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SiBW_2026-03_WEB

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G OLDENER ABSCHLUSS

Daniela Maier schreibt in Milano Cortina 2026 als erste deutsche Olympiasiegerin im Ski Cross Geschichte. Bobpilot Johannes Lochner verabschiedet sich mit Doppelgold aus dem Eiskanal.

Unsere Partner

IN TERVIEW

Interview mit dem Präsidenten des Badischen Sportbundes Freiburg, Gundolf Fleischer, zum Abschluss des Solidarpakts V mit der Landesregierung.

KOOPERATIONEN

Ab dem 15. März, und dann bis zum 15. Mai, sind Anmeldungen für die Kooperationsmodelle „Schule-Verein“ und „Kindergarten-Verein“ möglich.

Foto: picture alliance/Reuters | Denis Balibouse

Und eine sehr,

spielst für Fans, und Talente. Du Teams sehr frühe Rente.

MEHR ZUR FÖRDERUNG

AUF LOTTO-BW.DE

Die Lotterien von Lotto Baden-Württemberg: für alle ein Gewinn. Denn ein Teil des Spieleinsatzes der Lotterien wird verwendet, um Vereine und deren Sportstätten zu unterstützen. Pro Jahr kommen so fast 60 Millionen Euro für den Spitzenund Breitensport in Baden-Württemberg zusammen.

Eine gute Basis für eine starke Zukunft

Seit 2006 gibt es den Solidarpakt Sport. Mit ihm ist hierzulande ein System geschaffen worden, das die Sportförderung unabhängiger von den Haushaltsberatungen des Landes macht. Dies hat dem organisierten Sport Verlässlichkeit und Planungssicherheit gebracht. Diese Solidarität hat selbst während der Corona-Pandemie gehalten. Im vergangenen Herbst nun sind der Landessportverband BW und die drei Sportbünde angetreten, um die fünfte Soli-Auflage zu verhandeln: für 2027 bis 2031. Angesichts der schwierigen Lage vieler öffentlicher Haushalte konnten wir uns dabei nicht sicher sein, wie weit wir mit unseren Bedarfen Gehör finden würden. Aber schon die erste Runde war, zugegeben etwas überraschend, auf Seiten des Kultusministeriums von Aufgeschlossenheit für unsere „Forderungen“ geprägt. Wir hatten deshalb auch zu keiner Zeit den Eindruck, dass man beabsichtigt, uns „abzuspeisen“, damit der Landeshaushalt nicht noch weiter strapaziert wird. Dass die Verhandlungen insgesamt in guter Atmosphäre und erfreulich verlaufen sind, dürfte aus meiner Sicht mehrere Gründe haben. Zum einen haben wir uns im Sport so sorgfältig und umfangreich wie noch nie vorbereitet. Dann war sicherlich auch der Zeitpunkt wenige Monate vor der Landtagswahl günstig. Und nicht zuletzt hatte das Land bereits vor Verhandlungsbeginn beschlossen, 80 Millionen Euro vom Landesanteil aus

den Bundesmitteln für Infrastruktur in den Vereinssportstättenbau zu geben. Damit wurde „Druck“ aus dem Kessel genommen, sodass wir in Ruhe etwa über die Kooperation Schule-Verein oder den Leistungssport verhandeln konnten.

Noch vor Weihnachten hatten wir uns zur dritten und finalen Gesprächsrunde zusammengefunden. Das Ergebnis: ein jährliches Plus von über 30 Millionen Euro und damit über die Hälfte unseres zu Beginn vorgebrachten finanziellen Bedarfes. Man kann also sagen: Wir haben uns in der Mitte getroffen, wie es sich für einen demokratisch guten Kompromiss gehört. Man kann aber auch noch deutlich dankbarer anerkennen, dass die Landesregierung, der Landtag und (via „Sondervermögen“ des Bundes) auch die Koalition in Berlin zumindest im „Ländle“ vielen hehren Worten zur gesellschaftlichen Bedeutung des Sports Taten haben folgen lassen: Gegen den (leider) derzeitigen Trend bundesweit hat der baden-württembergische „Soli V“ ein rund 30 Prozent höheres Volumen als sein Vorgänger. Das bedeutet bemerkenswert gute Partnerschaft, Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Dafür meinen herzlichen Dank!

Andreas Felchle Präsident des Württembergischen Landessportbundes

12 | BSB Freiburg

4 | Solidarpakt Sport V unterzeichnet

5 | Rückblick Olympische Winterspiele

6 | Team BW Paralympische Winterspiele

7 | Nico Messinger vor dritten Paralympics

8 | Trainerporträt Klaus Faißt

9 | Erste Jugendkonferenz im Sport

10 | Wettbewerb „Sport & Nachhaltigkeit“

11 | Bündnis für Demokratie & Menschenrechte | Dank Lotto BW!

12 | Interview mit BSB-Präsident Gundolf Fleischer

14 | Bürgerforum in Breisach zum Thema „SPORT’RHENA“

15 | Ehemaliger BSB-Vizepräsident Jörg Zimmermann 85 Jahre alt

16 | Interview mit Bernd Rösch vom VfR Merzhausen zu einem ganz besonderen Vereinsprojekt

18 | Ausschreibungen Kooperationen 2026/2027

20 | Verabschiedung der Para-Wintersportler in Freiburg

21 | Tolle Para-Wettbewerbe im Schwarzwald

23 | ARAG Sportversicherung informiert

24 | Was Sie über das Lizenzwesen wissen sollten

26 | Ausbildung zum Vereinsmanager

28 | Noch freie Termine auf dem Herzogenhorn

29 | Ausbildung zum IdS-Sportvereinshelfer

30 | Infos aus der Sportschule Baden-Baden Steinbach

32 | Wichtige Termine des BSB

33 | Neues aus den Verbänden

35 | Die Badische Sportjugend Freiburg informiert

38 | Kolumne Kirche + Sport / Impressum

Reinschauen ins Bildungsprogramm der Sportschule Steinbach

Interesse an Aus- oder Fortbildungen des BSB? Dann reinschauen ins neue Bildungsprogramm der Badischen Sportschule Baden-Baden Steinbach. Die komplette Broschüre ist auch auf www.sportschule-steinbach.de einsehbar.

Solidarpakt Sport V unterzeichnet

Fünf-Jahres-Vereinbarung bringt Rückenwind für den Sport im Land

Jährlich 32 Millionen Euro mehr für den organisierten Sport in Baden-Württemberg: Ende Februar ist der Solidarpakt Sport V unterzeichnet worden. Verbände und Vereine profitieren unter anderem von einem Aufwuchs der Landesmittel für die Sportförderung von jährlich 16 Millionen Euro sowie von weiteren 16 Millionen Euro pro Jahr für den Vereinssportstättenbau, die das Land aus dem Sondervermögen des Bundes bereitstellt.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Sportministerin Theresa Schopper und Finanzminister Dr. Danyal Bayaz sowie der Präsident des Landessportverbands BadenWürttemberg (LSVBW) Jürgen Scholz und die drei LSVBW-Vizepräsidenten Gundolf Fleischer, Gert Rudolph und Andreas Felchle haben am 25. Februar im Staatsministerium in Stuttgart den Solidarpakt Sport V unterzeichnet. Er bildet die Grundlage für die finanzielle und strukturelle Absicherung sowie die inhaltliche Weiterentwicklung des organisierten Sports in Baden-Württemberg in den Jahren 2027 bis 2031.

Sportverbände und Sportvereine können künftig mit jährlich 137 Millionen Euro Förder-

mitteln planen. Mehr investiert wird zum Beispiel in den Vereinssportstättenbau, in Kooperationsmaßnahmen zwischen Schulen oder Kindertageseinrichtungen und Sportvereinen sowie in die Förderung des Leistungssports. Auch für die Qualifizierung von Trainer- und Übungsleiterpersonal, für die Sportschulen sowie für Sportgeräte stehen zusätzliche Mittel zur Verfügung. Das Gleiche gilt für das Freiwilligendienstformat „FSJ Sport und Schule“. Hinzu kommen in den nächsten fünf Jahren seitens des Landes umfangreiche Investitionen in den kommunalen Sportstättenbau und die Sportstättensanierung, darunter die Sanierung von Schwimmbädern. Einmalig stellt das Land Baden-Württemberg darüber hinaus zusätzliche Mittel für Sport-Großveranstaltungen im Land bereit.

„Planungssicherheit und Rückenwind“ „Der Solidarpakt Sport V ist ein eindrückliches Zeichen dafür, wie wertvoll der Sport für das Land Baden-Württemberg ist. Dass in Zeiten angespannter Haushalte zusätzliche Mittel für den organisierten Sport bereitgestellt werden, bestärkt uns in unserer Arbeit“, sagt LSVBW-Präsident Jürgen Scholz. „Die Vereinbarungen geben

uns nicht nur Planungssicherheit, sondern auch den nötigen finanziellen Rückenwind für dringend notwendige Entwicklungen. Unser Dank gilt der Regierung sowie allen Gesprächspartnern für die überparteiliche Unterstützung.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagt: „Sport verbindet. Egal ob Fußball, Leichtathletik, Schwimmen oder Ski fahren – hier spielt es keine Rolle, woher ich komme oder was ich glaube. Im Sport geht es um gemeinsames Vorankommen, gegenseitige Unterstützung, Teamgeist, Fairness und Respekt. Keiner ist ohne Training, ohne Hilfe erfolgreich. Und die Erfahrung, dass in Niederlagen andere für einen da sind – das sind die Momente, die bleiben. Sport ist ein wichtiger Kitt für unsere Gesellschaft. Daher fördern wir den organisierten Sport mit seinen über vier Millionen Mitgliedern in den Sportvereinen im ganzen Land aus tiefster Überzeugung. Denn hier zahlt sich jeder Cent aus.“ „600 Millionen Euro für den Sport – gerade in Zeiten zurückgehender Steuereinnahmen – das ist wirklich eine starke Ansage“, betont Sportministerin Theresa Schopper. „Mit dem Solidarpakt Sport V setzen wir ein klares, nachhaltiges Signal: Wir stehen fest an der Seite des Sports. Unsere Verbände und Vereine bekommen Rückenwind, verlässliche Planungssicherheit und echte Perspektiven, um sich weiterzuentwickeln. Wir bringen damit ganz konkret mehr Menschen in Bewegung – und vermitteln gleichzeitig Werte wie Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt. Das stärkt jede und jeden Einzelnen und hält unsere Gesellschaft zusammen.“

Eine ausführliche Meldung zur Unterzeichnung des Solidarpakts mit weiteren Stimmen aus Sport und Politik finden Sie auf https:// www.lsvbw.de/solidarpakt-sportv-unterzeichnet

(v.l.n.r.) Winfried Kretschmann, Andreas Felchle, Jürgen Scholz, Gert Rudolph, Theresa Schopper, Gundolf Fleischer und Dr. Danyal Bayaz. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg/Ilkay Karakurt

Goldener Abschluss

Johannes Lochner, Daniela Maier und Emma Aicher jubeln über Olympiamedaillen

Die Olympischen Winterspiele 2026 von Milano Cortina hielten im Februar für die 24 Sportlerinnen und Sportler aus Baden-Württemberg die gesamte Palette an Emotionen bereit. Ganz besondere Geschichten schrieben die drei Medaillengewinner.

„Das war ein absoluter Lebenstraum“, sagt Johannes Lochner (Bob-Club Stuttgart Solitude) über den Moment, in dem er am 17. Februar 2026 seine lange, erfolgreiche Karriere krönte. Im Zweierbob dominierte der 35-Jährige mit Anschieber Georg Fleischhauer im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo die Konkurrenz – und holte nach 16 WM-Medaillen sowie zweimal Olympia-Silber die ersehnte Olympia-Goldmedaille. Das i-Tüpfelchen folgte fünf Tage später, als er im letzten Rennen seiner Laufbahn mit Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer im Viererbob den zweiten Olympiasieg perfekt machte.

Es war ein goldener Abschluss für das deutsche Team am letzten Tag der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026. Aber wahrlich nicht das einzige Highlight aus Sicht des Sports in Baden-Württemberg. Nur zwei Tage zuvor hatte Daniela Maier im Ski Freestyle Geschichte geschrieben – als erste deutsche Olympiasiegerin in der noch jungen Disziplin Ski Cross. Die 29-Jährige vom SC Urach dominierte im Snowpark von Livigno jedes ihrer fünf Rennen und fuhr vier Jahre nach Olympiabronze auch im Fi-

nale als Erste über die Ziellinie. Ein Auftritt, der angesichts einer Erkältung im Vorfeld und verspäteter Anreise nach Italien umso bemerkenswerter daherkommt.

Mit Emma Aicher vom SC Mahlstetten schaffte es eine dritte Sportlerin eines baden-württembergischen Vereins auf das Olympiapodest. Die 22-Jährige machte ihrem Ruf als Shooting Star im deutschen Ski Alpin Team alle Ehre: Mit Silber in der Abfahrt holte sie am ersten Wettkampf-Wochenende die erste deutsche Medaille der Spiele. Kurz darauf konnte sie an der Seite der in Stuttgart geborenen Kira WeidleWinkelmann auch über Silber in der Team-Kombination jubeln.

Geschichten „made in BW“

Die Geschichten der drei herausragenden Sportlerinnen und Sportler aus Baden-Württemberg könnten unterschiedlicher kaum sein. Stellvertretend stehen sie dafür, wie individuell die Wege sind, die am Ende Medaillenträume wahr werden lassen.

Der Karriere von Daniela Maier haftet schon seit den ersten Schritten im Schnee das Label „made in BW“ an: Die gebürtige Furtwangerin und ehemalige Schülerin des örtlichen Skiinternats wurde schon früh in ihrer Karriere am Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald gefördert. Ihre Siegerehrung von Livigno war begleitet vom lautstarken Jubel ihrer Wegbegleiter vom Skiclub Urach. „Ich glaube, ich brauche noch ein paar Tage, um das zu realisieren“,

sagte sie anschließend am TV-Mikrofon. „Ich habe ein starkes Umfeld und ich bin unglaublich glücklich, dass wir alle zusammen hier die Goldmedaille gewonnen haben.“

Bei der in Schweden geborenen Emma Aicher waren es die deutschen Wurzeln des Vaters, die sie als Jugendliche zu dessen Heimatverein SC Mahlstetten führten – begleitet von einem Wechsel zum Deutschen Skiverband und an die alpine Internatsschule in Berchtesgaden. Es ist der Wintersport-Stützpunkt, an dem auch der Bayer Johannes Lochner zuhause ist. Der Bobpilot hatte sich jedoch früh dazu entschieden, seinen Weg mit einem starken Partner aus Baden-Württemberg zu bestreiten: 2014 schloss er sich dem Bob-Club Stuttgart Solitude an. Der Verein unterstützte die ebenso kostspielige wie aufwändige Mission Olympia-Gold von Johannes Lochner in den vergangenen zwölf Jahren maßgeblich. Und so sagte er vor seinen letzten Rennen im Interview mit dem SWR: „Ohne den Bob-Club Stuttgart wäre es bei mir schon aus gewesen, bevor meine Karriere überhaupt gestartet ist.“

Nun könnte eben dieser Verein dafür sorgen, dass der Doppel-Olympiasieger der Sportfamilie Baden-Württemberg auch nach dem Karriereende erhalten bleibt – womöglich als derjenige, der dort in Zukunft die Geschicke in die Hand nimmt: „Da werden wir uns dann irgendwann einen jungen Nachwuchspiloten aussuchen und dem hoffentlich die gleiche Karriere ermöglichen, wie sie mir damals ermöglicht wurde.“ q Silke Bernhart

Gold-Jubel von Daniela Maier nach einer dominanten Vorstellung im Ski Cross. Foto: picture alliance/dpa/Oliver Weiken
Johannes Lochner krönt sein Karriereende mit Doppelgold. Foto: picture alliance/Eibner-Pressefoto/Memmler
Emma Aicher: Silber in der Abfahrt und in der Team-Kombination. Foto: picture alliance/HMB Media/Marc Niemeyer

Team BW für die Paralympischen Winterspiele 2026

Baden-Württembergs Paralympics-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer im Überblick

Vom 6. bis 15. März finden in Milano Cortina 2026 zum 14. Mal die Paralympischen Winterspiele statt. 50 Jahre nach der Premiere in Örnsköldsvik (Schweden) treten die Athletinnen und Athleten in sechs Sportarten und 79 Wettbewerben an. Der Deutsche Behindertensportverband hat Mitte Februar 40 Teilnehmende und acht Guides für die Spiele nominiert. Im Para Ski Alpin und Para Ski Nordisch – bestehend aus Skilanglauf und Biathlon – ist Baden-Württemberg mit 14 Sportlerinnen und Sportlern sowie ihren sieben Guides stark vertreten.

Bei den Paralympics starten etwa 650 Teilnehmende aus 50 Nationen, 48 aus Deutschland und davon die folgenden aus Baden-Württemberg:

Alexander Ehler (56)

SV Kirchzarten

Skilanglauf / Biathlon

Anna-Lena Forster (30)

BRSV Radolfzell

Ski Alpin

Marco Maier (26)

SV Kirchzarten

Skilanglauf / Biathlon

Kathrin Marchand (35)

SC Leverkusen

Skilanglauf

Merle Menje (21)

StTV Singen

Skilanglauf

Andrea Rothfuss (36)

SV Mitteltal-Obertal Ski Alpin

Anja Wicker (34)

MTV Stuttgart

Skilanglauf / Biathlon

Theo Bold (19)

WSV Isny

Skilanglauf / Biathlon

Maya Fügenschuh (17)

SV Hindelang Ski Alpin

WSV Isny Guide

Linn Kazmaier (19)

SZ Römerstein

Skilanglauf / Biathlon

Nico Messinger (31)

Ring der Körperbehinderten Freiburg Skilanglauf / Biathlon

Johanna Recktenwald (24) Biathlon Team Saarland

Skilanglauf / Biathlon

Lennart Volkert (22)

PSV München

Skilanglauf / Biathlon

Leonie Walter (22)

SC St. Peter

Skilanglauf / Biathlon

SC Oberstdorf

SZ Uhingen

Robin

SC Todtnau Guide

Emily Weiss (22)

SV Kirchzarten Guide

Nils Kolb (23)

SV Kirchzarten Guide

Christian Krasmann (24)

SC Schönwald Guide

Die Übersicht bildet alle Athletinnen und Athleten ab, die für einen Verein in Baden-Württemberg starten oder regelmäßig an einem der drei Olympiastützpunkte in Baden-Württemberg trainieren. Berücksichtigt wurden die offiziellen Nominierungstermine bis einschließlich 17. Februar 2026. Die Angaben zum Alter entsprechen dem Alter am 1. März 2026.

