Der LSVBW hat zum 29. Mal mit seinen Partnern den Trainerpreis verliehen. Die Auszeichnung als „Trainer des Jahres“ 2025 ging an Sedat Sevsay, Chef-Coach der Ringer vom ASV Schorndorf.
IN TERVIEW
Interview mit Gundolf Fleischer, dem Präsidenten des Badischen Sportbundes Freiburg, zu aktuellen Fragen rund um den Solidarpakt V mit der Landesregierung.
VE REINSMANAGER
Auch im letzten Jahr wurden seitens des Badischen Sportbundes Freiburg neue Vereinsmanager ausgebildet. Die ausführlichen Ausbildungsbeschreibung 2026 finden Sie in diesem Heft.
Unsere Partner
Foto: Günter Schmid
Und eine sehr,
spielst für Fans, und Talente. Du Teams sehr frühe Rente.
MEHR ZUR FÖRDERUNG
AUF LOTTO-BW.DE
Die Lotterien von Lotto Baden-Württemberg: für alle ein Gewinn. Denn ein Teil des Spieleinsatzes der Lotterien wird verwendet, um Vereine und deren Sportstätten zu unterstützen. Pro Jahr kommen so fast 60 Millionen Euro für den Spitzenund Breitensport in Baden-Württemberg zusammen.
Sportvereine sind das Fundament unserer Demokratie
Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde, am 8. März stehen in Baden-Württemberg Landtagswahlen an. Sie erinnern uns daran, dass Demokratie kein Selbstläufer ist. Sie braucht Beteiligung, Haltung – und Übung. Diese Übung findet nicht nur in Parlamenten statt, sondern auch in Turnhallen, auf Sportplätzen und in Vereinsheimen. Sportvereine sind gelebte Demokratieschulen. Hier wird diskutiert, abgestimmt und Verantwortung übernommen. Vorstände werden gewählt, Entscheidungen gemeinsam getragen und Konflikte ausgetragen. Besonders für Kinder und Jugendliche sind Sportvereine oft der erste Ort, an dem sie Demokratie erfahren. Nicht theoretisch, sondern praktisch. Sie lernen, dass ihre Stimme zählt, dass Mitmachen wichtiger ist als Meckern und dass Gemeinschaft nur funktioniert, wenn sich Menschen einbringen. Wer im Verein Verantwortung übernimmt, lernt früh, was es heißt, Teil eines Ganzen zu sein.
Ein aktuelles Beispiel dafür, wie Sport und Demokratiebildung ganz konkret miteinander verknüpft werden, ist das Projekt „Jugend bewegt Demokratie – vom Sportplatz ins Rathaus“. Ziel dieses Projekts ist es, junge Menschen dort für demokratische Teilhabe zu begeistern, wo sie sich ohnehin engagieren – im Sportverein. Mit kostenlosen Workshops, Beratungsformaten, E-Learning-Modulen und Medienkampagnen werden
Vereine dabei unterstützt, demokratische Werte fest im Vereinsalltag zu verankern. So wird deutlich: Sport ist ein praxisnaher Lernort für Demokratie und kann junge Menschen befähigen, ihre Stimme nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Gesellschaft zu erheben.
Gerade in Zeiten, in denen politische Ränder erstarken, wird deutlich, wie sehr unsere Demokratie auf Orte angewiesen ist, an denen Zusammenhalt nicht nur gefordert, sondern gelebt wird. Im Training fragt niemand nach Herkunft, Parteibuch oder sozialem Status. Wichtig ist nur, dass er oder sie da ist.
Sportvereine leisten damit einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Sie binden junge Menschen, fördern Engagement, vermitteln Werte und stärken das Vertrauen in gemeinschaftliche Strukturen.
Der Sport kann die Welt besser machen. Jeden Tag. Vor Ort. Und oft dort, wo andere Strukturen längst nicht mehr greifen.
Ohne den Sport wäre unsere Welt kälter, gespaltener und ärmer an Zusammenhalt. Investitionen in Sportvereine sind deshalb immer auch Investitionen in Demokratie, in Jugend und in eine lebendige Zivilgesellschaft.
Gert Rudolph
Präsident des Badischen Sportbundes Nord
12 | BSB Freiburg
3 | Inhalt | Editorial BSB Nord
4 | Verleihung Trainerpreis 2025
6 | „Trainer des Jahres“ 2025: Sedat Sevsay
7 | Spitzensport Symposium 2026
8 | Milano Cortina 2026: Zahlen, Daten, Fakten
9 | Olympia-Teilnehmer aus BW
10 | Vorstellung FWD-Jahresprojekt | Abschied Jürgen Heimbach
12 | Interview mit BSB-Präsident Gundolf Fleischer
14 | Infos zur Mitgliederbestandserhebung 2026
15 | Wichtige Infos für Vereine | SportmedizinSymposium am 7. März in Steinbach
16 | Jetzt anmelden zur Vereinsmanager-Ausbildung 2026
18 | Freie Termine auf dem Herzogenhorn
19 | Wichtige Steuervorgaben für das neue Vereinsjahr
20 | Vereinsmanager-Abschlussseminare
21 | „Wundine on Wheels 3“ in Vörstetten im Einsatz
23 | Neues von der ARAG Sportversicherung
24 | BSB-Geschäftsstelle auf einen Blick
25 | Wichtige Termine des BSB in 2026
26 | Infos aus der Sportschule Steinbach
28 | Neues aus den Verbänden
32 | Die Badische Sportjugend Freiburg informiert
34 | Interview mit Severin Spall, Betriebsleiter des Leistungszentrums Herzogenhorn
37 | Aktuelles vom Olympiastützpunkt
38 | Treffen am Notschrei | Impressum
Reinschauen ins Bildungsprogramm der Sportschule Steinbach
Interesse an Aus- oder Fortbildungen des BSB? Dann reinschauen ins neue Bildungsprogramm der Badischen Sportschule Baden-Baden Steinbach. Die komplette Broschüre ist auch auf www.sportschule-steinbach.de einsehbar.
Große Wertschätzung, große Emotionen
29. Preisverleihung des Trainerpreises Baden-Württemberg
Von der Bezirksliga bis zum deutschen Meistertitel. Von den ersten Trainingseinheiten bis zum Olympia-Podest. Und von Barcelona 1992 bis Tokio 2021: Die Trainer-Persönlichkeiten, die beim 29. LSVBW-Trainerpreis ausgezeichnet wurden, haben unzählige Laufbahnen im Sport auf vielfältige Art und Weise geprägt. Im Porsche Museum in Stuttgart wurden sie Ende Januar mit emotionalen Laudationes gefeiert.
„Ich brauche etwas, das mich antreibt“, sagt Sedat Sevsay über sich. In den vergangenen zehn Jahren war das der Traum vom deutschen Meistertitel mit den Ringern des ASV Schorndorf. Im Ehrenamt führte der 52-Jährige sein Team zu fünf Aufstiegen und konnte schließlich
2025 den Pokal für die Deutsche Meisterschaft in die Höhe recken. Dieser eindrucksvolle Erfolg bescherte ihm jetzt einen weiteren Höhepunkt seiner Trainer-Laufbahn: die Auszeichnung als Baden-Württembergs „Trainer des Jahres“ 2025. Einen besonders emotionalen Moment erlebte Sedat Sevsay bei der Laudatio. Denn diese hielt Jello Krahmer, sein Athlet und Stiefsohn: „Es bedeutet mir extrem viel, dir diese Worte zu übermitteln“, sagte der Olympia-Teilnehmer im Ringen. „Ein Trainer formt mehr als Leistung, er formt auch Haltung. Du hast mich nicht nur als Sportler weitergebracht, sondern auch als Mensch. Du bist ein Visionär. Du hast mir beigebracht: Man kann alles verändern, man muss es nur wollen.“
Trainerarbeit als Fundament
Der Landessportverband Baden-Württemberg zeichnete im Januar im Porsche-Museum bereits zum 29. Mal gemeinsam mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der BARMER sowie mit freundlicher Unterstützung der Porsche AG die Arbeit herausragender Trainer-Persönlichkeiten aus. Die jeweiligen Preise sind mit bis zu 3.000 Euro dotiert. In festlichem Rahmen führten Moderator Michael Antwerpes und die ehemalige Weltklasse-Turnerin Eli Seitz rund 160 Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft unterhaltsam durch den Abend. Für besondere Stimmung sorgte der Vize-Weltmeister im Mountainbike Trial Oliver Widmann. Mit einer spektakulären
Die Preisträger des Trainerpreises 2025 Baden-Württemberg mit Laudatoren und Partnern der Veranstaltung. Alle Fotos: LSVBW / Fabian Schumacher
Als Laudator zu Gast: TV-Kommissar Richy Müller. Action auf der Bühne mit Trial Biker Oliver Widmann. Eli Seitz interviewt Kombinierer Manuel Faißt.
Show zog er die Zuschauerinnen und Zuschauer in seinen Bann.
„Der Sport nimmt in Baden-Württemberg eine zentrale gesellschaftliche Rolle ein, von der Breite bis in die Spitze, von den Jüngsten bis ins hohe Alter. Die Arbeit der Trainerinnen und Trainer bildet dafür einen wesentlichen Teil des Fundaments“, betonte Sportministerin Theresa Schopper. „Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, diesen Einsatz mithilfe unserer Partner im Rahmen des Trainerpreises sichtbar zu machen“, ergänzte LSVBW-Präsident Jürgen Scholz. „Die Wahl ist auch in diesem Jahr auf außergewöhnliche Persönlichkeiten gefallen. Sie machen als Motor im Sportbetrieb individuelle Spitzenleistungen erst möglich und fungieren als wichtige Vorbilder“, erklärte Gastgeber Dr. Jochen Breckner, Porsche AG, Vorstand Finanzen und IT.
Mehr als 30 Jahre Trainer-Engagement
Den Sonderpreis der BARMER nahm Klaus Faißt entgegen: Der 69-Jährige bildet am Stützpunkt in Baiersbronn seit 33 Jahren die Talente in der Nordischen Kombination aus. Zahlreiche Heranwachsende hat er gefördert und gefordert und auf ihrem individuellen Weg begleitet. Sein Sohn Manuel Faißt schaffte es 2022 aufs Olympia-Podest. „Trainerinnen und Trainer begleiten junge Menschen in einer prägenden Phase ihres Lebens. Sie vermitteln nicht nur Können und Wissen, sie sind auch Vorbild und Wegbereiter. Klaus Faißt lebt diese Verantwortung als Trainer in der Nordischen Kombination in ganz besonderem Maße“, sagte Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER, der den Preis überreichte.
Schwimm-Experte Dr. Michael Spikermann wurde mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk
ausgezeichnet. Als Bundesstützpunkttrainer in Heidelberg und LSVBW-Leistungssportreferent holte er mit seinen Schützlingen rund 80 internationale Medaillen. Mark Pinger, Petra Dallmann und Sarah Wellbrock, geb. Köhler, führte er aufs Olympia-Podium. Die OlympiaTeilnehmerin 2000 in Sydney und mehrmalige Deutsche Meisterin Simone Ulrich hielt die Laudatio auf ihren ehemaligen Trainer. „Du hattest immer klare Vorstellungen und hohe Erwartungen, warst sehr akribisch und immer top vorbereitet, hast keine Einheit verpasst. Elf deiner Athleten sind bei Olympischen Spielen gestartet – ihre Medaillen und ihr Ruhm gehören auch dir.“
Richy Müller: Von Polizist zu Polizist Unterhaltsam wurde es beim Auftritt von Schauspieler Richy Müller, der bei seiner Laudatio in seine bekannteste Rolle schlüpfen konnte: Der Stuttgarter TV-Kommissar zeichnete die Zusammenarbeit des Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen BadenWürttemberg mit dem Landessportverband Baden-Württemberg im Rahmen von zehn Jahren Spitzensportförderung der Landespolizei Baden-Württemberg nach.
Für diese erfolgreiche Kooperation nahm Polizeipräsident Anton Saile gemeinsam mit dem Ansprechpartner für die Spitzensportförderung Jürgen Augst stellvertretend für das Innenministerium den LSVBW-Ehrenpreis entgegen. „Die Symbiose Landespolizei und Spitzensport ist sehr wertvoll“, sagte LSVBWPräsident Jürgen Scholz. „Für viele Sportlerinnen und Sportler ist es ein Ziel, in die Spitzensportförderung der Polizei aufgenommen zu werden. Wir sind dankbar, dass wir euch an unserer Seite wissen.“ q Silke Bernhart
Hintergrund zum
Trainerpreis
Als der Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) 1996 zum ersten Mal einen Trainerpreis auslobte, betrat er Neuland. Die 29. Verleihung, die er gemeinsam mit seinen Partnern, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der BARMER sowie mit freundlicher Unterstützung der Porsche AG durchführen konnte, ist der Beleg, dass der LSVBW die engagierte Arbeit der Trainerinnen und Trainer wertschätzt.
Der Trainerpreis Baden-Württemberg wird jährlich vergeben und prämiert Trainerinnen und Trainer aus Baden-Württemberg, die durch herausragende Leistungen, außergewöhnliche sportliche Erfolge ihrer Athleten sowie besondere pädagogische Fähigkeiten auf sich aufmerksam gemacht haben. Vorgeschlagen werden die Trainer von Fachverbänden und Vereinen, aber auch durch Sportschulen, Olympiastützpunkte, Kaderathleten und weitere im Sport angesiedelte Personen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury, bestehend aus hochrangigen Personen aus Sport, Medien und Politik sowie den Partnern des Trainerpreises.
Alle Preisträger erhielten eine individuell angefertigte Illustration sowie eine Urkunde plus Preisgeld.
Stimmungsvolles Ambiente im Porsche Museum bei der Ehrung von Sedat Sevsay.
„Ich
brauche
etwas, das mich antreibt“
Sedat Sevsay als Baden-Württembergs „Trainer des Jahres“ 2025 ausgezeichnet
Sedat Sevsay ist 1. Vorstand und Cheftrainer der Ringer des ASV Schorndorf – und der Kopf hinter einer eindrucksvollen Erfolgsserie, die 2025 mit der Deutschen Meisterschaft gekrönt wurde.
