AZ 5200 Brugg • Nr. 38 – Donnerstag, 17. September 2026
Das Amtsblatt der Gemeinden Ehrendingen, Freienwil, Gebenstorf, Obersiggenthal, Untersiggenthal Die Regionalzeitung für Baden, Birmenstorf, Endingen, Ennetbaden, Fislisbach, Lengnau, Schneisingen, Tegerfelden, Würenlingen
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Marko Lehtinen, Redaktor
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Über Stock und Stein Packenden Rennsport in der Natur versprachen die Veranstalter vom Verein Motorsport Lägern vor der zweiten Ausgabe. Das Rahmenprogramm an der Surbtalerstrasse zwischen Ehrendingen und Lengnau begann bereits am Freitag mit dem Fiierabigbier – noch
bevor der erste Zweitakter angelassen wurde. An den beiden Renntagen zusammen waren dann noch mehr Racer unterwegs als bei der Erstausgabe im vergangenen Jahr. Abseits des Rundkurses warteten Musik, Genuss und Spiel. Seite 11 BILD: ROGER EGLOFF
Erfahrungen im Sägemehl GEBENSTORF Mit Tradition, Fairness und Sportsgeist feierte der Nachwuchs in Gebenstorf einen gelungenen nationalen Schwingschnuppertag.
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Früh übt sich, wer einmal Königin oder König werden will, heisst es beim Eidgenössischen Schwingerverband. Zusammen mit einem bekannten Sponsor und 140 Klubs organsierte der Verband am vergangenen Samstag einen Schwingschnuppertag. Im Vordergrund standen die Werte des Traditionssports: Ausdauer, Beweglichkeit, Kampfgeist, Kameradschaft und Respekt vor dem Gegner. Vor der Landi in Gebenstorf lud der Schwingklub Baden-Brugg zum Erstkontakt mit dem Sägemehl. Dafür wurde vor Ort ein kompletter Schwingplatz mit Ring aufgebaut, und zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, selbst Erfahrungen mit dem Nationalsport zu sammeln. «Nur so können die Werte und Traditionen aus der Schweiz weiterleben», betonte Benjamin Beyeler, Präsident des Schwingklubs BadenBrugg. Seite 13
Die heissen Tage sind vorbei – und dieses Mal wohl definitiv. Vor wenigen Wochen noch litten wir unter der Rekordhitze, jetzt zeugen die kühlen Nächte und zaghaften ersten Nebelbänke am Morgen vom Herbst. Wie schnell es doch geht. Aber der nächste Sommer kommt, und der Wahrscheinlichkeit nach wird er nicht kühler sein als der vergangene. Die Diskussionen um Massnahmen in den Schulen oder am Arbeitsplatz werden dann wieder aufflammen, und immer mehr Menschen werden sich auch Gedanken über ihre Sommerferien machen. Will ich wirklich nach Spanien, Italien oder Südfrankreich ans Meer, wenn es zuhause fast 40 Grad hat? Warum nicht in den Norden reisen? Ich hatte das Glück, in diesem Sommer fast vier Wochen in meiner finnischen Heimat und in Norwegen zu verbringen. Statt brütender Hitze und verbrannten Grünflächen prägten angenehme 20 Grad meinen Juli und August. Und ich war nicht der einzige. Immer mehr Menschen entfliehen der Hitze in Richtung Norden. Sommerferien am Polarkreis, auf den Lofoten oder den Färöer-Inseln sind im Trend – auf den Lofoten so sehr, dass die norwegische Inselgruppe sogar eine Touristensteuer eingeführt hat. Wie es wohl in 20 Jahren aussehen wird? Werden wir alle im Sommer unsere Sachen packen und anstatt in die Toscana in Scharen nach Finnland reisen? Werden die finnischen Wälder, Strände und Inseln zu Orten des Massentourismus, während auf Mallorca gähnende Leere herrscht? Wir werden sehen. Meine Partnerin denkt derweil über eine Investition nach. Sie plant, in Finnland ein Haus zu kaufen. Sie will es vermieten und eines Tages in nicht allzu weiter Ferne selbst dorthin ziehen, um den Schweizer Hitzerekorden für immer zu entkommen. Feedback an marko.lehtinen@chmedia.ch
Früh übt sich.
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
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Gottesdienste und Anlässe
AMTLICHES Reformierte Kirche
Kirchdorf, St. Peter & Paul Dienstag, 22. September
Baden plus Eidg. Bettag, 20. September
09.30 Eucharistiefeier mit Franz Feng Mittwoch, 23. September
18.30 Rosenkranzgebet Nussbaumen, Liebfrauen Eidg. Bettag, 20. September
10.45 Ökumenischer Gottesdienst mit Jessica Majorino und Kristin Lamprecht. Musikalische Begleitung durch den Kirchenchor Kirchdorf 19.00 Ökumenisches Friedensgebet in der ref. Kirche Mittwoch, 23. September
09.15 Eucharistiefeier mit Franz Feng Untersiggenthal, Herz Jesu Eidg. Bettag, 20. September
10.15 Interreligiöse Feier zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag in der Sickinga-Halle mit Lara Tedesco, Melanie Heinzelmann und Yasemin Duran. Musikalische Begleitung durch den Rise Up-Chor und die Bläsergruppe Dienstag, 22. September
Rein, Kirche Amtswoche: Pfarrer Michael Rust, Tel.056 450 10 58, Neuzelgweg 12, Villigen, michael.rust@kirche-rein.ch, weitere Informationen unter www.ref-rein.ch Samstag, 19. September
Freitag, 25. September
Donnerstag, 24. September
18.30 Taizé-Gebet: Singen – beten – Stille, Musik: Verena Friedrich, Reformierte Kirche Nussbaumen
Mittwoch, 23. September
09.00 Kommunionfeier mit Lara Tedesco
19.00 Taizé-Abendgebet, Pfarrer Martin Zingg,
Altpapier- und Kartonsammlung Samstag, 19. September 2026
Gebenstorf, reformierte Kirche www.refkirche-bgt.ch Eidg. Bettag, 20. September
10.15 Interreligiöser Gottesdienst zum Bettag: Vertrauen, das trägt, mit Melanie Heinzelmann, Dragana Gluvacevic und Lara Tedesco, Musik: Rise up Chor und Thomas Jäggi, Sickinga Halle, Untersiggenthal 10.30 Ökum. Bettagsgottesdienst: Alles selbstverständlich? Mit Birgit Wintzer, Ottmar Strüber und Landfrauen Ehrendingen, Musik: Verena Friedrich, anschliessend Apéro, Katholische Kirche Ehrendingen 10.30 Gebet der Religionen, Interreligiöses Gebet zum Bettag 2026, mit Rudi Neuberth und Claudio Tomassini, Katholische Stadtkirche Baden 10.45 Ökum. Bettagsgottesdienst mit Kristin Lamprecht Jessica Majorino, Musik: Kirchenchor, Katholische Kirche Nussbaumen
Birmenstorf, reformierte Kirche www.refkirche-bgt.ch Freitag, 25. September
18.30 Rosenkranzgebet
Musik: Flötenensemble Gebenstorf, Fahr-dienst siehe Gemeindeseite
10.30 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag mit Kinderprogramm, Stella Warda, Pfarrer Markus Brun und Pfarrerin Brigitte Oegerli, Musik: BOG, Gebenstorf, anschliessend Apéro
16.00 – 17.00 Fiire mit de Chliine, der Gottesdienst für die Kleinsten bis ca. 6 jährig, Kirche Rein, Pfarrer Michael Rust Eidg. Bettag, 20. September
Stellen Sie Altpapier und Karton bitte bis spätestens 8.00 Uhr an den Strassenrand. Das Material wird nur mitgenommen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
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Papier getrennt von Karton und fest gebündelt Karton flachgedrückt und gebündelt Papier und Karton nicht in Tragetaschen, Harassen, Schachteln, Säcken keine Kunststoffschnüre und Plastiksäcke verwenden handliche Bündel (Jugendliche sammeln)
In Ausnahmefällen (Gehbehinderung) wird das Papier nach Anmeldung aus den Kellern geholt. Verantwortlich für die Sammlung: Harmonie Turgi-Gebenstorf Adriana Umbricht / praesident@hatuge.ch Telefon: 078 774 36 47
12.00 – 13.30 Mittagstisch im Saal Anmeldung erforderlich bis Mittwoch im Büro
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Freitag, 25. September
10.00 – 11.00 Gottesdienst im Altersheim WirnaVita Würenlingen, Pfarrer Michael Rust
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2. Bauherr- Mathias Dössegger, schaft: Geisslistrasse 3c, 5412 Gebenstorf Bauvorhaben:
Energetische Dachsanierung und Neubau Lukarne
Standort:
Parzelle 1737; Geisslistrasse 3c
3. Bauherr- Bodycore GmbH, schaft: Wiesenstrasse 13, 5412 Gebenstorf Bauvorhaben:
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Parzelle 264; Wiesenstrasse 13
4. Bauherr- Thibault Priquel und schaft: Joana Pinto Vieira, Im Reich 4c, 5412 Gebenstorf Bauvorhaben:
Neubau Whirlpool mit Holzdeck (nachträgliches Baugesuch)
Standort:
Parzelle 401; Im Reich 4c
Die Baugesuche liegen vom 18. September 2026 bis 19. Oktober 2026 während der ordentlichen Öffnungszeiten bei der Abteilung Bau und Planung auf. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse besitzt, kann gegen ein Bauvorhaben während der Auflagefrist Einwendungen erheben. Die schriftliche Einwendung hat eine Begründung und einen Antrag zu enthalten und ist im Doppel an den Gemeinderat zu richten. Gemeinderat Gebenstorf
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Bauobjekt: Neubau Zweifamilienhaus Mehrhalden Ortslage:
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Öffentliche Gesuchauflage im Sekretariat der Abteilung Bau und Planung während den Schalteröffnungszeiten vom 21. September 2026 bis 21. Oktober 2026. Allfällige Einwendungen sind im Doppel innerhalb der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Abteilung Bau und Planung
Baugesuch Bauherr:
Walser Jürg, Finkenweg 4, 5036 Oberentfelden
Projektver- Walser Jürg, fasser: Finkenweg 4, 5036 Oberentfelden Bauprojekt: Gartenzaun und Sichtschutz (nachträglich) Lage:
Kellenäckerstrasse 36, Parzelle Nr. 2661
Bauherr:
Patrick Mannino, Müselstrasse 25, 5417 Untersiggenthal
Projektver- Patrick Mannino, fasser: Müselstrasse 25, 5417 Untersiggenthal Bauprojekt: Bestehender Pavillon mit Begrünung Lage:
Müselstrasse, 5417 Untersiggenthal, Gebäude 1210, Parzelle Nr. 2292
Die Baugesuchsunterlagen können während der öffentlichen Auflage vom 18. September 2026 bis 19. Oktober 2026 in der Abteilung Bau und Planung eingesehen werden. Projektpläne sind auf www.untersiggenthal.ch einsehbar. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat im Doppel mit Antrag und Begründung einzureichen. Gemeinderat Untersiggenthal
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Klimastrategie justiert und Herz gezeigt BADEN Der Weg zur Errei-
te schliesslich die Kulturseele des Einwohnerrats über dessen Finanzseele.
chung der Klimaziele war im Einwohnerrat ebenso umstritten wie ein Darlehen für die Genossenschaft Bad zum Raben.
Die Klimaziele und ihre Hebel
BEAT KIRCHHOFER
Ein Freudentag für den Verein Bagni Popolari und seine Genossenschaft Bad zum Raben. Der Zufall wollte es, dass der Regierungsrat für die Wiederbelebung des ältesten öffentlichen Thermalbads der Schweiz 1,42 Millionen Franken aus dem Swisslos-Fonds sprach und gleichentags der Badener Einwohnerrat Herz zeigte und ein zinsloses Darlehen von 750 000 Franken bewilligte. Beides sind wichtige Finanzspritzen für die Realisierung des insgesamt 4,88 Millionen Franken teuren Vorhabens. Zusammen mit den Anteilen der Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie Spenden und Sponsorbeiträgen sind nun 3,25 Millionen Franken zugesichert. Allerdings: Ganz ohne Diskussionen wurde das städtische Darlehen nicht gewährt und ein Zusatzantrag beschlossen. Gestellt hatte ihn Finanzkommissionspräsident Reto Huber (Mitte). Er sagte, er habe bei diesem Geschäft zwei Seelen in seiner Brust: «Meine Kultur- und meine Finanzseele.» Konkret ging es ihm um die Absicherung des ausgeliehenen Geldes. Laut Antrag des Stadtrats sollte diese mit einem Vorkaufsrecht für das Stockwerkeigentum der Genossenschaft Bad zum Raben sowie deren Anteil an den Quellenrechten gewährleistet werden. Reto Huber sagte, dass ein Darlehen ohne Pfandbrief faktisch zu einer Schenkung werde. Das sah eine grosse Mehrheit im Rat ebenfalls so und mach-
Die umfangreichen Leitungsbauarbeiten für das weitgehend klimaneutrale Badener Fernwärmenetz haben nun den Cordula-Platz erreicht. BILD: BKR
te einen solchen zur Bedingung ihrer Zustimmung.
Eine öffentliche Aufgabe? Auch so war das Geschäft in den Reihen von FDP und SVP nicht unumstritten. Antonia Stutz (FDP) schätzt zwar das Engagement der Initiantinnen und Initianten sehr, sieht in der Erneuerung des Raben-Bads jedoch keine öffentliche Aufgabe. «Mit einem zinslosen Darlehen konkurrenziert die Stadt die anderen Bäder.» Dass es um viel Geld geht
und für die Stadt durchaus ein Risiko besteht, betonten ausserdem andere Rednerinnen und Redner. «Aber», sagte Rezo Iten (GLP), «dieses Projekt ist sein Risiko wert.» Was an ihm so besonders ist, skizzierte Selena Rhinisperger (SP). Mit Fokus auf die Bevölkerung gehe es um einen kostengünstigen, «niederschwelligen, öffentlichen Zugang zu einem Thermalbad». Erwähnenswert seien zudem die kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen der Genossenschaft. «Erstmals in der
Schweiz kann Thermalwasser ohne chemische Hilfe aufbereitet werden.» Was einige Ratsmitglieder in der Botschaft der Stadtregierung vermissten, waren Angaben zu den Betriebskosten, die kaum ohne Subventionen zu stemmen sein werden. Stadtammann Markus Schneider sagte dazu: «Es liegt derzeit kein Antrag der Genossenschaft vor.» Spätere Betriebsbeiträge würden über das Kulturbudget der laufenden Rechnung zur Bewilligung vorgelegt. Mit 35 Ja- gegen 7 Nein-Stimmen obsieg-
Bereits 2017 hat das Stadtparlament ein Energiekonzept 2022–2031 beschlossen, dessen erste Schritte sehr erfolgreich unter die Füsse genommen wurden («Rundschau» vom 3. September). Nun standen dessen Verlängerung sowie geschärft Ziele zur Debatte. Neu sollen die Treibhausgasemissionen der Stadt schon bis 2050 auf Netto-Null reduziert werden. Claudia Frigo Mallien (GLP), Präsidentin der Strategiekommission, lobte das bisher Erreichte. «Wir sind im Vergleich zu anderen Städten auf gutem Weg.» Nun gelte es, die «Schrauben zu kontrollieren und zu justieren». Simon Binder (Mitte) will zwar, dass Baden seinen Klimabeitrag leistet, macht aber bei den Massnahmen im Bereich der Mobilität Fragezeichen. «Der Anteil der E-Mobilität wird grösser, was bei Beschränkungen für den Individualverkehr zu weniger Umweltnutzen führt.» Baden müsse für alle Verkehrsträger erreichbar bleiben. «Die Eigenverantwortung mündiger Bürger darf nicht beschnitten werden.» Aus den Reihen der FDP stellte Michael Brandmaier die Frage, weshalb sich Baden in seiner Strategie kürzere Fristen als Bund und Kanton setzen wolle. Mike Rinderknecht (SVP) sah angesichts der formulierten Ziele Freiheit und Wohlstand gefährdet: «So treiben sie uns Wählerinnen und Wähler zu.» Dennoch: Der Einwohnerrat stimmte den Entwicklungszielen mit 31 zu 13 Stimmen zu. Und zum Schluss noch ein grosser Brocken, der ohne Wenn und Aber genehmigt wurde: Für den Umbau und die Sanierung des Turnhallengebäudes der Schulanlage Kappelerhof bewilligte der Einwohnerrat einstimmig einen 6,55-Millionen-Franken-Kredit.
Gebannte Stille und Einkehr BADEN Das Museum Langmatt zeigt die erste institutionelle schweizer Einzelausstellung der französischen Künstlerin Emmanuelle Castellan.
Six in Harmony verbreiteten in Würenlingen ausgelassene Stimmung.
BILD: ZVG
Frack, Federboa und «Acka wacka» WÜRENLINGEN Das Schweizer Vokalensemble Six in Harmony begeisterte letzte Woche das Publikum in der Dorfschüür. So etwas hat die Dorfschüür Würenlingen wohl noch nicht erlebt: Sechs Herren im Frack betraten am Samstagabend die Bühne und entführten das Publikum musikalisch in die 1920erund 1930er-Jahre. Das Ensemble Six in Harmony, bestehend aus fünf Sängern und einem Pianisten, präsentierte bekannte Lieder der legendären Comedian Harmonists – mit viel Charme, Spielfreude und einer gehörigen Portion Humor. Den Auftakt machte «Ein bisschen Leichtsinn kann nicht schaden». Danach folgten Schlager wie «Maskenball im Gänsestall» und «Mein kleiner grüner Kaktus». Die ehemaligen Zürcher
Sängerknaben haben sich in jahrelanger Arbeit dem Klang des Berliner Originals angenähert – und überzeugten dabei nicht nur musikalisch. Mit Mimik, kleinen Choreografien und passenden Requisiten sorgten die Sänger immer wieder für Lacher. Federboas, ein Kaktus und Gemüse tauchten auf der Bühne auf. Für die «Schöne Isabella aus Kastilien» wurde kurzerhand das passende Spanierkostüm angezogen, mit Hut und rotem Band um den Bauch. Auch das Publikum wurde bei dem vom Kulturkreis Würenlingen organisierten Konzert einbezogen: Bei «Wochenend und Sonnenschein» wurde eine Zuschauerin auf die Bühne gebeten. Bei «Wenn ich vergnügt bin, muss ich singen» sang der Saal die Zeile «Acka wacka eia weia weg» mit. Zum Schluss setzte das Ensemble noch einen drauf. Bei der Parodie «Dorfmusik», wo der «lange Franz» mit der «feschen Kathy» tanzte. ZVG
Emmanuelle Castellan kam 1976 in Aurillac zur Welt, studierte an der École des Beaux-Arts in ClermontFerrand Kunst und schloss 1999 ab. Seit etwa 15 Jahren lebt sie in Berlin, und seit mehr als 25 Jahren arbeitet sie im Bereich Malerei und Zeichnung. Nach Professuren in Toulouse und Strassburg wurde Emmanuelle Castellan auf Herbst 2026 als Professorin für Malerei und Zeichnung an die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig berufen. Diese zählt zu den wichtigsten Kunstakademien in Deutschland. In ihrer Einzelausstellung im Museum Langmatt in Baden zeigt sie rund 25 Bilder und 8 kleinformatige, skulpturale Modelle. Auf diese Weise vermittelt die Ausstellung einen exemplarischen Einblick in ihre Arbeit der letzten Jahre. Die meisten Werke kommen direkt aus ihrem Berliner Atelier, einige von internationalen Privatsammlungen. Die Ausstellung findet im Obergeschoss der Langmatt statt, ergänzt um fünf Bilder in den historischen Räumen im Erdgeschoss im Dialog mit Werken der Sammlung, beispielsweise von Camille Corot und Pierre-Auguste Renoir.
