom allerdings selbst korrigieren musste, hat man hier in Rom alles versucht, um das Unbehagen über die mangelnde Sensibilität der amerikanischen Regierung, und hier vor allem des amerikanischen Präsidenten, gegenüber der italienischen Regierung zu verschleiern. Seit Trump ist alles anders im internationalen Beziehungsgeflecht; gegenseitige Rücksichtnahme, Bündnistreue und Verlässlichkeit sind keine Parameter politischen
Handels mehr, es zählen das momentane Bedürfnis und dessen banale Befriedigung und Abkommen sind Momentaufnahmen der Launen von politischen Akteuren. Es ist fraglich, ob die Weltordnung nach Trump wieder zu einer einigermaßen geordneten und vorhersehbaren Dynamik zurückfinden wird, das vom amerikanischen Präsidenten verursachte Erdbeben in der Weltdiplomatie dürfte jedoch wenig positive Nachwirkungen hinterlassen, es sei denn, die Politik findet wieder zu gemeinsamen Werten zurück.
In Rom ist die Situation nach wie vor spannend, aber nicht überspannt. Die Regierungsmehrheit und die Opposition finden immer einen Grund, zu fast jedem Thema grundsätzlich anderer Meinung zu sein und innerhalb der Mehrheit brodelt es leise, da sich allmählich die Wahlen des kommenden Jahres ankündigen. Viel ist in Bewegung, so etwa Roberto Vannacci, Vi-
zesekretär der Lega und gleichzeitig noch nicht bekennender Gründer einer neuen Rechtspartei, die wirklich rechts angesiedelt sein will, oder Carlo Calenda, der sich Mitte rechts und der Familie Berlusconi annähert, um das politische Zentrum zu besetzen und Maurizio Lupi, den General ohne Heer, vom Schauplatz zu vertreiben, während die Opposition nach wie vor mehr Energie darauf verwendet, sich untereinander zu differenzieren als zusammenzuwachsen. Manchmal scheint es fast so, als wäre Politik eine olympische Disziplin.


Warten wir auf das echte Olymia, am 28. Jänner 2026
AUS DEM LANDTAG
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
seit ich Ihnen das letzte Mal geschrieben habe, habe ich, ganz unerwartet, ein neues Amt im Landtag zugewiesen erhalten: den Vorsitz des Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Normalerweise ist es in meinem Leben so, dass ich immer selbst auf meine Ziele hinarbeite – hier war es anders. Ich wurde, aufgrund meiner inzwischen mehrjährigen Erfahrung im Landtag, und auch (das ehrt mich) weil man sich auf mein Demokratieverständnis verlässt, mit einer in diesen Fällen sehr seltenen Zweidrittelmehrheit als Präsidentin gewählt. Eine sehr schwere Aufgabe, das war mir klar. Was mich reizte, war, dass der Ausschuss vielleicht eine Möglichkeit bietet, diese schwere Zeit aufzuarbeiten. Die Pandemie hat Menschenleben aus-
gelöscht. Sie hat Beziehungen zerrüttet oder unwiderruflich zerstört. Bei vielen ist das Vertrauen in die Institutionen gebrochen. Manche Menschen wollen nichts mehr voneinander wissen. Junge Menschen sind fürs Leben geprägt. Diese Spuren, es sind tiefe Rillen, liegen auch in uns als politische Vertretungen. Wenn wir uns zusammensetzen, und versuchen einander zuzuhören (es ist schwierig), so öffnen wir vielleicht einen Weg, das ist meine Hoffnung. Wir haben unsere Arbeit aufgenommen. Es ist ein zähes Ringen um ein bisschen Vertrauen, das kann ich Ihnen sagen. Als Präsidentin will ich es „ziehgeln“. Landesrat Messner hat im Ausschuss einen wichtigen Satz gesagt: „Wir haben nicht alles gut gemacht.“ Es war eine schwere Zeit, auf die wir nicht vorbereitet waren.
Darüber nachdenken, was nicht gut ging, hilft uns (das wäre die Hoffnung) zu verstehen und zu lernen. Wenn nochmal so was passieren sollte, müssen wir besser gewappnet sein.
Vielleicht schließen wir auch Frieden in dieser Sache.


