Offizielles Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos PP 5432 Neuenhof Post CH AG
Donnerstag, 17. September 2026, 64. Jahrgang, Nr. 38
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Marko Lehtinen, Redaktor
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Bittere Steuerpille für Wettingen Gemeinderat Orun Palit (r.) verkündet eine 15-prozentige Steuerfusserhöhung für das Budget 2027. Gemeinsam mit Christian Glur vom Gemeindesupport erläuterte er die Gründe und Argumente für den Anstieg des Steuerfusses auf 110 Prozent. Das Budget 2027 wird
Mitte Oktober dem Einwohnerrat vorgelegt. Neben dem Abbau des Schuldenbergs in Millionenhöhe sind die stetig wachsenden Ausgaben beispielsweise in der Pflegefinanzierung sowie die sinkenden Steuereinnahmen das Problem. Seite 3 BILD: JASMIN MARTE/CHMEDIA
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An der Berufsschau im Wettinger Tägi gaben Lernende Einblick in rund 80 Berufe. Organisator war der Handelsund Gewerbeverein WettingenNeuenhof. Eine Lehre als Velomechaniker, kaufmännische Angestellte oder doch lieber die Informatikmittelschule oder das Gymnasium besuchen? Für viele Oberstufenschülerinnen und -schüler ist der Entscheid noch nicht gefällt. Sie nutzten letzte Woche die Gelegenheit, im Tägi rund 40 ortsansässige Firmen, 80 Berufe und die Kantonsschulen Baden und Wettingen kennenzulernen. Erstmals nahmen auch die Oberstufenschüler aus Neuenhof am Anlass teil. Das nachdem sich die Handels- und Gewerbevereine (HGV) Wettingen und Neuenhof letztes Jahr zusammengetan hatten. Co-Präsident Mario Widmer zieht eine positive Bilanz – im Sinne des neuen HGV-Claims: «Gemeinsam Chancen schaffen.» Der Anlass findet alle zwei Jahre statt. (BÄR) Seite 9
Die heissen Tage sind vorbei – und dieses Mal wohl definitiv. Vor wenigen Wochen noch litten wir unter der Rekordhitze, jetzt zeugen die kühlen Nächte und zaghaften ersten Nebelbänke am Morgen vom Herbst. Wie schnell es geht. Doch der nächste Sommer kommt, und der Wahrscheinlichkeit nach wird er nicht kühler sein als der vergangene. Die Diskussionen um Massnahmen in den Schulen oder am Arbeitsplatz werden dann wieder aufflammen, und immer mehr Menschen werden sich auch Gedanken über ihre Sommerferien machen. Will ich wirklich nach Spanien, Italien oder Südfrankreich ans Meer, wenn es zu Hause fast 40 Grad hat? Warum nicht in den Norden reisen? Ich hatte das Glück, in diesem Sommer fast vier Wochen in meiner finnischen Heimat und in Norwegen zu verbringen. Statt brütender Hitze und verbrannten Grünflächen prägten angenehme 20 Grad meinen Juli und August. Und ich war nicht der Einzige. Immer mehr Menschen entfliehen der Hitze in Richtung Norden. Sommerferien am Polarkreis, auf den Lofoten oder den Färöerinseln sind im Trend – auf den Lofoten so sehr, dass die norwegische Inselgruppe sogar eine Touristensteuer eingeführt hat. Wie es wohl in 20 Jahren aussehen wird? Werden wir alle im Sommer unsere Sachen packen und anstatt in die Toscana in Scharen nach Finnland reisen? Werden die finnischen Wälder, Strände und Inseln zu Orten des Massentourismus, während in Rimini gähnende Leere herrscht? Wir werden sehen. Meine Partnerin denkt derweil über eine Investition nach. Sie plant, in Finnland ein Haus zu kaufen. Sie will es vermieten und eines Tages in nicht allzu weiter Ferne selbst dorthin ziehen, um den Schweizer Hitzerekorden für immer zu entkommen. Feedback an marko.lehtinen@chmedia.ch
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Wettingen
Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
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(ZVG)
Schenk mir eine Geschichte – regalami una storia Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der italienischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 19. September, 10–11 Uhr. (ZVG)
Gschichte-Chischte Kinder entdecken die Welt in Geschichten. Die Kindergärtnerin Luana Tsarkowistas zaubert Geschichten in Mundart aus der Kiste. Zum Vorschein kommen Bilderbuchklassiker und Neuerscheinungen. Die Themenvielfalt ist unbegrenzt. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Gemeindebibliothek Wettingen, Montag, 21. September, 16.30 Uhr. Dauer etwa 30 Minuten. (ZVG)
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Steuerfuss soll 15 Prozent steigen Der Gemeinderat schlägt das Budget 2027 mit einem Steuerfuss von 110 Prozent vor. IRENE HUNG-KÖNIG
Gemeindeammann Markus Haas (FDP) sprach an der Medienorientierung zum Budget 2027 von einem heissen Herbst, der nun den heissen Sommer ablöse. Tatsächlich waren die Informationen, die Gemeinderat Orun Palit (GLP) kundtat, von besonderer Brisanz. Nachdem die Gemeinde letztmals mit einer 3-prozentigen Steuerfusserhöhung in Verbindung mit dem Oberstufenzentrum gescheitert ist, will es die Exekutive nun wissen: Sie beantragt dem Einwohnerrat, den Steuerfuss um 15 auf 110 Prozentpunkte zu erhöhen. Die zusätzlichen Einnahmen schafften die finanzielle Grundlage, um wichtige Leistungen zu sichern, notwendige Investititonen weiterzuführen und den Handlungsspielraum für kommende Generationen zu bewahren, so die Gemeinde.
Schuldenabbau ist zwingend «Wettingen soll eine Gemeinde sein, die für die Bevölkerung von morgen da ist. Das heisst, wir wollen gute Bildung, Sport, Freizeit, soziale Unterstützung, Kultur, Begegnung mit gepflegter Natur und Erholungsräumen. Dazu gehören sichere Verkehrswege, eine funktionierende Versorgung und gut unterhaltene öffentliche Gebäude», sagte Orun Palit. Die Gemeinde muss also handeln: Die Jahresrechnungen 2023 (205 414 Fr.), 2024 (3,4 Mio. Fr.) und 2025 (6,4 Mio. Fr.) schlossen mit Aufwandüberschüssen ab. Auch die Rechnung 2026 werde wohl mit einem Verlust abschliessen. Ende des Jahres 2025 betrug die Nettoschuld der Gemeinde 113,82 Millionen Franken, das macht eine Verschuldung pro Einwohnerin und Einwohner von 5175 Franken. Gleichzeitig hat der Wettinger Normsteuerertrag von 2020 bis 2025 um 2,8 Prozent abgenommen, während er im kantonalen Durchschnitt um 9,1 Prozent zunahm. Die Steuern als wichtigste Einnahmequelle entwickeln sich rückläufig, während die gebundenen und durch die Gemeinde nur begrenzt beeinflussbaren Ausgaben deutlich zunahmen. So stiegen die Pflegefinanzie-
Gibt die Gründe für die Erhöhung bekannt: Orun Palit (2. v. l.), Christian Glur (l.), Gemeinderat Martin Egloff und Vizeammann Christian Wassmer. BILDER: JASMIN MARTE/CHMEDIA
rungskosten, die Besoldungskostenanteile für Lehrpersonen sowie die Restkostenanteile für Sonderschulen, Heime und Werkstätten. «Wir hatten zudem eine interne Herausforderung, wir haben noch keinen Leiter Finanzen gefunden», so Palit. Der Leiter Finanzen, Beat Rölli, hat per Ende April 2026 nach weniger als einem Jahr die Gemeinde aus persönlichen Gründen verlassen. Deshalb wurde Christian Glur vom Gemeindesupport mit einem Teilzeitpensum engagiert. Teilweise aus dem Ruhestand zurückgeholt wurde der langjährige Leiter Finanzen, Martin Frey.
rund 10 Millionen Franken müssen abgebaut werden. Mit 5 Prozent Steuererhöhung funktinoniert das nicht.» Und weiter: Verglichen mit anderen Gemeinden seien 110 Prozent kein hoher Steuerfuss.
Bei den Budgetvorbereitungen anders war diesmal, dass mit jeder Abteilung Budgetgespräche durchgeführt wurden. «So konnten einige Punkte hinterfragt oder gekürzt werden», so Christian Glur. Was es heisst, wenn die Steuern auf 110 Prozent erhöht würden, zeigte Glur anhand eines fiktiven Beispiels. Bei einer Familie mit zwei Kin-
dern, einem steuerbaren Vermögen von 100 000 Franken und einem steuerbaren Einkommen von 80 000 Franken beträgt die Steuerrechnung heute 7539 Franken. Bei einem Steuerfuss von 110 Prozent wären es 8030.10 Franken. Christian Glur gab zu bedenken, dass die Kantonssteuern im letzten Jahr um 8 Prozent gesenkt worden seien und in diesem Jahr womöglich nochmal um 2 Prozent gesenkt würden. Trotz der finanziellen Schieflage sieht der Gemeinderat im Finanzplan 2027 bis 2036 ein Investitionsvolumen von 343,4 Millionen Franken vor. Eine weitere Anpassung des Steuerfusses könnte es ab 2033 geben, dann um weitere 5 auf 115 Prozent: Wenn das neue Oberstufenzentrum Margeläcker 2032 erstellt ist, müssen Abschreibungen getätigt werden. «Das Ganze ist aber nicht in Stein gemeisselt. Das ist der aktuelle Stand der Planung», sagte Christian Glur. Vizeammann Christian Wassmer (Mitte) erklärte: «Wir haben es drei Mal mit homöopathischen Erhöhungen versucht, das hat nicht funktioniert. Die
110 Prozent im Raum. Ein Schock. Viele sind verständlicherweise verwundert. Leider scheiterte in den letzten Jahren eine sanftere Erhöhung. Vielleicht reiben sich manche nun den Sand aus den Augen, der ihnen vor den Wahlen in ebendiese gestreut wurde: Man könne die Finanzen ohne Erhöhung ins Lot bringen. Immerhin ist
dem neu zusammengesetzten Gemeinderat zugutezuhalten, dass er sich nicht vor der Wahrheit scheut. Die SP Wettingen begrüsst das und befürwortet die längst nötige Steuerfusserhöhung, allerdings nicht aus Prinzip: Die Gründe sind rein wirtschaftlich-kalkulatorisch. Die SP Wettingen ist bereit, in der kommenden Budgetdebat-
te über konkrete Optimierungen zu diskutieren. Aber das Einsparpotenzial ist gering. Sollte dennoch wieder der Mythos «Zuerst sparen, dann Steuern erhöhen» bemüht werden, behält sich die SP vor, ein Budget mit einem Steuerfuss unter 105 Prozent nicht mitzuverantworten und folglich abzulehnen. ADRIAN KNAUP, SP WETTINGEN
Budgetgespräche in Abteilungen
Gemeindeammann Markus Haas muss die Steuern erhöhen.
PARTEINOTIZ SP Wettingens harter Aufprall in der Realität Bereits im Vorfeld war klar: Die Steuerfusserhöhung in Wettingen wird real. Inzwischen hat eine grosse Mehrheit verstanden, dass die Erhöhung nötig ist. Steigende gebundene Kosten für Alterspflege und Bildung, aufgestaute Investitionen und nicht zuletzt die kantonalen Vorgaben eines mittel-
fristig ausgeglichenen Haushalts machen höhere Steuern zur rechnerischen Logik. Die Defizite der letzten beiden Rechnungsjahre plus die Prognose für 2026 (total 12 Millionen Franken Defizit) müssen innert vier Jahren durch positive Abschlüsse kompensiert werden. Nun steht ein Steuerfuss von
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Fokus / Wettingen
Er setzt sich für Stiefelgeissen ein Als Kind wollte Sven Wüst Zoowärter werden. Heute präsidiert der Birrharder den Stiefelgeissen-Züchterverein Schweiz und arbeitet in Wettingen und Würenlos mit Menschen mit Beeinträchtigung.
Stutenbissigkeit Kürzlich ertappte ich mich bei einem hässlichen Gedanken über eine erfolgreiche Frau. Zum Glück sprach ich ihn nicht aus. Weniger hässlich war er deshalb nicht. Sie hatte von ihrem Erfolg erzählt, und in meinem Kopf meldete sich sofort ein «Ja, aber». Mit diesem Aussehen ist Erfolg keine Kunst. Und ihr Mann verdient gut. So kann man sich die Selbstständigkeit natürlich leisten. In wenigen Sekunden hatte ich ihren Erfolg erst auf ihr Gesicht und dann auf das Bankkonto ihres Mannes reduziert. Effizient war ich immerhin.
Sven Wüst züchtet Stiefelgeissen.
an den Füssen, dem Rücken und der Stirn hat es ihnen angetan. Die ersten zwei Tiere fanden sie über ein Inserat. Vor einigen Jahrzehnten war der Be-
Auf die Kuh folgen die Geissen Das Land in Scherz gehört einem Landwirtkollegen von Wüst, der froh über die natürliche Pflege seiner Weide ist. Etwa einen Monat bleibt die Herde dort, dann wechselt sie zur nächsten Fläche, diesmal nach Möriken an die Bünz. Nur etwa vier Monate im Winter verbringen die Geissen im Stall auf dem Bauernbetrieb seines Göttis in Lupfig. «Das sind Sinja, Elsa und Rosalie», sagt Sven Wüst und zeigt auf drei Ziegen. Sie gehören ihm und seiner Freundin Sara, der Rest einem Kollegen. Vor zwei Jahren haben Wüst und Peyer angefangen, Stiefelgeissen zu züchten. Das besondere Muster mit der Färbung
«Geissen lehren mich Geduld und dass man nichts erzwingen kann.» SVEN WÜST, GEISSENZÜCHTER
stand auf unter 20 Tiere gesunken. Die Schweizer Stiftung Pro Specie Rara setzt sich für den Erhalt und die Förderung der kulturhistorischen und genetischen Vielfalt von Pflanzen und Tieren ein und rettete die Stiefelgeissen
BILD: BÄR
vor dem Aussterben. Mittlerweile ist der Bestand auf rund 700 Tiere gewachsen. Sven Wüst zeigt auf eine Geiss. «Sie ist unser Sorgenkind.» Tatsächlich ist sie ein bisschen dünner als die anderen und hinkt beim Gehen leicht. Der einstige Landwirt hat alle Tiere im Blick, sie sind seine Leidenschaft. Seit zwei Jahren setzt er sich deshalb als Präsident für die Zucht der Stiefelgeissen ein.
Natur und Tiere als Lehrmeister Doch nicht nur Tiere liegen ihm am Herzen, sondern auch Menschen. Als Betreuer in der Gartengruppe der Wettinger Arwo-Stiftung kann er seine beiden Leidenschaften seit ein paar Monaten vereinen. Dass der gelernte Landwirt heute Menschen mit IV begleitet, war nicht geplant. Nach seiner Lehre im Bündnerland absolvierte er in einem Altersheim Zivildienst. Das gefiel ihm
so gut, dass er eine Weiterbildung zum Fachmann Aktivierung anhängte und in verschiedenen Stiftungen arbeitete. Bei der Arwo fand er schliesslich einen Arbeitsbereich, wo er mit Menschen und in der Natur arbeiten kann. Vieles, was ihn Tiere und Natur lehrten, hilft ihm dort. «Die Geissen sind wie ein Spiegel. Wenn ich gehetzt bin, reagieren sie unwillig. Sie lehren mich Geduld und dass man nichts erzwingen kann.» Das tun die Menschen mit Beeinträchtigung ebenfalls. Später will sich Sven Wüst zum Agogen ausbilden lassen. Die Landwirtschaft bleibt trotzdem Teil seines Lebens: So wie heute haben seine Stiefelgeissen nach Feierabend Priorität. Die Ziegen scheinen es ihm zu danken und verteilen sich erst wieder auf dem Feld, als er und seine Freundin nach getaner Arbeit ins Auto steigen und davonfahren.