Schleierhafte Wirklichkeit Die Malerei von Emmanuelle Castellan balanciert zwischen Figuration und Abstraktion. Personen, Gesichter, Innenräume und Vasen sind regelmässig wiederkehrende Motive. Allerdings ist ihre Gestalt nur skizzenhaft angedeu-
Die Künstlerin Emmanuelle Castellan kommt nach Baden.
tet, sodass die Motive zerbrechlich und durchlässig wirken, als wären sie eher Teil einer Traumwelt als der Alltagswirklichkeit. Weitere zentrale Eigenschaften sind eine bemerkenswerte, manchmal befreiende, manchmal aber auch beklemmende Stille und Einsamkeit, denen die Figuren ausgesetzt sind. Wie hinter Schleiern scheinen sie sich der Lautstärke und der rasenden Geschwindigkeit unserer Gegenwart zu entziehen. Thematisch weist die Arbeit eine grosse Bandbreite auf, von historischen Bezügen zur Kulturgeschichte über surreale Traumwelten bis zur Repression von Minderheiten. Typischerweise gehen die thematischen Facetten ineinander über, sodass die Bilder auf produktive Art mehrdeutig bleiben und verschiedene Lesarten erlauben. Die Personen in den Bildern sind anwesen-
BILD: PFELDER
de Abwesende. Sie erscheinen nur vage auf der Bildfläche und entziehen sich allen Versuchen, sie in die eine oder andere Richtung zu deuten. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Texten von Clara Pacquet und Markus Stegmann. Die Vernissage findet am Samstag, 19. September, um 17 Uhr im Museum Langmatt statt. Am Mittwoch, 21. Oktober, führt Assistenzkuratorin Daniela Minneboo Interessierte um 12.15 Uhr eine Stunde lang durch die Ausstellung. Am Donnerstag, 19. November, findet um 18.30 Uhr schliesslich ein Gespräch mit Emmanuelle Castellan und Museumsdirektor Markus Stegmann statt. Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar zu sehen. SIM Vernissage Samstag, 19. September, 17 Uhr Museum Langmatt, Baden
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
«D Beiz brennt» bei der Hauptübung UNTERSIGGENTHAL An der
lung, die den Einsatz eines Lüfters er forderlich machte, zu Leibe zu rücken, wurde den Einsatzkräften die Rettung von zwei steigfähigen Personen aus dem ersten Obergeschoss über die Lei ter übertragen. Zwischenzeitlich konnte die sich im Küchenbereich befindende Person vom Atemschutz geortet und gerettet wer den. Der belastende Einsatz hatte zu Folge, dass ein Angehöriger der Grup pe Atemschutz kollabierte. Als er eben falls aus dem Gefahrenbereich ge bracht worden war, erholte er sich Schritt für Schritt. Die ganze Übung war geprägt von Besonnenheit und stil ler Effizienz. Nach knapp einer Stunde war der Brand gelöscht, und alle im Ge bäude befindlichen Personen waren ge rettet.
diesjährigen Hauptübung unter dem Motto «D Beiz brennt» demonstrierte die Feuerwehr ihre Einsatzbereitschaft. PETER GR AF
Die Feuerwehr Untersiggenthal hat ihre diesjährige Hauptübung am 9. Sep tember den äusseren Gegebenheiten angepasst. Sie demonstrierte, dass die Anfahrt zum «Brandobjekt» ohne Mar tinshorn erfolgen kann und ein effi zienter Einsatz der rund 100 Feuer wehrdienstleistenden nach der langen Trockenperiode unter sparsamer Ver wendung von Wasser möglich ist. Trotz dem wurde alles unternommen, um den Angehörigen der Feuerwehr Gelegen heit zu geben, das Gelernte umzuset zen, und der zahlreich erschienenen Be völkerung sowie den Angehörigen be nachbarter Feuerwehren einen Einblick zu gewähren. Der zurzeit geschlossene Gasthof Löwen an der Dorfstrasse bot sich als Übungsobjekt an, und so wurde die Strasse von der Verkehrsgruppe der Feuerwehr rechtzeitig gesperrt und eine Umleitung für den Verkehr einge richtet.
Ziele erreicht
Die Feuerwehr Untersiggenthal demonstrierte ihre Bereitschaft im Ernstfall.
BILD: PG
Rettungen hatten Priorität Im Übungsszenario war ein sich aus breitender Küchenbrand im Gasthaus der Auslöser für den Feuerwehreinsatz. Mittlerweile war zudem ein Übergriff der Flammen auf den rückseitigen An bau zu verzeichnen. Der neue Offizier und Übungsleiter Gian Truttmann er
läuterte dem Publikum sowohl die Schadenlage als auch die beabsichtig te Personenrettung sowie den Einsatz der erforderlichen Mittel. Unterstützt wurde er vom neuen Chef Pikett, Roger Erne.
Einsatzleiter Philipp Puliafito zog aus den eingehenden Informationen die richtigen Schlüsse und liess eine mit einer Beinverletzung im Keller liegen de Person vom Atemschutz retten. Die Sanität kümmerte sich um die verletz
te Person bei der Sammelstelle, bis die angeforderte Ambulanz eintraf. Noch während Schläuche ausgerollt und Hydranten in Betrieb genommen wurden, um den ausbreitenden Flam men und einer starken Rauchentwick
Äquinoktium
Aufarbeitung des Sturms EHRENDINGEN Der Gemein
SVEN MARTENS
Die grösste Neuigkeit sparte man sich an diesem Abend bis zum Schluss auf. Frau Gemeindeammann Dorothea Frei kündigte ein «Sabbatical» an – einen längeren Sonderurlaub. Frei merkte zu nächst an, dass die Anwesenden heute noch einmal den kompetenten Gemein derat in Aktion erlebt hätten. Vizeam mann Roger Frei werde vom 25. Novem ber 2026 bis zum 12. April 2027 ihre Aufgaben übernehmen. Aus diesem Grund gab es bereits seit Jahresbeginn regelmässig gemeinsame Meetings. Das Ressort Bildung und Betreuung wird in dieser Zeit von Gemeinderatsmitglied Samuel Kamm betreut. Dorothea Frei wird in den viereinhalb Monaten unter wegs sein, aber online erreichbar. Damit verpasst Dorothea Frei zwar nicht die Einwohnergemeindeversamm lung im November, dafür allerdings die ausserordentliche Gemeindeversamm lung zur Bau und Nutzungsordnung (BNO) am 9. Dezember. Das aargaui sche Gemeindegesetz sieht lediglich vor, dass bei Verhinderung der Gemein deammann durch den Vizeammann ver treten wird. Frei will sich zudem wäh rend dieser Zeit per Video zu den Ge meinderatsitzungen zuschalten.
Entsorgungssorgen Zuvor arbeitete man sich am Abend des 9. September durch einen ganzen Berg an Themen. So werden die Tagesstruk turen 25 Jahre alt und vermelden erst mals weniger Kinder. Das habe laut dem Gemeinderat verschiedenste Ursa chen: Homeoffice und flexible Betreu
OBERSIGGENTHAL Das Äquinok vorsorglich zum 31. Dezember gekün digt habe. Vonseiten Freienwils gibt es Interesse, den bestehenden Asylver bund fortzuführen, während Schneisin gen sich innerhalb der bestehenden Strukturen orientieren will. Ein ent sprechender Antrag für einen ange passten Gemeindevertrag wird an der kommenden Einwohnergemeindever sammlung gestellt.
derat lud vergangene Woche zum Informationsabend des Gemeinderats in die Mehr zweckhalle Lägernbreite.
Wassermassen
Jeder der Gemeinderäte präsentierte an diesem Abend mehrere Themen: hier Samuel Kamm. BILD: SMA
ung zu Hause, der Wechsel nach Baden oder das Heranwachsen. Dafür habe es mehr Kinder am Standort Unterdorf, einen Anstieg der Neuregistrierungen und neu einen Waldnachmittag. Ärger bereitet dafür erneut die ille gale Abfallentsorgung in der Gemein de. Nach mehreren Hinweisen in der «Rundschau» gab es jetzt fünf konkre te Fälle. In den falsch entsorgten Ab fallsäcken wurden sogar Dokumente gefunden, und man strebt Bussen an. Die technischen Dienste haben den Auf trag, verschärfte Kontrollen durchzu führen. Ausserdem prüft man ein Vi deoreglement, das allerdings zusätzli che Kosten verursachen würde. «Nicht verpfeifen, aber hinweisen», war die Empfehlung von Gemeinderat Dany Amstutz. Auf Nachfrage aus dem Ple num wurden 200 Franken als Maximal
busse genannt, des Weiteren kann der Gemeinderat Warnungen aussprechen.
Nachverhandlungen Detailliert wurde es bei der aktuellen Planung des Mehrzweckgebäudes Lä gernbreite Raum 3: markante Höhen unterschiede, Begrünung der Anlage, Zufahrts und Bauwege. Der neue Fuss ballplatz wird etwas grösser und im merhin die Auflagen eines JuniorenD Platzes erfüllen. Auf Nachfrage wurde noch einmal der Zeitplan genannt so wie auf das Spendenbarometer im Ge meindehaus Oberdorf verwiesen. So soll im Januar/Februar das Baugesuch ausgeschrieben werden und im Spät sommer die erste Bauetappe folgen. Beim herausfordernden Thema Asyl wesen wurde bekannt gegeben, dass man den Gemeindevertrag Asylverbund
Gemäss Übungsleiter Gian Truttmann war die diesjährige Hauptübung für die Teilnehmenden anspruchsvoll. «Obwohl da und dort kleinere Mängel auftraten, habt ihr gezeigt, dass ihr euer Hand werk versteht», hielt er nach der Übung fest. Mit einer intakten Mannschaft, an der die Frauen einen Anteil von etwa 25 Prozent haben, konnten die Ziele er reicht werden. Im Anschluss genossen die Teilneh menden sowie die Zuschauerinnen und Zuschauer in der SickingaHalle das von Stefan Früh und seiner Crew zube reitete Nachtessen, in dessen Rahmen die Verabschiedungen und Beförderun gen stattfanden: Sdt. Tanja Scherer zur Gefreiten, Sandra Umbricht zur Grup penführerin, Kpl. Pajtim Jakupi zum Wachmeister sowie Kpl. Gian Trutt mann zum Offizier.
Am 22. Juni kam man in der Gemeinde Ehrendingen an die Grenze der Lösch wasserreserve. Ursachen waren die Hit ze und der damit erhöhte Wasserver brauch. Die Trinkwasserversorgung war dabei stets gewährleistet, wie man von seiten des Gemeinderats betonte. Zu viel Wasser gab es dagegen am 28. August, neben den Hagelkörnern mit einem Durchmesser von vier Zentimetern. Die Feuerwehr war in den ersten 48 Stun den vor allem mit dem Beseitigen von Sturmholz, Schlamm, Wasser und Eis in Wohnräumen und auf Dächern beschäf tigt. Insgesamt kommt die Feuerwehr EhrendingenFreienwil in diesem Kalen derjahr bereits auf 736 Einsatzstunden, dreimal so viel wie im ganzen Jahr 2025. Bei der Organisation des Krisenstabs wurde von Gemeinderatsseite eine posi tive Bilanz gezogen. Am Montag konn te man den Schulbetrieb wie gewohnt fortführen, und es gab nur noch weni ge Einschränkungen im Alltag. Auch die Gefährdungskarte für den Oberflächen abfluss hat sich als präzise erwiesen, wobei die entsprechenden Hotspots wie derholt betroffen waren. Eine der Er kenntnisse: Extremwetterereignisse sind lokal schwer vorhersehbar und tre ten häufiger auf. Deshalb sollte man Präventionsmassnahmen in den mögli chen Bereichen gezielt fördern und ent sprechende Hochwasserschutzprojekte zeitnah umsetzen. Zudem dankte man allen Einsatzkräften für die gute Zu sammenarbeit und den grossen Einsatz.
tiumskonzert, das am Samstag in der reformierten Kirche Nussbaumen statt findet, ist ein Jazzabend, gestaltet von der Sängerin Cathryn Lehmann und dem Pianisten Michael Dolmetsch. Wie der geht es bei dem Konzert zur Tag undnachtgleiche um den Übergang, den bewussten Schritt in eine neue Zeit. Das Herbstäquinoktium lädt ein, sich einzulassen auf die dunkle Zeit und die Wärme zu finden, die uns durch diese Zeit trägt. Cathryn Lehmann und Michael Dolmetsch präsentieren Lieder voller Licht und Schatten, voller Gefühl und nachdenklicher Töne. Kerzenlicht schafft eine heimelige und geheimnis volle Atmosphäre. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Samstag, 19. September, 19 Uhr Reformierte Kirche, Nussbaumen INSER AT
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
BUCHTIPP
Frauen mittleren Alters, die zu viel sitzen Kolumnen von Dora Heldt und Anouk Schollähn DTV, 2026
Bereits der Titel des Briefwechsels zwischen der Bestsellerautorin Dora Heldt und der Moderatorin Anouk Schollähn lässt erahnen, dass es in diesem Buch ums Altern geht und es kein ernstes Buch ist. Die beiden Frauen, eine Mitte 60, die andere kurz vor dem 50. Geburtstag, tauschen sich schriftlich über die Herausforderungen des Lebens aus und lassen die Leserinnen wunderbar an ihren Gedanken zu den verschiedensten Themen teilhaben. Dabei geht es oft um Menschen: die Autorinnen selbst und ihre Sicht auf sich, die jeweils andere und die Gesellschaft generell. Das Altern als Frau ist im Moment in der Literatur ein gern und oft besprochener Topos, gern auch autobiografisch. So haben sich in den letzten Jahren zum Beispiel bereits Elke Heidenreich, Miranda July und Ildiko von Kürthy damit befasst, was die fortschreitende Zeit mit uns anstellt. Das Besondere am vorliegenden Buch sind die zwei Perspektiven. So relativiert sich vieles, wenn man es aus einer anderen Warte betrachtet. Eine klare Leseempfehlung besonders für Frauen mittleren Alters, egal ob sie viel sitzen oder nicht.
