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DROPA Balance Mai 2026

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Alles fit im Kopf?

Tipps für ein waches und aktives Gehirn

Möglichst viele gute Jahre

Von der Kunst, lange gesund zu leben

Fleissige Bienchen

Wie Honig, Propolis und Co. das Wohlbefinden unterstützen

In der Schweiz auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt.

EMPFEHLUNG DES MONATS

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Lindert die 5 häufigsten Heuschnupfen-Symptome

Niesen

Juckende Nase

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Verstopfte Nase

Laufende Nase

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Das Gedächtnis

stärken

Kleine Gewohnheiten mit grosser Wirkung

Alles Gute aus dem Bienenstock

Welche Bienenprodukte

Gesundheit und Wohlbefinden fördern

25

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Rendez-vous mit Ann Bachmann

Auf ihrem Lebenshof schenkt Ann Bachmann

Tieren ein stressfreies und liebevolles Zuhause

6 Gesunde Wissenshäppchen

14 Die letzte Zigarette

Egal ob Zigi, Vapes oder Snus – der Verzicht auf nikotinhaltige Produkte lohnt sich jederzeit

19 DROPA Sprechstunde

Eine DROPA Expertin weiss Rat bei regelmässigen Krämpfen in den Beinen

20 Tipps & Trends

Empfehlungen aus Ihrer DROPA

22 Seit 30 Jahren dabei

Sandra Furer arbeitet als Pharma-Assistentin und liebt ihren Job nach wie vor

24 Ambiente

Schöne Extras aus Ihrer DROPA

29 Naturporträt Kamille

Wissenswertes zu einer der bekanntesten Heilpflanzen Europas

31 Beikoststart leicht gemacht

Wenn Babys die Welt des Essens entdecken

34 Trend Longevity

Von der Wissenschaft, die ein langes, gutes Leben erforscht

39 Pflege von Narben

Gute Pflege kann Heilungschancen verbessern

42 Concealer, Puder, Rouge und Co.

Für ein frisches, gepflegtes Make-up benötigt es nicht viele Produkte

50 DROPA Persönlich

Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag

52 DROPA Wettbewerb

53 Rätselspass mit DROPALINO

55 Preisrätsel

Wissenshäppchen

Brunnenkresse

(Nasturtium officinale)

Sie ist eine krautige Pflanze, die bevorzugt in klaren, fliessenden Gewässern gedeiht. Bereits seit der Antike ist sie als Heil- und Würzpflanze bekannt. Bevor im 16. Jahrhundert orientalische Gewürze auf dem Seeweg nach Europa gelangten, spielte die Brunnenkresse neben Knoblauch und Zwiebeln eine bedeutende Rolle in unserer Küche. Ihre dunkelgrünen Blätter besitzen einen scharf-würzigen, leicht pfeffrigen Geschmack und werden bis heute gerne roh in Salaten, Suppen oder auf Broten verwendet. Die Brunnenkresse enthält viel Vitamin C, Eisen und Kalzium. Innerlich wurde sie früher zur Stärkung des Immunsystems und zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt, äusserlich fand sie Anwendung bei der Wundbehandlung.

Licht aus beim Schlafen

Zwischen 1992 und 2017 hat die künstliche Beleuchtung weltweit um fast 50 Prozent zugenommen. Besonders in Grossstädten wird es nachts kaum noch richtig dunkel.

Dabei ist nächtliches Licht im Schlafzimmer nicht nur nervig, sondern auch ungesund: Es kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Schuld daran ist unsere innere Uhr: Sie steuert, wann wir wach sind und wann wir schlafen. Ist es hell, erhalten die Augen entsprechende Signale und das Gehirn bleibt wach und aktiv. Abends das Licht dimmen oder die Vorhänge zuziehen ist nicht nur gemütlich, sondern auch gut für die Gesundheit.

DER ERSTE KUSS

Wir küssen unsere Liebsten zur Begrüssung, zum Abschied oder einfach aus Liebe. Aber wann wurde eigentlich zum ersten Mal geküsst?

Eine Studie der Universität Oxford hat herausgefunden: Den Mund-aufMund-Kuss gibt es schon seit unglaublichen 21,5 Millionen Jahren! Das bedeutet, dass sich vermutlich schon Menschenaffen geküsst haben. Warum wir überhaupt küssen, konnte die neue Studie jedoch nicht abschliessend klären. Hinter einem Kuss könnte ursprünglich das alte «Fellpflege-Prinzip» stecken, ein unbewusster Gesundheits- und Kompatibilitäts-Check, oder er soll einfach Nähe und Bindung herstellen.

STÄRKEN RÜEBLI

DIE SEHKRAFT?

aufgMyth

Ja, Rüebli helfen wirklich! Das enthaltene Betacarotin, eine Vorstufe von Vitamin A, ist für Haut, Schleimhäute und Blut notwendig. Und Vitamin A wirkt sich positiv auf die Nachtsicht aus. Bei einem Mangel kann die Sicht in der Nacht stark eingeschränkt werden. Schon im Mutterleib profitieren Babys von genügend Vitamin A für gesunde Augen.

Blumenkohl: Gemüse mit Geschichte

In der Schweiz werden jedes Jahr 6000 Tonnen Blumenkohl angebaut. Besonders interessant ist, dass wir bei diesem Gemüse die Blüte essen. Damit diese zart bleibt, wird der Blumenkohl geerntet, bevor sich die Knospen öffnen. Damit bleibt er vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt.

WELCHES IST DAS ÄLTESTE LAND DER WELT?

Geht man vom Gründungsjahr aus, wird Ägypten als ältestes Land der Welt gehandelt (ca. 3000 v. Chr.). Geht man nach der ersten Verfassung, ist San Marino führend, diese wurde 1600 geschrieben. San Marino ist ein Zwergstaat in Italien und liegt in den Bergen nahe Rimini und der Adriaküste.

Unser Gehirn muss auch erst mal wach werden

Man wacht auf und fühlt sich müde – auch unserem Gehirn geht es nicht anders. Die Hirnwellen wechseln von langsamen, gleichmässigen Schlafwellen zu schnelleren, flexibleren Wachwellen. Wird man aus einem tiefen und festen Schlaf gerissen, verstärkt sich die sogenannte Schlafträgheit. Schlafforscher*innen empfehlen daher, den Wecker möglichst zu meiden. Wer immer zur gleichen Zeit aufsteht, wacht meist genau dann auf, wenn das Gehirn bereit ist.

Texte: Lea Spinatsch

GEDÄCHTNIS STÄRKEN

Power für das Gehirn

Mit fortschreitendem Alter scheint das Gedächtnis nachzulassen. Diese Erfahrung machen viele Menschen – doch es lässt sich einiges dagegen tun. Denn unser Gehirn bleibt bis ins hohe Alter formbar.

SMARTPHONE UND GEHIRN – FREUNDE ODER FEINDE?

Das Smartphone ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Doch es beeinflusst, wie unser Gehirn arbeitet. Studien zeigen, dass Wissen zunehmend ausgelagert wird: Statt Informationen zu speichern, merken wir uns, wo wir sie finden. Dieser sogenannte Google-Effekt entlastet unser Gehirn zwar kurzfristig, trainiert das Gedächtnis aber weniger. Hinzu kommt Multitasking: Kurze Nachrichten, Social Media und E-Mails unterbrechen ständig unsere Aufmerksamkeit. Unser Gehirn springt zwischen verschiedensten Aufgaben hin und her, konzentriertes Denken fällt schwerer. Bereits die blosse Anwesenheit des Smartphones kann die Leistungsfähigkeit senken.

Tipps für mehr Fokus:

• Push-Nachrichten auf das Nötigste reduzieren.

• Smartphone-freie Zeiten und Zonen festlegen (z.B. im Schlafzimmer, am Esstisch).

• Bewusst Informationen merken, nicht alles sofort nachschlagen.

• Aufgaben nacheinander erledigen statt gleichzeitig.

• Das Smartphone ausser Sichtweite legen, wenn Konzentration gefragt ist.

Alles beginnt mit den Sinnen. Wir hören einen Namen, sehen ein Gesicht oder lesen eine Information. Diese Eindrücke landen zunächst im Kurzzeitgedächtnis, das mit einer Pinnwand vergleichbar ist. Jede Erinnerung wird dort wie ein Notizzettel aufbewahrt. Doch diese Pinnwand ist nicht sehr gross, und so entrümpelt unser Gehirn das Kurzzeitgedächtnis laufend, um Platz für Neues zu schaffen. Wichtige Informationen, auf die wir uns konzentrieren, wandern weiter ins Langzeitgedächtnis, die unwichtigen Informationen werden wieder gelöscht. Das ergibt durchaus Sinn, denn vieles, was wir wahrnehmen, hat keinen Nutzen für uns.

Wie das Gedächtnis funktioniert

Dennoch kommt es vor, dass wir Informationen vergessen, die wir eigentlich noch bräuchten. Ein klassisches Beispiel: Man ist an einer Veranstaltung und lernt dort neue Personen kennen. Alle stellen sich vor und man unterhält sich weiter. Oft ist der Name des Gegenübers schnell wieder aus dem Gedächtnis verschwunden. Das liegt daran, dass man sich zu wenig darauf konzen -

triert hat, den Namen zu verinnerlichen. Wenn man jedoch den Namen der neuen Bekanntschaft mit etwas Persönlichem verbindet – etwa einem Hobby oder einem auffälligen Merkmal –, bleibt er eher hängen. Denn Lernen bedeutet, Verknüpfungen zu schaffen. Im Gehirn passiert dabei Folgendes: Die Nervenzellen bilden bei jeder ankommenden Information neue Verbindungen oder verstärken bereits bestehende. Je häufiger wir etwas wiederholen oder anwenden, desto stabiler wird diese Verbindung. Ähnlich einem Pfad im Wald, der mit jedem Spaziergang fester getreten wird. Wenn wir uns an etwas erinnern, betreten wir also diesen Pfad erneut. Das klappt manchmal mühelos, doch ab und zu braucht es einen kleinen Anstoss.

Warum wir vergessen

Vergesslichkeit ist bis zu einem gewissen Grad ganz normal und auch nötig, um das Gehirn nicht zu überlasten. Wer hat nicht schon den Autoschlüssel im Kühlschrank gefunden oder eine Einkaufsliste zu Hause liegen lassen? Auch das berühmte «Es liegt mir auf der Zunge!» ist meis-

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tens harmlos. Das Gehirn ist ständig mit Reizen beschäftigt: E-Mails, Nachrichten, Termine, Lärm – oft fühlen wir uns regelrecht überflutet. Da kann schon mal etwas untergehen. Logisch, dass Konzentrationsprobleme besonders häufig in stressigen Phasen auftreten. Schlafmangel, Zeitdruck oder emotionale Belastung lassen das Gedächtnis leiden. Multitasking gilt in unserer schnelllebigen Zeit zwar als modern, doch es überfordert das Gehirn oft. Wer gleichzeitig telefoniert und E-Mails liest, kann sich am Ende weniger merken.

Wann sollte man genauer hinschauen?

Besorgniserregend wird Vergesslichkeit erst dann, wenn sie den Alltag deutlich beeinträchtigt. Zum Beispiel, wenn vertraute Abläufe plötzlich schwerfallen: Das bekannte Kuchenrezept gelingt nicht mehr, der Heimweg erscheint plötzlich ungewohnt oder wichtige Termine werden regelmässig vergessen. Auch anhaltende Wortfindungsstörungen oder das häufige Verlegen von Gegenständen an ungewöhnlichen Orten können Warnzeichen und schlimmstenfalls

Vorboten einer neurodegenerativen Erkrankung sein. Wichtig ist: Solche Veränderungen kommen schleichend. Oft bemerken sie zuerst Angehörige oder Freunde. Eine frühzeitige ärztliche Abklärung schafft Klarheit und entlastet.

Demenz und Alzheimer – was steckt dahinter? Demenz ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, bei denen geistige Fähigkeiten nachlassen. Dazu zählen Gedächtnis, Denken, Sprache und Orientierung. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit. Dabei lagern sich bestimmte Eiweissstoffe im Gehirn ab, welche die Kommunikation zwischen den Nervenzellen beeinträchtigen. Nach und nach sterben diese Zellen ab. Betroffen sind zunächst Bereiche, die für Erinnerung zuständig sind, später auch andere Hirnregionen. Die Erkrankung entwickelt sich langsam über Jahre hinweg. Eine genetische Veranlagung kann das Risiko einer Erkrankung zwar erhöhen, ist aber selten alleinige Ursache. Viele weitere Faktoren wie Lebensstil, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Bewegung, soziale Interaktionen und geistige Aktivität spielen ebenfalls eine Rolle.

