
Wachstum im Gegenwind
Deutsche Exporte zwischen geopolitischem Druck und neuen
Potenzialen Supply Chain Pulse Check
Quellenverzeichnis
Studienreihe: Supply Chain Pulse Check
Autoren und Ansprechpartner

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Wachstum im Gegenwind
Deutsche Exporte zwischen geopolitischem Druck und neuen
Potenzialen Supply Chain Pulse Check
Quellenverzeichnis
Studienreihe: Supply Chain Pulse Check
Autoren und Ansprechpartner

Geopolitische Unsicherheit, sich überlagernde Krisen und die fragile Resilienz des globalen Handels fordern die exportgetriebene deutsche Industrie heraus. Die internationale Gemeinschaft hat sich in den letzten Jahren zunehmend fragmentiert, die globale wirtschaftliche Verflechtung hat abgenommen und die Präsenz findet zunehmend in Blöcken statt. Der verschärfte Protektionismus in jüngster Zeit stellt die Zugänge zu wichtigen Absatzmärkten infrage und der Krieg im Nahen Osten hat das Thema der Lieferkettenresilienz wieder in den Vordergrund gerückt.
Der Supply Chain Pulse Check 2025 hat gezeigt:
In zunehmend unsicheren Zeiten treibt die große Mehrheit der deutschen Industrie eine Neuaufstellung ihrer operativen Tätigkeit voran, um ihre Unabhängigkeit und Resilienz zu stärken und auch künftig weiterhin wachsen zu können. Diversifizierung, Regionalisierung und Lokalisierung von Teilen der Wertschöpfung und eine neue geografische Ausrichtung (u.a. in Lieferkette, Produktion, Vertrieb/Kundendienst) werden erwogen. Um dies jedoch erfolgreich zu bewerkstelligen,
müssen sich Industrieunternehmen folgende zentrale Fragen stellen: In welchen Absatzmärkten können wir noch wachsen? Wo gibt es neue Wachstumsmärkte? Wie wollen wir uns absichern?
In einem quantitativen Handelsmodell, das ausgewählte Zielländer des deutschen Exporthandels und deutsche Schlüsselsektoren umfasst und die entscheidenden Einflussfaktoren des Exportwachstums berücksichtigt (u.a. BIPWachstum, geopolitische Ausrichtung, Handelsintensität, ausländische Direktinvestitionen zwischen Deutschland und Zielland, Freihandelsabkommen, Zölle und nichttarifäre Maßnahmen einzelner Länder), haben wir eine aktualisierte Wachstumsprognose analog zum ersten Exportkompass für die deutsche Industrie 2024 simuliert, um die potenziellen Verschiebungen in den Handelskorridoren der deutschen Industrie von 2025 bis 2035 zu modellieren.
Folgende Erkenntnisse lassen sich aus dieser neuen Handelsprognose ableiten:
1. Deutsche Industrieexporte wachsen in den nächsten zehn Jahren nur halb so stark wie in der vergangenen Dekade Die weltweiten Industrieexporte Deutschlands erfuhren in den letzten zehn Jahren (2015–25) ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 2,1 Prozent. Die aktualisierte Handelsprognose für die nächsten zehn Jahre (2025–35) erwartet für die Exporte eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von nur 1,3 Prozent, was fast einer Halbierung der CAGR im Vergleich zur Vorperiode entspricht. Unterdurchschnittliches Wachstum der Exporte wäre künftig vor allem für den Maschinenbau und die Automobilindustrie erwartbar, durchschnittliche Export C AGR für die Elektronikindustrie. Die Exporte der Chemiebranche könnten eine Export C AGR von 1,8 Prozent bis 2035 erzielen aufgrund höhere Nachfrage nach Spezialchemie. Dieses insgesamt schwache Wachstum unterstreicht die Dringlichkeit für die deutsche Industrie, ungenutzte Potenziale künftig noch stärker auszuschöpfen.
2. Geopolitik, Handelskonflikte und neuer Freihandel ordnen Absatzmärkte neu Die Exporte der deutschen Industrie in viele Schlüsselmärkte sind aufgrund geopolitischer Spannungen, zunehmender Handelsunsicherheiten und neuer Zölle in den letzten Jahren geschrumpft. Der Ausblick für Exporte in den größten Einzelmarkt USA und nach China bis 2035 bleibt negativ mit rückläufigen Exportraten – Wachstumspotenziale bestehen aber in Europa und neuen Wachstumsmärkten in Asien und Südamerika. Dies führt zu einer Neuordnung der Absatzmärkte: Die Top 10Absatzländer in Europa könnten dabei im Jahr 2035 ein fast doppelt so großes Absatzvolumen für Deutschland aufweisen wie die USA, China und die weiteren Top 10 Absatzländer in Asien und Amerika insgesamt. Dank neuer Freihandelsabkommen (u.a. Indonesien, Indien, MercosurStaaten, Australien) könnten zudem die Top 10 Absatzländer in Asien künftig mit ihrem absoluten Wachstum das Ausfuhrvo
lumen in die USA überholen und die Top 10Absatzländer in Amerika (ohne USA) praktisch mit China gleichziehen.
3. Größe und Nähe machen Europa zum unbestrittenen Zielmarkt für deutsche Exporte, mit hohem Potenzial in Süd- und Osteuropa
4. Höchstes Wachstumspotenzial für Exporte in den globalen Süden prognostiziert
