SCHWEIZER KUNST
11. März 2026
Basel


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11. März 2026
Basel


11. März 2026 – ab 14 Uhr
Schwarzwaldallee 171
4058 Basel

Nicolas Beurret Geschäftsführer Teilhaber

Nadja Scribante Amstutz Geschäftsleiterin Westschweiz

Reto Monticelli Auktionator & Client Services

Emmanuel Bailly Geschäftsführer Teilhaber

Sarah Sonderer Geschäftsleiterin Ostschweiz

Markus Schöb Geschäftsführer Teilhaber


Daniela Moser Marketing & Kommunikation



Buchhaltung
Auktion Nr. 37
VORBESICHTIGUNG
Basel
von Donnerstag, 5. März bis Sonntag, 8. März täglich 10 – 17 Uhr
VORBESICHTIGUNG AUSGEWÄHLTER WERKE
Genf
Dienstag, 3. März 11 – 18 Uhr
Mittwoch, 4. März 10 – 13 Uhr
Zürich
Freitag, 27. Februar 15 – 19 Uhr
Samstag, 28. Februar 11 – 16 Uhr
11. März 2026
ab 11 Uhr
Internationale Kunst bis 1900 Los Nr. 1–125
ab 14 Uhr
Schweizer Kunst Los Nr. 200–314
ab 17 Uhr
Basel Watch Auction Los Nr. 400–428
Verfolgen Sie die Auktion live unter: Suivez la vente en direct sur: The auction will be streamed live at: bbw-auktionen.com

Informationen & Online-Katalog bbw-auktionen.com
Basel
Schwarzwaldallee 171, 4058 Basel +41 61 312 32 00 info@bbw-auktionen.com
St. Gallen
Unterstrasse 11, 9001 St. Gallen +41 71 227 68 68 info@bbw-auktionen.com
Zürich
Kirchgasse 33, 8001 Zürich +41 43 343 90 33 info@bbw-auktionen.com
Genf
28 rue de Saint-Léger, 1204 Genf +41 22 310 32 57 n.scribante@bbw-auktionen.com
Artcurial Beurret Bailly Widmer ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie eindeutig identifizierbar sind und einen Schätzpreis von mind. CHF 2 500 haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbestand des Art Loss Register abgeglichen.


200 Anton GRAFF
1736–1813
Selbstbildnis – 1808
Öl auf Leinwand auf Holz rückseitig signiert, bezeichnet und datiert AGraff pinx. Dresden 1808
70 × 57 cm
Provenienz: Rudolf Rieter, Winterthur durch Erbschaft an Familie Fierz, Zürich
durch Erbschaft an Familie Stockar-Fierz, Zürich durch Erbschaft an die heutigen Besitzer
Literatur: Ekhart Berckenhagen, Anton Graff. Leben und Werk, Berlin, Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, 1967, S. 161, Nr. 530, mit Abb.
20 000 – 30 000 CHF
Enchère réservée
Die Lose 201–209 werden in einer Enchère réservée versteigert. Das bedeutet, zuerst werden die einzelnen Lose versteigert, danach alle Lose zusammen, welches entweder den Reservepreis der einzelnen Lose, in jedem Fall aber den Gesamtpreis der versteigerten Lose übersteigen muss. Falls einer dieser beiden Fälle eintritt, führt dies zur Annullierung der vorher erfolgten Zuschläge für die einzelnen Lose.

201
Ideale Landschaft mit Gefechtsszene
Öl auf Leinwand auf Holz
124 × 73 cm
5 000 – 7 000 CHF
Les lots 201-209 seront vendus avec faculté de réunion. Cela signifie que les lots sont d’abord mis aux enchères individuellement puis ensemble. Si le prix des lots entier dépasse le prix de réserve des différents lots ainsi que le prix total des lots adjugés individuellement, cela entraînera l’annulation des adjudications effectuées auparavant et l’ensemble des lots sera déclaré adjugé à une seule et même personne.


202
Ideale Landschaft mit Bach und Staffage
Öl auf Leinwand
124 × 76 cm
5 000 – 7 000 CHF
203
Ideale Landschaft mit Hirte und Vieh
Öl auf Leinwand
124 × 74,5 cm
5 000 – 7 000 CHF
Ideale Landschaften aus dem Wollenhof
Johann Heinrich Wüest ist der mit Abstand bedeutendste Zürcher Landschaftsmaler des 18. Jahrhunderts und kann ganz allgemein zu den grossen Schweizer Malern dieser Zeit gerechnet werden. Ausgehend von der Holländischen Landschaftsmalerei schuf er virtuos sehr eigenständige ideale Landschaften. Sein bekanntestes Werk ist Der Rhonegletscher welches sich heute im Kunsthaus Zürich befindet. Der Rhonegletscher war Teil des hier angebotenen Ensembles von ursprünglich 18, als Wanddekorationen komponierten Landschaften für den Gartensaal des Hauses zum
Wollenhof in Zürich. Die Werke sind 1795 im Auftrag des Zürcher Seidenfabrikanten Salomon Escher (1743–1806) entstanden und vier davon sind 1877 als Geschenk von Heinrich Escher-Escher (1816–1896) in die Sammlung des Kunsthauses Zürich gelangt. Die hier angebotenen Werke wurden 1867 aus dem Wollenhof entfernt, immer wieder in neuen Familiensitzen montiert und sind seit damals durch Erbschaft in der gleichen Familie geblieben. Sie sind ein Höhepunkt des zürcherischen Kunstschaffens und in ihrer Anzahl und Qualität von grösster Seltenheit!

204
Ideale Landschaft mit Fluss und Staffage
Öl auf Leinwand
124,5 × 76 cm
5 000 – 7 000 CHF


205
Ideale Landschaft mit reissendem Bach, Brücke und Staffage
Öl auf Leinwand
124 × 74,5 cm
5 000 – 7 000 CHF

206
Ideale Landschaft mit Wasserfall
Öl auf Leinwand auf Holz
124 × 27 cm
4 000 – 6 000 CHF
207
Ideale Landschaft mit Wasserfall
Öl auf Leinwand auf Holz
124 × 37 cm
4 000 – 6 000 CHF
208
Ideale Landschaft mit Fluss und Staffage
Öl auf Leinwand auf Holz
124 × 72 cm
5 000 – 7 000 CHF
209
Ideale Landschaft mit Reiter
Öl auf Leinwand auf Holz
124 × 68,5 cm
5 000 – 7 000 CHF




210
Ideale Landschaft mit trinkenden Kühen
Öl auf Leinwand auf Holz
124 × 73 cm
5 000 – 7 000 CHF
211
Ideale Landschaft mit Wasserfall
Öl auf Leinwand auf Holz
124 × 23,6 cm
4 000 – 6 000 CHF


212
Ideale Landschaft mit Fluss und Staffage
Öl auf Leinwand
124 × 76 cm
5 000 – 7 000 CHF

213
Caspar WOLF
1735–1783/98, Umkreis
Der Rütlischwur mit Blick auf den Vierwaldstättersee – 1777
Öl auf Leinwand unten links schwer leserlich signiert und datiert Wolff. 1777 48,3 × 66,5 cm
Provenienz: Privatbesitz, Basel-Stadt
Vergleichsliteratur: Willi Raeber, Caspar Wolf 1735–1783. Sein Leben und Werk, Aarau, Verlag Sauerländer, 1979, S. 224–225, Nr. 213, mit Abb.
Das Werk ist im Archiv des SIKISEA, dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, unter der Archivnummer 36979 als Arbeit aus dem Umkreis von Caspar Wolf registriert. Laut SIK-ISEA lässt sich ein abschliessendes Urteil über die Eigenhändigkeit Caspar Wolfs derzeit nicht fällen; ein eigenhändiger Anteil ist jedoch nicht auszuschliessen.
3 000 – 5 000 CHF
Wolfgang-Adam TÖPFFER
1766–1847
Vue du village avec un couple de raves, un cavalier et des personnages
Öl auf Leinwand
46 × 54 cm
Provenienz:
Galerie Herbert Schilling (1936) Privatbesitz, Zürich
8 000 – 12 000 CHF


215
1766–1847
Le Mont-Blanc au soleil couchant avec quatre paysans sur un chemin au premier plan – 1819 Öl auf Holz unten links monogrammiert und datiert AT 1819
39,5 × 35,5 cm
Provenienz: Privatbesitz, Genf
Galerie Dr. Fritz Nathan, St. Gallen (gemäss rückseitiger Etikette) Sammlung Raeber, Basel Privatbesitz, Zürich
Literatur: Lucien Boissonas, Wolfgang-Adam Töpffer, 1766–1847, Bern, Benteli Verlag, 2011, S. 226, Nr. LBP 202.
8 000 – 12 000 CHF

216
Albert ANKER
1831–1910
Baumgruppe
Öl auf Leinwand auf Karton rückseitig Nachlass-Stempel
Succession A.ANKER
22 × 29,5 cm
Provenienz: Cécile Anker
Galerie Nathan, Zürich
Privatbesitz, Zürich
Literatur:
Thérèse Bhattacharya-Stettler und Sandor Kuthy, Albert Anker, Werkkatalog der Gemälde und Ölstudien, Basel, Wiese Verlag, 1995, S. 278, Nr. 719, mit Abb.
6 000 – 8 000 CHF

217
Albert ANKER
1831–1910
Alter Berner Bauer
Tuschfeder und -pinsel auf Papier unten links signiert Anker
43 × 28 cm
4 000 – 6 000 CHF
218
Albert ANKER
1831–1910
Schreibendes Mädchen mit Apfel – 1907
Aquarell auf Papier unten rechts signiert und datiert Anker 1907
35 × 24,5 cm
20 000 – 30 000 CHF



1836–1909
Los von zwei Urwald–Landschaften
– Flusslandschaft mit Bergen, 1888 Öl auf Leinwand unten rechts monogrammiert und datiert A. M. 1888. 31 × 41,4 cm
– Flusslandschaft im Abendrot Öl auf Leinwand unten rechts signiert A. Methfessel 31 × 41,3 cm
Provenienz: Privatbesitz, Zug
4 000 – 6 000 CHF

220
Raphael RITZ
1829–1894
Gemsjäger
Öl auf Leinwand unten links signiert RRitz 31,5 × 42 cm

Provenienz: Privatbesitz, Wallis
Literatur: Walter Ruppen, Raphael Ritz (1829–1894). Das künstlerische Werk (Katalog der Werke), in: Vallesia, Sion, 1972, S. 87, Nr. 54.
6 000 – 8 000 CHF
221
Barthélemy MENN
1815–1893
Paysage
Öl auf Leinwand 22 × 29 cm
Provenienz: Galerie Bollag, Zürich (Rechnung vom 26.9.1929 liegt in Kopie vor) Privatbesitz, Zürich
3 000 – 5 000 CHF

222
François BOCION
1828–1890
Le lac avec grande barque – 1892
Öl auf Leinwand rückseitig bezeichnet Dernier Tableau de François Bocion peint à ma demande pour ma chère belle-sœur Rosalie Rochart Léon Berthoud en Janvier 1892. Dernier souvenir de mon cher beau-frère qui mourait le 26 Fév. suivant … 34,5 × 56,3 cm
Provenienz:
Galerie Paul Vallotton SA, Lausanne Privatbesitz, Waadt
15 000 – 20 000 CHF

223
François BOCION
1828–1890
Vidy, embouchure de la Chamberonne – 1875
Öl auf Holz unten links signiert und datiert F. BOCION. 1875
29,3 × 44,9 cm
Provenienz: Galerie Paul Vallotton SA, Lausanne Privatbesitz, Waadt
Ausstellung: Bocion, Lausanne, Fondation de l’hermitage, 7.9.1990–20.1.1991 (gemäss rückseitiger Ausstellungs–Etikette).
Literatur: Michel Reymondin, Catalogue raisonné de François Bocion, Wormer, Inmere BV, 1989, S. 34, mit Abb. sowie S. 35, Nr. 59 (als Dorigny).
10 000 – 15 000 CHF

224
François BOCION
1828–1890
Le grand lac vu du quai d’Ouchy – 1887 Öl auf Leinwand unten links signiert und datiert F. BOCION. 1887. 53,5 × 82,5 cm
Provenienz: Galerie Paul Vallotton SA, Lausanne Privatbesitz, Waadt
Ausstellung: Rétrospective Bocion, Lausanne, Musée Cantonal des Beaux-Arts, 28.9.–26.11.1978 (gemäss rückseitiger Ausstellungs–Etikette).
Literatur:
Michel Reymondin, Catalogue raisonné de François Bocion, Wormer, Inmere BV, 1989, S. 57, Nr. 126, mit Abb. 60 000 – 80 000 CHF
1831–1910
Mädchenbildnis
Öl auf Leinwand unten links signiert Anker 40,5 × 31 cm
Provenienz:
Albert Locher, Stein am Rhein Privatbesitz, Herzogenbuchsee (1962) Privatbesitz, Solothurn (durch Erbfolge an die heutigen Besitzer)
Ausstellung:
Albert Anker, Bern, Kunstmuseum, 17.9.–11.12.1960, Nr. 105.
Literatur:
Max Huggler, Albert Anker. Katalog der Gemälde und Ölstudien, Bern, Kunstmuseum/Verlag Berner Tagblatt, 1962, Nr. 269 (als Brustbild eines Mädchens).
Sandor Kuthy und Thérèse BhattacharyaStettler, Albert Anker (1831–1910), Werkkatalog der Gemälde und Ölstudien, Bern, Kunstmuseum, Basel, Wiese Verlag, 1995, S. 196, Nr. 416, mit Abb.
500 000 – 700 000 CHF



Das Gesicht ist der Schauplatz, auf dem sich die Seele zeigt ... wer sie hier nicht ergreift, kann sie nicht malen, und wer sie nicht malen kann, ist kein Porträtmaler.
Lavater, Physiognomische Fragmente, 1784
Die Anker-Expertin Therese Bhattacharya-Stettler beschreibt in einem ihrer Texte zu den Mädchenbildnissen:
«Obschon die Porträts im gesamten Œuvre Ankers numerisch nur einen geringen Teil ausmachen, gehören einige darunter zum Besten, was der Künstler je geleistet hat. Seine Bildniskunst verrät eine ausserordentliche Einfühlungsgabe. Er bekennt selbst in einem Brief, dass er von Anfang an grosses Gewicht auf die Psychologie gelegt habe, es sei vermutlich «ein Rest seiner Theologie». Er hat aber auch Lavaters Physiognomische
Fragmente eingehend studiert, in denen etwa zu lesen ist: «Das Gesicht ist der Schauplatz, auf dem sich die Seele zeigt ... wer sie hier nicht ergreift, kann sie nicht malen, und wer sie nicht malen kann, ist kein Porträtmaler.» (Lavater, Physiognomische Fragmente, 1784).
Neben persönlich-geprägten Bildnissen und bürgerlichen Auftragsarbeiten ist Anker vor allem – und mit Recht – für seine Porträts berühmt, welche er aus eigenem Antrieb und ohne konkreten Anlass geschaffen hat. Es sind Bildnisse von Kindern, Jugendlichen und älteren Leuten, von den Menschen,
die ihn in seinem ländlichen Inser Alltag umgaben. Sie scheinen zeitlos, individuelle Merkmale werden zurückgebunden. (…) Ernst und Schüchternheit des kindlichen Wesens sind meisterhaft eingefangen.»
In der Tat sind die Lebendigkeit und Präsenz, mit welcher der Künstler sein Modell dargestellt hat, nicht zu überbieten und weisen Anker als einen der besten Maler seiner Zeit aus.
Wir danken Dr. Therese BhattacharyaStettler für die Erlaubnis zur Verwendung Ihres Textes.



