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Woche 37/Rundschau/10. September

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AZ 5200 Brugg • Nr. 37 – Donnerstag, 10. September 2026

Das Amtsblatt der Gemeinden Ehrendingen, Freienwil, Gebenstorf, Obersiggenthal, Untersiggenhal Die Regionalzeitung für Baden, Birmenstorf, Endingen, Ennetbaden, Fislisbach, Lengnau, Schneisingen, Tegerfelden, Würenlingen

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Irene Hung-König, Redaktorin

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Fussballspiele schauen, das mache ich seit frühester Kindheit. Zunächst war ich eher unbewusst dabei, weil für ein Kleinkind das Geschehen auf dem Rasen – wo mein Vater kickte – wohl eher nebensächlich war. Später feuerte ich meinen jüngeren Bruder an, war an zig Meisterschaftsspielen, aber ebenso an ganzen Sonntagen an Turnieren in der Halle dabei. Auch als Fan des FC Aarau habe ich während unzähliger Auf- und Abstiegsrunden im Brügglifeld mitgelitten, bis 1993 der ersehnte Meistertitel kam. Anfang der 2000er-Jahre schrieb ich beruflich über den Fussball – über GC im Hardturm, den FCZ im Letzigrund – und über Eishockey mit den ZSC Lions im Hallenstadion. Lang ist es her. Dass in der Region momentan die Unterlage, sprich der Rasen oder Kunstrasen, Schlagzeilen macht, ist dem Umstand geschuldet, dass immer Juniorinnen und Junioren dem runden Leder nachrennen. Im Herbst wird es sich wieder zeigen, wenn Trainings ausfallen oder Spiele verschoben werden müssen, weil die Naturrasen von den Gemeinden gesperrt werden, sobald Regen und Kälte Einzug halten. Dann drängen sie in die Mehrzweckhallen, die für so viele Vereine zu wenig Platz haben. So blicken die Würenloser Sportvereine auf den 27. September, wenn an der Referendumsabstimmung klar wird, ob der Kunstrasen im Tägerhard Realität wird oder bloss ein Traum bleibt. Der Wettinger Einwohnerrat sagte Ja zum Kunstrasen, aber auch zum Kürzungsantrag. So müssen 245 000 Franken eingespart werden. Viel Geld ist nötig für die Kunstrasen – unbestritten. Doch was gibt es Schöneres, als Kinder und Jugendliche bei ihrem Freizeitsport zu sehen, dem sie unbekümmert nachgehen können. Das sage ich nicht nur als Mutter zweier fussballbegeisterter Jungs.

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Das heutige Alterszentrum am Buechberg in Fislisbach nahm 1976 als Regionales Alterszentrum Rohrdorferberg-Reusstal seinen Anfang. Ursprünglich durch einen Gemeindeverband errichtet, erfuhr das Pflegeheim mit den Jahren zahlreiche Neuerungen und Erweiterungen,

nicht zuletzt die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Zum 50-Jahr-Jubiläum öffnete das Alterszentrum seine Türen und bot den Besuchenden ein mehr als abwechslungsreiches Programm – inklusive der Hauptübung der Feuerwehr Fislisbach. Seite 11 BILD: ISP

FREIENWIL: Grenzüberschreitende Satire im «Weissen Wind»

Privat und beruflich ein Team Elisabeth Hart und Rhaban Straumann sind sowohl auf als auch neben der Bühne ein Paar. Letzte Woche waren sie mit «Wollen Sie wippen?» in Freienwil zu Gast.

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Am Freitagabend gastierte das deutschschweizerische Duo Hart auf Hart mit dem satirischen Kammerspiel «Wollen Sie wippen?» in Freienwil. Die Deutsche Elisabeth Hart und der Schweizer Rhaban Straumann widmeten sich darin auf humorvolle Weise den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den Mentalitäten ihrer Heimatländer. Das Stück handelt von einer Deutschen und einem Schweizer, die sich auf einem Spielplatz begegnen und sich bei der Ergründung sprachlicher und kultureller Unterschiede langsam näherkommen. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte die besondere Inszenierung: Die beiden lasen den Text samt Regieanweisungen vor und kommentierten das Geschehen aus ihrer eigenen Lebensrealität, denn sie sind nicht nur auf der Bühne ein Paar. Seite 7

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Rhaban Straumann und Elisabeth Hart spielen auf der Bühne mit der Grenze zwischen Fiktion und Realität. BILD: SIM

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Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

QUARTIERVEREIN BAUHALDE-SCHIFFMÜHLE

AMTLICHES

BAUGESUCHE

Baugesuch

Verkehrsanordnung – Halten verboten Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) wird folgende Verkehrsanordnung verfügt: Brühlstrasse (Parzelle 1705) Halten verboten Signal 2.49 «Halten verboten» wird auf dem Abschnitt Einmündung Friedhofweg / Brühlstrasse bis Kreuzung Sportplatzstrasse / Brühlstrasse angebracht.

Die Hüpfburg kam besonders bei den Kindern gut an.

■ Geselligkeit und Kulinarik am Quartierfest Das Motto «Zäme fiire» war Anlass genug, dass viele Quartierbewohnerinnen und -bewohner am 5. September den Spielplatz Bauhalde in Untersiggenthal als Tagesziel ansteuerten. Für den Fall der Fälle war sogar ein Festzelt installiert worden, damit die Festivitäten bei allfälligen Regengüssen nicht behindert worden wären. Entgegen der wochenlangen Sonnentage war der Himmel etwas bedeckt, dafür nicht allzu heiss und genau richtig, um draussen zu feiern. Mit Spiel und Spass richtete sich das Festprogramm vor allem an die Kinder, die durch ihr Tun und ihre aktive Teilnahme die Freude auf die Erwachsenen überspringen liessen. Schatzsuche, Torwandschiessen oder die Hüpfburg waren nur einige der Möglichkeiten, um sich auszutoben. Die Erwachsenen waren dann eher bei den Quizfragen über das Quartier gefordert. Kreativität konnten die Festbesucherinnen und -besucher an der Wunschwand ausleben, wo man Ideen für das Leben im Quartier platzieren konnte, was gleichzeitig für viel Gesprächsstoff sorgte. Auch das zusammen mit der Gemeinde über die Sommermonate versuchsweise platzierte Toi-Toi-WC war Thema diverser Diskus-

BILD: ZVG

sionen. Grundtenor war, dass das eine gute Sache für die Zukunft wäre. Man hoffe, dass das die Gemeinde in den künftigen Budgets einbaue. Wer weiss, sicher wird sich das eine oder andere erfüllen lassen. Kulinarisch war für die Gäste durch die Grillakteure bestens gesorgt, dazu wurden einige leckere Tropfen kredenzt. Selbst gebackene Kuchen, Torten und Guetsli rundeten das Angebot ab. Ein Highlight und krönender Abschluss des Quartierfestes war der fulminante Auftritt der Guggenmusik Räbefoniker, deren Klänge auch ausserhalb der Fastnachtszeit die Anwesenden begeisterten. Der Auftritt war ein Gastgeschenk, das die Räbefoniker dem Quartierverein zum 15. Geburtstag darboten. Dafür werden sich einige Bewohnende des Quartiers mit dem Besuch des Grill- und Racletteanlasses der Räbefoniker auf dem Dorfplatz in Untersiggenthal am Samstag, 26. September, revanchieren. Einmal mehr zeigte sich, wie gut sich der Spielplatz Bauhalde mit seiner Infrastruktur für solche Anlässe eignet. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Thomas Krebs hat allen einen tollen Tag beschert, der noch lang in guter Erinnerung bleiben wird. Besten Dank allen Mitwirkenden.

GEMEINDERAT GEBENSTORF

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Obersiggenthal ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Chukro, Hilen, geb. 2008, weiblich, von Syrien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Landstrasse 124 Chukro, Youssef, geb. 2003, männlich, von Syrien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Landstrasse 124 Chukro, Youliana, geb. 2009, weiblich, von Syrien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Landstrasse 124 Minic, Sara, geb. 1998, weiblich, von Serbien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Schulstrasse 9 Minic, Hanna, geb. 2021, weiblich, von Serbien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Schulstrasse 9 Minic, Vukan, geb. 2023, männlich, von Serbien, wohnhaft in 5415 Nussbaumen, Schulstrasse 9 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive als auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. 5415 Nussbaumen, 10. September 2026

Baugesuche 1. Bauherr- Martin Haas und Marei schaft: Kössler, Hombergsteig 3 5415 Nussbaumen Bauobjekt: Neubau Terrassenhaus Hombergsteig Ortslage:

BADEN

Segnung der Haustiere

Aufwertung des Cordulaplatzes

Bauobjekt: Umbau Einfamilienhaus Greppenweg Ortslage:

Der Pastoralraum Siggenthal lädt am 13. September ein zum diesjährigen Erntedankgottesdienst in Untersiggenthal. Um 10.15 Uhr wird dort gemeinsam für die Fülle der Ernte und für die zahlreichen Gaben der Natur gedankt. Im Anschluss an den Gottesdienst haben Interessierte ab 11.30 Uhr die Möglichkeit, Haustiere auf dem Kirchenplatz vor der katholischen Kirche segnen zu lassen. Mit der Segnung soll die wichtige Rolle gewürdigt werden, die Haustiere im Leben ihrer Besitzerinnen und Besitzer spielen. Es wird darum gebeten, die Haustiere an der Leine oder in geeigneten Transportboxen mitzubringen und alles Notwendige für die Sicherstellung ihres Wohlbefindens bereitzuhalten. Nach der Segnung können die Teilnehmenden den Morgen bei Kaffee und Zopf im Pfarreizentrum ausklingen lassen.

Die Regionalwerke AG Baden begann letzte Woche mit der Erweiterung des Fernwärmenetzes im Gebiet rund um den Cordulaplatz in Baden. Im Zuge der Bauarbeiten sollen weitere Liegenschaften an die Fernwärmeversorgung der Stadt angeschlossen werden. Diese Arbeiten geben der Stadt Baden gleichzeitig die Gelegenheit, den Cordulaplatz zu sanieren und gestalterisch aufzuwerten, wie diese in einer Mitteilung schreibt. Eine Pflästerung aus Gubersteinen, die in der für die Badener Altstadt typischen Bogenform verlegt werden, soll den Platz gestalterisch mit seiner historischen Umgebung verbinden. Gleichzeitig rückt der bestehende Brunnen als zentrales Gestaltungselement stärker in den Fokus. Im Bereich um den Brunnen werden die Fugen der Pflästerung mit einer speziell abgestimmten Fugensaat begrünt. Die Neugestaltung des Cordulaplatzes schafft zudem Raum für zwei zusätzliche Bäume. RS

Gottesdienste und Anlässe 10.15 Gottesdienst mit Rudi Neuberth, Musik: Thomas Jäggi, Reformierte Kirche Baden 10.15 Gottesdienst mit Melanie Heinzelmann, Musik: Verena Friedrich, Reformierte Kirche Untersiggenthal

Römisch-katholisch Kirchdorf, St. Peter & Paul Sonntag, 13. September

09.30 Eucharistiefeier mit Franz Feng Dienstag, 15. September

09.30 Eucharistiefeier mit Franz Feng (im Pfarrhaus) Mittwoch, 16. September

18.30 Rosenkranzgebet Nussbaumen, Liebfrauen Mittwoch, 16. September

09.15 Kommunionfeier mit Jessica Majorino Untersiggenthal, Herz Jesu Sonntag, 13. September

10.15 Familiengottesdienst zum Erntedank, musikalisch begleitet vom Frauenchor Siggenthal; anschliessend Sonntagskaffee 11.30 Segnung der Haustiere auf dem Kirchenplatz Dienstag, 15. September

18.30 Rosenkranzgebet Mittwoch, 16. September

09.00 Eucharistiefeier mit Franz Feng

Rein, Kirche Amtswoche: Pfarrer Michael Rust, Neuzelgweg 12, Villigen, Tel.056 450 10 58, michael.rust@kirche-rein.ch, weitere Informationen unter www.ref-rein.ch Sonntag, 13. September

09.30 – 10.30 Erntedank Gottesdienst Mitwirkung: Krea(k)tive Frauen Remigen und MG Würenlingen; Pfarrer Michael Rust Donnerstag, 17. September

12.00 – 13.30 Mittagstisch im Saal Anmeldung bis Mittwoch, 11 Uhr, im Büro Freitag, 18. September

10.00 – 11.00 Herzensraum, das Erinnerungskafi, im Konfihüsli, Pfarrer Michael Rust und Team Turgi, katholische Kirche www.refkirche-bgt.ch Sonntag, 13. September

Reformierte Kirche Baden plus Sonntag, 13. September

10.00 Culte Eglise Français, François Rousselle, Kapelle Römerstrasse Baden

09.45 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Martin Zingg, Musik: Angelika Asada, Orgel; anschliessend Kirchenkaffee/Apéro, Fahrdienst siehe Gemeindeseite

L ANDFR AUEN GEBENSTORF

Parzelle 2478, Hombergsteig 3, Nussbaumen

2. Bauherr- Marina Zviagina und Danilo schaft: Petronic, Weidweg 3 5415 Hertenstein

ZVG | ROBERT MÜLLER

UNTERSIGGENTHAL

Sonntag, 13. September, 10.15 Uhr Katholische Kirche, Untersiggenthal

Einsprachen Einsprachen gegen diese Verkehrsanordnung sind innert 30 Tagen seit Publikation schriftlich beim Gemeinderat Gebenstorf, Vogelsangstrasse 2, 5412 Gebenstorf, einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Bauherr/in: Ursula Gauch-Künzi, Trottenweg 3, 5303 Würenlingen Planverfasser/in: 5 Architekten AG, Klosterstrasse 42A, 5430 Wettingen Bauobjekt: Anbau/Neubau Einfamilienhaus Lage: Trottenweg 3, Parzelle 1813 7. September bis Auflage: 6. Oktober 2026 Das Baugesuch liegt während den ordentlichen Bürozeiten öffentlich in der Abteilung Bau, Planung und Umwelt auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat, Dorfstrasse 13, 5303 Würenlingen einzureichen und haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. 5303 Würenlingen, 4. September 2026 GEMEINDERAT WÜRENLINGEN

Parzelle 2432, Greppenweg 6, Nussbaumen

Öffentliche Gesuchauflage Gesuchauflage im Sekretariat der Abteilung Bau und Planung während den Schalteröffnungszeiten vom 14. September 2026 bis 14. Oktober 2026. Allfällige Einwendungen sind im Doppel innerhalb der Auflagefrist Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Abteilung Bau und Planung

Baugesuch Bauherrschaft:

Okyay Salih, Werbenstrasse 11, 5417 Untersiggenthal

Projektver- Okyay Salih, fasser: Werbenstrasse 11, 5417 Untersiggenthal Bauprojekt: Abstellplatz für Auto, Werbenstrasse 11 Lage:

Werbenstrasse 11 Parzelle Nr. 1875

Die Baugesuchsunterlagen können während der öffentlichen Auflage vom 11. September 2026 bis 12. Oktober 2026 in der Abteilung Bau und Planung eingesehen werden. Projektpläne sind auf www.untersiggenthal.ch einsehbar. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat im Doppel mit Antrag und Begründung einzureichen. Gemeinderat Untersiggenthal

■ Ungewöhnliche Salatkreationen Am 1. September trafen sich 18 Landfrauen, um an einem Salat-Workshop teilzunehmen. Im Geschäft «Vom Fass» in Baden wurden wir von kompetenten Beraterinnen und Helferinnen mit einem Prosecco und einem alkoholfreien Apéro begrüsst. Viele denken vielleicht, was wollen Frauen, die seit Jahrzehnten für die Familie kochen, an einem Salat-Workshop lernen. Aber fünf verschiedene Salate

und ein Dessert mit überraschenden Kompositionen wurden kreiert. Während vier Stunden wurde gerüstet, gekocht, gebraten, geschüttelt und probiert. Viele waren überrascht von den ungewohnten Zutaten und davon, wie gut diese zusammenpassten. Für einen regen Austausch und interessante Gespräche war ausserdem genügend Zeit. Danach nahmen alle Landfrauen den Bus zurück nach Gebenstorf.

Die Landfrauen Gebenstorf auf kulinarischer Vereinsreise.

BILD: ZVG

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HINWEIS DER REDAKTION Redaktionsschluss für eingesandte redaktionelle Texte ist jeweils am Montag um 8 Uhr. Danach können Einsendungen für die aktuelle Ausgabe nicht mehr berücksichtigt werden.


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Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

BADEN: Das Theater im Kornhaus (Thik) fiebert einer neuen Saison entgegen

Bühnenkunst im kühlen Keller Anlässlich der traditionellen Saisonvorschau gab Theaterleiterin Nadine Tobler letzte Woche Einblick in die kommende Spielzeit im Thik.

Jahr eine Auswahl des Programms des Dresdner Theaters in Baden zu sehen ist, und umgekehrt. Am 25. September ist mit «Eisler» das Porträt eines aussergewöhnlichen Komponisten anhand animierter Videoprojektionen und Puppentheater zu sehen. Und bei «Blind Date» treffen am 26. September jeweils drei Kunstschaffende aus Dresden und Baden aufeinander, was einen erfrischenden Bühnenabend verspricht.