Mit nachdenklichen Grüßen Ihre Brigitte Foppa
BRIEF
Dem Experten das Wort
Ab der dritten Wohnung gilt die Kurzzeitvermietung ab 2026 als unternehmerische Tätigkeit
Das Haushaltsgesetz 2026 hat wesentliche Änderungen bei der Kurzzeitvermietung gebracht. Nun gilt bereits ab der dritten Wohnung, welche mit Kurzzeitmiete vermietet werden, die gesetzliche Vermutung einer unternehmerischen Tätigkeit. Bis einschließlich 2025 galt dies erst ab der fünften Wohnung.
Wer jetzt mehr als zwei Wohnungen in Kurzzeitmiete (Aufenthalt bis zu 30 Tage) vermietet, muss nun eine Mehrwertsteuerposition eröffnen und die Möglichkeit der Anwendung der Einheitssteuer (cedolare secca) entfällt.
Diese Änderung hat erhebliche Auswirkungen: neben der Anwendung einer potentiell höheren Steuer kommen zusätzliche Verpflichtungen auf die Vermieter zu, wie z.B. die verpflichtende Eröffnung einer Mehrwertsteuerposition, die Eintragung in die Handels -
kammer, die elektronische Rechnungsstellung, die Buchführung, sowie die Anwendung der für unternehmerische Tätigkeiten geltenden Sozialversicherungspflichten, wie z.B. die Pflicht zur Einzahlung der Rentenbeiträge INPS.
Diese zusätzlichen Einschränkungen machen die Kurzzeitvermietung sicher wesentlich unattraktiver für Besitzer von mehreren Einheiten, die bis dato die begünstigte Ersatzbesteuerung anwenden konnten.
Sehr aufwändig sind nun jene Fälle zu handhaben, in welchen Wohnungen zur Kurzzeitvermietung verwendet werden, die in Miteigentum von mehreren Personen stehen. Es kann vorkommen, dass nur einer der Miteigentümer unter die neuen Bestimmungen fällt, die anderen hingegen nicht. Für diese Fälle muss noch mit einem Rundschreiben der
Einblicke vom Finanzberater
Wissenswertes zum Bauspardarlehen
Das Land Südtirol unterstützt Bürger beim Bau, Kauf oder der Sanierung ihrer ersten eigenen Wohnung durch ein attraktives Bausparmodell. Die Raika Ritten vergibt dieses Darlehen nach einer entsprechenden Prüfung der Kriterien.
Wie hoch ist das Darlehen?
Die Höhe des Darlehens orientiert sich an Ihrem Guthaben im vertragsgebundenen Zusatzrentenfonds und an Ihrem Alter.
- Unter 36 Jahren gelten spezielle Sonderreglungen
- Über 36 Jahren gelten im Regelfall: Bis zum Doppelten des angesparten Kapitals für Privatangestellte
- Bis zum 3-fachen des Kapitals für öffentlich Bedienstete
Experten-Interview
Wir haben bei Alexandra Gostner nachgefragt, die bei der Raika Ritten Expertin für diesen Bereich ist.
Frau Gostner, was sind die wesentlichen Vorteile des Bausparens?
„Ein Hauptvorteil ist der feste Zinssatz von aktuell 0,70%. Die Kreditsumme ist dabei gedeckelt: Einzelpersonen erhalten bis zu 150.000 Euro, Paare (verheiratet oder in Lebensgemeinschaft) bis zu 250.000 Euro. Ein weiterer Pluspunkt: Während Sie Ihre Immobilie finanzieren, sichern Sie gleichzeitig Ihren Lebensabend ab, da das Kapital in Ihrer Rentenposition verbleibt.“
Die Voraussetzungen im Überblick
- Mitgliedschaft:
Mindestens 8 Jahre in einem vertragsgebundenen Zusatzrentenfonds.
Antragsteller unter 36 Jahren mindestens 5 Jahre, 2 Antragsteller kumuliert mindestens 12 Jahre, davon mindestens 4 Jahre pro Person
- Guthaben: Mindestkapital von 15.000 Euro im Fonds.
Agentur der Einnahmen die korrekte Handhabung definiert werden.
Zum Schluss noch etwas Positives für jene, die nicht mehr als zwei Wohnungen in Kurzzeitmiete vermieten. Die Höhe der anwendbaren Einheitssteuer bleibt 21 % auf die erste für Kurzzeitvermietungen bestimmte Wohneinheit und 26 % auf die zweite Einheit. Die im Zuge des Haushaltsgesetzes andiskutierte Erhöhung der Ersatzsteuer für alle wurde nicht bestätigt.

Martin Eder Bozen - Lana - Naturns martin.eder@gspeo.com
- Wohnsitz: Seit mindestens 5 Jahren ununterbrechen in Südtirol.
- Objekt: Die Immobilie muss die Erstwohnung sein und in Südtirol liegen.
- Alter: Das Höchstalter liegt bei 65 Jahren.
-Für Ausgewanderte Personen: jene die wieder zurück in die Heimat kehren, gelten Sonderregelungen.
Wichtige Fristen
Beachten Sie unbedingt den korrekten Zeitpunkt für die Antragstellung:
1. Immobilienkauf: Der Antrag muss zwingend vor der notariellen Beurkundung (Kaufvertrag) gestellt werden.
2. Bau oder Sanierung: Der Antrag ist innerhalb von 18 Monaten nach Erteilung der Baugenehmigung bzw. der Baubeginnmeldung einzureichen – in jedem Fall jedoch vor Abschluss der Bauarbeiten.



NEUMARKT
Residence Isabell
Moderne Eleganz im Südtiroler Unterland
Im Herzen von Neumarkt wird ein aufregendes Neubauprojekt realisiert, das direkt vom Bauherrn verkauft wird. Eine einmalige Gelegenheit, sich ein Zuhause zu schaffen, das alle Vorzüge der modernen Wohnkultur mit einer nachhaltigen und lebenswerten Umgebung vereint.
Residence Isabelle umfasst insgesamt 21 Wohnungen, verteilt auf drei Etagen. Die modernen Wohneinheiten bieten zwei, drei oder vier Zimmer und verfügen jeweils über einen Garten oder eine Terrasse. Jede Wohnung besticht durch ihre erstklassige Ausstattung sowie energieeffiziente Technologien. Bei der Planung wurde auf jedes noch so kleine Detail Wert gelegt, um Komfort, Funktionalität und ansprechende Optik zu gewährleisten. Die zentrale Wohnanlage befindet sich
ganz nah am Ortskern. Alle wichtigen Einrichtungen wie Geschäfte, Banken, Schulen, Kindergärten, Apotheken, Cafés und Restaurants sind bequem zu Fuß erreichbar, was den Alltag einfacher und angenehmer macht. Hervorragende Verbindungen zu öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zur Staatsstraße garantieren eine optimale Mobilität. Das Gebäude wird nach dem KlimaHaus-A-Nature-Standard errichtet und trägt damit das Qualitätssiegel für nachhaltiges Wohnen.
Diese Vorteile erwarten Sie
- Optimale Schalldämmung
- Hochwertige Fenster sorgen für maximalen Schutz vor Lärm.
- Erstklassige Wohnqualität und maximaler Wohnkomfort
- Alle Wohnungen sind mit natürlichen und hochwertigen Materialien ausgestattet.
- Großzügige Terrassen gehören zu jeder Wohneinheit.
- Dank der integrierten Bodenheizung und kühlung lässt sich das Raumklima das ganze Jahr über individuell regulieren.
- Lichtdurchflutete Räume
- Große Fensterflächen ermöglichen viel natürliches Licht und schaffen eine helle, freundliche Atmosphäre.
- Moderne Lüftungssysteme garantieren eine ausgezeichnete Luftqualität.
- Höchste Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind selbstverständlich.
Die Lage im historischen Dorf Neumarkt, ein reizvolles Dorf im Südtiroler Unterland, zeichnet
sich durch seine reiche Geschichte aus. Es besticht durch gut erhaltene mittelalterliche LaubenGassen, historische Bauwerke und gemütliche Plätze, die zum Verweilen einladen. Umgeben von Weinbergen und imposanten Bergen bietet Neumarkt zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Wandern, Radfahren und Weinproben. Die lebendige Dorfgemeinschaft macht Neumarkt zu einem attraktiven Wohnort.
INFOS & BERATUNG zur Residence Isabell in Neumarkt, Bozner Straße 9