226
Rudolf KOLLER
1828–1905
Fröhliche Heimkehr – 1874
Öl auf Leinwand unten rechts signiert und datiert
R. Koller 1874
77 × 117 cm
Provenienz:
Heinrich Fierz, Zürich
Helene Stockar-Fierz, Zürich
Privatbesitz, Zürich (durch Erbfolge an die heutigen Besitzer)
Ausstellung:
Rudolf Koller, Zürich, Kunsthaus, 1928, Nr. 138.
Literatur:
Marcel Fischer, Rudolf Koller 1828–1905, Zürich, Fretz & Wasmuth Verlag, 1951, S. 56, mit Abb. 30 000 – 40 000 CHF
Als für Rudolf Koller 1898 eine Jubiläumsausstellung zu seinem 70. Geburtstag ausgerichtet wurde, wurde für diese die damals fast unglaubliche Zahl von 20 000 Besuchern gezählt. Koller galt als mit Abstand populärster – neben Böcklin auch als berühmtester –Maler der Schweiz seiner Zeit und seine Gotthardpost (Abb. 1) war das berühmteste und meistreproduzierte Werk der Schweizer Kunst.
Die Fröhliche Heimfahrt ist neben der Gotthardpost eines seiner bekanntesten Werke. Es fällt in dieselbe Entstehungszeit, wurde ebenfalls für einen der Gründer der Kreditanstalt gemalt und die Pferde entsprechen komplett denen der Gotthardpost. Es ist eindeutig, dass es Koller auch hier um dieselbe Kraft, Geschwindigkeit und Dynamik der Pferde geht. Diese rasen geradewegs auf den Betrachter zu: eine Perspektive, die damals absolut revolutionär war.


227
Louise-Catherine BRESLAU
1856–1927
Portrait de Mlle Anna Fierz – 1883
Öl auf Leinwand oben links signiert und datiert L. Breslau Oct. 30. 1883
66 × 60 cm
Provenienz:
Privatsammlung, Schweiz
Ausstellungen:
Genf, Musée d’art et histoire (gemäss rückseitiger Ausstellungs-Etikette).
Louise Breslau. De l’impressionnisme aux années folles, Lausanne, Musée cantonal des Beaux-Arts, 13.10.2001–20.1.2002, S. 103, Nr. 8, mit Abb.
Literatur:
Anne-Catherine Krüger, Die Malerin Louise Catherine Breslau (1856–1927). Biographie und Werkanalyse. Beschreibender Œuvrekatalog des Gesamtwerkes, Diss., Hamburg, 1988, Nr. 91.
Dr. Anne-Catherine Krüger bestätigt die Echtheit des Werks. Wir danken ihr für die Unterstützung bei der Katalogisierung.
6 000 – 8 000 CHF
Louise-Catherine BRESLAU 1856–1927
Mädchen mit Katze – 1896 Öl auf Leinwand unten links signiert und datiert LBreslau 1896 131 × 71,3 cm
Dr. Anne-Catherine Krüger bestätigt die Echtheit des Werks. Wir danken ihr für die Unterstützung bei der Katalogisierung.
6 000 – 8 000 CHF



Eugène GIRARDET 1853–1907
La marchande d’oranges
Aquarell auf Papier unten rechts signiert Eugène Girardet.
32 × 48 cm (Lichtmass)
Provenienz:
Privatbesitz, Waadt
2 000 – 3 000 CHF
230
Frank BUCHSER 1828–1890
Porträt einer jungen Nordafrikanerin
Öl auf Leinwand oben rechts monogrammiert F. B.
27,6 × 18,7 cm
Provenienz:
Auktion Dobiaschofsky, Bern, 6.5.2022, Los 73
Privatbesitz, Solothurn
5 000 – 7 000 CHF

1828–1890
Fischermädchen am Strand
Öl auf Holz unten rechts signiert F Buchser 23,8 × 16,3 cm
Provenienz: Privatbesitz, Solothurn 12 000 – 16 000 CHF

1828–1890
Strickendes Mädchen
Öl auf Leinwand unten rechts monogrammiert F.B.
20 × 15 cm
Provenienz: Privatbesitz, Zürich
7 000 – 9 000 CHF

233
Marius BORGEAUD
1861–1924
Bord de l’Anglin – 1906
Öl auf Leinwand unten rechts signiert und datiert
M Borgeaud 06 33 × 41 cm
Provenienz: Privatbesitz
Borgeaud-Gaulis, Lausanne Privatsammlung, Neuenburg
Ausstellungen:
Exposition vaudoise des Beaux–Arts, Lausanne, Grenette, 15.9.–17.10.1909, Nr. 41.
Marius Borgeaud, Pully, Musée de Pully, 26.6.–27.9.1981, Nr. 3 (als Etude de paysage).
Marius Borgeaud–Le temps suspendu, Vevey, Musée Jenisch, 3.6.–15.8.1993.
Literatur:
Bernard Wyder und Jacques Dominique Rouiller, Marius Borgeaud, l’homme, l’œuvre, 1861–1924, Catalogue raisonné, Lausanne, La Bibliothèque des Arts, Association des amis de Marius Borgeaud, 1999, S. 60, Nr. 28, mit Abb.
3 000 – 5 000 CHF
234
Marius BORGEAUD
1861–1924
Paysage au bouquet d’arbres – 1904 Öl auf Leinwand unten links signiert und datiert MBorgeaud. 1904. 73 × 92 cm
Provenienz: Privatsammlung, Neuenburg
Ausstellungen:
Marius Borgeaud, Pully, Musée de Pully, 26.6.–27.9.1981, Nr. 1.
Marius Borgeaud–Le temps suspendu, Vevey, Musée Jenisch, 3.6.–15.8.1993. Marius Borgeaud, Martigny, Fondation Pierre Gianadda, 16.11.2001–20.1.2002. Marius Borgeaud. Le Vaudois d’ailleurs, Lausanne, Palais de Beaulieu, Salon des antiquaires, 20.–28.11.2010.
Literatur:
Bernard Wyder und Jacques Dominique Rouiller, Marius Borgeaud, l’homme, l’œuvre, 1861–1924, Catalogue raisonné, Lausanne, La Bibliothèque des Arts, Association des amis de Marius Borgeaud, 1999, S. 56, Nr. 5, mit Abb. 10 000 – 15 000 CHF

Félix VALLOTTON
1865–1925
Les Alyscamps, soleil matin – 1920
Öl auf Leinwand unten links signiert und datiert
F. VALLOTTON. 20 rückseitig auf Keilrahmen bezeichnet
Les Alyscamps à Arles 73 × 54 cm
Provenienz:
Nachlass F. Vallotton (Nr. 18)
Galerie Vallotton, Lausanne (rückseitig auf Keilrahmen Etikette mit Nr. 823)
CH. Piguet, Yverdon (1939)
Galerie Vallotton, Lausanne (1981, Nr. 12197)
Feilchenfeldt, Zürich (1981) Privatbesitz, Schweiz
Auktion Galerie Widmer, St. Gallen, 18.3.2011, Los 23
Privatbesitz, Zürich
Ausstellungen:
Félix Vallotton, Zürich, Kunsthaus, 1928, Nr. 146 (als Arles, les Alyscamps II). Das gloriose Jahrzehnt. Französische Kunst 1910–1920 aus Winterthurer Besitz. 75 Jahre Kunstmuseum Winterthur, Winterthur, Kunstmuseum, 22.1.1.4.1991.
Félix Vallotton. Illusions perdues, Winterthur, Kunstmuseum,12.4.–7.9.2025, Nr. 169.
Les Alyscamps, die «Elysischen Felder», am Ostrand von Arles, haben seit der Antike fast mystische Bedeutung. Die berühmten Alleen beschäftigten und inspirierten Maler und Dichter immer wieder. Die Faszination reichte von Gauguin und Van Gogh bis hin zu Rilke.
Vallottons Gemälde Les Alyscamps hat Werner Weber in seiner grundlegenden Vallotton Monographie Eden und Elend ein ganzes Kapitel gewidmet: Er sieht darin eine Art Quintessenz von Vallottons Œuvre. «Es kann als wandelnd tragender Grundlaut zu den Form- und Farb-Melodien gedacht werden, die dem Maler, die dem Dichter Felix Vallotton eigen sind: Lebenssinnlichkeit und Todeswissen.
Literatur:
Livre de raison, LRZ 1273 «Les Alyscamps. soleil matin à droite 1r plan et gauche ds l’ombre, ds le fond toit rose. (T. 20 P)».
Gilbert Guisan, Doris Jakubec. Félix Vallotton. Documents pour une biographie et pour l’histoire d’une œuvre, Lausanne/ Paris, 1973–75, III, S. 271 ff.
Rudolf Koella, Das Bild der Landschaft im Schaffen von Félix Vallotton, Universität Zürich, 1969 (nicht publiziert), S. 297.
Günter Busch u.a., Félix Vallotton. Leben und Werk, Frauenfeld, 1982, S. 220, mit Abb.
B. Busch et al., Vallotton, Lausanne, 1985, Tafel 162.
Anne-Françoise Ponthus, La posterité du nabisme dans l’œuvre peint de Félix Vallotton, Paris, Sorbonne, 1992 (nicht publiziert), S. 41.
Jean-Claude Simoën, Le Voyage en France, Paris, France Loisirs, 1997, Bd. II, S. 70, mit Abb.
Das Bild «Les Alyscamps» ist das umfassend geltende Zeichen dafür. Das Bild ist erfüllt von der Atmosphäre eines Lebensliedes; (…) Schatten und Licht sind ihr Thema. In der Wegzone des Bildes wird dieses Thema akut. Aggressive Finsternis gegen stille Helle. Erebos und Elysion.»
Das Werk kommt aus Webers berühmter Vallotton-Sammlung und gehört in der Tat zu Vallottons aussergewöhnlichsten Bildfindungen: die unglaubliche Perspektive, der Schatten als Hauptelement und die Konzentration schliesslich des ganzen Gemäldes auf den kleinen Lichtschein im Tor. Eines der bedeutenden Werke von Félix Vallotton, dass auch Teil der grossen Retrospektive im Kunstmuseum Winterthur 2025 war.
Werner Weber, Eden und Elend. Félix Vallotton. Maler, Dichter, Kritiker, Zürich, 1998, S. 187–91, mit Abb. Marina Ducrey, Félix Vallotton, 1865–1925, L’œuvre peint, Catalogue raisonné, Bd. III, Zürich/Lausanne, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Fondation Félix Vallotton, 2005, S. 728, Nr. 1343, mit Abb. Félix Vallotton. Illusions perdues, Begleitbuch zur Ausstellung, Zürich, Scheidegger & Spiess, Nr. 169, mit Abb. 250 000 – 350 000 CHF
Les Alyscamps, ou « Champs Élysées en provençal », situés à l’est d’Arles, revêtent depuis l’Antiquité une signification presque mystique. Ces célèbres allées ont, à maintes reprises, inspiré peintres et poètes, de Gauguin à Van Gogh jusqu’à Rilke. Werner Weber a consacré un chapitre entier au tableau dans sa monographie fondamentale « Eden und Elend » (Eden et misère). Il y voit une sorte de quintessence de l’œuvre de Vallotton. « Il peut être considéré comme le ton fondamental porteur des mélodies de formes et de couleurs qui sont propres au peintre et au poète Félix Vallotton : sensualité de la vie et conscience de la mort.
Le tableau « Les Alyscamps » en constitue le symbole universel. » Le tableau est imprégné de l’atmosphère d’un chant à la vie ; (...) l’ombre et la lumière en sont le sujet. Dans
la partie inférieure du tableau, ce thème devient central. Une obscurité agressive lutte contre une clarté sereine, c’est Érèbe et Élysée. » Provenant de la célèbre collection Vallotton de Werner Weber, cette peinture fait partie des créations picturales les plus extraordinaires de Vallotton : une perspective étonnante, l’ombre comme élément principal, la concentration de toute la composition autour du petit éclat de lumière dans le portail. Il s’agit d’une des œuvres majeures de Félix Vallotton, qui faisait également partie de la grande rétrospective au Kunstmuseum de Winterthur en 2025.

Félix VALLOTTON
1865–1925
L’escalier du couvent San Marco, Pérouse – 1913
Öl auf Leinwand unten links signiert und datiert F. VALLOTTON. 13
68 × 45 cm
Provenienz:
J. Rodrigues-Henriques, Paris (1924 direkt beim Künstler erworben) Privatsammlung, Paris
Auktion Christie’s, Zürich, 21.9.2009, Los 66 (verkauft für CHF 816 000) bedeutende Privatsammlung, Zürich
Ausstellung:
Exposition de peintures de Félix Vallotton, Paris, Galerie Druet, 4.5.–16.5.1914, Nr. 36 (als Rampe de San Marco, Pérouse).
Literatur:
Félix Vallotton, Livre de raison, LRZ 958.
Charles Fegdal, Vallotton, Paris, Rieder, 1931, Nr. 42, mit Abb. Hedy Hahnloser-Bühler, Félix Vallotton et ses amis, Paris, A. Sedrowski, 1936, S. 215.
Rudolf Koella, Das Bild der Landschaft im Schaffen von Félix Vallotton, S. 238 ff., Nr. LK 191.
Marina Ducrey, Félix Vallotton 1865–1925, Catalogue de l’œuvre peint, Mailand, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Fondation Félix Vallotton, Editions 5 Continents, 2005, Bd. III, S. 582, Nr. 1022, mit Abb.
200 000 – 300 000 CHF
Ende September 1913 verbrachte
Vallotton mit seiner Gattin Gabrielle ungefähr drei Wochen in Perugia, wo sie im Hotel Palace lebten. In dieser Zeit entstanden acht erstaunliche Ölgemälde, alle im selben Format. Die Motive sind historische Sehenswürdigkeiten, von Vallotton in ganz eigener Weise betrachtet. Halten wir uns Perugia vor Augen, so ist das, was es von anderen Städten unterscheidet, sicherlich seine Lage am Bergrücken, der die Architektur und die Anlage der mittelalterlichen Stadt bestimmt. Vallotton scheint
von dieser Topographie und deren Folgen fasziniert gewesen zu sein, thematisierte er doch in jedem dieser acht Gemälde Höhendifferenzen und deren architektonische Überwindung, Treppen und Mauern, die er zu den aussergewöhnlichsten Perspektiven und Schattenspielen komponiert. L’escalier ist von allen Perugia-Bildern mit seiner extremen Perspektive und einer fast Böcklinschen Stimmung sicherlich das ikonischste und berühmteste dieser Werke und vermag den Betrachter fast magisch anzuziehen.
Fin septembre 1913, Vallotton et son épouse Gabrielle passent trois semaines à Pérouse à l’hôtel Palace. Durant cette période, il réalise huit étonnantes peintures à l’huile, toutes du même format. Les motifs sont des monuments historiques, observés par Vallotton d’une manière très personnelle. La topographie de la ville médiévale, située sur une acropole collinaire, et son architecture semblent avoir fasciné l’artiste. En effet, dans chacune des huit toiles, il thématise les différences de hauteur et leur franchissement architectural comme les escaliers et les murs, qu’il
met en scène avec une perspective et des jeux d’ombres et de lumières spectaculaires. De tous les tableaux de Pérouse, L’escalier est certainement le plus iconique et le plus célèbre. La perspective fortement marquée et l’ambiance presque boecklinienne donnent à cette œuvre une atmosphère presque magique qui attire irrésistiblement le spectateur.