Jakob Bold (21)
Johanna Holzmann (30)
Guide
Florian Baumann (24)
Guide
Wunderle (27)
Bilder: picture alliance Merle Menje: DBS

In der Abschiedssaison an die Weltspitze

Der sehbehinderte Biathlet Nico Messinger will bei den Paralympics eine Medaille

Mit 31 Jahren hat Nico Messinger 2026 erstmals den Gesamtweltcup im Para-Biathlon gewonnen – und ist ein heißer Medaillenkandidat bei den Paralympischen Winterspielen im März. Dabei dachte er nach den Spielen in Peking 2022 noch daran, seine sportliche Karriere zu beenden.

Ohne den Parasportler Wilhelm Brem wäre Nico Messinger heute wohl kein Biathlet. Seine ersten Erfahrungen mit dem Skilanglauf hatte der Freiburger bereits in einem Grundschulprojekt gesammelt. Doch erst als Wilhelm Brem bei den Paralympischen Spielen 2010 Gold im Biathlon gewann, wurde seine Neugier richtig geweckt. Er nahm Kontakt mit einem Verein auf und fand Gefallen an der Sportart. „Ich bin sehr gerne draußen und mag die Vielseitigkeit des Trainings. Wir machen Krafttraining, gehen laufen, fahren Rad und verbringen viel Zeit auf den Skirollern – da wird es nie langweilig“, erzählt der Parasportler.

Das fleißige Training zahlte sich aus: 2011 gab Nico Messinger sein Weltcup-Debüt, 2018 und 2022 trat er bei den Paralympischen Spielen an. Den Sport finanzierte er unter anderem mit Fördergeldern der Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg, arbeitete zudem Teilzeit als Automobilkaufmann. Doch die Doppelbelastung hinterließ Spuren. „Ich habe in Peking auf eine Medaille geschielt, war dafür aber in

zu schlechter körperlicher Verfassung“, erinnert sich Nico Messinger. „Der Gedanke aufzuhören lag nahe, aber so wollte ich meine Karriere nicht beenden.“

Leistungssteigerung dank Profisport

Ohne Druck und Erwartungen startete er 2023 in seine vermeintlich letzte Saison und eine weitere Weltmeisterschaft. Mit einem Weltmeistertitel, zwei Silber- und einer Bronzemedaille schaffte Nico Messinger dort endgültig den Sprung an die Spitze des Para-Langlaufs und -Biathlons. Seitdem ist er als Mitglied des Zoll Ski Teams Profisportler. „Dass ich mich nun voll auf den Sport konzentrieren kann, merke ich an meinen Trainingsumfängen und dadurch auch an den Ergebnissen. Das war für mich der richtige Schritt“, sagt der Athlet.

Zur Seite steht ihm seit 2019 sein Guide Robin Wunderle, selbst ehemaliger Biathlet und Sportsoldat. „Wir verstehen uns auch außerhalb des Sports sehr gut und sind auf einer Wellenlänge. Das ist wichtig für eine gute Dynamik beim Langlaufen“, erklärt Robin Wunderle. Mit jahrelangem Training haben die beiden es perfektioniert, eine Einheit auf der Loipe zu bilden.

Am Schießstand ist Nico Messinger hingegen auf sich allein gestellt. Dabei schoss er bis vor einigen Jahren so schlecht, dass seine Trainer ihn nur noch im Langlauf einsetzen wollten. „Das kam für mich aber überhaupt nicht

Nico Messinger ist nach seinem Gesamtweltcupsieg ein Medaillenkandidat bei den Paralympischen Spielen. Foto: picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS

infrage“, lacht der Weltcupsieger. Stattdessen arbeitete er weiter an seiner Leistung – und zeigte in diesem Jahr gleich mehrmals ein fehlerfreies Schießen. Diese Entwicklung war lange nicht abzusehen, macht aber Hoffnung für die Paralympischen Wettbewerbe in Val di Fiemme. „Ich erwarte mir ganz klar eine Medaille. Wenn wir einen guten Tag erwischen, kann da richtig viel nach vorne gehen“, kündigt er an. Dass er einst ans Aufhören dachte, ist heute kaum vorstellbar – in Milano Cortina 2026 steht Nico Messinger so entschlossen am Start, wie nie zuvor. q Meike Walz

Sporttalente gezielt unterstützen – machen Sie mit!

Der Alltag im Nachwuchsleistungssport ist für viele Familien anspruchsvoll. Trainingsmaterial, Wettkämpfe, Reisen sowie Internatsoder Ausbildungskosten gehören zum Alltag junger Sportlerinnen und Sportler. Die Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg unterstützt mit einer monatlichen Basisförderung, von der derzeit mehr als 80 Nachwuchskadersportler profitieren. Finanziert wird die Stiftung überwiegend aus den Erträgen ihres Vermögens. Zusätzlich ist sie auf verlässliche Partner aus der Wirtschaft angewiesen, da die jährlichen Fördermittel begrenzt sind. Ohne dieses Engagement wäre eine kontinuierliche Förderung nicht möglich. Besonderer Dank gilt der Porsche AG, die die

Arbeit der Stiftung seit vielen Jahren großzügig unterstützt. Auch Unternehmen wie die KIPP Group (siehe Bild) und die VR Bank Ludwigsburg zeigen, wie wichtig gemeinsames Handeln ist.

Auch Sie möchten sich für die Förderung junger Talente einsetzen und dazu beitragen, Perspektiven zu schaffen und den Nachwuchsleistungssport nachhaltig zu stärken?

Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme: www.stiftung-olympianachwuchs.de

Stif tung OlympiaNac hw uchs Baden-Würt temberg

Foto: LSVBW
„Man ist verantwortlich dafür, was aus den Kindern wird“

Klauß Faißt erhält beim LSVBW-Trainerpreis den Sonderpreis der BARMER für sein langjähriges Engagement

Voller Einsatz für die Kleinen wie die Großen: Klaus Faißt leitet in Baiersbronn seit mehr als drei Jahrzehnten eine von Deutschlands Talentschmieden in der Nordischen Kombination. Auch die eigenen Kinder brachte er bis in die Weltspitze.

Klaus Faißt hat in seinem Leben schon viel Neuland betreten. Nach drei deutschen Jugendtiteln in der Nordischen Kombination war er 1974 einer der ersten Athleten, die in die Sportfördergruppe der Bundeswehr aufgenommen wurden. Im Anschluss an seine eigene sportliche Karriere zählte er zu den ersten Absolventen der DOSB-Trainerakademie in Köln. Dann übernahm er am Skiinternat in Furtwangen als erster verantwortlicher Trainer die Aufgabe, Sporttalente bei der Koordination von Leistungssport und Berufsausbildung zu unterstützen.

Seine Berufung aber fand der heute 69-Jährige in einer Rolle, in der er an große Traditionen anknüpfte: Am Stützpunkt in Baiersbronn, Wiege zahlreicher Olympioniken des Wintersports, formt Klaus Faißt seit nunmehr 33 Jahren Baden-Württembergs Talente in der Nordischen Kombination. Und hat damit längst selbst Geschichte geschrieben.

Sport und Tourismus

„1993 wurde mein Sohn Manuel geboren und wir sind aus Furtwangen nach Baiersbronn gezogen“, blickt Klaus Faißt auf die Anfänge seiner Trainertätigkeit zurück. „Angeboten war dort eine Trainerstelle von 30 Prozent – 70 Prozent waren Tourismus. Ich habe Veranstaltungen für Familien und Kinder organisiert und mich auch hier für Bewegung eingesetzt. Wir haben

eine tolle Infrastruktur fürs Wandern und Mountainbiking. Das hat mir ähnlich Spaß gemacht wie der Trainerberuf.“

Dass er sein Engagement als Trainer bei dieser Aufgabenteilung überwiegend im Ehrenamt ausübte, ist für Klaus Faißt auch nach dem Eintritt ins Rentenalter nur eine Randnotiz. „Eine hauptamtliche Trainerstelle war nicht finanzierbar, aber diese Konstellation war möglich. Die 30 Prozent für den Sport hatte ich schon nach dem Wochenende ausgeschöpft“, stellt er nüchtern fest und erklärt: „Man ist verantwortlich dafür, was aus den Kindern wird. Ich investiere so viel, dass sie die Möglichkeit haben, irgendwann international vorne mit dabei zu sein – wenn sie es wollen.“

Sohn Manuel auf dem Olympia-Podest Drei Einheiten pro Woche für die 6- bis 8-Jährigen, vier für die 9- bis 11-Jährigen und ab 12 Jahren fünf Mal Training pro Woche im Jahresdurchschnitt, plus Wettkämpfe und Trainingslager – dieses Programm bietet der 69-Jährige in Baiersbronn noch heute an. Mittlerweile unterstützen ihn dabei auch einige weitere Trainer im Ehrenamt.

„Ich bin ein harter Trainer, denn ich verlange meinen Sportlern etwas ab“, sagt Klaus Faißt. Auch seine eigenen Kinder Manuel und Melanie Faißt gingen durch diese harte Schule. Ihre Leistungen zeugen davon, was möglich ist, wenn Einsatz und Motivation auf den passenden Mentor treffen. Mit OlympiaSilber im Team-Wettbewerb der Nordischen war es Manuel Faißt, der spät in der TrainerLaufbahn des Vaters für dessen größten Erfolg sorgte. Auch die Weltcup-Gesamtsiegerin 2024/2025 in der Nordischen Kombination Nathalie Armbruster lernte ihr Handwerk bei Klaus Faißt.

Nachfolger gesucht

Die Entwicklung seiner Athletinnen und Athleten mitzuverfolgen, bereitet Klaus Faißt die größte Freude. Bedeutsamer als internationale Erfolge ist ihm aber der Beitrag, den er ihnen für den weiteren Lebensweg mitgeben kann: „Das Wichtigste ist heute noch mehr als früher, dass sich Kinder bewegen. Ausnahmslos alle, die bei

uns bis zum Alter von 16, 17 Jahren im Verein die Wettkämpfe und das Training mitgemacht haben, sind im Beruf ihren Weg gegangen. Mit ihnen kann man später etwas anfangen, denn sie haben gelernt zu kämpfen.“

Wenn es in der eigenen Familie aufgrund der Doppelrolle von Vater und Trainer Spannungen gab, sorgte Mutter und Ehefrau Andrea im Hintergrund für den nötigen Rückhalt. 38 Jahre bestreitet das Ehepaar schon Seite an Seite. Noch ist Andrea Faißt berufstätig, so lange will auch Klaus Faißt die Trainertätigkeit nicht an den Nagel hängen, bietet zudem weiterhin einmal wöchentlich Berg- oder Schneeschuh-Wanderungen für die Baiersbronn Touristik an.

Doch der 69-Jährige denkt auch ans Kürzertreten, würde seine Verantwortung liebend gerne in andere kompetente Hände legen, auch um mehr Zeit für seinen Enkel zu haben. Zwischenzeitlich schien ein Nachfolger gefunden, doch daraus wurde nichts. Und so steht Klaus Faißt weiter Woche um Woche an Schanze und Loipe und gibt sein Wissen an den Nachwuchs weiter: „Wenn Kinder das Talent haben, ganz oben anzukommen, dann lasse ich sie doch nicht hängen. Daher versuche ich das aufrechtzuerhalten, solange es eben geht. Auch wenn es schwerer fällt.“ q Silke Bernhart

Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER, überreichte den Sonderpreis an Klaus Faißt. Alle Fotos: LSVBW / Fabian Schumacher
Klaus Faißt mit Sohn Manuel und Frau Andrea.

Forum für die Stimme der Jugend

Jugendkonferenzen im Sport: Gelungener Auftakt in Tuttlingen

Die Baden-Württembergische Sportjugend (BWSJ) war Mitte Februar in Tuttlingen Gastgeber der ersten von insgesamt zehn Jugendkonferenzen im Sport. 65 junge Menschen, die derzeit einen Freiwilligendienst im Sport leisten, gestalteten im Rahmen ihres Zwischenseminars den abwechslungsreichen und intensiven Nachmittag mit.

Neue Perspektiven, Einblicke und neue Impulse – das erhofften sich die Teilnehmenden der ersten Jugendkonferenz im Sport im Februar in Tuttlingen. Selina Schwab, Sprecherin des BWSJ-JuniorTeams und U27-Mitglied im BWSJ-Vorstand, lud die Jugendlichen in ihrem Grußwort dazu ein, die Stunden zu nutzen „um Fragen zu stellen, Ideen zu spinnen, sich zu vernetzen und in neue Blickwinkel einzutauchen.“

Die Jugendbeteiligung sei zentraler Bestandteil einer lebendigen Demokratie. Umso wichtiger sei es, nicht nur zu zuschauen, sondern mitzudiskutieren und mitzugestalten.

Genau diese Gedanken liegen den Jugendkonferenzen – einer Initiative des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg – zugrunde. Ursprünglich für Schulen konzipiert, werden sie 2026 mit der BWSJ als Träger und mit Unterstützung der Sportjugenden der Sportbünde erstmals im Sport ausgerollt. Junge Menschen sollen auch außerhalb des Schulkontextes stärker in politische Prozesse eingebunden werden und Raum für aktive Mitgestaltung erhalten. Mit Werten wie Fairness, Respekt und Mitverantwortung, die auch einer demokratischen Gesellschaft zugrunde liegen, bietet der Sport ideale Anknüpfungspunkte.

Lebhafte Diskussionen

Moderiert von Nadja Örum, Moderatorin der Jugendstiftung BW, und Aiga Schneider, selbst aktuell Freiwilligendienstleistende im Sport, bot die Jugendkonferenz in Tuttlingen viele Möglichkeiten zur Teilhabe. Gleich zu Beginn war in einem bewegten Format die Einschätzung der jungen Menschen zu verschiedenen Themen gefragt: Wer einer Aussage zustimmte, stand auf; wer dagegen war, blieb sitzen.

Auch wenn überwiegend große Einigkeit herrschte, ließ sich bereits erahnen, dass lebhafte Diskussionen folgen würden – etwa zum Thema eines verpflichtenden sozialen Jahres: Einerseits profitieren die sozialen Berufe davon, weil sich die Freiwilligendienstleistenden danach häufig in ähnlichen Bereichen engagieren. Andererseits wurde kritisiert, dass niemandem etwas vorgeschrieben werden dürfe.

Bündelung von Forderungen und Maßnahmen Im Anschluss rückten zehn Themen stärker in den Fokus. Die Teilnehmenden wechselten in einer Schnellbeteiligungsrunde alle drei Minuten den Tisch und hielten ihre spontanen Gedanken in Form von Hashtags fest. Zum Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) fielen dabei etwa Schlagworte wie #FakeNews, #Hilfeoptionen und #mehrBildung. Zur Gleichberechtigung wurden unter anderem #GenderPayGap, #Bildungfüralle und #Vorurteile genannt.

In der Vertiefungsrunde erarbeiteten die Teilnehmenden konkrete Forderungen und Maßnahmen. So sprachen sie sich für mehr Fortbildungen für Lehrkräfte im Bereich von Digitalisierung und KI aus, um eine bessere Aufklärungsarbeit für Kinder und Jugendliche leisten zu können. Im Sinne der Gleichberechtigung

wurde gefordert, kostenlose Periodenprodukte in Sportvereinen bereitzustellen. Zur Stärkung der Jugendbeteiligung wünschten sie sich mehr auf Jugendliche ausgerichtete Ämter in Sportvereinen sowie eine stärkere kommunale Jugendarbeit. Und für den Bereich Politik regten sie Wahlprogramme gezielt für junge Menschen an.

Impulse werden weitergetragen

Die Baden-Württembergische Sportjugend nimmt die gebündelten Impulse aus der Jugendkonferenz mit in die Sportstrukturen. Bei der Landesjugendkonferenz des Kultusministeriums am 15. Juli in Stuttgart haben engagierte Jugendliche außerdem die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt mit Landespolitikerinnen und -politikern zu diskutieren. In der Abschlussrunde wurde deutlich, dass viele der im Vorfeld geäußerten Hoffnungen der Teilnehmenden erfüllt wurden und die Sorge, es könnte langweilig werden, unbegründet war. Die Jugendlichen bezeichneten die Premiere der Jugendkonferenzen im Sport als sehr interessant und waren sich einig, dass wichtige Themen angesprochen wurden. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wertvoll Engagement, Austausch und Mitgestaltung auch im Sport sind und dass jede Idee zählt, wenn junge Menschen aktiv mitreden. q Tabea Gering

Jugendkonferenzen im Sport

Eine Initiative des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den Sportjugenden Baden-Württembergs.

Reger Austausch bei der Arbeit in Kleingruppen. Foto: Alva Studios
Präsentation der erarbeiteten Forderungen vor dem Plenum. Foto: Alva Studios

Nachhaltigkeitsprojekte prämiert

Wettbewerb „Sport und Nachhaltigkeit“: Fördergelder für acht Fachverbände

Der Wettbewerb „Sport und Nachhaltigkeit“ 2025 stand ganz im Zeichen der N!-Charta Sport. Acht Projekte von baden-württembergischen Fachverbänden wurden ausgezeichnet. Die drei herausragenden Projekte stellen wir hier genauer vor.