Ohne Züchter wären sie ausgestorben Stiefelgeissen sind vom Aussterben bedroht. Dabei sind die Ziegen extrem robust und genügsam. Stiefelgeissen werden als «Landschaftspflegerinnen» sogar an schwer zugänglichen Orten oder im Naturschutzgebiet eingesetzt. In der Region Brugg und Baden sind sie zum Beispiel in Naturschutzgebieten der Creanatira in Windisch anzutreffen. Das ist kein Zufall. Der Präsident des Stiefelgeissen-Züchtervereins Schweiz (SGS), Sven Wüst, wohnt in Birrhard und arbeitet in Wettingen und Würenlos. Der Verein wurde 1993 gegründet. Den Züchterinnen und Züchtern ist es zu verdanken, dass es sie überhaupt noch gibt. Anfang der 1980er-Jahre existierten lediglich wenige Tiere. Ein Teil davon lebte im nur per Schiff erreichbaren Quinten am Walensee. Mit Unterstützung von Pro Specie Rara begann die Rettung der beinahe verschwundenen Rasse. Heute kümmert sich der SGS um ihre gezielte Weiterzucht. Wer neue Tiere anschafft, soll deshalb auch auf die Abstammung achten. Eine sorgfältige Anpaarung hilft, Inzucht zu vermeiden und die geneti-
QUERBEET
Lea Grossmann
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Acht Geissen rennen zum Zaun, als Sven Wüst und Sara Peyer vor der Weide am Waldrand in Scherz Futter und Wasser aus dem Kofferraum ihres Autos nehmen. Die Glocken am Hals der Geissen bimmeln laut durcheinander. Mit den Hörnern stossen sie sich gegenseitig vom Futtertrog weg, den der 28-Jährige mit Maiswürfeln befüllt. «Dieses Jahr sind sie besonders streitlustig», kommentiert der Landwirt. Er vermutet, dass es an der Trockenheit liegt. Sie führt dazu, dass es weniger frisches Gras auf den Weiden gibt. Alle Ziegen sammeln sich um einen einzigen Futtertrog, der andere bleibt unbeachtet. «Das ist typisch. Sie haben das Gefühl, dieses Futter sei besser, obwohl es dasselbe ist.» Heute gibt er kein zusätzliches Kraftfutter. Sven Wüst will, dass sie die Weide «leer putzen», wie er sagt. Nachdem die 40 Aren grosse Fläche gemäht worden ist, säubern die robusten Bergziegen dort, wo man mit der Maschine nur schwer hinkommt. Stiefelgeissen sind eine extensive Rasse, die mit wenig zufrieden ist und auch Dornen und Studen frisst. Ideal, um Flächen offen zu halten und die Ausbreitung des Waldes einzudämmen.
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den Hinterbeinen, die Hösli. Auch die dunkle Zeichnung rund um Augen, Nase und Ohren fällt auf. Alle Stiefelgeissen tragen Hörner. Die Böcke werden bis 85 Zentimeter gross und wiegen bis 80 Kilogramm. Geissen erreichen bis zu 77 Zentimeter und wiegen bis 50 Kilo. Die Haltung der Tiere verlangt viel Wissen und Arbeit. Neben einem geeigneten Stall brauchen sie einen trockenen und geschützten Unterstand auf der Weide. Nötig sind ausserdem Schatten, frisches Wasser, Futter und eine sichere Umzäunung. (BÄR) Infos zum Schweizerischen Züchter verein der Stiefelgeissen sind unter stiefelgeiss.ch zu finden.
Die Stiefelgeissen sind eine robuste Rasse.
sche Vielfalt der Rasse zu bewahren. Die etwa 80 Vereinsmitglieder sind Halter und Züchter von Stiefelgeissen. Der Verein pflegt den Kontakt zu Partnerorganisationen wie Pro Specie Rara und dem Schweizerischen Ziegenzuchtverband und ist Mitglied des Züchterverbands für seltene Nutztierrassen. Zurzeit gibt es rund 700 Stiefelgeissen.
In der Geschäftswelt hört man: Frauen fördern Frauen nicht. Vielleicht aus Angst, die andere könnte sie überholen. Also wird nicht empfohlen, nicht eingeladen oder für einem Auftrag nicht berücksichtigt. «Ich gönne dir den Erfolg nicht», sagt niemand. Das wäre zu ehrlich. Natürlich ist das eine Verallgemeinerung. Es gibt Frauen, die andere fördern, empfehlen und loben. Frauen, die Türen öffnen und sie nicht hinter sich schliessen. Ich kenne solche Frauen und zähle mich im Normalfall ebenfalls zu jenen. Nur sind sie nicht der Grund für diese Kolumne. Denn es gibt eben auch den anderen Reflex. Eine Frau steigt auf, und irgendwo beginnt eine andere, Erklärungen für ihren Erfolg zu finden. Stutenbissigkeit nennt man das. Männer konkurrieren gegeneinander. Frauen beissen einander. Schon sprachlich landen wir hier im Stall. Neid ist (leider) menschlich. Man darf ihn aber weder fördern noch als Motivation für Kommentare im Internet verwenden. Ich habe meinen hässlichen Gedanken analysiert. Er verrät mehr über mich als über die Frau, den er betrifft. Wir sollten aufhören, hinter den Erfolg einer Frau ein Aber zu setzen. Manchmal reicht einfach ein Punkt.
Lea Grossmann ist im Bereich Marketing und Kommunikation tätig, hat viele Jahre in Brugg gearbeitet und findet: «Ein Leben ohne Bücher ist nicht lesenswert.» lea.grossmann@me.com
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Ihren Namen verdankt die Stiefelgeiss der auffälligen Färbung ihrer Beine. Je nach Farbe werden Schwarz- und Braunstiefel unterschieden. Beide Typen kommen in dunklen, hellen oder silbergrauen Farbschlägen vor. Besonders charakteristisch sind zudem die langen Grannenhaare auf dem Rücken, das sogenannte Mänteli, und an
Der Erfolg einer Frau wird selten einfach als ihren Erfolg betrachtet. Er braucht eine Erklärung: den Mann, die Kontakte, das Aussehen oder das Glück. Irgendetwas muss geholfen haben. Nur sie selbst kann es nicht gewesen sein.
AUS DER REGION Diese Rubrik ist eine Hommage an all die vielen Vereine, Institutionen, Stiftungen oder Gruppen der Region. Sind auch Sie Mitglied eines tollen Vereins, den wir hier vorstellen dürfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail.
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Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Wettingen / Neuenhof
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«Einmal im Jahr Party muss sein» Die Wettinger Seniorinnen und Senioren zeigten am Herbstfest, dass sie noch lang nicht zum alten Eisen gehören. 430 Gäste liessen sich von der Argovia Swing Connection zum Tanzen animieren, knobelten um attraktive Preise und genossen einen geselligen Nachmittag.
Neuer Verwaltungsleiter Patrick Vogel. BILD: ZVG
Patrick Vogel gewählt
GABY KOST
«Einmal im Jahr Party muss sein.» Mit diesen Worten begrüsste Gemeinderat Philippe Rey die 430 Seniorinnen und Senioren, die der Einladung der Gemeinde zum Herbstfest im Eventsaal Tägi gefolgt waren. Und tatsächlich: An diesem Nachmittag wurde nicht nur zugehört, sondern auch getanzt, gerätselt und gefeiert. Nach der Begrüssung übernahm Gemeindeammann Markus Haas das Mikrofon. Er schlug zunächst etwas ernstere Töne an: «Nach der sommerlichen Hitzewelle steht nun ein politisch heisser Herbst bevor.» Im Einwohnerrat stehe das Budget mit einer Erhöhung des Steuerfusses auf der Traktandenliste. Ein Raunen ging durch die Reihen. Haas nutzte die Gelegenheit, um für Verständnis für die Gemeindefinanzen zu werben. Alt und Jung sollten sich in Wettingen wohlfühlen. Kultur- und Freizeitangebote, ein vielfältiges Vereinsleben, gute Schulen sowie gepflegte Strassen und Anlagen seien jedoch nicht zum Nulltarif zu haben. Er zeigte sich überzeugt, dass sich in gemeinsamen Diskussionen gute und tragfähige Lösungen finden liessen.
Blick in die Zukunft Weniger politisch, dafür umso festlicher wurde Haas beim Blick in die Zu-
Neuenhof hat einen neuen Verwaltungsleiter. Patrick Vogel, 40, wurde vom Gemeinderat per 1. Oktober zum Verwaltungsleiter gewählt.
Vor der Bühne wird schwungvoll getanzt.
kunft. Mit dem Jubiläumsfest «800 Jahre Kloster» stehe 2027 ein besonderer Höhepunkt bevor. Die zahlreichen geplanten Anlässe, Attraktionen und Feste verglich er mit Perlen, die sich von Januar bis Dezember an einer langen Kette reihen.
Schwungvoll durch den Nachmittag Für die richtige Betriebstemperatur sorgte anschliessend ein Team des Vitalhauses mit einer kurzen Aufwärmrunde. Eine gute Idee, wie sich schon bald zeigen sollte. Denn kaum spielte die Bigband Argovia Swing Connection die ersten Takte, hielt es die ersten Paa-
BILDER: GABY KOST
re nicht mehr auf ihren Stühlen. Auf der Tanzfläche wurde eifrig das Tanzbein geschwungen – und manche bewiesen, dass sie den Swing noch bestens im Blut haben. Danach war wieder Konzentration gefragt. Beim traditionellen Kreuzworträtsel rauchten die Köpfe, bevor nach dem Imbiss die Gewinnerinnen und Gewinner bekannt gegeben wurden. Für die grösste Überraschung sorgte schliesslich Hardy Mathys. Er gewann den Hauptpreis und darf sich über Ferien in Bad Wörishofen freuen. Ein gelungener Abschluss für einen Nachmittag, der gezeigt hat: Für eine gute Party ist man auch mit Ü70 nicht zu alt.
Fröhliche Gesichter.
Gemeindeammann Markus Haas hält das
Kreuzworträtselgewinner Hardy Mathys (3. von links) neben zwei Lernenden, Philippe Rey,
Gekonnt wird auf der Tanzfläche zur Swing-
Grusswort.
Nina Crameri und Markus Haas.
musik getanzt.
INSER AT
Neutralität schützt!
Aus der Gemeinde befürwortet den Beitritt zum neu zu gründenden Verein «Regionale Wirtschaftsförderung Aargau Ost». Der Einwohnergemeindeversammlung vom 30. November wird dafür der Vereinsbeitritt und ein Verpflichtungskredit von 123 000 Franken für die Laufzeit 2027 bis 2032 zur Genehmigung unterbreitet.
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Am 18. September findet die Hauptübung der Feuerwehr statt.
Hauptübung der Feuerwehr Neuenhof Die Bevölkerung von Neuenhof ist zur herzlich zur Teilnahme an der diesjährigen Hauptübung eingeladen. An der Hauptübung hat die Bevölkerung Gelegenheit, hautnah die Aufgaben der Feuerwehr zum Schutz und Wohl der Bevölkerung zu erleben. Die Feuerwehr
BILD: ARCHIV
Neuenhof freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. Gemeindehaus, Zürcherstrasse 107, Freitag, 18. September, 18.30 bis etwa 19 Uhr.
Gemeinderat befürwortet Beitritt zur regionalen Wirtschaftsförderung Aargau Ost Der Gemeinderat Neuenhof
Wie der Gemeinderat Neuenhof in seiner Medienmitteilung bekannt gibt, übernimmt Patrick Vogel die neue Stelle, die an der Sommergmeind von der Versammlung mit grosser Mehrheit gutgeheissen wurde. Er bringt langjährige Führungserfahrung und Erfolge aus kantonalen sowie kommunalen Behörden mit. Vor seinem Wechsel zu Neuenhof war er als Gemeindeschreiber / Verwaltungsleiter in Berikon tätig. Seine Erfahrung bei der Umsetzung von Gemeindeprojekten sowie seine Leidenschaft für die Entwicklung von Mitarbeitenden und modernen Organisationsstrukturen hat überzeugt. Der Gemeinderat ist sich sicher, mit Patrick Vogel einen ausgewiesenen und erfahrenen Verwaltungsleiter gefunden zu haben, der mit Weitblick und menschlicher Führungskompetenz die Gemeinde Neuenhof auf dem zukünftigen Weg begleiten wird. (ZVG)
VERMISCHTES Jugendturnen Neuenhof – jetzt für Muki und Kitu anmelden Im Oktober starten die neuen Muki- und Kinderturnkurse. Das Muki-Turnen richtet sich an 3- und 4-jährige Kinder mit ihren Müttern oder Vätern und beginnt am Montag, 12. Oktober. Die Turnstunden finden von 9 bis 10 Uhr in der Turnhalle Zürcherstrasse statt und werden bis zu den Frühlingsferien 2027 angeboten. Unter dem Motto «Mut tut gut» sollen die Kinder spielerisch Freude an der Bewegung entwickeln und gefördert werden. Anmeldung ab sofort online unter jugendturnen.neuenhof.ch. Bei Fragen: 076 681 68 48. Auch für Kindergartenkinder beginnen im Oktober neue Kurse. Das Kitu für Kinder im ersten Kindergarten startet am Montag, 12. Oktober, und findet von 17.30 bis 18.30 Uhr in der Turnhalle Zentrum statt. Der Kurs dauert bis zu den Frühlingsferien 2027. J + S Kids mini für Kinder im zweiten Kindergarten beginnt am Mittwoch, 14. Oktober, und findet von 17.30 bis 18.30 Uhr ebenfalls in der Turnhalle Zentrum statt. J + S Kids mini läuft bis zu den Sommerferien 2027. Anmeldungen sind ab sofort online möglich unter jugendturnen.neuenhof. ch. Bei Fragen: info@jugendturnen. neuenhof.ch. (ZVG)
Termine 18. September, 12–13 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 18. September: Clean-up-Day; 19. September: Papiersammlung. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag/Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr.
Neue Kurse starten im Oktober.
BILD: ZVG
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Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Bewährte dermatologische Kompetenz – ab Oktober auch in Wettingen
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Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Wettingen / Neuenhof
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Auf der Suche nach der Lehrstelle im Dorf 420 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Wettingen und Neuenhof lernten im Tägi 80 Berufe und lokale Gewerbler kennen. Auch die Kantonsschulen Baden und Wettingen waren erstmals dabei. MELANIE BÄR
«Was ist besser, eine Informatiklehre zu machen oder die Informatikmittelschule zu besuchen», will ein Oberstufenschüler am Stand der Kantonsschule Baden wissen. IMS-Schüler Noah Santamaria gibt sich diplomatisch: «Das hängt vom Berufsziel ab.» Um das Berufsziel ging es bei allen, die vor neun Tagen ins Tägi pilgerten. Knapp 40 Firmen und doppelt so viele Berufe konnten die 420 Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Wettingen und Neuenhof kennenlernen. Erstmals waren zudem die Kantonsschulen Baden und Wettingen vertreten. Benjamin Giezendanner, Nationalrat und Präsident des Aargauischen Gewerbeverbands, machte in seiner Rede keinen Hehl daraus, dass er sie lieber nicht dabei gehabt hätte. «Diese Äusserung haben nicht alle goutiert, und im Gegensatz zu ihm schätzt der HGVVorstand die Präsenz der Gymnasien», sagte HGV-Co-Präsident Mario Widmer später. Er bedauere, dass das neue Motto des Gewerbevereins, «Gemeinsam Chancen schaffen», vom Gastredner offenbar nicht verstanden worden sei.
