Januar 2025 Juni 2021 GLOBALER WACHSTUMSAUSBLICK
Juni 2021
Weltwirtschaft vor Handelsschock GLOBALER WACHSTUMSAUSBLICK
Die Risiken der konjunkturellen Erholung mehren sich
Juni 2022 ▪
Die schwache Erholung der Weltwirtschaft droht abrupt zu enden. Das Wachstum dürfte 2025 auf circa 2,7 Prozent zurückfallen, sollte Präsident Trump seine Zollpläne umsetzen. Ohne neue Zölle dürfte es für 3,2 Prozent Wachstum wie im Vorjahr reichen.
Die▪ amerikanische Lokomotive Weltwirtschaft Die amerikanische Volkswirtschaft dürfte der nächstes Jahr um knapp zweieinhalb Prozent (2,4 Prozent) wachsen. Während die geplanten steuerlichen ErAufschwung im Norden, Risiken im Süden leichterungen leicht expansiv wirken, dürften die Handels- und Migrationspolitik das Wachstum bremsen. Das größte Konjunkturrisiko ist die Politik der neuen Administration selbst. ▪
Im Fall neuer Zölle der USA droht der EU ein Wachstumseinbruch, einzelnen Ländern die Rezession. Das Wachstum im Euroraum könnte andernfalls von einem dreiviertel Prozent in diesem Jahr auf ein Prozent 2025 leicht zulegen.
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Deutschland bleibt im Zangengriff von schwacher Weltnachfrage und inländischen Standortproblemen. Die Wirtschaftsleistung dürfte 2025 in etwa stagnieren (minus 0,1 Prozent). Mit US-Zöllen droht ein weiteres Rezessions-Jahr.
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Chinas Wirtschaft dürfte im Fall eines Handelskonflikts noch um rund 3½ Prozent im nächsten Jahr zulegen. Sollte sich der Konflikt vermeiden lassen, dürfte China mit 4,5 Prozent wachsen.
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Die Geldpolitik der großen Notenbanken wird auf die Probe gestellt werden. Die FED dürfte die Leitzinsen um die vier Prozent halten, während die EZB die Leitzinsen weiter senken dürfte, um die Konjunktur zu stützen.
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Die Finanzpolitik läuft auseinander, mit Folgen für die Wechselkurse. Die expansive Finanzpolitik der Trump-Administration und die allmähliche Konsolidierung im Euroraum in Europa werden den Dollarkurs stützen.
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Die OECD-Länder brauchen strukturellen Reformen zugunsten von Investitionen in die doppelte Transformation.