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Woche 39/Rundschau/24. September

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AZ 5200 Brugg • Nr. 39 – Donnerstag, 24. September 2026

Das Amtsblatt der Gemeinden Ehrendingen, Freienwil, Gebenstorf, Obersiggenthal, Untersiggenthal Die Regionalzeitung für Baden, Birmenstorf, Endingen, Ennetbaden, Fislisbach, Lengnau, Schneisingen, Tegerfelden, Würenlingen

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Sibylle Egloff Francisco, Redaktorin

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Am Samstag wurde in Freienwil das neue Trinkwasserreservoir an der Bergstrasse feierlich eingeweiht. Die zahlreichen Gäste, darunter viele Vertreterinnen und Vertreter umliegender Gemeinden, liessen sich die neue Anlage zeigen, die das alte Reservoir Eichbrun-

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seit 1961

nen nach 117 Betriebsjahren ablöst. Das neue Werk, das am Montag ans Netz geht, verfügt nicht nur über moderne Steuer- und Filtertechnik, sondern verdoppelt auch das bisherige Fassungsvermögen für Trinkwasser. Seite 3 BILD: SMA

Ungebrochene Fasnachtslust EHRENDINGEN Die Gugge Gipsbachschluderi feiert ihr 60-JahrJubiläum am Samstag mit einer ausgelassenen Party und ausgiebigem Schwelgen in Erinnerungen.

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Vor 60 Jahren fand in Oberehrendingen die Gründungsversammlung der heutigen Gipsbachschluderi statt, damals unter dem Namen Narrenclique. Im Laufe der Jahrzehnte durchlief die Gruppe tiefgreifende Veränderungen, blieb ihrer Leidenschaft für Fasnacht, Musik und Gemeinschaft aber stets treu. Genauso stellen die Gipsbachschluderi Ehrendingen seit jeher hohe Ansprüche an die eigenen musikalischen Darbietungen. Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens lässt die Gugge an der Jubiläumsfeier, die für Samstag geplant ist, aber für sich aufspielen. DJ Gabs und die österreichische Stimmungsband Thierseer sind an diesem Abend für den guten Ton zuständig. Während die Gipsbachschluderi auf vergangene Feste und gemeinsame Momente zurückblicken, steigt mit einem solchen Fest natürlich die Vorfreude auf das, was noch kommen mag. Seite 6

Die Herbstferien stehen kurz bevor, und ich mache mir bereits Sorgen, wer meine Kinder in den Sommerferien kommendes Jahr betreuen kann. Es ist grossartig, dass ich als Journalistin mit einem 100-Prozent-Pensum sechs Wochen Ferien habe und ich dank meinen Sonntagsdiensten meist eine weitere, siebte Woche beziehen darf. Doch auch wenn das im Vergleich zu anderen sehr viel ist, stellen mich die 13 Schulferienwochen vor grosse Herausforderungen. Mit dem Eintritt meiner älteren Tochter in den Kindergarten im August ist das flexible Vorschulalter nun endgültig Geschichte. Willkommen in der Hochsaison der Ferienpreise und willkommen im zusätzlichen Organisations- und Administrationsdschungel. Wohin mit den Kindern, wenn der Kindergarten zu ist und die Tagesmutter Ferien hat? Ich weiss es schlichtweg nicht. Tagesstrukturen gelten an meinem Wohnort nur für Schulkinder. In den Weihnachtsferien und während zweier Wochen im Sommer ist auf dieses Angebot überdies sowieso kein Verlass. Und so verdrängen Stress und Organisationslast die Gedanken an erholsame Ferien mit der Familie. Müssen wir die Kinder künftig zu meinen Schwiegereltern nach London schicken, damit sie gut aufgehoben sind, oder soll ich einen Homeoffice-Versuch mit beiden Kindern zu Hause starten? Ich glaube, beide Ideen sind keine idealen Lösungen. Mich würde wundernehmen, wie es andere Eltern handhaben. Gehen die Kinder in dieser Zeit zu den Grosseltern «in die Ferien», oder springen Freunde oder Nachbarn ein? Ich bin noch ein Neuling auf diesem Gebiet und würde mich über etwas Nachhilfeunterricht freuen – damit ich dem Urlaub wieder gelassener und mit Vorfreude entgegenblicken kann. Feedback an sibylle.egloff@chmedia.ch

Die Gipsbachschluderi Ehrendingen als Paradiesvögel.

BILD: ZVG

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Rundschau • Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

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AMTLICHES

BAUGESUCHE

Gesuche um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben das Gesuch um ordentliche Einbürgerung in der Schweiz, im Kanton Aargau und in der Gemeinde Untersiggenthal eingereicht: •Berdugo Valenzuela Juan, 1984, männlich, von Kolumbien, Schlosser Laura, 1980, weiblich, von Österreich, mit Söhnen BerdugoSchlosser Mateo, 2019, männlich, Berdugo-Schlosser Nicolas, 2021, männlich, von Österreich, wohnhaft Kirchweg 29, Untersiggenthal •Rexhaj Miranda, 2010, weiblich, von Kosovo, Gartenstrasse 4, Untersiggenthal Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Untersiggenthal, 24. September 2026

Gemeinderat Untersiggenthal

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung

Baugesuche

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Freienwil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

Gesuch:

BG 24024 (2024-415)

1. Haifeng Zhu (w), geb. 1974, chinesische Staatsangehörige, wohnhaft in 5423 Freienwil.

Bauherrschaft:

Blaser Projekte GmbH, Christian Blaser, Austrasse 24, 4051 Basel

2. Hans-Günter Mathews (m), geb. 1948, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in 5423 Freienwil. 3. Melinda Mathews (w), geb. 2009, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in 5423 Freienwil. 4. Simon Michael Mathews (m), geb. 2011, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in 5423 Freienwil. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Freienwil, 16. September 2026

BAUGESUCHE

Bauvorhaben:

Eidg./kant. Zustimm.: Nein Zone:

Wohnzone 2 (W2)

Standort:

Bergstrasse

Parz.-Nr.:

558

Gesuch:

BG 26011 (2026-2757)

Bauherrschaft:

Diana & Franz Burger, Vogelsangstrasse 44, 5426 Lengnau

Bauvorhaben:

Gebiet Unterwald Würenlingen Allgemeines Feuer- und Feuerwerksverbot, Verfügung

Nachträgliches Baugesuch

Aufgrund der aktuellen Wettersituation mit einer extremen Trockenheit und der Aussicht auf kein Regen in den nächsten Tagen (sehr grosse Waldbrandgefahr) wird für das Waldgebiet Unterwald Würenlingen mit sofortiger Wirkung ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot erlassen. Das Verbot umfasst insbesondere: • das Entfachen von Feuer auf dem ganzen Waldgebiet Unterwald; • das Benutzen von Feuerstellen, einschliesslich befestigter Feuerstellen; • den Betrieb von Kohlegrills im betroffenen Waldgebiet; • das Abbrennen von Feuerwerk und Himmelslaternen; • das Wegwerfen von Streichhölzern und Rauchwaren im Freien. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Beschluss wird gestützt auf das überwiegende öffentliche Interesse am Schutz vor Bränden und zur Abwehr einer unmittelbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit die aufschiebende Wirkung entzogen (§ 46 VRPG). Dieser Beschluss ist daher sofort vollstreckbar. Die Bevölkerung von Würenlingen wird gebeten, die angeordneten Massnahmen konsequent einzuhalten und damit einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von Bränden zu leisten. Dieser Beschluss tritt daher per 21. September 2026 in Kraft. Würenlingen, 21. September 2026

Bauherrschaft:

Bauobjekt: Diverse Kleinbauten ausserhalb Bauzone Ortslage:

Bauelengasse 10, Parzelle 1779, Rieden

Zusätzlich: Departement BVU – ausserhalb Bauzone Öffentliche Gesuchauflage im Sekretariat der Abteilung Bau und Planung während den Schalteröffnungszeiten vom 28. September 2026 bis 28. Oktober 2026. Allfällige Einwendungen sind im Doppel innerhalb der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten.

GEMEINDERAT WÜRENLINGEN

Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen diesen Entscheid kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit Zustellung bei der Aargauischen Gebäudeversicherung, Bleichemattstrasse 12, 5000 Aarau, Beschwerde geführt werden. Es gelten keine Rechtsstillstandsfristen. 2. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst es ist a) anzugeben, wie der Regierungsrat entscheiden soll und b) darzulegen, aus welchen Gründen so entschieden werden soll. 3. Auf eine Beschwerde, die den Anforderungen gemäss Ziffer 1 oder 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die Parteikosten zu bezahlen.

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Abteilung Bau und Planung

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Projektänderung, Neubau 3 Reiheneinfamilienhäuser

Erweiterung Werkstatt und Umbau Wohnung (Assek. Nr. 177)

Eidg./kant. Zustimm.: Nein Zone:

Dorfzone 2 Entwicklung (D2)

Standort:

Dorfstrasse 44 und 46

Parz.-Nr.:

334

Gesuch:

BG 26013 (2026-3700)

Bauherrschaft:

Immo Merkli AG, Julian Merkli, Gipsstrasse 2, 5420 Ehrendingen

Bauvorhaben:

Einfamilienhaus

Eidg./kant. Zustimm.: Nein Zone:

Einfamilienhauszone (E)

Standort:

Husenstrasse

Parz.-Nr.:

426

Öffentliche Auflage der Pläne vom 25.09.2026 bis zum 24.10.2026 inder Gemeindeverwaltung Freienwil. Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist einzureichen.

Baugesuch 1. Bauherr- Portmann schaft: Philipp und Andrea, Reckenbergstrasse 39, 5416 Kirchdorf Projektver- Vismara Werner, fasser: Buckstrasse 8, 5304 Endingen Bauprojekt: Dachsanierung Wohnhaus

Gottesdienste und Anlässe Römisch-katholisch Kirchdorf, St. Peter & Paul Sonntag, 27. September

09.30 Kommunionfeier mit Jessica Majorino Dienstag, 29. September

09.30 Eucharistiefeier mit Franz Feng Mittwoch, 30. September

18.30 Rosenkranzgebet Nussbaumen, Liebfrauen Mittwoch, 30. September

09.15 Morgenandacht Freitag, 2. Oktober

18.30 Eucharistiefeier mit Franz Feng Untersiggenthal, Herz Jesu Samstag, 26. September

18.00 Eucharistiefeier mit Franz Feng Dienstag, 29. September

18.30 Rosenkranzgebet Mittwoch, 30. September

09.00 Eucharistiefeier mit Franz Feng

10.15 Gottesdienst mit Res Peter, Musik: Thomas Jäggi, Reformierte Kirche Untersiggenthal 10.30 Ökum. HEKS Garten-Gottesdienst zum Erntedank mit Rudi Neuberth, Viviana Acquaroni, Mathieu Cudré-Mauroux, im Anschluss an die Feier geniessen wir Gemeinschaft und Begegnungen bei einer Teilete. Dazu sind alle eingeladen, etwas fürs Buffet mitzubringen. Getränke, Geschirr und Sitzgelegenheiten werden bereitgestellt, Arche Rütihof. Birmenstorf, reformierte Kirche www.refkirche-bgt.ch Sonntag, 27. September

09.45 Gottesdienst, Pfarrerin Katharina Fuhrer, Musik: Kirchenchor Birmenstorf und Angelika Asada, Orgel, anschliessend Kirchenkaffee/Apéro, Fahrdienst siehe Gemeindeseite

Baden plus Sonntag, 27. September

Rein, Kirche Amtswoche: Pfarrerin Anja Berezynski, Kirchweg 10, 5235 Rüfenach, 056 284 12 41, anja.berezynski@kirche-rein.ch, weitere Informationen unter www.ref-rein.ch Sonntag, 27. September

10.00 Culte Eglise Français, mit François Rousselle, Kapelle Römerstrasse, Baden

09.30 – 10.30 Gottesdienst, Kirche Rein, Pfarrer Michael Rust

Reformierte Kirche

is t a r G

0800 55 42 10

Lage:

Reckenbergstrasse 39, Parzelle Nr. 3300, Gebäude Nr. 405

Zustimmung:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt

2. Bauherr- Raiffeisenbank schaft: Siggenthal-Würenlingen, Gartenstrasse 34, 5303 Würenlingen Projektver- Ingenieurbüro Senn AG, fasserin: Südallee 2, 5415 Nussbaumen Bauprojekt: Erweiterung Parkplätze Lage:

Landstrasse 50, Parzelle Nr. 1290

weiss Rat und hilft

Die Baugesuchsunterlagen können während der öffentlichen Auflage vom 25. September 2026 bis 26. Oktober 2026 in der Abteilung Bau und Planung eingesehen werden. Projektpläne sind auf www.untersiggenthal.ch einsehbar.

sorgenhilfe@sorgentelefon.ch www.sorgentelefon.ch •• SMS 079 257 60 89 IBAN CH97 0900 0000 3400 4900 5

Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat im Doppel mit Antrag und Begründung einzureichen. Gemeinderat Untersiggenthal


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Rundschau • Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Wasserversorgung über Grenzen (200 m3), Störreserve (150 m3) und Löschreserve (50 m3). Angesichts der extremen Trockenheit in den vergangenen Monaten war der Fakt interessant, dass es ein bis drei Monate dauert, bis der Regen zu einem Quellenanstieg führt. Und: Wenn man die Quellen abstellen würde, wäre das neue Reservoir nach einem heissen Sommertag leer. Zum Schluss sprach der Projektleiter vom Ingenieurbüro K. Lienhard über den Bauprozess. Der Kreditrahmen werde sehr wahrscheinlich eingehalten, mit der Umplanung bei der Fassade sei man eventuell leicht darüber. Zudem hat man beim Graben mehr Wasser im Boden gefunden als angenommen. Deshalb brauchte es zusätzliche Massnahmen zur Stabilisierung der Baugrube. Und es sei angesichts des Fachkräfte- und Handwerkermangels eine Herausforderung gewesen, jeden Bauschritt auf den jeweiligen Planungstermin fertigzustellen.

FREIENWIL Knapp eine Woche vor der Inbetriebnahme wurde das neue Trinkwasserreservoir von Freienwil feierlich eröffnet. SVEN MARTENS

Am vergangenen Samstag lud die Gemeinde zur Eröffnung des neuen Trinkwasserreservoirs an der Bergstrasse. Und die Bevölkerung sowie zahlreiche Gemeindevertreter aus der Region nutzten die Gelegenheit bei bestem Wetter. Gleich gegenüber der neuen Anlage wurde ein Festzelt aufgebaut, in dem die vier Redner die wichtigen Zusammenhänge erklärten und andere den Apéro vorbereiteten. «Die Leute haben es bezahlt und das Recht, es sich genauer anzuschauen», sagte Gemeindeamman Othmar Suter zur Begrüssung. Im Juni 2023 sprach die Gemeindeversammlung einen Kredit von 2,13 Millionen Franken für den Bau einer neuen Anlage, im Juni 2025 erfolgte der Spatenstich. Das bisherige Reservoir Eichbrunnen hat nach 117 Jahren das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Neben kleineren Mängeln und dem Fehlen einer Entkeimungsanlage entsprach das Volumen von 200 Kubikmetern nicht mehr den heutigen Anforderungen. Mit einem Fassungsvermögen von 400 Kubikmetern ist das neue Reservoir doppelt so gross. «Ein Jahrzehnteprojekt», nannte Othmar Suter das Reservoir, das auf eine Lebensdauer von mindestens 80 Jahren ausgelegt ist. Entsprechend wurde im Bauprozess auf die Verwendung von Holz für die Fassade verzich-

Hallo, Echo

Für einmal mit Menschen statt mit Wasser gefüllt. tet. Von aussen funkeln nun blaugrüne Kacheln im Sonnenlicht. Wenn die Begrünung – inklusive eines geschenkten Eichenbaums – abgeschlossen ist, soll sich das neue Reservoir so natürlich wie möglich in die Landschaft am Waldrand einfügen.

Das Wasser im Blick Als erster Redner sprach Othmar Suter von einem «wunderschönen Tag, in jeder Hinsicht». Er erklärte die Zusam-

menarbeiten mit den benachbarten Gemeinden bei der Wasserversorgung und hielt noch einmal fest: «Wasser ist ein Grundrecht.» Und dafür lohne es sich, über die Gemeindegrenzen hinauszudenken. Der Rückbau des alten Reservoirs beginnt im Herbst. Es folgte noch einmal der Hinweis, dass am 28. September die Leitungen umgehängt werden und das neue Reservoir befüllt wird. Die Arbeiten starten um 8.30 Uhr, im schlimmsten Fall

BILD: SMA

ist die Trinkwasserversorgung an diesem Tag nicht gewährleistet. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung deshalb, einen ausreichenden Wasservorrat anzulegen. Auf die Zusammenhänge zwischen Wasser und Natur ging Förster Christoph Hitz ein, bevor Brunnenmeister Marko Wenger detailliert die Wasserversorgung von Freienwil erklärte. So unterteilen sich die 400 Kubikmeter des neuen Reservoirs in Tagesausgleich

Nach den Reden warteten auf das Publikum ein Quiz zum Thema Wasserversorgung und Präsentkörbe für diejenigen, die besonders gut aufgepasst hatten. Den Grossteil zog es allerdings erst einmal zum neuen Reservoir. Angesichts der schmalen Treppen der Anlage bildete sich vor dem Gebäude sogar eine kleine Warteschlange. Im leeren Wasserspeicher hallte es dabei ausgezeichnet. Brunnenmeister Wenger beantwortete in der Anlage geduldig die Fragen der Besuchenden, wovon sich einzelne noch eine bessere Visualisierung der Wasserversorgung gewünscht hätten – zum Beispiel mit Infotafeln vor Ort. Im Anschluss genoss man bei Wurst und Wein den sommerlichen Nachmittag.

Auf ins Sehnsuchtsland UNTERSIGGENTHAL Die Galerie Unsere Art schliesst Ende November ihre Türen. Die letzten Workshops laufen bis Ende November.