GoldilandFussballcamp
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OBERSIGGENTHAL Das Chinderhu-
OBERSIGGENTHAL Am Samstag fin-
us Goldiland in Nussbaumen lanciert ein Fussballcamp in den Herbstferien. Vom 5. bis 9. Oktober können Kinder im Kindergarten- und Schulalter dort erstmals unter Anleitung erfahrener Jungtrainer eine Woche lang Technik und Spielformen trainieren und das Gemeinschaftsgefühl im Team erleben. Das Fussballcamp ist offen für Anfängerinnen und Anfänger genauso wie für bereits erfahrene Kickerinnen und Kicker. Das Sportcamp findet täglich von 10 bis 16 Uhr statt und beinhaltet ein Mittagessen im Chinderhuus Goldiland. Zudem können die Kinder auf Wunsch vor und nach dem Training im Chinderhuus Goldiland betreut werden. Das diesjährige Fussballcamp knüpft an eine erfolgreiche Reihe von Sportcamps an, die im Sommer 2024 mit einem polysportiven Angebot begann. Es folgten zwei Unihockeycamps, und im vergangenen Herbst fand eine Breakdance- und Parkour-Woche statt. Nun widmet sich das Chinderhuus Goldiland eine Woche lang dem Fussball. Weitere Informationen sind unter goldiland.ch zu finden, wo man sich auch für das Fussballcamp anmelden kann. RS
det im Gemeindesaal in Nussbaumen die Kinderartikelbörse statt. Hier kann man Kinder unkompliziert, günstig und nachhaltig neu einkleiden. Es wird gestöbert, entdeckt und weitergegeben: Zu klein gewordene Hosen, Pullis, Shirts und Winterjacken suchen ebenso ein neues Zuhause wie warme Schuhe und Wintersportausrüstung. Neben Kleidung gibt es Bücher sowie Puzzles und Spiele. Nach dem Einkauf lädt das Café zum Verweilen ein. Zwischen 14 und 16 Uhr gibt es Kuchen, Popcorn und Gelegenheit für einen Schwatz. Kleider und andere Artikel werden am Samstag von 9 bis 10.30 Uhr angenommen. Der Verkauf findet von 14 bis 16 Uhr statt. Der Erlös sowie die nicht verkaufte Ware kann zwischen 18 und 18.30 Uhr abgeholt werden. Ausserdem sucht das Börsenteam Verstärkung. Wer Lust hat, zweimal im Jahr bei der Organisation der Kinderartikelbörse mit anzupacken, ist gebeten, sich unter kinderboerse. nussbaumen@gmx.ch zu melden. Samstag, 19. September, 14 bis 16 Uhr Gemeindesaal, Nussbaumen
Ryan und raus Mayday, US 2026, Apple TV
1987, mitten im Kalten Krieg: Auf einer Geheimmission stürzt der Flieger des Kampfjetpiloten Troy Kelly (Ryan Reynolds) irgendwo in der Sowjetunion ab. Mithilfe eines ehemaligen KGB-Agenten (Kenneth Branagh) versucht Kelly, unbemerkt das Land zu verlassen, ehe ihn der russische Geheimdienst aufspürt. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Reynolds und Branagh lässt zwar zu wünschen übrig, doch wann immer sich «Mayday» nicht mit der Beziehung zwischen den zwei Männern befasst, macht der Film tatsächlich sehr viel Laune. Dem comedyerprobten Regieduo John Francis Daley und Jonathan Goldstein («Game Night») gelingt der Spagat zwischen ihrem absurden Humor und dem ambitionierten Blockbusterkino bestens. Die eindrück lichen Bilder von Kameramann Barry Peterson und der packende Soundtrack von Colin Stetson setzen schnell einmal den Ton für packendes Action-Kino der alten Schule – und gegen das nukleare Finale sieht sogar James Bonds Panzer-Verfolgungsjagd in «Goldeneye» (1994) alt aus. «Mayday» ist ein lustiger, simpler Blockbuster, der eigentlich auf der grossen Leinwand erlebt werden müsste. Weil es dummerweise aber eine AppleTV-Produktion ist, bedeutet das, dass der Fernseher genügen muss. Olivier Samter Filmjournalist
Untersiggenthal Der Kulturkreis Untersiggenthal lädt ein zum Konzert im Foyer der alten Mehrzweckhalle in Untersiggenthal. Am Freitag werden The Sundowner den ehemaligen Bierkeller und heutigen Music-Club Foyeah zu dessen 30-Jahr-Jubiläum zum Beben zu bringen. Die Band mit Micha Plüss, André Gärtner, Matz Canzani und Ivan Mangia kehrt dabei einen Abend lang für ein exklusives Revival auf die Bühne zurück. Noch einmal erwartet das Publikum ehrlicher, handgemachter Livesound – von Classic Rock und Bluesrock bis Funk und Reggae. Ein Abend voller Erinnerungen, Gitarrenriffs und Rock ’n’ Roll. Tickets sind unter kult-untersiggenthal.ch erhältlich. Freitag, 18. September, 20.30 Uhr, Dorfstrasse 39, Untersiggenthal BILD: ZVG
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«Ich bin am richtigen Ort gelandet» schon Gedanken. Wie sieht es in 30 Jahren aus?» So hätten vor drei bis vier Wochen viele Buchen ihr Laub verloren. Zudem ist es immer stiller geworden, es fehlen die Vögel und Insekten. Bis auf eben jenen Borkenkäfer, der in der Trockenheit noch besser gedeiht. «Die Bäume sind schon lang am Limit», sagt Hollenstein. Bei anhaltender Trockenheit können gerade die grössen Bäume ihre üppigen Kronen nicht mehr mit Wasser versorgen, es droht ein Teilabsterben. «Die nächste Generation wird von sich aus das Höhenwachstum einstellen. Ausser dieser Sommer war ein einmaliges Erlebnis, aber das glaube ich nicht.» Auch die Phase, in der es im Wald zu heiss zum Arbeiten war, war früher deutlich kürzer – abgesehen vom Jahrhundertsommer 2003.
UNTERSIGGENTHAL Martin Hollenstein steht seit 30 Jahren im Einsatz für den Siggenthaler Wald, den er wohl besser als jeder andere kennt. SVEN MARTENS
Arbeitsjubiläen sind gerade im Gemeindebetrieb keine Seltenheit. Dass aber jemand seit 30 Jahren für die Gemeinde tätig ist, kommt in der heutigen Zeit nicht mehr so oft vor. Zumal bei einer so körperlichen Arbeit. Der 1. September war also nicht nur für Martin Hollenstein, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Siggenberg, ein Grund zum Feiern. Ein Znüni in der Waldhütte Rotchrüz mit seinem Team und der Betriebskommission war die erste Überraschung. Hollenstein begann seine Lehre 1996 im Forstbetrieb Untersiggenthal. 1999 folgte der Wechsel nach Obersiggenthal, bevor beide Organisationen im Jahr 2015 fusionierten. «Dann bin ich wieder dort gelandet, wo ich angefangen habe», erzählt Hollenstein in seiner Waldhütte – immer im gleichen Wald unterwegs.
Hinaus in die Natur
Martin Hollenstein beim Rotchrüz.
BILD: ZVG
Zeiten ändern sich
Aus den Anfangstagen erinnert sich der Forstwart vor allem an die Dinge, die man heute nicht mehr macht: Betonarbeiten am Spielplatz, die Pflege der eigenen Baumschule, Brennholz von Hand spalten. «Heute ist es körperlich ein ganz anderer Beruf», berichtet der gebürtige Untersiggenthaler. Die deutlich leichteren Motorsägen unterstützen bei allen Handarbeiten. Ausserdem hat im Wald die Digitalisierung Einzug gehalten, zumindest solange man Empfang hat und der Einsatz sinnvoll ist. «Als ich angefangen habe, hatte der Förster ein Natel – das war modern, aber sonst hatte man Schreibmaschinen», erinnert sich Hollenstein an die Arbeit in den Neunzigern.
2004 absolvierte Hollenstein noch eine Vorarbeiterschulung. Zufällig gab es danach in Obersiggenthal die passende Stelle für ihn. Neben den glücklichen Zufällen sind es das Team und die Arbeitsbedingungen, die ihn so lang im Wald des Siggenbergs gehalten haben. «Wir haben sicherlich viele Freiheiten, die man in anderen Berufen nicht hat», hält Hollenstein fest. Ein typischer Arbeitstag beginnt für Hollenstein um 6 Uhr morgens. Aufstehen, im Sommer mit dem Velo in den Wald, Kaffee und Zeitung in Ruhe in der Waldhütte, bevor es um 7 Uhr mit einer Teamsitzung für alle losgeht. Die meiste Arbeit bestimmen aber Wetter
und Jahreszeit: «Unser Hauptgeschäft ist das Baumabsägen.»
Ausbildungsbetrieb
Neben dem eigenen Forstbetrieb engagiert sich Hollenstein in der Lehrlingsausbildung. Er gibt Kurse in der ganzen Schweiz, kümmert sich um die Abschlussprüfungen und ist mit den eigenen Lernenden im Wald. «Das macht mir viel Spass, und ich sehe dadurch viele andere Betriebe», hält der 46-Jährige fest. Und Förster Christoph Hitz ergänzt: «Alle Festangestellten haben bei uns die Lehre gemacht. Hier hat Martin einen grossen Anteil daran.»
«Ich mag es, jemandem etwas beizubringen, den Fortschritt zu sehen», erzählt Hollenstein über die tägliche Arbeit mit den Auszubildenden. Jeder Tag sei anders, und der Baum wachse eben nicht nach Lehrbuch.
Hitzeschäden
Beim Sturm vom 28. August hat man – wie schon so oft – Glück gehabt am Siggenberg. Auf die Jahresnutzungen gesehen seien die Schäden vernachlässigbar. Was dem Wald hier aber zusetzt, sind der Borkenkäfer und die extreme Trockenheit in diesem Jahr. «Die Temperatur ist das kleinere Problem, es fehlt an Wasser. Da macht man sich
Privat zieht es Hollenstein ebenfalls in die Natur. «Ich habe im Sommer viel frei und komme dann im August wieder», erzählt der Forstwart. Zusammen mit seiner Partnerin wandert er gern. Zuletzt ging es erneut nach Kanada, mit Zelt und Mietauto, abgelegen und weit weg vom Geschehen. Ein Ausgleich zum Arbeitsalltag. Aber so ganz zu Hause lassen kann der Forstwart sein Fachwissen natürlich nicht: «Wenn ich sehe, dass nach dem Holzen die Schnitte schräg sind, ärgert mich das.» «Ich bin im Wald am richtigen Ort gelandet, das muss man wirklich sagen. Es muss natürlich auch für den Betrieb stimmen, überall würden sie so einen wie mich nicht wollen», weiss Hollenstein um seine Eigenheiten. Nach 30 Jahren hat sich aber eine Verbundenheit entwickelt. «Ich habe viele Bäume gesetzt, die ich heute absägen kann. Es ist schön, wenn man sieht, wie es sich verändert.» Ebenso schön sei die Anerkennung der Gemeinde und der Kollegen, aber überhöhen müsse man das Jubiläum nicht. «Andere arbeiten auch lang, aber nicht im gleichen Betrieb», sagt Martin Hollenstein.
LESERBRIEF Aufwertung – aber auf wessen Kosten? Die Landstrasse K114 in Obersiggenthal muss saniert werden. Darüber müssen wir vermutlich nicht diskutieren. Doch was uns Stimmberechtigten als «Sanierung und Aufwertung» präsentiert wird, bedeutet für einige Anwohnende etwas ganz anderes. Wir gehören zu den direkt Betroffenen. Für dieses Projekt müssen wir einen Teil unseres Grundstücks abgeben. Der geplante Geh- und Veloweg wird danach durch unseren heutigen Garten und unmittelbar an unseren Fenstern vorbeiführen. Das ist keine kleine Anpassung an einer Grundstücksgrenze. Es ist ein massiver Eingriff in unser Zuhause. Umso mehr erstaunt mich, dass ich in den Abstimmungsunterlagen keinen Hinweis darauf finde, dass für dieses Projekt privates Grundeigentum beansprucht wird. Es wird über Begrünung, Aufenthaltsqualität und ökologische Aufwertung geschrieben. Doch was bedeutet diese Aufenthaltsqualität für diejenigen, bei denen Gehund Velowege plötzlich unmittelbar vor den Wohnräumen vorbeiführen? Ich frage mich auch, wie viele weitere Grundstücke entlang der Landstrasse betroffen sind. Wissen bereits alle, dass sie Land abtreten müssen? Wissen sie, wie viel? Hinzu kommt die finanzielle Situation unserer Gemeinde. Gerade wenn die finanziellen Mittel knapp sind, muss die Frage erlaubt sein, ob neben der notwendigen Sanierung wirklich jede gewünschte Aufwertungsmassnahme umgesetzt werden muss. Laut
Abstimmungsunterlagen würde die günstigere Variante die Gemeinde rund 500 000 Franken weniger kosten. Eine halbe Million Franken ist für eine finanziell stark geforderte Gemeinde kein Betrag, den man als «vergleichsweise gering» bezeichnen sollte. Besonders stört mich aber die Art der Information. Die Vorteile eines Ja werden ausführlich beschrieben. Ebenso wird erklärt, was bei einem Nein möglicherweise wegfallen würde und dass dann der Bundesbeitrag entfällt. Über die Konsequenzen für jene Menschen, die entlang dieser Strasse wohnen und Grund und Boden abgeben müssen, erfährt die breite Bevölkerung hingegen nichts. Ich bin nicht gegen eine notwendige Sanierung der Landstrasse. Aber eine Sanierung ist nicht dasselbe wie ein Ausbau um jeden Preis. Und wenn für eine Aufwertung in bestehende private Grundstücke und Lebensräume eingegriffen wird, dann gehört diese Tatsache offen auf den Tisch, bevor die Bevölkerung darüber abstimmt – nicht erst danach. Ich appeliere an alle Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer entlang der Landstrasse, genau hinzuschauen und sich zu erkundigen ob und in welchem Umfang ihr Grundstück betroffen ist. Und an alle Stimmberechtigten: Schauen Sie nicht nur auf die Visualisierungen. Fragen Sie ausserdem, was dafür weichen muss. Denn unser Garten ist auf diesen Bildern nicht als Verlust eingezeichnet. Für uns ist er aber sehr real. SABINA GADIENT, KIRCHDORF
Apfelplantage der Familie Suter in Münzlishausen.
BILD: SIM
Artenvielfalt der Apfelbäume BADEN Auf Damian Suters
Plantage hängen die Bäume schwer mit Äpfeln. Zu Beginn der Ernte lässt er Interessierte an deren Vielfalt teilhaben.
Gegen Ende September öffnet der Obstbaubetrieb Damian Suter im Stadtteil Münzlishausen oberhalb von Baden seine Türen zur traditionellen Apfelsortenausstellung. In der Scheune an der Baldeggerstrasse 63 können sich Besucherinnen und Besucher ein Bild von der Vielfalt alter Apfelsorten machen, die auf der Pro-Specie-Rara-Plantage oberhalb der Stadt wachsen. Im Rah-
men der Apfelausstellung sind ungefähr 200 verschiedene Sorten in der Scheune des Obstbaubetriebs zu finden. Die Familie Suter bewirtschaftet in Münzlishausen einen etwa 12 Hektar grossen Betrieb mit Obst- und Ackerbau sowie einen Hofladen mit einem umfangreichen Sortiment. Daneben ist der Betrieb mitverantwortlich für den Erhalt der Vielfalt der Apfelsorten in der Schweiz. Denn im Auftrag des Bundes wird auf dem Hof eine Vielzahl verschiedener Apfelsorten angebaut. Den Pro-Specie-Rara-Anlagen des Betriebs kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der genetischen Vielfalt des Apfels in der Schweiz. Meh-
reren Hundert alte und neue Apfelsorten werden dort gezogen. Die Bäume sind genetisch bestimmt, wodurch die Anlage als eine Art Bibliothek für den langfristigen Erhalt der genetischen Vielfalt dient. Gleichzeitig bildet sie eine wichtige Grundlage für die Züchtung neuer Sorten. Die Bedeutung dieser Arbeit wird anlässlich der jährlichen Apfelausstellung besonders deutlich. In Münzlishausen sind zahlreiche Apfelsorten anzutreffen, die in der Regel nicht im Handel erhältlich sind. Die unterschiedlichen Formen und Farben vermitteln einen Eindruck davon, wie vielfältig der Apfel bis heute ist. Die Apfelausstellung ist bis am 25. Oktober zu sehen. SIM
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Er setzt sich für Stiefelgeissen ein
QUERBEET
FOKUS Als Kind wollte Sven Wüst Zoowärter werden. Heute präsidiert der Birrharder den Stiefelgeissen-Züchterverein Schweiz und arbeitet mit Menschen mit Beeinträchtigung. Lea Grossmann MELANIE BÄR
Acht Geissen rennen zum Zaun, als Sven Wüst und Sara Peyer vor der Weide am Waldrand in Scherz Futter und Wasser aus dem Kofferraum ihres Autos nehmen. Die Glocken am Hals der Geissen bimmeln laut durcheinander. Mit den Hörnern stossen sie sich gegenseitig vom Futtertrog weg, den der 28-Jährige mit Maiswürfeln befüllt. «Dieses Jahr sind sie besonders streitlustig», kommentiert der Landwirt. Er vermutet, dass es an der Trockenheit liegt. Sie führt dazu, dass es weniger frisches Gras auf den Weiden gibt. Alle Ziegen sammeln sich um einen einzigen Futtertrog, der andere bleibt unbeachtet. «Das ist typisch. Sie haben das Gefühl, dieses Futter sei besser, obwohl es dasselbe ist.» Heute gibt er kein zusätzliches Kraftfutter. Sven Wüst will, dass sie die Weide «leer putzen», wie er sagt. Nachdem die 40 Aren grosse Fläche gemäht worden ist, säubern die robusten Bergziegen dort, wo man mit der Maschine nur schwer hinkommt. Stiefelgeissen sind eine extensive Rasse, die mit wenig zufrieden ist und auch Dornen und Studen frisst. Ideal, um Flächen offen zu halten und die Ausbreitung des Waldes einzudämmen.
Stutenbissigkeit Kürzlich ertappte ich mich bei einem hässlichen Gedanken über eine erfolgreiche Frau. Zum Glück sprach ich ihn nicht aus. Weniger hässlich war er deshalb nicht. Sie hatte von ihrem Erfolg erzählt, und in meinem Kopf meldete sich sofort ein «Ja, aber». Mit diesem Aussehen ist Erfolg keine Kunst. Und ihr Mann verdient gut. So kann man sich die Selbstständigkeit natürlich leisten. In wenigen Sekunden hatte ich ihren Erfolg erst auf ihr Gesicht und dann auf das Bankkonto ihres Mannes reduziert. Effizient war ich immerhin.
Sven Wüst züchtet Stiefelgeissen.
Stirn hat es ihnen angetan. Die ersten zwei Tiere fanden sie über ein Inserat. Vor einigen Jahrzehnten war der Bestand auf unter 20 Tiere gesunken. Die
Auf die Kuh folgen die Geissen Das Land in Scherz gehört einem Landwirtkollegen von Wüst, der froh über die natürliche Pflege seiner Weide ist. Etwa einen Monat bleibt die Herde dort, dann wechselt sie zur nächsten Fläche, diesmal nach Möriken an die Bünz. Nur etwa vier Monate im Winter verbringen die Geissen im Stall auf dem Bauernbetrieb seines Göttis in Lupfig. «Das sind Sinja, Elsa und Rosalie», sagt Sven Wüst und zeigt auf drei Ziegen. Sie gehören ihm und seiner Freundin Sara, der Rest einem Kollegen. Vor zwei Jahren haben Wüst und Peyer angefangen, Stiefelgeissen zu züchten. Das besondere Muster mit der Färbung an den Füssen, dem Rücken und der
«Geissen lehren mich Geduld und dass man nichts erzwingen kann.» SVEN WÜST, GEISSENZÜCHTER
Schweizer Stiftung Pro Specie Rara setzt sich für den Erhalt und die Förderung der kulturhistorischen und genetischen Vielfalt von Pflanzen und Tieren ein und rettete die Stiefelgeissen vor dem Aussterben. Mittlerweile ist
BILD: BÄR
der Bestand auf rund 700 Tiere gewachsen. Sven Wüst zeigt auf eine Geiss. «Sie ist unser Sorgenkind.» Tatsächlich ist sie ein bisschen dünner als die anderen und hinkt beim Gehen leicht. Der einstige Landwirt hat alle Tiere im Blick, sie sind seine Leidenschaft. Seit zwei Jahren setzt er sich deshalb als Präsident für die Zucht der Stiefelgeissen ein.