Die noch größeren ExportZuwachsraten kann
Deutschland jedoch in den Ländern des globalen Südens erwarten. Die neuen Freihandelsabkommen der EU mit Indonesien, Indien, den MercosurStaaten und Australien sind wichtige Treiber und resultieren in stark positiven Export C AGRs bis 2035 für Exporte nach Indonesien (5,2%), Indien (3,9%), Brasilien (4,1%) und Australien (4,7%). Das von der EU langfristig angestrebte, regionenübergreifende Handelsabkommen mit den ASEANStaaten wirkt sich auch positiv auf die Prognosen für Malaysia und Vietnam aus. Gleichzeitig dürften die
Die drei größten europäischen Märkte –Frankreich, Niederlande und UK – haben ihre Attraktivität als Absatzmärkte der deutschen Industrie nicht eingebüßt und weisen bis 2035 eine weiterhin positive Export C AGR von bis zu 1,7 Prozent auf. Ein umfassender Abbau bestehender Handelsschranken im EUBinnenmarkt, wie von der Europäischen Kommission in ihrem Kompass für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas letztes Jahr angepeilt, könnte diese Prognose noch weiter verbessern. Aufgrund der schwindenden Attraktivität Chinas als Exportmarkt ist Frankreich schon letztes Jahr zum zweitgrößten Einzelmarkt für die deutsche Industrie aufgestiegen und hat das Potenzial, gegenüber dem schrumpfenden Absatzmarkt USA im Jahr 2035 stark aufzuholen. Große Zuwächse werden künftig vor allem auch bei den Exporten nach Spanien (2,3%) und Polen (2,9%) erwartet, die von allen großen europäischen Ländern das höchste Exportwachstum für Deutschland versprechen.
prognostizierten Exportrückgänge in die USA und nach China zum Wachstum in diesen Alternativmärkten beitragen. Schaut man außerdem auf die großen Länder im Nahen Osten und Afrika, verzeichnet Ägypten aktuell das größte Wachstumspotenzial (Export C AGR von 4,8%).
Deutsche Industrieunternehmen müssen sich in dieser Vielfalt und Komplexität der zukünftigen Exportlandschaft zurechtzufinden und auf die richtigen Zukunftsmärkte zu fokussieren, die Wachstum für ihre Exporte versprechen.
Folgende Maßnahmen helfen dabei:
• Regelmäßig geopolitische Verschiebungen, Hindernisse und Risiken in Absatzmärkten einschätzen: Geopolitische Entwicklungen und Auswirkungen auf wichtige Absatzmärkte müssen systematisch beobachtet und eingeschätzt werden (Risk Monitoring). Auch muss das Wissen zu Zöllen, Steuern, Einfuhrbestimmungen, Normen etc. laufend aktualisiert werden. Dazu braucht es unter anderem ein multidisziplinäres Setup
(Außenhandel, Logistik, Steuern, Finanzen) und eine gute Vernetzung mit Verbänden, Think Tanks oder Geschäftsnetzwerken sowie die Nutzung von lokalem Wissen zu politischen Entwicklungen und Marktkenntnissen vor Ort.
• Geopolitische Szenarien und zukünftige Handelsmuster modellieren: Die Modellierung von geopolitischen Szenarien bietet neue Einblicke in mögliche zukünftige Handelsmuster und Veränderungen in Absatzmärkten im Zuge der laufenden Neuordnung durch Geopolitik, Handelskonflikte und neuen Freihandel. Neue Märkte und ihr Wachstumspotenzial für Exporte können in solchen Simulationen erkannt und Rückgänge in einzelnen Märkten frühzeitig antizipiert werden – ebenso können Märkte die Kompensationspotenziale aufweisen klarer identifiziert werden.
Executive Summary: Deutsche Industrie zwischen Geopolitik und Freihandel
• Markt-, Lieferketten- und Produktionsstrategien überdenken und anpassen: Risk Monitoring und die Modellierung von geopolitischen Szenarien für Absatzmärkte liefern nicht nur wertvolle Beiträge zur künftigen Ausrichtung von Absatzmärkten, sondern auch zur Optimierung von Lieferketten und zur Anpassung des Produktionsnetzwerkes. Sie helfen wichtige Strategie, Investitions und Standortentscheidungen zu treffen: Beispielsweise bei der Entscheidung, die Beschaffung künftig stärker in Europa (Nearshoring) oder mehr RegionalforRegional als LocalforLocalSourcing für die lokale Produktion zu betreiben – und/oder in der Produktion mehr Friendshoring oder Reshoring zurück nach Europa zu verfolgen.
• Potenziale von EU-Binnenmarktintegration und neuen Freihandelsabkommen maximieren: Die von der EU geplante, stärkere Binnenmarktintegration und Diversifizierung mit neuen internationalen Partnern zur Verringerung der Abhängigkeit von China und den USA eröffnet weitere Wachstumschancen für die deutsche Industrie. Neben den über 70 bestehenden
Handelsabkommen wird aktuell mit den ASEANStaaten Malaysia, Philippinen und Thailand verhandelt sowie mit den Vereinigten Arabischen Emiraten – mit dem Ziel der Ausweitung des Freihandels auf den GolfKooperationsrat (GCC). In Afrika laufen zudem Gespräche mit Nigeria, Senegal und Uganda. Solche Entwicklungen müssen genau beobachtet und Chancen frühzeitig genutzt werden.