SIMON MEYER

Im bisherigen Hitzesommer seien das Thik und insbesondere die Bühne im Keller angenehm kühl geblieben, verriet Nadine Tobler in ihrem Rückblick auf die vergangene Theatersaison. Danach richtete sie ihren Blick nach vorn auf die neue Saison, die im September offiziell eröffnet wird. Neben bewährten Programmen und Formaten werden erneut Kunstschaffende aus den unterschiedlichsten Sparten in Baden erwartet. Der Spielclub, der in Zusammenarbeit mit dem Kurtheater Baden durchgeführt wird und bei dem junge Theaterbegeisterte jeweils eine Werkaufführung erarbeiten, geht in seine sechste Saison. Ebenfalls wieder mit im Programm ist «Sauser & Bärlauch», wo junge Bühnentalente ihre Ideen einem breiteren Publikum vorstellen können. Genauso die Gesprächsreihe Philothik, bei der sich die Diskussionen in der kommenden Saison um das Thema Geld drehen werden. Dieses Mal mit von der Partie und am 3. Januar im Thik zu Gast ist die Ökonomin Mascha Madörin. Sie gilt als Pionierin der feministischen Wirtschaftswissenschaft und ist Expertin für die Ökonomie der Care-Arbeit. Im Rahmen des Förderprogramms «Jungsegler» kommt – wie gewohnt – die Trägerin oder der Träger des gleichnamigen Kleinkunstpreises, der jedes Jahr verliehen wird, auch ins Thik. In der

Altbekannte mit neuen Ideen

Patti Basler und Philippe Kuhn wehren sich in «Postmodern Talking» gegen dumme Ideen.

kommenden Saison wird Johannes Millius in dieser Eigenschaft am 9. Januar in Baden zu Gast sein. Der Kabarettist und Spoken-Word-Artist zeigt dort sein allererstes Soloprogramm «Im Abgang lebhaft». Darin bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen Liebesgeschichte und vorgedruckter Beileidskarte.

Landschaft in Bewegung Den Auftakt in die Saison 2026/2027 macht aber am 12. und 13. September

die Compagnia Balletto Lucano mit «Hedera», wobei nach der Vorführung am 12. September das Saisoneröffungsfest gefeiert wird. In dem Programm wird tänzerisch das landschaftliche und architektonische Erbe der italienischen Basilikata erforscht. An beiden Tagen bietet die Compagnia Balletto Lucano zudem öffentliche Tanzworkshops an. Weiter geht es am 19. und 20. September mit «Geisterstunde», den ers-

BILD: ELLEN MATHYS

ten beiden Kindervorstellungen, die in der kommenden Saison wieder prominent im Spielplan vertreten sind. «Generell ist es aber so, dass sich diese Vorführungen nicht nur für Kinder eignen. Erwachsene sind ebenfalls willkommen», versicherte Nadine Tobler. In der Woche darauf finden im Thik zwei Gastspiele aus Dresden statt. Die Vorführungen laufen unter dem mittlerweile langjährigen Austauschprogramm «Import/Export», bei dem jedes

Neben vielen neuen Gesichtern, die mit Tanzvorführungen, Theaterabenden oder szenischen Lesungen im Thik erwartet werden, stehen einige altbekannte Namen im Programm. So ist am 25. und 26. November Ursus Wehrli zu sehen. Nachdem er bereits mit seinem letzten Programm «Kunst aufräumen» nach Baden gekommen ist, erzählt er in «Heute habe ich beinahe was erlebt» aus seinem Tagebuch. «Alex Porter muss ich in diesem Rahmen ebenfalls nicht vorstellen», so Nadine Tobler anlässlich der Saisonvorstellung. Der Luzerner sei der einzige Zauberer, der seit vielen Jahren regelmässig auf der Bühne des Thik zu sehen sei. Mit «Balanceur» kommt er am 21. und 22. Januar für zwei weitere zauber-musikalische Spektakel nach Baden. Wenn es im April langsam wieder auf das Ende der Spielzeit zugeht, haben mit Patti Basler und Philippe Kuhn zwei Badener Lokalmatadoren ihren Auftritt. In «Postmodern Talking» wehrt sich das Duo mit musikalischem Wortwitz gegen die dümmsten Ideen, die häufig den gesellschaftlichen Diskurs bestimmen. Das Programm feiert am 25. September im Kurtheater Premiere.

BADEN

WÜRENLINGEN: Einblick in ein Langzeitprojekt

EHRENDINGEN

Spende für das Karussell

Preisträger in der Dorfschüür

Mittel für neue Mehrzweckhalle

Der Verband Krematorium Baden spendet 10 000 Franken an das Familienzentrum Karussell Region Baden. Das Familienzentrum Karussell der Region Baden begleitet Familien mit Kindern im Vorschulalter und bietet Unterstützung an. Der Badener Stadtrat Philippe Ramseier freut sich, dass er als Verbandspräsident einen Verein der Region berücksichtigen kann: «Das Karussell begleitet seit Jahren zahlreiche Familien und Kinder auf ihrem Weg – das unterstützen wir noch so gern.» Für Betriebsleiterin Petra Gerster-Schütte ist die Spende hochwillkommen: «Nach zehn Jahren intensiver Nutzung müssen verschiedene Einrichtungen repariert oder ersetzt werden. Dank der Spende können wir notwendige Anschaffungen tätigen. Was übrig bleibt, werden wir für die Renovation und Neugestaltung unseres Innenhofs zur Seite legen.» Bei der Spende handelt es sich um den Erlös aus dem Recycling von Metallen, Edelmetallen und Implantaten, die der Kremationsasche entnommen werden. RS

Spendenübergabe.

BILD: ZVG

In Begleitung des Musikers Mattia Facchini führte Autor Markus Bundi in der Dorfschüür Würenlingen das Hörspiel «Heutungen» auf. Im August erhielt der Badener Autor Markus Bundi den mit 20 000 Franken dotierten Anerkennungspreis des Aargauer Kuratoriums überreicht, und zwar mit «grossem Bahnhof» in der Reithalle Aarau und der Teilnahme von Regierungsrätin und Kulturdirektorin Martina Bircher. Bundis erster öffentlicher Auftritt danach war weniger prätentiös: Im intimen Rahmen der Kulturräume im Wohnteil der Würenlinger Dorfschüür las er am vergangenen Donnerstagabend Texte, die er speziell auf die Ausstellung «1823 Tage» von Claudius Fischer abgestimmt hatte. Die beiden verbindet eine langjährige Künstlerfreundschaft. Begleitet wurde Bundi von Musiker Mattia Facchini an der Klarinette. Wie Fischer, der seit Anfang des Jahres 2020 täglich ein Blatt eines Abreisskalenders bemale, setze Bundi auf kleine Formate, sagte Monika Thut Birchmeier vom Kulturkreis Würenlingen. Es gebe keine 500-seitigen Bücher von ihm. In der ehemaligen Wohnstube mit Kachelofen und alten Balken nahm das Hörspiel seinen Lauf. «Jeden Tag eine Bringschuld, das Vergessen hört nicht auf – auch morgen möchte ich alles zusammenreimen», begann Bundi. Wort und Klänge wechselten sich ab und verwoben sich. Wie der Titel «Heutungen» andeutet, ging es um den Gedanken des «Carpe diem», den Tag bewusst zu erleben.

Autor Markus Bundi, Musiker Mattia Facchini und Künstler Claudius Fischer. BILD: ZVG

Bundi und Facchini nahmen das Publikum mit auf eine Gedankenreise. «Säuglings, bäuchlings, rittlings, bücklings, meuchlings», las Bundi zum Klangteppich der Klarinette. Mit Sätzen wie «Hätte der Elefant statt eines Rüssels freie Hand, wir wären längst ausgestorben» regte er die Fantasie an. Facchini beeindruckte mit lang ausgehaltenen Tönen und einem Wechsel von kräftigen Passagen bis zum kaum hörbaren Pianississimo. Nur einige vorbeifahrende Autos, ein Kameraklicken und ein klingelndes Handy störten die Konzentration.

Lehrer, Journalist und Verleger Markus Bundi wurde 1969 in Wettingen geboren und wuchs in Nussbaumen auf. Heute lebt er in Neuenhof und unterrichtet an der Alten Kantonsschule Aarau Philosophie und Deutsch. Er studierte in Zürich Philosophie, Neue Deutsche Literatur und Linguistik und arbeitete bis

2005 als Kulturredaktor für die «Aargauer Zeitung». Das Aargauer Kuratorium würdigt neben seiner eigenen schriftstellerischen Tätigkeit insbesondere sein Engagement für die literarische Vermittlung – als Lehrer, Journalist und Verleger. Unter anderem betreute er die Werkausgabe von Klaus Merz und war an der Herausgabe von «Die Reihe» beteiligt, die 72 Gedichtbände umfasst. Mit dem Anerkennungspreis wird sein langjähriges Engagement für die Förderung literarischer Vermittlungsformen ausgezeichnet. Bundi selbst sagt dazu: «Wenn ich das richtig verstehe, werde ich dafür ausgezeichnet, andere Menschen anzustecken, zum Beispiel mit Literatur. Das ist ziemlich verrückt.» Die Ausstellung «1823 Tage» in der Dorfschüür Würenlingen ist noch bis zum 13. September von Freitag bis Sonntag geöffnet. ZVG

Anlässlich der Fussballweltmeisterschaft im Juni und Juli veranstaltete die Interessengemeinschaft (IG) Neue Mehrzweckhalle in Ehrendingen ein Public Viewing. Die IG besteht aus Mitgliedern der Ehrendinger Vereine, die sich dafür einsetzen, dass die Gemeinde Ehrendingen eine neue Mehrzweckhalle bekommt. Die WM-Schüür 2026 war Teil dieses Engagements. Während der Weltmeisterschaft im Sommer erfreute sich das Angebot gorsser Beliebtheit und die Schüür war stets gut besucht. Da sich die Bar und der Grill grosser Beliebtheit erfreuten, resultiert ein Reingewinn von 10 000 Franken, der vollumfänglich für eine neue Mehrzweckhalle verwendet werden soll, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt. RS INSER AT

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Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

UNTERSIGGENTHAL: Schminken lassen, hüpfen und schlemmen am Sunnhalde-Fäscht

Geselligkeit, «Glismets» und Glace Zum vierten Mal fand das Sunnhalde-Fäscht des gleichnamigen Seniorenzentrums statt. Das Programm richtete sich an alle Generationen.

Das vierte Sunnhalde-Fäscht lockte am Samstag rund 400 Besuchende ins Seniorenzentrum nach Untersiggenthal. Das Programm hielt für alle spannende und unterhaltsame Angebote bereit. So gab es nicht nur unterschiedlichste lokale Stände, an denen man Gemüse und Früchte, Selbstgemachtes der Bewohnenden, Schmuck oder Dekostücke kaufen konnte, sondern auch viel Kulinarisches. Der Männerchor Turgi und Untersiggenthal sowie der SunnhaldeBewohnerchor sangen, die Siggebärg-

Örgeler spielten, und spannende, gut verständliche Fachvorträge zu Themen des Alters lieferten wissenswerte Informationen. Geschäftsleiter Christoph Ziörjen erzählte, dass das Zentrum keine Insel sein wolle: «Wir wollen ein Teil des Dorfes sein, Bewohnende und die Bevölkerung sollen sich vermischen. So kann man bei uns immer einen Kaffee trinken oder etwas essen und miteinander plaudern.» Er und sein über 70-köpfiges Team möchten die Menschen im Seniorenzentrum zurück in die Gesellschaft bringen oder die Gesellschaft zu ihnen: «Wenn beispielsweise Kinder da sind, ist die Atmosphäre gleich anders.» Zur guten Atmosphäre trägt zum Beispiel bei, dass man seine Katze mitbringen darf, wenn man sich noch um sie kümmern kann: «Wir wollen Dinge möglich machen, nicht verbieten», so der Geschäftsleiter.

Adrian Barben, Turgi: «Meine Frau und ich wurden zum dritten Mal für das Kinderschminken angefragt. Wir machen das sehr gern. Ich bin zwar nur für die Klebetattoos zuständig, aber es freut mich, dass auch Erwachsene sich schminken lassen.»

Alkmini, Windisch: «Ich war mit meiner Anita Zimmermann, Ehrendingen: «Ich Gertrud Suter, Untersiggenthal: «Ich Familie vorher in der Landi. Dort habe ich bin Leiterin der Aktivierung und verkaufe wohne seit einem Jahr hier und empfinde es als schöne Genugtuung, dass ich mit den Flyer für das Sunnhalde-Fäscht mit den Bewohnenden deren selbst gesehen und wollte unbedingt hin, um gemachte Sachen. Es freut uns sehr, dass den Händen Collagenkarten oder mir ein Füchsli schminken zu lassen. Ich so viel gekauft wurde. Es ist für Menschen Stricksachen fertigen kann. So bin ich nicht nur zum Warten verurteilt, sondern habe der Frau gesagt, dass es mir sehr gut wichtig, dass sie kreativ sein und etwas habe eine positive Beschäftigung.» gefalle.» bewegen können.»

Yves Suter, Cham: «Ich besuche mit meiner Familie meine Oma beziehungsweise Uroma. Ich bin froh, dass sie hier ist, denn den Menschen wird viel geboten. Das Fest hält für Jung und Alt etwas bereit, sodass wir den ganzen Tag hier verbringen.»

BIRMENSTORF

BADEN

BADEN

Pflegeeinsatz

Rock und Blues Abfallsammlung Stammtisch

Offene Tür

Im Auftrag der Gemeinde pflegt der Natur- und Vogelschutzverein Birmenstorf den Lättenweiher am Rietereweg: das Schilf im Weiher schneiden, das Ufer auslichten und Neophyten entfernen. Interessierte sind eingeladen mitzuhelfen. Werkzeuge werden gestellt, für Znüni und Zmittag ist gesorgt.

Die «Burning Blues und Rock Band» kommt im Rahmen der Konzertreihe Afterwork nach Baden. Gespielt werden eigene Songs zwischen Blues und Rock sowie eigenständig interpretierte Coverversionen. Blues und Rock in ihrer ursprünglichen Form – direkt, ehrlich und mit viel Spielfreude.

In Turgi findet am 19. September eine Abfallsammelaktion des Natur- und Vogelschutzvereins statt. Teilnehmende benötigen Arbeitshandschuhe. Im Anschluss werden Getränke und eine Verpflegung offeriert. Es wird um Anmeldung bis zum 17. September unter nvv-turgi.ch gebeten.

Die Mitte Obersiggenthal lädt zum Politstammtisch ein. Bei dem Gesprächsformat werden in ungezwungener Atmosphäre Ideen und Anliegen für Obersiggenthal angehört und diskutiert. Thema am Freitag ist mitunter die Abstimmung zur Sanierung der Landstrasse K114, Abschnitt Kirchdorf.

Am 26. September lädt das Badener Tanzcentrum von 13 bis 17 Uhr zu kostenlosen Schnupperlektionen in verschiedenen Tanzstilen ein. Das Angebot reicht von Paartänzen bis zu Linedance und Latino Groove. Das Workshop-Programm ist unter btc. dance zu finden.

