ARCHITEKTUR UND PLANUNG

KONZEPTUELL, GESTALTERISCH UND

SICHERHEITSTECHNISCH WEGWEISEND


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Christina Baart Head of Content
Architektur bewegt sich heute im Spannungsfeld von Effizienz, Verantwortung und Ausdruck. Die Projekte dieses Heftes zeigen, wie unterschiedlich diese Anforderungen interpretiert werden können – und wie klar Haltung wird, wenn Funktion, Konstruktion und Gestaltung zusammengedacht sind. Drei Projekte, drei Maßstäbe, eine gemeinsame Haltung:
Den Auftakt bildet auf Seite 12 ein Projekt aus Kanada: „Das steilste Gründach in Ontario“. Das extrem geneigte Gründach ist kein Selbstzweck, sondern integraler Bestandteil von Entwässerung, Mikroklima und Gestaltung. Besonders überzeugend ist die präzise Abstimmung von Tragwerk, Aufbau und Pflegekonzept – ein oft unterschätzter Aspekt, hier beispielhaft gelöst.
Mit anderen Rahmenbedingungen befasst sich das Projekt auf Seite 48: das neue Sport- und Erlebnisbad in Frankfurt-Bornheim. Der kompakte Baukörper, die klare Organisation und der bewusste Verzicht auf eine Unterkellerung zugunsten eines funktional strukturierten Erdgeschosses stehen für wirtschaftliche und zugleich qualitätsvolle Planung. Tageslichtführung und Energiekonzept zeigen, wie öffentliche Bauten trotz hoher technischer Anforderungen architektonisch überzeugen können.
Ein bewusst anderes Zeichen setzt das philoro GOLDWERK auf Seite 64. Als Headquarter und Produktionsstandort verbindet es hohe Sicherheitsanforderungen mit starker Symbolik. Der „schwebende Goldbarren“ in der Fassade steht für eine klar strukturierte Gebäudelogik, nachhaltige Bauweise und industrielle Architektur mit Identität. Was diese drei Projekte verbindet, ist das Verständnis von Architektur als integriertem Prozess, in dem technische, funktionale und gestalterische Entscheidungen schlüssig zusammengeführt werden. Dieses Heft lädt dazu ein, genau hinzusehen und die eigenen Maßstäbe neu zu justieren.
Bis zur nächsten Ausgabe verbleibe ich mit herzlichen Grüßen, Ihre

Headquarter und Produktion in Korneuburg, AT

010 Studio Lehn
012 Steilstes Gründach – Gebäudeensemble in Ontario
020 Alte Mühle zu Wohnungsbau transformiert
026 Innovatives Büro- und Laborgebäude FUHUB in Berlin-Dahlem
032 Start-up navou – Umbauturbo
038 Gemeindehalle Kirchheim am Neckar
044 Pfarrheim Maria Himmelfahrt, Miesbach
048 Neues Sport- und Erlebnisbad mit Saunalandschaft
054 Ein Quartier für alle: „Service – Wohnen – Recke“
060 Ausbildungszentrum in Gonichem
064 Goldwerk in Korneuburg, AT
070 Energie aus Erde und Regenwasser
072 Sonnenschutz als integraler Bestandteil
074 Villa Opera – Transparenz in Vollendung
076 Die Merz Schule





































architekturobjekte] Villa Opera – Transparenz in Vollendung 074

inside] Vom Gotteshaus zum Gästehaus 078

trends] Eine Hommage an die Natur, das Licht und die Materie 094

aktuell] Treffpunkt für Architektur, Planung und Design 105
078 Utrechts Westerkerk wird zum Boutique-Ho(s)tel
082 Deutsches Meeresmuseum Stralsund
086 Interior Design und Lichtplanung
088 Der MINI Pavillon in München
094 Fast feiert mit Forest Limited Edition
30 Jahre Outdoor-Design
096 Elektrisch höhenverstellbarer Sitz- und Steharbeitstisch, Drehstuhl und Massivholzstuhl
098 Wellness-Toilette in Japan
100 Heinze ArchitekturAWARD – Visionen für den Bauwandel
102 07 HEINZE SELECT – Impulse und Begegnungen im Herzen Hamburgs
104 Zweites Zehnder Planer-Symposium „Zukunft Raumklima – Lösungen für die neue Normalität“
105 DOMOTEX 2026 Architects Space –Treffpunkt für Architektur, Planung und Design
106 Das Klimafestival 2025 – Bauwende als Gemeinschaftswerk
108 Greenterior
109 BauNetz Wissen Stadt- und Dachbegrünung
110 BauNetz Meldungen Relaunch
112 Inserentenverzeichnis
114 Vorschau – im nächsten Heft
114 Impressum

Für besonders stilvollen Sonnenschutz auf Balkon und Terrasse sorgt jetzt das Modell Terrea K55 von Warema. Das edel-schlichte Design integriert sich in eine Vielzahl unterschiedlichster Wohnund Baustile und eröffnet der Terrea K55 ein weites Einsatzfeld. Bei der Konzeption wurde ein besonderes Augenmerk auf die cleane Optik im geschlossenen Zustand gelegt. So befindet sich der Stoßbereich von Ausfallprofil und Kassette auf der Oberseite –die Ansicht von vorn ist klar und reduziert. Die Seitendeckel der Markise können ohne sichtbare Verschraubungen montiert werden, was die puristische Anmutung verstärkt. Mehr als 200 verschiedene Tuchdessins bietet Warema zur Individualisierung der Markise, damit sie genau zur Fassade des Gebäudes und zu den persönlichen Vorlieben passt. Auch Kassette, Gelenkarme und Zubehör aus hochwertigem Aluminium können dank der großen Warema Farbwelt individuell pulverbeschichtet werden. Weiter steht in den Farbkategorien High-light und Variation die Oberflächenqualität „Hochwetterfest-Feinstruktur“ ohne Mehrpreis zur Verfügung. Für den senkrechten Sicht- und Sonnenschutz bei tief stehender Sonne kann das Produkt mit einem Volant-Rollo ausgestattet werden. Das Kassettenmaß ändert sich dadurch nicht: Es beträgt einheitlich kompakte 260 mal 130 Millimeter. Ebenfalls zur Zusatzausstattung zählen LED-Stripes in der Kassette zur indirekten Beleuchtung im ausgefahrenen Zustand. Zudem können nun LED-Stripes auch im Bodenprofil der Kassette integriert werden. Auf diese Weise lassen sich Terrasse oder Balkon auch bei eingefahrener Markise stilvoll beleuchten. Für eine Wohlfühlstimmung mit angenehmen Temperaturen sorgt der leistungsstarke Design Heizstrahler, der sich farblich an Markisengestell oder Fassadenfarbe anpassen und mit WMS Dimmer in drei Heizstufen regulieren lässt. Weitere Informationen unter
www.warema.de/k55
Erlau x BNB
CO₂-neutraler Beton für Stadtmöbel

Seit Jahrzehnten steht Erlau für hochwertige modulare Stadtmöbel, die in Parks, Plätzen und urbanen Freiräumen zum Einsatz kommen. Mit BNB hat das Unternehmen nun einen Partner gefunden, der mit innovativen Fertigungsverfahren und einem konsequent nachhaltigen Ansatz die Branche neu definiert. Gemeinsam vereinen sie industrielles Know-how mit handwerklicher Präzision und zeigen, dass Designqualität und ökologische Verantwortung untrennbar miteinander verbunden sein können. BNB hat sich als eines der ersten Unternehmen der Branche das Ziel gesetzt, Betonfertigteile vollständig klimaneutral zu produzieren. Durch den Einsatz von Hochleistungsbetonen, textiler Bewehrung und regional gewonnenen Zuschlagstoffen gelingt es, den Materialeinsatz deutlich zu reduzieren, bei gleichbleibender Festigkeit und Langlebigkeit.
Ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung ist der Ersatz konventioneller Zuschlagstoffe durch Biokohle (Biochar), die in Zusammenarbeit mit dem Berliner Start-up ecoLocked in die Betonmatrix integriert wird. Diese Biokohle bindet dauerhaft atmosphärisches CO₂, das zuvor durch Pflanzen aufgenommen wurde. Dadurch wird der Beton nicht nur CO₂-neutral, sondern kann sogar als CO₂-Senke wirken: Er speichert mehr Kohlenstoff, als bei seiner Herstellung freigesetzt wird. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die Verwendung CO₂-reduzierter Bindemittel und kurze Transportwege innerhalb der regionalen Wertschöpfungskette. Das Ergebnis ist ein neuartiger Werkstoff, der die Ästhetik und Dauerhaftigkeit von Beton mit einem echten Beitrag zum Klimaschutz verbindet und so neue Maßstäbe in der Gestaltung nachhaltiger Stadtmöbel setzt.
www.erlau-freiraum.de

Foto] Gealan
GEALAN hat nun eine Lösung parat, die die Kommunikationswege und Abläufe in einer digitalen Ausschreibungsplattform bündelt: Tendoo vereinfacht ganz neu die Zusammenarbeit zwischen Architekt:innen, Planer:innen und Anbieter:innen von Fenstern und Türen. Bauvorhaben werden dort zentral ausgeschrieben. Tendoo ist eine digitale Lösung, die wertvolles Wissen von Branchenkennern nutzt, um möglichst unkompliziert sowohl Angebote als auch Aufträge zu generieren. Der Clou: Über die neue GEALAN-Plattform werden nicht öffentliche Bauprojekte vergeben, begleitet und abgewickelt, zu denen der Zugang im Normalfall deutlich aufwendiger ist.
Die Lösung Tendoo richtet sich an Ausschreibende, die im Objektgeschäft tätig sind, nicht auf ihre bestehende AVA-Lösung verzichten wollen, keine zusätzlichen Kosten für einen Marktplatz haben und nur passende Angebote erhalten möchten. Anbietende können im Vergleich zu anderen Angeboten über Tendoo auf GAEB-Dateien verzichten.
Die Vorteile sowohl für Ausschreibende als auch Anbietende: Tendoo ermöglicht die eigene Sichtbarkeit auf der GEALANPlattform individuell zu definieren und durch einen Klick anzupassen. Wird ein gemeinsames Projekt pausiert, bleibt die andere Seite nicht im Unklaren, denn der Grund ist einsehbar. Bei Bedarf sind Tendoo-Projekte übrigens mit bereits bestehendem Kundenstamm teilbar. So entsteht ein effizienter Austausch ohne komplizierte Vergabeprozesse oder langes Suchen. Natürlich sind die auf Tendoo geteilten Daten sicher: Es erfolgt eine DSGVOkonforme Datenverarbeitung mit Hosting in Deutschland. Die App hier: https://tendoo.app www.gealan.de

Kleinformatige Dachplatte „Swisspearl TEC+“ mit matter Oberfläche und minimalistischem Design
Die kleinformatigen, ebenen Dachplatten aus dem Programm „Swisspearl TEC+“ liegen mit ihrer matten Oberfläche voll im Trend. Zugelassen sind sie mit einem wasserdichten Unterdach der Klasse 1 bereits für Dächer mit einer Neigung ab 13 Grad. Mit ihrer 6-seitigen Acrylatbeschichtung trotzen diese Faserzementplatten in Schindeloptik souverän selbst herausfordernden Wetterlagen. Nicht zuletzt angesichts einer besonders einfachen Montage und unkomplizierten Wartung bezeichnet der Hersteller eine Dacheindeckung oder Fassadenbekleidung mit „TEC+“ als ebenso wirtschaftliche wie robuste Lösung mit hoher Tragkraft. Neben Platten in vier Formaten umfasst das Programm vielfältiges Zubehör wie Einzellüfter, Firstkappen, Faltplatten, Saumsteine und ein Firstlüftungsband. Da jede der formstabilen Platten zweifach genagelt wird, ist eine Dachdeckung mit „TEC+“ besonders sturmsicher. Zugleich sind die Dachplatten des Programms als nicht brennbar (A2-s1, d0) klassifiziert und nahezu wartungsfrei.

Dachplatten aus dem Programm „Swisspearl TEC+“ werden in Österreich hergestellt. Überwiegend aus natürlichen Rohstoffen aus der Region. Fotos] Swisspearl®
www.swisspearl.com/de-de

wirksam ist, wenn der Strom auf Notversorgung umgestellt ist. Foto] ECO Schulte
Im Fall eines erkannten Brandes schließen in öffentlichen Gebäuden die Brandabschnittstüren, der Strom wird auf Notversorgung umgeschaltet. Menschen mit Handicap haben dann Probleme, die oft schweren, motorisch unterstützten Brandabschnittstüren zu öffnen, wenn die Muskelkraft nicht reicht und niemand helfen kann. Wer als Rollstuhlfahrer gegen eine schwere Tür andrücken muss, ist in Lebensgefahr. ECO Schulte hat dafür eine pragmatische Lösung entwickelt.
Die Aufgabe stellte sich in einem großen Bauprojekt in Hamburg –gefragt war vom Bauherrn eine dezentrale, pragmatische Sonderlösung mit Standardkomponenten und ohne eine ganz große Überplanung des Flucht- und Rettungskonzepts. Dirk Huber, Leiter des Produktmanagements bei ECO Schulte: „Hauptproblem: Wir müssen die Drehtürantriebe reaktivieren nach ausgelöstem Brandalarm und brauchen zudem Strom zum motorischen Betrieb der Tür – wenigstens noch einige Male.“
Die Idee basiert auf einer Sondersteuerung, die dafür sorgt, dass relevante Drehtürantriebe selbst nach Auslösung durch die Brandmeldeanlage oder Rauchmelder in einem Sondermodus aktiv bleiben. Dieser Modus erlaubt die automatische Öffnung der Türen in Fluchtrichtung und ermöglicht damit ein barrierefreies Entkommen – für alle. Der notwendige elektrische Strom wird dabei entweder über lokale USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) oder Gebäude-Ersatzstrom zur Verfügung gestellt.
Die zuständige Bauaufsichtsbehörde hat für die gesamte Lösung eine ZiE (Zustimmung im Einzelfall als bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis) ausgesprochen.
www.eco-schulte.de
Natürlich stark:
Holz und Granit als ideale Partner

Einweihung der ersten Holz-Granit-Verbundbrücke im Ingenieurbüro Wagmann Fürstenzell Foto] Kusser
Mit der Entwicklung und Umsetzung der weltweit ersten Brückenkonstruktion in Holz-Granit-Verbundbauweise (HGV) ist ein Meilenstein für den nachhaltigen Hoch- und Ingenieurbau erreicht. Die neue Bauweise kombiniert erstmals die positiven Eigenschaften zweier natürlicher Werkstoffe – Holz und Granit – zu einem leistungsfähigen, langlebigen und nahezu klimaneutralen Tragwerk.
Im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungsprojekts wurde das innovative System an der Technischen Universität Berlin wissenschaftlich untersucht. Ein Forschungsvorhaben an der Hochschule Koblenz legte den Grundstein für die Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit Wagmann Ingenieure, dem Ingenieurbüro Miebach und der Schaffitzel Holzindustrie GmbH + Co. KG brachte die Entwicklung letztendlich zur Anwendungsreife.
Während Granit durch seine hohe Druckfestigkeit, Dauerhaftigkeit und Witterungsbeständigkeit überzeugt, punktet Holz mit geringem Eigengewicht, hoher Zugfestigkeit und hervorragender Klimabilanz. In der neuen Verbundbauweise tragen beide Materialien gemeinsam – die obenliegende Granitplatte nimmt die Druckkräfte auf, der darunterliegende Holzträger die Zugkräfte. Der Formschluss zwischen den Werkstoffen kann auf zwei Arten hergestellt werden: Zum einen durch eine treppenartige Anordnung von abwechselnd dickeren und dünneren Granitplatten, zum anderen durch gleich starke Granitplatten, bei denen die Kraftübertragung über spezielle Verbindungsmittel erfolgt. Beide Varianten gewährleisten eine effiziente, witterungsbeständige und lösbare Verbindung zwischen Holz und Granit. Damit ist auch ein sortenreiner Rückbau und eine Wiederverwendung der Materialien am Ende der Nutzungsdauer möglich – ein entscheidender Schritt in Richtung kreislaufgerechtes Bauen.
www.kusser.com

Im Berliner Stadtquartier „Neues Gartenfeld“ sorgen Abdichtungssysteme von FRANKEN SYSTEMS für nachhaltigen Grundwasserschutz. In der sensiblen Wasserschutzzone IIIb kamen emissionsarme, geprüfte Flüssigkunststoffe zum Einsatz. Das Neubauquartier „Neues Gartenfeld“ in Berlin-Spandau zählt zu den ambitionierten Stadtentwicklungsprojekten der Hauptstadt und steht exemplarisch für zukunftsorientiertes, nachhaltiges Bauen. Im Zuge der Transformation des ehemaligen Industrieareals auf der Insel Gartenfeld entsteht ein städtisches Umfeld mit intelligenter Infrastruktur, hoher Energieeffizienz und Fokus auf eine lebenswerte urbane Umgebung.
Auf mehreren Baufeldern werden 751 Wohnungen sowie 41 Gewerbeeinheiten und eine Kita schlüsselfertig erstellt. Die Realisierung erfolgt unter besonders strengen Auflagen, da weite Teile des Areals in der Wasserschutzzone IIIb liegen. Neben einer emissionsarmen und schadstofffreien Bauweise sind auch die verwendeten Abdichtungssysteme von zentraler Bedeutung für den Schutz von Grund- und Trinkwasser. Die Wahl fiel auf die geprüften, umweltverträglichen Flüssigkunststoffe von FRANKEN SYSTEMS, deren Anwendung sämtliche behördlichen Vorgaben erfüllt und deren Herstellung nach zertifizierten Umweltstandards erfolgt.
Insgesamt werden im Projekt „Neues Gartenfeld“ rund 5 Tonnen innovativer Flüssigkunststoffe verarbeitet, mit denen FRANKEN SYSTEMS als verantwortungsvoller Systemanbieter eine zukunftsfähige und sichere Abdichtung des Quartiers sicherstellt. Die Abdichtungssysteme sind über Jahrzehnte hinweg funktionsstabil und weisen nachweislich keine schädlichen Emissionen auf. Dies trägt wesentlich zur Lebensdauer der Gebäudesubstanz und zur qualitativen Wertsteigerung der Immobilien im Quartier bei.
www.franken-systems.de

Wenn man gemeinsam denkt, entstehen die besten Formate. So wie bei LOT circular. Ein Tisch, der schnell zum Mittelpunkt wird. Für Projekte, die Familie, den Arbeitsplatz. An dem diskutiert, gelebt, gefeiert wird. Der zum Mitdenken einlädt und zum Hände reichen. Klare, geometrische Formen zeichnen ihn aus: Der Kreis trifft das Quadrat – stringenter kann man einen Tisch nicht gestalten. Für seinen Erfinder, den Gestalter Wolfgang Hartauer, ist der Name LOT nicht nur eine Referenz an den rechten Winkel, sondern zugleich ein Spiel mit den Geometrien. Nach dem Oval seines großen LOTs gibt es nun in Zusammenarbeit mit Tecta eine Neuerscheinung: den runden LOT circular. Der Unterbau zitiert den Halbkreis, die Tischplatte mit einem Durchmesser von 150 Zentimetern ist groß genug, um bis zu acht Stühle bequem am Round Table zu versammeln. Mit einer Höhe von 74 Zentimetern kann er als Konzept-, Arbeits- oder Esstisch genutzt werden. Ein Tisch, so rund, dass man beim Denken die Richtung wechseln kann. Ein neuer Platz für kluge Formate.

Ein Tisch, der schnell zum Mittelpunkt wird. Für Projekte, die Familie, den Arbeitsplatz
www.tecta.de


Studio Lehn wurde im Oktober 2024 von Juro Lehmann in Berlin gegründet und bewegt sich an der Schnittstelle von Möbelentwurf, Innenarchitektur und konzeptioneller Planung. Im Zentrum steht die Entwicklung präziser, materialgerechter und kontextsensibler Lösungen – eine Gestaltung mit Substanz und Haltung. Lehmanns Entwurfsansatz ist fest im Handwerk verwurzelt: Prägende praktische Erfahrungen – zunächst begleitend zum Studium an der Burg Giebichenstein –legten den Grundstein für seinen Werdegang und prägten nachhaltig seine gestalterische Haltung.


Puristische Form und meisterhafte Handwerkskunst vereinen sich in einem Stuhl von zeitloser Eleganz. Die klassische Silhouette mit feinen geometrischen Akzenten fügt sich harmonisch in jedes Interieur. Fotos links] © Juro Lehmann Foto rechts] © Rene Riller
Der Impuls zur Studio-Gründung entstand, als sich erste eigene Entwürfe mit dem Studienabschluss entwickelten und die Einladung zur Stockholm Furniture Fair eine starke Plattform bot. Diese Gelegenheit wirkte als Katalysator und zugleich als Verpflichtung, daraus etwas Nachhaltiges zu entwickeln. Die Kombination aus Möbelentwürfen und Planungsleistungen erwies sich dabei als wirkungsvolles Konzept:
Gerade in der Anfangsphase, wenn Planungsaufträge schwer zu bekommen sind, dienen greifbare Produkte als verständliche Sprache und sichtbares Aushängeschild. Bis heute prägt diese Verbindung das Studio: als Brücke zwischen Gestaltung und Planung. Frühe Erfahrungen in der Werkstatt des Großvaters und bei der Sanierung eines Vierseithofes durch den Vater schärften das Verständnis für Konstruktion, Materialeigenschaften und handwerkli-

che Qualität. Lehmanns Entwürfe entstehen deshalb oft zunächst physisch in der Werkstatt, bevor sie digital ausgearbeitet werden. Diese unmittelbare, experimentelle Arbeitsweise ermöglicht eine flexible und kontextbezogene Umsetzung. Im Zentrum steht das Prinzip des „minimalinvasiven Designs“ – weniger als formale Reduktion denn als präzise Frage nach der Notwendigkeit gestalterischer Eingriffe. So entstehen Lösungen mit klarer konstruktiver Logik, zurückhaltender Ästhetik und effizientem Materialeinsatz. Material und Form werden dabei stets als Einheit gedacht. Ihre Wechselwirkung bestimmt maßgeblich die Wirkung eines Raumes oder Objektes. Die Werkstatt fungiert als kreatives Labor: Ideen werden erprobt, adaptiert und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft – ein zentraler Prozess insbesondere im individuellen Innenausbau, wo Qualität und Effizienz entscheidend sind.


Lehmanns Entwürfe entstehen aus experimenteller Werkstattarbeit und werden digital verfeinert. Sein „minimalinvasives Design“ fragt nach der Notwendigkeit und schafft klare, ästhetische Lösungen mit effizientem Materialeinsatz.