Natur und Tiere als Lehrmeister Doch nicht nur Tiere liegen ihm am Herzen, sondern auch Menschen. Als Betreuer in der Gartengruppe der Wettinger Arwo-Stiftung kann er seine beiden Leidenschaften seit ein paar Monaten vereinen. Dass der gelernte Landwirt heute Menschen mit IV begleitet, war nicht geplant. Nach seiner Lehre im Bündnerland absolvierte er in einem Altersheim Zivildienst. Das gefiel ihm
so gut, dass er eine Weiterbildung zum Fachmann Aktivierung anhängte und in verschiedenen Stiftungen arbeitete. Bei der Arwo fand er schliesslich einen Arbeitsbereich, wo er mit Menschen und in der Natur arbeiten kann. Vieles, was ihn Tiere und Natur lehrten, hilft ihm dort. «Die Geissen sind wie ein Spiegel. Wenn ich gehetzt bin, reagieren sie unwillig. Sie lehren mich Geduld und dass man nichts erzwingen kann.» Das tun die Menschen mit Beeinträchtigung ebenfalls. Später will sich Sven Wüst zum Agogen ausbilden lassen. Die Landwirtschaft bleibt trotzdem Teil seines Lebens: So wie heute haben seine Stiefelgeissen nach Feierabend Priorität. Die Ziegen scheinen es ihm zu danken und verteilen sich erst wieder auf dem Feld, als er und seine Freundin nach getaner Arbeit ins Auto steigen und davonfahren.
Ohne Züchter wären sie ausgestorben AUS DER REGION Stiefel-
langen Grannenhaare auf dem Rücken, das sogenannte Mänteli, und an den Hinterbeinen, die Hösli. Auch die dunkle Zeichnung rund um Augen, Nase und Ohren fällt auf. Alle Stiefelgeissen tragen Hörner. Die Böcke werden bis 85 Zentimeter gross und wiegen bis 80 Kilogramm. Geissen erreichen bis zu 77 Zentimeter und wiegen bis 50 Kilo. Die Haltung der Tiere verlangt viel Wissen und Arbeit. Neben einem geeigneten Stall brauchen sie einen trockenen und geschützten Unterstand auf der Weide. Nötig sind ausserdem Schatten, frisches Wasser, Futter und eine sichere Umzäunung. BÄR
geissen sind vom Aussterben bedroht. Dabei sind die Ziegen extrem robust und genügsam. Stiefelgeissen werden als «Landschaftspflegerinnen» sogar an schwer zugänglichen Orten oder im Naturschutzgebiet eingesetzt. In der Region Brugg und Baden sind sie zum Beispiel in Naturschutzgebieten der Creanatira in Windisch anzutreffen. Das ist kein Zufall. Der Präsident des Stiefelgeissen-Züchtervereins Schweiz (SGS), Sven Wüst, wohnt in Birrhard und arbeitet in Wettingen und Würenlos. Der Verein wurde 1993 gegründet. Den Züchterinnen und Züchtern ist es zu verdanken, dass es sie überhaupt noch gibt. Anfang der 1980er-Jahre existierten lediglich wenige Tiere. Ein Teil davon lebte im nur per Schiff erreichbaren Quinten am Walensee. Mit Unterstützung von Pro Specie Rara begann die Rettung der beinahe verschwundenen Rasse. Heute kümmert sich der SGS um ihre gezielte Weiterzucht. Wer neue Tiere anschafft, soll deshalb auch auf die Abstammung achten. Eine sorgfältige Anpaarung hilft,
Infos zum Schweizerischen Züchter verein der Stiefelgeissen sind unter stiefelgeiss.ch zu finden.
Die Stiefelgeissen sind eine robuste Rasse.
Inzucht zu vermeiden und die genetische Vielfalt der Rasse zu bewahren. Die etwa 80 Vereinsmitglieder sind Halter und Züchter von Stiefelgeissen. Der Verein pflegt den Kontakt zu Partnerorganisationen wie Pro Specie Rara und dem Schweizerischen Ziegenzuchtverband und ist Mitglied des Züchterverbands für seltene Nutztier-
In der Geschäftswelt hört man: Frauen fördern Frauen nicht. Vielleicht aus Angst, die andere könnte sie überholen. Also wird nicht empfohlen, nicht eingeladen oder für einem Auftrag nicht berücksichtigt. «Ich gönne dir den Erfolg nicht», sagt niemand. Das wäre zu ehrlich. Natürlich ist das eine Verallgemeinerung. Es gibt Frauen, die andere fördern, empfehlen und loben. Frauen, die Türen öffnen und sie nicht hinter sich schliessen. Ich kenne solche Frauen und zähle mich im Normalfall ebenfalls zu jenen. Nur sind sie nicht der Grund für diese Kolumne. Denn es gibt eben auch den anderen Reflex. Eine Frau steigt auf, und irgendwo beginnt eine andere, Erklärungen für ihren Erfolg zu finden. Stutenbissigkeit nennt man das. Männer konkurrieren gegeneinander. Frauen beissen einander. Schon sprachlich landen wir hier im Stall. Neid ist (leider) menschlich. Man darf ihn aber weder fördern noch als Motivation für Kommentare im Internet verwenden. Ich habe meinen hässlichen Gedanken analysiert. Er verrät mehr über mich als über die Frau, den er betrifft. Wir sollten aufhören, hinter den Erfolg einer Frau ein Aber zu setzen. Manchmal reicht einfach ein Punkt.
Lea Grossmann ist im Bereich Marketing und Kommunikation tätig, hat viele Jahre in Brugg gearbeitet und findet: «Ein Leben ohne Bücher ist nicht lesenswert.» lea.grossmann@me.com
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rassen. Zurzeit gibt es rund 700 Stiefelgeissen. Ihren Namen verdankt die Stiefelgeiss der auffälligen Färbung ihrer Beine. Je nach Farbe werden Schwarz- und Braunstiefel unterschieden. Beide Typen kommen in dunklen, hellen oder silbergrauen Farbschlägen vor. Besonders charakteristisch sind zudem die
Der Erfolg einer Frau wird selten einfach als ihren Erfolg betrachtet. Er braucht eine Erklärung: den Mann, die Kontakte, das Aussehen oder das Glück. Irgendetwas muss geholfen haben. Nur sie selbst kann es nicht gewesen sein.
AUS DER REGION Diese Rubrik ist eine Hommage an all die vielen Vereine, Institutionen, Stiftungen oder Gruppen der Region. Sind auch Sie Mitglied eines tollen Vereins, den wir hier vorstellen dürfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail.
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Motocross-Fahrer geben Vollgas EHRENDINGEN 5000 Zuschauer und 470 Fahrer: Das OK des Motocross-Rennens zieht nach der zweiten Austragung eine positive Bilanz.
MELANIE BÄR
«Unser Fazit ist extrem positiv. Normalerweise kommen etwa 300 Fahrer zu solchen Rennen, in Ehrendingen waren es übers Wochenende 470», sagt OKChef Oliver Pavioni. Zusammen mit dem Vorstand des Vereins Motorsport Lägern und Freiwilligen hat er den Anlass organisiert. Während des Telefoninterviews am Montagabend ist er mitten in den rund dreitägigen Aufräumarbeiten. Am Rennen ist er nicht mitgefahren. «Das hat mich am Sonntag schon etwas gefuchst. Aber wenn ich einen Helm aufsetze, dann muss ich zu 100 Prozent auf die Fahrt konzentriert sein, als OK-
«Mich fasziniert das Zusammenspiel von Sport und Zusammenhalt.» OLIVER PAVIONI, OK-CHEF
Chef konnte ich das nicht», sagt er. Konzentriert waren jedoch die Fahrer: Gemäss Pavioni gab es keine Unfälle, nur ein paar Schrammen. Das erste Rennen vor einem Jahr wurde in der Landwirtschaftszone zwischen Ehrendingen und Freienwil durchgeführt. Dieses Jahr fand es vollständig auf Ehrendinger Boden, in der Böndlern Richtung Lengnau, statt. «Es wäre einfacher, das Rennen immer am gleichen Standort durchzuführen. Doch das geht wegen der Fruchtfolge auf den
Feldern nicht», so Pavioni. Er hofft, dass zwischen den beiden Standorten gewechselt werden kann. «Ansonsten müssen wir nächstes Jahr allenfalls aussetzen.»
Sport und Zusammenhalt Trotz grossem Aufwand wollen die acht Mitglieder des Vereins Motorsport Lägern weiterhin Rennen organisieren. Zu diesem Zweck wurde der Verein vor zwei Jahren schliesslich gegründet. «Es begann, wie so oft, mit einer gemeinsamen Leidenschaft: Motocross», schreiben die Vorstandsmitglieder auf der Vereinswebsite. Man habe sich regelmässig zum Training auf den Äckern befreundeter Landwirte getroffen, die selbst vom Motocross-Fieber erfasst worden seien. «Eines Abends, nach einem lockeren Training und einem gemütlichem Austausch, entstand eine Idee: Warum nicht ein eigenes nationales Rennen organisieren? Der Gedanke liess uns nicht mehr los – und so wurde aus einer spontanen Vision ein konkretes Projekt», heisst es weiter. Für Oliver Pavioni ist das Motocrossfahren mehr als ein Sport: «Mich fasziniert das Zusammenspiel zwischen einem sehr anspruchsvollen Sport und dem Zusammenhalt mit den Leuten auf der Rennstrecke.» Oft verbringe man das ganze Wochenende auf der Rennstrecke und campiere auf dem Gelände nebeneinander. In Ehrendingen massen sich Fahrerinnen und Fahrer in verschiedenen Kategorien. Neben Nachwuchs-, Hobby- und diversen Rennläufen der nationalen Amateurmeisterschaft (NAM) fand ein 75-minütiges EnduroRennen statt.
Das Publikum fieberte mit den Fahrern mit.
BILDER: ROGER EGLOFF
B E R U F S FA C H S C H U L E B A D E N
Tom Oester.
Jason Senn.
Leonardo Meyer.
GENOSSENSCHAFT BAD ZUM R ABEN, BADEN ■ Unterstützungsbeitrag für den Umbau des Bades zum Raben Der Badener Einwohnerrat folgt dem Antrag des Stadtrats und unterstützt den Umbau des Bades zum Raben am Badener Kurplatz mit 750 000 Franken. An seiner Sitzung vom 8. September beschloss der Einwohnerrat, dem Gesuch der gemeinnützigen Genossenschaft Liegenschaft Bad zum Raben stattzugeben und ihr ein unverzinsliches Darlehen zu gewähren. Im Gegenzug erhält die Stadt mitunter während 25 Jahren ein Vorkaufsrecht am Quellrecht und am Stockwerkeigentum der Genossenschaft. Ebenfalls am Dienstag haben die Projektinitiantinnen und -initianten erfahren, dass der Aargauer Regierungs-
rat dem Revitalisierungsprojekt für das Bad zum Raben 1,42 Millionen Franken aus dem Swisslos-Fonds beisteuert. Im Gegenzug wird die Genossenschaft einen Pfandvertrag mit dem Kanton Aargau über die Errichtung einer Grundpfandverschreibung über 35 Jahre unterschreiben. «Wir sind sehr erfreut über diese positiven Beschlüsse. Die Unterstützung durch Stadt und Kanton ist für viele Stiftungen Voraussetzung, um unser gemeinnütziges Projekt ebenfalls zu fördern. Die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung rückt nun näher. Zudem freuen wir uns auf viele weitere Genossenschafterinnen und Genossenschafter», sagt Andreas Rudow, Co-Präsident der Genossenschaft Bad zum Raben.
Die Gesamtkosten für den Umbau betragen etwa 4,88 Millionen Franken. Durch Eigenmittel, Spenden und erste Förderzusagen sind bis jetzt rund 3,25 Millionen Franken gesichert. Die weitere Finanzierung soll mit Stiftungsfundraising sowie durch Spenden und den Verkauf von Genossenschaftsanteilen gewährleistet werden. Die Genossenschaft sucht weiterhin zusätzliche Genossenschafterinnen und Genossenschafter und verkauft symbolisch Bauteile für das künftige Bad. Der Beginn des Umbaus ist für 2027 geplant, erfolgt jedoch erst, wenn die Finanzierung des Vorhabens gesichert ist. Die feierliche Eröffnung des erneuerten Bades zum Raben ist für 2028/2029 vorgesehen. ZVG
■ Abwechslungsreicher Aargauer Sporttag für Berufslernende Der diesjährige Aargauer Sporttag für Berufslernende (ASB) fand am 2. September unter dem Motto «Ausbildung, Sport, Balance» an der Berufsfachschule Baden statt. Rund 100 Lernende aus zehn Berufsfachschulen des Kantons Aargau trafen sich in Baden, um bei der 32. Austragung des ASB ihr Können, ihren Teamgeist und ihren Charakter unter Beweis zu stellen. Am Vormittag standen sechs Disziplinen auf dem Programm – jede davon passend zu einem Berufsfeld der Berufsfachschule Baden. So mussten die Teilnehmenden in Achterteams möglichst schnell Autoräder wechseln, einen rasanten Bürostuhlslalom meistern oder sich im ebenso kuriosen wie unterhaltsamen Pfannentischtennis beweisen. Sportlich, kreativ und mit einer guten Portion Spass ging es ordentlich zur Sache. Am Nachmittag übernahmen die «Burner Games» das Kommando. In den
beliebten Spielen Matterhornball und Pantherball lieferten sich die Teams packende Duelle in der Halle, bis die Sieger feststanden. Den Tagessieg holten sich die Lernenden des BBZ Freiamt, danach folgten die Lernenden der Berufsschule Zofingen und der Berufsfachschule BBB in Baden. Wie gewohnt zeigten sich die Lernenden der Aargauer Berufsschulen von ihrer besten Seite: engagiert, fair und mit viel Teamspirit. Oder kurz gesagt: Muskelkater heute, Vorfreude auf den ASB 2027 schon jetzt. Der ASB ist mittlerweile nicht mehr aus dem Kalender der Berufsfachschulen des Kantons wegzudenken. Jährlich treffen sich Teams aus den verschiedenen Berufsfachschulen und messen sich in einem polysportiven Wettkampf. Das Schöne an diesem Wettkampf ist die Freiheit der Gestaltung, welche die Gastgeberschule nutzen kann, um den Wettbewerb einzigartig zu machen. Ein grosser Dank geht an alle Sponsoren, die den Berufslernenden jedes Jahr den ASB ermöglichen. ZVG
Siegerehrung beim 32. Aargauer Sporttag für Berufslernende in Baden.
BILD: ZVG
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Löcher in der Seele stopfen BADEN Pathologisches Horten kann für Betroffene und Angehörige zur grossen Belastung werden. Der Umgang damit ist selten einfach. SIMON MEYER
Unter dem Begriff Messie können sich wohl die meisten Menschen etwas vorstellen: zugemüllte Räume und das Unvermögen, sich von jeglichen Gegenständen zu trennen. Erst seit elf Jahren ist pathologisches Horten Teil der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) der Weltgesundheitsorganisation. Entsprechend sind viele Psychiaterinnen und Psy chiater sowie andere Fachkräfte, die potenziell mit betroffenen Menschen Umgang haben, wenig für das Phänomen und dessen Begleiterscheinungen sensibilisiert. Um dem entgegenzuwirken, fand am Montag im Amtshimmel in Baden ein Symposium zum Thema «MessieSyndrom und soziale Verwahrlosung» statt. Etwa 60 Fachkräfte aus den Bereichen psychische Gesundheit und soziale Arbeit liessen sich einen Nachmittag lang besser mit dem MessieSyndrom sowie dessen persönlichen und rechtlichen Konsequenzen vertraut machen. Durch Heranziehen unterschiedlicher Perspektiven, zum Beispiel von Menschen aus der Beistandschaft, Sozialhilfe, Räumungsinstitutionen, Politik und Sozialbegleitung, sollte der Komplexität des Krankheitsbilds begegnet werden. Bei allen Vorträgen und
Patric Nussli, Leiter Prävention bei der Stadtpolizei Baden, zeigte den Anwesenden auf, was die Polizei bei Zwangsräumungen alles beachten muss. BILD: SIM Überlegungen ging es dabei um die Frage, wie es gelingen kann, im Umgang mit Betroffenen die Bedürfnisse und Würde der Menschen zu wahren.
Praktische Einblicke
Nach der Begrüssung durch Estera Hasler vom Sozialwerk Hope in Baden und Claudia Klauser von der Home As-
sist GmbH in Urnäsch AR führte ihre Kollegin Daniela Zumsteg in das Thema Messie und soziale Verwahrlosung ein. Anschliessend beleuchteten der Unternehmer und FDPPolitiker Adrian Schoop und Lena SchmidWaldmeier vom Hauseigentümerverband ihre Erfahrungen im Umgang mit Betroffenen. Lebt eine Person mit MessieSyndrom in einer fremden Wohnung und erhält keine Hilfe von aussen, endet die Situa tion häufig in einer Zwangsräumung. Patric Nussli von der Stadtpolizei Baden erläuterte den Anwesenden das Vorgehen der Polizei in diesen Fällen, die eigentlich immer heikel seien. Dabei sei Unordnung an sich noch kein Delikt, auch wenn sie für direkt oder indirekt Betroffene mühsam sei, betonte der Chef Prävention. Wenn es dann doch zum Äussersten komme, seien zwar wirksame Zwangsmittel vorhanden, diese könnten das zugrunde liegende Problem aber nicht lösen. «Ich mag deshalb den Merkspruch für Zwangsräumungen: juristisch manchmal klar, menschlich selten einfach», brachte Nussli die Problematik auf den Punkt. Einblick in die Psyche Betroffener und in mögliche Behandlungsformen gab die Psychotherapeutin Danièle Stucki vom Verein Lessmess. Sie grenzte pathologisches Horten als Erstes gegen blosse Unordentlichkeit ab: Ein krankhafter Fall liege erst vor, wenn das Horten zu einer grossen psychischen Belastung führe. Häufig trete das Messie Syndrom nicht isoliert auf. Viele Betroffene litten demnach zusätzlich unter sozialer Verwahrlosung, einer Depression oder Zwangsstörungen. «Ich habe es noch nie erlebt, dass patholo-
gisches Horten isoliert vorkam», erklärte die Psychotherapeutin. Sie betonte, dass es sich dabei um ein ernst zu nehmendes Leiden handle, denn ohne entgegenwirkende Massnahmen würden Betroffene irgendwann in menschenunwürdigen Zuständen leben.
