SPORT
Ausgabe BSB Freiburg – 01 | 2021
in BW
en-Wür ttemberg d a B n i s t r o zin des Sp a g a M s Da
Führungskraft Marco Troll ist neuer Präsident des Deutschen Schwimm-Verbandes und einer der wenigen badenwürttembergischen Funktionäre, die einen Spitzenverband leiten.
Zahlen Die Bestandserhebung 2021 ist gestartet. Bis zum 31. Januar ist diese im Online-Portal „BSBverNETzt“ des Badischen Sportbundes Freiburg freigeschaltet und kann bearbeitet werden.
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Auch in diesem Jahr veranstaltet der Badische Sportbund Freiburg wiederum eine ganze Reihe von FührungskräfteSeminaren und Vereinsmanager-Ausbildungen.
Foto: picture alliance
Führungskräfte
Ich würde mir neue Nachbarn suchen. Irgendwo im Grünen.
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Inhalt
In diesem Heft SPORT IN BW Interview mit der LSVBW-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis ����������������� 4 DOSB-Mitgliederversammlung im Zeichen der Corona-Pandemie ������ 6 Prof. Dr. Andreas Nieß über Corona und Leistungssport ��������������������� 7 Zwei digitale Fachtage der Baden-Württembergischen Sportjugend ��� 8 Nachhaltigkeitspreis / Toto-Lotto: Partner des Sports �������������������������� 9 Marco Troll neuer Präsident des Deutschen Schwimm-Verbandes ����� 10
BADISCHER SPORTBUND FREIBURG Sportjournalistenpreise vergeben ����������������������������������������������������� 12 Infos zur Mitgliederbestandserhebung 2021 ������������������������������������ 13 EHC Freiburg mit dem „Mix it!“-Preis des BSB ausgezeichnet ������������ 14 „Mix it!“ – Jetzt Anträge stellen ��������������������������������������������������������� 15 Sportabzeichen-Statistik 2019 ���������������������������������������������������������� 16 Zusammenhalt im Sport: Was gibt es Neues? ����������������������������������� 18 Erwin Lauterwasser zum 90. / Eberhard Schmoock verstorben ��������� 19 Vereinsmanager-Ausbildung 2021 ���������������������������������������������������� 20 Neues aus der Sportschule Baden-Baden Steinbach �������������������������� 23 Stellenausschreibung des BSB Freiburg ��������������������������������������������� 24 ARAG Sportversicherung informiert �������������������������������������������������� 25 BSB-Service �������������������������������������������������������������������������������������� 26 Laufkongress zur Vorbereitung auf den Freiburg Marathon �������������� 27 Rede von Alfons Hörmann anlässlich der DOSB-Mitglieder versammlung ������������������������������������������������������������������������������� 28 #MEHRALSSPORT – jetzt mitmachen! ����������������������������������������������� 30 Neues von der Badischen Sportjugend Freiburg ������������������������������� 32 Zweite Bewilligungsrunde für den Sportstättenbau / Impressum ����� 36
Sportjournalistenpreise vergeben Auch wenn eine „Siegerehrung“ im Europapark Corona-bedingt in diesem Jahr nicht stattfinden konnte – die Jury tagte dennoch: Den ersten Platz belegte dabei Moritz Hirn vom Badischen Tagblatt in Baden-Baden mit dem Text „Alles auf den Schiri!“. Ein eindrucksvoller Erlebnisbericht – was ein junger Schiedsrichter erleben und erleiden muss, der ein „normales“ Fußball-Kreisligaspiel leitet. Alles Weitere dazu auf Seite 12 dieser Ausgabe. Dort ist auch das Siegerfoto von Markus Gilliar abgedruckt. Nebenstehend das Foto, welches den zweiten Platz belegte – übrigens auch von Markus Gilliar. Joachim Spägele
SPORT in BW 01 | 2021
Elvira Menzer-Haasis Präsidentin des Landessportverbandes Baden-Württemberg e.V.
Verlässlichkeit in unsicheren Zeiten Seit 2007 bieten die Solidarpakte Sport eine gesicherte Planungsgrundlage für den Sport in Baden-Württemberg. Diese finanzielle Vereinbarung über fünf Jahre hat uns und der Politik – ohne stets aufwändige Neuverhandlungen – eine solide Landesförderung für den Vereinssportstättenbau, die Übungsleiterpauschalen, die Sportschulen im Land, den Leistungssport, aber auch für Integrations- und Inklusionsarbeit u. v. m. gesichert. Im Bundesgebiet wurden die Planungssicherheit und die von der Politik hinterlegte Wertschätzung durchaus beachtet. Der Sport im Land konnte sich von 2007 bis heute gut entwickeln und seine satzungsgemäßen, insbesondere aber auch gesellschaftlichen Aufgaben, wahrnehmen und ausbauen. Die Steigerung der Mitgliederzahlen und die breite Angebotspalette der Sportvereine sind dafür beispielhaft Beleg. Diese für alle positive Entwicklung gilt es auf soliden Beinen zu halten. Der derzeit gültige Solidarpakt Sport III läuft vollumfänglich bis Ende 2021 – auch in Zeiten ausfallender Angebote. Dies wurde uns im März 2020 von Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann, als die Corona-Pandemie begann, nochmals bestätigt. Wir haben in den zurückliegenden Monaten mit den Sportbünden die Bedarfe des Sports in Baden-Württemberg für einen Solidarpakt Sport IV für die Jahre 2022-2026 zusammengetragen, bewertet und im politischen Raum vorgestellt. Dabei haben wir immer betont, welch wichtige Funktionen die Sportvereine im Land erfüllen. Gesundheit, Zusammenhalt, Demokratieschule u. v. m. Sportvereine sind schlicht ein wichtiges Element der Daseinsvorsorge. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie sind sie Teil der Lösung und nicht das Problem. In vielen Gesprächen mit den politisch Verantwortlichen wurden diese Argumente immer wieder bestätigt. Deshalb bin ich zuversichtlich, mit der Landesregierung vor der anstehenden Landtagswahl im März einen Abschluss zu verbesserten Bedingungen zu erreichen und den Solidarpakt Sport IV anschließend durch einen Beschluss des Landtags wirksam werden zu lassen. Denn die Landespolitik konnte immer – egal wer die Regierung stellte – auf die Verlässlichkeit des Sports zählen. Die Abgeordneten des Landtags wissen das hohe Gut der Daseinsvorsorge, das immense ehrenamtliche Engagement und die informellen Bildungsmöglichkeiten im Sport zu schätzen, davon gehe ich aus, das muss sich auch in einer entsprechenden Finanzierung niederschlagen. Jeder in den Sport investierte Euro ist gut investiert und mindestens verdoppelt!
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INTERVIEW LSVBW-PRÄSIDENTIN
„Der Sport ist Teil der Lösung“ Im SPORT in BW-Interview mit der Präsidentin des Landessportverbandes BadenWürttemberg (LSVBW), Elvira Menzer-Haasis, äußert sich diese zu aktuellen Fragen und Aufgaben der Zukunft Der Sport – egal ob im Frau Menzer-Haasis, in Freizeit- oder Leistungsden letzten Jahrzehnten bereich – ächzt unter den hat kaum ein Wort das geFolgen des Virus. Unabsellschaftliche Handeln, hängig von finanziellen und somit auch das des Auswirkungen hat man Sports, so bestimmt wie den Eindruck, dass er sich, Corona. Wo stehen wir aus insbesondere wenn es um sportlicher Sicht neun Moden Lockdown geht, mit nate nach dem Ausbruch? seinen Argumenten kaum Genau vor einem Jahr habe nennenswert artikulieren ich mich an dieser Stelle in kann. Täuscht dieser Eineinem ausführlichen Interdruck? view mit der Überschrift Elvira Menzer-Haasis Wir haben als organisier„Trainer sind das Herz des Foto: LSVBW ter Sport im Land – und das Sports!“ geäußert. Wer hätte damals ahnen können, dass sie das wegen gilt für den DOSB genauso – neben dem der Pandemie für so lange Zeit nicht mehr Erhalt der Grundarchitektur des Sports, vollumfänglich sein können? Baden-Würt- sprich Existenzsicherung von Sportvereitemberg, ein Land mit 1100 Städten und nen und -verbänden, von Anfang an mit Gemeinden – ohne bzw. mit drastisch ein- den positiven Wirkungen in psychischer geschränktem sportlichem und sozialem und physischer Hinsicht bei der Politik für Angebot der Sportvereine und -verbän- die Öffnung bzw. den Erhalt von Vereinsde – ist für mich nach wie vor unfassbar. angeboten geworben. Wir sind aus meiner Was sich dabei jedoch deutlich zeigt, dass Sicht mit diesen Argumenten auch gehört die Vereine nach wie vor ihr soziales Poten- worden, sonst hätten wir manche härtere zial, ihre sportliche Kompetenz auf kreati- Einschränkung mehr erleben müssen. Jetzt ve und beeindruckende Art unter Beweis im Winter, wenn Sporttreiben draußen imstellen. Sportpraktisch fehlt es – außer im mer weniger möglich ist, bräuchten wir jeLeistungssport – momentan an allen Stel- doch den Sportbetrieb drinnen mehr denn len (Anmerkung der Redaktion: Interview je, aber die Infektionszahlen lassen das aus Stand 11.12.2020). Der 4. Deutsche Kin- Sicht der politischen Entscheider derzeit der- und Jugendsportbericht weist noch nicht zu. Für mich gilt dennoch nach wie mehr alarmierende Zahlen und Fakten vor: Wir sind Teil der Lösung und nicht des als ohnehin schon auf, und insbesonde- Problems! Wir haben bewiesen, mit Hygire auch unsere Senioren kommen viel zu enekonzepten sehr sicheren Sportbetrieb wenig in Bewegung. Aber ich sage auch: unterbreiten zu können. Bei allem Verständnis für die jetzt von der Politik verhängten, notwendigen Schlie- Hätte man von Seiten der Politik bei ßungen, dürfen wir die Pandemie nicht den jüngsten Schließungen von Sportin einen dauerhaften Bewegungsstillstand anlagen nicht noch weiter differenzieführen. Da bin ich ganz bei Moshe Felden- ren müssen? Oder sollte man die Situkrais, der sein Lebensmotto mit „Leben ist ation nun einfach so akzeptieren wie Bewegung und ohne Bewegung findet sie ist? Leben nicht statt“ formulierte. Die physi- Nein, wir werden das weiterhin nicht einschen und psychischen Auswirkungen von fach so akzeptieren und ja, tatsächlich Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen hätten wir uns eine noch differenziertehaben Prof. Dr. Andreas Nieß und Prof. re Betrachtungsweise gewünscht. Gerne Dr. Ansgar Thiel vom interfakultären For- erinnere ich an den im letzten November schungsinstitut für Sport und körperliche versandten Brief aller 16 LandessportbünAktivität der Universität Tübingen in ihrem de gemeinsam mit dem DOSB an die MiBeitrag auf der Homepage des LSVBW vom nisterpräsidenten der Länder im Vorfeld des Austauschs mit Kanzlerin Dr. Angela 20.11.2020 eindrücklich beschrieben.
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Merkel, in dem wir die schnellstmögliche Öffnung des Sportbetriebs eingefordert haben. (Anmerkung der Red.: www.lsvbw. de/appell_mpk) Nicht zuletzt im Rahmen der Mitgliederversammlung des DOSB Anfang Dezember wurde von Rückgängen bei den Mitgliederzahlen gesprochen. Welche Rückmeldung erhalten Sie von Verbänden und Vereinen? Die Mitgliederzahl ist sicherlich ein wichtiger Indikator der Auswirkungen des eingeschränkten Sportbetriebs. Stand heute halten diese ihren Vereinen weitgehend die Treue. Aber wie lange tun sie das? Die konsolidierten Zahlen werden uns für das Jahr 2020 frühestens nach dem ersten Quartal 2021 einigermaßen verlässlich zur Verfügung stehen. Noch bedeutsamer werden dann die Zahlen für 2021 sein, die erst 2022 vorliegen. Sicher spielen dabei dann auch im Zusammenhang mit Covid-19 drohende wirtschaftliche Einbrüche im Hinblick auf frei verfügbares Geld in Privathaushalten eine Rolle. Manche Familie wird weniger Geld für die Freizeitgestaltung zur Verfügung haben, wenn Väter und Mütter in Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit gerutscht sind. Aus persönlichen Rückmeldungen höre ich, dass vor allem die nicht vollzogenen Neueintritte ein Delta in der Mitgliedergesamtzahl von Vereinen ergibt. Wenn uns das jetzt im Frühjahr nochmals bevorstehen sollte, dann hätten wir ein dauerhaftes Delta über schon zwei Jahrgänge von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die den Weg in den Verein nicht gefunden hätten. Vor einigen Monaten gab es größere Diskussionen im Zusammenhang mit den finanziellen Schwierigkeiten, denen sich nicht zuletzt auch Sportvereine im Land gegenübersehen. Es konnte dann erreicht werden, dass das Land etwas über elf Millionen Euro für in Notlangen geratene Vereine und Verbände zur Verfügung stellt. Das Geld ist aufgebraucht und es soll von Seiten des Landes nachgelegt werden. Können Sie dies bestätigen?
SPORT in BW 01 | 2021
INTERVIEW LSVBW-PRÄSIDENTIN
Ja, wir nähern uns dem Ende der Verhandlungen und erhalten aus dem politischen Raum gute Signale. Ich verweise dazu gerne auch auf mein Editorial auf der Seite 3. Dieser Solidarpakt ist die Grundförderung des Sports im Land. Die infolge der Pandemie neu aufgetretenen Arbeitsfelder sind getrennt zu sehen. Wohlwissend, dass es Korrelationen gibt. Die Bereitschaft, einen weiteren Solidarpakt Sport zu unterzeichnen, ist uns im Landtag fraktionsübergreifend bestätigt worden.
In Bayern erhalten Vereine quasi im Verhältnis zu ihrer Mitgliederzahl eine zusätzliche finanzielle Unterstützung. Sie müssen eine dringende Bedürftigkeit nicht nachweisen. Alle erhalten etwas. Die Vereinspauschale wurde zunächst um 20 Mio. Euro verdoppelt und soll erneut erhöht werden. Hielten Sie diesen Weg nicht für gerechter? Diese Art des Herangehens wurde bei uns im Land nicht in Betracht gezogen. Konsens war, Fördermittel entsprechend des tatsächlichen Bedarfs einzusetzen. Die vielzitierte Gießkanne ist meines Erachtens an der Stelle nicht das Mittel der Wahl. Zudem sind die Sportförderungen der beiden Bundesländer im Süden Deutschlands grundsätzlich unterschiedlich, deshalb hält der Vergleich hier eher nicht. Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Weg von den Finanzen hin zum Spitzensport: Befürworten Sie die Durchführung der Olympischen und Paralymischen Spiele im kommenden Sommer? Aus meiner persönlichen Sicht würden erfolgreiche, sichere Spiele in Tokio – mit aber auch ohne Zuschauer – eine immens positive Strahlkraft für die ganze Welt entwickeln. Insbesondere aus der Sicht von Athleten, aber auch Trainern und dem gesamten Hochleistungssportumfeld, vermag man gar nicht an eine Absage zu denken. Hinter der Durchführung von Spielen steht aufgrund des IOC-Mittelrückflusses immer auch die Finanzierungsfrage der NOK aller Länder im Fokus. Eine Absage hätte gravierende Auswirkungen.
Weiterentwicklung im Leistungssport. Stillstand gab es beim LSVBW nie. Die Ergebnisse lassen sich sehen!