Die N!-Charta Sport ist eine freiwillige Selbstverpflichtung und ein unkomplizierter Einstieg in ein Nachhaltigkeitsmanagement für Sportvereine und -verbände in Baden-Württemberg. Mit ihren zwölf Leitsätzen aus den Bereichen soziale Belange, Umweltbelange und Vereins-/Verbandserfolg war sie die thematische Grundlage für die Ausschreibung des Wettbewerbs „Sport und Nachhaltigkeit“ 2025, der sich an die Sportfachverbände im Land richtete.

Der Wettbewerb prämiert im siebten Jahr in Folge innovative Ansätze, dieses Mal lag dabei ein besonderer Fokus auf der Einbindung von Kindern

Nordbadischer Volleyballverband

Green-Game-Changer –N!achhaltigkeit spielerisch lernen

Preisgeld: 15.000 Euro

Der NVV startet mit der Hochschule Fresenius Heidelberg eine Kooperation, die Wissenschaft und Vereinspraxis kreativ verbindet: Studierende entwickeln gemeinsam mit Volleyballvereinen einfache, wirkungsvolle Nachhaltigkeitsideen, die direkt im Vereinsalltag umgesetzt werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene gestalten aktiv mit – durch eigene Kampagnen, kreative Medienbeiträge und konkrete Aktionen. Die Hochschule bringt ihr Know-how in Kommunikation und Mediengestaltung ein, begleitet die Umsetzung wissenschaftlich und erstellt einen praxisnahen Leitfaden für nachhaltiges Volleyballspielen.

Franziska Kraft (NVV-Vizepräsidentin): „Nachhaltigkeit entscheidet sich im Vereinsalltag – in der Halle, am Spieltag und im Miteinander. Sie ist keine Aufgabe, die Vereine allein stemmen müssen. Als Verband müssen wir Ressourcen gezielt bündeln und die Expertise starker Partner an unseren Schnittstellen nutzen. Wir freuen uns auf ein Projekt mit wissenschaftlicher Grundlage und alltagstauglicher Umsetzung – denn kooperative Lösungen sind heute unverzichtbar für Verbände mit hoher Belastung im Haupt- und Ehrenamt.“

und Jugendlichen. Die Jury, bestehend aus Vertretern des Sports, des Landes und der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg, verteilte das Preisgeld in Höhe von 86.000 Euro an acht Verbände. Herausragend bewertet wurden Projekte des Nordbadischen Volleyball-Verbandes (NVV), des Baden-Württembergischen Triathlonverbandes (bwtv) und des Volleyball-Landesverbandes Württemberg (VLW). q red

i|Info

Der Wettbewerb wird im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg aus Mitteln der Glücksspirale.

Baden-Württembergischer Triathlonverband

Tauschzone 2.0 –

Nachhaltigkeit im Sport sichtbar machen Preisgeld: 13.000 Euro

Das Konzept „TauschZone“ wurde im Rahmen der N!-Charta Sport-Mitgliedschaft des bwtv entwickelt. Ziel ist es, Vereine und Veranstalter bei der Umsetzung ressourcenschonender Maßnahmen zu unterstützen und die nachhaltige Nutzung von Sportartikeln zu fördern. Bei Triathlon-Wettkämpfen werden in der „TauschZone“ gebrauchte Artikel mit Bezug zu den Triathlon-Disziplinen weitergegeben, getauscht oder verschenkt – auf Basis einer Spende oder durch normalen Verkauf. Die Umsetzung der „TauschZone 2.0“ auf einer digitalen Plattform ist Ziel des Antrags. Die Plattform soll umfassende Informationen zur Einrichtung und Organisation von Tauschzonen bieten. Mit einem Tauschzonen-Kit und einem Nachhaltigkeits-Kit für Wettkämpfe werden den Vereinen Materialien zur Umsetzung bereitgestellt.

Katja Keller (bwtv-Vizepräsidentin):

„Wir freuen uns sehr darauf, unser Konzept der Tauschzone, das wir im Kleinen schon mal bei Triathlon-Veranstaltungen austesten konnten, nun auf die große Baden-Württembergische Bühne heben zu dürfen. Unser Gewinn im Wettbewerb schafft dafür die perfekten Bedingungen!“

Volleyball-Landesverband Württemberg – Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung im Sport Preisgeld: 15.000 Euro

Das Projekt setzt sich zum Ziel, die Rolle von Frauen im Ehrenamt und in Führungspositionen zu stärken, Vorbilder sichtbar zu machen, sie zu befähigen, ihre Kompetenzen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, um so Entscheidungsprozesse des Verbandes zu verbessern und die nachhaltige Verbandsund Vereinsentwicklung zu fördern. Mit verschiedenen Maßnahmen stärkt der VLW die Sichtbarkeit und Teilhabe von Frauen im Ehrenamt und fördert frühzeitig den Nachwuchs. Das Projekt zeigt, dass Gleichstellung und Vielfalt nicht nur zentrale Werte, sondern auch wesentliche Treiber für eine zukunftsfähige und nachhaltige Gestaltung des Sports und der Gesellschaft sind.

Sina Morell & Lina Jahns (VLW): „ haben wir als zwei junge, sportbegeisterte Frauen im Verband entwickelt, um andere Frauen zu ermutigen, ihre Stärken einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Noch sind wir in der Unterzahl – das wollen wir weiterentwickeln und mit gemeinsam den Sport aktiv gestalten. Umso mehr freuen wir uns über die Unterstützung, um unsere Ideen jetzt konkret in die Tat umsetzen zu können.“

Bündnis für Demokratie und Menschenrechte

Warum sich der LSVBW für demokratische Werte stark macht

Vor etwa zwei Jahren wurde in Stuttgart das „Bündnis für Demokratie und Menschenrechte“ Baden-Württemberg gegründet. Der LSVBW bringt sich mit Projekten in das breite überparteiliche und zivilgesellschaftliche Bündnis ein.

Im Januar 2024 haben sich mehr als 70 Vertreter aus Organisationen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Verbänden, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie staatlichen Institutionen, Vereinen und Parteien in BadenWürttemberg im „Bündnis für Demokratie und Menschenrechte“ zusammengeschlossen. Mittlerweile sind rund 150 landesweite Organisationen dem Bündnis beigetreten.

Zu den Gründungsmitgliedern und zu den Mitgliedern im Lenkungskreis zählt der Landessportverband Baden-Württemberg als Dach des organisierten Sports im Land. Denn Sportver-

eine und Sportverbände sind gelebte Schulen der Demokratie. Teilhabe, Mitbestimmung und ein Wertekanon auf der Grundlage des Grundgesetzes sind im Sport Grundlagen der Gemeinschaft.

Das aktuelle Projekt „Jugend bewegt Demokratie – vom Sportplatz ins Rathaus“ ist eines von vielen Beispielen für Initiativen des organisierten Sports, die auf die Ziele des Bündnisses einzahlen. Es wird von der Baden-Württembergischen Sportjugend (BWSJ) zusammen mit den drei Sportbünden im Land getragen und stärkt die demokratische Teilhabe junger Menschen im und durch Sport sowie ein respektvolles Miteinander.

Die gemeinsame Erklärung, die bei der Gründung des Bündnisses verabschiedet wurde, hat zwei Jahre später nichts von ihrer Relevanz verloren: „Indem wir als demokratische Mehrheit unsere Kräfte bündeln, stellen wir uns gemeinsam

Dank Lotto BW!

SG Stupferich setzt auf zukunftsweisende LED-Technik

Die SG Stupferich hat einen wichtigen Meilenstein in der Modernisierung ihrer Sportanlage erfolgreich abgeschlossen: Sowohl die Turnund Tennishalle als auch die weitläufigen Außenanlagen wurden komplett auf moderne LED-Beleuchtung umgestellt. Damit schafft der Verein optimale Sichtverhältnisse für den Trainings- und Spielbetrieb und stellt gleichzeitig die Weichen für einen nachhaltigen und kosteneffizienten Sportbetrieb.

Umfangreiche Modernisierung im Innen- und Außenbereich

Die Baumaßnahmen umfassten zwei große Bereiche. Im Außenbereich wurden die Flutlichtanlagen von zwei Sportplätzen sowie einer kleinen Kunstrasen-Trainingsfläche auf hocheffiziente LED-Strahler umgerüstet. Parallel dazu wurde die Beleuchtung in der Turn- und Tennishalle für rund 36.400 Euro komplett erneuert, um auch indoor eine erstklassige Lichtqualität zu garantieren.

Warum LED? Nachhaltigkeit trifft Qualität

Der Umstieg auf LED bietet dem Verein entscheidende Vorteile:

• Energieeffizienz: LED-Leuchten verbrauchen bis zu 70 % weniger Strom als herkömmliche Halogen- oder Metalldampflampen, was die Betriebskosten massiv senkt.

• Langlebigkeit: Die Anlagen sind wartungsarm und halten deutlich länger.

• Bessere Lichtqualität: Die Ausleuchtung ist gleichmäßiger, flimmerfrei und sofort bei 100 % Leuchtkraft, was das Verletzungsrisiko minimiert und den Spielspaß erhöht.

• Umweltschutz: Durch den geringeren CO 2Ausstoß und die gezielte Lichtlenkung (weniger Lichtverschmutzung) leistet die SG Stupferich einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Starke Partner für ein großes Projekt

Ein Investitionsvolumen von insgesamt knapp 140.000 Euro (102.000 Euro für die Außenanlagen und 36.400 Euro für die Hallen) ist für

gegen jegliche Form von Extremismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit und verteidigen die Grundwerte unserer Demokratie. In einem Schulterschluss aller Demokratinnen und Demokraten in BadenWürttemberg erheben wir gemeinsam unsere Stimme gegen Verfassungsfeinde.“ q red

i|Info

Weitere Informationen und die vollständige gemeinsame Erklärung finden Sie hier auf der Webseite des Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte: https://buendnis-demokratiemenschenrechte.de/

Mit Unterstützung von:

einen Verein allein kaum zu stemmen. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung verlässlicher Partner. Der Badische Sportbund Nord (BSB Nord) bezuschusste das Vorhaben mit rund 37.000 Euro aus den Fördermitteln von Lotto BW (Wettmittelfonds des Landes BadenWürttemberg). Die Fördermittel können über den jeweiligen Sportbund beantragt werden. Auch die Stadt beteiligte sich mit einem finanziellen Zuschuss an der Modernisierung. Mit dieser Investition sichert die SG Stupferich die Attraktivität ihrer Sportstätte für alle Abteilungen und bleibt ein moderner Anlaufpunkt für Sportbegeisterte in der Region. Sport im Verein ist eben besser. Dank Lotto BW. q

Foto: SG Stupferich

„Ich bin zufrieden“

Interview mit dem BSB-Präsidenten Gundolf Fleischer zum Abschluss des Solidapakts V mit der Landesregierung. Dieser gibt dem organisierten Sport im Land Planungssicherheit bis 2031

Vertragsunterzeichnung in der Villa Reitzenstein, u. a. mit BSB-Präsident Gundolf Fleischer und Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg / Ilkay Karakurt

Herr Fleischer, bevor wir zu den Details im Zusammenhang mit dem fünften Solidarpakt mit der Landesregierung kommen: Lassen Sie uns einen Blick zurückwerfen. Wie kam es vor 19 Jahren zur ersten Vereinbarung dieser Art?

Fleischer: Vor der Einführung der Solidarpakte wurde der Sport bei der Landesregierung jedes Jahr – oder bei Doppelhaushalten – jedes zweite Jahr, vorstellig. Es war der damalige Ministerpräsident Günther Oettinger, der dann mit mir – ich war seinerzeit Sportbundpräsident und beruflich Staatssekretär im Finanzministerium – die Idee hatte, einen sogenannten Solidarpakt ins Leben zu rufen. Dahinter steckte der Gedanke der Planungssicherheit sowohl für die Politik als auch für den Sport über mehrere Jahre hinweg. Ab 2007 galt sodann der erste dieser Art, jetzt am 25. Februar haben wir den fünften unterzeichnet.

Ein Erfolgsprojekt?

Fleischer: Auf jeden Fall. Planungssicherheit für beide Seiten ist wichtig. Natürlich steht eine derartige Vereinbarung, die über einen so langen Zeitraum gilt, stets unter dem Parlamentsvorbehalt. Aber alle Regierungen und Landtage seit 2007 haben sich an die Vereinbarungen gehalten. Im Übrigen sei erwähnt, dass es derartige Vereinbarungen nur mit dem Sport und den Hochschulen gibt.

Es fällt auf, dass nahezu alle Parteien im Landtag an mindestens einem der bisher fünf Solidarpakte beteiligt waren. Die Unterstützung des Sports scheint parteiübergreifend schon immer auf allgemeine Zustimmung gestoßen zu sein. Fleischer: In der Tat haben sich die Ministerpräsidenten nach Günther Oettinger sowie alle beteiligten Ministerinnen und Minister – egal

welcher Partei – verpflichtet gefühlt, diese tolle Idee Oettingers weiterzuführen. Und dies mit bestem Erfolg.

Wem schreiben Sie diesen Erfolg neben den Vertragspartnern in der Regierung zu?

Fleischer: Auch dieses Mal können sich der Landessportverband und die drei Sportbünde den Erfolg gleichermaßen zuschreiben. In der zweiten Jahreshälfte 2025 verliefen die Vorbereitungen innerhalb des Sports zwar schwieriger als zuvor. Der letztlich aber allen zustehende Erfolg hat dies mehr als nur wettgemacht.

Wie verliefen die Vorbereitungen?

Fleischer: Wie schon bei den vorherigen Solidarpakten galt es, den Bedarf bis hinter das Komma sorgfältig und unwiderlegbar zu ermitteln. Dies ist uns sehr gut gelungen.

Und diese ermittelten Bedarfe wurden seitens des Ministeriums bestätigt?

Fleischer: Vom Grundsatz her in vollem Umfang.

Welches Ergebnis konnten Sie letztlich erzielen?

Fleischer: Im Solidarpakt IV kamen wir auf ein durchschnittliches jährliches Fördervolumen von rund 113 Millionen Euro. Jetzt erhalten wir landesweit jährlich 16 Millionen Euro mehr und zusätzlich im investiven Bereich für den Vereinssportstättenbau pro Jahr noch einmal 16 Millionen Euro aus dem Landesanteil des Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes des Bundes.

Dies hat welche Konsequenzen?

Fleischer: Dies bedeutet, dass wir von 2027 bis einschließlich 2031 im Sportstättenbau endlich eine 30-prozentige Förderung der anrechenbaren Kosten erreicht haben. Da uns in diesem Zeitraum pro Jahr in Südbaden dann rund neun Millionen Euro für den Vereinssportstättenbau zur Verfügung stehen, wird es uns auch möglich sein, die Sportschule Baden-Baden Steinbach bei ihren erforderlichen Investitionen weiter zu unterstützen. Dass wir dieses Ziel erreicht haben, ist für mich der größte Erfolg dieses Solidarpakts.

Und im Kommunalen Sportstättenbau?

Fleischer: Hinzu kommt, dass sich auch im Kommunalen Sportstättenbau in den nächsten fünf

Hintergründe Perspektiven...

Im Gespräch mit Gundolf Fleischer ‘‘

Jahren die Mittel in gleichem Umfang erhöhen. Dadurch werden wir im Vereinssportstättenbau nochmals mehr Luft bekommen. Auch nach 2031, also bei den nächsten Verhandlungen, wollen wir erreichen, dass diese 30-prozentige Förderung beibehalten wird.

Wo gibt es im nichtinvestiven Bereich Erhöhungen?

Fleischer: Bei den Kooperationen Schule-Verein und Kindergarten-Verein werden wir den jährlichen Zuschuss von 500 auf 700 Euro erhöhen können. Die Sportgeräte erfahren eine 75-prozentige Steigerung. 2.5 Mio. Euro mehr stehen landesweit für Lehrgänge im Bereich der Aus- und Fortbildung zur Verfügung. Diese kommen gleichermaßen der Sportschule, wie auch den betroffenen

ehrenamtlichen Übungsleitern, zugute. Um 32 Prozent erhöhen sich die Betriebskostenzuschüsse für die Sportschulen. Wir hoffen aber auch den Fachverbänden in den nächsten Jahren mehr Geld zur Verfügung stellen zu können. Schließlich gibt es eine Erhöhung bei den Schwimmprogrammen um fast ein Drittel. Ein Thema, dem wir uns beim Badischen Sportbund mit dem Ziel, einer Verbesserung der Schwimmfähigkeit bei Kindern zu erreichen, zuletzt prioritär zugewandt haben.

Und auch der Leistungssport erfährt eine Erhöhung.

Fleischer: Ja, auch hier konnten wir eine Steigerung um 22 Prozent erzielen, was für unsere Olympiastützpunkte dringend erforderlich ist, um in den von uns betreuten Schwerpunktsportarten,

mit ständig wachsenden Kaderzahlen – mit und ohne Handicap – sportlich weiter erfolgreich sein zu können.

Wie bewerten Sie abschließend die nun getroffene Vereinbarung dieses Solidarpakts V? Fleischer: Sicherlich haben wir uns auch dieses Mal mehr gewünscht, da unsere Berechnungen zu noch höheren Bedarfen geführt haben. Allerdings müssen wir nicht zuletzt angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in der Welt, in Deutschland, aber auch in Baden-Württemberg, zufrieden sein. Dem Sport kommt hier in punkto Maßstäblichkeit eine besondere gesellschaftliche Vorbildfunktion zu. Unter dem Strich: Ich bin zufrieden. Mit dieser Erhöhung kann der organisierte Sport seinen derzeitigen Aufgaben gerecht werden. Ein Zahlenbeispiel ist hier sehr interessant: Wenn man alle Solidarpakte zusammen betrachtet, so hat sich der Verbraucherpreisindex seit Bestehen dieser Vereinbarungen um rund 47 Prozent erhöht, die dem organisierten Sport zur Verfügung stehenden Gelder aber um über 73 Prozent. Dies ist aber auch gerechtfertigt, da sich nicht zuletzt unsere Mitgliedszahlen seit 2007 um über 13 Prozent erhöht haben. Schließlich, und auch das ist mir wichtig zu erwähnen, darf ich darauf hinweisen, dass wir bei unserer baden-württembergischen Sportförderung den Vergleich mit keinem anderen Bundesland scheuen müssen, sondern eine Spitzenposition einnehmen.