Auslöser in der Kindheit
Stucki äusserte sich auch dazu, was die Ursache für pathologisches Horten sein kann. Statistische Erhebungen mit betroffenen Personen liessen gewisse Muster erkennen: «Viele Messies sind in eher einfachen Verhältnissen aufgewachsen. hat sich gezeigt, dass Messies in ihrer Kindheit häufig in einer Umgebung lebten, in der es wenig zwischenmenschliche Nähe gab.» Schliesslich habe sich gezeigt, dass viele Menschen, die unter dem MessieSyndrom litten, zu Perfektionismus neigten. «Die Unfähigkeit, Dinge wegzuwerfen, ist Ausdruck der Angst, dass man genau diesen Gegenstand irgendwann brauchen könnte», erläuterte Danièle Stucki. Im Umgang mit dem MessieSyndrom kommt erschwerend hinzu, dass der Therapiewille der Betroffenen in der Regel sehr tief ist. Anders als bei sozialer Verwahrlosung, die Dritten irgendwann nicht mehr verborgen bleibe, würden sich Messies häufig darum bemühen, gegen aussen den Schein zu wahren, wie Stucki erklärte. Häufig sei es deshalb erst der zunehmende Leidensdruck von Angehörigen, der dazu führe, dass Hilfe in Anspruch genommen werde. Dabei ist der frühzeitige Beizug externer Beratungs und Hilfsangebote die beste Möglichkeit, dem Problem wirksam entgegenzutreten.
Steuerfuss soll dramatisch steigen REGION Der Wettinger
mit einem Teilzeitpensum engagiert. Teilweise aus dem Ruhestand zurückgeholt wurde der langjährige Leiter Finanzen, Martin Frey.
Gemeinderat schlägt das Budget 2027 mit einer Steuerfusserhöhung um 15 Prozent vor.
Budgetgespräche in Abteilungen
IRENE HUNG-KÖNIG
A Pharmacy of Songs.
BILD: NEIGE SANCHEZ
Heilung aus der Musikbox BADEN Louis Jucker bringt seine Ins-
tallation «A Pharmacy of Songs» ins Kulturbüro und in den Kollektivraum SpaghettiSpace in Baden. Mit dabei: eine Jukebox, die dazugehörige Publikation sowie ein Konzert im Kulturhaus Royal. Louis Juckers skurrile Musikapotheke ist eine Sammlung naiver LoFi Hits, die eine ganze Reihe von Beschwerden heilen sollen: von kleinen Alltagswehwehchen bis zu den grossen Herausforderungen des Lebens. Diese 50 Heilungslieder wurden 2024 geschrieben, entsprechend den Bedürfnissen, die seine «Patientinnen und Patienten» ihm mitteilten. Jucker präsentiert in Baden eine Ausstellung mit einer manipulierten Jukebox, Videobildschirmen und an der Wand hängenden Beipackzetteln, die es erlaubt, diese «Heilmittel» in vier Dimensionen zu erleben. Die Ausstellung an der Dynamostrasse 7 ist vom 24. September bis zum 17. Oktober zu sehen. Bei seinem Liveauftritt im Royal am 16. Oktober singt Louis Jucker folkige Songs mit einer Stimme, die von irgendwo anders zu kommen scheint. Vernissage Donnerstag, 24. September, 18 Uhr Dynamostrasse 7, Baden
Gemeindeammann Markus Haas (FDP) sprach an der Medienorientierung zum Budget 2027 von einem heissen Herbst, der nun den heissen Sommer ablöse. Tatsächlich waren die Informationen, die Gemeinderat Orun Palit (GLP) kundtat, von besonderer Brisanz. Nachdem die Gemeinde letztmals mit einer 3prozentigen Steuerfusserhöhung in Verbindung mit dem Oberstufenzentrum gescheitert ist, will es die Exekutive nun wissen: Sie beantragt dem Einwohnerrat, den Steuerfuss um 15 auf 110 Prozentpunkte zu erhöhen. Die zusätz lichen Einnahmen schafften die finanzielle Grundlage, um wichtige Leistungen zu sichern, notwendige Investititonen weiterzuführen und den Handlungsspielraum für kommende Generationen zu bewahren, so die Gemeinde.
Schuldenabbau ist zwingend
«Wettingen soll eine Gemeinde sein, die für die Bevölkerung von morgen da ist. Das heisst, wir wollen gute Bildung, Sport, Freizeit, soziale Unterstützung, Kultur, Begegnung mit gepflegter Natur und Erholungsräumen. Dazu gehören sichere Verkehrswege, eine funktionierende Versorgung und gut unterhaltene öffentliche Gebäude», sagte Orun Palit. Die Gemeinde muss also handeln: Die Jahresrechnungen 2023 (205 414 Fr.), 2024 (3,4 Mio. Fr.) und 2025 (6,4 Mio. Fr.) schlossen mit Aufwandüberschüssen ab. Auch die Rechnung 2026 werde wohl mit einem Verlust abschliessen. Ende des Jahres 2025 be-
Gemeinderat Orun Palit gibt die Gründe für die Erhöhung des Steuerfusses bekannt BILDER: JASMIN MARTE/CHMEDIA trug die Nettoschuld der Gemeinde 113,82 Millionen Franken, das macht eine Verschuldung pro Einwohnerin und Einwohner von 5175 Franken. Gleichzeitig hat der Wettinger Normsteuerertrag von 2020 bis 2025 um 2,8 Prozent abgenommen, während er im kantonalen Durchschnitt um 9,1 Prozent zunahm. Die Steuern als wichtigste Einnahmequelle entwickeln sich rückläufig, während die gebundenen und durch die Gemeinde nur begrenzt beeinflussbaren Ausgaben deutlich zu-
nahmen. So stiegen die Pflegefinanzierungskosten, die Besoldungskostenanteile für Lehrpersonen sowie die Restkostenanteile für Sonderschulen, Heime und Werkstätten. «Wir hatten zudem eine interne Herausforderung, wir haben noch keinen Leiter Finanzen gefunden», so Palit. Der Leiter Finanzen, Beat Rölli, hat per Ende April 2026 nach weniger als einem Jahr die Gemeinde aus persönlichen Gründen verlassen. Deshalb wurde Christian Glur vom Gemeindesupport
Bei den Budgetvorbereitungen anders war diesmal, dass mit jeder Abteilung Budgetgespräche durchgeführt wurden. «So konnten einige Punkte hinterfragt oder gekürzt werden», so Christian Glur. Was es heisst, wenn die Steuern auf 110 Prozent erhöht würden, zeigte Glur anhand eines fiktiven Beispiels. Bei einer Familie mit zwei Kindern, einem steuerbaren Vermögen von 100 000 Franken und einem steuerbaren Einkommen von 80 000 Franken beträgt die Steuerrechnung heute 7539 Franken. Bei einem Steuerfuss von 110 Prozent wären es 8030.10 Franken. Christian Glur gab zu bedenken, dass die Kantonssteuern im letzten Jahr um 8 Prozent gesenkt worden seien und in diesem Jahr womöglich nochmal um 2 Prozent gesenkt würden. Trotz der finanziellen Schieflage sieht der Gemeinderat im Finanzplan 2027 bis 2036 ein Investitionsvolumen von 343,4 Millionen Franken vor. Eine weitere Anpassung des Steuerfusses könnte es ab 2033 geben, dann um weitere 5 auf 115 Prozent: Wenn das neue Oberstufenzentrum Margeläcker 2032 erstellt ist, müssen Abschreibungen getätigt werden. «Das Ganze ist aber nicht in Stein gemeisselt. Das ist der aktuelle Stand der Planung», sagte Christian Glur. Vizeammann Christian Wassmer (Mitte) erklärte: «Wir haben es drei Mal mit homöopathischen Erhöhungen versucht, das hat nicht funktioniert. Die rund 10 Millionen Franken müssen abgebaut werden. Mit 5 Prozent Steuererhöhung funktinoniert das nicht.» Und weiter: Verglichen mit anderen Gemeinden seien 110 Prozent kein hoher Steuerfuss.
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Hoselupf zum Schwingschnuppertag GEBENSTORF Vergangenen Samstag veranstaltete der Schwingklub Baden-Brugg vor der Landi in Gebenstorf einen Schnuppertag. ISABEL STEINER PETERHANS
Jahren zusammen. Im Rahmen dieser schweizweiten Initiative mit über 140 beteiligten Klubs fand vergangenen Samstag vor der Landi Wasserschloss ein Schwingschnuppertag statt. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, erste Erfahrungen mit der Traditionssportart zu machen.
Schwingen zählt zu den traditionsreichsten Sportarten der Schweiz. Seit Jahrhunderten verbindet dieser Sport Wettkampf, Bewegung und Brauchtum. Neben Kraft, Technik und schnellen Reaktionen steht die Fairness im Mittelpunkt: Nach jedem Gang reichen sich die Teilnehmenden unabhängig vom Ergebnis die Hand, denn Respekt ist ein zentraler Grundpfeiler dieser Kultur. Um diesen Nachwuchs gezielt zu fördern, spannen der Eidgenössische Schwingerverband und die Migros seit
Erfahrungen im Sägemehl
Herbert Kalt, Hettenschwil: «Ich bin eigentlich wegen der Stubete hier, aber es macht riesig Spass, den Kindern zuzuschauen. Ich finde es wichtig, dass die Jugend im Schwingen gefördert wird. So etwas muss unbedingt unterstützt werden. Wir schauen die Schwingfeste am Fernsehen.»
Deborah, 16: «Aktiv bin ich seit 2018 im Benjamin Beyeler, Schwingklub BadenFrauenschwingklub in Steinhuserberg LU Brugg: «Als Präsident des Schwingklubs dabei und trainiere auch in demjenigen finde ich solche Anlässe wie den eidg. von Baden-Brugg. Ich nehme regelmässig Schwingschnuppertag und die Stubete an Schwingfesten teil. Es macht Freude, super. Denn nur so können die Werte und den Kleinen diese Sportart beizubringen. Traditionen aus der Schweiz weiterleben. Ausserdem habe ich den Jugend+Sport- Denn Werte wie Fairness und Stärke zur Grundkurs absolviert.» Heimat machen uns stark.»
Nachfolge im BZB plus
Stärken betonen und Vorteile wahren
BADEN Der Vorstand der Beratungsstelle BZB plus in Baden hat Annegret Siegenthaler zur neuen Geschäftsleiterin gewählt, wie er in einer Mitteilung schreibt. Sie wird die operative Verantwortung des BZB plus per 1. Februar 2027 übernehmen. Annegret Siegenthaler ist 51-jährig und lebt in Wädenswil. Sie verfügt über ein breites Fachwissen in Psychologie und Psychotherapie, in Betriebswirtschaft, im Sozialwesen sowie im Projektmanagement, das sie sich sowohl in der Privatwirtschaft, in verschiedenen Institutionen als auch in der Verwaltung aneignete. Derzeit verantwortet sie die Leitung der Arbeitsintegration in der Stiftung Wisli in Bülach und Winterthur und ist Mitglied der Geschäftsleitung. Annegret Siegenthaler wurde aus 30 Bewerberinnen und Bewerbern für die Nachfolge ausgewählt. Der aktuelle Geschäftsleiter Michael Schwilk wird sie Anfang des Jahres 2027 in ihre neue Stelle einführen und die Übergabe vor seiner Pensionierung begleiten. «Ich freue mich sehr, die Nachfolge von Michael Schwilk als Geschäftsführerin übernehmen zu dürfen. Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zu unterstützen und sie in ihren Entwicklungsschritten begleiten zu dürfen, steht für mich im Mittelpunkt meiner täglichen Arbeit», sagt die designierte Geschäftsleiterin. RS
Ein kompletter Schwingplatz mit Sägemehlring wurde aufgebaut. Mädchen und Buben ab fünf Jahren sammelten unter der fachkundigen Anleitung erste Erfahrungen im Sägemehl. Der Event zeigte eindrücklich, wie zugänglich der Schwingsport für die Jugend ist. Der nächste Schwingkeller in der Region Baden-Brugg befindet sich an der Rössliackerstrasse in Brugg. Die Trainings sind donnerstags. Interessierte Kinder sind willkommen. Auch Mädchen!
BADEN Am Tourismusforum im Trafo am Freitag wurde über Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten des lokalen Fremdenverkehrs beraten. Am zweiten Tourismusforum Baden diskutierten rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft, Politik und Kultur über die Bedeutung des Tourismus für Baden – heute und künftig. Die Veranstaltung fand letzten Freitag im Trafo statt und stand unter dem Eindruck des kürzlich verabschiedeten ersten Tourismusleitbilds des Kantons Aargau. Dieses will die verschiedenen regionalen touristischen Angebote besser miteinander vernetzen und deren Sichtbarkeit erhöhen. Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Tourismus in der Bäderstadt spielt die Ende des Jahres 2022 gegründete Tourismus Region Baden AG. Sie kann auf erfolgreiche erste Jahre zurückblicken. Besonders deutlich zeigt sich das an den Übernachtungszahlen: Im Jahr 2025 erreichte Baden mit beinahe 152 000 Übernachtungen einen neuen Höchststand.
Ganzheitlicher Ansatz HINWEIS DER REDAKTION Redaktionsschluss für eingesandte redaktionelle Texte ist jeweils am Montag um 8 Uhr. Die Redaktion
Welche Anforderungen heute an eine moderne Tourismusdestination gestellt werden, erläuterte Martin Barth, Professor für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern und Gründer des World Tourism Forum Lucerne. Heute müsste Destination als umfassender Le-
Zahlreiche Mädchen und Buben besuchten den nationalen Schwingschnuppertag.
bensraum betrachtet werden. Neben Übernachtungsmöglichkeiten und dem gastronomischen Angebot spielen dabei die einheimische Bevölkerung, das Gewerbe, die Politik und die Kultur eine Rolle. Tourismus könne langfristig nur erfolgreich sein, wenn die verschiedenen Interessen berücksichtigt und miteinander verbunden würden. Besonders wichtig ist für Barth die Akzeptanz der Bevölkerung. Wenn die Einwohnerinnen und Einwohner eine touristische Entwicklung nicht mittrügen, sei diese langfristig nicht sinnvoll. Entscheidend sei dagegen, vorhandene Stärken zu erkennen und touristisch bewusst zu nutzen, ohne dabei den Charakter der Stadt zu verlieren. Unterstützung erhält die Tourismusorganisation von der Stadtpolitik. Der Einwohnerrat genehmigte im Juni eine unbefristete Leistungsvereinbarung mit der Tourismus Region Baden AG. Für Stadtammann Markus Schneider bedeutet diese Vereinbarung vor allem mehr Planungssicherheit. Gleichzeitig betont er, dass Baden nicht möglichst stark, sondern vor allem qualitativ wachsen solle. Dabei müsse Baden seine Eigenheiten und seinen besonderen Charme bewahren. Besondere Chancen sieht Schneider bei Grossveranstaltungen wie der Badenfahrt, die nächstes Jahr stattfindet, oder dem Aargauischen Musikfest, das 2028 geplant ist, Geschäftsreisen und Kongressen. Solche Veranstaltungen wären nicht nur geeignet, kurzfristig Gäste und Übernachtungen zu generieren, sondern über die VeranRS staltung selbst hinaus zu wirken.
BILDER: ISP
Robine, 8: «Heute bin ich mit meiner Luke Flitter, Adelaide (Australien): «Mit Familie und meinem Schullkollegen meiner Familie bin ich auf Urlaub und Julian hier. Soeben habe ich das erste staune sehr über die Schwingtradition. Es Mal geschwungen. Es ist gar nicht so ist imposant und eindrücklich. Es ist ein einfach. Gegen die Kleinen habe ich wichtiges Kulturgut, und das finde ich meistens gewonnen. Mein Vater hat auch cool. Die Alphornspieler finde ich geschwungen, aber im Fernsehen ist er ebenfalls speziell. Vielleicht ziehen wir in nie gekommen.» die Schweiz.»
Der Wettinger Männerchor und der Surbtaler Jugendchor stehen gemeinsam auf der Bühne. BILD: PG
Stimmige Mischung REGION Der Männerchor Liederkranz aus Wettingen hat gemeinsam mit dem Jugendchor Surbtal Plus das Publikum begeistert. Mit dem passenden Titel «Wir Sänger grüssen euch ganz herzlich» eröffnete der Männerchor Liederkranz am 6. September sein Konzert in Wettingen. Bevor der Pianist André Desponds und die Violinistin Radostina Stoyynova eine Kostprobe ihres Könnens darboten, überraschten der Projektchor aus dem Surbtal und der Männerchor das erwartungsvolle Publikum gemeinsam mit «The Rose», dem bekannten Lied um die Liebe, das 1979 im gleichnamigen Film von Bette Midler gesungen wurde und weltweit Berühmtheit erlangte. Danach gehörte die Bühne dem Jugendchor, der sich mit modernen Rhythmen und viel Energie in die Herzen des Publikums sang. Unter der Leitung von Chantal Spuler bewiesen
die jungen Stimmen ihr Können mit Liedern wie «Evening rise», «In siemi» und dem von Ruth Morris arrangierten «Shosholoza». Moderatorin Jeannette Good kündigte sodann die vom Männerchor unter der Leitung von Armin Hauser vorgetragenen Titel an. Neben traditionellen Klängen bereicherte ein vom einstigen Dirigenten Herbert Bucher arrangiertes Spiritual Medley das Konzert, in dem die Chorsolistin Tabea Herzog dem Titel «He’s the Lily of the valley» eine besondere Note verlieh. Beim bekannten Werk von Johann Strauss, «An der schönen blauen Donau», kam das Publikum in die Versuchung mitzusingen. Als der letzte Ton der Melodie aus dem Historienfilm «Conquest of Paradise» verklungen war, in dem der Pianist André Desponds nochmals alle Register zog, bedankte sich das Publikum mit Standing Ovations für das Konzert. Zusammen beschlossen die beiden Chöre das Konzert unter Mitwirkung des Publikums mit der Zugabe «Glory, hallelujah!». PG
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MITTEILUNGEN AUS DEN GEMEINDEN
BIRMENSTORF
Trotte: Der Kulturkreis präsentiert Ueli Schmezers Matter live ‒ Donnerstag, 24. September, ab 11.30 Uhr, Gasthof zum Bären: Die Senioren 60+ laden ein zum Seniorenmittagstisch ‒ Sonntag, 27. September: Abstimmungen und kommunale Ersatzwahl Gemeinderat für den Rest der Amtsperiode 2026/2029
Dank an Gemeinderat Martin Hofer Nach über acht Jahren im Gemeinderat hat Martin Hofer demissioniert und trat per 15. September aus dem Gemeinderat Birmenstorf zurück. Seit seiner Wahl im Juni 2018 hat er sich mit grossem Engagement und Fachwissen für unsere Gemeinde eingesetzt. In seine Amtszeit fallen zahlreiche wichtige Geschäfte und Projekte, insbesondere die erfolgreiche Feuerwehrfusion, die Weiterentwicklung der Technischen Betriebe Birmenstorf sowie die Einführung der Smart Meter. Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung danken Martin Hofer für seinen langjährigen und wertvollen Einsatz zum Wohl der Gemeinde und der Birmenstorfer Bevölkerung und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute. Die offizielle Verabschiedung erfolgt anlässlich der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. November.