Über 200 Abos in Rekordzeit OBERSIGGENTHAL Die Menschen in Obersiggenthal stehen hinter ihrer Ludothek: In kürzester Zeit haben über 200 Personen ein Ludothekabonne­ ment für 2027 zugesagt – davon mehr als 150 Neukundinnen und Neukun­ den. Letzten Donnerstag übergaben die Initiantinnen und Initianten der Aktion «We love Ludothek» mit der Ludothekleitung die gesammelten Zusagen feierlich der Gemeinde – symbolisch mit einem Turm aus Ludo­ thekspielen. Angesichts der vom Gemeinderat beantragten Schliessung der Ludothek per Ende Juni 2027 sollen die über 200 Abos belegen, dass die Ludothek gebraucht und getragen wird. TEXT UND BILD: ZVG

VERMISCHTES REGION Feuern im Wald Die Niederschläge der letzten Tage haben im Kanton zu einer Entspannung der Lage hinsichtlich der Trockenheit geführt. Deshalb hat der Kanton letzte Woche die Waldbrand-Gefahrenstufe von 4 (grosse Waldbrandgefahr) auf 3 (erhebliche Waldbrandgefahr) gesenkt. Neu dürfen die befestigten Feuerstellen im Wald mit grosser Vorsicht und unter Aufsicht wieder genutzt werden. Bei starkem

Wind ist weiter auf das Feuern im Wald zu verzichten. RS

BADEN Gotter pausiert Wie Badens Stadtammann Markus Schneider am Montag mitteilte, wird Stadtrat Matthias Gotter, Ressortvorsteher öffentliche Sicherheit, seine Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen bis auf Weiteres nicht ausüben. Stadtrat Benjamin Steiner übernimmt seine Stellvertretung. RS

Nach 20 Jahren in der Schweiz steht für Brigitte und Ralf Schramm eine lebensverändernde Entscheidung bevor: Ende November schliessen sie die Türen ihrer Galerie Unsere Art an der Stroppelstrasse in Untersiggenthal. Das Paar wagt den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt und wandert nach Rumänien aus. Bevor es so weit ist, wirft es einen Blick zurück auf seine Zeit in der Schweiz und auf die Bedeutung der Kunst im Alltag. Hinter diesem Entschluss steht der Übertritt des Paares in den Ruhestand, allerdings nicht nur: «Wir möchten im Ruhestand nicht rasten, sondern aktiv bleiben. Neue Herausforderungen halten jung und machen das Leben spannend», beschreibt das Paar seine Motivation. Für Brigitte Schramm ist es zudem eine Reise zu den eigenen Wurzeln: Als 20-Jährige verliess sie ihre rumänische Heimat. Nach 35 Jahren im Ausland zieht es sie nun dorthin zurück – unter anderem, um für ihre Mutter da zu sein. «Sie war in meinen jungen Jahren immer für mich da», bekräftigt sie, «jetzt ist der Moment gekommen, etwas zurückzugeben.» Für ihren Ehemann Ralf ist es dagegen ein Schritt ins Unbekannte. Der gebürtige Deutsche hat sich schon bei seinem ersten Besuch des Landes in dessen Natur und Kultur verliebt.

Kunst als Kraftort

Ihre Galerie Unsere Art gründete das Paar vor sechs Jahren in Bad Zurzach, bevor sie vor zwei Jahren ins StroppelAreal in Untersiggenthal umzog. Brigitte Schramm, gelernte Porzellan- und Glasmalerin, greift seit ihrer Kindheit

Brigitte und Ralf Schramm verabschieden sich aus Untersiggenthal. regelmässig zum Pinsel. Vor gut zehn Jahren vertiefte sie sich in die Lehre Feng-Shui und die universellen geistigen Gesetze – eine Wende, die sich auch in ihrer Kunst nachhaltig äusserte. Seither malt sie fast ausschliesslich abstrakte Bilder. «Für mich ist Kunst nicht blosse Dekoration», erklärt die Brigitte Schramm ihren Zugang zur Materie. «Meine Werke sollen ein Kraftort an der Wand sein. Je nach Bild möchte ich gezielte Impulse auslösen – sei es innere Ruhe und Frieden oder Lebensenergie und Lebensfreude.» Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, verwendet sie für ihre Arbeit neben Acrylfarben unterschiedliche Materialien wie Sand, Papier, Blattgold und metallische Pigmente. Auf der Leinwand verbindet sie diese zu vielschichtigen Strukturen. Besonders schwer fällt der Künstlerin der Abschied von ihren Malkursteilnehmenden, von denen viele seit Jahren jede Woche zu ihr ins Atelier kommen. «Über die Jahre sind tiefe Verbindungen entstanden. Die gemeinsame krea-

BILD: ZVG

tive Zeit wird mir unglaublich fehlen», sagt die Künstlerin. Umso wichtiger ist es ihr, diesen Weg gemeinsam zu Ende zu gehen. Bis Ende November gibt Brigitte Schramm weiterhin ihre Malkurse.

Offene Türen vor der Abreise Nach dem Umzug nach Rumänien verbleiben in der Schweiz ein grosser Freundes- und Bekanntenkreis, den sich das Paar in den letzten Jahren aufgebaut hat, sowie ihre zwei erwachsenen Söhne. Regelmässige Besuche in der alten Heimat seien deshalb fest eingeplant. Vor der definitiven Abreise möchten Brigitte und Ralf Schramm die verbleibende Zeit nutzen, um sich persönlich von Wegbegleitern, Kunstinteressierten und der Bevölkerung zu verabschieden. Und über 200 Werke suchen vor der Galerieauflösung noch ein neues Zuhause. Bis Ende November lädt die Galerie jeden Freitag von 17 bis 20 Uhr sowie samstags von 14 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung dazu ein, die Geschichten hinter den Bildern zu erfahren. RS


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Rundschau • Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

SERIENTIPP

Am hellsten Tag, in schwärzester Nacht Lanterns, US 2026, HBO Max

Erinnern Sie sich an die Mysteryserie «Lost»? Fantastisch, denn Drehbuchautor und TV-Profi Damon Lindelof ist zurück auf der Mattscheibe. Für das US-amerikanische Fernsehnetzwerk HBO, das immer noch einen ausgezeichneten Ruf beim Publikum hat, durfte er sich dem Superheldencomic «Green Lantern» widmen. Die intergalaktischen Friedenshüter mit den grünen Zauberringen präsentieren sich in dieser Adaption allerdings so erwachsen und düster wie noch nie. Auf mehreren Zeitebenen erzählt man die Geschichte von dem gealterten Helden Hal Jordan (Kyle Chandler), dem ersten Green Lantern von der Erde, und seinem überambitionierten Adjutanten John Stewart (Aaron Pierre). Beide zwar Militärveteranen, aber mit jeweils komplett unterschiedlichen Ideen für das Rollenbild des Superhelden. Mit seinem bodenständigen Ansatz ist «Lanterns» dabei über weite Strecken eine klassische Detektivserie. Ein scheinbarer Amoklauf in einer US-Kleinstadt im Jahr 2016 lässt bei Hal Jordan die Alarmglocken schrillen und bildet den Auftakt für die Jagd nach einem Kriegsverbrecher. Viele verschiedene Interessen und daraus resultierende Intrigen machen aus dem Krimi eine Belastungsprobe für den chaotischen Superhelden und seinen Vielleicht-Nachfolger. Die Einbeziehung der Ausserirdischen und das galaktische Hintergrundrauschen fügen sich dabei problemlos in die Serie ein. Sven Martens Redaktor Rundschau

BUCHTIPP

Kleopatra Roman von Saara El-Arifi Hoffmann und Campe, 2026

Kleopatra ist bekannt als starke, herrische Pharaonin. Immerhin ist sie eine der berühmtesten Frauen der Anike, trotzdem wissen wir sehr wenig über ihr Leben. Wer war Kleopatra wirklich? Im Roman der britischen Autorin Saara El-Arifi lernt man eine sehr empathische Seite von Kleopatra kennen. Oder wussten Sie, dass Kleopatra gar nicht regieren wollte und nur durch den Tod ihres Vaters und der Schwester an die Spitze gerutscht ist. Oder dass sie sich sehr für die Heilkunde interessiert hat und lieber als Medizinerin gelebt hätte? Die frühen Erfahrungen mit dem Tod machen Kleopatra bereits mit 19 Jahren zur Herrscherin über Ägypten. Bald muss sie feststellen, dass sie nicht nur im eigenen Palast, im eigenen Land und im römischen Reich Feinde hat – nein, sogar ihre jüngere Schwester intrigiert hinter ihrem Rücken und schmiedet fiese Pläne. Die treue Dienerin Charmion hilft und schützt Kleopatra, wo nur möglich. Auch mit Julius Cäsar hat sie einen starken Verbündeten an ihrer Seite. Dieser Roman erzählt eine kurzweilige Geschichte: Man taucht in die Welt von Kleopatra ein und kann sich vorstellen, dass sich ihr Leben durchaus so abgespielt haben könnte. Tanja Ott Mitarbeiterin der Gemeindeund Schulbibliothek Windisch

«Du bist extrem schadenfreudig» BADEN Das einheimische Comedy-Duo Patti Basler und Philippe Kuhn feiert sein 10-Jahr-Jubiläum mit der Premiere von «Postmodern Talking». REINHOLD HÖNLE

Was ist der Unterschied zwischen Modern Talking und Postmodern Talking? Philippe Kuhn: «Postmodern Talking»

entstand als Wortspiel – ich weiss gar nicht mehr, ob es von dir oder mir kam – und blieb bei uns so präsent, dass es fast automatisch zum Titel des neuen Programms wurde. Patti hat ihn dann mit einem intellektuellen Überbau versehen. Patti Basler: Und Philippe entdeckte, dass Dieter Bohlen ein Visionär war und sein 40-jähriger Hit «Brother Louie» eine Prophezeiung. Die Hookline im Refrain besteht aus der Abfolge der Töne A, F, D. Buchstaben und Worte sind eine Inspiration für mich. Allein mit Wortspielen aus «Postmodern Talking» liesse sich ein Buch schreiben.

Dann könnten Sie nach den vielen Kabarett- und Comedy-Awards auch noch den Schweizer Buchpreis oder den Ingeborg-Bachmann-Preis bekommen …

Philippe Kuhn und Patti Basler feiern im Kurtheater Premiere von «Postmodern Talking».

BILD: CHRISTIAN LANZ

Basler: Preise sind nicht meine Trieb-

feder, sie sagen wenig aus über die Qualität. Allen, die in der Schweiz einigermassen ernsthaft Comedy betreiben, wird mal so ein Preis hinterhergeworfen. Das kann Türen öffnen. Aber letztlich zählt nur das Votum des Publikums.

Man sieht Sie nie lachen. War das mal ein erfolgreicher PR-Gag und nun müssen Sie es sich verkneifen?

haus aufwächst und häusliche Gewalt erlebt, in der universellen Sprache des Blues und der Mythologie unserer Schweizer Gründungsgeschichte ausdrücken. So sagt Walterli Tell, weil sein Vater auf ihn geschossen hätte, sei er ein so verkorkster Siech, dass er keine Äpfel mehr vertragen würde.

Wie wägen Sie ab, wie anzüglich oder verletzend Sie gegenüber den Leuten im Publikum sein dürfen?

Basler: Im Gegenteil: Dauerhaftes Lä-

cheln verursacht bei mir einen Kieferkrampf. Dass ich nicht oft lache, fällt wohl auf, weil ich eine Frau bin. Von diesen wird eher ein freundliches Gesicht erwartet. Beim Proben habe ich manchmal Lachanfälle, aber nur bei politisch äusserst unkorrekten Witzen. Kuhn: Und du bist extrem schadenfreudig! Bei Videos, in denen Missgeschicke passieren, zum Beispiel ein Kind abgelenkt ist und gegen eine Wand läuft, kannst du laut herauslachen. Basler: Ja, diese ganz archaische, steinzeitliche Schadenfreude ist wohl ein evolutionäres Erbe, das in meiner DNA steckt.

Weshalb ist das neue Programm sicher auch bei Ihnen das beste, das Sie je gemacht haben? Basler: Wir finden jedes Programm

stets das schlechteste, das wir je gemacht haben. Am Anfang. Rückblickend findet man es aber doch ziemlich gelungen und fürchtet, nie wieder so etwas Geniales hinzubekommen. Selbst wenn man am Ende der Tournee die Schnauze voll hat. Jedes Programm wächst mit der Zeit, schleift sich ein, bis man es quasi im Rückenmark hat.

«Ich könnte nicht mal Triangel spielen.» PATTI BASLER

Mitreissend ist zudem «Schlimms Heidi», in dem Sie die weibliche Schweizer Legende in ein Hip-HopGewand stecken. Welchen Bezug haben Sie zu ihr? Basler: Wie der Text über Walterli Tell

entspringt die Nummer über Heidi meinem erziehungswissenschaftlichen Hintergrund. Über die Heidi-Autorin Johanna Spyri habe ich meine Abschlussarbeit an der Uni geschrieben. Sie war Pietistin, all ihre Kindergeschichten sind von der Bibel geprägt. Heidi wurde im Original als eine Predigerin beschrieben, die das Wort Gottes auf die Alp brachte und den Alpöhi als verlorenen Sohn in den Schoss von Kirche und Gesellschaft zurückführte. Spyri und ihr Heidi waren also nichts anderes als christliche Influencerinnen des 19. Jahrhunderts.

Wie bekommen Sie das hin? Basler: Wir müssen genau hinschauen,

sauber arbeiten, fleissig sein, aber vor allem Drogen konsumieren. In unserem Fall Schnupftabak. Mehr Rock ’n’ Roll liegt leider nicht drin. Zum Glück habe ich mit Philippe einen talentierten Musiker an meiner Seite, so müssen wir für unsere Songs keine KI bemühen. Ich verstehe allerdings, wenn andere Comedians darauf zurückgreifen. Denn ich selbst könnte nicht mal Triangel spielen. Doch bei uns ist jeder Ton handgemacht. Weshalb also ein Generikum, wenn man das Original haben kann?

«Tell Me Mama» zählt zu den Highlights. Wie kamen Sie auf diesen Blues? Kuhn: Wir wollten das, was ein Kind

prägt, das in einem schwierigen Eltern-

kompensiere ich wohl noch immer die ersten 20 Jahre meines Lebens auf dem Bauernhof – ohne Nachbarn, nur umgeben von Kühen, die bloss wiederkäuten. Auf meinem Grab wird wohl dereinst Gras wachsen und von Kühen gefressen werden. Dann wird sich der Circle of Life geschlossen haben.

Haben Sie den Roman in Ihrer Kindheit geliebt?

Basler: Ich möchte nie verletzen, ausser

diejenigen, die es verdient haben. Diese kommen aber nicht ins Theater. Es ist ein schmaler Grat. Ich habe einmal jemanden erwischt, der einen Witz über Hardware und Software gar nicht vertrug, vermutlich hatte er gerade Potenzprobleme. Dieses Thema behandle ich nun vorsichtiger. Beim Publikum in der ersten Reihe spüre ich in der Regel relativ schnell, wer zum Mitmachen bereit ist. Es geht ja auch nicht darum, sich über ein Individuum lustig zu machen, sondern ein unterhaltsames Pingpong zwischen Bühne und Publikum zu entwickeln.

Wer sich am meisten darüber beklagen könnte, dass Sie ziemlich derbe Spässe auf seine Kosten machen, ist Ihr Körper. Mögen Sie ihn nicht? Basler: In der Comedy ist Selbstironie

ein probates Mittel, und über meinen Intellekt kann ich mich nicht lustig machen, hier gibt es zu wenige Schwachstellen. Wir haben alle einen Körper, und in Zeiten von Instagram und KI wird er von allen Seiten bewertet, das können die meisten Menschen nachvollziehen. In diesem Programm wird es eine Nummer über Brüste geben.

Basler: Natürlich! Er war eines der

Weshalb?

dicksten Bücher im spärlich bestückten Bücherregal. Die Konsalik-Romane entsprachen mir nicht, weil ich mich mit den Frauenfiguren nicht identifizieren konnte. Sie waren zu sehr von der männlichen Perspektive geprägt. Als Bauerntochter, stets barfuss und von der Natur umgeben, fühlte ich mich dem Heidi viel näher.

Basler: Mädchen bekommen Brüste und

Woher kommt Ihr spezielles Talent für die Stand-up-Impro, eines Ihrer Markenzeichen? Basler: Als Hofkind war ich das perfek-

te Mobbingopfer und wurde von den grossen Buben im Dorf verprügelt. Gewehrt habe ich mich verbal. Zudem

werden plötzlich nicht mehr als Kinder wahrgenommen, sondern als sexuelle Wesen. Das ist für viele ein Trauma. Viele Männer können sich gar nicht vorstellen, wie es ist, gemustert und an der Grösse der Brüste gemessen oder gelabelt zu werden, insbesondere da ihre Geschlechtsorgane ja im Alltag kaum sichtbar sind.

Sie feiern mit «Postmodern Talking» Ihr zehnjähriges Bestehen als Duo. Wie haben Sie sich gefunden? Basler: Als ich noch mit Slam-Poetry

auftrat, schien es eine gute Idee, meine dichten Texte mit etwas Musik da-

EIN BADENER COMEDY-DUO Die gebürtige Fricktalerin und Wahlbadenerin Patti Basler (50), die bis zu ihrem Studienabschluss im Hauptfach Erziehungswissenschaften 2015 als Sekundarlehrerin arbeitete, begann ihre Bühnenlaufbahn 2009 im Poetry-Slam. Seit zehn Jahren bildet sie mit dem Badener Pianisten, Songschreiber und Produzenten Philippe Kuhn (50) das erfolgreiche Kabarettduo, das 2019 mit dem Salzburger Stier und dem Prix Walo sowie 2024 mit dem Swiss Comedy Award ausgezeichnet wurde. 2022 erhielt sie den Preis für die Kolumnistin des Jahres. Seit 2018 verblüfft sie als Instantprotokollantin am Ende der SRF-Politsendung «Arena». Patti Basler und Philippe Kuhn feiern mit ihrem Programm «Postmodern Talking» am 25. September im Kurtheater Premiere und gastieren am 1. bis 4. April im Theater im Kornhaus nochmals in Baden.

zwischen aufzulockern. Da habe ich Philippe hinzugeholt. Ich konnte ja nicht ahnen, dass er irgendwann auch sprechen möchte und zu einem ganz guten Kabarettisten wird. Nun gibt er nicht nur den Takt vor, sondern den Ton an und ist zu meinem Chef geworden. Kuhn: Da stimmt nicht. Patti ist die Chefin beziehungsweise sie glaubt, sie wäre die Chefin. Jedenfalls hat sie fast immer das letzte Wort. Premiere Freitag, 25. September, 20 Uhr Kurtheater, Baden, kurtheater.ch

TICKETVERLOSUNG Gewinnen Sie Tickets für die Vorstellung von «Postmodern Talking» im Theater in Kornhaus in Baden am 1. April 2027 um 20.15 Uhr. Schicken Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse mit dem Betreff «Postmodern» an redaktion.rundschau@chmedia.ch. Einsendeschluss: Freitag, 2. Oktober, 11 Uhr. Die Gewinner werden anschliessend sogleich per E-Mail benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Viel Glück!