Geodetic Beistelltische vereinen skulpturale Ästhetik mit funktionalem Design. Die beidseitige Linoleumplatte bietet zwei harmonische Farboptionen für subtile Variation in einem Möbelstück.
Fotos]
©
Ramtin Zanjani
Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern integraler Bestandteil des Entwurfsprozesses. Studio Lehn verbindet ökologische Verantwortung mit handwerklicher Präzision: Bevorzugt werden Materialien aus regionaler, nicht industrieller Produktion, etwa Massivholz aus kleinstrukturierter Forstwirtschaft. Transparenz bei Herkunft und Verarbeitung zählt mehr als formale Zertifikate. Ziel ist ein ressourcenschonender Umgang und die Stärkung lokaler Wirtschaftskreisläufe – eine zeitgemäße Fortführung der Ideale des Arts and Crafts Movement.
In einem zunehmend gesättigten Markt setzt Studio Lehn nicht auf stilistische Effekte, sondern auf eine konsequent inhaltliche, handwerklich fundierte Arbeitsweise. Perspektivisch liegt der Fokus auf dem Ausbau der Innenarchitektur – insbesondere im Bestand. Durch die Umnutzung vorhandener Bausubstanz will das Studio zur nachhaltigen Raumentwicklung beitragen. Parallel wird das Pro-

statera ist ein skulpturaler Kleiderständer aus dampfgebogener Esche, der klare Kurven mit präziser Geometrie verbindet. Er steht für Materialehrlichkeit, konstruktive Balance und eine leichte Präsenz im Raum.
Foto] © Rene Riller
duktdesign weiterentwickelt, um das Profil auch im Objektbereich zu schärfen.
Studio Lehn betreibt inzwischen neben dem Studio eine Werkstatt in Charlottenburg, in der Entwürfe eigenständig realisiert werden. Dadurch verfügt Studio Lehn heute über die Fertigungsmöglichkeiten einer voll ausgestatteten Tischlerei und bedient mit diesen Kapazitäten zunehmend auch das Projektgeschäft.
Studio Lehn steht für disziplinübergreifende, materialbewusste und kontextbezogene Gestaltung. Die Verbindung von Entwurf, Werkstatt und Haltung bildet das Fundament eines Studios, das Gestaltung als reflektierten Beitrag zum gebauten und gelebten Alltag versteht – leise, aber relevant.
www.lehnstudio.com
Die Werkstatt ist mein kreativer Raum – ein Ort der Kontemplation durch das eigene Schaffen, den ich mir im beruflichen Alltag bewusst erhalten möchte.“
Juro Lehmann, Studio Lehn

den Designklassiker neu – klar, flexibel und zeitlos. Das erweiterbare Regalsystem aus zwei Komponenten eröffnet grenzenlose Einsatzmöglichkeiten und kreative Lösungen. Seine kühle, fast rohe Oberfläche bildet einen spannenden Kontrast zu warmen Farben und Materialien wie
Heidrun Eckert
Gebäudeensemble bestehend aus einem sechsstöckigen Bürokomplex



Das neue LiUNA Local 183 Gewerkschaftsgebäude in Vaughan ist Hauptsitz der größten Baugewerkschaft in Nordamerika und architektonisch einzigartig. Dachbegrünungen in einer Größenordung von 11.700 Quadratmetern ummanteln das prägnante Gebäudeensemble förmlich von allen Seiten und sind zentraler Bestandteil der angestrebten LEED Nachhaltigkeits-Zertifizierung. Der grüne Mantel erstreckt sich bis auf 50 Grad geneigten Teildachflächen und zeichnet LiUNA als steilstes Gründach Ontarios aus. Die nutzbaren Freiflächen auf mehreren Flachdächern und in den Innenhöfen über der Tiefgarage laden nach draußen ein. Vier verschiedene ZinCo-Systemaufbauten ermöglichten die passgenaue Umsetzung sämtlicher Gründachvarianten von LiUNA.
Die begrünte Veranstaltungshalle von LiUNA ist der architektonische Blickfang des Gebäudeensembles. Zeichnung] Diamond Schmitt Architects






LiUNA Local 183 ist eine von zehn lokalen Gewerkschaften in der kanadischen Provinz Ontario und Teil der internationalen Gewerkschaft Labourers‘ International Union of North America (LiUNA), der über 600.000 Mitglieder in den Vereinigten Staaten und Kanada angehören. Im Oktober 2024 wurde der neue Hauptsitz der LiUNA Local 183 mit einer großen Feier voller Stolz eröffnet. Das von Diamond Schmitt Architects entworfene Gebäudeensemble besteht aus einem sechsstöckigen Bürokomplex mit angrenzendem dreistöckigem Flügel, welcher mit einer großen multifunktionalen Veranstaltungshalle verbunden ist.
Der neue Hauptsitz ist nicht nur Verwaltungszentrum, sondern auch Schulungs- und Veranstaltungsort für die Gewerkschaftsmitglieder. Im unteren Teil des Bürokomplexes finden sich zudem eine Arztpraxis und Apotheke sowie Finanzdienstleistungen und verschiedene Freizeitangebote. Mit den begehbaren Dachterrassen und großzügigen Innenhöfen sind auch einladende Begegnungsräume im Freien entstanden. Die 11.700 Quadratmeter

Die Veranstaltungshalle des LiUNA Local 183 Gebäudeensembles ist mit Grünflächen geradezu ummantelt.






11.700 Quadratmeter Dachbegrünung erstrecken sich über die verschiedensten Dachflächen von der Tiefgaragenebene bis hinauf auf den dreistöckigen Flügel des Bürokomplexes.







Mit intensivierten Maßnahmen zur Schubabtragung konnten die bis zu 50 Grad geneigten Steildachflächen begrünt werden.

Je besser die Dachabdichtung geschützt ist, umso höher ist ihre Lebensdauer. Beim LiUNA Gebäude kam eine zweilagige Bitumenabdichtung zum Einsatz. An den geometrisch anspruchsvollen Stellen wie im Bereich der Gratwinkel, an denen die Schrägdachflächen aufeinandertreffen, wurde der Flüssigkunststoff Polymethylmethacrylat (PMMA) verwendet, um formschlüssig abzudichten. Dank Umkehrdachaufbau liegt die Dachabdichtung hervorragend geschützt unter der Wurzelschutzfolie WSF 40 und einer Wärmedämmschicht aus XPS-Hartschaum mit 150 Millimeter bzw. 175 Millimeter Dicke. Zu beachten
war, dass alle über dieser Wärmedämmung liegenden Schichten des Dachbegrünungssystems wasserdurchlässig sein müssen, weshalb als erste Schicht überall die diffusionsoffene Trenn- und Gleitlage TGV 21 verlegt wurde. Je nach Dachbereich und gewünschter Begrünungsvariante kam der passende ZinCo-Systemaufbau zum Einsatz. Die Begrünungen wirken wärmedämmend und gleichen Temperaturschwankungen aus. Damit erhöhen sie die Lebensdauer der Dachabdichtung um ein Vielfaches.
Das LiUNA Gewerkschaftsgebäude ist nicht nur das steilste Gründach in Ontario, sondern mit 3.600 Quadratmetern sogar das größte Gründach in ganz Kanada, das mit dem ZinCo-Systemaufbau mit Georaster realisiert wurde. Dieser Systemaufbau „Begrüntes Steildach“ umfassenden Dachbegrünungen sehen nicht nur attraktiv aus. Sie schützen die Dachabdichtung, wirken kühlend im Sommer und wärmedämmend im Winter, sodass die darunterliegenden Räume weniger geheizt werden müssen. Zudem speichern die Begrünungen Regenwasser, verbessern das Kleinklima durch ihre Verdunstungsleistung und filtern Staub und Schadstoffe. Damit tragen sie wesentlich zur angestrebten LEED Zertifizierung in Silber bei, die im Bereich Building Design and Construction (BD+C) eingereicht wurde.



sorgt am allerbesten für die notwendige Schubsicherung und den Erosionsschutz auf steilen Dachflächen bis zu 35 Grad Dachneigung. Da die Veranstaltungshalle in Teilflächen sogar bis zu 50 Grad Dachneigung aufweist, waren intensivierte Maßnahmen durch entsprechend viele Schubschwellen, hier im Abstand von 4,25 Metern erforderlich, um die auftretenden Schubkräfte sicher in den Dachaufbau abzuleiten und ein Abrutschen der Begrünung zu verhindern. Die Schubschwellen aus perforierten Aluminiumkantenprofilen sind an den ZinCo-Haltern Schubfix LF 600 montiert, welche mit bis zu 600 Kilogramm belastet werden können, und gewährleisten einen sicheren Wasserabfluss.
Abgesehen von dieser Konstruktion mit zusätzlichen Schubschwellen ist auch der Systemaufbau als solcher gezielt darauf ausgerichtet, die Begrünung vor Abrutschen zu sichern. Das leisten die speziellen GeorasterElemente, welche durch ihr Zusammenstecken sofort
Gesetze, Materialien, Technologien –alles ändert sich. Wir fassen zusammen, was wirklich zählt.
Jahreszeitenhaus für die Gartenschau


Atelier du Pont in Saint-Denis
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Von dem dreistöckigen Büroflügel aus lässt sich die blühende Dachterrasse auf der Veranstaltungshalle erreichen.













Auch das Dach des dreistöckigen Büroflügels ist für jedermann zugänglich.




einen stabilen flächigen Verbund ergeben. Die circa 54 mal 54 Zentimeter großen und 10 Zentimeter hohen Georaster-Elemente aus Recycling-Polyethylen (HD-PE) bieten dank ihres geringen Eigenvolumens einen vergleichsweise großen durchwurzelbaren Raum. Und je besser die spätere Bepflanzung durchwurzeln kann, umso geringer ist die Erosionsgefahr.
Auf weiteren rund 1.700 Quadratmetern kam der ZinCo-Systemaufbau „Begrüntes Schrägdach“ mit Floraset FS 75 zum Einsatz, der für Dachneigungen bis 25 Grad ideal ist. Diese 75 Millimeter hohen Dränelemente aus EPS-Hartschaum bilden ebenfalls einen flächigen Verbund, der die Schubkräfte in die Dachkonstruktion ableitet. Diese Elemente haben große Vertiefungen, sodass sich das Substrat hier sehr gut verzahnen kann. Hier wie auch in den Steildachflächen wurden rund 10 Zentimeter ZinCo-Systemerde zur Extensivbegrünung in die Elemente verteilt. Da eine geschlossene Pflanzendecke der wesentlichste Schutz vor Erosion darstellt, sind vorkultivierte Vegetationsmatten ideal. Für LiUNA wurden im













Vorfeld eigens 8 Meter lange Sedummatten kultiviert, die dann passgenau ausgerollt werden konnten. Eine Tröpfchenbewässerung unterstützt das Anwachsen der Sedumpflanzen und sichert deren dauerhafte lückenlose Etablierung.
Um weitere 3.500 Quadratmeter auf dem flachen Dach der Veranstaltungshalle extensiv zu begrünen, verlegte man den ZinCo-Systemaufbau „Sedumteppich“ mit Fixodrain XD 20. Diese Schutz-, Dränage- und Wasserspeicherbahnen aus tiefgezogenem Recycling-Polyolefin werden über einrastende Noppen an ihrer Längsseite miteinander verbunden und verfügen bereits über eine aufkaschierte Filterschicht. So funktionierte die Verle-






























Insgesamt kamen vier verschiedene ZinCo-Systemaufbauten zum Einsatz, um die verschiedensten Dachbereiche zu begrünen.


Design und Leistung vereint: Schnelllauftore für moderne
Moderne Industriearchitektur setzt auf Klarheit, Effizienz und technische Präzision. Schnelllauftore übernehmen dabei längst mehr als nur eine funktionale Rolle. EFAFLEX, seit über 50 Jahren Spezialist für Schnelllauftore, denkt diese Verbindung aus Technik und Architektur konsequent weiter.
Die Tore überzeugen durch klare Linien, hochwertige Materialien und eine Verarbeitung, die sich harmonisch in Produktionshallen, Logistikbereiche und Betriebsgebäude einfügt.
Neben ihrer optischen Integration punkten die Schnelllauftore vor allem durch technische Leistungsfähigkeit: Hohe Öffnungsgeschwindigkeiten, langlebige Mechanik, energieeffiziente Konstruktionen und intelligente Sicherheitssysteme sorgen für reibungslose Prozesse und stabile Betriebsbedingungen. Damit werden sie zu einem zentralen Baustein funktionaler Gebäudeplanung, in der Materialfluss, Temperaturzonen und Sicherheit gleichermaßen entscheidend sind.
gung besonders schnell. Genauso flott erfolgte das Aufblasen der 10 Zentimeter dicken Substratschicht und das Ausrollen der vorkultivierten Vegetationsmatten.
Begehbare Außenbereiche befinden sich sowohl auf dem Dach der Veranstaltungshalle und des dreistöckigen Bürokomplexes als auch in den Innenhöfen über der Tiefgaragendecke. Für die gewünschten Intensivbepflanzungen (1.900 Quadratmeter) und alle Gehbelagsflächen (1.000 Quadratmeter) bildet der ZinCo-Systemaufbau „Dachgarten“ mit Floradrain FD die richtige Basis. Diese Drän- und Wasserspeicherelemente verfügen über oberseitige Mulden zur Wasserspeicherung und ein unterseitiges Kanalsystem zur zügigen Ableitung von
Ein weiterer Vorteil für Architektur und Planung ist die gestalterische Flexibilität. EFAFLEX bietet seine Tore in nahezu allen RAL Farben an, sodass sich Lamellen, Stahlteile und Torblätter exakt an Fassadenkonzepte anpassen lassen. So wird das Tor Teil des architektonischen Gesamtkonzepts – technisch leistungsstark und optisch präzise integriert.
EFAFLEX Architekten-Service:



EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG
Fliederstraße 14 · 84079 Bruckberg Tel. 08765 820 info@efaflex.com



















Für die Schubschwellen in den Steildachflächen werden auf den verankerten Schubfix




Überschusswasser in die Dachabläufe. Nach erfolgter Abdeckung mit dem Systemfilter SF und anschließender Schüttung der ZinCoSystemerde für Intensivbegrünungen folgte die Pflanzenauswahl passend zum Standort. Über 6.000 einheimische Stauden und Gräser wurden gepflanzt, zum Beispiel Schafgarbe (Achillea tomentosa), Lauch (Allium cernuum), Aster (Aster laevis), Mädchenauge (Coreopsis lanceolata), Kokardenblume (Gaillardia aristata), Prachtscharte (Liatris cylindracea sub spicata), Sonnenhut (Rudbeckia hirta) und Tropfengras (Sporobolus heterolepis).
Es ist wichtig, dass sich in den Gehbelagsflächen keine Staunässe bildet, weshalb hier das Floradrain FD mit seinen Diffusionsöffnungen nach unten liegt und zur Stabilität mit Splitt verfüllt ist. In dieser Bettung ist der Oberflächenbelag aus großformatigen Pflastersteinen eingebracht.
Das LiUNA Local 183 Gewerkschaftsgebäude ist ein bahnbrechendes Beispiel für klimagerechte Architektur im städtischen Raum und demonstriert eindrucksvoll, was begrünungstechnisch tatsächlich alles möglich ist. Die artenreichen Dachlandschaften ergeben ein wunderbar blühendes Bild und erfüllen wichtige Ökosystemleistungen wie Regenwasserrückhalt und Verbesserung des Kleinklimas. Diese Architektur wird ihrer hohen gesellschaftlichen Verantwortung gerecht, indem sie unsere Lebensräume nachhaltig grün gestaltet.
www.zinco.de
Architekt Diamond Schmitt Architects
Toronto, Kanada
info@dsai.ca www.dsai.ca
Architekt PMA Landscape Architects Ltd.
Toronto, Kanada
design@pmalarch.ca pmalarch.ca

Havel Quartier Potsdam - Uniola Landschaftsarchitektur & Stadtplanung, Berlin
Erlau x BNB setzt neue Maßstäbe für nachhaltige Stadtmöblierung.
Mit dem ersten CO₂-neutralen Betonprogramm für Stadtmöbel verbinden Erlau und BNB Designqualität, Langlebigkeit und echte Klimaverantwortung. Durch innovative Betontechnologie, reduzierte Materialeinsätze und regionale Wertschöpfung entsteht ein Werkstoff, der nicht nur CO₂ einspart, sondern Kohlenstoff dauerhaft bindet.
Die individuelle Fertigung ermöglicht flexible, ortsspezifische Lösungen: geschwungene Sitzbänke, kubische Formen und Sitzinseln, kombinierbar mit Pflanzbeeten und optionalen Holzauflagen. Präzise CNC-gefertigte Schalungen sorgen für exakte Radien und klare Fugenbilder – robust, langlebig und sofort planbar.
Ein System. Ein Material. Ein Statement für klimabewusste Architektur im öffentlichen Raum.
Hier die Projekte entdecken


Tel.: +49 151 1760 3281 objekteinrichtung@erlau.com erlau-freiraum.de




Alte Mühle zu Wohnungsbau transformiert



Der Anbau am Hauptgebäude übernimmt den Chaletstil der umliegenden Häuser.




In der Gemeinde Grüsch im Kanton Graubünden hat das Architekturbüro Ritter Schumacher eine alte Mühle zu einem Wohnungsbau transformiert. Die insgesamt 52 Wohnungen sind seit November 2025 bezugsfertig. Das Hauptgebäude wurde dafür saniert und umgebaut; der 30 Meter hohe Getreideturm aus dem Jahr 1939 musste zwar abgerissen werden, doch der Beton wurde nach einer eigens entwickelten Rezeptur neu aufbereitet und für den Wiederaufbau genutzt. Für die nachhaltige und zirkuläre Bauweise erhielt die Mühle drei DGNB-Zertifikate, darunter das erste Rückbauzertifikat der Schweiz.
















Das 2.000-Einwohner-Dorf Grüsch im vorderen Prättigau liegt ungefähr zwischen Chur und Davos und eine gute Fahrstunde von Zürich entfernt. Ortsfremde wundern sich vielleicht über ein großes Wohngebäude, das weit über den örtlichen Kirchturm hinausragt und auf den ersten Blick überdimensioniert wirkt. Doch für Einheimische ist der schon von weitem sichtbare Bau eine Art Wahrzeichen – auch wenn er sich jetzt in schwarze Solarpaneele kleidet: Denn Form und Volumen des Wohnturms entsprechen dem Silo der Getreidemühle am Taschinasbach, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Später, ab 1889, erhielt Grüsch als eines der ersten Bündner Dörfer Strom durch die Mühle, und der nahe Bahnhof erleichterte den Transport von Getreide und Mehl – und heute den Menschen das Pendeln.







Seit der Stilllegung im Jahr 2010 wurden verschiedene Ideen für die Umwandlung der Industriebrache durch Abriss und Neubau wieder fallen gelassen, weil sie aus Sicht der klassischen Immobilienentwicklung zu wenig Rendite versprachen und zu viel Risiko bargen. Schließlich erwarb das Unternehmen GUTGRÜN AG das Areal mit dem ausdrücklichen Ziel, hier ein Projekt des zirkulären Bauens mit Modellcharakter entstehen zu lassen: Mit ihrer Expertise wollten die GUTGRÜN-Gründeraktionärinnen Zindel AG und Schumacher Beteiligungen AG den Beweis antreten, dass ökologisch und sozial verträgliches Bauen auch für Investoren und Entwickler ökonomisch sinnvoll, lohnend und damit ebenfalls nachhaltig ist.
Hauptgebäude und Turm verfügen jetzt über verschiedene Wohnungen – jede mit Loggia oder Balkon – für unterschiedliche Lebensentwürfe. Die meisten davon sind 37 kleinere 1,5- bis 3,5-ZimmerWohnungen auf elf Etagen im Turm mit rund 30 bis maximal 89 Quadratmetern. Diese werden in Grüsch auch dringend benötigt, weil durch den neuerlichen Zuzug von Maschinenbau-Hightech-Firmen neue Arbeitsplätze entstanden sind. Im sanierten und umgebauten vierstöckigen Hauptgebäude befinden sich dagegen bis unter das Satteldach 15 Loftwohnungen mit 2,5 bis 3,5 Zimmern und bis zu 147 Quadratmetern.






Auch im Dachgeschoss blieben die Graffiti erhalten.
Wo es möglich war, blieben die Oberflächen des Altbaus unbehandelt. Sogar die Graffiti einer Urban Art Ausstellung, die das Haus als eines der Zwischennutzungsprojekte in den Jahren des Leerstands nutzte, blieben erhalten. Diese bringen in den offenen, großzügigen Räumen des ehemaligen Industriebaus den Charme einer Großstadt in das Alpendorf.
Das fensterlose Hochsilo mit seinen vielen Kammern und dünnen Wänden konnte aus statischen Gründen nicht mit solchem Minimalaufwand saniert werden. Nach dem Rück-






Dachgeschosswohnung nach dem Ausbau

Küchenzeile einer Wohnung im 8.


Die Grafik veranschaulicht den Kreislauf des Betons. Grafik] Ritter Schumacher
bau wurden die Baustoffe jedoch sortenrein getrennt und nach Möglichkeit wiederverwendet. Der Beton zum Beispiel wurde zu 100 Prozent im nahe gelegenen Werk Untervaz der GRIBAG AG gebrochen, recycelt und floss wieder in den Neubau ein. Für die neue Betonproduktion wurde die benötigte Gesteinsmischung zu 75 bis 95 Prozent mit dem Abbruchbeton ersetzt und ein CO2-reduzierter Zement verwendet: So wurde der Wohnturm praktisch aus dem gleichen Material neu modelliert und besteht nun zu 60 Prozent aus dem alten Turm. Die Rezeptur wurde zusammen mit Kieswerk, Baumeister, Zementhersteller und Statiker nicht nach SIA-Norm, sondern exakt auf die für die Statik nötige Körnung abgestimmt.
Für die ganze Mühle gilt: Wo neue Materialien eingesetzt werden mussten, sind sie konsequent ECO-zertifiziert, also schadstofffrei und ressourcenfreundlich hergestellt. So stammt das Holz aus der Schweiz und ihren Nachbarländern, für die Dämmung wurde regionale Steinwolle eingesetzt. Alle Materialien sind für eine etwaige spätere Umnutzung oder einen Rückbau dokumentiert.

AVAPLAN
Foto] © iStockphoto.com/Franck-Boston
AVAPLAN ist einfach, intuitiv und ohne aufwendige Schulung sofort nutzbar. In der aktuellen Version 26 wurden viele neue Funktionen ergänzt. Markierte Positionen können nun direkt mit den bekannten Windows-Shortcuts kopiert (Strg+C), ausgeschnitten (Strg+X) und eingefügt (Strg+V) werden. Mit AVAPLAN 26 können nun mehrere Kostengruppen-Kataloge gleichzeitig einem Leistungsverzeichnis zugeordnet werden. Neben den Kostengruppen-Katalogen der DIN 276 stehen auch die Leistungsbereiche nach STLB-Bau zur Verfügung. Ergänzend zu den Funktionen für den Import von E-Rechnungs- und REB-Formaten ist nun auch der direkte Import von Rechnungsmengen aus Excel-Dateien möglich.
Dank der automatisierten LV-Prüfung lassen sich Probleme im Leistungsverzeichnis deutlich schneller erkennen und beheben. Bearbeitungsfehler oder versehentlich gelöschte Positionen können unkompliziert über die Undo-Funktion rückgängig gemacht werden. Zusätzlich sorgen automatische Backups im Hintergrund für mehr Sicherheit und ermöglichen den Zugriff auf ältere Datenstände.
Sowohl Architektur- und Planungsbüros als auch kommunale Bauverwaltungen schätzen an AVAPLAN den konsequenten Fokus auf das Wesentliche. Als kompakte Lösung für Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und Projektkostenverfolgung bietet AVAPLAN eine leistungsstarke und zugleich kostengünstige Software für die Praxis. Von der LV-Erstellung über Kostenberechnung, Auswertung nach DIN 276, GAEB-Datenaustausch, Preisspiegel und Rechnungsprüfung bis hin zur Projektkostenverwaltung bietet AVAPLAN alle Funktionen, die für eine effiziente und erfolgreiche Abwicklung von Bauprojekten erforderlich sind.
AVAPLAN bietet mit der Edition „Base“ eine kostenfreie Version zum direkten Download an. Damit lassen sich bereits vollständige Leistungsverzeichnisse erstellen und zahlreiche Funktionen ohne zeitliche Begrenzung nutzen. Bei Bedarf kann jederzeit nahtlos und ohne Datenverlust auf eine der AVAPLAN Pro-Editionen mit erweitertem Funktionsumfang umgestellt werden.
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Das Wohngebäude ragt weit über die umliegenden Gebäude hinaus. Fotos] Daniel Ammann

Eine Art Kraftwerk ist die Mühle Grüsch trotz der Umnutzung geblieben. Wo man früher die Wasserkraft nutzte, um Mehl und dann auch Strom zu produzieren, sind es heute Solarzellen an der Fassade und auf dem Dach, die die künftigen Hausbewohner mit Energie versorgen. Für Wärme sorgt eine zentrale Wärmepumpe, ergänzt durch kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Das Energiekonzept der Mühle Grüsch basiert vollständig auf erneuerbaren Quellen.
Der Turm ist gemäß Minergie-P-Standard zertifiziert und soll über den gesamten Lebenszyklus hinweg eine optimierte CO₂-Bilanz erreichen. Die Ritter Schumacher AG hat dafür die Tragkonstruktion, die Grundrisse, die Installationen und selbst das Design konsequent und immer mit Blick auf den CO₂-Abdruck weiterentwickelt. Dabei ist auch eine neue Ästhetik entstanden, wie am deutlichsten wohl die schwarzen, matt glänzenden Solarpaneele zeigen, die die Fassade vertikal gliedern.


Die Ritter Schumacher AG ist ein interdisziplinär arbeitendes Architekturbüro mit Sitz in Chur, Pontresina, Vaduz und Zürich. Entstanden ist das Unternehmen am 1. Januar 2014 aus der Fusion der architektschumacher ag (gegründet 1967) und der Ritter Jon Architekten AG (gegründet 2001). Heute beschäftigt die primär in der Deutschschweiz aktive Ritter Schumacher AG knapp 100 Mitarbeitende. Das Büro versteht sich als Generalist in einer zunehmend komplexen Bauwelt und vereint eine Bandbreite an Kompetenzen unter einem Dach. Seine Projekte – von Wohn- und Verwaltungsbauten bis zu öffentlichen Anlagen – zeichnen sich durch ganzheitliche Planung und ästhetische Klarheit aus. Mit konsequenter Anwendung digitaler Methoden wie BIM und einem integralen Nachhaltigkeitsansatz entwickelt die Ritter Schumacher AG zukunftsfähige Projekte, die Mensch und Raum in Einklang bringen.
Architekt Ritter Schumacher AG
Chur / Pontresina / Vaduz / Zürich
info@ritterschumacher.com www.ritterschumacher.com





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klima] Innovatives Büro- und Laborgebäude FUHUB in Berlin-Dahlem
Innovatives Büro- und Laborgebäude FUHUB in Berlin-Dahlem

Die zweigeschossige Halle verbindet beide Baukörper und beherbergt den Empfangsbereich, drei Eventräume und Gemeinschaftszonen.


