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DROPA Balance Oktober 2026

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Indikationen

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• Reizzustände im Bereich des Gelenks • Prävention / Rezidivprophylaxe • Schutz vor Überbelastung • Zerrung • Distorsion

• Chronische, posttraumatische oder postoperative Reizzustände des Gelenks • Postoperative Rehabilitation • Bänderinsuffizienz / -verletzungen • rezidivierender Gelenkerguss • Prävention / Rezidivprophylaxe • Gonarthrose / Arthritis


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6 Gesunde Wissenshäppchen 14 Komfort für trockene Augen

Schlafmythen im Check Wir entlarven die grössten Irrtümer und geben Tipps zum Ein- und Durchschlafen

Der Tränenfilm schützt die Augenoberfläche und reagiert laufend auf äussere Einflüsse

19 DROPA Sprechstunde Ein DROPA Experte weiss Rat, wie sich eine Sehnenscheidenentzündung behandeln lässt

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20 Tipps & Trends Empfehlungen aus Ihrer DROPA

22 Natürlich ins Gleichgewicht finden

Herbstliche Verführung

Rosenwurz, Ginseng oder Taigawurzel können in stressigen Phasen sanft unterstützen

Die aktuellen Make-upTrends setzen auf satte und schimmernde Farbakzente

25 Grosis Hausmittel: Hilfe bei Gelenkschmerzen Wie alte Hausrezepte den Bewegungsapparat geschmeidig halten

28 Kleine Snacks, grosse Wirkung Tipps für die Znüni-Box: Knabbern und Naschen mit gutem Gefühl

33 Im Wochenbett ist Ruhe Programm Mit Vorräten und klaren Absprachen lässt sich die Zeit entspannter gestalten

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41 Für ein natürlich weisses Lächeln Was auf schonende Art und Weise gegen Zahnverfärbungen helfen kann

Rendez-vous mit Ruth Dähler

50 DROPA Persönlich Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag

Die 71-Jährige ist im Kanton Bern als First Responder im Einsatz und teilt im Gespräch ihre Erlebnisse

52 DROPA Wettbewerb 53 Rätselspass mit DROPALINO 55 Preisrätsel 5


GESUNDE

Wissenshäppchen Der kleine Glücksbooster Wer anderen etwas Gutes tut, bekommt oft selbst etwas zurück – auch ganz ohne Gegengeschenk. Ob Hilfe im Alltag, eine kleine Aufmerksamkeit oder ein offenes Ohr: All das sorgt häufig für ein positives Gefühl. Forschende nennen dieses Phänomen «Warm Glow». Ein positiver Nebeneffekt: Grosszügigkeit stärkt soziale Beziehungen, fördert das Wohlbefinden und wird vom Gehirn mit Glücksgefühlen belohnt.

Blutwurz (Potentilla erecta)

Die Blutwurz, auch Tormentill genannt, ist eine heimische Heilpflanze aus der Familie der Rosengewächse und blüht von Mai bis August. Sie wächst auf Wiesen, Mooren und in lichten Wäldern. Typisch sind ihre kleinen gelben Blüten mit meist vier Blütenblättern. Dies ist eine grosse Ausnahme in der Familie der Rosengewächse. Normalerweise haben diese fünf oder ein Mehrfaches von fünf Blütenblättern. Ihren Namen verdankt die Pflanze dem dunkelroten Saft der Wurzel, der beim Anschneiden austritt. Das Rhizom (Wurzel) der Blutwurz wird vor allem wegen seiner stark zusammenziehenden und entzündungshemmenden Wirkung verwendet: innerlich bei akuten Durchfallerkrankungen sowie äusserlich bei leichten Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Im Herbst kann man sie ernten und als Tee oder Tinktur anwenden.

SEEHUNDE HABEN EIN GESPÜR FÜR DIE ZEIT

Ob fünf Sekunden oder zehn – Seehunde können den Unterschied offenbar erkennen. Neueste Studien haben Hinweise gefunden, dass die Tiere die Dauer von Ereignissen einschätzen können. Dieses innere Zeitgefühl könnte ihnen bei der Futtersuche und Orientierung helfen. Wer hätte gedacht, dass unter Wasser so gute Zeitmanager unterwegs sind?

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Anstrengende Geburten nicht nur bei den Menschen Forschende der Universität Wien haben in einer Studie herausgefunden, dass nicht nur Menschen, sondern auch andere Säugetiere mit schwierigen Geburten zu kämpfen haben. Teilweise treten Geburtskomplikationen bei ihnen ähnlich häufig auf wie in menschlichen Gesellschaften ohne moderne Medizin. Offenbar ist die Geburt im Tierreich generell ein heikler Balanceakt zwischen möglichst grossen, überlebensfähigen Jungtieren und einer eher sicheren Geburt mit einem kleineren Jungtier. Damit erscheint die menschliche Geburt mehr als Teil eines biologischen Musters.

Seit wann können wir sprechen? Jüngst wurden genetische Merkmale identifiziert, die mit Sprachfähigkeiten zusammenhängen und bereits vor mehr als 600'000 Jahren entstanden sein könnten – also noch bevor sich die Vorfahren des modernen Menschen und der Neandertaler trennten. Die Untersuchung zeigt, dass Sprache auf einem komplexen Zusammenspiel zahlreicher genetischer Faktoren beruht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bereits Neandertaler die biologischen Voraussetzungen für Sprache besassen. Ob und wie sie tatsächlich gesprochen haben, bleibt jedoch weiterhin ungeklärt.

Eigenbrauer-Syndrom: Zu tief ins Glas geschaut? Alkohol im Blut, ohne einen Schluck getrunken zu haben? Klingt wie eine Ausrede, ist aber möglich. Beim seltenen Eigenbrauer-Syndrom produzieren bestimmte Mikroorganismen im Darm Alkohol aus Kohlenhydraten. Die Folge können auffällige Alkoholwerte sein – ganz ohne Barbesuch. Eine Behandlung erfolgt meist mit einer Ernährungsumstellung und Medikamenten.

Myth aufg Stärkt Milch die Knochen? Tatsächlich liefert Milch reichlich Kalzium. Doch ist der Zusammenhang wirklich so einfach? Eine schwedische Studie entdeckte bei Frauen mit sehr hohem Milchkonsum sogar mehr Knochenbrüche. Warum das so sein könnte, ist noch unklar. Fest steht: Für starke Knochen zählt nicht nur Milch, sondern auch Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Vitamin D. Texte: Lea Spinatsch

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GUTE NACHT

Irrtümer rund um den Schlaf Fünf Stunden reichen, Alkohol hilft beim Einschlafen und der Vollmond stört: Rund um den Schlaf kursieren viele Mythen. Wir prüfen, was stimmt – und was nicht.

Anhaltender Schlafmangel beeinflusst die Gesundheit. Eine kurze Nacht ist noch kein Drama. Wer aber über längere Zeit zu wenig schläft, setzt den Körper unter Stress. Schlaf ist nicht einfach Pause, sondern eine aktive Regenerationszeit: Stoffwechsel, Immunsystem, Hormonhaushalt, Herz-Kreislauf und Gehirn nutzen die Nacht, um sich zu regulieren. «Chronischer Schlafmangel führt zu Stress und kann Übergewicht und Krankheiten wie etwa Bluthochdruck oder Diabetes begünstigen», erklärt Angela Gernet, dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Mall of Switzerland in Ebikon. Auch im Alltag zeigt sich Schlafmangel rasch: Man ist weniger konzentriert, weniger leistungsfähig, dünnhäutiger – und oft auch weniger kreativ. Genügend Schlaf ist deshalb kein Luxus, sondern wichtig für die Gesundheit.

An fünf Stunden Schlaf kann man sich gewöhnen. Es gibt Menschen, die tatsächlich mit sehr wenig Schlaf auskommen. Sie sind aber die Ausnahme. «Es gibt ganz verschiedene Schlafbedürfnisse», klärt die DROPA Expertin auf. «Der Durchschnitt liegt zwischen sieben und neun Stunden.» Ausschlaggebend ist nicht nur die Zeit, die man geschlafen hat, sondern auch das Körpergefühl. Fühle ich mich wach, leistungsfähig und belastbar? Doch aufgepasst: Wer regelmässig wenig schläft und sich «ganz okay» fühlt, kann sein Schlafbedürfnis auch unterschätzen. Oft gewöhnt sich der Körper nicht an fünf Stunden Schlaf, sondern wir gewöhnen uns daran, nicht richtig erholt zu sein.

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Tipps für einen guten Schlaf DROPA EXPERTIN

ANGELA GERNET

Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Mall of Switzerland in Ebikon

Guter Schlaf beginnt bereits vor dem Einschlafen. Hilfreich ist eine Abendroutine, die dem Körper signalisiert: Jetzt wird es ruhiger. Möglichst regelmässige Schlaf- und Aufstehzeiten stabilisieren den Schlaf-Wach-Rhythmus. Am Abend lohnt es sich, das Licht zu dimmen, Bildschirmzeit zu reduzieren und wiederkehrende Rituale einzuführen, etwa lesen, ruhige Musik hören, Tagebuch schreiben, warm duschen oder Atemübungen machen. Man sollte sich erst hinlegen, wenn man wirklich müde ist. Wichtig ist auch, dass das Bett möglichst nur mit Schlaf verbunden wird – nicht mit Arbeiten, Scrollen oder Grübeln. Das Schlafzimmer ist idealerweise gut gelüftet, ruhig, dunkel und kühl. Wer sanfte Unterstützung sucht, kann auf pflanzliche Mittel setzen: Baldrian, Hopfen, Lavendel oder Kamille werden traditionell zur Beruhigung eingesetzt. Bei anhaltenden Schlafproblemen lohnt sich eine persönliche Beratung in der DROPA.

Zu wenig Schlaf unter der Woche lässt sich am Wochenende nachholen. Nach einer strengen Woche länger zu schlafen, kann kurzfristig guttun. Als Dauerstrategie funktioniert es aber schlecht. Wer am Sonntag sehr lange ausschläft, hat am Abend oft zu wenig Schlafdruck – und kommt am Montagmorgen wieder schwer aus dem Bett. Angela Gernet empfiehlt deshalb regelmässige Bett- und Aufstehzeiten: «Es ist wichtig, dass man einen guten Schlaf-Wach-Rhythmus hat.» Kleine Verschiebungen sind kein Problem, grosse Sprünge hingegen bringen die innere Uhr durcheinander. «Wer eine schlechte Nacht hatte, sollte morgens trotzdem aufstehen und abends wieder zur gewohnten Zeit ins Bett gehen», empfiehlt sie. So findet der Körper leichter zurück in den Rhythmus.

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Sport am Abend ist schlecht für den Schlaf. Bewegung ist grundsätzlich förderlich für den Schlaf. Sie baut Stress ab, unterstützt den Stoffwechsel und kann helfen, abends müde zu werden. Direkt vor dem Zubettgehen ist intensiver Sport aber nicht für alle ideal. «Der Körper ist angestrengt und angespannt», erklärt Angela Gernet. «Nach einem harten Training braucht er Zeit, um vom Leistungsmodus in die Entspannung zu wechseln.» Wer gut schläft, darf auch abends Sport treiben. Wer jedoch Einschlafprobleme kennt, sollte intensive Einheiten eher früher am Tag durchführen. Ruhige Bewegungen wie Yoga, Dehnen oder ein Spaziergang sind unproblematisch und können dem Körper helfen, langsam herunterzufahren.

