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Woche 39/Limmatwelle/24. September

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NEUENHOF

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Offizielles Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

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Donnerstag, 24. September 2026, 64. Jahrgang, Nr. 39

Neues Format. Gleicher Ansprechpartner.

UNTER UNS

Persönlich, direkt und wie gewohnt für Sie da.

Sibylle Egloff Francisco, Redaktorin

Thomas Stadler | Kundenberater T: +41 58 200 57 73 thomas.stadler@chmedia.ch

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

Neuer Kommandant an Hauptübung Das heutige Rezept:

Kokospudding «Manjar Branco»

Mit Philipp Faur (l.) hat in Neuenhof ein neuer Feuerwehrkommandant das Zepter übernommen. Einwohnerinnen und Einwohner konnten den 43-Jährigen erstmals bei der Hauptübung vom Freitag in Aktion erleben. Als Einsatzleiter wirkte sein Vorgänger

Thomas Schweizer (r.). Die Feuerwehrleute mussten sich um eine Person kümmern, die unter einem Auto eingeklemmt war. An einem anderen Posten wurden Personen per Leiter aus den oberen Stockwerken eines Gebäudes gerettet. Seite 9 BILD: SEVERIN BIGLER

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Zutaten PUDDING 2,5 dl Milch 2 Pack Vanillezucker 600 g gezuckerte Kondensmilch 2,5 dl Vollrahm 6 Eigelbe, verquirlt 5 dl Kokosnussmilch 80 g Maisstärke Zutaten DÖRRPFLAUMENKOMPOTT 150 g Zucker 0,5 dl Wasser 250 g getrocknete Pflaumen, grob gehackt

Zubereitung 1. Pudding: Die Hälfte der Milch mit Vanillezucker und den Zutaten bis und mit Kokosnussmilch in einer Pfanne aufkochen, Hitze reduzieren. Maisstärke in der restlichen Milch auflösen, auflösen, in die Pfanne giessen. Unter Rühren köcheln, bis die Flüssigkeit eindickt. 2. Mischung in die vorbereitete Form füllen, auskühlen lassen, zugedeckt ca. 3 Stunden kühl stellen. 3. Kompott: Zucker und Wasser in einer Pfanne erhitzen, bis sich der Zucker auflöst, auflöst, Pflaumen Pflaumen beigeben, aufkochen, Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt. Auskühlen lassen. 4. Pudding vorsichtig aus der Form lösen, auf eine Platte stürzen, mit Kompott anrichten.

finden Sie auf Weitere Rezepte finden www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten, kühl stellen ca. 3 Stunden

Brandschutz bremst Nutzung Der Brandschutz verhindert eine neue Nutzung des historischen Spychers in Killwangen. «1818» steht am Türsturz der hinteren Giebelfassade des Spychers in Killwangen. Die Jahreszahl weist auf ein mögliches Baudatum hin. Allerdings ohne Gewähr, wie die Denkmalpflege des Kantons Aargau in ihrer Inventarliste festhält. Die Ortsbürgergemeinde als Besitzerin des historischen Gebäudes hat abgeklärt, ob sie die Räumlichkeiten der Bevölkerung zur Verfügung stellen kann. Nun ist klar: Der Brandschutz macht dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Es gibt nur einen einzigen Fluchtweg über die alte Holztreppe. Ganz ungenutzt ist er allerdings nicht: Im halb offenen Erdgeschoss suchten schon Jugendliche Unterschlupf, was wegen des Rauchens zu Reklamationen aus der Nachbarschaft führte. Für Kritik sorgen derzeit ein Holztisch und Bänke, die dort seit Monaten stehen. Nun sollen sie verschwinden. (BÄR) Seite 12

Die Herbstferien stehen kurz bevor, und ich mache mir bereits Sorgen, wer meine Kinder in den Sommerferien kommendes Jahr betreuen kann. Es ist grossartig, dass ich als Journalistin mit einem 100-Prozent-Pensum sechs Wochen Ferien habe und ich dank meinen Sonntagsdiensten meist eine weitere, siebte Woche beziehen darf. Doch auch wenn das im Vergleich zu anderen sehr viel ist, stellen mich die 13 Schulferienwochen vor grosse Herausforderungen. Mit dem Eintritt meiner älteren Tochter in den Kindergarten im August ist das flexible Vorschulalter nun endgültig Geschichte. Willkommen in der Hochsaison der Ferienpreise und willkommen im zusätzlichen Organisations- und Administrationsdschungel. Wohin mit den Kindern, wenn der Kindergarten zu ist und die Tagesmutter Ferien hat? Ich weiss es schlichtweg nicht. Tagesstrukturen gelten an meinem Wohnort nur für Schulkinder. In den Weihnachtsferien und während zweier Wochen im Sommer ist auf dieses Angebot überdies sowieso kein Verlass. Und so verdrängen Stress und Organisationslast die Gedanken an erholsame Ferien mit der Familie. Müssen wir die Kinder künftig zu meinen Schwiegereltern nach London schicken, damit sie gut aufgehoben sind, oder soll ich einen Homeoffice-Versuch mit beiden Kindern zu Hause starten? Ich glaube, beide Ideen sind keine idealen Lösungen. Mich würde wundernehmen, wie es andere Eltern handhaben. Gehen die Kinder in dieser Zeit zu den Grosseltern «in die Ferien», oder springen Freunde oder Nachbarn ein? Ich bin noch ein Neuling auf diesem Gebiet und würde mich über etwas Nachhilfeunterricht freuen – damit ich dem Urlaub wieder gelassener und mit Vorfreude entgegenblicken kann. Feedback an sibylle.egloff@chmedia.ch

Das historische Gebäude in Killwangen kann nicht weiter genutzt werden.

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Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Wettingen

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Die ungeheure Wucht des Sturms Die Schäden des Sturmereignisses Ende August sind im Wettinger Wald besonders eindrücklich zu sehen. Für das Team um Förster Moritz Fischer eine Herausforderung, die ihn Monate beschäftigen wird.

SVEN MARTENS

Am 28. August zog um 8.50 Uhr ein Gewitter über das Dorf Wettingen. Hagel, begleitet von starken Sturmböen, sorgte lokal für zahlreiche Schäden und vor allem ungewohnte Bilder. «Mein Team war zu diesem Zeitpunkt im Wald unterwegs, und wir hatten grosses Glück, dass es keinen Personen- oder Sachschaden gab», berichtet Förster Moritz Fischer beim Gang durch den Wettinger Wald. Als Betriebsleiter ist er seit 2022 für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof und Würenlos verantwortlich. Das Dorf hatte es an diesem Freitagmorgen am stärksten getroffen. Zusammen mit Feuerwehr, Werkhof und Zivilschutz machte man sich sofort an die Arbeit: Strassen freiräumen, Privatgärten sichern, Material abtransportieren. Der Wald hatte in der ersten Woche nach dem Sturmereignis keine Priorität. Dabei entstanden hier ungefähr 500 bis 1000 Kubikmeter Schadholz, die das achtköpfige Forstteam noch monatelang beschäftigen wird.

«Das ist unheimlich, was das für eine Kraft ist.»

Dabei dauerte das Ereignis selbst nur etwa zehn Minuten. Zum Vergleich: Der Orkan Lothar tobte im Jahr 1999 rund 30 Minuten in der Schweiz. Der Hagel störte die Bäume weniger, aber die Wetterstation mass Böenspitzen bis 130 Kilometer pro Stunde. Wie stark die Gewitter gerade lokal in Erscheinung treten, weiss man erst, wenn sie da sind. «Aufgrund der Klimaveränderungen werden solche Ereignisse allerdings häufiger auftreten. Das hat man auch in der Vergangenheit bei Stark regen gesehen, der zu Überschwemmungen geführt hat», erklärt Moritz Fischer.

keit haben. Eine Herausforderung, da man im Wald in Jahrzehnten planen muss. Allein die Fichte benötigt 40 Jahre, bis sie ihre Nutzungsgrösse erreicht. Langfristig möchte man den Nadelholzanteil weiter reduzieren. 1984 betrug er noch 30 Prozent, heute ist man bei unter 20 Prozent angekommen. Mehr Laubholz, mehr Vielfalt, so lautet das generationenübergreifende Ziel. «Die Natur bringt schon viel mit, und ich muss mich fragen, wie ich die Natur beim Wandel unterstützen kann», so Moritz Fischer.

Schneise der Verwüstung An einer abgesperrten Feuerstelle lagen die Bäume kreuz und quer. «Es ist ein Wunder, dass nicht viel passiert ist», sagt Moritz Fischer. Infotafel, Bänkli und die Feuerstelle selbst wurden nicht beschädigt. Bevor man so einen Platz wieder freigibt, muss das Forstteam überprüfen, wo es noch Äste hat, die herunterfallen können. Noch schwerer getroffen hat es den Standort der Waldspielgruppe Wettingen am Lägernhang. Die Sturmböe hat hier eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Aufgrund der Bodenstruktur wurden die Bäume mit ihrem ganzen Wurzelteller herausgerissen. «Das ist unheimlich, was das für eine Kraft ist», so Moritz Fischer. Für das Forstteam zudem eine gefährliche Situation beim Aufarbeiten. Unter einem umgestürzten Baum erkennt man noch das Waldsofa. Die Spielgruppe war an diesem Tag zum Glück nicht im Wald unterwegs. Am Tag nach dem Sturm seien bereits wieder Menschen im Wald unterwegs gewesen. Trotz der Warnung des Gemeinderats Wettingen und der Tatsache, dass die Strassen komplett mit Bäumen blockiert waren. Die Waldstrassen kommen insgesamt auf eine Länge von 90 Kilometern. «Es ist nicht wieder sicher im Wald, nur weil das Sturmereignis schon drei Wochen her ist. Nach wie vor bestehen gewisse Gefahren», nimmt der Förster die Waldbesuchenden in die Pflicht. Ein Blick nach oben lohnt sich.

Geschwächter Wald Einige betroffene Fichten im Wald sind so stark gebogen, dass sie an die Stäbe beim Stabhochsprung erinnern. «Schiefe Bäume stehen unter äusserst grosser Spannung, deshalb muss man jeden Baum einzeln beurteilen», weiss Moritz Fischer. Die Trockenheit der vergangenen sechs Monate und der Borkenkäfer, bei dem eine Zunahme zu verzeichnen ist, haben die Bäume zusätzlich geschwächt. Fichten sind zwar anfälliger für Sturmereignisse, aber «bei so einem Ereignis spielt die Baumart kaum eine Rolle. Man muss sich vorstellen, was das für eine Kraft ist», stimmt der Förster nachdenklich an. Gemessen an den 5000 Kubikmetern Holz, die man im Forstbetrieb jährlich nutzen kann, und der Grösse des Waldes machen die Sturmschäden nicht so viel aus, aber sie binden natürlich Ressourcen. Die Sicherheit für Waldbesuchende hat hier Vorrang vor den lang geplanten Arbeiten wie zum Beispiel Biodiversitätsprojekten und der Sanierung einer Quelle. «Ganz verhindern kann man solche Schäden nicht. Was natürlich hilft, ist, wenn man möglichst stabile Bäume hat», erläutert Moritz Fischer. Bäume, die mit der Trockenheit gut umgehen können und eine gewisse Standfestig-

Die Feuerstelle selbst blieb unbeschädigt.

Revierförster Moritz Fischer steht neben einem entwurzelten Baum.

BILDER: SMA

Der Treffpunkt der Waldspielgruppe.

Die gebogenen Bäume erholen sich nicht mehr vom Sturm.

Abgebrochene Bäume.


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Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

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Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Wettingen

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«Ein Stück Zukunft ist entstanden» In der Neubausiedlung Klosterbrühl wurde ein Kindergarten erstellt. Dieser wurde nun offiziell eingeweiht. 20 Kinder werden hier unterrichtet.

IRENE HUNG-KÖNIG

Die neu gestaltete Wohnsiedlung Klosterbrühl wächst und wächst, die ersten Häuser sind bereits bezogen. Auch im Kindergarten Klosterbrühl herrscht Freude. Seit August, mit Beginn des Schuljahres 2026/2027, werden 20 Kinder hier unterrichtet. Gemeinderat Martin Egloff (FDP), Ressortvorsteher Hochbau, gab in seiner Rede die eigenen Kindergartenerfahrungen zum Besten und gestand, sich damals in seine Kindergartenlehrerin verliebt zu haben. Egloff erzählte schliesslich die Geschichte der Neubausiedlung vom Siegerprojekt Gartengeschichten der Galli-Rudolf-Architekten und der Wülser-Bechtel-Architekten aus Zürich. Im Oktober 2015 tat die Gemeinde in einer Absichtserklärung kund, im Rahmen des Gestaltungsplans zusammen mit der Wohnsiedlung einen Einfachkindergarten zu planen. Ab dann gab es Verzögerungen wegen Einwendungen zum Gestaltungsplan. Erst acht Jahre später, im Februar 2023, wurde die Bewilligung für den Abbruch der alten und den Bau der neuen Siedlung erteilt.

Knapp eine halbe Million

2023 entschied die Gemeinde, den Kindergarten im Rohbau zu mieten und den Innenausbau und die Aussenanla-

ge von Architekten planen zu lassen. Für diese Arbeiten genehmigte der Einwohnerrat im März 2025 einen Kredit von 434 600 Franken. Vom Ergebnis konnten sich die Gäste schliesslich selbst überzeugen. Martin Egloff übergab den überdimensionalen symbolischen Schlüssel an Vizeammann Christian Wassmer (Mitte), der das Ressort Bildung unter sich hat.

Schlüssel für lebendigen Ort

Er nehme den Schlüssel sehr gern entgegen. «Er symbolisiert nicht nur einen abgeschlossenen Bau, sondern ebenso

Gemeinderat Martin Egloff (r.) übergibt Vizeammann Christian Wassmer den Schlüssel.

«Es riecht immer noch nach frischer Farbe.» ANINA MEILE, SCHULLEITUNG KINDERGARTEN

den Startschuss für einen lebendigen, mit Kinderlachen erfüllten Ort.» Mit der Neubausiedlung im Klosterbrühl sei nicht nur neuer Wohnraum entstanden, sondern auch ein Stück Zukunft für die Gemeinde. Mit insgesamt 20 Kindern ist der neue Kindergarten bereits voll besetzt.» Anina Meile, Schulleiterin Kindergarten, freut sich ebenfalls über den 22. Kin-

dergarten der Gemeinde: «Schon auf den ersten Plänen, die sich deutlich von der finalen Version unterscheiden, sind die Räume klar und übersichtlich strukturiert.» Es gibt Bereiche für die Förderung der Kinder in Kleingruppen, Zimmer für Gespräche und Therapiesetting und viel natürliches Licht sowie genügend Platz für alle Materialien des Unterrichts. «Es riecht immer noch nach frischer Farbe, und die eine oder andere Ecke ist noch kahl.» Doch auch die typischen Gerüche nach Chindsgitäschli und Käsefinken seien vorhanden, sagte sie zu den lachenden Gästen.