Angesichts seiner Familiengeschichte ist es schwer zu glauben, dass sich Sedat Sevsay einst für seine erste Turnierteilnahme heimlich aus dem Haus stehlen musste. Sein Vater: zweifacher Türkischer Meister im Ringen. Seine vier älteren Brüder: ebenfalls erfolgreiche Ringer. Da war der Wunsch der Mama groß, dass sich der Jüngste für einen anderen Sport entscheidet. Doch Sedat Sevsay wollte Ringer werden. Und wenn er sich etwas in den Kopf setzt, dann zieht er das auch durch. „‘Ich packe das nicht‘ zählt nicht zu meinem Repertoire“, bestätigt der heute 52-Jährige. „Ich bin ein Workaholic. Ich brauche etwas, das mich antreibt.“
Um die Jahrtausendwende zählte er selbst im Ringen zur deutschen Spitze, fand Ende der 90er Jahre seine sportliche Heimat beim ASV Schorndorf. Die eigene Karriere war rasch gefolgt von ersten Einsätzen als Trainer. Der Wunsch, sich stetig zu verbessern, mündete in der höchsten Trainerlizenz. Vor etwa 13 Jahren übernahm Sedat Sevsay schließlich beim ASV Schorndorf regelmäßige Aufgaben im Vorstand und im Training, seit 2017 ist er 1. Vorstand und Cheftrainer. Seitdem hat er ein Spitzenteam geformt, für das mit Jello Krahmer und Lucas Alexandros Lazogianis zwei deutsche
Olympia-Teilnehmer auf die Matte gehen. 2025 führte er dieses Team nach fünf Aufstiegen zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Durchmarsch bis auf den Rathaus-Balkon Der Erfolg ist das Resultat von kontinuierlicher Professionalisierung, vom Teambuilding über die medizinische Versorgung bis hin zum Management von Partnern und Sponsoren. Alles Aufgaben, um die sich Sedat Sevsay kümmert. Und der Erfolg ist das Resultat ambitionierter Ziele: „Ich habe schon ganz am Anfang gesagt: Irgendwann müsst ihr mir die Tür zum RathausBalkon aufschließen“, erinnert sich der Meistermacher lachend. Gemeinsam mit seinen Jungs vor der jubelnden Menge die Meisterschale in die Höhe recken, so wie die Fußballer vom FC Bayern München – dieser Traum trieb den Chef der Schorndorfer Ringer seit dem ersten Tag an. „Als wir dort standen, habe ich realisiert, wieviel dieser Titel den Menschen der Region bedeutet. Wir konnten damit auch etwas zurückgeben für die Unterstützung, die wir erfahren.“
Seite an Seite mit Stiefsohn Jello Krahmer Stolz verspürt Sedat Sevsay besonders, wenn er auf den Weg blickt, den er zurückgelegt hat. Dieser ist untrennbar mit dem seines Stiefsohns Jello Krahmer verbunden. Anfangs im Verein noch „Coach auf Abruf“, wenn Not am Mann war, übernahm Sedat Sevsay von Beginn an das Training des heute 30-Jährigen und formte ihn zum Weltklasse-Ringer. Der vorläufige Hö-
hepunkt: die Olympia-Teilnahme 2024 in Paris. „Jello und ich inspirieren uns gegenseitig“, erklärt Sedat Sevsay. „Er ist ein akribischer Arbeiter, er liest sich in Themen und Methodiken ein und berichtet mir von seinen Erfahrungen. Wir sind beide sehr an Professionalisierung interessiert.“ Seine Trainerrolle übe er leidenschaftlich, aber besonnen aus: „Ich versuche immer ruhig zu bleiben“, erklärt er, fügt aber auch schmunzelnd hinzu: „Beim Coaching gelingt mir das nicht immer, da bin ich auch mal nicht mit einer Schiedsrichter-Entscheidung einverstanden.“
Unterstützung von Familie und Arbeitgeber In Wettkampfphasen ist Sedat Sevsay als Trainer ebenso wie die Sportler in einem Tunnel und voll auf das sportliche Ziel fokussiert. Nur gut, dass er mit Sonja Krahmer eine Frau an seiner Seite weiß, die den Sport ebenso leidenschaftlich verfolgt wie er: „Der Sport ist für uns ein Familienprojekt. Als Jellos Mama ist meine Frau immer mit dabei und unser größter Fan.“ So wird jährlich gemeinsam der Jahresplan des Deutschen Ringerbundes studiert. Dann wird der Plan für die neue WettkampfSaison geschmiedet. Und dann wird Urlaub eingereicht. Denn hauptberuflich ist Sedat Sevsay als Produktmanager bei einem AutomobilHersteller beschäftigt. Er schätzt sich glücklich, dass seine Chefs ihm für sein sportliches Engagement viele Freiheiten einräumen, es mittlerweile sogar bei Motivationsvorträgen und Ähnlichem für sich zu nutzen wissen.
Auch Eltern, Brüder und Schwester von Sedat Sevsay haben längst ihren Frieden damit geschlossen, dass der 52-Jährige sein Leben dem Ringen verschrieben hat – und zählen zu den Unterstützern und Fans. Das Wirken seines Vaters, der jüngst mit einem Ehrenpreis für sein Lebenswerk im Ringkampfsport ausgezeichnet wurde, bezeichnet Sedat Sevsay als „Inspiration“ und „Vorbild“. Er selbst hat ebenso langfristige Ziele, die weit über das Erreichte hinausgehen. Und die dürften für alle Gegner des ASV Schorndorf wie eine Kampfansage klingen: „Wir wollen eine Ära prägen!“ q Silke Bernhart
Jello Krahmer, Sedat Sevsay und Baden-Württembergs Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Theresa Schopper. Foto: LSVBW / Fabian Schumacher
Sedat Sevsay am Mattenrand ganz in seinem Element. Foto: Günter Schmid
Foto: LSVBW / Fabian Schumacher
Von der Wissenschaft in die Praxis
Ein Ausblick auf die Themen des Spitzensport Symposiums 2026
Sportwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Grau ist Wissenschaftskoordinator für den LSVBW und Hauptorganisator des Spitzensport Symposiums 2026 der Abteilung Sportmedizin des Universitätsklinikums Tübingen. In SPORT in BW erläutert er, welche Themen im Mittelpunkt des Symposiums stehen und welche Relevanz sie für die Akteure im Spitzensport haben.
Das Spitzensport Symposium sieht sich an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis: wissenschaftliche Erkenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen und Sportarten sollen in die praktische Anwendung transferiert und für den Leistungs- und Spitzensport verständlich zugänglich werden. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in sechs hochrelevante Themenfelder.
Relatives Energiedefizit Syndrom (RED-S) Aufgrund der hohen körperlichen Belastung zeigt sich bei Leistungs- und Spitzensportlern ein vermehrter Energieverbrauch. Diesen gilt es zu decken, um die Entwicklung eines Relativen Energie Defizit Syndroms zu verhindern. Denn RED-S bringt kurz-, mittel- und langfristige negative Konsequenzen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Athletinnen und Athleten. In diesem Block werden der aktuelle Forschungstand zu RED-S sowie dessen Folgen aus unterschiedlichen klinischen Perspektiven präsentiert. In einem anschließenden Praxisworkshop kann das erworbene Wissen anhand von Fallbeispielen angewendet werden.
Training bei Hitze
An zunehmend mehr Wettkampfund Trainingsorten sind Sportlerinnen und Sportler aufgrund des Klimawandels (stark) erhöhten Temperaturen ausgesetzt. Auch in Vorausschau auf die Olympischen und Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles erscheint es wichtig zu besprechen, wie sie bei Hitze trainieren sollten, wie sich der Körper an Hitze adaptieren und wie ein gezieltes Hitzemanagement aussehen kann.
Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet neue Möglichkeiten zur Analyse, Entscheidungsunterstützung und Individualisierung im Leistungssport. Eine praxisorientierte Einführung in zentrale KI-Konzepte und -Werkzeuge, zum Beispiel zur Auswertung sportartspezifischer Diagnostik- und Trainingsdaten, steht im Mittelpunkt dieses Blocks. Konkrete Beispiele aus der Praxis – etwa zur Auswertung von Trainingsdaten –zeigen auf, wie KI-Technologien effektiv in den sportlichen Alltag integriert werden können. In einem anschließenden Praxisworkshop können diese dann getestet werden.
Ethik im Leistungs- und Spitzensport Ein Übersichtsvortrag geht den Ursachen von Missbrauch im Leistungs- und Spitzensport aus wissenschaftlicher Sicht auf den Grund und erläutert, welche möglichen langfristigen Konsequenzen durch Missbrauch entstehen. Die Teilnehmenden lernen das System “Wertvoller Schweizer Sport” mit dessen Standards
und Tools (z.B. Swiss Olympic Ethik-Kompass) kennen und erfahren, wie ethische Grundsätze im persönlichen Umgang und in Sportorganisationen Anwendung finden können. Anhand von Fallbeispielen kann der Swiss Olympic Ethik-Kompass in einem Praxisworkshop im Anschluss getestet werden. Zudem wird in einem Vortrag der angemessene Umgang mit Ethikverstößen im Sport (Probleme, Erfolgsfaktoren, Lösungswege) diskutiert.
Verletzungen im Sport
Verletzungen im Sport beeinträchtigen die Gesundheit und den (langfristigen) Leistungs- und Trainingsaufbau von Athletinnen und Athleten und somit zentral die sportliche Entwicklung und den sportlichen Erfolg. In diesem Block werden nachhaltige Präventionsprogramme und -konzepte im Laufsport und Fußball präsentiert. Außerdem wird aufgezeigt, wie ein sinnvoller Return-to-Sport nach Verletzungen aussehen kann.
Nachhaltiger Nachwuchsleistungssport
Das letzte Thema des Symposiums beschäftigt sich mit der Frage, wie Nachwuchsleistungssport nachhaltig gestaltet werden kann. Präsentiert werden sowohl unterstützende Faktoren als auch Barrieren – in Bezug auf die Athletinnen und Athleten selbst, deren Umfeld (z.B. Trainer, Eltern), die Sportorganisation (z.B. Vereine, Verbände) und die Gesellschaft, in der der Sport verankert ist. Weiterhin werden die zentralen Indikatoren für einen nachhaltigen Nachwuchsleistungssport thematisiert. In einem nachfolgenden Praxisworkshop können Teilnehmende anhand von Fallbeispielen die gewonnenen Erkenntnisse vertiefen.
i|Spitzensport Symposium 2026
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse – für Trainerinnen und Trainer verständlich und praxisnah aufbereitet.
Wann? 27./28. März 2026
Wo? Stuttgart, Kurhaus Bad Cannstatt
Kosten: 90 Euro Teilnahmebeitrag für Trainer und Betreuer
Veranstalter: Abteilung Sportmedizin des Universitätsklinikums Tübingen in Zusammenarbeit mit dem Landessportverband Baden-Württemberg
Anrechnung 19 LE für Verlängerung ÜL-B und ÜL-C Lizenz von WLSB, BSB Nord und BSB Freiburg Weitere Infos & Anmeldung: www.spitzensportsymposium.de
q Stefan Grau
Stefan Grau. Foto: Privat
Foto: picture alliance | Reuters/Kim Hong-Ji
25. Olympische Winterspiele Milano Cortina 2026
Fackelträger
6. bis 22. Februar 2026
Eröffnungsfeier: Olympiastadion San Siro, Mailand
Abschlussfeier: Arena di Verona
zurückgelegte Strecke
2. 000 50 1
Wettkampforte:
Mailand
Cortina d'Ampezzo
Livigno
Bormio
Antholz Tesero
Predazzo
Sportstätte n 13 5
Biathlon
Bobsport
Skeleton
Curling
Eishockey
Eiskunstlauf
Eisschnelllauf
Shorttrack
Rennrodeln
Ski alpin
Ski Freestyle
Nordische Kombination
Skispringen
Skilanglauf
Snowboard
Skibergsteigen NEU
Sportarten 16 6
Wettkampforte:
Mailand
Cortina d’Ampezzo Tesero
Para Snowboard antikes
MedaillenEntscheidungen
Para Biathlon
Rollstuhlcurling
Para Eishockey
Para Ski alpin
Para Skilanglauf
6. bis 15. März 2026
Paralympische Winterspiele
14. Paralympische Winterspiele Milano Cortina 2026
Baden-Württembergs Olympia-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer im Überblick
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat Ende Januar 184 deutsche Athletinnen und Athleten für die Olympischen Winterspiele 2026 nominiert. In acht Sportarten werden 24 Wintersportler aus Baden-Württemberg an den Start gehen. Baden-Württemberg ist damit nach Bayern das Bundesland mit dem zweitgrößten Aufgebot innerhalb des deutschen Olympia-Teams.
Etwa 2.900 Teilnehmende aus 93 Nationen, 184 aus Deutschland, davon die folgenden 24 aus Baden-Württemberg:
Emma Aicher (22)
SC Mahlstetten
Ski alpin / Slalom, Riesenslalom, Super G, Abfahrt
Pia Fink (30)
SV Bremelau
Skilanglauf
Leon Gawanke (26)
Adler Mannheim Eishockey
Janina Hettich-Walz (29)
Ski Club Schönwald Biathlon
Daniela Maier (29)
SC Urach
Ski Freestyle / Skicross
Jakob Moch (19)
WSV Isny
Skilanglauf
Agnes Reisch (26)
WSV Isny Skispringen
Julia Tannheimer (20)
DAV Ulm
Biathlon
Janosch Brugger (28)
SC Schluchsee
Skilanglauf
Jana Fischer (26)
SC Löffingen
Snowboard Cross
Anton Grammel (27)
SC Kressbronn
Ski alpin / Riesenslalom
Lukas Kälble (28)
Adler Mannheim Eishockey
Marc Michaelis (30)
Adler Mannheim Eishockey
Florian Notz (33)
SZ Römerstein
Skilanglauf
Tara Schmitz (27)
Mad Dogs Mannheim Eishockey
Leon Ulbricht (21)
SC Rötteln
Snowboard Cross
Alexander Ehl (26)
Adler Mannheim
Eishockey
Maximilian Franzreb (29)
Adler Mannheim Eishockey
Anne Hedrich (19)
SC Emmendingen Snowboard Halfpipe
Johannes Lochner (35)
Bobclub Stuttgart Solitude
Bob (Pilot)
Friedrich Moch (25)
WSV Isny Skilanglauf
Julius Reichle (20)
SC Konstanz
Snowboard Cross
Justin Schütz (25)
Adler Mannheim Eishockey
Emma Weiß (25)
Freestyle Club Zollernalb
Ski Freestyle / Aerials
Alle Bilder: picture alliance
Die Übersicht bildet in alphabetischer Reihenfolge alle Olympia-Teilnehmer ab, die für einen Verein in Baden-Württemberg starten. Berücksichtigt wurden Nominierungen bis einschließlich 23. Januar 2026. Mögliche Nachrücker können aufgrund des Redaktionsschlusses leider nicht abgebildet werden. Das BW-Team für die Paralympischen Winterspiele folgt in der kommenden Ausgabe. Die Angaben zum Alter entsprechen dem Alter am 1. Februar 2026.
Junge Ideen für eine saubere Zukunft
Freiwilligendienstleistende präsentieren in Berlin ihr Jahresprojekt
Bei der FSJ-Trägerkonferenz 2025 haben zwei Freiwilligendienstleistende aus Baden-Württemberg aus dem Jahrgang 2024/25 im Dezember in Berlin ihr Jahresprojekt vorgestellt. Es traf sowohl bei ihrer Arbeit mit Grundschulkindern als auch bei der Präsentation auf viel Freude und Anerkennung.
Müll – kein besonders beliebtes Thema. Und doch gelang es Lucy Holzwarth und Tina Hintsch in ihrem Jahresprojekt, genau damit zu überzeugen. Das Jahresprojekt ist Teil der Aufgaben im Rahmen eines Freiwilligendienstes und kann ganz unterschiedlich aussehen: von einem Spendenlauf über ein Ferienprogramm bis hin zu einem Sportklamotten-Basar. Die Wahl von Lucy und Tina fiel bewusst auf ein Nachhaltigkeitsprojekt.
Ihr Ziel war es, den Kindern, mit denen sie täglich während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) arbeiteten, die Themen Mülltrennung und Umweltbewusstsein altersgerecht, spielerisch und nachhaltig näherzubringen. Die beiden Freiwilligendienstleistenden des TSV Schmiden entwickelten dafür ein dreitägiges Programm. In Bastelaufgaben für die Grundschülerinnen und Grundschüler entstanden zunächst aus vermeintlichem Abfall neue Spielmaterialien. Mit den gebastelten Materialien konnten sie im Anschluss ein Memory- sowie ein Sortierspiel spielen. So lernten die Kinder auf spielerische Art und Weise, Müll richtig zu trennen und Ressourcen wertzuschätzen. Am dritten Projekt-
tag stand ein Nachhaltigkeitsquiz auf dem Programm, bei dem die Kinder ihr zuvor erlerntes Wissen unter Beweis stellen konnten. Für richtige Antworten und ihr Engagement wurden sie entsprechend belohnt, was Motivation und Lernerfolg weiter förderte.
Um das Thema Mülltrennung langfristig in der Einrichtung zu verankern, in der das Projekt umgesetzt wurde, werden derzeit Gespräche sowohl mit der mit der zuständigen Müllfirma als auch mit der Reinigungsfirma des TSV Schmiden geführt. Die Mülltrennung soll dauerhaft in den Alltag der Schülerbetreuung integriert werden – ein weiterer Schritt in Richtung gelebter Nachhaltigkeit.
