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Berliner Philharmoniker: Saison 2022/23

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Saison 22/23


Seit mehr als 30 Jahren arbeiten die Deutsche Bank und die Berliner Philharmoniker in einer engen und lebendigen Partnerschaft zusammen. Gemeinsam wollen wir Musik von Weltklasse fördern und Menschen jeden Alters für Musik und Kultur begeistern. Denn Musik inspiriert, verbindet Menschen und überwindet Grenzen. db.com/kultur


Gemeinsam Großes schaffen #PositiverBeitrag

© Stephan Rabold


Die Stiftung Berliner Philharmoniker wird gefördert durch das Land Berlin sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker Andrea Zietzschmann Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker

Saison 22/23


Inhalt

• Willkommen

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• Die Berliner Philharmoniker

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• Saisonthema »Identitäten« 16

Eine Frage des Standpunkts

»Wer bin ich, wer will ich sein?« Der Blick auf uns selbst ist in Bewegung geraten. Wir suchen in der Musik nach Antworten.

• Konzerte mit Kirill Petrenko 20

Reichtum an Emotionen

Der Chefdirigent mit Klassikern, Neuer Musik und einem Opern-Hauptwerk von Richard Strauss

• Composer in Residence: Esa-Pekka Salonen

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Über einen Komponisten, der aufregen und berühren will

• Debüts und Uraufführungen 26 Neue Namen und ungehörte Werke weiten den Blick und öffnen die Ohren.

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Inhalt


• Unsere Konzertreihen

Für Abenteuer­ lustige

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Entdecken Sie unendliche musikalische Welten – immer spannend, immer großartig.

• Konzertreisen und Osterfestspiele

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• Die Festivals der Saison

Aufbrüche

Unser Programm

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• Abonnements

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Abovorteile im Überblick Serien A–N: Berliner Philharmoniker Serie O: Internationale Kammerorchester Serie P: Jazz at Berlin Philharmonic Serie Q: Philharmonische Kammermusik Serie R: Originalklang Serie S: Philharmonischer Salon Serie T: Quartett Serie U: Klavier Serie V: Vokal Serie WO: World Serie Z: Orgel Serie FK: Familienkonzerte Serie MM: Mitmachkonzerte Serie KA: Karajan-Akademie

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Serien außerhalb der Abonnements

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• Konzertkalender

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• Service

Biennale: Auf der Suche nach 36 einer neuen Moderne Musik und Kunst der 50er- und 60er-Jahre Musikfest Berlin Programmatische Vielfalt aus aller Welt

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Festival »Strom« Elektronische Musik in der Philharmonie

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• 20 Jahre Education- Programm

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• Partnerschaft mit der UNO-Flüchtlingshilfe 5

Saison 2022/23

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Tickets, Abonnements & Angebote 126 Ihr Konzertbesuch 134 Die Philharmonie Berlin 136 Freunde der Berliner Philharmoniker 138 Berliner Philharmoniker digital 141 Gremien & Team Berliner Philharmoniker 143 Register & Konzertübersicht 150


Willkommen

Liebes Publikum, für die anhaltende Treue und Begeisterung, die Sie den Berliner Philharmonikern auch in der vergangenen Saison entgegengebracht haben, möchten wir uns bei Ihnen sehr herzlich bedanken. Ursprünglich wollten wir in unserem Vorwort schreiben, dass wir positiv in die Zukunft blicken. Die Invasion russischer Kriegsverbände in der Ukraine Ende Februar hat diesem Optimismus leider die Grundlage entzogen. Wir erfahren, wie instabil das Haus des Friedens ist und wie schnell das Thema der Pandemie verdrängt wird durch ein neues, besetzt mit Angst und unendlichem Leid. Aber Musik kann immerhin Mut machen, sie kann im internationalen Kontext und Austausch Verbundenheit stiften und für Verständigung sorgen. Und sie kann grundsätzliche menschliche Fragen nach uns und unserem Platz in der Welt aufwerfen und vertiefen. Ohne die aktuelle Tragödie ahnen zu können, hatten wir für die Spielzeit 2022/23 einen Themenschwerpunkt »Identitäten« entwickelt. Von ihm ausgehend durchleuchten wir etliche unserer programmierten Werke nach den Kategorien von »Herkunft«, »Utopie«, »Glaube und Werte« sowie »Liebe und Sexualität«. An ihnen lässt sich viel von dem ablesen, was die menschliche Identität ausmacht. Gerade vor dem Hinter­grund von Krieg, Gewalt, Vertreibung und Flucht erscheinen sie aktueller denn je. Welche Werte sind grundlegend für eine Gesellschaft, die in Freiheit und Demokratie leben möchte? Was von ihrer Identität nehmen die vom Krieg Betroffenen mit in ihre unsichere Zukunft? Wie brennt sich die Erfahrung von Gewalt in die eigene Identität ein? Werke wie Luigi Dallapiccolas Oper Il prigioniero (Der Gefangene) über die existenzielle Hoffnung auf Freiheit können hier intensive Einsichten vermitteln. Uraufführungen von Komponistinnen und Komponisten wie Lisa Streich, Julia Wolfe, Miroslav Srnka und Toshio Hosokawa bereichern das Programm der Saison 2022/23. Esa-Pekka Salonen wird unser Composer in Residence sein – ein faszinierender Künstler, der hochexpressive Werke schreibt, die in keine Schublade passen. Auch als Dirigent eigener Kompositionen wird er zu erleben sein, darunter mit einer deutschen Erstaufführung. Ihnen vertraute Dirigenten und geschätzte Gäste der Berliner Philharmoniker wie Sir Simon Rattle, Zubin Mehta, Herbert Blomstedt und Daniel Barenboim stehen am Pult des Orchesters, und wir erwarten spannende Debüts von Thomas Adès, Klaus Mäkelä und Maxim Emelyanychev.

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Willkommen


Im Februar 2023 findet die zweite Biennale der Berliner Philharmoniker statt, die künstlerische Genres zusammenführt und Kooperationen etwa mit der Berlinale und der Neuen Nationalgalerie eingeht. Auf der Suche nach einer neuen Moderne – Musik und Kunst der 50er- und 60er-Jahre lautet der Titel unseres Festivals, das als Herzstück einen Schwerpunkt zum 100. Geburtstag des ungarischen Komponisten György Ligeti präsentiert. Neben den symphonischen Programmen eröffnet unsere neue Weltmusik-Reihe World aufschlussreiche Perspektiven ebenso wie die vielgestaltigen weiteren Konzerte im Kammermusiksaal – von Klavier- und Quartett-Serien bis zu Gastspielen hochkarätiger Kammerorchester. Unser Dank gilt dem Land Berlin und dem Bund für die nachhaltige Unterstützung auch in schweren Zeiten. Ebenso herzlichen Dank sagen wir unserem Partner, der Deutschen Bank, die uns gerade in der Corona-Zeit den Rücken gestärkt hat. Und danken möchten wir auch den Freunden und Förderern der Berliner Philharmoniker. Ohne diese Hilfen könnten wir unsere kreative Kraft kaum so entfalten, wie wir unseren Kulturauftrag verstehen. Enden wollen wir mit einer Gratulation: Seit 20 Jahren gibt es das Education-Programm der Berliner Philharmoniker. Herzlichen Glückwunsch! Auch hier werden neue programmatische Ufer angesteuert und wichtige Impulse für das Publikum der Zukunft gesetzt. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit den Berliner Philharmonikern, mit dem attraktiven Programm des Musikfestes Berlin, den unterschiedlichsten Formaten, Reihen, Musikgenres und wunderbaren Gästen, die zu uns kommen werden. Die Philharmonie wird ein lebendiges und offenes Haus für alle sein! Wir hoffen sehr, dass wir gemeinsam eine Spielzeit in Frieden erleben werden.

Ihre

Ihr

Andrea Zietzschmann

Kirill Petrenko

Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker

Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner ­Philharmoniker

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Saison 2022/23


Der Angriff auf die Ukraine im Februar hat die Welt erschüttert und bei vielen Menschen große Ängste geschürt. Zugleich belastet die Corona-Pandemie seit mehr als zwei Jahren unseren Alltag. Musik kann insbesondere in solch schwierigen Zeiten Trost spenden und Mut machen. Die meisten Konzerte der Berliner Philharmoniker in der zurückliegenden Saison konnte das Publikum wieder vor Ort genießen – ich bin zuversichtlich, dass dies auch in dieser Spielzeit möglich sein wird. Viele andere verfolgen die Auf­ tritte in der Digital Concert Hall mit. Dieser virtuelle Konzertsaal wurde 2009 mit Unterstützung der Deutschen Bank ins Leben gerufen und hat seither weltweit viele Tausend Freunde gefunden.

Partner

Musik kann nicht zuletzt jungen Menschen Halt und Richtung geben. Das Education-Programm der Berliner Philharmoniker feiert 2022 sein 20-jähriges Bestehen. Das Orchester und die Deutsche Bank starteten diese Initiative, um junge Menschen an Musik, Tanz und Gesang heranzuführen. Zu Beginn lag der Fokus auf den Tanzprojekten, später folgten die Vokalhelden – und heute stehen die Familienkonzerte mit Chefdirigent Kirill Petrenko im Mittelpunkt. Um nur eine Zahl zu nennen: Mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche haben mittlerweile schon am Education-Programm teilgenommen.

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Willkommen

Auch die Veranstaltungsreihe Werkstatt.Dialog.Musik im PalaisPopulaire der Bank in Berlin bietet einen direkten und intensiven Zugang zur klassischen Musik. In diesem Kammermusik-Format präsentieren Musikerinnen und Musiker der Berliner Philharmoniker ausgewählte Werke und beantworten Fragen zur Interpretation – im unmittelbaren Austausch mit dem Publikum. Die Musik hat Ihnen und uns durch die Pandemie geholfen und wird in Zeiten geopolitischer Spannungen Klänge des Friedens und des Ausgleichs senden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und dem Orchester eine inspirierende Konzertsaison 2022/23. Herzliche Grüße Ihr Christian Sewing Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank AG


Viel zu lange mussten wir alle viel zu viel entbehren – die Pandemie zwang uns manche Bürde, manche Einschränkung und manchen Verzicht auf. Und sie tut dies noch. Mit Impfen und Vorsicht aber holen wir uns die ersehnten vollen Säle, die Kultur und den Zauber der Musik zurück. Es begeistert mich zu sehen, mit wieviel Elan und Ideen auch die Berliner Philharmoniker in diese neue Saison gehen, voller Lust, hoffentlich und endlich wieder in gewohnter Exzellenz ihr Publikum in Berlin und auf (nachgeholten) Tourneen in der Welt zu begeistern. Zwei Schwerpunkte möchte ich Ihnen, verehrtes Publikum, ans Herz legen: Zum einen die Fortführung einer mittlerweile kleinen Reihe, eines neuen Festivals, das sich in dieser Saison der Moderne der 50er- und 60er-Jahre und hier besonders der Musik von György Ligeti widmet, der Berlin sehr verbunden war. Hier zeigt sich, wie innovativ diese oft als »muffig« beschriebenen Nachkriegsjahre zumindest auf dem Gebiet der Musik waren. Zusätzlichen Background schafft ein 50erJahre-Schlagerabend mit Tim Fischer. Zum anderen feiern die Berliner Philharmoniker das 20-jähri­ ge Bestehen des Education-Programms. Hier wird klassische Musik vor allem Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Stadtteilen nahegebracht. Beides unterstreicht die Bedeutung der Philharmoniker für das lebendige, innovative Berlin: Sie sind nicht nur ein ausge­ zeichnetes Orchester in der Mitte der Stadt mit der Philharmonie und ihrer einmaligen Akustik – ihr Selbstverständnis als kulturelle Institution mit sozialer Verantwortung führt sie aus dem Konzertsaal heraus zu den sozialen Brennpunkten unserer Stadt. Ich wünsche uns allen unvergessliche Konzerterlebnisse. Herzliche Grüße Ihr Dr. Klaus Lederer Senator für Kultur und Europa

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Saison 2022/23


Gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern wollen wir hoffnungsvoll in die neue Konzertsaison starten. Wir hoffen darauf, dass sich das Haus wieder ohne Einschränkungen mit einem begeisterten Publikum füllt und die Philharmoniker wieder zu Gastspielen in die wichtigen Musikzentren der Welt reisen können. Doch der schreckliche Krieg in der Ukraine hat vieles verändert, Gräben haben sich aufgetan, die wir überwunden glaubten. Neben der Hilfe für die Menschen vor Ort und für Flüchtlinge und Vertriebene wird es jetzt wichtig sein, die kulturelle Zusammenarbeit und den künstlerischen Austausch mit den demokratischen Kräften in allen Ländern zu verstärken. Wer Musik macht, weiß: Wir müssen und wir können einander zuhören. Sie zeigt uns, wie es geht. Im übertragenen Sinn passt da das Thema »Identitäten«, mit dem die Philharmoniker die neue Konzertsaison verknüpfen. Es geht um das Selbstverständnis und die Selbsterkenntnis von Künstlerinnen und Künstlern, es geht um Weltsichten, um Reflexionen und um Visionen von Gesellschaft. In diesem Sinne erwartet uns ein vielfältiges Programm, das uns das erneute Hören etablierter Werke, aber auch die Begegnung mit seltenen oder hier noch nie gehörten Kompositionen ermöglicht. Ich begrüße auch sehr, dass sich das Haus in einer eigenen kleinen Reihe der Musik anderer Kulturen öffnet. Die Virtuosität kurdischen Gesangs, die unerklärliche Leidenschaft des Fado, die Klangfarben und die Stimmgewalt eines südafrikanischen Cellisten oder das Zusammentreffen indischer und europäischer Instrumente – dieser Reichtum der Musik gehört nach Berlin, gehört auch auf diese Bühne, denn sie schafft Brücken in unsere diverse Gesellschaft. Ganz in diesem Sinne muss auch die Fortsetzung des Education-Programms der Berliner Philharmoniker gewürdigt werden, das seit nun 20 Jahren beispielhaft vor allem junge Menschen an Musik und an das Singen und Musizieren heranführt. Ich wünsche Ihnen berührende musikalische Erlebnisse und eine erfahrungsreiche Konzertsaison. Bleiben Sie gesund! Ihre Claudia Roth MdB Staatsministerin für Kultur und Medien

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Willkommen


Die Berliner Philharmoniker


Die Berliner Philharmoniker

Chefdirigent und künstlerischer Leiter Kirill Petrenko Orchestervorstand Stefan Dohr N. N. Medienvorstand Stanley Dodds Olaf Maninger Orchestervertretung im Stiftungsrat Andreas Wittmann Martin Stegner Vorsitzender des Personalrats •

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Vertretung • •

Ulrich Knörzer Julia Gartemann Mitglied des Personalrats

Fünferrat Philipp Bohnen Jesper Busk Sørensen Cornelia Gartemann Raphael Haeger Markus Weidmann Gemeinschaft der Berliner Philharmoniker Angelo de Leo Klaus Wallendorf Sarah Willis Ehrendirigent Daniel Barenboim Dirigenten unter den Ehrenmitgliedern Zubin Mehta Seji Ozawa • • • • •

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Berliner Philharmoniker


Erste Violinen Noah Bendix-Balgley 1. Konzertmeister Daishin Kashimoto 1. Konzertmeister N. N. 1. Konzertmeister*in Krzysztof Polonek Konzertmeister Zoltán Almási Maja Avramović Helena Madoka Berg Simon Bernardini Alessandro Cappone Aline ChampionHennecka Luiz Felipe Coelho Luis Esnaola Sebastian Heesch Aleksandar Ivić Hande Küden Kotowa Machida Álvaro Parra Johanna Pichlmair Vineta Sareika-Völkner Bastian Schäfer Dorian Xhoxhi N. N. N. N. Zweite Violinen Marlene Ito 1. Stimmführerin Thomas Timm 1. Stimmführer Christophe Horák Stimmführer Philipp Bohnen Stanley Dodds Cornelia Gartemann Angelo de Leo Anna Mehlin Christoph von der Nahmer Raimar Orlovsky Simon Roturier Bettina Sartorius Rachel Schmidt Armin Schubert Christa-Maria Stangorra Christoph Streuli Eva-Maria Tomasi Romano Tommasini N. N. N. N. •

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Bratschen Amihai Grosz 1. Solobratscher Diyang Mei 1. Solobratscher Naoko Shimizu Solobratscherin Micha Afkham Julia Gartemann Matthew Hunter Ulrich Knörzer Sebastian Krunnies Walter Küssner Ignacy Miecznikowski Martin von der Nahmer Allan Nilles Kyoungmin Park Tobias Reifland Joaquín Riquelme García Martin Stegner Wolfgang Talirz Violoncelli Bruno Delepelaire 1. Solocellist Ludwig Quandt 1. Solocellist Martin Löhr Solocellist Olaf Maninger Solocellist Rachel Helleur-Simcock Christoph Igelbrink Solène Kermarrec Stephan Koncz Martin Menking David Riniker Nikolaus Römisch Dietmar Schwalke Uladzimir Sinkevich Knut Weber Kontrabässe Matthew McDonald 1. Solobassist Janne Saksala 1. Solobassist Esko Laine Solobassist Martin Heinze Michael Karg Stanisław Pajak Edicson Ruiz Gunars Upatnieks Janusz Widzyk Piotr Zimnik N. N. •

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Saison 2022/23

Flöten N. N. Solo Emmanuel Pahud Solo Michael Hasel Jelka Weber Egor Egorkin Piccolo Oboen Jonathan Kelly Solo Albrecht Mayer Solo Christoph Hartmann Andreas Wittmann Dominik Wollenweber Englischhorn Klarinetten Wenzel Fuchs Solo Andreas Ottensamer Solo Alexander Bader Matic Kuder Andraž Golob Bassklarinette Fagotte Daniele Damiano Solo Stefan Schweigert Solo Markus Weidmann N. N. Václav Vonášek Kontrafagott Hörner Stefan Dohr Solo N. N. Solo Paula Ernesaks Lászlo Gál Johannes Lamotke Georg Schreckenberger Sarah Willis Andrej Žust •

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Trompeten Guillaume Jehl Solo N. N. Solo Andre Schoch Bertold Stecher Tamás Velenczei Posaunen Christhard Gössling Solo Olaf Ott Solo Jesper Busk Sørensen Thomas Leyendecker Stefan Schulz Bassposaune Tuba Alexander von Puttkamer Pauken Wieland Welzel N. N. Schlagzeug Raphael Haeger Simon Rössler Franz Schindlbeck Jan Schlichte Harfe Marie-Pierre Langlamet •

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Eine

Frage

des Stand punkts


Saisonthema »Identitäten« »Wer bin ich, wer will ich sein?« Der Blick auf uns selbst ist in Bewegung geraten, auch unsere Ideale als Gesellschaft werden mit beispielloser Dringlichkeit diskutiert. Ein Saisonschwerpunkt zeigt den Beitrag der Musik zu dieser Debatte.

Die Frage, welcher unser Platz in der Welt ist, hat frühere Generationen kaum beschäftigen müssen. Gesellschaftsschicht, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, geografische Herkunft: Das waren die Koordinaten, die einen Menschen wesentlich bestimmten, und sie taten es meist ein Leben lang. ­Diese Fixierung löst sich in unserer Zeit auf. Wir sind mobiler geworden, in räumlicher wie in weltanschaulicher Hinsicht; scheinbar unverrückbare Werte werden hinterfragt, auch die Geschlechtszugehörigkeit hat an Eindeutigkeit verloren und eröffnet neue Möglichkeiten der Selbstbestimmung. Wie nie zuvor kann der Mensch in sich hineinhorchen, seinen Kern erspüren und sein Leben danach ausrichten. Mit dieser Flexibilität verbinden sich gewaltige Chancen, aber auch Herausforderungen. Als Online-Unternehmer kann man aus dem Nichts zu Wohlstand kommen, umgekehrt ist das einst gesicherte Einkommen in einem Traditionsunternehmen keineswegs mehr verlässlich. Das Gesumme der Meinungen in den sozialen Medien ermöglicht die Begegnung mit neuen Perspektiven, die aber auch verstören können und manchmal so aufeinanderprallen, dass Hass entsteht. Eine Identität, soviel kann man festhalten, »hat« man in unserer Zeit nicht, sie wird erworben, oft erkämpft. 17

Saison 2022/23

Komponisten gehörten zu den ersten, die die Rolle des Individuums in der Welt reflektierten. In der Saison 2022/23 wollen wir mit ­unserem Programmschwerpunkt »Identitäten« ­zeigen, welchen Beitrag die Musik zu solchen Diskussionen leistet, und zwar nicht erst in unserer Zeit. Denn Komponisten gehörten zu den e ­ rsten, die die Rolle des Individuums in der Welt reflektierten. Das fängt in der geistlichen Musik des Barock an, die spürbar macht, dass Religion nicht nur ein Dienst an Gott ist, sondern auch eine persönliche, hochemotionale Erfahrung. Ab Ende des 18. Jahrhunderts wurden in der Musik auch die gesellschaftlichen Realitäten hinterfragt, angefangen mit Ludwig van Beethoven, der dem Wiener Adel ins Gesicht sagte, er halte sich selbst für etwas Besseres. Vor allem aber wandelte er sein eigenes Leben und Leiden in eine beispiellos kraftvolle Musik um – der Einzelne, unabhängig von Rang und ­Herkunft, wurde zum zentralen Thema der Musik. Zugleich zeigte sich, dass der Mensch nicht nur durch seine Gegenwart definiert wird, sondern auch durch seine Hoffnungen für die Zukunft. So entwarf die Romantik leidenschaftliche Visionen, in denen wir »weit in schön’re Welten zieh’n«, wie es in einem Schubert-Lied heißt: Die Utopie hielt Einzug in die Musik.


In unserem Themenschwerpunkt liegt das Hauptgewicht auf der Musik des 20. Jahrhunderts, deren Lebensbilder besonders facettenreich und intensiv sind. Ein Paradebeispiel ist Gustav Mahler, mit dessen Siebter Symphonie Kirill Petrenko die Saison eröffnet. Wenn Mahler in seinen Symphonien nach eigenen Worten »mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt« zeigen will, so ist damit vor allem seine eigene komplexe Welt gemeint: seine Verehrung der Natur, seine jüdischen Wurzeln – sogar die Militärkapellen seiner mährischen Heimat klingen an. Ebenfalls, aber ganz anders nimmt Erich Wolfgang Korngold in seiner 1952 vollendeten Fis-Dur-Symphonie eine Standortbestimmung vor. Als exilierter Österreicher, der in den USA als Filmmusikkomponist berühmt wurde, verschränkt er die Idiome seiner alten und seiner neuen Heimat und wirft zugleich die Frage auf, was nach dem Zweiten Weltkrieg eine zeitgemäße Musik sei.

Wenn Gustav Mahler in seinen Symphonien »mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt« zeigen will, so ist damit vor allem seine eigene komplexe Welt gemeint.

Besonders facettenreich und intensiv: die musikalischen Lebensbilder des 20. Jahrhunderts Die Identitätsfrage wird im Themenschwerpunkt unter vier Aspekten beleuchtet. »Herkunft« ist einer von ihnen, ein weiterer die »Utopie«, wie sie beispielsweise Richard Strauss in Also sprach Zarathustra nach Nietzsche umreißt, wenn er eine höhere, lebensbejahende Stufe des Menschseins projiziert. In der Kategorie »Glaube und Werte« gibt es mit geistlichen Werken von Händel, Mozart und Mendelssohn Ausflüge in die Musik des 18. und 19. Jahrhunderts, aber auch den 1949 uraufgeführten Einakter Il prigioniero (Der Gefangene) von Luigi Dallapiccola, der vor dem Hintergrund der spanischen Inquisition die Verflechtung von Glaube, Hoffnung und Freiheit verhandelt. Schließlich noch der Aspekt »Liebe und Sexualität«. Wagners Wesendonck-Lieder, Manifestation einer unerreichbaren Liebe zwischen Komponist und Textdichterin, gehören ebenso dazu wie Strauss’ Oper Die Frau ohne Schatten. Deren Handlung ist von einem eng ge­knüpften Netz an Symbolen durchzogen, die Fragen nach Menschsein, Liebe und Mutterschaft spiegeln.

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Themen und Höhepunkte

So soll der »Identitäten«-Schwerpunkt einerseits neue Perspektiven auf etablierte Werke eröffnen, andererseits nehmen wir ihn zum Anlass, noch kaum Bekanntes vorzustellen. Eine weitere Dimension kommt in der Reihe Philharmonische Kammermusik hinzu, in der sich Ensembles der Berliner Philharmoniker dem Saisonthema widmen. »Wer bin ich, wer will ich sein?« – diese existenziellste aller Fragen lässt sich gleichermaßen bekenntnis­haft auf großer Bühne wie auch intim, im musikalischen Kleinformat stellen. Die A ­ ntworten werden so vielfältig sein wie das Leben selbst.  berliner-philharmoniker.de/identitaeten


Konzerte der Berliner Philharmoniker

Philharmonische Kammermusik

26.08.22 Kirill Petrenko •Gustav Mahler Symphonie Nr. 7

31.10.22 Bolero Berlin •Werke von Astor Piazzolla und anderen Herkunft

Utopie 15./16./17.09.22 Kirill Petrenko •Luigi Dallapiccola Il prigioniero

20.12.22 Mitglieder der Berliner •Philharmoniker

(Der Gefangene) Utopie / Glaube und Werte

Claude Debussy Pelléas et Mélisande Liebe und Sexualität / Herkunft

06./07./08.10.22 Iván Fischer •Gustav Mahler Symphonie Nr. 1

11.01.23 Mitglieder der Berliner •Philharmoniker

Herkunft / Utopie 13./14./15.10.22 Daniel Harding •Richard Strauss Also sprach Zarathustra Utopie François-Xavier Roth •Paul20./21./22.10.22 Dukas Polyeucte, Ouvertüre Claude Debussy La Damoiselle élue Glaube und Werte / Liebe und Sexualität 02./03./04.11.22 Kirill Petrenko •Erich Wolfgang Korngold Symphonie Fis-Dur Herkunft 15./16./17.12.22 Christian Thielemann •Werke von Richard, Wagner, Richard Strauss, Hans Pfitzner und J. S. Bach / Arnold Schönberg Utopie / Herkunft 12./13./14.01.23 Kirill Petrenko •Felix Mendelssohn Bartholdy Elias Glaube und Werte / Utopie 09./10./11.03.23 Emmanuelle Haïm •Georg Friedrich Händel Il trionfo del Tempo e del Disinganno Glaube und Werte

Franz Liszt Angelus! Prière aux anges gardiens Arnold Schönberg Verklärte Nacht Glaube und Werte / Liebe und Sexualität 17.03.23 Mitglieder der Berliner •Philharmoniker Igor Strawinsky L'Histoire du soldat Herkunft 24.04.23 Mitglieder der Berliner •Philharmoniker Béla Bartók Streichquartett Nr. 2 Bedřich Smetana Streichquartett Nr. 1 »Aus meinem Leben« Herkunft / Liebe und Sexualität 21.05.23 Philharmonisches Streichquartett •Giacomo Puccini Crisantemi Fanny Hensel Streichquartett Es-Dur Glaube und Werte / Herkunft 14.06.23 Philharmonia Klaviertrio Berlin •Josef Suk Elegie Bohuslav Martinů Klaviertrio Nr. 3 Antonín Dvořák Klaviertrio Nr. 4 »Dumky« Herkunft

Philharmonischer Diskurs

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14.04.23 Kirill Petrenko Richard Strauss Die Frau ohne Schatten Liebe und Sexualität

02.11.22 Luisa Neubauer, Daniel Cohn-Bendit • Utopie

20./21./22.04.23 Klaus Mäkelä •Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 6

17.01.23 Tessa Ganserer, Margarete Stokowski • Geschlecht

Peter Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 »Pathétique« Herkunft / Liebe und Sexualität

16.03.23 Seyran Ateş, Anna-Nicole Heinrich • Glaube und Werte

27./28.04.23 Kirill Petrenko •Wolfgang 24.05.23 Claudia Roth (angefragt) • Herkunft Amadeus Mozart »Exsultate, jubilate« Messe C-Dur »Krönungsmesse« Glaube und Werte

25./26./27.05.23 Simone Young •Olivier Messiaen Turangalîla-Symphonie Liebe und Sexualität / Utopie 01./02./03.06.23 Daniel Barenboim •Elīna Garanča Mezzosopran Richard Wagner Wesendonck-Lieder Liebe und Sexualität

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Saison 2022/23


Reichtum an Emotionen

Konzerte mit Kirill Petrenko

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Themen und Höhepunkte

Aus vielen Blickwinkeln kann man den Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker in der Saison 2022/23 erleben: in der zeitgenössischen Musik, im klassischromantischen Kernrepertoire des Orchesters und im Musiktheater mit einem Hauptwerk von Richard Strauss.

Vom frühen Mozart bis zur Musik der unmittelbaren Gegenwart reicht das Repertoire der Werke, die Kirill Petrenko in der Saison 2022/23 dirigieren wird. Darunter finden sich klassisch-romantische Symphonien, Seltenes und Wiederzuentdeckendes aus verschiedenen Epochen, viel Musik mit Solo- und Chorgesang, mehr Moderne denn je, ein großes Oratorium und gleich zwei Opern. Wie stets hat das Eröffnungskonzert mit dem Chefdirigenten besonderes programmatisches Gewicht. Nachdem Kirill Petrenko bislang Symphonien von Beethoven, Schubert und Brahms an den Saisonbeginn gestellt hat, ist nun Gustav Mahlers Siebte Symphonie an der Reihe, ihrem Komponisten zufolge sein »bestes Werk«. In ihren fünf Sätzen spannt sich ein überwältigender Reichtum an Emotionen auf, von zarten Hoffnungen, Krisen und Konflikten bis zu deren glücklicher Überwindung.


Konzerte mit Kirill Petrenko

Neueste Musik mit dem Chefdirigenten Im Zentrum: Mahler und Mozart, Beethoven und Brahms Mahler markiert gewissermaßen den Abschluss des Repertoires, das Kirill Petrenko als Kern seiner Arbeit mit den Berliner Philharmonikern bezeichnet: die klassisch-romantischen Werke der deutsch-österreichischen Musiziertradition. An deren Beginn wiederum steht Wolfgang Amadeus Mozart, der in zwei Programmen auftaucht: mit seinem Ersten Violinkonzert Anfang November sowie der Motette »Exsultate, jubilate« und der »Krönungsmesse« im Frühling. Ludwig van Beethoven ist mit seiner Achten Symphonie vertreten, die Ende Januar auf dem Programm steht. Im selben Konzert wird ein Schlaglicht auf die Gattung der Variation geworfen – mit den Haydn-Variationen von Johannes Brahms und den ausdrucksstarken Variationen op. 31 von Arnold Schönberg. Die orchestrale Hochromantik wiederum kommt mit Robert Schumanns Vierter Symphonie zur Geltung. Zu den Werken, die nach Kirill Petrenkos Überzeugung zu Unrecht selten zu hören sind, zählt die prachtvoll funkelnde Fis-Dur-Symphonie von Erich Wolfgang Korngold. Vielfach präsent in seinen Konzerten ist die Moderne des 20. Jahrhunderts, angefangen mit Claude ­Debussys Tondichtung La Mer und den erwähnten Schönberg-Variationen. Zu nennen sind außerdem die frühe Symphonie von Bernd Alois Zimmermann und der griechischfranzösische Avantgardist Iannis Xenakis mit seinem Werk Empreintes (Abdrücke). Im Kontext der Biennale der Berliner Philharmoniker (siehe Seite 36) dirigiert Kirill Petrenko György Ligetis Orchesterstücke Atmosphères und Lontano, Schlüsselwerke der Neuen Musik, Paradebeispiele für Ligetis in feinstem Geflecht aufgefächerte Mikropolyphonie und deren subtile wie wuchtige Klangereignisse. 22

Themen und Höhepunkte

Der US-Amerikaner Andrew Norman schreibt aktuelle und dabei zugängliche Musik ganz eigener Art; sein Stück Unstuck verspricht eine spannende Begegnung. Nicht weniger als drei Uraufführungen repräsentieren die neueste Musik in den Konzerten des Chefdirigenten. Darunter ist ein Werk des tschechischen Komponisten Miroslav Srnka, dessen Oper South Pole Kirill Petrenko 2016 an der Bayerischen Staatsoper erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Im Juni 2023 werden in einem Konzert gleich zwei neue Werke von Komponistinnen aus der Taufe gehoben: von Lisa Streich, der schwedischen Förderpreisträgerin der Ernst von Siemens Musikstiftung, und von der Pulitzer-Preisträgerin Julia Wolfe aus den USA. Mit Felix Mendelssohn Bartholdys Elias dirigiert Kirill Petrenko in der Philharmonie Berlin ein großes oratorisches Werk – ein langgehegter Wunsch und eine Weiterführung seines Engagements für die Musik Mendelssohns. Schließlich werden im Zuge des Saisonschwerpunkts »Identitäten« (siehe Seite 16) zwei Opern zu erleben sein: Luigi Dallapiccolas Il prigioniero (Der Gefangene), komponiert in den 1940er-Jahren, ist eine Parabel auf die bedrohte Freiheit in Europa, ein aufrüttelndes Meisterwerk des engagierten Musiktheaters. Zum anderen, als Kooperation mit den Osterfestspielen in Baden-Baden, ein wahrhaft monumentales Werk: Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss. Der »alte Zauberer«, wie Benjamin Britten ihn einmal nannte, hat mit seinem langjährigen Librettistenpartner Hugo von Hofmannsthal hier ein ab- und tiefgründiges Hauptwerk geschaffen, so komplex, dass selbst große Opernhäuser es nur alle Jubeljahre aufs Programm setzen.


Composer in Residence

Kraftvolle Erfahrungen Wenn es ein Dogma im Musikverständnis von Esa-Pekka Salonen gibt, dann ist es die Ablehnung aller Dogmen. Er lässt sich nicht in Schubladen pressen, sondern sucht nach einer Musik, die aufregt und berührt – der Weg dahin ist zweitrangig. In der Saison 2022/23 ist Esa-Pekka Salonen Composer in Residence der Berliner Philharmoniker.

In seinen Jugendjahren war die Verteidigung der wahren Werte der Musik für Esa-Pekka Salonen ein zentrales Anliegen. Wenn auf einer Studentenparty ein Hit von Donna Summer gespielt wurde, konnte es passieren, dass er sich mit einem Freund ans Klavier setzte und sie vierhändig mit Zwölftonmusik dagegenhielten. Heute kann Salonen über solche Anwandlungen nur noch lachen. Inzwischen sind für ihn Popmusik und Zwölftonmusik längst keine Gegensätze mehr. Im Gegenteil. Für den 1958 in Helsinki geborenen Salonen zählt weniger die Suche nach einer musikalischen »Wahrheit« als vielmehr der Wunsch nach kraftvollen Erfahrungen. Sein Ziel ist es, Musik zu schreiben, die auch der durchschnittliche Konzertbesucher verstehen und genießen kann. Er lehnt die Unterscheidung von E- und U-Musik ab, für ihn ist Musik einfach Musik. »Die Menschen erwarten etwas 23

Saison 2022/23

anderes von Musik in verschiedenen Situationen«, so Salonen. »Es gibt Momente, wo auch ich gerne Popmusik höre. Dass das, was wir als Musik verstehen, so eine Bandbreite abdeckt, das ist doch faszinierend!« Spontaneität ist für Salonen ein wichtiger Faktor beim Komponieren. Die Musik von Esa-Pekka Salonen ist hochexpressiv und spricht den Hörer direkt an. Sie kennt keine Dogmen und lässt sich deshalb schwer in eine Schublade stecken. Flirrende Klangflächen oder dissonante Akkordballungen stehen neben rhythmischen Attacken oder einer mitunter spätromantisch anmutenden Harmonik. »Ich schreibe Musik, die in mir etwas bewegt. Ich sehe mich zunächst einmal auch als Empfänger, als Zuhörer. Wenn ich ein Stück schreibe, spiele ich es mir zunächst in meinem eigenen Kopf vor. Wenn


Composer in Residence der Zuhörer in mir glaubt, es sei gut und interessant, aufregend oder berührend, dann notiere ich es. Wenn es mir selbst gefällt, gibt es eine gute Chance, dass es auch anderen, vielleicht auch vielen gefällt.« Spontaneität ist für Esa-Pekka Salonen beim Komponieren ein wichtiger Faktor: »Ich habe selten ein fertiges Konzept. Ich sammle ständig Material, denn ich will nicht am Anfang meiner Kompositionsperiode im Studio sitzen und in Panik geraten, weil ich keine Idee habe und auf ein leeres Blatt starre. Ich sammle Ideen, Rhythmen, Themen; wenn ich dann mit dem Komponieren beginne, habe ich schon einiges an Material vor mir liegen, und meist finde ich etwas, das die Basis für mein nächstes Stück wird.« Der Kampf des Komponisten gegen den Dirigenten Salonen Doch Salonen ist nicht nur Komponist, sondern auch einer der gefragtesten Dirigenten weltweit. Das ist für ihn eine schwierige Herausforderung: »Es ist ein ständiger Kampf des Komponisten gegen den Dirigenten. Wie bei Gustav Mahler. Er hat sein ganzes Leben der Wiener Hofoper gewidmet. Solche Institutionen sind Monster. Sie pressen den ­ganzen Lebenssaft aus einem heraus.« Deshalb arbeitet er als Dirigent nur mit ­ausgewählten Orchestern zusammen und nimmt sich dazwischen immer wieder Zeit, um sich ganz seinen Kompositionen zu widmen. Salonen hält nichts vom Musizieren und Komponieren im Elfenbeinturm. Er braucht den Kontakt zum Publikum. Und er legt Wert darauf, sich selbst nicht als das alleinige Maß der Dinge zu sehen. »Ich will, dass Musik – und vor allem meine Musik – Teil der Gesellschaft ist. Was ich nicht ertragen kann, sind Menschen, die sich zu ernst nehmen. Es muss immer Raum bleiben für Ironie und Gelächter, ohne die wäre das Leben unerträglich.«  berliner-philharmoniker.de/salonen 25

Saison 2022/23

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Mi 21.12.22 20 Uhr Do 22.12.22 20 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Santtu-Matias Rouvali Dirigent Esa-Pekka Salonen Helix

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Do 19.01.23 20 Uhr Fr 20.01.23 20 Uhr Sa 21.01.23 19 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Esa-Pekka Salonen Dirigent Olivier Latry Orgel Esa-Pekka Salonen Konzert für Orgel und Orchester, Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker gemeinsam mit dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks Katowice, dem Orchestre de Paris, Finnish Radio Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic und Hamburg Musik gGmbH/Elbphilharmonie (Deutsche Erstaufführung)

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Sa 21.01.23 22 Uhr Großer Saal

Late Night Mitglieder der Berliner Philharmoniker Esa-Pekka Salonen Dirigent Esa-Pekka Salonen Saltat sobrius. Fantasie über »Sederunt principes« von Perotin Fog für 13 Instrumente

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Fr 17.03.23 20 Uhr Kammermusiksaal

Philharmonische Kammermusik Mitglieder der Berliner Philharmoniker Esa-Pekka Salonen Catch and Release

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Do 18.05.23 20 Uhr Fr 19.05.23 20 Uhr Sa 20.05.23 19 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Mikko Franck Dirigent Rundfunkchor Berlin Esa-Pekka Salonen Karawane für Chor und Orchester


Bunt und neu


Debüts und Uraufführungen Die Debüts und Uraufführungen der Saison stehen nicht nur für die Innovationskraft der klassischen Musik, sondern auch für deren Buntheit und Vielfalt. Da gibt es Künstlerinnen und Künstler, die sich mit produktiver Neugier und weitem Blick unzähligen Stilen und Genres widmen, hinzu kommen neue Werke aus unterschiedlichsten Kulturkreisen und Klangwelten.

Debüts In der Musik ist Neugier ein Wert an sich. Will man sich als Geigerin oder Sänger, als Komponistin oder Dirigent diesen gewaltigen Kosmos erschließen, dann ist es meist eine gute Idee, dabei mehr als nur einen Weg zu gehen, andere stilistische Welten oder musikalische Disziplinen auszuprobieren. Der so geweitete Horizont wird immer auch dem künstlerischen Hauptbetätigungsfeld zugutekommen. Das kann man bei den Debüts dieser Saison erleben: mit spannenden neuen Gästen der Berliner Philharmoniker, die sich durch Vielseitigkeit und nicht selten multiple Begabung auszeichnen. Viele der neuen Gäste zeichnen sich durch multiple Begabung aus. Ein prägnantes Beispiel ist Thomas Adès (S. 105), einer der berühmtesten Komponisten unserer Zeit. Seit vielen Jahren führen die Berliner Philharmoniker seine Musik auf, so vor zwanzig Jahren zum Amtsantritt von Sir Simon Rattle. Aber auch als Dirigent hat Thomas Adès mit Orchestern und Opernhäusern in aller Welt zusammengearbeitet – eine Funktion, in der wir ihn zum Saisonbeginn in der Philharmonie kennenlernen werden. Im selben Konzert debütiert Pekka Kuusisto, ein finnischer Geiger von enormer künstlerischer Bandbreite. Neben klassischer Musik spielt er Folk, Jazz und elektronische Musik, er komponiert selbst und improvisiert leiden27

Saison 2022/23

schaftlich gern, was man seinem lebendigen, wie aus dem Augenblick geborenen Spiel sofort anhört. Stilistisch flexibel ist auch der Pianist Víkingur Ólafsson (S. 112). Bekannt wurde er durch sein transparentes Bach-Spiel, das er bereits in einem Soloabend in der Philharmonie zeigte und das ihm in der New York Times den Ehrentitel eines »isländischen Glenn Gould« einbrachte. Seine zweite Leidenschaft gilt der zeitgenössischen Musik, wie man nun in einem Werk von John Adams mit dem aparten Titel Must the devil have all the good tunes? erleben kann – ein »funkiger Totentanz« nach Auskunft des Komponisten. Dass man auch mit Werken des 18. Jahrhunderts die Luft zum Brennen bringen kann, beweist in einem Mozart-Programm Maxim Emelyanychev (S. 108), Chefdirigent des Alte-Musik Ensembles Il pomo d’oro und des Scottish Chamber Orchestra und zudem ein herausragender Pianist. Als Dirigent wie am Klavier macht Emelyanychev erfahrbar, wie aufregend dramatisch diese Musik klingen kann, ohne sie mit Effekten aufladen zu müssen. Die Solistin seines Konzerts gibt mit Mozart-Arien ebenfalls ihr Debüt: Sabine Devieilhe, die Cello und Musikwissenschaft studierte, ehe sie zu einer führenden Sopranistin der jungen Generation wurde. Gerade bei Mozart, so Die Zeit, könne man ihre herausragenden Qualitäten bewundern: »Wärme im Timbre, kristalline Leichtigkeit, hintergründigen Witz«.