Dalle Nogare Bauunternehmen Tel 0471 284260 info@dallenogare.bz www.dallenogare.bz
Nachhaltig bauen und leben
In Zeiten des Klimawandels und der Ressourcenknappheit gewinnt das Thema „nachhaltig bauen und leben“ als zukunftsweisendes Konzept immer mehr an Bedeutung.
Nachhaltigkeit im Bauwesen und im Alltag bedeutet, verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen umzugehen, die Umwelt zu schonen und gleichzeitig ein gesundes, komfortables Leben zu ermöglichen.
Nachhaltiges Bauen umfasst die Planung, Errichtung und Nutzung von Gebäuden unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Kriterien. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu minimieren, den Einsatz umweltschädlicher Materialien zu vermeiden und die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Die Wahl des Bauplatzes, die Architektur, die verwendeten Baustoffe, die Energieversorgung sowie das Abfall- und Wassermanagement.
Ein zentraler Punkt ist die Energieeffizienz
und Beleuchtung benötigen. Dies wird durch eine gute Wärmedämmung, dreifach verglaste Fenster und eine luftdichte Bauweise erreicht. Zudem kommen zunehmend erneuerbare Energien wie Solarthermie, Photovoltaik oder Erdwärme zum Einsatz. Diese Technologien reduzieren den CO2-Ausstoß erheblich und senken langfristig die Betriebskosten.
Auch die Materialwahl ist entscheidend

Nachhaltiges Leben
Moderne nachhaltige Gebäude sind so konzipiert, dass sie möglichst wenig Energie für Heizung, Kühlung
Nachhaltige Baustoffe sind umweltfreundlich, langlebig und recycelbar. Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Lehm, Hanf, Naturstein oder recycelte Baustoffe werden bevorzugt eingesetzt. Sie haben eine geringere Umweltbelastung als herkömmliche Materialien wie Beton oder Kunststoff. Zudem tragen natürliche Baustoffe zu einem gesunden Raumklima bei, da sie Feuchtigkeit regulieren und Schadstoffe binden können.
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Neben dem Bau selbst spielt das nachhaltige Leben eine wichtige Rolle. Dazu gehört ein bewusster Umgang mit Energie, Wasser und Abfall im Alltag. Energiesparende Haushaltsgeräte, LED-Beleuchtung, Regenwassernutzung und Kompostierung sind Beispiele für Maßnahmen, die den ökologischen Fußabdruck reduzieren. Auch die Mobilität beeinflusst die Nachhaltigkeit:
Fahrradfahren, Carsharing oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sind umweltfreundliche Alternativen zum eigenen Auto. Darüber hinaus fördert nachhaltiges Bauen und Leben soziale Aspekte. Gemeinschaftliche Wohnprojekte, barrierefreie Gestaltung und grüne Freiräume stärken das Miteinander und die Lebensqualität. Nachhaltigkeit bedeutet also nicht nur Umwelt-
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schutz, sondern auch soziale Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft.
Vielfältige Vorteile
Die Vorteile nachhaltigen Bauens und Wohnens sind vielfältig: geringere Energiekosten, ein
Lobis
gesundes Raumklima, Wertbeständigkeit der Immobilie und ein Beitrag zum Klimaschutz. Allerdings erfordert nachhaltiges Bauen oft höhere Anfangsinvestitionen und eine sorgfältige Planung. Langfristig amortisieren sich diese Kosten durch Ein-
sparungen und einen höheren Wohnkomfort.
Konkrete Beispiele nachhaltiger Bauprojekte


In den Niederlanden beeindruckt das Projekt „The Edge“ in Amsterdam. Dieses Bürogebäude gilt als eines der nachhaltigsten der Welt. Es nutzt intelligente Technologien zur Energieoptimierung, wie Sensoren zur Steuerung von Licht und Heizung, und setzt auf eine nachhaltige Bauweise mit recycelten Materialien. Das Gebäude erzeugt mehr Energie, als es verbraucht, und bietet gleichzeitig ein gesundes Arbeitsumfeld. Auch in der Schweiz zeigt das „Wohnprojekt Kalkbreite“ in Zürich, wie nachhaltiges Bauen und soziales Wohnen kombiniert werden können. Das Projekt setzt auf ökologische Baustoffe, Solarenergie und gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen. Es fördert eine nachhaltige Lebenswei-
se durch gemeinschaftliche Gärten, Carsharing und Bildungsangebote. Diese Beispiele verdeutlichen, dass nachhaltiges Bauen und Leben vielfältig umgesetzt werden kann. Sie zeigen, wie ökologische, ökonomische und soziale Aspekte erfolgreich miteinander verknüpft werden können. Insgesamt ist nachhaltiges Bauen und Leben ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft.
Es verbindet ökologische, ökonomische und soziale Ziele und bietet Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Jeder kann durch bewusste Entscheidungen im Bau und Alltag einen Beitrag leisten – für sich selbst, für kommende Generationen und für unseren Planeten. Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Notwendigkeit, die wir aktiv gestalten können.
Walter


















Traditionelles Neujahrskonzert

Die Bürgerkapelle Gries, im fernen Jahr 1822 gegründet, lädt schon seit mehreren Jahrzehnten Angehörige ihrer Mitglieder, Freund:innen und Bekannte zu ihrem Konzert am 1. Jänner ins Auditorium Haydn. Inzwischen hat diese Tradition schon ihre 58. Auflage erreicht und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die unter dem Obmann Roland Furgler wirkende
Blasmusikkapelle zählt zu den führenden Klangkörpern unseres Landes und der junge und talentierte Kapellmeister Samuel Oberegger stellte auch heuer wieder ein facettenreiches, für die Musikanten jedoch herausforderndes Programm zusammen.
Begonnen wurde mit einer kraftvollen „Fanfare aus La Péri“ von Paul Dukas, dann
Senioren aufgepasst!