Der LSVBW konnte, so wie viele andere Institutionen auch, zuletzt viele Veranstaltungen nicht durchführen, Themen nicht anpacken. Dennoch wurde eine Menge erreicht: Welche Schwerpunkte wurden in den einzelnen Referaten erfolgreich gesetzt? Aufgrund der großen Aktivitäten rund um die Pandemie ist mir beispielsweise die Wahrnehmung unserer Anstrengungen im Bereich der Prävention sexualisierter Gewalt im Sport zu kurz gekommen. Alle Mitarbeiter der Geschäftsstelle, der Olympiastützpunkte und die bei uns angestellten Landestrainer, sind geschult und sensibilisiert worden. Sie haben zudem einen Ehrenkodex unterzeichnet, mit Andreas Schmid wurde ein Ombudsmann installiert. Hier gilt mein besonderer Dank der BWSJ, die alles konzipiert und umgesetzt hat. In allen anderen Bereichen sind wir ebenfalls aktiv gewesen. Die Pandemie hat ja nicht zum Stillstand in den Bereichen geführt, sondern im Gegenteil zu Anpassungen, Weiterentwicklungen und neuen Herausforderungen. Seien es die Entwicklung von Hygienestandards, die Kommunikation der jeweils neuen Corona-Sport-Verordnungen oder auch die
Dieses Interview erscheint Anfang Januar. Welche Überschrift, und somit welche Kernaussage, sollte über diesem Interview stehen? Ich habe das gerade schon erwähnt, dass der Sport Teil der Lösung und nicht des Problems ist. Wir alle wissen, wie bedeutsam der Sport für uns selbst und für diejenigen für die wir ihn anbieten, ist. Könnten Sie sich Baden-Württemberg nur für einen Moment dauerhaft jemals ohne Sport vorstellen? Ich nicht. Dafür bleibe ich Optimist.
Als Sprecherin der Landessportbünde haben Sie einen Einblick in die generelle Förderung des Sports in den 16 Bundesländern. Wo stehen wir da? Das Land Baden-Württemberg bekennt sich seit 2007 finanziell als auch gesellschaftspolitisch mit dem jeweiligen Solidarpakt Sport deutlich zur größten Bürgerbewegung im Land. In keinem anderen Bundesland engagieren sich prozentual mehr Menschen im und für den Sport als bei uns. Dem trägt das Land bisher mit fünfjährigen Förderzusagen und jeweils angestiegenen Gesamtsummen Rechnung. Eine Planungssicherheit in diesem Umfang und über diesen Zeitraum wird bundesweit gewürdigt. Wenn wir beim Geld bleiben wollen: Vor Monaten war der große Wunsch, dass die Verhandlungen zu einem neuen Solidarpakt mit der Landesregierung für die Jahre 2022 bis 2026 möglichst vor den Landtagswahlen abgeschlossen sein sollten. Sehen Sie dieses Ziel noch erreichbar?
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Foto: adpic
Die Verlängerung der Coronahilfe Sport ist im November von Ministerin Dr. Susanne Eisenmann im Kabinett vorgestellt und verlängert worden. Da die bisherigen Fördermittel verausgabt sind, hat die Sportministerin auch weitere Fördermittel nach Bedarfslage in Aussicht gestellt. Da bezüglich der gesellschaftlichen Bedeutung der flächendeckenden Strukturen der Sportvereine parteiübergreifend Konsens besteht, bin ich mir sicher, dass wir zusätzliche Mittel erhalten.
Der DOSB schickte viele seiner Mitarbeiter in Kurzarbeit. Der LSVBW nicht. Ein bewusstes Zeichen? In der Tat hatten wir keinen Zeitpunkt, an dem wir ernsthaft über Kurzarbeit nachdenken mussten, dem Solidarpakt Sport III und der ebenfalls weiter fließenden Bundesförderung sei Dank! In turbulenten Zeiten ein wichtiges Signal! Und ja, dringender denn je haben wir satzungsgemäß das Mandat und die sportpolitische Verantwortung, den organisierten Sport in der Pandemie im Land zu vertreten.
Und blicken wir noch ein bisschen weiter voraus: Vor welchen Aufgaben und Herausforderungen steht der organisierte Sport, insbesondere aber der LSVBW, in diesem Jahr? Neben den oben genannten LSVBW-Fachthemen braucht es dringend wieder persönlichen Kontakt, um den Sport im Land und im Bund weiter zu entwickeln. Alle merken, dass Videokonferenzen vieles regeln, aber noch vieles auf der Strecke bleibt, wovon der Sport lebt: von Bewegung und Begegnung. Menschen bewegen Sport gemeinsam! n Das Gespräch führte Joachim Spägele
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DOSB
„Es wird weitergehen“ Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen standen im Mittelpunkt der ersten digitalen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Mitgliederversammlung mit über 400 Delegierten? In Zeiten von Corona geht dies auch beim DOSB nur digital. Klar, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Mittelpunkt des jährlichen Treffens standen. Zur Orientierung in stürmischen Zeiten helfe ein unbestechlicher Kompass, rief DOSB-Präsident Alfons Hörmann den digital zugeschalteten Delegierten der 17. DOSB-Mitgliederversammlung zu. Sportdeutschland trete weiterhin gemeinsam für Toleranz, Solidarität, Demokratie und Vielfalt ein und begehre auf gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus. „Die Werte des Sports zeichnen uns aus, für diese stehen wir ein und werden diese schützen“, sagte Hörmann in seiner Rede. Es gebe aber Aufgaben und Herausforderungen, die in ihrer Relevanz für den Sport über die gegenwärtige Krise hinausgingen. Hörmann sprach die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an und schloss sich der Entschuldigung gegenüber Opfern sexueller Gewalt im Sport von Dr. Petra Tzschoppe an. Erstmals seien auch die Opfer aus der Welt des Sports aufgerufen worden, ihre „leidvollen Geschichten“ zu erzählen. Rund 100 Athleten hätten
sich daraufhin gemeldet. In seinem Rückblick auf das Jahr 2020 stellte Hörmann die qualitativen Schäden durch die Corona-Pandemie, wie den drohenden Verlust von Mitgliedern und Ehrenamtlichen in den Sportvereinen und eine zunehmende Form von Bewegungslosigkeit und sozialer Distanz, dar. Dank der vielen kreativen Köpfe an der Basis, dank der Kraft und gelebten Solidarität in den Vereinen und auf anderen Ebenen, werde es aber weitergehen, so Hörmann. Wichtiges Signal vom BMI für Sportstättensanierung Neben IOC-Präsident Dr. Thomas Bach richtete auch Stephan Mayer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, eine Grußbotschaft an die Delegierten. Per Videoschalte aus München sagte er dem deutschen Sport weitere Unterstützung zu. Neben dem Haushalt für die Spitzensportförderung, der im Jahr 2021 auf 291 Millionen Euro steigt, führte Mayer aus, dass der „Goldene Plan“, den Bundesinnenminister Horst Seehofer auf der 16. DOSB-Mitgliederversammlung 2019 angekündigt hatte, nicht durch die Corona-Pandemie gestoppt worden sei. Für 2021 seien für die
Saßen den Delegierten virtuell gegenüber: Alfons Hörmann, Veronika Rücker und Christian Sachs vom DOSB. Foto: DOSB/Chris Christes
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Sportstättensanierung in Sportdeutschland 150 Millionen Euro eingestellt worden, bis 2024 sollen 490 Millionen hinzukommen. „Das ist ein wichtiges Signal, dass wir den Breitensport nicht aus dem Auge verlieren“, so Mayer. Auch auf zahlreiche weitere gemeinsame Projekte zwischen BMI und dem DOSB ging er ein und bedankte sich für die sehr engagierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Mitgliederversammlung bestätigt Vorsitzenden der dsj Michael Leyendecker wurde als neuer Vorsitzender der Deutschen Sportjugend (dsj) bestätigt und rückt damit als Nachfolger von Jan Holze auch ins DOSB-Präsidium. Leyendecker stellte sich und seine wichtigsten Themen Kinderschutz, Nachhaltigkeit und Engagement-Förderung per Videobotschaft vor. Trotz aller Widrigkeiten und derzeit unklarer Aussichten werde die Sportfamilie mit „Mut, Teamgeist und hoher Einsatzbereitschaft“ Sportdeutschland erfolgreich weiterentwickeln, ist sich Alfons Hörmann sicher: „Wir werden wieder Sport organisieren können, wir werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene wieder aktiv in Bewegung bringen, und der Sport wird uns alle wieder in den Bann ziehen und die Massen begeistern.“ LSVBW-Delegation zugeschaltet Elvira Menzer-Haasis, die Präsidentin des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSVBW), und LSB-Konferenzvorsitzende, nahm für den LSVBW zusammen mit Martin Lenz, Margarete Lehmann, Tobias Müller und Bernd Röber an der virtuellen Konferenz teil und äußerte sich danach wie folgt: „Präsident Hörmann und die Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker samt Präsidium und Vorstand konnten umfassend über die derzeitige Situation von Sportdeutschland informieren. Die Pandemielage wird Verbände und Vereine auch im kommenden Jahr prägen. Erfreulicherweise“, so Menzer-Haasis, „konnte Staatssekretär Mayer die Genehmigung von Mehrmitteln für den Sport ab 2021 verkünden.“ n Joachim Spägele
SPORT in BW 01 | 2021
CORONA UND LEISTUNGSSPORT
„Müssen die Fälle ernst nehmen“ Das Corona-Virus und seine Folgen: In den letzten Ausgaben von SPORT in BW haben wir das Thema von mehreren Seiten beleuchtet. Im nachfolgenden Inter view mit dem Ärztlichen Direktor der Abteilung Sportmedizin an der Uniklinik Tübingen, Prof. Dr. Andreas Nieß, geht es um die Auswirkungen insbesondere auf Leistungs- und Spitzensportler Herr Prof. Nieß, wir haben uns in der Juli-Ausgabe von SPORT in BW bereits unterhalten. Welchen direkten Kontakt hatten Sie zwischenzeitlich zu coronaerkrankten Leistungssportlern? Gibt es signifikante Unterschiede in den Krankheitsverläufen im Vergleich zu Nichtsportlern oder Nichtleistungssportlern? Dazu gibt es derzeit noch keine belastbaren Erkenntnisse, schon gar nicht aus kontrollierten Studien. In unseren sportmedizinischen Einrichtungen in Baden-Württemberg sehen wir allerdings doch regelmäßig Sportler, die nach durchgemachter Covid19-Infektion noch über Beschwerden klagen, insbesondere im Hinblick auf eine reduzierte Belastungstoleranz. Möglicherweise ist ein fitter Sportler einerseits zwar eher in der Lage, die Akutphase der Infektion gut zu überstehen. Zum anderen bemerkt der Sportler – weil er sich eben auch belastet – unter Umständen eher, dass nach einer von ihm durchgemachten Covid-19-Infektion noch nicht wieder alles in Ordnung ist. Solange wir von den Auswirkungen einer solchen Infektion auf die sportliche Belastbarkeit noch so wenig wissen, sollte man diese Fälle auf jeden Fall ernst nehmen. Wie sollten sich infizierte Leistungssportler Ihrer Meinung nach ver halten? Das hängt zunächst einmal davon ab, ob und welche Symptome bei einer Covid19-Infektion bemerkt werden. Wer einen positiven Abstrich in der PCR auf SARSCoV-2, aber keine Symptome hat, sollte zwei Wochen auf intensive körperliche Belastungen verzichten. Wettkämpfe sind dann ja ohnehin wegen der Quarantäne obsolet. Bei auftretenden Symptomen ist deren Art und Intensität richtungsweisend, wir empfehlen hier zumindest zwei Wochen auf Sport zu verzichten. In jedem Fall sollte der Einstieg in intensiven Sport und Wettkämpfe erst nach einem ärzt lichen „Go“ erfolgen.
SPORT in BW 01 | 2021
Herr Prof. Nieß, Sie waren Anfang Mai Erstautor des mit weiteren renommierten Medizinern erstellten Positionspapiers „Return to Sport während der Coronavirus-Pandemie.“ Haben Sie seither Erkenntnisse gewonnen, die Ihre Thesen von damals zwischenzeitlich widerlegen? Im Moment wird dieses Papier überarbeitet. Aber ehrlich gesagt ist man nach nun einem dreiviertel Jahr nur insofern schlauer, als dass die damaligen Empfehlungen nicht überzogen waren. Auch wenn ein Großteil der infizierten Sportler eine Infektion mit dem Virus gut zu überstehen scheint, so gibt es doch auch andere Verläufe, die nach wie vor zur Vorsicht mahnen lassen.
Prof. Dr. Andreas Nieß
Foto: privat
Der Ruderer Sebastian Wenzel und der Ringer Frank Stäbler sind zwei Beispiele dafür, wie hart gerade Spitzensportler mit den Folgen einer Coronaerkrankung zu kämpfen haben. Stäbler sah sich beispielsweise außerstande, bei der geplanten Europameisterschaft an den Start zu gehen. Wie erklären Sie sich einen derart signifikanten Leistungsabfall? Im Moment ist noch unklar, ob solche Verläufe wirklich Covid-19-spezifisch sind, oder ob es sich „nur“ um eine prolongierte Rekonvaleszenz handelt, die es auch nach anderen Virusinfektionen geben kann. Allerdings ist das Virus SARS-CoV-2 in der Lage, zahlreiche Organsysteme zu befallen, wie beispielsweise die Lunge, das Herz, den Darm und das Nervensystem. Dies kann zumindest im Ansatz erklären, wieso bei einem Leistungsportler auch nach einem eher moderaten Akutverlauf die Leistungsfähigkeit noch länger reduziert bleiben kann. Es bleibt abzuwarten, wie bei steigenden Fallzahlen im Leistungssport eine solch verzögerte Rekonvaleszenz zunimmt.
Gehen wir vom Spitzen- zum Breitensport: Sie haben sich zusammen mit Prof. Ansgar Thiel zuletzt auch gegenüber dem Landessportverband BadenWürttemberg dahingehend geäußert, dass der Sport Teil der Lösung in der Pandemie sei. Welche Gründe würden Sie anführen, die dafür sprechen, dass Kinder und Jugendliche, aber auch Senioren, eher früher als später aus dem Lockdown geholt werden sollten und ihnen das Sporttreiben ermöglicht werden sollte? Ich habe damit gemeint, dass der Sport bei der Lösung der Folgen der Pandemie einen Beitrag leisten kann. Diese liegen im Freizeit- und Breitensport auf der Hand. Der durch die Pandemie teilweise verursachte Bewegungsmangel kann in allen Altersgruppen, aber wohl am ehesten bei den ganz jungen und den älteren Menschen, negative Effekte auf die Gesundheit haben. Sollte die Pandemie noch längere Zeit Einschränkungen notwendig machen, benötigen wir dringend Konzepte, die dem entgegenwirken. Dies selbstverständlich ohne gleichzeitig die erforderlichen Kontaktbeschränkungen aus den Augen zu verlieren. n Das Gespräch führte Joachim Spägele
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BWSJ
Voller Erfolg: digitale Fachtage der BWSJ Die Baden-Württembergische Sportjugend veranstaltete Anfang Dezember zwei digitale Fachtage zu den Themen Junges Engagement und SINUS-Studie (SINUS Akademie), stellte in mehreren Input-Vorträgen die SINUS-Studie und die verschiedenen Schwerpunkte vor. Diese untersucht im Vierjahres-Rhythmus Lebenswelten von Jugendlichen. In diesem Jahr stand unter anderem der Sport im Zentrum der Erhebung. Eines der zentralen Ergebnisse: Ein Leben ohne Sport ist für die meisten Jugendlichen unvorstellbar. Umso elementarer sind heute Sportund Vereinsleben für das Aufwachsen von jungen Menschen. Welche langfristigen Auswirkungen die Corona-bedingte SportZwangspause hat, kann aktuell nur erahnt werden.