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Das Gehirn bleibt lernfähig Hier kommt die gute Nachricht: Unser Gehirn ist bis ins hohe Alter formbar. Fachleute sprechen dabei von neuronaler Plastizität. Das bedeutet, dass neue Erfahrungen neue Verbindungen schaffen – unabhängig vom Alter. Wer etwa mit 60 Jahren beginnt, ein Instrument zu lernen, fordert sein Gehirn genauso heraus wie ein Jugendlicher. Auch eine neue Sportart, ein Tanzkurs oder das Lernen einer Fremdsprache wirken wie Fitness für den Kopf. Selbst kleine Veränderungen im Alltag helfen: einen anderen Weg spazieren, mit der nicht dominanten Hand die Zähne putzen oder neue Rezepte ausprobieren.

Bewegung, Schlaf und soziale Kontakte Regelmässige Bewegung verbessert die Durchblutung des Gehirns und unterstützt die Bildung neuer Nervenzellen. Schon ein täglicher Spaziergang kann viel bewirken. Ebenso entscheidend ist guter Schlaf: In der Nacht sortiert das Gehirn Erlebnisse und festigt Erinnerungen. Und nicht zu unterschätzen sind soziale Kontakte. Gespräche, gemeinsames Lachen, Diskussionen oder Spiele in der Gruppe fordern Aufmerksamkeit, Sprache und Emotionen zugleich. Wer sich austauscht, bleibt geistig beweglich. Vergesslichkeit ist menschlich – geistige Aktivität eine Investition. Wer neugierig bleibt, sich bewegt, gut schläft und soziale Nähe pflegt, stärkt Gedächtnis und Konzentration – und erhöht damit die Chance auf lebenslange geistige Gesundheit.

Text & Interview: Irene M. Wrabel

BENUTZEN WIR TATSÄCHLICH NUR 10 PROZENT UNSERES GEHIRNS?

Das ist ein hartnäckiger Mythos, der jedoch definitiv falsch ist. Wir nutzen nicht nur 10 Prozent unseres Gehirns, sondern praktisch alle Bereiche, und zwar je nach Aufgabe unterschiedlich. Selbst im Schlaf ist das Gehirn hochaktiv: Es sortiert Erinnerungen, reguliert Körperfunktionen und verarbeitet Emotionen. Würden 90 Prozent brachliegen, hätten Neurolog*innen wenig zu tun. Kurz gesagt: Unser Gehirn ist kein Gerät im Sparmodus, im Gegenteil – es arbeitet rund um die Uhr auf Hochtouren.

DROPA EXPERTIN

INTERVIEW MIT GERTRUD KLÄY

Apothekerin und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Apotheke Konolfingen

Welche Gesundheitschecks fördern die Gehirngesundheit?

Einfache Gedächtnistests beim Hausarzt können frühe Veränderungen aufzeigen. Neu ist seit 2025 in der Schweiz ein Bluttest verfügbar, der Alzheimer-Biomarker misst. Ebenso wichtig: regelmässig den Blutdruck kontrollieren, denn Werte über 140/90 mm Hg im mittleren Lebensalter schädigen die Hirngefässe. Auch starkes Übergewicht, Diabetes vor dem 70. Lebensjahr und stark erhöhtes HDL-Cholesterin gelten als Risikofaktoren. Hör- und Sehtests verhindern unbehandelte Einschränkungen, die eine Demenzentwicklung begünstigen könnten.

Welche Nahrungsergänzungsmittel unterstützen das Gehirn?

Da gibt es vieles. Ginkgoextrakt kann die Hirndurchblutung sowie Gedächtnis und Konzentration fördern. Bei Vitamin-B12-Mangel verbessert ein Supplement die Gedächtnisleistung. Omega3-Fettsäuren stärken die Nervenzellmembranen und wirken geistiger Ermüdung entgegen, Vitamin D3 kann einen positiven Einfluss auf das Gemüt haben. In der DROPA beraten wir dazu gerne.

Welche einfachen Tipps verbessern die Konzentration?

Fordern Sie Ihr Gehirn mit neuen Sprachen, Hobbys oder Rätseln. Trinken Sie ausreichend Wasser oder Tee, ernähren Sie sich ausgewogen und gesund. Bewegung bringt mehr Sauerstoff ins Gehirn, guter Schlaf sorgt für geistige Frische. Bei zunehmender Vergesslichkeit, Orientierungsproblemen, Verwirrtheit oder sozialem Rückzug sollten Sie dies aber unbedingt ärztlich abklären lassen.

RAUCHSTOPP

Mehr Luft fürs Leben

Rauchen gehört zu den grössten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. In der Schweiz greifen 24 Prozent der über 15-Jährigen zur Zigarette, dabei will jeder Zweite aufhören. Wie gelingt der Abschied von Zigaretten, Vapes oder Snus?

Ob im Ausgang am Wochenende, in Gesellschaft oder nach einem guten Essen – für manche gehört der Griff zum Glimmstängel einfach dazu.

Ist Alkohol im Spiel, merkt man oft gar nicht, wie viele Zigaretten es am Abend eigentlich waren. Andere sehen im Rauchen einen vermeintlichen Stresslöser im Alltag. Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, ist dank jahrzehntelanger Aufklärungsarbeit von Gesundheitsorganisationen, Präventionsstellen und Behörden wohl bekannt – trotzdem nehmen viele die Risiken weiterhin bewusst in Kauf oder verdrängen sie. Dabei sterben laut dem Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz jährlich rund 9'500 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

Doch warum ist das Aufhören so schwer? «Das beim Rauchen aufgenommene Nikotin gelangt direkt ins Gehirn und setzt Dopamin frei – den Botenstoff für Glücksgefühle», erklärt Lorena Heer, dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Apotheke Kölliken. Man fühlt sich wacher, konzentrierter und leistungsfähiger. Doch das gute Gefühl hält nicht lange an, und bald verlangt der Körper Nachschub. «Dabei werden immer mehr Rezeptoren gebildet, wodurch das Rauchverlangen steigt und man letztlich nie genug bekommt», führt die DROPA Expertin aus. Der Hauptanteil der Schadstoffe aus Nikotinprodukten entsteht durch die Verbrennung von Tabak. Im Tabakrauch sind laut

Lungenliga Schweiz über 4'000 verschiedene Einzelsubstanzen enthalten, mindestens 40 davon sind krebserregend für den Menschen. Die Giftstoffe gelangen beim Inhalieren in die Lunge und von dort über das Blut in den ganzen Körper. Dabei steigen Puls und Blutdruck. Häufige Folgen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenkrebs sowie Atemwegserkrankungen.

Vapes, E-Zigaretten und Snus Heutzutage greifen vor allem viele junge Raucherinnen und Raucher zu vermeintlich «gesünderen» und tabakfreien Alternativen wie Vapes oder E-Zigaretten. Besonders bei jungen Menschen sind sie beliebt, weil sie in trendiger Verpackung und in zahlreichen aromatischen Geschmacksrichtungen erhältlich sind. Statt Tabak wird ein Liquid erhitzt, das aus Nikotin, Aromen und Glycerin besteht. «Beim Erhitzen können jedoch toxische Stoffe wie Formaldehyd entstehen. Auch feine Partikel oder Metalle gelangen in die Lunge, die gesundheitliche Risiken bergen», erklärt Heer. Trügerisch ist, dass der fruchtige Dampf den lästigen Tabakgeruch ersetzt und dazu verleitet, schnell zwischendurch einige Züge zu nehmen – was den Nikotinkonsum noch steigert. Ähnlich irreführend

sind tabakhaltige Produkte wie Snus. Die kleinen Beutel aus getrocknetem, gemahlenem Tabak, Salzen und Aromen werden zwischen Oberlippe und Zahnfleisch geklemmt, wo das Nikotin schnell über die Mundschleimhaut ins Gehirn gelangt. Regelmässiger Konsum kann zu Leukoplakien führen, krankhaften Veränderungen der Schleimhaut, die sich zu Krebs entwickeln können. Zudem enthält ein Beutel oft mehr Nikotin als eine einzelne Zigarette. Sie sind daher kein geeignetes Mittel, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Für die Nikotinentwöhnung gibt es keinen Königsweg, jedoch viele verschiedene Möglichkeiten. Besonders zu Beginn ist das Verlangen durch die zusätzlichen Rezeptoren stark. «Bei einem Rauch-Snus-Vape-Stopp kann es hilfreich sein, mit Nikotin-Ersatzprodukten wie Pflaster, Lutschtabletten, Kaugummis oder Sprays die Nikotinmenge langsam zu reduzieren», empfiehlt die Drogistin. Die Ersatzprodukte sollten an die bisherige Nikotinmenge angepasst sein. «Nikotin beeinflusst unter anderem Konzentration, Stoffwechsel und Stressresistenz», erklärt Lorena Heer. Je nach individuellem Rauchgrund können unterstützend pflanzliche, entspannende Mittel, Bitterstoffe zur Anregung des Stoffwechsels und

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Die mit dem Regenbogen

Regulierung des Essverhaltens oder ein stresslindernder Spagyrikspray eingesetzt werden. Welche Mittel passend sind, stimmen die Fachpersonen in der DROPA in einem persönlichen Beratungsgespräch ab.

Aufhören braucht Disziplin und Routine Gerade in stressigen Situationen ist die Versuchung gross. «Manchmal hilft es, eine innere Routine zu entwickeln – Atemtechniken, Entspannungsmeditation oder das bewusste Visualisieren der eigenen Ziele», sagt die DROPA Expertin. Das Abgewöhnen braucht Zeit, lohnt sich aber in jedem Fall. Schon nach wenigen Tagen lassen Symptome wie Atemwegsreizungen nach, und nach einigen Monaten sind sie meist vollständig verschwunden. Auch das Herz profitiert: Ein Jahr nach dem Rauchstopp ist das Risiko für einen Herzinfarkt halb so hoch wie bei Rauchern, nach 15 Jahren liegt es auf dem Niveau von Nichtrauchern. Das Risiko für Lungenkrebs halbiert sich nach etwa zehn Jahren. Wichtig ist dabei: «Dranbleiben und Geduld haben. Erfolge bewusst wahrnehmen, Ziele visualisieren und sich täglich positiv bestärken – das stärkt den Glauben an sich selbst.» Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Auch das eigene Portemonnaie freut es, wenn man die Nikotinsucht reduziert.

WELTNICHTRAUCHERTAG

Am 31. Mai macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich auf die gesundheitlichen Risiken von Rauchen und Nikotinkonsum aufmerksam und rückt die Folgen des Tabakkonsums ins öffentliche Bewusstsein. Das diesjährige Motto lautet: «Unmasking the appeal – countering nicotine and tobacco addiction», zu Deutsch: «Die Attraktivität aufdecken – Nikotin- und Tabakabhängigkeit entgegenwirken». Die WHO möchte damit die gängigen Strategien der Tabak- und Nikotinindustrie sichtbar machen, mit denen insbesondere Jugendliche als Zielgruppe angesprochen werden, darunter unter anderem den Einsatz von Aromen und Zusatzstoffen und täuschendes Produktdesign.

Text: Julia Holleis

HITZEWALLUNGEN? PROSTATAPROBLEME?

Sprechen Sie darüber

Ein offenes Gespräch mit einer Fachperson kann für Betroffene der erste, wichtige Schritt sein, um unangenehme Themen wie Hitzewallungen oder Prostatabeschwerden in den Griff zu bekommen.

Wechseljahre: Heisse Zeiten?

Plötzlich diese aufsteigende Wärme, Schweiss bricht aus. Nachts ist an Schlaf kaum zu denken, das Bettzeug klatschnass … Das kennt fast jede Frau im Alter zwischen 45 und 60 Jahren. Denn Hitzewallungen und Schweissausbrüche gehören zu den verbreitetsten Begleiterscheinungen der hormonellen Umstellung während der Wechseljahre. Die hormonelle Umstellung ist zwar eine ganz natürliche Lebensphase, dennoch erleben viele Betroffene die Beschwerden als Einschränkung ihrer Lebensqualität. Nächtliches Schwitzen raubt ihnen den Schlaf, die kräftezehrenden Hitzewallungen vermindern die Leistungsfähigkeit. Wer um diese natürlichen Prozesse der hormonellen Umstellung weiss, kann «cool» bleiben –und gezielt gegensteuern. In diesem Zusammenhang wurde die Salbeipflanze wiederentdeckt. Ihre schweisshemmende Wirkung ist traditionell überliefert. So lindert Salbei Wärmegefühle und übermässiges Schwitzen. Besonders während der Wechseljahre kann dies vielen Frauen Linderung verschaffen.

