Seit 30 Jahren die große Oper für draußen und kostenfrei –das Erfolgskonzept Oper für alle feiert Jubiläum
Die Festspielpremiere von Georg Friedrich Händels Alcina im Prinzregententheater ertönt mit Barockbögen und Darmsaiten nahezu im Originalklang
Konstellationen – Beim Bayerischen Staatsballett funkeln sechs Choreographien an einem Abend
Liebes Publikum,
jede Festspielzeit ist mehr als eine Abfolge von Premieren, Konzerten und Begegnungen. Sie ist ein Plädoyer: für die Kraft der Kunst, die Freiheit des Denkens, die Auseinandersetzung mit den großen Fragen unserer Zeit. Die kommenden Monate laden Sie dazu ein, genau dies mit uns zu erleben, ein Festival als Erfahrungsraum, in dem Musiktheater, Tanz und Diskurs auf besondere Weise miteinander in Resonanz treten.
D ie Münchner Opernfestspiele sind einzigartig in ihrer künstlerischen Vielfalt und programmatischen Dichte. Zum Auftakt begrüßen wir mit dem international renommierten Künstler Jeff Koons einen Festredner, dessen Werk die Gegenwartskunst seit Jahrzehnten prägt.
Im Zentrum des Opernprogramms steht die Premiere von Wagners Die Walküre, der zweite Teil von Tobias Kratzers und Vladimir Jurowskis neuem Ring des Nibelungen. Mit Konstellationen entfaltet das Bayerische Staatsballett ein Geflecht unterschiedlicher Tanzsprachen und Perspektiven. Die z weite Festspielpremiere führt uns mit Händels Alcina ins Prinzregententheater, wo Johanna Wehner und Stefano Montanari ein ebenso sinnliches w ie abgründiges Barockuniversum erschaffen.
Gleichzeitig öffnen sich die Festspiele in den öffentlichen Raum hinein: Dank unseres Global Partners BMW bringt Oper für alle Die Walküre auf den Max-Joseph-Platz und zu Zuschauer:innen in aller Welt über Staatsoper.tv. Ergänzt wird das Festival durch Konzerte und Liederabende mit herausragenden Künstler:innen. Formate wie die Apollon Foyers oder Techno Queen weisen neue Wege zwischen Kunst, Gesellschaft und Experiment. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Festspielzeit gilt den moralischen Konflikten, die viele unserer Bühnenfiguren antreiben. Im Rahmen unserer Reihe Plädoyer treten Expert:innen verschiedener Disziplinen in einen Dialog mit den Werken und ihren Figuren über Schuld und Verantwortung.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Idee dieser Festspiele: nicht Antworten zu liefern, sondern Räume zu öffnen, für Emotion, Widerspruch, Erkenntnis und Austausch. Ein gemeinsames Plädoyer für die Kunst als Ort lebendiger Auseinandersetzung.
S eit 30 Jahren laden die Bayerische Staatsoper und BMW gemeinsam ein
Oper
06 M IT DEM BOGEN SPRECHEN LERNEN
D ie Festspielpremiere Alcina erweckt B arockmusik zum Leben
Spotlight
08 HÖH EPUNKTE IM SOMMER
Ballett
08 I N DER SCHWEBE
Das Bayerische Staatsballett zeigt Konstellationen moderner Tanzsprachen
Wer bin ich
12 E INE FRAGE DES CHARAKTERS
O pern in Zahlen
13 OF ONE BLOOD & TECHNO QUEEN
14 SPIELPLAN
14 O PERNRÄTSEL
15 SERVICE / IMPRESSUM
Informationen und Karten zu allen Vorstellungen beim Zentralen Kartenverkauf der Bayerischen Staatstheater,
30 JAHRE OPER FÜR ALLE
Drinnen singen die Stars, draußen lauschen Tausende: Die kostenfreien Livestreams von Oper für alle feiern mit der Übertragung von Richard Wagners Die Walküre dank BMW ihre 30. Ausgabe. Eine Mitarbeiterin der Bayerischen Staatsoper ist seit Beginn dabei
Stephanie Bachhuber kam aus Leidenschaft für Oper 1990 in die Statisterie der Bayerischen Staatsoper, seit 1994 arbeitet sie hier in der Verwaltung. Nachdem 1997 zum ersten Mal eine Liveübertragung am Max-Joseph-Platz stattfand, hat sie keine der Veranstaltungen verpasst, wenn die Bayerische Staatsoper gemeinsam mit dem Global Partner BMW zu Oper für alle einlädt. Jeden Sommer wird dann eine Opernproduktion live und kostenlos aus dem Nationaltheater auf eine Leinwand für Tausende von Menschen übertragen, die in bester Audioqualität bei Picknick-Atmosphäre die Vorstellung verfolgen können. Bislang war auch Stephanie Bachhuber immer mit dabei, meistens mitten auf dem Platz am Infostand im Austausch mit dem Publikum.
