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Das Herz: Motor unseres Lebens
Wissenswertes über Herzgesundheit und Vorsorge
22
Was stimmt?
Grosse und kleine Irrtümer rund ums Essen
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Rendez-vous mit Bruno Müller
Der Bezirksleiter der Luzerner Wanderwege ist für die Signalisation und Instandhaltung von Wanderrouten zuständig
6 Gesunde Wissenshäppchen
14 Der weibliche Körper im Gleichgewicht
Über Milchsäurebakterien, pH-Wert und (un)nötige Intimhygiene
18 Tipps & Trends
Empfehlungen aus Ihrer DROPA
21 Naturporträt Weissdorn
Die Heilpflanze kann das Herz-KreislaufSystem unterstützen
26 Er hat seine Berufung gefunden
Daniel Wechsler arbeitet seit 27 Jahren als Apotheker in Bern
29 Der Anfang von uns allen
Welche natürlichen Prozesse während einer Geburt vor sich gehen
32 Erst trösten, dann versorgen
Wunden bei Kindern richtig behandeln
35 Den Sommer-Glow bewahren
Haut und Haare benötigen jetzt Extrapflege –plus Make-up-Anleitung, die den sommerlichen Teint in Szene setzt
38 Gepflegte Männerhaut
Von den ersten Fältchen bis hin zu Rasurbrand
46 DROPA Persönlich
Zwei DROPA Mitarbeitende geben
Einblick in ihren Alltag
48 DROPA Wettbewerb
49 Rätselspass mit DROPALINO
51 Preisrätsel
Wissenshäppchen
Klette
(Arctium lappa)
Wer jetzt durch lichte Wälder streift, kann die Klette kaum übersehen: An sonnigen Wegrändern breiten sich ihre grossen Blätter aus, die ihr eine kraftvolle Präsenz verleihen. Sie ist für ihre haftenden Früchte bekannt. Einst dienten diese als Vorbild für den Klettverschluss. In der Naturheilkunde wird vor allem ihre Wurzel geschätzt, weil sie reich an wertvollen Inhaltsstoffen ist. Die Klette ist vor allem für ihre harntreibende Eigenschaft bekannt. Traditionell wird sie zudem bei rheumatischen Beschwerden sowie bei Haut- und Magenproblemen eingesetzt. Zudem ist sie eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten und trägt so wesentlich zum Gleichgewicht im Ökosystem bei.
Was ist eine Farbsinnschwäche?
Dabei handelt es sich um eine Sehschwäche, bei der Farben nur eingeschränkt wahrgenommen werden. Sie bleibt oft unbemerkt und kommt öfter vor, als viele denken. Zur Farbsinnschwäche gehören Farbsehs chwäche und Farbenblindheit für das rote, grüne oder blaue Spektrum. Bei vollständiger Farbenblindheit können nur noch Grautöne wahrgenommen werden. Betroffen ist etwa jeder zwölfte Mann, bei Frauen nur rund jede 200. Der Grund dafür liegt in den Genen: Die Veranlagung wird über das X-Chromosom vererbt, weshalb Männer ein höheres Risiko haben. Denn Männer haben nur ein X-Chromosom. Ist darauf ein Gen defekt, fehlt eine gesunde Kopie zum Ausgleich. Frauen haben zwei X-Chromosomen und das zweite kann den Fehler meist ausgleichen.
Spektakuläre Aussicht und ganz weit oben
Das höchstgelegene Gebäude der Schweiz steht auf 4'003 Metern über Meer im Kanton Wallis: das Solvay-Biwak am Matterhorn. Die winzige Notunterkunft mitten in der Felswand ist auf halbem Weg zum Matterhorngipfel zu erreichen. Luxus gibt es keinen: weder Möbel noch Lebensmittel. Dafür vier Schlafplätze für Bergsteiger*innen, die im Notfall Schutz suchen. Als einzige SAC-Unterkunft gehört sie nicht regionalen Verbänden, sondern dem nationalen Zentralverband.
BITTER, ABER BESSER?
Je höher der Kakaoanteil, desto weniger Zucker steckt in Schokolade. Dunkle Schokolade wird mit positiven Effekten auf Blutdruck, Cholesterin und Entzündungen in Verbindung gebracht. Diese sind jedoch nicht eindeutig belegt. Massvoll genossen gilt sie als gesund: Empfohlen wird, nicht mehr als 100 Gramm pro Woche oder 15 Gramm am Tag zu konsumieren.
Was ist ein Glückskater?
Nach einem besonderen Erlebnis bleibt nach dem «Wow-Moment» oft ein «Und jetzt?»Gefühl zurück. Ausgelöst wird ein Glückskater durch den Abfall von Endorphinen nach einem emotionalen Hoch. Helfen können das Teilen von Erinnerungen, Bewegung, frische Luft, ausreichend Schlaf und die Vorfreude aufs nächste Ereignis.
Hund und Mensch: Eine uralte Freundschaft
Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren und begleiten uns offenbar schon viel länger als bisher gedacht. Eine neue Studie zeigt, dass es bereits vor rund 16'000 Jahren Tiere gab, die genetisch den Hunden von heute ähnelten und eng mit Menschen zusammenlebten. Sie stammen vom Grauwolf ab und waren die ersten domestizierten Tiere überhaupt. Der älteste bekannte Fund eines Hundes wurde im Kesslerloch im Kanton Schaffhausen entdeckt und ist etwa 14'000 Jahre alt. Hunde gehören also schon lange zu unserer Gesellschaft – rund 6'000 Jahre bevor unsere Vorfahren begannen, Nutztiere wie Schweine, Rinder, Ziegen oder Schafe zu züchten.
Helfen Cola
und Salzstangen bei
Magen-Darm-Grippe?
Salzstangen und Cola gelten bei Magen-Darm-Beschwerden als Heilmittel, helfen aber nur bedingt. Cola kann die Symptome durch den Zucker und das Koffein sogar verschlimmern. Die Salzstangen sind zwar unproblematisch, da sie Natrium liefern, ersetzen aber keine ausgewogene Versorgung. Besser geeignet sind Lebensmittel mit Kalium und Mineralstoffen wie zum Beispiel zerdrückte Bananen, Brot, Bouillon oder Tee, um den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt auszugleichen.
Texte: Lea Spinatsch
Ein Leben lang im Rhythmus
Tag für Tag schlägt unser Herz rund 100’000-mal –meist unbemerkt. Erst wenn es aus dem Takt gerät, wird uns bewusst, wie zentral es für unser Leben ist. Umso wichtiger ist es, die Herzgesundheit zu verstehen und zu schützen.
hälften übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben: Die rechte Herzhälfte nimmt sauerstoffarmes Blut aus dem Körper auf und pumpt e s in die Lunge, wo es mit frischem Sauerstoff angereichert wird. Die linke Herzhälfte nimmt das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge auf und pumpt es in den gesamten Körper. Im Körper gibt das sauerstoffreiche Blut Sauerstoff und Nährstoffe an die Zellen ab und nimmt Kohlendioxid auf. Anschliessend fliesst das sauerstoffarme Blut zurück zum Herzen – und der Kreislauf beginnt von vorne. So sorgt das Herz dafür, dass die Zellen kontinuierlich versorgt werden.
Unbemerkte Risikofaktoren
Unser Herz arbeitet pausenlos, ohne dass wir darüber nachdenken – ein Leben lang, Tag und Nacht. Es hält uns am Laufen, versorgt jede Zelle mit Energie und reagiert auf alles, was wir erleben: auf Bewegung, Stress, Freude oder Ruhe.
Das Herz ist ein Muskel, etwa so gross wie eine Faust, und liegt gut geschützt im Brustkorb zwischen den Lungen, leicht nach links versetzt. Es ist das Zentrum unseres Kreislaufsystems und arbeitet unermüdlich als Pumpe, die den ganzen Körper mit Blut versorgt.
Vom Vorhof in die Kammer
Im Innern ist das Herz in vier Räume unterteilt: zwei kleinere Vorhöfe und zwei kräftigere Herzkammern. Die Vorhöfe nehmen das Blut aus dem K reislauf auf und geben es an die Herzkammern weiter. Von den Herzkammern wird das Blut in den Körperkreislauf oder den Lungenkreislauf gepumpt. Damit das Blut in die richtige Richtung fliesst, hat es an den Übergängen Herzklappen, die den Rückfluss verhindern. Die beiden Herz-
Doch dieses fein abgestimmte System ist anfällig – vor allem durch unseren Lebensstil. Viele Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich über Jahre hinweg. Unser Alltag hat sich stark verändert: Wir bewegen uns oft weniger, sitzen mehr und stehen häufiger unter Druck. Das wirkt sich direkt auf die Herzgesundheit aus. Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol oder anhaltender Stress erhöhen das Risiko für Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes und Übergewicht – und damit auch für HerzKreislauf-Erkrankungen.
Diese Risikofaktoren bleiben oft lange unbemerkt, können aber im Hintergrund Herz und Blutgefässe schädigen und begünstigen die
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Entstehung verschiedener Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Folgen reichen von verengten Herzkranzgefässen bis zu akuten Notfällen wie Herzinfarkt. Bei verengten Herzkranzgefässen wird der Herzmuskel schlechter mit Sauerstoff versorgt. Verschliesst sich ein Gefäss plötzlich vollständig, spricht man von einem Herzinfarkt. Weitere häufige Erkrankungen sind Herzrhythmusstörungen oder die sogenannte Herzinsuffizienz, bei der das Herz an Kraft verliert und den Körper nicht mehr genügend versorgen kann.