Holz prägt das Erscheinungsbild.
Wissenschaft trifft auf nachhaltige Innovation: Im Auftrag des Projektentwicklers DRIVEN Investment hat das Berliner Architekturbüro Bollinger & Fehlig Architekten (BFA) auf dem Gelände eines ehemaligen US-Militärkrankenhauses und in unmittelbarer Nähe zur Freien Universität Berlin eine zukunftsweisende Life-Science-Immobilie in Berlin-Dahlem realisiert.
Der Neubau des Büro- und Laborgebäudes FUHUB umfasst eine innovative Arbeitswelt in grüner Umgebung, die modernste technische Ausstattung mit hoher Aufenthaltsqualität verbindet. Auf 7.186 Quadratmetern integrieren die Arbeitsflächen hochspezialisierte Labore, agile Büros und Co-Working-Spaces für Life-ScienceUnternehmen und Forschungseinrichtungen. „Das FUHUB bildet einen elementaren Baustein des neuen Forschungscampus FUBIC, eines innovativen Forschungsstandorts in Berlin-Dahlem. Dieser Berliner Stadtteil hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Wissenschaftsstandort entwickelt. Das Gebäude wurde mit höchsten Anforderungen an die Nachhaltigkeit in Holzhybridbau-
Das Büro Bollinger + Fehlig Architekten ist seit 25 Jahren in Berlin aktiv und hat in dieser Zeit zahlreiche komplexe Planungs- und Bauvorhaben mit Erfolg umgesetzt. Im Dialog mit den Auftraggebern werden Entwurfsgedanken präzise formuliert und weitergeführt. Die architektonische Sprache konzentriert sich auf das Wesentliche und integriert dabei die oft komplexen Raumprogramme und städtebaulichen Konstellationen. Von der ersten Skizze bis zur Übergabe betreut das Büro Projekte vor allem in den Bereichen Gewerbe, Wohnen, Hotel, neue Arbeitswelten und sozialer Wohnungsbau. Mit innovativen und unkonventionellen Lösungen begegnen die Architekten den Herausforderungen der Wirtschaftlichkeit sowie des Zeitrahmens.
weise und mit einem weitgehend regenerativen Energiekonzept geplant und umgesetzt“, erklärt Roger Bollinger, geschäftsführender Gesellschafter von BFA.
Im architektonischen Konzept von BFA spielen die Grünflächen eine wichtige Rolle: „Der grüne Außenraum, der den Campus umgibt, ist weit mehr als nur Kulisse – er ist die ideale Lunge für das gesamte architektonische Konzept, das dem FUHUB zugrunde liegt. Die Bestandsbäume und grünen Inseln sind mehr als nur dekorative Elemente, sie dienten als Inspiration für die Gestaltung des gesamten Eingangsbereichs“, erklärt Roger Bollinger. Diese „grünen Zellen“ bilden den Übergang vom grünen Saum des Quartiers zum begrünten Hof und zur Eingangshalle. Im FUHUB sind im viergeschossigen Nordflügel Labore und Büros untergebracht, während im Südflügel auf drei Geschossen reine Büroflächen und flexible Co-Working-Spaces realisiert wurden. Eine zweigeschossige Halle verbindet die beiden Baukörper und beherbergt den Empfangsbereich, drei Eventräume und Gemeinschaftszonen, die allen


Mieter:innen zur freien Verfügung stehen und dem Austausch dienen. Hier führt eine imposante Treppe in den oberen Teil. Die drei Eventflächen sind unterschiedlich ausgestattet, die Raumnutzung wird über ein digitales Buchungssystem organisiert.
Die Holzhybridbauweise und die klare Fassadengestaltung aus vorgefertigten Holzbauelementen unterstreichen den nachhaltigen Charakter des Projekts. Holz prägt sowohl die Fassade als auch die Decken und bestimmt so maßgeblich das Erscheinungsbild des Gebäudes. Nicht nur die Bauweise, sondern auch das Klimakonzept überzeugt durch besondere Ressourcenschonung. Im Sinne der Nachhaltigkeit setzt das Gebäude auf eine natürliche Belüftung der Büroflächen. Zudem sorgen wetter- und insektengeschützte Nachtlüftungsöffnungen im Nord- und Südflügel für die Nachtauskühlung und unterstützen so das passive Klimakonzept. Der Me-


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Wetter- und insektengeschützte Nachtlüftungsöffnungen im Nordund Südflügel sorgen für die Nachtauskühlung.
chanismus ist einfach zu bedienen und zugleich wirkungsvoll:
In der Nacht können die Fenster geöffnet bleiben, sodass die Räume die kühle Nachtluft aufnehmen und sich auf natürliche Weise abkühlen.
Auch unter dem Aspekt der „Green Technologies“ zeigt sich das Konzept von BFA besonders innovativ. Sämtliche Dächer sind als leistungsfähige Retentionsdächer konzipiert – begrünte Systeme, die Regenwasser aufnehmen, speichern und über spezielle Kapillarsäulen gezielt an die Dachbegrünung abgeben. Überschüssiges Wasser wird in einer Zisterne im Hof gesammelt und über eine Pumpe für die Außenbewässerung genutzt. Die Hauptdachflächen sind zusätzlich mit PV-Anlagen ausgestattet, die den Betriebsstrom für das FUHUB liefern. Die Energieversorgung für Heizung und Kühlung der Laborflächen wird ebenfalls regenerativ über Luft-Wasser-Wärmepumpen bereitgestellt.
Damit ist das Gebäude, das die höchste DGNB-Zertifizierungsstufe in Platin für seine vorbildliche Nachhaltigkeit anstrebt, im Betrieb nahezu klimaneutral.
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Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern
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Mit der best wood CLT – DECKE XL werden Holzdecken zur architektonischen Aussage. Großformatige Decken aus heimischer Fichte, nahezu astfrei, ruhig in der Struktur und von außergewöhnlicher Sichtqualität, schaffen Räume mit Anspruch – und überzeugen zugleich durch kurze Transportwege, regionale Wertschöpfung und einen nachwachsenden Rohstoff, der aktiv zum nachhaltigen Bauen beiträgt.
Die minimalistische Oberfläche „ASTREIN/RIFT“ verbindet klare Modernität mit natürlicher Wärme. Fein abgestimmte Lasuren in zarten, zeitlosen Farbtönen veredeln das Holz und schützen es dauerhaft.
Große Formate ermöglichen offenes und großzügiges Raumwirken. Präzise gefertigt, perfekt verarbeitet – für ein Deckenbild, das Ruhe ausstrahlt und Design konsequent unterstützt.
Nachhaltig produziert, verantwortungsvoll gedacht, ästhetisch überzeugend. best wood CLT – DECKE XL – mehr als eine Decke.
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Die Bundesregierung will mit dem sogenannten „Bau-Turbo“ mehr Tempo in den Wohnungsbau bringen und novelliert dafür das Baugesetzbuch. Obgleich damit ein Schritt in die richtige Richtung gemacht wird, lassen die Anpassungen soziale Gerechtigkeit und die dringend notwendige Umsetzung gewisser Umweltstandards leider außer Acht, gehen an den Problemen der Wohnungsnot vorbei, führen zu teuren Einzellösungen, begünstigen renditeorientierte Projektentwicklungen und fördern weitere Flächenversiegelung.


In der aktuell leer stehenden ehemaligen Gastwirtschaft mit Nebengebäuden aus dem Jahr 1886 in Bochum-Langendreer sollen bis Dezember 2026 sieben Wohneinheiten mit insgesamt 440 m² Wohnfläche entstehen.
Das Start-up navou mit Sitz in Düsseldorf und Leipzig will es anders machen und hat sich zum Ziel gesetzt, Bestandsimmobilien mithilfe eines voll digitalisierten, standardisierten Sanierungsprozesses in nachhaltigen und langfristig bezahlbaren Wohnraum umzubauen. Den Prozess bzw. das sogenannte navou-System haben die drei Gründenden Lisa Weise-Hoff, Sebastian Rademacher und Mario Schmoltzi gemeinsam mit ihren Projektpartnern in nur fünf Monaten entwickelt und im Rahmen eines EU-geförderten F&E-Projekts ein zweigeschossiges Bestandsgebäude der Gebäudeklasse 3 bereits bis zur Bauantragsreife verprobt. Das erste Realprojekt, eine leer stehende ehemalige Gastwirtschaft mit Nebengebäude aus dem Jahr 1886 in Bochum-Langendreer, befindet sich derzeit in der Planung, der Baustart steht kurz bevor. Bis Dezember 2026 sollen hier sieben Wohneinheiten mit insgesamt 440 Quadratmeter Wohnfläche nach dem Effizienzhausstandard 55 mit ErneuerbareEnergien-Zusatz (EH55 EE) in Neubauqualität entstehen. Barrierefrei, langfristig bezahlbar und mit garantiert niedrigen Betriebskosten.
Das Gerücht, eine Sanierung stecke voller Überraschungen und stehe insbesondere deshalb einem standardisierten oder seriellen Planungs- und Bauansatz entgegen, hält sich hartnäckig. Das navou-System tritt mit einem standardisierten Rastertragwerk zur

Anwendung im seriellen Bauen im Bestand den Gegenbeweis an. Dafür baut navou das Bestandsgebäude bis auf die äußere Hülle vollständig zurück und setzt im nächsten Schritt eine modulare und kreislauffähige Holzkonstruktion ein. Diese basiert auf einem genormten Raster, wird off-site gefertigt und vor Ort an die Bestandsimmobilie angeschlossen. Das Holzrastertragwerk kann dabei flexibel an unterschiedliche bauliche Anforderungen angepasst werden. Die herkömmliche Sanierung wird auf diese Weise systematisch vereinfacht, beschleunigt, wirtschaftlich und ökologisch optimiert. So kann die Gesamtprojektlaufzeit auf unter 18 Monate verringert werden.

Nach der Sanierung entspricht der Baukörper in Bochum dem Effizienzhausstandard 55 mit Erneuerbare-Energien-Zusatz (EH55 EE).
Die Gesamtkosten für den Baukörper liegen mit dem navou-System bei circa 3.100 Euro brutto pro Quadratmeter ohne Nebenkosten. Nach Förderung als EH55 durch die KfW sinken die Gesamtkosten auf unter 3.000 Euro. Das navou-System setzt dabei gezielt auf Maßnahmen zur thermischen Optimierung. Gedämmt wird nicht von außen, sondern von innen. Die im Vergleich zu Abriss und Neubau – der üblichen Alternative bei leer stehenden, schwer vermietbaren Immobilien – geringeren Baukosten können insbesondere durch das neu entwickelte Rastertragwerk und den effizienten LowtechAnsatz erreicht werden. Eine standardisierte Vorfertigung, die modulare Bauweise und die optimierte Montage gewährleisten eine signifikante Reduktion der Material- und Personalkosten. Elektrische statt wassergeführter TGA-Systeme bilden eine investitionsschonende, wartungsarme und trotzdem förderbare Alternative zu komplexen und kostenintensiven Wärmepumpenlösungen.
Zur Einordnung der enormen ökologischen Wirkung des entwickelten Systems, das einen optimierten Materialeinsatz mit Fokus auf nachwachsende Rohstoffe und den Verzicht auf energieintensive Baustoffe forciert, hat navou im Rahmen des F&E-Projekts den

Grundriss der Immobilie



Vergleich mit einem typischen Rohbau aus Massivbauweise angetreten. Als Grundlage diente ein Beispielgebäude mit einer Bruttogrundfläche von 758,49 Quadratmetern. Die Materialmengen und Emissionen wurden auf Basis gängiger Richtwerte abgeschätzt. Demnach liegen die Gesamtemissionen beim konventionellen Rohbau bei 112,9 Tonnen CO₂. Das navou Rastertragwerk erzielte im Vergleich durch den primären Einsatz von Holz (88,12 m³) und einen sehr geringen Betonanteil (10,46 m³) eine deutlich bessere Bilanz von –76,49 Tonnen CO₂. Damit ergibt sich ein Vorteil von knapp 190 Tonnen CO₂ im Vergleich zur konventionellen Bauweise, bezogen allein auf den Rohbau. Im Vergleich zum klassischen Massivrohbau verringert das navou-System nicht nur die Emissionen, sondern bindet sogar mehr CO₂ als ausgestoßen wird. Das entspricht einer Einsparung von 168 Prozent im Vergleich zum herkömmlichen Rohbau.
Von der Bestandserfassung mittels 3D-Laserscan über die Erstellung eines seriellen Rohbaumodells bis hin zum finalen As-builtModell nach Bauausführung ist das navou-System durchgängig digital abgebildet. Die Modellierung erfolgt dabei schrittweise in unterschiedlichen Detaillierungsgraden (LOD 300–400) und umfasst das Rastertragwerk sowie alle relevanten Bauteile wie Wände, Decken, Stützen, Öffnungen und Dachkonstruktionen. Das BIMbasierte Referenzmodell spiegelt die geometrische Logik und die konstruktiven Prinzipien des Systems vollständig wider. Als Zentral-


Die im Vergleich zu Abriss und Neubau – der üblichen Alternative bei leer stehenden, schwer vermietbaren Immobilien – geringeren Baukosten können insbesondere durch das neu entwickelte Rastertragwerk erreicht werden. Auch das Sourcing erfolgt vollständig digital.

Von der Bestandserfassung mittels 3D-Laserscan über die Erstellung eines seriellen Rohbaumodells bis hin zum finalen As-built-Modell nach Bauausführung ist das navou-System durchgängig digital abgebildet.
modell bildet es die Grundlage für eine interdisziplinär anschlussfähige Planungs- und Umsetzungsmethodik im Bestand. Zudem ist es ein zentraler Baustein für die geplante Entwicklung eines Digital Twins, der künftig auch Betriebs- und Zustandsdaten integrieren und so das Facility Management unterstützen soll. Darüber hinaus ermöglicht das Modell eine Risikominimierung beim Ankauf: Potenzielle Immobilien können in einem eigens entwickelten digitalen Prozess bereits vor einer Vor-Ort-Besichtigung auf ihre bauliche und ökonomische Eignung für das navou-System geprüft werden.
10.000
Dass die drei Gründenden und ihre Projektpartner keine Zeit verlieren wollen, untermalen sie mit den PS, die sie bisher auf die Straße gebracht haben. Im Juli 2024 erfolgte die Gründung der navou GmbH, eine Angelrunde im August und die erste Finanzierungsrunde im Januar 2025. Parallel dazu erarbeiteten Lisa Weise-Hoff, Sebastian Rademacher und Mario Schmoltzi gemeinsam mit den Projektpartnern das Gesamtkonzept inkl. der Fördermöglichkeiten, definierten Zielassets, den digitalen Ankaufprozess und entwickelten das Rastertragwerkssystem. Im Mai 2025 stellte navou den Patentantrag, kaufte im Juli die erste









Immobilie an und reichte im August den Bauantrag ein. Währenddessen wird fleißig an der Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen gearbeitet, um möglichst viele Bauprojekte parallel realisieren zu können. Ende 2025 war Baubeginn für den Umbau in Bochum und in diesem Jahr sollen bereits weitere Projekte folgen. Ziel: 10.000 grüne und bezahlbare Wohneinheiten bis 2035.
schneller Rendite
Der ganzheitliche Projektansatz zeigt sich darin, dass navou die gesamte Wertschöpfungskette steuert. Vom Ankauf der Bestandsgebäude über die Sanierung und Umnutzung zu ökologischem Wohnraum im Neubaustandard – und das doppelt so schnell wie bei einer konventionellen Sanierung und 30 Prozent günstiger als im Neubau – bis hin zur Vermietung und den Betrieb der barrierefreien und zum Großteil mit kreislauffähigen Materialien realisierten Objekte zu langfristig bezahlbaren Mieten.
Initial konzentriert sich navou auf unterschiedliche Typologien in der Gebäudeklasse 3. Geplant ist jedoch, dass schon bald auch andere Nutzungsarten in das Portfolio aufgenommen werden. In Phase 1 stehen bis Ende 2026 Wohngebäude in NRW mit bis zu 10 Wohneinheiten im Fokus. In Phase 2 ab 2027 sollen größere Mehrparteienhäuser mit bis zu 20 Wohneinheiten deutschlandweit realisiert werden. Ab 2030 möchten die Gründenden im Zuge der Phase 3 das System auch auf Gewerbeimmobilien anwenden, um diese zu Wohnraum umzuwidmen.
Die navou GmbH entwickelt mit dem navou Umbausystem, einem seriell vorgefertigten Holztragwerk, nachhaltigen und langfristig bezahlbaren Wohnraum im Bestand. Dabei bildet das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette einer nachhaltigen Immobilie in der eigenen Unternehmensstruktur ab – vom Ankauf über die Entwicklung bis hin zu Portfolioaufbau inklusive Vermietung und Betrieb. Bis 2035 wird navou auf diese Weise mindestens 10.000 ökologisch wertvolle und bezahlbare Wohneinheiten in Deutschland in Bestandsgebäuden umsetzen.
Hinter einer starken Idee stecken starke Köpfe bzw. ein Team, welches dasselbe Mindset eint, nämlich den ökologischen Fußabdruck der Bauindustrie zu verringern und zugleich dem Wohnungsmangel effektiv entgegenzutreten. Und so arbeitet das gründungserfahrene Team (Schmoltzi: enspired, Weise-Hoff: Hejmo Homes) eng mit Projektpartnern zusammen, die in ihrer Disziplin zu den Besten gehören – und zum Teil sogar frühphasig in navou investiert haben. Während Ripkens Wiesenkämper Beratende Ingenieure PartGmbB, jüngst ausgezeichnet mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis für den Luftschiffhangar in Mülheim, die Entwicklung der kreislauffähigen Holzkonstruktion verantworten, erfolgt die Bestandserfassung per 3D-Laserscan sowie die BIM-Modellierung durch Wuttke Ingenieure GmbH. Neben den genannten Büros sind auch zahlreiche Hersteller wie zum Beispiel Lithotherm, Würth oder Claytec, aber auch das Materialkataster Madaster mit an Bord. Die Seelhof Systemberatung ist für die Prozessdigitalisierung zuständig.
www.navou.de

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Haupteingang
asp Architekten haben in Kirchheim am Neckar eine Gemeindehalle aus den 70er-Jahren transformiert und an neue Anforderungen angepasst. Entstanden ist ein multifunktionales Gebäude, das seiner Bedeutung als Ort der Begegnung wieder gerecht wird.
Im Grunde gibt es sie überall. Sie nennen sich hier wie dort Stadtoder Gemeindehalle, manchmal auch Gemeindezentrum. Sie stehen sinnbildlich für den Wunsch nach einem Ort der Begegnung. Viele von ihnen sind in den 60er- oder 70er-Jahren entstanden und inzwischen nicht nur in die Jahre gekommen, sondern auch in ihrer Nutzung überholt. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Wiederbelebung eines solchen Ortes bei gleichzeitigem Erhalt des Bestandes aussehen kann, zeigt die Gemeindehalle in Kirchheim am Neckar.
Die Aufgabe war es, wichtige Funktionen für die Gemeinde, wie eine Kindertagesstätte und eine Sporthalle, unterzubringen und diese in einem begrenzten Kostenrahmen umzunutzen. Dabei bot sich die Möglichkeit, den Bestand so zu programmieren, dass das Gebäude durch eine Vielfalt an Nutzungen eine neue Bedeutung für die Gemeinde bekommt und in Zukunft rund um die Uhr bespielt werden kann – von den Kindern am Morgen bis zu den Vereinen am Wochenende.



Lage der Gemeindehalle
Die Gemeindehalle befindet sich etwas außerhalb von Kirchheim in einem landschaftlich schön gelegenen Kontext. Die Kulisse: ein Kessel mit Weinbergen, der sich einst aus dem Altarm des Neckars gebildet hat. Um die Halle auch symbolisch mit ihrer Umgebung zu vernetzen, entstand die Idee, für die Fassadengestaltung ein Material zu wählen, das sich ähnlich wie die Weinberge über den Jahresverlauf verändert. So fiel die Wahl auf Cortenstahl, der die Farbigkeit der Weinberge im Herbst aufnimmt, besonders langlebig und dabei wenig pflegeintensiv ist.
Während der linke Teil der Halle saniert und erhalten werden konnte, wurde der rechte Teil aufgrund seiner Substanz abgebrochen, neu errichtet und auf die neuen Nutzungen ausgerichtet. Um die unterschiedlichen Funktionen klar voneinander abzuheben, aber dennoch eine Verbindung zu schaffen, wurden die Kubatur und der für das Gebäude prägende Zwischenbau erhalten.
Im Inneren setzt sich dabei der Cortenstahl fort. Er kleidet den Zwischenbau aus und verstärkt dadurch die Verbindung von innen und außen. Oberlichter unterstützen die natürliche Belichtung und zeichnen je nach Sonnenstand schöne Schattenspiele auf die Wände aus Cortenstahl.
Ein schönes Detail: Der Zwischenbau fungiert nicht nur als wichtiges Bindeglied aller Funktionen. Hier wurden auch der Haupt- und Nebeneingang der Halle untergebracht. Beide Eingänge sind vollverglast und machen dadurch die räumliche Nähe zu den Weinbergen schier greifbar. Beim Betreten der Halle entsteht dabei unweigerlich das Gefühl, man laufe direkt auf die Weinberge zu.




