02 Ausgangslage: Weiterhin schwieriges Umfeld
Handelsunsicherheiten bremsen deutsche Industrieexporte
• Die Exporte der deutschen Industrie – d.h. ihrer wichtigsten Sektoren Maschinenbau, Elektroindustrie, Automobilbranche und Chemiebranche – wurden letztes Jahr stark durch geopolitische Fragmentierung, verschärfte Handelsunsicherheiten und neue Zölle geprägt und haben im Vergleich zum Vorjahr (YoY) insgesamt um 2 Prozent abgenommen (s. Abb. 1).
• Der wichtigste Exportmarkt USA, der sich nach der Coronakrise mit zweistelligen Wachstumsraten der Exporte (vergleichbar wie nach der Finanzkrise 2007/08) weitgehend erholt hatte, ist im Jahr 2025 mit negativem Wachstum von -13 Prozent stark eingebrochen. Die im letzten Jahr eingeführten Zölle und der neue Protektionismus hat die Exporte stark reduziert.
• Auch der für lange Jahre zweitwichtigste Exportmarkt China hat stark an Attraktivität eingebüßt – beigetragen haben insbesondere eine schwächere Binnennachfrage, struktureller Wandel und Protektionismus (u.a. stärkere Förderung heimischer Unternehmen, Local ContentVorgaben und Technologierestriktionen zulasten ausländischer Anbieter).
Im Zeichen des weltweit verschärften Handelskonflikts letztes Jahr sind die deutschen Industrieexporte nach China allein um -16 Prozent geschrumpft.
• Viele der wichtigen europäischen Exportmärkte – u.a. die Niederlande, UK oder Polen –verzeichnen im Vergleich zum Aufschwung nach der Coronakrise ebenfalls nur flaches oder schwächeres YoYWachstum im letzten Jahr. Stark betroffen waren auch einige
Wachstumsmärkte in Asien und Südamerika.
Beispielsweise sind die deutschen Industrieexporte nach Indien und Brasilien von zweistelligen positiven Wachstumsraten im Jahr 2025 auf ein negatives Wachstum umgeschlagen. Auch hier hatten die globale Handelsverlangsamung und geopolitische Spannungen zu schwächerer Nachfrage geführt.
• Insgesamt haben die Exportrückgänge im letzten Jahr insbesondere die deutsche Automobil ( 4%) und die Chemiebranche (3%) sowie den Maschinenbau (-2%) betroffen. Einzig die deutsche Elektroindustrie verzeichnete ein positives YoYWachstum (6%) ihrer Exporte.
02 Ausgangslage: Weiterhin schwieriges Umfeld
Abb. 1 – Exporte der deutschen Industrie insgesamt und in ausgewählte Länder (2008–2025, Mrd. EUR, CAGR, YoY)
Auswirkungen der Coronakrise 2020
Auswirkungen der Finanzkrise
2007/08
Anmerkung: Deutsche Industrie definiert als Maschinenbau, Elektroindustrie, Automobilbranche und Chemiebranche. Quellen: Destatis, Deloitte.
Auswirkungen der Handelsunsicherheiten 2025
USA
Frankreich Alle Exporte
China Niederlande
UK Polen Indien Brasilien
02 Ausgangslage: Weiterhin schwieriges Umfeld
„Zollspannungen und Handelsunsicherheit sind die neue Normalität. Die transatlantischen Handelsbeziehungen schwächeln und neue regionale Blöcke entstehen, wobei sich der globale Süden durch robustes Wachstum auszeichnet. Unternehmen müssen lernen, in dieser neuen fragmentierten Handelswelt zu operieren.
Gefragt sind nun weniger globale Ansätze als vielmehr regionale, um mit den vielfältigen Risiken und Chancen in unterschiedlichen Regionen umzugehen.“
Dr. Alexander Börsch, Director, Chefökonom und Leiter Research, Deloitte