PARTEINOTIZ / LESERBRIEF SVP Wettingen kritisiert die geplante Steuererhöhung Besonders stossend ist, dass in Wettingen zugleich zur geplanten massiven Steuererhöhung weiter erhebliche neue Ausgaben beschlossen werden. An der letzten Einwohnerratssitzung zum Beispiel über 3 Millionen Franken für einen neuen Fussballplatz aus Plastik im Kreuzzelg, ohne dass sich die profitierenden Vereine beteiligen müssen. Oder der Beitritt zur Regionalen Wirtschaftsförderung Aargau Ost. Das führt zu jährlichen Mehrausgaben von mehreren Zehntausend Franken, ohne Mehrwert für die Gemeinde. Wettingen hat kein Geld, trotzdem will der Gemeinderat mit dem Budget 2027 den Lohn beim Personal erhöhen und zusätzliche Stellen in der Verwaltung schaffen – finanziert über Schulden und eine enorme Steuererhöhung. Die SVP Wettingen findet: Bevor die Bevölkerung massiv geschröpft wird, muss die Gemeinde ihre Ausgabenpolitik fundamental revidieren: deshalb kein Stellenzuwachs und keine Lohnerhöhung in der Verwaltung.

Die SVP fordert seit Jahren: Nicht die Einnahmen müssen zuerst erhöht werden – die Ausgaben müssen zuerst unter Kontrolle gebracht werden. Die finanzielle Entwicklung Wettingens zeigt, dass zusätzliche Einnahmen das Problem nicht lösen, weil gleichzeitig laufend grosse, oft unnötige Mehrausgaben beschlossen werden. Gerade für Familien und den Mittelstand bedeutet die Steuererhöhung weniger verfügbares Einkommen. Für Unternehmen verschlechtert sie die Standortattraktivität. Besserverdienende werden regelrecht geschröpft. Seit 2018 ist die SVP nicht mehr im Gemeinderat vertreten. Man sollte sich deshalb nicht der Illusion hingeben, dass es mit den Machtverhältnissen in Gemeinde- und Einwohnerrat seit 2018 der Gemeinde Wettingen mit einem heute schon höheren Steuerfuss besser gehen würde. Wir hätten heute mindestens gleich viele Schulden – bei viel höheren Ausgaben. Bevor nicht alle möglichen Spar- und Optimierungsmassnahmen umgesetzt

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sind, wird die SVP Wettingen alle Anträge auf Steuerfusserhöhungen ablehnen und bekämpfen. MARTIN FRICKER

Steuerfusserhöhung 15 Prozent – ein Husarenstück Wie ein Donnerschlag: Die Exekutive fordert einen Steueraufschlag von satten 15 Prozent. Warum so bescheiden? Warum nicht gleich 20 oder 30 Prozent? Man reibt sich verwundert die Augen, wenn das Mittelinks-Lager (GLP inklusive) ein solches Steuerfeuerwerk zündet. Doch dahinter steckt wohl kalkuliertes Theater: Man fordert das Unmögliche, damit der Einwohnerrat die Erhöhung scheinbar «wohlwollend» stutzt und der verängstigte Bürger am Ende das kleinere Übel abnickt. Ob diese Taktik geplant war? Reine Spekulation – aber ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Dass es aufgeht – unwahrscheinlich. Wettingen braucht nun dringend eine Rückbesinnung auf bürgerliche Tugenden. Es ist Zeit, das Wünschbare vom Notwendigen zu trennen. Es braucht Finanzplaner, die Ausgaben an den Einnahmen orientieren, nicht umgekehrt. Wenn der Einwohnerrat weiterhin Kredite im Akkord durchwinkt, ohne sich an einen Rahmen zu halten, gleicht das einer Festgesellschaft, die opulent speist und am Schluss feststellt, dass das Portemonnaie leer ist. Diese Finanzmisere ist das Erbe einer jahrelangen Kuschelpolitik der Mittelinks-Allianz. Doch wer das Budgetdebakel verursacht hat, besitzt selten das Rezept für die Sanierung. Vertrauen wir den bürgerlichen Kräften von FDP/ SVP. Mit nunmehr zwei FDP-Gemeinderäten ist ein erstes Fundament gelegt. Wer Wettingen wieder auf Kurs bringen will, weiss, wo beim nächsten Mal das Kreuz auf dem Wahlzettel hingehört – und wo definitiv nicht. Deshalb erneut: Ein klares Nein zur Steuererhöhung. GEORGES MATTENBERGER, WETTINGEN

BILDER: IRENE HUNG-KÖNIG

Der grosszügig gestaltete Kindergarten wird besichtigt.

Samariterreise ins Appenzell Der Samariterverein Wettingen-Dorf feiert 120 Jahre. Aus diesem Grund ging es für zwei Tage ins Appenzell.

chen. Auch die kontroverse Persönlichkeit Henry Dunant wurde beleuchtet. Eine Dorfbesichtigung rundete die Führung ab.

Mitglieder und Angehörige des Samaritervereins fuhren am ersten Tag nach Teufen, wo ein Besuch im Gesundheitszentrum von Alfred Vogel auf dem Programm stand. Eine Führung gab spannende Einblicke in die Welt der Heilpflanzen. Der Kräutergarten beeindruckte mit seiner Vielfalt, und so manche Samariterin und mancher Samariter probierte mutig die Parakresse, die für ihre kurzfristig betäubende Wirkung im Mund bekannt ist. Nach dem Mittagessen ging die Reise weiter in Richtung Heiden, wo die Gruppe das Henry-Dunant-Museum besuchte. Eine spannende Führung liess sie tief in die Geschichte des Roten Kreuzes und seines Gründers eintau-

Am nächsten Tag ging die Reise weiter nach Stein, wo die Samariterinnen und Samariter die Appenzeller Schaukäserei besuchten. Während der Führung erfuhren sie Wissenswertes über die Käseherstellung. Bei einer Degustation durften sie sich selbst von der Qualität der Produkte überzeugen. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck trat die Gruppe schliesslich die Heimreise an. Die Stimmung in den Bussen war ausgelassen, und alle waren sich einig: Dieses Wochenende war ein voller Erfolg. (LIWE/ZVG)

Die Reisegruppe in der Appenzeller Natur.

Besuch in der Schaukäserei

Informationen zum Samariterverein Wettingen-Dorf sind unter svwd.chzu finden.

BILD: ZVG


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Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Wettingen

12 Organisationen bereichern Familientag Der Aargauer Familientag stand unter dem Motto «Generationen». 600 Gäste kamen ins Alterszentrum St. Bernhard. Was für ein Tag: Am Samstag fand der Aargauer Familientag 2026 zum Thema «Generationen» statt. Passend zum Motto war das Alterszentrum St. Bernhard der Austragungsort. Rund 600 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg auf das Festgelände: Eine Zahl, welche die Erwartungen deutlich übertraf. Bei bestem Wetter entstand eine fröhliche und lebendige Atmosphäre. Die Familien konnten einen abwechslungsreichen Nachmittag verbringen, vielfältige Angebote entdecken, Neues ausprobieren und miteinander ins Gespräch kommen, heisst es in der Mitteilung der Abteilung Gesellschaft, Kultur und Sport.

Eltern und Kinder sind gemeinsam am Spielen.

Glücksrad und Fotobox Auf dem Festgelände war einiges los: Zwölf Organisationen präsentierten ihre Angebote und hatten für Kinder und Erwachsene spannende Aktivitäten vorbereitet. Ob beim Mario-KartSpielen, beim Weben am Webrahmen, beim Drehen am Glücksrad oder in der Fotobox: Für Unterhaltung und Abwechslung war bestens gesorgt, und jedes Alter konnte daran teilhaben. Besonders schön war das generationenübergreifende Miteinander, das auf dem gesamten Areal spürbar war. Kinder, Eltern und Grosseltern waren zusammen unterwegs und machten den

Die Kinder drehen am Glücksrad und schauen, ob sie etwas gewonnen haben. Familientag zu einem besonderen Erlebnis. Ein wunderbares Beispiel dafür war die Kita Chlostergarte: Gemeinsam mit den Gästen entstand ein Generatio-

nenbaum, auf dem bunte Fingerabdrücke die verschiedenen Altersgruppen symbolisierten. Der fertige Baum wurde anschliessend dem Alterszentrum

BILDER: ZVG

St. Bernhard als Geschenk übergeben. Ein schönes Zeichen dafür, wie Gemeinschaft über Generationen hinweg verbindet. (ZVG)

Posten für Posten können die Kinder Neues entdecken.

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G ot tesdiens te Sonntag, 27. September 10 Uhr, Wettingen Pfr. Alex Kuzmitski Kollekte: Hospiz Brugg Sonntag, 4. Oktober 10 Uhr, Wettingen Pfrn. Renate Bolliger König Kollekte: ACAT, Aktion Menschenrechte 17 Uhr, Wettingen Orgelkonzert mit Andreas Jud Sonntag, 11. Oktober 10 Uhr, Wettingen Pfr. Lutz Fischer und Gastprediger Urs Plüss anschliessend Apéro Kollekte: Stiftung DiakonieRappen Sonntag, 18. Oktober 10 Uhr, Wettingen Renate Bilinski anschliessend Kirchenkaffee Kollekte: Alzheimer Aargau Sonntag, 25. Oktober 10 Uhr, Wettingen Pfr. Adrian Beyeler Kollekte: IKRK, Internationales Komitee des Roten Kreuzes Sonntag, 1. November, Reformationssonntag Einweihung des neuen Kirchgemeindehauses 10 Uhr, Wettingen Pfrn. Renate Bolliger König, Pfr. Adrian Beyeler, Pfr. Lutz Fischer, Yvonne Keller, Michael Schatzmann Kollekte: Reformationskollekte Gottesdienst im Alterszentrum St. Bernhard: Mittwoch, 14. Oktober, 14.30 Uhr Andacht in der Alterssiedlung Sonnmatt: Dienstag, 13. Oktober, 14.30 Uhr Ökumenischer SeniorenMittagstisch im Regionalen Pflegezentrum Baden: 13. und 27. Oktober, 11.15 Uhr

M I T T E I L U N G E N DER REFORMIERTEN KIRCHGEMEINDE WETTINGEN-NEUENHOF Orgelkonzert mit Andreas Jud

Halbjahresprogramm Nachmittagsanlässe

Sonntag, 4. Oktober 2026, 17 Uhr, ref. Kirche Wettingen

Andreas Jud erhielt schon früh von seinem Vater Unterricht in Klavier, Violine und Orgel. Noch während des Besuchs der Kantonsschule begann er mit dem Studium im Fach Orgel bei Jean-Claude Zehnder an der Musikhochschule der Stadt Basel. Es folgten Studien bei Guy Bovet und Martin Sander. Weitere wichtige Impulse erhielt er unter anderem von Tobias Lindner, Ben van Oosten sowie Rudolf Lutz für Improvisation. Für sein Masterkonzert erhielt Andreas Jud den Hans-Balmer-Preis des Basler Organistenverbandes für das beste Orgeldiplom zugesprochen. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe in Montréal (2011) und Nürnberg (2013). 2014 bis 2016 war er Stipendiat im Förderprogramm für junge Musizierende der Notenstein La Roche Privatbank. Konzertengagements führten Andreas Jud bisher in den gesamten deutschsprachigen Raum sowie nach Paris, Los Angeles und Bratislava. 2020 wurde er als Hauptorganist an die Kirche St. Johann und das Münster zu Allerheiligen in Schaffhausen gewählt. www.andreasjud.ch Andreas Jud wird die Facetten der Goll-Orgel von 1982 mit Werken von Dietrich Buxtehude, Felix Mendelssohn, Bert Matter und J. S. Bach zum Klingen bringen. Wir freuen uns auf den hochkarätigen Gast aus Schaffhausen! Eintritt frei – Kollekte.

Für alle Seniorinnen, Senioren und Interessierten

Am Mittwoch, 11. November 2026, startet die neue Saison! Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und diversen Bildervorträgen! Voller Vorfreude auf Sie, die hoffentlich zahlreichen Gäste, nennen Yvonne Keller und ihr Team Ihnen folgende Termine für das Wintersemester:

Einweihung unseres neuen Kirchgemeindehauses Gottesdienst am Reformationssonntag, Sonntag, 1. November 2026, 10 Uhr

Nach einer langen Planungs- und Bauzeit ist es endlich so weit: Unser neues Kirchgemeindehaus ist fertig! Das möchten wir gemeinsam feiern. Wir laden Sie herzlich zum Festgottesdienst in der reformierten Kirche Wettingen ein. Im Anschluss eröffnen wir das neue Kirchgemeindehaus mit einer Würdigung und dem feierlichen Durchschneiden des roten Bandes. Anschliessend sind alle herzlich eingeladen, das neue Gebäude bei einem Rundgang zu entdecken. Bei einem Apéro und einem feinen Chili con und sine carne bleibt Zeit für Begegnungen und gemütliches Beisammensein. Zum Abschluss des Festes findet um 15 Uhr ein Familienkonzert mit Andrew Bond statt. Billette sind über Eventfrog erhältlich zum Einheitspreis von CHF 10.–.

«Gott, wir müssen reden» Gottesdienst mit Gastprediger Urs Plüss Am Sonntag, 11. Oktober 2026, feiern wir um 10 Uhr Gottesdienst mit dem amtierenden aargauischen Grossratspräsidenten Urs Plüss.

«Gott, wir müssen reden. Mit Gott im Parlament oder wenn der Samariter, der Weinbauer und der Hirte politisieren.» Unter dieses Motto stellt Urs Plüss seine Predigt. Im Anschluss an den Gottesdienst sind Sie herzlich zum Apéro eingeladen. Pfr. Lutz Fischer

Wir freuen uns, diesen besonderen Tag gemeinsam mit Ihnen zu feiern!

Im Kirchgemeindehaus Wettingen, jeweils Mittwoch, 14.30 Uhr, grosser Saal, neu an der Lägernstrasse 31, Wettingen: 11. November 2026: Theo Rohner, Bildervortrag

«Tierwelt von Sambia» 16. Dezember 2026: Bojan Kolarov, Piano,

«Adventsfeier mit Musik» 13. Januar 2027:

Urs Bilgerig, Bildervortrag «Argentinien»

3. Februar 2027:

Konzert «PanPhonie», musikalische Leitung Karin Inauen

10. März 2027:

Reinhard Böni, Bildervortrag «Bergbauern-/Älplerleben»

Abgabe der verbliebenen Gegenstände aus dem alten Kirchgemeindehaus Wer gerne ein persönliches «Erinnerungsstück» aus dem alten Kirchgemeindehaus haben möchte, darf sich beim Sekretariat melden und seinen Wunschartikel angeben (sekretariat@ref-wett-nhf.ch/Telefon: 056 437 30 30). Der Hauptumzug findet Mitte Oktober statt. Nach der Einweihung des neuen Kirchgemeindehauses am 1. November 2026 werden die angefragten und reservierten Gegenstände zur Abholung bereitgestellt. Für die mitgenommenen Gegenstände wird ein Spendenkässeli bereitstehen.

