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Leitlinien für industriellen Transfer und die Transferinitiative F.A.S.T. Instrumente und Erfolgsmodelle zur Förderung von Innovation durch wissenschaftliche Forschung 26. Mai 2026 Executive Summary Deutschland ist weiterhin mit multiplen Krisen und einem stagnierenden Wirtschaftswachstum konfrontiert. Die strategische Bündelung von Innovationskraft ist deshalb essenziell, um die Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität Europas zu stärken. Gelingender Forschungstransfer in die Industrie ist dabei der zentrale Schlüsselfaktor jedes Innovationsprozesses, da er dem unternehmerischen Wertschöpfungs- und Produktivitätsprozess das für Innovationen erforderliche Wissen zuführt. Der Übergang von wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Problemlösungsansätzen in nutzbare Dienstleistungen, Prozesse oder Produkte ist für deutsche Unternehmen immer noch eine Herausforderung. Bereits gelingende Transferbeispiele zeigen aber, welche Faktoren und Instrumente stärker verfolgt werden sollten: Die Unterstützung und Schaffung eines Rahmens durch die öffentliche Hand, praxis- und kapitalorientierte Einrichtungen als Anlauf- und Vernetzungsstellen sowie der Ausbau von Ökosystemen. Die deutschen forschungsstarken Unternehmen benötigen dringend ein funktionierendes Programm für die industrielle Skalierung in allen Feldern der Wertschöpfung, das zusätzlich zu den laufenden Maßnahmen mit größeren Geldern unterfüttert ist. Die neuen Regierungsparteien legen in ihrem Koalitionsvertrag fest, dass die Transferstruktur einen neuen Rahmen inklusive „Booster“ bekommen soll. Handlungsempfehlungen Als Basis für gelingenden Transfer muss weiterhin enormer Bürokratieabbau vorangetrieben werden. In Bezug auf die erste Säule „Programme ZIM, IGF und INNO-KOM“ ▪
Mittelstandsorientierte Forschungsförderung ausweiten, Doppelstrukturen abbauen und die etablierten Programme auch mit der Hightech Agenda verzahnen.
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Forschungsförderung im Allgemeinen stärken, auch die steuerliche Forschungsförderung.
In Bezug auf die zweite Säule „Transferinitiative“ ▪
Tempo bei der Umsetzung von F.A.S.T. und neu verprobte Förderinstrumente als Best Practices strukturiert auch in anderen Förderprogrammen etablieren.
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Begleitend ein ressortübergreifendes Sonderprogramm „Pilot-&Demoförderung“ für die produzierenden Industrien etablieren und F.A.S.T. auch auf industriellen Transfer ausrichten.
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Skalierung von Start-ups durch Bereitstellung von Risikokapital forcieren.
In Bezug auf die dritte Säule „Deutsche Anwendungsforschungsgemeinschaft“ ▪
Industrieperspektiven berücksichtigen & Förderprogramme anwendungsorientiert an erfolgreichen Projektstrukturen orientieren.
Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Johanna Klein | Innovation, Sicherheit, Technologie | T: +49 30 2028-1527 | j.klein@bdi.eu | www.bdi.eu