237
Ferdinand HODLER 1853–1918
Studie zur Mittelfigur der Einmütigkeit in Hannover – um 1912
Bleistift auf Papier unten rechts signiert und bezeichnet F. Hodler E. 40,5 × 27 cm
Provenienz: Privatbesitz, Schweiz
Auktion Christie’s, Zürich, 21.3.2011, Los 47
Privatbesitz, Zürich (bei obiger Auktion erworben)
2 500 – 3 500 CHF
238
Ferdinand HODLER 1853–1918
Ausschreitende Figur mit ausgebreiteten Armen, Studie zu Floraison – um 1913
Bleistift auf Papier unten rechts signiert F. Hodler 34 × 27 cm
Provenienz:
Sammlung Josef Müller, Solothurn Galerie Römer, Zürich (1986) Privatbesitz, Schweiz
Auktion Christie’s, Zürich, 3.12.2007, Los 112
Privatbesitz, Zürich (bei obiger Auktion erworben)
Ausstellung: Hodler, Oelbilder und Zeichnungen aus der Sammlung Josef Müller sowie aus Schweizer Privatbesitz, Zürich, Galerie Römer, 12.6.–31.7.1986, Nr. 48.
3 000 – 5 000 CHF
239
Ferdinand HODLER 1853–1918
Fahnenträger
Bleistift auf Papier unten rechts monogrammiert und unleserlich bezeichnet F. H. 33,8 × 48,4 cm (Lichtmass)
Provenienz: Privatbesitz, Zürich
3 000 – 5 000 CHF

240
Ferdinand HODLER 1853–1918
Los von zwei Studien
– Begrüssungsszene
Aquarell über Bleistift auf Papier 34 × 47,4 cm (Halbkreis–Format)
– Rückzug von Marignano Farbstift und Aquarell über Bleistift auf Papier 31,8 × 44,5 cm
Provenienz:
Privatbesitz, Schweiz Privatbesitz, Nordamerika Privatbesitz, Zürich
Bei der Begrüssungsszene könnte es sich um die Darstellung Empfang der Zürcher in Bern auf dem Weg zur Schlacht bei Murten handeln.
6 000 – 10 000 CHF
241
Ettore BURZI 1872–1937
Mondlandschaft – 1908
Öl auf Leinwand unten rechts signiert und datiert E. BURZI. ·1908 · 71,5 × 90 cm
7 000 – 9 000 CHF

242
Marius BORGEAUD
1861–1924
Dame lisant – 1923
Femme à la cravate – 1916
Öl auf Karton rückseitig signiert M. Borgeaud 41 × 33 cm (doppelseitig)
Provenienz: Privatbesitz, Schweiz
Literatur: Bernard Wyder und Jacques Dominique Rouiller, Marius Borgeaud, l’homme, l’œuvre, 1861–1924, Catalogue raisonné, Lausanne, La Bibliothèque des Arts, Association des amis de Marius Borgeaud, 1999, S. 181, Nr. 291, mit Abb.
7 000 – 12 000 CHF


243
Paul Basilius BARTH 1881–1955
Genesende – 1918
Öl auf Leinwand unten links signiert und datiert Paul Barth 18 121,5 × 111,5 cm
Provenienz: Privatbesitz, Schweiz Auktion Beurret Bailly Widmer Auktionen, Basel, 22.3.2023, Los 309 Privatbesitz, Basel-Stadt
Ausstellung: Paul Basilius Barth, Basel, Kunsthalle, 6.10.–11.11.1951, Nr. 86 (gemäss rückseitiger Ausstellungs–Etikette).
6 000 – 8 000 CHF

Ausstellungen:
244
Marius BORGEAUD
1861–1924
Le lit vert – 1922 Öl auf Leinwand unten links signiert und datiert M.Borgeaud. 1922. 65 × 54 cm
Provenienz:
Galerie Paul Vallotton SA, Lausanne Privatsammlung, Waadt
Exposition Borgeaud, Paris, Galerie Druet, 27.11.–8.12.1922, Nr. 32. Salon des Tuileries, Paris, Palais de Bois à la Porte Maillot, Mai 1924, Nr. 196 (gemäss rückseitiger Ausstellungs-Etikette).
Maîtres suisses et français du XIXe et XXe, Lausanne, Galerie Paul Vallotton SA, 8.12.–30.1.1981, Nr. 13, mit Abb. Marius Borgeaud – Le temps suspendu, Vevey, Musée Jenisch, 3.6.–15.8.1993 / Roubaix, Hôtel de Ville, Salle Pierre de Roubaix, 9.4.–29.5.1994 / La Faouët, Musée, 11.6.–3.10.1994, Nr. 88.
Musée en fête. L’art suisse dans les collections du Musée Jenisch de 1875 à 1950, Vevey, Musée Jenisch, 18.6.–31.10.1999, Nr. 46, mit Abb.
Literatur: Bernard Wyder und Jacques Dominique Rouiller, Marius Borgeaud, l’homme, l’œuvre, 1861–1924. Catalogue raisonné, Lausanne, La Bibliothèque des Arts / Association des amis de Marius Borgeaud, 1999, S. 171, Nr. 275, mit Abb.
25 000 – 35 000 CHF
245
Édouard Marcel SANDOZ
1881–1971
Fennec – 1921–24
Bronze
seitlich am Sockel signiert Ed.M. Sandoz sowie Giesser-Stempel Susse Fes Edt
Paris und bezeichnet Cire perdue
H 12,7 cm
Literatur:
Félix Marcilhac, Sandoz, sculpteur figuriste et animalier, 1881–1971, Catalogue raisonné de l’œuvre sculpté, Paris, Editions de l’Amateur, 1993, S. 364–365, Nr. 603, mit Abb.
6 000 – 8 000 CHF

246
Édouard Marcel SANDOZ
1881–1971
Sonnette oiseau bleu – um 1919
Bronze
seitlich am Sockel signiert
Ed.M. Sandoz sowie Giesser-Stempel
Susse Fes Edt auf der Unterseite bezeichnet
SONNETTE OISEAU
H 21,8 cm
Ein Fotozertifikat der Sladmore Gallery vom 9.12.2016 liegt vor.
Vergleichsliteratur:
Félix Marcilhac, Sandoz, sculpteur figuriste et animalier, 1881–1971, Catalogue raisonné de l’œuvre sculpté, Paris, Editions de l’Amateur, 1993, S. 453, Nr. 1170, mit Abb.
6 000 – 8 000 CHF
247
Édouard Marcel SANDOZ
1881–1971
Sonnette oiseau bleu
Bronze
seitlich auf dem Sockel signiert
Ed.M.Sandoz sowie Giesser-Stempel
Susse Res Edt
H 14 cm
Vergleichsliteratur:
Félix Marcilhac, Sandoz, sculpteur figuriste et animalier, 1881–1971, Catalogue raisonné de l’œuvre sculpté, Paris, Editions de l’Amateur, 1993, S. 453, Nr. 1170, mit Abb.
1 500 – 2 000 CHF

248
Édouard Marcel SANDOZ
1881–1971
Caneton – 1919
Bronze auf dem Sockel signiert Ed.M. Sandoz sowie seitlich am Sockel mit Giesser-Stempel Susse Fes Edt H 10 cm
Vergleichsliteratur:
Félix Marcilhac, Sandoz, sculpteur figuriste et animalier, 1881–1971, Catalogue raisonné de l’œuvre sculpté, Paris, Editions de l’Amateur, 1993, S. 405, Nr. 862, mit Abb.
Ein Fotozertifikat der Sladmore Gallery vom 12.1.2017 liegt vor.
1 500 – 2 000 CHF
249
Félix VALLOTTON
1865–1925
Deux gâteaux – 1924
Tempera auf Karton unten links Signatur–Stempel und datiert F. VALLOTTON. 24 24,2 × 31,3 cm
Provenienz: Nachlass Félix Vallotton
Galerie Paul Vallotton SA, Lausanne
Maxime Vallotton, Lausanne
Privatbesitz, Schweiz
Ausstellung:
Félix Vallotton 1865–1925, Genf, Palais de l’Athénée, 14.10.– 2.11.1944, Nr. 31 (als Deux gâteaux sur assiette).
Literatur:
Livre de raison, LRZ 1470a: «nat morte, deux gâteux sur une assiette à fleurs, fond rouge. Détrempe (31–24)». Marina Ducrey, Félix Vallotton 1865–1925, Catalogue de l’œuvre peint, Bd. III, Mailand, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Fondation Félix Vallotton, Editions 5 Continents, 2005, S. 820, Nr. 1566, mit Abb.
30 000 – 40 000 CHF
Die «belle Rose» war eines der Lieblingsmodelle von Ernest Biéler. Sie ist ihm 1934 bei der Einweihung der renovierten Kirche von Savièse aufgefallen, und sie diente ihm im selben Jahr als Modell für unser Gemälde.
Der Künstler greift hier das Prinzip des «Conversation Piece» auf (ein angelsächsischer Ausdruck für ein Gemäldegenre, das sich insbesondere im 18. Jahrhundert in England entwickelte und in dem Personen in einem Moment ihres Alltags dargestellt werden, meist im Gespräch).
Die Szene spielt wahrscheinlich im Haus «La Tour» in Savièse, wo Biéler ein zweites Atelier hatte. In einem Innenraum, in dem man durch das Fenster die Kirche Saint-Ger-
main erahnen kann, stellt Rose eine liebenswürdige Bedienung dar, die in ein angenehmes Gespräch vertieft zu sein scheint. Das Genie des Künstlers zeigt sich in der äußerst subtilen Komposition: Obwohl der enge Bildausschnitt nur zwei Personen zeigt, lässt die Haltung von Rose, die aus dem Bild herausblickt, sowie die auf dem Tisch stehenden Gläser vermuten, dass sich noch weitere Personen um diesen versammelt haben.
In diesem grossformatigen Gemälde, das die Walliser Themen aufgreift, für die der Künstler bekannt ist, demonstriert Biéler die Bandbreite seiner künstlerischen Kultur und aktualisiert mit erstaunlicher Modernität ein klassisches Thema der Kunstgeschichte.

La belle Rose était un des modèles préférés d’Ernest Biéler. Il l’avait remarqué lors de la consécration de l’église rénovée de Savièse en 1934 et l'avait choisi la même année comme modèle pour notre tableau.
L’artiste reprend ici le principe des « conversation piece », expression anglo-saxonne qualifiant un genre de peinture qui s’est surtout développé au XVIII e siècle en Angleterre et dans lequel les personnages sont représentés dans un moment de leur vie quotidienne, généralement en train de converser.
La scène se déroule probablement dans la maison de la Tour à Savièse où Biéler possédait un deuxième atelier. Dans un intérieur où on entrevoit par la fenêtre l’église de
Saint-Germain, Rose pose dans le rôle d’une accorte servante qui semble être engagée dans une agréable conversation. Le génie de l’artiste se lit dans la composition d'une grande subtilité : bien que le cadrage resserré ne nous montre que deux personnages, l’attitude de Rose qui regarde hors du tableau ainsi que les verres posés sur la table suggèrent la présence d’autres personnes réunies autour de celle-ci.
Dans ce tableau de grand format qui reprend les thèmes valaisans qui ont fait la renommée de l'artiste, Biéler démontre l’étendue de sa culture artistique et réactualise, avec une étonnante modernité, un thème classique de l’histoire de l’art.
250 Ernest BIÉLER
1863–1948
La belle Rose – 1934
Tempera auf Holz links der Mitte signiert und datiert EST BIELER 1934 178 × 77 cm
Provenienz:
Arnold Perrot, Biel (zwischen 1938 und 1942 direkt beim Künstler erworben) Privatbesitz, Zürich
Ausstellung:
Exposition Ernest Biéler, Bern, Kunsthalle, 7.5.–12.6.1938, Nr. 90, mit Abb.
Literatur:
J. B. Manson, Ernest Biéler. Peintre suisse, Lausanne, Éditions la Concorde, 1936, Tafel LX.
P. M., Zu einem Buch über den Walliser Maler Ernest Biéler, in: Das Werk : Architektur und Kunst: architecture et art, 24, 1937, S. 273, mit Abb. Maurice Jean-Petit-Matile, Ernest Biéler, Lutry, Éditions Marendaz, 1976, S. 83, mit Abb.
Im Originalrahmen.
Ethel Mathier wird das Werk in das sich in Vorbereitung befindende Werkverzeichnis von Ernest Biéler aufnehmen. Wir danken ihr für die Unterstützung bei der Katalogisierung.
200 000 – 300 000 CHF


Ernest BIÉLER
1863–1948
Paysage automnal
Pastell und Kohle auf Papier unten rechts Signatur-Stempel EST BIELER 57 × 78 cm
Wir danken Ethel Mathier für die Unterstützung bei der Katalogisierung.
Provenienz: Privatsammlung, Waadt
7 000 – 9 000 CHF
252
Xavier de PORET
1897–1975
Tétras en montagne
Bleistift, Kohle und Aquarell auf Papier unten rechts signiert X. de Poret 50 × 31 cm
Provenienz: Privatbesitz, Waadt
3 000 – 5 000 CHF

1886–1981
Le métier à tisser
Tempera auf Hartfaserplatte unten links monogrammiert F.deR.
78,8 × 102,5 cm
Provenienz:
Unternehmensbesitz, Wallis
40 000 – 60 000 CHF *

Bilder wie diese sind es, die Amiets internationalen Ruf begründet haben und uns bis heute staunen lassen:
Die Kühnheit der Reduktion von Form und Farbe zu Beginn der zehner Jahre ihresgleichen sucht, ihn einer seits an die Spitze der Avantgarde setzt und ihn andererseits als komplett unabhängig erscheinen lässt!
254
Cuno AMIET
1868–1961
Verschneiter Obstbaum – 1910
Öl auf Leinwand unten rechts monogrammiert und datiert CA 10 61 × 62,3 cm
Provenienz:
Privatbesitz
Auktion Germann Auktionshaus, Zürich, 10.5.1978, Los 35 (als Baum im Winter) bedeutende Privatsammlung, Zürich
Ausstellung: Cuno Amiet und die Maler der Brücke, Zürich, Kunsthaus, 18.5.–5.8.1979, Nr. 86.
Literatur:
Franz Müller und Viola Radlach, Cuno Amiet. Die Gemälde 1883–1919, Bd.II, Zürich, Scheidegger & Spiess, 2014, S. 369, Nr. 1910.37, mit Abb.
Das Werk ist beim SIK-ISEA, dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, unter der Inventar-Nr. 36385 und mit der Werkkatalog-Nr. 1910.37 als eigenhändige Arbeit von Cuno Amiet registriert.
Das Werk ist für die Ausstellung Cuno Amiet. Les Quatres Saisons im Musée d´art de Pully (17.9.2026—9.1.2027) angefragt.
500 000 – 700 000 CHF