02 Ausgangslage: Weiterhin schwieriges Umfeld
Geopolitik, Handelskonflikte und neuer Freihandel ordnen Absatzmärkte neu
• In der aktualisierten Handelsanalyse des Exportkompasses, die die verstärkte geopolitische Fragmentierung und Auswirkungen aller im Jahr 2025 verhängten Zölle wie auch die im ersten Quartal 2026 angekündigten
Anpassungen in einer Wachstumsprognose modelliert (s. Kasten auf S. 15), würde der größte Ländermarkt der deutschen Industrie, die USA , eine negative Export C AGR von -1,5 Prozent bis 2035 aufweisen. Auch die deutschen Industrieexporte nach China würden mit einer Export-CAGR von -1,7 Prozent bis 2035 schrumpfen (s. Abb. 2).
• Im ersten Exportkompass für die deutsche Industrie 2024 wären die Exporte in die USA in einem Szenario, in dem alle Länder weiter
Handel untereinander betreiben ohne wesentlich verschärften Protektionismus, bis 2035 noch mit 1,8 Prozent gewachsen und die Exporte nach China mit 2,3 Prozent. Mit der zunehmenden Handelsunsicherheit und neuen Zöllen seit dem letzten Jahr hat sich diese Prognose von 2024 aber dramatisch ins Negative gewendet.
• Demgegenüber würden in der aktualisierte Handelsanalyse deutsche Industrieexporte in die Region Europa bis 2035 weiterhin wachsen. Die zehn europäischen Länder im Ranking der größten deutschen Absatzmärkte –Frankreich, Niederlande, UK, Polen, Italien, Spanien, Österreich, Belgien, Tschechien und Schweiz – würden zusammen im Durchschnitt eine positive Export C AGR von 1,9 Prozent bis 2035 erzielen (Wachstumsprognose von
2024: 1,8%). Diese Top 10 Absatzländer in Europa könnten mit 417 Mrd. EUR ein fast doppelt so großes Absatzvolumen im Jahr 2035 aufweisen wie die USA (65 Mrd. EUR), China (41 Mrd. EUR) und die weiteren Top10 Absatzländer in Asien (78 Mrd. EUR) und Amerika (39 Mrd. EUR) zusammengenommen.
02 Ausgangslage: Weiterhin schwieriges Umfeld
• In diese Modellierung miteingerechnet sind ebenfalls leichte Reduktionen bestehender Handelsschranken zwischen einzelnen Ländern im EUBinnenmarkt (d.h. Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse), die zum Wachstum beitragen. Das Potenzial nach oben ist aber offen, je stärker Schranken abgebaut würden: Gemäß den Berechnungen in unserer Studie zu den Handelsschranken im europäischen Binnenmarkt könnte beispielsweise eine Halbierung aller Schranken künftig zu einem hohem positiven Handelseffekt führen. Die Exporte der deutschen Industrie in die meisten EUMitgliedsstaaten könnten dabei bis 2035 um ein zusätzliches Prozent pro Jahr wachsen.
Abb. 2 – Die größten
(Deutsche Exporte 2025 und 2035 in Mrd. EUR, CAGR 2025–35)
Top 10 Europa
Frankreich, Niederlande, UK, Polen, Italien, Spanien, Österreich, Belgien, Tschechien, Schweiz
Top 10 Asien (ohne China)
Südkorea, Japan, Indien, Taiwan, Singapur, Malaysia, Thailand, Indonesien, Vietnam, Philippinen
Top 10 Amerika (ohne USA)
Mexiko, Brasilien, Kanada, Argentinien, Chile, Kolumbien, Peru, Ecuador, Paraguay, Uruguay
Exportvolumen 2025 Wachstumsprognose 2025–35
Anmerkungen: Deutsche Industrie definiert als Maschinenbau, Elektroindustrie, Automobilbranche und Chemiebranche.
Deutsche Exporte 2025 sind geschätzt.
Quellen: Destatis, Global Trade Analysis Project, Deloitte.
02 Ausgangslage: Weiterhin schwieriges Umfeld
• Geopolitische Verwerfungen und verschärfte Handelskonflikte führen künftig auch zu einer Neuordnung der Wachstumsregionen. Die Exporte in die Top10 Absatzländer in Asien (ohne China) würden ein hohes durchschnittliches jährliches Wachstum von 3,3 Prozent aufweisen – etwas stärker als in der Wachstumsprognose von 2024 (3,1%). Die Ausfuhren in die Top10 Absatzländer in Amerika (ohne USA) würden mit durchschnittlich 3,0 Prozent wachsen. Zentrale asiatische Absatzländer (ohne China) haben damit das Potenzial, die USA volumenmäßig zu überholen und die Top10 Absatzländer in Amerika (ohne USA) könnten im Jahr 2035 mit China gleichziehen.
• Wichtige Treiber dieser Entwicklung sind insbesondere die Ende 2025 und anfangs 2026 verkündeten neuen Freihandelsabkommen der EU mit Indonesien, Indien und den MercosurStaaten (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay).