Das Jahresprojekt von Lucy und Tina überzeugte nicht nur die Grundschülerinnen und Grundschüler vor Ort: Die Deutsche Sportjugend (dsj) hatte parallel zur erfolgreichen Umsetzung
Erfolgsgeschichte endet
Bildungsexperte Jürgen Heimbach geht in Ruhestand
Jürgen Heimbach steht wie kaum ein Zweiter für Sport- und Bildungspolitik auf Landes- und Bundesebene. Nach 34 Jahren beim Württembergischen Landessportbund (WLSB) ist der 65-Jährige Ende Januar in den Ruhestand gewechselt. Damit endet auch sein langjähriges Engagement in der Geschäftsführung der FachKommission „Sport und
Bildung“ des LSVBW. Seit 2009 hatte er diese Rolle inne, zudem war er geschätzter LSVBWVertreter im Landesschulbeirat.
In die Wirkungsphase von Jürgen Heimbach fielen die Neufassung der DOSB-Rahmenrichtlinien zur Qualifizierung mit ihren Ableitungen für den Sport in Baden-Württemberg, der qualitative und quantitative Ausbau der Kooperation Schule/Kindergarten – Verein, die strukturelle Einbindung des Sports in den Ganztagsbetrieb von Schulen und Vieles mehr.
dazu aufgerufen, besonders gelungene Jahresprojekte zum Thema Innovation und Nachhaltigkeit einzureichen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) wählte die dsj das Projekt als Best Practice Beispiel für die FSJ-Trägerkonferenz aus. Diese wird vom Ministerium gemeinsam mit dem Bundesarbeitskreis FSJ organisiert und fand Anfang Dezember in Berlin statt. Das Motto: „Junge Ideen, nachhaltige Wirkung: FSJ und Innovation“. Gemeinsam waren Lucy und Tina vor Ort; Lucy durfte das Projekt vorstellen.
Die Resonanz auf das Projekt war durchweg positiv, bei den Teilnehmenden stieß es auf großes Interesse. Lucy Holzwarth und Tina Hintsch konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und viele neue Impulse für ihre weitere Arbeit mitnehmen. q Alina Bitterhoff
Jürgen Heimbach ist als strategisch und fachlich weitsichtiger Kollege, der Menschen und Institutionen verbindet, hochgeschätzt – sowohl im Sport als auch bei Kooperationspartnern. Wir wünschen für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute und bedanken uns für seine Arbeit, die er für den LSVBW und den Sport im Land geleistet hat.
Au revoir, lieber Jürgen!
Jürge n Sc holz LSVBW-Präsident
Ulrich Derad LSVBW-Hauptgeschäftsführer
Foto: WLSB
Die Teilnehmenden an der FSJ-Trägerkonferenz in Berlin. Foto: dsj
Ausgezeichnet!
Plakette für langjährige Mitglieder der N!-Charta Sport
Das Land Baden-Württemberg hat im Rahmen einer feierlichen Ehrung langjähriges nachhaltiges Engagement im Sport geehrt.
Mit der Plakette „Ausgezeichnet!“ der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg sind am 20. Januar im SpOrt Stuttgart acht Sportvereine und drei Sportverbände aus BadenWürttemberg geehrt worden. Die langjährigen Mitglieder der N!-Charta Sport befinden sich
mindestens im dritten Durchlauf des N!Charta Sport Prozesses, der in der Regel ein Jahr dauert. Zu den ausgezeichneten Institutionen zählt auch der LSVBW, der sich der N!-Charta Sport seit 2021 verschrieben hat.
Dr. André Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, freut sich über das nachhaltige Engagement der Sportvereine und Verbände: „Der Ideenreichtum und die vielfältigen Aktionen sind toll, dahinter stehen diese vielen engagierten und rührigen Menschen in den Vereinen und Verbänden, die seit Jahren mit viel Herzblut gestalten – danke und herzliche Gratulation!“
Die N!-Charta Sport ist eine freiwillige Selbstverpflichtung, die einen unkomplizierten Einstieg ins Nachhaltigkeitsmanagement ermöglicht und damit auf die Zukunftsfähigkeit im Sport abzielt. Mehr dazu unter erfahren Sie unter nachhaltigkeitsstrategie.de
Mit Unterstützung von:
Anbau eines barrierefreien Trainingszentrums des SV Kirchzarten
Der SV Kirchzarten schafft mit dem Anbau seines barrierefreien Trainingszentrums vereinseigenen Sportraum für individuelles und gerätegestütztes Gesundheits- und Fitnesstraining.
Der Anbau sorgt auf zwei Etagen mit einem Gerätebereich auf 180 qm Fläche, einem Kursraum, zwei Umkleideräumen mit sanitären Anlagen und der Barrierefreiheit für beste Bedingungen für die über 3.200 Mitglieder des Vereins. Ein großer offener Eingangsbereich empfängt mit einer angenehmen einladenden Stimmung. Über eine großzügige Treppe, oder barrierefrei per Aufzug, gelangt man in die einzelnen Etagen. Durch eine Verbindungsbrücke im 1. OG lassen sich der Anbau und das Bestandsgebäude, das noch Platz für einen weiteren Kursraum und die Geschäftsstelle beinhaltet, schnell und einfach erreichen. Im 2. OG befindet sich, neben dem Regenerationsbereich und einer Sauna, eine Dachterrasse mit schönem Blick auf das Sportgelände, die vom Verein als Außensportfläche genutzt wird.
Der Mehrspartenverein bietet seit vielen Jahren, und durch den Neubau verstärkt, ein vielfältiges Kursprogramm und damit viele Möglichkeiten für alle zwölf Abteilungen im Verein Sport zu treiben.
Erste Pläne bereits 2013
Die ersten Pläne zur Errichtung eines Sportvereinszentrums auf dem Sportgelände entstanden bereits 2013. Nachdem 2016 das erste „SVKFit“ im Bestandsgebäude eröffnet wurde, wuchs der Verein in den Folgejahren weiter, und so wurde 2022 der Bauantrag für einen Anbau eingereicht. Die Errichtung des erweiterten Vereinsgebäudes startete mit dem Spatenstich im September 2024 und konnte im Dezember 2025 fertiggestellt werden. Die Einweihung im Januar 2026 stellte also zugleich einen Abschluss und einen Startschuss dar.
Das Projekt wurde vom Badischen Sportbund Freiburg mit 288.050 Euro aus dem Wettmittelfonds des Landes Baden-Württemberg bezuschusst. Die Fördermittel können über den jeweiligen Sportbund beantragt werden. Sport im Verein ist eben besser.
Dank Lotto BW! q Lorenz Wirbser
Der Anbau des neuen Trainingszentrums des SV Kirchzarten. Foto: Privat
Foto: ÖkoMedia
„Solidarpakt
V spiegelt den gesellschaftspolitischen Stellenwert des Sports und Ehrenamts wider“
Interview mit BSB-Präsident Gundolf Fleischer zu aktuellen landes- und bundespolitischen
Themen
Herr Fleischer, Ende Februar soll der mittlerweile fünfte Solidarpakt des Landessportverbandes und der Sportbünde mit der Landesregierung unterzeichnet werden. Vorausgegangen sind monatelange Erhebungen von Bedarfen und sodann mehrere Verhandlungsrunden. Was können Sie uns heute, vier Wochen vor der Unterzeichnung, berichten?
Fleischer: Inhaltlich möchte ich heute noch keine umfassende Stellung beziehen, bevor die Unterschriften am 25. Februar getätigt sind. Insgesamt darf ich aber schon jetzt zum Ausdruck bringen, dass dieser fünfte Solidarpakt den besonderen gesellschaftspolitischen Stellenwert des Sports und des dabei ausgeübten Ehrenamts in Spitze und Breite widerspiegeln wird. Gleichzeitig wird er die Maßstäblichkeit in politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten berücksichtigen.
Das heißt Sie sind zufrieden?
Fleischer: Ich hege die berechtigte Hoffnung, dass der Sport in Baden-Württemberg auch in der Zeit bis 2031 berechenbar in eine gute Zukunft gehen wird.
Sie sind der Einzige, der alle fünf Solidarpakte mitunterzeichnet hat.
Fleischer: Ja, dies ist der fünfte Solidarpakt, bei dem ich in der Vorbereitung und in der Aushandlung mitwirken durfte. Und dies mit einem Gesamtergebnis in dann 25 Jahren von rund 2,3 Milliarden Euro für den Sport in Baden-Württemberg. Gerne denke ich bei der Vertragsunterzeichnung an unseren ehemaligen Ministerpräsidenten Günther Oettinger, dem die Schaffung dieser Solidarpakte zu verdanken ist. Ich bin aber auch den nachgefolgten Persönlichkeiten im Ministerpräsidenten- und Ministeramt dankbar, die parteiübergreifend die Initialzündung von Günther Oettinger konstruktiv weitergeführt haben. Wir dürfen in Dankbarkeit nicht vergessen, dass wir das einzige Bundesland in Deutschland mit einem derartigen Solidarpakt zwischen dem Sport und
der Landesregierung sind, welcher auch in seiner Höhe der gewährten Mittel keinem Vergleich zu scheuen braucht.
Wechseln wir das Themenfeld: Bundespolitisch steht weiterhin das Spitzensportfördergesetz an erster Stelle der Tagesordnung?
Fleischer: In der Tat. Da der DOSB zuletzt seiner Führungsaufgabe nicht gerecht geworden ist, blieb der neuen Bundesregierung gar nichts anderes übrig, als die freiwerdende Kompetenz durch einen Dritten, voraussichtlich eine Agentur, zu ersetzen. Unser Bemühen aus baden-württembergischer Sicht wird es weiterhin sein, dass die bei uns – als erfolgreichstem Bundesland – praktizierte Regionalisierung in der Ausgestaltung des Gesetzes fortgesetzt und verstärkt wird. Derzeit kursierende zentralistische Tendenzen würden dem Spitzensport in Deutschland in weiten Bereichen in keinster Weise weiterhelfen. Ganz im Gegenteil! Nachdem wir auch durch jüngere wissenschaftliche Erhebungen wissen, dass die besten Erfolge im Sport nicht durch besagte Zentralisierung, sondern dezentral erreicht werden, wird es zuvorderst darum gehen, die Umsetzung der
gewährten Mittel im Spitzensport nicht zentral durchführen zu lassen, sondern den Spitzenverbänden und – sportartübergreifend – den Olympiastützpunkten zu übermachen.
Dies wurde Staatsministerin Schenderlein ja auch so mitgeteilt.
Fleischer: Hier bin ich dem Landessportverband dankbar, dass dieser bei Frau Schenderlein und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein offenes Ohr gefunden hat. Es bedarf aber noch vieler überzeugender Gespräche. Gerne möchte ich auch betonen, dass es dem Landessportverband und mir auch hier ein besonderes Anliegen ist, dem Behindertensport im Gesetz einen besonderen Platz zukommen zu lassen.
Allerdings ist das Gesetz ja nicht das einzige Thema, über das es zu sprechen gilt.
Fleischer: Gut, dass Sie das ansprechen, denn durch die Diskussion zu diesem Gesetz ist bundesweit völlig in den Hintergrund gerückt, welche positiven Ergebnisse für den Sport durch
BSB-Präsident Gundolf Fleischer. Foto: BSB
Einblicke Hintergründe Perspektiven...
Im Gespräch mit Gundolf Fleischer
‘‘ ‘‘
die Bundesregierung in ihrem ersten Amtsjahr bewirkt werden konnten. Dies gilt zum einen für die Bereitstellung von mindestens einer Milliarde Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zur Modernisierung und Sanierung von Sportstätten im Breiten- und Spitzensport, landläufig Sportmilliarde genannt. Dies gilt auch für die wichtige Verabschiedung des Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes, welches den Ländern ermöglicht, Bundesmittel aus dem Sondervermögen auch für die Sportinfrastruktur zu nutzen. Dies steht im Übrigen auch im direkten Zusammenhang mit unserem Solidarpakt. Und der Haushaltsausschuss
hat das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beschlossen, welches mit 333 Millionen Euro ausgestattet und längst überzeichnet ist.
Ergänzend zum investiven Bereich gab es aber auch weitere Punkte, die nahezu alle Sportvereine positiv betreffen.
Fleischer: Hierüber wurde bislang viel zu wenig gesprochen. Unser Prof. Geckle hat zuletzt zwar in SPORT in BW darauf hingewiesen. Gerne greife ich einige Punkte aber noch einmal auf, denn diese wirken sich sehr positiv auf unsere Sportvereine aus. Beispielsweise – und ich kann an
dieser Stelle nicht alles auflisten – die Erhöhung der Ehrenamtspauschale von 840 auf 960 Euro sowie die Erhöhung der Übungsleiterpauschale von 3.000 auf 3.300 Euro pro Jahr ab 2026. Nicht zu vergessen die Ausweitung der Haftungsprivilegierung für Ehrenamtliche auf einheitlich 3.300 Euro. Die Einnahmengrenze für die zeitnahe Mittelverwendung unserer Vereine von 45.000 auf 100.000 Euro pro Jahr ist für viele unserer Vereine sehr wichtig, gleichzeitig die Erhöhung der Freigrenze aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb für gemeinnützige Vereine von 45.000 auf 50.000 Euro pro Jahr. Und auch der Punkt sollte erwähnt werden, dass durch die Installation bzw. dann den Betrieb von Photovoltaikanlagen der Verlust der Gemeinnützigkeit unserer Vereine nicht mehr droht. Schließlich dürfte Vereinen mit eigenem Verkauf bzw. Gastronomie die Absenkung der Umsatzsteuer auf Speisen von 19 auf sieben Prozent ebenfalls hilfreich sein.
Das Interview führte Joachim Spägele
Anzeige
Infos zur Mitgliederbestandserhebung 2026
Bei der aktuellen Bestandserhebung des BSB Freiburg werden die Mitgliederzahlen weiterhin mit den Vereins- und Funktionärsdaten gekoppelt. Bearbeitungsschluss
Seit dem 1. Dezember 2025 ist die Mitgliederbestandserhebung für die Erfassung der einzelnen Mitgliedszahlen im Internet-Portal „BSBverNETzt“ freigeschaltet. Wie im letzten Jahr wird über das Portal die Mitgliederbestandserhebung mit der Abfrage der einzelnen Vereinsund Funktionärsdaten verknüpft.
Dem schrittweisen Verlauf der Bestandserhebung sind zwei weitere Schritte vorangestellt:
• Überprüfung und Änderung der aktuellen Vereinsdaten
• Überprüfung und Änderung der aktuellen Funktionärsdaten
Durch diese Funktionalität haben die Mitgliedsvereine des BSB im Zuge der Bestandserhebung die Möglichkeit, die Aktualität ihrer Vereins- und Funktionärsdaten zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Wie bereits in den letzten Jahren werden dann die Mitgliederzahlen in den gewohnten Schritten abgefragt. Während des Jahres, und damit unabhängig von der jährlichen Bestandserhebung, bleibt natürlich auch weiterhin die Möglichkeit bestehen, dem BSB die Änderungen der Vereins- und Funktionärsdaten über das Internet-Portal „BSB-verNETzt“ (www.bsbvernetzt.de) online über den Menüpunkt „Vereinsdaten ändern“ mitzuteilen. Die Zusammenführung der Vereinsdatenpflege mit der Bestandserhebung erfordert eine rechtzeitige vereinsinterne Vorbereitung und Aktualisierung der einzelnen Daten.
Folgende Bereiche sollten beachtet werden:
• Überprüfung der Vereinsdaten – Wie lauten die aktuelle Postanschrift und die Kommunikationsdaten des Vereins? – Sind die neuen Vereinsregisterdaten (Nummer und Registergericht) vorhanden?
• Überprüfung der Funktionärsdaten im Verein – Sind die Kontaktdaten der aktuellen Funktionäre bekannt?
