QIV-2022 QUARTALSBERICHT DEUTSCHLAND
Konsum und Ausrüstungsinvestitionen stützen Sommerkonjunktur Aussichten für das Jahr 2023 bleiben trübe
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Die deutsche Wirtschaft blieb im dritten Quartal trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, des Kriegs in der Ukraine und steigender Inflationsraten auf Wachstumskurs. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent. Damit war es erstmals größer als vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Wir erwarten nun für das laufende Jahr insgesamt ein reales Wachstum von 1,6 Prozent.
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Die Zahl der Erwerbstätigen ist im dritten Quartal 2022 um 490.000 Personen oder 1,1 Prozent auf 45,6 Millionen Erwerbstätigen gestiegen. Damit erreichte die Erwerbstätigkeit in Deutschland einen neuen Höchststand.
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Trotz starker Preissteigerungen und der sich ausweitenden Energiekrise stiegen die Konsumausgaben in den Sommermonaten kräftig. Die Verbraucher nutzen die Aufhebung fast aller Corona-Beschränkungen, um mehr zu reisen und auszugehen. Selbst die Ausrüstungsinvestitionen stiegen dank hoher gewerblicher Pkw-Neuzulassungen stark – und zwar um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dagegen gingen die Bauinvestitionen deutlich zurück.
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Die Ausfuhren made in Germany und Einfuhren nach Deutschland stiegen im Sommer stark an. Dabei legten die Importe deutlich stärker zu als die Exporte. Deshalb reduzierte der hieraus resultierende Außenbeitrag im dritten Quartal das BIP-Wachstum um 1,2 Prozentpunkte – und halbierte es von 2,4 auf 1,2 Prozent. Die Ausfuhren in die USA legten um rund 33 Prozent zu, die nach China um etwa zehn Prozent.