Gutartige Prostatavergrösserung

Auch bei Männern kann das Älterwerden mit Beschwerden verbunden sein. Verzögerter Beginn beim Wasserlassen, ein abgeschwächter Harnstrahl, lästiges Nachträufeln, vermehrter

Harndrang in der Nacht: Man(n) leidet darunter, spricht aber nicht gern darüber. Sollte man aber, denn dies sind typische Anzeichen einer gutartigen Prostatavergrösserung, von der fast 50 Prozent aller über 50-jährigen Männer betroffen sind. Auch hier können pflanzliche Arzneimittel Symptome lindern. Extrakte aus Sägepalmenfrüchten hemmen das Wachstum der Prostata und lindern Entzündungen. Dies wirkt bei Beschwerden infolge beginnender Prostatavergrösserung gegen häufigen Harndrang, verzögerten Beginn beim Wasserlassen und Nachträufeln.

Für die Frau: Menosan Salvia, aus frischen Salbeiblättern, hilft bei Beschwerden während der Wechseljahre wie übermässigem Schwitzen und aufsteigenden Wärmegefühlen.

Für den Mann: Prostasan, aus dem Extrakt der Sägepalmenfrüchte, lindert Beschwerden infolge einer beginnenden Prostatavergrösserung wie häufigen Harndrang oder Probleme beim Harnlösen.

Dies sind zugelassene Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilagen. A.Vogel AG, Roggwil TG

MITTELOHRENTZÜNDUNG

Wenn

das Ohr dicht macht

Eine Mittelohrentzündung ist eine Entzündung des Raums hinter dem Trommelfell, des sogenannten Mittelohrs. Sie gehört zu den häufigen Erkrankungen im Kindesalter und tritt meistens im Zusammenhang mit einer Erkältung oder einer Infektion der oberen Atemwege auf. Auch Erwachsene können betroffen sein.

Bei einer Erkältung können die Viren und Bakterien über die Ohrtrompete (eustachische Röhre) vom Nasen-Rachen-Raum ins Mittelohr gelangen. Diese Infektionen führen zu Schwellung und Schleimansammlungen, die nicht mehr richtig abfliessen. Es entsteht ein Druck und das Trommelfell spannt, was zu Schmerzen und Hörverminderung führt. Bei kleinen Kindern sind die Ohrtrompeten noch kurz und unreif, weshalb die Keime öfter ins Mittelohr gelangen.

Typische Symptome sind plötzlich einsetzende, sehr starke Ohrenschmerzen, die als stechend oder pochend beschrieben werden. Viele Betroffene hören schlechter, empfinden ein dumpfes Gefühl im Ohr und fühlen sich insgesamt krank. Besonders bei Kindern treten häufig Fieber, Unruhe und Schlafprobleme auf. In manchen Fällen kann das Trommelfell platzen und Flüssigkeit aus dem Ohr austreten. Das lindert die Schmerzen rasch, sollte aber ärztlich kontrolliert werden, damit sich keine weiteren Infektionen entwickeln.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose erfolgt durch eine ärztliche Untersuchung des Ohres mit einem Otoskop. Damit lässt sich beurteilen, ob das Trommelfell gerötet, vorgewölbt oder unbeweglich ist und ob sich Flüssigkeit im Mittelohr befindet. Je nach Befund wird das weitere Vorgehen festgelegt. In den meisten Fällen heilt eine Mittelohrentzündung innerhalb weniger Tage von selbst ab. Die Behandlung konzentriert sich deshalb zunächst auf die Linderung der Beschwerden. Es werden schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente wie Ibuprofen und Paracetamol eingesetzt. Ibuprofen wirkt zusätzlich entzündungshemmend.

Antibiotika sind nicht immer notwendig. Sie kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn sich der Zustand je nach Alter innert 24 bis 72 Stunden nicht bessert oder bestimmte Risikofaktoren vorliegen. Dieses Vorgehen wird als «Watchful Waiting» bezeichnet, da viele Mittelohrentzündungen durch Viren ausgelöst werden und eine Antibiotika-Therapie keinen Vorteil bringen würde. Eine Nachkontrolle ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Entzündung vollständig abgeklungen ist und sich das Hörvermögen normalisiert hat.

Ein wichtiger Aspekt ist der Umgang mit Schmerzen. Ohrenschmerzen zählen zu den intensivsten Beschwerden im Hals-Nasen-Ohren Bereich. Besonders bei Kindern äussern sie sich durch Weinen, Reizbarkeit oder Schlafstörungen. Eine konsequente Schmerzbehandlung erleich -

tert Ruhe und Schlaf und unterstützt dadurch Erholung und Heilungsprozess.

Auch das Hörvermögen ist während einer Mittelohrentzündung häufig eingeschränkt. Viele Betroffene beschreiben das Gefühl, als sei das Ohr verstopft. Diese Hörminderung ist in der Regel vorübergehend und bildet sich zurück, sobald die Flüssigkeit im Mittelohr abgebaut ist. Hält sie länger an, sollte eine erneute ärztliche Kontrolle erfolgen. Besonders bei Kindern ist dies wichtig, um mögliche Folgen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, da anhaltende Hörprobleme das Sprachverstehen beeinträchtigen können.

Warum Kinder besonders häufig betroffen sind Mittelohrentzündungen treten besonders häufig bei Säuglingen und Kleinkindern auf. Das liegt vor allem an anatomischen Gründen. Die Ohrtrompete ist bei Kindern kürzer, enger und verläuft nahezu waagrecht. Krankheitserreger gelangen dadurch leichter ins Mittelohr, während Flüssigkeit schlechter abfliessen kann. Zudem ist das Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift und kann Krankheitserreger weniger effektiv abwehren.

Kinder erkranken häufiger an Infekten der oberen Atemwege, besonders in den Wintermonaten oder beim Besuch von Krippen und Kindergärten. Jede Erkältung erhöht das Risiko für eine Mittelohrentzündung. Wiederholte Erkrankungen können dazu führen, dass sich länger Flüssigkeit im Mittelohr hält.

Bewährte Hausmittel bei Mittelohrentzündung Viele empfinden Wärme bei Ohrenschmerzen als angenehm, zum Beispiel eine Bettflasche oder ein warmes Kissen auf dem Ohr, das die Durchblutung fördert und Schmerzen lindert. Ein weiteres traditionelles Mittel sind Zwiebelumschläge. Einfach eine Zwiebel feinhacken, in ein Baumwolltuch wickeln und vorsichtig auf das schmerzende Ohr legen. Auch Kaugummi kauen kann helfen, den Druck im Ohr auszugleichen, da sich durch die Kaubewegung die Ohrtrompete öffnet. Wichtig ist dabei, Zugluft zu vermeiden und das Ohr warm zu halten. Besonders bei starken Schmerzen oder Fieber ist eine medizinische Abklärung angebracht.

Wiederkehrende Entzündungen

Tritt eine Mittelohrentzündung immer wieder auf, sollte abgeklärt werden, ob vergrösserte Rachenmandeln oder anatomische Besonderheiten die Ursache sind. In einzelnen Fällen kann auch eine anhaltende Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr eine Rolle spielen. Eine gezielte Vorbeugung ist nur begrenzt möglich. Dennoch können unterstützende Massnahmen helfen. Bei Säuglingen kann ein Verzicht auf den Nuggi sinnvoll sein, da häufiges Saugen den Druck im Ohr beeinflusst. Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung an der frischen Luft und hochwertiger Ernährung unterstützt das Immunsystem dabei, Infekte schneller abzuwehren. Es kann ausserdem in Betracht gezogen werden, Kinder beim Kinderarzt gegen Grippe und Pneumokokken zu impfen. Auch Passivrauchen sollte vermieden werden, da Rauch die Schleimhäute reizt und Entzündungen begünstigt.

Bei Erwachsenen gilt, Erkältungen sorgfältig auszukurieren und dem Körper ausreichend Erholungszeit zu geben. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Ohrenschmerzen sollte frühzeitig ärztlicher Rat eingeholt werden. Eine Mittelohrentzündung ist in der Regel gut behandelbar und heilt meist folgenlos aus. Die DROPA Apotheke vor Ort unterstützt Sie gerne mit Beratung zu Medikamenten und begleitenden Massnahmen im Alltag.

INTERVIEW MIT SABINE STÖLZLE

Apothekerin und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Arbon

Welche Sofortmassnahmen empfehlen Sie Eltern, wenn ihr Kind an einer Mittelohrentzündung leidet?

Wichtig ist die Linderung von Schmerzen und Fieber mit Ibuprofen oder Paracetamol in der altersgerechten Dosierung. Abschwellende Nasentropfen oder Sprays können die Belüftung des Ohrs verbessern und den Druck reduzieren. Wichtig sind auch Ruhe, Zuwendung und ausreichendes Trinken. Auch Wärme, beispielsweise mit einem Kirschkernkissen, kann den Kindern guttun.

Wann ist der Einsatz von Ohrentropfen sinnvoll?

Ohrentropfen helfen bei Entzündungen des äusseren Ohres, erreichen aber das Mittelohr hinter dem Trommelfell nicht. Bei einer Mittelohrentzündung sind sie daher wirkungslos. Bei einem Trommelfellschaden können sie sogar negative Auswirkungen haben.

Warum sollte man bei Mittelohrentzündungen keine Öle ins Ohr träufeln?

Öle können einige Risiken mit sich bringen. Sie schaffen ein warmes, feuchtes Milieu, welches Infektionen begünstigt. Bei einem Loch im Trommelfell können sie ins Mittelohr gelangen und dort Schaden anrichten.

Wann raten Sie zu Antibiotika? Antibiotika werden vom Arzt verordnet. Bei Säuglingen unter sechs Monaten kommen sie standardmässig zum Einsatz, ebenso bei eitrigem Ausfluss und wenn nach zwei bis drei Tagen keine Besserung auftritt. Bei Kindern ab zwei Jahren kann bei mildem Verlauf oft abgewartet werden. Viele Mittelohrentzündungen sind viral bedingt. In diesen Fällen sind Antibiotika wirkungslos.

Text & Interview: Marc Schwitter
DROPA EXPERTIN

DROPA Sprechstunde Krämpfe in den Beinen

Corina Zacherl Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Stäfa

FRAGE: «Nachdem ich Sport gemacht habe oder auf einer längeren Wanderung war, plagen mich abends oft unangenehme Wadenkrämpfe. Was kann ich dagegen tun?»

ANTWORT: Als Soforthilfe-Massnahme empfehle ich das Dehnen der betroffenen Muskulatur. Bei Wadenkrämpfen kann man den Fuss in Richtung des Schienbeins ziehen. Ebenso hilfreich sind langsame Bewegungen oder Massagen, die den Muskel wieder lockern.

Magnesium hilft dabei, den Kalziumfluss in die Muskelzellen zu steuern. Das ist wichtig für die Durchblutung, die Muskelarbeit und die Weiterleitung von Signalen im Nervensystem. Beinkrämpfe können entstehen, wenn dem Körper wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Kalzium oder Natrium fehlen oder wenn man zu wenig getrunken hat. Auch eine Überlastung der Muskeln, eine schlechte Durchblutung oder eine ungünstige Körperhaltung können Krämpfe auslösen. Bei wiederkehrenden Krämpfen können Massagen mit z.B. Arnika-Öl dabei helfen, die Muskeln besser zu durchbluten.

Um Krämpfen vorzubeugen, rate ich dazu, die Muskulatur zu stärken und auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten. Für eine optimale Mineral-

stoff-Versorgung braucht es eine ausgewogene Ernährung mit Gemüse, Nüssen und Vollkornprodukten. Aufwärmübungen vor und Dehnen nach dem Sport unterstützen die Muskeln ebenfalls. Daneben sollten Sportlerinnen und Sportler genügend Regenerationszeit einplanen und die Intensität des Trainings anpassen. Wer Ausdauersport betreibt, sollte auch auf eine Zufuhr an Elektrolyten denken – ganz besonders an heissen Tagen.

