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Woche 9/Limmatwelle/26. Februar

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Donnerstag, 26. Februar 2026, 64. Jahrgang, Nr. 9

Nutzungsplan zum Kiesabbau liegt auf

Kies ist zentral für Beton und Bauprojekte in der Region. Doch die Reserven schwinden. Im Bifig-Flüefeld in Würenlos soll Ersatz entstehen. Warum der Zeitdruck gross ist – und weshalb diesmal nicht mit Einsprachen gerechnet wird. (bär) S. 13

Vom Kriegskind zur 100-Jährigen

Rationierte Schuhe, Angst vor Fliegern, «Tatze» in der Schule – Gertrud Huser hat viel erlebt. Kurz vor ihrem 100. Geburtstag erzählt die Wettingerin, wie sich Alltag, Familie und Dorf verändert haben. (bär) S. 4/5

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Bunt, laut und kreativ wars

Mit den Umzügen in Spreitenbach und Würenlos ist die Fasnacht in der Region zu Ende gegangen.

Die kleinen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler zogen stolz durch Würenlos – der Umzug fand zum zehnten Mal statt. Als Schneckenpost verkleidet oder als gfürchige Drachen unterhielten sie das Publikum. Auch in Spreitenbach hielten die Narren Einzug: Beim Thema «Flower Power» sah man das Geschehen durch die runde grüne Brille. Passend dazu fuhr der Hippie-Bus umher. (LiWe) S. 11/15

Stolze Fasnächtler marschieren mit ihren Konfettisäcken mit. Roger Egloff

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Vielen Dank für die Möglichkeit, meine Erfahrungen zu teilen

Altpapiersammlung

Die nächste Altpapiersammlung wird von HC Rotweiss Wettingen/ Wettingen Wild Lacrosse durchgeführt und findet statt am Samstag, 28. Februar 2026

Das der Sammlung mitzugebendeAltpapier ist in gut verschnürten, handlichen ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 07.00 Uhr entlangdenüblichenKehrichtdeponiestellenbereitzustellen.Papier und Karton sind getrennt zu bündeln. Wir danken für Ihre Mithilfe.

Werkhof und Entsorgung

Eröffnung

Fahrzeugverwertung

Der Fahrzeughalter wird aufgefordert, sein Fahrzeug innert 20 Tagen seit der öffentlichen Publikation bei der Regionalpolizei WettingenLimmattal abzuholen. Nach Ablauf der Frist wird das Fahrzeug verwertet.

Fahrzeug:

Marke: Opel

1. IV: nicht bekannt

Farbe: grau

Modell: Astra

Vin-Code: W0L0TGF4815102037

Verwertung Opel Astra

Eröffnung

Fahrzeugverwertung

Der Fahrzeughalter wird aufgefordert, sein Fahrzeug innert 20 Tagen seit der öffentlichen Publikation bei der Regionalpolizei WettingenLimmattal abzuholen. Nach Ablauf der Frist wird das Fahrzeug verwertet.

Fahrzeug:

Marke: BMW

1. IV: unbekannt

Farbe: schwarz

Modell: 320d

Vin-Code: WBAAS72020FY63638

Sichergestelltes Fahrzeug

Gerne berate ich Sie umfassend und kostenlos

Caroline Zumstein

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Ich bin 66 Jahre alt und möchte meine Erfahrungen mit dem ParaMediFormProgramm teilen. Es hat nicht nur mein Gewicht, sondern auch meine Lebensqualität verbessert. Para MediForm bietet eine strukturierte, individuelle Herangehensweise an die optimale, individuelle Ernährung.

Die regelmässigen persönlichen Gespräche waren für mich von unschätzbarem Wert. Auch die persönliche Stoffwechselanalyse war äusserst aufschlussreich und gab mir ein besseres Verständnis für meinen Körper und seine Bedürfnisse.

Wir haben gezielt an meinen Problemzonen gearbeitet. Heute fühle ich mich fitter und gesünder als je zuvor.

Nebst dem Gewicht haben sich auch meine Schlaf- und Verdauungsprobleme stark verbessert.

Ich möchte anderen Menschen zeigen, dass es möglich ist, auch im Alter positive Veränderungen herbeizuführen. Man lernt die Signale des Körpers zu verstehen und richtig zu reagieren, dafür bin ich sehr dankbar und freue mich auf kommende Jahre bei guter Gesundheit.

Christina Eichenberger, Baden

ParaMediForm Baden-Brugg Täfernstrasse 1a, 5405 Baden Telefon 056 470 00 08 www.paramediform.ch/baden

Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.

Fundbüro – ab sofort optimierte Abläufe

Haben Sie etwas verloren?

Verlustmeldungen können bequem online über www.easyfind.ch aufgegeben werden. Nach dem Erfassen Ihrer Verlustmeldung prüft easyfind automatisch alle Fundmeldungen in der nationalen Datenbank. Gefundene Übereinstimmungen werden sofort angezeigt – inklusive Kontaktdaten des zuständigen Fundbüros.

Haben Sie etwas gefunden?

Werden Gegenstände auf öffentlichem Grund gefunden, welche den Wert von Fr. 10.00 übersteigen, so sind diese beim Fundbüro des Fundortes abzugeben. Die verantwortliche Stelle für die Entgegennahme, Vermittlung und Aufbewahrung von Fundgegenständen in Wettingen ist das Fundbüro Wettingen (Einwohnerdienste, Fundbüro, Alb. Zwyssigstrasse 76, 5430 Wettingen, fundbuero@wettingen.ch).

Werden Gegenstände nicht in Wettingen gefunden, wenden Sie sich direkt an das zuständige Fundbüro am Auffundort oder die zuständige Institution (Einkaufszentrum, Restaurant, Museum, etc.).

Das Fundbüro Wettingen steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

Einwohnerräte liessen sich zur Schule beraten

An seiner Sitzung vom 5. März befindet der Einwohnerrat über den Projektierungskredit für die Schullandschaft Margeläcker. Am Montag informierten sich 35 Mitglieder darüber.

Mit dem Projektierungskredit zur Schullandschaft Margeläcker in der Höhe von 8550000 Franken steht gemäss der Gemeinde Wettingen eines der wichtigsten Geschäfte der vergangenen Jahre kurz vor der parlamentarischen Beratung. Um sich optimal auf die Verhandlungen vorzubereiten, konnten sich die Mitglieder des Einwohnerrats an einer Informationsveranstaltung umfassend orientieren.

Zweites von vier Puzzleteilen Ein moderner, gut organisierter Schulraum erhöht die Attraktivität von Wettingen für Familien, Lehrpersonen, Zuziehende, Unternehmen und vielen mehr, schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung. Mit dem Projekt der Schullandschaft Margeläcker positioniere sich Wet-

AUS DER GEMEINDE

Glückwünsche zum Geburtstag Der Gemeinderat gratuliert Gertrud HuserFrei herzlich zum 100. Geburtstag am 1. März und wünscht alles Gute, Zuversicht sowie gute Gesundheit.

Ladenlokal vermietet Im vergangenen Juli schloss die Energie Wettingen AG ihr Elektrofachgeschäft an der Landstrasse 89. Durch eine er-

INSERATE

tingen als zukunftsfähiger Wohnund Arbeitsort.

Das Projekt für die Schullandschaft Margeläcker ist das zweite der vier Puzzleteile aus der Masterplanung Schulrauminfrastruktur. Gleichzeitig wurden darin die realen Bedürfnisse der Schule und weiterer Anspruchsgruppen aufgenommen. Die Konzentration der

Oberstufe in der Schullandschaft ermöglicht Synergien, mehr Vielfalt und höhere Flexibilität. Die geplanten neuen drei Schulhäuser für die Oberstufe werden so konzipiert, dass sie flexibel funktionieren und sich an verändernde pädagogische Anforderungen auch langfristig anpassen können. Anlässlich der Einwohnerratssitzung

vom 5. März wird dem Einwohnerrat das Begehren für den Projektierungskredit der Schullandschaft Margeläcker in der Höhe von 8 550 000 (inklusive Mehrwertsteuer) unterbreitet. Am 23. Februar liessen sich deshalb 35 Einwohnerätinnen und Einwohnerräte über das Projekt informieren. Vertretende aus Gemeinderat und Verwaltung erläuterten den Anwesenden die Inhalte der Vorlage. Dabei konnte auch detailliert aufgezeigt werden, welche Auswirkungen die Vorlage auf die Finanzen der Gemeinde Wettingen hat. Für die Finanzierung des Projektierungskredits muss Geld aufgenommen werden. Die Zinsen dafür fallen ab 2026 an – können jedoch in der Erfolgsrechnung gut untergebracht werden, heisst es weiter.

Nach Abschluss der Projektierung fallen dann die jährlichen Abschreibungen ab dem Jahr 2029 an. Die Beratungen des Einwohnerrats sind öffentlich. Interessierte Personen sind eingeladen, die Verhandlungen auf der Tribüne mitzuverfolgen. (LiWe/zVg)

folgreiche Akquisition konnte die Gemeinde Wettingen – als Eigentümerin der Liegenschaft – das Lokal neu vermieten. Ab dem 1. September bietet die Messina Coffee Store GmbH, Otelfingen, ihre Dienstleistungen rund um den Verkauf und die Reparatur von Kaffeemaschinen am Zentrumsplatz an. Der Gemeinderat zeigt sich sehr

erfreut über den Abschluss des Mietvertrags und die Belebung des Ladenlokals.

Mitwirkung: Parkierungskonzept der Gemeinde Wettingen Die Gemeinde Wettingen erarbeitet derzeit ein Parkierungskonzept. Dabei wird die Bevölkerung aktiv in diesen Prozess einbezogen, weshalb zwei digitale Mitwirkungsverfahren durchgeführt werden.

QR-Code für Zugang zur Mitwirkung. zVg

INSTRUMENTEUNDMEHR

Was ist ein Parkierungskonzept? Ein Parkierungskonzept definiert die Rahmenbedingungen für den ruhenden Verkehr (Parkfelder, Parkplätze) innerhalb einer Gemeinde. Es legt Ziele, ein Gesamtkonzept sowie konkrete Massnahmen für ein bedarfsgerechtes und zukunftsorientiertes Parkplatzmanagement fest.

Mitwirkung: Die Gemeinde Wettingen lädt die Bevölkerung zur Teilnahme an der ersten digitalen Mitwirkung ein. Ziel dieser Mitwirkung ist es, Erkenntnisse zum Nutzerverhalten zu gewinnen und allfälligen Handlungsbedarf aus Sicht der Bevölkerung zu identifizieren. Auch Personen, die kein Auto besitzen oder keine öffentlichen Parkplätze nutzen, sind eingeladen, ihre

Meinung einzubringen, da unterschiedliche Perspektiven für ein ganzheitliches Parkierungskonzept entscheidend sind. Die Mitwirkung findet vom 28. Februar bis zum 27. März statt. Eine Anmeldung auf der Webseite ist für die Teilnahme erforderlich. Weitere Informationen sowie der Zugang zur Mitwirkung sind unter dem Link https:// mitwirken-wettingen.ch verfügbar oder über den QR-Code oben im Bild abrufbar. Bei Fragen steht die Abteilung Bau und Planung zur Verfügung.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Nicole Merkli, die Geschäftsleiterin Bildung, informierte über das Projekt. zVg

100 und lebt noch zu Hause

für ein langes Leben», sagt die alte Dame. Das hält sie auch heute fit.