Das Interview führte Joachim Spägele

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„Let´s talk about Sport´Rhena!“

Ein Bürgerforum in Breisach brachte deutsche und französische Bürgerinnen und Bürger zum Thema Sport'Rhena zusammen und lieferte wichtige Erkenntnisse für die weitere Projektumsetzung

Das deutsch-französische Projekt SPORT'RHENA wird von Interreg Oberrhein gefördert und besteht insgesamt aus drei Bausteinen:

1. Animation – um Begegnungen auf beiden Rheinseiten zu fördern und zu stärken,

2. eine Digitale Plattform – um Bestehendes sichtbar zu machen und zu stärken sowie 3. Trendsportstätten – denn gemeinsamer Sport verbindet.

Um letzteres ging es bei dieser Veranstaltung, die im BadenCampus in Breisach stattfand. Insgesamt sollen fünf Sportstätten die Menschen von beiden Seiten des Rheins verbinden. Der Pumptrack im französischen Biesheim wurde im letzten Herbst eröffnet und wird bereits vielseitig genutzt. Die anderen vier Sportstätten,

eine Boulder-Wand, ein 3x3 Basketball-Court, ein Skatepark sowie ein (Kraft-) Fitness-Parcours sollen auf deutscher Seite in Breisach am Rhein errichtet werden. Um die fünf Sportstätten mit Leben zu füllen und sich die Ideen, Wünsche, Anregungen, aber auch Bedenken der Bürgerinnen und Bürger einzuholen, wurden beim Bürgerforum in verschiedenen Kleingruppen die Meinungen der Teilnehmenden gesammelt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Breisachs Bürgermeister Oliver Rein sowie dem Bürgermeister von Biesheim und Präsident der Communauté de Communes Alsace Rhin Brisach, Gérard Hug.

Bürgerbeteiligung!

Im Anschluss folgte ein Grußwort von Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg. Die drei Redner hoben insbesondere die Bedeutung der deutsch-französischen Begegnungen hervor und erläuterten, weshalb die Zusammenarbeit beidseitig des Rheins so wertvoll ist. Fleischer brachte zudem den bedeutenden Stellenwert des Sportes ein und betonte die Rolle des Projekts auf politischer Ebene. „Nicht nur dem Badischen Sportbund Freiburg als Dachorganisation, sondern auch mir persönlich war es ein besonderes Anliegen, das Projekt zu unterstützen. SPORT'RHENA ist ein Vorzeigemodell, da bisher ein solch internationales Vorhaben auf dieser Ebene nicht gefördert wurde“, so Fleischer bei seinem Grußwort.

BSB-Präsident Gundolf Fleischer (rechts) mit Elena Grüner und Benedikt Schatz von der BSB-Geschäftsstelle. Foto: BSB
Auch Bürgermeister Rein brachte sich aktiv ein. Foto: Stadt Breisach
Foto: Stadt Breisach

Vertreten wurde der BSB Freiburg nicht nur durch den Präsidenten, sondern auch durch die hauptamtlich in das Projekt Involvierten Benedikt Schatz, Bundesfreiwilligendienstleistender und selbst Breisacher, sowie Elena Grüner als Projektmitarbeiterin. Die Bedeutung des Vorhabens, welches vom BSB nicht nur finanziell, sondern auch instrumentell unterstützt wird, wurde auch durch die Anwesenheit von Dr. Ewin Grom, Ehrenmitglied des BSB sowie ebenfalls Breisacher Bürger, unterstrichen.

Ideen und Wünsche einbringen

In der ersten Phase der Veranstaltung „Sportstätten mit Leben füllen“ konnten die Teilnehmenden

sich selbst einer Gruppe zuordnen und dort ihre Ideen und Wünsche einbringen. Hierfür wurde zu jeder Sportstätte eine Metaplanwand vorbereitet sowie eine Wand für die Frage nach möglichen Vereinskooperationen. Die Leitfragen zu möglichen Ideen, deren Umsetzung und welche Akteure hierfür eine Rolle spielen könnten, führten durch die erste Gruppenphase. Nach einer kurzen Ergebnis-Vorstellung im Plenum erfolgte für die zweite Phase eine zufällige Einteilung der Teilnehmenden in sieben Stationen. Jede Station zeigte eine bestimmte Frage rund um die Entwicklung von Sportfesten auf und wie diese umgesetzt werden könnten. Beim sogenannten „Zirkeltraining“ sollten die Bürger an

der jeweiligen Station sämtliche Ideen und Aspekte nennen, die ihnen zur Leitfrage einfielen. Abschließend erfolgte erneut eine kurze Vorstellung im Plenum, bei welcher die Bürgerinnen und Bürger nochmals die Gelegenheit hatten, ihre Meinung und Anregungen verschiedenster Art zu äußern.

Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung bei einem leckeren Mittagssnack, bei welchem sich alle vernetzen und in einer Fotobox ein paar Erinnerungsschnappschüsse machen konnten.

Jörg Zimmermann 85 Jahre alt

Der in Kirchzarten wohnende Jubilar war von 1992 bis 2001 Vizepräsident des Badischen

Sportbundes Freiburg

Der frühere BSB-Vizepräsident Jörg Zimmermann wurde dieser Tage 85 Jahre alt. Viele Jahre lang war der ehemalige Gymnasiallehrer Stellvertreter der Präsidenten Dr. Helmut Vollmar und Gundolf Fleischer sowie Vorsitzender der Kommission Schule und Sport des Landessportverbandes Baden-Württemberg. Von 1989 bis 1992 war er unter Präsident Robert Ruder Beisitzer im BSB-Präsidium. Zudem gehörte er auch der damaligen LSVBW-Strukturkommission an.

Der im westfälischen Herne geborene Zimmermann kam im Jahre 1960 als Student nach Südbaden und war lange in Bühl aktiv. Seine „Heimatsportart“ ist seit jeher die Leichtathletik. Nicht nur, dass er die 1000 Meter in 2:29,6 Minuten lief: Zimmermann war über viele Jahre hinweg in verschiedenen Funktionen des Badischen Leichtathletik-Verbandes tätig, so als Mehrkampfwart, Jugendwart, Schulsportbeauftragter sowie in den Jahren 1988 bis 1994 als Vizepräsident.

Weiterhin topfit

BSB-Präsident Gundolf Fleischer und Geschäftsführer Joachim Spägele besuchten Zimmermann an seinem 85. Geburtstag. „Den 80. konnte ich corona-bedingt nicht feiern, jetzt aber freue ich

BSB-Präsident Gundolf Fleischer (Dritter von links) und Geschäftsführer Joachim Spägele gratulierten Jörg Zimmermann (Mitte) zusammen mit weiteren Freunden und Weggefährten des Golfsports zu dessen 85. Geburtstag. Ganz rechts Zimmermanns Ehefrau Lenore. Foto: Joachim Spägele

mich auf diesen Tag und die Gäste. Mir geht es gesundheitlich ausgezeichnet, ich bin weiterhin fit“, so Zimmermann gegenüber Fleischer und Spägele. Und BSB-Präsident Gundolf Fleischer: „Für mich war Jörg Zimmermann immer

ein besonders nobles Beispiel für sportliche Gesinnung und Verhaltensweise, weshalb mich mit ihm auch heute noch eine besondere Freundschaft verbindet.“

Joachim Spägele

Elena Grüner

„Wer etwas will, der findet Wege“

Interview mit Bernd Rösch, dem 1. Vorsitzenden des VfR Merzhausen, zu einem einzigartigen Vereinsprojekt zur Stärkung des Ehrenamts

Der VfR Merzhausen ist mit 3.700 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Südbaden. 120 Übungsleiter und 300 Ehrenamtliche sind für den Verein im Hexental vor den Toren Freiburgs tätig. Der Verein hat eine Ausbildungsreihe „VfR Plus – mehr als Sport“ ins Leben gerufen. Dahinter verbirgt sich ein Entwicklungsprogramm für ehrenamtlich Engagierte, welches – sportartübergreifend – soziale, persönliche und organisatorische Kompetenzen stärkt.

Schwerpunkte sind die Stärkung von Selbstsicherheit, Resilienz und Körpersprache, die Entwicklung von Führungs-, Kommunikations- und Konfliktkompetenzen sowie praxisnahe Impulse für Verein, Alltag und Beruf. SPORT in BW sprach mit dem 1. Vorsitzenden des VfR Merzhausen über diese außergewöhnliche und im gesamten Verbandsgebiet einmalige Initiative, die der Badische Sportbund Freiburg gerne unterstützt:

Herr Rösch, bitte beschreiben Sie uns zunächst einmal Ihren Verein.

Rösch: Der VfR Merzhausen ist über 100 Jahre alt und in diesem Jahr erneut gewachsen, und zwar auf mehr als 3.700 Mitglieder. Wir sind ein klassischer Mehrspartenverein mit Fußball, Hockey, Turnen, Schwimmen und Volleyball. Gemeinsam mit ProBad e. V. und der DLRG Hexental betreiben wir seit über 20 Jahren auch das BürgerBad in Merzhausen. Wir bieten über 100.000

Sportstunden für Kinder, Jugendliche und Senioren, und darüber hinaus mehr als 50 außersportliche Veranstaltungen über das gesamte Jahr hinweg. Möglich wird all das durch mehr als 300 (!) Ehrenamtliche, darunter über 120 Trainerinnen, Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter.

Diese Zahlen stehen für Zusammenhalt, Leidenschaft und Engagement. Das Herzstück Ihres Vereins ist ganz klar das Ehrenamt, richtig? Rösch: Wir sind stolz darauf, dass der VfR Merzhausen tatsächlich „mehr als Sport“ ist. Neben sportlichen Angeboten engagieren wir uns kulturell und gesellschaftlich. Mit Ständen auf dem Weihnachtsmarkt, dem Dorfhock, Adventssingen, Martinsumzug, Konzerten auf dem Wochenmarkt, Stummfilmabenden, Klavierkonzerten bis hin zu Charity-Veranstaltungen, etwa für krebskranke Kinder. All das macht den VfR zu einem lebendigen Treffpunkt für Sport, Kultur und Gemeinschaft. „VfR Merzhausen – mehr als Sport“ ist für uns kein Slogan, sondern unsere DNA: unser Selbstverständnis, unsere Überzeugung und das Fundament unserer Vereinsgemeinschaft.

Herr Rösch, was war die Motivation des VfR Merzhausen diese Ausbildung „VfR Plus – mehr als Sport“ für seine Mitglieder anzubieten?

Rösch: Ehrenamtliches Engagement bedeutet, etwas Sinnvolles zu tun, zu helfen und Verantwortung zu übernehmen. Genau das treibt unsere Trainer, Übungsleiter und Funktionsträger an. Und genau dabei möchte der VfR Merzhausen sie unterstützen. Wir bieten bereits zahlreiche sportfachliche Ausbildungsangebote an, intern wie über die Verbände. Wer bei uns Trainerfunktionen übernimmt, dessen Ausbildungskosten werden vom Verein getragen. Doch der Umgang mit Menschen, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen, erfordert weit mehr als fachliche Kompetenz. Trainerinnen und Trainer sind Vorbilder. Sie prägen junge Menschen nicht nur sportlich, sondern auch menschlich. Dafür braucht es innere Stabilität, Selbstreflexion, Empathie und ein klares Rollenverständnis. Unsere Ehrenamtlichen bringen davon bereits sehr viel mit. Allein die Entscheidung, Zeit und Energie ehrenamtlich zu investieren, zeugt von großer Persönlichkeit. Und dennoch: Persönlichkeitsentwicklung endet nie. Im Beruf wie im Privatleben gibt es herausfordernde Situationen. Viele davon sind nicht neu, sondern wiederholen sich. Für sie gibt es

erprobte Lösungswege. Diese zu kennen und einzuüben, macht sicherer und handlungsfähiger.

Und genau hier setzt „VfR Plus – mehr als Sport“ an?

Rösch: Ja, genau! Wir wollen unsere ehrenamtlich Engagierten stärken, dies durch qualifizierte Referentinnen und Referenten, die sich ebenfalls ehrenamtlich für den Verein einsetzen. Ehrenamt für Ehrenamt. Es geht um Organisieren, Führen, Coachen, um Vertrauen, Konfliktmanagement, Achtsamkeit und Werte. Im Sport und darüber hinaus.

Wie waren die ersten Reaktionen auf dieses Angebot?

Rösch: Das Teilnehmerfeld der ersten Ausbildungsrunde war bewusst bunt gemischt: Trainer, Übungsleiter und Abteilungsleiter im Alter zwischen 15 und 61 Jahren. Das Programm startete im November 2024 mit einem klaren Ziel: Persönlichkeitsentwicklung durch und mit dem Ehrenamt. Die Rückmeldungen waren überwältigend: „Ich hatte großes Vergnügen und habe sehr viel gelernt“, schrieb ein Teilnehmer. „Vielen Dank für dieses tolle Programm und euer Engagement“, eine andere Stimme.“ Oder schlicht: Ein hervorragendes Angebot für unsere Trainerinnen und Trainer.“ Auch die Atmosphäre war außergewöhnlich: Harmonisch, konstruktiv, produktiv. Selbst die erfahrenen Coaches betonten, wie selten sie eine solche Offenheit und Motivation erleben. Die Teilnehmenden kamen freiwillig, aus Überzeugung und Leidenschaft. Abteilungsübergreifend arbeiteten sie zusammen und wuchsen über sich hinaus. Menschlich wie methodisch.

Welche Themenschwerpunkte liegen Ihnen und Ihrem Verein am meisten am Herzen?

Rösch: Wir sind überzeugt: Sport verbindet. Sport überwindet Grenzen. Sprachliche, gesellschaftliche und auch politische. Auf dem Platz, in der Halle oder im Schwimmbad sind alle gleich. Herkunft, Glaube oder Lebensweg spielen keine Rolle. Sport lebt von Regeln, Respekt und gemeinsamen Werten: Fairplay, Achtsamkeit, Gemeinschaftssinn, Leistungsbereitschaft, Fürsorge und Teamgeist. All das brauchen wir nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag. Der VfR Merzhausen ist Integrationsverein, lebt Inklusion, fördert Talente und fordert Verantwortung. Es gibt so viele

Bernd Rösch. Foto: privat

Fähigkeiten in unserer Gesellschaft. Wir sollten sie nutzen. Oder wie Freddy Meurer einmal sagte: „Wer etwas will, findet Wege.“

Wie sind Sie zu den Referenten gekommen? Welche besonderen Qualifikationen haben diese?

Rösch: Talente gibt es nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch im Verein selbst. Nachdem die Grundidee stand, haben wir bewusst den persönlichen Austausch gesucht, Gespräche geführt, Ideen geteilt, Menschen angesprochen. Alle fünf Coaches waren bereits im Verein aktiv, sportlich oder ehrenamtlich. Oft bleiben Fähigkeiten außerhalb des Sports verborgen. Unsere Aufgabe war es, sie sichtbar zu machen. Drei Coaches sind selbstständig tätig und bringen unterschiedliche Schwerpunkte ein – von Körpersprache und Wirkung über die Arbeit mit jungen Menschen und Bildungseinrichtungen bis hin zu Führung und persönlicher Entwicklung. Ergänzt wird das Team durch eine Professorin für Soziale Arbeit sowie den Leiter einer Ausbildungsakademie.

Was genau hat wann bereits stattgefunden?

Rösch: Über ein Jahr hinweg durchliefen 14 engagierte Vereinsmitglieder sechs intensive Module zu Themen wie Fairplay, Achtsamkeit, Resilienz, Führung und Konfliktlösung. Begleitet von einem professionellen Coach-Team, bestehend aus Helen Breit, Hannes Kern, Alexander Schmidt, Norbert Becker und Thorsten Enderlin.

VfR Plusmehr als Sport!

DEIN WEG BEGINNT HIER Persönlichkeitsbildung durch und mit dem Ehrenamt.

Was ist “VfR Plus!” Ein exklusives Entwicklungsprogramm f ür ehrenamtlich Engagierte, das s portartenübergreifend soziale, p ersönliche und organisatorische Kompetenzen stärkt.

Darum lohnt es sich:

im Leben. In der Bewertung der Atmosphäre, der Coaches und des Sicherheitsgefühls vergaben die Teilnehmenden nahezu durchgängig 10 von 10 Punkten. Alle würden das Programm weiterempfehlen. Eine Absolventin sagte: „Jede Minute war wichtig und hat mich persönlich weitergebracht.“ Ich denke, wir dürfen hier mit voller Überzeugung von einem großen Erfolg sprechen.

Stärkung von Selbstsicherheit, Resilienz & Körpersprache Entwicklung von Führungs-, Kommunikations- & Konfliktkompetenzen Praxisnahe Impulse für Verein, Alltag & Beruf

Programmüberblick:

6 Bausteine à 8 Stunden: 1 Fairplay, Toleranz & Teamgeis t 2 . Verlässlichkeit & Engagement 3 . Organisation & Management 4 . Achtsamkeit & Prävention

5 . Entwicklung & Coaching

6 Führung & Leitung

Und der Badische Sportbund stellt zusammen mit dem Verein ein Teilnehmerzertifikat aus.

Da sind wir dem BSB sehr dankbar, denn die Unterschrift von Präsident Fleischer unterstreicht die Bedeutung und Qualität unserer Seminarreihe.

Was waren die wichtigsten Evaluationsergebnisse aus der ersten Ausbildungsreihe?

Rösch: Ich antworte gerne mit Stimmen der Teilnehmenden: Besonders geschätzt wurde der „offene Raum für Weiterentwicklung und Austausch“. Viele berichteten von mehr Offenheit, Empathie, einer bewussteren Körpersprache und einer spürbaren persönlichen Entwicklung. Nicht nur im Verein, sondern auch im Beruf und

Wie wird es mit „VfR Plus – mehr als Sport“ weitergehen?