Eine Magnesium-Einnahme empfiehlt sich bei Personen, die häufig unter Muskelkrämpfen leiden, Menschen, die regelmässig und intensiv Sport treiben, sowie stark schwitzenden Personen. Generell einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen hat der Körper bei Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Migräne, in der Schwangerschaft und Stillzeit oder im höheren Alter.

Die Einnahme eines Magnesium-Supplements sollte über mehrere Wochen bis Monate erfolgen, speziell bei wiederkehrenden Beschwerden. Magnesium kann am Abend eingenommen werden, da es zur Entspannung beitragen kann. Magnesiumorotat und ganz generell sogenannte organische Magnesiumverbindungen eignen sich dafür besonders gut.

Text: Susanne Hauswirth

TIPPS & Trends

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STECKBRIEF

Besonders dankbar bin ich für: meine Familie und dafür, dass ich gesund bin. Ich schalte am besten ab: bei einem Spaziergang an der frischen Luft oder beim Schwimmen.

Mein Lieblingsort: ein Plätzchen am Thunersee mit Blick auf den Niesen. Ein perfektes Wochenende: ausschlafen und danach Zeit mit meiner Familie verbringen. Am liebsten draussen in der Natur beim Wandern oder Bräteln am See. Ein Traum von mir: wieder mehr zu reisen. Früher war ich oft in Schottland – dorthin würde ich gerne wieder zurück.

«EIN MERCI, das mich jedes Mal freut»

Vor knapp 30 Jahren hat Sandra Furer (4 8) ihre Lehre als Pharma-Assistentin begonnen – und arbeitet heute mit viel Herz und Engagement in der DROPA Drogerie Apotheke Steffisburg. In all den Jahren hat sie viele Veränderungen miterlebt. Die Freude, die Kundschaft kompetent zu beraten, ist aber geblieben.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Tag als Lernende erinnern?

Uii, der ist schon so lange her … Ich weiss noch, dass ich sehr nervös war, weil ich nicht wusste, was alles auf mich zukommen wird. Es war jedoch eine positive Nervosität.

Welche Momente bleiben Ihnen aus all den Jahren besonders in Erinnerung?

Wenn sich Kundinnen und Kunden für meine Beratung bedanken, freut mich das immer noch sehr. Dann spüre ich eine echte Wertschätzung. Auch die Betreuung unserer Stammkundschaft ist sehr besonders: Wir kennen uns gut und fragen manchmal auch nach persönlichen Dingen nach. Das schafft Bindung und Vertrauen.

Wie hat sich Ihr Berufsalltag seit der Lehrzeit verändert?

Eine grosse Veränderung, die mir direkt in den Sinn kommt, ist die Arbeit mit der Schreibmaschine. Schon bei einem kleinen Tippfehler musste man alles neu schreiben. Auch das analoge Bestellwesen war deutlich aufwendiger. Dazumal haben wir Produkte und Medikamente immer aufs Mal eingekauft, und es kamen jeweils riesige

Kisten bei uns im Laden an. Ein riesiger Aufwand. Heutzutage funktioniert das viel einfacher: Bestellungen erfolgen elektronisch und können flexibel angepasst werden.

Haben Sie in all den Jahren nie Langeweile empfunden?

Ganz im Gegenteil. Ich empfinde meinen Berufsalltag als sehr abwechslungsreich und bereichernd. Was mir besonders gefällt, ist, dass ich an meinen Aufgaben wachsen kann. Erst kürzlich habe ich die Ausbildung zur dipl. Betriebskoordinatorin abgeschlossen. Damit habe ich mehr Kompetenzen erworben und kann die Betriebsleitung besser unterstützen.

Welche Rolle spielt die Drogerie Apotheke heute im Vergleich zu früher?

Bei gesundheitlichen Anliegen oder Beschwerden informieren sich viele Kundinnen und Kunden vorab übers Internet. Daher sind professionelle und umfassende Beratungskompetenzen umso mehr gefragt. Dafür nehme ich mir auch sehr gerne Zeit.

Interview: Lea Spinatsch Foto: Gerry Ebner

Bereit für neue berufliche Chancen?

In der Serie «Engagiert. So wie Sie.» zeigen wir die vielfältigen Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten bei der DR. BÄHLER DROPA AG vor. Sind Sie Drogist, dipl. Drogistin HF, Apothekerin oder möchten Sie eine Ausbildung in der Gesundheitsbranche absolvieren? Erfahren Sie mehr zu unseren offenen Stellen auf: baehlerdropa.ch/karriere.

SCHÖNE EXTRAS

1 Hand- und Nagelcreme «Ocean Spa» Tube (60 ml), Duft: Fresh Breeze. CHF 4.90

2 Badeset «Ocean Spa» Duschgel (100 ml) und Badefizzer (50 g), Duft: Fresh Breeze. CHF 7.80

3 Tragtasche mit Necessaire in zwei Sorten «Ciao Bella» (blau gestreift) und «Dolce Vita» (orange gestreift), aus Polyester/ Baumwolle, Masse: 44 cm x 38 cm und 16 cm x 20 cm. CHF 8.90

4 Tablett «Hummer» Masse: 45 cm x 30 cm. CHF 19.90

5 Belleage Rubis Pinzette Limited Edition, in verschiedenen Farben. CHF 32.90

6 Deocreme in zwei Sorten: Orange & Neroli und Limette & Grapefruit, je 40 ml. CHF 12.90

7 Schüssel mit Streifen, spülmaschinengeeignet, Höhe: 9 cm. CHF 29.90

8 Citronella Kerze in vier Sorten, Masse: 7,7 cm x 6,6 cm. CHF 4.90

9 Duftkerze im Glas in zwei Sorten: Salty Sage oder Fresh Vanilla, Masse: 8,2 cm x 9,8 cm. CHF 11.90

10 Topf «Hummer» Dolomit, nicht spülmaschinengeeignet; Masse: 13 cm x 14,5 cm. CHF 12.90

11 Brillenetui aus Polyester in drei Sorten, Masse: 6 cm x 4 cm x 16,5 cm. CHF 6.90

12 Schild «Summer Spritz» in drei Sorten, Masse: 20 cm x 20 cm. CHF 8.90

13 Créceto Balsamessig in zwei Sorten: Maracuja oder Apfel & Birne, je 250 ml. CHF 14.90

14 Glaskaraffe in zwei Sorten (je 1,1 l), Höhe: 25 cm. CHF 8.90

15 Trinkglas in zwei Sorten, Höhe: 10,3 cm. CHF 3.90

16 Früchteteemischung in zwei Sorten: Hello Sunshine (35 g) und Ciao Bella (40 g). Je CHF 9.90

17 Knabberei Kokos-Nussmix mit Banane, 300 g. CHF 11.90

Alle Artikel erhältlich solange Vorrat.

APITHERAPIE

Gesundheit aus dem Bienenstock

Die Apitherapie nutzt die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Bienenprodukten wie Honig, Pollen, Propolis oder Gelée Royale zur Vorbeugung und Linderung von Beschwerden.

Apitherapie ist seit mehreren Tausend Jahren bekannt und entwickelte sich aus Heilpraktiken verschiedener Kulturen. Papyrus-Schriften belegen, dass bereits im alten Ägypten (um 3'000 v. Chr.) Honig zur Wundheilung genutzt wurde. Auch der griechische Arzt Hippokrates (ca. 400 v. Chr.) nutzte Honig und Bienengift gegen Entzündungen und Schmerzen. Honig und weitere Bienenprodukte spielten früh eine wichtige Rolle in der traditionellen chinesischen Medizin sowie im Ayurveda. Im Mittelalter galt Honig als eines der bedeutendsten Heilmittel der Klostermedizin.

Der Begriff «Apitherapie» (aus dem Griechischen: Apis = Biene; Therapeia = Behandlung, Heilung) entstand jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde er vor allem durch den ungarisch-amerikanischen Arzt Dr. Bodog F. Beck, der die medizinische Nutzung von Bienenprodukten wissenschaftlich untersuchte und 1935 veröffentlichte. Heute gilt die Apitherapie als naturheilkundliche Methode der Alternativmedizin, die zur Prävention, Linderung und Behandlung von Beschwerden sowie zur Förderung der Gesundheit eingesetzt wird.

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Propolis

Propolis ist ein harzartiges Sekret aus Pflanzensäften, Wachsen und Harzen, das Bienen zur Abdichtung und Desinfektion ihres Stocks verwenden. Deshalb wird es auch «Bienenkittharz» genannt. Ihm werden antibakterielle, antivirale, antimykotische, entzündungshemmende, wundheilungsfördernde sowie antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. In der Naturheilkunde wird Propolis häufig bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, zur Wundheilung, gegen Entzündungen aller Art sowie zur Unterstützung des Immunsystems eingesetzt. Es ist in unterschiedlichen Darreichungsformen wie zum Beispiel Sprays, Salben, Tinkturen oder Pastillen erhältlich. Da Propolistinkturen ein gewisses Allergierisiko bergen, sollten Menschen mit einer bekannten Insektengiftallergie sowie Schwangere und Stillende darauf verzichten. Zudem kann es zu Wechselwirkungen mit blutverdünnenden Medikamenten kommen. Diese Hinweise gelten nur für Propolistinkturen – der spagyrische Propolis-Spray ist davon nicht betroffen.

Bienenwachs

Bienenwachs ist ein von Bienen produziertes, natürliches Sekret, das dem Bau der Waben dient. Je nach Herkunft und Reinheit unterscheidet es sich in Farbe, Geruch und Konsistenz. Reines Bienenwachs riecht honigartig und ist leicht klebrig. Seit der Antike wird es für Salben, Cremes und Wundauflagen verwendet. In der heutigen Schulmedizin spielt es keine therapeutische Rolle, ist jedoch in der Volksmedizin weiterhin gebräuchlich, etwa bei Gelenkschmerzen oder Verspannungen in Form von Wärmeanwendungen. Dank seiner schützenden Eigenschaften ist Bienenwachs zudem ein wichtiger Bestandteil vieler Kosmetikprodukte. Bienenwachs beeinflusst die Konsistenz von Kosmetikprodukten und wird gerne in Lippenpflegeprodukten mit seinen schützenden und feucht haltenden Eigenschaften eingesetzt.

Gelée Royale

Gelée Royale ist das Drüsensekret der Arbeiterbienen und die ausschliessliche Nahrung der Bienenkönigin. Es wird gerne als «eine der wertvollsten Schätze der Natur» bezeichnet, denn Gelée Royale ist reich an Proteinen, essenziellen Aminosäuren, B-Vitaminen sowie Mineralstoffen und Spurenelementen. Aufgrund der langen Lebensdauer der Königin werden ihm in der Naturheilkunde stärkende und vitalisierende Eigenschaften zugeschrieben. In der Volksheilkunde wird Gelée Royale als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln oder in Trinkampullen eingesetzt, etwa bei Erschöpfung oder Konzentrationsproblemen.

TIPPS ZUM SCHUTZ DER BIENEN

Bienen sind wichtige Bestäuber. Ihr Schutz trägt zur Artenvielfalt und Ernährungssicherheit bei. Deshalb: Es zählt jede Handlung – ohne Bienen kein Essen.

Pflanzen Sie auf Balkonen, Terrassen und in Gärten bienenfreundliche Blumen wie Lavendel, Klee, Sonnenblumen oder Kräuter wie Thymian und Salbei an.

Verzichten Sie auf Pestizide, denn chemische Spritzmittel töten Bienen. Nutzen Sie stattdessen natürliche Alternativen wie Neemöl oder Nützlinge.

Stellen Sie Bienen im Sommer kleine Wasserstellen mit Steinen als Tränke hin.

Bringen Sie geeignete Nisthilfen für Wildbienen an.

Kaufen Sie lokale Honigprodukte und bevorzugen Sie bienenfreundliche Produkte.

Mähen Sie weniger, lassen Sie Wiesen und Grasflächen im Frühjahr und im Sommer wachsen. Blüten sind Bienenfutter.