Nach der Schule und einem Haushaltslehrjahr im Welschland absolvierte sie im Badener Schuhladen Dosenbach eine Lehre als Verkäuferin. «Ein gutes Paar Schuhe hat damals rund 40 Franken gekostet», erinnert sie sich zurück. Im Verhältnis zu ihrem monatlichen Verdienst von 300 Franken war das

«Arbeiten, immer etwas machen, ist das Rezept für ein langes Leben.»

eine teure Anschaffung. Man besass nur wenige Schuhe. Gertrud Huser hat auch während des Zweiten Weltkrieges als Verkäuferin gearbeitet. Nicht nur Lebensmittel waren damals rationiert, sondern auch alle anderen Waren. «Bevor man ein Paar Schuhe kaufen konnte, musste man eine Marke abgeben. Diese konnten bei der Gemeinde bezogen werden. «Wir mussten die Marken danach nach Aarau schicken und erhielten dadurch die Erlaubnis, wieder neue Ware zu be-

stellen. Ab und zu mal Hunger zu haben, war damals normal. So kam es schon mal vor, dass sie Haferflocken aus dem Kaninchenfutter stibitzte und ass. Fleisch gab es selten und meistens nur für den Vater, der sein Leben lang in der gleichen Firma als Maurer arbeitete.

Angst im Krieg

Auch an den Krieg erinnert sie sich. «Es war beängstigend, wenn die Flieger über die Dächer flogen.» Um von den Piloten der Flieger nicht entdeckt zu werden, verdunkelten sie die Fenster. Die alliierten Bomberbesatzungen warfen Streifen aus Stanniol ab, dem Vorgänger der Aluminiumfolie. Diese sogenannten «Düppel» verursachen auf den Bildschirmen der Funkmessgeräte unerwünschte Signale. Ziel der Alliierten war es, die Ortung zu erschweren oder gar zu verunmöglichen. «Wir haben diese ‹Düppel› später eingesammelt», erinnert sich Getrud Huser.

Auch Eduard Huser musste in den Krieg einrücken. Die Liebesbriefe, die sie damals erhielt, hat sie noch immer. Sie erinnern sie an ihren verstorbenen Mann, den sie ein Jahr vor Kriegsende kennengelernt hatte. Obwohl beide in Wettin-

gen aufwuchsen und lebten, begegnete sie ihm erstmals während einer Vereinsreise auf der Klewenalp. Nach vier Jahren heirateten sie. Als elf Jahre später ihr erster, sieben Jahre später der zweite Sohn zur Welt kam, gab sie ihren Job im Schuhladen auf und unterstützte ihren Mann. An der Dorfstrasse hatte er ein Bauernhaus gekauft, liess Schopf und Stall abreissen und baute auf den Grundmauern ein neues Mehrfamilienhaus auf. Das Gelände diente als Materiallager für die Getränke- und Transportfirma, die er selbstständig betrieb.

«Tatze» als Bestrafung

«Hattet ihr in der Schule die gleichen Fächer wie wir heute?», will Elias wissen und erfährt, dass sie keine Fremdsprachen lernten. Auch die Erziehung unterscheidet sich –wer nicht gehorchte, wurde mit einer «Tatze» bestraft, einem Schlag auf die Hand. Sie selbst hätte sich an die Regeln gehalten und sei vor Schlägen verschont gewesen, sagt Gertrud Huser. Überhaupt hat sie die Schulzeit in bester Erinnerung, sagt die rüstige Rentnerin, die ausser einer Brille und einem Hörgerät keine Hilfsmittel benötigt. «Auch wenn ich nicht viel herum-

gekommen bin, hatte ich ein gutes Leben. Es ist schön hier», sagt sie und schaut zu ihren Söhnen und ihrem Urenkel. Einsamkeit kennt sie dank dem Mehrgenerationenhaus und der Unterstützung der ganzen Familie nicht. Auch heute muss sie nicht selbst kochen, «Rebecca hat für mich mitgekocht», sagt sie dankbar.

Chräbeli am 100. Geburtstag

Es ist kurz vor elf Uhr. Elias geht die Treppe hoch, fragt seine Schwester, ob sie auch auf dem Bild posieren will. Kurze Zeit später rückt Gertrud Huser mit ihren beiden Urenkeln und Söhnen am grossen Wohnzimmertisch zusammen und blickt zufrieden in die Kamera.

Schon bald ist Mittagszeit. Während sich Gertrud Huser bei der Enkelin und den Urenkeln einen Stock höher mit Minestrone und frischem Brot verpflegt, essen die Söhne Eduard (74) und Marin (67) in der «Blume» in Baden. Sie wollen dort das Menü fürs Geburtstagsfest ihrer Mutter festlegen. Was es gibt, verraten sie nicht. «Das ist eine Überraschung», sagt die rüstige Rentnerin. Nur eins ist klar: Für jeden Gast gibt es ein selbst gebackenes Chräbeli – sehr zur Freude von Elias.

Gertrud Huser zwischen Urenkeln Laura und Elias und den Söhnen Marin und Eduard (r.).
Melanie Bär

Gottes di enste

Sonntag, 1. März 10 Uhr, Wettingen

VDMMarie-Madeleine Minder, Kollekte:EffingerHort

Sonntag, 8. März 10 Uhr, Wettingen

Pfr. StephanMatthias, Kollekte:KinderspitexNordwestschweiz

18 Uhr, Wettingen

Filmvorführung «The Navigator», BenjaminGuélatimprovisiertan derOrgel zumStummfilmklassiker mitBusterKeatonaus demJahr 1924

Sonntag, 15.März 10 Uhr, Wettingen

Pfr. Lutz Fischer, «Brotfür alle», anschliessendKirchenkaffee, Kollekte:«Brot füralle»

Sonntag, 22.März 10 Uhr, Wettingen

Pfrn.RenateBolligerKönig, Kollekte:SchweizerischeStiftung fürTaubblinde

Palmsonntag, 29.März 10 Uhr, Wettingen

Konfirmationmit Abendmahl, Pfr. Lutz Fischer, Ueli Angstmann, Saxofon; Hannes Giger, Kontrabass; BoyanKolarov,Orgel, anschliessendApéro, Kollekte:KirchlicheJugendarbeit

Gottesdienst im Alterszentrum St.Bernhard: Mittwoch,18. März,14.30Uhr

Andachtinder Alterssiedlung

Sonnmatt:

Dienstag,10. März,14.30Uhr

Ökumenischer SeniorenMittagstischimRegionalen

PflegezentrumBaden: Dienstag,10. und31. März, 11.15Uhr

Dasnächste Risotto-Essen findet am 25.Märzstatt. Wirfreuenuns aufSie! Startab12Uhr (11.30 Uhr, Türöffnung).

Titelbild2026, Nigeria: «Ruhefür dieErschöpften» vonGiftAmarachiOttah.

Weltgebetstagsgottesdienst:

«Ichwilleuchstärken,kommt!»

ImkatholischenPfarreiheim in Neuenhof, Freitag, 6. März,19 Uhr

Traditionelleafrikanische Religionenumfasseneine VielzahlvonGlaubensrichtungenundRiten.In der Kolonialzeitwurdein NigeriadasChristentum durcheuropäischeMissionareeingeführt. Diekulturelle VielfaltNigeriasfindet Ausdruckin denfarbenfrohen Textilien, aufdenen jedesMuster eine GeschichteüberdastraditionelleErbe erzählt.DazugehörtseitvorchristlicherZeitdasGeschichtenerzählen, dieMusik,der Tanzunddas Theater undinmoderner Zeiteinebedeutende Filmindustrie.Dienigerianische Literaturwurdedurchdie AuszeichnungmitverschiedeneninternationalenPreisenweltweitbekannt. AusderwechselvollenGeschichte Nigeriasseitseiner Unabhängigkeitvonderbritischen Kolonialherrschaft (1960)sindvielennochder Biafra-Krieg(1967–1970) unddie Terroraktionender islamistischenGruppe Boko HaraminErinnerung. ObschonesinNigeria Frauen in wichtigenpolitischen, wissenschaftlichenundkulturellen Ämterngibt,sind viele Rechtefür Frauennochnichtverwirklicht. Davonerzählen Frauenaus verschiedenengeografischen undsozialen Kontextenin der aktuellen Liturgie. Unterdem Titel«Ichwilleuchstärken, kommt!»–einer Kurzfassungdesbekannten Bibelwortes Jesu «Kommtherzumir,alle,dieihrmühselig undbeladen seid;ichwilleucherquicken» (Mt11,28) –schildern sieihrealltäglichenBelastungenund wiesie im Glauben«Ruhe fürdieSeele» finden.

Dienigerianische Künstlerin GiftAmarachi Ottah hat dazueineindrückliches Titelbildmit der Bezeichnung «RuhefürdieErschöpften»gestaltet.

Der WeltgebetstagSchweiz ist Teil einer weltweiten Bewegungvon Frauenausvielenchristlichen Traditionen. Jedes Jahramersten Freitagim Märzladen sieallezum Feierneinesgemeinsamen Gebetstages ein.DurchdieGemeinschaftimBeten und Handeln sinddieMenschenausvielen Ländernaufderganzen Weltmiteinanderverbunden. Im Anschluss an denGottesdienstsindalle zu Tee, KaffeeundKucheneingeladen.

Redaktionsteam:

Pfr. S. Burkhard

Pfr. L. Fischer

Sekretariat: N. Bischof

Evangelisch-reformierteKirchgemeinde Wettingen-Neuenhof Etzelstrasse 22 5430 Wettingen 056437 30 30 www.ref-wett-nhf.ch

Konfirmationsgottesdienst

Sonntag, 29.März, 10 Uhr, in derKircheWettingen beiPfarrer Lutz Fischer

Ivo BerzHenry Blank

Annina ChartouniGiuliaHagen

Jonas HorákNicoKriesi

Vincent Läderach Johanna Merkli

Julia MerkliAlmaOderbolz

Leila PanizzonMoritz Peter

Raphael Reichen Gabriel Schmon

Amelie SchnoorSeverin Toddaro

Yara Tromm James Zehnder

Filmvorführung: «The Navigator»

Sonntag, 8. März,18Uhr,reformierte Kirche Wettingen,mit Benjamin Guélat,Live-Orgelbegleitung Durcheinendummen Zufall befinden sichBuster als lebensuntüchtigesMillionärssöhnchen undseine Auserwähltealleinaufeinemgrossen Dampferauf hoherSee.Nachzahlreichen Zwischenfällen,die Busters Sinn fürs Praktischeunddie Begabung desMädchens fürsUnpraktischeunterstreichen, entkommensiesogareinem Kannibalenstamm. «Keatonsneben‹TheGeneral›typischste,seine FilmpersönlichkeitinReinkultur präsentierende Stummfilmkomödiezähltunbestritten zuden Meisterwerkendes komischen Films.» (filmdienst.de)

Nach zwei Abstechern ins Dramatische(«The Last Command») bzw.ins Horror-Genre («Nosferatu») kehrtunser langjähriger GastorganistBenjamin Guélatmit «The Navigator»zum zeitlosenStummfilmkomikerBuster Keatonzurück,dessen Meisterwerkausdem Jahr 1924er kongenialan der GollOrgelmusikalischuntermalen wird.