• Überprüfung der Mitgliederdaten im Verein – Sind bei allen Mitgliedern Jahrgang,
Geschlecht und Fachverbandszugehörigkeit(en) hinterlegt?
– Sind die passiven Mitglieder den Abteilungen im Verein zugeordnet?
• Welche Exportmöglichkeiten bietet mein Vereinsverwaltungsprogramm?
– Bekomme ich eine Zusammenstellung der Mitglieder nach Jahrgängen für die A-Meldung und eine nach Fachverbänden (B-Meldung)?
– Erzeugt das Programm eine Austauschdatei, die über das Internet-Portal BSBverNETzt eingelesen werden kann?
Alle Informationen und eine detaillierte Anleitung zum jahrgangsweisen BestandserhebungsVerfahren finden Sie seit dem 1. Dezember 2025 auf der Homepage des BSB unter www.bsb-freiburg.de oder direkt nach der Anmeldung im Internet-Portal „BSBverNETzt“. Der Einsendeschluss für die Übermittlung war wie in den Jahren zuvor der 31. Januar 2026
Bei Fragen zu ihren individuellen Zugangsdaten zum Internet-Portal wenden Sie sich bitte an Ihren vereinsinternen BSBverNETzt-Administrator. Für Vereinsadministratoren besteht die Möglichkeit, neue vereinsinterne Zugänge zum Internet-Portal selbstständig zu verwalten.
Sascha Meier
Informationen www.bsb-freiburg.de oder über die Geschäftsstelle des BSB
Ist der Freistellungsbescheid
Ihres Vereins noch gültig?
Achtung: Einige Mitgliedsvereine des BSB Freiburg erhalten derzeit eine Meldung über das Vereinsportal www.bsbvernetzt.de mit der Mitteilung, dass der Freistellungsbescheid abgelaufen ist
Eine Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Badischen Sportbund Freiburg ist unter anderem, dass Ihr Verein als gemeinnützig anerkannt ist, sprich ein aktueller Freistellungsbescheid (Befreiung der Körperschaftssteuer u. Gewerbesteuer) vorhanden ist.
Sollte Ihr Verein aktuell nicht als gemeinnützig anerkannt sein, kann ein Teil der über die Mitgliedschaft im BSB üblichen Leistungen nicht in Anspruch genommen werden. Hierzu gehören z. B. die Zuweisung von Mitteln (wie u. a. die Beantragung und Bewilligung der Auszahlung von Zuschüssen in den Bereichen Übungsleiter, Kooperation Schule/Verein, Sportstättenbau- und Sportgeräteförderung) oder die Förderung mit Rat und Tat (wie z. B. Steuer- und/oder Rechtsberatung).
Leistungen, die Vereine ohne den Nachweis der Gemeinnützigkeit erhalten bzw. in Anspruch genommen haben, müssen von Seiten des BSB u. U.
zurückgefordert werden. Eine Rückforderung ist auf die Jahre beschränkt, in denen die Gemeinnützigkeit des Vereins aberkannt wurde. Der Wegfall der Gemeinnützigkeit kann sogar zum Ausschluss aus dem BSB führen. Zudem sind die Mitgliedsvereine des BSB dazu verpflichtet, den BSB unverzüglich zu benachrichtigen, sobald abzusehen ist, dass die Gemeinnützigkeit des Vereins entzogen werden könnte. Falls der Freistellungsbescheid Ihres Vereins nicht mehr gültig ist bzw. veraltete Daten bei
uns hinterlegt sind, erhalten Sie über Ihren Vereinszugang im Portal www.bsbvernetzt.de derzeit einen Hinweis:
„Sehr geehrte Damen und Herren, der Freistellungsbescheid (Befreiung der Körperschaftssteuer u. Gewerbesteuer) Ihres Vereins ist abgelaufen! Achtung: Nichtgemeinnützige Vereine dürfen laut Satzung des Badischen Sportbund Freiburg e. V. nicht als Mitglied geführt werden. Zudem werden offene Zuschussanträge auf Fördermittel nicht weiterbearbeitet. Setzen Sie sich daher bitte unverzüglich mit dem für Sie zuständigen Finanzamt in Verbindung, um einen neuen Freistellungsbescheid zu beantragen. Mit freundlichen Grüßen Ihr Badischer Sportbund Freiburg e. V.“
„3. Sportmedizin-Symposium Steinbach“ am 07.03.2026
Der Sportärztebund Baden Süd lädt Sie erneut zum 3. Sportmedizin-Symposium ein
Programm
09:30 Uhr Grußwort
Moderation: Ulrike Korsten-Reck und Thomas Kaspar
09:45 Uhr
Sportverletzungen bei Masterathleten: Im Spannungsfeld von Gelenkverschleiß und Knochenschwund Tim Hoenig
10:30 Uhr
Sportpsychologische Mannschaftsbetreuung im Leistungssport Luca Hauser
11:15 Uhr Kaffeepause
11:45 Uhr
Sportlerernährung – Gibt es Unterschiede zur gesunden Ernährung für Nicht-SportlerInnen?
Andrea Stensitzky-Thielemans
12:30 – 13:30 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr
Leistungsminderung bei SportlerInnen –aus pneumologischer Sicht Stephan Sorichter
14:15 Uhr
Leistungsminderung bei SportlerInnen –aus kardiologischer Sicht Thomas Kaspar
15:00 Uhr
Flexibilitätstraining historisch betrachtet und heute Nico Balk
15:45 Uhr Sportpraxis
17:15 Uhr
Abschließende Diskussion und Ende der Veranstaltung
Anmeldung und Teilnahmegebühr:
Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 25. Februar unter sportmedizintag-steinbach@ gmx.info und Überweisung der Teilnahmegebühr in Höhe von 50 Euro (für DGSP-Mitglieder 45 Euro) ebenfalls zum 25. Februar 2025 unter Angabe des Verwendungszwecks auf unten genanntes Konto. Fortbildungspunkte bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg sind beantragt, ebenso die Anerkennung der Veranstaltung vom Badischen Sportbund Freiburg zur Lizenzverlängerung von Übungsleitern.
Bankverbindung:
Sportärztebund Baden – Süd e.V.
IBAN: DE 14 6809 2000 0016 5656 01
BIC: GENODE61EMM
Verwendungszweck: Sportmed. Symposium 2026
Ausbildung zum Vereinsmanager –Jetzt anmelden!
Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte in Südbaden
In Baden-Württemberg gibt es rund 11.300 Vereine mit 4,3 Mio. Mitgliedern. Dabei gleicht kein Verein dem anderen. Die Spannbreite reicht von kleinen, rein ehrenamtlich aufgestellten Vereinen, bis hin zu Mehrspartenvereinen mit mehreren zehntausend Mitgliedschaften und hauptberuflichen Mitarbeitern. Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen gibt es viele Herausforderungen, die jeder Verein zu bewältigen hat.
Um diese Aufgaben und Pflichten im Verein optimal erfüllen zu können, bedarf es speziellem Struktur- und Fachwissen, das sich von dem in der freien Wirtschaft unterscheidet. In unseren Seminaren für Vereins-Führungskräfte vermitteln wir neben dem benötigten Basiswissen für eine gelingende Vereinsarbeit auch Inhalte, die über die Grundlagen hinausgehen.
Die Seminare für die Aus- und Fortbildung von Vereinsführungskräften richten sich daher an alle Personen, die im Vorstand, der Geschäftsführung oder in der Geschäftsstelle von Vereinen tätig sind oder tätig werden wollen. Inhalte der Ausbildung sind neben allgemeiner Verwaltung und Mitgliederbetreuung, Buchhaltung und Finanzen, Recht und Versicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing auch das Aneignen von Führungskompetenzen und der Fähigkeit, den Verein strategisch
weiterzuentwickeln. Hierbei wird an die vorhandenen Kenntnisse der Teilnehmer, die sie aus ihrem beruflichen oder privaten Umfeld mitbringen, angeknüpft und auf die Besonderheiten bei der Anwendung dieses Wissens auf die Vereinsarbeit eingegangen.
Ausbildung zum
Vereinsmanager C
Breitgefächertes Angebot durch gemeinsames Ausbildungskonzept in Baden-Württemberg
Wir bieten allen Interessierten die Möglichkeit, für die Erlangung der Vereinsmanager C Lizenz Seminarangebote aus allen drei Sportbünden in Baden-Württemberg wahrzunehmen. Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, auch außerhalb der Lizenzausbildung einzelne Seminare zu besuchen – der Abschluss einer Lizenz muss dabei nicht immer das Ziel sein!
Die Ausbildung zum DOSB Vereinsmanager C umfasst insgesamt 120 LE. Um die Lizenz zu erhalten, müssen Sie aus dem Seminarangebot insgesamt 96 LE absolvieren und anschließend ein Abschlussseminar in Ihrem Sportbund im Umfang von 24 LE besuchen.
Aus dem Bereich „Finanzen, Recht, Steuern und Versicherung“ ist die Belegung des Seminars „Vereinsbesteuerung“ verpflichtend, da dieses Wissen in der Vereinsarbeit existenziell ist. Aus den Bereichen „Organisations- und Personalentwicklung, Gremienarbeit“ und „Marketing, Kommunikation, Veranstaltungen, Neue Medien“ sind jeweils 16 LE als Mindestanzahl zu leisten.
Die verbleibenden 48 LE dürfen Sie entsprechend Ihrem Tätigkeitsschwerpunkt entweder breit gefächert wählen oder sich auf ein spezielles Themengebiet der Vereinsarbeit spezialisieren.
Im Abschlussseminar wenden Sie die gelernten Inhalte an und bearbeiten ausgewählte Praxisbeispiele in Gruppen. Nach erfolgreicher Präsentation erhalten Sie die Vereinsmanager C-Lizenz.
Ausbildungsbeginn
Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung sollte möglichst innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden.
Gültigkeit
4 Jahre ab Erhalt der Lizenz
Verlängerung
15 LE mit einem VM-Seminar aus einem beliebigen Themengebiet
Organisationskosten
25,00 Euro Kurzseminar
50,00 Euro pro eintägiges Seminar (8 LE)
100,00 Euro pro zweitägiges Seminar (16 LE)
150,00 Euro Abschluss-Seminar (24 LE)
Veranstaltungsort
Die Ausbildungen zum Vereinsmanager C finden im Caritas Tagungszentrum Freiburg (Wintererstraße 17-19, 79104 Freiburg) statt. AUSNAHME: Ein Abschluss-Seminar findet in der Südbadischen Sportschule Steinbach statt.
Teilnahme
Die Teilnahme ist für alle Mitglieder eines Sportvereins ab 16 Jahren möglich.
Bildungszeit
Für die meisten Vereinsmanager-Seminare kann Bildungszeit im Rahmen des Bildungszeitgesetzes Baden-Württemberg anerkannt werden.
Anmeldung
Direkt über das neue Lehrgangsportal lehrgangsportal.bsbvernetzt.de
Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte 2026
VMC-Seminare
14.01.2026 Aktuelles aus dem Vereinssteuerrecht
24.-25.01.2026 Zukunftsfähige Zusammenarbeit: Konfliktmanagement im Vereinsalltag 16 Freiburg A 31.01.-01.02.2026 Vereinsbesteuerung (Pflichtseminar) 16 Freiburg C 25.02.2026 KI im Sportverein – Chancen und Risiken für Vereinsmanager 4 Online D 07.03.2026 Crashkurs für Vereinsvorstände Teil 1
Freiburg A 08.03.2026 Crashkurs für Vereinsvorstände Teil 2 8 Freiburg A 14.-15.03.2026 Recht, Haftung, Versicherung 16 Freiburg C 17.03.2026 Nutzung des Vereinsanalysetools für die Vereinsentwicklung 4 Online A 21.-22.03.2026 Buchhaltung im Sportverein
Freiburg C 15.04.2026 Mehr Reichweite für Ihren Sportverein: Social Media & KI für Fortgeschrittene
D 22.04.2026 5 einfach anwendbare Tipps für mehr Mitglieder im Verein
Online A 29.04.2026 Fusionen und Zusammenschlüsse von Vereinen – was gibt es zu beachten?
C 06.05.2026 Gemeinsam mehr erreichen - Input zu Spiel- und Festgemeinschaft 4 Online C 09.-10.05.2026 Begehrlichkeit bei Gesprächspartnern, Partner & Sponsoren wecken 16 Freiburg D 16.05.2026 Workshop Satzungsgestaltung 8 Freiburg C 17.05.2026 Schnell und kreativ: Vereinsdesigns mit Canva und KI erstellen 8 Freiburg D 17.06.2026
Ohne Moos nix los – Fördermittel für Sportvereine 4 Online C 20.-21. 06.2026
Veranstaltungsmanagement / Orga eines Vereinsjubiläums 16 Freiburg D 24.06.2026
7 Best Practices für die Übungsleitervergütung im Verein 2 Online C 03.-04.07.2026 Grundlagen des Sportmarketings 16 Freiburg D (Fortsetzung nächste Seite)
Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte 2026
Termin Titel
(Fortsetzung von Seite 17)
08.07.2026
11.-12.7.2026
22.07.2026
Sponsoring intensiv
Mindful Leadership: achtsam und wirksam Führen
Veranstaltungs-Tools
(Empfehlung im Vorfeld: Seminar Veranstaltungsmanagement) 18.-19.09.2026
26.-27.09.2026
10.-11.10.2026
17.-18.10.2026
Digitalisierungsprozesse im Verein
Vereinsbesteuerung (Pflichtseminar)
Recht, Haftung, Versicherung
Buchhaltung im Sportverein ...........................................................................
21.10.2026 Organisation einer MGV
23. – 25.11.2026
Abschlussseminar
27. – 29.11.2026 Abschlussseminar
VM-B-Seminare
06.-07.03.2026 Workshop Projektentwicklung 20 Karlsruhe 24.-25.10.2026 Das Vereinskonzept als Basis für nachhaltigen Erfolg 20 Ruit 06.-07.11.2026 Souverän führen – mit Gelassenheit und Empathie ......................................... 20 Steinbach 20.-21.11.2026
Finanzen und Steuern 20 Steinbach
Noch freie Termine!
Lehrgang oder Freizeit auf dem Herzogenhorn im Schwarzwald?
Es gibt für die nächsten Monate noch freie Termine. Informieren Sie sich über www.herzogenhorn.info Informieren Sie sich noch heute bei Frau Schaff. Sabrina.Schaff@herzogenhorn.info
Gerne gibt sie Auskunft über einen Aufenthalt im Leistungszentrum Herzogenhorn (siehe auch Seiten 34/35).
Wichtige Steuervorgaben für das neue Vereinsjahr !
Das wird jeden in der Vereinsführung interessieren: Der Bundesgesetzgeber hat noch vor dem Jahreswechsel für verschiedene Vereinsbereiche neue Vorgaben amtlich veröffentlicht
Für die Vereine bedeutet dies wie folgt:
• Ab dem Vereinsjahr 2026 gilt ein Übungsleiterfreibetrag (nach § 3 Nr.26 EStG) in Höhe von 3.300 € jährlich. Trotz verbesserter Rahmenbedingungen sollte man beachten, dass dies – wie der Ehrenamtsfreibetrag – ein persönlicher Steuerfreibetrag ist, der von jedem genutzt werden kann, der gegen eine Vergütung bei seinem gemeinnützigen Sportverein mitarbeitet. Soll diese Erhöhung von engagierten Mitarbeitern, egal ob Mitglied oder nicht, genutzt werden, bedarf es einer Vereinbarung mit dem Verein. Das geht nicht automatisch. Aber vielleicht werden mehr Stunden für die Sport Praxis vor Ort, für die Ausbildung und Schulung von Sportinteressenten benötigt. Vielleicht kann man das Vergütungsvorlumen vereinsseitig etwas erhöhen, wenn bestimmte nebenberuflich tätige Trainer und Übungsleiter in den verschiedensten Bereichen erfolgreich die eigenen Fähigkeiten und Grundladgen verbessert haben. Klartext: Jeder gemeinnützige Sportverein muss sich zuvor die notwendige aktuelle Erklärung 2026 mit Unterschrift einholen, dass der Sportverein als Arbeitgeber den Freibetrag der einzelnen Mitwirkenden für Gehaltsabrechnungen nutzen darf. Kritisch wird es für die Vereinsführung erst, wenn man über das vergebene Freibetrags-Volumen rutscht und dann ein zusätzlicher Mini-Job angemeldet werden muss. Denn spätestens dann muss der Arbeitgeber die ab 2026 geltenden Mindestlohnvorgaben für die gezahlte Gesamtvergütung gewähren. Nochmals: die 3.300 € können von jeder Person genutzt werden, Vergütungen innerhalb dieses Freibetrags-Rahmens wären dann ab 2026 völlig steuer- und auch sozialversicherungsfrei!