Unterschiedliche Warnzeichen
Besonders wichtig ist es, die Warnzeichen eines Herzinfarkts zu kennen. Fachorganisationen wie die Schweizerische Herzstiftung weisen darauf hin, dass sich die Symptome bei Männern und Frauen unterschiedlich zeigen können. Männer verspüren häufig einen starken Druck oder S chmerzen in der Brust, die bis in Arme, Rücken oder Kiefer ausstrahlen können – oft begleitet von Atemnot, Übelkeit oder Schweissausbrüchen.
Bei Frauen zeigen sich Herzinfarkte dagegen oft weniger eindeutig: Typisch sind ungewöhnliche Müdigkeit, Atemnot, Übelkeit oder Schmerzen im Rücken, Nacken oder Oberbauch.
Fachleute weisen zudem darauf hin, dass Herzinfarkte bei Frauen häufig später erkannt werden, weil die Symptome weniger typisch sind. Umso wichtiger ist es, auf den eigenen Körper zu hören und Veränderungen ernst zu nehmen.
WELTHERZTAG
Am 29. September findet jährlich weltweit der Weltherztag statt. Organisationen in über 100 Ländern b eteiligen sich und informieren über die Bedeutung der Herzgesundheit sowie über Risiken und Präventionsmöglichkeiten. Der Weltherztag erinnert daran, wie wichtig Bewegung, ausgewogene Ernährung und regelmässige Vorsorge für ein gesundes Herz sind.
INTERVIEW MIT SIBYLLE RENGGLI
Apothekerin und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Mall of Switzerland in Ebikon
Mit welchen Herzbeschwerden kommen Kundinnen und Kunden in die DROPA?
Häufig kommen Menschen zu uns, weil sie ihr Herz plötzlich stärker wahrnehmen – etwa durch spürbares Herzklopfen oder einen unruhigen Puls und damit verbundener innerer Unruhe. Auch Fragen rund um den Blutdruck oder Kreislaufbeschwerden beschäftigen viele.
Welche Warnzeichen sollte man ernst nehmen?
Heftige Schmerzen oder Enge in der Brust, zusammen mit Atemnot, Schweissausbrüchen, Angst, Unwohlsein oder Schwindel, können auf einen Herzinfarkt hindeuten und sollten sofort ärztlich behandelt werden. Auch starke, unerklärliche Erschöpfung oder Schwellungen in den Beinen können Warnzeichen für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung sein. Wenn die Herzbeschwerden immer wieder auftreten oder auch in Ruhephasen spürbar sind, sollte man diese ebenfalls ärztlich abklären lassen.
Welche pflanzlichen Mittel empfehlen Sie?
Bei leichten oder nervösen Herzbeschwerden können pflanzliche Präparate mit Weissdorn oder individuell abgestimmte spagyrische Mischungen eingesetzt werden. Dabei beachten wir immer die gesamte Situation der Kundin oder des Kunden. Bei auffälligen oder akuten Beschwerden raten wir unbedingt zu einer ärztlichen Abklärung.
Was wird bei der Herzgesundheit oft unterschätzt?
Viele Faktoren wie zum Beispiel Ernährung, Bewegung, Stress, Übergewicht oder Hormone beeinflussen die Herzgesundheit und damit das Herz-Kreislauf-System. Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschränken sich nicht nur auf das Herz, sondern können auch Auswirkungen auf Gehirn, Nieren oder Augen haben. Deshalb lohnt es sich, in der DROPA Apotheke den Blutdruck sowie die Cholesterin- und Blutzuckerwerte kontrollieren zu lassen.
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Der Schlüssel zur Herzgesundheit
Die gute Nachricht: Viele dieser Risiken lassen sich aktiv beeinflussen. Wer sein Herz schützt, kann viel dazu beitragen, langfristig gesund zu bleiben. Eine zentrale Rolle spielt die Ernährung. Eine herzfreundliche Kost basiert auf viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten sowie einer ausreichenden Zufuhr von Omega-3Fettsäuren in Form von Nüssen, Samen, fettem Fisch oder pflanzlichen Ölen. Diese liefern wichtige Nährstoffe und unterstützen den Körper dabei, Blutdruck und Cholesterin im Gleichgewicht zu halten. Zucker und Salz sollten nur in Massen konsumiert werden.
Ebenso wichtig ist regelmässige Bewegung. Fachleute empfehlen pro Woche 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung, wie zügiges Spazieren, Velofahren oder Schwimmen. Alternativ sind auch 75 bis 150 Minuten intensivere Aktivität möglich. Bewegung stärkt das Herz, verbessert die Durchblutung und hilft, Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Übergewicht zu reduzieren.
Insgesamt hat der Lebensstil einen grossen Einfluss. Rauchen gehört zu den grössten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Alter. Ebenso wichtig ist ein bewusster Umgang mit Stress. Wer regelmässig Pausen einlegt, für ausreichend
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UNTERSTÜTZUNG AUS DER NATUR
Besonders bekannt ist Weissdorn: Die Heilpflanze fördert die Durchblutung der Herzkranzgefässe, stärkt den Herzmuskel und kann helfen, den Blutdruck zu regulieren. Lesen Sie dazu auch das Naturporträt auf Seite 21. Omega-3-Fettsäuren, etwa aus Leinöl oder fettreichem Fisch, können die Blutfettwerte positiv beeinflussen und die Fliessfähigkeit des Blutes verbessern. Auch schwarzer Knoblauch sowie pflanzliche Bitterstoffe – etwa aus Artischocken oder Löwenzahn – werden traditionell zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems eingesetzt. Wichtig zu wissen: Natürliche Mittel können eine gesunde Lebensweise sinnvoll ergänzen, ersetzen aber keine medizinische Behandlung. Eine fachkundige Beratung in der DROPA hilft, passende Produkte zu finden.
Schlaf sorgt und sich Zeit für Erholung nimmt, entlastet das Herz spürbar. Nicht zuletzt helfen regelmässige Gesundheitschecks, Risiken frühzeitig zu erkennen. Die Messung der Blutdruck-, Blutzucker- und Blutfettwerte wie beispielsweise Cholesterin geben wichtige Hinweise über die Herzgesundheit und können bei Bedarf gezielt behandelt werden. So lässt sich das eigene Risiko Schritt für Schritt senken – und das Herz langfristig stärken.
Text & Interview: Ismail Osman
Bei Durchblutungsstörungen
Nach der Tibetischen Medizin kann Padma 28 N* bei Hitzeüberschuss im Gefässsystem angewendet werden. Dieser geht mit Durchblutungsstörungen einher. Typische Symptome sind Kribbeln, Ameisenlaufen, Schwere- und Spannungsgefühl in den Beinen und Armen. Padma AG
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VAGINALES MIKROBIOM
Intimbereich in Balance halten
Das vaginale Mikrobiom ist ein kluges Schutzsystem. Es braucht keine intensive Pflege, sondern vor allem gute Bedingungen, damit es im Gleichgewicht bleiben kann.
Das vaginale Mikrobiom besteht aus einer Vielzahl von Mikroorganismen. Den grössten Anteil, etwa 70 bis 90 Prozent, machen Milchsäure produzierende Bakterien aus, sogenannte L aktobazillen. Sie sorgen dafür, dass in der Vagina ein saures Milieu herrscht, in dem sich krankheitserregende Keime nur schlecht vermehren können. Der ideale pH-Wert der Vagina liegt zwischen 3,8 und 4,5.
Dass in der Vagina auch Hefepilze oder unerwünschte Bakterien vorkommen, ist nicht automatisch problematisch. Entscheidend ist das Verhältnis. Solange die nützlichen Milchsäurebakterien dominieren, bleibt die Vaginalflora in B alance. Gerät dieses Gleichgewicht jedoch ins Wanken, können sich Keime stärker vermehren und Beschwerden auslösen.
Warum die Balance kippen kann
Das vaginale Mikrobiom ist sehr sensibel und kann leicht aus der Balance geraten. «Am häufigsten beeinflussen hormonelle Veränderungen während des Zyklus, einer Schwanger schaft
oder der Wechseljahre das vaginale Mikrobiom», weiss Susanne Siegrist, dipl. Drogistin HF und Inhaberin der DROPA Drogerie Siegrist in Oensingen. Diese sorgen dafür, dass der Anteil an Milchsäurebakterien zurückgeht. «Hinzu kommt, dass Menstruationsblut den pH-Wert der Scheide zusätzlich basischer macht.» Dadurch können sich bereits vorhandene Keime leichter vermehren, was das Risiko für Infektionen kurz nach der Periode erhöht.
Weitere Faktoren können das Gleichgewicht ebenfalls stören: ein geschwächtes Immunsystem, Infekte, Diabetes, Antibiotikatherapien, Chlorwasser im Schwimmbad oder Geschlechtsverkehr. Denn Sperma hat einen anderen pH-Wert als das vaginale Milieu und kann kurzfristig zu einer Verschiebung beitragen. Antibiotika hingegen können nicht nur krankheitserregende Bakterien bekämpfen, sondern auch nützliche Laktobazillen reduzieren.