JungundAltsind zudiesemturbulenten undherzerfrischenden Film(Spieldauer: ca. 60 Min.) eingeladen. NichtsfürSeekranke! Eintrittfrei–Kollekte.

AUS DER GEMEINDE

Steuerabschluss 2025 Gemeindesteuern: Bei einem unveränderten Steuerfuss von 112% konnten die Gesamteinnahmen mit 20857353 Franken bei den allgemeinen Gemeindesteuern das Ergebnis des Vorjahres um 10,37% übertreffen. Bei den Einkommenssteuern liegt das Ergebnis mit 13299319 rund 3,50% über dem Budget. Die effektive Zunahme zeigt im Rechnungsjahr ein Wachstum bei den Einkommenssteuern von 4,91%. Bei den

Einkommenssteuern früherer Jahre ist das Ergebnis mit 3043069 Franken um 62,73% höher als budgetiert. Dies ist unter anderem mit der Abarbeitung von Pendenzen begründet, bei welchen mehrere Steuerperioden bei Steuerpflichtigen gemeinsam eröffnet werden konnten. So generierte nicht erwartete Nachträge trugen zum positiven Ergebnis bei.

Bei den Vermögenssteuern 2025 liegen die Einnahmen mit 985664

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

• Çalparmak, Arçil, 2012, türkischer Staatsangehöriger, Zürcherstrasse 126a, Neuenhof

• Çalparmak, Aris, 2014, türkischer Staatsangehöriger, Zürcherstrasse 126a, Neuenhof

• Durmaz, Lorin, 2005, türkische Staatsangehörige, Wiesenstrasse 11, Neuenhof

• Paulo, Elisa Malata, 1989, angolanische Staatsangehörige, Kappelstrasse 3, Neuenhof, mit den Söhnen Brayson (2019) und Djon (2023)

• Komander, Thomas, 1972, deutscher Staatsangehöriger, Bankstrasse 14, Neuenhof

• Komander, Jasmina, 2005, deutsche Staatsangehörige, Bankstrasse 14, Neuenhof

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Franken um 3,75% über dem Budget. Zudem konnten durch die Abarbeitung von Pendenzen früherer Steuerjahre Mehreinnahmen von rund 75000 Franken gegenüber dem Budget realisiert werden.

Sondersteuer: Höhere Steuereinnahmen konnten auch bei den Sondersteuern verzeichnet werden, welche mit gesamthaft 748878 Franken rund 20,4% über dem Budget liegen.

Bei den Nachsteuern und Bussen liegen die Einnahmen mit 42133 Franken etwa 30% unter der Budgetprognose. Es zeigt sich, dass nur noch in vereinzelten Fällen grössere Erträge von Nachsteuern und Bussen zu verzeichnen sind.

In Neuenhof ist weiterhin ein reger Immobilienmarkt zu verzeichnen. Die Grundstückgewinnsteuern 2025 liegen mit 522302 Franken um 24,29% über dem Budgetwert. Das Ergebnis bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern zeigt Einnahmen von 126885 Franken und damit 26,88% mehr als die Budgetprognose.

Abschreibungen aus Steuererlass und -verlust: Die Kennzahlen für Steuerausstände und -verluste verzeichneten 2019 einen Ausstand von 15,86%, der bis 2024 kontinuierlich auf 26,41% anstieg. Dies zeigt, dass das Steuerinkasso in den Vergangenen Jahren nicht mit der notwendigen Intensität bewirtschaftet wurde und Betreibungen teilweise nicht wie üblich ohne Verzug eingeleitet wurden.

Aufgrund der erfolgreichen Neustrukturierung unter der neuen Leitung der Abteilung Finanzen konn-

LESERBRIEF

Limmattalbahn noch nicht vom Tisch Wenn man zwischen den Zeilen liest, hat sich Tobias Baumgartner von der Limmattalbahn (LTB) noch nicht verabschiedet (Ausgabe 29.1.2026). Trotz Verständnis für einen Bähnler muss man das bestehende Projekt mit hohen Kosten im Bereich von 700 Mio. endlich begraben. Mit den über 600 Unterschriften gegen die LTB hat sich die Neuenhofer Bevölkerung klar gegen diese Bahn ausgesprochen. Sie setzt auf unsere beiden Busse, die in einer Viertelstunde ab Killwangen mehr Personen befördern kann als die LTB. Zudem sind die Busse viel flexibler, wesentlich billiger in der Anschaffung und im Unterhalt. Jeder zusätzliche Verkehrsträger birgt erhöhte Gefahren für Velos, Fussgänger und behindert die Busse. Die Zukunft liegt bei der vorhandenen S 12. Deshalb muss

te der Ausstand im vergangenen Jahr auf 25,62% gesenkt werden. Dieser Weg wird nun weiterverfolgt. Berechnet man die Nettoverluste des bereinigten Steuersolls, betragen diese im Rechnungsjahr 1,28%.

Auch wenn sich die Situation der Pro-Kopf-Steuereinnahmen im kantonalen Vergleich verbessert hat, so liegen diese Einnahmen im kantonalen Vergleich nach wie vor unter dem Durchschnitt. Es ist damit weiterhin absehbar, dass der Steuerfuss per 2027 aufgrund anstehender Investitionen in die Infrastruktur leicht erhöht werden muss.

Gemeinderat und Verwaltung bedanken sich abschliessend bei allen Steuerpflichtigen, die ihrer Verpflichtung nachkommen und die Steuern jeweils pünktlich bezahlen.

Bevölkerungsstatistik 2025 (Auszug aus dem Geschäftsbericht) Per Ende 2025 lebten 9277 Personen in Neuenhof. Die Wohnbevölkerung hat damit im Vergleich zum Vorjahresende um 107 Personen zugenommen.

Die Baubewilligung ist erteilt worden an: Kanton Aargau, Aarau, für Umnutzung Webermühle, Wohn- und Nebengebäude zu Büro, Lager und Schulräumen (Asylunterkunft), Parzellen Nrn. 2512/2588, Webermühle 2, 4 und 6, Neuenhof.

Termine 2. März: Häckseldienst; 6. März, 12 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 8. März, 9–9.30 Uhr: Wahl- und Abstimmungssonntag, Urnenöffnung Gemeindehaus für persönliche Stimmabgabe.

man den Fokus auf die rentierende S 12 setzen und den geplanten 15-MinutenTakt ab 2035 anpeilen. Ab Killwangen ist man in 6 bis 7 Minuten in Baden und benötigt nicht 25 Minuten. Mit gutem Gewissen könnte man das Trassee aus dem Richtplan streichen und das Geld für Busspuren bis Baden einsetzen. Im Weiteren bin ich enttäuscht, dass man aus dem Härdli-Debakel nichts gelernt hat und ohne die Ortsbürgerinnen und Ortsbürger einzubeziehen weiter plant. Es braucht jetzt dringend Gespräche mit den Eigentümern über das weitere Vorgehen, im Speziellen, wie das bewirtschaftete Land entwickelt werden soll. Dazu braucht es einen Neustart mit einer Teil-Bau- und Nutzungsordnung, damit die Familiengärten und das Tennisareal der richtigen Zone zugeteilt werden können. Toni Benz, Neuenhof

INSERATE

KILLWANGEN/SPREITENBACH

GEMEINDE KILLWANGEN

Neusignalisation zwischen Ankegässli und Zelgmattstrasse

Verkehrsbeschränkung

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden diese Verkehrsbeschränkungen verfügt:

Neusignalisationen auf den bestehenden Strassen: a) «Fussweg – Radfahrer gestattet» (2.61); zwischen Ankegässli und Zelgmattstrasse (Parz. 1054) genaue Lage auf dem Situationsplan 1:500 einsehbar)

Die Akten- und Planauflage erfolgt bei der Gemeindekanzlei Killwangen, Schürweg 2, 8956 Killwangen.

Rechtsmittelbelehrung

AUS DER GEMEINDE

Baubewilligungen Der Gemeinderat Killwangen hat folgende Baubewilligungen erteilt: Prisca Hess Zurkinden und Alexander Zurkinden, Birkenweg 6, 8956 Killwangen, für einen Badebrunnen (halbversenkt), Parzelle Nr. 1252, Birkenweg 6; Vetim Ziba, Brunaustrasse 173, 8951 Fahrweid; für den Abbruch EFH und Neubau DEFH und EFH, Parzelle-Nr. 441, Rütihaldenstrasse 25.

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Auf Voranmeldung können auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden.

Einsprache gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 20. Februar 2026 bis 23. März 2026 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Gemeinderat Killwangen

In Killwangen stand die Vorsorge im Fokus

Letzten Donnerstag lud die Generationen-Kultur-Kommission die Killwangener Bevölkerung zu einem Vortrag im Werkgebäude ein.

Bauausschreibung

BG Nr: 3714

Bauherr: Bruhin Hans Groppenackerstrasse 3 8957 Spreitenbach

Bauobjekt: Freistehender

Geräteunterstand/ Maschinenhalle/Baucontainer für die Fischzucht

Parzelle: 2491

Zusatzbew.:

Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Baute ausserhalb Baugebiet

2026 bis 31. März 2026 bei Planung und Schürweg 2, 8956 Killwangen.

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 2. März 2026 bis 31. März 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.

Leuenberger

Consulting

Jean-MarcLeuenberger

Dipl.Betriebsökonom Bahnhofstr. 27 -8957 Spreitenbach

Tel.076/ 541 5103

*Buchhaltungen

IhnennachHause. 2491

Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Spreitenbach

Gemeinderat Roger Gauch begrüsste die rund 50 Anwesenden sowie die Referentin Ruth Treyer von Pro Senectute Aargau. Ruth Treyer informierte kompetent über die Themen Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag. Sie erläuterte, was eine Patientenverfügung beinhaltet, wo entsprechende Vorlagen zu finden sind und wie ein Vorsorgeauftrag korrekt erstellt wird. Ebenso erklärte sie, wo ein solcher Auftrag hinterlegt werden kann. Die Referentin beantwortete zahlreiche Fragen aus dem Publikum,

*Steuererklärungen

*Beratung

*Steuererklärungenfür Private, kostenlosesAbholen undLiefern bei/ zu IhnennachHause

die im Verlauf des Nachmittags aufkamen. In angeregten Diskussionen tauschten sich die Teilnehmenden untereinander aus und vertieften das Gehörte. Der Anlass machte deutlich, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig mit der persönlichen Vorsorge auseinanderzusetzen und die entsprechenden Dokumente sorgfältig zu erstellen. Unterstützung und Beratung bietet Pro Senectute Baden unter info@prosenectute.ch oder telefonisch unter 056 203 40 80 an. Zur Freude der Anwesenden konnte zudem die neue Ortsvertretung von Pro Senectute Killwangen vorgestellt werden. Yvonne und Herbert Schraner übernehmen diese Aufgabe künftig vor Ort. (zVg)

Meldungen der Kantonspolizei

Killwangen: Von Auto angefahren (Zeugenaufruf) Am Mittwochnachmittag, 18. Februar, wurde ein Fussgänger in Killwangen von einem Auto angefahren. Dessen Lenker begleitete ihn nach Hause und wird nun gesucht. Der Unfall ereignete sich gegen 14.50 Uhr auf der Bahnhofstrasse in Killwangen. Der 26-Jährige stieg beim Bahnhof aus dem Bus und wollte die Strasse überqueren. Dabei nahte ein schwarzer BMW und erfasste ihn frontal. Der Automobilist betreute den Fussgänger, der so weit wohlauf

schien, und begleitete ihn in der Folge gar nach Hause. Später stellten sich beim Verunfallten jedoch zunehmend Schmerzen am Bein ein, was ihn gegen Abend dazu bewog, das Spital aufzusuchen. Über seinen Bruder verständigte er dann die Kantonspolizei. Vom Lenker des sportlichen BMW, einem jungen Mann mit dunklem Bart und Cap, liegen keine näheren Angaben vor. Die Kantonspolizei in Baden (stuetzpunkt.baden@kapo.ag.ch) bittet diesen Unfallbeteiligten, sich zu melden, und sucht Augenzeugen.