Die Arbeitsgemeinschaft Senioren Bozen und Umgebung hat unter ihrem Präsidenten Dr. Werner Wallnöfer für das laufende Winterprogramm wieder einiges auf die Beine gestellt. So finden im Rahmen des Männerclubs Bozen 60+ in den Monaten Februar und März mehrere Vor-
träge statt, die auf großes Interesse stoßen dürften. Am 19. Februar wird Patrick Rina über „Die wilden Jahre des Tourismus in Südtirol“ sprechen. Zwei Wochen später, am 5. März, referiert Harald Tschörner über gesundheitliches Wohlbefinden und stellt seinen Vortrag unter
folgte „Lake oft he Moon“ von Kevin Houben. Zu einem besonderen Soloauftritt kam die junge Grieser Fagottistin Anna Furgler. Fagott und Furgler verschmolzen zu einem harmonischen Ganzen – kein Wunder, beschäftigt sie sich doch mit diesem Instrument seit Kindesbeinen an. Dargeboten wurde das Werk „Sonorous“ von Peter Diesenberger. Zu einem weiteren Höhepunkt gestaltete sich die Uraufführung „Symphonic Characters“, ein Auftragswerk des Südtiroler Komponisten Jakob Augschöll. Bei diesem Stück wird die Geschichte der Eingemeindung von Gries in die Stadt Bozen, vom faschistischen Regime 1925 dekretiert, musikalisch nachgezeichnet.
Nach der Pause wurde das Konzertprogramm mit einem „Capriccio“ von Christian Janssen fortgesetzt, es folgte „Deliverance“ von Etienne Crausaz. Das heurige Neujahrskonzert beendete Samuel Oberegger mit der Eigenkomposition „Esfera“. Dabei handelt es sich um ein Werk, das er bei seiner Abschlussprüfung im Konservatorium eingereicht hatte. Nach dem offiziellen Teil, der von den Zuhörerinnen und Zuhörern mit großem Applaus bedacht wurde, gab die Bürgerkapelle Gries noch zwei Zugaben. Die verbindenden Worte zu den einzelnen Musikwerken wurden von Sophie Pichler gesprochen.
Karl Psenner
das Motto „Rückengesundheit und Bewegung im Alltag“. Am 19. März steht hingegen ein Kulturausflug mit einem Überraschungsgast auf dem Programm. Der Ausflug startet bereits um 13.30 Uhr. Die beiden Vorträge beginnen jeweils um 15 Uhr und dauern bis etwa 17 Uhr – immer im Pfarrheim in Bozen, Pfarrplatz 25.
Freitags-Filmtreff: Beim Filmtreff werden verschiedene Filme auf die Leinwand gebracht, teilweise sind es „Filme zum Wiedersehen“, aber auch neuere Werke werden gezeigt. Kürzlich konnte der Filmtreff sein 15-Jähriges Gründungsjubiläum feiern, ein Zeichen, dass dieses
Angebot von Älteren wie auch Jüngeren gerne angenommen wird. Den Anfang machte „Das Nonnenrennen“. Am 13. Februar, genau richtig zur Faschingszeit, strapazieren „Dick und Doof im Wilden Westen“ die Lachmuskeln der Zuschauer, und am 20. Februar geht „Mit Liebe und Chansons“ diese Aufführungsreihe zu Ende. Beginn ist jeweils um 15.30 Uhr im Filmclub Bozen in der Dr.Streiter-Gasse 6.
Die Arbeitsgemeinschaft Senioren Bozen und Umgebung und Koordinator Denis Mader freuen sich auf eine rege Teilnahme, sei es beim Männerclub wie beim Filmtreff.
Karl Psenner
BOZEN


BOZEN
Wohnen im Grünen
Willkommen in Belcanto, Ihrem neuen Wohnort im Süden von Bozen. Hier erleben Sie Ihre Privatsphäre eingebettet in saftige Obstwiesen, genießen das Zwitschern der Vögel und erfreuen sich an dem einzigartigen Panorama der umliegenden Bergwelt.
Die Architektur der kleinen Wohnanlage mit insgesamt sieben exklusiven Wohnungen stammt von den bekannten Architektinnen des Büros Monovolume. Dabei wurde die ruhige und abgeschiedene Lage als zentrales Gestaltungselement berücksichtigt. Die Bewohner profitieren von ihrer Privatsphäre und Erholung auf großzügigen Terrassen und privaten Gartenflächen. Die gemeinschaftlich genutzten Bereiche, geprägt von einem alten Nussbaum als Herzstück, bieten Raum für ein lebendiges Miteinander. Überirdisch, direkt am Gebäude, befinden sich die mit einer Pergola überdachten Stellplätze für Autos. Der Zugang zur Wohnanlage erfolgt über einen privaten Weg. Die nächsten Geschäfte, Bars und Restaurants liegen etwa 15 Gehminu-
ten entfernt in der Gewerbezone von Bozen. Mit dem Fahrrad erreicht man nach kurzer Fahrt durch Wiesen und Felder den Radweg ins Stadtzentrum, das circa 15 Minuten entfernt liegt. Mit dem Auto ist die Autobahn sowie die Schnellstraße MeBo schnell erreichbar. Für Fahrräder sind sichere Abstellplätze an der Anlage vorgesehen. Sowohl das historische Zentrum von Bozen als auch die Autobahn sind mit dem Auto oder Fahrrad in rund 15 Minuten erreichbar. In Belcanto wohnen Sie mitten im Grünen und dennoch stadtnah.
Das macht Belcanto zu einer besonderen Immobilie - Minimalistische Formen für eine zeitlose und elegante Architektur.
- Einzigartige Ruhe-Oase im Grü-
nen
- Vielseitiger Wohnungsmix: Die Wohnungen verfügen über 1, 2 oder mehr Zimmer und bieten Balkon, Terrasse oder Garten.
- Höchster Wohnkomfort: Die Wohneinheiten werden mit hochwertigen, natürlichen Materialien ausgestattet und sind lichtdurchflutet.
- Nachhaltiges Gesamtkonzept: Die Gebäude erfüllen den Klimahaus-A-Nature-Standard.
- Grüne Energie: Photovoltaikanlage auf den Dachflächen
- Fußbodenheizung mit dezentralen Einzelraumthermostaten
- Gut vernetzt durch schnelle Anbindung an die Hauptverkehrswege
- Sanitäranlagen namhafter Marken
Die ruhige Lage zwischen den Apfelwiesen prägt das Konzept von Belcanto maßgeblich. Innen- und Außenmaterialien sind harmonisch aufeinander abgestimmt und strahlen schlichte Eleganz aus. Das Monovolume-Team schafft eine stilvolle Verbindung zwischen Innenräumen und Außenbereichen und setzt durchdachte Details ein, um den perfekten Mix für diese Immobilie zu erzielen.
INFOS & BERATUNG