Bereits ab Mitte der neunziger Jahre befasste sich Amiet mit Winterlandschaften. In auf Umrisse und Formen reduzierten Bildflächen erprobte der Künstler auf subtile Weise das Spiel des Lichts in unzähligen Variationen. Das berühmteste unter ihnen, der Grosse Schnee, im Musée d’Orsay ist nicht nur eine Ikone der Schweizer Kunstgeschichte, sondern gehört zu den aussergewöhnlichsten Werken seiner Zeit. Verschneiter Obstbaum steht dem Pariser Bild in Bezug auf Stärke und Strahlkraft in keiner Weise nach.
erscheint nicht rein weiss, sondern schimmert in Nuancen von Blau, Violett und kontrastiert zum leuchtend gelben Hintergrund. Ein unglaublich schöner Farbklang im wahrsten Sinn. Franz Müller schreibt 2014 dazu: «Amiet erzielte beim formatfüllend nahsichtig gezeigten verschneiten Bäumchen prägnante LichtSchatten-Effekte, indem er auf starke Kontraste sowohl in der Farbgebung als auch in der grafischen Struktur setzte und organische, bewegte Flächen mit streng parallel orientierten Streifen kombinierte.»
Malerei einen grossen Einfluss hatte. 1904 stellte er an der grossen Ausstellung der Wiener Sezession an vorderster Front mit Gustav Klimt und Kolo Moser aus und ab 1906 war er Mitglied der expressionistischen Vereinigung «die Brücke». Ab diesem Zeitpunkt nahm er an den wichtigsten grossen internationalen Ausstellungen teil, war neben Hodler der bekannteste Schweizer Maler seiner Zeit und gehörte zu den berühmtesten internationalen Künstlern. In diesem Zusammenhang ist auch unser Gemälde zu sehen, eine unglaublich eigenständige

Das Gemälde zählt zu den eindrucksvollsten Beispielen für Amiets Auseinandersetzung mit Farbe, Natur und Stimmung. Im Zentrum des Bildes steht ein einzelner Baum, dessen Äste von Schnee bedeckt sind. Diese klare Motivwahl lenkt den Blick unmittelbar auf Form, Farbe und malerischen Ausdruck. Die Farben sind nicht naturalistisch, sondern bewusst gesteigert. Der Schnee
Verschneiter Obstbaum zeigt den Künstler auf dem Höhepunkt seines Schaffens.
Von Anfang an seiner Karriere war Amiet Teil einer internationalen Avantgarde. Zuerst war es Pont Avant mit dem Gaugin-Kreis, von welchem er ihr völlig neuartiges Verständnis von Form und reiner Farbe übernahm. Amiet war es, der dieses in die Schweiz brachte und damit auch auf die deutsche
Cuno und Anna Amiet, Wassily Kandinsky, Helmuth Macke, Heinrich Campendonk, Louis Moilliet und August Macke (neben Anna Amiet knieend) auf dem Balkon von Kandinskys Wohnung in der Ainmillerstrasse in München am 8. Oktober 1911.
Schöpfung, welche jedoch im engsten Zusammenhang der Werke der grossen Expressionisten, Kandinsky und der Wiener wie Klimt und Schiele steht. Es liest sich wie die Quintessenz ihrer Werte, Expression und Ornament, Klang und Farbe.


Die Einzigartigkeit dieser wunderbaren Gebirgslandschaft mit Nebelmeer lässt sich am besten durch einen Vergleich mit Ferdinand Hodlers berühmtem Eiger, Mönch und Jungfrau mit Nebelmeer (Abb. 2) aufzeigen. Zwei befreundete Künstler, welche sich fast zeitgleich mit dem gleichen Motiv befassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Amiet eine der Fassungen dieses Motivs von Hodler gekannt hat, ist sehr gross, haben die beiden doch zusammen ausgestellt und war eines aus dieser Reihe 1913 bereits in einem Mappenwerk publiziert. Die beiden grossartigen Kompositionen gegenüberzustellen, bietet sich also geradezu an und der Vergleich ist umso berechtigter als die beiden damals die erfolgreichsten Künstler der Schweiz und gleichzeitig auch die international berühmtesten Schweizer Maler waren und in zeitgenössischen Kritiken sehr oft gegenübergestellt wurden, so etwa von Wilhelm Schäfer, Hermann Kesser oder Eckart von Sydow. Sie alle vergleichen das Elegische von Hodler mit Amiets Lebensfreude,
das Lineare des Einen mit der Farbigkeit des Anderen. Hodlers Interpretation des Nebelmeers ist zweifelsohne eine Ode an die Grösse und Stärke der Natur. Dem Betrachter werden Schönheit und Erhabenheit vermittelt. Die Komposition ist neuartig, ein grosser Teil des Werkes wird zur vibrierenden Fläche, gemalt in Hodlers brillanter Technik. Nur fünf Jahre später schafft Amiet mit dem gleichen Motiv eine Komposition von grosser Kühnheit und Modernität, welche verschiedener und eigenständiger nicht sein könnte. Cuno Amiet verwendet kräftige, leuchtende Farben, die dem Nebel, dem Schnee und den Bergen eine fast dekorative Wirkung verleihen. Statt realistischer Schattierungen dominieren vereinfachte Formen und klar abgegrenzte Farbflächen. Dadurch entsteht eine starke emotionale Wirkung, welche die Nebelstimmung als farbintensives, kraftvolles Naturphänomen zeigt. Realität und subjektive Wahrnehmung verschmelzen miteinander.
Und dennoch, bei aller Abstraktion: Wer die Berge kennt, kennt genau diese Abendstimmungen mit leuchtend rosa Bergen und schwefelgelbem Himmel. Sicherlich war es auch die eigene Begeisterung für die Natur, welche zu dieser Komposition führte. Franz Müller schreibt dazu: «Trotz der fantastischen Anmutung lag wohl auch diesem Gemälde ein konkretes Erlebnis zugrunde, dasjenige eines Sonnenauf- oder untergangs in den Bergen.»
Im Februar 1913 berichtete Amiet dem Sammler Oscar Miller von einem Urlaub in Andermatt und von Skitouren, die er mit seiner Frau und Freunden unternommen hatte: «Es war ganz herrliches Skiwetter, das wir auch gehörig benützten. Wir haben den Gotthard &. Piz Lucendro gemacht. Es war herrlich!»
Cuno AMIET
1868–1961
Winter in den Bergen – 1913
Öl auf Leinwand unten rechts monogrammiert und datiert CA 13
rückseitig auf Keilrahmen signiert, datiert und bezeichnet C. Amiet 1913
Winter in den Bergen. 91,5 × 91,3 cm
Provenienz: wechselnder Privatbesitz
Auktion Sotheby Parke Bernet, Zürich, 14.11.1979, Los 95 (als Berge und Gletscher)
Auktion Galerie Villa Ulmberg, Zürich, 12.11.1981, Los 10 (als Berge und Gletscher) bedeutende Privatsammlung, Zürich
Ausstellungen:
VI. Kollektiv-Ausstellung. Amiet und Giacometti, München, Neue Kunst Hans Goltz, 14.4.–30.4.1913, Nr. 12. Januar-Ausstellung, Zürich, Kunsthaus, 8.1.–1.2.1914, Nr. 92 (als Berge). Exposition Cuno Amiet, James Vibert, Genf, Galerie Moos, 2.3.–31.3.1914, Nr. 45 (als Montagnes).
April-Ausstellung 1915, Basel, Kunsthalle, 5.4.–25.4.1915, Nr. 4. Ausstellung 6. Mai bis 3. Juni 1917, Zürich, Kunsthaus, 6.5.–6.6.1917, Nr. 43.
Ausstellung Cuno Amiet, Bern, Kunsthalle, 13.4.–18.5.1919, Nr. 134. The alps in Swiss Painting,Tokyo, Odakyu Grand Gallery, 25.3.–19.4.1977 / Chur, Bündner Kunstmuseum, 5.6.–21.8.1977, Nr. 104 (als Berge und Gletscher)
A chacun sa montagne, Vevey, Musée Jenisch, 27.8.–5.11.1995, Nr. 27 (als Montagnes et glacier).
Literatur:
Hans Trog, Im Zürcher Kunsthaus: Amiet. II, in: Neue Zürcher Zeitung, 28.1.1914, Nr. 128 (als Berge).
Edith Carey, in: A chacun sa montagne, Ausstellungskatalog Musée Jenisch, Vevey, 1995, S.66–67, mit Abb. (als Montagnes et glacier).
Franz Müller und Viola Radlach, Cuno Amiet. Die Gemälde 1883–1919, Bd.II, Zürich, Scheidegger & Spiess, 2014, S. 429–430, Nr. 1913.44, mit Abb.
Das Werk ist beim SIK-ISEA, dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, unter der Inventar-Nr. 32606 und mit der Werkkatalog-Nr. 1913.44 als eigenhändige Arbeit von Cuno Amiet registriert.
Das Werk ist für die Ausstellung Cuno Amiet. Les Quatres Saisons im Musée d´art de Pully (17.9.2026—9.1.2027) angefragt.
500 000 – 700 000 CHF

1877–1947
Rosen – 1930
Öl auf Leinwand unten rechts monogrammiert a.g. rückseitig auf Keilrahmen signiert, datiert und bezeichnet Augusto Giacometti 1930 Rosen 16 × 20,8 cm
Provenienz:
Galerie Aktuaryus, Zürich (gemäss rückseitiger Galerie-Etikette) Privatbesitz, Zürich
Literatur:
Hans Hartmann, Augusto Giacometti. Pionier der abstrakten Malerei. Ein Leben für die Farbe, Chur, Gasser, 1981, S. 242, Nr. 1485.
Michael Egli, Denise Frey und Beat Stutzer, Augusto Giacometti. Catalogue raisonné. Gemälde, Wandgemälde, Mosaike und Glasgemälde, Bd. I, Zürich, Schweizerisches Institut für Kunstgeschichte / Scheidegger & Spiess, 2022, S. 463, Nr. 262.
25 000 – 35 000 CHF


257
Ernst Ludwig KIRCHNER
1880–1938
Landschaft vor Frauenkirch – um 1924
Aquarell, Gouache und Ölpastellkreide auf Papier rückseitig bezeichnet und NachlassStempel Davoser Landschaft NACHLASS E.L. KIRCHNER
37,5 × 50,5 cm
Provenienz:
Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 21.6.2002, Los 67
Galerie Iris Wazzau, Davos (gemäss rückseitiger Galerie-Etikette)
Privatbesitz, Basel-Landschaft
50 000 – 70 000 CHF

258
Gustave BUCHET
1888–1963
Scène de rue – 1919
Tusche und Aquarell auf Papier auf Karton aufgezogen unten rechts signiert und datiert
G. BUCHET 1919
59,5 × 44,3 cm
Provenienz:
H. R. Pichler (1977) bedeutende Privatsammlung, Zürich
7 000 – 9 000 CHF

259
Gustave BUCHET
1888–1963
Composition puriste – um 1925
Aquarell und Gouache auf Papier auf Karton aufgezogen unten rechts signiert G. BUCHET
31,3 × 23,3 cm
Provenienz:
Auktion Sotheby’s, Zürich, 27.11.1986, Los 147 bedeutende Privatsammlung, Zürich
Ausstellung: Léger et l’esprit moderne: une alternative d’avant–garde à l’art non objectif (1918–1931), Genf, Musée Rath, 4.11.1982–16.1.1983.
5 000 – 7 000 CHF
260
Gustave BUCHET
1888–1963
Femme couchée lisant – 1915
Öl auf Leinwand unten links signiert und datiert G. Buchet 1915 73,2 × 116,7 cm
Provenienz: Privatbesitz, Schweiz Eric Meyer (2001) bedeutende Privatsammlung, Zürich
Ausstellung: 50 ans d’art vaudois, Lausanne, Fondation de l’Hermitage, 14.2.–10.5.1992.
25 000 – 35 000 CHF

Gustave BUCHET
1888–1963
Paysage Corse – 1932
Öl auf Leinwand unten rechts signiert und datiert
G. Buchet 1932
92,5 × 61 cm
Provenienz:
Galerie Strunskaja, Zürich (1985) bedeutende Privatsammlung, Zürich
30 000 – 40 000 CHF

Gustave BUCHET 1888–1963
Composition – 1921
Tempera auf Karton unten rechts signiert und datiert
G. BUCHET 1921
60 × 47 cm
Provenienz:
Galerie Strunskaja, Zürich bedeutende Privatsammlung, Zürich
25 000 – 30 000 CHF

263
Charles-Clos OLSOMMER 1883–1966
Veska pensive
Mischtechnik auf Papier unten rechts signiert C.C. Olsommer
27 × 32 cm (Lichtmass)
Provenienz:
Unternehmenssammlung, Schweiz
4 000 – 6 000 CHF *

264
Alice BAILLY 1872–1938
Danseuse
Stickerei auf Leinwand unten links signiert ABailly
42,2 × 32,5 cm (Lichtmass, oval)
Provenienz:
Unternehmenssammlung, Schweiz
8 000 – 12 000 CHF *

265
Rodolphe-Théophile BOSSHARD 1889–1960
Nu de dos – 1915
Öl auf Leinwand unten links monogrammiert und datiert RTh.B.15
60,8 × 50 cm
Provenienz: Unternehmenssammlung, Schweiz
Ausstellung: Hodler. Un modèle pour l’art suisse, Neuenburg, Musée d’art et d’histoire, 22.6.–6.10.2025, S. 243, mit Abb.
Literatur: Christophe Flubacher, Les peintres vaudois (1850-1950), Lausanne, Favre, 2008, S. 101.
Association Rodolphe-Théophile Bosshard, le catalogue des œuvres, Onlinekatalog, Nr. D0012.
Wir danken der Association RodolpheThéophile Bosshard für die Unterstützung bei der Katalogisierung.
10 000 – 15 000 CHF *


266 Cuno AMIET 1868–1961
Figuren im Garten – 1918
Öl auf Leinwand unten rechts monogrammiert und datiert CA 18 rückseitig bezeichnet und datiert GARTENBILD 1918
73 × 60 cm
Provenienz: Privatbesitz, Basel
Das Werk ist im Online-Werkverzeichnis des SIK-ISEA, dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, unter der Nummer 1918.58 registriert.
30 000 – 40 000 CHF

267
Cuno AMIET 1868–1961
Gelbe Chrysanthemen – 1933 Öl auf Leinwand unten rechts monogrammiert und datiert CA 33 rückseitig bezeichnet, datiert und signiert P.O.129. Gelbe Chrisanthemen. [sic], 1933, C. Amiet. 81 × 61 cm
Das Werk ist im Online-Werkverzeichnis des SIK-ISEA, dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, unter der Nummer 1933.38 registriert.
30 000 – 50 000 CHF

268
Adolf DIETRICH
1877–1957
Drei Meisen – 1940
Öl auf Karton unten links signiert und datiert
Ad. Dietrich 1940 26 × 19,5 cm
Provenienz:
Auktion Beurret Bailly Widmer, St. Gallen, 5.11.2021, Los 63 Privatbesitz, Zürich
Literatur:
Heinrich Ammann und Christoph Vögele, Adolf Dietrich, 1877–1957. Œuvrekatalog der Ölbilder und Aquarelle, Weinfelden, Rudolf Mühlemann, 1994, S. 280–281, Nr. 40.20, mit Abb.
20 000 – 30 000 CHF

