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BAZ Nr. 04 vom 24/02/2016

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Frühjahrs Trends 2016 Die Burggräfler Zeitschrift Nr. 4 - 24. Februar 2016 • 14-tägig • Jahrgang 22

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10 Standort Bei uns in Tscherms 14 Küche Gebratenes Zanderfilet... 22 Schaufenster Vom Wert der Land- und Forstwirtschaft

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Sport

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Wandern

Ein Ultner Naturbahn-Urgestein

Auf die Moschwald- und Maiser Alm

28 Anzeiger 30 Veranstaltungen „BAZ“ Burggräfler Zeitschrift 4. Ausgabe 2016 vom 24. Februar 2016

IMPRESSUM

Herausgeber, Eigentümer und Redaktionsanschrift: Bezirksmedien GmbH • Industriestr. 1/5 • 39011 Lana Telefon 0473 23 30 24 • Fax 0473 23 57 09 • E-Mail: redaktion@diebaz.com Ermächtigung des Landesgerichts Nr. 9/94 • Eintragung im ROC Nr. 10516/2004 Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Josef Laner Koordination: Claudia Klotz • claudia@diebaz.com Werbeverkauf: Claudia Klotz → Tel. 347 974 42 70 • claudia@diebaz.com Sonja Trogmann → Tel. 335 8399400 • sonja@diebaz.com Irene Niederl → Tel. 347 895 84 69 • irene.niederl@gmail.com Mitarbeiter: Josef Prantl (jp) •Georg Dekas (dg) • Claudia Klotz (ck) Christl Fink (cf) • Wilfried Mayr (wm) • Michael Andres (ma) Martin Geier • Jörg Bauer (jb) PR-Beiträge: Sind in der Rubrik mit * gekennzeichnet Graphik und digitale Druckvorstufe: Fotolitho Lana Service • info@fll.it Druck: Athesia Druck GmbH • Weinbergweg 7 • 39100 Bozen Nächste Ausgabe: 9. März 2016

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„Die Europaregion wird weiter zusammenrücken“, hieß es am 15. Februar in Bozen nach der Vorstandssitzung des EVTZ (Europäischer Verbund Territorialer Zusammenarbeit) „Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“. Die drei Landeshauptleute Ugo Rossi, Günther Platter und Arno Kompatscher bezeichneten das Schengen-Abkommen als Meilenstein und Grundlage für eine nunmehr jahrelange Zusammenarbeit der drei Länder über die Brennergrenze hinweg. Krieg, Hunger, Elend und der barbarische Terror des selbsternannten „Islamischen Staates“ sind eine Herausforderung für die Weltgemeinschaft. Die Mikro-Region an einem Alpenübergang wird sich da kaum einen Alleingang leisten können. Auch mit wieder aufgeflammten Grenzdebatten und nationalstaatlicher Logik wird die Völkerwanderung nicht zu bewältigen sein. Wer eine Wiedergeburt der Nationalstaaten und den Merkantilismus als Festung gegen fremde Waren, ausländische Unternehmen und Einwanderer ins Spiel bringt, wird international in gleicher Weise behandelt werden. Das lehrt die Geschichte unseres Kontinents im 16. bis 18. Jahrhundert gezeichnet von zahlreichen Kriegen. Der Ruf nach Grenzen ist kurzsichtig und vor allem ein gewaltiger Rückschritt. Erschreckend und unsinnig. Es gibt Staatsverträge und internationale Vereinbarungen, die man nicht so einfach außer Acht lassen kann. Wir leben nicht auf einer Insel. Und damit ist weder Lampedusa noch eine der griechischen Inseln gemeint. Wer von Souveränität redet, sollte nicht vergessen, dass rund 70 Prozent unserer Gesetzgebung mittlerweile von der EU in Brüssel entschieden wird. Ein vereintes Europa kann nur funktionieren, wenn die Mitgliedsstaaten auf nationale Extrawürste verzichten. Europa hat noch einen weiten Weg vor sich. Lasst uns diesen doch gemeinsam pflegen und Schritt für Schritt die Steine aus dem steilen Weg räumen... wjw@bezirksmedien.it geschrieben am 16. Februar 2016

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AUFMACHER

Sameer und Ali aus Pakistan leben seit knapp sechs Monaten in Meran. Ihre große Angst ist die Ablehnung des Asylantrags

Acht Euro am Tag „Flüchtlinge“ ist Wort des Jahres 2015. Es gibt kaum ein Thema, das die Politik, die Staaten und die Medien mehr beschäftigt als die Flüchtlingskrise. Auch kaum ein anderes Thema spaltet die Menschen mehr.

Wer einmal an einem der so genannten „Hotspots“ war – wie die Auffanglager in der Sprache der Techniker bezeichnet werden – kann sich ein Bild von der Dramatik machen, in der Europa steckt. Merans „Hotspot“, um beim Begriff zu bleiben, liegt am Bahnhof. In den ehemaligen „Arbeiterhäusern“, die für den Bau der Nord-West-Umfahrung gebraucht wurden, sind zurzeit 74 Männer untergebracht. 60 Flüchtlinge leben in Untermais im Haus „Arnika“ und weitere 40 vorwiegend junge Männer aus Schwarzafrika im Haus „Noah“ in Prissian. „Wer hier von einer dramatischen Situation bei uns spricht, macht sich lächerlich“, sagt Michael Peintner. Der Caritasmitarbeiter koordiniert seit fünf Jahren das Haus „Arnika“, das erste vom 4 BAZ 2016/04

Land geschaffene Aufnahmehaus für Flüchtlinge in Südtirol. „Damals waren es nach dem Sturz Gaddafis vorwiegend Flüchtlinge aus Libyen, heute sind es neben Schwarzafrikanern viele Familien aus den Kriegsgebieten des Nahen und Mittleren Ostens, die in unserem Haus leben“, erklärt Peintner.

sind es bei uns ca. 900 Asylbewerber in 14 Aufnahmeeinrichtungen. In Bayern leben mehr als 100.000 Asylanträger. Während bei uns 1,6 Flüchtlinge auf 1000 Einwohner kommen, sind es in Tirol 6,2 und in Bayern 8.

Weltweit sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Ihre Beweggründe sind vielfältig: Krieg und Bürgerkrieg, Unterdrückung und Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen stehen obenauf. Mehr als die Hälfte stammt aus Syrien, Afghanistan und Somalia. Die Länder, die aktuell die meisten Flüchtlinge beherbergen, sind nicht wie von vielen vermutet Deutschland oder Schweden, sondern die Türkei, Pakistan, Libanon, Iran und Äthiopien. Südtirol nimmt gerade mal 0,9 Prozent der Asylbewerber in Italien auf. Im Vergleich zu Nordtirol, wo derzeit rund 4500 Flüchtlinge in Aufnahmeeinrichtungen untergebracht sind,

Sozialstadtrat Stefan Frötscher vor den Flüchtlingsunterkünften am Meraner Bahnhof


VERKOSTUNGEN

27.02.

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Allerlei Schokolade Begegnung mit Flüchtlingen im Rahmen eines Schulprojektes an der Technologischen Fachoberschule in Meran

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Ein Asylverfahren zieht sich hin, weiß Peintner. Im Schnitt dauert es 15 bis 18 Monate. Für viele ist die Zeit des Wartens sehr belastend. Trotzdem habe es nie große Schwierigkeiten gegeben, weder zwischen den Flüchtlingen noch mit den Anrainern, erklärt der Koordinator. Die Caritas führt in Südtirol im Auftrag des Landes zehn Aufnahmegebäude. Die größte Herausforderung ist aber die Integration, dessen ist sich Stefan Frötscher bewusst. Merans Sozialstadtrat hat einen „Runden Tisch“ eingerichtet. Gemeinsam mit Land, Bezirksgemeinschaft und den Aufnahmeeinrichtungen soll die Flüchtlingsfrage in Meran bestmöglich gelöst werden. „Es stimmt nicht, dass die Menschen den Flüchtlingen ablehnend gegenüberstehen“, sagt Frötscher. „Im Gegenteil, viele haben in den vergangenen Monaten uns ihre Hilfe angeboten.“ Bereits jetzt müsse an die Zukunft gedacht werden.