INTERVIEW MIT RALPH FISCHER

Honig Honig wird seit jeher als Hausmittel genutzt, wobei sich die medizinische Wirkung je nach Sorte unterscheidet. Besonders bekannt ist Manuka-Honig aus Neuseeland und Australien, der einen hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO) mit stark antibakterieller Wirkung aufweist und bei Husten und Halsschmerzen angewendet werden kann. Medizinischer Honig muss hohen Qualitäts- und Reinheitsstandards entsprechen. Seine Wirksamkeit ist wissenschaftlich gut untersucht, insbesondere in der Wundheilung.

Blütenpollen

Blütenpollen entstehen, wenn Bienen beim Sammeln von Nektar Pollen an ihrem Haarkleid aufnehmen und in den Stock bringen. Ein einzelnes Pollenkorn ist mikroskopisch klein. Erst wenn sie sich zusammenballen, entsteht ein rundes bis ovales, goldgelbes bis braunes Kügelchen. Blütenpollen sind richtige Kraftpakete und enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Mineralien und Spurenelemente sowie pflanzliche Proteine. Aufgrund dieser wertvollen Inhaltsstoffe gelten sie als nährstoffreiche und bekömmliche Nahrungsergänzung und werden häufig als «Superfood» bezeichnet. Eingenommen werden die Blütenpollen entweder pur oder als Zutat im Joghurt, Frühstücksmüesli, Smoothie oder Salat.

Text & Interview: Christina Bösiger

Dipl. Drogist HF und Betriebsleiter in der DROPA Drogerie Käch in Hochdorf

Welche Rolle spielt die Beratung bei der Anwendung von Bienenprodukten?

Bienenprodukte wirken je nach Produkt, Qualität und Darreichungsform sehr unterschiedlich. In der DROPA beraten wir fachlich kompetent und helfen unserer Kundschaft dabei, das passende Produkt für den jeweiligen Zweck auszuwählen, und

klären über eine sichere und wirksame Anwendung auf.

Welche besonderen Vorteile und Eigenschaften können Bienenprodukte haben?

Mit Inhaltsstoffen wie Vitaminen, Aminosäuren, Proteinen und Mineralstoffen kann zum Beispiel Gelée Royale das allgemeine Wohlbefinden unterstützen. Es wird auch gerne in kosmetischen Produkten verwendet, weil es eine hydratisierende und revitalisierende Wirkung auf die Haut hat.

Worauf gilt es bei der Anwendung der Produkte besonders zu achten?

Da Bienenprodukte bei Menschen mit Pollen- oder Bienengiftallergien

allergische Reaktionen auslösen können, kläre ich in der Beratung über diese Risiken auf und empfehle bei Bedarf einen Verträglichkeitstest.

Diabetikerinnen und Diabetiker sollten zudem auf den Zuckergehalt achten.

Für welche Personen eignen sich die Produkte nicht?

Nicht geeignet oder nur eingeschränkt geeignet sind Bienenprodukte für Säuglinge und Kleinkinder sowie auf Bienengift allergische Personen. Im Zweifel: zuerst informieren, dann anwenden.

DROPA EXPERTE

Bei uns finden Sie Unterstützung und Hilfe

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ECHTE

KAMILLE

Der Klassiker

Mit ihrem zarten Duft und den goldgelben Blütenköpfchen gehört die Echte Kamille zu den bekanntesten und beliebtesten Heilpflanzen Europas.

Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler und erreicht Wuchshöhen von bis zu 50 cm. Sie ist eine ausgesprochene Lichtliebhaberin und meidet Schatten sowie übermässige Feuchtigkeit. Man findet sie daher vor allem an sonnigen, warmen Standorten wie Wegrändern, Äckern und auf Ödland. Ihr charakteristischer Duft ist vielen Menschen bereits aus der Kindheit vertraut: Bei Unwohlsein und Bauchschmerzen war – und ist – eine Tasse warmer Kamillentee ein bewährtes Mittel zur Linderung der Beschwerden.

Typisches Aussehen

In ihrem äusseren Erscheinungsbild spiegelt sich ihre Wirkung deutlich wider. Die Blätter sind stark reduziert, sodass die Pflanze lichtdurchflutet und gut belüftet bleibt. Betrachtet man die Blätter im Querschnitt, zeigt sich, dass sie eingerollt sind. Die Pflanze reduziert die Blattfläche, damit mehr Licht und Wärme sie umgeben kann. Eine weitere, ganz spezielle Besonderheit ist, dass der gewölbte Blütenboden einen kleinen Lufttropfen enthält. Dieser wirkt wie ein schützendes Polster, das Stösse abfedert und die zahlreichen Einzelblüten von unten her schützt.

Vielseitig einsetzbar

Bei der Betrachtung der Echten Kamille drängen sich Begriffe wie fein, lieblich, sonnig, einhüllend, luftig und schützend auf. Genau diese Qualitäten prägen auch ihre Anwendungsgebiete in der

Pflanzenheilkunde: Innerlich als Tee findet sie Anwendung bei Krämpfen des Verdauungstraktes, entzündlichen Prozessen und gereizten Atemwegen (auch die Inhalation des Tees ist möglich) und wird besonders in der Kinderheilkunde als sanfte und verlässliche Begleiterin geschätzt. Äusserlich kommt sie in Form von Bädern, Spülungen oder Kompressen zum Einsatz, etwa zur Behandlung von Wunden und Ekzemen oder bei Zahnfleischbeschwerden. Aufgepasst: Bei einer allgemeinen Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern ist Vorsicht geboten!

Text: Kurt Altermatt Illustration: Jasmin Huber-Baumann

Blutdruck und Herzrhythmus im Blick

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Warum es sich lohnt, Blutdruck und mögliches Vorhofflimmern regelmässig zu prüfen

Blutdruckprobleme entstehen leise – und oft unbemerkt. Gerade Menschen ab 50 tragen ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen. Beide gehören zu den wichtigsten Auslösern für Schlaganfälle. Wer früh misst, kann früh handeln – und schützt damit aktiv seine Gesundheit.

Besonders gefährlich ist Vorhofflimmern: Die häufigste Herzrhythmusstörung, die das Schlaganfallrisiko um ein Mehrfaches erhöhen kann. Das Tückische daran? Viele Betroffene spüren nichts davon. Genau deshalb lohnt sich die regelmässige Kontrolle zu Hause.

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START VON BEIKOST

Wenn Babys essen lernen

Sobald Babys Interesse am Essen zeigen, beginnt eine spannende Phase: Die Umstellung auf Beikost ist ein grosser Entwicklungsschritt im ersten Lebensjahr. Wichtig ist, dass das Essen positiv erlebt wird – ohne Druck, sondern mit Neugier und Zeit.

Viele Eltern fragen sich, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Laut Petra Näf, dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Reinach, beginnt die «Beikostzeit» in der Regel zwischen dem fünften und siebten Lebensmonat: «In diesem Alter ist das Verdauungssystem meist so weit entwickelt, dass es feste Nahrung verarbeiten kann.» Der oft genannte vierte Monat ist eher früh, entscheidend ist jedoch immer die individuelle Entwicklung des Kindes.

Ob ein Baby bereit für Beikost ist, zeigt sich weniger am Alter als an bestimmten Reifezeichen. «Das Baby kann den Kopf sicher halten, sitzt auf dem Schoss stabiler und wirkt insgesamt aufrechter», sagt Petra Näf. Ein weiteres wichtiges Signal ist, dass der Zungenstossreflex nachlässt. «Die Nahrung wird nicht mehr automatisch aus dem Mund geschoben, sondern bewusst angenommen.» Auch das Interesse am Essen der Erwachsenen gilt als gutes Zeichen. Die Drogistin rät: «Immer wieder anbieten, aber nichts erzwingen.»

Bitte umblättern

Kennenlernen statt satt werden Für einen gelungenen Start mit der Beikost brauchen die Eltern vor allem eines: Geduld. «Beim ersten Versuch klappt selten alles perfekt, das ist ganz normal», erklärt die DROPA Expertin. Besonders gut eignet sich zu Beginn die Mittagsmahlzeit. «Dann hat das Baby bereits seine Frühstücksmahlzeit getrunken und ist nicht ganz so hungrig. Bei grossem Hunger probieren Babys weniger gern Neues aus.» Ihre Empfehlung: vor der Milchmahlzeit mit ein bis zwei Löffeln fein püriertem Gemüsebrei, beispielsweise aus Karotten, starten. «Früchte bitte erst noch zurückhaltend einsetzen, weil sie sehr süss sind. Gibt man sie zu früh, kann es sein, dass das Baby Gemüse später schlechter akzeptiert.»

Rund um die Familie Möchten Sie weitere Infos zu Schwangerschaft und Familie erhalten? Die Website eusifamilie.ch hält viele Tipps und Tricks für Sie parat.

Nach den ersten Löffeln Brei folgt weiterhin die gewohnte Milchmahlzeit. «Am Anfang geht es nicht ums Sattwerden, sondern ums Kennenlernen», erklärt die Drogistin. Die Menge wird schrittweise gesteigert, je nach Appetit des Babys. «Manche Babys essen rasch grössere Portionen, andere brauchen mehr Zeit.» Wenn das Baby etwa 150 Gramm Brei gut isst, bietet man ihm nach dem Brei nur noch Wasser an. Jedes Kind hat dabei sein eigenes Tempo.

Abwechslung nur langsam steigern Für den Start eignen sich mild schmeckende und gut verträgliche Gemüsesorten wie Pastinaken, Karotten oder Kürbis besonders gut. Obst wie Apfel oder Birne empfiehlt die DROPA Expertin frühestens nach rund zwei Wochen. Neue Lebensmittel sollte man immer einzeln einführen. «Babys brauchen keine grosse Variation. Lieber vier bis fünf Tage lang das gleiche Gemüse geben und gut beobachten, wie das Baby darauf reagiert.» Bei gemischten Fertigbreien ist das deutlich schwieriger. «Wenn ein Baby ein Nahrungsmittel nicht verträgt, kann dies zu verschiedenen Symptomen wie etwa trockener Haut, Ekzemen, Wundsein, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung führen.»

Der erste Gemüsebrei lässt sich nach und nach erweitern. «Neben Karotten kann man Kartoffeln hinzufügen, später etwas hochwertiges Beikostöl und dann auch Fleisch», erklärt die Drogistin. Auf Salz, Zucker, Honig oder Geschmacksverstärker sollte man im ersten Lebensjahr konsequent verzichten: Sobald man einmal salzt, akzeptieren Babys ungewürzten Brei oft nicht mehr.

Essen positiv gestalten

Beim Baby-Led-Weaning (BLW) spielt die Sicherheit eine zentrale Rolle. Dabei erhält das Baby gut gekochtes Gemüse, das es selbstständig greifen kann. Es kann selbst wählen, was es ertasten, beschnuppern, betrachten oder essen möchte. Das Spielerische steht dabei im Vordergrund. «Dabei sollte die Konsistenz weich und das Gemüse gut gekocht sein, sodass es im Mund fast zergeht», betont Petra Näf. «Es ist wichtig, dass die Eltern für Sicherheit sorgen und das Baby beim Essen nicht allein lassen. Bei ihm bleiben, beobachten und bestenfalls selbst mitessen.»

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Lebensmittel, die eine erhöhte Verschluckungsgefahr bergen, wie ganze Nüsse, Weintrauben, harte Rohkost, Würstchen, Käsewürfel, klebrige Süssigkeiten oder stark verarbeitete Produkte, sollte man unbedingt vermeiden. Auch rohe tierische Produkte sind im ersten Lebensjahr tabu. Milchprodukte wie Joghurt oder Käse empfiehlt Petra Näf erst ab etwa 13 Monaten. Kleine Mengen Joghurt, beispielsweise im Brei, sind jedoch möglich.

TippsEin entspannter Start mit der Beikost gelingt am besten, wenn Eltern sich und ihrem Baby Zeit geben. Ein ruhiger Essplatz und gemeinsames Essen sind hilfreich, denn Babys lernen viel durch Zuschauen. Sie sollten deshalb aktiv am Familienessen teilnehmen. Die Zwei-Löffel-Methode fördert die Selbstständigkeit: Das Baby hält einen Löffel selbst, während es mit dem anderen gefüttert wird. Wenn das Baby den Löffel nicht mehr hergibt, möchte es oft selbst essen. Für den Start reichen schon einige wenige Utensilien: Pfanne, Pürierstab, Hochstuhl, weiche Löffel und ein Lätzchen. Spezialgeräte sind nicht nötig. Unterstützung aus dem Umfeld, etwa durch Grosseltern, kann zusätzlich entlasten.