Ursprünglich sollten beide Fachtage als Präsenzveranstaltung stattfinden – doch die Corona-bedingte Verlegung in den digitalen Raum tat dem Interesse der Teilnehmenden keinen Abbruch. Die BWSJ und die jeweiligen Veranstaltungspartner zogen ein durchweg positives Fazit. „Wie gelingt es, jungen Menschen in Vereinen, Verbänden und Organisationen Platz zu geben, sie zu beteiligen und ihnen Entscheidungskompetenzen zu übertragen?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des Fachtags „Platz da?! – Für junge Menschen in Vereinen und Verbänden“. 75 Fachkräfte und Ehrenamtliche nahmen das digitale Angebot, welches von der BWSJ und der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg, veranstaltet wurde, wahr. „Die große Teilnehmendenzahl zeigt, dass dieses Thema total aktuell ist. In vielen Sportvereinen und -verbänden in Baden-Württemberg wird Kinder- und Jugendbeteiligung bereits hervorragend gelebt, in anderen gibt es motivierte Ehren- und Hauptamtliche, die etwas in ihren Strukturen ändern und ein Bewusstsein für dieses Thema schaffen möchten. Der Austausch mit den Teilnehmenden war für uns als BWSJ ebenfalls sehr wertvoll – denn auch wir wollen noch Einiges im Hinblick auf Junges Engagement bewegen“, so Lisa Porada, Leitung Sportjugend. Keynote, Austauschrunden, Workshops PD Dr. Bettina Hollstein (Universität Erfurt) leitete mit einer Keynote-Lecture in das Thema „Junges Engagement“ ein. Im Anschluss wurden die Teilnehmenden selbst gefordert: Nach dem Kennenlernen folgten zwei Workshop-Phasen, in welchen diese zu den Themen „Markt der Möglichkeiten mit Praxisbeispielen“, „Beteiligung junger Menschen fördern – Grundlagen struktureller Veränderungsprozesse in Vereinen und Verbänden“, „Formate und Methoden zur Beteiligung in Vereinen und Verbänden … oder ist es doch (nur) eine Frage der Haltung?“ und „Motivationen und Haltungen – Was können Vereine
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Ehrenamt im Sport, ganz speziell das von jungen Menschen, stand im Fokus zweier digitaler Fachtage der BWSJ Foto: BWSJ
tun?“ in Kleingruppen diskutierten. Den Abschluss bildete eine Runde „Wünsch dir was“, in welcher die Beteiligten Wünsche an Politik, Vereinsvorstand, junge Menschen und sich selbst formulierten – denn nur mit Wünschen, Zielen und Visionen kann das Thema auch in der alltäglichen Arbeit direkt angegangen und etwas bewegt werden. SINUS-Milieustudie – Wie ticken Jugendliche? Um Kinder und Jugendliche beteiligen zu können, möchte die BWSJ ihre aktuellen Lebenswelten kennenlernen und verstehen. Darum drehte sich alles beim zweiten Fachtag der BWSJ, der in Kooperation mit der Akademie der Jugendarbeit BadenWürttemberg und der SINUS Akademie veranstaltet wurde. Christine Uhlmann
Fazit für den organisierten Sport In mehreren Austauschrunden wurden die mehr als 100 Teilnehmenden in Kleingruppen aktiv und beschäftigten sich mit den Schwerpunkten der SINUS-Studie. Besonders spannend: Was kann der organisierte Sport aus den Ergebnissen der Studie lernen? Welche Ansatzpunkte bietet dies für die Zukunft? Antworten oder zumindest Ansätze gibt es bereits: Sport ist für Heranwachsende weiterhin ein wichtiger Baustein, insbesondere aufgrund der Bewegung und der Gemeinschaft – doch müssen Vereine ihr Angebot in Zukunft flexibler gestalten, um Jugendlichen Raum für individuelle Freizeitgestaltung bieten zu können. Die Fachtag-Teilnehmenden werden sich sicherlich weiterhin mit diesen Fragestellungen beschäftigen, und auch bei der Deutschen Sportjugend, einem der Auftraggeber der Studie, stehen diese Fragen im Fokus. Denn auch hier gilt: Ohne Wünsche und Ziele, ohne Vision, bewegt sich nichts. n Jennifer Schagemann
Weitere Informationen Die SINUS-Studie ist als gedrucktes Buch in der Schriftenreihe (Band-Nr. 10531, Bereitstellungspauschale 4,50 Euro) der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb erschienen. Sie steht auch als ePub kostenfrei zum Download unter https://www.bpb. de/311857/ bereit.
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NACHHALTIGKEIT / TOTO-LOTTO
Nachhaltigkeitspreis 2020/2021 Nach 2018 schreibt der Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft den Wettbewerb Sport und Nachhaltigkeit nun zum vierten Mal aus – gerade jetzt! Gesucht werden innovative Konzepte zur Umsetzung von Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Die Ausschreibung richtet sich an Sportfachverbände, Verbände mit besonderer Aufgabenstellung und Sportbünde, die jeweils Mitglied im LSVBW sind. Begrüßt werden Kooperationen mit Sportvereinen. Bewerbungsfrist: 28.02.2021.
Präsidentin des LSVBW, ergänzt: Darüber hinaus wurde deutlich, wie wichtig Bewegung in einer gesunden Natur für die physische und psychische Gesundheit ist. Den Wettbewerb schreiben wir nicht ‚trotz‘, sondern gerade deshalb jetzt aus, weil neue Ideen, Impulse und Strukturen im Sport dazu beitragen können, eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten.“
Franz Untersteller, Umweltminister Baden-Württembergs, zur Ausschreibung: „Wir alle sind aufgerufen, Verantwortung für unsere Umwelt auch im Sinne künftiger Generationen zu übernehmen. Für nachhaltiges Handeln bietet der organisierte Sport beste Voraussetzungen. Gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie haben die Menschen in den Sportorganisationen und Sportvereine bewiesen, wie Verantwortung – auch für andere Menschen – gelebt wird. Elvira Menzer-Haasis,
Preisgeld: Insgesamt 90.000 Euro Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Verbände und Sportbünde tolle Ideen haben und nachhaltige Projekte umsetzen. Auf den Internetseiten des LSVBW werden einige ausgezeichnete Projekte der vergangenen Jahre vorgestellt. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft stellt wie zuletzt 2018 insgesamt 90.000 Euro an Preisgeld zur Verfügung. Bis zu 15.000 Euro werden je Projekt vergeben. Eine Jury entscheidet über die Preisträger. Im Fokus
der Entscheidung stehen die drei Säulen der Nachhaltigkeit „Soziales“, „Ökonomie“ und „Ökologie“. Die definierten Themenfelder finden Sie auf der Homepage des LSVBW. n Jennifer Schagemann
Kontakt Landessportverband Baden‑Württemberg Ulrike Hoffmann Tel.: 0711/28077-869 E-Mail: u.hoffmann@lsvbw.de Ausführliche Informationen und den Bewerbungsbogen finden Sie unter www.lsvbw.de/sportwelten/ sportpolitik/nachhaltigkeit
Dank Toto-Lotto! Der TV Stammheim hat eine Ladenfläche zum Fitnessund Gesundheitsstudio umgebaut Gesundheits- und Fitnessangebote sind nicht nur für große Vereine in einem urbanen Umfeld interessant. Der Bedarf von Vereinsmitgliedern in Bezug auf entsprechende Angebote macht vor der Vereinsgröße und der Bevölkerungsdichte nicht Halt. Zudem stehen Vereinen häufig nicht mehr genutzte Räumlichkeiten zur Verfügung. Hieraus ergibt sich die Chance, neue Angebote zu entwickeln. So hat der TV Stammheim im April 2019 eine leer stehende Ladenfläche angemietet und diese innerhalb eines Jahres zum so genannten „akTiV“ umgebaut. Auf kompakten 155 Quadratmetern entstand ein kleines, aber sehr hochwertig ausgestattetes Fitness- und Gesundheitsstudio. Eine besondere Herausforderung war es, die kleine Trainingsfläche optimal zu nutzen.
SPORT in BW 01 | 2021
Dies konnte durch passgenaue Kraftgeräte, wie beispielsweise den Kabelzug, sowie einige Cardiogeräte gelingen. Zudem war dem Verein ein Ausgleich zum Krafttraining in Form eines Beweglichkeits-Bereichs sehr wichtig. Aus diesem Grund setzte der Geschäftsführer Alwin Oberkersch auf einen Beweglichkeitszirkel, bei dem Faszien- und Beweglichkeitstraining auf einfachste Art und Weise mit im Trainingsalltag vereint werden. „akTiV“ wird sehr gut angenommen Der Zeitraum von der ersten Besichtigung der Ladenfläche bis zur Eröffnung in einem Jahr war ambitioniert und hat allen ehrenund hauptamtlich involvierten Funktionären einiges abverlangt. „Dass das „akTiV“ nun so gut angenommen wird, und wir bisher ausschließlich positive Rückmeldungen unserer Mitglieder bekommen, ist eine schöne Bestätigung“, zeigt sich der
Der Eingangsbereich des „akTiV“ nach dem Umbau. Foto: TV Stammheim
Geschäftsführer des TV Stammheim zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Die Kosten für den gesamten Umbau ohne Sportgeräte beliefen sich auf etwas mehr als 200.000 Euro. Davon konnte man 50.000 Euro durch den Zuschuss des WLSB finanzieren. Ermöglicht wurde dieser unter anderem durch den Wettmittelfonds des Landes Baden-Württemberg. Sport im Verein ist eben besser. Dank Toto-Lotto! n Stefan Seeger
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INTERVIEW
„Ich will die Dinge umsetzen, die ich immer kritisiert habe“ Interview mit Marco Troll aus Freiburg, dem neuen Präsidenten des Deutschen Schwimm-Verbandes die Arbeitsschwerpunkte des Spitzenverbandes fast ausschließlich im Leistungsbereich. Dies wird auch sichtbar, wenn man die neue DSV-Satzung liest. Es gab kaum Konzepte und Ideen für den Breitensport. Das habe nicht zuletzt auch ich damals moniert. Dann ist sie zurückgetreten, es gab einen Notvorstand, der aber immer gesagt hat, nur bis 2020 im Amt bleiben zu wollen. Es gab in diesem Jahr zunächst keinen Kandidaten bis ich dann sagte: Ok, ich habe kritisiert, jetzt will ich auch Verantwortung übernehmen. Und ich bin angetreten und wurde schließlich gewählt.
Der neue DSV-Präsident Marco Troll kommt aus Baden-Württemberg. Foto: privat
Der 59-Jährige ist seit Jugendtagen ein begeisterter Schwimmer. Seit 2012 leitet er den Badischen Schwimm-Verband (BSV), dessen Präsident er auch bleiben will. Beruflich ist Troll im Polizeipräsidium Freiburg tätig. Als neuer oberster Schwimm-Funktionär in Deutschland ist er einer der wenigen Baden-Württemberger, die aktuell einem Spitzenverband vorstehen. Herr Troll, können Sie mit Schlagzeilen wie „Ironie am Beckenrand“ etwas anfangen? Ich weiß zumindest, was eine überregionale Zeitung damit gemeint hat. Klar, es ist ja bekannt, dass mehrere Landesverbände mit der damaligen Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), Gabi Dörries, vor etwas mehr als zwei Jahren im Clinch lagen und sie daraufhin zurückgetreten ist. Und ich bin jetzt ihr Nachfolger, ok. Damals ging es um die unklare Begründung zur Erhöhung von Mitgliedsbeiträgen. Sie wurden in dieser Zeit „Totengräber des Verbandes“ genannt. Jetzt leiten Sie diesen. Die Situation war 2018 schlicht und ergreifend die, dass sich Dörries und manch anderer im DSV, so verhalten haben, als lägen
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Mit 76 Prozent ohne Gegenkandidaten. Hätten es nicht mehr sein dürfen? Das ist eine satte Mehrheit. Ich habe viele Landesverbände hinter mir, im neuen Vorstand sitzen Vertreter aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden und Brandenburg. Dazu gab es Zustimmung von vielen anderen Landesverbänden. Ich arbeite mit diesem Team jetzt und will möglichst auch solche, die uns eher skeptisch gegenüberstehen, durch unsere Arbeit überzeugen. Wie wollen Sie den Spagat schaffen zwischen Spitzen- und Breitensport? Das kann uns gelingen wie anderen Spitzenverbänden ja auch. Das eine tun heißt nicht das andere zu lassen. Natürlich stehen wir auch in der Zukunft voll und ganz hinter dem Spitzensport. Wir sind ein Verband, in dem die olympischen Sportarten das Zugpferd sind. Nicht nur, aber gerade auch vor den hoffentlich stattfindenden Olympischen Spielen 2021. Aber unser Haus soll aus mindestens zwei Säulen bestehen. Und die Zweite ist eben auch der Bewegungsraum Wasser in den Verbänden und Vereinen. Es geht um noch mehr Serviceleistung für die Basis, wie z. B. neue Konzepte, Trendsportarten, andere Wettkampfformen usw. Schauen Sie, der klassische Fall ist der, dass Trainer, Übungsleiter oder Kampfrichter bei einem Wettkampf von Samstagfrüh bis Sonntagabend am Beckenrand stehen. Dies ist nicht mehr zeitgemäß und muss überprüft werden. Wir müssen uns für neue Dinge öffnen,
Standards für die Ausbildung schaffen und die Gesunderhaltung und das Freizeitverhalten noch viel mehr durch neue Konzepte in den Vordergrund rücken. Und da soll möglichst nicht jeder Verein und nicht jeder Landesverband vor sich hinwursteln – das sind klassische Themen für einen DSV. Der ja nicht gerade zu den kleinen Verbänden in Deutschland gehört. Natürlich nicht, wir haben rund 590.000 Mitglieder in 22.000 Vereinen, sind der elftgrößte Verband. Wir haben in Kassel eine Geschäftsstelle mit 23 Angestellten. Im Übrigen ist es ja auch nicht so, dass derzeit gar kein Geld für neue Themen da wäre. Nur pauschal – wie vor zwei Jahren geschehen – eine Beitragserhöhung durchsetzen zu wollen ohne Konzepte: Das geht nicht und wird von den Verbänden nicht akzeptiert. Baden-Württemberg hat zwei Verbände. Sie wollen weiterhin badischer Präsident bleiben. Wie steht es um die Zusammenarbeit mit den Kollegen in Württemberg und Präsident Martin Rivoir? Aufgrund unserer Satzungsänderung im DSV ist es möglich, beide Ämter innezuhaben. Ich schätze unseren BSV und unsere Vereine sehr und möchte das, was ich von Freiburg aus mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Präsidium und der Geschäftsstelle in Heidelberg in den letzten acht Jahren angestoßen habe, auch weiterentwickeln. Was die Zusammenarbeit mit Württemberg anbetrifft, so hat es vor Jahren noch hier und da gehakt. Die Verbände sind auch weiterhin unterschiedlich strukturiert. Aber nicht zuletzt seit unserer Gründung einer Leistungssport gGmbH Schwimmen denken wir jetzt in vielen operativen Bereichen in die gleiche Richtung. Und das ist gut so. So können wir zusammenwachsen. Die Entscheidung treffen letztlich unsere Vereine per Abstimmung. Wie kam Ihr Faible für den Schwimmsport eigentlich zustande? Ganz klassisch über die Schule. Im Alter von 13 Jahren fragte mich mein Sportlehrer, der Übungsleiter im Schwimmverein war, ob
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MARCO TROLL