02 Ausgangslage: Weiterhin schwieriges Umfeld
Grundlage der Modellierung ist das GTAP-Modell (Global Trade Analysis Project) der Purdue University (USA), das die Handelsverflechtungen von 141 Ländern und 65 Sektoren abbildet. Für diese Modellierung werden vier Sektoren (Maschinenbau, Elektronik, Automobil und Chemie) und 71 Länder im Detail betrachtet.
In die Modellierung fließen die entscheidenden Einflussfaktoren ein, die den zukünftigen Handel positiv oder negativ beeinflussen können: u.a. das zukünftige BIP-Wachstum der einzelnen Länder, ihre geopolitische Ausrichtung, die allgemeine Handelsintensität mit Deutschland, die Zunahme ausländischer Direktinvestitionen in den Ländern, die Aufhebung oder Einführung von Zöllen (also mehr Freihandel oder mehr Protektionismus) zwischen den Ländern sowie der Einfluss von nicht-tarifären Maßnahmen. Nicht-tarifäre Handelshemmnisse sind z.B. Zulassungsbedingungen, technische Vorschriften, Importquoten oder Local-ContentVorgaben. Zu den nicht-tarifären Maßnahmen, die liberalisierend wirken, zählt z.B. die Vereinheitlichung oder Harmonisierung von Standards.
Modelliert wurde eine Wachstumsprognose, bei der angenommen wird, dass alle im Jahr 2025 verhängten Zölle und Gegenmaßnahmen, wie auch die im ersten Quartal 2026 nach dem US-Supreme-Court-Urteil angekündigten Anpassungen umgesetzt werden.1 Mitmodelliert wurden ebenfalls die neuen Freihandelsabkommen der EU mit Indonesien2, Indien3, den Mercosur-Staaten4 und Australien5 (Stand: 31. März 2026). Die Zahlen wurden gewichtet modelliert, d.h. nicht mit den Höchstwerten der Zölle, sondern mit denjenigen, die nach Verhandlungen zu erwarten sind. Die bestehenden Handelsschranken zwischen einzelnen Ländern im EUBinnenmarkt wurden als nicht-tarifäre Handelshemmnisse modelliert mit der Annahme, dass sie in den nächsten Jahren leicht abgebaut würden, wie von der Europäischen Kommission in ihrem Kompass für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas letztes Jahr angepeilt6 (weitere Details zum Modell finden sich im ersten Exportkompass für die deutsche Industrie 2024 und im Deloitte Geoeconomic Dynamics Index (GDI) im Anhang).

„Höhere geopolitische Resilienz erzielen Unternehmen insbesondere im Zusammenspiel von geografischer Diversifizierung und digitaler Transformation. Die Nutzung von KI und neuen Technologien in strategischen Partnerschaften helfen beispielsweise bei der Lokalisierung oder beim Reshoring. Mit der softwaregestützten Fertigung kann die Produktion viel näher bei Endkunden erfolgen und die Abhängigkeiten von instabilen globalen Lieferketten werden reduziert.“
Oliver Bendig, Partner, Lead Industrial Products & Construction, Deloitte

Deutsche Industrieexporte wachsen in den nächsten zehn Jahren nur halb so stark wie in der vergangenen Dekade
• Die deutschen Industrieexporte sind in den letzten zehn Jahren (2015–25) mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 2,1 Prozent gewachsen – dies trotz der Coronakrise und eines schwierigen letzten Handelsjahrs 2025 (s. Abb. 3).
• Die aktuelle Handelsanalyse, die die gegenwärtige geopolitische Fragmentierung, Handelsunsicherheiten und neue Freihandelschancen in einer Wachstumsprognose bis 2035 modelliert, prognostiziert für die deutsche Industrie aber für die nächsten zehn Jahre (2025–35) ein jährliches Exportwachstum von nur 1,3 Prozent, womit sich die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate fast halbieren würde im Vergleich zur Vorperiode. Im Jahr 2025 hat sich alles drastisch verändert, weshalb diese Prognose auch weit unter der Wachstumsprognose aus dem Exportkompass für die deutsche Industrie 2024 liegt – dort wären die deutschen Industrieexporte bis 2035 mit gut 2 Prozent weitergewachsen.
• Differenziert nach Sektoren weisen insbesondere Maschinenbau (1,1%) und Automobilindustrie (1,2%) in der aktuellen Handelsprognose das schwächste Exportwachstum bis 2035 auf und für die Elektronikindustrie ist zudem nur eine durchschnittliche ExportCAGR (1,4%) erwartbar. Das insgesamt geringere Wachstum der Maschinenbauexporte im Vergleich zur Vorperiode ist insbesondere auf die Prognose für China zurückzuführen –beim geringeren Wachstum für Exporte der Elektronikindustrie ist die negative Prognose für die USA die Ursache.
• Einzig die Chemiebranche könnte künftig mit einem fast gleich großen Export C AGR wie in den letzten Jahren von knapp 2 Prozent wachsen, getrieben durch höhere Nachfrage nach Spezialchemie. Vor diesem Hintergrund zeigt sich die Notwendigkeit für die deutsche Industrie, künftig noch stärker ungenutzte Potenziale auszuschöpfen.
Abb. 3 – Exporte der deutschen Industrie und Wachstumsprognose
(Deutsche Exporte, CAGR 2015–25, CAGR 2025–35)
2015–25 CAGR 2025–35
Anmerkungen: Deutsche Industrie definiert als Maschinenbau, Elektroindustrie, Automobilbranche und Chemiebranche.
Quellen: Destatis, Global Trade Analysis Project, Deloitte.