Der Anlass fand grossen Anklang. zVg

Schulhaus nimmt Gestalt an

Im Bereich der Fassaden, der Photovoltaik, des Innenausbaus und des Wärmeverbunds ist man auf Kurs. Das neue Schulhaus Althau soll am 10. August bezogen werden.

Die Bauarbeiten am Schulhaus Althau kommen planmässig voran, schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung. In den vergangenen Wochen konnten mehrere wichtige Meilensteine erreicht werden, die den Fortschritt des Projekts deutlich sichtbar machen.

Im Januar fand gemeinsam mit der Schule die Bemusterung der zukünftigen Möblierung statt. Zudem wurden die Gerüste der Häuser A und C abmontiert. Sobald es die Temperaturen zulassen, wird auch die Fassade von Haus B mit einem neuen Anstrich fertiggestellt. Auf sämtlichen Dächern sind inzwischen die Photovoltaikanlagen montiert –ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung.

Auch im Innenbereich schreiten die Arbeiten zügig voran. Aktuell werden die Deckensegel montiert, parallel dazu beginnen die Ausführungen der fertigen Wandoberflächen. Darüber hinaus haben die ersten Umgebungsarbeiten rund um das Schulareal begonnen.

AUS DER GEMEINDE

Neue Asylunterkunft Die Gemeinde Spreitenbach ist aufgrund der aktuellen Lage mit der nach wie vor hohen Zahl an Asylsuchenden weiterhin intensiv auf der Suche nach Unterkunftsmöglichkeiten. In Spreitenbach sind aktuell 85 Asylsuchende untergebracht. Die geforderte Aufnahmepflicht des Kantons Aargau beträgt 94 (Stand Januar 2026). Im März 2026 ist der Einzug von sieben Asylsuchenden, voraussichtlich Frauen mit Kindern, in die Liegenschaft an der Boostockstrasse 35 geplant. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus im Eigentum der Einwohnergemeinde, das derzeit drei nutzbare Schlafzimmer und einen Aussenbereich umfasst. Die Unterkunft eignet sich aufgrund der Räumlichkeiten gut für die Unterbringung von Asylsuchenden. Die

In Kürze wird zudem der Anschluss an den Wärmeverbund Neumatt fertiggestellt. Damit wird auch diese Liegenschaft künftig mit erneuerbarer Wärme aus regionaler Holzenergie versorgt.

Das Projekt befindet sich derzeit in einer intensiven Bauphase: Rund zwölf Unternehmen sind gleichzeitig vor Ort im Einsatz. Trotz hoher Auslastung und anspruchsvoller Koordination liegt das Bauvorhaben weiterhin im Terminplan. Blick auf die Baustelle: https://www.spreitenbach.ch/aktuelles/gemeinsam-voraus/gesellschaft-und-bildung/umbau-schulhaus/ (zVg/LiWe)

bisherigen Mieter haben den Mietvertrag gekündigt, weshalb sich für die Gemeinde Spreitenbach eine weitere Möglichkeit zur Unterbringung von Asylsuchenden ergeben hat.

Die weiteren notwendigen Einrichtungen werden durch die Sozialen Dienste der Gemeinde Spreitenbach in Zusammenarbeit mit der ORS Service AG eingerichtet.

Abstimmungsvorlagen in Gebärdensprache Am Abstimmungssonntag vom 8. März werden der Aargauer Stimmbevölkerung vier eidgenössische und zwei kantonale Vorlagen zum Entscheid unterbreitet.

Der Kanton Aargau ergänzt die amtlichen Abstimmungsunterlagen ab der kommenden Abstimmung mit Erklärvideos zu den kantonalen Vorlagen. Die Stimmberechtigten

erhalten damit eine zusätzliche Möglichkeit, sich über anstehende Abstimmungen zu informieren. Ziel ist es, den Aargauer Stimmberechtigten einfach zugängliche und gut verständliche Informationen anzubieten und damit die politische Information breiter und inklusiver zu gestalten.

Die Erklärvideos werden künftig für alle kantonalen Abstimmungsvorlagen produziert und den Stimmberechtigten sowohl ohne als auch mit Übersetzung in Gebärdensprache im Web zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden die Videos mit Untertiteln versehen. Damit werden auch gehörlose und schwerhörige Menschen unterstützt, die nicht fliessend in Gebärdensprache sind.

Die Erklärvideos zu den Aargauischen Volksinitiativen «Arbeit

muss sich lohnen!» und «Blitzerabzocke stoppen!», welche beide am 8. März zur Abstimmung gelangen, sind ab sofort unter www.ag.ch/abstimmungsvideo oder in der App «VoteInfo» abrufbar.

Über die Social-Media-Kanäle des Kantons Aargau auf Facebook, Instagram, X und LinkedIn werden die Videos in Kurzform geteilt, damit möglichst viele Stimmberechtigte erreicht werden. Auch in der gedruckten amtlichen Abstimmungsbroschüre wird mit einem Link und einem QR-Code auf die Erklärvideos hingewiesen.

Termine 27. Februar, 15–17 Uhr, Spiel und Grill, organisiert von der Jugendarbeit Spreitenbach; 2. März, 17–18 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft.

Blick auf die Fassade von Haus A. Hier wurde bereits das Gerüst abmontiert. zVg
Hier entsteht das zukünftige Lernatelier.

SPREITENBACH

«Girls-Club Junior» ist gestartet

Mit dem neuen «Girls-Club Junior» erhalten nun auch jüngere Mädchen einen geschützten Raum für Austausch und Ideen.

Nach dem Erfolg der Oberstufengruppen war der Wunsch nach einem Angebot für jüngere Mädchen klar spürbar, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde.

Bereits beim ersten Treffen des «Girls-Clubs Junior» in der Jugendarbeit Spreitenbach versammelte sich eine energiegeladene und lustige Truppe. Egal ob beim gemeinsamen Kochen, Backen, Spielen oder Austauschen von Erfahrungen – der Raum gehört den Mädchen, und sie füllen ihn mit ihrer Energie und Fantasie. Dass auch die Jüngeren einen Platz haben, an dem ihre Stimmen gehört werden, ist der Jugendarbeit wichtig. So unterstützt sie regelmässig diese Abende und bietet den Jugendlichen ein Umfeld,

in dem sie sich wohlfühlen und sich entfalten können.

Auch die Buben sind aktiv: Zwei Altersgruppen treffen sich im sogenannten «Boys-Club». Die Aktivitäten des «Girls & Boys-Clubs» finden im Jugend-Club und im Jugend-Treff «Spreiti» an der Haufländlistrasse 18 statt. Zudem gibt es spannende Ausflüge in die Natur oder sportliche Veranstaltungen, die die Gemeinschaft stärken.

Besonders kreativ zeigen sich die jungen Mädchen bei der Planung ihrer Aktionen wie Schlittschuhlaufen, Besuche in der Umwelt-Arena, Ausflüge zum Teufelskeller Baden oder ins Kindermuseum Baden.

Der «Girls-Club Junior» sei nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch ein Raum, in dem die Mädchen lernen, ihre Talente zu entdecken und ihre Interessen zu vertiefen, heisst es in der Mitteilung weiter. (zVg)

Neue Brücke: Vorbereitungen laufen

Die provisorische Brücke Boostocksteg hat ihren Zweck erfüllt und wird abgerissen, damit die Vorbereitung für den Baustart des neuen Boostockstegs starten kann.

Die Vorbereitungsarbeiten für den Ersatzneubau des Boostockstegs haben begonnen, informiert die Gemeinde in ihrer Mitteilung. In einem ersten Schritt wird die provisorische Brücke abgerissen. Diese stellte während der Planungsphase des Ersatzneubaus die Querung für den Fussund Veloverkehr sicher. In diesem Zusammenhang werden auch die beiden Auflager entfernt, auf denen die provisorische Brücke aufliegt. Dies ist notwendig, um Untersuchungen zum darunterliegenden Bodenaufbau durchzuführen. Geplant sind Messungen

Nicht nur der Winter

Viele Kinder in bunten Kostümen zogen mit der Guggenmusik Bräusi-Vögel durch die Dorfstrasse und feierten anschliessend in der Turnhalle Boostock –ein wahrlich schönes Bild.

ROGER EGLOFF

Konfetti fliegen durch die Luft, Musik und Lachen erfüllen die Strassen. Bunte Kostüme, strahlende Gesichter und rhythmische Trommelschläge, das war die Kinderfasnacht mit Umzug und Party am 21. Februar. Spreitenbach verwandelte sich in eine fröhliche Fasnachtswelt. Punkt 14 Uhr eröffnete die Guggenmusik Bräusi-Vögel den Kinderumzug auf dem Parkplatz der katholischen Kirche – und selbst die Regenwolken verzogen sich. Angeführt von den lauten Klängen der Gugge zogen fantasievoll verkleidete Kinder, begleitet von Eltern und Grosseltern, über die Dorf- und die Poststrasse Richtung Turnhalle Boostock. Trillerpfeifen setzten schrille Akzente.

Hippie-Bus und Lumpi Für staunende Blicke sorgten kreative Eigenbauten: Lias präsentierte stolz seinen selbst gebauten HippieBus, stilecht mit grüner 70er-Jahre-

Brille. Die Kindergartengruppe Schleipfe griff das Motto der BräusiVögel augenzwinkernd auf: «Love, Peace und Lumpi». «Lumpi ist unser täglicher Begleiter im Kindergartenalltag», erklärten die Lehrpersonen lachend. Auch die «Brescianinis» überzeugten mit ihrem mobilen «Bett im Kornfeld» und erhielten viel Applaus.

In der Turnhalle Boostock wurde schliesslich weitergefeiert: Es duftete nach Berlinern und Grillwurst, Kinder tanzten ausgelassen im Konfettiregen. Die Bräusi-Vögel sorgten auf der Bühne für den musikalischen Höhepunkt. Vor wie auch nach der musikalischen Showeinlage leitete Clown Antonio Aurecchia Spiele und Tänze an. Gegen 16 Uhr durften die kleinen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler bei der Prämierung stolz ihre Preise auswählen.