ich in den SSV Freiburg zum Schwimmtraining kommen wolle. Und ich wagte es. Weil es mir Spaß machte und eine nette Truppe zusammen war blieb ich dabei. Beim Schwimmen ist der soziale Zusammenhalt ein wesentlicher Faktor für die eigene Motivation im Wasser. Ich wurde dann später im Jugendbereich Deutscher Mannschaftsmeister mit der SG Freiburg und als Polizist schließlich fünf Mal Polizei-Europameister. Tja und dann Schiedsrichter, Technischer Leiter im Verein, dann kam ich zum Schwimmverband, war dort zunächst Vizepräsident Sport und schließlich Präsident. Und Ihre Paradedisziplin? (lacht) Schmetterling, 100 und 200 Meter. Anstrengender geht es kaum. Doch, geht schon, aber Schmetterling war immer meine Paradedisziplin. Wie geht ein Schwimmer wie Sie damit um, dass fast 60 Prozent aller Zehnjährigen keine sicheren Schwimmer sind? Das geht gar nicht, das ist eine Katastrophe, vor allen Dingen weil die Zahlen ja jährlich nach unten gehen, sich die Situation eher verschlimmert. Hier haben wir als Landesverband schon zahlreiche Gespräche mit politisch Verantwortlichen auf Landesebene geführt. Die Kontakte sind derzeit wegen Corona unterbrochen. Warum sollte jeder Mensch schwimmen können? Zunächst halte ich es für wichtig, dass Kinder schwimmen lernen müssen, damit sie sich ungefährdet im Wasser bewegen können und Spaß haben. Die Eltern sollen sich diesbezüglich keine Sorgen machen, wenn sich ihre Liebsten mit Freunden im Bad oder am Baggersee verabreden. Schwimmen ist wichtig für die Erhaltung der Gesundheit in Form von Ausdauer, Kraft und Koordination. Dies ist möglich bis ins höchste Alter. Nicht umsonst steht Schwimmen in der Beliebtheitsskala aller Sportarten in Deutschland oben auf der Liste. Und wer schwimmen kann, der kann unter Umständen auch anderen Menschen helfen, wenn diese im Wasser in Not geraten. Diese genannten Zahlen – das Thema Bädersterben gehört dazu – wird medial immer wieder von der DLRG ins Feld geführt. Die Schwimmverbände hört man kaum. Warum? Hier haben wir seit Jahren auch ein Defizit beim Spitzenverband erkannt. Tue Gutes
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und sprich darüber. Die tolle Schwimmausbildung unserer Vereine in ganz Deutschland wurde nie aufgenommen und kommuniziert. Zur DLRG stehen wir aber gar nicht mal in Konkurrenz, nur vermarkten sie sich besser. Auch dies ist ein Punkt, den wir beim DSV nun angehen wollen. Gut, aber seit dem Jahr 2000 schließen scheinbar jährlich 80 Schwimmbäder, das sind in 20 Jahren über 20 Prozent der bestehenden Einrichtungen. Glauben Sie mir, die Vereine kämpfen, deren Wortführer artikulieren sich. Aber zweifellos gehört Schwimmen, aus Sicht der Betreiber von Schwimmbädern, zu einer teuren Sportart. Ohne Wasser im Schwimmbecken ist aber kein Schwimmen möglich. Und deren Unterhaltung, ganz zu schweigen von Neubauten, kostet eben Geld. Die Mitgliederzahlen in Deutschland sind deswegen zuletzt aber nicht eingebrochen. Aber wenn in einer Gemeinde, wie zum Beispiel Umkirch bei Freiburg, ein Bad zugemacht wird, dann wird einem örtlichen Schwimmverein fast die gesamte Existenzgrundlage entzogen. Und welche Rolle spielt die CoronaPandemie? Das wird man abwarten müssen. Zunächst sah es im Sommer in den Vereinen noch ganz gut aus, das Interesse war da, gerade im Bereich der Kinder-Ausbildung, nur die Möglichkeiten der Umsetzung fehlten. Aber jetzt liegt alles brach. Die Vereinsaustritte sind derzeit gar nicht so sehr das Problem, weil noch nicht so viele Kündigungen vorliegen. Die Auswirkungen werden sichtbar, wenn die Bäder noch länger geschlossen bleiben und die Nutzung für die Mitglieder nicht möglich sein wird. Dann werden sich einige mehr über den Austritt Gedanken machen. Das Problem ist auch, dass es keine Neueintritte gibt. Es droht eine ganze Generation an Kindern wegzubrechen, zumindest in Jahrgängen gerechnet. Und natürlich nicht nur in Bezug auf die Schwimmfähigkeit der Kinder, sondern auch in Bezug auf den Leistungssport. Das heißt: Was fordert der neue DSVPräsident in dieser Frage? Die Kommunen sollen sich ihrer Verantwortung gegenüber den Vereinen mit der Kinder- und Jugendarbeit bewusst sein und verhindern, dass durch Bäderschließungen langfristige Folgen im sportlichen, sozialen und gesundheitlichen Bereich eintreten. Wir sind uns bewusst, dass die derzeitige
Der Breitensport und die damit verbundene Schwimmfähigkeit von Kindern liegt Marco Troll neben dem Leistungssport ganz besonders am Herzen. Foto: picture alliance
Pandemie mit allen Mitteln vorrangig bekämpft werden muss. Es darf aber nicht dazu führen, dass die Bäder aus finanziellen Gründen danach geschlossen bleiben. Welche genauen Ziele und Projekte haben Sie ins Auge gefasst – wie oft wird Marco Troll zukünftig in der Geschäftsstelle in Kassel anzutreffen sein? Die Woche nach der erfolgreichen Wahl besuchte ich unsere Geschäftsstelle für vier Tage, um die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen. Dies werde ich mir auch zukünftig vornehmen, weil ich die dortige Arbeit wertschätzen möchte. Wir stehen noch ganz am Anfang und müssen durch den neuen Vorstand die vorhandenen Verträge heraussuchen und bewerten, da es leider keine geordnete Übergabe an uns gab. Ich nehme auch noch einige „Baustellen“ wahr, die wir derzeit angehen. Danach besprechen wir gemeinsam unsere Strategie für die Zukunft. Und hoffen, dass die Einschränkungen durch die Corona-Verordnungen keine zu großen Narben bei den Vereinen und bei den Leistungsträgern hinterlassen. Und ab dem Sommer 2021 haben Sie dann ja auch noch mehr Zeit. Ich befinde mich, was meine Tätigkeit bei der Polizei anbetrifft, jetzt in der sogenannten Ansparphase und beginne dann mein Sabbatjahr im Oktober, was direkt in den Ruhestand übergehen wird. Auch das war ein Aspekt, nun als DSV-Präsident anzutreten. Zeit dürfte ich zukünftig dann schon noch mehr haben, um – und jetzt kommen wir wieder zu Ihrer Eingangsfrage – das innerhalb des Schwimmsports in Deutschland umzusetzen, was ich seit Jahren kritisiere. n Das Interview führte Joachim Spägele
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SPORTJOURNALISTENPREIS
Sieger auch ohne Ehrung Auch in diesem Jahr unterstützten die beiden Badischen Sportbünde und der Sportbund Pfalz den Sportjournalistenverein Baden-Pfalz beim „SBP-Regionalsportpreis“ Die 21. Ehrungsveranstaltung im Europapark in Rust fiel der COVID-19-Pandemie zum Opfer. Was die Jury um HansReinhard Scheu und Wolfram Köhli (SBP), Heinz Janalik (BSB Nord), Joachim Spägele (BSB Freiburg) und der dann allerdings verhinderten Elke Rottmüller (Sportbund Pfalz) nicht daran hinderte, sich doch im großen Saal der Geschäftsstelle des BSB Nord in Karlsruhe unter größten „Abständen“ zu treffen. Kein Problem, schließlich wurden die Beiträge bereits im Vorfeld zugesandt und (ohne Autorennennung) gesichtet. Fünf Artikel schafften es schließlich in die engere Auswahl, per Platzziffer sprangen am Ende drei Texte in die Siegerränge: 1. Platz: „Alles auf den Schiri!“ Ein eindrucksvoller Erlebnisbericht: Was ein junger Schiedsrichter erleben und erleiden
muss, der ein „normales“ Fußball-Kreisligaspiel leitet. 2. Platz: „Kreativ in der Krise“. Aus der Not Tugenden entwickeln: Wie eine Judo-Trainerin mit Ideenvielfalt und Tatendrang die Corona- Fesseln sprengt. 3. Platz: „Wenn einem die Luft wegbleibt“. Deprimierende Standortbestimmung; Wie die Mühlsteine der Sportpolitik Ambitionen und Chancen eines Athleten zermahlen. Ahnungslos, welche Autoren sich hinter den Top-3-Beiträgen verbergen, vermeldete die Jury an die Geschäftsstelle die erkorenen Nummern 13, 19 und 11 aus der Bewerberliste … und erlebte eine große Überraschung: Nicht die sieggewohnte Schwarzwald-Bodensee-Fraktion, sondern drei bisher „undekorierte“ Kollegen staubten diesmal die Preise ab: Moritz Hirn, Badisches Tagblatt Baden-Baden (Schiedsrichter-Story); Rang 2 ging an Harald Lin-
der (Findige Judo-Trainerin), veröffentlicht in den Badischen Neuesten Nachrichten; und den dritten Platz sicherte sich Michael Wilkening, Die Rheinpfalz (Mühlsteine der Sportpolitik). In Bezug auf die Fotos ging die Jury mit der Zeit, zeigte sich von Corona bestimmten, sehr gut komponierten „Stilleben“ mehr überzeugt als von der Action aus einprägsamen Sportbildern vor jener Zeit. Sie hievte bewusst Fotos aufs Podest, die genau diese Leere, diese Einsamkeit der Sportregion in den Monaten mit COVID-19 abbildeten. Markus Gilliar überzeugte mit seinen Werken, die von der Bildaufteilung, Farbgestaltung und festgehaltenem Moment die anderen Wettbewerbsbeiträge ausstachen. Daher honorierte die Jury nach intensiver Diskussion dessen Werke mit ein nem Sonderpreis. Hans-Reinhard Scheu / Joachim Spägele
Eines der beiden Siegerfotos von Markus Gilliar: „Corona-Tristesse. Ein ramponierter Fußball unter der Ersatzbank des FV Hochstetten“.
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MITGLIEDERBESTANDSERHEBUNG
Infos zur Mitgliederbestandserhebung 2021 Bei der kommenden Bestandserhebung des BSB Freiburg werden die Mitgliederzahlen weiterhin mit den Vereins- und Funktionärsdaten gekoppelt Seit dem 1. Dezember 2020 ist die Mitgliederbestandserhebung für die Erfassung der einzelnen Mitgliedszahlen im Internet-Portal „BSBverNETzt“ freigeschaltet. Wie im letzten Jahr wird über das Portal die Mitgliederbestandserhebung mit der Abfrage der einzelnen Vereins- und Funktionärsdaten verknüpft. Dem schrittweisen Verlauf der Bestandserhebung sind zwei weitere Schritte vorangestellt: • Überprüfung und Änderung der aktuellen Vereinsdaten • Überprüfung und Änderung der aktuellen Funktionärsdaten Durch diese Funktionalität haben die Mitgliedsvereine des BSB im Zuge der Bestandserhebung die Möglichkeit, die Aktualität ihrer Vereins- und Funktionärsdaten zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Wie bereits in den letzten Jahren werden dann die Mitgliederzahlen in den gewohnten Schritten abgefragt. Während des Jahres, und damit unabhängig von der jährlichen Bestandserhebung, bleibt natürlich auch weiterhin die Möglichkeit bestehen, dem BSB die Änderungen der Vereins- und Funktionärsdaten über das Internet-Portal „BSBverNETzt“ (www.bsbvernetzt.de) online über den Menüpunkt „Vereinsdaten ä ndern“ mitzuteilen.
• Überprüfung der Mitgliederdaten im Verein – Sind bei allen Mitgliedern Jahrgang, Geschlecht und Fachverbandszugehörigkeit(en) hinterlegt?
Die Zusammenführung der Vereinsdatenpflege mit der Bestandserhebung erfordert eine rechtzeitige vereinsinterne Vorbereitung und Aktualisierung der einzelnen Daten. Folgende Bereiche sollten beachtet werden: • Überprüfung der Vereinsdaten – Wie lauten die aktuelle Postanschrift und die Kommunikationsdaten des Vereins? – S ind die neuen Vereinsregisterdaten (Nummer und Registergericht) vorhanden? • Überprüfung der Funktionärsdaten im Verein – Sind die Kontaktdaten der aktuellen Funktionäre bekannt?
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– S ind die passiven Mitglieder den Abteilungen im Verein zugeordnet? • Welche Exportmöglichkeiten bietet mein Vereinsverwaltungsprogramm? – Bekomme ich eine Zusammenstellung der Mitglieder nach Jahrgängen für die A-Meldung und eine nach Fachverbänden (B-Meldung)?
– E rzeugt das Programm eine Austauschdatei, die über das Internet-Portal BSBverNETzt eingelesen werden kann? Alle Informationen und eine detaillierte Anleitung zum jahrgangsweisen Be stands erhebungs-Verfahren finden Sie seit dem 1. Dezember 2020 auf der Homepage des BSB unter www.bsb-freiburg.de oder direkt nach der Anmeldung im Internet-Portal „BSBverNETzt“. Der Einsendeschluss für die Übermittlung ist wie in den Jahren zuvor der 31. Januar 2021. Bei Fragen zu ihren individuellen Zugangsdaten zum Internet-Portal wenden Sie sich bitte an Ihren vereinsinternen BSBverNETzt-Administrator. Für Vereinsadministratoren besteht die Möglichkeit, neue vereinsinterne Zugänge zum Internet-Portal selbstständig zu verwalten. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auch unter www.bsb-freiburg.de oder direkt über die n Geschäftsstelle des BSB. Sascha Meier Für weitere Fragen hat der BSB in seinem Referatsbereich „Vereinsservice und EDV“ einen Support für unsere Vereine und Verbände zur Verfügung gestellt: Frau Hanser Tel. 0761/15246-12 Herr Meier -17
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KOOPERATIONEN
Kleine Helden auf dem Eis! Der Badische Sportbund Freiburg zeichnete den EHC Freiburg für seine Nachwuchsarbeit innerhalb des „Kooperationsprojekts Kindergarten-Verein“ aus Im Rahmen des Eishockey-Spiels des EHC Freiburg gegen die Dresdner Eis löwen in der DEL2 überreichte BSB-Präsident Gundolf Fleischer in der EchteHelden-Arena dem Vereins-Präsidenten Michael Müller und dem 1. Vorsitzenden Werner Karlin einen Scheck über 5.000 Euro. Der Eishockey-Club Freiburg gehört mit 580 Mitgliedern und seinen sportlichen Erfolgen in der Zweiten Eishockey-Liga zu den großen Sportvereinen in Freiburg. Im Nachwuchsbereich werden derzeit 220 Kinder und Jugendliche in den Altersklassen U7 bis U20 trainiert. Sie werden momentan von fünf lizenzierten Trainern und ehemaligen Spielern betreut. Besonders hervorzuheben ist das Thema Integration in der Nachwuchsarbeit des EHC Freiburg. Gegenwärtig werden Kinder und Jugendliche aus 29 Nationen an den Eissport in
Freiburg herangeführt. Innerhalb des EHC bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten des Eissports an. Neben dem Eishockey kann man auch Eiskunstlauf lernen. Seit zwei Jahren neu hinzugekommen ist das Para-Eishockey. Dabei können Menschen mit Behinderung gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung Seite an Seite und somit auf Augenhöhe ihrem Lieblingssport nachgehen. Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Nachwuchsarbeit im Eishockey in Freiburg Früchte trägt, ist die Tatsache, dass der EHC Freiburg ab der kommenden Saison zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Frauenteam im Ligabetrieb stellen kann. Darüber hinaus ist das soziale Engagement des Vereins mit der Umbenennung der Franz-Siegel-Halle in „Echte Helden Arena“ zur Unterstützung der Initiative Kinder klinik Freiburg (www.initiative-kinderklinik. de) beachtenswert.
„Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des EHC, der Aufbau eines Frauenteams, die Möglichkeit des Sporttreibens für Menschen mit Behinderung und das Thema Integration, welches seit mehreren Jahren beim Badischen Sportbund Freiburg einen besonderen Stellenwert besitzt, hat gemeinsam mit dem sozialen und gesellschaftlichen Engagement mit der Unterstützung der Universitäts-Kinderklinik Freiburg absoluten Vorbild-Charakter in jeglicher Hinsicht“, so BSB-Präsident Fleischer. Besonders hervorzuheben innerhalb des Projekts Kinderarten – Verein ist, dass der EHC sich ganz besonders bereits den Jüngsten in unserer Gesellschaft widmet und insbesondere mit dem Kindergarten Marienheim in Ehrenkirchen Kinder dem Eissport mittels seiner eigenes eingerichteten Laufn schule näherbringt. Sascha Meier
BSB-Präsident Gundolf Fleischer (Mitte) überreichte Urkunde und Scheck an den EHC-Präsidenten Michael Müller (links) und den 1. Vorsitzenden Werner Karlin (rechts). Foto: Sascha Meier
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KOOPERATIONEN / ANZEIGE
„Mix it!“
AUCH F ÜR KIN DER
GÄRTEN
Hinter diesem Titel verbirgt sich der Kooperationspreis zwischen Schulen und Vereinen – natürlich mit dem Sport im Mittelpunkt! Es können sich auch Kooperationen von Sportvereinen und Kindergärten bewerben Mit diesem Kooperationspreis sollen Sportvereine ausgezeichnet werden, die im Schuljahr bzw. Kindergartenjahr 2020/2021 besondere, innovative und integrative Projekte in Zusammenarbeit mit einer Schule oder einem Kindergarten durchführen. Dabei handelt es sich um Projekte, die über Maßnahmen im normalen Kooperationsprogramm „Schule-Verein“/„Kindergarten-Verein‘“ hinausgehen, und bei denen Schule und Verein, oder auch Kindergarten und Verein inhaltlich zusammenarbeiten. Eine besondere Mischung zwischen
AUCH MIT KINDERGÄRTEN! ist Voraussetzung für eine Bewerbung. Allerdings spielt es keine Rolle, ob das Projekt im Breiten-, Freizeit- oder Leistungssport durchgeführt wird oder welche Altersklassen bzw. Sportart es betrifft. Wichtig dabei ist, dass wir vom BSB eine schlagkräftige und kreative Bewerbung erhalten, die uns von Ihrem besonders inno-
vativen Projekt überzeugt! Die Bewerbung sollte zwingend folgende Punkte beinhalten: Bewerbungsbogen (Download auf unserer Homepage www.bsb-freiburg.de) Berichte über das Projekt Fotos vom Projekt Gerne nehmen wir auch weitere Informationen wie Flyer, Broschüren, Zeitungsartikel oder kurze Filme entgegen. Einsendeschluss der Bewerbungen ist der 30. April 2021. Die Bewerbungsunterlagen werden dann von einer Jury des Badischen Sportbundes Freiburg geprüft und bewertet. Die Übergabe der Geldpreise findet voraussichtlich im Herbst 2021 statt, der Termin wird dann mit den Preisträgern abgestimmt. Die Auszeichnung dient als inhaltlicher und finanzieller Impuls für den Vereinssport. Wenn Ihr Verein ein Projekt in dieser Form durchführt – zögern Sie nicht und bewerben Sie sich! Wir freuen uns auf viele tolle Bewerbungen! n
Ab diesem Schuljahr werden wiederum auch Kooperationen von Vereinen mit Kindergärten seitens des BSB unterstützt. Foto: LSB NRW
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SPORTABZEICHEN
Kleines Minus beim „Fitnessorden“ Corona-bedingt konnte eine Preisverleihung im Vereins- und Schulwettbewerb im letzten Jahr nicht stattfinden Der Badische Sportbund Freiburg hat gewartet und gewartet. Doch letztlich wurde die Preisverleihung beim Sport abzeichen-Schul- und Vereinswettbewerb ganz gestrichen. „Wir sahen uns leider gezwungen, beide Veranstaltungen bezüglich der Verleihungen des Jahres 2019 abzusagen. Wir hatten in den Vorjahren stets über 100 Teilnehmer, das ging schlicht und ergreifend im Herbst 2020 nicht“, so Myriam Hanser von der BSB-Geschäftsstelle, die den Vereinen und Schulen ihre Urkunden und Schecks kurz vor Weihnachten wohl oder übel postalisch zusenden musste.
Was die faktischen Zahlen anbetrifft, so gingen diese in beiden Kategorien etwas zurück auf 3.374 teilnehmende Schüler in 83 Schulen und 9.068 Vereinsmitgliedern in 209 Vereinen. Die Sportabzeichen-Auswertung 2020 konnte Hanser noch nicht ganz abschließen, doch dürften die Zahlen für das vergangene Jahr noch einmal in den Keller gegangen sein, konnten doch viele Schulen und Vereine Corona-bedingt schlicht und ergreifend keine Sportabzeichen-Abnahmen durchführen. Was bleibt ist auch in diesem Bereich die n Hoffnung auf 2021. Joachim Spägele
Sportabzeichen-Vereinswettbewerb 2019 Übersicht über die Sieger der einzelnen Kategorien Zahl der Mitglieder Zahl der abgelegten Platz Sportabzeichen 1. 2. 3. 4.
Vereine bis 100 Mitglieder Schützengesellschaft Maulburg 1964 e.V. TG Hanauerland Kehl e.V. 1990 Turngemeinde Friesen e.V. Freiburg 1958 Verein für Sport und Gesundheit Baden-Baden e.V.
1. 2. 3. 4. 5.
Prozent
59 71 43 85
66 30 6 1
111,86 % 42,25 % 13,95 % 1,18 %
Vereine bis 200 Mitglieder Breitensport Sinzheim e.V. TV Randegg 1863 e.V. TV Gailingen 1891 e.V. TuS Eggingen e.V. Mix-Sport-Verein Hesselhurst 1995 e.V.
154 166 172 110 118
102 103 42 9 9
66,23 % 62,05 % 24,42 % 8,18 % 7,63 %
1. 2. 3. 4. 5.
Vereine bis 500 Mitglieder LV Donaueschingen 2005 e.V. Ski-Club Bühlertal 1911 e.V. LTG Brigachtal e.V. Turnverein 1879 Lenzkirch e.V. SC 05 Leichtathletik Baden-Baden e.V.
246 223 245 386 404
103 88 94 129 93
41,87 % 39,46 % 38,37 % 33,42 % 23,02 %
1. 2. 3. 4. 5.
Vereine bis 1.000 Mitglieder Turn- und Sportverein Rammersweier 1911 e.V. LFV Schutterwald 1979 e.V. TV 1898 Laufenburg-Rhina e.V. TV 1882 Immendingen e.V. TV 1883 Schonach e.V.
953 876 683 751 738
202 177 134 138 134
21,20 % 20,21 % 19,62 % 18,38 % 18,16 %
1. 2. 3. 4. 5.
Vereine über 1000 Mitglieder TV Gengenbach 1899 e.V. Turnerbund Emmendingen 1844 e.V. Turn und Sportverein Oppenau 1905 e.V. Turnerschaft e.V. 1922 Ottersweier TuS Höllstein 1907 e.V.
1.436 1.362 1.283 1.438 1.046
223 183 159 170 119
15,53 % 13,44 % 12,39 % 11,82 % 11,38 %
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SPORTABZEICHEN / ANZEIGE
Sportabzeichen-Schulwettbewerb 2019 Übersicht über die Sieger der einzelnen Gruppen Platz Name der Schule Prozent
Ab- zeichen
Zahl der Schüler
Gruppe A (Schulen bis zu 150 Schülern) 1. 2. 3. 4. 5.
Grundschule Winterspüren Elisa-Schule Herbolzheim Grundschule Feldberg Grundschule Wallbach Grundschule Haueneberstein
90,91 % 72,13 % 71,43 % 70,73 % 60,81 %
50 44 35 29 90
55 61 49 41 148
Grundschule Rickenbach 34,20 % Eduard-Spranger-Schule Emmendingen 25,16 % Burgberg-Schule Überlingen 24,11 % August-Ganther-Schule Oberkirch 9,31 % Grundschule Goldscheuer 0,64 %
79 40 61 19 1
231 159 253 204 157
334 85 84 64 27
345 326 390 412 373
285 249 246 113 92
749 787 784 578 759
Gruppe B (Schulen mit 151 – 300 Schülern) 1. 2. 3. 4. 5.
Gruppe C (Schulen mit 301 – 500 Schülern) 1. 2. 3. 4. 5.
Grundschule Kenzingen 96,81 % Geschwister-Scholl-Grundschule Gengenbach 26,07 % Aloys-Schreiber Schule Bühl 21,54 % Hebelschule Gottmadingen 15,53 % Pestalozzi-Realschule Freiburg 7,24 %
Gruppe D (Schulen mit mehr als 500 Schüler) 1. 2. 3. 4. 5.
Gymnasium am Romäusring V-S Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen Hegau-Gymnasium Singen Moscherosch-Schule Willstätt Marta-Schanzenbach-Gymnasium Gengenbach
38,05 % 31,64 % 31,38 % 19,55 % 12,12 %
© DOSB
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ZUSAMMENHALT IM SPORT
Kommende Bildungsangebote von ZiS und IdS entdecken Die Projekte Zusammenhalt im Sport in Baden-Württemberg (ZiS) (Teil des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“) und Integration durch Sport (IdS) (Teil des gleichnamigen Bundesprogramms) starten voller Elan ins neue Jahr und geben einen Einblick in ihr Bildungsprogramm 2021 Auch im neuen Jahr erwartet Sie ein breitgefächertes Fort- und Ausbildungsangebot der beiden Projekte, die sowohl im digitalen Format, als auch teilweise in Präsenz stattfinden werden (sofern es die Regelungen bzgl. der Corona-Pandemie zulassen). Los geht es am 5. Februar mit dem Titel „Die sind doch alle…“ – Vorurteilen im Verein couragiert begegnen. Dabei geht es um herabsetzende und ausgrenzende Äußerungen wie „Typisch die…!“ oder „Solche können nix…!“, welche uns häufig im Alltag begegnen. Die Weiterbildung stellt das Konzept der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vor und geht auf die unterschiedlichen Facetten von Diskriminierung ein. Entlang einer interaktiven Übung werden Vorfälle besprochen und couragierte Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Darauf folgt das zweiteilige Online-Seminar Antisemitismus im Sport am 23. Februar und 2. März. In diesem Seminar werden vor allem die Fragen diskutiert: Wie erkennen wir Antisemitismus, wie tritt er in Erscheinung, welche Handlungsstrategien gibt es dagegen und was hat überhaupt der Sport damit zu tun? Das Online-Seminar bietet Austauschmöglichkeiten und sensibilisiert dafür, unterschiedliche Formen, Merkmale und Funktionen von Antisemitismus (im Sport) zu erkennen. Ziel ist es, eine selbstreflexive Haltung zu entwickeln und die Perspektiven von Betroffe-
nen ernst zu nehmen. Darauf aufbauend werden Handlungsperspektiven entwickelt, um Kompetenzen im Umgang mit Antisemitismus zu stärken. Im März startet die Grundausbildung zum Coach für Zusammenhalt im Sport. Das erste Modul – Demokratie im Sportkontext findet vom 12. bis 14. März an der Sportschule in Baden-Baden Steinbach statt. Das erste Modul dient dem Kennenlernen der zukünftigen Coaches, des Projekts und seinen Angeboten (für Vereine und Verbände) sowie den Strukturen des organisierten Sports in Baden-Württemberg. Inhaltlich greift das Modul die Fragen auf, wie Demokratie praxisnah interpretiert und in Sportvereinen bzw. -verbänden gelebt werden kann. Darüber hinaus sollen praxisnahe Demokratieverständnisse und Potenziale aufgezeigt und Bewusstsein für den Sport als besonderen Raum geschaffen werden. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Badischen Sportbundes Freiburg unter: www.bsb-freiburg.de Die aktuellen sowie weitere Termine für das Jahr 2021 können den Webseiten der Sportbünde (BSB Freiburg, BSB Nord, WLSB) entnommen werden. Sie haben Fragen zu einer Veranstaltung oder zur An-
meldung? Wenden Sie sich an: Jan Elert, j.elert@bsb-freiburg.de, 0761 15246-33 Die Projekte sind Teil der Bundesprogramme ZdT und IdS und werden durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und n Heimat gefördert. Marcel Drayer
Ansprechpartner der Bundesprogramme „Integration durch Sport“ und „Zusammenhalt im Sport in BW“ beim BSB Freiburg e. V. Gesamtverantwortung Integration durch Sport
Zusammenhalt im Sport in BW
Jan Elert Benjamin Sutter Florian Osmani Laura Schneider Britta Sturm 0761/15246-33 0761/15246-29 0761/15246-21 0761/15246-38 0761/15246-18 j.elert@bsb-freiburg.de b.sutter@bsb-freiburg.de f.osmani@bsb-freiburg.de schneider@bsj-freiburg.de sturm@bsj-freiburg.de
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SPORT in BW 01 | 2021
NACHRUF / JUBILÄUM
Eberhard Schmoock verstorben Dieser war über viele Jahre hinweg auch Präsidiumsmitglied des Badischen Sportbundes Freiburg Der Sport in Südbaden trauert um Eberhard Schmoock. Er verstarb Ende November 83-jährig. Im Rahmen der Trauerfeier hielt BSB-Präsident Gundolf Fleischer eine bewegende Rede, welche wir hier in Auszügen abdrucken möchten: „In Trauer, aber auch in Dankbarkeit und Anerkennung, nimmt der südbadische Sport heute Abschied von Eberhard Schmoock, einem Mann, der sich wie nur wenige über Jahrzehnte im Ehrenamt für den Sport verdient gemacht hat. Seine Zuneigung und sein Herz galten in erster Linie dem Fußball. Seine Fußballvita ist so lang und umfangreich, dass heute nur an einige wenige Tätigkeiten erinnert werden kann. Insgesamt 25 Jahre war Eberhard Schmoock als Schiedsrichter aktiv, neun davon in der Bundesliga. Gerne erinnere ich mich, wie er in den 70er Jahren erfolgreich und anerkannt der Schiedsrichter-Repräsentant Südbadens in der Bundesliga war. Er war im deutschen Fußball eine hervorragende Visitenkarte Südbadens. Wir waren stolz auf ihn. Über 20 Jahre war er als Vorsitzen-
der des Verbandsspielausschusses im Präsidium des Südbadischen Fußballverbandes tätig. Baden-Württemberg ehrte ihn mit der Landesehrennadel, der Südbadische Fußballverband mit der Ernennung zum Ehrenmitglied. Aber nicht nur für den Fußball, sondern für den Sport insgesamt, war er über viele Jahre erfolgreich tätig gewesen. Von 1992 bis 2004 war Schmoock engagierter Mitstreiter für die Belange des südbadischen Sports, so zum Beispiel als Mitglied des Vorstandes im Netzwerk der Europaakademie des Deutschen Sports. Es war mir eine besondere Freude, Eberhard bei seinem Ausscheiden mit der höchsten Ehrung unseres Verbandes, der BSB-Ehrenplakette, auszeichnen zu dürfen. Der Badische Sportbund Freiburg und der Südbadische Fußballverband sagen Eberhard Schmoock für seine Lebensleistung im Sport ein großes Vergelt’s Gott. Ganz persönlich danke ich dir, lieber Eberhard, dass du mir in den vielen Jahres unserer Zusammenarbeit ein persönlicher Freund und Ratgeber geworden bist. Deine Herzlichkeit und Sachkompetenz, dein souveränes Auftreten, aber
Eberhard Schmoock
Foto: SBFV
auch deine Streitbarkeit, vor allem aber deine Kameradschaft werde ich – werden wir alle – nicht vergessen. Den Angehörigen spreche ich unser tiefempfundenes n Beileid aus. Danke, Eberhard!“
Ex-Skipräsident Erwin Lauterwasser 85 Jahre alt Erwin Lauterwasser, lange Jahre Vizepräsident des Deutschen Skiverbandes, vollendete Mitte Dezember sein 85. Lebensjahr. Als echter Schwarzwälder, in Neustadt geboren und aufgewachsen, hat er sich früh und konsequent für die Natur und den Forstberuf begeistert. 1966 wurde er zunächst mit der Leitung des Forstamts Todtnau beauftragt, nur sieben Jahre später zum Präsidenten der Forstdirektion Freiburg berufen, die er wiederum bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1995 leitete. Die Verbindung zwischen der Natur, den Wäldern und dem Skisport lag ihm stets ganz besonders am Herzen. Lauterwasser erkannte früh die in den 70er Jahren entstehenden Umweltprobleme. Er war maß-
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geblich am Aufbau einer ersten Umweltabteilung am Landwirtschaftsministerium in Stuttgart beteiligt. Sein Engagement für den Skisport führte dazu, dass er schließlich sogar Vizepräsident des Deutschen Skiverbandes wurde, ein Amt, das er erst kurz vor seinem 75. Geburtstag in jüngere Hände legte. Er ist u. a. auch Ehrenvorsitzender des Umweltbeirats des DSV. „Ich freue mich, dass Erwin Lauterwasser jahrzehntelang für uns hier in Südbaden ein engagierter Anwalt des Skisports und ein sehr guter Freund war“, so Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg. Dieser zeichnete ihn erst vor wenigen Jahren mit der Fredy-Stobern Medaille des BSB aus. Joachim Spägele
Erwin Lauterwasser
Foto: BSB
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VEREINSMANAGER
Führungskräfte-Seminare und Vereinsmanager-Ausbildung in Baden-Württemberg 2021 In Baden-Württemberg gibt es rund 11.000 Sportvereine mit 3,7 Mio. Mitgliedern. Dabei gleicht kein Verein dem anderen. Die Spannbreite reicht von kleinen, rein ehrenamtlich aufgestellten Vereinen, bis hin zu Mehrspartenvereinen mit mehreren zehntausend Mitgliedschaften und hauptberuflichen Mitarbeitern. Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen gibt es viele Herausforderungen, die jeder Verein zu bewältigen hat. Um diese Aufgaben und Pflichten im Verein optimal erfüllen zu können, bedarf es speziellem Struktur- und Fachwissen, das sich von dem in der freien Wirtschaft unterscheidet. In unseren Seminaren für Vereins-Führungskräfte vermitteln wir neben dem benötigten Basiswissen für eine gelingende Vereinsarbeit auch Inhalte, die über die Grundlagen hinausgehen. Die Führungskräfte-Seminare und die Ausbildung zum Vereinsmanager richten sich daher an alle Personen, die im Vorstand, der Geschäftsführung oder in der Geschäftsstelle von Vereinen tätig sind oder tätig werden wollen. Inhalte der Ausbildung sind neben allge-
meiner Verwaltung und Mitgliederbetreuung, Buchhaltung und Finanzen, Recht und Versicherung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing auch das Aneignen von Führungskompetenzen und der Fähigkeit, den Verein strategisch weiterzuentwickeln. Hierbei wird an die vorhandenen Kenntnisse der Teilnehmer, die sie aus ihrem beruflichen oder privaten Umfeld mitbringen, angeknüpft und auf die Besonderheiten bei der Anwendung dieses Wissens auf die Vereinsarbeit eingegangen.