Debüts und Uraufführungen

Dirigenten, die in der modernen wie in der klassischen Musik die Luft zum Brennen bringen Ein weiteres Multitalent unter den Newcomern in der Philharmonie ist der aus Finnland stammende Klaus Mäkelä (S. 120): ursprünglich Cellist, nun Dirigent auf dem Weg zu einer Traumkarriere. Mit gerade 26 Jahren ist Mäkelä Chefdirigent der Osloer Philharmoniker und des Orchestre de Paris, zudem hat er große internationale Orchester von Chicago bis Amsterdam dirigiert. Spontaneität und Präzision kennzeichnen seinen Stil, mit dem er sich in einem russischen Programm bei den Berliner Philharmonikern vorstellt. Das letzte Debüt dieser Saison bestreitet im Mai 2023 der aus Venezuela stammende Pianist Sergio Tiempo (S. 121), ein Wanderer zwischen den Welten – in geografischer wie künstlerischer Hinsicht. So beeindruckt er in Werken von Bach und Chopin durch seinen sensibel modulierten Ton; in unserem Konzert mit Gustavo Dudamel hingegen zeigt er sich als Anwalt südamerikanischer Musik der Moderne, wenn er Alberto Ginasteras überwältigend-perkussives Klavierkonzert Nr. 1 interpretiert. Keine Neubegegnung, sondern ein schönes Wiedersehen gibt es mit Esa-Pekka Salonen und Simone Young, die beide nach längerer Pause zu den Berliner Philharmonikern zurückkehren. Esa-Pekka Salonen ist dabei als Dirigent und als Composer in Re­si­dence dieser Saison zu erleben (siehe Seite 23). Simone Young wiederum (S. 122), Chefdirigentin des Sydney Symphony Orchestra und regelmäßiger Gast an den großen Opernhäusern der Welt, wird Olivier Messiaens Turangalîla-­ Symphonie präsentieren – ein Werk, das ihr besonders am Herzen liegt und mit dem sie schon oft ein »Feuerwerk an Farben und Leidenschaft« (Neue Zürcher Zeitung) entzündet hat.

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Themen und Höhepunkte

Uraufführungen »Kinder, schafft Neues!«, ermunterte Richard Wagner seine jüngeren Kollegen. Wir unterstützen diesen Aufruf in der Saison 2022/23 mit vier Uraufführungen und einer deutschen Erstaufführung. Unter den Komponistinnen und Komponisten dieser Neuheiten ist der 1955 in Hiroshima geborene Toshio Hosokawa der langjährigste Partner der Berliner Philharmoniker – schon 1982 spielte das Orchester eines seiner Werke bei einem Kompositionswettbewerb. Der bekannteste Komponist Japans schöpft seine Musiksprache aus dem Spannungsverhältnis zwischen westlicher Avantgarde und der traditionellen Kultur seiner Heimat. Schönheit erwächst bei ihm stets aus der Vergänglichkeit: »Wir hören einzelne Töne und nehmen zugleich den Prozess wahr, wie sie geboren werden und vergehen, sozusagen eine tönend in sich belebte Landschaft des Werdens.« Hoso­kawa schreibt häufig Werke, die sich mit der Natur beschäftigen, so etwa 2011 das Hornkonzert »Moment of Blossoming« für die Berliner Philharmoniker und deren Solohornisten Stefan Dohr, in dem er das Aufblühen einer Lotusblume schildert. Nun folgt ein Violinkonzert, geschrieben für den 1. Konzertmeister Daishin Kashimoto (S. 117). Schönheit erwächst bei Toshio Hosokawa aus der Vergänglichkeit. Miroslav Srnka wiederum hat bereits mit Kirill Petrenko an einer spektakulär erfolgreichen Uraufführung zusammengearbeitet: der Oper South Pole, die 2016 an der Bayerischen Staatsoper vorgestellt wurde. Nun folgt, erneut unter Kirill Petrenkos Leitung, ein Instrumentalwerk (S. 115). Der 1975 in Prag geborene Srnka beschreibt seinen kompositorischen Ansatz so: »Es geht mir darum, Strukturen zu generieren, die aus ihrer eigenen abgeschlossenen Welt ausbrechen, die sich in extremen Situationen bewegen


und den Menschen ähneln – Strukturen, die sich selbst überwinden und in Klang und ­Bewegung sinnfällig aufgehen.« Das klang­ liche Ergebnis dieser Überlegungen sind stark polyphone Verflechtungen: in sich changierende Klangbänder, immer wieder neu aufgefächert, aus denen heraus sich einzelne Linien oder Klangbildungen entwickeln. Gegen Ende der Saison wird Kirill ­Petrenko gleich zwei Komponistinnen mit neuen Wer­ ken dem Publikum der Berliner Philharmoniker vorstellen (S. 123). Da ist zum einen die US-Amerikanerin Julia Wolfe. 1987 war sie eine der Gründerinnen der spektakulären New Yorker Projektgruppe Bang on a Can, die das Musikleben der Metropole nachhaltig veränderte. Dieses Forum ermöglichte es jungen Komponistinnen und Komponisten, abseits des etablierten Musikbetriebs neue Ausdrucksformen zu entwickeln und mit ungewöhnlichen Techniken zu experimentieren. Julia Wolfe kennt keine Dogmen in ihrer Musik. Klassische Werke dienen ihr ebenso als Inspirationsquelle wie Rock, Minimalmusik oder Folklore, und sie liebt es, die Grenzen zwischen diesen Genres einzureißen. Den Ausführenden verlangt ihre Musik technisch und expressiv oft das Äußerste ab, sodass jede Uraufführung eines ihrer Stücke zu einer Herausforderung für die Interpreten wird. Musik, die zugleich ernst und verspielt, grausam und zart ist Neben Julia Wolfe ist Lisa Streich im selben Konzert mit einem neuen Werk vertreten. Die 1985 im schwedischen Norra Råta geborene Komponistin und Organistin verzichtet auf programmatische Titel, Texte und Kommentare zu ihren Werken. Deren spiritueller Hintergrund ist dennoch klar erkennbar; man hört, dass es immer um Wesentliches geht, existenzielle Erfahrungen thematisiert werden. Dabei verdankt sich die Intensität ihrer Musiksprache komplex ausdifferenzier29

Saison 2022/23

ten Strukturen. Beispielsweise schreibt sie oft mehrere Geschwindigkeitsstufen vor, mit denen Streicher ihre Bogenführung gestalten, Harfenist*innen über die Saiten fahren und Posaunen mit ihren Zügen glissandieren. Lisa Streichs Musik ist zugleich ernst und verspielt, kraft- und bedeutungsvoll, körperlich, grausam und zart – immer jedoch neuartig und originell. Ein weiteres brandneues Werk in unseren Programmen ist ein Orgelkonzert von EsaPekka-Salonen, geschrieben sowohl für die lettische Organistin Iveta Apkalna als auch für Olivier Latry, Organist von Notre-Dame de Paris. Nach der Uraufführung am 9. Januar 2023 in Kattowitz mit Iveta Apkalna wird Esa-Pekka Salonen am 19. Januar in der Philharmonie Berlin mit Olivier Latry an der Orgel die deutsche Erstaufführung dirigieren (S. 114). Salonen, weltweit gefeierter Dirigent und Komponist, ist in dieser Saison Composer in Residence der Berliner Philharmoniker (siehe Seite 23). Der 1958 geborene Finne versteht es wie wenige, wirkungsvoll und ausdrucksstark für Orchester zu schreiben. Wenn dann noch eine Orgel hinzukommt, kann man sich auf unerhörte, hochexpressive Klang­welten freuen.  berliner-philharmoniker.de/debut  berliner-philharmoniker.de/premiere


Für Abenteuer lustige


Unsere Konzertreihen Nicht nur die Berliner Philharmoniker sind in der Philharmonie zu erleben. Vom Streichquartett über Jazz bis zum Education-Projekt gibt es hier unendliche musikalische Welten zu entdecken.

Als vor 60 Jahren die architektonisch und akustisch so einmalige Philharmonie für die Berliner Philharmoniker errichtet wurde, war die Mission klar: Hier sollte das Orchester seine Kunst unter optimalen Bedingungen entfalten und vor allem symphonische Werke der klassischen und der romantischen Epoche in maßstabsetzenden Interpretationen präsentieren. Dieser Anspruch besteht bis heute und wird mit nicht nachlassendem Elan von den Musikerinnen und Musikern der Berliner Philharmoniker eingelöst. Und nach wie vor kann man hier große Namen als Gäste erleben, in dieser Saison etwa die Dirigenten Daniel Barenboim, Andris Nelsons und Gustavo Dudamel, die Pianistinnen Martha Argerich und Mitsuko Uchida oder den Tenor Jonas Kaufmann. Etwas allerdings hat sich geändert. Weit mehr als früher gibt es ein Bewusstsein für die faszinierenden musikalischen Welten jenseits der großen Symphonik – im Orchester-Repertoire wie auch darüber hinaus. Als Veranstalter nicht nur ihrer eigenen Konzerte, sondern mit Reihen aller denkbaren Genres und Stile haben es sich die Berliner Philharmoniker zur Aufgabe gemacht, die ganze Vielfalt der Musik erfahrbar zu machen. Davon profitiert die Philharmonie als vibrierender kultureller Hotspot Berlins – und vor allem das Publikum. In mehreren Reihen kann man die Berliner Philharmoniker neu kennenlernen. In direkter musikalischer Nachbarschaft zu den Orchesterkonzerten liegt die Serie Philharmonische Kammermusik. Hier können 31

Saison 2022/23

Sie die Mitglieder der Philharmoniker ganz anders erleben – in einer Vielzahl von Ensembles, die berühmte Werke wie unbekannte Preziosen vorstellen. Inhaltlich greifen die Konzerte in dieser Spielzeit den Themenschwerpunkt »Identitäten« (siehe Seite 16) auf. Auch in weiteren Konzertreihen wirken die Musikerinnen und Musiker des Orchesters auf ungewohnte Weise mit: in den atmosphärisch dichten und programmatisch überraschenden Late Night-Konzerten oder in den Familien- und Mitmachkonzerten des Education-Programms, die nachfolgende Generationen für die klassische Musik begeistern wollen. Auch die Karajan-Akademie, in der Mitglieder der Berliner Philharmoniker den Orchesternachwuchs ausbilden, hat eine eigene Serie. Prominente Dirigentinnen und Dirigenten geben in der Probenarbeit ebenfalls ihr Wissen weiter, in dieser Saison etwa Christian Thielemann, Ton Koopman und Susanna Mälkki. Drei Serien präsentieren zentrale kammermusikalische Genres. Die Interpretinnen und Interpreten sind internationale Gäste, die oft eng mit den Berliner Philharmonikern verbunden sind. In der Serie Vokal etwa sind zwei ehemalige Artists in Residence zu erleben: der Bariton Christian Gerhaher mit Schuberts Schwanengesang und die Sopranistin Marlis Petersen mit einem romantischen Liederabend unter dem Titel Die Welten. Auch in den Soloabenden der Reihe Klavier treten Gäste auf, die regelmäßig in den philharmonischen Orchesterkonzerten präsent sind, so in dieser Saison Leif Ove Andsnes. Außer dem Liedgesang und der Klavier­musik ist


Unsere Konzertreihen

auch dem Streichquartett eine Reihe gewidmet, in der sich Spitzenensembles dieser besonders puren Musikgattung widmen. Neben diesen intimen Formationen laden die Berliner Philharmoniker auch andere Orchester in ihr Haus ein. Es sind hochklassige, kleiner besetzte Klangkörper, die mit einem etwas anderen Blick und einem etwas anderen Klang an die Musik herangehen. In der Serie Internationale Kammerorchester begegnen Ihnen das Mahler Chamber Orchestra und das Chamber Orchestra of Europe mit einer Dirigentin und einem Dirigenten aus der Nachbarschaft: Joana Mallwitz, künftige Leiterin des Konzerthausorchesters Berlin, und Robin Ticciati, Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. ​Die Ensembles der Reihe Originalklang gehen noch einen anderen Weg: Erfahren in der historischen Aufführungspraxis, erwecken sie mit frischem, transparentem Klang die Welt des Barock zu neuem Leben. Hinzu kommen führende Solistinnen und Solisten der Szene, in dieser Saison etwa die Sopranistin Julia Lezhneva und der Countertenor Philippe Jaroussky. Konzerte, die den Blick über die klassische Musik hinaus weiten Und dann gibt es noch Veranstaltungen, die den Blick über das klassische Konzert hinaus weiten. Traditionsreich ist die seit zehn Jahren von Siggi Loch kuratierte Reihe Jazz at Berlin Philharmonic, in der man beispielsweise den vielfach ausgezeichneten Pianisten Michael Wollny, aber auch Mitglieder der Berliner Philharmoniker erleben kann. Wieder ­andere 32

Themen und Höhepunkte

Sphären bietet die neue Weltmusik-Serie World, die uns bis nach Indien und Kurdistan führt. Das gesprochene Wort findet seinen Platz in der Gesprächsreihe Philharmonischer Diskurs und im Philharmonischen Salon mit seiner anregenden Gegenüberstellung von Literatur und Musik. Beide Serien eröffnen in dieser Saison zusätzliche Perspektiven auf das Thema unserer Biennale zur Moderne der Nachkriegszeit (siehe Seite 36). Keine Frage: die Orchesterkonzerte der Berliner Philharmoniker werden immer das Herzstück dieses Hauses sein. Aber erst im Zusammenspiel mit anderen Genres zeigt sich die inspirierende Vielfalt der Musik ganz. Kommen Sie zu uns – es gibt viel zu entdecken. Sämtliche Serien finden Sie ab Seite 49  berliner-philharmoniker.de/abo


Konzertreisen und Osterfestspiele

On the Road Again Lange waren Tourneen nur eingeschränkt möglich – in dieser Saison soll es wieder richtig losgehen. Mit der ersten USA-Reise unter Kirill Petrenko und Strauss’ Frau ohne Schatten in Baden-Baden. Die Tinte unter der Gründungsurkunde war kaum getrocknet, da machten sich die Berliner Philharmoniker im Mai 1882 auch schon auf zu ihrer ersten Tournee. An dieser Reiselust hat sich über die Jahrzehnte nichts geändert: Das Unterwegssein, der Auftritt in unterschiedlichen Ländern und Kulturräumen gehört längst zur DNA des Orchesters. Umso bitterer war es, dass die Berliner Philharmoniker während der langen Corona-Zeit auf das aushäusige Konzertieren fast vollständig verzichten mussten – und umso schöner ist es, dass nun wieder spannende Reisen anstehen. Das Programm der USA-Tour ist repräsentativ für die Partnerschaft zwischen Orchester und Dirigent. Ganz traditionell folgen auf die Saisoneröffnung in Berlin Gastspiele in Salzburg, Luzern und bei den Londoner »Proms«. Als Solistin in 33

Saison 2022/23

Alfred Schnittkes Bratschenkonzert ist Tabea Zimmermann dabei – eine kleine Kompensation für ihre in Pandemie-Zeiten reduzierten Auftritte als unsere Artist in Residence. Danach geht es richtig los: mit der ersten USA-Tournee seit 2016. Das bedeutet auch, dass die Berliner Philharmoniker sich erstmals mit Kirill Petrenko dem Publikum etwa in der New Yorker Carnegie Hall, in Boston oder Chicago präsentieren. Das Programm ist für die Partnerschaft zwischen Orchester und Chefdirigent repräsentativ: Die gefeierten Interpretationen der Musik Mahlers gehen mit der Siebten Symphonie weiter, Kirill Petrenkos Engagement für zu Unrecht vernachlässigte Werke manifestiert sich in Erich Wolfgang Korngolds Symphonie in Fis, die zeitgenössische Musik ist mit Unstuck von Andrew Norman präsent, einem langjährigen Partner des Orchesters, und aus der Wiener Klassik gibt es ein Violin­konzert von Mozart,


Konzertreisen und Osterfestspiele

dessen Solopart der 1. Konzertmeister Noah Bendix-Balgley übernimmt. Die nächste Reise ist keine Tournee, sondern ein Wechsel zum zweiten Wohnsitz der Berliner Philharmoniker: dem Festspielhaus Baden-Baden, wo im April 2023 die Osterfestspiele stattfinden. Als Opernproduktion mit Kirill Petrenko steht Richard Strauss’ psychologisch vielschichtige, klangschwelgerische Frau ohne Schatten auf dem Programm. Dazu gibt es Orchesterkonzerte, bei denen ebenfalls der philharmonische Chefdirigent am Pult steht, unter anderem mit Strauss’ Vier letzten Liedern und Diana Damrau als Solistin, aber auch Daniel Harding und Emmanuelle Haïm sind zu erleben. Und wie immer präsentieren sich die Kammermusik-Ensembles der Berliner Philharmoniker an attraktiven Orten außerhalb des Festspielhauses, etwa im legendären Kasino.

Konzertreisen So 28.08.22 Mo 29.08.22 Mi 31.08.22 Do 01.09.22 Sa 03.09.22 So 04.09.22 Mo Do Fr Sa So Mi Fr

Salzburg Salzburg Luzern Luzern London London

07.11.22 Frankfurt 10.11.22 New York 11.11.22 New York 12.11.22 New York 13.11.22 Boston 16.11.22 Chicago 18.11.22 Ann Arbor (Michigan)

Sa 19.11.22 Ann Arbor (Michigan) Mo 21.11.22 Naples (Florida) Di 22.11.22 Naples (Florida) Mo 01.05.23 Barcelona: Europakonzert Di 02.05.23 Barcelona Mi 03.05.23 Madrid Do 04.05.23 Madrid

Osterfestspiele Baden-Baden

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Sa 01.04.23 Mi 05.04.23 So 09.04.23 Kirill Petrenko Dirigent

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Fr 07.04.23 Mo 10.04.23 Kirill Petrenko Dirigent Werke von Richard Strauss

Ein spektakuläres Gastspiel in der Sagrada Família in Barcelona Ein spektakuläres Gastspiel folgt am 1. Mai 2023 in Barcelona, wenn, erneut unter Kirill Petrenkos Leitung, das Europakonzert in der von Antoni Gaudí entworfenen Kirche Sagrada Família stattfindet. Seit 1882, dem Gründungsjahr der Berliner Philharmoniker, wird an diesem monumentalen Wunderwerk gebaut – ein Ende ist kaum absehbar. Im selben herrlichen Baustil ist der nicht weit entfernte Palau de la Música Catalana gestaltet, wo schon einen Tag später das nächste Konzert folgt, ehe man sich nach Madrid aufmacht. Das Programm dieser Tour umfasst geistliche Werke und die Symphonie Nr. 25 von Mozart, außerdem ist Schumanns Vierte Symphonie zu hören. Neben den Aufführungsorten und dem Programm ist auch diese Spanien-Reise bemerkenswert dadurch, dass sie die erste mit Kirill Petrenko ist: ein weiterer Aufbruch in der noch jungen Zusammenarbeit der Berliner Philharmoniker und ihres künstlerischen Leiters. 35

Saison 2022/23

Richard Strauss Die Frau ohne Schatten

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So 02.04.23 Daniel Harding Dirigent

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Sa 08.04.23 Emmanuelle Haïm Dirigentin

Werke von Mahler und Schönberg

Georg Friedrich Händel Il trionfo del Tempo e del Disinganno

Mo 03.04.23 Kirill Petrenko Dirigent

So 02.04.23 bis Mo 11.04.23 Kammermusik mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker

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Werke von Beethoven, Brahms und Schönberg

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 berliner-philharmoniker.de/tour  berliner-philharmoniker.de/ osterfestspiele


Festivals: Biennale

Auf der Suche nach einer neuen Moderne Biennale zu Musik und Kunst der 50er- und 60er-Jahre

Als »bleierne Zeit« werden die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg oft bezeichnet. Künstlerisch war dies jedoch eine faszinierende Epoche, deren experimentierfreudige Konzepte es neu zu entdecken gilt. Unsere Biennale bietet dazu die Gelegenheit. Deutschland 1945, Stunde Null. Die Berliner Philharmoniker nehmen den Konzertbetrieb schnell wieder auf, bereits Ende Mai 1945 gibt es den ersten Auftritt nach Kriegsende. Die Bedingungen sind alles andere als gut: das angestammte Haus zerstört, Dirigent Wilhelm Furtwängler vorerst mit Auftrittsverbot belegt und die materielle Zukunft ungesichert. Die Situation der Philharmoniker nach dem Ende der NS-Diktatur ist charakteristisch für den Zustand des deutschen Kulturlebens, das seinen Standort zwischen gestern und morgen, zwischen Überlieferung und Neuanfang, Provinzialismus und Urbanität erst suchen musste. 36

Themen und Höhepunkte

Die 1950er- und 60er-Jahre haben oft kein gutes Image. Politisch und gesellschaftlich stehen sie für eine Restauration, die erst von den »Achtundsechzigern« beendet wurde. Dabei waren die ersten zwei Jahrzehnte nach dem Krieg künstlerisch eine außerordentlich produktive und innovative Epoche: Der junge Joseph Beuys machte mit ersten Einzelausstellungen auf sich aufmerksam, die Gruppe 47 versammelte sich zwischen 1947 und 1967 und gab der deutschsprachigen Literatur eine neue Stimme, und auch die junge Komponistengeneration provozierte mit unerhörten Klängen.


Festivals: Biennale Im Mittelpunkt des Programms steht György Ligeti, dessen 100. Geburtstag 2023 gefeiert wird. Gemeinsam mit Chefdirigent Kirill Petrenko und Gästen wie Sir Simon Rattle, Alan Gilbert, dem Pianisten Bertrand Chamayou, dem Quatuor Diotima, dem Chansonnier Tim Fischer sowie dem RIAS Kammerchor und dem Rundfunkchor Berlin nehmen die Berliner Philharmoniker mit ihrer Biennale 2023 nun diese Nachkriegszeit in den Fokus. Im Mittelpunkt steht der Komponist György Ligeti, dessen 100. Geburtstag 2023 gefeiert wird. Ligeti und seine Frau flohen im Dezember 1956 aus Ungarn und ließen sich zunächst in Wien nieder. Ab 1957 arbeitete der Komponist im Studio für elektronische Musik des Westdeutschen Rundfunks in Köln und traf dort wichtige Vertreter der Avantgarde. In der Folgezeit entstanden epochemachende Orchesterwerke wie Apparitions (1958/59), Atmosphères (1961) und Lontano (1967). Ligetis Musik wirkte damals ebenso aufregend wie verwirrend. Ungewöhnlich war bereits die Notationsweise. So türmen sich beispielsweise in Atmosphères bis zu 87 Notensysteme übereinander und hinterlassen einen unübersichtlichen Eindruck. Hört man das Werk aber, erinnert es an eine große orchestrale Plastik. »Die Gesamtform des Stückes ist wie ein einziger, weit gespannter Bogen zu realisieren, die einzelnen Abschnitte schmelzen zusammen und werden dem großen Bogen untergeordnet«, erläutert der Komponist. Dieser Bogen reicht von nebulösen Anfangsklängen bis zum magischen Entschwinden ins nahezu Unhörbare am Ende. Neben György Ligetis großen Orchesterskulpturen erklingen auch Klavier-, Kammermusikund Orgelwerke aus seiner Feder. Das 1966 entstandene Lux Aeterna für sechzehnstimmigen gemischten Chor wird in einem Konzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche aufgeführt, die drei Jahre vor Entstehung des Werks eingeweiht wurde. So gehen die Musik und 38

Themen und Höhepunkte

die Architektur der 1960er-Jahre eine spannungsreiche Symbiose ein. Das Staatliche Institut für Musikforschung organisiert darüber hinaus ein zweitägiges Symposium, das Ligetis künstlerischen Kosmos wissenschaftlich beleuchtet. Weitere Einblicke liefert eine Ausstellung zum Komponisten, die im Foyer der Philharmonie zu sehen sein wird. Gespiegelt wird Ligetis Werk im Schaffen anderer Komponisten, die die Musik der Nachkriegszeit definierten: darunter etwa Bernd Alois Zimmermann, dessen Musique pour les soupers du Roi Ubu einen Humor zeigt, den man dieser Epoche im Allgemeinen nicht zutraut. Ein genre- und kunstformübergreifendes Festival, mit Veranstaltungen jenseits des klassischen Konzerts Die Biennale der Berliner Philharmoniker ist ein genre- und kunstformübergreifendes Festival, das den Blick durch Veranstaltungen jenseits des klassischen Konzerts weitet. So stellen wir in einer Lesung in der Staatsbibliothek den berührenden Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze vor, während Tim Fischer in einem Chansonabend die Italiensehnsucht der damaligen Zeit besingt. Auch die bedeutende Architektur der 1950er- und 60er-Jahre in Berlin liefert aufschlussreiche Einblicke, allen voran die Philharmonie, eine Ikone der Nachkriegsarchitektur. Während der Biennale bieten wir spezielle Führungen durch unser Haus an, darüber hinaus arrangieren wir eigens kuratierte Spaziergänge entlang weiterer architektonischer Highlights. Last, but not least findet im PalaisPopulaire der Deutschen Bank, Partner der Berliner Philharmoniker, ein Konzert der Reihe Werkstatt.Dialog.Musik statt, das sich ebenfalls interdisziplinär der Epoche annähert. Ob Orchesterkonzert oder Kammermusik, Lesung oder Chansonabend, Architekturführung oder Symposium – tauchen Sie mit uns ein in eine faszinierende künstlerische Ära.  berliner-philharmoniker.de/biennale


Biennale: Auf der Suche nach einer neuen Moderne Musik und Kunst der 50er- und 60er-Jahre 9.–26. Februar 2023

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Do 09.02.23 20 Uhr Fr 10.02.23 20 Uhr Sa 11.02.23 19 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent György Ligeti Lontano Miroslav Srnka Superorganisms (Uraufführung) György Ligeti Atmosphères Claude Debussy La Mer

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Sa 11.02.23 22 Uhr Kammermusiksaal

Late Night Tim Fischer Gesang Thomas Dörschel Klavier Ein Abend mit den ­­CapriFischern Schlager der 1950er- und 1960er-Jahre

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Sa 12.02.23 16 Uhr Großer Saal

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Karina Canellakis Dirigentin Augustin Hadelich Violine Ludwig van Beethoven Die Geschöpfe des Prometheus op. 43: Ouvertüre György Ligeti Konzert für Violine und Orchester Witold Lutosławski Konzert für Orchester Veranstalter: Rundfunk-­ Sinfonieorchester Berlin

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Di 14.02.23 20 Uhr Kammermusiksaal

Bertrand Chamayou Klavier Werke von John Cage, Karl Amadeus Hartmann, ­Luciano Berio, Olivier ­Messiaen und György Ligeti

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Di 14.02.23 14 Uhr Mi 15.02.23 14 Uhr Musikinstrumenten-­ Museum Ligeti – Raum – Interpretation Symposium und Workshop zum 100. Geburtstag des Komponisten

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Mi 15.02.23 18 Uhr Staatsbibliothek

Sophie Rois liest aus Werken von Ingeborg Bachmann

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Mi 15.02.23 20 Uhr Palais Populaire

Werkstatt.Dialog.Musik Mitglieder der Berliner Philharmoniker

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So 19.02.23 11 Uhr Großer Saal

Jean-Baptiste Dupont Orgel Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger, Igor Strawinsky und ­György Ligeti So 19.02.23 16 Uhr So 26.02.23 16 Uhr Kammermusiksaal

Philharmonischer Salon Ulrich Matthes Sprecher Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker Cordelia Höfer Klavier Götz Teutsch ­ Programm­gestaltung

Das Programm wird noch bekannt gegeben.

György Ligeti und seine Wurzeln im Siebenbürgen des 20. Jahrhunderts

Veranstalter: Palais Populaire

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Do 16.02.23 20 Uhr Fr 17.02.23 20 Uhr Sa 18.02.23 19 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle Dirigent Makeda Monnet Sopran Donatienne Michel-Dansac Mezzosopran Amihai Grosz Viola Rundfunkchor Berlin Bernd Alois Zimmermann Musique pour les soupers du Roi Ubu Bohuslav Martinů Rhapsody-Concerto für Viola und Orchester György Ligeti Apparitions Requiem

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Sa 18.02.23 22 Uhr Neue Nationalgalerie

Late Night Mitwirkende und Programm werden später bekannt gegeben.

Saison 2022/23

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Di 21.02.23 20 Uhr Kaiser-WilhelmGedächtniskirche

RIAS Kammerchor Sofi Jeannin Dirigentin György Ligeti Lux Aeterna sowie Werke von Béla Bartók und Zoltán Kodály

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So 19.02.23 20 Uhr Großer Saal

Deutsches SymphonieOrchester Berlin Robin Ticciati Dirigent Paolo Mendes Horn Joseph Haydn Die Schöpfung, Oratorium Hob. XXI: 2: Die Vorstellung des Chaos György Ligeti Ramifications für Streichorchester Joseph Haydn Die Jahreszeiten, Oratorium Hob. XXI:3: Der Winter, daraus: Einleitung György Ligeti Hamburgisches Konzert für Horn und Kammerorchester Macabre Collage, Orchestersuite aus der Oper Le Grand Macabre, zusammengestellt von Elgar ­Howarth (Fassung von 2021) Joseph Haydn Symphonie Nr. 60 C-Dur Veranstalter: Deutsches ­Symphonie-Orchester Berlin

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Mi 22.02.23 20 Uhr Kammermusiksaal

Quatuor Diotima Leoš Janáček Streichquartett Nr. 1 und Nr. 2 György Ligeti Streichquartett Nr. 1 und Nr. 2

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Do 23.02.23 20 Uhr Fr 24.02.23 20 Uhr Sa 25.02.23 19 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Alan Gilbert Dirigent Joshua Bell Violine Boris Blacher Orchestervariationen über ein Thema von Nicolò Paganini op. 26 Samuel Barber Konzert für Violine und Orchester op. 14 Henri Dutilleux Symphonie Nr. 2 »Le Double«

•

Sa 25.02.23 22 Uhr St. Matthäus Kirche

Late Night Mitglieder der Berliner Philharmoniker Alan Gilbert Violine Kirill Gerstein Klavier Werke von György Ligeti, György Kurtág und Ernő Dohnányi Vollständige Programme ab S. 115


Festivals: Musikfest Berlin

Berliner und internationale Spitzenkräfte, dazu eine beeindruckende programmatische Vielfalt: All das prägt das Musikfest Berlin 2022. Aus den USA sind etwa das Philadelphia und das Cleveland Orchestra dabei, aber auch eine 500 Jahre alte koreanische Zeremonie mit Musik, Tanz und Kostümen ist zu erleben.

Das Musikfest Berlin ist gleichermaßen eine Berliner wie eine internationale Institution. Wie in jedem Jahr treten hier auch 2022 die großen Orchester und Chöre Berlins auf, ebenso sind Ensembles aus den USA, Belgien, Georgien, Großbritannien, Italien, Korea und den Niederlanden zu Gast. Insgesamt 33 Klangkörper und eine Vielzahl an Solistinnen und Solisten aus Berlin und aller Welt präsentieren im diesjährigen Festivalprogramm 27 Konzerte mit über 50 Wer40

Themen und Höhepunkte

ken von rund 40 Komponistinnen und Komponisten. Dabei treffen Repertoire-Klassiker von Beethoven, Mahler, Sibelius und Schostakowitsch auf ausgewählte Raritäten – etwa auf die Erste Symphonie von Florence Price. Yannick Nézet-Séguin und das Philadelphia Orchestra präsentieren das von Spiritual-Anklängen und Jazzharmonik geprägte Werk der afroamerikanischen Komponistin, die sich ab den 1930er-Jahren in Zeiten struktureller Geschlechter- und Rassendiskriminierung in den USA erfolgreich einen Namen machte.

Design: Eps51, Berlin © Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

Die Welt zu Gast


27 Konzerte mit 33 Klangkörpern und über 50 Werken von rund 40 Komponistinnen und Komponisten Mit Musik der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart sind natürlich auch die Berliner Philharmoniker beim Musikfest Berlin vertreten. So dirigiert Thomas Adès, selbst prominenter Komponist, ein Programm mit herb-klangsinnlicher Musik unserer Zeit. Chefdirigent Kirill Petrenko hingegen nimmt expressive Werke der Nachkriegs-Avant­ garde in den Fokus, die sich gegen Unrecht und Unterdrückung wenden – ein Thema von verstörend anhaltender Aktualität. Weiterhin spielt das von Lahav Shani dirigierte Rotterdams Philharmonisch Orkest die Zweite Symphonie des Mahler-Verehrers Willem Pijper, der zu den bedeutendsten niederländischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt. Igor Levit, Antonio Pappano sowie Chor und Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia widmen sich Ferruccio Busonis Klavierkonzert: eine gewaltige Chorsymphonie mit obligatem Klavier, die aufgrund ihres aufführungstechnischen Aufwands sehr selten im Konzertsaal erklingt. Mehrere runde Geburtstage, von Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm, Kaija Saariaho und Gerald Barry, werden im Programm vieler Ensembles berücksichtigt – etwa in dem des nach acht Jahren wieder in Berlin gastierenden Cleveland Orchestra unter Leitung von Franz Welser-Möst. Für besondere Akzente sorgen Werke von Bernd Alois Zimmermann, Iannis Xenakis und Jazzlegende Charles Mingus, der wie Xenakis vor 100 Jahren geboren wurde. Beethovens Missa solemnis, Monteverdis Marienvesper und ein 24-stündiges Offizium John Eliot Gardiners Aufführung von Beet­ hovens Missa solemnis mit seinem Monteverdi Choir und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique wird im Festivalprogramm von weiterer Sakralmusik flankiert. Neben Claudio Monteverdis Marienvesper mit Philippe Herreweghes Collegium Vocale Gent sowie Psalmenvertonungen von Heinrich Schütz, William Byrd und Orlando Gibbons mit dem RIAS Kammerchor Berlin erklingt 41

Saison 2022/23

auch ein 24-stündiges Offizium in der Kirche am Hohenzollernplatz – mit Werken von der Gregorianik bis zu Thomas Tallis, unter anderem mit dem Ensemble sirventes berlin, dem georgischen Chor Basiani, dem Tenebrae Choir aus London und dem Staats- und Domchor Berlin. Das National Gugak Center aus Seoul schließlich präsentiert im Rahmen seiner DeutschlandTournee die 500 Jahre alte königlich-rituelle Ahnenmusik Jongmyo Jerye-ak der JoseonDynastie. Die konfuzianische Zeremonie, ein einzigartiges Zusammenspiel aus Musik, Tanz und Kostümen, wurde 2001 in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen.

Musikfest Berlin Veranstaltet von den Berliner Festspielen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker 27. August – 19. September 2022

10./11.09.22 •Berliner Philharmoniker Thomas Adès Dirigent Werke von Hector Berlioz, Thomas Adès und Gerald Barry (siehe S. 97)

15./16./17.09.22 •Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Werke von Iannis Xenakis, Bernd Alois Zimmermann und Luigi Dallapiccola (siehe S. 97) Unter anderem mit: Accademia Nazionale di Santa Cecilia The Cleveland Orchestra Collegium Vocale Gent Concertgebouworkest Amsterdam Gewandhausorchester Leipzig Orchestre Révolutionnaire et Romantique

London Symphony Orchestra Monteverdi Choir The Philadelphia Orchestra Rotterdams Philharmonisch Orkest John Eliot Gardiner Philippe Herreweghe Klaus Mäkelä Andris Nelsons Yannick Nézet-Séguin Sir Antonio Pappano Sir Simon Rattle Franz Welser-Möst Lahav Shani Philharmonie Berlin Konzerthaus Berlin Haus der Berliner Festspiele Kirche am Hohenzollernplatz b erliner-philharmoniker.de/ musikfest  musikfestberlin.de


Festivals: Strom

Beats und Vibrationen Elektronische Musik in der Philharmonie Berlin


Im Festival Strom erleben Sie die ganze Bandbreite synthetischer Klänge in der Philharmonie – konzen­triert zuhörend im Saal oder hemmungslos tanzend in den Foyers. Mit Künstlerinnen und Künstlern, die die Grenzen der elektronischen Musik kreativ und couragiert erweitern. »So vibriert hat es da noch nie«, schrieb die Süddeutsche Zeitung 2020 nach dem ersten Strom-Festival in der Philharmonie, und in physikalischer Hinsicht ist dem kaum zu widersprechen. Da hämmerten Beats durch die Säle und Foyers, die man nicht nur mit den Ohren, sondern dem ganzen Körper wahrnehmen konnte: eine ganzheitliche Erfahrung, ein Sog, wie man ihn in dieser Form nur in der elektronischen Musik findet. Mit einem zweiten Strom-Festival soll dieses Erlebnis revitalisiert werden, an zwei Abenden mit einem spannungsvollen Wechsel zwischen den Räumen der Philharmonie, zwischen unterschiedlichen Ausdruckswelten und Aufführungsformaten. Denn tatsächlich ist es angreifbar, von »der« elektronischen Musik zu sprechen, wie es auch nicht »die« Klassik gibt. In beiden ­Fällen haben wir ein komplexes Geflecht an ­Stilen vor uns, die immer wieder neu definiert wurden und werden. Strom will die ganze Bandbreite synthetischer Klangerzeugung zeigen und sie mit der zeitlos-visionären Architektur der Philharmonie korrespondieren lassen. Kein Klassik-Crossover ist da zu erwarten, auch keine funktionale Club-Musik, die einfach nur Lust aufs Tanzen macht. Vielmehr werden Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die elektronische Genres erweitert oder ganz neu geformt haben, die Brücken zu anderen Kunstsparten und Kulturen schlagen, technologisch neue Wege gehen. So reichten 2020 die Konzertprogramme vom Downtempo der Österreicher Kruder & Dorfmeister bis zum Hochgeschwindigkeitstechno von Nina Kraviz, vom audiovisuellen Minimalismus des Medienkünstlers Ryoji Ikeda bis zur arabischen Elektronik von Deena Abdelwahed.

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Saison 2022/23

Elektronische Musik, die Brücken zu anderen Kunstsparten und Kulturen schlägt Eine gleiche Bandbreite soll es bei der Wiederauflage im Februar 2023 geben. In Konzerten und DJ-Sets werden hochindividuelle Spitzenleistungen präsentiert; zugleich wird erfahrbar, welch unterschiedliche Färbung elektronische Musik je nach kulturellem Hintergrund der Ausführenden annimmt. Auch die Philharmonie wird einen zentralen Beitrag leisten, indem sie in vier Konzerten im bestuhlten Saal ein konzentriertes Zuhören ermöglicht, während es in den Foyers Beatbasierte Formate gibt, zu denen hemmungslos getanzt werden kann. So vertiefen die unterschiedlichen Umgebungen auf unterschiedliche Weise das Erlebnis: der Große Saal mit seiner alle Aufmerksamkeit auf die Bühne lenkenden Architektur, die Foyers mit ihrer animierenden Vielgestaltigkeit. Kuratiert wird Strom von Stefan Goldmann, der selbst als Komponist, DJ und Produzent der elektronischen Musik wichtige Impulse gegeben hat, oft in Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen wie dem Festival MaerzMusik oder dem Ensemble Modern. Er hat ortsspezifische Konzertformate für so unterschiedliche Orte wie das Los Angeles County Museum of Art oder den Honen-in-Tempel in Kyoto entwickelt, und auch das Programm von Strom wird ganz auf die Charakteristika der Philharmonie zugeschnitten, um eine maximal inspirierende Verbindung von klassischem Konzertsaal und elektronischer Musik zu schaffen.  berliner-philharmoniker.de/strom


Sharing Music


20 Jahre Education-Programm Wie sieht die Kulturvermittlung der Zukunft aus? Sind digitale Experimente eine Chance, um Tradition durch Transformation zu bewahren, sie sogar zu stärken? Und überhaupt: Welche neuen Ideen, Konzepte und Formate gibt es? Ein Ausblick zum 20-jährigen Jubiläum unseres Education-Programms. Es war Sir Simon Rattle, der 2002 gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unser Education-Programm initiierte und für die Idee warb, neue Zugänge zur klassischen Musik zu schaffen, für Menschen aller Altersgruppen und jeder Herkunft. Heute, nach 20 Jahren, gehört der Education-Gedanke so selbstverständlich zu den Berliner Philharmonikern wie die zahllosen damit verbundenen Projekte: von Mitmachkonzerten, dem VokalheldenChorprojekt, kreativen Workshops und dem Kita-Programm KlangKids über Communityund Schul-Projekte bis hin zur Filmreihe Close-up. Chefdirigent Kirill Petrenko ist es ein besonderes Anliegen, klassische Musik in die Familien zu tragen. Zweimal in der Saison 2022/23 präsentiert er deshalb mit dem Orchester ausgewählte Werke in der Familienkonzert-­ Reihe: La Mer von Claude Debussy und Francesca da Rimini von Peter Tschaikowsky. Kreative Begegnungen sollen auch denen ermöglicht werden, die Konzerte bisher nicht besuchen – oder nicht besuchen können. Beispielhaft hierfür: die neue VeloStage, eine mobile Konzertbühne. Fernab der üblichen Konzertsäle bietet sie in Berlin und auf Tournee dem Publikum vor Ort die Chance, unseren Musikerinnen und Musikern unmittelbar nah zu sein. Spannend ist auch unser Forschungsprojekt zum Einfluss von klassischer Musik während Schwangerschaft, Geburt und der ersten Lebensmonate. Hier sollen Erkenntnisse gesammelt werden, wie Kunst und Kultur das Leben von seinen frühesten Stadien an nachhaltig prägen können. 45

Saison 2022/23

Mit dem Publikum neue Formate der Kulturvermittlung entwickeln Immer öfter stellen wir fest: Klassik wird heute vor allem dann von jungen Leuten wahrgenommen, wenn sie digital stattfindet, speziell in den sozialen Medien. Leicht wie nie zuvor kann man die eigene Musikbegeisterung mit anderen teilen. Auch hierfür werden wir unter dem Stichwort »Sharing Music« Angebote machen, um klassische EducationKonzepte weiterzuentwickeln. In der Zukunft soll es dann ein ganzes Universum analoger wie digitaler Projekte geben, die wir für und mit unseren Konzertgästen entwickeln. Besonders junge Erwachsene wollen wir dafür gewinnen, an der Planung von Formaten der Kulturvermittlung aktiv mitzuwirken. Dass der Austausch zwischen einem Orchester und seinem Publikum immer wieder neu gestaltet werden kann und muss – das ist eine der inspirierenden Erfahrungen aus 20 Jahren Education bei den Berliner Philharmonikern. Wir freuen uns darauf, diesen Weg weiterzugehen.  berliner-philharmoniker.de/education

Das Education-Programm der Berliner Philharmoniker wird von der Deutschen Bank seit seinem Beginn 2002 ermöglicht. Ziel beider Partner ist es, die Arbeit des Orchesters einem breiten Publikum zugänglich zu machen und Menschen jeden Alters für Musik und Kultur zu begeistern.