05.03.

Öl ins Feuer gießen hingegen die Stammtischparolen bestimmter Kreise, die in den Flüchtlingen die größte Gefahr für unsere Gesellschaft sehen. Sie seien Sozialschmarotzer, die unser Wohlfahrtssystem schamlos ausnutzten, wird behauptet. „8 Euro erhält ein Asylant bei uns am Tag“, erklärt Michael Peintner. „Damit muss er sich sein Essen kaufen und alles, was er sonst noch zum Leben braucht.“ Am Meraner Bahnhof gibt es 2,50 Euro Taschengeld am Tag und pro Person, dafür werden die Mahlzeiten von einem Cateringbetrieb geliefert. Der Meraner Freiheitlichen-Gemeinderat Otto Waldner brachte in einer Anfrage an den Bürgermeister vergangenen September seine Sorgen vor Überfremdung zum Ausdruck. Sollte die Balkanroute dicht sein, würden viele wieder über Italien nach Europa einreisen. Vergangenes Jahr sollen es am Brenner mehr als 27.000 Flüchtlinge gewesen sein, die versorgt wurden, wie Landeshauptmann Kompatscher kürzlich in einer Presseaussendung mitteilte.

Die Caritas-Mitarbeiter: Koordinator Michael Peintner (links) mit Monika und Garilo

Wie auch immer, das Thema wird uns noch lange beschäftigen und an ihm werden wir gemessen werden, wie ernst wir es wirklich mit unserem Glauben, unserer Demokratie und unseren Werten nach einer gerechten und humanen Welt meinen. Josef Prantl

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Sprachkurse, berufliche Weiterbildung, Berufspraktika und andere Maßnahmen zielen darauf ab, Flüchtlingen Zugang zum Arbeits- und Wohnungsmarkt, aber auch zur Gesellschaft zu öffnen. Ob Integration gelingt, hänge von beiden Seiten ab, von der einheimischen Bevölkerung und den Einwanderern selbst, betont Frötscher.

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BILDGEDICHT

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DU MUSST... Du mußt das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und laß dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken läßt. Rainer Maria Rilke

Foto: Gesehen in der Gärtnerei Schullian in Bozen Idee, Photo und Auswahl des Gedichtes: Martin Geier • Editorisches Konzept: Georg Dekas

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Die „BAZ“ und die Kinderwelt gratulieren Silke Knoll, Mami von Laura, zu ihrem Mutterglück. Die Bestätigung zum Gratiseinkauf ist im „BAZ“-Büro in Lana abholbereit.

ALISA 29. November 2015 Magdalena Pircher & Erwin Wank St. Martin

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LAURA 6. Mai 2015 Silke Knoll

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STANDORT

Bei uns in Tscherms In Tscherms lebt es sich gut. Das wissen nicht nur die rund 1500 Einwohner der beschaulichen Gemeinde. Jahr für Jahr, spätestens wenn es wärmer wird, strömen auch zahlreiche Urlauber ins idyllische Dörfchen. Denn hier lohnt es sich Urlaub zu machen. Zwischen Marling und Lana, fünf Kilometer von Meran entfernt, auf

einer Höhe von rund 300 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, punktet Tscherms vor allem durch seine gute Lage. Das Landschaftsbild der Ortschaft wird geprägt von Obstgütern und Weingärten. Nicht nur die Gäste haben Tscherms für sich entdeckt. Seit jeher ist das Dorf auch ein attraktiver Standort für die heimische Wirtschaft. Klein,

aber fein sozusagen. Traditionelle Familienbetriebe, auf dem Boden gebliebene Handwerker: Das zeichnet Tscherms aus. Auf eine jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Sonnenenergie blickt das Familienunternehmen Thermosol zurück. Widmete man sich anfangs voll und ganz den Solaranlagen, hat man das Angebot in den ver-

gangenen Jahren stetig erweitert. Unter anderem kam vor rund 15 Jahren die Biomasse (Holzund Pelletsheizungen) hinzu. Seit mehreren Jahren setzt man auch auf die immer beliebter werdenden Infrarotheizungen. Infrarotheizungen sind günstig in der Anschaffung, haben einen geringen Energieverbrauch und sind einfach in ihrer Funktionsweise.

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Keine Last mehr mit der Last, so das Motto des Transportunternehmens Kerschbaumer

Ein Tipp für Feinschmecker ist der „Elisabethkeller“

Ebenso simpel ist die Installation. Einfach an die Steckdose anschließen und fertig. Infrarotheizungen erwärmen nicht die Raumluft, sondern das Mauerwerk, wodurch Feuchtigkeit und Schimmelpilze keine Chance haben. Außerdem tragen die Infrarotwärmewellen zum Wohlbefinden des Menschen bei und stärken somit das Immunsystem. Infrarotheizungen können sowohl als ganzes Heizsystem oder als Ergänzung optimal eingesetzt werden, auch in Altbauten, wo ein Umbau der Heizung einen großen Aufwand bedeutet, sind sie die ideale Lösung. Die Heizpaneele sind nicht als solche erkennbar, sondern treten als Bilder, Spiegel, Handtuchtrockner, als DeckenHeizsystem oder Standpaneele usw. auf, erklärt Geschäftsführerin Elfi Schwienbacher die Vorteile von Infrarotheizungen. Elfi Schwienbacher und ihr Mann Gerhard Schwienbacher leiten den Betrieb mit Fleiß und Leidenschaft. Die Kunden kommen nicht nur aus Südtirol, sondern auch aus den Nachbarprovinzen.

nen Fuhrpark überzeugt das Unter nehmen auch heute. „Keine Last mehr mit der Last“, lautet das Motto. Und dieses Motto ist Programm. „Ob einmaliger Transport für Private oder für Bau-, Handwerksund Industriebetriebe, wir besichtigen – falls notwendig – den Lieferort bzw. die Zufahrt, erstellen den Lösungsvorschlag und bieten zudem die Möglichkeit der Umladetätigkeit

Leckere Gerichte und eine besondere Atmosphäre: Das findet man im Elisabethkeller. Es wäre vermessen, das Lokal als „Keller“ abzustempeln. Schließlich findet man hier kulinarische Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Sei es eine knusprige Pizza, Fondue, Tatar, traditionelle heimische Spezialitäten oder Internationales. Die Familie Reiterer, die das Lokal seit mehr als zehn Jahren führt, bürgt für beste Qualität und frische Zutaten. Sohn Markus, der Regie im Elisabethkeller führt, lässt immer wieder durch die besondere Idee aufhorchen. So war es seine Idee, einen Ort zu schaffen, der nicht nur durch das gute Essen überzeugt. Außergewöhnlich ist auch das Ambiente, die neue Stube im Altholzstil, die Bar, der Steinkeller sowie die Zirmstube. Bereits seit 1956 arbeitet das Unternehmen Kerschbaumer im Bereich der Transporte und Kranarbeiten. Stets zuverlässig und mit bester Qualität. Durch Gewissenhaftigkeit, langjährige Erfahrung, Freude an der Arbeit und einen moder-

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STANDORT

Fachbetrieb für Infrarotheizungen ist das Familienunternehmen Thermosol

derner Fuhrpark ermöglichen uns, Ihnen schnelle, unkomplizierte und effiziente Transportlösungen anzubieten“, bringt es das Unternehmen auf den Punkt.

sein“, betont der Inhaber. Unterholzner selbst beschäftigte sich viele Jahre mit Technik, hat im Laufe der letzten Jahre jedoch, gemeinsam mit seiner Familie, die große Leidenschaft für Reisemobile entdeckt und sich dazu entschlossen, diese zum Beruf zu machen. Kein Wunder, dass er sich motiviert zeigt und die Vorfreude auf den Start

Ganz neu in Tscherms ist U-Car Caravaning. Hier gibt es Reisemobile von Carthago und Malibu. Die Ausstattung der Wohnmobile

bzw. Camper lässt bei dieser Premium-Marke keine Wünsche offen. Doch Geschäftsführer Georg Unterholzner setzt nicht nur auf die anerkannt hervorragenden Eigenschaften dieser Fahrzeuge aus Deutschland. Besonderen Wert legt man bei U-Car auf Kompetenz und besten Kundenservice. „Wir wollen jederzeit für unsere Kunden da

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Tipps gegen trockene Luft Augen, Haut und Immunsystem leiden unter dem trockenen Raumklima am Arbeitsplatz und zuhause in den Wohnräumen. Durch trockene Luft verspüren viele Menschen ein Spannungsgefühl auf der Haut, trockene Nase, gereizte Augen und trockene Schleimhäute. Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Bakterien und Viren wird herabgesetzt und die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten steigt an.