Ausbildung zum Vereinsmanager C Breitgefächertes Angebot durch einheitliches Ausbildungskonzept in Baden-Württemberg Gemeinsam bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, für die Erlangung der Vereinsmanager C Lizenz Seminarangebote aus allen drei Sportbünden in Baden-Württemberg wahrzunehmen. Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, auch außerhalb der Lizenzausbildung einzelne
Seminare zu besuchen – der Abschluss einer Lizenz muss dabei nicht immer das Ziel sein! Die Ausbildung zum DOSB Vereinsmanager C umfasst insgesamt 120 LE. Um die Lizenz zu erhalten, müssen Sie aus dem Seminarangebot insgesamt 96 LE absolvieren und anschließend ein Abschlussseminar in Ihrem Sportbund im Umfang von 24 LE besuchen. Aus dem Bereich „Finanzen, Recht, Steuern und Versicherung“ ist die Belegung des Seminars „Vereinsbesteuerung“ verpflichtend, da dieses Wissen in der Vereinsarbeit existenziell ist. Aus den Bereichen „Organisations- und Personalentwicklung, Gremienarbeit“ und „Marketing, Kommunikation, Veranstaltungen, Neue Medien“ sind jeweils 16 LE als Mindestanzahl zu leisten. Die verbleibenden 48 LE dürfen Sie entsprechend Ihrem Tätigkeitsschwerpunkt entweder breit gefächert wählen oder sich auf ein spezielles Themengebiet der Vereinsarbeit spezialisieren. Im Abschlussseminar wenden Sie die gelernten Inhalte an und bearbeiten ausgewählte Praxisbeispiele in Gruppen. Nach erfolgreicher Präsentation erhalten Sie die Vereinsmanager C-Lizenz.
Dank der großen Räumlichkeiten im Caritas-Tagungszentrum ist die Vereinsmanager-Ausbildung auch unter der aktuellen Corona-Verordnung möglich – hier der „Crashkurs“ im Juli des letzten Jahres. Foto: Julia Willeke
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Ausbildungsbeginn Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden. Ausbildungsdauer Die Ausbildung sollte möglichst innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden. Gültigkeit 4 Jahre ab Erhalt der Lizenz Verlängerung 15 LE mit einem VM-Seminar aus einem beliebigen Themengebiet Organisationskosten 35,00 Euro pro eintägiges Seminar (8 LE) 70,00 Euro pro zweitägiges Seminar (16 LE) 120,00 Euro Abschluss-Seminar (24 LE) Veranstaltungsort Die Ausbildungen zum Vereinsmanager C finden im Caritas Tagungszentrum Freiburg (Wintererstraße 17-19, 79104 Freiburg) statt. AUSNAHME: Das Abschluss-Seminar findet in der Südbadischen Sportschule Steinbach statt. Teilnahme Die Teilnahme ist für alle Mitglieder eines Sportvereins ab 16 Jahren möglich. Bildungszeit Für die Vereinsmanager-Seminare kann Bildungszeit im Rahmen des Bildungszeitgesetzes Baden-Württemberg anerkannt werden.
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Anmeldung: Direkt über das neue Lehrgangsportal https://lehrgangsportal.bsbvernetzt.de
Vereinsmanager-C-Seminare 2021 | BSB Freiburg Termin
Titel
LE Ort Themenbereich
16.–17.01.2021 Veranstaltungsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 23.–24.01.2021 Führung im Verein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 06.–07.02.2021 Vereinsbesteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 20.–21.02.2021 Die Geschäftsstelle / Verein als Arbeitgeber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 27.–28.02.2021 Recht, Haftung und Versicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 13.–14.03.2021 Zukunftsbilder entwickeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 27.–28.03.2021 Buchführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 17.04.2021 Kooperationen und Vereinsübergreifende Zusammenarbeit – Chancen & Risiken 8 08.05.2021 Facebook, Instagram und Co. – Wie dein Sportverein davon profitieren kann? . 8 08.–09.05.2021 Vereinsbesteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 28.–30.06.2021 VM-C Abschluss-Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 03.–04.07.2021 Das Ehrenamt im Sport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 10.–11.07.2021 Organisation eines Vereinsjubiläum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 17.–18.07.2021 Grundlagen des Sportmarketings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 23.07.2021 Crashkurs Teil 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 24.07.2021 Crashkurs Teil 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 18.–19.09.2021 Gesprächsführung / PR/ Sponsoring . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 25.09.2021 Verein als Arbeitgeber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 09.–10.10.2021 Vereinsbesteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 30.–31.10.2021 Buchführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 13.–14.11.2021 Recht, Haftung und Versicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 20.–21.11.2021 Integration und Inklusion im eigenen Sportverein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 29.11.–01.12.2021 VM-C Abschluss-Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
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Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Steinbach Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg Freiburg
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SOLLTE. WÜRDE. KÖNNTE.
MACHEN! Sport macht glücklich, fit und hält gesund. Wann startest du?
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sportdeutschland.de
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SPORTSCHULE BADEN-BADEN STEINBACH
Handball-Jugend-Nationalmannschaft zu Gast Während der Breitensport aufgrund der Corona-Verordnung brachliegt und in der Sportschule Baden-Baden Steinbach deshalb auch keine Ausbildungslehrgänge stattfinden, kann im Leistungssportbereich weiterhin trainiert werden Daher war die U17-Jugendnationalmannschaft des Deutschen Handballbundes Ende November Gast in der Sportschule. Das Team um Cheftrainer Gino Smiths hatte mit der einen Hälfte des Kaders bereits einen Lehrgang in Kienbaum absolviert, die zweite Hälfte des Kaders war nun in der Sportschule Steinbach gefordert. Smiths war sehr angetan zum einen von den Leistungen der Spielerinnen, die sich sehr fokussiert zeigten, und auch im athletischen Bereich schon gut vorbereitet waren – zum anderen lobte er die Sportschule mit den kurzen Wegen und der tollen Ausstattung, was Halle und Kraftraum anbelangt. Zum Einsatz kam auch das Video-System der Sportschule, das dem Trainerteam
Die deutschen Handball-Juniorinnen zu Gast in Steinbach.
für die Technik- und Taktikschulung gute Dienste erwies. Die geplanten Länderspiele gegen die Schweiz fielen leider der Pandemie zum Opfer.
Foto: Sportschule
Das Team der Sportschule wünschte den DHB-Mädels viel Erfolg und hofft, sie in Zukunft wieder einmal in der Sportschule begrüßen zu dürfen. n Christof Armbruster
Fortbildungen 2021 an der Sportschule Baden-Baden Steinbach Wir hoffen, Sie sind alle gut ins neue Jahr gestartet und wünschen Ihnen auf diesem Weg viel Erfolg im Privaten und im Sport, vor allem aber Gesundheit. Wenn Sie noch auf der Suche nach einer interessanten Fortbildung 2021 sind, dann haben wir mit Sicherheit etwas für Sie dabei. Das Bildungsangebot der Sportschule Baden-Baden Steinbach umfasst für 2021 wieder über 30 Fortbildungen, die das
Lehrteam mit dem Fokus auf aktuelle Themenbereiche geplant hat. Die Fortbildungen sind für Übungsleiter gedacht, die Ihre C- und/ oder P-Lizenz verlängern wollen. Einen ausführlichen Überblick bekommen Sie auf der Homepage der Sportschule unter: https://www.sportschule-steinbach.de/ bildung/fortbildung. Jeden Monat stehen Ihnen aus unterschiedlichen Themenbereichen und je nach Eigeninteresse unterschiedliche Lehr-
Zahlreiche Fortbildungen sind – trotz Coroba – in diesem Jahr in Steinbach geplant.
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Foto: Adobe Stock
gänge zur Verfügung. Bei der Auswahl der Themen greift das Lehrteam auf altbewährte Themen wie „Ganzheitliches Rückentraining“, „Sportabzeichen-Prüfer/-Coach“ oder „Fitness-Training mit Musik“ genauso zurück, wie auf aktuelle Trends im Bereich Outdoor-Fitness, Functional Training, Intervalltraining und Body-Workout. Einzelne Fortbildungen werden mit Kooperationspartner durchgeführt, wie zum Beispiel das „Sportmedizinsche Seminar“, eine Kooperation mit dem Klinikum Mittelbaden – Zentrum für Sportmedizin Bühl. Oder das „Laufsportseminar“, ein Kooperation mit dem Badischen Leichtathletik-Verband. Durch den Einsatz des Studienleiterteams selbst und durch die Ergänzung von kompetenten externen Referenten der Kooperationspartner können wir so bei allen Themen eine hohe Qualität sicherstellen. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie 2021 zu einer unserer Fortbildungen an der n Sportschule begrüßen dürften. Andreas Maginot
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STELLENAUSSCHREIBUNG / ANZEIGE
Stellenausschreibung
Mach deinen BFD beim BSB!
Das erwartet dich: • Du erledigst abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Tätigkeiten • Du planst und organisierst verschiedene Veranstaltungen • Du bearbeitest viele interessante Themengebiete rund um das Thema Sport • Du engagierst dich praktisch in Sportvereinen oder Einrichtungen in der Region • Du hast die Möglichkeit eine Übungsleiter/Trainer-Lizenz C zu erwerben Das solltest du mitbringen: • Du bist sportbegeistert • Du bist motiviert und zuverlässig • Du treibst aktiv Sport in einem Verein • Du engagierst dich in einem Verein • Du kannst mit MS Office umgehen • Du besitzt einen PKW-Führerschein
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
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Weitere allgemeine Infos zum BFD findest du unter www.bwsj.de. Vollständige und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen nehmen wir gerne sowohl auf dem Postweg als auch per E-Mail bis zum 31. Januar 2021 entgegen: Badischer Sportbund Freiburg e.V. Herrn Volker Stark Postfach 215 79002 Freiburg E-Mail: v.stark@bsb-freiburg.de
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Ab dem 1. September 2021 besteht wieder die Möglichkeit, beim Badischen Sportbund Freiburg e. V., der Dachorganisation des Sports in Südbaden, den Bundesfreiwilligendienst (BFD) abzuleisten.
sportlerinnen auf augenhöhe. Ramona und Lea zeigen, was Inklusion ist: eine Selbstverständlichkeit.
sportdeutschland.de facebook/sportdeutschland #sportdeutschland
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ARAG SPORTVERSICHERUNG
ARAG-Service:
„Schmerzhafter Sturz von der Leiter“ Herbert H. blickt traurig aus seinem Krankenhauszimmer. Gestern Abend hatte er sich noch maßgeblich an den Aufräum- und Wartungsarbeiten für den kommenden Winter rund um das Vereinsheim beteiligt. Nun lag er mit einem Oberarmbruch im Krankenhaus. Gemeinsam mit den übrigen Helfern hatte der 48-jährige zweite Vorsitzende des Sportvereins beim offiziell vom Verein angesetzten Aufräum- und Dreck-Weg-Tag angepackt. Die fleißigen Vereinsmitglieder reinigten die Dachrinnen des Vereinsheims, mähten ein letztes Mal für dieses Jahr den Rasen und verstauten sämtliche Sport- und anderweitige Gegenstände ordentlich in den vorgesehenen Schränken und Schubladen. Auch die defekte Glühbirne am Eingang des Vereinsheims sollte ausgetauscht wer-
den. Gesagt, getan: Hierzu hatte Herbert H. die Leiter aus dem Keller des Vereinsheims geholt und fachgerecht aufgestellt. Doch dann war es passiert: Während des Einsetzens der neuen Glühbirne verlor er das Gleichgewicht auf der Leiter und fiel herunter. Bei dem Versuch, sich auf dem Boden abzufangen, brach sich Herbert den rechten Arm. In der Klinik wurde der Arm gleich operativ versorgt, aber Herbert H. würde seinen Beruf sechs Wochen lang nicht ausüben können. Wie half die ARAG? Bereits kurz nach dem Unfall hatte sich der erste Vorsitzende des Vereins mit dem Verunglückten in Verbindung gesetzt und ihn darüber informiert, dass er als Vereinsmitglied gut versichert ist. Beide Vorstandsmitglieder füllten die Schadenmeldung für Unfallschäden aus und reichten diese dem
Versicherungsbüro der ARAG ein. Herbert H. erhielt Leistungen aus der Sport-Unfallversicherung der Sportversicherung. Aufgrund seiner schweren Armverletzung mit einer auf Dauer verbleibenden Funktionsbeeinträchtigung erhielt er zudem eine Invaliditätsleistung. Künftig will er einen etwas größeren Bogen um Leitern machen. Aber bei dem nächsten Aufräumtag ist er n auf jeden Fall wieder mit dabei. Die Details zu unseren Leistungen finden Sie unter www.ARAG-Sport.de n
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Ist mein Verein als Bauherr durch die Sportversicherung geschützt? Gute Nachricht für die Häuslebauer: Im Rahmen der Sportversicherung ist die gesetzliche Haftpflicht als Bauherr oder Unternehmer von Bauarbeiten bei • Neubauten, • Umbauten, • Reparaturen sowie • Abbruch- und Grabarbeiten bis zu einer Bausumme von 400.000 Euro versichert. Wird diese Bausumme überschritten, entfällt der Versicherungsschutz. Bitte melden Sie sich in diesem Fall rechtzeitig vor Baubeginn bei Ihrem Versicherungsbüro (www.arag-sport.de). Sie können die Differenzsumme unkompliziert nachversichern und genießen dann wieder den vollen Versicherungsschutz als Bauherr. Wer ist Bauherr und welche Risiken bestehen? Als Bauherr gilt derjenige, der selbst oder aufgrund eines Bauvertrages durch einen
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Dritten eine Baumaßnahme vorbereitet oder ausführt, beziehungsweise ausführen lässt. Der Bauherr hat Verkehrssicherungspflichten und muss haften, wenn diese verletzt werden. Bauherren müssen die Baustelle grundsätzlich ordnungsgemäß sichern. Wenn zum Beispiel ein Kind wegen fehlender Absperrungen oder Sicherungen in ein Bauloch fällt oder Dachziegel unzureichend im Obergeschoss gelagert werden und bei einem Unwetter auf den Gehweg krachen, wurde mit Sicherheit die Verkehrssicherungspflicht verletzt. So hilft die Bauherren-Haftpflichtversicherung Die Bauherren-Haftpflichtversicherung schützt vor gesetzlichen Haftpflichtansprüchen privatrechtlichen Inhalts von Dritten. Sie prüft die Haftungsfrage und regelt im Rahmen der versicherten Summen die Befriedigung berechtigter Ansprüche. Sie wehrt aber auch zu Unrecht erhobene Ansprüche ab – notfalls auch vor Gericht.
