1/2026 | BSB Freiburg
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MILANO CORTINA 2026
Das deutsche Team für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele formiert sich. SBW-Geschäftsführer Jens Schölch blickt auf die Olympia-Hoffnungen aus Baden-Württemberg. Unsere Partner
SPORTSCHULE STEINBACH
Interview mit dem Schulleiter Christian Reinschmidt zu aktuellen Fragen rund um das Angebot der Sportschule Baden-Baden Steinbach im Jahr 2026.
SPORTSTÄTTENBAU
Der Badische Sportbund Freiburg hat in einer zweiten Bewilligungsrunde noch einmal 2.221.330 Euro an Sportstättenbaumitteln verteilt. Bezuschusst werden 130 Projekte aus 21 Fachverbänden.
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Zurück zum Sport Ein intensives Jahr 2025 liegt hinter uns. Besonders beschäftigt haben uns im Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) in den vergangenen Monaten politische Themen – von der LSVBW-Mitgliederversammlung über die Investitionsoffensive der Bundesregierung und die Spitzensportreform des Bundes bis hin zu den Verhandlungen zum Solidarpakt Sport V. Es waren und sind Weichenstellungen, die der Sportentwicklung in Baden-Württemberg weiteren Anschub geben. Nach langen Phasen an Verhandlungstischen freue ich mich nun umso mehr, den Fokus auf das große sportliche Highlight zu richten: Die Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 werden im Februar und März die Sportwelt bewegen. Und natürlich auch die Sportfamilie in Baden-Württemberg! Der Wintersport im Land hat große Tradition und stets Erfolge aufzuweisen. Mit der Vielzahl der geförderten Sportarten und Disziplinen kann sich Baden-Württemberg bundesweit zu den wichtigsten Talentschmieden zählen. An den Landes-, Bundes- und Olympiastützpunkten haben zahlreiche deutsche Olympia- und ParalympicsHoffnungen für ihre Ziele und Träume geschuftet. Jetzt zählt’s! Nach den Winterspielen 2022 in Peking werden die Spiele in Norditalien wieder zu einem Sportfest, das die deutschen Fans auch hautnah erleben können. Eine Reise in den Süden lohnt sich: Vor vier Jahren brachten Winter-Sportlerinnen und -Sportler aus Baden-Württemberg 22 Medaillen mit
nach Hause, eine Vielzahl herausragender Ergebnisse ging dabei auf das Konto der Athletinnen und Athleten aus dem Para-Sport. Wir fiebern mit, wenn sich in den kommenden Wochen die deutschen Teams formieren. Und wir fühlen mit all jenen, die für ihren Traum gekämpft haben und sich am Ende nicht qualifizieren. Auch sie bleiben TopAthleten und Vorbilder. Unser Dank gilt den Wegbegleitern der Sportler auf ihrem harten Weg an die Spitze. Denn das Fundament für den Erfolg wird an der Basis gelegt: mit großem Engagement der Familien, mit ehrenamtlicher Unterstützung in den Vereinen, unter Anleitung der Vereinstrainerinnen und Vereinstrainer, in Begleitung der Landestrainerinnen und Landestrainer an den Landesstützpunkten. Nur wenn dieses Fundament steht, können an den Bundes- und Olympiastützpunkten die Stars von morgen wachsen. Diese wertvolle Arbeit gilt es anzuerkennen, sicherzustellen und – mithilfe der an Verhandlungstischen errungenen Mittel für Sportförderung und Sportinfrastruktur – in den kommenden Jahren gezielt weiter auszubauen. Unseren mehr als vier Millionen Sporttreibenden und über 11.200 Sportvereinen im Land wünsche ich ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2026! Jürgen Scholz Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg
4 | LSVBW
12 | BSB Freiburg
4 | DOSB-Mitgliederversammlung | Glückwünsche an Anton Häffner 5 | Olympische Winterspiele: Jens Schölch im Interview 6 | Jahresrückblick der Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg 8 | RewitAl: Start der Ökobilanzierung 9 | Trainerwissen: Entscheidungsschnelligkeit im Sport trainieren 10 | Jugendkonferenzen im Sport | Bildungsflyer Integration durch Sport 11 | Barrierefreiheit im Netz | Dank Lotto BW!
12 | Zweite Bewilligungsrunde für den Sportstättenbau 13 | BSB informiert in Binzen zum Thema „Integration durch Sport“ 15 | Infos zur Mitgliederbestandserhebung 2026 16 | Interview mit Sportschulleiter Christian Reinschmidt 17 | Neues von der Sportschule Baden-Baden Steinbach 19 | Die ARAG Sportversicherung informiert 20 | Weltcup in der Nordischen Kombination in Schonach 22 | „Sterne des Sports“ an drei südbadische Vereine verliehen 24 | Hohe Auszeichnung für Behindertensportverband
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24 | Infos von Prof. Gerhard Geckle zum Thema Mini-Jobs 25 | Neues aus den Verbänden 28 | Richtlinien zur Bezuschussung von Lizenzen 30 | Vereinsmanager-Ausbildung im Jahr 2026 32 | Noch freie Termine auf dem Herzogenhorn 33 | Sportabzeichen-Tour kommt am 3. Juli nach Freiburg 34 | Wichtige Termine im neuen Jahr 35 | Die Badische Sportjugend informiert 38 | Kolumne: Kirche und Sport / Impressum
Reinschauen ins Bildungsprogramm der Sportschule Steinbach
Interesse an Aus- oder Fortbildungen des BSB? Dann reinschauen ins neue Bildungsprogramm der Badischen Sportschule Baden-Baden Steinbach. Die komplette Broschüre ist auch auf www.sportschule-steinbach.de einsehbar.
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Neue DOSB-Zielstruktur und neue Aufgabe für Jürgen Scholz DOSB-Mitgliederversammlung 2025 in Frankfurt am Main
Applaus für die Präsentationen der Olympia-Bewerberkandidaten. Foto: Picture Alliance / Helmut Fricke
Die Mitgliederversammlung 2025 des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) brachte Anfang Dezember Entscheidungen zur strategischen Weiterentwicklung sowie zum weiteren Verfahren angesichts einer Olympiaund Paralympics-Bewerbung. Der DOSB stellt sich mit der Zielstruktur „DOSBZiele 2035“ für die kommenden Jahre strategisch neu auf. Die 190 Delegierten, die 509 Stimmen auf sich vereinten, beschlossen auf der 22. Mitgliederversammlung am 7. Dezember im Kap Europa in Frankfurt am Main einstimmig den nächsten Schritt in der strategischen Weiterentwicklung des Dachverbandes. Mit sechs kompakten, quantifizierbaren Zielen wurde eine Grundlage für evidenzbasierte Steuerung und nachvollziehbare Fortschrittsmessung geschaffen. DOSB-Präsident Thomas Weikert sieht in der Einführung dieser Zielstruktur die gesellschaftliche Legitimation des DOSB als zentrale Stimme des
Sports in Deutschland. „Durch die Verbindung von Ambition, Messbarkeit und gemeinsamer Verantwortung wird die Grundlage gelegt, um den Sport bis 2035 noch wirksamer, relevanter und zukunftsfähiger zu gestalten“, sagte er. Der Antrag der Landessportbünde auf eine neue Zusammensetzung des Präsidiums mit dem Ziel, die gleichwertige Mitwirkung und Vertretung der Verbändesäulen zu gewährleisten, erfuhr im Zuge einiger Satzungsänderungen nicht die erforderliche Zustimmung. Kür des Olympia-Kandidaten in Baden-Baden Ein weiteres zentrales Thema der DOSB-Mitgliederversammlung war die deutsche OlympiaParalympics-Bewerbung. Bis zum 4. Juni 2026 müssen die vier Bewerber Berlin, Hamburg, München und Köln-Rhein-Ruhr ihre finalen Konzepte beim DOSB einreichen. Anschließend werden diese in fünf Kategorien bewertet und geprüft. In Baden-Baden wird am 26. September 2026 auf einer außerordentlichen Mitgliederver-
sammlung der Kandidat für die deutsche Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele gekürt. Die neue Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein, unterstrich in ihrer Rede den politischen Rückhalt der gesamten Bundesregierung und des Bundestags für eine deutsche Bewerbung. Das sich derzeit in der Verbändeanhörung befindliche Sportfördergesetz sieht sie dabei als ein wichtiges Instrument für zukünftig noch erfolgreichere deutsche Athletinnen und Athleten. Jürgen Scholz in neuer Kommission Eingerichtet wurde für die vorliegenden Bewerbungen der Ausrichterkandidaten eine Evaluierungskommission. Diese überprüft und bestätigt die Ergebnisse des Bewertungsverfahrens auf die Einhaltung der vereinbarten Kriterien und ihre Nachvollziehbarkeit. Für die abschließende Beschlussfassung in BadenBaden kann sie eine Empfehlung abgeben. LSVBW-Präsident Jürgen Scholz ist als Vertreter der Landessportbünde Mitglied dieser Kommission. „Eine deutsche Bewerbung sowie eine mögliche Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland können in den kommenden Jahren richtungweisend sein für den deutschen Sport. Ich empfinde es als wichtige Aufgabe und Verantwortung sicherzustellen, dass die vereinbarten Schritte und Kriterien in diesem Prozess Anwendung finden. Hier bringe ich mich sehr gerne ein“, erklärte Jürgen Scholz. q DOSB / red
Anton Häffner wird 90 Lieber Anton Häffner, die Sportfamilie in Baden-Württemberg gratuliert herzlich zum 90. Geburtstag! Mehr als die Hälfte Ihrer Lebensjahre haben Sie dem organiFoto: Joachim Spägele sierten Sport im Ehrenamt gewidmet, darunter von 1997 bis 2007 im Amt des Präsidenten des Landessportverbands Baden-Württemberg. Ein Mann für das große Rampenlicht waren Sie nie, haben lieber im Hintergrund gewirkt und dabei
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doch so Vieles und so Viele bewegt. Der mit dem Land geschlossene Solidarpakt Sport I trägt ihre Unterschrift als LSVBW-Präsident! Voller Respekt und mit großer Dankbarkeit blicken wir auf Ihr Engagement. Auch im Namen des LSVBW-Präsidiums und der Geschäftsstelle wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit. Ihr Jürgen Scholz LSVBW-Präsident
„International wettbewerbsfähig“ Baden-Württembergs Hoffnungen für die Olympischen Winterspiele Die SBW Leistungssport GmbH ist die Organisation für den Schneesport in Baden-Württemberg und unter anderem verantwortlich für die Talententwicklung in den Nachwuchskadern. Geschäftsführer Jens Schölch blickt im Interview mit SPORT in BW voraus auf die Olympischen Winterspiele in Milano Cortina 2026. Jens Schölch, die Olympiasaison ist in vollem Gange. Verspüren Sie unter den Sportlerinnen und Sportlern eine außergewöhnliche Stimmung? Eine Olympiasaison ist immer etwas ganz Besonderes. Die Planungen und Zielsetzungen werden auf dieses Großereignis ausgerichtet. Die Qualifikation für eine Teilnahme rückt in den Fokus. In einem Sportlerleben besteht zudem nicht oft die Möglichkeit, ein Teil dieses Großevents zu sein. Natürlich herrscht da eine hohe Motivation und damit auch Anspannung.
In welchen Sportarten und Disziplinen ist Baden-Württemberg stark vertreten? Im Skisprung halten die Frauen die Fahne des Ländle hoch: Agnes Reisch vom WSV Isny hat mit Platz 5 beim Weltcup in Falun schon früh in der Saison die Quali-Norm abgehakt. Pia Fink (SV Bremelau) gehört zu den besten deutschen Skilangläuferinnen. Auch sie hat die Olympia-Vorgaben schon im Jahr 2025 erfüllt. Die Skilangläufer Friedrich Moch (WSV Isny), Janosch Brugger (SV Schluchsee) und Florian Notz (TSV/SZ Böhringen Römerstein) wollen ebenfalls auf den Zug nach Italien aufspringen. Im Biathlon hoffen wir auf Janina Hettich-Walz (SC Schönwald) und Julia Tannheimer vom DAV Ulm.
SBW-Geschäftsführer Jens Schölch. Foto: SBW Leistungssport GmbH
Abgesehen von den Schneesportarten kommen in weiteren Wettbewerben Sportlerinnen und Sportler aus baden-württembergischen Vereinen für eine Nominierung infrage, zum Beispiel im Eishockey. Und natürlich freuen wir uns besonders, wenn noch die eine oder andere Überraschung aus Baden-Württemberg den Sprung ins Olympia-Team schafft. Wir vermissen in der Aufzählung die Nordische Kombination… In der Königsdisziplin wird bei diesen Winterspielen wohl erstmals kein Athlet aus BadenWürttemberg am Start sein. Leider dürfen die Frauen nicht starten. Nathalie Armbruster wäre eine Medaillenkandidatin. Auf welche Olympia-Entscheidungen freuen Sie sich persönlich ganz besonders? Faszinierend sind für mich Ski Cross und Biathlon. Hier ist die Spannung am höchsten. Und mit Daniela Maier fährt eine Medaillenkandidatin mit, die schon 2022 in einer hochspannenden Entscheidung Olympia-Bronze erringen konnte.
Das deutsche Olympia-Team wird Ende Januar finalisiert. Wie läuft die Qualifikation ab? Die Nominierungskriterien werden von den jeweiligen Spitzenverbänden aufgestellt. Vorausgesetzt werden in der Regel Platzierungen im Top-Acht- und Top-15-Bereich bei Weltcup-Veranstaltungen in der Olympiasaison. Darüber hinaus spielen auch Trainerentscheide eine wichtige Rolle.
… und wie sieht es in den Freestyle und AlpinWettbewerben aus? Eines unserer Aushängeschilder ist der Snowboard Cross mit Jana Fischer (SC Löffingen) und Leon Ulbricht (SC Rötteln). Im Ski Cross ruhen die Hoffnungen auf Daniela Maier (SC Urach). Emma Weiß (Freestyle Club Zollernalb) ist im Freestyle Aerials aussichtsreich. Im Ski Alpin ist Anton Grammel vom SC Kressbronn mit der halben Olympia-Norm in die Saison gestartet, Emma Aicher (SC Mahlstetten) ist als Podestfahrerin in Levi in Italien mit dabei.
Die Wettkampfstätten erstrecken sich über mehrere Orte in Norditalien. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Das Konzept der dezentralen Standorte mit oftmals schon bestehenden Sportstätten spricht mich persönlich mehr an. Die Olympische Familie gibt es in der bisherigen Form mit Olympischem Dorf nicht mehr. Das ist ein Nachteil, vielmehr überwiegen aber die Vorteile: Investition und Ertüchtigung in bestehende Infrastruktur, mögliche Mitnahme der dort lebenden Menschen für eine weiterhin gegebene gesellschaftliche Akzeptanz dieser Spiele.
auf Olympia-Kurs. Foto: picture alliance / Bildbyrån | Simon Hastegård
An welchen Projekten und Initiativen arbeiten Sie gerade, um die Wintersport-Talente im Land für kommende Olympische Winterspiele fit zu machen? Besonders die Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich bieten Möglichkeiten. Die Nachwuchsarbeit im Schneesport in Baden-Württemberg ist gut und international wettbewerbsfähig. Diese gilt es unterstützend bis 2030 und 2034 weiter zu sichern. Internationalisierung und Individualisierung sowie Partnerschaften und Kooperationen sind die anzustrebenden Ziele. Mit dem Skiinternat Furtwangen haben wir eine hervorragende Ausbildungsstätte. Mit der Windsimulationsanlage und einem hybriden Schanzenkonzept in Hinterzarten bestehen heute schon Zukunftsstandorte. Es gilt, die Ski-Tradition zu bewahren mit einem selbstkritischen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Olympia-Quali im ersten Weltcup der Saison: Daniela Maier ist im Ski Cross q Die Fragen stellte Silke Bernhart
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Mit Rekordzahl ins neue Stiftungsjahr 125 geförderte Sportlerinnen und Sportler: Starkes Zeichen im Leistungssport
Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg Die Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg blickt auf ein außergewöhnliches Jahr zurück: Mit einer Gesamtsumme von fast 100.000 Euro und 125 geförderten Sportlerinnen und Sportlern konnte sie ihre Athletenförderung 2025 weiter ausbauen. Talente fördern, Perspektiven schaffen und jungen Kaderathletinnen und -athleten den Weg an die nationale und internationale Spitze ebnen: Mit diesen Zielen bildet die Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg einen zentralen Baustein im Leistungssportkonzept des Landes. Als gemeinsame Initiative des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport, OBI und des Landessportverbands Baden-Württemberg bündelt sie – zusammen mit Sportfachverbänden, Olympiastützpunkten und weiteren engagierten Partnern – die Kräfte im Land.