Fraue-Träff am Einweihungsfest Auch der Fraue-Träff ist mit einem Verkaufsstand dabei. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine vielfältige Auswahl: Mützen, Schals und Socken für Erwachsene und Kinder, Kinderpullis und Pyjamas, liebevoll gestaltete Basteleien und Karten sowie feine Konfitüren und verschiedene Backwaren. Ein Besuch am Stand lohnt sich!

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof Redaktionsteam: Etzelstrasse 22 5430 Wettingen Pfarrer L. Fischer Sekretariat: Tel. 056 437 30 30 Nadja Bischof www.ref-wett-nhf.ch


Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Aus der Gemeinde Strompreise 2027 in Neuenhof sinken erneut Ab 1. Januar 2027 profitiert Neuenhof erneut von tieferen Strompreisen. Sinkende Beschaffungspreise ermöglichen eine Reduktion des Energiepreises. Für einen durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4500 kWh ergibt sich insgesamt eine Preisreduktion von rund 4,9 Prozent. Wie sich die Änderungen auf die Stromrechnung auswirken, hängt vom individuellen Stromverbrauch und vom gewählten Produkt ab. Rückliefervergütung für Solarstrom: Die gesetzlichen Grundlagen für die Rückliefervergütung von Solarstrom ändern sich per 1. Januar 2027. Über die Auswirkungen und die künftigen Vergütungssätze wird frühzeitig auf der Website von Elektrizität Wasser Neuenhof (ewn-neuenhof.ch) informiert. Interesse an der Feuerwehr? Die Feuerwehr sucht immer wieder junge Frauen und Männer zwischen 20 und etwa 40 Jahren, die sich für den aktiven Dienst in der Milizfeuerwehr interessieren. Die Informationsanlässe zum Feuerwehrdienst finden dieses Jahr wie folgt statt: im Feuerwehrmagazin, Limmatstrasse 21, Neuenhof, Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr, sowie Donnerstag, 5. November, 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Baubewilligungen sind erteilt worden an: Markus Roth, Neuenhof, für Umbau Erdgeschoss mit Fassadenanpassung und Erstellung südseitige Zugangsrampe (Gebäude Nr. 264), Parzelle Nr. 1959, Weststrasse 42; Domenico Raosa, Neuenhof, für Erstellung Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 2155, Kirchfeldstrasse 6; Besmir Tahiri, Neuenhof, für Erstellung Sichtschutzwand, Parzelle Nr. 2136, Gartenstrasse 22. Termine 25. September: Personalausflug (Gemeindehaus geschlossen); 26. September bis 11. Oktober: Schulferien; 27. September: 9–9.30 Uhr: Abstimmungs- und Wahlsonntag, Urnenöffnung Gemeindehaus für persönliche Stimmabgabe; 2. Oktober, 12–13 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag/Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

Neuenhof

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Philipp Faur übernimmt das Kommando bei der Feuerwehr Konflikte zwischen Feuerwehr und Gemeinderat sorgten für Schlagzeilen, danach blieb der Chefposten eineinhalb Jahre vakant. Nun übernimmt Philipp Faur das Kommando. Der 43-Jährige spricht über das zerschlagene Geschirr, seine Ziele und Feuerwehrnachwuchs aus der eigenen Familie. SIBYLLE EGLOFF FR ANCISCO

«Feuerwehr ohne Kommandant»: Darüber sei in der Region schon fast ein Running Gag entstanden, sagt Philipp Faur. Damit ist nun Schluss. Am 18. September hat der 43-Jährige an der Hauptübung offiziell das Kommando der Feuerwehr Neuenhof übernommen. Seit Ende des Jahres 2024 ist der Posten vakant. Nach dem Rücktritt von Johannes Santner führte Vizekommandant Thomas Schweizer die Feuerwehr interimistisch. Weil der 50-Jährige im Februar ins Solothurnische gezogen ist und Ende des Jahres sein Amt niederlegen wird, musste eine dauerhafte Lösung her. Dass diese Faur heissen würde, stand keineswegs von Anfang an fest. «Ich hatte grossen Respekt vor der Aufgabe», sagt der neue Kommandant. Schritt für Schritt übernahm er Aufgaben von Thomas Schweizer. «Ich merkte: Das ist lässig. Und ich spürte die Unterstützung meiner Kameradinnen und Kameraden.» Nach mehreren Monaten sei der Entschluss gereift: «Warum nicht? Wagen wir den Schritt.» Faur bringt reichlich Erfahrung mit. 2004 trat der gelernte Elektromonteur und diplomierte Techniker Telekommunikation erstmals einer Feuerwehr bei – damals in Lenzburg. Seit 2013 ist er mit Unterbrüchen Teil der Feuerwehr Neuenhof. Faur war unter anderem Maschinist, Chauffeur und Atemschutzgeräteträger. Später wurde er Gruppenführer und Offizier. Beruflich arbeitet er im Bereich einsatzkritischer Kommunikationsinfrastruktur. Faur übernimmt keine unbelastete Organisation. 2022 trat Kommandant Marcel Gerny und aktueller SVP-Gemeinderat nach einem Konflikt mit dem damaligen Gemeinderat zurück. Mehrere Offiziere und Feuerwehrleute verliessen danach das Korps. Insbesondere die Rolle der damaligen Feuerwehr-Ressortleiterin Petra Kuster Gerny (SVP) – die Stiefmutter von Marcel Gerny – und des früheren Kommandanten und aktuellen Vizeammanns Daniel Burger (parteilos) sorgte intern für Kritik. Als Ende des Jahres 2024 erneut ein Kommandant gesucht wurde, erklärte ein interner Offizier gegenüber dieser

Philipp Faur ist neuer Kommandant der Feuerwehr Neuenhof. Zeitung sogar, er würde den Posten nur übernehmen, wenn Kuster Gerny das Ressort abgebe und Burger die Feuerwehr verlasse. Inzwischen ist der Gemeinderat neu zusammengesetzt, das Feuerwehrressort wird derzeit von Fred Hofer (FDP) geführt. Dieser hat jedoch kürzlich seine Demission bekannt gegeben. Hat die neue Konstellation in der Neuenhofer Exekutive Faurs Entscheid erleichtert?

«Beide Seiten haben sich die Finger verbrannt»

Er wolle die Vergangenheit nicht schönreden, sagt er. «Beide Seiten haben sich zwei-, dreimal die Finger verbrannt. Deshalb sind wir vorsichtig.» In seiner bisherigen Zusammenarbeit mit der Politik habe er jedoch keine Einmischung erlebt. Der Austausch funktioniere. «Nach dem vielen zerschlagenen Geschirr gehen beide Seiten respektvoller miteinander um», sagt Faur. Dass ehemalige Mitglieder nun wegen der neuen Führung zurückkehren, erwartet er nicht. Einige hätten sich inzwischen bei anderen Feuerwehren etabliert. Dennoch ist Neuenhof auf Verstärkung angewiesen. Derzeit zählt die Feuerwehr rund 70 Mitglieder, etwa

BILD: SEVERIN BIGLER

zehn Prozent davon sind Frauen. Der Sollbestand liegt bei 73 Personen. Faur will die Organisation zunächst «festigen und gesund wachsen lassen». Durch die Turbulenzen und Austritte sei eine Lücke bei den 1980er-Jahrgängen entstanden. Jüngere Mitglieder sollen deshalb gezielt aufgebaut und geeignete Leute früher zu Gruppenführer- und danach zu Offizierskursen geschickt werden. Gleichzeitig will Faur Brücken bauen – zu anderen Feuerwehren, aber ebenso zu Schulen, Vereinen und Firmen in Neuenhof. Nach Bekanntwerden seiner neuen Funktion hätten ihm Kommandanten umliegender Feuerwehren rasch die Hand gereicht. Gemeinsame Übungen und ein stärkerer Erfahrungsaustausch sollen folgen. Auch in Neuenhof soll sich die Feuerwehr häufiger präsentieren. Damit will Faur neue Mitglieder gewinnen, vor allem Personen, die in der Gemeinde wohnen und arbeiten. «Sie sind wichtig für die Einsatzbereitschaft tagsüber.»

Kulturelle Vielfalt soll sich in der Feuerwehr widerspiegeln

Faur will überdies die kulturelle Vielfalt Neuenhofs nutzen. Das passt zu sei-

ner eigenen Familiengeschichte: Sein Vater stammt aus Rumänien, seine Mutter aus Griechenland. Faur selbst wuchs in Zürich Höngg und später in Lenzburg auf. Vor rund 20 Jahren kam er nach Neuenhof – ursprünglich als «Notlösung», wie er lachend verrät. Faur bezeichnet sich als «Weltenbürger». Neuenhof mit seinen vielen Nationalitäten passe deshalb gut zu ihm. Diese Vielfalt würde er gern noch stärker in der Feuerwehr sehen. «Ich will integrieren und die Leute dazu bringen, mitzumachen und Verantwortung zu übernehmen», sagt er. Gerade die Feuerwehr könne Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen: Im Einsatz zähle nicht, woher jemand komme, sondern dass man sich aufeinander verlassen könne. Bei einem Rundgang durchs Magazin schwärmt er von den Fahrzeugen, der Technik, dem Handwerk und der Kameradschaft. «Ich bin einfach gern Feuerwehrmann», sagt er. Und man glaubt es ihm sofort. Diese Begeisterung hat Faur bereits weitergegeben. Seine 14-jährige Tochter ist Mitglied der Jugendfeuerwehr Baden. «Papi, wenn ich 18 bin, komme ich zu euch», habe sie ihm angekündigt.

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Neuenhof

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Feuerwehr zeigte, was sie kann Mit einem lauten Kommando begann am Freitagabend die Hauptübung der Feuerwehr, und sofort war klar: Die Bevölkerung würde nicht nur zuschauen, sondern mitten im Geschehen stehen.

ISABEL STEINER PETERHANS

Ein lauter Ruf, ein eindeutiges Handzeichen – und schon bewegten sich die ersten Feuerwehrleute Richtung Gemeindehaus. Kurz davor kam das Tanklöschfahrzeug mit Blaulicht und Sirenen angedonnert. Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer rückten bei der Hauptübung näher zusammen. Manche hielten ihre Handys hoch, andere schirmten die Augen ab, um besser zu sehen. Es war der Moment, in dem die Übung Fahrt aufnahm. Vizeammann Daniel Burger begrüsste zeitgleich die Gäste und erklärte die Einsatzabläufe am halbstündigen Anlass.

Unterschiedliche Rettungen beim Gemeindehaus

Der Flipchart war kaum aufgestellt, hielten Ablaufverantwortliche einzelne Punkte fest und machten Notizen. Die Aufgaben waren klar definiert. An drei Stationen rund um das Gemeindehaus gab es unterschiedliche Szenarien: zum Beispiel um Hilfe rufende Personen, die aus einem Fenster in den oberen Räumlichkeiten gerettet werden mussten. Zunächst wurden die Schiebeleitern ausgefahren. Es klappte nicht gleich alles beim ersten Anlauf. Die engagierten Truppen mussten korrigieren, bis die Leitern das entsprechende Fenster erreicht hatten. Bei einer anderen Rettung drang dichter Rauch aus einer Tür – das war ein Einsatz für den Atemschutztrupp. «Der Rauch war künstlich, aber die Abläufe müssen sitzen wie im Ernstfall», sagte ein Atemschutzgeräteträger später. Eine Herausforderung, mit Vollmontur und Maske eine Rettung durchzuführen. Ein Jugendlicher aus dem Publikum meinte: «Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell geht. Das sieht im Fernsehen ganz anders aus.» Am dritten Standort lag eine Puppe unter einem Fahrzeug: Ein Szenario, das die Zuschauerinnen und Zuschauer besonders fesselte. Die Feuerwehrtruppe

arbeitete eng abgestimmt, hob das Fahrzeug durch externe Druckgebung leicht an, sicherte die Umgebung und zog die Puppe heraus. «Man merkt erst hier, wie wichtig jede Sekunde ist», sagte ein älterer Herr beeindruckt.

Stabwechsel bei der Feuerwehr

Der 43-jährige Philipp Faur ist neuer Kommandant der Feuerwehr Neuenhof (Artikel Seite 7). Sein Interimsvorgänger Thomas Schweizer hatte während fast zweier Jahre dieses Amt inne. Später wandte sich Schweizer an die Bevölkerung, dankte für das grosse Interesse und lobte die Mannschaft für die soeben geleisteten Einsätze. Vor Ort waren als Zaungäste die Delegationen der Nachbarfeuerwehren Spreitenbach-Killwangen, Würenlos, Wettingen und der Stützpunktfeuerwehr Baden. Fabian Engel, Präsident des Aargauischen Feuerwehrverbands, richtete Grussworte zum Abschluss der diesjährigen Hauptübung an die Bevölkerung und betonte die Bedeutung solcher gemeinsamen Übungen. «Seit 210

«Man merkt erst hier, wie wichtig jede Sekunde ist.» ZUSCHAUER DER HAUPTÜBUNG

Jahren existiert die Feuerwehr Neuenhof, und sie beweist Tag für Tag, dass Professionalität, Leidenschaft und ein starker Kameradschaftsgeist zeitlos sind. Auch nach über zwei Jahrhunderten steht das Korps rund um die Uhr bereit, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.» Die Sanitätsgruppe war ebenfalls präsent, ebenso eine Delegation der Regio Feuerwehr Oberer Bucheggberg. Das ist der neue Feuerwehrwirkungsort von Thomas Schweizer seit seinem Wegzug im Februar.

Die gerettete Person wird unter dem Auto hervorgezogen.

Einsatzleiter Thomas Schweizer (l.) bedankt sich. Neben ihm steht Kommandant Philipp Faur.

Abschluss in der Aula

Nach der intensiven, etwa halbstündigen Übung lud die Gemeinde in die Aula zum Nachtessen. Feuerwehrleute und Bevölkerung führten angeregte Gespräche, stellten Fragen und lachten miteinander. Ein gelungener Abschluss eines Abends, der zeigte, wie viel Engagement und Herzblut in der Feuerwehrarbeit steckt. Die Feuerwehr mit Fahrzeugpark ist an der Limmatstrasse 21 untergebracht. Mit 94 Angehörigen der Feuerwehr (inklusive Sanitätsgruppe) und einer Ausrüstung auf dem neuesten Stand der Technik ist die Milizorganisation für die durchschnittlich 30 Einsätze pro Jahr gewappnet. Die Feuerwehr sucht immer wieder junge Frauen und Männer zwischen 20 und ungefähr 40 Jahren, die sich für den Dienst in der Milizfeuerwehr interessieren. Die Informationsanlässe finden wie folgt statt: 27. Oktober sowie 5. November, jeweils 19.30 Uhr. Ort: Feuerwehr­ magazin, Limmatstrasse 21, Neuenhof. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Leiter wird an der richtigen Stelle positioniert.

BILDER: ISABEL STEINER PETERHANS


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12 Killwangen / Spreitenbach

Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Brandschutz stoppt Pläne im Spycher Zwischengelagerte Möbel im denkmalgeschützten Spycher sorgen in Killwangen für Kritik. Sie sollen nun verschwinden. Gleichzeitig scheitert die Idee, das historische Gebäude für die Bevölkerung zu öffnen, am Brandschutz.