Partnerschaft mit der UNO-Flüchtlingshilfe

Gemeinsam für Geflüchtete Weltweit kämpfen geflüchtete Menschen um Leben und ­Gesundheit. Die UNO-Flüchtlingshilfe steht ihnen zur Seite, auf der Flucht und beim Aufbau einer neuen Existenz. Die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko helfen der UNO-Flüchtlingshilfe bei ihrer wichtigen Mission – und bitten auch Sie um Unterstützung. Flucht vor Krieg und Verfolgung – das klingt nach einem Schicksal aus fernen Zeiten und Ländern. Der Angriff auf die Ukraine zeigt uns allerdings: Selbst in Europa kann Sicherheit unvermittelt brüchig werden. Wenn Existenzgrundlagen, wenn Leben und Gesundheit in Gefahr geraten, bleibt nicht selten nur die Flucht. Wer alles hinter sich lässt – Wohnung, Lebensumfeld, Familie –, um einen Weg ins vollkommen Ungewisse anzutreten, der nimmt viel auf sich. Die UNO-Flüchtlingshilfe hilft solchen Menschen in Not. Seit September 2021 wird sie dabei von den Berliner Philharmonikern und Chefdirigent Kirill Petrenko als »Botschafter der UNO-Flüchtlingshilfe« unterstützt. Wer alles hinter sich lässt, um einen Weg ins Ungewisse anzutreten, nimmt viel auf sich. Die UNO-Flüchtlingshilfe ist seit über 40 Jahren der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Ziel 46

Themen und Höhepunkte

ist es, Spenden für die weltweiten Einsätze des UNHCR und für Projekte in Deutschland zu sammeln und bereitzustellen. Auf der Flucht werden die Betroffenen bei der Unterbringung und Gesundheitsversorgung unterstützt, in Deutschland erhalten sie beispielsweise Beratung in Rechts- und Asylverfahren und Hilfe beim Aufbau eines neuen, selbstbestimmten Lebens. Die Partnerschaft zwischen der UNO-Flüchtlingshilfe und den Berliner Philharmonikern mit ihrem Chefdirigenten liegt nahe: Musikerinnen und Musiker aus 31 Nationen kommen im Orchester zusammen, arbeiten gemeinsam an künstlerischen Visionen, unabhängig vom Hintergrund der oder des Einzelnen. Dieser län­derübergreifende Gemeinschaftssinn findet seine Entsprechung im Engagement für Geflüchtete, wo immer sie gerade um ihre Existenz kämpfen. Ein erstes Projekt der Berliner Philharmoniker mit Kirill Petrenko war im September 2021 ein Familienkonzert zu Strawinskys Feuervogel. Die Konzertgäste


spendeten, eine Kunstauktion generierte weitere Einnahmen. Nach dem Angriff auf die Ukraine unterstützte das Orchester die UNO-Flüchtlingshilfe unter anderem mit einem Solidaritätskonzert im Schloss Bellevue auf Einladung des Bundespräsidenten. Auch die Osterfestspiele Baden-Baden 2022 standen ganz im Zeichen des Sammelns von Spenden für die Opfer des Krieges. Mit Mitgliedern aus 31 Ländern verkörpern die Berliner Philharmoniker länderübergreifenden Gemeinschaftssinn. Weitere gemeinsame Projekte sind in Planung. Dabei soll auch die internationale Strahlkraft der Berliner Philharmoniker in ­dieser Partnerschaft genutzt werden, um auf die lebensnotwendigen Bedürfnisse und Rechte von Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. In der Serie Carte blanche der Karajan-Akademie werden Sammel­boxen aufgestellt, anlässlich weiterer Kon­zerte wird es gesonderte Spendenaktionen geben – etwa zu Aufführungen von Debussys La Mer in Symphonie- und Familienkonzerten im ­Februar 2023 oder zum Saisonabschluss in der Waldbühne. Auch

47

Saison 2022/23

mit kreativen Programmen wollen wir die UNO-Flücht­lings­hilfe in ihrer Arbeit unterstützen. So gibt es eine Kooperation mit der START-Stiftung, die Schüler*innen mit Migrationsgeschichte fördert, und auf einer mobilen Konzertbühne werden Mitglieder der Berliner Philharmoniker in Gemeinschaftsunterkünften spielen. Das Ziel ist immer das­ selbe: Menschen auf der Flucht konkret zu helfen und sie mit musikalischen Botschaften willkommen zu heißen. Unterstützen Sie Menschen auf der Flucht mit einer Spende! Spendenkonto der UNO-Flüchtlingshilfe IBAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50 BIC: COLSDE33 Sparkasse KölnBonn Kontonummer: 2000 88 50 BLZ: 370 501 98 Stichwort: Berliner Philharmoniker  berliner-philharmoniker.de/ uno-fluechtlingshilfe


Abonnements


Musikalische ­Highlights in Serie Begleiten Sie uns durch die ganze Saison – ob in Konzer­ ten der Berliner Philharmoniker oder Reihen unterschied­ lichster Genres. Die besten Plätze warten auf Sie. Berliner Philharmoniker Die symphonischen Abonnementserien der Berliner Phil­ harmoniker spiegeln die ganze Vielfalt der Orchester­ musik wider. Jede Reihe bietet sechs Konzerte, die Ihnen neben den großen Werken des Repertoires immer wieder faszinierende Neuentdeckungen präsentieren. Freuen Sie sich auf herausragende Interpretationen mit den Berliner Philharmonikern und weltberühmten Gäs­ ten. Mit einem Abonnement sichern Sie sich Ihre Tickets vor allen anderen. Sie können Ihre Konzertbesuche lang­ fristig planen und sparen bis zu 20 % gegenüber dem Einzelkartenkauf. Kammermusik, Jazz & Co. Die Abonnementreihen unter dem Stichwort Kammer­ musik, Jazz & Co. eröffnen Ihnen die Welt der Musik aus unterschiedlichster Perspektive. Jede Serie umfasst drei bis sieben Veranstaltungen und widmet sich einer span­ nenden musikalischen Gattung: von der Alten Musik bis zum Jazz, von der Vokalmusik bis zum Klavier-Recital. Das Panorama der Stile und Konzepte wird in der Saison 2022/23 um eine Weltmusik-Reihe erweitert. Und natürlich hat auch die klassische Kammermusik ihren Platz in unseren Serien. Eine von ihnen präsentiert Ensembles der Berliner Philharmoniker, hinzu kommen Gastspiele internationaler Streichquartette und Kam­ merorchester. Sichern Sie sich die besten Plätze mit einem Preisvorteil und erleben Sie Solistinnen, Solisten und Ensembles von Weltrang.

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Konzertkalender

Ihre Abovorteile im Überblick Feste Termine Fester Sitzplatz Ermäßigung gegenüber dem Einzelkartenkauf Auf Wunsch persönliche Beratung Automatische ­Verlängerung  Informationen zum Abokauf auf S. 128  berliner-philharmoniker.de/abo


Gustavo Dudamel

Abonnementserien der Berliner Philharmoniker

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Abonnements: Berliner Philharmoniker


Serie A

• So

04.12.22 20 Uhr, Großer Saal

A3

Berliner Philharmoniker Tugan Sokhiev Dirigent Bruno Delepelaire Violoncello

Chefdirigent Kirill Petrenko setzt mit Luigi Dalla­ piccolas dramatisch-aufrüttelnder Kurzoper Der Gefangene sein Engagement für musikalische Raritäten fort, und auch dem Kernrepertoire der Berliner Philharmoniker widmet er sich weiterhin: mit Brahms’ Haydn-Variationen und der Achten Symphonie von Beethoven. Letzterer ist ferner mit seiner »Eroica« in einem Konzert mit Paavo Järvi vertreten. Außerdem präsentiert die Reihe eine musikalische Weltreise: Tugan Sokhiev diri­ giert die stimmungs- und melodienreiche Musik aus Tschaikowskys Ballett Schwanensee, es gibt Kompositionen der gebürtigen Südkoreanerin Unsuk Chin und des Japaners Toshio Hosokawa, und Gustavo Dudamel präsentiert einen Abend mit Musik aus Nord- und Südamerika.

Édouard Lalo Konzert für Violoncello und ­Orchester d-Moll Peter Tschaikowsky Schwanensee-Suite ­(zusammengestellt von Tugan Sokhiev) Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Mi

25.01.23 20 Uhr, Großer Saal

A4

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent

Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a Arnold Schönberg Variationen für Orchester op. 31 Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Abopreise 135– 432 €

Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Do 15.09.22

20 Uhr, Großer Saal

A1

Iannis Xenakis Empreintes Bernd Alois Zimmermann Sinfonie in einem Satz (2. Fassung von 1953) Luigi Dallapiccola Il prigioniero (Der Gefan­ gene), Oper in einem Prolog und einem Akt Einzelkartenpreise Kategorie 3 In Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

20 Uhr, Großer Saal

A2

Berliner Philharmoniker Daniel Harding Dirigent Andrew Staples Tenor Unsuk Chin Rocaná Ralph Vaughan Williams On Wenlock Edge Richard Strauss Also sprach Zarathustra op. 30 Einzelkartenpreise Kategorie 2

53

Saison 2022/23

A5

Berliner Philharmoniker Paavo Järvi Dirigent Daishin Kashimoto Violine

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Wolfgang Koch Bariton Ekaterina Semenchuk Mezzosopran Wolfgang Ablinger-Sperrhacke Tenor Rundfunkchor Berlin

• Do 13.10.22

• Do 02.03.23 20 Uhr, Großer Saal Olivier Messiaen Les Offrandes oubliées Toshio Hosokawa Konzert für Violine und ­Orchester (Uraufführung) Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Do 11.05.23

20 Uhr, Großer Saal

A6

Berliner Philharmoniker Gustavo Dudamel Dirigent Sergio Tiempo Klavier Gabriela Ortiz Téenek – Invenciones de Territorio Alberto Ginastera Konzert für Klavier und ­Orchester Nr. 1 op. 28 Charles Ives Symphonie Nr. 2 Einzelkartenpreise Kategorie 2


Serie B

• Do 08.12.22

20 Uhr, Großer Saal

B3

Berliner Philharmoniker Andris Nelsons Dirigent Mitsuko Uchida Klavier

Die siebten Symphonien von Beethoven und Bruckner und die Fünfte von Sibelius gehören zu den bedeutendsten und populärsten Wer­ ken ihrer Komponisten. In dieser Serie stehen sie auf dem Programm, dirigiert von Herbert Blomstedt, Andris Nelsons und Mikko Franck. Geiger Joshua Bell kehrt nach längerer ­Pause zu den Berliner Philharmonikern zurück, ebenso Esa-Pekka Salonen, der eigene Musik und zwei leuchtende Werke Maurice Ravels dirigiert. Kirill Petrenkos November-Programm stellt Mozarts sensibles Violinkonzert Nr. 1 einer monumenta­ len Symphonie von Erich Wolfgang K ­ orngold gegenüber, und Alan Gilbert widmet sich der Zweiten Symphonie von Henri Dutilleux, die – ganz ungewöhnlich – für ein zweigeteiltes Orchester geschrieben ist.

Arnold Schönberg Konzert für Klavier und ­Orchester op. 42 Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Fr

20.01.23 20 Uhr, Großer Saal

B4

Berliner Philharmoniker Esa-Pekka Salonen Dirigent Olivier Latry Orgel Maurice Ravel Ma Mère l’Oye Esa-Pekka Salonen Konzert für Orgel und ­Orchester (Deutsche Erstaufführung) Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin Béla Bartók Der wunderbare Mandarin Sz 73 Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Sa

Abopreise 135–432 €

• Fr

30.09.22 20 Uhr, Großer Saal

B1

Berliner Philharmoniker Herbert Blomstedt Dirigent Franz Schubert Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200 Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Einzelkartenpreise Kategorie 3

02.11.22 20 Uhr, Großer Saal

B2

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Noah Bendix-Balgley Violine Andrew Norman Unstuck Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 B-Dur KV 207 Erich Wolfgang Korngold Symphonie Fis-Dur op. 40 Einzelkartenpreise Kategorie 3

54

Abonnements: Berliner Philharmoniker

B5

Berliner Philharmoniker Alan Gilbert Dirigent Joshua Bell Violine Boris Blacher Paganini-Variationen op. 26 Samuel Barber Violinkonzert op. 14 Henri Dutilleux Symphonie Nr. 2 »Le Double« Einzelkartenpreise Kategorie 1

• Mi

25.02.23 19 Uhr, Großer Saal

• Do 18.05.23 20 Uhr, Großer Saal

B6

Berliner Philharmoniker Mikko Franck Dirigent Rundfunkchor Berlin Einojuhani Rautavaara A Requiem in Our Time für Blechbläser und Perkussion Esa-Pekka Salonen Karawane für Chor und Orchester Jean Sibelius Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 Einzelkartenpreise Kategorie 1


Serie C

Paul Dukas Polyeucte, Ouvertüre Béla Bartók Violinkonzert Nr. 2 Sz 112 Claude Debussy La Damoiselle élue Paul Dukas L’Apprenti sorcier Einzelkartenpreise Kategorie 2

Mitsuko Uchida kehrt nach fünf Jahren zu den Berliner Philharmonikern zurück, um Schönbergs komplexes und zugleich von lyrischer Intensität geprägtes Klavierkonzert zu interpretieren. Kirill Petrenko schlägt mit zwei Programmen einen musikhistorischen Bogen, der von Beethoven und Brahms über die vielfarbigen Orchesterva­ riationen Schönbergs bis zu Iannis Xenakis und damit bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhun­ derts reicht. Isabelle Faust und François-Xavier Roth, die sich in ihren breit gefächerten musikali­ schen Vorlieben gleichen, interpretieren Bartóks klangvolles Zweites Violinkonzert, während Mikko Franck ein finnisches Programm dirigiert, unter anderem mit Musik von Esa-Pekka Salo­ nen, Composer in Residence der Saison. Abopreise 135–432 €

• Fr

16.09.22 20 Uhr, Großer Saal

C1

Arnold Schönberg Klavierkonzert op. 42 Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Do 26.01.23 20 Uhr, Großer Saal Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent

Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a Arnold Schönberg Variationen für Orchester op. 31 Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93

03.03.23 20 Uhr, Großer Saal

Saison 2022/23

C5

Berliner Philharmoniker Paavo Järvi Dirigent Daishin Kashimoto Violine Olivier Messiaen Les Offrandes oubliées Toshio Hosokawa Violinkonzert (Uraufführung) Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«

C2

• Fr

19.05.23 20 Uhr, Großer Saal

C6

Berliner Philharmoniker Mikko Franck Dirigent Rundfunkchor Berlin Einojuhani Rautavaara A Requiem in Our Time Esa-Pekka Salonen Karawane Jean Sibelius Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 Einzelkartenpreise Kategorie 1

55

C4

Einzelkartenpreise Kategorie 2

Berliner Philharmoniker François-Xavier Roth Dirigent Isabelle Faust Violine Julie Fuchs Sopran Adèle Charvet Mezzosopran Damen des Rundfunkchors Berlin

C3

Berliner Philharmoniker Andris Nelsons Dirigent Mitsuko Uchida Klavier

• Fr

Einzelkartenpreise Kategorie 3 In Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

•

09.12.22 20 Uhr, Großer Saal

Iannis Xenakis Empreintes Bernd Alois Zimmermann Sinfonie in einem Satz (2. Fassung von 1953) Luigi Dallapiccola Il prigioniero (Der Gefan­ gene), Oper in einem Prolog und einem Akt

21.10.22 20 Uhr, Großer Saal

• Fr

Einzelkartenpreise Kategorie 3

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Wolfgang Koch Bariton Ekaterina Semenchuk Mezzosopran Wolfgang Ablinger-Sperrhacke Tenor Rundfunkchor Berlin

Fr


Serie D

Claude Debussy La Damoiselle élue Paul Dukas L’Apprenti sorcier Einzelkartenpreise Kategorie 2

Mit Robert Schumanns Vierter Symphonie dirigiert Kirill Petrenko zum ersten Mal bei den Berliner Philharmonikern ein Werk dieses Kom­ ponisten, außerdem strahlende geistliche Musik von Mozart. In zwei Konzerten knüpft das Or­ chester an seine seit Langem gepflegte Tradition an, bedeutende Werke unter der Leitung ihrer Komponisten aufzuführen: Neben Thomas Adès ist Composer in Residence Esa-Pekka Salonen zu erleben, der außer einem eigenen Orgelkonzert Ballettmusik von Bartók aufführt. Auf FrançoisXavier Roths Programm stehen atmosphärisch dichte Werke von D ­ ebussy und D ­ ukas; Alan Gilbert und Simone Young setzen sich für Kom­ positionen von Dutilleux und Messiaen ein, die zu den aufregendsten symphonischen Werken des 20. Jahrhunderts gehören.

Abopreise 135–432 €

D3

Berliner Philharmoniker Esa-Pekka Salonen Dirigent Olivier Latry Orgel Maurice Ravel Ma Mère l’Oye Esa-Pekka Salonen Konzert für Orgel und ­Orchester (Deutsche Erstaufführung) Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin Béla Bartók Der wunderbare Mandarin Sz 73 Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Fr

24.02.23 20 Uhr, Großer Saal

D4

Berliner Philharmoniker Alan Gilbert Dirigent Joshua Bell Violine

Einzelkartenpreise Kategorie 1

10.09.22 19 Uhr, Großer Saal

D1

Hector Berlioz Les Francs-juges: Ouvertüre Thomas Adès Konzert für Violine und Orchester op. 23 »Concentric Paths« Gerald Barry Chevaux-de-frise Thomas Adès The Exterminating Angel ­Symphony Einzelkartenpreise Kategorie 1 In Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

Sa 22.10.22 19 Uhr, Großer Saal

D2

Berliner Philharmoniker François-Xavier Roth Dirigent Isabelle Faust Violine, Julie Fuchs Sopran Adèle Charvet Mezzosopran Damen des Rundfunkchors Berlin Paul Dukas Polyeucte, Ouvertüre Béla Bartók Konzert für Violine und Orchester  Nr. 2 Sz 112 56

Abonnements: Berliner Philharmoniker

• Do 27.04.23

Berliner Philharmoniker Thomas Adès Dirigent Pekka Kuusisto Violine

•

20 Uhr, Großer Saal

Boris Blacher Paganini-Variationen op. 26 Samuel Barber Violinkonzert op. 14 Henri Dutilleux Symphonie Nr. 2 »Le Double«

• Sa

• Do 19.01.23

20 Uhr, Großer Saal

D5

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Louise Alder ­Sopran, Wiebke Lehmkuhl Alt Mauro Peter Tenor, Krešimir Stražanac Bass­ bariton, Orfeó Català Wolfgang Amadeus Mozart »Exsultate, ­jubilate«, Motette KV 165 Messe C-Dur KV 317 »Krönungsmesse« Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (2. Fassung von 1851) Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Fr

26.05.23 20 Uhr, Großer Saal

Berliner Philharmoniker Simone Young Dirigentin Cédric Tiberghien Klavier Cynthia Millar Ondes Martenot Olivier Messiaen Turangalîla-Symphonie Einzelkartenpreise Kategorie 1

D6


57

Saison 2022/23

Simone Young

Joshua Bell

Isabelle Faust


Serie E

• Mi

E3

Berliner Philharmoniker Santtu-Matias ­Rouvali Dirigent Víkingur Ólafsson Klavier

Das Spektrum der Reihe E reicht von Händels Oratorium Il trionfo del Tempo e del Disinganno mit der Barock-Expertin Emmanuelle Haïm bis zur deutschen Erstaufführung eines Orgelkon­ zerts von Esa-Pekka Salonen. Maxim Emelya­ nychev steht mit einem Mozart-Programm zum ersten Mal am Pult der Berliner Philharmoniker, Santtu-Matias Rouvali zum zweiten Mal, wo­ bei er als Hauptwerk Prokofjews mitreißende Fünfte Symphonie dirigiert. Als Solist debütiert Pianist Víkingur Ólafsson. Zum Auftakt der Reihe dirigiert Chefdirigent Kirill Petrenko drei Werke der Nachkriegs-Avantgarde, zum Abschluss singt die prominente Mezzosopranistin Elīna Garanča unter der Leitung von Ehrendirigent Daniel Barenboim Wagners hochemotionale Wesendonck-Lieder.

Esa-Pekka Salonen Helix John Adams Must the devil have all the good tunes? Konzert für Klavier und Orchester Sergej Prokofjew Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Sa

21.01.23 19 Uhr, Großer Saal

E4

Berliner Philharmoniker Esa-Pekka Salonen Dirigent Olivier Latry Orgel Maurice Ravel Ma Mère l’Oye Esa-Pekka Salonen Konzert für Orgel und ­Orchester (Deutsche Erstaufführung) Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin Béla Bartók Der wunderbare Mandarin Sz 73 Einzelkartenpreise Kategorie 2

Abopreise 135–432 €

• Sa

17.09.22 19 Uhr, Großer Saal

E1

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Ekaterina Semenchuk Mezzosopran Wolfgang Koch Bariton Iannis Xenakis Empreintes Bernd Alois Zimmermann Sinfonie in einem Satz (2. Fassung von 1953) Luigi Dallapiccola Il prigioniero (Der Gefan­gene)

Fr

28.10.22 20 Uhr, Großer Saal

E2

Berliner Philharmoniker Maxim Emelyanychev Dirigent Sabine Devieilhe Sopran Wolfgang Amadeus Mozart Die Hochzeit des Figaro KV 492: Ouvertüre Serenade D-Dur KV 239 »Serenata notturna« Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager« Arien aus Opern und geistlichen Werken Einzelkartenpreise Kategorie 1 58

Abonnements: Berliner Philharmoniker

• Do 09.03.23 20 Uhr, Großer Saal

E5

Berliner Philharmoniker Emmanuelle Haïm Dirigentin Elsa Benoit Sopran (Bellezza) Franco Fagioli Countertenor (Piacere) Iestyn Davies Countertenor (Disinganno) Anicio Zorzi Giustiniani Tenor (Tempo) Georg Friedrich Händel Il trionfo del Tempo e del Disinganno, Oratorium HWV 46a Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Do 01.06.23 20 Uhr, Großer Saal

Einzelkartenpreise Kategorie 3 In Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

•

21.12.22 20 Uhr, Großer Saal

E6

Berliner Philharmoniker Daniel Barenboim ­Dirigent Elīna Garanča Mezzosopran Gabriel Fauré Pelléas et Mélisande, Orchester­ suite op. 80 Richard Wagner Wesendonck-Lieder César Franck Symphonie d-Moll Einzelkartenpreise Kategorie 3


Serie F

• Fr

Abopreise 135–432 €

11.09.22 20 Uhr, Großer Saal

F1

Berliner Philharmoniker Thomas Adès Dirigent Pekka Kuusisto Violine Hector Berlioz Les Francs-juges: Ouvertüre Thomas Adès Konzert für Violine und Orchester op. 23 »Concentric Paths« Gerald Barry Chevaux-de-frise Thomas Adès The Exterminating Angel ­Symphony Einzelkartenpreise Kategorie 1 In Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

• Sa

29.10.22 19 Uhr, Großer Saal

F2

Berliner Philharmoniker Maxim Emelyanychev Dirigent Sabine Devieilhe Sopran Wolfgang Amadeus Mozart Die Hochzeit des Figaro KV 492: Ouvertüre Serenade D-Dur KV 239 »Serenata notturna« Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager« Arien aus Opern und geistlichen Werken Einzelkartenpreise Kategorie 1 59

Saison 2022/23

F3

Berliner Philharmoniker Daniel Barenboim Dirigent Martha Argerich Klavier

Thomas Adès war als Komponist schon mehr­ fach im Programm der Berliner Philharmoniker vertreten, nun präsentiert er sich auch als Di­ rigent. Ebenso debütieren der für sein unkon­ ventionelles Repertoire bekannte Geiger Pekka Kuusisto, der die Solistenrolle in Adès’ Violinkon­ zert übernimmt, und die als Mozart-Interpretin gefeierte Sopranistin Sabine Devieilhe. Die le­ gendäre Pianistin Martha Argerich, die im Ersten Klavierkonzert Tschaikowskys auftritt, sorgt hin­ gegen bereits seit 1968 zuverlässig für philhar­ monische Sternstunden. Emmanuelle Haïm diri­ giert die Aufführung eines Händel-Oratoriums, Kirill Petrenko Musik von Debussy und ­Ligeti. Mit Messiaens gewaltiger Turangalîla-Symphonie kehrt die Dirigentin Simone Young nach längerer Zeit zu den Philharmonikern zurück.

• So

06.01.23 20 Uhr, Großer Saal

Peter Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 Witold Lutosławski Konzert für Orchester Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Fr

10.02.23 20 Uhr, Großer Saal

F4

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent György Ligeti Lontano Miroslav Srnka Superorganisms (Uraufführung) György Ligeti Atmosphères Claude Debussy La Mer Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Fr

10.03.23 20 Uhr, Großer Saal

F5

Berliner Philharmoniker Emmanuelle Haïm Dirigentin Elsa Benoit Sopran (Bellezza) Franco Fagioli Countertenor (Piacere) Iestyn Davies Countertenor (Disinganno) Anicio Zorzi Giustiniani Tenor (Tempo) Georg Friedrich Händel Il trionfo del Tempo e del Disinganno, Oratorium HWV 46a Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Sa

27.05.23 19 Uhr, Großer Saal

Berliner Philharmoniker Simone Young Dirigentin Cédric Tiberghien Klavier Cynthia Millar Ondes Martenot Olivier Messiaen Turangalîla-Symphonie Einzelkartenpreise Kategorie 1

F6


60

Abonnements: Berliner Philharmoniker

Camilla Nylund

Sabine Devieilhe

Christian Thielemann


Serie G

• Do 15.12.22

20 Uhr, Großer Saal

G3

Berliner Philharmoniker Christian Thielemann Dirigent Camilla Nylund Sopran

Die Reihe G startet mit Schumanns »Rheinischer« Symphonie unter Marek Janowski, im selben Pro­ gramm setzt sich der für seine Repertoire-Entde­ ckungen bekannte Pianist Marc-André Hamelin für das Klavierkonzert von Max Reger ein. Dieses greift mit Wucht die spätromantische Klangwelt auf, die auch Christian Thielemanns Auftritt im Dezember prägt. Ebenfalls von rauschender Üppig­keit, aber doch ganz anders ist Debussys La Mer, hier dirigiert von Kirill Petrenko. Außer­ dem zu hören: russische Symphonik von Schosta­ kowitsch und Tschaikowsky unter der Leitung von Debütant Klaus Mäkelä, vokale und instrumen­ tale Musik Mozarts mit Maxim Emelyanychev und Sopranistin Sabine Devieilhe sowie die von Simone Young dirigierte klangmächtige Turangalîla-Symphonie Olivier Messiaens. Abopreise 135–432 €

Richard Wagner Parsifal: Vorspiel und Karfrei­ tagszauber Richard Strauss Vier letzte Lieder Hans Pfitzner Drei Orchestervorspiele aus der Oper Palestrina Johann Sebastian Bach Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 (Orchestrierung von Arnold Schönberg) Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Do 09.02.23 20 Uhr, Großer Saal

G4

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent György Ligeti Lontano Miroslav Srnka Superorganisms (Uraufführung) György Ligeti Atmosphères Claude Debussy La Mer Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Do 22.09.22 20 Uhr, Großer Saal

G1

• Do 20.04.23 20 Uhr, Großer Saal

G5

Berliner Philharmoniker Marek Janowski Dirigent Marc-André Hamelin Klavier

Berliner Philharmoniker Klaus Mäkelä Dirigent

Max Reger Konzert für Klavier und Orchester f-Moll op. 114 Robert Schumann Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische«

Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 6 ­h-Moll op. 54 Peter Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«

Einzelkartenpreise Kategorie 2

Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Do 27.10.22

20 Uhr, Großer Saal

G2

Berliner Philharmoniker Maxim Emelyanychev Dirigent Sabine Devieilhe Sopran Wolfgang Amadeus Mozart Die Hochzeit des Figaro KV 492: Ouvertüre Serenade D-Dur KV 239 »Serenata notturna« Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager« Arien aus Opern und geistlichen Werken Einzelkartenpreise Kategorie 1

61

Saison 2022/23

• Do 25.05.23 20 Uhr, Großer Saal Berliner Philharmoniker Simone Young Dirigentin Cédric Tiberghien Klavier Cynthia Millar Ondes Martenot Olivier Messiaen Turangalîla-Symphonie Einzelkartenpreise Kategorie 1

G6


Serie H

• Fr

02.12.22 20 Uhr, Großer Saal

H3

Berliner Philharmoniker Tugan Sokhiev Dirigent Bruno Delepelaire Violoncello

Der deutsch-österreichische Kulturraum, Frank­ reich, Ungarn, Tschechien, Russland, Amerika: Man kommt herum im Repertoire der Reihe H. So dirigiert Herbert Blomstedt Beethoven und Schubert, es folgt François-Xavier Roth unter anderem mit dem dramatischen Zauberlehrling von Dukas. Bruno Delepelaire, 1. Solocellist der Berliner Philharmoniker, spielt unter Leitung von Tugan Sokhiev Édouard Lalos spätroman­ tisches Cellokonzert, und mit Kirill Petrenko gibt es neben Werken von Ligeti und Debussy eine Uraufführung des tschechischen Komponisten Miroslav Srnka. Gustavo Dudamel bringt Musik von seinem Heimatkontinent Südamerika und aus seiner nordamerikanischen Wahlheimat mit, Daniel Barenboim schließlich ist als Interpret von Wagner und César Franck zu erleben.

Édouard Lalo Konzert für Violoncello und ­Orchester d-Moll Peter Tschaikowsky Schwanensee-Suite ­(zusammengestellt von Tugan Sokhiev) Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Sa

11.02.23 19 Uhr, Großer Saal

H4

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent György Ligeti Lontano Miroslav Srnka Superorganisms (Uraufführung) György Ligeti Atmosphères Claude Debussy La Mer Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Fr

Abopreise 135–432 €

• Do 29.09.22

20 Uhr, Großer Saal

H1

Berliner Philharmoniker Herbert Blomstedt Dirigent Franz Schubert Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200 Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Einzelkartenpreise Kategorie 3

20 Uhr, Großer Saal

H2

Berliner Philharmoniker François-Xavier Roth Dirigent Isabelle Faust Violine Julie Fuchs Sopran Adèle Charvet Mezzosopran Damen des Rundfunkchors Berlin Paul Dukas Polyeucte, Ouvertüre Béla Bartók Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112 Claude Debussy La Damoiselle élue Paul Dukas L’Apprenti sorcier (Der Zauber­lehrling) Einzelkartenpreise Kategorie 2

62

Abonnements: Berliner Philharmoniker

H5

Berliner Philharmoniker Gustavo Dudamel Dirigent Sergio Tiempo Klavier Gabriela Ortiz Téenek – Invenciones de Territorio Alberto Ginastera Konzert für Klavier und ­Orchester Nr. 1 op. 28 Charles Ives Symphonie Nr. 2 Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Do 20.10.22

12.05.23 20 Uhr, Großer Saal

• Fr

02.06.23 20 Uhr, Großer Saal

H6

Berliner Philharmoniker Daniel Barenboim Dirigent Elīna Garanča Mezzosopran Gabriel Fauré Pelléas et Mélisande, Orchester­ suite op. 80 Richard Wagner Wesendonck-Lieder César Franck Symphonie d-Moll Einzelkartenpreise Kategorie 3


63

Saison 2022/23

Elīna Garanča

Daniel Barenboim

Herbert Blomstedt


Martha Argerich 64

Abonnements: Berliner Philharmoniker


Serie I

• So

Abopreise 135–432 €

20 Uhr, Großer Saal

I1

Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Do 16.02.23 20 Uhr, Großer Saal

I4

Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle Dirigent Makeda Monnet Sopran Donatienne Michel-Dansac Mezzosopran Amihai Grosz Viola Rundfunkchor Berlin Bernd Alois Zimmermann Musique pour les soupers du Roi Ubu Bohuslav Martinů Rhapsody-Concerto für V ­ iola und Orchester György Ligeti Apparitions Requiem

Einzelkartenpreise Kategorie 2

I2

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Noah Bendix-Balgley Violine Andrew Norman Unstuck Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 B-Dur KV 207 Erich Wolfgang Korngold Symphonie Fis-Dur op. 40

Saison 2022/23

I5

Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 6 ­h-Moll op. 54 Peter Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«

Einzelkartenpreise Kategorie 3

21.04.23 20 Uhr, Großer Saal

Berliner Philharmoniker Klaus Mäkelä Dirigent

Einzelkartenpreise Kategorie 2

20 Uhr, Großer Saal

• Fr

Richard Strauss Der Rosenkavalier: Zweite Walzerfolge Richard Strauss Duett-Concertino F-Dur o. op. 147 Gustav Mahler Symphonie Nr. 1 D-Dur

65

Peter Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 Witold Lutosławski Konzert für Orchester

Einzelkartenpreise Kategorie 2

Berliner Philharmoniker Iván Fischer Dirigent Wenzel Fuchs Klarinette Stefan Schweigert Fagott

• Do 03.11.22

I3

Berliner Philharmoniker Daniel Barenboim Dirigent Martha Argerich Klavier

Tschaikowskys Musik kommt in der Serie I be­ sonders prominent zur Geltung. Kirill Petrenko dirigiert die leidenschaftliche Tondichtung Francesca da Rimini, Martha Argerich und Daniel Barenboim interpretieren bei ihrem ersten ge­ meinsamen Auftritt mit den Berliner Philharmo­ nikern das Erste Klavierkonzert, und der junge Debütant Klaus Mäkelä hat die aufwühlende »Pathétique« aufs Programm gesetzt. Petrenko legt ein Plädoyer für Korngolds amerikanischschwungvolle Fis-Dur-Symphonie ein, und Simon Rattle ist als Ligeti-Interpret zu erleben. Die Solo­partien in Werken von Mozart, Martinů und Richard Strauss übernehmen mit Konzertmeister Noah Bendix-Balgley, Bratschist Amihai Grosz, Klarinettist Wenzel Fuchs und Fagottist Stefan Schweigert vier Solisten des Orchesters.

• Do 06.10.22

08.01.23 20 Uhr, Großer Saal

• Do 08.06.23 20 Uhr, Großer Saal Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Julia Wolfe Neues Werk (Uraufführung) Lisa Streich Neues Werk (Uraufführung) Peter Tschaikowsky Francesca da Rimini, ­Orchesterfantasie op. 32 Einzelkartenpreise Kategorie 2

I6


Serie K

• Do 12.01.23

Chefdirigent Kirill Petrenko ist mit zwei Konzer­ ten in dieser Serie vertreten: zum einen in Men­ delssohns dramatisch-aufwühlendem Orato­ rium Elias, zum anderen in einem Programm mit einer Tondichtung von Tschaikowsky und zwei Uraufführungen. Pianist Víkingur Ólafsson, der ein großes Publikum für zeitgenössische Musik zu begeistern versteht, gibt als Solist in John Adams’ kraftvollem Klavierkonzert ebenso sein philharmonisches Debüt wie der finnische Dirigent Klaus Mäkelä, der Symphonien von Tschaikowsky und Schostakowitsch interpretiert. Mahlers Erste Symphonie unter der Leitung von Iván Fischer sowie ein von Alan Gilbert ge­ leitetes Konzert im Rahmen der Biennale der Berliner Philharmoniker (siehe S. 36) tragen zum vielseitigen Abonnement-Programm bei.

20 Uhr, Großer Saal

K3

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Elsa Dreisig Sopran Wiebke Lehmkuhl Alt Daniel Behle Tenor Christian Gerhaher Bass Rundfunkchor Berlin Felix Mendelssohn Bartholdy Elias, Oratorium op. 70 Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Do 23.02.23 20 Uhr, Großer Saal

K4

Berliner Philharmoniker Alan Gilbert Dirigent Joshua Bell Violine

Boris Blacher Orchestervariationen über ein Thema von Nicolò Paganini op. 26 Samuel Barber Violinkonzert op. 14 Henri Dutilleux Symphonie Nr. 2 »Le Double«

Abopreise 135–432 €

Einzelkartenpreise Kategorie 1

• Fr

07.10.22 20 Uhr, Großer Saal

K1

Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Fr

Einzelkartenpreise Kategorie 2

K2

Berliner Philharmoniker Santtu-Matias Rouvali Dirigent Víkingur Ólafsson Klavier Esa-Pekka Salonen Helix John Adams Must the devil have all the good tunes? Konzert für Klavier und Orchester Sergej Prokofjew Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 Einzelkartenpreise Kategorie 2

66

Abonnements: Berliner Philharmoniker

K5

Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 6 ­h-Moll op. 54 Peter Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«

Richard Strauss Der Rosenkavalier: Zweite Walzerfolge Duett-Concertino F-Dur o. op. 147 Gustav Mahler Symphonie Nr. 1 D-Dur

20 Uhr, Großer Saal

22.04.23 19 Uhr, Großer Saal

Berliner Philharmoniker Klaus Mäkelä Dirigent

Berliner Philharmoniker Iván Fischer Dirigent Wenzel Fuchs Klarinette Stefan Schweigert Fagott

• Do 22.12.22

• Sa

09.06.23 20 Uhr, Großer Saal

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Julia Wolfe Neues Werk (Uraufführung) Lisa Streich Neues Werk (Uraufführung) Peter Tschaikowsky Francesca da Rimini, ­Orchesterfantasie op. 32 Einzelkartenpreise Kategorie 2

K6


Serie L

• Fr

Bariton Christian Gerhaher ist ein langjähriger Partner der Berliner Philharmoniker. Mit dem alttestamentarischen Titelhelden in Mendels­ sohns Oratorium Elias interpretiert er erneut eine klang- und charaktervolle Partie; Kirill Petrenko dirigiert. Zwei Repertoire-Klassiker – Mahlers Erste und Beethovens Dritte Sympho­ nie – liegen in den Händen der regelmäßig ein­ geladenen Dirigenten Iván Fischer und Paavo Järvi. Mit Musik aus dem Ballett Schwanensee und der von Zubin Mehta interpretierten Vierten Symphonie stehen zwei besonders prominente Werke Tschaikowskys auf dem Programm der Serie. Daishin Kashimoto, 1. Konzertmeister des Orchesters, hebt als Uraufführungssolist Toshio Hosokawas Violinkonzert aus der Taufe, wobei ihm Paavo Järvi als Dirigent zur Seite steht. Abopreise 135–432 €

13.01.23 20 Uhr, Großer Saal

L3

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Elsa Dreisig Sopran Wiebke Lehmkuhl Alt Daniel Behle Tenor Christian Gerhaher Bass Rundfunkchor Berlin Felix Mendelssohn Bartholdy Elias, Oratorium op. 70 Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Sa

04.03.23 19 Uhr, Großer Saal

L4

Berliner Philharmoniker Paavo Järvi Dirigent Daishin Kashimoto Violine Olivier Messiaen Les Offrandes oubliées Toshio Hosokawa Konzert für Violine und ­Orchester (Uraufführung) Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Sa

08.10.22 19 Uhr, Großer Saal

L1

• Sa

20.05.23 19 Uhr, Großer Saal

L5

Berliner Philharmoniker Iván Fischer Dirigent Wenzel Fuchs Klarinette Stefan Schweigert Fagott

Berliner Philharmoniker Mikko Franck Dirigent Rundfunkchor Berlin

Richard Strauss Der Rosenkavalier: Zweite Walzerfolge Duett-Concertino F-Dur o. op. 147 Gustav Mahler Symphonie Nr. 1 D-Dur

Einojuhani Rautavaara A Requiem in Our Time für Blechbläser und Perkussion Esa-Pekka Salonen Karawane für Chor und Orchester Jean Sibelius Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Einzelkartenpreise Kategorie 2

Einzelkartenpreise Kategorie 1

• Sa

03.12.22 19 Uhr, Großer Saal

Berliner Philharmoniker Tugan Sokhiev Dirigent Bruno Delepelaire Violoncello Édouard Lalo Konzert für Violoncello und ­Orchester d-Moll Peter Tschaikowsky Schwanensee-Suite ­(zusammengestellt von Tugan Sokhiev) Einzelkartenpreise Kategorie 2

67

Saison 2022/23

L2

• Do 15.06.23 20 Uhr, Großer Saal

L6

Berliner Philharmoniker Zubin Mehta Dirigent Yefim Bronfman Klavier Béla Bartók Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 Sz 95 Peter Tschaikowsky Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36 Einzelkartenpreise Kategorie 3


Serie M

• Fr

Abopreise 156–492 €

23.09.22 20 Uhr, Großer Saal

M1

Einzelkartenpreise Kategorie 2

M2

Berliner Philharmoniker Daniel Harding Dirigent Andrew Staples Tenor Unsuk Chin Rocaná Ralph Vaughan Williams On Wenlock Edge Richard Strauss Also sprach Zarathustra op. 30 Einzelkartenpreise Kategorie 2

Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Fr

17.02.23 20 Uhr, Großer Saal

M4

Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle Dirigent Makeda Monnet Sopran, Donatienne MichelDansac Mezzosopran, Amihai Grosz Viola Rundfunkchor Berlin Bernd Alois Zimmermann Musique pour les soupers du Roi Ubu Bohuslav Martinů Rhapsody-Concerto für V ­ iola und Orchester György Ligeti Apparitions Requiem

Max Reger Konzert für Klavier und Orchester f-Moll op. 114 Robert Schumann Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische«

14.10.22 20 Uhr, Großer Saal

Richard Wagner Parsifal: Vorspiel und Karfrei­ tagszauber Richard Strauss Vier letzte Lieder Hans Pfitzner Palestrina-Vorspiele Johann Sebastian Bach Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 (Orchestrierung A. Schönberg)

Einzelkartenpreise Kategorie 2

Berliner Philharmoniker Marek Janowski Dirigent Marc-André Hamelin Klavier

• Fr

M3

Berliner Philharmoniker Christian Thielemann Dirigent Camilla Nylund Sopran

Zwei Konzerte des Freitags-Abonnements ent­ führen in die Welt des Musikdramas: Während Christian Thielemann Ausschnitte aus Bühnen­ werken von Wagner und Pfitzner präsentiert, dirigiert Kirill Petrenko die betörende Oper Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss. Dessen Musik ist auch in weiteren Programmen vertre­ ten: mit den von Camilla Nylund gesungenen elegischen Vier letzten Liedern und der Tondich­ tung Also sprach Zarathustra. Symphonien der Romantik gibt es mit Schumanns beschwingter »Rheinischer«, dirigiert von Marek Janowski, und Tschaikowskys Vierter unter der Leitung von Zubin Mehta. Die Musik des 20. Jahrhunderts ist vor allem in einem Konzert mit Simon Rattle im Rahmen der Biennale der Berliner Philharmoni­ ker (siehe S. 36) zu erleben.