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Rundschau • Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Von der Clique zu den Schluderi EHRENDINGEN Mit einer Jubiläumsparty feiern die Gipsbachschluderi Ehrendingen in dieser Woche ihr 60-Jahr-Jubiläum. SVEN MARTENS

60 Jahre Gipsbachschluderi Ehrendingen: ein Grund zum Feiern, so findet man bei der Guggenmusik. Unter dem Motto «Unzerstörbar» zelebriert man am kommenden Samstag eine Jubiläumsparty, bei der man selbst ordentlich mitfeiern möchte. Es ist aber ebenfalls ein Grund, um zurückzublicken: auf die eigene Leidenschaft, den Verein und die Fasnacht im Wandel der Zeit. Gegründet wurde die Guggenmusik am 8. Januar 1966 im Restaurant Postli in Oberehrendingen – damals noch unter dem Namen Narrenclique und mit einem leicht verruchten Ruf. Es dauerte ganze 13 Jahre, bis Frauen dem Verein betreten durften. Eine der ersten, die schon auf diese Möglichkeit warteten, war Andrea Schmid. Heute ist die Posaunenspielerin mit 47 Jahren Zugehörigkeit das dienstälteste Mitglied. «Böse Zungen sagen, sie hätten Frauen erlaubt, weil sie richtige Kostüme wollten», sagt Andrea Schmid. Diese bestanden nämlich in der Anfangszeit aus verkehrt herum getragenen Pyjamas, Bademänteln und Duschhauben. Andrea Schmid führte die Guggenmusik auch mehrere Jahre an. Heute ist

1981 änderte die Guggenmusik ihren Namen.

ihre Tochter Jacqueline Frei Präsidentin, und ihr Schwiegersohn Peter Frei hat als Tambi zum zweiten Mal die musikalische Leitung inne. Damals hatte Ehrendingen noch sechs Beizen, und die Beizenfasnacht gehörte zum festen Programm der Schluderi. Später wussten die Restaurantbesuchenden teilweise gar nicht mehr, dass Fasnachtsmontag war, und fanden die Lautstärke störend. So endete diese Tradition im Jahr 2010. Heu-

BILD: ZVG

te würde es auch eng werden, angesichts des Zuwachses, den die Gipsbachschluderi seitdem erhalten haben. Hatte man 2008 nur noch 16 Mitglieder, sind es heute 40. «Entweder wir spielen alle oder gar nicht», hält Werni Näf fest, der das Euphonium spielt. Die wichtigsten Events für die Guggen hätten sich mit der Zeit sowieso nach draussen verlagert. Mit dem Motto «Unzerstörbar» war man in diesem Jahr bereits auf der Expo

Surbtal vertreten. Immer wieder gibt es ähnliche Anfragen für die Feierprofis. «Wir finden es schon geil, und wir können es irgendwie», sagt Angie Näf humorvoll. Auch weil sich die Schluderi durch ihre langjährigen Mitglieder auszeichnen. «Es weiss jeder, wie der Hase läuft», so Angie Näf weiter. Man kennt sich, es herrscht ein gutes Klima, sogar wenn man in der Fasnachtszeit vielleicht zu viel Zeit miteinander verbringt. Dafür trifft man

Verstecktes Rätsel auf dem Obsi-Trail

sich von März bis August nur einmal im Monat. «Die Guggenmusik ist zudem der Kollegenkreis», sind sich alle drei einig. Die Professionalisierung der Guggenmusik sieht man nicht nur an den Kostümen, die alle zwei Jahre zum Motto wechseln. Geübt wird heute mit Notenblättern, die fachkundigen Mitglieder helfen aus, und sogar die Trompeten sind zweistimmig. «Vor 25 Jahren haben einfach alle losgespielt und dann geschaut, was die anderen so machen», erinnert sich Angie Näf an ihre Anfangszeit bei den Gipsbachschluderi. Heute nimmt man sogar an der Schweizer Meisterschaft der Guggenmusik teil – selbst wenn man nicht zu den Allerbesten gehört. «Es ist nicht perfekt, aber wir spielen gern Lieder, die man kennt», sagt Angie Näf. Gerade Peter Frei ist hier sehr ambitioniert mit seinem musikalischen Talent. Beim Rückblick auf die vergangenen Jahre ist man vor allem froh, dass man trotz Ausfällen und Einschränkungen in der Coronapandemie mit viel Kreativität des Vorstands nichts von der Vereinsleidenschaft eingebüsst hat. Und so langsam kribbelt es wieder mit dem Blick auf den 11. November. Denn fasnachtsmüde ist man bei den Schluderi noch lang nicht. «Man macht es, solange es Spass macht», hält Andrea Schmid fest. Jubiläumsparty 26. September, 20 Uhr Turnhalle Lägernbreite, Ehrendingen

INSER AT

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

OBERSIGGENTHAL Bis zum 1. November lädt der neue Obsi-Rätselweg in Obersiggenthal zu einem spielerischen Entdeckungsrundgang ein.

Neue Wykönigin Am Abend des 10. September stellte das Organisationskomitee Wysonntig Tegerfelden die neue Wykönigin vor, die in den kommenden zwei Jahren als Botschafterin des Weinbaudorfs fungieren soll. In dieser Funktion löst Livia Leuenberger (im Bild rechts) ihre Vorgängerin Lea Vogelsang ab. Mit dem Wysonntig Tegerfelden Ende des Monats wartet die erste grosse Aufgabe für die neue Wykönigin. BILD: LEA RUMPOLD

Auf dem neuen Rätselweg entlang der Route des Obsi-Trails in Obersiggenthal warten zehn knifflige Stationen auf alle Rätselfreunde. Interessierte können Obersiggenthal dabei auf spielerische Weise entdecken. Bis zum 1. November lädt der Rätselweg dazu ein, den ObsiTrail zu erkunden, Quizfragen zu lösen und am Ende ein geheimes Lösungswort zu knacken. Der Rätselweg beginnt beim Gemeindehaus Obersiggenthal und führt hinauf durch den alten Dorfkern, vorbei am Spielplatz Greppenbach und am Fussballplatz, über den Homberg und den Mittelpunkt von Obersiggenthal bis zum Waldrand oberhalb des Tromsbergs. Dort kann der Ausflug gemütlich beim Picknicken und Verweilen ausklingen. Auf der rund um den Obsi-Trail angelegten Rätselroute warten zehn Stationen. An jeder Tafel befindet sich ein QRCode, der zu einer Quizfrage führt. Für

Das heutige Rezept:

Kokospudding «Manjar Branco» für 8-12 Personen 1

Siggi das Eichhörnchen.

BILD: ZVG

jede richtige Antwort gibt es einen Buchstaben. Diese werden gesammelt und in die vorgesehenen Kästchen eingetragen. An der letzten Tafel kommt es schliesslich zum entscheidenden Moment: Aus den Buchstaben wird das Lösungswort gebildet. Wer dieses über den entsprechenden QR-Code einreicht, nimmt an einer kleinen Überraschungsaktion teil. Der Obsi-Rätselweg verbindet Bewegung, Natur und spielerisches Lernen. Siggi das Eichhörnchen begleitet die Rätselfreundinnen und -freunde auf ihrer Tour. RS

Gugelhopf-Form von 1 l Inhalt Butter für die Form

Zutaten PUDDING 2,5 dl Milch 2 Pack Vanillezucker 600 g gezuckerte Kondensmilch 2,5 dl Vollrahm 6 Eigelbe, verquirlt 5 dl Kokosnussmilch 80 g Maisstärke Zutaten DÖRRPFLAUMENKOMPOTT 150 g Zucker 0,5 dl Wasser 250 g getrocknete Pflaumen, grob gehackt

Zubereitung 1. Pudding: Die Hälfte der Milch mit Vanillezucker und den Zutaten bis und mit Kokosnussmilch in einer Pfanne aufkochen, Hitze reduzieren. Maisstärke in der restlichen Milch auflösen, auflösen, in die Pfanne giessen. Unter Rühren köcheln, bis die Flüssigkeit eindickt. 2. Mischung in die vorbereitete Form füllen, auskühlen lassen, zugedeckt ca. 3 Stunden kühl stellen.

LESERBRIEFE Ludothek in Nussbaumen bitte nicht wegsparen Ich war bestürzt, als ich las, dass der Gemeinderat die Ludothek in Nussbaumen nicht mehr unterstützen wolle. Ich habe es immer sehr geschätzt, Spielzeuge dort ausleihen zu können – nicht nur als Mutter und in letzter Zeit als Grossmutter, sondern auch, als ich Kurse der Krebsliga für Familien mit einem krebskranken Elternteil mitorganisiert habe.

In der Ludothek konnten wir eine grosse Auswahl an Spielen und Spielzeug für Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahren zu einem angemessenen Preis ausleihen und damit den Familien, die eine schwierige Zeit durchmachten, ein bisschen mehr Spass ermöglichen. Ich bitte den Gemeinderat, die Ludothek weiterhin mitzufinanzieren und damit zum Wohlbefinden der Kinder und Familien in der Gemein-

de und in der unmittelbaren Umgebung beizutragen. SILVIA DINGWALL, NUSSBAUMEN

Ein Nadelöhr bleibt ein Nadelöhr Jeder Velofahrer und jeder Fussgänger weiss, wie man die Landstrasse in Nussbaumen und weiter nach Kirchdorf umfahren oder umgehen kann. Jetzt wird unter dem Vorwand des Behindertengleichstellungsgesetzes und

der Verbesserung der Bedingungen für den Fuss- und Veloverkehr eine teure Sanierung geplant. Durch diese Sanierung wird kein einziger Lastwagen weniger durch die Dörfer fahren. Jetzt soll Obersiggenthal am 27. September für 3 004 050 Franken ein Projekt bewilligen, das kein einziges Problem löst. Da kann ich nur ein bedenkenloses «Nein danke» in die Urne legen. FRITZ ERNI, NUSSBAUMEN

3. Kompott: Zucker und Wasser in einer Pfanne erhitzen, bis sich der Zucker auflöst, auflöst, Pflaumen Pflaumen beigeben, aufkochen, Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt. Auskühlen lassen. 4. Pudding vorsichtig aus der Form lösen, auf eine Platte stürzen, mit Kompott anrichten.

finden Sie auf Weitere Rezepte finden www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten, kühl stellen ca. 3 Stunden


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Bewegung für Körper und Geist OBERSIGGENTHAL Die

meier, der ebenfalls bereits seit zehn Jahren als Leiter tätig ist, mit einer Fotocollage und einem Gutschein geehrt. Gemeinderätin Tanja Marullo, Ressortvorsteherin Gesundheit und Soziales, überbrachte die Glückwünsche der Behörde. In ihrer Grussbotschaft hielt sie fest, dass der damals gewählte Slogan «Gemeinsam statt einsam» noch heute seine Berechtigung habe, hätten doch neben dem Turnen die sozialen Kontakte und die Geselligkeit einen hohen Stellenwert. «Mir ist auf dem Weg zur Sporthalle das Herz aufgegangen, und ich habe mich riesig gefreut, dass ich mitturnen durfte», so Tanja Marullo.

Teilnehmenden des Seniorenturnens nahmen eine spezielle Turnstunde zum Anlass, um das 30-Jahr-Jubiläum zu feiern. PETER GR AF

Um fit und beweglich zu bleiben, muss man sich bewegen. Bei körperlichen Einschränkungen kann Gymnastik eine gute Alternative sein. Regelmässiges Turnen verbessert die Körperwahrnehmung, stärkt die Muskulatur und reduziert das Sturzrisiko. Das bewog Ruedi Rahm 1996, seitens des Seniorensports im STV unter dem Motto «Gemeinsam statt einsam» das Seniorenturnen ins Leben zu rufen. «Im Wissen, dass durch regelmässige Bewegung Erkrankungen vorgebeugt werden kann und die Wahrscheinlichkeit für Schmerzen sinkt, aber auch ein Bedürfnis ausgewiesen war, engagierte er sich mit viel Herzblut für das Seniorenturnen», so Thomas Küng, der dem Fitness Obersiggenthal als Präsident vorsteht. Bis zur ersten Turnstunde gab es vieles auf den Weg zu bringen und zu klären. So wurden etwa 600 Umfragebögen verteilt und ausgewertet. Damals stellte sich ausserdem die Frage, ob die Frauen einbezogen werden sollen und an welchem Tag und zu welcher Zeit die Turnstunde stattfinden soll. Unterstützt wurde das Vorhaben vom Gemeinderat und von der damaligen Gesundheitskommission. Mittlerweile war zudem die neue Sporthalle bezugsbereit. Und so

U R B A N YO G A B A D E N ■ Spende für Hope, Christliches Sozialwerk Baden Das Urban-Yoga-Projekt 2026 im Park des Museums Langmatt erzielte einen Spendenerlös von 6013 Franken. Der gesamte Betrag kommt Hope zugute, dem Christlichen Sozialwerk Baden. Das Sozialwerk unterstützt in der Region Baden sozial benachteiligte Menschen sowie Personen in Krisen oder mit Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung. Es bietet Unterstützung in den Bereichen Begegnen, Betreuen, Beschäftigen und Beherbergen. Vom 15. Juni bis 10. August fanden bei guter Witterung am Montagabend offene Yogalektionen im Park des Museums Langmatt statt. Die Teilnehmenden unterstützten das Projekt mit einem Beitrag von jeweils mindestens 20 Franken. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Team-Teaching der beteiligten Yogalehrenden. DO bewegt organisiert das UrbanYoga-Projekt seit 17 Jahren. Die im Oederlin-Areal beheimatete Organisation bietet Yoga, Karate, Personal Training und soziales Lernen an. Für die Konzeption und die Koordination des Urban Yoga war Thilo Keller, Leitung Yoga bei DO bewegt, verantwortlich. «Dass wir gemeinsam 6013 Franken für Hope sammeln konnten, ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit in Baden. Dieser Erfolg gehört allen Teilnehmenden, den Unterrichtenden und dem Museum Langmatt, das unserem Projekt erneut einen so besonderen Rahmen gegeben hat», sagt Thilo Keller. ZVG

Ein Blick zurück beim Apéro

Leiter Hubert Hartmeier macht die Übung vor.

fand am 3. September 1996 um 9 Uhr die erste Turnstunde statt, zu der Initiant Ruedi Rahm 63 Frauen und Männer begrüssen durfte.

Abwechslungsreiche Turnstunden Ein ausgebildetes Leiterteam, bestehend aus Kathrin Füglister, Hu-

gen, zumal es mit Musik noch besser geht. Nachdem die Turnstunden anfänglich nur von Männern geleitet worden waren, kam bald der Ruf nach Leiterinnen auf. So wurde anlässlich des Jubiläums Kathrin Füglister für ihr 30-jähriges engagiertes Mitwirken vom Seniorensportleiter Hubert Hart-

Schlemmen im Fluss der Zeit BADEN In der Therme Fortyseven in Baden eröffnete letzte Woche ein neues Restaurant, um das ein grosses Geheimnis gemacht worden war. SIMON MEYER

In der Badener Therme Forty seven wurde letzte Woche ein neues Restaurant eröffnet, bei dem im Vorfeld keine Details nach aussen drangen. Sowohl der Name als auch die Ausrichtung und die Ausgestaltung wurden geheim gehalten. Um das zu erreichen, seien verschiedene Non-Disclosure Agreements unterzeichnet worden, wie Ferris Bühler von der gleichnamigen Kommunikationsfirma am Donnerstagabend anlässlich der Eröffnung verriet. Kurz darauf offenbarte er den neuen Namen selbst: Tyde. Mit dem neuen Restaurant will sich die Badener Wellnesstherme bewusst als eigenständiger gastronomischer Treffpunkt positionieren. «Mir war von Anfang an klar, dass zum Fortyseven ein richtiges Restaurant gehört», sagte Geschäftsführer Franc Morshuis, der die Therme seit rund zwei Jahren leitet, am letzten Donnerstag zu den etwa 80 geladenen Gästen. Teil des Projekts Fortyseven, mit dem das Baden wieder nach Baden kam, wie der Geschäftsführer meinte, war er aber schon seit dem Spatenstich für die neue Therme im April 2018.

Restaurant statt Kiosk

Spendenübergabe bei Hope mit Christian Obrist, Hope, und Thilo Keller, DO bewegt. BILD: ZVG

bert Hartmeier und Ueli Rüegger, beginnt die Turnstunden heute mit Aufwärmen. Danach gibt es Übungen für die Beweglichkeit, die Kräftigung aller Körperteile und das Gleichgewicht. Dabei werden Ringe, Bälle und Stäbe eingesetzt. Sichtlich Spass machen den Teil nehmenden die rhythmischen und schwungvollen Übun-

BILD: PG

Dass sich das vor 30 Jahren von Ruedi Rahm und seinen Mitstreitern ins Leben gerufene Seniorenturnen, das sogar von Turnenden aus den umliegenden Gemeinden genutzt wird, grosser Beliebtheit erfreut, zeigt sich an den Teilnehmerzahlen. Zwischen 30 und 40 Seniorinnen und Senioren im Alter von 63 bis 90 Jahren treffen sich, ausgenommen während der Schulferien, am Dienstag um 9.15 Uhr in der Sporthalle, um in der interessant gestalteten Stunde ihre Fitness zu trainieren. Anfänglich kostete die Turnstunde zwei Franken, mittlerweile werden drei Franken erhoben, und so sind neue Teilnehmende jederzeit willkommen. Im Anschluss an diese spezielle Turnstunde am 15. September genossen die Teilnehmenden zusammen mit Gästen und Behördenvertretungen einen feinen Apéro und hielten gemeinsam Rückschau.

Der Name des neuen Restaurants im Fortyseven geht auf die altenglische Schreibweise des englischen Worts Tide zurück, was Gezeiten bedeutet, also den Wechsel zwischen Ebbe und Flut. Damit stellt der Name einerseits einen Bezug zwischen Restaurant und anschliessender Therme her. Andererseits passt der Name zum gastronomischen Konzept des Restaurants, das auf fliessende Übergänge und einen mög-

Patrick Pöttschacher und Franc Morshuis vor dem neuen Logo.

lichst unkomplizierten Wechsel zwischen verschiedenen Formen des Aufenthalts setzt. Der Gastronomiebereich des Fortyseven war seit Ende Juni umgebaut worden. Mit dem Tyde entstand dabei nicht nur ein räumlich veränderter Bereich, sondern ein Restaurant mit eigener Identität und eigener Website. Geschäftsführer Franc Morshuis erklärte, dass man mit der bisherigen Positionierung des Gastronomiebereichs nicht vollständig zufrieden gewesen sei. Dieser habe eher den Charakter einer Cafeteria gehabt und bei den Gästen die Frage aufgeworfen, ob es sich beim Fortyseven um einen Badi-Kiosk oder um ein richtiges Restaurant handle.

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«Uns wurde deutlich, dass wir uns klarer positionieren müssen», so der Geschäftsführer. Deshalb habe man sich entschieden, dem Thermalbad ein eigenständiges Restaurant zu geben.