Powernaps sind schlecht für den Nachtschlaf. Ein kurzer Mittagsschlaf kann erfrischen, die Konzentration verbessern und durch ein Nachmittagstief helfen. Entscheidend sind Zeitpunkt, Dauer und die eigene Schlafsituation. «Wer keine Schlafprobleme hat und sich nach dem Mittag müde fühlt, kann gut einen Powernap machen», sagt Angela Gernet. Er sollte aber nicht länger als etwa 30 Minuten dauern und idealerweise nicht nach 15 Uhr stattfinden. «Personen, die unter Einschlafproblemen leiden, sollten auf das Nickerchen verzichten, weil es den Schlafdruck am Abend verringert.» Für Menschen mit Schlafproblemen gilt deshalb: tagsüber wach bleiben und abends zur gewohnten Zeit ins Bett gehen.

Bei Vollmond schläft man schlechter. Viele Menschen sind überzeugt, bei Vollmond schlechter zu schlafen. Wissenschaftlich ist der Zusammenhang jedoch umstritten. Eine Schweizer Studie aus dem Jahr 2013 fand zwar Hinweise darauf, dass die Teilnehmenden rund um den Vollmond etwa 20 Minuten weniger schliefen, etwas länger zum Einschlafen brauchten und tiefere Melatoninwerte aufwiesen. Andere Untersuchungen konnten solche Effekte jedoch nicht immer bestätigen. Die Drogistin sagt dazu: «Ich kann mir gut vorstellen, dass der Mond einen Einfluss auf uns Menschen hat.» Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf naheliegendere Störfaktoren: Licht, Stress, Bildschirmzeit oder nur schon die Erwartung, bei Vollmond schlecht zu schlafen, können die Nachtruhe ebenfalls beeinflussen.

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Der Konsum von Alkohol hilft beim Einschlafen. Ein Glas Wein oder Bier kann zwar müde machen und das Einschlafen erleichtern. Aber genau hier liegt die Krux: «Man schläft nach dem Konsum von Alkohol vielleicht schneller ein», räumt die Drogistin ein. «Aber er wirkt sich negativ auf die Schlafqualität und die Schlaftiefe aus.» Alkohol verändert die Schlafstruktur, macht den Schlaf leichter und kann dazu führen, dass man häufiger aufwacht. Wer nach acht Stunden Schlaf trotzdem gerädert aufsteht, spürt diesen Effekt möglicherweise. Besonders ungünstig ist Alkohol kurz vor dem Zubettgehen. Für guten Schlaf gilt deshalb: lieber zurückhaltend sein – und Alkohol nicht als Einschlafhilfe einsetzen.

Trägt zur Beruhigung bei Sidroga Schlaf- und Nerventee N* wird unterstützend verwendet bei leichter Unruhe und nervös bedingten Einschlafstörungen. Er enthält eine hochwertige Mischung ausgesuchter Pflanzen mit schlaffördernden Eigenschaften: Baldrianwurzel, Melissenblätter, Passionsblumenkraut und Pfefferminzblätter. Uriach Switzerland AG

In den Wechseljahren haben viele Frauen Schlafprobleme. Es ist richtig, dass Frauen in dieser Lebensphase oft schlechter schlafen. Die DROPA Expertin nennt vor allem hormonelle Veränderungen als Grund: «Es spielt sich viel ab im Körper: Hitzewallungen und Nachtschweiss können den Schlaf unterbrechen, Herzklopfen oder innere Unruhe erschweren das Wiedereinschlafen. Auch Gedankenkarusselle und psychische Belastungen können stärker werden.» Wichtig: Schlafprobleme in dieser Phase sind häufig, aber man soll sie nicht einfach hinnehmen. Eine gute Schlafroutine, Entspannung und eine bei Bedarf fachkundige Beratung in der DROPA können helfen.

Text: Andrea Klemenz

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Bei Ein- und Durchschlafstörungen Zeller Schlaf forte* enthält Trockenextrakte aus Baldrianwurzeln und Hopfenzapfen. Die beiden bewährten Heilpflanzen Baldrian und Hopfen ergänzen einander. Sie haben eine Schlaf anstossende Wirkung und ermöglichen über eine milde Beruhigung einen erholsamen Schlaf. Max Zeller Söhne AG

Bei innerer Unruhe Lasea* wird bei Ängstlichkeit und Unruhe sowie damit verbundenen Schlafstörungen verwendet. Das darin enthaltene, hoch konzentrierte Lavendelöl hilft dabei, das Gleichgewicht im Nervensystem wiederherzustellen und belastende, kreisende Gedanken zu lindern. Schwabe Pharma AG * Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


HILFE BEI TROCKENEN AUGEN

Für eine klare Sicht Trockene, gereizte und tränende Augen sind unangenehm und treten gerade in der kalten Jahreszeit häufiger auf. Bleibt der Tränenfilm – der natürliche Schutzmantel – intakt, bleibt auch die Augenoberfläche gesund.

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Ein kurzer Blick aufs Handy, aus dem Fenster oder ins Gesicht des Gegenübers – schnell ergibt sich ein klares Bild: die Nachricht auf dem Bildschirm, das verfärbte Laub oder das Lächeln des Partners. Dass dies möglich ist, verdanken wir einem komplexen Zusammenspiel im Auge: Licht tritt durch die Hornhaut auf der Vorderseite des Auges und die Linse ein, wird gebrochen und gebündelt und dann auf die Netzhaut projiziert. Dort werden die Lichtstrahlen in elektrische Signale umgewandelt und über den Sehnerv ans Gehirn weitergeleitet, wo das eigentliche Bild entsteht. Zum Sehapparat gehören neben dem Augapfel auch Augenmuskeln, Augenlider, der Sehnerv und der Tränenapparat. «Besonders empfindlich ist die Augenoberfläche mit der Hornhaut, denn dort hat es viele Nervenenden», sagt Fiona Koch, Apothekerin und Betriebsleiterin in der DROPA Hirsch Apotheke in Wohlen. «Sie muss feucht bleiben, damit das Auge gut geschützt ist, mit Nährstoffen versorgt wird und scharfes Sehen möglich ist.» Das ist ähnlich wie bei einer Windschutzscheibe: Ohne Flüssigkeit bleibt Schmutz haften und es entstehen Schlieren. Ist die Oberfläche gut befeuchtet, bleibt die Sicht klar.

Der Tränenfilm als Schutzmantel Die Tränenflüssigkeit verteilt sich mit jedem Lidschlag als hauchdünner Schutzfilm über die Augenoberfläche. Abgeleitet wird sie dann über feine Kanäle in Richtung Nase. Neben den grossen Tränendrüsen tragen auch kleine Drüsen in den Lidern zur Befeuchtung bei. Der Tränenfilm besteht aus drei fein abgestimmten Schichten: • Die äussere Fettschicht (Lipidschicht) stabilisiert den Tränenfilm und verhindert, dass die Flüssigkeit zu rasch verdunstet. • Die mittlere, wässrige Schicht befeuchtet das Auge, enthält Enzyme zur Keimabwehr und versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die Hornhaut selbst ist nicht durchblutet, sondern wird aussen von der Tränenschicht mit Nährstoffen versorgt (und von innen durch das Kammerwasser). • Die innere Schleimschicht (Muzinschicht) sorgt dafür, dass die Tränenflüssigkeit gleichmässig auf der Augenoberfläche haftet. Wenn die Herbstluft zur Belastung wird Im Alltag reagiert dieses Schutzschild-System laufend auf äussere Einflüsse. «Im Herbst und Winter trifft die trockene Heizungsluft in Innenräumen auf kühle Aussenluft mit weniger Luftfeuchtigkeit sowie auf Wind oder Zugluft. Das

Augenfreundliche Ernährung • Omega-3-Fettsäuren (DHA/EPA): enthalten in fettem Fisch (z.B. Lachs, Makrele, Hering), Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen sowie in hochwertigem Algen-, Lein-, Hanf- und Sanddornöl. Sie unterstützen die Stabilität des Tränenfilms. • Vitamin A – das «Augenvitamin»: enthalten in Leber, Fisch, Eiern, Milchprodukten, Rüebli, Süsskartoffeln, Spinat und Grünkohl. Wichtig für Sehfunktion und Hornhaut. • Lutein und Zeaxanthin: enthalten in grünem Blattgemüse (Spinat, Grünkohl), Brokkoli, Mais und Eigelb. Sie schützen die Netzhaut vor oxidativem Stress und schädlichem Blaulicht. • Vitamin C: enthalten in Beeren, Zitrusfrüchten und Peperoni. Stärkt die Gefässe im Auge. • Vitamin E: enthalten in Nüssen, Samen und Pflanzenölen. Wirkt antioxidativ und schützt die Zellen. • B-Vitamine: enthalten in Hülsenfrüchten, Nüssen, Eiern, Milch- sowie Vollkornprodukten. Sie unterstützen Nervenfunktion und Stoffwechsel im Auge. Als Hausmittel bei leichten Irritationen am Auge sind Kompressen mit reinem Schwarztee empfehlenswert, weil die Gerbstoffe leicht beruhigend wirken. Wichtig: Die Teebeutel nicht direkt auf die Augen legen, sondern ein Wattepad im abgekühlten Tee tränken und auflegen.

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Biomed AG, Überlandstrasse 199, CH-8600 Dübendorf ©Biomed AG. 06 / 2026. All rights reserved.

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kann die Augen zusätzlich austrocknen», führt die DROPA Expertin aus. Beim Lesen oder bei der Bildschirmarbeit blinzeln wir zudem seltener, wodurch die Augenoberfläche schlechter befeuchtet wird. Mit zunehmendem Alter oder bei hormonellen Veränderungen – besonders in den Wechseljahren – nimmt die Tränenproduktion häufig ab. Typische Beschwerden Die Symptome reichen von Brennen, Kratzen und Fremdkörpergefühl über gerötete oder müde Augen bis zu Lichtempfindlichkeit. Paradoxerweise können gerade stark tränende Augen ein typisches Symptom für «trockene Augen» sein. «Das ist eine Schutzreaktion», erklärt die Apothekerin. «Die schnell einschiessenden Tränen sind oft wässrig und gleichen die Trockenheit nicht lang anhaltend aus.» Hilfe und Alltagstipps In vielen Fällen helfen sogenannte künstliche Tränen. Tränenersatzprodukte in Form von Tropfen oder Gel befeuchten die Augenoberfläche und stabilisieren den Tränenfilm. «Je nach Ursache können unterschiedliche Augentropfen angewendet werden: mit oder ohne Lipide, mit oder ohne Konservierungsstoffe oder auch rezeptpflichtige, entzündungshemmende Produkte», räumt Fiona Koch ein. Ebenso gebe es pflanzliche oder