• Fr

16.12.22 20 Uhr, Großer Saal

• Fr

14.04.23 18 Uhr, Großer Saal

M5

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Clay Hilley Tenor (Der Kaiser) Elza van den Heever Sopran (Die Kaiserin) Michaela Schuster Mezzosopran (Die Amme) Wolfgang Koch Bass (Barak, der Färber) Iréne Theorin Sopran (Die Färberin) Richard Strauss Die Frau ohne Schatten Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Fr

16.06.23 20 Uhr, Großer Saal

M6

Berliner Philharmoniker Zubin Mehta Dirigent Yefim Bronfman Klavier Béla Bartók Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 Sz 95 Peter Tschaikowsky Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36 Einzelkartenpreise Kategorie 3

68

Abonnements: Berliner Philharmoniker


Serie N

• Sa

10.12.22 19 Uhr, Großer Saal

N3

Berliner Philharmoniker Andris Nelsons Dirigent Mitsuko Uchida Klavier

Mit Oratorien von Händel und Mendelssohn – dirigiert von Emmanuelle Haïm beziehungs­ weise Kirill Petrenko – sind im Samstags-Abon­ nement hochkarätige Gesangsaufführungen zu erwarten. Der den Berliner Philharmonikern seit Langem verbundene Tenor Andrew Staples komplettiert mit Vaughan Williams’ Liedzyklus On Wenlock Edge das vokalmusikalische An­ gebot. Daneben sind mit Schumanns Dritter und Bruckners Siebter romantische Symphonien des Kernrepertoires zu hören, während die Klavierkonzerte von Reger und Schönberg viel zu selten zu hören sind. Nach den Auftritten der geschätzten Gastdirigenten Marek Janowski, Daniel Harding und Andris Nelsons bringt Kirill Petrenko zum Abschluss der Serie Werke der Komponistinnen Julia Wolfe und Lisa Streich zur Uraufführung.

Arnold Schönberg Konzert für Klavier und ­Orchester op. 42 Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Sa

14.01.23 19 Uhr, Großer Saal

N4

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Elsa Dreisig Sopran Wiebke Lehmkuhl Alt Daniel Behle Tenor Christian Gerhaher Bass Rundfunkchor Berlin Felix Mendelssohn Bartholdy Elias, Oratorium op. 70 Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Sa

Abopreise 159–504 €

• Sa

24.09.22 19 Uhr, Großer Saal

N1

Berliner Philharmoniker Marek Janowski Dirigent Marc-André Hamelin Klavier Max Reger Konzert für Klavier und Orchester f-Moll op. 114 Robert Schumann Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische« Einzelkartenpreise Kategorie 2

15.10.22 19 Uhr, Großer Saal

N2

Berliner Philharmoniker Daniel Harding Dirigent Andrew Staples Tenor Unsuk Chin Rocaná Ralph Vaughan Williams On Wenlock Edge Richard Strauss Also sprach Zarathustra op. 30 Einzelkartenpreise Kategorie 2

69

Saison 2022/23

N5

Berliner Philharmoniker Emmanuelle Haïm Dirigentin Elsa Benoit Sopran (Bellezza) Franco Fagioli Countertenor (Piacere) Iestyn Davies Countertenor (Disinganno) Anicio Zorzi Giustiniani Tenor (Tempo) Georg Friedrich Händel Il trionfo del Tempo e del Disinganno, Oratorium HWV 46a Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Sa

11.03.23 19 Uhr, Großer Saal

• Sa

10.06.23 19 Uhr, Großer Saal

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Julia Wolfe Neues Werk (Uraufführung) Lisa Streich Neues Werk (Uraufführung) Peter Tschaikowsky Francesca da Rimini, ­Orchesterfantasie op. 32 Einzelkartenpreise Kategorie 2

N6


Robin Ticciati

Lisa Batiashvili

Veronika Eberle

Joana Mallwitz

Abonnementserien Kammermusik, Jazz & Co.

70

Abonnements: Kammermusik, Jazz & Co.


Serie O Internationale Kammer­ orchester In dieser Serie sind mit dem Mahler Chamber Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe zwei der renommiertesten Kammer­ orchester zu erleben. Im November-Programm des Mahler Chamber Orchestra umrahmen Schuberts Siebte (die »Unvollendete«) und Vier­ te Symphonie die Serenade op. 31 von Benja­ min Britten, geschrieben für die ungewöhnliche Besetzung Tenor, Horn und Streicher. Zu erleben sind zwei Werke mit einem spannungsvollen Wechsel zwischen liedhaftem Idyll und bedroh­ lichem Abgrund. Unter der Leitung von Joana Mallwitz, designierte Chefdirigentin des Kon­ zerthausorchesters Berlin, singt der für seine lyri­ sche Intensität berühmte Tenor Andrew Staples. Eine besondere Konstellation ist es, wenn gleich mehrere Soloinstrumente mit einem Orches­ ter konzertieren. Das Chamber Orchestra of ­Europe präsentiert zwei klangvolle romantische Werke dieser Gattung. Im zweiten Konzert des Orchesters erklingt Beethovens Violinkonzert in einer Interpretation von Lisa Batiashvilihvili, die für ihren sprechenden, makellosen Ton gefeiert wird; dazu gibt es die eindringliche ­Liebesszene aus Romeo und Julia von Berlioz. Dirigent ist Robin Ticciati, dynamischer Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

Leoš Janáček Concertino JW VII/11 Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für ­Violine, Klavier und Streichorchester d-Moll Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Mo 07.11.22

20 Uhr, Kammermusiksaal O 2

Mahler Chamber Orchestra Joana Mallwitz Dirigentin Andrew Staples Tenor José Vicente Castelló Horn Franz Schubert Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollendete« Benjamin Britten Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31 Franz Schubert Symphonie Nr. 4 c-Moll D 417 »Tragische« Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Do 20.04.23 20 Uhr, Kammermusiksaal O 3 Chamber Orchestra of Europe Robin Ticciati Dirigent Lisa Batiashvili Violine

Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Jörg Widmann Liebeslied für gemischtes Abopreise 84 / 114 € ­Ensemble Hector Berlioz Romeo und Julia, Dramatische Do 27.10.22 20 Uhr, Kammermusiksaal O 1 Symphonie op. 17: Liebesszene Ludwig van Beethoven Egmont op. 84: ­Ouvertüre und weitere Auszüge Chamber Orchestra of Europe Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation Dénes Várjon Klavier und Leitung Einzelkartenpreise Kategorie 3 Veronika Eberle Violine

•

Joseph Haydn Symphonie Nr. 34 d-Moll Johann Nepomuk Hummel Konzert für Klavier, Violine und Orchester G-Dur op. 17 

71

Saison 2022/23


Serie P Jazz at Berlin Philharmonic Zehn Jahre Jazz at Berlin Philharmonic feiern wir in dieser Saison. Das ­bedeutet: Zehn Jahre welt- und stiloffener Jazz am Puls der Zeit. Wir starten mit einer Hommage an eine früh verstorbene Schlüsselfigur des europäischen Jazz: den polnischen Pianisten und Komponisten ­Krzysztof Komeda. Seit Joachim Kühn Komeda 1965 bei der berühmten Jazz ­Jamboree in Warschau kennengelernt und danach ins Aufnahmestudio begleitet hatte, gehörte er zu seinen Bewunderern. Jetzt erinnert er an diesen Visionär – solo, im Trio mit Chris Jennings und Eric Schaefer sowie mit dem polnischen Atom String Quartet. Drei Fantastische Frauen stehen im Dezember im Mittelpunkt. Da ist zu­ nächst die isländische, in Stockholm lebende Pianistin und Sängerin Anna Gréta, die die Tradition des Pop-nahen Nordic Jazz auf eigene Art fort­ setzt. Dann die vom Folk kommende estnische Sängerin Kadri Voorand, die in kurzer Zeit zur prominentesten Jazzmusikerin ihres Landes wurde. Und schließlich die aus Serbien stammende Jelena Kuljić, die als Ensem­ blemitglied der Münchner Kammerspiele und Frontfrau der gefeierten Indie-Jazzband KUU! zwischen Schauspielerei und Gesang pendelt. Unter dem Titel Veneziana widmet sich zur Saison-Mitte der finnische Pianist und berühmte Jazz-Eklektiker Iiro Rantala mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker der großen Musiktradition Venedigs. Danach findet eines der wichtigsten Jazz-Projekte zum Erbe unserer europäischen musikalischen Folklore seine Fortsetzung: Die junge Berliner Saxofonistin und Komponistin Fabia Mantvill führt mit ihrem Orchester in einer Welt­ premiere Europeana II auf, das an ein mit Stars gespicktes Album glei­ chen Namens von 1994 anknüpft. Das große Finale gehört Deutschlands populärstem Jazzpianisten Michael Wollny. Der neugierige Wanderer zwischen den Stilen widmet sich dem Komponisten G ­ yörgy Ligeti und trifft dabei auf den Klassik-Kollegen und ausgewiesenen Ligeti-Spezialisten Pierre-Laurent Aimard. Abopreise 133 / 176 €

72

Abonnements: Kammermusik, Jazz & Co.


73

Saison 2022/23

Kadri Voorand

Anna Gréta

Michael Wollny


• Fr

14.10.22 20 Uhr, Kammermusiksaal P 1

Joachim Kühn Trio: Joachim Kühn Klavier Chris Jennings Bass Eric Schaefer Schlagzeug

• Sa

06.05.23 20 Uhr, Kammermusiksaal P 4

Fabia Mantwill Orchestra Fabia Mantwill Leitung Europeana II Einzelkartenpreise Kategorie 2

Atom String Quartet: Dawid Lubowicz Violine Mateusz Smoczyński Violine Michał Zaborski Viola Krzysztof ­Lenczowski Violoncello

• Mi

17.05.23 20 Uhr, Kammermusiksaal P 5

Michael Wollny Klavier Pierre-Laurent Aimard Klavier

Hommage an Krzysztof Komeda Einzelkartenpreise Kategorie 2

Ligeti 100 – Eine musikalische Verbeugung in Dialogen

Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Fr

16.12.22 20 Uhr, Kammermusiksaal P 2

Kadri Voorand Klavier und Gesang Mihkel Mälgand Bass Anna Gréta Trio: Anna Gréta Klavier und Gesang Johan Tengholm Bass Konrad Agnas Schlagzeug Rhoda Scott Duo: Rhoda Scott Hammondorgel Julie Saury Schlagzeug feat. Céline Bonacina Saxofon Fantastische Frauen Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Mi

01.02.23 20 Uhr, Großer Saal

Iiro Rantala Klavier Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Gäste Veneziana Einzelkartenpreise Kategorie 1

74

Abonnements: Kammermusik, Jazz & Co.

P3


Serie Q Philharmo­ni­sche ­Kammermusik Zum Spielzeit-Schwerpunkt »Identitäten« (siehe S. 16) haben Kammermusikgruppen der Berliner Philharmoniker sieben Programme zusammen­ gestellt. Im Mittelpunkt des Konzerts mit dem Ensemble Bolero Berlin steht Astor Piazzolla, der lange nach seiner künstlerischen Bestimmung suchte und sie schließlich in der Musik seiner ar­ gentinischen Heimat fand – wo er zum genialen Übervater des Tangos wurde. Wo kommt jemand her, wo gehört er hin? – ­diese Frage wird auch in Pelléas et Mélisande gestellt, eine Geschichte, in der eine Prinzes­ sin scheinbar ohne Herkunft ist und gerade dadurch begehrenswert wird. Debussys Ver­ tonung des Stoffes steht im Dezember in einer Bearbeitung für Klaviertrio auf dem Programm. Mit dem Schönberg-Werk Verklärte Nacht folgt genuin spätromantische Musik, die zugleich den Aufbruch zu neuen Klangwelten ankündigt. Auf engstem Raum ereignet sich hier ein ZweiPersonen-Drama, in dem Liebe und Sexualität gegeneinander in Stellung gebracht werden. Im selben Konzert reflektiert Franz Liszt in sei­ nem Angelus seine zugleich tief empfundene und facettenreiche Religiosität. In den weiteren Konzerten der Serie geht es erneut um die Frage der Herkunft – so auch in Igor Strawinskys Geschichte vom Soldaten. Mit kabarettartiger Musik und Nina Hoss als Spre­ cherin wird von einem folgenreichen Pakt mit dem Teufel erzählt. Es geht um den Aufbruch ins vermeintliche Glück, dem fast unweigerlich die unerfüllbare Sehnsucht nach der Heimat folgt. Das Schildern dieser Heimat ist in Bedřich ­Smetanas bekenntnishaftem Streichquartett »Aus meinem Leben« schon im Titel angelegt, wobei ein Schwerpunkt dieser musikalischen Biografie Smetanas großer Liebe gilt. Béla Bar­ tók setzt sich ebenfalls und doch ganz anders mit der Frage seiner Herkunft auseinander. 75

Saison 2022/23

Nicht pa­tri­otisch, wie viele andere zu dieser Zeit, sondern forschend, neugierig, immer der Folk­ lore und ihrer innovativen Verarbeitung auf der Spur. Fanny Hensel blieb als Frau eine öffentliche Kar­ riere als Komponistin verwehrt – trotz einer emi­ nenten Begabung, für die ihr Quartett in Es-Dur beispielhaft steht. Bekenntnishaft, innig, gläubig erleben wir in diesem Programm mit dem Phil­ harmonischen Streichquartett Giacomo Puccini. Das Philharmonia Klaviertrio dann widmet sich im Abschluss-Konzert der Serie tschechischen Komponisten, die auf eindrucksvolle Weise die Pflege ihres nationalen Idioms mit der Offenheit für internationale Einflüsse verbanden. Abopreise 105 / 162 €

• Mo 31.10.22

20 Uhr, Kammermusiksaal Q 1

Bolero Berlin: Martin Stegner Viola, Manfred Preis Klarinette und Saxofon, Paulo Morello Gitarre, Raphael Haeger Klavier, Esko Laine Kontrabass, Daniel »Topo« Gioia Perkussion Astor Piazzolla María de Buenos Aires: Fuga y Misterio, Las cuatro estaciones porteñas: ­Verano porteño George Gershwin Summertime Carlos Gardel El día que me quieras Kurt Weill Youkali Maurice Ravel Valses nobles et sentimentales Johann Sebastian Bach Suite für Violoncello solo Nr. 5 c-Moll BWV 1011: 4. Satz Sarabande Nadia Boulanger Drei Stücke für Violoncello und Klavier: Nr. 1 Modéré sowie weitere Werke Einzelkartenpreise Kategorie 1


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Philharmonisches Streichquartett

Philharmonia Klaviertrio Berlin


• Di

20.12.22 20 Uhr, Kammermusiksaal Q 2

Cornelia Gartemann Violine Christoph von der Nahmer Violine Julia Gartemann Viola Solène Kermarrec Violoncello Ozgür Aydin Klavier Claude Debussy Pelléas et Mélisande ­(Bearbeitung für Klaviertrio von Hubert Mouton) Bedřich Smetana Klaviertrio g-Moll op.15 Erich Wolfgang Korngold Klavierquintett E-Dur op. 15 Einzelkartenpreise Kategorie 1

• Mi

11.01.23 20 Uhr, Kammermusiksaal Q 3

Cornelia Gartemann Violine Christoph von der Nahmer Violine Julia Gartemann Viola Martin von der Nahmer Viola Bruno Delepelaire Violoncello Knut Weber Violoncello Franz Liszt Angelus! Prière aux anges gardiens (Fassung für Streichquintett) Arnold Schönberg Verklärte Nacht op. 4 für Streichsextett Erich Wolfgang Korngold Streichsextett D-Dur op. 10 Einzelkartenpreise Kategorie 1

• Fr

17.03.23 20 Uhr, Kammermusiksaal Q 4

Noah Bendix-Balgley Violine Peter Riegelbauer Kontrabass Alexander Bader Klarinette Markus Weidmann Fagott Guillaume Jehl Trompete Jesper Busk Sørensen Posaune Jan Schlichte Schlagzeug Nina Hoss Sprecherin

• Mo 24.04.23 20 Uhr, Kammermusiksaal Q 5 Simon Roturier Violine Marlene Ito Violine Naoko Shimizu Viola Bruno Delepelaire Violoncello Béla Bartók Streichquartett Nr. 2 Sz 67 Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett B-Dur KV 458 »Jagd-Quartett« Bedřich Smetana Streichquartett Nr. 1 e-Moll »Aus meinem Leben« Einzelkartenpreise Kategorie 1

• So

21.05.23 20 Uhr, Kammermusiksaal Q 6

Philharmonisches Streichquartett: Dorian Xhoxhi Violine Helena Madoka Berg Violine Kyoungmin Park Viola Christoph Heesch Violoncello Giacomo Puccini Crisantemi Fanny Hensel Streichquartett Es-Dur Samuel Barber Streichquartett op. 11: 2. Satz Adagio Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80 Einzelkartenpreise Kategorie 1

• Mi

14.06.23 20 Uhr, Kammermusiksaal Q 7

Philharmonia Klaviertrio Berlin: Philipp Bohnen Violine Nikolaus Römisch Violoncello Kyoko Hosono Klavier Josef Suk Klaviertrio c-Moll op. 2 Elegie Des-Dur op. 23a Bohuslav Martinů Klaviertrio Nr. 3 C-Dur Antonín Dvořák Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 »Dumky« Einzelkartenpreise Kategorie 1

Esa-Pekka Salonen Catch and Release Igor Strawinsky L’Histoire du soldat (Die Geschichte vom Soldaten) Einzelkartenpreise Kategorie 2

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Saison 2022/23


Serie R Originalklang Durch aufregend farbige Spielweise und ein un­ erschöpfliches Repertoire lässt sich immer wie­ der Neues in der Welt der Alten Musik erleben. Hierfür steht unsere Serie Originalklang. Julia Lezhneva gilt als zugleich feinsinnige und hochvirtuose Sopranistin. An ihrer Seite konzer­ tiert das auch in der Neuen Musik versierte Strei­ cher-Ensemble La Voce Strumentale. In einem deutsch-italienischen Programm werden mal empfindsame, mal halsbrecherische Arien aus Opern und Oratorien sowie Instrumentalwerke aus dem 18. Jahrhundert aufgeführt. Der Gambist Jordi Savall ist ein Doyen der AlteMusik-Szene. Mit seinem Ensemble Hespèrion XXI durchquert er ein reiches Repertoire vom Mittelalter bis in die Barockzeit. Dabei stößt er besonders in der untergegangenen Musikwelt Hispaniens auf ungekannte expressive und klangliche Welten. Im Concerto Melante finden sich größtenteils Mitglieder der Berliner Philharmoniker zu­ sammen, um auf historischen Instrumenten zu musizieren. In ihrem Konzert geht es, unterstützt von namhaften Vokalsolistinnen und -solisten, um das Genre des Lamento, das im Barock eine Blütezeit erlebte. Zu hören sind ergreifende Klage­gesänge von Telemann und Komponisten der Bach-Familie. Christina Pluhar, stilsichere Lautenistin mit großem improvisatorischen Talent, und der für ­seine klare und ausdrucksstarke Stimme gefei­ erte Countertenor Philippe Jaroussky musizieren seit 15 Jahren zusammen. Dieses Jubiläum wird nun unter Mitwirkung von Pluhars Ensemble L’arpeggiata gefeiert.

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Am Ende der Reihe steht eine Reise durch das barocke Italien unter dem Titel Anamorfosi, was in etwa »Gestaltwandel« bedeutet. Die aus Sänger*innen und Instrumentalist*innen be­ stehende Gruppe Le Poème Harmonique zeigt in Musik von Komponisten wie Monteverdi und Luigi Rossi, wie nahe sich die vermeintlich streng getrennten Welten der Oper und der Kirchen­ musik in ihrer Ausdrucksintensität kommen können. Abopreise 112  / 158 €

• Mo 10.10.22

20 Uhr, Kammermusiksaal R 1

La Voce Strumentale Dmitry Sinkovsky Violine und Leitung Julia Lezhneva Sopran Luca Pianca Laute Georg Philipp Telemann Concerto grosso für Violine, Streicher und Basso continuo B-Dur TWV 51:B1 Nicola Porpora Semiramide, regina dell’Assiria: »Come nave in ria tempesta«, Arie des Nino Carl Heinrich Graun Coriolano: »Senza di te, mio bene«, Arie der Volumnia Antonio Vivaldi Concerto für Laute, zwei ­Violinen und Basso continuo D-Dur RV 93 Bajazet, Opernpasticcio RV 703: Arie »Sposa, son disprezzata« Griselda RV 718: »Agitata da due venti«, Arie der Costanza Johann Adolph Hasse Adagio und Fuge g-Moll für Streicher und Basso continuo Georg Friedrich Händel Il trionfo del Tempo e del Disinganno, Oratorium HWV 46a: Arie »Un pensiero nemico di pace« Antonio Vivaldi Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo d-Moll RV 242 Carl Heinrich Graun Silla: »No, no, di Libia fra l’arene«, Arie des Silla Georg Friedrich Händel Alessandro HWV 21: »Brilla nell’alma«, Arie der Rossane Einzelkartenpreise Kategorie 2


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Saison 2022/23

Philippe Jaroussky


• Mi

30.11.22 20 Uhr, Kammermusiksaal R 2

Hespèrion XXI: Jordi Savall Diskantgambe Philippe Pierlot Alt- und Bassgambe Lixsania Fernández Tenorgambe Juan Manuel Quintana Bassgambe Lorenz Duftschmid Bassgambe Xavier Puertas Violone Enrike Solinis Theorbe und Gitarre David Mayoral Perkussion Musica nova 1500–1700 Venedigs Einflüsse auf das musikalische Europa: Ricercari, Capricci, Canzone, Sonate, Danze et Variazioni Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Di

24.01.23 20 Uhr, Kammermusiksaal R 3

Concerto Melante Raimar Orlovsky Violine und Leitung Anna-Lena Elbert Sopran David Erler Altus Johannes Gaubitz Tenor Wolf Matthias Friedrich Bass Johann Sebastian Bach »Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir« BWV 131 Georg Philipp Telemann Quartett für Block­flöte und Gamben d-Moll TWV 43:G10: ­Auszüge Johann Christoph Bach »Ach, daß ich Wassers gnug hätte«, Lamento Johann Christoph Bach »Wie bist Du denn, o Gott«, Lamento Georg Philipp Telemann »Du aber, Daniel, gehe hin«, Trauerkantate TWV 4:17 Anonymus »Nun ist alles überwunden«, Arie Einzelkartenpreise Kategorie 1

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• Fr

31.03.23 20 Uhr, Kammermusiksaal R 4

Ensemble L’Arpeggiata Christina Pluhar Theorbe und Leitung Philippe Jaroussky Countertenor Let’s celebrate – 15 years of collaboration Werke von Claudio Monteverdi, Henry Purcell, Étienne Moulinié, Luigi Rossi u. a. Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Do 04.05.23 20 Uhr, Kammermusiksaal R 5 Le Poème Harmonique Vincent Dumestre Leitung Deborah Cachet Sopran Marthe Davost Sopran Eva Zaïcik Mezzosopran Floriane Hasler Alt Nicholas Scott Tenor Jan van Elsacker Tenor Benoît Arnould Bariton Tomáš Král Bariton Virgile Ancely Bass Anamorfosi – eine Reise durch das barocke Italien Werke von Claudio Monteverdi, Domenico Mazzocchi und Luigi Rossi Einzelkartenpreise Kategorie 2


Serie S Philharmonischer Salon Der Philharmonische Salon, konzipiert vom langjährigen Solocellisten der Berliner Phil­ harmoniker Götz Teutsch, bringt auch in dieser Spielzeit Literatur, Musik und Geschichte auf unterhaltsame, aufschlussreiche Weise zu­ sammen. Die internationale Reputation Dmitri Schos­ takowitschs wurde vom sowjetischen Regime skrupellos ausgebeutet; gleichzeitig musste der unablässig schikanierte Komponist immer mit seiner Verhaftung rechnen. Diese Lebens­ situation hat Julian Barnes in seinem Roman Der Lärm der Zeit eindringlich beschrieben – Ausgangspunkt für ein Stimmungs- und Zeitbild. György Ligeti, dessen Musik in mehreren Kon­ zerten der Biennale der Berliner Philharmoniker aufgeführt wird (siehe S. 36), stammte wie Götz Teutsch aus dem heute rumänischen Sieben­ bürgen. Das Biennale-Programm des Salons widmet sich dieser Region, in der sich rumäni­ sche, ungarische, deutsche und jüdische Tradi­ tionen begegneten. Um das Jahr 1800 gab es in Berlin ein pulsie­ rendes Kulturleben, zu dessen Fixpunkten die Salons der Stadt gehörten. Berühmte Gastge­ berinnen waren etwa Henriette Herz und Rahel Varnhagen. Obwohl als jüdische Frauen gesell­ schaftlich in zweifacher Hinsicht benachteiligt, gelang es ihnen, führende Geister um sich zu versammeln: etwa die Humboldt-Brüder, Fried­ rich Schlegel oder Jean Paul. Wir lassen diese Zusammenkünfte wiederaufleben. Abopreise 63 / 90 €

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Saison 2022/23

So • So

16.10.22 16 Uhr, Kammermusiksaal S I1 23.10.22 16 Uhr, Kammermusiksaal S II1

Max Simonischek Sprecher Mitglieder der Berliner Philharmoniker Cordelia Höfer Klavier Götz Teutsch Programmgestaltung Dmitri Schostakowitsch: Der Klang der Angst Einzelkartenpreise Kategorie 2

So • So

19.02.23 16 Uhr, Kammermusiksaal S I2 26.02.23 16 Uhr, Kammermusiksaal S II2

Ulrich Matthes Sprecher Mitglieder der Berliner Philharmoniker Cordelia Höfer Klavier Götz Teutsch Programmgestaltung György Ligeti und seine Wurzeln im Sieben­ bürgen des 20. Jahrhunderts Einzelkartenpreise Kategorie 2

• So So

21.05.23 16 Uhr, Kammermusiksaal S I3 28.05.23 16 Uhr, Kammermusiksaal S II3

Naomi Krauss Sprecherin Max Hopp Sprecher Philharmonisches Streichquartett Cordelia Höfer Klavier Götz Teutsch Programmgestaltung Berliner Salons im 19. Jahrhundert Einzelkartenpreise Kategorie 2


Serie T Quartett Dem unübertroffen facettenreichen Repertoire für Streichquartett stehen heute viele exzellente Ensembles gegenüber. Ganz unterschiedlich in Klang und Haltung, machen sie den ganzen Reichtum der Gattung erleb­ bar, wie unsere Serie Quartett zeigt. Als »in jeder Sekunde bedeutungsvoll« bezeichnete ein Kritiker die Ge­ samteinspielung der Streichquartette Beethovens durch das ­Belcea Quartett. Beethovens Werk op. 59 Nr. 1, mit dem er zu seiner ganz eige­ nen Sprache im Quartett-Genre fand, tritt zum Auftakt der Reihe in einen Dialog mit Schuberts »Der Tod und das Mädchen«, in dem zarte Momente der Trauer neben Eruptionen des Schmerzes stehen. Das Jerusalem Quartett präsentiert zwei Werke, die unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs entstanden. So schrieb Béla Bartók sein melan­ cholisches Streichquartett Nr. 6 im Zeichen des bevorstehenden Auf­ bruchs ins US-Exil. Sergej Prokofjew hingegen komponierte sein Zweites Quartett im Nordkausasus, wohin er 1941 evakuiert worden war. Die dor­ tige Folklore ging auf stimmungsvolle, originelle Weise in sein Werk ein. Das Konzert des Quatuor Diotima stellt zwei Komponisten vor, die dem Streichquartett neue Horizonte eröffneten. So ist Leoš Janáček mit zwei programmmusikalischen, die Liebe und ihre Abgründe auslotenden Werken vertreten. Das weitere Programm ist – im Rahmen der Biennale der Berliner Philharmoniker (siehe S. 36) – György Ligeti gewidmet. Des­ sen Streichquartette überwältigen durch ihren Einfallsreichtum, ihre un­ erschöpfliche Vielfalt an Klangtexturen und durch intensiven Ausdruck. Im Quartett Made in Berlin haben drei Mitglieder der Berliner Philhar­ moniker mit dem jungen Geiger Ray Chen zusammengefunden. Auf dem Programm steht Ravels elegantes Streichquartett neben spannenden Raritäten, darunter Eugène Ysaÿes spätromantische Sonate für zwei Violi­ nen, die auf geradezu magische Weise die Klangfülle einer weit größeren Besetzung erzeugt. Abopreise 84 / 120 €

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• Di

06.12.22 20 Uhr, Kammermusiksaal T 1

• Mi

10.05.23 20 Uhr, Kammermusiksaal T 4

Belcea Quartett: Corina Belcea Violine Axel Schacher Violine Krzysztof Chorzelski Viola Antoine Lederlin Violoncello

Made in Berlin: Ray Chen Violine Noah Bendix-Balgley Violine Amihai Grosz Viola Stephan Koncz Violoncello

Ludwig van Beethoven Streichquartett F-Dur op. 59 Nr. 1 »Razumowsky« Franz Schubert Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810 »Der Tod und das Mädchen«

Hugo Wolf Italienische Serenade G-Dur Wolfgang Amadeus Mozart Adagio und Fuge c-Moll KV 546 Eugène Ysaÿe Sonate für zwei Violinen op. post. Jean Françaix Streichtrio Maurice Ravel Streichquartett F-Dur

Einzelkartenpreise Kategorie 3

•

Einzelkartenpreise Kategorie 2

Mi 18.01.23 20 Uhr, Kammermusiksaal T 2

Jerusalem Quartett: Alexander Pavlovsky Violine Sergei Bresler Violine Ori Kam Viola Kyril Zlotnikov Violoncello Sergej Prokofjew Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 92 »Über kabardinische Themen« Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 10 As-Dur op. 118 Béla Bartók Streichquartett Nr. 6 D-Dur Sz 114 Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Mi

22.02.23 20 Uhr, Kammermusiksaal T 3

Quatuor Diotima: Yun-Peng Zhao Violine Léo Marillier Violine Franck Chevalier Viola Pierre Morlet Violoncello Leoš Janáček Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate« György Ligeti Streichquartett Nr. 2 Streichquartett Nr. 1 »Métamorphoses ­Nocturnes« Leoš Janáček Streichquartett Nr. 2 »Intime Briefe« Einzelkartenpreise Kategorie 1

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Saison 2022/23


Serie U Klavier »Jeden Tag versuche ich herauszufinden, was große Musik ausmacht«, sagt Leif Ove Andsnes. Bei dieser Suche kommt ihm seine tiefe Musi­ kalität ebenso zugute wie seine konzeptionelle Neugier. So widmet er sich bei seinem Gast­ spiel mit Beethovens vorletzter Sonate einem Monolithen des Repertoires und kombiniert ihn mit Entdeckungen, darunter eine wunderbare Sonate von Leoš Janáček, zart und schicksals­ schwer zugleich.

• Mi

09.11.22 20 Uhr, Kammermusiksaal U 1

Leif Ove Andsnes Klavier Leoš Janáček Klaviersonate »1.X.1905 (Auf der Straße)« Alexander Wustin Lamento Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110 Antonín Dvořák Poetische Stimmungsbilder op. 85 Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Di

14.02.23 20 Uhr, Kammermusiksaal U 2

Bertrand Chamayou Klavier John Cage Daughters of the Lonesome Isle für präpariertes Klavier Karl Amadeus Hartmann Sonate »27. April 1945« Luciano Berio Cinque variazioni Olivier Messiaen Cantéyodjayâ György Ligeti Musica ricercata

Der französische Pianist Bertrand Chamayou gestaltet im Rahmen der Biennale der Berliner Einzelkartenpreise Kategorie 1 Philharmoniker (siehe S. 36) einen Abend mit Werken der Nachkriegszeit. Vielgestaltig, leben­ Do 19.04.23 20 Uhr, Kammermusiksaal U 3 dig, virtuos: So präsentiert sich hier die Klavier­ musik der Moderne. Mit einem Werk von John Cage kann man dabei die faszinierende Klang­ Víkingur Ólafsson Klavier welt eines präparierten Klaviers erkunden. Mozart und seine Zeitgenossen Wolfgang Amadeus Mozart Klaviersonaten Wolfgang Amadeus Mozart und seine Zeit­ c-Moll KV 457 und C-Dur KV 545 genossen bestimmen das Konzert mit Víkingur sowie weitere Werke Ólafsson. Vor allem die in den 1780er-Jahren entstandenen Werke Mozarts interessieren den Joseph Haydn Klaviersonate h-Moll Hob XVI:32 Pianisten: »In dieser Phase brachte Mozart nicht Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, nur die klassische Tradition zum Höhepunkt, son­ ­Baldassare Galuppi und Domenico Cimarosa dern unterlief sie auch ganz subtil. Die Schatten Einzelkartenpreise Kategorie 3 sind dunkler, es gibt hintergründige Nuancen und Doppeldeutigkeiten.« Mi 31.05.23 20 Uhr, Kammermusiksaal U 4 In Alexandre Tharauds weitgespanntem Reper­ Alexandre Tharaud Klavier toire spielt die Musik seiner französischen Hei­ mat vom Barock bis zur Moderne eine zentrale Jean-Philippe Rameau Quatrième suite de Rolle. So bilden auch in unserem Konzert im Mai ­pièces de clavecin: Auszüge 2023 Werke von Rameau und Ravel den Rah­ Edvard Grieg Lyrische Stücke: Auswahl men des Programms. Dazwischen sind Lyrische Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 cis-Moll: Ada­ Stücke Griegs und eine eigene Transkription gietto (Transkription von Alexandre Tharaud) des traumverlorenen Adagiettos aus Mahlers Maurice Ravel Miroirs Fünfter Symphonie zu hören. Einzelkartenpreise Kategorie 2

•

•

Abopreise 91 / 128 €

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Saison 2022/23

Víkingur Ólafsson


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Marianne Crebassa

Marlis Petersen

Christian Gerhaher / Gerold Huber


Serie V Vokal

• Sa

03.12.22 20 Uhr, Kammermusiksaal V 1

Christian Gerhaher Bariton Gerold Huber Klavier Franz Schubert Schwanengesang D 744 sowie weitere Lieder Einzelkartenpreise Kategorie 3

• Mi Das Liedschaffen Franz Schuberts, dem die ersten beiden Konzerte der Reihe Vokal gewid­ met sind, gilt als unerreicht in der musikalischen Darstellung von Liebesleid, Einsamkeit und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Mit Christian Gerhaher ist einer der prominentesten Interpre­ ten dieses Repertoires zu erleben. Auch Peter Mattei hat sich als Liedsänger einen exzellenten Ruf erworben. Bei seinem Gastspiel singt er die Winterreise, das wohl expressivste Vokalwerk Schuberts. Als »splendidly charismatic« bezeichnete die New York Times die Mezzosopranistin Marianne Crebassa. Von ihrer Strahlkraft konnte sich das Publikum der Berliner Philharmoniker 2019 beim Konzert in der Waldbühne überzeugen. Auf ihr Gastspiel folgt ein Programm, das die vokale Grazie und Ausdruckskraft des Barock feiert. Solist ist Michael Spyres, der sowohl im Tenorals auch im Bariton-Fach brilliert. Begleitet wird er von Il pomo d’oro, einem der besten jungen Ensembles der historischen Aufführungspraxis. Den Abschluss der Serie markiert ein Abend mit Marlis Petersen, Artist in Residence der Berliner Philharmoniker in der Saison 2019/20. In ihrem Langzeitprojekt Dimensionen unternimmt die Sopranistin eine Reise in die Welten der Spiritu­ alität, der Natur und der seelischen Landschaf­ ten. Daraus singt sie eine sinn- und beziehungs­ reiche Auswahl hauptsächlich romantischer Lieder. Abopreise 112 / 158 €

08.02.23 20 Uhr, Kammermusiksaal V 2

Peter Mattei Bariton David Fray Klavier Franz Schubert Winterreise D 911 Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Mi

29.03.23 20 Uhr, Kammermusiksaal V 3

Marianne Crebassa Mezzosopran Joseph Middleton Klavier Das Programm wird zu einem späteren ­Zeitpunkt bekannt gegeben. Einzelkartenpreise Kategorie 2

• Di

23.05.23 20 Uhr, Kammermusiksaal V 4

Michael Spyres Tenor Il pomo d’oro Francesco Corti Dirigent Tenore Assoluto Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Nicola Porpora, Domenico Sarro, ­Davide Perez und J­ ohann Adolph Hasse Einzelkartenpreise Kategorie 2

• So

11.06.23 20 Uhr, Kammermusiksaal V 5

Marlis Petersen Sopran Stephan Matthias Lademann Klavier Die Welten Lieder von Johannes Brahms, Carl Loewe, Hans Pfitzner, Max Reger, Franz Schubert, Clara und Robert Schumann, Hans Sommer, Richard Strauss, Richard Wagner und Hugo Wolf Einzelkartenpreise Kategorie 2

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Saison 2022/23


Serie WO World

• Di 11.10.22 20 Uhr, Kammermusiksaal WO 1 Aynur Gesang und Tambur Xavi Torres Klavier Jeroen Vierdag Bass Kristijan Krajnčan Schlagzeug Ruven Ruppik Perkussion Caner Malkoç Klarinette

Der Begriff »Weltmusik« steht für die Vielfalt und Schönheit verschiedenster volksmusikalischer Traditionen – und für deren kreativen Dialog. Mit der Saison 2022/23 startet eine neue Serie, mit der Sie sich diesen Kosmos erschließen können.

