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B&I Die Industrie-Zeitung, Ausgabe 2

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Die Industrie-Zeitung BETRIEBSTECHNIK & INSTANDHALTUNG April 2024 – Ausgabe 2/24

08. – 09.10.2024 Messe Stuttgart www.in-stand.de #instand24

TOP NEWS Ein Grund zum Jubeln: 20 Jahre FVI

Seite 04

Alles im Fluss Wie ein Zweckverband zur Abwasserbeseitigung seine Betriebsführung managt Seite 07 Zug um Zug Modernisierung von ICEs mithilfe des 3D-Drucks Seite 13 Fortschritt durch Digitalisierung … ... von Sensoren Seite 19 Ultraschall statt Meißel System reduziert Ablagerungen in Maschinen deutlich Seite 20

THEMEN Nachrichten

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Antriebs- & Steuerungstechnik

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Arbeitssicherheit

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Condition Monitoring 17 Mess- & Überwachungstechnik Drucklufttechnik

27

Energie-Effizienz

25

Facility Management

14

Fertigungstechnik

15

Industrieservice

05

Management & Technologie

07

Reinigung

20

Wartungs- & Werkstattbedarf

29

Zulieferteile

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Messen & Events

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Impressum

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Wolff Publishing www.b-und-i.de

ISSN 1864-4554 info@b-und-i.de

Vertrieb: b-und-i@vertriebsunion.de

BMW-Werk Regensburg überwacht Fördertechnik in der Montage mit lernendem Wartungssystem. Es verhindert hier allein in der Fahrzeugmontage rund 500 Störminuten pro Jahr. Bilder: BMW

KI vermeidet 500 Störminuten/a Ungeplante Stillstände gar nicht erst aufkommen zu lassen – um dies zu erreichen, setzt die BMW Group im Werk Regensburg auf ein smartes Überwachungssystem, das datengesteuerte Analysen der Fördertechnikanlagen durchführt. So lassen sich mögliche Störungen erkennen und verhindern – und der Produktionsfluss der Fahrzeuge kann aufrechterhalten werden. In der Montage im Werk Regensburg laufen die Fahrzeuge, zumeist in mobilen Gehängen befestigt oder auf Schubplattenanlagen, wie an einer Kette durch die Produktionshallen. Technische Störungen an diesen Förderanlagen können zum Stillstand der Montagebänder führen – mit entsprechend hohen Folgekosten. Um dem vorzubeugen, hat das Innovationsteam im Werk Regensburg ein System entwickelt, mit dem sich potenzielle technische Defekte frühzeitig erkennen lassen, sodass Produktionsverluste verhindern werden. Davon betroffene Förderelemente können dank des Systems frühzeitig aus der Montagelinie ausgeschleust und abseits der Produktion instand gesetzt werden. Das Überwachungssystem benötigt keine zusätzliche Sensorik oder Hardware, sondern es wertet vorhandene Daten aus den verbauten Komponenten und der Steuerung der Förderelemente aus. Bei Anomalien schlägt es gegebenenfalls Alarm. Wie dies in der Praxis funktioniert, zeigt ein Beispiel: Die Transportgehänge, mit denen Fahrzeuge durch die Montage transportiert

„Wenn wir Predictive Maintenance optimal umsetzen, spart das nicht nur Geld und wir können unsere Fahrzeuge in der geplanten Stückzahl pünktlich ausliefern. Es spart innerhalb der Produktion auch enorm viel Stress“, erklärt BMW-Mitarbeiter Deniz Ince, Data Scientist des Teams (links) . „In unserer Leitzentrale laufen rund um die Uhr die Überwachungsmonitore“, ergänzt der Projektleiter Oliver Mrasek (rechts), und betont: „Dadurch können wir bei einer Störmeldung schnell reagieren und das betroffene Gefährt aus dem Takt nehmen.“

werden, senden vielfältige Daten an die Gehängesteuerung. Diese Daten werden über die Gehänge- und Anlagensteuerung an eine BMW Group-eigene PredictiveMaintenance-Cloudplattform gesendet.

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Hier beginnt die Analyse: Ein Algorithmus sucht ständig nach Auffälligkeiten wie z.B. Schwankungen in der Stromaufnahme oder Auffälligkeiten bei den Förderbewegungen. Weiter auf Seite 10

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