Samstag, 12. September, 8.30 bis 14 Uhr Widegass 2, Birmenstorf

Donnerstag, 10. September, 18 Uhr Henry’s, Schlossbergplatz 4, Baden

Samstag, 19. September, 9 bis 12 Uhr Abfallsammelstelle Weichlen, Turgi

Freitag, 11. September, 18 bis 20 Uhr Landgasthaus zum Hirschen, Kirchdorf

Samstag, 26. September, 13 bis 17 Uhr Martinsbergstrasse 38, Baden

MALINI GLOOR

Ob Hüpfburg-Aufsicht, Sunnhalde-Bewohnerinnen oder Vorstand und Mitarbeitende: Lebensfreude heisst das Motto. Geschäftsleiter Christoph Ziörjen kann sogar beruhigt einmal kurz die Augen schliessen (rechts). BILDER: MALINI GLOOR

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Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

V E R E I N I G U N G F Ü R H E I M AT K U N D E D E S B E Z I R K S B A D E N

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Wir in zehn Jahren Roman von Jessica Stanley Dumont, 2026

In London begegnen sich Coralie und Adam, verlieben sich und ziehen zusammen. Adam teilt sich das Sorgerecht der vierjährigen Tochter mit seiner Expartnerin. Nach der Geburt der beiden gemeinsamen Kinder übernimmt Coralie wie selbstverständlich die gesamte Care-Arbeit. Sie versucht, Beruf und Familie zu vereinbaren, und hat dabei das Gefühl, niemandem wirklich gerecht zu werden. Während sie ihre eigenen Wünsche immer wieder zurückstellt, verfolgt Adam seinen Traum und schreibt Politbücher. Wir begleiten die britische Familie von 2013 bis 2023, vom Kennenlernen übers Verliebtsein bis zum Familienalltag und bis zum Aushandeln von Prioritäten. Der Roman stellt ungeschönt die Herausforderungen eines modernen Paars dar, das durchgeschüttelt wird von den Anforderungen des Lebens und den eigenen, meist übersteigerten Erwartungen im Alltag. Ich fand die Ausflüge in die Politik interessant, manchmal vielleicht etwas viel, vor allem aber gefiel mir die Darstellung von Coralies Zerrissenheit. Und man hofft immer wieder, dass sie am Ende nicht scheitern. Gabi Umbricht Co-Leiterin der Gemeindeund Schulbibliothek Windisch

■ Drei erlebnisreiche Tage im Burgund Die Vereinigung für Heimatkunde des Bezirks Baden unternahm eine dreitägige Kulturreise ins Burgund. Auf dem Programm standen historische Städte und Bauwerke, burgundische Weinkultur und kulinarische Entdeckungen. Schon kurz nach der Abfahrt erhielt die Gruppe erste Informationen zur Landschaft und zum Jura, der diesseits und jenseits der Schweizer Grenze viele Gemeinsamkeiten aufweist. Der Znünihalt führte nach Courgenay ins Hôtel de la Gare, wo im Säli Fotos an Gilberte de Courgenay und seine Bedeutung für die Schweizer Soldaten im Ersten Weltkrieg erinnern. Während der Weiterfahrt kamen zudem erste geschichtliche Hinweise zu Karl dem Kühnen hinzu. Erstes grosses Ziel war Dijon. Bei einer Stadtführung erfuhren die Teilnehmenden viel über die Geschichte der Hauptstadt des Burgunds, der burgundischen Herzöge und ihre Bedeutung in vergangenen Jahrhunderten. Danach ging die Fahrt weiter nach Beaune, dem eigentlichen Standort der Reise. Am Abend wartete in Meursault ein Essen, das den Reisetag genussvoll abrundete. Am zweiten Tag stand zunächst das Hôtel-Dieu in Beaune auf dem Pro-

Mitglieder der Vereinigung für Heimatkunde auf der Burgundreise.

gramm. Der imposante Bau mit seinen farbigen Ziegeldächern erinnert bis heute an die medizinische Versorgung Bedürftiger im 15. Jahrhundert. Beim anschliessenden Rundgang durch die Altstadt zeigte sich Beaune mit historischen Häusern, verwinkelten Gassen und burgundischem Charme. Ein Höhepunkt war die Führung durch die Keller von Patriarche Père et Fils. Das unterirdische Labyrinth erstreckt sich über etwa fünf Kilometer unter der Stadt und fasst drei Millionen

BILD: ZVG

Flaschen. Für die Gruppe ging es durch die eindrucksvollen Gewölbe bis zur Degustation. Dabei rückten die burgundischen Rebsorten Pinot noir und Chardonnay in den Mittelpunkt. Auch der Abend bot nochmals ein spezielles Erlebnis. Nach dem Nachtessen unternahm die Gruppe einen Rundgang durch Beaune, wo auf historische Gebäude farbenprächtige Lichtprojektionen gezeigt wurden. Die Lasershows liessen die alten Fassaden in neuem Glanz erscheinen und sorgten

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für einen stimmungsvollen Abschluss des Tages. Am Abreisetag führte der Weg zum Familienbetrieb Edmond Fallot, der jährlich rund 2500 Tonnen Senf herstellt. Die Senfkörner stammen ausschliesslich aus Frankreich. Auf der Heimreise ging es durch die berühmte Weinstrasse der Côte d’Or in Richtung Nuits-Saint-Georges, wo gemeinsam zu Mittag gegessen wurde. Danach folgte mit der Abtei Notre-Dame de Cîteaux ein weiterer geschichtlicher Höhepunkt. Die noch erhaltenen Gebäudeteile vermittelten eindrücklich die Bedeutung dieses Ortes für die Gründung und die Entwicklung des Zisterzienserordens. Ein besonderer Dank galt Verena Bayer Desponds. Sie hatte die Reise zusammen mit ihrem Partner Marcel Moser organisiert. Marcel Moser ist im Mai auf tragische Weise bei einem Fahrradunfall ums Leben gekommen. Dass Verena Bayer Desponds die Reise trotzdem durchführte, wurde von den Teilnehmenden mit grosser Dankbarkeit gewürdigt. Nach drei abwechslungsreichen Tagen mit Geschichte, Kultur, Wein, Küche und vielen Eindrücken kehrte die Gruppe wohlbehalten nach Baden zurück. ZVG | VERENA MORITZI SCHMID

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FREIENWIL: Grenzen erforschen und überwinden

Bühnenspiel mit der Wirklichkeit In Freienwil erforschte das Duo Hart auf Hart feinsinnige Unterschiede und sprachliche Abgründe zwischen der Schweiz und Deutschland.

Montage, an denen sich die beiden langsam näherkommen, stossen sie auf unzählige kleine bis kuriose Unterschiede in der Denk- und Sprechweise der beiden Nachbarländer Schweiz und Deutschland. Diese sorgen auf dem Spielplatz teils für Erheiterung, teils für Verwirrung und Kopfschütteln. Auf jeden Fall bietet die Ergründung dieser Differenzen kurzweilige Unterhaltung für das Publikum.

SIMON MEYER

Am Freitagabend stand in Freienwil ein Höhepunkt im diesjährigen Kulturprogramm des Einwohnervereins auf dem Programm. Das Duo Hart auf Hart war mit «Wollen Sie wippen?» zu Gast im Saal über dem «Weissen Wind». Das Duo besteht aus Rhaban Straumann und Elisabeth Hart. Hart ist Schauspielerin, Autorin und Satirikerin aus Leipzig. Straumann ist Schauspieler, Autor und Satiriker aus Olten. Die beiden Kunstschaffenden sind zudem abseits des Rampenlichts ein Team und ein Paar. Die deutsch-schweizerische Grenze auch auf der Bühne überwindend, intensivierten sie während der Pandemie vor sechs Jahren ihre Zusammenarbeit. In jener Zeit realisierte das Paar mehrere Projekte, mit denen es nun seit einigen Jahren in Deutschland und in der Schweiz auftritt. Der Abend in Freienwil war Ergebnis der letztjährigen offiziellen Bundesfeier. Damals trat Rhaban Straumann als Festredner auf. «Das hat mir so gefallen, dass ich ihn unbedingt fragen musste, ob er auch bei uns im ‹Weissen Wind› auftritt», rekapitulierte Melanie Maxton, Präsidentin des Einwohnervereins Freienwil, in ihrer Begrüssungsansprache. Trotz sofortiger Zusage hat es am Ende über ein Jahr gedauert, bis

Theater auf zwei Stufen

Rhaban Straumann und Elisabeth Hart kamen in Freienwil gut an.

Rhaban Straumann nach Freienwil zurückkehrte, dafür mit seiner Bühnenpartnerin Elisabeth Hart.

Völkerverständigung auf tiefster Ebene Mit im Gepäck hatten sie ihr mehrfach ausgezeichnetes satirisches Kammerspiel «Wollen Sie wippen?». Darin widmet sich das Duo den Gemeinsamkei-

ten und Unterschieden in der Mentalität der beiden Nachbarländer. Die Auslegeordnung für das Stück und für die Aufführung in Freienwil war denkbar einfach. Hart auf Hart benötigte lediglich zwei Stühle, einen Tisch, um den fast bis auf den letzten Platz besetzten Saal mit viel Wortwitz knapp 90 Minuten lang in seinen Bann zu ziehen. Die Deutschland-Schweiz-Sa-

BILD: SIM

tire erzählt die Geschichte einer Zufallsbegegnung, aus der langsam mehr wird. Das Stück handelt von einem Schweizer und einer Deutschen, die sich an einem Montag auf einem Spielplatz begegnen. Sie arbeitet dort an einer Langzeitstudie, er ist gekommen, um sich in seinem Beschluss, keine Kinder zu haben, zu bestärken. Im Laufe vieler

Neben der eigentlichen Handlung bot «Wollen Sie wippen?» einen zweiten Handlungsstrang, der im Publikum ebenfalls immer wieder für Lacher sorgte. Denn für das Stück habe das Duo kein grosses Theater aus dem Lernen der Texte gemacht, wie Rhaban Straumann ausführte. Stattdessen lasen Hart und Straumann das Stück einfach vor, «samt Regieanweisungen und Interpretationen». Das Geplänkel zwischen den Szenen eröffnet eine Metaebene, in denen die Deutsche Elisabeth Hart und der Schweizer Rhaban Straumann das Stück kommentieren und kritisch begleiten. Schliesslich befinden sie sich in einer ähnlichen Ausgangslage wie die beiden Protagonisten. Auf dieser Handlungsebene lassen die beiden deshalb auch ihren Alltag einfliessen und erlauben einen kurzen Einblick in ein Leben über Landesgrenzen hinweg. Das Duo Hart auf Hart tritt mit seinen Programmen immer wieder in der Region auf. Wer den Auftritt in Freienwil verpasst hat, aber auf den Geschmack gekommen ist, hat wohl bald wieder Gelegenheit, das Duo in Aktion zu erleben.

BADEN

BADEN: Theater von Blauring und Jungwacht

Sicherheit von Bäumen

Die Abenteuer der roten Zora

Die anhaltende Trockenheit und der Sturm vom 28. August haben zahlreiche Bäume zusätzlich geschwächt und beschädigt. Die Stadt Baden überprüft deshalb sämtliche städtischen Bäume und fällt jene, bei denen die Sicherheit für die Bevölkerung nicht mehr gewährleistet werden kann, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Der Werkhof der Stadt überprüft derzeit gemeinsam mit der Stadtgärtnerei die Bäume im gesamten Stadtgebiet. Die Bäume werden auf abbrechende Äste und ihre Standhaftigkeit kontrolliert. Für die Beurteilung zählt die Stadtgärtnerei zusätzlich auf die Expertise der Firma Tilia Baumpflege aus Frick. Ziel der Kontrollen ist es, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und den Baumbestand langfristig zu erhalten. Bereits klar ist, dass drei Buchen im Gebiet Tannegg gefällt werden müssen. Die vorwiegend älteren Bäume wurden durch die Trockenheit und den Sturm vom 28. August stark geschädigt. Aus Sicherheitsgründen ist eine Fällung notwendig. «Jeder Baum wird einzeln geprüft. Fällungen erfolgen nur dort, wo die Sicherheit für die Bevölkerung nicht mehr gewährleistet werden kann», erläutert Stadtgärtner Dario Schoch. Besonders betroffen dürften ältere Bäume sein. Unter normalen Bedingungen können Stadtbäume 75 bis 100 Jahre alt werden. Die zunehmende Erderwärmung sowie zusätzliche Belastungen des Wurzelraums durch neue Infrastrukturen wie Fernwärme- und Fernkälteleitungen setzen den Bäumen zunehmend zu und verkürzen ihre Lebensdauer deutlich. Für alle im Rahmen der Überprüfung gefällten Bäume sollen bis im Frühling 2027 Neupflanzungen erfolgen. Dabei werden Baumarten gewählt, die mit Trockenheit und Hitze besser zurechtkommen. RS

Blauring und Jungwacht Baden spannen erneut für einen Theaterabend zusammen und bringen «Die rote Zora» auf die Bühne. SIMON MEYER

Dieses Wochenende führen Blauring Baden und Jungwacht Baden gemeinsam «Die rote Zora» auf. Mit der Premiere am Freitagabend sind vier Aufführungen im Roten Turm in Baden geplant. In den letzten Wochen und Monaten haben sich die vielen jungen Schauspielerinnen und Schauspieler der beiden Vereine mit viel Elan und Freude auf das diesjährige Jungwachtund Blauring-Theater vorbereitet. «Insgesamt sind es über 70 Kinder und etwa 50 Leitende, die am Theater mitwirken», erklärt Meret Busslinger. Sie bildet zusammen mit mit Milla Baldinger, Lorin Kappeler und Dominic Flory die vierköpfige Theaterleitung, die dieses Jahr für die Ausarbeitung und die Umsetzung des Theaters verantwortlich ist. Es seien einige Anpassungen notwendig gewesen, um die Geschichte für so viele Mitwirkende umzuschreiben, erzählt sie. «Umso schöner ist es zu sehen, mit wie viel Motivation sich die Kinder an die Proben machen.» «Die rote Zora» erzählt die Geschichte einer Kinderbande, die sich mit Mut, List und Zusammenhalt durchs Leben schlägt. Ähnliche und meist traurige Schicksale verbinden die Kinder, die, nach Halt suchend, von der selbstbewussten Zora mit ihrem feuerroten Haarschopf angeführt werden. Ihr Versteck ist ein altes Schiffswrack – in der Adaption eine alte Burgruine –, ihr Alltag ist geprägt von Hunger, Gefahr und

dem Wunsch nach Freiheit. Sie legen sich mit Erwachsenen an, stellen sich gegen Ungerechtigkeit und helfen einander, wenn sonst niemand hilft – zumindest in der bekannten Buchvorlage von Kurt Held. Die Inszenierung, die nun im Roten Turm in Baden zur Aufführung kommt, ist eine Theaterbearbeitung der beiden Badener Vereine, frei nach dem Jugendroman, und wird noch einiges extra zu bieten haben. «Bei der Erarbeitung des Stücks haben wir versucht, regionale und aktuelle Themen aufzugreifen», führt Busslinger aus. Weil das Projekt so umfassend und zeitaufwendig ist, nutzen Meret Busslinger und Dominic Flory, ebenfalls Teil der Theaterleitung, Synergien und schreiben dazu ihre Maturaarbeit. Denn für die vierköpfige Theaterleitung waren die letzten Wochen und Mo-

nate der Vorbereitung besonders intensiv. «Wir vier trafen uns jeden Tag nach der Arbeit oder der Schule zum Proben», betont Meret Busslinger. «Das war zwar anstrengend, dafür lernten wir die Kinder nochmal besser kennen.» Nach den intensiven Proben können es die Kinder und Jugendlichen von Jungwacht Baden und Blauring Baden nun ebenso kaum erwarten, die Geschichte auf die Bühne zu bringen und rennend, singend, kämpfend oder lachend zum Leben zu erwecken.

Abenteuer in Badavia

mer wieder in kniffligen Situationen wiederfinden und Dilemmas meistern müssen. Ein Abenteuer über unerschütterliche Kinder, die trotz widriger Umstände mutig sind, zusammenhalten und ihren eigenen Weg gehen. «Die rote Zora» ist ein Familientheater über soziale Schicksale und den Wert wahrer Freundschaft. Ein Stück, das zeigt, wie viel Kraft in Gemeinschaft steckt und wie Kinder die Welt verändern können, wenn man ihnen zuhört. Weitere Informationen und Tickets für die Aufführungen sind unter jungwacht. org oder unter blauring.org zu finden.

Das Theaterteam von Blauring Baden und Jungwacht Baden hat die Bande der roten Zora in die lebendige Stadt Badavia verpflanzt. Hier bestreiten die Kinder einen ungewöhnlichen und abenteuerlichen Alltag, bei dem sie sich im-

Freitag, 11. September, 20 Uhr Samstag, 12. September, 14.30 Uhr und 20 Uhr Sonntag, 13. September, 14.30 Uhr Saal Roter Turm, Baden

Die Theaterleitung (mit Skript) mit Kindern, die dieses Jahr besonders wichtige Rollen spielen dürfen.

BILD: SIM


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Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

MARKTNOTIZ Marktnotiz

Marktnotiz

Tag der offenen Tür bei der AMAG Schinznach-Bad

Mit Volg-Märkli Gutes tun

Die über 70 Traumdoktorinnen und Traumdoktoren der Stiftung Theodora schenken den Jüngsten im Spital wertvolle Glücksmomente voller Leichtigkeit und Freude. Foto: Tibor Nad

Mobilität erleben, entdecken und geniessen Schinznach-Bad, September 2026 – Die AMAG Schinznach-Bad lädt die Bevölkerung herzlich zum Tag der offenen Tür am Samstag, 19. September 2026, von 9.00 bis 17.00 Uhr ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen, automobilen Neuheiten und zahlreichen Attraktionen für die ganze Familie. Ein besonderes Highlight sind die neuesten Fahrzeugpremieren. Die Gäste können unter anderem den neuen VW ID. Polo sowie den Škoda Epiq aus nächster Nähe erleben und sich über die neuesten Entwicklungen der Elektromobilität informieren. Unter dem Motto «Wir öffnen unsere Werkstatt» gewährt die AMAG Schinznach-Bad exklusive Einblicke in den Werkstattalltag. Besucher erfahren mehr über die Geschichte des Standorts und lernen die vielfältigen Tätigkeiten und Dienstleistungen des Betriebs kennen. Die Lernenden der 5 Ausbildungsberufe organisieren verschiedene Erlebnisstationen in der Werkstatt und laden zum Entdecken, Mitmachen und Ausprobieren ein.

Auch das Rahmenprogramm lässt keine Wünsche offen: Für das leibliche Wohl sorgen Speis und Trank, ein Bierbus, ein Softeisstand sowie der Kuchenverkauf der Bezirksschule Turgi. Weitere Attraktionen wie ein professioneller Schuhputzer, eine Fotostation und attraktive Erlebnisangebote schaffen eine besondere Atmosphäre. Für die kleinen Gäste steht ein abwechslungsreiches Kinderprogramm mit Hüpfburg und Glitzertattoos bereit. Motorradfans kommen bei den neuesten Ducati-Modellen auf ihre Kosten, während der Microlino eine spannende Alternative zur urbanen Mobilität präsentiert. Abgerundet wird der Anlass durch ein attraktives Gewinnspiel mit tollen Preisen. Die AMAG Schinznach-Bad freut sich darauf, Kundinnen und Kunden, Familien sowie Interessierte aus der gesamten Region zu einem erlebnisreichen Tag rund um die Mobilität willkommen zu heissen. Datum: Samstag, 19. September 2026 Zeit: 9.00 bis 17.00 Uhr Ort: AMAG Schinznach-Bad

Vom 31. August bis 4. Oktober 2026 können Volg-Kundinnen und -Kunden ihre gesammelten Märkli zugunsten der Stiftung Theodora spenden. Mit ihren Traumdoktorinnen und Traumdoktoren zaubert die Stiftung Theodora Kindern in Spitälern, spezialisierten Institutionen und Kinderhospizen Augenblicke voller Glück und Abwechslung. Mit der Märkli-Sammelaktion in allen rund 600 Volg-Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz unterstützt Volg die Stiftung Theodora in ihren Aktivitäten.