So schützen Sie sich mit einer Bauleistungsversicherung Den Bauverträgen liegt im Regelfall die VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) zugrunde. Diese besagt unter anderem, dass der beauftragte Bauunternehmer (Handwerker) in bestimmten Fällen, auch wenn er eine nicht ordnungsgemäße Leistung erbracht hat, die Verantwortung auf den Bauherren abwälzen kann. So gehen zum Beispiel Schäden, die durch unabwendbare Ereignisse entstehen, schon vor Abnahme der Bauleistung und nach Abnahme einer fertigen Teilleistung (z. B. Keller) zu Lasten des Bauherrn. Finanzielle Schäden können dem Bauherrn aber auch dann entstehen, wenn zum Beispiel bereits eingebrachte Heizungsanlagen oder sanitäre Einrichtungen gestohlen werden oder ein frischer Estrichboden zertrampelt wird. Eine Bauleistungsversicherung umfasst derartige Beschädigungen am Estrich oder bei Diebstahl ebenso wie Schäden durch ungewöhnliche Natur n ereignisse.
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VEREINSORGANISATION
Warnung vor falschen Delegierten! Die Delegiertenversammlung eines Verbandes hatte die Neufassung einer Satzung beschlossen. Mitglieder des Verbandes sind eigenständige eingetragene Vereine (e. V.) In der Satzung war unter „§ 7 Rechte der Mitglieder“ geregelt: Ansonsten schwieg die Satzung zum Thema „Delegierte“ der Mitgliedsvereine. Im Verfahren stellte sich dann heraus, dass zahlreiche Delegierte durch den Verband nicht persönlich und fristgerecht geladen und darüber hinaus in vielen Vereinen die Delegierten nicht ordnungsgemäß gewählt worden waren. Mit diesem Artikel bietet Lexware, eine Marke der Haufe Gruppe, den Lesern von Sport in BW wichtige Informationen rund um das optimale Vereinsmanagement. Unter www.lexware.de/shop/verein können Sie Software und Produkte zur Vereinsführung vier Wochen kostenlos testen.
Folge war, dass das Registergericht die Eintragung der neuen Satzung in das Vereinsregister ablehnte. Der Verband klagte dagegen – erfolglos. Wie hat das Gericht entschieden? Das OLG sah dies auch so, sodass der Verband seine Delegiertenversammlung und den Beschluss über die Neufassung der Satzung wiederholen muss. Zuvor wird der Verband erhebliche Hausaufgaben erledigen müssen, um nicht erneut zu scheitern. Dessen Satzung muss – vor dem Hintergrund der folgenden Ausführungen des OLG – sicher entsprechend überarbeitet werden. Delegierte nicht ordnungsgemäß bestellt Für die Bestellung der Delegierten der Mitgliedsvereine ist die jeweilige Mitgliederversammlung zuständig, es sei denn, die Satzung weist die Auswahl der Delegierten ausdrücklich dem Vorstand des Vereins zu oder legt sonst ein anderes Verfahren fest. Wenn die Satzung nichts regelt, sind die Delegierten in den Vereinen durch die jeweilige Mitgliederversammlung zu wählen, so auch im vorliegenden Fall, wie dies auch die o. a. Satzungsregelung sogar ausdrücklich regelt.
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Dies war vorliegend nicht geschehen, da u. a. zahlreiche Delegierte „ernannt“ oder „um Teilnahme an der Delegiertenversammlung“ gebeten worden sind. Delegierte wurden nicht rechtzeitig geladen Wenn in einem e. V. das Delegiertensystem eingeführt worden ist, gelten u. a. für die Einberufung der Delegiertenversammlung, insbesondere für die Fristen, die allgemeinen Regelungen wie bei einer Mitgliederversammlung auch. Adressat der Einberufung sind daher die Delegierten und nicht nur die Vereine selbst. Dies bestätigt auch die o. a. Satzungsregelung. Dann ist aber zur Wahrung der Rechte als Delegierter auf Ebene der Vereinsmitglieder maßgeblich, dass die Delegierten und nicht lediglich die Vereine oder deren Vorsitzende die Einladung fristgerecht erhalten haben. Dies war in diesem Fall nicht geschehen.
Mangel wird nicht geheilt durch Teilnahme der Vereinsvorsitzenden Der Verband hatte im Verfahren noch vorgetragen, dass die vorliegenden Mängel geheilt seien, da ja eine große Anzahl von Vereinsvorsitzenden oder deren Stellvertreter anwesend waren. Dies scheitert jedoch an § 7 (vgl. oben) der Satzung, da dort ausdrücklich geregelt ist, dass die Rechte der Mitglieder in der Delegiertenversammlung durch Delegierte wahrgenommen werden und nicht durch deren Vorsitzende (die allerdings als Delegierte gewählt werden können). Der Fall des OLG Celle zeigt die Schwächen und Risiken eines Delegiertensystems auf, vor allem, wenn die Satzung die relevanten Fragen nicht präzise regelt und dafür Sorge getragen wird, dass zum Beispiel das Verfahren der Bestellung der Delegierten auch tatsächlich satzungsgemäß erfolgt. Der Verband im vorliegenden Fall muss dies im Zweifel nachprüfen und sicherstellen. Das erfordert zum Beispiel auch bei der Mandatsprüfung beim Einlass in die Delegiertenversammlung die Identitätsprüfung und die Überprüfung der Vollmachten beziehungsweise Mandate. Fundstelle: OLG Celle, Beschluss v. 26. 08. 2019, Az.: 20 W 17/19 … Die Mitgliedschaftsrechte der Mitglieder werden in der Delegiertenversammlung (des KV) durch Delegierte wahrgenommen. … Jede/r Delegierte hat eine Stimme. Stimmübertragung ist nicht zulässig. …
KERNAUSSAGEN DER ENTSCHEIDUNG Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung eines eingetragenen Vereins mit Delegiertensystem sind nur dann wirksam zustande gekommen, wenn • die Delegierten ordnungsgemäß nach der Satzung bestimmt und • persönlich fristgemäß geladen worn den sind. Stefan Wagner
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LAUFKONGRESS
Laufkongress zur Vorbereitung auf den MEIN FREIBURG MARATHON 2021 Experten geben Trainings-Tipps beim Laufkongress am 23. Januar in der Messe Freiburg Der dritte Laufkongress am 23. Januar in der Messe Freiburg richtet sich an Wettkampf- sowie Freizeitläufer, die sich das Ziel gesetzt haben, an einem der angebotenen Läufe des MEIN FREIBURG MARATHON teilzunehmen, sowie an Trainer aus dem Bereich Lauf. Interessierte erfahren Wissenswertes zu verschiedenen Themen rund ums Laufen – von der 10km-Strecke bis hin zum Marathon. Für bereits angemeldete Läufer des MEIN FREIBURG MARATHON, der am 11. April stattfindet, ist der Laufkongress kostenfrei (zzgl. 5 Euro für Mittagessen). Für alle weiteren Teilnehmer beträgt die Kongressgebühr 40 Euro (inklusive Mittagessen). Für Läufer des AOK-Running-Teams ist die Veranstaltung (inkl. Mittagessen) ebenfalls kostenfrei. Zudem gibt es für Übungsleiter die Möglichkeit zur Lizenzverlängerung der Trainer-C-Lizenz. Beim dritten Laufkongress im Rahmen des MEIN FREIBURG MARATHON stehen vier Vorträge auf dem Programm: • Dr. med. Cornelia Segendorf (09:30– 11:00 Uhr): „Richtiges Trinken im Laufsport – Philosophie oder chemische Formel?“ (Vortrag) • Melanie Heilemann (11:15–12:45 Uhr): „Faszien-(Training) und Regeneration“ (Vortrag/Corona-gerechte Praxis) • Matthias Butz (13:30–15:00 Uhr): „Laufen (und mehr) als Reha für Laufbeschwerden“ (Vortrag) • Sonja von Opel (15:15–16:45 Uhr): „Werde selbst zum Coach! So schreibst du dir deinen Trainingsplan für alle Ziele“ (Vortrag / Corona-gerechte Praxiseinheit) Anmeldungen sind online bis einschließlich Mittwoch, 20. Januar möglich. Aufgrund der aktuellen Lage im Hinblick auf das Coronavirus gibt es eine maximale Teilnehmerzahl von 100 Personen. Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen sowie das Online-Anmeldeformular zum Laufkongress sind zu finden unter www. mein-freiburgmarathon.de/training. Auf der Webseite des MEIN FREIBURG MARATHON gibt es darüber hinaus im VIDEOMARATHON mit dem erfahrenen und er-
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folgreichen Langstreckenläufer Thomas Klingenberger Tipps zu den Themen Training, Lauftechnik und Ernährung sowie jede Menge Motivation für die Vorbereitung zum MEIN FREIBURG MARATHON. Organisiert wird der Laufkongress durch die Veranstalter des MEIN FREIBURG MARATHON, der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) und dem Badischen Leichtathletik-Verband e.V. (BLV), in
Zusammenarbeit mit der AOK Südlicher Oberrhein. Für den MEIN FREIBURG MARATHON am 11. April können sich Laufbegeisterte ebenfalls bereits jetzt einen Startplatz sichern: Bis zum 29. März 2021 kann man sich über die Marathon-Website unter www. mein-freiburgmarathon.de zu den vern schiedenen Läufen anmelden. BLV / Joachim Spägele
LAUFkongress
23. JANUAR 2021 | MESSE FREIBURG
www.mein-freiburgmarathon.de/training Unsere Experten geben Dir Tipps beim Laufkongress in der Messe Freiburg! Melde Dich zum MEIN FREIBURG MARATHON an und sei kostenfrei beim Laufkongress dabei (zzgl. 5€ für Mittagessen)! Für alle weiteren Teilnehmer beträgt die Kongressgebühr 40€ inklusive Mittagessen. Zur Lizenzverlängerung der Trainer-C-Lizenz.
www.mein-freiburgmarathon.de |
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| #meinfreiburgmarathon
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DOSB
Hörmann: Werte des Sports bleiben Richtschnur in der Pandemie Zur Orientierung in stürmischen Zeiten helfe ein unbestechlicher Kompass, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann in der DOSB-Mitgliederversammlung Auf Seite 6 dieser Ausgabe berichten wir über den Verlauf der DOSB-Mitgliederversammlung. Nachfolgend einige Kernaussagen des DOSB-Präsidenten:
die Hälfte der Verbände beobachtet, dass vielen ehrenamtlich Engagierten Kraft und Motivation fehle, weiterzumachen. Auf die Herausforderungen der Krise hat Sportdeutschland nach Ansicht des DOSB-Präsidenten schnelle und überzeugende Antworten gefunden und die eigene Handlungssicherheit gestärkt. „Wir alle gemeinsam haben dabei ein hohes Maß an Disziplin gezeigt. Wir haben Regeln gelebt und über Monate hinweg bewiesen, dass Sport verantwortungsbewusst organisiert und durchgeführt werden kann. Gemeinschaftlich haben wir damit erreicht, dass der Sport kein wesentlicher Infektionstreiber ist“, betonte Hörmann.