Luft entgegenzuwirken? • Auch wenn man es gern warm hat, auf richtiges Lüften nicht verzichten. Vermeiden Sie Dauerlüften, sondern lüften Sie kurz mit weit offenem Fenster. • Überheizen Sie die Räume nicht. Die optimale Temperatur liegt bei 20 bis 22 Grad in den Wohnräumen und 18 bis 20 Grad in den Schlafräumen.

• Stellen Sie eine Schale mit Wasser auf den Ofen bzw. auf die Heizkörper. Sie können auch feuchte Tücher auf die Heizkörper legen, um die Lufttrockenheit zu verringern. • Unterstützen Sie den Selbstreinigungsprozess der Schleimhäute mit ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Empfohlen wird 2 bis 3 Liter Flüssigkeit pro Tag.

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• Wer die Feuchtigkeit des Raumes regelmäßig messen möchte, sollte sich ein entsprechendes Messgerät zulegen. • Abhilfe gegen Trockenheit schaffen auch Pflanzen. Sie filtern Schadstoffe aus der Raumluft, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und verringern Lärm. Besonders geeignet für gut beheizte Räume sind Pflanzenarten wie Farne, Philodendron und Fensterblatt. Als guter Schadstoffsammler gilt die Bettelnusspalme und die Grünlilie.

Der Grund für die trockene Innenluft in der kalten Jahreszeit liegt darin, dass warme Heizungsluft mehr Wasserdampf aufnehmen kann als kalte Luft. Gelangt im Winter kalte Außenluft in den Innenraum und wird diese erwärmt, wird die Luft trockener. Was kann man tun, um trockener

Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit

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PORTRÄT

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KÜCHE

Rezept:

mit

4 Personen

0g 1 Zanderfilet 60 100 g Linsen ten ln, fein geschnit be ie Zw g 50 Karotten 60 g Stangensellerie 50 g Sonstiges ten Olivenöl zum Bra 2 EL Tomatenmark 1 TL Balsamicoessig 1 TL r uppe oder Wasse hs sc ei Fl l m 0 50 Butter 1 EL eißweinsauce 100 ml Fisch-W Speckscheiben 4 Kerbelzweige 4 fein gehackt Knoblauchzehe, ½ aus der Mühle Salz und Pfeffer Das Team von „So kocht Südtirol“ v. l. : H. Bachmann, H. Gasteiger, G. Wieser

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• Zanderfilet entschuppen, waschen und in vier gleich große Teile schneiden. • Aus den Filets die Gräten herausschneiden. • Karotten und Stangensellerie putzen, schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. • Zwiebeln in Butter dünsten, Knoblauch, geschnittenes Gemüse und Tomatenmark dazugeben und mitdünsten. • Linsen waschen, zum Gemüse geben, Balsamicoessig dazugeben und mit Fleischsuppe aufgießen. Salzen, pfeffern und bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Sollte die Flüssigkeit vorher verkocht sein, noch etwas Fleischsuppe nachgießen. • Fischfilets salzen. Olivenöl in einer heißen Pfanne erhitzen, Filets auf der Hautseite 3 Minuten anbraten, dann umdrehen und etwa 2 Minuten fertig braten. Speckscheiben leicht anbraten. • Zanderfilets auf den Linsen anrichten und mit gebratenen Speckscheiben, aufgeschäumter Fisch-Weißweinsauce und Kerbel servieren. Garzeit: Linsen etwa 45 Minuten • Fisch: etwa 5 Minuten Tipps

• Als Beilage eignen sich auch Spinat, Zucchini, Fenchel usw. • Sie können auch Steinbutt oder Kabeljau verwenden. • Garnieren Sie das Filet mit frittiertem Sellerie. Nährwerte pro Portion

kcal 361 (kj 1511) | E 28 g | F 21 g | KH 13 g | BS 5 g


SOMMERPROGRAMM 2016

KUNTERBUNTER

SOMMER 2 0 1 6 MERAN Die vielseitige Sommerbetreuung für Kinder von 4 bis 10 Jahren Einschreibefrist für alle Sommerprojekte: 21. März 2016 Liebe Eltern! Freuen Sie sich auch heuer wieder auf einen kunterbunten Sommer. Wir haben für Ihre Kinder abwechslungsreiche Ferienpakete geschnürt und altersgruppengerecht geplant. Tauchen Sie ein in unser Ferienprogramm und wählen Sie das passende Angebot für Ihre Kinder.

UNTERMAIS vom 20. Juni bis 2. September 2016:

11 Wochen „Kunterbunter Sommer“

OBERMAIS vom 4. Juli bis 26. August 2016:

8 Wochen „Kunterbunter Sommer“

2 OUTDOOR WOCHEN vom 27. Juni bis 1. Juli 2016 und vom 22. August bis 26. August 2016:

„Natur-Erlebniswochen, Kinder in ihrem Element“

für Kindergartenkinder und Grundschulkinder (getrenntes Gruppenangebot) für Kindergartenkinder und Grundschulkinder (gemischtes Gruppenangebot)

für Grundschulkinder mit Martina Thanei und Brigitte Höllrigl

Verein „Die Kinderwelt Onlus“ Meran, Dantestraße 5 | 0473 211 634 | www.vereinkinderwelt.com | info@vereinkinderwelt.com


SOMMERPROGRAMM 2016

„Kunterbunter Sommer“ in Untermais Vom 20. Juni bis 2. September 2016:

Das Ferienpaket für Kindergartenkinder Zeitraum: Zielgruppe: Montag, 20. Juni, bis Freitag, 2. September 2016 Kindergartenkinder Ort: Kinderwelt Untermais, Burggräfler Str. 10-12 (Parterre) Öffnungszeiten von Montag bis Freitag: Programmübersicht: Eintrittszeiten: von 7.30 Uhr (Gleitzeit bis 9 Uhr) Austrittszeiten: 16.15 Uhr (Gleitzeit bis 16.30 Uhr) Montag, Mittwoch und Freitag: Bei rechtzeitiger Mitteilung können die Kinder Struktur-und Spielplatztage am Mo, Mi und Fr auch um 13.30 abgeholt werden. Dienstag und Donnerstag: Wiesen- und Waldtage Wochenpreis: Mindestteilnehmerzahl/Woche: 75 Euro/Woche 10 Kinder (kleines Frühstück, Mittagessen/Lunchpaket, Jause, Infos: und Materialien inbegriffen) nur Wocheneinschreibungen möglich Konzept: Altersspezifische und vielseitige Wochenprogramme mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten stehen auf dem Programm. Im Mittelpunkt des pädagogischen Konzeptes steht das Kindergartenkind, das sich aktiv mit sich selbst und seiner Umwelt auseinandersetzt. Ein spezielles Raumkonzept mit Kreativwerkstatt, Bau- und Rollenspielbereich, einem kleinen Garten, Rückzugsmöglichkeiten, viel Licht, fröhliche Farben und eine liebevolle Ausgestaltung gehören dazu. Immer Wiederkehrendes und ein fester Rahmen geben den Kindern Orientierung und Sicherheit. Vielerlei Möglichkeiten im Spiel oder beim Basteln und Werkeln erlauben den Kindern zusätzlich ihre Phantasie auszudrücken und sich selbst zu bilden. Jeweils am Dienstag und am Donnerstag erleben die Kinder einen Wiesen-, Wald- und Spielplatztag in der nahen Umgebung.