Volg-Kundinnen und -Kunden können ihre Märkli während fünf Wochen spenden und unkompliziert in die gelbe Sammelbox direkt im Volg einwerfen. Der Gegenwert der gespendeten Märkli geht vollumfänglich an die Stiftung Theodora. Ansprechpartnerin für Medienfragen: Volg Konsumwaren AG Tamara Scheibli Leiterin Kommunikation/Werbung Telefon 058 433 55 30 www.tamara.scheibli@volg.ch

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FOKUS: Die Neuenhoferin Yanie Shi will schöne Kleider machen

QUERBEET

«Ich liebe geraffte Stoffe» Seit ihrem Stage beim Zürcher Label Adam Brody verfolgt Yanie Shi den Traum, Mode­ designerin zu werden. Nun startet ihr Studium in Paris.

Yanie Shi bereiste zunächst alle Mode­ metropolen. New York gefiel ihr als Stadt, doch wäre es ihr auf Dauer zu hektisch. Die Szene in London fand sie jung und trendy und in Mailand Labels wie Prada, Gucci und Armani cool. Per­ sönlich entspricht ihr der Stilmix an den Berlin Fashion Weeks am meisten, auch mag sie die Mentalität und die At­ mosphäre. Ausserdem lernte sie dort vor neun Monaten ihren Freund Matt­ hies kennen. Er ist Skater und Skate­ choach, Fotograf und Videograf. «Lei­ der werden wir uns in nächster Zeit wenig sehen, da er sein Nordamerika­ nistikstudium weiterführen will und ich mich für die Ausbildung in Paris ent­ schieden habe, weil es immer noch das Modemekka ist», bedauert Yanie Shi. Um ab kommender Woche an der 1841 gegründeten Esmod studieren zu können, musste sie einen anspruchsvol­ len Aufnahmeprozess überstehen. Die Einreichung einer Mappe mit früheren Arbeiten gehörte ebenso dazu wie Skiz­ zen, Collagen, Moodboards und Klei­ dungsstücke, die innert nur zehn Tagen passend zu einer Storyline entwickelt werden mussten. Abschliessend ent­ schied ein Gremium, ob sie würdig ist, an der ältesten Modeschule der Welt zu studieren.

REINHOLD HÖNLE

«Ich wollte für diese Fotosession etwas nähen, dass ich gern im Alltag trage. Da ich geraffte Stoffe total schön finde, ent­ stand diese weite Hose», erzählt die Neuenhoferin Yanie Shi. Die drei Meter Rohbaumwollstoff, welche die 21­Jähri­ ge innert drei Stunden verarbeitete, fand sie an ihrem Lieblingsstand auf dem Markt am Maibachufer in Berlin, wo sie ein Jahr lang lebte und bei unter­ schiedlichen Projekten Erfahrungen als Designerin sammelte. Nebenbei jobbte sie im bekannten Warenhaus «Kaufhaus des Westens», wo sie die arroganten Auftritte von so manchen steinreichen Kundinnen nicht lang aushielt und die Lohneinbusse beim Servieren im unprä­ tentiösen koreanischen Szenerestau­ rant Yam­Yam in Kauf nahm. «Im Team und mit den Gästen hatten wir es im­ mer gut.» Yanie Shis Wurzeln liegen in China. Ihre Eltern wollten eigentlich in die USA auswandern, doch die Terroran­ schläge des 11. September 2001 vergif­ teten das dortige politische Klima so sehr, dass ihr Vater eine Doktoranden­ stelle in Biologie an der Universität Zü­ rich vorzog. Seine Frau und die ältere Tochter folgten ihm bald. Die Familie zog nach Neuenhof, wo Yanie 2005 ge­ boren wurde. «Ich habe meine Kindheit sehr genossen, weil ich mich in unse­ rer Klasse wohlfühlte und im Dorf fast alle Menschen kannte.» Das hatte auch damit zu tun, dass ihre Mutter sie ani­ mierte, Sport zu treiben und zu musi­ zieren. Sie probierte Gymnastik, Bas­ ketball, Badminton, Schwimmen und Eiskunstlauf aus und spielte Klavier, Gi­ tarre und Geige. Nichts begeisterte sie jedoch so anhaltend wie das Thema Mode. «Allerdings konnte ich mir als Teenager noch nicht vorstellen, dass ich Designerin werden könnte.»

Gestärktes Selbstbewusstsein Das Feuer entfachte die opulente Robe, die Superstar Rihanna bei einer Gala

Herausforderungen und Träume

Yanie Shi, die ihre Hose selbst entworfen und genäht hat, will als Modedesignerin hoch hinaus. BILD: CHRISTIAN LANZ

in der New Yorker Met trug. In ihrer Maturaarbeit an der Kanti Baden ent­ wickelte Yanie Shi Ideen, wie man das Qipao, ein enges Kleid mit Stehkragen, das in China seit Jahrhunderten bei festlichen Anlässen getragen wird, neu interpretieren kann, damit sich die Frauen darin freier bewegen können. Danach absolvierte sie ein einjähri­ ges Praktikum bei Adam Brody, der seit 25 Jahren in Zürich ein namhaftes

Label hat. «Mit seiner zeitlosen, nach­ haltigen Mode und dem Umgang mit seinem Personal hat er meine Denkwei­ se sehr inspiriert», meint Yanie Shi rückblickend. «Er riet mir, nicht nur neugierig und mutig zu sein, sondern stärkte im Hinblick auf die folgenden Bewerbungen mein Selbstbewusst­ sein.» Adam Brody sagte zu ihr: «Nicht du willst die Schulen, die Schulen wol­ len dich.»

«Die ersten Monate werden sicher sehr hart», meint Yanie Shi. «Nicht nur weil der Einstieg inhaltlich anspruchsvoll ist, sondern weil mein Kanti­Fran zösisch eingerostet ist.» Fürs Erste wohnt sie in einem winzigen Studio, das im Herzen der Stadt liegt – unweit von Champs­Ély­ sées, Arc de Triomphe, Galerie Dior und Musée Yves Saint Laurent. Nur zu gern würde sie eines Tages für ein weltbe­ kanntes Label arbeiten. Von den aktuel­ len Topdesignern favorisiert sie den Georgier Demna, Creative Director bei Gucci. «Er hat eine Vision und provo­ ziert, weil er stets an die Grenze oder darüber hinaus geht.» Wichtig ist ihr nicht das Rampenlicht, sondern die Möglichkeit, ihren eigenen Stil zu ent­ wickeln. Hohe Ziele hat sie dennoch, hat sie doch eine Äusserung von Guo Pei, der Königin der chinesischen Haute Cou­ ture, zu ihrem Wahlspruch gemacht: «Mein Traum ist es, das schönste Kleid zu entwerfen, das ich mit meinen eige­ nen Augen gesehen habe.»

AUS DER REGION: Musikgesellschaft Villnachern

Ein Stück Dorfgeschichte

Silvio Dohner

La vida es un carnaval Mein Social-Media-Algorithmus, auf den ich wie auf meinen Augapfel schauen muss, zeigte mir neulich ein Interview progressiver Influencer: Da wurden Frauen in einem Park in Berlin gefragt, wie sie eine Welt nur mit Frauen fänden: Sie wäre so friedlich, sagten sie. Und dann wurden Männer gefragt, wie es wäre, wenn es keine Frauen mehr gäbe: «Es wäre die Hölle.» Abgesehen davon, dass es journalistisch und dialektisch zwei verschiedene Fragen sind, und zwei absurde dazu, entpuppten sich Männer als die wahren Romantiker. Aber nein, halt, das war nicht die Absicht des aufklärenden Filmchens, sondern die sogenannte Message, die als Epilog getarnt auf Tausende Menschen losgelassen wurde: Männer könnten sich keine homosexuelle Welt vorstellen. Und ihre Aussage belege gängige Studien, dass Männer toxisch seien, weil sie Frauen brauchten, um sie zu missbrauchen. Ich habe ein paar Fragen. Die erste richte ich an Mark Zuckerberg: Warum zum Teufel wurde mir dieses Video in meinem Feed untergejubelt? Die nächste lautet, warum wurden Frauen und Männer nicht interviewt, die sich die Welt gern gemeinsam teilen? Und dann frage ich noch für eine Freundin: Ist ihr Mann unterdessen kein Mann mehr, weil … ach, wissen Sie was? Dieser Quatsch langweilt mich nur noch. Stattdessen schaue ich heute Abend lieber im kolumbianischen Staatsfernsehen die Reality-Show «La guerra de los sexos» (Krieg der Geschlechter). Hier liefern sich Frauen und Männer richtige Challenges, und ich erhalte dumme Antworten auf dumme Fragen. Die guten alten Lateinamerikanerinnen und Lateinamerikaner: Sie wissen noch, wie man absurde Klischees zur karnevalesken Satire veredelt und damit noch Reibach macht. info@silviodohner.ch

Die Musikgesellschaft Vill­ nachern blickt auf eine ein­ drucksvolle Vereinsgeschichte zurück. So musiziert der Verein bereits seit 150 Jahren.

jahrsempfang im Brugger Salzhaus das «Bruggerlied». Die lokale Hymne als Zeichen für das Zusammenwachsen der beiden Gemeinden, die seit dem 1. Ja­ nuar offiziell zusammengehören. Der fünfköpfige Vereinsvorstand wird heute von Präsident Beat Fischer geführt. Neben dem Schlagwerk finden sich beim Musizieren zahlreiche Blas­ instrumente – vom Es­Horn bis zur Tuba. Geprobt wird immer am Dienstagabend in der Mehrzweckhalle Villnachern. In­ teressierte mit dem passenden Instru­ ment sind dabei stets willkommen. SMA

Alt fühle man sich noch lang nicht, heisst es bei der Musikgesellschaft Vill­ nachern, die seit 1876 existiert. Das 150­Jahr­Jubliäum zelebriert man in dieser Woche mit einem Galaabend für geladene Gäste und einem grossen Ju­ biläumskonzert, bei dem man zusam­ men mit den Staufberg­Musikanten auf der Bühne spielt, in Erinnerungen schwelgt und eine Uraufführung ver­ sprochen ist.

Machen Sie Träume wahr!

Jubiläumskonzert Samstag, 12. September, 18 Uhr Turnhalle, Villnachern

«Holz- und Blächhuufe» Zu Beginn spielte der Verein in der tra­ ditionellen Blechbesetzung. Später ka­ men Klarinette, Querflöte und Saxofon hinzu, was zum Übergang zur bis heu­ te bestehenden Harmoniebesetzung führte. Die erste Uniform bestand aus schwarzer Hose, Kittel, weissem Hemd und Hut. Sie musste vom Vereinsmit­

INSER AT

AUS DER REGION Die Musikgesellschaft in Feierlaune.

glied selbst besorgt werden. Inzwi­ schen hat die Uniform mehrmals Form und Farbe gewechselt. Heute sind es schwarze Hosen, gelbe Krawatten und blaue Jacketts.

BILD: ZVG

Ein Vereinshöhepunkt in der jüngeren Vergangenheit war die Paradeauffüh­ rung am Eidgenössischen Musikfest 2026 in Biel. Zudem spielt die Musik­ gesellschaft am traditionellen Neu­

Diese Rubrik ist eine Hommage an all die vielen Vereine, Institutionen, Stiftungen oder Gruppen der Region. Sind auch Sie Mitglied eines tollen Vereins, den wir hier vorstellen dürfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail.

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Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

BADEN: Balanceakt zwischen Autorität und Emotionalität

Nationales Format aus Baden An der 11. Ausgabe der Conducting Competition in Baden messen sich junge Talente aus der ganzen Schweiz am Dirigierstab.

gen SO und Luca Belz (1997) aus Zollikofen BE Talente aus der ganzen Schweiz.

Während der Vorrunde am 10. und 11. September steht die Probenmethodik im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die neun zugelassenen Teilnehmenden erarbeiten während je 20 Minuten mit einem Blasorchester – in diesem Fall mit dem Wind Orchestra Baden-Wettingen – eine dem Orchester unbekannte Komposition. Der Wettbewerb findet im reformierten Kirchgemeindehaus in Baden statt und beginnt jeweils um 19.30 Uhr. Im Anschluss an den zweiten Tag der Vorrunde gibt die Jury die sechs Halbfinalteilnehmenden bekannt. Am Samstag, 12. September, steht der Halbfinal im Kurtheater Baden auf dem Programm. Die Dirigierenden erhalten fünf Minuten Zeit, um mit einer Brassband – heuer mit der Brassband Emmental – eine dem Orchester bekannte Komposition zu proben. Anschliessend wird dieses Werk direkt aufgeführt. Dabei liegt das Augenmerk auf der Dirigier-

technik. Auf der Basis der gezeigten Leistungen wählt die dreiköpfige Jury sodann die drei Finalteilnehmenden aus. Der Final am 13. September im Kurtheater ist zweiteilig. Im ersten Teil studieren die Finalteilnehmenden dieses Jahr während je 45 Minuten mit dem Symphonischen Blasorchester Schweizer Armeespiel eine dem Orchester bekannte Komposition ein. Der Fokus liegt dabei auf der Interpretation. Im Rahmen des Galakonzerts im zweiten Teil des Finals werden diese Kompositionen sowie das Werk «Ab Uno» aufgeführt. Für Letzteres steht Théo Rossier am Dirigierpult. Mit seiner Komposition gewann er den Wettbewerb der Musikkommission des Schweizer Blasmusikverbands, den dieser letztes Jahr im Hinblick auf den 25. Todestag des bedeutenden Schweizer Komponisten Paul Huber lanciert hatte. Halbfinal und Final beginnen um 17 Uhr. Beide Abende werden mit einem Galakonzert des aufspielenden Orchesters abgerundet. Sowohl die Vorrunde als auch der Halbfinal und der Final sind öffentlich, der Eintritt ist frei.

Gold auf Erholungskurs Trotz des Zinsanstiegs war der August auch für Gold ein guter Monat. Das Edelmetall hat sich von seinen JuliTiefständen um 4000 Dollar pro Unze gelöst und kletterte bis knapp unter die Marke von 4700 Dollar. Auf Monatssicht resultierte in Franken ge-

rechnet ein Kursgewinn von 10,0 Prozent. Damit notiert es gegenüber Jahresanfang rund 4,7 Prozent im Plus. Geholfen haben die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten Nahost-Konflikt und (US-Zollpolitik, Nahost-Konflikt der Ukraine-Krieg), welche die Eigenschaft von Gold als sicherer Kapitalhafen zurück in den Fokus der Investoren rückten. Darüber hinaus wollen viele Notenbanken ihre Abhängigkeit vom US-Dollar reduzieren, was für eine konstant höhere Nachfrage sorgt. In diesem Zusammenhang hat China die sommerliche Kursschwäche genutzt, um seine Goldreserven rascher aufzustocken. Angesichts dessen halten wir bei dem Edelmetall an unserem taktischen Übergewicht fest.

Achtung Risiken Mit dem September steht den Börsen der statistisch schwächste Handelsmonat bevor. Zusätzlichen Gegenwind verspricht das Marktumfeld, mitunter in Form der höheren Zinsen, der ungebremst steigenden Staatsschulden und des weiterhin ungelösten Nahost-Konfliktes. Darüber hinaus war das fliktes. Gewinnwachstum in der abgelaufenen Berichtssaison von drei Sektoren getrieben. Die Banken profitierten profitierten von der steileren Zinskurve, die Energiewerte von den höheren Ölpreisen und die Technologietitel von dem Capex-Boom der grossen US-Hyperscaler im Zusammenhang mit der KI-Euphorie. Alle drei Faktoren sind jedoch kaum nachhaltig, was perspektivisch für ein abnehmendes Gewinnmomentum spricht. Vor diesem Hintergrund halten wir die aktuellen Analystenprognosen für zu ambitioniert und raten Anlegerinnen und Anlegern zu einer leicht defensiven Positionierung. Innerhalb der Aktienquote präferieren wir den Schweizer Markt. Dieser weist wenig Technologiewerte mit KI-Bezug, dafür zahlreiche qualitativ hochwertige und dividendenstarke Titel auf.

Marcel Crameri Leiter Vermögensberatung

Stefan Meier Vermögensberater

Michael Probst Leiter Vermögensberatung

Raiffeisenbank Siggenthal-Würenlingen www.raiffeisen.ch/siggenthal marcel.crameri@raiffeisen.ch Telefon 056 297 42 24

Raiffeisenbank Lägern-Baregg www.raiffeisen.ch/laegern-baregg stefan.meier@raiffeisen.ch Telefon 056 437 46 28

Raiffeisenbank Surbtal-Wehntal www.dinibankvorort.ch michael.probst@raiffeisen.ch Telefon 056 266 57 26

Facetten des Dirigierens

SIMON MEYER

Die Conducting Competition, früher unter dem Namen Schweizerischer Dirigentenwettbewerb bekannt, wurde 1993 von der Stadtmusik Baden ins Leben gerufen. Die Veranstaltung wird in der Regel alle drei Jahre durchgeführt und bedeutete schon für viele junge Dirigentinnen und Dirigenten den Start für eine erfolgreiche Karriere. Seit letztem Jahr wird der Wettbewerb unter der Federführung des Schweizer Blasmusikverbands und unter dem Label Swiss Windband Award (SWA) organisiert und durchgeführt. Künstlerischer Leiter der Conducting Competition ist Christian Noth, bis letztes Jahr Direktor des Wind Orchestra Baden-Wettingen. In seiner

In Baden erhalten junge Dirigierende eine Chance, sich zu beweisen.