269
Adolf DIETRICH 1877–1957
Herbst am Untersee – 1927
Öl auf Holz unten links signiert Ad.Dietrich 1927 44,5 × 58 cm
Ausstellung: Adolf Dietrich und die neue Sachlichkeit, Winterthur, Kunstmuseum, 4.9.-20.11.1994 (gemäss rückseitiger Ausstellungs-Etikette).
Literatur:
Heinrich Ammann und Christoph Vögele, Adolf Dietrich, 1877–1957. Œuvrekatalog der Ölbilder und Aquarelle, Weinfelden, Rudolf Mühlemann, 1994, S. 202–203, Nr. 27.07, mit Abb.
28 000 – 35 000 CHF


Ernst Samuel GEIGER 1876–1965
Stimmung am Bielersee
Öl auf Leinwand unten rechts signiert E. Geiger. 38,5 × 46 cm
2 500 – 3 500 CHF
Carl August LINER 1871–1946
Fäneren mit Heustöcken – 1933
Öl auf Leinwand unten links signiert und datiert CARL LINER. 1933. 50,2 × 70,1 cm
Das Bild wird von Peter Kürsteiner in das sich in Vorbereitung befindende Werkverzeichnis von Carl August Liner aufgenommen.
3 000 – 5 000 CHF

272
Max GUBLER 1898–1973
Nacht – um 1952
Öl auf Leinwand rückseitig Künstler-Etikette Atelier
Max Gubler Nr. 718 60 × 73 cm
Provenienz:
Auktion Phillips, Zürich, 16.6.1998, Los 758 bedeutende Privatsammlung, Zürich
Auktion Beurret Bailly Widmer, Basel, 24.3.2021, Los 342 Privatbesitz, Zürich
Ausstellung:
Max Gubler Gesamtausstellung, Schaffhausen, Museum zu Allerheiligen, 1.9.–28.10.1962, Nr. 275 (gemäss rückseitiger Ausstellungs-Etikette).
Literatur: Rudolf Frauenfelder, Walter Hess und Karl Mannhart, Max Gubler, Katalog der Gemälde, Bd. III, Zürich, Offizin Verlag, 1977, S. 119, Nr. 1713, mit Abb. 5 000 – 7 000 CHF

273
Théophile ROBERT 1879–1954
Nu de dos
Öl auf Leinwand unten rechts signiert R Th Robert 81 × 65 cm
Provenienz: Privatbesitz, Wallis
5 000 – 7 000 CHF

274
Eduard SPÖRRI
1901–1995
Melle Mirabel – 1957
Bronze unten auf der Plinthe Giesser-Stempel, signiert und datiert Giesserei RüetschiA-G Aarau Ed. Spörri 1957 H 160 cm
Provenienz: Privatbesitz, Waadt
5 000 – 7 000 CHF


1903–1969
Autoportrait en blouse de peintre
Öl auf Leinwand oben rechts signiert ALE.BARRAUD. 72,5 × 55 cm
Provenienz:
Auktion Galerie Kornfeld und Klipstein, Bern, 18.11.1972, Los 14 (gemäss rückseitiger Galerie-Etikette) Privatbesitz, Waadt
Ausstellung:
François Barraud und seine Brüder, Winterthur, Kunstmuseum, 15.1.–10.4.2005, Nr. 37 (gemäss rückseitiger Ausstellungs-Etikette).
6 000 – 8 000 CHF
1894–1981
Der Maler René Auberjonois mit Palette – 1947
Bronze
auf dem Rücken datiert, signiert und nummeriert 47 A. ZSCHOKKE Nr. 1 H 98 cm
Provenienz:
Auktion Galerie Kornfeld und Klipstein, Bern, 18.11.1972, Los 194 Sammlung Arthur Stoll, Zürich (1974) Privatbesitz, Waadt
Ausstellungen:
GSMBA 1947, Basel, Kunsthalle, Juni–Juli 1947, Nr. 404.
3rd International Exhibiton of Sculpture, Philadelphia, Museum of Art, 15.5.–11.9.1949.
Nutida Schweizisk konst, Göteburg, Kunsthalle, 12.4.–25.4.1950/Stockholm/ Uppsala/Norrköpping, Nr. 77.
Hermann Blumenthal, Gerhard Marcks, Alexander Zschokke, Basel, Kunsthalle, 27.10.–25.11.1956, Nr. 100. Esposizione di plastiche e disegni dello scultore Alexander Zschokke, Rom, Schweizerisches Institut, Juni 1958, Nr. 22.
From Hodler to Klee: Swiss Art of the Twentieth Century, London, Tate Gallery, 10.10.–1.11.1959, Nr. 115.
Literatur: Jura Brüschweiler, Hansjakob Diggelmann und Hans A. Lüthy, Sammlung Arthur Stoll. Skulpturen und Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts, Zürich/Stuttgart, SIK-ISEA/Fretz & Wasmuth, 1961, Nr. 40, mit Abb.
Ulrich Christoffel, Alexander Zschokke. 148 Abbildungen mit einer Einführung von Ulrich Christoffel und einem Porträt, München, Bruckmann, 1957, S. 32, mit Abb. Nr. 67 und Nr. 68.
3 000 – 5 000 CHF
277
1886–1964
Calendrier du Bon Enfant – 1963
Ölkreide auf Papier unten links bezeichnet und datiert
Calendrier 1963 du Bon Enfant 99,5 × 70 cm
Provenienz:
Albert-Edgar Yersin, Lausanne Nachlass Albert-Edgar Yersin
Unternehmenssammlung, Schweiz (1997, bei obigem Nachlass erworben)
Das Werk ist im SIK-ISEA, dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, unter der Nummer 93873 als eigenhändige Arbeit von Aloïse Corbaz registriert (mit abweichenden Angaben).
15 000 – 20 000 CHF *

278
ALOÏSE
1886–1964
Mariage duc de Kent / Pêche miraculeuse du brodequin de Thalie – 1960–63
Ölkreide auf Papier rechts der Mitte bezeichnet
Mariage duc de Kent unten links bezeichnet pêche miraculeuse du brodequin de Thalie 101,5 × 71,7 cm
Provenienz:
Albert-Edgar Yersin, Lausanne Nachlass Albert-Edgar Yersin
Unternehmenssammlung, Schweiz (1997, bei obigem Nachlass erworben)
Das Werk ist im SIK-ISEA, dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, unter der Nummer 93874 als eigenhändige Arbeit von Aloïse Corbaz registriert.
15 000 – 20 000 CHF *



279
Louis SOUTTER
1871–1942
Crucifié et tombé de la croix / Eden terre
Tusche auf Papier, doppelseitig
– Crucifié et tombé de la croix oben rechts bezeichnet Nous 3 femmes l’a vons vu crucifié et tomber de la croix 26 × 35 cm
– Eden terre rechts der Mitte bezeichnet EDEN TERRE oben in der Mitte bezeichnet SD chez eux 26 × 35 cm
Provenienz:
A. Pache, Prilly
Privatbesitz, Waadt
Literatur:
Michel Thévoz, Louis Soutter. Catalogue de l’œuvre, Lausanne, Éditions L’Age d’homme, 1976, S. 251, Nr. 2061 r/v, mit Abb.
3 000 – 4 000 CHF

280
Adolf WÖLFLI
1864–1930
Allmee = See, auf dem Santta Maria = Stärn: Werantt. – 1927
Grafit und Farbstift auf Papier 34,4 × 48,7 cm
Provenienz:
Auktion Galerie Kornfeld und Klipstein, Bern, Juni 1974, Los 1268
Privatbesitz, Zürich
Wir danken der Adolf Wölfli-Stiftung für die Unterstützung bei der Katalogisierung.
20 000 – 30 000 CHF
1887–1965
Le poème de l’angle droit
Mappenwerk
22 ganzseitige farbige und über 70 schwarz-weiss Lithografien im Impressum vom Künstler signiert
Exemplar Nr. 115 von 250 45 × 34,5 cm (Kassette)
In losen Bogen und Lagen mit Kartonumschlag und in OriginalKassette.
8 000 – 12 000 CHF


282
Antoine PONCET 1928–2022 Ohne Titel
Bronze unten monogrammiert und nummeriert
AP 4/6
H 61,5 cm (ohne Sockel); H 69,4 cm (mit Sockel)
4 000 – 6 000 CHF
283
Xanti SCHAWINSKY 1904–1979
Klassische Architektur I – 1926
Tempera auf Leinwand unten rechts signiert und datiert Schawinsky 1926 74 × 51 cm
Provenienz: Privatbesitz, Italien
Ausstellung: Xanti Schawinsky, Bologna, Galleria d’arte moderna, 1.3.–8.6.1975 (gemäss rückseitiger Ausstellungs-Etikette).
Literatur: Hans Heinz Holz, Xanti Schawinsky, Zürich, ABC-Verlag, 1981, S. 26. 20 000 – 30 000 CHF *

Friedrich Dürrenmatt war nicht nur Dramatiker und Erzähler, sondern auch ein leidenschaftlicher Zeichner und Maler. Parallel zu seinem literarischen Werk erschuf er eine Welt aus Zeichnungen, ein kritischer Schattenkommentar seiner Schriften. Oft verwendete er dazu groteske, überzeichnete Figuren, um die Absurditäten der Welt sichtbar zu machen – ähnlich wie in seinen Theaterstücken, in denen das Groteske ebenfalls eine zentrale Rolle spielt.
Dürrenmatt selbst sah seine bildnerische Arbeit nicht als blosses Hobby, sondern als eigenständige Ausdrucksform. Viele Zeichnungen entstanden parallel zu seinen literarischen Projekten und können als visuelle Denkprozesse verstanden werden. In seinen Skizzen tauchen immer wieder Motive wie Clowns, Richter, Tiere oder mythologische Gestalten auf, die gesellschaftliche Machtverhältnisse ironisieren. Die Linien seiner Zeichnungen wirken bewusst roh, manchmal fast aggressiv, was die zum Teil gewaltvollen Szenen reflektiert und
«Soll ich malen oder schreiben? Es drängt mich zu beidem.»1
Friedrich Dürrenmatt
auch die innere Zerrissenheit und den Humor des Autors als Bild erfahrbar macht.
Auffällig ist sein Hang zum Spielerischen: Dürrenmatt experimentierte mit Perspektiven, deformierte Gesichter und Körper, arbeitete mit starken Kontrasten. Dabei zeigt sich eine Welt, die chaotisch, überladen und dennoch humorvoll ist. Seine Bilder wirken wie Varianten der gleichen Grundfrage, die auch seine Literatur prägt: Wie kann man die Wirklichkeit erfassen, wenn sie sich ständig entzieht?
Insgesamt spiegeln Dürrenmatts Zeichnungen eine tiefe Skepsis gegenüber Autorität und eine zugleich ernste wie spielerische Lebenshaltung. Zeichnung und Karikatur wirken für ihn als Waffe, mit der er gesellschaftliche und politische Missstände bewusst hervorhebt und ins Visier nimmt.2 Es eröffnet sich ein persönlicher Zugang zum Denken eines Autors, der sowohl in Wort als auch in Bild die Unordnung der Welt zum Thema machte.
1 – Friedrich Dürrenmatt in einem Brief 1941 an seinen Vater.
2 – Madeleine Betschart et al., Friedrich Dürrenmatt. Karikaturen, in Centre Dürrenmatt Neuchâtel, Bd. 24, Neuenburg, Centre Dürrenmatt Neuchâtel, 2020, S. 7.
284
Poseidons Stier und Pasiphae – 1975/76
Tusche auf Papier unten rechts monogrammiert und unleserlich datiert FD 23.7.[1975] rückseitig bezeichnet
Poseidons Stier + Pasiphae 29 × 38,5 cm (Lichtmass)
Ausstellung:
Friedrich Dürrenmatt, Zürich, Kunsthaus, 18.3.–16.5.1994.
4 000 – 6 000 CHF
285
Nach der Geburt des Minotaurus – 1975
Tusche auf Papier rückseitig bezeichnet
Nach der Geburt des Minotaurus
29,5 × 38,5 cm (Lichtmass)
3 000 – 5 000 CHF
286
Sterbender Minotaurus – 1976
Tusche auf Papier unten rechts monogrammiert und datiert FD 1976 rückseitig bezeichnet
Sterbender Minotaurus 29 × 38,5 cm (Lichtmass)
2 000 – 3 000 CHF





287
Der tote Minotaurus – 1975 schwarzer Filzstift auf Papier unten rechts monogrammiert und datiert FD 25.7.75.
28,4 × 38,6 cm (Lichtmass)
Ausstellungen: Friedrich Dürrenmatt, Zürich, Kunsthaus, 18.3.–16.5.1994.
Friedrich Dürrenmatt, Bilder und Zeichnungen, Biel, Fondation Saner Studen, Stiftung für Schweizer Kunst, 12.5.–3.11.1996.
2 500 – 3 500 CHF
288
Wolf – 1975
Tusche auf Papier unten rechts monogrammiert und datiert F.D 75
28,2 × 38,8 cm (Lichtmass)
Ausstellung: Friedrich Dürrenmatt, Zürich, Kunsthaus, 18.3.–16.5.1994.
3 000 – 5 000 CHF
289
Das Tier – 1975
Tusche auf grünem Papier unten links monogrammiert und datiert FD 75. oben links datiert 18.5.75 28 × 38 cm (Lichtmass)
1 500 – 2 000 CHF

290
Tiere – 1977
Collage auf Papier unten rechts monogrammiert und datiert FD 20.11.77
30 × 46,7 cm (Lichtmass)
4 000 – 6 000 CHF


291
Selbstporträt – 1975
Tusche auf Papier unten links monogrammiert F.D oben links datiert 5.75
29 × 38,4 cm (Lichtmass)
3 000 – 5 000 CHF
292
Vergewaltigung
Tusche auf Papier rückseitig bezeichnet
Vergewaltigung
29 × 39 cm (Lichtmass)
3 000 – 5 000 CHF


294
Denkmal Liechti auf Dürrenmatt
Kugelschreiber auf Papier
40 × 28 cm (Lichtmass)
2 000 – 3 000 CHF

293
Mammut mit Leiter – 1976
schwarzer Filzstift auf Papier 19 × 28 cm (Lichtmass)
Ausstellung: Friedrich Dürrenmatt, Zürich, Kunsthaus, 18.3.–16.5.1994.
1 500 – 2 000 CHF
295
Januskopf mit Tier
schwarzer Filzstift und Kaffee auf Papier unten rechts monogrammiert FD 47 × 30 cm (Lichtmass)
3 000 – 5 000 CHF


296
Witwe – 1975
Tusche auf Papier unten rechts monogrammiert, datiert und bezeichnet F.D 31.8.75 WITWE
38,5 × 28,5 cm (Lichtmass)
3 000 – 5 000 CHF

297
Die Witwe – 1975
Tusche auf Papier unten rechts monogrammiert, datiert und unleserlich gewidmet FD 30.8.75 rückseitig bezeichnet Die Witwe. 38,5 × 28,5 cm (Lichtmass)
Ausstellung: Friedrich Dürrenmatt, Zürich, Kunsthaus, 18.3.–16.5.1994.
3 000 – 5 000 CHF
Weitere Werke von Friedrich Dürrenmatt finden Sie in unserer Online Only Auktion vom 4.3.– 19.3.2026.
298
In Auerbachs Keller
Feder auf Papier
34 × 48,6 cm (Lichtmass)
3 000 – 4 000 CHF

