4.373.259! Die Zahl der Mitgliedschaften in Baden-Württembergs Sportvereinen ist im fünften Jahr in Folge gestiegen. Der Zuwachs erstreckt sich über alle drei Sportbünde im Land.
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DEUTLICHES PLUS
Im Bereich des Badischen Sportbundes Freiburg vermeldeten 3.113 Sportvereine 1.059.053 Mitgliedschaften. Mit einem Plus von über 20.000 erneut ein Rekord.
GEMEINSAMES ZIEL
Der Badische Sportbund Freiburg und die AOK Südlicher Oberrhein haben sich auf eine Vertiefung ihrer bisherigen Zusammenarbeit verständigt.
Foto: racebmxgermany
Und eine sehr,
spielst für Fans, und Talente. Du Teams sehr frühe Rente.
Die Lotterien von Lotto Baden-Württemberg: für alle ein Gewinn. Denn ein Teil des Spieleinsatzes der Lotterien wird verwendet, um Vereine und deren Sportstätten zu unterstützen.
Pro Jahr kommen so fast 60 Millionen Euro für den Spitzenund Breitensport in Baden-Württemberg zusammen.
MEHR ZUR FÖRDERUNG
AUF LOTTO-BW.DE
Da ist etwas mächtig schiefgelaufen!
Es war eine Überraschung, als der Bundeskanzler im vergangenen Jahr den Sport in seine Zentrale holte – ein Modell, dass es ansonsten nur in Nordrhein-Westfalen und Thüringen gibt. In allen anderen Bundesländern kümmert sich ein Fachministerium um den Sport. Nur in Sachsen fehlt ihm die Bezeichnung „Sport“ – und neuerdings auch in Baden-Württemberg. Denn der BWSport ist ins Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen versetzt worden und wird, wie Sie sehen können, nicht mehr in dessen Namen geführt. Lange Zeit waren wir im Ministerium für Kultus, Jugend und SPORT, kurz MKJS, erkennbar zuhause. Auch inhaltlich war dies sinnvoll, weil es naturgemäß zwischen Schule, Jugend UND Sport viele Schnittmengen gibt. In den Koalitionsverhandlungen zur neuen grün-schwarzen Landesregierung scheint man aber die Bedeutung der mit weitem Abstand größten gesellschaftlichen Vereinigung im Land größtenteils aus dem Blick verloren zu haben.
Viel wichtiger aber, ob nach außen erkennbar ist oder nicht: Es muss rüberkommen, wie wichtig der Vereinssport ist für unser Land. Ministerpräsident Özdemir und die „Koalitionäre auf Augenhöhe“ haben just diese Bedeutung zumindest für den Moment in Frage gestellt. Der organisierte Sport als „Verfügungsmasse“ auf dem „Verschiebebahnhof parteilicher Personalpolitik“!
Dies erst recht, nachdem man das bisherige MKJS total zerlegt hat: Der Sport im engeren Sinne ist nun beim Bauministerium, inklusive
Sportstättenbau natürlich – der nichts, aber auch gar nichts, mit Bauen und Wohnen im Sinne des Schopper-Ministeriums gemein hat. In den zunehmend vielen Bereichen des Zusammenwirkens mit Schulen sind wir (hoffentlich!) weiter allerwichtigster Partner des Kultus- oder soll ich lieber schreiben: Bildungsministeriums. Und vor allem die BWSJ und ihre Sportjugenden werden es verstärkt mit dem Sozialministerium zu tun haben. Dass Reibungs- und Zeitverluste entstehen werden, wenn der Landessportverband Baden-Württemberg, die Sportbünde und ihre Jugenden künftig mit DREI Fachressorts zu tun haben, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Der LSVBW und insbesondere sein geschäftsführendes Präsidium haben in den letzten fünf Jahren Ministerin Schopper als sehr gute Partnerin an ihrer Seite gehabt. Ich schätze Theresa Schopper sehr, nicht zuletzt, weil sie mit so viel auch subjektiver Affinität zum Sport und in wunderbar unverkrampfter Art Politik macht. Gut, dass sie bleibt. Ansonsten mit Verlaub: „Rumpelstart“ für Özdemir, Hagel und Co!
In den nächsten Tagen und Wochen wird sich herausstellen, wie wir zumindest aus dem derzeitigen Wirrwarr auf der operativen Ebene herauskommen.
Andreas Felchle Präsident des Württembergischen Landessportbundes
12 | BSB Freiburg
4 | Mitgliederbestandserhebung 2026: Neue Rekordzahlen
6 | Anhörung zum Sportfördergesetz | Neues bei den Bundesjugendspielen
7 | Prof. Dr. Martin Elsäßer: Sport und Natur gemeinsam denken
8 | Partnerbetrieb des Spitzensports: Zu Besuch bei Benedikt Bichlmeyr
10 | Interview mit Nachwuchsfechterin Ella Gamke
11 | Bewerbungsphase für Trainerpreis 2026 startet | Dank Lotto BW
12 | Rekordzahlen bei Mitgliedschaften erneut übertroffen
14 | Mitgliederstatistik B-Meldung
17 | Erneute Reform der Bundesjugendspiele
18 | Die „Trikkotag“-Gewinner aus Südbaden
19 | BSB und AOK verstärken Kooperation
20 | Erfolgreiche U17-Fußballerinnen
21 | Lukas Tannheimer „Eliteschüler des Jahres“
22 | Jetzt anmelden zur Vereinsmanager-Ausbildung
24 | Was beim Thema Lizenzwesen beachtet werden muss
27 | Integration durch Sport beim VfR Stockach
27 | Wichtige Termine des BSB
28 | ARAG Sportversicherung informiert
29 | Noch freie Termine auf dem Herzogenhorn
30 | BSB-Geschäftsstelle auf einen Blick
31 | Sportabzeichen-Landesehrung in Hinterzarten
32 | Kooperationen boomen weiterhin
34 | Neues von der Sportschule Baden-Baden Steinbach
36 | Infos aus den Verbänden
38 | Die Badische Sportjugend Freiburg informiert
42 | Kolumne Kirche + Sport / Impressum
Reinschauen ins Bildungsprogramm der Sportschule Steinbach
Interesse an Aus- oder Fortbildungen des BSB? Dann reinschauen ins Bildungsprogramm der Badischen Sportschule Baden-Baden Steinbach. Die komplette Broschüre ist auch auf www.sportschule-steinbach.de einsehbar.
Foto: WLSB
Weiter auf Wachstumskurs
Mitgliederbestandserhebung in Sportvereinen ermittelt erneut Rekordzahlen
4.373.259 Mitgliedschaften in 11.214 Sportvereinen: Die Anzahl der Vereinsmitgliedschaften in Baden-Württemberg ist erneut gestiegen und hat 2026 einen neuen Höchststand erreicht.
Der organisierte Sport ist und bleibt die größte Personenvereinigung in Baden-Württemberg: Bereits im fünften Jahr in Folge dokumentiert die Mitgliederbestandserhebung einen Anstieg der Mitgliedschaften in Sportvereinen. Zum Stichtag 1. Januar 2026 wurden 73.226
Vereinsmitgliedschaften mehr gezählt als ein Jahr zuvor, gleichbedeutend mit einem Anstieg der Gesamtsumme um 1,70 Prozent auf 4.373.259. Der Organisationsgrad des Sports, der die Anzahl der Vereinsmitgliedschaften gemessen an der Bevölkerungszahl abbildet, steigt damit in Baden-Württemberg auf fast 39 Prozent.
„Die neuen Zahlen verdeutlichen eindrucksvoll, welchen Stellenwert der Vereinssport für die Menschen in Baden-Württemberg einnimmt. Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank an all die-
jenigen aussprechen, die mit großem persönlichen Einsatz das Sportangebot umsetzen und weiterentwickeln sowie den Wettkampfbetrieb möglich machen“, sagt LSVBW-Präsident Jürgen Scholz. „Ein Baustein der Erfolgsgeschichte des Sportlandes Baden-Württemberg war immer auch die zielgerichtete Zusammenarbeit des organisierten Sports mit Politik und Verwaltung. Umso wichtiger ist es, dass der Sport auch in der neuen Wahlperiode keine ministerielle Zersplitterung erleben muss – sonst sehen wir diese Erfolgsgeschichte in Gefahr.“
Der Anstieg der Vereinsmitgliedschaften erstreckt sich über alle Regionen, mit steigenden Zahlen beim Badischen Sportbund Freiburg (1,88 %), dem Badischen Sportbund Nord (1,62 %) und dem Württembergischen Landessportbund (1,66 %). Dass Sport nicht nur bis ins hohe Alter möglich ist, sondern auch gesund und fit hält, unterstreicht der deutliche Zuwachs (15,23 %) der Vereinsmitglieder im Altersbereich 90+. Mit Ausnahme der 0bis 2-Jährigen sind aber auch in den Kinderund Jugend-Altersgruppen bis einschließlich
18 Jahre steigende Mitgliedschaften zu vermelden. Der größte Anteil der Sporttreibenden (23,55 %) findet sich in der Altersgruppe 46 bis 65.
Die Anzahl der Vereine im Land bleibt mit 11.214 konstant. Die Rangfolge der mitgliederstärksten Vereine führen Fußball-Bundesligisten sowie Regional-Sektionen des Deutschen Alpenvereins (DAV) an, die Spitzenposition hat der VfB Stuttgart (122.360) inne. Noch mehr Mitglieder als Fußball (1.169.257; +2,01 %) und Bergsport/Klettern (304.008; +3,55 %) hat in
Baden-Württemberg nach wie vor der Turnsport (1.236.563; +1,00 %). q Silke Bernhart
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Statistiken online
Tabellen und Statistiken zur Mitgliederbestandserhebung 2026 mit der Geschlechterverteilung sowie weiteren Detailauswertungen finden Sie unter https://www. lsvbw.de/verband/statistik/
Grafik: Viktor Schander
Sportfördergesetz auf dem Prüfstand
Jürgen Scholz spricht im Bundestag in Berlin
LSVBW-Präsident Jürgen Scholz hat Ende Juni als Sprecher der Landessportbünde unter anderem zum geplanten Sportfördergesetz des Bundes Position bezogen. In der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für „Sport und Ehrenamt“ des Bundestages unterstrich er die Bedeutung der LSB, Länder und Olympiastützpunkte für den Spitzensport.
Ein neues Sportfördergesetz soll künftig die Grundlage für international erfolgreichen Spitzensport deutscher Athletinnen und Athleten bilden. Der Gesetzentwurf wurde Ende März von der Bundesregierung beschlossen und befindet sich zurzeit im parlamentarischen Verfahren.
Da Baden-Württemberg in 2025/2026 den Vorsitz der Konferenz der Landessportbünde innehat, nahm LSVBW-Präsident Jürgen Scholz die
Das Thema Bundesjugendspiele bleibt in der Diskussion: Nach einer Anpassung der Ausrichtung im Jahr 2023 wird in den Klassenstufen 3 und 4 jetzt die Rückkehr vom Wettbewerb zum Wettkampf ermöglicht.
Die Bundesjugendspiele bringen verschiedene Formen des sportlichen Leistungsvergleichs in den Grundsportarten Leichtathletik, Schwimmen und Turnen in den Schulsport. Ihre jährliche Durchführung ist für alle Schulen von der 1. bis zur 10. Klasse verbindlich. Vorgesehen sind seit 2001 die Angebotsformen Wettbewerb, Wettkampf und Mehrkampf (sportartübergreifend). Damit wurde das Ziel verfolgt, die Bundesjugendspiele unter Beibehaltung des Leistungsgedankens bewegungsintensiver und vielseitiger zu gestalten sowie den Schulen die Durchführung auf nicht normierten Sportstätten zu erleichtern. Die Wettbewerbsform ist unter
Einladung als Sprecher der LSB wahr. „Neben dem DOSB heute auch die Position der Landessportbünde zu hören, verdeutlicht, wie eng die Schnittstellen zwischen Bund und Ländern hinsichtlich der Zuständigkeiten und der Finanzierung im Spitzensport sind. Daher messen wir der Unabhängigkeit von Partikularinteressen und klaren Compliance-Regelungen bei der Mittelvergabe hohe Bedeutung bei. Institutionen, die Mittelzuwendungen des Bundes erhalten, können nicht Teil der Mittelvergabe sein und dürfen im Stiftungsrat nicht vertreten sein“, stellte er zu Beginn seines Vortrags fest. Stellvertretend für die LSB betonte er, dass eine sachgerechte und transparente Mittelvergabe mit dem Ziel der Leistungsentwicklung im Mittelpunkt der künftigen Sportförderung stehen müsse. Um schlank und effektiv arbeiten zu können, sei ein umfassender Bürokratie-
abbau notwendig. Zudem formulierte Jürgen Scholz die Forderung nach einem stärkeren Bekenntnis des Bundes zu seiner finanziellen Verantwortung für den Spitzensport. Als Träger der Olympiastützpunkte Baden-Württembergs (Freiburg-Schwarzwald, Metropolregion Rhein-Neckar, Stuttgart) verantwortet der LSVBW drei Erfolgsschmieden des Spitzensports. So konnte Jürgen Scholz in einer persönlichen Einschätzung auch die Erfahrungen aus Baden-Württemberg einbringen: „Die Olympiastützpunkte sollten noch stärker als regionale Ansprechpartner und als Schnittstelle zwischen Nachwuchsleistungssport und Spitzensport im Sportfördergesetz verankert werden“, forderte er. Sie könnten sportartübergreifend die nationalen und regionalen Aktivitäten bündeln sowie in Abstimmung mit Ländern und LSB die Umsetzung vor Ort gestalten. q Silke Bernhart
Wettkampf-Modus auch für die Jüngsten
Bundesjugendspiele erneut im Fokus
anderem mit einem spielerischen Zugang und einer Auswertung anhand von Rangfolgen anstelle von Punktetabellen verbunden. Begleitet von Diskussionen um eine altersgerechte Leistungserfahrung trat zum Schuljahr 2023/2024 auf Initiative der beteiligten Sportverbände eine Änderung der Bundesjugendspiele in Kraft: Während die Wettbewerbsform zuvor für die Klassen 1 bis 6 empfohlen war, wurde sie vor drei Jahren für die Klassen 1 bis 4 in der Leichtathletik und im Schwimmen verbindlich vorgeschrieben. Diese Änderung wird jetzt wieder revidiert: Das Kuratorium für die Bundesjugendspiele, dem die Bundesfamilienministerin, die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und der DOSB-Präsident angehören, hat eine Ausschreibung vorgelegt, die ab 2026/2027 in den Klassen 3 und 4 in der Leichtathletik und im Schwimmen wieder die Wettkampfform zulässt. Die Bildungs-
ministerkonferenz hat dieser Ausschreibung im Juni in München zugestimmt. Baden-Württembergs neuer Kultusminister Andreas Jung begrüßte in einem ersten Statement gegenüber dem SWR diese Entwicklung und kündigte verbindliche landesweite Regelungen an.
„Ich betrachte es in erster Linie als wichtig, dass wir Kinder mithilfe der Bundesjugendspiele in Bewegung und zum Vereinssport bringen. Und dass wir ihnen die Möglichkeit geben, sich dank neuer Herausforderungen und Erfahrungen sportlich und menschlich weiterzuentwickeln, im Umgang mit Leistung, Erfolg und Misserfolg“, erklärt LSVBW-Präsident Jürgen Scholz. „Daher gilt es jetzt, den Schulen und besonders den Sportlehrkräften in BadenWürttemberg für das kommende Schuljahr verlässliche Informationen zu den angekündigten landesweiten Regelungen mit an die Hand zu geben.“ q Silke Bernhart
LSVBW-Präsident Jürgen Scholz. Foto: LSVBW / Fabian Schumacher
Die Leichtathletik ist eine von drei Sportarten der Bundesjugendspiele. Foto: picture alliance/dpa | Florian Wiegand
Sport und Natur gemeinsam denken
Prof. Dr. Martin Elsäßer über die Tätigkeiten der Fach-Kommission „Sport und Umwelt“
Ob beim Thema Wald, Hitze, Bewässerung oder Biodiversität: Sport und Umwelt gehören untrennbar zusammen, müssen aber ihr Verhältnis immer wieder neu aushandeln. Seit den 1990er Jahren beschäftigt sich eine Fach-Kommission des LSVBW mit der Schnittstelle zwischen Sport und Umwelt. Im Interview spricht Prof. Martin Elsäßer – Grünlandexperte, Golfsportler und Vorsitzender der Fach-Kommission – über die aktuellen Schwerpunkte des Gremiums.