Tel 0471 978873
info@pohl-immobilien.it www.pohl-immobilien.it
Von den einreitenden bis zu den huldigenden Hl. Drei Königen
Der geniale Einfall Hans Klockers wurde auf seinem Bozner Krippenaltar erstmals realisiert.
Völlig neu für einen Krippenaltar aus dem Jahre 1500 ist die bewegte Szene auf halber Höhe hinter den knienden Maria und Josef vor dem Jesuskind: Nicht weniger als dreißig Reiter drängen sich, einem Stern folgend, um den „neugeborenen König der Juden“ (Matthäus) ihre Reverenz zu erweisen. Die Hl. Drei Könige mit ihrem Gefolge sind durch die jeweilige Kleidungsfarbe unterschieden.
Der Dreikönigstag hatte damals für die politische Führung der Stadt Bozen eine
besondere Bedeutung: Am 6. Jänner mussten von dem zwölfköpfigen Stadtrat sechs alte Räte das Stadtregiment verlassen und durch sechs neue Räte ersetzt werden. Wahrscheinlich nimmt der Altar Bezug auf die Erneuerung des Rates und den Beginn eines neuen Stadtregiments (J. Andresen, Die politische Führungsschicht der Stadt Bozen im 16. Jahrhundert). Der wohl von Guardian Stolz beauftragte Bildschnitzer Hans Klocker – der 1497 und 1488 Brixner Bürgermeister gewesen war – hatte genügend politische Erfahrung, um die Bedeutung des Dreikönigstages für die Führung der Handelsstadt Bozen zu kennen.
Zwei bedeutende, 250 Jahre auseinanderliegende Darstellungen in der Bozner Franziskanerkirche Die bewegte Szene der herangaloppierenden Hl. Drei Könige als Hintergrund des 1500 entstandenen Krippenaltars von Hans Klocker.
Die lebensgroßen Figuren der Heiligen Drei Könige am Altar der Bozner Franziskanerkirche
Die „Erscheinung (Epiphanie) des Herrn“ mit der Huldigung durch die drei Weisen aus dem Morgenland bedeutete das eigentliche heilsgeschichtliche Ereignis der Menschwerdung Gottes und war deswegen über Jahrhunderte der höchste christliche Feiertag.
In der Weihnachtszeit werden in der Bozner Franziskanerkirche vor dem Klockeraltar lebensgroße Hirtenfiguren und ab dem 6. Jänner die Hl. Drei Könige mit ihrem Gefolge aufgestellt, die der Heili-

Foto: © Augustin Ochsenreiter

So stellte sich der Künstler im 18. Jahrhundert einen afrikanischen König und die ebenso Gaben bringenden Könige aus den Kontinenten Europa und Asien vor.
gen Familie im Stall huldigen. Alle diese Figuren sind dem barocken Klassizismus um 1770 zuzurechnen (L. Andergassen) und stammen aus dem 1786 aufgelassenen Bozner Dominikanerkloster.
Im Matthäus-Evangelium (Kap. 2) ist lediglich von „Magiern“ oder „Sterndeutern“ (magoi) aus dem Osten die Rede. Die Bibel nennt weder eine genaue Anzahl noch Namen oder den Königstitel. Erst im 3. Jahrhundert wurde die Zahl drei aufgrund der drei Gaben (Gold, Weihrauch, Myrrhe) festgelegt. Die Interpretation als „Könige“ beruht auf alttestamentlichen Prophezeiungen, nach denen Herrscher dem Messias huldigen würden. Erst im 6. Jahrhundert etablierten sich die Namen Caspar, Melchior und Balthasar als Vertreter der Kontinente Afrika, Asien und Europa.
Besonders interessant ist in der Franziskanerkirche die Darstellung des schwarzen Königs mit nackten Beinen, die in zierlichen Stiefeletten stecken. Sowohl
er als auch sein bogenbewaffneter Begleiter tragen eine Goldkrone bzw. einen Goldreif mit Federschmuck. Der dargestellte Page mit Strümpfen und Pluderhosen entspricht der Figur eines schwarzen Hausdieners im Umfeld eines Herrschers, wie er ab dem 18. Jahrhundert nicht nur in Venedig, sondern auch im deutschen Sprachraum verbreitet war. Besonders gelungen sind der knieende und der sich ehrerbietig verneigende König auf der gegenüberliegenden Seite, wobei einer der Begleiter die in Tirol als „Schneidfeder“ gekrümmte Spielhahnfeder trägt. Nicht mehr gezeigt werden die ebenfalls aus dem Dominikanerkloster stammenden Holzfiguren zur Darstellung der Beschneidung des Jesuskindes (lt. Evangelist Lukas, 2. Kapitel) am 8. Lebenstag (1. Jänner)
Die kulissenartig bemalte Bretterwand als Hintergrund entspricht der Art des Landschaftsmalers Pietro Marchioretto (Lamon/Feltre 1761–1828), besonders die
Laubbäume und Felsen im Vordergrund. Die kriegsbeschädigten Kulissen wurden von P. Konrad Walder OFM, dem Kunstmaler Rudolf Stolz und dessen Tochter Grete in den 50er Jahren meisterlich renoviert. Wenn die große Krippe in der Franziskanerkirche sorgsam verräumt wird (vgl. Bild), ist für die Bozner die Weihnachtszeit endgültig vorüber.
Um es scherzhaft mit Karl Valentin zu sagen: „Jetzt, wo die stille Zeit vorüber ist, wird es hoffentlich ruhiger werden.“

Am 8. Jänner 2026 wurde die Krippe abgebaut und die Figuren für die nächste Weihnachtszeit sorgsam verstaut.