Ein Gipfeli zum Teilen Das neue Restaurant deckt den gesamten Tagesverlauf ab. Es öffnet täglich um 8 Uhr und bleibt bis 23 Uhr geöffnet, wobei die warme Küche bis 22 Uhr verfügbar ist. Für die gastronomische Neuausrichtung wurden mit Restaurantleiter Kumi Ramalingam und Küchenchef Tommy Walter zwei neue Führungskräfte verpflichtet. Ramalingam ist in Baden bereits bekannt. Er war unter anderem stellvertretender Leiter

Restauration im Du Parc und später Inhaber und Geschäftsleiter des Fiori sowie des Tresors am Trafoplatz. Küchenchef Tommy Walter stammt ursprünglich aus Rostock und ist 41 Jahre alt. Zuletzt arbeitete er in der Trattoria Freilager in Altstetten unter dem Spitzenkoch Antonio Colaianni, der mit 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet ist. Gemeinsam mit sechs weiteren Mitarbeitenden ist Tommy Walter in der vergrösserten Küche des Tyde künftig für den guten Geschmack zuständig. Im Mittelpunkt der Küche stehen unterschiedliche Portionsgrössen und Gerichte, die miteinander kombiniert werden können und zum Teilen einladen. Das morgendliche Frühstücksangebote wird zur Mittagszeit durch ein À-la-carte-Angebot mit wechselnden Menüs ergänzt. Um 14 Uhr beginnt mit dem sogenannten Blue Tyde eine Phase, in der kleine Gerichte, SignatureDrinks und Sharing-Angebote im Mittelpunkt stehen. Das Angebot soll ab dem 18. Oktober zudem um Brunchgerichte erweitert werden. Als besondere Attraktion wird ein grosses Gipfeli angeboten, das für zwei bis vier Personen gedacht ist. Hergestellt wird dieses spezielle Croissant in der Bäckerei Spitzbueb von Pierluigi Ghitti. «Es ist das wohl grösste Gipfeli Badens», meinte Ferris Bühler anlässlich der Eröffnung. Während das Gastroangebot unmittelbar ausserhalb des Fortyseven mit dem Tyde neu ausgerichtet wurde, bleibt das Konzept innerhalb der Therme vorerst unverändert. «Ich habe aber auch hier bereits einige Ideen», verriet Franc Morshuis, wollte sich diesbezüglich aber noch nicht in die Karten schauen lassen. Vorerst soll sich das neue Restaurant als eigenständiger Ort etablieren, der Gäste unabhängig von einem Thermenbesuch anspricht. «Wir wollen vor allem unkompliziert sein», betont Franc Morshuis. «Ein Ort ohne Kleidervorschriften, wo sich alle wohlfühlen sollen.»


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MARKTNOTIZ

VERANSTALTUNGEN Totalausverkauf wegen Galerie- & Atelierauflösung

Marktnotiz

BADEN Tanzen zu zweit oder allein für geistige und körperliche Fitness

Öffnungszeiten bis Ende November: Freitag: 17.00 – 20.00 Uhr Samstag: 14.00 – 18.00 Uhr oder sehr gerne nach Vereinbarung Galerie UnsereArt Stroppelstraße 22 5417 Untersiggenthal Tel.: +41 79 910 39 02 www.unsereart.ch

Das Badener Tanzcentrum öffnet am Samstag, 26. September 2026, seine Türen und bietet Gelegenheit, das reiche Angebot kennenzulernen.

Mehr Infos unter rpb.ch

Das Badener Tanzcentrum lädt Interessierte und Tanzbegeisterte ein, an der Martinsbergstrasse 38 in Baden kostenlos Schnupperlektionen ( je 40 Min.) zu besuchen:

im Restaurant Frohsinn Würenlingen

Live-Musik von Do-Sa (abends)

Mexico-Wettbewerb

gewinnen Sie attraktive Preise.

Tag der offenen Tür Samstag, 26.9.2026

Mittwoch Ruhetag

Von 10 - 16 Uhr wartet im Regionalen Pflegezentrum Baden ein buntes Angebot auf grosse und kleine Gäste. Kommen Sie vorbei!

Tanzen ist gut für die geistige und die körperliche Fitness

5303 Würenlingen, Tel. 056 281 20 36

13.00 West Coast Swing, Cha-Cha-Cha, Golddance ab 60 Jahren 14.00 Line Dance, Stabil & Beweglich, Bachata 15.00 Salsa, Line Dance ab 60 Jahren, Latino Groove 16.00 Discofox, Walzer, Nightclub Two Step

Salsa, Walzer, Cha-Cha-Cha und West Coast Swing. Möchtest du dich lieber ohne Partner/-in bewegen? Dann probiere Line Dance oder Latino Groove, für alle über 60 Jahren Golddance, Stabil & Beweglich oder Line Dance. Unser Lehrerteam freut sich, dir zu zeigen, wie viel Spass es macht, sich zu Musik zu bewegen. Vergiss beim Tanzen den Alltagsstress und tue dir, deinem Körper, deiner Gesundheit und deiner Seele etwas Gutes!

Weitere Informationen sind unter www.btc.dance zu finden. Hast du schon einmal getanzt? Oder schon länger nicht mehr? Das Badener Tanzcentrum, seit über 40 Jahren die grösste Tanzschule im Aargau, bietet dir am Tag der offenen Tür die Möglichkeit, verschiedene Tanzstile auszuprobieren. Wir zeigen dir den Einstieg in die Paartänze Discofox, Bachata, Nightclub Two Step,

BTC Badener Tanzcentrum AG Martinsbergstrasse 38 5400 Baden 056 203 10 10 www.btc.dance

Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.

Das Ganze leben.

Ich höre, also lese ich.

Feuerwehrverein Obersiggenthal

BILD: ZVG

SPENDEN CH 74 0900 0000 8000 1514 1

Viele Besucher haben am 25. Pfalz-Märt unseren geliebten Stand mit Pilzragout vermisst. Eine zuvor unliebsame Begegnung mit dem neuen Landbesitzer veranlasste unser Ausbleiben. Mit den wüstesten Beschimpfungen konnten wir auf diesem Platz, wo wir 6 Jahre lang beliebt und stark besucht waren, nicht mehr anwesend sein. Das Weitere, um einen anderen Standort zu erhalten, wusste man nur mit Achselzucken zu beantworten. Schade um den Pfalzmärt, der solch Unfähige wirken lässt. Wir, Pilzverein Rupperswil, sind in einem kleinen Anlass am 24. Oktober 2026 im Schulareal von Rupperswil mit unserem begehrten Pilzragout vertreten. Unsere Besucher werden vom Verein durch einen Apéro begrüsst. Bis dahin schöne Zeit. Präsident Walter Dürst


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Interdisziplinäre Zusammenarbeit fällt, war seitens des RPB bewusst geplant. In den Wochen vor dem Wechsel konnte Olivier Gerber sich so mit dem RPB vertraut machen und sich in seine neue Rolle einfühlen. «Ich konnte im Juli sämtliche Stationen im RPB besuchen», führt er aus. «Dabei kam ich jeden Morgen in die Pflegeabteilungen, zog die entsprechende Arbeitskleidung an und konnte den Mitarbeitenden dort direkt über die Schulter schauen und Fragen stellen.» Das sei eine sehr lehrreiche Erfahrung gewesen, selbst wenn die Zeit dafür kaum ausreichend gewesen sei. «Ich hatte auch danach noch viele Fragen», so Olivier Gerber. Viele davon wurden inzwischen in zahlreichen weiteren Gesprächen vertieft. «Durch diese Zeit entstand bei mir auf jeden Fall sehr schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl.»

FOKUS Vor dem Tag der offenen Tür am 26. September gibt Olivier Gerber Einblick in seine ersten Wochen als neuer RPB-Direktor. SIMON MEYER

Im Regionalen Pflegezentrum Baden (RPB) ist die Neubauphase nahezu abgeschlossen. Bis im Dezember sollen die letzten neuen Pflegeabteilungen bezogen sein. Um diesen Meilenstein der RPB-Strategie 2015+ zu feiern und der breiten Bevölkerung Gelegenheit zu geben, sich selbst ein Bild davon zu machen, was auf dem RPB-Areal in den letzten rund drei Jahren realisiert wurde, findet am 26. September ein Tag der offenen Tür für die ganze Bevölkerung statt. Neben geführten Rundgängen durch die neuen RPB-Gebäude gibt es ein breites kulinarisches Angebot, mitunter im neu eröffneten RPB-Restaurant Limmat Rechts, sowie ein buntes Begleitprogramm für alle Generationen. Die Neubauten sind jedoch nicht die einzigen Neuerungen für die RPB AG. Ein weithin sichtbares Zeichen des Wandels ist das neue Logo, das seit einigen Wochen die Fassade prägt, und ausserdem wurde die RPB-Website im Sommer überarbeitet. Mit dem sich nähernden Abschluss der Bauphase vollzog sich im RPB auch der seit Längerem angekündigte Wechsel an der Spitze: Anfang August löste Olivier Gerber den langjährigen Direktor Hans Schwendeler ab. Im Hinblick auf den Tag der offenen Tür im RPB blickte Olivier Gerber zurück auf seine ersten Wochen als Direktor und Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Zurück zu den Menschen

Der 55-jährige Olivier Gerber ist in Oberrohrdorf aufgewachsen und hat in Baden die Schulen besucht. Mit der Region ist der deshalb von Kindesbeinen an bestens vertraut. «Ich habe bis auf wenige Jahre immer in der Region gelebt», sagt der neue RPB-Direktor. «Trotzdem ist es für mich ein Heimkommen, jetzt wieder in Baden zu arbeiten.» Nach dem Besuch der Kantonsschule Baden erwarb er das Lizenziat der Rechtswissenschaft an der Universität Zürich. «Obwohl ich Jurist bin, war meine zweite Stelle nach dem Bezirksge-

Wohlbefinden trotz Wandel

Olivier Gerber ist seit dem 1. August der neue RPB-Direktor. richt Zürich bereits im Gesundheitswesen», erklärt Olivier Gerber. Nach seinem Studium sammelte er bei verschiedenen Stationen umfassende Führungserfahrung im Gesundheitswesen. «Dabei gefiel mir vor allem die Arbeit in interdisziplinären Teams sowie die Arbeit an den Schnittstellen zwischen Menschen, Medizin und Politik», erläutert der neue RPB-Direktor. «Nach verschiedenen beruflichen Stationen in der Direktion einer grossen Krankenkasse und als Ertragsmanager und Regionendirektor von Swiss Medical Network war ich als Leiter des Gesundheitsamts des Kantons Obwalden tätig.» Die Stelle trat Olivier Gerber 2021 an, mitten in der Coronakrise, und war entsprechend gefordert. Als sich einige Jahre später die Chance bot, wieder in den Aargau zu kommen, wurde Gerber Abteilungsleiter Gesundheit des Kantons. Dort war er unter anderem für die Umsetzung verschie-

BILD: ZVG

dener gesundheitspolitischer Themen zuständig. Er freue sich nun, in seiner neuen Funktion direkt in der medizinischen Grundversorgung und wieder näher an den Bewohnenden zu arbeiten. «Hier erhält man eine sehr viel direktere Rückmeldung zu seiner Arbeit.»

Lernen aus erster Hand

Mit der Verdoppelung des Aktienkapitals auf neu 30 Millionen Franken Mitte des Jahres wurde die finanzielle Stabilität der RPB AG gesichert. Die klare Annahme der Kapitalerhöhung an der Urne zeigte, dass die Bevölkerung die Umsetzung der RPB-Strategie 2015+ für eine zukunftsfähige und bedarfsgerechte Pflege in Baden gutheisst. Nach dem Bezug der Neubauten steht nun die Sanierung der bestehenden Gebäude an, mit der das 175-Millionen-Franken-Projekt bis 2028 abgeschlossen werden soll. Dass der Wechsel in der Direktion mit dem Bezug der Neubauten zusammen-

Seit dem 1. August nimmt Olivier Gerber die operative Gesamtverantwortung für das RPB wahr. «Anfangs war das natürlich eine Herausforderung, vor allem weil das RPB eine wirklich grosse Institution ist, die sich auf viele Bereiche spezialisiert hat», gesteht der neue Direktor. «Ich habe weiterhin grossen Respekt vor meiner neuen Aufgabe.» Bei seiner Arbeit will Olivier Gerber den bereits eingeschlagenen Weg des RPB fortsetzen. Schon vor seinem Stellenantritt bekräftigte er, dass er seine Hauptaufgabe als Direktor darin sehe, den mit der Strategie 2015+ eingeschlagenen Weg grundsätzlich weiterzugehen und gleichzeitig den Betrieb wirtschaftlich langfristig und nachhaltig zu sichern. «Bei all dem steht jedoch immer die Qualität der Pflege und die Zufriedenheit der Bewohnenden im Zentrum», betont der neue Direktor. «Nachdem ich alle Pflegeabteilungen besucht habe, war mir klar, wie fürsorglich unsere Pflege arbeitet. Wäre ich pflegebedürftig – beispielsweise aufgrund einer Demenzerkrankung – würde ich mich selbst in die Hände der RPB-Pflege begeben. Mit den neuen und modernen Gebäuden sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Unsere Hauptkompetenz bleibt aber unverändert die Fürsorge der Pflege und der Umgang mit unseren Bewohnenden.» Tag der offenen Tür im RPB Samstag, 26. September, 10 bis 16 Uhr Wettingerstrasse 54, Baden

Männerriege Ehrendingen nisse für viel Gelächter. Besonders ein Mitglied dürfte sich an den Abend erinnern: Zur bestellten Flasche Wein servierte man ihm kurzerhand noch ein paar frische Socken. Der Sonntag führte auf die Diavolezza, wo die eindrückliche Gletscherwelt und das Berninamassiv bestaunt wurden. Die Wanderung nach Pontresina machte hungrig und durstig. Gut verpflegt und bei bester Laune trat die Gruppe die Heimreise nach Ehrendingen an. 3 Tage, 24 Turner, viele schöne Eindrücke, einige Höhenmeter und noch mehr Gelächter sorgten dafür, dass die Männerriege die Jubiläumsreise als vollen Erfolg verbuchte. SMA

AUS DER REGION Die Turner der Männerriege Ehrendingen zelebrierten das 70-Jahr-Jubiläum ihrer Riege mit einer Reise ins Engadin. «Spiel, Spass und Geselligkeit stehen bei uns im Vordergrund», heisst es bei der Männerriege Ehrendingen. Als Riege ist man Teil des Turnvereins Ehrendingen. Trainiert wird am Montagabend in der Turnhalle Lägernbreite sowie am Donnerstagabend in der Turnhalle Chilpen. Mit Faustball, Prellball, Unihockey, Volleyball und anderen Aktivitäten ist ein abwechslungsreiches Fitnessprogramm vorhanden. Spontane Schnupperbesuche sind dabei explizit erwünscht.

Jubiläumsreise

Zum diesjährigen 70. Geburtstag gönnte sich die Männerriege Ehrendingen eine dreitägige Reise ins Engadin. Insgesamt machten sich 24 gut gelaunte Turner am Freitag, 4. September, auf den Weg nach Bever GR. Bereits im Zug wurde bei Speckbrot und Weisswein der erste Apéro genossen. Bei herrli-

Eine teuflisch gute Aussicht. chem Wetter führte die erste Wanderung ins Val Roseg. Nach einer Stärkung im Restaurant Roseg-Gletscher wurde die Gesellschaft mit einem Pferdewagen bequem ins Tal gebracht. Am Samstag ging es hoch hinaus nach Muottas Muragl. Vor dem steilen Aufstieg half ein hochprozentiger Apéro, um die nötige Motivation zu finden.

BILD: ZVG

Die Wanderer verteilten sich auf verschiedene Routen Richtung Alp Languard. Dank Sessellift ging es anschliessend zügig ins Tal zurück. Die inzwischen gemeisterte Herausforderung der digitalen Bergbahntickets ermöglichte am Nachmittag noch einen Ausflug auf den Piz Corvatsch. Am Abend sorgten Geschichten und Erleb-

tvehrendingen.ch

AUS DER REGION Diese Rubrik ist eine Hommage an all die vielen Vereine, Institutionen, Stiftungen oder Gruppen der Region. Sind auch Sie Mitglied eines tollen Vereins, den wir hier vorstellen dürfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail.

QUERBEET

Peter W. Frey

Sparen à la SRF In der angelsächsischen Publizistik gibt es den Begriff «full disclo­ sure». Übersetzen kann man ihn mit «volle Transparenz». Ein Autor, eine Autorin soll mögliche Interes­ senkonflikte oder persönliche Nähe zu einem Thema offenlegen. So sei es denn: Ja klar, beim Thema SRG bin ich befangen. Ich verdanke dem öffentlichen Radio und Fernsehen 20 spannende Berufsjahre als Re­ porter, Redaktor, Ressortleiter und Auslandkorrespondent. Darum treiben mich die jüngsten Entwicklungen bei der SRG um. Er­ innern wir uns: Im März scheiterte die Abrissbirneninitative der SVP («200 Franken sind genug») an der Urne. In einem Akt von vorauseilen­ dem Gehorsam gegenüber den Ini­ tianten brachte aber Medienminis­ ter Albert Rösti (SVP) den Bundes­ rat dazu, die Medienabgabe ab 2029 auf 300 Franken zu senken. Quasi Vorschlaghammer statt Ab­ rissbirne. Das Resultat: Die SRG muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken sparen. Wo und wie gespart wird, ist unver­ ständlich. Die SRG solle sich vor al­ lem auf Information, Bildung und Kultur konzentrieren, heisst es auch von Rösti. Aber genau dort ging es schon vor der Abstimmung im März mit dem Abbau los – zum Beispiel auf Radio SRF 2 Kultur: Das Wissenschaftsmagazin einge­ stellt, die Hintergrundsendung «Kontext» zuerst halbiert, dann ganz gekübelt und durch den x­ten «Talk» im Programm ersetzt. Oder bei der Wirtschaft (ist ja nicht ein so wichtiges Thema ...): Die Maga­ zine «Trend» (Radio) und «Eco» (Fernsehen) gestrichen. Und das ist, wie abzusehen ist, erst der Anfang. Die SRG soll vermehrt jene Kanäle bespielen, wo sie ein jüngeres Pu­ blikum erreicht, also im Internet. Richtig, aber das heisst doch nicht, dass wir traditionellen Radiohöre­ rinnen und Fernsehzuschauer des­ halb auf Sendungen verzichten müssen! So gibt es die Dokumen­ tarsendung «Reporter» ab 2027 nur noch online. Geht doch gar nicht – ich will für meine Medien­ abgabe «Reporter» weiterhin im linearen Fernsehen sehen können! Beim Radio hätte ich schon eine Idee, wie man sparen könnte: Ra­ dio SRF 3 einstellen! Hä? Ja, der Rock/Pop­Sender hat wohl nach SRF 1 die meisten Hörerinnen und Hörer. Aber die vielen populären Lokalradios decken diesen Bereich ebenso gut ab. Hier könnte die SRG das Feld ruhig den Privaten über­ lassen. Bevor mir nun SRF­3­Fans an die Gurgel springen, nochmals «full disclosure»: Ich bin passio­ nierter SRF­2­Kultur­Hörer …

Peter W. Frey, Hausen, ab 1972 beruflich als Journalist (Fernsehen und Radio DRS, «Aargauer Zeitung», «Tages-Anzeiger») unterwegs mit fünfjährigem Intermezzo beim Staat Aargau. Seit der Frühpensionierung 2009 als Freelancer tätig. pwf@pwf.ch


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Rundschau • Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

MOBIL EXTRA

Das sind die Campingtrends 2026 REGION Weniger Fahrzeug, mehr Unabhängigkeit: Auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf zeigte sich, wie sich der Campingurlaub verändert.

HOLGER HOLZER UND DAVE SCHNEIDER

Hürden für das Abenteuercamping weiter nach unten.