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Dieses starke Netzwerk schafft die Grundlage dafür, dass junge Talente sportlich wie schulisch begleitet, entlastet und auf ihrem anspruchsvollen Weg nach oben bestmöglich unterstützt werden. Besonders wertvoll für das Rekordjahr 2025 war erneut das Engagement zahlreicher Förderer, allen voran der Porsche AG, deren Spende in Höhe von 30.000 Euro die Arbeit der Stiftung nachhaltig stärkt und auch im zurückliegenden Jahr einen bedeutenden Anteil an der Athletenförderung hatte. Sportliche Vielfalt und landesweite Förderung Ein Blick auf die Zahlen zeigt eindrucksvoll, wie breit der geförderte Nachwuchs im Jahr 2025 aufgestellt war. Insgesamt deckt die Stiftung 26 Sportarten ab – eine Vielfalt, die sich auch in den Schwerpunkten widerspiegelt. Besonders stark vertreten war der Schneesport mit 27 Athletinnen und Athleten, gefolgt von Leichtathletik (21), Radsport (12) und Ringen (11). Neu hinzu kamen 2025 unter anderem Softball und Skateboard, die erstmals Teil des Förderprogramms wurden. Diese Vielfalt zeigt sich ebenso in der Verteilung der Athletinnen und Athleten auf die
Foto: Andreas Hohl
Janis Hohl, Para Basketball, U23-Weltmeister „Für mich bedeutet die Unterstützung durch die Stiftung OlympiaNachwuchs sehr, sehr viel, da ich für meinen nächsten Schritt im Basketball daheim ausgezogen bin und die Förderung mir dabei hilft, die Kosten für meinen Leistungssport – wie Equipment oder Fahrtkosten – allein zu stemmen. So kann ich mich voll auf den Basketball konzentrieren, weil ich weiß, dass im Hintergrund alles läuft.“
drei Olympiastützpunkte (OSP) im Land. 58 Nachwuchssportlerinnen und -sportler sind dem OSP Stuttgart, 42 dem OSP Freiburg und 25 dem OSP Metropolregion Rhein-Neckar zugeordnet – ein klares Zeichen dafür, dass die Fördermöglichkeiten landesweit umfassend genutzt werden. Wie viel diese Unterstützung gerade in besonders kostenintensiven Sportarten bedeutet, bringt Jens Schölch, Geschäftsführer der SBW Leistungssport GmbH, stellvertretend für den Wintersport auf den Punkt: „Die Arbeit der
Foto: picture alliance/dpa
Darja Varfolomeev, Rhythmische Sportgymnastik, Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin „Ich bin eine der zahlreichen Athletinnen und Athleten aus Baden-Württemberg, die am Anfang ihrer leistungssportlichen Laufbahn von der Stiftung OlympiaNachwuchs finanziell unterstützt wurden. Das hat mir dabei geholfen, meine sportlichen Träume zu verfolgen. Heute bin ich Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin. Stellvertretend für alle geförderten Athleten möchte ich an dieser Stelle einfach mal DANKE sagen. Danke, dass sie junge Talente bei der Verwirklichung ihrer Ziele unterstützt!“
Stiftung ist für unsere Nachwuchsathleten im Wintersport enorm wichtig. Eine Förderung entlastet Familien bei den leistungssportbedingten Kosten und zeigt: Das große Engagement vieler Eltern wird gesehen und wertgeschätzt. Diese Unterstützung – materiell und ideell – ist essenziell für eine erfolgreiche Talententwicklung.“ Nachwuchs sichtbar machen Auch 2025 nutzte die Stiftung zahlreiche Gelegenheiten, um ihr Engagement im Sportumfeld Baden-Württembergs sichtbar zu machen. Bei Veranstaltungen und regionalen Events waren aktuell und ehemals geförderte
Athletinnen und Athleten vertreten und machten Nachwuchsförderung so öffentlich erlebbar. Ergänzend dazu konnte auch die mediale Sichtbarkeit ausgebaut werden: In Zusammenarbeit mit Regionalsendern entstanden zahlreiche Athletenporträts, welche die Talente im Training und im Wettkampf zeigten. Ein besonderes Highlight war die Präsenz der Stiftung beim Porsche Fußball Cup. Am Aktionsstand „Beat the Champs“ konnten Besucherinnen und Besucher ihre Sprintzeiten mit denen von Stiftungsathletinnen und -athleten aus verschiedenen Sportarten vergleichen. Das zentrale Ereignis: eine Scheckübergabe in Höhe von 30.000 Euro aus der Aktion „Tore für Charity“. Dank dieses Betrags konnten zahlreiche Athletinnen und Athleten finanziert werden. Gleichzeitig bot Porsche der Stiftung durch die Einbindung in das Event die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiten Publikum zu präsentieren.
Fakten 2025 125 Athletinnen & Athleten ... aus 26 Sportarten 5 × Wintersport 21 × Sommersport davon 94 Nachwuchskader mit ersten internationalen Erfolgen mehr als 40 % an Sportinternaten in Baden-Württemberg
… erhielten Fördergelder in Höhe von 99.270 Euro
Besonderes Jubiläum in 2026 2026 feiert die Stiftung ein besonderes Jubi- ken Netzwerk, dem Engagement der Partner und läum: 10 Jahre sind seit dem Zusammenschluss der Leidenschaft für den Sport blickt die Stiftung der Stiftung Soziale Hilfe für Spitzensportler OlympiaNachwuchs zuversichtlich in das Fördermit der Stiftung OlympiaNachwuchs Baden- jahr 2026 – im festen Bewusstsein: Die Talente Württemberg vergangen. Was 2016 mit 43 ge- von heute sind die Medaillengewinner von morq Kristin Redanz förderten Athletinnen und Athleten begann, hat gen. sich zu einer kraftvollen Säule der Nachwuchsförderung entwickelt. Heute begleitet die Stiftung fast das Dreifache an Talenten und hat sich als verlässlicher, langfristiger Partner im Leistungssport etabliert. Diese positive Entwicklung ist nur möglich dank zusätzlicher Unterstützung aus der Wirtschaft. Jede Spende trägt auch in Zukunft dazu bei, jungen Athletinnen und Athleten den Weg zu erleichtern, Familien zu entMehr als 20 Stiftungsathletinnen und -athleten begeisterten 2025 lasten und sportliche Träume die Kinder bei den Preisübergaben des Grundschulwettbewerbs zu realisieren. Mit einem star„Jugend trainiert für Olympia“. Foto: Schlichemklammschule
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RewitAl: Ökobilanzierung gestartet Forschungsprojekt zum Recycling von Kunststoffrasenplätzen Seit zwei Jahren läuft das Kunststoffrasenprojekt RewitAl: „Reintegration hochwitterungsbeanspruchter Altkunststoffe in die Kreislaufwirtschaft“. Die ersten Forschungsergebnisse liegen vor, nun startet die Ökobilanzierung. Es ist nicht ganz einfach, eine Ökobilanz für den Rückbau eines Kunststoffrasens zu entwickeln. Maike Senk, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim, stellt dafür Recyclingmethoden auf den Prüfstand. Berücksichtigt werden das mechanische Recycling und das chemische Recycling im Vergleich mit der thermischen Verwertung, bei der die Reststoffe unter Energiegewinnung verbrannt werden. Das Ziel: die umweltfreundlichste Methode ausfindig zu machen. „Am INEC machen wir eine Lebenszyklusanalyse ab dem Zeitpunkt, ab dem der Kunstrasen nicht mehr genutzt wird, und schauen beispielsweise auch, wie viel Material beim Abbau des Platzes in die Umwelt ausgetragen wird“, erläutert Maike Senk.
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Info
Das Institut für Industrial Ecology (INEC) an der Hochschule Pforzheim arbeitet seit 15 Jahren an Ökobilanzierungen. Es entwickelt konkrete Lösungen für Unternehmen sowie Methoden und Tools zur Ökobilanzierung und berät die Politik auf Landes- und Bundesebene.
Quantifizierung der Stoff- und Energieströme Um eine umfangreiche Ökobilanzierung zu erstellen, werden alle Stoff- und Energieströme quantifiziert. Während alte Kunstrasenplätze in der Vergangenheit vor allem auf Deponien im Ausland entsorgt wurden, verlangt das Kreislaufwirtschaftsgesetz nun mindestens eine thermische Verwertung. Das Altmaterial wird so noch genutzt, allerdings gehen wichtige Ressourcen verloren. Recycling reduziert den Ressourcenverbrauch. Wie es sich bei anderen Umweltwirkungen verhält, zum Beispiel den CO 2 -Emissionen im Vergleich zur thermischen Verwertung, gilt es herauszufinden. Umweltingenieurin Maike Senk vergleicht deshalb den Rückbau und die an-
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Wirkungsabschätzungskategorien. Grafik: Maike Senk
schließende energetische Verwertung mit dem chemischen und dem mechanischen Recycling. Vielfältige Herausforderungen Es ist ein schwieriges Vorhaben. Jeder Hersteller hat eine eigene Kunststoffrezeptur, nicht immer ist diese öffentlich. Zudem sind die Kunstrasenplätze in der Regel 15 bis 20 Jahre alt. Welche Rohstoffe damals verarbeitet wurden, ist oft selbst den Herstellern nicht mehr bekannt. Auch fehlen Daten dazu, wie sich die Stoffe durch Witterung und UV-Strahlung verändert haben. „Aktuell arbeite ich an den Sachbilanzen. Dabei vergleiche ich verschiedene Datensätze und schaue, welcher in unserem Fall passend ist. So entsteht mein Modell, welches mir im nächsten Schritt die Emissionen aufzeigt, sodass ich Wirkungsabschätzungskategorien auswählen kann“, erklärt Maike Senk (siehe Grafik). Regelmäßig stimmt sich die Wissenschaftlerin auch mit den weiteren am RewitAl-Projekt beteiligten Hochschulen Furtwangen und Aalen sowie den wenigen vorhandenen Recyclingunternehmen ab. Die Hochschulen Furtwangen und Aalen haben erste Forschungsergebnisse zum chemischen und zum thermischen Recycling präsentiert, die Maike Senk nun für die Ökobilanzierung verwenden kann.
Zahlreiche Variablen auf dem Prüfstand Wenn ein Kunstrasenplatz abgebaut wurde, analysiert sie das Vorgehen: Welche Maschinen waren im Einsatz? Wie viel Treibstoff haben sie benötigt? Wie viele Abgase sind in die Umwelt gelangt? Anteilig wird sogar der Rohstoffbedarf für die Maschinenherstellung berücksichtigt. Erfolgt ein chemisches Recycling, so wird der Kunststoff in einem Pyrolyseverfahren auf 550 Grad erhitzt. Dafür kommen auch sehr große Anlagen zum Einsatz. Wie viel Strom wird dafür benötigt? Welche Ressourcen und Rohstoffe sind in den Anlagenbau geflossen? Wie können die Bauteile wieder abgebaut und zum Hersteller gebracht werden? Wird ein mechanisches Recyclingverfahren angewendet, so wird aus dem alten Material recycelter Kunststoff hergestellt. Auch dabei werden die Stoff- und Energieströme erfasst. Wie viel Strom benötigen wir? Wie viel Wasser wird zum Kühlen genutzt? Wie viel Wasser kann wiederverwendet werden? Erste Ergebnisse, welche Recyclingmethode die umweltverträglichste ist und wie sie im Vergleich zur thermischen Verwertung abschneidet, werden Ende 2026 erwartet. q Torsten Schnittker
Gefördert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Baden-Württemberg (EFRE). Der EFRE ist ein Strukturfonds der EU, mit dessen Hilfe der wirtschaftliche, territoriale und soziale Zusammenhalt innerhalb der EU gefördert wird.
Entscheidungsschnelligkeit im Sport trainieren Tipps von Experte Sebastian Ayernschmalz Warum ist Entscheidungsschnelligkeit im Sport so wichtig? Und wie kann man sie trainieren? Diesen Fragen gingen die Teilnehmenden an Modul 5 der LSVBW-Trainerfortbildungen im November auf den Grund. Referent Sebastian Ayernschmalz fasst in SPORT in BW einige der zentralen Punkte zusammen. Der Sport schafft Momente, die fröhlich, dramatisch oder sogar historisch sind. Innerhalb von Sekunden oder gar Hundertstelsekunden können Spiele, Rennen oder Wettkämpfe entschieden werden. Ein Moment der Unachtsamkeit, ein kurzes Zögern – und die Chance ist vertan. Sowohl Athletinnen und Athleten auf dem Feld als auch Trainerinnen und Trainer an der Seitenlinie müssen Situationen blitzschnell erfassen und angemessen reagieren. Entscheidungsschnelligkeit bedeutet, schnell und präzise die bestmögliche Option auszuwählen. Wer zögert, riskiert verpasste Möglichkeiten. In der Praxis zeigt sich , wie vielschichtig Entscheidungen im Sport sind: Wer trifft eigentlich die Entscheidung? Die Sportler auf dem Feld? Die Trainer an der Seitenlinie? Oder fällt ein Großteil der Entscheidungen bereits in der Vorbereitung? Auf welchen Reizen basieren Entscheidungen? Auf gegnerischen Aktionen, taktikbedingten Anpassungen oder auf der eigenen Körperwahrnehmung? Die Thematik ist ebenso komplex wie individuell. Intuition versus Analyse Entscheidungen können spontan-intuitiv oder überlegt-analytisch gefällt werden. Daniel Kahneman (2011) beschreibt dies als System 1 (schnell, automatisch) und System 2 (langsam, kontrolliert). Auch Arbeiten wie jene von Furley et al. (2015) zeigen zwei unterschiedliche Denkund Entscheidungstypen: Typ 1 agiert intuitivautomatisch, Typ 2 eher analytisch-reflektiert. Die Kunst im Sport besteht darin, Entscheidungsmuster so zu trainieren, dass sie im
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Info
Den Beitrag in voller Länge und Literatur-Tipps zum Thema finden Sie auf lsvbw.de.
schnellen System 1 „automatisiert“ abrufbar sind. Erfahrene Sportler verlassen sich dabei auf Mustererkennung und Routinen, die sie über Jahre verinnerlicht haben. Erfahrung und Expertise spielen eine zentrale Rolle, um in Sekundenbruchteilen angemessen reagieren zu können. Heuristiken – Mentale Abkürzungen Viele Entscheidungen beruhen auf Heuristiken, also einfachen „Faustregeln“ oder „Trampelpfaden“ im Gehirn. In komplexen und unsicheren Situationen liefern sie schnelle, erfahrungsbasierte Lösungen. Ein prominentes Beispiel ist die Take-The-First-Heuristik: Markus Raab und Kolleg*innen (2011) fanden in ihrem Experiment heraus, dass erfahrene Handballer häufig die erste Handlungsoption wählen und damit oft erfolgreicher sind. Intuitiv entscheidende Spieler trafen in dieser Studie sowohl schnellere als auch bessere Entscheidungen als analytische Denker. Gut trainierte Intuition kann somit leistungsförderlich sein. Allerdings müssen solche Entscheidungsregeln zuvor durch Erfahrung, Feedback und situatives Lernen entstehen. Hier kommt die Rolle der Trainer ins Spiel. Entscheidungsschnelligkeit trainieren Die Fähigkeit, schnell die „richtige“ Entscheidung zu treffen, lässt sich gezielt entwickeln. Ein moderner Ansatz ist der Constraints-Led Approach. Dabei werden Regeln, Aufgaben oder Umgebungen gezielt verändert, um spielnahe Problemlagen zu erzeugen. Die Athleten müssen selbst Lösungen finden. Dadurch lernen sie, Wahrnehmung und Handlung effektiver zu koppeln. Entscheidend ist, Trainingsformen so realitätsnah zu gestalten, dass das Gelernte auf den Wettkampf übertragbar bleibt. Auch variables Training ist wichtig: Wechselnde Aufgaben und Situationen erhöhen die Flexibilität der Entscheidungsfähigkeit. Entscheidungssimulationen wie Video-Training oder mentale Visualisierung helfen dabei, Schlüsselsituationen individuell zu üben.
Trainer sollten sich bewusst machen, in welchen Momenten ihre Sportler Entscheidungen treffen müssen. Hilfreich kann es sein, Situationen mit ihren Optionen als Wenn-Dann-Regeln zu strukturieren, z. B.: „Wenn ich den Ball am 16-Meter-Raum erhalte, spiele ich lang in die Tiefe.“ Situatives Training, Erfahrung und gezielte Begleitung helfen Athleten, zu mündigen Entscheidern im Wettkampf zu werden. Unter Druck clever entscheiden Wettkampfdruck kann Entscheidungen erschweren. Umso wichtiger ist es, dass Sportler bereits vorbereitet in diese Situationen gehen. Klarheit, mentale Stärke und Resilienz tragen dazu bei, auch unter Stress handlungsfähig zu bleiben. Techniken wie Atemkontrolle oder Fokussierungsübungen helfen, Stress zu regulieren. Trainer können Druck im Training simulieren, etwa durch Zeitvorgaben, Wettkampfsimulationen oder Störreize. Damit lernen Athleten trotz Anspannung sauber zu entscheiden. Fazit Entscheidungsschnelligkeit ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis von Erfahrung, gezieltem Training und mentaler Stabilität. Trainer, die intuitive Entscheidungsfähigkeiten fördern und realistischen Druck im Training einbauen, geben ihren Athleten das nötige Rüstzeug, um im Wettkampf blitzschnell die richtige Wahl zu treffen. Entscheidend ist dabei, dass Trainer genau wissen, in welchen Situationen welche Entscheidungen nötig sind und welche Reize diese Entscheidungen auslösen. So könq nen sie ihre Athleten optimal vorbereiten.
