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Energiekosten im industriellen Mittelstand - Umfrage/Auswertung

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BDI-Umfrage im Februar 2022

Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. Mittelstand und Familienunternehmen


E C K D AT E N Z U R U M F R A G E 2 Umfragezeitraum: 01. bis 14. Februar 2022

Wie viele Beschäftigte hat Ihr Unternehmen aktuell (weltweit)?

Rückläufe: 418 Unternehmen

In welchem Verband/welchen Verbänden ist Ihr Unternehmen Mitglied? 35%

32% 30%

20% 30%

< 100 Beschäftigte

24%

20%

< 250 Beschäftigte

< 500 Beschäftigte

25%

17% 15%

9%

13%

11%

10%

< 1000 Beschäftigte

6%

5% 5%

> 1000 Beschäftigte 16%

0%

25%

Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022

3%

4%


UNTERNEHMERISCHE HERAUSFORDERUNG 3 Wie wirken die Mehrkosten durch die in den letzten Monaten gestiegenen Energiepreise auf Ihr Unternehmen? 2% 10% 23%

Existenzielle Herausforderung Starke Herausforderung Normales Marktrisiko Sonstiges

65%

Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022


VERSORGUNGSSICHERHEIT 4 Kam es bei Ihnen in den letzten Monaten zu einem Neuvertragsstopp oder der Insolvenz Ihres Energieversorgers?

1%

6%

Wenn ja: War die Fortsetzung der Versorgung gesichert oder gab es Unklarheiten?

Ja Nein Sonstiges

Gesichert 78%

92%

Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022

Unklar 22%


KURZFRISTIGER POLITISCHER EINGRIFF 5 Sollte es angesichts starker Energiepreisanstiege kurzfristig ein Eingreifen der Politik geben oder soll dies dem Markt überlassen werden?

Kommen Unternehmen unverschuldet in Notlagen, etwa weil sie gezwungen waren an Spotmärkten einzukaufen, sollten Überbrückungshilfen (Kredite) zur Verfügung gestellt werden.

17%

Die Politik sollte staatliche Belastungen des Strompreises schneller als geplant abbauen.

87%

Marktentwicklungen sollten akzeptiert werden.

9%

Sonstiges

9%

0%

Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022

50%

100%


REGELN FÜR ENERGIEHÄNDLER 6 Einzelne Energiehändler sind aufgrund unerwarteter Preisentwicklungen in Konkurs gegangen oder haben keine neuen Verträge mehr abgeschlossen. Was halten Sie daher langfristig für notwendig?

Händler sollten verpflichtet werden, den Großteil der verkauften Energie frühzeitig selbst auch zu beschaffen (Verbot / Einschränkung von Leerverkäufen).

53%

Händler sollten verpflichtet werden, als Vorsorge gegen einen möglichen Ausfall einen Absicherungsmechanismus (Versicherung/Fonds) zu bilden.

43%

Es sind keine zusätzlichen Mechanismen und Regeln nötig. Ein Lieferantenausfall gehört zu den Marktrisiken.

20%

Sonstiges

3%

0% Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022

10%

20%

30%

40%

50%

60%


R E L E VA N Z D E S S P I T Z E N A U S G L E I C H S 7 Wenn Sie davon betroffen sind: Würde ein Auslaufen des Spitzenausgleichs der Energie- und Stromsteuer Ihr Unternehmen vor ernste Schwierigkeiten stellen?

Nein 44%

Ja 56%

Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022


ENTLASTUNG DER UNTERNEHMEN 8 Sollte die Bundesregierung die Regelungen zur Erhöhung der nationalen CO2-Bepreisung angesichts stark gestiegener Gaspreise überdenken und mit flankierenden Maßnahmen zur Entlastung von Unternehmen ergänzen? 3%

Ja. Eine Kombination aus steigenden Marktpreisen und nationaler CO2-Bepreisung erfordert unterstützender Maßnahmen (Entlastungen, Förderungen, Kompensationsmechanismen). Ziel muss sein, wettbewerblich ein Level Playing Field zu schaffen.

13%

Nein. Die staatlichen Signale zur Abkehr von fossilen Brennstoffen sind wichtig und sollten beibehalten werden, auch wenn dies Energie weiter verteuert. Vertrauen in den Bestand staatlicher Regeln ist wichtiger als kurzzeitige Marktentwicklungen. Sonstiges 84%

Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022


WEITERGABE DER KOSTEN 9 Können Sie die gestiegenen Energiepreise an Kunden / Verbraucher weitergeben?

Überwiegend

Kaum 32%

68%

Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022


AUSWIRKUNG AUF INVESTITIONEN: KLIMANEUTRALITÄT 10 Beeinflusst die aktuelle Energiepreisentwicklung die Planungen Ihres Unternehmens mit Blick auf Klimaneutralität?

Ja, wir stellen Investitionen zurück.

34%

20%

Ja, wir beschleunigen Investitionen.

Ja, wir ziehen einen Energieträgerwechsel vor, etwa von Gas auf Strom.

7%

37%

Nein

9%

Sonstiges 0% Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022

5%

10%

15%

20%

25%

30%

35%

40%


A U S W I R K U N G A U F I N V E S T I T I O N E N : S TA N D O R T 11 Wie beeinflusst die strukturelle und aktuelle Energiepreisentwicklung die Planungen Ihres Unternehmens mit Blick auf den Standort? 7%

Wir haben aktuell die Produktion in Deutschland gedrosselt oder ganz unterbrochen.

38%

Wir planen Investitionen nur in Deutschland. Wir denken konkret über eine zeitnahe Verlagerung von Produktion / Unternehmensteilen / Arbeitsplätzen ins Ausland nach.

21%

Wir sind bereits dabei, Produktion / Unternehmensteile / Arbeitsplätze in Ausland zu verlagern.

13%

Wir bleiben im aktuellen Umfang in Deutschland, planen neue Investitionen aber nur noch im Ausland.

18%

5,5%

Wir denken über eine Verlagerung des gesamten Unternehmens ins Ausland nach.

21%

Sonstiges 0% Quelle: BDI-Umfrage „Energiekosten im industriellen Mittelstand“, Februar 2022

5%

10%

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20%

25%

30%

35%

40%


VERBUNDEN BLEIBEN 12 www.bdi.eu

Rückfragen zur Umfrage gerne an: Vanessa Wannicke | Referentin Mittelstand und Familienunternehmen T. +49 30 20281434 | v.wannicke@bdi.eu

Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Breite Straße 29 10178 Berlin

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