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homöopathische Augentropfen, die zur Linderung bei trockenen und leicht gereizten Augen eingesetzt werden. «Ich empfehle daher eine persönliche Beratung in der DROPA.» Auch im Alltag lässt sich viel verbessern: Die Luft in Innenräumen befeuchten, Zugluft und Rauch vermeiden und bewusst häufigeres Blinzeln bei Bildschirmarbeit kann helfen. Kontaktlinsenträger*innen wird empfohlen, längere Tragepausen einzulegen. «Hilfreich ist zudem die Lidrandpflege mit speziellen sterilen Tüchern. Dabei werden die Lidränder oben und unten sanft massiert und gereinigt, damit die lipidproduzierenden Drüsen gut durchgängig sind», so die DROPA Expertin. Eine wärmende, wiederverwendbare Augenmaske hilft zusätzlich, die Drüsen zu öffnen und das Sekret zu verflüssigen. Wann ärztlicher Rat wichtig ist Ein Arztbesuch ist sinnvoll bei Anzeichen von Sehverlust, Sehstörungen, starken Schmerzen, starker Lichtempfindlichkeit und nach einer Verletzung des Auges. Auch wenn ein Fremdkörper nicht entfernt werden kann oder das Auge stark gerötet oder geschwollen ist. Beschwerden nach einer Augen-OP müssen umgehend ärztlich abgeklärt werden. Text: Petra Koci

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IN JEDER LEBENSPHASE

Unbeschwert Frau sein Der weibliche Zyklus begleitet Frauen durch verschiedene Lebensphasen – von der Pubertät bis zu den Wechseljahren. Die damit verbundenen hormonellen Veränderungen können das Wohlbefinden auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Als wichtigste weibliche Geschlechtshormone steuern Östrogen und Progesteron weit mehr als den Zyklus: Sie wirken sich auf Energie, Schlaf und Stimmung aus und prägen damit das tägliche Wohlbefinden. Gerade in hormonellen Umstellungsphasen wünschen sich viele Frauen Unterstützung. Pflanzliche Arzneimittel können eine sinnvolle Begleitung sein. Kennen Sie das? Jede dritte Frau erlebt an den «Tagen vor den Tagen» Symptome wie Reizbarkeit, Spannungsgefühl in den Brüsten, Schlafprobleme oder Verstimmungszustände. Diese Beschwerden, zusammengefasst als prämenstruelles Syndrom (PMS), treten typischerweise bis zu zwei Wochen vor der Menstruation auf. Hinzukommen können Zyklusstörungen, die sich durch eine zu häufige oder zu seltene Regelblutung äussern. Mönchspfeffer – Pflanzenkraft bei PMS Prefemin enthält einen Extrakt aus den Früchten des Mönchspfeffers – einer Arzneipflanze mit langer Tradition in der Frauenheilkunde. Es lindert Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Spannungsgefühl in den Brüsten, nervliche Angespanntheit, Müdigkeit oder Schlafprobleme. Darüber hinaus kann Prefemin zur Behandlung menstrueller Zyklusstörungen eingesetzt werden. Die Behandlung sollte über mindestens 3 Monate erfolgen. 18

Wechseljahre: Wenn sich alles neu einspielt Mit den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt grundlegend. Das Ausbleiben der Menstruation – die Menopause – markiert dabei einen wichtigen Wendepunkt, der durchschnittlich mit 52 Jahren eintritt. Mehr als zwei Drittel der Frauen erleben in dieser Phase mittelschwere bis schwere Beschwerden: Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Schlafstörungen, Nervosität oder Stimmungsschwankungen. Traubensilberkerze – in zwei Dosierungen Zeller Wechseljahre und Zeller Wechseljahre forte enthalten einen Extrakt aus Traubensilberkerze, der zur Linderung von menopausalen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweissausbrüchen, Nervosität, Verstimmungszuständen und Schlafstörungen eingesetzt werden kann. Das Präparat ist in zwei Dosierungen erhältlich: Zeller Wechseljahre mit 6,5 mg Extrakt und Zeller Wechseljahre forte mit 13 mg Extrakt bei ausgeprägten Beschwerden. Die Behandlung wird über mindestens sechs Wochen empfohlen.

Dies sind zugelassene Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilagen. Max Zeller Söhne AG, zellerag.ch


DEPRESSION

Wenn die Seele krank wird Eine Depression ist mehr als schlechte Stimmung. Sie ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die Körper und Psyche belastet. Die DROPA Apotheke kann zu einer niederschwelligen Begleiterin werden und die Betroffenen dabei unterstützen, die Behandlung konsequent durchzuführen. Gefühle wie Trauer, Wut oder Enttäuschung und Tage, an denen wir uns schlecht fühlen, gehören zum Leben. Meist gibt es einen erkennbaren Anlass und die negativen Gefühle lassen mit der Zeit wieder nach. Eine Depression jedoch ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Sie verändert, wie ein Mensch fühlt, denkt, schläft, isst, arbeitet und den Alltag oder Beziehungen erlebt. Freude, Antrieb und Hoffnung können abnehmen oder ganz fehlen. Eine Depression ist keine Charakterschwäche und kein Zeichen von fehlender Disziplin. Der Satz «Reiss dich zusammen» hilft deshalb nicht, sondern verstärkt oft Scham und Schuldgefühle. Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der Schweiz und sind meist gut behandelbar. Fach-

leute gehen davon aus, dass rund jede fünfte Person im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt. Die Behandlung braucht Geduld – insbesondere wenn Medikamente eingesetzt werden und die passende Dosierung erst gefunden werden muss. Wie eine Depression entsteht Eine Depression hat selten nur eine Ursache. Fachleute sprechen von einem Zusammenspiel biologischer («Gehirnchemie»), psychischer und sozialer Faktoren. Anhaltender Stress, Überforderung, körperliche Erkrankungen, hormonelle Veränderungen oder Schlafmangel können eine Rolle spielen. Belastende Ereignisse wie ein

IHRE DROPA APOTHEKE


Todesfall, eine Trennung, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit oder traumatische Erfahrungen können eine Depression auslösen oder verstärken. Eine familiäre Veranlagung kann das Risiko erhöhen. Früher wurde Depression oft vereinfacht als Serotoninmangel erklärt. Heute gilt diese Sicht als zu eng gefasst. Serotonin, Noradrenalin und Dopamin sind wichtige Botenstoffe, aber nur ein Teil des Ganzen. Im Gehirn verändern sich auch Systeme und Vernetzungen, die Gefühle, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Motivation steuern. Vereinfacht gesagt, gerät das Gehirn in eine Art Dauerkrise. Es bewertet Belastungen stärker, erholt sich schlechter und nimmt positive Signale weniger gut auf. Körperliche und psychische Symptome Eine Depression zeigt sich nicht bei allen Betroffenen gleich. Zu den häufigen Symptomen zählen gedrückte Stimmung, Interessenverlust und starke Erschöpfung. Viele Betroffene schlafen entweder schlecht oder sehr viel, haben keinen Appetit oder essen deutlich mehr als sonst. Auch Kopf-, Rücken- oder Magenbeschwerden können auftreten. Manche Menschen wirken verlangsamt, andere innerlich unruhig. Konzentration und Gedächtnis leiden, Entscheidungen fallen schwer. Auf der psychischen Seite kommen Hoffnungslosigkeit, Angst, Schuldgefühle und ein vermindertes Selbstwertgefühl hinzu. Besonders ernst zu nehmen sind Suizidgedanken. Solche Warnzeichen dürfen nie verharmlost werden. Dann braucht es rasch ein sofortiges Ansprechen oder professionelle Hilfe, etwa über die Dargebote-

ne Hand (Telefonnummer 143, rund um die Uhr erreichbar) und auch online auf 143.ch oder bei akuter Gefahr den Notruf 144. Diagnose und Behandlung Die Diagnose wird in einem ausführlichen Gespräch gestellt. Ärztinnen, Ärzte oder Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten machen sich ein umfangreiches Bild über die Betroffenen. Sie fragen nach Beschwerden, Dauer der Symptome, Belastungen, früheren Erkrankungen und möglichen Suizidgedanken. Gleichzeitig wird geprüft, ob körperliche Ursachen vorliegen, zum Beispiel Schilddrüsenerkrankungen, Mangelzustände oder auch, ob Nebenwirkungen von Medikamenten eine Rolle spielen. Die Behandlung richtet sich nach Schweregrad und Lebenssituation. Psychotherapie hilft, belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und wieder Schritt für Schritt in den Alltag zu finden. Bewegung, regelmässiger Schlaf, soziale Kontakte und eine einfache Tagesstruktur können unterstützen, ersetzen aber bei einer behandlungsbedürftigen Depression keine fachliche Hilfe. Wie Antidepressiva wirken Bei mittelschweren und schweren Depressionen werden häufig Antidepressiva empfohlen, oft zusammen mit einer Psychotherapie. Antidepressiva machen nicht künstlich glücklich. Sie wirken auch nicht wie ein Beruhigungsmittel, das sofort alles dämpft. Ihr Ziel ist es, ein blockiertes emotionales und körperliches System wieder regulierbarer zu machen. Viele heute eingesetzte

Die wichtige Rolle von Angehörigen Eine Depression belastet häufig das ganze Umfeld. Angehörige können einen wichtigen Beitrag leisten. Entscheidend ist, die Beschwerden ernst zu nehmen und nicht mit Sätzen wie «Das wird schon wieder» oder «Reiss dich zusammen» zu reagieren. Oft hilft es mehr, aufmerksam zuzuhören und Verständnis zu zeigen. Warnzeichen wie Rückzug, starke Hoffnungslosigkeit oder Suizidgedanken müssen immer ernst genommen werden. Betroffene sollten ermutigt werden, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, etwa bei der Hausärztin, beim Hausarzt oder einer Fachperson für psychische Gesundheit. Gleichzeitig sollten Angehörige auf ihre eigenen Grenzen achten. Unterstützung anzubieten, muss nicht bedeuten, die Verantwortung allein zu tragen. Auch als Familie darf man sich externe Hilfe holen.

IHRE DROPA APOTHEKE


DROPA EXPERTE

Antidepressiva beeinflussen die Signalübertragung zwischen Nervenzellen. Vereinfacht erklärt: Nervenzellen geben Botenstoffe wie Serotonin oder Noradrenalin in einen kleinen Zwischenraum ab, den man Synapse nennt. Dort docken diese Stoffe an der nächsten Nervenzelle an und geben ein Signal weiter. Danach werden die Botenstoffe in der Regel wieder von der Zelle aufgenommen oder aber abgebaut. Die Menge und Verweildauer von Serotonin in diesem Zwischenraum ist wichtig und beeinflusst unser Fühlen. Als Medikamente werden beispielsweise sogenannte Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) eingesetzt, welche die Wiederaufnahme von Serotonin bremsen. Damit steht in der Synapse mehr Serotonin zur Verfügung und die Signalübertragung ist intensiver. Zuerst Nebenwirkungen, dann Besserung Andere Präparate setzen an weiteren Botenstoffsystemen oder Rezeptoren an. Entscheidend ist, dass sich über Tage und Wochen die Empfindlichkeit von Rezeptoren, Stressreaktionen und neuronalen Netzwerken reguliert. Das Gehirn wird wieder flexibler. Schlaf, Antrieb, Grübeln, Angst und körperliche Anspannung können sich Schritt für Schritt verbessern. Da dieser Prozess seine Zeit braucht, spüren viele Menschen Nebenwirkungen früher als die erwünschte Wirkung. Häufig dauert es zwei bis sechs Wochen, bis klar wird, ob ein Medikament ausreichend hilft. Manchmal muss die Dosis angepasst oder das Präparat gewechselt werden. Therapietreue ist dabei entscheidend. Wer Antidepressiva unregelmässig einnimmt, zu früh absetzt oder abrupt stoppt, riskiert Rückfälle, Absetzbeschwerden oder eine ungenügende Wirkung. Änderungen sollten immer mit der behandelnden Fachperson besprochen werden. Die Fachpersonen in der DROPA Apotheke unterstützen Betroffene im Alltag: Sie erklären die richtige Einnahme, prüfen mögliche Wechselwirkungen, helfen beim Einordnen von Nebenwirkungen und begleiten die sichere Anwendung rezeptfreier Mittel. Text & Interview: Marc Schwitter

