QIII-2022 QUARTALSBERICHT DEUTSCHLAND
Konjunkturelle Erholung gerät ins Stocken Deutsche Industrie auf dem Weg in die Rezession
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Die konjunkturelle Erholung gerät ins Stocken. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges werden immer mehr spürbar. Der BDI rechnet für das gesamte Jahr nur noch mit einem BIP-Anstieg um preisbereinigt 0,9 Prozent.
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Die Industrie dürfte in den nächsten Monaten eine schwere Rezession durchlaufen, mit Ausstrahleffekten auf die gesamte Wirtschaft. Nur durch eine schnelle europäische Einigung auf Sofortmaßnahmen auf dem Strom- und Gasmarkt und eine rasche Umsetzung in den Mitgliedstaaten sowie durch eine Ausweitung der Hilfsprogramme für Unternehmen können schwerwiegende Verwerfungen vermieden werden.
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Der Private Konsum war in der ersten Jahreshälfte geprägt von der hohen Nachfrage nach Dienstleistungen. Starke Preissteigerungen vermindern immer mehr die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und drohen das Wachstum auszubremsen.
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Die stark gestiegenen Preise für fossile Brennstoffe und der schwache Euro haben zu einer deutlichen Verschlechterung der Terms of Trade geführt. In Kombination mit kaum steigenden Exporten bremst der Außenhandel das BIP-Wachstum um 1,4 Prozentpunkte aus.
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Nach wie vor beeinträchtigt die Knappheit an Vorprodukten die Produktion in der Industrie. Zwar haben Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen etwas abgenommen. Dafür nehmen die Unsicherheiten aufgrund des Kriegs in der Ukraine zu und die Produktion erhält durch die stark steigenden Energiepreise einen zusätzlichen Dämpfer.