Diesen Beitrag hat Univ.H. Prof. Doz. DDr. Helmut Rizzolli, Obmann des Heimatschutzvereins Bozen/Südtirol, für Sie verfasst.
Foto:
Ochsenreiter

MONTAN - SÜDEN SÜDTIROLS
Feiner wohnen in Montan: wo man Lebensqualität genießen kann!
Schaffen Sie sich Ihre persönliche Oase in einer der begehrtesten Lagen von Montan und genießen Sie modernen Wohnkomfort auf höchstem Niveau. Das Wohnprojekt „Haus Haas“ in Montan verbindet moderne Architektur mit nachhaltiger Bauweise und hochwertiger Ausstattung. Die Anlage umfasst zwei Mehrfamilienhäuser mit 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen, die durch durchdachte Grundrisse, helle Räume sowie großzügige Terrassen oder Gärten überzeugen. „Haus Haas“ ist nicht nur ein Zuhause – es ist der Ort, an dem Sie sich rundum wohlfühlen können.
Inmitten der idyllischen Ruhe von Montan, eingebettet in ein denkmalgeschütztes Ambiente und in den historischen Ortskern, befindet sich das exklusive Neubauprojekt „Haus Haas“. Die Lage dieses modernen Wohngebäudes könnte kaum besser sein – zentral, aber dennoch von der Hektik des Alltags entfernt, bietet Ihnen Haus Haas ein hohes Maß an Lebensqualität. Kindergarten und Schule sind bequem in wenigen Gehminuten erreichbar. Die durchdachte Architektur des Neubaus überzeugt mit offenen, großzügigen
Grundrissen. Die weitläufigen Wohn-/ Essbereiche und die lichtdurchfluteten Fensterflächen schaffen ein einzigartiges, freies Wohngefühl, das Komfort und Wohlbefinden in jeder Lebenslage bietet. Die hochwertige Bauausführung und die anspruchsvolle Ausstattung garantieren nicht nur hohen Wohnkomfort, sondern auch die langfristige Werthaltigkeit des Objekts. Errichtet nach dem Klima-Haus-A-Nature-Standard garantiert das Projekt energieeffizientes und zukunftssicheres Wohnen. Garagen und Stellplätze sind separat erhältlich. Das
„Haus Haas“ richtet sich besonders an Familien und Menschen, die zeitgemäßes Wohnen mit Lebensqualität in Südtirol suchen. Großzügige Fensterfronten sorgen nicht nur für viel Tageslicht, sondern schaffen auch eine harmonische Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich. So entsteht ein lebendiges Wohnumfeld, das sowohl Rückzugsmöglichkeiten als auch Begegnungen in freundlicher Atmosphäre bietet. Darüber hinaus sorgt die nachhaltige Bauweise nicht nur für ein angenehmes Wohnklima, sondern trägt auch aktiv



zum Umweltschutz bei. Die Verwendung von erneuerbaren Energien, wie etwa Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung, sowie effiziente Wärmedämmung minimieren den Energieverbrauch erheblich. Intelligente Haustechniksysteme ermöglichen eine bedarfsgerechte Regulierung von Heizung, Lüftung und Beleuchtung und erhöhen somit den Wohnkomfort bei gleichzeitiger Kosteneinsparung. So wird das „Haus Haas“ zu einem Vorbild zukunftsorientierten Wohnens, das Verantwortung für kommende Generationen übernimmt.
Details im Überblick:
- 2- bis 5-Zimmerwohnungen, perfekt für Singles, Paare und Famlien
- Stabile Massivbauweise, die für eine langfristige Wertstabilitätsorgt
- Durchdachte, funktionale Grundrisse
- Hochwertige Ausstattung mit edlen Materialien
- Modernste Heizsysteme für niedrige Energiekosten und hohe Effizienz
- Barrierefreie Zugänge für ein komfortables Wohnen
- Konsequente Markenqualität in allen Bereichen
- Kompetente Handwerker aus der Region für die perfekte Ausführung
- Fußbodenheizung für angenehme Wärme
- Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung für optimales Raumklima
- Klima-Haus-A-Nature: höchste Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Ihr Ansprechpartner für rundum sorgloses Wohnen

Wohnart Immobilien Rathausring, 38, 39044 Egna Tel. 0471 813545 | M 339 7193728 www.wohnart-immobilien.net
SÜDTIROL
Geht es uns zu gut?
Wenn in Südtirol jemand Veränderungen fordert, kommt oft ein Satz wie aus der Konserve: „Uns geht’s zu gut.“ Wir haben uns gefragt: Stimmt das – und wenn ja, für wen? Und wozu wird dieser Satz gebraucht? Im Gespräch mit Thomas Kobler, Politikwissenschaftler, Sozialpädagoge und Kulturmensch, haben wir versucht, die Formel auseinanderzunehmen: als Gefühl, als Ausrede und als politisches Werkzeug.