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INTERVIEW MIT ROMAN KOCH

Apotheker und Co-Betriebsleiter in der DROPA Drogerie Apotheke Thun

Wie begleiten Sie Betroffene in der DROPA? Wichtig ist ein vorurteilsfreier Umgang. Depressionen sind schambehaftet, und gerade eine Neuverordnung ist oft eine Hürde. Wir sprechen Unsicherheiten offen an und erklären Punkte wie den verzögerten Wirkeintritt. Welche Missverständnisse zu Antidepressiva begegnen Ihnen häufig? Viele haben Angst vor Abhängigkeit. Klassische Antidepressiva machen aber nicht abhängig und verändern auch nicht die Persönlichkeit. Zusammen mit der Psychotherapie unterstützen sie den Genesungsprozess. Wie kommunizieren Sie Nebenwirkungen? Wir erklären, dass Nebenwirkungen oft sofort auftreten, die gewünschte Wirkung aber verzögert. Man muss eher in Wochen als in Tagen denken. Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden kommen häufig vor, manchmal auch Müdigkeit oder Veränderungen beim Appetit. Vieles lässt mit der Zeit nach. Was gilt es bei der Einnahme besonders zu beachten? Antidepressiva sollten regelmässig und möglichst zur gleichen Zeit eingenommen werden. Manche nimmt man abends, weil sie den Schlaf unterstützen, andere morgens, weil sie aktivierend wirken. Wichtig sind die ärztliche Verordnung und die Hinweise auf der Etikette. Warum sollte man die Einnahme nicht abrupt abbrechen? Abruptes Absetzen kann unangenehme Reaktionen auslösen und bringt ein erhöhtes Rückfallrisiko mit sich. Deshalb wird die Dosis in Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt schrittweise reduziert.


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DROPA Sprechstunde DROPA EXPERTE

Sehnenscheidenentzündung Urs Wyss Eidg. dipl. Drogist und Inhaber der DROPA Drogerie Wyss in Olten

FRAGE: «Ich schreibe gerade an meiner Masterarbeit und verbringe daher unzählige Stunden vor dem Bildschirm. Seit einiger Zeit bemerke ich ziehende Schmerzen im Handgelenk, manchmal wirkt es stellenweise auch geschwollen. Könnte das eine Sehnenscheidenentzündung sein?» ANTWORT: Der ziehende Schmerz entlang der Sehne und des dazugehörigen Muskels ist das Hauptsymptom einer Sehnenscheidenentzündung. Sehnen verbinden Muskeln mit den Knochen. Sie übertragen die Muskelkraft und sorgen so für Beweglichkeit und Stabilität im Körper. Besonders an Stellen, an denen Sehnen über Knochenvorsprünge verlaufen, sind sie von einer mit Flüssigkeit gefüllten Bindegewebshülle umgeben – der sogenannten Sehnenscheide. Diese schützt die Sehnen vor übermässiger Reibung und Druck und sorgt dafür, dass sie reibungslos gleiten können. Sehnenscheidenentzündungen treten häufig an Daumen und Handgelenken auf, können aber auch Arme oder Füsse betreffen. Ursache ist meist – wie vermutlich auch in diesem Fall – eine langfristige und wiederkehrende Überbelastung der Sehnen. In schweren Fällen können die Schmerzen sogar in

Ruhephasen bestehen bleiben. Dann ist es wichtig, das betroffene Gelenk zu schonen und möglichst ruhigzustellen. Zur Unterstützung der Heilung können Schienen oder Bandagen helfen, die rezeptfrei bei uns in der DROPA erhältlich sind. Sie stabilisieren das betroffene Gelenk und entlasten die gereizten Sehnen. Auch Kühlung kann Schmerzen lindern und die Entzündung reduzieren. Bewährt haben sich beispielsweise Quarkwickel, gute Erfahrungen gibt es zudem mit Wallwurzgel. Ergänzend können Spagyrik-Sprays sowie lokal entzündungshemmende Pflaster oder Tabletten mit Ibuprofen gegen Schmerzen und Entzündung helfen. Wichtig ist ausserdem, den Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten, damit Sehnen und Gelenke möglichst wenig belastet werden. Auch vor sportlichen Aktivitäten sollte man Muskeln und Sehnen gut dehnen, um sie auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Bei längeren, monotonen Bewegungsabläufen empfehle ich, regelmässig Pausen einzulegen, um einer erneuten Sehnenscheidenentzündung vorzubeugen. Text: Julia Holleis

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Pflanzen wie Rosenwurz, Ginseng, Taigawurzel und Ingwer können Körper und Geist in belastenden Zeiten unterstützen – und so für mehr Energie, Fokus und innere Balance sorgen. Wenn der Stresspegel steigt, sind bewusste Auszeiten im Alltag besonders wichtig, weiss Nadja Hunziker, dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Pfäffikon. Wenn der Stress überhandnimmt, rät sie, Körper und Seele mit sanfter Pflanzenkraft wieder ins Lot zu

bringen: «Die Wirkstoffe in sogenannten adaptogenen Pflanzen können dabei helfen, sich besser an unterschiedliche Stressfaktoren anzupassen, die Belastbarkeit zu fördern und das innere Gleichgewicht – die sogenannte Homöostase – wiederherzustellen und zu stabilisieren.»

Rosenwurz: Bei akuter geistiger Erschöpfung Rosenwurz (Rhodiola rosea) ist für ihre unterstützende Wirkung bei körperlicher und mentaler Leistungsschwäche bekannt. «Meist wird sie bei geistiger Überarbeitung und Erschöpfungszuständen eingesetzt», erklärt die DROPA Expertin. «Zudem kann sie die Regeneration nach Belastungen fördern und die Ausdauer unterstützen.» Am häufigsten wird Rosenwurz als standardisierter Extrakt in Tablettenform oder als Urtinktur verwendet.

Taigawurzel: Immunstimulierend und leistungssteigernd Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus) wird zur Unterstützung der Abwehrkräfte und zur Vorbeugung von Infekten aufgrund der immunstimulierenden Wirkung eingesetzt. «Die Wurzel wird zur Förderung der Ausdauer, bei Müdigkeit, Schwäche und nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit eingesetzt», so die Drogistin. Zum Einsatz kommt sie in Urtinkturen, in der Spagyrik und seltener in Form von Tee.

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Ginseng: Stark vitalisierend Ginseng (Panax ginseng) gilt als eines der bekanntesten und meisterforschten Adaptogene. Nadja Hunziker: «Er kann die körperliche sowie kognitive Leistungsfähigkeit und die Immunfunktion unterstützen.» Die Wurzel wird häufig zur langfristigen Stärkung der Widerstandskraft, z.B. in der Erholungsphase nach Krankheiten, eingesetzt, etwa in Form von standardisierten Extrakten in Kapselform, als Tonikum, Urtinktur oder Tee.

Ingwer: Entzündungshemmend und verdauungsfördernd Ingwer (Zingiber officinale) zählt nicht zu den klassischen Adaptogenen, da seine Hauptwirkung weniger in der Stressregulation als in seinen entzündungshemmenden und verdauungsfördernden Eigenschaften liegt. Verantwortlich dafür sind vor allem die enthaltenen Gingerole. Die DROPA Expertin erläutert: «Er wirkt nicht ausgleichend im Sinne einer erhöhten Stressresistenz, wird jedoch traditionell zur Unterstützung der allgemeinen Vitalität eingesetzt. Ingwer kann vielseitig eingenommen werden – frisch als Tee, in Speisen, als Saft, in Form von Spagyrik, Kapseln oder Pulver.»

Was sind Adaptogene? Unter Adaptogenen werden natürliche Pflanzenstoffe verstanden, die den Körper dabei unterstützen, besser mit Stress umzugehen und das innere Gleichgewicht zu stabilisieren. Adaptogene können den Stoffwechsel beeinflussen, die Wirkung von Medikamenten verstärken oder abschwächen. Lassen Sie sich dazu von den Fachpersonen in der DROPA beraten. Einnahme: Adaptogene werden aufgrund der stimulierenden Wirkung am besten morgens und/oder nachmittags und idealerweise während einer mehrwöchigen Kur eingenommen. Die Einnahmedauer sollte sich auf maximal drei Monate am Stück in Zeiten erhöhter Belastung beschränken. Danach ist es empfehlenswert, eine zwei- bis dreimonatige Pause einzulegen.

Text: Christina Bösiger

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IM ALLTAG

richtig abschalten können Wer kennt es nicht: Der Tag ist vorbei, die innere Anspannung bleibt. Das Gedankenkarussell dreht sich, kleine Sorgen beschäftigen einen – und selbst ruhige Momente fühlen sich nicht mehr wirklich erholsam an. Aber wann wird aus einem stressigen Alltag dauerhafte Unruhe? Wann haben Sie sich das letzte Mal einen Moment genommen, ohne sofort wieder an morgen zu denken? Ohne To-do-Liste im Kopf? Ohne das Gefühl, noch «funktionieren» zu müssen? Stress zeigt sich oft schleichend. Vielleicht wird man schneller gereizt. Vielleicht fällt es schwerer, abzuschalten. Oder man liegt nachts wach, obwohl man eigentlich müde ist. Viele Menschen nehmen diese Veränderungen lange einfach hin. Doch wie oft hören wir wirklich auf die Signale unseres Körpers? Gerade in belastenden Zeiten wird bewusste Erholung immer wichtiger. Was hilft Ihnen persönlich dabei, zur Ruhe zu kommen? Bewegung? Zeit in der Natur? Oder bewusste Pausen? Falls das nicht mehr ausreicht, können auch pflanzliche Arzneimittel zum Einsatz kommen. Sich wirklich Ruhe gönnen Bestimmte Heilpflanzen werden seit Langem traditionell eingesetzt, um innere Ruhe oder erholsamen Schlaf zu fördern. Zeller bietet dafür unterschiedliche pflanzliche Arzneimittel – abgestimmt auf verschiedene Bedürfnisse. 24

Zeller Entspannung wird angewendet bei Nervosität, Spannungszuständen und Unruhezuständen. Die sorgfältig abgestimmte Kombination ausgewählter Heilpflanzen kann dabei unterstützen, wieder mehr Gelassenheit in den Alltag zu bringen. Wenn hingegen Einschlafprobleme oder ein unruhiger Schlaf im Vordergrund stehen, bietet Zeller Schlaf forte eine Möglichkeit. Das pflanzliche Arzneimittel wird bei Ein- und Durchschlafstörungen angewendet und unterstützt das Einschlafen sowie einen erholsamen Schlaf. Denn manchmal beginnt mehr Wohlbefinden nicht mit grossen Veränderungen. Sondern einfach mit der Frage: Wann habe ich mir zuletzt wirklich Ruhe gegönnt?

Dies sind zugelassene Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilagen. Max Zeller Söhne AG, zellerag.ch


Mit Unterstützung aus der Natur:

Gelenkig bleiben Gelenke verbinden unsere Knochen miteinander und sorgen dafür, dass wir uns bewegen können. Sie leisten ihre Arbeit im Stillen – und erst, wenn sie schmerzen, nehmen wir sie wahr. Zum Glück gibt es auch Hausmittel, die bei Beschwerden helfen können.