Camping bleibt im Trend, doch die Wünsche der Urlauberinnen und Urlauber verändern sich. Auf dem CaravanSalon in Düsseldorf zeigt sich die Branche preisbewusster, technischer und vielseitiger: Einfache Einstiegsmodelle stehen neben hochgerüsteten Autarkiemobilen, das normale Auto wird zum Teilzeitcamper, und beim Elektroantrieb sucht die Branche weiterhin nach dem richtigen Konzept. Hier sind fünf Trends, die in diesem Jahr spürbar sind.

Camping ohne Camper

Weniger ist mehr Vor allem im unteren Preisbereich des Markts richten sich neue Baureihen ausdrücklich an preissensible Käuferinnen und Käufer: Wohnwagen werden kompakter und leichter, Reisemobile verzichten teilweise auf Ausstattung oder sogar auf ein fest eingebautes Bad. Hinzu kommen stärker gebündelte Ausstattungspakete. Branche und Nachfrage reagieren damit auf das zuletzt gestiegene Preisniveau. Der deutsche Branchenverband CIVD spricht angesichts des grossen Angebots im Handel zwar noch von einem Käufermarkt, doch selbst gewöhnliche Reisemobile erreichten zuletzt schnell sechsstellige Preise. Zudem ist der Urlaub selbst teurer geworden: Neben den deutlich gestiegenen Treibstoffpreisen nehmen die Preise für Stellplätze weiterhin zu.

Unabhängigkeit wird wichtiger Am anderen Ende des Spektrums hingegen wird weiter aufgerüstet. Allerdings nicht nur mit Ledermöbeln, grossen Fernsehern und Designerbädern – zunehmend wichtig im Luxussegment wird die Autarkie. Kapazitätsstärkere Lithiumbatterien, grosse Solaranlagen, Wechselrichter und Induktionskochfelder sollen längere Standzeiten ohne Landstrom erlauben, also das Freistehen in der Natur, abseits von überlaufenen Campingplätzen. Grössere Wasserreserven und digitale Kontrollsysteme verlängern die Unabhängigkeit zusätzlich. Dazu passt der Boom der Allrad- und Expeditionsmobile. Erstmals hat ihnen die Messe in diesem Jahr einen eigenen Offroadbereich eingeräumt. Beliebt sind die Allradmobile nicht nur bei Abenteuerreisen, sondern ebenso bei normalen Campern, die mal abseits von Campinginfrastruktur übernachten wollen. Neue Einstiegsmodelle im Bereich der Kastenwagen setzen die finanziellen

Gleichzeitig wird ein Reisemobil für manche Urlauberinnen und Urlauber überflüssig. Ein Dachzelt macht aus dem normalen Auto zumindest für das Wochenende oder den längeren Campingurlaub ein ziemlich komfortables Schlafmobil. Herausnehmbare Küchen, Klappbetten und modulare Möbel oder aufblasbare Campingmodule machen spontane Touren leichter. Die Messe präsentiert darüber hinaus in der Teilausstellung «Abenteuer Selbstausbau» unterschiedlichste Lösungen für den Camperbau in Eigenregien – auch das boomt nämlich nach wie vor. Diese Lösungen senken nicht nur die Einstiegshürde, es folgt zudem einem veränderten Nutzungswunsch: Statt ein grosses Freizeitfahrzeug zu besitzen, das den grössten Teil des Jahres herumsteht, soll das normale Auto möglichst viele Rollen übernehmen und entsprechend mit wenig Aufwand umgerüstet werden können.

Das E-Wohnmobil kommt – langsam Der Elektroantrieb tut sich im Freizeitfahrzeugbereich schwerer als beim Personenwagen. Reisemobile sind schwer, und daraus ergeben sich mehrere Probleme. Zum einen erhöht eine grosse Antriebsbatterie das Gewicht zusätzlich frappant, was die Einordnung unter 3,5 Tonnen schwierig macht. Zum andern ist die Reichweite bei Camperfahrzeugen ein wichtiger Punkt – folglich darf der Akku nicht zu klein dimensioniert sein. Und drittens drückt der EAntrieb wegen der teuren Batterie den Preis des Fahrzeugs deutlich nach oben. Deshalb bleibt der elektrische Antrieb auf dem diesjährigen CaravanSalon ein Nischenphänomen – wenn auch mit leichtem Aufwärtstrend. Volkswagen präsentiert zum Beispiel mit dem ID.California Cruise erstmals eine vollelektrische California-Variante. Zunächst handelt es sich aber eher um ein komfortables Schlafmobil als um die elektrische Version eines voll ausgestatteten Campers mit Küche und Aufstelldach. Parallel zeigen Zulieferer, dass möglicherweise grundsätzlich anders konstruiert werden muss. Vöhringer präsentiert gemeinsam mit Partnern einen vollelektrischen Technologieträger (vgl. Box), bei dem konsequenter Leichtbau und eine speziell ausgelegte Architektur Gewicht sparen sollen. Denn jedes Kilogramm

Vom Auto zum Schlafplatz.

Batterie reduziert die verbleibende Nutzlast für Möbel, Wasser, Passagiere und Gepäck.

Vom Campingplatz zur Outdoor Hospitality Camping boomt weiterhin. Gemäss Zahlen der EU-Komission wurden in Europa im vergangenen Jahr etwa 413 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen und Stellplätzen verzeichnet – das entspricht 13,4 Prozent aller touristischen Übernachtungen in der EU. Damit sind die Übernachtungszahlen im Outdoor-Bereich in den letzten zehn

BILDER: ZVG

Jahren um 28,5 Prozent gestiegen. In der Schweiz verzeichnet die Branche ebenfalls weiterhin ein starkes Wachstum: Die Übernachtungen auf den hiesigen Campingplätzen nahmen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent zu. Entsprechend bedeutend ist die wirtschaftliche Wertschöpfung, wenn Fahrtkosten und Ausgaben unterwegs und am Urlaubsziel einbezogen werden. Die rund 5,2 Millionen Logiernächte auf Schweizer Campingplätzen erzielen einen reinen Beherbergungsumsatz von schätzungsweise 120 bis 150 Millionen Franken – allein der Marktführer TCS-

Camping erwirtschaftet mit seinen Plätzen einen Jahresumsatz von ungefähr 35 Millionen Franken. Entsprechend professioneller wird das Geschäft: Kommunen bauen Stellplätze aus, Investoren entdecken Campinganlagen, und klassische Tourismusunternehmen interessieren sich für das Segment. Auf dem Caravan-Salon hat diese Entwicklung mittlerweile einen Namen: Outdoor Hospitality. Was einst als preiswerte Alternative zu Hotel oder Ferienwohnung galt, wird damit zunehmend zu einer eigenständigen Säule der Tourismuswirtschaft.

MOBILES WOHNEN AUF DEM SKATEBOARD Auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf präsentieren die Hersteller Vöhringer, Motive Development und City Freighter einen gemeinsam entwickelten Prototyp eines speziell für den Elektroantrieb konstruierten Wohnmobils. Es basiert nicht auf einem klassischen Transporterfahrgestell, sondern auf einer batterieelektrischen SkateboardPlattform. Das ermöglicht einen ebenen Innenraumboden und Platz für eine 128-kWh-Batterie, die für eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern gut sein soll. Mit einer Leichtbau-Innenausstattung mit Küche, Bad, Bett und Wärmepumpe soll das Gewicht dennoch unter 3,5 Tonnen liegen. Bei einer zulässigen Gesamtmasse von 4,25 Tonnen blieben rund 750 Kilogramm Zuladung.

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Rundschau • Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Aargauer Familientag erstmals in Fislisbach FISLISBACH Am ersten Aargauer Familientag in Fislisbach konnten sich Familien ungezwungen aus­ tauschen.

gute Entwicklungsmöglichkeiten für sie bereithält, wirkt sich das positiv auf ihr späteres Leben aus. Für die Ausgabe 2026 stand das Thema «Begegnungs­ räume» im Mittelpunkt.

Familienfest mit Sportnacht

Am Wochenende lud der Kanton Aar­ gau zum dritten Familientag. Die Ver­ anstaltung eröffnete den Aargauer Ge­ meinden die Chance, ihren Angeboten für Familien zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen und Fachpersonen aus der Fa­ milienarbeit miteinander in Kontakt zu bringen. Zahlreiche Gemeinden in der Region nutzen das Angebot, darunter erstmals auch Fislisbach. Eine engagierte Familienpolitik kann schliesslich dazu beitragen, die Gesellschaft als Ganzes zu stärken. Wachsen Kinder in einem Umfeld auf, in dem sie sich sicher fühlen und das

In Fislisbach wurde der Aargauer Fa­ milientag dieses Jahr zum ersten Mal durchgeführt. Die Gemeinde nutzte den Anlass, um rund um das Schulhaus­ areal Leematten einen Treffpunkt zu schaffen, bei dem Familien miteinan­ der ins Gespräch kommen, lokale An­ gebote entdecken und neue Kontakte knüpfen konnten. Am Samstagabend begann der Anlass mit der Sportnacht für Jugendliche. Tags darauf feierte man um 10 Uhr die offizielle Eröffnung des Aargauer Familientags. Unter­ schiedlichste Aktivitäten zum Mitma­ chen gab es zu entdecken. Wer Hunger hatte, verpflegte sich am Hotdog­Stand oder am Kuchenbuffet. Gegen 20 Ver­ eine und Institutionen nahmen teil.

Vorbereitung auf den Höhenflug mit der Feuerwehrleiter am Aargauer Familientag.

Philippe, 8: «Schlüsselanhänger will ich keinen basteln. Ich versuche, einen Loop (Armbändeli) zu machen. Aber ich habe die falschen Gümmeli genommen, leider. Jetzt muss ich nochmal neu anfangen. Hier ist es cool. Später esse ich noch einen Hotdog.»

Edith Streun Peterhans, OK, Fislisbach: «Nach den Vorbereitungsarbeiten war die Spannung gross, und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Es war schön zu sehen, wie die vielen unterschiedlichen Angebote genutzt wurden. Aus meiner Sicht ein gelungener Anlass.»

Werner Schibli, Natur- und Vogelschutzverein, Fislisbach: «Unser Verein zählt 120 Mitglieder, und wir würden uns freuen, den Altersdurchschnitt etwas zu drücken. Wir betreuen das Biotop, beschützen im Mühlebach die Feuersalamander und schauen zum Orchideenplatz.»

ISABEL STEINER PETERHANS

■ Unvergessliche Vereinsreise nach Visperterminen Die Anreise ins Wallis begann kulina­ risch: Die Organisatorin überraschte die Turnerinnen mit einem Rosinenbröt­ chen mit Walliser Fähnchen und einem Glas Prosecco. In Visp wartete extra ein Postauto auf den FTV Endingen. An der Haltestelle Niederhäusern unterhalb von Visperterminen empfing das Am­ brüf­und­Ambri­Team die Gruppe. Nach dem Auffüllen der Wasserfla­ schen am Dorfbrunnen startete die ers­ te Wanderetappe. Der Weg führte durch den Wald und den zusammenhän­ genden Weinberg, der sich auf 650 bis 1150 m ü. M. erstreckt. In der Heida­ zunft wartete ein Brunch mit Wein aus den umliegenden Reben. Anschliessend ging es weiter in Rich­ tung Visperterminen und zur Talstation des Sessellifts. Ein Teil der Turnerinnen fuhr mit dem Auto, während die übri­ gen den Weg zu Fuss zurücklegten. Bei der Bergstation traf sich die Gruppe wieder und fuhr mit der Sesselbahn zur Unterkunft. Nach Kneippen oder Baden im Giwsee und einer Dusche folgte ein Raclette auf der Terrasse der Lodge.

Maria-Carmen Marhuenda, Alicante: Sabrina Würsch, Oberrohrdorf: «Bei uns «Ich besuche meinen Sohn und seine findet der Familientag leider nicht statt. Familie. Was die Feuerwehr zeigt, ist Schade, denn die Idee finde ich super. Ich beeindruckend. So etwas wie einen bin beeindruckt, was in Fislisbach alles Familientag kennen wir in Spanien nicht. läuft. Soeben haben wir einen Parcours Schön, dass die Schulanlage genutzt wird, absolviert, und später werde ich mit den bei uns sind alle Schulen privat.» Kindern noch den Tattoo-Stand suchen.»

SVP OBERSIGGENTHAL

FT V ENDINGEN

Die Frauen des FTV Endingen am Gibidumsee.

BILD: ISP

BILD: ZVG

Den Abend verbrachte die Gruppe in der Lodge. Mit einer Lottorunde, bei der es ein Essen zu gewinnen gab, war für Unterhaltung gesorgt. Am zweiten Tag stand nach dem Früh­ stück die Wanderung zum Gebidum auf 2316 m ü. M. auf dem Programm. Eine exponierte Stelle forderte insbesondere die Teilnehmerinnen mit Höhenangst. Am Gebidumsee traf die Gruppe auf jene Frauen, die mit dem Auto hinaufgefahren waren. Dieser transportierte sogar einen Grill für das Mittagessen. Nach der Mittagspause und einem Bad im See ging es zurück zur Sessel­ bahnstation. Neun Turnerinnen ent­ schieden sich für die 30­minütige Trot­ tinettabfahrt, während die übrigen mit der Bahn ins Tal fuhren. Für Aufregung sorgten die Rucksäcke der Trottinett­ gruppe: Sie waren versehentlich erneut nach oben geschickt worden, doch sie kamen rechtzeitig wieder zurück ins Tal. Mit einem Privatchauffeur fuhr die Gruppe schliesslich zum Bahnhof Visp und von dort mit den öffentlichen Ver­ kehrsmitteln nach Hause. Der Dank der Turnerinnen gilt der Organisatorin so­ wie dem Ambrüf­und­Ambri­Team. ZVG

■ Nein zur Luxussanierung der Landstrasse Die Landstrasse in Kirchdorf muss sa­ niert werden. Dagegen ist grundsätz­ lich nichts einzuwenden. Das vorliegen­ de Projekt geht aus unserer Sicht aber deutlich über eine notwendige Sanie­ rung hinaus. Für gerade einmal 755 Meter Strasse sollen 5,5 Millionen Franken investiert werden. Das ent­ spricht knapp 7300 Franken pro Meter. Gleichzeitig handelt es sich erst um rund einen Drittel der gesamten Land­ strasse. Beim finanziellen Umfang ma­ chen die aktuell zur Abstimmung ste­ henden Kosten schätzungsweise sogar nur etwa einen Viertel des gesamten Vorhabens aus. Mit einem Ja wird so­ mit der erste grosse, nicht widerrufba­ re Schritt eines langfristigen Millionen­ Franken­Projekts gemacht. Für uns stellt sich deshalb die Frage, ob wir tat­ sächlich eine solche Luxuslösung brau­ chen. Besonders kritisch ist der Um­ gang mit den zahlreichen Grundeigen­ tümerinnen und Grundeigentümern entlang der Landstrasse. Für das Pro­ jekt werden auf praktisch der gesam­ ten Strecke private Grundstücksflä­ chen benötigt. Viele Anwohnende sind somit direkt betroffen. Trotzdem wer­ den diese Auswirkungen in der öffent­ lichen Diskussion kaum thematisiert. Noch wichtiger ist die Frage, was ge­ schieht, wenn Betroffene ihr Land nicht freiwillig verkaufen oder abtreten wol­ len? In den Abstimmungsunterlagen wird eine mögliche Enteignung mit kei­ nem Wort erwähnt. Auch auf mündli­ che Nachfrage haben Gemeinderat und Kanton eine solche Möglichkeit nicht klar ausgeschlossen, sondern als Op­ tion in der Hinterhand behalten. Ein Nein bedeutet dabei nicht, dass die Landstrasse nicht saniert werden soll. Es bedeutet: so nicht. DANIEL GADIENT

LESERBRIEF Sanierung der Landstrasse K114 in Kirchdorf Die SVP spricht von einer Luxussanierung und untermalt das mit KI­generierten Bildern. Beides führt in die Irre – die Fakten spre­ chen eine andere Sprache. Richtig ist: Die viel befahrene Kantonsstrasse K114 wird im Abschnitt Kirchdorf vom Kanton ohnehin saniert – ohne Mitspracherecht der Gemeinde. Am 27. September stimmen wir über einen Verpflichtungskredit von 5,5 Millionen Franken ab. Darin ent­ halten sind die eigenen Positionen der Gemeinde wie die Erneuerung der Wasserleitungen, die Sanierung der Abwasserleitungen sowie die Erneue­ rung der öffentlichen Beleuchtung, der Bushaltestellen und der Ausstattung. Entscheidend ist jedoch der Blick auf den Kantonsanteil, an dem sich die Gemeinde beteiligen muss: Bei einer Belagssanierung ohne Aufwertung be­ tragen die Gesamtkosten 8,8 Millio­ nen Franken, wovon die Gemeinde 35 Prozent oder etwa 3 Millionen Fran­ ken übernehmen müsste – ohne jede Mitbestimmung. Bei der Variante mit Aufwertung, über die wir abstimmen, belaufen sich die Gesamtkosten zwar auf 13,3 Millionen Franken, doch der Gemeindeanteil sinkt dank Entgegen­ kommen des Kantons auf 31,5 Prozent oder 4 Millionen Franken. Abzüglich

rund 0,5 Millionen Franken aus dem Agglomerationsprogramm des Bundes verbleiben der Gemeinde effektiv nur etwa 3,5 Millionen Franken. Diesen Bundesbeitrag gibt es allerdings nur, wenn wir die Verkehrssicherheit auf­ werten – also gerade mit der vorlie­ genden Variante. Für einen Aufpreis von lediglich rund 500 000 Franken erhalten wir weit mehr als eine erneuerte Strasse – nämlich mehr Verkehrssicherheit für alle, einen klimagerecht aufge­ werteten Strassenraum, einen lärm­ armen Belag sowie sichere, behinder­ tengerechte Bushaltestellen, wie sie das Gesetz ohnehin vorschreibt. Ein Mehrzweckstreifen und eine Lichtsi­ gnalanlage erleichtern zudem den Kirchdorferinnen und Kirchdorfern das Einbiegen Richtung Baden und drosseln den Verkehr ausserorts. Nicht zuletzt hat der Einwohner­ rat das Vorhaben am 19. März mit 29 zu 4 Stimmen bei 3 Enthaltungen deutlich genehmigt. Für einen ver­ gleichsweise kleinen Aufpreis min­ dern wir die Verkehrsproblematik und steigern die Lebensqualität aller Bewohnerinnen und Bewohner. Ich lege am 27. September ein überzeugtes Ja in die Urne. ROGER RÜEDE, KIRCHDORF FRAKTIONSPRÄSIDENT DIE MITTE OBERSIGGENTHAL

HINWEIS DER REDAKTION Redaktionsschluss für eingesandte redaktionelle Texte ist jeweils am Montag um 8 Uhr. Nach diesem Zeitpunkt können Einsendungen für die aktuelle Ausgabe nicht

mehr berücksichtigt werden. Die Redaktion behält sich vor, nach Redaktionsschluss eingesandte Texte in einer späteren Ausgabe zu publizieren. Die Redaktion


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MITTEILUNGEN AUS DEN GEMEINDEN

BIRMENSTORF

1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 19. Juni 2026 2. Budget 2027 3. Verschiedenes und Umfrage

EHRENDINGEN

Waldbrandgefahr auf Stufe 3 gesenkt – weiterhin Vorsicht geboten

Einwohnergemeinde, 20 Uhr, Turnhalle Träff 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 16. Juni 2026 2. Einbürgerungen 3. Erwerb der Liegenschaft an der Gemeindehausstrasse 4; Verpflichtungskredit 4. Budget 2027, basierend auf einem unveränderten Gemeindesteuerfuss von 98 Prozent 5. Verschiedenes und Umfrage

Leitung des Steueramts Ehrendingen-Freienwil

Die Niederschläge in den vergangenen Tagen haben die Trockenheitssituation im Kanton Aargau weiter entschärft. Die Waldbrandgefahr wurde deshalb per Mittwoch, 16. September, von der Gefahrenstufe 4 (grosse Gefahr) auf die Gefahrenstufe 3 (erhebliche Gefahr) von 5 gesenkt. Gleichzeitig hebt der Kanton das seit dem 27. August geltende bedingte Feuerverbot auf. Trotz dieser Lockerung gelten aufgrund der weiterhin bestehenden Waldbrandgefahr besondere Verhaltensregeln. Im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt dürfen Feuer nur in befestigten Feuerstellen entfacht werden. Offene beziehungsweise unbefestigte Feuerstellen sind in diesem Bereich nicht zulässig. Befestigte Feuerstellen sowie Kohle-, Gas- und Elektrogrills dürfen unter Einhaltung der nötigen Vorsicht benutzt werden. Bei offenem Feuer ist vor allem auf möglichen Funkenflug zu achten. Bei Wind ist auf das Feuern zu verzichten. In der Umgebung sind mögliche Brandrisiken zu beachten und geeignete Löschmittel bereitzuhalten. Brennende Raucherwaren dürfen keinesfalls weggeworfen werden. Die Bevölkerung wird gebeten, trotz der verbesserten Situation weiterhin vorsichtig und verantwortungsvoll mit Feuer umzugehen. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für das Verständnis und die weiterhin nötige Vorsicht.