Vom 20. Juni bis 2. September 2016:

Das Ferienpaket für Grundschulkinder Zeitraum: Zielgruppe: Montag, 20. Juni, bis Freitag, 2. September 2016 Grundschulkinder Ort: Kinderwelt Untermais, Burggräfler Str. 10-12 (1. Stock) Öffnungszeiten von Montag bis Freitag: Eintrittszeiten: von 7.30 Uhr (Gleitzeit bis 9 Uhr) Programmübersicht: Austrittszeiten: 16.15 Uhr (Gleitzeit bis 16.30 Uhr) Montag und Mittwoch: Wochenpreis: Struktur- und Spielplatztage 85 Euro/Woche Dienstag und Freitag: Ausflugstage (kleines Frühstück, Eintritte, Mittagessen/Lunchpaket, Donnerstag: Schwimmtag Jause und Materialien inbegriffen) Mindestteilnehmerzahl/Woche: Infos: nur Wocheneinschreibungen möglich 10 Kinder Konzept: Abenteuerliche, spannende und kreative Wochenprogramme mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten lassen die Kinder von Woche zu Woche Neues erleben. Spiel, Spaß und viele Überraschungen geben der Langeweile keine Chance. Im Mittelpunkt des pädagogischen Konzeptes steht die Entwicklung der Eigenkräfte des Kindes. Dabei werden den Kindern kreative Workshops und unterschiedliche Bewegungsanreize geboten. Aufregende und lustige Spieleinheiten, das Erproben der eigenen Möglichkeiten in unterschiedlichen Situationen und das Erlernen sozialer Kompetenzen werden gefördert. Am Dienstag und am Freitag on Tour in die nähere und weitere Umgebung und ein Badetag am Donnerstag ergänzen diese abenteuerlichen Wochen.


SOMMERPROGRAMM 2016

„Kunterbunter Sommer“ in Obermais Vom 4. Juli bis 26. August 2016:

Gemischtes Gruppenangebot für Kindergartenkinder und Grundschulkinder Zeitraum: Altersgruppe: Montag, 4. Juli, bis Freitag, 26. August 2016 Kindergarten- und Grundschulkinder Ort: Kinderwelt Obermais, Dantestraße 5 (2. Stock) Öffnungszeiten von Montag bis Freitag: Eintrittszeiten: von 7.30 Uhr bis 9 Uhr Mindestteilnehmerzahl/Woche: Austrittszeiten: 10 Kinder um 12.30 Uhr (ohne Mittagessen) um 13.30 Uhr (mit Mittagessen) Wochenpreis: Einschreibungen: 75 Euro bis 13.30 Uhr tageweise oder wochenweise Tagespreise: 12 Euro (kleines Frühstück und Materialien inbegriffen) 16 Euro (kleines Frühstück, Mittagessen und Materialien inbegriffen) Konzept: Jede Ferienwoche steht unter einem anderen Thema und lädt die Kinder täglich aufs Neue ein, sich mit dem Wochenthema auseinander zu setzen und es zu vertiefen. Zum Wochenthema werden kreative Workshops und Spiele angeboten. Dabei legen wir größten Wert darauf, dass den Kindern verschiedene Materialien und Techniken zur Verfügung gestellt werden, um die kreative Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Spiele im Freien stehen täglich auf dem Programm.

Unsere Wochenthemen im Überblick WOCHEN

THEMEN

UNTERMAIS

OBERMAIS

20.06.-24.06.

Handtuch, Ball und Badehaube

X

27.06.-01.07.

Blubb, wir tauchen unter

X

04.07.-08.07.

Geisterturm und Fabelwesen

X

X

11.07.-15.07.

Drachenschwanz und schlaue Feder

X

X

18.07.-22.07.

Schatzinsel, Vulkan und Weltenbummler

X

X

25.07.-29.07.

Wichtel, Wald und Vogelei

X

X

01.08.-05.08.

Toni Tanzbär und Leo Laufschuh

X

X

08.08.-12.08.

Ein Gartenzwerg auf Reise

X

X

16.08.-19.08.

Seidenpapier und Farbenschleuder

X

X

22.08.-26.08.

Trommel, Löwe, Bumerang

X

X

29.08.-02.09.

Rasselschwein und Zauberflöte

X


SOMMERPROGRAMM 2016

Natur-Erlebniswochen: Kinder in ihrem Element Vom 27. Juni bis 1. Juli 2016 und vom 22. August bis 26. August 2016:

Outdoor-Wochen für Grundschulkinder Gemeinsam begeben wir uns mit allen Sinnen auf Entdeckungsreise in den Wald. Aus Ästen bauen wir Sitzkreise und eine Werkbank. In dieser Woche wird geschnitzt, gefeilt, gebaut und gestaltet. Als Materialien verwenden wir Fundstücke, wir erkunden die Umgebung und erproben unsere Geschicklichkeit. Geschichten und Abenteuer begleiten uns dabei. Lass dich von deiner eigenen Fantasie überraschen! Referenten: Woche 1: Martina Thanei, Pädagogin, Kreativtrainerin „Schule der Phantasie“ Woche 2: Brigitte Höllrigl, Spielpädagogin, Natur-und Landschaftsführerin Treffpunkt: Bahnhof Meran um 8.00 Uhr Rückkehr: Bahnhof Meran ca. 13.00 Uhr Alle genauen Angaben bekommen Sie zu einem späteren Zeitpunkt zugeschickt. Mindestteilnehmerzahl: 12 Kinder/Woche Preis: 75 Euro/Woche (ohne Verpflegung)

Zielgruppe: Grundschulkinder Ort: Woche 1: Naturplatz in Naturns Woche 2: Naturplatz bei Kuens Turnus 1: vom 27.06. bis 01.07.2016 Turnus 2: vom 22.08. bis 26.08.2016

Informationen Einschreibefrist für alle Sommerprojekte: 21. März 2016 Bezahlung der Kostenbeteiligung: innerhalb 13. Mai 2016 nach Zustellung der Zahlungsaufforderung durch den Verein „Die Kinderwelt Onlus“. Um in den Genuss des „Frühzahlerbonus“ zu kommen, muss die Zahlung innerhalb 22. April 2016 (Bankeingang) eingegangen sein.

Die Anmeldung ist verbindlich. Rückzahlungen erfolgen nur nach einer schriftlichen Abmeldung innerhalb 31. Mai 2016. Es wird in jedem Fall eine Bearbeitungsgebühr von 20 Euro einbehalten. Spätere Rückzahlungen werden nur bei Krankheit und bei Vorweis eines ärztlichen Attests getätigt (50 % des Wochenpreises). Angebrochene Wochen, die Outdoor-Wochen und Tageseinschreibungen in Obermais bleiben davon unberücksichtigt. Der Verein „Die Kinderwelt Onlus“ ist Vertragspartner der Bilateralen Körperschaft für den Tertiärsektor EbK. Einmalige Einschreibegebühr für das Kalenderjahr 2016: 15 Euro/Familie

Verein „Die Kinderwelt Onlus“ Sitz und Büro: Dantestraße 5, 39012 Meran | Tel. und Fax: 0473 211634 info@vereinkinderwelt.com | www.vereinkinderwelt.com Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Frühzahlerbonus: Bei erfolgter Bezahlung der Kostenbeteiligung innerhalb 22. April 2016 (Bankeingang) erhalten Sie 5 Euro Ermäßigung auf jede Wocheneinschreibung. Davon ausgenommen sind die Outdoor-Wochen und die Tageseinschreibungen in Obermais.


GUT ZU WISSEN

Ist Steuern sparen immer illegal? Ist jede Handlung illegal, die dazu dient, Steuern zu sparen? Die Antwort ist ganz klar: Nein! Jeder Steuerzahler, egal ob Unternehmer, Freiberufler oder Angestellter, hat das Recht, seine Steuerbelastung zu vermindern. Genauso ist es das Recht eines jeden Unternehmens, GesellschaftsmaĂ&#x;nahmen so durchzufĂźhren, dass die Steuerbelastung mĂśglichst gering ausfällt.