Zum 30. Mal findet die Live-Übertragung von Oper für alle statt; zum 30. Mal sind Sie dabei.
Als es 1997 Oper für alle unter Sir Peter Jonas das erste Mal gab, wurde Carmen mit Plácido Domingo gespielt. Da war ich auf der Bühne Statistin. Beim Schlussapplaus stand ich hinter Domingo auf der großen Treppe vor der Oper. Es war überwältigend. Um das Publikum auf dem Platz habe ich mich erst ein Jahr später gekümmert.
Was heißt das?
Es gibt immer einen Stand, wo es Merchandise Artikel und Informationen der Bayerischen Staatsoper zum Verkauf aber
LIVE IM UND AUS DEM NATIONALTHEATER: „DIE WALKÜRE“
Sie ist das Paradestück von Richard Wagners vierteiligem Ring des Nibelungen und wird auch gerne einzeln aufgeführt: Die Walküre. Kaum vorstellbar, dass Richard Wagner sich 1870 gegen die von König Ludwig II. durchgesetzte Uraufführung des Werkes am damaligen Hofund Nationaltheater München gesträubt hatte. Doch dem Komponisten war an einer zyklischen Aufführung aller Teile gelegen (diesem Wunsch kommt die Bayerische Staatsoper wieder ab Juni 2027 nach). In Gestalt des Geschwisterpaares Siegmund und Sieglinde treten in der Walküre erstmals im Ring Menschen auf den Plan. Mit dem Walkürenritt besitzt das Werk einen Welthit, und der Abschied von Göttervater Wotan von seiner inzwischen sterblichen Tochter Brünnhilde ist auch musikalisch einer der schönsten Opernschlüsse aller Zeiten. Nach Das Rheingold verspricht auch Die Walküre in der Regie von Tobias Kratzer und unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski zum „Talk of the Town“ (und weit darüber hinaus) zu werden. Nach der Premiere am 25. Juni wird die Produktion am 4. Juli live und kostenlos im Rahmen von Oper für alle auf den Max-Joseph-Platz übertragen.
auch gratis gibt. Zum Beispiel Gummibärchen, Anstecker oder Programminformationen. Einige Jahre gab es sogar Sitzkissen, die heiß begehrt waren.
Ihr schönstes Erlebnis bei Oper für alle?
Mit Plácido Domingo da oben vor der Oper zu stehen. Das ist kaum zu toppen.
Gab es auch unschöne Momente?
Einmal hat’s einen ganzen Wagner durchgeregnet. Regenschirme sind leider aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Da hatte ich einen Riesenrespekt vor dem Publikum, das da war und bis zum Ende geblieben ist. Und einmal gab es bei Fidelio einen Platzregen. Ich bin dann in die Statisterie gerannt und habe dort für meine Kolleginnen am Platz um Handtücher gefleht, wir waren nass bis auf die Haut.
Das Konzept Oper für alle ist von anderen Opernhäusern kopiert worden. Haben Sie eine solche Veranstaltung an anderen Orten besucht?
Ja, ich war einmal in Venedig gewesen, als auf der Piazza San Marco für eine Übertragung aus dem Fenice aufgebaut wurde. Aber unser Max-Joseph-Platz ist auch wunderbar. Dieses Jahr ist dort Rasen. Ich bin sehr gespannt, wie dieser nach der Veranstaltung aussieht, wenn es sich Tausende von Menschen für ein paar Stunden bequem gemacht haben.
Wo ist der beste Platz bei Oper für alle?
Für das Publikum direkt unter dem Max-Joseph-Denkmal, für mich am Verkaufsstand.
Beschweren sich auch Gäste bei Ihnen, weil Sänger oder Inszenierung nicht gefallen?
So gut wie nie. Und die Sänger sind zu 99 Prozent absolute Spitzenklasse. Musikalisch habe ich noch nie Klagen gehört. Auf die Inszenierung schimpft das Publikum selten. Diejenigen, denen es nicht gefällt, gehen dann einfach. Und dass wir nichts für das Wetter können, verstehen die meisten Leute.
W ie erleben Sie das Publikum?
Immer wieder höre ich, Menschen sind arrogant, abgestumpft und könnten sich nicht mehr freuen. Stimmt alles gar nicht! Die Stimmung bei Oper für alle ist das beste Beispiel dafür.
Das Gespräch führte Pascal Morché.