Sportdeutschland trete weiterhin gemeinsam für Toleranz, Solidarität, Demokratie und Vielfalt ein und begehre auf gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus. „Die Werte des Sports zeichnen uns aus, für diese stehen wir ein und werden diese schützen”, sagte Hörmann im Rahmen der virtuell übertragenen Mitgliederversammlung. Die Corona-Pandemie und der Umgang damit habe auch Sportdeutschland vor völlig neue He- DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Foto: picture-alliance rausforderungen gestellt, so Hörmann. Es gebe aber Aufgaben und He- Prävention Sexualisierte Gewalt das gerausforderungen, die in ihrer Relevanz für meinsame Stufenmodell von dsj und DOSB In jeder Krise stecken auch Chancen Der DOSB habe vor allem „Hilfe zur Selbstden Sport über die gegenwärtige Krise hi- als nächsten wichtigen Meilenstein. nausgingen. Hörmann sprach die Aufarbei- In seinem Rückblick auf das Jahr 2020 stell- hilfe“ angeboten. Zu Beginn im Frühjahr tung des sexuellen Missbrauchs an. Erst- te Hörmann die qualitativen Schäden, die war es das modulare und immer wieder mals seien auch die Opfer aus der Welt des die Corona-Pandemie bewirkt, wie den angepasste System der DOSB-Leitplanken. Sports aufgerufen worden, ihre „leidvollen drohenden Verlust von Mitgliedern und Dieses Grundgerüst haben die FachverGeschichten“ zu erzählen. Rund 100 Athle- Ehrenamtlichen in den Sportvereinen und bände mit eigenen Übergangsregeln vertinnen und Athleten hätten sich daraufhin eine zunehmende Form von Bewegungslo- feinert und erfolgreich genutzt, um nach und nach wieder im Verein Sport treiben gemeldet. „Für das Leid, das Ihnen wider- sigkeit und sozialer Distanz dar. fahren ist, entschuldige ich mich stellver- Zum Ende des kommenden Jahres, stell- zu können. Seit dem Spätsommer hat der tretend für den Sport in aller Form“, so te Hörmann fest, gehe die Hälfte der Mit- Dachverband es zu den DOSB Hygiene gliedsorganisationen von einer Gefährdung Standards weiterentwickelt. Zudem hat der Hörmann. Das gelte auch für die Opfer von anderer ihrer Existenz aus. Sollte vollumfänglicher DOSB die Kampagne „Support Your Sport“ Form von Gewalt im Sport wie das aktuel- Sportbetrieb weit in das Jahr 2021 oder so- ins Leben gerufen, die die Bindung zum le Vorgänge zeigten. Trotz allen Leistungs- gar noch länger nicht möglich sein, rech- Verein stärkt. drucks und höchster Motivation dürften net Hörmann damit, dass die Schäden Deshalb setze man sich auch auf allen Ebepsychische und körperliche Gewalt kei- wachsen werden. „Die Vielfalt von Sport- nen der Politik dafür ein, bei allen pandenen Platz haben. Hörmann betonte, alle deutschland leidet“, sagt er. 90 Prozent miebedingten Einschränkungen Augen„Sportlerinnen und Sportler müssen in Zu- der Verbände erwarteten, dass sie ihre An- maß walten zu lassen und so schnell wie kunft noch besser und konsequenter vor gebotspalette bis hinunter zu den Vereinen möglich wieder stärker zu differenzieren. jeglicher Form von Missbrauch geschützt deutlich einschränken müssen. Sie rech- „Wir werben dafür, genau hinzuschauen, werden!“ Dieser Schutz vor sexualisierter nen damit, dass die Zahl ihrer Mitglieder wo Sport wertvolle neue Chancen schafund anderer Gewalt sei eine Lebensauf- zurückgehen wird und dass sie weniger fen oder sogar Teil der Lösung sein kann. gabe „für uns alle“. Die DOSB-Mitglieder- Teams und Athletinnen und Athleten für Dank der vielen kreativen Köpfe an der Baversammlung verabschiedete im Bereich Wettkämpfe melden können. Und schon sis. Dank der Kraft und gelebten Solidarität
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SPORT in BW 01 | 2021
DOSB / BBS
in den Vereinen und auf anderen Ebenen. Dank des verantwortungsvollen und ideenreichen Willens, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters die Möglichkeiten für Training und Wettkampf zu bieten und etwas für Gesundheit und Lebensfreude zu tun.“ Enge Partnerschaft mit dem Bundesinnenministerium Der DOSB-Präsident dankte dem Bundesinnenministerium (BMI) für die vielschichtige finanzielle Unterstützung auf Bundesebene, weiß aber genauso die Beiträge der Länder und Kommunen zu schätzen. Die Spitzensportförderung wächst auf 291 Mio. Euro und “auch die Förderung unserer weiteren Sportthemen sind auf hohem Niveau fortgeschrieben worden. Damit könne der DOSB auch das „wichtigste“ Projekt der Leistungssportreform „gekonnt“ weiterentwickeln. Wertvolle Hilfen in schwierigen Zeiten sind auch die Überbrückungshilfen I-III, die November- und Dezemberhilfen, sowie das Programm Coronahilfen Profisport. Hörmann erhofft sich, dass dieses in enger Partnerschaft mit den öffentlichen Händen die Grundstrukturen des Sports erhalten und die „negativen Dominoeffekte“ zumindest begrenzen kann. Dank an die Wirtschaftspartner Hörmann dankte auch den Wirtschaftspartnern des DOSB, die trotz der Krise weiterhin an der Seite des Dachverbandes stehen. Exemplarisch nannte er Toppartner wie adidas, Toyota, die Sparkasse und die Versicherer Zürich und Allianz. „Zürich war über 20 Jahre hinweg ein sehr wertvoller Wegbegleiter des nationalen Sports und wird nun ab 2021 im Rahmen der weltweiten IOC-Partnerschaft durch die Allianz ersetzt.“
Eine der wertvollsten Partner sind die Lottogesellschaften, die „Sportdeutschland“ auf Bundes- und Landesebene „auf eine erfreulich stabile Weise“ über die gemeinsamen Produkte Glücksspirale und Siegerchance unterstützen. „Ohne diese Erträge wäre vieles nicht möglich und es tut gut zu wissen, so krisenfeste Unternehmen an der Seite zu haben!”, lobte Hörmann. Mit dem BMI und den Ländern sowie den Kommunen arbeitet der DOSB zurzeit an einer Strategie für Sportgroßveranstaltungen, in die auch zahlreiche Vertreter der Mitgliedsorganisationen aktiv eingebunden sind. Vorgestellt wurden zudem Konzeptansätze zur künftigen Marken-architektur des Sports in Deutschland. „Unser Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Wahrnehmung sowohl der olympischen Ringe als auch von ganz Sportdeutschland in der Öffentlichkeit noch weiter zu verbessern”, betonte Hörmann. Breiten Platz in der Arbeit des DOSB nahmen in den letzten zwölf Monaten die Prozessanalyse im Bereich der Sport- und Verbandsentwicklung ein. „Wie sieht der DOSB der Zukunft aus und wie müssen wir unsere Aufstellung weiterentwickeln?”, fragte der DOSB-Präsident und gab gleich einen Teil der Antwort: „Besonders intensiv bearbeiten wir die Themen zur Zukunftsfähigkeit auch mittels eines intensiven und in diesen Zeiten noch wichtigeren professionellen Risikomanagements.” Olympische Perspektive Rhein/Ruhr Von „faszinierenden Perspektiven” sprach Hörmann im Zusammenhang mit der Initiative Rhein Ruhr 2032 und deren „unermüdlichen Spiritus Rector“ Michael Mronz, der mit Leidenschaft für den Traum von Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland werbe. Man stehe in regelmäßigem und sehr partnerschaftli-
chem Austausch, sagte Hörmann. „Sobald ein endgültig tragfähiges Konzept inklusive der Finanzierung sowie der unabdingbar erforderlichen Zu-stimmung der Bevölkerung gegeben ist, werden wir uns intensiv mit dem möglichen Projekt beschäftigen.” Abschließend ging der DOSB-Präsident auf den „Olympischen Traum” der kommenden Jahre ein. Die Planungen für Tokio im Jahr 2021 und auch die Winterspiele von Peking 2022 seien „naturgemäß nun eng miteinander verbunden”. Nur wenige Monate nach den Sommerspielen in Japan werden die Athletinnen und Athleten im Team D und Team D Paralympics die Winterspiele in China bestreiten. „Unter dem Slogan ´Mein Weg…` werden diese Athletinnen und Athleten ihre eigenen Geschichten und Lebensträume erzählen und dabei den olympischen und paralympischen Sport über Monate im positiven Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit strahlen lassen”, hofft Alfons Hörmann. Man werde Sommer- und Wintersport in der Kommunikation bewusst eng miteinander verknüpfen, kündigt Hörmann an. „Wir sehen das als ganz besondere Chance, konzentriert und in engem Abstand für die Werte und die einmaligen Geschichten des Sports zu werben und nach der Pandemie eine Zukunftsperspektive für die gesamte Gesellschaft zu bieten.” Trotz aller Widrigkeiten und manchmal unklarer Aussichten werde die Sportfamilie mit „Mut, Teamgeist und hoher Einsatzbereitschaft” Sportdeutschland erfolgreich weiterentwickeln, ist sich der DOSB-Präsident sicher. “Wir werden wieder Sport organisieren können, wir werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene wieder aktiv in Bewegung bringen und der Sport wird uns wieder alle in den Bann ziehen und die n Massen begeistern.” DOSB
Arnulf Meffle ist neuer Vizepräsident des BBS Bei der 26. Mitgliederversammlung des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes e. V. (BBS), die aufgrund der aktuellen Pandemielage erstmals als Online-Versammlung durchgeführt wurde, standen neben den Kassenberichten, der Entlastung des Präsidiums und der Genehmigung der Haushaltspläne die Wahlen des Vizepräsidenten Breitensport und des
SPORT in BW 01 | 2021
Landessportarztes Wettkampfsport im Mittelpunkt. Als Nachfolger des im Juni verstorbenen Bernhard Kurz wurde der frühere Handball-Nationalspieler Arnulf Meffle (Neuried) zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Nachfolger von Dr. Peter Haak, der 2018 nicht mehr kandidierte, ist Dr. Thomas Katlun (Heidelberg) als neuer BBS-Landessport-
arzt Wettkampfsport. BBS-Präsidentin Prof. Dr. Anja Hirschmüller: „Ich freue mich sehr, mit Arnulf Meffle und Thomas Katlun zwei hochkompetente neue Präsidiumsmitglieder in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Beide kommen aus dem Sport, engagieren sich in diversen Bereichen schon seit vielen Jahren im Ehrenamt und bringen mit ihrem Erfahrungsschatz und Engagament wertvoln len neuen Input in unser Präsidium.“
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VEREINSKAMPAGNE
#MEHRALSSPORT – jetzt mitmachen! Trotz Corona geht die Kampagne des LSVBW, der drei Sportbünde und der WLSB-Sportstiftung weiter Ein äußerst schwieriges halbes Jahr liegt schon hinter uns – und die nächsten Wochen und Monate werden nicht einfacher. Was Corona aber nicht ins Wanken gebracht hat: den Zusammenhalt und die Leidenschaft für Sport und Ehrenamt in den 11.300 Sportvereinen in Baden-Württemberg. Dafür sagen wir vom Kampagnen-Team von MEHR ALS SPORT von ganzem Herzen DANKE! Plakat-Kampagne mit Gewinn aktion Dieses große Dankeschön möchten wir auch öffentlich machen – und die Aktion war schon vor dem neuerlichen Lockdown geplant. Wir haben 1.130 Großplakate (für 11.300 Sportvereine) drucken lassen, die jetzt und in den nächsten Wochen zwischen Mannheim und Konstanz hängen werden. Damit die Baden-Württemberger, wenn sie draußen sind, sehen, was die Sportvereine so wertvoll macht. Zudem wollen wir in dieser herausfordernden Zeit unseren Vereinen zu mehr öffentlicher Präsenz verhelfen. Deshalb ist die Plakat-Kampagne verbunden mit der Gewinnaktion „Dein Verein in groß“. Was genau es zu gewinnen gibt und wie Sie mitmachen können, lesen Sie weiter unten. Und werfen Sie bitte auch einen
Blick auf die Förderpreise der WLSB-Sportstiftung, bei denen 4 mal 4.000 Euro vergeben werden. Weitere Aktionen, mit denen wir unsere Vereine unterstützen, werden folgen. Deshalb sollten Sie mit Ihrem Verein bei MEHR ALS SPORT am Ball bleiben – am besten bei Facebook und Instagram!
PS: „MEHR ALS SPORT – Sportvereine in Baden-Württemberg“ ist eine gemeinsame Kampagne von Landessportverband Baden-Württemberg, Badischer Sportbund Freiburg, Badischer Sportbund Nord, Württembergischer Landessportbund und WLSB-Sportstiftung.
Ob am Bahnhof, in der Innenstadt oder wo auch immer: Über 1.000 Großplakate hängen in den nächsten Wochen an gut frequentierten Orten in Baden-Württemberg. Foto: Mehr als Sport
Gewinnaktion DEIN VEREIN in GROSS mit MEHR ALS SPORT Wo und wann genau die Plakate zwischen Mannheim und Konstanz hängen werden, wissen wir selber nicht genau. Denn wir führen die Aktion mit Unterstützung des Fachverbandes für Außenwerbung zu Sonderkonditionen für gemeinnützige Organisationen durch. Ihr Verein kann jedoch gewinnen, wenn Sie unsere Plakate ent decken.
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So geht’s: • Eines von 1.130 Großplakate entdecken (z. B. vor Supermärkten, an Bahnhöfen oder Durchgangsstraßen, auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, etc. / es braucht nicht bei Ihnen im Ort zu sein) • Foto davon machen • Foto bis 31. Januar 2021 an team@ mehr-als-sport.info oder via Facebook Messenger bzw. Instagram Message an mehralssport schicken • Plakatstandort und Verein nennen
Und schon ist der Verein im Lostopf für eines von zehn Großplakaten. Plakat-Produktion und Werbekosten gehen natürlich auf uns. Nach Abschluss der Aktion ermitteln wir die Gewinnervereine. Übrigens: Je mehr Mitglieder Ihres Vereins nach unseren Plakaten Ausschau halten, desto größer die Gewinnchance! Laden Sie deshalb doch gleich Text und Bild herunter – für Webseite, Newsletter, Facebook und Instagram Ihres Vereins. n MEHR ALS SPORT / Joachim Spägele
SPORT in BW 01 | 2021
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SPORT in BW 01 | 2021
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SPORTSTÄTTENBAU / IMPRESSUM
Zweite Bewilligungsrunde für den Sport stättenbau in 2020 Der Badische Sportbund Freiburg hat zum Jahresende nochmals Sportstättenbaumittel in der Höhe von 407.670 Euro verteilt. Dieses Mal erhielten 82 Projekte aus 15 Fachverbän-
den eine Bewilligung. Diese wurden noch vor Weihnachten verschickt, sodass die betroffenen Vereine den Verwendungsnachweis einreichen und den Zuschuss abrechnen können. n
Nr. Verband Anzahl Gesamtkosten Anträge Euro
Zuschussfähige Gesamtkosten Euro
Bewilligter Zuschuss Euro
1.
Badischer Bahnengolf-Verband
1
7.300,–
7.300,–
2.190,–
2.
Südbadischer Fußballverband
25
663.547,–
520.837,–
156.250,–
3.
Kanu-Verband Baden-Württemberg
1
10.827,–
10.827,–
3.250,–
4.
Badischer Leichtathletik-Verband
1
16.332,–
16.332,–
4.900,–
5.
Luftsportverband Baden
2
31.666,–
31.666,–
9.500,–
6.
Landesverband Motorbootsport Baden-Württemberg
1
14.231,–
7.107,–
2.130,–
7.
Pferdesportverband Südbaden
7
151.613,–
146.667,–
44.000,–
8.
Badischer Radsport-Verband
1
25.059,–
24.583,–
7.370,–
9.
Südbadischer Rasenkraftsport- und Tauzieh-Verband
1
13.802,–
13.802,–
4.140,–
10.
Südbadischer Rollsport- und Inline-Verband
2
42.529,–
42.529,–
12.760,–
11.
Landes-Segler-Verband Baden-Württemberg
2
29.414,–
24.708,–
7.410,–
12.
Skiverband Schwarzwald
1
80.811,–
80.811,–
24.240,–
13.
Südbadischer Sportschützenverband
17
230.213,–
199.346,–
59.780,–
14.
Badischer Tennisverband
19
260.118,–
224.716,–
67.440,–
15.
Badischer Turner-Bund
1
7.700,–
7.700,–
2.310,–
82 1.585.162,–
1.358.931,–
407.670,–
Gesamt
SPORT in BW – Das Magazin des Sports in Baden-Württemberg
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Baden-Württemberg-Teil
BSB-Teil
Herausgeber: Landessportverband BadenWürttemberg e. V. (LSV) Ulrich Derad (Hauptgeschäftsführer) Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart, Tel.: 0711/28077-850, Fax: -878/-879 www.lsvbw.de
Herausgeber: Badischer Sportbund Freiburg e. V. Volker Stark (Geschäftsführer) Wirthstraße 7, 79110 Freiburg Tel.: 0761/15246-16, Fax: -30 v.stark@bsb-freiburg.de www.bsb-freiburg.de
Redaktion: Joachim Spägele (verantw. Redakteur/v.i.S.d.P.) Tel.: 0171-2708818 joachim.spaegele@t-online.de
Redaktion/Marketing/Anzeigen: Joachim Spägele (verantw. Redakteur/v.i.S.d.P.) Tel.: 0171-2708818 joachim.spaegele@t-online.de
Marketing/Anzeigen: Sport-Marketing BadenWürttemberg Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart Tel.: 0711/28077-116 Fax: 0711/28077-108 info@smbw-gmbh.de
*** Erscheinungsweise: Monatlich, 12 Ausgaben im Jahr. *** Preis: Für BSB-Vereine ist der Bezugspreis des Magazins im Mitgliedsbeitrag enthalten. Die mit Autorennamen gekennzeichneten Artikel stellen die Meinung
des jeweiligen Verfassers dar und vertreten nicht in jedem Fall die Ansicht des Herausgebers. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge sowie alle Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Ein Nachdruck ist nur mit Genehmigung der jeweiligen Redaktion gestattet. Adressänderungen sind bitte an s.meier@bsb-freiburg.de zu richten. *** Druckvorbereitung: BECHTLE media, Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen *** Druck: Druckerei Winter GmbH, Uhlandstr. 13, 79423 Heitersheim | ISSN 1868-7253 *** Die Herausgeber übernehmen keine Gewähr bei eventuell auftretenden Druckfehlern.
SPORT in BW 01 | 2021
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Sterne des Sports Eine Auszeichnung für Vereine, gefördert von den Volksbanken Raiffeisenbanken, dem DOSB und BSB Freiburg. Sport im Verein, das ist längst nicht nur das Ringen um Rekorde und Medaillen. Sport ist mehr, im Bereich des Breitensports wird enormes geleistet. Und damit sich dies nicht etwa nur im Verborgenen abspielt, wurde vor Jahren der Wettbewerb „Sterne des Sports“ aus der Taufe gehoben. Auch in Südbaden soll dieses besondere Engagement von Sportvereinen nicht länger unbemerkt bleiben. Der Preis wird im Einzugsgebiet so mancher Volksbank auch in diesem Jahr wieder ausgeschrieben. Bewerben können sich alle Sportvereine, die sich in besonderem Maße für gesellschaftlich bedeutsame Aufgaben engagieren. Die Sterne des Sports gibt es in drei Stufen – Bronze, Silber und Gold. Die Gold-Verleihung findet in jedem Jahr in Berlin statt und wird vorgenommen vom Herrn Bundespräsidenten bzw. der Frau Bundeskanzlerin. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.sterne-des-sports.de
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