• Di 08.11.22 20 Uhr, Kammermusiksaal WO 2 Abel Selaocoe Violoncello und Gesang Alan Keary Bass und Gesang Sidiki Dembélé Perkussion und Gesang Fred Thomas Klavier

Die kurdische Sängerin Aynur gehört seit Jahren zu den großen Namen der Weltmusik. »Kostbare Schätze der Tradition ans Licht zu bringen« hat die Musikerin als Ziel ihrer Arbeit benannt. Die ihr seit frühester Kindheit vertrauten Klänge Ana­ toliens verbindet sie hier mit unterschiedlichsten Einflüssen, unter anderem mit Jazz. Der Cellist, Sänger und Komponist Abel Selao­ coe gilt als besonders strahlender neuer Stern der Szene. Er kombiniert klassisches Repertoire mit einer Musik, die vom Jazz und von seiner südafrikanischen Heimat inspiriert ist. Eindrucks­ voll ist sein expressiver Gesang, den er selbst auf dem Cello begleitet. Im dritten Konzert der Serie ist das FamilienTrio Chemirani mit einem Ensemble zu hören, zu dem auch der griechische Musiker Sokratis Sinopoulos gehört. Dessen Lyra trifft in Berlin auf das persische Trommelinstrument der Zarb, die nordindische Tabla sowie Cello und Bass­ klarinette. So wird in diesem Programm mit dem Titel Rhythm Alchemy aus der Verbindung unterschiedlichster volksmusikalischer Elemente rhythmische Energie gewonnen. Der oft als portugiesischer Blues bezeichnete Fado ist eine schon klassische Gattung der ­Weltmusik. Die Sängerin Carminho verfügt über eine ungewöhnlich eindringliche Stimme und überführt den nostalgischen Charakter Gitarren­begleiteter Vokalmusik in eine gegen­ wärtige Ausdrucksform: »Ich will Musik von ­heute machen. Ich will ausdrücken, was mir heute im Fado einfällt.« 88

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• Do 23.03.23 20 Uhr, Kammermusiksaal WO 3 Djamchid Chemirani Zarb und Dichtung Bijan Chemirani Zarb, Daf und Saz Balakumar Paramalingam Indische Perkussion Stéphane Galland Schlagzeug Vincent Segal Violoncello Sokratis Sinopoulos Lyra Julien Stella Bassklarinette und Beatbox Keyvan Chemirani Zarb, Santur, Perkussion Rhythm Alchemy

• Di 09.05.23 20 Uhr, Kammermusiksaal WO 4 Carminho Fadosängerin André Dias Portugiesische Gitarre Flávio Cardoso Akustische Gitarre Tiago Maia Akustischer Bass Pedro Geraldes Lap-Steel-Gitarre und E-Gitarre Fado mit Carminho Karteneinheitspreis 35 € Abopreis 112 €


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Saison 2022/23

Carminho

Abel Selaocoe

Aynur


Serie Z Orgel An fünf Sonntagen pro Saison laden die berühmtesten Organistinnen und Organisten der Welt zur Orgelmatinee in die Philharmonie Berlin ein. Häufig kommen auch Musiker der Berliner Philharmoniker hinzu. Den Anfang macht ein musikalischer Tausendsassa: Sir Wayne Marshall ist Dirigent, Pianist, Komponist und ein überragender Organist, der durch makellose Technik, mitreißende Interpretationen und klug aus­ge­ar­bei­ tete Programme begeistert. Arvid Gast ist seit 2004 Professor für Orgel an der Musikhochschule ­Lübeck und Titularorganist der traditionsreichen St. Jakobi-Kirche. Ge­ meinsam mit dem Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker präsentiert er im Dezember ein festliches Vorweihnachtsprogramm mit Pauken und Trompeten. Die Organisten der Pariser Kathedrale Notre-Dame gehören seit jeher zu Frankreichs musikalischer Prominenz. Als Olivier Latry 1985 im Alter von 23 Jahren an die Seine berufen wurde, war das der Start einer sensatio­ nellen Karriere. Im Januar 2023 spielt er mit den Berliner Philharmonikern die deutsche Erstaufführung eines Orgelkonzerts von Esa-Pekka Salonen (siehe S. 25) sowie ein Solo-Recital. Auf dem Programm: rauschende Wagner-Bearbeitungen und Widors Orgelsymphonie Nr. 5, eines der be­ rühmtesten Werke für dieses Instrument. György Ligeti, der im Zentrum der Biennale der Berliner Philharmoniker steht (siehe S. 36), hat 1962 mit Volumina ein epochemachendes Orgel­ werk komponiert. Der französische Organist Jean-Baptiste Dupont kom­ biniert dieses Stück mit anderen Kompositionen, die in ihrer jeweiligen Entstehungszeit ebenso revolutionär waren, darunter Igor Strawinskys berüchtigt virtuose Drei Sätze aus »Petruschka«. Isabelle Demers, Orgelprofessorin an der Baylor University im texani­ schen Waco, erhält zum Abschluss der Reihe Unterstützung von der Kara­ jan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Es erklingt Josef Rheinbergers romantische Suite für Orgel, Violine und Cello. Mit Werken von Max Reger und Johann Sebastian Bach stellt sich Isabelle Demers auch als Solistin vor. Karteneinheitspreis 15 € Abopreis 60 €

90

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• So

09.10.22 11 Uhr, Großer Saal

Z1

• So

19.02.23 11 Uhr, Großer Saal

Z4

Sir Wayne Marshall Orgel

Jean-Baptiste Dupont Orgel

Franz Schmidt Präludium und Fuge D-Dur Jean Roger-Ducasse Pastorale Julius Reubke Orgelsonate c-Moll »Der 94. Psalm« Marcel Dupré Berceuse Deuxième Symphonie op. 26 Wayne Marshall Improvisation über Themen von Beethoven

Johann Sebastian Bach Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004, 5. Satz: Chaconne (Bearbeitung für Orgel) Max Reger Basso ostinato op. 69 Nr. 3 Moment musical op. 69 Nr. 4 Jean-Baptiste Dupont Improvisation – Triptychon Igor Strawinsky Drei Sätze aus »Petruschka« (Bearbeitung für Orgel von J.-B. Dupont) György Ligeti Volumina für Orgel

• So

04.12.22 11 Uhr, Großer Saal

Z2

Arvid Gast Orgel Blechbläserensemble der Berliner ­Philharmoniker Félix Alexandre Guilmant Orgelsonate op. 42: 1. Satz Introduction et Allegro (Bearbeitung von Friedhelm Flamme) Max Reger Weihnachten op. 145 Nr. 3 Louis Vierne Marche triomphale pour le ­centenaire de Napoléon I op. 46 Marcel Dupré Variations sur un vieux Noël op. 20 Sigfrid Karg-Elert Cathedral Windows op. 106: Resonet in laudibus, Adeste fideles Gustav Holst Die Planeten op. 32: Nr. 4 Jupiter, the Bringer of Jollity (Bearbeitung für Orgel von Sebastian Heindl)

• So

22.01.23 11 Uhr, Großer Saal

Olivier Latry Orgel Richard Wagner Der fliegende Holländer: Ouvertüre Rienzi: »Allmächt’ger Vater, blick herab!« Die Meistersinger von Nürnberg: Vorspiel ­(Bearbeitung für Orgel von E. Lemare) Charles-Marie Widor Orgelsymphonie Nr. 5 f-Moll op. 42 Nr. 1

91

Saison 2022/23

Z3

• So

21.05.23 11 Uhr, Großer Saal

Isabelle Demers Orgel Karajan-Akademie der Berliner ­Philharmoniker Josef Gabriel Rheinberger Suite für Orgel, ­Violine und Violoncello op. 149 Johann Sebastian Bach Orgelsonate Nr. 6 ­G -Dur BWV 530 Max Reger Fantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46

Z5


Familienkonzert Der Feuervogel 92

Abonnements: Kammermusik, Jazz & Co.


Serie FK Familien­konzerte Für Kinder ab 6 Jahren

Mit unseren Familienkonzerten entführen wir Klein und Groß aus der Wirklichkeit der Groß­ stadt ins Klangwunderland der klassischen Musik. Ohrwürmer sind garantiert, wenn sich im Dezember die 12 Cellisten der Berliner Phil­ harmoniker mit Moderatorin und Horn-Kollegin Sarah Willis zusammentun und mit dem Konzert Cello Christmas den Saal zum Beben bringen. Im zweiten Konzert ist dann das ganze Orches­ ter zur Stelle, um in Claude Debussys La Mer die Klänge und Geräusche des Meeres musikalisch nachzuzeichnen – mit Bildern von Wellen und Wind, die uns ins frühe 20. Jahrhundert katapul­ tieren. Noch weiter am Rad der Zeit drehen die Philharmonischen Stradivari-Solisten Berlin: zum einen mit ihren legendären Streichinstrumenten aus dem 18. Jahrhundert, zum anderen mit den gleichaltrigen Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi. Da zwitschern die Vögel, es donnert und blitzt, die reiche Ernte wird gefeiert, und plötz­ lich hören wir das Eis unter den Schlittschuhen knacken. Zum Abschluss der Saison erleben wir volumi­ nöse russische Orchestermusik mit Peter Tschai­ kowskys Francesca da Rimini. Chefdirigent Kirill Petrenko erklärt Inhalt und Tonsprache dieser symphonischen Dichtung und bringt mit den Berliner Philharmonikern ihr ganzes klangliches Kaleidoskop zum Leuchten – mal gefühlvoll, mal dramatisch. Karteneinheitspreis 10 € / 20 € (Kinder / Erwachsene) Abopreise 32 € / 68 € (Kinder/Erwachsene)

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Saison 2022/23

• So

18.12.22 11 Uhr, Großer Saal

FK 1

Sarah Willis Horn, Konzept und Moderation Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker Cello Christmas

• So

12.02.23 11 Uhr, Großer Saal

FK 2

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent und Moderation Claude Debussy La Mer

• So

23.04.23 11 Uhr, Großer Saal

FK 3

Philharmonische Stradivari-Solisten Berlin Aleksandar Ivić Konzept und Moderation Antonio Vivaldi Die vier Jahreszeiten: Auszüge

• So

11.06.23 11 Uhr, Großer Saal

FK 4

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent und Moderation Peter Tschaikowsky Francesca da Rimini, Orchester­fantasie op. 32

Unsere Education-Abonnements können ausschließlich telefonisch oder s­ chriftlich erworben werden (Kontakt siehe Seite 128). Bitte be­ achten Sie, dass pro Kind mindestens ein Erwachsenen-Abo er­ worben werden muss. ­K inder sollten ­mindestens von einer/einem ­Erwachsenen begleitet werden.


Serie MM Mitmach­konzerte Für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren

Mit Musik lassen sich die schönsten und aufre­ gendsten Geschichten erzählen. In unseren Mitmachkonzerten nehmen Ritim und Tamtam, zwei bunte, tanzende Wesen, Kinder zwischen drei und fünf Jahren auf eine verrückte Fantasie­ reise mit – an weit entfernte Orte voller magi­ scher Töne. Sie erschaffen farbenreiche Sandund Eiswüsten, klettern in tiefe Höhlen voller Schatten und Gewisper und auf hohe Berge mit spektakulärem Ausblick. Mithilfe des Publikums lassen sich Rätsel entschlüsseln, gleichzeitig kann man hitzige Rhythmen, dunkle Klänge, atemberaubende Höhen oder zarte Harmo­ nien erkunden. In den 40-minütigen, liebevoll inszenierten Konzerten sollen Kinder die Welt der klassischen Musik spielerisch entdecken. Die Abfolge von vier unterschiedlichen Programmen innerhalb der Saison bietet immer neue Möglichkeiten des Mitmachens und baut zudem beim jungen Publikum einen wachsenden musikalischen Erfahrungsschatz auf. Hier heißt es entdecken, wiedererkennen, sich im Takt bewegen oder einfach der Musik lauschen. Verschiedenste Musik­stile illustrieren die Geschichten – ganz ohne Worte, mit Musik, Tanz, darstellendem Spiel und vor allem viel Gefühl. Dabei erleben schon unsere jüngsten Gäste die reiche Klang­ farbenpalette der Orchesterinstrumente – in mitreißenden Konzerten, gestaltet von Mit­ gliedern der Berliner Philharmoniker und der Karajan-Akademie. Abopreise 18 € / 42 € (Kinder/Erwachsene) Kein Einzelkartenverkauf

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Abonnements: Kammermusik, Jazz & Co.

Vier Konzerte im Paket: Der geheimnisvolle Klang der Wüste Das Labyrinth der Töne Die hohen Berge von Musik Die klingende Eiswelt 1 • Paket jeweils 10 Uhr Sa   10.12.22 Sa   21.01.23 Sa   04.03.23 Sa   10.06.23

2 • Paket jeweils 11.30 Uhr Sa   10.12.22 Sa   21.01.23 Sa   04.03.23 Sa   10.06.23

Kammermusiksaal / Ausstellungsfoyer 3 • Paket jeweils 10 Uhr So   11.12.22 So   22.01.23 So   05.03.23 So   11.06.23

4 • Paket jeweils 11.30 Uhr So   11.12.22 So   22.01.23 So   05.03.23 So   11.06.23

Kammermusiksaal / Ausstellungsfoyer Mitglieder der Berliner Philharmoniker und der Karajan-Akademie

Unsere Education-Abonnements können ausschließlich telefonisch oder schriftlich erworben werden (Kontakt siehe Seite 128). Bitte be­ achten Sie, dass in der Serie MM pro Erwachsenen-Abo mindestens ein ­K inder-Abo gebucht werden muss. Freie Platzwahl.


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Saison 2022/23


Serie KA Karajan-­Akademie Die Auftritte der Karajan-Akademie, die 2022 ihren 50. Geburtstag feiert, zeichnen sich durch Leidenschaft, Spielwitz, Virtuosität und Expeditionen in spannendes Repertoire aus. Zudem geben die Konzerte eine Ahnung der zukünftigen Besetzung der Berliner Philharmoniker. Immerhin ent­ stammt mehr als ein Drittel der heutigen Orchestermitglieder dieser Insti­ tution, die Herbert von Karajan 1972 zur Förderung des philharmonischen Nachwuchses ins Leben rief. Die Konzerte der Saison 2022/23 zeigen die beeindruckende stilistische Flexibilität der jungen Musikerinnen und Musiker. Deren Rang wird zudem durch hochkarätige Gäste am Dirigentenpult belegt. So erklingen unter der Leitung von Sakari Oramo die atmosphärisch dichte Suite Pelléas und Mélisande von Sibelius, Christian Thielemann kombiniert Franz ­Schrekers farbenreich schillernde Kammersymphonie mit Wagners betörendem Siegfried-Idyll, und in einem Bach-Konzert des Barock-Spezialisten Ton Koopman übernehmen Stipendiat*innen die Solopartien in einem Oboen- und einem Violinkonzert. Schließlich durchquert die finnische Dirigentin Susanna Mälkki unterschiedlichste Klangwelten der modernen und zeitgenössischen Musik, mit Werken von Strawinsky, Ligeti und dem 1993 geborenen armenischen Komponisten Hovik Sardaryan. Darüber hinaus stellt sich Christian Blex als neuer Dirigier-Stipendiat dem Publikum vor. Sein Konzertprogramm umfasst unter anderem Mahlers zwischen Heiterkeit und Abgründigkeit changierende Vierte Symphonie in einer Kammerorchester-Fassung. Abopreise 105 / 150 €

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Abonnements: Kammermusik, Jazz & Co.


• Sa

05.11.22 19 Uhr, Kammermusiksaal KA 1

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Sakari Oramo Dirigent Sophie Pardatscher Klarinette Jean Sibelius Pelléas und Mélisande, Suite op. 46 Aaron Copland Konzert für Klarinette und Orchester György Ligeti Concert Românesc Alberto Ginastera Variaciones concertantes op. 23 Einzelkartenpreise Kategorie 2

• So

11.12.22 20 Uhr, Kammermusiksaal KA 2

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Christian Thielemann Dirigent Camilla Nylund Sopran Richard Wagner Siegfried-Idyll Gustav Mahler Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert (Bearbeitung für tiefe Stimme und Kammerensemble von Eberhard Kloke) John Adams The Black Gondola, Orchester­ arrangement von Franz Liszts La lugubre ­gondola II Franz Schreker Kammersymphonie Einzelkartenpreise Kategorie 3

• So

29.01.23 20 Uhr, Kammermusiksaal KA 3

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Christian Blex Dirigent Camilla Tilling Sopran Bernd Alois Zimmermann Konzert für Streich­ orchester Ludvig Irgens-Jensen Japanischer Frühling Gustav Mahler Symphonie Nr. 4 G-Dur (Bear­ beitung für Kammerensemble von Klaus Simon) Einzelkartenpreise Kategorie 1

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Saison 2022/23

• So

12.03.23 20 Uhr, Kammermusiksaal KA 4

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Ton Koopman Dirigent Johann Sebastian Bach »Am Abend aber desselbigen Sabbats«, ­Kantate BWV 42: Sinfonia Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo D-Dur BWV 1045 Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046 Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo c-Moll BWV 1060R Orchestersuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069 Einzelkartenpreise Kategorie 2

• So

28.05.23 20 Uhr, Kammermusiksaal KA 5

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Susanna Mälkki Dirigentin Pierre-Laurent Aimard Klavier Igor Strawinsky Monumentum pro Gesualdo di Venosa György Ligeti Ramifications für Streicher Hovik Sardaryan Trio für Flöte, Viola und Harfe (Uraufführung) György Ligeti Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten Sechs Bagatellen Konzert für ­Klavier und O ­ rchester Einzelkartenpreise Kategorie 2


Tim Fischer, Late Night

Serien außerhalb der Abonnements

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Serien außerhalb der Abonnements


Philharmonischer Diskurs Die Gesprächsreihe Philharmonischer ­Diskurs greift Debatten auf, die uns bewegen, berüh­ ren und neugierig machen. Prominente Gäste diskutieren dabei aktuelle Fragen und Aspekte aus Politik, Gesellschaft, Kultur und ­Geschichte. In der Spielzeit 2022/23 dreht sich alles um das Thema »Identitäten«, dem Saisonschwerpunkt der Berliner Philharmoniker (siehe S. 16).

Wir erwarten die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer und den deutsch-französischen ­Publizisten und Politiker Daniel Cohn-Bendit. In einer weiteren Veranstaltung treffen die Bundestagsabgeordnete Tessa Ganserer und die Publizistin Margarete Stokowski aufeinan­ der. Anna-Nicole Heinrich, seit 2021 Präses der ­Synode der Evangelischen Kirche in Deutsch­ land, spricht mit Seyran Ateş, Initiatorin und Mit­ begründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin. In einem weiteren Diskurs begrüßen wir Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien. Die Veranstaltungen werden von der Journalistin Christiane Florin unseres Medien­ partners Deutschlandfunk moderiert.

02.11.22 20 Uhr • Mi Kammermusiksaal Ausstellungsfoyer Utopie Luisa Neubauer und Daniel Cohn-Bendit im Gespräch mit Christiane Florin Karteneinheitspreis 10 € Vorverkauf ab 19.06.22

17.01.23 20 Uhr • DiKammermusiksaal Ausstellungsfoyer Geschlecht Tessa Ganserer und Margarete Stokowski im Gespräch mit Christiane Florin Karteneinheitspreis 10 € Vorverkauf ab 09.10.22

16.03.23 20 Uhr • Do Kammermusiksaal Ausstellungsfoyer Glaube und Werte Seyran Ateş und Anna-Nicole Heinrich im ­Gespräch mit Christiane Florin Karteneinheitspreis 10 € Vorverkauf ab 11.12.22

24.05.23 20 Uhr • Mi Kammermusiksaal Ausstellungsfoyer Herkunft Claudia Roth (angefragt) im Gespräch mit Christiane Florin Karteneinheitspreis 10 € Vorverkauf ab 26.02.23

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Saison 2022/23


Late Night

In unseren Late Night-Konzerten treffen sich Nachtschwärmer und Neu­ gierige zu einer Entdeckungsreise in der Philharmonie. Die Stimmung ist abendlich gedämpft, zugleich entspannt und konzentriert. Meistens ­sitzen Mitglieder der Berliner Philharmoniker auf der Bühne und er­kunden mit Gästen unbekannte Klang- und Ausdruckswelten. Das ist mal avant­ gardistisch, mal populär, mal skurril – in jedem Fall aber ungewöhnlich und hochinteressant. In der Saison 2022/23 startet die Reihe mit Esa-Pekka Salonen, Composer in Residence (siehe S. 23). Er dirigiert eigene Werke, die die Musik der Ver­ gangenheit kreativ weiterspinnen. Das eine, Fog, greift ein Präludium von Bach auf, das andere, Saltat sobrius, ein mittelalterliches Vokalwerk, das für Salonen einem frühen Beispiel der Minimal Music gleichkommt. Zwei Late Night-Konzerte eröffnen im Rahmen unserer Biennale zur Musik der 50er- und 6 ­ 0er-Jahre (siehe S. 36) neue Perspektiven. Zuerst gibt es einen Abend mit Chansonnier Tim Fischer. Während das Hauptprogramm der Biennale die ambitionierten Klangexperimente dieser Zeit wieder­ aufleben lässt, liefert dieses Konzert den populären Background, mit Schlagern voller Herz und Sehnsucht. Die zweite Late Night der Biennale führt uns in die St. Matthäus-Kirche auf dem Kulturforum. Dirigent Alan Gilbert ist hier unter anderem als Geiger im Horntrio von György Ligeti zu ­erleben, einer Hommage an Johannes Brahms. Zum Abschluss der Serie gibt es einen Klezmer-Abend mit zwei Musikern der Berliner Philharmo­ nikern als Solisten: Amihai Grosz, Erster Solobratscher, und Noah Bendix-­ Balgley, Erster Konzertmeister. Letzterer ist auch als Komponist seines Violinkonzerts Fidl-Fantazye beteiligt: eine spannungsvolle Begegnung zwischen Klezmer und klassischer Tradition.

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Serien außerhalb der Abonnements


• Sa

21.01.23 22 Uhr, Großer Saal

Mitglieder der Berliner Philharmoniker Esa-Pekka Salonen Dirigent Esa-Pekka Salonen Saltat sobrius. Fantasie über »Sederunt principes« von Pérotin Fog für 13 Instrumente Johann Sebastian Bach Partita für Violine ­E-Dur Nr. 3 sowie weitere Werke Karteneinheitspreis 20 € Vorverkauf ab 09.10.22

• Sa

11.02.23 22 Uhr, Kammermusiksaal

Tim Fischer Gesang Thomas Dörschel Klavier Ein Abend mit den Capri-Fischern Schlager der 1950er und 1960er-Jahre Im Rahmen der Biennale der Berliner ­Philharmoniker Karteneinheitspreis 20 € Vorverkauf ab 11.12.22

• Sa

25.02.23 22 Uhr, St. Matthäus-Kirche

Mitglieder der Berliner Philharmoniker Alan Gilbert Violine Kirill Gerstein Klavier György Ligeti Zehn Stücke für Bläserquintett György Kurtág Bläserquintett op. 2 György Ligeti Trio für Violine, Horn und Klavier Ernő Dohnányi Sextett für Klarinette, Horn, ­Violine, Viola, Violoncello und Klavier C-Dur op. 37 Karteneinheitspreis 20 € Vorverkauf ab 11.12.22

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Saison 2022/23

• Sa

22.04.23 22 Uhr, Großer Saal

Mitglieder der Berliner Philharmoniker Noah Bendix-Balgley Violine Amihai Grosz Viola Ein Klezmer-Abend Ödön Pártos Elegy für Viola und Streich­ orchester Samuel Adler Duo for Eight Strings für Violine und Viola Noah Bendix-Balgley Fidl-Fantazye. A Klezmer Concerto für Violine und Kammer­ orchester (Orchestrierung von Samuel Adler) sowie ausgewählte Klezmer-Musik Karteneinheitspreis 20 € Vorverkauf ab 26.02.23


Jugendorchester

Wenn junge Musikerinnen und Musiker frühe ­Erfahrungen im Orchester sammeln, dann ent­ stehen oft vibrierende Aufführungen, in denen sich Aufbruchstimmung und frische Meister­ schaft mischen. So ist es auch beim Bundesju­ gendorchester mit seinen Mitgliedern zwischen 14 und 19 Jahren und der aus hochbegabten Studierenden bestehenden Jungen Deutschen Philharmonie. Die Berliner Philharmoniker, die 2013 eine Patenschaft für das Bundes­ jugendorchester übernommen haben, laden beide Ensembles jede Saison zum Gastspiel ein. Zu erleben sind Konzerte, die sich sowohl durch Spielfreude als auch originelle Programmge­ staltung auszeichnen. Im Konzert der Jungen Deutschen Philharmo­ nie unter der Leitung des künstlerischen Leiters Jonathan Nott kommt das Horn auf prominente ­Weise zur Geltung: Mit Schumanns Konzert­ stück für vier Hörner erklingt eine wunderschöne Rarität, mit Ligetis Hamburgischem Konzert eine kühne Komposition, deren herausfordernder ­Solo-Part der philharmonische Solo-Hornist Stefan Dohr übernimmt. Das Bundesjugend­ orchester und Dirigent Christoph Altstaedt präsentieren ein Programm, in dessen Zentrum die »Eroica« steht, entstanden, als ­Beethoven ­infolge seiner Taubheit eine Lebenskrise durch­ litt. Werke der zeitgenössischen Komponisten Brett Dean und Mark Barden, die sich auf ihre Weise vom Thema der Gehörlosigkeit inspirie­ ren ließen, sind in die Aufführung der Sympho­ nie eingeflochten.

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Serien außerhalb der Abonnements

• Di

28.03.23 20 Uhr, Großer Saal

Junge Deutsche Philharmonie Jonathan Nott Dirigent Stefan Dohr Horn Minas Borboudakis Z Metamorphosis für ­Orchester Robert Schumann Konzertstück für vier Hörner und Orchester F-Dur op. 86 György Ligeti Hamburgisches Konzert für Horn und Kammerorchester Antonín Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 Einzelkartenpreise 8 / 16 / 24 / 32 € Vorverkauf ab 11.12.22

• Mo 17.04.23

20 Uhr, Großer Saal

Bundesjugendorchester Jugendliche der Hörgeschädigtenschule Stegen Christoph Altstaedt Dirigent Adrian Pereyra E-Gitarre Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« Brett Dean Testament − Music for Orchestra Mark Barden the weight of ash − Auftragskom­ position für elektrische Gitarre und Orchester Einzelkartenpreise 8 / 16 / 24 / 32 € Vorverkauf ab 26.02.23


Carte blanche In der Karajan-Akademie der Berliner Philhar­ moniker werden herausragende junge Musike­ rinnen und Musiker auf die künstlerische Arbeit in einem Spitzenorchester vorbereitet. Dass sie auch in Solo- und Kammermusikwerken höchste Erwartungen erfüllen, zeigen sie – bei freiem Ein­ tritt – in den Konzerten der Carte blanche-­Reihe. Der Begriff »Carte blanche«, sonst im Sinne einer unbegrenzten Vollmacht verwendet, be­ deutet in diesem Fall, dass die Ausführenden das Programm selbst zusammenstellen – wobei es für das Publikum zunächst eine Überraschung bleibt. Die Reihe dient nicht zuletzt zur Vor­ bereitung auf die Probespiele, mit denen sich die Akademie-Mitglieder nach Abschluss ihres Stipendiums bei den Philharmonikern oder anderen Orchestern bewerben. So präsentiert die Carte blanche-Reihe den hochbegabten Musiknachwuchs mit einem Repertoire, das sein Können im schönsten Licht erstrahlen lässt.

• Termine Di 04.10.22

Mo 24.10.22 Mi 23.11.22 Do 12.01.23 Di 07.02.23 Di 14.03.23 Mo 15.05.23 Di 20.06.23 17 Uhr, Kammermusiksaal Eintritt frei

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Saison 2022/23


Konzertkalender


26.08.22 19 Uhr • FrGroßer Saal Konzert zur Saisoneröffnung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Gustav Mahler Symphonie Nr. 7 e-Moll Anfang 2020 präsentierte ­Kirill Petrenko sich mit der Sechsten Symphonie erst­ mals als Mahler-Interpret bei den Berliner Philharmonikern. ­Publikum und Presse waren vom »Enthusiasmus und der ge­ radezu makel­losen Präzision« (The New York Times) der Auf­ führung begeistert. Jetzt folgt zum Start der Saison 2022/23 die Siebte Symphonie. Sie sei sein »bestes Werk und vor­ wiegend heiteren Charakters«, ­meinte Mahler selbst. Über weite Strecken herrschen je­ doch dunkle Farben vor, nächt­ lich und gespenstisch. Und auch in den schmetternden Jubel des Finales mischen sich Doppelbödigkeit und Zweifel. Live in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 4 Vorverkauf ab 19.06.22

• Sa So

10.09.22 19 Uhr D 1 11.09.22 20 Uhr F 1 Großer Saal

Musikfest Berlin 2022 Berliner Philharmoniker Thomas Adès Dirigent Pekka Kuusisto Violine Hector Berlioz Les Francs-­ juges: Ouvertüre Thomas Adès Konzert für Violine und Orchester op. 23 »Concentric Paths« Gerald Barry Chevaux-de-frise Thomas Adès The Exterminating Angel Symphony Thomas Adès ist der bekann­ teste englische Komponist seit Benjamin Britten, seine klang­ sinnlichen, zwischen Ironie und Melancholie changierenden Werke gehören seit Jahren zum Repertoire der Berliner Philharmoniker. Nun arbeitet er erstmals als Dirigent mit dem Orchester zusammen und präsentiert Musik, die ihm besonders am Herzen liegt. Neben zwei eigenen Kompo­ sitionen – seinem sehnsuchts­ vollen Violinkonzert (Solist: Pekka Kuusisto) und der mit ver­ schiedenen Musikstilen spie­ lenden Exterminating Angel Symphony – dirigiert Thomas Adès je ein Werk seines großen Vorbilds Hector Berlioz und seines Komponistenfreundes Gerald Barry. In Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin Live am 10.09.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 19.06.22

15.09.22 • Do Fr 16.09.22

20 Uhr A 1 20 Uhr C1 Sa 17.09.22 19 Uhr E 1 Großer Saal

Musikfest Berlin 2022 Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Wolfgang Koch Bariton (Il prigioniero) Ekaterina Semenchuk ­Mezzosopran (La madre) Wolfgang Ablinger-Sperr­ hacke Tenor (Il carceriere, ­Il grande Inquisitore) Rundfunkchor Berlin Iannis Xenakis Empreintes Bernd Alois Zimmermann ­Sinfonie in einem Satz (2. Fassung von 1953) Luigi Dallapiccola Il prigioniero (Der Gefangene), Oper in einem Prolog und einem Akt Kirill Petrenko widmet dieses Konzert drei großen Kompo­ nisten der Nachkriegs-Avant­ garde: In Luigi Dallapiccolas ausdrucksstarker Kurzoper Der Gefangene geht es um exis­ tenzielle Begriffe wie Hoffnung und Freiheit – und um deren Missbrauch in Zeiten totalitärer Regime. Auch Bernd Alois Zim­ mermann und Iannis Xenakis, dessen Geburtstag sich 2022 zum 100. Mal jährt, komponier­ ten gegen Unrecht und Unter­ drückung an. Zimmermanns suggestive Sinfonie in einem Satz führt den Hörer nach Aus­ sage des Komponisten »von apokalyptischer Bedrohung zu meditativer Versenkung«, während Xenakis in Empreintes eine farbenreich schillernde Klangwelt erschafft. In Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin Live am 17.09.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 19.06.22

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Saison 2022/23


22.09.22 20 Uhr • Do Fr 23.09.22 20 Uhr Sa 24.09.22 19 Uhr Großer Saal

G1 M1 N1

Berliner Philharmoniker Marek Janowski Dirigent Marc-André Hamelin Klavier Max Reger Konzert für Klavier und Orchester f-Moll op. 114 Robert Schumann Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische«

29.09.22 20 Uhr • Do Fr 30.09.22 20 Uhr Sa 01.10.22 19 Uhr Großer Saal

H1 B1

Berliner Philharmoniker Herbert Blomstedt Dirigent Franz Schubert Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200 Ludwig van Beethoven ­Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Mit seinem Klavierkonzert ­wollte Max Reger ein Pendant zum klanggewaltigen Klavier­ konzert Nr. 1 von Johannes Brahms schaffen. Das Werk, das sein Vorbild an Wucht noch übertrifft, gilt als eines der schwersten Stücke des Genres. Zum 150. Geburts­ tag des K ­ omponisten ist es mit Pianist Marc-André Hamelin zu erleben, der es versteht, sowohl die hochvirtuosen wie auch die lyrischen Momente zum Leuchten zu bringen. Als Dirigent steht ihm mit Marek Janowski ein Spezialist für das romantische Repertoire zur Seite, der zudem eine der schönsten Symphonien dieser Epoche aufs Programm ge­ setzt hat: Robert Schumanns euphorische, energiegeladene »Rheinische«.

Herbert Blomstedts Credo lautet, lieber »weniger Werke zu dirigieren, an denen aber gründlich zu arbeiten«. Schon durch diese Selbst­ beschränkung werden seine Interpretationen zuverlässig zu einem Ereignis. Blomstedt ge­ hört zu den langjährigen künst­ lerischen Freunden der Berliner Philharmoniker. In diesem Konzert dirigiert er nun einen Komponisten, der noch nie im Zuge dieser Partnerschaft zu hören war: Franz Schubert, der seine Dritte Symphonie im Alter von 18 Jahren schrieb. Zwei Jahre zuvor war Beet­ hovens Siebte entstanden, die ebenfalls auf dem Programm steht. Was Schuberts Jugend­ werk und die Symphonie des reifen Beethoven eint? Ihre optimistische, tänzerische und mitreißende Stimmung.

Live am 24.09.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 19.06.22

Live am 01.10.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 19.06.22

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Konzertkalender

06.10.22 • Do Fr 07.10.22

20 Uhr I 1 20 Uhr K 1 Sa 08.10.22 19 Uhr L 1 Großer Saal

Berliner Philharmoniker Iván Fischer Dirigent Wenzel Fuchs Klarinette Stefan Schweigert Fagott Richard Strauss Der Rosen­ kavalier: Zweite Walzerfolge Richard Strauss Duett-Concer­ tino F-Dur o. op. AV 147 Gustav Mahler Symphonie Nr. 1 D-Dur »Mahlers Erste Symphonie ist mir sehr nah«, sagt Iván Fischer. »Vielleicht, weil ich darin sehr viel von dem bürgerlichen, assimilierten jüdischen Back­ ground erkenne, den Mahler hatte – und aus dem ich selber komme.« Der Ungar, einer der großen Mahler-Interpre­ ten unserer Zeit, liebt an dem Werk außerdem die Mischung aus böhmischer Musizierlust, folkloristischen Elementen und lyrischem Ton. Dazu dirigiert er in diesem Konzert Musik des Mahler-Zeitgenossen Richard Strauss: eine beschwingte Walzerfolge aus dem Rosenkavalier und das nostalgische Duett-Concertino mit Klarinet­ tist Wenzel Fuchs und Fagottist Stefan Schweigert, Solobläser der Berliner Philharmoniker. Live am 08.10.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 19.06.22


Georg Friedrich Händel Il trionfo del Tempo e del ­Disinganno, Oratorium HWV 46a: Arie »Un pensiero Sir Wayne Marshall Orgel nemico di pace« Antonio Vivaldi Concerto für Franz Schmidt Präludium und Violine, Streicher und Basso Fuge D-Dur continuo d-Moll RV 242 Jean Roger-Ducasse Pastorale Carl Heinrich Graun Silla: Julius Reubke Orgelsonate »No, no, di Libia fra l’arene«, c-Moll »Der 94. Psalm« Arie des Silla Marcel Dupré Berceuse Georg Friedrich Händel Deuxième Symphonie op. 26 ­Alessandro HWV 21: »Brilla Wayne Marshall Improvisation nell’alma«, Arie der Rossane über Themen von Beethoven

•

So 09.10.22 11 Uhr Großer Saal

Z1

Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 19.06.22

Karteneinheitspreis 15 € Vorverkauf ab 19.06.22

•

Mo 10.10.22 20 Uhr R 1 Kammermusiksaal

Serie Originalklang La Voce Strumentale Dmitry Sinkovsky Violine und Leitung Julia Lezhneva Sopran Luca Pianca Laute Georg Philipp Telemann Concerto grosso für Violine, Streicher und Basso continuo B-Dur TWV 51:B1 Nicola Porpora Semiramide, regina dell’Assiria: »Come nave in ria tempesta«, Arie des Nino Carl Heinrich Graun Coriolano: »Senza di te, mio bene«, Arie der Volumnia Antonio Vivaldi Concerto für Laute, zwei Violinen und Basso continuo D-Dur RV 93 Bajazet, Opernpasticcio RV 703: Arie »Sposa, son ­disprezzata« Griselda RV 718: »Agitata da due venti«, Arie der Costanza Johann Adolph Hasse Adagio und Fuge g-Moll für Streicher und Basso continuo 

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Saison 2022/23

11.10.22 20 Uhr WO 1 • DiKammermusiksaal Serie World Aynur Gesang und Tambur Xavi Torres Klavier Jeroen Vierdag Bass Kristijan Krajnčan Schlagzeug Ruven Ruppik Perkussion Caner Malkoç Klarinette Karteneinheitspreis 35 € Vorverkauf ab 19.06.22

13.10.22 • Do Fr 14.10.22

20 Uhr A 2 20 Uhr M 2 Sa 15.10.22 19 Uhr N 2 Großer Saal

Berliner Philharmoniker Daniel Harding Dirigent Andrew Staples Tenor Unsuk Chin Rocaná Ralph Vaughan Williams On Wenlock Edge Richard Strauss Also sprach Zarathustra op. 30

Dieses Konzert mit Daniel ­Harding ist von den Themen »Licht« und »Natur« durch­ zogen. So eröffnet Richard Strauss sein Also sprach Zarathustra mit dem berühmtesten Sonnenaufgang der Musikge­ schichte, ehe er mit schwelgeri­ schen Klängen den Kampf des Individuums gegen Spießigkeit und Mittelmaß schildert. Die Koreanerin Unsuk Chin wiede­ rum setzt in ihrem irisierenden Rocaná das Verhalten von Lichtstrahlen in Musik, und der Liedzyklus On Wenlock Edge von Ralph Vaughan Williams – Solist: Andrew Staples – schafft eindringliche Stimmungsbilder, in denen die Melancholie des Protagonisten von englischen Landschaftsszenen gespiegelt wird. Live am 15.10.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 19.06.22

14.10.22 20 Uhr • FrKammermusiksaal

P1

Jazz at Berlin Philharmonic Joachim Kühn Trio: Joachim Kühn Klavier Chris Jennings Kontrabass Eric Schaefer Schlagzeug Atom String Quartet: Dawid Lubowicz Violine Mateusz Smoczyński Violine Michał Zaborski Viola Krzysztof Lenczowski Violon­ cello Hommage an Krzysztof ­Komeda Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 19.06.22


•

So 16.10.22 16 Uhr So 23.10.22 16 Uhr Kammermusiksaal

S I1 S II1

Philharmonischer Salon Max Simonischek Sprecher Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker Cordelia Höfer Klavier Götz Teutsch ­Programm­gestaltung Dmitri Schostakowitsch: Der Klang der Angst Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 19.06.22

•

Do 20.10.22 20 Uhr H 2 Fr 21.10.22 20 Uhr C 2 Sa 22.10.22 19 Uhr D 2 Großer Saal

Berliner Philharmoniker François-Xavier Roth Dirigent Isabelle Faust Violine Julie Fuchs Sopran Adèle Charvet Mezzosopran Damen des Rundfunkchors Berlin Paul Dukas Polyeucte, ­Ouvertüre Béla Bartók Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112 Claude Debussy La Damoiselle élue Paul Dukas L’Apprenti sorcier (Der Zauberlehrling) Claude Debussy und Paul Dukas bewunderten in ihrer Jugend die Musik Richard Wagners, was in ihren Früh­ werken zu faszinierenden Verschmelzungen von franzö­ sischem Aroma und WagnerAnklängen führte. Das zeigt François-Xavier Roth, General­ musikdirektor der Stadt Köln, in diesem Konzert mit Debussys

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Konzertkalender

mystischer Kantate La Damoiselle élue und Dukas’ Ouver­ türe Polyeucte. Zudem hören wir mit dem bildkräftigen Zauberlehrling Dukas’ popu­ lärste Tondichtung. Solistin des Abends ist Isabelle Faust, die Béla Bartóks spätes Violin­ konzert Nr. 2 interpretiert: ein melodienreiches Werk, in dem die Geige mal zart, mal inten­ siv eine Geschichte zu erzählen scheint. Live am 22.10.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 19.06.22

27.10.22 • Do Fr 28.10.22

20 Uhr G 2 20 Uhr E 2 Sa 29.10.22 19 Uhr F 2 Großer Saal

Berliner Philharmoniker Maxim Emelyanychev ­Dirigent Sabine Devieilhe Sopran

Dirigent Maxim Emelyanychev fühlt sich der Musik Mozarts von jeher so nahe, dass er in seiner Kindheit selbst mitunter »Mozart« gerufen wurde. An dieser Begeisterung hat sich nichts geändert, wie man an Emelyanychevs elektrisieren­ den Mozart-Interpretationen erkennt. Als einer der interes­ santesten Nachwuchsdirigen­ ten gefeiert, gibt er nun sein Debüt bei den Berliner Philhar­ monikern – natürlich mit einem Mozart-Programm, das unter anderem die von opernhafter Dramatik geprägte »Prager« Symphonie umfasst. Ebenfalls zum ersten Mal beim Orches­ ter zu Gast ist Sabine Devieilhe, die mit ihrem hellen, beweg­ lichen Sopran eine ideale Inter­ pretin von Mozarts Arien ist. Live am 29.10.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 19.06.22

Wolfgang Amadeus Mozart Die Hochzeit des Figaro KV 492: Ouvertüre »Oiseaux, si tous les ans«, ­Ariette KV 307 Idomeneo KV 366: »Zefiretti lusinghieri«, Arie der Ilia Serenade D-Dur KV 239 ­»Serenata notturna« Die Entführung aus dem Serail KV 384: »Ach ich liebte, war so glücklich«, Arie der Konstanze Messe c-Moll KV 427: »Et incarnatus est« Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager«

27.10.22 20 Uhr • Do Kammermusiksaal

O1

Serie Internationale Kammerorchester Chamber Orchestra of ­Europe Dénes Várjon Klavier und Leitung Veronika Eberle Violine Joseph Haydn Symphonie Nr. 34 d-Moll/D-Dur Johann Nepomuk Hummel Konzert für Klavier, Violine und Orchester G-Dur op. 17 Leoš Janáček Concertino JW VII/11 Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester d-Moll Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 19.06.22