03 Handelsprognose: Niedriger Zuwachs zeigt Notwendigkeit neuer Wachstumstreiber
Europa bleibt im Fokus: Konstanter
Absatzraum mit wachsendem Potenzial in süd- und osteuropäischen Märkten
• In der Detailbetrachtung der Top 10Absatzmärkte der deutschen Industrie zeigt sich, dass insbesondere die drei größten europäischen Länder mit einem aktuellen
Absatzvolumen von weit über 40 Mrd. EUR –d.h. Frankreich, Niederlande und UK – ihre Attraktivität nicht eingebüßt haben und in der Handelsprognose bis 2035 weiterhin positive Export C AGRs der deutschen Industrieexporte von bis zu 1,7 Prozent aufweisen (s. Abb. 4).
• Aufgrund der schwindenden Attraktivität Chinas der letzten Jahre ist Frankreich schon im Jahr 2025 zum zweitgrößten Einzelmarkt für deutsche Industrieexporte geworden.
Mit einer positiven ExportC AGR von 1,7 Prozent bis 2035 und einem prognostizierten
Absatzvolumen von 59 Mrd. EUR für 2035 hätte Frankreich gar das Potenzial, zum stark schrumpfenden Absatzmarkt USA aufzuschließen (Absatzvolumen USA 2035: 65 Mrd. EUR). Treibende Sektoren bei Frankreich sind zukünftig vor allem die Elektronikindustrie und die Chemiebranche mit ExportC AGRs für deutsche Industrieexporte von über 2 Prozent.
• Die CAGRs für Exporte in die Niederlande (1,3%) und die UK (1,7%) dürften das Gesamtvolumen in die beiden großen und sehr nahe bei Deutschland liegenden Absatzmärkte auf jeweils über 50 Mrd. EUR im Jahr 2035 erhöhen. Treibender Sektor bei den Exporten in die Niederlande ist die Chemiebranche. Im UK erzielen der Maschinenbau und die Elektronik
industrie überdurchschnittliche Export C AGRs für deutsche Industrieexporte.
• Polen, das mit einer Export C AGR von 2,9 Prozent die stärkste Wachstumsprognose bis 2035 aufweist, zeigt ebenfalls sektorspezifische Unterschiede. Wurde dort das Wachstum der deutschen Industrieexporte in den vergangenen Jahren vor allem durch die Automobilindustrie und den Maschinenbau getrieben, so könnten künftig die Elektronikindustrie und die Chemiebranche mit Export C AGRs von über 3 Prozent eine weit wichtigere Rolle spielen. Das hohe BIPWachstum von Polen dürfte die deutschen Industrieexporte insgesamt weiter beflügeln.
03 Handelsprognose: Niedriger Zuwachs zeigt Notwendigkeit neuer Wachstumstreiber
• Bei Spanien, dem Top 10 Absatzmarkt mit der zweitgrößten Export C AGR (2,3%), zeigt sich ein ähnliches Bild: Auch hier würden die Elektronikindustrie (Export C AGR von 2,6%) und die Chemiebranche (2,7%) überdurchschnittlich zum Absatzwachstum bis 2035 beitragen. Die Potenziale in Süd und Osteuropa sind nach wie vor unausgeschöpft.

Abb. 4 – Potenziale der Top-10-Absatzmärkte der deutschen Industrie
(Deutsche Exporte 2025 und 2035 in Mrd. EUR, CAGR 2025–35)
Anmerkungen: Deutsche Industrie definiert als Maschinenbau, Elektroindustrie, Automobilbranche und Chemiebranche. Deutsche Exporte 2025 sind geschätzt.
Top 10 = größte Absatzmärkte 2025.
Quellen: Destatis, Global Trade Analysis Project, Deloitte.
03 Handelsprognose: Niedriger Zuwachs zeigt Notwendigkeit neuer Wachstumstreiber
„Die neuen Freihandelsabkommen machen Hoffnung. Trotzdem ist es angesichts der gegenwärtigen Unsicherheit nicht einfach für Unternehmen zu entscheiden, in welche Wachstumsmärkte sie gehen, welche Teile der Wertschöpfungskette sie diversifizieren und wie sie dies am besten umsetzen sollen. Eine laufende Risikoabschätzung verbunden mit einem hohen Maß an schneller Adaptionsfähigkeit und hoher regionaler Expertise sind wichtige Kernkompetenzen.“
Dr. Jürgen Sandau, Partner, Lead Supply Chain & Network Operations, Deloitte