DIE WALKÜRE
Richard Wagner N ationaltheater
Do., 2 5.06.26 1 7:00 Uhr P REMIERE (PREISE V)
So., 2 8.06.26 1 7:00 Uhr (PREISE U)
Mi., 0 1.07.26 1 7:00 Uhr (PREISE T)
Sa., 0 4.07.26 1 7:00 Uhr (PREISE T) OPER FÜR ALLE
Mi., 0 8.07.26 1 7:00 Uhr (PREISE T)
Preise V: ab 20 € bis 343 €, Preise U: ab 20 € bis 293 €, Preise T: ab 20 € bis
Oper MIT DEM BOGEN SPRECHEN LERNEN
Für Händel wird’s historisch – und doch hochlebendig!
Das Bayerische Staatsorchester schaut zurück auf über 500 Jahre Tradition, hat mit allen wichtigen Dirigent:innen zusammengearbeitet und wegweisende neue Werke uraufgeführt. Im Zusammenhang mit dem Klangkörper fallen immer wieder die Namen dreier Herren, deren Büsten direkt im Eingangsbereich des Nationaltheaters ausg estellt sind: Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagner und Richard Strauss. Zu ihrer Musik, so heißt es, habe das Bayerische Staatsorchester eine besonders herausragende Klangqua lität entwickelt. Doch diese Komponisten decken nur die zweite Hälfte der 500 Traditionsjahre ab; die Wurzeln des Staatsorchesters reichen bis tief in die Barockzeit. Wie steht es um die Pflege dieser, von uns so weit entfernten Musik?
Die Auseinandersetzung mit Barockmusik ist im Orchester noch vergleichsweise jung. Den Anstoß gaben in den 1990er Jahren die Produktionen von Georg Friedrich Händels Opern in der Intendanz von Sir Peter Jonas. „Das war die Initialzündung“, berichtet Konzertmeisterin Barbara Burgdorf. Mit Ivor Bolton stand ein Barock-Experte am Pult, der das Orchester in diese Praxis einführte. Burgdorf war von Anfang an dabei – und hat als Teil des Monteverdi Continuo Ensembles, das dieses Jahr 25-jähriges Bestehen feiert, durch eine von ihnen etablierte Barockkammermusikreihe die Tradition am Leben gehalten, denn nach dem Wechsel der Intendanz ging diese auf der Opernbühne vorerst verloren. Ein Umstand, der bei Clara Scholtes, ebenfalls Mitglied der 1. Geigen, Verwunderung auslöste: „Als wir die Feier des 500-jährigen Orchesterjubiläums planten, saß ich da und dachte ‚Es kommt ja gar nichts Barockes! 500 Jahre und kein Barock im Programm!‘“ Sie hatte bereits im Studium
Eine der legendären Barockinszenierungen unter Sir Peter Jonas: Giulio Cesare von Georg Friedrich Händel
erste Berührungspunkte mit der historisch informierten Aufführungspraxis. Als sie von der geplanten Alcina erfuhr, schien das der perfekte Augenblick, die entscheidenden Impulse zur Wiederbelebung der Tradition zu setzen.
Für ein modernes Opernorchester ist die historisch informierte Aufführungspraxis ungewohntes Territorium. So wurden in den 1990ern die Händel-Opern noch auf modernen Instrumenten gespielt, erst für die Monteverdi-Opern wechselte man zu historischen Instrumenten. Diese Praxis in den Alltag eines Repertoirebetriebs zu integrieren, ist keine einfache Aufgabe. Historische Geige, das bedeutet Darmsaiten statt Saiten aus Metall. Die Bögen wiederum sind kürzer und stärker gewölbt. Doch bei den Instrumenten bleibt es nicht, viel wichtiger ist die Spieltechnik: „Das Schöne an der Oper ist, dass man als Instrumentalistin noch den direkten Bezug zum gesungenen Text hat. Insbesondere im Barock macht sich daran viel von der Interpretation fest. Es ist im Prinzip Rhetorik. Man spricht mit dem Bogen. Das ist, was sich im Laufe der Jahrhunderte dann zugunsten der Lautstärke und der flächigen Musik sehr geändert hat“, so Burgdorf. Mit dem Bogen zu sprechen erfordere ein Umdenken: Statt der linken Hand am Griffbrett steuert nun die rechte Hand am Bogen den Großteil des Ausdrucks. Das ginge nicht mal eben so, betont Burgdorf: „Es bedeutet ein bisschen Extraarbeit. Das muss man wollen.“ Für ihr Vorhaben holten die Musikerinnen Stefano Montanari ins Boot, den Musikalischen Leiter von Alcina, der selbst viele Jahre als Barockgeiger tätig war. Er sei Feuer und Flamme gewesen und habe direkt einen Workshop zum Umgang mit dem Barockbogen angesetzt, so Scholtes. „Wir haben dann über Nacht 40 Barock-
FABELHAFTE ALCINA
Ohne Frage gehört die Zauberoper Alcina zu Händels meisterhaftesten Partituren. Er zeigt die titelgebende Zauberin als mächtige, aber auch verletzliche Frau, um die sich ein perfekt durchgestyltes Machtsystem konstituiert. Alcina muss zunehmend erkennen: Macht macht einsam. Und so ziehen sich die Spuren ihrer immer verzweifelteren Suche nach wahrer Liebe durch das Land – einstige Verehrer, nun magisch in der Natur der Insel gefangen. Als schließlich Ruggiero ihr Reich betritt, ist sie überzeugt, endlich den Richtigen gefunden zu haben. Doch mit ihm kommt Bradamante – und m it ihr ein Haufen Probleme, die drohen, alles ins Wanken zu bringen. Für Regisseurin Johanna Wehner steht ganz besonders eine Frage im Zentrum: Wie viel muss ich sein, damit ich genug bin?