1900–1977
Die Tabakpfeife – um 1961
Öl auf Leinwand
39,5 × 50,3 cm
Provenienz:
Privatbesitz (direkt beim Künstler erworben)
Galerie Iris Wazzau, Davos
Literatur:
Paola Tedeschi-Pellanda und Patrizia Guggenheim, Varlin. Werkverzeichnis der Bilder, Bd. II, Zürich/Frankfurt, Scheidegger & Spiess AG, 2000, S. 239, Nr. 1062.1, mit Abb.
8 000 – 10 000 CHF *


1900–1977
Cagnes-sur-Mer – 1930
Öl auf Leinwand rückseitig signiert und bezeichnet Varlin Cagnes sur Mer Cagnes
38,5 × 54,8 cm
Provenienz: Privatbesitz (direkt beim Künstler erworben)
Galerie Iris Wazzau, Davos
Literatur:
Paola Tedeschi-Pellanda und Patrizia Guggenheim, Varlin. Werkverzeichnis der Bilder, Bd. II, Zürich/Frankfurt, Scheidegger & Spiess AG, 2000, S. 23, Nr. 32, mit Abb.
8 000 – 12 000 CHF *
1900–1977
Portrait Wolz – um 1944
Öl auf Leinwand auf Hartfaserplatte oben rechts signiert VARLIN
159,5 × 86 cm
Provenienz:
Galerie Iris Wazzau, Davos (gemäss rückseitiger Galerie-Etikette) Privatbesitz, Schweiz
Ausstellungen: Aarau, 1978/79?.
Davos, Galerie Iris Wazzau, 17.2.–21.4.1990 (gemäss rückseitiger Ausstellungs-Etikette).
Literatur:
Ludmila Vachtova, Varlin, Zürich/ Frauenfeld, Verlag Ernst Scheidegger/ Huber, 1978, S. 143, mit Abb. Franca Guggenheim und Peter Keckeis (Hrsg.), Varlin. Briefe und Schriften, Zürich, 1989, S.123–124.
Gisela Kuoni, Die Einmaligkeit menschlicher Existenz – Ausstellungen in Davos, in: Bündner Zeitung, 15.3.1990, mit Abb.
Patrizia Guggenheim und Tobias Eichelberg (Hrsg.), Varlin. Wenn ich dichten könnte. Briefe und Schriften, Zürich, Verlag Scheidegger & Spiess, 1998, S.54–55.
Paola Tedeschi-Pellanda und Patrizia Guggenheim, Varlin. Leben und Werk, Werkverzeichnis, Bd. II, Zürich/ Frankfurt, Verlag Scheidegger & Spiess, 2000, S. 97, Nr. 441, mit Abb.
Das Werk ist beim SIK-ISEA, dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, unter der InventarNr. 36559 als eigenhändige Arbeit von Varlin registriert.
40 000 – 60 000 CHF


Richard Paul LOHSE 1902–1988
Drei horizontale Gruppen mit hellblauem Zentrum –Variation F – 1952/73
Acryl auf Leinwand rückseitig signiert Lohse und auf Keilrahmen bezeichnet und datiert Variation F 1952/73 48 × 48 cm
Provenienz:
Unternehmenssammlung, Schweiz
18 000 – 25 000 CHF *
303
Albrecht SCHNIDER *1958
Ohne Titel – 2009
Acryl auf Leinwand rückseitig signiert und datiert
A. Schnider -09119 × 84 cm
Provenienz: Galerie Thomas Schulte, Berlin Privatbesitz, Zürich
6 000 – 10 000 CHF

304
Martin DISLER 1949–1996
Die Knieende
Bronze 104 × 83 × 73 cm
Provenienz:
Galerie René Steiner, Erlach Privatbesitz, Schweiz (1997, bei obiger Galerie erworben)
Ausstellung:
Martin Disler. Häutung und Tanz. Shedding of Skin and dance, London, Whitechapel Art Gallery, 7.6.–21.7.1991/Basel, Kunsthalle, 15.8.–27.10.1991/München, Kunstforum der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, 8.1.–1.3.1992.
Martin Disler. Häutung und Tanz. Shedding of Skin and dance, Berlin, Buchmann Galerie, 6.9.–26.10.2019.
Literatur:
Cragg Foundation (Hrsg.), Häutung und Tanz. Martin Disler. The shedding of skin and dance, Wuppertal, Skulpturenpark Waldfrieden, 16.3.–16.6.2019, Köln, Verlag der Buchhandlung Walther König, 2019, S. 59, mit Abb. sowie S. 75, mit Abb., Inv.–Nr. 41.
10 000 – 15 000 CHF


305
Martin DISLER
1949–1996
Totem – 1991
Bronze
266 × 123 × 27 cm
Provenienz: Galerie Elisabeth Kaufmann, Basel Privatbesitz, Schweiz (1998, bei obiger Galerie erworben)
Ausstellungen:
Martin Disler. Häutung und Tanz. Shedding of Skin and dance, London, Whitechapel Art Gallery, 7.6.–21.7.1991/Basel, Kunsthalle, 15.8.–27.10.1991/München, Kunstforum der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, 8.1.–1.3.1992.
Martin Disler. Häutung und Tanz. Shedding of Skin and dance, Berlin, Buchmann Galerie, 6.9.–26.10.2019.
Literatur: Cragg Foundation (Hrsg.), Häutung und Tanz. Martin Disler. The shedding of skin and dance, Wuppertal, Skulpturenpark Waldfrieden, 16.3.–16.6.2019, Köln, Verlag der Buchhandlung Walther König, 2019, S. 23, Inv.–Nr. 39, mit Abb., S. 63, mit Abb. sowie S. 75, mit Abb.
15 000 – 20 000 CHF

306
Markus RAETZ 1941–2020
Miss Dianne – 1979
Monotypie unten in der Mitte bezeichnet, monogrammiert und datiert
Miss Dianne M.R. 79 34,2 × 64 cm (Lichtmass)
6 000 – 8 000 CHF
307
Walter Rudolf MUMPRECHT 1918–2019
Bretagne – 1971
Tinte, Aquarell und Farbstift auf Papier unten in der Mitte monogrammiert R.M unten rechts bezeichnet und datiert
Bretagne 71 65,5 × 88 cm
2 000 – 3 000 CHF *


308
Not VITAL *1948
Ohne Titel
Holz, Gips und Naturfaser
187,5 × 157,5 × 16 cm
Provenienz: Privatbesitz, Basel (direkt beim Künstler erworben)
Wir danken dem Atelier des Künstlers für die mündliche Bestätigung der Echtheit des Werks.
20 000 – 30 000 CHF
Robert HAINARD
1906–1999
Lièvre dressé
Bronze unten an der Plinthe signiert, nummeriert und bezeichnet ROBERT HAINARD 2/18 FONDERIE D’ART SWISS ART EDITION GENEVE
H 87,5 cm
Provenienz:
Unternehmenssammlung, Schweiz
Literatur:
310
Nag ARNOLDI 1928–2017
10 000 – 15 000 CHF * 309
Der heilige Georg zu Pferd – um 1966
Bronze
120 × 158 × 22 cm
Provenienz:
Firmensammlung, Frankreich (direkt beim Künstler erworben)
Privatbesitz, Frankreich
Eine Kopie der Bestätigung der Echtheit vom Künstler Nag Arnoldi, vom 21.9.1966, liegt vor.
Robert Hainard, Sculptures, Blois, Éditions Hesse, 1993, S. 112, mit Abb.
18 000 – 22 000 CHF *



Die vorliegende im Wachsausschmelzverfahren gewonnene Skulptur zeigt den Kampf des heiligen Georg mit dem Drachen. Das Werk kann als allegorische Reflexion der sakralen Symbolik gesehen werden, in der das Gute über das Böse triumphiert.
In dieser Arbeit spielt Arnoldi mit starken Linien, Falten und den abstrakt geformten Körpern des Heiligen, des Pferdes und
Eingangsbereich, Firma, Frankreich.
des Drachens sowie mit den dadurch entstehenden Licht- und Schattenmomenten, die durch das Medium der Bronze verstärkt werden und eine plastisch –lebendige Wirkung erzeugen. Die Skulptur war ursprünglich eine Auftragsarbeit, die den Eingangsbereich einer französischen Firma bereicherte.


311
Hans KRÜSI
1920–1995
Landschaft mit Bauernhaus
Deckfarbe auf Papier und Holz unten rechts signiert H. Krüsi 66 × 96 cm
Provenienz: Galerie Stuker, Zürich (2000) Privatbesitz, Basel-Landschaft
Ausstellung:
Hans Krüsi ist wieder an der Bahnhofstrasse, Zürich, Galerie Stuker, 2000, Nr. 68.
5 000 – 7 000 CHF
312
Rolf BREM
1926–2014
Ulla
Bronze rückseitig signiert Brem H 45 cm (ohne Sockel); H 60 cm (mit Sockel)
Provenienz: Privatbesitz, Waadt
6 000 – 8 000 CHF
1808–1871
Idyllischer Garten – um 1860
Scherenschnitt unten in der Mitte unleserlich bezeichnet
23 × 32,5 cm
Provenienz: Galerie Claude Allegri, Flendruz Privatbesitz, Waadt (1992, bei obiger Galerie erworben)
5 000 – 7 000 CHF


314
Anne ROSAT *1935
Almszene mit Hirschen und Kühen – 1987
Scherenschnitt unten links signiert und datiert
Anne Rosat 1987
29,5 × 45,5 cm (Lichtmass)
Provenienz: Privatbesitz, Waadt
2 000 – 3 000 CHF
Schweizer Kunst 4. bis 19. März 2026

Jürg KREIENBÜHL (1932–2007)
Die Dächer von Hérisson
Gouache auf Hartfaserplatte unten rechts signiert Kreienbühl
78,5 × 100,5 cm (Lichtmass)
2 500 – 3 000 CHF

Aimé BARRAUD (1902–1954)
Stillleben mit Karten und Wein – 1928
Öl auf Leinwand unten rechts signiert, bezeichnet und datiert Aimé Barraud
Paris 1928
69 × 69 cm (Lichtmass)
2 000 – 3 000 CHF
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Online-Katalog: ab 4. März 2026

Ettore BURZI (1872–1937)
Gandria e sfondo di Porlezza
Öl auf Leinwand auf Karton unten rechts unleserlich signiert
Burzi
23,5 × 32 cm
1 500 – 2 000 CHF

Burkhard MANGOLD (1873–1950)
Frauenbad
Öl auf Leinwand rückseitig signiert und bezeichnet
BMANGOLD BASEL FRAUENBAD
99 × 75 cm
2 000 – 3 000 CHF

Johannes ITTEN (1888–1967)
Am Pfannenstil – 1943
Öl auf Hartfaserplatte rückseitig Nachlass–Stempel, bezeichnet und datiert Itten Nachlass Johannes Itten am Pfingsten 1943.
37,8 × 50 cm
3 000 – 4 000 CHF

Friedrich DÜRRENMATT (1921–1990)
Lotti am Schreibtisch
Gouache auf Papier
27,3 × 39 cm (Lichtmass)
1 500 – 2 000 CHF

Anne ROSAT (*1935)
Almszene mit rotem Blumenstrauss – 2008
Scherenschnitt unten links signiert und datiert Anne Rosat 2008 30 × 25 cm (Lichtmass)
1 000 – 1 500 CHF
COGHUF (1905–1976)
Les foins et l’essaim d’abeilles – 1967
Öl auf Leinwand unten links datiert und signiert 1967 Coghuf 190 × 109,5 cm
1 500 – 2 000 CHF

ALOÏSE – 277, 278
AMIET, Cuno – 254, 255, 266, 267
ANKER, Albert – 216, 217, 218, 225
ARNOLDI, Nag – 310
BAILLY, Alice – 264
BARRAUD, Aurèle – 275
BARTH, Paul Basilius – 243
BIÉLER, Ernest – 250, 251
BOCION, François – 222, 223, 224
BORGEAUD, Marius – 233, 234, 242, 244
BOSSHARD, Rodolophe-Théophile – 265
BREM, Rolf – 312
BRESLAU, Louise-Catherine – 227, 228
BUCHET, Gustave – 258, 259, 260, 261, 262
BUCHSER, Frank – 230, 231, 232
BURZI, Ettore – 241
DIETRICH, Adolf – 268, 269
DISLER, Martin – 304, 305
DÜRRENMATT, Friedrich – 284, 285, 286, 287, 288, 289, 290, 291, 292, 293, 294, 295, 296, 297, 298
GEIGER, Ernst Samuel – 270
GIACOMETTI, Augusto – 256
GIRARDET, Eugène – 229
GRAFF, Anton – 200
GUBLER, Max – 272
HAINARD, Robert – 309
HAUSWIRTH, Johann Jakob – 313
HODLER, Ferdinand – 237, 238, 239, 240
KIRCHNER, Ernst Ludwig – 257
KOLLER, Rudolf – 226
KRÜSI, Hans – 311
LE CORBUSIER – 281
LINER, Carl August – 271
LOHSE, Richard Paul – 302
MENN, Barthélemy – 221
METHFESSEL, Adolf – 219
MUMPRECHT, Walter Rudolf – 307
OLSOMMER, Charles-Clos – 263
PONCET, Antoine – 282
PORET, Xavier de – 252
RAETZ, Markus – 306
RIBAUPIERRE, François de – 253
RITZ, Raphael – 220
ROBERT, Théophile – 273
ROSAT, Anne – 314
SANDOZ, Édouard Marcel – 245, 246, 247, 248
SCHAWINSKY, Xanti – 283
SCHNIDER, Albrecht – 303
SOUTTER, Louis – 279
SPÖRRI, Eduard – 274
TÖPFFER, Wolfgang-Adam – 214, 215
VALLOTTON, Félix – 235, 236, 249
VARLIN – 299, 300, 301
VITAL, Not – 308
WOLF, Caspar – 213
WÖLFLI, Adolf – 280
WÜEST, Johann Heinrich – 201, 202, 203, 204, 205, 206, 207, 208, 209, 210, 211, 212
ZSCHOKKE, Alexander – 276

Sonja SEKULA (1918–1963) About house Gouache auf Papier unten rechts signiert, bezeichnet und unleserlich datiert abouthouse 21,5 × 27,5 cm
Schätzpreis: 2.000 – 3.000 CHF
Online-Katalog: ab 4. März 2026
Auktion Online:
Mittwoch, 4. März bis Donnerstag, 19. März 2026
Kontakt: +41 61 312 32 00 info@bbw-auktionen.com www.bbw-auktionen.com

Armreif aus Gold und Diamanten in Form eines Elefanten, Italien Entworfen als sich wiederholende Reihe von skulpturalen Elefanten, jeder mit einem rundgeschliffenen Diamanten als Auge verziert.
Schätzpreis: 5.000 – 7.000 CHF
Online-Katalog: ab 4. März 2026
Auktion Online:
Mittwoch, 4. März bis Donnerstag, 19. März 2026
Kontakt: +41 61 312 32 00 info@bbw-auktionen.com www.bbw-auktionen.com

Corneille DE LYON
eigtl. Corneille de la Haye (um 1500–1575) Porträt eines Prälaten – um 1550 Öl auf ausgedünnter und doublierter Holztafel
16,5 × 13,3 cm (Lichtmass)
Schätzpreis: 80.000 – 120.000 CHF
Auktion in Basel:
Mittwoch, 11. März 2026 – 11 Uhr
Schwarzwaldallee 171 4058 Basel
Kontakt:
+41 61 312 32 00 info@bbw-auktionen.com www.bbw-auktionen.com
PATEK PHILIPPE “Beyer No. 17”, Ref. 3940, No. 770 017, circa 1985
Schätzpreis: 200.000 – 400.000 CHF
Auktion in Basel:
Mittwoch, 11. März 2026 – 17 Uhr