Höchstes Exportwachstum im globalen Süden erwartet
• Beim Ranking der Märkte mit dem größten zukünftigen Wachstum gemäß Handelsprognose (s. Abb. 5) handelt es sich jeweils um kleinere Absatzmärkte mit aktuellen Absatzvolumina von unter 10 Mrd. EUR. Diese sind zwar nicht in den Top 10 Absatzmärkten der deutschen Industrie vertreten, versprechen bis 2035 aber ein sehr großes Wachstumspotenzial.
• Die neuen Freihandelsabkommen der EU mit Indonesien, Indien, den MercosurStaaten und Australien, die in den nächsten Jahren in Kraft treten werden, sind zusammen mit dem BIPWachstum in den einzelnen Ländern wichtige Treiber. Sie resultieren in stark positiven ExportCAGRs bis 2035 für Exporte nach Indonesien (5,2%), Indien (3,9%), Brasilien (4,1%), Argentinien (3,6%) und Australien (4,7%). Exporte der Chemieindustrie nach Indien sowie solche der Elektronik und Automobilindustrie nach Australien und Indien würden dabei überdurchschnittliches Wachstum aufweisen. Bei Brasilien versprechen Exporte des Maschinenbaus und bei Argentinien die der Automobilindustrie sehr hohe Wachstumsraten.
• Ein vergleichbar hohes Wachstumspotenzial zeigt sich in der vorliegenden Handelsanalyse neu für Ägypten (Export C AGR von 4,8%).
• Die Strategie der EU, in Asien langfristig ein regionenübergreifendes Handelsabkommen mit den ASEANStaaten zu erreichen, dürfte sich künftig auch positiv auf die Prognosen für Malaysia, Vietnam und andere asiatische Länder auswirken. Gleichzeitig dürften auch die prognostizierten Exportrückgänge in die USA und nach China zum Wachstum in diesen Alternativmärkten beitragen.
Dies dürfte künftig nicht nur ein wichtiger Absatzmarkt werden, sondern könnte für die deutsche Industrie auch das Potenzial zum wichtigen Drehkreuz in Nordafrika und im Nahen Osten aufweisen, d.h. ein Standort für die Belieferung regionaler Absatzmärkte werden.
• Trotz des gegenwärtigen Krieges und der geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten bestehen aber langfristig auch positive Ausblicke für deutsche Industrieexporte nach den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien. Zusammengenommen könnten beide Länder im Jahr 2035 einen Absatzmarkt von 15 Mrd. EUR ausmachen.
Abb. 5 – Potenziale der Top-10-Wachstumsmärkte der deutschen Industrie
(Deutsche Exporte 2025 und 2035 in Mrd. EUR, CAGR 2025–35)
Anmerkungen: Deutsche Industrie definiert als Maschinenbau, Elektroindustrie, Automobilbranche und Chemiebranche. Deutsche Exporte 2025 sind geschätzt.
Top 10 = größte Wachstumsmärkte in der Wachstumsprognose. Quellen: Destatis, Global Trade Analysis Project, Deloitte.

Handelsexpertise
• Wie systematisch analysieren Sie neue Zielmärkte hinsichtlich Nachfrage, Wettbewerb, regulatorischer Anforderungen und Markteintrittsbarrieren?
• Wie stellen Sie sicher, dass ihr Wissen zu Zöllen, Steuern, Einfuhrbestimmungen, Normen und Kennzeichnungsvorschriften jederzeit aktuell und entscheidungsrelevant ist?
• Verfügen Sie über ein multidisziplinäres Setup (Außenhandel, Logistik, Steuern, Finanzen), das internationale Entscheidungen schnell und fundiert ermöglicht?
• Wie nutzen Sie lokale Marktkenntnisse und digitale Technologien, um Handelsentscheidungen datenbasiert zu treffen und internationale Expansion gezielt zu steuern?
De-Risking und Diversifizierung
• Wie kontinuierlich und strukturiert monitoren und bewerten Sie geopolitische Risiken und deren Auswirkungen auf Ihr Geschäftsmodell?
• In welchem Umfang fließen geopolitische Entwicklungen in Ihre Strategie, Investitions und Standortentscheidungen ein?
• Welche konkreten Szenarien für DeRisking und Diversifizierung haben Sie entwickelt – und wie operationalisierbar sind diese?
• Haben Sie ein klares Verständnis darüber, wie Wettbewerb, Zölle und andere Handelshemmnisse Wachstum, Kosten und Margen beeinflussen?
Optimierung und Resilienz der Lieferketten
• Wie hoch ist Ihre Endto EndTransparenz über Lieferketten, kritische Abhängigkeiten und geopolitische Risikotreiber?
• Wie stark sind Sie von einzelnen Ländern oder Regionen (z.B. China) abhängig und welche realistischen Alternativen haben Sie entwickelt?
• Wie ausgewogen ist Ihr Mix aus globalen, regionalen und lokalen Lieferketten (RegionalforRegional, LocalforLocal)?
• Welche technologischen Lösungen setzen Sie ein, um Lieferkettenrisiken frühzeitig zu erkennen und Ihre operative Resilienz zu erhöhen?
Regionalisierung/Lokalisierung der Produktion
• Evaluieren Sie umfassend die Chancen und Risiken einer Regionalisierung/Lokalisierung der Produktion?
• Wie informieren Sie sich über ändernde lokale Regulierungen, steuerliche Anreize, technische Vorschriften und Local ContentVorgaben?
• Haben Sie bereits ein Konzept für kommende Regionalisierung/Lokalisierungen entwickelt, das die Lessons Learned aus bisherigen Unterfangen berücksichtigt?
• Bewerten Sie die Möglichkeiten der Verlagerung von Teilen der Produktion in Länder, die geopolitische Verbündete sind (Friendshoring) oder von Reshoring zurück nach Europa?
Allianzen und Ökosystem
• Wie gezielt nutzen Sie lokale Vertriebs und Geschäftspartner, um Marktzugang und Wachstum in neuen Regionen zu beschleunigen?
• Wie stark sind Sie in lokalen wirtschaftlichen und institutionellen Netzwerken verankert, um auf Marktveränderungen flexibel reagieren zu können?
• In welchem Umfang kooperieren Sie mit Unternehmen, Verbänden oder Think Tanks, um Markt und Risikointelligenz zu skalieren?
• Verfügen Sie über vertrauenswürdige, unabhängige Sparringspartner (inkl. Steuer und Rechtsexpertise), die Sie ganzheitlich bei strategischen Entscheidungen unterstützen?