Funktion ist er Teil des Fachgremiums, das die Teilnehmenden für den Wettbewerb nominierte, der vom 10. bis 13. September in Baden ausgetragen wird. Dieses Jahr stellen acht junge Dirigenten und eine junge Dirigentin in Baden ihr Können unter Beweis. Um den Titel kämpfen mit Cristian Alvarez-Olaya

BILD: ZVG

(1992) aus Lausanne VD, Zeno Schmidiger (1993) aus Küssnacht am Rigi SZ, Julia Wyser (1997) aus Weinfelden TG, Emile Sanglard (1995) aus Porrentruy JU, António Novais (1995) aus Guin FR, Romain Gili (1999) aus Kriens LU, Lukas Niederhauser (1999) aus Trubschachen BE, Emmanuel Bobst (2002) aus Oensin-

INSER ATE

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

Das heutige Rezept:

Gebackener Käse-Zwiebel-Dip für 4 Personen 1 200 g 2 EL 1 TL 1,8 dl ½ Bund

150 g

Gratinform von ca. 0,5 l Inhalt Zwiebeln, geschält, halbiert, in feinen Scheiben Butter Salz, Pfeffer Paprika Crème fraîche Peterli, gehackt, 1 EL für die Garnitur beiseitegelegt milder Schweizer Hartkäse, z.B. Emmentaler oder Gruyère, gerieben

Zubereitung 1. Zwiebeln in Butter ca. 5 Minuten goldgelb anschwitzen, würzen. Paprika und alle Zutaten bis und mit Peterli beigeben. 100 g geriebenen Käse dazugeben und bei kleiner Hitze erhitzen, bis der Käse schmilzt. In die Form giessen, mit restlichem geriebenem Käse bestreuen. 2. In der oberen Hälfte des auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofens ca. 10–15 Minuten goldgelb überbacken. Aus dem Ofen nehmen, mit beiseitegestelltem Peterli bestreuen, heiss servieren. ÖISE TIPP: Der Dip passt gut zu Brot, Gschwellti oder zum Apéro mit Flûtes oder Crackern zum Dippen. finden Sie auf Weitere Rezepte finden www.volg.ch/rezepte/

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, backen ca. 15 Minuten

HINWEIS DER REDAKTION Redaktionsschluss für eingesandte redaktionelle Texte ist jeweils am Montag um 8 Uhr. Die Redaktion behält sich vor, nach Redaktionsschluss eingesandte Texte in einer späteren Ausgabe zu publizieren.

FINANZ-ECKE

Erstaunliche Resilienz Nahost-Konfliktes Ein Ende des Nahost-Konfliktes ist weiterhin nicht in Sicht. Zugleich sind die Kapitalmarktzinsen gestiegen. Grund sind neben der kriegsbedingten Inflation flation strukturelle Treiber wie die explodierende Staatsverschuldung und der massive Ausbau von KI-Infrastruktur. Die Aktienmärkte konnte das im August nicht aus dem Tritt bringen. Die Frist über ein Abkommen zwischen dem Iran und den USA ist ergebnislos abgelaufen. An einer Verlängerung zeigten beide Seiten kein Interesse. Infolgedessen setzten Ende August in der Golfregion erneut Gefechte ein. Die US-Regierung kündigte darüber hinaus wirtschaftliche Sanktionen gegen Teheran an. Eine Normalisierung der Rohstofftransporte durch die Strasse von Hormus ist somit wieder in weite Ferne gerückt, was den Fasspreis für Rohöl (Brent) zurück über die Marke von 90 US-Dollar klettern liess. Die Aktienmärkte zeigten sich von all dem weitgehend unbeeindruckt. Der EURO STOXX 50 und der USamerikanische S&P 500 Index verteuerten sich im August in Schweizer Franken gerechnet um 1,8 Prozent respektive 2,5 Prozent. Noch stärker legte die Technologiebörse Nasdaq 100 mit einem Plus von 4,1 Prozent zu. Getragen wurde die positive Dynamik von den sehr soliden Halbjahreszahlen vieler Unternehmen sowie der Hoffnung der Marktteilnehmer auf signifisignifikante Produktivitätsgewinne im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Der Swiss Market Index (SMI) markierte seinerseits zunächst einen Rekordstand. In der zweiten Monatshälfte wurde er aber von den defensiven Schwergewichten sowie dem geringen Anteil an Technologiewerten ausgebremst. Per Ende August resultierte ein Wertverlust von 0,4 Prozent.

Steigende Kapitalmarktzinsen Die Resilienz der Aktienkurse ist auch vor dem Hintergrund der Entwicklungen am Kapitalmarkt erstaunlich. Denn wegen des hartnäckigen InflaInflationsdrucks fordern Anlegerinnen und Anleger für länger laufende Staatsanleihen höhere Risikoprämien. Für Zinsdruck sorgten zudem strukturelle Faktoren, unter anderem die geldpolitische Wende in Japan, die militärische Aufrüstung, der massive Ausbau der KI-Infrastruktur sowie die weltweit explodierende Staatsverschuldung. In den USA hat diese beispielsweise im vergangenen Monat die Marke von 40 Billionen US-Dollar durchbrochen, womit bis zum Erreichen der momentanen Schuldenobergrenze ein Puffer von nur noch rund einer Billion Dollar resultiert. Der nächste Government Shutdown in Washington dürfte also vorprogrammiert sein.

JETZT SCANNEN UND TERMIN VEREINBAREN


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Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

FISLISBACH: Jubiläumstage im Alterszentrum am Buechberg

Das Dorf feiert 50 Jahre Alterszentrum Zum 50-Jahr-Jubiläum öffnete das Alterszentrum am Buechberg seine Türen und lud die Bevölkerung zu einem Fest mit Musik und Lustbarkeiten ein.

Drei Tage lang feierte das Alterszentrum am Buechberg in Fislisbach Jubiläum. Am Donnerstag startete der Jubiläumsreigen mit den Anlässen für die Bewohnenden. Tags darauf feierten zahlreiche geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft vor Ort. Und am Samstag schliesslich war die Bevölkerung zum Volksfest eingeladen. Ab 10 Uhr verwandelte sich das Gelände in einen Treffpunkt mit Musik, Attraktionen und kulinarischen Angeboten. Rund um das Alterszentrum entstand am Jubiläumsfest ein lebendiger

Begegnungsort für Gross und Klein. Den Auftakt machte das Eröffnungskonzert der Musikgesellschaft Fislisbach, danach folgte die Band Hardstreet, die mit Rockklassikern aus vergangenen Jahrzehnten für Stimmung sorgte. Auch die Dance-Kids Fislisbach traten auf und brachten frische Energie und viel Tanzfreude auf die Bühne. Ein Highlight war die Jahreshauptübung der Feuerwehr Fislisbach, die Einblicke in die Arbeit der Einsatzkräfte gab. Wer das Alterszentrum näher kennenlernen wollte, konnte an geführten Rundgängen teilnehmen oder die ausgeschilderte Tour durch das Haus unternehmen. Für spontane Erinnerungen stand eine Fotobox bereit. Die Festküche servierte Leckereien mit Preisen «wie anno dazumal», und für die Kinder verwandelte sich das Gelände in eine Erlebniswelt mit Ponyreiten, Karussell, Kinderschminken, einem Märlizelt und Gratisglace.

Das Ponyreiten begeisterte am Jubiläumsfest vor allem die Kinder.

Mattia, 6: «Gleich darf ich Ponyreiten gehen. Das wird für mich das erste Mal sein. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Später gehe ich noch auf das Karussell, und hoffentlich gibt es irgendwo Zuckerwatte. Ich werde mich gleich auf die Suche machen.»

Martha Jung, Busslingen: «Ich habe 7 ½ Jahre in diesem Alterszentrum in der Cafeteria gearbeitet. Heute habe ich ein bisschen Heimweh und freue mich, so viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Toll, wie sich das Alterszentrum weiterentwickelt hat.»

Elif Doldur, KV-Lernende im 3. Lehrjahr: «Heute bin ich im Empfangskomitee und begrüsse die Gäste. Ich übereiche den Festplan, bewerbe die Rundgänge und weise auf den Wettbewerb hin. Mich freut das Interesse der Gäste. Viele wollen auch ein Beispielzimmer anschauen.»

BADEN

BADEN: Öffnung eines ehemaligen Industriestandorts

Handwerksparkkarten

Erbe erhalten und greifbar machen

ISABEL STEINER PETERHANS

Die Stadt Baden bietet seit Anfang September Handwerksparkkarten an, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die Karte erlaubt das Abstellen von Fahrzeugen ausserhalb von markierten Parkfeldern, das über den reinen Güterumschlag hinausgeht. Voraussetzung ist eine polizeiliche Bewilligung in Form einer entsprechenden Karte. Diese wird erteilt, wenn die Art der Arbeit das Abstellen eines Fahrzeugs unmittelbar bei der Einsatzstelle notwendig macht. Beim Parkieren mit Handwerksparkkarten müssen die minimalen Durchfahrtsbreiten gewährleistet sein. Fahrzeuge, die nicht zwingend an der Arbeitsstelle benötigt werden, müssen weiterhin auf markierten Parkfeldern abgestellt werden, selbst wenn sich diese nicht in der Nähe der Einsatzstelle befinden. Im Preis der Handwerksparkkarte ist das Parkieren auf gebührenpflichtigen Parkfeldern der Parkraumzonen 1 bis 9 von Montag bis Samstag, jeweils von 7 bis 19 Uhr, inbegriffen. Ausgenommen sind die Bahnhofstrasse und der Bahnhofplatz Baden. Die Karten können auf der Website der Stadt online beantragt werden. Die Jahreskarte kostet 500 Franken und entspricht preislich den Parkkarten für Anwohnerinnen und Anwohner der Zentrumszonen. Eine Tageskarte kostet 10, die Wochenkarte 30 und die Monatskarte 50 Franken. RS

HINWEIS DER REDAKTION Bildanforderungen: scharf mit mindestens 1200 Pixeln.

Werner Marrer, AZB-Bewohner: «Seit sieben Monaten lebe ich hier zusammen mit meiner Frau. Wir sind von Oberrohrdorf hierhergezogen. Es ist ein beachtlicher Anlass. Wir geniessen die Atmosphäre sehr. Wunderbar, dass etwas läuft. Das Konzert gefällt mir ausserordentlich.»

Nach der Sanierung und der Neustrukturierung des Gebäudekomplexes wurde das Konnex in Baden am 27. August offiziell eingeweiht. Im Stadtteil Baden Nord wurde kürzlich ein neu gestalteter Gebäudekomplex vollendet und in Betrieb genommen. Ende August feierte das Konnex mit der Experience-Night seine offizielle Fertigstellung. Während das Gebäude von ABB, später von Alstom und General Electric (GE), genutzt wurde, war es für die Öffentlichkeit wegen der Furcht vor Industriespionage nur sehr eingeschränkt zugänglich. Nach dem Auszug von GE 2021 entstand auf dem ehemaligen Industrieareal ein öffentlich zugänglicher Ort, der die industrielle Vergangenheit des Quartiers mit einer neuen urbanen Nutzung verbindet. Im Rahmen der Umgestaltung sollte zudem die industrielle Vergangenheit des Areals an der Brown-BoveriStrasse zugänglich gemacht werden. Dafür wurde mitunter bereits im Juli die historische BBC-Urturbine, die jahrelang in Birr gelagert worden war, in einer aufwendigen Transportaktion ins Konnex nach Baden gebracht. Die BBCTurbine von 1901 wiegt rund sechs Tonnen. Mit ihr und ihresgleichen nahm die moderne Dampfturbinentechnik in Europa einst ihren Anfang. Der Gebäudekomplex mit begrüntem Innenhof erstreckt sich über 42 500

Aus der ehemaligen Industriefestung im Quartier Baden Nord wurde ein offener Komplex mit vielfältiger Nutzung. BILD: SIM Quadratmeter und verfügt über Wohnungen, Büroflächen, Konferenzräume und Dienstleistungsangebote. Die Bepflanzung spielt auch im Innern des Konnex und insbesondere im Innenhof eine wichtige Rolle. Dort ranken sich Schlingpflanzen von zahlreichen von der Decke hängenden Stahlseilen und bilden ein Blätterdach. Das Konnex soll auch sonst einen Beitrag zur Schonung

des Klimas leisten. Das Gebäude verfügt über eine Photovoltaikanlage und ist an das Fernwärme- und Fernkältenetz der Stadt Baden angeschlossen.

Blick hinter die Kulissen

Auf einer Entdeckungstour erhielten die rund 120 Gäste aus Wirtschaft und Politik Einblicke in die Transformation des Gebäudes und lernten die Men-

BILDER: ISABEL STEINER PETERHANS

Hedwig Peterhans-Vogel, AZB-Bewohnerin: «Schön, dass heute so viele Interessierte uns besuchen. Die Attraktionen werde ich mir jetzt in aller Ruhe anschauen und sicher das eine oder andere ausprobieren. Ich freue mich auf den Auftritt der Dance-Kids.»

schen und Unternehmen kennen, die sich für diesen Standort entschieden haben. Im Anschluss erhielten die Gäste Impulse von Persönlichkeiten, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf Führung, Kultur und Zusammenarbeit schauen. SRF-Moderator Michel Birri, selbst stolzer Badener, führte durch den Abend. Der ehemalige Fifa-Schiedsrichter und Unternehmer Urs Meier sprach über Entscheidungen unter Druck und Führung. Barbara Hagedorn, internationale Unternehmerin und Verwaltungsratspräsidentin der Hagedorn-Unternehmensgruppe, stellte die Unternehmenskultur in den Mittelpunkt. Für sie entscheiden eine klare Haltung und die Bereitschaft zu Veränderung zunehmend darüber, ob ein Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv ist und bleibt. Apéro und Dinner wurden sodann vom hauseigenen Restaurant Nexus ausgerichtet. Zusammen mit dem Conferencing- und Catering-Angebot wird das Restaurant von der SV-Group betrieben. Der Gebäudekomplex ist insgesamt vor allem darauf ausgerichtet, den gegenseitigen Austausch und spontane Gespräche zu ermöglichen, gemeinsame Ideen zu entwickeln oder persönliche Verbindungen zu pflegen. Denn während konzentriertes Arbeiten längst von zu Hause aus funktioniert, dient das Büro zunehmend sozialen Zwecken. Im Konnex sollen grosszügige Glasflächen, lichtdurchflutete Innenhöfe und offene Raumstrukturen Begegnungen und Austausch begünstigen. SIM


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MITTEILUNGEN AUS DEN GEMEINDEN

BIRMENSTORF

Kulturkreis – Ueli Schmezers Matter Live

Wanderungen der Senioren 60+ am Donnerstag, 17. September Rundwanderung in den Flumserbergen: Von der Tannenbodenalp hoch zur Prodalp, übers Chrüz weiter zur Seebenalp und zurück zum Tannenboden. Distanz/Profil: ca. 12 km/Anstieg 450 Hm, Abstieg 450 Hm. Wanderzeit: ca. 3½ h. Verpflegung: Kaffee und Gipfeli/Nussgipfel auf der Tannenbodenalp, Getränke/Snacks für unterwegs aus dem Rucksack. Mittagessen ca. 13 Uhr auf der Seebenalp (direkt am See). Besammlung: 7.25 Uhr, Bushaltestelle Strählgass, Richtung Baden. Abfahrt um 7.34 Uhr, Bus 7. Rückkehr: ca. 19.30 Uhr. Transport: Bus/Bahn. Billette: Birmenstorf via Baden nach Flumserberg Dorf – retour. Billette bitte selbst lösen (Hilfe vor Ort ist sichergestellt). Ab zehn Teilnehmenden wird ein Kollektivbillett organisiert, das eine Preisreduktion von 30 Prozent ermöglicht. Anmeldung/Leitung: bei Cécile Koch bis spätestens Montag, 14. September, 079 669 54 43 oder cecilie.koch@bluewin.ch (Angaben: Name, Vorname, Telefonnummer und Angabe, ob Halbtax oder GA vorhanden). Besonderes: Anmeldung erforderlich. Gute Schuhe, Regen- und Sonnenschutz, Wanderstöcke empfohlen. Durchführung nur bei guter Witterung. Eine Alternativroute im Flachland ist vorbereitet. Kurzwanderung: Leichte Wanderung durch die mystische Verena-Schlucht bei Solothurn mit Besuch der eindrucksvollen Einsiedelei. Die Schlucht ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung und begeistert mit Brücken, Höhlen und kleinen Wasserfällen. Der schattige Naturweg führt mit einem leichten Anstieg durch die Schlucht. Der Rückweg führt durch die schöne Altstadt von Solothurn zurück zum Bahnhof. Distanz/Profil: ca. 3 km/leichter Aufstieg in der Schlucht. Wanderzeit: ca. 2 h. Verpflegung: Startkaffee in Brugg, Mittagessen im Restaurant in der Schlucht. Besammlung: 7 Uhr, Bushaltestelle Strählgass, Richtung Brugg. Rückkehr: ca. 16.30 Uhr. Transport: Bus/Bahn. Billette: Hinfahrt: Bus 362 nach Brugg und weiter mit dem Zug via Solothurn HB und Bus B4 nach St. Niklaus (Eingang Schlucht). Rückfahrt: ab Solothurn HB via Brugg nach Birmenstorf. Billette bitte selbst lösen (Hilfe vor Ort ist sichergestellt). Anmeldung/Leitung: bei Hansruedi Fischer bis spätestens Sonntagmittag, 13. September, 079 671 86 35 oder fischer.hr@bluewin.ch (Angaben: Name, Vorname, Telefonnummer und Menüwunsch, zur Auswahl stehen: Einsiedler-Spiess [Kalb-Rind-Schwein] 27.50 Franken, Rahmschnitzel mit Nudeln 26.80 Franken, Olma-Bratwurst mit Pommes frites und Salat 19 Franken, Gemüsepastetli [vegi] 26 Franken). Besonderes: Anmeldung erforderlich. Die Kurzwanderung wird auch bei leichtem Regen durchgeführt, entsprechende Kleider tragen. Keine Wanderschuhe notwendig.