Herr Prof. Dr. Elsäßer, Sie sind seit der Mitgliederversammlung 2025 Vorsitzender der Fach-Kommission Sport und Umwelt. Warum liegt Ihnen das Thema am Herzen?
Bei mir kommen Sport und berufliche Kompetenz zusammen. Ich treibe seit meiner Jugend Sport, zunächst als Radrennfahrer, dann 20 Jahre im Volleyball, und nun bin ich seit vielen Jahren im Golf aktiv. Beruflich war ich 35 Jahre lang Grünlandexperte an der Versuchsanstalt in Aulendorf und habe als Professor an der Uni Hohenheim gelehrt. Das Thema beschäftigt mich aus Sorge um die Natur und die Veränderungen von Biodiversität und Klima, wie das Waldsterben und die extreme Trockenheit. Das ist auch im Sport schon spürbar.
Die Kommission besteht aus Vertretern der Sportbünde, der Sportfachverbände, der Ministerien und des Landesnaturschutzverbandes – welche Ziele verfolgt sie?
Zunächst freue ich mich über diese bunte Zusammensetzung. Denn durch die Vielfalt gehen wir mit verschiedenen Kompetenzen in eine gemeinsame Richtung. Wir möchten möglichst viele Belange des Sports in der Umwelt abdecken. In dieser Wahlperiode haben wir dafür die Schwerpunkte Natursport, Naturschutz und passende Kooperationen festgelegt.
Dazu müssen wir uns mit vielen Themen befassen. Der Wald ist ein wichtiger Teil unserer Umwelt. Wir erleben ihn aber auch als zunehmendes Konfliktfeld, etwa mit Blick auf das Mountainbiken. Da geht es uns auch um die Sensibilisierung für den Umgang miteinander und mit der Natur. Die Biodiversität nimmt generell ab, aber wir können sie im Sport fördern, indem wir Anlagen begrünen und Blumenwiesen anlegen. Auch Wasser, Hitze und Trockenheit stehen auf unserer Agenda. In all diesen Bereichen ist es wichtig, dass wir sie in unserer Kommission diskutieren und Maßnahmen umsetzen. Daneben setzen wir uns auch mit Gesetzen und Verordnungen auseinander, die Einfluss auf den Sport haben. Die Wiederherstellungsverordnung der EU betrifft uns massiv, da wir verpflichtet sind, die Umwelt in einen guten Zustand zu versetzen.
Sie widmen sich auch der Klimakrise und ihren Auswirkungen. Inwiefern ist der Sport davon betroffen?
Fußball, Tennis, Golf und viele andere brauchen Wasser für ihre Plätze. Dabei beeinflusst uns die EU-Wasserentnahmerichtlinie, denn aktuell darf vielerorts kein Wasser aus Oberflächengewässern entnommen werden. Auch das Grundwasser sollten wir möglichst nicht antasten. Das ist ein Konfliktfeld. Gleichzeitig belegen Studien, dass bestimmte Vegetationsformen wie Rasen die Kühlung in Städten fördern. Die Hitze ist für uns ein zunehmendes Risiko. Wir brauchen dringend Schattenbäume auf den Sportanlagen, aber nicht alle Bäume halten extremer Hitze stand. Insofern geht es darum, Baumarten gezielt auszuwählen.
Prof. Dr. Martin Elsäßer
Studium: Habilitierter Agrarwissenschaftler an der Universität Hohenheim
Beruf: Landwirtschaftsdirektor am Landwirtschaftlichen Zentrum BadenWürttemberg Aulendorf im Ruhestand Sport: Golf
Engagement: Spielleiter und Vorsitzender des Umweltausschusses des Baden-Württembergischen Golfverbandes
Welche ersten Erfolge konnten Sie schon verzeichnen?
Wir überarbeiten gerade mit dem Landesnaturschutzverband das Papier „Natursport“. Natursportarten, zum Beispiel Kanufahren, Mountainbiken und Klettern, nutzen die offene Landschaft. Im Papier hat jede der elf Sportarten einen Steckbrief mit entsprechenden Handreichungen. Durch die Zusammensetzung unserer Kommission bringen wir sowohl die Fachexpertise der Ministerien als auch die sportliche Perspektive mit ein. Ein weiterer Erfolg ist die Kooperation mit der Klimaschutzstiftung. Es gibt nun das Sportmoor, für das Vereine, Verbände und ihre Mitglieder spenden können. Damit werden ein Moor in Villingen-Schwenningen renaturiert und die CO 2 -Emissionen reduziert. So können Vereine auch mit geringen Beträgen direkt etwas für den regionalen Klimaschutz tun. Die vielen kleinen Aktionen ergeben zusammen ein großes Bild.
Was möchten Sie während Ihrer Amtszeit noch angehen?
Die Klärungsstelle ist ein wichtiger Akteur für das Thema Sport und Umwelt. Dort können wir frühzeitig fachliche Lösungen erarbeiten. Daher ist es uns wichtig, dass sie beim für Sport zuständigen Ministerium angesiedelt ist. Ansonsten planen wir, die Menschen aus dem nicht-organisierten Sport besser einzubeziehen. Für die vielfältigen Anliegen des Sports wünschen wir uns eine solide fachliche Unterstützung in allen Bereichen, bis hin zu den Ministerien. Dafür möchten wir als Kommission ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner sein. q Das Interview führte Meike Walz
i|Info
Die Fach-Kommission Sport und Umwelt ist ein Gremium, das erstmals in den 1990er Jahren einberufen wurde. Die Kommission berät das Präsidium des Landessportverbands hinsichtlich der Umsetzung des §15 der Satzung, in dem sich der LSVBW zum Schutz der Natur und zu einer nachhaltigen Entwicklung im Sport bekennt. Die Kommission wird vom Präsidium eingesetzt.
Prof. Dr. Martin Elsäßer Foto: LSVBW
Von Zweirädern und Vierrädern
Wie eine Kfz-Werkstatt die duale Karriere von BMX-Racer Benedikt Bichlmeyr unterstützt
Sportliche Träume verfolgen und beruflich auf sicheren Beinen stehen: die „Partnerbetriebe des Spitzensports“ machen es möglich! Wie? Das zeigt das Beispiel von BMX-Racer Benedikt Bichlmeyr.
Mit einem leisen Surren befördert die Hebebühne den Pkw der Stadt Ludwigsburg in die Höhe. Als er mühelos unter dem Auto hindurchschreiten kann, stoppt Benedikt Bichlmeyr die Hydraulik. Dann rollt er einen Auffangbehälter unter das Gefährt und öffnet routiniert die Ablassschraube. Ein schwarzer, öliger Strahl ergießt sich in den Behälter. Wenige Sekunden später tröpfeln die letzten Milliliter Altöl aus der Ölwanne. Der erste Teil des Ölwechsels ist erledigt.
Teil zwei wird ausnahmsweise verschoben, denn heute ist Drehtag: Benedikt Bichlmeyr demonstriert eine seiner Aufgaben im Rahmen seiner Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bei den Technischen Betrieben der Stadt Ludwigsburg. Die Arbeit in der Kfz-Werkstatt bestimmt in der ersten Hälfte des Tages seinen Alltag. Der Nachmittag gehört dem Sport: Der 18-Jährige zählt zu Deutschlands großen Talenten im BMX-Racing.
Olympiatraum mit sicherer Perspektive „Mein großer Traum ist es natürlich, an Olympischen Spielen teilzunehmen! Und ich will bei Europa- und Weltmeisterschaften oder internationalen Läufen im Finale stehen“, erklärt Benedikt Bichlmeyr. Seit etwa zehn Jahren betreibt er den BMX-Sport, anfangs noch parallel zum Fußball. „Dann hat mein Trainer vorgeschlagen, dass er mich mal zu einer Deutschen Meisterschaft mitnimmt. Mein Vater hat sich gefragt, ob sich das wirklich lohnt. Aber ich bin nie Letzter geworden. Und bei einem Talentcamp in Stuttgart ist dann endgültig mein Talent aufgefallen.“
Schon damals bestimmt Zielstrebigkeit sein Handeln: Im Alter von 16 Jahren verlässt Benedikt Bichlmeyr seine bayerische Heimat Peißenberg und zieht ins Sportinternat am Olympiastützpunkt Stuttgart. Seitdem arbeitet er mit seinen Trainern Jakob Bernhart und Simon Schierle für seine sportlichen Träume. Ob es irgendwann bis ganz in die Spitze reicht? Das steht wie so oft zu Beginn einer jungen Sportlerkarriere in den Sternen. Nur gut, dass Benedikt Bichlmeyr für die Zukunft vorgesorgt hat: Seit Ende 2024 absolviert er seine Ausbildung bei einem „Partnerbetrieb des Spitzensports“.
Freiraum für Training und Wettkämpfe
Die „Partnerbetriebe des Spitzensports“ sind eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg und dem Landessportverband Baden-Württemberg. Unternehmen, die sich dieser Initiative anschließen, ermöglichen Talenten im Leistungssport die duale Karriere und schaffen dank flexiblerer Arbeitszeiten und Freistellungen Freiräume, um Training und Wettkämpfe mit einer vollwertigen Berufsausbildung oder einer Festanstellung zu verbinden. Bei der Beratung und Vermittlung an einen Partnerbetrieb unterstützen die Laufbahnberater an den Olympiastützpunkten Baden-Württembergs.
„Die Stadt Ludwigsburg versteht sich als Sportstadt. Dieses Selbstverständnis wird von Stadtverwaltung und Kommunalpolitik, den Sport-
vereinen sowie den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam getragen“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Es ist uns daher ein großes Bedürfnis, in enger Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Stuttgart in der Stadtverwaltung optimale Rahmenbedingungen für die sportliche und berufliche Entwicklung junger Menschen zu schaffen.“
Eigenschaften wie Zielstrebigkeit, Disziplin und Leistungsbereitschaft, die im Sport gefördert werden, seien auch in Ausbildung und Beruf von großem Wert. „Deshalb unterstützen wir sehr gerne junge Menschen, ihre sportlichen Ambitionen erfolgreich zu verfolgen und gleichzeitig eine solide berufliche Perspektive aufzubauen. So schaffen wir die Voraussetzungen, dass sportliche Höchstleistungen und eine sichere Zukunft Hand in Hand gehen.“
Chance, die „Gold wert ist“
Auch für Benedikt Bichlmeyrs Ausbilder Frank Hirsch, Stellvertretender Bereichsleiter der Kfz-Werkstatt der Technischen Dienste, ist die Beschäftigung von Spitzensportlern eine Konstellation, von der beide Seiten profitieren. Erfahrungen konnte der Betrieb schon zuvor damit sammeln: Bevor er sich als Wurftrainer einen Namen machte und im Team von Yemisi Mabry, geb. Ogunleye, den Olympiasieg feierte, absolvierte Artur Hoppe – damals noch selbst Kugelstoßer – in der Kfz-Werkstatt die gleiche Ausbildung wie jetzt Benedikt Bichlmeyr.
Benedikt Bichlmeyr
Benedikt Bichlmeyr im Betrieb . Alle Fotos: YAEZ / LSVBW
„Sportler sind von Haus aus ehrgeizig, sie sind zuverlässig und kontaktfreudig. Das alles spiegelt sich auch im Beruf wider“, stellt Frank Hirsch fest. „Mit der Ausbildung haben Sportler eine sichere Lebensgrundlage. Und wenn sie dann noch in einem Betrieb sind, bei dem sie die Chance auf Weiterbeschäftigung haben, dann ist das für sie Gold wert.“
Finanzielle Unabhängigkeit
Benedikt Bichlmeyr setzt für die Berichterstattung über seine duale Karriere die Praxisdemonstration fort, schnappt sich einen Autoreifen von einem Stapel und spannt ihn auf die Wuchtmaschine. Klappe zu – den Rest erledigt das Gerät von alleine. „Was mir an der Ausbildung gefällt, ist die Vielfältigkeit der Aufgaben. Hier lernst du wirklich alles!“ erklärt er. Ölwechsel, Getriebewechsel, Reifenservice, Fehlerdiagnose, Wartung, Reparaturen: All das steht für den Auszubildenden auf der Tagesordnung. Die Kfz-
Werkstatt ist verantwortlich für die Fahrtüchtigkeit aller städtischen Fahrzeuge, von Pkws über Transporter bis hin zu Lkws, und übernimmt in Ludwigsburg auch den Winterdienst. 13 Mitarbeitende sind dort in den Bereichen Mechatronik, Karosseriebau, Fahrzeuglackierung und Lagerverwaltung beschäftigt. „Ich war schon immer jemand, der viel mit den Händen gearbeitet hat. Nach meinem Realschulabschluss wollte ich etwas Praktisches machen. Und finanziell unabhängig werden von meinen Eltern. Denn ich habe einen Bruder, und der soll nicht meinetwegen zurückstecken“, berichtet Benedikt Bichlmeyr, der auch in seiner Freizeit gerne an Zwei- und Vierrädern schraubt.
Die Kosten für den BMXRacer sind nicht zu unterschätzen: Ein Bike kostet etwa 5.000 Euro, der Rahmen muss regelmäßig ausgetauscht werden, hinzu kommen die weitere Ausrüstung, Trainingslager und Reisen zu Wettkämpfen. Bei der Bewältigung der leistungssportbedingten Mehraufwände wird der Nachwuchssportler auch von der Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg unterstützt.
Erfolge entschädigen für lange Tage Nach einem Jahr Wettkampfpause aufgrund eines Kreuzbandrisses und eines gebrochenen Kahnbeins zeigt die Formkurve des 18-Jährigen in der Saison 2026 mit vorderen Platzierungen in internationalen Feldern wieder steil nach oben. „Das Gefühl ist atemberaubend, wenn man mit seinem Bike in der Luft schwebt und dann mit viel Speed wieder zurück auf die Stre-
Willkommen bei den
cke fliegt“, schwärmt er von seinem Sport. „Am schönsten sind die Erfolgserlebnisse, wenn man etwas Schweres geschafft hat.“
Diese Momente entschädigen für manch langen und anstrengenden Tag: Um 5:15 Uhr klingelt bei Benedikt Bichlmeyr der Wecker, um 5:30 Uhr fährt er in die Werkstatt. Um 6:00 Uhr setzt er sich dort eine halbe Stunde an den Schreibtisch und lernt, bevor er sich an die Arbeit macht. Pünktlich um 15:00 Uhr ist Feierabend –und ab 15:30 Uhr Zeit fürs Training. Montag, Donnerstag und Freitag geht’s auf die BMX-Strecke, am Mittwoch stehen Sprints auf Asphalt an, dienstags und samstags Krafttraining. Von den Wettkämpfen ganz zu schweigen. „Das ist alles Gewöhnungssache“, stellt Benedikt Bichlmeyr fest. „Am Anfang war es hart. Aber ich bin sehr ehrgeizig und auch gut in der Schule. Ich mache einfach, was ich machen muss.“ Mit dieser Einstellung hat er sich längst den Respekt und die Anerkennung seiner Kollegen erarbeitet. Und auch die nächsten sportlichen Erfolge dürften nicht lange auf sich warten lassen. q Silke Bernhart
i|Weitere Infos
Mehr zur Initiative „Partnerbetriebe des Spitzensports“ erfahren Sie auf dieser Webseite: https://www.partnerbetriebspitzensport .de
„Partnerbetrieben des Spitzensports“
Die folgenden Unternehmen haben sich im Verlaufe des Jahres 2026 der Initiative angeschlossen und unterstützen ihre Mitarbeitenden dabei, Ausbildung oder Beruf mit dem Leistungssport zu verbinden. Eine vollständige Übersicht der Partnerbetriebe finden Sie auf der Webseite.