2027 und 2028 Lehrstellen vergibt. Viele Schülerinnen und Schüler waren jedoch noch nicht so weit, sondern erst auf der Suche nach dem passenden Beruf. «Ich schwanke zwischen einer Lehrstelle als Hochbauzeichnerin und der Kanti», sagte eine Schülerin der zweiten Bezirksschule. Anders ihr Altersgenosse, der sich
«Der Beruf ist abwechslungsreich, man arbeitet draussen und drinnen.» ERO ZIMMERMANN, LERNENDER
für den Zimmermannsberuf interessiert und sich am Stand der Blumer-Lehmann AG über Vor- und Nachteile aufklären liess. «Der Beruf ist abwechslungsreich, man arbeitet draussen und drinnen. Es wäre jedoch gut, wenn du keine Höhenangst hättest», sagte der Lernende Ero Zimmermann. Wer Orientierung für den weiteren Weg nach der Schule suchte, bekam diese auch am Stand der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung «ask». Dort gingen etliche Anmeldungen ein. Berufsberaterin Rebekka Strässle ist überzeugt, dass eine persönliche Beratung auch im Zeitalter von künstlicher Intelligenz wertvoll ist: «Viele profitieren vom persönlichen Gespräch.»
Oberstufenschüler erkundigen sich am Stand von Blumer-Lehmann AG bei Ero Zimmermann über dessen Beruf. BILDER: MELANIE BÄR
Lehrstellen vor Ort
Es ist das zweite Mal, dass der HGV diesen Anlass durchführt – alternierend zur Aargauischen Berufsschau, die alle zwei Jahre im Tägi stattfindet und etwa doppelt so gross ist. Der Vorteil: Die Gewerbler stammen aus der Region, die Lehrstellen sind in der Nähe, und Lehrlinge und Berufsbildende standen Rede und Antwort. «Schade, dass sich die Schülerinnen und Schüler teilweise nicht so gut vorbereitet haben», bedauerte Fritz Krähenbühl von der Willi Egloff AG. Mit Schildern war an den Ständen vermerkt, welcher Betrieb in den Jahren
Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Kanti Baden.
Gemeindeammann Markus Haas (Mitte) mit Gewerbetreibenden.
Benjamin Giezendanner begrüsste als Präsident des Aargauischen Gewerbeverbands Schüler, Eltern, Lehrpersonen und Aussteller. BILD: VALENTIN HEHLI
Lernende Jana Beier und Floristin Jenny Schüpbach, Toscanini.
Alishba (l.) und Paula, Schülerinnen der 2. Oberstufe Wettingen.
«Wir schätzen die Vielseitigkeit und das Kreative als Floristin. Wir arbeiten jeden Tag mit Blumen und sehen abends, was wir gemacht haben.»
«Wir haben uns über die kaufmännische Ausbildung bei der Bank erkundigt, das ist unser Favorit. Uns wurde gesagt, dass man sich gut weiterbilden kann.»
Severen Trösch, Inhaber Bauer Sport.
Tim Wagner, Inhaber Bürki Moser.
Janine Brunner, Lernende bei der Schreinerei Willi Egloff.
Chiara, Schülerin der 2. Oberstufe Wettingen.
Niklas, Schüler der 2. Oberstufe Wettingen.
«Der Beruf als Velomechaniker und Sportartikelverkäufer ist greifbar attraktiv, wir finden genug Lernende. Viele bleiben aber nicht, uns fehlen Fachleute.»
«Wir haben keine Mühe, Lernende als Gestalter und Werbetechniker zu finden. Dennoch bin ich präsent, um unseren Beruf zu zeigen.»
«Ich finde es cool, mit den Händen zu arbeiten und das Ergebnis zu sehen. Mit unseren Produkten bereiten wir Freude.»
«Ich interessiere mich für den Beruf als Floristin oder Coiffeuse. Ich erfuhr heute viel darüber und werde schnuppern gehen.»
«Ich interessiere mich für den Zimmermannberuf und habe gemerkt, dass mir auch Velomechaniker gefallen könnte. Hauptsache etwas Handwerkliches.»
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Marktnotiz
Gemeinsam für eine vernetzte Gesundheitsversorgung in Neuenhof
Generationenwechsel bei der ImmoService Partner GmbH
Andreas Bräm und Matthias Hunger freuen sich darauf, ImmoService zu übernehmen und die bewährten Werte des Unternehmens in die Zukunft weiterzutragen. ten Ansprechpartner und die langjährige Erfahrung im Unternehmen bleiben erhalten.
Beim Aarauer Immobilienunternehmen übernimmt die nächste Generation: Frank Kessler übergibt per 1. Januar 2027 die Firma an seine bisherigen Partner Andreas Bräm und Matthias Hunger. Er bleibt dem Unternehmen aktiv verbunden und weiterhin Ansprechpartner.
Familiär verankert bleiben Den familiären Charakter, der ImmoService seit zwei Jahrzehnten prägt, wollen die neuen Inhaber bewahren. Bereits im Januar 2027 wird ein weiteres Familienmitglied das Team ergänzen.
Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum führen Andreas Bräm und Matthias Hunger das regional verankerte Unternehmen gemeinsam in die Zukunft. Unterstützt werden sie weiterhin von Frank Kessler sowie den langjährigen Mitarbeiterinnen Marion Schäfer und Elena Bräm, der Ehefrau von Andreas Bräm.
«Wir sehen die Übergabe nicht als Ende eines Kapitels, sondern als Beginn eines neuen», so die gemeinsame Botschaft. Auf dem Fundament der erfolgreichen Zusammenarbeit soll mit frischen Ideen, Herzblut und Engagement weiter aufgebaut werden.
Für die Kundinnen und Kunden bleibt das Wichtigste unverändert: Die bekann-
Physio Points AG und Spitex Wettingen-Neuenhof AG bündeln ihre Kompetenzen: Ein neues physiotherapeutisches Angebot in Neuenhof verbindet ambulante Pflege und Physiotherapie noch enger.
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
Am Spitex-Standort in Neuenhof entsteht ein speziell eingerichteter Physiotherapie-Behandlungsraum. Damit wird das Gesundheitsangebot vor Ort gezielt erweitert und Patientinnen und Patienten erhalten eine wohnortnahe Anlaufstelle mit kurzen Wegen.
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Killwangen / Spreitenbach
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Aus der Gemeinde
Hausdienstleiter Danny Simmank bringt die Sonnenschirme vom Meierbädli ins Winterlager.
BILD: MELANIE BÄR
Bilanz nach dem Hitzesommer Nach vier Monaten ist das Meierbädli nun geschlossen. Doch die Arbeit geht weiter. MELANIE BÄR
Das Bädli liegt noch im Schatten, auf dem Rasen liegt Tau. Am letzten Morgen vor der Schliessung ist Danny Simmank am Dienstag die einzige Person im Schwimmbad. Ein letztes Mal kontrolliert der Leiter Hausdienst die Wasserqualität. Nach vier Monaten ist das Meierbädli seit gestern geschlossen. «Wenn die Aussentemperatur nachts unter 10 Grad fällt, kommen nicht mehr viele Gäste», sagt Simmank und schaut auf die Wassertemperatur. Sie zeigt 19 Grad an. «In den letzten Tagen kamen meist nur noch ältere Einwohnerinnen und Einwohner zum Schwimmen», sagt er. Wie viele Personen das kostenlose Angebot der Gemeinde heuer genutzt haben, weiss niemand. Das Bädli steht den Einwohnenden kostenlos zur Verfügung, es gibt keine Eingangskontrolle. Das könnte sich ändern. Die lang anhaltende Hitze hat diesen Sommer dazu geführt, dass der Andrang teilweise sehr gross war. Der Gemeinderat denkt über ein mögliches Zutrittssystem nach. «Ein Entscheid über das weitere
Vorgehen ist noch nicht getroffen», sagt Gemeindeammann Markus Schmid (Mitte) auf Anfrage. Wie schon im Vorjahr musste das Bädli diesen Sommer wegen Fäkalien im Wasser für die Reinigung ein paar Tage geschlossen werden. Littering und unhygienisches Verhalten führten zu grossem Reinigungsaufwand. «Es ist nur ein kleiner Teil, der sich nicht an die Regeln hält, leider leiden alle darunter», sagt Simmank. Trotz dieser Zwischenfälle zieht er positive Bilanz: «Die Wasserqualität war trotz Hitze immer super, der Chlorwert lag meist bei 0,4 Prozent, man riecht das Chlor nicht einmal.» Die Chemikalien werden automatisch zugeführt. Regelmässig wurde frisches Wasser eingefüllt, damit die Temperatur nicht über 25 Grad stieg.
Ein Teil des Wassers bleibt drin «Insbesondere ältere Badigäste schätzen das Meierbädli, schwimmen morgens ihre Runden und bedanken sich für unsere Arbeit», sagt Simmank. Der Hauswart betont, dass er die Anlage nicht allein im Schuss hält. Drei Frauen aus der Bevölkerung sind abends und am Wochenende für Messungen und Reinigungsarbeiten im Einsatz, die Mitarbeitenden des Hauswarts- und Bauamtsteam unterstützen. Mit der
VERMISCHTES KILLWANGEN
Die Killwanger Wandergruppe war wieder unterwegs. Wanderung der Generationen-Kulturkommission Killwangen Zwölf Wanderinnen und Wanderer reisten via Zürich, Arth-Goldau nach Sattel und mit der Gondel auf den Mostelberg. Wanderleiter Thomi Telle führte die Gruppe über die recht wacklige Hängebrücke. Anschliessend teilte sich die Gruppe, einige wanderten steil hoch auf das Hochstuckli, die anderen nahmen den Weg über Mostelegg, Richtung Haggenegg, wo sich alle wieder zur Mittagsrast trafen. Entlang des Kleinen und des Grossen Mythen ging es anschliessend zur Holzegg. Zum Abschluss stand ein 30-minütiger Aufstieg auf die Rothenfluh an. Das Gipfelpanorama zeigte sich wegen der Hochnebeldecke nicht, was aber keineswegs die Stimmung trübte. Mit Gondelbahn, Bus und Bahn kehrte die Wandergruppe heim. Die nächste
gestrigen Schliessung ist die Arbeit nicht getan. Die Dosierungspumpen werden revidiert, ein Teil des Wassers abgelassen, Eispolzer angebracht und die WC-Anlagen mit alkoholhaltigen
«Die Arbeit macht mir Spass.» DANNY SIMMANK, LEITER HAUSDIENST
Mitteln versehen. So wird das Einfrieren des Wassers verhindert. Der Rasen wird bis im November noch ein paar Mal gemäht und für die Wurzelbildung gedüngt. Mitte März geht es dann wieder los: Simmank lässt das restliche Wasser ab und reinigt das schmutzige Becken. «Wenn ich das Bad Mitte Mai in Betrieb nehme und das azurblaue Wasser den Eindruck erweckt, als wären wir in der Karibik, dann habe ich Freude», sagt er und fügt an: «Die Arbeit macht mir Spass.» Dabei zieht er zwei Schutzhüllen über die riesigen Sonnenschirme, um sie später ins trockene Winterlager zu bringen. Für diese Saison haben sie ihren Dienst getan.
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Wanderung ist für den 5. November vorgesehen. (ZVG
Begägnigskafi Das Begägnigskafi findet einmal pro Monat von 14 bis 17 Uhr im neu renovierten Kulturtreffpunkt, Rebäckerstrasse 11 (ehemaliges Schützenstübli, beim Meierbädli), an folgenden Daten statt: Donnerstag 24. September, 22. Oktober, 19. Novemer sowie 17. Dezember. Eine ideale Gelegenheit, um sich auszutauschen, neue Menschen kennenzulernen und den Alltag bei leckerem Kuchen für kurze Zeit zu vergessen. Die Kafis sollten selbsttragend sein, es wird ein Kässli aufgestellt. Parkplätze sind vorhanden. Allfällige Kuchenspenden sind immer willkommen. Bitte vorgängig anmelden bei Bea Rothenbühler unter Telefon 079 431 41 40. (ZVG)
Vandalismus im Schulhaus Seefeld – Belohnung ausgerichtet Im Sommer/ Herbst 2025 war das Schulhaus Seefeld wiederholt Ziel von Vandalenakten. Unter anderem wurden Abfalleimer gesprengt, Spielgeräte beschädigt, der Defibrillator mehrfach zerstört sowie die Haupteingangstüren demoliert. Die Gemeinde hatte sämtliche Vorfälle konsequent zur Anzeige gebracht und die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung gebeten. Dieser Aufruf war erfolgreich: Dank konkreter und sachdienlicher Aussagen aus der Bevölkerung konnten entscheidende Erkenntnisse gewonnen werden, die dazu beigetragen haben, dass die Täterschaft von den zuständigen Behörden ermittelt werden konnte. Für Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen, hatte die Gemeinde eine Belohnung von 1000 Franken ausgesetzt. Da diese Voraussetzung erfüllt wurde, hat die Gemeinde die angekündigte Belohnung inzwischen ausgerichtet. Der Gemeinderat bedankt sich ausdrücklich bei den Personen, die mit ihren Beobachtungen und Aussagen zur Aufklärung der Vorfälle beigetragen haben. Ihre Unterstützung zeigt, wie wichtig die Aufmerksamkeit und Mithilfe der Bevölkerung für die Sicherheit und den Schutz öffentlicher Einrichtungen ist. Unabhängig von der erfolgreichen Ermittlung der Täterschaft hält der Gemeinderat an seiner Nulltoleranz gegenüber Sachbeschädigungen, Sprayereien und sonstigen Vandalenakten fest. Entsprechende Vorfälle werden auch künftig konsequent zur Anzeige gebracht. Die Gemeinde dankt der Polizei, den Sicherheitskräften sowie allen Personen aus der Bevölkerung, welche die Aufklärung unterstützt haben. Steuerbezug 2026 – Verfallsanzeigen In den nächsten Tagen werden die Verfallsanzeigen für die provisorischen Steuern 2026 verschickt. Dabei handelt es sich nicht um eine Mahnung, sondern um den Hinweis, dass die Steuern des laufenden Jahres per 31. Oktober bezahlt sein müssen. Für verspätete Zahlungen nach dem Verfalldatum wird auf den Ausständen ein Verzugszins von 4,5 Prozent erhoben. Für die Bezahlung der Steuern 2026 bitte nur die dafür vorgesehenen Einzahlungsscheine verweden. Für die offenen Steuern werden im November Mahnungen versandt. Besteht Ende 2026 noch ein Ausstand, kann die Forderung ohne weitere Vorankündigung betrieben werden. Instandstellung Überkopfsignalisation Industriestrasse Am Abend des 7. September wurde der horizontale Träger des Signalportals an der Industriestrasse, auf Höhe der Minigolfanlage bei der Einfahrt zum Shoppi Tivoli und Tivoli-Garten, beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein un-
bekanntes Fahrzeug in die dortige Überkopfsignalisation. Dabei wurde der horizontale Träger verdreht und beschädigt. Im Zusammenhang mit dem Neubau des Tivoli-Gartens ist eine neue Überkopfsignalisation vorgesehen. Der beschädigte Träger wird fachgerecht instand gestellt und anschliessend für die neue Signalisation wiederverwendet. Für die Instandstellung wird der Träger zunächst in eine Fachwerkstatt transportiert und dort abgebeizt. Anschliessend wird er gerichtet und instand gesetzt. Danach wird der Träger beschichtet und feuerverzinkt, um ihn langfristig vor Korrosion zu schützen. Die gesamten Arbeiten für die Instandstellung dauern voraussichtlich drei bis fünf Wochen. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Träger zurück an die Industriestrasse transportiert und auf die bestehenden vertikalen Träger (Stützen) montiert. Im gleichen Arbeitsschritt wird die neue Überkopfsignalisation angebracht. Während der Arbeiten kann es im Bereich der Industriestrasse zu einer Umleitung kommen. Die Gemeinde bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und darum, den Verkehrsdienst vor Ort zu beachten.
Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Baubewilligung erteilt an: Raphael John-Ross Müller und Ramona Melanie Müller, Groppenackerstrasse 23, 8957 Spreitenbach, Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe inkl. Terrainanpassung an der Groppenackerstrasse 23; Surendra Muppana, Zürichstrasse 73c, 8134 Adliswil, Erstellung Wintergarten/Balkonverglasung an der Althaustrasse 64; Raiffeissenbank Würenlos, Erneuerung Küchen und Nasszellen, Innenausbauten, 2 Dachfenster und Ausbau bestehender Öltank an der Dorfstrasse 62; Teresa RiedererTamburello, Groppenackerstrasse 59, 8957 Spreitenbach, Einbau Einfamilienhaus an der Kirchstrasse; Mirela und Daniel Sieczewicz, Im Langholz 13a, 5405 Dättwil, Umbau bestehender Gewerberäume zu einer Stomatologiepraxis an der Industriestrasse 109. Termine 19. September, 11–16 Uhr, Eröffnung Schulhaus Althau; 22. September, 16.30–17.15 Uhr, Phips und die Zauberlinse bei den Dinosauriern, Bibliothek Spreitenbach; 22. September, 16.30–17 Uhr, Geschichten mit Claudia Steiner, Bibliothek Spreitenbach; 28. September, 17–18 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft. Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 552 91 00. www.spreitenbach.ch.
Anna Würsch Konzert Am Sonntag, 6. September, gaben Le Donne vir tuose in der Kirche Bruder Klaus in Killwangen ein einzigartiges Konzert. Mit Wucht spielten die vier Meisterinnen ihrer Instrumente in der gut besuchten Kirche. Experimentelle Perfektion und doch wohlbekannte Töne, so müsste man das beeindruckende Meisterwerk der vier Damen umschreiben. Nach dem letzten Lied wurde zum Apéro auf den Kirchplatz eingeladen, wo ungefähr 100 Personen unter den grossen Bäumen vor der Kirche diesen herrlichen Sonntag ausklingen liessen. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden. Tel.: 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch
Demontage Überkopfsignalisation an der Industriestrasse.
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12 Spreitenbach
Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Carla Passardi kann sich im Final gegen Jara Hürzeler durchsetzen und ist nun Aargauer Meisterin.
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Tennis: Passardi holt sich Sieg Carla Passardi vom TC Spreitenbach holte den Aargauer Meistertitel bei den U18. An der aargauischen Tennis-Juniorenmeisterschaft in Lenzburg wurden am letzten Wochenende die kantonalen Meistertitel bei den Juniorinnen und Junioren im Einzel und Doppel vergeben. Das spektakulärste Finalspiel dieser Meisterschaft folgte ganz zum Schluss: Auf dem Center- Court duellierten sich in der Königskategorie der Juniorinnen (U18) am Sonntagnachmittag die beiden bestklassierten Spie-
lerinnen des Turniers: Carla Passardi (R2, TC Spreitenbach) und Jara Hürzeler (R2, TC Zofingen). Der erste Satz ging mit 6:1 an Passardi. In der Folge konnte Hürzeler jedoch aufdrehen und auf 5:3 davonziehen. Das war aber noch nicht die Vorentscheidung in diesem Durchgang, denn Passardi kämpfte sich zurück. Im Tiebreak des zweiten Satzes gelang Hürzeler dann aber doch noch der Satzausgleich. Und so musste am Ende das Champions-Tiebreak darüber entscheiden, wer sich den Aargauer Meistertitel holt. In der Kurzentscheidung behielt Passardi die Oberhand und zeigte Nervenstärke: Mit 10:7 setzte sie
Seniorenausflug ins Berner Seeland Der Seniorenausflug führte in diesem Jahr ins Berner Seeland. 260 Gäste nahmen daran teil. Anfang September ging es auf den grossen Ausflug für die Seniorinnen und Senioren. Etwa 260 Einwohnerinnen und Einwohner im Alter von über 70 Jahren nahmen an der beliebten Reise teil. Bei strahlendem Sonnenschein starteten die sechs Reisecars um 10 Uhr in Spreitenbach. Die gemütliche Fahrt führte zunächst nach Egerkingen und anschliessend via Oensingen, Klus, Balsthal, Laupersdorf, Welschenrohr, Gänsbrunnen, Moutier, Sonceboz und Biel nach Studen im Seeland.
Grosse Begleitschar Für eine angenehme und sichere Reise sorgten nicht nur die freundlichen Chauffeure, sondern ein engagiertes Begleitteam. Dabei waren zahlreiche
Schwesternduell Am zweiten engen Finalspiel waren erneut zwei Spielerinnen der Familie Passardi beteiligt: Bei den U14-Juniorinnen kam es nämlich zum Schwesternduell zwischen Jule Passardi (R4, TC Spreitenbach), die im Halbfinal die top gesetzte Anora Fejzuli (R3) in drei Sätzen geschlagen hatte, und Lotta Passardi (R3, TC Spreitenbach), die an Nummer zwei gesetzt war. Auch dieses Finalspiel ging über die volle Distanz und endete zugunsten von Jule Passardi, die sich mit 6:3, 2:6, 10:8 durchset-
zen konnte. Beim Turnier der U14-Jungs lieferten sich die bestklassierten Spieler ein packendes Finalspiel: Elias Sekinger (R3, TC Würenlos) und Milas Markovic (R3, TC Bad Schinznach). Sekinger, der amtierender U12-Schweizer-Meister ist, bewies, dass er auch gegen die ältere Konkurrenz bestehen kann. Nachdem er sich im Halbfinal nach grossem Kampf in einer attraktiven Partie gegen Miro Keller (R4, TC Wettingen) mit 7:6, 6:4 hatte durchsetzen können, schlug er Milas Markovic im Final mit 7:5, 6:4. Im Alter von elf Jahren sichert er sich damit den Aargauer Meistertitel in der U14-Kategorie. (LIWE/ZVG)
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Phips und die Zauberlinse Dinosaurierforscher Professor Archibald besucht am 22. September die Bibliothek. Professor Archibald liest aus dem Buch «Phips und die Zauberlinse». Am Dienstag, 22. September, findet die Lesung mit echten Fossilien, Dinosaurierzähnen, Krallen und Musik von 16.30 bis 17.15 Uhr in der Bibliothek Spreitenbach statt, sie ist interaktiv. Die Veranstaltung ist für Kinder ab fünf Jahren gedacht. (ZVG) Die Tickets für 5 Franken sind ab sofort in der Bibliothek Spreitenbach erhältlich.
Wunderwelt der Insekten
motivierte Begleiterinnen und Begleiter, zwei junge Männer des Zivilschutzes, zwei Samariterinnen sowie eine freiwillige Helferin aus der Bevölkerung. Ihr Einsatz trug wesentlich zum guten Gelingen des Ausflugs bei. In Studen wurden die Reisenden im Restaurant Florida bestens empfangen. Service, Essen und Ambiente überzeugten rundum und sorgten für einen gemütlichen Aufenthalt. Entsprechend gross war die Zufriedenheit unter den Teilnehmenden. Um 15 Uhr machten sich die sechs Cars wieder auf den Heimweg. Die Rückfahrt führte über die A1 nach Spreitenbach. Ohne grössere Verkehrsbehinderungen traf die Reisegesellschaft kurz vor 17 Uhr wieder wohlbehalten und mit vielen schönen Eindrücken in Spreitenbach ein. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen und Danksagungen der Teilnehmenden zeigten, wie sehr der Seniorenausflug geschätzt wird. (LIWE/ZVG)
Mittagessen: Im Restaurant Florida wurden die Gäste verwöhnt.
sich durch und holte sich damit den kantonalen Titel.
Professor Archibald kommt.
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In der Umweltarena wird derzeit die Ausstellung «Riesengrosse Wunderwelt Insekten» gezeigt. Sie bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material, regulieren Populationen und dienen zahlreichen Tierarten als Nahrungsquelle: Insekten sind für funktionierende Ökosysteme unverzichtbar. Trotzdem werden die kleinen Tiere im Alltag oft kaum wahrgenommen, heisst es in der Medienmitteilung. Mit der Sonderausstellung, die bis zum 28. März 2027 dauert, möchte man das ändern. In der Umweltarena Schweiz wird die Perspektive geändert und werden aus den kleinen Insekten eindrückliche Botschafter für die Biodiversität gemacht.
Eigene ökologische Geschichte Mit fünf bis zu drei Meter hohen Insektenskulpturen aus einheimischem Holz wird die faszinierende Welt der Insekten ins Grossformat geholt. Durch ihre monumentale Grösse ziehen sie die Aufmerksamkeit auf sich, wecken Neugier und laden dazu ein, genauer hinzuschauen. Jede der fünf Skulpturen basiert auf einer einheimischen Insektenart und erzählt ihre eigene ökologische Geschichte: So verweist der Grashüpfer auf die Bedeutung von Wildpflanzen und artenreichen Wiesen, während der Schmetterling eine Brücke vom Mittelland bis zum alpinen Raum schlägt. Der Hirschkäfer wiederum zeigt die Bedeutung von Totholz als Lebensraum, und
Überdimensional grosse Insekten aus Holz werden gezeigt.
der Marienkäfer steht als biologischer Helfer in Feld und Garten für natürliche Kreisläufe. Die Wildbiene wiederum lenkt den Blick auf die über 600 Wildbienenarten in der Schweiz und ihre wichtige Rolle bei der Bestäubung.
Emotionale Zugänge schaffen Projektleiter Max Chopard erklärt: «Mit den Rieseninsekten machen wir das oft Übersehene sichtbar. Unser Ziel
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ist es, über die Kraft der Kunst emotionale Zugänge zu schaffen und das Bewusstsein für Biodiversität und den Schutz natürlicher Lebensräume zu stärken.» (ZVG) Die Sonderausstellung dauert bis zum 28. März 2027. Weitere Informationen dazu sind unter: https://umweltarena.ch/ ausstellung/sonderausstellung-insekten/ zu finden.
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Ein Dorf im Lichterglanz und zwei Plätze, die noch frei sind Der Würenloser Christchindlimärt bringt das Dorf Jahr für Jahr zusammen. Für die Organisation des nächsten Märts sind im eingespielten OK zwei Plätze neu zu besetzen. Wer am letzten Novembersamstag durch die Mühlegasse und über den Chileweg schlendert, versteht schnell, warum der Würenloser Christchindlimärt so beliebt ist: Lichterketten über den Gassen, der Duft von Raclette, Waffeln und Glühwein, rund fünfzig liebevoll gestaltete Stände mit Handgemachtem, Ponyreiten für die Kinder, Kerzenziehen, Adventsgeschichten, die Turmbläser, die ökumenische Adventsfeier und am Abend die Jugendband. Vor allem aber: halb Würenlos trifft sich, bleibt stehen, plaudert. Der Märt ist der Moment in der Adventszeit, in dem das Dorf zusammenkommt. Entstanden ist er vor über einem Jahrzehnt aus einer privaten Initiative. Einige Würenloserinnen und Würenloser hatten schlicht Lust, etwas Schönes auf die Beine zu stellen, und haben daraus einen Anlass mit Ausstrahlung weit über die Gemeindegrenzen hinaus gemacht. Über die Jahre hat sich das OK immer wieder erneuert, und jedes Mal fanden sich Menschen, die den Märt mit Herzblut weitertrugen. Diese Kontinuität ist alles andere als selbstverständlich. Damit sie gesichert bleibt, hat der Gewerbeverein Würenlos an seiner Generalversammlung vom März 2026 die Trägerschaft des Christchindlimärt übernommen. Das OK bleibt, was es war: das kreative Herz des Anlasses. Neu steht ihm ein Verein mit über neunzig Mitgliedern zur Seite, der Administration, Finanzen und Netzwerk mit-
Mit viel Herz für den Würenloser Christchindlimärt.
trägt. So kann sich das OK auf das konzentrieren, was Freude macht – den Märt selber. Und genau hier kommen Sie ins Spiel. Zwei langjährige OK-Mitglieder möchten ihr Amt gerne in jüngere oder einfach in andere Hände legen. Sie tun das aus einer komforta blen Position heraus: Der Märt läuft, die Abläufe sind eingespielt, das Wissen ist dokumentiert und die beiden führen ihre Nachfolge in aller Ruhe ein. Gesucht sind Personen für die Betreuung der Ausstellenden und die Standeintei-
BILDER: ZVG
lung, für das Rahmenprogramm rund um Samichlaus, Musik und Kinderangebote sowie für Kommunikation und Werbung. Man wählt das Gebiet, das zu einem passt. Was es braucht? Freude am Dorfleben, Zuverlässigkeit und einige Sitzungen zwischen Januar und November – dazu einen langen, intensiven, ausgesprochen schönen Markttag. Was man zurückbekommt, ist mehr: ein eingespieltes Team, viele neue Kontakte und dieses spezielle Gefühl, wenn am
28. November 2026 die Lichter angehen und man weiss, dass man daran mitgebaut hat. Neugierig? Schauen Sie unverbindlich bei einer OK-Sitzung vorbei, bevor Sie sich entscheiden – ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich in jedem Fall. Melden Sie sich unter kontakt@gewerbe-wuerenlos.ch oder direkt bei Michael Spühler, Präsident Gewerbeverein Würenlos. Wir freuen uns auf Sie und auf einen Christchindli märt, der Würenlos noch viele Jahre zum Leuchten bringt. (ZVG)
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80 Jahre gemeinsam stark Ein besonderer Abend für ein besonderes Jubiläum: Der Gewerbeverein Würenlos feierte sein 80-jähriges Bestehen mit einem OpenAir-Kino.
80 Jahre Gewerbeverein Würenlos – ein Jubiläum, das gefeiert werden muss! Gemeinsam mit unseren Mitgliedern durften wir auf acht Jahrzehnte Vereinsgeschichte anstossen und einen unvergesslichen Jubiläumsabend erleben. Statt eines klassischen Festanlasses entschieden wir uns für einen gemütlichen OpenAir-Kinoabend, der Gemeinschaft, Unterhaltung und Geselligkeit miteinander verband. Seit 80 Jahren steht der Gewerbeverein für ein starkes Netzwerk, gegenseitige Unterstützung und die Verbundenheit mit Würenlos. Entsprechend war es uns wichtig, dieses Jubiläum mit den Menschen zu feiern, die unseren Verein prägen und mit Leben füllen: unseren Mitgliedern. Sie schaffen Arbeitsund Ausbildungsplätze, bieten ihre Produkte und Dienstleistungen an und tragen damit wesentlich zu einem attraktiven und lebendigen Würenlos bei. Für den passenden Rahmen unseres Jubiläums sorgte der Kulturkreis Würenlos mit seinem OpenAir-Kino. Die besondere Atmosphäre unter freiem Himmel bot die ideale Gelegenheit, abseits des geschäftlichen Alltags miteinander
ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu pflegen und gemeinsam auf 80 Jahre Gewerbeverein anzustossen. Auch die paar Regenschauer konnten der guten Stimmung nichts anhaben. Ein herzliches Dankeschön geht an den Kulturverein Würenlos für die Zusammenarbeit und die Durchführung des Kinoabends. Ebenso danken wir unserem Mitglied Natascha Brêchet von der Blumenwerkstatt Würenlos, die mit ihrem Blumenschmuck unserem Jubiläum den passenden dekorativen Rahmen schenkte. Über die persönlichen und wertschätzenden Ansprachen von Gemeindepräsident Anton Möckel und Roman Würsch, Präsident des Kulturkreises Würenlos, haben wir uns besonders gefreut. Ihre Worte unterstrichen die Bedeutung des lokalen Gewerbes und unseres Vereins für Würenlos. Solche Worte motivieren uns, diesen Weg auch in Zukunft weiterzugehen.
