9/2026 | BSB Freiburg
Foto: Fabian Schumacher | Fotografie Schumacher
ALLZEITHOCH IM FWD
632 Engagierte starten in diesen Tagen in ihren Freiwilligendienst im Sport. Seit 15 Jahren ergänzt dabei der Bundesfreiwilligendienst das Angebot des Freiwilligen Sozialen Jahres. Unsere Partner
SPORTSTÄTTENBAU
Das Land bezuschusst im Einzugsbereich des Badischen Sportbundes Freiburg 42 Projekte des Kommunalen Sportstättenbaus mit über 7,8 Millionen Euro.
SONDERPREIS
Der TV Staufen erhält in diesem Jahr ob seines großen Engagements den AOK-Sonderpreis des BSB im Bereich Kooperationen Schule- und Kindergarten-Verein.
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EDITORIAL Editorial
Mit Rückenwind von Hannover nach Stuttgart Sportliche Vielfalt im Herzen der Stadt. Ausnahmekönner in ihrem Element. Und spannende Wettkämpfe, die die Zuschauer in ihren Bann ziehen: Was waren das für mitreißende Bilder, die uns Ende Juli von den Finals 2026 in Hannover erreichten! Das Multisport-Event hat sich als einer der großen Höhepunkte im nationalen Wettkampfkalender etabliert. Da haben natürlich auch wir im Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) ganz genau hingeschaut – und das aus mehreren Gründen. Drei Zahlen hallen im Anschluss an die Vergabe von 143 deutschen Meistertiteln in 24 Sportarten nach: 29. 32. 36. So viele Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gingen an Athletinnen und Athleten von Vereinen in Baden-Württemberg, gleichbedeutend mit einem überragenden Sieg in der Länderwertung. Ob in der Rhythmischen Sportgymnastik, in der Leichtathletik oder im Schwimmen, ob im Turnen, Bogenschießen oder Klettern: In einer Vielzahl der Sportarten konnten sich baden-württembergische Sportlerinnen und Sportler im nationalen Vergleich in den Top Drei behaupten. Auch die folgenden internationalen Meisterschaften ließen im August das Herz unserer Sportfans höherschlagen. Weil eine Vielzahl der Podestplätze von Sportlerinnen und Sportlern aus Baden-Württemberg errungen wurden. Und weil Stars der Szene wie Leo Neugebauer, Helen Kevric, Darja Varfolomeev oder Michael Jung mit ihren Auftritten in vorbildlicher Art und Weise Kampfgeist, Aufbruchstimmung und positive Emotionen transportiert haben.
Für mich machen die Erfolge das große Fundament sichtbar, auf dem in Baden-Württemberg nationale und internationale Topleistungen entwickelt werden. Unsere Vereine, Verbände und Stützpunkte leisten hervorragende Arbeit und nehmen damit bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Als LSVBW unterstützen wir sie dabei. Mit Instrumenten zur nachhaltigen Leistungssportförderung, sportartübergreifenden Fortbildungen und Projekten rund um die duale Karriere. Aber auch mit der Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen an den Olympiastützpunkten für den Weg der Talente bis in die internationale Spitze. Wie dieser Weg weitergeht – davon können Sie sich im kommenden Jahr selbst überzeugen. Denn vom 29. Juli bis zum 1. August werden die Finals 2027 in Stuttgart stattfinden! Als Gastgeber der nationalen Sportfamilie wollen sich dann nicht nur die Stadt, sondern auch der Sport in Baden-Württemberg von ihrer besten Seite zeigen. Auch in dieser Hinsicht bringen wir uns im Austausch mit der Stadt, den Sportfachverbänden und der ausrichtenden Finals GmbH ein. Die großartigen Ergebnisse dieses Sportsommers geben dafür Rückenwind.
Jürgen Scholz Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg
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4 | OSP Stuttgart empfängt Kanadas Leichtathletik-Team 5 | Olympiabewerber-Kür in Baden-Baden | LSVBW erweitert Fortbildungsangebot 6 | Neuer Freiwilligendienst-Jahrgang startet mit Rekordzahlen 7 | Ergebnisse der Jugendkonferenzen im Sport 8 | Verletzungsprävention im Laufsport: Forschungsergebnisse & Übungen 10 | RewitAl: Interview zum Recycling von Kunststoffrasen 11 | Sportsplitter | Dank Lotto BW
12 | Über 7,8 Millionen Euro für den Kommunalen Sportstättenbau 14 | Rekordausschüttung bei Kooperationsprojekten 16 | Interreg-Projekt Trailrunning genehmigt 17 | Erfolgreicher Austausch beim „Forum Integration“ in Emmendingen 18 | Interview mit den bisherigen BSBFreiwilligendienstleistenden Felix von Oppen und Benedikt Schatz 19 | Noch freie Plätze auf dem Herzogenhorn 20 | Stellenausschreibung des BSB Freiburg 21 | Zum 85. Geburtstag des ehemaligen Sportjournalisten Hans-Reinhard Scheu 21 | Der BSB-Beisitzer Thomas Stampfer wurde 75 Jahre alt 23 | Vermischte Nachrichten
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24 | Jetzt anmelden zur Vereinsmanager-Ausbildung 27 | Sportgeräte-Zuschüsse online beantragen 28 | Vorbildlich: Fechtturnier am Bodensee 30 | ARAG Sportversicherung informiert 31 | BSB-Service: Thema Mini-Job 32 | BSB-Geschäftsstelle auf einen Blick 33 | Wichtige Termine des Badischen Sportbundes 34 | Zwei Ski-Weltcups im kommenden Winter im Schwarzwald 35 | AOK-Sonderpreis Kooperationen für den TV Staufen 36 | Neues von der Sportschule Baden-Baden Steinbach 38 | Verdiente Auszeichnungen 39 | Infos der Badischen Sportjugend Freiburg 42 | Kolumne Kirche + Sport / Impressum
Reinschauen ins Bildungsprogramm der Sportschule Steinbach
Interesse an Aus- oder Fortbildungen des BSB? Dann reinschauen ins Bildungsprogramm der Badischen Sportschule Baden-Baden Steinbach. Die komplette Broschüre ist auch auf www.sportschule-steinbach.de einsehbar.
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LSVBW
Kanada – Stuttgart – Glasgow Olympiastützpunkt Stuttgart als Sprungbrett zu den Commonwealth Games Die Verantwortlichen am OSP Stuttgart und im LSVBW haben in den zurückliegenden Monaten die internationalen Kontakte weiter ausgebaut: Die betreuten Athletinnen und Athleten sollen von einem internationalen Netzwerk und Wissensaustausch profitieren. Ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit war im Sommer ein Besuch des kanadischen Leichtathletik-Teams.
Willkommensgruß für Team Kanada. Foto: LSVBW
Glenroy Gilbert gehört zu den Ersten, die an diesem Donnerstagmorgen in Stuttgarts Stadion Festwiese ihre Runden drehen. Der Cheftrainer der kanadischen Leichtathleten inspiziert die Bahn, rückt Hürden zurecht, stoppt kurz am Wassergraben, der gerade mit Wasser gefüllt wird, und schüttelt jede Menge Hände. Sein Team trifft nach und nach im Stadion ein. Um 9:00 Uhr ist Trainingsbeginn – vier Tage noch, dann fällt bei den Commonwealth Games in Glasgow der erste Startschuss und aus der gelösten Atmosphäre im Pre-Camp wird in der schottischen Metropole ernst. „Stuttgart erfüllt all unsere Bedürfnisse – Unterkunft, Trainingsmöglichkeiten, gutes Essen, verlässliche Wetterbedingungen und gute Flugverbindungen“, erläutert Glenroy Gilbert die Entscheidung, die Zelte für die unmittelbare Wettkampfvorbereitung am Neckar aufzuschlagen. Mit fast 100 Personen, darunter mehr als 50 Athletinnen und Athleten, ist er Ende Juli in Stuttgart zu Gast, um sich optimal auf den Saison-Höhepunkt einzustimmen. Untergebracht in unmittelbarer Nähe zum OSP, profitieren die kanadischen Leichtathleten von kurzen Wegen und den Trainingsstätten im Stadion Festwiese, in der Molly-Schauffele-Halle und im Kraft Kompetenz Center. Darüber hinaus können sie auch den Regenerationsbereich nutzen. Internationales Netzwerk macht’s möglich Die Grundlage für den Besuch hatten die Verantwortlichen des Olympiastützpunkts
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Stuttgart sowie des Landessportverbandes Baden-Württemberg mit dem Ausbau der internationalen Beziehungen zu Kanada gelegt: Kooperationsvereinbarungen mit den Stützpunkten „Institut national du sport du Québec“ und „Canadian Sport Institute Pacific“ weckten beim kanadischen Leichtathletik-Verband Interesse am OSP Stuttgart. Bei einem Vor-Ort-Besuch im Herbst 2025 konnten sich Glenroy Gilbert und Co. von der Infrastruktur überzeugen. Der 58-Jährige kennt Stuttgart bereits aus seiner Zeit als Athlet. Besondere Erinnerungen hat der ehemalige Sprinter an die WM 1993 im damaligen Gottlieb-Daimler-Stadion, als er mit Kanadas Staffel Bronze gewann. „Internationale Kooperationen sind für uns besonders wertvoll, weil sie neue Perspektiven eröffnen, den sportlichen Austausch fördern und unseren Athleten die Möglichkeit geben, Erfahrungen über den eigenen Tellerrand hinaus zu sammeln“, erläutert Tim Lamsfuß, Leiter des OSP Stuttgart, die Beweggründe für den Aufbau des internationalen Netzwerks.
richtet Para Sprinterin Nathalie Thirsk und erklärt, dass die Commonwealth Games einer der wenigen Anlässe sind, bei denen die Leichtathleten und Para Leichtathleten Kanadas gemeinsam unterwegs sind. Dauereinsatz für optimale Betreuung Dafür, dass die Gäste alles für die optimale Vorbereitung vorfinden, sorgt in diesen Tagen OSP-Mitarbeiterin Michelle Timm. Sie hat in den vorangegangenen acht Monaten den Besuch der Kanadier akribisch vorbereitet und ist während ihres Aufenthalts erste Ansprechpartnerin. „Eine der größten Herausforderungen ist es, immer ausreichend Wasser und Eis zur Verfügung zu stellen“, berichtet sie. Für die Lauftrainer hat sie Fahrräder organisiert, damit diese mit ihren Schützlingen mitfahren können. Und wenn es Bedarf an zusätzlichem Protein gibt, dann ordert sie im Sportrestaurant am Neckarpark, wo das Team verpflegt wird, auch mal 100 Hähnchenfilets extra. Das Lob, das die Teammitglieder für ihren Aufenthalt in Stuttgart finden, kann Michelle Timm daher auch für sich verbuchen: „Gut organisiert, effizient, praktisch, tolle Anlagen – sehr, sehr gut“, lautet das einhellige Fazit der Leichtathleten, die sich insbesondere vom High-EndKraftraum auf 1.200 Quadratmetern beeindruckt zeigten. Und auch der anschließende Erfolg von Team Kanada in Glasgow ist Lohn für die Mühen während des Pre-Camps: Mit 16 Medaillen, darunter vier in Gold, sieben in Silber und fünf in Bronze, belegten die kanadischen Leichtathleten und Para Leichtathleten Rang vier im Medaillenspiegel der Commonwealth Games 2026. q Silke Bernhart
„Fokussiert und konzentriert“ Das Stadion füllt sich, Physiotherapeuten bauen ihre Liegen auf, Athletinnen und Athleten machen sich für das Training bereit. Die gute Stimmung passt zum strahlend blauen Himmel. Seit der Ankunft der Kanadier dominieren die Farben Rot, Weiß und Schwarz am Olympiastützpunkt. Aushänge wie „Wir wünschen Team Kanada viel Erfolg bei den Commonwealth Games“ zieren die Trainingsstätten. Mit den Olympiasiegern Damian Warner (Zehnkampf) und Andre de Grasse (200 m) oder der zweimaligen HallenWeltmeisterin im Kugelstoßen Sarah Mitton sind echte Stars der Szene zu Gast. Einer der Athleten, die kurz vor der Abreise nach Glasgow stehen, ist 400-Meter-Sprinter Austin Cole. Der 27-Jährige ist beeindruckt von den Anlagen am OSP: „Alles ist in sehr gutem Zustand, neu und sauber, alle Anlagen sind dicht beieinander“, stellt er fest. „Eine Trainingshalle wie hier habe ich noch nie gesehen. In Kanada trainiere ich in Edmonton, Alberta – dort schlägt unsere Bahn BlaStuttgarts Sportbürgermeister Dr. Clemens Maier (2.v. r.), LSVBWsen“, fügt er mit einem SchmunHauptgeschäftsführer Ulrich Derad (2.v. l.) und WLV-Präsident Dieter zeln hinzu. „Wir arbeiten hier sehr Schneider (rechts) begrüßten Cheftrainer Glenroy Gilbert (links) und Parafokussiert und konzentriert“, beTeamleiterin Carla Nicholls (3.v. l.) am OSP Stuttgart. Foto: OSP Stuttgart
LSVBW
Richtungsweisende Entscheidung Wie in Baden-Baden der deutsche Olympiabewerber gekürt wird Mit welcher Stadt oder Region treibt Deutschland seine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele voran? Diese Frage wird am 26. September auf der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung in Baden-Baden beantwortet. Das Land Baden-Württemberg, die Stadt Baden-Baden und der Landessportverband Baden-Württemberg begrüßen im Kongresshaus von Baden-Baden hochrangige Prominenz aus Sport, Politik und Wirtschaft. Mit einem Empfang wird am Freitag, den 25. September ein richtungsweisendes Wochenende eingeläutet: Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fällt am folgenden Tag die Entscheidung, mit welcher Stadt oder Region Deutschland sich um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele bewirbt. Zur Wahl stehen mit Berlin, München und KölnRhein-Ruhr noch drei Kandidaten. Hamburg
hatte nach dem negativen Bürgerentscheid seine Kandidatur zurückgezogen. Stimmberechtigt sind die derzeit 42 olympischen Mitgliedsverbände. Sie erhalten jeweils drei Stimmen. Hinzu kommen das DOSB-Präsidium (zehn Mitglieder) sowie acht engagierte Persönlichkeiten aus dem Kreis der „persönlichen Mitglieder des DOSB“. Sie können jeweils eine Stimme abgeben. In Summe sind somit 144 Stimmen zu vergeben. Vorausgesetzt wird für den Wahlsieg eine absolute Mehrheit. Sollte diese nicht im ersten Wahlgang erzielt werden,
scheidet der Bewerber mit den wenigsten Stimmen aus und es folgt ein zweiter Wahlgang. Die Landessportbünde, die nichtolympischen Spitzenverbände und die Verbände mit besonderen Aufgaben – darunter auch der Deutsche Behindertensportverband (DBS) – dürfen in der Entscheidung um den Olympiabewerber nicht abstimmen. Der LSVBW, der in Baden-Baden mit Präsident Jürgen Scholz sowie den Vizepräsidenten Andreas Felchle, Gundolf Fleischer und Gert Rudolph an der Seite von Ministerpräsident Cem Özdemir und Oberbürgermeister Thomas Jung seine Gastgeber-Rolle für den Empfang wahrnimmt, kann sich jedoch beratend einbringen. Als Vorsitzender der Konferenz der Landessportbünde ist LSVBW-Präsident Jürgen Scholz Mitglied der Evaluierungskommission, welche das Bewertungsverfahren der Bewerbungen überprüft. Sie kann eine Wahlempfehlung ausq Silke Bernhart sprechen.
Mehr Wissen für neue Zielgruppen Der LSVBW erweitert sein Fortbildungsangebot im Nachwuchsleistungssport Bei der Gestaltung eines nachhaltigen Leistungssports mit gutem Beispiel vorangehen: Mit diesem Ziel vor Augen hat der LSVBW eine zusätzliche Fortbildungsreihe ins Leben gerufen. Sie ergänzt das bewährte Angebot für Trainerinnen und Trainer und spricht als neue Zielgruppen Athletinnen und Athleten und ihr Umfeld an.
„Unser Ziel ist es, Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten im Leistungssport zu begleiten und gleichzeitig das leistungssportliche Umfeld gezielt weiterzuentwickeln“, erläutert LSVBW-Leistungssportreferent Linus Armbruster. „Durch die Qualifizierung von Athletinnen und Athleten, Eltern, Trainerinnen und Trainern auf der Verbands- und der Vereinsebene sowie weiteren Bezugspersonen sollen die Rahmenbedingungen für nachhaltigen (Nachwuchs-)Leistungssport weiter optimiert werden.“ Die ersten Rückmeldungen und auch die Anmeldezahlen zeigen ihm: „Die neuen Angebote sind sehr wichtig und wir treffen mit ihnen den richtigen Nerv.“ Eine Weiterbildung zum Thema „Zykluswissen im Leistungssport“, gerichtet an 13- bis 16-jährige Sportlerinnen, hatte schon im Auf die Premiere im vergangenen Jahr folgt im Herbst 2026 eine neue Reihe von Fortbildungen für Athleten und ihr Umfeld. Foto: LSVBW vergangenen Jahr das hohe Inte-
resse an zusätzlichen Fortbildungen verdeutlicht. Nun wird das Angebot, das sich an den Kreis der Landes- und Bundeskader richtet, fortgeschrieben: Im Herbst 2026 stehen zunächst die Themen Ernährungsberatung, Relatives Energie Defizit (REDs) und zyklusbasiertes Training im Mittelpunkt. Die Angebote werden für die verschiedenen Zielgruppen unterschiedlich aufbereitet, teils sind nur Athletinnen und Athleten angesprochen, teils zusätzlich oder ausschließlich Eltern oder Personen aus dem betreuenden Umfeld. Mit dieser Abgrenzung soll eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen werden, in der Teilnehmende dazu ermutigt werden, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen q Silke Bernhart einzubringen.
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Info
Die Fortbildungstermine des LSVBW finden Sie im Veranstaltungskalender auf lsvbw.de
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LSVBW
632-mal Engagement Neuer Jahrgang bringt Rekordwert bei den Freiwilligendiensten im Sport Mit dem neuen Schuljahr starten so viele Freiwilligendienstleistende wie nie zuvor in ihr Jahr im Sport in Baden-Württemberg. Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) unterstützen sie in den nächsten Monaten Vereine und Verbände in deren täglichen Arbeit und setzen dabei ein starkes Zeichen für ehrenamtliches Engagement.