Schwarzwaldallee 171 4058 Basel
Kontakt: +41 61 312 32 00 info@bbw-auktionen.com www.bbw-auktionen.com

Albert MARQUET (1875-1947)
Notre Dame et le quai des Grands Augustins - 1905 Öl auf Leinwand unten rechts signiert «marquet» 33 × 41 cm
Schätzpreis: 80 000 – 100 000 €
Einlieferungen willkommen bis Anfang März
Auktion:
Donnerstag, 16. und Freitag, 17. April
7 rond-point des Champs-Élysées Marcel Dassault 75008 Paris
Kontakt: Elodie Landais +33 (0)1 42 99 20 84 elandais@artcurial.com www.artcurial.com
1.) Die Objekte werden im Namen und für Rechnung Dritter verkauft. Die Versteigerung wird von der Beurret Bailly Widmer Auktionen AG (im Folgenden Artcurial Beurret Bailly Widmer) vorbereitet, durchgeführt und abgewickelt.
2.) Pro Versteigerungsobjekt zahlt der Käufer ein Aufgeld in Höhe von 25 % des Zuschlagspreises. Für erfolgreiche Internet-Livebieter erhöht sich das Aufgeld bei Käufen über die externen Plattformen Drouot und Interencheres um 1,5% (zzgl. MWST).
3.) In jedem Fall wird eine Mehrwertsteuer in der Höhe von 8,1 % auf das Aufgeld fällig. Bei Objekten, welche im Katalog oder auf einem Ergänzungsblatt mit «*» bezeichnet sind (oder auf welche im Rahmen der Auktion entsprechend hingewiesen wird), wird die MWST auch auf dem Zuschlagspreis erhoben und überwälzt. Bei Ausfuhr dieser Objekte ins Ausland wird dem Käufer die MWST zurückerstattet, wenn er eine rechtsgültige Ausfuhrdeklaration mit Originalstempel des schweizerischen Zolls für das entsprechende Kaufobjekt beibringt.
4.) Jedes Versteigerungsobjekt wird mit allen Mängeln und Fehlern der Beschreibung verkauft. Das Auktionshaus lehnt sowohl für sich selbst als auch für den Verkäufer jegliche Verantwortung für Echtheit, Alter, Herkunft, Zustand und Qualität ab. Katalog beschreibungen und schriftliche oder mündliche Erklärungen verstehen sich als Meinungsäusserungen und nicht als Sachdarstellung. Es wird vorausgesetzt, dass sich die Käufer vor der Versteigerung oder während der Ausstellung selbst von Echtheit, Zustand usw. der Objekte überzeugen.
5.) Es liegt ausschliesslich im Ermessen des Auktionators, Objekte getrennt bzw. zwei oder mehrere Objekte zusammen anzubieten, Objekte zurückzuziehen, Gebote abzulehnen und grundsätzlich den Ablauf der Versteigerung zu bestimmen. Der Auktionator behält sich vor, zur Vertretung von Kaufaufträgen, eigenen Kaufabsichten und/oder Verkaufslimiten selber mitzubieten.
6.) Das höchste Gebot erhält den Zuschlag. Bei Streitigkeiten bietet der Auktionator das oder die Objekte sofort erneut an.
7.) Wenn der Limitpreis nicht erreicht wird, erfolgt beim Fall des Hammers kein Zuschlag und das Objekt wird übergangen.
8.) Die Zahlung ist auf das Bankkonto des Auktionshauses zu leisten.
9.) Gebote von Kunden, die dem Auktionshaus nicht persönlich bekannt sind, können abgelehnt werden, wenn der Kunde nicht zuvor eine ausreichende Kaution oder eine Bankreferenz beim Auktionshaus hinterlegt hat. Das Auktionshaus ist berechtigt, solche Gebote abzulehnen.
10.) Das Auktionshaus besteht darauf, dass alle Kaufinteressenten beim Bieten eine Nummer anstelle ihres Namens benutzen.
11.) Kaufinteressenten, die nicht persönlich an der Versteigerung teilnehmen, können ihre Gebote schriftlich beim Auktionshaus hinterlassen. Die auf den entsprechenden Versteigerungsformularen genannten Preise verstehen sich exkl. Aufgeld und sonstige Abgaben. Änderungen können nur schriftlich und bis spätestens am Vorabend der Versteigerung eingereicht werden.
12.) Gebote werden in der Regel anlässlich der Auktion persönlich und direkt durch deutliche Kundgabe an den Auktionator abgegeben. Gebote können auch schriftlich (per Brief, E-Mail/Scan, Fax oder über die Webseite von Artcurial
Beurret Bailly Widmer) oder telefonisch erfolgen. Auktionsaufträge (für den Fall, dass der Bietende nicht persönlich an der Auktion teilnehmen kann) müssen bis spätestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn abgegeben werden und nach dem Ermessen des Auktionshauses klar und vollständig sein. Zusätzliche Bedingungen, die durch den Bieter angebracht werden, sind ungültig. Bieten über das Internet (sog. Live-Bidding) ist über die von Artcurial Beurret Bailly Widmer per Webseite und App zur Verfügung gestellte Online-Plattform oder über die von Artcurial Beurret Bailly Widmer genehmigten externen OnlinePlattformen möglich. Für erfolgreiche Internet Livebieter über externe Plattformen erhöht sich das Aufgeld um 3 % (zzgl. MWST). Telefonische Bieter, welche nach Ermessen des Auktionshauses nur in einer beschränkten Zahl zugelassen werden, müssen ebenfalls bis spätestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn in schriftlicher Form dem Auktionshaus alle Details (Personalien, telefonische Erreichbarkeit, interessierende Nummern usw.) mitteilen. Die telefonischen Bieter erklären sich damit einverstanden, dass das Auktionshaus das telefonisch abgegebene Gebot bzw. das entsprechende Telefonat aufzeichnen darf. Jegliche Haftung des Auktionshauses sowohl für Auktionsaufträge als auch für telefonische Gebote und Online-Gebote wird wegbedungen.
13.) Das Eigentum sowie die Gefahr gehen mit dem Zuschlag an den Käufer über. Vor Beendigung der Versteigerung kann über die ersteigerten Objekte weder verfügt noch können diese abgeholt bzw. mitgenommen werden. Zahlung und Abholung erfolgt innerhalb von sieben Tagen auf Risiko des Käufers. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb von sieben Tagen nach Kauf, werden Verzugszinsen in der Höhe von 1 % pro Monat fällig. Für alle Objekte, die nicht abgeholt werden, übernimmt der Käufer das volle Risiko und zahlt nach zwei Wochen eine Lagergebühr von mindestens CHF 10.– pro Versteigerungsobjekt und Tag. Erfolgt die Abholung nicht über den Käufer persönlich, ist eine schriftliche Vollmacht erforderlich. Auf Wunsch beauftragt das Auktionshaus auch einen Spediteur und lässt die Objekte anliefern. Alle damit verbundenen Kosten für Verpackung, Transport, Zoll und Versicherung trägt der Käufer. 14.) Wird die Zahlung nicht oder nicht rechtzeitig geleistet, kann der Versteigerer wahlweise die Erfüllung des Kaufvertrags verlangen oder jederzeit auch ohne weitere Fristansetzung den Zuschlag annullieren. Es wird vereinbart, dass das Auktionshaus bis zur vollständigen Bezahlung aller geschuldeten Beträge (aus welchem Geschäft auch immer, insbesondere von Zuschlagspreis, Aufgeld, MWST, Kosten und allfälligen Verzugszinsen) ein Retentions- und Faustpfandrecht an allen Vermögenswerten, die sich im Besitz des Auktionshauses oder eines mit diesem verbundenen Unternehmen befinden, hat. Eine Zahlung mittels Scheck gilt erst dann als erfolgt, wenn die Zahlung auf dem Konto des Auktionshauses erscheint.
15.) Jeder, der die Ausstellungs- und Versteigerungsräume betritt, tut dies auf eigene Gefahr. Das Auktionshaus kann für eventuelle Verletzungen oder Unfälle nicht haftbar gemacht werden.
16.) Jeder Besucher haftet für von ihm verursachte Schäden an Versteigerungsobjekten.
17.) Diese Bedingungen sind Bestandteil jedes einzelnen Gebots und des durch das Auktionshaus geschlossenen Kaufvertrags. Änderungen sind nur schriftlich gültig.
18.) Der Käufer anerkennt die Anwendbarkeit schweizerischen Rechts und die Wahl des Gerichtsstandes Basel-Stadt.
19.) Ausschliesslich die deutsche Fassung dieser Auktionsbedingungen ist massgebend.
20.) Verantwortliche Auktionatoren sind Reto Monticelli (Basel und St. Gallen), Nicolas Beurret (Basel), Emmanuel Bailly (Basel) und Markus Schoeb (St. Gallen).
21.) Auktionsleitung: Gantbeamtung Basel-Stadt (für die in Basel-Stadt stattfindenden Versteigerungen)
SPEZIELLE BEDINGUNGEN FÜR ONLINE-AUKTIONEN
22.) Die Online-Auktion wird über die von Artcurial Beurret Bailly Widmer per Webseite und App zur Verfügung gestellte Online-Plattform sowie über die externe Online-Plattform auf der Webseite www.invaluable.com abgewickelt. Pro Versteigerungsobjekt zahlt der Käufer ein Aufgeld in Höhe von 25% des Zuschlagspreises. Der Bieter bestätigt durch die Nutzung der von Artcurial Beurret Bailly Widmer zur Verfügung gestellten sowie genehmigten OnlinePlattformen die Versteigerungsbedingungen von Artcurial Beurret Bailly Widmer zu kennen und zu akzeptieren.
23.) Für Online-Auktionen gelten die gleichen Bedingungen wie für Live-Auktionen, siehe Paragrafen 1–21, mit den folgenden Besonderheiten:
24.) Bei Zahlung per Kreditkarte wird auf den Rechnungsbetrag eine Bearbeitungsgebühr zwischen 3 und 4 % erhoben, die ebenfalls der Kreditkarte belastet wird. Die Möglichkeit der Zahlung per Kreditkarte besteht nur im Rahmen von Online-Auktionen.
25.) Bei Online-Auktionen können Gebote ausschliesslich über die Online-Plattform nach vorhergehender Registrierung über www.bbw-auktionen.com, per App oder extern über www.invaluable.com abgegeben werden. Die Bieter können während der gesamten Gebotsfrist ihre Gebote auf die Objekte des Online-Auktionskatalogs abgeben, unter der Voraussetzung, dass sie über eine gültige Registrierung auf einer der genehmigten Online-Plattformen verfügen. Auktionsgebote, die in anderer Form abgegeben werden (bspw. direkt an das Auktionshaus übermittelt werden), können nicht berücksichtigt werden.
26.) Es liegt ausschliesslich im Ermessen von Artcurial Beurret Bailly Widmer, eine Anmeldung bzw. Registrierung abzulehnen oder einen Bieter zur Teilnahme an einer Online-Auktion auszuschliessen.
27.) Das höchste Gebot im Rahmen der Online-Auktion erhält den Zuschlag, wodurch ein verbindlicher Kaufvertrag zwischen Einlieferer und Käufer entsteht.
28.) Dem Bieter bzw. dem Käufer steht kein Widerrufsrecht zu, weder gegenüber dem Einlieferer noch gegenüber Artcurial Beurret Bailly Widmer.
29.) Der Server für Online- und LiveAuktionen über die Webseite oder App von Artcurial Beurret Bailly Widmer wird in den USA gehostet. Bei Vergabe von Gebotslimits und bei der Eröffnung eines Streitfalls werden die Daten nochmals gesondert vom Registrierungsvorgang an den externen Server übertragen.
30.) Die Datenschutzerklärung auf der Webseite ist bindender Teil dieser AGB.
31.) Artcurial Beurret Bailly Widmer haftet nicht für den Ausfall oder Fehlfunktionen der eigenen Webseite sowie der Online-Plattformen. Im Besonderen haftet Artcurial Beurret Bailly Widmer nicht für technische Probleme, aufgrund derer Gebote nicht, fehlerhaft oder verspätet übermittelt werden.
1.) Les objets sont vendus au nom et pour le compte de tiers. La vente aux enchères est préparée, réalisée et gérée par Beurret Bailly Widmer Auktionen AG (ci-dessous dénommée Artcurial Beurret Bailly Widmer).
2.) En plus du prix d’adjudication, l’acheteur devra s’acquitter de frais d’adjudication de 25 % hors taxes. Pour les acheteurs ayant misé par internet à travers les plate-formes externes Drouot et Interencheres une taxe supplémentaire de 1,5% sera facturée (plus TVA).
3.) Dans tous les cas, une TVA de 8,1 % s’appliquera aux frais d’adjudication. Les objets, qui au catalogue ou sur une fiche séparée sont accompagnés d’une étoile ou qui, au moment de la vente, font l’objet d’une annonce spéciale, sont soumis à la TVA également sur le prix d’adjudication. En cas d’exportation de ces objets à l’étranger, la TVA sera remboursée à l’acheteur s’il fournit une déclaration valide d’exportation portant le sceau original de la douane suisse.
4.) Les objets sont vendus dans l’état où ils se trouvent au moment de l’adjudication. La maison de vente et le vendeur déclinent toute responsabilité quant à l’authenticité, l’ancienneté, la provenance et l’état des objets décrits dans le catalogue. Les descriptions du catalogue, les explications écrites ou orales de toute nature données par la maison de vente ne sont que l’expression d’opinions et non l’affirmation d’un fait. Les acheteurs potentiels ont la possibilité d’examiner avant la vente chaque lot et de se faire leur propre opinion quant à l’authenticité, l’état, etc.
5.) Il est du ressort du commissairepriseur de séparer, de réunir ou de retirer des lots de la vente. Il décide du déroulement de la vente et peut également refuser de prendre en considération une enchère. Le commissaire-priseur a le droit de surenchérir lui-même pour exécuter des ordres d’achat ou lorsque le prix de réserve n’est pas atteint.
6.) Le dernier et le plus offrant enchérisseur deviendra l’acheteur. En cas de contestation au moment de l’adjudication, le lot sera immédiatement remis en vente.
7.) Lorsque le prix de réserve n’est pas atteint, il ne s’ensuit par la tombée du marteau aucune adjudication.
8.) Le payement est à effectuer sur le compte bancaire de la maison de vente.
9.) La maison de vente se réserve le droit de ne pas accepter une enchère ou un ordre d’achat, si le client n’a pas fourni auparavant une caution ou des références bancaires.
10.) La maison de vente insiste pour que tous les acheteurs potentiels s’enregistrent et utilisent pour miser un numéro à la place de leur nom.
11.) Les acheteurs potentiels qui ne peuvent assister personnellement à la vente peuvent laisser un ordre d’achat écrit à la maison de vente. Dans ce cas ils remplissent le formulaire d’ordre d’achat prévu à cet usage et le prix indiqué sur celui-ci exclut toujours la commission et autres taxes. Toute modification ne sera prise en compte que si elle est communiquée par écrit et intervient au plus tard la veille de la vente aux enchères.
12.) Les enchères sont en général communiquées directement et personnellement au commissaire-priseur lors de la vente. Les ordres d’achat peuvent également être transmis par écrit (par courrier, fax, email ou à travers
notre site internet) ou par téléphone. Ils doivent être clairs et complets et parvenir à la maison de vente par écrit au moins 24 heures avant le commencement de la vente. Les conditions supplémentaires apportées par l’enchérisseur ne sont pas valables. Il est également possible de miser par internet à travers la plateforme mise à disposition par Artcurial Beurret Bailly Widmer sur son site internet ou par les plates-formes externes habilitées à retransmettre la vente. Pour les acheteurs ayant misé par ces platesformes, une commission supplémentaire de 3 % (plus TVA) sera appliquée. Les ordres d’achat téléphoniques seront acceptés en nombre limité par la maison de vente et devront également parvenir par écrit au moins 24 heures avant le commencement de la vente. Ils devront contenir tous les détails (identité, numéro de téléphone où la personne intéressée peut être jointe, numéro de lot, etc.). Les enchérisseurs par téléphone autorisent la maison de vente à enregistrer la conversation téléphonique. La maison de vente décline toute responsabilité tant pour les ordres d’achat écrits que téléphoniques ou sur internet.
13.) La propriété sur les objets acquis lors de la vente ainsi que les risques sont transférés à l’acheteur dès le prononcé de l’adjudication. Les objets acquis ne peuvent être mis à disposition ou enlevés par l’acheteur avant la fin de la vente. Le payement doit être effectué sous la responsabilité de l’acheteur et doit intervenir dans un délai de 7 jours après l’adjudication. Si le payement n’est pas effectué dans ce délai de 7 jours, un intérêt de retard de 1% par mois sera perçu. Pour tous les objets qui ne sont pas enlevés après un délai de 2 semaines, l’acheteur payera une taxe d’au moins 10 CHF par objet et par jour. Les risques restent à la charge de l’acheteur. Si l’enlèvement n’est pas effectué personnellement par l’acheteur, une procuration écrite est nécessaire. La maison de vente peut, à la demande de l’acheteur, charger un transporteur de l’expédition des objets. Tous les coûts du transport comme l’emballage, l’expédition, les frais de douane sont à la charge de l’acheteur.