Beste Stimmung beim Jubiläumsabend unter freiem Himmel.
dert: Unternehmen und Berufsbilder haben sich weiterentwickelt, neue Technologien sind entstanden und die Anforderungen an Gewerbetreibende haben sich gewandelt. Geblieben ist jedoch die Überzeugung, dass ein starkes lokales Netzwerk und der persönliche Austausch einen wichtigen Beitrag zum Erfolg unserer Betriebe leisten.
Vieles hat sich verändert Ein 80-jähriges Jubiläum bietet nicht nur Gelegenheit, zurückzublicken, sondern auch nach vorne zu schauen. Vieles hat sich seit der Gründung verän-
Unser grösster Dank gilt unseren Mitgliedern. Eure Verbundenheit, eure Ideen und euer Engagement machen den Gewerbeverein Würenlos zu dem, was er heute ist. Gemeinsam möchten wir auch in den kommenden Jahren das lokale Gewerbe stärken, Austausch bieten, junge Berufsleute fördern und uns aktiv für ein lebendiges Dorf einsetzen.
Vielen Dank an alle, die diesen fulminanten Jubiläumsabend mit uns gefeiert und zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Wir blicken mit Dankbarkeit auf 80 gemeinsame Jahre zurück und mindestens genauso gespannt auf alles, was noch vor uns liegt. Auf ein weiterhin starkes Würenloser Gewerbe! DER GVW-VORSTAND
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Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
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Altpapier- und Kartonsammlung Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 19. September 2026 wird von der Jungwacht und Blauring, Spreitenbach durchgeführt. Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Alles, was nicht gebündelt, sondern in Tragtaschen oder anderen Behältnissen ist, wird nicht mitgenommen! Infrastruktur und Betriebe Spreitenbach
Ersatzwahl vom 28. Februar 2027 eines Mitgliedes des Gemeinderates Neuenhof für den Rest der Amtsperiode 2026/2029, Anmeldeverfahren Herr Fred Hofer, FDP, hat aus beruflichen Gründen bis zur Neubesetzung des Amtes seine Demission als Gemeinderat eingereicht. Der Gemeinderat hat die Durchführung der Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates auf den Urnengang vom 28. Februar 2027 angesetzt.
Samstag, 19. September 2026 11.00 – 16.00 Uhr Poststrasse 13 8957 Spreitenbach
Mehr Informationen
Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei, Tel. 056 416 21 70, gemeindekanzlei@ neuenhof.ch oder unter www.neuenhof.ch im OnlineSchalter, Rubrik Wahlen und Abstimmungen, bezogen bzw. heruntergeladen werden.
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Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang
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Möglicher 2. Wahlgang: Sonntag, 6. Juni 2027. Dieser Termin wird angesetzt, wenn im ersten Wahlgang das absolute Mehr nicht erreicht wird.
AMTLICHES
BAUGESUCHE
BAUGESUCHE
Personalausflug vom 25. September 2026, Gemeindehaus geschlossen
Baugesuch
Bauausschreibung
Bauherrschaft Philip Doka, Wetter Immobilien AG, Theaterplatz 8, 5400 Baden Bauobjekt Projektänderung Neubau Mehrfamilienhaus Baustelle Winzerstrasse 46 Parzelle 1574 Bemerkungen Profilierung wird nicht angepasst
BG Nr: Bauherr:
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 17. September bis 16. Oktober 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Freitag, 25. September 2026, infolge des Personalausflugs den ganzen Tag geschlossen. In dringenden Fällen sind folgende Pikettdienstnummern erreichbar: Polizei
Regionalpolizei Wettingen-Limmattal 056 417 92 00 Notruf 117
Feuerwehr
Notruf
118
Elektrizität Wasser StörungsNeuenhof (ewn) dienst 056 200 94 00 Bauamt
Notruf
Bestattungsamt
Todesfälle 056 416 21 76
056 416 23 33
Die Pikettdienstnummern sind ebenfalls auf unserer Webseite (www.neuenhof.ch) aufgeschaltet. GEMEINDEKANZLEI NEUENHOF
Abteilung Bau und Planung
Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Neuenhof zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Gemeindehaus, 2. Stock, bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, 12.00 Uhr, d.h. bis am Freitag, 15. Januar 2027, 12.00 Uhr*), einzureichen.
3750 Miele AG, Limmatstrasse 4, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Pergola (bereits erstellt) Baustelle: Limmatstrasse 4 Parzelle: 2682 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung Die öffentliche Auflage erfolgt vom 21. September 2026 bis 20. Oktober 2026 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Gemeinde Spreitenbach
*) Wichtiger Hinweis Da die Gemeindeverwaltung vom 23. Dezember 2026, 11.30 Uhr, bis und mit 3. Januar 2027 geschlossen ist, können Wahlvorschläge während dieser Zeit nur brieflich eingereicht werden. Das Wahlbüro empfiehlt den direkten Einwurf in den Gemeindebriefkasten, damit verspätete Postzustellungen vermieden werden können. Die Leerung des Gemeindebriefkastens bzw. Postfaches wird durch das Wahlbüro gewährleistet.
Papiersammlung September 2026 Die nächste Papiersammlung findet am Samstag, 19. September 2026, statt. Die Bevölkerung wird gebeten, die Sammelware – Papier und Karton getrennt – zu bündeln und zu verschnüren. Nur korrekt bereitgestelltes Papier bzw. korrekt bereitgestellter Karton wird übernommen. Nicht mitgenommen werden: • Papier und Karton, welcher gemischt verschnürt wurde • Papier oder Karton in Papiertaschen oder in Schachteln • Beschichtete Behälter wie Waschmittel oder Tetra-Pak Es gibt einzelne Vereine, die zwei separate Touren vornehmen, um das Papier bzw. den Karton separat zu sammeln. Daher wird die Bevölkerung angehalten, sich nicht zu früh wegen liegengebliebener Sammelware zu melden.
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Baugesuch Bauherrschaft Carlo Invernale, Landstrasse 146, 5430 Wettingen Bauobjekt Veränderung Umgebung: Hecke und Sichtschutz Baustelle Landstrasse 146 Parzelle 4371 Zusatzgesuche keine Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 17. September bis 16. Oktober 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Abteilung Bau und Planung GEMEINDE KILLWANGEN
Baugesuch Baugesuchsnr.: Bauherrschaft:
BAUGESUCHE
Baugesuchspublikation Nachträgliches Baugesuch Nr.: 202657 Bauherrschaft: Gashi Atdhe und Arbenita, Haldeweg 17, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Erstellung Stützmauer Lage: Parzelle 913 (Plan 73), Haldeweg 17 Zone: Wohnzone E2
BG 2026-17 Pure Estate AG, Alte Landstrasse 140, 8957 Spreitenbach Grundeigent.: Familie Bello, Zedernweg 3 8956 Killwangen Projektverfasser: Kyburz, Architektur & Bauleitungen GmbH, Rütenenstrasse 19, 8956 Killwangen Bauobjekt: Zedernweg 3, 8956 Killwangen (Parz. Nr. 56) Bauvorhaben: Neubau 2 x 4 Reiheneinfamilienhäuser mit Carports Zusatzbew. des Bundes/Kantons: keine
Gesuchsauflage vom 18. September bis 19. Oktober 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Das Baugesuch liegt vom 17. September 2026 bis 19. Oktober 2026 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.
Gemeinde Würenlos
Gemeinderat Killwangen
Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Würenlos
Befürworter waren unter sich
Aus der Gemeinde Diensthundebiathlon Der Verein Hundesport Tägerhard Wettingen ver anstaltet am Sonntag, 20. September, einen Diensthundebiathlon. Start und Ziel befinden sich beim Vereinsgelän de in Wettingen. Der Parcours führt rund zehn Kilometer über Feldwege sowie grösstenteils durch den Würen loser Wald im Gebiet Tägerhard. Die Teilnahme ist ausschliesslich Behör denmitgliedern mit ihren Diensthunden gestattet. Vor dem Start dürfen aber auf verkürzter Strecke private Sport begeisterte mit ihren Hunden einen Plauschbiathlon laufen. Die Hunde wer den per Bauchgurt und Leine am Hun deführer befestigt sein.
Das Jugendparlament veran staltete einen Informationsanlass zum Thema Kunstrasen. Geplant war allerdings ein Podium mit Befürwortern und Gegnern. IRENE HUNG-KÖNIG
Fabio Blazevic, Präsident des Jugend parlaments Würenlos, freute sich über die interessierten Gäste, die am letzten Dienstagabend zur Information in den Gemeindekeller gekommen waren. «Es ist schön, dass man sich weiterbildet. Geplant war ein Podium, doch das Referendumskomitee weigerte sich, da ran teilzunehmen», so Fabio Blazevic. Und weiter: «Wer das Referendum er greift, sollte dazu stehen», so der 19jährige Kantonsschüler. Daniel Sieber, Präsident des SV Wü renlos, und Mitstreiter Daniel Zehnder wiesen darauf hin, dass der SV Würen los aus allen Nähten platze. «Wir wür den gern weiterkommen. Es gibt Kin der, die seit eineinhalb Jahren auf der Warteliste stehen.» Natürlich sei das hier Aufgezeigte nichts Neues für die Gäste. Dennoch wollten die Befürwor ter klarstellen, was es heisst, wenn der Kunstrasenplatz nicht gebaut werden kann. Daniel Sieber brachte etwas Per sönliches mit ein: «Als ich vor 37 Jah ren mit Fussballspielen begann, hatten wir zwei Fussballplätze. Jetzt sind es doppelt so viele Einwohnerinnen und Einwohner, und wir haben einen hal ben Platz mehr zur Verfügung.»
Am Text nichts ändern
Unter den rund 20 Gästen war auch Ge meindeammann Anton Möckel (partei los). Für einmal war er in der Rolle des Zuhörers – vorerst. Er musste sich von den Gästen anhören, wie enttäuscht man vom Gemeinderat sei und weshalb man erneut ein Nein in den Wahlunter lagen publiziert habe. Möckel erwähn te zunächst etwas Reglementarisches: «Wir dürfen am Text in der Abstim mungsbroschüre nichts ändern. Für uns war es wichtig, sauber zu bleiben», so der Gemeindeammann. In der Broschüre zur Abstimmung vom 27. September heisst es unter an derem: «Der Gemeinderat sieht sich vor eine schwierige Entscheidung gestellt: Die Notwendigkeit eines Kunstrasen
Senioren-Mittagstisch Der nächste Mittagstisch findet am Donnerstag, 1. Oktober, um 12.30 Uhr im Restau rant Centrum 68 statt. Anmeldungen bis Sonntag, 27. September, an Hedy Koller (056 424 17 34).
Fragen zum Projekt beantworten Daniel Zehnder (l.) und Daniel Sieber.
BILDER: IRENE HUNG-KÖNIG
platzes zur Entlastung der bestehenden Sportinfrastruktur und zur Unterstüt zung der Würenloser Sportvereine ist nachvollziehbar. Jedoch würde das ge plante Projekt mit Gesamtkosten von gegen 3,8 Millionen Franken eine ganz erhebliche finanzielle Belastung für die Gemeinde bedeuten, insbesondere auf grund der bereits bestehenden Haus haltsverpflichtungen und speziell mit Blick auf die verschiedenen anstehen den Investitionsprojekte.»
Andere Projekte in petto
Urs Gebistorf wollte wissen, welche Projekte in Würenlos Priorität hätten. Zum einen seien es die Kosten der Pflegefinanzierung, zum anderen sei en Projekte wie die Neugestaltung von Pausenplätzen zurückgenommen wor den. Ausserdem sei die Sanierung der Landstrasse zurückgezogen worden, weil es nicht passe. «Als ich vor 16 Jah ren im Gemeinderat anfing, hatten wir einen Steuerfuss von 108 Prozent und 16 Millionen Franken Schulden. Jetzt haben wir die Schulden abgebaut, wir wollen nicht dorthin zurück», so der Ammann.
Franken pro Einwohner aufbauen; mit dem Bau würde eine Verschuldung von 440 Franken pro Einwohner resultie ren. Die jährliche Belastung der Er folgsrechnung durch Abschreibungen und Unterhalt beträgt 195 000 Fran ken, was rund 0,84 Steuerprozent ent spricht. Der Kunstrasenplatz ist trotz der hohen Investition für unsere Ge meinde finanziell tragbar. Auch mit dieser Investition bleibt für zukünfti ge Projekte finanzieller Handlungs spielraum. Ich hoffe, dass möglichst viele Würenloserinnen und Würen loser am 27. September von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen und den Kunstrasenplatz mit einem Ja unterstützen. URS GEBISTORF, WÜRENLOS
Was ist uns unsere Jugend und die Dorfgemeinschaft wert? Der Gemein derat sagt Nein zum Kunstrasenplatz. Im Zentrum stehen die hohen Kosten. Doch eine Gemeinde wird nicht nur daran gemessen, wie wenig sie aus gibt, sondern auch, wofür sie bereit ist, zu investieren. Ich bin Vater einer fussballbegeis terten Tochter und erlebe, was Ver einsleben bedeutet. Ein Fussballver
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindever waltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Diens tag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14– 16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch
PARTEINOTIZ
Initiator Fabio Blazevic (l.) hört Gemeindeammann Anton Möckel zu.
LESERBRIEFE Ja zum Kunstrasenplatz Gemeinderat, Finanzkommission und Referendums komitee anerkennen die wertvolle Arbeit des SV Würenlos und des Rugby-Clubs sowie den Bedarf nach einem zusätzlichen Fussballplatz. Um stritten sind vor allem die Investitions kosten von brutto 3,84 Millionen Fran ken. Seit der Gemeindeversammlung vom 2. Juni hat sich die Arbeitsgrup pe, die aufgrund des gutgeheissenen Zusatzantrags des SV Würenlos ein gesetzt wurde, an drei Sitzungen nochmals intensiv mit den Kosten des Projekts befasst. Die vorgenommenen Abklärungen und Massnahmen füh ren voraussichtlich zu Kostenreduk tionen. Die Behauptung, die Kosten seien nicht genügend detailliert ausgewie sen, überzeugt mich nicht. Auf der Homepage des SV Würenlos findet sich eine detaillierte Kostenaufstel lung. Entscheidend ist für mich letztlich die Frage: Kann sich Würenlos dieses Projekt leisten? Derzeit beträgt die Verschuldung pro Einwohner 39 Fran ken. Gemäss Finanzplan würde sich ohne den Bau des Kunstrasenplatzes bis Ende 2030 ein Vermögen von 418
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ein ist weit mehr als Sport: Kinder ler nen Teamgeist, Verantwortung und Zusammenarbeit. Sie lernen, mit Er folg, Niederlagen, Frust und Konflik ten umzugehen – und danach wieder gemeinsam auf dem Platz zu stehen. Gerade heute, wo viel Freizeit vor Bild schirmen oder allein stattfindet, sind Orte wichtig, an denen Jugendliche sich bewegen und Gemeinschaft erle ben. Vereine verbinden Generationen. Doch dafür braucht es Platz. Wartelis ten bedeuten für Jugendliche: Sie kön nen nicht mitmachen und werden von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Genau hier vermisse ich beim Ge meinderat eine ausgewogene Prioritä tensetzung. Während verschiedene Strassenprojekte anstehen oder ge plant sind, wird beim Kunstrasen vor allem mit den Kosten argumentiert. Wollen wir lieber in Strassen investie ren oder mit einem möglichst tiefen Steuerfuss glänzen, statt jetzt in unse re Jugend und Dorfgemeinschaft zu investieren? Noch problematischer: Der Gemein derat hatte mit den Abstimmungs unterlagen die Möglichkeit, mit fal schen und irreführenden Aussagen rund um das Projekt aufzuräumen.