KS-Gleitlager GmbH
St. Leon-Rot
Sportler: Christiano Liebzeit
Sportart: Ringen
Ausbildung: Maschinen- und Anlagenführer
Sparkassenverband Baden-Württemberg
Stuttgart
Sportlerin: Bera Wierhake
Sportart: Leichtathletik (Transplantierte)
Anstellung: Sachbearbeiterin
Pirenjo IT GmbH
Waiblingen
Sportlerin: Kim Vivian Habulin
Sportart: Taekwondo
Anstellung: Fachinformatikerin
Frank Hirsch
Benedikt Bichlmeyr in Aktion Foto: racebmxgermany
„Spaß
an Wettkämpfen ist mein Geheimrezept für Erfolg“
Ella Gamke zeigt großes Potenzial bei der Junioren-Fechteuropameisterschaft
Das Jahr von Florettfechterin Ella Gamke gleicht einer Achterbahnfahrt: Anfang des Jahres nimmt sie erstmals an einer Junioren-EM teil und schafft es direkt unter die Top 12. Doch dann reißen ihre Bänder in der unmittelbaren Vorbereitung auf die WM. In der neuen Saison möchte sie nun den Sprung in das Nationalteam schaffen. Auf diesem Weg wird die 19-Jährige seit mittlerweile vier Jahren von der Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg unterstützt.
Ella, was macht für dich deine Sportart aus, was macht sie besonders?
Das Schöne am Fechten ist, dass nicht der Größte, Stärkste oder Schnellste gewinnt. Kein Gegner ist gleich, kein einziges Gefecht ist wie das andere. Man muss sich ständig an neue Situationen anpassen und sein eigenes Fechten umstellen. Der Umgang mit hohem Stress und Druck, das Eins-gegen-eins auf der Fechtbahn, die Teamwettbewerbe, nahe und ferne Turnierreisen, Siege und Niederlagen haben meinen Charakter weiterentwickelt, mich stärker und resistenter gemacht.
Jeder fängt klein an. Wie und wo hast du deine ersten Schritte im Sport gemacht?
Als ich sieben Jahre alt war, sind meine Familie und ich 2014 aus Neugier zu einem FechtWeltcup in meine Heimatstadt Leipzig gefahren. Die Atmosphäre in der Halle und der
Sport haben mich schon damals fasziniert. Im darauffolgenden Schuljahr wurde zu meinem Glück an meiner Grundschule eine Fecht-AG angeboten, welche ich mit viel Spaß besuchte. Ende desselben Jahres wurde ich zur sogenannten “Turnierreifeprüfung” eingeladen, also einer Art Eignungstest für Wettkämpfe. Vor Ort habe ich meine inzwischen ehemalige Trainerin Anja Schache kennengelernt, die mich in den nächsten neun Jahren ausgebildet und betreut hat.
Wer oder was hilft dir, dich sportlich weiterzuentwickeln?
Die offensichtliche Antwort lautet wohl mein Trainer, der Damenflorett-Bundestrainer Hannes Jetz. Neben dem täglichen Gruppentraining habe ich mit ihm dreimal die Woche Einzellektionen, wodurch meine Technik und Taktik stetig verbessert werden. Zudem betreut er uns auf Turnieren und hilft mir, die Gegner zu durchschauen und wenn alles funktioniert zu besiegen.
Doch die Kombination aus langen Wettkampftagen mit intensiven Phasen und dem Druck, erfolgreich zu sein, hat mich bereits unzählige Male an meine Grenzen gebracht. Seit mittlerweile fast zwei Jahren arbeite ich mit einem Mentaltrainer. Ohne ihn wären meine Nerven weniger gestählt und mein Vermögen vermindert, meinen Fokus gezielt zu setzen. Vor allem konnte ich durch ihn nach einem verletzungsbedingten Tief den Spaß auf Wettkämpfen wiederfinden, was mein persönliches Geheimrezept für Erfolg ist. Dafür kann ich nur danke sagen.
Was war bislang dein sportliches Highlight?
Durch das Fechten konnte ich schon viel erleben und bereits
zahlreiche Eindrücke aus Ländern der ganzen Welt sammeln. Wenn ich eins der vielen Highlights auswählen müsste, wäre es vermutlich die EM in diesem Jahr in Tiflis. Ich habe es diese Saison endlich geschafft, mich für die Juniorenausgaben der EM und WM zu qualifizieren.
Der gegenseitige deutsche Support unter den verschiedenen Waffen, also Degen, Säbel und Florett, hat eine ganz wunderbare Atmosphäre geschaffen. Diese Wahnsinnsstimmung hat mein Fechten auf eine andere Ebene gehoben, sodass ich es unter die besten zwölf Junior-Florettfechterinnen Europas geschafft habe. Ich durfte vor Ort eine geniale Zeit mit dem ganzen Team genießen. Bei der WM in Rio de Janeiro konnte ich leider nicht mitfechten, da ich mir in der unmittelbaren Vorbereitung einen doppelten Bänderriss zugezogen hatte.
Ein Blick in die Zukunft: Was sind deine nächsten, was die größten sportlichen Ziele?
Diese Saison war meine letzte im Nachwuchsbereich. Ab sofort fechte ich ausschließlich in der Frauenklasse mit. Mein Ziel für die kommende Saison ist es, Erfahrungen auf dem hohen internationalen Niveau zu sammeln. Ich möchte mich durch gute Ergebnisse in das deutsche Nationalteam fechten, also die besten Vier. Und natürlich ist eine Olympiateilnahme mein größter Traum und schwebt als oberstes Ziel über allem. q Die Fragen stellte Kristin Redanz
Ella Gamke
Verein: Fecht-Club
Tauberbischofsheim
Trainer: Hannes Jetz
Kaderstatus: Nachwuchskader
Olympiastützpunkt: OSP Stuttgart
Internat: 2022–2025 in Tauberbischofsheim Von der Stiftung gefördert seit: September 2022
Ella Gamke (rechts) bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden 2025. Foto: Jan von Uxkull
Foto: Jan von Uxkull
Trainer ins Rampenlicht
Die Bewerbungsphase für den Trainerpreis 2026 ist gestartet
Im Januar 2027 wird bereits zum 30. Mal der Trainerpreis Baden-Württemberg verliehen. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden.
Die Verleihung des Trainerpreises ist in jedem Jahr einer der Höhepunkte im Sportkalender BadenWürttembergs. Denn dann werden diejenigen ins Rampenlicht gerückt, die oft im Hintergrund stehen – und doch mit ihrer Arbeit den Grundstein legen für die Erfolge der Sportlerinnen und Sportler: Ausgezeichnet werden herausragende Trainerpersönlichkeiten im Haupt- oder Ehrenamt, die mit ihrem Engagement und ihren Erfolgen im Sport Vorbildliches leisten. Ab sofort können über ein Bewerbungsformular Vorschläge für den Trainerpreis 2026 eingereicht werden – von Fachverbänden, Vereinen, Olympiastützpunkten, Athletinnen und
Athleten oder anderen Personen mit einem engen Bezug zum Sport im Land. Sie kennen jemanden, der für seine Trainertätigkeit eine Aus-
zeichnung verdient? Dann schlagen Sie ihn oder sie für den Trainerpreis 2026 vor! Bewerbungsschluss ist der 30. September 2026. Die Verleihung des Trainerpreises erfolgt mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg sowie der BARMER. Berücksichtigt werden Trainerinnen und Trainer, die im Sport
Neues Sportkompetenzzentrum in Dewangen
Es ist kein Leuchtturmprojekt, aber ein gemeinschaftliches
Bauprojekte sind teuer, nicht jeder Verein erhält eine Trainingsstätte nach Wunsch. Es sei denn, man schließt Kooperationen, etwa mit Schulen und Kommunen. Beim TSV Dewangen im Sportkreis Ostalb hat sich eine solche Gelegenheit ergeben: Das Sportkompetenzzentrum ist Sportstätte und Schulbestandteil zugleich. Der 1957 von Ringern gegründete Verein mit heute acht Abteilungen wünschte sich seit Langem bessere Trainingsbedingungen. Ein Generalbauunternehmer aus dem Verein half, die Wünsche zu konkretisieren. Was sich herausstellte: Nicht nur die Ringer, auch viele weitere Sportarten sollen die Halle nutzen können. Ein TSV-Büro für Mitglieder wäre auch toll, die Fußballer sollen eine eigene Umkleide bekommen und ein zweites Geschoss könnte
einen Fitnessbereich umfassen. Soweit die Wunschvorstellungen.
Sport und Mensa unter einem Dach Alleine wäre das für den rund 1100 Mitglieder starken TSV nicht finanzierbar gewesen. Parallel suchte die Stadt Aalen für die nahe Schwarzfeldgrundschule ebenfalls nach einer Lösung für eine Mensa. Der TSV machte ein Angebot:
Baden- Württembergs tätig sind und deren Athletinnen oder Athleten nationale oder internationale Erfolge gefeiert haben, in den Nachwuchsklassen oder bei den Erwachsenen. Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt, zusammengesetzt aus Vertretern des LSVBW, der Partner des Trainerpreises sowie Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Medien des Landes Baden-Württemberg. Die Preise sind mit bis zu 3.000 Euro dotiert. q Silke Bernhart
Jetzt bewerben!
Weitere Informationen zum Trainerpreis Baden-Württemberg und das Bewerbungsformular finden Sie auf trainer-bw.de
Mit Unterstützung von:
Werk von Verein und Kommune
Er vermietet seine Veranstaltungsräume an drei Wochentagen an die Schule, dafür beteiligt sich die Stadt an den Baukosten.
Nach dem Gemeinderatsbeschluss im Oktober 2025 erfolgten im März der Spatenstich und der Start des Baus. Die Fertigstellung ist bis Weihnachten geplant – rechtzeitig vor dem 70-jährigen Vereinsjubiläum. Die städtische Halle bleibt in Nutzung, mit der neuen Anlage sollen das Angebot erweitert, Räume vermietet und auch Reha- und zusätzliche Sportangebote geschaffen werden. Verein und Kommune profitieren gemeinsam von einem Projekt, das allein nicht möglich gewesen wäre.
Von rund zwei Millionen Euro Baukosten übernimmt die Stadt 663.000 Euro, vom WLSB kommen 430.000 Euro. Der Rest wird über Eigenkapital, Sponsorengelder, ein Darlehen und Spenden abgedeckt. Sport im Verein ist eben besser – auch Dank Lotto BW. q red
Rekordzahlen erneut übertroffen!
Nach Auswertung der jährlichen Bestandserhebung: Im Bereich des BSB Freiburg vermeldeten zum Jahresbeginn 3.113 südbadische Sportvereine 1.059.053 Aktive
Die Bestandserhebung 2026 des Badischen Sportbundes Freiburg ist ausgewertet. Feststellen lässt sich auf den ersten Blick: Nachdem es Corona-bedingt vor vier Jahren zu einem kleinen Einbruch gekommen war –welcher bereits damals weitaus geringer ausfiel als in anderen Teilen der Republik – stiegen die Mitgliederzahlen in den südbadischen Sportvereinen seither wieder überproportional deutlich an.
Und dies erneut um stolze 1,88 %. In absoluten Zahlen gesprochen verfügt der BSB bei der A-Meldung jetzt zum bereits dritten Mal in seiner 77-jährigen Geschichte über mehr als eine Million Mitgliedschaften. Konkret sind es 1.059.053 und in der B-Meldung 1.071.238. Dies bedeutet, dass die Mitgliederzahlen innerhalb eines Jahres erneut um 20.322 angestiegen sind (B-Meldung).
So sagt es die von der BSB-Geschäftsstelle unter Myriam Hanser ermittelte Statistik aus, die in diesem Jahr noch umfangreicher und detaillierter zusammengestellt wurde und auf der BSB-
Internetseite teilweise unter www.bsb-freiburg.de/ ueber-uns heruntergeladen werden kann.
Zur kurzen Erläuterung, um was es sich bei „A“ und „B“ handelt: Die A-Meldung beinhaltet Einzelmitgliedschaften. Diese gibt also den tatsächlichen Mitgliederstand wieder. In der etwas mehr Mitglieder ausweisenden B-Meldung sind dann aber auch Vereinsmitglieder erfasst, die zwei oder mehr Sportarten betreiben. In dieser B-Meldung sind bei den einzelnen Fachverbänden somit alle in ihren Vereinen registrierten Sporttreibenden berücksichtigt. Manche dann eben, wie die Zahlen belegen, zwei- oder gar mehrmals. In einigen Sportarten gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen der A- und B-Meldung, so z. B. weiterhin beim Badminton, Basketball, Handball, Behindertensport, Tischtennis, in der Leichtathletik oder auch im Volleyball. Diese exemplarisch genannten Sportler sind somit mehrheitlich in Mehrspartenvereinen aktiv – Fußballer, Kanuten, Luftsportler, Schützen oder Tennisspieler, um nur einige wenige zu nennen, aber hauptsächlich in Einspartenvereinen.
Der organisierte Sport ist und bleibt die größte Massenbewegung
„Dass unsere Vereine zusammen stabil über eine Million Mitgliedschaften aufweisen, ist eine fantastische Zahl. Seit Corona strömen die Mitglieder zum Teil geradezu wieder in die Sportvereine. Dies zeigt und beweist wie wichtig der Vereinssport ist und welch tolle Angebote in großen und mittleren Städten, aber auch in kleinen Kommunen auf dem Land, zur Verfügung stehen“, so Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg.
Gerade auch unter gesundheitspolitischen Aspekten, und zwar bei Jung und Alt, hat sich in Zeiten der Pandemie gezeigt, welch wichtiger Teil unseres Gemeinwesens die Massenbewegung des organisierten Sports ist. Wenngleich die Gesellschaft in anderen Bereichen auseinander zu driften scheint: beim Vereinssport ist dies nicht der Fall. Der Sport ist die einzige große Bürgerbewegung mit ansteigenden Mitgliedszahlen!
Frauenanteil steigt langsam
Legt man den o. g. Anstieg zum Vorjahr von 1,88 % zugrunde, so ist dieser im weiblichen Bereich etwas höher (2,30 %) als im männlichen (1,56 %)
BSB-Präsident Gundolf Fleischer analysierte die Bestandserhebung 2026. Foto: BSB
Bereich. Insgesamt stehen 646.831 männlichen Mitgliedern 411.774 weibliche Mitglieder gegenüber. Die Mädchen und Frauen holen über die letzten 20 Jahre zwar auf, aber deren Anteil an im Verein Sporttreibenden ist im Vergleich zum Bevölkerungsanteil immer noch weit geringer.
39 Verbände im Plus
In Bezug auf die Sportarten vermelden 39 der 55 Fachverbände ansteigende Zahlen. Prozentual gestiegen sind neben Triathlon, Bob- und Schlitten, Boxen oder Volleyball auch Basketball, Tanzen und bei den größeren Verbänden Tennis, Klettern, Handball, aber auch Fußball. Bei absoluten Mitgliederzahlen führt Fußball weiterhin vor Turnen, Tennis, Ski und Klettern. Der Radsportverband hat überproportional an Mitgliedern verloren, was daran liegt, dass ein großer Verein zu den Turnern gewechselt ist. Eine finale Klärung steht noch aus.
Überproportional viele Kleinvereine Interessant ist auch ein kurzer Blick auf die Vereinsstatistik. Die Gesamtzahl stieg in der A-Meldung geringfügig auf 3.113. Größter Verein mit 73.667 Mitgliedern ist weiterhin der SC Freiburg, gefolgt von der DAV Sektion Freiburg (19.891), der DAV Sektion Konstanz (11.900) und der FT 1844 Freiburg mit 8.145. Dieser größte südbadische Mehrspartenverein konnte sogar einen Mitgliederanstieg um fast zehn Prozent verzeichnen. Insgesamt haben 16 Vereine in Südbaden mehr als 2.000 Mitglieder. Und ein letzter Vergleich: Knapp zwei Drittel der Vereine verzeichnen in Südbaden unter 300 Mitglieder, welche 23,14 % aller Mitglieder umfassen. Das Gros der Mitglieder, nämlich 38,87 %, ist in Vereinen von 301 bis 800 Mitgliedern aktiv. Es zeigt also einmal mehr, dass die meisten im Bereich des BSB Sporttreibenden eher Mitglied in kleineren oder mittleren Vereinen sind – zweifellos bedingt durch das eher ländlich strukturierte Südbaden. Die Gesamtmitgliedschaften in Höhe von 1.059.053 beinhalten auch 448 Personen, welche als divers oder ohne Geschlechtsangabe gemeldet wurden. Aus Gründen der optischen Darstellung können diese aber nicht gesondert aufgeführt werden.