Von Steuerhinterziehung ist dann die Rede, wenn Gesetze gebrochen werden, um Steuern zu vermeiden. Dies geschieht, wenn Geldbeträge „schwarz“ kassiert werden oder steuerlich nicht absetzbare Beträge trotzdem von der Steuer abgesetzt werden. Vom Missbrauch der legalen MĂśglichkeiten sprechen wir bei der „Steuerumgehung“. Dabei werden zwar keine Gesetze gebrochen, aber

durch ein geschicktes Strukturieren von Geschäftsfällen wird die Besteuerung umgangen. In der Praxis ist die Unterscheidung zwischen dem erlaubten „Steuern sparen“ und dem verbotenen „Steuern umgehen“ nicht einfach. Die Rechtsprechung durch die Steuerkommissionen und die Verwaltungspraxis der Finanzämter argumentiert nun dahingehend, dass Operationen, die vorwiegend aus wirtschaftlichen und zivilrechtlichen GrĂźnden erfolgt sind (also nicht, um Steuern zu sparen!), legal sind. Dies gilt insbesondere, wenn die erzielten Steuervorteile vom Steuergesetz vorgesehen sind. In der Praxis bedeutet dies, dass z. B. die steuergĂźnstige Splittung einer Gesellschaft bei der Erbregelung legal sein kann, auch wenn dadurch mehrere hunderttausend Euro

Walter Gasser Kanzlei Gasser SpringerPerathoner Eder & Oliva gasser@gasser-springer.it

Steuern gespart werden. Es ist illegal, wenn das Ziel der Aktion die Ăœbertragung von Immobilien an Dritte ist. Steuern sparen ist also erlaubt – unabhängig davon, ob der Steuervorteil klein oder groĂ&#x; ist. Die wirtschaftlichen und zivilrechtlichen BeweggrĂźnde einer Handlung sind aber klar darzulegen, um nicht dem Vorwurf der „Steuerumgehung“ ausgesetzt zu sein.

SCHENNER LANGES | KULTURWOCHEN

Doris Warasin trifft Lola Blau 0RGXOH ! )U r 6D )Ă—KUXQJVNRPSHWHQ]HQ IĂ—U .OHLQ XQG 0LWWHOXQWHUQHKPHQ LQ 6Ă—GWLURO

Ein Liederabend, der unter die Haut und auf die Lachmuskeln geht!

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Dienstag, 8. März 2016, Tag der Frau um 20 Uhr ! %HUXIVEHJOHLWHQG SUD[LVRULHQWLHUW XQG WKHRUHWLVFK IXQGLHUW ! 8QLYHUVLW¿UHU $EVFKOXVV PLW 8SJUDGH 0ÑJOLFKNHLW ELV ]XP e0DVWHU RI %XVLQHVV $GPLQLVWUDWLRQ 0%$ p

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SCHAUFENSTER

Vom Wert der Land- und Forstwirtschaft Die Geschichte der Landwirtschaft und der Bauern ist geprägt von harter Arbeit und lange Zeit auch von Geringschätzung dieses Berufes. Land- und Forstwirtschaft zählen zu den wichtigsten Säulen unserer Wirtschaft und sind von extremer Bedeutung nicht nur für die Lebensmittelherstellung, sondern auch für das Wohlergehen und die Erholung unserer Bevölkerung. Ohne Landschaftspflege wäre auch der Tourismus nicht das, was er heute ist. Unsere Landschaft ist ein Juwel, das für Bauern Lebensgrundlage ist, Einheimischen und Gästen Erholung ermöglicht, Heimat und Natürlichkeit bedeutet und somit unverzichtbar geworden ist. Während lange Zeit die Flucht vom Land in die Stadt boomte, ist heute eine Gegentendenz zu bemerken: Viele Städter wollen wieder hinaus aufs Land. Ihre Sehnsucht nach ländlicher Idylle, Abgeschiedenheit und Naturnähe nimmt zu. Einkäufe auf dem Bauernhof und am Bauernmarkt sind wieder „in“. Der Beruf und die Arbeit der Landwirte haben in den vergangenen Jahren eine gesellschaftliche Aufwertung erfahren. Verbraucher wünschen sich vermehrt originale, natürliche landwirtschaftliche Produkte und von Pestiziden wenig beeinträchtigte Lebensmittel. Fleisch soll aus der Freilandtierhaltung stammen, und Massentierhaltungen werden immer mehr verpönt. Im Jahr 2014 wurden in Südtirol ca. 1,2 Mio. Tonnen Obst geerntet. Wobei

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diese auf ca. 18.500 ha Fläche erzeugt wurden. Die Erntemenge der Weine mit Ursprungsbezeichnung belief sich 2014 auf rund 290.000 hl. Die Erntefläche für Kartoffel und Gemüse betrug in Südtirol 2014 insgesamt 280 ha. Wenn wir von der Agrarwirtschaft sprechen, dürfen wir aber auf keinen Fall die Viehund Forstwirtschaft vergessen. Wandel der Agrarwirtschaft

Steigende Kosten bei zunehmendem Preisdruck für die Erzeugnisse zwangen in den vergangenen Jahren viele Landwirte zur Entscheidung „Wachsen“ oder „Zurückziehen“. Zahlreiche kleine Bergbauern haben die Tierhaltung aufgegeben, weil die Marktpreise weniger subventioniert werden und Billigerzeugnisse von großen Konzernen oft vor Qualität gestellt wurden. Dort, wo der Obstbau kaum möglich ist, haben innovative Bauern Nischenerzeugnisse gepflanzt und sich damit Einnahmen gesichert. So werden heute neben Obst, Getreide und Kartoffeln in einigen Landesteilen vermehrt Gemüse, Kräuter und Beeren angebaut und mit Erfolg vermarktet. Kleinviehzüchter stelle Ziegen- und Schafskäse her und haben dafür treue Abnehmer. Zudem bieten immer mehr Bauern Urlaub auf dem Bauernhof an. Alle diese Nebenerwerbsquellen sind neben der traditionellen Viehhaltung, dem Ackerund Obstbau und Waldwirtschaft für viele Bauern überlebenswichtig. Ausbildung

Die Fachschulen für Land-, Forst- und Hauswirtschaft sowie für Obst-, Weinund Gartenbau bieten eine drei- und vierjährige berufsorientierte Ausbildung


an, welche nach dem dritten Jahr mit einem Berufsbefähigungszeugnis und nach dem vierten Jahr mit einem Berufsdiplom abschließt. Die bedeutendsten Südtiroler Fachschulen sind jene von „Fürstenburg“ in Burgeis, „Salern“ in Vahrn, „Mair am Hof “ in Dietenheim und die Fachoberschule für Landwirtschaft in Auer. Eine bedeutende und unverzichtbare Anlaufstelle in Südtirol ist das „Land- und Forstwirtschaftliche Versuchszentrum Laimburg“, das sich mit allen Fragen der landwirtschaftlichen Forschung Südtirols befasst. Dort werden auch die Auswirkungen von Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungsmitteln untersucht und getestet. Die Forstwirtschaft

Südtirol wird von 336.700 ha Wald und 35.500 ha anderweitig bewaldeter Fläche bedeckt, was in etwa 297.735.000 Bäumen entspricht. Somit sind 45% des Landes mit Wald bewachsen. Über 52 % der Waldfläche sind im Besitz von Privaten. 28 % werden von öffentlichen Körperschaften gehalten, der Rest von verschiedenen Interessentschaften, Mitbesitzern, der Kirche und dem Landesforst. Die Be- und Verarbeitung von Holz sind für die Südtiroler Wirtschaft sehr wichtig. Die Verarbeitung unseres Holzes und der Handel damit sind die Grundlage für eine nachhaltige Forstwirtschaft und unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass Waldbesitzer in die Entwicklung der Wälder investieren. Einkommen erzielen aber nicht nur die Waldbesitzer, sondern auch Waldarbeiter und Forstleute, Fuhrunternehmen und die Hersteller und Händler von Geräten für die Forstwirtschaft. Welche Baumarten sind in Südtirol am stärksten vertreten? Unsere Wälder bestehen zu 61 % aus Fichten, 19 % sind Lärchen, 11 %

stellen die Kieferarten dar und die restlichen 9 % bestehen aus Tannen, Zirben, Buchen und Laubhölzern. 24 % unserer gesamten Waldfläche sind als Objektschutzwald einzustufen, d. h. sie sollen Siedlungen, Straßen und Infrastrukturen schützen. Die Bedeutung der Wälder