Sebastian Ayernschmalz Sebastian Ayernschmalz ist FrauenBundestrainer im American Football und Sportpsychologischer Experte. Er leitete im November die LSVBW-Trainerfortbildung „Entscheidungsfindung unter Druck – Theorie & Praxis“.
Foto: LSVBW
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BWSJ bringt Jugendkonferenzen des Kultusministeriums in den Sport „Deine Stimme zählt“: Förderung von politischer Bildung und aktiver Mitgestaltung Auf Initiative des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg haben sich an den Schulen im Land in den vergangenen Jahren Jugendkonferenzen als Beteiligungsformat für junge Menschen etabliert. 2026 wird das Konzept in Zusammenarbeit von Kultusministerium und der Baden-Württembergischen Sportjugend (BWSJ) auch im Sport ausgerollt. Der Stimme junger Menschen Gehör verschaffen: Mit dieser Zielsetzung hat das Kultusministerium vor zwei Jahren die Jugendkonferenzen ins Leben gerufen. Rund 6.000 Jugendliche ab 14 Jahren haben seitdem an den Veranstaltungen teilgenommen, die landesweit von der Jugendstiftung koordiniert werden und bisher vor allem an Schulen ausgerichtet wurden. „Unsere Jugendkonferenzen leisten einen wertvollen Beitrag, um unsere Jugend zu beteiligen und ihnen demokratische Prozesse ganz praktisch näherzubringen. Dieses Angebot auf den Sport auszuweiten ist ideal, um junge Menschen auch außerhalb des Schullebens zu erreichen und ihnen eine Stimme zu geben“, sagt Kultus-, Jugend- und Sportministerin Theresa Schopper und fügt an: „Ich freue mich daher,
dass wir das Erfolgsmodell Jugendkonferenzen nun erstmals gemeinsam mit der Baden-Württembergischen Sportjugend veranstalten.“ Die BWSJ engagiert sich als Trägerin der Jugendkonferenzen im Sport: Von Februar bis Ende Mai sollen zehn Veranstaltungen stattfinden, die auch den im Sport engagierten Jugendlichen eine Plattform zur Mitsprache und Mitgestaltung bieten. Ziel ist es, mit Unterstützung der Württembergischen Sportjugend, der Badischen Sportjugend Nord und der Badischen Sportjugend Freiburg die Jugendkonferenzen im Sport in alle Regionen des Landes zu bringen. In einem bereits bewährten, strukturierten Rahmen können junge Menschen bis 27 Jahre ihre
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Ausrichter gesucht!
Sie wollen Details erfahren und vielleicht sogar selbst eine Veranstaltung ausrichten? Alle Infos: https://www.lsvbw. de/sportwelten/sportjugend/ jugendkonferenzen-im-sport
Standpunkte formulieren, Meinungen bilden, Wünsche benennen, Sorgen vortragen und Bedürfnisse artikulieren. Die Ergebnisse der Jugendkonferenzen im Sport und in den Schulen fließen in die abschließende, gemeinsame Landesjugendkonferenz am 15. Juli 2026 in q Silke Bernhart Stuttgart ein.
Jugendkonferenzen im Sport Eine Initiative des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den Sportjugenden Baden-Württembergs.
Landesjugendkonferenz 2025. Foto: KM BW
IdS-Bildungsflyer 2026 erhältlich Integration durch Sport: Bildungsangebote von Sportbünden und LSVBW Im neuen IdS-Bildungsflyer sind alle wichtigen Informationen zu den Bildungs- und Qualifizierungsangeboten im Jahr 2026 des LSVBW, des Badischen Sportbunds Freiburg, des Badischen Sportbunds Nord und des Württembergischen Landessportbundes zusammengestellt. Interessierte finden in dem Flyer neben Terminen und Veranstaltungsorten auch Ansprechpartner und Kosten für die Maßnahmen. Über einen QR-Code gelangen sie direkt auf die LSVBW-Website, hier leitet ein Button zum jeweiligen Sportbund weiter. Die
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Anmeldung erfolgt dort. Die Angebote unterstützen Vereine und Verbände dabei, sich für ein vielfältiges und gemeinschaftliches Miteinander fit zu machen. Die Bildungsangebote werden im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ q red gefördert.
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Weitere Informationen Den Flyer und weitere Informationen rund um Integration und Teilhabe finden Sie unter https:// www.lsvbw.de/sportwelten/integration-und-teilhabe oder über den nebenstehenden QR-Code.
Barrierefreiheit im Netz Stärkung digitaler Teilhabe dank landesweiter Generallizenz Der organisierte Sport in Baden-Württemberg setzt sich für Barrierefreiheit im Netz ein. Mitgliedsorganisationen können Tools zum Abbau digitaler Barrieren im Netz kostenfrei nutzen. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gibt seit dem 28. Juni 2025 verbindliche Rahmen-
bedingungen vor. Der organisierte Sport in Baden-Württemberg treibt gemeinschaftlich die Umsetzung voran: Auf Grundlage einer landesweiten Generallizenz stellen der LSVBW und die drei Sportbünde – BSB Freiburg, BSB Nord und WLSB – ihren Mitgliedsorganisationen Tools zum Abbau digitaler Barrieren auf Webseiten kostenfrei zur Verfügung. Die digitalen Tools der Web Inclusion GmbH beinhalten unter anderem den EyeAble® Assist mit einer Vorlesefunktion, Kontrast- und Schriftgrößenanpassung sowie Funktionalitäten zur Übersetzung von Text in leichte Sprache oder Fremdsprachen. Außerdem werden Webseiten auf weitere Barrieren überprüft und daraus HandlungsFoto: Rawpixel Ltd. empfehlungen abgeleitet.
Dank Lotto BW
LSVBW und Sportbünde ermöglichen ihren Mitgliedsorganisationen damit nicht nur die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben, sie fördern auch digitale Teilhabe und machen die Angebote des organisierten Sports für mehr Menschen zugänglich. Zwar können die digitalen Tools keine vollständige Barrierefreiheit „per Klick“ garantieren. Aber sie tragen mithilfe von Audits und Reportings dazu bei, noch bestehende Barrieren zu erkennen und nachhaltig q red abzubauen.
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Richtfest für das Alpinzentrum: Ein Leuchtturmprojekt entsteht in Schorndorf Mit dem neuen Alpinzentrum setzt die DAVSektion Schorndorf ein sichtbares Zeichen für moderne Vereinsarbeit, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. Das Gebäude, dessen Richtfest am 1. Dezember gefeiert wurde, ist eines der größten Projekte der Sektionsgeschichte. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Finanziert wird der Bau durch Eigenmittel, Spenden, kommunale Unterstützung und staatliche Zuschüsse – darunter auch ein WLSB-Zuschuss in Höhe von 417.370 Euro, der maßgeblich zur Realisierung beigetragen hat. Wie eine „Berghütte in der Stadt“ Für Andreas Link, den 1. Vorsitzenden der Sektion, steht dabei ein Leitbild im Mittelpunkt: „Mit dem Leitsatz ‚Berghütte in der Stadt‘ möchte ich die Idee vermitteln, dass das Alpinzentrum sowohl ein Ort der Ruhe und Entspannung als auch ein Treffpunkt für aktive Menschen ist – ähnlich einer traditionellen Berghütte, aber mitten in der Stadt.“ Das neue Zentrum solle ein Platz werden, „an dem sich Bergfreunde, Wanderer
und Kletterer inmitten des städtischen Trubels zurückziehen, auf andere Gleichgesinnte treffen und die Leidenschaft für den Bergsport teilen können“. Besonderen Wert legt die Sektion auf nachhaltiges Bauen. Das Gebäude entsteht in Holzständerbauweise, wird mit Photovoltaik ausgestattet und durch eine Wärmepumpe versorgt. Link betont: „Nachhaltiges Bauen war ein zentrales Thema in der Planung des neuen
Beim neuen Alpinzentrum legt der DAV viel Wert auf eine ökologisch nachhaltige Bauweise. Foto: DAV Schorndorf
Alpinzentrums, da wir der Überzeugung sind, dass ökologische Verantwortung und langfristige Energieeffizienz zur Wahrung unserer natürlichen Ressourcen beitragen.“ Die technische Integration moderner Energiesysteme, die Auswahl nachhaltiger Materialien und die Einhaltung des Budgets seien dabei große Herausforderungen gewesen. Auch inhaltlich setzt die Sektion klare Akzente: Das Zentrum soll ein Ort für Vereinsmitglieder, Jugendliche, Inklusionsgruppen und die breite Öffentlichkeit sein. „Das Alpinzentrum soll ein offener, inklusiver Ort für alle sein“, sagt Link. Neben Trainingsangeboten und Kursen sind auch kulturelle Veranstaltungen, Kooperationen mit Schulen, Programme für Menschen mit Behinderung sowie offene Angebote für Familien geplant. Langfristig soll das Alpinzentrum ein lebendiger Mittelpunkt der regionalen Bergsport-Gemeinschaft werden .Sport im Verein ist eben besser. Dank Lotto BW! Die Fördermittel können über den jeweiligen Sportbund beantragt werden. q red
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SPORTSTÄTTENBAU
Zweite Bewilligungsrunde für den Sportstättenbau in 2025 Der Badische Sportbund Freiburg hat zum Jahresende nochmals Sportstättenbaumittel in Höhe von 2.221.330 Euro verteilt. Dieses Mal erhielten 130 Projekte asus 21 Fachverbänden eine Bewilligung.
Diese wurden noch vor Weihnachten verschickt. Jetzt können die betroffenen Vereine den Verwendungsnachweis einreichen und den Zuschuss abrechnen.
Lfd. Verband
Anzahl Anträge
Gesamtkosten
Zuschussfähige Gesamtkosten
Bewilligter Zuschuss
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.
Badischer Bahnengolf-Sportverband Basketballverband Baden-Württemberg LV Baden-Württemberg des Deutschen Alpenvereins Billard-Verband-Baden-Württemberg Südbadischer Fußballverband Südbadischer Handballverband Hockeyverband Baden-Württemberg Kanu-Verband Baden-Württemberg Sportkegler und Bowlingverband Baden-Württemberg
1 2 2 1 42 1 1 2 1
3.903,00 € 109.359,00 € 468.085,00 € 7.237,00 € 7.140.751,00 € 281.633,00 € 14.527,00 € 56.707,00 € 5.284,00 €
3.280,00 € 78.911,00 € 387.519,00 € 7.237,00 € 3.587.935,00 € 200.363,00 € 14.527,00 € 56.707,00 € 5.284,00 €
980,00 € 50.000,00 € 116.260,00 € 2.170,00 € 1.076.380,00 € 60.110,00 € 4.360,00 € 17.010,00 € 1.590,00 €
10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21.
Badischer Leichtathletik-Verband Luftsportverband Baden Landesverband Motorbootsport Baden-Württemberg Pferdesportverband Südbaden Badischer Radsport-Verband Südbadischer Ringerverband Segelverband Baden-Württemberg Südbadischer Sportschützenverband Tanzsportverband Baden-Württemberg Badischer Tennisverband Badischer Turner-Bund Südbadischer Volleyball-Verband
10 1 1 5 1 1 4 22 2 19 10 1
274.636,00 € 9.944,00 € 14.132,00 € 204.450,00 € 28.493,00 € 117.517,00 € 187.610,00 € 529.658,00 € 30.984,00 € 1.840.510,00 € 881.577,00 € 5.403,00 €
249.158,00 € 9.944,00 € 4.795,00 € 183.935,00 € 28.493,00 € 108.136,00 € 16.093,00 € 455.285,00 € 30.984,00 € 1.064.085,00 € 806.430,00 € 5.403,00 €
74.740,00 € 2.980,00 € 1.440,00 € 55.180,00 € 8.550,00 € 32.440,00 € 34.830,00 € 136.590,00 € 9.290,00 € 319.210,00 € 241.930,00 € 1.620,00 €
130
12.212.400,00 €
7.404.504,00 €
2.221.330,00 €
Gesamt
Auch das KTH Kunstturnen in Herbolzheim wird in der zweiten Verteilerrunde bewilligt. Foto: Verein
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INTEGRATION DURCH SPORT
Informativ! BSB informiert in Binzen zum Thema „Integration durch Sport“ Das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ fördert die Teilhabe von Geflüchteten, Menschen mit Migrationshintergrund sowie sozial Benachteiligten am organisierten Sport durch passgenaue Angebote und vermittelt Kernkompetenzen und Werte, die in allen gesellschaftlichen Bereichen wichtig sind.
Teilnehmer an der IdS-Veranstaltung in Binzen. Foto: Kühne
Auf Einladung des Gemeindeverwaltungsverbandes Vorderes Kandertal trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Institutionen zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Integration durch Sport“ in der Gemeindehalle in Binzen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Andrea Kühne, der Integrationsbeauftragten des Gemeindeverwaltungsverbandes.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellte Benjamin Sutter vom BSB Freiburg den Teilnehmenden das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ vor, das auch die Förderung der Teilhabe durch Sport von sozial benachteiligten Menschen im Blick hat. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine rege Diskussion und einen guten Austausch zu den vorgestellten Themenfeldern unter Aufführung
guter Beispiele aus der Praxis. Ein sehr gelungener Abend, an dem auch die Vernetzung zwischen den Akteuren nicht zu kurz kam. Mehrmals jährlich informiert der BSB Freiburg seine Mitgliedsvereine und externe Akteure über das Thema IdS. Bei Bedarf kann man sich gerne beim IdS-Team des Badischen Sportbundes Freiburg melden. Benjamin Sutter
Benjamin Sutter vom BSB bei seinem Vortrag. Foto: Kühne
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BESTANDSERHEBUNG
Infos zur Mitgliederbestandserhebung 2026 Bei der aktuellen Bestandserhebung des BSB Freiburg werden die Mitgliederzahlen weiterhin mit den Vereins- und Funktionärsdaten gekoppelt Seit dem 1. Dezember 2025 ist die Mitgliederbestandserhebung für die Erfassung der einzelnen Mitgliedszahlen im Internet-Portal „BSBverNETzt“ freigeschaltet. Wie im letzten Jahr wird über das Portal die Mitgliederbestandserhebung mit der Abfrage der einzelnen Vereinsund Funktionärsdaten verknüpft. Dem schrittweisen Verlauf der Bestandserhebung sind zwei weitere Schritte vorangestellt: • Überprüfung und Änderung der aktuellen Vereinsdaten • Überprüfung und Änderung der aktuellen Funktionärsdaten Durch diese Funktionalität haben die Mitgliedsvereine des BSB im Zuge der Bestandserhebung die Möglichkeit, die Aktualität ihrer Vereins- und Funktionärsdaten zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Wie bereits in den letzten Jahren werden dann die Mitgliederzahlen in den gewohnten Schritten abgefragt. Während des Jahres, und damit unabhängig von der jährlichen Bestandserhebung, bleibt natürlich auch weiterhin die Möglichkeit bestehen, dem BSB die Änderungen der Vereins- und Funktionärsdaten über das Internet-Portal „BSB-verNETzt“ (www.bsbvernetzt.de) online über den Menüpunkt „Vereinsdaten ändern“ mitzuteilen. Die Zusammenführung der Vereinsdatenpflege mit der Bestandserhebung erfordert eine rechtzeitige vereinsinterne Vorbereitung und Aktualisierung der einzelnen Daten. Folgende Bereiche sollten beachtet werden: • Überprüfung der Vereinsdaten – Wie lauten die aktuelle Postanschrift und die Kommunikationsdaten des Vereins? – Sind die neuen Vereinsregisterdaten (Nummer und Registergericht) vorhanden? • Überprüfung der Funktionärsdaten im Verein – Sind die Kontaktdaten der aktuellen Funktionäre bekannt? • Überprüfung der Mitgliederdaten im Verein – Sind bei allen Mitgliedern Jahrgang,
Geschlecht und Fachverbandszugehörigkeit(en) hinterlegt? – Sind die passiven Mitglieder den Abteilungen im Verein zugeordnet? • Welche Exportmöglichkeiten bietet mein Vereinsverwaltungsprogramm? – Bekomme ich eine Zusammenstellung der Mitglieder nach Jahrgängen für die A-Meldung und eine nach Fachverbänden (B-Meldung)?