Joachim Spägele
Mitgliederentwicklung pro Jahr (A-Meldung)
Mitgliederstatistik 2026 für Fachverbände mit Zahlen aus Abschnitt B
Mitgliederstatistik 2026 für Sportfachverbände, (B-Meldung nach
Mit diesem Code können Sie alle relevanten Statistiken des BSB Freiburg herunterladen.
Weiterhin ansteigend ist die Mitgliederzahl in südbadischen Klettervereinen. Foto: LSBNRW
Ja zur Leistung!
Erneute Reform der Bundesjugendspiele ist richtig und wichtig
Genau drei Jahre ist es her, dass sich der Badische Sportbund und viele seiner Fachverbände gegen die damalige Reform der Bundesjugendspiele gestellt haben.
Es ging zum Schuljahr 2023/2024 vor allen Dingen darum, dass neben angepassten Übungen für die Klassen 1 bis 4 in der Leichtathletik und im Schwimmen die verbindliche Ausrichtung der Bundesjugendspiele in Wettbewerbsform eingeführt wurde. Und dies u. a. verbunden mit einem eher spielerischen Zugang und einer Auswertung anhand von Rangfolgen und nicht mittels Punktetabellen. Viele im organisierten Sport störten sich daran, dass in erster Linie der Wettkampfgedanke außer Kraft gesetzt wurde.
Dass diese Reform nun in Teilen wieder revidiert wird, ist richtig! Die Bildungsministerkonferenz hat nunmehr beschlossen in den Klassen 3 und 4 in der Leichtathletik und im Schwimmen wieder die Wettkampfform zuzulassen. Die Ausgestaltung ist allerdings Ländersache. Baden-Württembergs neuer Kultusminister Andreas Jung begrüßte in einem ersten Statement gegenüber dem SWR diese Entwicklung und kündigte verbindliche landesweite Regelungen an.
Kindgerechte Leistungsförderung
Es geht um eine kindgerechte Leistungsförderung und eine Hinführung zur kindgerechten
Leistungsbereitschaft, damit die Jüngsten sowohl im Sport, aber auch in der allgemeinen Leistungsgesellschaft, bestehen können.
„Dass Kultusminister Jung die Initiative der Bildungsministerkonferenz sofort positiv aufgegriffen hat, befürworte ich ausdrücklich. Dass jetzt aber ausgerechnet der neue Ministerpräsident Özdemir dies auch so sieht und sich nach Minister Jungs Vorstoß ebenso dazu bekannt hat, dass der Leistungsgedanke zum Sport dazugehöre,
bedeutet einen Gesinnungswandel bei den Grünen, der im Gegensatz zu deren Äußerungen von vor drei Jahren steht“, so BSB-Präsident Gundolf Fleischer.
Erfolg und Auszeichnung sind wichtig Befähigen wir also Kinder mit Niederlagen genauso wie mit Siegen umzugehen und die eigene Leistung richtig einschätzen zu können. Im Sport geht es eben um Sekunden, Minuten, Zentimeter oder Meter in der Leichtathletik und im Schwimmen, sowie um Tore, Punkte oder Körbe. Dem Stärkeren darf man den Erfolg und die Auszeichnung nicht nehmen, nur weil es in der Klasse langsame oder nicht so sportbegabte gibt. Den kindgerechten Leistungsgedanken zugunsten einer Kuschelpädagogik abzuschaffen ist nicht hilfreich.
Joachim Spägele
Die Trikottag-Gewinner aus Südbaden
Partner des Trikottags BW
Bei der Foto-Aktion zum Trikottag BW am 13. Mai haben über 600 Vereine mitgemacht. Die Kreativität viele Motive war wieder beeindruckend
In der Zahnarzt-Praxis, der Bäckerei oder im Supermarkt: Am 13. Mai waren in Baden-Württemberg sehr viele Vereinstrikots dort zu sehen, wo sie sonst eher selten auftauchen. Dementsprechend schwierig war es für die Jury, aus den über 1200 Einsendungen von mehr als 600 Vereinen die besten Bilder auszuwählen. Denn von den 30 Vereinspreisen wurde, wie schon in den Vorjahren, eine Hälfte nach Kreativität vergeben. Bei der anderen Hälfte hat das Los entschieden.
Beim Trikottag BW 2026 haben erfreulicherweise unglaublich viele Vereine bei der Foto-Aktion mitgemacht. Mit rund 1400 Einsendung von Vereinen waren es in etwa so viele wie im Vorjahr. Dafür hat die Zahl der Vereine leicht zugelegt, auf dieses Mal fast 600. Bei so einer großen Menge an Bildern hat die Ermittlung der Gewinner deshalb etwas Zeit in Anspruch genommen.
30 attraktive Preise für tolle Motive Als „Belohnung“ fürs Mitmachen wurden insgesamt 20 Mal 400 Euro für die Vereinskasse, fünf Gutscheine des Sportgeräte-Herstellers BENZ Sport im Wert von 750 Euro und fünf Gutscheine
über je 750 Euro des Sportbekleidungs-Labels INCHEZ vergeben beziehungsweise verlost. Die insgesamt 30 Preise im Gesamtwert von über 15.000 Euro wurden möglich durch die Unterstützung der langjährigen Trikottag-Partner Lotto BW und ARAG. Dafür ein großes Dankeschön! Zum vierten Mal gab es beim Trikottag BW auch eine FotoAktion für Schulen. Über 200 Schulen aus dem ganzen Land, und damit mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr, und mehrere Zehntausend Schülerinnen und Schüler, nahmen daran teil. Unter allen eingesandten Bildern wurden drei Gutscheine von BENZ Sport verlost.
Folgende Vereine haben beim Trikottag BW gewonnen: Südbaden: TV Furtwangen, VfB Unzhurst, TC Gundelfingen, SC Buchenbach, Skiclub Rielasingen, TV Merdingen, ASV Urloffen, KaitenJutsu Freiburg, Bogenclub Villingen-Schwenningen, Mountainbikefreunde Schonach Württemberg: Budo-Club Hikari Lauffen, Voltigier- und Pferdesportverein Renningen, Stuttgart Silver Arrows, FC Blau-Weiß Bellamont, VfL Hochdorf, JSG HeidenheimSteinheim (TV Steinheim), TV Plochingen, Islandpferdereiter Lixhof, FV Mönchberg, SV Königsheim, SKV Oberstenfeld, TSG Reutlingen, TV Bad Mergentheim
Nordbaden: FV Leopoldshafen, TSV Rintheim, Quadball Heidelberg, Wassersportclub Ketsch, LC 80 Pforzheim, ASV Germania Bruchsal, TB Richen
Gewinner der Schulaktion: Mönchsbergschule St. Leon-Rot, Realschule Wehr, Egauschule Dischingen
Joachim Spägele
Gemeinsame Ziele!
Badischer Sportbund Freiburg und AOK Südlicher Oberrhein verstärken Kooperation
Auf Einladung des AOK-Geschäftsbereichs Prävention haben sich der Geschäftsführer und zehn Mitarbeitende des Badischen Sportbundes Freiburg vom stellvertretenden AOK-Geschäftsführer Volker Przibilla das AOK-Gesundheitszentrum auf dem Freiburger Güterbahnhofsareal zeigen lassen. Gesundheitsförderung, Vereinsentwicklung und gesellschaftliche Verantwortung standen im Fokus.
Der Badische Sportbund Freiburg und die AOK Südlicher Oberrhein haben anlässlich des „Trikottags“ ihre seit Jahren bestehende Zusammenarbeit weiter vertieft. Am jährlich im Mai stattfindenden bundesweiten Trikottag rufen der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Landessportbünde alle Mitglieder dazu auf, das Trikot oder Vereinsoutfit im Alltag, beispielsweise am Arbeitsplatz oder in der Schule/Universität, zu tragen. Dadurch soll die enorme Vielfalt und Bedeutung des Vereinssports in Deutschland sichtbar gemacht werden. Im Rahmen eines Austauschs im AOK-Gesundheitszentrum in der Zita-KaiserStraße in Freiburg standen nicht nur diese Ziele, sondern auch gemeinsame Perspektiven für Gesundheitsförderung, Vereinsentwicklung und gesellschaftliches Engagement im Mittelpunkt.
Bei einem Rundgang durch den 2022 eröffneten Präventionsbereich erhielten die Mitarbeiter des BSB vielfältige Einblicke in die unterschiedlichen Gesundheitsangebote der Gesundheitskasse. Unter anderem wurde der Gerätebereich präsentiert, der zur Rückenprävention sowie für neue Trainingsangebote in den Bereichen KraftAusdauer, Hüft-Knie-Gesundheit und Cardio zur Verfügung steht. Auch die multifunktionalen Bewegungsräume und die moderne Lehrküche mit angeschlossenem Seminarbereich stießen auf großes Interesse.
Bewegungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen ermöglicht und sowohl im Vereins- als auch im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann.
Prävention im Vordergrund
Dort begrüßte der stellvertretende Geschäftsführer Volker Przibilla den BSB-Geschäftsführer Joachim Spägele und die Mitarbeitenden und stellte die strategische Ausrichtung der AOK-Südlicher Oberrhein vor. Dabei betonte er die große Bedeutung von Kooperationen mit Vereinen und gemeinnützigen Organisationen: „Gesundheit entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft leben. Vereine leisten hierfür einen unverzichtbaren Beitrag. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, gemeinsam mit dem Badischen Sportbund nachhaltige Strukturen zu schaffen, die Gesundheit zu fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte die AOK-Sportfachkraft Stephanie Nopper-Ruth die Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements vor. Dabei wurde deutlich, dass moderne Gesundheitsförderung weit über einzelne Maßnahmen hinausgeht. Im Mittelpunkt stehen langfristige Entwicklungsprozesse, die individuell auf die Bedürfnisse von Organisationen und Unternehmen abgestimmt werden. Wie Gesundheitsförderung in der Praxis aussehen kann erfuhren die Teilnehmenden anschließend bei verschiedenen Bewegungs- und Koordinationsübungen. Neben kurzen Aktivierungsmaßnahmen wurde insbesondere das Konzept „Street Racket“ vorgestellt, das mit einfachen Mitteln
Im zweiten Teil der Veranstaltung rückten die Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und gemeinnützigen Einrichtungen in den Fokus. Vorgestellt wurden von AOK-Präventionskoordinator Dominik Hertlein Präventionsprogramme für Kindergärten und Schulen, die in Kooperation mit Vereinen genutzt werden sollen. Besonders die Nachhaltigkeits-Arena zeigte auf anschauliche Weise, wie die Themen Bewegung, Gesundheit und Nachhaltigkeit miteinander verknüpft werden können. Ergänzend unterstützt die Gesundheitskasse nachhaltige Vereinsprojekte mit einem Förderwettbewerb, bei dem zehn Initiativen mit jeweils 500 Euro ausgezeichnet werden. Zum Abschluss waren sich alle Beteiligten einig: Die Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Ehrenamt und gesellschaftlicher Zusammenhalt lassen sich am wirksamsten gemeinsam angehen. Die Kooperation zwischen Badischem Sportbund und AOK Südlicher Oberrhein soll deshalb weiter ausgebaut werden – mit dem Ziel, Vereine, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu stärken. „Ich freue mich, dass wir die seit Jahren bestehende Kooperation zwischen der AOK und dem Badischen Sportbund weiter verstärken werden“, so BSB-Geschäftsführer Joachim Spägele im AOK-Gesundheitszentrum. Gemeinsam für den Sport in Südbaden. Gemeinsam für eine gesunde Gesellschaft.
AOK / Joachim Spägele
Der stv. AOK-Geschäftsführer Volker Przibilla (Zweiter von links) mit Mitarbeitern und BSB-Geschäftsführer Joachim Spägele (rechts) mit BSB-Mitarbeitern beim Besuch des AOK-Gesundheitszentrums in Freiburg. Foto: Marcel Drayer
Auch sportlich betätigten sich die BSB-Mitarbeiter. Foto: Marcel Drayer
Erfolgreiche Fußballerinnen
U17-Juniorinnen krönen sich in Belfast zu Europameisterinnen – Freiburger Spielerinnen mittendrin
Die deutschen U17-Juniorinnen haben sich in Belfast eindrucksvoll den Europameistertitel gesichert. Im Finale setzte sich das Team von Trainerin Sabine Loderer mit 1:0 gegen Frankreich durch und holte im Windsor Park damit bereits den neunten Titel auf europäischer Ebene.
Angeführt wurde das Team von Kapitänin Johanna Hebben, die im Turnierverlauf eine zentrale Rolle einnahm. Sie führte die Mannschaft nicht nur auf dem Platz, sondern übernahm auch Verantwortung in entscheidenden Momenten. So erzielte sie beispielsweise beim wichtigen 1:0Sieg gegen England in der Gruppenphase das entscheidende Tor per Elfmeter. Auch im Finale gehörte sie zu den prägenden Spielerinnen und ging als Leaderin voran.
Besonders erfreulich aus regionaler Sicht: Mit Johanna Hebben (Staudinger Gesamtschule), Mia Kuhn (Max-Weber Schule) und Johanna Putzer (Staudinger Gesamtschule) standen gleich drei Spielerinnen aus dem Sportinternat des Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald im Kader der Nationalmannschaft. Alle drei sind Teil eines erfolgreichen Verbundsystems aus Sportinternat Freiburg, Eliteschule des Sports und dem SC Freiburg. Dieses Zusammenspiel aus Schule, Internat und Verein bietet optimale Bedingungen für die Entwicklung junger Talente – der EM-Titel ist ein weiterer Beleg für die Qualität dieser Nachwuchsarbeit. Mit Lynn Feiertag und Laura Ernst stehen noch zwei weitere Freiburger Schülerinnen in der erfolgreichen EM-Mannschaft.
Mit dem Europameistertitel krönte die deutsche U17 eine herausragende Entwicklung der vergangenen Monate. Die Spielerinnen haben nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch als Team begeistert. Der Titel ist gleichzeitig Motivation und Ausgangspunkt für die kommenden Aufgaben – unter anderem bei der anstehenden U17Weltmeisterschaft.
Für die SC Freiburg / OSP Sportinternat-Spielerinnen Johanna Hebben, Mia Kuhn und Johanna Putzer ist der Triumph ein besonderer Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. Er zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich die enge Verzahnung von Schule, Internat und Vereinsarbeit sein kann. Der EM-Titel ist damit nicht nur ein Erfolg für die Nationalmannschaft, sondern auch für die Nachwuchsarbeit vor Ort – und ein starkes Signal für den deutschen Mädchen- und Frauenfußball insgesamt.
Christoph Zangerl Erfolgreicher
SC Freiburg
Ehrung zum Eliteschüler des Jahres
Lukas Tannheimer gleich zweifach ausgezeichnet
Gleich zweimal wurde Lukas Tannheimer im letzten Jahr für seine herausragenden Leistungen in Schule und Sport ausgezeichnet. Zum einen wurde er zum „Eliteschüler des Sports“ des Skiinternats Furtwangen gewählt. Zum anderen belegte er den zweiten Platz bei der gemeinsam vom Deutschen Olympischer Sportbund (DOSB), der Kultusministerkonferenz und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband vorgenommen Wahl zum „Eliteschüler des Jahres in Deutschland“.
Daher fanden sich nun viele Unterstützer in Furtwangen ein, um Tannheimer diese Ehrungen zukommen zu lassen. Allen voran Gundolf Fleischer, der Vorsitzende des Olympiastützpunkts, sowie Matthias Woessner, Direktor für die Privatkunden bei der Sparkasse Schwarzwald-Baar. Beide betonten die Notwendigkeit einer dualen Karriere und zeigten sich sehr erfreut darüber, wie gut es dem Netzwerk am Skiinternat gelingt, die Sportlerinnen und Sportler in ihrer Verbindung von Schule und Leistungssport zu fördern.