Am Samstag, 19. September, gastiert um 20 Uhr Ueli Schmezers Matter Live in der Alten Trotte. Die vierköpfige Band widmet sich ausschliesslich den Liedern von Mani Matter und verleiht den bekannten und zeitlosen Songs mit virtuosen, überraschenden Interpretationen eine neue musikalische Note. Ab 18.30 Uhr laden ein attraktives Barangebot und Verpflegung zur gemütlichen Einstimmung ein. Samstag, 19. September, 20 Uhr Türöffnung/Bar 18.30 Uhr Essen ab 19 Uhr, Konzert 20 Uhr Alte Trotte, Birmenstorf Tickets unter eventfrog.ch oder Reservation per E-Mail: info@kulturkreis-birmenstorf.ch www.kulturkreis-birmenstorf.ch

Sicherheitsbefragung der Stadtpolizei Baden Die Stadtpolizei Baden führt im September gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) eine Sicherheitsbefragung in Baden und den Vertragsgemeinden, darunter Birmenstorf, durch. Ziel ist es, das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung sowie die Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit zu erheben. Für die Befragung wurden mehrere Hundert Personen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Diese erhalten einen Einladungsbrief. Die Befragung erfolgt digital, die Antworten werden anonym ausgewertet. Eine Rückverfolgbarkeit auf einzelne Personen ist ausgeschlossen. Die Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Die Stadtpolizei und die ZHAW danken den ausgewählten Einwohnerinnen und Einwohnern für ihre Teilnahme.

Amtliche Publikationen auf www.birmenstorf.ch Sämtliche amtlichen Publikationen/ Pflichtpublikationen der Gemeinde Birmenstorf (wie beispielsweise Baugesuche, Submissionsausschreibungen, Ergebnisse von Wahlen und Abstimmungen usw.) finden Sie auf www. birmenstorf.ch > Amtliche Publikationen.

EHRENDINGEN

Abwesenheit von Frau Gemeindeammann Dorothea Frei Frau Gemeindeammann Dorothea Frei hat vom 25. November bis 12. April 2027 Urlaub. Während dieser Zeit wird Vizeammann Roger Frei sie vertreten und ihre Aufgaben übernehmen. Gemeinderat Samuel Kamm vertritt Dorothea Frei im Ressort Bildung und Betreuung.

Altpapiersammlung

Das Betreibungsamt Gebenstorf/Birmenstorf bleibt am Freitag, 18. September, den ganzen Tag geschlossen.

Am Samstag, 12. September, findet die nächste Altpapiersammlung statt. Die Sammlung wird von der Jubla Ehrendingen durchgeführt. Das Altpapier und der Karton sind separat zu bündeln. Gemischte Bündel werden nicht mitgenommen. Die Bündel müssen bis 7 Uhr gut sichtbar und kindgerecht bereitgestellt sein. Wurde das Altpapier bis 14 Uhr nicht abgeholt, melden Sie sich bitte unter 076 830 20 05.

Papier- und Kartonsammlung

Information Personalausflug

Die nächste Papier- und Kartonsammlung findet am Samstag, 19. September, statt und wird vom TSV Birmenstorf durchgeführt. Sie erleichtern den Helferinnen und Helfern die Arbeit wesentlich, wenn Sie beim Bereitstellen folgende Punkte beachten: ‒ Altpapier und Karton am Abfuhrtag spätestens um 7 Uhr bereitstellen ‒ Papier und Karton getrennt und gut gebündelt (nicht in Papiersäcken) sowie frei von anderen Abfällen bereitstellen Besten Dank im Voraus für Ihre Mithilfe.

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Mittwochnachmittag, 16. September, geschlossen. Die Mitarbeitenden sind auf dem Personalausflug. Ab Donnerstag, 17. September, sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis und danken für die Kenntnisnahme.

Betreibungsamt geschlossen

Beitrag an die Bienenhalter Für das Jahr 2026 richtet die Gemeinde für die im Gemeindebann gehaltenen Bienenvölker wiederum einen Beitrag aus. Dieser beträgt 30 Franken pro Bienenvolk. Bienenhalter, die eine Unterstützung von der Gemeinde an die

Bienenhaltung wünschen, können die Anzahl ihrer Bienenvölker mit Angabe über den Standort bis spätestens 27. November der Abteilung Finanzen Ehrendingen oder per E-Mail an kreditoren@ehrendingen.ch melden.

Verfallsanzeigen provisorische Steuern 2026 Im September erhalten die Steuerpflichtigen die Verfallsanzeige für die provisorischen Kantons- und Gemeindesteuern des laufenden Jahres. Es wird angezeigt, welcher Betrag noch bis zum 31. Oktober zu begleichen ist. Die Verfallsanzeige ist ein Hinweis und keine Mahnung. Ab dem 1. November werden Verzugszinsen erhoben, und es können rechtliche Inkassomassnahmen eingeleitet werden. Ist eine gänzliche Bezahlung der offenen Steuern bis Ende Oktober nicht möglich, ist die Abteilung Finanzen der Gemeinde Ehrendingen (056 200 77 60 oder finanzen@ ehrendingen.ch) die Ansprechpartnerin für Lösungen. Für die Begleichung der Steuern 2026 soll nur der dafür zugestellte Einzahlungsschein verwendet werden. Wir danken Ihnen für die fristgerechte Bezahlung der provisorischen Kantons- und Gemeindesteuern.

E-Umzug einfach und bequem online Mit dem E-Umzug können Sie Ihren Wohnortswechsel einfach und bequem online melden. Der E-Umzug ermöglicht es, einen Umzug innerhalb der Schweiz elektronisch zu melden. Die Umzugsmeldung kann unabhängig von den Öffnungszeiten des Gemeindeschalters bequem von zu Hause aus vorgenommen werden. Die benötigten Angaben werden online erfasst und direkt der zuständigen Gemeinde übermittelt. Bitte beachten Sie, dass der E-Umzug nur für Umzüge innerhalb der Schweiz zur Verfügung steht. Bei einem Wegzug ins Ausland oder einem Zuzug aus dem Ausland ist die persönliche Meldung bei der zuständigen Gemeinde erforderlich. Der E-Umzug ist eine zeitgemässe, schnelle und papierlose Möglichkeit, um die Meldepflicht bei einem Wohnungswechsel zu erfüllen. Damit werden sowohl die Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Gemeindeverwaltung entlastet. Nutzen Sie bei Ihrem nächsten Umzug die Möglichkeit des E-Umzugs und erledigen Sie die Umzugsmeldung bequem online. Weitere Informationen zum E-Umzug sowie den Zugang zum Onlinedienst finden Sie auf der Website der Gemeinde.

Littering: Gesetzesänderung per 1. August 2026 Die Oberstaatsanwaltschaft hat darauf aufmerksam gemacht, dass am 1. August 2026 eine Änderung der eidgenössischen Ordnungsbussenverordnung (OBG; SR 314.11, Bussenliste 2, USG Ziff. 9003) in Kraft getreten ist. Diese Bundesregelung ist abschliessend. Somit wird die kantonale Bestimmung in der Verordnung über das Ordnungsbussenverfahren (OBVV), Anhang I (Widerhandlungen gegen das Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über den Schutz von Umwelt und Gewässern; EG UWR), obsolet, die eine Busse bis 300 Franken vorsah (Verletzung des Litteringverbots). Gemäss Bundesregelung wird das «Wegwerfen oder Liegenlassen von kleinen Mengen von Siedlungsabfällen ausserhalb der vorgesehenen Sammlungen (sogenanntes Littering) und Entsorgen von grösseren Mengen von Siedlungsabfällen ausserhalb der vorgesehenen Sammlungen oder Sammelstellen» neu wie folgt mit Ordnungsbusse bestraft: 1. Einzelner Kleinabfall wie ein Zigarettenstummel, eine Verpackung, eine Dose, eine Flasche, ein Kaugummi oder eine Zeitung (Art. 61 Abs. 4 und Art. 31b Abs. 7 USG): 80 Franken 2. Mehrere Kleinabfälle wie Zigarettenstummel, Verpackungen, Dosen, Flaschen, Kaugummi oder Zeitungen, ab zwei Stück bis zu einem Volumen von weniger als 17 Litern (Art.

61 Abs. 4 und Art. 31b Abs. 7 USG): 100 Franken 3. Siedlungsabfälle mit einer Gesamtmenge von 17 Litern oder mehr bis zu einem Volumen von 35 Litern (Art. 61 Abs. 1 Bst. i und Art. 31b Abs. 3 USG): 150 Franken 4. Siedlungsabfälle mit einer Gesamtmenge von mehr als 35 Litern bis zu einem Volumen von 110 Litern (Art. 61 Abs. 1 Bst. i und Art. 31b Abs. 3 USG): 250 Franken.

Agenda

‒ Samstag, 12. September, ab 7 Uhr: Altpapiersammlung ‒ Samstag/Sonntag, 12./13. September, 10 Uhr: Motocross Ehrendingen, Motorsport Lägern, MX-Rennsport zum Anfassen, mx-ehrendingen.ch, Böndlern ‒ Montag, 14. September, 19 Uhr: «Chill mal Mueter!», Frauen im Zentrum, ein Anlass für Teeniemütter, ökumenisches Zentrum ‒ Montag, 14. September, 20 Uhr: Männerchor, offene Chorprobe, Gemeindesaal Unterdorf ‒ Dienstag, 15. September, 19.30 Uhr: Spielabend, Frauen im Zentrum, ökumenisches Zentrum ‒ Dienstag, 15. September, 20 Uhr: Männerchor, offene Chor probe, Gemeindesaal Unterdorf ‒ Mittwoch, 16. September, 14 Uhr (ab 5 Jahren) und 15 Uhr (ab 4 Jahren): Kasperlitheater mit Kaffeestube, Frauen im Zentrum, ökumenisches Zentrum ‒ Donnerstag, 17. September, 9 Uhr: «Mitenand go laufe», Alterskommission der Gemeinde Ehrendingen, Gemeindehaus Unterdorf ‒ Donnerstag, 17. September, 19 Uhr: Vortrag «Eltern up to d@te», Frauen im Zentrum in Kooperation mit Frauenverein Zurzach und Spitex, Games, soziale Netzwerke, Risiken, Anmeldung via Homepage, ökumenisches Zentrum

FREIENWIL

Nächstes «Freienwil Aktuell» Am 17. Septenber erscheint das nächste «Freienwil Aktuell».

Veranstaltungskalender Angaben ohne Gewähr. Weitere Informationen beim Veranstalter. Den Veranstaltungskalender für das ganze Jahr finden Sie auf freienwil.ch. ‒ Freitag, 11., und Samstag, 12. September: Seenachtsfest Freienwil, Fabafa, Landfrauenverein Freienwil ‒ Samstag, 12. September, 14 bis 16 Uhr: Jublatag, Primarschule Lengnau, Jubla Surbtal ‒ Freitag, 18. September, 19.30 bis 21 Uhr: MFM-Projekt (Jungs), Vortrag für Eltern, Vereinszimmer, Postgebäude Würenlingen, Frauenverein Lengnau/Freienwil ‒ Samstag, 19. September, 9 bis 16 Uhr: MFM-Projekt (Jungs) Vortrag für Eltern, Vereinszimmer, Postgebäude Würenlingen, Frauenverein Lengnau/Freienwil ‒ Samstag, 19. September, 14 Uhr: Einweihung Reservoir, neues Reservoir Freienwil, Gemeinderat

Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

chen von Begegnung, Austausch und dem vielfältigen Angebot für Familien und Generationen. Auf der Schulanlage Brühl erwartet Gross und Klein ab 10 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Aktivitäten, Mitmachangeboten und Verpflegungsmöglichkeiten. Zahlreiche Gebenstorfer Vereine engagieren sich am Anlass, betreiben eigene Stände und bieten verschiedene Aktivitäten für die Besucherinnen und Besucher an. Weiter sorgen die Kindersteelband Panditos, ein Tanzworkshop, eine Tanzaufführung und ein Konzert von Hilfssheriff Tom für Unterhaltung. Der Aargauer Familientag bietet Gelegenheit, die zahlreichen familienunterstützenden Angebote in Gebenstorf kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Gemeinde Gebenstorf bedankt sich bereits heute beim Organisationskomitee sowie bei allen Vereinen und weiteren Mitwirkenden für ihr grosses Engagement und ihren Einsatz zugunsten eines abwechslungsreichen Familientags. Alle Familien und Interessierten sind eingeladen, gemeinsam einen erlebnisreichen Tag in Gebenstorf zu verbringen.

UMA-Unterkunft in Vogelsang – Vorankündigung Informationsanlass Die Unterkunft für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) in Vogelsang kann aufgrund des aktuellen Planungsstands im Gestaltungsplanverfahren «Wasserschloss 3 (BAG) Süd» bis Ende des Jahres 2027 weitergeführt werden. Die Eigentümerschaft hat sich bereit erklärt, die Liegenschaft für ein weiteres Jahr zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde Gebenstorf informiert die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Interessierte über die Weiterführung der Unterkunft und die aktuelle Situation. Die Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr in der Aula der Mehrzweckhalle Brühl statt. Die detaillierte Einladung mit den weiteren Angaben folgt zu gegebener Zeit.

Schulraumplanung – Vorankündigung Informationsanlass Die Gemeinde Gebenstorf befasst sich derzeit mit der zukünftigen Schulraumplanung und der damit verbundenen Standortstrategie. Dabei soll die Bevölkerung frühzeitig in den Meinungsbildungsprozess einbezogen werden. Der nächste öffentliche Schulinformationsanlass findet deshalb zu den Themen Schulraumplanung und Standortstrategie statt. Dabei wird über die Ausgangslage, die bisherigen Überlegungen und das weitere Vorgehen informiert. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anliegen einzubringen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. Oktober, um 19 Uhr in der Aula der Mehrzweckhalle Brühl statt. Weitere Angaben und die detaillierte Einladung folgen zu gegebener Zeit.

Zivilstandskreis Baden – vorübergehende Schalterschliessung Aufgrund der aktuell hohen Geschäftslast bleibt der Schalter des Zivilstandskreises Baden vom 16. September bis Ende Februar 2027 für unangemeldete Besuche geschlossen. Die telefonische Erreichbarkeit bleibt unverändert bestehen. Vereinbarte Termine und Trauungen finden wie gewohnt statt.

Öffnungszeiten Betreibungsamt

GEBENSTORF

Das Betreibungsamt Gebenstorf-Birmenstorf bleibt am Freitag, 18. September, den gesamten Tag geschlossen.

Öffentlicher Waldumgang

OBERSIGGENTHAL

Der Forstbetrieb Gebenstorf lädt alle Interessierten zum öffentlichen Waldumgang am Samstag, 12. September, ein. Treffpunkt: 13.30 Uhr, Eingang Sand – Start Vitaparcours. Im Anschluss wird der Waldumgang bei Wurst und Brot gemütlich abgerundet.