Eine friedliche Fasnacht Susanne Fischer, ehemaliges BräusiVögel-Mitglied, 30 Jahre an der Pauke, sowie Nadja Mensch, aktives Mitglied der Bräusi-Vögel, seit 1997 an der Posaune, sind stolz auf das, was sie dieses Jahr für die Gemeinde Spreitenbach wieder auf die Beine gestellt haben. Es war eine friedliche, kreative und generationenübergreifende Fasnacht – die Spreitenbach noch lange in Erinnerung bleiben wird.

zum Bodendruck sowie zur Standfestigkeit des Untergrunds. Die Ergebnisse fliessen in die weiteren Planungsschritte ein.

Parallel dazu werden Vor-Ort-Termine, technische Prüfungen sowie zusätzliche Abklärungen durchgeführt. Ziel dieser Arbeiten ist es, die Voraussetzungen für eine termingerechte Umsetzung des Ersatzneubaus zu schaffen. Dadurch sollen auch die Kosten und Termine eingehalten werden.

Umleitung wird wieder aktiviert Vom 2. bis 6. März wird die bestehende provisorische Brücke für den Fuss- und Veloverkehr gesperrt. Ab diesem Zeitpunkt wird die bereits im Sommer 2025 signalisierte Umleitung erneut eingerichtet.

Weitere Informationen zum Bauprogramm und zum Zeitplan folgen zu gegebener Zeit. (zVg)

Clown Antonio unterhält die Kinder mit seinen Spielen.
Die jüngeren Mädchen haben nun einen eigenen Club. zVg

– sogar die Wolken verzogen sich

Im Konfettiregen: Die Kinder in der Boostock-Turnhalle «verschwinden» in den bunten Papierschnitzeln.
Bilder: Roger Egloff
Lias steht mit seinem selbst gebauten Hippie-Bus am Strassenrand. Flower Power: Die Bräusi-Vögel geben Gas.

WÜRENLOS

AUS DER GEMEINDE

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202606

Bauherrschaft:

Bauherrschaft: Siegenthaler Marcel, Steindlerstrasse 3, 5436 Würenlos

Bauvorhaben:

Bauvorhaben: Neueindeckung Scheunendach (Sandwichpaneelen)

Lage: Parzelle 5192 (alt: 2348)

Lage: Parzelle 5192 (alt: 2348) (Plan 40), Steindlerstrasse 3 Zone: Ausserhalb Bauzone –Landwirtschaftszone LWZ

Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Gesuchsauflage vom 27. Februar bis 30. März 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Würenlos zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

GEMEINDE WÜRENLOS

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202550

Bauherrschaft:

Bauherrschaft: arwo Stiftung, St. Bernhardstrasse 38, 5430 Wettingen

Bauvorhaben:

Bauvorhaben: Anbringung von drei Firmenbeschriftungen, Montage von Aussenregalen (bestehend) und Aufstellung Holz­Verkaufshaus

Lage: Parzelle 3123 (Plan 68), Landstrasse 68

Zone: Dorfzone D

Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Gesuchsauflage vom 27. Februar bis 30. März

Gesuchsauflage vom 27. Februar bis 30. März 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

GEMEINDE WÜRENLOS

Anpassung des Betriebsreglements 2014/2017 des Flughafens Zürich –Gemeinde verzichtet auf Einsprache Der Gemeinderat hat die vorgesehenen Anpassungen des Betriebsreglements 2014/2017 des Flughafens Zürich geprüft. Die Änderungen dienen in erster Linie der Erhöhung der Sicherheitsmarge sowie der Stabilisierung des Flugbetriebs. Mit den Anpassungen sollen insbesondere Verspätungen in den Abendstunden reduziert und die Pünktlichkeit verbessert werden. Dadurch ist auch eine Verringerung der Lärmbelastung in der ersten und zweiten Nachtstunde vorgesehen. Weitere Optimierungen betreffen einzelne Start- und Abflugverfahren. Für die Gemeinde Würenlos ergeben sich gemäss den vorliegenden Unterlagen leichte Verbesserungen – vor allem in den Nachtstunden – beziehungsweise keine relevanten Änderungen. Eine allfällige Kapazitätserhöhung ist weiterhin an die Einhaltung der massgebenden Lärmwerte gebunden und bewegt sich innerhalb der bereits genehmigten Vorgaben des Sachplans Verkehr, Teil Infrastruktur der Luftfahrt (SIL). Der Kanton bestätigt insgesamt eine deutliche Abnahme der Lärmbelastung für den Aargau.

Nach Abwägung aller Aspekte kommt der Gemeinderat zum Schluss, dass die Anpassungen keine nachteiligen Auswirkungen für die Gemeinde erwarten lassen. Er verzichtet deshalb auf die Einreichung einer Einsprache.

arbeitenden der Gemeindeverwaltung sowie für die Bevölkerung eine unverzichtbare Ansprechperson und zu einer tragenden Säule der Gemeinde geworden. Über die Jahre hat er sich ein beeindruckendes Fachwissen angeeignet, von dem Behörden, Verwaltung und Einwohnerschaft immer wieder profitieren dürfen.

Als Daniel Huggler seine Tätigkeit aufnahm, zählte Würenlos rund 4200 Einwohnerinnen und Einwohner. Heute – 35 Jahre später – sind es rund 7100. Dies entspricht einer Zunahme von nahezu 70%.

jubiläum. Sie danken ihm für sein langjähriges, engagiertes Wirken sowie für sein grosses Pflichtbewusstsein. Für die Zukunft wünschen sie ihm weiterhin viel Freude und Erfüllung in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit.

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202563

Bauherrschaft:

Bauherrschaft: Meier Christoph, Schulrain 1, 5436 Würenlos

Bauvorhaben: Einbau Klimaanlage

Bauvorhaben:

Lage: Parzelle 3881 (Plan 64), Schulrain 1

Zone: Wohnzone W2

Gesuchsauflage vom 27. Februar bis 30. März 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

GEMEINDE WÜRENLOS

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35-Jahr-Jubiläum Daniel Huggler Am 18. Februar feierte Daniel Huggler sein 35-Jahr-Jubiläum bei der Gemeinde Würenlos. Er trat seine Stelle am 18. Februar 1991 als Gemeindeschreiber-Stellvertreter und Zivilstandsbeamter an. Am 1. November 2003 wurde Daniel Huggler zum Gemeindeschreiber gewählt. Ein solches Jubiläum dürfen nur wenige Mitarbeitende begehen. Es ist erfreulich und alles andere als selbstverständlich, dass gerade der wohl wichtigste Posten einer Gemeinde – der Gemeindeschreiber – über eine so lange Zeit mit derart grosser Konstanz, Verlässlichkeit und Professionalität ausgeübt wird. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem ausserordentlichen Engagement prägt Daniel Huggler die Entwicklung von Würenlos seit vielen Jahren entscheidend mit.

Seit seinem Stellenantritt ist er für den Gemeinderat, für die Mit-

Mit diesem starken Wachstum sind auch die Anforderungen an die Verwaltung stetig gestiegen und deutlich komplexer geworden. Daniel Huggler hat diese Entwicklung nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgestaltet.

Besonders hervorzuheben sind sein ausserordentliches Engagement, seine Flexibilität sowie seine hohe Einsatzbereitschaft. Ein grosses Anliegen ist ihm seit jeher die Sicherung und Pflege des Gemeindearchivs. Mit viel Umsicht und Fachkenntnis trägt er dazu bei, die Geschichte und Entwicklung der Gemeinde Würenlos für kommende Generationen zu bewahren. Darüber hinaus leistet er wertvolle Beiträge zur Pflege von Kultur und Tradition in Würenlos. Ebenso setzt er sich für die Anliegen der Ortsbürgergemeinde ein und fördert damit die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit der verschiedenen Körperschaften.

Gemeinderat und Gemeindepersonal gratulieren Daniel Huggler herzlich zu seinem 35-Jahr-Arbeits-

Personelle Veränderungen auf der Schulverwaltung An der Schule Würenlos sind zwei neue Gesichter anzutreffen. Der Gemeinderat hat Julia Vollenweider, Ehrendingen, als neue Schulverwalterin gewählt. Sie arbeitet in einem 80%-Pensum und hat ihre Stelle am 1. Januar angetreten. Per 1. März wird Nadja Onabanjo-Wink, Buchs, die Schulverwaltung verstärken. Sie übernimmt die Funktion als Musikschulverwalterin mit einem Pensum von 40%. Die beiden Mitarbeiterinnen ersetzen Sandra Zimmermann und Tamara Schütterle, welche die Schule per Ende Februar verlassen haben. Gemeinderat und Gemeindepersonal heissen Julia Vollenweider und Nadja Onabanjo herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Erfolg und Freude in ihren neuen Aufgaben.

Gemeindeammann Anton Möckel gratuliert Daniel Huggler zu seinem 35-JahrJubliäum. zVg
Neu an der Schule Würenlos: Julia Vollenweider und Nadja Onabanjo.

«Uns geht das Blut aus»

Die Kiesgrube Lugibachtal auf Wettinger Boden ist Ende 2027 erschöpft. Als Ersatz will die Tägerhard Kies AG auf diesen Zeitpunkt im Bifig-Flüefeld Kies abbauen. Bis am 20. März liegt die Nutzungsplanung auf.

MELANIE BÄR

Die Otelfingerstrasse trennt die Landflächen Lugibachtal und BifigFlüefeld voneinander. Nachdem die Tägerhard Kies AG voraussichtlich Ende 2027 das vorhandene Kies im Lugibachtal herausgeholt hat, will sie als Ersatz auf der gegenüberliegenden Fläche Bifig-Flüefeld Kies abbauen. Dieses liegt auf Würenloser Boden. Um die Erlaubnis dafür zu erhalten, ist eine mehrjährige Planung nötig.

Mit der Genehmigung des Richtplans ist die erste Hürde genommen. Während des öffentlichen Anhörungsverfahrens haben nicht nur die Bevölkerung, sondern auch NGOs wie Bird Life und Pro Natura ihre Anliegen eingegeben. «Wir haben auf Augenhöhe diskutiert und uns auf einen ökologischen Ausgleich geeinigt», sagt Urs Meier, Verwaltungsratspräsident der Tägerhard Kies AG. Diese Massnahme besteht aus Hecken, Obstbäumen und Feuchtbiotop und wird auf Wunsch der NGOs an den südöstlichen Rand des Abbauperimeters verlegt. Für die Umsetzung musste das Einverständnis der Landeigentümer eingeholt werden.

Schritt zwei: Nutzungsplanung Die zweite Hürde steht nun an: Die Nutzungsplanung liegt seit vergangenem Freitag öffentlich auf. Die Würenloserinnen und Würenloser können Pläne zu Zufahrt, Transportwegen und Umweltverträglichkeit einsehen und sich bis zum 20. März dazu äussern. «Wir sind guter Dinge, dass es keine Einsprachen gibt. Wir hatten im Vorfeld viele gute Gespräche», so Meier. Sollte er recht behalten, werden die Stimmberechtigten an der nächsten Gemeindeversammlung im Juni über die Teiländerung der Nutzungsplanung von Landwirtschafts- in Kiesabbauzone abstimmen. Geht auch das glatt über die Bühne, wird als dritter Schritt das Baugesuch ausgearbeitet und aufgelegt. «Wenn

alles richtig gut läuft, dann können wir im besten Fall Mitte 2027 mit der Erschliessung und danach mit dem Kiesabbau starten.»