Glückwünsche kamen auch vom Bürgermeister der Stadt Furtwangen, Florian Merz, der Schulleiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums, OSTD’in Tatjana Goschkowski, und dem Geschäftsführer der Skiinternat GmbH, Josef Herdtner. Jürgen Willrett
Glückwünsche an Lukas Tannheimer gingen an (von links) OStD Tatjana Goschkowski (Schulleitung Otto-Hahn Gymnasium), Anna Welke (Hausleitung), Bürgermeister Florian Merz, Ina Metzner (Landestrainerin), Gundolf Fleischer (Vorsitzender OSP), Josef Herdtner (GF SKIF GmbH), Jens Schölch (GF SBW GmbH), Lukas Tannheimer, Matthias Wössner (Direktor Privatkunden Sparkasse Schwarzwald-Baar), Niclas Kullmann (Internatsleiter) und Jürgen Willrett (OSP-Leiter). Foto: Jürgen Willrett
Ausbildung zum Vereinsmanager –Jetzt anmelden!
Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte in Südbaden
In Baden-Württemberg gibt es rund 11.300 Vereine mit 4,3 Mio. Mitgliedern. Dabei gleicht kein Verein dem anderen. Die Spannbreite reicht von kleinen, rein ehrenamtlich aufgestellten Vereinen, bis hin zu Mehrspartenvereinen mit mehreren zehntausend Mitgliedschaften und hauptberuflichen Mitarbeitern. Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen gibt es viele Herausforderungen, die jeder Verein zu bewältigen hat.
Um diese Aufgaben und Pflichten im Verein optimal erfüllen zu können, bedarf es speziellem Struktur- und Fachwissen, das sich von dem in der freien Wirtschaft unterscheidet. In unseren Seminaren für Vereins-Führungskräfte vermitteln wir neben dem benötigten Basiswissen für eine gelingende Vereinsarbeit auch Inhalte, die über die Grundlagen hinausgehen.
Die Seminare für die Aus- und Fortbildung von Vereinsführungskräften richten sich daher an alle Personen, die im Vorstand, der Geschäftsführung oder in der Geschäftsstelle von Vereinen tätig sind oder tätig werden wollen.
Inhalte der Ausbildung sind neben allgemeiner Verwaltung und Mitgliederbetreuung, Buchhaltung und Finanzen, Recht und Versicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing auch das Aneignen von Führungskompetenzen und der Fähigkeit, den Verein strategisch
weiterzuentwickeln. Hierbei wird an die vorhandenen Kenntnisse der Teilnehmer, die sie aus ihrem beruflichen oder privaten Umfeld mitbringen, angeknüpft und auf die Besonderheiten bei der Anwendung dieses Wissens auf die Vereinsarbeit eingegangen.
Ausbildung zum Vereinsmanager C
Breitgefächertes Angebot durch gemeinsames Ausbildungskonzept in Baden-Württemberg
Wir bieten allen Interessierten die Möglichkeit, für die Erlangung der Vereinsmanager C Lizenz Seminarangebote aus allen drei Sportbünden in Baden-Württemberg wahrzunehmen. Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, auch außerhalb der Lizenzausbildung einzelne Seminare zu besuchen – der Abschluss einer Lizenz muss dabei nicht immer das Ziel sein!
Die Ausbildung zum DOSB Vereinsmanager C umfasst insgesamt 120 LE. Um die Lizenz zu erhalten, müssen Sie aus dem Seminarangebot insgesamt 96 LE absolvieren und anschließend ein Abschlussseminar in Ihrem Sportbund im Umfang von 24 LE besuchen.
Aus dem Bereich „Finanzen, Recht, Steuern und Versicherung“ ist die Belegung des Seminars „Vereinsbesteuerung“ verpflichtend, da dieses Wissen in der Vereinsarbeit existenziell ist. Aus den Bereichen „Organisations- und Personalentwicklung, Gremienarbeit“ und „Marketing, Kommunikation, Veranstaltungen, Neue Medien“ sind jeweils 16 LE als Mindestanzahl zu leisten.
Die verbleibenden 48 LE dürfen Sie entsprechend Ihrem Tätigkeitsschwerpunkt entweder breit gefächert wählen oder sich auf ein spezielles Themengebiet der Vereinsarbeit spezialisieren.
Im Abschlussseminar wenden Sie die gelernten Inhalte an und bearbeiten ausgewählte Praxisbeispiele in Gruppen. Nach erfolgreicher Präsentation erhalten Sie die Vereinsmanager C-Lizenz.
Ausbildungsbeginn
Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung sollte möglichst innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden.
Gültigkeit
4 Jahre ab Erhalt der Lizenz
Verlängerung
15 LE mit einem VM-Seminar aus einem beliebigen Themengebiet
Organisationskosten
25,00 Euro Kurzseminar
50,00 Euro pro eintägiges Seminar (8 LE)
100,00 Euro pro zweitägiges Seminar (16 LE)
150,00 Euro Abschluss-Seminar (24 LE)
Veranstaltungsort
Die Ausbildungen zum Vereinsmanager C finden im Caritas Tagungszentrum Freiburg (Wintererstraße 17-19, 79104 Freiburg) statt. AUSNAHME: Ein Abschluss-Seminar findet in der Südbadischen Sportschule Steinbach statt.
Teilnahme
Die Teilnahme ist für alle Mitglieder eines Sportvereins ab 16 Jahren möglich.
Bildungszeit
Für die meisten Vereinsmanager-Seminare kann Bildungszeit im Rahmen des Bildungszeitgesetzes Baden-Württemberg anerkannt werden.
Anmeldung
Direkt über das neue Lehrgangsportal lehrgangsportal.bsbvernetzt.de
Aus- und Fortbildungen für Vereinsführungskräfte 2026
VMC-Seminare
08.07.2026 Sponsoring intensiv
11.-12.7.2026 „Mindful Leadership“: achtsam und wirksam Führen
A 22.07.2026 Veranstaltungs-Tools
(Empfehlung im Vorfeld: Seminar Veranstaltungsmanagement) 18.-19.09.2026 Digitalisierungsprozesse im Verein
Freiburg B 26.-27.09.2026 Vereinsbesteuerung (Pflichtseminar) 16 Freiburg C 10.-11.10.2026 Recht, Haftung, Versicherung 16 Freiburg C 17.-18.10.2026 Buchhaltung im Sportverein 16 Freiburg C 21.10.2026 Organisation einer Mitgliederversammlung 4 Online C
23. – 25.11.2026
27. – 29.11.2026
VM-B-Seminare
Abschlussseminar 24 Steinbach
Abschlussseminar 24 Freiburg
06.-07.03.2026 Workshop Projektentwicklung
20 Karlsruhe 24.-25.10.2026 Das Vereinskonzept als Basis für nachhaltigen Erfolg
06.-07.11.2026 Souverän führen – mit Gelassenheit und Empathie
20 Ruit
20 Steinbach 20.-21.11.2026 Finanzen und Steuern
20 Steinbach
Wichtig: Was Sie beim Thema Lizenzwesen beachten sollten!
Ein Überblick zur Ausbildungsstruktur des Badischen Sportbundes Freiburg
Der organisierte Sport ist mit seinem differenzierten Qualifizierungssystem einer der größten Bildungsträger der Zivilgesellschaft. Der Badische Sportbund Freiburg bietet gemeinsam mit seinen Sportfachverbänden diverse Aus- und Fortbildungen an.
Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die Ausbildungsstruktur sowie den Vorgang des Lizenzerwerbs und der Lizenzverlängerung geben.
10 Fragen – 10 Antworten zum Lizenzerwerb, zur -verlängerung und zum Zuschuss
1. ÜL-Lizenz und Trainer-Lizenz – worin liegt der Unterschied?
Die ÜL-Lizenz ist in der Regel sportartübergreifend und wird von einem Sportbund ausgestellt. Dabei stehen überfachliche
Themen für eine Zielgruppe im Vordergrund. Die Trainer-Lizenz ist demnach sportartspezifisch, d. h. es werden Grundlagen einer Sportart vermittelt.
2. Wie lange dauert eine Ausbildung und was kostet diese?
Am Beispiel ÜL-C Fitness/Gesundheit: Die Ausbildung erstreckt sich über drei Wochen (Grund-, Aufbau- und Prüfungslehrgang). Diese finden nicht am Stück statt. Für eine Lizenz der ersten Lizenzstufe werden mindestens 120 LE (=Lerneinheiten) benötigt. Eine Lerneinheit umfasst 45 Minuten. Für Sportvereinsmitglieder betragen die Organisationskosten für die gesamte Ausbildung 300 Euro. Diese sind inklusive der Übernachtung und Verpflegung.
Interessierte können eventuell Bildungszeit beantragen.
3. Wo kann ich mich für eine Ausbildung informieren und anmelden?
Auf dem Lehrgangsportal des BSB finden Sie die Informationen zu den Fort- und Ausbildungsmöglichkeiten des Badischen Sportbund Freiburg und können sich dort direkt anmelden. Die Anmeldung sollte, wenn möglich, digital durchgeführt werden. Alternativ kann das Anmeldeformular aus dem Bildungsprogramm ausgefüllt und postalisch an den BSB gesendet werden. Die Angebote der Trainerausbildungen finden Sie auf den Seiten der Sportfachverbände. Diese Anmeldung muss direkt beim Sportfachverband erfolgen.
4. Werden Angebote von kommerziellen Anbietern anerkannt?
Nein, Angebote (Aus- und Fortbildungen aus dem kommerziellen Bereich werden im Bildungssystem des organisierten Sports nicht anerkannt.
Veranschaulichung eines Musters (DOSB-Lizenz_Urkunde).
5. Was muss vor der Lizenzverlängerung beachtet werden?
Bitte informieren Sie sich im Vorfeld, ob Ihre gewünschte Fortbildung durch Ihren ausstellenden Verband zur Lizenzverlängerung anerkannt wird. Ihren ausstellenden Fachverband erkennen Sie über das Logo auf der Rückseite Ihrer DOSB-Lizenz-Urkunde (siehe Beispiel).
6. Was ist ggf. nach einer Lizenzverlängerung notwendig?
Sie haben eine Lizenzverlängerung über den Sportfachverband besucht und haben eine Lizenz beim Sportbund – oder umgekehrt?!
Einen Überblick zu den entsprechenden Ansprechpersonen finden
Sie hier: www.bsb-freiburg.de/ infoseite-dosb-lizenzen
In diesem Fall werden die Daten nicht automatisiert übermittelt. Bitte reichen Sie Ihre Teilnahmebescheinigung bei Ihrer Ansprechperson ein.
7. Werden Fortbildungen von anderen Sportbünden anerkannt?
Die Anrechnung von Fortbildungen anderer Sportorganisationen im DOSB-System ist möglich. Bitte legen Sie Ihre Fortbildungsnachweise zur Prüfung vor. Fortbildungen kommerzieller Anbieter werden nicht anerkannt.
8. Wie viele Lerneinheiten (LE) werden für eine Lizenzverlängerung benötigt?
Für eine Lizenzverlängerung sind in der Regel 15 LE (Lerneinheit – 45 Minuten) notwendig. Abweichungen sind möglich.
9. Was passiert, wenn eine Lizenz abgelaufen ist? Lizenzen können rückwirkend verlängert werden. Für den ÜL-Zuschussantrag sollte die Lizenz jedoch Ihre Gültigkeit besitzen.
Screenshot aus BSBverNETzt zur Beantragung des Lizenz-Zuschusses.
Auf dem Online-Sammelabrechnungsformular im BSBverNETzt sind die Lizenzen mit einer Raute # gekennzeichnet, deren Gültigkeit abgelaufen ist. Ist die Lizenz durch eine Fortbildung verlängert worden – aber dem BSB noch nicht bekannt? –Bitte senden Sie uns den entsprechenden Nachweis zu. Die geleisteten Stunden können Sie bereits in das Formular online eingeben.
10. Gibt es Zuschüsse für Lizenzen? Sportvereine können für die geleisteten Stunden Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Besitz einer gültigen DOSB-Lizenz sind, Zuschüsse beim BSB beantragen. Siehe Förderung DOSB-Lizenzen: https://www.bsb-freiburg.de/foerderung/dosblizenzen
Kommerzielle Lizenzen, Zertifikate und Vorqualifikationen können nicht bezuschusst werden. Bitte prüfen Sie bereits vor dem Antragszeitraum (November bis Januar), ob die Lizenzen Ihres Sportvereins aktualisiert sind. Sollte dies nicht der Fall sein – nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
Mit dem Scan gelangen Sie direkt zum Lehrgangsportal.
Lesen Sie SPORT in BW jederzeit online digital über unsere Webseite
https://www.bsb-freiburg.de/sport-in-bw
VfR Stockach – Hier wird Integration großgeschrieben
Der VfR Stockach ist in Sachen Integration stets vorne mit dabei!
Seit 2021 ist der VfR „Qualifizierter Integrationsverein“ und damit ein echtes Vorbild in der Integrationsarbeit. Sowohl im Jugendbereich als auch bei den Aktiven scheut der VfR keine Kosten und Mühen, Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund sowie sozial Benachteiligte erfolgreich in die bestehenden Mannschaften zu integrieren. Auch abseits des wöchentlichen Trainings ist der VfR aktiv: Der Verein ermöglicht den Mannschaften integrative Ausflüge und lässt
Trainer sowie Vereinsverantwortliche und Interessierte entsprechend aus- und weiterbilden.
In Ihrem Verein wird Integration auch großgeschrieben oder Sie möchten sich allgemein mit dem Thema befassen? Wenden Sie sich gerne an das IdS-Team des BSB Freiburg!
Ansprechpartner Bundesprogramm „Integration durch Sport“ beim BSB Freiburg e. V.: Benjamin Sutter b.sutter@bsb-freiburg.de 0761 15246-29 Elena Grüner e.gruener@bsb-freiburg.de 0761 15246-32
Wichtige Termine des Badischen Sportbundes Freiburg 2026
Juli
01.07.2026 Beginn der Abrechnung/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2025/2026
Oktober
31.10.2026 Abrechnungsschluss/Kurzbericht Schule-Verein und Kindergarten-Verein für 2025/2026
November
10.11.2026 Präsidiumsbeirat Bad Krozingen-Hausen
15.11.2026 Frist Änderungsmeldung des Übungsleiterbestands für Lizenzzuschüsse 2026
20.11.2026 Antragsstart für Zuschüsse für lizenzierte Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter 2026
Dezember
01.12.2026 Start der Online-Bestandsmeldung 2027
31.12.2026 Antragsfrist für Projekt „Sport mit Flüchtlingen“ ganzjährige Beantragung möglich
Zuschüsse für Sportstättenbau-Maßnahmen
Elena Grüner
Integration wird beim VfR Stockach groß geschrieben. Foto: BSB
Gut geschützt bei der Weiterbildung:
Versicherungsschutz bei Seminaren
Der neue Kassenwart möchte mehr zu Fördermitteln und Übungsleitervergütung erfahren, die Vorsitzende hat Fragen zu “Sport im Ganztag”” und einige Vereinsmitglieder interessieren sich für eine Übungsleiterausbildung. Nur zu: Wer ein Amt im Verein übernimmt, sollte fit dafür sein und sich weiterbilden
Der Badische Sportbund Freiburg und die Badische Sportjugend Freiburg bieten gemeinsam mit ihrer angeschlossenen Sportschule in Baden-Baden-Steinbach jedes Jahr ein vielfältiges und praxisnahes Aus- und Weiterbildungsprogramm für Mitarbeitende aus Sportvereinen und Sportfachverbänden an. Das Bildungsprogramm der Sportschule umfasst über 250 Qualifizierungsangebote.
Ob Ausbildung ohne Lizenzerwerb, DOSB-Lizenzausbildung, Ergänzungsqualifikation oder die spezielle Vereinsführungskräfte-Ausbildung –hier finden Sie das passende Angebot für Ihre persönliche Weiterentwicklung im organisierten Sport.