Wenn frau es mit der Pflege zu gut meint Ein häufiger Auslöser für Irritationen ist eine
Intimhygiene: Weniger ist mehr
Nur den äusseren Intimbereich bzw. die Vulva einmal am Tag mit lauwarmem Wasser oder mit milden, parfümfreien Intimwaschlotionen reinigen und mit einem sauberen Tuch trocken tupfen. Unterwäsche aus atmungsaktiven Materialien wie Baumwolle wählen und eng anliegende Hosen nicht dauerhaft tragen.
Beim Gebrauch von Slipeinlagen darauf achten, dass sie luftdurchlässig und unparfümiert sind. Nasse Kleidung und Badezeug zeitnah wechseln.
Auf Seifen, parfümierte Intimprodukte, Deos und Vaginalduschen verzichten.
übertriebene Intimpflege oder die Verwendung von Produkten, die für das empfindliche Milieu nicht geeignet sind. Die Vagina verfügt über ein Selbstreinigungssystem und muss nicht von innen gereinigt werden. Ein transparenter bis weisslicher, geruchloser Ausfluss ist normal und gehört zum natürlichen Reinigungsvorgang dazu. Die DROPA Expertin beobachtet in der Beratung immer wieder, dass eher zu viel als zu wenig gepflegt wird: «Gerade Frauen, die zu Geruch tendieren, neigen dazu, es mit der Reinigung zu übertreiben oder Intimdeos zu verwenden. Das empfehle ich nicht, da dies das natürliche Gleichgewicht stören und zu Beschwerden führen und die Beschwerden sogar verschlimmern kann.»
Monatshygiene: Verträgliche Produkte Während der Menstruation ist das vaginale Milieu besonders gefordert. Tampons sind zwar praktisch, können bei empfindlichen Schleimhäuten aber austrocknend wirken. «Zudem sind sie häufig gebleicht, was die Vaginalflora negativ beeinflussen kann», ergänzt die Drogistin. Frauen, die während oder nach der Menstruation unter
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Beschwerden leiden, können Alternativen ausprobieren: Menstruationstassen oder -scheiben aus Silikon fangen das Blut auf, statt es aufzusaugen. Auch das Tragen von Periodenunterwäsche, die das Menstruationsblut sicher aufsaugt, ist eine gute Alternative. Wichtig ist, das gewählte Produkt hygienisch anzuwenden und regelmässig zu wechseln und zu reinigen.
Anzeichen für ein gestörtes Milieu
Ein Ungleichgewicht im vaginalen Mikrobiom kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Anzeichen sind oft Juckreiz, Brennen, geschwollene Schamlippen oder ein veränderter Ausfluss. Ist dieser weisslich oder bröcklig, kann das auf eine Infektion mit Candida-Pilzen hinweisen. Vaginalpilze lassen sich normalerweise gut mit Mitteln aus der DROPA behandeln. Susanne Siegrist rät: «Wenn die Symptome nach der Behandlungsdauer von sieben Tagen nicht abklingen, sollte man sie ärztlich abklären lassen.» Ebenso sollten Infektionen während der Schwangerschaft oder andere Symptome, wie etwa Fieber oder starke Schmerzen, die dazukommen, ärztlich abgeklärt werden.
Das vaginale Mikrobiom sanft unterstützen Es gibt verschiedene Wege, die Vaginalgesundheit zu fördern. «Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und moderate Hygiene können zur Vorbeugung von Beschwerden beitragen», führt die DROPA Expertin aus. Es gibt auch Hilfsmittel aus der DROPA. Frauen, die zum Beispiel während der Menstruation oder nach dem Besuch des Schwimmbades immer wieder Beschwerden haben, können ein Milchsäuregel verwenden. «Das hilft dem Milieu, sich schneller zu erholen.» In hartnäckigen Fällen kann auch eine Kur mit oralen Probiotika sinnvoll sein. «In den Wechseljahren, wenn die Vaginalschleimhaut trockener wird, braucht es oft zusätzlich befeuchtende Produkte. Denn trockene Schleimhäute sind verletzlicher und reagieren schneller gereizt.»
Text: Andrea Klemenz
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Bei Entzündungen
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WEISSDORN
Eine Pflanze für das Herz
Ob als Tee, Tinktur oder spagyrische Essenz
– Weissdorn verbindet bewährtes Wissen mit moderner Pflanzenkunde und steht für eine natürliche Unterstützung von Herz und Wohlbefinden.
Bei der Betrachtung eines Weissdornstrauchs im Winter fällt als Erstes auf, dass für seine Grösse viel zu viel Holz vorhanden ist. Starke Äste winden sich ineinander und bilden ein undurchdringliches Dickicht. Normal ist bei einem Strauch oder Baum ein freies Streben und Fliessen zur Peripherie erkennbar. Mit so viel Substanz könnte ein gewöhnlicher Baum heranwachsen. Beim Weissdorn wird dieser Prozess immer wieder zurückgedrängt. Stauungen entstehen, doch an den Ä sten gibt es unzählige kräftige Dornen – stets ein Hinweis auf eine Entstauung, einen Druckabbau.
Der Weissdorn wächst als strauchiger Baum an Waldrändern, Hecken und sonnigen Hängen und begeistert im Frühling mit einer Fülle zarter, weisser Blüten, die nicht nur das Landschaftsbild prägen, sondern auch zahlreiche Insekten anziehen. Seine leuchtend roten Früchte im Herbst dagegen sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Vögel.
Ein- oder Zweigriffeliger Weissdorn? Insgesamt gibt es etwa 200 bis 300 Weissdornarten – der Ein- bzw. der Zweigriffelige Weissdorn gehört zu den bekanntesten. Die eingriffelige Form besitzt einen sogenannten «Griffel», also einen gelben Stiel, der in der Mitte der Blüte herausragt und die Narbe trägt (weiblicher Teil der Blüte), während die zweigriffelige Form mit zwei dieser Griffel ausgestattet ist.
Einsatz in der Naturheilkunde
Seit Jahrhunderten wird Weissdorn in der Naturheilkunde geschätzt. Traditionell wird er zur Stärkung der Herzleistung, beim Altersherz und zur Förderung der Durchblutung verwendet. Gerade in Zeiten von Stress und hoher Belastung kann Weissdorn ein sanfter Begleiter sein. Er wirkt nicht aufputschend, sondern harmonisierend und wird daher häufig bei nervös bedingten Herzbeschwerden oder leichtem Druckgefühl im Brustbereich verwendet. Seine Wirkung entfaltet sich langsam und nachhaltig, weshalb eine regelmässige Anwendung empfohlen wird. Aber aufgepasst: Bei Herz- und Kreislaufbeschwerden ist eine ärztliche Abklärung unabdingbar.
Text: Kurt Altermatt Illustration: Jasmin Huber-Baumann
ERNÄHRUNGSMYTHEN IM CHECK
Was wirklich auf den Teller gehört
Der Schluck Olivenöl am Morgen, das Auslassen des Abendessens oder Entgiftungskuren: Rund um die Ernährung kursieren zahlreiche Mythen. Wir nehmen die hartnäckigsten davon unter die Lupe – und zeigen, was für eine gesunde Ernährung zählt.
DROPA EXPERTIN
BLERTA RAMADANI
Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Unterentfelden
Olivenöl am Morgen fördert die Verdauung. Ein Schluck Olivenöl auf nüchternen Magen soll die Verdauung anregen. Das kann funktionieren, ist jedoch nicht zwingend notwendig. «Ich bin ehrlich gesagt kein Fan davon», sagt Blerta Ramadani, dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin der DROPA Drogerie Apotheke Unterentfelden. Sinnvoller ist es, das Öl in die Mahlzeiten zu integrieren, zum Beispiel geträufelt über Salate. So nimmt der Körper die wertvollen Fettsäuren besser auf. Wichtig ist zudem, Olivenöl nicht zu stark zu erhitzen, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Für einen sanften Start in den Tag empfiehlt die DROPA Expertin etwas anderes: «Ein Glas lauwarmes Wasser mit frischer Zitrone und Ingwer wirkt basisch, entzündungshemmend und regt die Verdauung an.»
Abendessen weglassen ist gesund. Das Abendessen auszulassen, gilt als einfacher Weg zum Abnehmen. Entscheidend ist jedoch weniger der Zeitpunkt der Mahlzeiten als die gesamte Ernährung und der individuelle Lebensstil. «Komplett auf das Abendessen zu verzichten, ist nicht sinnvoll», betont Blerta Ramadani. Eine leichte, ausgewogene Mahlzeit am frühen Abend ist ideal. Ballaststoffe und Eiweiss sorgen für eine gute Sättigung. Wichtig sind regelmässige Mahlzeiten, die zum Alltag passen. «Optimal sind 3 bis 4 Stunden Essenspausen und 12 bis 14 Stunden nächtliche Pause zwischen den Hauptmahlzeiten.» In dieser Zeit greift der Körper auf Energiereserven zurück. Wer zu lange nichts isst, riskiert Heisshunger oder Müdigkeit.
Im Alter braucht man mehr Eiweiss.