Ersatzwahl Gemeinderat – Erinnerung Am Sonntag, 27. September, findet die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderats für den Rest der Amtsperiode 2026/2029 statt. Da für den ersten Wahlgang keine Kandidatur angemeldet wurde, findet eine Urnenwahl ohne Wahlvorschläge statt. Wählbar ist jede in Birmenstorf wahlfähige, stimmberechtigte Person. Erreicht niemand das absolute Mehr, findet am 29. November ein zweiter Wahlgang statt. Für diesen ist eine Anmeldung zwingend: Wählbar sind nur Personen, die bis Mittwoch, 7. Oktober, 12 Uhr, ordnungsgemäss für den zweiten Wahlgang angemeldet werden. Die Anmeldung muss von mindestens zehn Stimmberechtigten der Gemeinde Birmenstorf unterzeichnet sein. Entsprechende Anmeldeformulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen oder auf der Gemeindewebsite unter «Online-Schalter – Wahlen & Abstimmungen» heruntergeladen werden. Geht höchstens eine Anmeldung ein, wird anschliessend eine fünftägige Nachmeldefrist angesetzt. Bleibt es danach bei einer einzigen Kandidatur, ist eine stille Wahl möglich. Bei mehreren Kandidaturen findet am 29. November eine Urnenwahl statt.
Ressort von Martin Hofer wird interimistisch aufgeteilt Wegen der Demission von Gemeinderat Martin Hofer wird sein bisheriges Ressort «Sicherheit, Energie und Tiefbau» innerhalb des Gemeinderats interimistisch aufgeteilt. Frau Gemeindeammann Marianne Stänz übernimmt ad interim den Bereich Sicherheit, Vizeammann Urs Rothlin den Bereich Tiefbau und Gemeinderat Fabian Egger den Bereich Energie. Die damit verbundenen Vertretungen in Kommissionen und Organisationen werden entsprechend zugeordnet. Die Übergangsregelung gilt bis zum Amtsantritt des neu gewählten Gemeinderatsmitglieds beziehungsweise bis zu einer neuen Ressortzuteilung.
Seniorenmittagstisch Der nächste Mittagstisch der Senioren 60+ findet am Donnerstag, 24. September, von 11.30 bis 14 Uhr im Gasthof zum Bären statt. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Mittagessen, das Plaudern und damit eine Abwechslung im Alltag. Die Kosten für die Konsumation übernimmt jede Person selbst. Eine Anmeldung ist bis Dienstagabend, 22. September, erforderlich bei Theres Gerber (056 225 12 12 oder gerberthe@hotmail.com).
Terminerinnerungen
‒ Samstag, 19. September, ab 7 Uhr: Papier- und Kartonsammlung, TSV Birmenstorf ‒ Samstag, 19. September, 20 Uhr (Türöffnung/Bar 18.30 Uhr, Essen ab 19 Uhr, Konzert 20 Uhr), Alte
Amtliche Publikationen auf www.birmenstorf.ch Sämtliche amtlichen Publikationen und Pflichtpublikationen der Gemeinde Birmenstorf (wie beispielsweise Baugesuche, Submissionsausschreibungen sowie Ergebnisse von Wahlen und Abstimmungen) finden Sie auf www. birmenstorf.ch unter «Amtliche Publikationen».
EHRENDINGEN
Personal für Grundreinigung der Schulliegenschaften während der Herbstferien 2026 gesucht Das Team des Hausdienstes sucht für die Grundreinigung der Schulliegenschaften während der diesjährigen Herbstferien von Montag, 28. September, bis Freitag, 2. Oktober, Verstärkung. Für das Mithelfen sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Sie sollten jedoch mindestens 16 Jahre alt sein. Der Einsatz wird entsprechend entlöhnt. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis Freitag, 25. September, bei Janik Vogel, Leiter Hausdienst (079 558 94 78).
Eidgenössische Abstimmungen und Ersatzwahl eines Mitglieds des Wahlbüros Am Sonntag, 27. September, findet die nächste eidgenössische Volksabstimmung und in der Gemeinde Ehrendingen zudem die Ersatzwahl eines Mitglieds des Wahlbüros statt. Nutzen Sie die Möglichkeit der brieflichen Stimmabgabe. Eine gültige Stimmabgabe ist nur mit den amtlichen Wahl- und Stimmzetteln möglich, die von Ihnen persönlich und handschriftlich ausgefüllt werden müssen. Bitte beachten Sie, dass Sie den Stimmzettel für die eidgenössischen Abstimmungen, zusammen mit dem Wahlzettel für das Ersatzmitglied Wahlbüro, in das kleinere Couvert mit den Löchlein legen. Dieses muss zugeklebt werden. Wichtig: Unterschreiben Sie den Stimmrechtsausweis und legen Sie diesen zusammen mit dem Stimmzettelcouvert in das Antwortcouvert, sodass die Adresse der Gemeinde Ehrendingen im Sichtfenster lesbar ist. Auch dieses Couvert muss zugeklebt werden. Bei der brieflichen Stimmabgabe führt ein nicht unterschriebener Stimmrechtsausweis zur Ungültigkeit der Stimmund Wahlzettel. Bitte beachten Sie, dass bei der brieflichen Stimmabgabe per Post das Couvert mit den Stimm- und Wahlzetteln bis spätestens am Dienstag vor dem Abstimmungs- oder Wahltag der Post übergeben werden muss. Bei späterer Postaufgabe kann nicht garantiert werden, dass das Antwortcouvert mit den Stimm- und Wahlzetteln rechtzeitig im Wahlbüro eintrifft. Falls Sie das Abstimmungscouvert beim Öffnen beschädigt haben, melden Sie sich bei der Gemeindekanzlei. Gern händigen wir Ihnen ein neues Couvert aus.
Neue Ausstellungen verfügbar auf www.museum-ehrendingen.ch Auf der von der Arbeitsgruppe «Virtuelles Dorfmuseum» erstellten Website www.museum-ehrendingen.ch sind weitere Ausstellungen zu den Themen Transportwesen, kirchliches Leben sowie dem historischen Schulleben in Ehrendingen aufgeschaltet. Wer Fotooder Videomaterial einreichen möchte, beispielsweise zum Thema Naturereignisse, kann das jederzeit via info@museum-ehrendingen.ch tun. Das virtuel-
le Dorfmuseum freut sich auf Ihren Besuch.
Trockenheitsschäden im Wald Derzeit sind im Aargauer Wald kantonsweit markante Auswirkungen der Trockenheit feststellbar. Es ist davon auszugehen, dass viele verfärbte Bäume im nächsten Frühjahr nicht mehr austreiben werden. Es ist zu erwarten, dass in den kommenden Jahren vermehrt Holzschläge in Form von Zwangsnutzungen erforderlich werden. Gleichzeitig ist mit einer deutlichen Zunahme von Konflikten im Zusammenhang mit der Sicherheit im Wald und entlang des Waldes zu rechnen. Beim Wald handelt es sich um einen Naturraum. Tote und absterbende Äste und Bäume gehören zum Ökosystem Wald. Das Aargauer Waldgesetz hält in § 2 fest, dass derjenige, der sich im Wald aufhält, das auf eigene Verantwortung tut. Auch unter normalen Bedingungen ist es nicht ausgeschlossen, dass beispielsweise grüne Äste oder Kronenteile abbrechen und herunterfallen. Die entsprechenden Risiken sind zurzeit jedoch erhöht (siehe dazu auch das Merkblatt von Wald Aargau und vom Forstpersonalverband).
Gsund und zwäg im Alter – alles im Gleichgewicht – Stürze vermeiden Zur Verfügung gestellt vom Kanton Aargau, Departement Gesundheit und Soziales, angepasst von der Gemeinde Ehrendingen. Ein Stolperer, ein Sturz – das kann vor allem im Alter schwerwiegende Folgen haben. Kleine Anpassungen im Alltag sowie gezielte Kraft- und Gleichgewichtsübungen sorgen für mehr Sicherheit. Sturzfallen beseitigen Viele Sturzfallen zu Hause lassen sich mit wenig Aufwand beseitigen. Gute Beleuchtung, rutschfeste Matten, fixierte Teppiche, Haltegriffe oder sichere Treppenläufe können viel bewirken. Wenn Ihnen unterwegs Stolperfallen oder schlecht beleuchtete Wege auffallen, melden Sie diese der Gemeindeverwaltung. Ihre Hinweise helfen, gefährliche Stellen zu entschärfen. Turnangebote für mehr Stabilität Mit zunehmendem Alter lassen Kraft, Gleichgewicht und Reaktionsfähigkeit nach. Wer aktiv ist, kann diesen Abbau spürbar bremsen. Angebote sowie einfache Übungen finden Sie auf www.sichergehen.ch. Wer zu Hause turnen will, kann mit Homex ein kostenloses, videobasiertes Krafttraining nutzen und ein kostenloses Theraband bestellen. Auch die TV-Sendung «Bliib fit – mach mit!» lädt zum Mitturnen ein.
Agenda
‒ Donnerstag, 17. September, 19 Uhr: Vortrag «Eltern up to d@te», Frauen im Zentrum in Kooperation mit dem Frauenverein Zurzach und der Spitex, Games, soziale Netzwerke – Möglichkeiten, Risiken, Anmelden via Homepage, ökumenisches Zentrum ‒ Sonntag, 20. September, 9.30 bis 11.30 Uhr: Open Sunday, Verein Spiel und Spass, für alle Ehrendinger Kinder bis 6 Jahre in Begleitung von Erwachsenen, Turnhalle Chilpen ‒ Sonntag, 20. September, 10.30 Uhr: Erntedankgottesdienst am Bettag, Landfrauen Ehrendingen, dekorierte Kirche mit Begleitung des Jodelklubs Aarau, Apéro mit Most und Bauernbrot, katholische Kirche ‒ Dienstag, 22. September, 9 Uhr: Mitenand go laufe, Alterskommission der Gemeinde Ehrendingen, Gemeindehaus Oberehrendingen ‒ Mittwoch, 23. September, 9 bis 11 Uhr: Moka-Träff, Treffpunkt Jung und Alt, feiner Zmorge und Gebäck, Frauen im Zentrum, ökumenisches Zentrum ‒ Mittwoch, 23. September, 12 Uhr: Seniorenmittagstisch im RAS, Seniorenteam und RAS Alterszentrum, Anmeldung: 056 204 48 48, RAS Alterszentrum
‒ Samstag, 26. September, 19 bis 2 Uhr: 60 Jahre Gipsbachschluderi, Jubiläumsparty mit der Band Thierseer, MZH Lägernbreite
FREIENWIL
Unwetter vom 28. August Das grossräumige Unwetter am Morgen vom Freitag, 28. August, hat vor allem die Region Baden heimgesucht. Während einer kurzen Zeitspanne von vielleicht einer Viertelstunde fiel intensiver Niederschlag in Form von Starkregen und Hagel bis zu Golfballgrösse. Mit wenigen Sachschäden an Gebäuden, Fahrzeugen, Kulturen und Bäumen ist Freienwil mit einem blauen Auge davongekommen. Ehrendingen war deutlich stärker betroffen, und die Feuerwehr Ehrendingen-Freienwil stand am Freitag und zum Teil am Samstag im Dauereinsatz. Der Gemeinderat spricht den Angehörigen von Feuerwehr, Bauamt und dem Forstteam für ihre Einsätze ein grosses Dankeschön aus. Ein Problem war, dass Blätter und Hagelkörner die Abläufe verstopften, das Wasser deswegen nicht ablaufen konnte und stellenweise in Untergeschossräume drückte. Zur Schadenverhinderung ist es von grosser Wichtigkeit, dass die Abflüsse in Kellern und Garageneinfahrten immer wieder frei gemacht werden, beispielsweise mit einer Hacke. Da die Offiziellen bei solchen Ereignissen nicht überall gleichzeitig sein können, ist es sinnvoll und im Eigeninteresse der Anwohnenden, beim Freimachen von Schachteinläufen auf den öffentlichen Strassen behilflich zu sein. Wir danken für Ihre Kooperation.
Friedhofweg Der Fussweg von der Alten Ehrendingerstrasse zum Friedhof wurde durch das Unwetter vom 28. August stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Weg weist diverse Löcher und grössere Unebenheiten auf. Etwas umfassendere Sanierungsarbeiten werden noch dieses Jahr angegangen. Bitte benutzen Sie den Weg bis dahin mit der notwendigen Vorsicht oder weichen Sie auf Alternativwege aus. Vielen Dank für Ihre Vorsicht und Ihr Verständnis.
Einweihung Trinkwasserreservoir Am Samstag, 19. September, findet um 14 Uhr die Einweihung des neuen Trinkwasserreservoirs statt. Im Rahmen des Anlasses erwarten Sie verschiedene interessante Vorträge von Fachpersonen. Um etwa 16 Uhr öffnet die Festwirtschaft und lädt zum gemütlichen Beisammensein ein. Zudem erwartet Sie ein Wettbewerb mit tollen Preisen. Der Gemeinderat freut sich, zahlreiche Freienwilerinnen und Freienwiler begrüssen zu dürfen.
Wichtiger Hinweis zur Trinkwasserversorgung – Unterbruch Am Montag, 28. September, wird die Zuleitung vom alten zum neuen Reservoir umgehängt. Aufgrund dieser Arbeiten wird im Dorf Freienwil für maximal einen Tag kein fliessendes Trinkwasser zur Verfügung stehen. Die Arbeiten werden selbstverständlich so rasch wie möglich ausgeführt. Wir bitten Sie, rechtzeitig einen ausreichenden Wasservorrat anzulegen, und danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Zukunftswerkstatt: Freienwil für Menschen ab 60 Jahren gestalten Am Samstag, 31. Oktober, werden von 10 bis 14 Uhr die Bedürfnisse von Menschen ab 60 Jahren in Freienwil abgeholt. Sagen Sie, was Ihnen wichtig ist, oder lassen Sie sich inspirieren! Merken Sie sich diesen Termin vor. Weitere Infos folgen.
Geselliger Mittagstisch Der nächste gesellige Mittagstisch für über 60-Jährige im «Weissen Wind» findet am Donnerstag, 24. September, um 12 Uhr statt. Bei Voranmeldung bis Dienstag, 22. September, gewährt der
Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
«Weisse Wind» einen Rabatt von 5 Franken.
Seniorenausflug Am 27. August trafen sich 40 gut gelaunte Seniorinnen und Senioren aus unserem Dorf zum Jahresausflug. Diesmal fuhr uns Adrian Attenhofer im Car nach Basel, wo uns ein Kapitän im Ruhestand zunächst den Rheinhafen vorstellte. Beim Dreiländereck schifften wir auf der MS Rhystärn ein, die uns während des Mittagessens in gemütlicher dreistündiger Fahrt durch verschiedene Schleusen nach Rheinfelden führte. Der wunderbare Sommertag wurde mit einem Spaziergang durch Rheinfelden abgerundet, bevor es wieder nach Hause ging.
Teilnehmende am gelungenen Seniorenausflugs.
BILD: ZVG
Vorfall mit Jugendlichen in Freienwil Am Mittwochabend, 2. September, warfen Jugendliche Äpfel gegen die Fenster mehrerer Liegenschaften in Freienwil. Dabei wurde unter anderem eine Fensterscheibe beschädigt und zerbrach. Der Gemeinderat verurteilt ein solches Verhalten und bittet die Bevölkerung um entsprechende Aufmerksamkeit. Freienwil soll ein sicherer Ort bleiben, an dem ein respektvoller Umgang miteinander gelebt wird.
20 Jahre im Dienst der Schule Freienwil Der Gemeinderat Freienwil gratuliert Patricia Erb zu ihrem 20-Jahr-Jubiläum an der Schule Freienwil und dankt ihr für ihr langjähriges Engagement. Patricia Erb begann im Jahr 2006 als Lehrperson an der Schule Freienwil. Seit Februar 2023 führt sie die Schule als Schulleiterin. Mit grossem Engagement, Herzblut und Weitsicht setzt sie sich für die Schule, die Schülerinnen und Schüler sowie für das gesamte Schulteam ein. Der Gemeinderat schätzt ihren wertvollen Einsatz und ihre Verbundenheit mit der Schule Freienwil sehr und dankt ihr für die geleistete Arbeit. Für die Zukunft wünschen wir Patricia Erb weiterhin viel Freude, Erfolg und Erfüllung bei ihrer Tätigkeit und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre.
Arbeitsjubiläum Martin Hollenstein Am 1. September konnte Martin Hollenstein sein 30-Jahr-Jubiläum beim Forstbetrieb Siggenberg feiern. Als Forstwart-Vorarbeiter und stellvertretender Förster ist er auch oft in den Freienwiler Waldungen, die vom Forstbetrieb Siggenberg betreut werden, anzutreffen. Der Gemeinderat Freienwil gratuliert Martin Hollenstein zum Arbeitsjubiläum, dankt ihm für seine engagierte Arbeit und wünscht ihm weiterhin viel Freude beim Arbeiten in unserem schönen Wald.
Verfallsanzeige Steuern Im September werden die Verfallsanzeigen für noch nicht bezahlte provisorische Kantons- und Gemeindesteuern 2026 versendet. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Erinnerung, nicht um eine Mahnung. Geleistete Akontozahlungen sind auf der Abrechnung berücksichtigt. Der Restbetrag ist per 31. Oktober zu begleichen. Sollte eine fristgerechte Bezahlung der offenen Steuern nicht möglich sein, nehmen Sie bitte mit der Abteilung Finanzen Kontakt auf. Eine fristgerechte Bezahlung lohnt sich: Ab dem 1. November werden Verzugszinsen von 4,5 Prozent berechnet, und es fallen Mahngebühren für Inkassohandlungen an. Nach erfolgter Mahnung kann die Forderung ohne weitere Vorankündigung betrieben werden. Wir danken Ihnen für eine fristgerechte Bezahlung der provisorischen Kantons- und Gemeindesteuern 2026 bis zum 31. Oktober.
Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
MITTEILUNGEN AUS DEN GEMEINDEN
Pilzkontrolle
‒ Samstag, 19. September, bis 17 Uhr: Abgabe der Gaben für Erntedank, Kapelle Freienwil, Landfrauenverein Freienwil ‒ Samstag, 19. September: Waldumgang ‒ Sonntag, 20. September, 9 Uhr: Erntedankgottesdienst, Kapelle Freienwil, katholische Kirchgemeinde ‒ Montag, 21. September, 14.45 Uhr: Homesingers, Altersheim Margoa, Lengnau, Frauenverein Lengnau/ Freienwil ‒ Donnerstag, 24. September, 12 bis 14 Uhr: geselliger Mittagstisch, Restaurant Weisser Wind, Anmeldung an: urs.rey@freienwil.ch ‒ Freitag, 25. September, 9 Uhr: Spaziergang für Seniorinnen und Senioren, Dorfplatz Lengnau, Frauenverein Lengnau/Freienwil ‒ Samstag, 26. September, 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr: Endschiessen mit Schützenkönigaussicht, Schützenhaus, Freier Schiessverein Freienwil
Die Pilzsaison hat begonnen, und die Pilzkontrollstelle für Freienwil befindet sich in Baden an der Mellingerstrasse 136. Im September ist diese von Montag bis Freitag von 17 bis 18 Uhr sowie am Samstag und am Sonntag von 17 bis 19 Uhr geöffnet.
Dorf AG: Verwaltungsrat oder Verwaltungsrätin gesucht Die Dorf AG betreibt das Gebäude an der Dorfstrasse 1 mit dem Dorfladen und vier Wohnungen. Im siebenköpfigen Verwaltungsrat der Dorf AG wird ab 1. Januar ein Sitz frei. Gesucht ist ein motiviertes Mitglied mit gewissen Kompetenzen im Bereich Buchhaltung/ Finanzen. Interesse? Dann melden Sie sich beim Präsidenten Gaudenz Schärer (info@dorfag.ch).
Dorfladen Kostbar: Angepasste Ferienöffnungszeiten Die Personalsituation erfordert während der Herbstferien vom 28. September bis 10. Oktober eine Anpassung der Öffnungszeiten: Vormittag: 7 bis 12 Uhr Nachmittag: 15.30 bis 19 Uhr Mittwochnachmittag geschlossen Samstag: 8 bis 13 Uhr Das Kostbar-Team dankt für das Verständnis und freut sich auf Ihren Besuch. Am Freitag, 18. September, ist von 17.30 bis 20 Uhr der FeierabendGrill in Betrieb.
Nächste Ausgabe Das nächste «Freienwil Aktuell» erscheint am 8. Oktober.
GEBENSTORF
Veranstaltungskalender
Ein Nachmittag voller Freude
Angaben ohne Gewähr. Weitere Informationen beim Veranstalter. Den Veranstaltungskalender für das ganze Jahr finden Sie auf www.freienwil.ch. ‒ Freitag, 18. September, 19.30 bis 21 Uhr: MFM Projekt (Jungs), Vortrag für Eltern, Vereinszimmer Postgebäude Würenlingen, Frauenverein Lengnau/Freienwil ‒ Freitag, 18. September, 17.30 bis 20 Uhr: Feierabend-Grill vor dem Dorfladen ‒ Samstag, 19. September, 9 bis 16 Uhr: MFM Projekt (Jungs) Vortrag für Eltern, Vereinszimmer Postgebäude Würenlingen,Frauenverein Lengnau/Freienwil ‒ Samstag, 19. September, 14 Uhr: Einweihung Reservoir, Trinkwasserreservoir, Gemeinderat Freienwil ‒ Samstag, 19. September, 20 Uhr: Konzert Trummer und Ursina Giger, Saal «Weisser Wind», Kultur im Saal
Am Seniorennachmittag der Gemeinde Gebenstorf am 9. September im Zentrum für Alter und Gesundheit, Gässliacker, Nussbaumen, wartete ein abwechslungsreiches Programm: Musik, ein spannendes Referat, feines Zvieri, eine Einlage von Isabella Peyer und eine Kurzgeschichte von Silvia Bader. Vor allem aber ging es um eines: gemeinsam einen schönen Nachmittag zu
Zufriedene Seniorinnen und Senioren am gemeinsamen Nachmittag. BILD: ZVG
verbringen, zu plaudern, zu lachen und zu geniessen. Ein grosses Dankeschön an alle Mitwirkenden und natürlich an unsere Seniorinnen und Senioren für die tolle Stimmung.
‒ Peter Lehner, Schanzweg 7, 5412 Gebenstorf, für diverse Holzregallager überdacht, Parzelle Nr. 87, auf der Parzelle Nr. 87, Chameracherstrasse 10, 5412 Gebenstorf
Anlassbewilligungen erteilt
Erfolgreicher Waldumgang
Folgende Anlassbewilligungen wurden erteilt an: ‒ Elterngruppe Gebenstorf, für den Räbeliechtliumzug vom Samstag, 7. November (Start Cherneplatz) ‒ Häxeschränzer Gebenstorf, für die Fasnachtseröffnung vom Mittwoch, 11. November, an der Wambisterstrasse 4 Der Gemeinderat wünscht den Veranstaltern schon heute gelungene und rege besuchte Anlässe.
Bei bestem Wetter fand der diesjährige Waldumgang der Gemeinde Gebenstorf statt. Gemeinsam mit dem Gemeinderat und dem Forstteam erkundeten die Teilnehmenden den heimischen Wald und erhielten dabei interessante Einblicke in die Forstwirtschaft. Während des etwa zweistündigen Rundgangs stand insbesondere die vielfältige Nutzung des Rohstoffs Holz im Mittelpunkt. An verschiedenen Posten wurde anschaulich aufgezeigt, wie das im Gebenstorfer Wald gewonnene Holz genutzt und weiterverarbeitet wird. Dabei wurde auch deutlich, wie vielseitig der Rohstoff Holz einsetzbar ist. Unter anderem konnten die Teilnehmenden die Hackschnitzelproduktion sowie den Abtransport von Industrieholz miterleben. Der Anlass vermittelte nicht nur spannende Einblicke in die Arbeit des Forstteams und die Nutzung des heimischen Holzes, sondern ermöglichte auch den persönlichen Austausch zwischen Bevölkerung, Forstteam und Gemeinderat. Zum Abschluss liessen die Teilnehmenden den gelungenen Waldumgang bei Wurst und Brot ausklingen. Der Gemeinderat bedankt sich beim Forstteam und allen Beteiligten für die Vorbereitung und die Durchführung sowie bei den Teilnehmenden für ihr Interesse.
Altpapier- und Kartonsammlung Die nächste Altpapier- und Kartonsammlung findet am Samstag, 19. September, statt. Beschichtetes Papier, Milchbeutel, Holzwolle, Plastikteile, Plastiksäcke und Tetrapackungen gehören nicht ins Altpapier. Das Papier ist in handlich verschnürten Bündeln bereitzustellen. Karton und Papier sind zu trennen. Das Papier darf nicht in Säcke oder Schachteln abgefüllt werden.
Einladung zur Datensitzung der Vereine Alle Gebenstorfer Vereine wurden Mitte September zur Datensitzung am Dienstag, 20. Oktober, um 19 Uhr im Gemeindesaal eingeladen. Sollten einzelne Vereine keine Einladung erhalten haben, bitten wir um Kontaktaufnahme mit der Gemeindekanzlei (gemeindekanzlei@gebenstorf.ch, 056 201 94 30). Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen der Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter.
OBERSIGGENTHAL
Baubewilligung erteilt Die Baubewilligung wurde erteilt an: ‒ Stefan Zierhut, Sandstrasse 77c, 5412 Gebenstorf, für den Neubau Pergola, Parzelle Nr. 384, an der Sandstrasse 77c, 5412 Gebenstorf ‒ Andrea Widmer, Chalehügel 8, 5412 Gebenstorf, für die Umnutzung Keller/Waschküche zu Coiffeursalon, Parzelle Nr. 1945, am Chalehügel 8, 5412 Gebenstorf ‒ Chindy und David Garo, Reichstrasse 20, 5412 Gebenstorf, für die Wohnraumerweiterung mit Pergola und Gartenumgestaltung, Parzelle Nr. 1441, an der Reichstrasse 20, 5412 Gebenstorf
Schlundweiher und Egelsee: Kleine Sanierung Aufgrund der anhaltenden Trockenheit haben der Schlundweiher und der Egelsee einen tieferen Wasserstand. Das ermöglicht es, den Schlundweiher nach zehn Jahren wieder teilweise auszubaggern und den Opalinuston (Tongestein) als Abdichtung zu optimieren. Dabei handelt es sich um eine kleine Sanierung des Gewässers. Beim Egelsee kann das Gewässer ebenfalls saniert und insbesondere die Ufer mit dem Bagger aufgewertet werden. Zusätzlich können an beiden Weihern neue Kleinstrukturen (Ast- und Steinhaufen) für
Die Ablesungen für Elektrizität und Wasser beginnen am Freitag, 25. September, und dauern voraussichtlich bis Dienstag, 6. Oktober (ohne vorherige Anmeldung). Die Strom- und Wasserzähler müssen für die Ablesenden frei zugänglich sein. Bei Ortsabwesenheit sind die Eigentümer oder Mieter gebeten, die Daten an die Elektrizitäts-Genossenschaft Siggenthal (EGS) zu melden (056 296 29 29 oder mutationen@egs-strom. ch).
UNTERSIGGENTHAL
Zählerablesung im Herbst Die Ablesung für Elektrizität beginnt am Freitag, 25. September, und dauert voraussichtlich bis Dienstag, 6. Oktober (ohne vorherige Anmeldung). Die Stromzähler müssen für die Ablesenden frei zugänglich sein. Bei Abwesenheit sind die Eigentümer oder Mieter gebeten, die Daten an die ElektrizitätsGenossenschaft Siggenthal (EGS) zu melden (056 296 29 29 oder mutationen@egs-strom.ch). Besten Dank für Ihre Unterstützung.
Leitungsbau für Neubau des Reservoirs Schachen Im Zusammenhang mit den Leitungsbauarbeiten für den Neubau des Reservoirs Schachen wird in der Zeit vom 14. bis 25. September ein neuer Schacht in die Müselstrasse, vor dem Friedhofparkplatz, eingebaut. Aus diesem Grund muss die Müselstrasse in diesem Bereich für etwa eine Woche gesperrt werden, und der Friedhof ist ausschliesslich über die Umleitung Rebberg- und Dorrerstrasse mit Fahrzeugen erreichbar. Eine entsprechende Umleitung ist signalisiert. Für die Liegenschaften an der Müselstrasse besteht keine Beeinträchtigung, diese sind während der Bauzeit des Schachts vom Unterdorf her uneingeschränkt erreichbar. Die Leitungsarbeiten im hinteren Teil der Müselstrasse finden später statt (Mitte Oktober bis Ende November). Eine separate Information folgt.
S E N I O R E N R AT W Ü R E N L I N G E N
Das Team Herren Open der SLRG Sektion Baden-Brugg verteidigte den Meistertitel. BILD: ZVG
ten Schweizer Rekord um fast acht Sekunden und stellten einen neuen Schweizer Rekord in der Puppenstaffel auf. Die anderen fünf Teams konnten ebenfalls mit starken Leistungen überzeugen und rundeten das hervorragende Gesamtergebnis der Sektion ab. Im Mittelpunkt jeder Disziplin steht die
die Geburtshelferkröte angelegt werden. Die Massnahmen zur Förderung der Geburtshelferkröte werden vom Kanton umgesetzt und finanziert.
Zählerablesungen im Herbst
S LR G S E K T I O N B A D E N - B R U G G ■ Rettungsschwimmer verteidigen ihren Schweizer-Meister-Titel Die Schweizer Meisterschaft im Rettungsschwimmen am 22. und 23. August in Netstal GL wurde zum Triumphzug für die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) der Sektion Baden-Brugg. Mit 34 Athletinnen und Athleten in sieben Teams gehörte Baden-Brugg zu den Sektionen, die am stärksten vertreten waren. Im Freibad Netstal zeigten die Teams in sieben Disziplinen – Puppenstaffel, Gurtretterstaffel, Rettungsleinenstaffel, Hindernisschwimmen, kombinierte Flossenstaffel, Rettungsstaffel und Rettungsball – beeindruckende Leistungen. Die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer der lokalen Sektion BadenBrugg überzeugten auf ganzer Linie: In der Kategorie Open Herren (über 18 Jahre) verteidigte Baden-Brugg den Titel und wurde zum vierten Mal in Folge Schweizer Meister. Das fünfköpfige Team gewann mit über 400 Punkten Vorsprung auf Schaffhausen und Innerschweiz. Für den starken Nachwuchs ist gesorgt, denn bereits zum dritten Mal holten die Junioren in ihrer Kategorie (unter 18 Jahre, Jahrgänge 2008–2011) Gold. Sie gewannen mit über 300 Punkten Vorsprung auf Zürich und Rapperswil-Jona. Zudem unterboten sie in der kombinierten Flossenstaffel ihren al-
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Rettung einer in Not geratenen Person, die mit einer orangefarbenen Puppe simuliert wird. Die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer trainieren dabei den Ernstfall und setzen Hilfsmittel wie Flossen und Gurtretter ein. In jeder Disziplin tritt eine Staffel aus vier Personen an, die jeweils zwischen 25 und 50 Meter zurücklegen. ZVG
■ Kaffee und Kuchen im Kuhstall Rund 80 Personen genossen auf Einladung des Seniorenrats Würenlingen einen gemütlichen Nachmittag auf dem Bifighof. Treffpunkt für den Ausflug war der Fussballplatz Käppeli, von wo es in einem gemütlichen Spaziergang zum nahen Bauernhof ging. Dort standen im halb offenen Stall Festbänke bereit. Während die Kühe und Rinder nebenan ihr Heu kauten und die Kälber Milch saugten, liessen die Seniorinnen und Senioren sich von den Mitgliedern des Seniorenrats mit Kaffee und Kuchen verwöhnen. Auf dem Tisch standen auch frische Zwetschgen vom Bifighof. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von den Siggenberg-Örgelern und vom Männerchor Würenlingen. Beim gemütlichen Zusammensein wurde ausserdem ausgiebig geplaudert, und es gab Gelegenheit, den im Norgen von Würenlingen gelegenen Bifighof zu erkunden. Landwirt Louis Schneider stellte den Betrieb vor, auf dem derzeit drei Generationen leben und arbeiten und der schon seit über 30 Jahren biologisch bewirtschaftet wird. Im Stall und auf den Wiesen leben französische CharolaisRinder in Mutterkuhhaltung, die vor allem für die Fleischproduktion genutzt werden. Auf den Feldern des Betriebs wächst neben Mais und anderem Tierfutter auch Getreide, das für die Her-
Erkundungstour des Seniorenrats auf dem Bifighof in Würenlingen. BILD: ZVG
stellung von Broten verwendet wird. Zur Förderung der Biodiversität seien artenreiche Heuwiesen, Hecken und Hochstammbäume wichtig, erklärte Schneider. Daneben leistet der Bifighof auch einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Stromproduktion, weil die meisten Dächer mit Solaranlagen bedeckt sind. ZVG
Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
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Gehirnjogging für Rätselfreunde
M O B I L I M A LT E R O B E R S I G G E N T H A L
Kreuzworträtsel
Gleicher Ansprechpartner. Neue Kontaktdaten. Die MiA-Familie: Fahrerinnen und Fahrer, Koordinatorinnen, IT-Verantwortliche und Vorstand. BILD: ZVG
■ Fahrerzusammenkunft Die alljährliche Fahrerzusammenkunft fand diesmal in der Stiftung Gässli acker in Nussbaumen statt. Die Fahre rinnen und Fahrer wurden zum Auftakt dieses Treffens vom TCSExperten Ivan Nogara vom Fahrzentrum Frick über neue Gesetzesvorschriften orientiert. Er erläuterte ausserdem korrektes Ver halten in heiklen und ungewohnten Si tuationen im Strassenverkehr. Weiter wurde den Anwesenden das ausgeklü gelte ITProgramm von Mobil im Alter (MiA) nähergebracht, und die Leiterin der Koordinatorinnen, Claudia Scherer, sowie der Leiter Fahrer, Linus Egger, berichteten über die Erfahrungen, die
Alexandra Rossi | Kundenberaterin T: 058 200 57 78 | M: 079 404 91 27 alexander.rossi@chmedia.ch
LÖSUNGSWORT:
in den vergangenen Monaten gemacht wurden. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen regelmässig mit einem TCSExperten Beurteilungsfahrten absolvieren. Ab dem 75. Altersjahr erfolgen diese jedes Jahr. MiA übernimmt die Kosten für diese vorgeschriebenen Fahrten. Wei ter können sie freiwillig im Fahrzen trum Frick Fahrkurse besuchen. Der nächste Kurs findet am 23. September statt. MiA legt grossen Wert darauf, dass die Fahrerinnen und Fahrer auf dem neuesten Stand sind. Der Verein sucht immer wieder Fahrerinnen oder Fahrer. Weitere Angaben sind auf miaobersiggenthal.ch zu finden. ZVG
K I R C H E S T. M A R T I N LE N G N A U
Lösungen von der letzten Woche HERBSTLAUB
leicht
schwierig
Weihbischof Josef Stübi an der 50-Jahr-Feier in der Kirche St. Martin.
Sudoku leicht
schwierig
So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.
39 967 Exemplare (Verlagsangabe) Erscheint jeden Donnerstag. www.rundschauregio.ch
REDAKTION redaktion.rundschau@chmedia.ch Telefon 058 200 58 58 Alle Mitarbeiter sind erreichbar unter Vorname.Nachname@chmedia.ch Redaktionsleitung: Melanie Bär (bär)
Rundschau ist das amtliche Publikationsorgan für die Gemeinden Ehrendingen, Freienwil, Gebenstorf, Obersiggenthal und Untersiggenthal
Verantwortlicher Redaktor: Simon Meyer (sim) Redaktionsteam: Irene Hung-König (ihk), Marko Lehtinen (leh), Sven Martens (sma) Produktion: Manuela Page (mpa), Martina Pfiffner (mpf)
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG Kronenplatz 12 5600 Lenzburg
FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Peter Graf (pg), Lea Grossmann (lgr), Beat Kirchhofer, (bkr), Oliver Samter (osa), Isabel Steiner Peterhans (isp)
■ Kirchenplatz wird zum Treffpunkt für Jung und Alt Auf dem Kirchenplatz rund um die Kir che St. Martin trafen sich am Jubi läumswochenende Ende August Men schen verschiedener Generationen. An lass war die Grundsteinlegung der Kirche vor 50 Jahren. Das Wochenende stand im Zeichen von Begegnungen, Gesprächen, gemeinsamem Essen und Musik. Im Mittelpunkt stand die Bedeu tung der Kirche als Ort des Glaubens und der Gemeinschaft. Ein kleiner Markt, die Kaffeestube des Frauenvereins und das vom Kultur kreis organisierte «Eat & Meet» boten Gelegenheit zum Verweilen und Aus tauschen. Am Buffet mit Wraps und wei teren Köstlichkeiten ass man gemein sam und kam ins Gespräch. Gemeinde rat Urs Wieland erinnerte in seinen Grussworten an den heiligen Martin und dessen Haltung des Teilens und des FüreinanderEinstehens. Für musikalische Höhepunkte sorg ten der Jugendchor Surbtal. Auch für die jüngsten Gäste gab es Angebote.