Nach dem Stillen

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Text: Tanja Frei

LONGEVITY Länger und besser leben

Das medizinische Konzept Longevity (Langlebigkeit) rückt den Lebensstil in den Mittelpunkt und erforscht, wie Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange erhalten bleiben können.

Longevity ist derzeit in aller Munde. Bücher, Podcasts, Studien und Produkte greifen das Thema auf – und der Hype hat längst auch die Schweiz erreicht. «Longevity» wird auf Deutsch gerne mit «Langlebigkeit» übersetzt, doch die Übersetzung beschreibt das Konzept nicht ganz präzise. Es geht nicht darum, das Leben um jeden Preis zu verlängern, sondern darum, wie lange Menschen gesund bleiben und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von «Healthspan» – also von der Zeitspanne, in der Menschen körperlich, geistig und sozial gesund und aktiv bleiben. Entscheidend ist dabei weniger ein einzelner Faktor als das Zusammenspiel von Biologie, Umwelt und Verhalten über den gesamten Lebensverlauf hinweg.

Zwar beeinflussen genetische Voraussetzungen, wie anfällig ein Mensch für bestimmte Krankheiten ist. Doch Forschungsergebnisse zeigen seit Jahren: Der grössere Hebel liegt im Lebensstil – also in Dingen, die wir täglich beeinflussen können. Ernährung, Bewegung, Schlaf, der Umgang mit Stress und soziale Beziehungen prägen Alterungsprozesse stärker, als lange angenommen wurde. Longevity beginnt deshalb nicht erst im hohen Alter, sondern im Alltag – oft schon Jahrzehnte früher.

Ernährung: Qualität statt Verzicht Ein zentraler Schlüssel für gesundes Altern liegt in der Ernährung. Eine pflanzenbetonte Kost mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und gesunden Fetten kann Entzündungsprozesse im Körper reduzieren. Gleichzeitig spielen Mass und Regelmässigkeit eine wichtige Rolle. Ein

hoher Zucker- und Alkoholkonsum belastet den Stoffwechsel und kann zu chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden führen, welche die Lebensqualität im Alter deutlich beeinträchtigen können.

Entscheidend ist dabei weniger eine einzelne Ernährungsform als vielmehr das langfristige Muster. Longevity bedeutet nicht strikten Verzicht, sondern bewusste Entscheidungen, die sich über Jahre hinweg in den Alltag integrieren lassen. Gemeint sind einfache, wiederkehrende Entscheidungen – etwa was regelmässig auf dem Teller liegt und was eher die Ausnahme bleibt. Gerade diese Konstanz wirkt sich langfristig positiv auf die Gesundheit aus.

Bewegung: Ein Leben lang aktiv bleiben Zwar wird mit dem Begriff «Anti-Aging» vieles beworben – von Cremes bis zu Nahrungsergänzungsmitteln. Doch eine Erkenntnis gilt seit Jahren als gut belegt: Das wirksamste Anti-AgingProgramm ist regelmässige Bewegung. Sie stärkt Herz und Kreislauf, erhält Muskelmasse und Knochendichte und unterstützt die geistige Leistungsfähigkeit. Auch Sport spielt dabei eine wichtige Rolle – vor allem dann, wenn er regelmässig ausgeübt und an die eigenen Möglichkeiten angepasst ist. Bereits moderate körperliche Aktivitäten wie zügiges Gehen, Velofahren, Schwimmen oder Gartenarbeit zeigen messbare Effekte. Besonders wirksam ist Bewegung, wenn sie Teil des Alltags wird.

Soziale Beziehungen: Der unterschätzte Faktor Lange gesund zu leben, hat auch mit anderen Menschen zu tun. Wer stabile und verlässliche

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Beziehungen pflegt, ist seelisch oft ausgeglichener und bleibt auch körperlich länger gesund. Gespräche, Nähe und das Gefühl, dazuzugehören oder gebraucht zu werden, wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Umgekehrt kann anhaltende Einsamkeit belasten – ähnlich wie Bewegungsmangel oder eine unausgewogene Ernährung.

Hilfreich sind dabei oft einfache, verbindliche Aktivitäten: ein Kochkurs in der Gruppe, regelmässige Spaziergänge, Kaffeetreffen oder Vereinsaktivitäten. Sie schaffen Begegnungen und geben dem Alltag Struktur.

Schlaf: Regeneration braucht Zeit

Im Schlaf kommt der Körper zur Ruhe. Er nutzt diese Zeit, um sich zu erholen und Kraft zu sammeln. Das Immunsystem wird gestärkt, und das Gehirn verarbeitet, was tagsüber passiert ist. Wer über längere Zeit zu wenig schläft, merkt das oft deutlich – an der Belastbarkeit, der Konzentration oder dem allgemeinen Wohlbefinden. Und auf Dauer leidet auch die Gesundheit. Umso wichtiger ist es, dem Schlaf ausreichend Raum zu geben: mit regelmässigen Schlafzeiten, genügend Erholung und einem bewussten Umgang mit digitalen Medien.

Die innere Balance finden

Anhaltender Stress belastet nicht nur die Psyche, sondern wirkt sich auch auf den Körper aus. Wer über längere Zeit unter Druck steht, merkt das oft durch Erschöpfung oder eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten. Auch Alterungsprozesse können dadurch beschleunigt werden. Longevity bedeutet deshalb auch, mit Belastungen bewusst umzugehen. Dazu gehören Pausen, realistische Prioritäten, Unterstützung aus dem Umfeld und Zeiten, in denen Ausgleich möglich ist.

Gesundes Altern lebt letztlich von genau diesem Gleichgewicht. Wenn Phasen der Anspannung und der Erholung einander abwechseln, entsteht über die Jahre hinweg Stabilität. Genau darin liegt ein zentraler Gedanke der Longevity: nicht nur lange, sondern gut zu leben.

Text & Interview: Ismail Osman

INTERVIEW MIT PROF. DR. MED. HEIKE BISCHOFF-FERRARI

Professorin für Altersmedizin an der Universität Basel und der Universitären Altersmedizin Felix Platter Basel; Direktorin des Schweizer Campus für gesunde Langlebigkeit

Wie würden Sie den aktuellen Stand der Langlebigkeitsforschung einordnen?

Die zentrale Erkenntnis ist, dass wir den biologischen Alterungsprozess heute erstmals direkt messen können. Mit modernen molekularen Methoden lässt sich im Blut beobachten, wie sich Lebensstilfaktoren wie Bewegung oder Ernährung auf das Altern auswirken. Das erklärt, warum ein gesunder Lebensstil das Risiko für sehr unterschiedliche chronische Erkrankungen senken kann: Er verlangsamt den biologischen Alterungsprozess.

Was ist entscheidender für gesundes Altern: Gene oder Lebensstil?

Unsere Gene bestimmen nur zu einem kleinen Teil, wie alt wir werden. Der deutlich grössere Einfluss liegt im Lebensstil. Bewegung, Ernährung oder Stress können genetische Risiken abschwächen oder verstärken. Genau hier liegt auch unsere Möglichkeit, selbst etwas zu beeinflussen.

Was halten Sie von Methoden wie Intervallfasten oder Kalorienrestriktion?

Studien zeigen, dass eine moderate Kalorienreduktion positive Effekte auf Stoffwechsel, Entzündung und den biologischen Alterungsprozess haben kann. Intervallfasten kann eine Möglichkeit sein, weniger Kalorien aufzunehmen – entscheidend ist aber, dass man sich dabei wohl und leistungsfähig fühlt und insgesamt ausgewogen isst.

Wie wichtig sind Nahrungsergänzungsmittel?

Für viele Supplemente fehlt bislang eine solide wissenschaftliche Grundlage. Gute Evidenz gibt es hingegen für Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren.

Die zwei grossen Studien «Vital» und «Do-Health» zeigen, dass sie bei gesunden Menschen ab 50 Jahren unter anderem das Risiko für bestimmte Erkrankungen senken können. Dabei wurde für Vitamin D eine Dosierung von 2000 IE am Tag und für Omega-3 ein Gramm am Tag untersucht. Höhere Dosierungen sind nicht empfohlen.

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PFLEGE VON NARBEN

Spuren auf der Haut

Narben sind mehr als sichtbare Hautveränderungen. Sie zeigen, wie der Körper heilt. Eine frühzeitige Pflege kann

ihr Erscheinungsbild deutlich verbessern. Im besten Fall bleibt am Ende nur eine hauchdünne Linie zurück.

Ob nach einer Verletzung, einer Operation, einem Unfall oder als Folge von Akne: Narben entstehen, wenn die Haut bis zur zweiten Hautschicht – der Dermis – verletzt wird. Sie sind kein Fehler des Körpers, sondern ein Zeichen seiner Reparaturfähigkeit. Denn Narben sind Teil eines komplexen biologischen Prozesses, mit dem die Haut ihre Schutzfunktion wiederherstellt. Die Wundheilung der Haut verläuft dabei in mehreren Phasen. Unmittelbar nach einer Verletzung schliesst der Körper die Wunde, stoppt Blutungen und setzt das Immunsystem in Gang. Im Zuge der Wundheilung bildet sich sogenanntes Ersatzgewebe, das vor allem aus Kollagenfasern besteht – einem Eiweiss, das im menschlichen Bindegewebe vorkommt. Dieses Gewebe ist nicht mit gesunder Haut zu vergleichen. Denn Narben verfügen weder über Haare noch über Schweiss- oder Talgdrüsen. Da zudem die für die Pigmentierung verantwort-

lichen Melanozyten zunächst fehlen, sind Narben meist heller als die umliegende Haut und heben sich sichtbar von ihr ab. Sie entstehen meist aus Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen, operativen Eingriffen oder entzündlichen Hauterkrankungen. Auch genetische Faktoren, das Alter der Haut und die Körperstelle spielen eine Rolle. So neigt die Haut beispielsweise im Brust- und Schulterbereich eher zu auffälligen Narben als etwa an den Beinen. Frische Narben sind oft gerötet oder leicht geschwollen, da die Durchblutung erhöht ist und die Heilung auf Hochtouren läuft. Mit fortschreitender Reifung können sie verblassen und heller werden. So erscheinen manche Narben weisslich, andere hingegen dunkler als die umliegende Haut. Letzteres tritt besonders dann auf, wenn es zu einer Überpigmentierung kommt, beispielsweise durch Sonneneinstrahlung auf ungeschützte Haut. Bitte umblättern

Gut geschützt

Die Vorteile des DermaPlast effect SilikonNarbenpflasters sind der UV-Schutz 50+, die Repositionierbarkeit und mehrfache Anwendung. Durch die Silikonhaftschicht lassen sich die Pflaster schmerzarm entfernen. Sie sind in zwei unterschiedlichen Grössen erhältlich.

Pflege von Narben nach Wundverschluss

Das Bepanthen Derma Narben-Gel mit Massage-Roller dient zur Anwendung auf geschlossenen Narben, spendet Feuchtigkeit und schützt die neu gebildete Haut vor dem Austrocknen. Es eignet sich auch für ältere Narben, solange diese noch rot und erhaben sind.

Hohe Wirkstoffkonzentration

Die Louis Widmer Proderm Augencreme pflegt, befeuchtet und schützt mit der hochdosierten Wirkstoffkonzentration das Hautgewebe und spendet intensive Feuchtigkeit. Eignet sich für besonders empfindliche sowie strapazierte Hautpartien und kann auch zur Pflege von Narben verwendet werden.

Heilung braucht Geduld

Eine gezielte Pflege kann den Heilungsverlauf positiv beeinflussen. Entscheidend ist dabei der richtige Zeitpunkt. Bei einer frischen, offenen Wunde ist die Reinigung zentral. Die Wunde sollte sauber gehalten und vor Keimen geschützt werden, um Infektionen und Entzündungen zu vermeiden. Auch Gelkompressen oder spezielle Wundauflagen eignen sich, um die Wundheilung zu unterstützen. Pflegeprodukte sollten nur angewendet werden, wenn sie ausdrücklich für offene Wunden geeignet sind. Sobald die Wunde geschlossen ist, beginnt die frühe Phase der Narbenpflege. Jetzt geht es darum, die Haut geschmeidig zu halten und die Regeneration zu unterstützen. Leichte und allgemein gut verträgliche Produkte können helfen, Spannungsgefühle zu reduzieren und die Hautelastizität zu fördern. Wirk- und Inhaltsstoffe wie Silikone, Dexpanthenol, Heparin und feuchtigkeitsspendende Öle halten das Gewebe feucht und elastisch und helfen, überschiessendes Wachstum zu hemmen. Wichtig ist, dass die Narbe nicht aufgekratzt oder durch scheuernde Kleidung gereizt wird.