Mit zunehmendem Alter verliert der Körper Muskelmasse. Gleichzeitig nimmt oft der Appetit ab. «Man isst weniger und gerät schnell in einen Teufelskreis», erklärt die DROPA Expertin. Weniger Muskelmasse senkt den Energiebedarf, wodurch der Appetit weiter sinkt. Eine ausreichende Proteinzufuhr hilft nachweislich, die Muskulatur zu erhalten und diesen Kreislauf zu durchbrechen. Diese Aussage stimmt also. Empfohlen wird, regelmässig eiweissreiche Lebensmittel einzubauen, sowohl aus pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten, Nüssen oder Getreide als auch aus tierischen wie Milchprodukten, Eiern, Fleisch oder Fisch. So bleibt die Versorgung konstant und unterstützt Kraft, Stoffwechsel und Wohlbefinden.
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Wer glutenfrei isst, is(s)t gesünder. Glutenfreie Produkte gelten oft als gesünder. «Ich bin nicht der Meinung, dass sie grundsätzlich gesünder sind», ordnet Blerta Ramadani ein. Für Menschen ohne Glutenunverträglichkeit bringt der Verzicht keinen klaren Vorteil. Viele glutenfreie Produkte sind zudem stark verarbeitet und enthalten teilweise mehr Zucker oder Fett. Sinnvoller ist es, auf natürliche Lebensmittel zu setzen. Komplexe Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Vollkornreis oder Hülsenfrüchte liefern Energie und halten lange satt. «Wer komplett auf Gluten verzichtet, riskiert zudem, dass der Körper es später schlechter verträgt, wenn es wieder gegessen wird.» Eine ausgewogene Ernährung bleibt daher entscheidend.
Entschlackungskuren reinigen den Körper. Detox-Kuren sollen den Körper entlasten und den Stoffwechsel aktivieren. Dem stimmt die Drogistin zu, denn gerade nach belastenden Phasen können sie helfen, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Nährstoffaufnahme zu verbessern. Wichtig ist die richtige Umsetzung. «Ausreichend trinken, idealerweise eineinhalb bis zwei Liter pro Tag, eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung unterstützen das Wohlbefinden.» Auch Bitterstoffe, Kräuter und Gewürze wie Ingwer oder Kurkuma können ergänzend eingesetzt werden, sollen jedoch nicht als Wundermittel verstanden werden. Gleichzeitig gilt: Nicht für jede Person ist eine solche Kur geeignet. «Bei bestimmten Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme empfiehlt sich eine individuelle Beratung.»
Viele kleine Mahlzeiten kurbeln den Stoffwechsel an. Blerta Ramadani sagt: «Entscheidend ist, wie oft man isst.» Wer ständig kleine Portionen zu sich nimmt, gibt dem Körper kaum Zeit, auf Energiereserven zurückzugreifen. Drei bis vier Mahlzeiten mit ausreichend Abstand sind meist ratsam. «So hat der Stoffwechsel Zeit, selbst aktiv zu werden.» Bei Bedarf lassen ich Zwischenmahlzeiten einbauen. Ideal sind Kombinationen aus Ballaststoffen und Eiweiss, etwa Gemüsesticks mit Hüttenkäse oder Magerquark. Auch eine Handvoll Nüsse liefert wertvolle gesunde Fette. Zudem spielt das Trinkveralten eine Rolle. «Ich empfehle, während des Tages genügend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüsstem Tee zu sich zu nehmen.»
Text: Livia Cavelti
ENGAGIERT. SO WIE SIE.
STECKBRIEF
Darüber freue ich mich jedes Mal: den Wechsel der Jahreszeiten, den man in der Natur so gut beobachten kann. Ich schalte am besten ab: zu Hause im Garten mit einem kühlen Getränk und guten Gesprächen mit der Familie.
Mein Lieblingsort: die Berge im Berner Oberland oder in der Ostschweiz. Bei schlechtem Wetter gehe ich gerne in den Botanischen Garten in Bern.
Mein Motto: Ich versuche, alle Probleme möglichst gelassen anzugehen.
«GUTE BEZIEHUNGEN
sind in meinem Beruf entscheidend»
Der Ostschweizer Daniel Wechsler (61) kam fürs Pharmazie-Studium nach Bern. Mittlerweile arbeitet er seit 27 Jahren in der DROPA Apotheke Bern als Betriebsleiter. Ein Gespräch darüber, wie sich der Beruf seither verändert hat – und warum Zuhören zentral bleibt.
Haben Sie als Jung-Apotheker damit gerechnet, so lange an der gleichen Arbeitsstelle zu sein?
Ich habe bereits während meiner Doktorandenzeit dort gearbeitet, und als ich im April 1999 meine Stelle angetreten habe, wusste ich ungefähr, was mich erwartet. Schon damals hatte ich das Gefühl, dass mir der Beruf zusagen würde, aber dass daraus einmal 27 Jahre werden würden, hätte ich nicht gedacht.
Warum sind Sie so lange geblieben?
Durch die Nähe zum Bahnhof begegne ich täglich ganz unterschiedlichen Menschen. Von langjährigen Stammkunden über Pendlerinnen bis hin zu
Reisenden – diese Vielfalt macht den Alltag interessant. Gleichzeitig konnte ich mich fachlich und p ersönlich bis zum Betriebsleiter weiterentwickeln.
Hat sich der Beruf des Apothekers im Laufe der Jahre verändert?
Auf welche spannenden Projekte blicken Sie zurück?
Ein Projekt war die «Generika-Apotheke», die im Jahr 2006 eingeführt wurde. Ziel war es, den Kund*innen bei Medikamenten unter anderem günstigere Alternativen anzubieten. Das Projekt kam gut an. Nach rund sieben Jahren kam der richtige Zeitpunkt, um den Standort weiterzuentwickeln. Daraus entstand dann die heutige DROPA Apotheke.
Welchen Rat würden Sie angehenden Apothekerinnen und Apothekern geben?
Der Kern des Berufs ist gleichgeblieben: Gesundheit und Vertrauen stehen im Mittelpunkt. Was sich hingegen stark verändert hat, ist das Umfeld: Heute läuft vieles digital. Das erleichtert viele Abläufe, etwa beim Patientendossier. Zudem informieren sich viele Kundinnen und Kunden vorab über das Internet. Früher kamen sie unvoreingenommen in die Apotheke.
Man sollte Menschen wirklich mögen – sowohl die Kund*innen als auch die Mitarbeitenden. Wer offen auf Menschen zugeht, zuhören kann und Vertrauen schafft, bringt eine der wichtigsten Voraussetzungen mit.
In der Serie «Engagiert. So wie Sie.» zeigen wir die vielfältigen Berufsmöglichkeiten bei der DR. BÄHLER DROPA AG vor. Sind Sie Drogist*in, dipl. Drogist*in HF, Apotheker*in oder möchten Sie eine Ausbildung in der Gesundheitsbranche absolvieren? Erfahren Sie mehr zu unseren offenen Stellen auf: baehlerdropa.ch/karriere.
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GEBURT
Der Weg ins Leben
Die Geburt ist ein hochkomplexer Prozess, bei dem Hormone, Muskeln, Nerven und Emotionen eng zusammenspielen. Was dabei im weiblichen Körper genau vor sich geht, ist bis heute nicht vollständig entschlüsselt.
Eine Geburt beginnt nicht einfach plötzlich. Vielmehr handelt es sich um ein fein abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Prozesse im Körper von Mutter und Kind. Hormone, Nervensystem, Psyche und sogar das Immunsystem müssen zusammenspielen, damit die Geburt überhaupt in Gang kommen kann. Stress, Angst oder Anspannung können die hormonellen Abläufe beeinflussen und den natürlichen Prozess erschweren. Eine geschützte und emotional
sichere Umgebung hingegen fördert dieses Zusammenspiel optimal.
Gegen Ende der Schwangerschaft verändert sich die hormonelle Situation stark. Das Kind beteiligt sich aktiv am Geburtsbeginn, indem es unter anderem Adrenalin und Oxytocin produziert. Gleichzeitig bereitet sich der Körper der Mutter seit Wochen auf die Geburt vor. Östrogen lockert Bänder und Gewebe, verbessert die Durchblutung
INTERVIEW MIT RAFAELA JOOS
Hebamme MSc, Co-Präsidentin Sektion Geburtshausund Hausgeburtshebammen des Schweizerischen Hebammenverbandes SHV
Viele Frauen haben Angst vor der Unvorhersehbarkeit einer Geburt. Woher kommt diese A ngst?
Wir wachsen oft mit Geschichten über Schmerzen, Kontrollverlust oder Notfällen auf. Gleichzeitig sind Geburten heute kaum noch ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags. Nachweislich reduzieren Schwangerschaftskontrollen durch die Hebamme und eine 1:1-Betreuung während der Geburt Ängste und führen zu einem besseren Allgemeinzustand von Mutter und Kind.
Warum erleben viele Frauen die Geburt als Kontrollverlust?
Weil der Körper irgendwann die Führung übernimmt. Genau das ist jedoch wichtig für den Geburtsverlauf. Wenn eine Frau ihrem Körper vertraut, erlebt sie die Geburt oft als weniger schmerzhaft.
Wie können Partner oder Partnerin konkret unterstützen?
Vor allem sollten sie Ruhe und Sicherheit vermitteln und die Gebärende immer wieder ermutigen. Denn Angst oder Stress übertragen sich oft direkt auf die Gebärende. Manchmal hilft es auch, wenn zusätzlich eine vertraute Person dabei ist.