bögen zusammengesammelt. Wir wollten die Tür aufstoßen für alle, die neugierig waren. Und wir wollten für uns sondieren, wie groß das Interesse im Orchesterplenum war. Und dann waren tatsächlich sehr viele Kollegen gekommen.“ Für viele Musiker:innen bedeutete das Projekt auch eine besondere Chance, erläutert Scholtes weiter: „In der Barockpraxis sehe ich eine Möglichkeit, einen Ast in eine neue Richtung wachsen zu lassen und aus der Routine auszubrechen.“
So entstand die Idee für ein Pilotprojekt, das die Tradition fester etablieren und möglichst allen Interessierten den Einstieg ermöglichen soll: „Über das Jahr haben wir ein paar Konzerte und Workshops gemacht, um am Ball zu bleiben und uns weiterzuentwickeln. Das Ziel war dabei Alcina Zukünftig würden wir gern alle neuen Barockopern auf historischen Instrumenten spielen“, so Scholtes. Nach Alcina wird das Orchester abstimmen, ob dieses Modell weitergeführt werden soll. Laut Burgdorf wäre das ein enormer Gewinn, insbesondere durch „die Zusammenarbeit mit denen, die die Barockpraxis hauptberuflich machen, die Quellen und unglaublich viel Wissen mitbringen. Da ist jeder Tag wie eine Fortbildung. Und es reichert die Fantasie so dermaßen an, dass man wirklich nur empfehlen kann, sich damit zu beschäftigen.“
Auf die Frage, wessen Büste sich denn im Nationaltheater zu Mozart, Wagner und Strauss dazugesellen sollte, waren die beiden Geigerinnen sich intuitiv einig: die von Händel!
Saskia Kruse
ALCINA
Georg Friedrich Händel
Mo., 1 3.07.26 1 8:00 Uhr P REMIERE (PREISE PA)
Do., 1 6.07.26 1 9:00 Uhr (PREISE PB)
Sa., 1 8.07.26 1 8:00 Uhr (PREISE PB)
Di., 2 1.07.26 1 9:00 Uhr (PREISE PB)
Sa., 2 5.07.25 1 8:00 Uhr (PREISE PB)
Di., 2 8.07.26 1 9:00 Uhr (PREISE PB)
Preise PA: 35 € bis
P rinzregententheater
LAUSCHEN, TRÄUMEN, STAUNEN
ANKÜNDIGUNG
Blühende Hunde, glühende Herzen:
Jeff Koons zu Gast als Festspielredner
Sein riesiger mit Blüten übersäter Hundewelpe ziert den Eingang des Guggenheim-Museums in Bilbao, seine Skulptur Rabbit ist das teuerste Kunstwerk, das je versteigert wurde, und seine Balloon Dogs sind in die Kunstgeschichte eingegangen: Der US-Amerikaner Jeff Koons ist einer der erfolgreichsten bildenden Künstler unserer Tage. Seine Werke sprengen Grenzen, er vereint Popkultur und Konzeptkunst und schärft durch die Darstellung vermeintlich banaler Alltagsobjekte unseren Blick für das Wesentliche. Der Künstler, der ein inniges Verhältnis zu Bayern und seiner Landeshauptstadt hat, wird die diesjährigen Münchner Opernfestspiele mit einer Festrede im Prinzregententheater eröffnen. Umrahmt wird sein mit Spannung erwarteter Beitrag von einem musikalischen Programm, das unter anderem – passend zur Festspielpremiere von Die Walküre –Werke von Richard Wagner umfasst.