– Erzeugt das Programm eine Austauschdatei, die über das Internet-Portal BSBverNETzt eingelesen werden kann? Alle Informationen und eine detaillierte Anleitung zum jahrgangsweisen Bestandserhebungs-Verfahren finden Sie seit dem 1. Dezember 2025 auf der Homepage des BSB unter www.bsb-freiburg. de oder direkt nach der Anmeldung im InternetPortal „BSBverNETzt“. Der Einsendeschluss für die Übermittlung ist wie in den Jahren zuvor der 31. Januar 2026. Bei Fragen zu ihren individuellen Zugangsdaten zum Internet-Portal wenden Sie sich bitte an Ihren vereinsinternen BSBverNETzt-Administrator. Für Vereinsadministratoren besteht die Möglichkeit, neue vereinsinterne Zugänge zum Internet-Portal selbstständig zu verwalten. Sascha Meier
Informationen
www.bsb-freiburg.de oder über die Geschäftsstelle des BSB
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SPORTSCHULE STEINBACH
„Wir möchten junge Menschen für ein Ehrenamt im Sport begeistern“ Interview mit Christian Reinschmidt, dem Leiter der Sportschule Baden-Baden Steinbach, zu aktuellen Fragen
Steinbachs Sportschulleiter Christian Reinschmidt. Foto: Torsten Falk
Herr Reinschmidt, vor kurzem ist das neue Bildungsprogramm erschienen. Wie sieht es mit der Belegung der Sportschule in Steinbach für das kommende Jahr aus? Die Nachfrage der Sportfachverbände für 2026 ist wie in den vergangenen Jahren gut. Durch die aktuelle Modernisierung von Gästehaus 3 konnten wir im ersten Halbjahr weniger Lehrgänge einbuchen, weil das Haus bis Juni 2026 geschlossen ist. Es ist uns trotzdem gelungen allen Fachverbänden Bildungswochen in ausreichender Zahl anzubieten. Anfragen für Vereinstrainingslager und Klassenausflüge können wir im ersten Halbjahr aber nur reduziert einbuchen. Welche neuen Themen gibt es 2026? Die Themen „Funktional Fitness“ und „Rückenfit – modern gedacht und umgesetzt“ sind ins Bildungsprogramm aufgenommen worden, weil wir möchten, dass die Vereins-Übungsstunden zeitgemäß durchgeführt werden. Wir haben auch bemerkt, dass die Nachfrage nach Fortbildungen für den Sport im Alter sehr hoch ist und haben mit den Themen „Sport ab 60“ und „Gesund und aktiv im Alter“ mehrfach Fortbildungen für diese Zielgruppe im Angebot.
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Gibt es weitere Entwicklungen im Bereich der Übungsleiterausbildung? Ja, es gibt eine sehr positive Entwicklung. Mittlerweile haben wir viele unterschiedliche Qualifizierungsmöglichkeiten, um junge Menschen für das Ehrenamt im Sport zu begeistern. Im Jahr 2026 haben wir 18 Schulklassen von Sportprofilschulen, die im Klassenverbund für eine Woche die Sportassistentenausbildung durchlaufen. Dies sind über 350 Schülerinnen und Schüler. Mit den Ausbildungsangeboten für Schülermentoren der Sportfachverbände, der Sportassistentenausbildungen der Badischen Sportjugend Freiburg und der Ausbildungsreihe für den Freiwilligendienst im Sportverein werden weitere 280 junge Menschen ausgebildet. Mit den ca. 70 jungen Trainerinnen und Trainern in den C-Trainer Ausbildungen der Fachverbände werden im Jahr 2026 insgesamt ca. 700 Schülerinnen und Schüler für ein Ehrenamt qualifiziert, das ist eine sehr erfreuliche Bilanz und ein wichtiger Auftrag, den wir wahrnehmen.
sich einige Trainingswochen frühzeitig gesichert. Die weibliche U 17 des Deutschen Basketball Bundes bereitet sich bei uns mit zwei langen Trainingslagern auf die U17-Weltmeisterschaften vor. Eine bessere Bestätigung für unsere optimalen Rahmenbedingungen in Steinbach gibt es nicht.
Welches sind die Fachverbände, die am häufigsten bei Ihnen sind? Mit dem Südbadischen Fußballverband, dem Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband sowie dem Badischen Turner-Bund haben wir drei große Fachverbände, die zusammen insgesamt 200 Lehrgänge im Jahr 2026 in Steinbach durchführen. Weiterhin gehören der Südbadische Sportschützenverband und der Basketballverband Baden-Württemberg zu den Fachverbänden, die ca. 30 Kaderschulungen sowie Aus- und Fortbildungslehrgänge in der Sportschule Steinbach eingebucht haben. Wir freuen uns allerdings auch, dass mit dem Badischen Schachverband, dem Badischen Tauchsportverband und dem Boule, Boccia und Pétanque Verband Baden-Württemberg auch kleinere Fachverbände im Jahr 2026 mit Trainerausbildungen zum Trainer C in Steinbach starten.
Gibt es auch im Jahr 2026 Angebote für Schulklassen? Ja, die Angebote für Schulklassen gibt es auch 2026. Neben den Buchungen von Sport-Leistungskursen, um sich auf das Sport-Abitur vorzubereiten, gibt es immer häufiger Anfragen für Klassenfahrten. Bei Kosten von 58 Euro pro Tag/ Person mit Vollpension und Nutzung der Sportanlagen wird das Angebot oft von 5., 6. und 7. Klassen genutzt, um die Klassengemeinschaft zu stärken. Im Moment haben wir im Herbst 2026 noch freie Kapazitäten für Klassenfahrten.
Kommen auch im Jahr 2026 wieder Nationalteams nach Steinbach? Ja, sowohl der Deutsche Basketball Bund als auch der Deutsche Handballbund werden 2026 mit ihren Jugend- und Junioren-Nationalmannschaften nach Steinbach kommen und haben
Sie haben die Modernisierung von Gästehaus 3 angesprochen. Wie ist der Stand der Bauarbeiten? Wir sind im Moment noch voll im Zeitplan und hoffen, dass uns das modernisierte Gästehaus 3 im Juni 2026 wieder zur Verfügung steht. Nach über 36 Jahren werden nicht nur die Zimmer und die Sanitärbereiche komplett saniert, sondern das Haus bekommt einen Aufzug und zwei barrierefreie Zimmer. Von der energetischen Sanierung werden wir in den nächsten Jahren profitieren. Für den Bereich der Lehre werden Lernecken ergänzt und es entsteht ein Jugendraum zur gemeinsamen Freizeitgestaltung.
Wie sieht der weitere Ausblick in Steinbach aus? Die Sportschule feiert im Jahr 2027 ihren 70. Geburtstag. Wir freuen uns, wenn das Gästehaus 3 dann im neuen Glanz strahlt und wir mit modernen Zimmern in das Jubiläumsjahr starten können. Das Interview führte Joachim Spägele
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Rückblick 2025 Auch im abgelaufenen Jahr 2025 hat die Sportschule Baden-Baden Steinbach wieder eine Vielzahl an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt In über 120 Ausbildungslehrgängen zur C- und BLizenz wurden nahezu 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Bildungsteam der Sportschule geschult. Die Ausbildungslehrgänge wurden überwiegend in der Sportschule in Steinbach durchgeführt. Nur einige Lehrgänge wie Ski, Rudern, Ringen oder Segeln mussten an den jeweils geeigneten Standorten unterrichtet werden. Daneben plante und führte das Team auch 22 Fortbildungen durch, an denen über 400 interessierte Fortbildungswillige teilgenommen haben. Dabei waren Fortbildungen zur Entspannung und für Senioren am besten besucht. Die Bildungsreferentin der Sportschule betreute mit Unterstützung der Studienleiter über das Jahr hinweg 11 Sportprofilklassen mit über 200 Schülerinnen und Schülern mit dem Ziel diese zum Sportassistenten auszubilden. Auch im neuen Jahr 2026 warten wieder interessante Fortbildungen auf unsere Übungsleiter und Trainer. Diese sind dem Bildungsprogramm und der Homepage www.sportschule-steinbach. de zu entnehmen.
Die Studienleiter der Sportschule, von links: Dr. Christof Armbruster, Andreas Maginot, Chris Finkenzeller, Ulrike Wagner und
Christof Armbruster
Linn Moravek. Foto: Sportschule
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SPORTSCHULE STEINBACH
Fit im Winter – Teil 1 Kürzere Tage und meist tiefe Temperaturen veranlasst viele Breiten- und Freizeitsportler in die Wintersportsaison zu starten oder nach den Feiertagen weiterhin auszuüben. Das alpine Skifahren verlangt Ihrem Körper einiges ab. Kräftige Oberschenkel, stabile Gelenke, eine starke Körpermitte sowie eine gute Grundausdauer
bilden die Grundlage dafür, die Pisten sicher und mit Freude zu bewältigen. Mit einer gezielten Vorbereitung können Sie nicht nur Verletzungen vorbeugen, sondern auch langfristig mehr Fahrspaß erleben.
Die folgenden Übungen helfen optimal in die Skisaison zu starten. Sie vereinen Kraft, Koordination, Balance und dynamische Kontrolle – genau die Fähigkeiten, die auf der Piste entscheidend sind. Darüber hinaus eignen sich diese Übungen ideal, um regelmäßig über den gesamten Winter hinweg trainiert zu werden.
Übung 1: Aufkanten Aufrechter Stand barfuß oder in Socken. Die Knie etwas beugen. Linken Fuß auf die Außenkante und rechten Fuß auf die Innenkante kippen. Dynamischer Wechsel zur anderen Seite. 3 x 20 Wiederholungen
Übung 3: Seitliches Abstützen Seitliches Abstützen auf einem Kasten, Stuhl oder Sofa mit ausgestrecktem Arm. Die Füße stehen etwas versetzt. Die freie Hand wird in die Hüfte gestützt. Unter Körperspannung die Hüfte absenken und wieder heben. 3 x 12 Wiederholungen mit jeweils Wechsel der Seiten.
Übung 4: Einbeiniges Kreuzheben Aufrechter Stand. Einen Fuß durch Gewichtsverlagerung vom Boden lösen. Mit Körperspannung den Oberkörper nach vorn beugen und währenddessen das freie Spielbein nach hinten führen. Die Arme hängen in Richtung Boden. Soweit die Bewegung ausführen, dass der Oberkörper mit dem hinteren Bein eine Linie (Schulter, Hüfte, Knie und Sprunggelenk) bildet. 3 x 12 Wiederholungen. Variante: Zur Steigerung ein kleines Gewicht in die Hände nehmen bzw. eine Kettle-Bell in die diagonale Hand nehmen.
Übung 2: Skater-Ausfallschritt mit diagonaler Handberührung Aus dem aufrechten Stand mit dem rechten Fuß einen weiten Ausfallschritt nach hinten diagonal ausführen. Währenddessen den Oberkörper versuchen aufrechten zu halten und mit der rechten Hand auf den linken Fuß tippen. Anschließend dynamisch das linke Bein diagonal nach hinten führen und mit der linken Hand den rechten Fuß berühren. 3 x 16 Wiederholungen
Übung 5: Einbeinige Kniebeuge (Beweglichkeit Sprunggelenk) Auf einer Erhöhung (z. B. Stepper, Mattenrolle, Treppenstufe) stehen. In den Einbeinstand gehen. Mit aufrechtem Oberkörper das Standbein beugen und darauf achten, dass die Ferse am Boden bleibt. Der Fokus liegt auf einer möglichst großen Sprunggelenksbewegung, vergleichbar der Beinposition im Skischuh. 3 x 12 Wiederholungen mit jeweiligem Beinwechsel. Chris Finkenzeller
Alle Fotos: Christof Armbruster
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SERVICE | BSB
Sportanlagen: Was im Winter wichtig wird • Wird ausreichend gelüftet, um Schimmel zu vermeiden? • Bleibt die Hallentemperatur konstant? Unbeheizte Räume und Wasserleitungen sollten Sie besonders im Blick haben.
Auch wenn viele Sportanlagen im Winterschlaf liegen, bleibt in der kalten Jahreszeit einiges zu tun. Ihre Verantwortung für das Vereinsgelände und die Zuwege zu den Sportstätten ruht nicht – die Verkehrssicherungspflicht kennt keine Pause. Schnee fegen: Wann sind Vereine in der Pflicht? Grundsätzlich müssen Städte und Gemeinden dafür sorgen, dass Bürgerinnen und Bürger Straßen und Gehwege gefahrlos nutzen können. In der Praxis übertragen sie häufig ihre Verkehrssicherungspflicht jedoch per Satzung an die Grundstückseigentümer – und diese geben sie dann an ihre Mieter oder Pächter weiter, also zum Beispiel an Vereine. Ein Blick in den Mietoder Pachtvertrag zeigt, wer für den Räum- und Streudienst verantwortlich ist. Dort ist auch geregelt, ob der Verein selbst tätig werden muss oder ein professionelles Unternehmen beauftragt wird. In diesem Fall können die Kosten dem Verein auferlegt werden. Wo muss man Schnee schippen? Für den Bürgersteig gilt die Faustregel: Zwei Passanten müssen auf einem rutschfesten Durchgang gefahrlos aneinander vorbeigehen können. Denken Sie aber nicht nur an den Gehweg entlang der Straße. Auch folgende Bereiche gehören dazu: • Wege rund ums Vereinsgelände, • Zuwege zum Parkplatz • Eingänge zu Vereinsgebäuden und Sportstätten • Zugänge zu Umkleidekabinen Schließlich soll sich niemand auf eisigen Wegen verletzen. Wann und wie oft muss geräumt werden? Die genauen Räum- und Streuzeiten sind im Landesrecht oder in den Ortssatzungen festgelegt,
die Sie auf der Website Ihrer Gemeinde finden. Dort erfahren Sie auch, ob die Fahrbahn mitgereinigt werden muss. In der Regel sind die Räumund Streuzeiten werktags zwischen 7.00 Uhr und 20.00 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen zwischen 9.00 Uhr und 20.00 Uhr. Bei starkem und wiederkehrendem Schneefall müssen Sie auch mehrmals am Tag raus und spätestens innerhalb einer Stunde nach jedem beendeten Schneefall schippen. Womit streut man am besten? Viele Kommunen verbieten Streusalz oder erlauben es nur an gefährlichen Stellen wie Treppen oder Rampen. Der Grund: Salz belastet Umwelt und Grundwasser. Zugleich kann es jedoch bei Schadensfällen relevant werden – wurde ein Unfall durch fehlendes Salz begünstigt, kann dies als Verletzung der Verkehrssicherungspflicht gewertet werden und zu einem Schadensersatzanspruch führen. Fragen Sie am besten bei der Stadt oder der Gemeinde nach, was bei Ihnen erlaubt ist. Winterliche Aufgaben im Innenbereich Auch drinnen drohen typische Winterschäden. Prüfen Sie regelmäßig: • Stehen Heizungen auf Frostschutz?
Beim Frühjahrsputz gut versichert Winterschäden entdecken Ist der Winter endlich überstanden, braucht Ihre Sportanlage einen gründlichen Neustart – damit alle sicher und gut vorbereitet in die neue Saison starten können. Am besten packen viele helfende Hände mit an. Gut zu wissen: Versichert sind durch die ARAG Sportversicherung alle aktiven und passiven Mitglieder, Ehrenamtliche, Hauptamtliche, Übungsleiter, Trainer sowie beauftragte Helfer – bei allen satzungsgemäßen Vereinsaktivitäten, also auch beim Schneeschippen oder einem „Winter-CleanUp“ einschließlich Hin- und Rückweg. Wir wünschen Ihnen einen entspannten und unfallfreien Rest-Winter. Haben Sie Fragen? Möchten Sie mehr wissen zur Absicherung der ARAG Sportversicherung? Dann kontaktieren Sie unsere kompetenten Mitarbeitenden in Ihrem Versicherungsbüro beim BSB Freiburg.
Kontakt
Versicherungsbüro beim Badischen Sportbund Freiburg e.V. Wirthstr. 7 79110 Freiburg 0761/15 27 10 vsbfreiburg@ARAG-Sport.de
Bestellung Bildungsprogramm des BSB Auch in diesem Jahr umfasst unser Bildungsprogramm wieder über 250 Qualifizierungsmaßnahmen. Gerne senden wir Ihnen ein Exemplar nach Hause, nutzen Sie für die Bestellung den folgenden Link:
www.sportschule-steinbach.de/bildung/ bildungsprogramm Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Spaß beim Lesen und freuen uns, Sie auch in 2026 in Steinbach begrüßen zu dürfen.