Was bedeutet der Satz „Uns geht’s zu gut“ – und wozu wird er gebraucht?
Thomas Kobler: Ob in Interviews mit führenden Persönlichkeiten, OnlineForen oder am Stammtisch im Wirtshaus hört man diesen Allerwelts-Satz immer wieder. Er suggeriert, dass die Menschen nur zu schimpfen hätten und dass es dafür ja eigentlich keine bzw. nur wenige Gründe gibt. Aussagen tut der Satz letztlich gar nichts, er ist relativ substanzlos – ähnlich wie der oft gebrauchte „Hausverstand“. Meistens sind die Dinge aber deutlich vielschichtiger und komplexer.
Geht’s dabei um Dankbarkeit – oder ist es ein Totschlagargument gegen Kritik?
Thomas Kobler: Für mich wirkt der Satz überaus paternalistisch und wird meist aus einer Perspektive heraus gesagt, von der aus es subjektiv wenig Grund zum Schimpfen gibt. Ich würde sogar sagen, es ist ein Ausspruch, der eher von Menschen kommt, die über ein gewisses Maß an Wohlstand verfügen und um diejenigen, die für bessere Lebens- und Arbeitsverhältnisse oder höhere Gehälter kämpfen, klein zu halten. Letztlich ist es eine Art Totschlagargument gegen Kritik am Bestehenden.
Woran lässt sich messen, ob Südtirol „gut funktioniert“?
Thomas Kobler: Es gibt objektive Marker: steigende Lebenserwartung, niedrige Kindersterblichkeit, bessere medizinische Versorgung, funktionierende soziale Sicherungssysteme, niedrige Suizidrate. Südtirol geht es sicher nicht schlecht, aber im Vergleich wird klar, dass skandinavische Länder oder Benelux-Staaten bzw. Irland in Bereichen voraus sind. Südtirol hat im italienweiten Vergleich bekanntermaßen eine relativ hohe Suizidrate, und bestimmte Versorgungsdienste in Sanität und Soziales sind seit einigen Jahren eher auf dem absteigenden Ast.
Ist „Jammern“ das Problem – oder die Art, wie Kritik aufgenommen wird?
Thomas Kobler: Ich denke zweiteres. In einem eher konservativen Landstrich, wo gesellschaftliche Veränderungen im Vergleich zu städtischen Ballungszentren hinterherhinken, scheint ein kritischer oder neuer Blick auf die Dinge nicht immer willkommen zu sein.
Warum wird Kritik so schnell als Undankbarkeit gelesen?
Thomas Kobler: Nicht alle Menschen sehen Veränderungen als etwas Positives, sondern haben dazu eher eine ablehnende Haltung. Dass die Universität hier kaum gesellschaftlichen Einfluss hat und es wenig Möglichkeiten für junge Menschen gibt, sich nach der Oberschule oder Lehre weiterzubilden oder Austausch außerhalb klassischer Vereinsstrukturen zu finden, ist ein Problem. Das führt dazu, dass Menschen, die sich weiterbilden und divers vernetzen
möchten, Südtirol verlassen, weil es ihnen zu eng wird und Chancen eingeschränkt sind.
Wer darf mitreden – und wer wird schnell abgestempelt?
Thomas Kobler: Wir brauchen uns nur anzuschauen, welche gesellschaftlichen Gruppierungen und Verbände im Landtag am stärksten vertreten sind – und welche wenig Machtzugang haben. Junge Menschen oder migrantische Menschen bilden einen wichtigen Sockel für eine funktionierende Gesellschaft, haben hierzulande aber wenig bis kein Mitspracherecht.
Was tun – ohne pauschales PolitikerBashing?
Thomas Kobler: Ich halte wenig davon, Verantwortung oder Schuld an bestimmte Gruppen oder Personen zu adressieren. Demokratie lebt vom Engagement des Einzelnen. Wir alle können aktiv werden, uns vernetzen und mit
positivem Beispiel vorangehen – in Parteien, außerparlamentarisch oder auch durch neue Gruppierungen. Beispiele wie Graz oder Salzburg zeigen, dass durch engagierte und mündige Menschen etwa in der Wohnungspolitik Veränderungen möglich sind. Was oft fehlt, sind gesellschaftliche Utopien – wie wir unsere Umwelt neu und anders organisieren sowie denken können.
Phillipp Kieser


Thomas Kobler
Aroma & Rebe - vom Weinglas in den Kochtopf
Wenn Gartenlust auf Kochkunst trifft, entsteht ein Fest für die Sinne. Zu diesem besonderen Kochkurs laden am Donnerstag, 26. Februar 2026 die Südtiroler Bäuerinnenorganisation gemeinsam mit den Gastwirtinnen im HGV ins Gustelier in Bozen.
Der Kochkurs „Aroma & Rebe – vom Weinglas in den Kochtopf“ lädt dazu ein, die Südtiroler Küche aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Die Südtiroler Bäuerinnenorganisation und die Gastwirtinnen im HGV schaffen dafür einen Rahmen, in dem regionale Zutaten, handwerkliche Kochkunst und die Verbindung von Küche und Keller im Mittelpunkt stehen. Der Nachmittag verspricht Inspiration für alle, die Freude am Kochen haben und kulinarische Traditionen zeitgemäß erleben möchten. Geleitet wird der Kurs von Ingrid Mocatti, Köchin im Gasthaus Zum Hirschen am Deutschnonsberg. Dabei überrascht sie mit besonderen
Kreationen wie Leinsamen-Kartoffel-Gnocchi oder Hildegard-von-Bingen-Keksen. Besonders am Herzen liegt ihr die Zusammenarbeit mit Menschen aus der Region, deren Produkte maßgeblich zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Kulturlandschaft beitragen. „Der wahre Mehrwert liegt oft in den kleinen Dingen, die direkt vor unserer Tür wachsen: regional, frisch, saisonal“, so Mocatti. Das Kochen mit den Elementen der Natur ist für sie nicht nur Beitrag zur Nachhaltigkeit, sondern auch Ausdruck von Identität und Verbundenheit mit ihrer Heimat.
Ergänzt wird das Kochevent durch die Winzerin Katharina Martini vom Weingut Sonnleiten in

Bozen. Sie bringt nicht nur ihre Weine mit, sondern auch ihr Wissen über nachhaltigen Weinbau und die enge Verbindung zwischen landwirtschaftlicher Arbeit und Produktqualität. Sie betont die Bedeutung der Gastronomie als Vermittlerin zwischen Winzerinnen und Konsumentinnen und sieht im gemeinsamen Kochkurs eine Chance, die Stärken beider Bereiche sichtbar zu machen und Wein und Speisen harmonisch aufeinander abzustimmen. Der Kochkurs ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Weiterbildungsgenossenschaft im Südtiroler Bauernbund.
Anmeldungen unter +39 0471 999 349 oder online: www.sbb.it/weiterbildung.

Lichtmess: Der traditionelle Beginn des Bauernjahres
Während das Kalenderjahr bereits am 1. Jänner startet und das Kirchenjahr mit dem ersten Adventsonntag, markiert Lichtmess am 2. Februar seit jeher den Beginn des Bauernjahres. An diesem Tag wird traditionell der letzte Weihnachtszelten verspeist, das „Krippele“ abgebaut und der Christbaum aus dem Haus getragen. Mit Lichtmess endet der Festkreis rund um Weihnachten; eine Phase der Besinnung klingt aus und macht Platz für einen neuen Abschnitt im Jahr. Der frühere Name des Feiertags, Mariä Reinigung, verweist auf die Bedeutung dieses Übergangs. Auch sprachgeschichtlich spiegelt sich dieser Gedanke wider: Der Monat Februar leitet sich vom lateinischen februare – „reinigen“ – ab. Das Reinigen, Ordnen und Bereiten von Raum für Neues prägt seit jeher diesen Monat.
Rückkehr zur Arbeit und zum Licht
Mit Lichtmess nahmen die Bauersleute früher wieder ihre Arbeit in vollem Umfang auf. Seit Weihnachten „standen die Spinnräder still“, und es wurde nur das Allernotwendigste erledigt. Erst
im Februar, mit der spürbar zunehmenden Helligkeit, begann die aktive bäuerliche Arbeit wieder. Ein alter Spruch fasst diese Wahrnehmung des wachsenden Tageslichtes treffend zusammen: Weihnachten um an Muggenschritt, Nuijohr um an Giggertritt, Kinig um an Hirschsprung, Liachtmess um a gonze Stund.
Während die Tage seit der Wintersonnenwende langsam länger werden, zeigt sich der Fortschritt erst rund um Lichtmess deutlich – ein Grund für Freude und Hoffnung in der dunklen Jahreszeit.
Lichtmess als Feuer- und Lichtfest
Der 2. Februar gilt als Fest der Wiederkehr des Lichts. In vielen Regionen werden Kerzen in die Kirche getragen und geweiht – ein Symbol für Feuer, Wärme und Helligkeit. Aus dieser Tradition heraus erklärt sich auch der Name Liachtmess. Die gesegneten Kerzen hatten früher im bäuerlichen Alltag eine besondere Bedeutung: Sie galten als Schutz in Gewitterzeiten, wurden bei wichtigen familiären Ereignissen entzündet und standen für Segen und Licht im kommenden Jahreskreis.

