Die US-Wahlen 2024 werfen erneut ein Schlaglicht auf ein politisches System, das von vielen als tiefgreifend korrupt und von Eigeninteressen durchsetzt wahrgenommen wird. Beide großen Parteien stehen im Verdacht, mehr ihren Geldgebern und Lobbygruppen zu dienen als den Bürgern, die sie vertreten sollen. Während sich der Wahlsieger Donald Trump als Vertreter der «vergessenen Amerikaner» inszeniert, zeigt allein sein frisch ernanntes Kabinett, dass der Einfluss der im ersten Teil der Doppelausgabe beschriebenen Israel-Lobby bestehen bleiben wird. Dazu könnten auch Donald Trumps «Leichen im Keller» beitragen, die er mit seinem Freund Jeffrey Epstein wohl sammelte. So beunruhigend die Stärkung der Israel-Lobby durch Trump und sein neues, neokonservatives Kabinett für sich allein sein mag, könnte der frisch gekürte Präsident eine geradezu historische Rolle für Israel einnehmen, will man sowohl den schärfsten Kritikern als auch eifrigsten Unterstützern messianischer Gruppen wie Chabad Lubawitsch ein Ohr schenken.