MELANIE BÄR

Weisse Mauern, dunkle Holzbalken, Giebeldach und Holztreppe: Das kleine Häuschen an der Verzweigung des Schürwegs und der Rütihaldenstrasse ist nicht zu übersehen. Wer den QRCode an der Hausmauer scannt, erfährt, dass es sich beim Spycher um ein ehemaliges landwirtschaftliches Nebengebäude handelt, das möglicherweise 1818 entstand. Es wurde als Remise, Speicher, Werkstatt und zeitweise als Wohnraum genutzt, gehört der Ortsbürgergemeinde und ist denkmalgeschützt. «Der halb offene Bereich diente vermutlich als Wagenschopf», schreibt die Aargauische Denkmalpflege in ihrem Inventarbericht. Seit Monaten stehen darin Holztisch und Bänke. Damit werde der Spycher «verschandelt», schreibt Leserin Barbara Lang der «Limmatwelle». «Es wird nichts unternommen, um den unmöglichen Zustand in Ordnung zu bringen, was eine Schande ist», kritisiert die Einwohnerin Gemeinde und Ortsbürgergemeinde. «Die Möbel gehören nicht dorthin. Wir haben es geduldet, weil wir angenommen haben, sie würden gleich wieder weggeräumt», zeigt Roland Maurer, Präsident der Ortsbürgerkommission, Verständnis für die Kritik. Die Gemeinde ist der Sache nachgegangen und hat festgestellt, dass es sich um ein Missverständnis handelt. Die Möbel gehören einer Privatperson, wurden neu lasiert, und anstatt sie an die Privatadresse zu liefern, hat sie der Gärtner irrtümlich im Spycher deponiert. Man werde nun dafür sorgen, dass der Eigentümer sie wieder entferne.

Schützenswert und schön Man ist sich einig: «Der Spycher ist ein schützenswertes und schönes Gebäu-

de, das man nicht verfallen lassen will», so Maurer. Der in Mischbauweise aus Stein und Fachwerk erstellte längliche Bau sei 1984 im Auftrag der Ortsbürgergemeinde sorgfältig instand gestellt worden, schreibt die Denkmalpflege. Weil sich insbesondere der Zwischenboden zum Obergeschoss in einem ma-

«Für Anlässe sind die Brandschutzvorschriften klar nicht erfüllt.» MARKUS SCHMID, GEMEINDEAMMANN

roden Zustand befand und nicht mehr sicher begehbar war, liess ihn die Ortsbürgergemeinde kürzlich ersetzen. Eine einfache traufseitige Holztreppe führt ins Obergeschoss, das mit Einzelfenstern und einer grosszügigen stirnseitigen Aufzugsöffnung ausgestattet ist. «Vermutlich hatte der nicht weiter unterteilte Raum seit jeher eine vielfältige Nutzung als Speicherraum, Werkstatt und womöglich auch als einfacher Wohnraum inne», heisst es im Bericht des Kantons. Heute wird er kaum mehr genutzt. Hin und wieder trafen sich dort die Ortsbürger für ihre Anlässe.

Vermietung ist ausgeschlossen Roland Maurer brachte die Idee ein, die Räumlichkeiten künftig der Bevölkerung zur Nutzung zur Verfügung zu stellen. Nach dem Brand in Crans-Montana waren die Ortsbürger auf das Thema Brandschutz sensibilisiert und liessen die Liegenschaft von einem Architekten einschätzen, der zugleich Brandschutzfachmann ist. Das Ergeb-

Das Obergeschoss im Spycher kann aufgrund des Brandschutzes nicht als Eventraum genutzt werden.

nis fiel eindeutig aus: «Für Anlässe sind die Brandschutzvorschriften klar nicht erfüllt», so Gemeindeammann Markus Schmid (Mitte). Roland Maurer wird die Ortsbürger an der nächsten Sitzung im Oktober darüber informieren. Im halb offenen Erdgeschossbereich hätten sich auch schon Jugendliche getroffen und geraucht. Es gab Reklamationen aus der Nachbarschaft. Deshalb wurde im Frühjahr ein Rauchverbotsschild angebracht. Derzeit gibt es also keine konkreten Pläne für eine Nutzung. «Wenn die Möbel weg sind, kann die Bevölkerung im unteren offenen Bereich immerhin vor dem Regen Unterschlupf finden», resümiert Roland Maurer.

Ehemaliger Wagenschopf dient gerade als Zwischenlager – nicht zur Freude aller.

Aus der Gemeinde

Aus der Gemeinde Digitales Steuerkonto Der Kanton Aargau und seine Gemeinden bieten über das Smart-Service-Portal eine zentrale Anlaufstelle für zahlreiche digitale Dienstleistungen und die Einsicht ins Steuerkonto an. Steuerrechnungen online einsehen und verwalten: Das persönliches Steuerkonto zeigt auf einen Blick die aktuellen Saldi der geschuldeten Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer für alle Steuerjahre und Steuerarten. Eine detaillierte Rechnungsübersicht (mit optimalen Filteroptionen) erleichtert die Nachverfolgung der Zahlungen. Jeder Beleg ermöglicht es, die Buchungsinformationen zu überprüfen und für ausstehende Zahlungen eine QR-Rechnung zu generieren. Für die Nutzung des Steuerkontos sind ein AGOV-Konto mit Adressverifikation sowie die AHV-Nummer erforderlich. Zugang und weitere Informationen sind unter www.ag.ch/steuerkonto erhältlich. Prämienverbilligung 2027 Jetzt Anspruch prüfen und online anmelden. Der Kanton Aargau gewährt seinen Einwohnerinnen und Einwohnern in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen Verbilligungsbeiträge für die obligatorische Krankenpflegeversicherung. Ob ein Anspruch auf Prämienverbilli-

BILD: MELANIE BÄR

gung besteht, geht aus den Steuerdaten hervor. Für die Prämienverbilligung 2027 sind die definitiven Steuerdaten 2024 relevant. Das ganze Verfahren der Prämienverbilligung 2027 läuft online ab. Im September 2026 erfolgt der Hauptversand der Anmeldecodes an potenziell anspruchsberechtigte Personen im Kanton Aargau. Ab Oktober 2026 können Personen, die keinen Code erhalten haben, jedoch der Meinung sind, Anspruch auf die Verbilligung zu haben, den Code auf der Homepage www.sva-ag.ch/pv bestellen. Anmeldungen für die Krankenkassen-Prämienverbilligung 2027 müssen bis Ende Dezember 2026 eingereicht werden. Später eingereichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Für Fragen und Auskünfte wenden Sie sich direkt an die SVA in Aarau, 062 836 82 97 oder ipv@sva-ag.ch.

Polizeireglement angepasst Der Gemeinderat Spreitenbach hat das Polizeireglement der neuen bundesrechtlichen Littering-Regelung angepasst. Damit werden die kommunalen Bestimmungen an das geltende Bundesrecht angeglichen. Der Gemeinderat Spreitenbach hat die Anpassung des Polizeireglements der Vertragsgemeinden der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal

genehmigt. Anlass ist die seit dem 1. August 2026 geltende schweizweit einheitliche Regelung zu Littering und zur widerrechtlichen Entsorgung grösserer Mengen von Siedlungsabfällen. Die neuen Tatbestände und Bussenbeträge sind in der eidgenössischen Ordnungsbussenverordnung geregelt und ersetzen die bisherigen kantonalen und kommunalen Regelungen. Entsprechend wurde die Ordnungsbussenliste im Anhang des Polizeireglements dem übergeordneten Recht angepasst. Neu gelten für Littering und die widerrechtliche Entsorgung von Siedlungsabfällen folgende Bussen: Für einen einzelnen Kleinabfall, beispielsweise einen Zigarettenstummel, eine Verpackung, eine Dose oder eine Flasche, beträgt die Busse 80 Franken. Mehrere Kleinabfälle ab zwei Stück bis zu einem Volumen von weniger als 17 Litern werden mit 100 Franken gebüsst. Bei Abfallmengen von 17 bis 35 Litern beträgt die Busse 150 Franken. Bei Abfallmengen von mehr als 35 bis 110 Litern 250 Franken. Für Abfallmengen bis und mit 110 Litern ist das Ordnungsbussenverfahren vorgesehen. Bei grösseren Mengen oder wenn keine Ordnungsbusse ausgestellt werden kann, kommt das ordentliche Strafverfahren zur Anwendung.

Baubewilligungen ‒ Brescianini Invest AG, Alte Bahnhofstrasse 17, 8957 Spreitenbach; Neubau zweier Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage und einer Gewerbeeinheit an der Wigarte- und Grütstrasse ‒ Bumbacher Immobilien GmbH, Willestrasse 3, 8957 Spreitenbach; Heizungsersatz: alter Gaskessel Anschluss an Regio-Fernwärme Limeco, Haufländlistrasse 11 ‒ STWEG Poststrasse 119/121, c/o Omit AG, Bernstrasse 90, 8956 Dietikon; Spielplatzsanierung, Ersatz der Rutschbahn durch zwei Federwippen ‒ Castro Aldo, Grütstrasse 37, 8957 Spreitenbach; Ersatz alte Gasheizung durch eine aussen aufgestellte Luft/Wasser-WP für Heizung und Warmwasser, Grütstrasse 37 ‒ Eisenbahner Baugenossenschaft, Poststrasse 139, 8957 Spreitenbach; Fensterersatz an der Poststrasse 167–187. Termine Interessante und aktuelle Veranstaltungen können dem Veranstaltungskalender unter spreitenbach. ch entnommen werden. Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30– 15 Uhr. Telefon 056 552 91 00. spreitenbach.ch.

Baubewilligungen Der Gemeinderat Killwangen hat folgende Baubewilligung erteilt: Carine Firan, Buechbühlstrasse 11, 8956 Killwangen, für Neubau Zaun, Parzelle Nr. 421, Buechbühlstrasse 11, 8956 Killwangen. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden. Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. killwangen.ch


Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Spreitenbach

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Neues Schulhaus Althau ist eröffnet Vom Holzpult zum Lernatelier: Seit August wird im Schulhaus Althau unterrichtet. Am Samstag erfolgte die offizielle Eröffnung. Hunderte nutzten die Gelegenheit, das 23,2-Millionen-Franken Projekt mit seinen fünf Lernateliers zu besichtigen.

LOUIS PROBST

«Die Eröffnung des neuen Schulhauses Althau ist ein Grossereignis, das es verdient, gefeiert zu werden», sagte Doris Schmid (FDP), Spreitenbacher Vizegemeindepräsidentin und Vorsteherin des Ressorts Bildung. «Die Eröffnung des Schulhauses und des Kindergartens ist ein besonderer Tag. Ein Tag, auf den viele hingearbeitet haben.» Nach 21 Monaten Bauzeit wurde die neue Bildungsstätte im August, zu Beginn des neuen Schuljahres, termingerecht bezogen. Am Samstag fand im Rahmen eines bunten Festes, an dem sich zudem die Spreitenbacher Vereine beteiligten, die offizielle Eröffnung statt. Für einen gebührenden Auftakt sorgte ein Schlagzeugduo der Musikschule Spreitenbach, die ihrerseits den 50. Geburtstag feiern kann. Doris Schmid dankte allen, die sich für die Entwicklung der Musikschule eingesetzt haben, und überreichte Musikschulleiterin Friederike Rahloff einen Blumenstrauss. «Ein Schulgebäude ist mehr als ein Bauwerk», sagte Doris Schmid. Es sei ein Ort, an dem Freundschaften entstünden, Talente entdeckt und Weichen für die Zukunft gestellt würden. «Es soll aber auch ein Ort sein, an dem sich Kinder und Jugendliche sicher und wohlfühlen, an dem sie Ideen einbringen und sich auf die Welt vorbereiten können.» Spontanen Applaus der zahlreichen Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher, die sich das Eröffnungsfest nicht entgehen lassen wollten, erhielt Doris Schmid für ihren «Dank an die Steuerzahlenden, die den Bau erst ermöglicht haben». Immerhin belief sich der Baukredit auf 23,2 Millionen Franken. «Ihr werdet das Schulhaus Althau mit Leben füllen», wandte sie sich an die Kinder und Jugendlichen und gab ihnen mit: «Die Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens und der Begegnung und ein Ort, an dem man Antworten erhält. Sie ist auch ein Ort, an dem man lernt, Fragen zu stellen. Nutzt die Gelegenheit, die dieser Ort euch bietet.»

Die Lernateliers sorgen für eine Premiere «Architektur entsteht nicht nur am Computer», sagte Architekt Daniel Schweizer vom Büro Schweizer Hauser Architekten AG aus Baden, das seiner-

zeit den Wettbewerb für das Schulhaus Althau gewonnen hatte. «Architektur entsteht in Zusammenarbeit, wenn alle am selben Strick ziehen.» Als Besonderheit des Projekts Althau bezeichnete er den Umgang mit dem Bestand, das heisst dem ehemaligen Gemeindehaus, aber ebenso die Lernateliers, die anstelle der herkömmlichen Klassenzimmer moderne Unterrichtsformen erlauben. «Diese Lernateliers stellten für uns eine Premiere dar», so Daniel Schweizer. Markus Birchmeier, Präsident des Verwaltungsrats der Birchmeier Gruppe, die das Schulhaus Althau im Rahmen eines Gesamtleistungsangebots durch die Birchmeier Baumanagement AG erstellt hat, dankte für das, wie er betonte, «grossartige Vertrauen». Er überreichte Schulleiter Beat Gfeller und Gemeindepräsident Markus Mötteli (Mitte) einen Check für ein Znüni für alle Althau-Schülerinnen und -Schüler.

Der grosse Moment: Beni Ender vom Birchmeier-Baumanagement, Vizegemeindepräsidentin Doris Schmid, Markus Birchmeier, Verwaltungsratspräsident Birchmeier-Gruppe, Gemeindepräsident Markus Mötteli, Schulleiter Beat Graf und Architekt Daniel Schweizer durchtrennen das Band (v. l.). BILDER: LOUIS PROBST

Dankbarkeit für Gemeinschaft im Dorf «Ich denke, dass wir diesen Znüni geniessen werden», versicherte der Gemeindepräsident. Auch er dankte den Spreitenbacherinnen und Spreitenbachern, dass sie mit der Zustimmung zum Baukredit – «es brauchte Diskussionen», so Markus Mötteli – den Bau des Schulhauses möglich gemacht hatten. «Das Eröffnungsfest mit den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich zur Verfügung gestellt haben, zeigt die tolle Gemeinschaft in unserem Dorf», stellte er fest und dankte den Handwerkern und Martin Reinhard, dem Leiter der Althau-Baukommission, sowie Manuela Weber von der Baukommission. Während in der neuen Aula Bands und Ensembles der Musikschule konzertierten und draussen Köche und Köchinnen feinen Risotto anrührten, führten Teams von Althau-Schülerinnen und -Schülern Besuchergruppen durch «ihr» Schulhaus. Erwartungsgemäss auf besonderes Interesse stiessen die fünf Lernateliers, die insgesamt Platz für 15 Klassen bieten. «Kunststück, dass die Jungen mit 12 Jahren mehr wissen als wir mit 24», meinte ein Herr, der noch die Zeit der KlappdeckelHolzpültli erlebt haben dürfte, angesichts der modernen Arbeitsplätze.