Diese kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Einerseits ist die volkswirtschaftliche Komponente von Bedeutung, andererseits ist die Funktion unserer Wälder auf Umwelt, Schutz von Lebensräumen und Erholungsaspekte von unschätzbarem Wert. Unsere Wälder speichern Tonnen von Kohlenstoff in ihrem Holz und Laub, in den Nadeln und Wurzeln, und die Waldböden speichern große Mengen an Wasser (bis zu 200 Liter pro Quadratmeter Waldboden). Der Wald reguliert auch den Wasserhaushalt und vermindert die Gefahr von Erosionen und Überschwemmungen und dient vielen Pflanzen und Tieren als Lebensraum. Die Südtiroler Wälder verwerten jährlich insgesamt annähernd 0,4 Mio. Tonnen Kohlendioxyd und produzieren beinahe so viel reinen Sauerstoff. Wirtschaftlich genutzte Wälder sind auch stabil, d. h. dass nicht mehr Holz entnommen wird als wieder nachwächst. Damit dies auch für künftige Generationen so bleiben kann, ist es unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass die Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden. Im Wald erleben wir eine faszinierende Vielfalt und Artengemeinschaft von Lebewesen und Pflanzen. Vögel, Nadeln und Laub, die Igeln Unterschlupf bieten, Eichhörnchen in Baumhöhlen, Fuchsbaue, Nüsse und Samen, die der Tierwelt Futter bieten, Wohnraum von Pilzen, Moosen, Insekten und Kleintieren, aber auch Rotwild.

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SCHAUFENSTER Vermarkter-Organisationen stand uns Rede und Antwort. Sehr fruchtbringend waren zudem die Gespräche und der Meinungsaustausch unter den Teilnehmern außerhalb der Seminarstunden. Stephan Raffl: Die große Zahl der Besucher ei-

nerseits und die aktive Mitarbeit haben sogar die Referenten beeindruckt, wie sie selbst betonten. Erfreulich war auch, dass heuer sehr viele neue Gesichter unter den Teilnehmern waren. Das Programm hat alle Erwartungen übertroffen. Die Gesellschaft außerhalb der Seminarstunden war zudem sehr gut und hat viele neue Kontakte und Freundschaften ermöglicht.

Die Arbeitsgruppe „Obstbauseminar“ (v. l.): Heinz Atz, Ulrich Mittersteiner, Elisabeth Wenter, Thomas Pedross, Johann Huber, Helmut Gitterle, Klaus Kapauer, Florian Gasser, Markus Prantl, Stefan Pircher, Andreas Tauber und Michael Holzner

Südtirols Obstbauern sind top Der Verein A.L.S. – Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen – kann mit Genugtuung auf das heurige, 27. Obstbauseminar im Haus der Familie in Lichtenstern am Ritten zurückblicken. Hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland setzten sich gemeinsam mit den Südtiroler Obstbauern über die brennenden Probleme der heutigen Zeit auseinander. Vielfältig war das Programm, von der Sortenwahl über Produktionstechniken, Pflanzenschutz, Umwelt- und Gesetzesauflagen bis zum Konsumentenverhalten und moderner Kommunikation. Nach Abschluss des Seminars, das heuer alle Erwartungen übertraf und nicht alle Anfragen

zur Teilnahme erfüllen konnte, haben wir ein paar Stimmen von Seminarbesuchern eingeholt.

Sieghard Alber: Als Landesobmann der Südtiroler Bauernjugend ist es für mich geradezu eine Verpflichtung, das Obstbauseminar zu besuchen. Das heurige Programm hat meine Vorstellungen vollauf erfüllt. Neben den vielen fachlichen Neuerungen gefiel mir besonders das Thema Kommunikation. Hier ist jeder gefordert und kann auch Wesentliches zur allgemeinen Imageverbesserung der Landwirtschaft beitragen. Mit Freude durfte ich auch feststellen, dass die Gemeinschaft außerhalb der Vortragsund Diskussionsreihe so toll funktionierte. Den Veranstaltern möchte ich an dieser Stelle auch mein volles Lob und großen Dank aussprechen.

Jochen Kager: Das Programm der heurigen

Veranstaltung hat mich sofort gereizt und ich wollte mir dies nicht entgehen lassen. Ich war schon einige Male dabei und muss sagen, es hat mich diesmal nicht gereut, obwohl ich andere Verpflichtungen absagen musste. Speziell das Thema Kommunikation zwischen Landwirt und Konsumenten war interessant. Sowohl das Referat als auch die Diskussionen darüber. Erfreulich Klartext gesprochen haben auch der EU-Parlamentarier Dorfmann und Landesrat Schuler. Auch die Spitze von Bauernbund und

Jakob Ganterer: Mich haben neben den Fach-

vorträgen selbst die Referenten positiv überrascht. Einige davon haben sich die Zeit genommen, auch außerhalb der Vorträge mit uns Teilnehmern zu diskutieren, und so konnten wir im lockeren Rahmen wertvolle Erfahrungen sammeln. Auch war die Gruppe untereinander sehr angenehm, und ich bin überzeugt, dass wir auch die schwierigen Zukunftsprobleme meistern werden. Schon heute freue ich mich auf das nächste Obstbauseminar und spreche den Veranstaltern ein großes Lob aus.

Frankenberger gewinnen Berlinreise Die zweite Klasse der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Frankenberg in Tisens gewinnt den Hauptpreis der 14- bis 18-Jährigen beim Wettbewerb Politische Bildung 2015 in Bonn. Das ausgezeichnete Radio-Feature „Lebensmittel für die Tonne“ bringt die Schülerinnen und die Projektleiterin Dr. Christine Gutgsell im Frühjahr eine Woche nach Berlin, wo sie von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen werden. Die Frankenberger Schülerinnen haben sich mit ihrem Projekt gegen Lebensmittelvernichtung gegen eine starke Konkurrenz behauptet: 2.835 Schulklassen, das sind ca. 50.000 Schülerinnen beteiligten sich beim größten deutschsprachigen Wettbewerb für Politische Bildung, der unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundespräsidenten Dr. Joachim Gauck steht. Das prämierte Radio-Feature kann über diesen QR-Code angehört werden. 24 BAZ 2016/04

mit einem Smartphone abgerufen werden oder auf der Homepage der Schule


SPORT

Ein Ultner Naturbahn-Urgestein Florian Breitenberger aus St. Nikolaus ist ein echtes Naturbahnrodel-

nur das Training, sondern auch das Material ist ausschlaggebend.

Urgestein.

Der Ultner ließ bereits vor fünfzehn Jahren international aufhorchen. 2001 krönte er sich zum Junioren-Europameister, ein Jahr darauf wurde er Vizeweltmeister der Junioren im Naturbahnrodeln. Er galt als eines der größten Talente im Nachwuchsbereich. Seinen größten Erfolg feierte der heute 31-Jährige, der seit 15 Jahren zum Nationalteam der „Azzurri“ gehört, jedoch in der vergangenen Wintersaison. Bei den Naturbahnrodel-Weltmeisterschaften im obersteirischen Mariazell holte er hinter seinen beiden Landsmännern, dem Völser Seriensieger Patrick Pigneter und dem Villanderer Alex Gruber, die Bronzemedaille. Zudem hat Breitenberger drei Weltcup-Siege errungen. Doch ausruhen? Das kennt der motivierte Ultner nicht. In der aktuellen Wintersaison will der 31-Jährige wieder voll angreifen und der Konkurrenz, die vor allem aus dem eigenen Lager kommt, ordentlich einheizen. Mit der „BAZ“ hat der Ult ner über seine Ziele, den Naturbahnrodelsport, die ewige Frage „Olympia“ und mehr gesprochen. Mit 31 Jahren der bisher größte Erfolg: Bronze bei der WM im vergangenen Jahr. Was bedeutete diese Medaille? Diese Medaille ist schon etwas Besonderes, ich war schon einige Male sehr knapp dran. Vielleicht hatte ich dieses Mal bei meiner siebten Weltmeisterschaft auch einfach die nötige Erfahrung und ein wenig Glück. Was sind die Ziele für die heurige Saison? Der eine oder andere Podestplatz wäre sicherlich schön. Es steckt aber viel harte Arbeit dahinter; nicht