Die Freiwilligen feiern das 15-jährige Jubiläum des Bundesfreiwilligendienstes. Alle Fotos: Fabian Schumacher
Montagmorgen in Albstadt, Ruit, Schöneck und Steinbach: In den Seminarräumen der Sportschulen warten viele gespannte, neugierige Gesichter. Für Hunderte junge Menschen aus dem ganzen Land beginnt jetzt ihr Freiwilligendienst. Den Auftakt machten bereits am 15. August 215 Freiwillige im Format FSJ Sport und Schule. Am 1. September folgten 89 Dienstleistende im BFD sowie 324 Engagierte im FSJ im Sport. Hinzu kommen vier Freiwillige aus dem Jahrgang 2025/26, die ihren Vertrag um ein halbes Jahr verlängern. Das Gesamtergebnis von 632 Engagierten ist ein absoluter Höchstwert für den Sport in Baden-Württemberg. Während auf politischer Ebene über einen verpflichtenden Dienst diskutiert wird, setzen die jungen Menschen mit ihrem freiwilligen Engagement ein deutliches Zeichen. Und das in einem Jubiläumsjahr: Vor 15 Jahren wurde der Bundesfreiwilligendienst etabliert, um nach dem Ende des Wehrund Zivildienstes die entstandenen Lücken im sozialen Bereich zu schließen. BFD hat sich etabliert Bestehende Zivildienstplätze wurden in Freiwilligenplätze umgestaltet und eröffneten auch im Sport neue Möglichkeiten für freiwilliges Engagement. Im Gegensatz zum Freiwilligen Sozialen Jahr steht der Bundesfreiwilligendienst Interessierten aller Altersgruppen offen und ist nicht auf junge Menschen bis 27 Jahre beschränkt. Entsprechend vielseitig sind auch die
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Einsatzfelder: In der Kinder- und Jugendarbeit gestalten die Freiwilligen neben verschiedenen Bewegungsangeboten auch weiterführende Projekte wie Spendenaktionen oder Tauschbörsen. Darüber hinaus übernehmen sie organisatorische Aufgaben in Vereinen und Verbänden und beschäftigen sich zum Beispiel mit Social Media und Nachhaltigkeit im Verein. Seit dem Start im Jahr 2011 mit 55 Freiwilligen haben in Baden-Württemberg insgesamt 1.307 Menschen den BFD im Sport absolviert. „15 Jahre Bundesfreiwilligendienst stehen für gelebtes Engagement, gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie wertvolle Bildungs- und Lebenserfahrungen. Freiwilligendienste stärken unser demokratisches Miteinander und bereichern unsere Gemeinschaft nachhaltig. Wir danken allen Freiwilligen für ihren Einsatz“, sagt Jens Jakob, Vorsitzender der Baden-Württembergischen Sportjugend. „Gerade angesichts sich verändernder gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen bleibt es Aufgabe des organisierten Sports und der Politik, die Strukturen des Freiwilligendienstes zu sichern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Ein gesicherter und chancengerechter Zugang zu Freiwilligendiensten setzt verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen voraus.“ Vereine und Persönlichkeit profitieren Für Sportvereine sind alle Freiwilligen, ob im klassischen FSJ, FSJ Sport und
Schule oder BFD, ein echter Gewinn: Sie unterstützen bei Kooperationen mit Schulen und Kitas, entlasten haupt- und ehrenamtliche Strukturen in der Verwaltung und bringen sich als engagierte Vorbilder für Kinder und Jugendliche ein. Besonders im Format Sport und Schule schaffen sie wertvolle Synergien zwischen den beiden Institutionen. Indem sie schulische Bewegungs- und Schwimmangebote begleiten, helfen sie den Lehrer und können gleichzeitig Kinder für den Vereinssport begeistern. Zudem schlagen sie als junge Bezugspersonen eine wichtige Brücke zwischen Schülerschaft und Lehrkräften. Auch für die Freiwilligen selbst ist das Jahr wertvoll für die persönliche Entwicklung. Neben formalen Pluspunkten – wie der Anrechenbarkeit für die Fachhochschulreife oder Bonuspunkten bei der Studienbewerbung – steht das individuelle Wachstum im Mittelpunkt. Die jungen Engagierten lernen Verantwortung zu übernehmen, stärken und erweitern ihre Kompetenzen, organisieren sich eigenständig und schnuppern echte Praxisluft. Nicht selten entwickelt sich in diesen zwölf Monaten eine Idee für die spätere Berufswahl. Die Baden-Württembergische Sportjugend blickt voller Vorfreude auf den Jahrgang 2026/27 und sagt allen 632 Freiwilligendienstleistenden h erzlich Danke für ihren Einsatz! q Alina Bitterhoff / Tabea Gering
LSVBW
Jugend will gehört werden Die Ergebnisse der Jugendkonferenzen im Sport Die Sportjugenden Baden-Württembergs haben in diesem Jahr erstmals Jugendkonferenzen durchgeführt. Im interaktiven Format besprachen die Jugendlichen ihre Meinung zu den Themen Arbeit, Demokratie, Bildung und Co. Dabei hatten sie klare Forderungen an Sport und Politik. Anfang des Jahres wurden die Jugendkonferenzen des Ministeriums für Kultus Baden-Württemberg erstmals als Pilotprojekt im Sport durchgeführt, ergänzend zu den Jugendkonferenzen an Schulen. Das Ziel war es, jungen
Menschen außerhalb der Schule eine Stimme zu geben und sie aktiv an gesellschaftlichen Themen zu beteiligen. Gemeinsam mit den Sportjugenden in Nordund Südbaden sowie Württemberg fanden vier Jugendkonferenzen statt, an denen rund 240 Jugendliche und junge Erwachsene teilnahmen. Sie schätzten besonders den offenen Austausch mit Gleichaltrigen, die Möglichkeit, eigene Perspektiven einzubringen und das Gefühl, dass jede Meinung zählt. Mit ihrer Teilnahme verbanden die Jugendlichen vor allem die klare Hoffnung, dass aus ihren Ideen und
Jugendkonferenzen im Sport Das fordert die teilnehmende Jugend zu folgenden Themen...
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Forderungen konkrete Veränderungen entstehen. Welche Themen ihnen besonders wichtig waren und welche Impulse sie dem Sport und der Politik mitgeben wollen, zeigen wir auf dieser Seite. q Tabea Gering
Jugendkonferenzen im Sport Eine Initiative des Ministeriums für Kultus Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den Sportjugenden Baden-Württembergs.
Möglichkeiten der Jugendbeteiligung sichtbarer machen Ehrenämter in Vereinen so gestalten, dass sie für junge Menschen attraktiv sind
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Klare Signale gegen Extremismus in Sportvereinen Mehr Vertrauen und Transparenz in Politik herstellen
/ / Mehr Zukunftspolitik & Priorisierung der Bedürfnisse der Jugend / Wahlprogramme speziell für Jugendliche
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Staatliche Förderung in systemrelevanten Berufen für eine gerechte Bezahlung Sicherung des Arbeitsmarkts für zukünftige Generationen
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/ Regulierung der Nutzung für Kinder und Jugendliche – kein Verbot / Präventionsangebote für alle Altersgruppen
/ Sanierung maroder Schulgebäude / Kooperation zwischen Schule und Verein stärken
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Legende Innerhalb der Jugendkonferenzen im Sport wurden mehr als die dargestellten Forderungen entwickelt. Die Grafik visualisiert eine Auswahl der Ergebnisse.
/ Sportverein als geschützten Raum sichern / Mehr Aufklärung an Schulen und mehr Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg
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LSVBW
Ursachen und Prävention Wie Sportlerinnen und Sportler laufbedingte Verletzungen vermeiden können Laufbedingte Verletzungen und Überlastungsbeschwerden sind Phänomene, die sowohl im Freizeit- als auch im Leistungsund Spitzensport regelmäßig auftreten. Prof. Dr. Stefan Grau, Wissenschaftskoordinator des LSVBW, hat sich damit im Rahmen von Forschungsarbeiten an der Universität Göteborg beschäftigt. Für SPORT in BW fasst er die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und nennt Übungsformen, die bei der Verletzungsprävention helfen können. Studien zur Häufigkeit von laufbedingten Verletzungen im Freizeitbereich zeigen, dass sich etwa jede zweite Athletin oder jeder zweite Athlet im Laufe einer Saison verletzt, manchmal auch mehrfach. Im Leistungs- beziehungsweise Spitzensport liegen diese Werte noch deutlich höher: Eine Studie über schwedische Topathleten zeigt, dass 87 Prozent der Läufer (Mittel-/Langstrecke) mindestens einmal in der Saison verletzt waren, bei den Sprintern waren es 61 Prozent. Während im Freizeitbereich überwiegend die Verletzungshäufigkeit zum Drop-Out vom Laufsport führt, spielt im Leistungssport die Verletzungsdauer (Schwere der Verletzung) eine entscheidende Rolle. In der genannten schwedischen Studie erstreckten sich 39 Prozent der Verletzungen im Laufbereich auf einen Zeitraum von 1 bis 4 Wochen, 28 Prozent dauerten zwischen 4 Wochen und 6 Monaten, 21 Prozent länger als 6 Monate. Im Sprintbereich wurde für 50 Prozent der Verletzungen eine Dauer zwischen 1 und 4 Wochen ermittelt, für 45 Prozent eine Dauer zwischen 4 Wochen und 6 Monaten. Die Konsequenzen im Leistungssport sind erheblich: Leistungsabfall, verpasste Qualifikationswettkämpfe, nicht erreichte Normen, das Saison-Aus vor wichtigen Meisterschaften sowie ein möglicher Verlust von Sponsoren. Aus diesem Grund ist es wichtig zu verstehen, warum sich Athleten in Laufdisziplinen ver-
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letzen, um präventive Maßnahmen ergreifen zu können. Dieser Problematik hat sich die Universität Göteborg gewidmet, mit zwei Promotionsprojekten zum Ausdauerlaufsport mit ambitionierten Langstreckenläufern.
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Dissertation 1: Risikofaktoren in der Entstehung laufbedingter Überlastungsverletzungen 225 ambitionierte Langstreckenläufe rinnen und -läufer nahmen an der Studie zur Bestimmung der Risikofaktoren teil. Alle Teilnehmenden waren bei Studienteilnahme verletzungsfrei (seit mindestens 6 Monaten). Zu Beginn der Studie standen Basismessungen, um individuelle Informationen zur Gelenkbeweglichkeit, zur Muskelflexibilität und zu schmerzhaften Trigger-Punkten (klinische Untersuchungen), zum Laufstil (3D-Laufanalyse) sowie zur Kraftfähigkeit im Rumpf und an der unteren Extremität (isometrische Maximalkraft) zu ermitteln. Zudem erhielten alle Teilnehmenden ein Trainingstagebuch, in dem sie das zukünftige Training und laufbedingte Beschwerden dokumentieren sollten. Die Forschenden erhielten diese Tagebuch-Einträge wöchentlich über den Verlauf einer kompletten Saison (52 Wochen). Es wurden keine Trainingsempfehlungen ausgesprochen, d. h. jeder und jede konnte so trainieren, wie er/sie wollte. Sobald im Verlauf der Saison laufbedingte Beschwerden auftraten (entweder ersichtlich aus dem Trainingstagebuch oder durch direkte Kontaktaufnahme mit den Forschenden) wurden diese Teilnehmer zu einer orthopädischen Untersuchung einbestellt, wo die Diagnosestellung erfolgte. Ergebnisse: Insgesamt lag die Verletzungshäufigkeit der Studienteilnehmenden bei ca. 46 Prozent. Im Vergleich der über die Saison unverletzt gebliebenen Läuferinnen und Läufer mit den Verletzten zeigten sich folgende Risikofaktoren: in-
Zur Forschung Die zwei zugrundeliegenden Dissertationen sind unter Betreuung von Prof. Dr. Stefan Grau am Department of Food and Nutrition and Sport Science an der schwedischen Universität Göteborg entstanden: • Häufigkeit und Risikofaktoren laufbedingter Verletzungen (Jonatan Jungmalm, 2015–2020) • Entwicklung und Überprüfung eines Präventionsprogramms zur Reduktion laufbedingter Verletzungen (Pia Desai, 2018–2023) Für die Durchführung der 18-wöchigen Interventionsstudie hat Blackroll Rollen und elastische Bänder kostenlos zur Verfügung gestellt. Blackroll hatte keinen Einfluss auf die Gestaltung, Durchführung oder Auswertung der Studie. stabile Beinachse (X-Bein) und Sprunggelenksachse (Pronationskontrolle), Kraftdysbalancen a) im Hüftbereich (zu schwache Hüftabduktoren im Vergleich zu Hüftadduktoren), b) im Rumpf (zu schwache Rückenmuskulatur im Vergleich zur geraden Bauchmuskulatur) und c) im Oberschenkelbereich (zu schwacher Quadrizeps im Vergleich zur Oberschenkelrückseite) sowie schmerzhafte Triggerpunkte im Bereich der unteren Extremität (z. B. Wade, Hüftbereich). Hinsichtlich der Trainingsgestaltung zeigten sich Hinweise, dass eine Steigerung der Trainingsbelastung um 30 Prozent von einer Woche zur nächsten ein Risikofaktor sein könnte.
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Schlussfolgerungen
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1. Ein gezieltes Kräftigungs- und Foam-Rolling-Training zusätzlich zum normalen Lauftraining reduziert die Verletzungswahrscheinlichkeit deutlich. 2. Ein gezieltes Kräftigungs- und Foam-Rolling-Training sollte regelmäßig und mindestens zweimal pro Woche durchgeführt werden.
Läuferfeld bei der Leichtathletik-EM in Birmingham mit Hindernis-Europameister Frederik Ruppert von der LAV Stadtwerke Tübingen. Foto: Picture Alliance / Beautiful Sports
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Dissertation 2: Effektivität einer 18-wöchigen Kräftigungs- und Foam-RollingIntervention zur Reduktion der Häufigkeit laufbedingter Verletzungen Aufbauend auf den oben beschriebenen Risikofaktoren wurde ein Präventionsprogramm entwickelt, bestehend aus sieben Kräftigungsübungen (für Hüftabduktoren, Rückenstrecker, Quadrizeps und Supinatoren im Sprunggelenk) und sechs Foam-Rolling-Übungen (für Hüfte, Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß). Das Programm war online verfügbar und mit Videos und Anweisungen zur Durchführung der einzelnen Übungen hinterlegt. Die Gesamtdauer des Programms betrug etwa 25 Minuten. 433 ambitionierte Langstreckenläuferinnen und -läufer nahmen an der Studie teil. Alle waren bei Studienteilnahme verletzungsfrei (seit mindestens 6 Monaten). Die Teilnehmenden wurden zwei Gruppen zugelost: entweder einer Interventionsgruppe (n=228, 2-maliges Durchführen des Programms zusätzlich zum normalen Lauftraining über 18 Wochen) oder einer Kontrollgruppe (n=205, normales Lauftraining weiterführen für 18 Wochen). Beide Gruppen mussten wöchentlich ein Trainingstagebuch mit Informationen zur Trainingsgestaltung und zu laufbedingten Verletzungen und deren Lokalität an die Forschenden schicken.
3. Die Ergebnisse aus den Studien zum Langstreckenlauf können nicht 1:1 auf andere Disziplinen übertragen werden (z. B. Sprint, Mittelstrecke). Dennoch können Trainerinnen und Trainer bei der Arbeit mit ihren Athletinnen und Athleten auf die beschriebenen Risikofaktoren gezielt achten, ebenso wie die beschriebenen Interventionsmöglichkeiten (Foam-Rolle, elastisches Band) präventiv nutzen.
4. Der Einfluss der Trainingsbelastung (z. B. Häufigkeit, Intensität, Ergebnisse: In Steigerung von Woche zu Woche) als Risikofaktor in der Entder Interven stehung von laufbedingten Verletzungen ist nach wie vor untionsgruppe lag geklärt. Hier sollten neue Forschungen ansetzen. die Verletzungshäufigkeit 5. Weitere mögliche Risikofaktoren, zum Beispiel aus den Benach 18 Wochen bei 22 Prozent, in der Kontrollreichen Ernährung und Regeneration (u. a. Schlaf), waren nicht gruppe bei 27 Prozent. Bestandteil der Studien. Diese Bereiche sollten bei der TraiDa nicht alle Teilnings- und Belastungssteuerung sowie beim Auftreten von Beschwerden im Auge behalten werden. nehmenden der Interventionsgruppe das Programm 2-mal pro Woche durchgeführt hatten, wurde diese nochmals „mittlere Teilnahme“ zeigte eine Verletzungsunterteilt in drei Gruppen: a) Hohe Teilnahme häufigkeit von 16 Prozent, also ebenfalls eine (n=65, Programm wurde 2 × pro Woche für 18 deutliche Reduktion zur Kontrollgruppe. q Stefan Grau Wochen zusätzlich zum normalen Lauftraining durchgeführt), b) mittlere Teilnahme (n=63, Programm wurde 1–2 × pro Woche für 18 Wochen zusätzlich zum normalen Lauftraining Übungen im Video durchgeführt) und c) geringe Teilnahme (n=100, Die Kräftigungs- und FoamProgramm wurde weniger als 1 × pro Woche Rolling-Übungen, die in der Stufür 18 Wochen zusätzlich zum normalen Laufdie zum Einsatz kamen, finden training durchgeführt). Vergleicht man diese Sie auch mit Übungsanleitungen drei Gruppen mit der Kontrollgruppe, stellt man und Videos auf der Webseite von fest, dass die Gruppe „hohe Teilnahme“ nur Blackroll: noch eine Verletzungshäufigkeit von etwa 4 Prohttps://blackroll.com/ zent hat im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 27 de/routine/uebungenProzent. Dies entspricht einer 85-prozentigen verletzungspraevention-laeufer Reduktion der Wahrscheinlichkeit, eine laufbedingte Verletzung zu erleiden. Die Gruppe
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Alle Screenshots: Blackroll
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LSVBW
„Das Material von Kunststoff rasen wird sich verändern“ Iman Taha forscht im Projekt „RewitAl“ am mechanischen Recycling von Kunststoffrasen Für Vereine sind Kunststoffrasenplätze oft die naheliegende Wahl. Doch nach 12 bis 15 Jahren Nutzungsdauer landen sie meist in der Müllverbrennungsanlage. Wie das Material stattdessen verwertet werden kann, erforscht Prof. Dr. Iman Taha im Projekt RewitAl. Im Interview erzählt die Projektleiterin, welche überraschende Erkenntnis sie über die alten Kunststoffe gewonnen hat und was sie über die Zukunft von Kunststoffrasenplätzen denkt. Prof. Dr. Iman Taha, wie sind Sie in Ihre heutige Position bei RewitAl gekommen? Ich habe Maschinenbau studiert und nach dem Masterabschluss das Angebot erhalten, als Dozentin an der Uni einzusteigen. Dabei habe ich Spaß an der akademischen Welt gefunden. Ich war schnell in Forschungsthemen eingebunden, hatte eigene Ideen und war in internationalen Projekten tätig. Von Beginn an war es mir wichtig, dass meine Forschung einen Bezug zur Nachhaltigkeit und der Verwendung regionaler Ressourcen hat. Ich habe daher im Bereich der Naturfaserverbunde promoviert und bin immer mehr in Kontakt mit Kunststoffen gekommen. Seit 2021 habe ich an der Hochschule Aalen eine Professur für nachhaltige Werkstoffe in der Kunststofftechnik. Im Projekt RewitAl verbinden wir nun eine Herausforderung des Sportsektors mit den Forschungsfragen der Kunststoffwelt. Welchen Schwerpunkt haben Sie im Projekt RewitAl? Als Projektkoordinatorin war ich federführend bei der Antragstellung und in der Gestaltung der Forschungsvorhaben. Jetzt, wo das Projekt läuft, bin ich die Hauptansprechpartnerin für den Verbund, den Fördergeber und die Öffentlichkeit. Auf Forschungsebene leite ich die Gruppe, die sich mit dem mechanischen Recycling der Kunststoffe beschäftigt. Dabei werden die Kunststoffe zerkleinert, gereinigt und zu neuem Granulat aufbereitet, ohne ihre chemische Zusammensetzung oder Struktur zu verändern. Was haben Sie in dieser Hinsicht bisher erreichen können? Zu unserer größten Überraschung zeigten die „uralten“ Kunstfasern des Rasens Potenzial
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Prof. Dr. Iman Taha forscht an der Hochschule Aalen. Foto: Julia Rettenmaier
für eine Wiederverwendung. Sie waren, was die thermischen und mechanischen Eigenschaften betrifft, mit Neuware vergleichbar. Alten Kunststoffrasen müssen wir also nicht verbrennen, sondern können die Fasern für neue Produkte einsetzen. Wir haben da viel Zeit investiert und verschiedene Ideen ausprobiert. In diesem Bereich sind wir daher weiter als geplant. Was möchten Sie in Zukunft noch angehen? Da wir viel Energie in die Fasern gesteckt haben, gibt es eine Verzögerung hinsichtlich des Recyclings des Infills und der Tragschicht des Kunststoffrasens. Für sie haben wir noch keine Lösung zur Wiederverwertung, sondern eruieren momentan die Möglichkeiten. Im nächsten halben Jahr werden wir diese gezielt angehen. In unserer jetzigen Vorstellung zerkleinern wir die Tragschicht mechanisch und kleben sie mit einem umweltfreundlichen Binder neu zusammen. Je nach Eigenschaften könnte das Produkt wieder als Tragschicht verwendet werden. Ansonsten sind neue Anwendungsbereiche denkbar, zum Beispiel auf Spielplätzen oder als Dämpfungsunterlagen bei vibrierenden Anlagen. Inwiefern lassen sich Ihre Ergebnisse auf andere Bereiche übertragen? Im Titel des Projekts steht nicht Kunststoffrasen, sondern hochwitterungsbeanspruchte Altkunststoffe. Kunststoffrasen ist ein Beispiel für einen Kunststoff, der lange mechanisch beansprucht und extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt wurde. Um uns
herum gibt es viele Produkte mit ähnlichen Umständen. Parkbänke, Schilder, Pylonen oder Blumenkästen werden heutzutage verbrannt. Wenn wir das Potenzial des Materials nachweisen können – oder eigentlich schon bewiesen haben – können auch sie für das Recycling gesammelt werden. Der Gesetzgeber fordert immer stärker den Einsatz von Rezyklat. Wenn wir aber nur unsere Verpackungen recyceln, ist die Menge zu gering. Setzen wir auch beanspruchte Materialien für Rezyklat ein, steigt dessen Verfügbarkeit und die Preise sinken. Das ist eine Win-Win-Situation für die gesamte Kreislaufwirtschaft. Ihre Einschätzung: Gibt es in Zukunft noch Kunstrasenplätze? In Anbetracht der Klimabedingungen ist die Frage eher, ob wir uns noch natürlichen Rasen leisten können. Es wird auf jeden Fall noch Kunststoffrasenplätze geben, aber das Material wird sich verändern. Viele Organisationen bemühen sich um nachhaltige Alternativen, sei es mit biobasierten Kunststoffen, biologisch abbaubaren Kunststoffen oder einem Design des Rasens ohne Infill. Hier tut sich etwas und das wird auch so bleiben – erst recht, um Kunststoffrasenplätze zu erhalten. q Das Interview führte Meike Walz
Zum Projekt Im Projekt „Reintegration hochwitterungsbeanspruchter Altkunst s toffe in die Kreislaufwirtschaft“ (RewitAl) arbeiten die drei Hochschulen Pforzheim, Furtwangen und Aalen sowie Firmen und der LSVBW an einer Lösung, wie Kunststoffrasenplätze umweltfreundlich verwertet werden können. Gefördert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Baden-Württemberg (EFRE). Der Strukturfonds der EU fördert wirtschaftlichen, territorialen und sozialen Zusammenhalt innerhalb der EU.