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WELTCUP
FIS WELTCUP NORDISCHE KOMBINATION
SCHWARZWALDPOKAL SCHONACH 2. bis 4. Januar 2026 Nur noch wenige Tage bis zum Weltcup-Wochenende der Nordischen Kombination in Schonach! Am ersten Januar-Wochenende trifft sich die Weltelite der Damen und Herren erneut im Schwarzwald, um beim traditionsreichen Weltcup-Stopp ihre Form kurz vor den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo zu testen. Besonders im Fokus steht in diesem Jahr der 60. Schwarzwaldpokal, der am Wettkampfsamstag an den besten Herren-Athleten vergeben wird – ein Jubiläum, das dem Wochenende zusätzliche Bedeutung verleiht. Sportliche Höhepunkte mit olympischem Charakter Für die vier Wettbewerbe – je zwei bei Damen und Herren – haben sich aktuell 16 Nationen angemeldet. Während der Schwarzwaldpokal am Samstag traditionell als Einzelwettkampf ausgetragen wird, stehen am Sonntag die Team-Sprints auf dem Programm – die einzigen ihrer Art vor den Olympischen Spielen. Die Wettkämpfe im Langlauf werden in diesem Jahr auf Anregung des DSV und der FIS auf einer verkürzten Strecke von nur 1,5 Kilometer stattfinden. Damit müsste rund ein Kilometer weniger an Strecke belegt werden, was enorme Ressourcen einsparen wird. Und die Wettkämpfe für die Zuschauer noch spannender macht, da die Athleten 6-mal das Skistation durchlaufen, die Athletinnen drei Mal. Bei den Sprints am Sonntag sind pro Nation zwei Teams mit je zwei Starter zugelassen. Die durchlaufen den Start/Zielbereich dann 10 (Herren) beziehungsweise 6 (Damen) Mal. Die kurzen und schnellen Rennen versprechen höchste Spannung und ein intensives Zuschauererlebnis. Schnee-Fest und Rahmenprogramm Zwischen den Wettkämpfen heißt es genießen, staunen, mitfeiern. Das Schnee-Fest bringt Fans und Athleten zusammen: Moderatoren sorgen für Unterhaltung, Interviews und Emotionen, dazu gibt es Gewinnspiele und Winterstimmung vom Feinsten. Essen, Trinken, Atmosphäre – alles wenige Schritte von der Strecke entfernt. Verpflegung gibt es sowohl im großen Zuschauerzelt als auch an zahlreichen Ständen im Freien. Ein Wintererlebnis braucht – natürlich – Schnee. Noch zeigt sich das Organisationskomitee ent-
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spannt. Die ersten Zentimeter Naturschnee sind bereits gefallen, und die nächtlichen Temperaturen erlauben eine stabile Kunstschnee-Produktion – ein gutes Zeichen für die Vorbereitungen. Die finale Entscheidung über die Durchführung fällt traditionell bei der FIS-Schneekontrolle am 26. Dezember. Doch die Verantwortlichen blicken optimistisch auf die nächsten Tage und setzen alles daran, den Athletinnen, Athleten und Fans perfekte Bedingungen zu bieten.
an den Wettkampfstätten vorwiegend Oberflächenwasser, das aus mehreren kleinen Speicherseen stammt. Und an der Langenwaldschanze hatte man vor einigen Jahren einen Bereich für Schneedepots angelegt, um eine lange Anfuhr von Schnee möglichst zu vermeiden.
Nachhaltigkeit Die Nachhaltigkeit ist auch im Wintersport im Allgemeinen und in Schonach im Besonderen ein Thema. Das fängt im Schwarzwald-Örtchen schon damit an, dass vor allem im Wittenbach nach der Saison nichts mehr von einer Wettkampstätte internationalem Ranges zu sehen ist: Dort wo Anfang Januar die Weltelite der nordisch Kombinierten vor tausenden von Zuschauern um Weltcup-Punkte ringen, grasen im Sommer dann friedlich die Kühe. Einzig das Funktionshaus zeugt von dem winterlichen Spektakel, doch das Holzhaus im Schwarzwald-Stil fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.
Beim letzten Schonacher Weltcup wurden dann zum ersten Mal die Skier aller Nationen von einem einzigen Wachsservice präpariert. Das sparte Ressourcen, es mussten weniger Container beschafft, aufgestellt und beheizt werden. Seit dem letzten Jahr vergibt der Hauptsponsor Viessmann zudem einen Nachhaltigkeitspreis unter den Weltcup-Orten. Und den gewannen 2025 auch prompt die Schonacher. Und die Entwicklung soll weitergehen. So wird erstmals eine verkürzte Langlaufstrecke getestet. Das spart enorme Mengen an Schnee für die Belegung und somit auch viel Energie. Schöner Nebeneffekt: Die Sportlerinnen und Sportler werden aufgrund der kürzeren Strecke das Skistadion bis zu 7-mal durchlaufen, was die Wettkämpfe für die Zuschauer nochmals spannender und attraktiver machen wird.
Aber das ist noch lange nicht alles: seit einigen Jahren gilt die Eintrittskarte als Ticket für den öffentlichen Nahverkehr in ganz Baden-Württemberg, die Endhaltestellen in Schonach sind quasi direkt an den Wettkampfstätten und erlauben so eine bequeme und vor allem umweltfreundliche Anreise. Die Wareneinkäufe tätigt der Veranstalter möglichst vor Ort, um die Lieferwege gering zu halten. Und Plastikbecher sind bei der Bewirtung zudem schon lange verbannt worden. Für die Schneeproduktion nutzt man
Tickets: Tickets gibt es im Vorverkauf online unter www. schwarzwaldpokal.de oder offline bei der Tourist-Info in Schönwald und im Rathaus in Schonach. Dazu gibt es zahlreiche Optionen. Der Eintritt für die Trainings am Freitag kosten 5 Euro, die Tagestickets für Samstag und Sonntag je 25 Euro. Und wer es etwas exklusiver mag, der bucht ein VIP-Ticket für 180 Euro – übrigens auch eine tolle Idee für ein Weihnachtsgeschenk! Darin enthalten sind die Eintritte zur VIP-Tribüne und zum
WELTCUP
VIP-Zelt mit Verpflegung sowie ein Shuttle Service zwischen den Wettkampfstätten und einen VIP-Parkplatz. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren zahlen übrigens keinen Eintritt! Außerdem gelten die Tickets auch als Fahrkarte für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), so lässt es sich umweltfreundlich, einfach und gratis aus ganz BadenWürttemberg nach Schonach reisen. Die Haltestellen Grundbächle und Wittenbach sind nur wenige Schritte von den Sportstätten entfernt, so dass die Anreise mit den Öffentlichen sehr bequem stattfinden kann. Die Sportstätten: Die Langenwaldschanze in Schonach gehört zum Ortsbild dazu und ist unübersehbares Symbol für die Wintersportverbundenheit der Gemeinde. Sie steht oberhalb des Ortes und ist von weit her sichtbar. Die Schanze wurde im Oktober 1924 erbaut und im darauffolgenden Winter wurde der Sprunghügel eröffnet. Die Schanze wurde zum ersten Mal 1931/32 umgebaut. 1935 wurde die Schwarzwaldmeisterschaft zum ersten Mal ausgetragen. Im Jahr 1937 wurde die Schanze vergrößert. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat man die Langenwaldschanze wiederaufgebaut. 1955, 1963 und 1967 wurde sie nochmals umgebaut. 1979 und 2001 hat man die Schanze erneut umgebaut. In den Jahren 1981 und 2002 fanden auf der Schanze die Junioren-Weltmeisterschaften statt. Um die Schanze und den Schwarzwaldpokal zu erhalten, wurde die Anlage 2010 umgebaut und dem neuesten FIS-Reglement angepasst. 2021 wurde dann das Schanzenprofil erneut angepasst. Der neue Hillsize beträgt 100 Meter. Der aktuelle Schanzenrekord liegt bei 111 Meter, gesprungen 2022 vom Japaner Ryota Yamamoto. Der terrassenförmig gestaltete Zuschauerraum bietet
bis zu 8000 Skisprungfans Platz und sehr gute Sicht auch die Springer. Nur knapp 800 Meter weiter ist das Skistation im Wittenbach auf rund 1000 Meter Höhe gelegen. Im Naturstation, nach einem kurzen Spaziergang von etwa 15 Minuten erreicht, können die Zuschauer die Athletinnen und Athleten fast durchgehend im Blick behalten. Im Vorfeld der Nordischen Ski-Junioren-WM im Jahr 2002 wurde ein Funktionshaus mit Bewirtungsmöglichkeit, Duschen, Toiletten, TechnikRäumen und vielem mehr gebaut. Das Haus im Schwarzwaldstil ist der Mittelpunkt des Skistadions. Direkt davor befinden sich Start- und Zielbereich. Rund 100 Höhenmeter müssen die Teilnehmer bewältigen, für den Aufbau der Strecke sind rund 10.000 Kubikmeter Schnee nötig. Im Wittenbach startet man übrigens erst seit 2001. Zuvor fanden die Langläufe noch im Skistation an der Dom-Clemente-Schule mitten im Ort statt. Für die Zuschauer war das alles andere als attraktiv, denn von den Athleten war zwischen Start und Ziel nichts mehr zu sehen. Der Schwarzwaldpokal: Der Schwarzwaldpokal ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen in der Nordischen Kombination. Seit 1967 wird der Pokal vergeben, seit 1984 zählt er zum Weltcup, ist damit sozusagen „Gründungsmitglied“. In den Anfangsjahren wurde die Veranstaltung von der Skizunft Brend und dem Skiclub Schonach unter dem Namen „Internationale Skiwettkämpfe Schonach/Neukirch“ getragen. Seit 1971 zeichnet sich der SC Schonach alleine verantwortlich, von da
an lautete der offizielle Name „Internationale Nordische Kombination um den Schwarzwaldpokal“. Viel zur Berühmtheit des Wettkampes hat auch die Trophäe „Schwarzwaldpokal“ beigetragen – für die Athleten eine der begehrtesten Trophäen im Weltcup. Geschaffen wurde der massive Bonze-Pokal mit Bergkristallen 1971 von der Professor Klaus Ringwald, einem heimischen und international bekannten Bildhauer, der 2011 verstarb. Der Sieger des Wettkampfes um den Schwarzwaldpokal darf dieses Symbol echter Schwarzwälder Handwerkskunst für ein Jahr sein eigen nennen. Um tatsächlich in das Eigentum des wertvollen Pokals zu kommen, müsste ein Athlet die Wettkämpfe dreimal in Folge oder fünfmal in lose Folge gewinnen – das gelang bisher noch niemandem. Aber immerhin gibt es für die Sieger nach Rückgabe des großen Pokales eine kleine Ausführung der edlen Trophäe als Andenken. Seit 2024 gibt es den Schwarzwaldpokal endlich auch für die Damen. Für dessen Design und Entstehung zeichnet sich Steinmetz Donatus Ketterer verantwortlich. Der Schonacher schaffte mit dem rund 40 Zentimeter hohen, gleichfalls aus Bronze gefertigten Pokal, eine würdige Trophäe, die ebenfalls als Wanderpokal ausgelegt ist. Insgesamt steht Schonach mit seinem Schwarzwaldpokal seit nunmehr 60 Jahren für echte Wintersportbegeisterung, hohe Zuschauerzahlen und außergewöhnliche Stimmung. Die kompakte Anlage, die Nähe zu den Athletinnen und Athleten sowie die lange Tradition machen das Schwarzwaldpokal-Wochenende zu einem festen Höhepunkt im Weltcup-Kalender für Zuschauer und Sportlern.
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STERNE DES SPORTS
Sterne verliehen Landessieger bei „Sterne des Sports“ ist der MTV Stuttgart. Unter den fünf Preisträgern sind mit dem TV Schuttertal, TV Überlingen und TuS Gutach gleich drei südbadische Vereine Der MTV Stuttgart gewann den „Großen Stern des Sports“ und vertritt Baden-Württemberg beim Bundesfinale im Januar in Berlin. Im Rahmen einer Preisverleihung in Stuttgart gingen – aus südbadischer Sicht – weitere Preise an den TV Schuttertal, den TV Überlingen und an den TuS Gutach. Die „Sterne des Sports“ sind die bedeutendste Auszeichnung für gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen in Deutschland. Sie gelten als die Oscars des Breitensports und werden verliehen von den Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und den Landessportbünden. In der baden-württembergweiten Jury war der BSB Freiburg durch seinen Mitarbeiter Florian Osmani vertreten. „Die Sportvereine in unserem Land sind weit mehr als Orte des Trainings und der Wettkämpfe – sie sind Herzstücke unserer Gesellschaft. Werte wie Zusammenhalt, Rücksichtnahme, Integration und das genossenschaftliche Prinzip ‚Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele‘ wird hier tagtäglich gelebt“, betonte Dr. Ulrich Theileis, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands (BWGV). Im GENO-Haus in Stuttgart überreichte er die Preise gemeinsam
mit Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, sowie Andreas Felchle, Vizepräsident des Landessportverbands Baden-Württemberg. Der BSB war durch Geschäftsführer Joachim Spägele vertreten.
Theileis machte deutlich: „Mit den Sternen des Sports würdigen wir das beeindruckende Engagement der unzähligen Ehrenamtlichen und rücken diejenigen Menschen ins Rampenlicht, die weit über den eigenen Verein hinaus positive Wirkung entfalten. Die diesjährigen Preisträger sind großartige Beispiele dafür, wie Sportvereine gesellschaftlich Verantwortung übernehmen. Sie verdienen unseren größten Respekt und unsere Anerkennung.“ Was zeichnet die drei Vereine aus Südbaden aus?
Hatten gut zu lachen, die Vertreter des TV Schuttertal mit Staatssekretärin Sandra Boser (von links), dem LSVBW-Vizepräsidenten Andreas Felchle und dem Geno-Präsidenten Dr. Ulrich Theileis. Ganz rechts der Handballer Kai Häfner. Alle Fotos: Geno BW
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TV Schuttertal verbindet Generationen mit Tanz und Lebensfreude Beim prämierten Projekt des TV Schuttertal ist der Name Programm: „Generations Dance“ heißt das Angebot, das auf eindrucksvolle Weise zeigt, wie Sport Menschen jeden Alters in Bewegung bringen und Generationen miteinander verbinden kann. Dafür erhielt der Turnverein den „Kleinen Stern des Sports“ in Silber. Seit dem Frühsommer 2025 treffen sich beim TV Schuttertal wöchentlich, teilweise auch zweimal pro Woche, Kinder, Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren über 60 Jahren zu gemeinsamen Tanzstunden. Eine Stunde lang wird gemeinsam getanzt, gelacht, erzählt – und voneinander gelernt. Das Projekt richtet sich ausdrücklich an
STERNE DES SPORTS
Freude hoch drei beim TV Überlingen.
alle, unabhängig von Fitnessstand, Alter oder Tanzerfahrung. Im Mittelpunkt steht nicht der Leistungsgedanke, sondern die Freude an der Bewegung und am Miteinander. Und dies wird immer wichtiger. Denn Bewegungsmangel betrifft heute viele Altersgruppen. „Generations Dance“ setzt hier ein starkes Zeichen: Bewegung tut allen gut – gemeinsam noch mehr! Für die Jüngeren ist das Tanzprojekt ein wertvoller Ausgleich zum schulischen Alltag mit viel Sitzen, für die Älteren eine wirksame Maßnahme zur Förderung der Mobilität, zur Sturzprophylaxe und zur Erhaltung der geistigen Fitness. Die Tanzstunden folgen dabei einem klaren Aufbau: Nach einem gemeinsamen Warm-up mit leichten Bewegungselementen werden ein oder mehrere Choreografien eingeübt, ehe die Einheit mit einem Cooldown und Stretching endet. Dabei kommen Lieder aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Stilrichtungen zum Einsatz – von Klassikern bis hin zu modernen Beats. So entsteht ein lebendiger Musikmix, der wirklich allen Generationen gerecht wird. Ein besonderer Aspekt ist die aktive Mitgestaltung: Die Teilnehmenden bringen sich zunehmend selbst in die Gestaltung der Stunde ein und entwickeln auch eigene Choreografien. Dadurch entsteht zusätzlich ein intensiver Austausch zwischen Jung und Alt, der weit über das gemeinsame Tanzen hinausgeht. Es wird zugehört, Rücksicht genommen, Verantwortung. Schon jetzt zeigt sich, dass das Angebot Menschen auf besondere Weise verbindet: Manche Kinder tanzen gemeinsam mit ihren Großeltern – eine schöne, familiäre Komponente, die das generationenübergreifende Konzept zusätzlich stärkt. Das Format soll künftig noch weiterentwickelt
werden: Angedacht sind intergenerationale Angebote in den Bereichen Gymnastik, Wandern, Radfahren oder Yoga – oder auch ein „Tanzen für die ganze Familie“. Theileis: „Der Verein zeigt eindrucksvoll, wie sich durch gemeinsames Engagement neue Wege für ein aktives, solidarisches und generationenübergreifendes Vereinsleben eröffnen lassen – und gleichzeitig die Gesundheit gefördert werden kann.“ Begleitende Bank des TV Schuttertal, der ein Preisgeld von 1.250 Euro erhält, ist die Volksbank Lahr. TV Überlingen: Mit Herz und Teamgeist für echte Inklusion Einen „Kleinen Stern des Sports“ in Silber erhielt der TV Überlingen für sein außergewöhnliches
Engagement im Bereich Inklusion und Gesundheitsförderung. Gemeinsam mit der Regionalgruppe „Herzkinder Bodensee“ des bundesweiten Vereins Kontaktgruppe herzkranke Kinder, KohKi, organisiert der TV seit 2022 regelmäßig Kinderherzsporttage – ein inklusives Bewegungs- und Bildungsangebot für Familien mit herzkranken Kindern. Drei- bis viermal im Jahr verwandelt ein ehrenamtliches Team die Geräteturnhalle dafür in eine bunte Spiel- und Sportlandschaft. Unter der Anleitung der Kunstturnerinnen und Kunstturner des TV Überlingen spielen, balancieren und klettern Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam. Vor allem die Kinder mit Herzfehler, Spenderherz, Schrittmacher oder Epilepsie erleben so auf eindrucksvolle Weise, dass Sport für alle möglich ist. Der niedrigschwellige Zugang macht Mut, eigene Grenzen auszutesten, fördert Ausdauer und Selbstvertrauen und schafft echte Begegnungen, in denen Unterschiede in den Hintergrund treten. Parallel zum Sportprogramm gibt es beim Kinderherzsporttag Erste-Hilfe-Kurse für Eltern mit dem Schwerpunkt auf Reanimation, Lagerungstechniken oder Kinderkrankheiten. So gewinnen die Erwachsenen Handlungssicherheit für den Notfall – und die Gewissheit, ihre Kinder aktiv und mutig begleiten zu können. Dieser Mix aus Bewegung für die Kinder und Qualifizierung der Eltern macht das Format einzigartig. Neben dem Sport und Wissenstransfer steht auch das Miteinander im Mittelpunkt: Gemeinsame Mittagessen, Bodensee-Ausflüge oder Tretboot-Touren stärken das Netzwerk und fördern den Austausch zwischen den Familien. So ist über die Jahre ein wachsendes Unterstützungsnetz entstanden, in dem Freundschaften und Vertrauen wachsen. Rund 20 Kinder nehmen pro Termin teil – Tendenz steigend. Ziel ist es,
Einen Anerkennungspreis erhielt auch der TuS Gutach/Schwarzwaldbahn.