• Etwas bescheidener, aber immerhin noch 960 € im Jahr sind ab 2026 möglich, wenn der Ehrenamtsfreibetrag (nach § 3 Nr. 26a EStG) alleine oder auch separat zusätzlich für begünstigte bezahlte Tätigkeiten für den gemeinnützigen Verein nebenberuflich genutzt werden soll. Aber oft reichen die vorgesehenen moderaten Vergütungen zur Motivation und Unterstützung des Vereins im
steuerbegünstigten Bereich. Rutscht man allerdings über das Freibetragsvolumen, so muss der Verein dies mit einem zusätzlichen Mini-Job-Verhältnis gehaltstechnisch klären. Soweit man als Vorstand Sitzungsgeld oder eine Aufwandsentschädigung von seinem Verein erhalten soll, kann man auch dafür den nun erhöhten Freibetrag steueroptimal nutzen.
• Wer sich als Sportler im Sportspitzenbereich bewegt, muss nicht gleich die Steuer befürchten, denn Prämienzahlungen der Deutschen Sporthilfe für gute Platzierungen sind bei der Einkommensteuer ab diesem Jahr nun befreit (§ 3 Nr. 73 EStG).
• Bleibt man bei den Vereinsfinanzen, so wurde der Umsatzsteuer-Satz für Bewirtungen/ Speiseangebote reduziert (§ 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG). Nur noch 7%, wie in früheren Zeiten, hat der Verein in seiner eigenen VereinsGaststätte abzuführen oder auch dann, wenn bei Hocks und Sportfesten Speisen verkauft werden. Ausgenommen bleibt nach wie vor der Getränkeverkauf mit 19%.
• Zu den Einnahmen im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (nach § 64 AO): etwas mehr Luft gibt es durch die angepasste Steuerfreigrenze. Liegt der gemeinnützige Verein unter der neuen Freigrenze von 50.000 €, so fällt keine Körperschaft- oder Gewerbesteuer an. Dabei geht es um Bewirtungsumsätze, Werbeeinnahmen etc., also die klassischen Finanzmittel für den Vereins-Etat. Angehoben hat man u. a. auch die sog. Zweckbetriebsgrenze, also die weitere Freigrenze für die Einnahmen im sportlichen Bereich/Zweckbetrieb, mit nun ebenfalls 50.000 € pro Jahr. Zudem dürfen nun Einnahmen und Ausgaben nach eigener Entscheidung im Zweckbetrieb oder auch im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb verbucht werden, wenn man diese 50.000 €Freigrenze einhält.
• Eine Vereinfachung will der Gesetzgeber zudem dadurch erreichen, dass man die strengen Vorgaben zur zeitnahen Mittelverwendung von Vereinsmitteln für steuerbegünstigte Vereine sogar im Ergebnis abschafft, wenn ein gemeinnütziger Verein mit seinen Einnahmen unter der Freigrenze nach § 55 Abs. 1 Nr.5 Satz 4 AO noch unter 100.000 € bleibt. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass damit ca. 90 % der Vereine von der bisherigen Pflicht entbunden werden, die Mittel immer zeitnah, sprich höchstens für zwei Jahre, im Vereinsvermögen als Geldreserve halten zu können.
• Im Spendenrecht steht allerdings die erwartete Vereinfachungsregelung zur Berücksichtigung von gezahlten Spenden ohne Spendenbescheinigung noch aus. Derzeit gelten weiterhin maximal 300 € je Spende.
Abschließender Hinweis für Vereins-Arbeitgeber: Die Entgeltgrenze für Mini-Jobs wurde auf 603 € erhöht, der Mindestlohn pro Stunde auf 13,90 €. Prof. Gerhard Geckle
Prof. Gerhard Geckle. Foto: privat
Im letzten Jahr wurden erneut zahlreiche Vereinsmanager ausgebildet
Dass die Vereinsmanager-C-Ausbildung bei den Vereinen weiterhin gefragt ist, zeigte sich auch zum Ende des letzten Jahres. Im November fanden zwei Abschlussseminare in Steinbach und Freiburg statt
Dass die Vereinsmanager C Ausbildung bei den südbadischen Vereinen weiterhin stark nachgefragt ist zeigte sich auch zum Ende des Jahres 2025: Im November fanden zwei Abschlussseminare statt – zunächst an der Sportschule Baden Baden Steinbach mit 12 Teilnehmenden, anschließend eines im Caritas Tagungszentrum Freiburg mit 14 Teilnehmenden.
An drei intensiven Tagen frischten die Teilnehmenden ihr Wissen auf, vertieften Inhalte und bereiteten sich auf die Abschlussprüfungen vor.
Die Gruppe setzte sich erneut aus einer spannenden Mischung zusammen: vom Vorstand kleiner Vereine bis hin zu Verbandsfunktionärinnen und -funktionären. Diese Vielfalt sorgte für lebendige
Diskussionen und wertvolle Einblicke aus unterschiedlichen Perspektiven, die sich im Verlauf beider Seminare gewinnbringend ergänzten. Die Ausbildung zum Vereinsmanager C erstreckt sich über zwei Jahre mit 120 Lerneinheiten. Für das Erlangen der Lizenz besuchten die Teilnehmenden hauptsächlich Seminare beim Badischen Sportbund Freiburg, aber auch beim BSB Nord sowie beim WLSB. Insbesondere beim gemeinsamen Abschluss ist die Wiederbegegnung
mit Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen Fortbildungsseminaren ein besonderes Highlight der Ausbildung.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abschlussseminares ist traditionell die Prüfung und Präsentation der Praxisprojekte. Hier nahmen die Absolventinnen und Absolventen viele konkrete Ideen und Anregungen für ihre Vereinsarbeit mit – von strukturierten Kommunikationskonzepten über die Optimierung von Verwaltungsprozessen bis hin zu kreativen Maßnahmen zur Mitgliederbindung. Damit alle auf einem einheitlichen Stand sind wurden die zentralen Inhalte aus den Themenfeldern „Organisations und Personalentwicklung“, „Finanzen, Steuern, Recht und Versicherung“ sowie „Marketing, Kommunikation, Veranstaltungen“ in den Tagen vor der Prüfung nochmals gemeinsam bearbeitet, diskutiert und auf die jeweiligen Vereinsrealitäten übertragen.
Auch Ausbildung in 2026
Der Badische Sportbund Freiburg und das Team rund um die Vereinsmanager Ausbildung blicken zufrieden auf das Ausbildungsjahr 2025 zurück und freuen sich darauf, auch 2026 die südbadischen Sportvereine mit aktuellen Themen, praxiserprobten Methoden und engagierten Referentinnen und Referenten zu unterstützen – insbesondere dort, wo Vereinsarbeit in hohem Maße ehrenamtlich getragen wird. Für
Fragen rund um die Ausbildung stehen Myriam Hanser und Julia Willeke gerne zur Verfügung. Auch im November 2026 finden erneut zwei Abschlussseminare statt. Das erste Seminar wird vom 23. bis 25. November 2026 (Montag bis Mittwoch) an der Sportschule Baden-Baden Steinbach durchgeführt. Das zweite Seminar folgt vom 27. bis 29. November 2026 (Freitag bis Sonntag) im Caritas Tagungszentrum in Freiburg.
Hinweis: Für Personen in der Vereinsführung mit gültiger DOSB Vereinsmanager Lizenz (C oder B) kann – vorbehaltlich der jeweiligen
Förderbedingungen – ein pauschalierter Zuschuss von 400 Euro pro Kalenderjahr gewährt werden. Die Beantragung erfolgt vereinsbezogen online über das Portal BSBverNETzt jährlich ab Mitte November. Voraussetzung ist ein Wahlamt im abrechnenden Verein oder eine vom Vorstand bestätigte, nachweisliche Tätigkeit (z. B. Organisation eines Vereinsjubiläums, Mitgliederverwaltung, Redaktion der Vereinszeitschrift, Betreuung der Homepage u. ä.).
Julia Willeke j.willeke@bsb-freiburg.de 0761/15246-11
„Wundine
on Wheels 3“ in Vörstetten im Einsatz
Das dritte SchwimmMobil „Wundine ® on Wheels“ (WoW) der Josef Wund Stiftung ist nun an seinem fünften Standort, in Vörstetten, angekommen
Das rollende „Bonsai-Bad“ WoW 3 hatte seinen ersten Einsatz Ende 2024 noch unter der Federführung der Josef Wund Stiftung in der Stadt Emmendingen. Seit März 2025 fährt es unter der alleinigen Verantwortung des BSB Freiburg. Nach Kirchzarten im Frühling und Bietigheim im Sommer verbrachte das SchwimmMobil seinen Herbst in Rheinmünster und überwintert nun in Vörstetten.
Mit einem Liedbeitrag der am Projekt teilnehmenden Kindertagesstätte „Sonnenwinkel“ wurde im Dezember das SchwimmMobil in Vörstetten feierlich empfangen. Auch der starke Wind konnte die Eröffnungsfeier nicht trüben, die zugleich eine der allerersten Amtshandlungen des neuen Bürgermeisters Kevin Schüller war.
Dieser freute sich, dass nun alle Kinder, die Bedarf haben, die Chance erhalten, in intensiver Betreuung die ersten Schwimmerfahrungen zu machen. Zu Kursbeginn liegen 120 Anmeldungen vor, dies zeigt einmal mehr den Bedarf an wohnortnahen Angeboten. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern übernimmt die Gemeinde so Verantwortung im Bildungsbereich.
Auch BSB-Präsident Gundolf Fleischer betonte, dass durch eine gut funktionierende Zusammenarbeit, in der alle Akteure das gleiche Ziel verfolgen und vorhandene Strukturen zusammenpassen, viel erreicht werden kann. Zudem hob er die besondere Bedeutung des Angebots hervor: „In einer Zeit, in der jedes Jahr viele Kinder ertrinken, weil sie nicht schwimmen können, ist
Eröffnungsveranstaltung vor der Wundine3 in Vörstetten, von rechts: Helmut Rau (Kuratoriumsvorsitzender der Josef Wund Stiftung), BSB-Präsident Gundolf Fleischer, Vörstettens Bürgermeister Kevin Schüller und die beim BSB für das Projekt zuständige Mitarbeiterin Elena Grüner. Foto: Joachim Spägele
eine frühe Wassererfahrung ein entscheidender Beitrag zur Sicherheit. Daher ist es das Ziel, Kindern die Angst vor dem Wasser zu nehmen und sie mit Freude zu sicheren und glücklichen Schwimmern zu machen.“
Elena Grüner, Projektleitung beim BSB, erklärte, dass sich die Kursinhalte auf die Wassergewöhnung und Wasserbewältigung, und damit auf die ersten beiden Stufen des baden-württembergischen Niveaustufenkonzepts, beziehen. Dementsprechend steht auch das Erlernen der Grundfertigkeiten wie Tauchen und Gleiten auf dem Lehrplan.
Auch Kinder aus Umlandgemeinden nehmen teil Nachdem die örtlichen Bildungseinrichtungen ihre gewünschten Zeitslots und Kinder angemeldet haben, wurden die übrigen Kurse den Bildungseinrichtungen der Nachbarkommunen angeboten sowie öffentlich ausgeschrieben. So profitieren vom SchwimmMobil nicht nur die Kinder aus Vörstetten, sondern es gibt auch Anmeldungen aus Reute, Gundelfingen, Denzlingen, dem Glottertal und Sexau. Vereinzelt gibt es noch Restplätze, Interessierte können sich gerne auf der Webseite des BSB informieren. Die nun gestarteten 23 Kurse zu je 90 Minuten werden von
insgesamt elf Übungsleitungen durchgeführt. Das sechs auf zwei Meter große Becken misst eine Tiefe von 1,10 Metern und befindet sich zusammen mit einer Umkleide, Sanitäranlagen und der entsprechenden Technik auf einem 13,5 Meter langen LKW-Auflieger.
Die Freude über den vierten Standort unter BSBFührung ist groß. „Wir als Sportbund sehen im mobilen Bad eine große Chance für unsere Region. Zusammen mit Schwimmvereinen, privaten Schwimmschulen und der DLRG haben wir Akteure, die gemeinsam Wassergewöhnung und Wasserbewältigung in den Kursen anbieten und den Kindern im Anschluss weitere Schwimmkurse ermöglichen können. Vielen Dank an die Gemeinde Vörstetten, die für uns ein wichtiger Partner ist, um das Thema Schwimmfähigkeit weiter voranzutreiben“, so der in Vörstetten ebenfalls anwesende BSB-Geschäftsführer Joachim Spägele. Sowohl das technische als auch das pädagogische Wissen, welches die Josef Wund Stiftung aufgebaut hat, stellt diese Kommunen, Partnern und potenziellen Betreibern von SchwimmMobilen zur nicht-kommerziellen Nutzung zur Verfügung. Durch das Zusammenwirken aller Akteure im Schwimmsport soll die Schwimmfähigkeit der Kinder so verbessert werden.
Gerne beim BSB bewerben!
Die WoW 3 wird vom BSB Freiburg bis Februar 2027 in alleiniger Verantwortung getragen. Nicht nur die Koordinierung der Kurse, Vereine und Übungsleitungen gehört zu dessen Aufgaben, auch die gesamthafte Organisation von der Auswahl des Standorts bis hin zu Kurszusage für die Einrichtungen und Eltern.
Gerne nehmen wir Bewerbungen von Kommunen entgegen! Vorabinformationen, wie Voraussetzungen und FAQs, sind unter www.bsb-freiburg. de/wow3 zu finden.
Auf einen Blick: Was kommt auf die Kommune zu?
• Drei Monate Lehrschwimmbecken vor der Türe
• Mitkoordination des Gesamtprojektes (Stundenplanung: Kommunikation zwischen Grundschulen/Kitas)
• Kooperationsvereinbarung zwischen Kommune und Badischer Sportbund Freiburg Elena Grüner
Gemeinsam stark: Alles zu Spielund Sportgemeinschaften im BSB
Spielgemeinschaften sind eine bewährte Lösung, wenn einem Verein Spielerinnen und Spieler fehlen – etwa für den Ligabetrieb oder zur sportlichen Verstärkung bei Wettkämpfen. Dafür müssen Vereine nicht fusionieren. Stattdessen können gezielt kooperieren, zum Beispiel in Form einer Spielgemeinschaft als eingetragener Verein (e.V.), Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) oder gemeinnütziger Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH).
So können beispielsweise zwei „ausgedünnte“ Volleyballmannschaften zusammenfinden. Die Aktiven trainieren zusammen, treten gemeinsam bei Wettkämpfen und Turnieren an, bleiben jedoch Mitglieder in ihren jeweiligen Stammvereinen. Die Zusammenarbeit beschränkt sich also auf klar definierte Teilbereiche.
Die rechtliche Seite: Was Sie bei der Gründung einer Spielgemeinschaft beachten sollten Rechtlich wird eine Spielgemeinschaft oft als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) geführt: Zwei oder mehr Vereine schließen als Gesellschafter einen Vertrag über ihre Zusammenarbeit. Die GbR hat einen Geschäftsführer. Oft übernehmen diese Aufgabe die Abteilungsleitenden der beteiligten Vereine.