14.) Si le payement n’est pas effectué ou pas effectué à temps, le commissairepriseur peut, au choix, demander l’exécution du contrat ou annuler l’adjudication à tout moment et sans préavis. Il est convenu que la maison de vente conserve jusqu’au payement intégral de tous les montants dus (prix d’adjudication, frais de vente, TVA, autres frais éventuels) un droit de rétention et de gage conventionnel à l’encontre de l’acheteur ou d’une entreprise qui lui est liée sur toutes les valeurs patrimoniales et notamment l’objet vendu. Le payement au moyen d’un chèque est effectif lorsque le montant de ce chèque a effectivement été crédité au compte de la maison de vente.
15.) Toute personne qui visite l’exposition ou/et assiste à la vente le fait à ses propres risques. La maison de vente ne peut être tenue responsable pour des blessures ou des accidents éventuels.
16.) Tout visiteur sera tenu responsable pour les dommages et dégâts qu’il occasionne aux objets mis en vente.
17.) Les présentes conditions des ventes font partie intégrante de l’offre d’achat de chaque contrat de vente conclu par la maison de vente. Toute modification requiert la forme écrite.
18.) L’acheteur reconnaît que seul le droit suisse est applicable et que le lieu d’exécution, le seul for juridique, est Bâle Ville.
19.) Seule la version en allemand des présentes conditions fait foi.
20.) Commissaires-priseurs : Reto Monticelli (Bâle et St. Gall), Nicolas Beurret (Bâle), Emmanuel Bailly (Bâle) et Markus Schoeb (St. Gall).
21.) Direction de la vente : Gantbeamtung Basel-Stadt (pour les ventes aux enchères se déroulant à Basel-Stadt)
22.) La vente aux enchères qui se déroulera uniquement en ligne se fera par l’intermédiaire de la plate-forme mise à disposition sur le site internet (ou sur l’application) de la maison de ventes Artcurial Beurret Bailly Widmer ou par l’intermédiaire de la plate-forme externe d’Invaluable (www.invaluable.com). En plus du prix d’adjudication, l’acheteur devra s’acquitter de frais d’adjudication de 25% hors taxes. L’utilisation de ces plates-formes implique l’acceptation par l’enchérisseur des conditions générales d’enchères de Artcurial Beurret Bailly Widmer.
23.) Les conditions d’enchères en ligne sont identiques à celles pratiquées en salle, voir les paragraphes 1–21, avec les particularités suivantes :
24.) Si le paiement est effectué par carte de crédit, des frais supplémentaires de 3 à 4 % sont prélevés sur le montant total de la facture qui sera débité de la carte de crédit. Le paiement par carte de crédit n’est possible que dans le cadre des ventes aux enchères se déroulant uniquement en ligne.
25.) Pour les enchères en ligne, les ordres d’achat ne peuvent être soumis qu’après inscription préalable via www.bbw-auktionen.com, sur l’application, ou directement via invaluable.com. Les enchérisseurs peuvent soumettre leurs ordres d’achat sur les objets du catalogue de vente aux enchères en ligne pendant toute la période des enchères, à condition qu’ils disposent d’une inscription valide. Les ordres d’achat présentés sous une autre forme (par exemple transmis directement à la maison de vente) ne peuvent être pris en considération.
26.) Artcurial Beurret Bailly Widmer se réserve le droit de refuser une demande ou un enregistrement et d’exclure un enchérisseur de la participation à une enchère en ligne.
27.) L’enchérisseur qui place l’ordre le plus élevé remportera l’adjudication. Un contrat de vente irrévocable est ipso facto conclu entre le vendeur et l’acheteur.
28.) L’enchérisseur ou l’acheteur n’a aucun droit de révocation, ni envers le vendeur ni envers Artcurial Beurret Bailly Widmer.
29.) Le serveur pour les enchères en ligne est hébergé aux États-Unis. En cas de fixation d’une limite concernant un ordre d’achat ou l’ouverture d’un litige, les données seront à nouveau transmises au serveur externe séparément de la procédure d’enregistrement.
30.) La politique de confidentialité du site web fait partie intégrante des présentes conditions générales.
31.) Artcurial Beurret Bailly Widmer n’est pas responsable de la défaillance ou des dysfonctionnements de son site web ou des plates-formes d’enchères en ligne. En particulier, Artcurial Beurret Bailly Widmer n’est pas responsable des problèmes techniques en raison desquels les offres ne sont pas transmises ou le sont de manière incorrecte ou tardive.
1.) The items are sold on behalf and for the account of third parties. The sale will prepared, conducted and processed by Beurret Bailly Widmer Auktionen AG (hereafter referred to as Artcurial Beurret Bailly Widmer).
2.) The buyer shall pay a premium of 25 % on the hammer price per lot. For successful internet live bidders using the external bidding platforms Drouot and Interencheres there is an additional fee of 1,5% (plus VAT) applicable.
3.) In each case, value-added tax amounting to 8,1 % shall be payable on the buyer’s premium. In the case of items which are indicated with “*” in the catalogue or on a supplementary sheet (or which are referred to accordingly during the auction), VAT shall also be charged on the hammer price. If these items are exported abroad, the buyer shall be refunded the VAT, if he produces a legally valid export declaration bearing the original stamp of the Swiss customs office for the relevant object of purchase.
4.) Each lot is sold with all the faults and imperfections set out in the description and the auction house declines any responsibility, both for itself and for the seller, for authenticity, age, origin, condition and quality. Catalogue descriptions and written or verbal statements are deemed to be statements of opinion and not a statement of facts. It is assumed that buyers shall satisfy themselves of the authenticity, condition, etc, of the items prior to the auction, when they are on display.
5.) It is solely up to the auctioneer’s discretion to offer items separately or to offer two or more items together, to withdraw items, to reject bids, and to basically determine the course of the auction. The auctioneer reserves the right to bid himself, in order to preserve buying orders, his own buying intentions and/or selling limits.
6.) The lot shall be won by the highest bidder. In the event of disputes, the auctioneer shall immediately offer the item or items again.
7.) If the reserve price is not reached, the lot shall not be knocked down to anybody on the fall of the hammer, and the item shall be passed over.
8.) The payment is to be made to the auction house’s bank account.
9.) Bids from customers who are not personally known to the auction house may be rejected, if the customer has not previously provided the auction house with an adequate deposit or a bank reference. The auction house is entitled to reject such bids.
10.) The auction house insists that all bidders use a number instead of their name when bidding.
11.) Bidders who do not attend the auction in person may leave their bids in writing with the auction house. The prices indicated on the relevant auction forms do not include the buyer’s premium and other charges. Amendments can only be submitted in writing and no later than the day before the auction.
12.) Bids are usually made during the auction in person and directly by means of a clear announcement to the auctioneer. Bidding is also possible in writing (absentee bid by postal letter, e-mail or fax) or live on the phone. Registration for such must be submitted at the latest 24 hours before the auction starts ad
is subject to the acceptance of the auction house. Any conditions added by the bidder shall be invalid. Live bdding / bidding in the internet is possible via the website of the auction house, via the corresponding app or via the external bidding platforms accepted by the auction house. Bidding via an external bidding platform will result in a 3 % increase of the buyer’s premium. Telephone bidders, only a limited number of which are permitted at the discretion of the auction house, shall also notify the auction house of all details in writing (personal particulars, accessibility by telephone, numbers of interest, etc.) no later than 24 hours prior to the start of the auction. The telephone bidders agree to the auction house being allowed to record the bid submitted by telephone and/ or the corresponding telephone call. Any liability of the auction house for both written bids as well as telephone bids and online bids is excluded.
13.) The title and the risk shall pass to the buyer on the fall of the hammer. The items bought at auction cannot either be disposed of, nor can they be collected or taken away, prior to the end of the auction. Payment and collection shall be effected within seven days at the buyer’s risk. If payment is not effected within seven days of the purchase, default interest of 1 % per month shall be payable. The buyer shall assume the entire risk for all items which are not collected, and shall pay a storage fee of at least CHF 10 per lot and day after two weeks. If the goods are not collected by the buyer in person, written authority shall be required. On request, the auction house shall also instruct a carrier and arrange delivery of the items. All of the associated costs for packaging, transportation, customs and insurance shall be borne by the buyer.
14.) If payment is not made or is not made on time, the auctioneer may either demand the fulfilment of the contract of sale or cancel the winning bid at any time without setting a further deadline. It is agreed that the auction house shall have a right of retention and pledge regarding all of the assets in the possession of the auction house or of a company affiliated with the latter, until payment of all the amounts due (arising from any transaction whatsoever, in particular the hammer price, buyer’s premium, VAT, costs and any default interest) has been made in full. Payment by cheque shall only be deemed to have been made when the payment has been credited to the auction house’s bank account.
15.) Everyone entering the showrooms and auction rooms does so at their own risk. The auction house cannot be held liable for any injuries or accidents.
16.) Each visitor is liable for any damage caused by him to the lots.
17.) These terms and conditions are part of each individual bid and the contract of sale concluded by the auction house. Amendments shall only be valid in writing.
18.) The seller accepts the applicability of Swiss law and the selection of jurisdiction in Basel-Stadt.
19.) Only the German version of these auction terms and conditions shall prevail.
20.) The auctioneers in charge are: Reto Monticelli (Basel and St. Gallen), Nicolas Beurret (Basel), Emmanuel Bailly (Basel) and Markus Schoeb (St. Gallen).
21.) Auction management: Gantbeamtung Base-Stadt (only for sales taking place in Basel-Stadt)
22.) The online auction will be conducted through the online platform and app of Artcurial Beurret Bailly Widmer as well as through www.invaluable. com. The buyer shall pay a premium of 25% on the hammer price per lot. By using this website or the Internet-based participation in auctions via the online auction platform and app of Artcurial Beurret Bailly Widmer the bidder confirms that they are aware of and accept the general terms and conditions of Artcurial Beurret Bailly Widmer.
23.) The same terms and conditions of live auctions also apply to online auctions, see paragraphs 1–21, with the following special features.
24.) For payments made by credit card, an additional fee of between 3 % and 4 % shall be charged to the total amount of the invoice (and will also be debited to the credit card). Crecit card payments are only accepted for purchases at online auctions.
25.) For online auctions, bids can only be submitted via the online auction platform after prior registration at www.bbw-auktionen.com, the corresponding app or externally via invaluable.com. Bidders may submit their bids for objects in the online auction catalogue during the entire bidding period providing they have a valid registration with any of the accpeted online auction platforms. Auction bids submitted in any other form (i.e. by e-mail, fax or postal service) cannot be considered.
26.) It is at the sole discretion of Artcurial Beurret Bailly Widmer to refuse an application or registration or to exclude a bidder from participation in an online auction.
27.) The highest bid in the online auction will be accepted, resulting in a binding contract of purchase between the seller and the buyer.
28.) Neither the bidder nor the buyer have any right of revocation, not towards the seller and not towards Artcurial Beurret Bailly Widmer.
29.) The server for online and live auctions of Artcurial Beurret Bailly Widmer is hosted in the USA. In case of bidding limits being set and in the event of a dispute being opened, the data will again be transmitted to the external server, separately from the registration proces.
30.) The privacy policy on the website is a binding part of these terms and conditions.
31.) Artcurial Beurret Bailly Widmer is not liable for the failure or malfunctions of it’s website or any of the involved online auction platforms. In particular, Artcurial Beurret Bailly Widmer shall not be liable for any technical problems resulting in the failure of transmissions, bids being transmitted incorrectly or bids being registered late.
Schweizer Kunst
Mittwoch, 11. März 2026 – 14 Uhr
Basel — Schwarzwaldallee 171
Gebot in Abwesenheit / Ordre d’achat / Absentee bid
Telefongebot / Ligne téléphonique / Telephone
Telefon während der Auktion / Téléphone pendant la vente / Phone at the time of the sale:
Name / Nom / Last name:
Vorname / Prénom / First name:
Firma / Société / Company:
Adresse / Address:
Telefon / Téléphone / Phone:
E-mail:
Los Nr. / Lot N°
Beschreibung / Description du lot / Lot description
Der Auftraggeber erklärt sich mit den Auktionsbedingungen, wie sie im Katalog abgedruckt sind, einverstanden. Gebote von Kunden, die dem Auktionshaus nicht persönlich bekannt sind, können abgelehnt werden, wenn der Kunde nicht zuvor eine ausreichende Kaution oder eine Bankreferenz beim Auktionshaus hinterlegt hat. Gerichtstand ist Basel-Stadt.
Le signataire déclare avoir lu et accepté les conditions de vente imprimées dans le catalogue. Les ordres d’achat émanant de personnes qui ne sont pas connues de la maison de vente pourront être refusés si le client n’a pas préalablement fourni une garantie bancaire suffisante. Le for juridique est Bâle-Ville.
The bidder agrees to be bound by the conditions of sale as published in the catalogue. Bids from customers who are not known to the auction house can be rejected if the customer did not deposit an adequate security or a bank reference with the auction house prior to the auction. The place of jurisdiction is Basel.
Gebot in CHF * / Limite en CHF / Bid in CHF
Nr.
* exkl. Aufgeld und Abgaben / hors commission et TVA / excluding premium and tax
Datum und Unterschift / Date et signature obligatoires / Required dated signature


