Die Industrie-Zeitung BETRIEBSTECHNIK & INSTANDHALTUNG August 2024 – Ausgabe 4/24
08. – 09.10.2024 Messe Stuttgart www.in-stand.de #instand24
TOP NEWS Industrieservice wächst weiter ... ... und das trotz rückläufiger Industrieproduktion Seite 07 Das verflixte zwanzigste Jahr „Verfallsdatum“ in Sicherheitskomponenten sorgt für Ärger Seite 09 Die Instandhaltung in der Hand Mobile Instandhaltung: Chancen, Vorteile, Herausforderungen Seite 11 Schutzengel für den Aachener Dom Vernetzte Videolösung erkennt Rauch und Flammen Seite 19 Wie bleibt mehr … … Druckluft im System?
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THEMEN Nachrichten
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Antriebs- & Steuerungstechnik
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Arbeitssicherheit
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Condition Monitoring 17 Mess- & Überwachungstechnik Drucklufttechnik
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Die Batteriezellenprüfanlage: Hier werden mit einem Laser Ultraschallsignale erzeugt und auf der anderen Seite mit Mikrofon analysiert. Dabei ist kein Wasser oder Gel nötig. Bild: Manz AG
Hören mit Licht, sehen mit Schall Ultraschall findet seine Anwendung unter anderem auch in einer Vielzahl von produzierenden Unternehmen. Diese Technik nutzt Schallwellen, die für Menschen nicht hörbar sind. Aus dem Echo der Ultraschallwellen werden Bilder hergestellt, die über die innere Beschaffenheit Auskunft geben. Das Problem dabei: Hierfür ist normalerweise Kontaktgel oder Wasser nötig. Die Ultraschallprüfung eignet sich bestens, verborgene Details im Inneren von Materialien aufzuspüren, ohne dass man sie von außen sehen könnte. Mit dem verstärkten Einsatz dieser Technik in der Industrie erhoffen sich Unternehmen Kosteneinsparungen in der Produktion durch eine frühzeitige Erkennung von Ausschussteilen. Aber auch eine bessere Umweltbilanz durch eine drastische Reduktion von Energie- und Ressourcenaufwand rückt zunehmend in den Vordergrund. Zur Arbeitsweise: In herkömmlichen Ultraschallanwendungen, wie sie etwa auch in der Medizin zum Einsatz kommen, wird ein Kontaktgel oder Wasser verwendet, um die Schallwellen effektiv vom Gerät in den Prüfling und vice versa zu übertragen. Das Kontaktmedium dient dazu, Luft zwischen dem Ultraschallkopf und der Oberfläche zu eliminieren, die sonst die Schallübertragung stören würde. Setzt man ein herkömmliches Ultraschallgerät ein, ohne vorher ein Gel aufzutragen, gehen über 99 Prozent der Schallwellen an der Oberfläche durch Reflexion verloren,
Roboter zur kontaktlosen Prüfung von Schweißpunkten in der Automobilindustrie: Das Prüfsystem ermöglicht eine vollständig roboterbasierte Prüfung und eine zuverlässige Unterscheidung zwischen iO- und niO-Schweißpunkten in der Produktionslinie. Bilder: Xarion Laser Acoustics
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sodass kein Prüfbild erzeugt werden kann. Ein weiterer Nachteil: Konventionelle Ultraschallprüfungen sind zumeist sehr zeitund arbeitsintensiv, da sie im Regelfall per Hand von einer ausgebildeten Fachkraft durchgeführt werden müssen. Xarion Laser Acoustics, ein Unternehmen mit Sitz in Wien, setzt hier auf einen ganz anderen Ansatz. Das Unternehmen nutzt nämlich einen Anregungslaser, um mittels eines kurzen Laser-Lichtblitzes den Ultraschall direkt im untersuchten Material zu erzeugen. Je nach Beschaffenheit des Materials entstehen dabei unterschiedliche Schallprofile unter der Oberfläche. In diesen Schallprofilen steckt Information über den inneren Aufbau und Zustand des Materials. Man kennt das Phänomen aus der Musik, wo der gleiche Ton je nach Instrument unterschiedlich klingt. Auch die Erfassung der Schallprofile erfolgt mittels Laser. Xarion lauscht dazu mit dem eigens patentierten optischen Mikrofon berührungsfrei den zurückgeworfenen Echos. Weiter auf Seite 20
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