Wichtig zu wissen: Spielgemeinschaften als GbR können nicht als gemeinnützig anerkannt werden. Das bedeutet, dass sie selbst keine Spenden annehmen dürfen. Übungsleitende sowie Trainerinnen und Trainer können keine Steuerfreibeträge geltend machen.
Eine Spielgemeinschaft gründen: Schritt für Schritt
Die Vorteile einer Spielgemeinschaft liegen auf der Hand: Vereine bündeln ihre Ressourcen Talent, Leistungsstärke, Motivation und Teamgeist. Damit diese sportliche Kooperation gelingt, müssen sie noch ein paar Hürden nehmen. Hier sind die zentralen Punkte in einer Checkliste.
1. Recherche
Klären Sie bei Ihrem Verband, ob Sie eine Spielgemeinschaft bilden dürfen. Manchmal sind nur bestimmte Altersklassen oder Ligen zugelassen. Die Vorgaben zur Spielgemeinschaftsbildung finden Sie beispielsweise in den Spiel- oder Wettkampfordnungen.
2. Kooperationspartner suchen
Suchen Sie einen Verein, mit dem Sie kooperieren möchten, und treffen Sie alle Absprachen zur Kooperation schriftlich. Die Kooperationsvereinbarung sollte unter anderem regeln:
• Laufzeit der Spielgemeinschaft
• Verantwortlichkeiten und Organisation wie Trainer und Betreuer
• Trainingsorte
• Ausrüstung und Trikots mit Kostenaufteilung und Aufbewahrung
• Verwaltung der Mitglieder (Welcher Verein meldet die Spieler?)
3. Antrag stellen
Beantragen Sie die Bildung Ihrer Spielgemeinschaft bei dem zuständigen Verband und lassen Sie sie dort genehmigen. Melden Sie die Spieler und Trainer und klären, ob diese vielleicht neue Lizenzen oder Spielerpässe benötigen.
4. Auflösung regeln
Regeln Sie bereits bei der Gründung einer Spielgemeinschaft, wie diese aufgelöst werden kann, beispielsweise, wenn ein Verein kein Interesse mehr hat oder wenn Spielerinnen und Spieler fehlen. Auch hier muss der BSB wieder einbezogen werden.
5. Name und Auftritt
Finden Sie einen Namen für Ihre neue Spielerinnen- oder Spieler-Konstellation. Auch ein zu beiden Vereinen passendes Logo wäre denkbar.
6. Finanzen klären
Kümmern Sie sich um die Finanzierung der neuen Spielgemeinschaft und legen fest
• Wer trägt welche Kosten?
• Wer kann welche Sponsoren aktivieren oder mit bestehenden verhandeln?
• Wer beantragt Fördermittel?
7. Kommunikation
Informieren Sie Ihre Vereinsmitglieder transparent über die neue Spielgemeinschaft. Denken Sie an die Kommunikation nach außen über Ihre Vereinswebsite, einen Newsletter oder Ihre Social-Media-Kanäle.
Welcher Versicherungsschutz gilt für Spieloder Sportgemeinschaften?
Veranstaltungen und Unternehmungen von Spielund Sportgemeinschaften sind über die ARAG Sportversicherung versichert, wenn alle Stammvereine Mitglied im BSB sind. Die Spiel- und Sportgemeinschaft selbst muss nicht Mitglied im BSB sein. Sind ein oder mehrere Stammvereine Mitglied in einem anderen Landessportbund – zum Beispiel im BSB Nord oder im WLSB – besteht der Versicherungsschutz, wenn das überwiegende Risiko des Spiel- und Sportbetriebs dem BSB zuzuordnen ist.
Alle aktive Sportlerinnen und Sportler genießen bei versicherten Veranstaltungen ihrer Spiel- und Sportgemeinschaft den vollen Versicherungsschutz der Sportversicherung. Dies gilt fürs Training, bei Heim- und Auswärtsspielen und auch für den Hin- und Rückweg.
Sind Vereinsmitglieder als Zuschauer bei versicherten Veranstaltungen im Gebiet des BSB anwesend, besteht auch für sie Versicherungsschutz, wenn der eigene Verein oder die Spielund Sportgemeinschaft eine Mannschaft, eine Riege oder Einzelsportler gemeldet hat.
Haben Sie Fragen?
Möchten Sie mehr zu Spiel- und Sportgemeinschaften und deren Absicherung durch die ARAG Sportversicherung wissen?
Dann kontaktieren Sie gerne unsere kompetenten Mitarbeitenden in Ihrem Versicherungsbüro beim BSB Freiburg.
Kontakt Versicherungsbüro beim Badischen Sportbund Freiburg e.V.
Wichtige Termine des Badischen Sportbundes Freiburg 2026
März
15.03.2026 Antragsstart für Zuschüsse Kooperation Schule-Verein für das Schuljahr 2026/2027
15.03.2026 Antragsstart für Zuschüsse Kooperation Kindergarten-Verein für das Schuljahr 2026/2027
April
30.04.2026 Frist für die Fachverbände zur Abgabe des Verwendungsnachweises über die Glücksspiralemittel
Mai
bis 15.05.2026 Antragsschluss Kooperation Schule-Verein für das Schuljahr 2026/2027 bis 15.05.2026 Antragsschluss Kooperation Kindergarten-Verein für das Kindergartenjahr 2026/2027
Juni
30.06.2026 Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“
30.06.2026 Frist für die Fachverbände zur Abgabe des Verwendungsnachweises über die Laufenden Zwecke
Juli
01.07.2026 Beginn der Abrechnung/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2025/2026
03.07.2026 Sportabzeichen-Tour BSB und Stadt Freiburg
Oktober
31.10.2026 Abrechnungsschluss/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2025/2026
November
15.11.2026 Frist Änderungsmeldung des Übungsleiterbestands für Lizenzzuschüsse 2026
20.11.2026 Antragsstart für Zuschüsse für lizenzierte Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter 2026
Dezember
01.12.2026 Start der Online-Bestandsmeldung 2027
31.12.2026 Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“
ganzjährige Beantragung möglich
Zuschüsse für Sportstättenbau-Maßnahmen
!
Fit im Winter – Teil 2
Schneeschuhwandern und Skilanglauf zählen zu den effektivsten Ausdaueraktivitäten der kalten Jahreszeit. Beide Disziplinen stärken Herz-Kreislauf-System, Muskeln und Koordination – und ermöglichen zugleich ein naturverträgliches Wintererlebnis.
Beim Schneeschuhwandern stehen Gleichgewicht und Rhythmus im Fokus. Die Grundtechnik entspricht dem Diagonalschritt des Gehens, mit oder ohne Stöcke. Um im tiefen Schnee sicher voranzukommen, werden die Füße etwas breiter gesetzt und bei Bedarf der „Storchengang“ genutzt. Die Stöcke werden gegengleich eingesetzt; bergauf oder bergab unterstützt zusätzlich der Doppelstock-Einsatz. Steilere Passagen werden bevorzugt in der Falllinie begangen, wobei die Frontzacken Halt geben. Rückwärtslaufen erhöht die Sturzgefahr, daher wird langsam um die Körperachse umgetreten. In Ausnahmefällen hilft der Azz-Slide (auf dem Gesäß) den
Hang nach unten zu rutschen. Zum Schutz der Natur stets auf Wegen, Schneeschuh-Trails oder markierten Winterwanderwegen bleiben. Auch Naturschutz- und Wildruhegebiete müssen beachtet und respektiert werden.
Im Skilanglauf stehen je nach Technik unterschiedliche Bewegungsabläufe im Vordergrund. In der Classic-Technik bildet der Diagonalschritt die Grundlage. Ein harmonischer Armschwung und ein kraftvoller Stockeinsatz ermöglichen eine gleichmäßige, effiziente Fortbewegung auf der Loipe. In steilerem Gelände unterstützen Doppelstock- oder kombinierte Schubtechniken den Vortrieb und sorgen für mehr Stabilität, vor allem auf weichem oder wechselhaftem Untergrund. Die Skating-Technik setzt auf seitliche Gleitbewegungen, die dynamische Bein- und Armkraft verbinden. Durch kraftvolle Abstoßphasen und präzise geführte Stockeinsätze entsteht ein flüssiger Bewegungsrhythmus, der besonders auf gut präparierten Loipen maximale Effizienz erreicht. Bewegung und frische Luft sind gut für das Immunsystem. Aber es ist bei der Atmung darauf zu achten, dass über die Nase (zumindest die Einatmung) erfolgt. Dadurch wird die Luft in den Nasenhöhlen erwärmt. Die Schleimhäute feuchten die trockene Winterluft an, was Hustenreiz und Halsschmerzen vorbeugt. Im Winter sollte die Belastungsintensität geringer sein als bei wärmeren Temperaturen. Dies erfolgt automatisch durch eine Nasenatmung.
Bei Kälte zieht man sich gerne zu warm an. Nach der Erwärmungsphase kommt man dadurch oft schon ins Schwitzen, was ein Ausziehen ungünstig macht. Deshalb gilt vor allem im Winter das Mehrschichten-/ „Zwiebel“-Prinzip und ein leichtes Frösteln zu Beginn der Tour/ des Trainings. Funktionskleidung bzw. mit Merino-Wolle sind dazu hervorragend geeignet.
Freie Plätze in Aus- und Fortbildungen
Starten Sie mit einer Übungsleiterausbildung oder einer Fortbildung sportlich und aktiv ins neue Jahr
Ausbildung Fitness und Gesundheit
Grundlehrgang 23.03. – 27.03.2026
Aufbaulehrgang 13.07. – 17.07.2026
Prüfungslehrgang 30.11. – 04.12.2026
Fortbildungen
Erste Hilfe im Sport 26.03. – 27.03.2026
Fitness Mix 13.04. – 15.04.2026
Sportabzeichen Prüfer/ 22.04. – 24.04.2026
Coach
Detaillierte Informationen rund um die Aus- und Fortbildungen finden Sie unter www.sportschule-steinbach.de/bildung
Chris Finkenzeller
Alle Fotos: Sabrina Schaff
Erfolgreiche Teilnahme der OttoHahn-Realschule Furtwangen an der Sportassistenten-Ausbildung
Im November nahm die Otto-Hahn-Realschule Furtwangen erstmals an der SportassistentenAusbildung des Badischen Sportbundes Freiburg teil – und dies mit großem Erfolg. Alle elf teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bestanden die Ausbildung und dürfen sich nun offiziell „Sportassistenten“ nennen.
Die Klasse überzeugte während der kompakten Ausbildungswoche an der Sportschule
Baden-Baden Steinbach durch beeindruckendes Engagement, respektvollem Verhalten und Begeisterung für die einzelnen Einheiten. Dank des bestehenden Sportprofils an der Schule brachten die Jugendlichen viel Vorwissen mit, was zu einer besonders intensiven und zugleich bereichernden Lehrgangswoche beitrug. Die Referenten betonten, wie viel Freude die Zusammenarbeit bereitet habe.
Die Sportassistentinnen-Ausbildung ist bereits
ein etablierter Bestandteil in der Förderung junger Nachwuchstalente im badischen Sport. Sie richtet sich vor allem an sportbegeisterte Schülerinnen mit Sportprofil.
Während der Ausbildungswoche erlebten die Jugendlichen nicht nur abwechslungsreiche sportpraktische Einheiten, sondern durchlaufen auch eine beeindruckende Persönlichkeitsentwicklung. Sie wechseln die Perspektive: von der Rolle der Teilnehmenden hin zur gestaltenden und verantwortungsvollen Position als Sportassistent. Mit dem erhaltenen Zertifikat steht den frisch qualifizierten Jugendlichen nun der Weg in zum Trainer C-Kindersport offen – ein Türöffner für ehrenamtliches Engagement und ein mögliches Sprungbrett für eine zukünftige Trainerkarriere. Wir freuen uns darauf, künftig neben den Gymnasien noch mehr Real- und Gesamtschulen für dieses Angebot zu gewinnen. Mit dem Ziel, Minderjährigen den Einstieg ins Ehrenamt zu erleichtern und den Nachwuchs im Sport nachhaltig zu stärken.
Verabschiedungen in Steinbach
Ende des Jahres wurden in der Sportschule Baden-Baden Steinbach zwei langjährige Mitarbeiterinnen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Über 20 Jahre lang war Karin Brügel in der Gaststätte der Sportschule tätig. In der Frühschicht, mit Frühstück und Mittagessen, war sie morgens oft die erste Ansprechpartnerin für die Lehrgänge und zeichnete sich durch ihre hohe Zuverlässigkeit aus.
Roswitha Mehrwald war über 27 Jahre für die Sauberkeit von Haus 3 verantwortlich. Sie hatte durch ihren engagierten Einsatz maßgeblichen Anteil an dem jahrzehntelangen guten Zustand des Hauses.
BSB-Präsident Gundolf Fleischer und Schulleiter Christian Reinschmidt bedankten sich bei beiden Mitarbeiterinnen für die langjährige Tätigkeit und die Verbundenheit mit der Sportschule Baden-Baden Steinbach.
Christian Reinschmidt
Linn Moravek
Erfolgreiche Schüler der Otto-Hahn-Realschule Furtwangen. Foto: Linn Moravek
Wurden von BSB-Präsident Gundolf Fleischer (rechts) und Sportschulleiter Christian Reinschmidt in den Ruhestand verabschiedet: Karin Brügel (2. von links) und Roswitha Mehrwald. Foto: Sabrina Schaff
Helfereinsatz beim Landesturnfest –Jede Menge Spaß und exklusive Einblicke
Nur noch wenige Monate bis zum größten Breitensport-Ereignis in ganz Baden-Württemberg! Von 13. bis 17. Mai heißt es ganz im Süden am Bodensee „Konstanz bewegen – Konstanz erleben“
Denn die an der Schweizer Grenze gelegene Stadt ist dann Schauplatz des Landesturnfests, welches alle zwei Jahre gemeinsam vom Badischen Turner-Bund (BTB) und dem Schwäbischen Turnerbund (STB) ausgerichtet wird.
Die Vorbereitungen für das absolute Highlight im Jahreskalender der Turnfamilie laufen seit langem auf Hochtouren. Während der fünf Tage vor Ort wird es aber ganz besonders auf diejenigen ankommen, die sich mit persönlichem Engagement einbringen und so zum Gelingen des Großereignisses beitragen. Gemeint sind die Volunteers und Gerätebeauftragten, die an den Veranstaltungs- und Wettkampfstätten sowie im Hintergrund mit anpacken, und so ihren Teil zum Erfolg des Landesturnfests beitragen. Das Motto lautet hier „Konstanz bewegen – gemeinsam helfen“.
Die Veranstaltungsstätten verteilen sich über das Konstanzer Stadtgebiet – und darüber hinaus. Denn das Landesturnfest überquert auch die Grenze und bezieht die Nachbarstadt Kreuzlingen mit ihrem „Dreispitz Sport- und Kulturzentrum“ mit ein. Dort werden einige spektakuläre Shows wie die Turnfestgala das „Rendezvous der Besten“ oder „Grüezi Turnen – die Vielfalt des Schweizer Turnsports“ stattfinden. Weitere Hotspots sind das Areal „Klein Venedig“ mit dem Turnfestzentrum südlich des Konstanzer Hafens sowie der zentral gelegene Stadtgarten. Die möglichen Einsatzgebiete sind so vielfältig wie der Turnsport und können von den Freiwilligen entsprechend ihrer persönlicher Neigungen gewählt werden. Ob im Team Bewegungswelt, als Wettkampfsupport, in der Content-Crew, im Kassen- und Empfangsteam oder als Helfer bei einer der Showbühnen – spannend wird es überall. Der gewünschte Einsatzbereich sowie die Einsatzzeit können bei der Registrierung im Helferportal direkt angegeben werden. Es ist nämlich auch möglich, sich nur für bestimmte Tage anzumelden. Gerätebeauftragte können zudem
bereits einige Tage vor Beginn des Landesturnfests eingesetzt werden.