«Nutzt die Gelegenheit, die dieser Ort euch bietet», sagte Vizegemeindepräsidentin und Bildungsvorsteherin Doris Schmid zu den Schülerinnen und Schülern.

Das Perkussionsensemble der Musikschule Spreitenbach spielt an der Eröffnungsfeier.

Gemeindepräsident Markus Mötteli bedankte sich bei den Stimmberechtigten, die dem 23-Millionen-Franken-Projekt ihren Segen gaben.

Schülerinnen und Schüler führen Interessierte durch die neuen Schulräume.

VEREINE Der Verein Pro Spreitenbach nutzte die Einweihung des Schulhauses Althau für Gespräche mit der Bevölkerung und bedankte sich bei der Gemeinde für das gelungene Fest. Eine gute Entwicklung entstehe nicht von heute auf morgen, sondern lebe vom Dialog, vom gegenseitigen Respekt und vom gemeinsamen Blick auf die Zukunft von Spreitenbach, schreibt der Verein in einer Mitteilung. «Das neue Schulhaus Althau ist ein sichtbares Zeichen für die Weiterentwicklung von Spreitenbach – und gleichzeitig bot die Einweihung einen Rahmen für Begegnungen, Gespräche und den Austausch», heisst es weiter. Vereine und Organisationen erhielten die Möglichkeit, sich der Bevölkerung vorzustellen. Für Pro

Spreitenbach sei dieser Anlass besonders erfreulich gewesen: «Wir durften viele interessierte Menschen kennenlernen und konnten zahlreiche neue Mitglieder für unseren Verein gewinnen.» Es sei schön zu erleben, wie engagiert sich die Menschen mit Spreitenbach auseinandersetzten. Der Verein Pro Spreitenbach bezweckt die Förderung der Dorfgemeinschaft und die Wahrung der Interessen Spreitenbachs gegenüber Behörden und Privaten in sämtlichen Fragen von allgemeiner öffentlicher Bedeutung. Die Vereinsmitglieder treffen sich am ersten Mittwoch im Monat im Restaurant Sternen ab 18.30 Uhr. Aktuelle Themen werden am runden Tisch diskutiert. Gäste sind willkommen. (ZVG)

Pro Spreitenbach kam an der Schulhauseinweihung und der Neuzuzügerbegrüssung mit der Bevölkerung ins Gespräch.

BILD: ZVG


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Würenlos

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Ein Angebot an die Generation Reiselust Allein in die Ferien, aber zurückkommen mit guten Freunden? Das steckt hinter der Start-up-Idee eines reisebegeisterten Würenlosers.

kann sich bei uns als Gastgeber bewerben und im Gegenzug kostenlos mitreisen», ergänzt Rütimann. Langfristig gebe es die Idee, dass man eigene Trips über Vamos-Reisen realisieren könne. Ebenso lassen sich schon jetzt Wunschdestinationen auf der Website vermerken.

SVEN MARTENS

Vamos! Raus aus der Komfortzone, für Leandro Rütimann (22) wohl die wichtigste Lektion, die ihm sein Hobby, das Reisen, nähergebracht hat. Nachdem der Würenloser seine Lehre abgeschlossen hatte, startete er mit europäischen Kurztrips. Spontan buchte er darauf einen Flug nach Bangkok – der Rest der viermonatigen Asienreise ergab sich vor Ort.

«Meine Familie steht hinter mir und findet es megacool.»

Aus dem Urlaub postete er regelmässig auf den Plattformen Tiktok und Instagram. Es entstand eine kleine Community, und diese hatte Fragen: «Wie reist man allein? Wie lernt man neue Leute kennen? Aus der Idee ist dann vor vier Monaten Vamos-Reisen entstanden», erzählt Rütimann über sein kleines Reiseunternehmen.

Vortritt für die Jugend Das Start-up verspricht Gruppenreisen für die U30-Generation. Der erste Trip findet Anfang Oktober statt, wenn es für fünf Tage in die Dolomiten geht. Abfahrt ab Zürich, und der Gründer sitzt selbst am Steuer. «Man muss bei uns eine Platzanfrage machen und

Am Wochenende zieht es Leandro Rütimann zum Wandern in die Natur.

kann nicht sofort buchen. Wir achten darauf, dass die Gruppen für die Reisen sorgfältig zusammengestellt werden», erklärt Rütimann einen wichtigen Teil der Unternehmensphilosophie. Ebenfalls über Social Media finden die Kurzinterviews mit den Interessierten statt. So musste man auch bereits einem Kandidaten aus Altersgründen absagen. Zudem achte man

Beförderungen Feuerwehr Folgende Feuerwehrangehörige werden auf Antrag der Feuerwehrkommission per 1. Januar 2027 befördert: Korporal Fabian Güller zum Wachtmeister, Sdt Noa Kalt zum Korporal, Std Tim Möckel zum Korporal. Die Beförderungen erfolgen aufgrund des benötigten Mannschaftsbestands infolge von Austritten von Chargierten, des Dienstalters und der bestandenen Kurse. Der Gemeinderat gratuliert den Beförderten und wünscht ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg beim Feuerwehrdienst. Bauwesen – Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bewilligung für folgende Bauvorhaben erteilt: Gregor Schlup und Ursina Tresch, Bachstrasse 73, 5436 Würenlos, Montage Aufdach Photovoltaikanlage, Bachstrasse 73; Möckel Baumschulen AG, Buechstrasse 24a, 5436 Würenlos, Abbruch Garage und Neubau Zweifamilienhaus mit Carport und Photovoltaikanlage,

tioniert hat. Auch Plan B, also das Schlechtwetterprogramm, sei noch in Arbeit. Im Zweifel möchte man sich zu Beginn allerdings als kulanter Veranstalter präsentieren. Der Anspruch, Reiseleiter, Verkäufer und Kollege gleichzeitig zu sein, scheint anspruchsvoll. Als Unterstützung begleitete ihn deshalb ein Reisepartner, den er in Asien kennengelernt hat. «Man

Bahnhof: Es bleibt, wie es ist

Aus der Gemeinde Onlinereservation von Räumlichkeiten Wer einen Vereinsanlass, ein Familienfest oder eine andere Veranstaltung in einer der Räumlichkeiten der Gemeinde plant, kann sowohl Terminanfragen als auch Reservationen bequem und unkompliziert online erledigen. Das Reservationssystem auf der Website der Gemeinde Würenlos (wuerenlos.ch) ermöglicht es, freie Termine direkt einzusehen und die Buchung schnell und unkompliziert vorzunehmen. Folgende Lokalitäten können unter anderem gebucht werden: Forsthaus Tägerhard, Gmeindschäller, Mehrzweckhalle, Mehrzweckraum, Sportanlagen. Bei Fragen steht die Reservationsstelle (056 436 87 20 / reservationen@wuerenlos.ch) gern zur Verfügung.

darauf, dass der Anteil von Männern und Frauen ausgeglichen sei. Die Planung für den ersten Trip läuft seit drei Monaten – inklusive einer steilen Lernkurve. «Es kann nicht jeder seinen Topf mitnehmen, wir wollen etwas bieten», erklärt der Start-up-Gründer. Dafür war man schon auf Sponsorensuche, die aber ohne Arbeitsnachweis noch nicht funk-

BILD: ZVG

Auf den Namen des Start-ups kam Rütimann ebenfalls während seiner prägenden Reise durch Südostasien: «Es hat sich zufällig ergeben.» Los geht's, Vamos, als Modewort über den Sport hinaus. Zusätzliche Unterstützung erhält Rütimann von seinem jüngeren Brüder, der als Softwareentwickler die Website gebaut hat. «Meine Familie steht hinter mir und findet es megacool. Das ist etwas, bei dem ich wirklich mit ganzem Herzen dabei bin, und ich stecke meine ganze Freizeit hinein», sagt Rütimann. Mit dem Ziel Thailand kann man sich jetzt für die zweite Vamos-Reise registrieren. 31 Tage für knapp 3000 Franken – wobei man die Flüge aus rechtlichen Gründen selbst buchen muss – von Bangkok bis zur «Full Moon»-Insel Koh Phangan. «Mein Plan war sowieso, im Januar nach Thailand zu reisen», erzählt Rütimann. Vielleicht hängt man dort dann gleich die nächste Reise an. Denn im Dezember schliesst Rütimann seinen Zivildienst als Schülerassistent ab und kann sich ganz seiner Leidenschaft widmen. Das Limit für seine junge Reisegruppe liegt bei zwölf Personen. Man möchte schliesslich keine Busreise zum nächsten Hotelresort organisieren, sondern ein Erlebnis: «Wenn man neue Leute und Freundschaften finden möchte, ist man bei uns genau richtig.» Die Bilder der Reisen sieht man dann vielleicht auf den entsprechenden Social-Media-Kanälen – wenn alle damit einverstanden sind.

Buechstrasse 26; Lotti Wiedmann, Längackerstrasse 23, 4535 Hubersdorf, energetische Flachdachsanierung, neues Logo und Ersatz Ladenfrontverglasung mit neuer Schiebetür, Landstrasse 39; Florian und Lea Wälchli, Am Bach 9, 5436 Würenlos, Montage Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe, Am Bach 9; Iris Gebistorf und Thomas Egloff, Zelglistrasse 36, 5436 Würenlos, Einbau von zwei Lukarnen und energetische Dachsanierung, Zelglistrasse 36; Ambassador Immobilien AG, Mellingerstrasse 1, 5400 Baden, neuer Fassadenanstrich, Landstrasse 67/Chileweg 3/Marktgasse; Einwohnergemeinde Würenlos, Schulstrase 26, 5436 Würenlos, Erstellung Unterstand für Holzlagerung, Tägerhardring; Einwohnergemeinde Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos, Sanierung von drei Trockenmauern, Oberbick. Die Baukommission hat die Bewilligung für folgende Bauvorhaben erteilt:

Andreas Kofel und Hedwig Mathys, Kornstrasse 19, 5436 Würenlos, Aussengerät Klimaanlage, Kornstrasse 19; Klaudia Hug, Roggenweg 26, 5436 Würenlos, Montage Aussengerät LuftWasser-Wärmepumpe, Roggenweg 26. Die Bauverwaltung hat die Bewilligung für folgende Bauvorhaben erteilt:

Bruno und Miriam Di Giovanni, Im Straumeier 4, 5436 Würenlos, Montage Dachvorsprung auf drei Seiten und Neuanstrich Fassade, Im Straumeier 4; Rebekka Dietrich, Lättenstrasse 52, 5436 Würenlos, Erstellung Pool, Lättenstrasse 52; Shaun und Deborah Wetli, Huebacherstrasse 18, 5436 Würenlos, Einbau Pool im Garten (bodeneben) und Pflanzung von Hecken, Huebacherstrasse 18; Samantha und Claudio Manieri, Huebacherstrasse 4, 5436 Würenlos, Montage zweite Pergola mit zwei seitlichen Rollos, Huebacherstrasse 4.

Obwohl der Kredit gesprochen war, gewähren die SBB die Rampenheizung nicht. Trotz des von der Einwohnergemeindeversammlung zusätzlich gesprochenen Geldes: Die Personenrampe auf der Nordseite des Bahnhofs Würenlos wird weder überdacht noch mit einer Rampenheizung ausgestattet. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) lehnen weitere Massnahmen ab. Das schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung. Die Einwohnergemeindeversammlung vom 3. Juni 2025 hatte einen Verpflichtungskredit von 640 000 Franken für ergänzende bauliche Massnahmen im Zusammenhang mit der Perronverlängerung beim SBB-Bahnhof Würenlos gutgeheissen. Auf Antrag aus der Versammlung wurde der Kredit um weitere 350 000 Franken erhöht, damit zusätzlich die Personenrampe auf der Nordseite überdacht werden kann. Damit sollte die Nutzung mit Rollstuhl und Rollator im Winter bei Schnee und Eis erleichtert werden.

SBB-Vorschläge zu teuer Gestützt auf den rechtskräftigen Beschluss der Gemeindeversammlung leitete der Gemeinderat in der Folge bei den zuständigen Planungsverantwortlichen der SBB entsprechende Abklärungen ein. Die von den SBB aufgezeigten Lösungsvarianten für die Überdachung erwiesen sich jedoch als sehr teuer. Auf die vorgesehene Umsetzung musste deshalb verzichtet werden, und der beantragte Zusatzkredit (zu den bereits gesprochenen zusätzlichen 350 000 Franken wären nochmals weitere 385 000 Franken hinzugekommen) für die Perronüberdachung wurde von

Bahnhof Würenlos Die Rampe wird nicht beheizt.

der Gemeindeversammlung am 2. Juni 2026 abgelehnt. Gleichzeitig wurde der Gemeinderat ermächtigt, alternative Lösungen zur Verbesserung der Sicherheit und der Nutzbarkeit der Fussgängerrampe während der Wintermonate zu prüfen – namentlich den Einbau einer Rampenheizung.

Kein Anlass für Anlage Für die weiteren Projektierungsarbeiten holte der Gemeinderat die Einschätzung der SBB zur Rampenheizung ein. Diese teilte mit, dass die im Projekt vorgesehene – nicht überdachte – Personenrampe die Anforderungen an eine sichere Perronerschliessung bereits erfülle und im Rahmen des Winterdienstes ordnungsgemäss betrieben werde. Aus Sicht der SBB bestehe kein Anlass, die geplante Rampe mit einer zusätzlichen technischen

BILD: SIBYLLE EGLOFF FRANCISCO/BT

Anlage auszurüsten. Die damit verbundenen technischen, betrieblichen und organisatorischen Nachteile stünden in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen. Die SBB lehnen aus diesen Gründen den Einbau einer Rampenheizung auf der neuen Personenrampe ab. Der Gemeinderat insistierte nach dem ersten ablehnenden Bescheid, und die SBB prüften das Anliegen erneut. Aufgrund der nochmaligen Beurteilung gelangten die SBB zu dem Schluss, dass dem Anliegen der Gemeinde nicht entsprochen werden kann und am Entscheid festgehalten wird. Somit kann der Beschluss der Gemeindeversammlung zum Einbau einer Rampenheizung nicht umgesetzt werden. Der Gemeinderat nimmt diesen ablehnenden Entscheid der SBB mit Bedauern zur Kenntnis. (ZVG)


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AMTLICHES

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung

Personalausflug vom 25. September 2026, Gemeindehaus geschlossen Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Freitag, 25. September 2026, infolge des Personalausflugs den ganzen Tag geschlossen. In dringenden Fällen sind folgende Pikettdienstnummern erreichbar: Polizei

Regionalpolizei Wettingen-Limmattal 056 417 92 00 Notruf 117

Feuerwehr

Notruf

118

Elektrizität Wasser StörungsNeuenhof (ewn) dienst 056 200 94 00 Bauamt

Notruf

Bestattungsamt

Todesfälle 056 416 21 76

056 416 23 33

Die Pikettdienstnummern sind ebenfalls auf unserer Webseite (www.neuenhof.ch) aufgeschaltet. GEMEINDEKANZLEI NEUENHOF

BAUGESUCHE

GEMEINDE NEUENHOF

Ersatzwahl eines Mitglieds der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission, 1. Wahlgang, Rest der Amtsperiode 2026/2029

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

Wahldatum: 29. November 2026

2. Sopa, Jon (m), geb. 2017, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 53

Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Neuenhof zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Erdgeschoss, bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, 12.00 Uhr, d. h. bis Freitag, 16. Oktober 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei, Tel. 056 416 21 70, gemeindekanzlei@neuenhof.ch oder unter www.neuenhof.ch im Online-Schalter, Rubrik Wahlen und Abstimmungen, bezogen bzw. heruntergeladen werden. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in Neuenhof stimmberechtigte Person vorgeschlagen werden kann (§ 30 des Gesetzes über die politischen Rechte, GPR). Neuenhof, 24. September 2026

WAHLBÜRO NEUENHOF

1.