Trockenheitsschäden im Wald – es gilt weiterhin erhöhte Vorsicht Hitze und Trockenheit haben im Aargauer Wald deutliche Spuren hinterlassen. Kantonsweit sind auf über der Hälfte der Waldfläche verfrühte Verfärbungen des Laubs, vorzeitiger Laubfall, abbrechende Äste oder sogar absterbende Bäume festzustellen. Das gesamte Ausmass der Schäden wird voraussichtlich erst in den kommenden zwei bis fünf Jahren sichtbar werden. Auch der Birmenstorfer Wald ist von den Folgen der Trockenheit betroffen. Hinzu kommen die Schäden des heftigen Unwetters vom 28. August. Deshalb ist beim Aufenthalt im Wald weiterhin erhöhte Vorsicht geboten. Äste können ohne äussere Einwirkung plötzlich abbrechen und Bäume unvermittelt umstürzen. Besonders bei grossen Laubbäumen ist Vorsicht angezeigt. Die Bevölkerung wird gebeten, sich im Wald aufmerksam und umsichtig zu verhalten. Bei Sturm oder starkem Wind sollte auf einen Waldbesuch verzichtet werden. Unter grossen Bäumen mit lückigen Kronen sollte man sich nicht länger aufhalten; auffällige oder beschädigte Bäume sind zu meiden. Zudem sind Absperrungen und Informationstafeln unbedingt zu beachten. Ein Aufenthalt im Wald erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung. Tote und absterbende Äste und Bäume gehören zum Naturraum Wald. Aufgrund der ausserordentlichen Trockenheit sind die entsprechenden Risiken derzeit jedoch erhöht. Die Forstorgane beobachten die Entwicklung laufend und beurteilen die Situation vor Ort. Notwendige Sicherheits- und Aufräumarbeiten werden entsprechend der Gefahrenlage und der Dringlichkeit vorgenommen. Besten Dank für das Verständnis und die nötige Vorsicht.

Traktandenlisten für die Wintergemeindeversammlungen vom 11. November Der Gemeinderat hat die Traktandenlisten für die Winterversammlungen der Ortsbürgergemeinde und der Einwohnergemeinde definitiv verabschiedet. Folgende Geschäfte stehen zur Beratung und Beschlussfassung an: Ortsbürgergemeinde, 19.30 Uhr, Turnhalle Träff

Im Anschluss an die Einwohnergemeindeversammlung sind Sie zu einem Apéro eingeladen. Die Einladungen zu den Versammlungen werden den Stimmberechtigen zusammen mit den Berichten zu den einzelnen Sachgeschäften im Verlauf der kommenden Wochen zugestellt. Die Unterlagen können zudem spätestens ab 27. Oktober online unter www.birmenstorf.ch > Aktuelles eingesehen werden.

Informationsveranstaltung vom 15. Oktober findet nicht statt Der Gemeinderat verzichtet auf die ursprünglich geplante Informationsveranstaltung vom 15. Oktober.

Betreibungsamt am Donnerstag, 24. September geschlossen Aufgrund von Arbeiten an der Elektrik im Gebäude bleibt das Betreibungsamt Gebenstorf/Birmenstorf in Gebenstorf am Donnerstag, 24. September, den ganzen Tag geschlossen.

Velo-Saisonschlussfahrt der Senioren 60+ am Donnerstag, 1. Oktober Tourmotto: Duft der Vergangenheit. Strecke: Birmenstorf–Lenzburg–Seon– Meisterschwanden–Waltenschwil–Niederwil–Wohlenschwil–Birmenstorf. Distanz/Profil: 60 km/800 Hm. Fahrwege: hauptsächlich auf Wald- und Feldwegen, befestigten Nebenstrassen und Radwegen. Verpflegung: am Morgen Kaffeehalt, Mittagessen in Meisterschwanden (www.militaersammlung. ch). Besammlung: 9 Uhr bei der Mehrzweckhalle. Rückkehr: ca. 17 Uhr. Anmeldung/Leitung: bei Hans Peter Rauber bis spätestens Montag, 28. September, per E-Mail (rauber@greenmail. ch) oder SMS (079 246 15 68); Angaben: Name, Vorname, Tel.-Nr., E-Mail. Besonderes: Anmeldung erforderlich. Nach dem Mittagessen gibt es eine einstündige Führung von einem Birmenstorfer. E-Bike-Akku bitte vollständig laden. Durchführung nur bei trockener Witterung.

Maschen-Treff der Senioren 60+ am Montag, 5. Oktober Die Seniorenkommission lädt ein zum nächsten Maschen-Treff am Montag, 5. Oktober, um 14 Uhr im Mehrzweckraum Neumatt II. Gemeinsam stricken, häkeln, plaudern und sich austauschen – alle Interessierten sind willkommen, von Anfängern bis zu Profis. Der Maschen-Treff findet am ersten Montag des Monats statt. Weitere Informationen erteilt Theres Gerber (gerberthe@hotmail.com oder 079 545 93 30). Montag, 5. Oktober, 14 bis 17 Uhr Mehrzweckraum Neumatt II

Amtliche Publikationen auf www.birmenstorf.ch Sämtliche amtlichen Publikationen und Pflichtpublikationen der Gemeinde Birmenstorf (wie beispielsweise Baugesuche, Submissionsausschreibungen sowie Ergebnisse von Wahlen und Abstimmungen) finden Sie auf www. birmenstorf.ch unter «Amtliche Publikationen».

Neu liegt folgendes Baugesuch öffentlich auf:

‒ Einwohnergemeinde Birmenstorf; Alte Trotte; zusätzlicher Fluchtausgang Brandschutz, Eggstrasse 21, Parzelle Nr. 247, Zone für öffentliche Bauten und Anlagen

Der langjährige Leiter Steuern, René Binder, möchte kürzertreten. Der Gemeinderat Ehrendingen konnte per 1. Januar als neuen Leiter Steuern mit einem Pensum von 100 Prozent Stefan Hürzeler, wohnhaft in Dottikon, wählen. Stefan Hürzeler hat langjährige Erfahrung als Leiter Steuern im aargauischen Steuerrecht. Ab dem 1. Januar reduziert der heutige Leiter Steuern, René Binder, sein Pensum auf 60 Prozent und wird neu die Funktion als Taxierungsfachmann einnehmen. Ebenfalls per 1. Januar wird Stephanie Mahler aus ihrem Mutterschaftsurlaub zurückkehren und neu mit einem Pensum von 60 Prozent als Stellvertreterin des Leiters Steuern weiterbeschäftigt. Der Gemeinderat und die Verwaltung heissen Stefan Hürzeler willkommen und freuen sich bereits heute auf die Zusammenarbeit.

Unwetter vom August – Kontrollarbeiten an den Liegenschaften Haben Sie nach dem Unwetter von Ende August Ihre Sickerleitungen und Dachrinnen überprüft? Der Gemeinderat Ehrendingen bittet alle Grundeigentümer, die Sickerleitungen und Dachrinnen auf ihren Grundstücken zu überprüfen und bei Bedarf zu reinigen, damit beim nächsten Gewitter der Regenabfluss sichergestellt ist.

Kein absolutes Feuerverbot mehr im Wald (Stufe 3 von 5) Die Niederschläge in den letzten Tagen haben im Kanton Aargau zu einer Entspannung der Lage hinsichtlich der Trockenheit geführt. Die Böden weisen wieder eine höhere Feuchtigkeit auf, wenn auch auf tiefem Niveau. Per 16. September, 12 Uhr, gilt aus diesem Grund die Waldbrand-Gefahrenstufe 3. Das bedingte Feuerverbot im Wald und am Waldrand ist aufgehoben. Bei der neu festgesetzten Gefahrenstufe 3 (erhebliche Waldbrandgefahr) dürfen im Wald nur die befestigten Feuerstellen genutzt und Feuer nur mit grosser Vorsicht und unter Aufsicht entfacht werden. Bei starkem Wind ist auf das Feuern vollständig zu verzichten.

Ehrendingerpreis Einmal im Jahr ehrt die Gemeinde eine Persönlichkeit, eine Gruppierung oder eine Institution und verleiht den Ehren(dinger)preis. Das soll andere anspornen, sich in irgendeiner Weise für das Dorf und die Gemeinschaft einzusetzen. Die nächste Preisverleihung erfolgt am Neujahrsapéro 2027. Wollen Sie jemanden nominieren? Alle können dem Gemeinderat bis zum 31. Oktober Nominierungen für den Ehrendingerpreis abgeben. Die Nomination kann per Post, per E-Mail (gemeinderat@ehrendingen.ch) oder über den nebenstehenden QR-Code eingereicht werden.

Mieterwechsel/Meldepflicht Vermieter Ende September/Anfang Oktober ist wieder Zügelzeit. Gemäss Register- und Meldegesetz sind Personen, die Wohnräume vermieten oder verwalten, Untermietverhältnisse abschliessen oder anderen Personen während mindestens dreier aufeinanderfolgender Monate oder während dreier Monate innerhalb eines Jahres Logis geben, verpflichtet: ‒ ein-, um- und wegziehende Personen den Einwohnerdiensten zu melden, ‒ in Mietverträgen oder Wohnbestätigungen die administrative Wohnungsnummer aufzuführen, ‒ auf Verlangen Mieter- und Wohnungslisten zur Verfügung zu stellen.

Die Vermieter (Privatpersonen und Verwaltungen) werden gebeten, alle Mieterwechsel der eigenen Liegenschaft den Einwohnerdiensten sobald als möglich zu melden. Laut § 10 des Registerund Meldegesetzes sind Personen, die Wohnraum vermieten oder verwalten, verpflichtet, ein-, um- und wegziehende Personen der Einwohnerkontrolle der betroffenen Gemeinde innert 14 Tagen schriftlich zu melden. Das kann auch per E-Mail erfolgen (verwaltung@ ehrendingen.ch). Privatpersonen (Mieter) können ihren Umzug auch elektronisch melden. Mehr Infos unter ag.eumzug.swiss. Besten Dank.

Alertswiss – Alarmierung, Wartung und Informationen Kennen Sie die App Alertswiss? Alertswiss ist eine digitale Informationsplattform, die über Ereignisse wie Notlagen und Katastrophen informiert, warnt und alarmiert. Auf dieser digitalen Informationsplattform fliessen alle relevanten Informationen bei Ereignissen wie Katastrophen und Notlagen in der Schweiz zusammen. Alertswiss ist als App für iOS und Android kostenlos erhältlich und informiert direkt via Smartphone über Alarme, Warnungen, unterschiedliche Gefahren und entsprechende Verhaltensanweisungen. Parallel zur App werden Ereignisinformationen auf der Alertswiss-Website publiziert. Über Alertswiss kann die Bevölkerung rasch, zielgenau und umfassend informiert werden. Das gilt insbesondere auch für Personen mit einer Hörbeeinträchtigung, die der traditionelle Sirenenalarm nur ungenügend erreicht. Alertswiss ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund und Kantonen. Die Meldungen auf Alertswiss werden von den zuständigen Stellen im Bevölkerungsschutz herausgegeben. Für den Betrieb und die Infrastruktur der AlertswissApp und der Website ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz verantwortlich. Auf nutzerfreundliche Art werden Informationen zu Ereignis, Ort, Auswirkungen und Verhaltensanweisungen kommuniziert. Dabei unterscheidet Alertswiss zwischen drei Meldungsstufen: Alarmierung, Warnung und Information. Die Einführung der Meldungsstufen ermöglicht es, auch bei kleineren Ereignissen (z. B. verschmutztes Trinkwasser in einer Gemeinde) schnell und zielgruppengerecht zu informieren. Gefahreninformationen können in der App bedarfsgerecht und individuell personalisiert werden.

Wahlbüro/App Voteinfo Die App Voteinfo von Bund und Kantonen liefert an Abstimmungssonntagen von eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen ab 12 Uhr laufend aktualisierte Ergebnisse zu den Abstimmungen. Sie informiert ebenfalls über die einzelnen Vorlagen im Detail mit Texten, Bildern oder Videos. Die App kann im App-Store oder Google-Playstore kostenlos heruntergeladen werden. Am Sonntag, 27. September, finden die nächsten Abstimmungen statt.

Traueranzeige Rolf Eugen Lüthard, 1942, von Scherz AG, wohnhaft gewesen in 5420 Ehrendingen, ist am 17. September 2026 in Ehrendingen AG verstorben.

Veranstaltungen

‒ Samstag, 26. September, 19 Uhr: Jubiläum 60 Jahre Gipsbachschluderi, Party mit der Band Thierseer – 110 Prozent Stimmung, MZH Lägernbreite ‒ Sonntag, 27. September: eidgenössische Volksabstimmungen ‒ Montag, 28. September, 10 bis 11.30 Uhr: Sprechstunde Gemeindeammann, Gemeindehaus Unterdorf

Rundschau • Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

‒ Montag, 28. September, 12 Uhr: Seniorenmittagstisch im Gasthof Engel ‒ Freitag, 2. Oktober, 14 bis 18 Uhr: Fritigsträff 60 plus, Spiele, Kaffee und Kuchen, unterstützt von der Alterskommission, Gemeindesaal, Gemeindehaus Unterdorf

FREIENWIL

Veranstaltungskalender Angaben ohne Gewähr. Weitere Informationen beim Veranstalter. Den Veranstaltungskalender für das ganze Jahr finden Sie auf www.freienwil.ch. ‒ Freitag, 25. September, 9 Uhr: Spaziergang für Seniorinnen und Senioren, Dorfplatz Lengnau, Frauenverein Lengnau/Freienwil ‒ Samstag, 26. September, 10 bis 12 und 13.30 bis 16 Uhr: Endschiessen mit Schützenkönigaussicht, Schützenhaus, Freier Schiessverein Freienwil ‒ Donnerstag, 1. Oktober, 14 bis 17 Uhr: Jass- und Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren, Pfarreizentrum, Lengnau, Frauenverein Lengnau/Freienwil

Nächste Ausgabe Das nächste «Freienwil Aktuell» erscheint am 8. Oktober.

GEBENSTORF

Schulsekretärin verabschiedet sich nach 13 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand Nach 13 Jahren engagierter Tätigkeit im Schulsekretariat hat sich Karin Stuber, Schulsekretärin, entschieden, ihre Anstellung per 28. Februar 2027 zu beenden und in den vorzeitigen Ruhestand zu treten. Karin Stuber hat das Sekretariat der Schule Gebenstorf mit grossem Engagement mitgeprägt und war eine wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrpersonen, die Schulleitung sowie die Gemeindeverwaltung. Sie hat wesentlich zu einem gut funktionierenden Schulbetrieb beigetragen. Der Gemeinderat und die Schulleitung bedauern ihren Entscheid, haben jedoch Verständnis für ihren Wunsch, nach vielen Jahren beruflicher Tätigkeit einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Wir danken Karin Stuber bereits heute für ihren langjährigen Einsatz, die stets angenehme Zusammenarbeit und ihr grosses Engagement für die Schule Gebenstorf. Der Gemeinderat und die Schulleitung wünschen Karin Stuber für den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt alles Gute, viel Freude und beste Gesundheit. Die Stelle wird in Absprache mit der Schulleitung zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Einladung zum Inforum Der Gemeinderat lädt die interessierte Bevölkerung zum Inforum ein, und zwar am Dienstag, 27. Oktober, um 19 Uhr in die Aula der Mehrzweckhalle Brühl. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Weiterführung der Kinder- und Jugendanimation im Mandatsverhältnis durch die Stadt Baden, über welche die Wintergemeindeversammlung zu entscheiden hat. Kinder und Jugendliche sind ein wichtiger Teil unserer Gemeinde. Sie brauchen Orte, an denen sie sich treffen, ihre Freizeit verbringen, eigene Ideen entwickeln und sich mit anderen austauschen können. Eine gute Kinderund Jugendarbeit schafft solche Möglichkeiten und unterstützt junge Menschen dabei, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Aufgrund der Veränderungen bei der bisherigen Trägerschaft muss die Kinder- und Jugendanimation in Gebenstorf ab 2027 neu organisiert werden. Der Gemeinderat hat verschiedene Va-


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MITTEILUNGEN AUS DEN GEMEINDEN

rianten geprüft und ist zu dem Schluss gekommen, die Zusammenarbeit mit der Stadt Baden weiterzuführen. Damit kann auf bestehende Strukturen, Fachkenntnisse und Erfahrungen zurückgegriffen und von der regionalen Vernetzung profitiert werden.

zins von 4,5 Prozent verrechnet wird. Im November werden die offenen Steuern kostenpflichtig gemahnt (35 Franken Mahngebühr). Besteht im Januar 2027 noch ein Ausstand, kann die Forderung ohne weitere Vorankündigung betrieben werden. Auch in diesem Fall wird eine Umtriebsgebühr von 100 Franken erhoben (zusätzlich zu den Betreibungskosten). Sind im laufenden Jahr Veränderungen eingetreten, sodass die Höhe der provisorischen Steuerforderung nicht realistisch ist, setzen Sie sich mit der Abteilung Steuern (056 201 94 20) in Verbindung, damit die Steuerrechnung entsprechend angepasst werden kann. Wer die Steuern nicht fristgerecht bezahlen kann, meldet sich bei der Abteilung Finanzen (056 201 94 10), damit eine Zahlungsvereinbarung getroffen werden kann.