In der Phase der reifenden Narbe, die sich über Monate ziehen kann, gewinnt die gezielte Pflege weiter an Bedeutung. Silikongels haben sich bewährt, um Rötungen zu mindern und das Narbenbild zu verbessern. Auch mit sanften Kreisbewegungen durchgeführte Gleitmassagen können bei vollständig verheilter Haut sinnvoll sein, da sie die Durchblutung fördern und das Gewebe geschmeidiger machen. Wie oft massiert wird, richtet sich nach der Empfindlichkeit der Haut und ist individuell. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiss sowie vitaminreichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse oder Fisch bringt die Heilung in Schwung. Auf körperliche Belastung und Sport sollte in den ersten Wochen jedoch verzichtet werden, da das Gewebe noch empfindlich ist. Nikotin und Alkohol können die Durchblutung beeinträchtigen, weshalb deren Konsum möglichst reduziert werden soll.

Schutz und Pflege im Alltag

Bei der Narbenpflege kommen Salben, Cremes, Gels und Pflaster zum Einsatz. Reichhaltige Salben eignen sich besonders für frische oder trockene Narben. Cremes mit einem ausgewoge-

nen Wasser-Öl-Verhältnis sind angenehm in der Anwendung und eignen sich bei normaler bis trockener Haut. Gels haben eine kühlende Wirkung und werden gerade in der Anfangszeit als wohltuend empfunden. Wer auf antioxidative, feuchtigkeitsspendende und regenerationsfördernde Inhaltsstoffe setzt, fährt meist am besten. Dazu zählen Vitamine wie C und E zur Unterstützung der Kollagenbildung und zur Milderung von Pigmentveränderungen sowie Urea, Panthenol und Aloe Vera, die die Haut beruhigen, hydratisieren und die Hautschutzbarriere stärken. Ganz wichtig ist der UV-Schutz – ein fester Bestandteil jeder Hautpflegeroutine, das ganze Jahr über.

Besonders helle Narben reagieren schnell mit Pigmentveränderungen. Ein konsequenter Schutz vor UV-Strahlen ist entscheidend, um dauerhafte Verfärbungen zu vermeiden. Bei stark wuchernden oder sehr verhärteten Narben lohnt sich eine Abklärung beim Dermatologen – oft ist eine gezielte Behandlung notwendig, um das Narbenbild zu verbessern. Alle Narben haben jedoch eines gemeinsam: Sie brauchen Geduld. Sie entwickeln sich über Wochen und Monate, heilen Schritt für Schritt und verändern ihr Aussehen.

INTERVIEW MIT ALBANA BEKAJ-MUSA

Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Urdorf

Welche Inhaltsstoffe haben sich in der Narbenpflege bewährt? Ich kann Silikongels empfehlen. Sie versorgen das Gewebe mit Feuchtigkeit, halten es weich und tragen zu einem gleichmässigeren Narbenbild bei. Kollagen und Hyaluronsäure

Mit fachgerechter Pflege lässt sich das Narbenbild zwar positiv beeinflussen, vollständig verschwinden sie aber in den seltensten Fällen.

Text & Interview: Andrea Decker

Richtig abdecken

Wer Narben kaschieren möchte, ist mit kosmetischen Tricks gut beraten. Wichtig dabei ist, dass sogenannte Camouflage-Produkte nur auf vollständig verheilten Narben angewendet werden, also keinesfalls auf noch frischen Wunden. Camouflage-Make-ups sind stark deckend und halten lange. Meist sind sie wasser- und wischfest und eignen sich daher auch für den Alltag. Farbkorrigierende Concealer können zusätzlich helfen, Rötungen oder dunkle Pigmentierungen auszugleichen. Grün neutralisiert Rottöne der Haut, während apricot- oder orangefarbene Nuancen dunklen Verfärbungen entgegenwirken. Für ein natürliches Ergebnis wird das Produkt sanft eingeklopft und anschliessend mit einem Puder fixiert. Auch hier gilt: Die Haut sollte immer vor der Sonne geschützt sein.

helfen, eingefallenes Narbengewebe aufzubauen. Ergänzend unterstützen pflanzliche Substanzen wie Ringelblume die Wundheilung sowie pflegende Öle, etwa Aprikosenkernöl.

Ab wann darf eine Narbe massiert werden?

Bei Operationsnarben geben Ärztin oder Arzt den Zeitpunkt vor. Grundsätzlich gilt: Die Wunde muss vollständig geschlossen und es dürfen keine Fäden mehr vorhanden sein. Je früher gepflegt wird, desto besser lässt sich das Gewebe beeinflussen. Entscheidend ist, dranzubleiben und die Narbe etwa dreimal täglich einzucremen und zu massieren.

Kann man die Narbenbildung aktiv beeinflussen oder ist sie genetisch bedingt?

Beides. Ein Teil der Narbenbildung ist den Genen geschuldet. Gleichzeitig lässt sich das Narbenbild durch einen gesunden Lebensstil und eine gezielte Pflege positiv beeinflussen.

Welche Fehler beobachten Sie bei der Narbenpflege am häufigsten?

Oft werden schnelle Ergebnisse erwartet, dabei braucht Narbenheilung Geduld. Obwohl die Motivation zu Beginn gross ist, lässt sie mit der Zeit nach. Das betrifft sowohl die regelmässige Pflege als auch den unerlässlichen UV-Schutz.

DROPA EXPERTIN

DIE RICHTIGE AUSWAHL

Ein natürliches Make-up muss weder aufwendig noch kompliziert sein. Entscheidend ist die richtige Auswahl an Produkten – abgestimmt auf Hauttyp und Teint.

Die Basis: Gepflegte Haut

Grundlage für jedes Make-up ist eine passende Gesichtspflege. Reinigung, Pflege und Sonnen

Concealer: Kleiner Helfer mit grosser Wirkung Für den schnellen Frischekick sorgt der Concealer (Abdeckstift). Er kaschiert Augenringe, Unebenheiten oder Rötungen und lässt die Augen sofort wacher wirken – für die DROPA Expertin ist er unverzichtbar: «Unter den Augen darf der Ton gerne eine Nuance heller sein, zum Abdecken sollte er dem Hautton entsprechen.» Am besten wird er mit einem Pinsel aufgetragen und anschliessend abgepudert.

Mineralpuder: Ebenmässiger Teint Als nächster Schritt gleicht Puder den Teint aus. «Mineralpuder bietet gute Deckkraft, ohne die Poren zu verstopfen, und sorgt für ein ruhiges Hautbild mit leichtem Glow», erklärt Nadja Thürlemann. Sie empfiehlt Produkte, die ohne künstliche Duft- oder Konservierungsstoffe auskommen. Diese eignen sich auch für sensible oder reife Haut. Aufgetragen wird der Puder mit dem Pinsel in kreisenden Bewegungen.

Rouge: Mehr Ausstrahlung in Sekunden

Rouge bringt Leben ins Gesicht. Dazu gibt es verschiedene Texturen: Puder eignet sich für jeden Hauttyp, während Creme eher zu trockener und Gel eher zu fettiger Haut passt. Die Farbe richtet sich nach dem Hautunterton: Roséund Malvetöne bei kühlem, Pfirsich-, Beeren- oder Korallfarben bei warmem Unterton. Die Drogistin ergänzt: «Rouge wird auf dem Wangenknochen aufgetragen – bei schmalem Gesicht horizontal, bei breitem eher steil.»

Lippenstift oder Gloss: Frischer Akzent

Ein Lippenprodukt belebt und vollendet den Look. «Helle, leicht schimmernde Farben in Nude- oder Rosétönen sind alltagstauglich», findet Nadja Thürlemann. Moderne Lippenstifte enthalten pflegende Inhaltsstoffe wie Sheabutter oder Hyaluronsäure und trocknen die Lippen weniger aus. Für mehr Halt gibt man Lipliner auf Kontur und gesamte Fläche und trägt danach den Lippenstift auf. Alternativ sorgt ein Gloss für Frische und Glanz, solo oder über dem Lippenstift.

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Mascara: Der letzte Make-up-Schritt

Je nach Wimpern und gewünschtem Effekt unterscheiden sich Bürstenform und Textur. Gebogene Bürsten geben Schwung, kleine Bürsten sind praktisch bei tiefsitzenden Augen. «Die Mascara am besten in kräftigen Bewegungen von unten nach oben auftragen und zu viele Schichten vermeiden, weil es sonst sehr klumpig wirkt», so die DROPA Expertin. Für den Alltag empfiehlt sie braune Mascara, da sie weicher wirkt als schwarze.

Text: Andrea Klemenz

Brauenstift: Rahmen fürs Gesicht

Auch die Augenbrauen tragen viel zu einem gepflegten Eindruck bei: Sie geben dem Gesicht Kontur. Der Farbton sollte zu den Brauen passen – lieber etwas heller als zu dunkel. Bei sehr feinen, hellen Brauen gilt: Weniger ist oft mehr. «Die Brauen werden gebürstet, sanft nachgezogen, nochmals gebürstet und bei Bedarf mit transparentem Gel fixiert», empfiehlt Nadja Thürlemann.

Schminkberatung in der DROPA

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RENDEZVOUS

STECKBRIEF

Alter: 44 Jahre

Wohnort: Hüntwangen

Worte, die den Lebenshof beschreiben: fürsorglich, respektvoll, empathisch und ethisch

Mein Lebensmotto: Wenn man für etwas brennt, sollte man dranbleiben und es umsetzen.

Besonders dankbar bin ich für: alle, die mich unterstützen, vor allem für meinen Partner und die freiwilligen Helferinnen und Helfer.

Ein zweites Leben für Tiere

Auf ihrem Lebenshof in Hüntwangen ermöglicht Ann Bachmann Tieren, die aus der Massentierhaltung kommen oder vernachlässigt wurden, ein stressfreies, liebevolles Zuhause. Hier dürfen sie den Rest ihres Lebens geniessen und einfach sein.

Was ist die Philosophie hinter dem Lebenshof?

Die Tiere, die wir bei uns aufnehmen, sollen artgerecht leben und ihren natürlichen Bedürfnissen nachgehen. Wir halten sie in Gruppen mit geeigneter Zusammenstellung, bieten Bewegungsfreiheit und Beschäftigungsmöglichkeiten. Viele kommen aus der Massentierhaltung und wären geschlachtet worden. Auf dem Hof sollen sie ihr Leben geniessen und keinem Zweck mehr dienen müssen. Mir ist wichtig, dass wir Aufklärungsarbeit für die Bedürfnisse der Tiere leisten, deshalb bieten wir auch Führungen an.

Was hat Sie dazu bewogen, den Lebenshof zu gründen?

Ich wusste schon als Kind, dass ich den Tieren helfen möchte. Später, als ich in einem Tierheim arbeitete, habe ich Tiere mit nach Hause genommen, die keinen Platz fanden: Hühner, Meerschweinchen und Kaninchen. Damals hatten wir ein Haus mit Garten. Vor 14 Jahren bot sich dann die Gelegenheit, diesen Hof zu mieten. Das eröffnete vom Platz her ganz andere Möglichkeiten.

Wie ist der Name «Lebenshof TierMensch» entstanden?

Wir haben uns bewusst gegen Gnadenhof entschieden. Bei uns geht es um ein schönes neues Leben für Tiere. Was vorher war, spielt keine Rolle. Unser Slogan lautet auch «Ein zweites Leben im Glück für

Tiere». Und natürlich spielt auf unserem Hof die Begegnung zwischen Tier und Mensch eine Rolle.

Wie werden Sie den verschiedenen tierischen Bedürfnissen auf dem Hof gerecht?