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STERNE DES SPORTS | VERBÄNDE
bis 2025 fünf Herzsporttage und zwei gemeinsame Ausflüge im Jahr anzubieten. Das Modell soll zudem in weitere Vereine der Region getragen werden, denn das Konzept ist einfach übertragbar: Eine Turnhalle, engagierte Trainerinnen und Trainer sowie der Wille zur Inklusion genügen, um Kindern mit besonderen Voraussetzungen Flügel zu verleihen. Theileis: „Mit dem Kinderherzsporttag überwindet der TV Überlingen eindrucksvoll die Grenzen zwischen Rehasport, Breitensport und Gesundheitsbildung – und zeigt, wie Miteinander statt Nebeneinander funktioniert.“ Begleitet wird der TV Überlingen, der ein Preisgeld von 1.250 Euro erhält, von der Volksbank Überlingen.
Förderpreis an TuS Gutach Neben den „Sternen des Sports“ wurden bei der feierlichen Preisverleihung noch zwei mit jeweils 500 Euro dotierte Förderpreise der GENO Energie vergeben. Der TuS Gutach wurde für sein Projekt „Schwimmen macht stark – sozial & sicher“ und der TSV Maulbronn für „Tanzen mit Rollator – Bewegung kennt kein Alter“ ausgezeichnet. Eingebettet war die von Jens Zimmermann moderierte Preisverleihung in einen festlichen Dankeschön-Abend für die Vereine. Handballprofi Kai Häfner sprach über „Challenge accepted – mit Links“. Und eine beeindruckende Showeinlage kam von Oliver Widmann, Vizeweltmeister und mehrfacher Deutscher Meister im Bike Trial.
Lob von Seiten des BSB-Geschäftsführers „Herzlichen Glückwunsch an alle fünf Vereine, ganz besonders aber an die drei aus Südbaden. Viele unserer Vereine engagieren sich über das Alltägliche hinaus in ganz besonderer Art und Weise. Beispielhaft sind hier der TV Schuttertal, TV Überlingen und TuS Gutach zu nennen. Was diese auf die Beine gestellt haben, ist vorbildlich. Ich hoffe, bin aber sicher, dass viele weitere Vereine dem Vorbild der drei genannten folgen werden und ihre außergewöhnlichen Projekte beim Wettbewerb des Jahres 2026 einreichen werden“, so BSB-Geschäftsführer Joachim Spägele bei der Preisverleihung in Stuttgart. Geno / Joachim Spägele
Hohe Auszeichnung Der Badische Behinderten- und Rehabilitationssportverband erhielt die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille Große Ehre für den Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (BBS): Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat den Verband mit der Kurt-Alphons-JochheimMedaille ausgezeichnet. Der BBS ist damit erst der zweite Sportverband überhaupt, dem diese Medaille verliehen wird. Mit dieser renommierten Auszeichnung werden herausragende Verdienste für die Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gewürdigt. Der BBS erhält die Medaille für sein bundesweit einzigartiges Projekt „Co-Trainer Ausbildung für Menschen mit geistiger Behinderung“, das seit 2020 neue Wege für Inklusion im Sport eröffnet. Menschen mit geistiger Behinderung werden dabei zu Co-Trainern ausgebildet und übernehmen Verantwortung in ihren Vereinen – ein Meilenstein für gleichberechtigte Teilhabe und gelebte Inklusion. „Dank der Initiative des BBS können Menschen mit Behinderungen nicht nur als Sportlerinnen und Sportler aktiv sein, sondern auch als Ehrenamtliche in ihren Vereinen Mitverantwortung übernehmen“, betonte Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann, Vorsitzender der DVfR. „Damit wird die in Artikel 30 der UN-Behindertenrechtskonvention formulierte Forderung, Menschen mit Behinderungen zu ermutigen, so umfassend wie möglich an breitensportlichen Aktivitäten auf allen Ebenen teilzunehmen, auf überzeugende Art und Weise erfüllt.“ Kim Früh, Initiatorin des Projekts, nahm die Auszeichnung in Berlin entgegen und betonte: „Diese Medaille ist nicht nur eine Anerkennung für
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Ehrende und Geehrte, von links: Sylvia Kurth (DVfR-Geschäftsführerin), Friedhelm Julius Beucher (Laudator), Michael Eisele (BBS-Geschäftsführer), Kim Früh (Sport-Inklusionsmanagerin beim BBS) und Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann (DVfR-Vorsitzender). Foto: DVfR
unsere Arbeit, sondern vor allem für die Menschen, die den Mut haben, neue Rollen einzunehmen. Unsere Co-Trainer zeigen jeden Tag, dass Inklusion nicht nur ein Wort ist, sondern eine Haltung. Sie sind Vorbilder für eine Gesellschaft, die Vielfalt lebt.“ Auch Michael Eisele, Geschäftsführer des BBS, hob hervor, dass das Projekt dazu beiträgt, Barrieren abzubauen – sowohl im Sport als auch im Denken der Menschen. Die Ausbildung von Co-Trainern sei ein deutliches Signal für Teilhabe und Gleichberechtigung und motiviere den Verband, diesen Weg konsequent weiterzugehen.
Die Nominierung für die Medaille erfolgte durch den Deutschen Behindertensportverband (DBS). Friedhelm Julius Beucher, ehemaliger Präsident des DBS, lobte in seiner Laudatio insbesondere die Nachhaltigkeit und Innovationskraft des Projekts. Mit derzeit 65 aktiven Co-Trainern in badischen Vereinen und einer bundesweiten Ausweitung des Konzepts setzt der BBS Maßstäbe für Inklusion im Sport. Das Projekt wurde bereits mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Sport (2024) und dem Sonderpreis der Ferry Porsche Challenge ausgezeichnet. BBS
75jähriges Jubiläum der Fliegergruppe Gaggenau Im Oktober hatte die Fliegergruppe Gaggenau zu ihrem 75jährigen Jubiläum eingeladen. Unter dem Motto „Luftfahrt erleben - Begeisterung spüren“ wurde das Jubiläum mit einer Flugzeugausstellung in der Merkurhalle in Ottenau gefeiert. In der Ausstellung wurde ein zweisitziges Segelflugzeug (Ka 2), ein über 70 Jahre altes Oldtimersegelflugzeug und zwei einsitzige Leistungssegler präsentiert. Die Modellfluggruppe des Vereins zeigte ihre Modelle. Im Rahmen des Festakts nahm Oberbürgermeister Michael Pfeiffer nach seinen Grußworten die Taufe des einsitzigen Segelflugzeuges vom Typ ASW 20 auf den Namen „Murgtäler“ vor. Die Grüße des Badischen Sportbundes Freiburg überbrachte Präsidiumsmitglied Martin Frenk, während Monika Lang-Dahlke diese als Präsidentin des Luftsportverbandes Baden und Präsidialrat Arno Breitenfeld die des Baden-Württembergischen Luftsportverbandes übermittelte.
Von links nach rechts: Arno Breitenfeld (Päsidialrat des Baden-Württembergischen Luftsportverbandes), Monika Lang-Dahlke (Präsidentin des Luftsportverbandes Baden), Martin Frenk (Präsidiumsmitglied des Badischen Sportbundes Freiburg) und Daniel Klumpp (Vorsitzender der Fliegergruppe Gaggenau) Foto: Alexander Gilles
Verdienstvolle Auszeichnung! Anfang Dezember wurde dem 2. Kreisschützenmeister und Kreissportleiter des Schützenkreises Mittelbaden, Richard Fellner, die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen. Fellner war über 20 Jahre in unterschiedlichen ehrenamtlichen Funktionen im Einsatz, unter anderem als Landessportleiter, Referent lfd. Scheibe und Kampfrichterlehrreferent für den Schießsport. Die Verleihung fand im Rahmen der Ehrenungsfeier der Stadt Oberkirch in der Erwin-Braun-Halle statt. Die Stadt lud im Anschluss zu einem Umtrunk für alle Geehrten und ihre Angehörigen ein.
Verbands-Präsident Patrick Scheel, Richard Fellner und OSM Georg Burgbacher. Foto: Daniel Fellner
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ePaper SPORT in BW Lesen Sie SPORT in BW jederzeit online digital über unsere Webseite
https://www.bsb-freiburg.de/sport-in-bw
SERVICE
Das Vereinsjahr 2026: Was gibt es an Neuvorgaben für Mini-Jobs? Dies gilt 2026: • Vergütungen bis zu 603 € maximal je Monat können über ein Mini-Job- Verhältnis abgerechnet werden (in 2025 noch 556 €). • Auch bei diesen Vergütungen muss auf den seit 2026 geltenden Mindestlohn in Höhe von nun 14,60 € strikt geachtet werden (2025: noch 12,82€). • Zudem hat der Verein als Arbeitgeber die Umlagen von meist 30 % insgesamt für Pauschalsteuer (2%), Kranken (13%)- und Rentenversicherung (15%) zu übernehmen; zudem die Umlagen U1-U2 und U3 zu tragen. Mehr Luft besteht dann, wenn der (gemeinnützige) Verein seinen eingesetzten Beschäftigten für die nebenberufliche Mitarbeit im und für den Verein einen Vergütungsanteil steuerfrei ausbezahlen könnte: • Selbst für die Mithilfe bei nebenberuflicher Unterstützung im organisatorischen Bereich, bei Hallen- und Platzdiensten bis hin zu bezahlten Reinigungstätigkeiten im Umkleidebereich, auf der Sportanlage etc. könnte man von der vereinbarten Monatsvergütung noch die sog. Ehrenamtsamtspauschale, somit den persönlichen Freibetrag nach § 3 Nr. 26a EStG abziehen, wenn dieser im steuerbegünstigten Bereich beim Sportverein erfolgt.
• Wichtig ist zudem, dass diese bezahlten Mini-Jobverhältnisse auch intern über ein Lohnkonto erfasst werden. Mit oder ohne Freibetragsnutzung beim Verein!
Prof. Gerhard Geckle. Foto: privat
• Beachten sollte man dann aber ergänzend, dass nur die nebenberuflichen Aktivitäten begünstigt sind, dies auch keinesfalls im steuerschädlichen Bereich, etwa durch Mitarbeit im der Vereins-Gaststätte. Auch darf der Stundenaufwand, unabhängig vom Mindestlohn, wegen des Nebenberuflichkeitsaspekts nicht mehr als 14 Stunden die Woche betragen.
Einheitliche Geringfügigkeitsgrenze für 2025: 556 €, ab 2026: 603 €
Abzuführen sind bisher ab 1. Januar 2025/dann ab 2026:
Krankenversicherung 13%
Rentenversicherung 15%
Zudem 2% Pauschal- Lohnsteuer + Umlage 1
1,1 %
+ Umlage 2
0,22 %
+ Umlage 3 0,15 %
Bundesknappschaft Minijob-Zentrale,45115 Essen Service Center 01801200504.E-Mail: minijob@minijob-zentrale.de
Hinweis zum Mindestlohn: Vereine sollten gleich zum Jahresanfang zur Sicherheit bereits laufende Vergütungen und Beschäftigungsverhältnis dahingehend überprüfen, ob man auch bei Monatsgehältern im Mini-JobBereich noch mindestens diese 14,60 € zahlt. Aber auch die Erhöhung der Entgeltgrenze beim Mini-Job auf nunmehr 603,00 € monatlich führt keinesfalls automatisch zu einem dadurch erhöhten Verdienst. Der Verein als Arbeitgeber muss daher einerseits prüfen, ob man noch die Mindestlohngrenze einhält – bei dem bisher vereinbarten Stundenkontigent. Soll die Vergütung unverändert so bleiben, muss man entweder mit dem Mini-Jobber eine geringere Stundenzahl vereinbaren. Oder alternativ die bisherige Vergütung nach oben anpassen, bei Beachtung dieser 603,00 € - Entgeltgrenze. Zudem bedarf selbst diese mögliche Erhöhung dann u. a. nach dem sog. Nachweisgesetz einer vorherigen Information und Zustimmung der eingesetzten Personen. Hinweis zur Abrechnung: Liegt man als Verein mit seiner Vergütung an bezahlte Helfer im steuerbegünstigten Bereich innerhalb der Freibetragsgrenzen für den sog. Übungsleiterfreibetrag oder Ehrenamtsfreibetrag, wird kein Mini-Job-Verhältnis nachvollziehbar benötigt. Der Verein muss dafür wiederum für das Kalenderjahr 2026 die schriftliche Erklärung des Beschäftigten vorliegen haben, dass der Verein als Arbeitgeber diesen persönlichen Jahresfreibetrag vollumfänglich nutzen kann. Wird mehr bezahlt als die bisherige geltende Freibetragsgrenze, dann kommt es zur Kombination Mini-Job mit Freibetragsnutzung. Liegt man nur knapp über dem Freibetragsvolumen, dann die vorhandene Differenz anmelden und auch zutreffend abrechnen. Bei der Kombination mit Mini-Job greift dann vollumfänglich für die Gesamtvergütung der Mindestlohn und muss auch so abgerechnet werden; trotz teilweiser Steuerfreiheit durch die Nutzung des Übungsleiter- oder Ehrenamtsbetrags durch den Sportverein.
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ÜBUNGSLEITERBEZUSCHUSSUNG
Richtlinien für die Bezuschussung von im Verein tätigen Personen mit DOSB-Lizenzen Gültig für das Kalenderjahr 2025. Noch bis 31.01.2026 beantragen. Im Kalenderjahr 2025 können Mitgliedsvereine, bei denen Personen tätig sind, die im Besitz einer gültigen DOSB-Lizenz sind, aus Sportfördermitteln des Landes Baden-Württemberg Beschäftigungskostenzuschüsse erhalten. Der Badische Sportbund Freiburg e. V., der Württembergische Landessportbund e. V. und der Badische Sportbund Nord e. V. haben sich auf die nachfolgend aufgeführten Grundsätze und Durchführungsbestimmungen auf der Grundlage der Sportförderrichtlinien des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport (veröffentlicht am 10.04.2017, gültig ab 01.01.2017) verständigt.