Gut abgesichert von Anfang bis Ende Damit Sie sich voll und ganz auf Ihre Weiterbildung konzentrieren können, unterstützen wir Sie bei Ihrer Qualifizierung mit einem umfassenden Versicherungsschutz. Die ARAGSportversicherung versichert die aktive Teilnahme von Vereinsmitgliedern bei praktischen Übungen und theoretischen Veranstaltungselementen. Der Versicherungsschutz der ARAG umfasst alle programmgemäßen Inhalte der jeweiligen Veranstaltung und bietet Sicherheit bei möglichen Personen- und Sachschäden während der gesamten offiziellen Seminarzeit.
Versicherungsschutz auch in der Freizeit Was ist, wenn Teilnehmende am Abend nach Seminarschluss noch privat Sport treiben oder spazieren gehen? Oder wenn sie mit den Kolleginnen und Kollegen den Tag bei einem kühlen Getränk ausklingen lassen? Kein Problem, denn auch hier besteht der volle Versicherungsschutz der Sportversicherung.
Unterwegs auf der sicheren Seite Blechschaden am eigenen Fahrzeug? Die Sportversicherung deckt auch Versicherungsfälle ab, die auf dem Hin- und Rückweg passieren. Schäden an mitgliedseigenen Fahrzeugen auf der Fahrt zu und von den Lehrgängen und Tagungen der Sportorganisationen sind über die Kfz-Zusatzversicherungen mit Rechtsschutz ebenfalls versichert. Ihr Versicherungsbüro informiert Sie, ob Ihr Verein diesen wichtigen Versicherungsschutz bereits vereinbart hat oder erstellt Ihnen gerne ein Angebot.
Wichtig: der Auftrag vom Verein
Egal, ob bei den Bildungsangeboten der Sportschule in Steinbach oder auch bei einer Fortbildung für den Verein an der heimischen Volkshochschule: Es muss ein klarer Auftrag des Vereins vorliegen, dass ein Mitglied oder Funktionär einen bestimmten Kurs belegen soll. Es genügt, wenn der Vorstandsbeschluss protokolliert wird und der Auftrag mündlich erteilt wird.
Fragen zum Versicherungsschutz?
Wir sind für Sie da Möchten Sie mehr zur Absicherung Ihrer Mitglieder und Funktionäre durch die ARAG Sportversicherung wissen? Dann kontaktieren Sie gerne unsere kompetenten Mitarbeitenden in Ihrem Versicherungsbüro beim BSB Freiburg.
Kontakt
Versicherungsbüro beim Badischen Sportbund Freiburg e.V.
Wirthstr. 7
79110 Freiburg
0761/15 27 10 vsbfreiburg@ARAG-Sport.de
Workshop für Jubiläumsvereine und Vereinsarchive
Interessante Veranstaltung des Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg
Am 24./25. Oktober findet in Maulbronn ein Workshop für alle Turn- und Sportvereine in Baden-Württemberg statt. Die Fortbildung richtet sich an alle Organisationen, die in den nächsten Jahren ein Jubiläum begehen können und ein Archiv aufbauen wollen.
Gemeinsam mit Experten zur Sportgeschichte, zur Öffentlichkeitsarbeit und zum Museumswesen
werden Konzeptionen zur Planung und Durchführung von Jubiläumsschriften und Ausstellungen erarbeitet. Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops ist die Einführung in den Bereich Archivwesen und Dokumentation.
Eigene Probleme bei Projekten können gerne eingebracht werden, um sich dahingehend beraten zu lassen.
Die Teilnahmeplätze sind begrenzt. Über die Teilnahme entscheidet der Eingang der Anmeldung. Alles Weitere unter www.ifsg-bw.de. IfSG
Noch freie Termine!
Lehrgang oder Freizeit auf dem Herzogenhorn im Schwarzwald?
Es gibt für die nächsten Monate noch freie Termine. Informieren Sie sich über www.herzogenhorn.info
Informieren Sie sich noch heute bei Frau Schaff. Sabrina.Schaff@herzogenhorn.info
Gerne gibt sie Auskunft über einen Aufenthalt im Leistungszentrum Herzogenhorn.
BSB-Geschäftsstelle
Wirthstraße 7 in 79110 Freiburg
Internet: www.bsb-freiburg.de
Zentrale (07 61) 1 52 46-0
Öffnungszeiten: Mo.–Do.: 8:00–12:30 und 13:00–17:00 Uhr, Fr.: 8:00–13:00 Uhr
In Hinterzarten: Landesehrung für sportliche Seniorinnen und Senioren
Ein Leben lang sportlich aktiv: Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat im Juni im Kurhaus Hinterzarten Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2025 das Deutsche Sportabzeichen zum 50. Mal oder öfter abgelegt haben.
Der Ministerialdirektor und Amtschef Daniel Hager-Mann führte die Ehrung durch. „Diese Sportlerinnen und Sportler sind der beste Beweis dafür, dass mit Eigenmotivation, Durchhaltevermögen und Konsequenz Fitness kein Alter kennt. Damit sind sie echte Vorbilder, nicht nur in sportlicher Hinsicht“, so Hager-Mann. Die Ehrung zum Erwerb des Deutschen Sportabzeichens erfolgte für den Jahrgang 2025. Insgesamt haben 58 Sportlerinnen und Sportler aus Baden-Württemberg 50, 55, 60, 65 oder 70 Wiederholungen erreicht.
Ältester Geehrter ist 91 Jahre alt Der älteste Geehrte ist Günter Woelk (91 Jahre) aus Waldshut-Tiengen, der das Sportabzeichen bereits zum 65. Mal absolviert hat. Zwei weitere Sportler sind ebenfalls in ihren Neunzigern: Hermann Bussmann (90 Jahre) aus Ebersbach und Heinz Schindler (90 Jahre) aus Mönchweiler wurden für jeweils 50 Wiederholungen geehrt. „Dass sie mit 90 und mehr Jahren sportlich noch so aktiv sind, das verdient höchsten Respekt. Sie zeigen uns eindrucksvoll, wie man mit regelmäßiger sportlicher Betätigung bis ins hohe Alter fit und beweglich bleiben kann. Davon können wir uns alle eine Scheibe abschneiden“, so der Amtschef.
Mit den meisten Wiederholungen können sich Karl-Heinz Bartelt (88 Jahre) aus Aspach und Otmar Grossmann (87 Jahre) aus Weisenbach rühmen: Sie haben das Sportabzeichen jeweils zum 70. Mal abgelegt. Für stolze 60 Wiederholungen wurden Gisela Müller (83 Jahre) aus Backnang, Werner Linsenmaier (82 Jahre) aus Uhingen und Karlheinz Hakenberg (80 Jahre) aus Rheinstetten geehrt.
Soziale Kontakte und Motivation Insgesamt erhielten 28 Seniorensportlerinnen und -sportler im Kurhaus Hinterzarten eine Auszeichnung – davon 20 für 50 Wiederholungen,
zwei für 55 Wiederholungen, drei für 60 Wiederholungen, einer für 65 Wiederholungen und zwei für 70 Wiederholungen.
Grußwort von Ottmar Heiler
Für die Sportverbände hielt Ottmar Heiler, Präsidiumsmitglied des Badischen Sportbundes Freiburg, ein Grußwort: „Das Sportabzeichen bietet in den drei Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold einen wichtigen Gradmesser für die eigene Fitness. Durch die Vielseitigkeit bei den bewährten Übungen aus verschiedenen Sportarten werden die Fähigkeiten Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination in allen Altersabschnitten erfasst. Die Schwimmfertigkeit ist weiterhin Grundpfeiler des Abzeichens. Die Vorbereitung und die Abnahme in einer Gruppe Gleichgesinnter fördern die sozialen Kontakte und tragen zur Motivation für ein nachhaltiges Sporttreiben bei“, so Heiler. Und weiter: „Mit verschiedenen Aktionen versucht man seit Jahren, die Zahl der Absolventen zu erhöhen. Das Familienabzeichen innerhalb zwei oder sogar drei Generationen erfreut sich besonderer Beliebtheit. Das „Mini-Sportabzeichen“ für Kinder von 3 bis 6 Jahren verzeichnet einen rasanten Zulauf. In den letzten Jahren wurden einige neue Übungen für die Bereiche Kraft und Koordination in den Abnahmekatalog aufgenommen. Behinderte können je nach Grad ihrer Einschränkung ein Programm mit geeigneten Tests absolvieren“, so Heiler.
SWR-Moderator Edi Graf führte durch die Veranstaltung und sprach mit den Geehrten auf der Bühne über ihre sportlichen Erlebnisse und Erfolge.
Hintergrund: Deutsches Sportabzeichen
Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die für überdurchschnittliche und vielfältige körperliche Leistungsfähigkeit außerhalb des Wettkampfsports verliehen wird. Es ist das weltweit bedeutendste Auszeichnungssystem abseits des Wettkampfsports und gilt als offizieller „Fitness-Orden“ der Bundesrepublik Deutschland.
Aus den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination muss je eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Pro Kalenderjahr kann das Deutsche Sportabzeichen einmal erworben werden.
Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen / Joachim Spägele
Amtschef Daniel Hager-Mann (rechts) ehrte im Kurhaus in Hinterzarten u. a. Sportler, die das Deutsche Sportabzeichen zum 65. oder 70. Mal abgelegt haben. Von links Otmar Grossmann, Günter Woelk und Karl-Heinz Bartelt. Foto: Landesregierung
„Bewegung als Bildungsauftrag –Vereine im Zentrum der Schule"
Interview mit Sascha Meier, in der Geschäftsstelle des Badischen Sportbundes Freiburg unter anderem zuständig für die Kooperationsmodelle
Herr Meier, die Kooperationsprogramme Schule-Verein und Kindergarten-Verein sind seit Jahrzehnten etabliert. Was macht sie heute noch so relevant?
Die Relevanz ist sogar größer denn je. Wir sehen das an den Zahlen: Für das Schuljahr 2026/2027 sind beim BSB insgesamt 1.440 Anträge eingegangen – ein deutliches Signal, dass diese beiden Programme in der Vereinswelt fest verankert sind. Gleichzeitig stehen wir bildungspolitisch an einem Wendepunkt: Der Ausbau der Ganztagsschule verändert in vielen Kommunen den Alltag von Kindern, Familien und Vereinen, Kooperationen sind kein nettes Zusatzangebot mehr – sie werden immer stärker zum strukturellen Bestandteil des Schulalltags.
Stichwort Ganztagsschule: Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben alle Grundschulkinder in Baden-Württemberg zumindest einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Was bedeutet das konkret für die Sportvereine? Bis 2030 soll der Ausbau schrittweise abgeschlossen sein. Für Vereine bedeutet das: Die Schule wird zumindest dort, wo es ein Ganztagsangebot gibt, zum zentralen Lebensraum vieler Kinder – und wer dort präsent ist, prägt. Sportvereine haben die Chance, nicht mehr nur nachmittags in der Turnhalle sichtbar zu sein, sondern fester Teil des Ganztags zu werden.
Manche Vereine sehen die Ganztagsschule auch als Konkurrenz, auch der BSB ist skeptisch: Kinder sind länger in der Schule und kommen nachmittags nicht mehr zum Training. Wie begegnen Sie dieser Sorge? Das ist ein berechtigtes Thema, das wir ernst nehmen. Ja, klassische Trainingszeiten könnten unter Druck geraten. Vereinzelt kennen wir auch solche Beispiele. Vereine, die jetzt den Schritt in den Ganztag wagen, sichern sich aber in vielen Fällen ihre Nachwuchsbasis.
Das Programm Kindergarten-Verein verzeichnete zuletzt eine Rekordzahl an Anträgen seit Einführung im Jahr 2013/2014. Warum gewinnt frühkindliche Bewegungsförderung an Bedeutung?
Weil die Forschung eindeutig ist: Bewegung in den ersten Lebensjahren ist keine Freizeitaktivität,
sie ist Entwicklungsförderung. Motorische Grundfähigkeiten, soziales Lernen, Konzentrationsvermögen – all das wird durch regelmäßige Bewegungsangebote gestärkt. Die Landesregierung fördert die beiden Kooperationsprogramme bereits seit den 1980er Jahren. Heute, angesichts zunehmend bewegungsärmerer Kindheitsphasen durch digitale Medien, ist dieser Auftrag noch dringlicher. Mit neuerdings 371 Anträgen mit Kindergärten für das kommende Jahr sehen wir: Die Vereine verstehen das und ziehen hier voll mit.
Welche Rahmenbedingungen wünschen Sie sich, um die Kooperationsprogramme zukunftsfest zu machen?
Drei Dinge sind entscheidend. Erstens: eine verlässliche Finanzierung. Ich freue mich, dass wir hier bereits einen wichtigen Schritt gegangen sind: Ab dem Schuljahr 2026/2027 erhöht der BSB die Förderung pro Maßnahme von bisher 500 auf 700 Euro. Das ist ein klares Signal an die Vereine, dass das Land Baden-Württemberg und die Sportbünde die Arbeit der Vereine als Bildungspartner wertschätzt und die gestiegenen Kosten im Blick hat. BSB-Präsident Fleischer hat sich sehr dafür eingesetzt. Zweitens: Bürokratieabbau. Die Antragstellung funktioniert gut, aber die Verzahnung zwischen Schulverwaltung, Schulträger und Vereinswelt muss noch etwas einfacher werden. Drittens: Weiterhin das Bekenntnis zur Bedeutung des Ehrenamts. Kooperationen leben von engagierten, zumeist ehrenamtlich tätigen, Übungsleitern.
Die Förderquote liegt seit Jahren bei über 90 Prozent – ein beeindruckender Wert. Wie gelingt das?
Das ist das Ergebnis jahrelanger Erfahrung und einer engen Begleitung der Vereine durch den BSB. Wir beraten oft, bevor ein Antrag gestellt wird – das vermeidet Fehler und Enttäuschungen. Zudem haben wir gemeinsam mit dem Land klare, handhabbare Förderkriterien entwickelt. An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich der
Sascha Meier Foto: BSB
Politik danken: Das Land Baden-Württemberg stellt im Kooperationsbereich erhebliche Mittel zur Verfügung und bekennt sich damit klar zur gesellschaftlichen Bedeutung des organisierten Sports. Diese verlässliche finanzielle Unterstützung ist die Grundlage dafür, dass wir eine so hohe Bewilligungsquote aufrechterhalten können – neun von zehn eingereichten Kooperationsmaßnahmen werden gefördert. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Wichtig zu wissen bleibt: Auch Kooperationen, die keine finanzielle Förderung erhalten, genießen automatisch Versicherungsschutz. Das nimmt Vereinen eine große Hürde.
Abschließend: Welche Sportarten und Schulformen fallen besonders auf?
Bei den Schulformen liegt der klare Schwerpunkt auf den Grundschulen – über zwei Drittel aller Anträge kommen von dort. Das macht Sinn: In der Grundschule werden Sportbiografien geprägt. Bei den Sportarten sehen wir naturgemäß die mitgliederstarken Verbände wie Fußball, Turnen und Tennis ganz vorne. Besonders hervorzuheben ist aber auch Basketball: Im Verhältnis zur Mitgliederzahl ist das Engagement der Basketball-Maßnahmen im Kooperationsprogramm überdurchschnittlich hoch.
the date: 10. 11. 2026
Das ist kein Zufall – die beeindruckenden Erfolge der deutschen Nationalmannschaften in den vergangenen Jahren haben eine echte Begeisterungswelle ausgelöst, die bis in die Vereine und Schulen hineinwirkt. Das zeigt eindrucksvoll, wie Leistungssporterfolge den Breitensport beflügeln können. Aber auch klassisch kleinere Sportarten wie Schach und Tischtennis beteiligen sich mit großer Leidenschaft – die Vielfalt der Kooperationen ist eine echte Stärke unseres Programms.
Das Interview führte Joachim Spägele
Dienstag, 10. November 2026
18:00 Uhr
Bad Krozingen-Hausen (an der A5)
Die Zahl der Kooperationsmaßnahmen ist ähnlich hoch wie im Vorjahr. Foto: LSBNRW
Fit in den Sommer
Raus aus der Halle – rein in den Sand
Nicht nur in Kleingruppen lässt sich Bewegung abwechslungsreich im Sand oder auf der Wiese gestalten. Gerade in großen Gruppen bieten sich Spielformen an, die mit wenig Material auskommen, schnell aufgebaut sind und gleichzeitig Ausdauer, Orientierung, Teamwork und Taktik fördern.