Begic, Hamza (m), geb. 2016, kroatischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Willestrasse 7

3. Menoufy, Aly (m), geb. 1985, ägyptischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 58 4. Lutishi, Vebi (m), geb. 1984, Lutishi, Ulus (m), geb. 2009, Lutishi, Ledijon (m), geb. 2011, Lutishi, Nejla (w), geb. 2018, Lutishi Andrra (w), geb. 2021, Lutishi, Luar (m), geb. 2024, alle nordmazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Shopping-Center 11/6.1 5. Hajdic, Nihad (m), geb. 1988, Hajdic, Ishak (m), geb. 2020, Hajdic, Zejna (w), geb. 2026, Hajdic, Esma (w), geb. 2024, alle slowenische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Langäckerstrasse 49 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Spreitenbach

BAUGESUCHE

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2026-0017 Bauherrschaft: René Stocker Immobilien GmbH, Zürcherstrasse 143, 5432 Neuenhof Lage: Parzelle Nr. 759 / 760 / 761 / 763 / 764 / 1912; Zürcherstrasse 143 Bauvorhaben: Neubau Wohnhaus Zürcherstrasse 141; Wohn- u. Geschäftshaus, Zürcherstrasse 143, 5432 Neuenhof Rechtsmittelfrist: Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 27. Oktober 2026 Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 28. Septermber bis 27. Oktober 2026 im Gemeindehaus öffentlich auf. Sie können bei der Abteilung Bau und Planung bezogen und im 2. Stock eingesehen werden. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung Neuenhof

Bauausschreibung

Bauausschreibung

BG Nr: Bauherr:

BG Nr: Bauherr:

Bauobjekt:

Baustelle: Parzelle: Zusatzbew.:

3782 Salomon Claudia und Jürg, Groppenackerstrasse 27, 8957 Spreitenbach Energetische Hauptdachsanierung mit Ersatz von 2 Dachfenstern Groppenackerstrasse 27 3036 Keine

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 28. September 2026 bis 27. Oktober 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Bauobjekt:

Baustelle: Parzelle: Zusatzbew.:

3781 Miteigentümergemeinschaft Chrumbächer, c/o Busarello Daniela, Fluestrasse 42, 8957 Spreitenbach Abbruch des bestehenden Spielturms und Neubau Doppelschaukel Fluestrasse 2 – 42 3397 Keine

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 28. September 2026 bis 27. Oktober 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.

Baugesuchspublikation

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202680 Bauherrschaft: GOFAST AG, Wiesenstrasse 10a, 8952 Schlieren Bauvorhaben: Erneuerung der bestehenden Reklameelemente Lage: Parzelle 3965 und 3966 (Plan 79), Autobahnraststätte A1 Zone: Ausserhalb Bauzone Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Baugesuch Nr.: 202676 Bauherrschaft: Ländli Immobilien GmbH, Ländliweg 9a, 5400 Baden AG Bauvorhaben: Abbruch Pferde-Führanlage und Neubau Longierhalle Lage: Parzelle 799 (Plan 66), Grundstrasse 9 Zone: Gewerbezone GE

Gesuchsauflage vom 25. September bis 26. Oktober 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Würenlos zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gesuchsauflage vom 25. September bis 26. Oktober 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Würenlos

Gemeinde Würenlos

Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation

Bauausschreibung

Bauausschreibung

Baugesuch Nr. 2026-0016 Bauherrschaft: René Stocker Immobilien GmbH, Zürcherstrasse 143, 5432 Neuenhof Lage: Parzelle Nr. 763 / 764 / 1912; Zürcherstrasse 143, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Abbruch Geb. Nr. 191 / 312 / 414 / 1057

BG Nr: Bauherr:

BG Nr: Bauherr:

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 28. September bis 27. Oktober 2026 im Gemeindehaus öffentlich auf. Sie können bei der Abteilung Bau und Planung bezogen und im 2. Stock eingesehen werden. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung Neuenhof

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2026-0038 Bauherrschaft: Training 54 GmbH Klosterrütistrasse 25 5432 Neuenhof Lage: Parzelle Nr. 2379 Klosterrütistrasse 25 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Einbau CrossFit-Studio in Gewerbehaus, ohne Profilierung Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 28. September bis 27. Oktober 2026 im Gemeindehaus öffentlich auf. Sie können bei der Abteilung Bau und Planung bezogen und im 2. Stock eingesehen werden. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung Neuenhof

Bauobjekt:

Baustelle: Parzelle: Zusatzbew.: Ausn.-Ges.

3760 Einwohnergemeinde Spreitenbach, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach Rodung mit flächengleicher Wiederaufforstung von 719 m² für die Sanierung 300-mSchiessanlage Kugelfang Wilental Wilental 2285 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Baute ausserhalb Baugebiet

Das für das obige Baugesuch erforderliche Rodungsgesuch wird gemäss § 14 Verordnung zum Waldgesetz des Kantons Aargau vom 16. Dezember 1998 während 30 Tagen, vom 28. September 2026 bis 27. Oktober 2026 auf der Gemeinde Spreitenbach Abteilung Planung und Bau öffentlich aufgelegt.

Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzbew.:

3772 Benli Treuhand GmbH Turmweg 1 8174 Stadel b. Niederglatt Gartenzaun und Terrassenbelag mit Platten Fluestrasse 36 3420 Keine

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 28. September 2026 bis 27. Oktober 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemein­ derat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhof­ strasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend macht, kann innerhalb der Auflagefrist beim Gemeinderat zuhanden der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt gegen das Rodungsgesuch Einwendungen erheben. Einwendungen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Wer es unterlässt, gegen das Rodungsgesuch Einwendungen zu erheben, obwohl er dazu Anlass gehabt hätte, kann den Entscheid über das Rodungsgesuch nicht anfechten.

Bauausschreibung

Gemeinde Spreitenbach

Bauobjekt:

BG Nr: Bauherr:

Baustelle: Parzelle: Zusatzbew.:

Viele folgen digitalen Trends. Du setzt sie. Studiere am führenden Institut für Journalismus und Kommunikation: maz.ch

3777 Einwohnergemeinde Spreitenebach, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach Umnutzung Klassenzimmer zu Tagesstruktur Schmittegass 100 3178 Aargauische Gebäudeversicherung

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 28. Septem­ ber 2026 bis 27. Oktober 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemein­ derat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhof­ strasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Für Menschen, die einsam sind.


Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Limmattal

Interdisziplinäre Zusammenarbeit Vor dem Tag der offenen Tür am 26. September gibt Olivier Gerber Einblick in seine ersten Wochen als neuer RPB-Direktor.

fällt, war seitens des RPB bewusst geplant. In den Wochen vor dem Wechsel konnte Olivier Gerber sich so mit dem RPB vertraut machen und sich in seine neue Rolle einfühlen. «Ich konnte im Juli sämtliche Stationen im RPB besuchen», führt er aus. «Dabei kam ich jeden Morgen in die Pflegeabteilungen, zog die entsprechende Arbeitskleidung an und konnte den Mitarbeitenden dort direkt über die Schulter schauen und Fragen stellen.» Das sei eine sehr lehrreiche Erfahrung gewesen, selbst wenn die Zeit dafür kaum ausreichend gewesen sei. «Ich hatte auch danach noch viele Fragen», so Olivier Gerber. Viele davon wurden inzwischen in zahlreichen weiteren Gesprächen vertieft. «Durch diese Zeit entstand bei mir auf jeden Fall sehr schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl.»

SIMON MEYER

Im Regionalen Pflegezentrum Baden (RPB) ist die Neubauphase nahezu abgeschlossen. Bis im Dezember sollen die letzten neuen Pflegeabteilungen bezogen sein. Um diesen Meilenstein der RPB-Strategie 2015+ zu feiern und der breiten Bevölkerung Gelegenheit zu geben, sich selbst ein Bild davon zu machen, was auf dem RPB-Areal in den letzten rund drei Jahren realisiert wurde, findet am 26. September ein Tag der offenen Tür für die ganze Bevölkerung statt. Neben geführten Rundgängen durch die neuen RPB-Gebäude gibt es ein breites kulinarisches Angebot, mitunter im neu eröffneten RPB-Restaurant Limmat Rechts, sowie ein buntes Begleitprogramm für alle Generationen. Die Neubauten sind jedoch nicht die einzigen Neuerungen für die RPB AG. Ein weithin sichtbares Zeichen des Wandels ist das neue Logo, das seit einigen Wochen die Fassade prägt, und ausserdem wurde die RPB-Website im Sommer überarbeitet. Mit dem sich nähernden Abschluss der Bauphase vollzog sich im RPB auch der seit Längerem angekündigte Wechsel an der Spitze: Anfang August löste Olivier Gerber den langjährigen Direktor Hans Schwendeler ab. Im Hinblick auf den Tag der offenen Tür im RPB blickte Olivier Gerber zurück auf seine ersten Wochen als Direktor und Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Zurück zu den Menschen

Der 55-jährige Olivier Gerber ist in Oberrohrdorf aufgewachsen und hat in Baden die Schulen besucht. Mit der Region ist der deshalb von Kindesbeinen an bestens vertraut. «Ich habe bis auf wenige Jahre immer in der Region gelebt», sagt der neue RPB-Direktor. «Trotzdem ist es für mich ein Heimkommen, jetzt wieder in Baden zu arbeiten.» Nach dem Besuch der Kantonsschule Baden erwarb er das Lizenziat der Rechtswissenschaft an der Universität Zürich. «Obwohl ich Jurist bin, war meine zweite Stelle nach dem Bezirksge-

Wohlbefinden trotz Wandel

Olivier Gerber ist seit dem 1. August der neue RPB-Direktor. richt Zürich bereits im Gesundheitswesen», erklärt Olivier Gerber. Nach seinem Studium sammelte er bei verschiedenen Stationen umfassende Führungserfahrung im Gesundheitswesen. «Dabei gefiel mir vor allem die Arbeit in interdisziplinären Teams sowie die Arbeit an den Schnittstellen zwischen Menschen, Medizin und Politik», erläutert der neue RPB-Direktor. «Nach verschiedenen beruflichen Stationen in der Direktion einer grossen Krankenkasse und als Ertragsmanager und Regionendirektor von Swiss Medical Network war ich als Leiter des Gesundheitsamts des Kantons Obwalden tätig.» Die Stelle trat Olivier Gerber 2021 an, mitten in der Coronakrise, und war entsprechend gefordert. Als sich einige Jahre später die Chance bot, wieder in den Aargau zu kommen, wurde Gerber Abteilungsleiter Gesundheit des Kantons. Dort war er unter anderem für die Umsetzung verschie-

BILD: ZVG

dener gesundheitspolitischer Themen zuständig. Er freue sich nun, in seiner neuen Funktion direkt in der medizinischen Grundversorgung und wieder näher an den Bewohnenden zu arbeiten. «Hier erhält man eine sehr viel direktere Rückmeldung zu seiner Arbeit.»

Lernen aus erster Hand

Mit der Verdoppelung des Aktienkapitals auf neu 30 Millionen Franken Mitte des Jahres wurde die finanzielle Stabilität der RPB AG gesichert. Die klare Annahme der Kapitalerhöhung an der Urne zeigte, dass die Bevölkerung die Umsetzung der RPB-Strategie 2015+ für eine zukunftsfähige und bedarfsgerechte Pflege in Baden gutheisst. Nach dem Bezug der Neubauten steht nun die Sanierung der bestehenden Gebäude an, mit der das 175-Millionen-Franken-Projekt bis 2028 abgeschlossen werden soll. Dass der Wechsel in der Direktion mit dem Bezug der Neubauten zusammen-

Seit dem 1. August nimmt Olivier Gerber die operative Gesamtverantwortung für das RPB wahr. «Anfangs war das natürlich eine Herausforderung, vor allem weil das RPB eine wirklich grosse Institution ist, die sich auf viele Bereiche spezialisiert hat», gesteht der neue Direktor. «Ich habe weiterhin grossen Respekt vor meiner neuen Aufgabe.» Bei seiner Arbeit will Olivier Gerber den bereits eingeschlagenen Weg des RPB fortsetzen. Schon vor seinem Stellenantritt bekräftigte er, dass er seine Hauptaufgabe als Direktor darin sehe, den mit der Strategie 2015+ eingeschlagenen Weg grundsätzlich weiterzugehen und gleichzeitig den Betrieb wirtschaftlich langfristig und nachhaltig zu sichern. «Bei all dem steht jedoch immer die Qualität der Pflege und die Zufriedenheit der Bewohnenden im Zentrum», betont der neue Direktor. «Nachdem ich alle Pflegeabteilungen besucht habe, war mir klar, wie fürsorglich unsere Pflege arbeitet. Wäre ich pflegebedürftig – beispielsweise aufgrund einer Demenzerkrankung – würde ich mich selbst in die Hände der RPB-Pflege begeben. Mit den neuen und modernen Gebäuden sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Unsere Hauptkompetenz bleibt aber unverändert die Fürsorge der Pflege und der Umgang mit unseren Bewohnenden.» Tag der offenen Tür im RPB Samstag, 26. September, 10 bis 16 Uhr Wettingerstrasse 54, Baden

VERMISCHTES Brustkrebsvorsorge im Pink Cube Am Samstag, 26. September, macht der Pink Cube – ein leuchtend pinkes, ärztliches Behandlungszimmer – erneut auf dem Schlossbergplatz in Baden halt. Besuchende erhalten dort kostenlose Informationen und persönliche Beratung zu Brustkrebsprävention, Früherkennung und den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen. Gynäkologinnen des Brustzentrums Hirslanden Klinik Aarau und des Kantonsspitals Baden bieten Tastuntersuchungen der Brust an und zeigen, wie die Brust selbst untersucht werden kann. Der Besuch ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Schlossbergplatz, Baden, Sams­ tag, 26. September, 11–17 Uhr. (ZVG) Clean-up-Day Baden – gemeinsam für eine saubere Stadt! Mehrere Hundert Personen engagierten sich am Freitag, 18. September, am vierten Clean-upDay Baden für eine saubere Stadt. Schülerinnen und Schüler, Privatpersonen sowie Mitarbeitende zahlreicher Unternehmen sammelten im gesamten Stadtgebiet achtlos weggeworfenen Abfall und setzten damit ein starkes Zeichen gegen Littering. Organisiert wurde der Clean-up-Day Baden vom Werkhof Baden, vom Kompetenzbereich Kinder und Jugend so-

