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B&I Die Industrie-Zeitung, Ausgabe 3/24 (Juni)

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Die Industrie-Zeitung BETRIEBSTECHNIK & INSTANDHALTUNG Juni 2024 – Ausgabe 3/24

08. – 09.10.2024 Messe Stuttgart www.in-stand.de #instand24

TOP NEWS Digitaler Wandel im Aftersales Wie der spezifische virtuelle Zwilling Maßstäbe im Service setzt Seite 05 Neue MVO: Jetzt schon handeln Neue Maschinenverordnung gilt ab Januar 2027 Seite 11 Sicherheit an erster Stelle Lithium-Ionen-Batterien richtig und sicher lagern Seite 24 Stellschrauben für Energieeffizienz Energieeffiziente Prozessluft Seite 28 Bei Hochspannung arbeiten Praktische Leiter, schützt vor Stromschlägen Seite 35

THEMEN Nachrichten

02

Antriebs- & Steuerungstechnik

22

Arbeitssicherheit

33

Condition Monitoring 17 Mess- & Überwachungstechnik Drucklufttechnik

28

Energie-Effizienz

25

Facility Management

15

Fertigungstechnik

32

Industrieservice

05

Management & Technologie

08

Reinigung

30

Wartungs- & Werkstattbedarf

35

Zulieferteile

38

Messen & Events

40

Impressum

33

Wolff Publishing www.b-und-i.de

ISSN 1864-4554 info@b-und-i.de

Vertrieb: b-und-i@vertriebsunion.de

Um das Werkerassistenzsystem realisieren zu können, hat sich der Arbeitsplatzspezialist Krieg mit den Softwareexperten von Optimum Datamanagement Solutions zusammengetan. Bilder: Krieg

„Der schlaue Klaus“ assistiert Ein neues, kognitives und kamerabasiertes Assistenzsystem zeigt, wie das Zusammenspiel von Mensch und Maschine gelingen und die Schnittstelle zwischen beiden aussehen kann. Ob Warenein- und -ausgang oder Kommissionierung, ob Montage/Demontage oder Endkontrolle: „Der schlaue Klaus“ unterstützt bei manuellen Arbeitsprozessen in vielfältiger Art und Weise. Wie wäre es, wenn ein Mitarbeiter anhand einer digitalen Arbeitsanweisung Schritt für Schritt durch den Prozess geführt wird? Könnte währenddessen noch durch eine fortlaufende Bilderkennung geprüft werden, ob jeder Arbeitsschritt korrekt ausgeführt wurde? Ließe sich auf diese Weise nicht wirksam verhindern, dass fehlerhafte Produkte den Arbeitsplatz verlassen? Und wie wäre es, wenn zusätzlich Kennzahlen, Betriebsdaten sowie Mess- und Prüfergebnisse erfasst würden? Dann ergäbe sich zusammen mit den aufgenommenen Bildern eine rückverfolgbare Dokumentation. Könnte so ein System im Idealfall sogar eine 100-prozentige Qualität gewährleisten, für mehr Prozessstabilität sorgen und letztendlich bei der Überwindung des Fachkräftemangels helfen? All diese Fragen lassen sich positiv beantworten, denn das alles leiste das neue Werkerassistenzsystem mit dem Namen„Der schlaue Klaus“, wie der Lösungsanbieter Krieg Industriegeräte betont. „Wir wollten ein richtig cleveres Assistenzsystem machen, das die Komplexität jedes Unternehmens abbildet. Auf den Vornamen

„Der schlaue Klaus“ ist modular aufgebaut und kann für jeden Anwendungsfall individuell konfiguriert werden. Die digitalen Arbeitsanweisungen lassen sich ohne Programmierkenntnisse erstellen. Typische Anwendungsfälle sind z.B. die Wareneingangskontrolle, die automatische optische Identifikation, die manuelle Montage, die THT-Bestückung und die automatische optische Inspektion.

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kamen wir, weil er positiv besetzt ist und an einen angenehmen Onkel, Vater oder Chef erinnert. Der schlaue Klaus hat uns dann im Wortrhythmus gefallen“, erklärt Wolfgang Mahanty, Geschäftsführer bei Optimum. Als Produktmanager in China baute er Fertigungen mit auf:„Wenn irgendwo auf der Welt ein Produkt aufschlug, das nicht in Ordnung war, lag das in meiner Verantwortung. Doch wo fängt der Fehler an und wo hört er auf, was ist der Fehler? Schon damals habe ich mir gewünscht, eine Kamera aufzuhängen, um die Produktion zu optimieren. Denn gefühlte und gemeinte Prozessqualität muss auch mit der Realität übereinstimmen.“ Keine Frage, die industrielle Bilderkennung bringt in der manuellen Produktion viele Vorteile mit sich. Das beginnt beim reduzierten Einarbeitungsaufwand für neue Mitarbeiter und Produkte, auch das Einlernen neuer oder geänderter Montageanleitungen ist einfacher. Vor allem Fertigungsstätten, die mit einer hohen Komplexität der Produkte oder immer kürzeren Lebenszyklen aufwarten, profitieren davon. Weiter auf Seite 9

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