LSVBW
183,4 Punkte
SPORT SPLITTER
BW bei „Die Finals 2026“ vorn Mit 97 Medaillen und 183,4 Punkten hat Baden-Württemberg Ende Juli die Länderwertung der Finals 2026 in Hannover mit Deutschen Meisterschaften in 24 Sportarten dominiert. Nordrhein-Westfalen (100,9) und Bayern (73,2) folgen mit deutlichem Abstand.
Dies und das aus der Arbeit im LSVBW
1.307 BFDler
272.000 Euro
Vereinssupport seit 15 Jahren In Baden-Württemberg haben seit der Einführung am 1. Juli 2011 insgesamt 1.307 Jugendliche einen Bundesfreiwilligendienst im Sport absolviert. Am 1. September hat der 16. BFD-Jahrgang mit neuen Rekordzahlen begonnen (siehe S. 6).
20 Schulbesuche
Vorbilder hautnah erleben Die Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg macht’s möglich: Im Schuljahr 2025/2026 haben von der Stiftung geförderte Athletinnen und Athleten 20 Grundschulen in ganz Baden-Württemberg besucht. Diese hatten den Schulbesuch im Rahmen eines Preisausschreibens beim Teamwettbewerb für die Grundschulklassen 1 und 2 von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ gewonnen.
Trainerpreis honoriert Engagement 272.000 Euro – das ist die Summe an Preisgeldern, die bisher beim Trainerpreis Baden-Württemberg ausgeschüttet wurden! Die 30. Ausgabe der Preisverleihung findet im Januar 2027 statt. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2026. Hier können Sie noch Bewerbungen einreichen: trainer-bw.de
41.000 Stufen
Treppen-Challenge für das Sportmoor Das LSVBW-Team hat im Juli bei einer Treppen-Challenge Geld für den guten Zweck gesammelt. Nach fast 2.300 bewältigten Stockwerken spendet der LSVBW 1.147 Euro für das Sportmoor Baden-Württemberg.
Dank Lotto BW!
Mit Unterstützung von:
SV Kickers Büchig schafft neues Naturrasen-Trainingsspielfeld Der SV Kickers Büchig hat einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung seiner Sportanlage am Bürgerwaldstadion erreicht: Mit dem Neubau eines modernen NaturrasenSpielfeldes schafft der Verein zusätzliche Trainingskapazitäten und investiert damit gezielt in die Zukunft – insbesondere in die Nachwuchsarbeit. Am 19. Juli wurde der neue Platz offiziell eingeweiht und zugleich mit der Plakette „Exzellente Sportstätte“ ausgezeichnet. Mehr Platz für Training und Nachwuchs Nach langer Planungszeit konnten im Dezember 2024 die Bauarbeiten zur Erweiterung der Sportanlage beginnen. Dafür wurde der bestehende Tennenplatz umfassend umgebaut und vergrößert. Entstanden ist ein komplettes Trainingsspielfeld mit einer Größe von 93,50 × 62 Metern, moderner Flutlichtanlage und Ballfangsystem. Aufwendiger Bau für optimale Bedingungen Die Arbeiten für den neuen Naturrasenplatz waren umfangreich. Nach dem Abtragen der alten Deckschichten wurden rund 12.000 Kubikmeter Erdmaterial eingebaut und der Baugrund stabilisiert. Für eine zuverlässige Entwässerung sorgen Dränschlitze sowie ein Sammler-Sau-
ger-System. Darauf wurden eine Sorptions- und eine Rasentragschicht aufgebaut und schließlich ein schnell keimendes Spezialsaatgut eingesät. Eine automatische Beregnungsanlage mit zehn Rand- und drei Vollkreisregnern sorgt für eine effiziente Bewässerung des Rasens. Ergänzt wird das Spielfeld durch eine Flutlichtanlage, deren Errichtung der Verein in Eigenleistung übernahm, sowie fünf und sechs Meter hohe Ballfangnetze auf einer Gesamtlänge von rund 180 Metern. Auch das Umfeld wurde in die Planungen einbezogen: Ein aus Erdmaterial modellierter Lärmschutzwall reduziert die Geräuschentwicklung in Richtung der benachbarten Wohnbebauung. Zusätzlich entstanden bepflanzte Vegetationsflächen rund um das neue Spielfeld. Starke Partner für ein großes Projekt Eine Investition dieser Größenordnung ist für einen Sportverein eine enorme Aufgabe. Ursprünglich waren für das Projekt Gesamtkosten von rund 476.000 Euro vorgesehen. Am Ende belief sich das Investitionsvolumen auf knapp 500.000 Euro. Der Badische Sportbund Nord unterstützte den SV Kickers Büchig bei der Realisierung und bewilligte einen Zuschuss von 116.000 Euro aus Mitteln von Lotto
Baden-Württemberg (Wettmittelfonds des Landes Baden-Württemberg). Die Fördermittel für Sportstättenbaumaßnahmen können über den jeweiligen Sportbund beantragt werden. Mit Sportstättenbau Garten-Moser war zudem ein Partner des Badischen Sportbundes Nord maßgeblich an der Umsetzung beteiligt. Das Unternehmen realisierte den neuen Naturrasenplatz und die dazugehörigen infrastrukturellen Maßnahmen. Mit dem neuen Trainingsspielfeld stärkt der SV Kickers Büchig seine sportliche Infrastruktur nachhaltig und schafft bessere Bedingungen für die Fußballerinnen und Fußballer von heute und morgen. Sport im Verein ist eben besser. Dank Lotto q BW.
Das neue Spielfeld mit Lärmschutzwall. Foto: SV Kickers Büchig
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KOMMUNALER SPORTSTÄTTENBAU
Über 7,8 Millionen Euro für den Kommunalen Sportstättenbau Land bezuschusst 42 Projekte im Bereich des Badischen Sportbundes Freiburg Das Land Baden-Württemberg fördert im Jahr 2026 im Einzugsbereich des BSB Freiburg insgesamt 42 kommunale Sportstättenbauprojekte mit einem Zuschussvolumen von 7.813.000 Euro.
Zum einen die vorgenannte Kommunale Sportstättenbauförderung. Dieses Programm wendet sich an Städte und Gemeinden, deren Sportanlagen sowohl von der Schule als auch vom Verein genutzt werden.
Gefördert werden können der Neubau und die Sanierung von Turn- und Sporthallen sowie von Freisportanlagen (Sportplätze, Leichtathletikanlagen).
Zum Zweiten die Förderung der Sportbünde für Vereine. Diese betrifft Sportanlagen, die vom Verein gekauft, gebaut oder saniert werden. Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg, über das Ergebnis. „Einmal mehr fand die Verteilerausschuss-Sitzung im Regierungspräsidium in Freiburg in völliger Einmütigkeit zwischen den Kommunalen Spitzenverbänden Regierungspräsidium, Landkreis, Kommunen und dem Sport statt. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Regierungspräsidium Freiburg sowie Frau Vogt-Römer von unserem BSB Freiburg, die alles exzellent vorbereitet haben“, so Fleischer.
Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Sportstätten vielfältig genutzt werden können. Die Hallen und Anlagen sollen sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen geeignet sein. In diesem Jahr liegen die Zuschüsse im Bereich des BSB Freiburg je nach Art und Größe der Vorhaben zwischen 12.000 Euro und 630.000 Euro. Zwei verschiedene Förderungen Zum Verständnis: Es gibt zwei verschiedene Sportstättenbauförderungen.
Joachim Spägele BSB-Präsident Gundolf Fleischer.
Foto: BSB
Landkreis bzw. Antragsteller Kurzbeschreibung Maßnahme Stadtkreis
Stadt Bad Krozingen
Mögliche Zuwendung
Sanierung der Sporthalle am Südring
420.000 €
Gemeinde Lenzkirch
Erneuerung Turnhalle und Neubau einer weiteren Turnhalle auf dem Schulcampus in Lenzkirch
540.000 €
Breisgau-
Neubau eines Soccerlpatzes mit Basketballfeld
52.000 €
Hochschwarzwald Gemeine St. Märgen
Neubau eines Kunstrasenplatzes (Umwandlung Rasenplatz in Kunstrasenplatz
120.000 €
Stadt Titisee-Neustadt
Sanierung der Hebelschul-Sporthalle
62.000 €
Stadt Titisee-Neustadt
Sanierung des großen Kunstrasenplatzes im Jahnstadion
84.000 €
Bodensee
Gemeinde Salem
Sanierung der BZ-Arena in Mimmenhausen
600.000 €
Stadt Endingen
Erneuerung der Schulsportanlage am Bahlinger Weg
28.000 €
Stadt Staufen
Emmendingen
Stadt Herbolzheim
Sanierung der Kunstturnhalle Herbolzheim
50.000 €
Stadt Kenzingen
Erneuerung der Üsenberghalle
600.000 €
Gemeinde Winden im Elztal
Erneuerung der Mehrzweckhalle (MZH) Oberwinden
108.000 €
Stadt Freiburg
Neubau von drei Kleinspielfeldern im Außenbereich des Westbads
52.000 €
Stadt Freiburg
Sanierung der Jahnsporthalle
376.000 €
Freiburg Stadt Freiburg
Neubau eines Kunstrasenplatzes (zwei Normspielfelder) im Stadtteil Rieselfeld
24.000 €
Sanierung der Gerhard-Graf Sporthalle
244.000 €
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Stadt Freiburg
KOMMUNALER SPORTSTÄTTENBAU
Landkreis bzw. Antragsteller Kurzbeschreibung Maßnahme Stadtkreis
Mögliche Zuwendung
Stadt Singen
Neubau eines Kunstrasenplatzes (Umwandlung Rasenplatz in Kunstrasenplatz) und Neubau leichtathletischer Einzelanlagen im Hardtstadion
148.000 €
Konstanz
Stadt Tengen
Neubau (Ersatzneubau) des Sportgeländes Kalkgrube
245.000 €
Stadt Konstanz
Sanierung der Thingolthalle Dingelsdorf
31.000 €
Stadt Konstanz
Neubau (Ersatzneubau) des Rasenspielfeldes Höllbart
75.000 €
Neubau (Ersatzneubau) der Kreissporthalle am Berufsschulzentrum Lörrach
600.000 €
Lörrach Landkreis Lörrach
Stadt Achern
Sanierung eines Kleinspielfeldes in Großweier
18.000 €
Gemeinde Appenweier
Sanierung des Waldstadions (Typ B in Kunststoffausführung)
189.000 €
Gemeinde Fischerbach
Sanierung der Brandenkopfhalle (MZH)
151.000 €
Gemeinde Gutach
Sanierung der Curt-Liebich-Sporthalle und Anbau eines Geräteraums
74.000 €
Stadt Kehl
Sanierung des Kunstrasenplatzes im Rheinstadion
83.000 €
Stadt Kehl Ortenau
Neubau (Ersatzneubau) eines Rasenspielfeldes (Umwandlung Tennenplatz in Rasenplatz) und Einbau einer Beregnungsanlage im bereits bestehenden Rasenplatz an der Sportanlage Leutesheim Rasenplatz an der Sportanlage Leutesheim
100.000 €
Stadt Lahr
Neubau eines Hockey-Kunstrasenplatzes (Umwandlung Rasenplatz in Kunstrasenplatz)
120.000 €
Gemeinde Meißenheim
Sanierung der Sportanlage (400 Meter-Laufbahn mit Tennenbelag) Meißenheim
12.000 €
Stadt Offenburg
Neubau eines Kleinspielfeldes im Sportpark Süd
35.000 €
Stadt Rheinau
Sanierung der Sporthalle in Rheinbischofsheim
240.000 €
Stadt Rheinau
Sanierung der Sporthalle in Freistett
294.000 €
Gemeinde Steinach
Neubau (Ersatzneubau) einer Mehrzweckhalle (inkl. Gymnastikräumen)
137,.000 €
Rottweil Gemeinde Eschbronn
Neubau eines Kunstrasenplatzes (Umwandlung Tennenplatz in Kunstrasenplatz) im Sport- und Freizeitgelände Waldeck
120.000 €
Stadt Bad-Dürrheim
Sanierung der Salinensporthalle, 2. BA
228.000 €
Schwarzwald-Baar
Stadt St. Georgen
Sanierung der Sporthalle an der Robert-Gerwig-Schule
172.000 €
Stadt Villingen-Schwenningen Neubau einer Turnhalle an der Schloßbühlschule Mühlhausen
270.000 €
Tuttlingen
Stadt Spaichingen
Sanierung des Kunstrasenplatzes in Spaichingen
84.000 €
Neubau eines Kleinspielfeldes auf dem Schulhof der Gemeinschaftsschule Albbruck
35.000 €
Gemeinde Albbruck Stadt Bad Säckingen
Erneuerung und Erweiterung der Scheffelhalle (inkl. Gymnastikhallen)
630.000 €
Waldshut
Gemeinde Murg
Sanierung der Murgtalhalle (MZH)
33.000 €
Stadt Waldshut-Tiengen
Sanierung der Mehrzweckhalle (hier: Gymnastikhalle) Oberalpfen
30.000 €
Alle Angaben ohne Gewähr.
SUMME
7.813.000 €
Nicht selten geht es bei den bezuschussten Sportstätten um den Neubau von Kunstrasen- und Kleinspielfeldern. Foto: Beatrix Vogt-Römer
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KOOPERATIONEN SCHULE-VEREIN UND KINDERGARTEN-VEREIN
Vereine bringen Kinder in Bewegung – und der BSB fördert so stark wie nie Im Schuljahr 2026/2027 werden bei den Kooperationsmodellen „Schule-Verein“ und „Kindergarten-Verein“ über 930.000 Euro ausgeschüttet – so viel wie nie zuvor. Mit insgesamt 1.475 Anträgen liegt auch die Beteiligung der Vereine über dem Vorjahresniveau Die Kooperationsprogramme Schule-Verein und Kindergarten-Verein erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Auch im Schuljahr 2026/2027 ist das Interesse seitens der Sportvereine erneut außergewöhnlich hoch. Insgesamt 1.475 Kooperationsmaßnahmen wurden allein in Südbaden beantragt – noch einmal mehr als die 1.416 Anträge des Vorjahres und ein klares Zeichen für das große Engagement der Vereine, Kinder frühzeitig in Bewegung zu bringen und sie für den Sport zu begeistern und als Mitglied zu gewinnen. „Über 90 % der Maßnahmen können vom BSB bewilligt und gefördert werden. Damit fließen in diesem Schuljahr über 930.000 Euro in die nachhaltige Förderung von Bewegungsangeboten in Schulen und Kindergärten – ein neuer Höchstwert“, so BSB-Präsident Gundolf Fleischer, der ergänzt: „Die deutliche Steigerung der Fördersumme zeigt, welchen besonderen Stellenwert die Zusammenarbeit zwischen den Bildungseinrichtungen und den Sportorganisationen für uns hat.“
Förderhöhe steigt auf 700 Euro Möglich wird der neue Höchstwert bei der Fördersumme auch durch die erhöhten Finanzmittel, die dem Bereich im Rahmen des Solidarpakts Sport V zur Verfügung stehen: Die Förderhöhe pro Antrag wurde ab dem Schuljahr 2026/2027 von 500 Euro auf 700 Euro angehoben. Jede einzelne Kooperationsmaßnahme wird damit spürbar stärker unterstützt als bisher. Beteiligung erneut gestiegen Im Einzelnen wurden im Bereich Schule-Verein 1.098 Anträge eingereicht – ein Anstieg gegenüber den 1.029 Maßnahmen des Vorjahres. Im Bereich Kindergarten-Verein liegt die Zahl der Anträge ähnlich hoch wie im Vorjahr. „Die konstant hohen Antragszahlen zeigen, wie fest die Kooperationen auch nach Jahrzehnten noch im Vereinsalltag verankert sind. Mit der auf 700 Euro erhöhten Förderung können wir dieses Engagement für die Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen künftig noch besser honorieren“, so der zuständige Mitarbeiter auf der BSB-Geschäftsstelle, Sascha Meier.
Turnen und Tennis weiterhin führend Was die einzelnen Verbände anbetrifft, so ist Turnen (150) vor dem Tennissport (131) weiter führend, gefolgt von Handball (106), Fußball (87) und Basketball (86). (Siehe auch Statistik auf der rechten Seite.) Antragsstärkste Vereine Bei den Vereinen sind im Bereich Schule-Verein führend der USC Freiburg (48) sowie der SV Kappelwindeck (44), der SC Freiburg (35) und der TV Gengenbach (33), gefolgt vom Sportring Yburg Steinbach (27), dem SV Kirchzarten (26), dem CVJM Lörrach (23) und der Freiburger Turnerschaft von 1844 mit 20 Kooperationsmaßnahmen. Der Badische Sportbund Freiburg bedankt sich bei allen Vereinen für ihr Engagement und freut sich auf ein erfolgreiches Kooperationsjahr 2026/2027. Joachim Spägele
Fußball gehört weiterhin zu den Sportarten mit den meisten Kooperationen in Südbaden. Foto: BSB Freiburg
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KOOPERATIONEN SCHULE-VEREIN
Kooperation „Schule-Verein“ – bezuschusste Maßnahmen nach Sportart Lfd. Verband/ Nr. Sportart
2006/ 2007/ 2008/ 2009/ 2010/ 2011/ 2012/ 2013/ 2014/ 2015/ 2016/ 2017/ 2018/ 2019/ 2020/ 2021/ 2022/ 2023/ 2024/ 2025/ 2026 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027
1 Aerobic 0 0 2 Aikiko 0 0 3 American Football 2 0 4 Badminton 16 14 5 Bahnengolf 1 0 6 Ballspiele 0 0 7 Base/Softball 2 0 8 Basketball 30 36 9 Behindertensport 5 9 10 Allg. Bewegungsförd. 0 0 11 Bob/Schlitten 0 0 12 Boccia 0 0 13 Boxen 1 0 14 Eissport 2 4 15 Fechten 2 1 16 Fitness/Gesundheit 0 0 17 Fußball 129 118 18 Gewichtheben 0 0 19 Golf 0 0 20 Handball 67 64 21 Hockey 5 5 22 Judo 27 19 23 Ju-Jutsu 2 1 24 Kanu 2 3 25 Karate 7 6 26 Kegeln 2 2 27 Klettern 1 2 28 Leichtathletik 76 57 29 Luftsport 2 0 30 Pool-Billard 0 0 31 Radsport 15 13 32 Rasenkraftsport 1 1 33 Reiten 30 36 34 Ringen 10 7 35 Rollsport 1 2 36 Rudern 3 4 37 Rugby 1 0 38 Schach 39 39 39 Schützen 16 15 40 Schwimmen 31 32 41 Segeln 3 3 42 Ski 54 50 43 Squash/Rackets 0 0 44 Tae Bo 0 0 45 Taekwondo 0 1 46 Tanzsport 16 19 47 Tauchsport 0 0 48 Tennis 162 178 49 Tischtennis 57 59 50 Triathlon 0 1 51 Turnen 163 144 52 Volleyball 55 53 Gesamt
1.038
0 0 0 14 1 0 0 34 4 0 0 1 0 1 1 0 122 1 2 66 6 23 3 2 8 3 2 64 0 0 21 0 29 7 2 3 0 42 13 37 6 49 0 0 1 17 1 179 56 1 149 57
0 0 0 15 1 0 0 43 4 0 0 0 0 1 2 0 145 0 0 70 4 25 2 2 5 1 5 66 0 0 16 0 26 4 1 1 0 48 11 28 5 43 0 0 2 24 0 198 53 2 141 59
0 0 0 11 2 0 1 35 8 0 0 1 3 1 0 0 132 4 0 77 5 33 2 4 5 1 4 69 0 0 14 0 27 3 5 3 0 53 9 36 8 55 0 0 2 17 0 167 46 2 142 60
0 0 0 0 0 0 0 1 0 16 15 14 0 0 0 0 0 0 0 0 0 33 37 40 5 2 4 0 0 0 0 0 0 1 0 2 0 0 0 2 2 3 2 1 1 0 0 0 105 106 106 6 9 4 0 0 0 84 93 78 6 3 3 25 24 21 4 4 4 2 3 3 7 8 5 0 0 0 5 3 1 74 74 66 1 0 0 0 0 0 13 17 13 1 0 0 28 28 25 6 7 4 0 1 2 1 1 2 0 2 0 48 64 61 10 12 9 30 27 21 5 4 6 41 47 44 0 0 0 0 0 0 1 3 5 25 19 18 0 0 0 161 155 158 43 48 41 0 3 3 166 172 164 63 72 68
998 1.028 1.053 1.047 1.020 1.067
999
0 0 0 0 0 0 10 10 0 0 10 16 0 0 35 35 4 4 0 0 0 0 2 3 1 0 2 3 2 2 0 0 111 111 2 0 0 2 80 83 1 5 20 17 3 3 2 1 3 3 0 0 5 5 63 62 0 0 0 0 17 13 0 0 26 24 2 6 2 2 4 5 0 0 54 51 11 7 25 21 7 8 45 46 0 0 1 0 3 1 18 19 0 0 159 150 51 42 0 0 166 155 52 53 999
0 2 0 0 0 0 10 13 0 0 20 21 0 0 36 39 3 3 25 20 0 0 1 3 0 0 3 3 2 2 0 14 114 112 0 0 0 0 87 105 7 6 18 16 3 2 1 1 3 4 0 0 6 5 55 53 0 0 0 0 12 11 0 0 24 24 3 5 3 6 4 7 0 1 53 62 10 5 27 25 9 4 41 42 0 0 0 0 3 2 19 20 0 0 152 160 56 60 1 3 155 145 53 52
968 1.019 1.058
1 2 0 0 0 0 9 13 0 0 17 25 0 0 46 62 3 2 20 17 0 0 3 3 0 0 2 2 4 3 6 9 96 111 0 1 0 1 108 103 8 5 13 20 3 3 2 3 4 6 1 1 15 16 56 52 0 1 0 0 10 10 0 0 17 17 4 4 9 13 5 6 1 1 58 66 1 5 21 26 6 4 48 50 0 0 0 0 1 1 16 18 0 0 149 165 46 48 3 3 133 156 52 57
1 0 0 8 0 25 0 70 1 28 0 1 2 3 2 7 103 1 1 114 7 18 2 3 5 1 16 57 0 0 10 0 11 2 13 5 1 61 4 17 4 40 0 0 2 23 1 138 46 3 153 59
0 0 0 6 0 25 0 69 1 36 0 2 0 0 3 6 75 1 1 93 8 13 1 1 5 1 14 56 0 0 6 0 10 2 2 4 1 55 2 21 4 31 0 0 1 18 0 118 35 0 138 63
0 0 0 0 0 0 9 10 0 0 36 36 0 0 90 83 1 0 39 37 0 0 4 3 0 0 0 0 2 3 8 8 78 81 1 2 1 2 96 102 2 3 13 14 1 1 1 1 4 3 1 0 13 8 58 52 0 0 0 0 4 6 0 0 10 9 1 1 5 3 5 5 0 0 53 56 2 3 22 32 3 5 38 33 0 0 0 0 1 1 17 10 0 0 112 122 31 38 3 3 138 125 69 56
0 0 0 0 8 0 10 13 1 1 0 29 1 0 62 69 1 0 0 39 0 0 3 3 0 1 3 0 3 2 0 9 115 83 0 0 3 0 130 89 3 5 14 12 0 0 4 3 3 3 0 1 8 10 45 48 0 0 0 0 13 14 0 0 12 10 1 2 3 8 5 5 0 0 47 57 5 1 35 15 2 6 33 30 0 0 0 0 1 1 9 10 0 0 138 122 39 33 3 3 159 136 60 62
997 1.111 1.069
928
972
982
957
0 1 0 10 0 36 0 86 1 47 0 5 1 2 2 5 87 0 0 106 10 12 0 3 3 1 15 43 0 0 10 0 12 3 10 4 0 63 3 18 3 31 0 0 1 11 0 131 37 3 150 56
935 1.022
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INTERREG-PROJEKT
Leuchtturmprojekt genehmigt Anfang Juli hat der INTERREG-Begleitausschuss das grenzüberschreitende Projekt „TRAIL RUNNING VERBINDET – Bildung, Bewegung und Naturerlebnis in der Oberrheinregion“ offiziell für eine Förderung durch die Europäische Union ausgewählt Der Badische Sportbund Freiburg freut sich als Projektpartner über die nun beginnende mehrjährige deutsch-französische Zusammenarbeit, die den Oberrhein zu einer der führenden Trailrunning-Regionen Europas weiterentwickeln wird. Das Projekt auf einen Blick.
Verantwortlich für die fachliche und inhaltliche Entwicklung des Gesamtprojekts war Prof. Dr. Ralf Roth (Deutsche Sporthochschule Köln), der auch die Leitung der Projektumsetzung auf deutscher Seite innehat. Projektträger ist das Comité Départemental d’Athlétisme du Bas-Rhin (Al-
„TRAIL RUNNING VERBINDET“ ist ein in dieser Qualität und im Umfang bisher einmaliges Kooperationsprojekt, das 18 Partner aus Deutschland und Frankreich gemeinsam umsetzen werden. Ziel ist es, den Schwarzwald und die Vogesen als gemeinsame Trailrunning-Modellregion am Oberrhein zu etablieren. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau von über 160 km Trailrunning-Stre-
Trailrunning – Sport verbindet. Foto: Prof. Roth
Sitzung der Projektpartner. Foto: Jürgen Oser
cken, ein einheitliches Beschilderungssystem, zweisprachige Informationsangebote, Kompetenzzentren sowie gemeinsame Trainings- und Veranstaltungsformate. Mit seinem integrativen Ansatz verbindet das Projekt Sport, Gesundheitsförderung, Bildung, Wissenschaft und nachhaltigen Tourismus und stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Das Projekt richtet sich an ein breites Spektrum von Zielgruppen – von Einsteigerinnen und Einsteigern über ambitionierte Trailrunnerinnen und Trailrunner bis hin zu Leistungs- und Spitzensportlerinnen und -sportlern. Ebenso profitieren Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung, Vereine, Schulen, Hochschulen sowie touristische Akteure von den neuen Angeboten. Der BSB-Präsident und Vorsitzende des OSP e. V., Gundolf Fleischer, ist begeistert: „Damit schaffen
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wir attraktive Bewegungsangebote für alle Altersund Leistungsgruppen und entwickeln eine Pilotregion, die europaweit neue Maßstäbe für eine nachhaltige Trailrunning-Infrastruktur und internationale Kooperation setzt.“
bert Koffler). Die Projektleitung auf französischer Seite verantwortet Rémi Strangret von der Ligue d’Athlétisme de la Région Grand Est. Das Projekt hat ein Gesamtbudget von 1, 7 Mio. Euro. 60 Prozent davon (1,02 Mio. Euro) stammen aus EU-Mitteln. Jürgen Oser, ehrenamtlich Beauftragter für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim BSB: „Wir sind dankbar, dass die Europäische Union mit diesem Leuchtturmprojekt gemeinsame Trainings-, Bildungsangebote, Wettkämpfe und Veranstaltungen aktiv fördert und damit die Begegnung der Menschen am Oberrhein, dort wo Europa zusammenwachsen soll, direkt erlebbar macht.“ Jürgen Oser / Joachim Spägele
Die Projektpartner: Badischer Leichtathletik-Verband / Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung / Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald / Stiftung Sicherheit im Skisport / Verein Notschrei-Loipe / Badischer Sportbund Freiburg / Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien Offenburg / Institute for Advanced Biomechanics and Motion Studies / Naturpark Südschwarzwald / Skiverband Schwarzwald / Sportbund Pfalz / Centre de Ressources, d'Expertise et de Performance Sportive (CREPS) Collectivité européenne d’Alsace / Comité Départemental d’Athlétisme du Bas-Rhin / Comité Départemental d’Athlétisme du Haut-Rhin / Comité Régional Olympique et Sportif Grand Est / Ligue d’Athlétisme de la Région Grand Est / Université de Strasbourg. www.trail-run.org
INTEGRATION DURCH SPORT
Forum Integration Emmendingen – erfolgreicher Austausch! Der Weltflüchtlingstag am 20. Juni wurde genutzt, um das vierte Integrationsforum der Stadt Emmendingen „Ankommen – Mitmachen – Dazugehören“ im Stadtteil- und Familienzentrum Bürkle-Bleiche durchzuführen. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen kamen am Samstagvormittag rund 60 Teilnehmende zusammen, die der Einladung von Sylvia Fall, Fachstelle für Zuwanderung und Integration der Stadt Emmendingen, gefolgt waren. Nach einem kurzen Grußwort und einem interaktiven Kennenlernen folgte ein Impuls von Professorin Dr. habil. Nausikaa Schirilla zum Thema „Vom Ankommen zur Anerkennung – was echte Partizipation ausmacht“. Im Anschluss berichtete Sylvia Fall von Partizipation und Zugehörigkeit in Emmendingen und stellte die Ergebnisse einer Befragung von Zugewanderten vor. Im zweiten Teil des Vormittags teilten die Mitarbeitenden der Fachstelle die Teilnehmenden in drei Gruppen auf und stellten jeweils die Thementische „Ankommen“, „Mitmachen“ und „Dazugehören“ vor. In einem ersten Durchlauf sollten für das „Ankommen“ bedeutende Orte in Emmendingen gefunden werden. Beim Thementisch „Mitmachen“ wurden Hürden und Hindernisse, aber auch Motivation und Interessen, aufgeschrieben, die die Partizipation in Vereinen, bei Veranstaltungen und in Bildungseinrichtungen, hindern bzw. fördern. Der dritte Thementisch „Dazugehören“ behandelte die Frage nach der Bedeutung von Heimat, und wann sich jemand zugehörig fühlt. Nach der Mittagspause, die zu informellen,
spannenden Gesprächen und Vernetzung einlud, erfolgte eine Themen-Vertiefung im Rahmen von Arbeitskreisen. Die Gruppe „Ankommen“ beschäftigte sich mit den Orten der Begegnung und wie diese genutzt werden können, um das Ankommen zu erleichtern. Die Gruppe „Mitmachen“ überlegte sich Ideen, wie Emmendinger Vereine und Initiativen das Mitmachen für Neuangekommene erleichtern können. Die Gruppe „Dazugehören“ befasste sich mit Unterstützungsnetzwerken, und wie diese sichtbar gemacht und ausgebaut werden können. Im Rahmen des Arbeitskreises „Mitmachen“ stellte Elena Grüner vom BSB Freiburg das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ vor und zeigte neben den Fördermöglichkeiten auch die Netzwerk- und Kooperationspartner sowie einige Best Practice-Vereine mit deren Projekten auf. Im Anschluss ging es in einen offenen Austausch, der die verschiedenen Sichtweisen und Erfahrungen der Teilnehmenden beleuchtete.
Dabei entstanden auch erste Ideen, die das Mitmachen der Zugewanderten in den örtlichen Vereinen erleichtern sollen. Alle Ergebnisse der Arbeitskreise wurden abschließend im Plenum vorgestellt, ein ausführlicher Bericht der Veranstaltung wird ebenfalls veröffentlicht. Eine gelungene Veranstaltung im Zeichen der Integrationsarbeit! Elena Grüner
Ansprechpartner Bundesprogramm „Integration durch Sport“ beim BSB Freiburg e. V.: Elena Grüner e.gruener@bsb-freiburg.de 0761 15246-32 Benjamin Sutter b.sutter@bsb-freiburg.de 0761 15246-29
Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Emmendingen.
Beide Fotos: Stadt Emmendingen
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FREIWILLIGENDIENST
Wichtige Erfahrungen gesammelt Felix von Oppen und Benedikt Schatz haben seit dem letzten September ihren Freiwilligendienst (FSJ) beim Badischen Sportbund in Freiburg absolviert. In SPORT in BW schildern sie ihre Eindrücke
Benedikt Schatz (links) und Felix von Oppen, die beide im letzten Jahr den Freiwilligendienst beim Badischen Sportbund abgelegt haben. Foto: BSB
Herr von Oppen, Herr Schatz, erzählen Sie unseren Lesern zunächst einmal, was Sie vor Ihrem FSJ bei der bsj und beim BSB gemacht haben, woher sie kommen usw. von Oppen: Ich bin 18 Jahre alt und komme ursprünglich aus Niedersachsen, wohne jetzt aber schon fast elf Jahren in Titisee-Neustadt im Schwarzwald. Dort habe ich auch mein Abitur am Kreisgymnasium Hochschwarzwald in Neustadt absolviert. Sport begleitet mich schon mein Leben lang. Ich betreibe, seit ich sechs Jahre alt bin, mit großer Leidenschaft Leichtathletik, aktuell beim TV Neustadt, wo ich auch als Trainer der U14 Trainingsgruppe tätig bin. Ich bin vor allem im Zehnkampf aktiv. Die Disziplinen Weitsprung und der 400m Sprint liegen mir dabei besonders gut. Bis zur C-Jugend habe ich zudem Handball gespielt, und ich interessiere mich für eine Bandbreite an weiteren Sportarten. Deshalb tat sich durch ein BFD beim BSB bzw. bei der bsj eine perfekte Möglichkeit auf, die Sportwelt vor allem hier in Südbaden besser kennenzulernen und meiner Leidenschaft, dem Sport, weiter nachzugehen.
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Schatz: Ich komme aus Breisach und habe dort am Martin-Schongauer-Gymnasium mein Abitur gemacht. Sport spielt schon seit meiner Kindheit eine zentrale Rolle in meinem Leben – seit meinem dritten Lebensjahr stehe ich leidenschaftlich gern auf dem Fußballplatz. Durch den Sport-Leistungskurs in der Oberstufe hatte ich die Gelegenheit, noch viele weitere Disziplinen auszuprobieren. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass mein Herz nicht nur für den Fußball schlägt, sondern ich mich ebenso für Tennis, Volleyball und Badminton begeistern kann. Das FSJ beim BSB war für mich die perfekte Möglichkeit, diese Sportbegeisterung auch außerhalb meiner Freizeit einzubringen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Ihr seid nun fast ein Jahr hier beim BSB. Welche Aufgaben hattet ihr zu bewältigen? von Oppen: Mein Aufgabengebiet bei der bsj war breit gefächert. Zum einen hatte ich Verwaltungsaufgaben, wie das Vorbereiten des Lehrgangsmaterials für Übungsleiterlehrgänge und Fortbildungen der bsj, das Ausstellen
von Freistellungsanträgen und das Bearbeiten der Bestellungen des Minisportabzeichens. Zum anderen habe ich bei TMSUF, dem Grundschulfitnesstest, sowie beim Fahren von Einsätzen unseres Sportmobils praktische Arbeit leisten können. Dort habe ich viel mit Kindern gearbeitet und wertvolle Erfahrung im Umgang mit Kindern beim Sport gesammelt. Dazu kam noch eine wöchentliche Bewegungsstunde in der Kita Löwenzahn in Freiburg-Hochdorf. Dort konnte ich viele meiner eigenen Ideen einfließen lassen und die Bewegungsstunde nach meinem Geschmack gestalten. Ich durfte zudem beim Sportabzeichen-Tour-Stopp in Freiburg Anfang Juli Teil des Helferteams sein und zu einem funktionierenden Ablauf beitragen. Hier war ich bei der Durchführung des Mini-Sportabzeichens als Helfer aktiv. Schatz: Mein Schwerpunkt lag hauptsächlich im Bereich der Deutschen Sportabzeichen und der Prüferausweise. Das Spannende an dieser Aufgabe ist ihre Vielseitigkeit, da man mit unglaublich vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommt. Neben der Arbeit im Büro durfte ich wertvolle praktische Erfahrungen sammeln – beispielsweise bei Projekten wie ‚Toben macht schlau und fit‘ oder der Sportabzeichen-Tour. Ein besonderes wöchentliches Highlight und ein toller Ausgleich zum Büroalltag war für mich das Anleiten der Sportstunde einer 3. Klasse an der Julius-Leber-Schule in Gündlingen. Was hat euch das FSJ aus eurer Sicht gebracht? Welchen Mehrwert hatte es? von Oppen: Mir hat das Freiwilligendienstjahr viel in Sachen Selbstorganisation, Durchhaltefähigkeit und Teamfähigkeit gebracht. Auch im Umgang mit Kindern habe ich Erfahrungen gesammelt und in diesem Bereich pädagogisch dazugelernt. Ich habe zudem gelernt, immer offen für Neues zu sein. Persönlich war dieses Jahr auch ein Orientierungsjahr, um festzustellen, ob ich auch beruflich in die Schiene Sport gehen möchte. Außerdem konnte ich nun schonmal einen Einblick in den Ablauf eines Arbeitsalltags gewinnen und kann mir nun besser vorstellen, wie ein solcher aussieht. Ich durfte in diesem Jahr viel über den organisierten Sport in Südbaden, aber auch allgemein, lernen und in viele Arbeitsbereiche hineinschauen und sämtliche Eindrücke sammeln.
FREIWILLIGENDIENST | LEISTUNGSZENTRUM HERZOGENHORN
Schatz: Das FSJ hat mir vor allem persönlich und in meiner Entwicklung enorm viel gebracht. Ein großer Mehrwert war für mich die fachliche und menschliche Weiterentwicklung im pädagogischen Bereich: Durch die häufige Arbeit mit Kindern habe ich gelernt, wie man Gruppen anleitet, auf unterschiedliche Bedürfnisse eingeht und Verantwortung übernimmt. Darüber hinaus haben sich meine Selbstorganisation und meine Eigenständigkeit im Laufe des Jahres stark verbessert. Ich habe gelernt, Projekte und Aufgaben eigenverantwortlich zu planen, strukturierter zu arbeiten und auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten. Das FSJ war für mich daher nicht nur eine wertvolle berufliche Orientierung, sondern hat mich auch persönlich viel reifer und selbstbewusster gemacht. Ihr müsst am Ende immer ein Projekt erarbeiten. Um was geht es genau? von Oppen: Unser BFD-Jahresprojekt haben wir beide zusammen durchgeführt. In unserem Projekt ging es um die Planung, Organisation und Durchführung des Fitnesstests „Toben macht schlau und fit“ (TMSUF) an der Hansjakob-Grundschule
in Rastatt. Gemeinsam haben wir den Fitnesstag vorbereitet und umgesetzt. Dabei wurden verschiedene motorische Fähigkeiten der Kinder mithilfe des Deutschen Motorik-Tests erfasst. Neben der Durchführung des Fitnesstests lag ein Schwerpunkt unseres Projekts auf der Weiterentwicklung des Angebots. Dafür haben wir Bild- und Videomaterial gesammelt, um ein FAQVideo zu erstellen, das interessierten Schulen einen Einblick in den Ablauf und die Organisation von TMSUF geben soll und aufgekommene Fragen schon im Vorhinein beantworten kann. Außerdem haben wir eine zusätzliche Bewegungsstation mit Glücksrad und Würfeln entwickelt, damit Kinder, die den Test bereits abgeschlossen hatten, ihre Wartezeit sinnvoll und aktiv nutzen konnten. Ziel des Projekts war es, die Bewegungsförderung von Grundschulkindern zu unterstützen und gleichzeitig das Angebot „Toben macht schlau und fit“ für zukünftige Einsätze weiterzuentwickeln. Wie sind eure Pläne nach der Zeit beim BSB? von Oppen: Nach meinem Freiwilligendienstjahr werde ich in der sportlichen Schiene bleiben und
in Freiburg Sportwissenschaft studieren. Dieses Jahr hat mir gezeigt, dass ich einen sportlichen Bezug in meinem Beruf haben möchte und habe mich somit für den Studiengang Sportwissenschaft beworben. Ich finde es interessant mehr aus dem sportwissenschaftlichen Bereich und über den Körper und seine Funktionsweise zu lernen und somit mein Wissen im Sport zu erweitern. Vor allem der Mix aus praktischen und theoretischen Einheiten hat mich dazu gebracht, diesen Studiengang zu wählen. Schatz: Nach meiner Zeit beim BSB werde ich in Freiburg studieren. Im Moment stehe ich noch vor der spannenden Entscheidung zwischen Sportwissenschaften, Politikwissenschaften und Molekularmedizin. Das FSJ hat mir vor allem im Bereich Sport wichtige Einblicke gegeben, weshalb Sportwissenschaften naheliegen würden. Gleichzeitig haben mich aber auch andere Themenfelder sehr interessiert, weshalb ich die Vielfalt der Universität Freiburg nutzen möchte, um mich letztendlich für den Studiengang zu entscheiden, der am besten zu meinen Stärken und Interessen passt. Das Interview führte Joachim Spägele
Noch freie Termine! Lehrgang oder Freizeit auf dem Herzogenhorn im Schwarzwald? Es gibt für die nächsten Monate noch freie Termine. Informieren Sie sich über www.herzogenhorn.info Informieren Sie sich noch heute bei Frau Schaff. Sabrina.Schaff@herzogenhorn.info Gerne gibt sie Auskunft über einen Aufenthalt im Leistungszentrum Herzogenhorn.
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STELLENAUSSCHREIBUNG | ANZEIGE
Stellenausschreibung Der Badische Sportbund Freiburg e.V. ist der Dachverband von derzeit 3.113 Sportvereinen mit über 1.06 Millionen Mitgliedern in 55 Fachverbänden. Wir vertreten die Interessen unserer Mitgliedsvereine und -verbände, sind in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von ehrenamtlich und nebenberuflich Tätigen aktiv, unterstützen unsere Vereine und Verbände in Fragen der Sportentwicklung und führen die Sportförderung nach den Richtlinien des Landes Baden-Württemberg durch. Wir suchen ab dem 1.11.2026 eine/n Mitarbeiter/in (m/w/d) für:
Vereinsberatung und Vereinsförderung im Sportstättenbau Vollzeit-Stelle (39,0 Stunden) Ihre Aufgaben:
• Sie beraten Sportvereine bei Neubau-, Umbau-, Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben von Sportstätten, insbesondere zu Fragen der Fördermöglichkeiten und der Gesamtfinanzierung • Sie unterstützen antragstellende Vereine bei der Einhaltung relevanter baulicher und zuwendungsrechtlicher Voraussetzungen • Sie prüfen und bewerten Förderanträge für Landesmittel im Vereins- und Kommunalen Sportstättenbau • Sie bereiten Vorschlagslisten für die Zuschussbewilligung, prüfen Verwendungsnachweise und veranlassen die Auszahlung bewilligter Fördermittel • Sie verfolgen gesetzliche Entwicklungen und geben Anregungen ab Ihr Profil: • Hochschulstudium mit Bezug zum Sportstättenbau (z. B. Architektur, Landschaftsarchitektur oder eine vergleichbare praktische Erfahrung • Erfahrung in Planung und Kalkulation von Bauprojekten im Sport • Kenntnisse im Bereich energetischer Sanierung von Bestandsgebäuden sowie im Bereich erneuerbarer Energien • Grundkenntnisse im Vergabewesen • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Sportvereinen oder Sportorganisationen • Strukturierte, selbstständige Arbeitsweise • Kommunikationsstärke und Freude an der Beratung von und für Vereine und Kommunen Wir bieten: • eine der Aufgabenstellung angemessene Vergütung nach Haustarif, angelehnt an TV-Kommune • eine vielseitige, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe • flexible Arbeitszeiten, gute Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten • ein ausgesprochen gutes Arbeitsklima in einem dynamischen und kollegialen Team Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen, Ihrer Gehaltsvorstellung und möglichem Eintrittsdatum bis 30.9.2026 per Mail an: j.spaegele@bsb-freiburg.de
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Präsidiumsbeirat
des Badischen Sportbundes Freiburg e.V. Dienstag, 10. November 2026 18:00 Uhr Bad Krozingen-Hausen (an der A5)
JUBILÄEN
Zum 85.! Der angesehene Sportjournalist Hans-Reinhard Scheu feierte kürzlich einen runden Geburtstag Hans-Reinhard Scheu war bis Mai 2005 SportChefreporter des SWR. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Mainz. Nebenbei arbeitete er bereits für den Südwestfunk als freier Mitarbeiter, bevor er 1971 eine Festanstellung in der Hauptabteilung des Sports des SWF in Baden-Baden erhielt. Die Leidenschaft für den Sport war Maßstab seines Handelns. Viele seiner Reportagen über Fußball, Nordischen Skisport, Tischtennis und Motorsport gehören schon jetzt zu den Klassikern in der Sportberichterstattung. Seine Stimme hat die Welt des Sports in SWF und SWR geprägt. Aber auch auf regionaler Ebene war der Sport für Hans-Reinhard Scheu ein wichtiges Anliegen. So gründete er zusammen mit Dr. Mario Henn nach seinem beruflichen Ausscheiden die Baden-Badener Sportstiftung und leitete bis zu seinem sogenannten „Ruhestand“ Ende 2015 das Projekt der Stiftung „Toben macht schlau“. Dabei umfasste sein Team mehr als 60 Helfer. Dieses Projekt beinhaltete im Wesentlichen den Fitnesstest von alljährlich über 500 Erstklässlern Baden-Badens und die Auswertung dieser Daten. Das von ihm ins Leben gerufene und erfolgreiche Projekt „Toben macht schlau“ wurde vom
Badischen Sportbund Freiburg abgewandelt in das Programm der Badischen Sportjugend übernommen und wird seither in mehreren Kommunen Südbadens durchgeführt. Lange Jahre ehrenamtlich tätig Hans-Reinhard Scheu war darüber hinaus über ein Jahrzehnt Vizepräsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten, vertrat dort die Interessen seines Berufsstandes und setzte sich für eine faire und objektive Berichterstattung ein. In zahlreichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen rief er unermüdlich dazu auf, den Schulund Breitensport in der Gesellschaft zu stärken. Von 1988 bis 2019 war er Vorsitzender des Sportjournalisten-Vereins Baden-Pfalz und war federführend für die Preisverleihungen des Vereins an Journalisten der Print- und Bildmedien verantwortlich. Bei dieser Veranstaltung war jahrelang neben dem Sportbund Pfalz und dem Badischen Sportbund Nord auch der Badische Sportbund Freiburg ein wichtiger Partner. Fredy-Stober-Medaille des BSB verliehen „Hans-Reinhard Scheu war es, der den später vielzitierten Begriff prägte: ´Sport ist der Kit unserer Gesellschaft`. Er war ein allseits geachteter
Hans-Reinhard Scheu wurde 85 Jahre alt.
Foto: BSB
Sportjournalist, dem wir im Rahmen unserer Mitgliederversammlung im Jahr 2019 aufgrund seiner vielen Verdienste um den Sport die Fredy-Stober-Medaille verliehen haben“, so BSB-Gundolf Fleischer. Hans-Reinhard Scheu beging Anfang August seinen 85. Geburtstag. Joachim Spägele
Jubiläum! Der BSB-Beisitzer Thomas Stampfer aus Ortenberg wurde 75 Jahre alt Seit 2022 ist der in Bad Saulgau Geborene Mitglied des BSB-Präsidiums. Seit fast 50 Jahren ist Stampfer mittlerweile im Turnen aktiv. Begonnen hatte alles 1977 als Übungsleiter beim TV Ortenberg – noch heute ist er in dieser Funktion bei seinem Heimatverein tätig. Später wurde er Vorsitzender Sport und übte das Amt des 1. Vorsitzenden von 1982 bis 2002 aus. Zudem ist Stampfer seit 1994 1. Vorsitzender der Orientierungslaufgemeinschaft Ortenau. Doch auch die Geschicke des Turngaus Ortenau, dessen Vorsitzender er von 1993 bis 2018 war, sowie des Badischen Turner-Bundes, dessen
Vizepräsident Lehrwesen-Bildung er seit 2005 ist, prägte der Oberstudienrat i. R. über viele Jahre hinweg. Nicht zu vergessen die Funktion als Sportkoordinator der Kooperationen Schule-Verein. Für seine Verdienste um das Turnen wurde der BSB-Beisitzer mit der Gau-Ehrennadel, dem DTB-Ehrenbrief, der Goldenen Verdienstplakette des Badischen-Turner-Bundes und nicht zuletzt auch mit der Landesehrennadel ausgezeichnet. Der Badische Sportbund gratuliert Thomas Stampfer ganz herzlich zu seinem 75. Geburtstag. Thomas Stampfer. Foto: privat
Joachim Spägele
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VERMISCHTES
75-jähriges Jubiläum Im Juli feierte der Reitclub Konstanz seinen 75. Geburtstag Die Feierlichkeiten boten ein abwechslungsreiches Programm: Vorführungen der Pferdesportjugend, Spring- und Dressurdarbietungen sowie eine große, besonders sehenswerte 12er-Quadrille. Einstudiert wurde sie von Betriebsleiter und Chefreitlehrer Joachim Scherr. Im Rahmen dieses eindrucksvollen Kaleidoskops pferdesportlicher Angebote überbrachte Präsidiumsmitglied Martin Frenk die Grüße und Glückwünsche des Badischen Sportbundes Freiburg. Zugleich überreichte er Andrea Greiner, der 1. Vorsitzenden des Vereins, den „Badischen Greif in Silber“. In seinen Grußworten betonte Frenk, dass der Reitclub Konstanz eine wertvolle soziale und pädagogische Funktion in der Stadtgesellschaft erfülle. Besonders Kindern und Jugendlichen vermittelt der Verein grundlegende Werte wie
Martin Frenk überreichte den „Badischen Greif in Silber“. Foto: Verein
Zusammenhalt, Teamgeist, Respekt, Toleranz und Fair Play. Für viele Menschen ist der Reitclub Konstanz dadurch zu einem Stück Heimat geworden: einem
Ort, an dem Mitglieder das breite Spektrum vom pferdesportlichen Leistungsgedanken bis zur gemeinschaftlichen Freizeitbetätigung erleben, gesellige Veranstaltungen schätzen und Freude sowie Freunde finden. Besonders hob Frenk hervor, dass der RC Konstanz im Jahr 2022 nach langen und intensiven Gesprächen mit dem Land Baden-Württemberg die wunderschöne Pferdesportanlage am Konstanzer Lindenbühl erwerben konnte. Sportbundpräsident Gundolf Fleischer sowie Beatrix Vogt-Römer vom Sportstättenbau des BSB standen dem Verein seinerzeit überaus hilfreich zur Seite. Die Gremien des Badischen Sportbundes Freiburg freuen sich, so Frenk, auf eine weiterhin werteorientierte, vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Reitclub Konstanz. Martin Frenk
„SG Nonnenweier-Allmannsweier-Treff“ Einweihung des neuen Clubheims macht Verein und Gemeinde stolz Die SG Nonnenweier/Allmannsweier hat im Juli ihr neues Clubheim eingeweiht. Michael Frenk, Vorsitzender „Sport und Marketing“ des Vereins, begrüßte neben den am Bau beteiligten Handwerkern auch zahlreiche Unterstützer des Projekts sowie Vertreter der Gemeinde und der Verbände. Er zeigte sich sehr erfreut darüber, den Vereinsmitgliedern, Freunden und Fans des Vereins eine neue Begegnungsstätte bieten zu können. Das Clubheim soll, so Frenk, ein „SG NonnenweierAllmannsweier-Treff“ sein – ein Wohnzimmer, in dem sich alle wohlfühlen.
Würdigung von Ehrenamt und Unterstützung BSB-Präsident Gundolf Fleischer würdigte in seinen Grußworten vor allem das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Mit weit mehr als 1.000 freiwilligen Arbeitsstunden hatten sie das Projekt möglich gemacht. Besonders beachtens- und lobenswert nannte Fleischer zudem das große Engagement der Gemeinde Schwanau. Nachdem der FC Nonnenweier sein Sportgelände aufgrund des Integrierten Rheinprogramms zur Schaffung neuen Retentionsraums aufgeben
Stolz: von links Martin Frenk, Gundolf Fleischer (BSB-Präsident), Melanie Markstahler (Vorstand Finanzen), Sebastian Kummer (Architekt), Michael Frenk (Vorstand Sport und Marketing), Michael Krenkel (Ortsvorsteher Allmannsweier) und Marco Gutmann (Bürgermeister der Gemeinde Schwanau). Foto: Verein
musste, erhielt die Gemeinde Schwanau eine Entschädigungssumme von 1,1 Millionen Euro. Diese stellte die Gemeinde nach der Fusion des FC Nonnenweier und des VfR Allmannsweier dem neuen Verein „SG Nonnenweier-Allmannsweier“ vollständig für den Neubau des Vereinsheims zur Verfügung. Auch der Badische Sportbund Freiburg beteiligte sich, wie Fleischer ausdrücklich betonte, mit 203.340 Euro an der Finanzierung. In einer Besprechung mit dem Regierungspräsidium Freiburg wurde festgelegt, dass die Entschädigung für die Sportanlage Nonnenweier getrennt vom Neubau des Vereinsheims des VfR Allmannsweier zu betrachten sei. Daher konnte der Neubau des Vereinsheims vom BSB ohne Abzug gefördert werden. Grußworte der Gemeinde Auch Schwanaus Bürgermeister Marco Gutmann überbrachte die besten Wünsche und Grüße. Er bezeichnete das mit großem Engagement und viel Herzblut verwirklichte Projekt als „herausragende Leistung“ des neuen Vereins SG Nonnenweier-Allmannsweier. Zugleich würdigte er das Ehrenamt und die starke dörfliche Gemeinschaft in Allmannsweier und Nonnenweier. Martin Frenk
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VEREINSMANAGER
Ausbildung zum Vereinsmanager – Jetzt anmelden für letzte Termine 2026! Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte in Südbaden In Baden-Württemberg gibt es rund 11.300 Vereine mit 4,3 Mio. Mitgliedern. Dabei gleicht kein Verein dem anderen. Die Spannbreite reicht von kleinen, rein ehrenamtlich aufgestellten Vereinen, bis hin zu Mehrspartenvereinen mit mehreren zehntausend Mitgliedschaften und hauptberuflichen Mitarbeitern. Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen gibt es viele Herausforderungen, die jeder Verein zu bewältigen hat. Um diese Aufgaben und Pflichten im Verein optimal erfüllen zu können, bedarf es speziellem Struktur- und Fachwissen, das sich von dem in der freien Wirtschaft unterscheidet. In unseren Seminaren für Vereins-Führungskräfte vermitteln wir neben dem benötigten Basiswissen für eine gelingende Vereinsarbeit auch Inhalte, die über die Grundlagen hinausgehen. Die Seminare für die Aus- und Fortbildung von Vereinsführungskräften richten sich daher an alle Personen, die im Vorstand, der Geschäftsführung oder in der Geschäftsstelle von Vereinen tätig sind oder tätig werden wollen. Inhalte der Ausbildung sind neben allgemeiner Verwaltung und Mitgliederbetreuung, Buchhaltung und Finanzen, Recht und Versicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing auch das Aneignen von Führungskompetenzen und der Fähigkeit, den Verein strategisch
Beide Fotos: Adobe Stock
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weiterzuentwickeln. Hierbei wird an die vorhandenen Kenntnisse der Teilnehmer, die sie aus ihrem beruflichen oder privaten Umfeld mitbringen, angeknüpft und auf die Besonderheiten bei der Anwendung dieses Wissens auf die Vereinsarbeit eingegangen.
Ausbildung zum Vereinsmanager C
Breitgefächertes Angebot durch gemeinsames Ausbildungskonzept in Baden-Württemberg
Wir bieten allen Interessierten die Möglichkeit, für die Erlangung der Vereinsmanager C Lizenz Seminarangebote aus allen drei Sportbünden in Baden-Württemberg wahrzunehmen. Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, auch außerhalb der Lizenzausbildung einzelne Seminare zu besuchen – der Abschluss einer Lizenz muss dabei nicht immer das Ziel sein! Die Ausbildung zum DOSB Vereinsmanager C umfasst insgesamt 120 LE. Um die Lizenz zu erhalten, müssen Sie aus dem Seminarangebot insgesamt 96 LE absolvieren und anschließend ein Abschlussseminar in Ihrem Sportbund im Umfang von 24 LE besuchen. Aus dem Bereich „Finanzen, Recht, Steuern und Versicherung“ ist die Belegung des Seminars „Vereinsbesteuerung“ verpflichtend, da dieses Wissen in der Vereinsarbeit existenziell ist. Aus den Bereichen „Organisations- und Personalentwicklung, Gremienarbeit“ und „Marketing, Kommunikation, Veranstaltungen, Neue Medien“ sind jeweils 16 LE als Mindestanzahl zu leisten. Die verbleibenden 48 LE dürfen Sie entsprechend Ihrem Tätigkeitsschwerpunkt entweder breit gefächert wählen oder sich auf ein spezielles Themengebiet der Vereinsarbeit spezialisieren. Im Abschlussseminar wenden Sie die gelernten Inhalte an und bearbeiten ausgewählte Praxisbeispiele in Gruppen. Nach erfolgreicher Präsentation erhalten Sie die Vereinsmanager C-Lizenz.
VEREINSMANAGER
Ausbildungsbeginn Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden. Ausbildungsdauer Die Ausbildung sollte möglichst innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden. Gültigkeit 4 Jahre ab Erhalt der Lizenz Verlängerung 15 LE mit einem VM-Seminar aus einem beliebigen Themengebiet Organisationskosten 25,00 Euro Kurzseminar 50,00 Euro pro eintägiges Seminar (8 LE) 100,00 Euro pro zweitägiges Seminar (16 LE) 150,00 Euro Abschluss-Seminar (24 LE) Veranstaltungsort Die Ausbildungen zum Vereinsmanager C finden im Caritas Tagungszentrum Freiburg (Wintererstraße 17-19, 79104 Freiburg) statt. AUSNAHME: Ein Abschluss-Seminar findet in der Südbadischen Sportschule Steinbach statt. Teilnahme Die Teilnahme ist für alle Mitglieder eines Sportvereins ab 16 Jahren möglich. Bildungszeit Für die meisten Vereinsmanager-Seminare kann Bildungszeit im Rahmen des Bildungszeitgesetzes Baden-Württemberg anerkannt werden.
Anmeldung
Direkt über das neue Lehrgangsportal lehrgangsportal.bsbvernetzt.de
Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte 2026 Termin
Titel LE
Ort Themenbereich
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Online Freiburg Online
D A D
18.-19.09.2026 26.-27.09.2026 10.-11.10.2026 17.-18.10.2026 21.10.2026 23. – 25.11.2026 27. – 29.11.2026
Sponsoring intensiv........................................................................................ „Mindful Leadership“: achtsam und wirksam Führen........................................ Veranstaltungs-Tools...................................................................................... (Empfehlung im Vorfeld: Seminar Veranstaltungsmanagement) Digitalisierungsprozesse im Verein................................................................. Vereinsbesteuerung (Pflichtseminar).............................................................. Recht, Haftung, Versicherung.......................................................................... Buchhaltung im Sportverein............................................................................ Organisation einer Mitgliederversammlung..................................................... Abschlussseminar.......................................................................................... Abschlussseminar..........................................................................................
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Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Online Steinbach Freiburg
B C C C C
VM-B-Seminare 06.-07.03.2026 24.-25.10.2026 06.-07.11.2026 20.-21.11.2026
Workshop Projektentwicklung......................................................................... Das Vereinskonzept als Basis für nachhaltigen Erfolg...................................... Souverän führen – mit Gelassenheit und Empathie.......................................... Finanzen und Steuern.....................................................................................
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Karlsruhe Ruit Steinbach Steinbach
VMC-Seminare 08.07.2026 11.-12.7.2026 22.07.2026
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SPORTGERÄTE
Sportgeräte-Zuschüsse online beantragen Die Zuschüsse zur Beschaffung von Sportgeräten werden online beantragt. Das bietet viele Vorteile.
Das Online-Modul für die Beantragung von Sportgerätezuschüssen ist seit einigen Jahren freigeschaltet. Die Vereine und Verbände kommen mit unserem Programm gut zurecht. Für alle, die es noch nicht wissen: Wie gelangen Sie zum Sportgeräte-Modul, und worauf ist zu achten? Wie komme ich in das neue Modul „Sportgeräteförderung“? Loggen Sie sich hierzu in unsere Verbandssoftware BSBverNETzt ein. Sollten Ihnen keine Zugangsdaten für unser Online-Portal vorliegen, können Sie diese beim Administrator innerhalb Ihrer Organisation erfragen. Es ist auch möglich, als Vereinsadministrator im BSBverNETzt einen neuen Benutzer anzulegen, dessen Berechtigung sich auf „Sportgeräte“ beschränkt. Sollte Ihnen dort niemand weiterhelfen können, dann dürfen Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen. In der Menüleiste finden Sie das Modul „Sportgeräte“. Mit Klick darauf finden Sie den Link zum Sportgeräte-Programm. Welche Unterlagen werden für die Antragstellung benötigt? Der Verein füllt die Antragsmaske online vollständig aus und hat dort die Möglichkeit, die eingescannte Original-Rechnung und den
eingescannten Zahlungsnachweis (Kopie des Vereinskontoauszugs) hochzuladen. Ein Antrag, der den BSB Freiburg ohne diese Dokumente erreicht, kann leider nicht weiterbearbeitet werden und wird an den Verein zur Überarbeitung zurückgesendet. Kann mein Verein mehrere Anträge stellen? Ja, es ist nach wie vor möglich, dass Ihr Verein mehrere Zuschussanträge stellen kann. Pro Rechnung muss aber ein separater Antrag gestellt werden. Zu beachten ist allerdings, dass die Förderung von Sportart spezifischen Sportund Pflegegeräten eine entsprechende Mitgliedermeldung in der Bestandserhebung (Abschnitt B) im Anschaffungszeitraum voraussetzt. Kann ich den aktuellen Bearbeitungsstatus meiner Maßnahme einsehen? Im neuen Sportgeräte-Modul können Sie den tagesaktuellen Status einsehen. Außerdem erhalten Sie bei Statusänderungen automatisierte EMail-Benachrichtigungen. Wann bzw. wie erfahre ich, ob der beantragte Zuschuss bewilligt wurde? Durch die Angabe Ihrer Kontaktdaten bei der Online-Antragsstellung haben wir Ihre E-Mail-Adresse gespeichert. Sobald der eingereichte Antrag abschließend geprüft, ausbezahlt oder ggf. auch
abgelehnt wurde, erhalten Sie eine E-Mail mit den entsprechenden Informationen. In der Regel vergehen zwischen Antragsstellung und Zuschussbewilligung bzw. -Auszahlung wenige Wochen. Wie erhält mein Verein den bewilligten Zuschuss? Nach der Bewilligung des Zuschusses wird dieser auf das beim Badischen Sportbund Freiburg hinterlegte Vereinskonto überwiesen. Eine Überweisung auf ein Abteilungskonto ist nicht möglich. Und wenn ich jetzt noch weitere Fragen habe? Bei Rückfragen zum Sportgerätemodul wenden Sie sich bitte an den zuständigen Geschäftsbereich beim BSB. Außerdem finden Sie auf unserer Homepage und im Sportgerätemodul eine Schrittfür-Schritt-Anleitung, welche Ihnen bei der Beantragung der Zuschüsse helfen sollte.
Fragen?
Wenden Sie sich bitte an: Badischer Sportbund Freiburg e. V. Lorenz Wirbser Wirthstr. 7 79110 Freiburg 0761/15246-21 l.wirbser@bsb-freiburg.de
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GRENZÜBERSCHREITENDE ZUSAMMENARBEIT
„Bodensee-überschreitende“ Zusammenarbeit Bodenseefähre wurde zum 100-jähigen IBF-Jubiläum zur schwimmenden Fechtarena Fähre kein Jubiläumsturnier auf dem See. Doch die Stadtwerke Konstanz hatten die rettende Idee und stellten die „Richmond“ zur Verfügung, die allerdings den Hafen nicht verlassen durfte. Das moderne Schiff hatte dann sogar den Vorteil größer zu sein, was den Aktiven zu Gute kam. Außerdem konnten die Gäste und Zuschauer bei den tropischen Temperaturen auch mal an Land gehen und einen Schattenplatz unter den Bäumen suchen.
Auch DFB-Präsident Benjamin Denzer (rechts) war mit seinem Vize Dieter Lammer auf der Konstanzer Fähre zu Gast. Alle Fotos: Hubert Bleyer
Waffengeklirre und Fechtduelle auf dem Bodensee. Auf einer Fähre als schwimmende Fechtarena lieferten sich rund 200 Fechter aus Österreich, der Schweiz und Deutschland in einer einmaligen Kulisse rund 800 Gefechte. Die Internationale Bodenseefechterschaft (IBF) feierte mit dem außergewöhnlichen Turnier im Hafen von Konstanz ihr 100-jähriges Bestehen. Sogar der Präsident des Deutschen Fechter-Bundes (DFB) war gekommen, nahm die Siegerehrung vor, und ein Waldkircher stand ganz oben auf der Siegertreppe. Fast wäre es ins Wasser gefallen und damit 1.500 Arbeitsstunden eines mehrköpfigen Organisationsteams aus mehreren der 25 IBFMitgliedsvereinen, zu denen auch der SV Waldkirch zählt. Die eigens reservierte „Kreuzlingen“
musste nämlich Anfang der Woche wegen zwei ausfallender Fähren in Konstanz ad hoc im normalen Fährbetrieb eingesetzt werden und stand nicht zur Verfügung. So bekamen der IBF-Präsident Martin Harzenmoser (Schaffhausen) und Waldkirchs Fechtabteilungsleiter Andreas Kaltenbach zusätzliche Schweißperlen. Denn ohne
Einzigartige Kulisse vor dem Blau des Bodensee.
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Auf und mit Blick auf den Bodensee Ein tolles Blau auf dem See, ein zartes Lüftchen, die Mainau im Blick und in der Ferne die majestätischen Alpen. Solch eine außergewöhnliche Kulisse hatte ihre Anziehungskraft. An die 200 Fechterinnen und Fechter aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und hier aus Südbaden ließen sich das besondere Jubiläumsturnier der Internationalen Bodenseefechterschaft nicht entgehen. Außergewöhnlicher Modus Dazu der außergewöhnliche Modus. Es wurden 2er-Teams ausgelost. Gefechte auf nur zwei Treffer waren angesagt, also ein Wach sein von der ersten Sekunde. Zugelost wurden alle drei Nationen, so dass einmal ein Deutscher und Schweizer in einer Mannschaft standen, genauso wie ein Österreicher oder Österreicherin mit einem Schweizer oder Deutschen. Der Brückenschlag zwischen den drei Ländern war damit gelegt genauso zwischen den Generationen und Geschlechtern, denn es konnte Mann und Frau, Jung und Alt miteinander als Team fechten.
GRENZÜBERSCHREITENDE ZUSAMMENARBEIT
WFC Winterthur, die als Team im U17 Degen den 3. Platz holten.
Karoly Karlovich vom SV Waldkirch genoss die Seekulisse und den Sieg zusammen mit seiner Partnerin Caroline Schreck aus Überlingen im U17 Wettbewerb.
Tolle Begegnungen Das Experiment auf der Fähre gelang, auch mit der Anzahl der Aktiven. Sage und schreibe 784 Gefechte an einem Stück wurden auf der „Richmond“ ausgetragen, wie Turnierleiter Klaus Löschel (Schwenningen) voller Stolz verkünden konnte. Ein inoffizieller Weltrekord, ergänzte IBFPräsident Harzenmoser und zeigte sich mehr als zufrieden. Florett- und Degenfechter knüpften über die Ländergrenzen hinweg freundschaftliche Bande, führten nette Gespräche und Begegnungen gemäß dem Leitgedanken der vor 100 Jahren gegründeten internationalen Bodenseefechterschaft. Ein kleines Schmankerl passte dazu, als in einer Pause auf dem eigentlichen Parkdeck die Sportler einen zuhause einstudierten Fechttanz, einen Flashmop, gemeinsam aufführten. Ein grandioses Bild. Ergebnisse gerieten zur Nebensache Die Ergebnisse waren da fast Nebensache. Bei der U17 Degen siegten Caroline Schreck (Überlingen) zusammen mit Karoly Karlovich (Waldkirch). Bei den Senioren behielt das Duo Marco Birkenmaier (Friedrichshafen) und Lucia
Großes Interesse bei finanziellem Kraftakt Die Resonanz, Teilnahme und Stimmung war überwältigend, bilanzierte IBF-Präsident Martin Harzenmoser für seine 25 Mitgliedsvereine, die sonst eigene Turniere und eigene Ranglisten ausrichten. Es kamen sogar weitere Vereine angereist und genossen die sagenhafte Kulisse und leichte Brise auf dem Bodensee. Sie alle erhielten als Dankeschön und Erinnerung ein ausdrucksstarkes Jubiläums-T-Shirt mit dem Bodensee. Neben dem sportlichen Erfolg hoffen die Verantwortlichen auf eine schwarze Null, denn die Unkosten waren nicht gerade klein, wenngleich die Stadt und die Stadtwerke Konstanz der IBF ent-
Seit wenigen Jahren ist auch die Fechtabteilung des SV Waldkirch Mitglied der Internationalen Bodenseefechterschaft (IBF), der 25 Vereine der Bodenseeanrainerstaaten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland angehören. Um sich international und in einem anderen Rahmen messen zu können, nahm Waldkirch mit einer großer Besetzung an dem Jubiläumsturnier auf dem Bodensee teil.
Raimundo (Schwenningen) die Oberhand. Im Florett setzte sich bei den Senioren Bogdan Mezei (Villingen) und Alexander Neumeister (Tettnang) durch. Bei der U17 landeten Julia Neumeister (Tettnang) und Laurin Scherrer aus der Schweiz auf Platz eins. Ein weiteres Spitzenergebnis holte sich die Waldkircherin Helena Drayer mit Godano Romain vom schweizerischen
gegengekommen sind. So haben auch die Sponsoren nach Andreas Kaltenbach ihren Beitrag zum wahrscheinlichen finanziellen Ausgleich geleistet, so auch ein Hauptsponsor, der sonst Waldkirch unterstützt.
Voller Andrang auf der Fähre
Hubert Bleyer / Joachim Spägele
Deutsche Fechter-Bund machte seine Aufwartung Überwältigt von der Idee und seiner Umsetzung zeigten sich auch vom Deutschen Fechter-Bund Präsident Benjamin Denzer und sein Vizepräsident Sport, Dieter Lammer. Sie lobten und gratulierten bei einem Empfang auf der Fähre dieses grenzüberschreitende Turnier auf dem Bodensee. Präsident Denzer bedankte sich zudem für das ehrenamtliche Engagement, ohne das solch eine Veranstaltung nicht möglich wäre. Das sei ein wegweisendes Beispiel den olympischen Fechtsport in einer anderen Form der Öffentlichkeit zu präsentieren. So blieben er und Lammer bis zur Siegerehrung, um die prickelnde Stimmung auf der schwimmenden Fechtarena genießen zu können. Das gezeigte Medieninteresse zeige die doch außergewöhnliche Form mit der schwimmenden Fechtarena.
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SERVICE
Der ARAG-Tipp:
Reha-Management – große Hilfe in schwierigen Lagen Mit dem Begriff Reha-Management können die meisten Menschen nicht viel anfangen. Manche sind skeptisch, wenn ihnen ihr Versicherer Reha-Management anbietet. Sie glauben, es handele sich um ein weiteres Behandlungsangebot, oder man wolle damit Kosten bei ihnen sparen. Oft wird es auch mit dem Reha-Sport verwechselt, der versucht, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder dauerhaft ins Arbeitsleben und die Gesellschaft zu integrieren. Was genau ist Reha-Management? Es ist ganz einfach: Reha-Management unterstützt Menschen in einer schwierigen Lebenssituation dabei, ihren Alltag bestmöglich zu bewältigen und neue Perspektiven zu entwickeln. Die Beratenden zeigen Betroffenen beispielsweise nach einem Unfall Wege auf, die das Leben erleichtern können. Oft ergeben sich Lösungen, an die bisher niemand gedacht hat, oder es öffnen sich Türen zu Therapien, die zuvor verschlossen schienen. Für diese Beratung stehen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung. Fünf typische Leistungen des Reha-Managements • Medizinische Rehabilitation • Pflegeberatung • Koordination von Arzt- und Pflegeterminen • Teilhabe am Arbeitsleben und betriebliches Eingliederungsmanagement • Bauberatung zur Anpassung des Wohnumfelds Ein Fall aus der Praxis „Das Reha-Management war das Beste, was mir passieren konnte“, sagte Herr R. am Ende. Hier ist seine Geschichte: Herr R. hatte beim Fußballspielen einen schweren Unfall erlitten. Bei der Behandlung im Krankenhaus erfuhr er, dass er sein Bein in den kommenden sechs bis acht Wochen nicht belasten durfte. Man gab ihm zwei Unterarmgehstützen
und vereinbarte direkt einen Termin in einer Spezialklinik – bereits eine Woche später. Dann organisierte der Reha-Management-Berater den Hausbesuch eines Physiotherapeuten – eine große Erleichterung bei Eis und Schnee. Der Therapeut zeigte Herrn R., wie er die Gehstützen im eigenen häuslichen Umfeld sicher nutzen konnte. So konnte Herr R. seine Übungen direkt zu Hause durchführen und die alltäglichen Herausforderungen wie den Toilettengang oder das Anziehen der Schuhe besser bewältigen.
und wies ihn darauf hin, das Bein möglichst zu entlasten – ohne ihm jedoch zu erklären, wie er dies mit den Gehstützen umsetzen sollte. Tausend Fragen schossen Herrn R. durch den Kopf: Wie sollte er zu Hause die Treppen bewältigen und sich im Bad bewegen? Autofahren ging gar nicht: Wie sollte er jetzt bei Eis und Schnee zu den Therapien kommen? Was war mit seinem Job? Wer zahlt welche Kosten und kümmerte sich um die Anträge? Herr R. fühlte sich hilflos. Dann meldete sich die ARAG Sportversicherung und bot ihm das Reha-Management an, da bei ihm ein Invaliditätsgrad von 50 Prozent zu erwarten war. Dabei wurde ihm angeboten, sich direkt zu Hause beraten zu lassen – beispielsweise bei der Auswahl geeigneter Therapien oder bei der Beantragung von Leistungen der Sozialversicherungsträger. Ärztliche Zweitmeinung, Hausbesuch vom Physiotherapeuten und Training unter fachlicher Anleitung Herr R. nahm das Angebot gerne an. Der Berater kam zu ihm nach Hause und ließ sich die aktuelle Situation schildern. Bereits bei diesem ersten Kontakt hatte er wertvolle Empfehlungen parat. So riet er, eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen,
Der Berater kümmerte sich außerdem um die Organisation von Fahrdiensten zu den notwendigen Terminen. Zudem setzte er sich erfolgreich dafür ein, dass die Kosten für die Maßnahmen sowie für die ärztliche Zweitmeinung von der Krankenkasse übernommen wurden. Er unterstützte Herrn R. bei der Beantragung der Kostenübernahme für ein medizinisch begleitetes Training und vermittelte ihm anschließend ein Fitnessstudio, in dem er unter fachlicher Anleitung weiter trainieren konnte. Schritt für Schritt ging es Herrn R. besser – dank seines eigenen engagierten Einsatzes, aber sicher auch durch die optimale Reha-Management-Begleitung. Auf jeden Fall ist er seitdem ein großer Fan dieser Unterstützung mit dem etwas schwer verständlichen Namen und er blickt zuversichtlich in die Zukunft.
Kontakt
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Mini-Jobs – was sollten Sportvereine beachten? Seit dem 1. Juli 2026 gibt es eine Neuregelung für geringfügig entlohnte Beschäftigte. Dies verbunden mit der Möglichkeit gegenüber seinem Arbeitgeber, und somit auch seinem Verein, bei Mini-Jobs künftig wieder zur Rentenversicherung zurückzukehren Schon bislang konnte jeder Mini-Jobber zu Beginn seines Beschäftigungsverhältnisses gegenüber seinem künftigen Arbeitgeber zeitnah erklären, dass man sich von der Zusatzbelastung durch die Zahlung von eigenen Rentenversicherungsbeiträgen befreien lassen will. Zudem darf das Gesamtentgelt aus allen geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen die Geringfügigkeits-Entgeltgrenze nicht überschreiten, im Kalenderjahr 2026 noch unter 603 Euro monatlich. Seit dem 1. Juli gilt nun wie folgt: Es besteht erstmals wieder die Möglichkeit, bei bestehenden Minijob-Verhältnissen in die Rentenversicherungspflicht zurückzukehren. Der Arbeitgeber muss durch die gesonderte Stellung eines Antrags auf Aufhebung der erfolgten Befreiung informiert werden. Informiert werden muss der Verein als Arbeitgeber, nicht etwa die Mini-Job-Kasse direkt. Hiervon ausgehend hat der Arbeitgeber dann die Aufgabe, vom vereinbarten und abgerechneten Gehalt die Pflichtbeiträge monatlich einzubehalten und abzuführen. Jeder Beschäftigte hat dann unabhängig davon selbst einen Beitragsanteil von 3,6 % zu tragen, dies unabhängig von den separat gezahlten
Arbeitgeber-Pauschbeiträgen (15 % bei der Rentenversicherung). Es gibt jedoch die schon bisher zu beachtende Mindestbeitragsbemessungsgrundlage von 175 Euro pro Kalendermonat. Welche Vorteile durch Versicherungspflicht und Eigenleistung? Ein Mini-Job-Verhältnis kann später voraussichtlich eine verbesserte Rente von 4-6 Euro pro Monat bringen. Zudem zählt jedes Jahr mit der Zahlung von Eigenbeiträgen zur Rentenversicherung als vollwertige Beitragszeit, um die gesetzlich vorgeschriebenen Wartezeiten zu erreichen. Auch Rentner könnten bei Widerruf der bisherigen Befreiung nun Pflichtbeiträge leisten, um die Rente ggf. noch aufbessern zu lassen. Dies betrifft nicht nur den Verein als Arbeitgeber – auch Mini-Jobber sollten sich direkt bei der Dt. Rentenversicherung Bund die Auskunft einholen, was man damit an Wartezeiten verkürzen kann und wie der Eigenbeitrag im Beschäftigungsverhältnis sich dann später rentenerhöhend auswirken kann. Die Aufhebung der Befreiung von der Versicherungspflicht gilt für die gesamte Dauer des Beschäftigungsverhältnisses.
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Abschließender Hinweis: nach den bisherigen Plänen der Bundesregierung soll es wohl mit Wirkung ab 1.1.2027 weitere Veränderungen für Mini-Jobs geben. Auf Vereine könnten etwas erhöhte Steuer-Pauschalbeträge von 5 % – bisher 2 % – zukommen. Tipp: über Ihren BSB Freiburg können Sie das Muster eines Antrags auf Aufhebung der Befreiung von der Versicherungspflicht anfordern! Prof. Gerhard Geckle Anzeige
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Verwaltung bsj
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„Toben macht schlau und fit“/Jugendthemen
Florian Meyer
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Bundesfreiwilligendienst
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Auszubildende
Leonie Steigert
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Sportversicherung – Zentrale
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TERMINE
Wichtige Termine des Badischen Sportbundes Freiburg 2026/2027 Oktober 22.10.2026 31.10.2026
Südbadische Sportlerehrung Freiburg Abrechnungsschluss/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2025/2026
November 10.11.2026 15.11.2026 20.11.2026
Präsidiumsbeirat Bad Krozingen-Hausen Frist Änderungsmeldung des Übungsleiterbestands für Lizenzzuschüsse 2026 Antragsstart für Zuschüsse für lizenzierte Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter 2026
Dezember 01.12.2026 31.12.2026
Start der Online-Bestandsmeldung 2027 Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“
Januar 31.01.2027 31.01.2027
Frist für die Abgabe der Anträge für Anschaffungen im Jahr 2026 Frist für die Abgabe der Mitgliederbestandserhebung 2027
März 15.03.2027 15.03.2027
Antragsstart für Zuschüsse Kooperation Schule-Verein für das Schuljahr 2027/2028 Antragsstart für Zuschüsse Kooperation Kindergarten-Verein für das Schuljahr 2027/2028
April 30.04.2027
Frist für die Fachverbände zur Abgabe des Verwendungsnachweises über die Glücksspiralemittel
Mai bis 15.05.2027 bis 15.05.2027
Antragsschluss Kooperation Schule-Verein für das Schuljahr 2026/2027 Antragsschluss Kooperation Kindergarten-Verein für das Kindergartenjahr 2027/2028
Juni 30.06.2027 30.06.2027
Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“ Frist für die Fachverbände zur Abgabe des Verwendungsnachweises über die Laufenden Zwecke
Juli 01.07.2027 03.07.2027
Beginn der Abrechnung/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2026/2027 Sportabzeichen-Tour BSB und Stadt Freiburg
Oktober 31.10.2027
Abrechnungsschluss/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2026/2027
November 15.11.2027 20.11.2027
Frist Änderungsmeldung des Übungsleiterbestands für Lizenzzuschüsse 2027 Antragsstart für Zuschüsse für lizenzierte Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter 2027
Dezember 01.12.2027 31.12.2027
Start der Online-Bestandsmeldung 2028 Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“
ganzjährige Beantragung möglich
Zuschüsse für Sportstättenbau-Maßnahmen
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SKI-WELTCUPS
„Hochschwarzwälder Zweierlei“ Weltcup-Skispringen in Titisee-Neustadt im Dezember – Schwarzwaldpokal der Nordischen Kombinierer im Januar in Schonach Die Vorfreude steigt: Vom 22. bis 24. Januar 2027 ist Schonach erneut Austragungsort des FIS Weltcups der Nordischen Kombination. Damit bleibt die Schwarzwaldgemeinde auch in der Wintersaison 2026/2027 fester Bestandteil des internationalen Weltcupkalenders. Auf dem Programm stehen insgesamt vier Weltcup-Wettbewerbe – jeweils zwei bei den Frauen und zwei bei den Männern. Die internationale Weltelite der Nordischen Kombination wird in Schonach um wertvolle Weltcuppunkte kämpfen und den Zuschauerinnen und Zuschauern spannende Wettkämpfe bieten. Besonders groß ist die Vorfreude im Schwarzwald auf die heimischen Athletinnen und Athleten. Mit Nathalie Armbruster und Manuel Faißt gehen gleich zwei Aushängeschilder des regionalen Wintersports beim Schwarzwaldpokal an den Start. Für beide ist der Weltcup in Schonach weit mehr als nur ein Wettkampf – er ist ein Heimspiel vor Familie, Freunden und zahlreichen Fans aus der Region. Die Unterstützung des heimischen Publikums sorgt Jahr für Jahr für eine ganz besondere Atmosphäre entlang der Strecke und auf der Langenwaldschanze. Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer ist es etwas Besonderes, internationale Spitzensportler und gleichzeitig die eigenen Schwarzwälder Athletinnen und Athleten hautnah erleben und anfeuern zu können. Gerade diese enge Verbundenheit zwischen Sportlerinnen und Sportlern, Ehrenamtlichen und Fans macht den Schwarzwaldpokal seit Jahrzehnten zu einem der stimmungsvollsten Weltcupveranstaltungen der Nordischen Kombination. Die erneute Vergabe des Weltcups unterstreicht die große Bedeutung Schonachs im nordischen Skisport. Seit Jahrzehnten ist der Ort eng mit der Nordischen Kombination verbunden und hat sich durch eine zuverlässige Organisation, die enge Zusammenarbeit mit den Verbänden sowie das außergewöhnliche Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Viele Athletinnen und Athleten sowie langjährige Fans verbinden mit Schonach besondere sportliche Erinnerungen und persönliche Erlebnisse. Der Schwarzwaldpokal ist dabei weit mehr als ein Weltcup – er ist ein sportliches Aushängeschild der Region und wird Jahr für Jahr von zahlreichen freiwilligen
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Hervorragender Wintersport im Schwarzwald im kommenden Dezember und Januar. Foto: SCHWARZWALDPOKAL Schonach
Skispringen in Titisee-Neustadt, das vom 11. bis 13. Dezember 2026 stattfindet. Damit können Wintersportfans gleich zwei internationale Spitzenveranstaltungen im Hochschwarzwald zu einem attraktiven Preis erleben. Das „Hochschwarzwälder Zweierlei“ ist bereits jetzt im Ticketshop erhältlich. Die regulären Tickets für den Schwarzwaldpokal sind zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich. Der genaue Verkaufsstart wird frühzeitig bekannt gegeben. Erstmals wird es zudem ein Wochenendticket geben. Damit haben Fans die Möglichkeit, alle Wettkämpfe an einem Wochenende zu einem vergünstigten Preis zu erleben und die besondere Weltcup-Atmosphäre in Schonach in vollen Zügen zu genießen.
Helferinnen und Helfern, Vereinen und Partnern mit großem Engagement getragen. Ein besonderes Angebot erwartet die Fans in dieser Saison mit dem „Hochschwarzwälder Zweierlei“. Das Kombiticket verbindet die beiden Schwarzwälder Weltcup-Highlights: Für 40 Euro erhalten Besucherinnen und Besucher jeweils den Eintritt für einen Veranstaltungstag beim Schwarzwaldpokal in Schonach sowie für einen Veranstaltungstag beim FIS Weltcup
Die Gemeinde Schonach und der Skiclub Schonach laden schon jetzt alle Sportbegeisterten, Gäste aus nah und fern sowie Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich ein, vom 22. bis 24. Januar 2027 Teil dieses besonderen Sportereignisses zu werden. Der FIS Weltcup Nordische Kombination mit dem Schwarzwaldpokal verspricht auch im neuen Jahr wieder unvergessliche Momente – mitten im Herzen des Schwarzwalds. Alle aktuellen Informationen zum Ticketverkauf, zum Veranstaltungsprogramm sowie zu den Startzeiten werden zeitnah unter www.schwarzwaldpokal.de veröffentlicht.
KOOPERATIONEN | VERBÄNDE
AOK-Sonderpreis für TV Staufen Auszeichnung für überdurchschnittlich gute Kooperationsprojekte Schule-Verein Im Rahmen einer seit mehreren Jahren bestehenden Kooperation zwischen dem Badischen Sportbund Freiburg und seinem Partner AOK ist vereinbart, dass in jedem Jahr ein bei den Kooperationsprojekten Schule-Verein und Kindergarten-Verein besonders engagierter Verein mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wird. In diesem Jahr ging dieser an den TV Staufen. Seit vielen Jahren engagiert sich der Verein mit seinen über 1300 Mitgliedern im Bereich Leichtathletik, Turnen, Basketball und Volleyball bei Kooperationen mit dem Faust-Gymnasium und der Thaddäus-Rinderle-Grundschule und spricht so knapp 200 Schülerinnen und Schüler an.
Auf Einladung von Staufens Bürgermeister Dr. Benjamin Bröcker (Zweiter von links) fand im Rathaus der Fauststadt eine kleine Feier statt, in deren Rahmen BSB-Geschäftsführer Joachim Spägele (Dritter von links) und Sascha Meier vom BSB (Vierter von links) sowie Svenja Schätzle (AOK Südlicher Oberrhein, links) einen Scheck über 1000 Euro an die Vereinsvertreter Martin Ardelt (1. Vorsitzender), Alexander Jaensch (2. Vorsitzender), Janek Siehr (Abteilungsleiter Volleyball) und die Volleyballtrainerin Linda Vogel übergaben. Foto: BSB
GYMWELT-Convention Das jährliche Treffen im Bereich Fitness- und Gesundheitssport findet 2026 am 14./15. November in Waghäusel statt Seit vielen Jahren steht die Veranstaltung für einen praxisnahen Austausch und aktuelle Entwicklungen im Group-Fitness-Bereich und liefert den Teilnehmern neue Impulse für ihre Sportstunden im Verein.
„BRING A FRIEND“ – gemeinsam teilnehmen lohnt sich Wie im vergangenen Jahr könnt ihr auch 2026 wieder sportbegeisterte Freunde, Vereinsmitglieder oder eure Kursteilnehmer zu vergünstigten Konditionen mitbringen. Auch für euch als werbende Trainer ergeben sich Vorteile.
GYMWELT-CONVENTION FITNESS & AEROBIC 14./15. November 2026
WAGHÄUSEL
© Bildquelle: FatCamera
Auch 2026 erwartet euch ein vielseitiges Programm: Von Dance- und Step-Workshops über funktionelles Training und klassische AerobicStunden bis hin zu Angeboten aus dem Bereich Body & Mind. Die Referenten sorgen dafür, dass unterschiedliche Trainingsschwerpunkte und Niveaus abgedeckt werden. Ob zur Vorbereitung neuer Kursstunden oder für einen sportlich-aktiven Tag mit anderen Teilnehmern – die GYMWELT-Convention bietet dafür den passenden Rahmen und verspricht Highlights sowie neue Impulse.
www.badischer-turner-bund.de/gymwelt-convention
Frühbucherrabatt bis 15. September GYMNASTIK + FITNESS IM VEREIN
„GET TOGETHER – AFTERWORKOUT“ am Samstagabend Auch nach dem letzten Workshop lohnt es sich, noch etwas zu bleiben: Beim Get together am Samstagabend sorgt DJ Julian erneut für gute Beats. Freut euch auf einen entspannten Abend, nette Gespräche und die Gelegenheit, gemeinsam mit Teilnehmern und Referenten den ersten Convention-Tag ausklingen zu lassen.
Veranstaltungsort Seppl-Herberger-Ring 6 68753 Waghäusel-Wiesental Frühbucherrabatt bis 15. September 2026 Anmeldeschluss: 01. November 2026 Zur Anmeldung: www.badischer-turner-bund.de/ gymwelt-convention-1
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SPORTSCHULE STEINBACH
Ausblick Aus- und Fortbildungen im Herbst Auch im 4. Quartal finden interessante Aus- und Fortbildungen in der Sportschule BadenBaden Steinbach statt Vom 20. – 21.10.2026 gibt es eine Fortbildung zum Thema „Erste-Hilfe“. Diese entspricht der für die Übungsleiterlizenz notwendigen ErsteHilfe-Ausbildung. Darüber hinaus gibt es hilfreiche Informationen zur Erstversorgung typischer Sportverletzungen. Und wir informieren über präventive Aspekte im sportlichen Training mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Durch einen ganzheitlichen Fitnessansatz die Gesundheit zu steigern und dadurch den Körper und Geist in Einklang bringen, lernen Sie in der Fortbildung „Sportlich und gesund“ vom
09. – 11.12.2026. Ein Aspekt ist der Einsatz von Techniken zu Stressabbau und zur Steigerung der Konzentration.
Weitere Informationen und Anmeldung für alle Bildungsmaßnahmen unter: www.sportschule-steinbach.de/bildung Christof Armbruster
Vom 14.-18.12.2026 wird auch wieder ein „Übungsleiterassistent Fitness/Gesundheit“ angeboten. Diese Vorstufenqualifikation ist für alle Interessenten, die noch keine Qualifikation besitzen, aber in den Übungsbetrieb integriert sind oder zukünftig eine Aufgabe übernehmen wollen. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab und wird als Grundlehrgang für die dreiwöchige Übungsleiterlizenz „Fitness/Gesundheit“ anerkannt.