Warum schmerzen Gelenke? Mit zunehmendem Alter treten Gelenkbeschwerden häufiger auf. Der Knorpel wird im Laufe der Jahre dünner oder verliert an Elastizität. Häufig entstehen Schmerzen auch durch Überbelastung oder Fehlbelastungen. Ebenso kann Übergewicht die Gelenke zusätzlich beanspruchen, insbesondere Hüft-, Knie- und Sprunggelenke. Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen oder Brüche oder auch Stoffwechselstörungen wie Gicht, Infektionen oder Autoimmunerkrankungen können ebenfalls Gelenkschmerzen verursachen. Eine weitere häufige Ursache ist Arthrose. Dabei baut sich der schützende Ge-

lenkknorpel nach und nach ab. Typische Anzeichen sind Schmerzen beim Anlaufen nach Ruhephasen oder Schmerzen bei Belastung. Ab einem gewissen Stadium der Arthrose sind zudem auch Knochen, Menisken, Gelenkkapseln und Bänder betroffen. Im fortgeschrittenen Stadium ist der Knorpel so stark abgebaut, dass Knochen auf Knochen reibt und das Gelenk zunehmend geschädigt wird. Bewegung hält Gelenke gesund Regelmässige Bewegung kann helfen, Beschwerden vorzubeugen und die Beweglichkeit zu erhalten. Spaziergänge, Velofahren, Schwimmen oder gelenkschonende Gymnastik fördern die Durchblutung und unterstützen die Versorgung von Knorpel, Muskeln und Sehnen. Wer sich regelmässig bewegt, stärkt zudem die Muskulatur. Kräftige Muskeln entlasten die Gelenke und tragen dazu bei, dass diese länger gesund bleiben. Bewegung ist deshalb eine der wirksamsten natürlichen Massnahmen, um Gelenke bis ins hohe Alter geschmeidig und beweglich zu halten. Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie ein altes Hausrezept zur Linderung von Gelenkschmerzen beitragen kann. Bitte umblättern

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Illustration: Jasmin Huber-Baumann

Gelenke sind komplexe Strukturen aus Knorpel, Knochen, Bändern und werden von einer Gelenkkapsel umgeben. Der Gelenkknorpel überzieht die Gelenkflächen, bildet eine Art Stossdämpfer und schützt die Knochen vor Abnutzung. Versorgt wird der Knorpel durch die Gelenkflüssigkeit, die wichtige Nährstoffe transportiert. Bewegung spielt hier eine zentrale Rolle: Erst durch regelmässige Belastung wird die Gelenkflüssigkeit im Gelenk verteilt und der Knorpel optimal versorgt.


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Gelenkschmerzen – Quarkwickel Zutaten:

250 bis 500 g Quark

Zubereitung:

Ca. 15 Minuten vor der Anwendung Quark aus dem Kühlschrank nehmen. Quark knapp einen Zentimenter dick auf ein dünnes Baumwolltuch auftragen und falten, sodass der Quark eingepackt ist. Zwischen der Haut und dem Quark sollte eine Stoffschicht liegen, denn der Quark trocknet aus und würde sonst auf der Haut kleben.

Anwendung:

Den Wickel direkt auf die betroffene Stelle legen und mit einem zweiten Tuch, einer elastischen Binde oder mit einer Frischhaltefolie fixieren. Möglichst fest und so, dass die Blutzirkulation nicht behindert wird. 20 bis 40 Minuten einwirken lassen.

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Texte: Lea Spinatsch, Kurt Altermatt

Krankheitssymptome können unterschiedliche Ursachen haben. Daher muss zur Feststellung jeder Gesundheitsstörung oder Krankheit sowie zur Festlegung einer allfälligen Therapie eine entsprechend ausgebildete Gesundheitsfachperson beigezogen werden – zum Beispiel in Ihrer DROPA. Diese entscheidet im Einzelfall, ob und wie die beschriebenen Hausrezepte eingesetzt werden können.

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VON ZNÜNI BIS ZVIERI

Gesundes Knabbern leicht gemacht Ihr Magenvolumen und Energiespeicher sind kleiner als bei Erwachsenen, dazu befinden sie sich noch im Wachstum: Je nach Hunger, Tagesstruktur und Energiebedarf können für Kinder gesunde Snacks sinnvoll sein.

Gross dank Eiweiss Proteine sind zentral in der kindlichen Ernährung, sie werden gebraucht für das Aufbauen und Reparieren von Körperzellen sowie für Organe, Muskeln und Gehirn. Ausserdem spielen sie eine grosse Rolle in der Produktion von Hormonen und Enzymen, die für die Verdauung essenziell sind und lebenswichtige Stoffwechselprozesse steuern. Milchprodukte eignen sich hierfür als kleine Stärkung, wie Käsewürfel kombiniert mit Trauben. Aber auch gekochte Eier, Fleisch oder Tofu sind eine gute Option, zum Beispiel auf einem belegten Brot. Hülsenfrüchte haben ebenfalls einen hohen Eiweissgehalt, zum Beispiel in Form von Hummus mit Gurkenstreifen. Kalzium, Vitamin D und Eisen Ein Hauptmineralstoff im Wachstum, der für starke Knochen und harten Zahnschmelz sorgt, ist Kalzium. Um den täglichen Bedarf abzudecken, kann man unter anderem auf Vollmilch, Naturjoghurt oder Mandeln setzen. Damit dieses Mineral im Darm aufgenommen werden kann, braucht es zusätzlich Vitamin D. Dieses produziert der Körper grösstenteils mithilfe von Sonnenlicht selbst – ein Thunfisch- oder Champignonbrötchen kann zusätzlich unterstützend wirken. Eisen findet man konzentriert beispielsweise in Linsen, Haferflocken sowie Kürbis- oder Sonnenblumenkernen – ein selbst gemachtes Birchermüesli bietet sich hier an oder

Linsencracker mit Guacamole. Gebraucht wird Eisen für die Blutbildung, Sauerstoffversorgung und Konzentrationsfähigkeit. Auch eine gesunde kognitive Entwicklung ist auf eine ausreichende Zufuhr dieses Spurenelements angewiesen. Gesunde Fette fürs Gehirn Fette sind nicht grundsätzlich schlecht – im Gegenteil. Kinder brauchen gesunde Varianten davon als Energielieferanten. Vor allem ungesättigte Fettsäuren – wie Omega-3 – tragen zu einer normalen Gehirnentwicklung, zur geistigen Leistungsfähigkeit und zum Aufbau von Nervenzellen bei. Und nicht zuletzt sind Fette unerlässlich für die Aufnahme von Vitaminen wie A, D oder E. Sie kommen in fettem Fisch vor oder in hochwertigen Pflanzenölen, so etwa in Raps- oder Leinsamenöl. Wie wäre es somit mit einem Hummus- oder Avocadotoast als Pausensnack? Ein paar Walnüsse, Mandeln, Cashews oder Haselnüsse lassen sich zudem ganz praktisch einpacken – aber Achtung bei Kleinkindern wegen der Erstickungsgefahr! Immunsystem mit Vitaminen stärken Es ist kein Geheimnis: Kinder brauchen täglich eine möglichst bunte, ausgewogene Mischung aus frischem Obst und Gemüse, damit der Bedarf an den verschiedenen Vitaminen und Antioxidantien gedeckt ist. Insbesondere zur Stärkung des Immunsystems ist ausreichend Vitamin C essenziell. Dieses aktiviert die Abwehrzellen und ist in Bee29


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ren, Zitrusfrüchten und roten Peperoni in hoher Konzentration vorhanden. Vitamin A wiederum hält nicht nur die Augen gesund, es stärkt auch die Schleimhäute, die als erste Verteidigungslinie gegen Krankheitserreger wie Viren und Bakterien dienen. Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A, kommt in gelborangen Gemüse- und Früchtesorten wie Karotten, Aprikosen oder Mangos vor. Zusätzlich kann man die Abwehrkräfte mit Proteinen, Ballaststoffen und Zink unterstützen. Letzteres ist vor allem in Vollkornprodukten, Haferflocken und magerem Fleisch zu finden. Ideale Zutaten für Znüni und Zvieri Am Vormittag sollte besonders darauf geachtet werden, dass der Blutzucker möglichst stabil bleibt. Es empfiehlt sich, auf Trauben- oder Industriezucker so gut es geht zu verzichten, da sie den Insulinspiegel in die Höhe treiben und anschliessend häufig Heisshungerattacken, insbesondere auf Süsses, auslösen. Stattdessen setzt man besser auf langsam verfügbare Zuckerarten wie etwa Laktose in Milchprodukten, Vollkornprodukten oder Hülsenfrüchten. Diese lassen sich gut mit

Proteinen oder gesunden Fetten kombinieren. Gute Beispiele für Zwischenverpflegungen sind ungesüsster Joghurt mit frischen Früchten, ein Kräuterquark-Dip mit Gemüsesticks oder ein dunkles Brötchen mit Frischkäse und Tomatenscheiben. Für den Nachmittagssnack darf es gerne etwas Sättigendes sein. Beliebt sind unter anderem Getreidecracker mit Käse und Obst oder ein Wrap mit Salat und Tofu- oder Pouletstreifen. Um die Kariesgefahr zu reduzieren, wird empfohlen, nach einer Zwischenverpflegung die Zähne zu putzen oder zumindest den Mund mit warmem Wasser zu spülen. Das Auge isst mit Wenn sich Kinder mit gesunden Snacks schwertun, hilft vielleicht ein Griff in die Trickkiste: Schön angerichtete Tomaten-Mozzarella-Spiesschen oder in kleine Schnitze geschnittene Äpfel und Birnen laden zum Naschen ein. Für die Kleinen kann auch ein geschnitztes Rüebli oder ein als Clowngesicht drapierter Zvieriteller motivierend sein. Und nicht zuletzt ist es einen Versuch wert, dass man sie eine coole Znünibox selber aussuchen lässt. Text & Interview: Agnes Zavala

DROPA EXPERTIN

INTERVIEW MIT MARLEN NIEDERBERGER

Dipl. Drogistin HF und Inhaberin der DROPA Drogerie Niederberger in Wolhusen

Im hektischen Alltag muss es oft schnell gehen – und viele Eltern greifen zu fertigen Riegeln oder Kinderjoghurts. Dies scheint natürlich praktisch und verlockend, vor allem wenn die Werbung sie als ideale Zwischenverpflegung anpreist. Aber meistens ist viel Zucker enthalten, auch versteckt als Glukosesirup oder Gerstenmalz. Ich empfehle, bei diesen Produkten die Zutatenliste genau zu prüfen.

Gibt es noch andere Snacks, bei denen man aufpassen sollte? Dörrfrüchte oder gefriergetrocknete Früchte, die gerade sehr in Mode sind. Sie haben zwar viele Ballast- und Vitalstoffe, aber auch einen hohen Kaloriengehalt. Man muss nicht auf sie verzichten, sollte sie aber in Massen konsumieren. Neben dem Thema Zucker geht manchmal vergessen, dass auch zu viel Salz den Kindern schadet. Also Vorsicht mit Salzstangen oder gesalzenen Nüssen.