«Wir sitzen auf Nadeln» Rund zehn Jahre dauert es, bis alle formellen Schritte gemacht sind und auf einer Landfläche Kies abgebaut werden kann. Kostenpunkt: im siebenstelligen Bereich. Nicht nur wegen des finanziellen Risikos sei man während eines solchen Verfahrens nervös: «Wir sitzen auf Nadeln, denn uns geht das Blut aus. Denn Kies ist das Blut in unserer Branche und einer der wenigen Bodenschätze der Schweiz, wir müssen sorgfältig damit umgehen», sagt Meier. Kies wird etwa bei der Produktion von Beton verwendet. Durch die verdichtete Bauweise ist der Rohstoff begehrt. Um die regionale Versorgungssicherheit zu gewährleisten, hat der Kanton Aargau ein Rohstoffversorgungskonzept (RVK) erarbeitet. Dieses zeige auf, wo Rohstoff vorhanden ist und wo er gebraucht wird. Bifig-Flüefeld sei unter anderem wegen des kurzen Transportweges ohne Fahrt durch Siedlungsgebiet und wegen guter Verkehrsanbindung eines der bestbewerteten Kiesabbaugebiete im Kanton Aargau. «Weil die regionale

Wie soll es weitergehen?

Der Verein Alterszentrum Würenlos steht an einem Wendepunkt: Welche Aufgabe soll – und kann – er in Zukunft noch erfüllen?

Die ursprüngliche Vision, ein Alterszentrum durch den Verein zu realisieren und zu betreiben, ist seit längerer Zeit überholt. Aktuell evaluiert eine vom Gemeinderat beauftragte Arbeitsgruppe mögliche Standorte, Bauträgerschaften sowie weitere Aspekte der Realisierung eines Alterszentrums. Damit stellt sich unweigerlich die Frage nach Sinn, Richtung und Daseinsberechtigung des Vereins.

An einem Workshop im Juni 2025 wurden mit engagierten Vereinsmitgliedern mögliche neue Aufgaben diskutiert. Ideen wurden gesammelt, geprüft und kritisch hinterfragt. Unter anderem tauchte der Wunsch nach «Nachbarschafts- bzw. Seniorenhilfe» auf. Dazu gibt es verschiedene Ansätze und es stellt sich die Frage, ob und wie sich der Verein Alterszentrum in diese Richtung entwickeln könnte bzw. sollte.

An einem Infoabend sollen mögliche Ansätze den Vereinsmitgliedern, aber auch weiteren interessierten Personen vorgestellt werden. Den Teilnehmern soll der Puls gefühlt werden, in welche Richtung sich der Verein entwickeln soll.

Urs Meier, Verwaltungsratspräsident der Tägerhard Kies AG. Sandra Ardizzone/Archiv INSERATE

Nachfrage gross ist, müssten wir sonst Kies ennet dem Baregg holen.» Um Verständnis für den Kiesabbau zu gewinnen, setzt die Tägerhard AG auf Kommunikation. «Wir mussten in der Vergangenheit lernen, wie wichtig transparente Kommunikation für unser Unternehmen ist», so Meier. Er spricht damit unter anderem die geplante Aushubdeponie Steindler an, deren Realisierung im 2021 vom Volk abgelehnt wurde.

Fakten zur Kiesgrube Bifig-Flüefeld

3,5 Hektaren Abbaufläche, 750000 m3 Kiesabbauvolumen, 100000 m3 jährliche Abbaumenge. Voraussichtlicher Abbaubeginn Mitte 2027 mit Etappe Nord. Rund 7 bis 9 Jahre wird abgebaut. Danach erfolgt die Wiederauffüllung und Rekultivierung bis 2037. Ab dann kann die Fläche wieder zur Landwirtschaft genutzt werden. Die Tägerhard Kies AG ist nur Nutzer der Fläche, der Eigentümer bleibt und wird pro Menge Aushub entschädigt. Die Kiesgrube ist ein Ersatz für jene im Lugibachtal. (bär)

Der Infoabend findet am Dienstag, 3. März, um 18.30 Uhr in der Alten Kirche Würenlos statt. Alle Würenloserinnen und Würenloser sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht zwingend, aber erwünscht (info@alterszentrum-wuerenlos.ch). Weitere Infos unter https://alterszentrum-wuerenlos.ch/. (zVg)

Lan dstr asse80, 5436 Wü re nlos Te le fo n:0564309232

Landstrasse 80, 5436 Würenlos Telefon: 056 430 92 32

Bifig-Flüefeld: Auf dieser Wiese soll Kies abgebaut werden. Melanie Bär

Die Schneckenpost-Darstellerinnen Elena (l.) und Anouk suchen nach dem er-

INSERATE

Trotz Wind und leichtem Regen ziehen Kinder in fantasievollen Sujets durch das Dorf. Die Kinderfasnacht feiert Jubiläum.

GABY KOST

Treffpunkt ist am Samstag um 14 Uhr hinter dem Parkplatz Post. Die Elternmitwirkung Würenlos organisiert erneut die Kinderfasnacht, die dieses Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wird. Die Guggenmusik «34er-Höckler» aus Ennetbaden führt den Umzug an bis zum Schulhausplatz. Der Gewerbeverein Würenlos fungiert als Jury und prämiert die kreativsten Masken und unterhaltsamsten Fasnächtler. Insgesamt 33 Nummern werden vergeben, weniger als im letzten Jahr.

Eine grosse Gruppe von Feuerdrachen klappt ihre Flügel aus und schwebt mit Wägeli durch die Stras-

sen. Auffällig orange zeigen sich auch Loraxe – Waldmeister aus einem Animationsfilm. Zwischendurch schleichen zwei Schnecken (Elena und Anouk) mit Postpaketen im Schlepptau und einem Briefkasten an der Brust umher. Und die Künstlerin (Anouk) malt auf dem Rücken von der kleinen Paula am Mona-Lisa-Bild. Natürlich darf auch der Yety nicht fehlen, der jedes Jahr dabei ist. Niemand weiss, wer unter dem Kostüm steckt.

Die anschliessende Fasnachtsparty findet im und um den Gmeindschäller statt. Dort kann Gross und Klein das Guggenkonzert geniessen, zur Musik tanzen, Konfetti schiessen oder Büchsen- und Ballwerfen. Für Maskierte sind Getränke gratis, zudem können Kuchen gekauft werden. Michael Spühler vom Gewerbeverein ist zufrieden: «Zuerst sah es beim Treffpunkt so aus, als kämen heute wenig Leute, doch dann füllte sich der Platz kurzzeitig doch noch».

Schneckenpost

Der Mini-Zirkus gewinnt in der Kategorie Gruppen.

Die 34er-Höckler führen den Umzug an.

Hier werden eifrig Büchsen geworfen.

LESERBRIEF

Chance nutzen – aber ausgewogen umsetzen

Der geplante Hitachi-Standort in Wettingen ist grundsätzlich eine Chance für unsere Region. Es entstehen attraktive Stellen mit guten Einkommen, was die wirtschaftliche Stärke erhöht und auch die Standortattraktivität von Würenlos steigern kann. Die zusätzliche Nachfrage nach Wohnraum wird die Situation zwar weiter anspannen – je nach Sichtweise ist dies aber auch ein Zeichen für eine dynamische und gefragte Region. Gleichzeitig darf nicht vergessen werden, dass heute viele Mitarbeitende in Baden und Umgebung tätig sind. Ohne einen neuen Standort in der Region müssten sie ihren Arbeitsplatz verlegen oder längere Arbeitswege in Kauf nehmen. Der Eingriff in bisher unverbautes Land ist erheblich. Wenn der regionale Sachplan angepasst wird, sollte dies mit

Augenmass geschehen. In diesem Zusammenhang kann auch der geplante Fussballplatz nochmals geprüft werden – eine Lösung neben der bestehenden Anlage wäre geologisch einfacher und deutlich günstiger. Wettingen würde von hohen Steuereinnahmen profitieren, während Verkehr und Infrastruktur auch Nachbargemeinden belasten. Es wäre daher nur fair, wenn ein Teil dieser Steuereinnahmen regional aufgeteilt würde. Zudem braucht es eine direkte Autobahnerschliessung ins Tägerhard, um Kreisel und Furttalkreuzung nicht zusätzlich zu belasten. Das Projekt bietet grosse Chancen. Damit es von der ganzen Region getragen werden kann, braucht es jedoch eine faire Lastenverteilung und eine vorausschauende Infrastrukturplanung.

Beat Güller, Würenlos

lerinnen.

Der Regenbogenfisch holt bei der Prämierung seinen Preis ab.

Ranglisten

Einzel: 1. Schlangenbändiger, 2. Pippi Langstrumpf, 3. Regenbogenfisch Paare: 1. Schneckenpost, 2. Mona Lisa, 3. Team Canada Curling Gruppen: 1. Minizirkus, 2. Phönix aus der Asche, 3. Ninjas

VERMISCHTES

Trachtezmorge Die Trachtengruppe Würenlos lädt bereits zum 24. Mal zum traditionellen Trachtezmorge ein. Am reichhaltigen Buffet stehen unter anderem Rösti mit Spiegelei, warmer Beinschinken, diverse Käse, Aufschnitt, hausgemachte Brote, Zopf, Butter, Konfitüre, Honig. Ergänzt wird das Angebot durch Birchermüesli, feine Fruchtwähen, Kuchen und Cakes («‘s hätt, solang ’s hätt»). Dazu werden Kaffee und Milch oder Tee sowie Süssmost, Bier und auch Würenloser Wein angeboten. Für Unterhaltung sorgen um 9.30 Uhr Kinder und um 10.15 Uhr Erwachsene der Trachtengruppe mit der Aufführung traditioneller Volkstänze. Ab 11 Uhr besteht zudem die Möglichkeit, bei einfachen Tänzen

spontan mitzuwirken. Kindern steht eine Spielecke (ohne Betreuung) zur Verfügung. Das ausgiebige Frühstück kostet 26 Franken pro Person. Jugendliche bis 16 Jahre zahlen pro Altersjahr einen Franken. Kinder bis 5 Jahre sind kostenlos. Die Trachtengruppe Würenlos freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Mehrzweckhalle, Gipfstrasse 1, Sonntag, 8. März, 9–13 Uhr. www.trachtengruppewuerenlos.ch. (zVg)

Senioren-Mittagstisch

Der nächste Treff findet am Donnerstag, 5. März, um 12.30 Uhr im Restaurant Centrum 68 in Würenlos statt. Eine Anmeldungen ist erforderlich bis am Sonntag, 1. März, bei Hedy Koller unter Telefon 056 424 17 34. (zVg)

Gaby Kost
Anouk und Paula als Mona-Lisa Künst-

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Neu beliefert die Spitex Wettingen-Neuenhof auch die Gemeinden Killwangen und Würenlos mit warmen Mahlzeiten.

Die Spitex Wettingen-Neuenhof reagiert auf die steigende Nachfrage nach einer verlässlichen, regionalen Versorgung im Limmattal. Ab sofort werden auch die Gemeinden Killwangen und Würenlos mit frisch zubereiteten warmen Mahlzeiten durch die Organisation beliefert, schreibt die Spitex.