31.10.22 20 Uhr • Mo Kammermusiksaal

Q1

Philharmonische Kammermusik Bolero Berlin: Martin Stegner Viola Manfred Preis Klarinette und Saxofon Paulo Morello Gitarre Raphael Haeger Klavier Esko Laine Kontrabass Daniel »Topo« Gioia Perkus­ sion Astor Piazzolla María de ­Buenos Aires: Fuga y Misterio Las cuatro estaciones porteñas: Verano porteño George Gershwin ­Summertime Carlos Gardel El día que me quieras Kurt Weill Youkali Maurice Ravel Valses nobles et sentimentales Johann Sebastian Bach Suite für Violoncello solo Nr. 5 c-Moll BWV 1011: 4. Satz Sarabande Nadia Boulanger Drei Stücke für Violoncello und Klavier: Nr. 1 Modéré sowie weitere Werke Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 19.06.22

02.11.22 • Mi Do 03.11.22

20 Uhr B 2 20 Uhr I 2 Fr 04.11.22 20 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Noah Bendix-Balgley Violine Andrew Norman Unstuck Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Violine und ­Orchester Nr. 1 B-Dur KV 207 Erich Wolfgang Korngold Symphonie Fis-Dur op. 40

»Losgelöst von der Zeit« ist der Held in Kurt Vonneguts Roman Slaughterhouse-Five (Schlacht­ hof 5): eine Formulierung, die den amerikanischen Kompo­ nisten Andrew Norman zu sei­ nem hitzig-virtuosen Orches­ terwerk Unstuck inspirierte. Von amerikanischer Färbung ist auch die monumentale Symphonie in Fis-Dur, die Erich Wolfgang Korngold im Exil in den USA schrieb, wobei seine europäischen Wurzeln hier immer erkennbar bleiben. Da­ zwischen hören wir in diesem Konzert mit Chefdirigent Kirill Petrenko unseren Ersten Kon­ zertmeister Noah Bendix-Bal­ gley mit Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 1, einem Werk voller Brillanz und schlichter Innigkeit. Live am 04.11.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 19.06.22

Mi 02.11.22 20 Uhr • Kammermusiksaal ­Ausstellungsfoyer

Philharmonischer Diskurs Utopie Luisa Neubauer und Daniel Cohn-Bendit im Gespräch mit Christiane Florin Karteneinheitspreis 10 € Vorverkauf ab 19.06.22

05.11.22 19 Uhr • Sa Kammermusiksaal

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Sakari Oramo Dirigent Sophie Pardatscher Klarinette Jean Sibelius Pelléas und ­Mélisande, Suite op. 46 Aaron Copland Konzert für Klarinette und Orchester György Ligeti Concert ­Românesc Alberto Ginastera Variaciones concertantes op. 23 Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 19.06.22

07.11.22 20 Uhr • Mo Kammermusiksaal

Saison 2022/23

O2

Serie Internationale Kammerorchester Mahler Chamber Orchestra Joana Mallwitz Dirigentin Andrew Staples Tenor Franz Schubert Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollen­ dete« Benjamin Britten Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31 Franz Schubert Symphonie Nr. 4 c-Moll D 417 »Tragische« Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 19.06.22

08.11.22 20 Uhr WO 2 • DiKammermusiksaal Serie World Abel Selaocoe Violoncello und Gesang Alan Keary Bass und Gesang Sidiki Dembélé Perkussion und Gesang Karteneinheitspreis 35 € Vorverkauf ab 19.06.22

109

KA 1


09.11.22 20 Uhr • Mi Kammermusiksaal

U1

Serie Klavier Leif Ove Andsnes Klavier Leoš Janáček Klaviersonate »1.X.1905 (Auf der Straße)« Alexander Wustin Lamento Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110 Antonín Dvořák Poetische Stimmungsbilder op. 85 Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 19.06.22

30.11.22 20 Uhr • Mi Kammermusiksaal

R2

Serie Originalklang Hespèrion XXI: Jordi Savall Diskantgambe Philippe Pierlot Alt- und ­Bassgambe Lixsania Fernández Tenor­ gambe Juan Manuel Quintana Bass­ gambe Lorenz Duftschmid Bass­ gambe Xavier Puertas Violone Enrike Solinis Theorbe und Gitarre David Mayoral Perkussion Musica nova 1500–1700 Venedigs Einflüsse auf das ­musikalische Europa: Ricercari, Capricci, Canzone, Sonate, Danze et Variazioni Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 19.06.22

• FrSa

02.12.22 20 Uhr H 3 03.12.22 19 Uhr L 2 So 04.12.22 20 Uhr A 3 Großer Saal

Berliner Philharmoniker Tugan Sokhiev Dirigent Bruno Delepelaire Violoncello Édouard Lalo Konzert für Vio­ loncello und Orchester d-Moll Peter Tschaikowsky Schwanensee-Suite (zusammenge­ stellt von Tugan Sokhiev) Peter Tschaikowskys Schwanensee-Musik lebt vom Kon­ trast zwischen strahlender Eleganz auf der einen Seite und den dunklen Tönen einer tragischen Märchenhandlung auf der anderen. Für sein Gast­ spiel hat Tugan Sokhiev aus der Partitur Stücke ausgewählt, die ihn besonders tief beein­ drucken. Auch im Cellokonzert des französischen Hochroman­ tikers Édouard Lalo treffen Dra­ matik und glanzvolle Schönheit aufeinander. Herrlich vor allem der Solopart, der mal innig singt, mal eine Geschichte zu erzählen scheint. Interpretiert wird er hier von Bruno Dele­ pelaire, Erster Solocellist der Berliner Philharmoniker. Live am 03.12.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 09.10.22

•

Sa 03.12.22 20 Uhr V 1 Kammermusiksaal

Serie Vokal Christian Gerhaher Bariton Gerold Huber Klavier Franz Schubert Schwanen­gesang D 744 sowie weitere Lieder Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 09.10.22

110

Konzertkalender

04.12.22 • So Großer Saal

11 Uhr

Z2

Arvid Gast Orgel Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker Félix Alexandre Guilmant Orgelsonate op. 42: 1. Satz ­Introduction et Allegro ­(Bearbeitung von Friedhelm Flamme) Max Reger Weihnachten op. 145 Nr. 3 Louis Vierne Marche triom­ phale pour le centenaire de Napoléon I op. 46 Marcel Dupré Variations sur un vieux Noël op. 20 Sigfrid Karg-Elert Cathedral Windows op. 106: Resonet in laudibus, Adeste fideles Gustav Holst Die Planeten: Nr. 4 Jupiter, the Bringer of ­Jollity (Bearbeitung für Orgel von Sebastian Heindl) Karteneinheitspreis 15 € Vorverkauf ab 09.10.22

06.12.22 20 Uhr • DiKammermusiksaal

T1

Serie Quartett Belcea Quartett: Corina Belcea Violine Axel Schacher Violine Krzysztof Chorzelski Viola Antoine Lederlin Violoncello Ludwig van Beethoven Streich­quartett F-Dur op. 59 Nr. 1 »Razumowsky« Franz Schubert Streich­ quartett Nr. 14 d-Moll D 810 »Der Tod und das Mädchen« Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 09.10.22


08.12.22 • Do Fr 09.12.22

20 Uhr B 3 20 Uhr C3 Sa 10.12.22 19 Uhr N 3 Großer Saal

Berliner Philharmoniker Andris Nelsons Dirigent Mitsuko Uchida Klavier Arnold Schönberg Konzert für Klavier und Orchester op. 42 Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur Arnold Schönbergs im ame­ rikanischen Exil entstandenes Klavierkonzert ist ein wegwei­ sendes Werk der Moderne, Pianistin Mitsuko Uchida ent­ deckt hier aber auch »Leichtig­ keit, Abgeklärtheit und Trau­ rigkeit«. Für sie ist das Konzert nicht zuletzt eine Hommage an die Wiener Musikkultur, der Schönberg entstammte. Ein besonders repräsentatives Werk dieser Wiener Tradition ist Anton Bruckners feierliche Siebte Symphonie, die dem Komponisten nach vielen Miss­ erfolgen einen überwältigen­ den Triumph bescherte. Mit Andris Nelsons steht ein Bruck­ ner-Spezialist der jüngeren Dirigentengeneration am Pult der Berliner Philharmoniker. Live am 10.12.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 09.10.22

• Sa Sa

10.12.22 10 Uhr 10.12.22 11.30 Uhr So 11.12.22 10 Uhr So 11.12.22 11.30 Uhr Hermann-Wolff-Saal

Mitmachkonzert Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker Friederike Karig Regie Pablo Mendizabal Bühnenbild und Ausstattung Der geheimnisvolle Klang der Wüste Nur im Abonnement erhältlich

So 11.12.22 20 Uhr • Kammermusiksaal

KA 2

Karajan-Akademie der ­Berliner Philharmoniker Christian Thielemann Dirigent Camilla Nylund Sopran Richard Wagner Siegfried-Idyll Gustav Mahler Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert (Bearbeitung für tiefe Stimme und Kammerensemble von Eberhard Kloke) John Adams The Black Gondola, Orchesterarrangement von Franz Liszts La Lugubre gondola II Franz Schreker Kammer­ symphonie Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 09.10.22

15.12.22 • Do Fr 16.12.22

20 Uhr G 3 20 Uhr M 3 Sa 17.12.22 19 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Christian Thielemann Dirigent Camilla Nylund Sopran Richard Wagner Parsifal: ­Vorspiel und Karfreitagszauber Richard Strauss Vier letzte Lieder Hans Pfitzner Drei Orchestervorspiele aus der Oper Palestrina Johann Sebastian Bach Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 (Orchestrierung von Arnold Schönberg) Üppig, geradezu rauschhaft ist dieses Programm mit Chris­ tian Thielemann, Experte für das spätromantische Reper­ toire. Aus Richard Wagners »Bühnenweihfestspiel« Parsifal erklingen Vorspiel und Karfreitagszauber, außerdem gibt es Richard Strauss’ wehmütigabgeklärte Vier letzte Lieder mit Camilla Nylund. Vergleichs­ weise selten zu hören sind die Orchestervorspiele zu Hans Pfitzners Oper Palestrina, die sich nostalgisch, mitunter sogar archaisch geben, aber auch von zukunftsweisender Kraft sind. Dass auch die Musik Jo­ hann Sebastian Bachs roman­ tisch-volltönend klingen kann, zeigt sein Präludium und Fuge Es-Dur in der Orchestrierung von Arnold Schönberg. Live am 17.12.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 09.10.22

111

Saison 2022/23


16.12.22 20 Uhr • FrKammermusiksaal

P2

Jazz at Berlin Philharmonic Kadri Voorand Klavier und Gesang Mihkel Mälgand Bass Anna Gréta Trio: Anna Gréta Klavier und G ­ esang Johan Tengholm Bass Konrad Agnas Schlagzeug

Claude Debussy Pelléas et Mélisande (Bearbeitung für Klaviertrio von Hubert Mouton) Bedřich Smetana Klaviertrio g-Moll op.15 Erich Wolfgang Korngold Klavierquintett E-Dur op. 15 Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 09.10.22

21.12.22 • Mi Do 22.12.22

20 Uhr E 3 20 Uhr K 2

Großer Saal Rhoda Scott Duo: Rhoda Scott Hammondorgel Berliner Philharmoniker Julie Saury Schlagzeug Santtu-Matias Rouvali Dirigent feat. Céline Bonacina Saxofon Víkingur Ólafsson Klavier Fantastische Frauen Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 09.10.22

• Sa So

17.12.22 15 Uhr 18.12.22 11 Uhr Großer Saal

FK 1

Familienkonzert Sarah Willis Horn, Konzept und Moderation Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker Cello Christmas Live am 18.12.22 in der Digital Concert Hall Karteneinheitspreis 10€ / 20€ (Kinder/Erwachsene) Vorverkauf ab 09.10.22

20.12.22 20 Uhr • DiKammermusiksaal

Q2

Philharmonische Kammermusik Cornelia Gartemann Violine Christoph von der Nahmer Violine Julia Gartemann Viola Solène Kermarrec Violoncello Ozgür Aydin Klavier 

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Konzertkalender

Esa-Pekka Salonen Helix John Adams Must the devil have all the good tunes? Kon­ zert für Klavier und Orchester Sergej Prokofjew Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 Als einen »funkigen Totentanz« bezeichnet John Adams sein Klavierkonzert Must the devil have all the good tunes? Der Pianist Víkingur Ólafsson hat das energiegeladene, diabo­ lische Stück für sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern ausgewählt, wobei ihm der junge Santtu-Matias Rouvali zur Seite steht, Leiter des Lon­ doner Philharmonia Orchestra. Weitere Programmpunkte sind das sich vom idyllischen Beginn bis zum furiosen Schluss steigernde Stück Helix unseres Composer in Residence EsaPekka Salonen sowie Sergej Prokofjews Fünfte Symphonie, eines der populärsten Werke des Komponisten. Live am 22.12.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 09.10.22

29.12.22 • Do Fr 30.12.22

20 Uhr 20 Uhr Sa 31.12.22 17:30 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Jonas Kaufmann Tenor Peter Tschaikowsky Capriccio italien op. 45 Sergej Prokofjew Romeo und Julia (Auszüge) Giuseppe Verdi La forza del destino: Ouvertüre Pietro Mascagni Cavalleria rusticana: Intermezzo Arien von Giuseppe Verdi und anderen Zum Jahresausklang präsentie­ ren die Berliner Philharmoniker und Chefdirigent Kirill Petrenko ein mitreißendes russisch-ita­ lienisches Programm mit Tenor Jonas Kaufmann als Stargast. Sonores Fundament, strah­ lende Höhe, intelligente Ge­ staltung: All das macht ihn zu einem führenden Sänger welt­ weit. Zu den weiteren Werken gehören berühmte Vorspiele der italienischen Oper, Peter Tschaikowskys schwelgeri­ sches Capriccio Italien und die schönsten Nummern aus Ser­ gej Prokofjews Ballett Romeo und Julia mit seiner Mischung aus Brillanz und markanter Ausdruckskraft. Live am 31.12.22 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 5 Vorverkauf ab 09.10.22


•

Fr 06.01.23 20 Uhr F 3 Sa 07. 01.23 19 Uhr So 08.01.23 20 Uhr I 3 Großer Saal

Berliner Philharmoniker Daniel Barenboim Dirigent Martha Argerich Klavier Peter Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 Witold Lutosławski Konzert für Orchester Sie sind zwei Weltstars aus Argentinien, die sich seit Kin­ dertagen kennen: Martha Argerich und Daniel Baren­ boim. Nun treten sie zum ersten Mal gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern auf. Auf dem Programm steht mit Tschaikowskys berühm­ tem Klavierkonzert Nr. 1 ein Werk, das Martha Argerich von Beginn ihrer Karriere an begleitet hat – als Beleg ihrer unvergleichlichen Ausdrucks­ kraft und Virtuosität. Daniel Barenboim dirigiert außerdem Witold Lutosławskis Konzert für Orchester. Es ist dies eines der mitreißendsten Werke des 20. Jahrhunderts: klangmäch­ tig, mit aparten Farben polni­ scher Volksmusik. Live am 07.01.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 09.10.22

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Saison 2022/23

•

Mi 11.01.23 20 Uhr Q 3 Kammermusiksaal

Philharmonische Kammermusik Cornelia Gartemann Violine Christoph von der Nahmer Violine Julia Gartemann Viola Martin von der Nahmer Viola Bruno Delepelaire Violoncello Knut Weber Violoncello Franz Liszt Angelus! Prière aux anges gardiens (Fassung für Streichquintett) Arnold Schönberg Verklärte Nacht op.4 für Streichsextett Erich Wolfgang Korngold Streichsextett D-Dur op. 10 Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 09.10.22

12.01.23 • Do Fr 13.01.23

20 Uhr K 3 20 Uhr L 3 Sa 14.01.23 19 Uhr N 4 Großer Saal

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Elsa Dreisig Sopran Wiebke Lehmkuhl Alt Daniel Behle Tenor Christian Gerhaher Bass Rundfunkchor Berlin Felix Mendelssohn Bartholdy Elias, Oratorium op. 70 »Stark, eifrig, auch wohl bös und zornig und finster« – so stellte sich Felix Mendelssohn Bartholdy den biblischen Propheten Elias vor, Prota­ gonist seines gleichnamigen Oratoriums. Voller Drama­ tik schildert der Komponist hier einen Mann, der darum ­kämpft, das Volk zum wahren Glauben zu bekehren – ver­ geb­lich, wie er am Ende erkennen muss. Ergreifende

Arien und Gesangsszenen sowie machtvolle Chorauftritte machen Mendelssohns Ora­ torium zu einem der großen geistlichen Werke der Roman­ tik. Unter der Leitung von Kirill Petrenko ist der profilierte Bariton Christian Gerhaher als Elias zu erleben. Live am 14.01.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 09.10.22

Di 17.01.23 20 Uhr • Kammermusiksaal ­Ausstellungsfoyer

Philharmonischer Diskurs Geschlecht Tessa Ganserer und ­Margarete Stokowski im ­Gespräch mit Christiane Florin Karteneinheitspreis 10 € Vorverkauf ab 09.10.22

18.01.23 20 Uhr • Mi Kammermusiksaal

T2

Serie Quartett Jerusalem Quartett: Alexander Pavlovsky Violine Sergei Bresler Violine Ori Kam Viola Kyril Zlotnikov Violoncello Sergej Prokofjew Streich­ quartett Nr. 2 F-Dur op. 92 »Über kabardinische Themen« Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 10 As-Dur op. 118 Béla Bartók Streichquartett Nr. 6 D-Dur Sz 114 Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 09.10.22


19.01.23 20 Uhr • Do Fr 20.01.23 20 Uhr Sa 21.01.23 19 Uhr Großer Saal

D3 B4 E4

Berliner Philharmoniker Esa-Pekka Salonen Dirigent Olivier Latry Orgel Maurice Ravel Ma Mère l’Oye Esa-Pekka Salonen Konzert für Orgel und Orchester (Deutsche Erstaufführung) Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin Béla Bartók Der wunderbare Mandarin Sz 73 Esa-Pekka Salonen weiß die ganze Dynamik eines Orches­ ters zu entfesseln – als Dirigent wie auch als Komponist. In die­ sen Konzerten erleben wir den Finnen, Composer in Residence der Saison 2022/23, in beiden Funktionen. So dirigiert er die deutsche Erstaufführung seines Orgelkonzerts mit Olivier Latry als Solist. Zudem tritt Esa-Pek­ ka Salonen als musikalischer Geschichtenerzähler auf und präsentiert uns die zauber­ hafte Märchenwelt von Ma Mère l’Oye von Maurice Ravel, dessen barock anmutendes Le Tombeau de Couperin sowie die expressive Musik von Béla Bartóks Wunderbarem Mandarin. Live am 21.01.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 09.10.22

21.01.23 • Sa Großer Saal

22 Uhr

Late Night Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker Esa-Pekka Salonen Dirigent 

114

Konzertkalender

Esa-Pekka Salonen Saltat sobrius. Fantasie über »Sederunt principes« von Pérotin Fog für 13 Instrumente Johann Sebastian Bach ­Partita für Violine Nr. 3 E-Dur BWV 1006: Präludium sowie weitere Werke Live in der Digital Concert Hall Karteneinheitspreis 20 € Vorverkauf ab 09.10.22

• Sa Sa

21.01.23 10 Uhr 21.01.23 11.30 Uhr So 22.01.23 10 Uhr So 22.01.23 11.30 Uhr Hermann-Wolff-Saal

Mitmachkonzert Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker Friederike Karig Regie Pablo Mendizabal Bühnenbild und Ausstattung Das Labyrinth der Töne Nur im Abonnement erhältlich

22.01.23 11 Uhr • So Großer Saal

Z3

Olivier Latry Orgel Richard Wagner Der fliegende Holländer: ­Ouvertüre Rienzi: »Allmächt’ger Vater, blick herab!« Die Meistersinger von Nürnberg: Vorspiel (Bearbeitung für Orgel von E. Lemare) Charles-Marie Widor ­Orgelsymphonie Nr. 5 f-Moll op. 42 Nr. 1 Karteneinheitspreis 15 € Vorverkauf ab 09.10.22

24.01.23 20 Uhr • Mi Kammermusiksaal

R3

Serie Originalklang Concerto Melante Raimar Orlovsky Violine und Leitung Anna-Lena Elbert Sopran David Erler Altus Johannes Gaubitz Tenor Wolf Matthias Friedrich Bass Johann Sebastian Bach »Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir« BWV 131 Georg Philipp Telemann Quartett für Blockflöte und Gamben d-Moll TWV 43:G10: Auszüge Johann Christoph Bach »Ach, daß ich Wassers gnug hätte«, Lamento Johann Christoph Bach »Wie bist Du denn, o Gott«, Lamento Georg Philipp Telemann »Du aber, Daniel, gehe hin«, Trauerkantate TWV 4:17 Anonymus »Nun ist alles über­ wunden«, Arie Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 09.10.22

25.01.23 20 Uhr • Mi Do 26.01.23 20 Uhr Fr 27.01.23 20 Uhr Großer Saal

A4 C4

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a Arnold Schönberg Variationen für Orchester op. 31 Ludwig van Beethoven ­Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93


Nach Beethovens Siebter und Mi 01.02.23 20 Uhr P 3 Neunter Symphonie interpre­ Großer Saal tiert Kirill Petrenko mit den Ber­ liner Philharmonikern nun die Achte, in der der Komponist auf Jazz at Berlin Philharmonic humorvolle Weise mit den Hör­ Iiro Rantala Klavier Mitglieder der Berliner erwartungen des Publikums ­Philharmoniker spielt. Außerdem stellt das Programm zwei groß­artige Veneziana Orchestervariationen vor: die gutgelaunten Haydn-VariaKartenpreise Kategorie 1 tionen von Johannes Brahms Vorverkauf ab 11.12.22 und Arnold Schönbergs Varia­ tionen für Orchester, in denen Fr 03.02.23 der Komponist erstmals seine Sa 04.02.23 Zwölftontechnik realisierte. Das Großer Saal und Foyer Werk, 1928 von den Berliner Philharmonikern unter Wilhelm Strom – Festival für Furtwängler uraufgeführt, zeigt nicht zuletzt, wie sehr sich ­elektronische Musik Schönberg von Brahms inspi­ Das Vorverkaufsdatum wird noch rieren ließ – eine spannende bekannt gegeben. Gegenüberstellung.

•

•

Live am 27.01.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 09.10.22

•

So 29.01.23 20 Uhr KA 3 Kammermusiksaal

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Christian Blex Dirigent Camilla Tilling Sopran Bernd Alois Zimmermann Konzert für Streichorchester Ludvig Irgens-Jensen Japanischer Frühling Gustav Mahler Symphonie Nr. 4 G-Dur (Bearbeitung für Kammerensemble von Klaus Simon) Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 09.10.22

Mi 08.02.23 20 Uhr • Kammermusiksaal

V2

Live am 11.02.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 11.12.22

Serie Vokal Peter Mattei Bariton David Fray Klavier

11.02.23 22 Uhr • Sa Kammermusiksaal

Franz Schubert Winterreise D 911

Biennale der Berliner Philharmoniker

Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 11.12.22

09.02.23 20 Uhr • Do Fr 10.02.23 20 Uhr Sa 11.02.23 19 Uhr Großer Saal

G4 F4 H4

Biennale der Berliner Philharmoniker Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent György Ligeti Lontano Miroslav Srnka Superorganisms (Uraufführung) György Ligeti Atmosphères Claude Debussy La Mer

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Saison 2022/23

György Ligeti gehörte zu den musikalischen Leuchttürmen der Nachkriegsavantgarde. Neugierig, experimentier­ freudig, oft humorvoll erschloss er neue, überraschende Welten. Mit Atmosphères und Lontano dirigiert Kirill Petrenko zum Auftakt der Biennale der Berliner Philharmoniker­ (­siehe S. 36) zwei Schlüsselwerke Ligetis, deren flirrende Klang­ flächen typisch für den Stil des Komponisten sind. Gespiegelt werden sie in diesem Kon­ zert durch Claude Debussys schillerndes Klanggemälde La Mer – ein Meisterwerk des musikalischen Impressionismus. Außerdem gibt es ein neues Werk von Miroslav Srnka, dessen Oper South Pole Kirill ­Petrenko 2016 mit großem Erfolg in München uraufgeführt hat.

Late Night Tim Fischer Gesang Thomas Dörschel Klavier Ein Abend mit den ­Capri-­Fischern Schlager der 1950er und 1960er-Jahre Live in der Digital Concert Hall Karteneinheitspreis 20 € Vorverkauf ab 11.12.22


•

So 12.02.23 11 Uhr Großer Saal

FK 2

Familienkonzert Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent und Moderation Claude Debussy La Mer Karteneinheitspreis 10 €/20 € (Kinder/Erwachsene) Vorverkauf ab 11.12.22

14.02.23 20 Uhr • DiKammermusiksaal

U2

Biennale der Berliner Philharmoniker Serie Klavier Bertrand Chamayou Klavier John Cage Daughters of the Lonesome Isle für präpariertes Klavier Karl Amadeus Hartmann Sonate »27. April 1945« Luciano Berio Cinque ­variazioni Olivier Messiaen ­Cantéyodjayâ György Ligeti Musica ricercata Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 11.12.22

Do 16.02.23 20 Uhr I 4 Fr 17.02.23 20 Uhr M 4 Sa 18.02.23 19 Uhr Großer Saal

Biennale der Berliner Philharmoniker Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle Dirigent Makeda Monnet Sopran Donatienne Michel-Dansac Mezzosopran Amihai Grosz Viola Rundfunkchor Berlin  116

Konzertkalender

Max Reger Basso ostinato op. 69 Nr. 3 Moment musical op. 69 Nr. 4 Jean-Baptiste Dupont ­Improvisation – Triptychon Igor Strawinsky Drei Sätze aus »Petruschka« (Bearbeitung für Orgel) György Ligeti Volumina für Orgel

György Ligeti ließ sich vom bildkräftigen Text der Karteneinheitspreis 15 € katholischen Totenmesse zu Vorverkauf ab 11.12.22 einem der großen Chorwerke des 20. Jahrhunderts anregen. Sein apokalyptisches Requiem So 19.02.23 16 Uhr S I2 wie auch sein Orchesterwerk So 26.02.23 16 Uhr S II2 Apparitions vermitteln eine Kammermusiksaal dichte, spannungsgeladene Klangsprache – hier zu erle­ Biennale der ben im Rahmen der Biennale Berliner Philharmoniker der Berliner Philharmoniker (siehe S. 36) mit Sir Simon Philharmonischer Salon Rattle als Dirigent. Eine subtile Ulrich Matthes Sprecher Querverbindung gibt es zu den Mitglieder der Berliner weiteren Werken des Abends. ­Philharmoniker Denn sowohl Bernd Alois Cordelia Höfer Klavier Zimmermanns bissig-humor­ Götz Teutsch volle Musique pour les soupers ­Programm­gestaltung du Roi Ubu als auch Bohuslav Martinůs neoromantisches György Ligeti und seine Bratschenkonzert (Solist: Ami­ ­Wurzeln im Siebenbürgen des hai Grosz) nehmen versteckt 20. Jahrhunderts auf Requiem-Vertonungen Kartenpreise Kategorie 2 anderer Komponisten Bezug.

•

Vorverkauf ab 11.12.22

Live am 18.02.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 11.12.22

•

Bernd Alois Zimmermann Musique pour les soupers du Roi Ubu Bohuslav Martinů Rhapsody-­Concerto für Viola und ­Orchester György Ligeti Apparitions Requiem

19.02.23 • So Großer Saal

11 Uhr

Z4

Biennale der Berliner Philharmoniker Jean-Baptiste Dupont Orgel Johann Sebastian Bach Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004, 5. Satz: Chaconne  (Bearbeitung für Orgel)

21.02.23 20 Uhr • DiKaiser-WilhelmGedächtniskirche

Biennale der Berliner Philharmoniker RIAS Kammerchor Sofi Jeannin Dirigentin György Ligeti Lux Aeterna sowie Werke von Béla Bartók und Zoltán Kodály Karteneinheitspreis 20 € Vorverkauf ab 11.12.22


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Mi 22.02.23 20 Uhr T 3 Kammermusiksaal

Biennale der Berliner Philharmoniker Serie Quartett Quatuor Diotima: Yun-Peng Zhao Violine Léo Marillier Violine Franck Chevalier Viola Pierre Morlet Violoncello Leoš Janáček Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate« György Ligeti Streichquartett Nr. 2 Streichquartett Nr. 1 ­»Métamorphoses Nocturnes« Leoš Janáček Streichquartett Nr. 2 »Intime Briefe« Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 11.12.22

der Geigenliteratur zum Aus­ gangspunkt seiner jazzig-vir­ tuosen Paganini-Variationen. Samuel Barber wiederum re­ vitalisiert das spätromantische Violinkonzert mit unverkennbar amerikanischer Färbung. Als Solist kehrt nach 15-jähriger Abwesenheit Joshua Bell zu den Berliner Philharmonikern zurück. Und dann ist da noch Henri Dutilleux’ Zweite Sym­ phonie: gewissermaßen ein barockes Concerto grosso im Klanggewand der Moderne. Live am 25.02.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 11.12.22

25.02.23 22 Uhr • Sa St. Matthäus-Kirche Biennale der Berliner Philharmoniker

23.02.23 20 Uhr • Do Fr 24.02.23 20 Uhr Sa 25.02.23 19 Uhr Großer Saal

K4 D4 B5

Biennale der Berliner Philharmoniker Berliner Philharmoniker Alan Gilbert Dirigent Joshua Bell Violine Boris Blacher Orchester­ variationen über ein Thema von Nicolò Paganini op. 26 Samuel Barber Violinkonzert op. 14 Henri Dutilleux Symphonie Nr. 2 »Le Double« Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orches­ ters, präsentiert drei Werke des 20. Jahrhunderts, die sich krea­ tiv mit der Musik der Vergan­ genheit auseinandersetzen. Boris Blacher etwa nimmt eines der berühmtesten Themen 117

Saison 2022/23

Late Night Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker Alan Gilbert Violine Kirill Gerstein Klavier György Ligeti Zehn Stücke für Bläserquintett György Kurtág Bläserquintett op. 2 Ernő Dohnányi Sextett für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier C-Dur op. 37 György Ligeti Trio für Violine, Horn und Klavier Karteneinheitspreis 20 € Vorverkauf ab 11.12.22

02.03.23 20 Uhr • Do Fr 03.03.23 20 Uhr Sa 04.03.23 19 Uhr Großer Saal

A5 C5 L4

Berliner Philharmoniker Paavo Järvi Dirigent Daishin Kashimoto Violine 

Olivier Messiaen Les Offrandes oubliées Toshio Hosokawa Konzert für Violine und Orchester (Urauf­ führung) Ludwig van Beethoven ­Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« In seiner »Eroica« präsentiert sich Beethoven von seiner kämpferischsten Seite. Um auch andere Facetten dieser Musik freizulegen, ist Paavo Järvi ein optimaler Dirigent. Das zeigt er in hochgelobten Interpretationen, in denen er auch die nachdenklichen und tänzerischen Momente zum Strahlen bringt. Dass Järvis Beethoven-Sicht außerdem durch jugendliche Frische be­ sticht, wissen wir von seinen bisherigen Gastspielen bei den Berliner Philharmonikern. Toshio Hosokawa beschwört in seiner Musik ganz andere Klangwelten – suggestiv und mystisch. Zu erleben ist in die­ sem Programm die Urauffüh­ rung seines Violinkonzerts mit Daishin Kashimoto, unserem Ersten Konzertmeister. Live am 04.03.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 11.12.22

• Sa Sa

04.03.23 10 Uhr 04.03.23 11.30 Uhr So 05.03.23 10 Uhr So 05.03.23 11.30 Uhr Hermann-Wolff-Saal

Mitmachkonzert Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker Friederike Karig Regie Pablo Mendizabal Bühnenbild und Ausstattung Die hohen Berge von Musik Nur im Abonnement erhältlich


09.03.23 20 Uhr • Do Fr 10.03.23 20 Uhr Sa 11.03.23 19 Uhr Großer Saal

E5 F5 N5

Berliner Philharmoniker Emmanuelle Haïm Dirigentin Elsa Benoit Sopran (Bellezza) Franco Fagioli Countertenor (Piacere) Iestyn Davies Countertenor (Disinganno) Anicio Zorzi Giustiniani Tenor (Tempo) Georg Friedrich Händel Il trionfo del Tempo e del ­Disinganno, Oratorium HWV 46a Emmanuelle Haïm haben wir schon mehrfach bei den Berliner Philharmonikern als überragende Interpretin der Musik Georg Friedrichs Hän­ dels erlebt. Dieses Mal dirigiert sie das Oratorium Il trionfo del Tempo e del Disinganno (»Der Triumph der Zeit und der Erkenntnis«), das der Kompo­ nist im Alter von nur 22 Jahren schrieb. Alles, was seine spä­ teren Oratorien auszeichnet, findet sich auch hier: intensive Emotion, delikate Arien, opern­ hafte Ensemble-Szenen. Die Geschichte erzählt von einer jungen, vergnügungssüchtigen Frau, die schließlich erkennen muss, wie vergänglich alle äußerliche Schönheit ist – ein zeitlos aktueller Stoff. Live am 11.03.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 11.12.22

118

Konzertkalender

12.03.23 20 Uhr • So Kammermusiksaal

KA 4

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Ton Koopman Dirigent Johann Sebastian Bach »Am Abend aber desselbigen Sabbats«, Kantate BWV 42: Sinfonia Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo D-Dur BWV 1045 Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046 Konzert für Oboe, Violine, ­Streicher und Basso continuo c-Moll BWV 1060R Orchestersuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069 Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 11.12.22

17.03.23 20 Uhr • FrKammermusiksaal

Q4

Philharmonische Kammermusik Noah Bendix-Balgley Violine Peter Riegelbauer Kontrabass Alexander Bader Klarinette Markus Weidmann Fagott Guillaume Jehl Trompete Jesper Busk Sørensen Posaune Jan Schlichte Schlagzeug Nina Hoss Sprecherin Esa-Pekka Salonen Catch and Release Igor Strawinsky L’Histoire du soldat (Die Geschichte vom Soldaten) Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 11.12.22

23.03.23 20 Uhr WO 3 • Do Kammermusiksaal

•

Do 16.03.23 20 Uhr Kammermusiksaal ­Ausstellungsfoyer Philharmonischer Diskurs Glaube und Werte Seyran Ateş und Anna-­Nicole Heinrich im Gespräch mit Christiane Florin Karteneinheitspreis 10 € Vorverkauf ab 11.12.22

Serie World Djamchid Chemirani Zarb und Dichtung Bijan Chemirani Zarb, Daf und Saz Balakumar Paramalingam Indische Perkussion Stéphane Galland Schlag­ zeug Vincent Segal Violoncello Sokratis Sinopoulos Lyra Julien Stella Bassklarinette und Beatbox Keyvan Chemirani Zarb, ­Santur, Perkussion Rhythm Alchemy Karteneinheitspreis 35 € Vorverkauf ab 11.12.22


Let’s celebrate – 15 years of collaboration Werke von Claudio Monteverdi, Henry Purcell, Étienne Moulinié, Luigi Rossi u. a.

28.03.23 20 Uhr • DiGroßer Saal Auf Einladung der Berliner ­Philharmoniker Junge Deutsche ­Philharmonie Jonathan Nott Dirigent Stefan Dohr Horn

Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 11.12.22

Minas Borboudakis Z Metamorphosis für Orchester Robert Schumann Konzert­ stück für vier Hörner und ­Orchester F-Dur op. 86 György Ligeti Hamburgisches Konzert für Horn und Kammerorchester Antonín Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 Kartenpreise 8 / 16 / 24 / 32 € Vorverkauf ab 11.12.22

•

Mi 29.03.23 20 Uhr V 3 Kammermusiksaal

Serie Vokal Marianne Crebassa Mezzo­ sopran Joseph Middleton Klavier Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 11.12.22

31.03.23 20 Uhr • FrKammermusiksaal

R4

Serie Originalklang Ensemble L’Arpeggiata Christina Pluhar Theorbe und Leitung Philippe Jaroussky Counter­ tenor

14.04.23 18 Uhr • FrGroßer Saal

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Clay Hilley Tenor (Der Kaiser) Elza van den Heever Sopran (Die Kaiserin) Michaela Schuster Mezzo­ sopran (Die Amme) Wolfgang Koch Bass (Barak, der Färber) Iréne Theorin Sopran (Die Färberin) Richard Strauss Die Frau ohne Schatten, Oper in drei Akten op. 65 (konzertante Aufführung) Darf man sein eigenes Lebens­ glück auf dem Unglück ande­ rer bauen? Das ist das zentrale Thema der Frau ohne ­Schatten, einer der rätselhaftesten und faszinierendsten Opern von ­Richard Strauss: Die Ehefrau des Kaisers, Tochter eines mächtigen Geisterfürsten, braucht einen Schatten, um ihren Mann vor der Versteine­ rung zu retten und um Kinder bekommen zu können. Um das zu erreichen, muss sie einer armen Färberin Schatten und Fruchtbarkeit abkaufen … Nach Aufführungen in Baden-Baden dirigiert Kirill Petrenko Strauss’ klangprächtiges psychologi­ sches Drama konzertant in der Philharmonie Berlin.