Volunteers müssen keine Turnfesterfahrung mitbringen. Auch eine Vereinszugehörigkeit wird nicht vorausgesetzt, lediglich das Mindestalter von 16 Jahren. Gerätebeauftragte sollten zudem Spaß an körperlicher Arbeit haben.
Persönliches Engagement verdient Wertschätzung. Neben spannenden Aufgaben und dem Zusammentreffen mit vielen anderen begeisterten Menschen zahlt sich der Einsatz beim Landesturnfest auch anderweitig aus. Volunteers erhalten pro vierstündigem Einsatz 10 Euro sowie einen Getränkebon je Schicht, Gerätebeauftragte sogar 10 Euro pro Stunde. Für eine Übernachtungsmöglichkeit sowie Frühstück ist ebenfalls gesorgt. Inklusive ist auch eine Volunteer-Akkreditierung, die Zugang zu sämtlichen ticketfreien Veranstaltungen und die kostenlose Benutzung der Turnfestlinie gewährt, außerdem gibt es Rabatte auf Tickets für kartenpflichtige Veranstaltungen. Weitere Benefits wie ein Nachweis
über ehrenamtliches Engagement kommen auch noch hinzu. Eine Versicherung besteht während der gesamten Einsatzzeit.
Arbeitnehmer müssen in den meisten Fällen keinen Erholungsurlaub einreichen, wenn sie sich als Helfer beim Landesturnfest verpflichten. Denn die dortige Mitarbeit fällt unter das Bildungszeitgesetz, so ist eine Beurlaubung durch den Arbeitgeber möglich. Schüler können sich eine Schulbefreiung ausstellen lassen. Die entsprechende Vorlage ist auf der Website www.landesturnfest.de verfügbar. Dort sind auch das Helferportal und eine Vielzahl an Informationen rund um die fünf tollen Tage am Bodensee zu finden. Die Anmeldung als Helfer ist bis direkt vor dem Landesturnfest möglich.
38.000 Menschen bei der TurnGala „Beyond Limits“ –
Sportliche Höchstleistungen und Entertainment auf Weltklasseniveau
Die TurnGala des Badischen Turner-Bundes (BTB) und des Schwäbischen Turnerbunds (STB) hat Baden-Württemberg erneut in Bewegung versetzt. Unter dem Motto „Beyond Limits“ erlebten rund 38.000 Zuschauer eine spektakuläre Show voller Akrobatik, Artistik und Entertainment.
Großes Publikumsinteresse
Sechs der insgesamt 18 Shows waren ausverkauft. Auch die übrigen zwölf Vorstellungen erfreuten sich großer Beliebtheit: Mit über 90 Prozent verkaufter Tickets – wie schon im Vorjahr – waren nur wenige Restkarten verfügbar. Ein erneuter Erfolg für die Turnerbünde. In Südbaden fand die TurnGala in Freiburg, Villingen-Schwenningen, Konstanz und Baden-Baden statt.
Weltklasse trifft regionale Talente
Die TurnGala überzeugte mit einem vielseitigen Programm, das Weltklasse-Artisten und regionale Nachwuchsgruppen zusammenbrachte. Ob spektakuläre Hairhanging-Acts, kraftvolle Aerobic-Einlagen oder rhythmische Trampolin-Shows – das Publikum wurde von den Darbietungen immer wieder überrascht. Viel Applaus, strahlende Gesichter und mitreißende La-Ola-Wellen machten deutlich: Die TurnGala hat auch diesmal die Herzen des Publikums erobert.
Teamgeist hinter den Kulissen
Auch die Stimmung im Team trug entscheidend zum Erfolg bei: „Die Stimmung ist top. Ich versuche von Anfang an, diese Energie der Gruppe zu vermitteln. Genau diese positive Atmosphäre transportieren die Künstler und Artisten dann auf die Bühne. Ohne gute Stimmung im Team wäre die Show nur halb so gut“, betonte Regisseur Marc Klein.
Ausblick auf 2026/27 – Vorfreude auf „LUMINA“
Die nächste TurnGala steht bereits in den Startlöchern: Vom 28. Dezember 2026 bis zum 9. Januar
2027 wird die erfolgreiche Show unter dem Motto „LUMINA“ die Bühnen erneut erleuchten. Der Vorverkauf hat begonnen – Tickets sind unter www.turngala.de/tickets erhältlich.
MEIN FREIBURG MARATHON 2026
Der MEIN FREIBURG MARATHON findet am 12. April 2026 statt und geht in diesem Jahr zum 21. Mal an den Start!
Der Marathon, Halbmarathon und der AOK-Gesundheitslauf sind bereits seit Wochen ausgebucht. Für den badenova Schülermarathon (Sonntag) und den Badepa-radies-Mini-Marathon (Samstag) gibt es jedoch noch wenige Startplätze.
Das Marathon-Wochenende beginnt bereits am Freitag, 10. April. Teilnehmende und Interessierte können sich das gesamte Wochenende auf die Bürger-Maultaschenparty, den ShakeOut Run, sowie die FITNRUN Sportmesse freuen.
Bereits im Vorfeld gibt es drei Termine im Rahmen des Laufkongresses. Am Mittwoch, den 21. Januar 2026 um 18 Uhr, findet eine Online-Veranstaltung zum Thema Zyklus, Gesundheit und
Laufen durch die Freiburger Innenstadt. Foto: Baschi Bender
Alle Fotos: Christiansen
Leistung statt, moderiert und begleitet von Nina Albers und Veerle Herzberger. Knapp einen Monat darauf, am Dienstag, den 17. Februar, referiert Jannik Arbogast ab 18 Uhr über die richtigen Strategien für verschiedene Läufertypen für die Halbmarathon-Distanz. Zum Abschluss der Serie wird es am Mittwoch, den 11. März 2026 einen spannenden Vortrag von Stefan Schneider von BLACKROLL zum Thema „Schmerzfrei Laufen“ geben. Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es auf mein-freiburgmarathon.de.
Der Marathon wird erneut zur musikalischen
Sightseeing-Tour durch Freiburg, mit zahlreichen Bands entlang der Strecke. Um die Anreise zu erleichtern, können sich Läufer, Besucher und Anwohner über die Nunav Navigations-App zu Straßensperrungen und alternativen Routen informieren.
Seesternchen für Alle
Außerdem sucht das Marathon-Team noch Helfervereine, die an den Verpflegungsstationen, Wech-selstellen oder bei der Startunterla-genausgabe unterstützen möchten. Vereine, die mithelfen wollen, fin-den alle Infos unter: www.meinfreiburgmara-thon.de/info/volunteers.
Organisiert wird der 21. MEIN FREIBURG MARATHON von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) und dem Badischen Leichtathletik-Verband e. V. (BLV).
Deutschlands erstes inklusives Schwimmabzeichen macht Vielfalt im Wasser sichtbar
Ein Abzeichen, das niemanden zurücklässt: Schwimm- und Behindertensportverbände schaffen mit fein gestuften Abzeichen mehr Teilhabe und Sicherheit beim Schwimmenlernen.
Schwimmenlernen bedeutet weit mehr als Sport: Es schafft Sicherheit, stärkt das Selbstvertrauen und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Doch für viele Menschen – insbesondere mit Einschränkungen oder besonderem Unterstützungsbedarf – war der Weg ins Wasser bisher von starren Normen geprägt. Die Schwimm- und Behindertensportverbände aus Baden und NRW schließen diese Lücke nun mit dem „Seesternchen für Alle" – dem ersten inklusiven Schwimmabzeichen Deutschlands.
Das innovative Konzept entstand im Rahmen der von der Aktion Mensch geförderten Projekte „Inklusives BADEN" und „Auf einer Wellenlänge". Es basiert auf dem Niveaustufenkonzept der Schwimmausbildung der Kultusministerkonferenz, wurde jedoch entscheidend modifiziert und für alle zugänglich gemacht.
Ein Abzeichen, das niemanden zurücklässt Während das klassische „Seepferdchen" oft als erste Hürde wirkt, die viele Kinder mit motorischen oder kognitiven Beeinträchtigungen nicht auf Anhieb überwinden können, setzen die „Seesternchen für Alle" auf eine kleinschrittige, kompetenzorientierte Lernkurve. Das System honoriert nicht erst das fertige Schwimmen, sondern macht den Weg dorthin sichtbar – von der ersten angstfreien Wasserberührung bis zur sicheren Fortbewegung.
Das Abzeichen richtet sich an alle – unabhängig von Vorerfahrung, Fertigkeitsstand, Behinderung oder Alter. Es ermöglicht Menschen mit
und ohne Behinderung, gemeinsam in heterogenen Gruppen zu lernen und dabei individuelle Erfolge zu zertifizieren. Durch ein flexibles Punktesystem und die Möglichkeit der Nutzung diverser Hilfestellungen wird Leistung vergleichbar, ohne diskriminierend zu sein. Dabei ist es möglich, Teilnehmende durch personelle Hilfestellungen zu unterstützen, Bewegungshilfen zu nutzen sowie Leichte Sprache einzusetzen, beispielsweise bei der Vermittlung und Abfrage von Baderegeln.
Sicherheit und Teilhabe für jedes Kind Wer sicher schwimmen kann, bewegt sich freier, nimmt an Klassenfahrten, Ausflügen, Kursen und Freizeitangeboten im und am Wasser teil. Gerade Kinder mit Behinderungen oder besonderem Unterstützungsbedarf stoßen in klassischen Abzeichensystemen oft an starre Grenzen. Die feinen Abstufungen der „Seesternchen für Alle" geben ihnen nun realistische, erreichbare Ziele und Anerkennung für jeden Schritt im Wasser.
Stimmen der Verantwortlichen
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.inklusives-baden.de.
Prof. Dr. Anja Hirschmüller, Präsidentin Badischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband: „Das Seesternchen definiert Inklusion als Standard, nicht als Sonderweg. Es macht Wasser für alle erlebbar.“
Thorsten Bierkamp, Präsident Badischer Schwimm-Verband: „Unsere Vereine brauchen Werkzeuge, die Lernfortschritte unterhalb des Seepferdchens dokumentieren. Das Seesternchen liefert genau das.“
Auf die Plätze, fertig, Belohnung.
Immer die AOK, die du brauchst.
Mit dem AOK-Bonusprogramm für Sport Prämien kassieren: immer-was-du-brauchst.de
Jetzt zu TopLeistungen wechseln!
AOK Baden-Württemberg
Die Gesundheitskasse.
Fortbildungen im Überblick
Athletik- & Functional Training für Kinder und Jugendliche
Bewegung mit System und Spaß – in dieser praxisnahen Fortbildung stehen funktionelle und altersgerechte Trainingsformen im Mittelpunkt. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren vielseitig und nachhaltig in ihrer motorischen Entwicklung zu fördern. Neben kraft- und koordinationsfördernden Übungen mit und ohne Material werden auch Warm-up-Varianten, kognitive Impulse sowie praktische Korrekturhilfen vermittelt. Besonderer Fokus liegt auf der Belastungssteuerung im Kindes- und Jugendalter sowie auf dem kreativen Einsatz von
funktionellen Trainingsmethoden aus dem Athletikbereich.
Die Fortbildung richtet sich an Übungsleitende, die ihr Training mit Kindern und Jugendlichen fundiert, motivierend und modern gestalten möchten.
Themenschwerpunkte:
• Funktionelle Übungen altersgerecht anleiten und variieren
• Kraft, Koordination und Beweglichkeit fördern
• Passende Warm-up-Formate integrieren
• Korrektur, Feedback und Motivation im Training
• Belastung und Entwicklung im Kindes- und Jugendalter verstehen
Anerkennung von 24 LE für folgende Lizenzen: ÜL C Kindersport, T/C Kinderleichtathletik, T/C Leichtathletik, JL-Lizenz, Juleica, ÜL-B
Ballspiele aus der Sammlung kleiner & großer Spiele
Spielen lernt man nur durch Spielen! In dieser praxisorientierten Fortbildung lernen die Teilnehmenden eine vielfältige Auswahl an Ballspielen kennen – von bewährten Klassikern bis zu kreativen Variationen. Ob für die Halle, den Sportplatz oder das Ferienlager: Die Spiele fördern Teamgeist, Bewegungsspaß, motorische Fähigkeiten und Spielverständnis bei Kindern ab dem Grundschulalter. Wie sich die Spiele an unterschiedliche Gruppengrößen und Leistungslevel anpassen lassen, wird diskutiert und ausprobiert. Die Inhalte der Fortbildung sind sportartübergreifend und
können als Grundlage für die spätere Ausbildung aller Ball- und Teamsportarten genutzt werden.
Themenschwerpunkte:
• Kennenlernen unterschiedlichster Ball- und Teamspiele zur Förderung des Ballgefühls
• Förderung von Spielverständnis und Umschaltverhalten
• Kleine Spiele mit Ball: einfache Regeln, schnelle Umsetzung
• Große Spiele mit Ball: Teams, Taktik und Bewegung
• Anpassung von Spielen an Gruppengröße, Alter und Leistungsstand
• Sicherheit, Organisation und Spielleitung im Kindersport
Anerkennung von 16 LE für folgende Lizenzen: ÜL C Kindersport, JL-Lizenz, Juleica
Auszeichnung für gelebten Kinderschutz im Sport
Der Athleten-Club Oppenau 1984 wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Oppenau mit dem „Schutzschild im und für den Sport“ ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt Vereine, die sich im Alltag sichtbar und wirksam für aktiven Kinderschutz einsetzen und jungen Menschen einen sicheren Raum im Sport bieten. Überreicht wurde die Auszeichnung von Gundolf Fleischer, Präsident des BSB Freiburg. In seiner Ansprache hob er das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement des Vereins hervor, mit dem Verantwortung übernommen und ein Umfeld geschaffen wird, das von Vertrauen, Respekt und Aufmerksamkeit geprägt ist.
Der Athleten-Club Oppenau setzt damit ein starkes Zeichen für Prävention und Schutz – und macht deutlich, wie wichtig klare Haltung und engagiertes Handeln im organisierten Sport sind. Herzlichen Glückwunsch zu dieser verdienten Auszeichnung!
Weitere Informationen zum „Schutzschild im und für den Sport“ unter: www.bsj-freiburg.de
nächsten Schulungstermine Bewegungspass
Für Vereine aus...
• Freiburg und Breisgau Hochschwarzwald: 21.02.2026 in Kirchzarten
• Emmendingen: 03.03.2026 in Emmendingen
• Waldshut-Tiengen: 06.03.2026 in Waldshut-Tiengen
• Lörrach: 07.03.2026 in Lörrach
• Baden-Baden und Rastatt: 14.03.2026 in Rastatt
Genauere Infos zum Projekt, Terminen und Anmeldung: https://www.bsj-freiburg.de/sport-und-bewegung/bewegungspass
Marcel Drayer
Foto: Marcel Drayer
Ein einzigartiges Sport- und Tagungszentrum“
Interview mit Severin Spall, Betriebsleiter des Leistungszentrum Herzogenhorn im Schwarzwald
Herr Spall, Sie sind seit Oktober 2024 Betriebsleiter auf dem Herzogenhorn. Erzählen Sie ein bisschen von sich. Wo kommen Sie her, was haben Sie zuvor gemacht?
Spall: Ich komme aus Lenzkirch und bin 36 Jahre alt. Nach meiner Ausbildung zum Koch habe ich in vielen unterschiedlichen Gastronomiebetrieben gearbeitet und dadurch umfangreiche Erfahrung in der Branche gesammelt. Außerdem war ich mehrere Jahre im B2B-Vertriebsaußendienst tätig. Seit Dezember 2023 arbeite ich im Leistungszentrum Herzogenhorn, zunächst als Küchenchef und seit Oktober 2024 dann als Betriebsleiter. Davor war ich als Abteilungsleiter für Küche und Service in einer Eltern-Kind-Kurklinik tätig. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter im Alter von 11 und 9 Jahren.