I. Allgemeines 1. Wer kann Zuschüsse beantragen? Sportvereine, die im Abrechnungsjahr Mitglied im Badischen Sportbund Freiburg e. V. (BSB) sind. 2. Wie und wann werden die Zuschüsse beantragt? Der Verein kann in der Zeit vom 20. November 2025 bis 31. Januar 2026 die Zuschüsse ausschließlich online im Internetportal BSBverNETzt beantragen. 3. Welche DOSB-Lizenzen werden bezuschusst? Bezuschusst werden nachgewiesene Tätigkeiten folgender Lizenzen: Im Bereich Sportpraxis: Übungsleiter C, Übungsleiter B, Trainer C, Trainer B, Trainer A Im Bereich Vereinsführung: Vereinsmanager C, Vereinsmanager B Im Bereich Jugendarbeit: Jugendleiter Aufgrund einer vom Deutschen Olympischen Sportbund beschlossenen Änderung werden künftig alle DOSB-Lizenzen nicht mehr – wie bisher in Baden-Württemberg üblich und bewährt – mit einer Gültigkeit zum Jahresende ausgestellt oder verlängert, sondern zum Stichtag der
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Erstausstellung bzw. des Fortbildungslehrgangs. 4. Was wird bezuschusst? Bezuschusst werden ausschließlich im Kalenderjahr 2025 ehrenamtlich oder nebenberuflich ausgeübte Tätigkeiten im Bereich des steuerbegünstigten Vereinsangebots. Im Bereich der Sportpraxis werden tatsächlich erbrachte Stunden bezuschusst (pro Stunde 2,50 Euro für bis zu 200 Stunden pro Lizenzinhaber und Verein). Im Bereich der Vereinsführung und der Jugendarbeit wird ein pauschalierter Zuschuss gewährt (400 Euro pro Lizenzinhaber und Verein). Nähere Festlegungen sind in den Abschnitten „II, III und IV“ zusammengefasst. 5. Wer erhält den Zuschuss? Der Zuschuss geht seitens des Sportbundes immer an den Verein und ist für dessen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Tätigkeit der jeweiligen Lizenzinhaber vorgesehen. Eine Verpflichtung zur Weitergabe des Zuschusses an die Lizenzinhaber besteht nicht! 6. Was muss der Verein beachten? Der Verein muss die nachfolgenden Bestimmungen anerkennen und die Richtigkeit seiner Angaben bestätigen. Dazu ist am Ende des OnlineAbrechnungsverfahrens die Gesamtabrechnung auszudrucken und von zwei vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben. Dieser Ausdruck muss fünf Jahre beim Verein aufbewahrt und auf Verlangen des Badischen Sportbundes Freiburg oder den zuständigen staatlichen Stellen vorgelegt werden. Der BSB und die staatlichen Stellen sind berechtigt, Einzelfallprüfungen vorzunehmen. 7. Wann erfolgt die Auszahlung? Der Antrag auf Zuschüsse für im Verein tätige DOSB-Lizenzinhaber muss bis spätestens 31. Januar 2026 online über das Internetportal BSBverNETzt übermittelt werden. Nach
Prüfung der Angaben wird der Beschäftigungskostenzuschuss zeitnah auf das uns bekannte Vereinskonto überwiesen. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an unseren zuständigen Mitarbeiter, Herr Sascha Meier, Tel. 0761-15246-17 bzw. s.meier@bsb-freiburg.de. Nach dem 15. Mai 2026 gemeldete Reklamationen können nicht mehr berücksichtigt werden.
II. Abrechnung für Lizenzen im Bereich der Sportpraxis Für den Einsatz und die Abrechnung der bei den Mitgliedsvereinen tätigen Übungsleiter/innen und Trainer/innen sind folgende Hinweise zu beachten: 1. Zuschusshöhe Der staatliche Beschäftigungskostenzuschuss an die Vereine kann nur für anerkannte nebenberufliche Übungsleiter/innen bzw. Trainer/innen mit im Abrechnungsjahr gültiger DOSB-Lizenz gewährt werden. Es werden 2,50 Euro pro Stunde bezuschusst. Pro Lizenzinhaber/in kann ein Verein für maximal 200 Stunden einen Zuschuss erhalten (Höchstbetrag 500 Euro); dies gilt auch, wenn eine Person mehrere abrechnungsfähige Lizenzen besitzt. Weiterhin gilt, dass eine Person – unabhängig von der Art ihrer sportpraktischen Lizenz(en) – nicht mehr als in drei Mitgliedsvereinen abgerechnet werden kann. Allerdings kann jeder der drei Mitgliedsvereine den Höchstsatz von 200 Stunden beantragen. 2. Abrechnungsfähige Stunden Abgerechnet werden können die im Jahr tatsächlich geleisteten Trainings- und Übungsstunden. Diese Stunden (z. B. 98 oder 200) sind in die dafür vorgesehene Spalte einzutragen. Nicht abrechnungsfähig und nicht anzugeben sind An- und Rückreisezeit, Wettkampfbetreuung, Vorbereitungsspiele, Pokal- und Punktspiele, Vereinssitzungen und Mannschaftsbesprechungen sowie
ÜBUNGSLEITERBEZUSCHUSSUNG
vergleichbare vereinsinterne Vorgänge. 3. Verlängerung ungültiger Lizenzen Auf dem Online-Sammelabrechnungsformular sind die Lizenzen mit einer Raute # gekennzeichnet, deren Gültigkeit abgelaufen ist. Ist die Lizenz durch eine Fortbildung verlängert worden – aber dem BSB noch nicht bekannt – muss uns der Fortbildungsnachweis oder eine Kopie der verlängerten DOSB-Lizenz schriftlich (postalisch oder E-MailScan) zugesandt werden. Die geleisteten Stunden können Sie bereits im Formular online eingeben! Andere (also nicht DOSB) Lizenzen oder Ausweise können nicht bezuschusst werden! 4. Neue Übungsleiter/innen bzw. Trainer/innen bei den Vereinen Übungsleiter/innen, die im Jahr 2025 neu für ihren Verein tätig geworden sind und noch nicht auf dem Abrechnungsformular stehen, können Sie dem Abrechnungsformular unter Angabe der BSB-Lizenznummer (BSBF-nn-nnnnnn) über „Neuer Lizenzinhaber“ hinzufügen. Liegt Ihnen die BSB-Lizenznummer nicht vor, müssen Sie uns eine Kopie der gültigen DOSBLizenz sowie die Anzahl der geleisteten Stunden schriftlich zukommen lassen. Den Online-Antrag mit Ihren bestehenden Übungsleitern können Sie dennoch an uns versenden, die Zuschüsse der nachträglich gemeldeten Übungsleiter werden separat überwiesen.
III. Abrechnung für Lizenzen im Bereich des Vereinsmanagements und der Vereinsverwaltung 1. Zuschusshöhe Für die Tätigkeit von Personen im Bereich der Vereinsführung, die eine gültige DOSB-Vereinsmanager-Lizenz (‚C‘ oder ‚B‘) haben, kann für jeden Lizenzinhaber ein pauschalierter Zuschuss in Höhe von 400 Euro pro Kalenderjahr gewährt werden. Dabei gilt, dass ein Lizenzinhaber nur bei einem Verein abgerechnet werden darf.
2. Abrechnungsfähige Tätigkeit Der/die Lizenzinhaber/in muss entweder ein Wahlamt im abrechnenden Verein ausüben oder der Vereinsvorstand bestätigt, dass der Lizenzinhaber nachweislich eine vom Vereinsvorstand beauftragte Tätigkeit im Jahr 2025 erbracht hat (z. B. Organisation Vereinsjubiläum, Mitgliederverwaltung, Redaktion Vereinszeitschrift, Betreuung Homepage u. ä.). 3. Im Abrechnungsjahr neu erworbene VM-Lizenzen/Umschreibung von VM-Lizenzen Vereinsmanager/innen, die im Jahr 2025 neu für ihren Verein tätig geworden sind und noch nicht auf dem Abrechnungsformular stehen, können Sie dem Abrechnungsformular unter Angabe der BSB-Lizenznummer (BSBF-nn-nnnnnn) über „Neuer Lizenzinhaber“ hinzufügen. Hat der im Verein tätige Lizenzinhaber seine VMLizenz außerhalb des BSB erworben, ist eine Kopie seiner DOSB-Lizenz vorzulegen; diese wird dann auf den BSB umgeschrieben und kann gefördert werden.
IV. Abrechnung für Lizenzen im Bereich der Jugendarbeit
DOSB-Jugendleiter-Lizenz haben, kann für jeden Lizenzinhaber ein pauschalierter Zuschuss in Höhe von 400 Euro pro Kalenderjahr gewährt werden. Dabei gilt, dass ein Lizenzinhaber nur bei einem Verein abgerechnet werden darf. 2. Abrechnungsfähige Tätigkeit Der/die Lizenzinhaber/in muss entweder gewählte/r Jugendleiter/in im abrechnenden Verein sein oder der Vereinsvorstand bestätigt, dass der Lizenzinhaber nachweislich eine vom Vereinsvorstand/Jugendvorstand beauftragte Tätigkeit (z. B. Organisation Jugendfreizeiten, internationaler Jugendaustausch o. a.) erbracht hat. 3. Im Abrechnungsjahr neu erworbene JL-Lizenzen/Umschreibung von JL-Lizenzen Jugendleiter/innen, die im Jahr 2025 neu für ihren Verein tätig geworden sind und noch nicht auf dem Abrechnungsformular stehen, können Sie dem Abrechnungsformular unter Angabe der BSB-Lizenznummer (BSBF-nn-nnnnnn) über „Neuer Lizenzinhaber“ hinzufügen. Hat der im Verein tätige Lizenzinhaber seine JL-Lizenz außerhalb des BSB erworben, ist eine Kopie seiner DOSB-Lizenz vorzulegen; diese wird dann auf den BSB umgeschrieben und kann gefördert werden.
1. Zuschusshöhe Für die Tätigkeit von Personen im Bereich der Jugendarbeit, die eine gültige
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VEREINSMANAGER
Ausbildung zum Vereinsmanager – Jetzt anmelden! Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte in Südbaden In Baden-Württemberg gibt es rund 11.300 Vereine mit 4,3 Mio. Mitgliedern. Dabei gleicht kein Verein dem anderen. Die Spannbreite reicht von kleinen, rein ehrenamtlich aufgestellten Vereinen, bis hin zu Mehrspartenvereinen mit mehreren zehntausend Mitgliedschaften und hauptberuflichen Mitarbeitern. Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen gibt es viele Herausforderungen, die jeder Verein zu bewältigen hat. Um diese Aufgaben und Pflichten im Verein optimal erfüllen zu können, bedarf es speziellem Struktur- und Fachwissen, das sich von dem in der freien Wirtschaft unterscheidet. In unseren Seminaren für Vereins-Führungskräfte vermitteln wir neben dem benötigten Basiswissen für eine gelingende Vereinsarbeit auch Inhalte, die über die Grundlagen hinausgehen. Die Seminare für die Aus- und Fortbildung von Vereinsführungskräften richten sich daher an alle Personen, die im Vorstand, der Geschäftsführung oder in der Geschäftsstelle von Vereinen tätig sind oder tätig werden wollen. Inhalte der Ausbildung sind neben allgemeiner Verwaltung und Mitgliederbetreuung, Buchhaltung und Finanzen, Recht und Versicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing auch das Aneignen von Führungskompetenzen und der Fähigkeit, den Verein strategisch
Beide Fotos: Adobe Stock
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weiterzuentwickeln. Hierbei wird an die vorhandenen Kenntnisse der Teilnehmer, die sie aus ihrem beruflichen oder privaten Umfeld mitbringen, angeknüpft und auf die Besonderheiten bei der Anwendung dieses Wissens auf die Vereinsarbeit eingegangen.
Ausbildung zum Vereinsmanager C
Breitgefächertes Angebot durch gemeinsames Ausbildungskonzept in Baden-Württemberg
Wir bieten allen Interessierten die Möglichkeit, für die Erlangung der Vereinsmanager C Lizenz Seminarangebote aus allen drei Sportbünden in Baden-Württemberg wahrzunehmen. Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, auch außerhalb der Lizenzausbildung einzelne Seminare zu besuchen – der Abschluss einer Lizenz muss dabei nicht immer das Ziel sein! Die Ausbildung zum DOSB Vereinsmanager C umfasst insgesamt 120 LE. Um die Lizenz zu erhalten, müssen Sie aus dem Seminarangebot insgesamt 96 LE absolvieren und anschließend ein Abschlussseminar in Ihrem Sportbund im Umfang von 24 LE besuchen. Aus dem Bereich „Finanzen, Recht, Steuern und Versicherung“ ist die Belegung des Seminars „Vereinsbesteuerung“ verpflichtend, da dieses Wissen in der Vereinsarbeit existenziell ist. Aus den Bereichen „Organisations- und Personalentwicklung, Gremienarbeit“ und „Marketing, Kommunikation, Veranstaltungen, Neue Medien“ sind jeweils 16 LE als Mindestanzahl zu leisten. Die verbleibenden 48 LE dürfen Sie entsprechend Ihrem Tätigkeitsschwerpunkt entweder breit gefächert wählen oder sich auf ein spezielles Themengebiet der Vereinsarbeit spezialisieren. Im Abschlussseminar wenden Sie die gelernten Inhalte an und bearbeiten ausgewählte Praxisbeispiele in Gruppen. Nach erfolgreicher Präsentation erhalten Sie die Vereinsmanager C-Lizenz.
VEREINSMANAGER
Ausbildungsbeginn Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden. Ausbildungsdauer Die Ausbildung sollte möglichst innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden. Gültigkeit 4 Jahre ab Erhalt der Lizenz Verlängerung 15 LE mit einem VM-Seminar aus einem beliebigen Themengebiet Organisationskosten 25,00 Euro Kurzseminar 50,00 Euro pro eintägiges Seminar (8 LE) 100,00 Euro pro zweitägiges Seminar (16 LE) 150,00 Euro Abschluss-Seminar (24 LE) Veranstaltungsort Die Ausbildungen zum Vereinsmanager C finden im Caritas Tagungszentrum Freiburg (Wintererstraße 17-19, 79104 Freiburg) statt. AUSNAHME: Ein Abschluss-Seminar findet in der Südbadischen Sportschule Steinbach statt. Teilnahme Die Teilnahme ist für alle Mitglieder eines Sportvereins ab 16 Jahren möglich. Bildungszeit Für die meisten Vereinsmanager-Seminare kann Bildungszeit im Rahmen des Bildungszeitgesetzes Baden-Württemberg anerkannt werden.
Anmeldung
Direkt über das neue Lehrgangsportal lehrgangsportal.bsbvernetzt.de
Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte 2026 Termin
Titel
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Ort
Themenbereich
VMC-Seminare 14.01.2026 24.-25.01.2026 31.01.-01.02.2026 11.02.2026 07.03.2026 08.03.2026 14.-15.03.2026 17.03.2026 21.-22.03.2026 22.04.2026 29.04.2026 06.05.2026 09.-10.05.2026 16.05.2026 17.06.2026 20.-21. 06.2026 24.06.2026 03.-04.07.2026 08.07.2026 11.-12.7.2026
Aktuelles aus dem Vereinssteuerrecht ........................................................... Zukunftsfähige Zusammenarbeit: Konfliktmanagement im Vereinsalltag ......... Vereinsbesteuerung (Pflichtseminar) ............................................................. Vereinsrecht im Fokus: „Fragen stellen – Antworten bekommen“.................... Crashkurs für Vereinsvorstände Teil 1 ............................................................ Crashkurs für Vereinsvorstände Teil 2 ............................................................ Recht, Haftung, Versicherung ......................................................................... Nutzung des Vereinsanalysetools für die Vereinsentwicklung ......................... Buchhaltung im Sportverein ........................................................................... 5 einfach anwendbare Tipps für mehr Mitglieder im Verein ............................. Fusionen und Zusammenschlüsse von Vereinen – was gibt es zu beachten? ... Gemeinsam mehr erreichen - Input zu Spiel- und Festgemeinschaft ................ Begehrlichkeit bei Gesprächspartnern, Partner & Sponsoren wecken .............. Workshop Satzungsgestaltung ....................................................................... Ohne Moos nix los – Fördermittel für Sportvereine......................................... Veranstaltungsmanagement / Orga eines Vereinsjubiläums............................ 7 Best Practices für die Übungsleitervergütung im Verein ............................... Grundlagen des Sportmarketings ................................................................... Sponsoring intensiv ....................................................................................... Mindful Leadership: achtsam und wirksam Führen .........................................
4 16 16 2 8 8 16 4 16 2 4 4 16 8 4 16 2 16 4 16
Online C Freiburg A Freiburg C Online C Freiburg A Freiburg A Freiburg C Online A Freiburg C Online A Online C Online C Freiburg D Freiburg C Online C Freiburg D Online C Freiburg D Online D Freiburg A (Fortsetzung nächste Seite)
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VEREINSMANAGER | LEISTUNGSZENTRUM HERZOGENHORN
Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte 2026 Termin
Titel
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Ort
Themenbereich
(Fortsetzung von Seite 31) 22.07.2026 Veranstaltungs-Tools ..................................................................................... (Empfehlung im Vorfeld: Seminar Veranstaltungsmanagement) 18.-19.09.2026 Digitalisierungsprozesse im Verein ................................................................ 26.-27.09.2026 Vereinsbesteuerung (Pflichtseminar) ............................................................. 30.09.2026 Haftungsfragen im Verein .............................................................................. 10.-11.10.2026 Recht, Haftung, Versicherung ......................................................................... 17.-18.10.2026 Buchhaltung im Sportverein ........................................................................... 21.10.2026 Organisation einer MGV ................................................................................. 23. – 25.11.2026 Abschlussseminar ......................................................................................... 27. – 29.11.2026 Abschlussseminar .........................................................................................
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VM-B-Seminare 06.-07.03.2026 24.-25.10.2026 06.-07.11.2026 20.-21.11.2026
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Karlsruhe Ruit Steinbach Steinbach
Workshop Projektentwicklung ........................................................................ Das Vereinskonzept als Basis für nachhaltigen Erfolg ..................................... Souverän führen – mit Gelassenheit und Empathie ......................................... Finanzen und Steuern ....................................................................................
Noch freie Termine! Lehrgang oder Freizeit auf dem Herzogenhorn im Schwarzwald? Es gibt für die nächsten Monate noch freie Termine. Informieren Sie sich über www.herzogenhorn.info Informieren Sie sich noch heute bei Frau Schaff. Sabrina.Schaff@herzogenhorn.info Gerne gibt sie Auskunft über einen Aufenthalt im Leistungszentrum Herzogenhorn.