 Live in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 26.02.23

119

Saison 2022/23

M5

17.04.23 • Mo Großer Saal

20 Uhr

Auf Einladung der Berliner ­Philharmoniker Bundesjugendorchester Jugendliche der Hörgeschädigtenschule Stegen Christoph Altstaedt Dirigent Adrian Pereyra E-Gitarre Ludwig van Beethoven ­Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« Brett Dean Testament − Music for Orchestra Mark Barden the weight of ash − Auftragskomposition für elektrische Gitarre und ­Orchester Live in der Digital Concert Hall Kartenpreise 8 / 16 / 24 / 32 € Vorverkauf ab 26.02.23

19.04.23 20 Uhr • Do Kammermusiksaal

U3

Serie Klavier Víkingur Ólafsson Klavier Mozart und seine Zeitgenossen Wolfgang Amadeus Mozart Klaviersonaten c-Moll KV 457 und C ­ -Dur KV 545 sowie weitere Werke Joseph Haydn Klaviersonate h-Moll Hob XVI:32 Werke von Carl Philipp ­Emanuel Bach, B ­ aldassare Galuppi und Domenico ­Cimarosa Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 26.02.23


20.04.23 20 Uhr • Do Kammermusiksaal

O3

Serie Internationale Kammerorchester Chamber Orchestra of ­Europe Robin Ticciati Dirigent Lisa Batiashvili Violine Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und ­Orchester D-Dur op. 61 Jörg Widmann Liebeslied für acht Instrumente Hector Berlioz Romeo und Julia, Dramatische Symphonie op. 17: Liebesszene Ludwig van Beethoven Egmont op. 84: Ouvertüre und weitere Auszüge Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 26.02.23

20.04.23 20 Uhr • Do Fr 21.04.23 20 Uhr Sa 22.04.23 19 Uhr Großer Saal

G5 I5 K5

Berliner Philharmoniker Klaus Mäkelä Dirigent Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 54 Peter Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«

wollte in seinem Werk nach eigener Aussage die Stimmung von »Frühling, Freude und Jugend« vermitteln. Tschai­ kows­­k y hin­gegen beschwört in der »Pathétique«, seiner letzten Symphonie, eine me­lan­cho­ lische und sehn­suchts­volle Stimmung – ein eindrucksvoller Abschied von der Welt. Live am 22.04.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

22.04.23 22 Uhr • Sa Großer Saal Late Night Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker Noah Bendix-Balgley Violine Amihai Grosz Viola Ein Klezmer-Abend Ödön Pártos Elegy für Viola und Streichorchester Samuel Adler Duo for Eight Strings für Violine und Viola Noah Bendix-Balgley Fidl-Fantazye. A Klezmer Concerto für Violine und Kammer­ orchester (Orchestrierung von Samuel Adler) sowie ausgewählte KlezmerMusik Karteneinheitspreis 20 € Vorverkauf ab 26.02.23

23.04.23 11 Uhr • So Großer Saal

FK 3

Leidenschaftlich, visionär, kraftvoll – mit solchen Worten feiert die Presse den Dirigenten Familienkonzert Philharmonische Klaus Mäkelä. Trotz seiner ­Stradivari-Solisten Berlin Jugend ist der Finne, Chef­diri­ gent der Osloer Philharmoniker Aleksandar Ivić Konzept und Moderation und des Orchestre de Paris, bereits international gefragt. Antonio Vivaldi Die vier Zu seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern bringt Jahres­zeiten: Auszüge er zwei Sechste Symphonien Karteneinheitspreis 10/20 € (Kinder/Erwachsene) mit: Dmitri Schostakowitsch Vorverkauf ab 26.02.23 120

Konzertkalender

24.04.23 20 Uhr • Mo Kammermusiksaal

Q5

Philharmonische Kammermusik Simon Roturier Violine Marlene Ito Violine Naoko Shimizu Viola Bruno Delepelaire Violoncello Béla Bartók Streichquartett Nr. 2 Sz 67 Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett B-Dur KV 458 »Jagd-Quartett« Bedřich Smetana Streichquartett Nr. 1 e-Moll »Aus meinem Leben« Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 26.02.23

27.04.23 20 Uhr • Do Fr 28.04.23 20 Uhr

D5

Großer Saal

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Louise Alder Sopran Wiebke Lehmkuhl Alt Mauro Peter Tenor Krešimir Stražanac Bass­ bariton Orfeó Català Wolfgang Amadeus Mozart »Exsultate, jubilate«, Motette KV 165 Messe C-Dur KV 317 »Krönungs­messe« Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (2. Fassung von 1851) Kirill Petrenko setzt sein Enga­ gement für das klassisch-ro­ mantische Kernrepertoire der Berliner Philharmoniker mit ­Robert Schumanns Vierter Symphonie fort: ein voll tönen­ des Werk von faszinierend doppelbödiger Stimmung. Nachdenklichkeit mischt sich hier mit Optimismus, Über­


schwang ist von Zweifel durch­ zogen. Hinzu kommen zwei geistliche Werke Wolfgang Amadeus Mozarts, die von einer durchaus diesseitigen Le­ bensfreude und Ausdruckskraft sind: die jubilierende Motette »Exsultate, jubilate« mit ihren virtuosen Sopran-Soli und die festliche, opernhaft-expressive »Krönungsmesse«. Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 26.02.23

R5

Serie Originalklang Le Poème Harmonique Vincent Dumestre Leitung Solist*innen Anamorfosi – eine Reise durch das barocke Italien Werke von Claudio Monte­ verdi, Domenico Mazzocchi und Luigi Rossi Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

06.05.23 20 Uhr • Sa Kammermusiksaal

09.05.23 20 Uhr WO 4 • Do 11.05.23 20 Uhr • DiKammermusiksaal Fr 12.05.23 20 Uhr Serie World Carminho Fadosängerin André Dias Portugiesische Gitarre Flávio Cardoso Akustische Gitarre Tiago Maia Akustischer Bass Pedro Geraldes Lap-Steel-­ Gitarre und E-Gitarre Fado mit Carminho

04.05.23 20 Uhr • Do Kammermusiksaal

P4

Jazz at Berlin Philharmonic Fabia Mantwill Orchestra Fabia Mantwill Leitung Europeana II Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

Karteneinheitspreis 35 € Vorverkauf ab 26.02.23

Mi 10.05.23 20 Uhr • Kammermusiksaal

T4

Serie Quartett Made in Berlin: Ray Chen Violine Noah Bendix-Balgley Violine Amihai Grosz Viola Stephan Koncz Violoncello Hugo Wolf Italienische ­Serenade G-Dur Wolfgang Amadeus Mozart Adagio und Fuge c-Moll KV 546 Eugène Ysaÿe Sonate für zwei Violinen op. post. Jean Françaix Streichtrio Maurice Ravel Streichquartett F-Dur Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

Sa 13.05.23 19 Uhr Großer Saal

A6 H5

Berliner Philharmoniker Gustavo Dudamel Dirigent Sergio Tiempo Klavier Gabriela Ortiz Téenek – Invenciones de Territorio Alberto Ginastera Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 op. 28 Charles Ives Symphonie Nr. 2 Gustavo Dudamel unternimmt mit diesem Programm eine musikalische Amerikareise, die von Mexiko über Argentinien in die USA führt. So ist ­Gabriela Ortiz’ Téenek. Invenciones de Territorio eine mitreißende Mischung aus mexikanischer Folklore und avantgardisti­ schen Klängen, von Alberto Ginastera hingegen gibt es ein Klavierkonzert (Solist: Sergio Tiempo), dessen ebenso per­ kussive wie magische Klang­ sprache dem Komponisten die Bezeichnung »argentinischer Bartók« eintrug. Charles Ives schließlich schuf in seiner Zwei­ ten Symphonie eine klangvolle ­Synthese aus der europäischen und der populären US-ameri­ kanischen Musiktradition. Live am 13.05.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

17.05.23 20 Uhr • Mi Kammermusiksaal

P5

Jazz at Berlin Philharmonic Michael Wollny Klavier Pierre-Laurent Aimard Klavier Ligeti 100 – Eine musikalische Verbeugung in Dialogen Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23 121

Saison 2022/23


18.05.23 20 Uhr • Do Fr 19.05.23 20 Uhr Sa 20.05.23 19 Uhr Großer Saal

B6 C6 L5

Berliner Philharmoniker Mikko Franck Dirigent Rundfunkchor Berlin

Karteneinheitspreis 15 € Vorverkauf ab 26.02.23

Einojuhani Rautavaara A Requiem in Our Time für Blechbläser und Perkussion Esa-Pekka Salonen Karawane für Chor und Orchester Jean Sibelius Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 Der finnische Dirigent Mikko Franck zeigt uns die ganze Schönheit der Musik seiner Heimat. Starke Bilder sind da­ bei zu erleben. So weckt Jean Sibelius’ Fünfte Symphonie mit ihren archaischen Melodien Assoziationen an die herbe Schönheit der finnischen Land­ schaft – vor allem im Finale, das von einer Beobachtung fliegender Schwäne inspiriert ist. Von mystischer Kraft ist auch Esa-Pekka Salonens Karawane, in dem – so der Komponist – gewaltige Tiere »verloren in Zeit und Raum, durch seltsame Landschaften« ziehen. Von Einojuhani Rautavaara gibt es außerdem eine der berühm­ testen Requiem-Vertonungen des 20. Jahrhunderts. Live am 20.05.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 26.02.23

21.05.23 11 Uhr • So Großer Saal

Z5

Isabelle Demers Orgel Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Josef Gabriel Rheinberger Suite für Orgel, Violine und  Violoncello op. 149 122

Johann Sebastian Bach Orgelsonate Nr. 6 G-Dur BWV 530 Max Reger Fantasie und Fuge für Orgel über B-A-C-H op. 46

Konzertkalender

• So So

21.05.23 16 Uhr 28.05.23 16 Uhr Kammermusiksaal

S I3 S II3

Philharmonischer Salon Naomi Krauss Sprecherin Max Hopp Sprecher Philharmonisches ­Streichquartett Cordelia Höfer Klavier Götz Teutsch Programmgestaltung

V4

Serie Vokal Michael Spyres Tenor Il pomo d’oro Francesco Corti Dirigent Tenore Assoluto Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, ­Nicola Porpora, Domenico Sarro, Davide Perez und ­Johann Adolph Hasse

Mi 24.05.23 20 Uhr • Kammermusiksaal ­Ausstellungsfoyer

Philharmonischer Diskurs Herkunft Claudia Roth (angefragt) im Gespräch mit Christiane Florin

Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

Q6

Philharmonische Kammermusik Philharmonisches ­Streichquartett: Dorian Xhoxhi Violine Helena Madoka Berg Violine Kyoungmin Park Viola Christoph Heesch Violoncello Giacomo Puccini Crisantemi Fanny Hensel Streichquartett Es-Dur Samuel Barber Streichquar­ tett op. 11: 2. Satz Adagio Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80 Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 26.02.23

23.05.23 20 Uhr • DiKammermusiksaal

Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

Berliner Salons im 19. Jahr­ hundert

21.05.23 20 Uhr • So Kammermusiksaal

Karteneinheitspreis 10 € Vorverkauf ab 26.02.23

25.05.23 20 Uhr • Do Fr 26.05.23 20 Uhr Sa 27.05.23 19 Uhr Großer Saal

G6 D6 F6

Berliner Philharmoniker Simone Young Dirigentin Cédric Tiberghien Klavier Cynthia Millar Ondes Martenot Olivier Messiaen Turangalîla-Symphonie Olivier Messiaens monumen­ tale Turangalîla-Symphonie ist ein Hymnus an die Freude und die Liebe in all ihren Facetten. Inspiriert vom Tristan-Mythos, ist dies ein opulentes Werk voller Sinnlichkeit, Ekstase und Spiritualität. Seine magischen Klangwelten erzeugt Messiaen


mit einem außergewöhnlichen Orchesterapparat, zu dem neben einem imposanten Schlagwerk auch elektronische Klänge gehören, außerdem ein hochvirtuoser Klavierpart, der in diesem Konzert von Cédric Tiberghien interpretiert wird. Die Berliner Philharmo­ niker spielen unter Leitung von Simone Young, Chefdirigentin des Sydney Symphony Orches­ tra. Live am 27.05.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 26.02.23

•

So 28.05.23 20 Uhr KA 5 Kammermusiksaal

•

Mi 31.05.23 20 Uhr U 4 Kammermusiksaal

Serie Klavier Alexandre Tharaud Klavier Jean-Philippe Rameau Quatrième suite de pièces de clavecin: Auszüge Edvard Grieg Lyrische Stücke: Auswahl Gustav Mahler ­Symphonie Nr. 5 cis-Moll: Adagietto ­(Transkription von Alexandre Tharaud) Maurice Ravel Miroirs Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

Karajan-Akademie der B ­ erliner Philharmoniker Susanna Mälkki Dirigentin Pierre-Laurent Aimard Klavier Igor Strawinsky Monumentum pro Gesualdo di Venosa György Ligeti Ramifications für Streicher Hovik Sardaryan Trio für Flöte, Viola und Harfe (Uraufführung) György Ligeti Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten Sechs Bagatellen Konzert für ­Klavier und ­Orchester Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

123

Saison 2022/23

•

Do 01.06.23 20 Uhr E 6 Fr 02.06.23 20 Uhr H 6 Sa 03.06.23 19 Uhr Großer Saal

Berliner Philharmoniker Daniel Barenboim Dirigent Elīna Garanča Mezzosopran Gabriel Fauré Pelléas et Mélisande, Orchestersuite op. 80 Richard Wagner Wesendonck-Lieder ­(Orchestrierung von Felix Mottl und Richard Wagner) César Franck Symphonie ­d-Moll Richard Wagner setzte ihr mit seinem Tristan ein Denkmal: Mathilde Wesendonck, ange­ betete Muse des Komponisten und Autorin von fünf Gedich­ ten, die Wagner in seinen Wesendonck-Liedern vertonte. Das Werk – bei uns prominent besetzt zu erleben mit Daniel Barenboim und der Mezzoso­ pranistin Elīna Garanča – bie­ tet Texte voller Sehnsucht und Träumerei, für die Wagner eine drängende, damals neue Har­ monik fand. César Franck war

tief beeindruckt von Wagner und verband dessen Stil vir­ tuos mit einem unverkennbar französischen Tonfall – etwa in seinem Hauptwerk, der spät­ romantischen Symphonie in d-Moll. Live am 03.06.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 26.02.23

08.06.23 20 Uhr • Do Fr 09.06.23 20 Uhr Sa 10.06.23 19 Uhr Großer Saal

I6 K6 N6

Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent Julia Wolfe Neues Werk (Uraufführung) Lisa Streich Neues Werk (Uraufführung) Peter Tschaikowsky Francesca da Rimini, Orchesterfantasie op. 32 Kirill Petrenko setzt seine ge­ feierten Interpretationen der Musik Peter Tschaikowskys mit der Tondichtung Francesca da Rimini fort, die dem Liebespaar aus Dantes Göttlicher Komödie ein ebenso leidenschaftliches wie anrührendes Denkmal setzt. Zuvor stellt der Dirigent zwei Komponistinnen vor, von denen jede ihre unverwechsel­ bare Klangsprache gefunden hat: Die US-Amerikanerin Julia Wolfe bezieht ihre Inspiration aus Klassik, Folk und Rockmu­ sik und kreiert daraus Werke von suggestiver Sogwirkung. Die Musik der Schwedin Lisa Streich ist subtil und reich an zarten Klanggespinsten, die gelegentlich von kraftvoller Bewegungsenergie durchbro­ chen werden. Live am 10.06.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23


•

Sa 10.06.23 10 Uhr Sa 10.06.23 11.30 Uhr So 11.06.23 10 Uhr So 11.06.23 11.30 Uhr Hermann-Wolff-Saal

Mitmachkonzert Karajan-Akademie der B ­ erliner Philharmoniker Friederike Karig Regie Pablo Mendizabal Bühnenbild und Ausstattung Die klingende Eiswelt Nur im Abonnement erhältlich

11.06.23 • So Großer Saal

11 Uhr

FK 4

Familienkonzert Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko Dirigent und Moderation Peter Tschaikowsky Francesca da Rimini, ­Orchesterfantasie op. 32

V5

Serie Vokal Marlis Petersen Sopran Stephan Matthias Lademann Klavier Die Welten Lieder von Johannes Brahms, Carl Loewe, Hans Pfitzner, Max Reger, Franz Schubert, Clara und Robert Schumann, Hans Sommer, Richard Strauss, Richard Wagner und Hugo Wolf Kartenpreise Kategorie 2 Vorverkauf ab 26.02.23

124

Philharmonische Kammermusik Philharmonia Klaviertrio Berlin: Philipp Bohnen Violine Nikolaus Römisch Violoncello Kyoko Hosono Klavier Josef Suk Klaviertrio c-Moll op. 2 Elegie Des-Dur op. 23a Bohuslav Martinů Klaviertrio Nr. 3 C-Dur Antonín Dvořák Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 »Dumky« Kartenpreise Kategorie 1 Vorverkauf ab 26.02.23

15.06.23 20 Uhr • Do Fr 16.06.23 20 Uhr Sa 17.06.23 19 Uhr Großer Saal

L6 M6

Berliner Philharmoniker Zubin Mehta Dirigent Yefim Bronfman Klavier

Karteneinheitspreis 10/20 € (Kinder/Erwachsene) Vorverkauf ab 26.02.23

11.06.23 20 Uhr • So Kammermusiksaal

•

Mi 14.06.23 20 Uhr Q 7 Kammermusiksaal

Konzertkalender

Béla Bartók Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 Sz 95 Peter Tschaikowsky ­Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36 Zubin Mehta und Yefim Bronf­ man sind langjährige künst­ lerische Weggefährten – schon bei Bronfmans Debüt bei den Berliner Philharmonikern 1983 stand Mehta am Pult. In die­ sem Programm erleben wir die beiden Musiker mit Béla Bar­ tóks hochvirtuosem Klavierkon­ zert Nr. 2, das zwischen per­ kussiver Gewalt und Noblesse changiert – ein ideales Werk für Yefim Bronfmans zupacken­ des, seelenvolles Spiel. Zubin ­Mehta dirigiert außerdem Peter Tschaikowskys drama­

tische Vierte Symphonie, die das Leiden des Komponisten an der Welt schildert, am Ende aber auch die Freuden des Lebens feiert. Live am 16.06.23 in der Digital Concert Hall Kartenpreise Kategorie 3 Vorverkauf ab 26.02.23

24.06.23 20.15 Uhr • Sa Waldbühne Berlin Berliner Philharmoniker Andris Nelsons Dirigent Klaus Florian Vogt Tenor Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Das Open-Air-Konzert in der Waldbühne bildet traditionell den Schlusspunkt der Saison der Berliner Philharmoniker. Mit Andris Nelsons, Musikdirek­ tor des Boston Symphony Orchestra und Gewandhaus­ kapellmeister in Leipzig, steht ein Dirigent am Pult, der den Berliner Philharmonikern seit 2010 verbunden ist. Dass ihn das Orchester bereits zum zweiten Mal zum Wald­büh­ nen-­­Konzert einlädt, ist nicht zuletzt ein Zeichen der Wert­ schätzung, die Andris Nelsons bei den Philharmonikern genießt. Stargast des Abends ist der Sänger Klaus Florian Vogt, der dank seiner warmen, wandlungsfähigen Stimme zu den großen Tenören unserer Zeit zählt. Live in der Digital Concert Hall Vorverkauf ab 29.08.22 über myticket.de Veranstalter: Concert Concept


Service


Tickets, Abonnements & Angebote

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Service


Online-Verkauf  berliner-philharmoniker.de

Tickets Vorverkaufsbeginn So 19.06.22 für die Konzerte bis Ende November So 09.10.22 für die Konzerte im Dezember und Januar So 11.12.22 für die Konzerte im Februar und März So 26.02.23 für die Konzerte bis Saisonende Jeweils 11 Uhr online, telefonisch und an der Konzertkasse

Servicegebühr pro Karte: 3 € (ausgenommen Familienkonzerte) Telefonischer Verkauf t +49 30 254 88-999 Mo – Fr 9 – 16 Uhr 27.06.22 – 19.08.22: Mo – Fr 9 – 15 Uhr Servicegebühr pro Karte: 3 € (ausgenommen Familienkonzerte) Vorverkauf an der Konzertkasse Mo – Fr 15 – 18 Uhr Sa, So, Feiertage 11– 14 Uhr Geschlossen an den folgenden Tagen: 26.06.22 – 21.08.22 Heiligabend, Weihnachten, Silvester, Neujahr, Ostern, 1. Mai, Pfingsten Der Vorverkauf für beide Säle erfolgt an der Kasse Großer Saal. Telefonische Informationen zu unseren ­Konzerten während der Kassenzeiten: t +49 30 254 88-132 t +49 30 254 88-301 Abendkasse Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor ­Konzert­beginn. Ermäßigungen Mit dem Berlinpass sind nach Ver­fügbarkeit Karten für 3 € an der Abendkasse erhältlich. Menschen mit Behinderung erhalten gegen Vorlage ihres Ausweises (Kennzeichnung B) eine kostenlose Karte für ihre Begleitperson.

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Saison 2022/23


Abonnements

Angebote

Verkaufsbeginn Mi 04.05.22 ab 14 Uhr online und telefonisch

Flex-Pakete Sie entscheiden, was Sie hören: Kombinieren ­Sie drei, fünf oder neun Konzerte in einem vergüns­ tigten Paket. Dabei können Sie sich unabhängig von Vorverkaufsterminen Tickets für die g ­ esamte Saison sichern.

Online-Verkauf  berliner-philharmoniker.de/abo Persönliche Bestellung und Beratung t +49 30 254 88-999 f +49 30 254 88-323  abo@berliner-philharmoniker.de Abonnementbüro Potsdamer Straße 58 10785 Berlin Öffnungszeiten Mo – Fr 9 – 16 Uhr 27.06.22 – 19.08.22: Mo – Fr 9 – 15 Uhr Postanschrift Stiftung Berliner Philharmoniker Abonnementbüro Herbert-von-Karajan-Straße 1 10785 Berlin

• Freie Wahl aus allen Konzerten der Saison 2022/23* • Ermäßigung: 5% für drei Konzerte 10% für fünf Konzerte 15% für neun Konzerte Vorverkauf ab 09.06.22 (ausschließlich online)  berliner-philharmoniker.de *  Ausgenommen sind die Konzerte der Berliner Philharmoniker am 26.08.22 / 29., 30., 31.12.22 / 24.06.23

Geschenkgutscheine Sie sind auf der Suche nach einer Überraschung für einen Musikfan? Dann verschenken Sie einen Konzertgutschein! Für Kammermusikkonzerte, Jazz, Klavierabende und natürlich für die Sym­ phoniekonzerte der Berliner Philharmoniker. • Frei gewählte Beträge ab 10 € • Gültig für alle Veranstaltungen der Stiftung Berliner Philharmoniker • Freie Auswahl bei der Einlösung durch die/den Beschenkte*n • Ab Kauf 3 Jahre gültig Erhältlich an der Kasse der Philharmonie, im telefonischen Ticketverkauf (Kontaktdaten siehe oben) sowie online unter  berliner-philharmoniker.de/gutscheine

Allgemeine Geschäftsbedingungen Tickets für die Konzerte der Stiftung Berliner ­Philharmoniker werden auf Grundlage unserer ­Allgemeinen Geschäftsbedingungen verkauft. Diese finden Sie unter  berliner-philharmoniker.de/agb

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Service


Angebote für junge Menschen ClassicCard Für alle unter 30: Für 12 Euro ins Konzert und für 15 Euro in die Oper oder ins Ballett. Dieser unbegrenzte Kulturgenuss ist ab Sommer im Vorverkauf über die neue ClassicCard-App ­erhältlich.

Berliner Jugendabo Klassikfans zwischen 14 und 21 Jahren können auch in der Saison 2022/23 besondere musikali­ sche Momente mit sechs verschiedenen Orches­ tern erleben. Drei der Konzerte werden von der Stiftung Berliner Philharmoniker veranstaltet.

Teilnehmende Institutionen: Berliner Philharmoniker Deutsche Oper Berlin Komische Oper Berlin Konzerthaus Berlin Rundfunk Orchester und Chöre Berlin Staatsballett Berlin Staatsoper Unter den Linden

• • • •

Informationen und Bestellung unter  classiccard.de

6 Konzerte 6 Orchester 6×6€ Abo endet automatisch

Teilnehmende Orchester: Berliner Philharmoniker (18.02.23, siehe S. 116) Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Konzerthausorchester Berlin Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Junge Deutsche Philharmonie (28.03.23, siehe S. 119) Bundesjugendorchester (17.04.23, siehe S. 119) Informationen und Bestellung unter  berlinerjugendabo.de

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Saison 2022/23


Saalpläne & Eintrittspreise Großer Saal

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Links

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Abonnement

Kassenpreise nach Kategorien

Block / Reihe

Serie A–L

Serie M

Serie N

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I

A 1 – 12 B 1–3 E 1–2

432,–

492,–

504,–

66,–

76,–

98,–

138,–

200,–

II

B 4 – 10 E 3–4

396,–

441,–

450,–

58,–

68,–

88,–

120,–

180,–

III

C 1–3 D 1–2 E 5–6

336,–

378,–

390,–

52,–

64,–

78,–

108,–

156,–

IV

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7–8 1–2

303,–

345,–

354,–

46,–

55,–

67,–

98,–

130,–

C D F H C D H

4–7 3–4 3–5 1–2 8 – 11 5–6 3–5

246,–

303,–

306,–

35,–

46,–

56,–

84,–

112,–

180,–

198,–

204,–

30,–

37,–

47,–

68,–

90,–

135,–

156,–

159,–

25,–

31,–

39,–

56,–

68,–

21,–

25,–

35,–

45,–

58,–

16,–

21,–

28,–

35,–

56,–

25,–

31,–

39,–

56,–

68,–

12,–

18,–

22,–

22,–

35,–

9,–

12,–

13,–

13,–

20,–

Preisgruppe

V VI VII

G 1 – 4 rechts K 1–2

VIII

G 1 – 5 links K 3–4

Sonderplätze

Behindertenloge

Reihe 1

Podium Stehplätze

135,–

156,–

159,–

• Das Orgel­Abo (Serie Z) mit allen fünf Konzerten ist für 60,– erhältlich. • Einzelkarten zur Orgel­Reihe kosten einheitlich 15,–. • Education­Abos (Serien FK und MM) können ausschließlich telefonisch oder schriftlich erworben werden (Kontakt siehe Seite 128). • Abos zu Familienkonzerten (Serie FK) kosten einheitlich 32,– (Kinder) / 68,– (Erwachsene), Einzelkarten 10,– (Kinder) / 20,– (Erwachsene). • Abos zu Mitmachkonzerten (Serie MM) kosten einheitlich 18,– (Kinder) / 42,– (Erwachsene), Einzelkarten 6,– (Kinder) / 14,– (Erwachsene). 131

Saison 2022/23


Saalpläne & Eintrittspreise Kammermusiksaal

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Service

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5

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1

5

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OrchesterPodium

Em

1

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Kassenpreise nach Kategorien

Abonnement Preis­ gruppe

Block

Serie O

Serie P

Serie Q

Serie R

Serie SI

Serie T

Serie U

Serie V

Serie WO

Serie KA

4 Konz.

5 Konz.

7 Konz.

5 Konz.

3 Konz.

4 Konz.

4 Konz.

5 Konz.

4 Konz.

5 Konz.

1

2

3

Serie SII 3 Konz.

I

A D E

II

B C F Behindertenloge 1

III IV

114,– 176,– 162,– 158,– 90,– 120,– 128,– 158,– 112,– 150,–

84,– 133,– 105,– 112,– 63,–

84,–

G H Empore F Empore H Behindertenloge 2 Podium

45,–

16,– 25,–

33,–

10,– 15,–

20,–

8,–

• Die Konzerte der Serie World (WO) kosten auf allen Plätzen 35,–. • Das Konzert am 01.02.23 (P3) findet im Großen Saal statt. Einzelkarten unterliegen den dortigen Preiskategorien.

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91,– 112,– 112,– 105,–

26,– 35,–

Saison 2022/23

8,–

10,–


Ihr Konzertbesuch Philharmonie Berlin Herbert­von­Karajan­Straße 1 10785 Berlin

Barrierefreiheit Ausführliche Informationen zur Barrierefrei­ heit der Philharmonie – inklusive Lageplan mit barrierefreien Zugängen, Fahrstühlen und Behindertenparkplätzen – finden Sie auf unse­ rer Website.

Telefonische Information t +49 30 254 88­0 (9–20 Uhr)

 berliner­philharmoniker.de/barrierefrei

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Philharmonie

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Potsdamer Platz

M 48 M 85 200 300

Kammermusiksaal

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Kulturforum / Museen

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Abo- und Kartenbüro

M 48 M 85

M 48 M 85

1 Haupteingang Philharmonie

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2 Eingang Tiergartenstraße

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3 Osteingang

4 Eingang Potsdamer Straße

5 Haupteingang Kammermusiksaal

* Die Bushaltestelle Kulturforum (M 48, M 85) ist in Fahrtrichtung Schöneberg aufgrund der Bauarbeiten für das Museum der Moderne bis auf Weiteres außer Betrieb.

Linie U 2 (Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn­Bartholdy­Park) Linien S 1, S 2, S 25, S 26 (Potsdamer Platz) Linien RE 3, RE 4, RE 5 (Potsdamer Platz) Linien M 48 und M 85 (Kulturforum oder Varian­Fry­Straße), Linie 200 (Philharmonie oder Varian­Fry­Straße), Linie 300 (Philharmonie Süd oder Varian­Fry­Straße), M 29 (Potsdamer Brücke), M 41 (Potsdamer Platz) Auf dem Gelände der Philharmonie stehen nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung. Bitte nutzen Sie die Parkhäuser im Sony Center (Einfahrten Ben­Gurion­Straße und Bellevuestraße) sowie in den Potsdamer Platz Arkaden (Einfahrten am Reichpietschufer und in der Linkstraße). 134

Service


Hausöffnung 1 Stunde vor Konzertbeginn Garderobe Kostenlos mit Ihrer Eintrittskarte Programmhefte werden zum Preis von 3 bis 5 Euro an den Saaleingängen angeboten. Sie sind außerdem ab dem Tag des Konzerts auf unserer Website zu finden. Konzerteinführungen Bei Symphoniekonzerten der Berliner Phil­ harmoniker 50 Minuten vor Konzertbeginn. Informationen zu weiteren Einführungen finden Sie online.  berliner­philharmoniker.de/einfuehrungen Hinweis für Menschen mit Hörschädigung Mit Hörgerät können Sie unsere Konzerte sowohl im Großen Saal als auch im Kammer­ musiksaal induktiv hören. Den hierfür notwen­ digen mobilen Zusatzempfänger können Sie kostenfrei an den Informationstresen im Foyer ausleihen.

Shop In unserem Shop im Foyer der Philharmonie finden Sie eine breite Auswahl an Tonträgern der Berliner Philharmoniker, ihrer Kammermusik­ ensembles und Solisten. Dazu gibt es ein sorg­ fältig zusammengestelltes Sortiment an Büchern, außerdem Spannendes zum Hören und Lesen in unserer Abteilung »Klassik für Kinder«. Ein Highlight: die exklusiven Merchandising­ Artikel der Berliner Philharmoniker – zum Anziehen, zum Schreiben, zum Verschenken. Öffnungszeiten Wir haben während der Konzerte im Großen Saal sowie regelmäßig zu Konzerten im Kam­ mermusiksaal für Sie geöffnet. Weitere Informa­ tionen finden Sie auf unserer Website.  berliner­philharmoniker.de/shop  t +49 30 254 88­131 Ausgewählte Produkte können Sie außerdem im Online­Shop unseres Labels Berliner Philharmo­ niker Recordings bestellen.  berliner­philharmoniker­recordings.com

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Saison 2022/23


Die Philharmonie Berlin Wenn Sie unsere Konzerte besuchen, dürfen Sie sich nicht nur auf höchsten Musikgenuss freuen, sondern auch auf die Begegnung mit einem der berühmtesten Konzertsäle der Welt: der Philharmonie Berlin. Schon bei der Eröffnung des Großen Saals im Jahr 1963 war klar: Dieser von Hans Scharoun entworfene Bau schlägt ein neues Kapitel der Architekturgeschichte auf. Am offensichtlichsten wird diese Revolution durch die neuartige Platzierung des Orchester­ podiums in der Mitte des Raumes, umgeben von den Publikumsrängen – die traditionelle Gegenüberstellung von Musizierenden und Konzertgästen löst sich auf, ungekannte Pers­ pektiven auf das Zusammenspiel von Orchester und Dirigent eröffnen sich. Kein Wunder, dass neue Konzertsäle in aller Welt dieses spekta­ kuläre Konzept aufgriffen, von der Suntory Hall in Tokio bis zur Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Auch der 1987 eröffnete Kammer­ musiksaal von Scharouns Mitarbeiter und Partner Edgar Wisniewski folgt selbstverständ­ lich – als Variation des Großen Saals – dieser Raum­anordnung. Und noch viel mehr gibt es zu entdecken: Klangdiffusoren, die wie Vogelschwärme über die Saaldecke ziehen, oder die Orgel im Großen Saal mit ihrer expressiven Anordnung der Pfeifen. Die labyrinthischen Foyers bieten überraschende Ein- und Durchblicke, dazu außergewöhnliches Design wie die leuchten­ den Glasbausteine des Künstlers Alexander Camaro oder die Lampen von Günter Ssym­ mank, die sich – in Anlehnung an das Logo der Berliner Philharmoniker – aus je 72 Pen­ tagons zusammensetzen. So wird ein Besuch der ­Philharmonie durch das Zusammenspiel von Musik und Gestaltung zu einem sinnlichen ­Gesamterlebnis. Kommen Sie zu uns, hören Sie hin, schauen Sie sich um!

Führungen Unsere Philharmonie-Führungen geben span­ nende Einblicke in die Architektur und Akustik dieses einmaligen Gebäudes und vermitteln die Geschichte der Berliner Philharmoniker. Termine Die Führungen finden täglich um 13.30 Uhr statt. Tagesaktuelle Informationen finden Sie auf unserer Website. Preise Erwachsene 5 €, ermäßigt 3 € Schüler*innen kostenfrei Treffpunkt und Tickets Bühneneingang der Philharmonie Berlin. Tickets erhalten Sie dort ab 12 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Gruppenführungen Für Gruppen mit mehr als zehn Personen bie­ ten wir Sonderführungen an. Hierfür ist eine ­Buchung vorab erforderlich.  t +49 30 254 88-134  tour@berliner-philharmoniker.de Gruppenführungen sind in folgenden ­Sprachen verfügbar: Englisch, Französisch, ­Italienisch, ­Spanisch. Weitere Sprachen auf Anfrage. Preise Gruppenführung Deutsch: 40 € Fremdsprache: 50 € Studierende / Schüler*innen: 35 € Zzgl. Eintritt pro Person (5 € /3 € / kostenfrei für ­Schüler*innen) Online-Führungen Wir laden Sie ein, die Philharmonie auf Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone zu besichti­ gen – ganz bequem von zu Hause aus. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website.  berliner-philharmoniker.de/fuehrungen

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Service


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Saison 2022/23


Freunde der Berliner Philharmoniker

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Service


Sie möchten noch näher dran sein an den Berli­ ner Philharmonikern, mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen? Dann seien Sie herzlich will­ kommen in unserem Freundeskreis. Als Mitglied erhalten Sie Zugang zu exklusiven Veranstaltun­ gen mit Musikerinnen und Musikern des Orches­ ters, Sie lernen die Probenarbeit kennen und werden beim Kartenkauf bevorzugt behandelt. Vor allem aber ermöglichen Sie durch Ihren Beitrag wichtige Projekte der Berliner Phil­ harmoniker. Dazu gehören der Ankauf hoch­ wertiger Instrumente für das Orchester und die ­Finanzierung besonderer musikalischer Veran­ staltungen. Ein weiteres Anliegen ist die Aus­ stattung der Philharmonie mit aktueller Technik. So konnte dank des Vereins im Jahr 2020 der Kammermusiksaal mit modernsten Kameras und einem mobilen Videostudio ausgestattet werden. Auch das Archiv der Berliner Philhar­ moniker profitiert vom Freundeskreis, der regel­ mäßig den Erwerb von Dokumenten aus der Orchestergeschichte übernimmt. Übrigens: Wenn Sie zwischen 20 und 35 Jahre alt sind, haben Sie die Möglichkeit, dem Kreis der »Jungen Freunde« beizutreten, der ein um­ fangreiches, speziell auf Studierende und junge Berufstätige abgestimmtes Veranstaltungspro­ gramm anbietet. Gegründet wurde der Förderverein 1949, als Berlin nach dem Krieg in Trümmern lag und das Orchester heimatlos war. Damals war das Ziel der Bau einer neuen Philharmonie. Auch mit seinen heutigen Aufgaben bleibt der Verein, was er von Anfang an war: ein unverzichtbarer Begleiter der Berliner Philharmoniker.

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Saison 2022/23

Matineen 2022/23

•

So 30.10.22 11 Uhr Ophikleide, Viola d’amore und Singende Säge Eine Matinee mit kuriosen Instrumenten So 13.02.23 11 Uhr •»Musik muss aus dem Herzen kommen« Eine Rachmaninow-Matinee zum 150. Geburtstag des Komponisten

•

So 19.06.23 11 Uhr »Wie stark ist nicht dein Zauberton!« Eine Flöten-Matinee mit Emmanuel Pahud


Angebote für Freunde der Berliner Philharmoniker

Angebote für Mäzene der Berliner Philharmoniker

(Mindestbeitrag 100 Euro pro Jahr)

(Mindestbeitrag 5.000 Euro pro Jahr)

• drei Matineen und eine Gesprächsveran­ staltung pro Saison, bei denen Berliner ­Philharmoniker mitwirken • Besuch einer Generalprobe pro Spielzeit

Zusätzlich zu den Angeboten für Freunde und Förderer:

Angebote für Förderer der Berliner Philharmoniker (Mindestbeitrag 1.000 Euro pro Jahr) Zusätzlich zu den Angeboten für Freunde: • persönliche Betreuung durch die Geschäfts­ führung bzw. den Vorstand • exklusive Bestellmöglichkeit von Kaufkarten vor dem Vorverkaufstermin • Besuch einer weiteren Probe und einer zu­ sätzlichen Veranstaltung in der Reihe »Reden wir über Musik« • Einladung zur Saisoneröffnung durch die Stiftung Berliner Philharmoniker • bevorzugte Vergabe von Abonnements der Berliner Philharmoniker • Zusendung des Magazins der Berliner Phil­ harmoniker • bevorzugte Platzreservierung bei Veranstal­ tungen des Vereins • wenn gewünscht: Nennung im Jahresbericht oder anderen Publikationen

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Service

• T eilnahme an Tourneen der Berliner ­Philharmoniker inkl. Besuch von Proben und Konzerten, Treffen mit Musikerinnen und ­Musikern oder der Intendantin (für Selbst­ zahler und nach Möglichkeit) • Dinner mit dem Chefdirigenten und / oder der Intendantin sowie Musikerinnen und ­Musikern (für Selbstzahler) • Besuch von Arbeits- und Generalproben (nach Absprache) Sämtliche Beiträge und Spenden sind ­ steuerlich ­absetzbar. Kontakt Freunde der Berliner Philharmoniker e. V. t +49 30 254 88-222 f +49 30 254 88-245  freunde@berliner-philharmoniker.de  berliner-philharmoniker.de/freunde


Berliner Philharmoniker digital Die Welt der Berliner Philharmoniker ist bunt und vielfältig. Da ist es gar nicht so leicht, immer den Überblick zu behalten. Wann steht das nächste Mal eine Symphonie von Gustav Mah­ ler auf dem Programm? Und dieser Pianist, der nächste Woche debütiert – wie kann man etwas über den erfahren? Für solche Fragen empfeh­ len wir Ihnen unsere vielfältigen Medien. Und auch wenn Sie die Musik der Berliner Philhar­ moniker zu Hause erleben möchten, halten wir digitale Angebote für Sie bereit.

Immer auf dem Laufenden Ein zentraler Anlaufpunkt ist die Website der Berliner Philharmoniker mit ihrem umfassen­ den Konzertkalender, mit Informationen zu aktuellen Konzertprogrammen, mit Werkein­ führungen und Künstlerporträts. Und natürlich können Sie hier online Ihre Tickets und Abonne­ ments erwerben.  berliner-philharmoniker.de Wenn Sie ganz sichergehen wollen, dass Ihnen keine wichtige Information entgeht, bestellen Sie am besten unseren Newsletter. Dann mel­ den wir uns bei Ihnen, wenn es Neuigkeiten rund um das Orchester und die Philharmonie gibt, wenn ein Vorverkaufstermin bevorsteht oder wenn Sie sich auf eine Konzertübertragung freuen können.  berliner-philharmoniker.de/newsletter

Auch auf unseren Social-Media-Kanälen kön­ nen Sie im ständigen Kontakt mit uns bleiben – und sich mit anderen Musikbegeisterten aus­ tauschen. Musikerinnen und Musiker kommen in Kurzvideos zu Wort, wir berichten von Educa­ tion-Projekten und stellen Ihnen Gäste und neue Mitglieder des Orchesters vor. Hinzu kommen Konzertausschnitte, Tournee-Impressionen und Backstage-Einblicke.    

instagram.com/BerlinPhil facebook.com/BerlinPhil twitter.com/BerlinPhil youtube.com/BerlinPhil

Musik live und auf Abruf Ein digitales Angebot der besonderen Art ist unsere Digital Concert Hall. Hier übertragen wir nahezu jedes Konzertprogramm der Berli­ ner Philharmoniker live in exzellenter Bild- und Tonqualität. Hinzu kommt das Archiv mit Kon­ zerten, die bis in die Karajan-Ära zurückreichen. Die Digital Concert Hall ist immer für Sie geöff­ net, ob als Website oder als App für Fernseher und Mobilgeräte.  digitalconcerthall.com Weitere Konzertaufzeichnungen finden Sie im Online-Shop unseres Labels Berliner Phil­ harmoniker Recordings. Im Zentrum stehen hochwertige Editionen herausragender Inter­ pretationen, ausgestattet mit umfangreichen Begleitbüchern im Hardcover-Einband. Aber auch exklusive Geschenkartikel rund um die Berliner Philharmoniker sind im Angebot.  berliner-philharmoniker-recordings.com

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Saison 2022/23


Immersive Audio

Umgeben von

Musik

Plastisch und intensiv: Ab jetzt erleben Sie die Berliner Philharmoniker mit Immersive Audio in dreidimensionalem Klang. Das neue, auf Dolby Atmos basierende Tonformat lässt Sie noch tiefer in die Musik eintauchen und ihre räumliche Dimension unmittelbar erfahren. • Ab sofort verfügbar für die jüngsten vier Saisons im Konzert-Archiv • Keine Zusatzkosten Mehr erfahren unter digitalconcerthall.com/immersive


Stiftung Berliner Philharmoniker

Stiftungsvorstand

Stiftungsrat

Mitglieder

Mitglieder

Stellvertretende Mitglieder

Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer ­Leiter der Berliner Philharmoniker

Dr. Klaus Lederer Senator für Kultur und Europa

Dr. Torsten Wöhlert Staatssekretär für Kultur

Andrea Zietzschmann Intendantin

Claudia Roth Staatsministerin für Kultur und ­Medien, MdB

Stefan Dohr Orchestervorstand

Daniela Billig MdA

Dr. Andreas Görgen Ministerialdirektor bei der Beauf­ tragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Stanley Dodds Medienvorstand

Melanie Kühnemann-Grunow MdA

Stellvertretende Mitglieder

Dr. Anna Herrhausen Deutsche Bank AG

N. N. Orchestervorstand

Andreas Wittmann Gewähltes Mitglied der Berliner Philharmoniker

Olaf Maninger Medienvorstand

Martin Stegner Vorsitzender des Personalrats der Stiftung Berliner Philharmoniker Prof. Dr. Klaus Rauscher Vorsitzender der Freunde der Berliner Philharmoniker e. V. Dr. Hans-Michael Giesen Vorsitzender der Karajan-Akademie e. V. Prof. Dr. Hermann Parzinger Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Benanntes Mitglied

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Saison 2022/23

Dr. Ina Czyborra MdA Laura Neugebauer MdA Dr. Claudia Schmidt-Matthiesen Deutsche Bank AG Ulrich Knörzer Gewähltes Mitglied der Berliner Philharmoniker Julia Gartemann Mitglied des Personalrats der Stiftung Berliner Philharmoniker Klaus Schubert Freunde der Berliner Philharmoniker e. V. Dr. Julian Deutz Karajan-Akademie e. V. Gero Dimter Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Intendanz Andrea Zietzschmann Intendantin Dorothea Weinrebe Assistenz Stefan Ulrich Persönlicher Referent der Intendantin Sandra Stein Development ­Management •

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Assistenz Adina Nicolae Persönliche Referentin des Chefdirigenten Bettina Rettig Assistenz ­Orchester­vorstand N. N. Assistenz ­Medien­vorstand •

Orchesterproduktion • Robert Buchwald Leitung • Daniel Beták • Michael Frohloff • Shinnosuke Higashida • Enrico Starkulla Orchesterwarte • Thomas Hübsch Instrumentenbetreuung Presse • Elisabeth Hilsdorf Leitung • Lena Pelull • Zoe Howard Volontariat

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Konzertplanung Annette Mangold Leitung Anja Kühling N. N. Aline Oppermann Künstlerisches ­Betriebsbüro Inger Garcia de Presno Sebastian Schüßler Notenbibliothek Dr. Oliver Hilmes Kurator für Sonder­ projekte Isabelle Bergström Volontariat Ümit Temel Fahrdienst und ­künstlerische Betreuung •

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Service

Archiv • Katja Vobiller Education und Outreach • Katja Frei Leitung • Alexandra Hübner Assistenz • Sarah Maria Kosel • Susanne Luzia Kuster • Annegret Rehse • N. N. Projektmanagement • Katharina Maier Volontariat

Veranstaltungstechnik/ -management • Kai Mielisch Leitung • Arnd Dahlheim Assistenz • Henrike Gallmeister Disposition • Eva Eberle Leitung Produktionsbüro • Oliver Söllner • Wiebke Trebbin Produktionsbüro • Robert Eberle • Frank Adameit • Meike Aurich-Schnitt • N. N. Meister Veranstaltungs­ technik • Thorben Algner • Oliver Dieffenbacher • Cindy Golla • Oliver Grützmann • Bettina Herrmann • Jacob Herrmann • Florian Hoffmann • Paul Mohr • Bernhard Pippke • Benjamin Purfürst • Martin Schmidt • Sonja Schrödter • Christopher Springer • Ingo Stolzenburg Veranstaltungstechnik • Luca Faensen • Luca-Elia Wirtz • Marlene Zuz Auszubildende • Marco Buttgereit Leitung Tontechnik • Gero Meissner • Mirsat Neziraj • Hans Röder • Ulrich Stielau Tontechnik • Katharina Bernstone Leitung Videotechnik • Magdalena ZiebaSchwind • Andreas Ulrich • Pamela Willuhn Videotechnik

Marketing, ­Kommunikation, Vertrieb Kerstin Glasow Direktorin Carmen Schaeffer Projektkoordination & Kundenservice Sabine Eckmüller Projektmanagement Datenbanken •

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Redaktion Tobias Möller Leitung Saskia Dittrich Online-Redaktion und digitale Projekte Maria Vannier Jingwenfei Wang Social Media Dr. Oliver Hilmes Chefredaktion Magazin Phil •

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Stephan Kock Dr. Nicole Restle Dr. Anne Röwekamp Hendrikje Scholl

Marketing Natalie Schwarz Leitung Anne Schkutek Performance Marketing Managerin Ewa Boroń Carolin Gernandt N. N. Volontariat •

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Shop Alexej Sauer Leitung Jan Reichardt •

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Verwaltung Frank Kersten Geschäftsführender Direktor der Stiftung ­Berliner Philharmoniker/ Geschäftsführer der Berliner Philharmonie gGmbH Ivonne Kalchert Assistenz/Büroleitung Michaela Hohn Kerstin Sorge Finanzen gGmbH Susanne Schneider Dokumentation Kay Deutscher Leitung Finanzen/­ Controlling/IT Elke Hochheim Claudia Praechter Undine Schulte-Tornay Katrin Zimmermann Finanzen Daniel Elter Daniel Sternberg Tonda Vogt IT-Systemadministration Sebastian Ehlert Marion Eisel Domenico Morgana Marco Weller Personal und Reisen Daniela Föhrenbach Leitung Abonnementund Kartenbüro Djamila Isokeit Jennifer Öhlkers Saskia Thiemich Abonnement- und ­Kartenbüro Cordula Denker-Rust Leitung Konzertkasse Katja Sommerfeld Britta Kretschmer Konzertkasse

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Giorgio Brunetti Leitung Gebäude­ management Karin Markus Assistenz N. N. Leitung Haustechnik Martin Haug Ulrich Hönicke Thomas Kannler Antonius Kostas Rüdiger Lange Thomas Riedel N. N. Haustechnik Ria Scholl Poststelle/Fundbüro

Berlin Phil Media GmbH •

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Personalrat der Stiftung Berliner Philharmoniker Martin Stegner Vorsitzender Daniel Beták Julia Gartemann Anja Kühling Anna Mehlin Simon Rössler Andreas Ulrich

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Meike Aurich-Schnitt Frauen-/Gleichstellungs­ beauftragte Ria Scholl Stellvertretende Frauen-/Gleichstellungs­ beauftragte

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Betriebsrat der Berliner Philharmonie gGmbH Alexej Sauer Vorsitzender Annegret Rehse Dr. Nicole Restle

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Saison 2022/23

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Olaf Maninger Geschäftsführer Felix Feustel Leitung Berliner Philhar­ moniker Recordings Lena Gutmann-Heß Timo Hagemeister Kathrin Greger Business Analytics Christoph Franke Creative Producer Jakob von Bernstorff Video Producer Friedrich Kille Heidi Büttner Digital Concert Hall für Institutionen Wibke Werner Finanzen/Controlling Masato Nakamura Projektmanagement Japan Rahel Seidenberg Kinoübertragungen Patricia Rosner Kooperationen und ­Business Development Anna Kolbert Kundenbetreuung Martin Dirnberger Marketing Projekt­ management Ina Heimann Rechtsangelegenheiten Susanne Ziese Leitung Redaktion Michaela Neukirch Victoria Tafferner Leitung Social Media Alexander Henry Ben Niran Dominique Schweizer

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Marcus Forchner Leitung Software­ entwicklung (Client Services) Marc Dahlenburg Leitung Software­ entwicklung (Backend Services) Dirk Bachem Andreas Wolf Eduardo Puente Cloud Infrastructure Olaf Meyer UI/UX-Design Chiara De Maria Corporate Content ­Marketing Jan Beardi TV Apps Richard Penny Mike Kascel Web Apps Thomas Heß Kai Oelfke Mobile Apps Charlotte Sinn Sonderprojekte und Büroleitung


In Eigenregie:

Berliner Philharmoniker Recordings Mit dem Label Berliner Philharmoniker Recordings hat das Orchester die Konzeption und Herausgabe seiner Aufnahmen in die eigene Hand genommen. Dabei entstehen Editionen von höchster Qualität, die so einzigartig sind wie der Klang der Berliner Philharmoniker. Die Diskographie mit Chefdirigent Kirill Petrenko wurde auf dem hauseigenen Label begründet. Neben aktuellen Highlights weitet eine historische Serie den Blick auf die Geschichte des Orchesters.