Am Inforum zeigen wir auf, weshalb sich der Gemeinderat für eine Weiterführung der Zusammenarbeit mit der Stadt Baden ausgesprochen hat und wie die Kinder- und Jugendarbeit in Gebenstorf künftig ausgestaltet werden soll. Auch Ihre allfälligen Fragen zu den anderen Traktanden der Wintergemeindeversammlung werden bei dieser Gelegenheit beantwortet. Im Anschluss der Veranstaltung laden wir Sie gern zu einem Apéro ein. Wir freuen uns auf einen zahlreichen Besuch der Veranstaltung sowie auf Ihre Mitwirkung.

Baubewilligung erteilt Die Baubewilligung wurde erteilt an: ‒ Marc und Angelika Stieger, Birchhölzliweg 14, 5412 Gebenstorf, für den Neubau Sichtschutz, Parzelle Nr. 1466, am Birchhölzliweg 14, 5412 Gebenstorf.

Verfallsanzeigen Steuern 2026 Die Steuerpflichtigen erhalten in diesen Tagen die Verfallsanzeige für die Steuern 2026. Mit dieser Verfallsanzeige wird darauf aufmerksam gemacht, dass die provisorischen Steuern bis Ende Oktober zur Zahlung fällig werden. Eine fristgerechte Zahlung lohnt sich, da ab dem 1. November ein Verzugs-

Achtung: Gefälschte Steuerrechnungen per E-Mail Es sind diverse Meldungen eingegangen, dass derzeit gefälschte Steuerrechnungen per E-Mail verschickt werden. Die Nachrichten stammen von einer Absenderadresse mit Bezug zu «etax.ch» und fordern dazu auf, die angebliche Rechnung innerhalb von fünf Tagen zu bezahlen. Andernfalls wird mit einer Betreibung gedroht. Bitte beachten Sie: Die Gemeinde Gebenstorf und das kantonale Steueramt verschicken keine Steuerrechnungen per E-Mail. Öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge oder Links und leisten Sie keine Zahlung aufgrund solcher E-Mails. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie bitte direkt die Abteilung Finanzen Gebenstorf (056 201 94 10). Bitte informieren Sie auch Personen in Ihrem Umfeld über diese Betrugsmasche.

CHRISTIAN BUSER, NUSSBAUMEN EINWOHNERRATSPRÄSIDENT (MITTE)

Seniorenmittagessen Das nächste Mittagessen für Senioren findet am 1. Oktober um 12 Uhr im Foyer des Gemeindesaals statt. Anmeldungen werden bis Dienstag, 29. September, um 10 Uhr entgegengenommen. Bitte melden Sie sich bei Yvonne Scussel (079 247 19 82 oder myscussel@bluewin.ch).

Gschichtefuchs am Freitag, 2. Oktober, um 14.15 Uhr Der Gschichtefuchs kommt jeden ersten Freitag im Monat (ausser direkt vor oder während der Schulferien) mit einer Bilderbuchgeschichte in die Dorfbibliothek Obersiggenthal. Alle Kinder von 3 bis 6 Jahren sind willkommen. Dauer etwa 30 Minuten. Bitte beachten: Damit die Kinder etwas mehr Platz und Ruhe haben, beginnt der Gschichtefuchs bereits um 14.15 Uhr, also vor der offiziellen Öffnungszeit.

KV uf de Gmeind – dein Beruf mit Zukunft! Bist du noch auf der Suche nach dem geeigneten Beruf für dich? Kennst du die vielen Aufgaben und Abteilungen einer Gemeinde? Hast du dir schon einmal überlegt, eine Lehre auf der Gemeinde zu absolvieren? Vielleicht ist eine Lehre auf der Gemeindeverwaltung ja genau dein Ding. Am Dienstag, 27. Oktober, findet um 19 Uhr im Rathaussaal in Wettingen ein Infoabend zur KV-Lehre auf der Gemeinde statt. Du erhältst einen Einblick in die spannenden Aufgaben einer Gemeinde und erfährst, wie die Ausbildung abläuft. Komm unverbindlich vorbei – allein, mit Freunden oder mit deiner Familie. Es ist keine Anmeldung nötig. Nutze die Gelegenheit und stell vor Ort all deine Fragen. Mach den ersten Schritt – vielleicht startet hier deine Zukunft! Weitere Infos zur Lehre auf der Gemeinde auch unter:

Leitungsarbeiten Reservoir Schachen: Strassensperrung Müselstrasse Im Zusammenhang mit den Leitungsbauarbeiten für den Reservoirneubau Schachen wird in den Kalenderwochen 38 und 39 ein neuer Schacht in die Müselstrasse vor dem Friedhofparkplatz eingebaut. Aus diesem Grunde muss die Müselstrasse in diesem Bereich für etwa eine Woche gesperrt werden, und der Friedhof ist mit Fahrzeugen ausschliesslich über die Umleitung Rebberg- und Dorrerstrasse erreichbar. Eine entsprechende Umleitung wird vorgängig signalisiert. Für die Liegenschaften an der Müselstrasse besteht keine Beeinträchtigung, diese sind während der Bauzeit des Schachts vom Unterdorf her uneingeschränkt erreichbar. Die Leitungsarbeiten im hinteren Teil der Müselstrasse finden später statt (Mitte Oktober bis Ende November), hierüber wird separat informiert.

Eltern-Kind-Treff montags und mittwochs

Zählerablesungen im Herbst Die Ablesungen für Elektrizität und Wasser beginnen am Freitag, 25. September, und dauern voraussichtlich bis Dienstag, 6. Oktober (jeweils ohne vorherige Anmeldung). Die Strom- und Wasserzähler müssen für die Ablesenden frei zugänglich sein. Bei Ortsabwesenheit sind die Eigentümer oder Mieter gebeten, die Daten an die Elektrizitäts-Genossenschaft Siggenthal (EGS) zu melden (056 296 29 29 oder mutationen@egs-strom.ch).

über die gute Zusammenarbeit mit den Unternehmen vor Ort.

UNTERSIGGENTHAL

Danke für den Einsatz am Clean-up-Day Mitarbeitende von Hitachi Energy und INP haben am 15. September im Rahmen des Clean-up-Days in Untersiggenthal Abfall gesammelt und so einen wertvollen Beitrag für Sauberkeit und Natur geleistet. Die Gemeinde dankt allen Beteiligten für dieses Engagement und freut sich

Auch in diesem Schuljahr bieten Gemeinde und Schule wieder den ElternKind-Treff an. Der offene Treff findet montags (im UG Kindergarten Zelgli) und mittwochs (im Schulhaus B, Räume Tagesstrukturen) von 9 bis 11 Uhr statt und wird von zwei Spielgruppenleiterinnen geführt. Eltern und Kindern können zusammen spielen, tanzen, singen und basteln, und es gibt viel Zeit, um sich kennenzulernen und sich auszutauschen. Der Eltern-Kind-Treff steht allen Eltern offen, die Kinder zwischen 0 und 4 Jahren haben. Es werden verschiedene Sprachen gesprochen, alle Nationalitäten sind willkommen.

Leere Sitze in den Exekutiven

LESERBRIEFE Ja zur Sanierung und Aufwertung der Landstrasse in Kirchdorf In seiner Sitzung vom 19. März hat der Einwohnerrat Obersiggenthal das Vorhaben zur Sanierung und Aufwertung der Landstrasse K114 im Abschnitt Kirchdorf mit 29 zu 4 Stimmen bei 3 Enthaltungen genehmigt. Damit war sich eine deutliche Mehrheit des Rats darin einig, dass das am 27. September zur Abstimmung gelangende Vorhaben einen deutlichen Mehrwert und Nutzen für die Bevölkerung von Obersiggenthal bringt. Mit einem Kostenanteil von 5,5 Millionen Franken für Obersiggenthal stellt das Vorhaben eine sehr grosse Investition dar, welche die Gemeinderechnung entsprechend stark belastet. Demgegenüber stehen jedoch die Aufwertung des Strassenzugs in Abstimmung von Siedlung und Verkehr, die Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden, der Ausbau des Fussgänger- und Veloangebots sowie die sichere und behindertengerechte Ausgestaltung der Bushaltestellen. Zudem ermöglicht das Projekt die Sanierung von kommunalen Werkleitungen, die in den kommenden Jahren ohnehin anfallen würden. Die Alternative zum Projekt ist eine einfache Fahrbahnsanierung, die letztlich ohne Mitbestimmung von Obersiggenthal mittels Dekretskredit durch den Kanton verfügt würde. Obersiggenthal wäre dann zur Übernahme anteiliger Kosten verpflichtet. Die Mehrkosten (Kostenanteil von Obersiggenthal) des Projekts mit Aufwertung wiegen mit 0,5 Millionen Franken gegenüber der einfachen Sanierung weniger schwer, als der Gesamtnutzen des Projekts hervorsticht. Deshalb werde ich am 27. September ein überzeugtes Ja in die Abstimmungsurne einlegen.

OBERSIGGENTHAL

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Scheinsicherheit und Staugarantie Nein zur Abstimmung vom 27. September über die geplante Sanierung der Landstrasse in Obersiggenthal. 13 Millionen Franken Gesamtkosten – davon allein 5,5 Millionen Franken direkt aus der Gemeindekasse Obersiggenthal – sind ein stolzer Preis für ein Projekt, das unter dem Deckmantel der «Aufwertung» vor allem neuen Stau und Schikanen bringt. Dass die Strassenbeläge nach Jahrzehnten saniert werden müssen und der Hochwasserschutz am Tobelbach nötig ist, bestreitet niemand. Doch was hier als zukunftsweisende Verkehrsplanung verkauft wird, geht völlig an der Realität vorbei. Die Landstrasse ist mit über 17 000 Fahrzeugen täglich die absolute Lebensader unserer Region. Wer glaubt, den Verkehr mit neuen Lichtsignalanlagen, einer Reduktion der Fahrbahnflächen durch Grünrabatten und zusätzlichen Bushaltestellen auf der Fahrbahn flüssiger zu machen, irrt gewaltig. Besonders absurd wird es beim Veloverkehr: Velofahrende durch optische Verengungen und aufgepinselte Streifen mitten in den dichten Pendlerstrom zu leiten, erhöht nicht die Sicherheit, sondern das Unfallrisiko. Echte Sicherheit für den Velound den Fussverkehr schafft man durch Trennung oder alternative Routen, die wir bereits in doppelter Ausführung oberhalb und unterhalb der Landstrasse haben, nicht durch das künstliche Einengen einer ohnehin überlasteten Strasse. Wir zahlen Millionen für ein Projekt, das den Verkehrsfluss massiv behindert, Autofahrende schikaniert und am Ende keine echte Sicherheit bringt. Die möglichen Landenteignungen werden ebenfalls totgeschwiegen. Ein klares Nein zu dieser Kreditvorlage ist die einzige logische Konsequenz. PATRICK HEHLI, KIRCHDORF

REGION In den nächsten

mehr Zeit widmen. Nach 16 Jahren in kommunalen Ämtern sei für ihn der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Verantwortung weiterzugeben und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Die Ersatzwahl für Ralf Werder für den Rest der Amtsperiode 2026/2029 findet am 29. November statt.

Tagen und Wochen finden in Birmenstorf, Endingen, Schneisingen und Tegerfelden Ersatzwahlen statt. In den kommenden Tagen und Monaten stehen in der Region einige Ersatzwahlen an, um Vakanzen in den Gemeindeexekutiven zu füllen. Schon am Sonntag findet in Birmenstorf die Ersatzwahl für Martin Hofer statt. Er trat letzte Woche nach über acht Jahren im Gemeinderat zurück. In seine Amtszeit fielen zahlreiche Geschäfte und Projekte, die für Birmenstorf bedeutend sind und teilweise weit darüber hinaus ausstrahlen. Dazu zählt insbesondere die erfolgreiche Feuerwehrfusion, die Weiterentwicklung der Technischen Betriebe Birmenstorf sowie die Einführung der Smart Meter. Offiziell verabschiedet wird Martin Hofer anlässlich der nächsten Einwohnergemeindeversammlung in Birmenstorf am 11. November. Für den ersten Wahlgang der Ersatzwahl am Sonntag gingen keine Kandidaturen ein. Es wird deshalb eine Urnenwahl ohne Wahlvorschläge durchgeführt. Wählbar ist jede in Birmenstorf wahlfähige, stimmberechtigte Person. Erreicht niemand das absolute Mehr, findet am 29. November ein zweiter Wahlgang statt.

Rochade an der Spitze In Endingen steht gar ein Wechsel an der Spitze der Exekutive bevor. Gemeindeammann Ralf Werder hat beim Kanton Aargau seinen vorzeitigen Rücktritt aus dem Gemeinderat und als Gemeindeammann per 31. März 2027 eingereicht. Werder gehörte bereits von 2004 bis 2009 dem Gemeinderat Endingen an und steht der Gemeinde seit April 2016 als Ammann vor. Damit wird er zum Zeitpunkt seiner Demission auf mehr als 16 Jahre kommunalpolitische

Gemeindeammann gesucht

In der Region finden bald einige ausserplanmässige Ersatzwahlen statt. BILD: ARCHIV

Tätigkeit zurückblicken, davon auf 11 Jahre als Gemeindeammann. Zu den prägenden Stationen seiner Amtszeit zählt er unter anderem seine Arbeit im Leitungsausschuss des Fusionsprojekts Kompass Surbtal, bei dem er sich für den Zusammenschluss der Gemeinden Endingen, Lengnau, Schneisingen und Tegerfelden engagierte. Die Fusion wurde letztlich von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt, das Projekt gab aber dennoch neue Impulse für die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Gemeinden. Als Gründe für seinen Rücktritt nennt Werder hauptsächlich seine berufliche Tätigkeit, die in den vergangenen eineinhalb Jahren anspruchsvoller und durch internationale Reisetätigkeit zeitintensiver geworden sei. Gleichzeitig wolle er künftig seiner Familie, seiner Gesundheit, seiner Freizeit und seinen persönlichen Interessen wieder

Zwei Dörfer weiter, in Schneisingen, wird am 29. November ebenfalls eine Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2026/2029 durchgeführt. Diese wurde notwendig, als Gemeindeammann Adrian Baumgartner im Juli aus gesundheit lichen und persönlichen Gründen seinen sofortigen Rücktritt bekannt gab. Inzwischen hat Gemeinderat Markus Brunner sich entschieden, bei der Ersatzwahl als Gemeindeammann zu kandidieren. Zudem wird in Schneisingen ein fünftes Gemeinderatsmitglied gesucht. Die Anmeldefrist dafür läuft noch bis zum 16. Oktober. Der von langer Hand geplante Rücktritt des langjährigen Vizeammanns Franz Meier im Frühjahr 2027 soll davon nicht tangiert werden. Im benachbarten Ehrendingen kommt es derweil nur zu einem zeitweiligen Wechsel an der Spitze der Exekutive. Frau Gemeindeammann Dorothea Frei hat sich vom 25. November bis zum 12. April beurlauben lassen. Vizeammann Roger Frei wird sie während dieser Zeit vertreten und ihre Aufgaben wahrnehmen. Gemeinderat Samuel Kamm vertritt sie im Ressort Bildung und Betreuung. In Tegerfelden hat Gemeinderätin Isabelle Schmid Ende August aus persönlichen Gründen ihren Rücktritt eingereicht. Sie war seit Februar 2020 Mitglied des Gemeinderats und hat sich während ihrer Amtszeit vor allem für die Ressorts Bildung, Kultur, Sport, Freizeit und Vereine engagiert. Die Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode findet ebenfalls am 29. November statt. SIM


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Gehirnjogging für Rätselfreunde

RATGEBER

Kreuzworträtsel

Wenn der Schmerz leiser werden soll

Melden Sie sich noch heute für einen Hörtest an! +41 56 209 00 00

Hörberatung Inga Heiniger GmbH Brunnenhof 2 5420 Ehrendingen www.hoerberatung-heiniger.ch

LÖSUNGSWORT:

Lösungen von der letzten Woche KASTANIENZEIT

Wochenpreis Ein Gutschein im Wert von 30 Franken von der Hörberatung Heiniger, Ehrendingen . Bitte senden Sie das Lösungswort mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse per E-Mail an: redaktion.rundschau@chmedia.ch

(Betreff: Kreuzworträtsel Rundschau). Einsendeschluss ist Montag, 28. September 2026. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Das Lösungswort wird in der nächsten Ausgabe publiziert. Teilnahmeberechtigt ist jedermann, ausser Mitarbeitende der CH Media AG.

Trauer gehört zum Leben. Sie entsteht, wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, aber auch durch eine Trennung, eine Krankheit oder den Verlust einer vertrauten Lebenssituation. Sie kann Gefühle wie Schmerz, Wut, Leere oder Ohnmacht auslösen und den Alltag grundlegend verändern. Dabei trauert jeder Mensch anders. Es gibt keinen festen Zeitplan und keinen richtigen oder falschen Weg. Schwierig kann es werden, wenn die eigenen Gefühle kaum auszuhalten sind. Manche Menschen versuchen dann, Abstand von ihrem Schmerz zu gewinnen. Alkohol oder andere Substanzen können dabei kurzfristig helfen, Gedanken und Gefühle zu betäuben. Was zunächst entlastend wirkt, kann jedoch langfristig zu einer zusätzlichen Belastung werden. In meiner Arbeit als Suchttherapeutin erlebe ich immer wieder, dass ein solcher Zusammenhang erst im Verlauf des Prozesses sichtbar wird. Ein Klient kommt beispielsweise aufgrund seines zunehmenden Alkoholkonsums in die Therapie. Zunächst sprechen wir über den Konsum und seine Folgen im Alltag. Erst nach einigen Sitzungen erzählt er von einer geliebten Person, die er verloren hat. Langsam wird deutlich, dass der Alkohol für ihn auch zu einer Möglichkeit geworden ist, mit der Trauer umzugehen. Das bedeutet nicht, dass jeder problematische Konsum auf einen Verlust zurückzuführen ist. Eine Suchterkrankung hat meist verschiedene Ursachen und Zusammenhänge. Dennoch kann ein Verlust eine wichtige Rolle spielen. Wenn Alkohol dabei hilft, schmerzhafte Gefühle nicht spüren zu müssen, entsteht leicht ein Kreislauf: Der Konsum bringt kurzfristige Erleichterung,

Conny Muff Suchtberaterin ZVG

während die Trauer gleichzeitig immer weniger Raum bekommt. Trauer zuzulassen bedeutet nicht, ständig traurig sein zu müssen. Es bedeutet vielmehr, den eigenen Gefühlen einen Platz zu geben. Gespräche mit vertrauten Menschen, Erinnerungen und Rituale können dabei helfen. Auch kleine Dinge des Alltags wie Bewegung, ausreichend Schlaf und soziale Kontakte können Halt geben. Eine wichtige Frage kann sein: Was hilft mir, wenn der Schmerz besonders gross wird – und welche Rolle spielt der Konsum dabei? Wenn Alkohol oder andere Substanzen zunehmend zur wichtigsten Möglichkeit werden, mit der Trauer umzugehen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Professionelle Unterstützung kann helfen, sowohl den Konsum als auch die dahinterliegenden Gefühle zu verstehen. Trauer muss nicht überwunden werden. Ein Verlust bleibt Teil der eigenen Lebensgeschichte. Es kann jedoch möglich werden, einen neuen Umgang mit ihm zu finden. Und manchmal beginnt dieser Weg damit, sich Unterstützung zu holen, anstatt den Schmerz alleine oder mit Alkohol tragen zu müssen.