Diese Chance wurde verpasst. Wir in vestieren nicht einfach in Kunstrasen. Wir investieren in unsere Jugend, unsere Vereine und unsere Dorfge meinschaft. Wer heute bei der Jugend spart, spart an der Dorfgemeinschaft von morgen. Deshalb: Ja zum Kunst rasenplatz. Ja zu unserer Zukunft. ADRIAN GÜLLER, WÜRENLOS
Nein, nicht alt gegen jung Die Sport vereine von Würenlos weibeln mit al len Mitteln für ein Ja zu diesem Pro jekt. Sie blenden offenbar dabei völlig aus, dass es in Würenlos viele ältere Bewohnende gibt, die schon über Jahr zehnte auf eine Bleibe im Alter war ten. Noch immer sehen sich viele ge zwungen, wenn es zu Hause nicht mehr geht, ihr Dorf zu verlassen. Ich finde, das ist für ein Dorf wie Würen los ein Armutszeugnis der untersten Schublade. Ich bin der Meinung, dass, bevor nun über den Ausbau eines weiteren Sportplatzes für über 3 Millionen Franken überhaupt diskutiert wird, erst einmal die alte Garde ein Anrecht auf irgendwelche Begehrlichkeiten hat. Deshalb rufe ich zu einem Nein an der Urne auf. HEINZ HALLER, WÜRENLOS
Mitte Würenlos befürwortet Kunstrasenplatz Tägerhard Die Mitglie derversammlung der Mitte hat sich am 19. Mai für die Vorlage Kunst rasenplatz Tägerhard ausgespro chen. An dieser Haltung hält die Partei für das Referendum vom 27. September fest. Der Bedarf für eine Kapazitäts erweiterung der Sportplätze ist weitgehend unbestritten. Das Re ferendumskomitee schlägt vor, günstigere Varianten nochmals zu prüfen. Unsere Zonen für öffentli che Bauten und Anlagen haben lei der beide Nachteile: Im Tägerhard sind aufgrund früherer Nutzung als Kiesgrube vorgängig Sanie rungsmassnahmen notwendig. Im Ländli wiederum schränkt ein vor Jahren ergangener Bundesge richtsentscheid die erlaubten Nut zungszeiten an den Wochenenden stark ein. Dass eine erneute Unter suchung zu einer neuen und insge samt besseren Lösung führen wür de, ist kaum zu erwarten. Verschie dene Gremien und Vereine haben schon jahrelang danach gesucht. Ausserdem würden die Kantons beiträge wohl verloren gehen. An der Gemeindeversammlung vom 2. Juni wurde vorschlagen, den be stehenden Fussballplatz im Länd li in einen Kunstrasenplatz umzu bauen. Aus unserer Sicht ist das keine bedarfsgerechte Lösung – so wohl aufgrund der eingeschränk ten Nutzungszeiten als auch wegen zu erwartender Widerstände we gen zusätzlichen Lärms und Ver kehrs. Ja, die nach Abzug des Kantons beitrags von 0,4 Millionen Franken für Würenlos verbleibenden rund 3,4 Millionen Franken sind ein an sehnlicher Betrag. Trotzdem sind wir überzeugt: Der Kunstrasen platz Tägerhard ist langfristig die beste Lösung. Es werden nicht nur die beiden Vereine SV (Fussball club) und Rugby-Club profitieren. Durch die erfolgende Entlastung der Mehrzweckhalle werden ande re die dort frei werdenden Zeiten nutzen können. Dank unseren ge sunden Gemeindefinanzen kann Würenlos diese Investition tragen. Für ein lebenswertes Würenlos empfehlen wir ein Ja zum Kunst rasenplatz Tägerhard. RENÉ BEARTH, VORSTAND DIE MITTE
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Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Feuer, Wasser und pure Begeisterung Sirenen, Feuer, Wasser und mittendrin etwa 300 neugierige Zuschauerinnen und Zuschauer: Die Hauptübung der Feuerwehr Würenlos war nichts für Langweiler. Was nach einem brennenden Auto aussah, war zwar glücklicherweise nur eine Übung, spektakulär war es trotzdem.
ROGER EGLOFF
Flammen loderten aus einem Personenwagen, Rauch stieg auf, und schon waren die ersten Feuerwehrfahrzeuge zur Stelle. Schläuche wurden ausgerollt, Einsatzkräfte positionierten sich, und kurze Zeit später war der Brand unter Kontrolle. Was für die Zuschauerinnen und Zuschauer nach Action aussah, war für die Feuerwehr vor allem eines: konzentrierte Teamarbeit. Doch damit war der Einsatz noch lang nicht vorbei: An zwei weiteren Posten zeigte die Feuerwehr, was hinter einem professionellen Einsatz steckt. Bei der Rettung mit der Handschiebeleiter wurde demonstriert, wie Personen aus höheren Stockwerken sicher gerettet werden können. «Jeder Handgriff muss sitzen, denn im Ernstfall bleibt keine Zeit für lange Über legungen», so Jürg Markwalder, Kommandant der Feuerwehr Würenlos. Wesentlich lockerer ging es beim zweiten Posten zu – zumindest für die Gäste. Mit einer Motorspritze wurde Wasser aus dem Furtbach gesaugt und auf die Zentrumswiese befördert. Dort durfte Gross und Klein selbst Hand anlegen. «Strahlrohr auf, Wasser marsch!» Besonders die Kinder liessen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und konnten unter fachkundiger Anleitung erleben, was es bedeutet, mehrere Liter Wasser mit ordentlich Druck durch einen Schlauch zu jagen. Die Kinderaugen begannen zu strahlen. Auch die Feuerwehrfahrzeuge standen während der gesamten Hauptübung offen zur Besichtigung bereit. Die Angehörigen der Feuerwehr Würenlos erklärten Geräte, beantworteten Fragen und gaben Einblicke in ihren Alltag. Dabei wurde schnell klar: Hinter einem Feuerwehreinsatz stecken weit mehr als Blaulicht und Sirenen. Denn während vorn gelöscht und gerettet wird, läuft im Hintergrund ein exakt abgestimmtes Zusammenspiel ab: Fahrzeuge, Material und Mannschaft müssen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Zufahrten müssen
Fabio Hausherr hat den Gesamtüberblick.
frei bleiben, Einsatzmittel dürfen sich nicht gegenseitig behindern, und jeder muss wissen, was zu tun ist. Bei sommerlichem Wetter blieb nach der Übung genügend Zeit für Gespräche beim kleinen Apéro. Feuerwehr angehörige und Bevölkerung kamen ungezwungen miteinander ins Gespräch. Die Hauptübung zeigte damit eindrücklich, was die Feuerwehr in Würenlos bedeutet: viel Technik, viel Können, vor allem aber Teamwork. Und wenn dabei rund 250 Menschen zuschauen, Kinder selbst zum Strahlrohr greifen dürfen und am Ende kein echtes Haus brennt, dann darf man durchaus sagen: So darf e ine Hauptübung aussehen.
Der Brand am Personenwagen konnte schnell unter Kontrolle gebacht werden.
BILDER: ROGER EGLOFF
Diese Familie aus Würenlos geniesst die Feuerwehrübung sichtlich.
Die beiden Feuerwehrmänner sind konzentriert bei der Arbeit.
Thomas Merz bedient nach der Feuerwehrübung die zahlreichen Gäste.
Der fünfjährige Mateo aus Würenlos beim Wasserspritzen mit dem Strahlrohr.
Gut 250 Besucherinnen und Besucher kamen zur diesjährigen Feuerwehrhauptübung in Würenlos.
Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
BUCHTIPP
Brüderleben Kaspar Lüscher, Caracol, Warth, 2026
Was prägt das Verhältnis zwischen Geschwistern? In seinem Romandebüt erzählt der Aargauer Schauspieler und Geschichtenerzähler Kaspar Lüscher die Lebensgeschichte zweier ungleicher Brüder. In 175 kurzen, filmisch anmutenden Szenen begleitet er Georg und Lukas vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die 1970er-Jahre. Zwischen Rivalität und Verbundenheit, väterlichen Erwartungen und persönlichen Träumen entwickeln sich zwei ganz unterschiedliche Lebenswege. Lüscher verknüpft die berührende Familiengeschichte geschickt mit gesellschaftlichen Veränderungen des 20. Jahrhunderts. Dabei schwingt immer wieder das uralte Motiv von Kain und Abel mit, ohne dass der Roman zum klassischen Familiendrama wird. Die lebendige Sprache und die kurzen Kapitel erzeugen einen starken Sog. Ein lesenswerter Roman über Geschwisterliebe, Konkurrenz und die Frage, wie Herkunft und Zeitgeschichte unser Leben prägen. Das Buch wurde vom Aargauer Kuratorium gefördert und kann in der Stadtbibliothek Baden ausgeliehen werden. Am 23. September liest Kaspar Lüscher um 19.30 Uhr aus diesem Buch in der Stadtbibliothek Baden. Vorverkauf online und vor Ort. Eintritt 20 / 10 Franken (mit gültigem Bibliotheksabo oder Kultur-Legi).
Limmattal
Löcher in der Seele stopfen Pathologisches Horten kann für Betroffene und Angehörige zur grossen Belastung werden. Der Umgang damit ist selten einfach.
pathologisches Horten als Erstes gegen blosse Unordentlichkeit ab: Ein krankhafter Fall liege erst vor, wenn das Horten zu einer grossen psychischen Belastung führe. Häufig trete das MessieSyndrom nicht isoliert auf. Viele Betroffene litten demnach zusätzlich unter sozialer Verwahrlosung, einer Depression oder Zwangsstörungen. «Ich habe es noch nie erlebt, dass pathologisches Horten isoliert vorkam», erklärte die Psychotherapeutin. Sie betonte, dass es sich dabei um ein ernst zu nehmendes Leiden handle, denn ohne entgegenwirkende Massnahmen würden Betroffene irgendwann in menschenunwürdigen Zuständen leben.
SIMON MEYER
Unter dem Begriff Messie können sich wohl die meisten Menschen etwas vorstellen: zugemüllte Räume und das Unvermögen, sich von jeglichen Gegenständen zu trennen. Erst seit elf Jahren ist pathologisches Horten Teil der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) der Weltgesundheitsorganisation. Entsprechend sind viele Psychiaterinnen und Psychiater sowie andere Fachkräfte, die potenziell mit betroffenen Menschen Umgang haben, wenig für das Phänomen und dessen Begleiterscheinungen sensibilisiert. Um dem entgegenzuwirken, fand am Montag im Amtshimmel in Baden ein Symposium zum Thema «Messie-Syndrom und soziale Verwahrlosung» statt. Etwa 60 Fachkräfte aus den Bereichen psychische Gesundheit und soziale Arbeit liessen sich einen Nachmittag lang besser mit dem Messie-Syndrom sowie dessen persönlichen und rechtlichen Konsequenzen vertraut machen. Durch Heranziehen unterschiedlicher Perspektiven, zum Beispiel von Menschen aus der Beistandschaft, Sozialhilfe, Räumungsinstitutionen, Politik und Sozialbegleitung, sollte der Komplexität des Krankheitsbilds begegnet werden. Bei allen Vorträgen und Überlegungen ging es dabei um die Frage, wie es gelingen kann, im Umgang mit Betroffenen die Bedürfnisse und Würde der Menschen zu wahren.
Praktische Einblicke Diethilde Stein, Projektleitung Kommunikation Stadtbibliothek Baden
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Nach der Begrüssung durch Estera Hasler vom Sozialwerk Hope in Baden und Claudia Klauser von der Home As-
Auslöser in der Kindheit
Patric Nussli, Leiter Prävention bei der Stadtpolizei Baden, zeigte den Anwesenden auf, was die Polizei bei Zwangsräumungen alles beachten muss. BILD: SIM
sist GmbH in Urnäsch AR führte ihre Kollegin Daniela Zumsteg in das Thema Messie und soziale Verwahrlosung ein. Anschliessend beleuchteten der Unternehmer und FDP-Politiker Adrian Schoop und Lena Schmid-Waldmeier vom Hauseigentümerverband ihre Erfahrungen im Umgang mit Betroffenen. Lebt eine Person mit Messie-Syndrom in einer fremden Wohnung und erhält keine Hilfe von aussen, endet die Situation häufig in einer Zwangsräumung. Patric Nussli von der Stadtpolizei Baden erläuterte den Anwesenden das Vorgehen der Polizei in diesen Fällen, die eigentlich immer heikel seien. Dabei sei
Unordnung an sich noch kein Delikt, auch wenn sie für direkt oder indirekt Betroffene mühsam sei, betonte der Chef Prävention. Wenn es dann doch zum Äussersten komme, seien zwar wirksame Zwangsmittel vorhanden, diese könnten das zugrunde liegende Problem aber nicht lösen. «Ich mag deshalb den Merkspruch für Zwangsräumungen: juristisch manchmal klar, menschlich selten einfach», brachte Nussli die Problematik auf den Punkt. Einblick in die Psyche Betroffener und in mögliche Behandlungsformen gab die Psychotherapeutin Danièle Stucki vom Verein Lessmess. Sie grenzte
Stucki äusserte sich auch dazu, was die Ursache für pathologisches Horten sein kann. Statistische Erhebungen mit betroffenen Personen liessen gewisse Muster erkennen: «Viele Messies sind in eher einfachen Verhältnissen aufgewachsen. hat sich gezeigt, dass Messies in ihrer Kindheit häufig in einer Umgebung lebten, in der es wenig zwischenmenschliche Nähe gab.» Schliesslich habe sich gezeigt, dass viele Menschen, die unter dem Messie-Syndrom litten, zu Perfektionismus neigten. «Die Unfähigkeit, Dinge wegzuwerfen, ist Ausdruck der Angst, dass man genau diesen Gegenstand irgendwann brauchen könnte», erläuterte Danièle Stucki. Im Umgang mit dem Messie-Syndrom kommt erschwerend hinzu, dass der Therapiewille der Betroffenen in der Regel sehr tief ist. Anders als bei sozialer Verwahrlosung, die Dritten irgendwann nicht mehr verborgen bleibe, würden sich Messies häufig darum bemühen, gegen aussen den Schein zu wahren, wie Stucki erklärte. Häufig sei es deshalb erst der zunehmende Leidensdruck von Angehörigen, der dazu führe, dass Hilfe in Anspruch genommen werde. Dabei ist der frühzeitige Beizug externer Beratungs- und Hilfsangebote die beste Möglichkeit, dem Problem wirksam entgegenzutreten.
VERMISCHTES
Die Polizei ist während des Schulbeginns vermehrt präsent.
BILD: ZVG/ARCHIV
Zunahme der Bussen Die Regionalpolizeien des Kantons sprechen von einer durchzogenen Bilanz, was die Aktion Schulbeginn betrifft. Die kantonsweite Aktion der Regionalpolizeien wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Kontrollen und Präventionsmassnahmen verliefen gut, heisst es in der Mitteilung. Aufgrund der Ergebnisse sei dennoch eine durchzogene Bilanz zu ziehen. Trotz eines tieferen Ressourceneinsatzes wurden deutlich mehr Übertretungen festgestellt als im Vorjahr. Die Mitgliedskorps der Repol Aargau leisteten für die Aktion Schulbeginn in diesem Jahr insgesamt 622,75 Einsatzstunden. Im Jahr 2025 waren es 750 Stunden. Der Aufwand sank damit um 17,0 Prozent.