Gerade hat die zweite Gruppe mit dem Onboarding begonnen. Ab März 2026 starten die neuen Teilnehmenden in sechs exklusive Ganztagesmodule, der Abschluss ist für Ende September 2026 geplant. Parallel arbeiten wir gemeinsam mit dem Badischen Sportbund Freiburg und der Sportschule Baden-Baden Steinbach an Evaluation, Weiterentwicklung und der Frage, wie dieses Konzept auch im Verbandsgebiet weitergetragen werden kann. Unser Wunsch ist, dass „VfR Plus – mehr als Sport“ andere Vereine inspiriert, ihr Ehrenamt zu stärken. Denn ohne Ehrenamt gäbe es keine Vereine.

Das Interview führten Joachim Spägele und Jan Elert

Ist der Freistellungsbescheid Ihres Vereins noch gültig?

Achtung: Einige Mitgliedsvereine des BSB Freiburg erhalten derzeit eine Meldung über das Vereinsportal www.bsbvernetzt.de mit der Mitteilung, dass der Freistellungsbescheid abgelaufen ist

Eine Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Badischen Sportbund Freiburg ist unter anderem, dass Ihr Verein als gemeinnützig anerkannt ist, sprich ein aktueller Freistellungsbescheid (Befreiung der Körperschaftssteuer u. Gewerbesteuer) vorhanden ist.

Sollte Ihr Verein aktuell nicht als gemeinnützig anerkannt sein, kann ein Teil der über die Mitgliedschaft im BSB üblichen Leistungen nicht in Anspruch genommen werden. Hierzu gehören z. B. die Zuweisung von Mitteln (wie u. a. die Beantragung und Bewilligung der Auszahlung von Zuschüssen in den Bereichen Übungsleiter, Kooperation Schule/Verein, Sportstättenbau- und Sportgeräteförderung) oder die Förderung mit

Rat und Tat (wie z. B. Steuer- und/oder Rechtsberatung).

Leistungen, die Vereine ohne den Nachweis der Gemeinnützigkeit erhalten bzw. in Anspruch genommen haben, müssen von Seiten des BSB u. U. zurückgefordert werden. Eine Rückforderung ist auf die Jahre beschränkt, in denen die Gemeinnützigkeit des Vereins aberkannt wurde. Der Wegfall der Gemeinnützigkeit kann sogar zum Ausschluss aus dem BSB führen. Zudem sind die Mitgliedsvereine des BSB dazu verpflichtet, den BSB unverzüglich zu benachrichtigen, sobald abzusehen ist, dass die Gemeinnützigkeit des Vereins entzogen werden könnte.

Falls der Freistellungsbescheid Ihres Vereins nicht mehr gültig ist bzw. veraltete Daten bei

uns hinterlegt sind, erhalten Sie über Ihren Vereinszugang im Portal www.bsbvernetzt.de derzeit einen Hinweis:

„Sehr geehrte Damen und Herren, der Freistellungsbescheid (Befreiung der Körperschaftssteuer u. Gewerbesteuer) Ihres Vereins ist abgelaufen! Achtung: Nichtgemeinnützige Vereine dürfen laut Satzung des Badischen Sportbund Freiburg e. V. nicht als Mitglied geführt werden. Zudem werden offene Zuschussanträge auf Fördermittel nicht weiterbearbeitet. Setzen Sie sich daher bitte unverzüglich mit dem für Sie zuständigen Finanzamt in Verbindung, um einen neuen Freistellungsbescheid zu beantragen. Mit freundlichen Grüßen Ihr Badischer Sportbund Freiburg e. V.“

SEI MIT DABEI

Ausschreibung für das Schuljahr

2026/2027

Meldetermin

15. Mai 2026

Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der erforderlichen Haushaltsmittel im Landes- bzw. Sporthaushalt des Landes Baden-Württemberg für das Haushaltsjahr 2027. Eine Erhöhung des Zuwendungsbetrags auf 700 Euro ist nach Inkrafttreten des Solidarpakt V vorgesehen.

1. Antragsteller sind der Verein und die Schule; Zuschussempfänger ist der Verein. Bei schul- bzw. schulartübergreifenden Maßnahmen bestätigt eine Schulleitung die Trägerschaft der Gesamtkooperationsmaßnahme.

2. Anträge können ausschließlich online über das Internetportal www.bsbvernetzt.de gestellt werden. Das Portal ist für die Antragsstellung ab dem 15. März 2026 bis einschließlich 15. Mai 2026 geöffnet.

3. Möglichkeiten der Förderung Grundsätzlich können Maßnahmen mit allen Schularten und in allen Profilen im Rahmen des außerunterrichtlichen Sportangebots bezuschusst werden. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt fünf Kinder. Grundschulen/ weiterführende Schulen (GSB, WSB), die ein Profil mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt besitzen bzw. Schulen mit besonderem Förderbedarf im Sport, werden vorrangig berücksichtigt. Maßnahmen, in denen der inklusive Ge danke verfolgt wird, werden ebenfalls besonders berücksichtigt (bitte im Bemerkungsfeld des Antrags angeben). Kooperationsmaßnahmen mit einem Kindergarten können nur berücksichtigt werden, wenn dieser Kindergarten dritter Partner einer Kooperation eines Vereins und einer Schule ist. Wir weisen darauf hin, dass für bewilligte Maßnahmen keine zusätzlichen Finanzmittel des Landes Baden-Württemberg in Anspruch genommen werden dürfen.

4. Anzahl der geförderten Maßnahmen

Hinsichtlich der Anzahl der Maßnahmen pro Verein ist zunächst keine Einschränkung vorgesehen, allerdings muss die Anzahl der beantragten Maßnahmen in Relation zu Vereinsmitgliedern sowie Schüler- und Klassenzahlen verhältnismäßig sein. Gehen mehr Anträge ein als Mittel zur Verfügung stehen, so entscheidet das jeweilige Gremium des Sportbundes über die Bezuschussung. Die Bewilligung erfolgt durch den Badischen Sportbund Freiburg.

5. Zuschuss

a)  Die Zuschusshöhe beträgt im Schuljahr 2026/2027 500 Euro (250 Euro).

Kooperationsmaßnahmen müssen (zusätzlich zum bestehenden Vereinsangebot) über das ganze Schuljahr in wöchentlichem Rhythmus oder in 14-tägigem Rhythmus (mindestens zweistündig) durchgeführt werden.

Alternativ dazu ist möglich:

a) „Saisonsportarten“ in einem begrenzten Zeitraum

b) Schulsportprojekte

Für a) und b) gilt: Es werden Kooperationsmaßnahmen im Umfang von 20-29 Stunden (Schulstunden á 45 Minuten) mit 250 Euro und Kooperationsmaßnahmen ab einem Umfang von 30 Stunden (Schulstunden à 45 Minuten) mit 500 Euro bezuschusst. Jedoch gilt auch für diese der Zeitraum des Schuljahres von September 2026 bis Juli 2027 für die Durchführung einer Maßnahme. Für die Auszahlung des Zuschusses ist der Kurzbericht online zu erstellen und auszudrucken. Der Ausdruck ist bis spätestens 31. Oktober 2027 unterschrieben bei der BSB-Geschäftsstelle einzureichen. Für die Eingabe des Kurzberichts ist das Portal ab dem 15. Juni 2027 bis einschließlich 31. Oktober 2027 geöffnet. Eine Teilnehmerliste muss – unterschrieben von Verein und Schule – im Verein für Prüfungszwecke vorgehalten werden.

6. Versicherungsschutz

Alle gemeldeten Kooperationsmaßnahmen erhalten Versicherungsschutz gem. Sportversicherungsvertrag bzw. über die gesetzliche Unfallversicherung der Schulen. Dies gilt auch für Maßnahmen, die keinen Zuschuss erhalten.

7. Für Kooperationen im Bereich Schwimmen gelten gesonderte Regelungen:

Die Kooperation muss von einem/einer Schwimmausbilder/-in mit einer anerkannten Qualifikation im Bereich Schwimmausbildung durchgeführt werden.

8. Für Kooperationsmaßnahmen, die über das Deputat der Lehrkraft abgedeckt sind, wird kein Zuschuss gewährt. Ausnahmen von dieser Regelung sind nur bei Sonder pädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (Sonderschulen und Förderschulen) unter Einsatz eines zusätzlichen Übungsleiters möglich.

9. Jede Kooperationsmaßnahme ist gesondert zu beantragen.

10. Kooperationsmaßnahmen müssen jedes Schuljahr neu beantragt werden.

11. Die Bewilligungsbescheide des BSB für bezuschusste Maßnahmen gehen den Vereinen zu.

Badischer Sportbund Freiburg e.V. Sascha Meier, Wirthstr. 7, 79110 Freiburg, Tel. 0761/15246-17, s.meier@bsb-freiburg.de | www.bsb-freiburg.de

Ausschreibung Kooperation Kindergarten – Verein

2026/2027

Meldetermin 15. Mai 2026

Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der erforderlichen Haushaltsmittel im Landes- bzw. Sporthaushalt des Landes Baden-Württemberg für das Haushaltsjahr 2027. Eine Erhöhung des Zuwendungsbetrags auf 700 Euro ist nach Inkrafttreten des Solidarpakt V vorgesehen.

1. Antragsteller sind der Verein und der Kindergarten; Zuschussempfänger ist der Verein. Sowohl im Verein als auch im Kindergarten muss ein fester Ansprechpartner vorhanden sein.

2. Anträge können ausschließlich online über das Internetportal www.bsbvernetzt.de gestellt werden. Das Portal ist für die Antragsstellung ab dem 15. März 2026 bis einschließlich 15. Mai 2026 geöffnet.

3. Möglichkeiten der Förderung

Grundsätzlich können alle Kooperationsmaßnahmen zwischen Vereinen und Kindergärten, die über die Dauer eines Kindergartenjahres regelmäßig durchgeführt werden, bezuschusst werden. Maßnahmen, in denen der inklusive Gedanke verfolgt wird, werden besonders berücksichtigt. (Bitte im Bemerkungsfeld des Antrags angeben).

4. Anzahl der geförderten Maßnahmen

Hinsichtlich der Anzahl der Maßnahmen pro Verein ist zunächst keine Einschränkung vorgesehen. Gehen mehr Anträge ein als Mittel zur Verfügung stehen, entscheidet der Sportbund über die Bezuschussung.

5. Betreuung der Kooperationsmaßnahme

Die angebotene Kooperationsmaßnahme soll durch den Übungsleiter des Sportvereins und eine Erziehungskraft des Kindergartens beaufsichtigt und durchgeführt werden.

6. Zuschuss

Die Zuschusshöhe beträgt im Kindergartenjahr 2026/2027: 500 Euro. Kooperationsmaßnahmen müssen (zusätzlich zum bestehenden Vereinsangebot) über das ganze Kindergartenjahr in wöchentlichem oder 14-tägigem Rhythmus (mindestens zweistündig), durchgeführt werden. Es werden Kooperationsmaßnahmen im Umfang von 20–29 Stunden (Schulstunden à 45 Minuten) mit 250 Euro und Kooperationsmaßnahmen ab einem Umfang von 30 Stunden mit 500 Euro bezuschusst. Der Zeitraum des Kindergartenjahres (September 2026 bis Juli 2027) ist bei der Durchführung der Maßnahme zu beachten. Es werden nur Kooperationen in das Zuschussverfahren aufgenommen, welche in diesem Zeitraum durchgeführt werden. Für die Auszahlung des Zuschusses ist der Kurzbericht online zu erstellen und auszudrucken. Der Ausdruck ist bis spätestens 31. Oktober 2027 unterschrieben bei der BSB-Geschäftsstelle einzureichen. Für die Eingabe des Kurzberichts ist

das Portal ab dem 15. Juni 2027 bis einschließlich 31. Oktober 2027 geöffnet. Eine Teilnehmerliste muss unterzeichnet von Verein und Kindergarten im Verein für Prüfungszwecke vorgehalten werden.

7. Versicherungsschutz

Alle gemeldeten Kooperationsmaßnahmen erhalten Versicherungsschutz. Der Kindergarten muss zudem bestätigen, dass alle Kinder für die Dauer der Kooperationsmaßnahme über die gesetzliche Unfallversicherung des Kindergartenträgers versichert sind.

8. Jede Kooperationsmaßnahme ist gesondert zu beantragen.

9. Kooperationsmaßnahmen müssen jedes Kindergartenjahr neu beantragt werden.

10. Die Bewilligungsbescheide des BSB für bezuschusste Maßnahmen gehen den Vereinen zu.

Für alle Fragen und Probleme zur Antragsstellung, für Hilfestellung beim Aufbau einer Kooperationsmaßnahme, wenden Sie sich bitte an die BSBGeschäftsstelle.

Badischer Sportbund Freiburg e.V. Sascha Meier, Wirthstr. 7, 79110 Freiburg, Tel. 0761/15246-17, s.meier@bsb-freiburg.de | www.bsb-freiburg.de

Großer Bahnhof für Parasportler

Im alten Ratssaal der Stadt Freiburg verabschiedeten OB Martin Horn und Gundolf Fleischer, Vorsitzender des Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald, die Parasportler aus Freiburg im Vorfeld der Paralympics

Besonders bemerkenswert: die wahrscheinlich 20 Athletinnen und Athleten sowie Trainer und Betreuer des OSP Freiburg-Schwarzwald stellen die größte Delegation in den Reihen des Deutschen Behindertensportverbandes. Bei den letzten Spielen waren sie auch die erfolgreichsten Medaillensammler.

Sowohl Martin Horn als auch Gundolf Fleischer betonten die Bedeutung des paralympischen Sports für Freiburg und die Region. Sie bedankten sich bei allen Unterstützern aus dem Netzwerk, die mit dazu beitragen, dass Athletinnen und Athleten so erfolgreich ihren Sport, und meist auch eine Bildungs- und Berufskarriere, in Freiburg und der Region vorantreiben können. Dies sei auch das Ergebnis einer exemplarischen Zusammenarbeit zwischen dem Verband und dem OSP, bei der die Rahmenbedingungen auf beiden Seiten sukzessive optimiert werden konnten.

Nach OB Horn sprach der OSP-Vorsitzende Gundolf Fleischer und verwies darauf, dass laut Friedhelm Julius Beucher, dem langjährigen Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes, Freiburg zum Mekka des Parasports geworden sei. Fleischer erläuterte, wie am hiesigen OSP

seit rund 15 Jahren für Para-Sportler in Deutschland einzigartige Voraussetzungen geschaffen wurden. „Die heutige Entwicklung begann bereits mit Esther Weber und Michael Weymann, die beide zu den erfolgreichsten deutschen Parasportlern gehören und heute ebenfalls anwesend sind. Auch die Internatsunterbringung ist mehr als nur geglückt und hat mit Marco Maier im Jahr 2014 begonnen“, so Fleischer in seiner Ansprache. „Auch die Duale Karriere für unsere Behinderten ist dank der Initialzündung der Stadt Freiburg und des Landkreises BreisgauHochschwarzwald auf einem hervorragenden Weg. Gleiches gilt für die Ausbildung in Schulen, Hochschulen und Betrieben“, so der OSPVorsitzende weiter.

Johanna Recktenwald, Anna-Lena Forster, Leonie Walter und Nico Messinger gaben sodann Einblicke in ihre Gedanken beim Ausblick auf die Paralympics. Die vorgenannten Esther Weber und Michael Weymann, Medaillengewinner

früherer Paralympics, konnten rückblickend darüber berichten, wie sehr sich die Rahmenbedingungen für den Parasport in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt haben.

Cheftrainer Ralf Rombach sprach sodann für die ganze Mannschaft, indem er sich für die Wertschätzung bedankte und die Bedeutung des Teamgedankens hervorhob. Nicht nur für die Sportler und Sportlerinnen und das Betreuerteam gelte das, sondern für alle, die sich zu diesem Anlass zusammengefunden haben.

Unmittelbar nach dem Empfang ging es für die Mannschaft in die unmittelbare Vorbereitung, bevor am 5. März die Paralympics eröffnet werden. Jürgen Willrett / Joachim Spägele

Verabschiedung der Parasportler im Freiburger Ratssaal. Foto: OSP

Tolle Para-Wettbewerbe im Schwarzwald

Zum Jahresauftakt gab es Weltklassesport am Notschrei: Der Para-Biathlon-Weltcup machte im Januar Halt in der Hochschwarzwald-Arena. Vor heimischer Kulisse überzeugten die besten Para-Biathletinnen und -Biathleten mit gleich mehreren Medaillen

Wer sich davon ein Bild machen wollte, was es heißt, Biathlon mit einer Behinderung auszuüben, konnte das am Schwarzwald-Nordic-Center am Notschrei aus nächster Nähe beobachten: Die besten Athletinnen und Athleten aus aller Welt sprinteten mit einem Arm oder ohne Arme oder Beine um den Sieg, Sehbehinderte zielten nach akustischen Signalen auf die Zielscheiben. Zwei Monate vor den Paralympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo bot der Schwarzwald eine gute Werbefläche für den Behindertsport.

Der Weltcup in der Region war auch eine gute Gelegenheit für unsere Spitzensportler, in der Endphase vor ihrem Jahreshöhepunkt in Italien nochmal Akzente zu setzen. Bei den sehbehinderten Frauen überzeugte Johanna Recktenwald gemeinsam mit ihrer Begleitläuferin Emily Weiß mit einem kompletten Medaillensatz: Bronze über 12,5 Kilometer, Silber in der Sprint-Verfolgung und Gold im Sprint über 7,5 Kilometer. Leonie Walter erreichte mit Guide Christian Krasman Platz vier in der Verfolgung, Linn Kazmaier kam mit Florian Baumann auf Rang sieben. Im Sprint belegte Kazmeier Platz vier, Walter Rang sechs. Bei den sehbehinderten Männern sorgten Nico Messinger und Lennart Volkert für gleich zwei Doppelsiege: Über 12,5 Kilometer gewann Messinger mit Guide Robin Wunderle vor Volkert, im

Sprint drehte Volkert mit Begleitläufer Florian Winker den Spieß um. Auch in der Verfolgung sammelten beide Medaillen – Silber für Messinger, Bronze für Volkert.

In der Klasse Männer stehend sicherte sich Marco Maier Gold in der Verfolgung. Über 12,5 Kilometer verpasste er als Vierter nur knapp das Podest, im Sprint belegte er Rang acht. Alexander Ehler komplettierte das starke Mannschaftsergebnis mit Platz sieben in der Verfolgung, Rang acht über 12,5 Kilometer und Platz zehn im Sprint. Unter den Augen des OSP-Vorsitzenden Gundolf Fleischer war es ein tolles Weltcup-Wochenende am Notschrei, das Lust auf die Paralympischen Spiele macht!

Para Alpin Ski Weltcup am Feldberg Nach dem Biathlon-Weltcup am Notschrei war die Region auch im Para Ski Alpin Gastgeber eines Weltcups. Am Feldberg zeigte sich AnnaLena Forster in exzellenter Form.

Wenige Wochen vor den Paralympischen Spielen bot unsere Region gleich zweimal Weltklasse. Wer sich am Notschrei noch von den Leistungen der Biathleten mit fehlenden Gliedmaßen oder eingeschränkter Sehfähigkeit beeindrucken lassen konnte, sah sie am Feldberg die Strecke am Fahler Loch hinabfahren. Sehbehinderte Athleten lassen sich dabei von einem Guide lotsen, um die Stangen rechtzeitig umfahren zu können. Start und Ziel lagen 140 Höhenmeter auseinander. In besonders guter Form zeigte sich Anna-Lena Forster: Sie gewann an beiden Wettkampftagen souverän Gold in der sitzenden Klasse, im Monoski. Damit können die Paralympischen Spiele vom 6. bis 15. März für sie kommen. Die erst 17-jährige Maya Fügenschuh landete in der Klasse der Sehbehinderten mit ihrem Guide Johanna Holzmann am ersten Tag auf dem fünften, am zweiten Tag auf dem vierten Platz.

Jürgen Willrett

Toller Para-Sport wurde im Januar im Schwarzwald geboten. Fotos: OSP

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Win-win: Wenn Vereine mit Schulen kooperieren

Eine Kooperation wird künftig noch attraktiver. Ab September 2026 haben Kinder nach dem Ganztagsförderungsgesetz Anspruch auf eine tägliche Betreuung von bis zu acht Stunden – Unterricht inklusive. Der Einstieg erfolgt mit den Erstklässlern und wird bis zum Schuljahr 2029/2030 schrittweise auf alle Klassenstufen ausgeweitet.

Das bedeutet, dass aktuell Plätze und Kapazitäten geschaffen werden, um den Anspruch der Kinder zu erfüllen. Schulträger werden daher verstärkt nach sinnvollen Angeboten für die Stunden der Nachmittagsbetreuung suchen. Sportangebote von Vereinen sind hier besonders gefragt.

Mehrwert für alle Beteiligten

Mit einer Kooperationsofferte übernehmen Vereine wichtige soziale Aufgaben. Durch individuelle Sportangebote, Veranstaltungen oder Projekte leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und sozialen Integration von Kindern und Jugendlichen. Und profitieren selbst: Sie wecken frühzeitig die Freude an Bewegung,

entdecken Talente und gewinnen im besten Fall Kinder und Familien langfristig für eine Vereinsmitgliedschaft.

So sind Kooperationen beim Badischen Sportbund abgesichert

Der Badische Sportbund Freiburg sorgt zusammen mit der ARAG Sportversicherung dafür, dass sportlich Aktive und Übungsleitende bei Kooperationsveranstaltungen mit Schulen – aber auch Kindertagesstätten, Altenheimen oder Musikschulen – versichert sind.

Der Versicherungsschutz gilt

• bei Aktivitäten auf dem Schulgelände,

• aber auch, wenn der Verein die Schülerinnen und Schüler zu sich aufs Gelände oder die Sporthalle einlädt.

Wichtig ist, dass ein schriftlicher Kooperationsvertrag geschlossen wurde. Der Sportversicherungsvertrag greift für Schülerinnen und Schüler, die Mitglied im Sportverein sind. Das Wegerisiko (Hin- und Rückweg) ist nicht versichert. Der genaue Wortlaut dieser Regelung steht

im Merkblatt „Informationen zur Sportversicherung“ (Stand 1.1.2024). Sie finden es auf der Website der ARAG Sportversicherung.

Haben Sie Fragen?

Möchten Sie mehr zu Kooperationen mit Schulen und zur Absicherung aller Beteiligten durch die ARAG Sportversicherung wissen? Dann kontaktieren Sie gerne unsere kompetenten Mitarbeitenden in Ihrem Versicherungsbüro beim BSB Freiburg.

Kontakt

Versicherungsbüro beim Badischen Sportbund Freiburg e.V.

Wirthstr. 7 79110 Freiburg 0761/15 27 10 vsbfreiburg@ARAG-Sport.de

Sportabzeichen-Tour kommt nach Freiburg!

Am 3. Juli dürfen sich alle auf sportliche Herausforderungen und Spaß unter dem Motto 'Deutsches Sportabzeichen – DEINE Herausforderung' freuen

Die Vorbereitungen für die Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) laufen bereits auf Hochtouren. Ab dem 12. Juni tourt das Deutsche Sportabzeichen zum 22. Mal durch die Republik – und Freiburg ist mit dabei!

Beim Tourstopp am 3. Juli im Freiburger Seeparkstadion und im Westbad haben Teilnehmer aller Altersgruppen mit und ohne Behinderung die Gelegenheit, sich den Herausforderungen zu stellen und das Deutsche Sportabzeichen kostenlos abzulegen. Insgesamt werden rund 1.400 Sportlerinnen und Sportler erwartet. Seien Sie dabei und erleben Sie einen sportlichen Tag voller Energie, Gemeinschaft und guter Laune! Mehr zur Sportabzeichen-Tour und alle Infos rund ums Deutsche Sportabzeichen gibt es auf www. deutsches-sportabzeichen.de

Wichtig: Was Sie beim Thema Lizenzwesen beachten sollten!

Ein Überblick zur Ausbildungsstruktur des Badischen Sportbundes Freiburg

Der organisierte Sport ist mit seinem differenzierten Qualifizierungssystem einer der größten Bildungsträger der Zivilgesellschaft. Der Badische Sportbund Freiburg bietet gemeinsam mit seinen Sportfachverbänden diverse Aus- und Fortbildungen an.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die Ausbildungsstruktur sowie den Vorgang des Lizenzerwerbs und der Lizenzverlängerung geben.

10 Fragen – 10 Antworten zum Lizenzerwerb, zur -verlängerung und zum Zuschuss

1. ÜL-Lizenz und Trainer-Lizenz – worin liegt der Unterschied?

Die ÜL-Lizenz ist in der Regel sportartübergreifend und wird von einem Sportbund ausgestellt. Dabei stehen überfachliche

Themen für eine Zielgruppe im Vordergrund. Die Trainer-Lizenz ist demnach sportartspezifisch, d. h. es werden Grundlagen einer Sportart vermittelt.

2. Wie lange dauert eine Ausbildung und was kostet diese?

Am Beispiel ÜL-C Fitness/Gesundheit: Die Ausbildung erstreckt sich über drei Wochen (Grund-, Aufbau- und Prüfungslehrgang). Diese finden nicht am Stück statt. Für eine Lizenz der ersten Lizenzstufe werden mindestens 120 LE (=Lerneinheiten) benötigt. Eine Lerneinheit umfasst 45 Minuten. Für Sportvereinsmitglieder betragen die Organisationskosten für die gesamte Ausbildung 300 Euro. Diese sind inklusive der Übernachtung und Verpflegung.

Interessierte können eventuell Bildungszeit beantragen.

3. Wo kann ich mich für eine Ausbildung informieren und anmelden?

Auf dem Lehrgangsportal des BSB finden Sie die Informationen zu den Fort- und Ausbildungsmöglichkeiten des Badischen Sportbund Freiburg und können sich dort direkt anmelden. Die Anmeldung sollte, wenn möglich, digital durchgeführt werden. Alternativ kann das Anmeldeformular aus dem Bildungsprogramm ausgefüllt und postalisch an den BSB gesendet werden. Die Angebote der Trainerausbildungen finden Sie auf den Seiten der Sportfachverbände. Diese Anmeldung muss direkt beim Sportfachverband erfolgen.

4. Werden Angebote von kommerziellen Anbietern anerkannt?

Nein, Angebote (Aus- und Fortbildungen aus dem kommerziellen Bereich werden im Bildungssystem des organisierten Sports nicht anerkannt.

Veranschaulichung eines Musters (DOSB-Lizenz_Urkunde).

5. Was muss vor der Lizenzverlängerung beachtet werden?

Bitte informieren Sie sich im Vorfeld, ob Ihre gewünschte Fortbildung durch Ihren ausstellenden Verband zur Lizenzverlängerung anerkannt wird. Ihren ausstellenden Fachverband erkennen Sie über das Logo auf der Rückseite Ihrer DOSB-Lizenz-Urkunde (siehe Beispiel).

6. Was ist ggf. nach einer Lizenzverlängerung notwendig?

Sie haben eine Lizenzverlängerung über den Sportfachverband besucht und haben eine Lizenz beim Sportbund – oder umgekehrt?!

Einen Überblick zu den entsprechenden Ansprechpersonen finden

Sie hier: www.bsb-freiburg.de/ infoseite-dosb-lizenzen

In diesem Fall werden die Daten nicht automatisiert übermittelt. Bitte reichen Sie Ihre Teilnahmebescheinigung bei Ihrer Ansprechperson ein.

7. Werden Fortbildungen von anderen Sportbünden anerkannt?

Die Anrechnung von Fortbildungen anderer Sportorganisationen im DOSB-System ist möglich. Bitte legen Sie Ihre Fortbildungsnachweise zur Prüfung vor. Fortbildungen kommerzieller Anbieter werden nicht anerkannt.

8. Wie viele Lerneinheiten (LE) werden für eine Lizenzverlängerung benötigt?

Für eine Lizenzverlängerung sind in der Regel 15 LE (Lerneinheit – 45 Minuten) notwendig. Abweichungen sind möglich.

9. Was passiert, wenn eine Lizenz abgelaufen ist? Lizenzen können rückwirkend verlängert werden. Für den ÜL-Zuschussantrag sollte die Lizenz jedoch Ihre Gültigkeit besitzen.

Screenshot aus BSBverNETzt zur Beantragung des Lizenz-Zuschusses.

Auf dem Online-Sammelabrechnungsformular im BSBverNETzt sind die Lizenzen mit einer Raute # gekennzeichnet, deren Gültigkeit abgelaufen ist. Ist die Lizenz durch eine Fortbildung verlängert worden – aber dem BSB noch nicht bekannt? –Bitte senden Sie uns den entsprechenden Nachweis zu. Die geleisteten Stunden können Sie bereits in das Formular online eingeben.

10. Gibt es Zuschüsse für Lizenzen? Sportvereine können für die geleisteten Stunden Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Besitz einer gültigen DOSB-Lizenz sind, Zuschüsse beim BSB beantragen. Siehe Förderung DOSB-Lizenzen: https://www.bsb-freiburg.de/foerderung/dosblizenzen

Kommerzielle Lizenzen, Zertifikate und Vorqualifikationen können nicht bezuschusst werden. Bitte prüfen Sie bereits vor dem Antragszeitraum (November bis Januar), ob die Lizenzen Ihres Sportvereins aktualisiert sind. Sollte dies nicht der Fall sein – nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Kontakt

Lizenzverlängerung BSB

Florian Osmani f.osmani@bsb-freiburg.de 0761/15246-23

Lizenzzuschuss BSB

Sascha Meier s.meier@bsb-freiburg.de 0761/15246-17

Inhaltliche Fragen zu den BSBAusbildungsgängen

Ulrike Wagner u.wagner@sportschule-steinbach.de 07223/5119-11

Marcel Drayer
Mit dem Scan gelangen Sie direkt zum Lehrgangsportal.

Ausbildung zum Vereinsmanager –Jetzt anmelden!

Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte in Südbaden

In Baden-Württemberg gibt es rund 11.300 Vereine mit 4,3 Mio. Mitgliedern. Dabei gleicht kein Verein dem anderen. Die Spannbreite reicht von kleinen, rein ehrenamtlich aufgestellten Vereinen, bis hin zu Mehrspartenvereinen mit mehreren zehntausend Mitgliedschaften und hauptberuflichen Mitarbeitern. Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen gibt es viele Herausforderungen, die jeder Verein zu bewältigen hat.

Um diese Aufgaben und Pflichten im Verein optimal erfüllen zu können, bedarf es speziellem Struktur- und Fachwissen, das sich von dem in der freien Wirtschaft unterscheidet. In unseren Seminaren für Vereins-Führungskräfte vermitteln wir neben dem benötigten Basiswissen für eine gelingende Vereinsarbeit auch Inhalte, die über die Grundlagen hinausgehen.

Die Seminare für die Aus- und Fortbildung von Vereinsführungskräften richten sich daher an alle Personen, die im Vorstand, der Geschäftsführung oder in der Geschäftsstelle von Vereinen tätig sind oder tätig werden wollen.

Inhalte der Ausbildung sind neben allgemeiner Verwaltung und Mitgliederbetreuung, Buchhaltung und Finanzen, Recht und Versicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing auch das Aneignen von Führungskompetenzen und der Fähigkeit, den Verein strategisch

weiterzuentwickeln. Hierbei wird an die vorhandenen Kenntnisse der Teilnehmer, die sie aus ihrem beruflichen oder privaten Umfeld mitbringen, angeknüpft und auf die Besonderheiten bei der Anwendung dieses Wissens auf die Vereinsarbeit eingegangen.

Ausbildung zum Vereinsmanager C

Breitgefächertes Angebot durch gemeinsames Ausbildungskonzept in Baden-Württemberg

Wir bieten allen Interessierten die Möglichkeit, für die Erlangung der Vereinsmanager C Lizenz Seminarangebote aus allen drei Sportbünden in Baden-Württemberg wahrzunehmen. Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, auch außerhalb der Lizenzausbildung einzelne Seminare zu besuchen – der Abschluss einer Lizenz muss dabei nicht immer das Ziel sein!

Die Ausbildung zum DOSB Vereinsmanager C umfasst insgesamt 120 LE. Um die Lizenz zu erhalten, müssen Sie aus dem Seminarangebot insgesamt 96 LE absolvieren und anschließend ein Abschlussseminar in Ihrem Sportbund im Umfang von 24 LE besuchen.

Aus dem Bereich „Finanzen, Recht, Steuern und Versicherung“ ist die Belegung des Seminars „Vereinsbesteuerung“ verpflichtend, da dieses Wissen in der Vereinsarbeit existenziell ist. Aus den Bereichen „Organisations- und Personalentwicklung, Gremienarbeit“ und „Marketing, Kommunikation, Veranstaltungen, Neue Medien“ sind jeweils 16 LE als Mindestanzahl zu leisten.

Die verbleibenden 48 LE dürfen Sie entsprechend Ihrem Tätigkeitsschwerpunkt entweder breit gefächert wählen oder sich auf ein spezielles Themengebiet der Vereinsarbeit spezialisieren.

Im Abschlussseminar wenden Sie die gelernten Inhalte an und bearbeiten ausgewählte Praxisbeispiele in Gruppen. Nach erfolgreicher Präsentation erhalten Sie die Vereinsmanager C-Lizenz.

Ausbildungsbeginn

Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung sollte möglichst innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden.

Gültigkeit

4 Jahre ab Erhalt der Lizenz

Verlängerung

15 LE mit einem VM-Seminar aus einem beliebigen Themen gebiet

Organisationskosten

25,00 Euro Kurzseminar

50,00 Euro pro eintägiges Seminar (8 LE)

100,00 Euro pro zweitägiges Seminar (16 LE)

150,00 Euro Abschluss-Seminar (24 LE)

Veranstaltungsort

Die Ausbildungen zum Vereinsmanager C finden im Caritas Tagungszentrum Freiburg (Wintererstraße 17-19, 79104 Freiburg) statt. AUSNAHME: Ein Abschluss-Seminar findet in der Südbadischen Sportschule Steinbach statt.

Teilnahme

Die Teilnahme ist für alle Mitglieder eines Sportvereins ab 16 Jahren möglich.

Bildungszeit

Für die meisten Vereinsmanager-Seminare kann Bildungszeit im Rahmen des Bildungszeitgesetzes Baden-Württemberg anerkannt werden.

Anmeldung

Direkt über das neue Lehrgangsportal lehrgangsportal.bsbvernetzt.de

Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte 2026

VMC-Seminare

14.01.2026

Aktuelles aus dem Vereinssteuerrecht

24.-25.01.2026 Zukunftsfähige Zusammenarbeit: Konfliktmanagement im Vereinsalltag 16 Freiburg A 31.01.-01.02.2026 Vereinsbesteuerung (Pflichtseminar) 16 Freiburg C 25.02.2026 KI im Sportverein – Chancen und Risiken für Vereinsmanager 4

07.03.2026 Crashkurs für Vereinsvorstände Teil 1

08.03.2026 Crashkurs für Vereinsvorstände Teil 2

Freiburg A 14.-15.03.2026 Recht, Haftung, Versicherung 16 Freiburg C 17.03.2026 Nutzung des Vereinsanalysetools für die Vereinsentwicklung 4 Online A 21.-22.03.2026 Buchhaltung im Sportverein 16 Freiburg C 15.04.2026 Mehr Reichweite für Ihren Sportverein: Social Media & KI für Fortgeschrittene

Online D 22.04.2026 5 einfach anwendbare Tipps für mehr Mitglieder im Verein

Online A 29.04.2026 Fusionen und Zusammenschlüsse von Vereinen – was gibt es zu beachten?

Online C 06.05.2026 Gemeinsam mehr erreichen - Input zu Spiel- und Festgemeinschaft 4 Online C 09.-10.05.2026 Begehrlichkeit bei Gesprächspartnern, Partner & Sponsoren wecken 16 Freiburg D 16.05.2026 Workshop Satzungsgestaltung 8 Freiburg C 17.05.2026 Schnell und kreativ: Vereinsdesigns mit Canva und KI erstellen 8 Freiburg D 17.06.2026

Ohne Moos nix los – Fördermittel für Sportvereine 4 Online C 20.-21. 06.2026

Veranstaltungsmanagement / Orga eines Vereinsjubiläums 16 Freiburg D 24.06.2026 7 Best Practices für die Übungsleitervergütung im Verein 2 Online C 03.-04.07.2026 Grundlagen des Sportmarketings 16 Freiburg D (Fortsetzung nächste Seite)

Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte 2026

Termin Titel

(Fortsetzung von Seite 27)

08.07.2026

11.-12.7.2026

22.07.2026

Sponsoring intensiv

Mindful Leadership: achtsam und wirksam Führen

Veranstaltungs-Tools

(Empfehlung im Vorfeld: Seminar Veranstaltungsmanagement) 18.-19.09.2026

26.-27.09.2026

10.-11.10.2026

17.-18.10.2026

Digitalisierungsprozesse im Verein

Vereinsbesteuerung (Pflichtseminar)

Recht, Haftung, Versicherung

Buchhaltung im Sportverein ...........................................................................

21.10.2026 Organisation einer MGV

23. – 25.11.2026

Abschlussseminar

27. – 29.11.2026 Abschlussseminar

VM-B-Seminare

06.-07.03.2026 Workshop Projektentwicklung 20 Karlsruhe 24.-25.10.2026 Das Vereinskonzept als Basis für nachhaltigen Erfolg 20 Ruit 06.-07.11.2026 Souverän führen – mit Gelassenheit und Empathie ......................................... 20 Steinbach 20.-21.11.2026

Finanzen und Steuern 20 Steinbach

Noch freie Termine!

Lehrgang oder Freizeit auf dem Herzogenhorn im Schwarzwald?

Es gibt für die nächsten Monate noch freie Termine. Informieren Sie sich über www.herzogenhorn.info Informieren Sie sich noch heute bei Frau Schaff. Sabrina.Schaff@herzogenhorn.info

Gerne gibt sie Auskunft über einen Aufenthalt im Leistungszentrum Herzogenhorn (siehe auch Seiten 34/35).

Integration durch Sport: Ausbildung zum Sportvereinshelfer

Die kostenlose Ausbildung für Personen mit Migrationshintergrund im Badischen Sportbund Freiburg (BSB) wird auch im Jahr 2026 angeboten

Im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ bietet der BSB Freiburg allen interessierten Sportvereinen die Möglichkeit, Geflüchtete bzw. Menschen mit Migrationshintergrund zum Sportvereinshelfer fortbilden zu lassen.

Die kostenlose Ausbildung orientiert sich an den Grundlehrgängen der Trainer-C-Ausbildung und der bsj-Sportassistenten-Ausbildung, wird jedoch im Inhalt der Zielgruppe entsprechend angepasst. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Absolvierenden ein Zertifikat, im Anschluss besteht die Möglichkeit einer verkürzten TrainerC-Kindersport-Ausbildung.

Die gesamte Qualifizierungsmaßnahme besteht aus einem 2 x 2-Tage-Lehrgang (Wochenende) inkl. Lehrprobe. Dadurch können die Teilnehmenden

im Anschluss die Übungsleitungen ihres Vereins nicht nur bei der Gestaltung und Durchführung von Sportstunden unterstützen, sondern auch eigene Stunden anleiten und sich ehrenamtlich engagieren.

Schwerpunkte der Ausbildung:

– Sportstruktur in Deutschland

– Grundlagen Trainingslehre

– Aufbau und Anleiten einer Sportgruppe

– Kinder- & Jugendschutz

– Einführung in Erste-Hilfe-Maßnahmen

IdS-Sonntagstennis

Tennisclub Altbirnau leistet tolle Arbeit in der Integration!

Der TCA ist mit seinen vielfältigen Aktionen und Ideen ein echtes Vorbild und daher bereits seit 2024 ein „Qualifizierter Integrationsverein“. Nicht nur unter der Woche, sondern vor allem am Wochenende, ist auf den Tennisplätzen immer etwas los. Samstags trainieren Kinder der Zielgruppe, sonntags gibt es ein spezielles Angebot für geflüchtete Erwachsene. Die Gruppen werden dabei von Ehrenamtlichen des Vereins angeleitet. Auch ein Familientennis-Tag sowie spezielle

Angebote in den Ferien zählen zu den integrativen Projekten des TCA.

Elena Grüner und Benjamin Sutter

Ansprechpartner Bundesprogramm „Integration durch Sport“ beim BSB Freiburg e. V.:

Elena Grüner, e.gruener@bsb-freiburg.de 0761 15246-32

Benjamin Sutter, b.sutter@bsb-freiburg.de, 0761 15246-29

Termine: 09.-10. Mai 2026 13.-14. Juni 2026

Veranstaltungsort: Sportschule Baden-Baden Steinbach

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie unter www.bsb-freiburg.de/bildung/termine/ detail/ausbildung-zum-sportvereinshelfer oder über den untenstehenden QR-Code.

Elena Grüner / Benjamin Sutter

„Fit im Frühling – Teil 1“

Mit dem Frühling steigt die Lust auf Bewegung, gleichzeitig fühlen sich viele Menschen nach den Wintermonaten müde, gestresst oder „aus dem Rhythmus“. Weniger Tageslicht, reduzierte Aktivität und ein oft hektischer Alltag führen dazu,

Übung 1: Atem-Reset im Stand (4–6-Atmung)

Aufrechter Stand, Füße hüftbreit und parallel. Die Knie sind locker, das Gewicht ist gleichmäßig verteilt. Vier Sekunden ruhig durch die Nase einatmen und dabei den Brustkorb weit werden lassen. Anschließend sechs Sekunden langsam durch den Mund ausatmen und bewusst Spannung aus Schultern und Nacken lösen. 6–8 Atemzyklen

Übung 2: Kniebeuge im Atemrhythmus

Aus dem aufrechten Stand die Kniebeuge einleiten. Beim Absenken ruhig einatmen, beim kraftvollen Aufrichten aktiv ausatmen. Der Oberkörper bleibt aufrecht.

Variation: Beim Absenken die Arme dynamisch über den Kopf führen, beim Aufrichten die Arme kontrolliert wieder nach unten senken. Dadurch wird die Bewegung fließender und der Atem bewusster mit der Bewegung gekoppelt. 12–15 Wiederholungen

dass die Atmung flach und unbewusst wird. Eine bewusste Atemführung kann helfen, das Nervensystem zu regulieren, den Körper besser mit Sauerstoff zu versorgen und Bewegungen effizienter auszuführen.

Übung 3: Bird-Dog

Im Vierfüßlerstand diagonal einen Arm und das gegenüberstehende Bein strecken. Hüfte und Schultern bleiben parallel zum Boden, der Rumpf ist aktiv angespannt. In der Streckung ruhig einatmen, beim kontrollierten Zurückführen ausatmen. Bewegung langsam ausführen. Fokus liegt auf der Stabilität der Körpermitte und einer ruhigen, bewussten Atmung.

8–10 Wiederholungen pro Seite 

Die folgenden Übungen verbinden bewusste Atmung mit einfachen Kraft- und Stabilisationselementen und eignen sich ideal als Einstieg in die aktive Jahreszeit, für drinnen wie draußen, ganz ohne Geräte.

Übung 4: Seitneigung mit Atemöffnung

Aufrechter Stand, Füße hüftbreit, Arme über den Kopf gestreckt, Handflächen zueinander gerichtet. Beim Einatmen den Oberkörper langsam zur Seite neigen, die seitliche Rumpfmuskulatur bewusst dehnen und den Brustkorb öffnen. Beim Ausatmen kontrolliert zurück in die Mitte kommen. Dabei die Schulter bewusst nach unten ziehen, um Spannung im Nacken zu vermeiden. Wiederholungen: 6–8 Wiederholungen pro Seite

Übung 5: Unterarmstütz mit ruhiger Atmung

Unterarmstütz einnehmen, Ellbogen unter den Schultern, Körper bildet eine gerade Linie von Kopf bis Fuß. Den Rumpf aktiv anspannen, Bauchmuskel halten die Hüfte stabil. Während der Übung ruhig und gleichmäßig atmen, kein Luftanhalten.

Optional: kleine kontrollierte Bewegungen nach vorne und hinten ausführen, dabei die Spannung im Rumpf beibehalten.

Dauer: 2-3 Durchgänge je 30–40 Sekunden 

Bewusste Atmung in Verbindung mit Bewegung schafft die Grundlage für ein effizientes und gesundes Training. Bereits wenige Minuten reichen aus, um neue Energie zu tanken, Stress abzubauen und den Körper optimal auf die sportlichen Herausforderungen im Frühling vorzubereiten. Alina Vydruchenko

Alle Fotos: Chris Finkenzeller

Erfolgreicher Abschluss

Übungsleiterausbildung Fitness und Gesundheit – Senioren in Steinbach

In den letzten beiden Januarwochen führte der BSB in Kooperation mit dem Badischen Turner Bund zwei Prüfungslehrgänge der Übungsleiterausbildung Fitness und Gesundheit – Senioren an der Sportschule Baden-Baden Steinbach durch.

Mit großem Engagement, viel Fleiß und jeder Menge Bewegungsfreude haben die Teilnehmenden der Übungsleiterausbildung Seniorensport ihre Abschlussprüfungen in allen Bereichen erfolgreich bestanden. Die gesamte Ausbildung vermittelte ein breites Spektrum an Inhalten: von der Trainingslehre, sportbiologischen Grundlagen und der Belastungssteuerung bis hin zu modernen Trainingsformen und abwechslungsreichen Übungsideen für unterschiedliche Zielgruppen. Besonders der hohe Praxisanteil sorgte für einen lebendigen Austausch, neue Inspirationen und zahlreiche direkt umsetzbare Ideen für die Vereinsarbeit. Neben fachlicher Kompetenz stand vor allem die teilnehmerorientierte Gestaltung von Sportstunden im Mittelpunkt. Die neuen Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind nun bestens darauf

vorbereitet, (ältere) Menschen für Bewegung zu begeistern und gesundheitsorientierte Angebote zu gestalten.

Die erfolgreiche Prüfung aller Teilnehmenden zeigt, wie wertvoll qualifizierte Aus- und Fortbildungen für die Zukunft unserer Sportvereine sind. Gerade in Zeiten steigender Bedeutung von Gesundheitssport eröffnen sich Vereinen dadurch

Erfolgreiche Absolventen.

neue Chancen, Mitglieder zu gewinnen und langfristig zu binden.

Die neuen Ausbildungsgänge starten bereits in Kürze (Übungsleiterassistent „Bewegt ins Alter“ 20.04. – 24.04.206) Interessierte sind herzlich eingeladen sich anzumelden. Weitere Informationen und Termine finden Sie auf unserer Homepage unter: www.sportschule-steinbach.de. Andreas Maginot

Neuigkeiten aus der Sportschule Baden-Baden Steinbach

Ab sofort führt die Sportschule einen WhatsApp-Kanal, der Sie mit Informationen rund um das Bildungszentrum des Badischen Sportbundes Freiburg e. V. auf dem Laufenden hält:

• Aktuelle Infos und Termine

• Neuigkeiten rund um die Sportschule

Aktivtage im April

Im April bietet die Sportschule Baden-Baden Steinbach erstmalig ein kostenloses Abendprogramm für interessierte Sportlerinnen und Sportler an.

Die Module können einzeln oder komplett gebucht werden.

14. April 2026 – 17.00 – 18.30 Uhr – Einführung Nordic Walking

• Kurzfristige Änderungen und Hinweise

• Alles kompakt – ohne Chat-Flut

Scannen Sie den QR-Code im Bild und verpassen Sie keine Informationen mehr.

Wir erklären die richtige Technik, Sie probieren diese unter Anleitung unseres Studienleiters Christian Finkenzeller direkt aus.

15. April 2026 – 17.00 – 18.30 Uhr – Führung durch die Sportschule Lernen Sie die Sportschule kennen. Schulleiter Christian Reinschmidt gewährt Ihnen während einer Führung durch die Einrichtung exklusive Einblicke hinter die Kulissen.

16. April 2026 – 17.00 – 18.00 Uhr – Aktiver Rücken – Mobilisation & Stabilisation Starten Sie mit Studienleiter Andreas Maginot und unserem modernen Aktivierungsprogramm fit in Frühling und Sommer!

Anmeldungen ausschließlich per E-Mail an: s.schaff(at)sportschule-steinbach.de

Foto: Andreas Maginot

Wichtige Termine des Badischen Sportbundes Freiburg 2026

März

15.03.2026 Antragsstart für Zuschüsse Kooperation Schule-Verein für das Schuljahr 2026/2027

15.03.2026 Antragsstart für Zuschüsse Kooperation Kindergarten-Verein für das Schuljahr 2026/2027

April

30.04.2026 Frist für die Fachverbände zur Abgabe des Verwendungsnachweises über die Glücksspiralemittel

Mai

bis 15.05.2026 Antragsschluss Kooperation Schule-Verein für das Schuljahr 2026/2027 bis 15.05.2026 Antragsschluss Kooperation Kindergarten-Verein für das Kindergartenjahr 2026/2027

Juni

30.06.2026 Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“

30.06.2026 Frist für die Fachverbände zur Abgabe des Verwendungsnachweises über die Laufenden Zwecke

Juli

01.07.2026 Beginn der Abrechnung/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2025/2026

03.07.2026 Sportabzeichen-Tour BSB und Stadt Freiburg

Oktober

31.10.2026 Abrechnungsschluss/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2025/2026

November

15.11.2026 Frist Änderungsmeldung des Übungsleiterbestands für Lizenzzuschüsse 2026

20.11.2026 Antragsstart für Zuschüsse für lizenzierte Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter 2026

Dezember

01.12.2026 Start der Online-Bestandsmeldung 2027

31.12.2026 Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“

ganzjährige Beantragung möglich

Zuschüsse für Sportstättenbau-Maßnahmen

Landeswandertag in Bühl –Meldeportal geöffnet

Ob Wandergruppen, Vereine, Familien oder schlicht Naturbegeisterte – sie alle dürfen sich auf den letzten Sonntag im April freuen

Denn der Badische Turner-Bund (BTB) lädt gemeinsam mit dem TV Bühl am 26. April zum Landeswandertag ein. Das Natursport-Highlight blickt auf eine lange Tradition zurück und gastiert jedes Jahr in einer anderen landschaftlich reizvollen Gegend.

Gastgeber ist diesmal die Zwetschgenstadt Bühl, die mit ihrer Lage zwischen Rheinebene, Weinbergen und Schwarzwald beste Bedingungen für unbeschwertes Wandervergnügen bietet. Das Anmeldeportal ist inzwischen geöffnet. Für die Teilnahme fallen keine Kosten an. Die Distanzen der vier geführten Touren beim Landeswandertag reichen von fünf Kilometern mit leichten 50 Höhenmetern bis hin zu 20 Kilometern und einem anspruchsvollen Profil mit 470 Höhenmetern. Die längste Schleife „Durch den Naturpark Nordschwarzwald“ ist nicht ausgeschildert. Diese Wanderung startet, begleitet von einem Guide, um 8:30 Uhr an der Bachschlosshalle, dem zentralen Ausgangspunkt aller Routen, wo ab 11:00 Uhr für ein Rahmenprogramm mit Bewirtung gesorgt ist. Der „Blick übers Rheintal“ ist kinderwagentauglich und damit bestens für Familien oder Einsteiger geeignet und ebenso ausgeschildert wie die elf Kilometer

der „Blütenwanderung“ und die 17 Kilometer der „Wald und Wiesen-Tour“. Diese drei Strecken können demnach zu jedem Zeitpunkt selbstständig erwandert werden. Zusätzlich stehen an der Bachschlosshalle Guides bereit, die immer dann aufbrechen, wenn sich eine Gruppe von etwa 30 Personen gefunden hat. Die „Blütenwanderung“ wartet mit einer Besonderheit auf. Um 10:00 Uhr wird sie als NordicWalking-Tour angeboten, für all jene, die etwas sportlicher und zügig unterwegs sein möchten. Auf der Strecke liegt, genauso wie auf den beiden langen Rundwegen, eine Verpflegungsstelle, wo die Energiereserven wieder aufgefüllt werden können. Nach der Rückkehr lädt der TV Bühl

in der Bachschlosshalle zum geselligen Beisammensein ein, bei Live-Musik und regionalen Spezialitäten. Unterstützt wird der Landeswandertag von den Veranstaltungspartnern Sparkasse Bühl und Europa-Park. So nehmen sämtliche Teilnehmer, die vor Ort eine Gewinnspielkarte ausfüllen, im Rahmen der abschließenden Ehrungen ab 15 Uhr an einer Verlosung teil, bei der es jeweils 2x 2 Tickets für den Europa-Park beziehungsweise Rulantica zu gewinnen gibt.

Das vollständige Programm ist unter www.landeswandertag.de zu finden. Dort ist auch die Registrierung bis zum Meldeschluss am 19. April möglich.

„Badischer Greif in Gold" für Schützenverein Laufenburg

Hohe Ehrung für Laufenburger Sportschützen: Im Rahmen der Versammlung des Sportschützenkreises Hochrhein überreichte Patrick Scheel (Präsident des Südbadischen Sportschützenverbandes, auf dem Foto links) im Auftrag des Badischen Sportbundes Freiburg an den Schützenverein Laufenburg den "Badischen Greif in Gold".

