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Umfrage zur aktuellen Lage im industriellen Mittelstand

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Umfrage zur aktuellenLage im industriellenMittelstand

3. Juli 2026

Wirtschaftliche Situation der Unternehmen und zentrale Belastungsfaktoren

Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. Bereich Strategie, Koordination und Mitglieder

UMFRAGE: LAGE IM INDUSTRIELLEN MITTELSTAND

Wissenswertes rund um die Befragung

- ZeitraumderBefragung:7.Mai–10.Juni2026

- TeilgenommeneUnternehmen:213

- Befragungsmethode:UmfrageviaMicrosoftForms

- EntstandenimBDI/BDA-Mittelstandsausschuss;durchgeführt durchdenBDI-BereichStrategie,KoordinationundMitglieder

Zentrale Erkenntnisse

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• Schlechte Stimmung: 80% der Unternehmen bewerten die aktuelle wirtschaftliche Lage mit „befriedigend“ oder schlechter. Die meisten der Befragten schätzen die aktuelle Lage als „ausreichend“ ein (35%).

• Vor allem zu viele Regularien belasten Mittelstand: Als besonders belastend werden zu hohe regulatorische Anforderungen, zu hohe Arbeitskosten und Sozialabgaben und zu hohe Energiepreise genannt. Dies sind genau die gleichen „Top 3“ wie bei der letzten Umfrage 2023, was darauf hindeutet, dass spürbare Entlastungen in der Unternehmensrealität bisher nicht ankommen bzw. wahrgenommen werden.

• Bürokratiedschungel lichten hätte größten Impact: Die zu hohe Bürokratie wird im Jahr 2026 an erster Stelle bei den Herausforderungen genannt (2023 noch auf Platz 3). Demnach wird von den meisten Unternehmen ein spürbarer Bürokratieabbau bzw. einfachere Berichtspflichten auch als die politische Maßnahme, die kurzfristig den größten positiven Effekt auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit hätte, bezeichnet.

Zentrale Erkenntnisse

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• Zu viel Bürokratie auch in EU: Ein ähnliches Bild zeichnet sich mit Blick auf die europäische Ebene ab; die hohe Regulierungsdichte bzw. herausfordernden Berichtspflichten werden am häufigsten beklagt (genannt von knapp 77% der Unternehmen bei insgesamt drei Auswahlmöglichkeiten). An zweiter Stelle folgen die hohen Energiepreise in Deutschland gegenüber anderen Ländern in Europa (genannt von 63% Prozent).

• Der Großteil der Unternehmen blickt eher verhalten in die Zukunft: 36% der Befragten erwarten eine Verschlechterung der Geschäftsentwicklung in den kommenden 6 Monaten. 54% der Unternehmen gehen davon aus, dass sich die Situation weder verbessern noch verschlechtern wird. Nur 10% der Mittelständler, die sich an der Umfrage beteiligt haben, erwarten eine Verbesserung der aktuellen Geschäftslage.

• Mittelstand zögert und verschiebt Investitionen: Angesichts dieser ungewissen Zukunft haben die meisten Unternehmen aktuell keine weiteren Investitionen geplant bzw. dies noch nicht abschließend für sich entschieden (insgesamt 42%). Bei den 58% der Unternehmen, die auch in den kommenden 2-3 Jahren weitere Investitionen planen, liegt der Fokus insbesondere auf Deutschland (36%).

Größe der befragten Unternehmen: 78 Prozent der Teilnehmer haben weniger als 250 Mitarbeiter

Branchen der befragten Unternehmen: Metallindustrie besonders gut vertreten

Schlechte Einschätzung der wirtschaftlichen Lage: 80% der Unternehmen bewerten diese mit „befriedigend“ oder noch schlechter

Die Top 3 der Belastungen: Regulatorik, Arbeitskosten, Energiepreise

* 3 Antworten auswählbar

Die Top 3 der Belastungen auf europäischer Ebene: Regulatorik, Energiepreise, Handelshemmnisse / Risiken

* 3 Antworten auswählbar

Wenig Optimismus im Mittelstand: Nur 19% erwarten eine Verbesserung der aktuellen Lage

Bürokratiedschungel lichten hätte größten positiven Impact

* 3 Antworten auswählbar

Mittelstand zögert mit Investitionen, hält aber Deutschland als Standort die Treue (noch)

www.bdi.eu

Vielen Dank

Anna-Lena Gleich

Martin F. Meyer

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