Insgesamt nahmen rund 700 Personen am Clean-up-Day Baden teil. Gemeinsam sammelten sie etwa 170 Säcke Abfall aus dem öffentlichen Raum. BILD: STADT BADEN

Am Samstag empfängt die HSG BadenEndingen die SG Fides St. Gallen. BILD: ZVG

wie vom Bereich Prävention der Stadtpolizei Baden. (ZVG)

Ehepaar Nadine und Ibrahim Kalan nimmt das zum Anlass, sich bei den Kundinnen und Kunden für die langjährige Unterstützung zu bedanken. (ZVG)

Handball: Baden-Endingen empfängt Fides St. Gallen Die HSG Baden-Endingen kehrt nach einem spielfreien Wochenende in den Meisterschaftsbetrieb zurück. Am kommenden Samstag empfangen die Aargauer in der Sporthalle Aue die SG Fides St. Gallen. Nach dem souveränen Cupsieg gegen Nyon will das Team von Trainer Stević auch in der Meisterschaft der Nationalliga B nachlegen und mit einem Heimsieg den An-

schluss an die Tabellenspitze halten. Die Ostschweizer reisen allerdings mit neuem Selbstvertrauen und einem prominenten Routinier in ihren Reihen nach Baden. Sporthalle Aue in Baden, Samstag, 26. September, 18 Uhr. (ZVG)

15 Jahre Handwerk und zeitlose Mode Die Badener Boutique Wild & Solivo am Bahnhofplatz 4 in Baden setzt seit eineinhalb Jahrzehnten auf europäische Manufakturen und japanisches Design. Am 26. September feiert die kleine Boutique ihr 15-jähriges Bestehen. Das

Abwesenheit von Stadtrat Matthias Gotter Stadtammann Markus Schneider informiert, dass Stadtrat Matthias Gotter, Ressortvorsteher öffentliche Sicherheit, aus gesundheitlichen Gründen seine Tätigkeit als Stadtrat bis auf Weiteres nicht ausüben wird. Seine Stellvertretung ist durch Stadtrat Benjamin Steiner gewährleistet. (ZVG))

17

QUERBEET

Peter W. Frey

Sparen à la SRF In der angelsächsischen Publizistik gibt es den Begriff «full disclo­ sure». Übersetzen kann man ihn mit «volle Transparenz». Ein Autor, eine Autorin soll mögliche Interes­ senkonflikte oder persönliche Nähe zu einem Thema offenlegen. So sei es denn: Ja klar, beim Thema SRG bin ich befangen. Ich verdanke dem öffentlichen Radio und Fernsehen 20 spannende Berufsjahre als Re­ porter, Redaktor, Ressortleiter und Auslandkorrespondent. Darum treiben mich die jüngsten Entwicklungen bei der SRG um. Er­ innern wir uns: Im März scheiterte die Abrissbirneninitative der SVP («200 Franken sind genug») an der Urne. In einem Akt von vorauseilen­ dem Gehorsam gegenüber den Ini­ tianten brachte aber Medienminis­ ter Albert Rösti (SVP) den Bundes­ rat dazu, die Medienabgabe ab 2029 auf 300 Franken zu senken. Quasi Vorschlaghammer statt Ab­ rissbirne. Das Resultat: Die SRG muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken sparen. Wo und wie gespart wird, ist unver­ ständlich. Die SRG solle sich vor al­ lem auf Information, Bildung und Kultur konzentrieren, heisst es auch von Rösti. Aber genau dort ging es schon vor der Abstimmung im März mit dem Abbau los – zum Beispiel auf Radio SRF 2 Kultur: Das Wissenschaftsmagazin einge­ stellt, die Hintergrundsendung «Kontext» zuerst halbiert, dann ganz gekübelt und durch den x­ten «Talk» im Programm ersetzt. Oder bei der Wirtschaft (ist ja nicht ein so wichtiges Thema ...): Die Maga­ zine «Trend» (Radio) und «Eco» (Fernsehen) gestrichen. Und das ist, wie abzusehen ist, erst der Anfang. Die SRG soll vermehrt jene Kanäle bespielen, wo sie ein jüngeres Pu­ blikum erreicht, also im Internet. Richtig, aber das heisst doch nicht, dass wir traditionellen Radiohöre­ rinnen und Fernsehzuschauer des­ halb auf Sendungen verzichten müssen! So gibt es die Dokumen­ tarsendung «Reporter» ab 2027 nur noch online. Geht doch gar nicht – ich will für meine Medien­ abgabe «Reporter» weiterhin im linearen Fernsehen sehen können! Beim Radio hätte ich schon eine Idee, wie man sparen könnte: Ra­ dio SRF 3 einstellen! Hä? Ja, der Rock/Pop­Sender hat wohl nach SRF 1 die meisten Hörerinnen und Hörer. Aber die vielen populären Lokalradios decken diesen Bereich ebenso gut ab. Hier könnte die SRG das Feld ruhig den Privaten über­ lassen. Bevor mir nun SRF­3­Fans an die Gurgel springen, nochmals «full disclosure»: Ich bin passio­ nierter SRF­2­Kultur­Hörer …

Peter W. Frey, Hausen, ab 1972 beruflich als Journalist (Fernsehen und Radio DRS, «Aargauer Zeitung», «Tages-Anzeiger») unterwegs mit fünfjährigem Intermezzo beim Staat Aargau. Seit der Frühpensionierung 2009 als Freelancer tätig. pwf@pwf.ch


18 Rätsel

Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Gehirnjogging für Rätselfreunde

RATGEBER

Kreuzworträtsel

Wenn der Schmerz leiser werden soll

LÖSUNGSWORT:

Lösungen von der letzten Woche KASTANIENZEIT

leicht

schwierig

Trauer gehört zum Leben. Sie ent­ steht, wenn wir einen geliebten Men­ schen verlieren, aber auch durch eine Trennung, eine Krankheit oder den Verlust einer vertrauten Lebens­ situation. Sie kann Gefühle wie Schmerz, Wut, Leere oder Ohnmacht auslösen und den Alltag grundlegend verändern. Dabei trauert jeder Mensch anders. Es gibt keinen fes­ ten Zeitplan und keinen richtigen oder falschen Weg. Schwierig kann es werden, wenn die eigenen Gefühle kaum auszuhal­ ten sind. Manche Menschen versu­ chen dann, Abstand von ihrem Schmerz zu gewinnen. Alkohol oder andere Substanzen können dabei kurzfristig helfen, Gedanken und Ge­ fühle zu betäuben. Was zunächst ent­ lastend wirkt, kann jedoch langfris­ tig zu einer zusätzlichen Belastung werden. In meiner Arbeit als Suchtthera­ peutin erlebe ich immer wieder, dass ein solcher Zusammenhang erst im Verlauf des Prozesses sichtbar wird. Ein Klient kommt beispielsweise auf­ grund seines zunehmenden Alkohol­ konsums in die Therapie. Zunächst sprechen wir über den Konsum und seine Folgen im Alltag. Erst nach einigen Sitzungen erzählt er von einer geliebten Person, die er verlo­ ren hat. Langsam wird deutlich, dass der Alkohol für ihn zu einer Möglich­ keit geworden ist, mit der Trauer um­ zugehen. Das bedeutet nicht, dass jeder problematische Konsum auf einen Verlust zurückzuführen ist. Eine Suchterkrankung hat meist verschie­ dene Ursachen und Zusammenhän­ ge. Dennoch kann ein Verlust eine wichtige Rolle spielen. Wenn Alkohol dabei hilft, schmerzhafte Gefühle nicht spüren zu müssen, entsteht leicht ein Kreislauf: Der Konsum bringt kurzfristige Erleichterung,

Conny Muff Suchtberaterin ZVG

während die Trauer gleich­ zeitig immer weniger Raum bekommt. Trauer zuzulassen bedeutet nicht, ständig traurig sein zu müssen. Es bedeutet vielmehr, den eigenen Ge­ fühlen einen Platz zu geben. Gesprä­ che mit vertrauten Menschen, Erin­ nerungen und Rituale können dabei helfen. Auch kleine Dinge des Alltags wie Bewegung, ausreichend Schlaf und soziale Kontakte können Halt ge­ ben. Eine wichtige Frage kann sein: Was hilft mir, wenn der Schmerz be­ sonders gross wird – und welche Rol­ le spielt der Konsum dabei? Wenn Alkohol oder andere Sub­ stanzen zunehmend zur wichtigsten Möglichkeit werden, mit der Trauer umzugehen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Professionelle Unter­ stützung kann helfen, sowohl den Konsum als auch die dahinterliegen­ den Gefühle zu verstehen. Trauer muss nicht überwunden werden. Ein Verlust bleibt Teil der eigenen Le­ bensgeschichte. Es kann jedoch mög­ lich werden, einen neuen Umgang mit ihm zu finden. Und manchmal be­ ginnt dieser Weg damit, sich Unter­ stützung zu holen, anstatt den Schmerz allein oder mit Alkohol tragen zu müssen.

Ratgeber: Hier schreiben Mitarbeitende des BZB plus, der öffentlichen Beratungs- und Therapiestelle an der Mellingerstrasse in Baden. Infos: bzbplus.ch

Sudoku leicht

schwierig

Die Welt im Rücken: Die Schweizer Erstaufführung nach dem Roman von Thomas Melle ist eine Eigenproduktion. Der deutsche Schriftsteller erzählt darin von seinem Leben mit einer bipolaren Störung, persönlichen Krisen und langsamer Besserung. Das Stück gibt Einblick in den Umgang mit der Krankheit und deren Auswirkungen auf das eigene Leben. Kurtheater Baden, So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.

REDAKTION E-Mail: redaktion@limmatwelle.ch 25 499 Exemplare, (Wemf beglaubigt) Erscheint jeden Donnerstag.

Telefon 058 200 58 58

www.limmatwelle.ch

Vorname.Nachname@chmedia.ch

Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.

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Simon Meyer (sim) Produktion: Manuela

HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

Alle Mitarbeiter sind erreichbar unter

Redaktionsteam: Irene Hung-König (ihk), Marko Lehtinen (leh), Sven Martens (sma), Page (mpa), Martina Pfiffner (mpf) FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff Francisco, Louis Probst, Isabel Steiner Peterhans

Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr, Montag und Dienstag, 19. und 20. Oktober, 20 Uhr, weitere Infos unter kurtheater.ch. BILD: T+T FOTOGRAFIE

REDAKTIONS- UND INSERATESCHLUSS Montag, 8 Uhr

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INSERATE Thomas Stadler Telefon 058 200 57 73 thomas.stadler@chmedia.ch inserate@chmedia.ch

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Spreitenbach


Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

Kirchliche Mitteilungen

19

MEIN GOTT

Marcel Chopard, Pfarreiseelsorger, St. Anton und St. Sebastian Wettingen

Patrozinium und Erntedank in Killwangen Am Sonntag, 27. September, wird um 10 Uhr in der Kirche Bruder Klaus in Killwangen das Patrozinium der Kirche zusammen mit dem Erntedankfest gefeiert. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht der heilige Niklaus von Flüe (Bruder Klaus), der als Friedensstifter und Vorbild für Glauben, Versöhnung und Besinnung bis heute grosse Bedeutung hat. Gleichzeitig bietet das Erntedankfest Gelegenheit, Gott für die vielen Gaben zu danken: für die Früchte der Erde, für das tägliche Brot, aber auch für die Menschen, die das Leben bereichern und begleiten. Musikalisch umrahmt wird der Festgottesdienst von Organistin Giulia Guarneri-Hörler sowie dem Jodelchor Mellingen, der mit seinen Liedern zur feierlichen Stimmung beiträgt. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem Apéro eingeladen. BILD: ZVG

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 26. September, 17.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Marcel Chopard). Sonntag, 27. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier zum Erntedank (Urs Zimmermann). Das Akkordeonorchester gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit. Die Landfrauen Wettingen laden ein zum Erntedankapéro. Mittwoch, 30. September, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 31. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Kapelle (Urs Zimmermann). Sonntag, 27. September, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 30. September, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 27. September, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Marcel Chopard).

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 27. September, 10 Uhr, Gottesdienst (Alex Kuzmitski).

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12

NEUENHOF

Freitag, 25. September, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle – Thema Bruder Klaus. Samstag, 26. September, 18 Uhr, Eucharistiefeier in der

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 26. September, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucha-

ristiefeier (Laurentius Bayer). Montag, 28. September, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 30. September, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 25. September, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 26. September, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Sonntag, 27. September, 10 Uhr, Patrozinium und Erntedank in Killwangen, der Gottesdienst in Spreitenbach fällt deshalb aus; 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 30. September, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 25. September, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 29. September, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Alex Kuzmitski). Musikalische Begleitung: Boyan Kolarov.

Alters- und Pflegeheim Senevita, Türliackerstrasse 9 Freitag, 25. September, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 27. September, 10 Uhr, Kanzeltauschgottesdienst (Renate Bolliger-König). Musikalische Begleitung: Boyan Kolarov.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 25. September, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 27. September, 10 Uhr, Festgottesdienst zum Patrozinium und Erntedank (Laurentius Bayer, Abbé Zacharie, Jean Claude Nsakala und Petre Karmazichev). Musikalische Begleitung: Giulia Guarneri-Hörler an der Orgel und Jodelchor Mellingen. Im Anschluss Apéro.

Freundschaften Haben Sie einen besten Freund oder eine beste Freundin? So einen Menschen, mit dem Sie durch dick und dünn gehen können, den Sie nachts um drei anrufen könnten und der Sie sogar dann noch mag, wenn Sie total versagt haben? Ich wünsche es Ihnen! Von mir selbst kann ich sagen, dass ich mit tollen Freunden und Freundinnen gesegnet bin, die mich auch dann getragen haben, wenn in meinem Leben nicht alles geglänzt hat. Stundenlange Videotelefonate wegen Liebeskummer, schwieriger Momente im Beruf und was einem sonst alles in die Quere kommt. Doch all diese Situationen haben Vertrauen und Dankbarkeit wachsen lassen, und es hat wohl seinen Grund, warum ich meine Freundschaften intensiv pflege. Mir ist aber bewusst, dass der Begriff «Freund» sehr vielschichtig ist und manchmal inflationär verwendet wird. In sozialen Netzwerken kann man sogar Freunde hinzufügen, und manchmal habe ich den Eindruck, dass manche glauben, dass mit Followern dasselbe gemeint ist. Die sozialen Medien suggerieren heute ein Beziehungsnetz, das sich im Härtefall niemals als tragfähig erweisen kann, und man darf zu Recht kritisch fragen, ob die Internetwelt eher asozial als sozial daherkommt. Aber auch im realen Leben ist manchmal gar nicht so klar, wer wirklich Freund oder Freundin ist, und es gibt immer wieder die bittere Erfahrung, dass sich eine stabil geglaubte Verbindung als einseitig und oberflächlich erweist. Trotzdem oder gerade deshalb möchte ich Ihnen Mut machen, in Ihre Freundschaften zu investieren und sie zu pflegen. Das braucht immer wieder neu die Bereitschaft, Vertrauen zu schenken (mit dem Risiko, damit auf die Nase zu fallen), doch meine Erfahrung ist, dass sich das lohnt und Sie Wunderbares erleben können. Ich finde es einen tröstlichen Gedanken, dass kein Geld und keine Technik dieser Welt echte Freundschaften ersetzen können. Sie bleiben ein unverdientes Geschenk (Gottes), das wir hüten dürfen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 27. September, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Marcel Chopard). Mittwoch, 30. September, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Anschliessend Mittwochskaffee.