Verbindungsbau
Allein an der Fassade lassen sich die unterschiedlichen Funktionen der Halle ablesen: Während im rechten Gebäudeteil eher kleinteiligere Öffnungen die Räume der neuen Kindertagesstätte markieren, prägen größere Öffnungen die oberen Geschosse des linken Gebäudeteils mit Gemeindehalle, „Bädle“ und Sporthalle sowie der rückwärtig angeordneten Gymnastikhalle. Das Zentrum bildet dabei die Gemeindehalle selbst.
Mit großer Bühne, Platz für bis zu 800 Personen und einer vollflächigen Glasfassade, die den Blick auf den Vorplatz freigibt, ist hier ein zeitgemäßer Raum für Veranstaltungen und Feierlichkeiten der Gemeinde und ihrer Vereine entstanden. Unmittelbar darunter wurde das von den Kirch-











Ansichten Süd und Ost

heimern genannte „Bädle“ saniert. Ein Lehrschwimmbecken, das vor allen Dingen von Schulklassen genutzt wird. Um auch den Sportvereinen und -klassen mehr Raum bieten zu können, wurde im Untergeschoss zusätzlich eine Sporthalle mit Umkleidekabinen integriert.
Die Kindertagesstätte „Klecks-Box“ im rechten Gebäudeteil erstreckt sich als einzige Nutzung über drei Geschosse und bietet dabei Platz für bis zu 60 Kinder. Die Räume sind ideal auf das offene Konzept der Einrichtung ausgerichtet und bieten je nach Etage verschiedene





































































Aufenthaltsqualitäten: von einem großzügigen Außenbereich im Erdgeschoss über die Mensa und das Atelier im ersten Obergeschoss bis hin zu Räumen für die Verwaltung sowie Spielzimmer im zweiten Obergeschoss.
Die eingesetzten Materialien finden sich in beiden Gebäudeteilen und auf allen Ebenen wieder. So kam zum Beispiel sowohl in der Kita als auch in den Sportbereichen ein Kautschuk-Linoleum zum Einsatz, während in den Flurbereichen ein Sichtestrich verwendet wurde.
Ein weiteres Element, das sich durchzieht: eine Holzlamellenverkleidung, die den großflächigen Räumen wie Sport-, Gymnastik- und Gemeindehalle Wärme verleiht. Für eine bessere Orientierung wurde für jedes Geschoss eine eigene Farbwelt entwickelt.
www.asp-architekten.de






























Lageplan













Stuttgart













Pläne] © asp Architekten GmbH
asp@asp-architekten.deatp.ag www.asp-architekten.de asp Architekten GmbH


Instandsetzung von Bauteilen

Technische Sanierung
Energetische Sanierung Oberflächensanierung
Denkmalschutz
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Ganze zwölf Jahre hat der Prozess gedauert, bis das neue Pfarrheim in Miesbach eröffnet werden konnte. Zuvor wurde lange debattiert, ob man das alte Pfarrheim, ein traditioneller bayrischoberländischer Bau aus dem Jahr 1928, erhalten könne. Eine Machbarkeitsstudie kam allerdings zu einem negativen Ergebnis: Das Haus war für die aktuelle Nutzung zu marode, es wäre zu teuer gewesen, es zu ertüchtigen. So entschied sich das Erzbischöfliche Ordinariat München, zu dem die Pfarrgemeinde Miesbach gehört, einen Architektenwettbewerb für einen Neubau auszuschreiben, den Olufemi Moser 2016 gewonnen hat. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit wurde das neue Pfarrheim Mariä Himmelfahrt im Januar 2023 eingeweiht.
Solide und erhaben präsentiert sich das Gebäude aus Stahlbeton mit drei Geschossen, das sich an einem Hang im Zentrum von Miesbach befindet, was einige Herausforderungen, aber auch Chancen mit sich brachte. Um alle Nutzungen des Pfarrheims – Treffpunkt der Gemeinde und vieler anderer kirchennaher Vereine in Miesbach sowie Erweiterung des angrenzenden Kindergartens – unterzubringen, dabei aber das Volumen nicht allzu groß werden zu lassen, wurde ein Flachdachbaukörper von Osten in das Satteldachgebäude hineingeschoben. Dieser Kniff erwies sich als mehrfach günstig, da dadurch ein großzügiger Platz zum Hang hin entstand, der auch vom angrenzenden Kindergarten mitgenutzt wird. Ein dezenter Dachüberstand, bodentiefe Fenster sowie ein minimal nach innen abgesetzter Sockel lassen die Fassade lebendig erscheinen.
Die historische Statue des Heiligen Josef mit Jesus-Kind hat einen prominenten Platz an der Westfassade des Hauses erhalten und spielt mit dem Kontrast aus Modernität und Tradition. Von seiner Setzung greift das zur Kolpingstraße ausgerichtete Haus die Formen der umgebenden Häuser mit ihren Giebeln und Kanten auf.
Im Inneren zeigt sich das Haus hell und freundlich, durch hochwertige Materialien wie Eichenparkett, Holzfenster und Jura-Kalkstein-Bodenplatten in den Gängen sowie durch eine schlichte Farbpalette in Weiß, Grau und Holztönen. Dicke Filzvorhänge in Rostrot bringen Gemütlichkeit hinein. Durch Einbauten und Sitznischen aus Holz wirkt das Haus stets aufgeräumt. Mittelpunkt ist der große, im Flachdachkubus untergebrachte Pfarrsaal im ersten Obergeschoss, der sich in zwei Säle (Maria und Josef) durch Schiebetüren teilen lasst und der von der zentralen, direkt angegliederten Kirche aus versorgt werden kann. Von ihm hat man immer den Blick frei durch große Fenster nach draußen zum Hang ins Grüne. In den weiteren Geschossen befinden sich kleinere Räume: Im Erdgeschoss gibt es Jugendräume sowie einen Meditationsraum, im zweiten Obergeschoss drei weitere Veranstaltungsräume. Durch einen 50 Quadratmeter großen Mehrzweckraum im Erdgeschoss ist das Gebäude außerdem mit dem benachbarten Pfarrkindergarten Miesbach verbunden, der von ihm ausschließlich genutzt wird. Es können sieben Veranstaltungen gleichzeitig im Gebäude stattfinden, ohne sich gegenseitig zu stören. Alle Etagen im Pfarrheim haben Zugang ins Freie. Erschlossen werden sie durch geräumige und lichtdurchflutete Flure sowie Foyers, durch ein Treppenhaus sowie einen barrierefreien Aufzug. Beheizt wird das Pfarrheim, das nicht unterkellert ist, über eine Holzpelletheizung; gedämmt ist es durch den Einsatz der Porenbetonsteine für die Wände.
Obwohl es viele Diskussionen um den modernen Bau gab –vor allem wegen der modernen Fassade, vorgetragen durch den Bauausschuss der Gemeinde – ist die Pfarrgemeinde mit dem Bau heute sehr zufrieden. Vor allem die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten, die freundliche Atmosphäre und der Komfort machen das Pfarrheim zu einem Raum, der Leben und Glauben verbindet und anregt, über Gott und die Welt nachzudenken.



Eingangsbereich
Sitznische korrespondiert mit Filzvorhang



Das Büro Olufemi Moser in München ging 2018 aus dem Zusammenschluss von Christian Olufemi und Jörg Moser hervor, die zuvor eigenständige Architekturbüros führten. Das Team besteht aus 20 Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Design. Je nach Aufgabenstellung wird das Büro von einem Netzwerk aus Spezialisten und Fachplanern unterstützt. Architektur entsteht im Dialog mit den Menschen, die am Projekt beteiligt sind – Bauherr:innen, Nutzer:innen und Gestaltenden. Unterschiedliche Anforderungen führt das Team zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Starre formale Konzepte sind ihm fremd. Das Büro schafft Architektur jenseits von Konventionen. Dabei reflektieren und aktivieren die Architekt:innen den Raum in Bezug auf dessen Wahrnehmung und soziale Interaktion. Aus der präzisen Analyse der Kontexte entwickelt das Büro spezifische Lösungen. Das Tätigkeitsspektrum umfasst die architektonische und innenarchitektonische Konzeption, Planung und Realisierung von Projekten unterschiedlicher Große und Typologie, von Neu- und Umbauten in den Bereichen Städtebau, Wohnen, Office, Bildung, Kultur, Hotel sowie Kirchen.
www.olufemimoser.de





















architektur] Neues Sport- und Erlebnisbad mit Saunalandschaft



Mit dem Main Bad entsteht in Frankfurt-Bornheim ein Freizeit- und Sportbad, das ökologische Verantwortung mit hoher Aufenthaltsqualität verbindet. Der Neubau ersetzt das bisherige Panoramabad am Bornheimer Hang und überzeugt durch kompakte Architektur, durchdachte Funktionalität und atmosphärische Gestaltung – bei ressourcenschonender und wirtschaftlicher Betriebsweise.



In direkter Nachbarschaft zur Eissporthalle entwickelten 4a Architekten als Generalplaner einen dreigeschossigen Baukörper, der sich kompakt in die bestehende städtebauliche Struktur einfügt und den verfügbaren Raum effizient nutzt. Die klare, reduzierte Kubatur minimiert die Gebäudehülle im Verhältnis zum Volumen und trägt so wesentlich zur Reduktion von Wärmeverlusten bei. Öffnungen und Fassadenflächen sind funktional begründet und im Hinblick auf Tageslichtnutzung, Energieeffizienz und thermische Performance optimiert. Dachoberlichter führen natürliches Licht tief ins Gebäudeinnere, verbessern die Aufenthaltsqualität und reduzieren den Bedarf künstlicher Beleuchtung; zugleich ermöglichen sie passive solare Energiegewinne und unterstützen ein nachhaltiges Energiekonzept. Gestalterisch verleihen geschmeidige Rundungen und
ein Fassadeneinschnitt im Eingangsbereich der dreieckigen Grundform Dynamik. Die frische Farbgebung der Lamellenverkleidung im Erd- und Obergeschoss sorgt für Lebendigkeit und betont zugleich die Eingangssituation.
Aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse wurde im Main Bad auf eine aufwendige, energieintensive Unterkellerung verzichtet – ein gestalterisch wie funktional eher ungewöhnlicher Ansatz: Die Technikräume befinden sich im Erdgeschoss, während die Badehalle mit ihren großzügigen Verglasungen im ersten Obergeschoss untergebracht ist. Diese Lage ermöglicht den Badegästen einen freien Blick ins Grüne und sorgt für ein lichtdurchflutetes Badeerlebnis mit Panoramaqualität.


Schlichte Blautöne schaffen eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre in der Sportbadehalle.
Das neue Main Bad umfasst rund 900 Quadratmeter Wasserfläche für Freizeit, Sport und Erholung. In der Freizeitbadehalle werden zahlreiche Attraktionen geboten: Ein Erlebnisbecken mit Sprudeltopf und Warmsprudelbecken sowie ein gestalterisch an eine Dschungellandschaft angelehnter Kleinkinderbereich mit Hängebrücke und Spraypark. Für zusätzlichen Badespaß sorgen eine Breitwellenrutsche und eine innenliegende Röhrenrutsche – letztere auch mit Blick auf Energieeffizienz, da auf eine Außenrutsche verzichtet wurde. Ein weiteres Highlight: Bei geöffneten Schiebeelementen der großflächigen Glasfassade lässt sich der Außenraum unmittelbar in das Badeerlebnis integrieren.
In der Sportbadehalle befindet sich ein 25-Meter-Becken mit sechs Bahnen, einer Ein- bzw. Drei-Meter-Sprunganlage und einer teils variablen Wassertiefe durch einen Hubboden – geeignet für Freizeitschwimmer, Schulklassen und den Vereinssport. Ein separates Lehrschwimmbecken mit breiter Einstiegstreppe rundet das Angebot ab. Die Gestaltung der Halle ist auf das Wesentliche reduziert: Klare Formen, ein zurückhaltendes Materialkonzept und schlichte Blautöne schaffen eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre. Große Fensterflächen öffnen den Blick in die umgebende Natur. Sitzbänke entlang der Wände laden zum Verweilen und Beobachten ein. Eine raumhohe Verglasung trennt Erlebnis- und Sportbadehalle optisch transparent, aber akustisch wirksam für konzentriertes Schwimmen.
Im Obergeschoss befindet sich eine großzügige Saunalandschaft mit fünf verschiedenen Saunen: ein Sanarium, zwei finnische Saunen im Innen- und Außenraum, eine Entspannungssauna und ein Dampfbad. Ein an den Wänden begrüntes Atrium sorgt für natürliche Atmosphäre, Tageslicht und hohe Aufenthaltsqualität. Ruheund Kaminzonen, ein Gastronomiebereich sowie ein Außenbereich mit Tauchbecken, Kaltduschen und Sonnenterrasse bereichern das Angebot. Im Dachgeschoss befindet sich zudem ein weiterer Ruheraum mit Ausblick auf die Umgebung.

Bei geöffneten Schiebeelementen der großflächigen Glasfassade lässt sich der Außenraum unmittelbar in das Badeerlebnis integrieren.


Dachoberlichter führen natürliches Licht tief ins Gebäudeinnere.




Das Obergeschoss beherbergt eine weitläufige Saunalandschaft mit fünf verschiedenen Saunen.

Eine innenliegende Röhrenrutsche sorgt für zusätzlichen Badespaß.

Umkleideräume in Gelb, Grün, Blau – Farbtöne, die für Lebendigkeit sorgen
Der Entwurf zeichnet sich durch eine klare, reduzierte Formensprache aus. Außen wie innen wurde bewusst auf Materialien wie Sichtbeton oder Holz verzichtet. Stattdessen dominieren Fliesen, verputzte Flächen und akustisch wirksame Oberflächen, die nicht nur gestalterisch ruhig wirken, sondern sich auch besonders gut reinigen und instand halten lassen. Das Farbkonzept setzt auf kräftige Blau-, Grün- und Gelbtöne, die für Lebendigkeit sorgen. Die Fassadengestaltung zeigt sich differenziert: Auf das begrünte Sockelgeschoss folgt eine gelochte und gewellte Aluminiumverkleidung, die von farbigen Metalllamellen und verglasten Elementen durchbrochen wird. Auch hier dominiert ein ruhiges und strukturiertes Material- und Farbkonzept.


Ummantelte Verbundprofile für höchste Ansprüche
Das Ligna Fassadensystem vereint die natürliche Anmutung von Holz mit der Langlebigkeit und Maßhaltigkeit modernster WPC-Technologie. Entwickelt für die hohen Anforderungen von Architekten und Projektentwicklern, überzeugt Ligna durch außergewöhnliche Stabilität, eine edle Ästhetik und eine nachhaltige Leistungsfähigkeit.
Dank der geringen Wasseraufnahme des ummantelten Verbundmaterials werden Verformungen effektiv reduziert. Eine integrierte Dehnfuge unterstützt die konstruktive Stabilität und sorgt für ein gleichmäßiges, dauerhaft hochwertiges Erscheinungsbild der Fassade. Passgenaue Abschluss- und Verbindungsprofile runden das System ab und gewährleisten eine klare, nahtlose Linienführung.
Die fein gebürstete Oberfläche mit einem dezenten Streifeneffekt erzeugt eine elegante Lamellenoptik. So entsteht der authentische Eindruck von echtem Holz, kombiniert mit hoher Widerstandsfähigkeit und geringem Pflegeaufwand.
Die Profile sind PEFC-zertifiziert, bestehen aus 100 % FSC-zertifizierten Holzfasern und sind vollständig recycelbar. Damit leistet Ligna einen aktiven Beitrag zu ressourcenschonendem Bauen und einem reduzierten ökologischen Fußabdruck.
Mit den zwei optimal aufeinander abgestimmten Profilvarianten Ligna Soft und Ligna Shadow bietet das System maximale Gestaltungsfreiheit – für anspruchsvolle Fassaden im Wohnbau sowie für Gewerbe- und öffentliche Gebäude.

Mehr Informationen hierzu:
Deceuninck Germany GmbH Bayerwaldstr. 18 · 94327 Bogen Tel. 09422 821-108
kundenservice.twinson@deceuninck.com

450 Photovoltaikmodule auf dem Dach erzeugen jährlich bis zu 150.000 kWh Strom.
Das Main Bad überzeugt nicht nur architektonisch, sondern auch ökologisch. Bereits die kompakte dreigeschossige Kubatur trägt zur Energieeffizienz des Gebäudes bei, da sie die Gebäudehülle im Verhältnis zum Volumen reduziert und dadurch Wärmeverluste minimiert. Ein umfassendes Energiekonzept sorgt für einen ressourcenschonenden und wirtschaftlichen Betrieb. 450 Photovoltaikmodule auf dem Dach erzeugen jährlich bis zu 150.000 kWh Strom. Ergänzt wird dies durch ein modernes Blockheizkraftwerk, Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus Lüftung und Badewassertechnik sowie die Möglichkeit, Abwärme der benachbarten Eissporthalle zu nutzen – die dafür notwendigen technischen Vorbereitungen wurden umgesetzt.
4a Architekten GmbH
Stuttgart
kontakt@4a-architekten.de https://4a-architekten.de
Grundriss Main Bad Bornheim 1. Obergeschoss Grafik] © 4a Architekten
Zur Reduktion des Frischwasserverbrauchs wird gesammeltes Regenwasser für die Reinigung und Bewässerung der Außenanlagen eingesetzt. Ein integriertes Regenrückhaltesystem schützt bei Starkregen zudem das öffentliche Kanalnetz. Die Beleuchtung erfolgt nahezu ausschließlich über energieeffiziente LED-Leuchten, die Wartungsintervalle minimieren und eine lange Lebensdauer garantieren.
Küberit stellt Aluminium-Profile 447 und 714 für maximale Orientierung und Kontrast vor
Barrierefreiheit beginnt dort, wo Menschen sich sicher bewegen können – besonders an Stufenkanten und Übergängen, weil hier Ori entierung, Kontrastwahrnehmung und Tritt sicherheit unmittelbar zusammenwirken.
Mit den neuen Aluminium‑Profilen 447 und 714, die beide die Anforderungen der DIN 18040 barrierefreies Bauen erfüllen, präsen tiert Küberit zwei Lösungen, die hohe Sicht barkeit, funktionale Sicherheit und eine klare gestalterische Linie verbinden. Sie eignen sich ideal für öffentliche Gebäude, Arbeitsstätten und alle Bereiche, in denen eine sichere Füh rung unverzichtbar ist.

Küberit Treppenkantenprofil 714 erfüllt die DIN 18040 barrierefreies Bauen
Die neuen Profile sollen Menschen im Alltag zuverlässig unterstützen und helfen, kritische Situationen zu entschärfen. Ziel von Küberit ist es, in der Produktentwicklung technische Qualität mit nachhaltigen Materialien und sozialer Verantwortung zu verbinden. So entstehen Lösungen, die funktional überzeugen und zugleich ressourcenschonend gefertigt werden.
Deutlich markierte Stufenkanten
Mit einer Profilbreite von 60 mm und einem vorderen Schenkel von 31 mm sorgt das Treppenkantenprofil 714 für eine klar erkennbare Stufenkante – ein zentraler Aspekt für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen. Die 50 mm breite Einlage in Schwarz oder Schwarz-Gelb erzeugt einen deutlichen Kontrast zur Trittfläche und ist in den Rutschfaktoren R10 und R13 lieferbar. Zudem kann der vertikale Schenkel mit einer 23 mm breiten Einlage in denselben Far-


ben ausgestattet werden, was die Sichtbarkeit der Trittkante zusätzlich verstärkt. So entsteht eine hochwertige, langlebige Lösung für stark frequentierte Treppenanlagen.
Klare Orientierung bei jedem Belagswechsel
Bodenbelagswechsel werden mit dem neuen Übergangsprofil 447 klar markiert: Die 30 mm breite Einlage in Schwarz oder Schwarz-Gelb setzt einen deutlichen visuellen Kontrast und verbessert die optische Orientierung. In öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten oder anderen stark frequentierten Bereichen macht das Profil Niveauunterschiede und Übergänge frühzeitig erkennbar und unterstützt ein sicheres Begehen der Fläche. Damit steht es für funktionale Gefahrenminimierung – sicher in der Montage und unauffällig im Aufbau, aber deutlich in der Wirkung.
Engagement für produktives und nachhaltiges Bauen Küberit setzt sich für ein produktiveres und nachhaltiges Bauen ein. Die Profile, Leisten und Systeme des Unternehmens unterstützen eine präzise Ausführung von Boden- und Wandgewerken und ermöglichen eine schnelle, verlässliche Montage. Ebenso wichtig sind einfache Rückbaumöglichkeiten und eine hohe Recyclingfähigkeit. Bei der Fertigung kommen 75 % zertifiziertes Recycling-Aluminium und 25 % nachhaltig gewonnenes Primäraluminium zum Einsatz. In Kombination mit einer Produktion auf Basis regenerativer Energie in Deutschland verbessert dies die CO₂-Bilanz deutlich – ohne Kompromisse bei Qualität, Design oder Langlebigkeit.

Küberit Profile Systems GmbH & Co. KG Römerweg 9 · 58513 Lüdenscheid Tel. 02351 9507-0 · Fax 02351 9507-49
kueberit@kueberit.com www.kueberit.com/de
Auf dem Gelände der ehemaligen DKM-Ice-Creme-Fabrik entsteht in Recke ein zukunftsorientiertes Stadtquartier. Das Projekt „Service – Wohnen – Recke“ verbindet im Tecklenburger Land moderne Lebensräume, Gewerbe und Begegnungsorte zu einem lebendigen Viertel. Neben insgesamt 80 Wohneinheiten gibt es dort zukünftig unter anderem auch Gastronomie, betreutes Wohnen für Seniorinnen und Senioren sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Das Büro bmv architekten und die Investoren von der Service Wohnen Recke GmbH legten besonderen Wert auf soziale Durchmischung. Die Technische Beratung von Brillux unterstützte das Projekt vor allem in den Leistungsphasen 5 bis 7.

Wo einst die DMK Ice Cream GmbH produzierte, wächst nun ein lebendiges Wohn- und Geschäftsviertel heran. Das Bauvorhaben vereint luxuriöse Penthouseapartments, betreutes Wohnen und gewerblich genutzte Flächen. Diese Vielfalt stellt hohe Anforderungen an die Planung und Abstimmung mit den beteiligten Gewerken. Um sie zu erfüllen, setzte das Projektteam vor allem in den Leistungsphasen 5 bis 7 auf die Unterstützung von Brillux: Mit technischer Expertise, umfangreicher Beratung sowie der Erstellung präziser Leistungsverzeichnisse trug Brillux zu einer reibungslosen Bauabwicklung bei.
Das städtebauliche Konzept von „Service –Wohnen – Recke“ überzeugte schon im Jahr 2021 die Jury. Für bmv architekten, die 2021 den Wettbewerb mit ihrem Entwurf gewannen, war es ein echtes Herzensprojekt – und das bisher größte in der Unternehmensgeschichte. Architekt Ludger Borgel, federführend für das Projekt verantwortlich, erklärt:
„Neue Formen des Zusammenlebens haben mich schon immer fasziniert. Die soziale Dimension spielt hier eine zentrale Rolle. Für mich entsteht in Recke der ideale Mix.“
Flexibles
für unterschiedliche Bedürfnisse
Die diversen Nutzungsarten des Quartiers erforderten eine flexible Planung. Während bei den Eigentums- und Mietwohnungen der Fokus auf eine moderne und funktionale Gestaltung liegt, verlangen Bereiche wie betreutes Wohnen und Gewerbe nach besonders robusten und langlebigen Materialien.
Marcel Wrocklage, als Technischer Berater bei Brillux frühzeitig in das Projekt involviert, berichtet: „Die Herausforderung besteht darin, Räume zu schaffen, die sowohl optisch




Gebäudekörper des neuen Stadtquartiers mit gemischten Wohn- und Gewerbenutzungen Mehrgeschossiges Wohngebäude mit integrierten gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss








Wohn- und Geschäftsbau als Teil des städtebaulichen Gesamtkonzepts




ansprechend als auch widerstandsfähig sind. Wenn zum Beispiel im betreuten Wohnen ein Senior mit dem Rollator die Wand touchiert, darf das nicht direkt Streifen hinterlassen.“
Für die sensiblen Einsatzbereiche kam in Recke eine Kombination aus wohngesunden, konservierungsmittelfreien Anstrichen und strapazierfähigen Bodenlösungen zum Einsatz. Besonders Gemeinschaftseinrichtungen wie Küchen oder Werkstätten wurden mit Materialien gestaltet, die intensiven alltäglichen Anforderungen gerecht werden, zum Beispiel 2K-Lacke.
Brillux begleitet das Projekt in Recke über sämtliche Leistungsphasen, engagierte sich jedoch besonders intensiv in den Phasen 5 bis 7. In der Ausführungsplanung erfolgte eine detaillierte Materialberatung, bei der insbesondere die Anforderungen stark beanspruchter Bereiche wie Treppenhäuser, Werkstätten und Tiefgaragen im Mittelpunkt standen. Dazu besuchte das Planungsteam um Felix und Matthias Rieke die Brillux Materialbibliothek in Münster.

Gemeinschafts- und Besprechungsraum innerhalb des Nutzungskonzepts von „Service – Wohnen – Recke“

Gastronomiebereich im Quartier „Service – Wohnen – Recke“ als Teil des Nutzungsmixes aus Wohnen, Gewerbe und Begegnung



















Offene Gastronomiefläche als Bestandteil des lebendigen Wohn- und Geschäftsviertels in Recke















Gewerblich genutzter Innenbereich mit robusten Materialien für den intensiven täglichen Betrieb




Treppenhaus als Teil der inneren Erschließung im Wohn- und Geschäftsquartier
Die Vorbereitung der Vergabe umfasste neben der Erstellung passgenauer Leistungsverzeichnisse auch Abstimmungen zur Materialkombination. Exakte Beschreibungen für Anstriche, Beschichtungen und Fassadenlösungen sorgten für klare Grundlagen und minimierten das Risiko späterer Nachträge. In der Vergabephase empfahl Brillux geeignete Handwerksbetriebe, deren Kapazität und Erfahrung den Dimensionen eines so vielfältigen Bauvorhabens gerecht werden.

Tiefgarage des Quartiers, ausgelegt für die Anforderungen eines gemischt genutzten Gebäudes
Geeignet für mittelgroße bis große Eingangsbereiche
› für normale bis starke Lauffrequentierung
› geräuscharm, aufrollbar, leicht zu reinigen
› sehr gute Reinigungswirkung
› ohne PVC und Weichmacher
› in jeder Größe lieferbar







Die Investoren von der Service Wohnen Recke GmbH, bmv architekten und Brillux verfügen durch gemeinsame frühere Projekte über eingespielte Abläufe. Diese Vertrautheit wirkte sich positiv auf die reibungslose Umsetzung aus. Ludger Borgel hebt hervor: „Mit einem Team, das sich gut kennt, lassen sich Entscheidungen schneller treffen und Prozesse bleiben flexibel.“
Die regelmäßigen Treffen zwischen Planungsteam und Beratern ermöglichten detailgenaue Abstimmungen zu Farben und Materialien. Bauleiter Felix Rieke beschreibt die Zusammenarbeit so: „Wir haben in allen Leistungsphasen sehr von der Technischen Beratung durch Brillux profitiert – von der Bemusterung über die Ausschreibung bis zur Vergabe und Ausführung. Es gab immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen und wir haben immer eine praxisorientierte Lösung gefunden.“
Aktuell ist Marcel Wrocklage vor allem in die Objektüberwachung involviert. „Bei Projekten dieser Größenordnung gibt es immer wieder Abweichungen von der ursprünglichen Planung – sei es bei Klinker, WDVS oder Bodenbelägen. Hier fungiert Brillux als Schnittstelle zwischen Handwerksbetrieben und Bauleitung“, erklärt der Technische Berater. Das Quartier in Recke ist weit mehr als ein Bauvorhaben – es steht für die erfolgreiche Verbindung von Funktionalität, sozialem Miteinander und städtebaulicher Weiterentwicklung.
www.brillux.de
































Wohngebäude mit Balkonen als Bestandteil des neuen Stadtquartiers in Recke





Wohnbebauung des Quartiers mit Miet- und Eigentumswohnungen in








Hörstel
info@bmv-architekten bmv-architekten.de bmv architekten

















Außenansicht eines Wohngebäudes des Quartiers









Regionale Ausstellung in Kooperation mit verschiedenen
Architektenkammern und Partnern – mit herausragenden Projekten und Vorträgen zur Entstehung durch die Planer:innen.
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Monolithische Klinkerfassade mit textiler Wirkung zeigt handwerkliche Präzision bis ins Detail.
Das neue Het Gilde Vakcollege Techniek in Gornichem, das auf Basis eines Entwurfs von De Zwarte Hond entstanden ist, bietet ein modernes und nachhaltiges Lernumfeld. Mehr noch: Es inszeniert sich selbst als Lernobjekt. Von sichtbaren technischen Installationen bis hin zum aufwendig gearbeiteten Mauerwerk regt das Gebäude durch seine Ausführung die Vorstellungskraft der Schülerinnen und Schüler an und dient als Inspiration für die Handwerkerinnen und Handwerker der Zukunft. Nicht zuletzt vermittelt das großvolumige Haus über seine öffenbaren transparenten Fassadenflächen eindrucksvoll Bewusstsein und Verständnis für die praktische Berufsausbildung nach außen.
Mit einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern, auf denen nahezu 800 Schülerinnen und Schüler Platz finden, ist das Het Gilde Vakcollege Techniek die größte Schule für berufsbildenden Sekundarunterricht der Unter- und Mittelstufe (VMBO) der Niederlande. In diesem einzigartigen Lernumfeld liegt der Fokus auf praktischem Unterricht in den Bereichen Installations-, Elektround Metalltechnik sowie Transport, Bau, Wohnen und Innenarchitektur. Und obgleich der neue Bildungscampus das hierfür notwendige technische Ar-










beitsumfeld bietet, herrscht eine persönliche Atmosphäre, in der die Jugendlichen nicht nur für den Beruf, sondern fürs Leben lernen. Ein direkter Kontakt zur Wirtschaft wird durch die Stiftungen „WeTech“ und „CVO-AV“ gefördert, letztere ist im Gebäude selbst ansässig.
Die Räume für den praktischen Unterricht befinden sich im Erdgeschoss und sind als Arbeitsräume eingerichtet, die der Praxis im Berufsalltag möglichst nahekommen. Jeder dieser Räume lässt sich über öffenbare transparente Fassadenelemente mit dem Außenraum verbinden. Im Obergeschoss liegen die Büroräume und die Räume für den Theorieunterricht, die einen eher geschlossenen Charakter besitzen, um die Konzentration zu fördern. Gleichwohl unterstütz die Organisation des Raumprogramms entlang einer mittig angeordneten Straße den Eindruck eines offenen und trans-



parenten Hauses mit freundlicher Ausstrahlung, welche durch die lichte Höhe und den freien Blick bis auf die oberhalb liegende Sheddachkonstruktion unterstützt wird.
Die drei Baukörper auf je rechteckigem Grundriss wurden zueinander verschoben, jedoch mit gemeinsamer verbindender Achse in das bestehenden Campusgelände in Gornichem-Nord integriert. Durch die bewusste Setzung der Gebäudevolumina ist es De Zwarte Hond gelungen, diesem großen Haus einen menschlichen Maßstab zu verleihen und es harmonisch in die vorhandene







Versetzte Baukörper mit Sheddächern geben dem großen Schulbau einen menschlichen Maßstab. Fotos] © Eva Bloem


Offene Praxisräume im EG: sichtbare Technik, robuste Materialien und direkter Bezug zum Berufsalltag

Die innere „Straße“ verbindet Theorie und Praxis, schafft Orientierung und Transparenz im Gebäude.

Lichte Höhe und Sheddächer prägen den Innenraum und machen das Gebäude selbst zum Lernobjekt.

Großformatige öffenbare Fassadenflächen im Erdgeschoss, im Obergeschoss zugunsten von Ruhe und Konzentration kleiner.
Struktur einzufügen. Drei Sheddächer verleihen den großmaßstäblichen Baukörpern eine markante Geometrie, sorgen zugleich für einen lichtdurchfluteten Innenraum und bieten ausreichend Platz für PV-Module, über welche das Gebäude energieautark betrieben wird. Zugleich verweist der industrielle Charakter der Dächer auf die technische Lern- und Arbeitsumgebung im Inneren.
Das einer klaren vertikalen Schichtung folgende Innere ist auch nach außen ablesbar. So öffnen sich die Praxisräume im Erdgeschoss über großformatige transparente Flächen nicht nur nach innen, sondern auch nach außen und können auf diese Weise mühelos mit dem Außenraum in Verbindung treten. Im Obergeschoss hingegen fallen die Glasflächen sowohl nach innen als auch nach außen zugunsten der benötigten Ruhe und Konzentration in den Theorieräumen deutlich kleiner aus. Der Bereich der Sheddächer zeigt sich so dann wieder lichtdurchflutet.
Die monumentale Anmutung wird durch das massive Mauerwerk unterstützt, in das die Architekten von De Zwarte Hond das Ausbildungszentrum kleideten. „Die violett nuancierten Fassaden erzeugen den gewünschten industriellen Charme“, erklärt Bart van Kampen, Partner bei De Zwarte Hond. „Außerdem haben wir uns für Klinker als Fassadenmaterial entschieden, weil er uns die Möglichkeit bot, handwerkliches Können direkt am Gebäude zu zeigen“, ergänzt van Kampen. Die Klinkermanufaktur Deppe Backstein hat den Wasserstrichklinker 1670ws eigens für dieses Projekt entwickelt. Das spezielle Sonderformat besitzt die Maße 240 mal 90 mal 40 Millimeter und wurde sehr eng, ohne wirklich sichtbare Lagerund Stoßfugen vermauert. Es entsteht eine ruhige, monolithische Flächenwirkung, jedoch mit textilartiger Anmutung, in welcher der Backstein selbst zur filigranen Struktur wird. „Wir empfinden die Zusammenarbeit mit De Zwarte Hond immer wieder als sehr inspirierend, dürfen wir doch beinahe in jedem ihrer Projekte besondere Formate oder Farben entwickeln und produzieren“, freut sich Dr. Dirk Deppe, Geschäftsführer von Deppe Backstein. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit haben De Zwarte Hond und Deppe Backstein schon mit dem Schulneubau „Het Element“ in Amersfoort besonders ausdrucksstarken Fassaden realisiert.
www.deppe-backstein.de
De Zwarte Hond
Groningen, Rotterdam, Köln und Berlin info@dezwartehond.de www.dezwartehond.nl/de



Wir übernehmen mit unserer digitalen Plattform die technische Komplexität im mehrgeschossigen Holzbau. Sie konzentrieren sich auf das Gestalten.





„Gold und Edelmetalle – made in Austria“: Mit der ersten Gold-Scheideanstalt Österreichs auf dem neuen Firmencampus setzt philoro, einer der europäischen Marktführer im Bereich Edelmetallhandel, neue Maßstäbe. Ein „schwebender Goldbarren“ in der Fassade repräsentiert am Headquarter optisch die Funktion der Anlage. Integral geplant von ATP architekten ingenieure, ist das hochmoderne GOLDWERK konzeptuell, gestalterisch und sicherheitstechnisch wegweisend. Unter Einhaltung hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandards kombinierte ATP effiziente Funktionen, flexible Erweiterungsmöglichkeiten sowie wirtschaftliche und ressourcenschonende Systeme. Der hohe Nachhaltigkeitsstandard macht das Projekt zu einem Paradebeispiel (klima-)effizienter Gebäudeplanung.





Ein „schwebender Goldbarren“ in der Fassade repräsentiert am Headquarter optisch die Funktion der Anlage.





Die Fassade des hochsicheren Logistikbereichs und der Produktion besteht aus gedämmten Metallpaneelen und betonen den funktionalen Charakter der Gebäude.





Historie Komplexes Leuchtturmprojekt
Mit der Produktion und Verarbeitung von Edelmetallen will philoro neue Produktionslinien etablieren und damit entscheidende Schritte am europäischen Goldmarkt setzen. Als Auftakt für den Bau eines neuen Firmenstandorts in Korneuburg beauftragte philoro ATP architekten ingenieure mit der Planung eines Gebäudekomplexes mit Headquarter, Logistikzentrum und einer „State of the Art“-Scheideanstalt. In Zukunft sollen hier u. a. bis zu 120 Tonnen Gold im Jahr produziert werden. In Kooperation mit ATP sustain, der ATP-eigenen Forschungsgesellschaft für nachhaltiges Bauen, startete ATP Anfang 2022 den integralen Planungsprozess auf Grundlage eines zuvor durch ATP entwickelten Masterplans.
Lage
Dank seiner verkehrsgünstigen Lage ist der Businesspark im Norden von Korneuburg in Niederösterreich ein attraktiver Standort für viele regionale und internationale Unternehmen. Die Bedingungen für den Bau eines repräsentativen Firmencampus mit Erweiterungsmöglichkeiten waren hier gegeben. Das rund 35.000 Quadratmeter große Grundstück liegt in der Nähe der Autobahnabfahrt Korneuburg West. Die gute Verkehrsanbindung ist gerade für betriebsrelevante An- und Auslieferungen, Kund:innen und Mitarbeitende sehr wichtig.





Konzept Sicherheit und Effizienz im Fokus
Neben einem repräsentativen Auftritt und Erweiterungsmöglichkeiten war Sicherheit für den Auftraggeber von größter Bedeutung. Dies wurde als integraler Bestandteil in die Planung einbezogen. Das Planungskonzept ist auf die zentralen Kernprozesse – Produktion und Verarbeitung von Edelmetallen, Einlagerung, Logistik mit Vertrieb sowie allgemeine Büro- und Businessaufgaben – abgestimmt. Das neue philoro GOLDWERK hat eine Bruttogeschossfläche von rund 11.200 Quadratmetern. Der Gebäudekomplex gliedert sich in drei Hauptbereiche mit dem Verwaltungsgebäude, das als Headquarter dient, dem Logistikzentrum sowie der Produktion mit Edelmetallraffinerie.





Ein zentrales, großzügiges Foyer im Erdgeschoss empfängt Mitarbeitende und Kunden.






Das dreigeschossige, barrierefrei gestaltete Verwaltungsgebäude ist ein kompakter rechtwinkeliger Baukörper mit rund 6.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Mitarbeitende und Kund:innen betreten das Gebäude über ein zentrales, großzügiges Foyer im Erdgeschoss. Hier befinden sich der Empfang sowie die Kundenzone mit zwei Besprechungsräumen und vier Verkaufsschaltern. Entsprechend dem Corporate Design von philoro prägen die Farben Gold, Blau und Grau die Innenraumgestaltung.
Die lichtdurchfluteten, raumhoch verglasten Räumlichkeiten mit drei Meter Lichthöhe schaffen in den beiden Bürogeschossen eine attraktive Umgebung mit hoher Aufenthaltsqualität. Eine Kombination aus Einzel- und Gruppenbüros sowie verschiedene Großraumbereiche ermöglichen flexible Arbeitswelten. Um das begehbare, begrünte Atrium sind Besprechungsräume, ein Medienstudio und die Kantine angeordnet. Den Mitarbeitenden stehen außerdem ein Multifunktionsraum für Sport sowie eine repräsentative Außenterrasse zur Verfügung.














2. Logistik
Mit einer Geschosshöhe von 5 Metern und einer Bruttogeschossfläche von 2.100 Quadratmetern ist der eingeschossige Logistikbereich mit Anliefer- und Verladerampen zentral zwischen dem Headquarter und der Produktion angesiedelt. Die Konstruktion, vollständig in Stahlbeton ausgeführt, erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen. Die funktionale Trennung von Personal- und Warenströmen sorgt für eine effiziente Infrastruktur und optimierte Transportwege innerhalb der Produktionsabläufe.
3. Produktion mit Raffinerie Herzstück und Abschluss des neuen Komplexes ist die Produktionshalle mit Raffinerie auf einer Bruttogeschossfläche von 3.600 Quadratmetern. Sie beinhaltet die erste Goldscheideanstalt Österreichs: ein Sonderbau innerhalb des Nutzungsbereiches, der dem neuesten Stand der Technik entspricht. Der Kernprozess besteht darin, dass Edelmetalle von Verunreinigungen getrennt und „geschieden“ werden.
Eine besondere gestalterische Qualität des Gebäudeensembles liegt in der klar erkennbaren Trennung der einzelnen Baukörper.
Als neues Headquarter nimmt das Verwaltungsgebäude eine besondere Stellung am neuen Firmenstandort ein. Die Fassade drückt Seriosität, Transparenz und Eleganz aus. Prägnante goldfarbene Lamellen unterstreichen zudem die Corporate Identity von philoro. Das Gebäude sticht vor allem durch die Interpretation eines „schwebenden Barrens“ in der Fassade hervor. Erzielt wird der Effekt durch die dreistufige Ausführung:
Das von Glas dominierte Erdgeschoss gewährt Einblicke in die moderne Verkaufszone. Darüber ragt das 1. Obergeschoss mit massiven goldenen Lisenen hervor. Diese sind rund 60 Zentimeter breit und 6 Meter hoch. Den Abschluss bildet das wiederum eingerückte 2. Obergeschoss mit seiner dunkel emaillierten Blech- und Glasfassade.


Die Fassade des hochsicheren Logistikbereichs und der Produktion besteht aus gedämmten Metallpaneelen und betonen den funktionalen Charakter der Gebäude.
Nachhaltigkeit/TGA
Nachhaltigkeit war dem Auftraggeber sehr wichtig. Daher ist das Gebäude technisch „State of the Art“ geplant, erfüllt höchste Nachhaltigkeitsstandards und bietet die besten Voraussetzungen für einen energieeffizienten Betrieb. Insgesamt werden durch die umgesetzten Maßnahmen rund 185 Tonnen CO2 eingespart.
Im Detail:
• Die Heizungs- und Kälteversorgung erfolgt ausschließlich über erneuerbare Energien, also reversible Luftwärmepumpen. Zudem werden die Dachflächen für Photovoltaik und die Abwärme der Prozesse genutzt.
• Die optimierte Gebäudehülle ermöglicht einen umfassenden Wärme- und Sonnenschutz sowie teilweise eine natürliche Belüftung bei hoher Behaglichkeit.
• Flächenkühlung und -heizung auf Basis von Konvektion schaffen ein angenehmes Raumklima.
• Für die Tragkonstruktion wählte ATP wirtschaftliche und ressourcenschonende Systeme. Nachhaltige haustechnische Systeme minimieren den Energieverbrauch.
• Abwässer aus der Produktion gelangen nicht ins kommunale Abwassernetz, sondern werden über eine Verdampfungsanlage dem Produktionskreislauf wieder zugeführt.
• Ökologische Baumaterialien, die in ausgewählten Bereichen des Innenausbaus verwendet wurden, erfüllen den Anspruch an Qualität und Regionalität.
• Die einzelnen Gebäude bieten bei Bedarf unabhängige Erweiterungsmöglichkeiten, um Produktion, Lager oder Büroräume flexibel an wachsende Kapazitäten anzupassen.
• Lüftungsanlagen wurden sicht- und schallgeschützt integriert, um das Wohlbefinden der Gebäudenutzer:innen sicherzustellen.

Tageslicht leistet einen wesentlichen Beitrag zu Wohlbefinden, Gesundheit und Lernfähigkeit von Kindern. Der Neubau der Grundschule Burlafingen setzt diesen Anspruch in eine Architektur um, die Lernen nicht auf das Klassenzimmer beschränkt, sondern Offenheit zulässt, Orientierung bietet und flexibel nutzbare Räume schafft.
Im Zentrum steht dabei die Aula als verbindendes Herz der Schule. Sie verknüpft die einzelnen Lernbereiche und dient als Treffpunkt, Verteiler und gemeinsamer Raum. Über der Aula sorgt ein imposantes LAMILUX Glasdach PR60 auf einer Holz-Stahl-Konstruktion für eine gleichmäßige, natürliche Belichtung. Tageslicht ist hier also weit mehr als ein Designelement: Es unterstützt die Konzentration und Sicherheit der Kinder, reduziert Energiekosten und schenkt eine Verbindung zur Außenwelt. Das individuell gefertigte Glasdach sorgt darüber hinaus dank intelligenter Lüftungsflügel für frische Luft und eine schnelle Entrauchung des Gebäudes im Brandfall.
LAMILUX schafft mit seinem Glasdach PR60 somit passgenaue Tageslichtlösungen für öffentliche Gebäude jeder Art. Egal ob mit Photovoltaik, als Pyramide oder mit Passivhausstandard – das Glasdach sorgt stets für Design und Funktion in einem.
www.lamilux.de/pr60

LAMILUX Heinrich Strunz GmbH
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Der begrünte Innenhof verbessert die Aufenthaltsqualität und versorgt die Bürobereiche im Verwaltungsgebäude mit zusätzlichem Tageslicht. Bei der Planung der Beleuchtungsanlage wurde ein optimales Lichtspektrum berücksichtigt. Für die Bürobeleuchtung kommen Vollspektrum-LEDs zum Einsatz, die ein tageslichtähnliches Licht bieten und den Blaulichtanteil reduzieren. Dadurch profitieren die Nutzer:innen von augenschonendem, gesundem und biologisch wirksamem Licht. In der Produktion unterstützen LED-Leuchten mit hohem Farbwiedergabeindex den Produktionsprozess.
[TWP] Tragwerkskonzept
Das Tragwerk des Komplexes basiert auf zwei zweckmäßig orientierten Gebäudeteilen. Der schlanke Baukörper des Verwaltungsgebäudes verfügt über ein großzügiges Stützenraster, das die gewünschte Flexibilität ermöglicht. Demgegenüber sorgt die massive Bauweise im Bereich der Produktion und Logistik für höchste Sicherheits- und Produktivitätsstandards.
Im Detail:
• Das dreigeschossige Bürogebäude ist als Stahlbetonskelettbau in Ortbetonbauweise konzipiert. Die Tragkonstruktion bilden Stahlbetonwände und -stützen, die die Stahlbetonflachdecken tragen. Das Stützraster beträgt 8,1 mal 8,1 Meter. Die Fundamentierung erfolgte über eine tragende Fundamentplatte.




Tageslicht und Vollspektrum-LEDs für Bürokomfort


Fotos] © ATP architekten ingenieure/PIERER.NET
• Der zweigeschossige Logistikbereich wurde aus funktionalen und sicherheitstechnischen Gründen als Stahlbetonmassivbau mit Flachgründung errichtet.
• Die eingeschossige Produktionshalle ist ein Stahlbetonskelettbau in Fertigteilbauweise. Haupt- und Nebenträger bestehen aus Fertigteilen, die Dachdecke wurde als Elementdecke ausgeführt.
Das GOLDWERK nimmt in puncto Konzept, Design und Sicherheit eine besondere Position im Planungsportfolio von ATP architekten ingenieure ein. Die Komplexität der Aufgabe resultierte aus wenig zur Verfügung stehenden Vergleichsprojekten und zahlreichen technischen Herausforderungen, etwa der Integration von Nasschemie in die Produktion oder spezifischen Anforderungen im Logistikbereich. Zusätzlich mussten umfangreiche Versicherungsbestimmungen und höchste Sicherheitsstandards berücksichtigt werden. Die erfolgreiche Realisierung des GOLDWERKS basiert auf der konsequenten Integralen Planung mit BIM.
Wien, Österreich info_vie@atp.ag www.atp.ag ATP architekten ingenieure

→ 40.000 € Gesamtpreisgeld
→ Realisierte Projekte und Nachwuchsarbeiten
→ Hohe Medienreichweite für das eigene Projekt
→ Preisverleihung, Trophäe, Ausstellung, Podcast-Interview, u.v.m.



Die Einreichfrist endet am 15. Juni 2026. Jetzt teilnehmen: heinze.de/award










Dreieichstraße 4, Mörfelden-Walldorf
Mit dem Erwerb eines Bestandsgebäudes in Mörfelden-Walldorf hat die FRANK GmbH im Jahr 2024 den Grundstein für ein zukunftsweisendes Sanierungsprojekt gelegt. Der rund 4.050 Quadratmeter große Gebäudekomplex mit Büro- und Lagerflächen wurde 2025 umfassend modernisiert. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und der gesetzlichen Anforderungen an nachhaltiges Bauen stand dabei die Energieeffizienz im Fokus.
Der Bürotrakt mit etwa 850 Quadratmeter Nutzfläche wurde auf den KfW-40-Standard saniert und wird heute vollständig regenerativ beheizt. Zwei in Reihe geschaltete Weishaupt Sole-WasserWärmepumpen versorgen das Gebäude zuverlässig mit Wärme. Die dafür notwendige Energie stammt direkt aus dem Erdreich –erschlossen über innovative, erdgekoppelte Systeme aus dem Hause FRANK. Das Projekt verbindet energetische Modernisierung mit nachhaltigem Ressourcenmanagement und zeigt, wie bestehende Gebäude zukunftsorientiert ertüchtigt werden können.
Ein speziell entwickeltes FRANK Monitoringsystem überwacht dabei permanent die Leistungsfähigkeit aller relevanten Bauteile und sorgt für maximale Transparenz im Betrieb. So wird nicht nur ein effizienter Anlagenbetrieb gewährleistet, sondern auch wertvolles Wissen für zukünftige Anwendungen gewonnen.



Ein System – zwei Funktionen:
Das Kernstück der Anlage ist der THERMTANK® DN 1600, der gleich mehrere Aufgaben erfüllt. Zum einen die gesetzlich vorgeschriebene Regenwasserrückhaltung, zum anderen eine leistungsfähige Wärmequelle auf rund 40 Meter thermisch aktiviertem Abschnitt. Der Tank besteht aus mehreren modularen Erweiterungselementen mit integrierter Wärmetauscherfunktion sowie zwei Endbauwerken für Einund Auslauf. Als Primärenergie nutzt der THERMTANK® die Wärme des umgebenden Erdreichs. Das Regenwasser sorgt dabei für einen zusätzlichen Wärmeschub.

Schnittdarstellung eines PKS-THERMPIPE®/THERMTANK®-Profils mit integriertem Stützprofil zur Wärmeübertragung
Das Herzstück des Systems ist das integrierte Stützrohrprofil. Es sorgt für die notwendige Stabilität (Langzeitringsteifigkeit) und fungiert gleichzeitig als Wärmeübertrager. Ein Wärmeträgermedium zirkuliert auf einem Temperaturniveau von typischerweise 5–15 Grad Celsius durch das Stützrohr, nimmt thermische Energie aus dem Erdreich sowie dem gespeicherten Niederschlag auf und leitet sie an einen zentralen Verteilerschacht weiter.











FRANK Regenwassermanagementsystem mit THERMTANK®




der THERMTANK®






Dieser stellt den hydraulischen Abgleich sicher und führt sämtliche Kreise zu einem einheitlichen Vor- und Rücklauf zusammen. Über ungedämmte ThermLine Rohre aus PE 100-RC werden die Volumenströme zur Wärmepumpe geführt. In dieser wird der für die Gebäudebeheizung erforderliche Temperaturhub erzeugt. Übersteigt die dadurch gewonnene Wärmeenergie den aktuellen Bedarf, wird sie an den Boden abgegeben und dort zwischengespeichert – ähnlich einem Akku. Dadurch ist das System unabhängig von unregelmäßigen Regenwassereinleitungen. Eine konstante Energieversorgung ist sichergestellt.
Ergänzt wird das System durch weitere thermisch aktive Komponenten: PKS-THERMPIPE®-Kanalwärmetauscher DN 200 mit einer Gesamtlänge von 12 Metern, eine PKS-THERMPIPE®-Zisterne DN 1100 mit 7,3 Kubikmeter Nutzvolumen, davon 3,8 Kubikmeter für den Wärmetauscherbetrieb, sowie mehrere Mess-, Drossel-, Sammel- und Kontrollschächte zur hydraulischen Steuerung und Überwachung. Die resultierende Gesamtentzugsleistung von rund 21 kW setzt sich aus dem THERMTANK® (18 kW), den PKSTHERMPIPE®s (1,6 kW) und der PKS-THERMPIPE®-Zisterne (1,6 kW) zusammen.
Regenwasserrückhaltung trifft Energiegewinnung Versiegelte Flächen müssen in Deutschland eine geregelte Regenentwässerung und Rückhaltung nachweisen. Der THERMTANK® erfüllt nicht nur die gesetzlichen Anforderungen gemäß WHG § 56 und DWA-A 138, sondern bietet auch einen entscheidenden Mehrwert: Er nutzt Regenwasser und Erdreich aktiv als Energiequelle. Das vollständig aus PE gefertigte System basiert auf DN 1600-PKSKanalrohren mit integrierter PKS-THERMPIPE®-Technologie. Dank der modularen Bauweise lässt sich das Speichervolumen flexibel anpassen. Je nach Modulkonfiguration werden thermische Entzugsleistungen zwischen 600 und 1.050 W pro Meter PKS-THERMPIPE® erzielt – abhängig von Umgebung und Betriebsbedingungen.
Die geschweißte Ausführung mit bewährter PKS-HWB-Schweißverbindung garantiert hohe Dichtheit, Stabilität und Langlebigkeit. Bei normgerechtem Einbau ist der THERMTANK® bis SLW 60 belastbar und somit auch für anspruchsvolle Einbausituationen geeignet. Dank einer Vielzahl von Kombinationsvarianten sind maßgefertigte und kostengünstige Lösungen realisierbar.

Zwischenstand nach der Teilverfüllung: Geschweißter THERMTANK® mit Verlegebeispiel der ungedämmten ThermLine-Leitungen aus PE 100-RC zur Anbindung an den Geothermie-Schacht
Transparenz, Effizienz und Zukunftssicherheit
Ein integriertes Permanent-Monitoring erfasst kontinuierlich alle relevanten Betriebsdaten der Anlage. Diese werden über ein zentrales Display visualisiert und dienen nicht nur der Anlagenüberwachung, sondern auch als anschauliches Werkzeug für Schulungen und Informationszwecke.
Das Projekt in Mörfelden-Walldorf zeigt eindrucksvoll, wie sich Regenwassermanagement, Erdwärmenutzung und energieeffizientes Bauen in einem ganzheitlichen System vereinen lassen – wirtschaftlich, nachhaltig und zukunftssicher.
FRANK bietet intelligente Lösungen für das Regenwassermanagement und Erdwärmenutzung – als durchdachtes Komplettsystem aus einer Hand. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.
PKS-THERMPIPE® PKS-THERMPIPE® Produktseite Prospekt als PDF
Ihr direkter Ansprechpartner bei der Firma FRANK: Sandro Schwindt, Vertriebsleiter Tiefbau s.schwindt@frank-gmbh.de, Telefon +49 6105 4085-210

Mühlheim am Main
Raum für Prozesse, Begegnung und Forschung
Am südlichen Rand des Main-Taunus-Gebiets ist Ende Oktober 2025 ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen worden: Mit dem Neubau ihres deutschen Hauptsitzes in Mühlheim am Main schafft die Caleffi Armaturen GmbH ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld, das Funktionalität, Austausch und Innovation unter einem Dach vereint. Auf rund 1.000 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich über drei Ebenen moderne Bürobereiche, Schulungsräume sowie ein eigenes Labor – konzipiert als Ort für Prozesse, Begegnung und Forschung.
Offenheit gestalten – Sonnenschutz als Schlüssel zum Raumklima Der architektonische Entwurf setzt auf Transparenz und klare Linien. Großzügige Glasflächen, horizontale Gliederungen und eine offene Fassadengestaltung prägen das Erscheinungsbild des Neubaus und sorgen für helle, lichtdurchflutete Innenräume. Diese Offenheit
bringt jedoch auch Anforderungen mit sich: Gerade bei Gebäuden mit hohem Glasanteil sind ein wirksamer Sonnen-, Sicht- und Blendschutz sowie ein ausgeglichenes Raumklima entscheidend für den Nutzerkomfort und die Energieeffizienz.
Dreh- und raffbare Lamellen zur dynamischen Lichtsteuerung Vor diesem Hintergrund wurde der Sonnenschutz von Beginn an als integraler Bestandteil der Gebäudehülle geplant. Die dreh- und raffbaren Aluminiumlamellen strukturieren die Fassade und übernehmen zugleich eine aktive Rolle in der Licht- und Klimaregulierung. Je nach Stellung – von geschlossen über teiltransparent bis vollständig geöffnet – ermöglichen sie eine präzise Steuerung des Tageslichteintrags. Vertikal angeordnet und stufenlos verstellbar, lassen sich die Lamellen optimal an den Sonnenstand anpassen. In der 90-Grad-Position werden sie vollständig zusammengeschoben und geben den Blick nach außen sowie maximalen Tageslichteinfall frei.
Objektart
Neubau
Art der Baumaßnahme
Dreh- und raff bare Sonnenschutzanlagen
Anlagenbreiten: 3.000 – 6.000 mm
Anlagenhöhen: 3.200 – 3.400 mm
173 ellipsenförmige Lamellen
Effiziente Licht- und Klimaregulierung
Diese Variabilität schafft unterschiedliche Lichtstimmungen im Innenraum und unterstützt eine bedarfsgerechte Nutzung der Arbeitsbereiche. Blendfreie Tageslichtverhältnisse fördern konzentriertes Arbeiten, während gleichzeitig die direkte Sonneneinstrahlung reduziert wird. Als außenliegendes System wirkt der Sonnenschutz bereits vor der Verglasung und trägt dazu bei, die thermische Belastung der Räume deutlich zu senken – ein Aspekt, der insbesondere in Bürogebäuden mit hohem Aufenthaltswert an Bedeutung gewinnt. Diese hohe Variabilität erzeugt unterschiedliche Lichtstimmungen im Innenraum und unterstützt eine flexible Nutzung der Arbeitsbereiche. Blendfreie Tageslichtverhältnisse fördern konzentriertes Arbeiten, während die direkte Sonneneinstrahlung wirkungsvoll reduziert wird. Als außenliegendes System wirkt der Sonnenschutz bereits vor der Verglasung und senkt die thermische Belastung der Räume deutlich – ein wesentlicher Beitrag zu einem behaglichen Raumklima, insbesondere in Bürogebäuden mit hohem Aufenthaltswert.

Technische Merkmale
Die Sonnenschutzanlagen erreichen Breiten von bis zu 6.000 Millimeter und Höhen von rund 3.400 Millimeter. Insgesamt wurden 173 ellipsenförmige Lamellen aus stranggepresstem Aluminium verbaut. Neben elliptischen Ausführungen sind auch rhombische oder rechteckige Lamellenformen realisierbar; Sonderlösungen wie Streckmetall, Lochblech oder Glas sind auf Anfrage möglich. Der Sonnenschutz am neuen Caleffi-Hauptsitz ist damit weit mehr als ein funktionales Bauteil: Als gestalterisches Element der Fassade unterstützt er die architektonische Idee, steigert die Energieeffizienz und erhöht den Nutzerkomfort – ein überzeugendes Beispiel für zeitgemäße, nachhaltige Architektur.
Über den QR-Code lässt sich der begleitende Film abrufen, der die Funktionsweise der dreh- und raffbaren Sonnenschutzlamellen anschaulich zeigt.
www.baier-gmbh.de



Schweiz, Zürich
Die Vision von swissFineLine ist klar und kraftvoll: Mit Transparenz, Licht und Aussicht wird Architektur neu definiert. Das Fenster ist dabei weit mehr als nur ein funktionales Element – es wird zum Medium für Emotionen, Atmosphäre und architektonische Leichtigkeit. Die Schweizer Manufaktur aus dem Emmental erschafft damit grenzenlose Wohnerlebnisse, die sich in diesem Projekt eindrucksvoll entfalten.
Im Spiel aus Raum, Licht und Perspektive manifestiert sich mit der Villa Opera ein Wohnkonzept, das durch kompromisslose Präzision und zeitlose Eleganz überzeugt.
In leichter Hanglage gelegen, entfaltet dieses außergewöhnliche Objekt auf 505 Quadratmeter Wohnfläche seine architektonische Kraft – großzügig, lichtdurchflutet und bis ins Detail durchdacht.
Villa Opera lebt vom Gefühl der Offenheit: weitläufige Räume, luftige Höhen und klare Linien schaffen eine Atmosphäre von Freiheit und Leichtigkeit. Dabei spielt das rahmenlose Schiebefenster eine zentrale Rolle: Die vollständig aufgelöste Fassade macht die drei Geschosse deutlich lesbar und verleiht dem Baukörper eine ruhige, schwebende Präsenz. Jedes Stockwerk spricht seine eigene Sprache – und doch fügt sich alles harmonisch zu einem stimmigen Gesamtbild.
Diese absolute Transparenz prägt das gesamte Haus: vom lichtdurchfluteten Wohnbereich mit doppelter Raumhöhe bis zum Esszimmer, das sich zur Terrasse hin öffnet. Das Licht wird hierbei zum Gestaltungselement – der Blick in die Natur zur täglichen Inspiration. Die



rahmenlosen Verglasungen von swissFineLine beeindrucken durch ihre Schlichtheit, Ästhetik und vollkommene Transparenz. Sie fügen sich nahtlos in die Architektur ein und schaffen eine Atmosphäre der Exklusivität und Harmonie. Hierbei gleiten die beweglichen Fensterelemente lautlos über im Boden eingelassene Führungsschienen, lassen sich automatisch steuern und eröffnen ein Panorama, das den Innenraum weit über seine Grenzen hinaus erweitert.
Die Villa Opera steht exemplarisch für moderne, hochwertige Wohnarchitektur. Sie bietet eine ruhige, ästhetisch anspruchsvolle Umgebung, die sowohl funktional als auch gestalterisch überzeugt. Licht, Transparenz und Ausblick sind zentrale Elemente, die das tägliche Wohnen auf ein neues Niveau heben.




Objektart Neubau
Planung/Baumanagement
Marty Design Haus
Fenster swissFineLine AG






Stuttgart
Die Merz Schule in Stuttgart hat ihren Campus um eine Grundschule erweitert und diese auf dem Sportplatz des Schulgeländes errichtet. Der Neubau wurde mit nora Kautschukböden ausgestattet.
Die Merz Schule ist eine traditionsreiche, staatlich anerkannte Privatschule, die seit vielen Jahrzehnten für eine moderne und zugleich werteorientierte Bildung steht. Das pädagogische Konzept verbindet eine fundierte Allgemeinbildung mit individueller Förderung und legt besonderen Wert auf Kreativität, Persönlichkeitsentwicklung und soziale Verantwortung. Um dem Platzbedarf für fast 1.000 Kinder und Jugendliche gerecht zu werden, war ein Erweiterungsbau notwendig. Da die Bestandsbauten die Baugrenzen ausreizen, wurde dieser auf dem Sportplatz errichtet und über einen Verbindungssteg an das Hauptgebäude angeschlossen. Ziel war es,
die bestmögliche Lernumgebung mit zeitgemäßer Ausstattung zu schaffen. Dabei kamen Kautschuk-Bodenbeläge von nora zum Einsatz, die durch ihre Qualität, Optik und rutschsichere Oberfläche überzeugen. Sie unterstützen nicht nur die klare Architektur, sondern erfüllen auch funktionale Anforderungen.
Kautschukbelag mit außergewöhnlichem Effekt „Unsere Wahl fiel auf noraplan unita – ein Design, das durch seine außergewöhnliche Materialkomposition überzeugt“, sagt Christine Spetzler, Architektin des zuständigen Stuttgarter Büros Reichel Schlaier Architekten. Das Besondere ist die einzigartige Verbindung: In den elastischen Kautschukbelag sind echte Granitsplitter eingebettet – ein Detail, das die Architektin besonders begeisterte. „noraplan unita hat eine spürbare Tiefe und eine filigrane Anmutung – die feinen Steinchen verleihen ihm ein edles, zeitloses Er-
scheinungsbild, das andere Bodenbeläge in dieser Form nicht bieten“, bestätigt Spetzler. Er greift das natürliche Materialkonzept auf und setzt zugleich einen modernen farblichen Akzent. So wird der Boden zu einem zentralen Element des architektonischen Gesamtkonzepts.
Ein Neubau mit Modellcharakter –funktional und nachhaltig
Die Merz Schule zeigt sich als beispielhafte Bildungsstätte, die Architektur, Ausstattung und Pädagogik in Einklang bringt. Neben Klassenräumen, Aufenthaltsbereichen und Fluren kamen Kautschukböden auch in verschiedenen Werkräumen zum Einsatz – denn handwerkliches Arbeiten ist ein fester Bestandteil des schulischen Konzepts der Merz Schule. Da in den Werkräumen unter anderem auch mit Gips gearbeitet wird, wurden diese mit noraplan stone mit reflexbrechender Oberfläche (R10) ausgestattet. Neben funktionalen Aspekten spielte auch die Materialgesundheit eine entscheidende Rolle. „Wir achten immer darauf, schadstoffarme Baumaterialien zu verwenden“, erläutert Spetzler. Die Kautschukbeläge erfüllen diese Anforderungen in besonderem Maße: Sie sind emissionsarm




und mit zahlreichen internationalen Umweltzertifikaten ausgezeichnet. Damit zählen sie zu den besonders umweltverträglichen und sicheren Bodenbelägen – und leisten einen Beitrag zu einem gesunden Lernumfeld.
interface.com


Utrechts Westerkerk wird zum Boutique-Ho(s)tel


Im ehemaligen Kirchenschiff befinden sich heute Lobby, Restaurant und Bar. Die Holzvertäfelung über dem Bartresen besteht aus alten Kirchenbänken.




Die frühere Nutzung als Kirche ist am Gebäudeäußeren weiterhin deutlich erkennbar.
Wo sich noch bis 2018 Gläubige zur Andacht versammelten, treffen heute Reisende, Kulturschaffende und Nachtschwärmer aufeinander: Das BUNK Hotel Utrecht ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Transformation sakraler Architektur.
Gründer Robin Hagedoorn verwandelte die 1891 erbaute protestantische Westerkerk in ein ausgezeichnetes Boutique-Ho(s)tel mit 45 kompakten Zimmern und 60 privaten Schlafkapseln. Die historische Quellhorst-Orgel von 1813 mit ihren beiden Trompete spielenden Engeln – ein niederländisches Kulturererbe – blieb als monumentaler Blickfang erhalten und wird noch heute regelmäßig bespielt.
Die Inspiration für das außergewöhnliche Konzept fand Hagedoorn, Experte für Gewerbeimmobilien, 2015 beim Burning Man Festival in der Wüste Nevadas. Die zehn Prinzipien des Festivals – darunter radikale Offenheit, radikaler Selbstausdruck, gemeinschaftliche Anstrengungen, Verantwortungsbewusstsein und „keine Spuren





Seit 2019 versteht sich das BUNK Hotel als Ort der Gemeinschaft – mehr als nur eine Unterkunft für Reisende und Einheimische.





Die Zimmer sind kompakt, ergänzt durch 60 Schlafkapseln mit Bett und schalldämmenden Verdunkelungsvorhängen.





GROHE Tempesta Duschsystem hilft beim Wasser sparen und das Thermostat Grohtherm sotgt für gleichbleibende Wassertemperatur

hinterlassen“ – übertrug er auf das urbane Hotelerlebnis. Seit der Eröffnung 2019 ist BUNK ein Ort der Begegnung für Reisende, Einheimische und Künstler:innen. Die innovative Verwandlung wurde 2021 von Hostelworld mit dem prestigeträchtigen Hoscar Award für „Außergewöhnliche Innovation“ ausgezeichnet.
BUNK verkörpert konsequente Nachhaltigkeit – von der GreenKey-Zertifizierung in Gold durch die Foundation for Environmental Education (FEE) über regional bezogene Zutaten im Restaurant bis hin zur „Donation Bag“ für zurückgelassene Kleidungsstücke. In den kompakten, funktional gestalteten Bädern sorgen GROHE Tempesta Duschsysteme mit Rainshower-Kopfbrause und Handbrause für ein komfortables Duscherlebnis und helfen dank Eco-

Unter den Leitmotiven „Begegnung“ und „Staunen“ möchte das BUNK Hotel einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten.






OIII architecten
Amsterdam, Niederlande
info@o-drie.nl www.o-drie.nl
Joy Technologie, die den Durchfluss ohne Druckverlust verringert, zugleich beim Wassersparen. Grohtherm 800 Cosmopolitan Thermostate stellen sicher, dass schnell eine angenehme Wassertemperatur erreicht wird und über die ganze Duschzeit konstant bleibt. Concetto Wand-Waschtischarmaturen runden die Badeinrichtung ab.
Das BUNK in Utrecht zeigt, wie Revitalisierung funktionieren kann: Historische Substanz wird bewahrt, moderne Technik intelligent integriert und Ressourcen geschont. Ein Beweis dafür, dass aus sakralen Räumen lebendige Begegnungsorte werden können – ohne das kulturelle Erbe zu verlieren. Hagedoorn hat übrigens schon kurz nach der Eröffnung eine weitere entwidmete Kirche umfunktioniert: Das zweite BUNK Hotel befindet sich seit 2020 gerade einmal eine halbe Zugstunde entfernt in der ehemaligen Amsterdamer Sint-Ritakerk.
www.grohe.com

Diese Küche zeigt das Leitmotiv – „Nachhaltigkeit mit Gemeinschaftsgefühl“. Fotos] Wouter van der Sar





Schlüter-Systems KG
Schmölestr. 7
58640 Iserlohn
Tel. 02371 971-0
Fax: 02371 971-1111
architektur@schlueter.de www.schlueter.de
Schlüter-Systems im Steigenberger Icon Europäischer Hof, Baden-Baden
Das kürzlich eröffnete Steigenberger Icon Europäischer Hof in Baden-Baden vereint eindrucksvoll historische Substanz mit zeitloser Eleganz. Als Gründungshaus der Marke Steigenberger trägt das Gebäude eine besondere symbolische Bedeutung und setzt 95 Jahre nach seiner ursprünglichen Eröffnung Maßstäbe für kultivierten Luxus und stilvolle Gastlichkeit.
Die Badezimmer spielten im Gesamtkonzept der Neugestaltung eine besondere Rolle, da sie maßgeblich zur Anmutung von Komfort und Wertbeständigkeit beitragen. Eine Herausforderung war dabei, denkmalgeschützten Bestandsbau und moderne Neubauelemente zusammenzuführen. Die Planerinnen und das ausführende Handwerk setzten daher auf Schlüter-Systems als Systemanbieter, mit dem sich sowohl die sicherheitstechnischen als auch die komfortbezogenen und ästhetischen Vorstellungen exakt umsetzen ließen.
Die elektrische Boden- und Wandheizung Schlüter-DITRA-HEAT-E dient dabei als effizienter, unsichtbarer Wärmelieferant und bietet zusätzlich eine zuverlässige Entkopplung und Abdichtung im Verbund mit den Fliesen. Zur sicheren, normgerechten Ausführung

Komfort und Sicherheit im System in Kombination mit gestalterischer Freiheit gewährleisten die elektrische Flächenheizung sowie die Verbundabdichtung aus einer Hand.
trägt außerdem die Abdichtungsbahn KERDI-200 bei, die ebenfalls flächendeckend zum Einsatz gekommen ist.
Ein gestalterisches Highlight in den Neubaubädern ist die lineare Lichtführung. Mit Schlüter-LIPROTEC-LLPM kamen LED-Module zum Einsatz, deren Trägerprofile exklusiv für das Projekt Graphitschwarz matt pulverbeschichtet wurden. So passen sie sich optimal an die umgebenden Belagsmaterialien an. Der flächenbündige Einbau, die homogene Lichtstreuung und die Präzision der Module bewirken eine atmosphärische Tiefenwirkung und unterstützen die architektonische Klarheit der Bäder. Die Gestaltung der Fliesenkanten mit dem Schlüter-JOLLY-Profil in der Farbe Brillantweiß matt unterstützt das hochwertige Erscheinungsbild und schafft eine klare und zeitlose Detailgestaltung, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt.
Die Bäder demonstrieren, dass technische Leistungsfähigkeit und ästhetische Qualität im hochwertigen Innenausbau keine Gegensätze sein müssen, sondern gemeinsam die Grundlage für ein zeitgemäßes Gästeerlebnis bilden können, das dem Anspruch eines Grandhotels ebenso gerecht wird wie der Identität eines historischen Ortes.

In allen Neubaubädern sorgen die kundenindividuell gefertigten Lichtleisten für ein planerisches Highlight.
Meeresmuseum Stralsund






Haifische, Schildkröten oder Korallen: Nach einer umfassenden Modernisierung erstrahlt das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund in neuem Glanz – und lädt Besucher wieder dazu ein, die farbenprächtige Welt tropischer Meere zu entdecken. Inmitten der historischen Mauern einer mittelalterlichen Klosterkirche verschmelzen Tradition und Moderne: Neue Ausstellungen, ein erweiterter Aquarienrundgang sowie deutliche Verbesserungen bei Barrierefreiheit und Energieeffizienz prägen das renovierte Museum.

Pastell- und Meeresgrün führen subtil durch die Ausstellung.
Der letzte große Umbau lag fast ein halbes Jahrhundert zurück –höchste Zeit für eine zeitgemäße Neugestaltung. Entsprechend umsichtig ging das Stuttgarter Büro Reichel und Schlaier Architekten bei der Umsetzung vor. Bei der Sanierung sollten der Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes bewahrt und gleichzeitig neue Akzente gesetzt werden. Ein wesentliches gestalterisches und funktionales Element der Neuausstattung bilden nora KautschukBodenbeläge, die in den Ausstellungsflächen verlegt wurden.
Das Deutsche Meeresmuseum gehört zu den meistbesuchten Museen Norddeutschlands, dementsprechend widerstandsfähig und langlebig muss der Boden sein. „Wir benötigten einen Hochleistungsboden, der dem täglich hohen Besucheraufkommen dauerhaft standhält, ohne an Qualität oder Optik zu verlieren“, erklärt Architekt Bastian Matthias. „nora Kautschukböden sind in dieser Hinsicht die ideale Lösung.“ Neben ihrer hohen Strapazierbarkeit überzeugen die elastischen Beläge auch in puncto Reinigung und Pflege. „Der Belag benötigt keine Beschichtung und er lässt sich ohne aggressive Reinigungsmittel reinigen,“ so Projektleiter Matthias. Dadurch sinken nicht nur Aufwand und Kosten der Unterhaltsreinigung, sondern auch Wasser- und Chemikalienverbrauch. Dies verbessert die Gesamtbilanz über den gesamten Lebenszyklus –ein klarer Pluspunkt im Hinblick auf Umwelt- und Ressourcenschonung.


Harmonische Farbgestaltung betont die gotischen Pfeiler und Gewölbe.


Die Bodenbeläge wurden gezielt auf die Atmosphäre des Raumes und die Materialpalette des Bestandes abgestimmt. Die Architekten wählten noraplan unita, der durch seine interessante Materialkombination aus Kautschuk und eingestreuten Granitsplittern hervorsticht. Dieser wurde in zwei unterschiedlichen Farben unverfugt verlegt, sodass die Flächen wie aus einem Guss wirken. Ein pastelliges Grün sorgt für eine ruhige Grundstimmung und lässt den Raum wirken, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Um gezielte Akzente zu setzen und den Besucher subtil durch die Ausstellung zu leiten, kam ein dunkles Meeresgrün zum Einsatz. Beide Farbtöne sind harmonisch auf die bestehende Farbwelt des historischen Gebäudes abgestimmt. Sie nehmen behutsam Bezug auf maritime Themen und betonen die denkmalgeschützten Elemente wie gotische Pfeiler, Gewölbe und Natursteinwände, ohne mit ihnen zu konkurrieren. So bleiben die Würde und die Atmosphäre der ehemaligen Klosterkirche spürbar.
REICHEL SCHLAIER ARCHITEKTEN GmbH
Stuttgart post@reichel-schlaier.de www.reichel-schlaier.de
Die Sanierung des Deutschen Meeresmuseums zeigt beispielhaft, wie durchdachtes Materialkonzept und architektonische Haltung im Denkmalkontext zusammenwirken können.
www.nora.com
www.deutsches-meeresmuseum.de












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Japanische Esskultur wurde in ein ehemaliges Industrieareal harmonisch transformiert












Mit der Koji Handroll Bar hat Studio Lehn einen neuen Anlaufpunkt für japanische Esskultur im Berliner Kalle Foodmarket geschaffen – einem ambitionierten Neubauprojekt in Neukölln, das ein ehemaliges Industrieareal in eine vielseitige Plattform für Gastronomie und Begegnung transformiert. Hier entstand ein Ort, der die Philosophie und Identität von Koji Contemporary Japanese Kitchen übersetzt: fein austariert zwischen zurückhaltender Eleganz und markanter Präsenz im offenen Foodcourt-Setting.
Die Kalle Halle setzt für alle Anbieter einheitliche, klar festgelegte Rahmenbedingungen, die individuelle Gestaltungen auf einen definierten Spielraum beschränken. Ziel war es daher, mit minimalen baulichen Mitteln und gezielt gesetzten Akzenten eine eigenständige, unverwechselbare Identität zu entwickeln.
Studio Lehn entwickelte dafür eine offene, leichte Konstruktion, die den Raum nicht verstellt, sondern ihn subtil gliedert und Koji klar positioniert. Die Gestaltungsidee lebt vom Wechselspiel aus Transparenz, Leichtigkeit und klarer Ordnung. Inspiriert von traditioneller japanischer Handwerkskultur – Assoziationen an ein Fi-
scherdorf, rohe, archaische Elemente – treffen natürliche Materialien auf eine präzise Linienführung. Rohstahl, helles Eschenholz, schwarze sägerau behandelte Esche (Yakisugi-Technik) und Rattan-Kreuzgeflecht erzeugen Kontraste aus Hell und Dunkel, Glatt und Rau. Diese Prinzipien werden bis ins Detail konsistent umgesetzt und schaffen ein harmonisches, spannungsvolles Gesamtbild.
Für die industriell geprägte Architektur der Kalle Halle entstand so eine maßgeschneiderte Lösung, die Koji eine eigenständige Identität verleiht und zugleich Offenheit und Zugänglichkeit ausstrahlt.
Studio Lehn verantwortete Interior Design, Lichtplanung und Möblierung. Der Entwurfsansatz folgt dem Prinzip des minimalinvasiven Designs: Jeder Eingriff ist präzise abgewogen und auf das Wesentliche reduziert. Materialien werden in ihrer natürlichen Textur gezeigt und so eingesetzt, dass ihre Eigenschaften die Raumatmosphäre prägen.
www.lehnstudio.com
























gestaltete Bar mit hinterleuchteten Frontmodulen in einem begrünten, industriell geprägten Innenraum































Vom Bauhaus inspiriertes Gesamtkunstwerk aus Glas und Stahl: Der MINI Pavillon am Lenbachplatz wurde in den 1960er-Jahren als Teil der Neuen Maxburg errichtet und beherbergt seit 2019 einen Showroom der Kultmarke. Die Räumlichkeiten wurden umfassend umgestaltet und ein wesentlicher Bestandteil dieser Erneuerung sind die Leuchten von Artemide.


Mit der Umgestaltung des MINI Pavillons hat BMW einen ungewöhnlichen Begegnungsort geschaffen: In Kooperation mit mehreren Partnern ist ein Shared Space entstanden, der für ein urbanes, dynamisches Lebensgefühl steht. Zusätzlich zu den ausgestellten Fahrzeugen beinhaltet er einen Barbershop, einen Co-WorkingSpace und ein Café – und eignet sich damit bestens zum Shoppen, Netzwerken und Entspannen. Wichtige Eigenschaft der Neugestaltung sind die vielen Farbnuancen des Interieurs von dunklem
Grün über Grau bis hin zu Lila und Rosa. Die Decke ist mit silbern schimmernden Platten verkleidet, die der Innenarchitektur eine retrofuturistische Komponente verleihen. Besonders auffällig sind die zahlreichen Pflanzen, die besonders im Café, aber auch im übrigen Pavillon zu finden sind: Am Boden und in der Höhe wachsen Tropenpflanzen wie Calatea und Lyrata, wuchern Farne kopfüber von Deckengehängen wie im Dschungel – und sorgen so für ein biophiles, lebendiges Ambiente.
Die Lichtgestaltung erfolgte in Absprache mit MINI München und dem Lichtplaner Oswin Nikolaus: Der Besuch der MINI-Showrooms soll zu einer emotionalen, ästhetisch reichhaltigen Erfahrung werden, die sich am ganzheitlichen Wohlfühlansatz der Premiumhotellerie orientiert. Die ausgewählten Artemide Leuchten verbinden konzentriertes Licht für die Fahrzeugpräsentation und prägnante Designs mit einer warmen, gemütlichen Lichtstimmung in den Lounge- und Hospitalitybereichen.
„Wir haben jeden einzelnen Bereich – oder Touchpoint, wie wir es nennen – gesondert betrachtet, um seine Eigendynamik zu erfassen und die passende Lichtstimmung zu ermitteln“, erläutert der Münchner Lichtdesigner Oswin Nikolaus, der das Beleuchtungskonzept für den MINI Pavillon interpretierte und an die spezifischen architektonischen Verhältnisse vor Ort anpasste. Die verschiedenen Zonen wurden dabei konsequent aufeinander abgestimmt und zu einem ausgewogenen Lichtgefüge verbunden.






Im Cafébereich schmiegt sich das flexible Lichtsystem Turn Around von Carlotta de Bevilacqua mühelos in die Stützenarchitektur des Ausstellungsgebäudes. Mit seinen Geraden und Kurven passt sich das filigrane, nur 12,5 Millimeter hohe Schienensystem perfekt dem Raum an, wobei – Dank der optoelektronischen Intelligenz –der Länge des Systems und der Gestaltungsfreiheit keine Grenzen gesetzt sind. Turn Around dient als Plattform für unterschiedlichste Lichtemissionen und integriert neben hocheffizienten Vector-Strahlern zur Grundbeleuchtung auch dekorative Pendelleuchten über den Tischen. Die mundgeblasenen Glasleuchten Gople Mini von der Bjarke Ingels Group wechseln sich ab mit den technisch anmutenden Gople System Pendelspots aus schwarzem Metall und der ebenfalls mundgeblasenen runden Glasleuchte Sphere. Das raffinierte Arrangement steht im präzisen Dialog mit den Marmorplatten der Rundtische und den dunklen Sitzmöbeln und Teppichen. Im Eingang zum Ausstellungsraum hängt La Linea als gewundene Lichtskulptur unter der silbernen Decke, von der sie verwaschen gespiegelt wird. Der ebenfalls von der Bjarke Ingels Group (BIG) entworfene ausdrucksstarke Lichtschlauch scheint elegant in der Luft









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zu schweben. Dank der patentierten Optik erzeugt der extrem biegefähige Schlauch ein absolut gleichmäßiges und angenehmes Streulicht mit hohem Wirkungsgrad. La Linea folgt der Architektur und lässt Innen- und Außenbereiche verschmelzen, denn aufgrund ihrer Materialeigenschaften trotzt sie auch extremen klimatischen Bedingungen. Diese Eigenschaften machen den Lichtring La Linea Back Bone möglich, der als absoluter Hingucker vom Innenraum durch die verglaste Außenfassade spektakulär ins Freie ragt. Ein Aluminiumprofil verleiht dem Lichtschlauch hierbei die nötige Stabilität.
Im Außenbereich, wo große Ahornbäume wachsen, setzt Gople Outdoor ein weiteres ästhetisches Highlight: Wie Lampions hängen die ikonisch geformten Leuchten aus robustem Kunststoff in den Ästen und kreieren eine festliche Atmosphäre, die auch abends zum Verweilen unterm Blätterdach einlädt. Durch die Stromversorgung über ein extra langes Kabel bietet Gople Outdoor unzählige Anwendungsmöglichkeiten im Freien.
Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle in der Neugestaltung der BMW Standorte. Ob maximale Energieeffizienz bei hohem Wirkungsgrad, Langlebigkeit durch besonders robuste Materialeigenschaften bis hin zu einer besonders umweltfreundlichen Oberflächenbehandlung bei den Gople Glasleuchten – alle Artemide Leuchten im MINI Pavillon verkörpern diesen Ansatz in herausragender Weise.
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Der Begriff des Designens hat heute eine neue Wertigkeit. Es geht nicht nur um Farben und Formen, sondern um die Gestaltung der Zukunft. Wenn Architekten ein Gebäude planen, designen sie ein Stück Zukunft für kommende Generationen. Sie tragen die Verantwortung durch Auswahl von Produkten, die materialgesund und ökologisch hergestellt sind und am Ende ihrer Nutzungsdauer zu 100 % dem stofflichen Kreislauf wieder zugeführt werden können.
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Fast feiert mit Forest Limited Edition
30 Jahre Outdoor-Design
Zeitloses Design, das elegant und harmonisch jeden Stil und jedes Ambiente ergänzt – im Innen- wie im Außenbereich


Know-how in eine zeitgenössische Formsprache übersetzt, die Industrie, Design und Kultur verbindet

Inspiriert vom Geflecht aus Ästen entsteht eine organische Struktur, durch die das Licht sanft hindurchdringt Fotos] ©
Das 1995 im Herzen der Provinz Brescia in der Valle Sabbia gegründete Unternehmen Fast blickt auf dreißig Jahre Geschichte und Forschung in der Welt des Outdoor-Designs zurück. Eine Reise, die sich aus der Intuition von Stefano Levrangi ergeben hat und heute unter der Leitung seines Sohns Marco im Zeichen familiärer Tradition und tiefer Verbundenheit zum Gebiet fortgeführt wird. An einem Ort, an dem die Metallverarbeitung ein fester Bestandteil der örtlichen Kultur ist, ist es Fast gelungen, technisches und handwerkliches Know-how in eine zeitgenössische Formensprache zu verwandeln, die Industrie, Design und Kultur miteinander verbindet. Von Anfang an hat sich das Unternehmen dafür entschieden, an seinem Ursprungsort verwurzelt zu bleiben und in die lokale Produktionskette, in die Ausbildung junger Talente und in eine Fertigung, die Landschaft und Menschen gleichermaßen achtet, zu investieren.
Um dieses Jubiläum angemessen zu feiern, präsentiert Fast die Forest Limited Edition, eine Neuauflage des im Jahr 2007 von Robby Cantarutti & Partners entworfenen Stuhls. Forest wurde im Laufe der Zeit zu einem der Bestseller der Marke und verkörpert auf ideale Weise die Verbindung zwischen Natur und Design, zwischen Handwerkskunst und Industrie sowie zwischen Form und Leichtigkeit. Seine Struktur, für die das Ästegeflecht als Inspiration diente, verwandelt die Geometrie in einen organischen Rhythmus, wobei das Licht durch das Material dringt und dabei seine Tiefe offenbart. Dank seiner optischen Leichtigkeit und formalen Vielseitigkeit ist Forest heute eine markante Präsenz im Panorama zeitgenössischer Outdoor-Möbel. So fügt er sich in unterschiedlichste Umgebungen ein, vom Wohn- bis hin zum Objektbereich, und bewahrt dabei über die Zeit hinweg sein frisches Design als Ausdruck einer ausgewogenen Synthese aus Funktion, Komfort und ästhetischem Feingefühl.
Für diese Special Edition, die auf 1.000 nummerierte Exemplare limitiert ist, präsentiert Fast ein neuartiges, kupfermetallisiertes Finish, das das Ergebnis eines sorgfältigen handwerklichen Lackierverfahrens in vier Phasen ist. Ein neues Gewand, das dem Metall seine ursprüngliche Seele zurückverleiht – ein Spiel aus Licht und Schatten, Reflexen und Nuancen, das seine materielle Schönheit zum Ausdruck bringt. Jede Phase, vom Airbrush-Vorgang bis zum feinen manuellen Bürsten, wird mit jener Präzision und Sensibilität ausgeführt, die die Marke seit jeher auszeichnen. Die weiche, vibrierende Oberfläche reflektiert
das Licht in warmen, irisierenden Nuancen – wie ein Abbild des Sonnenuntergangs, erfüllt von der Vitalität lebender Materie. Kein Stuhl gleicht dem anderen: Jeder trägt die Spuren der menschlichen Hand, wie eine dezente Signatur, die seine Einzigartigkeit offenbart.
Forest Limited Edition ist eine Hommage an die Vergangenheit und an das Vergehen der Zeit. Es ist ein Objekt, das die industrielle Dimension mit dem Wert handwerklicher Einzigartigkeit vereint. Sie ist ein Symbol der Kontinuität, das dreißig Jahre Projektkultur, Materialforschung und Hingabe an die schlichte Schönheit der Outdoormöbel offenbart.
„Fast entstand aus einer Intuition meines Vaters Stefano, doch vor allem aus der tiefen Verbundenheit mit diesem Tal und den hier lebenden Menschen“, erklärt Marco Levrangi, CEO von Fast. „In dreißig Jahren sind wir gemeinsam mit unserem Gebiet gewachsen, und jeden Tag arbeiten wir mit dem Ziel, ihm etwas von dem zurückzugeben, was es uns geschenkt hat. Mit der Forest Limited Edition feiern wir diese Reise und zeigen, wie sich das Unternehmen im Laufe der Zeit entwickelt hat, ohne je seine Werte zu verlieren. Es ist eine Gelegenheit, mit derselben Leidenschaft und Neugier in die Zukunft zu blicken, mit der alles begann.“
astspa.com
Elektrisch höhenverstellbarer Sitz- und Steharbeitstisch, Drehstuhl und Massivholzstuhl
Die Option, aus dem Homeoffice zu arbeiten, ist mittlerweile zum Standard geworden. Die Voraussetzung dafür ist allerdings ein durchdachter Arbeitsplatz, der sich elegant ins eigene Zuhause einfügt, ohne auf ergonomische Features zu verzichten. Die Möbel müssen sich an das bereits vorhandene Interieur flexibel anpassen lassen und zu einer Einheit mit dem Ambiente des Nutzers verschmelzen. Wie das gelingen kann, zeigen die neuen Homeoffice-Lösungen von Sedus.
Der elektrisch höhenverstellbare Sitz- und Steharbeitstisch se:desk home ist ein ideales Beispiel für die Verbindung von Ergonomie und Wohnlichkeit. Das Modell wächst praktisch mit seinen Aufgaben, unterstützt Haltungswechsel während des Arbeitsalltags und fügt sich harmonisch ins eigene Zuhause ein. Mit einer Arbeitsfläche von 70 mal 120 Zentimetern passt er auch in kleine Räume oder Nischen und bietet dennoch ausreichend Platz für umfangreichere technische Ausstattungen. Ergänzt wird der Tisch durch ein integriertes Ablageboard, das Nutzern als zusätzliche, zweite Ebene dient, während die abgerundete Tischplatte und der Sichtschutz aus PET-Filz den wohnlichen Charakter unterstreichen.
Ein guter Stuhl ist wie ein guter Gastgeber: einladend, komfortabel und stilvoll. Der neue Drehstuhl se:mission öffnet sich nach vorn fast wie eine Geste der Begrüßung

Der Drehstuhl se:mission ist in zahlreichen Farb-, Material- und Gestaltungsvarianten erhältlich und lässt sich individuell konfigurieren, ob fürs Büro oder fürs Homeoffice.
– er wirkt leicht und modern, gleichzeitig vermittelt er ein Gefühl von Geborgenheit. Diese Eigenschaften machen den Drehstuhl nicht nur zur perfekten Wahl für moderne Büros, sondern auch für das ästhetisch eingerichtete Homeoffice.
Ein hochwertiger Drehstuhl sollte sich aber nicht nur ergonomisch anpassen, sondern auch optisch in unterschiedliche Umgebungen integrieren lassen. Deshalb ist se:mission in zahlreichen Farb-, Material- und Gestaltungsvarianten erhältlich und lässt sich individuell konfigurieren.
• Drei Rückenlehnenhöhen für unterschiedliche Sitzpräferenzen
• Individuelle Bezugskombinationen für Sitz, Lehne und Blenden
• Exklusive Holzfurniere für eine besonders edle Optik
• Verschiedene Fußgestellvarianten: Viersternfuß mit Gleitern oder Rollen, Fünfsternfuß mit Rollen

er passt auch wunderbar an einen Esstisch oder als Lounge-Variante ins Wohnzimmer. Fotos] © Sedus
„Mein persönliches Lieblingsdetail ist mit Abstand die technische Lösung für die Anbringung der seitlichen Blenden im Sitz,“ erklärt Designer Volker Eysing.
„Keine sichtbare Verschraubung, eine sauber umlaufende Einbettung der Blenden in den hierfür vorgesehenen Aussparungen der Sitzträgerschale und das Ganze im Wechsel von Kunststoffblenden zu mit Stoff oder Leder eingeschlagenen Kunststoffblenden bis hin zu furnierten Formholzblenden aus 3D-Furnier. Dass sich am Ende tatsächlich auch die Holzversion durchsetzen konnte, ist etwas auf das das gesamte Team bei diesem Projekt stolz sein darf.“
Neben dem Drehstuhl se:mission ist auch der Massivholzstuhl se:café wooden chair eine ideale Sitzgelegenheit für das Zuhause. Der Stuhl kann nicht nur für die Arbeitszeit an den se:desk home gestellt werden – er passt auch wunderbar an einen Esstisch oder als Lounge-Variante ins Wohnzimmer.
Bei der Gestaltung der Massivholzstühle spielte die Historie von Sedus eine zentrale Rolle. Die lange Tradition in der Möbelfertigung, die sich durch handwerkliche Präzision und Innovationsgeist auszeichnet, war für Designer Konstantin Thomas ausschlaggebend. „Die Kombination aus Holzhandwerk und zeitgemäßem Design reflektiert die Balance zwischen historischem Erbe und zeitgenössischen Anforderungen“, erklärt Thomas. „Durch die bewusste Wahl von klaren Linien und funktionaler Eleganz spiegelt der Stuhl die Wurzeln von Sedus wider, während er gleichzeitig in die heutige Zeit passt.“
Bei der Neuinterpretation eines Kaffeehausstuhls standen die Prinzipien der Funktionalität und der Klarheit im Vordergrund. „Ich wollte einen Stuhl schaffen, der sowohl ästhetisch ansprechend als auch praktisch ist. Das bedeutet, dass die Form den Zweck des Stuhls direkt unterstützt und gleichzeitig ein minimalistisches, aber durchdachtes Design bietet.“
Wie vier Content Creators ihr Homeoffice in Berlin, Stockholm, Turin und Treviso gestalten, verrät ein Blick hinter die Kulissen:
www.sedus.com/de/loesungen/worksettings/ anwendungsbereiche/home-office

Das TOTO WASHLET wurde in Japan ganz aktuell mit optischen Sensoren und einer smarten Technik ausgestattet, die den Stuhlgang analysieren und die Auswertung an eine App übertragen. Foto] © TOTO
Japans Gesundheitssystem gilt nicht nur als eines der besten der Welt, sondern auch als eines der effizientesten. Zudem setzt das japanische Gesundheitssystem stärker auf Prävention, als dies in den meisten Ländern der Fall ist, und bietet mehr Möglichkeiten zu Vorsorgeuntersuchungen an. Zur praktischen Umsetzung der japanischen Gesundheitsversorgung trägt der japanische Sanitärexperte TOTO mit einer neuen Wellnesstoilette bei, die 2025 erstmals in Japan vorgestellt wurde. Neben den üblichen Komfortfunktionen von WASHLET wie Sitzheizung, automatische Deckelöffnung, Geruchsfilterung und Reinigungsfunktion bietet die Wellnesstoilette nun auch eine optische Analyse des Stuhls an: Optische Sensoren und smarte Technik scannen den Stuhlgang, analysieren Form, Farbe und Menge nach definierten Standards wie der Bristol-Stuhlformen-Skala* und übertragen die Auswertung an eine App. Nutzende erhalten auf dieser Basis einfache Tipps zu gesunder Ernährung und gesundem Lebensstil, was die Darmgesundheit fördern soll. Die Kombination aus Wellnesstoilette und App zur direkten Lebensstilberatung ist aktuell ein technisches Novum und steckt außerhalb Japans noch in den Kinderschuhen.
*) Die Bristol-Stuhlformen-Skala ist ein klinisches Bewertungsschema zur Einordnung von Form und Konsistenz des menschlichen Stuhls. Sie dient der Dokumentation und Beurteilung der Darmpassagezeit und kann Hinweise auf mögliche Verdauungsstörungen liefern.

Darmgesundheit ist ein Thema, das viele beschäftigt. Anders als bei anderen Gesundheitsfunktionen ist es bisher jedoch nicht möglich, etwa über eine Smartwatch Unregelmäßigkeiten herauszufinden und sich rechtzeitig in medizinische Behandlung zu begeben. Trotz des gestiegenen Bewusstseins für Darmgesundheit bleiben objektive Daten zu Verdauung und Stuhl schwer zugänglich und mühsam zu erfassen. Das Ziel der App ist es daher, eine einfache, kontinuierliche Gesundheitsüberwachung im privaten Badezimmer zu ermöglichen, ohne dass sich die Nutzenden um komplizierte Eingaben kümmern müssen. Dabei wurde besonders auf eine intuitive Bedienung für alle Altersgruppen geachtet, um die Nutzung dauerhaft attraktiv zu machen.
Zusammengefasst ist das Produkt eine innovative Verbindung von Hygiene, Design und digitaler Gesundheitsvorsorge, die den Alltag der Nutzenden auf natürliche Weise unterstützt und die Darmgesundheit im Blick behält. TOTO gilt weltweit als Wegbe-

Innovationen im Sanitärbereich kommen auch diesmal wieder aus Japan. Dahinter stehen die Entwicklungsteams bei TOTO, welche die Themen vorantreiben. Ganz neu ist die Kombination aus Wellnesstoilette und App zur direkten Lebensstilberatung – ein technisches Novum, das außerhalb Japans noch in den Kinderschuhen steckt. Foto] © TOTO

Gesundheitsvorsorge im privaten Badezimmer: Im japanischen Gesundheitssystem wird Prävention großgeschrieben. Über eine Gesundheitstoilette und die dazugehörige App lassen sich der persönliche Lebensstil, insbesondere die Ernährungsgewohnheiten, verbessern. Foto] © Shutterstock
reiter fortschrittlicher Sanitärlösungen. Das WASHLET, bereits in den 1980er-Jahren entwickelt, hat den Alltag von Millionen Menschen verändert. Gegenwärtig erlebt das WASHLET auch in Europa einen Aufschwung. Denn immer mehr Menschen schätzen den Komfort und die Hygiene, den die Reinigung mit sauberem, warmem Wasser mit sich bringt.
eu.toto.com/de

Blick in ein hochwertiges Badezimmer, das die neue Wellnesstoilette integriert. Rein optisch besteht kein Unterschied zu einem TOTO WASHLET –hier ein bodenstehendes Modell, wie es beispielsweise in den USA üblich ist. In Japan und in den USA ist die technische Entwicklung deutlich fortgeschritten. Foto] © TOTO









Der Heinze ArchitekturAWARD 2026 bietet Architektur- und Planungsbüros sowie dem Nachwuchs eine prominente Bühne, um ihre herausragenden Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Leitgedanke bleibt die „Bauwende“: Prämiert werden Projekte, die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Standards setzen. Dabei steht die Vermeidung von Emissionen ebenso im Vordergrund wie der innovative Umgang mit dem Bestand und der Einsatz kreislauffähiger Materialien.
Teilnahmeberechtigt sind Architektur- und Planungsbüros mit Sitz in Europa (Länderliste unter heinze.de/wettbewerbsbedingungen) sowie Studierende, Studien- und Seminargruppen von Architekturfakultäten können Entwürfe und Konzepte aus allen Bereichen des Wohnungsund Nichtwohnbaus einreichen. Eingereicht
werden können Hochbauprojekte aller Typologien, deren Realisierung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Von Wohn- und Bildungsbauten bis hin zu innovativen Sonderbauten in der Kategorie „Out of the Box“ deckt der Wettbewerb ein großes Spektrum der Architektur ab.
Die Einreichfrist endet am 15. Juni 2026. Jetzt teilnehmen:
Die Bewertung der eingereichten Projekte liegt in den Händen einer jährlich neu formierten, unabhängigen Fachjury.
Diese setzt sich aus drei profilierten Persönlichkeiten der Branche zusammen.
Gemeinsam wird das Gremium jene Entwürfe identifizieren, die den Weg in eine klimagerechte Zukunft ebnen.