FESTREDE ZUR ERÖFFNUNG DER MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE
Jeff Koons P rinzregententheater
Sa., 2 0.06.26 2 0:00 Uhr (PREISE
EMPFEHLUNG
Intimität und Feingefühl: Die Liederabende der Münchner Opernfestspiele
Brainlab produziert Medizintechnik – und bietet Ensembles des Bayerischen Staatsorchesters eine Bühne
v.l.n.r.: Diana Damrau, Jonas Kaufmann, Ludovic Tézier, Christian Gerhaher, Asmik Grigorian
Keine Ausstattung, kein Bühnenbild, das ablenkt, allein die reine Konzentration auf die Stimme, auf Text und Musik: Wer sich dem Liedfach widmet, stellt sich einem herausfordernden Genre. Das Publikum im Angesicht, das Klavier zur Seite, ist dies die intimste Form, der sich Sänger:innen im Laufe ihrer Karriere hingeben können. Feingefühl und Mut bedarf es, die emotionalen und oft auch intimen G efühlswelten der Komponisten zu Gehör zu bringen, das Seelenleben nach außen zu transportieren und den Worten vieler Dichter Klang zu verleihen. Während der Münchner Opernfestspiele sind an sechs Abenden Künstler:innen zu erleben, die persönlich ausgewählte Programme intonieren: Diana Damrau, Asmik Grigorian, Christian Gerhaher, Jonas Kaufmann und Ludovic Tézier.
LIEDERABENDE DER MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE
FESTSPIEL-LIEDERABEND JONAS KAUFMANN
Mo., 1 3.07.2026 1 9:00 Uhr (PREISE L) N ationaltheater
Preise L: ab 11 € bis 163 € , Preise PD: ab 22 € bis 74 €,
Preise F: ab 6 € bis 60 €, Preise CF: ab 8 € bis 65 € Vorverkauf siehe Seite 15 AUSVERKAUFT
DAS DING
Dieses Bühnenbild wiegt 10 Tonnen
Es ist ein Ungetüm, ein Koloss von überbordender Größe, das die Bühnentechnik für die Inszenierung von Fidelio auf die Bühne bringt. 10 Tonnen trägt die Hydraulik im Nationaltheater, wenn sich das Labyrinth – ein Bühnenbild von Rebecca Ringst – in Bewegung setzt. Die Konstruktion ist bis ins Kleinste optimiert: Stahl in den Außenstrukturen bringt Stabilität, Aluminium in den Innenflächen spart Gewicht; die transparenten und teils begehbaren Flächen sind aus extrem robustem Kunststoff, mit 5 bis 15 Millimeter Stärke. Die Arbeit der Konstrukteure in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper in Poing wurde nach der Premiere 2011 von der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft ausgezeichnet. Während der Münchner Opernfestspiele kann der Koloss mit einer Höhe von 9,5 Metern, einer Tiefe von 2,5 Metern und ca. 15 Metern Breite an drei Abenden bewundert werden.
FIDELIO
Ludwig van Beethoven N ationaltheater
So., 1 2.07.26 1 9:00 Uhr (PREISE L)
Mi., 1 5.07.26 1 9:00 Uhr (PREISE L)
Sa., 1 8.07.26 1 9:00 Uhr (PREISE L)
Preise L: ab 11 € bis 163 € Vorverkauf siehe Seite 15
Preise G: ab 7 € bis 70 €, Preise H: ab 8 € bis 88 € Vorverkauf siehe Seite 15
STEPHAN MÖSCH
ZUM 150. JUBILÄUM DER BAYREUTHER FESTSPIELE
WEIHE WERKSTATT WIRKLICHKEIT
ISBN 978-3-7618-2326-2
BAYREUTH ALS THEATER
ISBN 978-3-7618-2649-2 www.baerenreiter.com
IN DER SCHWEBE
Die Konstellationen zeigen sechs Kurzballette an einem Abend. Von einem Radiohead-Romeo über vertanzten Existenzialismus bis zu ozeanischen Fluten
Laurent Hilaire:
Grand Pas aus Paquita von Marius Petipa
„ Paquita ist ein ikonisches Stück, das den klassischen Stil in seiner ganzen Pracht, Schönheit und Eleganz repräsentiert.