Mocatti Ingrid
Katharina Martini
©SBO_Vanessa Runggaldier
©SBO_Vanessa Runggaldier
GRIES
Vielfältige Angebote

Der KVW-Ausschuss Gries mit seinem Obmann Toni Fischnaller ist dafür bekannt, dass den vielen Mitgliedern während eines Arbeitsjahres einiges geboten wird. In der unlängst abgehaltenen Jahresbeginnfeier, die wie gewohnt im Kulturheim Gries stattgefunden hatte, wurde über das vergangene Tätigkeitsprogramm berichtet, gleichzeitig aber auch ein Blick auf Neues geworfen.
Begonnen wurde allerdings mit einem frischen Eröffnungslied
Junger fleißiger einheimischer Maler bietet Malerarbeiten zu fairen Fixpreis an.
Malerbetrieb Risser Lukas 329 9340044


(„Griaß enk Gott“), dargeboten vom Männergesangverein Gries, der unter der Leitung von Friederike Paula Ladurner gleich mehrmals im Laufe der Versammlung seine Stimmen zu Gehör brachte. Bevor Fischnaller in einem Rückblick über wesentliche Tätigkeiten des Jahres 2025 berichtete, verlas Rosmarie Pircher ein Grußwort der KVW-Landesleitung. „Seit vielen Jahren schon ist es die Montags-Seniorenrunde und unsere ‚Mittiger‘, die unermüdlich dafür
sorgen, dass die hier ansässige ältere Generation sich regelmäßig trifft und sich unterhalten kann. Ob dies bei Karten-, Brettoder anderen Spielen und kurzweiligen Gesprächen abläuft, ist einerlei. Wichtig ist, dass man aus den vier Wänden herauskommt und mit verschiedenen Gleichgesinnten im Kontakt kommt und bleibt“, sagen Burgi Thurner und Toni Fischnaller.
Beide Treffen würden jedenfalls von zahlreichen Griesern gern wahrgenommen.
Auf einen Höhepunkt, der inzwischen zu einem liebgewonnenen Brauch geworden sei, weist der Obmann noch hin: „Jährlich findet ja unsere Nikolausfeier im Kulturheim statt, auf der sich vor allem die kleineren, aber auch die größeren Kinder riesig freuen. Die Musikschule Bozen-Gries begleitet diese Veranstaltung immer mit jugendlichem Gesang und instrumental, am Ende erhalten dann alle anwesenden
Kinder, immerhin sind es an die 250 Personen, ein prall gefülltes Nikolaussäckchen.“ Hervorgehoben wurden auch die jährlich zugestellten Geburtstagsbriefe an die Mitglieder, die stets persönlich vorbereitet und entsprechend gestaltet würden.
Mit ihrem Referat „Wach im Kopf, dankbar im Herzen, kraftvoll im Körper“, mit Lichtbildeinblendungen begleitet, begeisterte die Kräuterexpertin Hildegard Kreiter die Teilnehmenden. Kreiter gab dabei allerlei Tipps nicht nur zu Heilkräutern, sondern auch zu weiteren gesundheitlichen Aspekten, die Körper und Geist wohltun würden. Bevor die beiden MGV-Sänger Enzo Pedrotti und Toni Marth die Mundharmonika bzw. die Gitarre erklingen ließen, erinnerte Fischnaller noch an die traditionelle Wallfahrt am Pfingstmontag.
Karl Psenner
INHALT
Lore und Harry - haben in all den Jahren ihrer Ehe nicht nur gelernt, sich zu lieben, sondern auch sich zu streiten. Während Harry seinen Ruhestand mit einem gelassenen Blick auf den Alltag genießt, kann Lore noch nicht recht loslassen von ihrer Arbeit in der Bibliothek und ist immer wieder leidenschaftlich auf der Suche nach einem “Leuchten” - in sich und in ihrer Ehe.



Nach dem gleichnamigen Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schröder Bühnenfassung: Elke Heidenreich
Kartenreservierung: ONLINE www.fsu-neumarkt.com

EMAIL karten@fsu-neumarkt.com Tel.: 0471 812128
Als dann ein Brief ihrer Tochter ins Haus flattert, wird plötzlich ganz viel in Frage gestellt. In komischen, feinsinnigen und zugleich anrührenden Dialogen erzählt „Alte Liebe“ von den kleinen Kämpfen und den großen Gefühlen eines Paares. Lore und Harry zeigen, dass der Wunsch nach Begegnung keine Frage des Alters ist und sich der Kampf um die eigenen Werte und Träume immer auszahlt.
Ein Stück über zwei Menschen, die sich längst kennen und doch nicht aufhören, sich selbst und einander zu suchen.
mit Bettina Mayrhofer & Horst Herrmann
Stimme: Alexa Brunner
Regie: Katharina Gschnell
Bühne & Kostüme: Nora Veneri
Licht: August Zambaldi & Manuel March
Premiere Sonntag, 08.03.2025 - 19.00 Uhr
Termine März: 12.+13.+14.+15.+19.+20.+21.+22.+27.+28.+29.
Beginn: 20 Uhr, Sonntags um 19 Uhr
Der MGV Gries erfreut die KVW-Mitglieder mit seinen fröhlichen Liedern.

















holtn zomm.




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