Weiterbildung ist mir sehr wichtig. Wenn ich etwas mache, will ich es richtig machen. Nach meiner Ausbildung zur Tierpflegerin habe ich später noch die Landwirtschaftsschule abgeschlossen. Da habe ich mehr über Nutztiere wie Rinder, Ziegen oder Hühner gelernt. Zum Beispiel über die Klauenpflege oder spezifische Krankheiten.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Um 7 Uhr morgens beginnen wir mit der Fütterung der Tiere. Die Schweine sind zuerst an der Reihe, sobald sie uns hören, rufen sie nach Futter. Wenn alle Tiere versorgt sind, reinigen und putzen wir den Hof, dabei werden wir auch von Freiwilligen unterstützt. Bei solchen Routinearbeiten ist es wichtig, die Tiere zu beobachten, um festzustellen, wenn es einem Tier nicht gut geht oder es nicht richtig frisst. Am Nachmittag finden meistens Führungen statt, wir gehen einkaufen, machen Reparaturen oder Tierarztbesuche. Am Abend kommt dann die zweite Fütterungsrunde.

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Wie finden Ihre Schützlinge zu Ihnen auf den Hof?

Das ist sehr unterschiedlich. Kleintiere wie Meerschweinchen oder Kaninchen kommen häufig von privaten Personen oder von Züchtern, die die Tiere nicht mehr wollen. Zum Beispiel, weil sie nicht schön genug sind. Manchmal werden sie ihnen auch wegen schlechter Haltung vom Veterinäramt weggenommen. Es gibt aber auch Landwirte, die uns direkt anfragen, weil sie einen besonderen Bezug zu einem Tier haben. So ist das Schwein Emma zu uns gekommen. Sie hat dem Bauern fünf Jahre lang kleine Säuli geschenkt, mit denen er Geld verdienen konnte. Er wollte ihr bei uns auf dem Hof noch ein schönes Leben ermöglichen.

Wie entscheiden Sie, welche Tiere aufgenommen werden und welche nicht?

Ich achte darauf, ob ein Tier in die bestehende Gruppe passt, damit es den Tieren, die bereits bei uns sind, weiterhin gut geht. Unser Ziel ist es also nicht, möglichst viele Tiere aufzunehmen, denn dann könnten wir ihnen keine guten Bedingungen mehr bieten.

Welche Veränderungen beobachten Sie bei den Tieren, wenn sie einige Zeit auf dem Lebenshof sind?

Die grösste Veränderung spüren wir beim Stresslevel. Praktisch alle Tiere sind zu Beginn sehr gestresst und zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Eine

Stute hat sich zum Beispiel immer um sich selbst gedreht, wenn sie gestresst war, obwohl sie gar nicht mehr in einer Box eingepfercht war. Mittlerweile ist sie tiefenentspannt. Viele Tiere sind zu Beginn auch sehr zurückhaltend, weil sie Menschen entweder gar nicht kennen oder schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht haben. Um dem entgegenzuwirken, sind Fürsorge und Routinen sehr wichtig.

Wie beurteilen Sie allgemein den Umgang mit Tieren in der Schweiz?

In der Nutztierhaltung stehen wirtschaftliche Interessen oft in Konkurrenz zum Tierwohl. Effizienz, Leistungssteigerung und Kostendruck können dazu führen, dass gesetzliche Mindeststandards zwar eingehalten, die tatsächlichen Bedürfnisse der Tiere – etwa nach Platz, Beschäftigung oder Sozialkontakt – jedoch nicht ausreichend berücksichtigt werden. Ein weiterer kritischer Punkt ist die zunehmende Vermenschlichung von Tieren, vor allem im Bereich der Heimtierhaltung. Tiere werden emotionalisiert und mit menschlichen Bedürfnissen und Eigenschaften überladen, während ihre tatsächlichen artspezifischen Bedürfnisse in den Hintergrund treten. Paradoxerweise führt diese Haltung nicht automatisch zu besserem Tierwohl.

Welche Rettungsgeschichte ist Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben?

Zum Beispiel diejenige von Linda, einer Ziege, die vor der Abholung durch den Schlachttransport

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fliehen konnte und dann zu uns kam. Das ist eine eindrückliche, emotionale Geschichte, die berührt, schliesslich hofft man auf ein Happy End. Ich gönne es jedem Tier, dass ihm der Schlachthof erspart bleibt.

Sie bieten auf dem Hof auch Rundgänge für Schulklassen an. Was sollen Kinder und Jugendliche davon mitnehmen?

Ich wünsche mir, dass die Kinder mehr über die Bedürfnisse der Tiere erfahren und diese respektieren. Zum Beispiel, dass Meerschweinchen gerne in Gruppen und draussen mit Versteckmöglichkeiten leben. So lernen sie, dass ein einzelnes Tier zu Hause in einem Käfig nicht glücklich sein kann.

Wie finanzieren Sie den Hof?

Am Anfang haben wir alles selber finanziert. Vor 14 Jahren gründeten wir einen Verein und sind seither gemeinnützig anerkannt. Für uns sind Spenden und Tierpatenschaften sehr wichtig, mit denen wir einen Teil unserer Ausgaben decken.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Wir möchten mit der Aufklärungsarbeit noch mehr Menschen erreichen und wollen uns mehr Zeit für Führungen nehmen. Diejenigen, die eine Patenschaft

abschliessen, dürfen jeweils einzeln vorbeikommen. Auch Familien sind willkommen. Wir haben festgestellt, dass wir mit Führungen in kleinen Gruppen mehr erreichen als mit Vorträgen vor grossem Publikum.

Interview: Andrea Klemenz Fotos: Severin Jakob

ÜBER DEN LEBENSHOF

Ann Bachmann betreibt mit ihrem Partner Markus Zaugg den Lebenshof TierMensch. Er bietet Tieren, die kein Zuhause mehr haben oder vor der Schlachtung gerettet wurden, einen artgerechten Lebensplatz. Aktuell leben 160 Tiere und zwölf verschiedene Arten auf dem Hof. Auf Rundgängen erfahren Schulklassen und andere Interessierte viel über die Tiere und deren Bedürfnisse. Der Hof wird hauptsächlich mit Spenden und Patenschaften finanziert. Weitere Infos auf: tiermensch.ch.

DROPA persönlich

Jessica Kid

Dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Romanshorn

Jessica Kid arbeitet seit September in der DROPA Drogerie Romanshorn. Am Beruf der Drogistin faszinieren die 26-Jährige die verschiedenen Bereiche Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden.

Mein Lieblingsort

Auf der Bollenwees am Fählensee. Dort trifft man mich auf einer Wanderung oder bei einem Spaziergang.

So komme ich zur Ruhe

Ich höre leidenschaftlich gerne Musik. Am liebsten verschiedene Stilrichtungen von Pop und Techno über Deutschrap bis hin zu Guggenmusik.

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Mein liebstes Element

Ist das Wasser – vor allem zum Surfen. Ab und zu bin ich ausserdem Schwimmleiterin bei PlusSport und gehe mit geistig beeinträchtigten Personen schwimmen.

Mein sportlicher Ausgleich

Team-Aerobic – hier trainiere ich einbis zweimal pro Woche mit meinem Team für verschiedene Wettkämpfe, unter anderem für das Appenzeller Kantonalturnfest im Juni.

Mein letztes Konzert

Mein letztes Konzert war von «Hecht». Leider habe ich für ihren Auftritt im Hallenstadion dieses Jahr keine Tickets mehr bekommen.

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Zwei DROPA Mitarbeitende geben

Einblick in ihr Leben.

Was bewegt sie, was empfehlen sie?

Mein Lieblingsessen im Frühling

Am liebsten frische, knackige und bunte Salate aus regionalen Produkten.

So schalte ich vom Alltag ab

Ich treibe in meiner Freizeit gerne Sport – beim Joggen in der Natur vom Frühling bis in den Herbst und im Winter beim Langlaufen oder Schwimmen.

Zudem tausche ich mich fast täglich mit meiner Familie in meiner Heimat in Deutschland aus.

Mein nächstes Reiseziel

Ulrich-Michael Gebhardt Apotheker und Betriebsleiter in der DROPA See Apotheke Arbon

Ulrich-Michael Gebhardt arbeitet seit 28 Jahren als Apotheker. Am Beruf schätzt der 58-Jährige die Arbeit mit unterschiedlichen Menschen und all ihren Facetten. Vor allem beim Sport kann er vom Alltag abschalten.

Das steht auf meiner Bucketlist

Wellensurfen! Bis jetzt bin ich vor allem am Windsurfen, aber ich möchte unbedingt auch einmal lernen, in den Wellen zu surfen.

Dieses Produkt aus der DROPA nutze ich täglich

Das mache ich bei schönem Wetter Ich bin gerne auf dem Motorrad unterwegs. Am liebsten auf kurvigen Strecken zum Beispiel in der Grindelwald-Region.

Dafür kann ich mich begeistern

Es fasziniert mich, wie die digitalen Lösungen funktionieren, sich weiterentwickeln und man von diesen verschiedenen Anwendungen profitieren kann.

Ich fahre an den Gardasee zum Windsurfen mit der Familie. Texte: Lea Spinatsch

Die Burgerstein Multivitamin-Mineral CELA Tabletten, um fit durch das Jahr zu kommen.

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Eingebettet in die imposante Bergwelt der Kitzbüheler Alpen, vereint das Schlosshotel Kitzbühel alpinen Charme mit zeitgemässem Luxus. Wir verlosen einen Gutschein im Wert von CHF 3'000.–.

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Im Stil eines Tiroler Schlosses erbaut, liegt das Resort sonnseitig direkt am hoteleigenen 9-LochGolfplatz. 112 Zimmer und 38 Suiten begeistern durch edles Design, warmes Licht und grosszügige Balkone mit atemberaubendem Blick auf den Wilden Kaiser und die legendäre Streif, eine der berühmtesten Skiabfahrten der Alpen.

Erholung und Entspannung finden die Gäste im über 3'000 Quadratmeter grossen Spa mit moderner Saunawelt, Hamam oder bei einer exklusiven Behandlung in der Sensai Lounge – der einzigen ihrer Art in Österreich. Ein ganzjährig beheizter Aussenpool mit Blick auf die Berge, Ruheräume aus duftendem Zirbenholz und individuell abgestimmte Beauty- und Body-Anwendungen runden das SpaErlebnis ab.

Kulinarisch spannt das Haus den Bogen von Tiroler Klassik bis zur internationalen Küche: vom Grillrestaurant DAS Kaps über die Rozu Sushi Lounge bis zum Buffet-Restaurant Streif. Abends lädt die elegante Bar mit Cheminée und Panoramablick zum entspannten Ausklang ein – ein Ort für aktive Geniesser zu jeder Jahreszeit.

Das können Sie gewinnen Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 3'000.–. Darin inbegriffen sind 3 Übernachtungen für 2 Personen in einer Suite inkl. Halbpension sowie eine jeweils 30-minütige Spa-Behandlung pro Person.

Weitere Informationen: schlosshotel-kitzbuehel.com

So sind Sie dabei! Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 9. Mai 2026 in Ihrer DROPA ab.

Was ist Gelée Royale?

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Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

gratuliert

Wir gratulieren Karin Leuzinger, Kundin in der DROPA Drogerie Apotheke Rapperswil, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 02/26. Wir wünschen eine erholsame Auszeit im 5-Sterne-Wellnesshotel Luxury DolceVita Resort Preidlhof in Südtirol.

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Anja räumt Medikamente auf. Welches der Döschen oder Ampullen ging verloren?

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Die rote Drogerie liegt am See. Das Haus mit zwei Etagen ist grau.

Die Drogerie Pichler hat so viele Etagen wie die anderen beiden zusammen.

Das Haus mit drei Etagen liegt am Bahnhof.

Eines der drei Geschäfte liegt an einer Kreuzung. Die Drogerie De la Rosa hat nur eine Etage.

Eine der drei Drogerien ist grün.

DROGERIE LYNER

DROGERIE DE LA ROSA

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Ins rechte Bild haben sich ganz schön viele Unterschiede eingeschlichen. Findest du alle?

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Impressum

DROPA Balance Mai 2026 Erscheint zehnmal im Jahr

Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, redaktion@dropa.ch

Gesamtauflage: 784'320 (WEMFbeglaubigt, Basis 2024/25)

Gesamtleitung: Andrea Hofstetter

Mitwirkende: Philipp Meyer, Claudia Horsch, Carola Frei, Lea Spinatsch, Johnny Schuler

Bilder: Adobe Stock

Druck: AVD Goldach

Papier: In der Schweiz auf umweltschonendem FSC-Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt.

Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

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Die DROPA Balance wird von der Schweizerischen Post offiziell als unadressierte Gratiszeitschrift verteilt. Sie möchten keine Ausgabe mehr erhalten?

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Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Angaben auf der Packung. Schwabe Pharma AG, 6403 Küssnacht am Rigi.

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