Der Grand Pas ist ein Auszug, genauer gesagt der dritte Akt aus Paquita von Marius Petipa, einem der Gründer des bis heute überlieferten klassischen Balletts. Die Werke von Petipa wie Der Nussknacker, Schwanensee, Don Quichotte, die er initiiert hat, gehören zu unseren Wurzeln, zu unserer DNA. Der Grand Pas mit seinen Soli und Gruppenszenen zeigt, wo wir herkommen und wie wir uns heute in die Tradition einschreiben.“
Edward Clug:
Radio and Juliet
„Dieser Pas de deux stammt aus meinem abendfüllenden Stück Radio and Juliet aus dem Jahr 2005, einer Neuinterpretation von Shakespeare’s Klassiker zur Musik der britischen Band Radiohead . Er fängt einen zerbrechlichen Moment zwischen zwei Menschen ein, die zwischen Intimität und Distanz schweben, in dem sich Verbundenheit
zugleich unvermeidlich und unmöglich anfühlt. Das Duett erscheint als emotionales Echo innerhalb der übergeordneten Erzählung. Untermalt von der Live-Version von Like Spinning Plates fängt es einen flüchtigen Moment des Glücks zwischen den Liebenden ein, einen schwebenden Augenblick in Zeit und Raum, der bereits von dem bevorstehenden Bruch überschattet wird.“
Sol León/Paul Lightfoot: Shutters Shut
„Shutters Shut basiert auf Gertrude Steins Gedicht If I Told Him: A Completed Portrait of Picasso aus dem Jahr 1923. Das choreographische Konzept folgt nicht nur dem Rhythmus des Gedichts beim Vorlesen, sondern drückt die Worte auch aus, reflektiert sie und ergänzt sie. Dadurch entstehen einzigartige Bewegungen. Dieses Duett erfordert absolute Präzision, Tänzerin und Tänzer agieren in perfekter Übereinstimmung.“
Paquita
Radio and Juliet
Un trait d’union
Subject to Change Shutters Shut
An vier Abenden zeigt das Bayerische Staatsballett mit Konstellationen in verschiedenen Tanzsprachen die Bandbreite seines Repertoires
Subject to Change
„Subject to Change vermittelt durch die Emotionen und die Bewegungen das, was Worte nicht auszudrücken vermögen. Wir wollen nicht zu viel verraten, nur soviel: Diese Choreographie lässt niemanden unberührt. Sie regt zum Nachd enken über die schwierigsten Momente des Lebens an; Momente, an die man sich erinnern sollte – Momente, in denen Leben und Kunst miteinander verschmelzen. Subject to Change eröffnet ein tieferes emotionales Bewusstsein.“
Angelin Preljocaj:
Un trait d’union
„Als ich die Erzählung (Das Zimmer von Jean-Paul Sartre, Anm. d. Redaktion) las, verspürte ich das Bedürfnis, eine parallele Geschichte zu schreiben, fast wie ein Echo. Zwei eingeschlossene Wesen, (…) Freiheit nur unter Bedingungen. (…) Ich bin mir des Ausmaßes bewusst, in dem der Existentialismus mich bei der Kreation dieses Werkes beeinflusst hat.“
Simon Adamson-De Luca: Schiffswrack
„In erster Linie möchte ich das Publikum mit diesem Ballett, meinem ersten Werk für eine große Compagnie, berühren. Es ist weniger narrativ, als vielmehr atmosphärisch. Ich möchte, dass das Publikum das Gefühl hat, am Rande eines Ozeans zu stehen und von dessen ungeheurer Kraft bewegt zu werden. Für mich ist die immer wiederkehrende Flut eine Metapher für das Leben, denn auch die meisten Menschen halten Stürmen stand. Ich glaube, darin liegt eine universelle Wahrheit, mit der sich das Publikum identifizieren kann.“
KONSTELLATIONEN
Marius Petipa, Angelin Preljocaj, Sol León & Paul Lightfoot, Edward Clug, Simon Adamson-De Luca P rinzregententheater
Preise PD: ab 22 € bis 74 €, Preise PDD: ab 20 € bis 65 € Vorverkauf siehe Seite 15
EINE FRAGE DES CHARAKTERS Wie leicht lässt du dich verzaubern?
In seiner Oper Alcina zückt Georg Friedrich Händel den Zauberstab und entführt uns in ein Reich der Leidenschaft. Ob du dem Spiel verfällst oder die Zügel selbst übernimmst, offenbart unser Charaktertest.
Ein Hauch Magie schadet nie.
Denke nicht an Morgen, dann hast du keine Sorgen.
Manchmal geht meine Fantasie mit mir durch ...
Love Hard, Die Young“
Ich werde gerne dominiert. Ich zähme wilde Bestien.
Einfach magisch Gut gewappnet
Unbeirrbar, treu und von der wahren Liebe überzeugt. Wenn du dich ins Abenteuer stürzt, dann nur, um andere wieder auf den Pfad der Tugend zurückzuführen.
Opernfigur: BRADAMANTE
Du bist es, die alle verzaubert. Lustvoll, glamourös und voller Fantasie schaffst du dir deine eigene Wunderwelt. Pass auf, dass du an deiner Flamme nicht selbst verbrennst.
Opernfigur: ALCINA
Ich sehe wild aus, will aber nur spielen. Ich springe, wenn die Pflicht ruft.
Manchmal fühle ich mich wie ein rosa Kaninchen, das aus dem Hut gezaubert wird.
Leicht berauscht
Du lässt dich gerne vom Strudel der Lust mitreißen, drohst dabei aber Maß und Moral zu verlieren. Zum Glück hast du Liebste um dich, die dich vor dem Absturz bewahren und den Zauberbann brechen.
Opernfigur: RUGGIERO
Voll verzaubert
Es reicht ein Augenfunkeln, schon erwachen die animalischen Triebe in dir. Mit Haut und Haar gibst du dich hin, die Rückverwandlung fällt dir jedoch schwer.