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Geschäftsleiter Andreas Kaufmann verweist darauf, dass der Dienst bewusst niederschwellig gestaltet ist: Ein Drei-Gang-Menü kostet inklusive Lieferung 22.50 Franken und kann unabhängig von einer bestehenden Pflegeoder Betreuungsleistung bestellt werden. Damit steht das Angebot allen Menschen offen, die sich eine zuverlässige und ausgewogene Mahlzeitenversorgung wünschen. Mit der Gebietserweiterung stärkt die Spitex Neuenhof-Wettingen die Versorgungssicherheit in der Region. (zVg)

«Flamencos en route» – ein privater Einblick

Die Choreografin Brigitta Luisa Merki führt durch die eindrückliche Entwicklung von «Flamencos en route».

Brigitta Luisa Merki ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Tanzcompagnie «Flamencos en route», die von 1984 bis 2020 auf internationalen Bühnen unterwegs war. Die Volkshochschule Wettingen präsentiert drei Veranstaltungen mit der in Wettingen aufgewachsenen Choreografin. Sie gibt anhand von Film- und Bildbeiträgen aus dem persönlichen Archiv Einblick in ihr Werk sowie die geschichtlichen Hintergründe der Compagnie. Die Reise führt über Filmdokumente der legendären Flamencotänzerin Susana, Wegbereiterin von «Flamencos en route», bis zu den innovativen Choreografien der Compagnie. Drei Veranstaltungen mit Brigitta Luisa Merki sind geplant: am Mitt-

Brigitta Luisa Merki ist eine international gefeierte Choreografin. zVg

woch, 11. März, von 19 bis 21 Uhr gibts einen Vortrag im Gemeindehaus. Am Mittwoch, 25. März, steht von 19 bis 21 Uhr ein Atelierbesuch im Oederlin-Areal, Rieden, an. Die Vesper mit Tanz und Musik im Kloster Fahr findet am Sonntag, 29. März, von 16 bis 18 Uhr oder am Sonntag, 19. April, ebenfalls von 16 bis 18 Uhr statt. Infos unter https://www.vhsag.ch, Kursgeld: 75 Franken. (zVg)

Immo-Firma «Steinblick» im Visier

«Ein führender Kopf» der Badener Immobilienfirma sei verhaftet worden, schreibt «Inside Paradeplatz».

Recherchen des «Badener Tagblatts» (BT) dazu haben ergeben, dass der Wohnsitz des Geschäftsführers geändert worden sei. Ob es sich beim in Italien Verhafteten um einen der

Co-Geschäftsführer handle, sei unklar, so das BT. Einer von ihnen hatte sich angeblich nach Dubai abgesetzt und ist seit 2024 verschwunden. Die Staatsanwaltschaft habe sein Haus in Wettingen im Oktober versiegelt, um Beweismittel zu sichern. Staatsanwaltschaft und die Gemeinde Wettingen können sich nicht dazu äussern. (LiWe)

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Suppentag im Regionalen Pflegezentrum Baden Am Samstag, 28. Februar, findet über Mittag der traditionelle Suppentag auf dem Areal des Regionalen Pflegezentrums Baden (RPB) statt. Persönlichkeiten aus der kantonalen, regionalen und lokalen Politik und Gesellschaft schöpfen und servieren der Bevölkerung der Region Baden die traditionelle Schweizer Militärsuppe «Spatz». Seit 2009 bietet das Regionale Pflegezentrum Baden der Bevölkerung am letzten Samstag im Februar kostenlos «Spatz» und Getränke an. Der Suppentag findet bei jeder Witterung von 11 bis 14 Uhr statt. Interessierte Gäste haben zudem Gelegenheit, sich über den Neubau zu informieren. Mit dabei ist in diesem Jahr auch die Strickgruppe der Reformierten Kirchgemeinde Baden mit einem Verkaufsstand. Der Erlös der Strickwaren geht an die Bewohnenden des RPB. (zVg)

Konzert «Klangwelten des Südens» – Akkordeon und Cello Unter dem Titel «Klangwelten des Südens» erwartet das Publikum ein Konzertabend voller Kontraste – von temperamentvollen Tänzen über melancholische Melodien bis hin zu feurigen Rhythmen. Auf dem Programm steht unter anderem der «Grand Tango» von Astor Piazzolla, ein Werk von rhythmischer Energie und intensiver Klangfarbe. Mit «Andaluza» aus den «Danzas Españolas» von Enrique Granados erklingt zudem Musik, die die poetische Seele Spaniens in schillernden Melodien einfängt. Das abwechslungsreiche Programm verspricht Emotionen und klangliche Überraschungen. Im Saal des ref. Kirchgemeindehauses Baden, Oelrainstrasse 21, Sonntag, 1. März, 17 Uhr. Freier Eintritt – Kollekte. (zVg)

Kunstausstellung Parkinson und Pinselstrich Zu sehen sind Arbeiten von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern, die mit deren ganz persönlicher Sicht auf das Leben mit Parkinson Einblicke in unterschiedliche künstlerische Ansätze und Ausdrucksformen geben – von Malerei über Skulpturen bis zu experimentellen Techniken. Kunstwerkstube, Bäderstrasse 28, Baden, Vernissage, Donnerstag, 5. März, 18–21 Uhr. Ausstellungsdauer: bis 15. März. (zVg)

Pasta del Amore – sink positiv Woher kommen eigentlich all diese Meinungen? Heinz und Werni, die beiden Bühnenfiguren von Bruno Maurer und Christian Gysi, wissen es genau: meistens jedenfalls. Wenn nicht ge-

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155

Freitag, 27. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 28. Februar, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Krankensalbung (Joseph Kalamba). Sonntag, 1. März, 9.30 Uhr, der Gottesdienst fällt aus. Mittwoch, 4. März, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 5. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12

rade eine neue Informationswelle über sie hinwegfegt und das Weltbild neu sortiert werden muss.

Mit sympathischem Optimismus nehmen Heinz und Werni die Herausforderung an: Sie versuchen, die Welt zu verstehen, und stolpern dabei über die grossen Fragen des Lebens. Sie tauschen steile Thesen und absurde Meinungen aus, kommen in komischen Zeichnungen auf den Punkt – und sie erzählen manchmal sogar von ihren Gefühlen. Aber kommen sie so zu einer Meinung, die allen Widerständen standhält? Ein Abend zum Lachen – über Werni und Heinz, aber auch über sich selbst. ThiK, Theater im Kornhaus Baden, Kronengasse 10, Baden, Freitag, 6., und Samstag, 7. März, jeweils 20.15 Uhr. Tickets unter www.thik.ch. (zVg)

Kantitheater 2026: Der Triumph der Waldrebe in Europa Die Theatergruppe der Kantonsschule Baden bringt «Der Triumph der Waldrebe in Europa» von Clemens J. Setz auf die Bühne – ein Stück, das mitten in die Abgründe der digitalen Gesellschaft zielt. Zum Inhalt: Der achtjährige David Herzer ist tot. Nach einem Autounfall weigern sich seine Eltern Renate und Konrad, die Leerstelle zu akzeptieren, und erschaffen mit digitalen Mitteln eine Gegenwelt, in der ihr Sohn weiterlebt. Auf ihrem Blog dokumentiert Renate diesen künstlich fortgeführten Familienalltag. Während die einen Verständnis zeigen, reagieren andere mit scharfer Kritik. Kantonsschule Baden, Aula, Seminarstrasse 3, Baden, Premiere Mittwoch, 11. März, 20 Uhr. Weitere Aufführungen: Donnerstag, 12., Freitag, 13., und Samstag, 14. März, jeweils 20 Uhr. Eintritt 20/10 Franken ermässigt; Abendkasse ab 19 Uhr geöffnet. Vorverkauf über Eventfrog. (zVg)

Freitag, 27. Februar, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle; 20 Uhr, Kreuzweg-Gebet der MCI. Samstag, 28. Februar, 16 Uhr, Familienkirche kunterbunt «Was mich heil macht», Forum St. Anton; 17.30 Uhr, Wortgottesfeier ohne Kommunion in der Kapelle, danach Znacht im Saal (Elisabeth Steiner und Team Familienkirche). Sonntag, 1. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Montag, 2. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Dienstag, 3. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Mittwoch, 4. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle. Donnerstag, 5. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 19.30 Uhr, Kreuzweg-Andacht und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12

Sonntag, 1. März, 11 Uhr, Eucharistiefeier zur Eröffnung der renovierten Klosterkirche. Zusammen mit Abt Vinzenz Wohlwend, Markus Heil und anderen sind alle zu diesem Festgottesdienst herzlich eingeladen. Musik: Vocappella. Im Anschluss Apéro.

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22

Sonntag, 1. März, 10 Uhr, Gottesdienst (Marie-Madeleine Minder).

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12

Samstag, 28. Februar, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 1. März, 11 Uhr, Eucharistiefeier und Krankensalbung (Jean-Claude Nskala); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 2. März,

Bruno Maurer und Christian Gysi mit neuem Programm zu Gast im Thik in Baden. Nathanael Gautschi

17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 4. März, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier (Jean-Claude Nskala).

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche

St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 27. Februar, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 28. Februar, 18 Uhr, Krankensonntag mit Krankensalbung (Laurentius Bayer); 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 1. März, 11 Uhr, Krankensonntag mit Krankensalbung (Laurentius Bayer). Musik: kath. Kinder- und Jugendchor. Mittwoch, 4. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15.30 Uhr, Rosenkranzgebet.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN

Abendgottesdienst «Klang. Stille. Segen» Die Pianistin Barbara Schatzmann spielt am Flügel Werke von Bach, Mozart und anderen. Liturgie: Pfarrer Theo Pindl. Ref. Kirche Baden, Sonntag, 1. März, 18.30 Uhr.

Sing-Kafi, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 3. März, 9.30 Uhr.

Mittagstisch Neuenhof Am Dienstag, 3. März, kocht das Mittagstisch-Team wieder im Pfarreiheim Neuenhof und freut sich auf viele Teilnehmende. An- und Abmeldungen nimmt das Pfarramt bis Montag, 2. März, um 9 Uhr unter Tel. 056 416 00 90 entgegen.

Sprechstunde mit Pfarrerin Mária Dóka, ev.-ref. Kirche SpreitenbachKillwangen, Pfarrhaus Dorf, Bullin-

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10

Freitag, 27. Februar, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Dienstag, 3. März, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Mária Dóka).

Alters- und Pflegeheim «Senevita», Türliackerstrasse 9

Freitag, 27. Februar, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Donnerstag, 26. Februar, 7.30 Uhr, ökumenisches Morgengebet. Anschliessend gemeinsames Frühstück. Donnerstag, 5. März, 7.30 Uhr, ökumenisches Morgengebet. Anschliessend gemeinsames Frühstück.

Ev. - Ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219

Sonntag 1, März, 10 Uhr, Gottesdienst für GROSS&chlii (Dominique Siegrist). Anschliessend Fastenwähenessen im Kirchgemeindezentrum Hasel.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9

Freitag, 27. Februar, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

Sonntag, 1. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier und Krankensalbung (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21

Sonntag, 1. März, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Elisabeth Steiner). Mittwoch, 4. März, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 5. März, 10 Uhr, Krabbelfeier (Monica Angelini).