Was raten Sie Eltern, deren Kinder kein Gemüse mögen? Unbedingt ein Vorbild sein und immer wieder Neues ausprobieren. Meine drei Kinder konnte ich begeistern, wenn sie beim Rüsten mithelfen konnten. Vielleicht finden andere es spannend, süsse Cherrytomaten auf dem Balkon zu züchten? Ansonsten kann man versuchen, das Gemüse im Hauptgericht zu verstecken, zum Beispiel in einer Bolognese-Sauce.

Auf welche andere Zuckerfallen gilt es zu achten? Hierzu gehören auch Süssgetränke, die man besser durch Wasser oder ungesüssten Tee ersetzt. Fruchtsäfte und Smoothies sind zwar vitamin-, aber eben auch sehr zuckerreich. Und das Ketchup im Pausensandwich hat ebenfalls mehr Zucker als frische Tomaten drin.

Ihr Tipp gegen die Nachmittagsmüdigkeit? Hier hilft Bewegung an der frischen Luft und genügend zu trinken. Baumnüsse beispielsweise gelten als «Brainfood», aber auch Bitterstoffe helfen für die Fettverdauung, dazu eigenen sich auch Rucola oder Kresse – z.B. in einem Sandwich.

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DIE ZEIT IM WOCHENBETT

Ankommen, heilen und durchatmen Der Körper erholt sich, die Gefühle fahren Achterbahn, der Alltag steht kopf. Wie Eltern gut durch das Wochenbett kommen und warum konkrete Hilfe wichtiger ist als gute Ratschläge.

Die ersten sechs bis acht Wochen nach der Geburt bezeichnet man als Wochenbett. Es ist eine wichtige Regenerations- und Anpassungszeit, in der sich der weibliche Körper von Schwangerschaft und Geburt erholt. Gleichzeitig beginnt für Mutter, Kind, allfällige Geschwister sowie Partner bzw. Partnerin ein völlig neuer Alltag. Während körperliche Heilungsprozesse ablaufen, müssen sich alle Familienmitglieder in 33

ihren neuen Rollen zurechtfinden. Kein Wunder also, dass das Wochenbett von vielen als intensive und herausfordernde Zeit erlebt wird. Zu den wichtigsten körperlichen Vorgängen gehört die Rückbildung der Gebärmutter. Direkt nach der Geburt zieht sie sich zusammen und beginnt, sich allmählich auf ihre ursprüngliche Grösse zurückzubilden. Diese Kontraktionen


sind vor allem in den ersten drei bis vier Tagen nach der Geburt als Nachwehen spürbar. Durch das Stillen werden sie häufig noch intensiver wahrgenommen. Verantwortlich dafür ist das Hormon Oxytocin, das die Rückbildung der Gebärmutter unterstützt. Frauen, die bereits Kinder geboren haben, empfinden die Nachwehen oft deutlicher. Zeit für Heilung Ein weiterer zentraler Aspekt ist der Wochenfluss. Dabei scheidet der Körper Blut, Wundsekret und Gewebereste aus. In den ersten Tagen ist er in der Regel kräftig rot, später wird er schwächer und verändert seine Farbe. Nach etwa sechs Wochen ist er weitgehend abgeklungen. Während dieser Zeit empfehlen Fachleute Binden oder spezielle Wochenbetteinlagen. Auf Tampons sollte man verzichten, da sie das Infektionsrisiko erhöhen können. Geburtsverletzungen und Kaiserschnittnarben brauchen Zeit zum Heilen. Dammrisse oder -schnitte sollte man deshalb möglichst wenig belasten – gute Hygiene und ausreichend Ruhe sind wichtig. Nach einem Kaiserschnitt stehen Wundheilung und Schonung im Vordergrund. Später kann die Narbe gezielt gepflegt werden.

Schmerzen im Wochenbett sind keine Seltenheit. Sie treten etwa durch Nachwehen, Geburtsverletzungen, die Kaiserschnittnarbe oder den Stillbeginn auf. Grundsätzlich gilt: Alles, was verunsichert oder sich nicht stimmig anfühlt, sollte man frühzeitig mit der Hebamme, der Ärztin oder dem Arzt besprechen und geeignete Massnahmen finden. Dazu gehören beispielsweise Kühlung bei Schwellungen, eine angepasste Schmerzmedikation oder Unterstützung beim Stillen. Herausforderung Stillbeginn Die in der Schwangerschaft stark erhöhten Hormone Östrogen und Progesteron sinken nach der Geburt rasch ab. Oxytocin und Prolaktin, die für die Milchbildung und die Bindung zum Kind wichtig sind, gewinnen an Bedeutung. Nicht selten wirkt sich diese Umstellung auf Schlaf, Stimmung und Wohlbefinden aus. Viele Frauen erleben in den ersten Tagen emotionale Schwankungen oder fühlen sich besonders verletzlich. Auch der Stillbeginn stellt viele Familien vor Herausforderungen. Der Milcheinschuss erfolgt in der Regel zwei bis drei Tage nach der Geburt und ist oft mit Spannungsgefühlen, geschwollenen Brüsten oder Schmerzen verbunden. Nicht

G ute Vorbereitung • Eine der grössten Entlastungen im Wochenbett ist vorgekochtes Essen. Besonders gut eignen sich einfrierbare Gerichte wie Suppen, Linsengerichte, Currys, Eintöpfe, Lasagne oder Aufläufe. Auch Nüsse, Trockenfrüchte, Müesliriegel, eiweissreiche Energiebällchen, Stillkugeln oder Cracker und eine Flasche Wasser sollten griffbereit sein. • Ein gut gefüllter Vorratsschrank mit Teigwaren, Haferflocken, Vollkornprodukten oder Eiern ist sinnvoll. Wer mag, kann sich einen kleinen Wochenbett-Korb mit Snacks, Wasser, Stillzubehör und anderen Dingen, die im Alltag schnell gebraucht werden, zusammenstellen. • Bereits vor der Geburt lohnt es sich, Unterstützung zu organisieren. Wer kann Einkäufe erledigen, Wäsche zusammenfalten oder kurz staubsaugen? Freunde und Familie können gut mit einer mitgebrachten Mahlzeit helfen. Ebenso wichtig sind klare Besuchsregeln. Viele Familien schätzen es, die ersten Tage möglichst ungestört zu verbringen. Danach darf der Besuch je nach Bedürfnis der Eltern gestaffelt erfolgen.

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immer klappt das Anlegen von Anfang an problemlos. Es braucht Geduld, Unterstützung und Zeit, bis sich das Stillen eingespielt hat. Eine Stillberatung kann bei Unsicherheiten oder körperlichen Beschwerden helfen.

INTERVIEW MIT MONIKA GRABER

Im Wochenbett passiert also sehr viel gleichzeitig. Während die Mutter körperlich heilt und sich hormonell neu einpendelt, lernt das Baby die Welt kennen und die Familie findet sich in einer neuen Situation zurecht. Hinzu kommen Schlafmangel, die neue Verantwortung und die vielen Eindrücke der ersten Zeit mit dem Kind. Dadurch entsteht schnell das Gefühl von Überforderung. Eine gute Vorbereitung hilft jedoch, diese intensive Phase abzufedern.

Hebamme FH und Stillberaterin, Team Schwangerschaftsund Wochenbettbegleitung, Baby im Bauch GmbH

Wie können sich Frauen sinnvoll auf das Wochenbett vorbereiten? Wochenbettkurse oder Gespräche mit der Hebamme schaffen Sicherheit und klären offene Fragen bereits vor der Geburt. Ebenso wichtig ist es, sich darauf einzustellen, dass im Wochenbett vieles anders verlaufen kann als geplant.

Bedürfnisse im Wochenbett Nach der Geburt hat der Körper Enormes geleistet und braucht vor allem eines: Zeit. Die wichtigsten Aufgaben einer Mutter im Wochenbett lassen sich einfach zusammenfassen: liegen, trinken, essen, schlafen, das Baby versorgen und heilen. Auch eine ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Der Energie- und Flüssigkeitsbedarf ist erhöht, besonders beim Stillen. Einige vorbereitete und nahrhafte Mahlzeiten sind deshalb Gold wert.

Welche kleinen Routinen können in dieser Zeit besonders guttun? Sanfte Rückbildungsübungen, stressfreie Körperpflege, eine ungestörte Dusche oder ein täglicher Spaziergang können helfen und geben Halt in einer Zeit, in der vieles neu ist. Von welchen Erwartungen sollten sich frischgebackene Mütter lösen? Perfektion ist fehl am Platz. Der Haushalt darf liegen bleiben, und auch die neue Familiensituation muss sich nicht sofort eingespielt anfühlen. Es hilft, Erwartungen anzupassen und offen über Bedürfnisse zu sprechen.

Daneben sind auch kleine Inseln im Alltag wichtig. Eine Mahlzeit in Ruhe, eine ungestörte Dusche oder ein kurzer Spaziergang helfen, neue Kraft zu schöpfen. Ebenso wertvoll sind bewusste Momente mit dem Baby. Nähe, gemeinsames Kennenlernen und der Aufbau einer Bindung brauchen Zeit und dürfen im Wochenbett ihren Platz haben. Je besser diese Zeit vorbereitet ist, desto mehr Raum bleibt für Erholung, Vertrauen und einen sanften Start ins Familienleben. Und wenn manches anders verläuft als erwartet, ist auch das völlig normal.

Welche Irrtümer begegnen Ihnen häufig? «Andere haben das auch schon allein geschafft.» Oder: «Wozu braucht der Papa zwei Wochen Vaterschaftspause? Es ist doch nur ein Baby.» Jegliche Unterstützung in den ersten Wochen ist enorm wichtig. Rund ums Stillen gibt es oft unrealistische Vorstellungen. Es ist ein Lernprozess für Mutter und Kind.

Text & Interview: Tanja Frei

Wie kann das Umfeld konkret entlasten? Es sollte die Entscheidungen der Eltern respektieren und keine zusätzlichen Erwartungen schaffen. Verständnis zeigen oder kurz das Baby übernehmen, damit die Mutter einen Moment durchatmen kann, hilft oft mehr. 35


Herbstmuse

Wenn die Tage kürzer werden, darf das Make-up gerne leuchten. Kühler Silberglanz trifft auf sinnlichen Burgunder und moderne MetallicHighlights – und bringt somit den Herbst elegant zum Strahlen.