Opernfigur: ASTOLFO
BLAUES BLUT
Die ruhmreiche Fehde zwischen Elizabeth I. und Mary Stuart liefert Stoff für vier Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, von Gaetano Donizetti bis zur Techno-Show
Zwei Königinnen der englischen Geschichte bilden den Rahmen für insgesamt vier Produktionen an der Bayerischen Staatsoper: Nach der Uraufführung von Brett Deans Of One Blood im Mai dieses Jahres, knüpft im Juni Techno Queen in der Brainlab Firmenzentrale an die Beziehung von Elizabeth I. und Mary Stuart an, bevor im Herbst Lulu Obermayer mit ihrem Performance-Projekt Königin(nen) das Vorderhaus des Nationaltheaters bespielt und Gaetano Donizettis Maria Stuarda kurz vor Weihnachten Premiere auf der großen Bühne feiert.
Für Of One Blood und Techno Queen hat unter anderem die Kostüma bteilung der Bayerischen Staatsoper enorme Arbeit geleistet:
650
Meter Stoff wurden insgesamt für Of One Blood mit Tartan, dem typischen Karomuster der Schottenröcke, bedruckt.
195
Kostümsätze wurden für die Uraufführung von Of One Blood angefertigt.
4
ONE BLOOD Brett Dean / Heather Bett
6
Monate Schwangerschaft –davon zeugt der unechte Bauch, den die Sängerin Vera-Lotte Boecker als Mary Stuart in der Produktion Of One Blood trägt.
1
Cembalo spielt in der Inszenierung eine wichtige Rolle: Mahan Esfahani spielt als eigenständiger Akteur mal im Orchestergraben, mal auf der Bühne die Begleitung von Elizabeth I, gesungen von Johanni van Oostrum.
5
Gefährten umgeben jeweils die beiden Königinnen in der Uraufführung. So wird Mary von fünf Hofdamen und Elizabeth von fünf Lords begleitet.
Meter Crinolband sind für die Mühlsteinkrägen verarbeitet, die die Damen aus dem Bayerischen Staatsopernchor in Of One Blood tragen.
3064
Takte umfasst die Partitur von Of One Blood
8
Kilogramm wiegt in etwa jedes der verzierten Kleider, welche die beiden Figuren der Königinnen während Techno Queen tragen.
JUNI 2026
OPER
Di 0 2 N ORMA Bellini
Mi 0 3 D IE ENTFÜHRUNG AUS DEM
SE RAIL Mozart
Fr 0 5 D IE ENTFÜHRUNG AUS DEM
SE RAIL Mozart
Sa 0 6 T URANDOT Puccini
Di 09 T URANDOT Puccini
Sa 1 3 C ARMEN Bizet
So 1 4 T URANDOT Puccini
Di 1 6 C ARMEN Bizet
Mi 1 7 T URANDOT Puccini
Fr 1 9 C ARMEN Bizet
So 2 1 C ARMEN Bizet
MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE 2026
FESTSPIEL–PREMIEREN
DIE WALKÜRE Wagner
ML: Vladimir Jurowski; mit Joachim Bäckström, Ain Anger, Nicholas Brownlee, Irene Roberts, Miina-Liisa Värelä, Ekaterina Gubanova, Dorothea Herbert, Julie Adams, Elene Gvritishvili, Claudia Mahnke, Niina Keitel, Christina Bock, Natalie Lewis, Noa Beinart
19., 21., 22. Juni (PREISE PDD) Prinzregententheater
ALCINA Händel
ML: Stefano Montanari; mit Jeanine De Bique, John Holiday, Jessica Niles, Avery Amereau, Carine Tinney, Julian Prégardien, Gerrit Illenberger
13. Juli (PREISE PA)
16., 18., 21., 25., 28. Juli (PREISE PB)
Prinzregententheater
OPER OF ONE BLOOD Dean
2 7., 29. Juni (PREISE K)
TURANDOT Puccini
3 0. Juni, 3. und 6. Juli (PREISE O)
MACBETH Verdi
0 2., 05. Juli (PREISE M)
LA CENERENTOLA Rossini
9 ., 11. Juli (PREISE K)
DAS OPERN-RÄTSEL
PREISFRAGE: Welcher Künstler schuf die Skulptur Balloon Dog ?
Gewinnen Sie mit etwas Glück zwei Gutscheine für jeweils eine 60-minütige Pflegebehandlung im MAISON SISLEY im Wert von je 190 €.