Aargauer Familientag in Gebenstorf Am Samstag, 19. September, findet in Gebenstorf der Aargauer Familientag statt. Die Veranstaltung steht im Zei-

Ersatz der Liftsteuerung im Gemeindehaus Im Zeitraum vom 14. bis 28. September wird im Gemeindehaus die Steuerung des Lifts ersetzt. Während dieser Arbeiten steht der Lift nicht zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher, die den Lift nutzen möchten und ein Anliegen


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REGION: Der Herterenhof in Wettingen bietet Platz für natürliche Bedürfnisse

Wo Kuh und Kalb Familie sein dürfen Die Mutterkuhhaltung ist in der Rindermast eine etablierte Nische. Auf Milchbetrieben ist sie noch selten. Ein Besuch auf dem Herterenhof. MARLENE K ALT

Hofhund Nero liegt draussen unter dem Tisch und tut keinen Wank. Er ist gerade arbeitslos. «Eigentlich ist Nero unser Herdenhund für die Kühe», erklärt Michelle Gusset, die zur dreiköpfigen Leitung des Herterenhofs gehört. «Aber weil die Weide verdorrt ist, fressen sie nun zugekauftes Heu im Stall.» Der Hitzesommer hat dem Betrieb auf dem Wettinger Sulperg-Hochplateau einen Strich durch die Kreisläufe gemacht. Der Demeter-Hof ernährt seine Milchkühe und Kälber eigentlich ausschliesslich mit lokalem Futter: direkt von der Weide, im Winter mit eigenem Heu. «Aber in den letzten drei Monaten fielen hier nur 20 Millimeter Regen», sagt die 45-Jährige. Das Einzige, was zwischen gelben Halmen stellenweise noch grün spriesst, ist die tief wurzelnde Luzerne. Trotzdem dürfen sich die Kühe und Kälber, die sich an diesem Tag auf dem Stroh fläzen, glücklich schätzen. Sie haben etwas, was auf den allermeisten Milchbetrieben keinen Platz hat: Familienbande und Mutter-Kind-Beziehung. «Wir möchten, dass die Kühe ihre natürlichen sozialen Bedürfnisse so weit wie möglich ausleben können», sagt Michelle Gusset. Im Stall liegen Kälber und Kühe beisammen, einige dösen, eine Kuh leckt der anderen den Kopf. «Kuhfreundschaften», sagt die Betriebsleiterin dazu. Bis die Kälber zwei Monate alt sind, bleiben sie Tag und Nacht bei der Mutter, danach werden sie schrittweise entwöhnt. «Die Kühe beschweren sich meistens mehr darüber als die Kälber», hat Michelle Gusset beobachtet, «die Kälber haben unterdessen in der ‹Chindgsi-Gruppe› ihre Gaudi.»

Trennungsschmerz Auf 99 Prozent der Milchbetriebe wird das Kalb nach der Geburt von der Mutter getrennt. Die Kuh wird gemolken, das Kalb mit dem Tränkeeimer ernährt. So verhindert man eine Bindung, um späteren Trennungsschmerz zu vermeiden, und gewinnt mehr Milch für den

an die Abteilungen Finanzen oder Bau und Planung haben, werden gebeten, sich beim Schalter der Kanzlei im Erdgeschoss zu melden. Die zuständigen Mitarbeitenden kommen gern zu Ihnen und bedienen Sie vor Ort. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.

Nussbaum bei Einfahrt vor Betreibungsamt Leider musste der Nussbaum bei der Einfahrt vor dem Betreibungsamt auf-

Michelle Gusset mit den Zwillingskälbern Nala und Noa.

Menschen. Für die Mutterkühe bedeutet das jedoch lauter «Totgeburten», und die Kälber werden bis zu vier Monate einzeln gehalten, bevor sie in Kälbergruppen kommen. Einen Herdenverband erleben sie nie. Die Mutterkuh leckt ihnen nicht das Fell, und weil sie ihr Saugbedürfnis zu wenig ausleben können, nuckeln viele an Gittern oder an Artgenossen. Zudem sind sie krankheitsanfälliger als gesäugte Tiere, das zeigen Studien. «Unsere Kälber sind ziemlich robust», sagt Michelle Gusset. Zwar sei das erste Jahr schwierig gewesen. «Dann wurden viele lebensschwache Tiere geboren, vermutlich weil wir die Mutterkühe von verschiedenen Höfen zusammengekauft hatten und sich das ‹Mikrobiom› im Stall noch einpendeln musste.» Durch die Aufnahme der Muttermilch seien die Kälber aber gut auf die Beine gekommen und schliesslich gesund gross geworden. Wie bringt man die Kühe dazu, sich melken zu lassen, während sie noch

ihre Kälber säugen? «Wir locken sie mit etwas Schmackhaftem im Fressgitter an», erklärt die Bäuerin. Um an die Leckereien zu gelangen, müssen sie den Melkstand durchqueren. Wie viel Milch sie dort «herunterlassen», ist von Tier zu Tier unterschiedlich. «Kühe können die Milch zurückhalten, wenn sie sie fürs Kalb aufsparen wollen.» Ein bis zwei Liter täglich gäben sie her, wenn sie ihr Junges noch voll säugten.

grund enormer Dürre gefällt werden. Ob ein Ersatz gepflanzt werden kann, wird noch abgeklärt.

und die Bevölkerung eingeladen, im kommenden Mai wieder aktiv Bewegungsminuten zu sammeln. Weitere Details folgen im nächsten Frühling. Die Sportkommission hat sich zudem mit der Verwendung des diesjährigen Siegerpreises über 1000 Franken auseinandergesetzt. Einige Ideen und Vorschläge sind aus der Bevölkerung eingegangen. Vielen Dank hierfür. Der Betrag wird für mehr beziehungsweise grössere Beschattung im Gartenbad Obersiggenthal eingesetzt (Sonnenschirme oder -segel). Die Umsetzung erfolgt im kommenden Jahr.

Betreibungsamt Siggenthal-Lägern Das Betreibungsamt bleibt am Mittwochnachmittag, 16. September, aufgrund einer internen Weiterbildung geschlossen. Gern ist das Betreibungsamt am Donnerstag zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für Sie da.

Dank nach Hagelsturm Am 28. August fegte ein Hagelsturm über die Gemeinde. Es kam zu überfluteten und verschlammten Strassen und Gebäuden, zu umgestürzten Bäumen und Geröll auf den Strassen. Der Gemeinderat dankt den Feuerwehren Obersiggenthal und Untersiggenthal, dem Forst, der Wasserversorgung, dem Baudienst, allen anderen Einsatzkräften sowie Helferinnen und Helfern.

Coop-Gemeinde-Duell

Nussbaum beim Betreibungsamt. BILD: ZVG

Wie der Volksmund zu sagen pflegt: «Erfolg verpflichtet!» Nach dem diesjährigen Gewinn in der Kategorie D wird die Gemeinde Obersiggenthal auch 2027 am Coop-Gemeinde-Duell teilnehmen. Die Anmeldung ist erfolgt

Solidarische Landwirtschaft Michelle Gusset führt den Herterenhof zusammen mit ihrem Mann Sven Wilms und Michael Zvizdic. Gusset und Zvizdic sind ausgebildete Landwirte und Landwirtinnen, Wilms Milchtechnologe. Alle drei sind Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen. «Als meine Tochter eine Lehrstelle hatte, fing ich mit 40 Jahren die Ausbildung in biodynamischer Landwirtschaft an», erzählt Michelle Gusset. Vorher hatte sie mit Sven Wilms in der Stadt Zürich ihre Kinder grossgezogen,

Weiterhin gilt erhöhte Gefahr durch Astabbruch Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen führen zu einer aussergewöhnlichen Belastung von Bäumen. Aufgrund des Wassermangels kann es insbesondere bei Buchen vermehrt zu Grünastabbrüchen kommen. Dabei können Äste auch ohne Wind oder andere erkennbare äussere Einwirkungen plötzlich abbrechen und zu Boden stürzen. Forstbetrieb und Gemeinde beobachten die Entwicklung aufmerksam. Eine vollständige Kontrolle aller Bäume entlang von Strassen, Wegen und in Waldge-

BILD: MK

im Büro und in der Gastronomie gearbeitet. «Ich hatte aber schon immer einen grünen Daumen und half auf der Alp aus.» Und die Familie hatte ein Abo der Dietiker Milchgenossenschaft Basimilch. Als deren Betreibende gesundheitshalber aufhörten, übernahmen sie die Tiere des Basihofs und brachten sie nach Wettingen. 2025 bauten sie eine Käserei und richteten einen Käsekeller ein. Seither ist die Basimilch-«Gnossi» auf dem Herterenhof daheim. Basimilch funktioniert nach dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft: Konsumentinnen und Produzenten teilen Risiko und Gewinn. Man löst ein Milchprodukte-Abo, kauft einen Anteilsschein und hilft mindestens drei Halbtage im Jahr auf dem Hof mit. Milch, Joghurt, Quark und Käse werden einmal wöchentlich in Depots in Baden, Wettingen und Gebenstorf geliefert oder können abgeholt werden. In einem Newsletter erfährt man, wenn es noch Gemüse, Fleisch oder Eier gibt, die man dazubestellen kann.

«Wir freuen uns über weitere Abo-Abschlüsse», sagt Michelle Gusset, «und wir richten gern weitere Depotstandorte ein, wenn die Nachfrage da ist.» Der Herterenhof hat weitere Pläne. «Bis jetzt bringen wir die Tiere einmal im Monat in einen kleinen Schlachthof, aber wir möchten auf Hoftötung umstellen», sagt die Betriebsleiterin. Zudem soll wieder ein Muni in die Herde integriert werden, «weil auch die natürliche Befruchtung einem Bedürfnis entspricht». Im ersten Jahr gab es einen Stier auf dem Hof, doch Ende des Jahres 2025 musste er gemetzget werden. «Er hatte angefangen, die Menschen zu bedrohen, und mit einem 800 Kilo schweren Muni kann man es nicht aufnehmen.» Nun wird ein auf dem Betrieb geborenes Rind als künftiger Herdenstier nachgezogen. «Im Alter von etwa drei Jahren zeigt sich, ob er gefährlich wird», meint Michelle Gusset. «Wir sind aber zuversichtlich, dass es gut kommt, weil er mit uns aufgewachsen ist.»

bieten ist jedoch nicht möglich. Erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich Die Bevölkerung wird gebeten, sich der grösseren Gefährdung bewusst zu sein und bei Aufenthalten im Wald und im Bereich von Bäumen besondere Vorsicht walten zu lassen. Wir empfehlen: ‒ Aufenthalte im Wald während der heissesten Tageszeit nach Möglichkeit zu vermeiden ‒ sich nicht unter grossen Bäumen, insbesondere unter Buchen, aufzuhalten ‒ auf das Musikhören über Kopfhörer zu verzichten, auf auffällige Geräusche wie Knacken, Knirschen oder Brechen von Ästen zu achten und gefährdete Bereich sofort zu verlassen ‒ bei Sturm oder starkem Wind den Waldbesuch zu verschieben

Waldbrandgefahr

Eigenverantwortung beim Betreten von Waldgebieten Das Betreten des Waldes erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung. Waldbesucherinnen und Waldbesucher sind angehalten, die örtlichen Verhältnisse zu berücksichtigen und ihr Verhalten den erhöhten Risiken anzupassen.

Auch beim Thema Waldbrand ist derzeit besondere Vorsicht erforderlich. Im Kanton Aargau gilt aufgrund der sehr grossen Waldbrandgefahr ein absolutes Feuer- und Feuerwerkverbot. Dieses gilt auch für bestehende Feuerstellen im Wald und am Waldrand. Die erhöhte Gefahr durch Grünastbrüche ist erst nach genügender Regenmenge und tieferen Temperaturen gebannt. Der Forstbetrieb und die Gemeinde danken der Bevölkerung für ihre Aufmerksamkeit und ihr verantwortungsbewusstes Verhalten.

UNTERSIGGENTHAL

Hauptübung Feuerwehr Untersiggenthal Die Hauptübung der Feuerwehr Untersiggenthal findet am Freitag, 11. September, um 19 Uhr beim Gasthof Löwen, statt. Die Bevölkerung ist zum Zuschauen eingeladen.


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Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

Kreuzworträtsel: Knobeln und Wissen testen

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■ Gemeinderat Obersiggenthal will Ludothek schliessen Der Gemeinderat Obersiggenthal meint, dass mit den für 2027 eingesparten 15 000 Franken und den für ab 2028 prognostizierten jährlich wegfallenden 30 000 Franken, die das Streichen der Ludothek erwirken würde, tatsächlich Wirkungsvolles gegen die Löcher in der Gemeindekasse geleistet werde. Dabei wurden und werden diese Löcher überhaupt erst durch die jahrelange kantonale Steuererleichterungspolitik für die gewinnstärksten Unternehmen und die Menschen mit hohen Vermögen und Spitzeneinkommen in die Gemeindekasse gerissen. Der Kanton weigert sich auch, die Gemeinden bei den ständig steigenden Pflegekosten zu unterstützen, allein in Obersiggenthal stiegen die Pflegerestkosten innert zweier Jahre um 1 Million Franken. Gleichzeitig möchte der aargauische Regierungsrat mit Unterstützung der rechtsbürgerlichen Mehrheit nach einer kantonalen Steuersenkung für 2026 nun bereits wieder eine neue für 2027 durchdrücken. 4,4 Prozent der Steuereinnahmen fielen in Obersiggenthal durch die Steuergesetzrevision 2025 weg, weitere 2,3 Prozent würden bei einer Annahme durch die Steuergesetzrevision 2027 wegfallen. Und das soll nun die Gemeinde Obersiggenthal durch Selbstbeschneidung auffangen. Auf der

Strecke bleiben dabei die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Obersiggenthal. Besser wäre es, die bürgerlichen Kommunalpolitikerinnen und -politiker, die genau wissen, wie wir Gemeinden unter dem Kanton seit Jahren leiden, würden endlich ihren kantonalen Gspänli ins Gewissen reden. Fehlt der Mut oder bestimmen in bürgerlichen Parteien einfach die mächtigen Kantonalpolitikerinnen und -politiker eigenhändig und ohne Rücksichtnahme auf die für sie nicht beachtenswerte Kommunalpolitik? Eine Ludothek ist keine «freiwillige Leistung», selbst wenn das der Gemeinderat so verstanden haben will, sondern gehört zum Service public einer lebenswerten Gemeinde. Auch für die Schulen in Obersiggenthal ist die Ludothek wertvoll und wird – das betonen Lehrpersonen aus der Gemeinde – genutzt. Der pädagogische Wert einer für die Schulen so einfach zugänglichen Ludothek ist unbestritten. Zudem erscheint es in einer Zeit des Überkonsums umso sinnvoller, dass Verleihoptionen von temporär genutzten Gütern wie Spielsachen in einer Gemeinde vorhanden sind und somit einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen fördern. Die SP Obersiggenthal setzt sich auch in Zukunft ein für eine lebenswerte und attraktive Gemeinde für alle Bewohner und Bewohnerinnen. ZVG | MARA JENNI

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LÖSUNGSWORT: Lösungen von der letzten Woche SOMMERREGEN

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So gehts: Die fehlenden Zahlen im Gitter so ergänzen, dass jede Zahl zwischen 1 und 9 in jedem Quadrat und auf jeder Zeile (horizontal und vertikal) nur einmal vorkommt. Falls Sie zu keinem Ende kommen: Die Auflösung finden Sie nächste Woche auf dieser Rätselseite.

39 967 Exemplare (Verlagsangabe) Erscheint jeden Donnerstag. www.rundschauregio.ch

REDAKTION redaktion.rundschau@chmedia.ch Telefon 058 200 58 58 Alle Mitarbeiter sind erreichbar unter Vorname.Nachname@chmedia.ch Redaktionsleitung: Melanie Bär (bär)

Rundschau ist das amtliche Publikationsorgan für die Gemeinden Ehrendingen, Freienwil, Gebenstorf, Obersiggenthal und Untersiggenthal

Regionale Ansprechperson: Simon Meyer (sim) Redaktionsteam: Irene Hung-König (ihk), Marko Lehtinen (leh), Sven Martens (sma) Produktion: Manuela Page (mpa), Martina Pfiffner (mpf)

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FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Silvio Dohner, Malini Gloor (mg), Reinhold Hönle (rho), Marlene Kalt (mk), Oliver Samter (osa), Isabel Steiner Peterhans (isp)

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Rundschau • Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2026

AGENDA FREITAG, 11. SEPTEMBER Bahnhofplatz 11 5200 Brugg Bahnhofplatz056 11 5200 Brugg Reservation 450 35 65 Reservation 056 450 35 65 odeon-brugg.ch odeon-brugg.ch Dienstag 15. September 12.15 Uhr Mittwoch 16. September September 12.15 12.15 Uhr Uhr Dienstag 15. Mittwoch 16.FOREVER September 12.15 Uhr TRISTAN

SPOTLIGHT

BADEN Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst­ werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im

DIENSTAG, 15. SEPTEMBER

Bilderbuchzeit spanisch Kinder ab 3 Jahren entdecken Bilderbuchge­ schichten. Stadtbibliothek Baden,

BADEN Bilderbuchzeit schweizerdeutsch In der Kinderbibliothek werden für Kinder ab 3 Jahren fantasievolle Bilderbuchgeschichten erzählt.

14–14.45 Uhr.

Stadtbibliothek Baden, 15–15.30 Uhr.

Sappho Zehn Gegenwartskünstlerin­ nen interpretieren Sappho und machen ihr Leben sowie ihr Werk neu erfahrbar. Galerie Anixis, 19 Uhr.

BIRMENSTORF Krabbel-Kaffi Familien mit Babys und Kleinkindern treffen sich zum Spielen und Entspannen bei Kaffee und Snacks in offener Atmosphäre.

Trudelhaus, 14–17 Uhr.

CH 2026 · 90 Min. · O/df · Regie: Tobias Nölle TRISTAN FOREVER CH 2026 · 90 Min. · O/dfArzt · Regie: Tobias Ein französischer will sichNölle auf Ein französischer Arzt will sich aufder der isoliertesten bewohnten Insel der isoliertesten bewohnten Insel der Welt, Tristan da Cunha, niederlassen. Welt, Tristan da Cunha, niederlassen. Anschliessendes Regiegespräch Anschliessendes Regiegespräch

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Donnerstag · · · · · · · 10. · · September · · · · · · · 20.15 · · · Uhr · · · · · · Samstag 12. 10. September 18 Uhr Donnerstag September 20.15 Uhr Sonntag Samstag 13. 12. September September 15 18 Uhr Uhr Montag Sonntag14. 13.September September18 15Uhr Uhr Mittwoch 16.September September1820.15 Montag 14. Uhr Uhr Mittwoch 16. September 20.15 Uhr À BICYCLETTE! FÀ2026 · 88 Min. · F/d · Regie: Mathias Mlekuz BICYCLETTE!