REDAKTIONS- UND INSERATESCHLUSS Montag, 8 Uhr
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Den feierlichen Höhepunkt bildete am Sonntag der Festgottesdienst mit Weih bischof Josef Stübi. Dabei wurde deut lich, welche Bedeutung die Kirche für die Menschen in Lengnau hat: Sie ist ein Ort des Glaubens, der Begegnung und der Gemeinschaft. Das Jubiläumswochenende machte sichtbar, dass Geschichte weiterge schrieben wird – mit jedem Gottes dienst, Fest und Gespräch. Zwischen Marktständen, Musik und Kinderla chen wurde spürbar, dass ein Kirchen gebäude seine Bedeutung durch die Menschen erhält, die es mit Leben fül len. Zahlreiche Helferinnen und Helfer waren an der Organisation und der Durchführung des Jubiläums beteiligt. Gemeinderat Urs Wieland fasste die Be deutung ihres Engagements mit den Worten zusammen: «Ein Gebäude wird erst durch die Menschen lebendig, die es füllen.» Das Jubiläumswochenende verband damit den Rückblick auf 50 Jahre Kirchengeschichte mit dem heutigen Gemeindeleben. ZVG
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Rundschau • Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
AGENDA FREITAG, 18. SEPTEMBER Bahnhofplatz 11 5200 Brugg Reservation 056 450 35 65 odeon-brugg.ch
BADEN Streetfood-Festival Baden Das Festival bietet kulinarische Vielfalt, Livemusik sowie Aktivitäten und Auftritte.
Mittwoch 23. September 20.15 Uhr
Brown-Boveri-Platz, 12–23 Uhr.
BRUNO SPOERRI – – EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK CH 2025 · 71 Min. · D Regie: Bettina Spoerri und Miklós Klaus Rózsa
Dokfilm über den Schweizer Musiker und Komponisten mit anschliessendem Filmgespräch und Konzert um 22 Uhr mit dem BlaserBaumann-Quartett.
Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im Trudelhaus, 14–17 Uhr.
Genuss mit Wirkung Alexandra Fus vermittelt, wie sich genussvolle Küche mit entzündungshemmender Ernährung und Ölen alltagstauglich verbinden lässt. Vomfass Baden, 19 Uhr.
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Samstag 19. September 18 Uhr Montag 21. September 20.30 Uhr Dienstag 22. September 12.15 Uhr Mittwoch 23. September 12.15 Uhr
CINQUE SECONDI I 2026 · 106 Min. · I/df · Regie: Paolo Virzì
Junge Hochschulabsolvent*innen treffen auf einen mürrischen Einzelgänger in den verlassenen Feldern und Weinbergen der Toskana.
Pen und Paper – Rollenspiele Cédric Neuenschwander leitet einen kosten losen Pen-und-Paper-Workshop für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren. Stadtbibliothek, 19–23 Uhr. Barhopping für Singles Singles lernen sich in gemischten Teams kennen und stimmen danach online über Wunsch kontakte ab. Bahnhofplatz, 19 Uhr.
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Samstag 19. September 13 Uhr Sonntag 20. September 11 Uhr Mittwoch 23. September 18 Uhr
TRISTAN FOREVER CH 2026 · 90 Min. · O/df · Regie: Tobias Nölle
Ein französischer Arzt will sich auf der isoliertesten bewohnten Insel der Welt, Tristan da Cunha, niederlassen.
1. Abo-Konzert – A Sound Cathedral Argovia Philharmonic spielen Says Violinkonzert mit Erzählerin Leticia Moreno und SaintSaëns’ Orgelsinfo nie mit Liveorgelübertragung. Kurtheater Baden, 19.30 Uhr.
Tanznacht 40 Gäste ab 40 Jahren erleben einen unbeschwerten Abend mit wechselnden DJs und Discohits.
BIRMENSTORF Meditatives Bogenschiessen Das meditative Bogenschiessen lädt zur ruhigen und konzentrierten Aus übung dieser traditionellen Sportart ein. Reformierte Kirche, 9–11.30 Uhr.
Kirche, 17–18 Uhr.
Konzert – Ueli Schmezers Matter live Mani Matters Lieder mit Jazz und FlamencoElementen in einem Quartett. Alte Trotte, 20–23 Uhr.
EHRENDINGEN Erntedankgottesdienst Ökumenischer Gottesdienst mit dem Jodlerklub Aarau und anschliessendem Apéro. Katholische Kirche, 10.30 Uhr.
ENNETBADEN Kidsbörse Herbst und Winterkleider und weitere Kinderartikel werden angeboten. Turnhalle, 13–15 Uhr. FREIENWIL Konzert – Trummer und Ursina Warmherziges und mehrsprachiges Programm mit Geschichten und Liedern über Leben und Verbunden heit. Saal, Weisser Wind, 20 Uhr. KIRCHDORF Bewegung, die bewegt Vier Vereine präsentieren Akrobatik und Kunst in einem vielseitigen Programm, das verschiedene Bewegungsdisziplinen eindrücklich verbindet. Sporthalle Obersiggenthal, Kirchweg 74, 19 Uhr.
TEGERFELDEN Tonic Strings in der Kirche Gitarren spiel von Toni Donadio und Nic Niedermann. Kirche, 19.30 Uhr. TURGI Clean-up-Day Abfallsammelaktion mit dem NVV Turgi rund um den Bahnhof und in den angrenzenden Quartieren. Treffpunkt: Abfallsammelstelle Weichlen, 9 Uhr.
Fjord, Nordportal Baden, 21 Uhr.
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Sonntag 20. September 17 Uhr Dienstag 22. September 15 Uhr
À BICYCLETTE! F 2026 · 88 Min. · F/d · Regie: Mathias Mlekuz
Zwei Freunde befahren die französische Atlantikküste und nähern sich auf humorvolle Weise dem Verlust und feiern das Leben. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Samstag 19. September 20.15 Uhr Montag 21. September 18 Uhr Mittwoch 23. September 15 Uhr
SIE GLAUBEN AN ENGEL, HERR DROWAK? CH 2026 · 128 Min. · D · Regie: Nicolas Steiner
Eine optimistische Studentin (Luna Wedler) versucht, in einem verbitterten Misanthropen (Karl Markovics) Kreativität zu wecken. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Sonntag 20. September 13 Uhr
UNISONO – – VON DER LIEBE ZUR MUSIK CH 2026 · 87 Min. · Dialekt · Regie: Georges Gachot
Dokumentarfilm über die Arbeit junger Schweizer Musiker*innen in der Kirche Boswil 2020 · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Sonntag 20. September 19.15 Uhr
A SAD AND BEAUTIFUL WORLD LBN 2025 · 110 Min. · O/df · Regie: Cyril Aris
Mitreissende Liebesgeschichte über drei Jahrzehnte im Libanon · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Sonntag 20. September 15 Uhr
H IS FOR HAWK UK 2026 · 120 Min. · E/df Regie: Philippa Lowthorpe
Nach dem Tod ihres Vaters nimmt Helen den Habicht Mabel bei sich auf. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Samstag 19. September 11 Uhr Montag 21. September 15 Uhr
INGEBORG BACHMANN JEMAND, DER EINMAL ICH WAR D 2026 · 97 Min. · D · Regie: Regina Schilling
Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag.
DÄTTWIL Einführung in die Wortereignisformel nach Oliver Brünner Hinter jedem Organ und jedem Körperteil steht eine geistige Intelligenz, mit der man sich verbinden kann. Atelier Mal-
MEIN NEUES ALTES ICH NOR 2026 · 75 Min. · D · Regie: Louise Kjeldsen
Die Doku bricht Tabus und rückt die Menopause in ein neues Licht. · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
Aargauische Sprachheilschule, Spinnereistrasse 5, 10.30–13.30 Uhr.
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SONNTAG, 20. SEPTEMBER
Dorfstrasse 39, 20.30 Uhr.
SAMSTAG, 19. SEPTEMBER BADEN Obstsortenausstellung 200 alte Apfelsorten werden mit Fokus auf den Erhalt und die Vielfalt traditioneller Sorten präsentiert. Damian und Meinrad Suter, Baldeggstrasse 63, 9–19 Uhr.
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Morgenkaffee Bernadette Schmidig erzählt aus Jugendzeit, von Ausbil dung, Reisen und Beruf. Kulturcafé, Rütistrasse 3a, 10–12.30 Uhr.
Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im Trudelhaus, 11–17 Uhr.
Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im Trudelhaus, 11–17 Uhr.
Eltern-Kind-Führung – Hü, Rössli hü! Die Führung erzählt pädagogische Pferdegeschichten, ermöglicht Ponypflege und endet mit dem Basteln eines Steckenpferds. Schweizer Kindermuseum, 12.30–14 Uhr.
Theaterkarussell – Geisterstunde Ein Mundarttheaterstück zeigt Kindern und Familien, wie sie gemeinsam den alten Theatergeist ablösen und Angst vor Gespenstern überwinden. Theater im Kornhaus, 11 Uhr.
Theaterkarussell – Geisterstunde Ein Mundarttheaterstück zeigt Kindern und Familien, wie sie gemeinsam den alten Theatergeist ablösen und Angst vor Gespenstern überwinden. Theater
When day meets night Nat Move zeigt eine Tanz und Boxshow voller Emotionen und Rhythmus. Kurtheater, 12–13.30/16.30–18 Uhr.
BÜHNE Freitag 18. September 20.15 Uhr
im Kornhaus, 14 Uhr.
LUKA BLOOM
Life is better with techno Sieben internationale Künstler gestalten eine vielseitige Techno-Nacht mit pulsie renden DJ-Performances. Baze-Club,
Bettagskonzert – Zink, Posaune Katharina Haun, Adam Bregman und Antje Maria Traub spielen fröhliche Renaissancemusik mit historischen Instrumenten. Katholische Stadtpfarr-
Cordulaplatz 1, 22–6 Uhr.
kirche Baden, 16.30–17.30 Uhr.
Der irische Singer-Songwriter kommt mit eigenen zeitlosen Klassikern und sorgfältig ausgewählten Coverversionen auf die Bühne.
MONTAG, 21. SEPTEMBER BADEN Obstsortenausstellung 200 alte Apfelsorten werden mit Fokus auf den Erhalt und die Vielfalt traditioneller Sorten präsentiert. Damian und
Karussell, 19–21.30 Uhr.
Lesung Kaspar Lüscher liest aus seinem Debütroman über das Leben zweier Brüder und ihre familiären Konflikte im 20. Jahrhundert. Stadtbibliothek Baden, 19.30–21 Uhr.
Stefan Gartmann live im Orell Füssli Falätscha – vom Schweigen in den Bergen. Moderation: Julia Knapp. WÜRENLINGEN Gschichte-Ziit Eine Bibliothekarin erzählt Kindern (3 bis 6 Jahre) eine Bilderbuchgeschichte. Danach wird gebastelt, gemalt, und es gibt einen Zvieri. Dorfbibliothek, 14–14.45 Uhr.
Meinrad Suter, Baldeggstrasse 63, 9–19 Uhr.
DONNERSTAG, 24. SEPTEMBER
Deutsch-Café Teilnehmende verbessern ihr Deutsch und verstehen Schweizerdeutsch besser im moderierten Gespräch, kostenlos, ohne Anmeldung.
BADEN Obstsortenausstellung 200 alte Apfelsorten werden mit Fokus auf den Erhalt und die Vielfalt traditioneller Sorten präsentiert. Damian und
Stadtbibliothek Baden, Mellingerstrasse 19, 17.30–18.45 Uhr
Meinrad Suter, Baldeggstrasse 63, 9–19 Uhr.
DIENSTAG, 22. SEPTEMBER BADEN Obstsortenausstellung 200 alte Apfelsorten werden mit Fokus auf den Erhalt und die Vielfalt traditioneller Sorten präsentiert. Damian und Meinrad Suter, Baldeggstrasse 63, 9–19 Uhr.
Erzählcafé der Pro Senectute Über 60Jährige können unter der Leitung von Barbara Blass Erinnerungen zum Thema Museumsbesuche teilen. Bahnhofstrasse 40, 15–16.30 Uhr.
Schweizerdeutsch-Café Ein moderier tes Gespräch fördert das Verstehen von Schweizerdeutsch durch Alltags themen und Schweizer Kultur. Stadtbibliothek Baden, 9.30–10.45 Uhr.
Deutsch-Café In moderierten Gesprä chen verbessern Teilnehmende kostenlos ihre Deutschkenntnisse und entdecken die Schweizer Kultur. Stadtbibliothek Baden, 13.30– 14.45 Uhr.
Essbaren Wildpflanzen begegnen Abendkurs zu essbaren Wildpflanzen und wilden Orchideen. Alter Stadtfriedhof, Baden, 17.30–19.30 Uhr.
BIRMENSTORF Krabbel-Kafi Familien mit Babys bis etwa 3 Jahre treffen sich zum Spielen und Austausch bei Kaffee und Snacks. Familientreff Birmenstorf, Chileweg 2, 9.30–11.30 Uhr.
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UNTERSIGGENTHAL 30 Jahre Bierkeller/Foyeah! The Sundowner präsentieren ein Jubiläumsrevival mit grooviger Livemusik aus Classic Rock, Bluesrock, Funk und Reggae. Foyeah! Music-Club,
diesem Thema. Familienzentrum
Orell Füssli, Langhaus 4, 20 Uhr.
MITTWOCH, 23. SEPTEMBER
Dorfstrasse 6, 14–17 Uhr.
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Samstag 19. September 15 Uhr Dienstag 22. September 20.15 Uhr
Eröffnung des neuen Schulhauses – Aargauische Sprachheilschule Das neue Schulhaus Limmat B wird feierlich eröffnet und kann individuell oder bei Führungen erkundet werden.
impuls, 19–20.30 Uhr.
GEBENSTORF Spiel-Café Offener Treff zum Spielen, Entdecken und Austausch bei Kaffee oder Tee. Raum Verein Mitenand läbe,
Klänge des Nordens Kalervo Kulmala und Gordon Schultz interpretieren nordische Musik auf Waldhorn und Klavier, ergänzt durch Klavier zu vier Händen. Evangelisch-methodistische
BADEN Obstsortenausstellung 200 alte Apfelsorten werden mit Fokus auf den Erhalt und die Vielfalt traditioneller Sorten präsentiert. Damian und Meinrad Suter, Baldeggstrasse 63, 9–19 Uhr.
Schenk mir eine Geschichte – Ukrainisch Eine Geschichtenstunde für Kinder von 2 bis 6 Jahren mit Singen, Lesen und Spielen. Familienzentrum
Peter-Finc-Trio Eigene Kompositionen und Covers. Henry’s Live Music und Sport Bar, 18–21 Uhr.
Lesung und Gespräch mit Hayat Erdoğan Sie liest aus ihrem Debütroman, der das schwere Erdbeben 2023 in der türkisch-syrischen Grenzregion schildert. Galerie Anixis, 19.30–22 Uhr.
Richard Koechli und Blue Roots Company (CH) Blues und Folkmusik voller Leidenschaft und spiritueller Hingabe. Nordportal, 20 Uhr English stand-up showcase Benjamin Delahaye moderiert ein englisches Stand-up-Showcase mit professionel len Comedians, die einen zum Lachen bringen. Armando’s, 20 Uhr.
Karussell, 15.30–17 Uhr.
Der Kulturbus zum Anfassen Der Bus «Yellow Submarine» lässt sich innen und aussen inspizieren und bietet passende Musik sowie einen Gratisapéro. Kulturcafé, 18–22 Uhr. VeV Beratungstreff Aargau Trennung und Scheidung: Fachleute beraten zu
Voices from ... the other side – Songs für die Ewigkeit Annakin kuratiert ein Konzert mit zeitlosen Songs verstor bener Musiker. Stanzerei, 20.15 Uhr. GEBENSTORF Pro Senectute – Mittagstisch Für Personen ab 60 Jahren. Restaurant, Pizzeria Frohsinn, 11.30 Uhr.
VEREINE | FREIZEITANGEBOTE BADEN Familienzentrum Karussell Sa, 19.9., 14 bis 15.30 Uhr: Gut vorbereitet für Kindergarten und Schule. Mo, 21.9., 8.45 bis 9.40 Uhr: Bewegung und Spiel für Babys. Di, 22.9., 18 bis 19 Uhr: Aerobic (Erwachsene). Mi, 23.9., 9.30 bis 10.15 Uhr: Music Together. Do, 24.9., 14 bis 16 Uhr: Näh- und Flickatelier. Pro Senectute – Mountainbike Do, 24.9., 12.50 Uhr: Trails um Spreitenbach (31 km). Treffpunkt: Baden, Schwimmbad. Leitung: Debora Tamorini und Daniel Keller. Pro Senectute – Radsport Do, 17.9., 9 bis 17 Uhr: Schloss Liebegg (69 km). Treffpunkt: Baden Schadenmühle-
platz. Leitung: Gottfried Nitka und Martin Gschwend. Infos: www.ag.prosenectute.ch Pro Senectute – Schach für Frauen und Mädchen Mi, 23.9., 16 bis 18 Uhr: Schachspiel erlenen oder vertiefen. Für Frauen ab 60 Jahren und Mädchen ab 9 Jahren. Kursraum Da Vinci, Pro Senectute, Bahnhofstrasse 40. EHRENDINGEN Landfrauen Mo, 12.10., 18.30 Uhr: Filzen mit Karin Knapp (mit Unkostenbeitrag). Anmeldung bis 29.9. unter 079 825 70 33 oder landfrauen. ehrendingen@gmail.com.
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