BEKANNTE SPIELE FÜR GROSSGRUPPEN –NEU GEDACHT
Dodgeball / Zombieball
Zwei Teams versuchen sich innerhalb eines Spielfelds gegenseitig mit Schaumstoffbällen abzuwerfen. Wer getroffen wird, scheidet aus. Gewonnen hat das Team, das zuletzt noch Spielerinnen und Spieler im Feld hat.
Variationen:
• Treffer = Zusatzaufgabe statt Ausscheiden
• Wer die Person abwirft, die einen selbst getroffen hat, ist wieder frei
• Trefferzone festlegen (z.B. nur unterhalb der Hüfte)
• Feldgröße variieren
• Gefangene Bälle eliminieren die werfende Person
Parteiball
Mindestens zwei Teams spielen gleichzeitig gegeneinander in einem Feld. Ziel ist es, innerhalb des eigenen Teams eine festgelegte Anzahl an Pässen zu spielen, ohne dass der Ball verloren geht.
Variationen:
• Mehrere Bälle gleichzeitig
• Anzahl der Pässe variieren
Capture the Flag
Zwei Teams verstecken jeweils eine „Flagge“ (z. B. Handtuch oder Hütchen) in ihrer Zone. Ziel ist es, die gegnerische Flagge zu finden und in die eigene Zone zu bringen, ohne gefangen zu werden. Gefangene Spieler müssen zunächst in die eigene Zone zurückkehren, bevor sie erneut angreifen dürfen.
Variationen:
• Mehrere Flaggen pro Team
• Sichere Zonen einbauen
• Fortbewegungsarten im gegnerischen Feld festlegen (z. B. rückwärtslaufen, springen, krabbeln)
• Art des Flaggentransports vorgeben
• Ball darf nur kurzgehalten werden (z. B. 3 Sekunden)
• Bodenberührungen des Balls verboten
• Nach der Passanzahl muss der Ball in einer Zielzone abgelegt werden
Brennball
Zwei Teams spielen gegeneinander. Team A versucht nach einem Wurf möglichst weit zu laufen und Punkte zu sammeln. Team B versucht den Ball schnellstmöglich in die Brennzone zurückzubringen. Wer sich beim Brennen nicht auf einem sicheren Punkt befindet, ist „verbrannt“.
Variationen:
• Laufwege verändern
• Hindernisse wie Sandhügel oder Markierungen einbauen
• Mehrere Brennzonen nutzen
• Partnerlauf
• Frisbee statt Ball verwenden
Madeleine Zwar
Dodgeball / Zombieball
Parteiball
Prüfungslehrgang Tischtennis
Den Prüfungslehrgang Tischtennis absolvierten Anfang Juni 22 Teilnehmer an der Sportschule Baden-Baden Steinbach
Neben der überfachlichen Klausur bereiteten die Teilnehmer im Vorfeld eine Hausarbeit zu einem frei gewählten Thema vor. Hierbei wurden die Inhalte mit den Teilnehmern in den Heimatvereinen umgesetzt und anschließend kritisch reflektiert. Die Hausarbeit wurde in der Prüfungswoche präsentiert. In weiteren Unterrichtseinheiten vermittelten die Referenten ergänzende Inhalte sportartspezifisch, um den
Übungspool und Spielideen für die Vereinsarbeit zu erweitern. In der überfachlichen Klausur wurden die allgemeinen Grundlagen, welche durch die Referenten der Sportschule unterrichtet wurden, schriftlich abgefragt. Die überwiegend guten bis sehr guten Ergebnisse spiegelten sich auch in den praktischen Lehrproben wider. Je nach Themenstellung zeigten die Prüflinge in ihrer Lehrprobe ein Balleimertraining
U17-Basketballerinnen in Steinbach
Zweimal knapp eine Woche verbrachte die U17Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes bei einem Lehrgang in der Sportschule Baden-Baden Steinbach. Dort wurde das Team von Bundestrainer Heiko Czach von BSB-Präsident Gundolf Fleischer (Dritter von rechts) und Sportschulleiter Christian Reinschmdt(rechts) sowie dem BSB-Geschäftsführer Joachim Spägele (links) in dessen Funktion als Vizepräsident des Deutschen Basketball Bundes begrüßt. Der Lehrgang diente der Mannschaft als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in der Tschechischen Republik.
Foto: Sabrina Schaff
im 1:1 Coaching oder ein Trainingsbetrieb mit bis zu zwölf Spielern. Um dem Thema angepasst zu agieren spielten die angehenden Trainer zur Simulation für den Anfängerbereich mit ihrer vermeintlich schwächeren Hand.
Die Lehrprobenthemen beim Tischtennis sind immer zweigeteilt gestellt. Entweder ist der Schwerpunkt auf Tischtennis gelegt und es gibt einen allgemeinen überfachlichen Inhalt, z. B. im erweiterten Aufwärmen, oder umkehrt. Somit wird ein ganzheitlicher Ansatz, wie er auch in den Trainingsstunden im Verein angeboten wird, verfolgt. Seitens Tischtennis Baden-Württemberg e. V. (TTBW) wurden die Prüflinge vom verantwortlichen Lehrgangsleiter Moritz Schulz bestens geschult und vorbereitet.
Christof Armbruster
Neue Wege im Ehrenamt
Menschen mit geistiger Behinderung als Co-Trainer gewinnen
Mittwoch, 16:50 Uhr in der Sporthalle des TV
Haueneberstein: Nach und nach betreten 25 Kinder die Halle, werfen ihre Turnbeutel in die Ecke und setzen sich gespannt im Kreis zusammen. Dann beginnt Tim Frietsch die Turnstunde.
Er ist Teil eines Trainer-Tandems beim TV und leitet als Co-Trainer gemeinsam mit Natalie Zepf zwei Kinderturngruppen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die er mit großer Begeisterung und viel Herzblut erfüllt. Besonders bemerkenswert: Tim hat eine geistige Behinderung und erst mit neun Jahren das Laufen gelernt. Umso wichtiger ist es ihm heute, selbst aktiv zu sein und andere für Bewegung zu begeistern.
Ausbildung als Schlüssel zum Erfolg
Die zweitägige Co-Trainer Ausbildung des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (BBS) war ein wichtiger Schritt für seine Tätigkeit. Die Mischung aus Theorie und Praxis mit unterstützenden Materialien in Leichter Sprache und die intensive Begleitung durch das Referententeam des BBS halfen ihm dabei, Sicherheit zu gewinnen und Verantwortung zu übernehmen. So berichtet Tim begeistert von der Ausbildung: „Ich habe gelernt, wie ich Spiele anleite und eine Gruppe gut organisiere. Besonders die Übungskarten helfen mir – dadurch habe ich viele neue Spielideen, die ich im Verein mit den Kindern umsetzen kann.“
Stark im Team: Das inklusive Trainer-Tandem Ein zentraler Erfolgsfaktor ist das Trainer-Tandem: Tim und Natalie arbeiten eng zusammen und planen die Einheiten gemeinsam. Was zunächst damit begann, dass Tim seine Mutter begleitete, die 45 Jahre lang als Übungsleiterin das Kindertraining leitete, entwickelte
sich Schritt für Schritt weiter: Heute gestaltet er aktiv die Kinderturnstunden mit. „Tim ist für uns eine riesige Bereicherung“, betont
Termine und Anmeldung zur Co-Trainer Ausbildung
Nächste Ausbildung: 19. Oktober 2026 und 16. November 2026
Kosten: 60 Euro (inkl. Mittagessen und Lehrgangsmaterialien)
Kontakt:
Kim Früh, Sport-Inklusionsmanagerin
Tel.: 07221-3961814
E-Mail: kim.frueh@bbsbaden.de
Informationen, Ausschreibung und Anmeldung (auch in Leichter Sprache): www.bbsbaden.de/sport-vereint
Natalie. „Er bringt so viel Motivation, Zuverlässigkeit und Freude mit. Die Kinder lieben ihn –Berührungsängste gibt es keine. Für die Kinder ist es selbstverständlich, gemeinsam mit Tim Sport zu treiben.“
Ein Beispiel, das Mut macht –Mehr Vielfalt. Mehr Engagement. Mehr Zusammenhalt.
Die Geschichte von Tim zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in inklusiven Strukturen steckt. Durch die besondere Ausbildung werden Menschen mit geistiger Behinderung gezielt gestärkt und übernehmen wichtige Aufgaben in ihrem Heimatverein. Die Ausbildung ist bewusst breit angelegt und sportartübergreifend konzipiert. Ob Breiten-, Inklusions-, Rehabilitations- oder Behindertensport – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und erstrecken sich über alle Altersgruppen, vom Kinder- bis zum Seniorensport. Für Sportvereine bietet sich hier eine echte Chance: Sie gewinnen engagierte Unterstützer, stärken den Zusammenhalt und leben Inklusion ganz praktisch im Alltag vor. Tim und der TV Haueneberstein zeigen eindrucksvoll, wie Inklusion im Sport gelingen kann – und sind ein Vorbild für viele weitere Vereine in Baden.
Jetzt aktiv werden: Inklusive Trainer-Tandems im Verein etablieren
Badische Sportvereine haben jetzt die Möglichkeit, inklusive Trainer-Tandems in ihren Sportstunden aufzubauen. Dafür können Menschen mit geistiger Behinderung an der Co-Trainer-Ausbildung teilnehmen – gerne gemeinsam mit ihren Übungsleitenden oder auch alleine.
Tim in der Ausbildung. Foto: BBS
Tim und Natalie. Foto: TV Haueneberstein
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Rheinüberschreitende Zusammenkunft
Oberrhein-Cup 2026: Trinationales Jugend-Basketballturnier in Freiburg
Anfang Juni trafen in Freiburg elf Jugendteams aus Deutschland (Freiburg und Südpfalz), Frankreich und der Schweiz für den Oberrhein-Cup, ein trinationales Jugendturnier, aufeinander.
Insgesamt nahmen elf Teams der Jahrgänge 2011/2012 teil, davon sechs Jungen- und fünf Mädchenmannschaften. Gespielt wurde in zwei Hallen auf dem Gelände der Sportuniversität, welches idealen Voraussetzungen für Begegnung, Austausch und neue Kontakte bot.
So kann aus dem Turniertag eine starke sportliche und menschliche Bilanz gezogen werden: In spannenden Spielen gingen Ehrgeiz und Siegeswille Hand in Hand mit Fairness, Teamgeist und echter Begegnung zwischen den Jugendlichen aus drei Ländern – auf und neben dem Feld. Die Atmosphäre war geprägt von Respekt, Begeisterung und gegenseitiger Unterstützung.
Ausrichter des Turniers waren der USC Freiburg und die Eisvögel USC Freiburg. Mit dem Badischen
Sportbürgermeisterin Dr. Carolin Jenkner und BSB-Präsident Gundolf Fleischer. Alle Fotos: Gökhan Önol
Sportbund Freiburg und der bsj organisierten sie den Turniertag und sorgten gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf. Cofinanziert wurde der Oberrhein-Cup durch die Deutsch-FranzösischSchweizerische Oberrheinkonferenz, die damit ein starkes Zeichen für internationale Jugendarbeit im Sport setzte.
Zur Eröffnung begrüßte Joachim Spägele in seiner Funktion als Geschäftsführer des Badischen Sportbundes Freiburg (BSB) und zugleich Vizepräsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB) die teilnehmenden Teams und Gäste. Den feierlichen Abschluss bildete die Siegerehrung: Sportbürgermeisterin Dr. Carolin Jenkner sowie BSBPräsident Gundolf Fleischer überreichten die Pokale und würdigten die sportlichen Leistungen
und den besonderen Charakter des Turniers. Nachdem im letzten Jahr in Basel ein Mädchen-Fußball-Turnier stattfand ist in 2027 im Elsass ein TischtennisTurnier geplant.
Platzierungen Mädchen:
1.Berrwiller (Frankreich)
2.Team Schweiz (Schweiz)
3.Basket Club Erstein (Frankreich)
4.Eisvögel USC Freiburg (Deutschland)
5.Südpfalz Sunnies (Deutschland)
Platzierungen Jungs:
1.USC Freiburg 1 (Deutschland)
2.Team Südpfalz (Deutschland)
3.BC Alte Kanti Aarau (Schweiz)
4.USC Freiburg 2 (Deutschland)
5.Selestat Basket (Frankreich)
6.CTC de l´Ill (Frankreich)
Der Oberrhein-Cup hat eindrucksvoll gezeigt, wie der Sport Brücken bauen kann: Über Ländergrenzen hinweg entstanden neue Kontakte, gemeinsame Erlebnisse und ein Turniertag, der den Jugendlichen sicher lange in Erinnerung bleibt. Ilka Hoffmann
Werde Sportassistent oder Sportassistentin
Wie aus Unterstützung Verantwortung wird
Es ist ein normaler Trainingsnachmittag im Verein. Die Kinder kommen in die Halle, werfen ihre Taschen in die Ecke, lachen, rennen los. Die Übungsleiterin begrüßt jedes Kind mit Namen, organisiert die erste Spielform und hat gleichzeitig im Blick, wer heute besonders viel Energie mitbringt und wer vielleicht etwas Unterstützung braucht.
Am Rand steht eine junge Helferin. Sie ist selbst im Verein groß geworden, kennt die Halle, kennt viele Gesichter und hilft schon seit einiger Zeit beim Kindertraining mit. Sie baut Geräte auf, erklärt Übungen, tröstet, motiviert und springt ein, wenn irgendwo eine helfende Hand gebraucht wird. Eigentlich macht sie schon vieles von dem, was Vereinsarbeit ausmacht. Und trotzdem stellt sie sich Fragen: Kann ich eine Gruppe auch selbst anleiten? Wie plane ich eine gute Stunde? Worauf muss ich achten, wenn ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite? Welche Verantwortung übernehme ich dabei? Viele Vereine kennen genau solche jungen Menschen. Engagiert, zuverlässig, nah dran am Vereinsleben – aber noch auf der Suche nach Sicherheit, Orientierung und einem guten Einstieg. Gleichzeitig wissen Vereinsverantwortliche, wie schwierig es geworden ist, neue Übungsleiterinnen und Übungsleiter zu gewinnen. Angebote sollen erhalten bleiben, Kindergruppen brauchen Betreuung, erfahrene Trainerinnen und Trainer brauchen Entlastung. Doch engagierter Nachwuchs entsteht selten von allein. Er muss gesehen, angesprochen und gefördert werden. Genau hier setzt der Sportassistentinnen-Kurs Sommer an.
Der erste Schritt raus aus der Helferrolle Der Lehrgang bietet jungen Engagierten die Möglichkeit, aus der unterstützenden Rolle herauszuwachsen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Er richtet sich vor allem an junge Menschen im Alter von 15 bis 26 Jahren, die Mitglied in einem Sportverein sind und Lust haben, sich stärker einzubringen. Auch ältere Interessierte sind herzlich willkommen. In 40 Lerneinheiten lernen die Teilnehmenden, was sie für die Leitung und Begleitung von Sportgruppen brauchen. Dabei geht es nicht darum, sofort perfekte Übungsleiter zu sein. Es geht darum, Sicherheit zu gewinnen, Grundlagen zu
verstehen und den Mut zu entwickeln, den nächsten Schritt zu gehen.
Der Kurs ist sportartübergreifend aufgebaut. Das macht ihn besonders wertvoll für den Vereinsalltag: Ob Turnhalle, Sportplatz, Schwimmbad oder Mehrzweckraum – die vermittelten Inhalte lassen sich in vielen Bereichen einsetzen.
plant, sondern auch, wie man Verantwortung übernimmt, Gruppen begleitet und Kindern Freude an Bewegung vermittelt.
Nach fünf erfolgreichen Lehrgangstagen erhalten sie ein Zertifikat. Für junge Menschen ist das mehr als ein Stück Papier. Es ist ein sichtbares Zeichen: Dein Engagement zählt. Du kannst etwas. Du bist ein wichtiger Teil deines Vereins.
Was junge Engagierte im Kurs lernen Im Mittelpunkt steht die praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Fragen, die im Vereinsalltag wirklich zählen: Wie gestalte ich eine Gruppenstunde? Wie erkläre ich Übungen verständlich? Wie bringe ich Bewegung, Spiel und Struktur zusammen? Wie gehe ich mit unterschiedlichen Kindern in einer Gruppe um?
Zu den Schwerpunkten gehören didaktisch-methodische Grundlagen, sportpädagogische Themen, vielfältige Spielformen und Tipps zur Kinder- und Jugendarbeit. Auch Vielfalt im Sport, sportrechtliche Grundlagen, Aufsichtspflicht sowie Kinder- und Jugendschutz sind Teil der Ausbildung.
So entsteht Schritt für Schritt ein Fundament: fachlich, praktisch und persönlich. Die Teilnehmenden lernen nicht nur, wie man Sportangebote
Warum der Kurs jungen Menschen so viel bringt Wer sich jung im Verein engagiert, lernt fürs Leben. Im Sportassistentenkurs stärken die Teilnehmenden Fähigkeiten, die weit über die Sporthalle hinausreichen: vor Gruppen sprechen, Entscheidungen treffen, zuverlässig handeln, Konflikte einschätzen, im Team arbeiten und Verantwortung tragen.
Gerade Jugendliche und junge Erwachsene erleben dabei, dass ihnen etwas zugetraut wird. Sie werden nicht einfach ins kalte Wasser geworfen, sondern erhalten Begleitung und Wissen. Das gibt Sicherheit – und macht Lust auf mehr. Aus einer Helferin beim Kindertraining kann so eine Sportassistent und vielleicht später ein lizenzierter Übungsleiter werden. Und aus einem ersten Engagement kann eine lange Verbindung zum Verein entstehen.
Ein Gewinn für Vereine Für Vereine ist dieser Weg besonders wertvoll. Denn die Gewinnung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern beginnt oft nicht erst mit der fertigen Lizenz. Sie beginnt viel früher: mit der Frage, wen man im Verein ermutigt, den nächsten Schritt zu gehen.
Vielleicht gibt es im Verein bereits Jugendliche, die regelmäßig unterstützen. Vielleicht gibt es junge Erwachsene, die bei Freizeiten mitfahren, bei Aktionstagen helfen oder im Training Verantwortung übernehmen könnten. Der Sportassistentenkurs bietet ihnen eine konkrete Perspektive. Vereinsverantwortliche können junge Mitglieder gezielt ansprechen und sagen: „Wir sehen dein Engagement. Wir möchten dich fördern. Dieser Kurs könnte dein nächster Schritt sein.“ Die Inhalte der Sportassistentenausbildung enthalten außerdem die Mindestinhalte der Qualifikationen zur Bezuschussung von Betreuern bei
Vereinsfreizeiten über den Landesjugendplan. Damit ist der Kurs auch für Vereine interessant, die regelmäßig Ferienfreizeiten, Jugendmaßnahmen oder Gruppenangebote organisieren.
Der Einstieg in die Übungsleiterinnen-Ausbildung Der Kurs ist zugleich der passende Einstieg in die Ausbildung zur Übungsleiterin (C-Lizenz). Wer nach dem Grundlehrgang weitermachen möchte, kann im Anschluss weitere Lehrgänge besuchen. Als mögliche nächste Schritte sind bereits ein Aufbaulehrgang vom 17. bis 21. August 2026 sowie ein Prüfungslehrgang vom 14. bis 18. Dezember 2026 vorgesehen.
Eine DOSB-Lizenz bringt jungen Engagierten viele Vorteile. Sie bestätigt die eigene Qualifikation offiziell, erweitert das Wissen für die Praxis und eröffnet neue Möglichkeiten im Sportverein. Für Vereine bedeutet sie zugleich mehr Qualität, mehr Sicherheit und mehr verlässliche Unterstützung in der täglichen Arbeit.
Termin, Ort und Anmeldung
Der Sommer-Kurs findet von Montag, 10. August 2026, 10:00 Uhr, bis Freitag, 14. August 2026, 13:00 Uhr, an der Sportschule BadenBaden Steinbach, Yburgstraße 115, 76534
Baden-Baden Steinbach, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 75,00 Euro inklusive Vollpension.
Über die Badische Sportjugend (bsj) kann eine Freistellung bei der Ausbildungsstelle oder beim Arbeitgeber beantragt werden.
Vielleicht stehen die nächste Sportassistentin oder der nächste Sportassistent schon heute am Rand der Halle, helfen beim Aufbau, erklären einem Kind die nächste Übung oder begleiten die Gruppe mit einem Lächeln. Der Kurs gibt ihnen das Wissen, die Sicherheit und die Anerkennung, um den nächsten Schritt zu gehen.
Marcel Drayer
Mini-Sportabzeichen bei der DOSBSportabzeichentour im
Seepark
Am 3. Juli wird der Seepark zum Treffpunkt für Bewegung, Spaß und sportliche Erfolgserlebnisse. Im Rahmen der DOSB-Sportabzeichentour bietet die Badische Sportjugend Freiburg (bsj) das Mini-Sportabzeichen für Kinder von drei bis sechs Jahren an
Wenn am 3. Juli die DOSB-Sportabzeichentour im Seepark Station macht, dürfen auch die Jüngsten zeigen, was in ihnen steckt. Die bsj ist mit dem Mini-Sportabzeichen vor Ort und schafft damit ein niedrigschwelliges, kindgerechtes Bewegungsangebot für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.
Bereits am Vormittag absolvieren Kindergartengruppen das Mini-Sportabzeichen. Am Nachmittag sind dann alle interessierten Kinder herzlich eingeladen, einfach vorbeizukommen und ohne Anmeldung mitzumachen. So können Familien die besondere Atmosphäre der Sportabzeichentour erleben und gleichzeitig den Kindern einen spielerischen Einstieg in die Welt des Sports ermöglichen. Beim Mini-Sportabzeichen steht nicht der Leistungsgedanke im Mittelpunkt, sondern die Freude an Bewegung. Die Übungen sind in eine fantasievolle Bewegungsgeschichte und einen abwechslungsreichen Bewegungsparcours eingebettet. Die Kinder laufen, springen, balancieren, werfen oder klettern und sammeln dabei vielfältige motorische Erfahrungen. Alles ist altersgerecht aufgebaut und so gestaltet, dass die Kinder mit Spaß,
Neugier und Selbstvertrauen dabei sein können. Am Ende wartet auf jedes Kind eine besondere Anerkennung: Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde und einen Anstecker. Damit wird die erfolgreiche Teilnahme sichtbar gewürdigt – und die Kinder können stolz zeigen, dass sie ihr Mini-Sportabzeichen geschafft haben. Das Mini-Sportabzeichen eignet sich nicht nur für große Veranstaltungen wie die
DOSB-Sportabzeichentour, sondern auch hervorragend für den Einsatz in Kindergärten, Kitas und Vereinen. Es kann mit Kindern zwischen drei und sechs Jahren durchgeführt werden – drinnen oder draußen, in der Sporthalle, auf dem Vereinsgelände, im Kindergarten oder auf dem Sportplatz.
Ein großer Vorteil für Einrichtungen und Vereine: Das benötigte Material (Anleitung, Laufzettel, Urkunden, Anstecker) ist kostenlos über die bsj bestellbar. Damit lässt sich das Mini-Sportabzeichen unkompliziert in Bewegungsstunden, Aktionstage, Vereinsangebote oder Kita-Projekte integrieren.
Die DOSB-Sportabzeichentour im Seepark bietet am 03. Juli die ideale Gelegenheit, das Mini-Sportabzeichen kennenzulernen und direkt auszuprobieren. Mitmachen lohnt sich. Denn beim MiniSportabzeichen erleben Kinder Bewegung mit Fantasie, Erfolgserlebnissen und ganz viel Spaß. Weitere Informationen und kostenloses Material über die Website der bsj: www.bsj-freiburg.de/sport-und-bewegung/ mini-sportabzeichen Ilka Hoffmann
Mein Atem brennt
Meine Lunge brennt, die letzten 50 Meter liegen vor mir. Meine Brust hebt sich immer schwerer und ein Gefühl von Erschöpfung breitet sich in mir aus. Aber die letzten Meter müssen noch geschafft werden. Dann überquere ich endlich die Ziellinie und werfe mich zu Boden. Ich ringe nach Luft, meine Muskeln brennen und ein Gefühl von Erleichterung breitet sich in mir aus. Das Rennen ist beendet, ich habe mein Ziel erreicht.
Jeder von uns kennt diese Situation. Das Ziel liegt vor Augen, die letzte Anstrengung muss geschafft werden. Sei es beim Marathon, in den letzten fünf Minuten eines Spiels oder auf der letzten Bahn beim Schwimmen. Die Kraftreserven werden aktiviert, alles wird nochmal aus sich rausgeholt und nach dem Ende kommt die Erleichterung. Der Körper schwer, das Ringen nach Luft setzt ein. Die Freude darüber, etwas geschafft zu haben, was uns angestrengt hat, breitet sich aus.
In der Bibel heißt es im ersten Buch Mose: „Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen“ (Gen 2,7). Der Lebensatem, das, was uns durchströmt, gibt uns Kraft. Er erfrischt uns und ist lebensnotwendig.
Impressum
Baden-Württemberg-Teil
Herausgeber: Landessportverband Baden-Württemberg e. V. (LSV) Uli Derad (Hauptgeschäftsführer) Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart 0711/207049-850 www.lsvbw.de
Atmen ist das Zeichen der lebendigen Wesen, das uns vom Tod trennt. Und beim Sport nehmen wir ihn besonders wahr. Nicht als einen Automatismus, der einfach so nebenbei passiert, sondern als einen aktiven Part. Atemtechniken gehören bei jeder Sportart dazu, ohne diese richtig zu beherrschen, können wir unsere Bestleistungen nicht erreichen. Das richtige Training führt uns zum Ziel. Und so können wir auch das Beten trainieren, das Gespräch mit Gott.
Wenn der Körper am Ende seiner Kräfte scheint und der Schimmer der Ziellinie in weite Ferne
rückt, dann wird der Atem zu einem Gespräch mit dem, der uns Kraft gibt. Der Atem wird zur Brücke zwischen dem eigenen Kampf mit sich selbst und dem Vertrauen auf Gott, der uns führt. Und so verwandelt sich der Wettkampf mit anderen und sich selbst in eine Begegnung. Eine Begegnung mit sich selbst und mit dem, der uns bei jedem Atemzug begleitet. Am Ende, wenn die Kräfte schwinden und die Stimmen im Kopf laut werden, bleibt das Gebet als stille Luft, die uns über die Ziellinie trägt. Denn wer betet, atmet im gleichen Rhythmus mit dem Leben, das Gott uns schenkt.
BSB-Teil
Herausgeber: Badischer Sportbund Freiburg e. V. Joachim Spägele (Geschäftsführer) Wirthstraße 7, 79110 Freiburg 0761/15246-15 j.spaegele@bsb-freiburg.de www.bsb-freiburg.de
Redaktion/Marketing/Anzeigen: Joachim Spägele (verantw. Redakteur/v.i.S.d.P.) j.spaegele@bsb-freiburg.de
Erscheinungsweise: Monatlich, 12 Ausgaben im Jahr
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Jascha Richter Arbeitskreis Kirche und Sport
Partner des BSB Freiburg e. V.
Der Badische Sportbund Freiburg (BSB Freiburg) hat auch in der Wirtschaft starke Partner gefunden. Sie helfen dem BSB Freiburg bei seinen vielfältigen Service-Aufgaben für mehr als 920.000 Vereinssportler. Vertrauen Sie unseren kommerziellen Partnern, nutzen Sie den Dialog mit Experten, fordern Sie vereinsgerechte Lösungen. Gemeinsam sind wir stark.
Sterne des Sports
Eine, mit bis zu 14.000 € dotierte, Auszeichnung für Vereine, gefördert von den Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland, dem DOSB und BSB Freiburg. Sport im Verein, das ist nicht nur das Ringen um Rekorde und Medaillen. Sport ist mehr, im Bereich des Breitensports wird enormes geleistet. Und damit sich dies nicht nur im Verborgenen abspielt, gibt es seit 2004 den Wettbewerb „Sterne des Sports“. Auch in Südbaden soll das besondere gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen nicht unbemerkt bleiben. Bewerben können sich alle Sportvereine, die sich in besonderem Maße gesellschaftlich engagieren. Die Sterne des Sports gibt es in drei Stufen – die regionale Bronzeebene, die Silberebene der Bundesländer und die bundesweite Goldebene. Die „Sterne des Sports in Gold“ werden traditionell im Januar des Folgejahres in Berlin vom Bundespräsidenten oder vom Bundeskanzler verliehen. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.sterne-des-sports.de
10% Sonderrabatt auf alle Katalogartikel BENZ-SPORT, der Sportgeräte-Ausstatter vom Fußball bis zur kompletten Sporthalle für Schul-, Vereins-, Breiten- und Leistungssport. Profitieren Sie von der Komplettlieferung und -beratung individuell für Ihren Verein. Nutzen Sie unsere Sonderrabatte für Vereine auf alle Preise im Katalog und fordern Sie diesen noch heute an. Für eine ausführliche Beratung wenden Sie sich an unser Fachpersonal.
Als Gesundheitskasse stehen wir für eine umfassende Versorgung der Versicherten in Baden-Württemberg und sind Marktführer in der Prävention. Dabei setzen wir auf Qualität – ob in Unternehmen, bei individuellen Maßnahmen, in den Lebenswelten Kitas und Schulen oder in den Lebenswelten ommunen und Vereine. Ziel unseres Engagements ist, gemeinsam mit unseren Partnern, allen Menschen in Baden-Württemberg ein gesundes Auswachsen, Leben und Altern zu ermöglichen. Verbände und Vereine bewegen Menschen von klein auf und über alle Altersgruppen hinweg. Sie ermöglichen mit ihrer hohen sozialen Integrationsfunktion allen Bevölkerungsschichten den Zugang. Darüber hinaus findet vor Allem auch im Verein soziales Lernen statt, sei es durch Mannschaftssportarten oder andere Gruppenangebote. Um neue Mitglieder zu gewinnen und bestehende zu halten, bedarf es immer mehr einer veränderten Angebotsstruktur und Neuausrichtung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Lebenswelt gestalten, in der Gesundheitsförderung mehr denn je zu Hause ist. Wir unterstützen Sie dabei prozessbegleitend, mit vorhandenen, modularen Produkten und starken Netzwerken. Unsere Koordinatoren beraten Sie gerne regional bei Ihnen vor Ort. Denn wir sind GESUNDNAH.
ARAG Sportversicherung –
Versicherungsbüro beim BSB Freiburg e. V. Wirthstr. 7, 79110 Freiburg Tel. 0761/152 71 0, Fax 0211/963 36 26 vsbfreiburg@ARAG-Sport.de, www.ARAG-Sport.de
Versicherungsschutz im Sport und mehr
Die ARAG Sportversicherung garantiert Sicherheit im Breiten- und Spitzensport für heute weit mehr als 20 Millionen Sportler. Sie bietet Sportorganisationen, Vereinen und deren Mitgliedern einen aktuellen und leistungsstarken Versicherungsschutz, der sich an den speziellen Bedürfnissen des Sports orientiert, dazu Servicedienstleistungen rund um den Sport sowie ein hohes Engagement in der Sport-Unfallverhütung.
Förderung des Sports in seiner Vielfalt Sportförderung ist ein wichtiges Ziel von Lotto Baden-Württemberg. Die Erträge aus den staatlichen Lotterien fließen zum Großteil in den Wettmittelfonds des Landes, durch den der Sport, Kultur, Denkmalpflege und Soziales unterstützt werden. Seit Gründung der Staatlichen Toto-Lotto GmbH im Zuge der Einführung des Fußball-Totos 1948, sind rund 3 Mrd. Euro in den Spitzen- und Vereinssport geflossen.
Seite an Seite für den Sport
Unser Ziel ist es, dass Ihr Verein erfolgreich im Spiel bleibt. Ihr Versicherungsbüro beim Badischen Sportbund Freiburg e.V. unterstützt Sie dabei.
Thomas Rodenbüsch Büroleiter
Wir beraten Sie gerne persönlich am Telefon, per Videokonferenz, vor Ort im Versicherungsbüro.
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