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SPORTABZEICHEN-TOUR
Die Sportabzeichen-Tour 2026 kommt nach Freiburg! Am 3. Juli dürfen sich alle auf sportliche Herausforderungen und Spaß unter dem Motto „Deutsches Sportabzeichen – Nimm deine Herausforderung an!“ freuen Die Vorbereitungen für die Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) laufen bereits auf Hochtouren. Ab dem 12. Juni tourt das Deutsche Sportabzeichen zum 22. Mal durch die Republik – und Freiburg ist mit dabei! Beim Tourstopp am 3. Juli im Freiburger Seeparkstadion und im Westbad haben Teilnehmer aller Altersgruppen mit und ohne Behinderung die Gelegenheit, sich den Herausforderungen zu stellen und das Deutsche Sportabzeichen kostenlos abzulegen. Vormittags wird der Schwerpunkt auf Schülerinnen und Schüler sowie Kindergartenkinder gelegt
Bewegung zu teilen. Egal ob jung oder alt, Anfänger oder erfahrene Sportler – diese Veranstaltung bringt Menschen zusammen. Ich lade alle herzlich ein mitzumachen, Neues auszuprobieren und Teil dieser starken Gemeinschaft zu werden. Wir freuen uns auf einen Tag voller Energie, Spaß und bleibender Erinnerungen“, so Fleischer. Seien Sie dabei und erleben Sie einen sportlichen Tag voller Energie, Gemeinschaft und guter Laune! Mehr zur Sportabzeichen-Tour und alle Infos rund ums Deutsche Sportabzeichen gibt es auf www.deutsches-sportabzeichen.de
und nachmittags startet ein buntes „Sportfest für alle“ mit Team-Wettbewerb und verschiedenen „Mitmachaktionen“. Insgesamt werden ca. 1.400 Sportlerinnen und Sportler erwartet. Eine Menge Spaß, ein unvergessliches Sporterlebnis in der Gemeinschaft sowie ein tolles Rahmenprogramm gibt es inklusive – merken Sie sich den Termin vor! Fleischer: „Ich lade alle ein mitzumachen“ Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg, ist ebenfalls bereits voller Vorfreude: „Die Sportabzeichen-Tour ist eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam sportliche Ziele zu erreichen, Teamgeist zu erleben und die Freude an
Alle Fotos: DOSB / Kazma
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TERMINE
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Wichtige Termine des Badischen Sportbundes Freiburg 2026 Januar 31.01.2026 31.01.2026
Frist für die Abgabe der Anträge für Anschaffungen im Jahr 2025 Frist für die Abgabe der Mitgliederbestandserhebung 2026
März 15.03.2026 15.03.2026
Antragsstart für Zuschüsse Kooperation Schule-Verein für das Schuljahr 2026/2027 Antragsstart für Zuschüsse Kooperation Kindergarten-Verein für das Schuljahr 2026/2027
April 30.04.2026
Frist für die Fachverbände zur Abgabe des Verwendungsnachweises über die Glücksspiralemittel
Mai bis 15.05.2026 bis 15.05.2026
Antragsschluss Kooperation Schule-Verein für das Schuljahr 2026/2027 Antragsschluss Kooperation Kindergarten-Verein für das Kindergartenjahr 2026/2027
Juni 30.06.2026 30.06.2026
Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“ Frist für die Fachverbände zur Abgabe des Verwendungsnachweises über die Laufenden Zwecke
Juli 01.07.2026 03.07.2026
Beginn der Abrechnung/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2025/2026 Sportabzeichen-Tour BSB und Stadt Freiburg
Oktober 31.10.2026
Abrechnungsschluss/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2025/2026
November 15.11.2026 20.11.2026
Frist Änderungsmeldung des Übungsleiterbestands für Lizenzzuschüsse 2026 Antragsstart für Zuschüsse für lizenzierte Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter 2026
Dezember 01.12.2026 31.12.2026
Start der Online-Bestandsmeldung 2027 Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“
ganzjährige Beantragung möglich
Zuschüsse für Sportstättenbau-Maßnahmen
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BADISCHE SPORTJUGEND
Mit Expertise und Engagement Die bsj war beim Jugendfußballkongress für Vereine in Südbaden Im November stand der Jugendfußball in Südbaden beim ersten SBFV-Jugendfußballkongress im Europa-Park-Stadion Freiburg im Mittelpunkt. Für die Badische Sportjugend (bsj) war der Kongress eine wichtige Gelegenheit, ihre Erfahrungen aus der Vereins- und Jugendarbeit einzubringen und das Netzwerk zu den Fachverbänden zu stärken.
Vertreter der Fußballvereine trafen sich im Europa-Park-Stadion.
Martin Mayer, Ilka Hoffmann und Christine Dorer vertraten die bsj.
Zu Beginn gab es eine Podiumsdiskussion, bei der Christine Dorer (Sprecherin des bsj Vorstands) als eine von vier Experten darüber sprach, wie man Kinder und Jugendliche langfristig für Fußball begeistern kann. Ebenfalls auf dem Podium saßen Thomas Staack (Autor von „Der neue Kinderfußball“), Lena Lotzen (Team Trainingsphilosophie Deutschland / Schulfußball) und Daniel Schwaab (SC Freiburg und Jugendförderverein). Gemeinsam wurde über Strategien für die Förderung junger Spieler diskutiert, welche sich auch auf andere Sportarten übertragen lassen.
Auf dem Podium von links nach rechts Daniel Schwab, Lena Lotzen, Christine Dorer, Thomas Staack und Tobias Barth. Alle Fotos: bsj
In den Workshop-Phasen an Vor- und Nachmittag bot Ilka Hoffmann (Leitende Bildungsreferentin bsj) einen Workshop zum Thema „Trainer-Gewinnung“ und vermittelte praxisnahe Ansätze, wie Vereine qualifizierte Übungsleitende gewinnen und langfristig binden können. Die Teilnehmenden konnten von dem Austausch untereinander und von den Impulsen der Workshop-Leitern aus insgesamt 13 verschiedenen Workshops profitieren und entwickelten Ideen und Handlungsschritte für ihre eigenen Vereine. Martin Mayer ergänzte die bsj-Delegation und brachte seine
Expertise im überfachlichen, wie auch im fußballspezifischen Fachbereich ein. Die bsj unterstützt alle Verbände und Vereine in Südbaden bei Initiativen, welche die Kinder- und Jugendarbeit im Sport in Südbaden weiterentwickeln. Es ist wichtig, Akteure und Akteurinnen der Kinder- und Jugendarbeit zusammenzubringen und das Netzwerk zwischen Fachverbänden, der überfachlichen Verbandsarbeit und Sportvereinen zu stärken. Ilka Hoffmann
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BADISCHE SPORTJUGEND
Mit dem Bewegungspass auf Entdeckungstour Bewegung macht Kinder stark – nicht nur körperlich, sondern auch fürs Selbstvertrauen und die Freude am Ausprobieren. Genau hier setzt der Bewegungspass im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden an. Er richtet sich an Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren und lädt sie ein, spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten zu entdecken und zu trainieren. Der Bewegungspass funktioniert wie ein kleines Abenteuer: Kinder lernen 32 verschiedene motorische Grundfertigkeiten, verpackt in die Bewegungen von acht verschiedenen Tieren. Jedes Tier bietet vier Schwierigkeitsstufen, sodass die Kinder Schritt für Schritt Neues ausprobieren können. Dabei stehen ganz unterschiedliche Bewegungen im Vordergrund – vom Balancieren und Hüpfen über Ballfertigkeiten bis hin zu Rotations- und Kräftigungsübungen. Wer fleißig übt,
sammelt Drachenaufkleber als Belohnung – ein Ansporn, der die kleinen Entdecker motiviert und die Freude an Bewegung spielerisch verstärkt. Auch für pädagogische Fachkräfte in Kitas und Übungsleitungen in Sportvereinen ist der Bewegungspass ein echter Gewinn. Er lässt sich leicht in den Alltag integrieren, ohne dass zusätzlicher Aufwand entsteht, und gibt den Einrichtungen die Freiheit, ihn kreativ und individuell umzusetzen. So können Kinder ganz natürlich beim Spielen, Toben oder in kleinen Übungsrunden ihre Fähigkeiten erweitern. Um den Bewegungspass in einer Einrichtung einzuführen, ist lediglich die Teilnahme einer Fachkraft oder Übungsleitung an einer kostenfreien Zertifizierungsschulung nötig. In der Schulung erfahren die Teilnehmenden alles Wichtige über Bewegungsförderung, das Konzept des Passes und erhalten praktische Tipps, wie sie die Übungen
spielerisch in den Alltag einbinden können. Der nächste Termin findet am 17. Januar von 9:00 bis 16:00 Uhr in der Turn- und Festhalle in Steinmauern statt. Der Bewegungspass macht Bewegung für Kinder erlebbar, stärkt ihre Motorik, ihr Körpergefühl und ihr Selbstvertrauen – und verwandelt jede Übungsstunde in ein kleines Abenteuer voller Spaß, Entdeckung und Erfolgserlebnissen. Ilka Hoffmann
Mehr Infos und Anmeldung unter: www.bsj-freiburg.de
Mit Schwung ins Sportjahr 2026 – Die bsj sagt Danke Das neue Jahr hat begonnen, und die Badische Sportjugend im BSB Freiburg startet voller Motivation und Vorfreude in 2026. Schon jetzt ist spürbar: Dieses Jahr hält viele Chancen bereit – für Bewegung, Begegnung und starke Jugendarbeit im Sport. Bevor wir durchstarten, möchten wir uns herzlich bedanken: • Bei allen Ehrenamtlichen, die mit Engagement und Leidenschaft unsere Arbeit möglich machen. • Bei den Sportvereinen, die Kindern und Jugendlichen sichere, lebendige Räume bieten. • Und bei den Sportverbänden, die uns zuverlässig unterstützen und gemeinsam mit uns den Weg gestalten. Dieser Zusammenhalt ist unsere größte Stärke. Er hat 2025 geprägt – und trägt uns auch im neuen Jahr weiter. Gemeinsam möchten wir junge Menschen bewegen, motivieren und ihnen sportliche wie persönliche Erlebnisse ermöglichen.
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BADISCHE SPORTJUGEND | AUSSCHREIBUNG
Fortbildungstipp Januar: Athletik- & Functional Training für Kinder und Jugendliche besonderer Fokus liegt auf der richtigen Belastungssteuerung im Kindes- und Jugendalter und dem kreativen Einsatz funktioneller Trainingsmethoden aus dem Athletikbereich. Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.bsj-freiburg.de Marcel Drayer
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Vom 25. bis 27. Februar findet in der Sportschule Baden-Baden Steinbach die Fortbildung „Athletik- & Functional Training für Kinder und Jugendliche“ in Kooperation mit dem Badischen Leichtathletikverband statt. Auf die Teilnehmenden warten drei praxisreiche Tage, in denen funktionelle und altersgerechte Trainingsformen im Mittelpunkt stehen.
Ziel der Fortbildung ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren vielseitig und nachhaltig in ihrer motorischen Entwicklung zu fördern. Vermittelt werden Übungen zur Kraft-, Koordinations- und Beweglichkeitsentwicklung, abwechslungsreiche Warm-up-Formate sowie kognitive Impulse. Zudem werden hilfreiche Korrektur- und Feedbackmethoden vorgestellt. Ein
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KIRCHE + SPORT | IMPRESSUM
Hab Mut, steh auf! Eine Karte mit diesem Spruch hat mir jemand mit guten Wünschen zum neuen Jahr geschickt. Eine Ermutigung, das, was kommen mag, anzugehen. Ein solches Wort kann gut tun. Welche Sportlerin oder welcher Sportler kennt nicht auch solche Situationen. Der Torwart, dem ein haltbarer Schuss in entscheidender Situation durch die Hände rutscht, und die Mannschaft verliert das Spiel. Die Turnerin, der Turner patzt beim Abgang vom Gerät und verpasst den Medaillenplatz. Der Spieler wird im Spiel verletzt, und der Stammplatz in der Mannschaft wackelt. Wenn mir da jemand Mut macht, kann ich wieder hoch kommen. Das gilt auch im übertragenen Sinn für mein Leben. Wenn mich ein Ereignis in meinem Leben niederstreckt und ich erst wieder hochkommen muss, dann kann ein mutmachendes Wort ganz wichtig sein. Es könnte auch sein, dass ich jemanden anderen ermutige aufzustehen, dass ich ihm die Hand dazu reiche und beistehe: Hab Mut, steh auf! Dieses Wort ist aus einer Geschichte in der Bibel, in der Jesus den blinden Bartimäus heilt (Mk 10.4652). Die Leute um den Blinden herum ermutigen ihn, nicht sitzen zu bleiben, sondern zu Jesus zu gehen, der ihn ruft. Mut ist nicht etwas, das wir uns selbst machen können wie ein Muskel, den wir trainieren. Mut wächst, wenn wir Zuspruch erfahren und spüren,
dass wir nicht allein sind. Wir leben davon, dass andere Menschen uns Mut machen, wenn wir aus uns selbst nicht genug Kraft haben. Und das gilt nicht nur für die Sportlerin und den Sportler, die dran bleiben wollen. Es gibt Situationen, in denen wir – wie Bartimäus - nicht sehen können, wie es gerade weitergehen kann und in denen ich Nähe und Zuwendung brauche. Und wie gut kann es tun, einen Dank oder ein Lob zu bekommen, wenn ich wieder aufgestanden bin und etwas bewältigt habe. So kann ich aufstehen aus meinen Ängsten, meiner Blindheit, meinen Lähmungen und weitergehen in meinem Leben. Das Aufstehen ist mehr als ein körperlicher Akt. Da geht etwas in meinem Inneren vor. Ich vertraue darauf, dass mein Leben einen Sinn hat und ich einen Weg für mich sehen kann. Und als glaubender Mensch kann ich sagen: Ich kann aufstehen, weil Gott mir die Kraft gibt.
Hab Mut, steh auf! Das könnte auch ein Gedanke oder ein Gebet am Morgen sein: Ich gehe in den Tag, im Vertrauen, dass Gott mich begleitet. Auch wenn nicht alles gelingt, ich kann aufstehen und vielleicht sogar andere ermutigen. Hab Mut, steh auf! Dieser Satz ist das Leitwort des Deutschen Katholikentags 2026 in Würzburg geworden. Und die Karte an mich mit diesem Wort - kam von einem lieben Menschen aus dieser Stadt. Eine Ermutigung für uns alle: mutig aufzustehen und den Weg ins neue Jahr zu gehen. Erhard Bechtold Arbeitskreis Kirche und Sport
Impressum Baden-Württemberg-Teil
BSB-Teil
Herausgeber: Landessportverband Baden-Württemberg e. V. (LSV) Uli Derad (Hauptgeschäftsführer) Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart 0711/207049-850 www.lsvbw.de
Herausgeber: Badischer Sportbund Freiburg e. V. Joachim Spägele (Geschäftsführer) Wirthstraße 7, 79110 Freiburg 0761/15246-15 j.spaegele@bsb-freiburg.de www.bsb-freiburg.de
Redaktion: Silke Bernhart (verantw. Redakteurin/v. i. S. d. P.) 0711/207049-872 s.bernhart@lsvbw.de Marketing/Anzeigen: Sport-Marketing Baden-Württemberg Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart 0711/28077-182 info@smbw-gmbh.de ISSN 1868-7253
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Redaktion/Marketing/Anzeigen: Joachim Spägele (verantw. Redakteur/v. i. S. d. P.) j.spaegele@bsb-freiburg.de Erscheinungsweise: Monatlich, 12 Ausgaben im Jahr Preis: Für BSB-Vereine ist der Bezugspreis des Magazins im Mitgliedsbeitrag enthalten. Die mit Autorennamen gekennzeichneten Artikel stellen die Meinung des jeweiligen Verfassers dar und vertreten nicht in jedem Fall die Ansicht des Herausgebers. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge sowie
alle Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Ein Nachdruck ist nur mit Genehmigung der jeweiligen Redaktion gestattet. Adressänderungen sind bitte an s.meier@bsb-freiburg.de zu richten. Druckvorbereitung / Druck: Druckerei Winter GmbH Uhlandstr. 13, 79423 Heitersheim Die Herausgeber übernehmen keine Gewähr bei eventuell auftretenden Druckfehlern. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Magazin auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Dieses Magazin wurde mit Papier aus kontrollierter, nachhaltiger Waldwirtschaft hergestellt.
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Förderung des Sports in seiner Vielfalt Sportförderung ist ein wichtiges Ziel von Lotto Baden-Württemberg. Die Erträge aus den staatlichen Lotterien fließen zum Großteil in den Wettmittelfonds des Landes, durch den der Sport, Kultur, Denkmalpflege und Soziales unterstützt werden. Seit Gründung der Staatlichen Toto-Lotto GmbH im Zuge der Einführung des Fußball-Totos 1948, sind rund 3 Mrd. Euro in den Spitzen- und Vereinssport geflossen.
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