Wie sind Sie zum Rodeln gekommen? Angefangen hat alles, als ich noch klein war. Denn schon als Kind wurde bei uns zu Hause immer gerodelt; mein Bruder, die Nachbarjungs und ich bauten uns bereits damals eine Rodelbahn auf den Wiesen. Auf dieser simplen, aber funktionstüchtigen Bahn hatten wir unseren Spaß. Später wurde es etwas ernster. Wir erlernten den Rodelsport auf der damals neuen Naturrodelbahn „Moscha“ mithilfe von Trainern des Rodelclubs. Wie sieht das Training eines Naturbahnrodlers aus? Im Herbst, noch vor der Wintersaison, trainiere ich an den Wochenenden zusammen mit den Kollegen des Nationalteams und werktags mit den Fußballern des SV Ulten. Sobald es kalt wird, geht’s dann wieder mit dem Rodeln auf dem Eis los. In den nächsten Jahren will der internationale Rennrodelverband FIL ein letztes Mal um die Aufnahme ins olympische Programm ansuchen. Dann wären Sie 2022 mit 38 Jahren in Peking mit dabei. Natürlich wären auch die Naturbahnrodler gerne olympisch, ob das irgendwann wirklich klappt, weiß niemand so genau. Es ist eine politische Entscheidung, und wenn die richtigen Personen dahinterstehen, könnte es schon was werden. Im Allgemeinen ist die Stimmung im Athletenlager aber wieder positiver als noch vor einigen Jahren. Aufgrund der fehlenden olympischen Anerkennung ist es schwer, das Naturbahnrodeln als Vollprofi zu betreiben. Wie lässt sich das Rodeln auf Weltklasseniveau mit einer beruflichen Tätigkeit verbinden? Es ist sehr schwer, da ich einen

Florian Breitenberger: Naturbahnrodeln ist seine Welt

selbstständigen Beruf ausübe und deshalb schon auf das eine oder andere Training verzichten muss. Mir gefällt der Rodelsport aber sehr

und deswegen ist es auch Winter für Winter möglich einen Kompromiss zwischen Arbeit und Rodeln zu finden. (ma)

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Auf die Moschwald- und Maiser Alm WANDERN mit Christl Fink

Ob man nun über braune oder

Zaun entlang an den Rand eines Bächleins, dem wir kurz folgen. Wir überqueren es und kommen zum ehemaligen Gasthaus Tschitt, heute nur mehr Bauernhof.

schneebedeckte Wiesen wandert, dieser Weg ist bis zur Maiser Alm immer machbar und für Sonnenhungrige ein Genuss! Der Rückweg führt je nach Schneelage über den Alten Almweg oder über den Forstweg.

Wir wenden uns bei der großen Panoramatafel oberhalb des Parkplatzes gleich aufwärts und folgen bis Falzeben der Markierung 14. Immer abseits der Asphaltstraße

wandern wir aufwärts, wenden uns bei den ersten Wegweisern nach rechts. Zweimal müssen wir die viel befahrene Straße überqueren, jenseits führt der Fußweg weiter, dann geht es zwischen Ferienhäusern hindurch zu einem Bildstock. Nun führt ein Steig über Wiesen nur mäßig ansteigend bis zum Unterwegerhof. Oberhalb desselben geht es dem 26 BAZ 2016/04

Beim Wegkreuz wandern wir wiederum die Wiese hinauf und kommen in den Wald. Wir überqueren einen asphaltierten Weg, der über die Lochhöfe zur Moschwaldalm führt, doch bleiben wir der Markierung 14 treu und erreichen bald einen Aussichtspunkt mit einem neuen Kreuz. Hier hat man einen besonders schönen Blick zum Kern des Streudorfes mit der Pfarrkirche. Nun müssen wir wenige Schritte der Straße entlang, ehe der Wanderweg wieder aufwärts führt. Jetzt fällt unser Blick auf den sehr nahe wirkenden Ifinger. Wir kommen erneut zur Straße, überqueren sie, jenseits geht es ganz eben bis kurz vor einem Bildstock. „St. Florl von Bit-Zoach, behüat

uns vor Brand-Pest und schlech-

te Stroach!“, so lautet der originelle Spruch. Lange rätseln wir um die Bedeutung von „Bit-Zoach“, bis wir auf einer Wanderkarte die Gegend als Pizeich benannt finden, deshalb hieße es wohl „hl. Florian von Pitzeich“. Wenige Schritte zurück und schon sind wir wieder auf unserem Wandersteig, der bergan führt. Schließlich entdecken wir zur Rechten ein Ferienhaus mit einem großen Edelweiß. Hier geht es wieder über die Straße, kurz am linken Rand entlang, ehe der Steig wieder aufwärts führt. Am Waldrand führt der Steig nur noch kurz weiter bis zum Hotel Falzeben. Von Falzeben müssen wir nach rechts,

nunmehr der Nummer 51 folgend. Jetzt geht es auf breitem Weg leicht abwärts bis zum Sinichbach, über die Brücke und gleich wieder aufwärts, bis der markierte Weg nach rechts weist. Etwas steil wandern wir aufwärts, bis bei den Wegweisern der Weg wieder flacher wird. Binnen kurzem sind wir auf der Moschwaldalm.

Hier haben wir einen herrlichen Blick bis hin zu den Laugenspitzen, die Sonnenbank vor der geschlossenen Hütte lädt zur Mittagsrast und die Rucksackmahlzeit mundet besonders gut.

Alles A lles a auf uf eeinen inen B Blick lick Anfahrt: Mit dem Bus vom Bahnhof Meran bis zur Haltestelle an der Kreuzung von Hafling Dorf und Falzeben, oder mit dem Pkw zum Nusser-Parkplatz. Ausgangspunkt: Haltestelle NusserParkplatz Ziel: Maiser Alm Gehzeiten insgesamt rund 2,45 Std. im Aufstieg und 2 - 2,30 Std. im Abstieg. Parkplatz > Falzeben: 1,15 Std. > Moschwaldalm: 1,15 Std.. > Maiser Alm: 15 Min. Variante A: zurück zum Wegweiser nach der Moschwaldalm: 20 Min. > über Mark. 15 nach Hafling Dorf: 1,40 Std. Variante B: Von der Maiser Alm über den Alten Almsteig in den Talgrund und bis ins Dorf Hafling: 2 Std. Beste Zeit: zu jeder Jahreszeit, Achtung auf eisige Stellen im Winter!


Winterlandschaft auf dem Tschögglberg

Neu gestärkt wandern wir am brei-

ten Forstweg weiter und kommen direkt oberhalb der Maiser Alm heraus. Nun haben wir für heute den höchsten Punkt erreicht. Je nach den Schneeverhältnissen treffen wir jetzt unsere Entscheidung für den Rückweg: entweder wandern wir auf dem Steig unterhalb der Hütte zurück zur Moschwaldalm und zum Wegweiser, der mit der Markierung 15 nach Hafling führt. Oder aber wir nehmen ebenfalls im ersten Teil den Wanderweg unterhalb der Maiser Alm bis zum „Alten Almweg“ und – nur sofern es gute Spuren gibt! – auf diesem teils etwas steil und abenteuerlich ins Tal des Sinichbaches.

Schneebedeckte Bäume grüßen den Wanderer

Beide Wege treffen bei der Brücke,

die über den Sinichbach führt, zusammen. Wir jedoch bleiben auf der orographisch linken Seite und folgen nun immer der Markierung 15 A. Im Talgrund gehen wir einen mit gro-

ßen Steinen gesäumten Weg hinunter zur Brücke, überqueren den Bach und wandern jenseits erst leicht ansteigend durch schattigen Wald, ehe wir hinaus auf die Weite der Wiesen kommen. Am Glatzhof vorbei wan-

Ein Bildstock am Anfang des Weges

dern wir immer 15 A folgend hinunter zur Bushaltestelle ins Dorf Hafling. Wer mit dem Privatauto gekommen ist, muss noch durch den Tunnel, die hohe Brücke und ist dann auch wieder am Ausgangspunkt.