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4

Sonntag, 1. März, 18.30 Uhr, Jugendgottesdienst (Branko Radosavljevic).

Klosterkirche Fahr

Sonntag, 1. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 3. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 5. März, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

«MEIN GOTT»

Markus Heil, Gemeindeleiter der katholischen Pfarreien von Wettingen und Würenlos

Du, Entschuldigung Manchmal schlafe ich schlecht, wenn ich einem anderen wehgetan habe. Es tut mir leid und im Ersten weiss ich nicht, wie ich das jetzt wieder hinbiegen kann. Und wenn ich später wieder in Kontakt trete und ins Gespräch komme, ja wenn ich mich durchgerungen habe, die Verletztheit des anderen anzuerkennen und Entschuldigung zu sagen, dann öffnet sich ein neues Universum. Es gibt wieder Luft.

Die Zeit vor Ostern, die wir klassisch «Fastenzeit» nennen, ist eine Zeit der Umkehr. Manchmal wissen wir nicht genau, was wir damit wirklich meinen. Öfter Entschuldigung zu sagen, könnte ein Hinweis für einen solchen Vorsatz sein, um in eine neue Haltung zu kommen.

gerstube, Chilegass 18, Spreitenbach, Dienstag, 3, März, 13–14,30 Uhr.

Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 3. März, 19.30 Uhr.

Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche SpreitenbachKillwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Spreitenbach, Mittwoch, 4, März, 14–17 Uhr.

1841 Klosteraufhebung – 2. Bildungsabend Thema: Neuzeitliche Klosteraufhebung in Europa. Markus Ries, Kirchenhistoriker, ordnet die Vertreibung der Mönche aus dem Kanton Aargau in einem zeitlich und geografisch grossen Zusammenhang ein: In Europa kam es in der Geschichte mehrmals zu eigentlichen Klosteraufhebungswellen, die

Hunderte von Konventen zum Verschwinden brachten. Im zweiten Teil des Abend moderiert Gemeindeleiter Markus Heil eine Diskussionsrunde. Die Vortragsreihe ist für alle offen, ohne Anmeldung. Im Kloster Wettingen, Raum H8 Kanti Wettingen, Mittwoch, 4. März, 19.30 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um gemeinsam Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 5. März, 9–11 Uhr.

Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 5. März, 14 Uhr.

Difference, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 5. März, 19.30 Uhr.

Letzte Woche, am Vortragsabend zur Klosteraufhebung der Aargauer Klöster im 1841, wurde auch um das Wort «Entschuldigung» gerungen. Kann und muss sich jemand entschuldigen für etwas, was vor 185 Jahren an Schmerzhaftem stattgefunden hat? Welche Schatten erkennen wir, über die wir da noch springen können? Was ist an Verletzungen noch da und was kann heilen? Es bleibt spannend, was da an den kommenden beiden Diskussionsabenden sichtbar wird, und sicherlich machen wir uns so gut auf den Weg zum Klosterjubiläum nächstes Jahr. Es taucht die Frage auf: Kann ich mich für etwas entschuldigen, was schon Jahrzehnte zurückliegt oder was ich gar nicht selbst getan habe, wo aber eine historische Verbindung besteht und wo eine Entschuldigung dennoch eine emotionale Veränderung bringen würde? Nutzen wir die Wochen vor Ostern als Zeit, um persönlich Entschuldigung zu üben und zu sagen. Vielleicht bekommen wir dann auch einen neuen Blick für die ungelösten alten Fragen. Und vielleicht entdecken wir, wie wir mit einem ehrlichen «Entschuldigung» grössere Knoten lösen. Viel Erfolg. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch

20 AGENDA

NEUENHOF

Pro Senectute Aargau: Handharmonika-/Akkordeon-Gruppe Musizieren für Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger ab 60; Leitung Ueli Jundt, Dirigentin Denise Guanci. Kath Pfarreiheim, Montag, 2. März, 14–16.30 Uhr.

SPREITENBACH

Dekarb – Was? Neue Themenführung in der Umwelt-Arena Die Umwelt-Arena zeigt in der Führung «Dekarb – Was?» Innovationen für eine CO2-freie Zukunft in Wohnen, Mobilität und Energie. Umwelt-Arena, Freitag, 27., und Samstag, 28. Februar sowie Sonntag, 1., Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. März, jeweils 10–17 Uhr.

Spiel und Grill Organisiert von der Jugendarbeit Spreitenbach bietet der Anlass eine Gelegenheit für Jugendliche bis zur 6. Klasse, zu spielen und gemeinsam zu grillen. Jugendtreff Peli, Haufländlistrasse 1, 8957 Spreitenbach, Freitag, 27. Februar, 15–17 Uhr.

Sound Healing Gruppen-Soundhealing (Sacred Science). Kosten: 77 Franken. Dauer ca. 2 Stunden. Nicht für Schwangere. Sound Healing, Sonntag, 1. März, 17–19 Uhr.

Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Sitzungszimmer «Limmat», Montag, 2. März, 17–18 Uhr.

WETTINGEN

Bauernhof-Action auf der Kids Farm Bis 10. März wird der Tägipark zur interaktiven Bauernhof-Welt: Die Coop-Roadshow «Kids Farm» lädt Kinder und Familien ein, Landwirtschaft spielerisch zu erleben. Im Tägipark Wettingen, Jurastrasse 42. Alle Infos unter www.taegipark.ch.

Pro Senectute Aargau: Seniorenchor Seniorinnen und Senioren 60+ singen unter Leitung von Christine Neuhaus Volkslieder; neue Sängerinnen und Sänger sind willkommen. Rathaussaal, Freitag, 27. Februar, 14.30–15.45 Uhr.

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von HC Rotweiss Wettingen/Wettingen Wild Lacrosse durchgeführt. Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist bis spätestens 7 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Papier und Karton sind getrennt zu bündeln. Samstag, 28. Februar.

Aus der Zeit: Die junge Aargauerin Lili Glarner – eine Spurensuche Berlin 1933: Die Nationalsozialisten, seit Januar an der Macht, verfolgen politische Gegnerinnen und Gegner mit unerbittlicher Härte. Inmitten dieses Chaos nimmt die Gestapo die junge Aargauerin Lili Glarner fest. Sie soll für eine kommunistische Widerstandszelle deutsche Militäranlagen ausspioniert haben. Während sie aus der 15-monatigen Untersuchungshaft verzweifelte Briefe an die Mutter in Wildegg schreibt, setzt ihr Vater Paul Glarner alle offiziellen und inoffiziellen Hebel in Bewegung, um ihre Freilassung zu erwirken … ThiK,TheaterimKornhaus,Kronengasse10,Baden,Samstag,28.Februar,20.15UhrundSonntag,1. März,17Uhr.WeitereInfosundTicketsunterwww.thik.ch.ImAnschlussandie Aufführungvom28.Februar:PublikumsgesprächmitderTruppeundElisabeth FlückZschokke,TochtervonLiliGlarner. (zVg/Foto: Elisa Sofia Theiler)

Alle seine Entlein Ein hungriger Fuchs und ein Küken im Ei lernen sich kennen – eine furchtbar erstaunliche Geschichte für alle ab 4 Jahren, basierend auf dem Kinderbuch von Duda und Friese. Figurentheater Wettingen, Samstag, 28. Februar, 16 Uhr und Sonntag, 1. März, 11 Uhr.

49. Klassischer Ball Mit Live-BigBand, Showtanz und Folklore. Ein unvergesslicher Abend für alle Tanzbegeisterten. Tägi Wettingen, Samstag, 28. Februar, 19–1 Uhr.

Figuren-Plausch Barbara Winzer bietet Workshop für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson: Papierfiguren bauen, dann Theater. Kosten: 15/12 Franken. Familienzentrum Karussell, Dienstag, 3. März, 15–16.30 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren 60+ in ungezwungener Atmosphäre. Leitung Jürg Greber. Zys Residence (Zwyssighof), Dienstag, 3. März, 15–18 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Blockflötenensemble Salteba Ab 60 Jahren: Musizieren in kleiner Blockflötengruppe. Mitbringen: Blockflöte, Notenständer. Haus am Lindenplatz, Donnerstag, 5. März, 14–15.45 Uhr.

WÜRENLOS

Wie weiter mit dem Verein Alterszentrum Würenlos? Der Verein Alterszentrum Würenlos steht an einem Wendepunkt: Welche Aufgabe soll – und kann – er in Zukunft noch erfüllen? An einem Infoabend sollen mögliche Ansätze den Vereinsmitgliedern, aber auch weiteren interessierten Personen vorgestellt werden. Alle Würenloserinnen und Würenloser sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht zwingend, aber erwünscht (info@alterszentrumwuerenlos.ch). Alte Kirche Würenlos, Dienstag, 3. März, 18.30 Uhr.

Senioren-Mittagstisch Für alle Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Anmeldungen bis Sonntag, 1. März, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34. Restaurant Pizzeria Centrum 68, Donnerstag, 5. März, 12.30 Uhr.

Agenda-Einträge

Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch

«DAS LETZTE WORT»

Haben Sie schon mal von «Longevity» gehört? Dem Begriff für Langlebigkeit. Tech-CEOs aus Silicon Valley investieren viel Geld in die Forschung, Alterung zu verlangsamen, zu stoppen oder sich gar verjüngen zu können. Wissenschaft und Technologie sollen das Potenzial haben, dies zu kreieren. Unternehmen erhoffen sich hohe Profite und investieren mit. Doch ist ewiges Leben wirklich erstrebenswert? Macht nicht die Endlichkeit das Leben aus? Führt uns dazu, den Moment bewusst zu geniessen, nicht alles auf morgen zu verschieben? Ewige Gesundheit tönt verlockend. Doch ist nicht eine überstandene Krankheit, ein durchschrittener Tiefpunkt das, was einen das Leben schätzen lässt? Wenn gesundes ewiges Leben selbstverständlich ist, nehmen wir es dann noch wahr?

Darüber habe ich mit Gertrud Huser gesprochen (Artikel S. 4/5). Sie wird am Sonntag 100 Jahre alt und sagt: «Ich habe kein Problem mit dem Tod, es kommt, wie es kommt.» Sie lebt noch immer selbstständig in ihrer eigenen Wohnung. Zwar würde sie gerne noch ein bisschen leben, «doch nicht ewig». Dann hätte es keinen Platz für die jungen Leute, meint sie pragmatisch: «Die Welt wird ja schliesslich nicht grösser.»

Letzte Woche habe ich mit einer weiteren Person gesprochen, die sich der Endlichkeit bewusst ist. Sie bereitet gerade ihre Beerdigung vor. Gemäss Arztprognose ist es ein Wunder, dass die 58-Jährige noch lebt. Ich wünsche mir so sehr, dass das Wunder anhält und sie gesund wird. Sie hingegen ist schon zufrieden, wenn sie die Geburt ihrer ersten Enkelin im Sommer noch erlebt. Die Krankheit habe das Bewusstsein für die Endlichkeit geschärft, sagt sie. Auf die Frage, welche Botschaft sie an uns hat, antwortet sie: «Lebe deine Träume!» Vielleicht hilft das Wissen, dass wir nicht ewig leben, genau das zu tun und es nicht hinauszuschieben.

Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch

Melanie Bär, Redaktionsleiterin

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