01. Chemie Technik: US Zölle nach Supreme Court Urteil, 26.2.2026, https://www.chemietechnik.de/branche markt/uszoelle nachsupremecourturteil/2616069, abgerufen am 31.3.2026.
02. Europäische Kommission: Handelsabkommen EU Indonesien steht, 23.9.2025, https://germany.representation.ec.europa.eu/news/ handelsabkommen eu indonesien s teht2025 09 23_de, abgerufen am 31.3.2026.
03. Europäische Kommission: EU und Indien beschließen Freihandelsabkommen, 27.1.2026, https://germany.representation.ec.europa.eu/news/ eu und indien beschliessen freihandelsabkommen 2026 0127_de, abgerufen am 31.3.2026.
04. Europäische Kommission: EU und Mercosur unterzeichnen historische und ehrgeizige Partnerschaft, 17.1.2026, https://germany. representation.ec.europa.eu/news/eu und mercosur unterzeichnen historische und ehrgeizige partnerschaft2026 0117_de, abgerufen am 31.3.2026.
05. Europäische Kommission: EU und Australien schließen Freihandelsabkommen und gründen Sicherheits und Verteidigungspartnerschaft, 24.3.2026, https://germany.representation.ec.europa.eu/news/eu und australien schliessen freihandelsabkommen und grundensicherheits und 2026 03 24_de, abgerufen am 31.3.2026.
06. Europäische Kommission: Kompass für Wettbewerbsfähigkeit – Unser Plan für Europas Wirtschaftsaufschwung, https://commission.europa. eu/topics/competitiveness/competitiveness compass_de, abgerufen am 31.3.2026.
Diese Publikation ist Teil der Studienreihe Supply Chain Pulse Check von Deloitte in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Mit unseren Insights betrachten wir aktuelle Entwicklungen, Trends und Umbrüche in der Industrie. Wenn Sie nach neuen Ideen suchen, um die Herausforderungen von heute und morgen anzugehen, dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen.




Resilienz im neuen geopolitischen Umfeld
Was Industrieunternehmen tun können
Deutsche Ausgabe
Handelsschranken im europäischen Binnenmarkt
Exportplus durch Bürokratieabbau
Deutsche Ausgabe
Der neue Exportkompass für die deutsche Industrie
Wie Geopolitik neue Handelswege prägt
Deutsche Ausgabe | English Version

Supply Chain Pulse Check 202 5
Kaum Lehren aus der Multikrise: Lieferketten nach wie vor verwundbar
Deutsche Ausgabe

Supply Chain Pulse Check Herbst 2023

Supply Chain Pulse Check 2024
Lieferketten und Margen unter Druck –
Technologie als Hoffnungsträger
Deutsche Ausgabe | English Version

Supply Chain Pulse Check Frühjahr 2023
Wie abhängig ist Deutschland von kritischen Rohstoffen?
Trends, Risiken und Alternativen
Deutsche Ausgabe
Wertschöpfung im Wandel – Standort zunehmend unter Druck
Deutsche Ausgabe | English Version
Neue Risiken für die Lieferkette und den Standort Deutschland
Deutsche Ausgabe | English Version

Dr. Jürgen Sandau Partner
Lead Supply Chain & Network Operations
Tel: +49 151 58000222 jsandau@deloitte.de

Oliver Bendig Partner
Lead Industrial Products & Construction
Tel: +49 151 58078145 obendig@deloitte.de
Analysen und Publikation wurden mit Unterstützung durch Dr. Philipp Merkofer von Kimosabe Consulting durchgeführt.

Dr. Alexander Börsch Director
Chefökonom & Leiter Research
Tel: +49 89 29036 8689 aboersch@deloitte.de

Roman Morgenweck Manager
Supply Chain & Network Operations
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Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen (zusammen die „DeloitteOrganisation“). DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.deloitte.com/de/UeberUns.
Deloitte bietet führende Prüfungs- und Beratungsleistungen für nahezu 90% der Fortune Global 500 ® Unternehmen und Tausende von privaten Unternehmen an. Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Unsere Mitarbeitenden liefern messbare und langfristig wirkende Ergebnisse, die dazu beitragen, das öffentliche Vertrauen in die Kapitalmärkte zu stärken, und unsere Kunden bei Wandel und Wachstum unterstützen. Deloitte baut auf eine 180-jährige Geschichte auf und ist in mehr als 150 Ländern tätig. Erfahren Sie mehr darüber, wie die rund 470.000 Mitarbeitenden von Deloitte das Leitbild „making an impact that matters“ täglich leben: www.deloitte.com/de.
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