Prof. Elisabeth Endres
Ingenieurbüro Hausladen GmbH/BDA/DASL







gmbh/BDA
Attraktive Konditionen und umfassende Sichtbarkeit
Um die Vielfalt der Planungsleistung zu würdigen, bietet Heinze in diesem Jahr einen besonderen Anreiz für Büros: Die Teilnahmegebühr beträgt 350 Euro, wobei ab dem zweiten Wettbewerbsbeitrag ein Rabatt von 50 Prozent auf die Teilnahmegebühr gewährt wird. Jede weitere Einreichung kostet somit 175 Euro. Diese Regelung soll es Büros erleichtern, die gesamte Bandbreite ihres Schaffens im Wettbewerb abzubilden. Für den architektonischen Nachwuchs bleibt die Teilnahme an den drei ausgelobten Nachwuchspreisen weiterhin kostenfrei.
Den Gewinner:innen winken nicht nur Teile des Gesamtpreisgeldes von 40.000 Euro, sondern auch eine umfassende mediale Präsenz. Neben der Veröffentlichung auf heinze.de und der Shortlist-
bis 15. Juni
Teilnahme unter heinze.de/award
bis 31. August
Publikumsvoting: Likes auf heinze.de entscheiden über den Publikumspreis
Projekte im Heinze Journal (Auflage 40.000 Exemplare) profitieren die Preisträgerprojekte von der Vorstellung im Architektur-Podcast „ARCHITEKTURFUNK“ sowie einer Ausstellung im Rahmen des Heinze BauNetz Klimafestivals.
Der feierliche Höhepunkt findet am 18. November 2026 auf dem Klimafestival für die Bauwende von Heinze und BauNetz in Berlin statt. Dort werden die begehrten Trophäen vor einem Fachpublikum überreicht. Interessierte finden alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter
www.heinze.de/award

September
Ernennung der Preisträgerprojekte und -entwürfe durch die Fachjury
18. November
Preisverleihung im Rahmen des Klimafestivals für die Bauwende von Heinze und BauNetz in Berlin
Die siebte Ausgabe des renommierten Veranstaltungsformats HEINZE SELECT führte vom 27. bis 28. November 2025 in die Hansestadt Hamburg. Knapp 40 Teilnehmende aus der Architektur sowie mehr als 20 Vertreter:innen der Bauindustrie kamen zusammen, um sich in exklusivem Rahmen auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und architektonische Highlights zu erleben. Von Beginn an prägten Offenheit, Neugier und der Wunsch nach inspirierendem Dialog die Atmosphäre.
Höhepunkt der Veranstaltung war die exklusive Besichtigung des „Grünen Bunkers“, ein beeindruckendes Beispiel für nachhaltige und sozial orientierte Umnutzung urbaner Bestandsbauten. Die Expert:innen hinter dem Projekt gaben detaillierte Einblicke in die







Geschichte sowie in das Konzept, die Planung und Umsetzung der Aufstockung und zeigten damit, wie visionäre Architektur auch städtebauliche Entwicklung neu denken kann. Auch der Resonanzraum im alten Teil des Bunkers beeindruckte als europaweit erster Clubraum mit exzellenter Akustik für klassische Musik. Am Abend bot die Kitchen Party in Hensslers Küche den perfekten Rahmen, um die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und neue Verbindungen zu stärken.































Am Morgen des zweiten Tages bekamen die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich beim Besuch bei Hadi Teherani Architects mit aktuellen Projekten und Arbeitsweisen des international renommierten Büros auseinanderzusetzen. Ein exklusiver Live-Podcast mit Hadi Teherani unterstrich einmal mehr die Kreativität und Vielseitigkeit des ausgezeichneten Architekten. Ergänzt wurde das Programm durch eine architektonische Bootstour entlang der Elbe, die Hamburgs städtischen Wandel sichtbar machte und Raum für angeregte Gespräche in entspannter Atmosphäre schuf.




































Ein gemeinsamer Lunch rundete den zweiten Veranstaltungstag ab. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, die Vielfalt der Eindrücke Revue passieren zu lassen und sich über aktuelle Herausforderungen der Branche auszutauschen. Mit großem Dank verabschiedete sich das Team der Heinze GmbH und richtete den Blick auf die nächste Ausgabe:



Die nächste Ausgabe 08 von HEINZE SELECT führt am 1. und 2. Oktober 2026 nach Graz mit Fokus auf das Kunsthaus und einen ganz besonderen Gast. Mehr wird noch nicht verraten, aber eines ist sicher: Auch im kommenden Jahr erwartet die Teilnehmenden ein außergewöhnliches Erlebnis an einem Ort, der Architektur, Kunst und Innovation einzigartig verbindet.




Am 2. Dezember 2025 lud der internationale Raumklimaspezialist Zehnder zum zweiten Planer-Symposium in das Center of Climate in Lahr ein. Unter dem Titel „Zukunft Raumklima – Lösungen für die neue Normalität“ versammelten sich Fachplaner, Architekt:innen und Entscheider aus der Wohnungswirtschaft zu einem interdisziplinären Austausch über die Zukunft der nachhaltigen Sanierung und der Raumklimatechnik.
Das Symposium behandelte zentrale Herausforderungen, die sich aus dem Klimawandel, neuen komfortorientierten Nutzererwartungen und verschärften gesetzlichen Vorgaben für den Gebäudesektor ergeben. Mit einem Mix aus Vorträgen, Talks, Expertendiskussionen und interaktiven Erlebnissen bot das Programm einen breiten Blick auf innovative Lösungsansätze und technische Entwicklungen.
Die Veranstaltung startete mit einem Eröffnungsvortrag des Meteorologen Karsten Schwanke, der eindrucksvoll darlegte, wie veränderte klimatische Bedingungen, von Temperaturextremen bis zu langanhaltenden Hitzeperioden, die Anforderungen an moderne Gebäude und deren Klimatisierung drastisch erhöhen. Ein weiterer Fokus lag auf dem Thema serielle Sanierung im Wohnungsbau. Architekt Michael Kölmel zeigte auf, wie vorgefertigte Konzepte dazu beitragen können, die energetische Modernisierung von Bestandsimmobilien zu beschleunigen, ohne die individuellen Anforderungen der Objekte aus dem Blick zu verlieren.
Im anschließenden Zehnder Talk diskutierten Unternehmensvertreter gemeinsam mit Branchenexpert:innen über die Zukunft des Raumklimas. Einig war man sich darüber, dass integrierte Systemlösungen für Heizen, Kühlen und Lüften essenziell sind – sowohl im Neubau als auch in der Modernisierung. Dabei betonte Zehnder die besonders wichtige Rolle von Fachplaner:innen, die mit ihren Entscheidungen den Standard für gebäudetechnische Lösungen setzen.
Ein Highlight für viele Gäste war der interaktive Erlebnisparcours im Markenerlebnisraum des Center of Climate: An mehreren Stationen konnten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in moderne Raumklimalösungen gewinnen – von modularer Lüftungstechnik über Design-Heizkörper bis zu innovativen Deckenklimalösungen.

Schwanke zum Thema „Der Klimawandel und seine Bedeutung für den Gebäudesektor“


Hybrides Vortragsprogramm beim Zehnder Planer-Symposium Fotos] © Zehnder Group Deutschland GmbH
Das Symposium wurde sowohl vor Ort als auch online stark nachgefragt, ein deutliches Zeichen für das große Interesse der Fachwelt an zukunftsweisenden Konzepten im Bereich Raumklima und Sanierung. Die Veranstaltung bestätigt den Anspruch, interdisziplinäre Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die den Gebäudebestand effizienter, nachhaltiger und komfortabler machen.
Mit dem Architects Space kreierten die DOMOTEX und Heinze einen zentralen Anlaufpunkt für Architektinnen, Architekten und Planende. Das maßgeschneiderte Format setzte gezielt auf Innovationen, Materialien und Konzepte, die Räume funktional, ästhetisch und zukunftsorientiert neu denken. Ob Boden, Wand, Decke oder Akustik – der Architects Space entwickelte sich zum lebendigen Treffpunkt für Inspiration, fachlichen Austausch und gezielte Produktpräsentationen in Architects’ Runs.



Studierenden-Ausstellung zum Thema „Raumakustik“ und Ausstellungsstück „Tubular“ Fotos] © Deutsche Messe AG
Zweimal täglich führte der Architects’ Run Architektinnen und Architekten zu ausgewählten Ausstellern, bei denen sie kompakte Einblicke in neue Produkte, Materialien und Lösungen – und direkten Zugang zu den passenden Ansprechpartnern erhielten. Eine teilnehmende Architektin brachte es auf den Punkt: Auf Messen fühle man sich schnell von der Angebotsvielfalt erschlagen – der Architects’ Run zeige gezielt die relevanten Aussteller und ermögliche echten Dialog. Auch die Aussteller lobten die Qualität der Kontakte und den nachhaltigen Austausch: Viele Besucherinnen und Besucher kehrten nach der Tour für vertiefende Gespräche an die Stände zurück.
Inhaltlich ergänzt wurde der Architects Space durch experimentelle Prototypen und innovative Ideen von Studierenden der Hochschule Hannover. Ihre Arbeiten zum Thema Raumakustik setzten kreative Impulse und zeigten eindrucksvoll, wie Forschung, Nachwuchsförderung und architektonische Praxis ineinandergreifen.
Auf der Konferenzbühne „The Stage“ erwartete die Fachbesucherinnen und -besucher ein von Heinze kuratiertes Vortrags- und Diskussionsprogramm. Aktuelle Herausforderungen der Architektur –von nachhaltigen Bau- und Materialkonzepten über Akustiklösungen bis hin zu neuen Gestaltungsansätzen – wurden hier praxisnah und zukunftsorientiert betrachtet.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion beleuchteten Mike Herud (Scope), Klaus de Winder (de Winder Architekten) und Alexander Fehre (Studio Alexander Fehre) die Wechselwirkungen zwischen räumlicher Gestaltung, Akustik und sozialer Interaktion. Die Gesprächsrunde lieferte pointierte Impulse für eine Architektur, die bewusst Wahrnehmung und Verhalten mitgestaltet.
Der Architects Space bestätigte sich als ein bedeutender Knotenpunkt für Vernetzung, Wissenstransfer und Inspiration. Als gemeinsames Format von DOMOTEX und Heinze setzte er ein starkes Zeichen für eine zukunftsgerichtete Architekturkommunikation –praxisnah, dialogorientiert und innovationsgetrieben.

Das Heinze BauNetz Klimafestival für die Bauwende 2025 in der STATION Berlin am 19. und 20. November war mehr als eine Bestandsaufnahme – es war eine Demonstration der Geschlossenheit. Die Branche zeigt, dass sie bereit ist, Verantwortung nicht nur zu planen, sondern zu leben. Mit über 3.600 Teilnehmenden und der Premiere des GREENTERIOR-Formats wurde deutlich: Die Bauwende erreicht nun auch das Innere der Architektur.
Die STATION Berlin, ein Ort, der wie kaum ein anderer für die Transformation industrieller Erbschaften steht, wurde erneut zum Epizentrum der Bauwende und überraschte mit einem neuen Festivalformat. Das Klimafestival markierte einen Wendepunkt in der Wahrnehmung: Weg vom Silodenken der Gewerke hin zu einem kollektiven, kulturellen Prozess.
Den emotionalen und inhaltlichen Auftakt gab Cordula Weimann. Die Gründerin der „Omas for Future“ rückte in ihrer Eröffnungskeynote das Individuum ins Zentrum. Ihre Botschaft war simpel: Stadtplanung und Architektur müssen die Entfremdung zwischen Mensch und Natur aufheben. In Zeiten multipler Krisen darf Architektur nicht länger bloße Hülle sein, sondern muss Räume schaffen, die Entschleunigung und Resilienz fördern. Dieser humanzentrierte Ansatz zog sich wie ein roter Faden durch über 100 Programmstunden auf den fünf Festivalbühnen.

Debatte, Diskurs und echter Austausch: Die Atmosphäre des Festivals war geprägt von Neugier, Dialogbereitschaft und dem spürbaren Willen, Veränderung aktiv zu gestalten.
Auf den Bühnen CHANGE, RESSOURCE und EFFIZIENZ wurde intensiv diskutiert. Es ging um mehr als den Austausch von Beton gegen Holz. Deutlich wurde: Digitalisierung ist nur ein Werkzeug. Der echte Wandel beginnt in der Haltung. Wie teilen wir Flächen? Wie entschlacken wir Prozesse, um Kreislaufwirtschaft wirklich genehmigungsfähig zu machen? Besonders beeindruckend war die Präsenz der Start-up-Szene. In der START-UP + BUILDING AREA wurde Theorie in Praxis übersetzt: Von biogenen Baustoffen als CO₂-Speicher bis zu digitalen Umweltproduktdeklarationen zeigte sich, dass die Innovationen für eine dekarbonisierte Branche längst existieren. Es mangelt nicht an Lösungen, sondern an ihrer flächendeckenden Skalierung.

Gemeinsam ist der Dreh- und Angelpunkt. Auch zahlreiche Verbände aus Wirtschaft und Bauindustrie waren dabei und gestalten die Transformation aktiv hin zu nachhaltigem Bauen.









Ein Ort lebendiger Debatten: Über 200 Referent:innen und 170 Partner:innen diskutierten auf fünf Bühnen über die Zukunft des Bauens und machten spürbar, dass das Festival zu einem fest verankerten Treffpunkt für alle geworden ist, die die Bauwende vorantreiben. Fotos] ©
Ein Festival lebt nicht von Konsens, sondern von produktiver Reibung. Das Klimafestival bot den nötigen Raum, um auch unangenehme Fragen zu stellen – besonders dort, wo Regulierung auf Kreativität trifft.
Während in den Breakout Areas praxisnahe Workshops zu seriellem Sanieren und klimagerechter Stadtgestaltung stattfanden, brodelte auf den Hauptbühnen der Diskurs über politische Rahmensetzungen. Wie viel staatliche Lenkung braucht die Bauwende, und ab wann ersticken Normen und HOAI den innovativen Geist?
Die Atmosphäre in der STATION war geprägt von einer neuen Form der Solidarität. Architekt:innen, Planende, Projektentwickler:innen und Hersteller begegneten sich auf Augenhöhe. Die Erkenntnis des Jahres: Transformation gelinge nur, wenn das „Ego“ der Architektur dem „Eco“-System weiche. Das Festival fungierte als Katalysator für Kooperationen, die über den Tellerrand des eigenen Büros hinausreichen.
„Die Bauwende ist kein technisches Projekt. Sie verlangt Mut und ein neues Verständnis von Verantwortung.“ – ein Tenor, der den finalen Thementalk mit Wiebke Ahues, Nora Sophie Griefahn und Prof. Dietmar Eberle prägte.
Das Festival endete nicht mit einem simplen „Weiter so“. Es hinterließ eine Branche, die verstanden hat, dass Ästhetik und Klimaverantwortung keine Gegenspieler sind. Die Vorfreude auf 2026 ist bereits spürbar: Am 18. und 19. November wird die STATION Berlin erneut Schauplatz, um die Fortschritte der letzten zwölf Monate zu messen.
Termin vormerken und anmelden unter www.heinze.de/klimafestival

seit über vier Jahrzehnten die Welt des nachhaltigen Bauens. Sie inspirierte mit Herz, Erfahrung und Humor, die eigene Wirksamkeit zu erkennen und mutig in eine nachhaltige Zukunft zu gehen.




Zwei Tage voller Impulse, zirkulärer Materialien und neuer Allianzen: Mit dem ersten GREENTERIOR-Event auf dem Klimafestival wurde Berlin auch zum Zentrum für nachhaltige Innenarchitektur. Fotos] © Kira Brüssau und Christian Stallknecht
Mit der Premiere des GREENTERIOR-Formats rückte das Klimafestival 2025 die Innenarchitektur systematisch in den Fokus. Warum? Hier sind die Innovationszyklen am kürzesten und die Hebel für die CO₂-Bilanz enorm.
Bisher wurde die Innenarchitektur in der Nachhaltigkeitsdebatte oft stiefmütterlich behandelt. Gerade die Ausbauphasen verbrauchen durch häufige Mieterwechsel und kurze Modernisierungsintervalle massive Ressourcen. Das Sonderformat von BauNetzID setzte hier einen neuen Standard.
Die gute Nachricht aus Berlin: Kreislauffähige Innenräume sind kein theoretisches Konstrukt mehr. Marken wie Arper, Bolon, Wilkhahn und Sedus zeigten in einer Ausstellung gemeinsam mit Pionieren wie Concular Spaces, dass modulare, reparierbare und mietbare Möbelkonzepte marktreif sind.
Trotz technologischer Reife identifizierten die Expert:innen deutliche Bremsklötze:
Umsetzungsdefizit: Marco Schoneveld (Vepa) kritisierte die deutsche Planungsstarre. Im Vergleich zu den Niederlanden fehle oft der Mut zum „Einfach machen“.
Strukturelle Hemmnisse und neue Berufsbilder: Fabian Freytag und Chris Middleton (Kinzo) betonten, dass die Bauwende neue Berufsbilder braucht – etwa „Refurbishing-Spezialist:innen“, die den Bestand systematisch kuratieren. Middleton übte zudem Kritik an starren Vorgaben der HOAI, die nachhaltige, zirkuläre Workflows wirtschaftlich oft bestrafen.
Auch die technische Gebäudeausrüstung wurde neu gedacht. Sabine De Schutter plädierte für modulare Lichtkonzepte, die demontierbar und updatefähig sind. Susanne Brandherm und Thilo Reich zeigten, dass Nachhaltigkeit kein Verzicht auf Ästhetik bedeutet, sondern neue gestalterische Spielräume eröffnet.
GREENTERIOR hat bewiesen, dass Innenarchitektur bereit ist, die Komfortzone der linearen Wirtschaft zu verlassen. Es ist der Beginn einer zirkulären Interiorkultur, die 2026 konsequent weitergedacht wird.
aktuell]
BauNetz Wissen Stadt- und Dachbegrünung

Sauerstoffquelle, Hitzepuffer, Feinstaubfilter – Pflanzen sind unverzichtbar für unsere Gesundheit und das Klima. Mit zunehmender Urbanisierung hat sich die Begrünung von Städten und Gebäuden zu einem zentralen Baustein für die nachhaltige Gestaltung unserer Lebensräume entwickelt.
Grünflächen in der Stadt regulieren das Klima, senken die Hitze, schlucken Schadstoffe und Lärm, fördern die Artenvielfalt, entlasten die Kanalisation und helfen, CO₂ zu binden. Kurz: Sie steigern die Lebensqualität. Geeignete Flächen für Begrünungen gibt es fast überall – Fassaden und Dächer kommen dazu ohne Bodenverbrauch aus. Das Fachportal BauNetz Wissen Stadt- und Dachbegrünung zeigt, was grüne Architektur leisten kann. Es beleuchtet ökologische, wirtschaftliche, planerische, bauliche und rechtliche Aspekte, vermittelt Grundlagen und Trends. Realisierte Projekte

Durch eine intensive Dachbegrünung werden begrünte Dachlandschaften mitten in der Stadt geschaffen, die sich optisch nicht von ebenerdigen Grünanlagen unterscheiden. Foto] © Optigrün international

Bepflanzte Dächer mit Rasen, Sträuchern, Stauden und Gehölzen kommen Mensch und Tier gleichermaßen zugute. Foto] © Optigrün international
aus aller Welt zeigen die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten begrünter Architektur. Das Portal wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert. Ermöglicht wird es durch den Begrünungsexperten Optigrün international. Ein monatlicher Newsletter informiert über Neuigkeiten und Entwicklungen.
www.baunetzwissen.de/ stadt--und-dachbegruenung


Eine zentrale Rolle in der Abfederung extremer Wetterereignisse spielt die grüne und blaue Infrastruktur einer Stadt. Foto] © Yvonne

Neues Design: Die Plattform BauNetz Meldungen stellt sich technisch und strukturell neu auf. Abbildung] © Saskia Tödter, Berlin
Seit fast drei Jahrzehnten sind die BauNetz Meldungen fester Bestandteil vieler Architekturbüros: als Überblick über Wettbewerbe, Projekte und Debatten. Dieses Selbstverständnis bleibt bestehen. Verändert hat sich, wie mit den Inhalten gearbeitet werden kann.
Die tägliche Informationslage im Architekturalltag ist paradox: Noch nie war so viel Material verfügbar – und noch nie war es so schwer, Relevantes von Beliebigem zu trennen. Inspiration ist jederzeit abrufbar, Einordnung dagegen knapp.
Mit dem Relaunch der BauNetz Meldungen zum Jahresbeginn reagiert BauNetz auf diese Entwicklung. Nicht mit mehr Inhalten, sondern mit einem geschärften Zugang zu Architektur, Planung und Baukultur – tagesaktuell, kuratiert und strukturiert.
Neue Filtermöglichkeiten erlauben eine gezielte Suche nach Themen, Gebäudetypen oder Orten. Wer sich etwa mit Schulbau, Umbau oder dem ländlichen Raum beschäftigt, findet relevante Beiträge auch jenseits der tagesaktuellen Startseite. Ergänzt wird dies durch die Bautafel, die Projekteinformationen gebündelt zugänglich macht. Themenbrücken verknüpfen Meldungen, Projekte und Hintergrundtexte aus dem gesamten BauNetz Kosmos und ordnen Einzelmeldungen in größere Zusammenhänge ein. Die Agenda listet Termine im deutschsprachigen Raum – von Ausstellung über Konferenz bis Talk.
Für die Planungspraxis ist das entscheidend: Architektur entwickelt sich selten aus isolierten Beispielen, sondern aus wiederkehrenden Fragestellungen, Typologien und Orten. Der Relaunch berücksichtigt diese Arbeitsweise, ohne den Anspruch auf tägliche Aktualität aufzugeben.

erlauben es, tagesaktuelle Meldungen, Projekte und Hintergründe präzise zu durchsuchen.

Die überarbeitete Bautafel bündelt Projektinformationen übersichtlich an einem Ort.

Neue sogenannte Themenbrücken verknüpfen Inhalte aus dem gesamten BauNetz-Kosmos. Abbildungen] © Selma Schulte-Frohlinde, Berlin
Trotz struktureller Neuerungen bleibt das redaktionelle Profil unverändert. Die BauNetz Meldungen erscheinen weiterhin täglich, der Newsletter erreicht seine Leserinnen und Leser wie gewohnt wochentags um 15:30 Uhr. Haltung, Tonalität und journalistischer Anspruch bleiben bestehen.
Verändert hat sich vor allem die Leseführung. Ein ruhigeres Layout, klarere Hierarchien und eine verbesserte Darstellung auf unterschiedlichen Endgeräten machen Inhalte schneller erfassbar – im Büro, unterwegs oder zwischen Terminen.
Der Relaunch ist weniger ein gestalterisches Update als eine inhaltliche Positionierung. In einer Zeit, in der Informationen zunehmend algorithmisch sortiert oder generiert werden, setzen die BauNetz Meldungen auf redaktionelle Auswahl, nachvollziehbare Strukturen und bewusste Orientierung.
Oder anders gesagt: Filtern statt prompten.
www.baunetz.de




digitalBAU | 24.–26. März 2026
Stand: 8.201
Jetzt anmelden architectsrun.heinze.de
Inklusive Gratisticket zur digitalBAU 2026
Mit dem Campus Schneider Geiwitz hat Nething Architekten im Ulmer Gleisdreieck von Donau und Bahnlinien eine neue Typologie für Kanzleibauten geschaffen. Für die international tätige Kanzlei entstand hier, am ehemaligen Standort der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung (HfK+G), ein Bürositz mit 10.500 Quadratmeter Nutzfläche, der verdeutlicht, wie gewachsene Bausubstanz in eine zeitgemäße Architektursprache übersetzt und für eine neue Nutzerkultur weiterentwickelt werden kann.
www.nething.com

Rathaus wird zu bronzefarbenem Wahrzeichen

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Andreas Göppel
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REDAKTION
Rainer Tenbosch, Dipl.-Ing. (FH) Architekt
Sabine Tornow, Dipl.-Ing.
SATZ + GESTALTUNG Media Heinze GmbH
DRUCK Vogel Druck und Medienservice GmbH
TITELBILD philoro GOLDWERK © ATP architekten ingenieure/PIERER.NET
AUSGABE März 2026
ISSN 1866-8917
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Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf nur zum persönlichen Gebrauch (§ 53 UrhG) genutzt werden. Nachdruck, elektronische Speicherung (auch durch
Das neue Rathaus in der fränkischen Stadt Alzenau ist mehr als nur ein Verwaltungsgebäude: Es ist dank seiner durchdachten Konstruktion und markanten Optik zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden, realisiert von den renommierten B3 Architekten aus Aschaffenburg unter der Leitung von Thomas Schlett. Das Gebäude dient heute als Bürger:innenbüro, Mehrzweckraum, Infostelle und Büro des Stadtbauamtes und ist ein funktionales, aber auch ästhetisches Wahrzeichen der Stadt.
www.prefa.de
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