Der Verein feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Foto: Verein

Lesen Sie SPORT in BW jederzeit online digital über unsere Webseite

https://www.bsb-freiburg.de/sport-in-bw

Eliteschule des Sports trifft Sportjugend: Vernetzung für nachhaltige Förderung

Das Otto-Hahn-Gymnasium mit der Realschule Furtwangen verbindet schulische Anforderungen und sportliche Förderung auf besondere Weise. Gemeinsam mit der bsj wurden neue Impulse für die Zusammenarbeit mit Vereinen und für Beteiligung junger Menschen diskutiert

Die Sprecherin des Vorstands der Badischen Sportjugend Freiburg (bsj), Christine Dorer, und die leitende Bildungsreferentin Ilka Hoffmann trafen sich mit Tatjana Goschkowski, Rektorin des Otto-Hahn-Gymnasiums mit Realschule Furtwangen, einer „Eliteschule des Sports“. Im persönlichen Gespräch standen die Weiterentwicklung von Kooperationen zwischen Schule und Sportvereinen sowie Möglichkeiten der Jugendbeteiligung im organisierten Sport im Mittelpunkt.

Ziel des Treffens war es, bestehende Netzwerke weiter auszubauen und neue Impulse für eine

nachhaltige Zusammenarbeit zwischen schulischer Bildung und leistungsorientiertem sowie breitensportlichem Engagement zu setzen. Als „Eliteschule des Sports“ nimmt das Otto-Hahn-Gymnasium eine besondere Rolle ein, da hier schulische Anforderungen und sportliche Förderung eng miteinander verbunden sind. Gerade diese Verbindung eröffnet Chancen, junge Talente zu begleiten und zugleich Vereinsstrukturen zu stärken. Ein zentrales Thema war die Kooperation zwischen Schule und Verein. Diskutiert wurden Voraussetzungen für erfolgreiche Partnerschaften, die Rolle von Vereinen im schulischen Kontext

Wieder bei der bsj

sowie Möglichkeiten, junge Sportlerinnen und Sportler langfristig an Vereine zu binden. Die Badische Sportjugend brachte dabei ihre Erfahrungen aus der Vereins- und Jugendarbeit ein und stellte Unterstützungsangebote für Schulen und Vereine vor – von Beratung über Qualifizierungs- und Beteiligungsformate bis hin zur gezielten Vernetzung mit Partnern im organisierten Sport.

Darüber hinaus ging es um Jugendbeteiligung im Sport. Gemeinsam wurde erörtert, wie junge Menschen frühzeitig in Entscheidungsprozesse eingebunden und zur Mitgestaltung motiviert werden können – sowohl im schulischen Umfeld als auch in Sportvereinen. Beteiligungsformate, Mitbestimmungsmöglichkeiten und die Förderung von Engagementkompetenzen standen dabei im Fokus. Als erster konkreter Schritt ist die gemeinsame Durchführung einer Jugendkonferenz mit Schule, bsj und einem Sportverein im Frühjahr geplant.

Alle Beteiligten betonten den Mehrwert des persönlichen Austauschs und waren sich einig, dass eine enge Vernetzung von Schule, Sportjugend und Vereinen einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung junger Menschen leistet. Das Treffen soll den Auftakt für eine weiterführende Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Dialog bilden – mit dem Ziel, Kooperationen langfristig tragfähig zu gestalten und Jugendlichen Räume zu eröffnen, in denen sie Sport und Schule aktiv mitgestalten können.

Nach ihrer Elternzeit ist Bianca Sutter seit Februar wieder bei der Badischen Sportjugend tätig. Sie kehrte somit in ihr vertrautes Aufgabenfeld zurück und übernimmt erneut Verantwortung in der Jugendverwaltung sowie im Bereich Finanzen. Während ihrer Abwesenheit wurde Sutter von Lukas Haas vertreten. Die bsj bedankt sich herzlich bei ihm für sein Engagement und die zuverlässige Unterstützung in dieser Zeit.

Bianca Sutter ist Dienstag- und Donnerstagvormittag sowie Mittwoch ganztags zu erreichen.

Christine Dorer
Christine Dorer von der bsj und Schulleiterin Tatjana Goschkowski. Foto: bsj

Schutzschild-Übergabe beim FC Buchholz

Ein starkes Zeichen für Verantwortung und Achtsamkeit: Der FC Buchholz ist mit dem „Schutzschild im und für den Sport“ des Badischen Sportbundes Freiburg ausgezeichnet worden. Damit würdigt der BSB das nachhaltige Engagement des Vereins für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sport.

Überreicht wurde die Auszeichnung von Marcel Drayer, Bildungsreferent beim Badischen Sportbund Freiburg im Rahmen eines Spiels im Erdbeerstadion. Drayer machte deutlich, dass Kinder- und Jugendschutz heute zu den zentralen Qualitätsmerkmalen moderner Vereinsarbeit zählt. Der FC Buchholz zeige, wie Prävention nicht nur als Pflichtaufgabe verstanden, sondern aktiv gelebt werden könne.

Die Acrylglasplatte nahmen Felix Meyer, 1. Vorsitzender des FC Buchholz, sowie Nicole Schwehr,

Beisitzerin und Schutzbeauftragte stellvertretend für den gesamten Verein entgegen. Beide betonten, dass Schutz und Wertschätzung feste Bestandteile des Vereinsalltags seien – auf und neben dem Sportplatz.

Der Weg zum Schutzschild begann bereits im vergangenen Jahr: Mit einer Sensibilisierungsschulung zum Schutz vor Gewalt, die im Clubheim des FC Buchholz stattfand, setzte der Verein einen wichtigen Meilenstein. Darauf aufbauend wurden klare Strukturen geschaffen, Zuständigkeiten definiert und verbindliche Verhaltensregeln für alle im Verein Tätigen entwickelt. Ziel ist ein Sportumfeld, in dem sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen, Vertrauen erleben und Grenzen respektiert werden. Gerade dort, wo Teamgeist, Nähe und Gemeinschaft den Sport prägen, braucht es ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und klare Haltung.

Mit dem Schutzschild macht der FC Buchholz dieses Engagement nun sichtbar. Künftig gut sichtbar auf dem Vereinsgelände angebracht, steht es als Symbol für Verantwortung, Prävention und eine klare Botschaft: Der FC Buchholz ist ein sicherer Ort für Sport, Begegnung und Entwicklung.

Lizenzverlängerung am Wochenende?

Die bsj macht’s möglich

Keine Zeit unter der Woche? Kein Problem! Mit der Fortbildung „Kindgerechte Spiele für Ausdauer und Schnelligkeit“ bietet die Badische Sportjugend Freiburg vom 24. bis 26. April eine ideale Möglichkeit, die Lizenz bequem am Wochenende zu verlängern – praxisnah, bewegungsreich und mit jeder Menge Spaß.

An der Sportschule Baden-Baden Steinbach erwartet die Teilnehmenden ein intensives Fortbildungswochenende voller kreativer Spielideen für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Statt monotonem Training stehen Burner Games, spielerische Ausdauereinheiten, Schnelligkeits- und Staffelspiele sowie kindgerechte Koordinationsübungen mit

Tempo auf dem Programm. Dabei geht es nicht nur um Belastung, sondern vor allem um Motivation, Freude an Bewegung und direkt umsetzbare Inhalte für den Trainingsalltag. Das kompakte Wochenendformat schafft Raum zum Ausprobieren, Austauschen und Weiterentwickeln – perfekt für alle, die ihre Lizenz verlängern und gleichzeitig neue Impulse für ihre Arbeit mit Kindern mitnehmen möchten.

Mehr Infos & Anmeldung:

Marcel Drayer
Felix Meyer, Marcel Drayer, Nicole Schwehr bei der Übergabe im Erdbeerstadion. Foto: Web_SiBW_ FC Buchholz

Kultusministerin zu Gast in Furtwangen

Im Fokus des Vereinsdialogs der Sportvereine aus Furtwangen standen die Förderung des Kinder- und Jugendsports sowie die Herausforderungen des organisierten Sports im ländlichen Raum

Die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Theresa Schopper, war gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten für den Schwarzwald-Baar-Kreis, Martina Braun, in Furtwangen zu Gast. Die örtlichen Sportvereine Sportfreunde Neukirch, TV Furtwangen, KSK Furtwangen, Sportfreunde Schönenbach, Skizunft Brend sowie der Sportverband Furtwangen luden zu einem Vereinsdialog in das Sporthaus der Sportfreunde Neukirch ein. Mit dem Blick auf eine enge Verzahnung von Schule, Sportvereinen und kommunaler Stadtverwaltung ergänzten die Schulleiterinnen der Grundschulen aus Furtwangen und Neukirch, die Schulleiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums mit Realschule Furtwangen (Eliteschule des Sports), Vertreter der Stadt Furtwangen sowie die Sprecherin der Badischen Sportjugend Freiburg, Christine Dorer, die Gesprächsrunde. Im Mittelpunkt des Austauschs standen zentrale Zukunftsthemen für die Förderung des Kinder- und Jugendsports: die Sportstätten im ländlichen Raum mit besonderem Fokus auf den Erhalt der bestehenden Infrastruktur sowie die notwendigen Sanierungsmaßnahmen, der kommende Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung und die Rolle der Sportvereine als starke Partner im schulischen Ganztag. Auch das Format „FSJ Schule–Sport“ wurde als wichtiger Baustein für

Bewegungsförderung, Nachwuchsgewinnung und die Vernetzung von Schule und Verein diskutiert. Der Dialog bot den anwesenden Vereinen die wertvolle Gelegenheit, ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Ideen direkt mit der Ministerin und den politischen sowie verbandlichen Vertreterinnen und Vertreter zu teilen. Der offene und praxisnahe Austausch wurde von allen Beteiligten als äußerst gewinnbringend wahrgenommen und unterstrich die große Bedeutung der Sportvereine

für Bildung, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt – gerade im ländlichen Raum. Die Veranstaltung setzte damit ein starkes Zeichen für weitere Kooperationen, Zukunftsorientierung und die gemeinsame Weiterentwicklung von Schule und Sport, mit dem Ziel ein Netzwerk Sport mit gemeinschaftlichen Projekten und verlässlichen Strukturen für die Kinder- und Jugendarbeit im Sport zu schaffen.

Christine Dorer
Kultusministerin Theresa Schopper (vordere Reihe, Vierte von links) und die bsj-Vorsitzende Christine Dorer (Dritte von links) mit Vereinsvertretern in Furtwangen.
Interessanter Austausch. Beide Fotos: bsj

Ein Herz und eine Seele

Im Alltag ist uns selten bewusst, wie sehr uns die Sprache der Bibel prägt. Die Bibelübersetzung Martin Luthers diente Schriftstellern jahrhundertelang als Richtschnur für ihr literarisches Schaffen, zumal Luther den Menschen „aufs Maul geschaut“ hatte. Biblische Ausdrücke sind uns vielfach geläufig, auch wenn ihr Ursprung vergessen ist, sie als Schlagworte oder allgemeine Redensarten in anderem Zusammenhang –wie im folgenden Text – verwendet werden und teilweise eine andere Bedeutung erhalten haben. In der Vorstandssitzung des FV Eintracht ist schlechte Stimmung. Der Vorstand möchte aufgrund des schlechten Tabellenplatzes den Trainer in die Wüste schicken. Dieser will jedoch nicht zum Sündenbock gestempelt werden, sondern stellt sich der Kritik. Allerdings wolle er nicht zu allen Vorwürfen Ja und Amen sagen. Einige Spieler würden sich mehr auf lukrative Nebenverdienste konzentrieren als auf Training und Spiel. Bei diesem Tanz ums Goldene Kalb stünden ihm jedes Mal die Haare zu Berge. Der Vorstand wiederum warf ihm vor, er wolle seine Hände in Unschuld waschen. Zuerst solle er sich auf Herz und Nieren prüfen, und er müsse sich um die Spieler kümmern und sie wie seinen Augapfel hüten. Bevor die Situation eskalierte, was sich für den Trainer wie ein zweischneidiges

Schwert anfühlte, wolle er der Elf neuen Auftrieb geben und nicht Stein des Anstoßes sein. Auf Treu und Glauben willigt der Vorstand ein. Am Tag danach spricht der Trainer mit den Spielern. „Ich möchte nicht länger tauben Ohren predigen. Mit Brief und Siegel gebe ich euch, dass es weiter bergab geht, wenn die Stürmer nicht Himmel und Erde in Bewegung setzen. Sonst muss ich die Spreu vom Weizen trennen.“ Die jüngeren Spieler nehmen sich den Denkzettel zu Herzen. Ein Spieler lacht sich ins Fäustchen, überzeugt, sein Licht nicht unter den Scheffel gestellt zu haben. Einige Spieler bestärken den Trainer, da niemand zwei Herren dienen könne.

Beim nächsten Spiel hatte die Mannschaft die Zeichen der Zeit erkannt. Sowohl Spieler als

Impressum

Baden-Württemberg-Teil

Herausgeber: Landessportverband Baden-Württemberg e. V. (LSV) Uli Derad (Hauptgeschäftsführer) Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart 0711/207049-850 www.lsvbw.de

Redaktion: Silke Bernhart (verantw. Redakteurin/v.i.S.d.P.) 0711/207049-872 s.bernhart@lsvbw.de

Marketing/Anzeigen:

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ISSN 1868-7253

BSB-Teil

Herausgeber: Badischer Sportbund Freiburg e. V. Joachim Spägele (Geschäftsführer) Wirthstraße 7, 79110 Freiburg 0761/15246-15 j.spaegele@bsb-freiburg.de www.bsb-freiburg.de

Redaktion/Marketing/Anzeigen: Joachim Spägele (verantw. Redakteur/v.i.S.d.P.) j.spaegele@bsb-freiburg.de

Erscheinungsweise: Monatlich, 12 Ausgaben im Jahr

Preis: Für BSB-Vereine ist der Bezugspreis des Magazins im Mitgliedsbeitrag enthalten. Die mit Autorennamen gekennzeichneten Artikel stellen die Meinung des jeweiligen Verfassers dar und vertreten nicht in jedem Fall die Ansicht des Herausgebers. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge sowie

auch Zuschauer trugen ihr Scherflein dazu bei. Das Spiel wurde gewonnen. Trainer, Vorstand und Spieler waren danach wieder ein Herz und eine Seele. Es war gut, dass der Trainer mit Menschen- und mit Engelszungen auf die Spieler eingeredet hatte. Dem Vorstand fiel es wie Schuppen von den Augen, und er erkannte die Wurzel allen Übels, nämlich: Man sollte seine Zunge im Zaum halten und auf niemanden den ersten Stein werfen (in Anlehnung an ein Faltblatt der Deutschen Bibelstiftung von 1983).

Dorothee Schlegel Arbeitskreis Kirche und Sport

alle Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Ein Nachdruck ist nur mit Genehmigung der jeweiligen Redaktion gestattet. Adressänderungen sind bitte an s.meier@bsb-freiburg.de zu richten.

Druckvorbereitung / Druck: Druckerei Winter GmbH Uhlandstr. 13, 79423 Heitersheim

Die Herausgeber übernehmen keine Gewähr bei eventuell auftretenden Druckfehlern.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Magazin auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Dieses Magazin wurde mit Papier aus kontrollierter, nachhaltiger Waldwirtschaft hergestellt.

Partner des BSB Freiburg e. V.

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Eine, mit bis zu 14.000 € dotierte, Auszeichnung für Vereine, gefördert von den Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland, dem DOSB und BSB Freiburg. Sport im Verein, das ist nicht nur das Ringen um Rekorde und Medaillen. Sport ist mehr, im Bereich des Breitensports wird enormes geleistet. Und damit sich dies nicht nur im Verborgenen abspielt, gibt es seit 2004 den Wettbewerb „Sterne des Sports“. Auch in Südbaden soll das besondere gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen nicht unbemerkt bleiben. Bewerben können sich alle Sportvereine, die sich in besonderem Maße gesellschaftlich engagieren. Die Sterne des Sports gibt es in drei Stufen – die regionale Bronzeebene, die Silberebene der Bundesländer und die bundesweite Goldebene. Die „Sterne des Sports in Gold“ werden traditionell im Januar des Folgejahres in Berlin vom Bundespräsidenten oder vom Bundeskanzler verliehen. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.sterne-des-sports.de

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Als Gesundheitskasse stehen wir für eine umfassende Versorgung der Versicherten in Baden-Württemberg und sind Marktführer in der Prävention. Dabei setzen wir auf Qualität – ob in Unternehmen, bei individuellen Maßnahmen, in den Lebenswelten Kitas und Schulen oder in den Lebenswelten ommunen und Vereine. Ziel unseres Engagements ist, gemeinsam mit unseren Partnern, allen Menschen in Baden-Württemberg ein gesundes Auswachsen, Leben und Altern zu ermöglichen. Verbände und Vereine bewegen Menschen von klein auf und über alle Altersgruppen hinweg. Sie ermöglichen mit ihrer hohen sozialen Integrationsfunktion allen Bevölkerungsschichten den Zugang. Darüber hinaus findet vor Allem auch im Verein soziales Lernen statt, sei es durch Mannschaftssportarten oder andere Gruppenangebote. Um neue Mitglieder zu gewinnen und bestehende zu halten, bedarf es immer mehr einer veränderten Angebotsstruktur und Neuausrichtung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Lebenswelt gestalten, in der Gesundheitsförderung mehr denn je zu Hause ist. Wir unterstützen Sie dabei prozessbegleitend, mit vorhandenen, modularen Produkten und starken Netzwerken. Unsere Koordinatoren beraten Sie gerne regional bei Ihnen vor Ort. Denn wir sind GESUNDNAH.

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Förderung des Sports in seiner Vielfalt Sportförderung ist ein wichtiges Ziel von Lotto Baden-Württemberg. Die Erträge aus den staatlichen Lotterien fließen zum Großteil in den Wettmittelfonds des Landes, durch den der Sport, Kultur, Denkmalpflege und Soziales unterstützt werden. Seit Gründung der Staatlichen Toto-Lotto GmbH im Zuge der Einführung des Fußball-Totos 1948, sind rund 3 Mrd. Euro in den Spitzen- und Vereinssport geflossen.

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