BAZ 2016/04 27


PR-INFO Definitiv besser: Meister! Meister sind zwar nicht schöner, aber besser! Der Südtiroler Meisterbund will durch eine neue Imagekampagne Interesse für die Meisterausbildung wecken und Meister untereinander vernetzen.

Seit 2013 sind im Südtiroler Meisterbund die Absolventen der Meister ausbildungen von sage und schreibe 75 praktischen Berufen des Handwerks, der Gastronomie, der Landwirtschaft und des Handels organisiert. Sie alle zeichnet vor allem eines aus: Qualität. Denn: der Meisterbrief gilt im deutschsprachigen Raum bereits als Qualitätssiegel. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Sichtbarkeit und Wertschätzung der Meisterausbildung auch hierzulande zu steigern“, erklärt Obermeister Martin Haller. Unter dem Motto „Du wirst nicht schöner, aber besser. Als Meister“ soll das Netzwerk des Südtiroler Meisterbundes, das

bereits über 400 Mitglieder zählt, noch ausgeweitet werden. Zudem gilt es, den Nachwuchs von den Vorteilen der weiterführenden Ausbildung zu überzeugen. „Der Meisterbrief ist ein personengebundenes Gütesiegel. Neben einer großen persönlichen und berufsspezifischen Bereicherung bietet er auch dem Kunden die Garantie einer qualitativ hochwertigeN Arbeit und Dienstleistung“, so Haller. Den Meisterbund und seine Mitglieder finden Sie unter www.meisterbund.it.

Kinder helfen Kindern Unbeschwert im Freien spielen, in die Schule gehen, Sport treiben, musizieren – für die meisten Kinder gehören diese Tätigkeiten zum alltäglichen Leben dazu. Aber nicht alle Kinder haben das Glück, dies genießen zu dürfen. Viele Kinder müssen wochenlang im Krankenhaus bleiben, dürfen die Natur und das Leben vor der Tür nur durch die Fensterscheibe beobachten und müssen langwierige Chemotherapien erdulden. Dass nicht alle Kinder ihre Kindheit sorgenfrei genießen können, da sie an Krebs leiden, wissen auch die Firmlinge von Nals, und dieses Schicksal hat sie besonders berührt. Deshalb haben sie die Aktion „Kinder helfen Kindern“ gestartet. Am Sonntag, 13. Dezember 2015 gestalteten die Mädchen und Buben der Nalser Firmgruppe eine hl. Messe in der örtlichen Pfarrkirche. Anschließend boten sie gegen ei-

ne freiwillige Spende Süßigkeiten, allerlei Köstlichkeiten, selbstgepressten Apfelsaft sowie Tee, alles mitgebracht von den Eltern der Firmlinge, an. Mit Freude überreichten die Nalser Firmlinge dann am Freitag, 5. Februar 2016 die stolze Summe von 1.332,00 Euro an Frau Renate Mühlögger Tschager, Vorstandsmitglied der Kinderkrebshilfe „Peter Pan“ und können so kranken Kindern helfen. Frau Tschager bedankte sich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden dieser Hilfsaktion. Bild: Photography Rauch

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BAZ 2016/04 29


Was ist los? ab sofort

5. 3.

Komödie

Tag der offenen Schule

der Theatergruppe Tscherms. „Das perfekte Disaster“; Wann: 19. + 20. + 24. + 26. + 27. 2. um 20 Uhr; 21. + 28. 2. 2016 um 16 Uhr; Wo: Tscherms, Pfarrsaal; Infos: Kartenvorverkauf – Tel. 0473 56 32 20 mittags u. abends oder 1 Stunde vor Beginn an der Theaterkasse.

am 5. März 2016 von 14 bis 18 Uhr Programm: Show 15 - 16.30 Uhr, Energiedetektive unterwegs, Partygebäck zum Ausprobieren, Inser Hofladen, Kinderanimation Wo: Tisens, Bildungszentrum Frankenberg; Infos: Tel. 0473 920962, fs.frankenberg@schule. suedtirol.it

ab 5. 3.

9. 3.

Komödie „Lauter Erpresser“

Malkurs Acryl abstrakt

der Sinicher Dorfbühne. Der Bürgermeister von Untermais bekommt nach dem Schützenfest Erpresserbriefe... Wann: 5. 3. + 12. 3. + 19. 3. um 20 Uhr 6. 3. + 13. 3. + 20. 3. um 18 Uhr Wo: Sinich, Ipes-Saal, Kartenverkauf Tel. 371 1825884, info@sinicher-dorfbuehne.it

5 Abende, 5 Techniken, 5 Bilder auf Leinwand. In Schritt-für-Schritt-Anleitung mit der Künstlerin Sylvia Neulichedl. Für Anfänger und Interessierte. Wann: Ab Mi 9. 3. • 5 Abende Wo: Partschins; Info: Tel. 0473 52 03 28, sylvia@amina.bz.it, www.amina.bz.it

Musikalische Reise der Bürgerkapelle Lana Am Sonntag, 6. März lädt die Bürgerkapelle zum Frühjahrskonzert ein. Kapellmeister Martin Knoll hat ein abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammengestellt, das sinfonische, originale und zeitgenössische Werke umfasst. Besonderer Höhepunkt in diesem Jahr ist die Aufführung der musikalisch-theatralischen Reise „Abenteuer auf hoher See“ gemeinsam mit dem Ensemble Bozen Brass. Eröffnet wird das Konzert mit „Olympica“ von Jan Van der Roost. Das Orchesterjubiläum, aus dessen Anlass dieses Werk komponiert wurde, die Begeisterung der einzelnen Mitglieder für ihr Hobby und die Schönheit der Natur in und um Nagano werden in den drei Hauptthemen des Werkes bearbeitet. Anschließend folgt „Four Scottish Dances“ von Malcolm Arnold. Die vier Sätze der Suite des britischen Komponisten wurden von verschiedenen volkstümlichen schottischen Melodien und Tänzen inspiriert und unterscheiden sich untereinander deutlich sowohl im Tempo als auch im Stil. Die Ouvertüre zur Oper „Die Macht des Schicksals“ von Giu30 BAZ 2016/04

seppe Verdi handelt von den Folgen einer geladenen Pistole, aus der sich unglücklicherweise ein Schuss löst, der wiederum unversöhnliche Rache und blutige Verstrickungen zur Folge hat, und gehört zu Verdis reifen Opern der mittleren Periode. Anlässlich seines 100. Todestages widmet die Bürgerkapelle Lana den Eröffnungsmarsch für den zweiten Konzertteil dem Marschkomponisten: Julius Fucik. Zu hören sein wird sein Konzertmarsch „Attila“. Das folgende dreisätzige Werk „Theatre Music“ von Philip Sparke wurde 1990 komponiert. „Overture“ ist ein munterer und lebhafter Satz, „Entr’acte“ dann ein einfühlsames, zartes Zwischenspiel und

„Finale“ eine Tollerei für die gesamte Musikkapelle. „Abenteuer auf hoher See“. Das Arrangement des musikalischen Teils übernahm Robert Neumair, während Regisseurin Kathrin Hirber für den theatralischen Teil gewonnen werden konnte. Mit Bozen Brass hat man eine perfekte Begleitung gefunden. Die Handlung umfasst das Einsteigen der Passagiere auf das Schiff und die abwechslungsreichen Tätigkeiten während der Kreuzfahrt, einen schweren Sturm mit dem Untergang des Schiffes und der Strandung auf einer geheimnisvollen Insel sowie schlussendlich die Rettung. Die Kombination aus Musik und Theater fordert von allen Beteiligten

nicht nur deren musikalische Fähigkeiten, sondern auch die theatralische Begabung. Kartenvorverkauf am Samstag, 27. Februar und Samstag, 5. März von 10 bis 12 Uhr im Raiffeisenhaus Lana, Tel. 0473 561011 und von Montag, 29. Februar bis Freitag, 4. März von 11 bis 13 Uhr im Tourismusbüro Lana, Tel. 0473 561770, sowie 2 Stunden vor Konzertbeginn im Kursaal. Weitere Infos auf www.bklana.org.


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BAZ Nr. 04 vom 24/02/2016 by Bezirksmedien GmbH - Issuu