Ich möchte meine Lizenz zurück – der BSB Freiburg informiert Sie sind im Besitz einer schon länger abgelaufenen Übungsleiter C- oder B-Lizenz, oder Sie haben ehrenamtlich Engagierte in Ihrem Sportverein mit einer bereits länger abgelaufenen Lizenz des Sportbundes? Es besteht die Möglichkeit diese Lizenz zu reaktivieren, sodass der Verein die Bezuschussung der Übungsleiterpauschale nutzen kann. Mit der Teilnahme an einer ersten Fortbildung über 15 Lerneinheiten verlängern wir Ihre Ü/C- oder Ü/BLizenz bis zum Jahresende. Wenn Sie eine weitere Fortbildung des BSB Freiburg an der Sportschule Baden-Baden Steinbach besuchen, verlängern wir im standardisierten Modus um weitere vier Jahre. Damit sind Sie und Ihr Sportverein wieder im Rhythmus und Ihre Übungsstunden können bezuschusst werden. Wählen Sie aus dem vielseitigen Bildungsangebot der Sportschule Baden-Baden Steinbach eigenständig geeignete Fortbildungen. Informationen finden Sie unter www.sportschulesteinbach.de/bildung/fortbildung Telefonisch erreichen Sie Herrn Osmani (BSB Freiburg) unter +49 0761/15246-32 oder Frau Wagner (Sportschule Steinbach) unter +49 07223/5119-11. Ulrike Wagner
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Foto: Adobe
SPORTSCHULE STEINBACH
Fit in den Herbst Aktiv bleiben trotz sitzendem Alltag: Tipps der Sportschule Baden-Baden Steinbach Arbeitsbedingungen beeinflussen das körperliche und psychische Wohlbefinden maßgeblich. Besonders bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten entsteht häufig Bewegungsmangel, der unter anderem mit Rücken- und Nackenschmerzen sowie Verspannungen verbunden sein kann. Auch die WHO betont die Bedeutung regelmäßiger Bewegung im Alltag und empfiehlt Erwachsenen mindestens 150–300 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche. Langes Sitzen sollte dabei möglichst regelmäßig durch Bewegung unterbrochen werden. Bereits kurze Bewegungspausen sowie eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung können helfen, Beschwerden vorzubeugen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Ergonomie am Arbeitsplatz Eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes hilft dabei, Fehlhaltungen zu vermeiden und den Körper möglichst neutral zu positionieren. Bewegung und Pausen im Alltag Langes statisches Sitzen stellt eine einseitige Belastung für den Körper dar. Entscheidend ist daher nicht nur die Sitzhaltung, sondern vor allem die regelmäßige Unterbrechung durch Bewegung. - Häufige Wechsel der Sitzposition - Arbeitsphasen im Stehen einbauen - Kurze aktive Pausen nutzen (z. B. Aufstehen oder Wasser holen) - Alltagsbewegung fördern (z. B. Treppe statt Aufzug)
Foto: Cosima Neufeld
- Ausreichende Bewegungsfreiheit am Arbeitsplatz schaffen Bereits kurze Unterbrechungen von 2–3 Minuten können die Durchblutung fördern und muskuläre Verspannungen reduzieren. Raumklima und Umgebung Auch die Umgebung beeinflusst das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. - Regelmäßiges Stoßlüften zur Verbesserung der Luftqualität - Tageslicht nutzen und Blendung vermeiden - Angenehme Raumtemperatur sicherstellen
- P flanzen können subjektiv das Raumklima und Wohlbefinden verbessern Mentale Gesundheit und Arbeitsumfeld Neben körperlichen Faktoren spielt auch die psychische Belastung im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle. - L ärmquellen möglichst reduzieren - Klare Aufgabenstrukturen schaffen - Bewegungspausen bewusst auch zur mentalen Erholung nutzen - Soziale Unterstützung im Team fördern Madeleine Zwar
Fortbildung Kindertraining In vielen Sportvereinen boomen die Mitgliederzahlen in der Zielgruppe der Kinder. Insofern bietet der Badische Sportbund Freiburg bedarfsorientiert eine Qualifizierung an. In dieser Fortbildung können Sie sich mit interessanten Ideen bereichern und sowohl die Kinder als auch sich selbst dauerhaft für den regelmäßigen Sport motivieren. Sie erfahren viel über basismotorische Anforderungen und wie diese mit Spaß und Freude im Training umgesetzt werden
können. Neben gezielten Übungen kommen auch Spiele nicht zu kurz. An dieser Veranstaltung können Sie teilnehmen, um Ihre Lizenz zu verlängern oder als noch nicht lizensierter Übungsleiter/Trainer erste Eindrücke der Bildungsarbeit des BSB Freiburg zu gewinnen. Termin: 16.-18.12.2026 Ort Sportschule Baden-Baden Steinbach Anmeldung unter www.bsb-freiburg.de/bildung oder Florian Osmani (f.osmani@bsb-freiburg.de) Ulrike Wagner
Kinder haben beim Sporttreiben immer Spaß. Foto: Adobe KI
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VEREINE
Verdiente Auszeichnungen Ehrenmedaille des BSB an Fußballpionier Jürgen Garschke vom FC Steißlingen – „Badischer Greif“ zum 50-jährigen Bestehen des Vereins Im Rahmen der Festtage zum 50-jährigen Bestehen des FC Steißlingen wurde einem äußerst verdienten Fußballfunktionär des Vereins eine besondere Ehrung ausgesprochen. Für seine umfassenden Verdienste in dieser Sportart über fünf Jahrzehnte hinweg wurde Jürgen Garschke die Ehrenmedaille des südbadischen Sports überreicht. Die Ehrung nahm das Präsidiumsmitglied des BSB Freiburg, Ottmar Heiler, unter großem Applaus für den engagierten Fußballpionier vor. Garschke begann seine ehrenamtliche Tätigkeit
in der damaligen Fußball-Abteilung des TuS Steißlingen und setzte sie 1976 nach der Abtrennung der Fußballer zum eigenständigen FC Steißlingen e.V.) fort. Er hatte folgende Ämter im engeren Vorstand des FC Steißlingen e.V. (und TuS Steißlingen) inne: Schriftführer von 1973 bis 1977, Spielausschussvorsitzender von 1984 bis 1990, 1. Vorsitzender von 1992 bis 1998, Kassierer beim Förderverein FC Steißlingen von 1999 bis 2025. Garschke wurde 2004 zum Ehrenmitglied des Fußball-Clubs Steißlingen ernannt. Vom Südbadischen
Fußballverband erhielt er die Silberne Verbandsehrennadel. Ebenso wurde von Ottmar Heiler an den Verein der „Badische Greif in Silber“ für das 50-jährige Bestehen des Vereins an dessen Präsidenten Stephan Damisch überreicht. Im Rahmen des umfangreichen Programms des dreitägigen Jubiläums wurde ein sehr gut besuchtes Fußballspiel der Alten Herren des FC Steißlingen gegen eine Ehemaligen Auswahl des VFB Stuttgart ausgetragen. Ottmar Heiler / Joachim Spägele
Ehrung von Jürgen Garschke sowie Überreichung des Greifs an den Präsidenten Jürgen Garmisch durch das BSB-Präsidiumsmitglied Ottmar Heiler. Foto: Verein
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BADISCHE SPORTJUGEND
Schutzschild für den TV Lauf BSB-Auszeichnung für gelebten Kinder- und Jugendschutz Große Freude im Sportzentrum des Turnvereins 1920 Lauf e.V.: Der Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg, Gundolf Fleischer, besuchte den Verein, um das Schutzschild im Rahmen der Zertifizierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen persönlich zu überreichen. Der Besuch bot zugleich die Gelegenheit, den Verein und seine positive Entwicklung im Rahmen einer Präsentation vorzustellen. Im Anschluss führte der 1. Vorsitzende Markus Benkeser durch das vereinseigene Sportzentrum, das sich derzeit noch in einer umfassenden Renovierungsphase befindet. Dabei erhielten die Anwesenden einen Einblick in die laufenden Modernisierungsmaßnahmen sowie die zukünftigen Planungen des Vereins. Grund des Besuchs lag auf der erfolgreichen Einführung des vereinseigenen Schutzkonzeptes. In den vergangenen Monaten hat das Projektteam mit Sandra Benkeser, Bianca Weiler und Sandra Steimel intensiv an der Erarbeitung des Konzeptes sowie an der Umsetzung aller erforderlichen Vorgaben gearbeitet, um die Zertifizierung zu erreichen.
Schutzkonzept schafft verbindliche Standards Das Schutzkonzept dient dazu, Kinder und Jugendliche im Vereinsleben bestmöglich zu schützen. Es schafft verbindliche Standards für Prävention und den Umgang mit Grenzverletzungen sowie Verdachtsfällen von Gewalt. Dazu gehören unter anderem klare Verhaltensregeln für alle Verantwortlichen, die Sensibilisierung und Schulung von Übungsleitenden und Ehrenamtlichen, geregelte Ansprechpersonen sowie transparente Abläufe im Ernstfall. Ziel ist es, eine Kultur des Hinsehens, der Achtsamkeit und des gegenseitigen Respekts zu fördern und jungen Menschen ein sicheres Umfeld für Sport und Gemeinschaft zu bieten. Während des gesamten Zertifizierungsprozesses stand der Turnverein in engem Austausch mit Marcel Drayer von der Badischen Sportjugend Freiburg (BSJ). Durch seine kompetente Begleitung, die wertvollen fachlichen Impulse und die jederzeit verlässliche Unterstützung wurde der Verein auf dem Weg zur Zertifizierung hervorragend begleitet. Der Turnverein bedankte sich herzlich für die ausgezeichnete Betreuung und die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Präsident Fleischer würdigte das große Engagement des Vereins und betonte, dass die Auszeichnung ein sichtbares Zeichen für verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Vereinsarbeit sei. Mit der Übergabe des Schutzschildes werde deutlich, dass der Verein den Schutz von Kindern und Jugendlichen als zentrale Aufgabe versteht und konsequent umsetzt. Schutzkonzept ist wichtiges Signal Zur feierlichen Übergabe war auch Bürgermeisterin Bettina Kist anwesend. Sie fand anerkennende Worte für die engagierte und vorbildliche Vereinsarbeit und hob insbesondere die Bedeutung des Kinder- und Jugendschutzes hervor. Das Schutzkonzept sei ein wichtiges Signal an Eltern, Kinder und Jugendliche, dass der Verein Verantwortung übernehme und ein sicheres Umfeld für alle schaffe. Mit der Auszeichnung unterstreicht der Verein seinen Anspruch, nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen. Das Schutzschild steht dabei sichtbar für die Verpflichtung, Kindern und Jugendlichen einen Ort zu bieten, an dem sie sich sicher, respektiert und wertgeschätzt fühlen können. Marcel Drayer
Der TV Lauf bei der Übergabe des Schutzschildes, von links: Projektteam Bianca Weiler, Sandra Steimel, Sandra Benkeser, BSB-Präsident Gundolf Fleischer, Bürgermeisterin Bettina Kist, 1. Vorsitzender Markus Benkeser. Foto: BSB
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BADISCHE SPORTJUGEND
Sommerfreizeiten 2026 Gemeinsam aktiv, Neues ausprobieren, Verantwortung übernehmen
Kindersportfreizeit
Zwei Wochen voller Sport, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse: Auch 2026 wurde die Sportschule Baden-Baden Steinbach wieder zum Treffpunkt für Kinder und Jugendliche aus ganz Südbaden. 29 Teilnehmende waren vom 3. bis 9. August bei der Kinderfreizeit dabei, eine Woche später folgte vom 10. bis 16. August die Jugendfreizeit mit 26 Teilnehmenden. Neben dem bewährten Freizeitprogramm gab es in diesem Jahr zwei Neuerungen: Erstmals konnten Teilnehmende ein Schwimmabzeichen ablegen, zudem sammelten zwei junge Engagierte als Trainees erste Erfahrungen im Betreuungsteam. Sport, Gemeinschaft und jede Menge Abwechslung Die Sommerfreizeiten der Badischen Sportjugend Freiburg stehen seit vielen Jahren für Bewegung, Gemeinschaft und neue Erfahrungen. Auch 2026 erwartete die Teilnehmenden ein
abwechslungsreiches Programm mit klassischen und neuen Sportangeboten, gemeinsamen Aktionen und ausreichend Raum für eigene Ideen. Insgesamt nahmen 29 Kinder an der Freizeit vom 3. bis 9. August teil. Direkt im Anschluss kamen vom 10. bis 16. August 26 Jugendliche zur Jugendfreizeit nach Steinbach. Zu den Highlights der beiden Freizeitwochen gehörten unter anderem Rollstuhlrugby, Leichtathletik und Handball. Auch abseits der Sporthalle war einiges geboten: Eine gemeinsame Wanderung zum örtlichen Grillplatz sorgte für Abwechslung. Dazu kamen viele weitere Sportarten, Spiele und Aktionen. Neben den sportlichen Angeboten blieb auch Zeit für gemeinsame Erlebnisse und Begegnungen. Ob bei Bastelaktionen in der Gruppe, beim Essen oder beim gemeinsamen Tagesabschluss: Die beiden Freizeitwochen boten viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.
Ein starkes Team hinter den Freizeiten Möglich wurden die beiden Sportfreizeiten auch in diesem Jahr durch ein großes ehrenamtliches Engagement. Insgesamt 23 junge, engagierte Menschen übernahmen die Betreuung und Gestaltung der beiden Wochen. Sie planten Sportangebote, begleiteten Ausflüge und Aktionen, organisierten den Tagesablauf und waren für die Teilnehmenden jederzeit ansprechbar. Dabei lebt das Freizeitprogramm vor allem von den unterschiedlichen Erfahrungen und Stärken innerhalb des Teams. Ob bei sportlichen Angeboten, kreativen Programmpunkten oder gemeinsamen Abenden – die Betreuenden brachten eigene Ideen ein und sorgten mit viel Einsatz dafür, dass aus einem abwechslungsreichen Programm zwei besondere Freizeitwochen wurden. Neu: Deutsches Schwimmabzeichen Eine besondere Neuerung gab es in diesem Jahr im Wasser: Erstmals hatten die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Sportfreizeiten die
Eindrücke aus den Sommersportfreizeiten in Steinbach.
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BADISCHE SPORTJUGEND
Möglichkeit, ein Schwimmabzeichen abzulegen. Angeboten wurden unterschiedliche Stufen – vom Seesternchen und Seepferdchen bis zu den Deutschen Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold. So konnten die Teilnehmenden entsprechend ihrer jeweiligen Schwimmfähigkeiten antreten und sich einer ganz persönlichen Herausforderung stellen.
Trainees der Kindersportfreizeit.
Die Möglichkeit wurde sehr gut angenommen. Einige Teilnehmende nutzten die Freizeit, um ihr erstes Abzeichen zu erwerben, andere konnten auf bereits vorhandenen Schwimmkenntnissen aufbauen und die nächste Stufe erreichen. Dadurch wurde das Schwimmen noch einmal um einen besonderen Anreiz ergänzt und für viele zu einem persönlichen Erfolgserlebnis. Ein besonderer Dank gilt dabei der Badischen Schwimmverband Jugend (BSV-Jugend) sowie dem Freibad Steinbach, durch deren Unterstützung
die Abnahme der Schwimmabzeichen im Rahmen der Freizeiten möglich wurde. Neu im Team: Erste Erfahrungen als Trainee Zwei junge Engagierte wagten in diesem Jahr den nächsten Schritt: Beide waren selbst bereits dreimal Teilnehmer einer bsj-Sportfreizeit und kennen die Freizeiten damit aus eigener Erfahrung. Im vergangenen Jahr absolvierten sie außerdem erfolgreich den Sportassistentenkurs.
Die nächste Herausforderung lag damit nahe: Trainee bei der Kindersportfreizeit. Besonders ist, dass beide noch nicht volljährig sind. Gerade deshalb bietet die Trainee-Rolle einen passenden Rahmen, um Verantwortung auszuprobieren und gleichzeitig von erfahrenen Betreuenden begleitet zu werden. Die beiden lernen den Freizeitalltag nun von der anderen Seite kennen, bringen eigene Ideen ein und sammeln erste praktische Erfahrungen in der Arbeit mit einer Gruppe. So knüpft das Trainee-Modell an die eigenen positiven Freizeiterfahrungen und an die Qualifizierung als Sportassistent an. Es eröffnet jungen Engagierten die Möglichkeit, Schritt für Schritt in eine neue Rolle hineinzuwachsen und sich künftig weiter bei den Sportfreizeiten einzubringen. Ausblick 2027: Schon jetzt vormerken Auch 2027 geht es in Steinbach wieder gemeinsam in Bewegung. Die Kinderfreizeit für 10- bis 12-Jährige findet vom 2. bis 8. August 2027 statt. Die Jugendfreizeit für 13- bis 16-Jährige folgt vom 9. bis 15. August 2027. Weitere Informationen und die Anmeldung folgen über die Badische Sportjugend Freiburg. Florian Meyer
Badische Sportjugend mit Spiel und Sport beim Sommerfest der Kinder- und Jugendklinik Ende Juli verwandelte sich das Außengelände der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Freiburg in einen bunten Festplatz Kinder, Familien, Mitarbeitende der Klinik und weitere Gäste waren eingeladen, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag mit Musik, Bewegung und zahlreichen Mitmachangeboten zu verbringen. Die Hüpfburg, welche die bsj zum Sommerfest beisteuerte, erfreute sich großer Beliebtheit und sorgte bei den Kindern für viel Bewegung und gute Laune. Durch die Luft fliegend konnten sie toben, sich auspowern und ihren Bewegungsdrang ausleben. Zusammen mit den Sporttherapeutinnen der Kinderklinik wurden noch weitere Spiel- und Sportangebote zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt, sodass für jedes Kind was dabei war. Neben dem Bewegungsangebot der bsj gab es
auf dem Klinikgelände noch viel mehr zu entdecken. Kreativangebote, Kinderschminken und Wissenschaft zum Ausprobieren luden zum Mitmachen ein. Außerdem konnten unter anderem Einsatzfahrzeuge der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes aus nächster Nähe besichtigt werden. Ein „Klinikbähnle“ drehte seine Runden über das Gelände und rundete das vielseitige Familienprogramm ab. Das Sommerfest schuf, abseits des Klinikalltags, Raum für unbeschwerte Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse. Für die bsj war die Veranstaltung eine schöne Gelegenheit, den Kindern und ihren Familien Freude an Bewegung zu vermitteln und zu einem gelungenen Fest beizutragen. Ilka Hoffmann
Viel Spaß hatten die Kinder bei der Hüpfburg der bsj. Foto: Carolin Ohnmacht
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KIRCHE + SPORT | IMPRESSUM
Der Verlust von Tugenden In der christlichen Tradition setzen sich die sieben Tugenden aus den vier Kardinaltugenden (Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung) und den drei theologischen Tugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe) zusammen. Sie dienen als innere Haltungen für ein gutes und moralisches Leben. „Achtsam morden“ heißt ein satirisches Theaterstück, das ich im letzten Jahr auf der Freilichtbühne im Heidelberger Schloss sehen durfte. Grob gesagt geht es in dem Stück darum, dass man sehr achtsam mit Familie, aber auch mit seiner Umgebung umgeht, bis hin zum Mord, der „achtsam“ (also ohne entdeckt zu werden) über die Bühne gehen sollte. Achtsamkeit im Sport bezeichnet „das bewusste Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments auf und neben dem Platz. Wichtige Elemente sind Konzentration, Stressbewältigung und der Umgang mit Fehlern“. Folgende Szene in der englischen Premier-League: Ein Spieler von Newcastle flankt in den Strafraum, trifft den Gegner im Gesicht und der fällt um. Der Ball kommt zum Newcastler zurück; der könnte also erneut flanken oder aufs Tor schießen. Macht er aber nicht, sondern spielt den Ball ins Seitenaus und kümmert sich um den Verletzten: Für mich eine Form von lobenswerter Achtsamkeit.
„deutsche“ Tugenden (Abwehrverhalten und Versagen beim Elfmeterschießen) nach dem Ausscheiden beklagt. Im ersten Spiel gegen Curacao (7:1) gab es hingegen eine bemerkenswerte Szene nach Abpfiff. Felix Nmecha und Jonathan Tah trafen sich am Mittelkreis mit fünf Spielern aus Curacao zum gemeinsamen Gebet. Neue Signale der Generation „Z“ in einer säkularisierten Welt, und das nicht nur von Christen, sondern – wie beispielsweise Antonio Rüdiger beweist – ebenso bei Moslems! Über diese Zeichen sollten wir uns auch im Arbeitskreis „Kirche-Sport und Gesellschaft“ Gedanken machen! Neben den sieben Grundtugenden gibt es auch Sekundärtugenden als funktionale Eigenschaften, die das alltägliche Zusammenleben und das reibungslose Funktionieren einer Gesellschaft gewährleisten. Sie sagen nichts über die moralische Gesinnung aus, sondern beschreiben die Art und Weise, wie etwas getan wird. Beispiele: Fleiß, Pünktlichkeit, Disziplin, Ordnung, Gehorsam und Zuverlässigkeit. Sie sind in unserer Gesellschaft am Schwinden, aber doch essenzielle Werkzeuge für den Alltag. In der Ethik wird jedoch betont, dass sie neutral sind und ethisch erst dann einen Wert erhalten, wenn sie im Sinne der Primärtugenden eingesetzt werden. Ein Blick in die Zukunft: Bei der aus deutscher Sicht enttäuschenden Fußball-WM wurden fehlende
Gerhard Schäfer Arbeitskreis Kirche und Sport
Impressum Baden-Württemberg-Teil
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Redaktion: Silke Bernhart (verantw. Redakteurin/v. i. S. d. P.) 0711/207049-872 s.bernhart@lsvbw.de Marketing/Anzeigen: Sport-Marketing Baden-Württemberg Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart 0711/28077-182 info@smbw-gmbh.de
ISSN 1868-7253
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Redaktion/Marketing/Anzeigen: Joachim Spägele (verantw. Redakteur/v. i. S. d. P.) j.spaegele@bsb-freiburg.de Erscheinungsweise: Monatlich, 12 Ausgaben im Jahr Preis: Für BSB-Vereine ist der Bezugspreis des Magazins im Mitgliedsbeitrag enthalten. Die mit Autorennamen gekennzeichneten Artikel stellen die Meinung des jeweiligen Verfassers dar und vertreten nicht in jedem Fall die Ansicht des Herausgebers. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge sowie alle Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Ein Nachdruck ist
nur mit Genehmigung der jeweiligen Redaktion gestattet. Adressänderungen sind bitte an s.meier@bsb-freiburg.de zu richten. Druckvorbereitung / Druck: Druckerei Winter GmbH Uhlandstr. 13, 79423 Heitersheim Die Herausgeber übernehmen keine Gewähr bei eventuell auftretenden Druckfehlern. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Magazin auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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