F 2026Freunde · 88 Min. · F/d · Regie: Mathias Zwei befahren die Mlekuz Zwei Freunde befahren die und französischen Atlantikküste französischen und nähern sich aufAtlantikküste humorvolle Weise nähern sich auf Weise dem Verlust undhumorvolle feiern das Leben. ·dem · · · Verlust · · · · ·und · · ·feiern · · · ·das · · Leben. · · · · · · ·

Donnerstag · · · · · · · 10. · · September · · · · · · · 18 · Uhr · · · · · · · · Samstag 12. 10. September 20.15 Donnerstag September 18 Uhr Uhr Montag Samstag14. 12.September September20.15 20.15Uhr Uhr Montag 14. September 20.15 Uhr HERR SIE GLAUBEN AN ENGEL,

SIE GLAUBEN AN ENGEL, HERR DROWAK?

CH 2026 · 128 Min. · D · Regie: Nicolas Steiner DROWAK?

CH 2026 · 128 Min. · D · Regie: Nicolas Steiner Eine optimistische Studentin Eine optimistische Studentin (Luna Wedler) versucht in einem (Luna Wedler) versucht in einem verbitterten Misanthropen (Karl verbittertenKreativität Misanthropen (Karl Markovics) zu wecken. Markovics) Kreativität zu wecken.

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Sonntag · · · · · ·13. · September · · · · · · · 11 · Uhr · · · · · · · · · · Mittwoch 16.September September1115Uhr Uhr Sonntag 13. Mittwoch 16. September 15 Uhr UNISONO – VON DER LIEBE ZUR

UNISONO – VON DER LIEBE ZUR MUSIK

CH 2026 · 87 Min. · Dialekt · Regie: Georges Gachot MUSIK CH 2026 · 87 Min. · Dialekt · Regie: Georges Gachot Dokumentarfilm über die Arbeit Dokumentarfilm die Arbeit in junger Schweizerüber Musiker*innen junger Schweizer Musiker*innen der Kirche von Boswil (CH) 2020 in ·der · · Kirche · · · · ·von · · Boswil · · · · · (CH) · · · 2020 · · · · · · ·

Dienstag · · · · · ·15. · ·September · · · · · · 15 · ·Uhr · · · · · · · · · Dienstag 15. September 15 Uhr LATE FAME USA 2026 · 97 Min. · E/df · Regie: Kent Jones LATE FAME

USA 2026 · 97 Min.eines · E/df · Regie: Kent Jones Das Schicksal vergessenen Das Schicksal eines vergessenen Dichters ·Dichters · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Sonntag · · · · · ·13. · September · · · · · · · 19.15 · · · Uhr · · · · · · · · Sonntag 13. September 19.15 Uhr A SAD AND BEAUTIFUL WORLD LBN 2025 ·AND 110 Min. · O/df · Regie: Cyril Aris A SAD BEAUTIFUL WORLD

LBN 2025 · 110 Min. · O/df · Regie: Cyril Aris Mitreissende Liebesgeschichte über Mitreissende Liebesgeschichte über drei Jahrzehnte im Libanon ·drei · · Jahrzehnte · · · · · · · · im · · Libanon · · · · · · · · · · · ·

Dienstag · · · · · ·15. · ·September · · · · · · 20.15 · · · Uhr · · · · · · · · DienstagAND 15. September 20.15 Uhr PRIDE PREJUDICE UK 2005 · AND 127 Min.PREJUDICE · E/df · Regie: Joe Wright PRIDE ·UK· 2005 · · · · ·127 · ·Min. · · · E/df · · ·· Regie: · · · ·Joe · Wright · · · · · · ·

ODEONkinoreif? · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Mittwoch 16. September 17 Uhr ODEONkinoreif? Mittwoch 16. September THE PIANO TUNER 17 Uhr

CAN/USA 2025 · 108 Min. · E/df THE PIANO TUNER Regie: Daniel Roher CAN/USA 2025 · 108 Min. · E/df

·Regie: · · · Daniel · · · Roher · · · · · · · · · · · · · · · · · · Freitag · · · · ·11.· September · · · · · · · 15 · Uhr · · · · · · · · · · ·

Dienstag September Uhr Freitag 11.15. September 1518 Uhr Dienstag 15.HAWK September 18 Uhr H IS FOR UK · 120 Min. · E/df H 2026 IS FOR HAWK Regie: Philippa Lowthorpe UK 2026 · 120 Min. · E/df

Regie: Philippa Lowthorpe Nach dem Tod ihres Vaters nimmt Nach dem Tod ihresMabel Vaters nimmt Helen den Habicht bei sich auf. ·Helen · · · ·den · · ·Habicht · · · · · Mabel · · · · bei · · ·sich · · ·auf. · ·

Donnerstag · · · · · · · 10. · · September · · · · · · · 15 · Uhr · · · · · · · · Sonntag 13. September 17 Uhr Donnerstag 10. September 15 Uhr Montag Sonntag14. 13.September September15 17Uhr Uhr Montag 14. September 15 Uhr INGEBORG BACHMANN

INGEBORG BACHMANN JEMAND, DER EINMAL ICH WAR D 2026 · 97 Min. · D · Regie: Regina ICH Schilling JEMAND, DER EINMAL WAR

D 2026 · 97 Min. · D ·Sandra Regie: Regina Schilling Schauspielerin Hüller nähert Schauspielerin Hüller nähert sich dem LebenSandra von Ingeborg sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag. ·Bachmann · · · · · · · an · · einem · · · · imaginären · · · · · · · · Tag. · · ·

Sonntag · · · · · ·13. · September · · · · · · · 13 · ·Uhr · · · · · · · · · Dienstag 22. September September 13 20.15 Sonntag 13. UhrUhr Dienstag 22. September MEIN NEUES ALTES20.15 ICHUhr NOR 2026 · 75 Min. ·ALTES D · Regie: ICH Louise Kjeldsen MEIN NEUES

NOR Doku 2026 · 75 Min. · D · Regie:und Louise Kjeldsen Die bricht Tabus rückt die Die Doku bricht Tabus und rückt die Menopause in ein neues Licht. ·Menopause · · · · · · · ·in· ein · · neues · · · · ·Licht. · · · · · · · ·

Freitag · · · · ·11.· September · · · · · · · 18 · Uhr · · · · · · · · · · · Freitag 11. September 20.15 18 UhrUhr FreitagJÜRGENS 11. September 20.15 Uhr UDO CH 1992JÜRGENS · 90 Min. · D · 6 J. · Regie: Div UDO

CH 1992 · 90 Min. · D · 6 J. · Regie: Div Benefizveranstaltung zu Gunsten Benefizveranstaltung zu Gunsten des Kulturhauses ODEON BRUGG des Kulturhauses ODEON BRUGG und dem Freudenstein-Park mit und dem Freudenstein-Park mitvom Live-Aufnahmen des Konzertes Live-Aufnahmen des Konzertes vom 30.6.1992 im Amphitheater Windisch 30.6.1992 im Amphitheater Windisch

gen laden alle Brassspieler und Wiedereinsteiger zum gemeinsamen Musizieren ein. Turnhalle Träff, 20 Uhr.

Die rote Zora Das Jungwacht- und Blauringtheater zeigt die Abenteuer der roten Zora und ihrer Bande mit jungen Schauspielerinnen und Schauspielern. Saal Roter Turm,

Familientreff, 9.30–11.30 Uhr.

20–22.30 Uhr.

BADEN Kreiere dein GIF Kinder ab 8 Jahren gestalten unter Anleitung ein persön­ lich animiertes GIF. Stadtbibliothek

The Golden 80’s – Premiere Grösste Synthie-Pop-, New-Wave- und Italo-Disco-Hits der 80er-Jahre live. Nordportal, 21–4 Uhr.

BIRMENSTORF Breathwork im 220-jährigen Gewölbekeller Conscious Connected Breathing in der Kleingruppe fördert Selbstheilung und löst Blockaden. Gewölbekeller, Badenerstrasse 17, 19–21 Uhr.

KIRCHDORF Politstammtisch Die Mitte Obersig­ genthal lädt zum offenen Politstamm­ tisch ein, um über kommunale Themen wie Verkehr und Schulwege zu diskutieren. Landgasthof zum

MITTWOCH, 16. SEPTEMBER

2. Motocross Ehrendingen

Fr, 11. Sept. ab 17 Uhr | Sa, 12. & So, 13. Sept. 2026, Ehrendingen.

Rietereweg. Für Werkzeug, Znüni und Zmittag wird gesorgt. Treffpunkt

TURGI Moules et frites auf der Holzbrücke Die Gäste geniessen ein gemeinsames Essen mit Moules et frites oder vegetarischem Menü bei Akkordeonmusik.

Altes Schulhaus, 8.30–14 Uhr.

Herbschtfäscht Der TSV Birmenstorf bietet beim Herbstanlass Essen, einen spannenden Spielparcours für Kinder und eine attraktive Verlosung. Schulhausplatz, 16–23 Uhr.

SAMSTAG, 12. SEPTEMBER BADEN Flitzende Roboterbälle Kinder ab 8 Jahren bauen Parcours und steuern Roboterbälle mit iPads, um spiele­ risch das Programmieren zu lernen. Stadtbibliothek Baden, 9–10.30 Uhr.

Lirum, larum, Verslispiel Eine Leseanimatorin zeigt Eltern, wie sie Kinder von 9 Monaten bis 3 Jahren mit Versen und Spielen beim Spracherwerb fördern. Stadtbibliothek

ENNETBADEN Reparaturwerkstatt Reparieren statt entsorgen. Kulturzentrum Ennetraum, 14–17 Uhr.

Familienprojekt Berufswahl Kurs für Eltern für die Begleitung von Jugend­ lichen ab 13 Jahren. Kulturzentrum Ennetraum, 18.30–20.30 Uhr.

Happiness-Habits-Kurs Infos und Anmeldung unter ennetraum.ch. Kulturzentrum Ennetraum, 20–22 Uhr.

Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst­ werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im

NUSSBAUMEN Lirum, larum, Verslispiel mit Kathrin Blum 30-minütiger spielerischer Sprachspass mit Versen und Ge­ schichten für Kinder von 9 Monaten bis 3 Jahren. Foyer Gemeindesaal,

Trudelhaus, 11–17 Uhr.

11–11.30 Uhr.

Die rote Zora Das Jungwacht- und Blauringtheater zeigt das Stück «Die rote Zora», in dem junge Schauspieler knifflige Dilemmas lösen. Saal Roter

SCHNEISINGEN Lipsigs Sprechstunde Simon Libsig zeigt in einem vielfältigen Bühnen­ programm verborgene Ängste und Neurosen mit Humor und berühren­ der Erzählkunst. Aemmertsaal,

Baden, 9.30–10.15 Uhr.

Turm, 14.30 und 20 Uhr.

Vina-Konzert D. Balakrishna spielt karnatische Vina-Musik des MysoreStils mit seinem Schüler und einer Mridangam-Spielerin. NateschwaraTheater, 19 Uhr.

Komm, Trost der Welt! Das Vokalen­ semble Cantando verbindet romanti­ sche Chormusik mit visueller Kunst und Raumklang zu einem poetischen A-cappella-Konzert. Druckerei Baden, Stadtturmstrasse 19, 20 Uhr.

Hedera Dem Erbe auf der Spur – wenn sich Filmkunst und Tanz verbinden.

BILD: ZVG

Schenk mir eine Geschichte – portugiesisch Kinder von 2 bis 6 Jahren erleben eine portugiesische Geschich­ tenstunde mit Singen, Lesen und Spielen. Familienzentrum Karussell, 15.30–17 Uhr.

Ukrainetreff- und Gesprächsrunde Ukrainerinnen und Ukrainer treffen Schweizerinnen und Schweizer. Kulturcafé, 18–22 Uhr.

Hirschen, 18–20 Uhr.

Alte Holzbrücke, Turgi, 18.45 Uhr.

Baden, 14–15.30 Uhr.

Der Verein Motorsport Lägern bringt das Adrenalin zurück nach Ehrendingen. Am 12. und 13. September erwartet die Besucherinnen und Besucher beim 2. Motocross nicht nur packender Rennsport auf zwei Rädern, sondern auch ein vielseitiges Rahmenprogramm für Jung und Alt. Bereits am Freitagabend startet das Event, wie schon bei der Premiere, mit einem gemütlichen Feierabendbier. Am Samstagabend lädt das Festareal nach den Rennen zum Verweilen ein: Ein Konzert im Festzelt sowie gute Stimmung im Barzelt sorgen für einen gelungenen Ausklang. Weitere Informationen und Vorverkauf: www.mx-ehrendingen.ch

Schulhaus, 19.30–21.30 Uhr.

TURGI Ausstellung von Alexander Späth Musik, Tanz, Stimmen und Bar. Galerie an der Birkenstrasse 101, 18–20.30 Uhr.

Philo-Brunch Eine philosophische Gesprächsrunde diskutiert über die Bedeutung von Trauer für die Identität und die Lebenssicht nach einem gemeinsamen Brunch. Kulturcafé, 10–12.30 Uhr.

Theater im Park – Pitschi Silvia und Stefan Roos führen das Puppenthea­ ter für Kinder ab 4 Jahren im Garten des Kindermuseums auf. Schweizer

Theater im Kornhaus, 20.15 Uhr.

SONNTAG, 13. SEPTEMBER

BIRMENSTORF Arbeitstag Lätteweiher Der NVV Birmenstorf pflegt im Auftrag der Gemeinde den Lättenweiher am

BADEN Baden-Bazaar Designer- und Trödler­ markt in stimmiger Atmosphäre. Oberstadtstrasse 10A, 10–16 Uhr.

Haselstrasse 6, 19–21.30 Uhr.

Jassabend für alle Kulturcafé, Rütistrasse 3a, 19–22 Uhr. GEBENSTORF Seniorennachmittag Gebenstorf Ref. Kirchgemeindehaus, 14 Uhr.

Kindermuseum, 11–11.45 Uhr.

Ufern Die Ausstellung zeigt Kunst­ werke, die flüchtige Prozesse und den stetigen Wandel nach Heraklit eindrücklich reflektieren. Kunst im Trudelhaus, 11–17 Uhr.

Die rote Zora Das Jungwacht- und Blauringtheater zeigt das Stück «Die rote Zora». Junge Schauspieler stellen den spannenden Alltag der roten Zora dar. Saal Roter Turm, 14.30–17 Uhr. Hedera Dem Erbe auf der Spur – wenn sich Filmkunst und Tanz verbinden.

DONNERSTAG, 17. SEPTEMBER BADEN Deutsch-Café Moderierte Gespräche zu Alltagsthemen und Schweizer Kultur. Stadtbibliothek Baden, 13.30–14.45 Uhr.

Deutsch unterwegs Die Teilnehmenden verbessern ihr Deutsch und Schwei­ zerdeutsch in moderierten Gesprä­ chen und lernen die Schweizer Kultur kennen. Stadtbibliothek Baden, 14.45–16 Uhr.

Theater im Kornhaus, 18 Uhr.

GEBENSTORF Orgelkonzert Thomas Jäggi konzer­ tiert mit Matías Lanz und verbindet klassische Kirchenmusik mit moder­ nen Formaten. Reformierte Kirche, 17 Uhr.

WETTINGEN Konzert des Duos Ancarolina Saiten­ kunst als Dialog zwischen Violine und Cello. Kapelle Brunnenwiese, 17 Uhr. WÜRENLINGEN 1823 Tage – ein Projekt von Claudius Fischer Finissage der Ausstellung. Dorfschüür, 14 Uhr.

WÜRENLINGEN Six in Harmony Die Musik der Come­ dian Harmonists wird mit frechen, charmanten Interpretationen und musikalischer Leichtigkeit präsen­ tiert. Dorfschüür, 20–22 Uhr.

VeV Beratungstreff Aargau Beratungstreff in Baden zu Trennung und Scheidung: Fachleute beraten zu Kinderkontakt und rechtlichen Fragen. Familienzentrum Karussell,

4 You Das Aargauer Quartett spielt energiegeladenen Rock und Blues mit Covers von Legenden wie AC/DC und Led Zeppelin. Henry's Live Music und Sport Bar, 18–21 Uhr.

Fire Lapping At The Creek Die New Yorker Band verbindet improvisierte mikrotonale Harmonien mit Appala­ chian-Blues und hypnotischen Rhythmen. Stanzerei, 20.15 Uhr. WÜRENLINGEN Lirum, larum, Verslispiel Bruna Matter vermittelt spielerisch Verse und Geschichten für Kinder von 1 bis 3 Jahren. Dorfbibliothek Würenlingen, Dorfstrasse 35, 10–10.30 Uhr.

MONTAG, 14. SEPTEMBER BADEN Deutsch-Café Moderierte Gespräche zur Verbesserung von Deutsch und Verständnis für Schweizerdeutsch. Stadtbibliothek Baden, 17.30–18.45 Uhr.

BIRMENSTORF Schnupperprobe Die Brassband Birmenstorf und Stadtmusik Mellin­

AGENDA-EINTRÄGE Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch


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