Aus den Geschwindigkeitskontrollen resultierten insgesamt 6660 Ordnungsbussen. Im Jahr 2025 waren es noch 4725. Bei den übrigen Ordnungsbussen – zum Beispiel das Missachten von Anhalteverboten – stieg die Zahl von 75 auf 112. Das entspricht einer Zunahme um 37 Fälle oder 49,3 Prozent. Zudem erfolgten 63 Anzeigen an die Jugendund Staatsanwaltschaften. Im Jahr 2025 waren es 57 Anzeigen. Das Thema Elterntaxi bleibe ebenfalls aktuell. Viele Eltern erkennen die damit verbundenen Gefahren noch zu wenig. Die Repol Aargau empfiehlt deshalb weiterhin, Kinder den Schulweg nach Möglichkeit selbstständig zu Fuss zurücklegen zu lassen oder sie zu Fuss zu begleiten. Auch Ablenkung während des Fahrens kann für alle Verkehrsteilnehmenden zu Unfällen führen. (LIWE/ZVG)
Digicup Baden Der Cameraclub Brown-Boveri Baden organisiert zusammen mit Photosuisse erstmals den traditionellen Digicup in der Stadt Baden. Fotografinnen und Fotografen können sich für ein unvergessliches Abenteuer bereit machen. Zum Digicup 2026 gehört einerseits eine spannende Fotorally durch die Stadt Baden, bei der Kreativität und ein gutes Auge gefragt sind. Andererseits ist es ein spannender, lehrreicher Tag der Fotografie. Treffpunkt ist am Samstag, 10. Oktober, um 9 Uhr auf dem unteren Bahnhofplatz Ost. Anschliessend ziehen die Fotografen in die Stadt, um die kniffligen Aufgaben mit der Kamera zu lösen. Der Wettbewerb kann auch mit analoger Fotografie bestritten werden. Die Einreichung der Bilder ist jedoch nur digital möglich. Den Nachmittag gestaltet Profifotograf Remo Buess aus Olten. In seinem Vortrag geht es um die Porträtfotografie. Anmeldung unter https://www. digicup.ch/ (ZVG) Clean-up-Day Baden Am Freitag, 18. September setzt Baden ein Zeichen gegen Littering. Bereits zum vierten Mal in Folge lädt die Stadt Baden zur grossen öffentlichen Sammelaktion ein. Über 400 Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Stadtgebiet sind am Vormittag im Einsatz. Am Nachmittag folgt die grosse öffentliche Sammelaktion von 14.30 bis 16.30 Uhr. Die ganze Bevölkerung wird eingeladen, mitzumachen. Über 220 Personen haben sich schon angemeldet.
Dabei sind zahlreiche engagierte Firmen wie ABB, Accelleron, Gnovo AG, Isen Tiefbau AG und Libs, die mit ihren Mitarbeitenden und Lernenden tatkräftig anpacken. Organisiert wird die Aktion vom Werkhof Baden, vom Kompetenzbereich Kinder und Jugend sowie von der Abteilung Prävention der Stadtpolizei Baden. (ZVG)
Siegenthaler ist neue Geschäftsleiterin des BZB plus Der Vorstand hat Annegret Siegenthaler zur neuen Geschäftsleiterin des Beratungszentrums Baden (BZB plus) gewählt. Sie wird die operative Verantwortung des BZB plus per 1. Februar 2027 übernehmen. Annegret Siegenthaler ist 51-jährig und lebt in Wädenswil, heisst es in der Mitteilung. Sie bringt ein breites Fachwissen in Psychologie und Psychotherapie, in Betriebswirtschaft, im Sozialwesen sowie im Projektmanagement mit, das sie sowohl in der Privatwirtschaft, in verschiedenen Institutionen als auch in der Verwaltung vertiefen konnte. Derzeit verantwortet sie die Leitung der Arbeitsintegration in der Stiftung Wisli in Bülach und Winterthur und ist Mitglied der Geschäftsleitung. Auf die im März erfolgte Ausschreibung sind über 30 Bewerbungen eingegangen. Nach einem intensiven Auswahlverfahren wählte der Vorstand Annegret Siegenthaler zur Geschäftsleiterin per 1. Februar 2027. Der aktuelle Geschäftsleiter Michael Schwilk wird sie Anfang 2027 in ihre neue Stelle einführen und die Übergabe begleiten. (ZVG)
Vorübergehende Schalterschliessung des Zivilstandskreises Der Zivilstandskreis Baden schliesst zwecks Bewältigung der massiv gestiegenen Geschäftslast vorübergehend die Schalter für unangemeldete Laufkundschaft. Die telefonische Erreichbarkeit, angemeldete Besprechungen sowie Trauungen bleiben wie gehabt. Durch den erfolgreichen Neubau des Kantonsspitals Baden und die Schliessung der Geburtenabteilung im Spital Muri haben die Geburtenzahlen in den letzten Monaten im Zivilstandskreis Baden gegenüber den Vorjahren um rund 30 Prozent zugenommen. Diese Geburtensteigerung, weitere hohe Geschäftsfallzahlen und diverse Neuerungen im Zivilstandswesen belasten den Zivilstandskreis Baden erheblich. Damit die Geschäftslast weiterhin bewältigt und Rückstände abgearbeitet werden können, schliesst der Zivilstandskreis Baden vorübergehend die Schalter für unangemeldete Laufkundschaft. Diese Massnahme gilt ab dem 16. September bis Ende Februar 2027. Telefonisch ist der Zivilstandskreis weiterhin unter 056 200 84 30 erreichbar. (ZVG) Infoabend «KV uf de Gmeind» Am Dienstag, 27. Oktober, findet um 19 Uhr im Rathaussaal Wettingen erneute der Informationsabend «KV uf de Gmeind» statt. Schülerinnen und Schüler sowie Eltern erhalten einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben einer Gemeindeverwaltung und erfahren, wie die KV-Ausbildung bei der Gemeinde abläuft. (ZVG)
20 Rätsel
Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Gehirnjogging für Rätselfreunde Kreuzworträtsel
Eisler – lost in Hollywood Der Mensch und Komponist Hanns Eisler scheint rundum widersprüchlich, gewitzt, kämpferisch und voller Sehnsucht – ein entsetzlich kleiner Mann in einer grotesk grossen Welt. Auf allen Strassen der Welt werden seine Lieder gesungen, doch in Hollywood gibt es für ihn trotz Oscarnominierung kein Happy End. Eislers Leben und Werk sind geprägt von den kulturellen Umwälzungen seiner Zeit, von politischem Kampf, von Flucht und Exil und dem eigenen Anspruch, Nützliches zu schaffen. Und vom Ringen um eine Kunst, die Menschen zu erkennen und zu verändern vermag. Cie. Freaks und Fremde erschaffen mit Liedern, Videoprojektionen und virtuosem Puppenspiel das Porträt eines aussergewöhnlichen Komponisten.
LÖSUNGSWORT:
Theater im Kornhaus, Kronengasse 10, Baden, Freitag, 25. September, 20.15 Uhr. Tickets und weitere Infos unter thik.ch oder eventfrog.ch.
Lösungen von der letzten Woche HERBSTLAUB
(ZVG/
BIILD: )
leicht
schwierig
Sudoku leicht
schwierig
Blind Date «Blind Date» ist das wunderbare Begegnungsformat der Künste der Cie. Freaks und Fremde: Tänzerinnen, Musiker, Performerinnen, die einen aus Dresden, die anderen aus Baden, treffen aufeinander. Jeweils zwei Künstlerinnen und Künstler werden einander zugelost und improvisieren dann gemeinsam. In unregelmässigen Abständen findet «Blind Date» seit 2017 im Theater im Kornhaus statt. «Blind Date» ist immer spontan, lebendig und sehr unterhaltsam. Theater im Kornhaus, Kronengasse 10, Baden, Samstag, So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.
REDAKTION E-Mail: redaktion@limmatwelle.ch 25 499 Exemplare, (Wemf beglaubigt) Erscheint jeden Donnerstag. www.limmatwelle.ch Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle. Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg
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26. September, 20.15 Uhr. Tickets und weitere Infos unter thik.ch oder eventfrog.ch. (ZVG/BILD: THIK)
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Wettingen
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Spreitenbach
Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
Kirchliche Mitteilungen
WETTINGEN
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155
Donnerstag, 24. September, 7.30 Uhr, ökumenisches Morgengebet. Im Anschluss findet ein gemeinsames Frühstück statt.
Samstag, 19. September, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Neuministrantenaufnahme (Joseph Kalamba und Marcel Chopard). Sonntag, 20. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier zum eidgenössischen Buss- und Bettag (Joseph Kalamba und Markus Heil). 10-Jahr-Dienstjubiläum von Eric Meier. Der Chor St. Sebastian lädt, unterstützt von Gastsängerinnen, zu einer besonderen musikalischen Feier ein. Anschliessend Apéro. Mittwoch, 23. September, 9 Uhr, Eucharistie feier. Donnerstag, 24. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier.
Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 20. September, 10 Uhr, ökumenischer Bettagsgottesdienst und Kindergottesdienst (Alex Kuzmitski und Petre Karmazichev).
KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 18. September, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 19. September, 18.30 Uhr, Wortgottesdienst (Markus Heil). Montag, 21. September, 14.30 Uhr, begleitete Andacht.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 18. September, 18.30 Uhr, kein Gottesdienst (Personalausflug Kirchgemeinde Wettingen). Samstag, 19. September, 18 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle (Andreas Spöcker). Sonntag, 20. September, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 23. September, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle. Donnerstag, 24. September, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 20. September, 11 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum Thema Beten (Adrian Beyeler, Marcel Chopard und Heiner Studer). Musik: Streichertrio mit Sylvie Chopard, Barbara Hidber und Carmen Weber. Anschliessend Apéro.
Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 20. September, eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag, 11 Uhr, ökumenischer Gottesdienst in der Klosterkirche (Heiner Studer, Marcel Chopard und Adrian Beyeler). Musikalische Begleitung: Sylvie Chopard und Barbara Hidber (Violine), Carmen Weber (Cello). Anschliessend Apéro.
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 20. September, 9.30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst (Andreas Spöcker und Arnold Bilinski). Musik: Männerchor Würenlos. Mittwoch, 23. September, 10 Uhr, Wortgottes feier mit Kommunion.
Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Kirchenraumführung mit Monika Neidhart Interessierte können die spirituellen Räume der Kirche und der Kapelle St. Anton in Wettingen mit ihrer reichen Geschichte erleben. Treffpunkt: Sonntag, 20. September, um 17 Uhr vor dem Haupteingang der Kirche St. Anton. Ohne Anmeldung. Kollekte zur Deckung der Unkosten, Apéro im Anschluss an die Führung. BILD: ARCHIV
Klosterkirche Fahr Leitung von Gordana KekenovskaKolarova. Anschliessend Apéro; 17 Uhr, Chrüzlibergandacht; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 23. September, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.
Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 18. September, 10 Uhr, Eucharistiefeier.
Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1
SPREITENBACH
Mittwoch, 23. September, 14.30 Uhr, Gottesdienst.
Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Sonntag, 20. September, 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag (Laurentius Bayer und Lutz Fischer). Mitwirkung des Gospelchors The Colour of Gospel unter der
Sonntag, 20. September, 9.30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum Bettag, Männerchor Würenlos (Arnold Bilinski). Sonntag, 20. September, 18.30 Uhr, Jugendgottesdienst (Branko Radosavljevic).
Freitag, 18. September, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 19. September, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Zacharie Wasuka). Jahrzeit für Vilma und Leontina Carozzi, Marie Elisabeth und Martin Gürber-Mogg. Mittwoch, 23. September, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 18. September, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.
Sonntag, 20. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 22. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 24. September, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Gebet der Religionen am Bettag Katholische Stadtkirche Baden, Sonntag, 20. September, 10.30 Uhr.
Fraue-Träff Im reformierten Kirchgemeindehaus Wettingen, Donnerstag, 24. September, 14 bis 16 Uhr.
Sing-Kafi Reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 22. September, 9.30 Uhr.
Ökumenischer Seniorenanlass 65+ Alle Senioren und Seniorinnen sind am Donnerstag, 24. September, um 14 Uhr eingeladen, im Pfarreiheim Neuenhof einen gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag mit allerlei Leckerbissen zu verbringen. Anmeldungen nimmt das Pfarramt gern bis spätestens Montag, 21. September, unter der Telefonnummer 056 416 00 90 entgegen. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität ist ein Fahrdienst vorhanden (kein Rollstuhltaxi).
Bridge Singers Reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 22. September, 19.30 Uhr. Zäme sii K irchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 24. September, 14 Uhr. Stubete Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 24. Sept., 14 Uhr.
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MEIN GOTT
Theo Pindl, Pfarrer der Christkatholischen Kirchgemeinde Baden-BruggWettingen
Taufe – ergibt das noch Sinn? Die «Taufe des Herrn» ist für viele Christen ein wichtiges Fest im Kirchenjahr. Was passiert da? Jesus wird von Johannes getauft. Er steigt hinein in den Jordan, steht regelrecht mit seinen Füssen im Schlamm im Wasser. Jesus taucht ganz ein in das Leben, wird berührt und lässt sich berühren. Da öffnet sich ihm eine andere Dimension: Er erfährt sich als geliebtes Kind Gottes. «Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden», tönt es aus den Wolken. An meine eigene Taufe erinnere ich mich natürlich nicht mehr, ich wurde wie die meisten Kinder damals als Baby getauft. Aber über den Sinn meiner Taufe kann ich auch heute nachdenken. Dabei weiss ich, dass es ganz unterschiedlich empfundene «Taufen» gibt, im Sinne von «Lebenstaufe», im Sinne von Neubeginn, Richtungsänderung, Lebensintensität. Das Wort «Taufe» hat im Deutschen mit den Wörtern «tief» und «tauchen» zu tun. Hier geht es um Grundfragen des Lebens: Wie tief bin ich eingetaucht ins Leben? Welches Ereignis hat mein Mindset verändert? Wo hat sich für mich ein Himmel geöffnet? Was hat mich tief berührt, wovon habe ich mich berühren lassen? Die Taufgeschichte ist für mich alles andere als ein schönes Märli aus vergangenen Zeiten, ohne Bezug zu uns. Jesu Erfahrung kann auch unsere Erfahrung sein: «Du bist meine geliebte Tochter, du bist mein geliebter Sohn. An dir habe ich Wohlgefallen gefunden.» Eine neue Perspektive für jede und jeden von uns: Der Himmel geht über allen auf. Vom Göttlichen berührt, weitet sich unser Horizont. Aus Berührung, aus Sinnlichkeit wird Besinnung, wird Sinn. Wofür? Für mehr Menschwerdung und Menschlichkeit. Ist das nicht eine sinnvolle Perspektive? Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
Violine trifft Cello Carolina Mazalesky und Ana Turkalj bilden das neu gegründete Duo Anacarolina und präsentierten in Spreitenbach und Wettingen ein Programm von Bach bis Piazzolla. Das Duo Anacarolina trat in der katholischen Kirche in Spreitenbach und in der Kapelle Brunnenwiese in Wettingen auf. Auf dem Programm standen Werke von Mozart, Bach, Glière, Halvorsen, Vivaldi und Piazzolla. Damit spannten Carolina Mazalesky und Ana Turkalj einen Bogen über unterschiedliche Epochen und musikalische Ausdrucksformen. Im Zentrum stand das Zusammenspiel von Violine und Cello. Bei Vivaldis Sommergewitter setzte das Duo auf kraftvolle Akzente und schnelle Wechsel. Nach Momenten ge-
spannter Erwartung folgten Passagen, die musikalisch Hagel und Donner aufgriffen. In Halvorsens virtuoser Passacaglia kurbelten sich Violine und Cello gegenseitig an, antworteten und widersprachen einander, um bald in unerwarteter Harmonie erklingend zu verschmelzen. Für die Zuhörerinnen und Zuhörer entstand der Eindruck, einem ganzen Orchester gegenüberzusitzen. Das Zusammenspiel der beiden Musikerinnen war von kurzen Blicken, gemeinsamen Atemzügen und musikalischen Reaktionen geprägt. Dadurch wechselten sich eigenständige Stimmen und gemeinsame Passagen ab. Das Programm zeigte zugleich die Bandbreite, die mit der Besetzung aus Violine und Cello möglich ist. Für das neu gegründete Duo waren die beiden Konzerte eine Gelegenheit, seine musikalische Ausrichtung vor Publikum zu präsentieren. (ZVG)
Ana Turkalj und Carolina Mazalesky verbinden Violine und Cello zu einem gemeinsamen musikalischen Dialog.