Welche Mythen rund um die Geburt begegnen Ihnen häufig?
Viele glauben, eine Geburt im Spital sei grundsätzlich sicherer. Für gesunde Frauen mit unkomplizierter Schwangerschaft sind Hausgeburten und Geburtshäuser gleichermassen sicher. Ausserdem wird oft unterschätzt, wozu der weibliche Körper fähig ist.
und macht das Becken beweglicher. Progesteron wirkt beruhigend und unterstützt den natürlichen Rhythmus der Geburt. Oxytocin wiederum gilt als eines der wichtigsten Geburtshormone: Es löst die Wehen aus.
Der Körper übernimmt die Kontrolle
Die ersten Wehen beginnen oft nachts, weil der Körper dann besser entspannen kann und der Parasympathikus, ein Teil unseres Nervensystems, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist, aktiver wird. Zunächst nimmt das Baby im Idealfall eine optimale Geburtsposition ein. Dann wird es durch die Wehen Schritt für Schritt tiefer ins Becken geschoben. Gleichzeitig verändert sich der Gebärmutterhals: Er wird weicher und verkürzt sich. Der Druck des Köpfchens und der Fruchtblase sorgt schliesslich dafür, dass sich der Muttermund langsam öffnet. Ein Prozess, der Stunden dauern kann. Diese sogenannte Latenzphase vor der aktiven Geburt verläuft bei vielen Frauen langsam und unregelmässig.
Je intensiver die Wehen werden, desto stärker ziehen sich die Frauen in sich selbst zurück. Sie konzentrieren sich auf ihre Atmung und reagieren weniger auf ihre Umgebung. Das bewusste D enken tritt dabei zunehmend in den Hintergrund. Viele geraten dann in einen tranceähnlichen Zustand, in dem sie sich voll und ganz auf ihren Körper und die Wehen konzentrieren. Das funktioniert besser, wenn sich die Frau sicher und ruhig fühlt. Andernfalls produziert der Körper weniger Oxytocin, die Muskeln verspannen sich und die Schmerzen werden intensiver wahrgenommen. Eine kontinuierliche Hebammenbe -
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treuung, Massagen und Entspannungsübungen können den Geburtsverlauf positiv beeinflussen.
Sobald sich der Muttermund vollständig geöffnet hat, beginnt die Austrittsphase. In der passiven Austrittsphase gibt es eine Ruhepause, in der die Wehen vorübergehend schwächer werden. Mutter und Kind tanken neue Energie. Danach wird das Baby durch den Geburtsweg geschoben, wobei es aktiv mithilft, indem es den Kopf s treckt, beugt oder sogar dreht, damit es durch das Becken unter dem Schambein nach draussen gelangt. Der Druck des Kopfes auf den Beckenboden und den Enddarm löst ein kaum kontrollierbarer Schiebeimpuls aus. Viele Abläufe geschehen nun beinahe automatisch.
Nach der Geburt folgt die Nachgeburt In der Nachgeburtsphase löst sich die Plazenta von der Gebärmutterwand und wird ausgestossen. Der Hormonhaushalt verändert sich erneut s tark. Mutter und Neugeborenes sind in dieser Zeit oft besonders wach und aufmerksam. Diese ersten Momente nach der Geburt gelten als besonders prägend. Beide nehmen Geruch, Stimme und Nähe intensiv wahr. Gleichzeitig zieht sich die
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Gebärmutter erneut zusammen. Dadurch entstehen die typischen Nachwehen, die besonders b eim Stillen spürbar sein können.
Die Geburtsarbeit endet jedoch nicht abrupt. Der Körper braucht nun Zeit, um sich vom Ausnahmezustand zu erholen. Für Mutter und Kind b eginnt nun eine intensive erste gemeinsame Phase. Der Körper hat über Stunden hinweg Höchstleistungen erbracht, getragen von einem komplexen Zusammenspiel aus Hormonen, Muskeln, Instinkten und Emotionen, das bis heute nicht vollständig erforscht ist.
Text & Interveiw: Tanja Frei
FORTSETZUNG FOLGT
Lesen Sie in der nächsten Ausgabe der DROPA Balance, wie sich werdende Eltern am besten auf das Wochenbett – die Zeit nach der Geburt – vorbereiten können.
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WUNDVERSORGUNG
BEI KINDERN
Erste Hilfe für kleine Abenteurer
Ob ein Sturz mit dem Trotti, ein Zusammenprall beim Spielen oder ein kleines Missgeschick in der Küche – Verletzungen gehören zum Familienalltag.
Mit Trost, Desinfektion und einem Pflaster ist der Schreck oft schnell vorbei.
Schreck lass nach!
Viele Wunden sehen im ersten Moment oft dramatischer aus, als sie sind. Für Kinder ist nicht nur die Verletzung schlimm, sondern vor allem der Schreck. Blut am Knie oder ein aufgeschürftes Handgelenk sorgen schnell für Tränen. Mit der richtigen Erstversorgung heilt die Haut meist schnell ab. Grundsätzlich gilt: reinigen, desinfizieren, abdecken. Empfehlenswert ist es, das Kind zu trösten und ruhig zu erklären, was passiert. Im Sinne von: Ja, es kann kurz brennen, aber danach wird es besser. Ablenkung wirkt oft Wunder: Das kann ein Spiel sein, ein Stofftier – oder auch ein buntes «Trostpflaster», das gleich wieder Mut macht.
Schürfwunden sind Klassiker
Vor allem Knie, Hände oder Ellbogen sind betroffen, oft steckt noch Schmutz in der Wunde. Schürfwunden brennen häufig, weil feine Nervenenden gereizt sind. Wichtig ist eine gründliche Reinigung mit sauberem Leitungswasser oder mit einer sterilen Natriumchlorid-Lösung. Kleine Fremdkörper oder Steinchen lassen sich vorsichtig mit einer Pinzette entfernen. Danach wird die Schürfung desinfiziert, z.B. mit dem Wirkstoff Octenidin. Zum anschliessenden Schutz eignen sich spezielle Schürfwundenpflaster oder Verbände mit Kompressen, die nicht mit der Wunde verkleben.
Schnittwunden: Es blutet schnell Schnittwunden haben glatte Ränder und bluten oft stärker. Hier gilt es zuerst, die Blutung zu stoppen. Dafür die Wunde spülen, dann mit einer Kompresse Druck ausüben und das betroffene Körperteil hochlagern. Alternativ kann auch blutstillende Watte helfen. Blutet es nicht mehr, wird die Wunde desinfiziert. Schnittwunden lassen sich mit Steri-Strips verschliessen, sodass die Wundränder gut zusammenhalten und der Schnitt möglichst narbenfrei verheilen kann. Danach sollte die Verletzung mit einem Verband oder einer Folie vor Wasser und Schmutz geschützt werden.
In der DROPA gibt es nicht nur die passenden Produkte –von Desinfektion bis Pflaster oder Verbände –, sondern auch persönliche Beratung durch die Fachpersonen. Je nach Art der Wunde trägt die richtige Versorgung zu einer guten Heilung bei und kann helfen, die Narbenbildung möglichst gering zu halten. Finden Sie einen Standort in Ihrer Nähe: dropa.ch/wundversorgung
INTERVIEW MIT CAROLINE FUCHS
Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Glarus
Wie reagiert man als Elternteil bei Verletzungen von Kindern richtig?
Wichtig ist, Ruhe zu bewahren und das Kind zu trösten und zu beruhigen. Das kann heissen, das Kind in den Arm zu nehmen und Nähe zu geben. Manche
Platzwunden: Wenn die Haut klafft Platzwunden entstehen durch stumpfe Gewalt und wirken oft dramatisch. Die Haut reisst auf, die Wundränder klaffen. In den allermeisten Fällen gilt: bei Platzwunden zum Arzt. Diese Verletzungen sind besonders infektionsgefährdet – und sie müssen häufig genäht oder geklebt werden.
Wann zu Ärztin oder Arzt?
Generell ist ärztliche Hilfe bei stark blutenden oder tiefen Schnittwunden nötig – länger als zwei Zentimeter oder tiefer als fünf Millimeter –, bei Verletzungen im Gesicht oder an Gelenken. Auch bei Funktionseinschränkungen oder Verdacht auf Fremdkörper sollte die Wunde ärztlich kontrolliert werden. Stich-, Biss- und Risswunden gelten wegen ihrer oft starken Verunreinigung ebenfalls als besonders kritisch. Gleiches gilt für grossflächige Verbrennung und für Schürfwunden, aus denen sich Fremdkörper nicht vollständig entfernen lassen.
Text & Interview: Petra Koci
Eltern greifen zusätzlich zu Notfalltropfen oder Arnika-Globuli..
Welche wichtigsten Utensilien zur Wundversorgung sollte man zu Hause haben?
Zur Grundausstattung gehören Desinfektionsmittel, Pflaster in verschiedenen Grössen, sterile Gazen, Verbände sowie Wundgels oder -salben.
Sollten Wunden eher trocken oder feucht versorgt werden?
Heute weiss man, dass Wunden in einem feuchten Klima meist besser und schneller heilen. Gerade bei Schürfwunden trocknet die Haut so weniger
aus und neue Hautzellen können sich leichter bilden. Wundgels und -auflagen oder spezielle Pflaster halten die Wunde feucht und schützen gleichzeitig vor Schmutz und Keimen.
Das Kind möchte nach dem Unfall ins Freibad – ist das erlaubt? Grössere oder entzündete Wunden sollten wegen der Infektionsgefahr nicht mit Badewasser in Kontakt kommen. Kleine, gut heilende Wunden hingegen lassen sich meist gut mit einem wasserdichten Pflaster oder Folie abdecken. Ich empfehle, nach dem Baden die Wunde erneut frisch zu versorgen.
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SOMMERLICHE PFLEGE
von Kopf bis Fuss
Sonne, Salz und Chlor hinterlassen Spuren auf Haut und Haaren. Im Sommer besonders beansprucht sind auch unsere Füsse.
Jetzt ist die perfekte Zeit für eine sanfte Regeneration und einen frischen After-Summer-Glow.
Den Sand zwischen den Zehen spüren, ein Sprung ins Wasser oder auf einem Liegestuhl die Sonne geniessen – der Sommer schenkt uns unvergessliche Momente. Besonders nach intensiven Sonnentagen brauchen Haut und Haare beruhigende Wirkstoffe, viel Feuchtigkeit und eine sanfte Pflege.
Die tägliche Gesichtsreinigung morgens und abends bildet die Grundlage der Pflege. Denn neben Make-up lagern sich auch Schmutz und Rückstände auf der Haut ab. «Nach der Reinigung zuerst ein leichtes Serum und danach eine feuchtigkeitsspendende Creme auftragen», empfiehlt Rosemarie Meyer-Strähl, dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Cham. Für zusätzliche Frische rät sie ausserdem zu einem milden Peeling einmal pro Woche, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Haut zu erfrischen.
Die Rolle der Inhaltsstoffe Welche Produkte sich dafür besonders eignen, hängt vor allem von den Bedürfnissen der Haut ab. Ein Serum ergänzt die tägliche Routine ideal, da es leichter und konzentrierter als eine Creme ist. Empfehlenswert ist beispielsweise ein Vitamin-C-Serum, das vor Umwelteinflüssen schützt und Pigmentflecken mildern kann. Anschliessend hält eine feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme mit Hyaluron die Haut geschmeidig. Eine Lotion mit Aloe Vera beruhigt, spendet Feuchtigkeit und kann helfen, die Bräune länger frisch aussehen zu lassen. Rosemarie MeyerSträhl weiss, auf welche Inhaltsstoffe es ankommt: «Panthenol und Glycerin beruhigen und verbessern die Elastizität. Ceramide stärken die
natürliche Hautbarriere und helfen dabei, Feuchtigkeit besser zu speichern.» Dabei gilt: Weniger ist oft mehr – die Haut soll gepflegt, aber nicht überpflegt werden.
Pflege für glänzende Haare
Auch die Haare brauchen nach dem Sommer besondere Aufmerksamkeit. UV-Strahlen sowie Salz- und Chlorwasser können die Haarstruktur austrocknen und stumpf wirken lassen. Milde Shampoos zum Beispiel mit Weizenkeim sowie eine Haarmaske über Nacht schenken dem Haar neuen Glanz und Geschmeidigkeit.
Nicht vergessen werden sollten die Füsse: Offene Schuhe, Hitze und trockene Luft fördern Hornhaut und rissige Stellen. Ureahaltige Fusscremes spenden intensive Pflege und helfen, trockene und verhornte Fusshaut weich, glatt und widerstandsfähig zu machen. Am besten abends grosszügig eincremen und über Nacht einwirken lassen. «Die Füsse sollte man täglich pflegen, damit sie genügend Feuchtigkeit erhalten», betont die DROPA Expertin.
Neben der äusseren Pflege unterstützt auch die richtige Versorgung von innen unsere Haut und Haare. «Ausreichend Wasser oder ungesüssten Tee zu trinken und eine ausgewogene Ernährung helfen dabei, die Haut frisch wirken zu lassen», ergänzt die Drogistin.
Auf der nächsten Seite zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit dem passenden Make-up den sommerlichen Teint in Szene setzen.
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Beauty- Tutorial
1. Teint
Zuerst trägt die DROPA Visagistin eine Augencreme auf. Anschliessend kaschiert Concealer kleine Schatten. Eine leichte Foundation lässt den Teint ebenmässig wirken. Ein Bronzing-Gel verleiht der Haut einen seidigen sonnengeküssten Look.
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2. Lidschatten und Mascara
Um die Augen zu betonen, trägt die Visagistin einen Lidschatten mit leicht schimmernden Pigmenten auf. Die Farbe blendet sie sanft nach vorne aus, um einen weichen und natürlichen Übergang zu kreieren. Mascara sorgt für voluminöse und definierte Wimpern. Tipp der DROPA V isagistin: direkt am Wimpernkranz ansetzen und die Mascara in Zickzackbewegungen nach vorne ziehen.
3. Wangen betonen
Ein Puder mit lichtreflektierenden Pigmenten wird auf das gesamte Gesicht aufgetragen und sorgt für einen natürlichen Schimmer. Anschliessend klopft die DROPA Visagistin einen Highlighter sanft auf die Wangenknochen ein. Zum Abschluss sorgt ein rosiges Rouge für Frische.
4. Finish
Ein Lipliner hebt die Lippenkonturen hervor. Für das finale Finish sorgt ein Lipgloss mit VolumenEffekt.
Produktion
DROPA Visagistin: Slavica Akbulut
Fotografin: Jessica Baumgartner
Model: Alexia Keller
Text: Lea Spinatsch
PFLEGE FÜR MÄNNERHAUT
Mehr als nur After-Shave
Viele Männer pflegen ihre Haut zu wenig – oder falsch. Dabei lassen sich Trockenheit, Rasurbrand und erste Fältchen mit wenigen, gezielten Produkten deutlich verbessern.
Männerhaut unterscheidet sich in mehreren Punkten von Frauenhaut: Sie ist etwas dicker, kann mehr Talg produzieren, stärker schwitzen und ist durch Bartwuchs und Rasur regelmässig mechanischen Reizen ausgesetzt. Dadurch kann sie zu Glanz, Unreinheiten oder gereizten Stellen neigen.
Eine Routine in wenigen Schritten
«In der täglichen Pflege ist genügend Feuchtigkeit entscheidend», erklärt Hansjürg Habegger, eidg. dipl. Drogist und Inhaber der DROPA Drogerie Habegger in Rubigen. Eine gute Gesichtspflege muss aber nicht kompliziert sein. «Entscheidend ist die regelmässige Anwendung», so der Drogist. Er fasst die Basisroutine in drei Schritten zusammen: rundherum reinigen, pflegen und peelen. Morgens eignet sich eine milde Reinigung, um überschüssigen Talg zu entfernen. Danach folgen feuchtigkeitsspendende Produkte mit leichter Textur, etwa Seren mit H yaluronsäure oder leichte Fluids, um die Spannkraft der Haut zu unterstützen. Den Abschluss bildet der Sonnenschutz. Gerade dieser wird häufig unterschätzt. Dabei trägt UV-Strahlung wesentlich zur vorzeitigen Hautalterung bei und begünstigt feine Linien, Pigmentflecken und Elastizitätsverlust. Als Ergänzung kann ein sanftes Peeling abgestorbene Hautschüppchen entfernen und das Hautbild verfeinern. Trockene oder gereizte Haut ist oft
ein Zeichen dafür, dass die Hautbarriere aus dem Gleichgewicht geraten ist. Dann reagiert sie empfindlicher auf Kälte, trockene Luft, Rasur oder zu stark reinigende Produkte. Wichtig ist deshalb, die Haut nicht weiter zu strapazieren. Bei den Inhaltsstoffen lohnt sich ein Blick auf bewährte Wirkstoffe: Hyaluronsäure und Glycerin helfen, Feuchtigkeit in der Haut zu binden. Ceramide unterstützen die Hautbarriere, während Panthenol und Aloe Vera beruhigend wirken – b esonders nach der Rasur oder bei Spannungsgefühlen.
Die Augenpartie nicht vergessen
Die dünne Haut rund um die Augen gehört zu den empfindlichsten Bereichen des Gesichts. Krähenfüsse, also feine Linien an den Augenwinkeln, entstehen deshalb oft früh. «Gegen diese Linien eignen sich vor allem Hyaluronsäure, Retinol und Peptide», so der DROPA Experte. Sie können die Haut optisch glätten und Trockenheitsfältchen mildern. Geschwollene Augen und Tränensäcke werden auch durch Alterungsprozesse, geneti-
sche Veranlagung, Flüssigkeitseinlagerungen, S chlafmangel, Stress, salzreiche Ernährung oder Alkohol begünstigt. «Wirkstoffe wie Koffein sowie kühlende Applikationen können Schwellungen kurzfristig lindern», weiss der Drogist. Dazu gehören Augenpads, leichte Augengels oder kühlende Roller.
Rasurbrand muss nicht sein
Rasurbrand entsteht häufig, wenn die Haut zu trocken ist, die Klinge stumpf ist oder mit zu viel Druck rasiert wird. «Weiche Barthaare lassen sich deutlich leichter rasieren. Deshalb sollte die Haut vor der Rasur angefeuchtet werden. Reichlich Rasiergel oder -schaum verringert die Reibung der Klinge auf der Haut», ergänzt Hansjürg Habegger. Nach der Rasur empfiehlt er, auf Alkohol im Aftershave zu verzichten und feuchtigkeitsspendende Balsame zu verwenden. Sie beruhigen die Haut und reduzieren Spannungsgefühle.
Text: Andrea Decker
Für die tägliche Reinigung
Weleda for Men 2 in 1 Face Wash wurde speziell für die Bedürfnisse der Männerhaut entwickelt. Mit natürlichen Inhaltsstoffen reinigt es sanft und gründlich. Die milde Formel entfernt Unreinheiten und überschüssiges Hautfett, spendet Feuchtigkeit und erfrischt die Haut.
Repariert und beruhigt
Vichy Homme Sensi-Mineralbalsam kombiniert die Kraft des mineralstoffreichen, stärkenden Thermalwassers mit der beruhigenden Wirkung von Kalzium. Dieses repariert und beruhigt empfindliche Haut. Sie wird gestärkt und reagiert weniger empfindlich auf Rasurbrand.
Spendet Feuchtigkeit
Die leichte Anti-Aging Feuchtigkeitscreme spendet allen empfindlichen Hauttypen neue Energie und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Sie wirkt gegen die sichtbaren Zeichen der Hautalterung und bewahrt die Struktur und Elastizität der Haut.
RENDEZVOUS
STECKBRIEF
Alter: 67 Jahre
Wohnort: Rothenburg
Das habe ich auf jeder Wanderung dabei: Wasser, Notfallset, witterungsgerechte Kleidung, Verpflegung, Routenplanung Garmin, Kartenausschnitt sowie einen Plan B
Kilometer Wanderwege pro Jahr: 150 bis 200 Kilometer in meiner Funktion, rund 1000 Kilometer als Wanderer privat Mein Geheimtipp gegen Blasen an den Füssen: Hirschtalgcreme
Im Dienst der Orientierung
Er pflegt Spuren, ohne selbst welche zu hinterlassen: Rund 100 Kilometer Wanderwege hält Bruno Müller im Blick. Als ehrenamtlicher Bezirksleiter der Luzerner Wanderwege reinigt er Schilder, frischt Markierungen auf und sorgt dafür, dass Wandernde sicher ans Ziel finden.
Herr Müller, was genau umfasst Ihre Aufgabe bei den Luzerner Wanderwegen?
Ich sorge dafür, dass Wandernde sich in meinem Gebiet gut orientieren können. Dazu kontrolliere und unterhalte ich die Signalisation auf rund 100 Kilometern Wanderwegen. Jedes Gebiet bringt eigene Herausforderungen mit sich. Bei mir handelt es sich ausschliesslich um Wanderwege, während in den Gebirgsregionen zusätzlich Berg- und Alpinwanderwege betreut werden müssen. Zusätzlich kümmere ich mich im gesamten Kanton Luzern um die SchweizMobil-Routen. In einem Fünfjahresturnus wandere ich diese Wege ab und ergänze bei Bedarf die grünen Routen-Aufkleber.
Wie sieht ein typischer Einsatz bei Ihnen aus?
Es beginnt bei der Planung: Ich entscheide, welchen Abschnitt ich kontrolliere, welche Ausrüstung ich benötige und ob Ersatzmaterial nötig ist. Der praktische Unterhalt vor Ort ist sehr vielseitig. Ich befreie die Wegweiser von Schmutz, Staub und Witterungsrückständen. Ebenso schneide ich schnell wachsende Gebüsche oder Äste zurück, damit die Signalisationen jederzeit gut sichtbar bleiben. Wenn Wegmarkierungen an Bäumen oder Steinen verblassen oder abblättern, frische ich sie wieder auf. Nach dem Einsatz dokumentiere ich die erledigten Arbeiten zu Hause in einem Rapport und markiere die kontrollierten Abschnitte auf einem Übersichtsplan, damit ich den Überblick behalte.
Das lässt erahnen, dass Sie einiges an Material benötigen.
Ja, das stimmt. Zu meiner Standardausrüstung gehören klassische Handwerkzeuge wie Schraubenzieher, Schraubenschlüssel, Hammer und Zange. Zudem habe ich immer eine Baumschere dabei sowie umweltfreundliche, wasserlösliche Farbe, Pinsel und Klebeband für die Markierungen. Auch Reinigungsmittel und Putzlappen gehören zur Grundausstattung. Zusätzlich habe ich Ersatzmaterial wie Schrauben oder unbeschriftete Ersatzwegweiser im Gepäck.
Da kommt einiges zusammen. Wie transportieren Sie das alles?
Ich optimiere, wo ich nur kann. Meistens bin ich zu Fuss oder mit dem Fahrrad unterwegs. Wenn ich aber eine Leiter oder schweres Werkzeug benötige, fahre ich mit dem Auto zum Einsatzort.
Welche Rolle übernehmen Sie, wenn auf einem Wanderweg grössere Schäden entstehen oder eine Route angepasst werden muss? Wenn nach einem Unwetter oder einem Erdrutsch ein Weg gesperrt werden muss, helfe ich bei der Signalisation und bei Umleitungen. Schwerwiegende Schäden, wie zum Beispiel grosse Löcher oder ein kaputtes Geländer, melde ich der Gemeinde, die für Wege und Brücken zuständig ist. Manchmal müssen Routen auch dauerhaft angepasst werden – etwa wegen Bauprojekten oder Rückmeldungen von
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Da tragen Sie doch sehr viel Verantwortung. Was hat Sie zu diesem Engagement bewogen?
Ich bin immer sehr gerne gewandert und habe viele Jahre vom gut ausgebauten Schweizer Wanderwegnetz profitiert. Ein Freund erzählte mir von seiner Tätigkeit als Bezirksleiter. Als ich mich meiner Pensionierung näherte, begann ich mich intensiver mit diesem Engagement auseinanderzusetzen. Der Zufall wollte es, dass genau zu diesem Zeitpunkt der Bezirksleiter der Region, wo ich lebe, zurücktrat. Für mich war das eine einmalige Gelegenheit, mich für etwas einzusetzen, was ich als sinnvoll empfinde und mir Freude bereitet.
Was gefällt Ihnen daran am besten?
Ich geniesse es besonders, draussen unterwegs zu sein und meine Einsätze selbst zu planen. Es gibt mir ein gutes Gefühl zu wissen, dass andere dank meiner Arbeit sicher ihren Weg finden. Für mich ist diese Aufgabe eine ideale Ergänzung, weil ich mich auch privat gerne in der Region bewege – sei es beim Wandern, Spazieren oder Joggen.
Was sind die häufigsten Mängel, die Sie auf Ihren Wegen antreffen?
Am häufigsten sind Verschmutzungen durch Staub und Witterung sowie überwucherte Stellen, etwa durch Gebüsch, Brombeeren oder Efeu. Leider be-
schäftigt uns zunehmend auch Vandalismus. Immer wieder müssen Aufkleber von Sportvereinen oder Sprayereien entfernt werden. Zudem werden jedes Jahr Wegweiser gestohlen, beschädigt oder in eine falsche Richtung gedreht.
Erhalten Sie Rückmeldungen von Wandernden? Ja, manchmal halten Wandernde extra an, um sich zu bedanken. Das zeigt mir, dass unsere Arbeit wahrgenommen und geschätzt wird. Vielen Wandernden ist gar nicht bewusst, dass jemand regelmässig die Schilder reinigt oder die Wege frei macht. Wir sind auch immer dankbar für Hinweise zu konkreten
Schäden oder Mängeln an den Wanderwegen. Diese können unkompliziert über das Meldeformular auf der Website der Luzerner Wanderwege eingereicht werden.
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Welche Voraussetzungen sollten Interessierte erfüllen?
Voraussetzung ist eine gute körperliche Fitness, da die Arbeit draussen stattfindet und anspruchsvoll sein kann – etwa mit schwererem Gepäck oder b ei Arbeiten auf Leitern. Wichtig ist aber auch ein gutes Auge für Details sowie Freude an der Natur und an den Menschen, die man unterwegs trifft. Wir verstehen uns als Botschafter fürs Wandern. Deshalb habe ich oft Prospekte mit Tipps für kleinere Wanderungen in der Region dabei, die ich bei Gesprächen gerne weitergebe.
Haben Sie einen Lieblingswegabschnitt?
Mein Lieblingsabschnitt ist das Rotbachtobel. Dort führt eine historische Brücke über den Rotbach, der sich tief in die Landschaft eingeschnitten hat. Je nach Jahreszeit sieht dieser Ort immer wieder anders aus.
Welche Wanderroute können Sie unseren Leser*innen besonders empfehlen?
Für Naturliebhaber kann ich die Route Neudorf–Vogelmoos–Hildisrieden–Rain–Rothenburg empfehlen. Das Gebiet Vogelmoos ist ein schönes Naturschutzgebiet und ideal für eine ruhige Wanderung. Die rund 3,5-stündige Wanderung führt von Norden nach Süden leicht abwärts. Man geniesst das offene
Panorama und hat oft die Sonne im Gesicht. Für Frühaufsteher ist der Sonnenaufgang auf der Rigi ein besonderer Tipp, zum Beispiel über den Bergwanderweg ab der Seebodenalp. Dafür muss man sehr früh starten – etwa zwei Stunden vor Sonnenaufgang – wird aber mit einem eindrücklichen Naturerlebnis belohnt.
Interview: Andrea Klemenz Fotos: Eveline Beerkircher
SCHWEIZER WANDERWEGE
Der Verein Luzerner Wanderwege ist eine von 26 kantonalen Wanderweg-Fachorganisationen, die zum Verband S chweizer Wanderwege gehören. Dieser setzt sich seit 1934 für attraktive, sichere und einheitlich signalisierte Wanderwege ein. Insgesamt umfasst das Schweizer Wanderwegnetz über 65’000 Kilometer, davon entfallen rund 2’750 Kilometer auf den Kanton Luzern. Die kantonalen Organisationen kontrollieren und unterhalten die Wege vor Ort und bieten geführte Wanderungen an, während der nationale Verband die Qualitätssicherung unterstützt, Fachwissen bündelt und die Wanderwegverantwortlichen im Auftrag des Bundesamts für Strassen Astra berät. Weitere Infos auf: schweizer-wanderwege.ch und auf luzerner-wanderwege.ch.
DROPA persönlich
Deshalb wurde ich Apotheker
Mich hat die Wissenschaft rund um «Drug Design» – also das Modellieren von potenziellen Arzneimitteln – schon immer fasziniert. Deswegen hat es mich in die Forschung gezogen, und ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in der Apotheke bleibe. Grund dafür ist der tägliche Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden, der mir sehr viel Freude bereitet.
Mein Lieblingsprodukt
Ich verwende gerne das Vichy Homme
Hydra Mag C, weil ich die leichte Formel der Feuchtigkeitspflege mag.
Yannick Fischer
Apotheker und Co-Betriebsleiter in der DROPA Drogerie Apotheke Zofingen
Seit Februar 2026 ist Yannick Fischer Co-Betriebsleiter in der DROPA Drogerie Apotheke Zofingen.
Der 36-Jährige liebt es, Neues auszuprobieren, und geht einem ungewöhnlichen Hobby nach.
Das möchte ich wieder mehr machen
Vor etwa zehn Jahren habe ich mit dem Bierbrauen begonnen und seither rund 300 Liter Bier gebraut. In letzter Zeit kam dieses Hobby leider etwas zu kurz – das möchte ich unbedingt wieder ändern.
Die schönsten Momente an meinem Beruf
Wenn ich merke, dass ich Kund*innen mit meiner Beratung wirklich helfen konnte. Das gibt mir jedes Mal ein gutes Gefühl.
Mein Motto
Möglichst viel Verschiedenes ausprobieren – denn lernen kann man schliesslich alles.
Mein Highlight im letzten Jahr Im Sommer bin ich Onkel geworden und konnte dadurch endlich wieder meine Schwester in Zypern besuchen.
Die beste Erfindung
Für mich ganz klar der Staubsaugerroboter. Der nimmt mir zu Hause eine Menge Arbeit ab.
DROPA EXPERTE PRIVAT
Zwei DROPA Mitarbeitende geben
Einblick in ihr Leben.
Was bewegt sie, was empfehlen sie?
Gabriela Schneider Dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Uzwil
Deshalb wurde ich Drogistin
Es ist ein vielseitiger Beruf. Besonders gut gefällt mir, Menschen zu ihrem Wohlbefinden zu beraten. Mir liegt es am Herzen, dass sich die Kund*innen gut bei uns aufgehoben fühlen.
Am meisten gefällt es mir … … die Kundschaft persönlich zu beraten. Ich schätze ihr Vertrauen sehr und es gibt mir extrem viel zurück, wenn ich merke, dass ich Menschen bei ihren gesundheitlichen Anliegen weiterhelfen konnte.
Zuletzt gelacht habe ich … … mit meiner Familie und in unserem Team – wir haben es oft lustig miteinander.
Text: Lea Spinatsch DROPA
Gabriela Schneider leitet seit Mai 2026 als Betriebsleiterin die DROPA Drogerie Uzwil. Die 50-Jährige verbringt ihre Freizeit aktiv in der Natur – geniesst aber auch mal einen gemütlichen Abend mit einem guten Buch.
S o starte ich in den Tag
Ich geniesse es, morgens in Ruhe einen guten Kaffee zu trinken. Wenn ich im Spätdienst arbeite, dann starte ich am liebsten mit einer Joggingrunde in den Tag.
Das ist mein Lieblingsprodukt aus der DROPA
Ich verwende täglich die Sensai Absolute Silk Micro Essence-in-Lotion. Sie spendet meiner Haut Feuchtigkeit und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl.
Meine Lieblingswanderung
Am schönsten finde ich das Wandern im Toggenburg, besonders auf den Lütispitz.
So erhole ich mich
Bei Arbeiten im Garten oder mit einem guten Buch. Zuletzt habe ich «Wenn die Kraniche nach Süden ziehen» gelesen.
Das OLM Nature Escape im Südtiroler
Ahrntal ist mehr als eine Ferienunterkunft – es ist ein konsequent durchdachter Rückzugsort, der Natur, Architektur und Nachhaltigkeit auf unverwechselbare Weise verbindet. Wir verlosen einen Gutschein im Wert von CHF 3'000.–.
Wettbewerb DROPA
Das kreisrunde Eco-Aparthotel liegt eingebettet zwischen imposanten Gipfeln und ursprünglicher Bergwelt – und hinterlässt bei seinen Gästen mehr als schöne Erinnerungen: tiefe Ruhe, n eue Energie und ein Gefühl von echtem Ankommen. Nicht verwunderlich, dass «Gault Millau» e s als «Aparthotel des Jahres 2026» in Südtirol auszeichnete. Moderne ApartSuiten, regional geprägte Kulinarik im Restaurant PRENN° und ein Panorama zwischen 80 Dreitausendern schaffen einen Rückzugsort, der Natur, Design und Genuss konsequent zusammendenkt. Hier beginnt die Auszeit dort, wo der Alltag endet: in der Stille
der Berge, im Rhythmus der Natur und mit dem guten Gefühl, richtig angekommen zu sein.
Das können Sie gewinnen
Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 3'000.–. Sie entscheiden selbst, wie Ihre Auszeit aussieht: zum Beispiel in einer Apartsuite mit privater finnischer Sauna und eigenem Bereich für Yoga-Sessions – und dazu eine Waldmassage mit Honig, eine wärmende Kräuterstempelmassage oder das ganz besondere Alpine Schafwollbad.
Weitere Informationen: olm.it
So sind Sie dabei! Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 12. September 2026 in Ihrer DROPA ab. Das Herz eines gesunden Erwachsenen schlägt täglich rund …-mal. 50'000 100'000 500'000
Name Vorname
Strasse, Nr. P LZ, Ort
Telefon E -Mail
Ich bin Kund*in der DROPA in (Ort)
Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin, der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
gratuliert
Wir gratulieren Sibylle Herkert, Kundin in der DROPA Apotheke Gundelitor in Basel, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 05/26. Wir wünschen erholsame Tage im Schlosshotel Kitzbühel in Österreich.
mit PASSRÄTSELS
DROPALINO
SOMMERLICHE ERFRISCHUNG
Findest du die passenden Formen? Umkreise sie.
EINKAUFSLISTE
Leider wurde die Liste nass, und ein paar Buchstaben gingen verloren. Kannst du sie herausfinden?
GEMÜSESUPPE
Dropalino möchte eine Gemüsesuppe machen und weiss nicht, wie viel Gemüse er hat. Hilf ihm, es zu zählen!
ER_B_E__ _AR_T__ A_BE_G__E _P__L __RS_H_
Lösungen unter dropalino.ch
Preisrätsel
Miträtseln lohnt sich!
Gewinnen Sie einen von drei DROPA Einkaufsgutscheinen im Wert von CHF 50.–. G eben Sie den ausgefüllten Talon in Ihrer DROPA ab. Viel Glück!
Impressum
DROPA Balance September 2026
Erscheint zehnmal im Jahr
Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, redaktion@dropa.ch
Mitwirkende: Philipp Meyer, Claudia Horsch, Carola Frei, Lea Spinatsch, Johnny Schuler
Bilder: Adobe Stock
Druck: AVD Goldach
Papier: In der Schweiz auf umweltschonendem FSC-Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt.
Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.
Streuung DROPA Balance
Die DROPA Balance wird von der Schweizerischen Post offiziell als unadressierte Gratiszeitschrift verteilt. Sie möchten keine Ausgabe mehr erhalten?
Cleansept 10+ Händedesinfektionsgel
wirkt ab 15 Sekunden gegen Bakterien, Pilze und Viren, hergestellt in der Schweiz.
Dann schicken Sie Ihre vollständigen Adressangaben an marketing@baehlerdropa.ch.
Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle, ausgenommen die Mitarbeitenden der DBD und die Lieferanten der DBD. Die Gewinnerin, der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Preis kann nicht bar ausbezahlt werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
GEHEN SIE AUF NUMMER SCHÜSSLER.
LASSEN SIE SICH IN IHRER DROPA BERATEN.
Biochemische Mineralstoffe nach Dr. Schüssler
Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Angaben auf der Packung. Schwabe Pharma AG, 6403 Küssnacht am Rigi.