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NATÜRLICHES WEISS

Einmal lächeln, bitte! Gepflegte Zähne wirken frisch, gesund und attraktiv. Wie hell sie von Natur aus sind, ist jedoch genetisch geprägt, und nicht jedes Weiss lässt sich beliebig aufhellen. In den vergangenen Jahren hat sich ein Ideal etabliert, das nicht immer viel mit der Natur zu tun hat: makellos weisse Zähne, wie man sie von Social Media oder aus der Werbung kennt. Doch gesunde Zähne müssen nicht blendend weiss sein. Entscheidend ist, dass sie gepflegt sind und zum Menschen passen. Die eigene Zahnfarbe respektieren «Die natürliche Farbe ist genetisch bedingt», sagt Mirjam Hug, dipl. Drogistin HF und Betriebsleite-

rin in der DROPA Drogerie Urnertor in Altdorf. Wie hell oder dunkel Zähne erscheinen, hängt unter anderem vom Zahnschmelz und vom darunterliegenden Dentin ab. Mit den Jahren kann der Zahnschmelz abgenutzt werden, wodurch das dunklere Dentin stärker durchscheint. «Das ist ein natürlicher Prozess und nicht automatisch ein Zeichen mangelnder Pflege.» Verfärbungen entstehen jedoch häufig von aussen. Besonders Kaffee, Schwarztee, Rotwein und Nikotin können Farbstoffe auf der 41


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Zahnoberfläche hinterlassen. Solche Verfärbungen lassen sich mit guter Mundhygiene oft reduzieren oder verhindern. «Anders sieht es aus, wenn die Verfärbungen von innen kommen, etwa durch bestimmte Medikamente, Zahnverletzungen oder Veränderungen der Zahnsubstanz. In solchen Fällen helfen Whitening-Produkte meist nicht», erklärt die DROPA Expertin. Gute Pflege ist kein Kraftakt Die Grundlage für schöne Zähne ist die tägliche Pflege. Mindestens zweimal täglich gründlich putzen, aber nicht zu heftig schrubben: Das klingt einfach, wird im Alltag aber oft unterschätzt. Denn zu starker Druck kann Zahnfleisch und Zahnschmelz belasten. Eine weiche bis mittelharte Zahnbürste – egal ob manuell oder elektrisch –, eine gute Putztechnik und genügend Zeit sind wichtiger als der Einsatz von Kraft. Bei der Zahnpasta kommt es laut Mirjam Hug auf das individuelle Bedürfnis an. «Ich empfehle Produkte ohne SLS, also ohne das Schäumungsmittel Natriumlaurylsulfat, sowie Zahnpasten mit einem tiefen RDA-Wert. Dieser Wert gibt an, wie stark eine Zahnpasta durch ihre Putzkörper scheuert. Je höher der Wert, desto abrasiver kann sie wirken und damit den Zahnschmelz abtragen.» Auch Fluorid spielt in der täglichen Mundhygiene eine wichtige Rolle. Es unterstützt die Remineralisierung des Zahnschmelzes und macht die Zähne widerstandsfähiger gegen Karies. Die Drogistin ergänzt: «Wer empfindliche Zähne, freiliegende Zahnhälse, Zahnfleischprobleme oder Aphten hat, sollte die Zahnpasta gezielt auswählen und sich bei uns in der DROPA, bei der Dentalhygiene oder in der Zahnarztpraxis beraten lassen.» Whitening-Zahnpasten können sinnvoll sein, wenn es sich um oberflächliche Verfärbungen handelt. Man darf jedoch keine Wunder erwarten, denn sie entfernen in erster Linie Beläge und oberflächliche Verfärbungen. «Die Zahnzwischenraumpflege ist das A und O in der Mundhygiene und wird oft vernachlässigt», betont Mirjam Hug. Gerade dort entstehen Ablagerungen, die später zu Verfärbungen

führen könnten. Interdentalbürsten, Zahnseide oder Zahnhölzchen helfen, Speisereste und Plaque dort zu entfernen, wo die Zahnbürste nicht hinkommt – idealerweise täglich. Die Fachpersonen in der DROPA beraten Sie gerne zu den unterschiedlichen Produkten und ihrer Anwendung. Was den Zähnen schadet Vorsicht ist bei Hausmitteln geboten. Aktivkohle, Zitronensaft oder Backpulver werden immer wieder als natürliche Methoden für hellere Zähne angepriesen. Doch Säuren können den Zahnschmelz angreifen und abrasive Stoffe die Oberfläche aufrauen. Dadurch wirken Zähne zwar kurzfristig sauberer, werden langfristig aber empfindlicher. «Zudem können solche Methoden die Mundschleimhaut reizen, den Zahnschmelz belasten und das Milieu im Mund ungünstig beeinflussen», sagt die DROPA Expertin. Auch bei Bleaching-Produkten für zu Hause sollte man vorsichtig sein. «Empfehlen würde ich solche Produkte nur, wenn man keine Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch hat.» Bei Zahnfleischbluten, Schmerzen, freiliegenden Zahnhälsen, Kronen, Füllungen oder Verfärbungen der Zähne sollte vorab eine zahnärztliche Abklärung erfolgen. Entscheidend ist also nicht das hellste Weiss, sondern eine Zahnfarbe, die natürlich wirkt, und Zähne, die gesund und gepflegt sind. Text: Andrea Decker

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RENDEZVOUS

STECKBRIEF Alter: 71 Jahre Einsatzgebiet: Schwendibach, Homberg, Horrenbach-Buchen, Teuffenthal und Heiligenschwendi Mein Tipp, um Ruhe zu bewahren: Das kann man nicht lernen, man hat es oder nicht. Das mache ich zum Ausgleich: Velo fahren, wandern, Ski fahren. Mein Lebensmotto: Werken und helfen.


FIRST RESPONDER

«Nichts tun ist der einzige Fehler» Ruth Dähler ist seit 16 Jahren als First Responder im Kanton Bern im Einsatz und rettet noch immer Leben. Ein Gespräch über Herzstillstände, Mut und die Frage, warum sie auch mit 71 Jahren weitermacht. Frau Dähler, Sie sind seit 16 Jahren bei First Responder als Ersteintreffende dabei. Was hat Sie damals bewogen mitzumachen und was hält Sie bis heute? Bevor es den Verein First Responder gab, war ich als Einheimische in den Gemeinden Homberg, Schwendibach und Umgebung die erste Anlaufstelle bei Notfällen. Die Leute kannten mich, riefen mich an, weil sie wussten, dass ich Samariterin war. Als ich von den First Respondern in Bern hörte, war für mich sofort klar: Da mache ich mit. Und was mich hält? Ganz einfach: Ich helfe gerne. Wenn ich jemandem helfen kann, befriedigt mich das sehr.

treffe, übernehme ich. Manchmal helfen Angehörige weiter bei der Herzmassage, während ich beatme. Oder sie gehen aus dem Raum und ich arbeite allein. Wenn jemand «nur» Schmerzen im Brustkorb hat, betreue und beruhige ich die Person, bis die Ambulanz eintrifft. Die Angehörigen sind immer froh, wenn jemand da ist und sie die Verantwortung abgeben können. Das bestätigen sie mir nach fast jedem Einsatz. Rund 90 Prozent der Menschen kenne ich persönlich. Das hat Vor- und Nachteile: Ich kenne zwar oft Vorerkrankungen, aber es ist natürlich umso belastender. Warum sind die ersten Minuten bei einem Herzstillstand so entscheidend? Bei einem Herzstillstand muss mit Beatmung und Herzmassage sofort dafür gesorgt werden, dass die Sauerstoffversorgung nicht unterbrochen wird. Bitte umblättern

First Responder First Responder sind ausgebildete Ersthelferinnen und Ersthelfer aus der Bevölkerung. Sie werden bei lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen wie Herzkreislaufstillstand durch die Sanitätsnotrufzentrale 144 zusätzlich zum Rettungsdient alarmiert und rücken aus, wenn sie sich in untermittelbarer Nähe des Notfalls befinden. Da sie in der Regel schneller vor Ort sind als der Rettungsdienst, tragen sie mit ihrem raschen und beherzten Einsatz entscheidend dazu bei, die Überlebenschancen bei einem Herzkreislaufstillstand zu erhöhen. Das System ist in fast allen Schweizer Kantonen etabliert. Weitere Informationen gibt es bei den kantonalen First-Responder-Organisationen.

Wie läuft ein typischer Einsatz ab? Einen typischen Einsatz gibt es kaum, jeder ist anders. Bei einem Herzstillstand ist die Situation meist klar: Der Patient liegt bewusstlos am Boden. Wenn es gut läuft, machen die Angehörigen bereits eine Herzmassage und sind noch am Telefon mit der Einsatzzentrale, die sie anleitet. Wenn ich ein45


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Eine gute Ausrüstung ist Ruth Dähler wichtig: «Im Idealfall nehme ich den Defibrillator gleich von zu Hause mit.»

Wir werden fast ausschliesslich bei Herzinfarkt, Herzstillstand oder Schmerzen im Brustkorb aufgeboten. Meist treffe ich auf eine bewusstlose Person. Die Ambulanz braucht bei uns 20 bis 30 Minuten, denn unser Einsatzgebiet liegt etwas abgeschieden. Deshalb sind die Einsätze von First Responder auch so sinnvoll. Welche Ausrüstung haben Sie dabei? Im Wesentlichen habe ich eine Beatmungsmaske dabei. Wenn es geht, nehme ich den Defibrillator gleich mit, sonst bringt ihn die Feuerwehr Steffisburg. Sie trifft meist vor der Ambulanz ein. Während ich den Defibrillator einrichte, übernimmt die Feuerwehr die Herzmassage. Darüber bin ich jeweils froh, denn die Herzmassage ist sehr anstrengend, und ich bin doch schon 71. Man merkt, wie die Kraft nachlässt. Wie gehen Sie mit Zeitdruck, Verantwortung und Angehörigen um? Bei einem Herzstillstand ist klar, was zu tun ist, da bleibt kaum Zeit zu überlegen. Ich bin es gewohnt, Verantwortung zu tragen, das habe ich schon früh

gelernt. Unter Druck zu arbeiten, gehört für mich dazu. Für die Angehörigen bleibt im Ernstfall keine Zeit. Erst wenn die Ambulanz da ist und sich um die Patientin oder den Patienten kümmert, kann ich mit ihnen reden, sie beruhigen und für sie da sein. Sie sind meist sehr dankbar, auch wenn ich nicht helfen konnte, was leider meistens der Fall ist. Das gibt mir ebenfalls etwas zurück. Hinterher frage ich mich manchmal, ob ich etwas hätte besser machen können. Letzten Dezember konnten Sie mithelfen, ein Leben zu retten. Was ist passiert? In unserer Gemeinde hatte eine Frau einen Kreislaufstillstand. Bereits vor meinem Eintreffen war sie zum Glück von Angehörigen reanimiert worden. Alle haben ihren Teil beigetragen: die Angehörigen, die Rettungssanitäter*innen und ich. Am Ende hat dieses Zusammenspiel das Leben der Frau gerettet. Sie hat den Herzstillstand ohne Hirnschäden überlebt. Heute geht es ihr wieder sehr gut. Eigentlich wollte ich dieses Jahr mein Engagement beenden. Dieser Einsatz hat mich jedoch motiviert weiterzumachen. Bitte umblättern

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Gibt es andere Einsätze, die Ihnen besonders in Erinnerung bleiben? Den schwersten Einsatz hatte ich, bevor die Organisation First Responder überhaupt existierte. Ich erhielt einen Anruf. Ein dreijähriges Kind war aus dem Fenster gestürzt. Ich kannte die Familie gut: Ich bin mit der Grossmutter zur Schule gegangen, meine Tochter mit der Mutter des Kindes. Als ich eintraf, flehten mich alle an: «Ruth, tu etwas, das Kind muss doch erwachen!» Diese Erwartungshaltung war erdrückend. Der Junge ist verstorben. Das hat mich sehr mitgenommen. Damals lehnte ich das Angebot psychologischer Unterstützung ab. Heute würde ich das anders machen.

werden, kontrolliert, ob das Herz überhaupt noch schlägt, und löst den Schock bei Kammerflimmern aus. Auch bei der Herzmassage kann man nicht viel falsch machen: 30-mal drücken, 2-mal beatmen. Nichts tun ist der einzige Fehler. Also: Nehmt das Herz in beide Hände und handelt. Zuerst den Notruf 144 wählen, auf die eigene Sicherheit achten und dann einfach machen. Interview: Monika Mingot Fotos: Eveline Beerkircher