M it dem Know-how aus über 45 Jahren bietet Sisley heute Kosmetik auf allerhöchstem Niveau: Beste Pflanzenextrakte und natürliche Inhaltsstoffe garantieren herausragende Pflegeergebnisse. Neben den exklusiven Pflegeprodukten bietet Sisley auch Make-up, D uft und Haarpflege an. Die gesamte Welt von Sisley lässt sich im MAISON SISLEY im Herzen Münchens erleben. Hier finden die effektiven Pflegeprodukte in luxuriösen Gesichts- und Körperb ehandlungen mit wohltuenden und belebenden Massagetechniken Anwendung. Freuen Sie sich auf eine einzigartige Auszeit in der Oase der Ruhe und Entspannung und schenken Sie Ihrer Haut neue Vitalität und Ausstrahlung.
S chicken Sie Ihre Lösung unter Angabe einer Rückrufnummer per E-Mail an: engelsloge@staatsoper.de o der per Post an: Bayerische Staatsoper, engelsloge, Max-Joseph-Platz 2, 80539 München
Einsendeschluss: 3. Juli 2026. Teilnahme ab 18 Jahre. Der Gewinn wird unter allen richtigen Einsendungen verlost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel willigen Sie in die Erhebung und Verwendung Ihrer angegebenen Daten ein. Wir erheben, speichern und verarbeiten diese personenbezogenen Daten zur Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels und um Sie im Falle eines Gewinns zu benachrichtigen. Zur Ermittlung des Gewinners können Ihre Daten an den Preisstifter weitergegeben werden. Eine Weitergabe an sonstige Dritte erfolgt nicht. Der Name des Gewinners wird in der darauffolgenden Engelsloge veröffentlicht. Wenn Sie dies nicht möchten, können Sie der Veröffentlichung per E-Mail an engelsloge@staatsoper.de widersprechen. Weiteres zum Datenschutz finden Sie unter staatsoper.de/datenschutz. Bayerische Staatsoper, Max-Joseph-Platz 2, 80539 München; Regiebetrieb des Freistaats Bayern; Vertretungsberechtigte: Staatsintendant Serge Dorny, Geschäftsführender Direktor Dr. Roland Schwab. Wir gratulieren der Gewinnerin unseres letzten Opernrätsels: Maria K.-B. (Lösung: Claus Guth)
FESTREDE ZUR ERÖFFNUNG DER MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE
2 0. Juni (Preise PF)
Prinzregententheater
EINFÜHRUNGSMATINEE zu ALCINA
1 3. Juli (Preise 10 €)
Prinzregententheater
OPER FÜR ALLE
Die Bayerische Staatsoper und BMW laden ein.
DIE WALKÜRE Wagner
4 . Juli Max-Joseph-Platz
Ei ntritt frei
Die nächste Engelsloge erscheint am 15. September 2026
INFORMATIONEN UND KARTEN
Informationen und Karten erhalten Sie beim Zentralen Kartenverkauf der Bayerischen Staatstheater, an der Tageskasse der Bayerischen Staatsoper oder auf www.staatsoper.de
Bei Themen rund um den Kartenkauf beantwortet Ihnen gerne das Team des Zentralen Kartenverkaufs alle Fragen: tickets@staatsoper.de T +49.(0)89.21 85 1920 Montag bis Samstag von 10 bis 19 Uhr
WWW.STAATSOPER.TV
Die Streaming-Plattform der Bayerischen Staatsoper vereint alle audiovisuellen und Audio-Produktionen der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsballetts u nd des Bayerischen Staatsorchesters an einem zentralen Ort. Formate wie Hinter dem Vorhang ermöglichen zudem authentische Einblicke hinter die Kulissen und zeigen den künstlerischen Kosmos jenseits der Bühne. Der nächste kostenlose Livestream auf Staatsoper.tv ist die Liveübertragung von Die Walküre am 4. Juli 2026 im Rahmen von Oper für alle
IMPRESSUM
Süddeutsche Zeitung GmbH, Hultschiner Straße 8, D – 81677 München, Telefon +49 (0)89.2183 0, Registergericht: AG München HRB 73315, USt-IdNr.: DE 811158310
ANZEIGEN Christine Tolksdorf (verantwortlich) (Anschrift wie oben)
TEXTE (verantwortlich):
Süddeutsche Zeitung GmbH: A ndreja Ruppert, Bayerische Staatsoper: Eva Bergmann, Annette Baumann (Ballett).
Textschluss: 18. Mai 2026
DESIGN, KONZEPT, REALISIERUNG
Süddeutsche Zeitung GmbH, in Zusammenarbeit mit: Bayerische Staatsoper und Yvonne Zmarsly
GESTALTUNG Yvonne Zmarsly
DRUCK ADV-Augsburger Druck- und Verlagshaus GmbH, Aindlinger Straße 17-19, 86167 Augsburg
A NZEIGENBERATUNG
Bayerische Staatsoper: V ictoria Jara-Pfister, Telefon +49 (0)89.2185 1047, v ictoria.jara-pfister@staatsoper.de
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