Tagungen oder Kampfsport-Trainings, wie beispielsweise Aikido – seit dem letzten Herbst auch mit Boxsäcken für Boxer und Kickboxer ausgestattet. Zudem ein Kraftraum mit Langund Kurzhanteln sowie Geräten, ein separater Tagungsraum und der höchstgelegene Fußballrasenplatz Deutschlands.
Das Leistungszentrum Herzogenhorn ist ein Hotel bzw. eine Tagungsstätte, betrieben durch den Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald e. V. Wieviele Personen arbeiten derzeit dort, wieviele Übernachtungen haben Sie pro Jahr?
Spall: Im Leistungszentrum Herzogenhorn sind derzeit inklusive mir 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2025 hatten wir stolze 13.475 Übernachtungen, und für 2026 planen wir ein noch stärkeres Wachstum.
Stellen Sie uns das Haus einmal vor. Bettenzahl, Räumlichkeiten, usw.
Spall: Wir bieten insgesamt 81 Betten in 31 Zimmern an: 1 Gruppenzimmer mit 11 Betten, 12 Dreibettzimmer, 14 Doppelzimmer, 2 Einzelzimmer mit eigenem Bad sowie 4 Einzelzimmer, die sich jeweils paarweise eine Dusche und Toilette teilen. Zu den Einrichtungen gehören eine Turnhalle, ein vielseitiger und auch technisch sehr gut ausgestatteter Multiraum für
Im Winter liegt der Schwerpunkt auf dem Skisport?
Spall: Ja, im Winter liegt unser Schwerpunkt klar auf dem Skisport – seien es Alpine, Snowboard oder Langlauf. Da die Winter jedoch zunehmend schwächer ausfallen, holen wir gezielt auch andere Sportgruppen zu uns, um die Auslastung zu sichern.
Severin Spall Foto: privat
Sobald Schnee liegt kommen die Gäste nicht mehr mit dem Auto zum Haus. Wie denn?
Spall: Ja, das ist korrekt. Sobald Schnee liegt, können Gäste unser Haus nicht mehr mit dem Auto erreichen. Auf der Passhöhe Grafenmatt gibt es zwei Parkplätze für unsere Gäste; dort holen wir das Gepäck mit der Pistenraupe ab. Die Gäste laufen die ca. 3 km zu uns oder nehmen den Lift mit Ski oder Snowboard – nach dem Ausstieg sind es noch etwa 200 m zu Fuß, den Rest kann man bis vor die Tür fahren. Viele Gäste finden genau das toll und freuen sich, dann ein paar Tage bei uns verbringen zu dürfen.
Welche Art von Gruppen bzw. Lehrgänge kommen zu Ihnen?
(Programm Ticket2nature) kommen regelmäßig Schulklassen, die hier ihre sportlichen Programme umsetzen. Dazu gesellen sich Tagungen der Uni Freiburg sowie Privatpersonen und Vereinsgruppen – ein extrem abwechslungsreiches Gäste-Feld, das uns jedes Jahr bereichert. Es gibt kaum einer Gruppe, für die wir nichts anbieten könnten.
Wenn man Interesse hat mit einer Gruppe für ein paar Tage, eine Woche oder wie auch immer, zu Ihnen zu kommen, wohin wendet man sich dann?
Spall: Am besten schreibt man uns eine E-Mail an mail@herzogenhorn.info mit der Personenzahl, dem gewünschten Zeitraum und der Art der Gruppe (z. B. Karate oder Tagung). Wir prüfen die Anfrage dann umgehend und melden uns mit allen notwendigen Unterlagen zurück.
Spall: Zu uns kommen ein wirklich breites und vielfältiges Spektrum an Gruppen und Lehrgängen – das macht unser Haus so besonders. Im Winter sind es vor allem Gruppen des Skiverband Schwarzwald sowie Schulklassen, die zum Ski- oder Langlaufunterricht anreisen und
von unseren einzigartigen Winterbedingungen profitieren. Ganzjährig begrüßen wir Gewichtheber und Aikidokas, die unsere Trainingsräume optimal nutzen, ebenso wie Fußballspieler, die den Rasenplatz schätzen. Über die Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln
Gibt es auch im Jahr 2026 Angebote für Schulklassen?
Spall: Ja, auch im Jahr 2026 haben die Veranstalter und Schulen bereits viele Termine gebucht und kommen wieder gerne zu uns. Über Ticket2Nature, Alpetour oder in Eigenregie sind zahlreiche Schulklassen von Montag bis Freitag organisiert, während Sportgruppen meist am Wochenende anreisen.
Na dann steht ja nichts im Wege, um nicht mal aufs Herzogenhorn zu kommen.
Spall: In der Tat. Vielen Dank für dieses Interview. Es war eine Freude, das Leistungszentrum Herzogenhorn und unsere vielfältigen Möglichkeiten vorzustellen – von den einzigartigen sportlichen Einrichtungen bis hin zu unserem breiten Gästespektrum. Ich freue mich darauf, unser Haus weiterhin erfolgreich zu führen, die Auslastung auszubauen und noch mehr Gruppen, Schulklassen und Vereine bei uns willkommen zu heißen!
Das Interview führte Joachim Spägele
Lesen Sie SPORT in BW jederzeit online digital über unsere Webseite
https://www.bsb-freiburg.de/sport-in-bw
Große Hilfe!
Stiftung Deutscher Offizier Bund unterstützt die Arbeit am Sportinternat Furtwangen
Die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, die als Sportlerinnen und Sportler am Skiinternat in Furtwangen unterrichtet werden, ist ein neues Engagement der Stiftung Deutscher Offizier Bund im Rahmen deren „Weihnachtsaktion“.
Konkret unterstützt die Stiftung mit der Spende in Höhe von 2.000 Euro ein außerschulisches Bildungsangebot für die Nachwuchssportlerinnen und- sportler am Skiinternat mit dem Titel „Ganzheitliches Coaching“. Neben der Vermittlung von Grundlagen in den Feldern des mentalen Coachings, der Ernährungslehre und der Selbststeuerung, soll den Schülerinnen und Schülern auch eine grundlegende Orientierung über die Grundwerte unseres Grundgesetzes und unserer parlamentarischen Demokratie vermittelt werden. Bei der Scheckübergabe Ende Dezember in Freiburg, bei der auch der Präsident des Badischen Sportbundes, Gundolf Fleischer, und der Leiter des Olympiastützpunkts Freiburg-Schwarzwald, Jürgen Willrett, zugegen waren, wurden weitere Möglichkeiten der Unterstützung wie beispielsweise die Vermittlung eines Jugendoffiziers der Bundeswehr, erörtert.
Fleischer bedankte sich im Namen der Schülerinnen und Schüler für die großzügige Spende, die dazu beitragen soll, dass Athletinnen und Athleten nach der Schulzeit mit einem soliden Fundament, sportlich und gesellschaftspolitisch, in ihre nächste Entwicklungsphase starten können.
HK/JW
Zur Stiftung Deutscher Offizier Bund:
Namensgeber der heutigen Stiftung war der Deutsche Offizier Bund (DOB), der als eingetragener Verein am 28. November 1918 in Berlin gegründet wurde. Er verstand sich als Interessenvertreter der aus dem 1. Weltkrieg heimkehrenden Offizieren in Standes- und Wirtschaftsfragen. In der Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 wurde der DOB mit anderen Vereinigungen gleichgeschaltet und schließlich 1943 aufgelöst.
Eine Neugründung erfolgte 1953 durch die Offizier Wohlfahrt Gemeinschaft (OWG) in Berlin, die die Rechtsnachfolge des DOB antrat und das restliche Vermögen in Form einer Immobilie verwaltete.
Die OWG gründete ihrerseits 1994 die Stiftung Deutscher Offizier Bund, übertrug dieser ihr Vermögen und löste sich als Verein anschließend auf. Die Stiftung unterstützt aus ihren Erträgen soziale Projekte sowie Einrichtungen, die die Entwicklung Jugendlicher fördern.
Von links nach rechts: Gundolf Fleischer, Oberst a. D. Helmut Kolb sowie Jürgen Willrett. Foto: OSP Freiburg-Schwarzwald
„Vier Männer im Schnee“
OSP-Leiter und Vorsitzender beim IBU Weltcup Para Biathlon am Notschrei
Zu einem nicht alltäglichen Zusammentreffen kam es am Rande des IBU Weltcups im Para Biathlon am Notschrei.
Mit Hans-Ulrich Wiedmann (1988- 2019), Thomas Redhaber (2020-2024) und Jürgen Willrett (seit 2025) waren alle drei bisherigen Leiter des Olympiastützpunkts Freiburg-Schwarzwald gleichzeitig vor Ort. Die drei OSP-Leiter teilen sich dabei einen Vorsitzenden: Gundolf Fleischer, der dieses Amt im Jahre 1996 angetreten hatte und es bis heute in seiner Funktion als Präsident des Badischen Sportbundes ausübt.
Das Foto zeigt die vier Männer in winterlichen Verhältnisse vor Ort am Wettkampftag. Von links nach rechts: Thomas Redhaber, Hans-Ulrich Wiedmann, Jürgen Willrett und Gundolf Fleischer
Impressum
Baden-Württemberg-Teil
Herausgeber: Landessportverband Baden-Württemberg e. V. (LSV) Uli Derad (Hauptgeschäftsführer) Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart 0711/207049-850 www.lsvbw.de
Herausgeber: Badischer Sportbund Freiburg e. V. Joachim Spägele (Geschäftsführer) Wirthstraße 7, 79110 Freiburg 0761/15246-15 j.spaegele@bsb-freiburg.de www.bsb-freiburg.de
Redaktion/Marketing/Anzeigen: Joachim Spägele (verantw. Redakteur/v.i.S.d.P.) j.spaegele@bsb-freiburg.de
Erscheinungsweise: Monatlich, 12 Ausgaben im Jahr
Preis: Für BSB-Vereine ist der Bezugspreis des Magazins im Mitgliedsbeitrag enthalten. Die mit Autorennamen gekennzeichneten Artikel stellen die Meinung des jeweiligen Verfassers dar und vertreten nicht in jedem Fall die Ansicht des Herausgebers. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge sowie
alle Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Ein Nachdruck ist nur mit Genehmigung der jeweiligen Redaktion gestattet. Adressänderungen sind bitte an s.meier@bsb-freiburg.de zu richten.
Die Herausgeber übernehmen keine Gewähr bei eventuell auftretenden Druckfehlern.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Magazin auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Dieses Magazin wurde mit Papier aus kontrollierter, nachhaltiger Waldwirtschaft hergestellt.
Partner des BSB Freiburg e. V.
Der Badische Sportbund Freiburg (BSB Freiburg) hat auch in der Wirtschaft starke Partner gefunden. Sie helfen dem BSB Freiburg bei seinen vielfältigen Service-Aufgaben für mehr als 920.000 Vereinssportler. Vertrauen Sie unseren kommerziellen Partnern, nutzen Sie den Dialog mit Experten, fordern Sie vereinsgerechte Lösungen. Gemeinsam sind wir stark.
Sterne des Sports
Eine, mit bis zu 14.000 € dotierte, Auszeichnung für Vereine, gefördert von den Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland, dem DOSB und BSB Freiburg. Sport im Verein, das ist nicht nur das Ringen um Rekorde und Medaillen. Sport ist mehr, im Bereich des Breitensports wird enormes geleistet. Und damit sich dies nicht nur im Verborgenen abspielt, gibt es seit 2004 den Wettbewerb „Sterne des Sports“. Auch in Südbaden soll das besondere gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen nicht unbemerkt bleiben. Bewerben können sich alle Sportvereine, die sich in besonderem Maße gesellschaftlich engagieren. Die Sterne des Sports gibt es in drei Stufen – die regionale Bronzeebene, die Silberebene der Bundesländer und die bundesweite Goldebene. Die „Sterne des Sports in Gold“ werden traditionell im Januar des Folgejahres in Berlin vom Bundespräsidenten oder vom Bundeskanzler verliehen. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.sterne-des-sports.de
10% Sonderrabatt auf alle Katalogartikel BENZ-SPORT, der Sportgeräte-Ausstatter vom Fußball bis zur kompletten Sporthalle für Schul-, Vereins-, Breiten- und Leistungssport. Profitieren Sie von der Komplettlieferung und -beratung individuell für Ihren Verein. Nutzen Sie unsere Sonderrabatte für Vereine auf alle Preise im Katalog und fordern Sie diesen noch heute an. Für eine ausführliche Beratung wenden Sie sich an unser Fachpersonal.
Als Gesundheitskasse stehen wir für eine umfassende Versorgung der Versicherten in Baden-Württemberg und sind Marktführer in der Prävention. Dabei setzen wir auf Qualität – ob in Unternehmen, bei individuellen Maßnahmen, in den Lebenswelten Kitas und Schulen oder in den Lebenswelten ommunen und Vereine. Ziel unseres Engagements ist, gemeinsam mit unseren Partnern, allen Menschen in Baden-Württemberg ein gesundes Auswachsen, Leben und Altern zu ermöglichen. Verbände und Vereine bewegen Menschen von klein auf und über alle Altersgruppen hinweg. Sie ermöglichen mit ihrer hohen sozialen Integrationsfunktion allen Bevölkerungsschichten den Zugang. Darüber hinaus findet vor Allem auch im Verein soziales Lernen statt, sei es durch Mannschaftssportarten oder andere Gruppenangebote. Um neue Mitglieder zu gewinnen und bestehende zu halten, bedarf es immer mehr einer veränderten Angebotsstruktur und Neuausrichtung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Lebenswelt gestalten, in der Gesundheitsförderung mehr denn je zu Hause ist. Wir unterstützen Sie dabei prozessbegleitend, mit vorhandenen, modularen Produkten und starken Netzwerken. Unsere Koordinatoren beraten Sie gerne regional bei Ihnen vor Ort. Denn wir sind GESUNDNAH.
ARAG Sportversicherung –
Versicherungsbüro beim BSB Freiburg e. V. Wirthstr. 7, 79110 Freiburg Tel. 0761/152 71 0, Fax 0211/963 36 26 vsbfreiburg@ARAG-Sport.de, www.ARAG-Sport.de
Versicherungsschutz im Sport und mehr
Die ARAG Sportversicherung garantiert Sicherheit im Breiten- und Spitzensport für heute weit mehr als 20 Millionen Sportler. Sie bietet Sportorganisationen, Vereinen und deren Mitgliedern einen aktuellen und leistungsstarken Versicherungsschutz, der sich an den speziellen Bedürfnissen des Sports orientiert, dazu Servicedienstleistungen rund um den Sport sowie ein hohes Engagement in der Sport-Unfallverhütung.
Förderung des Sports in seiner Vielfalt Sportförderung ist ein wichtiges Ziel von Lotto Baden-Württemberg. Die Erträge aus den staatlichen Lotterien fließen zum Großteil in den Wettmittelfonds des Landes, durch den der Sport, Kultur, Denkmalpflege und Soziales unterstützt werden. Seit Gründung der Staatlichen Toto-Lotto GmbH im Zuge der Einführung des Fußball-Totos 1948, sind rund 3 Mrd. Euro in den Spitzen- und Vereinssport geflossen.
ARAG Veranstaltungsausfall-Versicherung
Sie investieren viel Herzblut, Zeit und Geld in die Veranstaltungen Ihres Vereins. Doch was ist, wenn Sie absagen oder verlegen müssen, zum Beispiel weil das Wetter die rote Karte zeigt? Dann trägt unsere VeranstaltungsausfallVersicherung die entstandenen Kosten. So bleibt Ihr Verein finanziell im Spiel!