Wie verarbeiten Sie solche Erlebnisse? Arbeit ist für mich die beste Therapie. Ich mache belastende Situationen meistens mit mir selbst aus. Schwer ist es, wenn junge Menschen sterben. Mit dem Tod älterer Menschen kann ich besser umgehen. Ich habe den Tod früh kennengelernt: Meine Mutter starb mit 50 Jahren an einem Hirnschlag, mein Mann mit 51 an Krebs. Als meine Mutter den Hirnschlag erlitt, war ich allein mit ihr zu Hause. Sie starb auf dem Weg ins Spital. Das war sehr prägend und hat wohl den Grundstein für meinen Wunsch gelegt, im Notfall helfen zu können. Was sollte jemand mitbringen, der First Responder werden möchte? Man sollte belastbar sein und Schweres verkraften können. Und man muss mit dem Unerwarteten umgehen können, denn wie gesagt: Kein Einsatz ist wie der andere. Ruhe bewahren gehört ebenfalls dazu, aber das kann man kaum lernen. Man kann es oder nicht. Wer diese Grundvoraussetzungen mitbringt, lernt während der Ausbildung – einem Einführungskurs und regelmässigen Wiederholungen – alles, was er braucht. Das Wichtigste ist, die kardiopulmonale Reanimation zu beherrschen. Der Rest kommt mit der Erfahrung. Und was raten Sie Menschen, die helfen möchten, aber Angst haben, im Notfall etwas falsch zu machen? Ein Nothelferkurs hilft, die Hemmschwelle abzubauen. Man braucht auch keine Angst vor dem Defibrillator zu haben. Er leitet einen Schritt für Schritt an: Er gibt Anweisungen, wie die Elektroden angelegt 49


DROPA

persönlich DROPA EXPERTIN PRIVAT

Danielle Stegmann Apothekerin und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Interlaken Ost Seit Oktober 2025 ist Danielle Stegmann CoBetriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Interlaken Ost. Die 43-Jährige liebt die Abwechslung sowohl im Beruf als auch in ihrer Freizeit.

Das gefällt mir an meinen Beruf Ich schätze besonders die Abwechslung, wie z.B. die Mischung aus medizinischer Beratung, direktem Kundenkontakt oder Organisation. Es erfüllt mich sehr, wenn Kund*innen mir ihr Vertrauen schenken und ich sie zu ihrem Anliegen beraten kann.

Hier kann ich am besten abschalten Wasser ist mein Element: Besonders beim Wingfoilen auf dem Meer, mit Wind und Wellen, kann ich den Alltag komplett ausblenden.

Deshalb wurde ich Apothekerin Meine Mutter war schon Apothekerin. Dadurch bin ich schon früh mit Gesundheitsthemen in Kontakt gekommen, und auch naturwissenschaftliche Fächer haben mich fasziniert. Mein Lieblingsprodukt aus der DROPA Die Sonnencreme mit Wasserschutz von La Roche-Posay begleitet mich bei jedem Wassersport-Abenteuer. Für die Augen, Nasen und Lippen verwende ich den praktischen Sonnenstick. Mein Motto «Mens sana in corpore sano» – «Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper». Ich bin gerne aktiv und treibe viel Sport, wie etwa Yoga oder mit dem Stand-up-Paddle auf dem See. 50

Diese Reiseziele stehen noch auf meiner Liste Hawaii, Französisch-Polynesien und die Malediven sind alles Reiseziele mit tollen Bedingungen zum Surfen und Wingfoilen.

So starte ich in den Tag Mit einer Tasse Oolong-Grüntee und – wenn möglich – genügend Zeit für einen entspannten Start.


Zwei DROPA Mitarbeiterinnen geben Einblick in ihr Leben. Was bewegt sie, was empfehlen sie?

DROPA EXPERTIN PRIVAT

Marianne Hodel-Diener Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Rogger in Küssnacht Seit zwei Jahren arbeitet Marianne Hodel-Diener als CoBetriebsleiterin in der DROPA Drogerie Rogger in Küssnacht. Die 45-Jährige verbringt ihre Freizeit am liebsten mit ihrer Familie in der Natur.

Deshalb wurde ich Drogistin Ich habe nicht von Anfang an gedacht, dass ich Drogistin werde. Erst nach einer Schnupperlehre war für mich klar, dass dieser Beruf zu mir passt.

Mein Highlight in diesem Jahr Im Frühling habe ich mit meiner Familie eine wunderschöne Wanderung in der Umgebung Rigi–Seebodenalp unternommen. Das gemeinsame Grillieren und der schöne Sonnenuntergang machten den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis. Mein Lieblingsessen Am liebsten lasse ich mich von meinem Mann mit selbst gemachter Pasta verwöhnen.

Meine Lieblingsveloroute Mit dem Gravelbike bin ich gerne rund um den Zugersee unterwegs. Das schätze ich an meinem Beruf Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und schätze die vielen Begegnungen im Alltag. Es ist schön zu sehen, wenn ich Kund*innen mit meinem Wissen weiterhelfen kann.

Das ist mein Lieblingsprodukt aus der DROPA Zu meiner täglichen Pflegeroutine gehört für mich die Clinique Moisture Surge Intense Creme dazu. Sie zieht schnell ein und hat einen angenehmen Duft. 51

So verbringe ich meine Freizeit Ich liebe es, mit meiner Familie draussen in der Natur unterwegs zu sein. Ob mit dem Velo oder beim Wandern: Die Bewegung in der Natur ist für mich der perfekte Ausgleich zum Arbeitsalltag. Texte: Lea Spinatsch


Das 4-Sterne-Superior-Hotel Die Post am Ortler in Südtirol ist ein luxuriöser Ort der Begegnung, des Wohlfühlens und der Gastfreundschaft. Hier trifft Tradition auf Moderne und man nimmt sich Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Wir verlosen einen Gutschein im Wert von CHF 3'000.–.

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Fotos: Helmuth Rier

Wettbewerb

Nach zwei Jahren Planungszeit und insgesamt zwölf Monaten Bauzeit ist das 4-Sterne-SuperiorHotel Die Post am Ortler nun ein Luxushotel für Gäste mit Sinn für Stil. Die Rezeption, neue Luxussuiten, das Restaurant, das neue Ortles Spa³ auf 4'200 Quadratmetern sowie die grosszügige Gartenanlage erstrahlen in neuem Design. Der Ortler – der höchste Berg Südtirols – bleibt dabei stets im Blick. Während Erwachsene im AdultsOnly-Bereich Erholung finden, bietet das Family Spa Kindern Raum für Spiel und Spass. Die Post liegt im Bergdorf Sulden, inmitten des Nationalparks Stilfserjoch – des grössten Nationalparks Italiens. Das Bergdorf gilt als eines der schneesichersten Skigebiete Südtirols und

zählt in den warmen Monaten zu den beliebtesten Wanderregionen. Die Alpinschule bietet vielfältige Angebote für Genusswanderer und erfahrene Alpinisten. Das Hotel ist dafür der ideale Ausgangspunkt. Das können Sie gewinnen Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 3'000.–. Darin inbegriffen sind sechs Nächte für zwei Personen im Doppelzimmer mit Halbpension. Weitere Informationen: hotelpost.it

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Ich bin Kund*in der DROPA in (Ort) Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin, der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

gratuliert Wir gratulieren Cécile Sager, Kundin in der DROPA Drogerie Apotheke Hägendorf, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 06/26. Wir wünschen eine abwechslungsreiche Auszeit im 4-Sterne-Superior-Hotel Steiner in Österreich.


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KREUZWORT Ein gesunder Schlaf ist wichtig! Die Buchstaben in den nummerierten Feldern ergeben das Lösungswort.

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GLEICH GLEICH Eine Katze schläft 12 bis 14 Stunden pro Tag. Das ist mehr als ein Pferd (zwei bis drei Stunden täglich) und weniger als ein Koala (bis zu 22 Stunden täglich). Welche zwei Bilder sind identisch?

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Die Auflösung des Preisrätsels aus der letzten Ausgabe finden Sie unter dropa.ch/kreuzwortraetsel

DROPA Balance Oktober 2026 Erscheint zehnmal im Jahr Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, redaktion@dropa.ch Gesamtauflage: 809'235 (WEMFbeglaubigt, Basis 2025/26) Gesamtleitung: Andrea Hofstetter Mitwirkende: Philipp Meyer, Claudia Horsch, Carola Frei, Lea Spinatsch, Johnny Schuler Bilder: Adobe Stock Druck: AVD Goldach Papier: In der Schweiz auf umweltschonendem FSC-Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt. Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

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Streuung DROPA Balance Die DROPA Balance wird von der Schweizerischen Post offiziell als unadressierte Gratiszeitschrift verteilt. Sie möchten keine Ausgabe mehr erhalten? Dann schicken Sie Ihre vollständigen Adressangaben an marketing@baehlerdropa.ch.

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Super, danke!

Sobald Sie eine probiert haben, wissen Sie, warum so viele Leute auf diese Nüsse stehen — seit zehn Jahren schon

Dank dieser Luzerner Landfrauen verlieren die Nüsse ihre ungünstigen Stoffe. So bleiben ihre Omega–Fett– säuren, Vitamine und Mineralstoffe intakt, und froh rufen die Nüsse jetzt alle: Super, danke! Nach etwa einer Woche verabschieden sich die stoli von den Landfrauen, gehen raus in die Dorf– und Feinkost– läden, raus zu DROPA — zu Ihnen.

Warum so aufwändig? Weil so die Nüsse ihre ungünstigen Stoffe abbauen, also die Protease–Hemmer und den Anti–Nährstoff Phytinsäure. Die machen manche rohen Nüsse schwer im Magen, bringen auch eine unangenehme Bitterkeit in den Mund. Rösten würde helfen — aber das beschädigt ihre Omega–Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Deshalb also so aufwändig. Und natürlich: weil die Nüsse dann einfach wunderbar schmecken, wunderbar bekömmlich sind.

Und jetzt Sie — knacken Sie Brainfood

Sagen wir, eine Baumnuss

2016 ging’s los mit stoli, auch in Ihrer DROPA

Sie beissen zu. Und es knackt. Knackt und knackt. Wie das? Auf der Packung steht: ungeröstet. Aber woher — dieses Knacken? Diese Freude?

Und heute sind sie quer durch die Schweiz erhält– lich. Eine Erfolgsgeschichte — ermöglicht von den Luzerner Landfrauen, ihrer Freude, ihrem Handwerk, ihrem Können und ihrer Sorgfalt.

Ab ins Luzerner Hinterland

stoli–Nüsse gibt’s direkt in Ihrer DROPA

Hier in Willisau treffen sich die Luzerner Landfrauen, sie bearbeiten und veredeln rohe Nüsse. In Hand– arbeit, mit Sorgfalt, in Ruhe. So lassen sie es entste– hen: dieses wahrhafte Genuss– und Knackvergnügen. Durch überliefertes Wissen, in natürlichen Prozessen.

stoli GmbH, Willisau info@stoli.ch — 041 410 62 62 stoli.ch

Text: Trollhauser

Diese Nüsse sind sorgfältig veredelt: von Luzerner Landfrauen, nach natürlichen Verfahren. Für einen gesunden, bekömmlichen und knackigen Nussgenuss — Foto: Fotosolar

Ungesalzen. Gesalzen. Mit dunkler Schokolade, heller. Ahornsirup! Neu: mit Rosmarin und Paprika.


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