Höchste Qualität – innen wie außen Alle Aufnahmen – ob auf CD, SACD, Blu-ray oder Vinyl – erfolgen auf dem neuesten Stand der Technik. Ergänzt werden sie durch Videomaterial sowie umfangreiche Booklets. Individuell und mit hohem ästhetischen Anspruch gestaltet, vermitteln die Editionen so ein einzigartig umfassendes Musikerlebnis. Entdecken Sie alle Editionen unter berliner-philharmoniker-recordings.com


Karajan-­Akademie Freunde der Berliner Philharmoniker e. V. Vorstand

Vorstand

Dr. Hans-Michael Giesen Vorsitzender Legerwall Partnerschaft mbB von Rechtsanwälten

Prof. Dr. Klaus Rauscher Vorsitzender Ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG

Andrea Zietzschmann Stellvertretende Vorsitzende Intendantin der Stiftung Berliner ­Philharmoniker

Klaus Schubert Stellvertretender Vorsitzender Rechtsanwalt

Stefan Dohr Stellvertretender Vorsitzender Orchestervorstand der Berliner ­Philharmoniker Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer ­Leiter der Berliner Philharmoniker Dr. Sabine Bolstorff-Bühler Bühler-Bolstorff-Stiftung Berlin Dr. Julian Deutz Vorstand Finanzen und Personal der Axel Springer SE N. N. Mitglied des Orchestervorstands der Berliner Philharmoniker Christian Lewandowski Vorsitzender des Vorstands der Gegenbauer Holding SE & Co. KG Klaus Siegers Vorsitzender des Vorstands der Weberbank Actiengesellschaft Geschäftsführung Peter Riegelbauer Geschäftsführer Clara Kroher Referentin der Geschäftsführung Carolin Trispel Volontariat 147

Saison 2022/23

Prof. Dr. Klaus-Peter Hillebrand Schatzmeister Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwalt Dr. Regina Ruppert Stellvertretende Schatzmeisterin Geschäftsführerin der Selaestus P. M. GmbH Andrea Zietzschmann Schriftführerin Intendantin der Stiftung Berliner ­Philharmoniker Susanne Stähr Stellvertretende Schriftführerin Dramaturgin und Autorin Kuratorium Dr. Christina Stresemann Vorsitzende Vorsitzende Richterin am ­Bundesgerichtshof Prof. Dr. Norbert Lammert Stellvertretender Vorsitzender Vorsitzender der Konrad-AdenauerStiftung e. V. Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer ­Leiter der Berliner Philharmoniker Dr. Christian Bruch Vorsitzender des Vorstands Siemens Energy AG

Dr. Manfred Gentz Ehemaliger Vorstandsmitglied der ­Daimler AG Prof. Dr. Christian Gerhaher Sänger Dr. Karl-Ludwig Kley Vorsitzender des Aufsichtsrats E.ON SE Dr. Richard Lutz Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG Prof. Dr. Brigitte Oetker Publizistin Prof. Wolfgang Rihm Komponist Dr. Wolfgang Schäuble Ehemaliger Präsident des Deutschen Bundestages Patricia Schlesinger Intendantin des Rundfunk ­Berlin-Brandenburg Sebastian Turner Medienunternehmer Dr. Theodor Weimer Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG Geschäftsführung Sibylle Juling


THE GRAND GATSBY Die Goldene 20er Party im

Vox Restaurant

17.06.2022 & 15.07.2022

VOX Restaurant & Bar Marlene-Dietrich-Platz 2 10785 Berlin T: +49 30 2553 1507 E: vox.berlin@hyatt.com W: vox-restaurant.de


Impressum

Herausgegeben von der Berliner Philharmonie gGmbH für die Stiftung Berliner Philharmoniker Direktorin Marketing, Kommunikation und Vertrieb: Kerstin Glasow Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin  redaktion@berliner-philharmoniker.de Redaktion: Tobias Möller (V. i. S. d. P.) Mitarbeit: Stephan Kock, Anne Röwekamp, Hendrikje Scholl Texte: Benedikt von Bernstorff (S. 53–71, 75–88), Martin Demmler (S. 23–25, 28/29), Katja Frei (S. 93/94), Katja Frei / Thomas A. Herrig (S. 45), Oliver Hilmes (S. 36–38, 90), Oliver Hochkeppel (S. 72), Winrich Hopp (S. 40/41), Malte Krasting (S. 20–22), Tobias Möller (S. 17/18, 27/28, 31–35, 43, 46/47), Nicole Restle (S. 105–124) Bildredaktion und Produktion: Natalie Schwarz Artwork: Studio Oliver Helfrich Layout & Satz: Sultan Berlin Design Studio, Bettina Aigner Herstellung: Bonifatius GmbH, 33100 Paderborn

Bildnachweise: S. 4, 5: Heribert Schindler, S. 7: (oben) Stefan Höderath, (unten) Monika Rittershaus, S. 8: Alexander Heil / Deutsche Bank AG, S. 9: Lena Ganssmann, S. 10: Kristian Schuller, S. 12/13, 21: Stephan Rabold, S. 16, 24, 26, 30, 34, 38: Heribert Schindler, S. 42: Scholz & Friends, S. 47: UNHCR / Kamrul Hasan, S. 51: Monika Rittershaus, S. 52: Danny Clinch / Los Angeles Philharmonic, S. 57: (oben) Felix Broede, (unten) Sandrah Steh, (Mitte) Phillip Knott, S. 60: (oben) Matthias Creutziger, (Mitte) Anna Dabrowska, (unten) www.annas-foto.de, S. 63: (oben links) Martin U. K. Lengemann, (oben rechts) Peter Adamik, (unten) Sarah Katharina, S. 64: Adriano Heitman, S. 70: (oben rechts) Nikolaj Lund, (oben links) Felix Broede, (unten rechts) André Josselin, (unten links) Camille Blake, S. 73: (oben) Jörg Steinmetz, (Mitte) Birna Ketilsdóttir Schram, (unten) Anu Hammer, S. 76: (oben) Stephan Röhl, (unten) Felix Broede, S. 79: Simon Fowler / Warner Classics, S. 85: Ari Magg, S. 86: (oben) Nikolaj Lund, (Mitte) Yiorgos Mavropoulos, (unten) Laure Bernard, S. 89: (oben) Muhsin Akgun, (Mitte) Ben Bonouvrier, (unten) Mariana Maltoni, S. 92: Monika Rittershaus, S. 95: Yan Revazov, S. 98: Sebastian Busse, S. 126, 137: Heribert Schindler, S. 138: Monika Rittershaus

Stand: April 2022 Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten.

Wir danken unserem Berliner Hotelpartner für seine Großzügigkeit bei der Unterbringung und Betreuung unserer Gastkünstlerinnen und -künstler.

Diese Broschüre wurde mit Energie aus 100 % Wasserkraft (oder Öko-Strom) und ohne schädlichen Industriealkohol hergestellt. Die Produktion nimmt eine Druckerei vor (Bonifatius GmbH), die ein Qualitäts- und Umweltsystem aufgebaut hat, das alle Anforderungen der DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001 sowie die Vorgaben des Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) der Europäischen Union erfüllt. 149

Saison 2022/23


Register Mitwirkende A

Ablinger-Sperrhacke Wolfgang 105 Adès Thomas 105 Aimard Pierre-Laurent 121, 123 Alder Louise 120 Altstaedt Christoph 119 Andsnes Leif Ove 110 Anna Gréta Trio 112 Argerich Martha 113 Atom String Quartet 107 Aydin Ozgür 112 Aynur 107

B

Bader Alexander 118 Barenboim Daniel 113, 123 Batiashvili Lisa 120 Behle Daniel 113 Belcea Quartett 110 Bell Joshua 117 Bendix-Balgley Noah 109, 118, 120 Benoit Elsa 118 Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker 110 Blex Christian 115 Blomstedt Herbert 106 Bolero Berlin 109 Bonacina Céline 112 Bronfman Yefim 124 Bundesjugendorchester 119 Busk Sørensen Jesper 118

C

Cardoso Flávio 121 Carminho 121 Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker 112 Chamayou Bertrand 116 Chamber Orchestra of Europe 108, 120 Charvet Adèle 108 Chemirani Bijan 118 Chemirani Djamchid 118 Chemirani Keyvan 118 Concerto Melante 114 Corti Francesco 122 Crebassa Marianne 119

D

Davies Iestyn 118 Delepelaire Bruno 110, 113, 120 Dembélé Sidiki 109 Demers Isabelle 122 Devieilhe Sabine 108 Dias André 121 Dohr Stefan 119 Dörschel Thomas 115 Dreisig Elsa 113 Dudamel Gustavo 121 Dumestre Vincent 121 Dupont Jean-Baptiste 116

150

Service

E

Eberle Veronika 108 Emelyanychev Maxim 108 Ensemble L’Arpeggiata 119

F

Fabia Mantwill Orchestra 121 Fagioli Franco 118 Faust Isabelle 108 Fischer Iván 106 Fischer Tim 115 Franck Mikko 122 Fray David 115 Fuchs Julie 108 Fuchs Wenzel 106

G

Galland Stéphane 118 Garanča Elīna 123 Gartemann Cornelia 112, 113 Gartemann Julia 112, 113 Gast Arvid 110 Geraldes Pedro 121 Gerhaher Christian 110, 113 Gerstein Kirill 117 Gilbert Alan 117 Giustiniani Anicio Zorzi 118 Grosz Amihai 116, 120

H

Haïm Emmanuelle 118 Hamelin Marc-André 106 Harding Daniel 107 Heever Elza van den 119 Hespèrion XXI 110 Hilley Clay 119 Höfer Cordelia 108, 116, 122 Hopp Max 122 Hoss Nina 118 Huber Gerold 110

I

Il pomo d’oro 122 Ito Marlene 120 Ivić Aleksandar 120

J

Janowski Marek 106 Jaroussky Philippe 119 Järvi Paavo 117 Jehl Guillaume 118 Jerusalem Quartett 113 Joachim Kühn Trio 107 Junge Deutsche Philharmonie 119, 129

K

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker 109, 111, 115, 118, 122, 123, 124 Kashimoto Daishin 117 Kaufmann Jonas 112 Keary Alan 109 Kermarrec Solène 112 Koch Wolfgang 105, 119 Koopman Ton 118 Krauss Naomi 122 Kuusisto Pekka 105

L

Lademann Stephan Matthias 124 Latry Olivier 114 La Voce Strumentale 107 Lehmkuhl Wiebke 113, 120 Le Poème Harmonique 121 Lezhneva Julia 107

M

Made in Berlin 121 Mahler Chamber Orchestra 109 Maia Tiago 121 Mäkelä Klaus 120 Mälkki Susanna 123 Malkoç Caner 107 Mallwitz Joana 109 Marshall Sir Wayne 107 Mattei Peter 115 Matthes Ulrich 116 Mehta Zubin 124 Michel-Dansac Donatienne 116 Middleton Joseph 119 Millar Cynthia 122 Monnet Makeda 116

N

Nahmer Christoph von der 112, 113 Nahmer Martin von der 113 Nelsons Andris 111, 124 Nott Jonathan 119 Nylund Camilla 111

O

Ólafsson Víkingur 112, 119 Oramo Sakari 109 Orfeó Català 120

P

Paramalingam Balakumar 118 Pardatscher Sophie 109 Pereyra Adrian 119 Peter Mauro 120 Petersen Marlis 124 Petrenko Kirill 105, 109, 112, 113, 114, 115, 116, 119, 120, 123, 124 Philharmonia Klaviertrio Berlin 124 Philharmonisches Streich­ quartett 122 Philharmonische Stradivari-­ Solisten Berlin 120 Pianca Luca 107 Pluhar Christina 119

Q

Quatuor Diotima 117

R

Rantala Iiro 115 Rattle Sir Simon 116 Rhoda Scott Duo 112 RIAS Kammerchor 116 Riegelbauer Peter 118 Roth François-Xavier 108 Roturier Simon 120 Rouvali Santtu-Matias 112 Rundfunkchor Berlin 105, 108, 113, 116, 122 Ruppik Ruven 107

S

Salonen Esa-Pekka 112, 114, 118 Schlichte Jan 118 Schuster Michaela 119 Schweigert Stefan 106 Segal Vincent 118 Selaocoe Abel 109 Semenchuk Ekaterina 105 Shimizu Naoko 120 Simonischek Max 108 Sinkovsky Dmitry 107 Sinopoulos Sokratis 118 Sokhiev Tugan 110 Spyres Michael 122 Staples Andrew 107, 109 Stella Julien 118 Stražanac Krešimir 120

T

Teutsch Götz 108, 116, 122 Tharaud Alexandre 123 Theorin Iréne 119 Thielemann Christian 111 Tiberghien Cédric 122 Ticciati Robin 120 Tiempo Sergio 121 Tilling Camilla 115 Torres Xavi 107

U

Uchida Mitsuko 111

V

Várjon Dénes 108 Vierdag Jeroen 107 Vogt Klaus Florian 124 Voorand Kadri 112

W

Weber Knut 113 Weidmann Markus 118 Willis Sarah 112 Wollny Michael 121

Y

Young Simone 122


Register Komponistinnen und Komponisten A

H

Adams John 111, 112 Adès Thomas 105, 152 Adler Samuel 120

B

Bach Carl Philipp Emanuel 119 Bach Johann Christoph 114 Bach Johann Sebastian 109, 111, 114, 116, 118, 122 Barber Samuel 117, 122 Barden Mark 119 Barry Gerald 105 Bartók Béla 108, 113, 114, 120, 124 Beethoven Ludwig van 106, 110, 114, 117, 119, 120 Bendix-Balgley Noah 120 Berio Luciano 116 Berlioz Hector 105, 120 Blacher Boris 117 Borboudakis Minas 119 Boulanger Nadia 109 Brahms Johannes 106, 114, 115, 124 Bruckner Anton 111

C

Cage John 116 Chin Unsuk 107 Cimarosa Domenico 119 Copland Aaron 109

D

Dallapiccola Luigi 105 Dean Brett 119 Debussy Claude 108, 112, 115, 116 Dohnányi Ernő 117 Dukas Paul 108 Dupont Jean-Baptiste 116 Dupré Marcel 107, 110 Dutilleux Henri 117 Dvořák Antonín 110, 119, 124

F

Händel Georg Friedrich 107, 118, 122 Hartmann Karl Amadeus 116 Hasse Johann Adolph 107, 122 Haydn Joseph 108, 114 , 119 Hensel Fanny 122 Holst Gustav 110 Hosokawa Toshio 117 Hummel Johann Nepomuk 108

I

Irgens-Jensen Ludvig 115 Ives Charles 121

J

Janáček Leoš 108, 110, 117

K

Karg-Elert Sigfrid 110 Korngold Erich Wolfgang 109, 112, 113 Kurtág György 117

L

Lalo Édouard 110 Ligeti György 109, 115, 116, 117, 119, 123 Liszt Franz 113 Loewe Carl 124 Lutosławski Witold 113

M

Mahler Gustav 105, 106, 111, 115, 123 Martinů Bohuslav 116, 124 Mascagni Pietro 112 Mazzocchi Domenico 121 Mendelssohn Bartholdy Felix 108, 113, 122 Messiaen Olivier 116, 117, 122 Monteverdi Claudio 119, 121 Moulinié Étienne 119 Mozart Wolfgang Amadeus 108, 109, 119, 120, 121

Fauré Gabriel 123 Françaix Jean 121 Franck César 123

N

G

Ortiz Gabriela 121

Norman Andrew 109

O

Galuppi Baldassare 119 Gardel Carlos 109 Gershwin George 109 Ginastera Alberto 109, 121 Graun Carl Heinrich 107 Grieg Edvard 123 Guilmant Félix Alexandre 110

151

Saison 2022/23

P

W

R

X

Pártos Ödön 120 Perez Davide 122 Pfitzner Hans 111, 124 Piazzolla Astor 109 Porpora Nicola 107, 122 Prokofjew Sergej 112, 113 Puccini Giacomo 122 Purcell Henry 119 Rameau Jean-Philippe 123 Rautavaara Einojuhani 122 Ravel Maurice 109, 114, 121, 123 Reger Max 106, 110, 116, 122, 124 Reubke Julius 107 Rheinberger Josef Gabriel 122 Roger-Ducasse Jean 107 Rossi Luigi 119, 121

S

Salonen Esa-Pekka 112, 114, 118, 122 Sardaryan Hovik 123 Sarro Domenico 122 Schmidt Franz 107 Schönberg Arnold 111, 113, 114 Schostakowitsch Dmitri 108, 113, 120, 152 Schreker Franz 111 Schubert Franz 106, 109, 110, 115, 124 Schumann Robert 106, 119, 120, 124 Sibelius Jean 109, 122 Smetana Bedřich 112, 120 Sommer Hans 124 Srnka Miroslav 115 Strauss Richard 106, 107, 111, 119, 124 Strawinsky Igor 116, 118, 123 Streich Lisa 123 Suk Josef 124

T

Telemann Georg Philipp 107, 114 Tschaikowsky Peter 110, 112, 113, 120, 123, 124

V

Vaughan Williams Ralph 107 Verdi Giuseppe 112 Vierne Louis 110 Vivaldi Antonio 107, 118, 122

Wagner Richard 111, 114, 123, 124 Weill Kurt 109 Widmann Jörg 120 Widor Charles-Marie 114 Wolfe Julia 123 Wolf Hugo 121, 124 Wustin Alexander 110 Xenakis Iannis 105

Y

Ysaÿe Eugène 121

Z

Zimmermann Bernd Alois 105, 115, 116


Konzertübersicht

 August  / September 2022 Fr

26.08.

19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko Mahler

Sa So

10.09. 11.09.

19 Uhr 20 Uhr

Berliner Philharmoniker, Thomas Adès, Pekka Kuusisto Berlioz, Adès, Barry

D1 F1

Seite 105

Do 15.09. Fr 16.09. Sa 17.09.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, Wolfgang Koch, Ekaterina Semenchuk, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Rundfunkchor Berlin Xenakis, Zimmermann, Dallapiccola

A1 C1 E1

Seite 105

Do 22.09. Fr 23.09. Sa 24.09.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Marek Janowski, Marc-André Hamelin Reger, Schumann

G1 M1 N1

Seite 106

Do 29.09. Fr 30.09. Sa 01.10.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Herbert Blomstedt Schubert, Beethoven

H1 B1

Seite 106

Seite 105

 Oktober 2022 Do 06.10. Fr 07.10. Sa 08.10.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Iván Fischer, Wenzel Fuchs, Stefan Schweigert Strauss, Mahler

I1 K1 L1

Seite 106

So

09.10.

11 Uhr

Serie Orgel Sir Wayne Marshall Schmidt, Roger-Ducasse, Reubke, Dupré

Z1

Seite 107

Mo 10.10.

20 Uhr

La Voce Strumentale, Dmitry Sinkovsky, Julia Lezhneva, Luca Pianca Telemann, Porpora, C. H. Graun, Vivaldi, Hasse, Händel

R1

Seite 107

Di

11.10.

20 Uhr

Serie World Aynur, Xavi Torres, Jeroen Vierdag, Kristijan Krajnčan, Ruven Ruppik, Caner Malkoç

WO 1

Seite 107

Do 13.10. Fr 14.10. Sa 15.10.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Daniel Harding, Andrew Staples Chin, Vaughan Williams, Strauss

A2 M2 N2

Seite 107

Fr

14.10.

20 Uhr

Jazz at Berlin Philharmonic Joachim Kühn Trio, Atom String Quartet

P1

Seite 107

So So

16.10. 23.10.

16 Uhr 16 Uhr

Philharmonischer Salon Max Simonischek, Mitglieder der Berliner Philharmoniker, Cordelia Höfer, Götz Teutsch

S I1 S II1

Seite 108

Do 20.10. Fr 21.10. Sa 22.10.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, François-Xavier Roth, Isabelle Faust, Julie Fuchs, Adèle Charvet, Damen des Rundfunkchors Berlin Dukas, Bartók, Debussy

H2 C2 D2

Seite 108

Do 27.10. Fr 28.10. Sa 29.10.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Maxim Emelyanychev, Sabine Devieilhe Mozart

G2 E2 F2

Seite 108

Do 27.10.

20 Uhr

Chamber Orchestra of Europe, Dénes Várjon, Veronika Eberle Haydn, Hummel, Janáček, Mendelssohn

O1

Seite 108

Mo 31.10.

20 Uhr

Bolero Berlin Piazzolla, Gershwin, Gardel, Weill, Ravel, Bach, Boulanger

Q1

Seite 109

152

Service


 November 2022 Mi 02.11. Do 03.11. Fr 04.11.

20 Uhr 20 Uhr 20 Uhr

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, Noah Bendix-Balgley Norman, Mozart, Korngold

Mi

02.11.

20 Uhr

Philharmonischer Diskurs Luisa Neubauer, Daniel Cohn-Bendit, Christiane Florin

Di

05.11.

19 Uhr

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, Sakari Oramo, Sophie Pardatscher Sibelius, Copland, Ligeti, Ginastera

KA 1

Seite 109

Mo 07.11.

20 Uhr

Mahler Chamber Orchestra, Joana Mallwitz, Andrew Staples Schubert, Britten

O2

Seite 109

Di

08.11.

20 Uhr

Serie World Abel Selaocoe, Alan Keary, Sidiki Dembélé

WO 2

Seite 109

Mi

09.11.

20 Uhr

Serie Klavier Leif Ove Andsnes Janáček, Wustin, Beethoven, Dvořák

U1

Seite 110

Mi

30.11.

20 Uhr

Hespèrion XXI, Jordi Savall Musica nova 1500–1700

R2

Seite 110

B2 I2

Seite 109

Seite 109

 Dezember 2022 Fr Sa So

02.12. 03.12. 04.12.

20 Uhr 19 Uhr 20 Uhr

Berliner Philharmoniker, Tugan Sokhiev, Bruno Delepelaire Lalo, Tschaikowsky

H3 L2 A3

Seite 110

Sa

03.12.

20 Uhr

Serie Vokal Christian Gerhaher, Gerold Huber Schubert

V1

Seite 110

So

04.12.

11 Uhr

Serie Orgel Arvid Gast, Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker Guilmant, Reger, Vierne, Dupré, Karg-Elert, Holst

Z2

Seite 110

Di

06.12.

20 Uhr

Belcea Quartett Beethoven, Schubert

T1

Seite 110

Do 08.12. Fr 09.12. Sa 10.12.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Andris Nelsons, Mitsuko Uchida Schönberg, Bruckner

B3 C3 N3

Seite 111

Sa Sa So So

10.12. 10.12. 11.12. 11.12.

10 Uhr 11.30 Uhr 10 Uhr 11.30 Uhr

Mitmachkonzert Mitglieder der Berliner Philharmoniker, Friederike Karig, Pablo Mendizabal

So

11.12.

20 Uhr

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, Christian Thielemann, Camila Nylund Wagner, Mahler, Adams, Schreker

KA 2

Seite 111

Do 15.12. Fr 16.12. Sa 17.12.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Christian Thielemann, Camilla Nylund Wagner, Strauss, Pfitzner, Bach

G3 M3

Seite 111

Fr

16.12.

20 Uhr

Jazz at Berlin Philharmonic Kadri Voorand, Mihkel Mälgand, Anna Gréta Trio, Rhoda Scott Duo, Céline Bonacina

P2

Seite 112

Sa So

17.12. 18.12.

15 Uhr 11 Uhr

Familienkonzert Sarah Willis, Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

Di

20.12.

20 Uhr

Cornelia Gartemann, Christoph von der Nahmer, Julia Gartemann, Solène Kermarrec, Ozgür Aydin Debussy, Smetana, Korngold

Q2

Seite 112

Mi 21.12. Do 22.12.

20 Uhr 20 Uhr

Berliner Philharmoniker, Santtu-Matias Rouvali, Víkingur Ólafsson Salonen, Adams, Prokofjew

E3 K2

Seite 112

Do 29.12. Fr 30.12. Sa 31.12.

20 Uhr 20 Uhr 17:30 Uhr

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, Jonas Kaufmann Tschaikowsky, Prokofjew, Verdi, Mascagni und andere

153

Saison 2022/23

Seite 111

Seite 112 FK 1

Seite 112


 Januar 2023 Fr Sa So

06.01. 07.01. 08.01.

20 Uhr 19 Uhr 20 Uhr

Berliner Philharmoniker, Daniel Barenboim, Martha Argerich Tschaikowsky, Lutosławski

F3 I3

Seite 113

Mi

11.01.

20 Uhr

Cornelia Gartemann, Christoph von der Nahmer, Julia Gartemann, Martin von der Nahmer, Bruno Delepelaire, Knut Weber Liszt, Schönberg, Korngold

Q3

Seite 113

Do 12.01. Fr 13.01. Sa 14.01.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, Elsa Dreisig, Wiebke Lehmkuhl, Daniel Behle, Christian Gerhaher, Rundfunkchor Berlin Mendelssohn

K3 L3 N4

Seite 113

Di

17.01.

20 Uhr

Philharmonischer Diskurs Tessa Ganserer, Margarete Stokowski, Christiane Florin

Mi

Seite 113

18.01.

20 Uhr

Jerusalem Quartett Prokofjew, Schostakowitsch, Bartók

T2

Seite 113

Do 19.01. Fr 20.01. Sa 21.01.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Esa-Pekka Salonen, Olivier Latry Ravel, Salonen, Bartók

D3 B4 E4

Seite 114

Sa

21.01.

22 Uhr

Late Night Mitglieder der Berliner Philharmoniker, Esa-Pekka Salonen Salonen, Bach

Seite 114

Sa Sa So So

21.01. 21.01. 22.01. 22.01.

10 Uhr 11.30 Uhr 10 Uhr 11.30 Uhr

Mitmachkonzert Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker, Friederike Karig, Pablo Mendizabal

Seite 114

So

22.01.

11 Uhr

Serie Orgel Olivier Latry Wagner, Widor

Z3

Seite 114

Mi

24.01.

20 Uhr

Concerto Melante, Raimar Orlovsky, Anna-Lena Elbert, David Erler, Johannes Gaubitz, Wolf Matthias Friedrich J. S. Bach, Telemann, J. Chr. Bach

R3

Seite 114

Mi 25.01. Do 26.01. Fr 27.01.

20 Uhr 20 Uhr 20 Uhr

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko Brahms, Schönberg, Beethoven

A4 C4

Seite 114

So

20 Uhr

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, Christian Blex, Camilla Tilling Zimmermann, Irgsen-Jensen, Mahler

KA 3

Seite 115

Jazz at Berlin Philharmonic Iiro Rantala, Mitglieder der Berliner ­Philharmoniker

P3

Seite 115

29.01.

 Februar 2023 Mi

01.02.

Fr Sa

03.02. 04.02.

Mi

08.02.

20 Uhr

Serie Vokal Peter Mattei, David Fray Schubert

V2

Seite 115

Do 09.02. Fr 10.02. Sa 11.02.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Biennale der Berliner Philharmoniker Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko Ligeti, Srnka, Debussy

G4 F4 H4

Seite 115

Sa

11.02.

22 Uhr

Biennale der Berliner Philharmoniker Late Night Tim Fischer, Thomas Dörschel

So

12.02.

11 Uhr

Familienkonzert Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko Debussy

FK 2

Seite 116

Di

14.02.

20 Uhr

Biennale der Berliner Philharmoniker Serie Klavier Bertrand Chamayou Cage, Hartmann, Berio, Messiaen, Ligeti

U2

Seite 116

Do 16.02. Fr 17.02. Sa 18.02.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Biennale der Berliner Philharmoniker Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle, Makeda Monnet, Donatienne Michel-Dansac, Amihai Grosz, Rundfunkchor Berlin Zimmermann, Martinů, Ligeti

I4 M4

Seite 116

So

19.02.

11 Uhr

Serie Orgel Jean-Baptiste Dupont Bach, Reger, Dupont, Strawinsky, Ligeti

Z4

Seite 116

So So

19.02. 26.02.

16 Uhr 16 Uhr

Biennale der Berliner Philharmoniker Philharmonischer Salon Ulrich Matthes, Mitglieder der Berliner Philharmoniker, Cordelia Höfer, Götz Teutsch

S I2 S II2

Seite 116

154

20 Uhr

Strom – Festival für elektronische Musik

Service

Seite 115

Seite 115


Di

21.02.

20 Uhr

Biennale der Berliner Philharmoniker RIAS Kammerchor, Sofi Jeannin Ligeti, Bartók, Kodály

Mi

22.02.

20 Uhr

Biennale der Berliner Philharmoniker Quatuor Diotima Janáček, Ligeti

T3

Seite 117

Do 23.02. Fr 24.02. Sa 25.02.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Biennale der Berliner Philharmoniker Berliner Philharmoniker, Alan Gilbert, Joshua Bell Blacher, Barber, Dutilleux

K4 D4 B5

Seite 117

Sa

22 Uhr

Biennale der Berliner Philharmoniker Late Night Mitglieder der Berliner Philharmoniker, Alan Gilbert, Kirill Gerstein Kurtág, Dohnányi, Ligeti

25.02.

Seite 117

Seite 117

 März 2023 Do 02.03. Fr 03.03. Sa 04.03.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Paavo Järvi, Daishin Kashimoto Messiaen, Hosokawa, Beethoven

Sa Sa So So

10 Uhr 11.30 Uhr 10 Uhr 11.30 Uhr

Mitmachkonzert Mitglieder der Berliner Philharmoniker, Friederike Karig, Pablo Mendizabal

Do 09.03. Fr 10.03. Sa 11.03.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Emmanuelle Haïm, Elsa Benoit, Franco Fagioli, Iestyn Davies, Anicio Zorzi Giustiniani Händel

E5 F5 N5

Seite 118

So

12.03.

20 Uhr

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, Ton Koopman Bach

KA 4

Seite 118

Do 16.03.

20 Uhr

Philharmonischer Diskurs Seyran Ateş, Anna-Nicole Heinrich, Christiane Florin

Fr

17.03.

20 Uhr

Noah Bendix-Balgley, Peter Riegelbauer, Alexander Bader, Markus Weidmann, ­ Guillaume Jehl, Jesper Busk Sørensen, Jan Schlichte, Nina Hoss Salonen, Strawinsky

Q4

Seite 118

Do 23.03.

20 Uhr

Serie World Djamchid Chemirani, Bijan Chemirani, Balakumar Paramalingam, Stéphane Galland, Vincent Segal, Sokratis Sinopoulos, Julien Stella, Keyvan Chemirani

WO 3

Seite 118

Di

28.03.

20 Uhr

Junge Deutsche P ­ hilharmonie, Jonathan Nott, Stefan Dohr Borboudakis, Schumann, Ligeti, Dvořák

Mi

29.03.

20 Uhr

Serie Vokal Marianne Crebassa, Joseph Middleton

V3

Seite 119

Fr

31.03.

20 Uhr

Ensemble L’Arpeggiata, Christina Pluhar, Philippe Jaroussky Monteverdi, Purcell, Moulinié, Rossi u. a.

R4

Seite 119

M5

Seite 119

04.03. 04.03. 05.03. 05.03.

A5 C5 L4

Seite 117

Seite 117

Seite 118

Seite 119

 April 2023 Fr

14.04.

18 Uhr

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, Clay Hilley, Elza van den Heever, Michaela Schuster, Wolfgang Koch, Iréne Theorin Strauss

Mo 17.04.

20 Uhr

Bundesjugendorchester, Christoph Altstaedt, Adrian Pereyra Beethoven, Dean, Barden

Do 19.04.

20 Uhr

Serie Klavier Víkingur Ólafsson Mozart, Haydn, C. Ph. E. Bach, Galuppi, Cimarosa

U3

Seite 119

Do 20.04.

20 Uhr

Chamber Orchestra of Europe, Robin Ticciati, Lisa Batiashvili Beethoven, Widmann, Berlioz

O3

Seite 120

Do 20.04. Fr 21.04. Sa 22.04.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Klaus Mäkelä Schostakowitsch, Tschaikowsky

G5 I5 K5

Seite 120

Sa

22.04.

22 Uhr

Late Night Mitglieder der Berliner Philharmoniker, Noah Bendix-Balgley, Amihai Grosz Pártos, Adler, Bendix-Balgley

So

23.04.

11 Uhr

Familienkonzert Philharmonische Stradivari-Solisten Berlin, Aleksandar Ivić Vivaldi

FK 3

Seite 120

Mo 24.04.

20 Uhr

Simon Roturier, Marlene Ito, Naoko Shimizu, Bruno Delepelaire Bartók, Mozart, Smetana

Q5

Seite 120

Do 27.04. Fr 28.04.

20 Uhr 20 Uhr

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, Louise Alder, Wiebke Lehmkuhl, Mauro Peter, Krešimir Stražanac, Orfeó Català Mozart, Schumann

D5

Seite 120

155

Saison 2022/23

Seite 119

Seite 120


 Mai 2023 Do 04.05.

20 Uhr

Le Poème Harmonique, Vincent Dumestre Monteverdi, Mazzocchi, Rossi

R5

Seite 121

Sa

06.05.

20 Uhr

Jazz at Berlin Philharmonic Fabia Mantwill Orchestra, Fabia Mantwill

P4

Seite 121

Di

09.05.

20 Uhr

Serie World Carminho, André Dias, Flávio Cardoso, Tiago Maia, Pedro Geraldes

WO 4

Seite 121

Mi

10.05.

20 Uhr

Made in Berlin Wolf, Mozart, Ysaÿe, Françaix, Ravel

T4

Seite 121

Do 11.05. Fr 12.05. Sa 13.05.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Gustavo Dudamel, Sergio Tiempo Ortíz, Ginastera, Ives

A6 H5

Seite 121

Mi

17.05.

20 Uhr

Jazz at Berlin Philharmonic Michael Wollny, Pierre-Laurent Aimard

P5

Seite 121

Do 18.05. Fr 19.05. Sa 20.05.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Mikko Franck, Rundfunkchor Berlin Rautavaara, Salonen, Sibelius

B6 C6 L5

Seite 122

So

21.05.

11 Uhr

Serie Orgel Isabelle Demers, Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Rheinberger, Bach, Reger

Z5

Seite 122

So So

21.05. 28.05.

16 Uhr 16 Uhr

Philharmonischer Salon Naomi Krauss, Max Hopp, Philharmonisches Streichquartett, Cordelia Höfer, Götz Teutsch

S I3 S II3

Seite 122

So

21.05.

20 Uhr

Philharmonisches Streichquartett Puccini, Hensel, Barber, Mendelssohn

Q6

Seite 122

Di

23.05.

20 Uhr

Serie Vokal Michael Spyres, Il pomo d’oro, Francesco Corti Händel, Vivaldi, Porpora, Sarro, Perez, Hasse

V4

Seite 122

Mi

24.05.

20 Uhr

Philharmonischer Diskurs Claudia Roth, Christiane Florin

Do 25.05. Fr 26.05. Sa 27.05.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Simone Young, Cédric Tiberghien, Cynthia Millar Messiaen

G6 D6 F6

Seite 122

So

28.05.

20 Uhr

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, Susanna Mälkki, Pierre-Laurent Aimard Strawinsky, Ligeti, Sardaryan

KA 5

Seite 123

Mi

31.05.

20 Uhr

Serie Klavier Alexandre Tharaud Rameau, Grieg, Mahler, Ravel

U4

Seite 123

Seite 122

 Juni 2023 Do 01.06. Fr 02.06. Sa 03.06.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Daniel Barenboim, Elīna Garanča Fauré, Wagner, Franck

E6 H6

Seite 123

Do 08.06. Fr 09.06. Sa 10.06.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko Wolfe, Streich, Tschaikowsky

I6 K6 N6

Seite 123

Sa Sa So So

10.06. 10.06. 11.06. 11.06.

10 Uhr 11.30 Uhr 10 Uhr 11.30 Uhr

Mitmachkonzert Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, Friederike Karig, Pablo Mendizabal

So

11.06.

11 Uhr

Familienkonzert Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko Tschaikowsky

FK 4

Seite 124

So

11.06.

20 Uhr

Serie Vokal Marlis Petersen, Stephan Matthias Lademann Brahms, Loewe, Pfitzner, Reger, Schubert, C. und R. Schumann, Sommer, Strauss, Wagner, Wolf

V5

Seite 124

Mi

14.06.

20 Uhr

Philharmonia Klaviertrio Berlin Suk, Martinů, Dvořák

Q7

Seite 124

Do 15.06. Fr 16.06. Sa 17.06.

20 Uhr 20 Uhr 19 Uhr

Berliner Philharmoniker, Zubin Mehta, Yefim Bronfman Bartók, Tschaikowsky

L6 M6

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Sa

20.15 Uhr

Konzert in der Waldbühne Berliner Philharmoniker, Andris Nelsons, Klaus Florian Vogt

24.06.

156

Service

Seite 124

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Offizieller Mobilitätspartner der Berliner Philharmoniker.

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Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um „WLTP-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 3 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage VO 683/2008/ EG ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. Die Werte variieren in Abhängigkeit von den gewählten Sonderausstattungen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist. | Abbildung enthält Sonderausstattungen. | Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.

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