«Ratgeber»: Hier schreiben Mitarbeitende des BZBplus, der öffentlichen Beratungs- und Therapiestelle an der Mellingerstrasse in Baden. Infos: www.bzbplus.ch

Sudoku leicht

Lösung von der letzten Woche

schwierig

leicht

schwierig

HINWEIS DER REDAKTION Redaktionsschluss für eingesandte redaktionelle Texte ist jeweils am Montag um 8 Uhr. Die Redaktion behält sich vor, nach Redaktionsschluss eingesandte Texte in einer späteren Ausgabe zu publizieren. So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.

39 967 Exemplare (Verlagsangabe) Erscheint jeden Donnerstag. www.rundschauregio.ch

REDAKTION redaktion.rundschau@chmedia.ch Telefon 058 200 58 58 Alle Mitarbeiter sind erreichbar unter Vorname.Nachname@chmedia.ch Redaktionsleitung: Melanie Bär (bär)

Rundschau ist das amtliche Publikationsorgan für die Gemeinden Ehrendingen, Freienwil, Gebenstorf, Obersiggenthal und Untersiggenthal

Verantwortlicher Redaktor: Simon Meyer (sim) Redaktionsteam: Irene Hung-König (ihk), Marko Lehtinen (leh), Sven Martens (sma) Produktion: Manuela Page (mpa), Martina Pfiffner (mpf)

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FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Peter W. Frey (pwf), Peter Graf (pg), Reinhold Hönle (rho), Dave Schneider (ds), Isabel Steiner Peterhans (isp)

Leserbriefe Die Redaktion freut sich über Zuschriften. Je kürzer sie sind,

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Bilder Bildanforderungen: scharf mit mindestens 1200 Pixeln. Bei schlechter Qualität wird das Bild nicht abgedruckt.

Herausgeberin

Tegerfelden

wortung für eingesandtes Material. Würenlingen

EIN PRODUKT DER

DRUCK DZZ Druckzentrum Zürich AG ZUSTELLUNG Die Post

desto eher werden sie veröffentlicht. Leserbriefe müssen – von gut begründeten Ausnahmen abgesehen – mit vollständigem Vornamen, Namen und Wohnort des Verfassers versehen sein.

Endingen Lengnau Schneisingen

Untersiggenthal

Freienwil Obersiggenthal Ehrendingen

VERLEGER Peter Wanner

Ennetbaden

Gebenstorf Baden Birmenstorf

www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Fislisbach


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Rundschau • Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

AGENDA Irish Stubete Es sind alle Instrumenta­ listen und Musikfreunde zum gemein­ samen, unverbindlichen Musizieren eingeladen. Kulturcafé, 20–21.30 Uhr.

FREITAG, 25. SEPTEMBER Bahnhofplatz 11 5200 Brugg Reservation 056 450 35 65 odeon-brugg.ch Dienstag 29. September 20.15 Uhr

111 – – ECHOES FROM HALIFAX

BADEN Bilderbuchzeit Zweisprachig in Deutsch/Englisch und Deutsch/ Französisch, Anmeldung erforderlich.

ENNETBADEN Treffpunkt Ennetbaden Dag Ham­ marskjöld – ein Leben für den Weltfrieden. Referentin: Mavi Rinaldi. Kulturzentrum Ennetraum,

Stadtbibliothek Baden, Mellinger­ strasse 19, 10–10.30 Uhr.

CH 2026 · 97 Min. · D · Regie: Mauro Mueller

1998 Absturz des Swissair-Flugs 111

Schenk mir eine Geschichte – Spanisch Spanische Geschichtenstunde für Kinder von 2 bis 6 Jahren. Familien­

20.15–22.00 Uhr.

zentrum Karussell, 14–15.30 Uhr.

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Montag 28. September 15 Uhr Dienstag 29. September 15 Uhr

SHAUN DAS SCHAF – – SPUK IM KÜRBISFELD UK 2026 · 80 Min. · Dialekt · ab 6 Jahren Regie: Steve Cox

Halloween muss gerettet werden! · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Sonntag 27. September 11 Uhr Dienstag 29. September 12.15 Uhr Mittwoch 30. September 12.15 Uhr

Keine 50-Grad-Sommer Politikerinnen und Politiker sowie Fachpersonen setzen sich für wirksame Schutz­ massnahmen gegen die Folgen der Klimakrise ein. Unterer Bahnhofplatz,

Doku über Demenzerkrankung · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Samstag 26. September 15 Uhr Sonntag 27. September 15 Uhr Mittwoch 30. September 15 Uhr

BIBI BLOCKSBERG – – DIE TOTAL VERHEXTE ZEITREISE D 2026 · 88 Min. · Dialekt · ab 6 Jahren Regie: Gregor Schnitzler

Eene meene Filmmagie, Bibi im Kino wie noch nie! Hex-hex! · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Freitag 25. September 20.30 Uhr Samstag 26. September 18 Uhr Dienstag 29. September 18 Uhr

CINQUE SECONDI

Open mic comedy – English Wechseln­ de Comedians mit siebenminütigen Auftritten, bei denen das Publikum über die Gags entscheidet. Zäni, Mittlere Gasse 10, 19–21 Uhr.

Häppchen-Happy-Hour: Ideen für den nächsten Apéro Die Teilnehmenden kreieren Apérohäppchen mit unter­ schiedlichen Zutaten, die sich für das Buffet oder als Vorspeise eignen.

Ladys-Night: Spa-Weekend Die Ladys­Night bietet Inspiration zu Beauty und Longevity, Drinks, ein starkes Female­Ensemble und eine grosse Verlosung. Kino Trafo,

19.30 Uhr.

Junge Hochschulabsolvent*innen treffen auf einen mürrischen Einzelgänger in den verlassenen Feldern und Weinbergen der Toskana.

Patti Basler und Philippe Kuhn zeigen einen heiteren Real­Talk über Politik, Kommunikation und Wahrheit im digitalen Zeitalter. Kurtheater,

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Parkstrasse 20, 20–21.50 Uhr.

TRISTAN FOREVER CH 2026 · 90 Min. · O/df · Regie: Tobias Nölle

Doku über die isolierteste bewohnte Insel der Welt, Tristan da Cunha · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 24. September 18 Uhr Samstag 26. September 20.15 Uhr Sonntag 27. September 17 Uhr

À BICYCLETTE! F 2026 · 88 Min. · F/d · Regie: Mathias Mlekuz

Zwei Freunde befahren die französische Atlantikküste und nähern sich dem Leben.

Eisler – lost in Hollywood Über den Vorkämpfer der sozialistischen Musikkultur – ein Spiel mit Puppen, Projektionen und viel Musik. Theater im Kornhaus, 20.15–21.35 Uhr.

We love 30+ DJ Miz und O­Dee sorgen bei der legendären Ü30­Party für beste Tanzstimmung unter einem ausgewählten Publikum. Nordportal, 22–3 Uhr.

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Freitag 25. September 18 Uhr Sonntag 27. September 19.15 Uhr Mittwoch 30. September 20.15 Uhr

SIE GLAUBEN AN ENGEL, HERR DROWAK?

Die Welt im Rücken «Die Welt im Rücken» nach dem Roman von Thomas Melle ist eine Eigenproduktion als Schweizer Erstaufführung. Der deutsche Schriftsteller erzählt darin von seinem Leben mit einer bipolaren Störung, persönlichen Krisen und langsamer Besserung. Das Stück gibt Einblick in den Umgang mit der Krankheit und deren Auswirkungen auf das eigene Leben. Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr, Montag und Dienstag, 19. und 20. Oktober, 20 Uhr, Kurtheater Baden BILD: T+T FOTOGRAFIE

GEBENSTORF Spiel-Café Ein kinderfreundliches Umfeld zum Spielen und gemütlichen Austausch bei Kaffee oder Tee. Raum

Single-Party Eine energiegeladene Party mit Farbcodes für den Bezie­ hungsstatus und bester Musik für Personen ab 16 Jahren. Druckerei Baden, Stadtturmstrasse 19, 23–4 Uhr.

Glück­Hof, Baldegg 5, 9.15–17 Uhr.

Ländliweg 7, 14–17 Uhr.

Drachen bauen und abheben lassen Kurs für Kinder ab 6 Jahren. Schwei­

Nordportal, Eventhalle, 23–5 Uhr.

zer Kindermuseum, 14–17 Uhr.

Sandra Rippstein und The Rippettes Vielseitig bekannte Soul­, Blues­, Funk­ und Gospel­Songs mit grosser Spielfreude. Au Premier Grand Casino

BIRMENSTORF Meditatives Bogenschiessen Ein ruhiger Anlass, für den eine Anmel­ dung bei Martin Zingg erforderlich ist. Reformierte Kirche, Bolleraiweg,

Mindset und Selbstvertrauen – wie werde ich besser? Die Schulung vermittelt, wie man Selbstvertrauen trainiert, indem man limitierende Glaubenssätze erkennt und überwin­ det. Zentrum Bildung, 20–22 Uhr.

9–11.30 Uhr.

EHRENDINGEN 60 Jahre Gipsbachschluderi Feier mit DJ Gabs, Thierseer, Food­Trucks und Bar. Mehrzweckhalle Lägernbreite, 20–2 Uhr.

BIRMENSTORF Krabbel-Kafi Babys und Kleinkinder spielen gemeinsam, während Eltern bei Kaffee und Snacks Kontakte knüp­ fen. Familientreff Birmenstorf,

Dorfstrasse, 15 Uhr.

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Dorfstrasse, 18 Uhr.

UNTERSIGGENTHAL Pro Senectute – Mittagstisch für Turgi Ältere ab 60 Jahren treffen sich zum gemütlichen Mittagessen in geselli­ ger Atmosphäre. Seniorenzentrum

Beklaute Frauen von Leonie Schöler Elisabeth Seiler liest und spielt literarische Werke, die soziale Missstände und politische Themen eindrücklich reflektieren. Kulturcafé,

Sunnhalde, Untersiggenthal, 12 Uhr.

A SAD AND BEAUTIFUL WORLD

Engel, 17 Uhr.

SAMSTAG, 26. SEPTEMBER BADEN Väter-Kinder-Frühstück Gemeinsam frühstücken, sich austauschen und neue Kontakte knüpfen. Familien­ zentrum Karussell, 9–11 Uhr.

Liebesgeschichte aus Libanon · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Mittwoch 30. September 18 Uhr

H IS FOR HAWK UK 2026 · 120 Min. · E/df Regie: Philippa Lowthorpe · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Freitag 25. September 15 Uhr Mittwoch 25. November 20.15 Uhr

INGEBORG BACHMANN JEMAND, DER EINMAL ICH WAR D 2026 · 97 Min. · D · Regie: Regina Schilling · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 24. September 15 Uhr Samstag 26. September 11 Uhr

MEIN NEUES ALTES ICH NOR 2026 · 75 Min. · D · Regie: Louise Kjeldsen

Tag der offenen Tür im Tanzcenturm Es werden verschiedene Schnupperlek­ tionen angeboten, um unterschiedli­ che Tanzstile kennenzulernen. Badener Tanzcentrum, Martinsberg­ strasse 38, 13–17 Uhr.

In a garden shady Der Chor Vocativ singt unter Heini Roth A­cappella­ Werke von Britten, Tomkins und Weelkes mit vielfältiger Vokalpoly­ fonie. Reformierte Kirche Baden, Bahnhofplatz 6, 19.30–21 Uhr.

Doku über die Menopause · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Donnerstag 24. September 20.15 Uhr

KULTURDÜNGER KINOABEND Div · 62 Min. · D · Diverse

Junge Aargauer Filmschaffende präsentieren ihre Filme · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Mittwoch 30. September 20.15 Uhr

FINJA KEJO Stube-Konzert

Al-Anon Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern Infos unter al­anon.ch. Chorherrenhus, Kirchplatz

EHRENDINGEN Pro Senectute – Radsportgruppe, Bezirk Baden Halbtagestour Siglis­ dorf–Wattwilerhof (37 km). Leitung: Gérald Charoton und Martin Gschwend. Treffpunkt: Restaurant

BADEN Hairfestival für die Coiffeurbranche Fachwissen, Lehrlingswettbewerb und Shows. Trafohalle, 11–22 Uhr.

LBN 2025 · 110 Min. · O/df · Regie: Cyril Aris

Tourist Office, Bahnhofplatz 1, 18–19.30 Uhr.

Pony-Nachmittag Die Teilnehmenden erleben einen spannenden und abwechslungsreichen Nachmittag mit Ponys und können diese hautnah erleben. Familientreff Birmenstorf,

TEGERFELDEN Wysonntig Weindegustationen und kulturelle Vielfalt mit Unterhaltung.

Montag 28. September 18 Uhr

Stories of the Old Town The guided tour reveals Baden’s rich history from Roman bathing customs to its role as a medieval congress city. Info Baden

12, 20–21.45 Uhr.

Chileweg 2, 13.30–17.30 Uhr.

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Baden, Haselstrasse 2, 18–21 Uhr.

Chileweg 2, 9.30–11.30 Uhr.

TEGERFELDEN Wysonntig Weindegustationen und kulturelle Vielfalt mit Unterhaltung.

SONNTAG, 27. SEPTEMBER

Dokumentarfilm über die Arbeit junger Schweizer Musiker*innen in der Kirche Boswil 2020

Pro Senectute – Mittagstisch Für Personen ab 60 Jahren unter der Leitung von Ursi Egli. Hotel­Restau­

Rave-Circle Der Event verbindet Hardtechno, Industrial und Bounce mit DJs wie Bollmann und Shogun.

Verein Mitenand läbe, 14–17 Uhr.

CH 2026 · 87 Min. · Dialekt · Regie: Georges Gachot

Glück­Hof, Baldegg 5, 9.15–17 Uhr.

BADEN Kinderferienwoche Die Kinder erleben den Alltag auf dem Bauernhof.

Eine optimistische Studentin (Luna Wedler) versucht, in einem verbitterten Misanthropen (Karl Markovics) Kreativität zu wecken.

UNISONO – – VON DER LIEBE ZUR MUSIK

BADEN Kinderferienwoche Die Kinder erleben den Alltag auf dem Bauernhof.

Ferienkurs – mein persönliches Briefpapier Für Kinder ab 6 Jahren. Persönliches Briefpapier gestalten und lernen, wie elegante und unver­ wechselbare Grüsse versendet werden. Schweizer Kindermuseum,

DIENSTAG, 29. SEPTEMBER

CH 2026 · 128 Min. · D · Regie: Nicolas Steiner

Sonntag 27. September 13 Uhr

DONNERSTAG, 1. OKTOBER

rant­Linde, 11.30–14 Uhr.

Vomfass Baden, Bahnhofstrasse 6, 19–21.30 Uhr.

I 2026 · 106 Min. · I/df · Regie: Paolo Virzì

Samstag 26. September 13 Uhr Montag 28. September 20.15 Uhr

Ortsmuseum Untersiggenthal, Kirchweg 4, 18–20 Uhr.

17–19 Uhr.

DAS UNENDLICHE JETZT CH 2026 · 98 Min. · D · Regie: Kaspar Kasics

UNTERSIGGENTHAL Wasser – gefasst und verteilt Ausstel­ lung zur Wasserversorgung, eine Fachperson gibt Einblick in das Themengebiet der Feuerwehr.

11–13 Uhr.

Walk-in-Closet – Kleidertausch Teilnehmende bringen bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke und wählen bis zu zehn neue aus. Werkk Kulturlokal, 13.30–16 Uhr.

MITTWOCH, 30. SEPTEMBER BADEN Kinderferienwoche Die Kinder erleben den Alltag auf dem Bauernhof.

AUSSTELLUNG BADEN Ufern Die Ausstellung zeigt bis am 25. Oktober Kunst werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektie­ ren. Kunst im Trudelhaus.

Glück­Hof, Baldegg 5, 9.15–17 Uhr.

Öffnungszeiten: Freitag, 14–17 Uhr, Samstag und Sonntag, 11–17 Uhr.

Generationenschach Vertiefen oder Erlernen des Schachspiels für alle ab 60 Jahren und Kinder ab 9 Jahren.

VEREINE

Werkgespräch Ufern Die Ausstellung zeigt Werke, die Vergänglichkeit und flüchtige Prozesse mit Zeichnungen, Skulpturen und Installationen thematisieren. Kunst im Trudelhaus,

Pro Senectute, Beratungsstelle Baden, Kursraum Da Vinci, 13.30–16 Uhr.

Obere Halde 36, 15–16 Uhr.

zer Kindermuseum, 14–17 Uhr.

TEGERFELDEN Wysonntig Weindegustationen und kulturelle Vielfalt mit Unterhaltung.

Selbsthypnose lernen – innere Ruhe finden Der Kurs vermittelt eine leicht erlernbare Selbsthypnosetechnik, die Stress abbaut und inneres Vertrauen stärkt. Ganzheitspraxis Lebendig – Le­

Drachen bauen und abheben lassen Kurs für Kinder ab 6 Jahren. Schwei­

Blind Date Das Los entscheidet, wer mit wem improvisiert – einmalige Kombinationen ergeben einmalige Werke. Theater im Kornhaus, 20.15 Uhr.

Dorfstrasse, 12 Uhr.

Funhouse Die Nacht wird zum Tag und hält ein energiegeladenes, lebhaftes Erlebnis für alle Feierfreu­ digen bereit. Cordulaplatz 1, 23–6 Uhr.

BADEN Kinderferienwoche Die Kinder erleben den Alltag auf dem Bauernhof.

VeV Beratungstreff Aargau Beratungs­ treff zu Trennung und Scheidung: Fachleute beraten zu Kinderkontakt und rechtlichen Fragen. Familien­

Glück­Hof, Baldegg 5, 9.15–17 Uhr.

zentrum Karussell, 19–21.30 Uhr.

ben, Baldeggstrasse 56a, 19–20 Uhr.

MONTAG, 28. SEPTEMBER

EHRENDINGEN Filzen mit Karin Knapp Die Landfrauen organisieren am Montag, 12. Oktober, 18.30 Uhr, einen Kurs. Anmeldung bis 29.9. unter 079 825 70 33, landfrauen. ehrendingen@gmail.com. Ökumeni­ sches Zentrum, 18.30 Uhr.

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Rundschau • Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

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Woche 39/Rundschau/24. September by AZ-Anzeiger - Issuu