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 27. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski).

Klosterkirche Fahr Konzert der Bridge Singers in der reformierten Kirche Würenlos Eingeladen hatten die Bridge Singers zu einer besonderen Aufführung am 13. September. Das Herzstück des Konzerts bildete die «Missa Wettingensis». Der Komponist Hubert Spörri hat den «Schweizerpsalm» von Alberik Zwyssig in den liturgischen Teilen zu einer katholischen Messe zusammengefügt. Der Jodlerklub Horn aus Gebenstorf unter der Leitung von Angela Huber ergänzte das Konzert mit Jodelgesang. Heitere Lieder wie «O mein Papa» trug die Sopranistin Monica Angelini zur allgemeinen Freude der zahlreichen Besucherinnen und Besucher vor, die den Refrain kräftig mitsangen. Die Gesamtleitung oblag Erwin Heusser. Gekonnt und mit Charme führte er durch das Konzert. Belohnt wurden die beiden Chöre, die Sopranistin, Erwin Heusser und Eric Maier am Klavier mit viel Applaus. BILD: ZVG

Freitag, 25. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 27. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 29. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 30. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 1. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Sprechstunde mit Pfarrer Alex Kuzmitski in Spreitenbach Bullingerstube, Pfarrhaus Dorf, Spreitenbach, Freitag, 25. September, 15– 16.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Workshop: Was soll ich hier, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Montag, 28. September, 19.30 Uhr. Glaubensgrundkurs, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 30. September, 19 Uhr. Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 1. Oktober, 14 Uhr.


20 Agenda

Limmatwelle Nr. 39 Donnerstag, 24. September 2026

BADEN Obstsortenausstellung Die Ausstellung zeigt 200 alte Obstsorten mit Schwerpunkt auf Apfelsorten und betont die Vielfalt historischer Früchte. Damian und Meinrad Suter, Freitag, 25., Samstag, 26., Sonntag, 27., Montag, 28., Dienstag, 29., Mittwoch, 30. September, sowie Donnerstag, 1. Oktober, 9–19 Uhr.

Bilderbuchzeit zweisprachig Zweisprachige Bilderbuchzeiten in Deutsch/Englisch und Deutsch/ Französisch. Anmeldung erforderlich, Teilnahme gratis. Stadtbibliothek Baden, Freitag, 25. September, 10–10.30 Uhr.

Schenk mir eine Geschichte – Spanisch Spielerische spanische Geschichtenstunde für Kinder von 2 bis 6 Jahren. Familienzentrum Karussell, Freitag, 25. September, 14–15.30 Uhr.

Keine 50-Grad-Sommer Politikerinnen, Politiker und Fachpersonen setzen sich für wirksame Schutzmassnahmen gegen die Folgen der Klimakrise ein. Bahnhofplatz, Freitag, 25. September, 17–19 Uhr.

Open mic comedy – English Stah uf Comedy zeigt wechselnde Comedians mit siebenminütigen Auftritten, bei denen das Publikum über die Gags entscheidet. Zäni, Mittlere Gasse 10, Freitag, 25. September, 19–21 Uhr. Weitere Infos und Tickets unter eventfrog.ch.

Häppchen-Happy-Hour: Ideen für den nächsten Apéro Die Teilnehmenden kreieren Apérohäppchen mit unterschiedlichen Zutaten, die sich für ein Buffet oder als Vorspeise eignen. Vomfass, Baden, Freitag, 25. September, 19–21.30 Uhr. Weitere Infos und Tickets unter eventfrog.ch.

Ladies Night: Spa-Weekend Die Ladies Night bietet Inspiration zu Beauty und Longevity, Drinks, ein starkes Female-Ensemble und eine grosse Verlosung. Kino Trafo, Freitag,

Riesengrosse Wunderwelt Insekten: Die neue Sonderausstellung in der Umweltarena Schweiz macht Biodiversität mit Insektenskulpturen, die mehrere Meter gross sind, sichtbar und verbindet Kunst, Erlebnis und Umweltbildung. Umweltarena Schweiz, Türliackerstrasse 4, Spreitenbach. Die Sonderausstellung dauert bis zum

28. März 2027 und ist im regulären Eintritt inbegriffen. Weitere Infos unter umweltarena.ch/ausstellung/sonderausstellung-insekten/.

Weelkes mit vielfältiger Vokalpolyfonie. Reformierte Kirche Baden, Samstag, 26. September, 19.30–21 Uhr.

Blind Date Das Los entscheidet, wer mit wem improvisiert – einmalige Kombinationen ergeben einmalige Werke. Tickets und weitere Infos unter thik.ch. Der Vorverkauf schliesst am Samstag, 26. September, um 19 Uhr. Danach sind Tickets nur noch an der Theaterkasse 45 Minuten vor Beginn erhältlich. Theater im Kornhaus, Samstag, 26. September, 20.15–21.35 Uhr.

25. September, 19.30–22.30 Uhr.

Patti Basler und Philippe Kuhn Patti Basler und Philippe Kuhn zeigen einen heiteren Real Talk über Politik, Kommunikation und Wahrheit im digitalen Zeitalter. Kurtheater, Freitag, 25. September, 20–21.50 Uhr.

Eisler – lost in Hollywood Hanns Eisler – eine Suche nach unsentimentaler Poesie im Spannungsfeld zwischen Text und Ton. Tickets und weitere Infos unter thik.ch. Der Vorverkauf schliesst am Freitag, 25. September, um 19 Uhr. Danach sind Tickets nur noch an der Theaterkasse 45 Minuten vor Beginn erhältlich. Theater im Kornhaus, Freitag, 25. September, 20.15–21.35 Uhr.

We love 30+ DJ MIZ und O-DEE sorgen bei der legendären Ü30-Party für beste Tanzstimmung unter einem ausgewählten Publikum. Nordportal, Eventhalle Baden, Freitag, 25. September, 22–3 Uhr.

Pink Cube Besuchende erhalten im Pink Cube kostenlose Informationen und persönliche Beratung zu Brustkrebsprävention, Früherkennung und den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen. Schlossbergplatz, Samstag, 26. September, 11–17 Uhr. Der Besuch ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Museum Langmatt – ein ungewöhnliches Haus in neuem Glanz Das Museum Langmatt wurde nach zweijähriger Sanierung wiedereröffnet und präsentiert sich in neuem Glanz. Museum Langmatt, Samstag, 26. September, 11.15– 12.15 Uhr.

In a garden shady Der Chor Vocativ singt unter Heini Roth A-cappellaWerke von Britten, Tomkins und

Funhouse Die Nacht wird zum Tag und bietet ein energiegeladenes, lebhaftes Erlebnis für alle Feierfreudigen. Cordulaplatz 1, Samstag, 26. September, 23–6 Uhr.

Single-Party, Druckerei Baden (+16 / Ü16) Hype bietet eine energiegeladene Single-Party mit Farbcodes für den Beziehungsstatus und bester Musik für Personen ab 16 Jahren. Druckerei Baden, Samstag, 26. September, 23–4 Uhr.

Rave-Circle – Hardtechno, Industrial, Bounce Der Event verbindet Hardtechno, Industrial und Bounce mit DJs wie Bollmann und Shogun und bietet Tattoos als Highlight. Nordportal, Eventhalle Baden, Samstag, 26. September, 23–5 Uhr.

Ferienkurs – Drachen bauen und abheben Kinder ab 6 Jahren bauen bunte Drachen, die zum Schluss fliegen, wenn der Wind mitspielt. Schweizer Kindermuseum, Dienstag, 29., und Mittwoch, 30. September, 14–17 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung unter eventfrog.ch.

Buchtaufe – Arten, auszuarten Ein wilder Debütroman von Hannah Brutschin. Mit Barbetrieb, Apéro und Büchertisch. Theater im Kornhaus, Premiere, Dienstag, 29. September, 20.15 Uhr. Eintritt kostenlos, Kollekte.

Mindset und Selbstvertrauen – wie werde ich besser? Die Schulung vermittelt, wie man Selbstvertrauen trainiert, indem man limitierende Glaubenssätze erkennt und überwindet. Zentrum Bildung, Dienstag, 29. September, 20–22 Uhr. Weitere Informationen und Tickets unter eventfrog.ch.

VeV Beratungstreff Aargau Beratungstreff zu Trennung und Scheidung: Fachleute beraten zu Kinderkontakt und rechtlichen Fragen. Familienzentrum Karussell, Mittwoch, 30. September, 19–21.30 Uhr.

Irish Stubete Die Irish Stubete lädt alle Instrumentalisten und Musikfreunde zum gemeinsamen, unverbindlichen Musizieren ein. Kulturcafé, Mittwoch, 30. September, 20–21.30 Uhr.

Hairfestival Das Hairfestival bietet der Coiffurebranche Fachwissen, einen Lehrlingswettbewerb und Shows im Trafo Baden. Trafohalle,

Pro Senectute – Mittagstisch in Baden Personen ab 60 Jahren treffen sich zu einem Mittagessen unter der Leitung von Ursi Egli. Hotel-Restaurant Linde,

Sonntag, 27. September, 11–22 Uhr.

Baden, Donnerstag, 1. Oktober, 11.30–14 Uhr.

Beklaute Frauen von Leonie Schöler Elisabeth Seiler liest und spielt literarische Werke, die soziale Missstände und politische Themen eindrücklich reflektieren. Kulturcafé, Sonntag, 27. September, 11–13 Uhr.

Walk-in-Closet – Kleidertausch Teilnehmende bringen bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke und wählen bis zu zehn neue Lieblingsstücke aus. Werkk Kulturlokal, Sonntag, 27. September, 13.30–16 Uhr.

Werkgespräch Ufern Die Ausstellung zeigt Werke, die Vergänglichkeit und flüchtige Prozesse mit Zeichnungen, Skulpturen und Installationen thematisieren. Kunst im Trudelhaus, Sonntag, 27. September, 15–16 Uhr.

Ferienkurs – mein persönliches Briefpapier Kinder ab 6 Jahren gestalten ihr persönliches Briefpapier und lernen, wie sie elegante und unverwechselbare Grüsse versenden. Schweizer Kindermuseum, Donnerstag, 1. Oktober, 14–17 Uhr.

Sandra Rippstein und The Rippettes Sandra Rippstein und The Rippettes interpretieren vielseitig bekannte Soul-, Blues-, Funk- und Gospelsongs mit grosser Spielfreude. Au Premier Grand Casino Baden, Donnerstag, 1. Oktober, 18–21 Uhr.

Al-Anon Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern. Infosal-anon.ch /

Meetings. Chorherrenhus, Donnerstag, 1. Oktober, 20–21.45 Uhr.

KILLWANGEN

BILD: ZVG

Tanzworkshop für Kinder, gratis Sharmila Rao bietet einen kostenlosen, spielerischen Bharata-NatyamWorkshop für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren an. Aula Margeläcker,

100 Jahre Rapid Alle Interessierten sind zur Jubiläumsfeier eingeladen.

Samstag, 26. September, 15–15.45 Uhr.

Rapid Technic AG, Industriestrasse 7, Samstag, 26. September, 9–18 Uhr, sowie Sonntag, 27. September, 9–16.30 Uhr.

Tanzworkshop für Anfänger und Wiedereinsteiger, gratis Sharmila Rao und Susanne führen Erwachsene von 30 bis 80 Jahren kostenlos in den klassischen Bharata-Natyam-Tanz ein.

NEUENHOF Abstimmungs- und Wahlsonntag Urnenöffnung für persönliche Stimmabgabe. Gemeindehaus,

Aula Margeläcker, Samstag, 26. September, 16.30–17.15 Uhr.

SPREITENBACH

10-Jahr-Jubiläum der Tanzschule von Sharmila Rao Die Tanzschule von Sharmila Rao feiert mit kostenlosen Bharata-Natyam-Workshops und einer Abendaufführung der Schülerinnen.

Exkursion an den Hallwilersee Der Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen führt eine Exkursion an den Hallwilersee durch. Ranger Peter Wyss erläutert die Beobachtungen der Tier- und Pflanzenwelt. Interessierte sind willkommen. Treffpunkt: an der Bushaltestelle

Eltern-Kind-Yoga und Yoga für Schülerinnen und Schüler Lucia Biondi bietet Yogakurse an, die Bewegung, Achtsamkeit und Entspannung bei Eltern, Kindern sowie Schülerinnen und Schülern fördern.

Sonntag, 27. September, 9–9.30 Uhr.

Spreitenbach, Dorf, Samstag, 26. September, 7.20 Uhr. Rückfragen zur Exkursion sind zu richten an info@ nvsk.ch. Weitere Infos unter nvsk.ch.

Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Sitzungszimmer «Limmat», Montag, 28. September, 17–18 Uhr.

WETTINGEN Zen-Meditation Zen-Meditation stärkt die Achtsamkeit, die innere Harmonie und das Mitgefühl durch Zazen und Gehmeditation sowie die spirituelle Klarheit. Bewegungsraum mit Herz, Freitag, 25. September, 18–19 Uhr.

Schenk mir eine Geschichte – Türkisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der türkischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 26. September, 10–11 Uhr.

Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen laden im Kloster Wettingen zu philosophischen Gesprächen über Wissen und Glaube am Wochenende ein. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 26., und Sonntag, 27. September, 10–17 Uhr.

Aula Margeläcker, Samstag, 26. September, 18.30–19.45 Uhr.

Gemeindebibliothek Wettingen, Mittwoch, 30. September, 10–10.45 Uhr (Eltern-Kind-Yoga ab 4 Jahren), 11–12 Uhr (Yoga für Schülerinnen und Schüler ohne Altersbegrenzung). Tickets unter eventfrog.ch.

WÜRENLOS Plattentaufe Rumpelstoff «Kama Sutra» Rumpelstilz feiert 50 Jahre Album mit neuen Interpretationen auf «Kama Sutra» und bietet Gespräche, Videos sowie Livemusik an. Werkstatt-Bar – Joya-Lounge, Freitag, 25. September, 19.30–23 Uhr.

Pro Senectute – Mittagstisch Essen gegen Bezahlung für Senioren ab 60 Jahren. Anmeldung bis Sonntag, 27. September, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34. Restaurant Centrum 68, Donnerstag, 1. Oktober, 12.30–15 Uhr.

AGENDA-EINTRÄGE Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch


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Woche 39/Limmatwelle/24. September by AZ-Anzeiger - Issuu