BILD:ZVG
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Limmatwelle Nr. 38 Donnerstag, 17. September 2026
BADEN
Hauptübung der Feuerwehr Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingela den. Gemeindehaus, Zürcherstrasse
Streetfood-Festival Baden Das Festival bietet kulinarische Vielfalt, Livemusik sowie Aktivitäten und Auftritte für Gross und Klein. Brown-
107, Freitag, 18. September, 18.30–19 Uhr.
Natur- und Vogelschutzverein Neuenhof – Exkursion Alle Interessierten sind zur Exkursion ins Naturschutz gebiet Flachsee eingeladen. In Unterlunkhofen empfängt Elisabeth Graf Pannatier, Geschäftsleiterin der Stiftung Reusstal, die Teilnehmenden und führt sie durch das Gebiet.
Boveri-Platz, Freitag, 18. September, 12–23 Uhr.
Welcome back – die Sammlung kehrt zurück Die impressionistische Sammlung von Sidney und Jenny Brown kehrt nach Europatournee in die frisch renovierte Langmatt zurück. Museum Langmatt, Freitag,
Treffpunkt: Samstag, 19. September, 9 Uhr, beim Parkplatz Zürcherstrasse. Für die Fahrt nach Unterlunkhofen sollen nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften gebildet werden, alternativ ist die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr möglich. Der Zug fährt um 8.52 Uhr ab Bahnhof Neuenhof.
18. September, 14–17 Uhr; Samstag, 19., und Sonntag, 20. September, 11–17 Uhr; Dienstag, 22., Mittwoch, 23., und Donnerstag, 24. September, 14–17 Uhr.
Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im Trudelhaus, Freitag, 18. September, 14–17 Uhr, Samstag, 19., und Sonntag, 20. September, 11–17 Uhr.
Pen und Paper – Rollenspiele Cédric Neuenschwander leitet einen kosten losen PenundPaperWorkshop für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren. Stadtbibliothek, Freitag, 18. September, 19–23 Uhr.
Barhopping für Singles Singles lernen sich beim Barhopping in gemischten Teams kennen und stimmen danach online über Wunschkontakte ab. Bahnhofplatz, Freitag, 18. September, 19–0 Uhr.
1. Abo-Konzert – A Sound Cathedral Argovia Philharmonic spielen Says Violinkonzert mit Erzählerin Leticia Moreno und SaintSaëns’ Orgelsinfo nie mit Liveorgelübertragung. Kurtheater, Freitag, 18. September, 19.30 Uhr.
Tanznacht 40 – Nordportal Gäste ab 40 Jahren erleben einen unbeschwer ten Abend mit wechselnden DJs und Discohits; Eintritt 20 Franken, Garderobe inklusive. Fjord, Nordportal, Freitag, 18. September, 21 Uhr.
Obstsortenausstellung Die Ausstel lung präsentiert 200 alte Apfelsorten und legt den Fokus auf den Erhalt und die Vielfalt traditioneller Sorten. Damian und Meinrad Suter, Samstag, 19., bis Donnerstag, 24. September, 9–19 Uhr.
Eltern-Kind-Führung – Hü, Rössli hü! Die Führung erzählt pädagogische Pferdegeschichten, ermöglicht Ponypflege und endet mit dem Basteln eines Steckenpferds. Schweizer Kindermuseum, Samstag, 19. September, 12.30–14 Uhr.
Vernissage: Emmanuelle Castellan Emmanuelle Castellan präsentiert neue Gemälde zwischen Figuration und Abstraktion, die eine traumwand lerische Atmosphäre schaffen. Museum Langmatt, Samstag, 19. September, 17 Uhr. Weitere Öffnungszeiten: Sonntag, 20. September, 11–17 Uhr; Dienstag, 22., bis Donnerstag, 24. September, 14–17 Uhr.
Life is better with techno Sieben internationale Künstler gestalten eine vielseitige Techno-Nacht mit pulsierenden DJPerformances. Baze-Club, Samstag, 19. September, 22–6 Uhr.
Morgenkaffee Bernadette Schmidig erzählt aus Jugendzeit, von Ausbil dung, Reisen und Beruf während der Gesprächsreihe «Morgenkaffee mit ...». Kulturcafé, Sonntag, 20. September, 10–12.30 Uhr.
Badener Stadtkirchenkonzerte: Bettagskonzert – Zink, Posaune Katharina Haun, Adam Bregman und Antje Maria Traub spielen fröhliche Renaissancemusik mit historischen Instrumenten. Katholische Stadtpfarrkirche, Sonntag, 20. September, 16.30–17.30 Uhr.
Geisterstunde In einem alten, verstaubten Theater begegnen eine Technikerin, eine Kostümbildnerin und ein Intendant einem Poltergeist, der unglücklich poltert und den Betrieb stört. Gemeinsam mit dem jungen Publikum nehmen sie Kontakt mit dem mürrischen Geist auf. Was fehlt ihm – und was braucht es, damit im Theater wieder Ruhe einkehrt? Theater im Kornhaus, Samstag,
Kaffeemorgen des Natur- und Vogelschutzvereins Neuenhof Der Natur und Vogelschutzverein Neuenhof lädt zu einem lockeren Kaffeemorgen mit Plaudern und Diskussionen ein.
19. September, 14 Uhr, sowie Sonntag, 20. September, 11 Uhr. Tickets und weitere Infos unter thik.ch. BILD: KIM ALLAMAND
Restaurant Santos, Donnerstag, 24. September, 9.30–11.30 Uhr.
SPREITENBACH Nat Move – when day meets night Die Tanz und Boxshow von Nat Move begeistert mit Leidenschaft und Rhythmus. Dauer 90 Minuten, ohne Pause. Kurtheater, Sonntag, 20. Sep-
Alp Falätscha. Wer fehlt, ist der Zusenn. Sie finden ihn, mit der Mistgabel in der Brust. Moderation: Julia Knapp. Orell Füssli, Mittwoch, 23. September, 20 Uhr.
tember, 12 und 16.30 Uhr.
Klänge des Nordens mit Kalervo Kulmala, Waldhorn Kalervo Kulmala und Gordon Schultz interpretieren nordische Musik auf Waldhorn und Klavier, ergänzt durch Klavier zu vier Händen. Evangelisch-methodistische Kirche, Sonntag, 20. September, 17–18 Uhr.
Deutsch-Café In moderierten Gesprä chen verbessern Teilnehmende kostenlos ihre Deutschkenntnisse und entdecken die Schweizer Kultur, ohne Anmeldung. Stadtbibliothek, Montag, 21. September, 17.30–18.45 Uhr, sowie Donnerstag, 24. September, 13.30– 14.45 Uhr.
Erzählcafé in Baden – Pro Senectute Aargau Im Erzählcafé können über 60Jährige unter der Leitung von Barbara Blass Erinnerungen zum Thema Museumsbesuche teilen. Bahnhofstrasse 40, Dienstag, 22. September, 15–16.30 Uhr.
Führung: Raumfahrt VIII Die achte «Raumfahrt» zeigt Künstlerinnen, die neue Beziehungsformen und Intimität in der digitalisierten Gesellschaft thematisieren. Museum Langmatt, Mittwoch, 23. September, 12.15– 13.15 Uhr.
Schenk mir eine Geschichte – Ukrainisch Geschichtenstunde für Kinder von 2 bis 6 Jahren mit Singen, Lesen und Spielen statt. Familienzentrum Karussell, Mittwoch, 23. September, 15.30–17 Uhr.
Der Kulturbus zum Anfassen Der Kulturbus «Yellow Submarine» lässt sich innen und aussen inspizieren und bietet passende Musik sowie einen Gratisapéro. Kulturcafé, Mittwoch, 23. September, 18–22 Uhr.
VeV Beratungstreff Aargau Beratungs treff in Baden zu Trennung und Scheidung: Fachleute beraten zu Kinderkontakt und rechtlichen Fragen. Familienzentrum Karussell, Mittwoch, 23. September, 19–21.30 Uhr.
Lesung Kaspar Lüscher liest aus seinem Debütroman über das Leben zweier Brüder und ihre familiären Konflikte im 20. Jahrhundert. Stadtbibliothek, Mittwoch, 23. September, 19.30–21 Uhr.
Stefan Gartmann – Falätscha. Vom Schweigen in den Bergen Mit einem fürchterlichen Kater erwachen der Senn, der Hirt und der Knecht auf der
Schweizerdeutsch-Café Ein moderier tes Gespräch fördert das Verstehen von Schweizerdeutsch durch Alltags themen und Schweizer Kultur, gratis. Stadtbibliothek, Donnerstag, 24. September, 9.30–10.45 Uhr.
Peter-Finc-Trio Das PeterFincTrio verbindet eigene Kompositionen und Covers zu einem emotionalen Musikerlebnis mit virtuosen und filigranen Klängen. Henry's Live Music & Sport Bar, Donnerstag, 24. September, 18–21 Uhr.
Lesung und Gespräch Hayat Erdoğan liest aus ihrem Debütroman, der das schwere Erdbeben 2023 in der türkischsyrischen Grenzregion schildert. Galerie Anixis, Donnerstag,
Pro Senectute – Mittagstisch Für Menschen ab 60 Jahren in gemütli cher Runde. Essen und Getränke werden von den Teilnehmenden selbst bezahlt. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 21. September, 12–14.30 Uhr.
Eröffnung des Schulhauses Althau Die Bevölkerung erwartet ein vielseitiges Fest mit Musik, Vereinsständen, Verpflegung, Führungen durch das Schulhaus sowie Angeboten für Familien. Schulhaus Althau, 19. September, 11–16 Uhr.
Zu Besuch bei Zweifel Chips & Snacks AG Bei Zweifel erwartet die Teilnehmen den eine Führung plus Fachvorträge zur Chipsherstellung und Genuss werkstatt. Zweifel Genusswerkstatt, Montag, 21. September, 13.30–16.15 Uhr. Weitere Infos und Tickets untereventfrog.ch.
Richard Koechli und Blue Roots Company (CH) Richard Koechli pflegt mit seinem Trio Blue Roots Company virtuos Blues und Folkmusik voller Leidenschaft und spiritueller Hinga be. Fjord, Nordportal, Donnerstag,
Phips und die Zauberlinse bei den Dinosauriern Der Dinosaurierforscher Professor Archibald ist zu Besuch in der Bibliothek: eine interaktive Geschichte mit echten Fossilien, Dinosaurierzähnen, Krallen und Musik. Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene. Kosten: 5 Franken pro Person. Gemeindebibliothek, Dienstag,
24. September, 20 Uhr.
22. September, 16.30–17.15 Uhr.
Al-Anon Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern Selbst hilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern. Infos alanon.ch / Meetings. Chorherrenhus, Donners-
Geschichtenzeit Claudia Steiner erzählt eine Geschichte. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebiblio-
24. September, 19.30–22 Uhr.
tag, 24. September, 20–21.45 Uhr.
English stand-up showcase at Armando’s Benjamin Delahaye moderiert ein englisches Standup Showcase mit professionellen Comedians, die einen zum Lachen bringen. Armando’s, Donnerstag, 24. September, 20–21.30 Uhr.
«Voices from ... the other side – Songs für die Ewigkeit» Annakin kuratiert ein Konzert mit zeitlosen Songs verstorbe ner Musiker. Stanzerei, Donnerstag, 24. September, 20.15–22.30 Uhr.
KILLWANGEN Begägnigskafi Die ideale Gelegenheit, um neue Menschen kennenzulernen und den Alltag bei leckerem Kuchen für kurze Zeit zu vergessen. Das Kafi soll selbsttragend sein, es wird ein Kässli aufgestellt. Im Kulturtreffpunkt (altes Schützenstübli), Donnerstag, 24. September, 14–17 Uhr.
NEUENHOF Unentgeltliche Rechtsauskunft Untergeschoss Gemeindehaus, Freitag, 18. September, 12–13 Uhr.
thek, Dienstag, 22. September, 16.30–17 Uhr.
WETTINGEN Pro Senectute – Mittagstisch Für Menschen ab 60 Jahren. Essen und Getränke werden von den Teilneh menden selbst bezahlt. Anmeldung bis Donnerstag möglich. Restaurant Zwyssighof, Freitag, 18. September, 11.30–14.30 Uhr.
Zen-Meditation Jeden Freitag für Interessierte. Auskunft: Herbert Eberle, 056 426 65 54 oder herbert. eberle1955@gmail.com. Im Bewegungsraum mit Herz, Alberich-Zwyssig-Strasse 81, Freitag, 18. September, 18 Uhr.
Jubiläumsweinmesse – 45 Jahre Vini Sacripanti Zwölf italienische Weinpro duzenten präsentieren eine grosse Degustation vielfältiger Weine aus verschiedenen Regionen Italiens. Vini Sacripanti, Freitag, 18. September, 14–20 Uhr, und Samstag, 19. September, 10–16 Uhr.
Schenk mir eine Geschichte – Italienisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der italienischen Sprache wecken. Für
Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleit person. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek, Samstag, 19. September, 10–11 Uhr.
Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Schülerinnen und Schüler führen im Parlatorium des Klosters Wettingen an Wochenenden philosophische Gespräche über Wissen und Glauben. Klosterhalbinsel, Samstag, 19., und Sonntag, 20. September, 10–17 Uhr.
Kunstausstellung Tatort Drei Künstle rinnen präsentieren eine interaktive Ausstellung, die zum Nachdenken und zum Dialog über gesellschaftliche Themen anregt. Ehemalige Gärtnerei, Samstag, 19. September, 13–18 Uhr, und Sonntag, 20. September, 14–17 Uhr.
Die Klostergärten im Wandel der Zeit Die Führung auf der Klosterhalbinsel Wettingen erläutert Geschichte und Pflege der ZisterzienserKlostergär ten. Klosterhalbinsel, Sonntag, 20. September, 13–14 Uhr, und 14.30–15.30 Uhr.
Gschichte-Chischte Die Gemeinde bibliothek Wettingen zaubert Ge schichten aus der Kiste für Kinder und ihre Begleitpersonen. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Gemeindebibliothek, Montag, 21. September, 16.30–17 Uhr.
Neu: Jasscup in Wettingen Das Jassturnier in Wettingen findet jeden vierten Donnerstag im Monat statt, mit Preisen und Qualifikation fürs Finale im Dezember. Alterszentrum St. Bernhard, Donnerstag, 24. September, 13.50–17.15 Uhr.
Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Die Gespräche moderieren Freiwillige. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausge setzt. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek, Donnerstag, 24. September, 18–19 Uhr.
WÜRENLOS Einweihung der Revitalisierung des Furtbaches Würenlos/Otelfingen Die Bevölkerung ist zum Festanlass eingeladen. Furtbach in der Nähe der ARA Otelfingen, Freitag, 18. September, 16–17.30 Uhr.
Volume 5 – Lara Stoll ist zurück Lara Stoll zeigt in ihrem Kabarettpro gramm absurdtiefsinnige Einsichten ins Älterwerden mit musikalischer Begleitung. Alte Kirche Würenlos, Freitag, 18. September, 20.15–23 Uhr.
Familien-Brunch Der Brunch bietet ein ausgiebiges Buffet und ein Kinderprogramm mit Clown sowie Spielspass in der Kinderecke. Gmeindschäller, Sonntag, 20. September, 10–15 Uhr.
Offene Probe Musikgesellschaft Die rund 25 Aktiven der Musikgesell schaft Würenlos möchte ihre Begeis terung mit weiteren Musikantinnen und Musikanten teilen und lädt zur offenen Probe ein. Gemeindekeller, Montag, 21. September, 20 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung unter www.mgwuerenlos.ch oder beim Präsidenten Matthias Rufer (info@ mgwuerenlos.ch). Eine Anmeldung ist nicht zwingend, wäre aber sehr hilfreich
AGENDA-EINTRÄGE Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch